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ZILLERTALER GEMEINDEBLICK

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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

13 | 2020

74. Jahrgang · Herausgeber Marktgemeinde Mayrhofen · Jahresabo € 35,- · Einzelpreis € 1,- · erscheint wöchentlich · 27. März 2020 · Nr. 13

WIR BLEIBEN DAHOAM! Als Familie sind wir kreativ ... Seite 5

OPBACHER INSTALLATIONEN

VERLASS AUF DIE BAUERN

GEMEINDE HART

Lehrberufe für junge Menschen, die über sich hinauswachsen wollen

„Zum Wohle aller“ - Volle Leistung bringen Landwirte auch in der Krise

Vizebürgermeister Daniel Schweinberger im Gespräch

Seite 8-9

Seite 12 -15

Seite 17

Österreichische Post AG | WZ 02Z031716 W | nicht retournieren Marktgemeinde Mayrhofen, Hauptstraße 409, 6290 Mayrhofen


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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

IMPRESSUM Zillertaler Heimatstimme Amtsblatt der Marktgemeinde Mayrhofen Verleger und Herausgeber Marktgemeinde Mayrhofen 6290 Mayrhofen, Hauptstraße 409 T 05285 64000 | F 05285 64000 34 Chefredakteurin: Gerda Gratz Hersteller Satzarbeit: die praxis, Werbeagentur 6290 Mayrhofen, Schmiedwiese 173 Druck: Athesia Druck GmbH Innsbruck/Bozen Redaktion und Anzeigenannahme die praxis, Werbeagentur, Mayrhofen T 05285 62000 22 | F 05285 62000 40 redaktion@zillertalerheimatstimme.at anzeigen@zillertalerheimatstimme.at Mo-Fr 09-12 Uhr und Di-Do 14-17 Uhr Annahmeschluss in der betreffenden Erscheinungswoche REDAKTION: Montag 10.00 Uhr ANZEIGEN: Montag 12.00 Uhr Namentlich oder mit Kürzel gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion oder des Herausgebers wieder und sind von der Redaktion nicht in allen Einzelheiten des Inhalts und der Tendenz überprüfbar. Für unverlangte Manuskripte übernimmt die Schriftleitung keine Verantwortung. Nachdruck ausschließlich mit schriftlicher Erlaubnis der Redaktion. P.b.b. Erscheinungs- und Verlagspostamt 6290 Mayrhofen.

Ein großes Danke! Mayrhofner Unternehmer zeigen Herz in Krisenzeiten: Gratis Eier aus der Landwirtschaft Edenlehen.

Auch die Betreiber des Hotels Pramstraller verschenken verschiedene Lebensmittel.

Copyright Um urheberrechtliche Unannehmlichkeiten zu vermeiden, weisen wir darauf hin, dass der Auftraggeber bzw. Überbringer von Unterlagen für Inserate und Textbeiträge das Urheberrecht für überlassene Fotos, Vorlagen udgl. haben muss, und somit der Hersteller und Herausgeber der Zillertaler Heimatstimme schad- und klaglos gehalten wird. Geschäftsbedingungen Es gelten die Bestimmungen der „Allgemeinen Geschäftsbedingungen“ der Zillertaler Heimatstimme. Die jeweils aktuelle Ausgabe ist beim Herausgeber oder unter www.zillertalerheimatstimme.at einsehbar. Gender-Hinweis Aus Gründen der besseren Lesbarkeit werden in der Zillertaler Heimatstimme zum Teil Begriffe wie z.B. „Mitarbeiter“ in der maskulinen Schreibweise verwendet. Grundsätzlich beziehen sich diese Begriffe immer auf beide Geschlechter.

Vielen Dank an Kostner Heimat für den leckeren Kuchen und die Faschingskrapfen für unsere Dienstmannschaft vom Roten Kreuz in Mayrhofen. Einfach traumhaft hat’s geschmeckt!

Kürzung von Texten Die Redaktion behält sich vor, gegebenenfalls bei redaktionellen Beiträgen und Leserbriefen Kürzungen vorzunehmen oder diese auch ganz wegzulassen. Die Platzierung und Anordnung von Texten und Fotos ist allein der Redaktion vorbehalten. Bei mehreren Fotos zu einem Text werden diese nur berücksichtigt, wenn genügend Platz vorhanden ist. Nach Redaktionsschluss eingelangte Beiträge können erst in der darauffolgenden Woche berücksichtigt werden. Abo-Service office@mayrhofen.tirol.gv.at Frau Anita Pfister-Kreidl T 05285/64000-11 Titelbild: © Tirol Werbung/ Wiedenhofer Martina

Betten Eberharter näht fehlenden Mundschutz für Kliniken.

SEITENBLICKE


AUFBLATT‘LT

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Tiroler Gastfreundschaft als wichtiges Lebenselixier

Foto: Gerda Gratz

Wenn aus Zusammensitzen, Zusammenstehen wird

So schrieb beispielsweise der deutsche Dichter Heinrich Heine auf einer Durchreise 1828 nach Italien in seiner Eigenart über Tirol: „Die Tiroler sind schön, heiter, ehrlich, brav und von unergründlicher Geis-

tesbeschränktheit. Sie sind eine gesunde Menschenrasse, vielleicht weil sie zu dumm sind, um krank sein zu können ...“ Nun gut, das ist lange her und vieles ist Geschichte. Heute wünschten wir uns vielleicht, Heines Zitat hätte Gültigkeit und wir wären vor Krankheit gefeit. Doch das Gegenteil ist momentan der Fall. Die Alpenregion, unser Lebensraum, mag als „Playground of Europe“ bezeichnet werden, touristisch wie wirtschaftlich hoch entwickelt mit einer lebenswichtigen Wertschöpfung. Tirol ist beliebt und wird gerne besucht. Das Herz der Alpen haben viele Gäste in ihr Herz geschlossen. Tiroler Gastfreundschaft ist dabei ein wichtiger Aspekt, ein Lebenselixier. Eine Gastfreundschaft, die aus kurzen Begegnungen langjährige Freundschaften macht. Gemütliches Zusammensitzen ist in Tirol eine ge-

lebte Eigenschaft, eine Kultur, getragen von Tradition und Brauchtum. Aktuell ist aus dem Zusammensitzen eine Kultur des sozialen Verständnisses, ein Zusammenstehen geworden. Tirol ist ein Kraft- und Sehnsuchtsort in den Alpen und wird dies auch nach Corona sein. Kraft unserer Anstrengungen und Kraft unseres Zusammenstehens in Krisenzeiten hoffen wir, dem Tiroler Adler bald wieder Flügel zu verleihen. Ein „Schnapserl“ in Ehren auf unser Land, auf unser großes Zutun und auf unsere Gastfreundschaft! Aktuell sitze ich in meinem Schreibraum außerhalb des Zillertals und versuche aus der Ferne inhaltlich unser Wochenmedium mitzugestalten. Was angesichts der getroffenen Maßnahmen nicht einfach ist. Mit lesenswerten Beiträgen möchten wir unterhalten. Auch bei uns gilt: „Gemeinsam packen

wir das!“ Schenken Sie uns weiterhin das Vertrauen, als Leser, als Unternehmer, als Abonnent, als Inserent. Frei nach dem Motto: „Lesen geht immer!“ Vielen Dank dafür! Foto: T. Anzenberger

Tiroler Gastfreundschaft wird seit jeher groß geschrieben. Es mag wohl an der Topografie des Landes liegen, dass die Gastfreundschaft eine gewachsene ist, gewachsen im Lebensraum zahlreicher Täler und unzähliger Berggipfel. Als wild, rau und gefahrvoll galt das Gebirge in vergangenen Zeiten. Die Erhabenheit der Gipfelwelt des Hochgebirges lockte anfangs die Alpenwanderer, die ihrem urbanen Leben damit zeitweise entfliehen konnten. Das waren die ersten Entdeckungsreisenden in Zeiten des aufkeimenden Alpentourismus. Land und Leute, einer dem Brauchtum und der Tradition verhafteten Bevölkerung, lernte man kennen.

Gerda Gratz Chefredaktion gerda@zillertalerheimatstimme.at


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ÄRZTE- UND APOTHEKENDIENST IM ZILLERTAL

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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

TUX

MAYRHOFEN

ZELL/ZILLER

STUMM/FÜGEN

ZAHNARZT

APOTHEKEN

Sa 28.3.

Dr. Jutta Wechselberger Lanersbach 472 05287 86222 10.00 bis 11.00 16.00 bis 17.00

Dr. Vladan Gergely Ärztehaus Ramsau Ramsau i.Z. 160 05282 50991 10.00 bis 12.00 16.00 bis 17.00

Dr. Herwig Kunczicky Unterau 7 05282 4200 10.00 bis 11.00 17.00 bis 17.30

Dr. Wolfgang Horak FÜGEN Schulstraße 18 05288 62980 09.00 bis 11.00 17.00 bis 18.00

Dr. med. univ. Karl Bachmayr JENBACH Kirchgasse 3a 05244 61880 09.00 bis 11.00

Steinbock Apotheke MAYRHOFEN 05285 62313 Dorf-Apotheke FÜGEN 05288 63818 16.00 bis 18.00

So 29.3.

Dr. Jutta Wechselberger Lanersbach 472 05287 86222 10.00 bis 11.00 16.00 bis 17.00

Dr. Vladan Gergely Ärztehaus Ramsau Ramsau i.Z. 160 05282 50991 10.00 bis 12.00 16.00 bis 17.00

Dr. Herwig Kunczicky Unterau 7 05282 4200 10.00 bis 11.00 17.00 bis 17.30

Dr. Wolfgang Horak FÜGEN Schulstraße 18 05288 62980 09.00 bis 11.00 17.00 bis 18.00

Dr. med. univ. Karl Bachmayr JENBACH Kirchgasse 3a 05244 61880 09.00 bis 11.00

Steinbock Apotheke MAYRHOFEN 05285 62313 Dorf-Apotheke FÜGEN 05288 63818 10.00 bis 12.00 16.00 bis 18.00

Außerhalb der Öffnungszeiten ist die Steinbock Apotheke in Mayrhofen von Sa., 28.3., bis Fr., 3.4., für Notfälle erreichbar.

