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73. Jahrgang · Herausgeber Marktgemeinde Mayrhofen · Jahresabo € 35,- · Einzelpreis € 1,- · erscheint wöchentlich · 15. Februar 2019 · Nr. 7

ZILLERTALER SCHÜTZEN Regimentskommandant Herbert Empl zu Tradition und Zukunft Seite 38-39

DIESE WOCHE

MANU DELAGO IM GESPRÄCH

VERDIENSTE UM DIE KIRCHE

Der Komponist und Profimusiker gastiert im Europahaus

Der Stummer Alois Muigg wurde ausgezeichnet

Seite 10-11

Seite 23 und 26

SCHWERPUNKT KALTENBACH

Österreichische Post AG | WZ 02Z031716 W | nicht retournieren Marktgemeinde Mayrhofen, Hauptstraße 409, 6290 Mayrhofen

Seite 28-40

Österreichische Post AG | WZ 02Z031716 W | nicht retournieren Marktgemeinde Mayrhofen, Hauptstraße 409, 6290 Mayrhofen


IMPRESSUM

SEITENBLICKE

7 | 2019

Zillertaler Heimatstimme Amtsblatt der Marktgemeinde Mayrhofen

Hersteller Satzarbeit: die praxis, Werbeagentur 6290 Mayrhofen, Schmiedwiese 173 Druck: Athesia Druck GmbH Innsbruck/Bozen Redaktion und Anzeigenannahme die praxis, Werbeagentur, Mayrhofen T 05285 62000 22 | F 05285 62000 40 redaktion@zillertalerheimatstimme.at anzeigen@zillertalerheimatstimme.at Mo-Fr 09-12 Uhr und Di-Do 14-17 Uhr Annahmeschluss in der betreffenden Erscheinungswoche REDAKTION: Montag 10.00 Uhr ANZEIGEN: Montag 12.00 Uhr Namentlich oder mit Kürzel gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion oder des Herausgebers wieder und sind von der Redaktion nicht in allen Einzelheiten des Inhalts und der Tendenz überprüfbar. Für unverlangte Manuskripte übernimmt die Schriftleitung keine Verantwortung. Nachdruck ausschließlich mit schriftlicher Erlaubnis der Redaktion. P.b.b. Erscheinungs- und Verlagspostamt 6290 Mayrhofen. Copyright Um urheberrechtliche Unannehmlichkeiten zu vermeiden, weisen wir darauf hin, dass der Auftraggeber bzw. Überbringer von Unterlagen für Inserate und Textbeiträge das Urheberrecht für überlassene Fotos, Vorlagen udgl. haben muss, und somit der Hersteller und Herausgeber der Zillertaler Heimatstimme schad- und klaglos gehalten wird. Geschäftsbedingungen Es gelten die Bestimmungen der „Allgemeinen Geschäftsbedingungen“ der Zillertaler Heimatstimme. Die jeweils aktuelle Ausgabe ist beim Herausgeber oder unter www.zillertalerheimatstimme.at einsehbar. Gender-Hinweis Aus Gründen der besseren Lesbarkeit werden in der Zillertaler Heimatstimme zum Teil Begriffe wie z.B. „Mitarbeiter“ in der maskulinen Schreibweise verwendet. Grundsätzlich beziehen sich diese Begriffe immer auf beide Geschlechter. Kürzung von Texten Die Redaktion behält sich vor, gegebenenfalls bei redaktionellen Beiträgen und Leserbriefen Kürzungen vorzunehmen oder diese auch ganz wegzulassen. Die Platzierung und Anordnung von Texten und Fotos ist allein der Redaktion vorbehalten. Bei mehreren Fotos zu einem Text werden diese nur berücksichtigt, wenn genügend Platz vorhanden ist. Nach Redaktionsschluss eingelangte Beiträge können erst in der darauffolgenden Woche berücksichtigt werden. Titelbild:

© Erste Ferienregion im Zillertal

50. Tiroler Kinderskitag Gemeinderat Hansjörg Geisler, Marion Pepeunig (TVB Mayrhofen/Hippach) und Martin Geisler (Ski-Club) genießen den herrlichen, top-organisierten Kinderskitag am Penken, der zu Ehren der verdienten Riki Spieß abgehalten wurde

Gelungener Abend im Tux-Center Claudia Wisiol und Norbert Feldner verwebten bei ihrer CD-Präsentation Dialektlieder und Gedichte

Stummer Geburtstagsglückwünsche Traudl, Burgi, Geburtstagskind Hildegard und Franz feiern ausgelassen den 60er

Kindergarten Mayrhofen Unsere Vorschüler durften heuer wieder mit uns Eislaufen gehen. Danke an Carmen und Mike vom Eislaufplatz für die freundliche Aufnahme! Es hat sehr viel Spaß gemacht! ZILLERTALER HEIMATSTIMME

Foto: Kindergarten Mayrhofen

Verleger und Herausgeber Marktgemeinde Mayrhofen 6290 Mayrhofen, Hauptstraße 409 T 05285 64000 | F 05285 64000 34 Chefredakteurin: Gerda Gratz

© manfredhaun.com

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AUFBLATTL´T

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Der nächste Frühling kommt bestimmt!

Der Februar ist eine gute Zeit, um Zwischenbilanz zu ziehen, was der bisherige Winter so geleistet hat. Das weiße Gold, als die wahrliche Goldgrube für die Tourismus- und Freizeitwirtschaft, ist reichlich vorhanden, und dem Himmel sei Dank, dass die fortlaufende Auslieferung der weißen Pracht so gut läuft. Was von oben kommt, glaubt man, kostet nichts und braucht höchstens auf den Skipisten zurechtgeschoben werden, ohne dass die Schneekanonen wirklich zum Einsatz kommen. Anders sieht es bei den Winterdiensten der Kommunen aus, da werden die Gemeindekassen in Zusammenhang mit der Schneeräumung sowie mit der Schadensbehebung durch den übermäßig vorhandenen Schnee ordentlich strapaziert. Des einen Freud, des anderen Leid! Jännerfrost und Winterzauberwelt tendieren dazu – auch in der subjektiven Wahrnehmung – sich in den Februar hinein zu verlängern. Andererseits nimmt man nach dem Lichtmesstag, dem 2. Februar, das offensichtlich mehr werdende Tageslicht mit seiner anderen Aura bereits deutlich wahr. Dennoch erfordert das einen Balanceakt in der Gefühlswelt des Menschen: Das Gemüt spürt schon den Aufbruch in den nahenden Frühling, sehnt diesen herbei, doch sorgt das teilweise nasskalte und mit Erkältungen verbundene Winterwetter noch seine volle Aufmerksamkeit, seine stillen Februartage. So verbringt man diese gerne in der Wär-

© Thomas Hoflacher

Von den winterlichen Abschiedsgedanken an den Schnee

me und Geborgenheit der Häuser und sät höchstens Pläne für die kommende warme Jahreszeit. Der Februar hat es aber klug eingerichtet, dass dieser auch das wilde Treiben vorsieht, den Fasching. Alles Schrille, Laute wie das Schräge hat seine Saison und darf gelebt werden. Die zivilisierte Form des Maskentrubels mit allem, was dazugehört, ist das Ballgeschehen, und so mancher schwingt das Tanzbein, um zumindest der ungemütlich kalten Jahreszeit mit dem bunten, gesellschaftlichen Treiben ein wenig zu entkommen, selbst wenn die bevorstehenden vorösterlichen Entbehrungen der Fastenzeit ihn wieder auf den Boden der Tatsachen holen werden. Auf den übermäßigen Konsum in der Narrenzeit wird die "Tabellenkalkulation des Fastens" folgen.

Das Wetter ist für den Menschen immer noch die zentrale Schaltstelle geblieben, die ihn an seine Kreatürlichkeit mahnt und ihn mit der Natur verbindet. Das nutzt der Februar mit seinen Angeboten an Winterzauberwelt und Schneeerlebnissen geschäftstüchtig wie heimtückisch aus, auch wenn milde Föhntage uns schon ein bisschen an den Frühling denken lassen. Denn die nächste Ladung Schnee kommt bestimmt! Zum guten Schluss aber gewinnt die Hoffnung, denn auf den Ablauf der Jahreszeiten ist im Prinzip Verlass. Genießen Sie den späten Winter mit all seinen Verlockungen, sammeln Sie ganz besondere Schneeerlebnisse und freuen Sie sich mit mir auf den nächsten Frühling, der dem Zillertal wieder ein angenehmes grünes Kleid anziehen wird, selbst

ZILLERTALER HEIMATSTIMME

wenn das Bergschneeweiß der Gipfel noch lange grüßen wird. Mit etwas Glück werden sich bald Schneeglöckchen und Krokusse ein Stelldichein geben. Frühlingsgedanken für das Zillertal! © T. Anzenberger

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Gerda Gratz Chefredaktion


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ÄRZTE- UND APOTHEKENDIENST IM ZILLERTAL

7 | 2019

TUX

MAYRHOFEN

ZELL/ZILLER

STUMM/FÜGEN

ZAHNARZT

APOTHEKEN

Sa 16.2.

Dr. Jutta Wechselberger Lanersbach 472 05287 86222 10.00 bis 11.00 16.00 bis 17.00

Dr. Vladan Gergely Ärztehaus Ramsau Ramsau i.Z. 160 05282 50991 10.00 bis 12.00 16.00 bis 17.00

Dr. Herwig Kunczicky Unterau 7 05282 4200 10.00 bis 11.00 17.00 bis 17.30

Dr. Wolfgang Horak FÜGEN Schulstraße 18 05288 62980 09.00 bis 11.00 17.00 bis 18.00

Dr. med. univ. Manfred Reitmeir MAYRHOFEN Pfarrer-KrapfStraße 398 05285 63886 09.00 bis 11.00

Gerlosstein Ap. ZELL/ZILLER 05282 2641 St. Pankraz Ap. FÜGEN 05288 6700 16.00 bis 18.00

So 17.2.

Dr. Jutta Wechselberger Lanersbach 472 05287 86222 10.00 bis 11.00 16.00 bis 17.00

Dr. Christian Schimanek Ärztehaus Ramsau Ramsau i.Z. 160 05282 4939 10.00 bis 12.00 16.00 bis 17.00

Dr. Herwig Kunczicky Unterau 7 05282 4200 10.00 bis 11.00 17.00 bis 17.30

Dr. Wolfgang Horak FÜGEN Schulstraße 18 05288 62980 09.00 bis 11.00 17.00 bis 18.00

Dr. med. univ. Manfred Reitmeir MAYRHOFEN Pfarrer-KrapfStraße 398 05285 63886 09.00 bis 11.00

Gerlosstein Ap. ZELL/ZILLER 05282 2641 St. Pankraz Ap. FÜGEN 05288 6700 10.00 bis 12.00 16.00 bis 18.00

Außerhalb der Öffnungszeiten ist die Gerlosstein Apotheke in Zell am Ziller von Sa., 16.2., bis Fr., 17.2., für Notfälle erreichbar.

NOTRUFNUMMERN NOTRUFNUMMERN Euro-Notruf

112

(im Ausland und vom Handy) Rettung-Notruf-Notarzt 144 Polizei (Notruf) 133 Feuerwehr (Notruf) 122

Wasserrettung 144 Flugrettung 144 Bergrettung/Alpinnotruf 140 Hausärztlicher Nachtbereitschaftsdienst 141

SOZIALSPRENGEL: MO-FR

BKH Schwaz 05242 600 Vorbestellung Krankentransport 14844 Krankentaxi 0800 808 144 Diensth. Apotheke 1455 Telefon-Seelsorge 142 Opfer-Notruf: 0800 112112 Gasnotruf 128 (bei Gasgeruch)

Frauen-Notruf

01 717 19

Sozialsprengel Mayrhofen (Mo bis Fr) 05285 63304-418 Sozialsprengel Stumm (Mo bis Fr) 05283 2020

Zillertaler Heimatstimme, Ausgabe 10/2019 - 08.03.

SCHWERPUNKT FINKENBERG

Sozialsprengel Zell (Mo bis Fr) 05282 2222-20

Diese Ausgabe wird in Finkenberg an jeden Haushalt versendet.

Sozialsprengel Vorderes Zillertal (Mo bis Fr) 05288 63337

Eine ideale Plattform für Ihre Inseratschaltung.

BILD DER WOCHE

Winterwandergebiet Brandberg - Laberg, weit abseits der Skipisten ZILLERTALER HEIMATSTIMME

© Paul, paul.wechselberger@aon.at


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AKTUELL IM ZILLERTAL

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Herausforderung oder Gefahr?

Vortrag zum Thema „Populismus“

Der Lionsclub Zillertal lädt im Rahmen seiner Vortragsreihe „Ich will nicht nur zuschauen“ zu einem Vortragsabend zum Thema „Populismus - Herausforderung oder Gefahr für die Demokratie? Spaltet der Populismus unsere Gesellschaft?“ ein am Mittwoch, 27. Februar, 20 Uhr, in der NMS Zell am Ziller, Eintritt frei.

Populistische Strömungen sind in vielen Staaten Europas auf dem Vormarsch. Gerade in Krisenzeiten gewinnen sie an Einfluss, indem sie Ängste instrumentalisieren und einfache Lösungen anbieten. Populismus tendiert immer zu Vereinfachungen, gehört aber als Korrektiv zur Demokratie. Als inhaltliches Programm jedoch führt er zu einem politischen Fundamentalismus, der letztlich das zerstört, was er zu vertreten vorgibt: die Demokratie. Wie wir den sozialen Frieden und Zusammenhalt in unserer Gesellschaft angesichts wachsender populistischer Bewegungen erhalten können, darauf versucht Referent Univ.-Prof. Dr. Anton Pelinka in seinem Vortrag eine Antwort zu geben.

Buchvorstellung - „In der Stille einer Nacht“

Lesung im Strasserhäusl Laimach nung und sie werden in Adelspaläste eingeladen, die Lieder ihrer Heimat zu singen. Auf diese Weise wird auch „Stille Nacht“ in Deutschland bekannt.

In der

Stille Nacht einer

Historischer Roman Hannes Pramstraller

prahart

Der historische Roman erzählt die wahre und zu Herzen gehende Geschichte der Zillertaler Lerchen, der hochmusikalischen Familie Strasser aus Laimach. Als fahrende Händler und gleichzeitig Gesangsgruppe kommen sie 1831 zu Fuß ca. 800 km bis nach Leipzig. Auf dem Weg dorthin findet ihr Gesang hohe Anerken-

Es wird sicher ein Erlebnis, wenn in dem Haus, in dem diese Familie gelebt hat, ihre Geschichte erzählt wird. Darüber hinaus werden auch die ärmlichen Lebensumstände, in der viele Menschen vor 200 Jahren im Zillertal gelebt haben, geschildert. Termin: Mittwoch 27. Februar, 19.00 Uhr Ort: Strasserhäusl, 6283 Hippach, Laimach 129 Unkostenbeitrag: € 10.Anmeldung: Erwachsenenschule Zell am Ziller, es-zell@tsn.at, Tel. 0650 3925041 um Anmeldung wird gebeten (max. 20 Pers.)

Einladung zum Stammtisch für pflegende und betreuende Angehörige Wir treffen uns auch 2019 wieder jeden dritten Dienstag im Monat, das nächste mal am 15. Jänner im Widum Mayrhofen ab 14.00 Uhr Inhalte der Stammtische: Darüber sprechen – zuhören Mich mitzuteilen und zu wissen, nicht alleine zu sein in einer manchmal schwierigen Situation, gibt mir Kraft. „Etwas“ preisgeben - vertraulich damit umgehen Die Pflege von nahen Angehörigen ist eine sehr persönliche Situation. Gedanken und Gefühle zwischen Ärger und Freude, Abneigung und Zuwendung, Hoffnungslosigkeit und Zuversicht sind ein wesentlicher Belastungsbestandteil. Diese aussprechen zu können in einer Runde des Vertrauens, bringt Erleichterung für mich. Ich habe mein Möglichstes getan Nach dem Einzug in das Seniorenheim meines Angehörigen oder nach seinem Ableben kommen mir noch viele Gedanken ... Geht es euch auch so? Erfahrungen machen Mut Ich glaubte, vieles falsch zu machen und machte es doch sehr oft richtig. Meine Erfahrungen gebe ich gerne weiter. Vielleicht machen sie auch dir Mut. Pflegende Angehörige werden auch als „Experten des Alltags“ bezeichnet. Weitere Termine für 2019: 19.02., 19.03., 16.04., 21.05., 18.06., 17.09., 15.10., 19.11., 17.12. Wir freuen uns auf euer Kommen, gerne können auch pflegende Angehörige von anderen Sprengelgebieten an unseren Stammtischen teilnehmen. Wir bitten um kurze Anmeldung unter Tel.: +43(0)5285 63304-418

Bildungszentrum für Pflegeberufe Schwaz

Tag der offenen Tür

Do., 21. Februar - Bezirkskrankenhaus-Campus Schwaz IAAP-LAUF des MSC ASCHAU

EISRENNEN

Mayrhofen - 17. Februar Auf zahlreiche Teilnehmer freut sich der MSC-ASCHAU 6290 Mayrhofen – Laubichl 144 Eintritt: € 5,-

ZILLERTALER HEIMATSTIMME

Harter Faschingsball Samstag - 2. März

veranstaltet von den Bäuerinnen. Gasthof Hamberg Es spielen "Zillertal Power". Mit großer Tombola.


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VERANSTALTUNGSÜBERSICHT

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FREITAG, 15.02.

VORSCHAU

MAYRHOFEN „Die neue Zillertalbahn“ – Infoveranstaltung im Europahaus, 16.00 bis 20.00 Uhr

MAYRHOFEN, Samstag, 23.02. Manuel Delago - „Parasol Peak“, Europahaus, 20.00 Uhr, https://goo.gl/ Ras6XF, office@europahaus.at

TUX „Tuxer Måcht“ im Mehlerhaus Madseit, 15.00 bis 17.00 Uhr MAYRHOFEN Live-Musik mit „Father & Sons“ im Café „Mo’s“, in Mayrfofen, ab 20.30 Uhr TUX „Tuxer Kinderskitag 2019“ am Hinteranger und Lanersbach, Info-Hotline: 0650 / 2235640

SAMSTAG, 16.02.

SCHLITTERS, Samstag, 23.02. Faschingsball, Festhalle, ab 20.00 Uhr ZELL/ZILLER, Samstag, 23.02. Großer Maskenball, Balleröffnung durch das Prinzenpaar, musikalische Unterhaltung mit der Gruppe „ZPur – Die Zillertaler Musikanten“, Zellerhof/Dorfstadl, 20.30 Uhr

SCHWENDAU Live-Musik mit „Father & Sons“ auf der Granatalm am Penken, ab 12.00 Uhr

HAINZENBERG, Samstag, 23.02. „Freikopfen – Zillertaler Ski Trophy“, Talstation Gerlossteinbahn, Massenstart: 10.00 Uhr, Anmeldung: freikopfen@gmx.at

MAYRHOFEN 2. Mayrhofner Holz-Eisstock-Meisterschaften, Tennis- & Eislaufcenter, Anmeldung: 0660 / 5222556

MAYRHOFEN, Samstag, 23.02 „Penken Battle“, Talstation Gerlossteinbahn, Massenstart: 10.00 Uhr, Anmeldung: freikopfen@gmx.at

SCHWAZ theater"wortauftritt" präsentiert "Zwei Kurzstücke - zwei groteske Szenerien": viel schwarzer Humor und wohldurchdachte, paradoxe Dialoge, Franziskanerkloster, 20.15 Uhr, Reservierungan: 0650 / 3301033

TÄGLICH

TUX Sagenstunde, Jöchlhaus/Madseit, jeden Do. 16.30 Uhr; Führungen durch die Ausstellung mittwochs 15.00 Uhr, donnerstags 10.30 Uhr, spontane Führungen: 05287 / 87668 ZELL/ZILLER Kurs "Fit und gesund durchs ganze Jahr mit dem Dyna-Band, Turnhalle der VS, jeden Montag 19.00 Uhr FÜGEN Schneeschuhwanderung Mo., Mi., Fr., ab 9.00 Uhr Spieljochbahn, Anm.: 0650 / 9303236 ZELL/ZILLER Zillertaler Regionalmuseum, Gruppenführungen - Tel.: 0664 / 1313787 od. 05282 / 4408 TUX "Holz schnitzen" – Bildhauer Leonhard Tipotsch zusehen, Lanersbach vis-à-vis Musikpavillon, Mo. 10.00 – 11.00 Uhr, Fr. 16.00 – 17.00 Uhr KALTENBACH Nachtskilauf auf der Stephan-Eberharter-Goldpiste (Skigebiet Hochzillertal), jeden Freitag bis 22.03., 19.00 Uhr

MAYRHOFEN Besichtigung ErlebnisSennerei Zillertal und SchauBauernhof von 9.00 – 17.00 Uhr

TUX Sportschießen am Schießstand der Schützengilde Tux jeden Montag in der VS Lanersbach von 19.00 bis 22.00 Uhr

SONNTAG, 17.02.

GINZLING „Gletscher.Welten“, Naturparkhaus, Ausstellung wird auf Anfrage geöffnet, 05286 / 5218-1

ZELL/ZILLER Computeria - jeden Donerstag im Wohn- und Pflegeheim von 15.00 bis 17.00 Uhr

MAYRHOFEN IAAP-Lauf – Eisrennen des MSC Aschau, Feld unterhalb der iQ-Tankstelle, ab 10.00 Uhr

HINTERTUX Führung durch den „Natur Eis Palast“ mit Bootsfahrt, Infos unter Tel: 0676 / 30 70 000

Mittwoch, 20.02.

WÖCHENTLICH

STUMM "Arsen und Spitzenhäubchen", Theatersaal Tipotsch, 20.15 Uhr, jeden Montag bis 25.2., Res.: TVB-Büro Kaltenbach 05283 / 2218

UDERNS „Tag der offenen Tür“ – bunter Nachmittag im Caritas-Kindergarten, Caritas-Zentrum Zillertal, 14.00 bis 16.00 Uhr

MAYRHOFEN Pokerturnier in der Edelweiss-Lounge, jeden Montag ab 20.30 Uhr

Donnerstag, 21.02. MILS Sänger- und Musikantentreffen, Hotel Reschenhof, vormittags

FÜGEN HolzErlebnisWelt – Führungen Montag bis Freitag um 9.00, 11.00, 13.00 und 15.00 Uhr

Freitag, 22.02.

