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ZILLERTALER GEMEINDEBLICK

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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

12 | 2020

74. Jahrgang · Herausgeber Marktgemeinde Mayrhofen · Jahresabo € 35,- · Einzelpreis € 1,- · erscheint wöchentlich · 20. März 2020 · Nr. 12

STOPPT CORONA! Ein Virus zieht seine Spur

Infos zu Arbeitsrecht, Immunstärkung uvm. Seiten 3, 6-7

VOLKSSCHULE GERLOS

WIRTSCHAFT UND LEHRE

FEUERWEHR ZELL/ZILLER

Motto: Am besten lernt man, wenn man gerne lernt!

Autohaus Hermann Huber GmbH: Drei Lehrberufe zur Auswahl

Zwei Atemschutzwarte und eine neue Atemschutzwerkstatt

Seite 9

Seiten 12-13

Seite 19

Österreichische Post AG | WZ 02Z031716 W | nicht retournieren Marktgemeinde Mayrhofen, Hauptstraße 409, 6290 Mayrhofen


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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

SEITENBLICKE

IMPRESSUM Zillertaler Heimatstimme Amtsblatt der Marktgemeinde Mayrhofen

Annahmeschluss in der betreffenden Erscheinungswoche REDAKTION: Montag 10.00 Uhr ANZEIGEN: Montag 12.00 Uhr Namentlich oder mit Kürzel gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion oder des Herausgebers wieder und sind von der Redaktion nicht in allen Einzelheiten des Inhalts und der Tendenz überprüfbar. Für unverlangte Manuskripte übernimmt die Schriftleitung keine Verantwortung. Nachdruck ausschließlich mit schriftlicher Erlaubnis der Redaktion. P.b.b. Erscheinungs- und Verlagspostamt 6290 Mayrhofen. Copyright Um urheberrechtliche Unannehmlichkeiten zu vermeiden, weisen wir darauf hin, dass der Auftraggeber bzw. Überbringer von Unterlagen für Inserate und Textbeiträge das Urheberrecht für überlassene Fotos, Vorlagen udgl. haben muss, und somit der Hersteller und Herausgeber der Zillertaler Heimatstimme schad- und klaglos gehalten wird. Geschäftsbedingungen Es gelten die Bestimmungen der „Allgemeinen Geschäftsbedingungen“ der Zillertaler Heimatstimme. Die jeweils aktuelle Ausgabe ist beim Herausgeber oder unter www.zillertalerheimatstimme.at einsehbar. Gender-Hinweis Aus Gründen der besseren Lesbarkeit werden in der Zillertaler Heimatstimme zum Teil Begriffe wie z.B. „Mitarbeiter“ in der maskulinen Schreibweise verwendet. Grundsätzlich beziehen sich diese Begriffe immer auf beide Geschlechter.

Seite 23

Volksschule Gerlos Mit Lese-, Lern- und Motivationsprojekten sollen die Schülerinnen und Schüler Spaß am Lernen entwickeln. Seite 9

Erfreulicherweise konnte die Pfarre Mayrhofen wieder viele Besucher zur Fastensuppe begrüßen: Monika, Pfarrer Jürgen Gradwohl, Gernot und Mesnerin Aloisia (v. l.)

Kürzung von Texten Die Redaktion behält sich vor, gegebenenfalls bei redaktionellen Beiträgen und Leserbriefen Kürzungen vorzunehmen oder diese auch ganz wegzulassen. Die Platzierung und Anordnung von Texten und Fotos ist allein der Redaktion vorbehalten. Bei mehreren Fotos zu einem Text werden diese nur berücksichtigt, wenn genügend Platz vorhanden ist. Nach Redaktionsschluss eingelangte Beiträge können erst in der darauffolgenden Woche berücksichtigt werden. Abo-Service office@mayrhofen.tirol.gv.at Frau Anita Pfister-Kreidl T 05285/64000-11 Titelbild: © Toni Anzenberger

Foto: privat

Redaktion und Anzeigenannahme die praxis, Werbeagentur, Mayrhofen T 05285 62000 22 | F 05285 62000 40 redaktion@zillertalerheimatstimme.at anzeigen@zillertalerheimatstimme.at Mo-Fr 09-12 Uhr und Di-Do 14-17 Uhr

Armin Dornauer, VizeWeltmeister im SuperG der Junioren-Weltmeisterschaft in der letzten Saison (l.), erzählt über seine FIS-Jahre.

Gemeinsam bemüht um unsere Schützengilden: Andrea, Hansjörg, Sepp und Marion

Foto: Volksschule Gerlos

Hersteller Satzarbeit: die praxis, Werbeagentur 6290 Mayrhofen, Schmiedwiese 173 Druck: Athesia Druck GmbH Innsbruck/Bozen

Erfolgreicher Sportler im ÖSV-Nachwuchskader

Foto: Pfarre Mayrhofen

Verleger und Herausgeber Marktgemeinde Mayrhofen 6290 Mayrhofen, Hauptstraße 409 T 05285 64000 | F 05285 64000 34 Chefredakteurin: Gerda Gratz


AUFBLATT‘LT

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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

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Eine Reise von der Vergangenheit in die Gegenwart

Fotos: Toni Anzenberger

Gedanken in einer Zeit der Grenzen

Abgeschiedenheit, Isolation, Auf-Sich-ZurückgeworfenSein, sind immer wieder Themen in der Literatur. Schriftsteller wie Daniel Defoe, Albert Camus und Marlen Haushofer beschrieben mit den Protagonisten in ihren Romanen „Robinson Crusoe“, „Die Pest“ und „Die Wand“, Gefangenschaft und Isolation. Da eine Insel, dort eine Stadt und bei Haushofer ein Waldstück. Aspekte in den Erzählungen, die Assoziationen und Gedanken zur Verletzlichkeit unseres Menschseins, unserer Zivilisation aufzeigen und nachdenklich machen. Daniel Defoe hat in seinen jungen Jahren mehrere Katastrophen erlebt, wie die große Pest in London 1665, der ein Jahr darauf ein Großbrand gefolgt war, der fast die ganze Stadt in Schutt und Asche legte. Zitate aus seinen Werken aus dem 17. Jahrhundert

haben selbst heute noch ihre Gültigkeit. Ebenso die Beschreibungen und Analysen von Camus und Haushofer. Daniel Defoe: „Es ist ebenso vernünftig, eine Art Gefangenschaft durch eine andere darzustellen, wie irgend etwas, was wirklich existiert, durch etwas, was nicht existiert.“ Albert Camus: „Der Mensch ist nichts an sich. Er ist nur eine grenzenlose Chance. Aber er ist der grenzenlos Verantwortliche für diese Chance.“ Marlen Haushofer: „Die Dinge geschehen eben, und ich suche, wie Millionen Menschen vor mir, in ihnen einen Sinn, weil meine Eitelkeit nicht gestatten will, zuzugeben, dass der ganze Sinn eines Geschehnisses in ihm selbst liegt.“ Die aktuellen Geschehnisse haben große Auswirkungen auf unser Leben. Gesundheit-

lich, gesellschaftlich und wirtschaftlich. Ein Phänomen, das unserer Welt seine Grenzen aufzeigt, uns innehalten und nachdenken lässt. Ein kleines Virus, das als Haudegen die ganze Welt in Atem hält und leider auch den Atem nimmt. Wir sollten es bald isoliert haben, ohne dass es uns isoliert und gefangen nimmt! Wir müssen den Spieß umdrehen! Die Zivilisation war immer schon verletzlich und wird es auch bleiben. Was wir aber in jedem Fall tun sollten: Nachdenken über unsere Lebensweise. Auszeiten bieten eine passende Gelegenheit dafür. An dieser Stelle ein kleiner Hinweis mit der Bitte um Ihr Verständnis: Als Wochenzeitung sind selbst wir von den aktuellen Entwicklungen betroffen. Veranstaltungsabsagen schlagen sich auch in unserem Medium nieder. So überschneiden sich laufend die Ereignisse und viele ge-

plante und kommunizierte Veranstaltungen sind jetzt leider „Schnee von gestern“!

Gerda Gratz Chefredaktion gerda@zillertalerheimatstimme.at


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Sa 21.3.

ÄRZTE- UND APOTHEKENDIENST IM ZILLERTAL

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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

TUX

MAYRHOFEN

ZELL/ZILLER

STUMM/FÜGEN

ZAHNARZT

APOTHEKEN

Dr. Peter Peer Juns 592 05287 86180 10.00 bis 11.00 16.00 bis 17.00

MR Dr. Wilfried Schneidinger Hauptstraße 435 05285 63124 10.00 bis 12.00 17.00 bis 18.00

Dr. Christoph Streli Gerlosstraße 5a 05282 3232 10.00 bis 11.00 17.00 bis 18.00

Dr. Oliver Glaser STUMM Dorfstraße 10 05283 2266 10.00 bis 12.00 17.00 bis 18.00

DDr. Robert Altrichter RAMSAU Ramsau i.Z. 160 05282 4090 09.00 bis 11.00

St. Pankraz Ap. FÜGEN 05288 6700 Gerlosstein Ap. ZELL/ZILLER 05282 2641 16.00 bis 18.00

Dr. Christoph Streli Gerlosstraße 5a 05282 3232 10.00 bis 11.00 17.00 bis 18.00

Dr. Oliver Glaser STUMM Dorfstraße 10 05283 2266 10.00 bis 12.00 17.00 bis 18.00

DDr. Robert Altrichter RAMSAU Ramsau i.Z. 160 05282 4090 09.00 bis 11.00

St. Pankraz Ap. FÜGEN 05288 6700 Gerlosstein Ap. ZELL/ZILLER 05282 2641 10.00 bis 12.00 16.00 bis 18.00

außerhalb dieser Zeiten:

0664 3837415 od. 141 So 22.3.

Dr. Peter Peer Juns 592 05287 86180 10.00 bis 11.00 16.00 bis 17.00

MR Dr. Wilfried Schneidinger Hauptstraße 435 05285 63124 10.00 bis 12.00 17.00 bis 18.00 außerhalb dieser Zeiten:

0664 3837415 od. 141

Außerhalb der Öffnungszeiten ist die St. Pankraz Apotheke in Fügen von Sa., 21.3., bis Fr., 27.03., für Notfälle erreichbar.

