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© Zillertaler Heimatstimme, Hubert Aschenwald

72. Jahrgang · Herausgeber Marktgemeinde Mayrhofen · Jahresabo € 35,- · Einzelpreis € 1,- · erscheint wöchentlich · 2. September 2018 · Nr. 35

ZILLERTALER HEIMATSTIMME

Partnerschaft mit Zillertaler Verkehrsbetriebe AG & MPREIS Seite 3

UMFAHRUNG FÜGEN

ÖSTERR. MEISTERSCHAFTEN

Bauvorhaben in der Zielgeraden

Aschauer Sportschützen räumten 6 Medaillen ab

Seite 12/13

Seite 25

Österreichische Post AG | WZ 02Z031716 W | nicht retournieren Marktgemeinde Mayrhofen, Mayrhofen, Hauptstraße Hauptstraße409, 409,6290 6290Mayrhofen Mayrhofen


IMPRESSUM

SEITENBLICKE

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Zillertaler Heimatstimme / Amtsblatt der Marktgemeinde Mayrhofen

Redaktionsschluss Ausnahmslos Montag 16.00 Uhr der betreffenden Erscheinungswoche. Namentlich oder mit Kürzel gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion oder des Herausgebers wieder und sind von der Redaktion nicht in allen Einzelheiten des Inhalts und der Tendenz überprüfbar. Für unverlangte Manuskripte übernimmt die Schriftleitung keine Verantwortung. Nachdruck ausschließlich mit schriftlicher Erlaubnis der Redaktion. P.b.b. Erscheinungs- und Verlagspostamt 6290 Mayrhofen. Copyright Um urheberrechtliche Unannehmlichkeiten zu vermeiden, weisen wir darauf hin, dass der Auftraggeber bzw. Überbringer von Unterlagen für Inserate und Textbeiträge das Urheberrecht für überlassene Fotos, Vorlagen udgl. haben muss, und somit der Hersteller und Herausgeber der Zillertaler Heimatstimme schad- und klaglos gehalten wird. Geschäftsbedingungen Es gelten die Bestimmungen der „Allgemeinen Geschäftsbedingungen“ der Zillertaler Heimatstimme. Die jeweils aktuelle Ausgabe ist beim Herausgeber oder unter www.zillertalerheimatstimme.at einsehbar. Gender-Hinweis Aus Gründen der besseren Lesbarkeit werden in der Zillertaler Heimatstimme zum Teil Begriffe wie z.B. „Mitarbeiter“ in der maskulinen Schreibweise verwendet. Grundsätzlich beziehen sich diese Begriffe immer auf beide Geschlechter.

Hier nach der Trauung in Hart im Zillertal Motto: Regen bringt Segen

Hofübergabe im Europahaus Mayrhofen Stefanie Thurner (r.) übernimmt die Geschäftsleitung von Ines Kammerlander Die Zillertaler Heimatstimme gratuliert dazu herzlich und wünscht viel Erfolg!

Zillertaler Bauernmarkt in Mayrhofen

Foto: privat

Redaktion und Anzeigenannahme die praxis, Werbeagentur, Mayrhofen T 05285 62000 22 | F 05285 62000 40 redaktion@zillertalerheimatstimme.at anzeigen@zillertalerheimatstimme.at Mo-Fr 09 - 12 Uhr und Mo-Do 14 - 17 Uhr

Katrin und Tobias Kleinrubatscher zur Hochzeit

Fotos: Zillertaler Heimatstimme, G. Gratz

Hersteller Satzarbeit: die praxis, Werbeagentur 6290 Mayrhofen, Schmiedwiese 173 Druck: Athesia Druck GmbH Innsbruck/Bozen

Die Zillertaler Heimatstimme gratuliert

Jeden Freitag von 9.00 – 14.00 Uhr am Josef-Riedl-Platz

Foto: Hubert Aschenwald

Verleger und Herausgeber Marktgemeinde Mayrhofen 6290 Mayrhofen, Hauptstraße 409 T 05285 64000 | F 05285 64000 34 Chefredakteurin: Gerda Gratz

Neugieriger Besuch auf der Alpenrose

Foto: privat

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Umweltfreundliche Produktion (Druck)

ZILLERTALER HEIMATSTIMME


AUFBLATTL´T

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Die Weichen sind gestellt!