HIPPACH Heimatmuseum „Strasserhäusl", Geburtshaus "Strasser Sänger", Anm.: 0676 / 3225522

ZELL/ZILLER "Musik am Berg", junge Tiroler Musiker spielen ihren persönlichen „Heimatsound“ – von Austropop bis zur echten Zill. Volksmusik, Kreuzjoch-Alm, ab 13.00 Uhr

FÜGEN Schaukäserei Fügen, Mo. Fr. 8.00 - 18.00, Sa. 8.00 - 14.00 Uhr, Führungen Mo. - Fr. 10.00 u. 11.00 Uhr mit Käseverkostung, Gruppen auf Vorbestellung

TUX "The colour of snow" – Skishow jeden Mo. in der Hinteranger-Arena Lanersbach, 21.15 Uhr, Nightliner: 20.35 Uhr ab Finkenberg UDERNS EKiZ-Café jeden 1. und 3. Dienstag im Monat bis 18. Juni, Caritas-Zentrum Zillertal, Infos: 05288 / 63848 oder ekiz.zillertal@dibk.at TUX Langlauf-Schnupperkurs für Anfänger, jeden Mo., Treffpunkt: Sport Nenner Outdoor Lanersbach, Anm. bis So., 17.00 Uhr, 05287 / 86112 FÜGEN „Zipfelbob Night Race“, jeden Mittwoch bis 06.03. ab 20.00 Uhr auf der Übungswiese Spieljoch

ZILLERTALER HEIMATSTIMME

UDERNS "Stilltreff" jeden Donnerstag bis 18. Juni von 14.00 bis 16.00 Uhr im Caritas-Zentrum Zillertal, Infos: 05288 / 63848, ekiz.zillertal@dibk.at TUX Kostenloser Skitest jeden Montag bis 10.4., 10.00 Uhr, Servicestation Insider – Bergstation Rastkogelbahn, Ausweis ist mitzubringen FÜGEN Eisdisco, jeden Freitag bis 29.03. am Eislaufplatz bei der Therme, 17.00 bis 20.00 Uhr TUX Ausstellungen, Mehlerhaus Madseit, jeden Fr. bis 26.04. von 13.00 bis 18.00 Uhr, jeden 1. und 3. Freitag „Tuxer Måcht“ von 15.00 bis 17.00 Uhr GERLOS Arena-Skishow, jeden Sonntag bis 10.03., Skiwiese im Ortszentrum, 20.30 Uhr, Eintritt frei TUX Spaß pur in der Playarena, Vorderlanersbach, jeden Samstag bis 26.04. von 13.00 bis 18.00 Uhr FÜGEN Ausstellungen, Museum in der Widumspfiste, Mo. 18.00 - 21.00 Uhr, Mi. 9.00 – 12.00 Uhr, Fr. 16.00 – 19.00 Uhr (letzte Einlässe 45 min. vor Öffnungsende), Voranmeldung: 0650 / 2448028, TVB 05288 / 62262 FÜGENBERG „Fire meets Snow“Show, „Hochfügennacht“ mit Helikopter-Kunstflügen, Skiakrobatik uvm., jeden Do. bis 14.03., Lamarklifte Hochfügen, 21.00 Uhr, Eintritt frei, kostenloser Shuttle-Dienst ab Bahnhof Fügen 20.00 Uhr

Kino Mayrhofen aktuelles Kinoprogramm unter: www.movie-mayrhofen.at

Zillertal TV TV-PROGRAMM 15.02. - 21.02.2019 Zillertal Aktuell Moarhofa Leut – Sepp Kröll auf Zimmereben Teil 3 Wochenmagazin Schnapsbrennen am Trummlerhof


AKTUELL IM ZILLERTAL

KOPF DAS INSERATE WAR DER DER WOCHE TIROLER BAUERNBUNDBALL 2019

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Brandmeldeanlage verhindert Katastrophe

Foto: Feuerwehr Kaltenbach

Brand in Kaltenbach

Die Couch wurde vom Hausmeister aus dem Fenster geworfen

Am Samstag, den 9. Februar, wurde die Feuerwehr Kaltenbach gegen 7.30 Uhr zu einem Brandmeldealarm in einem ortsansässigen Hotel gerufen. Noch bevor die Feuerwehr ausrücken konnte, wurde von der Leitstelle Tirol bekannt gegeben, das es sich laut Anruf des Hotels um einen Zimmerbrand handelte. Sofort ließ Einsatzleiter und Kommandant OBI Christian Ortner Sirenenalarm für Kaltenbach auslösen und die Nachbarfeuerwehren Stumm und Ried im Zillertal nachalarmieren. Da sich der Einsatzort ca. 50 m vom Feuerwehrhaus entfernt befand, konnte auch Rauch aus einem Zimmer im zweiten Stock gesichtet werden. Bei der Erkundung am Einsatzort konnte der

Brand bereits vom Hausmeister gelöscht werden. Somit konzentrierten sich die Einsatzkräfte auf die Kontrolle und Belüftung des Einsatzortes. Die Feuerwehren Stumm und Ried im Zillertal konnten noch auf der Anfahrt storniert werden. Die Ermittlungen der Polizei ergaben, dass der Brand im Zimmer im Bereich der Couch ausgebrochen war. Ein über eine Lampe gehängtes Hemd hatte Feuer gefangen. Verletzt wurde zum Glück niemand, zum Zeitpunkt des Brandausbruches befanden sich die Urlaubsgäste beim Frühstück. Dieser Einsatz zeigte wieder wie wichtig eine automatische Brandmeldeanlage in einem Hotel ist, der Schaden wäre sicherlich höher gewesen, wenn keine Brandmeldeanlage vorhanden gewesen wäre. Im Einsatz standen: - Feuerwehr Kaltenbach (TLFA 200, KLF mit 18 Mann) - Feuerwehr Stumm (auf Anfahrt storniert) - Feuerwehr Ried im Zillertal (auf Anfahrt storniert) - Rotes Kreuz Kaltenbach (1 RTW 2 Mann & Einsatzleiter) - PI Ried im Zillertal (1 Streife 2 Mann/Frau) - Bgm. Klaus Gasteiger

Fotos: Hubert Aschenwald

Foto: Gemeinde Kaltenbach / Klaus Gasteiger

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Im Bereich der Couch (Polizist im Bild) brach der Brand aus

ZILLERTALER HEIMATSTIMME


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GLAUBENSNACHRICHTEN

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RÖM. KATH. PFARRAMT MAYRHOFEN - 15.02. – 24.02.2019 Freitag, 15.02. 19.00 Uhr Aussetzung des Allerheiligsten und stille Anbetung, Beichtgelegenheit 19.30 Uhr Abendmesse f. Friedl Dornauer/f. Elisabeth u. Valentin Obermair/f. Fanny Schennach/f. Hermine, Ferdinand u. Karoline Heim/f. Franz Lengauer/für alle armen Seelen Samstag, 16.02. 19.30 Uhr Vorabendmesse f. Franz, Anna u. Hansjörg Steiner/f. Franz Rauch/f. Georg u. Klara Fernsebner/f. Elisabeth Kröll/f. Marianne Wegscheider/f. Otto u. Theresia Kröll/f. Franz Dornauer/f. Johann Gruber Sonntag, 17.02. - 6. Sonntag im Jahreskreis 10.00 Uhr Pfarrgottesdienst Montag, 18.02. 19.00 Uhr Rosenkranzgebet 19.30 Uhr Abendmesse f. Altbgm. Franz Kröll/f. Maria u. Johann Schmitt/f. Helmut u. Harald Binder/f. Traudl Egger u. Eltern Dienstag, 19.02. 10.30 Uhr Messe im Sozialzentrum f. Rudolf Luxner Mittwoch, 20.02. 7.00 Uhr Frühmesse Freitag, 22.02. 19.00 Uhr Aussetzung des Allerheiligsten und stille Anbetung, Beichtgelegenheit 19.30 Uhr Abendmesse f. Burgi Kaserer u. Eva Polak/f. Hedwig u. Martin Rieser/f. Johann, Magdalena u. Josef Widner/f. Hubert Wechselberger Samstag, 23.02. 19.30 Uhr Vorabendmesse f. Hans u. Trude Eder/f. Billy Dengg/f. Alois Hauser/ für alle armen Seelen Sonntag, 24.02. - 7. Sonntag im Jahreskreis 10.00 Uhr Pfarrgottesdienst www.pfarremayrhofen.at, pfarre.mayrhofen@pfarre.kirchen.net RÖM. KATH. SELLSORGERAUM ZELL/ZILLER – 15.02. – 17.02.2019 Freitag, 15.02. 18.00 Uhr Eucharistische Anbetung und Beichtgelegenheit 19.00 Uhr Abendmesse Samstag, 16.02. - Marien-Samstag 8.00 Uhr Wallfahrermesse in Maria Rast 17.00 Uhr Rosenkranz in der Pfarrkirche Sonntag, 17.02. - 6. Sonntag im Jahreskreis 8.00 Uhr Beichtgelegenheit 8.30 Uhr Pfarrgottesdienst 10.00 Uhr Hl. Messe in Ramsau 19.00 Uhr Abendmesse RÖM. KATH. SEELSORGERAUM STUMM/HART - 16.02. – 17.02.2019 Samstag, 16.02. Stumm: 19.30 Uhr Vorabendmesse (Orgel Hannes Apfolterer) Sonntag, 17.02. - 6. Sonntag im Jahreskreis Hart: 8.30 Uhr Pfarrgottesdienst Stumm: 10.00 Uhr Hl. Amt (Orgel Hannes Apfolterer) Das ewige Licht brennt in Hart f. David Kreutner sen. in Stumm f. Franz u. Maria Rieder RÖM. KATH. SEELSORGERAUM RIED-KALTENBACH - 16.02. – 21.02.2019 Samstag, 16.02. 17.00 Uhr Rosenkranz Sonntag, 17.02. - 6. Sonntag im Jahreskreis 8.30 Uhr Hl. Messe für die armen Seelen

19.00 Uhr Hl. Messe für die Pfarrgemeinde und ein besonderes Anliegen Gestaltung: Chor „Magnifikat“ Das ewige Licht brennt von 17.02. – 23.02. in Ried f. Josef Pfingstl/f. Hilda Mair/f. Hannes Schösser in Kaltenbach f. Josef Zimmermann/f. Aloisia Brugger (Gonga) Donnerstag, 21.02. 19.00 Uhr Aussetzung des Allerheiligesten und Anbetung 19.30 Uhr Heilige für die armen Seelen Gottesdienste im Seelsorgeraum Ried: SO 8.30 und 19.00 Uhr www.seelsorgeraum.ried-kaltenbach.at RÖM. KATH. SEELSORGERAUM UDERNS - 16.02. – 21.02.2019 Samstag, 16.02. 18.30 Uhr Heilige Messe für Pfarrgemeinde Gestaltung: Geschwister Chor „Los a Moll“ Sonntag, 17.02. - 6. Sonntag im Jahreskreis 10.00 Uhr Hl. Messe für die armen Seelen Das ewige Licht brennt v. 17.02. – 23.02. f. Kreszenzia u. Horst Beer/f. Josef Schönherr Dienstag, 19.02. 18.30 Uhr Heilige Messe für die armen Seelen Donnerstag, 21.02. 18.30 Uhr Rosenkranz Gottesdienste im Seelsorgeraum Uderns: SA 18.30 und SO 10.00 Uhr RÖM. KATH. SEELSORGERAUM FÜGEN - 16.02. – 20.02. Samstag, 16.02. 19.30 Uhr Hl. Amt Sonntag, 17.02. 6. Sonntag im Jahreskreis 10.00 Uhr Hl. Amt - musikalisch gestaltet vom Kirchenchor Fügen Mittwoch, 20.02. 16.00 Uhr Hl. Messe im Franziskusheim Donnerstag, 21.02. „Seniorenrastl“ im Fügener Widum v. 15.00 – 17.00 Uhr Gottesdienste im Seelsorgeraum Fügen: SA 19.30 und SO 10.00 Uhr www.seelsorgeraum.uderns.at RÖM. KATH. SELLSORGERAUM TUX - 16.02. – 22.02.2019 Samstag, 16.02. 19.00 Uhr WortGottesDienst Sonntag, 17.02. 10.00 Uhr Heilige Messe für unsere Pfarrfamilie Montag, 18.02. 14.30 Uhr SelbA-Training im Sitzungssaal der Gemeinde Dienstag, 19.02. 16.00 Uhr Rosenkranzgebet um Glück und Segen in unseren Familien Mittwoch, 20.02. 19.00 Uhr Jahrtagsmesse Freitag, 22.02. 19.00 Uhr in VL Heilige Messe RÖM. KATH. SELLSORGERAUM FINKENBERG - 16.02. – 21.02. 2019 Samstag, 16.02. 19.00 Uhr Heilige Messe Das Ewige Licht brennt in dieser Woche für Verstorbene Fam. Klocker, „Leg“ Sonntag, 17.02. 8.30 Uhr Heilige Messe für die Pfarrfamilie

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GLAUBENSNACHRICHTEN

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Pfarre Mayrhofen

Donnerstag, 21.02. 18.30 Uhr Rosenkranz für die Kranken 19.00 Uhr Heilige Messe EVANGELISCHE PFARRGEMEINDE JENBACH/ZILLERTAL Martin-Luther-Platz 1, 6200 Jenbach, Tel/Fax 05244 / 62448 E-Mail: jenbach@evang.at, www.evangelisch-jenbach.at Wir laden herzlich ein, am Sonntag, 17.02., um 10.00 Uhr zum Gottesdienst in der Erlöserkirche in Jenbach. CHRISTLICHE GEMEINDE Pastor Detlef Kohl, Tel. 0676 / 91 64 289 Gottesdienste finden in der Polytechnischen Schule Mayrhofen statt. 
 Sonntag: 10.30 Uhr in Englisch und 17.30 Uhr in Deutsch. 
 Diese Gottesdienste falls nötig auch bilingual. Freitag: 19.30 Uhr Bibelstunde in Deutsch und Englisch. www.christliche-gemeinde-mayrhofen.at

50. Geburtstag von Pfarrer Mag. Jürgen Gradwohl Mayrhofens Ortspfarrer Jürgen Gradwohl feierte seinen 50. Geburtstag.

In würdigem Rahmen mit 55 Ministranten und beachtlicher Anzahl von Gratulanten konnte unser Pfarrer Mag. Jürgen Gradwohl am Sonntag, den 10. Februar, seinen runden Geburtstag feiern. 2016 folgte Mag. Jürgen Gradwohl Pfarrer Mag. Alois Moser als Seelsorger nach und eroberte mittlerweile die Herzen der Mayrhofner und Brandberger.

NEUAPOSTOLISCHER GOTTESDIENST Sonntag, 17.02., um 9.30 Uhr im Europahaus in Mayrhofen JEHOVAS ZEUGEN Biblischer Vortrag am Sonntag, 18.00 Uhr "Das Seufzen der Menschheit - Wann wird es enden?" Königreichssaal Uderns, Dorfstraße 20 Alle Zusammenkünfte sind öffentlich und kostenlos. E-Mail: max.tinello@gmx.at, www.jw.org

Anbei einige Foto-Impressionen zum gelungen Fest. Fotos: Hubert Aschenwald

Wir gedenken unserer Verstorbenen Evi Bidner geb. Pfister Gastwirtin vom Alpenhof Kristall 3. Februar 2019 89. Lj. Mayrhofen Ignaz Schwarz „Naz“ 6. Februar 2019 83. Lj. Tux

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AKTUELL IM ZILLERTAL

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Interview

Sechs Fragen ... ... an den Komponisten, Perkussionisten, Hangspieler und Profimusiker Manu Delago, der am 23. Februar mit „Parasol Peak“ und seiner Band erstmalig im Zillertal, im Europahaus Mayrhofen gastiert. zum Klingen zu bringen. Glücklicherweise hatte ich ein Team von absoluten Ninjas, die nicht nur fit waren, sondern großartige Musiker sind und die Situation fabelhaft gemeistert haben. G.G.: Zu den Erfordernissen musikalischer und körperlicher Natur gab es da Reibungspunkte unter den sechs Interpreten?

Die Allmacht der Inspiration des Komponisten sowie die Erfordernisse an den Spieler und an das Instrument hatte Ludwig van Beethoven für seine Kompositionen mit einem Zitat auf den Punkt gebracht. Dieser meinte: „Als ich dieses Stück komponiert habe, war ich mir der Inspiration vom allmächtigen Gott bewusst. Glauben Sie, ich kann auf Ihre kümmerliche kleine Geige Rücksicht nehmen, wenn er zu mir spricht?“ Gerda Gratz: Ist man sich als Komponist und Musiker immer der schöpferischen Kraft der Musik bewusst und was war der Ausgangspunkt deiner künstlerischen Kreativität in Hinblick auf „Parasol Peak“? Manu Delago: Parasol Peak war für mich in vielen Hinsichten ein Schritt zurück zu den Wurzeln. Zum einen ging es geografisch zurück nach Tirol, aber auch

musikalisch spielten wir rein 'akustische' Musik, also ohne Electronics oder Strom. Ich ließ mich von vielen Klängen der Natur inspirieren und baute Wasser, Wind, Bäume und Steine als Instrumente ein. Und trotzdem denke ich, dass uns etwas völlig Neues und Einzigartiges gelungen ist. G.G.: Das kümmerliche kleine Musikinstrument, wie es Beethoven bezeichnete, in der Weite der hochalpinen Landschaft bei „Parasol Peak“. Demnach scheint es ja eine verschwindende Präsenz eines Klangkörpers in Anbetracht der Dimension der Landschaft zu sein. Der Mensch und das Instrument ausgesetzt den Elementen der Natur. Wie sieht Manu Delago diese beiden Welten, die Herausforderungen, die bei einem solchen Werk wie bei „Parasol Peak“ aufeinanderprallen? Manu Delago: Nicht nur die Instrumente sind dort klein, auch

wir Menschen wirken wie Ameisen wenn man sich die Filmaufnahmen aus der Luft ansieht. Bei Parasol Peak war es mir wichtig, der Natur mit möglichst viel Respekt zu begegnen. Der Großteil der Musik ist sehr ruhig angelegt, vor allem die Stücke hoch oben, oder bei der nächtlichen Aufnahme. Ich wollte keine Tiere und Pflanzen stören, und auch kein Eis durchbrechen. G.G.: Zu den Instrumenten selbst, gab es da Probleme diese in die rechte Tonlage zu versetzen? Es ist ja schon ein Unterschied, ob man in einem Konzertsaal spielt oder unter freiem Himmel wie im Herbst 2017 in den Stubaier Alpen, wo ihr fünf Tage unterwegs ward. Manu Delago: Für die Bläser und Streicher war es eine riesige Herausforderung, unter diesen Umständen, bei Temperaturen um den Gefrierpunkt, ihr Instrument auf dem üblichen Niveau

ZILLERTALER HEIMATSTIMME

Manu Delago: Es hat auf jeden Fall einige 'haarige' Momente gegeben. Zum einen die körperliche Anstrengung kombiniert mit wenig Schlaf und den kalten Temperaturen, zum anderen waren einige Passagen am Berg technisch nicht einfach zu meistern, vor allem mit großen Musikinstrumenten am Rücken. Aber wir haben uns gegenseitig motiviert, uns gegenseitig geholfen, und das hat die Gruppe bzw. das musikalische Ensemble noch näher zusammengebracht und das gemeinsame Spielen emotionaler gemacht. G.G.: Im Nachhinein, ein Anreiz wieder einmal so ein Projekt in Angriff zu nehmen? Wäre das Zillertal nicht auch ein guter musikalischer Boden für ein weiteres zeitgenössisches Werk, das Manu Delagos Handschrift trägt? Das musikaffine Zillertal, das nach wie vor als das aktivste Tal der Welt gilt, und Manu Delago als Botschafter für eine ganz besondere musikalische Symbiose unter Einbeziehung der einzigartigen Landschaft und der Kulturschaffenden? Eine neue zeitgenössische, musikalische Botschaft aus dem Zillertal? Manu Delago: Ich war schon des Öfteren im Zillertal unterwegs und schätze die Bergwelt, allerdings war Parasol Peak ein einmaliges Projekt und ich habe


AKTUELL IM ZILLERTAL nicht vor, etwas Ähnliches zu wiederholen. Aber privat wird es mich sicherlich noch oft in die Zillertaler Berge verschlagen. G.G.: Wie schaut der Tourneeplan für 2019 aus? Manu Delago: In diesem Jahr stehen zwei USA-Touren an, sowie eine große Europa-Tournee im Herbst. Außerdem werde ich im Sommer sämtliche Festivals in ganz Europa spielen, bzw. vorher auch vereinzelte Konzerte im deutschsprachigen Raum. Kurz vor dem Zillertal spielen wir in der Philharmonie Köln. Herzlichen Dank für das Interview!

Gerda Gratz Chefredaktion Zillertaler Heimatstimme

Warum Europahaus Geschäftsführerin Stefanie Thurner Manu Delago ins Zillertal eingeladen hat und ihm dort ein eine große Bühne geben wird, lesen Sie nachfolgend:

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„Ich kenne Manu noch aus meiner Zeit am Tiroler Landeskonservatorium und ich verfolge seitdem, wie er durch die Weltgeschichte tourt. Das Hang als Musikinstrument fasziniert mich, und die Musik, die Manu damit macht, berührt mich. Als ich von „Parasol Peak“ gehört habe, war mein erster Gedanke: Der muss zu uns ins Europahaus! Warum? Weil für mich das Zillertal und Mayrhofen für zwei wesentliche Dinge stehen: Zum einen ist das Zillertal für seine musikalische Vielfalt bekannt – zum anderen wird es als das „aktivste Tal der Welt“ bezeichnet und bietet zahlreiche Möglichkeiten am Berg. Manu bringt mit „Parasol Peak“ diese beiden Kernfacetten des Zillertals auf den Punkt und spiegelt dabei die ursprünglichen Facetten und Leidenschaften der Zillertaler wider. Darüber hinaus verbinde ich mit dem Europahaus auch eine Vielfalt – diese Vielfalt möchte ich ebenfalls gerne musikalisch ins Haus bringen. Und Manu ist der erste Musiker."

Tipps und Tricks zum Steuerausgleich

AK lädt zum Infoabend Was können Sie von der Steuer abschreiben? Wichtige Infos zur Arbeitnehmerveranlagung erhalten alle Interessierten beim praxisnahen Vortrag „Tipps und Tricks zum Steuerausgleich“ am Donnerstag, 21. Februar, um 19 Uhr in der AK Schwaz. Ein AK-Steuerexperte erklärt, wie sich Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer Bares sparen können. Noch immer holt sich nur jeder dritte Arbeitnehmer die zu viel bezahlten Steuern vom Finanzamt zurück. Dabei kann eine Gutschrift beim Steuer-

ausgleich mehrere Hundert Euro bringen! Überwinden Sie also Ihre Scheu vor dem Ausfüllen des Formulars. Beim kostenlosen Vortrag „Tipps und Tricks zum Steuerausgleich“ erhalten Sie die wichtigsten Informationen zur Arbeitnehmerveranlagung und viel hilfreiche Unterstützung. Sie werden überrascht sein, was Sie alles geltend machen können! Anmeldung erforderlich unter 0800/22 55 22 – 3737 oder schwaz@ak-tirol.com

Ausgezeichnet mit dem AMA-Gütesiegel

Neu bei SPAR: die TANN-Kaiserwurzen aus Tirol Foto: SPAR

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Die neuen Kaiserwurzen, hergestellt im modernen TANN-Frischfleischbetrieb in Wörgl nach traditionellem Rezept, sind eine typische Tiroler Spezialität und dürfen bei keiner „Marend“ fehlen. Ausgezeichnet mit dem AMA-Gütesiegel sind diese ab sofort bei SPAR, EUROSPAR und INTERSPAR sowohl abgepackt als auch in der Feinkost erhältlich.

methoden. Das bewahrt den einzigartigen Geschmack“, erklärt SPAR-Geschäftsführer Dr. Christof Rissbacher. Auf den Einsatz von Farbstoffen und Geschmacksverstärkern wird verzichtet, die Kaiserwurzen sind zudem glutenund laktosefrei. Genau das Richtige für eine kleine Mahlzeit zwischendurch, durch die praktische Verpackung auch ideal für unterwegs.

Die typisch würzigen Rohwürste werden aus Schweineund Rindfleisch hergestellt. Das Fett vom Schwein ist für die Saftigkeit der Wurst verantwortlich. Das verwendete Fleisch kommt zu hundert Prozent aus Österreich und wird von den Metzgermeistern im Frischfleischbetrieb in Wörgl nach handwerklicher Tradition zu den TANN-Kaiserwurzen veredelt.