SOZIALSPRENGEL NOTRUFNUMMERN Sozialsprengel Mayrhofen (Mo bis Fr) 05285 63304-418 Sozialsprengel Stumm 05283 2020

(Mo bis Fr)

Sozialsprengel Zell 05282 2222-20

(Mo bis Fr)

Sozialsprengel Vorderes Zillertal (Mo bis Fr) 05288 63337

ACHTUNG! Aufgrund der aktuellen Coronainfektionsgefahr und der Empfehlung des BMI, soziale Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren, habe ich mich – zu unser aller Wohl – dazu entschlossen, die Ordination bis auf Weiteres zu schließen. In dringenden Notfällen wählen Sie bitte diese Nummer: 0650 / 3867666 Alle anderen Termine müssen auf momentan unbestimmte Zeit verschoben werden. Ich bitte um euer Verständnis! Beste Grüße und bleibt gesund! Eure Zahnärztin Dr. Anna Telsnig-Jäger

Zillertaler Heimatstimme, Ausgabe 13/2020 – 27.3.

SCHWERPUNKT MEIN BABY Alles für unsere Babys Eine ideale Plattform für Ihre Inseratschaltung.

Foto: Paul, paul.wechselberger@aon.at

BILD DER WOCHE

Erste Frühlingsboten am Gerlosberg


AKTUELL IM ZILLERTAL

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Euregio JungforscherInnen-Preis 2020

ZILLERTALER HEIMATSTIMME

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Zillertaler Mobilitätsplan

Junge Wissenschaftler/-innen bis zum vollendeten 35. Lebensjahr, die an den Universitäten, Hochschulen und Forschungseinrichtungen in der Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino arbeiten oder aus der Europaregion stammen und international forschen, sind aufgerufen, ihre Forschungen rund um Grundlagen und Perspektiven der Zusammenarbeit in der Euregio einzureichen. Einreichungen (englischsprachige Kurzfassungen) bis zum 19. April unter research@europaregion.info

Aufgrund der aktuellen Coronavirus-Lage in Österreich und des Erlasses des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz (Maßnahmen gegen das Zusammenströmen größerer Menschenmengen nach § 15 Epidemiegesetz) mussten die geplanten Infoveranstaltungen zum Zillertaler Mobilitätsplan auf unbestimmte Zeit verschoben werden. Alle Infos zu den neuen Terminen werden rechtzeitig auf www.mobilitaetsplan.at veröffentlicht.

Weitere Informationen: EVTZ Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino, Tel: +43 512 508 2351, andreas.eisendle@europaregion.info www.europaregion.info/youngresearcher

Absage „Penken Knuckle Huckle“

Gepflegtes Wohnen Mayrhofen

Vorsorgliche Schutzmaßnahmen gestartet

Dies bedeutet, dass vorerst keine Angehörigen, Besucher/-innen, Lieferanten usw. die Häuser betreten dürfen. Ein Zutritt bleibt lediglich dem Personal, den Hausärzten sowie dem Rettungsdienst vorbehalten. In begründeten Ausnahmefällen ist ein Besuch von einzelnen Personen möglich – wie zum Beispiel bei palliativen Bewohner/-innen. Das Angebot der Tagesbetreuung sowie das EKiZ pausieren bis mindestens 13. April. Auch alle öffentlichen und internen Veranstaltungen wie Hl. Messen, Singen, Geburtstagsfeiern usw. sind bis auf Weiteres ausgesetzt. Die Büros des Sozialsprengels Mayrhofen, welche sich im Sozialzentrum befinden, sind ebenfalls von der Sperre be-

Absage Theaterproduktionen

troffen. Bei Fragen oder zur Abholung von Pflegeartikeln, Heilbehelfen usw. bitte die weitere Vorgangsweise vorher unter Tel.Nr. 0676 / 840 571 100 abklären. Die Auslieferung von „Essen auf Rädern“ bleibt aufrecht und wird wie gewohnt abgewickelt. Für weitere Fragen, Anliegen und Auskünfte steht euch die Verwaltung des Sozialzentrums Mayrhofen von Montag bis Freitag von 7.30 – 17.00 Uhr unter der Tel.Nr. 05285 / 63304 gerne zur Verfügung. Wir können auch versichern, dass es den Bewohner/-innen an nichts fehlt und sie wie gewohnt bestens betreut und gepflegt werden. Es wird auch auf jedem Wohnbereich separat ein abwechslungsreiches Aktivitätenprogramm geboten, um die gewohnte Normalität zu bewahren! Zum Wohle aller Bewohner/ -innen und Mitarbeiter/-innen bitten wir um euer Verständnis und eure Unterstützung. Wir freuen uns heute schon auf den Tag, an dem wir euch wieder herzlich bei uns begrüßen dürfen!

Aufgrund der derzeitigen Lage sagen die Volksbühne Aschau sowie die Dorfbühne Hart ihre aktuell geplanten Theaterproduktionen „Alltagsgeschichten – von der Wiege bis zur Bahre“ und „Die Silberhochzeit“ ab. Neue Aufführungstermine werden rechtzeitig bekanntgegeben.

Die Geschäftsführung der Wohn- und Pflegeheim Zillertal GmbH

Ludwig Thoma, dt. Schriftsteller, 1867–1921

Absage Zillertaler Bauernmarkt Aufgrund der aktuellen Situation, wird die Eröffnung des Zillertaler Bauernmarkts in Mayrhofen bis auf Weiteres verschoben.

Bekanntmachung: Mehlerhaus Das s‘ Mehlerhaus in Tux-Madseit bleibt bis voraussichtlich bis Ende Juni geschlossen, erster Öffnungstag ist am Montag, 29. Juni, 13.00 bis 18.00 Uhr. Auch der „Tuxer Måcht“ wird vorläufig nicht abgehalten. Wir bitten um euer Verständnis. Das Team vom Mehlerhaus

Foto: Mehlerhaus/Peer

Wie ihr vermutlich schon erfahren habt, wurden die Sozialzentren in Zell am Ziller und Mayrhofen am 12. März gegen Mittag vorsorglich zum Schutz aller Bewohner/-innen und Mitarbeiter/-innen für alle externen Personen geschlossen. Der Grund für diese Sperre ist die zunehmende Verbreitung des Corona-Virus und das damit verbundene Risiko für die Bewohner/-innen.

Aufgrund der derzeitigen Situation bezüglich des Ausbruchs von Covid-19 in Europa und der damit verbundenen Veranstaltungsverordnung der Österreichischen Bundesregierung wird das „Penken Knuckle Huckle“ abgesagt.

SPRUCH DER WOCHE Es gibt Berge, über die man hinüber muss, sonst geht der Weg nicht weiter.


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Corona-

G‘FREIDIG G‘SUND

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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

Coronavirus – Immunsystem stärken

Arbeitsrecht-Fragen Arbeiterkammer und ÖGB intensivieren ihr Informationsangebot zum Thema Arbeitsrecht und Corona. Die Website www.jobundcorona.at und die Hotline 0800/22 12 00 80 (Montag bis Freitag 9.00 bis 19.00 Uhr) sind ab sofort erreichbar. Das Angebot richtet sich an die Beschäftigten. Die Fragen und Antworten werden täglich aktualisiert und sind in mehreren Sprachen verfügbar. Ziel für AK ist, trotz CoronaKrise möglichst viele Arbeitsplätze sichern zu können. Dafür werden neue Maßnahmen entwickelt, etwa das neue Corona-Kurzarbeitsmodell. „Aus der berechtigten Angst vor dem Virus darf keine Existenzangst werden. Wir appellieren an die Unternehmen, möglichst viele Menschen in Beschäftigung zu halten, wir werden sie zum Durchstarten nach dieser Krise brauchen“, sagt AK-Präsident Erwin Zangerl. „Wir achten dabei ganz besonders darauf, dass faire Lösungen für die Beschäftigten herauskommen. Denn besonders in der Krise braucht es Gerechtigkeit. Alle Beschäftigten, die zur Bewältigung der Krise beitragen und arbeiten, ein großes Dankeschön.“ Die AK Tirol selbst ist für folgende Fragen telefonisch und per E-Mail erreichbar: Arbeitsrecht: 0800/22 55221414, arbeitsrecht@ak-tirol.com Arbeitslosigeit, Pension & Krankenstand: 0800/22 55 22 – 1616, sozialpolitik@ak-tirol.com Konsumentenschutz & Reiserecht: 0800/22 55 22 -1818, konsument@ak-tirol.com Allgemeine Fragen: 0800/22 55 22 - 1300 Sollte es zu Wartzeiten oder gleich zum Besetzt-Zeichen kommen, ersucht die AK Tirol um Verständnis.

Mit einem starken Immunsystem ist es für Viren sehr viel schwieriger, uns zu erreichen. Hier einige Tipps, was jede/r selbst und für die Familie tun kann: 1. Schlafe gut und komm zur Ruhe Im Schlaf - ideal vor Mitternacht – regenerieren wir und bilden Antikörper gegen Viren schneller. Immunaktive Stoffe steigern das Abwehrsystem und erhöhen die Chance, Infektionen abzufangen. Angst, Depressionen und chronischer Stress schwächen die Abwehrkräfte. In der Apotheke gibt es z. B. Bachblüten gegen Angst und Co. 2. Tanke Sonne & frische Luft Such dir ein windgeschütztes feines Sonnenplätzchen und

ZILLERTAL TV TV-PROGRAMM 20.03. - 26.03. Entdeckungsreise Verschneites Hochfügen Sport & Freizeit Tell Ä Vision Ästhetiker Go Up North

genieße wenn möglich täglich einige Minuten die „wärmenden“ Strahlen. Die Sonne bildet Vitamin D und aktiviert sogenannte Killerzellen. Diese stärken unser Immunsystem. Sie erkennen kranke Zellen und vernichten sie. Am besten im T-Shirt, ... 3. Beweg dich mit Freude Freu dich am Vogelgezwitscher, deinen Körper zu spüren, den Wetterwechsel wahrzunehmen. Merke wie du Stress abbaust. Besonders gut ist – zwischendurch - so flott zu gehen, dass sich auch die Herzfrequenz erhöht. Bewegung im Wald erhöht zusätzlich auch unsere Killerzellen.

ber), Hülsenfrüchte, natürliche Fette und Nüsse machen eine gesunde Ernährung komplett.

4. Trainiere deine Gefäße und dein Herz-Kreislauf-System Regelmäßige Saunagänge stärken die Abwehrkräfte. Auch heiß-kalte Fußbäder zu Hause wirken. Drei Min. warm, 20 Sec. kalt. Im Wechsel 3 x. Mit kalt enden. Warme Socken anziehen und „a bisal“ durch die Wohnung gehen.

7. Entspanne Geist und Körper Such dir deine eigene Methode, um deinen Alltagsdruck abzubauen. Yoga, Atemtraining, progressive Muskelentspannung (web), Meditation, Qigong, entspannendes Vollbad, klassische Musik usw. Komme gut durch diese spezielle Situation und bleib gesund. Und natürlich keine Hände schütteln, Abstand halten ...

