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72. Jahrgang · Herausgeber Marktgemeinde Mayrhofen · Jahresabo € 35,- · Einzelpreis € 1,- · erscheint wöchentlich · 14. Jänner 2018 · Nr. 1/2

„READY TO ROC“

Der T-Roc – ab sofort im Autohaus Huber, Zell am Ziller, Seite 11

Das Erbe der Väter als neuer Auftrag

Die Modellregion Bildung

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Das Schulmodell an den Neuen Mittelschulen

Österreichische Post AG | WZ 02Z031716 W | nicht retournieren Marktgemeinde Mayrhofen, Hauptstraße 409, 6290 Mayrhofen Foto: www.porsche-medienservice.at


IMPRESSUM

SEITENBLICKE

01+02

Zillertaler Heimatstimme / Amtsblatt der Marktgemeinde Mayrhofen Verleger und Herausgeber Marktgemeinde Mayrhofen 6290 Mayrhofen, Hauptstraße 409 T 05285 64000 | F 05285 64000 34 Hersteller Satzarbeit: die praxis, Werbeagentur 6290 Mayrhofen, Schmiedwiese 173 Druck: Athesia Druck GmbH 6020 Innsbruck, Exlgasse 20 Redaktion und Anzeigenannahme die praxis, Werbeagentur, Mayrhofen T 05285 62000 22 | F 05285 62000 40 redaktion@zillertalerheimatstimme.at anzeigen@zillertalerheimatstimme.at Mo-Fr 09 - 12 Uhr und Mo-Do 14 - 17 Uhr Redaktionsschluss Ausnahmslos Montag 16.00 Uhr der betreffenden Erscheinungswoche. Namentlich oder mit Kürzel gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion oder des Herausgebers wieder und sind von der Redaktion nicht in allen Einzelheiten des Inhalts und der Tendenz überprüfbar. Für unverlangte Manuskripte übernimmt die Schriftleitung keine Verantwortung. Nachdruck ausschließlich mit schriftlicher Erlaubnis der Redaktion. P.b.b. Erscheinungs- und Verlagspostamt 6290 Mayrhofen. Copyright Um urheberrechtliche Unannehmlichkeiten zu vermeiden, weisen wir darauf hin, dass der Auftraggeber bzw. Überbringer von Unterlagen für Inserate und Textbeiträge das Urheberrecht für überlassene Fotos, Vorlagen udgl. haben muss, und somit der Hersteller und Herausgeber der Zillertaler Heimatstimme schad- und klaglos gehalten wird. Geschäftsbedingungen Es gelten die Bestimmungen der „Allgemeinen Geschäftsbedingungen“ der Zillertaler Heimatstimme. Die jeweils aktuelle Ausgabe ist beim Herausgeber oder unter www.zillertalerheimatstimme.at einsehbar. Gender-Hinweis Aus Gründen der besseren Lesbarkeit werden in der Zillertaler Heimatstimme zum Teil Begriffe wie z.B. „Mitarbeiter“ in der maskulinen Schreibweise verwendet. Grundsätzlich beziehen sich diese Begriffe immer auf beide Geschlechter. Umweltfreundliche Produktion (Druck)

Fotos: Hubert Aschenwald

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Silvesterzug von Schlitters nach Mayrhofen mit Zwischenstopps bei den Bahnhöfen! Empfang in Uderns mit der Böhmischen der BMK Uderns und Bgm. Josef Bucher mit LH Stv. Geisler Josef Halt am Bahnhof Kaltenbach: Die Bgm. Franz Hauser (Schwendau), Klaus Gasteiger (Kaltenbach), Fritz Brandner (Stumm), LH-Stv. ÖR Josef Geisler, Bgm. Dominik Mainusch (Fügen), ZVB-Vorstand Ing. DI (FH) Wolfgang Stöhr, Bgm. Dietmar Wallner (Jenbach), ZVB-Vorstand Dipl.-Ing. Helmut Schreiner (v. l.). Jährliches Treffen der Kartenrunde nach dem Hl.Drei Könige Festgottesdienst

ZILLERTALER HEIMATSTIMME

Spontaner Rodelabend am Gerlosstein – sehr zu empfehlen: Bianca, Miriam Innerhofer, „Rupi“, Sonja, Christina und Magdalena Stefanie-Skispringen in Mayrhofen Stefan Hauser (SC Mayrhofen), Maximilian Slamik (Nordic Team Absam), Paul Jenewein (Nordic Team Absam) und Mani Cooper (SV Innsbruck Bergisel) Fackellauf der Skischule Gager in Mayrhofen


2018

DIE ZILLERTALER HEIMATSTIMME

DAS IST NEU

Mayrhofen

Das Erbe der Väter sehe ich als neuen Auftrag! Im Sinne der Gründerväter der Zillertaler Heimatstimme (siehe Originaltext „Zum Geleite“) muss es auch unser Bestreben sein – ähnlich der ersten Ausgabe, mit der Einwohnerschaft des Zillertals engen und offenherzigen Kontakt zu pflegen. Damit wir dem Geist und dem Ziel von damals gerecht werden, wird es auch weiterhin amtliche seriöse Mitteilungen, Interessantes und Aktuelles aus dem Talgeschehen, Spalten für

Arbeitssuchende, Seiten für Inserenten und gut recherchierte ehrliche Berichte in der vertrauten echten Zillertaler Heimatstimme geben. Eine ordentliche aufrichtige Arbeit als Bürgermeisterin verpflichtet mich auch, große Ausschreibungen – die den Schwellenwert überschreiten – unter die Kriterien eines Bundesvergabegesetzes zu stellen. Dieser Aspekt ist mitunter der wichtigste, warum es zur Um-

stellung und Neugestaltung der Zillertaler Heimatstimme gekommen ist. Bis zum Ende der Ausschreibungsphase wird uns, wie bereits berichtet, dankenswerter Weise die Firma „die praxis“ interimistisch den Satz und das Layout erledigen. Allen Lesern und neu hinzugekommenen Abonnenten danke ich für das Interesse und für die Treue! Monika Wechselberger

Liebe Freunde und Leser der Zillertaler Heimatstimme! Du hälst nun das erste Exemplar der Zillertaler Heimatstimme 2018 in Händen. Wie ihr wisst, mussten wir ja die Produktion mit Redaktions- und Inseratenannahme, Satzarbeit in der Druckvostufe und Druck komplett umstellen. Wir denken, dass es uns ganz gut gelungen ist! Neu ist, dass die Heimatstimme ab sofort auf umweltfreundlichem Papier gedruckt wird, mit dem PEFC-Zertifikat (PEFC ist die größte Institution zur Sicherstellung und Vermarktung nachhaltiger Waldbewirtschaftung durch ein unabhängiges Zertifizierungssystem. PEFCzertifiziertes Holz und PEFCzertifizierte Produkte werden garantiert ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltig produziert). Neu ist auch, dass die komplette Heimatstimme in Farbe gedruckt wird. Auch das Layout musste überarbeitet werden, möglichst viel wurde beibehalten, um dem Leser die gewohnte Übersicht zu gewährleisten, einige Themen wurden vielleicht sogar etwas übersichtlicher gestaltet. Wir möchten in Zukunft einige neue Rubriken einführen, die großteils von den Zillertalern direkt befüllt werden können: Kopf der Woche Bild der Woche, Buchtipp Das kann ich (Kinder berichten) Lehrling der Woche Rezepte (Privat oder Gastro) Wanderbares Zillertal (Sommer - und Winterwandertipps) und auch Leserbriefe, oder sonstige Informationen Schickt eure Beiträge an: redaktion@zillertalerheimatstimme.at Wir hoffen, auch die neue Heimatstimme kann dich in jeder Hinsicht überzeugen. die praxis - Werbeagentur

ZILLERTALER HEIMATSTIMME

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ÄRZTE- UND APOTHEKENDIENST IM ZILLERTAL

01+02

TUX

MAYRHOFEN

ZELL/ZILLER

STUMM/FÜGEN

ZAHNÄRZTE

APOTHEKEN

Sa 13.1.

Dr. Peter Peer Juns 592 05287/86180 10.00 bis 11.00 16.00 bis 17.00

Dr. Vladan Gergely Ärztehaus Ramsau Ramsau i.Z. 160 05282/50991 10.00 bis 12.00 16.00 bis 17.00

Dr. Klaus Streli Gerlosstraße 5a 05282/3232 10.00 bis 11.00 17.00 bis 18.00

Dr. Gerald Mair Dr. med. dent. FÜGEN Alexander Gruber Karl-Mauracher-W. 26 SCHWAZ 05288/63116 Münchner-Str. 15/7 10.00 bis 11.00 05242 61060 17.00 bis 18.00 09.00 bis 11.00

St. Pankraz Ap. FÜGEN 05288-6700 Gerlosstein Ap. ZELL/ZILLER 05282 2641 16.00 bis 18.00

So 14.1.

Dr. Peter Peer Juns 592 05287/86180 10.00 bis 11.00 16.00 bis 17.00

Dr. Vladan Gergely Ärztehaus Ramsau Ramsau i.Z. 160 05282/50991 10.00 bis 12.00 16.00 bis 17.00

Dr. Klaus Streli Gerlosstraße 5a 05282/3232 10.00 bis 11.00 17.00 bis 18.00

Dr. Gerald Mair Dr. med. dent. FÜGEN Alexander Gruber Karl-Mauracher-W. 26 SCHWAZ 05288/63116 Münchner-Str. 15/7 10.00 bis 11.00 05242 61060 17.00 bis 18.00 09.00 bis 11.00

St. Pankraz Ap. FÜGEN 05288-6700 Gerlosstein Ap. ZELL/ZILLER 05282 2641 10.00 bis 12.00 16.00 bis 18.00

Außerhalb der Öffnungszeiten ist die Pankraz-Apotheke, Fügen, von Sa., 13.1., bis Fr., 19.1., für Notfälle erreichbar.

AUGENARZT Dr. Gerald Bleckenwegner Bahnhofstr. 1, 6272 Ried Tel. 05283 / 39 80 Mo, Di, Mi, Fr 8.00 - 12.00 Uhr Mo, Di, Do 14.00 - 17.00 Uhr & nach Vereinbarung Alle Kassen.

HNO-ARZT Dr. Thomas Rainer Ärztehaus Ramsau Ramsau 160, 6284 Ramsau Mo Vormittag u. Do Nachmittag Terminvereinbarung unter Tel. 0512 / 58 66 04 oder www.hno-rainer.at

FA für INNERE MEDIZIN INTERNIST Dr. Nicole Gruber Unterau 7b, 6280 Zell am Ziller Tel. 05282 / 32 77 www.nicole-gruber.at MO, DI und Do 8.00 - 16.00 Uhr Mi und Fr 8.00 - 12.00 Uhr Terminvereinbarung unter Tel. 05282 / 32 77 Dr. med. Dinah Putz-Gergely Fachärztin für Innere Medizin, Vorsorgeuntersuchungen Ärztehaus Ramsau Ramsau 160, 6284 Ramsau Mo, Di, Mi, Fr 9.00 - 12.00 Uhr nach Terminvereinbarung Tel. 05282 / 50 991.

SPORTRAUMATOLOGIE Sportclinic Zillertal tagesambulante Unfallchirurgie, Behandlung & Operationen von Unfall- und Sportverletzungen, MRT-Untersuchungen Tel. 05285 / 78 485; Ordination: täglich geöffnet Mo-Fr: 9.00-18.30 Uhr Sa-So: 10.00-18.30 Uhr

MOBILE BETREUUNG Personenbetreuerin Marion Partoll Tel. 0664 7868-647 marion@mobile-betreuungzillertal.at

WISSENSWERTES IN EIGENER SACHE – EINE RICHTIGSTELLUNG Um Gerüchten vorzubeugen bzw. entgegenzutreten, dass die Zillertaler Heimatsstimme in Zukunft in anderen Ländern produziert wird und dadurch scheinbar Arbeitsplätze verloren gehen, teile ich mit: Aufgrund der Gesetzeslage zwingen mich Vergaben mit einer Auftragssumme über € 209.000,im Dienstleistungsbereich (vgl. Schwellenwerteverordnung 2015), zu einer EU weiten Ausschreibung. Die Erstellung der Zillertaler Heimatstimme fällt in diese Kategorie. Es ist das Best-

bieter-Prinzip und KEIN Billigbieter-Prinzip anzuwenden. Zur Auswahl der Bieter wird - durch professionelle Vergabejuristen - ein Kriterienkatalog erstellt. Die einzelnen Teile (Lose) dieses Katalogs können so gesteuert werden, dass auch einheimische Betriebe zum Zug kommen können. Betriebe, welche seit Jahren Erfahrungen im Medienbereich haben, werden natürlich vorgereiht. Das Bestbieter-Prinzip macht es uns leichter, die Arbeitsplätze im Tal zu belassen.

Schade ist in diesem Zusammenhang, dass in der momentanen Ausschreibungsphase (Übergangszeit) die bisherige Druckerei der Zillertaler Heimatstimme – trotz meiner persönlichen Vorsprache – eine Geschäftsbeziehung mit der Marktgemeinde Mayrhofen abgelehnt hat. Gerne wollten wir den Druck dort erledigen. Ich hoffe, dass mit meinen Ausführungen Unklarheiten nun aus-

geräumt werden konnten. Monika Wechselberger, Bürgermeisterin von Mayrhofen

ZILLERTALER HEIMATSTIMME

BERATUNGS- und THERAPIEANGEBOT Anonyme Alkoholiker 6130 Schwaz Tel. 05242 / 6931 - 165 880

NOTRUFNUMMERN Euro-Notruf

112

(im Ausland und vom Handy) Rettung-Notruf-Notarzt 144 Polizei (Notruf) 133 Feuerwehr (Notruf) 122

Wasserrettung 144 Flugrettung 144 Bergrettung/Alpinnotruf 140 Hausärztlicher 141 Nachtbereitschaftsdienst BKH Schwaz 05242 600 Vorbestellung 14844 Krankentransport Krankentaxi 0800 808 144 Diensth. Apotheke 1455 Sozialsprengel Mayrhofen 05285 64000-15 Sozialspengel Stumm (Mo bis Fr) 05283 2020 Sozialspengel Zell (Mo bis Fr) 05282 2222-20 Sozialspengel Vorderes Zillertal (Mo bis Fr) 05288 63337 (Mo bis Fr)

Telefon-Seelsorge 142 Gasnotruf 128 (bei Gasgeruch)


2018

UNSER NACHWUCHS

AKTUELL IM ZILLERTAL

Mayrhofen

Das Neue Jahr beginnt mit einem Dank im Voraus Viele Initiativen und unzählige Tätigkeiten, die in unserer Ortschaft organisiert und geschaffen werden, haben wir der tollen Leistungsfähigkeit und der großen Mühe unserer Vereine zu verdanken. Der Blick auf den Jahresfestkreis ist ohne Vereinsarbeit nicht zu denken. Deshalb bin ich als Bürgermeisterin im Voraus zu angemessenem Dank verpflichtet. Die Potenziale unserer Vereine sind tragende Säulen im Ablauf des Jahres, sind ein nicht wegzudenkender sozialer Dienst, der in Summe unsere Marktgemeinde aufbaut. Beispielhaft greife ich Momente der vergangenen Wochen auf. Sehr gefreut hat mich der Besuch der Freiwilligen Feuerwehr Mayrhofen. Ein Dutzend Jungfeuerwehrfrauen- und Männer haben mir das Friedenslicht gebracht. Es ist bereits zur Tradition geworden, dass der Herr Pfarrer, die Bürgermeisterin, die Ehrenmitglieder, die Fahnenpatinnen der FF, ect. in den Genuss dieses schönen Brauchs kommen. Das ist nicht nur eine wundervolle Geste, sondern ein Symbol, das mir wichtig erscheint. Es ist schön zu wissen, dass das Licht aus Bethlehem mit Tausenden geteilt wird. Auf meine Frage hin, warum denn so viele junge „Feuerwehrla“ freiwillig diesen stundenlangen Dienst erledigen, antwortete mir Andreas Hochmuth: „I tuas gern und wenn i mitgeah, aft isch una mehra.“ Ein lobenswerter Ansatz von einem jungen Mayrhofner.