Tiroler Kaiserwurzen für kaiserlichen Genuss Kaiser Maximilian (14591519) schätzte die einfache Kost. Er war als kleiner Esser, aber großer Feinschmecker bekannt. Besondere Leckerbissen ließ er oft von weit her holen. Die „Tiroler Kaiserwurzen“ hätte seinen kaiserlichen Gaumen mit Sicherheit erfreut.

Einzigartiger Geschmack Das ausgeprägte Aroma erhalten sie durch eine aufwendige Räucherung und Trocknung. „Wir setzen auf eine schonende Reifung, indem unsere Kaiserwurzen mild über Buchenholz geräuchert werden. So haben es früher die Bauern zuhause in ihren Räucherkammern gemacht. Wir verknüpfen in Wörgl das alte Handwerk mit modernsten Produktions-

ZILLERTALER HEIMATSTIMME

Qualität der Marke TANN Im heurigen Frühjahr hat SPAR am Standort Wörgl den modernsten Frischfleisch-Produktionsbetrieb in Mitteleuropa eröffnet. Pro Jahr werden dort über 9.000 Tonnen Frischfleisch und Wurstspezialitäten erzeugt. Seit 1963 stellt SPAR unter der Marke TANN feinste Fleisch- und Wurstspezialitäten her. TANN ist heute Österreichs größter Fleisch- und Wurstwarenproduzent. PR


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KOPF G'FREIDIG INSERATE DER WOCHE G'SUND

KOPF GUAT,zESSEN INSERATE DER WOCHE AUS DEM ZILLERTAL

Schwarzer Rettich

Knollenziest

scharfe Heilpflanze

Gemüse-Raritäten aus dem Zillertal

Der Schwarze Rettich zählt zu den ältesten Kulturpflanzen der Menschheit. Er lässt sich bis etwa 2000 Jahre vor unserer Zeitrechnung bis zu den Ägyptern zurückverfolgen. Die Inhaltsstoffe haben eine reinigende, schleimlösende, beruhigende, antioxidative, antibakterielle, krampflösende, harntreibende und krebshemmende Wirkung auf den Organismus. Ein wahrer „Segen“!

Herkunft und Beschreibung: Der Knollenziest (Stachys affinis) gehört wie alle Ziest-Arten zur Familie der Lippenblütler (Lamiaceae). Sein ursprüngliches Verbreitungsgebiet liegt in China und Japan – daher auch seine weiteren Bezeichnungen "Japanische Kartoffel" oder "Chinesische Artischocke". Ende des 19. Jahrhunderts wurde der Knollenziest in Frankreich eingeführt. Als Wurzelgemüse war er lange Zeit sehr beliebt, geriet dann aber in Vergessenheit. Heute finden wir ihn bei „Guat,zEssen“ im Permakulturgarten in Stumm, wo er nun schon seit drei Jahren angebaut und im Restaurant zu Köstlichkeiten veredelt wird.

Die typische Schärfe kommt von den schwefelhaltigen Senfölen. Die scharfe Knolle enthält reichlich Vitamin C, Vitamin B1, Vitamin B2, Vitamin A, Magnesium, Selen, Kalium, Allylsenföl, Glukosinolate, Raphanol, Glukoraphain, Senfölglykosid sowie Rhodanwasserstoffe. In der Naturheilkunde findet er Anwendung bei: Skorbut, Rheuma, Gicht, (Krampf-)Husten, Bronchitis, Heiserkeit, Verdauungsstörungen und Gallenleiden, Krebserkrankungen, gegen schlechte Bakterien und Pilze.

Zillertaler Tourismusschulen

Die Natur bringt uns den schwarzen Rettich genau im richtigen Moment. In der kalten Jahreszeit hilft er uns, Katarrhe der oberen Luftwege gar nicht erst aufkommen zu lassen.

Weltmeister betreuen in Aare

Hustensaft mit Honig: Schwarzen Rettich mit Schale in dünne Scheiben schneiden und mit Honig zudecken. Zugedeckt 8-12 h ziehen lassen. Vom Rettich-Sirup alle 1-2 h einen EL nehmen.

Nach Praxiseinsätzen bei zahlreichen Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen wurden die „Zillertaler Tourismusschulen“ neuerlich von der Tirol Werbung eingeladen, die kulinarische und gastronomische Betreuung im „Tirol Berg“, dem absoluten „Hotspot“ bei der Alpinen Ski-WM

Mehrmals wöchentlich können wir ihn in kleineren Mengen in unsere Salate reiben. Unter frischem Wasser gut gebürstet und dann fein MIT der Schale aufreiben. So bleiben alle seine guten Wirkstoffe erhalten. Er „peppt“ milde Salate wie Chinakohl, Fenchel oder Weißkraut genussvoll auf. Die scharfe Knolle ist unempfindlich. Wir können sie wochenlang in einer Frischhalte-Box knackig halten. In Sand gelagert bleibt sie im Keller bis zu einem halben Jahr frisch. (In Bio-Roh-Qualität z. B. bei Hofer). Schwarzer Rettich-Salat mit Walnüssen: 1 mittlerer Rettich mit Schale gut gebürstet und 1 Apfel, beide grob gerieben, (Spritzer Zitrone), 1 Handvoll Wallnüsse grob gehackt. Mit folgender Marinade mischen: 3 EL Olivenöl, kaltgepresst, 1-2 EL Apfelessig, 2 EL Sauerrahm, 2 EL Sahne, Kristallsalz, Pfeffermühle,1-2 EL Maggikraut (auch gefroren) oder Petersilie. Mehr Rezepte unter: www.genussvollgesund.com Gabriela Gasser, Gesundheitsberaterin GGB, www.genussvollgesund.com, 0664 – 249 28 29 Quellen: Fitundgesund.at

ZILLERTALER HEIMATSTIMME

in Aare, zu übernehmen. Als gastronomische Botschafter unseres Landes haben es sich die Schüler/-innen und Lehrpersonen zum Ziel gesetzt, den „Tirol Berg“ zur besten „Location“ dieser Ski-WM zu machen und „Gold“ für die Tiroler Gastlichkeit und Herzlichkeit zu holen.

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AKTUELL IM ZILLERTAL

GESUNDHEIT

Zillertaler Tourismusschulen

Unsere Schule beim 22. Nightrace in Schladming Foto: IStock

Fotos: Zillertaler Tourismusschulen

Gesunde Zähne, strahlendes Lächeln!

Zum bereits zwölften Mal war unsere Schule beim legendären Nachtslalom auf der Planai in Schladming vertreten: Auch im heurigen Schuljahr stellte das Mitwirken der Klassen 4HLTa und 4HLTb im VIP-Bereich der Hohenhaus Tenne ein Highlight im fachpraktischen Unterricht dar. Einmal mehr gelang es den Schüler/-innen, die zahlreichen Gäste von ihrer Professionalität und Gastlichkeit zu überzeugen. Ein besonderer Dank für die langjährige Kooperation mit den ZTS gilt dem Besitzer der Tenne, Herrn Hermann Egger.

Statements vonseiten der mitwirkenden Schüler/-innen: Valentina Keiler und Marietta Koch, 4HLTb: In Schladming „on top“ zu arbeiten, war für uns eine einzigartige Erfahrung. So hautnah beim Rennen mitfiebern zu dürfen, ist ein Erlebnis wert, und auch das Bedienen der Gäste genossen wir sehr.

Sophia Moser, 4HLTa: Ich durfte gemeinsam mit meinen Mitschülern die Gäste „on top“ im WM-Saal der Hohenhaus Tenne mit einem ausgezeichneten Menü versorgen. Die Stimmung des Nightraces mitzuerleben, war ein wirkliches Erlebnis.

Julia Pfister und Lara Moser, 4HLTb: Die Zeit in der Hohenhaus Tenne war für uns alle ein unglaubliches Erlebnis - innen wie außen herrschte eine atemberaubende Stimmung. Wir, die 4HLTb, sind dankbar, bei diesem großartigen Event mit-

Florian Razenberger, 4HLTb: Die Hohenhaus Tenne war eine unglaubliche Location. Obwohl es manchmal etwas stressig wurde, herrschte immer eine super Arbeitsatmosphäre, und wir hatten gemeinsam viel Spaß. Ich bin sehr dankbar für diese Tage!

gewirkt haben zu dürfen.

Schöne Zähne fördern nicht nur unser generelles Wohlbefinden, ein strahlendes Lächeln zählt auch zu den wichtigsten Merkmalen der Ästhetik. Im Zusammenhang mit Zahngesundheit taucht immer häufiger der Begriff Nanosilber auf. Klinische Studien zeigen, dass Zahncremen mit Microsilber – wie zum Beispiel die natürliche Microsilber-Zahncreme der Firma Novacare – eine 3-fach Prophylaxe-Wirkung gegen bakteriell bedingte Gingivitis, Parodontitis und Karies aufweisen. Das Microsilber tötet zum einen Keime direkt am Zahnplaque ab und beugt somit auf natürlichem Wege der Vergrößerung des schädlichen Biofilms vor, zum anderen bekämpfen die Silber-Partikel bis zu 14 Stunden nach dem Putzen hartnäckigen Zahnbelag und sorgen dadurch für eine langanhaltende und nachweisliche Wirkung. Zusätzlich erreicht die verflüssigte Zahncreme Stellen im Mund, wo die Bürste nicht hinkommt und schützt die Zähne auf diese Weise umfassend. In Kombination mit den Spezialzahnbürsten der Firma Nano-B, die über hochentwickelte, mit Silber veredelte Borsten verfügt, wird eine optimale, maximale Zahnreinigung erreicht. Die antibakteriellen Borsten reinigen, ähnlich wie Zahnseide, auch in den Zahnwzischenräumen. Die lebensmittelechte Silberimprägnierung sorgt für einen höchst sterilisierenden Effekt. Bitte lächeln! www.rieser-malzer.at facebook.com/RieserMalzer

Schülerinnen beim Service

Schülerinnen mit Besitzer Hermann Egger und Stefanie Brunner

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AKTUELL IM ZILLERTAL

KOPF LEUTE INSERATE DER VONWOCHE HEUTE

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TirolBerg Aktuell – Aare 2019:

Fotos: Tirol Werbung/Erich Spiess

Das Zillertal tischt auf

Willi, Michael und Angie (Pizzeria zum MUG) - und Hermann

Das Zillertal lud rund 30 Journalisten, Blogger und Influencer aus Skandinavien zum Kaiserschmarrn-Kochen in den TirolBerg in Aare.

Im TirolBerg in Aare werden aktuell nicht nur die Spitzensportler gefeiert. Die Plattform wird von zahlreichen alpinen Partnern genützt – ebenfalls aus der Wirtschaft. Auch das Zillertal ist aktiv im Aufbau neuer Kontakte.

Goldene Hochzeiten in Bruck

Den rennfreien Donnerstag nützte etwa das Zillertal, um fast 30 Journalisten, Blogger und Influencer aus Skandinavien einzuladen. Neben Eisstockschießen stand ebenso eine ganz besondere kulinarische Herausforderung auf dem Programm: Unter Führung der beiden Bergsteigerlegenden, dem Finnen

Veikka Gustafsson und dem Zillertaler Peter Habeler, wurden beim gemeinsamen Kaiserschmarrn-Kochen Bike&Hike-News aus dem Zillertal aufgetischt. Beate Kassner, Geschäftsführerin der Zillertal Tourismus GmbH, ist begeistert: „Der TirolBerg bietet uns die perfekte Atmosphäre, um neue Kontakte zu knüpfen. Wir freuen uns, wenn wir die neu gewonnenen Freunde im Sommer bei uns daheim im Zillertal begrüßen, um gemeinsam die Leidenschaft für Bergsport und Natur verbunden mit der Zillertaler Gastfreundschaft genießen zu können.“

Fotos: Hubert Aschenwald

Teilnehmerinnen der Aschauer Dorfmeisterschaft

Teilnehmer der Aschauer Dorfmeisterschaft

Peter Habeler, Beate Kassner und Veikka Gustafsson (v. l.)

ZILLERTALER HEIMATSTIMME


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ZILLERTALER GEMEINDEGESCHEHEN – EIN RUNDBLICK VON TUX BIS STRASS ERWACHSENENSCHULE TUX

KINDER UND JUGEND Kleinkindturnen für 2-5-Jährige € 40,- ; bei Geschwister - 15 % Rabatt Beginn und Dauer: Freitag, 15.03., 15:00 Uhr, 8 Nachmittage, /1 ÜE Leitung: Petra Müller, Kindergartenpädagogin

Kursprogramm Frühjahr 2019 KULINARISCHES Klein und fein Termin: Leitung:

€ 28,- ; Materialkosten extra Montag, 08.04., um 19:00 Uhr, 1 Abend, 4 ÜE Roland Rainer

Haltungsturnen für Vorschulkinder Kostenfrei! Beginn und Dauer: Donnerstag, 07.03., 9:00 Uhr, 5 Vormittage/1 ÜE Leitung: Brigitta Egger, Fitlehrwart

Flammkuchen und Quiche € 28,- ; Materialkosten extra Termin: Montag, 29.04., um 19:00 Uhr, 1 Abend, 4 ÜE Leitung: Andreas Geisler

Schnupperstunde: Ringen Freistil Kostenfrei! für Kinder ab 7 Jahre Termin: Freitag, 05.04., 18:00 Uhr, 1 Nachmittag, 1 Std. Leitung: Serjo Alacev

Obst und Gemüse schnitzen € 25,- ; Materialkosten extra Termin: Montag, 13.05., um 19:00 Uhr, 1 Abend, 4 ÜE Leitung: Andreas Geisler

Ringen Freistil Termin: Leitung:

“Eppas Kasigs“ Termin: Leitung: Ort:

SONSTIGES Nähen für Anfänger € 15,Beginn und Dauer: Montag, 01.04., 19:30 Uhr, 1 Abend, 4 ÜE Leitung: Marion Pfister

€ 28,- ; Materialkosten extra Montag, 20.05., um 19:00 Uhr, 1 Abend, 4 ÜE Daniel Neurauter Hotel zum grünen Tor, Juns

Männerabend-,,heit koch i“ € 28,- ; Materialkosten extra Termin: Montag, 27.05., um 19:00 Uhr, 1 Abend, 4,5 ÜE Leitung: Daniel Neurauter Ort: Hotel zum grünen Tor, Juns SPORT UND GESUNDHEIT Fit is a Hit € 55,-; Einstieg jederzeit möglich! Beginn und Dauer: Montag, 25.02., 16:15 Uhr, 10 Nachmittage/1 Std. Leitung: Brigitta Egger, Fitlehrwart Ganzkörpertraining € 45,Beginn und Dauer: Mittwoch, 27.02., um 19:30 Uhr, 7 Abende/1,5 ÜE Leitung: Lisi Aschenwald, Fitness & Gesundheitstrainer ZUMBA € 70,- ; mind. 15 Teilnehmer Beginn und Dauer: Donnerstag, 28.02., 19:30 Uhr, 10 Abende/1 Std. Leitung: Alexandra Heim-Erler Wassergymnastik Beginn und Dauer: Ort: Leitung:

€ 77,- ; inklusive Schwimmbadbenützung Sonntag, 03.03., um 19:00 Uhr, 7 Abende/1 ÜE Hotel Vierjahreszeiten, Hintertux Brigitta Egger, Fitlehrwart

Energie tanken für den Alltag € 95,- ; € 11,- pro Abend Termin: Dienstag, 12.03., um 19:00 Uhr, 10 Abende, 1,5 ÜE Ort: Aula VS Tux; Kissen und Decke mitbringen Leitung: Mike Eberl, Naturenergetiker Powergymnastik € 60,-, mind. 10 Teilnehmer Beginn und Dauer: Mittwoch, 24.02., um 19:30 Uhr, 8 Abende/1,5 ÜE Leitung: Brigitta Egger, Fitlehrwart

€ 25,Freitag, 26.04., 18:00 Uhr, 5 Nachmittag, 1 Std. Serjo Alacev

Schnuppertreffen: Tabletkurs für Senior/innen kostenlos Beginn und Dauer: Donnerstag, 04.04., 14:00 Uhr, 1 NM , 2 ÜE Leitung: Trainer vom KBW Tirol Tabletkurs für Senior/innen € 48,Beginn und Dauer: DO 11.04., 25.04. und 02.05. 14:00 Uhr, 3 NM , 2 ÜE Leitung: Trainer vom KBW Tirol (mind. 8, max. 12 Teilnehmer) Nähen von Kinderbekleidung € 40,Beginn und Dauer: Montag, 06.05., 19:00 Uhr, 2 Abende, 3 ÜE Leitung: Marion Pfister Energiewende – auch in Tirol? € 10,Beginn und Dauer: Montag, 06.05., 19:00 Uhr, 1 Abend, 2,5 ÜE Ort: Aula VS Tux Leitung: Sepp Rinnhofer REPAIR CAFÉ freiwillige Spenden Termin: Samstag, 11.05., Zeit: 14:00 - 17:00 Uhr Veranstalter Gemeinde Tux, Erwachsenenschule Tux Unterrichtsräume: Falls nicht anders angegeben, finden die Kurse in der NMS Tux statt. Anmeldung: Egger Brigitta, Juns 629, 6293 Tux Tel. : 0664/5706261, es-tux@tsn.at www.erwachsenenschulen.at/tux

SPRACHEN Deutsch als Fremdsprache € 70,-; inkl. Unterrichtsmaterial Beginn und Dauer: Dienstag, 05.03., 19:00 Uhr, 5 Abende/2 ÜE Leitung: Jasmin Wechselberger (mind.10 Teilnehmer)

BAUERNWEISHEITEN

Englisch für Wiedereinsteiger € 70,-; inkl. Unterrichtsmaterial Beginn und Dauer: Donnerstag, 07.03., 19:00 Uhr, 5 Abende/2 ÜE Leitung: Jasmin Wechselberger INFOABEND Nutzpflanze Hanf Beginn und Dauer: Ort: Leitung:

kostenlos Mittwoch, 13.03., 19:00 Uhr, 1 Abend, 2,5 ÜE Aula VS Tux Alexander Pecar und Martin Höllwarth

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Ist der Februar trocken und kalt, kommt im Frühjahr Hitze bald.

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ZILLERTALER GEMEINDEGESCHEHEN

GRATULATIONEN

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Volksschule Finkenberg

TUX GRATULIERT

Wintersporttage

Am 2. Februar konnte Herr Wilhelm Geisler seinen 80. Geburtstag feiern. Foto: Gemeinde Tux

Bürgermeister Simon Grubauer überbrachte die besten Glückwünsche. Die Gemeinde und die Pfarrgemeinde Tux wünschen dem Jubilar noch einmal alles erdenklich Gute, vor allem aber Gesundheit und noch möglichst viele Jahre im Kreise seiner Angehörigen.

DANKE! Bei der Vollversammlung der Arge Höhenwege am Freitag, den 1. Februar, im Mehrzweckhaus Ginzling, übergab Ortsvorsteher Rudolf Klausner ein Geschenk an den scheidenden Arge-Obmann Horst Rass und bedankte sich im Namen der Arge Höhenwege für die geleistete Arbeit in den letzten Jahren. Zukünftig übernimmt OV Rudolf Klausner die Funktion des Obmannes und leitet somit die Arge Höhenwege.

So viel Schnee und herrliches Wetter - das konnten die Schüler der 2. Klasse und Lehrpersonen der Volksschule Finkenberg bei einer Schneeschuhwanderung so richtig genießen! Die Dinoschuhe wurden angeschnallt und los ging das Abenteuer. Nach einer tollen Wanderung konnten alle zum Abschluss noch den Hang mit den Rutschblättern herunterrutschen. Die Kinder der 1. Klasse gingen in der Turnstunde zum Kinderlift Dornau. Dort wurden verschiedene Übungen gemacht und mit viel Freude der Skivormittag genossen. Das Highlight der Wintersporttage waren die Skitage, die kurz vor den Semesterferien stattfanden. Unterstützt wurden wir von den Skilehrern Hansi, Franzi, Angie und Moni der Skischule Sunny. Die Kinder konnten dabei viele lehrreiche Übungen machen, ihr Können verbessern, aber vor allem der Spaß und die

Freude dabei waren riesengroß. Wir möchten uns ganz herzlich bei Hanspeter und Nikola Pendl mit Team für die perfekte Organisation des Skikurses bedanken. Ein besonderer Dank gilt der Gemeinde Finkenberg mit allen Gemeinderäten und Bürgermeister Andreas Kröll, die heuer wieder die kompletten Kosten der Skischule übernommen haben. Ein herzliches Dankeschön gilt auch der Sparkasse Schwaz, Filiale in Mayrhofen, für die ÖSV-Schülerschutzversicherung aller Schüler und Lehrpersonen. Weiters möchten wir uns für die sehr gute und reichliche Verköstigung herzlich bei der Penkentenne bedanken. Ein großer Dank gilt außerdem den Finkenberger Bergbahnen, die die Wintersporttage der Volksschüler mit Gratiskarten unterstützten und auch allen Mamas und Papas für die Zeit und Hilfe bei den Skitagen!

BRANDBERG GRATULIERT Die Gemeinde Brandberg gratuliert: Frau Gruber Maria, Pignellen 1, 6290 Brandberg, zur Vollendung des 89. Lebensjahres am 20. Februar. Herzlichen Glückwunsch! Der Bürgermeister

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Fotos: VS Finkenberg

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GRATULATIONEN

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Herzliche Gratulation!

Viel Gesundheit, Glück und Gottes Segen!

Gemütliche Geburtstagsrunde: 70er-Jubilar und Enkelkinder, Walter mit Nici, Bgm. Monika Wechselberger, Gernot Hafner und Isabella (v. l.)

Die Töchter Maria und Doris freuten sich über die schöne Familienfeier

Die BMK und Marktgemeinde überbrachten die herzlichsten Geburtstagswünsche

Helmut Tramnitz, Egon Trinkl, Hannes Apfolterer und Gernot Hafner

Am frühen Abend des vergangenen Freitags feierte Herr Apfolterer Hermann im behaglichen Restaurant Edelweiß seinen 90er. Hier reihte sich die Marktgemeinde zusammen mit einer Abordnung der Bundesmusikkapelle – vertreten durch Obmann Andreas Schmid und Helmut Tramnitz – in die Reihe von Gratulanten, die mit warmen Worten das öffentliche Wirken des Jubilars mehrmals betonten. Dabei erfreuten musikalische Anekdoten den Jubilar, war er doch jahrzehntelanges Mitglied in der Bundesmusikkapelle Mayrhofen. Daneben bezauberten die reizenden Enkelkinder ihren Opa, die sich extra fesch herausgeputzt hatten. Ein schöner Abend mit erfrischender Unterhaltung!

Sahne! Dir und deinen Töchtern herzlichen Dank für die freundliche Bewirtung! Lieber Friedl, da du viele Jahre als Gemeinderat tätig warst, darf ich dir im Namen der Marktgemeinde die aufrichtigsten Glückwünsche offiziell überbringen und dir noch einmal für die ehrenamtlich geleisteten Stunden, die der Allgemeinheit zugute gekommen sind, „dole Vergelt's Gott tausendmal sågn“. Schön wars bei euch! Danke … Eure Bürgermeisterin, Monika Wechselberger

Lieber Hermann, die Marktgemeinde Mayrhofen möchte diese Zeilen nicht nur nutzen, um dir zum Geburtstag die herzlichsten Glückwünsche zu übermitteln, sondern dir für deine Arbeit, die du für Vereine und damit für die Öffentlichkeit gewirkt hast, herzlich zu danken. Für die kommenden Jahre wünschen wir alles erdenklich Gute! Einen Tag später ging's in Richtung Hollenzen, Hausnummer 101. Dort feierte Herr Friedrich Hochmuth seinen 70er. In seiner gemütlichen Küche wurde der Jubilar besungen und beglückwünscht. Es ging lustig zu, ein Schnapsl – oder waren es zwei? – wurde getrunken und köstliche Kuchenarrangements, von der Hausherrin persönlich gebacken, verzehrt. Liebe Rosina, die kleinen Stanitzel und frischen Schaumrollen waren erste

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50 LIEBER MARTIN Alles Liebe und vor allem viel Gesundheit, das wünscht dir deine Familie. bez. Anz.