SOZIALSPRENGEL NOTRUFNUMMERN Sozialsprengel Mayrhofen 05285 63304-418

(Mo bis Fr)

Sozialsprengel Stumm (Mo bis Fr) 05283 2020 Sozialsprengel Zell 05282 2222-20

(Mo bis Fr)

Sozialsprengel Vorderes Zillertal (Mo bis Fr) 05288 63337

ORDINATION DR. WILTRUD WACHTER Unsere Ordination bleibt wahrscheinlich vom Mo., 6.4. bis einschließlich Mo., 13.4.2020 GESCHLOSSEN. Nächste Ordination wieder am Di., 14.4.2020. Dr. Wiltrud Wachter Schwendaustr. 182, 6290 Mayrhofen Tel. 05285 62622

Zillertal TV

TV-PROGRAMM 27.03. – 02.04.

Zillertaler Heimatstimme, Ausgabe 14/2020 - 3.4.

Zillertal Aktuell 40 Jahre danach, im Gespräch mit Leonhard Stock

SCHWERPUNKT

Wochenmagazin We are all enjoyers, a film by Monepic

Eine ideale Plattform für Ihre Inseratschaltung.

WELTGESUNDHEITSTAG

Foto: Paul, paul.wechselberger@aon.at (aus dem Archiv 2017)

BILD DER WOCHE

Frühling in Schwendau


AKTUELL IM ZILLERTAL

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„Wir bleiben dahoam!“ Kreativität ist angesagt, in Zeiten des Daheimbleibens während der Coronakrise. Wie verbringt ihr eure Quarantäne-Zeit, wie ergeht es euch? Lasst die Leser der Zillertaler Heimatstimme an euren Ideen und Mußestunden teilhaben und schickt Fotos mit kurzer Beschreibung an: redaktion@zillertalerheimatstimme.at Wir freuen uns darauf!

! a d e i S r ü f d n e h e Durchg g Montag bis Freita von 8 - 17 Uhr

Informationen des AMS Schwaz Schützen Sie sich und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des AMS Schwaz! Andrea Schneider, Geschäftsstellenleiterin AMS Schwaz, beruhigt alle, die jetzt aufgrund des Coronavirus einen Arbeitslosengeldantrag stellen müssen. Trotz großen Andrangs braucht niemand Sorgen zu haben, „auch wenn man bei uns derzeit fast nicht durchkommt“. Das AMS werde erstmals auch rückwirkend Arbeitslosenanträge akzeptieren, ALLE ANSPRÜCHE BLEIBEN GEWAHRT. Bitte kommen Sie nicht persönlich in die regionale Geschäftsstelle Schwaz. Stellen Sie Ihren Antrag auf Arbeitslosengeld über das eAMS-Konto, über Finanzonline oder per Mail. Sie können sich ebenfalls per Telefon (+4350 904-740) beim AMS melden! Wir schicken Ihnen den Arbeitslosengeldantrag per Post zu. Für alle Kundinnen und des AMS Schwaz gilt derzeit: Ihre Termine beim AMS sind abgesagt. Anfragen bitte per eAMS-Konto, E-Mail oder telefonisch.

Land Tirol – Telefonische Unterstützung „Gewaltprävention Tirol“ - Gewaltprävention und Opferschutz: Tiroler Frauenhaus: Notrufnummer 0512/342112, Online-Beratung wohnen@frauenhaus-tirol.at Frauenhelpline: 0800/222 555 für alle Opfer von familiärer Gewalt und Gewalt in Beziehungen. Frauen im Brennpunkt: www.online-frauenberatung.at Corona-Sorgen-Hotline 0800/400 120 des Landes Tirol und der Diözese Innsbruck für Anliegen von Frauen. Bundes gegen häusliche Gewalt: www.haltdergewalt.at - täglich von 15.00 bis 22.00 Uhr für gewaltbetroffene Frauen und Mädchen. Erziehungsberatung: 0512/508 2972 (Mo. bis Do. von 8.00 bis 16.00 Uhr, Fr. bis 12.00 Uhr) zur Bewältigung des familiären Alltags.

„Wir kaufen in Tirol!“ Digitale Sichtbarkeit für heimischen Handel Über die Standortagentur Tirol sowie die Landesinitiative digital.tirol ist im Auftrag von Wirtschaftslandesrätin Zoller-Frischauf eine neue Plattform mit dem Namen www.wirkaufenin.tirol entwickelt worden, um Tiroler Händler zu unterstützen.

Alle Infos zum Thema Corona & Arbeit Zu Ihrer Sicherheit finden Sie alle Antworten und Fragen rund um das Thema Corona-Virus und Arbeitsrecht auf www.jobundcorona.at Die Seite wird regelmäßig aktualisiert und mit neuen Antworten befüllt. Sie können die AK Tirol telefonisch und per eMail erreichen:

AK Schwaz

Tel. 0800/22 55 22 - 3737 schwaz@ak-tirol.com Sollte es zu Wartezeiten kommen, ersuchen wir Sie um Ihr Verständnis.

facebook.com/AKTirol

instagram.com/aktirol


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Lichter der Hoffnung Die katholische, evangelische und orthodoxe Kirche haben angesichts der Coronakrise zu einer gemeinsamen österreichweiten Gebetsaktion aufgerufen. Die Gläubigen aller Konfessionen werden eingeladen, täglich um 20 Uhr eine Kerze anzuzünden und ins Fenster zu stellen sowie das „Vater Unser“ zu beten, jenes Gebet, das allen Christen, unabhängig ihrer Kirchenzugehörigkeit, gemeinsam ist. Die Priester und Geistlichen sind eingeladen, einen Segen zu sprechen. Darüber hinaus wollen die Kirchen dazu animieren, die Aktion auch via Social Media mit dem Hashtag #lichterderhoffnung auf möglichst vielen Plattformen bekannt zu machen sowie Fotos und Beiträge von der Aktion zu posten.

Land Tirol – Leistbares Wohnen in der Krise Um die finanziellen Sorgen in dieser derzeit noch nie dagewesenen Situation zu lindern, ist es Wohnbaulandesrätin Beate Palfrader wichtig, dass die Beihilfen wie gewohnt pünktlich ausbezahlt werden. Das Land wird für die Dauer einer außerordentlichen wirtschaftlichen Belastung eines Kreditnehmers ohne Verrechnung von Verzugszinsen Rückzahlungsraten eines Förderungskredits stunden. Wer Wohnbeihilfe oder Mietzinsbeihilfe bezieht und dessen Einkommensverhältnisse sich wesentlich geändert haben, sendet seine aktuellen Einkommensnachweise (z. B. AMS-Bestätigung) per E-Mail an die Abteilung Wohnbauförderung unter wohnbaufoerderung@tirol.gv.at Die Wohnbeihilfe oder Mietzinsbeihilfe ist nach Möglichkeit über Online-Formulare zu beantragen – für die Antragstellung ist eine HandySignatur erforderlich. Näheres dazu unter www.tirol.gv.at/wohnbau

Coronavirus: FAQs zur Quarantäneverordnung Die Quarantäneverordnung für alle 279 Gemeinden Tirols ist bis Ablauf des 5. April gültig. Auf der Landeshomepage tirol.gv.at wird FAQ-Liste laufend erweitert. Infos: Kostenlose 24-Stunden-Hotline des Landes Tirol: 0800/80 80 30 Telefonische Gesundheitsberatung: 1450 Kostenlose 24-Stunden-Infoline der AGES (Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit): 0800/555 621 Weiterführende Informationen unter www.tirol.gv.at/coronavirus sowie www.ages.at/themen/krankheitserreger/coronavirus/ und in der Land-Tirol-App.

HINWEIS: Aufgrund der aktuellen CoronavirusEntwicklungen entfallen alle öffentlichen Gottesdienste.

AKTUELL IM ZILLERTAL

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Seelsorgeraum Ried-Kaltenbach, Uderns, Fügen Palmsonntag/Palmweihe: Als Pfarrer im Seelsorgeraum bedauere ich sehr, dass ich gerade in der Fastenzeit, dann in der Folge während der Karwoche und besonders am wichtigsten Fest im ganzen Kirchenjahr - der Auferstehung Christi/Ostern - keine Gottesdienste zusammen mit meinen Pfarrgemeinden feiern kann. Die Verbundenheit im Gebet bleibt allerdings immer aufrecht! Als ein Zeichen dieser Verbundenheit werden wir am Palmsonntag, die von mir zuvor alleine geweihten kleinen Palmsträußchen vor unseren drei Gotteshäusern bereitstellen, damit sich jeder, der möchte, eines holen kann. Wir bitten euch im Sinne der geltenden Verordnungen alleine zu kommen und möglichst einzeln ein Palmsträußchen zu nehmen. Bitte nehmt wirklich auch nur eines pro Familie/ Haus mit, damit möglichst viele dieses Segenszeichen mit heimnehmen können! Pfarre Ried-Kaltenbach: Palmsonntag, ab 11.00 Uhr Pfarre Fügen: Palmsonntag, ab 12.00 Uhr Pfarre Uderns: Palmsonntag, ab 13.00 Uhr In allen drei Pfarren werden zu den genannten Zeiten für 15 Minuten unsere Kirchenglocken läuten. Nutzen wir diese Zeit auch, um im Gebet zu bitten und zu danken! Erwin Gerst/Pfarrer im Seelsorgeraum

Wort des Tages – Besinnung Vieles ist mir durch dieses neue Klima bewusst geworden, und ich habe angefangen, nachzudenken, wo muss ich umdenken, was wird nachher anders sein, im persönl. Leben, aber auch in der Seelsorge. Wir werden fast gezwungen, uns zu besinnen, oder sagen wir besser, wir haben jetzt die Chance bekommen, uns wirklich oder mehr dem Wesentlichen zuzuwenden, nicht am Eigentlichen, an uns selbst, am Leben vorbeizuleben. Eigentlich ist das ja ohnehin das Programm der Fastenzeit: Umkehr, Neuausrichtung, Buße. So könnte man das Ganze auch aus übernatürlicher Sicht betrachten und sagen: Gott hat uns eine außerordentliche Fastenzeit verordnet oder geschenkt. Als Seelsorger möchte ich euch darin bestärken, gerade diese Situationen und frei gewordene Zeit zur Besinnung zu nützen, der wichtigsten Frage auf den Grund zu gehen. Was ist der eigentliche Sinn des Lebens? Was ist wirklich wertvoll? Wo soll ich mein Denken und mein Tun ändern? Und dann geistliche Mittel anwenden, Gebet, Schriftlesung, Stille etc. Dazu ist es wohl wichtig, dass man Zeitungen und Fernsehen nur in Maßen konsumiert. Man sollte sich dem ständigen Kreisen um dieses eine Thema ein bisschen entziehen. Dekan Dr. Ignaz Steinwender

Ausführlicher ist das „Wort des Tages“ auf www.pfarre.zell.at nachzulesen. Täglich mit einem anderen Thema wendet sich Dekan Ignaz Steinwender an die Gläubigen und bietet Hilfestellung.