Kooperation mit der Zillertaler Verkehrsbetriebe AG und dem Unternehmen MPREIS Foto: Hubert Aschenwald

Die Zillertaler Heimatstimme fährt mit der Zillertalbahn und ist beim Nahversorger MPREIS im Zillertal ganz nah bei ihren Kunden!

Gemeinsam auf Schiene mit der Zillertaler Heimatstimme sind mit Ende August zwei starke regionale Partner des Zillertals! Den Fahrgästen der Zillertalbahn steht während ihrer Fahrt jeweils die aktuelle Wochenausgabe der Zillertaler Heimatstimme auf allen Triebwägen der Zillertalbahn frei zur Verfügung. Um die Fahrtzeit optimal mit Informationen über das Talgeschehen nützen zu können, haben sich die Zillertaler Verkehrsbetriebe AG und die Zillertaler Heimatstimme auf die nunmehrige Kooperation geeinigt. Führt doch diese Zusammenarbeit zu einer nicht unwesentlichen Streukreiserhöhung. Nützten doch im vergangenen Jahr 2,46 Millionen Fährgäste die Garnituren der Zillertalbahn. Dank moderner Züge, kürzerer Fahrzeiten und eines dichteren Angebotes ist die Zillertalbahn für Einheimische und Touristen eine echte Alternative zum Auto. Die Fahrgäste können die Zillerta-

ler Heimatstimme aus den auf den Zügen angebrachten Boxen – jeweils im Niederflurbereich – für die Zeit ihrer Fahrt entnehmen und ihrem Lesevergnügen freien Lauf lassen. Die Zillertaler Heimatstimme freut sich mit ihrer Leserschaft über die gelungene Kooperation mit der Zillertaler Verkehrsbetriebe AG. Mehr erfahren mit der Zillertalbahn und der Zillertaler Heimatstimme für Einheimische und Gäste! NEU ist ebenso die Partnerschaft mit dem Unternehmen MPREIS, mit seinen Marktplätzen und Baguette-Filialen im Zillertal. MPREIS ist mit seinen Standorten in Fügen (2), Kaltenbach, Ramsau, Mayrhofen und Tux gleich sechsmal vertreten. Die Zillertaler Heimatstimme kann bei allen MPREIS-Filialen erworben werden. Den Kunden von Baguette steht während des Besuches die Zillertaler Heimatstimme als Aufwertung ihrer Konsumation zur Verfügung.

Die Zillertaler Heimatstimme und das Unternehmen MPREIS sind somit einmal mehr Förderer von Regionalität. Die Zillertaler Heimatstimme wird mit diesen Kooperationen, mit ihren starken Tiroler Partnern, der Zillertaler Verkehrsbetriebe AG und dem Unternehmen MPREIS, ganz wesentlich zur medialen Präsenz im Zillertal beitragen. Soll doch diese Zusammenarbeit ebenso ein effektiver Anreiz für Inserenten sein, weil damit die Werbung in der Zillertaler Heimatstimme regelmäßig eine größere Streuung erhält. Nützen Sie diese starke Präsenz für Ihre Werbemaßnahmen im Zillertal! Der Urlaubsgast kommt ab sofort mit einer Regionalzeitung in Kontakt, und aus diesem Grund ergibt sich für Sie als Inserent eine neue Zielgruppe! Erreichen Sie ebenso den Gast mit Ihrer Veranstaltungsinfo!

ZILLERTALER HEIMATSTIMME

Als Chefredakteurin freue ich mich mit meinem Team über eine gute Zusammenarbeit mit unseren Partnern, der Zillertaler Verkehrsbetriebe AG und dem Familienunternehmen MPREIS, und ich wünsche an dieser Stelle allen Lesern der Zillertaler Heimatstimme ein bereicherndes Lesevergnügen! Gerda Gratz Chefredakteurin

Foto: Toni Anzenberger

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ÄRZTE- UND APOTHEKENDIENST IM ZILLERTAL

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TUX

MAYRHOFEN

ZELL/ZILLER

STUMM/FÜGEN

ZAHNARZT

APOTHEKEN

Sa 1.9.