Ebenso konnte ich mich kürzlich während der Weihnachtsfeier des Pensionistenverbandes vom ehrenamtlichen Engagement vieler Mayrhofner überzeugen. Besonders im Zusammenhang mit unseren älteren Mitmenschen wird das Bedürfnis, sich sozial einzubringen spürbar. Die vielen Mithelfenden im Pensionistenverband (vor allem Erika, Maria und Anni) und in allen anderen Vereinen schenken nicht nur ihre kostbare Zeit, sondern tragen maßgeblich zur Lebensqualität aller Bewohner bei. Das ist ein absoluter Mehrwert für unsere Ortschaft! Dafür ein herzliches Vergelt`s Gott. Genauso positiv aufgefallen sind mir der Kirchenchor, der mit seinem gewaltigen Gloria den Christtag verschönerte oder auch der Männergesangverein – einen Tag später. Treffend äußerte sich ebenso unser Herr Pfarrer Mag. Jürgen Gradwohl: „Es ist herrlich zuzuhören!“ Ein nächstes Beispiel: Zwischen den Feiertagen nicht mehr wegzudenken ist das traditionelle Stefaniespringen in Dorf Haus. Auch hier ein toller Event, der ohne Vereinsarbeit nicht abzuhalten ist. Hier zeichnete sich der Skiklub Mayrhofen aus. Stundenlang im Schnee zu stehen, Glühwein auszuschenken, Jungsportler zu betreuen oder organisatorische Dinge zu erledigen u.v.m. – ist auch nicht immer ein Honigschlecken. Meine Hochachtung habt ihr! Desgleichen leisteten alle Betei-

ligten rund um das traditionelle Neujahrs-Pferderennen Hervorragendes. Nach Stunden des Bangens – ob wohl das Wetter nicht zu warm werden würde – konnten letztlich doch unzählige Besucher, Einheimische wie Touristen, eine perfekt organisierte Veranstaltung miterleben und tolle spannende Rennen verfolgen. Adi Fischer und sein Team haben das wunderbar hingekriegt. Gratulation! In diesem Zusammenhang habe ich mir auch Gedanken gemacht und mich gefragt, wie viel freiwillige Stunden leisten unsere Vereine? Welche Tätigkeiten und Handgriffe – oft im Hintergrund - werden erledigt? Es muss auf jeden Fall eine Menge sein. Deshalb ist es mir hier ein Bedürfnis, vorausschauend auf das kommende Jahr, die Leser der Heimatstimme zu sensibilisieren, damit verstärkt die vielen Gesten, Ausrückungen und Aktionen unserer Vereine während eines Jahres registriert werden. Die Marktgemeinde wird auch weiterhin die viele Arbeit unserer Vereine wertschätzen und finanziell unterstützen. Alle Subventionen, die an Körperschaften im Jahr 2018 ausgeschüttet werden, findet ihr transparent und übersichtlich gestaltet auf unserer Homepage (http://www.mayrhofen.tirol. gv.at/). Eure Bürgermeisterin, Monika Wechselberger

DOMINIC ROHRMOSER RIED IM ZILLERTAL geboren am 28.12.2017 um 9.18 Uhr, 2980g/50cm Galyna und Rainer Rohrmoser mit Daniel

DANNY THANNER FÜGEN geboren am 27.12.2017 um 8.18 Uhr, 3390g/51cm Jaqueline Thanner und Dominic Holaus

JOSEF MARTIN FANKHAUSER ZELLBERG geboren am 27.12.2017 um 15.35 Uhr, 3700g/51cm Maria Fankhauser und Martin Steinberger

In Zusammenarbeit mit dem BKH Schwaz, „Baby Smile“-Klinikfotografie und mit Erlaubnis der stolzen Eltern dürfen wir Ihnen in dieser Rubrik die neugeborenen Zillertaler/-innen vorstellen. Tolle Jugendarbeit der FF Mayrhofen

Herzlichen Dank der FF Mayrhofen für den freundlichen Besuch

ZILLERTALER HEIMATSTIMME

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LEUTE VON HEUTE

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VERANSTALTUNGSÜBERSICHT FREITAG, 12.01.

DONNERSTAG, 18.01.

STRASS Ball der Landjugend mit Z3 im Festsaal Strass, Beginn 21.00 Uhr

TUX Sagenstunden in der urigen Küche des Jöchlhauses – Mythen der Alpen und Lesung aus dem Buch „Einhundertelf Zillertaler Krapfen“, Beginn 16.30 Uhr; Eintritt € 5.--, Kinder in Begleitung der Eltern frei, im Alten Jöchlerhaus in Madseit

KALTENBACH Nachtskilauf im Skigebiet Hochzillertal von 19.00 – 22.00 Uhr Johann Gruber freut sich mit seinem Enkel auf 2018.

MAYRHOFEN Bergfrühstück im Freiraum, Freiraum am Ahorn

SAMSTAG, 13.01. FÜGEN Feuerwehrball der FF Fügen mit Z3 im Hotel Kohlerhof, Beginn 20.30 Uhr

Zwei fesche Marketenderinnen der BMK Brandberg.

TUX Mickie Krause – ab 17.00 Uhr Après-Ski-Auftritt in der Hohenhaus Tenne in Hintertux und ab 23.00 Uhr Gala-Nachtauftritt, Kleine Tenne in Lanersbach

MONTAG, 15.01.

VORSCHAU

STUMM Theater „Hotel im Angebot“ im Hotel Tipotsch; Beginn 20.15 Uhr; Karten: 05283 / 2218

ZELL/ZILLER Samstag, 20. 01. Rock the Mountain mit Rockantenne bei der Talstation Isskogelbahn

MONTAG, 15.01. TUX Sportschießen – Schießstand der Schützengilde Tux in der Volksschule von 19:00 – 22:00 Uhr TUX Antonia aus Tirol – ab 17:00 Uhr Apres-Ski Auftritt und ab 23:00 Uhr Gala-Nachtauftritt, Kleine Tenne in Lanersbach

Fotos: Hubert Aschenwald

Michael Taschler (Elektriker) feierte seinen 60er, es gratulierte die Schützenkompanie Ramsau.

ZELL/ZILLER Sa - So 20.-21.01. Zillertal Välley Rälley – der neueste Streich der Zillertaler Snowboardlegenden der Ästhetiker ZELL/ZILLER Fr - Sa, 26.-27.01. 9. Zeller Faschingssitzung in der Aula der Musikschule Zell; Beginn um 20.11 Uhr STRASS Samstag 20.01. IVV-FIT Winterwanderung

HINTERTUX Führung durch den Natur Eis Palast, Infos unter Tel. 0676 / 3070 000, mit Bootsfahrt

WÖCHENTLICH MAYRHOFEN Pokerturnier in der Edelweiss-Lounge Montag ab 20.30 Uhr TUX Tuxer Mühle Montag von 13.00-16.00 Uhr in Betrieb, Eintritt frei TUX Langlauf-Schnupperkurs für Anfänger, mit Schneesport Tux 3000 – Treffpunkt Sport Nenner, jeden Montag; Anmeldung bis So 17:00 Uhr unter Tel: 05287 / 86112 FÜGEN Holz ErlebnisWelt - Führungen Montag bis Freitag um 9.00, 11.00, 13.00 & 15.00 Uhr FÜGEN Krippenausstellung von Johann Eberharter im FeuerWerk, Montag bis Freitag von 9.00-16.00 Uhr, weitere Infos unter www.binderholz-feuerwerk.com FÜGEN Heimatmuseum in der Widumspfiste, Montag, Mittwoch und Freitag; Öffnungszeiten: Mo 18.00-21.00 Uhr, Mi 9.0012.00 Uhr, Fr 16.00-19.00 Uhr, Führungen ab 6 Personen auf telefonische Anfrage unter Tel. 0650 / 24 48 028 SCHWENDAU Fundgrube für Kinderwaren, Augasse 2, Mittwoch 15.00 - 17.00 Uhr

DIENSTAG, 16.01.

TÄGLICH

TUX Susal die Partyhexe – ab 15.30 Uhr im Kasermandl in Vorderlanersbach

MAYRHOFEN Besichtigung der ErlebnisSennerei Zillertal und SchauBauernhof von 9.00 - 17.00

TUX „Die Kristalle der Steinzeitjäger“ - Ausstellung im Alten Jöchlhaus (gegenüber Café Sepp) in Madseit, Mittwoch 16.00 Uhr, Eintritt: Erw. € 8,-, Kinder frei

TUX Olaf Henning – ab 17.00 Uhr Après-Ski-Auftritt und ab 23.00 Uhr Gala-Nachtauftritt, Kleine Tenne in Lanersbach

FINKENBERG Edelsteine aus den Zillertaler Alpen - Ausstellung im Mineralien- und Bergkristallmuseum, weitere Infos unter Tel. 05285 / 63691

TUX Ausstellung im Mehlerhaus „150 Jahre Erstbesteigung Olperer“ und Dauerausstellung vom Magnesitwerk Tux, Freitag von 13.00 – 18.00 Uhr – Eintritt frei

GINZLING Naturparkhaus Ausstellung wird auf vorherige telefonische Anfrage geöffnet, Tel. 05286 / 52181

Die Preise für Einschaltungen können unter Tel. 05285/6200022 eingeholt werden.

MITTWOCH, 17.01. Die Schützenkompanie Ramsau organisierte die Vorsilvesterparty.

TUX Ausstellung „Die Kristalle der Steinzeitjäger“ im Alten Jöchlhaus in Madseit; Beginn 10.30 Uhr, Dauer ca. 1 Stunde, Eintritt € 8.--, Kinder in Begleitung der Eltern frei

ZELL/ZILLER Ball der FF Zell am Ziller mit „Zillertaler Mander“ im Zellerhof/Dorfstadl; Beginn 20.30 Uhr

FÜGEN Heimatmuseum Führung um 20.15 Uhr Silvana und Marianne vom FeuerWerk der HolzErlebnisWelt in Fügen mit dekorativen Holzartikeln.

01+02

FÜGEN Zipflbob Night Race Übungswiese Spieljoch mit DJ Tomay; Beginn 20.00 Uhr

ZILLERTALER HEIMATSTIMME


UNSER NACHWUCHS

AKTUELL IM ZILLERTAL

Zillertal

FORSTTAGSATZUNGSPROGRAMM 2018 für die Gemeinden des Zillertales Im Jänner dieses Jahres finden in den Gemeinden des Zillertales wieder die alljährlichen Forsttagsatzungen bzw. Waldinformationstage für den Privat- und Gemeinschaftswald statt. Aktuelle forstliche The-

men sind heuer unter anderem die Novelle der Tiroler Waldordnung, gesetzliche Grundlagen bzw. Erhaltungspflichten von Forststraßen sowie die Baumart Esche, die durch einen Pilz in ihrer Existenz bedroht ist.

Zur Teilnahme an diesem Waldinformationstag sind alle am Wald Interessierten herzlichst eingeladen. Die Termine können unten stehender Tabelle entnommen werden:

GEMEINDE

ZEIT

ORT

Aschau-Distelberg Gerlos Gerlosberg Hainzenberg Rohrberg Zell a.Z.

Mittwoch 17.1.2018 10.00 Uhr

Gemeindeamt Zell a.Z.

Hart Stumm Stummerberg

Mittwoch 17.1.2018 14.00 Uhr

GH Linde - Stumm

Aschau Kaltenbach Ried Uderns

Freitag 19.1.2018 10.00 Uhr

GH Erzherzog Johann - Uderns

Hippach Schwendau Zellberg

Dienstag 23.1.2018 10.00 Uhr

GH Hubertus - Laimach

Brandberg Mayrhofen Ramsau

Dienstag 23.1.2018 14.00 Uhr

Gemeindeamt Ramsau

Bruck Strass Schlitters

Mittwoch 24.1.2018 10.00 Uhr

GH Post - Strass

Tux

Dienstag 30.1.2018 10.00 Uhr

Tux - Tuxcenter

Finkenberg

Dienstag 30.1.2018 14.00 Uhr

Gemeindeamt Finkenberg

Zillertal Aktuell 12.01.2018 – 18.01.2018 Wurzenmax – Ein Zillertaler Original

Mittwoch 31.1.2018 20.00 Uhr

Feuerwerk Binder

Wochenmagazin 12.01.2018 – 18.01.2018 Motormagazin

U

Fügen Fügenberg

UNSER NEUJAHRSBABY

FRANZ-JOSEF GRUBER STUMM geboren am 01.01.2018 um 23.50 Uhr, 3335g/50cm Sabrina Gruber und Dominik Autengruber

Zillertal TV

GUTE UNTERHALTUNG!

redaktion@zillertalerheimatstimme.at

NEUE KONTAKTDATEN

JAKOB GEISLER ZELL AM ZILLER geboren am 29.12.2017 um 10.59 Uhr, 4290g/53cm Alexandra mit Christoph Geisler und Marina

TV PROGRAMM

REDAKTIONELLE BEITRÄGE

NE

2018

ANZEIGEN/INSERATE

anzeigen@zillertalerheimatstimme.at

Werbeagentur „die Praxis“ | Schmiedwiese 173, Mayrhofen | T 05285-62000-22 ZILLERTALER HEIMATSTIMME

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AKTUELL IM ZILLERTAL

01+02

Die neuen Richtlinien der Wohnbauförderung Tirol

Energieeffizientes Bauen und Sanieren wird dreifach belohnt Das Bedürfnis nach einem Zuhause, das den eigenen Vorstellungen entspricht, spielt im Leben vieler Tirolerinnen und Tiroler eine zentrale Rolle. Nicht allein deshalb liegt in den privaten Haushalten ungeheures Potenzial für die Erreichung der Energieautonomie. „Jeder Neubau und jede Sanierung bietet Chancen moderne Energiestandards umzusetzen, einen altersgerechten und zeitgemäßen Wohnraum zu schaffen oder eine architektonische Aufwertung des Wohnraums vorzunehmen. Wichtig ist es, diese Möglichkeiten gezielt zu nutzen“, ist sich Bruno Oberhuber, GF von Energie Tirol sicher. Die Wohnbauförderung gibt dabei die Rahmenbedingungen für eine kluge und vorausschauende Bauweise vor. Das Land Tirol setzt seit Jahren auf den Mehrfachnutzen eines zeitgemäßen Baustandards und fördert konkrete Vorhaben mit barem Geld. Die im Oktober beschlossenen Neuerungen der Förderungs-Richtlinien beinhalten die intensivierte Belohnung für energieeffizientes und verdichtetes Bauen und bergen damit weitere wichtige Beiträge zum leistbaren Wohnen. Neben der Möglichkeit auf Förderungskredit oder Wohnbauscheck gibt es unter anderem eine erhöhte Zusatzförderung für „Energiesparende und umweltfreundliche Maßnahmen“. BauherrInnen, die sich in den Bereichen Energie und

Energieversorgung, Schutz vor sommerlicher Überhitzung und Raumluftqualität, Baustoffe und Konstruktion sowie Planungs- und Qualitätssicherung bemühen, erhalten die höchste Förderung. Besonders hervorzuheben sind hier die höheren Anreize für Gebäude, die im klimaaktiv Gebäudestandard deklariert sind oder eine Passivhauszertifizierung durchgeführt haben. Wer also energieeffizient baut, wird dreifach belohnt: mit dem Förderbonus des Landes sowie mit einer Reduktion der Heizkosten und erhöhtem Wohnkomfort. „Höhere Dämmstärken verursachen beispielsweise nur geringfügige Mehrkosten. Im Gegenzug bringen sie dem Bauherren /der Bauherrin dauerhaft hohe Heizkosteneinsparungen. Effiziente Gebäudehüllen und intelligente Heizsysteme sind zudem ein wichtiger Schritt in eine energieautonome Zukunft: Über 40 % des gesamten Tiroler Energiebedarfs wenden wir für unsere Gebäude auf. In unseren Häusern steckt also sehr viel Einsparungspotenzial auf dem Weg nach TIROL 2050 energieautonom“, so Oberhuber weiter. Eine gute Beratung im Vorfeld von Sanierung oder Neubau ist besonders wichtig. Als unabhängige Energieberatungsstelle des Landes berät Energie Tirol produktneutral zu neuen Dämmsystemen, hochwertigen Fenstern und Verglasungen, umweltfreundlichen

Heizanlagen sowie zu allen Energiesparförderungen. Nutzen Sie die Möglichkeit einer unabhängigen Bau- und Förderberatung und erfahren Sie alles Wissenswerte zum energiesparenden Bauen und Sanieren.

Die Landesförderung für Solarstromspeicher und intelligente Steuerungen in Verbindung mit privaten Photovoltaik-Anlagen geht in die Verlängerung. Seit 1. Oktober 2017 können wieder Förderanträge gestellt werden.

Sanierungsoffensive bis 31. Dezember 2018 verlängert

Wer? BesitzerInnen privater PVAnlagen bis maximal 7,5 kWp Was? Aus- und Nachrüstung mit Steuerungssystemen und Batteriespeichern (Lithium-Ionen-Technologie) zur Erhöhung des Eigenversorgungsgrades. Keine Begrenzung der nutzbaren Speicherkapazität, Förderung für mindestens 2 kWh und maximal 6 kWh Speicherkapazität. Wie? 1.700 Euro für die ersten 2 kWh Speicherkapazität, abfallender Betrag für die 3. bis 6. kWh, maximal 3.000 Euro. Plus 500 Euro Förderung für intelligente Steuerung. In Summe maximal 3.500 Euro. Wann? 16.7.2017 bis 31.5.2018, Anträge seit 1.10.2017 online nach Inbetriebnahme der Anlage.