WIR GEDENKEN UNSERER VERSTORBENEN Regina Kröll geb. Klausner „Mauerhaus Regal“ 80. Lj. 18. März 2020 - Burgstall

Gertraud Haas „Traudl“ 76. Lj. 22. März 2020 Zell am Ziller


KIRCHNBANK‘L

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Gottesdienstordnung in Mayrhofen & Brandberg Seit Montag, 16. März, finden keine öffentlichen Gottesdienste mehr statt. Ich feiere jeden Tag eine heilige Messe in den Anliegen der Pfarre, allerdings ohne Teilnehmer. Die Kirche bleibt für das persönliche Gebet geöffnet. Bei der Schmerzensmutter vorne am Taufbecken liegen Gebetsblätter auf. Die Gottesdienste bitte ich, im Gebet zu begleiten oder auf Radio Maria oder KTV mitzufeiern. Am kommenden Sonntag wird die Messe aus Mayrhofen (als Aufzeichnung) im Zillertal TV übertragen. Ich lade zum gemeinsamen Gebet von zu Hause ein: täglich 12.00 Uhr: Gebet in der Not täglich 15.00 Uhr: Rosenkranz Pfarrer Jürgen Gradwohl

Gebet in der Not Gedenke, o gütigste Jungfrau Maria, Patronin unseres Dorfes, es ist noch nie gehört worden, dass du jemanden verlassen hättest, der zu dir seine Zuflucht nahm, dich um deinen Beistand anrief. Von diesem Vertrauen beseelt, eilen wir zu Dir: Heilige Mutter Dir haben wir unser Land, unser Tal und unser Dorf mit all seinen Bewohnern überantwortet. In dieser Zeit der Not und Unsicherheit rufen wir dich an: Schenke uns deinen mütterlichen Schutz. Wir vertrauen dir an, besonders Männer und Frauen, die für ihre Familie, für ihren Berufsbereich, für die Gemeinschaftsaufgaben im Lande verantwortlich sind, vor allem diejenigen, die von Leid, Krankheit und Schmerz bedrückt sind. Maria, Mutter des Herrn und unsere Mutter, segne und schütze unser Land, unser Dorf und unser Tal.

Ich bin nun zuhause, bin hier nicht allein; das irdische Leben war nur eine Pause vom Himmlisch-Seele sein.

D A N K E

Ernst Rauter * 28.12.1954

† 08.03.2020

Es ist schwer, einen geliebten Menschen zu verlieren. Es ist wohltuend, so viel Anteilnahme zu erfahren. Dafür danken wir von Herzen. Ein herzliches „Vergelt‘s Gott“ sagen wir:

Maria, Hilfe der Christen Bitte für uns Du Zuflucht der Sünder Bitte für uns Du Heil der Kranken Bitte für uns

- der Pfarrerin Frau Mag. Andrea Petritsch für die würdevolle Gestaltung der Verabschiedungsfeier - der Vorbeterin Helene - dem Urnenträger Sepp - Richard Pfister mit seinem Chor für die schöne musikalische Umrahmung - Hella, Maria und Margit für die Unterstützung - dem BKH Schwaz, Onkologie - Dr. Willi Hofer - Dr. Herwig Kunczicky mit Team - dem Roten Kreuz - Blumen Kröll, Mayrhofen - Bestattung Kröll, Mayrhofen - für die Blumen, Kerzen und Spenden an das Rote Kreuz sowie für das Entzünden der Gedenkkerzen - für die Teilnahme am gemeinsamen Gebet und an der Trauerfeier - allen, die nicht kommen konnten und in Gedanken bei uns waren

Maria mit dem Kinde lieb, Uns allen deinen Segen gib.

Du wirst immer in unseren Herzen bleiben: Die Trauerfamilien

Unter deinen Schutz und Schirm fliehen wir, o heilige Gottesmutter, verschmähe nicht unser Gebet in unseren Nöten, sondern erlöse uns jederzeit aus allen Gefahren. O du glorwürdige und gebenedeite Jungfrau, unsere Frau, unsere Mittlerin, unsere Fürsprecherin! Versöhne uns mit deinem Sohn! Empfiehl uns deinem Sohn! Stelle uns deinem Sohne vor!

Ramsau, im März 2020


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ON TOP – WIRTSCHAFT UND LEHRE

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Fotos: Die Fotografen, Günter Kresser

Opbacher Installationen – über dich hinauswachsen

Als innovativstes und eines der größten Installationsunternehmen Österreichs ist Opbacher als Komplettanbieter in den Bereichen Heizung, Kälte, Lüftung und Sanitär tätig. Als kompetenter Partner gilt der klare Grundsatz - egal ob auf großen Baustellen oder bei kleineren Privatprojekten: „Alles aus einer Hand“. Das Familienunternehmen Opbacher in Fügen sucht junge Menschen, die über sich hinauswachsen wollen. Schon Seniorchef Franz Opbacher startete sein Berufsleben als Lehrling und baute in den letzten 40 Jahren einen Betrieb mit 220 Mitarbeitern auf. Auch seinen Töchtern Viktoria und Veronika, die heuer die Geschäftsführung übernommen haben, sind Ausbildung und Begleitung der Lehrlinge ein sehr großes Anliegen. In den letzten 40 Jahren wurden bei Opbacher mehr als 300 Lehrlinge ausgebildet - jahrzehntelange Erfahrung und das Training durch die Lehrlingsakademie machen Opbacher zum optimalen Begleiter in der Lehrlingsausbildung.

Benefits für unsere Lehrlinge • Familiäres Betriebsklima und ein motiviertes Team mit großem Know-how und starkem Zusammenhalt. • Langjährige Erfahrung in der Lehrlingsausbildung. • Praxisorientierte Begleitung und Ausbildung in der Opbacher-Lehrlingsakademie. • Attraktive Sozialleistungen wie Essensbons und Prämien für ausgezeichnete schulische Leistungen. • Jährliche Lehrlingsausflüge. • Ausbildung in einem „ausgezeichneten Lehrbetrieb“ der Tiroler Wirtschaftskammer. • Die Möglichkeit einer Fixanstellung nach dem Lehrabschluss.

Die Lehrberufe Installations- und Gebäudetechniker/in Lehrzeit: 4 Jahre, Berufsschule: 9 Wochen Blockunterricht in Innsbruck. Doppellehre: Lehrabschluss für Gas- und Sanitärtechnik und für Heizungstechnik. Bürokaufmann/-frau Lehrzeit: 3 Jahre, Berufsschule:

1 x wöchentlich Unterricht in Schwaz. Konstrukteur/in Lehrzeit: 4 Jahre, Berufsschule: 9 Wochen Blockunterricht in Linz. Betriebslogistikkaufmann/frau Lehrzeit: 3 Jahre, Berufsschule: 9 Wochen Blockunterricht in Innsbruck. Doppellehre: Lehrabschluss Betriebslogistikkaufmann/frau und Bürokaufmann/-frau.

Kerndaten zum Unternehmen • • • •

220 Mitarbeiter davon 25 Lehrlinge Standorte in Fügen & Seefeld Unterwegs in Tirol, Salzburg und Bayern

Die Geschichte Bereits im Jahr 1980 hat Franz Opbacher sein eigenes Installationsunternehmen gegründet und somit den Grundstein für ein erfolgreiches Tiroler Unternehmen gelegt. 1996 bezieht er mit bereits 50 Mitarbeitern das Betriebs-

gebäude in Fügen, das einen Bäderschauraum sowie einen Abholmarkt besitzt. Im selben Jahr wird auch die erste Filiale in Prägraten, Osttirol, eröffnet. Das Jahr 2006 war ein großes und wichtiges Jahr für das Unternehmen. Das neue Firmengelände in Fügen, mit ca. 4.300 hochmodernen Quadratmetern, wurde eröffnet. Dadurch kann der Opbacher nun seinen Kunden einen 1.300 Quadratmeter großen Bäderschauraum präsentieren. Zudem erfolgte auch der Zukauf der Firma Hell Installationen GmbH in Seefeld mit ca. 20 Mitarbeitern. Es entstand eine Kooperation mit Holz die Sonne ins Haus Energieconsulting®: Damit begann der Fokus auf erneuerbare Energien. Mit der Eröffnung des Opbacher Premium 2009 hat der Opbacher Österreichs erstes Kompetenzzentrum für erneuerbare Energie und Wellnessbäder eröffnet. Es ist eine Insel mit dem perfekten Klima für mehr Lebensqualität. Wellness für Mensch und Natur. 2008 entschied man sich für einen neuen Werbeauftritt: Opbacher – Einer von uns. Dieser trägt die Philosophie der Firma auch nach außen und zeigt, dass der Opbacher auch bei allem Erfolg auf dem Boden geblieben ist. 2015 Veronika Opbacher ist neue Innungsmeisterin der Installateure von Tirol. Vom 1. April 2015 an übernimmt Veronika Opbacher als Nachfolgerin von Werner Bouvier die Aufgaben der Innung. 2019 gab es einen CorporateDesign-Relaunch mit neuem Logo – Opbacher Installateure neuer Werbelinie und neuem Außenauftritt. Das Jubiläumsjahr 2020 – 40 Jahre Opbacher startet mit der Übergabe der Firma von Gründer Franz Opbacher an seine beiden Töchter Viktoria und Veronika.