5. Genieße vitalstoffreiche Ernährung Iss täglich Obst und Gemüse, mind. 1/3 roh – ab besten heimisch und nach der Jahreszeit (Saisonkalender). Echtes Vollkorn (Bäckerei Kostner+Hau-

6. Sei gut zu dir Über das Nerven- und Hormonsystem beeinflusst deine psychische Verfassung den Zustand deiner körpereigenen Abwehrkräfte. Mehr lachen, mehr küssen und schmeicheln im Familienverbund, Pausen machen, im Wald spazieren, tägl. Dankeschön-Tagebuch führen, Musik und Tanz ... machen dich fröhlicher und zufriedener. Vermeide Stressbegleiter wie Alkohol, rauchen und zu viel Kaffee.

Gaby Gasser, Gesundheitsberaterin GGB, 0664 – 249 28 29, Detailinfos: www.genussvollgesund.com


AKTUELL IM ZILLERTAL

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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

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Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger! uns, diese Anordnungen nach bestem Wissen und Gewissen zu befolgen und falls zusätzlich notwendig, an die Bevölkerung weiterzugeben.

In diesem Ausmaß unvorhersehbar und für alle neu, ist das Thema „Coronavirus“ auch bei uns mit aller Macht angekommen. Derzeit haben wir eine Phase, die mit erheblichen Einschränkungen im alltäglichen Leben einhergeht. Auch wir Verantwortliche der Marktgemeinde Mayrhofen sind von den Informationen der Gesundheits- und Bezirksbehörden sowie von den Landes- und Bundesgremien (Politik) abhängig. Wir bemühen

Wir blicken - wie jeder verantwortungsvolle Bürger in dieser Zeit - auf die Entwicklungen der nächsten Tage und Wochen mit einer hoffentlich in sich abschwächenden Ausprägung. Uns ist auch bewusst, dass die derzeit gesetzten Maßnahmen in unserer stark touristisch genutzten Region massive Auswirkungen haben, deren Gewichtung man erst in einigen Monaten kennen wird. Auf Mayrhofen bezogen bedeutet dies (Datenlage vom 16.03.) vor allem: Das Gemeindeamt muss laut Anweisung des Landes Tirol geschlossen bleiben, jedoch stehen wir telefonisch zur Verfügung, um in dringenden Einzelfällen da zu sein. Der Kindergarten ist bei besonderem Bedarf geöffnet, jedoch sollten Kinder wirklich nur in begründeten Notfällen dort betreut werden. Ebenso die

Schulen und Kleinkindbetreuungseinrichtungen – hier gibt es auch ein Notfallprogramm, das die Betreuung einzelner Kinder gewährleistet! Der Hort bleibt zwar geschlossen, aber im absoluten Bedarfsfalle werden Hortkinder vorübergehend im Kindergarten betreut. Das Sozialzentrum Mayrhofen bleibt weiterhin für Besucher geschlossen! Alle öffentlichen Plätze sind bis auf Weiteres gesperrt! Allein der Recyclinghof ist geöffnet, um den angesammelten Müll abtransportieren zu können. Wie bereits in einer Aussendung (13.03.) festgehalten, steht die Marktgemeinde für Fragen und/oder Hilfestellungen - egal in welcher Art und Weise - zur Verfügung. Wir bitten das Gemeindeamt nur in unaufschiebbaren Fällen aufzusuchen. Sollte jemand Lebensmittel oder Medikamente benötigen, kann man sich im Gemeindeamt (05285/64000) oder bei Bgm. Monika Wechselberger (0664/3532136) melden. Mitarbeiter der Gemeinde

werden die benötigten Lebensmittel und Medikamente besorgen und unter Vermeidung eines persönlichen Kontakts zu euch nach Hause liefern. Sämtliche Gemeinde-Informationen unter www.mayrhofen. tirol.gv.at der Internetseite der Marktgemeinde. Mit der Hoffnung auf möglichst baldige Normalität, bitte ich die Bevölkerung um Disziplin und Geduld im Umgang mit den verordneten Maßnahmen sowie um ein verantwortungsvolles Verhalten im Miteinander, besonders mit der älteren Generation. Generell müssen soziale Kontakte, die nicht unbedingt notwendig sind, vermieden werden! Sämtliche Maßnahmen tragen dazu bei, die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen und die massive Einschränkung des Alltags so rasch wie möglich zu bewältigen. Ich danke euch im Voraus! Bürgermeisterin Monika Wechselberger

Ärztekammer für Tirol zur„De-facto-Ausgangssperre wegen des Coronavirus“ klärt Dr. Artur Wechselberger, Präsident der Ärztekammer für Tirol die Konsequenzen, die sich aus den verordneten „Verkehrsbeschränkungen“ ergeben. Er appelliert daher an alle Patientinnen und Patienten: Nicht dringliche Arzttermine aufschieben – unbedingt notwendige Ordinationsbesuche nur nach telefonischer Terminvereinbarung! „So wie in den Spitälern müssen auch in den Ordinationen alle nicht zwingend notwendigen Patientenkontakte so weit wie möglich reduziert werden“, er-

• Haben Sie für die nächsten Tage bereits einen Termin in einer Ordination vereinbart? Dann überlegen Sie, ob dieser Termin wirklich dringend ist. Falls nicht, rufen Sie in der Ordination an und verschieben Sie den Termin auf einen späteren Zeitpunkt. Ist das Telefon überlastet, dann schicken sie ein E-Mail.

• Kommen Sie nicht unangemeldet in die Ordination, sondern nur nach telefonischer Abklärung und Terminvereinbarung! • Wenn der Arztbesuch aufgrund seiner Dringlichkeit nicht verschoben werden kann, kommen Sie bitte pünktlich zum vereinbarten Termin. Nur so kann gewährleistet werden, dass es nicht zu Menschenansammlungen in den Ordinationen kommt. • Waschen Sie sich regelmäßig die Hände mit Seife, so auch unmittelbar nach Betreten der

Ordination. Die gesamte Ärzteschaft nimmt zurzeit genauso wie viele andere Angehörige von Gesundheitsberufen eine zentrale Schlüsselrolle ein. Es muss deshalb unser aller Bestreben sein, weitere Ansteckungen durch das Coronavirus in der Bevölkerung, aber insbesondere auch innerhalb der Gesundheitsberufe zu verhindern. „Für den Krankheitsverlauf von Covid-19-Patienten wird es entscheidend sein, wie gut es uns gelingt, die Strukturen im Gesundheitssystem aufrechtzuerhalten. Hier sind wir alle gefordert!“, so Wechselberger abschließend.


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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

KIRCHNBANK‘L

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Hinweis:

Alle öffentlichen Gottesdienste entfallen Aufgrund der aktuellen Corona-Virus-Entwicklungen und der allgemeinen Empfehlungen zum Verhalten während der Epidemie entfallen seit Montag, den 16. März, alle öffentlichen Gottesdienste.

Auferstehung ist unser Glaube. Wiedersehen unsere Hoffnung, Gedenken unsere Liebe.

Wir möchten allen auf diesem Wege für die vielen Zeichen der Anteilnahme anlässlich des Todes unserer lieben

Marlies Hintner geb. Pumpernick

unseren aufrichtigen Dank aussprechen.

Information: Tafel Mayrhofen

Nächste Tafel voraussichtlich am 10. April. TAFEL MAYRHOFEN Ausgabeöffnungszeiten jeden Freitag, 14.00 bis 15.00 Uhr im „Alten Schulhaus“, 1. Stock, in Mayrhofen.

Ein besonderes „Vergelts Gott“ gilt: - Herrn Dekan Dr. Ignaz Steinwender für die würdevolle Gestaltung der Begräbnisfeier - der Mesnerin Helene und den Ministranten - den Vorbeterinnen Judith und Helene - den Sargträgern Hansjörg, Florian, Roland und Franz - dem Kreuzlträger Rene - dem Frauenchor Hippach und der Harfenspielerin Katharina für die wunderschöne Umrahmung der Messe sowie den Bläsern der BMK Ramsau für das ergreifende Spiel am Grab - den Ramsauer Frauen, dem Gemeindearbeiter Jochen und dem Konduktführer Erwin - den Mitarbeitern des Sozialsprengels Zell für die liebevolle und fürsorgliche Betreuung - ihrem Hausarzt Herrn Dr. Michael Sporer mit Team - dem Roten Kreuz, Ortsstelle Mayrhofen - der Bestattung Kröll, besonders Susi und Martin und dem Blumenhaus Penz - allen für die Blumen, Kerzen, Kränze und Spenden, für die Gedenkkerzen im Internet und für die vielen tröstenden Worte, gesprochen oder geschrieben - allen für die zahlreiche Teilnahme an den Rosenkränzen und an der Beerdigung Ein ganz besonderer Dank geht an unsere Nachbarn und Freunde für den großen Rückhalt und die Unterstützung! Hainzenberg, im März 2020 Die Trauerfamilien

WIR GEDENKEN UNSERER VERSTORBENEN

Fällt der Freitag auf einen Feiertag, findet die Ausgabe bereits am Donnerstag statt. Informationen unter: Helene Partoll 0664 5784104 und Maria Rauch 0664 2141984

Ernst Rauter 66. Lj. 8. März 2020 Ramsau

TAFEL UDERNS

Franz Kalan 87. Lj. 9. März 2020 Hart i. Z.

Ausgabeöffnungszeiten jeden Freitag, 15.00 bis 17.00 Uhr Tafel Uderns im Caritas-Zentrum Zillertal. Fällt der Freitag auf einen Feiertag, findet die Ausgabe bereits am Donnerstag statt.

Elisabeth Klein-Bertoni 62. Lj. 14. März 2020 Kufstein/Hippach


ZILLERTALER VOLKSSCHULEN IM FOKUS

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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

Volksschule Gerlos – lernen mit Spaß

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Fotos: Volksschule Gerlos

Am besten lernt man, wenn man gerne lernt!

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Unter diesem Motto stellen wir unsere Volksschule vor. Mit diversen Lese-, Lern- und Motivationsprojekten werden Schüler gefördert und gefordert, um Spaß am Lernen zu entwickeln. Die Kinder sollen außerdem selbstständiger werden, um somit bestmöglich auf ihren weiteren Lebenswegen vorbereitet zu sein. Unsere Lehrpersonen werden durch qualitativ hochwertige Fortbildungen und Konferenzen für diesen Zweck geschult. Das Team an unserer Schule besteht aus den Lehrpersonen Anna Kreidl, Stephanie Mauracher und Michael Marzell, weiters unterrichtet der Pfarrer der Gemeinde, Ferdinand Schnaiter, die 1. und 2. Klasse in Religion. Musik als Lebensgrundlage Dank des unermüdlichen Einsatzes von Anna Kreidl werden kirchliche Feste wie Erstkommunion, Erntedank, Familiengottesdienst und jede Schülermesse zu einem musikalischen Leckerbissen. Somit wird ein Grundstein für Tradition und Glaube festgelegt.