Auch die seit 2013 laufende einkommensunabhängige Sanierungsoffensive wird um ein weiteres Jahr, also bis 31. Dezember 2018, verlängert. Die Sanierungsförderung erfolgt weiterhin unabhängig vom individuellen Einkommen, die um fünf Prozent erhöhte Förderung für energiesparende und umweltschonende Maßnahmen sowie der um zehn Prozent verbesserte Ökobonus-Zuschuss für thermischenergetische Sanierungen bleiben ebenfalls aufrecht. ZUSATZINFO: Neuauflage der Landesförderung für Solarstromspeicher

ZILLERTALER HEIMATSTIMME

Energie Tirol/Florian Lechner

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AKTUELL IM ZILLERTAL

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Zillertal

Die Modellregion Bildung Zillertal – oder: Was ist an dieser Region ein Modell? Vor nun mehr als vier Jahren beschloss die Tiroler Landesregierung eine Modellregion einzurichten, mit der Absicht Bedingungen für das Gelingen einer gemeinsamen Schule der Zehn- bis Vierzehnjährigen zu erforschen. Dafür wurde nach vergeblichen Versuchen in anderen Regionen Tirols schließlich das Zillertal ausgewählt. Wir Schulen im Zillertal, das sind die Neuen Mittelschulen in Fügen (1 und 2), in Stumm, Zell, Hippach, Mayrhofen und Tux, wurden nicht gefragt, entschlossen uns aber, die Modellregion als Chance zu betrachten. Warum aber gerade unser Tal? Ein wichtiger Grund dafür war, dass wir eine sehr geringe Abwanderung in die Unterstufe der Gymnasien haben, was nicht zuletzt auf die große Entfernung zum nächsten Gymnasium zurückzuführen ist. Von der Landesregierung wurde uns schon zu Beginn versprochen, dass es in den kommenden Jahren eine Klasse einer Gymnasium-Oberstufe in Zell geben wird. Dieses Versprechen wird nun mit Beginn des Schuljahres 2018/19 auch eingelöst. Angeschlossen an die Zillertaler Tourismusschulen wird die erste Klasse dieses Oberstufengymnasiums starten, falls die Eröffnungszahl von 20 SchülerInnen erreicht wird. Welche Grundprinzipien einer modernen Schule der Zehn- bis Vierzehnjährigen werden nun in der Modellregion unterstützt und gefördert? Im Wesentlichen handelt es sich um Prinzipien, die auch das Konzept der Neuen Mittelschule beinhaltet. Das Land Tirol, hier vor allem Frau Landesrätin Beate Palfrader mit den Schulaufsichtsbeamten Landesschulinspektor Werner Mayr und Pflichtschulinspektorin Astrid Rödlach, stützt die Reformprozesse in der Modellregion durch eine gemeinsame für die Lehrerinnen und Lehrer der Region verpflichtende Fortbildungsschiene. Diese Fortbildung wird durch den für die Modellregion eingesetzten Koordinator Franz Niedertscheider organisiert und betreut.

Ich versuche drei der Grundgedanken zu erläutern, die zum Gelingen einer zeitgemäßen Schule beitragen sollen. Stärken stärken Man kann es ruhigen Gewissens als eine Binsenweisheit der Psychologie bezeichnen, dass Menschen durch Erfolge motiviert werden. Wir wissen aus vielen Befunden der Sozialwissenschaften, dass es eigentlich nicht möglich ist, Menschen von außen zu motivieren. Jede echte Motivation kommt aus dem Menschen selbst und kann nur dadurch gefördert werden, dass jemand für sich selbst eine Tätigkeit oder einen Lernprozess als sinnvoll und lohnend mindestens aber als notwendig erachtet. Wir wissen auch, dass Lernprozesse zwar durch Angst oder Druck erzwungen werden können, dass die negativen Emotionen, die dabei entstehen, aber mitgelernt werden. Das bedeutet, dass immer dann, wenn unter Druck Gelerntes wieder aufgerufen wird, auch das Unwohlsein, die Abneigung oder im schlimmsten Fall die Angst wieder aufgerufen werden. Deshalb sollten wir uns in den Schulen vermehrt auf die Stärken der Schülerinnen und Schüler konzentrieren und an diese anknüpfen. Selbstverständlich ist es weiterhin notwendig an den Schwächen zu arbeiten, aber der Fehler soll nicht im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stehen, sondern als Lernchance begriffen werden.

Innere Differenzierung Menschen sind unterschiedlich, das ist nichts Neues. Versucht man aber Menschen in Gruppen einzuteilen und tut dann so, als ob alle Gruppenmitglieder gleich wären, dann wird man dem Einzelnen wieder nicht gerecht, denn wir wissen seit langer Zeit, dass sich Gruppen mit auch nur annähernd gleichen Fähigkeiten oder Bedürfnissen nicht herstellen lassen. Es liegt also nahe, den Unterricht so zu verändern, dass die Unterschiede zwischen den Menschen akzeptiert werden können. Dazu muss man Lernzeiten schaffen, in denen die Schülerinnen und Schüler nach ihren unterschiedlichen Potenzialen gefördert und gefordert werden können. (Falls sich jemand für den wissenschaftlichen Hintergrund interessiert, empfehle ich das Buch „Das passende Leben“ von Remo Largo.) Kompetenzen fördern In der traditionellen Schule entstand oft der Eindruck, dass Wissen oft nur vermittelt wurde, damit es nach einiger Zeit wieder abgefragt werden konnte. Mit dem Schlagwort Kompetenzorientierung ist gemeint, dass Wissen natürlich auch weiterhin erworben wird, dass aber mehr Sinnstiftung versucht wird, indem man durch geeignete Aufgaben die Anwendung des gesammelten Wissens stärker betont. Die Modellregion ist nun in ihrem vierten Jahr angelangt und wird durch die wissenschaftliche Begleitung unter

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der Führung von Christian Kraler und Livia Rössler von der Universität Innsbruck evaluiert. Das bedeutet, man versucht herauszufinden, ob es gelungen ist, die grundlegenden Reformvorhaben in die Klassenzimmer zu bringen. Ich bin sehr optimistisch, dass in unseren Schulen in den letzten vier Jahren eine sinnvolle Entwicklung gelungen ist, und dass sich das in den Ergebnissen der Evaluierung auch zeigen wird. Ein ganz entscheidender Faktor für eine gute Schulentwicklung ist aber auch, wie die Bevölkerung einer Region zu den Schulen steht. Ich möchte daher alle Schulpartner aufrufen, uns weiterhin mit einer positiven Haltung zu den Schulen zu stützen, denn es heißt in einem Sprichwort, das angeblich aus Afrika stammt: Um ein Kind zu erziehen, braucht es ein ganzes Dorf. Peter Lechner

unter der Rubrik

DAS KANN ICH geben wir in der Zillertaler Heimatstimme Schülern und jungen Zillertaler Talenten einen Platz um ihre Stärken dem Tal zu präsentieren. Wir bitten um Zusendungen von Schulen, Vereinen oder auch aus Familien.

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AKTUELL IM ZILLERTAL

01+02

Reinerlösspende für die Lebenshilfe „Für an guaten Zweck spenden“ - das war das Motto der Jungen ÖVP beim diesjährigen Mayrhofner Advent. An zwei Abenden wurden Butterzelten, Schmalzbrote und Schnäpse am Waldfestplatz für die gute Sache verkauft. Wichtig war es den Jungen, dass lediglich regionale Produkte bei ihrem Stand angeboten wurden. Der erwirtschaftete Reinerlös von 500,- EURO wurde noch vor dem Jahreswechsel der Lebenshilfe übergeben. „Die Lebenshilfe leistet großartige Arbeit in unseren Gemeinden. Sie ist als sozialer Verein unersetzlich und gehört unterstützt!“, findet der Mayrhofner Peter Stöckl klare Worte.

Als Leiterin des Arbeitsverbundes Zillertal der Lebenshilfe Tirol freute und bedankte sich stellvertretend Mag.a (FH) Manuela Hochmuth und gleichzeitig wurde versichert, den Betrag im Sinne der zu begleitenden Menschen gut einzusetzen. Neben den zahlreichen Spenden erfreute man sich auch vieler Gespräche und Zustimmung seitens der Gäste. „Gerne sind wir auch nächstes Jahr wieder für den ‚guaten Zweck‘ vor Ort und unterstützen damit einen sozialen Verein in unserer Region“, so Obmann Stöckl über die Pläne für den kommenden Winter.

Ein besonderer Dank für die Unterstützung geht an Betten Eberharter in Ramsau.

Auch dieses Jahr konnten Gitti, Lisi und Andrea an Ursula Mattersberger von der Kinderkrebsstation in Innsbruck einen Scheck von 2070.- EURO übergeben. Außerdem wurde für die Neo Intensiv für Neugeborene eine Erstgeborenenausstattung im Wert von 1100.- EURO übergeben. VERGELT‘S GOTT AN ALLE SPENDER.

Eine beglückende Erfahrung Die ergreifende Arbeit im Umgang mit unseren älteren Mitmenschen, die im Wohn- und Pflegeheim Zell geleistet wird, hat bei mir großen Eindruck hinterlassen. Davon möchte ich hier schreiben. Während meines letzten Besuches – dankenswerter Weise begleitete mich mein Amtsleiter Dr. Wolfgang Stöckl – konnte ich mir selbst ein Bild darüber machen, wie und mit welchem menschlichen Engagement die Heimbewohner (darunter viele Mayrhofner) umsorgt werden. Ob von Zivildienern oder vom langgedienten Pflegepersonal – wie zum Beispiel von meiner Schulkollegin Elisabeth Kröll. Es wird umsichtig eine heimelige Atmosphäre lebendig gehalten. Wie sich unsere ältere Generation über einen Besuch freuen kann, ist schön anzusehen. Jene Au-

genblicke, auch wenn sie zeitlich kurz waren, in denen ich kleine Geschenke verteilte, hinterlassen nachhaltige Gedanken. Und zwar insofern, dass man während eines Besuches im Altenheim alles Geschehen auf das Wesentliche reduziert und sich an der Freude der Älteren mitfreut. Und ich denke, dass wir auch heute ab und zu so etwas wie „Reduktion“ brauchen. Allen, die dort arbeiten oder freiwillig helfen, danke ich für die liebevolle Betreuung. Humanität und Menschlichkeit wird durch eure Arbeit greifbar. Herbert und Klaus – ihr habt ein tolles Team und bald können wir uns auch in Mayrhofen, im neuen Sozialzentrum, davon überzeugen. Darauf freue ich mich! Monika Wechselberger, Bürgermeisterin von Mayrhofen

Maridl Luchner mit dem kleinen Franz

Rainer Peschl zeigte uns seine Werke

Hier ein Teil der tollen Crew, die sich um unsere älteren Mitmenschen im Wohn- und Pflegeheim Zell bemüht.

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2018

AKTUELL IM ZILLERTAL

BUCHTIPP DER WOCHE

Der neue T-Roc von Volkswagen

Veit Heinichen Scherbengericht/Commissario Laurenti vergeht der Appetit Verlag Piper, 2017, 330 S Wien - Sportlich und stilsicher wirbelt der neue T-Roc die Klasse der Kompakten auf. Das neue, expressiv designte Crossover-Modell von Volkswagen ist seit September 2017 bei Autohaus Hermann Huber, Zell am Ziller, Zellbergeben 16, 6277 Zellberg bestellbar und feiert am 11. Jänner 2018 seine Markteinführung in Österreich. Das Einstiegsmodell mit 1.0 TSI-Motor (85 kW/115 PS1) ist ab 21.490,–* Euro erhältlich. Es ist soweit: Der neue T-Roc erweitert ab sofort das Modellprogramm der Marke Volkswagen in der kompakten Klasse. Der wahlweise front- oder allradgetriebene Allrounder verbindet die Souveränität eines SUV mit der Agilität eines sportlichen Kompaktmodells. Dabei rockt er tatsächlich das Segment – je nach Ausstattung und vor allem je nach Farbkombination. Denn der T-Roc ist das ers-

te Volkswagen SUV, das in einer Zweifarb-Lackierung mit optisch abgesetzter Dachpartie (inkl. der A-Säulen und der Außenspiegelgehäuse) bestellbar sein wird. Gleichzeitig präsentiert sich der T-Roc innovativ digitalisiert (u.a. durch die neue Generation des Active Info Displays) und perfekt vernetzt via Volkswagen Car-Net. Mit Front Assist und Lane Assist hat er serienmäßig modernste Assistenzsysteme an Bord, optional stehen weitere Systeme, u.a. ein Parklenkassistent zur Auswahl. Darüber hinaus bietet der T-Roc Fahrkomfort auf Golf Niveau. Der neue T-Roc ist zum Bestellstart mit einer agilen und gleichzeitig effizienten Motorisierung erhältlich, mit der Basismotorisierung 1.0 TSI mit 85 kW/115 PS. * Unverbindliche, nicht kartellierte Richtpreise inkl. NoVA, 20 % MWSt., Frachtkosten und

unter Berücksichtigung des NoVA-Abschlags lt. § 6 NoVAG. 1T-Roc 1.0 TSI 85 kW/115 PS Kraftstoffverbrauch in l/100 km: 6,1 - 6,0 innerorts, 4,6 – 4,5 außerorts, 5,2 – 5,1 kombiniert; CO2-Emission in g/km: 118 - 116 (kombiniert);

• Kompakter T-Roc zeigt sich mit expressiver Designsprache, coupéartiger Dachpartie und sportlichen Proportionen • Großes Spektrum an Assistenzsystemen: Serienmäßig mit Front Assist sowie Lane Assist • Maximale Individualisierung durch Bi-Color Design, neueste Infotainment-Generation mit perfekter Konnektivität • Dynamische Fahreigenschaften, leistungsstarke Motoren, optional mit Allradantrieb 4 MOTION pr

Das Christkind hat heuer auch Christophorus reich beschenkt! Mit Stolz kann Christophorus von seiner neuesten Investition berichten und in seinem Fuhrpark wieder zwei brandneue Setra-Busse in Dienst stellen. Ein neuer Doppeldeckerbus mit 80 sowie ein Reisebus mit 50 Sitzplätzen erweitern mit Anfang Jänner die moderne Busflotte. Auch bei diesen beiden neuen Fahrzeugen legt Christophorus sein Augenmerk wiederum auf höchsten Komfort, bestmögliche Sicherheit, Top-Ausstattung und allerneueste Technik, um

Chauffeur Markus Fasching, Sen.Chefin KR Maria Kröll, GF Andreas Kröll mit Tochter Viktoria, Chauffeur Josef Kröll

das Reisen für seine Gäste so angenehm und stressfrei wie möglich zu gestalten. Selbstverständlich gehören beide Busse

zur derzeit umweltfreundlichsten, emissionsarmen Euro VI c Schadstoffklasse.

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pr

Die Krimis von Veit Heinichen spielen in Triest und vielen ist Commissario Laurenti bekannt. Ist dies doch schon sein zehnter Fall. Zwölf gekaufte Zeugen sagten 1999 gegen Aristéides Albanese aus. Siebzehn Jahre saß er wegen Totschlags im Gefängnis. Nun ist er draußen, zurück in Triest, und will sich rächen. Und das auf ganz besondere Weise – Aristéides ist Gourmetkoch und plant, jedem der zwölf die Henkersmahlzeit zu servieren. Commissario Proteo Laurenti, der damals an den Ermittlungen beteiligt war, glaubte den Zeugenaussagen nie, setzte sich aber nicht gegen den Staatsanwalt durch. Bis heute bereut Laurenti, dem Gericht nicht die Stirn geboten zu haben. Ist Aristéides zu Unrecht verurteilt worden? Doch kaum ist er wieder auf freiem Fuß, gibt es eine weitere Leiche – und wie schon damals gehört er zu den Hauptverdächtigen. Wieder ermittelt Laurenti, dem eines klar ist: Es muss eine Verbindung zwischen dem alten und neuen Fall geben. Diesmal will er den wahren Schuldigen finden. Veit Heinichen ist ein unermüdlicher Chronist unserer Zeit und ein Autor, der ohne Angst und Scheu über die Abgründe der Gesellschaft schreibt, dabei aber nie aus den Augen verliert, dass ein Kriminalroman vor allem spannend sein sollte. (NDR) Gudrun Stock/Bibliothek Mayrhofen

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AKTUELL IM ZILLERTAL

GRATULATIONEN

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Notar Dr. Andreas Falkner informiert zum (unvollständig) abgeschafften Pflegeregress

SCHWENDAU GRATULIERT

Verbot des Pflegeregresses Johann Emberger – 80

Herr Johann Emberger, Neu-Burgstall 300, feierte am 20. Dezember 2017 seinen 80. Geburtstag.

Gottfried Hainz – 81

Herr Gottfried Hainz, Lindenstraße 44, feierte am 2. Jänner 2018 im Kreise seiner Familie die Vollendung seines 80. Lebensjahres.

Rosa Rauch – 85

Frau Rosa Rauch, Dorf 138a, feierte am 5. Jänner 2018 ihren 85. Geburtstag. Bürgermeister Franz Hauser und Seniorenclubobmann-Stellvertreterin Monika Wanker überbrachten den Jubilaren die herzlichsten Glückwünsche der Gemeinde Schwendau. Noch einmal „alles Gute“, Gesundheit und weiterhin Gottes Segen.