PROFIS LERNEN VON DEN PROFIS

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DER MENSCH, DER MITARBEITER IM MITTELPUNKT Anja Haberl, eine Opbacher-Mitarbeiterin seit 2009, in der Abteilung Rechnungswesen/Personalverrechnung tätig. Warum hast du dich damals für Opbacher entschieden? Auf der Suche nach einer Lehrstelle als Bürokauffrau bin ich auf die Firma Opbacher gekommen. Da es mir damals schon sehr wichtig war, bei einem Familienunternehmen zu arbeiten und ich dieses Umfeld sehr gerne mag, habe ich gleich nach der Schnupperwoche dort begonnen. Welche Ausbildung hast du gemacht? Ich habe die Lehre zur Bürokauffrau absolviert und letztes Jahr noch eine halbjährige Ausbildung zur Personalverrechnerin angehängt. Was ist das Einzigartige/Tolle an deinem Job? Ich mag die selbstständige Arbeitsweise, das gute Arbeitsklima, die flexiblen Arbeitszeiten und die familiäre Atmosphäre.

WIR GEBEN UNSEREN LEHRLINGEN RAUM, UM ÜBER SICH H I N A U S Z U WA C H S E N .

In welcher Hinsicht bist du über dich hinausgewachsen? Als ich meine Ausbildung in der Personalverrechnung so problemlos neben der Arbeit hinbekommen habe, da bin ich über mich hinausgewachsen.

Jetzt bewerben!

Was macht dich stolz, für Opbacher zu arbeiten? Ich bin stolz, für so ein erfolgreiches Familienunternehmen zu arbeiten und fühle mich in dieser Arbeitsgemeinschaft sehr wohl!

jobs@opbacher.at

Patrick Ortner, ein Opbacher-Mitarbeiter seit 2005, als Bauleiter tätig. Warum hast du dich damals für Opbacher entschieden? Bekannte haben mir die Firma empfohlen. Welche Ausbildung hast du gemacht? Ich habe bei Opbacher die Doppellehre Logistik und Bürokaufmann absolviert und mich dann dazu entschlossen die Matura in der Abendschule der HTL Bau und Design, berufsbegleitend, nachzuholen. Was ist das Einzigartige/Tolle an deinem Job? Ich mag die Herausforderungen, die mir in meinem Joballtag als Bauleiter täglich begegnen. Mein Beruf ist außerdem sehr abwechslungsreich, und da ich in der Nähe der Firma wohne, spare ich Zeit am Arbeitsweg.

Was macht dich stolz, für Opbacher zu arbeiten? Bei uns halten alle zusammen! Das Arbeitsklima ist gut, und das Miteinander ist sehr familiär.

VISION 2030 Karl-Mauracher-Weg 34 | 6263 Fügen Münchner Straße 68 | 6100 Seefeld +43-5288-63300 | www.opbacher.at

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Opbacher basiert auf einem starken Fundament, geprägt von Fleiß, Verlässlichkeit, Handschlagqualität, Erfolg, Innovation und Familienfreundlichkeit. Zur Installation berufen, steht unser Handwerk dem Leben am nächsten. Als Komplettanbieter schaffen wir nachhaltig Zugang zu den Elementen der Natur und sorgen für Wohlbefinden und Behaglichkeit. Als Firma denken, als Familie handeln. Opbacher 03.09.19 16:54

bez. Anz.

Wann oder in welcher Hinsicht bist du über dich hinausgewachsen? Der Sprung von der Lehre bis hin zu meiner jetzigen Position – darauf bin ich stolz!


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ANNO DAZUMAL

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Geschichten, die nur das Leben erzählen kann!

Arglos und ehrlich! Die Beschäftigung mit den alten Texten aus den Heimatstimmen ist eine erfüllende. Ein gelegentliches Seufzen: „Mei, muaß des nette gewesn sei“, wäre durchaus passend. In den geistreichen kurzen Beiträgen dieser Woche widmen sich die Autoren den Freuden, der Arglosigkeit und dem ehrlichen Humor rund ums „junge“ Leben. Mit einer Hommage an das Kindsein und die damit verbundenen schönen Begegnungen unter der Überschrift „Autofahrer unterwegs“ beginne ich diese Seite. Gefolgt von einer hinreißenden Lektüre, die vom verlorenen Sohn erzählt und ein Lächeln nicht hintanhalten kann. Von Geburten und Hebammen ohne Diplom ist die Rede. Und da gerade in diesen Wochen Fernunterricht in aller Munde ist, können wir auch dazu unter dem Titel „Aus der Schule“ etwas liefern. Du wirst sicher da und dort schmunzeln müssen, vermutet meim.

1949

1966

1963 1966

1963

1964

Susanne und Konrad Stadler, Hainzenberg

Peter Hausberger, Gottfried und Jakob Wechselberger, Andrea Hochmuth (v. l.)


MEIN BABY

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INSERATE

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01+02

LIVING : babylove

Fotos: Donsje

Alles rund ums Baby

Seit über drei Jahre betreibt Alexandra Hollaus ihren „LIVING : concept store“ und ist damit inzwischen schon zu einem wahren Hotspot auf der Mayrhofner Hauptstraße geworden. Im stilvollen Store für Wohnaccessoires warten zahlreiche Geschenkideen und Dekorationsartikel für kreative Gestaltungsmöglichkeiten darauf, jedem Zuhause eine individuelle Note zu verleihen. Seit März 2020 kommen jetzt nicht nur die Großen in den Genuss stilsicherer Accessoires. Mit der Babyabteilung „LIVING : babylove“ wurde

der Store mit allerlei Nützlichem für die Jüngsten erweitert. Und wer Geschäftsinhaberin Alexandra kennt, weiß, dass sie nur ausgesucht schöne Teile für ihren Store gefunden hat. Unter dem Motto „Wir lieben die KLEINEN, die ganz KLEINEN“ gibt es für Kinder bis drei Jahren Kleidung und hübsche Alltagsartikel. „Einige unserer ‚liebgewonnenen‘ Marken sind: die zuckersüße Babykleidung von DONSJE, PETIT BATEAU, LÄSSIG, LUISE MISHA, SMALL STUFF, die süßen Accessoires von DON BY DEER, MAILEGWORLD,

KOEKA, SARASSL und BIPS, coole Swim- & Beachwear von SUNUYA und unsere dazu passenden coolen Sonnenbrillen von IZIPIZI.“ Solange nun der Shop aufgrund der Corona-Krise geschlossen bleiben muss, werden auf Instagram „livingbabylove“ Bilder gepostet und diese Artikel können dann bestellt werden. Der Versand erfolgt gratis. Danach ist der „LIVING : concept store“ hoffentlich wieder bald von Montag bis Freitag 09.30 – 12.30 Uhr und 14.30 –

18.00 Uhr sowie am Samstag von 09.30 – 15.00 Uhr geöffnet. DEMNÄCHST NEU: Online-Shop mit unseren Artikeln www.living-babylove.com

LIVING : concept store Alexandra Hollaus Mayrhofen, Hauptstraße 445 T 0676 845 201 600 alexandra@living-wohntraum.at www.living-wohntraum.at

für Ostern! BIS WIR UNSEREN STORE WIEDER ÖFFNEN KÖNNEN POSTEN WIR AUSGEWÄHLTE ARTIKEL AUF INSTAGRAM UND VERSENDEN SIE EUCH - VERSANDKOSTENFREI! Meldet euch einfach an: Instagram livingbabylove bez. Anz.

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HAUPTSTRASSE 445 ZILLERTALER HEIMATSTIMME


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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

G'FREIDIG G'SUND

Heimisches Superfood entdecken

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ZILLERTALER GEMEINDEBLICK

Wenn es „Långies“ wird

Frag doch einen Landwirt! Fotos: Familie Enthofer

Die Hinwendung zum Heimischen, zum Regionalen erspart unserer Erde viel Co2. Auch in heimischen Lebensmitteln stecken Superkräfte. Die wollen wir heute gemeinsam entdecken. Wann ist ein Lebensmittel ein Superfood? Es geht um einen besonders hohen Gehalt an Mineralien, Vitaminen, Ballaststoffen, Antioxidantien oder sekundären Pflanzenstoffen. Leinsamen vs. Chia Leinsamen punktet mit Faserstoffen, Eiweiß, Vitamin E und Kalium und hat eine gute Omega-3-Konzentration. Sonnenblumenkerne & Walnusskerne vs. Pinienkerne + Cashew Sonnenblumenkerne haben eine hohen Folsäuregehalt und reichlich Vitamin A, E, B-Vitamine, Vitamin D + K sowie zahlreiche Mineralstoffe + Spurenelemente wie z. B. viel Eisen, Kalium, Magnesium, Selen, Zink + Mangan. Sie sind geeignet für Pestos, als Zusatz für Müsli und Salate usw., sie sind „Schnell-Keimer“ (1Tag) und sind ideal für die vegane Küche anstatt der Cashews zu verwenden. Ein absolut tolles und preiswertes Superfood. Walnusskerne verfügen über einen guten Eiweiß-Anteil sowie eine große Portion Omega-3-Fettsäuren und sind eine super Hirn-Nahrung. Sie können es locker mit den Cashews aufnehmen. Brombeere & Johannisbeere, Hagebutte und Sanddorn vs. Goji Unsere heimischen Beeren punkten genauso mit viel Vitamin C und einem hohen Eisengehalt. Sie lassen sich wunderbar einfrieren oder direkt vom Strauch genießen. Weizen, Dinkel, Roggen, Hafer, Hirse vs. Quinoa, Amaranth Heimisches Getreide ist ganz und gar Superfood. Vorausgesetzt, wir essen es als Vollgetreide. Am besten frisch gemahlen. Hirse können wir im Ganzen kochen. Alle haben reichlich Faserstoffe, wertvolles Eiweiß, gesunde Fettsäuren und ausgiebig Mineralstoffe und Spurenelemente. Rohnen (Rote Bete) sind vollgepackt mit Vitalstoffen, die die Gesundheit stärken. Vitamin A, C, E, Kalium, Magnesium, Zink, Folsäure und Eisen und Antioxidantien machen sie besonders wertvoll. Um die Vitamine zu bewahrten, genießen wir sie am besten roh im Salat. Wilde Moschbeeren (Heidelbeeren) & andere Waldbeeren sind besonders reich an Vitamin C, E, Eisen, Zink und Antioxidantien. Wilde Moschbeeren haben doppelt so viel Antioxidantien wie die anderen Waldbeeren. Wildkräuter stehen uns kostenlos zur Verfügung. Brennnessel, Löwenzahn, Giersch, Vogelmiere, Gänseblümchen usw. sind absolute Superfoods. Wir sollten sie - so oft wie - möglich in unsere Salate oder am Vollkornbrot genießen. Bleibt schön gesund! Rezepte dazu findet ihr auf www.genussvollgesund.com Gaby Gasser, Gesundheitsberaterin GGB, 0664 – 249 28 29 Quellen: Sonnentor, Blühendes Österreich