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Orts- und Nachtstreife Mayrhofen

Stets für die Sicherheit im Einsatz! Die beauftragte Orts- und Nachtstreife der Marktgemeinde Mayrhofen ist seit Ende Dezember wieder im Einsatz, um für Ruhe und Ordnung zu sorgen und gegen nächtliche Randale, Vandalismus, Raufhandel und Belästigungen im Gemeindegebiet präventiv und aktiv entgegenzuwirken. Unser Hauptaugenmerk liegt zum Großteil im Bereich der mittleren und oberen Hauptstraße, da diesen Abschnitt die meisten Partygäste Mayrhofens frequentieren. In der Regel bestreifen wir den besagten Bereich von 20.00 bis 24.00 Uhr zum Großteil zu Fuß. Wobei wir immer wieder, sofern es die Situation erlaubt, die Nebenstraßen, wie Rauchenwald und Waldfeldweg, und sämtliche öffentliche Gebäude – wie zum Beispiel Gemeindeamt, Europahaus, Waldfestplatz, Bahnhof, Erlebnisbad usw. mit dem KFZ bestreifen. Selbstverständlich arbeiten wir nicht jeden Tag nach einem gleichen Schema, sondern versuchen Arbeitsabläufe nicht kalkulierbar werden zu lassen. In der Regel ist die Kommunikation zu sämtlichen privaten Sicherheitsleuten der Nachtlokale im gesamten Ortsgebiet sehr gut, sodass man häufig erkennbare, bevorstehende Ereignisse (Vandalismus oder Raufhandel …) durch die gute Verständigung untereinander gemeinsam oft im Vorfeld ersticken oder rechtzeitig abbrechen können. Wie wir aus unserer zehnjährigen Erfahrung gelernt haben, ist im Zeitraum von 00.00 Uhr bis Dienstende eine Bestreifung mit dem KFZ am effektivsten und erfolgreichsten, da man sehr schnell und unkontrollierbar an sämtlichen Plätzen des gesamten Ortsgebietes sein kann. Das heißt aber nicht, dass wir in diesen Nachtstunden nicht zu Fuß bestreifen – je nach Situation.

Fotos: Orts- und Nachtstreife Mayrhofen

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Die Dienstzeiten unserer Nachtstreife sind: Montag bis Freitag jeweils von 20.00 – 3.00 Uhr, und Samstag bis Sonntag sind wir immer von 20.00 bis 5.00 Uhr unterwegs! An dieser Stelle muss einmal erwähnt werden, wie vielen Gästen die Nachtstreife in den letzten zehn Jahren, sei es auf der B169 oder in anderen Teilen des Ortsgebietes, geholfen oder gar das Leben gerettet hat, indem wir sie im Zuge der KFZ-Bestreifung völlig unterkühlt oder gehunfähig im Straßengraben aufgelesen und manchmal sogar in einem kritischen Zustand dem Roten Kreuz übergeben haben. An dieser Stelle danke ich dem Roten Kreuz, über dessen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter niemals jemand spricht, wenn sie sich in der Nacht attackieren lassen müssen oder während eines Einsatzes gegen das Rettungsfahrzeug uriniert wird usw. Auch die Mitarbeiter des Roten Kreuzes sind froh, wenn

die Nachtstreife in ihrer Nähe ist, um ihnen den Rücken frei zu halten. Derselbe Dank geht an die fleißigen Bauhof-Mitarbeiter, die auch während der Nachtstunden sofort zur Stelle sind, wenn zum Beispiel ein Gullideckel entlang der Hauptstraße verschwunden ist und wir rasch Hilfe brauchen, um diese gefährlichen „Löcher“ zu schließen. Viele offenstehende Türen, Garagen oder gar Geschäfte oder Tankstellen zeigt unsere Nachtstreife auf, die Geschäftsinhaber werden kontaktiert und dadurch häufig böse Überraschungen verhindert. Nicht zu reden von den Raufereien und den Handgemengen, in denen unsere Streife oft verwickelt wird, und wir leider dadurch ständig Gefahr laufen, selber durch eine Notwehrüberschreitung straftätig zu werden. All diejenigen, die glauben, dass weit nach Mitternacht bei einem bereits laufenden Raufhandel mit mehreren Personen und bei gefühlten drei Promille, jemand mit Gut-zu-reden etwas bewirken

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kann, der liegt leider völlig falsch. In diesen Fällen muss die Nachtstreife mit sehr viel Gefühl und Maß handeln, da das Aggressionspotenzial in den letzten Jahren angestiegen ist. Abschließend möchte ich ganz klar betonen, dass die Nachtstreife tut, was sie kann, aber leider lässt sich nicht alles verhindern. Ein besonderer Dank gilt: Bürgermeisterin Frau Monika Wechselberger und dem TVB-Obmann Mayrhofen/Hippach, Herrn Andreas Hundsbichler, für das Vertrauen; dem Roten Kreuz für die hervorragenden schnellen Einsätze; sämtlichen Sicherheitsleuten bei den Nachtlokalen für die tolle Unterstützung; der Bundespolizei, ohne deren Hilfe es unmöglich ist, eine gute Arbeit zu verrichten. Unter dem Motto - Gemeinsam sind wir stark! - kann man es weiterhin schaffen, dass Mayrhofen sicher ist. Hannes Wechselberger, Einsatzleiter der Orts- und Nachtstreife in Mayrhofen


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GRATULATIONEN

Marktgemeinde Mayrhofen

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Die Marktgemeinde gratuliert zum Dienstjubiläum

Für die Sicherheit

Liebe Ursula!

Auch Altbürgermeister Günter Fankhauser und ehemalige Kollegen stellten sich ein, um mit der lieben Ursula zu feiern

Erfreulich ist der Beschluss, der in der Dezembersitzung besprochen, vom TVB mitfinanziert und in der letzten Vorstandssitzung abgehandelt worden ist: In der Marktgemeinde Mayrhofen gibt es einen dritten Gemeindepolizisten! Damit erhoffen wir uns leichtere Arbeitseinteilungen, speziell in den Nächten der starken Wintermonate. Ruhe und Ordnung haben Priorität und müssen dabei immer wieder neu durchdacht werden. Daneben legt mein Straßenverwalter – Danke Gerhard Raderer für dein Bemühen – großes Augenmerk auf ordentliche Straßensperren, sei es für Veranstaltungen oder für Bauvorhaben. Und Letztgenanntes werden wir im heurigen Frühjahr viele haben. Sicherheitsbeauftragte der Marktgemeinde, Frau Renate Huber-Rahm, bemüht sich sehr um unsere jüngsten Bürger. Auf ihren Vorschlag hin wird es auch heuer wieder einen Extrabus geben, der die Volksschüler bequem und vor allem sicher um die Mittagszeit nach Hollenzen fährt, ohne dass zum Beispiel die Erstklassler Straßen queren müssen. Ein nächstes Element zum Thema Sicherheit: Leuchtende Armbänder für Senioren oder Bürger, die gerne in der Dämmerung spazieren gehen, können im Ge-

meindeamt abgeholt werden, damit man in der Dunkelheit leichter gesehen wird und sicher nach Hause kommen kann. Darüber hinaus weise ich auf die Leinenpflicht für Hunde im Ortsgebiet in Mayrhofen hin. Nur ausgewiesene Teilstrecken sind von dieser Leinenpflicht ausgenommen. Auskünfte darüber auf unserer Gemeindehomepage. Die Wahrnehmungen der Bevölkerung bestätigen leider, dass sich einzelne wenige Hundebesitzer kaum um ihren Hund kümmern. Bitte auch hier für die nötige Sicherheit und Ordnung sorgen! Mit einem „Sicherheitsfrühstück“ geben wir Gelegenheit, sich über verschiedene Fragen in diesem Zusammenhang zu informieren. Die Bundespolizei wird auch dabei sein. Jeder, der Interesse hat, möge sich am 19. Februar, um 8.00 Uhr die Zeit dafür nehmen. Treffpunkt ist das Gemeindeamt. Wir freuen uns auf dein Kommen! Die oben angeführten Schritte sind Teil von Sicherheitsmaßnahmen, die wir ständig beobachten und gegebenenfalls ergänzen. Damit werden wir einem sicheren Mayrhofen gerecht, und das kann uns alle freuen. Eure Bürgermeisterin, Monika Wechselberger

40 Jahre bist nun schon im Gemeindeamt tätig! 40 Jahre hindurch durften die vielen Mitarbeiter und die Bevölkerung deine Freundlichkeit und deine Dienstlichkeit genießen. 40 Jahre sind eine echt lange Zeit, ist heutzutage eine Seltenheit, die ein Mensch in einem Unternehmen leistet. 40 Jahre bei einem Arbeitgeber zu arbeiten, gehört entsprechend

anerkannt und gewürdigt! Liebe Ursula, für deine „rubine“ Leistung dankt dir hier die Marktgemeinde öffentlich auf das Herzlichste und wünscht dir für die verbleibende Zeit noch unzählige nette Stunden mit deinen Kollegen. „Vergelt’s Gott“ für deine stete Unterstützung und für deine Loyalität! Die Marktgemeinde Mayrhofen

Wassergenossenschaft und Gemeinde gratulieren

Walter Schneeberger - 70 Jahre

Die Wassergenossenschaft und Marktgemeinde Mayrhofen gratulieren Walter Schneeberger zu seinem 70er und bedanken sich für seinen jahrzehntelangen Einsatz als Wasserwart zum Wohle der Bevölkerung. Dem Jubilar viel Gesundheit und möge er der Wassergenossenschaft noch lange erhalten bleiben.

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Volksschule Mayrhofen

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Traumpanorama, Pulverschnee und Gipfelwind

Willst du fliegen lernen?

Skitage der VS Mayrhofen Pulverschnee und Gipfelwind, traumhafte Winterlandschaft waren einfach perfekt für unsere Skitage.

Für die gute Verpflegung auf dem Berg sorgten Martin und Gertraud mit ihrem Team von der "Pilz Bar". Erwähnen wollen wir auch das freundliche und hilfsbereite Liftpersonal. Alle drei Tage verliefen unfallfrei und entspannt, und so werden wir uns die letzten drei Tage im Jänner 2020 sicherlich wieder rot markieren, wenn es dann wieder heißt: „Alle auf die Piste!“

Fotos: VS Mayrhofen

Damit diese Tage immer so gut gelingen, braucht es ganz viele Helfer und Unterstützer, und es ist schön, dass wir uns jedes Jahr auf sie verlassen können. Ein großes Dankeschön an unsere Mamas, Papas und Opas, die ihre Aufgabe als Begleitpersonen sehr ernst und pflichtbewusst erfüllen. Danke auch dem kompetenten Team der Skischule SMT, den Mayrhofner Bergbahnen für die Gratiskarten, sowie der Marktgemeinde Mayrhofen und dem TVB

Mayrhofen/Hippach für die finanzielle Unterstützung. Für den gratis Skiverleih wollen wir uns im Namen der Kinder bei Intersport Bründl und Hervis ebenfalls ganz herzlich bedanken.

Die Kinder und Lehrpersonen wollen sich ganz herzlich bei Dr. Michael Grubinger (Leiter ÖSV-Nachwuchs-Projekt) und Philip Ebell (Trainer des TSV) für die tolle Turnstunde bedanken. Ein Dankeschön auch an Martin Kröll (Sportwart Nordisch beim SC Mayrhofen), der den Kindern dieses Projekt ermöglichte.

TAFEL MAYRHOFEN Ausgabeöffnungszeiten jeden Freitag von 14.00 bis 15.00 Uhr im „Alten Schulhaus“, 1. Stock, in Mayrhofen. Fällt der Freitag auf einen Feiertag, findet die Ausgabe bereits am Donnerstag statt. Informationen unter: Helene Partoll 0664 5784104 und Maria Rauch   0664 2141984

Foto: VS Mayrhofen

Ein lustiges Skisprung-Schnuppertraining durfen die Kinder der VS Mayrhofen erleben. Zuerst eimal staunten die Kinder über die Ausrüstung, die Beschaffenheit des Anzugs oder über die Länge der Sprungski. Dann wurden auch schon die ersten Sprünge vom Kasten geübt. Sogar ein Standweitsprung-Bewerb stand auf dem Programm. Da wurden bereits einige Talente endeckt.

PV-Ortsgruppe Mayrhofen informiert

Passionsspiele ERL – Sondervorstellung mit Texten von Felix Mitterer Wann: Sonntag, 7. Juli, von 13.00 bis 16.00 Uhr (incl. Pause) Eintrittskarte & Bus: € 51,50

ZILLERTALER HEIMATSTIMME

Anmeldungen: ab sofort bis 25. Februar bei Obfrau Erika Gredler, Tel. 0650 44 22 762


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GRATULATION

PV-Ortsgruppe Mayrhofen

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PV-Ortsgruppe Mayrhofen

Die Wandergruppe II berichtet Frau Erika Gredler 70 Das Jahr 2019 starteten wir auf sicheren Wegen vor Lawinen mit dem Ziel „Wiesenhof “. Zur Freude aller hatten wir

den einzigen sonnigen Tag der Woche erwischt. Der weiße Glühwein schmeckte uns besonders gut.

Obfrau Erika Gredler mit den Gratulanten der PV-Ortsgruppe Mayrhofen

bahn, um die schöne Gegend zu genießen, und – bis uns der Hunger zur Einkehr mahnte. Zurück durch das „Putzatal“ schloss sich der Kreis wieder bei der Wallfahrtskirche Marienberg, einer der schönsten Rundkirchen Tirols.

Fotos: PV Mayrhofen

Zum „Goglhof “ am Fügenberg führte uns unsere nächste ausgewählte Tour. Übers Marienbergl und durch tief verschneite Wiesen und Wälder waren wir bald am Ziel angelangt. Wir wanderten jedoch noch ein wenig weiter auf der Rodel-

Sie waren der Garant für eine originelle Zillertaler Geburtstagsfeier: Hubert, Franz, Martin, Franz Klausner und Stephan

Fotos: PV Mayrhofen

Anfang Februar feierte Erika Gredler, Obfrau der Ortsgruppe Mayrhofen des Pensionistenverbandes mit ihrer Familie, zahlreichen Verwandten, Freunden und Bekannten in illustrer Runde und bei bester Bewirtung im Restaurant „Bruggerstube“ in Hollenzen die Vollendung des 70. Le-

PV-Ortsgruppe Mayrhofen informiert

Eine leichte Schneeschuhwanderung am 7. Februar planten wir zum „Heimjöchl“. Nach der Auffahrt mit der Gerlossteinbahn tauchten wir ein in eine prächtige Winterlandschaft bei milden Temperaturen und Sonnenschein. Etwas Schöneres gibt es nicht – danke Walter! Nächstes Ziel: Grieralm!

Erika Gredler, Obfrau

bensjahres. Auch ihre treuen Weggefährten im Ausschuss der PV-Ortsgruppe Mayrhofen – OSR Maria Rauch, Anni Gröblacher, Hans Schiestl und Hubert Aschenwald (nicht im Bild) – stellten sich ein, um die Jubilarin mit herzlichen PV-Wünschen ins neue Jahrzehnt zu begleiten.

Wandergruppe II – neue Information Wanderung zur „Grieralm“ (Tux)

Stimmung auf dem Heimjöchl

Wann: Montag, 18. Februar Treffpunkt: 9.30 Uhr Bahnhof Mayrhofen 9.40 Uhr Bus Nr. 4104 nach Juns (Klausboden) 10.11 Uhr an Juns (Klausboden)

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Gehzeit: 1 ½ Stunden (ca. 3 Std. Gesamtzeit) Ausrüstung: Wintertaugliche (rutschfeste) Schuhe, Stöcke! Wir freuen uns auf zahlreiche Teilnehmer - Walter und Erika!


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GRATULATIONEN SCHÜTZENKOMPANIE MAYRHOFEN GRATULIERT Am 9. Februar konnte Friedrich Hochmuth seinen 70. Geburtstag feiern. Zu den zahlreichen Gratulanten gehörte auch der Ausschuss der Schützenkompanie Mayrhofen.

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PVÖ Zell am Ziller

Pensionistenball in Neu-Rum

Hauptmann Gerhard Biller und Obmann Wilhelm Rauch bedankten sich beim Jubilar für 55 Jahre Treue und Einsatz in der Kompanie und wünschten sich noch viele gemeinsame Ausrückungen.   Wir bedanken uns bei "Honser Friedal" und dessen Team für die hervorragende und nette Bewirtung. Simon Schneeberger

Am 5. Februar wurde der Pensionistenball vom Pensionistenverband Tirol mit über 1000 Teilnehmern in NeuRum abgehalten. Der Pensionistenverein Zell am Ziller nahm mit 21 tanzfreudigen Mitgliedern daran teil (die meisten vom Bezirk Schwaz). Wenn auch nicht alle das Tanzbein mehr oder

SPRUCH DER WOCHE

weniger schwangen, auch die Unterhaltung kam bei der guten Musik nicht zu kurz. Die Zeit verging viel zu schnell, sodass die Abfahrt um 18.00 Uhr zu früh erschien. Ein Dank gebührt dem Pensionistenverband für die Busabholung, Heimbringung und den schönen und unterhaltsamen Nachmittag. Euer Obmann Platzer Karl

Wenn du ein Problem hast, versuche es zu lösen. Kannst du es nicht lösen, dann mache kein Problem daraus. Buddha

PVÖ ZELL AM ZILLER GRATULIERT Am 6. Februar konnte, spät aber doch, Obmann Platzer Karl den noch sehr rüstigen Klocker Michael, Rohrberg, welcher am 26. Jänner seinen 75. Geburtstag feierte, herzlich gratulieren und ihm noch viele schöne und besonders gesunde Jahre wünschen.

Kindergarten Gerlos

Unvergessliche Skiwoche Bei strahlendem Sonnenschein durfte der Kindergarten Gerlos wieder eine Woche im Skikurs von „Michi`s Schischule“ zu Gast sein! Auf diesem Wege möchten wir uns mit einem „Riesendanke“ bei Michi und Stephanie samt Team bedanken. Es war wieder eine unvergessliche, lehrreiche und spannende Zeit bei euch.

Die Kinder freuen sich schon auf den nächsten Skikurs bei „Michi`s Schischule“ und auf ein Wiedersehen mit Billy. Ein großes Danke richten wir auch an die Hüttenwirte für die Verpflegung sowie an die Zillertal Arena und unsere Tanten Eva, Melanie, Rosi und Petra. Eure Kinder vom Kindergarten Gerlos

Fotos: Kindergarten Gerlos

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Jubilar Klocker Michael und Obmann Platzer Karl (v. l.)

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ZILLERTALER GEMEINDEGESCHEHEN – EIN RUNDBLICK VON TUX BIS STRASS

Kindergarten Stumm

Kindergarten Stumm

Danke für tollen Skikurs

Ausflug zum Eislaufplatz

Auf diesem Wege wollen wir uns recht herzlich bei der Skischule Optimal für den reibungslosen Ablauf der Skiwoche 2019 vom Kindergarten Stumm bedanken.

ßen Spaß am Skifahren. Das Highlight der Skiwoche war das abschließende Skirennen, bei dem die Kinder stolz ihr Können den Eltern präsentierten.

Ob Schneefall, Wind oder Sonnenschein - Dank der engagierten Skilehrer/-innen hatten die Kinder riesengro-

Nochmals ein großes Dankeschöne an alle Beteiligten! Das Kindergartenteam Stumm

Passend zum Monatsthema „Fit durch den Winter – Wir entdecken Wintersportarten“ durften wir mit unseren großen Schulmäusen den Eislaufplatz in Stumm besuchen. Hiermit möchten wir uns bei unserem Hausmeister und

Verdienste um die Kirche:

Albert Muigg ausgezeichnet

Foto: Max Schneider

Religionslehrer und als Schuldirektor, die er jahrzehntelang innehatte, um die Kirche verdient, außerdem in der Kirchenmusik. Zwei Jahre lang leitete er den Kirchenchor, war dort über Jahrzehnte Mitglied und legte außerdem den Grundstein für den Zillertaler Lehrerchor mit.

Weihbischof Hansjörg Hofer überreichte Albert Muigg kürzlich im Rahmen des Maria-Licht-Mess-Gottesdienstes den Rupert-und-Virgil-Orden in Silber. Der Stummer machte sich vor allem in seiner Funktion als

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„Als ich dich vor zehn Jahren als Schulleiter kennengelernt habe, war ich sehr beeindruckt: Du hast eine sehr positive Haltung zur Religion gehabt, hast sie auch gezeigt und hast dem Fach jede Art von Unterstützung zukommen lassen“, so Pfarrer Hans Peter Proßegger, der damit Albert Muigg in seiner Laudatio dankte.

Der Rupert-und-Virgil-Orden sei ein Zeichen dafür, dass ein Mensch Zeichen gesetzt habe: in seinem Umfeld, in seinem Engagement und in der Gesellschaft. Weihbischof Hofer, der zur Ordensübergabe in seinen Heimatort gereist war, dankte dem 70-Jährigen ebenfalls gebührend. Auch privat stand Muigg der Kirche immer sehr nahe, war zwei Perioden lang Mitglied im Pfarrgemeinderat. 1986 gründete er den Sozial- und Gesundheitssprengel Stumm und Umgebung mit, den er als ehrenamtlicher Obmann mehr als drei Jahrzehnte lang leitete. Muigg ist verheiratet und hat zwei Töchter. Der Verdienstorden: 1984, zum 1200. Todestag des heiligen Virgil, ist der Verdienstorden der Heiligen Rupert und Virgil von Erzbischof

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Platzwart Armin Schwab für die Organisation unseres sportlichen Vormittags und für die tatkräftige Unterstützung bedanken. Vielen Dank für die tolle Zeit! Das Kindergartenteam Stumm

Karl Berg ins Leben gerufen worden und dem Landespatron von Salzburg und dem Patron der Erzdiözese gewidmet. Der Orden ist in vier Stufen gegliedert: Das Ehrenzeichen in Silber wird für Verdienste im Bereich der Pfarre verliehen, das Ehrenzeichen in Gold für Verdienste im überpfarrlichen Bereich, das Große Ehrenzeichen in Gold für Verdienste im diözesanen und überdiözesanen Bereich und das Große Ehrenzeichen in Gold mit Stern für außerordentliche Verdienste im diözesanen und überdiözesanen Bereich. Die Vorschläge zur Verleihung werden von den kirchlichen Gremien, den Gliederungen der Katholischen Aktion sowie den kirchlichen Behörden und Institutionen eingebracht. Die Entscheidung über die Vergabe trifft der Salzburger Erzbischof mit dem Konsistorium.