RAMSAU GRATULIERT

Engelbert Kröll – 80 Am 30. Dezember 2017 konnte Hr. Engelbert Kröll, Ramsau 335, seinen 80. Geburtstag feiern. Bgm. Friedrich Steiner und Vize-Bgm. Josef Höllwarth

v.l.: Bgm. Friedrich Steiner, Jubilar Engelbert Kröll, Vize-Bgm. Josef Höllwarth

überbrachten die Glückwünsche. Die Gemeinde Ramsau i. Z. gratuliert dem Jubilar ganz herzlich und wünscht alles Gute.

Vorausgeschickt wird die aktuelle Bundesgesetzänderung: § 330a. ASVG (Verfassungsbestimmung) Ein Zugriff auf das Vermögen von in stationären Pflegeeinrichtungen aufgenommenen Personen, deren Angehörigen, Erben/Erbinnen und Geschenknehmer/-innen im Rahmen der Sozialhilfe zur Abdeckung der Pflegekosten ist unzulässig. § 707a. ASVG ... (2) (Verfassungsbestimmung) § 330a samt Überschrift in der Fassung des Bundesgesetzes BGBl. I Nr. 125/2017 tritt mit 1. Jänner 2018 in Kraft. Ab diesem Zeitpunkt dürfen Ersatzansprüche nicht mehr geltend gemacht werden, laufende Verfahren sind einzustellen. Insoweit Landesgesetze dem entgegenstehen, treten die betreffenden Bestimmungen zu diesem Zeitpunkt außer Kraft. Der Zugriff des Landes Tirol für Heimkosten auf VERMÖGEN (Liegenschaft, Haus, Wohnung, Auto, Sparbuch, Konto, Wertpapiere, Geldguthaben etc.) ist somit – egal ob Eigentum, Schenkung, Verlassenschaft - ab 1.1.2018 verboten (= unvollständig abgeschaffter Pflegeregress). Dies gilt für Neufälle und auch für alle Altfälle, da laufende Verfahren des Heimkostenzugriffs auf Vermögen (Eigentum, Schenkung, Verlassenschaft) einzustellen sind. Die (alten) Heimkostenhypotheken auf das Vermögen erscheinen somit jetzt nicht mehr verwertbar. Auch die für die Heimkosten vom Land Tirol seit Herbst 2015 in Anspruch genommenen Ehegatten- (Schenkungs-) pflichtteilsansprüche auf Verlassenschaften/Schenkungen (=Vermögen), erscheinen somit jetzt nicht mehr durchsetzbar. Die Heimkostenforderung auf das Vermögen bleibt aber offen-

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bar als Naturalobligation (= bloß nicht einklagbare Forderung) bestehen. Wird die Heimkostenforderung aus dem Vermögen jetzt also in Unkenntnis der Gesetzesänderung noch bezahlt, (z.B. monatlicher Dauerauftrag eines alten Geschenknehmers), kann das Geld nicht zurückverlangt werden. Der Zugriff des Landes Tirol für Heimkosten auf alles andere, ausgenommen das Vermögen, insbesondere auf EINKÜNFTE (Einkunftsmaximierung) bzw. FORDERUNGEN/VERTRAGLICHE ANSPRÜCHE ist jedoch wegen dem Wortlaut der Gesetzesformulierung nach wie vor erlaubt, und führt das Land Tirol diesen Heimkostenzugriff auf Einkünfte und Forderungen/ vertragliche Ansprüche auch weiterhin durch (= unvollständig abgeschaffter Pflegeregress). Beispiele dieses erlaubten Heimkostenzugriffs: 1. Ist der Vater noch Eigentümer des Hauses (=Einkunftsquelle) bzw. besteht laut einem Übergabsvertrag ein lebenslanges Furchtgenussrecht am Haus (=Einkunftsquelle) für den Vater und kommt der Vater ins Heim, so verlangt das Land/Heim, wenn die Eigenmittel zur Heimkostendeckung nicht reichen (= Heimkostenfall), monatlich die hypothetische MIETE zum Haus - wenn es vermietbar ist - zur anteiligen Heimkostendeckung, solange der Vater im Heim ist, mit folgender Ausnahme: Von der Ehegattin des Vaters, die im Haus wohnt, wird die Miete wegen der ehelichen Beistandspflicht nicht verlangt. Ist die Ehegattin aber bereits verstorben oder auch im Heim, wird diese Miete im Heimkostenfall verlangt. Auf volljährige, selbstversorgungsfähige Kinder im Haus wird dann keine Rücksicht genommen – Das Land


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GESUND BLEIBEN

AKTUELL IM ZILLERTAL zahlt dann um die hypothetische Miete (z.B. € 800,--) einfach weniger an Heimkosten. 2. Ist in einem Übergabsvertrag eine FORDERUNG, z.B. eine lebenslange LEIBRENTE von monatlich € 500,- für den Vater vereinbart und kommt er ins Heim, so verlangt das Land Tirol/Heim im Heimkostenfall monatlich diese Leibrente zur anteiligen Heimkostendeckung, solange der Vater im Heim ist. 3. Ist in einem Übergabsvertrag eine REALLAST/RECHT AUF PFLEGE (ohne ausdrücklichen Ausschluss der Tragung der Heimkosten bzw. ohne Einschränkung auf häusliche Pflege, solange sie zu Hause zumutbar ist) zugunsten des Vaters vorgesehen, zahlt das Land Tirol überhaupt keine Heimkosten für den Vater, da sich der Geschenknehmer dann zur Tragung der Pflege (= für das Land Tirol: Heimkosten) privat verpflichtet hat. Eine Amnestie für Altfälle zu den Pflegeklauseln gibt es derzeit nur für unbeschränkte Pflegerechte, die vor 1.1.1993 vertraglich vereinbart wurden. Es ist daher nach wie vor sinnvoll: 1. Der SCHENKUNGSVERTRAG bzw. ÜBERGABSVERTRAG zum Schutz immerhin vor Zwangsvermietung (Das Wohnungsgebrauchsrecht laut Übergabsvertrag ist höchstpersönlich und kann nicht verwertet werden – eine Vermietung ist dann nicht mehr möglich ...). Bei Schenkungen bzw. Übergaben von Vermögen darf laut Gesetzesänderung jetzt eigentlich nicht mehr auf das Pflegegeld abgestellt werden. Entsprechende, grundbücherlich durchgeführte Schenkungsverträge bzw. Übergabsverträge wirken aktuell in diesem Sinn – egal ob Pflegegeldbezug oder nicht - immer sofort, also noch besser als bisher (= neues Verbot des Vermögenszugriffs) 2. Der nachträgliche DIENSTB A R K E I T S Ä N D E RU N G S VERTRAG mit Einbau einer Löschautomatikklausel beim Fruchtgenussrecht des Inhaltes,

GESUND durch die kalte Jahreszeit

dass dieses Fruchtgenussrecht bei dauerndem Heimaufenthalt erlischt, bzw. mit überhaupt Umtausch vom Fruchtgenussrecht in ein Wohnungsgebrauchsrecht bzw. die nachträgliche VERZICHTSURKUNDE auf Fruchtgenussrecht/Forderung/Leibrente/Pflege in beglaubigter Form mit entsprechender grundbücherlicher Durchführung. Erfolgt die Dienstbarkeitsänderung/der Verzicht zum vertraglichen Anspruch vor Pflegegeld, gilt diese Dienstbarkeitsänderung/ der Verzicht aktuell sofort (Pflegegeldanträge kurz vor Verzicht/ Dienstbarkeitsänderung wären zu stornieren). Erfolgt die Dienstbarkeitsänderung/der Verzicht zum vertraglichen Anspruch zu einem Zeitpunkt, wo der Berechtigte zum/ zur Fruchtgenussrecht/Forderung/Leibrente/Recht auf unbeschränkte Pflege schon Pflegegeld bezieht, gilt diese Dienstbarkeitsänderung/der Verzicht aktuell erst fünf Jahre später, dann aber absolut (= altes Tiroler Pflegegeldschema des Heimkostenzugriffs zu den Einkünften). Nachträgliche Dienstbarkeitsänderungsverträge und Verzichte sind auch bei in Übergabsverträgen angeführten außerbücherlichen Fruchtgenussrechten, Leib-

renten, Pflegerechten etc. sinnvoll, da das Land Tirol im Heimkostenfall die entsprechenden Übergabsverträge beim öffentlichen Grundbuch dann aushebt und durchsucht. (Nachträgliche) Ehegattenpflichtteilsverzichte zum Schutz von Schenkungen/Übergaben/ Verlassenschaften sind im Hinblick auf allfällige Gesetzesänderungen in der Zukunft bzw. im Hinblick auf eine spätere Sachwalterschaft des überlebenden Ehegatten, wo ein Verzicht dann nicht mehr möglich ist, nach wie vor sinnvoll. Diese Information beruht auf dem aktuellen Gesetz, zu dem es noch keine Rechtsprechung gibt, und der aktuellen Verwaltungspraxis in Tirol, die sich auf das neue Gesetz gerade einstellt, und ist somit ohne Gewähr. Bei allfälligen Fragen stehe ich mit meinem Team gerne zur Verfügung. Das Erstgespräch ist kostenlos. Dr. Andreas Falkner, öffentlicher Notar Bahnhofstraße 6, 6280 Zell am Ziller Tel.: 05282/22822, Fax: 05282/22822-20 Mail: office@notar-falkner.at Amtsnachfolge Dr. Hans Singer pr

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Der Winter zeigt in diesem Jahr wahrhaftig seine raue Seite. Kein Wunder, dass viele von uns von Husten, Schnupfen und Heiserkeit geplagt werden. Wenn sich Schüttelfrost und Kältegefühl ausbreiten und wir förmlich spüren, wie die Grippeviren von unserem Körper Besitz ergreifen, gilt einmal mehr: rechtzeitig erkannt, Gefahr gebannt! Die umfassende Produktpalette von Hildegard von Bingen beinhaltet optimale Anwendungen, die den klassischen Erkältungs-Symptomen auf natürliche Weise entgegenwirken. Beispielsweise kann das „Pelargonimischpulver“ in der Hildegard-Medizin durchaus als Universalmittel bei Erkält­ ungen, grippalen Infekten, Influenza oder Darmgrippe bezeichnet werden. Je nach Anwendung hilft es bei einer Vielzahl von Beeinträchti­ gungen. Es wird seit Jahrzehnten in allen von Hildegard beschriebenen Varianten sehr heilsam eingesetzt. Das Pelargoni-Mischpulver ist ein echtes Universalmittel bei Viruserkrankungen und sollte in keiner Hausapotheke fehlen. Selbst im Urlaub oder auf Reisen ist es durch den Streuer oder in Tablettenform praktisch mitzunehmen und leistet so schnelle Hilfe. www.rieser-malzer.at facebook.com/RieserMalzer

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DURCHS ZILLERTAL – EIN RUNDBLICK

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Tux

Sternsinger Tux Die Tuxer Sternsinger wurden heuer wieder von Gabi und Klaus Dengg am Hintertuxer Gletscher, wie schon Jahre zuvor, eingeladen. Im Vorjahr haben die Sternsinger sogar auf der Gefroenen Wand ihre Botschaft verkündet. Mit 3.250 m über dem Meer haben sie sicher den Höhenrekord von Österreich geschafft. Heuer hatten die Sternsinger von Tux eine neue Idee, mit

den Skiern vom Tuxer Fernerhaus ins Tal zu fahren. Bei der Abfahrt wurde beim Spannagelhaus ein Zwischenstopp zur Verkündigung der Botschaft gemacht und dann ging es weiter ins Tal. Das Sporthaus Nenner aus Hintertux hat uns spontan die Skiausrüstung kostenlos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank an die Zillertaler Gletscherbahnen und an Sport Nenner.

Gerne nahmen wir die Einladung an, für unsere Tuxer Senioren ein paar Weihnachtslieder zu singen, gemeinsam mit Bläsern der Musikkapelle Tux sowie Ewald Kraxner als Sprecher, der gekonnt und mit schönen Gedichten durch das Programm führte. Die Überraschung war groß, als Seniorenobfrau Maria Wechselberger mit den Vertretern der Landjugend und den Bäuerinnen bei unserer darauffolgenden Probe erschien und uns ein großzügiges Danke in Form eines Schecks überbrachte. Der Tuxer Kirchenchor bedankt sich bei allen Spendern. Wir sehen es als große Wertschätzung unserer Arbeit an, mit der wir den kirchlichen und weltlichen Bereich in unserer Gemeinde mitgestalten. DER KIRCHENCHOR TUX

PV-Ortsgruppe Mayrhofen gratuliert Noch im alten Jahr, am 26. Dezember 2017, vollendete Herr Johann Haas, Mayrhofen, Waldbadstraße 535, das 80. Lebensjahr. Für den Pfarrgemeinderat Mayrhofen und die Ortsgruppe Mayrhofen des Pensionistenverbandes überbrachten Frau Maria Rauch und Frau Erika Gredler dem Jubilar die herzlichsten Glückwünsche

Die Sternsinger aus Tux: Lena, Lisa-Maria, Victoria und Leonie

TUX GRATULIERT

Am 27. Dezember konnte Frau Paula Kreidl, Tux 277, ihren 90. Geburtstag feiern. Bürgermeister-Stellvertreter Vitus Gredler überbrachte die besten Glückwünsche.

Die Gemeinde und die Pfarrgemeinde Tux wünschen der Jubilarin noch einmal alles erdenklich Gute, vor allem aber Gesundheit und noch möglichst viele Jahre im Kreise ihrer Angehörigen.

mit den besten Wünschen für Glück und Gesundheit.

D A N K E an die Fam. Kostner, für den „bärigen“ zweitägigen Betriebsausflug zum Weihnachtsmarkt nach ZAGREB, euer Team von der KOSTNER HEIMAT

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2018

DURCHS ZILLERTAL – EIN RUNDBLICK

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Mayrhofen

Neues aus dem Gemeindeamt „Glicks a licks Neujahr!“ Mit dem bekannten Pechtn-Spruch grüße ich eingangs alle Leser im noch sehr jungen Jahr 2018. Weiterhin versuche ich meiner Aufgabe als Bürgermeisterin gerecht zu werden, indem ich mich um eine seriöse, transparente und übersichtlich gestaltete Berichterstattung rund um unser Gemeindegeschehen bemühe. Zu einem Thema, das breiten Diskurs findet: In Zeiten wie diesen, in denen im zuständigen EUAusschuss viel über eine weitere Zulassung des Unkrautvernichters Glyphosat diskutiert wird, freut es mich besonders, berichten zu können, dass wir in der Marktgemeinde bereits schon vor einem Jahr auf die Verwendung von Giften als Unkrautvernichter bewusst verzichtet haben. Der Umwelt zuliebe. Denselben Weg gehen wir auch mit der Zillertaler Heimatstimme. Auch hier verzichten wir bewusst auf ein Hochglanz-Magazin. Damit kommen wir dem Wunsch unserer Leser entgegen, wiederverwertbares Papier zu verwenden. Meiner Meinung nach: Auch ein Schritt in die richtige Richtung. Ein nächster Punkt: Mehrmals wurde ich von der Bevölkerung über betriebliche Genehmigungen befragt und jedes Mal musste ich zur Antwort geben, dass Betriebsanlagengenehmigungen mit der

Gibt es wesentliche Beeinträchtigungen in der Flüssigkeit des Verkehrs? uvm.).