Die Heimatstimme sprach mit Ortsbauer Alfred Enthofer aus Strass im Zillertal am Telefon. Fragen wie zum Beispiel „Wie läuft das jetzt in der Landwirtschaft? Mit welchen Einschränkungen hat ein Bauer in diesen Tagen zu tun?“ wurden gestellt und von ihm beantwortet. Aufmunternd sind die letzten Sätze des erfahrenen Landwirts. Alfred: Einschränkungen verspüre ich nicht. Ich merke derweil gar nichts. Denn die Arbeit, die ich sonst auch mache, die getan werden muss, ist dieselbe. Neulich habe ich Kraftfutter gekauft. Das war kein Problem, es funktioniert reibungslos. Bedenken habe ich nur längerfristig. Wirtschaftsmäßig und gesamtheitlich wird es in den nächsten Monaten nicht so lustig werden. Auch in der Landwirtschaft wird man finanzielle Einbußen haben, die wir zu spüren bekommen. Es hängt alles zusammen, ist miteinander verbunden. Wenn ich an den Tourismus denke: Viele dieser Betriebe sind darauf angewiesen, dass die Betten gefüllt werden. In ganz Tirol

ist das so. Und die ganz großen Betriebe, dass die länger zusperren müssen, das wird nicht gehen, das wird auf Dauer nicht funktionieren. Ich hoffe, dass es bald umdreht, weil ich der Meinung bin, dass die Nachfolgen größer sein werden, wie die mit Corona selber. Es wird viele aufs Glatteis hauen! Auf der anderen Seite macht Alfred Mut zur Aufbruchstimmung: Wenn es „Långies“ wird und die Temperaturen steigen, wenn es wieder richtig warm wird und es ein gutes Gefühl gibt, dann hoffe ich, dass es kein Corona mehr gibt. Dass es verschwindet. Und etwas Positives, wenn alle daheim bleiben müssen, hat das Ganze ja auch: Man kann darüber nachdenken: Hoppala, hoppala – haben wir es nicht etwas übertrieben? Die Heimatstimme dankt dir, lieber Alfred, sehr herzlich und wünscht in diesem Zusammenhang der Landwirtschaft, dem Bauernstand, einen guten Start in den Sommer mit viel Ertrag auf Wald, Feld und im Stall. MW Alles Gute!


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Nachgefragt im Zillertal ...

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Österreichisches Rotes Kreuz

Hygienevorsorge mit Köpfchen – Fotos: Steinachhof

Foto: Rotes Kreuz Tirol/Borubaev

Der Vorschuss, das Desinfektionsmittel aus der Schnapsbrennerei

RettungsdienstVersorgung gewährleistet

„Schnaps das war sein letztes Wort“. Das Karnevalslied aus den 60ern beweist einmal mehr, wie beliebt ein Schnaps ist, vorausgesetzt man übertreibt es mit dem Genuss nicht. Das Zillertal kennt zahlreiche Brennereien, und das Schnapsbrennen hat eine lange Tradition. Die Destillate gehören unverzichtbar zur Tiroler Gastfreundschaft, aber ebenso zur „Hausapotheke“. Michael Seekircher vom Steinachhof in Hart brennt Schnaps, wie viele andere im Zillertal auch. Dabei wird alles verwendet, ebenso der sogenannte Vorschuss. Es handelt sich dabei um den Vorlauf beim Brennvorgang, das zu Beginn entstehende Destillat. Das sind hochprozentiger Alkohol sowie leichtflüchtige Substanzen, die giftiges Methanol, Acetaldehyd und Ethylacetat enthalten und daher für den menschlichen Genuss nicht geeignet sind. Gerade der Vorschuss erfährt aktuell vermehrt seine Aufmerksamkeit, jetzt wo die Not am Desinfektionsmittel besteht. Wir von der Redaktion haben bei Michael nachgefragt

und möchten wissen, wofür der Vorschuss verwendet werden kann. Michael, wofür kann der Vorschuss verwendet werden? Der Vorlauf hat in der Regel einen stechend scharfen Geruch, der beachtet werden muss. Der Vorlauf wird traditionell äußerlich zu medizinischen Zwecken, zur Desinfektion und als Reinigungsmittel eingesetzt. Besonders beliebt ist dieser im Zillertal zum Ansetzen mit verschiedenen Kräutern zur äußerlichen Anwendung. Desinfektionsmittel sind aufgrund der aktuellen Krise eine Mangelware. Kann man den Vorschuss als idealen, „regionalen“ Ersatz sehen? Das ist gerade in der jetzigen Situation ein „brennendes“ Thema. Ob fürs Putzen oder in der Viehhaltung, der Vorschuss hat im Zillertal zur Desinfizierung eine jahrhundertlange Tradition. Bei der Handdesinfektion wäre zu empfehlen, den Vorschuss mit Ölen, wie zum Beispiel Teebaum, Nelke oder Lavendel, zu verfeinern.

Leichtentzündlich und giftig, Eigenschaften, die den Vorschuss als Gefahrstoff kennzeichnen. Ein sorgsamer Umgang ist wichtig. Wie ist der Vorschuss aufzubewahren? Gut geeignet sind Glasflaschen oder Glasballons, glasierte Steingutgefäße oder Edelstahlbehälter. Besondere Vorsicht gilt bei Kunststoffbehältern, hierbei besteht das Risiko, dass der hochprozentige Alkohol während einer längeren Aufbewahrung Kunststoffanteile und Weichmacher aus dem Kunststoff löst. Wichtig ist eine sachgemäße Kennzeichnung. Wie komme ich zum „Ersatzdesinfektionsmittel“ Der Vorlauf ist ein Gemisch verschiedener leichtentzündlicher Stoffe und muss beim Inverkehrbringen entsprechend als Gefahrstoff gekennzeichnet werden. Der Vorlauf ist bei jedem guten Schnapsbrenner auf Anfrage erhältlich. Vielen Dank und alles Gute! GG

Der Rettungsdienst Tirol stellt die flächendeckende Versorgung der Bevölkerung auch bei der nun für ganz Tirol geltenden Quarantäne sehr gut sicher. Zudem übernimmt der Rettungsdienst weitere Aufgaben zur Sicherstellung der Gesundheit in der Bevölkerung. Der Rettungsdienst Tirol (Notrufnummer: 144) ist von sämtlichen Verkehrsbeschränkungen ausgenommen und versorgt die Menschen in allen Teilen Tirols selbstverständlich auch in den Wochen der Quarantäne. Tirol ist äußerst dicht mit Notarztstützpunkten ausgestattet. Das stellt sicher, dass der Notarzt sehr rasch beim Patienten sein kann. Das Notarztwesen besteht einerseits aus den Notarzthubschraubern und andererseits aus dem bodengebundenen Notarztwesen. Auf dieses wird derzeit überwiegend zurückgegriffen. Der Rettungsdienst Tirol – das Rote Kreuz, der Arbeiter Samariterbund, die Johanniter, die Malteser sowie der Österreichische Rettungsdienst – ist gleichfalls für die mobilen Screeningeinheiten mitzuständig und betreut zudem die stationäre Screeningeinheit in Innsbruck mit. Weitere Screeningstraßen können bei Bedarf jederzeit errichtet werden.


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Ländliche Jugend spannt Hilfsnetzwerk

TIPP DER FSBHM ROTHOLZ

Damit haben sich Schülerinnen des 3. Jg. der FSBHM Rotholz im Rahmen eines „Globalen-Lern-Projektes“ heuer auseinandergesetzt. Die Ergebnisse zeigten sie anhand einer Ausstellung!

Wir helfen zusammen!

Mitmenschen denken und ihre Hilfe anbieten“, so die Landesobleute.

Foto: Die Fotografen

„So essen sie! Ein Erkundungsprojekt rund um das Thema Ernährung“

Beispiele von gesammelten Informationen: „Alles, was wir essen und trinken, hat Einfluss auf unser Wohlbefinden, auf die Umwelt und auf das Wohlergehen anderer Menschen weltweit.“ 1. „Wärest du bereit, weniger Fleisch zu essen?“ Um Tiere zu mästen, braucht es Futtermittel wie Soja und Getreide. Die Flächen dafür – hauptsächlich in Ländern des globalen Südens - stehen den dort lebenden Menschen nicht mehr zu Verfügung. 2. „Wärest du bereit, auf den Genuss von bedrohtem Fischen zu verzichten?“ Fisch gilt als gesund, doch mit riesigen Schleppnetzen werden Meere leergefischt und der Beifang als „Abfall“ entsorgt. 3. „Wärest du bereit, Konzerne zu meiden?“ Große Nahrungsmittelhersteller üben Macht aus. Sie bestimmen, wieviel Produzenten für ihre Ware bekommen und wieviel die Nahrungsmittel im Geschäft kosten. 4 . „Wärest du bereit, Lebensmittel aus der Nähe zu kaufen?“ Viele Konsumgüter werden um die halbe Welt transportiert. Verkehr und Energieaufwand belasten und treffen alle, die auch nicht vom Handel profitieren. 5. „Wärest du bereit, Verpackung zu reduzieren?“ Die Abfallentsorgung kostet und belastet die Umwelt. Convenience-Produkte und -Snacks sind meist mehr verpackt als unverarbeitete Lebensmittel und Urprodukte.