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Bildungszentrum Gerlos Eine vielfältige unverwechselbare Welt für Kinder! Am Ortsrand von Gerlos, direkt neben dem Oberhofbach, entsteht das neue Bildungszentrum Gerlos. Das Bauwerk besteht aus zwei prägenden Elementen: dem horizontalen, in die Landschaft eingebundenen Kindergarten, welcher zum rahmenden Element des neuen Bildungszentrums wird, und einem klar gesetzten Hochpunkt – die neue Volksschule.

steht im Vordergrund des klar strukturierten Entwurfes. Das offene Erdgeschoß mit dem Saal ist gut einsehbar und multifunktional nutzbar. Es bildet den zentralen Knotenpunkt der Schule. Durch den großzügigen Luftraum wird die interne Verbindung zum Kreativcluster im ersten Obergeschoß gestärkt sowie eine gute Akustik ermöglicht. Der Kreativ-Marktplatz kann bei großen Veranstaltungen als Galerie des Saales genutzt werden.

Offenheit nach Innen & Außen Die Volksschule Kommunikation und Offenheit - nach innen wie nach außen -

Mit wohnlichem Charakter Die Lernlandschaft Der Cluster der Volksschule liegt im obersten Geschoß. Den

Gruppenräumen werden zwei Terrassen vorgelagert, diese können so je nach Jahreszeit im Sommer wie im Winter als Freiklassen genutzt werden. Skiwoche Jedes Jahr im Jänner nehmen die Kinder an einer Skiwoche teil. Die Schüler werden von Michi‘s Skischule perfekt trainiert und durch die Woche geführt. Außerdem wird jeden Tag ein kostenloses Mittagessen auf den Hütten serviert. Diese Woche ist immer unvergesslich für die Schüler. Die Kinder werden hervorragend für das seit Jahrzehnten bestehende Schülerrennen im März vorbereitet.

Herzlichen Dank! Hiermit möchte ich mich bei den Eltern, der großzügigen Gemeinde und allen weiteren Helfern für ihren Einsatz und die tolle Zusammenarbeit während des Jahres bedanken. Ein spezieller Dank gilt meinem Lehrerteam und den fleißigen Schülern.


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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

ANNO DAZUMAL

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Vom großen Blechwurm Die Vergangenheit lehrt: Man kann gar nicht fordernd und kritisch genug sein! Denn schon vor Jahren, wie der erste Artikel unten beschreibt, wurden die Zillertaler auf Verkehrsprobleme aufmerksam gemacht. … Hier muss man sich wieder einmal die leidige Frage stellen: Wie viel Verkehr verträgt das Tal? Was tun wir gegen Autoraser? Wie lange ist das Zillertal noch attraktiv für den Gast? Das ambitionierte Ziel aller Zillertaler und damit zwangsläufig verbunden der Tourismuswirtschaft muss sein, dass man gemeinsam an dem Strang „Mobilitätsstrategie Zillertal“ zieht! Jeder Einzelne sollte glaubhaft daraufhin arbeiten, meint meim

Bericht vom 10. Oktober 1959

Bericht von 1963


ANNO DAZUMAL

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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

27.3.1954: Große Freude über das erste Auto in Brandberg.

iQ-Tankstellen-Betreiber Franz Obermair brachte schon „anno dazumal“ in Mayrhofen die Autos zum Laufen.

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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

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ON TOP – WIRTSCHAFT UND LEHRE

Vom kleinen, über Jahrhunderte gewachsenen Familienbetrieb zu einem innovativen Unternehmen

Autohaus Hermann Huber GmbH – fortschrittlich und zukunftsorientiert

Die Meilensteine

Fotos: Autohaus Hermann Huber GmbH

1736: Grundsteinlegung durch Matthias Huber mit einer Schlosserei und Schmiede. 1763: Sohn Martin Huber führt den Betrieb fort. 1782: Erweiterung durch eine Eisenwarenhandlung. 1930: Hermann Huber I.: Schlosserei, Kunstschmiede, Fahrzeugreparaturen, Handel mit Motorrädern, Taxidienstleistung, Tankstelle. 1953: Hermann Huber II. erhält Volkswagen-Servicevertrag vom österreichischen Generalimporteur. 1960: Errichtung einer neuen

Das Unternehmen Der Spezialist für die Marken VW, Audi, Seat sowie für Gebrauchtwagen im Zillertal befindet sich in neunter Generation in Familienbesitz. Den Grundstein des Unternehmens legte im Jahre 1736 Matthias Huber mit einer Schlosserei und Schmiede und setzte damit den Startschuss für das heutige Unternehmen, die Autohaus Hermann Huber GmbH. Standort Rohrerstraße 2015 investierte Hermann Huber mit dem Erwerb eines weiteren Grundstückes in Zell am Ziller in einen zweiten Standort in der Rohrerstraße. Der Standort wird den neuesten technologischen Anforderungen gerecht. Der „Weltauto-Schauraum“ bietet Platz für ca. 35 Fahrzeuge. Das Karosseriezentrum im ersten

Stock ist auf neuestem Stand der Technik und bündelt die Bereiche Spenglerei und Lackiererei. Kundendienstberater Matthias Steinberger steht mit fachgerechter Beratung zur Verfügung. Beratend zur Seite stehen den interessierten Kunden Armin Rieder und Jungverkäuferin Anna Huber. Dem Kunden wird am Standort Rohrerstraße eine bestmögliche Verkaufs-, Service- und Dienstleistungsqualität geboten. Standort Zellbergeben Am Standort Zellbergeben berät das Verkaufsteam rund um Paul Steinlechner und Martin Kerschdorfer. Serviceleiter Martin Hotter und sein Team zeichnen sich für Service und Reparaturen verantwortlich. Aktuell kümmern sich 55 Mitarbeiter um die Anliegen der Kunden.

Die Lehrberufe Kraftfahrzeugtechniker/In Lehrzeit: 3,5 Jahre/Tiroler Fachberufsschule für Kraftfahrzeuge, Innsbruck

Karosseriebautechniker/In Lehrzeit: 3,5 Jahre/Tiroler Fachberufsschule für Installations- und Blechtechnik, Innsbruck

Bürokaufmann/frau

Lehrzeit: 3 Jahre/Tiroler Fachberufsschule für Handel und Büro, Schwaz

Autowerkstatt mit acht weiteren Arbeitsplätzen. 1967: Erweiterung durch eine Spenglerei und Lackiererei mit Spritzkabinen. 1976: Servicevertag mit Audi NSU. 1992: Ergänzung des VW-Servicevertrages durch VW-Händlervertrag. 1995: Investition in Zellbergeben: Schauraum mit Parkdeck. 1998: Hermann Huber III. übernimmt das Unternehmen. 1999/2000: Planungen für ein modernes Unternehmen mit Errichtung einer neuen Werkstatt. 2013: Strategische Planungen für eine Neuausrichtung des Unternehmens. 2015: Grundsteinlegung für den zweiten Standort in der Rohrerstraße, ein Projekt, das der Nachhaltigkeit und dem Klimaschutz gerecht wird. 2018: Fertigstellung des Standortes Rohrerstraße.


PROFIS LERNEN VON DEN PROFIS

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DER MENSCH, DER MITARBEITER IM MITTELPUNKT

Einsteigen. Losfahren. Viele Tiguan & T-Roc ab Lager sofort verfügbar.

Juliana Troppmair (18) aus Laimach, ist Bürokauffrau im 2. Lehrjahr

Nähere Details bei Ihrem Volkswagen Partner

Verbrauch: 5,2 – 9,5 l/100 km. CO CO2-Emission: 132 – 227 g/km. Stand 01/2020. Symbolfotos.

Daniel Hauser (17) aus Schwendau, ist Kraftfahrzeugtechniker im 2. Lehrjahr

Zell am Ziller, Zellbergeben 16 6277 Zellberg Telefon +43 5282 2221 www.autohaus-huber.at

„Elektro-Modus, die volle Ladung! Die Zukunft braucht neue Antriebe. Getreu dem Motto ‚mit der Ruhe durch den Strom‘ setzen Hybrid- und E-Modelle in der KFZ-Branche neue Maßstäbe. Das geräuschlose Dahingleiten auf der Straße begeistert genauso wie das einzigartige Fahrgefühl. Einer der ausschlaggebendsten Gründe für E-Motoren ist die Emissionsfreiheit. Gerade in Zeiten, in denen Umweltbewusstsein immer mehr an Bedeutung gewinnt, sollte es oberste Priorität sein, einen Schritt weg von den Belastungen für unsere Lebensräume zu

gehen. Kurz und bündig: Eine Lebenseinstellung der Umwelt zuliebe! Die Effizienz und Wirtschaftlichkeit der Elektrifizierung in der Automobilindustrie gehört ebenso zum strukturellen Umbau wie die Digitalisierung. Es findet regelrecht ein Systemwechsel hin zum Mobilitätsdienstleister statt.“

Daniel interessiert sich seit seiner Kindheit für Autos. Seine Leidenschaft für Fahrzeuge, das abwechslungsreiche Tätigkeitsfeld und das selbstständige Arbeiten waren Inspiration für seine Berufswahl, den Lehrberuf des Kraftfahrzeugtechnikers. Die gute Zusammenarbeit mit seinen Arbeitskollegen begeistert Daniel gleichermaßen wie die Tatsache, dass er bei seinem eigenen Auto alles selbst reparieren kann.

Maximilian Rissbacher (16) aus Aschau, ist Karosseriebautechniker im 1. Lehrjahr

Hermann Huber, Geschäftsführer

Kontakt Hermann Huber Autohaus GmbH 6277 Zellberg und 6280 Zell am Ziller Zellbergeben 16 und Rohrerstraße 7 Tel. 05282/2221 www.autohaus-huber.at

Nach den ersten Schnuppertagen im Unternehmen wurde Maximilians Interesse geweckt. Die Vielseitigkeit seiner Aufgaben, die Möglichkeiten, die ihm auch persönlich zur Verfügung stehen, sowie das tolle Team begeistern und motivieren ihn tagtäglich für seine Berufswahl zum Karosseriebautechniker.

bez. Anz.

Die Vision der Geschäftsführung

Juliana interessiert sich sehr für Autos. Büroarbeiten und die Arbeit am PC machen ihr großen Spaß. Die vielen Begegnungen mit Menschen, der Kundenkontakt und die Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern sind genau das ihre!