Gemeinde nichts zu tun haben. Die Bescheide, die in diesem Zusammenhang nach erfolgreicher Prüfung der vorgelegten Unterlagen erteilt werden, laufen über die Bezirkshauptmannschaft. Mit einem gültigen Bescheid erhält eine Firma Rechtssicherheit gegenüber Behörden und Nachbarn und erlaubt das rechtlich abgesicherte Arbeiten im eigenen Betrieb (vgl. www.wko.at). Die BH schickt dankenswerterweise eine Abschrift an die zuständige Gemeinde. Demgegenüber bin ich als Baubehörde I. Instanz vorrangig für bautechnische Dinge zuständig. Zusammenfassend heißt das: Die BH kümmert sich nicht darum, ob ein Betrieb die richtige Widmung hat oder ob eine Firma bescheidgemäß gebaut hat, sondern interessiert sich für betriebstechnische Fakten (z.B.: Gibt es durch Maschinen eine Gefährdung des Lebens und der Gesundheit? Haben Nachbarn eine Beeinträchtigung wegen Geruch, Lärm, Staub? Simon und Simon vom Hotel Rose

Punkt 3: Es ist wichtig, die Dinge mit eigenen Augen zu sehen. Dazu will ich ein Beispiel geben: Des Öfteren konnte ich mich bereits - im Zusammenhang als Baubehörde - von einer starken Leistungsfähigkeit unserer Touristiker überzeugen. Neulich führten mich Simon und Simon durch viele völlig neu und modern renovierte Zimmer im Hotel Rose. Die geschmackvollen Einrichtungen und die ausgeklügelten Details erstaunten mich. Immer häufiger wird mit solchen Maßnahmen die zu erwartende Qualität gesteigert und nicht unbedingt die Bettenkapazität erhöht. Ebenso in dieselbe Richtung geht die Familie Pfister (Hotel Neue Post). Besonders lobenswert finde ich in diesem Zusammenhang, dass hiesige Firmen für eine rasche Top-Abwicklung der Renovierungsphase ausgewählt wurden. Diese Vorgehensweise schützt die Zukunft unserer bereits starken Betriebe und vor allem werden Arbeitsplätze vor Ort gesichert. Hier möchte ich auch nicht unerwähnt lassen, dass wir echte Vorzeigebetriebe haben: Ausgezeichnet wurde kürzlich das Hotel Berghof, als „Tirols bestes Seminar- und Kongresshotel“. Familie Pfister, Hotel Neue Post

ZILLERTALER HEIMATSTIMME

Gratulation an die Familie unseres GV Hansjörg Moigg. Die Kapazität unserer Beherbergungsbetriebe ist enorm und eine Gemeinde kann stolz auf gut funktionierende und florierende Unternehmen sein. Und dem familiären Anspruch, den die Gäste so gerne an Einheimische stellen, wird ebenfalls genüge getan. Zur Arbeit im Gemeinderat: • Mit großem finanziellem Aufwand verbunden ist derzeit das Wort „Digitalisierung“. Dieser Begriff ist in aller Munde. Was ist das? Kurz gesagt: Man meint damit die Revolution des schnellen Datentransports, den Schritt vom geschriebenen Blatt zur elektronischen Information, die ständig und sofort abrufbar ist auch nach Jahren. Die Digitalisierung sorgt in der öffentlichen Verwaltung für mehr Effizienz, wenn etwa vorhandene Daten sinnvoll verknüpft und genutzt werden (vgl. kommunal.at). • Die Debatte, um die Abstimmung für Berechtigungskarten (Verkehrsberuhigte Zone der Oberen Hauptstraße) hätte kaum diskussionsreicher ausfallen können. Letztlich wurde der Vorschlag, je eine Durchfahrtskarte für den Unternehmer, für drei Mitarbeiter und dazu für jedes Firmenauto auszustellen, genehmigt. Da im vergangenen Winter mehr als 400 Berechtigungskarten ausgegeben wur-


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DURCHS ZILLERTAL – EIN RUNDBLICK den, hat man sich heuer entschlossen, die Durchfahrten zu reduzieren, um die gewünschte Verkehrsberuhigung zu erzielen. • Der geschätzte Gemeinderat positioniert sich in der Frage um die Sicherheit unserer Schulkinder eindeutig: Auf Antrag unserer Sicherheitsbeauftragten (MGR Renate Huber-Rahm), die Gemeinde möge die Kosten für einen zusätzlichen Schulbus in der Höhe von EURO 30,- je Schultag, vorläufig befristet auf Ende April 2018, übernehmen, um die Schulkinder sicher Richtung Eckartau zu bringen. Momentan ist die Mitnahme im Skibus wegen der derzeitigen Fahrpläne nicht möglich. • Gerne trage ich die Entscheidung des Gemeinderates mit, dass im Bereich Jakob-MoserStraße ein Bebauungsplan (Aschenwald-Schwemberger) einstimmig erlassen wurde. Ziel dieser Entscheidung: Ausbau des Dachgeschosses für Wohnzwecke einer Großfamilie. • Einige Änderungen im Bereich der Tarife werden einstimmig beschlossen, wie zum Beispiel: Die Kurzparkzonenabgabe wird für Monatskarten auf EURO 50,- und für Halbjahreskarten auf EURO 250,- erhöht (gilt für öffentliche Freistellplätze); Der Hundesteuersatz wird auf EURO 120,- aufgestockt; Ebenso wird es eine Änderung der Entgelte für Inserate und Abonnements der Zillertaler Heimatstimme geben – Das Jahresabo im Inland kostet somit EURO 35,-; • Mitteilungen aus dem Bausektor: Bauverhandelt wurden in den letzten Tagen ein großer Um- und Zubau am gemeindeeigenen Recyclinghof (fünf Gemeinden teilen sich und erhalten diesen Müllplatz – Brandberg, Hippach, Mayrhofen, Ramsau und Schwendau). Das bedeutet, dass im Frühjahr mit Verzögerungen und mit eventuellen

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kurzzeitigen Bau-Belästigungen im vorgesehenen Umfeld zu rechnen ist. Dafür bitte ich bereits jetzt schon um Verständnis. Danach werden wir uns alle über einen gut zugänglichen Recyclinghof freuen können. Wie bereits in der letzten Ausgabe der Heimatstimme berichtet, lege ich großen Wert auf eine korrekte Bauabwicklung. Aus diesem Grund verhandle ich gerne heiklere Vorhaben – auch wenn sie vom Umfang her eher wenig Bedeutung finden – gerne vor Ort. Wie zum Beispiel zwei Container an einer Grundgrenze in Dorf Haus. Letzte Bauverhandlung zeigt, dass es durchaus Sinn macht, auch kleinere Bauvorhaben mit einem Lokalaugenschein zu verbinden, da neben den Wünschen des Bauwerbers auch unterschiedliche nachbarschaftliche Interessen zu wahren sind. Auch diese Geste möchte ich nicht unerwähnt lassen: Noch vor Weihnachten nahmen Pfarrer Mag. Jürgen Gradwohl und ich eine großzügige Spende des Kulturvereins Hollenzen-Eckartau entgegen. Damit haben wir zum Beispiel alleinerziehenden Müttern geholfen, kinderreichen Familien unter die Arme gegriffen oder auch älteren Menschen eine adventliche Freude bereiten können. Schön zu wissen, dass man sich auch vor Ort auf lokal gewachsene soziale Strukturen verlassen kann. Damit kann unbürokratisch geholfen werden. Nett, dass wir Christkind spielen durften. Vergelt`s Gott! Wie ich eingangs bereits erwähnte, soll meine laufende monatliche Auskunft über wichtige Punkte im Gemeindegeschehen, dem Leser die Gewissheit geben, eine ehrliche und seriöse Information erhalten zu haben. In diesem Sinne freue ich mich schon auf Herausforderungen, die das neue Jahr bringen wird.

Mayrhofen - Interview mit Pfarrer Gradwohl

Vom Christbaum bis zur Würstelsuppe Am Freitag, den 22. Dezember, luden die Schülerinnen und Schüler der 4a Klasse der Neuen Mittelschule Mayrhofen ihren Pfarrer Jürgen Gradwohl aufgrund der neu ins Leben gerufenen Gesprächsrunde „Freitags in der 4a“ zu einem Interview. Gut gelaunt, zugänglich und schlagfertig wurden die Fragen der Jugendlichen beantwortet, die diesen kleinen Event hervorragend kulinarisch wie musikalisch umrahmten. Die Idee zu „Freitags in der 4a“ entstand im Rahmen des Deutschunterrichts, als nach Möglichkeiten gesucht wurde, in der Schule erworbene Kompetenzen in die „Praxis“ umzusetzen. So wurden Interviewfragen ausgearbeitet, diskutiert und überarbeitet, Musikstücke geprobt sowie Verantwortung in Organisation und Durchführung übernommen. Letztendlich wurde das Interview transkribiert und kurze Berichte verfasst. Das folgende Interview wurde von Madeleine Zottl und Hanna Wöhry geführt. Das komplette Interview kann auf der Homepage der NMS Mayrhofen nachgelesen werden. Das Interview: Weihnachten Sehr geehrter Herr Pfarrer, Weihnachten – was bedeutet das für Sie? Weihnachten bedeutet für mich viel Arbeit, und dennoch ein schönes Fest.

Eure Bürgermeisterin, Monika Wechselberger

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Wenn man bereits Ende Oktober in den Supermärkten Nikoläuse und Lebkuchen kaufen kann, wenn in die Geschäften Weihnachtsgeschenke so früh angepriesen werden, was geht Ihnen da durch den Kopf? Muss das sein? Kann das nicht ein bisschen warten? Stellen wir uns vor, Jesus wird tatsächlich übermorgen irgendwo auf der Welt wieder geboren. Was meinen Sie, wie würden die Menschen wohl reagieren? Ich weiß nicht, ob man das überhaupt mitbekommen würde, wenn es so ablaufen würde wie vor 2000 Jahren. Es geschah ja alles damals in einem kleinen Nest irgendwo im Nahen Osten. Die Hotels waren alle überbucht und man hat infolgedessen ein Ausweichquartier gesucht. Man müsste heute dann schauen, was in 30 Jahren passiert. Wie schaut für Sie ein traditionelles Weihnachtsfest aus? Gottesdienste, Würstelsuppe, räuchern und mit den Ministranten Christbaum schmücken. Mit wem feiern Sie heuer Weihnachten? Mit der gesamten Pfarrgemeinde. Vermissen Sie Ihre Familie zu Weihnachten? Ich bin es seit 30 Jahren gewohnt, ohne meine Familie zu feiern. Die Feier mit meiner Familie kommt dann später. Welche erste Erinnerung verbinden Sie mit Weihnachten? Winter, Christkind und Glocke Was bedeutet für Sie der Christbaum? Er ist für mich ein schönes Symbol für


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das Licht, das ausstrahlt und natürlich die Schokolade. Wie verhindern Sie „stressige Weihnachten“? Ich hab keinen Stress, ich hab nur viel Arbeit. Was ist der Unterschied für Sie zwischen einer Weihnachtsmesse und einem „normalen Gottesdienst“ am Sonntag? Die Feierlichkeit, das Licht und vor allem „Stille Nacht“.

Arbeitsplatz Mayrhofen Herr Pfarrer, Sie sind jetzt schon das zweite Jahr hier in Mayrhofen. Warum gefällt es Ihnen hier? Weil es einfach schön ist, weil das Umfeld schön ist, weil alles harmonisch passt. Wie läuft eine Bestellung zum Pfarrer von Mayrhofen ab? Indem man gefragt wird, ob man sich vorstellen kann, möglicherweise nach Mayrhofen zu gehen, weil du kannst mit dem Tourismus umgehen. Was fehlt ihnen, um sich hier komplett heimisch zu fühlen? Nichts. Sie sind ja auch Religionslehrer in der Volksschule? Was ist einfacher – Lehrer oder Pfarrer zu sein? Pfarrer, eindeutig.

Persönliches

U

Als Pfarrer ist man bestimmt ein guter Mensch, eine Vertrauensperson. Kommt es Ihnen überhaupt in den Sinn, gegen Regeln zu versto-

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ßen? Haben Sie schon einmal etwas Verbotenes gemacht? Muss ich das jetzt beantworten? (lacht) Ich bin einmal gegen die Einbahn gefahren. Welche Gemeinsamkeiten haben ein Koch und ein Geistlicher? Kann ich nur schwer sagen. Die Arbeitsauffassung ist ähnlich. Du hast keine geregelte Arbeitszeit, die Arbeit muss Spaß machen und wenn sie das tut, dann schaut man nicht auf die Uhr. Wichtig ist bei beiden Berufen, dass was Gutes dabei rauskommt. Warum sind Sie mit Ihrer Berufswahl zufrieden? Weil ich diesen Beruf selber gewählt habe. Wann war der Zeitpunkt, an dem Sie sagten: „Ich werde Geistlicher!“? Das erste Mal mit zehn Jahren, das nächste Mal mit 22. Was macht Ihre Berufung leicht, was schwierig? Der Umgang mit den Menschen, das ist das Schönste, aber manchmal leider auch eine große Herausforderung. Schwierig ist auch, dass man sich auf den einzelnen Menschen einstellt, so wie er ist. Oft ist meine Berufung schwierig, weil Freude und Trauer zusammenfallen. Welche Ausbildung braucht man, um Pfarrer zu werden? Die Matura oder die Studienberechtigungsprüfung, die ich gemacht habe, und dann das Theologiestudium. Wie gehen Sie damit um, nicht heiraten und eine Familie gründen zu

dürfen? Können Sie sich vorstellen, dass das Zölibat abgeschafft wird? Für mich nicht, denn ich habe diese Entscheidung bewusst getroffen. Ich könnte mir eine Familie nicht vorstellen. Bei meinem Arbeitspensum wäre sie arm. Sie wäre auch deshalb arm, weil sie ständig in der Auslage wäre, also „ausgesetzt“. Als Pfarrer bin ich das sowieso und ich habe die Entscheidung für mich getroffen. Sie war eine Lebensentscheidung so ähnlich wie für euch, wenn sich einer entscheidet zu heiraten. Damit es aber im Endeffekt dann funktioniert, muss man ständig daran arbeiten. Geht man als Pfarrer in Pension? Ja, theoretisch Wie sieht ein normaler Tag im Leben eines Pfarrers aus? In der Früh stehe ich auf, frühstücke, bete und im Advent halte ich die Rorate. Am Vormittag erledige ich einiges im Büro, dann gehe ich in die Schule. Nachmittags mache ich Besuche, ehe ich zwischendurch ein bisschen Freizeit genieße. Am Abend erledige ich das, was gerade anfällt – Gottesdienste oder Gespräche – ich habe da relativ viel Gestaltungsfreiheit.

Fragen zur Welt Stichwort Terrorismus: Was halten sie von Terroristen, die im Namen der Religion andere töten? Ich kann nur eine Gegenfrage stellen, sonst ist man hilflos: Ist das im Namen der Religion?

REDAKTIONELLE BEITRÄGE

NE

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redaktion@zillertalerheimatstimme.at

NEUE KONTAKTDATEN

Was kann die Antwort der Kirche auf Terrorismus sein? Das, was sie immer getan hat: Die Seligpreisungen in der Bibel sind das, was wir mitbekommen haben. Was kann Ihrer Meinung nach ein junger Mensch dazu beitragen, um Terror zu verhindern? Einfach gut hinhören, aufpassen, selbständig denken und prüfen. Stichwort Flüchtlinge: Was hat diese Thematik mit Ihnen persönlich zu tun? Ich war mit der Flüchtlingsfrage konfrontiert in meiner letzten Pfarrgemeinde und meine Großmutter war selber Flüchtling. Sie ist 1945 von Tschechien nach Österreich gezogen. Was kann oder ist die Antwort der Kirche auf „Flucht“? Hilfe.

Wortrap Freizeit: Basteln Gebet: Ruhe Umweltverschmutzung: schlecht Vollverschleierung: abzulehnen Da habe ich das letzte Mal an Gott gezweifelt: heute Mittag Predigt: manchmal fällt mir nichts ein Das letzte Mal geweint habe ich: als ein Kind gestorben ist Liebe: mehr als ein Gefühl Folgende drei Dinge würde ich auf eine einsame Insel mitnehmen: meine Bibel, etwas zum Basteln, vielleicht eine Säge und einen Bohrer, und ein gutes Buch

ANZEIGEN/INSERATE

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Werbeagentur „die Praxis“ | Schmiedwiese 173, Mayrhofen | T 05285-62000-22 ZILLERTALER HEIMATSTIMME


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GRATULATIONEN

Mayrhofen

MAYRHOFEN GRATULIERT Die Marktgemeinde Mayrhofen gratuliert: am 13. Jänner

Frau Maria Anna Schösser, Laubichl 153, zur Vollendung des 80. Lebensjahres

am 13. Jänner

Herrn Josef Eberl, Waldfeldweg 625, zur Vollendung des 81. Lebensjahres

am 13. Jänner

Herrn Gerhard Missbach, Hollenzen 74, zur Vollendung des 84. Lebensjahres

am 15. Jänner

Herrn Josef Eberl, Waldfeldweg 625, zur Vollendung des 81. Lebensjahres

am 15. Jänner

Frau Eva Bidner, Am Marktplatz 218, zur Vollendung des 87. Lebensjahres

am 19. Jänner

Frau Monika Geisler, Stillupklamm 818, zur Vollendung des 70. Lebensjahres

Herzlichen Glückwunsch!