„Hunger - Da stimmt doch etwas nicht!“ • In vielen Ländern des globalen Südens fehlen Transportmittel und ausgebaute Straßen. • Durch den Klimawandel dehnen sich Wüstengebiete aus. • Die Bevölkerung wächst rasch und Menschen ziehen vom Land in die Stadt. Weil ihnen Geld und Arbeit fehlen, entstehen Slums. • Mindestlöhne liegen oft unter der Existenzgrenze. Somit fehlt es an Geld für Nahrung, Schulbildung & Krankenversorgung. • Schlechte Regierungen sorgen sich nicht um das Wohl der Menschen (am Land). • Veränderte Essgewohnheiten führen zur Intensivierung der Landwirtschaft. Der steigende Bedarf tierischer Nahrungsmittel verbraucht Ressourcen, die eigentlich den Menschen vorbehalten wären. • Naturkatastrophen vernichten Ernten und machen Felder kaputt. • Ungerechte Handelsbeziehungen schaffen ein System von Gewinnern und Verlierern. Rohstoffe werden zu Tiefpreisen eingekauft und verarbeitet, aber hochpreisig weiterverkauft. • Und: Ohne Bildung kein Raus aus der Armutsfalle.

www.rotholz.at

Immer mehr Ortsgruppen der Tiroler Jungbauernschaft/ Landjugend bieten in ihren Regionen Hilfe an, um jenen zu helfen, die sich in der Krise nicht selbst helfen können. „Es sind die Kleinigkeiten, die zurzeit die Gemeinschaft und den Zusammenhalt in den Regionen stärken“, erklären die Landesobleute der Tiroler Jungbauernschaft/Landjugend (TJB/LJ) Stephanie Hörfarter und Dominik Traxl über die aktuelle Situation in Zusammenhang mit dem sich ausbreitenden Corona-Virus. Impuls kommt aus den einzelnen Ortsgruppen Vor allem auf diversen SocialMedia-Kanälen ist zu beobachten, dass zahlreiche Ortsgruppen der TJB/LJ ihre schnelle und unkomplizierte Hilfe für Mitbewohner im Dorf anbieten. Von alltäglichen Erledigungen wie beispielsweise Lebensmitteleinkäufen oder dringenden Apothekengängen bis hin zu sonstigen Arbeiten, welche von älteren Personen und Personen in Heimquarantäne nicht erledigt werden können, bieten die Mitglieder der TJB/LJ ihre Unterstützung an. „Es macht uns unglaublich stolz, dass in Zeiten wie diesen unsere Ortsgruppen an ihre

Ländliche Jugend tritt Solidaritätswelle los Vor allem über die Eigeninitiative der Ortsgruppen freut sich Dominik Traxl sehr: „Es ist einfach unglaublich, welche Dynamik diese Hilfsbereitschaft im gesamten Land bewirkt hat. Wenn man bedenkt, dass vor Kurzem ein paar Organisationen diese Aktion gestartet haben und nun im gesamten Land diese Hilfe angeboten wird, ist das mehr als erfreulich.“ Mittlerweile ist ebenso das Freiwilligen-Zentrum Tirol auf die Schlagkraft der Tiroler Jungbauernschaft/Landjugend aufmerksam geworden, weshalb man nun für die kommenden Tage und Wochen gemeinsam Hilfe anbieten möchte. „Ich bin einfach nur dankbar, in einer Organisation wie der TJB/LJ mitzuwirken. Das Engagement jedes Einzelnen und der Zusammenhalt in der Gruppe hilft in der Krise nicht nur Personen, die dringend Hilfe benötigen, sondern stärkt auch einen selbst, in solch schwierigen Situation weiterhin das Beste zu geben“, äußert sich Hörfarter erfreut über die Solidaritätswelle, ausgelöst von den Jugendlichen in den einzelnen Ortsgruppen. Die beiden erhoffen sich, dass in den kommenden Tagen noch mehr Ortsgruppen Hilfe in ihren Regionen anbieten und damit junge Menschen in den ländlicheren Gebieten Tirols einen ganz wesentlichen Beitrag zur Bewältigung der bevorstehenden Herausforderung leisten können.


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Tiroler Bauernbund

Fotos: Tanja Cammerlander

Auf unsere Bauern ist Verlass!

Bauernbundobmann LH-Stv. Josef Geisler

Direktor BR Dr. Peter Raggl

Gerade in Krisenzeiten wie jetzt erkennen wir als Gesellschaft, wie wichtig die Selbstversorgung mit heimischen Lebensmitteln ist.

chere Lebensmittel konsumieren können.“

„Obwohl die Corona-Krise mit wegbrechenden Absatzmärkten auch für die österreichische Land- und Forstwirtschaft eine enorme Herausforderung darstellt, geben unsere Bäuerinnen und Bauern weiterhin ihr Bestes, um die Bevölkerung mit heimischen Qualitätslebensmitteln zu versorgen“, betonen Bauernbundobmann LH-Stv. Josef Geisler und Direktor BR Dr. Peter Raggl. „Ein großes Dankeschön gilt deswegen unseren bäuerlichen Familien in Tirol und Österreich, dass nicht nur in Krisenzeiten alle Menschen in unserem Land so auf sie zählen können! Weil es sie und ihre Höfe gibt, brauchen wir uns - auch bei geschlossenen Grenzen - keine Sorgen um eine ausreichende Ernährung zu machen“, so Geisler. „Darüber hinaus tut es gut zu wissen, dass unsere heimischen Erzeugnisse in Österreich unter den weltweit höchsten Standards und Auflagen produziert werden, das bedeutet, dass wir ebenfalls in Krisenzeiten gesunde und si-

Selbstversorgung ist gesichert „Wenn wir auf den Selbstversorgungsgrad bei Lebensmitteln in Österreich schauen, so stehen wir sehr gut da. Wir sprechen hier von insgesamt 100 % bei Fleisch, 86 % bei Getreide, 164 % bei Milch, 98 % bei Käse, 87 % bei Eiern und 72 % bei Butter in Österreich (Zahlen: Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus). Auch wenn das Bewusstsein und die Wertschätzung heimischer Erzeugnisse in der Bevölkerung in den krisenfreien Zeiten nicht immer gegeben sind, so ist es gerade jetzt sehr wichtig für uns alle, dass wir darauf zählen können“, erklärt Raggl, ein beruhigendes Bild zeichnend. Bauern arbeiten auch jetzt in der Krise Die Bundesregierung hat Grundlagen geschaffen, damit die Landwirtschaft auch in dieser schwierigen Lage rund um COVID-19 arbeiten und die Bevölkerung über die Direktvermarkter mit Lebensmitteln versorgen kann. „Die Einstufung der Landwirtschaft als systemrelevant ist

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für die heimischen Landwirte von besonderer Bedeutung. Dadurch ist es möglich, die Arbeiten am Feld und im Stall zu verrichten sowie dringende Besorgungen für den Betrieb zu erledigen“, berichtet Geisler. Die Gleichstellung von Direktvermarktern mit Supermärkten betreffend Öffnungszeiten garantiere die Versorgung der Konsumenten und die Existenz der heimischen landwirtschaftlichen Betriebe. Peter Raggl: „Wir danken den heimischen Bäuerinnen und Bauern, dass sie mit der Produktion von Lebensmitteln zur öffentlichen Sicherheit beitragen. Bitte an die Bevölkerung Abschließend deponiert Raggl noch eine Bitte im Sinne der heimischen Bauern: „Gerade jetzt sind unsere Bauern intensiv mit den Frühjahrsarbeiten

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auf ihren Feldern beschäftigt. Das bedeutet, dass Gülle, Jauche und Mist etc. ausgebracht werden müssen, damit dann im Sommer und Herbst geerntet werden kann. Leider sind mir in den vergangenen Tagen wieder hitzige Debatten in den sozialen Medien untergekommen, in denen es um Geruchsbelästigung im Frühjahr ging. Ich möchte die Bevölkerung wirklich inständig bitten, nicht nur den Mehrwert der heimischen Produkte wertzuschätzen, sondern damit einhergehend auch die nötigen Produktionsschritte mitzudenken und zu akzeptieren. Den berühmt berüchtigten „Landduft“, den jetzt viele von uns in der Nase haben, braucht es, damit wir Essen auf unseren Tellern haben. So einfach ist diese Rechnung.“

ZILLERTALER KUCHLKASTL

„Das Auge trinkt mit“ Die 2. Klasse des Aufbaulehrganges bereitet selbst kreierte Cocktaildekorationen zu: Ganz unter dem Motto „Was kann ich aus Apfel, Birne und Co alles zaubern?“ präsentiert Ihnen die 2. Klasse des Aufbaulehrganges heute kreative Ideen und Inspirationen zum Dekorieren von Cocktailgetränken.

www.zillertaler-tourismusschulen.at


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EUROPAHAUS MAYRHOFEN

Europahaus Huagacht - März 2020

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Achtsamkeit und Verbundenheit berühren!

Das Europahaus – seit mittlerweile 40 Jahren Tagungs- und Kongresshaus in Mayrhofen. Der „Kristall vor Bergkulisse“, wie es liebevoll von uns und vielen Einheimischen genannt wird. Aber was machen wir eigentlich das ganze Jahr über? Und vor allem – wer steckt hinter dem achtköpfigen Team? Im „Europahaus Huagacht“ möchten wir euch in regelmäßigen Abständen über uns und unsere Arbeit informieren und euch so einen kleinen Einblick in unseren Berufsalltag geben. Aber von vorne: Wir gehören zu gleichen Teilen dem Tourismusverband Mayrhofen-Hippach und der Marktgemeinde Mayrhofen. Gleichzeitig ist der Tourismusverband aber auch Mieter bei uns im Europahaus – das kann schon mal verwirrend sein! Wir sind jedoch eine eigenständige Firma mit eigener Geschäftsführung: Seit September 2018 leitet Stefanie Thurner das Europahaus-Team. Wir sind verantwortlich für das Europahaus an sich, vermieten die Räumlichkeiten für Veranstaltungen und Kongresse und stellen eigene Technik und Personal sowie Verpflegung über unseren Exclusiv-Caterer Samuel Pinter zur Verfügung. Damit bieten wir unseren Kunden zahlreiche Dienstleistungen aus einer Hand – das wird sehr geschätzt und ist nicht in allen Kongresshäusern so. Dadurch gewährleisten wir, dass Kundenbedürfnisse optimal und auf dem kurzen Weg erfüllt werden können. Sozusagen ein USP. Normalerweise ist das erste Quartal eines jeden Jahres eher ruhig – wir durften unser Jahr aber mit einer siebentägigen internationalen Tagung starten. Unsere Hauptsaison ist überwiegend von März bis Juli und dann ab September bis kurz vor Weihnachten. Der Sommer liegt dann im Zeichen der Kultur. Normalerweise, denn wie viele Branchen ist auch unsere Branche durch das Coronavirus stark betroffen. Wir bleiben in jedem Fall gesund und „huagachten“ das nächste Mal über bevorstehende Veranstaltungen im Europahaus. Pfiat enk!

des Gemeindegebietes nur in Ausnahmefällen erlaubt ist. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeinde sind abwechselnd im Amt und stehen am Telefon mit Rat und Tat, soweit möglich, zur Verfügung.