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AUTOFRÜHLING – ALLES RUND UMS AUTO

Grenzenlose Freiheit auf zwei und vier Rädern

L17 – Führerschein ab dem 17. Geburtstag Wer nicht bis 18 Jahre mit dem B-Führerschein warten will, kann bei der Fahrschule Ing. Franz Wallner in Zell am Ziller, Fügen und Jenbach schon ab 15 ½ Jahre mit der Grundausbildung beginnen. Nach der gesetzlichen Grundausbildung mit 32 Theorie-Einheiten und zwölf Fahrstunden übernehmen dann die Eltern die weitere Fahrausbildung zu je drei Praxisblöcken mit je 1.000 km. Die bestmögliche Fahrpraxis zur Fahrprüfung Der große Vorteil von der L17Ausbildung ist, dass man mit der bestmöglichen Fahrpraxis zur Fahrprüfung antreten und ab dem 17. Geburtstag dann alleine mit dem (eigenen) Auto fahren kann. Nutzen Sie auch unsere individuellen Kurszeiten, wie z. B. eine Woche Tageskurs in den Osterferien und 14 Tage Abendkurs in der jeweiligen von Ihnen gewünschten Zeit, allerdings innerhalb von einem Jahr!

Fotos: kawa

Anmeldung zum Osterkurs in Zell am Ziller, Fügen und Jenbach unter 05244/66266 pr


AUTOFRÜHLING – ALLES RUND UMS AUTO

Der neue Ford Puma Technologien, die Fahren zum Vergnügen machen Im neuen Ford Puma sind Sie immer und überall besser unterwegs. Dafür sorgen eine Reihe innovativer Technologien wie wählbare Fahrmodi oder auch der Ford Co-Pilot360, der unterschiedlichste Fahrer-Assistenzsysteme clever vernetzt – und somit größtmöglichen Fahrkomfort mit umfassendem Schutz bietet. Mit dabei sind unter anderem Technologien wie die intelligente Geschwindigkeitsregelanlage mit Verkehrsschilderkennung (iACC), der Pre-Collision-Assist und der Ausweichassistent, die wachsam für den Fall der Fälle den Fahrer unterstützen oder warnen. Fortschritt erfahren Beim Thema Motorisierung bricht das Zeitalter der moder-

nen Hybrid-Antriebe an. Im neuen Ford Puma können Sie zwischen zwei fortschrittlichen EcoBoost Hybrid Benzinmotoren wählen. Allen gemein: Sie bestechen durch beeindruckende Leistung, geringen Kraftstoffverbrauch und deutlich niedrigere CO2-Emissionswerte als konventionelle Verbrennungsmotoren. Überzeugt bis ins Detail Das Interieur des neuen Ford Puma überzeugt nicht nur mit ansprechendem Design, sondern auch mit durchdachten Details und eleganten Highlights. Ob Vordersitze mit Lendenwirbelstütze und Massagefunktion, hochwertige Materialien, die digitale 12,3“ Instrumententafel (31,2 cm Bildschirmdiagonale), der 8“ Touchscreen (20,3 cm Bildschirmdiagonale) oder neue

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Funktionen, die über Ford SYNC 3 und das eingebaute FordPass Connect Modem verfügbar sind – im neuen Ford Puma können Sie sich wohlfühlen und behalten immer die Kontrolle. Dieses Crossover SUV ist voll und ganz auf Ihre Wünsche und Ansprüche ausgerichtet. Gibt auf Sie acht Von der Warnung vor möglichen Kollisionen bis hin zu cleveren Systemen, die für höhere Traktion und Stabilität sorgen: Im neuen Ford Puma sind Sie hervorragend aufgehoben. Er ist mit cleveren Fahrer-Assistenzsystemen ausgestattet, die Sie, Ihre Familie und andere Verkehrsteilnehmer schützen können. Nutzt den Raum Ein Crossover SUV muss kompakt sein, aber auch Platz bieten. Dank innovativer Ford MegaBox mit 80 Liter zusätz-

lichem Stauraum verfügt der neue Ford Puma über das größte Gepäckraumvolumen seiner Klasse. Also genug Platz für praktisch alle Herausforderungen des Alltags. Zusätzlich glänzt das Exterieur nicht nur mit Stil und markanten Linien, sondern auch mit durchdachter Funktionalität. pr


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ZILLERTALER KUCHLKASTL Die Klasse 3b der Höheren Lehranstalt für Tourismus serviert:

SCHOKOLADE-NUSS-AUFLAUF

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25-jähriges Jubiläum

Bierjungsommelier und „Zipfer Zapf Masters“

Zutaten für 6 Portionen 60 g Butter, 70 g Kochschokolade, 50 g Kristallzucker, 50 g Walnüsse oder Haselnüsse, gerieben, 40 g Semmelbrösel, 3 Eidotter, 3 Eiklar, 1 Prise Vanillezucker, 1 Prise Salz, 1 cl Rum Butter zum Ausstreichen der Formen, Kristallzucker zum Ausstreuen der Formen, Schokoladesoße, Schlagobers zum Garnieren, Minzezweig zum Dekorieren Schokolade bei ca. 50°C schmelzen. Weiche Butter gut schaumig rühren, geschmolzene Schokolade untermengen, Eidotter nach und nach beigeben. Wal- oder Haselnüsse und Semmelbrösel vermengen. Eiklar mit Kristall- und Vanillezucker sowie Salz zu Schnee schlagen. Eischnee vorsichtig unter die Masse heben. Dariolformen mit Butter ausstreichen, mit Kristallzucker ausstreuen. Masse einfüllen und diese im Wasserbad bei niedriger Temperatur im Ofen backen (nicht kochen). Formen stürzen, mit Schokoladesoße überziehen und mit geschlagenem Obers garnieren. Tipps: Butter am Vortag aus dem Kühlschrank nehmen und bei Zimmertemperatur stehen lassen. Sollten keine Dariolformen vorhanden sein, kann man auf Kaffeetassen zurückgreifen. Die Formen ¾ voll einfüllen, damit sie beim Backen nicht aus den Formen stürzen. Temperatur: 150°C - 160°C Garzeit: 25 - 30 Minuten

www.zillertaler-tourismusschulen.at

Zapf-Masters-Siegerin Anna Stumpf

Auch in diesem Schuljahr wurde an unserer Schule der Lehrgang „Bierjungsommelier/e Österreich“ angeboten, welcher mit einer Prüfung endet. Diese setzt sich aus einer sensorischen und einer kommissionellen Prüfung zusammen. Das besondere Highlight im Zuge dieser Ausbildung ist das alljährliche Brauen eines eigenen Bieres in der Zillertal Brauerei: Hierfür trafen sich am 2. März die Schülerinnen und Schüler der dritten Klasse Hotelfachschule (3Ha) mit Braumeister Peter Kaufmann in der Brauerei zur praktischen Einführung in die „Kunst des Bierbrauens“. Bei ihrem Besuch erhielten die künftigen „Bierjungsommeliers“ viele interessante Einblicke und sam-

melten fachgerechtes Wissen, welches sie in weiterer Folge bei der Prüfung umsetzen konnten. Im Schuljahr 2019/2020 machten insgesamt 20 Jugendliche diese Ausbildung, wobei alle zu den abschließenden Prüfungen des Lehrganges antreten durften. Die Prüfung wurde mit zum Teil hervorragenden Ergebnissen absolviert. Ich wünsche den neuen Bierjungsommeliers alles Gute auf ihrem weiteren Weg als „Bierbotschafter“ im Tourismus. „Zipfer Zapf Masters 2020“ Am 10. März wurde die Vorausscheidung für das Landesfinale des „Zipfer Zapf Masters“ durchgeführt. Die Klasse 3Ha und sechs Schülerinnen der Klasse 3Hb stellten sich dieser Herausforderung. Für die Durchführung sowie für die Gesamtorganisation des Wettbewerbes gilt ein großer Dank der „Brau Union“. Wir gratulieren den Top 3 der Zillertaler Tourismusschulen Anna Stumpf, Leon Riml und Nadine Muhr und wünschen für das spätere Landesfinale „alles Gute“ und „toi, toi, toi“! Fl Christoph Gredler BEd.


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WWF EARTH HOUR 2020:

„Licht aus“ für mehr Klimaschutz und Artenvielfalt in Österreich“ Die weltweite Aktion für Klima & Umwelt findet heuer am 28. März statt – Städte, Gemeinden & Sehenswürdigkeiten drehen für eine Stunde das Licht ab.

Infos zur Teilnahme: www.wwf.at/earthhour

Foto: Hubert Nagele/WWF-Austria

Am Samstag, den 28. März, heißt es wieder „Licht aus“ für den Klimaschutz. Die von der Umweltschutzorganisation WWF ausgerufene EARTH HOUR findet weltweit bereits zum vierzehnten Mal statt, um ein starkes globales Zeichen für mehr Klima- und Artenschutz zu setzen. In Österreich ist es um 20.30 Uhr so weit: Zahlreiche Städte und Gemeinden, Sehenswürdigkeiten und Unternehmen drehen für

eine Stunde ihre Lichter ab, um symbolisch auf die Folgen der Klimakrise und das damit verbundene Artensterben aufmerksam zu machen. „Die Folgen der Klimakrise werden immer sichtbarer, gesundheitsschädlicher und teurer: Unsere Gletscher verschwinden, Äcker und Wälder vertrocknen, Hitzewellen und Dürre belasten Mensch und Natur. Die EARTH HOUR ist ein symbolischer Weckruf für die Gesellschaft, aber vor allem auch für die Politik, jetzt zu handeln“, sagt WWF-Programmleiterin Hanna Simons.

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ZILLERTALER MOBILITÄTSPLAN

Sauber, schneller, komfortabler Die neue Zillertalbahn soll künftig mit Energie aus grünem Wasserstoff fahren. Darüber hinaus sollen kürzere Fahrzeiten, komfortable Garnituren und bessere Anschlüsse Gäste und Einheimische zum Umsteigen motivieren. Der Zillertaler Mobilitätsplan vereint zwölf Maßnahmen, welche die Verkehrssituation im Tal verbessern sollen – von der neuen Zillertalbahn über die Gästekarte als Fahrkarte bis zur Optimierung der Straßeninfrastruktur. Die Devise für die neue Zillertalbahn heißt „Sauber, schneller, komfortabler“. Sie soll künftig mit Energie aus grünem Wasserstoff angetrieben werden. Das bedeutet, dass die Zillertalbahn 900.000 Liter Diesel im Jahr einsparen kann – und künftig CO2-frei und geräuscharm unterwegs sein soll. Die Planungen sehen vor, dass fünf Wasserstoffzüge des Schweizer Herstellers Stadler Rail zum Einsatz kommen. Die Elektrolyseanlage und die Tankstelle werden sich im Bereich des neuen Mobilitätszentrums Mayrhofen befinden - dabei wird besonders auf eine architektonisch ansprechende Gestaltung dieser Infrastruktur geachtet werden. Schnellere Fahrzeiten Ein weiterer Pluspunkt sind deutliche verringerte Fahrzeiten. Fahrgäste sollen in Zukunft völlig staufrei in nur 45 Minuten von Jenbach nach Mayrhofen kommen – mit dem REX zwei Mal täglich sogar in 36 Minuten. Die Betriebszeiten werden auf den Zeitraum von 5 bis 23 Uhr ausgedehnt. Die Zillertalbahn investiert außerdem in moderne und komfortable Bahnhöfe. Busterminals und Park & Ride-Anlagen lassen Bahnhöfe wie jenen in Mayrhofen zu modernen Mobilitätsdrehscheiben werden – und das 365 Tage im Jahr.