MAYRHOFEN GRATULIERT Noch einmal gratuliert die Marktgemeinde! Gerne lasse ich mich von der Freude und Herzenswärme einer Familie, die einen Jubilar in ihrer Mitte feiert, inspirieren. Sehr angenehm waren die Stunden beim Geburtstagskind im Haus Heimat. Herr Johann Haas begoss mit einem Gläschen Sekt – oder waren es mehr? – seinen 80er. Damit uns das prickelnde Getränk nicht gleich in die Köpfe geschossen ist, gab`s zur Jause herrliches selbstgebackenes Brot. Ausgezeichnet! Und meine Freundin Erni Schönherr gab sogleich eine passende Lebensweisheit von sich: „Man möcht nit meinen, wie viel a uan Menschen eichngeaht, wenn`s nicht kostet.“

Des einen Glück, des anderen Leid Am Tag der Beerdigung von „Larch Hansl“ konnte ich innerhalb von einem Nachmittag sehen, wie eng beieinander Freude und Trübsal liegen. Für die eine Seite ein Tag der Traurigkeit und des Kummers und für die andere Seite, für Familie Dornauer, Stunden des Frohsinns und der Feierstimmung. „Kumbichl Friedal“ konnte an diesem Tag seinen 90sten Geburtstag feiern. Viele Gratulanten stellten sich dazu ein. Sehr interessant waren für mich die Anekdoten von früher, die die Tanten Annelies und Edith zu erzählen wussten. Und nebenbei hat die Tochter des Hauses, Annelies, uns fürstlich bewirtet. Der Apfelstrudel, den Maridl selbst gebacken hat, schmeckte erstklassig. Ich glaube, obwohl das Geburtstagskind gesundheitlich leicht angeschlagen ist, hat er sich über die zahlreichen Besucher gefreut. Mit Gedan-

ken von Khalil Gibran (vgl. Der Prophet) wünsche ich abschließend nicht nur dem Geburtstagskind noch einmal das Allerbeste, sondern auch jenen Kraft, die es momentan schwer haben, dass auch nach dunklen Situationen des Lebens die Freude und die Lebenslust wiederkehren mögen. Einige von euch sagen: „Freude ist größer als Leid“ und andere sagen: „Nein, Leid ist größer“. Aber ich sage euch, sie sind untrennbar. Wahrhaftig, wie die Schalen einer Waage hängt ihr zwischen eurem Leid und eurer Freude. Nur wenn ihr leer seid, steht ihr still und im Gleichgewicht. Wenn der Schatzhalter euch hochhebt, um sein Gold und sein Silber zu wiegen, muss entweder eure Freude oder euer Leid steigen oder fallen. In diesem Sinne ... Eure Bürgermeisterin, Monika Wechselberger

Ebenfalls erfreulich und vergnüglich war die Gratulation bei der Familie Kröll. Franz, allen besser bekannt als „Dengga Franz“, feierte ebenso bei bester Gesundheit und in einer gemütlichen Runde seinen 80sten Geburtstag. Fesch beieinander – heute müsste man sagen: Gestylt für die große Feier – ist es als Bürgermeisterin schön zu sehen, dass es unseren älteren Bürgern sehr gut geht. Lieber Franz: Erhalte dir noch lange deine Frische und vor allem deine Leidenschaft fürs Kartenspielen! Abschließend lässt sich wieder einmal feststellen, dass derartige Gelegenheiten die nettesten in der Ausübung meines Amtes sind. Wir haben uns gut unterhalten, viel gelacht und amüsante Anekdoten gehört. Herzlichen Dank für die angenehme Zeit und noch einmal - Alles Gute den beiden Jubilaren! Eure Bürgermeisterin, Monika Wechselberger

In dieser Runde haben wir uns sehr wohl gefühlt – Danke!

SENIORENRASCHTL Am 17. 1. 2018 um 14 Uhr im Widum Auf Wunsch einiger Besucher zeigt uns Georg Kröll den 1. Teil des Filmes über die Hauptstraße mit dem Sprecher Franz Wechselberger. Ich freue mich auf viele Besucher! Maria mit Team

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Wir danken für die freundliche und zuvorkommende Gastfreundschaft

TAFEL MAYRHOFEN Ausgabeöffnungszeiten jeden Freitag von 14.00 bis 15.00 Uhr im „Alten Schulhaus“, 1. Stock, in Mayrhofen. Fällt der Freitag auf einen Feiertag, findet die Ausgabe bereits am Donnerstag statt.

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GRATULATIONEN

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Mayrhofen

Gemeinde vermietet Geschäftsräumlichkeiten Gemäß Beschluss des Gemeinderates vom 13. Dezember 2017 gelangen in der Marktgemeinde Mayrhofen ab sofort Geschäftsräumlichkeiten im Objekt Hauptstraße 407 („Altes Schulhaus“) zur längerfristigen Vermietung. Die Räumlichkeiten befinden sich im Erdgeschoss mit

Zugangsmöglichkeit über die Hauptstraße und verfügen über eine Nutzfläche von 178,5 m². Für allfällige Rückfragen bzw. eine Besichtigung steht Amtsleiter Dr. Stöckl unter Tel.-Nr. (05285)64000-14 während der Amtsstunden zur Verfügung!

Wir gratulieren herzlichst! MSc Sebastian Mader zum mit ausgezeichneten Erfolg abgeschlossenen Masterstudium Organization Studies an der Uni Innsbruck. MSc Benedikt Mader zum mit gutem Erfolg abgeschlossenen Masterstudium Management & Leadership am MCI Innsbruck. Eure Familie und ganz besonders Oma

SPRUCH DER WOCHE Wenn‘s alte Jahr erfolgreich war, dann freue dich aufs neue. Und war es schlecht, ja dann erst recht. Albert Einstein

Ginzling

Illustre Klöpflsingerrunde Kurz und spät entschloss sich eine illustre Runde zum Klöpflsingen. Auch in diesem Jahr haben wir uns sehr gefreut, dass uns kleine Perchten im Gemeindeamt besucht haben. Es ist immer wieder schön, wenn die alten Bräuche weitergeführt werden.

Hart im Zillertal

Sternsinger Hart Auch heuer zogen die Harter Sternsinger wieder von Haus zu Haus. Dabei machten sie ebenfalls im Gemeindeamt

Hart halt und sorgten bei Bürgermeister Hans Flörl und den Gemeindemitarbeiterinnen für weihnachtliche Stimmung.

Die Sternsinger aus Hart: Maria und Christoph Gredler, Andreas Klocker und Fiona Schiestl

Es war ein großer Erfolg und so konnte am 31. Dezember 2017 beim Sonntagskirchen ein beachtlicher Betrag von 1.360 Euro unserem Herrn Pfarrer Christoph Frischmann überreicht werden. Das Geld wird für die Kirchensanierung gebraucht. Ein herzliches Vergelt´s Gott an alle, die dazu beigetragen haben, so eine große Summe

in so kurzer Zeit zu sammeln. Ein besonderer Dank an Kathi und Karl vom Gasthaus Schwarzenstein, die extra das Gasthaus aufgesperrt hatten und eine beachtliche Summe spendeten. Bis zur nächsten Adventzeit wenn´s mehr hoaßt: Die Klöpfelsinger kemmen.

Kathi, Waltraud, Elisabeth, Marion, Sandra, Selina und Inge mit Pfarrer Christoph Frischmann

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SIMPL LIFE COMPANY

Schwendau - Hippach

Der Winterschlussverkauf erreicht seinen Höhepunkt! Heiße Styles für kalte Tage zum absoluten Bestpreis – mit bis zu -50% Rabatt macht das Einkaufen gleich doppelt so viel Spaß!

Der Schulskikurs der Volksschule Schwendau-Hippach wurde auch in diesem Schuljahr durch das Zusammenwirken vieler skibegeisterter Unterstützer zu einem unvergesslichen und Gott sei Dank unfallfreien Gemeinschaftserlebnis in der märchenhaft verschneiten Zillertaler Bergwelt. Ein besonderer Dank gilt den Bürgermeistern Franz Hauser und Gerhard Hundsbichler für die großzügige finanzielle Unterstützung, dem Wintersportverein für die unentgeltliche Ausrichtung des netten

Winter Sale mit bis zu -50%

Schulskikurs der Volksschule Skirennens, den Eltern und Großeltern, die als Begleitpersonen dabei waren, Josef Fankhauser und seinem engagierten Team für die professionelle Betreuung und die konstruktive Zusammenarbeit, den Mayrhofner Bergbahnen für die Gratisskipässe und die hervorragende Pistenpräparierung, der RAIKA Hippach für die großzügigen Pokalspenden sowie den Wirtsleuten und Mitarbeitern der Eisberghütte, der Sunnalm und der Lärchwaldhütte für die ausgezeichnete kulinarische Verpflegung!

VEGANE STREETWEAR von Ragwear – 100% fair, garantiert keine Kinderarbeit, ohne Leder, Wolle, Seide, Pelz oder Daunen!

Die ganze Welt der Modemarken steht Kopf und in den SIMPL Stores in Mayrhofen und Kufstein heißt es in diesen­ Tagen „Power­ shopping vom Feinsten“ – mit bis zu -50% auf die coolsten Fashion-Highlights für Sie und Ihn, für Groß und Klein. Lässige Freizeit-Outfits, fetziger Street-Style, extravagante Unikate oder elegante Mode für jeden Anlass – cooles Styling­kann so SIMPL sein. Mit SIMPL startest du in der Pole Position in die neue Fashion-Saison, denn auch wenn es das Außenthermo­ meter noch nicht vermuten lässt – die ersten Pre-Kollektionen der führenden Modelabels für das Frühjahr sind bereits in den SIMPL Stores einge­ troffen­. Es gibt also neben sensationellen Preisen im WinterSale auch viele Neuheiten für den kommenden Sommer zu entdecken. Und langweilig wird der Mode-Frühling 2018 ganz bestimmt nicht, denn knallige Farben, grafische

SIMPL KIDZ: Coole Styles für Kinder und Jugendliche von 0 bis 12 Jahren

Muster, Pailletten sowie Glanz- und Glitzer-Elemente stehen dieses Jahr ganz hoch im Kurs und bringen uns viele Eye-Catcher-Looks in unsere Kleiderschränke. Wer es lieber etwas dezenter mag, greift zu zarten Pastellnuancen oder den zeitlosen Denim-Looks. Die coolsten Styles gibt‘s auf jeden Fall bei SIMPL – dreimal in Mayrhofen, zweimal in Kufstein. See you soon! pr

Wir gratulieren unserer ANNA zum Abschluss der 2. Klasse Berufsschule mit ausgezeichnetem Erfolg. Super Anna, wir sind stolz auf dich, weiter so! Familie Gruber mit Team

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GRATULATION

KAMERADSCHAFT HIPPACH UND UMGEBUNG

EINLADUNG ZUM WATTEN Einladung zum Schnitzel-, Hendel- und Käsewatten der Kameradschaft Hippach in den Gasthöfen „Berghof“ und „Hubertus“ vom Freitag, den 12.1., bis Sonntag, den 21.1. Der Reinerlös wird für die Kameradschaftspflege und Erhaltung des Kriegerdenkmales verwendet. Auf zahlreiche Teilnahme freuen sich die Kameradschaft Hippach und Wirtsleute.

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STUMM GRATULIERT Auch im neuen Jahr wollen wir die Tradition weiterführen und unseren Mitgliedern zu ihrem Geburtstag gratulieren. Der Pensionisten-Verband der Ortsgruppe Stumm und Umgebung gratuliert den Mitgliedern und Unterstützern, die im Jänner ihren Geburtstag feiern, recht herzlich. Mögen Gesundheit und Feude euch im neuen Jahr begleiten.

Frau Maria Koller, Stumm zum 94. Herr Hermann Lechner, Aschau zum 84. Frau Hilde Zimmermann, Kaltenbach zum 80. PS: Aus Datenschutzgründen werden wir nur noch Namen, Ort und Alter bekanntgeben.

Zell am Ziller

Der Silvesterzug 2017 machte Halt in Zell Am letzten Tag des Jahres dampfte wieder der zur Tradition gewordene Silvesterzug durch das Tal und machte dabei auch Halt in Zell am Ziller. Mit einer Zuggarnitur, bestehend aus zwei Lokomotiven und mehr als zwanzig Waggons, verabschiedeten die

Zillertaler Verkehrsbetriebe in seit langem üblicher Form das nunmehr zu Ende gehende Jahr 2017. Trotz starken Bodennebels herrschte am letzten Tag des Jahres bei den Passagieren als auch dem Publikum, welches sich recht zahlreich am Zeller Bahnhof eingefunden hatte,

Weitere Bilder des Silvesterzuges 2017 Eine Runde begeisterter Fahrgäste

Hochstimmung. In gewohntem Muster hatte auch eine Bläsergruppe der Zeller Musik Aufstellung genommen, um den Zug und seine Gäste musikalisch willkommen zu heißen. Auf dem Führerstand des „feurigen Elias“ werkte Landeshauptmann-Stellvertreter ÖR Josef Geisler, der unter den

gestrengen Augen eines richtigen Lokführers die Zuggarnitur durch das Tal pilotierte. Letztgenanntem konnte eine gewisse Versiertheit im Umgang mit der Signalpfeife nicht abgesprochen werden, fungierte er doch vor zwölf Jahren – damals noch als Landtagsabgeordneter – ebenfalls als Ehrenlokführer.

Empfang beim Bahnhof Ramsau-Hippach durch die Bgm. der drei Gemeinden, Steiner, Hundsbichler und Hauser

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GLAUBENSNACHRICHTEN

KOPF DER WOCHE

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www.pfarremayrhofen.at, pfarre.mayrhofen@pfarre.kirchen.net

RÖM. KATH. PFARRAMT MAYRHOFEN GOTTESDIENSTORDNUNG 12.1. - 21.1.2018 Freitag, 12.1. 19.00 Uhr Aussetzung des Allerheiligsten und stille Anbetung, Beichtgelegenheit 19.30 Uhr Abendmesse f. Gustl Knauer/f. Anni Müller/ f. Honis u Ida Hotter/f. Maria u. Georg Gredler, Oberkumbichl/ f. Liesl Geisler, Stuaner MARIA GREDLER Ein Leben für die Familie Am 12.03.1935 erblickte Maria Gredler das Licht der Welt. Dass sie einmal Mutter sein will, das wusste sie immer schon. Wie sich ihr Leben allerdings fügen würde, war ihr als junges Mädchen freilich noch nicht bewusst. Als ich die Tür zu Marias Wohnung öffne, betrete ich einen schmalen Hausgang, welcher mich zur Küche führen soll, und als ich die Räumlichkeiten betrete, sitzt Maria in ihrem Stuhl am Küchentisch. Freundlich und mit einem festen Handdruck begrüßt sie mich und erzählt mir sofort allerhand aus ihrem Leben. Gleich zu Beginn erfahre ich, dass sie ein hartes Leben führen musste, ein Leben voller Arbeit, Mühen und Plagen. Das Arbeiten sei für sie normal gewesen, auch wenn sie zwei „Huamatlang“ bewirtschaften musste. Aber solch eine Arbeit neben so vielen Kindern zu verrichten, das ist, das was Maria zu einem besonderen Menschen macht. Wie früher gang und Gäbe, waren auch bei Maria viele Kinder im Haus. Viele Geburten, drei Zwillingsschwangerschaften, viel Leid musste sie ertragen, starb doch zwei mal ein Zwilling weg. Damals war es halt noch nicht so komfortabel wie heute, es gab schon Krankenhäuser, aber Beihilfen oder Mutterkindpassuntersuchungen, das war Maria fremd. Gearbeitet

wurde trotz Schwangerschaft bis zum Schluss, einmal hat Maria Wurzen gezogen und einige Stunden später Zwillinge entbunden, sagt sie mir voller Stolz. Und trotz all dem Leid, das Maria erfahren musste, erzählt sie vor allem von den schönen Dingen die sie erlebt hat. Von Weihnachten mit so vielen Kindern, vom frohen und gemütlichen Beisammensein, vom Musizieren ihrer Kinder und davon, dass sie stets darum bemüht war, ihren Kindern gerecht zu werden, trotz Arbeit im Stall und auf den Feldern, ein Kindermädchen gab es damals nicht. Lange höre ich Maria zu, eigentlich fällt es mir schwer, all das Erfahrene in einem Text wiederzugeben, denn wenn mir eines bewusst geworden ist, dann dass Maria Gredler eine außergewöhnliche Frau ist, deren Mutterehrenzeichen an der Wand im Hausgang nur eine kleine Anerkennung auf Papier in einem goldenen Rahmen ist, für das, was Maria in ihrem Leben geleistet hat. MMA

Samstag, 13.1. 19.30 Uhr Vorabendmesse f. Ludwig u. Resi Kröll/f. Geschwister Kröll, Schmalzer/f. Hubert Luchner/f. Peter, Alfred und Stefan Egger/für alle armen Seelen Sonntag, 14.1. – 2. So. im Jkr. 10.00 Uhr Pfarrgottesdienst Montag, 15.1. Romedius von Thaur 19.00 Uhr Rosenkranzgebet 19.30 Uhr Abendmesse

Mittwoch,17.1 Antonius ab 14.00 Uhr Seniorenraschtl Freitag, 19.1. 19.00 Uhr Aussetzung des Allerheiligsten und stille Anbetung, Beichtgelegenheit 19.30 Uhr Abendmesse f. Anna Geisler/f. Johann Eberharter, Larch, f. Leonhard Seitz/ f. Sesar Zdravko Samstag, 20.1. Sebastian 11.30 Uhr Taufe v. Markus Erler 14.00 Uhr Taufe v. Felix Schneeberger 19.30 Uhr Vorabendmesse f. Rosa Thaler/ f. Hans u. Trude Eder Sonntag, 21.1. – 3. So. im Jkr. 10.00 Uhr Pfarrgottesdienst

Dienstag, 16.1. 7.00 Uhr Frühmesse

CHRISTLICHE GEMEINDE Pastor Detlef Kohl, Tel. 0676 / 91 64 289; Gottesdienste finden in der Polytechnischen Schule statt. SONNTAG: 10.30 Uhr in Englisch und 17.30 Uhr in Deutsch. Diese Gottesdienste falls nötig auch bilingual. DONNERSTAG: 19.30 Uhr Bibelstunde in Deutsch und Englisch.

EVANGELISCHE PFARRGEMEINDE JENBACH/ZILLERTAL Martin-Luther-Platz 1, 6200 Jenbach, Tel/Fax 05244 / 62448 E-Mail: jenbach@evang.at, www.evangelisch-jenbach.at. Wir laden herzlich ein zum Gottesdienst am SONNTAG, den 14. JÄNNER 2018 um 10.30 Uhr in der Erlöserkirche in Jenbach.