Dr. Wiltrud Wachter MAYRHOFEN Schwendaustr. 182 05285 62622 10.00 bis 11.30 16.00 bis 17.00

Dr. Wiltrud Wachter MAYRHOFEN Schwendaustr. 182 05285 62622 10.00 bis 11.30 16.00 bis 17.00

Dr. Wiltrud Wachter MAYRHOFEN Schwendaustr. 182 05285 62622 10.00 bis 11.30 16.00 bis 17.00

Dr. Christian Wimmer KALTENBACH Dorfstraße 4 05283 2858 10.00 bis 14.30

Dr. med. dent. Heinz Wimmer SCHWAZ Anton-Öfner-Str. 29 05242 65565 09.00 bis 11.00

Gerlosstein Ap. ZELL/ZILLER 05282 2641 Rupertus Ap. STUMM 05283 2627 16.00 bis 18.00

So 2.9.

Dr. Christian Schimanek Ärztehaus Ramsau Ramsau i. Z. 160 05282 4939 10.00 bis 12.00 16.00 bis 17.00

Dr. Christian Schimanek Ärztehaus Ramsau Ramsau i. Z. 160 05282 4939 10.00 bis 12.00 16.00 bis 17.00

Dr. Christian Schimanek Ärztehaus Ramsau Ramsau i. Z. 160 05282 4939 10.00 bis 12.00 16.00 bis 17.00

Dr. Christian Wimmer KALTENBACH Dorfstraße 4 05283 2858 10.00 bis 14.30

Dr. med. dent. Heinz Wimmer SCHWAZ Anton-Öfner-Str. 29 05242 65565 09.00 bis 11.00

Gerlosstein Ap. ZELL/ZILLER 05282 2641 Rupertus Ap. STUMM 05283 2627 10.00 bis 12.00 16.00 bis 18.00

Außerhalb der Öffnungszeiten ist die Gerlosstein Apotheke, Zell am Ziller, von Sa., 1.9., bis Fr., 7.9., für Notfälle erreichbar.

NOTRUFNUMMERN NOTRUFNUMMERN Euro-Notruf

112

(im Ausland und vom Handy) Rettung-Notruf-Notarzt 144 Polizei (Notruf) 133 Feuerwehr (Notruf) 122

Wasserrettung 144 Flugrettung 144 Bergrettung/Alpinnotruf 140 Hausärztlicher Nachtbereitschaftsdienst 141

SOZIALSPRENGEL: MO-FR

BKH Schwaz 05242 600 Vorbestellung Krankentransport 14844 Krankentaxi 0800 808 144 Diensth. Apotheke 1455 Telefon-Seelsorge 142 Opfer-Notruf: 0800 112112 Gasnotruf 128 (bei Gasgeruch)

Frauen-Notruf

01 717 19

Sozialsprengel Mayrhofen (Mo bis Fr) 05285 63304-418 Sozialsprengel Stumm 05283 2020

Zahnarztpraxis Dr. M. Reitmeir Mayrhofen | Pfarrer-Krapf-Str. 398

Sozialsprengel Zell 05282 2222-20

Die Praxis ist vom 03.09. bis 07.09.2018 wegen Urlaub GESCHLOSSEN.

Sozialsprengel Vorderes Zillertal (Mo bis Fr) 05288 63337

Nächste Ordination ist am Montag, 10.09.

(Mo bis Fr)

(Mo bis Fr)

BILD DER WOCHE

Blick zum Brandberger Kolm

© Paul, paul.wechselberger@aon.at

ZILLERTALER HEIMATSTIMME


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AKTUELL IM ZILLERTAL

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So., 02. September, 11.30 Uhr

Bergmesse auf dem Penken Seit über vier Jahrzehnten laden Schützenkompanie und Männergesangverein Mayrhofen Einheimische und Gäste zur traditionellen Bergmesse auf den Penken. Zelebriert wird der diesjährige Berggottesdienst wieder von Mayrhofens Pfarrer Mag. Jürgen Gradwohl und musikalisch umrahmt vom Männergesangverein Mayrhofen. Die Schützenkompanie Mayrhofen bereichert mit ihrem traditionellen Aufmarsch in ihrer

ERWACHSENENSCHULE NMS ZELL AM ZILLER

farbenfrohen Festtagstracht auf dem naturbelassenen Platz vor der Alpenvereinshütte mit der wunderschönen Aussicht auf die einzigartige Kulisse der den Penken umgebende Zillertaler Bergwelt. Für diesen Standort gebührt der ÖAV-Sektion Zillertal der aufrichtige Dank. Einheimische und Gäste sind herzlich eingeladen! Die Vermieter werden gebeten, die Gäste auf die Bergmesse aufmerksam zu machen.