Auch das Rathaus Wien wurde während der EARTH HOUR 2019 verdunkelt.

Foto: Lydia Sürth Photography

UNSER NACHWUCHS

DAVID WURM STUMM IM ZILLERTAL geboren am 24.02.2020 2790g/48cm Sabine Wurm und Christian Ditt

MATEO LADNER ZELL AM ZILLER geboren am 07.03.2020 um 17.16 Uhr, 3335g/50cm Stefanie Ladner und Goran Marinkovic mit Fabio

Zillertaler Mobilitätsplan online Alle Informationen zu den verschiedenen Maßnahmen des Zillertaler Mobilitätsplans gibt es auf www.mobilitaetsplan.at So funktioniert der Wasserstoffantrieb Hergestellt wird Wasserstoff aus Wasser und Strom aus erneuerbaren Energien. Beides ist im Zillertal reichlich vorhanden. Durch Elektrolyse wird das Wasser in seine Bestandteile aus Sauerstoff und Wasserstoff zerlegt. Der Wasserstoff kann als Gas in Tanks gespeichert und in der Brennstoffzelle des Zuges in elektrische Energie umgewandelt werden. Damit können die Elektromotoren der Bahn angetrieben werden. Abgegeben wird statt CO2 nur Wasser und Luft.


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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

SCHWENDAU GRATULIERT Herr Franz Wechselberger, Dorf 149, konnte am 10. März im Kreise seiner Familie den 92. Geburtstag feiern.

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ZILLERTALER GEMEINDEBLICK

Obst- und Gartenbauverein Fügen u. U.

Baumschnittkurs am Pankrazberg

Bürgermeister Franz Hauser und Seniorenclubobfrau Martha Monai überbrachten dem Jubilar die herzlichsten Glückwünsche der Gemeinde Schwendau. Auf diesem Wege wünschen wir noch einmal alles Gute, Gesundheit und weiterhin Gottes Segen.

ROHRBERG GRATULIERT Pfister Johann, 6280 Rohrberg 45, feierte seinen 70. Geburtstag und seine Mutter Pfister Kreszenz, 6280 Rohrberg 39, feierte ihren 93. Geburtstag.

Bgm. Schreyer Johann, Jubilarin Pfister Kreszenz mit Sohn Johann und GV Taxacher Werner

Kupfner Wilfried, 6280 Rohrberg 26, feierte seinen 75. Geburtstag.

Die Gemeinde gratuliert den Jubilaren recht herzlich und wünscht ihnen alles Gute und noch viele schöne Jahre im Kreise ihrer Familie.

Der Obst- und Gartenbauverein Fügen und Umgebung hat mit der ersten Veranstaltung sein Jahresprogramm 2020 begonnen. Am 6. März fand am „Oberhubenhof “ am Pankrazberg ein Baumschnittkurs für „Spalierund Halbstammbäume“ statt. Begonnen wurde mit einer theoretischen Einführung in die Thematik. Im Anschluss daran

durften die zahlreichen Kursteilnehmer ihr Wissen unter der Aufsicht der fachkundigen Baumwärter/-innen in die Praxis umsetzen. Bei Kaffee und Kuchen konnten danach noch offene Fragen beantwortet und zahlreiche Tipps von den Experten eingeholt werden. Der Vorstand möchte sich hiermit bei Familie Wildauer für die Bereitstellung des Gartens bedanken.


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Feuerwehr Zell am Ziller

Neue Atemschutzwerkstatt

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25-jähriges Jubiläum

Bergschafzuchtverein Gerlos

Fotos: Feuerwehr Zell am Ziller

Das 25-jährige Jubiläum des Bergschafzuchtvereins Gerlos wurde bei herrlichem Wetter groß gefeiert.

Die Freiwillige Feuerwehr Zell am Ziller wird im Jahr durchschnittlich 140-mal zu Einsätzen aller Art alarmiert. Bei vielen Einsätzen, insbesondere bei allen Brandeinsätzen, ist eine erweiterte Schutzausrüstung für die Feuerwehrmänner erforderlich: Der Atemschutz. Jede Ausrüstung erfordert eine gewisse Wartung und Pflege – daher hat die Feuerwehr Zell am Ziller zwei Atemschutzwarte und seit Neuestem auch eine neue Atemschutzwerkstatt. Nach der Planungsphase im Dezember wurde beschlossen, die seit 1991 bestehende Atemschutzwerkstatt auf den neuesten Stand der Dinge zu bringen. Im Jänner startete der Umbau und dauerte ca. drei Wochen. Die Umbauarbeiten wurden zum Großteil durch die eigenen Feuerwehrmänner nach Feierabend durchführt. Mit dem Umbau hielt auch eine neue Reinigungsmaschine Einzug: Der „Top Clean M“ von der Firma MEIKO war für die Feuerwehr Zell am Ziller kein Zufallsfund zur Verbesserung der Arbeitsabläufe. Die neue Reinigungsmaschine ist die optimale Lösung, die es den Atemschutzwarten erlaubt,

die Atemschutzmasken und -geräte der Feuerwehrkameraden professionell und vor allen Dingen in kurzer Zeit zu reinigen. Ein weiterer großer Vorteil der neuen Maschine ist, dass die Masken direkt in der Maschine gereinigt und desinfiziert werden. „Früher dauerte die Reinigung für vier Masken bis zu einer Stunde inklusive Trockenprozess – mit der neuen Reinigungsmaschine dauert dies nur sechs Minuten“, so die Atemschutzwarte. Neben der neuen Reinigungsmaschine fand auch ein modernes Prüfgerät Einzug in die neue Atemschutzwerkstatt. Das neue Prüfgerät ermöglicht es, die Atemschutzgeräte und -masken mittels einer eigenen Software genauestens zu prüfen. Weiters wurden alle Masken mit einem Barcode versehen, um eine Kontrolle und Dokumentation zu jeder Einzelnen zu haben. Der Umbau wurde zum Großteil aus der eigenen Kameradschaftskasse finanziert. Ein herzliches Dankeschön gilt somit allen Besuchern unserer Veranstaltungen, allen Sponsoren, Gönnern sowie unseren Gemeinden - ohne diese Unterstützung wären solche Investitionen für den Feuerwehrdienst nicht möglich. Ein weiteres Dankeschön gilt allen Feuerwehrmitglieder, die bei diesem Umbau mitgewirkt haben! OFM Daniel Allesch EDV-Beauftragter der FF Zell am Ziller

Gesamtsieger der Veranstaltung wurden: bei den Widdern Walter Kreidl, Schwendau; bei den Schafen - Josef Hartl jun., Gerlos; bei den Kilbern - Christoph Tipotsch, Gerlos

Bambinicup mit den eifrigen Nachzüchtern Tobi und Alex Ganz besonders möchten wir uns beim Grundbesitzer Friedrich Stöckl, allen Sponsoren und Mitwirkenden recht herzlich bedanken!

Lieber Papa! Alles Gute zur bestandenen Platten- & Fliesenlegermeisterprüfung wünschen DIR von ganzem Herzen Paul und Jakob und Dani. Wir sind stolz auf DICH! bez. Anz.


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ZILLERTALER GEMEINDEBLICK

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Gratulationen in der Marktgemeinde Mayrhofen

Runde und halbrunde Jubiläen! Meine Schritte führten mich Anfang der letzten Woche - als „Corona“ uns noch nicht so fest im Griff hatte - in die Fischerstraße. Dort feierte ein kleiner Kreis den 65er des ehem. VizeBgm., Herrn Hans Gasser. In dieser gemütlichen frohgesinnten Runde, in der Jung und Alt zum humorvollen Huagacht beitrugen und sich der Tisch durch die üppige Aufwartung bog – besonderen Abgang fand die herrliche vollwertige Kirschtorte von Juliane –, wurde vergnüglich geplaudert und gelacht. Die nächste Feierlichkeit, zwei Tage später – ebenso im familiären kleinen Umfang –, erwartete mich bei Frau Maria Gredler, „Birner“ Altbäuerin. In der sonnendurchfluteten gemütlichen Küche bei saftigem Nusskuchen, den die Tochter Kathrin liebevoll zubereitet hat, zu sitzen und mit Familienmitgliedern einen freundlichen, netten Huagacht zu haben, ist schön und eine angenehme Arbeit. Die Fähigkeit der Jubilarin, sich zu erfreuen – wie zum Beispiel an ihren Enkelkindern Anna und Franz – und im hohen Alter noch für Dinge zu schwärmen, die körperlich zwar nicht mehr möglich sind, aber trotzdem begeistern, ist bemerkenswert. Am selben Tag, trat ich vom Gemeindeamt in den kühlen Nachmittag hinaus, um in Durst Herrn Hermann Thaler, langjähriger Tourismusverbandobmann, zum runden Geburtstag zu gratulieren. Er wurde 70 Jahre jung! Eine halbe Stunde war geplant. Es wurden drei. Auch in diesen Räumen fröhlich gestimmte Menschen, ein lächelnder Jubilar, die umsorgende Gattin Martina, die die Gäste mit allerlei Köstlichkeiten verpflegte …

Diese Tage, solche Anlässe, haben einen gemeinsamen Nenner: Es lohnt sich, einen Schritt zurückzutreten und die vielen vergangenen Jahre mit Dankbarkeit und Humor zu betrachten. An dieser Stelle sage ich allen noch einmal: Viel Glück, viel Gesundheit und

Wohlergehen in den nächsten Jahren! Und für alle Tätigkeiten, die für die Allgemeinheit geleistet wurden oder wie es bei Maridl der Fall ist, für Fleiß und Aufopferung in Bezug auf Familie und Landwirtschaft, danke ich! Vergelt‘s Gott! In den nächsten vierzehn Ta-

gen wird die Marktgemeinde aus gegebenem Anlass von persönlichen Gratulationen Abstand halten. Auch dafür bitte ich um Verständnis und danke euch im Voraus für euer Wohlwollen! Eure Bürgermeisterin, Monika Wechselberger


ZILLERTALER GEMEINDEBLICK KINDERGARTEN SCHWENDAU SAGT DANKE! Die Kindergartenkinder von Schwendau durften die Tiroler Bergschafe von Martin Fankhauser (Stiegenhaushof) näher kennenlernen. Dabei ermöglichte Martin den Kindern nicht nur das Schafestreicheln, sondern zeigte ihnen auch, wie Schafe geschoren werden und woraus unsere Kleidung gemacht wird. Die Kinder wurden dabei aktiv ins Geschehen miteinbezogen und durften sogar ein kleines Lamm halten. Vielen Dank an Martin für den großartigen und erlebnisreichen Vormittag!