Gemeindebauhof-Vorarbeiter Franz Huber – stets sorgfältig um Ordnung bemüht!

Seit Wochen hat uns das neuartige Coronavirus (Bezeichnung der Erkrankung: COVID-2019, Bezeichnung des Erregers: SARS-CoV-2) immer stärker werdend im Griff. Und auch Mayrhofen ist davon leider nicht verschont geblieben. Unsere persönliche Freiheit ist inzwischen stark eingeschränkt, mit dem Ziel, die weitere Ausbreitung zu verlangsamen und einzudämmen. Jede und Jeder - ich wiederhole ganz deutlich Jede und Jeder ist aufgerufen, sich an die Vorgaben zu halten. Wir müssen die Risikogruppen und uns selbst schützen. Ein erstes Resümee zeigt, dass sich die Bevölkerung zu einem sehr hohen Prozentsatz an die neuen Verhaltensregeln hält. Öffentliche Plätze werden gemieden, die Straßen sind relativ leer, und wer unterwegs ist, der tätigt Einkäufe für sich oder für andere, um die Grundversorgung mit Lebensmittel aufrechtzuerhalten, der sucht die Apotheke auf oder muss zu bzw. kommt von der Arbeitsstelle. Eine Rücksprache bei der Bundespolizei zeigt, dass auch diese mit dem Verhalten der Bürger im Großen und Ganzen zufrieden ist. Es sei aber nochmals darauf hingewiesen, dass u. a. Bergtouren (auch Skitouren), lange Wanderungen sowie „längere Trainingsrunden“ nicht gestattet sind, und das Verlassen

Jeden dritten Tag kontrollieren die Mitarbeiter des Bauhofes unsere Straßen auf Sauberkeit und Ordnung. Bei Fragen sind wir auch weiterhin gerne unter der Nummer 05285/64000 im Gemeindeamt oder 0664/3532136 (Bürgermeisterin) erreichbar. Der Recyclinghof ist zu den gewohnten Zeiten geöffnet. Genaue Daten sind auf der Gemeinde-Homepage ersichtlich. Positiv in diesen schwierigen Zeiten ist, dass das soziale Netz und der Zusammenhalt innerhalb der Bevölkerung hervorragend funktionieren. Unzählige WhatsApp-Nachrichten und Telefonate mit Hilfsangeboten zeugen von großer Bereitschaft, den anderen zu helfen. Es klingt komisch, aber dieses Virus zwingt uns wieder zu mehr Menschlichkeit. Ein Durchatmen ist angesagt, und das Eilen und Hasten - zumindest vorrübergehend - ist ausgesetzt. Corona ist hoch ansteckend, aber das Miteinander und die Dienstlichkeit füreinander zeigen sich ebenfalls wunderbar ansteckend. Nachbarschaftshilfe ist wieder „in“. Diese Ausnahmesituation macht die Kraft des Gemeinwesens sichtbar. Und diese Achtsamkeit und Verbundenheit berühren! Haltet euch bitte weiterhin an die Verordnungen! Je mehr das tun, desto schneller kann der „Alltag“ wieder einkehren. „Vergelt‘s Gott“ dafür! Eure Bürgermeisterin, Monika Wechselberger


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Gemeinde Hart

Fotos: Gemeinde Hart

Vizebürgermeister Daniel Schweinberger im Gespräch

Carina beantwortet die wichtigsten Fragen am Telefon zur aktuellen Situation

Momentan ist alles anders! Wie geht es euch als Gemeinde im Umgang mit den Einschränkungen? Kurzum: Gut! Die Situation ist zwar auch für uns eine komplett neue, jedoch haben wir uns sehr schnell auf die derzeitigen Gegebenheiten eingerichtet: Wichtig ist für mich, unsere Gemeindebürgerinnen und -bürger täglich zu informieren. Das gelingt uns sehr gut, unter anderem über digitale Kanäle: Unsere Website www.gemeinde-hart.com wird derzeit mindestens einmal täglich aktualisiert, wir haben auch schon seit über zwei Jahren eine WhatsApp-Benachrichtigungsgruppe für unsere Bürgerinnen und Bürger, wo wir innerhalb von wenigen Minuten über 200 Gemeindemitglieder plus deren Familien direkt ansprechen können und wo außerdem direkt etwaige Fragen schnell und auf direktem Weg beantwortet werden können. Das hilft uns in dieser Zeit enorm, die Bürger - egal ob jung oder schon etwas älter zu informieren. Wie gelingt es der Gemeindeführung trotz der Quarantäne-Auflagen eine gewisse Normalität in den Alltag zu bringen? Selbstverständlich ist der Alltag momentan etwas eingeschränkt: Der Müll muss zu Hause gelagert werden, Erledigungen müssen evtl. warten.

Wichtig ist für uns, den Bürgern zu garantieren: Wenn es um die Gesundheit sowie die wichtigsten Dinge des Lebens wie Essen oder Medikamente geht, braucht sich NIEMAND Sorgen zu machen. Wir arbeiten laufend daran, den Alltag so unverändert wie möglich für unsere Bürger sicherzustellen. Aber ebenso ein Telefongespräch mit dem ein oder anderen besorgten Menschen, der verunsichert ist oder Fragen hat, kann ein Stück Alltag und Sicherheit bringen! Es ist einfach wichtig, für die Menschen da zu sein, auch rund um die Uhr erreichbar zu sein egal, was kommt! Gibt es in eurer Gemeinde Bürger, die besondere Hilfe brauchen? Wenn ja, wie bewältigt ihr diese Botengänge? Ja, ältere Menschen und andere, die zur Risikogruppe für eine Ansteckung mit dem Virus stehen, haben auch in unserer Gemeinde - verständlicher-

weise - Ängste. Wir versuchen, speziell für diese Menschen das Risiko einer Ansteckung mit COVID-19 durch Essenslieferungen, Botengänge, die durch Gemeindemitarbeiter und Harter Vereine erledigt werden, auf ein Mindestmaß zu minimieren. Ich bin begeistert von der Bereitschaft, speziell jüngerer Bürgerinnen und Bürger unserer Gemeinde, hier einen wertvollen Beitrag zum Schutz der Risikogruppen zu leisten. Welche Aufgaben müssen derzeit warten? Eine Gemeinde hat natürlich ständig Aufgaben und Projekte voranzutreiben. Ich versuche täglich abzuwägen, was ist nun WIRKLICH lebenswichtig, was kann einige Tage oder vielleicht Wochen warten - aber eines ist klar: Je disziplinierter wir uns an die Quarantäne-Vorgaben halten, desto schneller können wir alle wieder zurück zu unserem ge-

Vize-Bgm. Daniel Schweinberger informiert über aktuelle Entwicklungen.

wohnten Alltag kommen und desto schneller können wir uns wieder unseren alltäglichen Herausforderungen stellen und diese sind in Hart, wie in jeder Gemeinde, vielfältig. Welche Botschaft möchte die Gemeinde Hart an die Leser schicken? Ich möchte mich bei allen Bürgerinnen und Bürgern für die Disziplin während der ersten Zeit der Quarantäne bedanken. Die Harterinnen und Harter verhalten sich hier wirklich vorbildhaft! Ich habe gleichfalls den Eindruck, dass bei uns allen ein noch besseres Zusammengehörigkeitsgefühl innerhalb der Gemeinde Hart entstanden ist, wo sich jeder zugunsten derer einschränkt, die unsere Mithilfe jetzt dringend benötigen, wo der eine auf den anderen schaut. Vielleicht können wir dies auch in die „Zeit nach Corona“ übertragen - das ist vor allem ein Wunsch an mich selbst, aber ebenfalls an jeden einzelnen Bürger und jede einzelne Bürgerin. Wenn uns das gelingt, gelingt uns auch die Überwindung dieser Krise. Abschließend wünsche ich allen Harterinnen und Hartern eine möglichst gute Zeit! Auch wenn es derzeit schwierig scheinen mag, bin ich mir sicher: Es kommen wieder bessere Zeiten - halten wir weiterhin zusammen! Bleibt‘s g‘sund!


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DER PVÖ ZELL AM ZILLER GRATULIERT Rechtzeitig vor der Ausgangssperre konnte Obmann Platzer Karl unserem Mitglied und sehr rüstigen Tipotsch Max, Zellberg, der seinen 85er feiern konnte, herzlich gratulieren, ihm alles Gute, viel Glück, beste Gesundheit und ganz viel Sonnenstunden für die Zukunft im Kreise seiner Familie und unseres Vereins wünschen.

Am 14. März konnten Obm. Platzer Karl und der Kameradschaftsbund mit Obmann Herunter Paul unserem rüstigen Mitglied Kupfner Wilfried, Rohrberg, der seinen 75er feiern durfte, herzlich gratulieren und ihm noch viele schöne und besonders gesunde Jahre im Kreise seiner Familie und unseres Vereins wünschen.

GERLOSBERG GRATULIERT Frau Brugger Theresia, wohnhaft in Gerlosberg Nr. 16c, feierte am 19. März ihren 75. Geburtstag. Die Gemeinde Gerlosberg wünscht der Geburtstagsjubilarin auf diesem Wege nochmals alles Gute und viel Gesundheit.