Fit und aktiv mit dem Dyna-Band Termin: Donnerstag, 13.9., 19.00 - 20.00 Uhr Turnsaal der VS Zell am Ziller Lesung: „Hinaus beim Tal“ Termin: Freitag, 14.9., 19.00 Uhr Heimatmuseum Zell am Ziller Eintritt, Kursgebühr & Info: es-zell@tsn.at Tel. 0650 3925041 oder 0664/9351849

Badewelt Stumm

Neuer Termin für "COOL DOWN" Aufgrund des Regenwetters wurde die Saisonabschluss-Party in der Badewelt Stumm auf den Freitag, 31. August, verschoben. Ab 20 Uhr geht's los, das Trio "SONA" mit Sabine Wurm, Aron Aschaber und Thomas Buchberger unterhält mit "finest acoustic pop & rock music". Karten sind im Vorverkauf in der Badewelt Stumm erhältlich, Einlass ab 18 Jahren.

(ag.)

Heimische Fotokünstler stellen aus

Außergewöhnliche „Augenblicke“ Von 7. bis 21. September präsentieren Zeller Hobbyfotografen im Gemeindesaal zu den Gemeindeöffnungszeiten (Mo. – Do. 8.00 bis 12.00 und 13.00 bis 18.00 Uhr, Fr. 8.00 – 12.00 Uhr) ihre Werke. Wie im gewöhnlichen Leben genügt in der Fotografie oft nur ein anderer Blickwinkel, um etwas oftmals Gewöhnliches interessant darzustellen. Siegfried

Auer, Josef Daum, Franz Eberharter, Andreas Geiger, Franz Gruber und Horst Ender, der bereits das Fotobuch „Zillertal“ herausgebracht hat, zeigen ihre ganz eigene Sicht der Welt. Vernissage der Ausstellung „Augenblicke“ ist am Donnerstag, 6. September, 19.30 Uhr, für das leibliche Wohl ist gesorgt. Die Gemeinde freut sich auf zahlreiche Besucher.

Europahaus Mayrhofen

„Schürzenjägerhits von damals“ Aufgrund des großen Erfolges im Vorjahr, heuer wieder gemeinsam auf der Bühne: Das Gründungs- & Langzeitmitglied der erfolgreichsten Musikgruppe des Landes, Willi Kröll von den legendären „Zillertaler Schürzenjägern“, kehrt gemeinsam mit den „Tiroler Herzensbrechern“ für drei ex-

klusive Konzerte im Europahaus Mayrhofen auf die Bühne zurück. Unvergessen die Hits & Erfolge der Schürzenjäger, zu denen Willis einzigartige Jodlerstimme maßgeblich beigetragen hat. Das Programm reicht von den allerersten Aufnahmen zu den legendärsten Gassenhauern der Schürzenjäger. Aber

auch für Insider & Liebhaber sind einige Überraschungen im Gepäck. Den Musikern war von vornherein klar, dass jeder Ton live gespielt wird – ob Bläserpassagen, Saxophon, Panflöte oder Trompetensätze. Dies übernimmt ein Steirer Urgestein mit Wahlheimat Zillertal: Harry Wudler, der 18 Inst-

ZILLERTALER HEIMATSTIMME

rumente perfekt beherrscht. Termine: Jeweils Donnerstag, 6. September und 4. Oktober, Beginn 20.30 Uhr. Karten sind direkt beim TVB Mayrhofen-Hippach sowie an allen Ö-Ticket-Vorverkaufsstellen oder direkt auf www.oeticket.at erhältlich.


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VERANSTALTUNGSÜBERSICHT FREITAG, 31.08. TUX „4. Hintertuxer Gletscherkönig“ - Oldtimer-Traktor trifft Pisten-Bully, 31.08.: 10.00 Uhr Ausfahrt über das Gemais zur Eggalm; 01.09.: 8.00 Uhr Auffahrt zum „Tuxer Fernerhaus“ u. Ausgabe der Gletscherkönig-Plaketten, 13.00 Uhr Abfahrt zur Bichlalm, 17.00 Uhr Corso durchs Tuxertal, 21.00 Uhr „Großes Traktorfest“ mit den „Zillertaler Mander“ in der „Hohenhaus Tenne“ Hintertux; 02.09: 10.30 Uhr Abreise; Treffpunkt und Anmeldung: Rennbüro im Hotel Hintertuxerhof TUX Tuxer „Summer Måcht“ im Mehlerhaus/Madseit von 15.00 bis 17.00 Uhr, 31.08. u. 14.09.