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ZELLBERG GRATULIERT Rauch Antonia, 75 Jahre Frau Rauch Antonia, Zellbergeben 26, feierte 7. März die Vollendung ihres 75. Geburtstages.

Eure Schwendau-Kindergartenkinder mit den Tanten Jutta & Sabrina

Bürgermeister Andreas Fankhauser überbrachte der Jubilarin die herzlichsten Glückwünsche der Gemeinde Zellberg.

RIED – DIE LEBENSHILFE IM DORF DANKT Die Lebenshilfe im Dorf möchte sich auf diesem Weg nochmals recht herzlich bei der Theaterspielgruppe Ried/Kaltenbach für deren großzügige Spende bedanken. Das Geld stammt aus dem Erlös eines CD-Verkaufes im Rahmen des heurigen Faschingsumzuges in Ried und Kaltenbach.

Auf diesem Wege wünscht die Gemeinde Zellberg der rüstigen Jubilarin noch einmal alles erdenklich Gute, viel Gesundheit und Glück für die Zukunft.

RIED GRATULIERT Jäger Gertrud - 90 Jahre

Nochmals ein großes „Vergelt‘s Gott“! Das Team der Lebenshilfe im Dorf

Am 11. März konnte Frau Gertrud Jäger in erstaunlicher Rüstigkeit im Kreise ihrer Familie und bei einem netten Zusammensein ihren 90. Geburtstag feiern. Neben zahlreichen Gratulanten überbrachte auch Bürgermeister Hansjörg Jäger die herzlichsten Glückwünsche seitens der Gemeinde Ried und überreichte ein Ehrengeschenk. Mögen der Jubilarin noch viele weitere gesunde und glückliche Lebensjahre beschieden sein.

Scheckübergabe der Theaterspielgruppe Ried/Kaltenbach an die Lebenshilfe im Dorf

Gertrud Jäger, Bgm. Hansjörg Jäger

Ein weiterer Dank gilt den „Weinfreunden“ aus Ried, die die Lebenshilfe im Dorf seit Langem unterstützen, und auch ein Dank an all jene Gönner, die lieber anonym bleiben wollen. Die Lebenshilfe im Dorf versucht seit Jahrzehnten Bedürftigen im Dorf auf vielfältige Weise und ganz unbürokratisch zu helfen.


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VETERANEN- UND RESERVISTENVEREIN Gratulationen des Veteraner- und Reservistenvereins Zell am Ziller und Umgebung:

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Kletterverband Tirol

Stockerlplatz für Andreas Summerer Beim „Boulder Tirol Cup“ am 7. März in der Steinblock Boulderhalle Imst konnte der Mayrhofner Andreas Summerer (ÖAV) den 2. Platz in der Klasse U14 mit nach Hause nehmen.

Fotos: privat

70. Geburtstag, Andreas Eberharter, Jänner

Andreas am Top eines Quali-Boulders

Am Top eines Final-Boulders

70. Geburtstag, Alois Hotter mit Gratulanten, Jänner

Tiroler Meisterschaften auf den kurzen Brettern:

Andreas Steiner zweifacher Jugendmeister

DER PVÖ ZELL AM ZILLER GRATULIERT Am 25. Februar konnte Obmann Platzer Karl der noch sehr rüstigen und lebenslustigen Frau Huditz Maria, Karl-Platzer-Weg Zell, die ihren 85. Geburtstag feiern durfte, Rauch Antonia, Zellberg, welche am 7. März ihren 75er feierte, und Wildauer Siegfried, Talstr. Zell, welcher am 8. März seinen 70er feierte, herzlich gratulieren und ihnen alles Gute, viel Glück, beste Gesundheit und ganz viel Sonnenstunden für die Zukunft im Kreise ihrer Familien und unseres Vereins wünschen.

Obmann Platzer Karl, Jubilar Wildauer Siegfried und Gratulanten (v. l.)

dertstelsekunden hauchdünn durchsetzen. Der anschließende Figl-Riesenslalom war dann eine klare Angelegenheit für den 16-Jährigen, und somit ging auch diese Goldmedaille ins Zillertal. In der allgemeinen Herrenwertung konnte Senior Arnold Steiner auf den Firngleitern immerhin noch Bronze erringen. Foto: TSV

60. Geburtstag, Franz Schweiberer, Jänner

Äußerst zufriedenstellend verliefen die Tiroler Meisterschaften für die heimischen Kurzskispezialisten. Im Shortcarver-Vielseitigkeitsbewerb, der aus Slalom- und Riesenslalomelementen mit Schanzen zusammengesetzt war, konnte sich Andreas Steiner (WSV Fügen) in der Jugendklasse mit fünf Hun-

Andreas Steiner aus Fügen gewann zweimal TM-Gold


SPORT IM ZILLERTAL

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Fotos: privat

Armin Dornauer

Der Sprung in die FIS! Der wesentliche Unterschied zwischen dem Schülerbereich und dem FIS-Bereich ist, dass man im FIS-Bereich gegen erwachsene Athleten, die nicht nur besser trainiert sind, sondern gleichfalls mehr Erfahrung haben, konkurriert. Dazu kommen hohe Zeitrückstände, die das Selbstvertrauen schwächen.

ten schlussendlich ebenso im Skisport zu weniger Erfolg. Das Umfeld spielt eine wichtige Rolle, denn es muss einfach alles stimmig sein, um seine Leistung abzurufen. Was dazu führte, dass ich mich entschied, die Schule abzubrechen, um mich voll und ganz auf meinen Sport zu konzentrieren.

Bei mir war das Ganze nicht so extrem, ich hatte in der ersten Saison gleich das Glück, in den ÖSV-Nachwuchskader zu kommen. Für mich war das ein enorm wichtiger Schritt. Es war nicht nur eine finanzielle Erleichterung, auch das Organisatorische wurde vom ÖSV übernommen. Im zweiten und dritten FIS-Jahr kam ich aber nur langsam voran. Häufige Abwesenheit in der Schule, verbunden mit schlechten Leistungen, führ-

Zur letzten Saison Die Vorbereitung auf diese Saison war im Wesentlichen wie in den Jahren zuvor. Was sich aber geändert hatte, war meine Trainingseinrichtung. Anfang des Jahres bot sich mir die Möglichkeit, im Olympiazentrum in Innsbruck zu trainieren. Wo mich mein neuer Trainer Christoph Ebenbichler auf die Saison vorbereitete. Im Juli musste ich fünf Wochen nach Graz, meine Grundausbildung als Heeres-

sportler zu absolvieren. Einer der wohl wichtigsten Punkte in dieser Saison war, dass ich meinen Skiausstatter wechselte. Mit dem neuen Material (HEAD) fühlte ich mich sehr wohl und hatte wieder mehr Vertrauen. Im Laufe der Saison konnte ich einige Erfolge feiern. So gewann ich von Rennen zu Rennen im-

mer mehr Selbstvertrauen. Das Highlight in dieser Saison war die Junioren-Weltmeisterschaft im schönen Norwegen, in Narvik. Mit wenig Erwartung ging ich beim SuperG an den Start. Nach einer fast fehlerfreien Fahrt konnte ich mir den zweiten Platz sichern und wurde somit Vize-Weltmeister im SuperG.


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SPORT IM ZILLERTAL

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SV Opbacher Fügen

Ein Fußballverein stellt sich vor Fotos: SV Fügen

Nach dem äußerst erfolgreichen Jahr 2019 mit dem Meistertitel in der Landesliga Ost und dem zweiten Tabellenplatz nach der Hinrunde in der Tirol Liga ging es Mitte November für unsere KM1 in die verdiente Winterpause. Am Montag, 13. Jänner, startete das Team von Trainer Thomas Luchner in die Vorbereitung. In vier Trainings pro Woche lag der Fokus vor allem auf körperlichen, technischen und taktischen Aspekten. Folgende bisherige Testspiele wurden bereits absolviert: Gegen Jenbach (6:3) Wacker Amateure (1:6), Kolsass (9:2) Bruckhäusl (1:1) und ein 3:2-Sieg beim SC Schwaz. Es kommen noch Mayrhofen und Maria Alm, bevor dann am 21. März die Rückrunde mit dem Heimspiel gegen den SK Ebbs startet. Einziger Neuzugang im Winter ist Florian Bischofer aus Aschau. Florian war letztes Jahr Torschützenkönig im gesamten Tiroler Unterhaus. In der Hinrunde spielte er bei den Wattens Amateuren, verstärkt ab der Rückrunde aber unsere Offensive und wird noch mehr Schnelligkeit und Torgefahr in unser Spiel bringen. Mario Steiner hingegen wechselt zur SVG Stumm. Mario hat seit Sommer pausiert, jetzt hilft er der SVG Stumm in der Landesliga Ost. Von 12. bis 16. Februar absolvierte die KM1 ein Trainingslager in Lara bei Antalya, wo optimale Verhältnisse herrschten. Es standen neben sechs Trainings auch der Besuch eines traditionellen Hamams sowie ein gemeinsamer Teamabend auf dem Programm. Es war eine perfekte Vorbereitung und eine großartige gemeinsame Zeit.

Seit Winter nutzt unsere Mannschaft zudem das Datenanalysesystem von Firstbeat. Die Puls- und Fitnesswerte von jedem einzelnen Spieler, Mannschaftsteilen und der gesamten Mannschaft werden aufgezeichnet und können ausgewertet werden. Für das Trainerteam und die Spieler ergibt sich dadurch ein enormer Nutzen bei Trainingssteuerung, der sich in der positiven Entwicklung der Spieler niederschlagen wird. Der Trainingsstart unserer 2. Kampfmannschaft erfolgte am Montag, 10. Februar. Das erste Meisterschaftsspiel der Rückrunde findet am 18. April gegen SPG Finkenberg/Tux 1b statt. Zwei Neuzugänge kann das Team von Trainer Peter Kupfner begrüßen: Dino Nisandzic kehrt aus Schwaz zurück und

Mustapha Jawneh wechselt aufgrund eines Wohnungswechsels leihweise von der SPG Innsbruck West zu uns. In der 2. Klasse Zillertal herrscht eine enge Tabellensituation: Unser junges Team liegt aktuell auf dem dritten Platz, zwei Punkte hinter dem Tabellenführer aus Mayrhofen. Der Aufstieg ist das erklärte Ziel, aber im Vordergrund steht die Weiterentwicklung unserer jungen Talente. Ein Aufstieg würde eine größere Liga und dadurch mehr Spiele gegen attraktive Gegner mit sich bringen. Auch im Nachwuchs des SV Fügen gibt es Neuigkeiten: Manfred Prebio ist seit Winter neuer Nachwuchsleiter und übernimmt die Aufgaben von Martin Buttenhauser, der dieses Amt interimistisch seit Sommer innehatte. Der Fokus

soll noch mehr auf den eigenen Nachwuchs gelegt werden, um den Kindern und Jugendlichen aus der Region eine optimale Betreuung und sportliche Ausbildung bieten zu können. Ein besonderes Highlight konnte unsere U8 verzeichnen: Die Mannschaft von Trainer Lukas Widner erreichte Platz 6 bei den Tiroler Hallenmeisterschaften. Im Sommer veranstaltet der SV Fügen zum zweiten Mal das Fußball- und Feriencamp mit bis zu 50 Kindern. Der Ansturm ist groß, es gibt aber noch einige freie Restplätze – die Anmeldung erfolgt unter www.sv-fuegen.at Der SV Fügen freut sich auf eine spannende und hoffentlich sportlich erfolgreiche Rückrunde und hofft, viele Unterstützer bei den Heimspielen begrüßen zu dürfen.