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Mayrhofen - Gisela Pfister feierte ihren 85er

Einsame Spitze!

Der halbrunde Geburtstag begann gebührend mit einem Gläschen Sekt – G`sundheit! Mit kleinen Aufmerksamkeiten gratuliert die Marktgemeinde auch während der Corona-Krise – ein Dank an die Verwaltungsmitarbeiter, die immer alles passend herrichten!

Post engagieren, mit anderen verbunden bleiben – wie hier mit Schwägerin Viktl und Schwiegertochter Elisabeth – nützt nicht nur den nächsten Generationen, sondern hält auch die liebe Jubilarin jung. Du bist einsame Spitze! Eingebettet in einer dem Fremdenverkehr verschriebenen Familie, verwurzelt im Christentum, körperlich und geistig dem Alter entsprechend in blendender Verfassung, das sind in aller Kürze die wichtigsten Qualitäten der lieben Jubilarin. Sie ist seit Jahrzehnten Hotelierin mit Haut und Haar, mit Kopf und Herz. Kurzum: erfahrungsreich! Und die Lust, die eigenen Erfahrungen weiterzugeben, sich immer noch im Hotel Neue

Skilehrer sagen DANKE! Wieder ist eine Wintersaison - heuer schneller als erwartet - vorbei. Dennoch ... es war wie immer eine schöne Zeit mit sehr guter Zusammenarbeit. Uns Skilehrern bleibt nur noch eins - Danke zu sagen ... an alle Kolleginnen und Kollegen (wir sind ein super Team) ... an alle Angestellten der Rastkogelbahn für eure Hilfe (Lifteler, Pistengerätfahrer usw.) ... an das gesamte Team vom Gasthof Lämmerbichl (wir fühlen uns bei euch wie zu Hause) ... und ganz besonders unseren Chefleuten Evelyn und Luggi (wir sind eine kunterbunte Familie). Ein Prost auf uns alle und dass wir uns nächste Wintersaison gesund und munter wiedersehen.

Liebe Gisela, hiermit wünsche ich dir aus einer gewissen Entfernung das Allerbeste zum 85sten Wiegenfeste! Mögest du noch lange in den Genuss kommen, von deiner Familie liebevoll umsorgt und unterstützt zu werden. Und dass du die soziale Verbundenheit mit deinen Freunden ebenso lange Jahre erfahren kannst! Alles Gute, viel Gesundheit, Glück und Segen! Eure Bürgermeisterin, Monika Wechselberger

bez. Anz.

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KULTUR IM ZILLERTAL

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Zillertaler Heilkräuterfreunde

Frühlingszeit ist Knopsenzeit

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BLECHLAWINE 2020

2. Open Air der Blasmusik im Zillertal:

BLECHLAWINE 2020 Wenn Musikerinnen und Musiker aus den verschiedensten Musik- und Himmelsrichtungen zusammenkommen, um gemeinsam ihrer Leidenschaft, der Blasmusik, zu frönen, dann werden diese Tage von 21. bis 24. Mai für jeden Besucher zum absoluten Highlight. Hier die nächste Vorstellung von zwei Gruppen, die beim Blasmusik-Festival 2020 dabei sein werden:

In Zeiten wie diesen ist es wichtig, vor allem gesund zu bleiben, das Immunsystem zu stärken und die Zeit sinnvoll zu nutzen. Wie viel Kraft in einer kleinen Knospe steckt, hat FNL-Kräuterexperte Richard Rieser ca. 20 Teilnehmern bei der Knospenwanderung im Mariengarten in Schlitters gezeigt. Gemmotherapie nach Dr. Henry Pol ist eine Methode, bei der Heilmittel aus frischen Pflanzenteilen wie Blattknospen, jungen Triebsprossen und Wurzelspitzen eingesetzt werden. Die Therapie mit diesem Pflanzengewebe soll dem Menschen helfen, indem sie die Vitalisierungs-, Selbstheilungs- und Regenerationskräfte unterstützt. FNL-Kräuterexpertin Elvira Wibmer hat im Kräutergarten ein kostbares Mazerat aus den Knospen der Balsampappel mit Glyzerin und Alkohol hergestellt. Hauptwirkung der Balsampappel: bei allen Viren und bakteriellen Erkrankungen, Ausleitung der Schwermetalle, gegen Gefäßentzündungen, unterstützend bei Borreliose, krampflösend, Antisklerotikum bei Arteriosklerose, leitet Harnsäure aus,

bei anhaltenden Kummerzuständen, schweren Verlusten, Todesfällen, Trauer. Gemmotherapie punktet durch schnelle Anwendung und ressourcenschonende Herstellung. In Öl angesetzt, kann aus den harzenden, aromatischen Balsampappelknospen ebenso Pappelsalbe hergestellt werden, welche bei Fieberblasen, Entzündungen der Haut und Beschwerden des Bewegungsapparates eingesetzt wird. Auch in diesem Jahr werden im Mariengarten Kräuterwanderungen und Workshops im Mariengarten organisiert, um wieder Neues aus dem Reich der Heilkräuter und deren Verarbeitung zu Salben, Tinkturen etc. zu lernen. Wer Interesse an den Kursen und Produkten hat oder Mitglied im Verein „Zillertaler Heilkräuterfreunde“ möchte, kann sich unter 0664/73145733 melden.

SPRUCH DER WOCHE Krisen sind Angebote des Lebens, sich zu wandeln. Man braucht noch gar nicht zu wissen, was neu werden soll. Man muss nur bereit und zuversichtlich sein. Luise Rinser, dt. Schriftstellerin, 1911–2002

LeiBlech Das „Lei“ in ihrem Namen wurde nicht etwa dem Villacher Fasching entwendet, sondern stammt vom Ur-Tiroler Dialektwort „nur“, womit aus dem Namen bereits zu entnehmen ist, dass nicht mit Holzblasinstrumenten musiziert wird. Sieben Tiroler Musikanten und ein Schlagzeuger, der ebenfalls aus dem tiefsten Tirol stammt, sind bis in die letzte Haarspitze (sofern noch vorhanden) motiviert, auf hohem Niveau zu unterhalten. Die Besetzung bietet viel Spielraum für abwechslungsreiche Musik von Böhmisch bis hin zum Schlager, welche in zahlreichen Eigenkompositionen und Eigenarrangements dargeboten wird. LeiBlech spielt beim 2. Open Air der Blasmusik im Zillertal am Samstag, den 23. Mai, um 16.00 Uhr.

Patscherkofelklang 2009 gründeten engagierte Musikanten der Musikkapelle Patsch bei Innsbruck den „Patscherkofel Klang“. Als musikalischer Leiter fungiert der langjährige Miltärmusiker Josef Stiller. Einen Schwerpunkt bildet die Böhmisch-Mährische Musik, bestehend aus Polkas, Walzer, Märschen und Solostücken. Aber auch Swing, Blues und Dixie kommen nicht zu kurz. Musizieren mit Herz und Spaß und ein gesundes Maß an Perfektion, ohne nur auf kommerzielle Erfolge zu zielen, das ist das Motto des Patscherkofel Klangs. Patscherkofelklang spielt beim 2. Open Air der Blasmusik im Zillertal am Sonntag, den 24. Mai, um 15.30 Uhr.

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GEMEINDEAMT FINKENBERG Tel. 05285 – 62668 gemeinde@finkenberg.tirol.gv.at

Bei der Gemeinde Finkenberg gelangt mit Wirksamkeit spätestens 1.9.2020 folgende Stelle zur Besetzung:

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für den Kindergarten Finkenberg eine gruppenführende pädagogische Fachkraft mit einem Beschäftigungsausmaß von voraussichtlich 38,28 Stunden (33,5 Stunden Kinderbetreuung sowie 4,78 anteilige Vor- und Nachbereitung) somit 95,7 % Teilzeitbeschäftigung. Das Mindestgehalt beträgt monatlich Euro 2.036,11 brutto bei diesem Beschäftigungsausmaß (Entlohnungsgruppe ki2 – pädagogische Fachkraft mit Ferien).

Wir suchen ab sofort zur Verstärkung unseres Teams auf Vollzeitbasis

Die Einstufung erfolgt nach den Bestimmungen des G-VBG in der jeweils geltenden Fassung. Es wird darauf hingewiesen, dass sich das angeführte Mindestgehalt aufgrund von gesetzlichen Vorschriften gegebenenfalls durch anrechenbare Vordienstzeiten sowie sonstige mit den Besonderheiten des Arbeitsplatzes verbundenen Entgeltbestandteile erhöht. Eine Anstellung erfolgt vorläufig befristet für das erste Kindergartenjahr, eine Verlängerung wird jedenfalls in Aussicht gestellt.

Tischlergeselle

Weitere Informationen über Anstellungserfordernisse sowie beizulegende Unterlagen entnehmen Sie bitte der Homepage der Gemeinde Finkenberg: www.finkenberg.tirol.gv.at oder können Sie auch gerne telefonisch 05285/62668 erfahren. Bewerbungen richten Sie bitte bis spätestens Freitag, den 17. April 2020, an das Gemeindeamt Finkenberg, Dorf 140, 6292 Finkenberg oder an: buchhaltung@finkenberg.tirol.gv.at Der Bürgermeister Andreas Kröll

für Montage

Tischlerlehrlinge Bezahlung lt. Kollektivvertrag, Überzahlung möglich. Studio Pfister e.U. Dorf 5, 6274 Aschau, Tel. 05282-2918 E-Mail: info@studio-pfister.at

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DANKE

Wir möchten uns bei allen Einheimischen, Gästen, Freunden, Mitarbeitern, bei den Skischulen Mike Kröll, Hannes Pirker, Herbert Schneeberger und den Skiguides von Stock resort, Leonhard Stock und beim RSK Finkenberg für die netten Besuche im Winter bedanken.

Ein herzliches Dankeschön auch an die Finkenberger Almbahnen und deren Mitarbeiter. „Bleibts gsund und mia gfrein ins, enk bald wieder zu sechn!“ Petra & Hermann Huber mit Sabrina, Franz-Josef & Raimund

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