NEUAPOSTOLISCHER GOTTESDIENST Europahaus-Mayrhofen, GOTTESDIENSTORDNUNG: Jeden SO um 9.30 Uhr

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Alpenverein Zillertal

Mit der neuen alten Führung zur 150-Jahr-Feier Die Sektion Zillertal des Österreichischen Alpenvereins lud traditionell am 8. Dezember 2017 zur Jahreshauptversammlung ins AV-Heim nach Mayrhofen. Neben der Wahl des neuen Ausschusses blickte der Verein auf ein spannendes Jahr mit vielfältigen Aktivitäten zurück. Zahlreiche Mitglieder und Tourenbegeisterte aus dem gesamten Zillertal folgten der Einladung. Unter dem gut gelaunten Publikum konnte Ing. Paul Steger in seiner Funktion als 1. Vorsitzender der Sektion Zillertal als Ehrengäste die Bürgermeisterin von Mayrhofen Monika Wechselberger, den Obmann des TVB Mayrhofen Andreas Hundsbichler, Michael Schragl für die Bergrettung Mayrhofen, den Obmann des Klettervereins Stonemonkeys Gerhard Hauser, den Obmann des Kajakclubs Zillertal Peter Krenslehner, Luggi Rieser, Andreas Aschenwald und die beiden Ehrenmitglieder Walter Ludl und Walter Mahlknecht begrüßen. Der Beginn der Mitgliederversammlung war dem Gedenken verstorbener Mitglieder, guter Freunde und tatkräftiger Unterstützer der Sektion gewidmet. Marianne Gredler und Johann Bacher sowie Peter Erler, Josef Mitterer und Rudolf Kröll hatten in ihren Funktionen als Bürgermeisterstellvertreter und Hüttenwirte stets ein offenes Ohr für die Anliegen der Sektion und werden immer in dankbarer Erinnerung bleiben. Mit Zahlen aus der Statistik eröffnete Ing. Paul Steger den Rückblick auf das umfangreiche Vereinsgeschehen im abgelaufenen Jahr. In sechs Ausschuss-Sitzungen und bei über 60 Teilnahmen an Besprechungen und Veranstaltungen legte die Sektion ihre Positionen dar und stellte die Weichen für die zahlreichen Vereinsaktivitäten. Auf die rege Tätigkeit dürfte auch der sehr erfreuliche erneute Zuwachs an Mitgliedern auf über 2.400 zurückzuführen sein,

über 500 davon nutzten an 43 Tourentagen das vielfältige Angebot. Im Zuge dessen galt ein spezieller Dank des 1. Vorsitzenden den aktiven Helfern in der Sektion Zillertal, rund 15 Personen nehmen laufend an Aus- und Fortbildungen teil und stellen ein breitgefächertes Tourenprogramm zusammen. Einen Einblick in diese Aktivitäten gaben Lois Stöckl und Christian Steger in einer Fotopräsentation: Der Bogen spannte sich vom „Gumpenen“ in der Zemmschlucht mit den Jüngsten über das Weitwandern im Rätikon, Skitouren-Gehen rund um den Ortler, Klettern am Gardasee bis hin zum Schneeschuhwandern und E-Biken in den heimischen Bergen. Einer der neuen Helfer, Wolfgang Kreidl, wurde im Rahmen der Versammlung zum Vize-Tourenkönig gekürt. Ihren Titel aus dem Vorjahr verteidigte Daniela Holzer mit elf Teilnahmen an Sektionstouren. Eine weitere Ehrung wurde einem der jüngeren AV-Mitglieder zuteil. Ing. Paul Steger würdigte das Ausnahme-Klettertalent Andreas Summerer, der 2017 mehrere Stockerlplätze in seiner Altersklasse im Bouldern erkletterte. Neben der Förderung des Kletternachwuchses ist der Sektion Zillertal die rechtliche Regelung der Klettergebiete ein großes Anliegen. Markus Gredler erläuterte in einem kurzen Abriss die Problematik, die sich durch den enormen Zulauf zum Klettersport ergab. Um den aufkommenden Konflikten zwischen den Grundbesitzern und Sportlern entgegenzuwirken und rechtliche Fragen zur Haftung zu klären, setzte der Alpenverein schon vor Jahren gemeinsam mit

dem Naturpark erste Schritte für ein Kletterkonzept. Derzeit werden in enger Zusammenarbeit mit dem TVB für jedes Klettergebiet vertragliche Lösungen gesucht, und für mehrere Gebiete konnten diese bereits erfolgreich zum Abschluss gebracht werden. Ein wichtige Rolle spielt in der rechtlichen Regelung auch die die Sanierung und Instandhaltung der Klettergebiete, wobei hier gemeinsam mit dem Kletterclub Stonemonkeys gearbeitet wird. Vom derzeit booemenden Klettersport zum Dauerbrenner Penkenhütte: Dem Spendenaufruf für die beliebte Selbstversorgerhütte folgten viele Mitglieder, dank derer der Vorplatz der Hütte erneuert werden konnte. Mit großem finanziellem Aufwand ist auch die behördengerechte Anpassung der Abwassersituation verbunden, dieses Projekt wird im heurigen Jahr angegangen. Im guten Einvernehmen verlief die Verlängerung des Pachtvertrages für weitere 15 Jahre. Der Dank galt an dieser Stelle dem Obmann der Agrargemeinschaft Schwendau Franz Rauch, dem Nachbarn Martin Geisler, „Hansner“, sowie den Mayrhofner Bergbahnen, die der Sektion jederzeit helfend zur Seite stehen. Im formellen Teil der Jahreshauptversammlung legte Kassierin Bernadette Fieg den Kassabericht der Sektion Zillertal vor sowie Martha Thanner jenen der Ortgruppe Zell. Beide Kassen wurden im Vorfeld geprüft und der Ausschuss von den anwesenden Mitgliedern entlastet. Die planmäßige Neuwahl des Ausschusses leitete Andreas Hundsbichler. Nach 21 Jahren

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als 1. Vorsitzender und 31 Jahren als Naturschutzwart tritt Ing. Paul Steger etwas kürzer, nicht leiser, und übergibt die Agenden des Naturschutzes an ein bekanntes Gesicht, an Gudrun Steger, die ihrerzeit an der Errichtung und Aufbau des Naturparks mitwirkte. Ansonsten stellte sich der Ausschuss unverändert der Wahl und wurde ohne Gegenstimme wiedergewählt: 1. Vorsitzender Ing. Paul Steger, 2. Vorsitzender Mag. Markus Gredler, Kassierin Mag. Bernadette Fieg, Schriftführerin Mag. Nicola Fankhauser. Andreas Hundsbichler nützte sogleich die Gelegenheit und schloss mit den Grußworten des TVBs an. Er dankte und gratulierte der Sektion für das vielfältige Angebot für Jung und Alt und bekräftigte die Weiterführung an der guten Zusammenarbeit an einem gemeinsamen Kletterkonzept. Auch Bürgermeisterin Monika Wechselberger dankte dem Verein für sein Engagement und gratulierte dem Klettermeister Andreas Summerer. Ein Höhepunkt der alljährlichen Versammlung ist die Ehrung langjähriger Mitglieder. Seit nun mehr 50 Jahren sind neun bergbegeisterte Zillertaler Mitglieder, über 60 Jahre Mitgliedschaft zählen Walter Eberharter und Otto Geiger. Es war eine Freude zu hören, mit welcher Begeisterung und Leidenschaft Walter Eberharter über seine Zeit als Kassier im Verein und Teilnehmer von Touren erzählte. Der 1. Vorsitzende dankte den Mitgliedern für ihre langjährige Treue und überreichte ihnen ein Ehrenzeichen und das Jahrbuch des Alpenvereins als


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DURCHS ZILLERTAL – EIN RUNDBLICK Präsent. Eng verknüpft mit der Sektion Zillertal ist der Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen und so berichtet Geschäftsführer Willi Seifert über ein erfolgreiches Jahr mit sehr gut angenommen Freiwilligenprojekten, Besucherprogrammen und Veranstaltungen wie der Steinbock-Auswilderung. Im kommenden Jahr wird der Fokus des Naturparks auf den „neuen“ Gebieten am Tuxer Hauptkamm liegen, hier insbesondere auf die Erstellung eines Naturschutzplanes auf fünf ausgewählten Almen. Gegen Ende der Versammlung stimmte Ing. Paul Steger auf die 150-Jahr-Feier der Sektion Zillertal zum Abschluss seiner Funktionsperiode im Jahr 2021 ein. Die Sektion Zillertal zählt somit zu den ältesten alpinen Vereinen Österreichs. Für die nähere Zukunft, 2018,

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wird die Sektion im Zuge der Stammgästewoche des TVBs die Wanderausstellung „Hoch hinaus „ in Mayrhofen organisieren, auch die traditionelle Hundskehljochmesse mit Pfarrer Alois Moser ist fix geplant. Ein besonderes Anliegen schließt der 1. Vorsitzende in seine Schlussworte mit ein, und zwar den Wunsch nach einer guten Lösung für das AV-Heim. Das Sportheim, in

dem die Vereinsräume untergebracht sind, besteht aus zwei Gebäudeteilen: Einem älteren Teil, der den Fußballverein und den Skiclub beherbergt, und den Anbau des AV-Heims aus den 80-er-Jahren. Eine Neugestaltung der älteren Bausubstanz stehe außer Frage, doch wünscht sich Ing. Paul Steger ein gemeinsames Vorgehen aller drei beteiligten Vereine in der Planung über

Walter Eberharter ist seit 60 Jahren Mitglied in der Sektion Zillertal

die Möglichkeiten der zukünftigen Gestaltung des Sportheimes. Mit einem Dank an alle Helfer, Mitglieder und Unterstützer sowie der Einladung zur Nutzung der vielen Angebote der Sektion Zillertal (Infos und Bilder dazu auf www.alpenverein.at/zillertal) beschloss der 1. Vorsitzende die 146. Jahreshauptversammlung des Sektion Zillertal.

Alpine Gratwanderung: Überschreitung Spaten in der Reichenspitzgruppe

Zell am Ziller

Voranschlag 2018 der Marktgemeinde Zell am Ziller Der Voranschlag 2018 wurde seitens des Gemeinderates im Rahmen seiner am 28.12.2017 stattgefundenen 24. Sitzung beschlossen. Im ordentlichen Haushalt sind Einnahmen und Ausgaben in Höhe von 6.004.000 Euro, im außerordentlichen Haushalt in Höhe von 480.000 Euro geplant, woraus ein Gesamtbudget von 6.484.000 Euro resultiert.   Auflistungen als Bestandteile des Budgets 2018 verdeutlichen, dass bei der Mittelverwendung die laufenden Transferzahlungen für Bund, Land und Gemeindeverbänden (Krankenhäuser, Pflegegeld, Grundsicherung, Behindertenhilfe, Schulen, Wasserverband, AIZ-Verband, usw.) den größten Teil darstellen und für die nächsten Jahre weiter

überdurchschnittlich steigen werden. Die freie Budgetspitze wird sich von 2017 von 209.400 Euro auf geschätzte 388.700 Euro im Jahre 2018 erhöhen. Der Voranschlag 2018 ist gekennzeichnet von einigen größeren Investitionen und daraus resultierend einer neuen Darlehensaufnahme von 100.000 Euro. Wegen der gleichzeitig geplanten Tilgung von 219.200 Euro ergibt sich jedoch keine Neuverschuldung. Als größere Budgetposten sind im Jahr 2018 eine Verbreiterung des Straßenstückes „Aufeldweg“, die Generalsanierung der Gerlosstraße und für allgemeine Straßenerneuerungen  bzw. –erhaltungen und Asphaltierungen geplant. Weiters ist die Verlegung von Lichtwellenleiteranlagen für

das Breitband-Internet in Aussicht genommen, die Sanierung bestehender Kinderspielplätze geplant sowie eine Erweiterung von Straßen- und Weihnachtsbeleuchtung vorzunehmen. Auch die Sanierung der im Gemeindefriedhof befindlichen Leichenhalle ist projektiert. Im Zuge der Sanierung des Wegstückes „Gerlosstraße“ sollen auch die entsprechenden Wasserleitungen und Kanäle erneuert werden. Überdies finden sich weitere Budgetsummen zwecks Sanierung von Kanälen und Wasserleitungen. Für die Investitionstätigkeiten der Freizeitpark Zell GmbH in den nächsten Jahren sind Transferzahlungen budgetiert. Detaillierte Auflistungen sowie Grafiken sowie ein kompletter

ZILLERTALER HEIMATSTIMME

Überblick über alle verordneten Gebühren, Steuern und Abgaben ab 2018 finden sich auf der Internet-Präsentation der Marktgemeinde Zell unter http://www.gemeinde-zell.at/ verwaltung/finanzverwaltung. html. Die Marktgemeinde Zell am Ziller steht weiterhin auf einer soliden finanziellen Basis und kann damit positiv in die Zukunft blicken. Es gilt aber, die künftigen großen Herausforderungen zu meistern, welche auf die Gemeinden zukommen, vor allem, da es in den letzten Jahren zu massiven Mehrbelastungen bei den Gemeinden kam und sicherlich auch in den nächsten Jahren damit zu rechnen ist.


2018

SPORT

GRATULATIONEN

Naturbahnrodeln

Staatsmeister Tobias Angerer Tobias Angerer aus Aschau i. Zillertal wurde Österreichischer Staatsmeister 2017 im Naturbahnrodeln. Die Gemeinde Aschau gratuliert Tobias Angerer und sei-

nem Partner Rupert Brüggler zum gewonnen Staatsmeistertitel im Naturbahnrodeln.

ROHRBERG GRATULIERT

Christl Klausner, 6280 Rohrberg 62 A,

feierte ihren 70. Geburtstag.

Die Meisterschaft fand am 17.12.20107 in Winterleiten/ Steiermark statt.

Skiwoche Volksschule Aschau Eine Woche vor Weihnachten fand bei besten Pisten- und Wetterbedingungen die Skiwoche der Volksschule Aschau statt. Auf diesem Wege möchten wir uns bei der Gemeinde Aschau bedanken, die sich immer sehr großzügig an den Kosten beteiligt. Weiters möchten wir uns bei Herrn Thomas Siglstetter/Skiverleih Siglstetter für die Bereitstellung der Skiausrüstun-

gen unserer Flüchtlingskinder bedanken.

Die Gemeinde gratuliert der Jubilarin recht herzlich und wünscht ihr noch viele schöne Jahre im Kreise ihrer Familie.

GERLOS GRATULIERT

90er in Gerlos

Aschau

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Am 18. November 2017 konnte Frau Elisabeth Kammerlander, Senior-Chefin vom Hotel Almhof in Gerlos, in bemerkenswerter körperlicher und geistiger Verfassung ihren 90. Geburtstag begehen. Im Rahmen der Feierlichkeiten am 15. Dezember konnten Pfarrer Schnaiter, Bgm. Haas und Vize-Bgm. Kammerlander

Ein Dank auch an die Bergbahnen Hochzillertal und die Skischule Hochzillertal sowie dem gesamten Lehrkörper der VS Aschau und den Begleitpersonen, die für einen reibungslsen und Gott sei Dank unfallfreien Ablauf gesorgt haben.

Die Jubilarin Lisi mit den Gratulanten

der rüstigen Jubilarin die besten Wünsche von Pfarre und Gemeinde überbringen und stießen mit ihr auf das schöne Jubiläum an. Die Gemeinde Gerlos darf auf diesem Wege nochmals recht herzlich gratulieren und noch viele schöne und erfüllte Jahre wünschen.

STUMMERBERG GRATULIERT

Die Kinder der VS Aschau

Bgm. Georg Danzl und Anton Egger

Anton Egger – 80 Am 13. Dezember 2017 konnte Herr Anton Egger die Vollendung seines 80. Lebensjahres im Kreise seiner Familie feiern. Bei einer Geburtstagsfeier im Gasthof Märzenklamm stellte sich eine große Schar von Gratulanten ein. Bürgermeister Georg Danzl überbrachte dem

ZILLERTALER HEIMATSTIMME

rüstigen Jubilar die herzlichsten Glückwünsche seitens der Gemeinde und überreichte ein Ehrengeschenk. Die Gemeinde Stummerberg gratuliert nochmals recht herzlich und wünscht alles Gute, beste Gesundheit und noch viele schöne Jahre im Kreise der Familie.