BLECHLAWINE 2020

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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

12 | 2020

BLECHLAWINE 2020

2. Open Air der Blasmusik im Zillertal Wenn Musikerinnen und Musiker aus den verschiedensten Musik- und Himmelsrichtungen zusammenkommen, um gemeinsam ihrer Leidenschaft, der Blasmusik, zu frönen, dann werden diese Tage von 21. bis 24. Mai für jeden Besucher zum absoluten Highlight. Hier die nächste Vorstellung von Gruppen, die beim Blasmusik-Festival 2020 dabei sein werden:

Bürgermusik Hohenems Die Bürgermusik Hohenems (gegründet 1821) zählt aktuell rund 40 aktive Mitglieder und 25 Jungmusikanten. Neben zahlreichen Auftritten bei weltlichen und kirchlichen Veranstaltungen in Hohenems und den angrenzenden Nachbargemeinden, ist das alljährliche Cäcilia-Konzert im November der musikalische Höhepunkt des Vereinsjahres. Als einer der ältesten Musikvereine Vorarlbergs feiert die Bürgermusik Hohenems im Jahr 2021 ihr 200-jähriges Bestehen. Bürgermusik Hohenems spielt beim 2. Open Air der Blasmusik im Zillertal am Freitag, den 22. Mai, um 13.00 Uhr.

Project Inntaler Sieben junge und talentierte Herzblutmusikanten aus Tirol, welche sich das Ziel gesetzt haben, sowohl die Klänge der Tradition als auch die Musik der Moderne dem Publikum näherzubringen. Ihre Leidenschaft gilt dabei vor allem der Inntalermusik, Hippachermusik, und der böhmischen Blasmusik, aber durch die Vielseitigkeit der Musikanten sind sie auch in der Lage, mit Songs aus Pop und Rock Abwechslung in ihre Auftritte zu bringen. Project Inntaler spielt beim 2. Open Air der Blasmusik im Zillertal am Samstag, den 23. Mai, um 13.00 Uhr.

Jupiter Jung, Dynamisch, Modern – Das ist JUPITER! Seit nun schon beinahe drei Jahren sind sie, zehn junge Musikanten und zwei Marketenderinnen von den beiden benachbarten Musikkapellen Pill und Terfens, gemeinsam als JUPITER unterwegs. Warum dieser Name? Ganz einfach: JUPITER steht für „Die Jungen Piller & Terfner“. Von traditionellen Märschen über schmissige Polkas bis hin zu modernem Rock und Pop – sie spielen alles, was Stimmung und gute Laune verbreitet! Jupiter spielt beim 2. Open Air der Blasmusik im Zillertal am Samstag, den 23. Mai, um 12.00 Uhr.

ZellBrass Das achtköpfige Brassensemble, das sich seit 2011 trifft, um gemeinsam kirchliche und festliche Veranstaltungen zu umrahmen, das ist ZellBrass. Das Musizieren ist eine große gemeinsame Leidenschaft, weshalb sie auch bei so manchem Auftritt kein Ende kennen. Mit ihrer eher untypischen Besetzung verbinden die Musiker traditionelle mit moderner Musik. ZellBrass spielt beim 2. Open Air der Blasmusik im Zillertal am Sonntag, den 24. Mai, um 11.30 Uhr.

ACHTUNG! Beschränkte Besucheranzahl. Jetzt gleich Tickets unter www.myZillertal.app für die Blechlawine 2020 sichern!


12 | 2020

ZILLERTALER HEIMATSTIMME

BUCHTIPP

KULTUR IM ZILLERTAL

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Bibliothek Hippach und Umgebung

Kraftort Schreibwerkstatt

Angelika Kirchmaier

Xund und kinderleicht Das Kochbuch für Groß und Klein mit Fotos von Kary Wilhelm und Zeichnungen von Bine Penz. 160 Seiten, 60 Rezepte, 155 Illustrationen, 90 farb. Abb. € 19,95

Bunt & gesund – Schnelle Gerichte, die Kindern gelingen und der ganzen Familie schmecken Angelika Kirchmaiers neues Familienkochbuch setzt auf originelle und gesunde Varianten von Kinderklassikern, selbstkreierte Geheimtipps und spielerisch-kreative Details mit Pfiff, die Freude machen. Dank einfacher Anleitungen gelingen Samtpfötchensuppe und Topfenmuf-fins, Froschspätzle und Frühstücksbrezeln auch den Kleinsten kinderleicht – und für Eltern gibt es dazu noch viele Tipps und Tricks zum kindgerechten Kochen. Alle Gerichte sind zudem liebevoll mit lustigen Zeichnungen der Kinderbuchillustratorin Sabine Penz in Szene gesetzt, damit es nur ja nicht zu ernst wird beim Schneiden, Kneten und Rühren … Ein richtiges Buch für die ganze Familie: schnelle Rezepte, gesunde Zutaten, einfach verständ-liche Arbeitsschritte und wichtige Hintergrund-Infos für Erwachsene. So macht Kochen mit Kindern ab etwa acht Jahren Spaß – weil es gelingt & schmeckt!

Mit großer Freude bin ich ehrenamtliche Mitarbeiterin in der Bibliothek Hippach und Umgebung. In dieser Funktion darf ich den Leserinnen und Leser unser Projekt SCHREIBWERKSTATT etwas genauer vorstellen. Für mich ist Schreiben eine wunderbare Möglichkeit, meine Gedanken zu ordnen, etwas zu verarbeiten und mich selbst immer besser kennenzulernen. In einer Gruppe, unter professioneller Anleitung, macht das unglaublich viel Spaß. Was Impulse in Form von Bildern, Texten, Objekten oder Worten bewirken können, ist immer wieder faszinierend. Daher war es für mich ein Herzensanliegen, in unserer Bibliothek auch ein Projekt für Kreatives Schreiben zu ermöglichen. Dafür konnten wir Hedwig Dejaco aus Absam gewinnen. Hedi ist Germanistin, Schreibwerkstatt-Leiterin, Theaterpädagogin und ein unkomplizierter, humorvoller Mensch. Hedi sagt: „Eine Schreibwerkstatt ist ein Kraftort, wo für Glücksmomente, Ideen und auch Nachdenklichkeit gesorgt ist.“ Sie betont immer wieder: „Alles, was entsteht, ist richtig. Wir bewerten nicht, wir wollen die Freude am Schreiben entfalten!“ Anfangs waren noch Männer dabei, mittlerweile

sind wir eine reine Frauengruppe geworden. Auch Teilnehmerinnen ohne jede Erfahrung fühlen sich gleich wohl, denn wir beginnen jedes Mal bei Null. Manche Teilnehmerinnen lassen kein Treffen aus, manche kommen gelegentlich, und über „Neulinge“ freuen wir uns immer. Um einen besseren Eindruck vermitteln zu können, habe ich folgende Frage in unsere WhatsApp-Gruppe geschrieben: „Was ist die Schreibwerkstatt für dich?“ Da war es dann gleich so lebendig, wie bei einer Schreibwerkstatt - herrlich! Die Schreibwerkstatt ist für mich: … die Insel, auf der meine Fantasie tanzen darf … … ein Ort der Inspiration, an dem ich meine Kreativität spüre und sie entwickeln kann … … eine Zeit, auf die ich mich wochenlang freue und die dann immer viel zu schnell vorbeigeht; ein Treffen mit Gleichgesinnten, von denen ich immer viel lerne; ein Nachmittag, den ich nur mir und meiner Kreativität widme; guter Kaffee und Kuchen … … Entfaltung meiner Kreativität, ein Staunen, ein Lachen und Weinen; eine ganz besondere Zeit mit wunderbaren Schreiberlingen; Auszeit, Innehalten, Lernen und natürlich

gemeinsam Kaffee und Kuchen genießen … Eine der Teilnehmerinnen meinte dann auch: „Es fasziniert mich immer wieder, dass aus einem gemeinsamen Schreibimpuls heraus so unterschiedliche Texte entstehen. Letztes Mal hörten wir einen kleinen Absatz aus einem Roman. Das war unser Impuls, und jede von uns entwickelte daraus eine kleine Geschichte. Das Ergebnis war so verschiedenartig wie die Teilnehmerinnen selbst. Keine Geschichte ähnelte einer anderen, jede hatte ihre eigene überraschende Wendung.“ Worauf eine weitere Teilnehmerin schrieb: „Nicht zu vergessen die Ode an den Suppenwürfel …“ Was haben wir da gelacht! Das geht jetzt aber zu weit, denn um da mitlachen zu können, muss man dabei gewesen sein. Vielleicht fühlst du dich angesprochen und wir dürfen dich bei einer unserer nächsten Schreibrunden kennenlernen?! Wenn du noch Fragen hast oder dich anmelden möchtest, dann ruf mich einfach an: 0660/8047970. Oder du wirfst einen Blick auf unsere Homepage https://www.hippach. bvoe.at/. Anni Eberharter


2018

INSERATE

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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

12 | 2020

INSERATE

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Die Anstellung erfolgt bei Bewerbern mit Maturaabschluss nach den BeTel. 0664 46 21 601 stimmungen des Tiroler Gemeinde-Vertragsbedienstetengesetzes 2012 – G-VBG 2012 in der Entlohnungsgruppe b. Das Mindestentgelt beträgt monatlich brutto € 2.354,00. Eine leistungsgerechte höhere Entlohnung aufgrund fachlicher Qualifikation, Berufserfahrung oder anrechenbarer bebautes Grundstück Vordienstzeiten ist möglich.

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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

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Zillertaler Heimatstimme - Ausgabe 12 2020  

ePaper der Zillertaler Heimatstimme - Ausgabe 12 2020

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