SAMSTAG, 01.09. FÜGEN Herbstfest mit der bayrischen Band die „Blechblos´n“, Festhalle, 18.00 Uhr

SONNTAG, 02.09. MAYRHOFEN 40. Bergmesse am Penken um 11.30 Uhr HART Hambergmesse, 11.00 Uhr UDERNS Pfarrfest, Kirchplatz (bei Schlechtwetter im Pfarrsaal), 11.00 Uhr FINKENBERG Pfarrfest, Dorfplatz, 10.30 Uhr


MONTAG, 03.09. GINZLING „Unterschrammachkar: Juwel unter dem Olperer“, Treffpunkt: Bushaltestelle Schlegeis-Stausee, 9.00 Uhr, Anm.: TVBs

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KALTENBACH Dorfmeisterschaft der Schützengilde KaltenbachRied, Dienstag, 04. bis Freitag, 07.09., jeweils 19.00 Uhr

MITTWOCH, 05.09. TUX Theater „Dümmer als die Polizei erlaubt!“, 05. u. 12.09., Tux-Center Lanersbach, 20.30 Uhr, Karten: TVB Tux-Finkenberg, 05287 / 8506, info@tux.at

DONNERSTAG, 06.09. MAYRHOFEN Sonderkonzert mit „Willi Kröll & Die Tiroler Herzensbrecher“ und „Special Guest“ Harry Wudler, Europahaus, 20.30 Uhr, Karten: Ö-Ticket, TVB Mayrhofen-Hippach

TUX Sonntag 09.09., Bergmesse der Jägerschaft Tux auf der Eggalm, 11.00 Uhr

MAYRHOFEN Zillertaler Bauernmarkt, Josef-Riedl-Platz, jeden Freitag von 9.00 – 14.00 Uhr

TÄGLICH MAYRHOFEN Besichtigung der ErlebnisSennerei Zillertal und SchauBauernhof von 9.00 - 17.00 Uhr

TUX Tuxer Mühle – jeden Montag von 13.00 – 16.00 Uhr setzt der „Müller“ Herbert die neu renovierte Tuxer Mühle in Lanersbach in Betrieb und mahlt Korn zu Mehl, Eintritt frei

GINZLING Ausstellung „Gletscher. Welten“, Naturparkhaus, 8.30 – 12.00 und 13.00 – 17.00 Uhr

ASCHAU Kinderfest im Western-Freizeit-Park, jeden Mittwoch 14.00 Uhr

MAYRHOFEN Fotoausstellung von Pavol Kurucár, Europahaus-Parterre

MAYRHOFEN Käse mit Musik ErlebnisSennerei, jeden Freitag 15.00 Uhr

HINTERTUX Führung durch den "Natur Eis Palast" mit Bootsfahrt, Infos unter Tel. 0676 / 30 70 000

FÜGEN Schaukäserei Fügen, Mo. Fr. 8.00 - 18.00, Sa. 8.00 - 14.00 Uhr, Führungen Mo. - Fr. 10.00 u. 11.00 Uhr mit Käseverkostung, Gruppen auf Vorbestellung

FÜGEN Jagermarkt, Jagd+Freizeit Zillertal, 14.00 Uhr

FÜGEN Ausstellung „Klang der Alpen“, Schloss Fügen und Museum in der Widumspfiste, Di. - So. 13.00 – 17.00

FREITAG, 07.09.

WÖCHENTLICH

FINKENBERG Open-Air-Konzert "Rebellion im Zillertal", Festplatz beim Hotel Dornauhof, ab 18.30 Uhr, Infos, KVV: www.rebellioninfinkenberg.at, bereits am 06.09. lädt Marc Pircher zum Begrüßungsabend im "Hotel Rose" in Mayrhofen, Beginn 19.15 Uhr, Eintritt frei

MAYRHOFEN Pokerturnier in der Edelweiss-Lounge, Montag ab 20.30

VORSCHAU SCHLITTERS Samstag 08.09., „WALK 'N’ SOUND“ mit dem Kulturverein „ZAWOS?“, Schlittererberg, 13.00 Uhr GERLOS Samstag 08.09., Herbstfest mit „Schaflschoade“, Musikpavillon, 11.00 Uhr

MAYRHOFEN „Gemütliche Ortsrunde“, jeden Montag ab Europahaus 13.00 Uhr, Anm.: TVBs, Naturparkhaus Ginzling 05286 / 5218 FÜGEN HolzErlebnisWelt – Führungen Montag bis Freitag um 9.00, 11.00, 13.00 und 15.00 Uhr FINKENBERG „Naturjuwel Glocke“, botanische Wanderung durch einen sagenhaften Schluchtwald, jeden Dienstag ab 9.50 Uhr Parkplatz gegenüber der Kirche HIPPACH Heimatmuseum „Strasserhäusl“, Dienstag und Freitag 10.00 – 15.00 Uhr

DIENSTAG, 04.09.