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ZILLERTALER GEMEINDEGESCHEHEN – EIN RUNDBLICK VON TUX BIS STRASS ERWACHSENENSCHULE MITTLERES ZILLERTAL Kursangebot Frühjahr 2019 KINDER- & JUGENDKURSE Musical Workshop: € 39.Beginn und Dauer: Montag, 11.03., 14.30 Uhr, 5 Nachmittage – je 1 Einheit Ort: NMS Stumm Leitung: Tanzschule dancesation Flöte für Anfänger: € 75.Beginn und Dauer: Dienstag, 12.03., 14.00 – 15.05 Uhr 8 Nachmittage – je 30 Minuten Ort: NMS Stumm Leitung: Magdalena Wurm Flöte für Fortgeschrittene: € 75.Beginn und Dauer: Dienstag, 12.03., 14.35 – 16.50 Uhr 8 Nachmittage – je 30 Minuten Ort: NMS Stumm Leitung: Magdalena Wurm SCHWIMMKURSE Babyschwimmen: Kursort: Kursbeginn: Kursdauer: Leitung: Anmeldungen:

€ 90.Kurinstitut Stumm Mittwoch, 20. Februar, 14.00 – 15.00 Uhr 8 Nachmittage Physiotherapeutin Sandra Thaurer Tel.: 05283/2266-10 / kurinstitut@stumm.at

€ 100.Kurinstitut Stumm Donnerstag, 28. Februar, 18.30 – 19.30 Uhr Montag, 11. März, 18.00 Uhr – 19.00 Uhr 10 Abende Physiotherapeutin Karolin Lorenz Tel.: 05283/2266-10 / kurinstitut@stumm.at

SPORT & GESUNDHEIT Mit QIGONG ins Frühjahr: € 45.Kursbeginn: Dienstag, 12. März, 17.00 Uhr (Kurstage Di. / Do.) Kursdauer: 5 Nachmittage – je 1,5 Einheiten Ort: NMS Stumm Leitung: Nicole Neussl, Diplom-Qigong-Lehrerin Kort.x ®: Schnupperstunde: Kursbeginn: Kursdauer: Ort: Leitung:

€ 35.Dienstag, 12. März, 19.00 Uhr: € 7.Mittwoch, 13. März, 20.00 Uhr 5 Abende – je 1 Einheit NMS Stumm Veronika Rothbacher

bodyART ®: Kursbeginn: Kursdauer: Ort: Leitung:

€ 50.Donnerstag, 14. März, 19.00 Uhr 10 Abende – je 1 Einheit NMS Stumm Stefanie Wibmer-Kammerlander

Bodyworkout für Frauen: € 70.Kursbeginn: Donnerstag, 14. März, 20.00 Uhr Kursdauer: 10 Abende – je 1,5 Einheiten Ort: NMS Stumm Leitung: Stefanie Wibmer-Kammerlander

Kinderschwimmkurse ab 4 Jahre: € 100.Kursort: Kurinstitut Stumm Kursbeginn: Mittwoch, 20. Februar, 14.00 – 15.00 Uhr Kursdauer: 8 Nachmittage Leitung: Physiotherapeutin Sandra Thaurer Anmeldungen: Tel.: 05283/2266-10 / kurinstitut@stumm.at Aquafitness: Kursort: Kurs 1: Kurs 2: Kursdauer: Leitung: Anmeldungen:

Zumba ®: € 42.Kursbeginn: Mittwoch, 13. März, 19.00 Uhr Kursdauer: 6 Abende – je 1 Einheit Ort: NMS Stumm Leitung: Claudia und Tiberiu Welker YOGA Sanft – Einfach entspannen: € 45.Kursbeginn: Donnerstag, 14. März, 19.00 Uhr Kursdauer: 5 Abende – je 1,5 Einheiten Ort: NMS Stumm Leitung: Mag.art Barbara Weitzenböck

Sicherheitstraining: € 70.Kursbeginn: Donnerstag, 28. März, 18.00 Uhr Kursdauer: 10 Abende – je 1 Einheit Ort: NMS Stumm Leitung: Sport Ossi – Oswald und Masako Stock Schnupperklettern: € 22.Kursbeginn: Samstag, 30. März, 19.00 Uhr Kursdauer: 1 Abend – 2,5 Einheiten Leitung: Kletterzentrum Zillertal Anmeldungen: Tel.: 0664/34 85 352 / info@kletterzentrum-zillertal.at Einsteigerkurs Klettern (Topropekurs): Erw. € 85,- Ki. € 75,Kurstermine: Samstag, 6. April, 19.00 Uhr Sonntag, 7. April, 19.00 Uhr Samstag, 13. April, 19.00 Uhr Kursdauer: 3 Abende – je 2,5 Einheiten Leitung: Kletterzentrum Zillertal Anmeldungen: Tel.: 0664/34 85 352 / info@kletterzentrum-zillertal.at Piloxing ®: € 56.Kursbeginn: Dienstag, 30. April, 19.00 Uhr Kursdauer: 8 Abende – je 1 Einheit Ort: NMS Stumm Leitung: Veronika Rothbacher Antara ®: € 56.Kursbeginn: Dienstag, 30. April, 20.00 Uhr Kursdauer: 8 Abende – je 1 Einheit Ort: NMS Stumm Leitung: Veronika Rothbacher SPRACHEN Italienisch im Tourismus für Anfänger: € 50.Kursbeginn: Montag, 11. März, 19.30 Uhr Kursdauer: 5 Abende – je 2 Einheiten Ort: NMS Stumm Leitung: Paolo Pacini

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ZILLERTALER GEMEINDEGESCHEHEN

GRATULATIONEN

SONSTIGES Fasten nach Buchinger: € 70.Infoabend: Montag, 11. März, 19.00 Uhr - kostenlos Kurstage: Montag, 25. – Freitag, 29. März, 19.00 Uhr Samstag, 30. März, 13.00 Uhr Kursdauer: 6 Nachmittage/Abende – je ca. 2 Einheiten Ort: NMS Stumm Leitung: Sonja Konrad

STUMM GRATULIERT

Geburtstag in Stumm Herr Hermann Wechselberger konnte seinen 80. Geburtstag im Kreise seiner Familie und Freunde feiern. Bürgermeister Fritz Brandner überbrachte dem Jubilar die besten Glückwünsche der Gemeinde Stumm. Wir wünschen dem „Knappn Hermann“ nochmals alles Gute und viel Gesundheit.

Vortrag: Schenken und Vererben: Eintritt frei! Termin: Montag, 25. März, 19.00 Uhr Kursdauer: 1 Abend – 2 Einheiten Ort: NMS Stumm Leitung: Notar Dr. Andreas Falkner Make-up-Workshop: € 20.Kursbeginn: Freitag, 29. März, 19.00 Uhr Kursdauer: 1 Abend – 3,5 Einheiten Ort: NMS Stumm Leitung: Andrea Unterrainer (Visagistin) Der Weg unseres Mülls: € 15.Treffpunkt: Dienstag, 16. April, 13.15 – ca. 17.30 Uhr Bushaltestelle Stumm (Abfahrt um 13.30 Uhr) Kursdauer: 1 Nachmittag – 5 Einheiten Ort: NMS Stumm Leitung: Andreas Wurm Kulinarisches: € 9.Kursbeginn: Freitag, 10. Mai, 19.00 Uhr Kursdauer: 1 Abend – 1,5 Einheiten Ort: NMS Stumm Leitung: Karin Gasteiger

STUMM GRATULIERT

Goldene Hochzeiten in Stumm Die Ehepaare Kreidl Gertrude u. Thomas konnten im Oktober 2018, und Klieber Gerlinde und Helmut im November 2018 das Fest der Goldenen Hochzeit feiern.

TANZKURSE Tanzkurs für Jugendliche und Erwachsene: Erw. € 95,- Ki. € 90,Kursbeginn: Samstag, 30. März, 18.00 – 19.30 Uhr Kursdauer: 8 Abende Ort: NMS Stumm Leitung: Tanzschule Polai

Aus diesem Anlass lud die Gemeinde Stumm zu einer kleinen Feier, bei der der Bürgermeister Fritz Brandner zusammen mit Bezirkshauptmann Dr. Michael Brandl den Jubelpaaren die Glückwünsche der Gemeinde und des Landes überbrachten.

VERANSTALTUNGEN DES TIROLER BILDUNGSFORUMS Repair-Café in Uderns: Kursort: Caritas-Centrum Zillertal in Uderns Kursbeginn: Samstag, 18. Mai, 13.00 – 16.00 Uhr Die Reparaturen sind kostenlos (freiwillige Spenden sind natürlich willkommen). Bei Fragen wenden Sie sich bitte direkt an Frau Margit Troppmair (Tel.: 0664 / 73910047 oder buchung@troppmair.info) Blühende Träume – Tiroler Gartentage: Erw. € 7,-/Tag Ki. gratis Infos unter: www.blühende-träume.at Termine: Freitag, 24. Mai, 13.00 – 21.00 Uhr Samstag, 25. Mai, 10.00 – 18.00 Uhr Sonntag, 26. Mai, 10.00 – 18.00 Uhr Buchung: Bei Fragen:

www.erwachsenenschule.at stumm@erwachsenenschule.at Tel.: 0681 – 102 848 04

Erwachsenenschule Mittleres Zillertal Dipl.-Päd. Andreas Wurm Lenzengasse 1 • 6275 Stumm

Den „Goldenen Jubelpaaren“ nochmals alles Gute, vor allem Gesundheit und noch viele gemeinsame Jahre.

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ZILLERTALER GEMEINDEGESCHEHEN

GRATULATIONEN

Stumm

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Josef Kopp, Stummerberg

Hohe Auszeichnung für Ein Pionier feiert seinen 80er scheidenden Obmann Zum Festgottesdienst zu Maria Lichtmess kam eigens Weihbischof Dr. Hansjörg Hofer aus Salzburg nach Stumm. Er zeichnete Albert Muigg mit dem „Verdienstorden der heiligen Rupert und Virgil in Silber“ aus. Der so Geehrte hatte mit gleichgesinnten Freunden

mit einem Lkw seiner eigenen Firma, der JOSEF KOPP TRANSPORT GMBH, die weite Reise zu unternehmen. Winterliche Verhältnisse, oft dementsprechend aufwendig und mühsam.

den „Gesundheits- und Sozialsprengel Stumm und Umgebung“ gegründet, ihn in den Gemeinden des Mittleren Zillertales aufgebaut und 35 Jahre als dessen Obmann fungiert. Für dieses bedeutende soziale Engagement erhielt er den Dank seiner Heimatpfarre und der Erzdiözese in Form dieses Ordens.

STUMMERBERG GRATULIERT

Goldene Hochzeit Die Eheleute Frieda und Ferdinand Jochriem konnten am 4. Oktober 2018 das Fest der „Goldenen Hochzeit“ feiern. Am 7. Feber wurde dem Jubelpaar nun von Bezirkshauptmann Dr. Michael Brandl und Bgm. Danzl Georg ein Besuch abgestattet, und im Rahmen einer kleinen Feier wurde den Eheleuten die Jubiläumsgabe mit Urkunde überreicht. Die Gemeinde Stummerberg gratuliert auf diesem Wege nochmals recht herzlich zum Hochzeitsjubiläum und wünscht dem Jubelpaar noch viele weitere Jahre in Glück und Gesundheit.

Bgm. Danzl Georg, Frieda und Ferdinand Jochriem sowie Bezirkshauptmann Dr. Michael Brandl

Einer der Pioniere der ersten Stunde der Hilfstransporte nach Rumänien in den Jahren 1987 bis 1993, bald seinen 8O. Geburtstag feiernd, seit einigen Jahren in Pension und noch immer sehr aktiv: JOSEF KOPP vom STUMMERBERG. Der Hilfsverein Fügen/Zillertal startete auf Impuls von Hans Kirchmair/Buch eine Sammelaktion von Schuhen und Bekleidung für die Not leidende Bevölkerung in Rumänien. Die Menschen aus der Umgebung des Zillertals und von Jenbach spendeten reichlich Waren aller Art. Diese wurden in der Festhalle in Fügen und in Jenbach gesammelt und sortiert. So entschloss sich Josef Kopp,

Diamantene Hochzeit: Vergangenen Samstag feierten Maria und Alois Knabl vom Stummerberg ihr 60-jähriges Hochzeitsjubiläum in der Pfarrkirche Stumm. Anschließend ging’s mit der Familie ins Gasthof Märzenklamm.

ZILLERTALER HEIMATSTIMME

Eifrig mit von der Partie waren Klaus SCHARNAGL, Lehrer; Walter SCHWARZ, Schlosser; Michael DESCH, Mechaniker; Hansjörg WECHSELBERGER, Erdbewegungen, um nur einige der Mutigen zu nennen. Die Spenden wurden auf sechs Transporten in den Städten GALATZ, TECUCCI und SIBIU in Rumänien in div. Hallen abgeladen. Besonders beeindruckend war für die Teilnehmer wohl der Besuch eines Kinderheimes in Tecucci. Dort wurden Geschenke übergeben. Die Kinder freuten sich überschwänglich. Es gab auch ein Dankschreiben des DEMOKRATISCHEN FORUMS der DEUTSCHEN aus Rumänien. bez. Anz.


ZILLERTALER GEMEINDEGESCHEHEN

GRATULATIONEN

Blasmusikverband Zillertal

Schützengilde Fügenberg

Bezirksmeisterschaft Luftgewehr

2008 mit einem klarem Kopf, und so konnte er in diesen 21 Jahren auf einige Bezirksmusikfeste und Veranstaltungen zurückblicken. Die Kameradschaft und das gemeinsame Auftreten der Kapellen waren für Johann immer sehr wichtig, auch das Gesellige kam bei den Sitzungen nie zu kurz. So werden wir ihn alle in bester Erinnerung behalten. Ihm war außerdem die Überreichung der JMLA an die Zillertaler Jungmusikanten eine wichtige Angelegenheit, auch aufgrund dessen, weil er die Landesmusikschule Zillertal stark unterstützt hatte. Für seine jahrelangen Tätigkeiten wurden ihm die Verdienstzeichen des Landesverbandes, das ÖBV-Verdienstkreuz sowie die Verdienstmedaille und das Verdienstkreuz des Landes Tirol verliehen. Der Blasmusikverband Zillertal ernannte Johann Haun 2008 für seine 21-jährige Tätigkeit als BV-Obmann zum Ehrenobmann. Johann, wir danken dir für dein Engagement während deiner Zeit in unserem Kreis, für deine unvergesslichen Geschichten aus alten Tagen, vor allem danken wir dir aber für die unzähligen schönen Stunden, die wir mit dir verbringen durften. „Vergelt’s Gott“ und ruhe in Frieden!

Am Sonntag, den 3. Februar, fand die Bezirksmeisterschaft der Allgemeinen Klasse stehend frei bei der austragenden Schützengilde Fügenberg statt. Sportschützen aus allen Gilden des Bezirks fanden sich in Fügenberg ein, um den Wettkampf zu bestreiten. Nach einem spannenden Finale der besten acht Schützen stand Manuela Wachtler (SG Fügenberg) als Siegerin aller

Klassen fest. Den zweiten und dritten Platz konnten Lisa Ungerank (SG Zell am Ziller) und Pascalle van Duijn (SG Kaltenbach) für sich entscheiden. Wir gratulieren allen Schützen zu ihren ausgezeichneten Leistungen und bedanken uns bei all unseren Mitgliedern und Unterstützern für die tatkräftige Unterstützung, um diese Veranstaltung erfolgreich durchführen zu können.

Foto: Schtzengilde Fügenberg

Nachruf Johann Haun

Ein sehr verdienter und guter Musikkamerad ist am 23. Jänner im 83. Lebensjahr von uns gegangen. Johann Haun war 44 Jahre lang aktiver Musikant der BMK Hart im Zillertal und verstärkte dort das Schlagzeugregister. Er war auch 13 Jahre lang für die Finanzen der BMK Hart verantwortlich und wurde 2004 für seine Mitgliedschaft und Funktionärstätigkeit zum Ehrenmitglied ernannt. Nicht nur bei der Musikkapelle Hart spielte er die Tschinellen, sondern auch bei der Bahnmusik der Zillertalbahn. Zudem war er Gründungsmitglied und Musikant bei der Bürgermeistermusikkapelle Schwaz. Die Geschicke des Bezirksverbandes der Zillertaler Blasmusikkapellen leitete er von 1987 bis

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Manuela Wachtler, Siegerin aller Klassen, mit Jochen Klammsteiner (BOSM), Hubert Wachtler (OSM der SG Fügenberg) und Andreas Schöler (Sportleiter Luftgewehr) (v. l.)

BRUCK AM ZILLER GRATULIERT

Nissl Paula - 95 Am 17. Jänner konnte Frau Nissl Paula ihren 95. Geburtstag feiern. Natürlich ließen es sich auch Bgm. Alois Wurm und Bgm.-Stv. Roland Fankhauser nicht nehmen, der Jubilarin recht herzlich zu gratulieren und ihr weiterhin viel Glück und Gesundheit zu wünschen.

Der Blasmusikverband Zillertal Foto: Gemeinde Bruck am Ziller

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TAFEL UDERNS Ausgabeöffnungszeiten jeden Freitag von 15.00 bis 17.00 Uhr Tafel Uderns im Caritas-Zentrum Zillertal Fällt der Freitag auf einen Feiertag, findet die Ausgabe bereits am Donnerstag statt.

Bgm. Alois Wurm, Jubilarin Nissl Paula, Bgm.-Stv. Roland Fankhauser (v. l.)

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KALTENBACH – EIN BLICK IN DIE GEMEINDE

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KALTENBACH in Zahlen

Foto: Erste Ferienregion im Zillertal

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12,10 km2 umfasst die Gemeindefläche von Kaltenbach

558 m ü. A. (Meter über Adria) liegt die Ortschaft

2217 m ü. A.

Statistik Austria:

Der Gedrechter in den Tuxer Alpen, höchster Punkt der Gemeinde Kaltenbach

1.051 Erwerbstätige am Arbeitsort 831 Einpendler 398 Auspendler

1.512 Einwohner 730 Frauen und 782 Männer

549 Haushalte

Hauptwohnsitz

27 landwirtschaftliche Betriebe 17 Vollerwerb | 10 Nebenerwerb

1.336 = 88,36 %

Nebenwohnsitz

105 Gewerbebetriebe

176 = 11,64 %

Das sind Klein-, Mittel- und Großbetriebe.

31 Nationen

7 Hotels

leben in der Gemeinde friedlich zusammen.

12 Gasthäuser & Restaurants 1 Campingplatz

10 über 90-jährige Gemeindebürger zählt der Ort – Kaltenbach ein guter Boden für die ewige Jugend! Die älteste Gemeindebürgerin Anna Brunnschmied ist 98 Jahre, der älteste Gemeindebürger Hermann Kammerlander ist 95 Jahre.

22 Vereine Von der Bundesmusikkapelle Ried-Kaltenbach über die "Death Devils Zillertal" und den Wintersportverein Kaltenbach-Ried wird das Vereinsleben vielseitig gepflegt.

2.490 Gästebetten

293.268 Jahresnächtigungen 193.609 Nächtigungen in der Wintersaison 2017/18 99.659 Nächtigungen in der Sommersaison 2018

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KALTENBACH – EIN BLICK IN DIE GEMEINDE

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Nostalgie: Blick in Kaltenbachs vergangene Zeiten

Fotos: Gemeinde Kaltenbach

Gemeindechronik, alte Fotos und Filme

Kaltenbacher Schuhplattler

Immer wieder kommt es vor, dass vereinzelt dörflich interessante Postkarten, Bilder oder alte Filme der Gemeinde für die Chronik, und damit für die Archivierung im Sinn der Allgemeinheit angeboten werden. Diese werden dann auf Kosten der Gemeinde digitalisiert, das Original - und die digitalen Formate dazu - dem Eigentümer wieder zurückgegeben und archiviert. Im Sinne der Nachkommen ist es unglaublich wertvoll, diese

Kaltenbach, Seilbahn, 1980

Wa ???

historischen Schätze in der Gemeinde zu haben und zu horten, damit sie nicht verloren gehen. Wenn jemand Postkarten, Bilder, Dias, Schmalfilme oder Videokasetten ect. mit interessantem Inhalt, den man auch der Öffentlichkeit präsentieren kann, zur Verfügung stellen will, wäre die Gemeinde sehr dankbar. Wie schon erwähnt, werden die Kosten übernommen. Wir bitten dazu um Rücksprache!

Skirennen am Toni-Lift, im Hintergrund das Liftstüberl, und der Emberglift bei einer Faschingsveranstaltung

Kaltenbach, Wagnerei, 1942

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KALTENBACH – EIN BLICK IN DIE GEMEINDE

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Von zukunftsträchtigen Visionen und deren tatkräftiger Ausführung

Gedanken zur Entstehung des Embergliftes Schon in den ersten Jahren nach Gründung des Wintersportvereines Kaltenbach-Stumm, wurden in den Ausschusssitzungen Pläne geschmiedet, Visionen für die Zukunft gesponnen, wohlwissend, welch wunderbares Skigebiet in unserer Gemeinde Kaltenbach liegt, welches genutzt werden sollte. Als jugendliche Tourenskifahrer machten wir wohl öfters die Abfahrt vom Gedrechter, Neuhütten, bis ins Tal. Auch der Übergang nach Hochfügen war uns bestens bekannt. Eine Aufstiegshilfe wurde wohl immer diskutiert, Visionen erdacht. Da die wirtschaftliche Lage nach dem Krieg sehr schlecht war, lag dies jedoch alles im Reich der Fantasie. Durch stetige Bemühungen einiger positiv eingestellter Personen zum Wintersport in Kaltenbach kam es im Sommer 1962 zur Gründung der er "Emberg Skilift GmbH". Kaltenbachs Bürgermeister Johann Wegscheider sen. sowie Bürgermeister Johann Stiegler (Stumm) und die Fremdenverkehrsobmänner von Kaltenbach, Stumm und Ried waren dem Vorhaben gegenüber positiv eingestellt. Bei der Gründungsversammlung im Gasthof Brücke war die überwiegende Meinung der interessierten Bevölkerung, wir sollten vorerst mit einem Schlepplift beginnen, was im Bereich des finanziell Möglichen lag. Die Talstation des Schleppliftes sollte etwas nördlicher des heutigen Liftstüberls stehen, die Trasse sollte dann zum höchsten Punkt am Ende des Wies Feldes bis zur Waldgrenze führen, Länge ca. 1.070 m.