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DIE ZILLERTALER HEIMATSTIMME

01+02

Nach §25 des Mediengesetzes ist auch die Zillertaler Heimatstimme zu Jahresbeginn zur Offenlegung verpflichtet

Zillertaler Heimatstimme - Offenlegung Charakteristik Eine Wochenzeitung mit Tradition (gegr. 1947). Die Zillertaler Heimatstimme erfreut sich bei Einheimischen großer Beliebtheit und liegt in den ABO-Haushalten teilweise die ganze Woche auf. Aufgrund der regionlen Berichterstattung, der Einbindung von Lesern in die redaktionelle Arbeit und wegen der übersichtlichen Gliederung ist die Zillertaler Heimatstimme in allen Altersschichten beliebt. Damit ist sie das ideale Werbemedium für das Zielgebiet Zillertal. MEDIENINHABER, VERLEGER/VERLAGSORT UND HERAUSGEBER Marktgemeinde Mayrhofen, A-6290 Mayrhofen, Hauptstr. 409 Telefon: 05285/64000 Fax: 05285/64000-34 HERSTELLER, ANZEIGENTEIL & REDAKTIONSANNAHME, SATZARBEIT die praxis - Peter Riedler eU, Mayrhofen, www.diepraxis.cc DRUCK: Athesia Tyrolia

MEDIUM: periodische ABOWochenzeitung AUFLAGE ca. 6.000 Stück (Beginn 2018) LESER ca. 25.000 VERBREITUNG Zillertal und unteres Inntal, sowie Österreich, Ausland und Übersee. NACHDRUCK ausschließlich nur mit schriftlicher Erlaubnis der Redaktion. PREIS Einzelpreis € 1,00 oder jährlich € 35,00 AUSLANDSABO wöchentlicher Versand € 45,00, monatlicher Versand € 40,00 HEFTFORMAT Din A4 SATZSPIEGEL 180 x 258 mm SPALTENANZAHL 4 (Textteil und Anzeigenteil) KONTAKTDATEN die praxis, Schmiedwiese 173, Mayrhofen Tel: +43 5285/62000-22 Fax: +43 5285/62000-40 REDAKTION redaktion@ zillertalerheimatstimme.at ANZEIGEN anzeigen@zillertalerheimatstimme.at REDAKTIONSSCHLUSS UND ANZEIGENSCHLUSS jeweils Montag um 16.00 Uhr. Vorverlegter Redaktions-/Anzeigenschluss wird rechtzeitig bekanntgegeben.

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bis 30g € 0,20 bis 80g € 0,30

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477,95 263,18 142,18 79,86 45,38 24,20

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AKTIVITÄTEN DES ÖAV SEKTION ZILLERTAL Skitour für Anfänger und Genießer

ÖAV Sektion Zillertal Ortsgruppe Zell am Ziller

Am Samstag ,20.1.2018

Schneeschuhwanderung auf der Gerlosplatte Am Sonntag, dem 14. Jänner 2018, starten wir mit unserer ersten Schneeschuhwanderung auf der Gerlosplatte. Diese Halbtagstour ist auch für Einsteiger zum Kennenlernen der Wintersportart geeignet. Telefonische Auskünfte und Anmeldung bitte bis spätestens Samstag, dem 13. Jänner 2018, bei Martha Thanner, ÖAV Wander-Instruktorin, Tel. 0664/2342656

Vorbesprechung ist am Mittwoch, 17.1.2018 um 20 Uhr im AV-Heim (Sportplatzstraße 307, 6290 Mayrhofen) Tourenziel: Bereich Rastkogelhütte Volle Lawinenausrüstung (LVS-Gerät, Schaufel, Sonde) erforderlich. Leihausrüstung beschränkt vorhanden.  Auf Eure Teilnahme freuen sich Hermann Schiller & Markus Gredler PS: Die laut Programm für 3.3. - 4.3.2018 geplante Tour zur Bamberger-Hütte (Kitzbühler Alpen) wurde wegen der Belegung der Hütte auf das Wochenende 24.3.-25.3.2018 verschoben. Die Anmeldung und Vorbesprechung im AV-Heim findet am Mittwoch, 21.3.2018, um 20 Uhr statt.

ZILLERTALER HEIMATSTIMME


2018

WIR SAGEN DANKE

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Zillertaler Vereine, karitative Einrichtungen, Institutionen und Interessensgemeinschaften sagen an dieser Stelle ihren Gönnern, Sponsoren und Förderern ein herzliches „Vergelt‘s Gott“!

Zillertal Zillertaler helfen Zillertalern sagt „Danke“ Gerade im Advent und um die Weihnachtszeit sind viele Spenden beim Hilfsfonds „Zillertaler helfen Zillertalern“ eingelangt. Einige Firmen haben auf ihre Verteilung von Weihnachtsgeschenken verzichtet und einen Beitrag an den Hilfsfonds übergeben. Auch Vereine, Kinder und Einzelpersonen, die etwas Gutes tun wollten, haben einen Beitrag der Obfrau Theresia Rauch übergeben. Der Vorstand des Fonds bedankt sich bei den vielen Spendern für ihre großzügige Unterstützung und versichert, dass das Geld bedürftigen Zillertalern zugutekommt. Adventveranstaltung  in der Pfarrkirche, Gebrüder Dengg € 1.400,LJ-Obmann von Schwendberg € 200,Theaterverein Hippach € 1.000,Josef und Claudia Dengg, Hofladen € 200,Tiroler Adlerin  € 400,Getränke Kerschhaggl GmbH, Stumm € 1.000,STW SpleissTechnik West GmbH, Thauer € 800,Rieser-Internationale Transporte GmbH in Strass im Zillertal € 1,500,Reinhard Hanser, Schreitbaggerarbeit, Zellberg € 800,Fliesen und Ofen Bau Gruber GmbH, Fügen € 300,Masseur Sabine Ram und Michael Gerst, Aschau € 555, 

Foto: Baggerfreunde Zillertal € 1.000,Foto: Firma LWL Center Handle, Spuller € 500,-

Foto: Theaterverein Hippach € 1.000,Foto: David Hanser, Zillertaler Hausmannskost € 5.000,-   Im Jahre 2017 konnte 29 Personen, die durch  verschiedene Schicksale in Schwierigkeiten gekommen waren,  schnell  und unbürokratisch geholfen werden.       Hinweis: Das Bundesministerium für Finanzen hat seit Dezember 2017 den Verein „Zillertaler helfen Zillertalern“ als begünstigte Einrichtung anerkannt. Das heißt, dass alle Zuwendungen an den Hilfsfonds „Zillertaler helfen Zillertalern“ steuerlich als Sonderausgabe absetzbar sind.     Information über den Verein finden Sie auf der Homepage: www.Zillertalerhelfenzillertalern.com

Fügen

Foto: Krippenspiel Schlitters Kinder in Schlitters von einer Theateraufführung € 715,42

Der Tennisnachwuchs des TC Sparkasse Fügen sowie Reinhard Mitterer und Daniel Stiegler (Tennisschule „Tennis mit Reinhard und Daniel“) bedanken sich ganz herzlich bei Herrn Maik Reuss („Ganzheitliche Physiotherapie“/Fügen) für das großzügige Dressen-Sponsoring und für die Finanzierung des Matchtrainings für die Leistungskader-Kinder. Mit sportlichen Grüßen TC Sparkasse Fügen

Foto: Spende einer Bildübergabe von Sabina Lechner an Katarina Pfister beim Charityball

ZILLERTALER HEIMATSTIMME


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MUSIK MIX

01+02

Musik-Informationen von Gerhard Stock

Die Zillertaler Rockband „KLAUBAUF“ Harte Gitarrenriffs, treibender Bass plus wuchtige Drums dazu noch im Zillertaler Dialekt gesungene Texte, so klingt Klaubauf. Seit über drei Jahren rocken sie Tirol, Südtirol, Holland, Deutschland und natürlich auch das Zillertal. Klaubauf, das sind Tschak Gredler, Bernhard „Bani“ Pfister und Tommy C. Bacher, die für einen nicht so gewohnten Sound im Zillertal sorgen. Die drei authentischen Musiker erspielten sich schnell den Ruf als grandiose LiveBand und erreichen im ersten Bandjahr das Finale von „Tirol rockt“. Einer der größten Förderer der Band ist kein Geringerer als die österreichische Rocklegende Klaus Schubert. Zur Zeit arbeiten die Jungs an ihrem dritten Album.

Mitglieder: Tschak Gredler - Gesang & Bass Bani Pfister - Gitarre & Gesang Tommy C. Bacher - Schlagzeug Gegründet 2014, Zillertale-Dialekt-(Hard)-RockBand

Veröffentlichungen: Klaubauf (2013), Klaubauf II (2015), Klaubauf III (2018) Release: Ende Februar Die nächsten Live-Gigs von Klaubauf: 30.4. Hexenrocknacht Schlossberg-Arena Rattenberg (mit Wildbach) 19.5. Zielafestl Brandberg (mit Jabberwalky)

Musik-News U2 ist die am längsten aktive Band der Welt in Originalbesetzung (42 Jahre, 14 Alben). Bono, The Edge, Adam Clayton und Larry Mullen stehen seit 1976 (seit 1978 unter dem Namen U2) gemeinsam auf der Bühne. Auf Platz zwei ist Radiohead (33 Jahre, neun Alben) gefolgt von Cafe Tacuba (31 Jahre, sieben Alben). ED SHEERAN, der kürzlich in Hintertux und Mayrhofen sein Video zum Song „Perfect“ gedreht hat, covert den Eric-Clapton-Klassiker aus dem Jahre 1971 „Layla“. Weiters sagte Ed in einem Interview, er habe schon einen Song für einen der nächsten James - Bond - Filme in der Schublade.

U

NE

BILD DER WOCHE

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Das verschneite Bergdorf Brandberg

Foto by Paul, paul.wechselberger@aon.at

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Werbeagentur „die Praxis“ Schmiedwiese 173, Mayrhofen T 05285-62000-22 anzeigen@zillertalerheimatstimme.at


INSERATE

2018

Mutter, ruhe nun in Frieden, empfang‘ den Lohn für deine Müh’. Du bist zwar jetzt von uns geschieden, doch unsere Liebe endet nie. Glaubensstark in deinem Leben, bliebst du deinem Heiland treu, lebe nun in seinen Freuden, ewig - ewig leidenfrei.

Still und bescheiden war dein Leben, treu und tätig deine Hand, immer Helfen war dein Streben, Ruhe hast du nie gekannt.

Antonia Lanthaler „Nest Toni“

Ein herzliches „Vergelt’s Gott“ sagen wir allen Verwandten, Nachbarn, Bekannten und Freunden, die unsere liebe Mame, Frau

Berührt von allen Beweisen der Anteilnahme und außerstande, jedem einzelnen persönlich zu danken, möchten wir auf diesem Wege allen Verwandten, Freunden, Nachbarn und Bekannten ein herzliches „Vergelt’s Gott“ für die Teilnahme an den Seelenrosenkränzen und an der Beerdigung, für die Blumen-, Kranz-, Kerzen- und Messspenden sowie für die Zuwendungen zugunsten des Franziskusheims in Fügen sagen. Unser besonderer Dank gilt: - Herrn Pfarrer Ludwig Angerer sowie Herrn Diakon Toni Angerer für die würdevolle Gestaltung der Begräbnisfeier - der Mesnerin Margret, der Pfarrsekretärin Heidi und den Ministranten - der Vorbeterin Moidl - den Sargträgern Hansl, Franz, Alois und Franz sowie dem Kreuzlträger Elias - Stefan, Herbert und Kathrin für die schöne musikalische Umrahmung - den Frauen in der Tracht

Agnes Galyk geb. Bischofer

auf ihrem letzten Weg begleitet und für sie gebetet haben. Unser besonderer Dank gilt: - Herrn Pfarrer Mag. Christoph Frischmann für die feierliche Gestaltung der Begräbnisfeier - den Mesnern Johann und Georg - den Vorbeterinnen Karin und Michaela - den Frauen in der Tracht - den Sargträgern Franz, Manfred, Simon und Günther - den Ministranten, besonders dem Kreuzlträger

- den Gemeindearbeitern Martin und Franz

- dem Stummer Drei-Klang für die musikalische Umrahmung

- dem Team des Franziskusheims in Fügen für die liebevolle Pflege - dem Hausarzt Herrn Dr. Gerald Mair sowie den Ärzten und dem Pflegepersonal der Chirurgie des BKH Schwaz

- dem Hausarzt Herrn Dr. Oliver Glaser samt Team - der Bestattung Kröll, Mayrhofen, besonders Martin

- der Bestattung Kröll, besonders Martin und Thresi Distelberg, im Dezember 2017

- dem Gemeindearbeiter Franz

Die Trauerfamilie

Aschau, im Dezember 2017

Das Bewusstsein eines erfüllten Lebens und die Erinnerung an viele gute Stunden sind das größte Glück auf Erden. Nun stehen wir alleine ohne deine starke Hand, doch in uns‘ren Herzen liebste Mama, hält uns ein unzertrennliches Band.

Obwohl wir dir die Ruhe gönnen, ist doch voll Trauer unser Herz. Dich leiden sehen und nicht helfen können, war unser größter Schmerz.

Johann Eberharter

Anlässlich des Heimganges unserer lieben

Elisabeth Wartelsteiner

„Larch Hansal“

* 01.02.1944

geb. Wechselberger „Stuana Lisl“

† 30.12.2017

Herzlichen Dank Tief bewegt von der großen Anteilnahme und außerstande, jedem Einzelnen zu danken, ist es uns ein großes Bedürfnis, auf diesem Wege allen Verwandten, Nachbarn, Freunden und Bekannten ein herzliches „Vergelt’s Gott“ zu sagen. Unser besonderer Dank gilt: - Herrn Pfarrer Jürgen Gradwohl für die feierliche Gestaltung der Begräbnisfeier - dem Mesner, den Ministranten und der Vorbeterin Johanna - den Sargträgern und dem Kreuzlträger Jakob - dem Kirchenchor sowie Bernadette und Andreas für die musikalische Umrahmung - der Dorfgemeinschaft Hollenzen-Eckartau - den Gemeindearbeitern - der Bestattung Kröll, besonders Martin und Steffi - allen, für die mündlichen und schriftlichen Beileidsbekundungen, für die tröstenden Worte und für das Entzünden der Gedenkkerzen im Internet - allen, für die Kränze, Blumen, Kerzen, hl. Messen und Spenden - allen, für die zahlreiche Teilnahme an den Seelenrosenkränzen und an der Beerdigung Hollenzen, Aschau, im Dezember 2017

Die Angehörigen

Die Trauerfamilie

möchten wir allen danken, die sie auf ihrem letzten Weg begleitet und für sie gebetet haben. Unser besonderer Dank gilt: · Herrn Dekan Dr. Ignaz Steinwender und Herrn Pfarrer Ferdinand Schnaiter · dem Mesner Albert und den Ministranten · der Vorbeterin Rosa · den Sargträgern und der Kreuzlträgerin Katharina · Michael für das Orgelspiel · den Frauen in der Tracht · den Ärzten und dem Pflegepersonal des BKH Schwaz, Intensivstation · dem Hausarzt Herrn Dr. Vladan Gergely u. Frau Dr. Dinah Putz-Gergely samt Team · dem Sozial- und Gesundheitssprengel Mayrhofen und Umgebung · den Nachbarinnen Rosal und Lies · der Belegschaft vom Braunegger in Ramsau · allen für die Kränze, Blumen, Kerzen, hl. Messen sowie für die Spenden an den Sozial- und Gesundheitssprengel Mayrhofen und Umg. · den Gemeindearbeitern · der Bestattung Kröll, Mayrhofen · allen Verwandten, Nachbarn, Freunden und Bekannten Ramsau, im Dezember 2017

Zillertaler ZILLERTALER Heimatstimme HEIMATSTIMME

Die Trauerfamilien

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INSERATE

01+02

Und immer sind da Spuren deines Lebens Gedanken, Bilder und Augenblicke. Sie werden uns immer an dich erinnern und glücklich und traurig machen und dich nie vergessen lassen.

Als Gott sah, dass der Weg zu lang, der Hügel zu steil und das Atmen zu schwer wurde, legte er den Arm um mich und sprach: „Komm, wir gehen heim.“

In lieber Erinnerung denken wir beim 1. Jahresgottesdienst an unsere liebe

Ein herzliches „Vergelt’s Gott“ an alle Verwandten, Nachbarn, Freunde und Bekannten für die zahlreiche Teilnahme an den Seelenrosenkränzen und an der Beerdigung von unserem lieben Taten

Martha Fankhauser „Wispat Martha“

1. Jahresgottesdienst

Josef Stadler

am Sonntag, den 14. Jänner, um 9.00 Uhr in der Pfarrkirche Hippach. Ein herzliches „Vergelt‘s Gott“ allen, die für sie beten und ihrer gedenken.

„Stadl - Sepp“

Deine Familie

Unser besonderer Dank gilt: - Herrn Pfarrer Ferdinand Schnaiter für die würdevolle Gestaltung der Beerdigung - der Vorbeterin Helene und den Ministranten - den Sargträgern Martin, Christian, Martin und Horst sowie dem Kreuzlträger Tobias - dem Kirchenchor Ramsau für die schöne musikalische Umrahmung beim Verabschiedungsgottesdienst - dem Sozial- und Gesundheitssprengel Mayrhofen und Umgeb. für die gute Betreuung - seinen Hausärzten Herrn Dr. Vladan Gergely, Frau Dr. Dinah Putz-Gergely

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und Herrn Dr. Michael Sporer - allen für die Blumen-, Kranz-, Kerzen- und Messspenden, für das Entzünden der Gedenkkerzen im Internet sowie für die Zuwendungen zugunsten des Sozialsprengels Mayrhofen - der Bestattung Kröll, besonders Thresi und Martin Ramsberg, im Dezember 2017

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