FÜGEN Sonntag 09.09., Bergmesse am Spieljoch, 11.30 Uhr

MAYRHOFEN Kräuterstammtisch ab 19.30 Uhr in der neuen Obstpresse des OGV

ZELL AM ZILLER Sonntag 09.09., „Rote Nasen Lauf“, Freizeitpark Zell, von 10.00 bis 16.00 Uhr

FINKENBERG „Die Gangsterfalle“ – Volksbühne Finkenberg, Aula der VS, 04. und 21.09., jeweils um 20.15 Uhr, Kartenreservierungen beim TVB Tux-Finkenberg: 05287 / 8506, Restkarten ab 19.30 Uhr an der Abendkasse

MAYRHOFEN Sonntag 09.09., Hollenzer Dorffest, 10.00 Uhr

TUX Playarena in Vorderlanersbach bis 14.09. jeden Samstag von 13.00 – 18.00 Uhr für alle geöffnet

MAYRHOFEN Sonntag 09.09., Bergmesse am Hundskehljoch die Messe, die Täler verbindet, 13.00 Uhr

HINTERTUX Großes Kinderfest, bei Schönwetter jeden Sonntag 13.00 Uhr, Spielplatz beim Hotel Hintertuxerhof

SCHWENDAU Fundgrube für Kinderwaren Augasse 2, jeden Mittwoch von 15.00 – 17.00 Uhr

ZILLERTALER HEIMATSTIMME

TUX Ausstellung im „s‘ Mehlerhaus“/Madseit, 150 Jahre Erstbesteigung Olperer“ - eine Reise in die alpine Geschichte und den Naturraum des Tuxer Wahrzeichens, Dauerausstellung "Magnesitwerk Tux" uvm., Montag und Freitag von 13.00 – 18.00 Uhr, Eintritt frei TUX E-Bike-Tour, Montag und Freitag von 9.30 - 14.00 Uhr, Anmeldung am Vortag bis 16.00 Uhr, Tel. 05287 / 87797 FINKENBERG E-Bike-Schnuppertour, Treffpunkt: jeden Montag 10.30 Uhr beim Verleih (Dornau 313) TUX „Naturdenkmal Schraubenfälle“ - unterwegs am Wasserfallweg, jeden Dienstag, Treffpunkt: Talstation Hintertuxer Gletscherbahn 9.00 Uhr, Anm.: TVBs, Naturparkhaus Ginzling 05286 / 5218, www.naturpark-zillertal.at HIPPACH „Kräutergachtl in Hippach“, jeden Mittwoch Kräutergarten Lind Anm.: TVBs, Naturparkhausenstraße 10.00 Uhr, www. naturpark-zillertal.at TUX „Rundtour ins Weitental - Tal der Idylle und Blumenpracht", jeden Freitag ab Talstation Hintertuxer Gletscherbahn 9.00 Uhr, Anm.: TVBs, Naturparkhaus Ginzling: 05286 / 52181, www.naturpark-zillertal.at


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UNSER NACHWUCHS

AKTUELL IM ZILLERTAL

Laufen für den guten Zweck

7. „Rote Nasen Lauf“ in Zell Der „Laufclub Zillertal“ veranstaltet heuer bereits zum siebten Mal einen, bereits allseits bekannten, „ROTE NASEN LAUF “ in Zell am Ziller.

10 bis 16 Uhr beim Freizeitpark statt. Es geht nicht um Schnelligkeit, es zählen ausschließlich

die zurückgelegten Kilometer. Für die originellste Mannschaft gibt es einen Preis.