Zum 1. Geschäftsführer wurde Hermann Kammerlander, Gastwirt, Kaltenbach 6, bestellt. Zum 2. Geschäftsführer und Betriebsleiter wurde Raimund Scheffauer, Mechanikermeister, Kaltenbach 60, bestellt. Beide Geschäftsführter wurden auf Lebenszeit gewählt, was Jahre später unliebsame Folgen nach sich zog. 1. Vorstandsmitglied Johann Tipotsch, Kinobesitzer, Stumm 2. Vorstandsmitglied Josef Pircher, Fremdenverkehrsobmann & Zimmervermieter, Ried Zu Aufsichtsräten gewählt wurden: Franz Lechner, Kaufmann, Stumm. Johann Wurm, Zimmermeister, Stumm. Hermann Braunegger sen, Kaufmann, Stumm. Johann Scheffauer, kaufm. Angestellter, Kaltenbach 47 Beide Geschäftsführer versuchten nun von den interessierten Personen, Betrieben von Kaltenbach, Stumm und Ried ein Grundkapital zusammenzubringen. Eine mühselige, zeitaufwendige, mit viel Geduld und Aufklärung verbundene Arbeit. Es kamen ca. 600.000 Schilling zusammen, die in Teilzahlungen erfolgen konnten. Die Grundablösen für die Trasse (Auffahrt und Abfahrt) gestalteten sich manchmal etwas schwierig, konnten aber letztendlich zu Zufriedenheit aller gelöst werden. Der Gesamtkostenvoranschlag für die komplette Schleppliftanlage incl. Ausgrabung, Bau und Fundamentarbeiten, Erstellen einer Lifthütte, Stromzufuhr, Seil von Fa. Teufelsberger etc. ca. 1.000.000 Schilling war sehr niedrig angesetzt. Die tatsächlichen Kosten setzten sich wie folgt zusammen:

1. Lieferung der Schleppliftanlage der Fa. Pommagalsky (Frankreich), Niederlassung St. Anton, Tirol (bester Anbieter) beinhaltet Winkelgetriebe mit Antriebswellen horizontal, Königswelle mit Gehängedepot und Umlenkrolle, 14 Stützen mit Ausleger und Seilrollen etc., Umlenkrolle mit Gittermasten an der Bergstation, zahlreiche Teleskopgehänge mit Teller incl. Vermessung und Beistellung eines Monteuers ca. 500.000,- Schilling. 2. Stahlseil Fa. Teufelsberger 3. Jenbacher Zweitakt-Dieselmotor wassergekühlt für Antrieb incl. Schaltkasten mit Montage (sehr günstiges Angebot mit Teilzahlungen) 4. Grabungsarbeiten für Stützenfundamente, Betonieren der Fundamente, Einbetonieren der Stützen, Fundamente für Tal- u. Bergstation, Erbauen einer Lifthütte m. Fundamenten für Antriebsmotor, Materialtransporte, Schotter, Beton von Stütze zu Stütze und zur Bergstation konnte damals nur auf primitivste Art mit Seilwinde u. händisch erfolgen. Bei diesen Arbeiten hat sich Franz Kerschdorfer, Zimmerer in Ried, mit Arbeitskollegen aus der Bevölkerung besonders verdient gemacht. Mit primitivsten Mitteln verstand er es, die Bauarbeiten zu organisieren und zu einen positiven und termingerechten Abschluss zu bringen. Zur Montage und Aufstellung des Liftes wurde uns ein Monteur der Fa. Pommagalsky beigestellt. Durch Mithilfe und tatkräftiger Unterstützung aus Personen der GmbH wurde der Schlepplift Ende November 1962 betriebsfertig. Eröffnung und Einweihung bei starkem Schneefall, Segnung durch Hw. Hr. Pfarrer

ZILLERTALER HEIMATSTIMME

Johann Geisler in Anwesenheit der Musikkapelle Ried-Kaltenbach, unter Kapellmeister Anton Mauracher, sowie mit großer Beteiligung und Begeisterung der Bevölkerung. Wir hatten die Gesamtkosten lt. Kostenvoranschlag von 1.000.000 Schilling geringfügig überschritten, aber dies ging nur, weil viele Arbeiten unentgeldlich gemacht worden waren. Trotzdem musste ein Darlehen bei der Raiffeisenkasse Kaltenbach von 400.000 Schilling aufgenommen werden. Die ersten zwei Winter waren sehr schnee- u. erfolgreich, somit konnte der Schuldenberg ziemlich schnell abgearbeitet werden. Die Zukunft war erfolgversprechend. Leider wurden die folgenden Winter immer schneeärmer. Wir mussten oft auf Raureif den Lift in Betrieb setzen oder lange warten, bis endlich etwas Schnee fiel. Einige Winter brachten wir nur noch die Betriebskosten herein. Im Laufe der Zeit kam es auch immer wieder zu geringfügigen Störungen, es sprang manchmal das Seil aus der Rolle, dies konnte wohl immer wieder gleich behoben werden, führte aber zu finanziellen Ausfällen und zu Unmut in der Bevölkerung und den Skifahrern. Die unübersichtliche Auffahrt mit den vielen Buckeln und Übergängen verleitete die jugendlichen Skifahrer zum Schwingen, und erhöhte somit die Gefahr, dass das Seil aus einer Rolle springen konnte. Zur schnellen Rückführung des Seiles auf die Rolle wurden an den Stützen und Auslegern Erleichterungen geschaffen, immer wieder diverse Einstellungen an den Seilrollen durch-


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Nahversorger für Gastronomie, Einzelhandel und Endverbraucher

geführt, aber eigentlich konnte dieses Problem nie endgültig beseitigt werden. Gott sei Dank kam es nie zu Unfällen und Verletzungen, aber jeden Tag lauerte die Gefahr. Die behördlichen Auflagen wurden immer strenger, es mussten technische Überholungen an den Seilrollen, sämtlichen Profilgummis an Laufrädern der Berg- u. Talstation ausgetauscht werden. Trotz niedriger Kosten sank die Rentabilität. Die Schulden konnten trotzdem noch in überschaubaren Grenzen gehalten werden. Die Gemeinde Kaltenbach mit Bürgermeister Hans Scheffauer und sein Gemeinderat kam uns zur Hilfe, übernahm die restliche Schuld. Die Gemeinde führte mit einigen anderen Funktionären den Lift noch einige Jahre weiter, es wurde sogar bis zum Gasthof „Labner“ verkürzt. Laut Behörde hatte das Seil Abnützungserscheinungen. Das Sterben des Liftes musste mit Wehmut hingenommen werden, er kam ca. 1975 zum Stillstand. Die Jugend konnte das Skifahren erlernen und ausüben, dies war für die Familien zur damaligen Zeit noch preiswert und erschwinglich. Zu erwähnen wäre noch der Baby-Toni-Lift (Anton Kreidl, Ried), welcher bei den Kindern äußerst beliebt war. Kreidl hatte ein besonderes Verhältnis zu den Kindern, es war eine Augenweide ihm zuzuschauen. Der Emberglift leistete auch zu den Anfängen zum Winterfremdenverkehr einen kleinen Beitrag. 1978 kam die Bergbahn Hochzillertal. Die Visionen, die wir nach dem Krieg gehabt hatten, gingen in Erfüllung.

Fotos: Braunegger KG Kaltenbach

Braunegger KG Kaltenbach

Das Tiroler Familienunternehmen Braunegger KG in Kaltenbach im Zillertal ist traditioneller Partner der heimischen Gastronomie und des Einzelhandels. Bereits im Jahre 1912 wurde die Firma von Alexander Braunegger in Stumm gegründet. 1927 wurde der erste Lkw angeschafft, damals eine Sensation im Zillertal. 1937 übernahm Hermann Braunegger sen. das Geschäft und gründete bereits einen Großhandel, damals allerdings noch in Stumm. Hermann Braunegger sen. fuhr bereits mit 14 Jahren alleine mit den Pferden nach Innsbruck. Erste Kundenbesuche erledigte er mit dem Fahrrad, später mit dem Motorrad. 1952 wurde der Betrieb aufgrund von Platzproblemen nach Kaltenbach ausgelagert. 1954 begannen wir mit Röstmeisterin Gitta Frisch eigenen Braunegger-Kaffee zu rösten. 1970 wurde die neue große Lagerhalle ausgebaut, und es begann der Aufbau des eigenen Filialnetzes. 1972 wurde die erste EDV-Anlage installiert und mittlerweile bereits zum 6. Mal komplett erneuert. Im Jahr 1978 wurde die Gesellschaftsform von einer Einzelgesellschaft in eine Kommanditgesellschaft verändert, seither fungiert Hermann Braunegger jun. als Komplementär, Hermann Braunegger sen. und Gerda Müller fungie-

ren als Kommandidisten. 1985 wurde die Lagerhalle vergrößert sowie ein Messeraum errichtet, in weiterer Folge 1990 der neue Supermarkt eröffnet. 1997 stand der Ausbau der Kafferösterei auf eine halbautomatische Abfüllung und eine neue Röstanlage an. 2000 schließlich erfolgte die Errichtung des neuen Zillertaler Lebensmittelgroßmarktes Braunegger mit Erweiterung des Bürotraktes und der Lagerkapazität. 2005 wurde der Eingangsbereich des Supermarktes neu gestaltet und der Messeraum um einen Multifunktions-Medien-Raum mit Terrasse erweitert. Braunegger KG beschäftigt ca. 120 Mitarbeiter, davon ca. 60 in Kaltenbach. Angeboten werden Braunegger-Kaffee, Lebensmittel, Getränke und Spirituosen, Milchprodukte, Obst und Gemüse, Frischfleisch und Wurstwaren, Wasch- und Putzartikel sowie Geschirr- und Haushaltswaren, insgesamt etwa 24.000 verschiedene Markenartikel. Mit zehn Lkws beliefern wir ca. 1250 Gastronomiekunden und sind besonders stolz darauf, Vollsortiment für Hotel und Gastgewerbe anbieten zu können. Mit Milch- und Molkereiprodukten, Obst und Gemüse sowie Frischfleisch und Wurstwaren werden unsere Kunden täglich beliefert. Trockensortiment und Non-Food-Artikel

ZILLERTALER HEIMATSTIMME

liefern wir dreimal pro Woche. Einmal pro Monat erscheint ein Gastro-Express-Flugblatt mit ca. 100 bis 200 Aktionsartikeln. Zweimal pro Jahr veranstalten wir eigene Gastronomiemessen. Die Gastronomen erhalten so den Überblick über Neuheiten und aktuelles Sortiment und haben auch die Möglichkeit, sich für die Winter- und Sommersaison einzudecken. Seit 1970 betreiben wir auch eigene Nahversorgungs-Betriebe. In 17 Gemeinden im und rund um das Zillertal betreiben wir eigene Filialen mit Dingen für den täglichen Bedarf. Auch für die Einzelhandelsgeschäfte wird einmal pro Jahr eine Einzelhandelsmesse veranstaltet, wo sich die Betreiber über die neuesten Trends am Lebensmittelmarkt informieren können. Die Erhaltung der Nahversorgung ist neben der Gastronomiebelieferung ein zentrales Anliegen des Betriebes: In sechs Gemeinden betreiben wir derzeit das einzige Lebensmittelgeschäft und tragen somit zur Sicherung der Nahversorgung bei. Es werden auch selbstständige Einzelhändler von uns beliefert. Wir versuchen überdies, hauptsächlich lokale Produkte zu vertreiben, dies kürzt Transportwege, schützt die Umwelt und stärkt die heimische Landwirtschaft. PR


KALTENBACH – EIN BLICK IN DIE GEMEINDE

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Von der kleinen Schmiede zum weltweit agierenden Erfolgsunternehmen

EMPL – Erfolg durch Unternehmergeist und Innovation EMPL ist einer der führenden europäischen Hersteller individuell gebauter LKW-Sonderaufbauten und Anhänger in den Bereichen Feuerwehrfahrzeuge, Nutzfahrzeuge und logistische Produkte. Jedes Fahrzeug wird perfekt auf die Wünsche der Kunden und die Gegebenheiten der Märkte abgestimmt. Mehr als 70 % der gefertigten Sonderfahrzeuge werden exportiert. Durch laufende Investitionen in die Standorte leistet die Firma einen wichtigen Beitrag zur regionalen Entwicklung und zählt zu einem der größten Arbeitgeber in der Region. In Österreich beschäftigt EMPL derzeit rund 380 Mitarbeiter und weitere 130 in Deutschland. Jedes Jahr werden rund 30 Lehrlinge ausgebildet. Über 70 weitere Fachkräfte finden als permanente Leiharbeiter oder in ausgelagerten Bereichen Beschäftigung. EMPL ist – bis auf die USA - weltweit tätig. Zu den Traditionsmärkten zählt neben Europa vor allem der arabische Raum. Aber auch in neuen Märken wie Afrika oder China und Vietnam konnte die Marktpräsenz in den letzten Jahren kontinuierlich ausgebaut werden. Familienbetrieb EMPL EMPL wird mittlerweile in 3. Generation geführt. Josef Empl I kaufte 1926 in Kaltenbach eine 200 Jahre alte Schmiede, aus welcher sich dann die heutige Firma „entwickelte“. Angefangen hatte das Geschäft mit Fahrzeugen im weitesten Sinne im Jahr 1948, nachdem Josef Empl II den „Alpenländischen Fahrzeugbau“ gründete und anfing, aus alten Heeresbeständen der Ostzone Achsen,

Foto: EMPL

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Felgen und Stahl zu holen, um damit landwirtschaftliche Anhänger zu bauen. 1964 folgte die Herstellung von Aufbauten auf Lkw-Fahrgestellen. 1978 wurde der Betrieb an den Ortsrand von Kaltenbach verlegt und vergrößert. Die Söhne von Josef Empl II, Herbert, Josef und Heinz Empl, traten in dessen Fußstapfen und machten EMPL zu einem weltweit agierenden Unternehmen. 2015 übernahm Joe Empl die Geschäftsführung Vertrieb/Marketing von Herbert, und Thomas Lanner folgte 2017 Josef Empl als Geschäftsführer der Produktion. Heinz Empl zeichnet sich als Geschäftsführer für den Bereich Finanz verantwortlich. Meilensteine und Wachstum Mit viel Mut und der Überzeugung, weltweit erfolgreich agieren zu können, wagte das Unternehmen 1983 den Einstieg ins Exportgeschäft. Dank guter Kontakte zur deutschen Lkw-Industrie, Ausdauer und Überzeugungskraft gelang es damals, die ersten Fahrzeuge im arabischen Raum zu platzieren. Die maßgeschneiderte Produktion der Aufbauten, deren

hohe Qualität, das Eingehen auf die kulturellen Besonderheiten und dem damit gezeigten Respekt für das Land und seine Bewohner, führte zum Aufbau von langfristigen, freundschaftlichen und vor allem vertrauensvollen Beziehungen zu Kunden und Partnern. Seit der Erschließung von Exportmärkten schritt das Wachstum von EMPL stetig voran. Betriebserweiterungen, Gründung von Empl Deutschland, Errichtung des „Empl Service-Werks“ in Hall, laufende Grundstückskäufe, Modernisierungen und Ausbau bestehender Produktionsstätten, Eröffnung des „Empl Service Parks“ samt öffentlich zugänglicher Kantine und Feuerwehrshop mit Schauraum, Inbetriebnahme der „Technologie Schmiede“ in Uderns sind nur einige nennenswerte Ereignisse. Auszeichnungen zeugen vom Erfolg des Unternehmens: Pater-Jakob-Gapp-Preis (Anerkennung für soziales Engagement), Nischen-Exportmeister, Feuerwehrfreundlicher Arbeitgeber, Trigos-Nominierung,

ZILLERTALER HEIMATSTIMME

GBE Factory Award, Ausgezeichneter Tiroler Lehrbetrieb. Der Umsatz wurde in den letzten fünf Jahren um über 30 % gesteigert. Dies ist dem Mut zum Risiko, dem vorausschauenden und nachhaltigem unternehmerischen Handeln, vor allem aber den Mitarbeitern geschuldet, die sich stark mit dem Unternehmen identifizieren. Denn wenn das Gesamtpaket stimmt und das Team harmonisiert, kommt es zu weniger Fluktuation, und das Wissen bleibt im Unternehmen. Der Wert des Unternehmens definiert sich durch die Mitarbeiter. Deshalb legt EMPL viel Wert auf Nachhaltigkeit und CSR (Corporate Social Responsibility). Gesamtheitliche soziale Verantwortung wird hier gelebt, so gibt es neben einer eigenen Betriebskantine, welche auf die Verarbeitung frischer regionaler Produkte setzt, beispielsweise augenschonende LED-Beleuchtung und Kühldecken in allen Büros, gas- und elektrobetriebene Firmenfahrzeuge, flächendeckende Photovoltaikanlagen auf den PR Dächern usw.


KALTENBACH – EIN BLICK IN DIE GEMEINDE

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RIEDER Zillertal – Fensterproduktion am Standort Kaltenbach

Foto: Rieder

Handwerk mit Tradition und Qualität

Die Firma RIEDER Zillertal in Ried im Zillertal steht für Qualität und Tradition. 1948 von Zimmermeister Alois Rieder als Zimmerei gegründet, wuchs das Unternehmen mittlerweile auf 430 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an, darunter 33 Personen aus Kaltenbach. Längst ist RIEDER Zillertal über die Grenzen Tirols bekannt und wird für außergewöhnliche Produktqualität geschätzt. Die Arbeitsbereiche teilen sich in Hoch- und Tiefbau, Zimmerei und Holzbau, Fenster- und Türenbau sowie Tischlerei und Blockhausbau. Sechs Jahre nach seiner Gründung wurde der Betrieb durch eine Tischlerei mit vier Tischlern erweitert. Als Alois Rieder 1956, als der Betrieb bereits 15 Beschäftigte zählte und einen

Umsatz von 400.000 Schilling erzielte, verstarb, führte seine Witwe Zimmerei und Tischlerei fünf Jahre lang weiter. 1961 übernahm der damals 20-jährige Richard Rieder den Betrieb, gestaltete ihn zu einer Baufirma um und schuf ihm damit eine weitaus breitere Basis. Die Zahl der Beschäftigten wuchs noch im selben Jahr auf dreißig Personen, der Umsatz auf rund 18 Millionen Schillinge. Die Rieder KG führte sämtlichen Hochund Tiefbauarbeiten, Zimmerei sowie Bau- und Möbeltischlerarbeiten aus und schuf sich als leistungsfähiges und preiswertes Unternehmen sowie dank der termingerechten Durchführung der ihr übertragenen Arbeiten im Laufe der Jahre einen guten Ruf. 1974 überschritt der Umsatz bereits die 100-Millionen-Schilling-Grenze, 180 Mitarbeiter waren beschäftigt.

Stete Weiterentwicklung In Anlehnung an das Bauunternehmen gründete Richard Rieder 1970 die Firma „Wohnbau Unterland GmbH und fungierte als deren geschäftsführender Gesellschafter. Zudem bewies er weitere Initiative, indem er den an ihn herangetragenen Gedanken, die in Münster bei Brixlegg zuvor unerschlossene „Aubadquelle“ einer großzügigen Mineralwassererzeugung zuzuführen, tatkräftig aufgriff und so das bekannte „Alpquell“ ins Leben rief. Diesen Betrieb leitete er ebenfalls als geschäftsführender Gesellschafter. 1994 wurde aufgrund der gegebenen Situation der Tischlereibetrieb um eine eigene Fensterproduktion mit Standort in Kaltenbach erweitert. Die Stückzahl der bis zu diesem Zeitpunkt produzierten Fenster wuchs von ca. 3.000 auf rund 20.000 Stück.

ZILLERTALER HEIMATSTIMME

2014 stand eine Erweiterung (Holz-Alu) des Fensterwerks an. Aktuell arbeiten im Kaltenbacher Fensterwerk 90 Mitarbeiter, insgesamt in der Abteilung „Tischlerei und Fensterbau“ 170 Personen. In den folgenden Jahren wuchs RIEDER Zillertal kontinuierlich weiter. So kam 1999 ein neues Bürogebäude hinzu, 2006 wurde eine Zimmereihalle gebaut. 2010 wurde das Unternehmen um einen Bauhof erweitert. Noch ein Bürogebäude entstand 2012, im selben Jahr wurde Holzbau Fankhauser von RIEDER Zillertal übernommen. Nach weiteren zwei Jahren übernahm RIEDER Zillertal „Tiroler Lamellierholz“ in Silz. 2017 wurde in Lienz ein Schauraum eröffnet und im letzten Jahr die Tischlerei mit einer Investition von vier Millionen Euro erweitert. PR


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KALTENBACH – EIN BLICK IN DIE GEMEINDE

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Drahtesel-Sportler aufgepasst:

Förderung von E-Bikes Da die E-Bike-Förderung des Jahres 2018 und davor ein voller Erfolg gewesen war, hat der Gemeinderat in seiner 10. Sitzung am 12.12.2018 sich erneut damit beschäftigt.

gefördert. Personen, die schon jemals eine Förderung erhalten haben, werden von der Förderung ausgeschlossen. Pro Person darf die Förderung nur einmal ausgeschöpft werden.

Damit nicht nur eine sportliche, sondern auch eine umweltpolitische Schwerpunktsetzung für 2019 wieder in Angriff genommen werden kann, stellt der Bürgermeister den Antrag, den Ankauf von E-Bikes im Rahmen einer Aktion ausschließlich der Gemeinde Kaltenbach, zu fördern.

Gefördert wird ein E-Bike grundsätzlich mit € 150,-. Beim Ankauf eines E-Bikes bei den Fachhändlern in der Gemeinde Kaltenbach wird zusätzlich nochmals der Betrag von € 150,- – im Rahmen einer Wirtschaftsförderung - freigegeben. Beide Zuschüsse sind einmalige verlorene Zuschüsse und können nach Vorlage der Rechnung am Gemeindeamt beantragt werden!

Diese Förderung gilt für Privatpersonen, welche in der Gemeinde Kaltenbach den Hauptwohnsitz mindestens drei Jahre haben. Pro Person wird ein Fahrrad, aber max. zwei Stück pro gemeinsamem Haushalt,

Diese Förderung ist auf jährlich 25 Stk. begrenzt und gilt von 01.01.2019 bis einschließlich 31.12.2022.

"Regiotax" verbindet Kaltenbach und Emberg

flexible Mobilität und Erhalt der Straßen für alle Die Mobilität der Menschen nimmt ständig zu. Ob in die Arbeit, zum Einkauf, zur Bank, zum Arzt oder zur Schule, der von der Gemeinde eingeführte öffentliche Kleinbus „Regiotax“, sichert die Beförderung zwischen Emberg und Kaltenbach. Waren die Bewohner des Ortsteils Emberg der Gemeinde Kaltenbach früher auf einen privaten Pkw angewiesen, so steht ihnen seit 1. September

2010 ein öffentliches Busangebot zur Verfügung. Aber nicht nur der Kleinbus „Regiotax“ sichert die Mobilität, sondern die auch immer wieder notwendigen Sanierungsmaßnahmen an der 20,2 km langen Embergstraße tragen dazu bei, dass die Bewohner/-innen mobil bleiben. In den Jahren 2010 bis 2018 wurden insgesamt ca. zwei Millionen Euro in die Sanierung der Embergstraße investiert. ZILLERTALER HEIMATSTIMME


KALTENBACH – EIN BLICK IN DIE GEMEINDE

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Allerlei hilfreiche Mittelchen

Die Ölträger aus Kaltenbach

Eine Bereicherung für Sommerfrischler

Themenweg Neuhütten

mehr Einheimische um dieses Patent. Dieses wurde auch Personen erteilt, die bei Peter Schragl die damals noch unbekannte Destilierkunst und die Zubereitung der Tinkturen erlernt hatten, Sie wurden geprüft, vereidet und mussten wohlgeordnete, verlässliche und mit Vermögen versehene Leute sein.

Die Entstehung dieses gewinnreichen, später berüchtigten Gewerbes fiel in das letzte Viertel des 17. Jahrhunderts. Damals siedelte sich Peter Schragl, Feldarzt des Erzbischof von Salzburg, in Kaltenbach im damals noch salzburgischen Pfleggericht Zell an und erhielt im Jahr 1685 ein landesfürstliches Patent, gewisse selbstbereitete Geister und Arzneien, unter dem Namen "Hausmittel" bekannt, zu verkaufen, z. B. Melissengeist, Pomeranzengeist, Tamarindenöl, Mithridat und dgl., ebenso verschiedene Vieharzneien. Da diese Waren nicht nur im Zillertal, sondern auch im Ausland guten Absatz fanden, beworben sich bald

Auf diese Weise entstanden bald „Ölverleger", wie man sie nannte, in Ried, Zell, Uderns, Fügen und anderen Orten. Sie hatten feuersicher gebaute Laboratorien und zogen in ihren Hausgärten verschiedene Gewächse, überdies benutzten sie die ganze Flora ihrer Gegend zur Destillierung von Salbei-, Wacholder, Tannenzapfen oder Kienöl und ähnlichen Heilessenzen. Von diesen „Ölverlegern“ fassten nun die „Ölträger" die berüchtigten Geister- und Tinkturengläslein, dann die Pillen, die Mithridat- und Theriakbüchsen sowie die verschiedenen Öle, wie Terpentin-, Skorpion-, Lavendel-, Rübenöl usw., und traten so alles in der Öltruhe - einem viereckigen koffermäßigen, rot oder grün angestrichenen Schrank von einem Fuß (= 0,316 m) Tiefe, der an Bändern auf dem Rücken hing, ihre Wanderschaft an. Die Zahl der Ölträger war beträchtlich, sie belief sich in der Mitte des 18. Jahrhunderts, als der Handel die größte Ausdehnung hatte, auf angeblich vierhundert. Besonders das Obere und Mittlere Zillertal, die damalige Hofmark Stumm, Ried, Uderns, Fügen, Hart und .. Rotholz lieferten ein ergiebiges Kontingent. Text aus dem Dorfbuch Kaltenbach 2006

Der Tourismusverband Erste Ferienregion hat im vergangenem Jahr viel Geld in den Themenweg Neuhütten investiert. Im heurigen Jahr sind noch Restarbeiten zu tätigen, dann ist dieser besonders attraktive Themenweg im Ortsteil Neuhütten eine zusätzliche Bereicherung für jene Menschen, die sich im Sommer gerne in den Bergen aufhalten. Der Weg ist leicht zu begehen, im jedem

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am Weg liegenden Gasthaus kann man einkehren. Zusätzlich wird der Tourismusverband Erste Ferienregion in den Monaten Juli, August und September 2019 erstmals eine öffentlich verkehrende Buslinie im Probebetrieb für drei Jahre anbieten, um den Individualverkehr einzuschränken und es Wanderern zu erleichtern.

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Sprachförderungen, Sportkurse und jede Menge Spiel und Spaß

Im Schülerhort ist der Nachwuchs bestens aufgehoben

Familienleistungen – für das Wichtigste im Leben Schlau ist, wenn das Talent zählt und nicht die Herkunft. Deshalb bieten unsere Bildungseinrichtungen, wie der Kindergarten, die Schulen, der Schülerhort und der Sommerkindergarten, familienunterstützende Leistungen – finanziert durch die Gemeinde - an, denn bei uns gilt Familienfreundlichkeit als Erfolgsrezept! Wir leisten neben Bundes- und Landesförderungen für Familien unseren Beitrag dazu: Willkommen dem neuen Erdenbürger Jedes neu auf die Welt gekommen Baby bekommt von der Gemeinde als Willkommensgeschenk ein Babypaket. Es ist nicht selbstverständlich, einen natürlichen Zuzug in der Gemeinde zu haben. Zuschuss bei Mehrlingsgeburten Bei Mehrlingsgeburten werden oftmals die Ressourcen der betroffenen Familien an die Grenzen geführt. Nicht nur die persönlichen, sondern auch die finanziellen Ressourcen stellen eine besondere Herausforderung dar. Um Familien in dieser Situation zu unterstützen, wird eine Beitrag in Form einer Förderung geleistet.

Die Gemeinde fördert Familien bei Mehrlingsgeburten durch eine materielle Unterstützung in Form der Übernahme der tatsächlichen Kosten für Windeln in Höhe von bis zu 400 Euro (wertgesichert) pro Kind und Jahr, bis zum 3. Geburtstag der Kinder. Zuschuss bei Windeln Die Restmüllentsorgung wurde mit 01.01.2013 auf das elektronische Verwiegesystem umgestellt. Da es im Zuge der Umstellung auf die Verwiegung für Familien mit Kleinkindern sowie für inkontinente Personen zu möglichen Mehrbelastungen kommt, stellte der Bürgermeister den Antrag, Gemeindebürger wie folgt zu unterstützen. Die Gemeinde fördert Familien mit Kindern bis zum 3. Lebensjahr und inkontinente Personen in Form einer Gutschrift bei den Gebühren des verwogenen Restmüll über 150 Euro pro Kind und Jahr sowie pro Person und Jahr. Gratiskindergarten Die Einführung des Gratiskindergartens wurde vom Gemeinderat am 25.08.2009 beschlossen. Vom 3. bis zum 4. Lebensjahr übernimmt die Gemeinde die Kosten für den Kindergarten, vom 4. bis 5. Lebensjahr das Land und vom 5. bis 6. Lebensjahr, welches ab 2010

verpflichtend wurde, bezahlt das Geld der Bund. Lediglich ein sehr geringer Bastel- und Müslibeitrag wird eingehoben! Sprachfrühförderung in Kindergarten Auch in unserer Bildungseinrichtung wird die Sprachfrühförderung angeboten. Ob Wortschatzspiele, Vorlesen oder Begriffe erraten – damit unsere Kinder bei Schulantritt die Unterrichtssprache Deutsch ausreichend beherrschen, setzt das Land Tirol mit dem Planungsverband Zillertal seit 2008 auf die sprachliche Frühförderung im Kindergarten. Ziel der Bund-Länder-Gemeinden-Vereinbarung ist es, drei- bis sechsjährige Kinder – insbesondere mit nicht deutscher Muttersprache – so zu fördern, dass sie mit Volksschuleintritt die Unterrichtssprache Deutsch möglichst gut beherrschen. Frühkindliche Bildung ist ein Gebot der Chancengerechtigkeit. Gerade Kinder mit einer anderen Muttersprache profitieren davon, wenn sie möglichst frühzeitig in den Kinderbetreuungseinrichtungen gefördert werden. Gute Deutschkenntnisse sind unersetzlich für den Schul- und Bildungserfolg sowie der Schlüssel zur gesellschaftlichen Integration.

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Schwimmkurs für Kindergarten Es wird im Kindergarten ebenso ein Schwimmkurs angeboten, den der Gemeinderat finanziell unterstützt. Es muss jeder Familie möglich sein, ihr Kind daran teilnehmen zu lassen, um zumindest die Grundkenntnisse des Schwimmens mittels eines dafür ausgebildeten Trainers erlernen zu können. Skikurs für Kindergarten und Volksschule Seit geraumer Zeit unterstützt der Gemeinderat den Schikurs der Kindergartler und der Schüler finanziell deshalb, da es allen Kindern möglich sein muss, eine Woche in Begleitung der SchilehrerInnen und PädagogInnen das Schifahren zu erlernen, zu festigen und sinnvoller sportlicher Betätigung nachzukommen. Damit sichern wir uns selbst u.a. auch den Nachwuchs an WintersportlerInnen. Es ist sehr elternfreundlich, diese Schiwoche beider Einrichtungen in derselben Woche durchzuführen! EDV-Ausstattung und Einrichtung von Leseräumen in der Volksschule Die Einrichtung von zwei Leseräumen sowie die komplette Neuausstattung des EDV-Raumes unserer Schule sind Not-


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wendigkeiten, die zur Bildung unserer Kinder einen wesentlichen Baustein darstellen. Die Bildung unserer Kinder muss uns jede Investitionen wert sein! Schülerhort – Haus des Kindes Mit Beginn des Schuljahres 2009 wurde der erste Schülerhort im Zillertal in unserer Gemeinde eröffnet. Geöffnet hat der Schülerhort von Montag bis Freitag, von Montag bis Donnerstag werden nach dem Mittagstisch von 14 bis 16 Uhr Hausaufgaben gemacht und gelernt. Es ist das Ziel, dass das Kind, wenn es um 17 Uhr nach Hause kommt, die Hausaufgaben und das Lernen möglichst beendet hat und so ein großes Stresspotenzial für die Eltern wegfällt. Am Freitagnachmittag gibt es keine Hausaufgaben, dafür Spiel, Spaß und Bewegung. Das Angebot ist flexibel; im Hort sind Kinder, die mittags zum Essen nach Hause gehen und am Nachmittag wieder kommen. Der Schwerpunkt ist auf das Kind gelegt, das ist die eigentliche Intention des Schülerhortes. Haus des Kindes – Schülerhort Dieses Angebot des Schülerhortes wollen wir massiv weiter verbessern! Durch geschickte Verhandlungen ist es gelungen, mit 01.08.2017 das ehemalige Postamtsgebäude zu sehr interessante monatliche Konditionen zur Gänze für die nächsten 20 Jahre pachtet, daraus wollen wird das „Haus des Kinde“ entwickeln! Zu den derzeit genützten 52 m² werden die restlichen 223 m² dazu gemietet. Das heißt, zukünftig beträgt die Raumfläche 275 m² für die Betreuung unserer Kinder, die Außenflächen sind nicht mit gerechnet. Es wird ein verbessertes Angebot als Unterstützung für die Familien entwickelt, denn wir stellen uns ein „Haus des Kindes“ darin vor, in welchem eine

Bibliothek, ein Mütter-KindTreff und bei Bedarf eine verlängerte Öffnungszeit vorgesehen sind. Kindergarten, Schulen und der Schülerhort arbeiten zum Wohl unserer Kinder hervorragend zusammen, bei diesem Thema kennen wir uns aus! Ferienbetreuung Die Gemeinde Kaltenbach bietet seit 2004 Jahren gemeindeübergreifend eine alterserweiterte Sommerferienbetreuung an. Diese Ferienbetreuung wird ebenfalls in den restlichen Ferienzeiten bei Bedarf angeboten. Ziel dieser Initiative ist es, den Eltern auch in den Ferien eine qualitative Kinderbetreuung mit viel Abwechslung und garantiert ohne Langeweile zu bieten. Für viele arbeitende Eltern sind acht Wochen Sommerferien eine sehr lange Zeit. Da ist es eine Entlastung für sie, und ihr Kind in eine Einrichtung gehen zu können, in der garantiert ist, dass ihr Kind die Ferien mit Spaß und Freude erleben kann. Kindergarten und Schülerbus Es war notwendig geworden, organisatorische Maßnahmen für die Änderung der Fahrzeiten bei der Beförderung der

Emberger Schüler/-innen zur Volks- & NMS-Schule durchzuführen. Mit Beginn des Schuljahres 2009/2010 im September 2009 wurden die Zeiten geändert. Es ist nun so, dass die Kindergarten- und Volksschulkinder vom Emberg erst um ca. 7.15 Uhr beim Schulgebäude sind und in der Folge die NMS-Schüler/-innen nach Stumm transportiert werden. Die Rückmeldung von betroffenen Eltern am Gemeindeamt hat gezeigt, dass dies eine sehr willkommene Verbesserung im Transportangebot unserer Schüler/-innen vom Emberg ist. RegioTax Emberg Mobilität der Zukunft - Es gibt viele Ideen, Visionen und Pläne, wie die Mobilität der Zukunft aussehen wird. Wir sind zwar keine große Stadt und müssen daran nur begrenzt tüffteln. Aber trotzdem können wir im kleinen Stil auch unseren Beitrag dazu leisten. Denn die Mobilität der Menschen spielt heutzutage eine große Rolle im täglichen Leben. Der Weg von und zur Arbeit, der Weg ins Geschäft, zur Bank, zum Arzt oder was auch sonst noch täglich zu erledigen ist mit dem RegioTax Emberg verbessert die Gemeinde, so wie andere Gemeinden auch, den

Nahverkehr Zillertal und setzt ganz auf umweltfreundliche Mobilität, denn die Mobilität der Menschen ist deren Lebensqualität. Zug fährt ab. Bus oder RegioTax kommt gleich. Deshalb bestellt, betreibt und bezahlt die öffentliche Hand den öffentlichen Verkehr. Nur die vorhandene Infrastruktur selbst, die Verdichtung der Fahrzeiten, die Vernetzung mit anderen öffentlichen Verkehrsmitteln, mehr Komfort und familienfreundliche Tarife können der Verkehrsflut entgegenwirken und einen unglaublichen Beitrag zur Klimaveränderung leisten. Es war an der Zeit, den Menschen am Emberg ein öffentliches Verkehrsmittel anzubieten. Befreiung der Kommunalsteuer für Lehrlinge Am 05.09.2006 bestätigte der Gemeinderat den Beschluss vom 27.02.1997, dass eine Lehrstellenförderung durch eine Kommunalsteuervergütung für Gewerbebetriebe in der Gemeinde zum Tragen kommt. Unternehmen, die Lehrlinge beschäftigen und ihren im Kommunalsteuergesetz gründenden abgabenrechtlichen Verpflichtungen nachkommen, wird eine Förderung in Höhe der auf die Lehrlingsentschädigung entfallende Kommunalsteuer gewährt. Die Unternehmen haben zu den auf den Tag des Beschlusses des Gemeinderates folgenden Fälligkeiten die Kommunalsteuer ohne die auf die Lehrlingsentschädigungen entfallende Kommunalsteuer zu entrichten. In der Steuererklärung sind die Kommunalsteuer und die auf die Lehrlingsentschädigung entfallende (nicht entrichtete) Kommunalsteuer gesondert auszuweisen. Dass wir zu den Orten mit Lebensqualität zählen, ist kein Zufall, sondern das Ergebnis einer konsequenten, erfolgreichen Kommunalpolitik!

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Interview

Sechs Fragen ... ... an Schützenhauptmann Regimentskommandant Major Herbert Empl von der Schützenkompanie Ried-Kaltenbach

Gerda Gratz: Geschätzter Schützenhauptmann, Tirol fest in Schützenhand, die Geschichte der Schützen reicht bis in das Mittelalter zurück, die Ständevertretungen im 13. Jahrhundert hatten an der Regierung Anteil. Es herrschte Waffenfreiheit. Wo Recht ist, erwächst Pflicht. Mit der Pflicht der Mitbestimmung übernahm die Bevölkerung die Pflicht, die Heimat, das Land zu schützen und zu verteidigen. Entscheidend im verfassungsrechtlichen Sinn wurden dann jene als Landlibell bezeichneten Bestimmungen, die Kaiser Maximilian I. gemeinsam mit dem Tiroler Landtag 1511 erließ. Mit Ende des Ersten Weltkrieges ging mit dem Untergang der Monarchie die Aufgabe der Schützen für die Landesverteidigung in Tirol zu Ende. Die Tiroler Schützen blieben aber als nichtstaatliche Schützenvereinigungen bestehen. Das Zillertaler Schützenregiment erzählt uns welche Geschichte? Wie lautet diese? Regimentskommandant H. Empl: Dazu kann Nachfolgendes zum

Zillertaler Schützenwesen und Regiment Zillertal berichtet werden: Die geschichtliche Wurzeln reichen bis ins Mittelalter zurück. Das Landlibell ist eine Urkunde von Kaiser Maximilian I vom 23. Juni 1511 mit dem Einvernehmen der Tiroler Landstände als Teil der Tiroler Landesverfassung: Unsere Aufgaben nicht weniger, nur anders. Kulturgüter schützen und bewahren. Traditionen weiterführe. Der Mensch braucht Beständigkeit. Die Geschichte kennen, an der Zukunft bauen. Als im Jahre 1908 beherzte und von Kameradschaftsgeist beseelte Schützenkameraden daran gingen, das Schützenregiment Zillertal auf die Beine zu stellen, war dies etwas ganz Besonderes und Einzigartiges im Tiroler Schützenwesen. Dies geschah im Vorfeld des Gedenkjahres "Tiroler Freiheitskampf 1809 - 1909" und fand landesweite Beachtung. Unser Geist und unser Handeln wird unsere Zukunft und auch die unserer Jugend bestimmen. Das Schützenregiment Zillertal ist eine der größten und traditionsreichsten Verbände im Bundesland Tirol. Die geschichtlichen Wurzeln reichen bis ins Mittelalter zurück und stehen im Zusammenhang mit dem früheren System der Landesverteidigung. Die Schützen haben aber gottlob keine militärischen Aufgaben mehr zu erfüllen. Die unmittelbare Gefahr für Leib und Leben ist nicht mehr gegeben. Wenn die Grenzen in Europa auch sicher sind, so sind heute aber trotzdem Dinge gefährdet, die für uns selber wichtig sind. Das heißt auch, dass unsere Aufgaben nicht weniger werden, nur anders. Für manchen mag es pathetisch klingen, aber

es sind heute viele kleine Dinge, kleine und große Kulturgüter zu schützen und zu bewahren, die aber unser Land, unsere Eigenheit, das Besondere an uns und unserem Land ausmachen. Es ist die Sprache, es sind die Feiertage und Feste, das kirchliche Leben, die Dörfer, die Fluren - von den Busch-Hecken bis zum Bildstöckl, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Es sind das alles Dinge, die so selbstverständlich erscheinen, aber vielen in diesem Land schon gar nicht mehr geläufig, ja sogar fremd sind. Die Schützen mit ihrem starken Bewusstsein für das Land geben mit Herzblut diese Traditionen weiter, unbeirrt ob das jetzt grad in ist oder nicht, ob es momentan cool wirkt oder nicht. Darin liegt ein besonderer Wert. Der Mensch braucht Beständigkeit. Täglich und wöchentlich eine neue Richtung, das überfordert uns. Die Vereine geben den Menschen Halt. Dem haben wir uns ganz besonders verschrieben: Die Geschichte kennen, an der Zukunft bauen. Tradition bewahren, Heimat geben. Gerda Gratz: Die spätere Funktionalisierung der Schützen für die NS-Politik ... Welche Rolle spielten die Schützen in der Zeit des NS-Regimes? Regimentskommandant H. Empl: Der Bund der Tiroler Schützenkompanien hat dazu eine Studie beauftragt. Dr. Michael Forcher hat das Ergebnis dieser Studie in einem Buch zusammengefasst „Die Tiroler Schützen in der NSZeit 1938 – 1945“. Das Buch ist beim BTSK und beim Verlag „Effekt“ erhältlich. Zusammengefasst sei erwähnt, dass sich Mitglieder von Schüt-

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zenkompanien teils aus eigener politischer Überzeugung, teils getrieben durch den Zeitgeist, aber auch aus Mutlosigkeit gegenüber dem Regime für Propagandazwecke missbrauchen haben lassen. Im Zillertal war das Schützenwesen in der Zeit fast ohne Aktivitäten. Die Beschäftigung der Schützen mit der Vergangenheit ist eine wichtige Basis für eine bessere Zukunft, denn die Schützen verstehen sich als positive Kraft für die Zukunft unseres Landes! Gerda Gratz: Die Frau in den Reihen der Schützen. Welche Rolle nahm sie früher und nimmt sie heute ein? Regimentskommandant H. Empl: Frauen sind ein wichtiger Bestandteil jeder Kompanie. Nicht nur als fesche Marketenderinnen, als erster Blickfang einer einmarschierenden Kompanie, sondern ebenso als stimmberechtigte Mitglieder im Kompanie-, im Viertel- oder Bundesausschuss sowie in der Bundesleitung, vertreten durch die Bundesmarketenderin. Die Meinung, dass die Aufgaben früher auf den optischen Aufputz und das Schnapsausschenken beschränkt war, möchte ich hier für die heutige Rolle der Marketenderinnen richtig stellen: Sie sind in den Gremien mitbestimmend, kümmern sich um die Pflege der Tracht, der Kultur und die gesellschaftlichen Belange einer Kompanie oder Talschaft. Das 3. Tiroler Marketenderinnentreffen in Kaltenbach am 24. August mit mehr als 300 Marketenderinnen aus Welsch-, Süd-, Ost- und Nordtirol sowie Bayern anlässlich des Regimentstreffens in Ried–Kaltenbach, wo ein Erfahrungsaustausch gepflegt, die Bräuche des Tales kennengelernt und gefeiert werden soll, ist ein Beweis dafür! Gerda Gratz: Angesichts der Bedrohung Tirols durch die Truppen Napoleons beschloss der engere Ausschuss der Tiroler Landstände am 1. Juni


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1796, Schutz und Hilfe bei Gott zu suchen. Sie gelobten, das Herz-Jesu-Fest jährlich im ganzen Land mit einem Hochamt zu feiern. Dies geschah gleich am 3. Juni 1796 in der Bozner Pfarrkirche und am 25. September 1796 in der Innsbrucker Jesuitenkirche, wo seit 1767 ein Herz-Jesu-Bild aufgestellt ist. Waren Sie selbst mit Ihrer Schützenabordnung (Landesüblicher Empfang) schon bei der Erneuerung des Herz-Jesu-Gelöbnisses bei der Gelöbnisfeier des Landes Tirol dabei? Regimentskommandant H. Empl: Herz-Jesu-Feste finden nicht in allen Orten des Tales statt. Dort, wo sie traditionell stattfinden, sind sie ein wichtiger Bestandteil im Veranstaltungskalender der Pfarre, der Kompanie und der Gemeinde. Die größte Herz-Jesu-Feier in Tirol findet jährlich am Weerberg statt. Es ist dies eine beeindruckende Feier, an der nicht nur das offizielle Tirol, sondern Schützen aus allen Landesteilen teilnehmen. Nein, ich war mit meiner Abordnung noch nicht bei der Herz-Jesu-Gelöbnisfeier des Landes Tirol dabei. Aber, was noch nicht war, kann ja einmal werden. Die Schützenabordnung Ried-Kaltenbach ist jedenfalls eine mannstarke! Gerda Gratz: Was motiviert Sie, täglich ein Schütze zu sein? Regimentskommandant H. Empl: Schütze ist man mit Leib und Seele. Die Traditionspflege, das positive Miteinander, die Kameradschaft und das schneidige Auftreten in der Öffentlichkeit schweißen zusammen. Wir im Zillertal haben eine einheitliche Tracht und tragen diese mit Stolz. In der Tracht sind wir alle gleich und Kameraden – natürlich muss es eine Hierarchie geben, um Ausrückungen geregelt ablaufen zu lassen. Auch leben wir eine soziale und kulturelle Verantwortung in

unseren Dörfern – das motiviert nicht nur ältere Menschen, sondern speziell auch die Jugend, „Schütze“ zu sein! Gerda Gratz: Wo sehen Sie die Schützen in der globalisierten, digitalisierten Zukunft zwischen Tradition und Moderne? Regimentskommandant H. Empl: Wir Schützen sind eine Wertegemeinschaft und haben Tradition. Kein Verein ist so eng mit der Geschichte unseres Landes verbunden wie wir Schützen. Nicht das Bundesheer, sondern eine Schützenkompanie mit Musikkapelle empfängt Staatsgäste und höchste Würdenträger mit einem Landesüblichen Empfang in Tirol – ein Zeichen der offiziellen Wertschätzung! Wir wissen über unsere Vergangenheit, befassen uns jedoch vor allem mit der Zukunft. Als Ergebnis eines Reflexionsprozesses „Nachdenken über uns“ wurden elf Leitmotive erarbeitet: Aktives und soziales Engagement in und mit den Kirchen. Konsequente Arbeit in Gesellschaft und Gemeinschaft. Gelebte Grundsätze auch durch Bildungsarbeit. Tiroler Identität und Landeseinheit: Unsere Treue zur Heimat. Tracht und Brauchtum als Ausdruck der Landesidentität. Wertschätzung der Frauen im Tiroler Schützenwesen. Verantwortungsbewusste Jugendarbeit. Zeitgemäße Strukturen und Entwicklung der Organisation. Festkultur als Förderer der Gemeinschaft. Exerzieren: Sicherheit, Exaktheit und Einheitlichkeit. Kommunikation: „Tue Gutes und sprich darüber!“. Natürlich gibt es zu jeder Überschrift Inhalte, die auch gelebt werden und Garant sind für eine positive Zukunft des Tiroler Schützenwesens! Herzlichen Dank für das Interview!

Gerda Gratz Chefredaktion Zillertaler Heimatstimme

Zillertaler Schützenregimentstreffen 2019

Drei Tage voller Tradition und Tracht Unter dem Motto „Tradition und Tracht im Zillertal authentisch erleben“ findet heuer das Schützenregimentstreffen von 23. bis 25. August in Kaltenbach statt. Für die drei Tage steht ein großes Festzelt zur Verfügung. Ein „Musikalisches Klanggemälde“ stimmt am Freitag auf die Festtage ein, am Abend spielen die „Zillertaler Mander“ auf. Der Samstag liegt ganz in „Frauenhand“ beim „Gesamttiroler Marketenderinnentreffen“, am Abend unterhält die Partyband „Volxrock“. Mit rund 1.300 erwarteten Teilnehmer/-innen geht am Sonntag das Zillertaler Schützenregimentstreffen über die Bühne. Für Stimmung sorgen „Die 3 Verschärften“.

Volksschule Kaltenbach

Erlebnisreiche Skiwoche

Auch in diesem Jahr verbrachten alle Schülerinnen und Schüler der VS Kaltenbach, bei traumhaften Bedingungen, eine unfallfreie Skiwoche im Skigebiet Hochzillertal. Dank der großartigen Unterstützung durch die Skischule Hochzillertal, lernten die Kinder Tag für Tag viel an Technik und Fahrkönnen dazu. Der Höhepunkt der Woche war das Skirennen am Donnerstag. Der Tagessieg bei den Mädchen ging heuer an Paula Höllwarth, und bei den Buben sicherte sich Max Höllwarth die Tagesbestzeit.

ZILLERTALER HEIMATSTIMME

Wir möchten diese Gelegenheit nutzen, um uns für die professionelle Unterstützung bei den Verantwortlichen der Skischule Hochzillertal sowie bei den Bergbahnen Hochzillertal zu bedanken. Ein weiteres herzliches „Vergelt’s Gott“ gilt der Gemeinde Kaltenbach für die finanzielle Unterstützung dieser Woche und allen Eltern, die für einen reibungslosen Transport der Kinder während der Skiwoche gesorgt haben. Das Lehrerteam der Volksschule Kaltenbach

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Drei Gemeinden ziehen an einem "H2O-Strang"

Unsere Wasserversorgung im Fokus Das Betätigen des Wasserhahns, die morgendliche Dusche und der Gang auf die Toilette, Wasser zum Trinken und Kochen gehören wohl zu den Selbstverständlichkeiten im Leben einer zivilisierten Gesellschaft. Wie oft dabei der Wasserhahn betätigt wird, darüber denken die wenigsten unter uns nach. 97 % unserer Gemeindebürger/-innen beziehen das Wasser für den täglichen Bedarf aus unserer kommunalen Wasserversorgung der Gemeinde, dabei ist dies für viele (gar nicht so) selbstverständlich! Den Wert des Wassers erkennen wir aber erst, wenn sauberes Trinkwasser plötzlich ausbleibt. Zum Glück wurden in den vergangenen Jahren die „Hausaufgaben“ erfüllt, und unser Wasser braust vom Emberg in edelster Güte und Zusammensetzung in die Trinkwasserbehälter. … heute sind wir durch Investitionen der Gemeinde Kaltenbach zwischen 1999 – 2018 in Summe von ca. € 3.8 Mio. bestens versorgt, das war aber nicht immer so … … der Wasserverband Aschau-Kaltenbach-Ried investierte zwischen 2015 – 2018 ca. € 5.0 Mio. zur Aufrechterhaltung der Wassernotversorgung … Wie alles begann: … 26. Dezember 1998, Hotel Seetal ****, früher Vormittag, Hochsaison, „Herr Lechner, wir können nicht Zähne putzen, wir haben kein Wasser.“ Notfallkette: Bürgermeister/Wassermeister/ Feuerwehrkdt. ect, Idee: Feuerwehr liefert mit Tanklösch-

fahrzeug Wasser in das System, diese Idee wurde aber rasch wieder verworfen. Umsetzung: Die Gemeinde Ried hat die Gemeinde Kaltenbach notversorgt, eine Feuerlöschpumpe wurde während der Feiertage eingehängt & Schichten der Feuerwehrwehrmänner eingeteilt. Nach den Weihnachtsfeiertagen wurde eine kleine Druckpumpe installiert, welche während des ganzen Winters 1998-1999 konstant Wasser in das örtliche System einpumpte.

ser versorgte. Der neue Trinkwasserbehälter wurde mit zwei Wasserkammern á 255 m3 = 510 m3 Gesamtwassermenge projektiert, die Grundrissabmessungen betragen 20.9 m x 13,2 m, die Inbetriebnahme erfolgte im Frühjahr 2001. In den Jahren danach wurde bei allen Grabungsarbeiten in der Gemeinde durch die TIGAS, der Verlegung der Straßenbeleuchtung, Glasfaser

und anderer Infrastruktur, immer wieder die Wasserleitung mitverlegt. Wir werden uns zwar nicht zurücklehnen und die Hände in den Schoß legen, es ist aber ein gutes Gefühl, dass ca. 50 % der ca. 26.000 lfm Wasserleitungen sowie die Behälter im Gemeindegebiet erneuert oder saniert wurden und wir den Wasserverband für eine mögliche Notversorgung haben!

Es folgte im Frühjahr 1999 eine Leckanalyse des gesamten Ortsnetzes, es wurde festgestellt. dass das Ortsnetz mehrfach Wasser verlor. Im August 2000 erfolgten die Projektierung & der Bau eines Trinkwasserbehälters. An der Stelle des jetzigen Hochbehälters stand seit dem Jahre 1955 der 210 m3 Behälter, welcher die Gemeinde lange mit WasZILLERTALER HEIMATSTIMME

Bericht aus der Zillertaler Heimatstimme vom März 1978


SPORT

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MSC Aschau

GP Ice Race 2019 in Zell am See - Zillertaler vorne dabei Foto: GP Ice Race

Bei dem GP Ice Race 2019 in Zell am See hatten zwei Zillertaler (MSC Aschau) die Nase vorne. In einem Mitsubishi Evo 8 trug Helmut Hauser den Gesamtsieg bei den Tourenwagen mit Allradantrieb davon. Bei der Skijöring-Klasse 4 WD siegte Martin Zeller mit Skifahrer Jürgen Stock. Die Ehrenpreise wurden überreicht von Ferdinand Porsche und Vinzenz Greger sowie DI Wolfgang Porsche.

ESV Ramsau

Zillertaler Meisterschaft im Eisstockschießen Der ESV Lagerhaus Ramsau veranstaltete dieses Jahr für AHP Mayrhofen die jährlich stattfindende Zillertaler Meisterschaft im Eisstockschießen. Austragungsort war die Kunsteisbahn in Mayrhofen. Der Mannschaftsbewerb wurde am 27. Jänner mit zehn Mannschaften ausgetragen. Der ESC Kleinboden 1 erwischte einen perfekten Tag, konnte alle neun Spiele gewinnen und kürte sich somit zum verdienten Zillertaler Meister 2019/Winter. Rang 2 ging mit nur einer Niederlage an SV Baustoffe Lang Aschau. Bronze erreichten die Gastgeber der ESV Lagerhaus Ramsau mit sieben Siegen und zwei Niederlagen. Der Einzelbewerb fand am 23. und 24. Jänner, jeweils abends statt. 33 Schützen stellten sich bei perfekten Bedingungen dieser Herausforderung. Bei den Männern sicherte sich Roland Lang (ESC Kleinboden) die

Goldmedaille mit sensationellen 169 Pkt. Silber ging an Roland Kröll (ESV Ramsau/161Pkt.). Bronze erreichte Hannes Mair (ESC Kleinboden/139 Pkt.). Bei den Frauen war ebenfalls alles in Kleinbodener Hand. Der Sieg und somit Gold ging an Michaela Metzger (ESC Kleinb./123Pkt.). Rang 2 und Silber erreichte Lanthaler Renate (ESC Kleinb./116Pkt.) Angela Taxacher (SV Aschau/111Pkt.) schoss sich zu Bronze. Besonders erfreulich, es gab auch einen Teilnehmer in der Jugendwertung, und somit ging Gold an Hannes Hanser vom ESG Haselbach mit 89 Pkt. Die Preisverteilung fand anschließend bei unserem Sponsor im "Des-iss" statt. Der Verein bedankt sich bei allen Beteiligten für den reibungslosen Ablauf, bei den zahlreichen Helfern, die so eine Veranstaltung erst möglich machen, bei den Sponsoren, bei Carmen und Mike uvm.

Obm. Markus Oberarzbacher, Gold Roland Lang, Silber Roland Kröll (v. l.)

Fotos: ESV Ramsau

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Gold Michaela Metzger, Silber Renate Lanthaler, Obm. Markus Oberarzbacher (v. l.)

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SPORT

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50. Tiroler Kinderskitag – Riki-Spieß-Gedenkrennen

Der Knalleffekt kam mit Startnummer 22 Fotos: Ski-Club Mayrhofen

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Seit 50 Jahren messen sich die besten Skirennäuferinnen und Skirennäufer der Altersgruppen U8 bis U12 bei dieser inoffiziellen Tiroler Meisterschaft. Inoffiziell deshalb, weil laut Statuten des Tiroler Skiverbandes eine Tiroler Meisterschaft jedes Jahr an einem anderen Ort stattfinden muss, der Kinderskitag ist jedoch historisch mit Mayrhofen verbunden. Nichtsdestotrotz ist es seit jeher das teilnehmerstärkste Vergleichsrennen in Tirol in diesen Altersgruppen. Wie immer startete das zehnköpfige Team des Ski-Club Mayrhofen bereits um 7.00 Uhr morgens mit den Vorbereitungen. 231 Teilnehmer aus 55 Vereinen waren gemeldet; 96 Mädchen und 135 Burschen; die teilnehmerstärksten Vereine neben dem SCM, der RSK Finkenberg und dem WSV Hippach waren der WSV Neustift mit 13 und der WSV Wiesing mit zwölf Startern. Die weiteste Anreise nahmen der SC Arlberg (220 km), der SK Nauders (170 km) und SC Vils (170 km) auf sich.

Top-Nachwuchsläufer Die weiblichen und männlichen Starter konnten auf zahlreiche Saisonsiege in den heimischen Bezirkscups verweisen, und so mancher von ihnen hatte schon mehrere Tagessiege auf seinem Erfolgskonto. Und nun passierte es: Mit der Startnummer 22 ging Lokalmatador Luis Wechselberger vom Ski-Club Mayrhofen ins Rennen und konnte den Stangenparcour mit einer schnellen Zeit von 53:35 bezwingen. Wie erwartet, beherrschte er seine Klasse. Luis konnte in dieser Saison als einziger Tiroler jedes offizielle Rennen der Altersklasse gewinnen, bei dem er angetreten war und hatte noch keinen einzigen Ausfall (Quelle: skizeit.net). Nach und nach rasten die Klassen U9 - U12 den Hang herunter und kämpften gegen die Zeit. Klingende Namen wie Theo Wurzer (Sieger vom Salzburg Milch KidsCup am Spieljoch) oder Laurin Fürhapter (7-facher Tagessieger im Osttiroler Bezirkscup) reihten sich hinter Luis ein oder mussten einen Ausfall hinnehmen. Die

Kinder des SCM reihten sich derweil im Zielgelände um Luis und zitterten bei jedem Läufer mit Blick auf den ALGE-Zeitbalken. Es wurde zur Mittagszeit gewiss. Das Rennen war vorbei und die Zeit hatte gehalten. Erstmals in der 50-jährigen Geschichte des SCM gelang dies einem Läufer der jüngsten Altersgruppe U8. Luis, herzlichen Glückwunsch zu dieser herausragenden Leistung. SCM-Präsident Uli Spieß brachte es mit den Worten auf den Punkt: "Zu meiner Zeit hatte derjenige Chancen weiterzukommen, der in der nächsthöheren Altersgruppe mithalten kann. Luis ist das von Anfang gelungen, heute erstmals vier Klassen höher!" Tolle Sachpreise Bei allem Stolz möchte der SCM aber die Leistungen der anderen Läufer nicht mindern, es gehört letztendlich bei jedem Erfolg auch ein Quentchen Glück dazu. Tagessieger bei den Mädchen wurde Emma Gosch (U10) vom SC Raika Volders mit einer Zeit von 53:72. Die beiden Tagessieger konnten sich über die Sachprei-

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se - zwei geschnitzte Steinböcke der Marktgemeinde Mayrhofen und jeweils ein paar Rennski von den Mayrhofner Bergbahnen und Sport Bründl - freuen. Erwähnenswert ebenso der 2. Rang in der Klasse U9 weiblich für Lea Tasser und mehreren Pokalrängen durch die Rennläufer des SCM. Uli Spieß erinnerte mit emotionalen Worten an Riki und Ernst Spieß sowie den Beginn und den Verlauf des Tiroler Kinderskitages, denen Olympiasieger Leonhard Stock, Slalom Weltmeister Manni Pranger und Sponsorenvertreter aufmerksam lauschen konnten. Alles in allem ein unvergessliches Rennen, das ohne die laufende Unterstützung so vieler Menschen nicht möglich gewesen wäre. Vielen, vielen herzlichen Dank allen Mitwirkenden, Sponsoren, Unterstützern sowie, wie es Bgm. Monika Wechselberger formulierte: "allen freiwilligen Helfern, die in irgend einer Weise mit einem helfenden Handgriff zum Gelingen dieses tollen Events beigetragen haben". Weitere Informationen unter www.sc-mayrhofen.at


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KULTUR UND MUSIK

SPORT

43 Foto: GW Photography

Trabrennen

Leo Venus eilt von Sieg zu Sieg Von Sieg zu Sieg läuft aktuell der 6-jährige braune Wallach Leo Venus im Besitz von Franz Josef Gruber aus Aschau. Beim Nachtrennen am vergangenen Freitag in Kirchberg übernahm Leo Venus sofort die Spitze, legte mit Mario Zanderigo im Schlitten ein Höllentempo vor und kam zu einem sicheren Start- Ziel Erfolg.

Bereits zwei Tage später beim Schlittenrennen in Mittersill, wiederholte Leo Venus den Erfolg und kam erneut zu einem überlegenen Sieg. Leo Venus wurde von Jochen Haide trainiert und vorbereitet. Der Pferdesportverein Mayrhofen gratuliert allen Beteiligten recht herzlich.

Tradtionen, Überraschungen und allerlei närrische Narreteien

Foto: Gabi Maricic-Kaiblinger

In der Faschingshochburg Stumm geht’s wieder seltsam crazy zu

2017 zeichneten die Faschingsgilden-Mitglieder Obmann Andreas Wurm mit dem „Maschgerer-Orden“ aus

„J A H O I ! ! !“ ertönt es auch heuer wieder lautstark aus dem Mittleren Zillertal, wenn die Stummer Faschingsgilde mit Vollgas in die „närrische Zeit“ startet.

Pfarrfasching im Landgasthof Linde. Für musikalische Unterhaltung sorgen das „Kreuzjoch Duo“. Die SVG Stumm, Sektion Fußball, lässt ihren „Großen Maskenball“ am Faschingssamstag, ab 20.30 Uhr wie gewohnt im „Westernfort Camping Aufenfeld“ in Aschau über die Bühne gehen, unter den zünftigen Klängen von „Z3 – Die drei Zillertaler“. Traditionell wird am Rosenmontag, 4. März, ab 20 Uhr auf dem Stummer Dorfplatz die „Turmwache“ abgehalten. Bei der Überraschungsshow ab 21 Uhr heißt’s „Lassen Sie sich verzaubern, von dem Mann, der auf den Bühnen

von Tirol bis nach Las Vegas zu Hause ist!“. Eintritt frei. Der Höhepunkt der Narrenzeit ist natürlich am Faschingsdienstag erreicht. Um 13.33 Uhr startet beim Schwimmbadparkplatz der große, traditionelle, von Hofnarr „Jampl“ (Simon Tipotsch) angeführte Faschingsumzug, bei dem die Fraktionen „Dorf “, „März“ und „Ahrnbach“ um den besten Wagen und und anschließend auf dem Dorfplatz um die tollste Aufführung rittern. Nach den Darstellungen geht’s – bei freiem Eintritt - zum Faschingskehraus mit Live-Musik in den Landgasthof Linde. Ebenfalls freien Eintritt gibt’s

„Nachwuchsnarren“ sind bei der Stummer Faschingsgilde übrigens stets willkommen. Wer also mal so richtig ulkig-schrullig oder sonstig „ver-rückt“ sein will, meldet sich unter: technik@stummerfasching.at gm

Fotos: www.stummerfasching.at

Los geht’s am Samstag, 23. Februar, von 14 bis 16 Uhr, mit dem Kinderfasching für Klein und Groß auf dem Eislaufplatz (bei schlechten Eisbedingungen wird auf den Stockschützenplatz ausgewichen). Jedes Kind erhält gratis einen Kinderpunsch und einen Faschingskrapfen. Der Eintritt ist frei. Am „Unsinnigen Donnerstag“ steigt ab 20.15 Uhr der

beim Festival im Dorfbäck, wo ab 14.14 Uhr das Motto „Manege frei“ lautet. Ab 19 Uhr klingt das närrische Treiben beim Faschingskehraus in der Nudelbar „La Pasta“ mit LiveDJ Daniel M. aus. Dort wird außerdem am Aschermittwoch beim Heringschmaus ab 18 Uhr die Fastenzeit eingeläutet. Eintritt jeweils frei.

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1. Open Air der Blasmusik im Zillertal:

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Unter der Leitung von Christoph Seelos wurde eifrig geprobt, es folgten unzählige Auftritte. Die Fritzner Dorfmusikanten spielen beim 1. Open Air der Blasmusik im Zillertal am Samstag, den 1. Juni um 11.30 Uhr.

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Helmut Binder

Bin gegangen sanft und leise, auf meine allerletzte Reise, folgte still des Schöpfers Ruf, dem Herrn, der alles Leben schuf.

*07.09.1947 † 15.01.2019

Ein herzliches „Vergelt´s Gott“ allen, die sich mit uns verbunden fühlten und ihre Anteilnahme in so vielfältiger Weise zum Ausdruck brachten.

Wir möchten auf diesem Wege allen, die ihre Anteilnahme am Tod unserer lieben

Anna Ertl geb. Schönherr

so vielfältig zum Ausdruck brachten, ein herzliches “Vergelt’s Gott” sagen. Ein besonderer Dank gilt: - Herrn Pfarrer Mag. Jürgen Gradwohl für die feierliche Gestaltung der Beerdigung - dem Mesner und den Ministranten sowie der Vorbeterin Burgi - den Sargträgern Stefan, Rudi, Hans-Peter und Gerhard - dem Kreuzlträger Elias - dem Kirchenchor Mayrhofen für die musikalische Umrahmung - ihrem langjährigen Hausarzt Herrn Dr. Zumtobel sowie Frau Dr. Wachter für die gute Betreuung - dem Team des Sozialsprengels Mayrhofen sowie dem Roten Kreuz Mayrhofen - der Bestattung Kröll, besonders Susi und Martin - allen, die unsere Mame auf ihrem letzten Weg begleitet und für sie gebetet haben sowie allen für die Blumen-, Kranz-, Kerzen- und Messspenden, für die Gedenkkerzen im Internet und für die Spenden an den Sozialsprengel Mayrhofen Mayrhofen, im Jänner 2019

Die Trauerfamilien

Liebe und Erinnerung ist das, was bleibt.

ZILLERTALER HEIMATSTIMME

Besonders danken möchten wir: - Herrn Pfarrer Mag. Jürgen Gradwohl für die würdevolle Gestaltung der Verabschiedung - den Ministranten Julian und Maxi - der Vorbeterin Maria Rauch - dem Kreuzlträger Florian - dem Gemeindearbeiter Mario - unserem Hausarzt Dr. Wilfried Schneidinger für die jahrelange Betreuung - dem Notarzt samt Team vom roten Kreuz und Heli Air - Michael, Carmen und Hedwig für die Hilfsbereitschaft - der Bestattung Kröll, besonders Martin und Susi für die liebe, fürsorgliche Begleitung - dem Kriseninterventionsteam Georg und Edith für die liebevolle Unterstützung und Betreuung - Herrn Primar Dr. Hermann Kathrein für die einfühlsamen Worte - den Ärzte- und Pflegeteams sämtlicher Stationen der Univ.- Klinik Innsbruck und dem BKH Schwaz - den Ärzten u. d. Pflegeteam der Dialysestation Schwaz - der Gärtnerei Kröll - für die liebevollen Beweise der Anteilnahme in Wort und Schrift, Kerzen, Blumen und Geldspenden, sowie Gedenkkerzen im Internet und das ehrende Geleit zur letzten Ruhestätte beim Heimgang meines lieben Mannes Helmut, sagen wir unseren herzlichen Dank. Mayrhofen, im Februar 2019

Die Trauerfamilien


INSERATE

7 | 2019 2018

Danksagung

Sonnige, leuchtende Tage, nicht weinen, dass sie vorüber, sondern lächeln, dass sie gewesen. Tief berührt von den vielen Zeichen der Anteilnahme und außerstande, jedem Einzelnen zu danken, möchten wir allen, die unseren lieben Tate

Ein Mutterherz hat aufgehört zu schlagen. Danke, dass wir dich so lange haben durften!

Ignaz Schwarz

„Naz“ *29.08.1936 † 06.02.2019 auf seinem letzten Weg begleitet und für ihn gebetet haben, ein herzliches „Vergelt´s Gott“ sagen.

Evi Bidner

geb. Pfister Gastwirtin vom Alpenhof Kristall Wir möchten allen für die vielen Zeichen der Anteilnahme ein herzliches “Vergelt’s Gott” sagen. Unser besonderer Dank gilt: - Herrn Pfarrer Mag. Jürgen Gradwohl - dem Mesner Walter und den Ministranten - der Vorbeterin Johanna - Hans Rainer mit Quartett und Sandhofer Hansl auf der Harfe für die musikalische Umrahmung - den Sargträgern Franz, Wilhelm, Hansjörg und Hansl sowie dem Kreuzlträger Elias - ihrer Hausärztin Dr. Olga Shafe-Schimanek für die hervorragende Betreuung und ihr Bemühen - den Ärzten und dem Pflegepersonal der Chirurgie II des BKH Schwaz, besonders Prim. Univ. Prof. Dr. Wetscher - dem Team des Sozialsprengels Mayrhofen - den Pflegerinnen der Pflegeagentur Gabriela, Innsbruck, für die fürsorgliche Pflege - allen für die Blumen-, Kranz-, Kerzen- und Messspenden, für das Entzünden der Gedenkkerzen im Internet, für die Spenden an den Sozialsprengel Mayrhofen sowie für die zahlreiche Teilnahme am Seelenrosenkranz und an der Beerdigung Mayrhofen, im Februar 2019

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Unser besonderer Dank gilt: - Herrn Hochwürden Dekan Edi Niederwieser für die würdevolle Gestaltung der Verabschiedungsfeier - dem Mesner Martin und den Ministranten - den Vorbetern Thomas und Lois, dem Kreuzlträger Joel - den Sargträgern Werner, Albert. Franz und Hans sowie den Gemeindearbeitern - Reini für die Lesung - Bernadette für die Fürbitten und die Abschiedsworte - dem Kirchenchor Tux - der Hausärztin Dr. Jutta Wechselberger mit ihrem Team für die hervoragende Betreuung - den Mitarbeitern des Roten Kreuzes, besonders Dr. Richard Fischer, Werner, Franz, Bernhard, Christoph, Christoph sowie dem First Responder - seinen Kartenkollegen, allen Verwandten, Freunden, Nachbarn und Bekannten - der Bestattung Kröll, besonders Susi und Martin Tux im Februar 2019 Die Angehörigen

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