MIRIAM HUNDSBICHLER

„Laufen, joggen, walken, gehen oder spazieren – Für ein Lachen im Spital“, so lautet das Motto bei den „ROTE NASEN“-Läufen, die im August, September und Oktober österreichweit stattfinden. Der „Rote Nasen Lauf “ in Zell am Ziller findet am Samstag, 8. September, von

HIPPACH geboren am 22.08.2018 um 08.02 Uhr, 3750g/51cm Bettina Hundsbichler und Bernhard Troppmair

Spiele-Nachmittag

SOMMERAUSKLANG

Jede Menge Spaß für Groß und Klein Die Zeit vertreiben mit verschiedenen Brettspielen. Am 5. September findet in der Bibliothek Hippach und Umgebung im Gemeindehaus in der Johann-Sponring-Straße 80 in Schwendau von 13.30 bis 15.30 Uhr ein Spiele-Nachmittag für alle ab vier Jahren statt.

Vortragsreihe

„Magische Momente im Hochgebirgs-Naturpark“ Impressionen, Wissenswertes, Wandertipps jeweils am Montag bis 17.09. im Tux-Center in Lanersbach um 17.30 Uhr und in der Volksschule Finkenberg um 20.30 Uhr Infos: TVBs, www.naturpark-zillertal.at

Kino Mayrhofen aktuelles Kinoprogramm unter: www.movie-mayrhofen.at

Die letzten Platzkonzerte: Strass: Festsaal um 20.00 Uhr, Freitag, 07.09. Schlitters: Festhalle um 20.15 Uhr, Freitag, 07.09. Fügen: Festhalle um 20.30 Uhr, Dienstag, 25.09. Hart: Festhalle um 20.30 Uhr, Mittwoch, 12.09. Uderns: Festhalle um 20.30 Uhr, Mittwoch, 19.09. Ried: Musikpavillon um 20.30 Uhr, Freitag, 14.09. Kaltenbach: Musikpavillon um 20.30 Uhr, Freitag, 07. u. 21.09. Stumm: Musikpavillon um 20.15 Uhr, Freitag, 31.08. Aschau: Musikpavillon um 20.15 Uhr, Mittwoch, 13.09. Ramsau: Musikpavillon um 20.15 Uhr, Freitag, 07.09. Hippach: Musikpavillon um 20.15 Uhr, Mittwoch, 05.09. Mayrhofen: Musikpavillon um 20.15 Uhr, Donnerstag, 13.09. Brandberg: Musikpavillon um 20.15 Uhr, Dienstag, 04.09. Ginzling: Musikpavillon um 20.00 Uhr, Sonntag, 09.09.

Zillertal TV

„GRÜNE WAND HÜTTE“

KIRCHTAG MIT MUSIK

TV-PROGRAMM 31.08. - 06.09. Zillertal Aktuell 800 Jahre Schwendau 24.08.2008 Wochenmagazin Eröffnung Sozialzentrum Mayrhofen

Am Sonntag, 9. September, gibt’s in der urigen „Grünen Wand Hütte“ in der Stilluppe einen Kirchtag mit Musik. Für Speis und Trank ist gesorgt. Die Auffahrt ist mautfrei. Die „Grüne Wand Hütte“ hat noch bis Mitte Oktober geöffnet.

ZILLERTALER HEIMATSTIMME

Obst- und Gartenbauverein Mayrhofen seit 16. August ist die

OBSTPRESSE wieder zu den genannten Öffnungszeiten in Betrieb. Donnerstag: 10 – 18 Uhr Freitag: 10 – 18 Uhr Samstag: 10 - 12 Uhr STOCKACH, Busparkplatz Horbergbahn Obmann Helmut Kröll 0664 24 91 530

COMPUTERIA jeden Donnerstag von 15.00 bis 17.00 Uhr im Wohn- und Pflegeheim in Zell am Ziller. Start wieder am 06. Sept.

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AKTUELL IM ZILLERTAL

KOPF LEUTE INSERATE DER VONWOCHE HEUTE

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Modernes Leistungsspektrum

Fotos: Hubert Aschenwald

BKH Schwaz präsentiert Jahresbericht Foto: BKH Schwaz/Lackner-Pöschl

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Die fleißigen Helfer beim Sommerfest der BMK am Waldfestplatz

"

Zillertal Wind" unterhielten am Sommerfest

Der kürzlich veröffentlichte Jahresbericht ist ein Rückblick auf ein erfolgreiches Jahr. Highlights aus dem Krankenhausalltag, aber auch der Ausbau des Leistungsspektrums und der Infrastruktur stehen im Fokus. Besonders groß ist die Freude aus wirtschaftlicher Sicht: Das Betriebsergebnis ergab ein Plus von vier Millionen Euro. Größter Gesundheitsversorger im Bezirk, viertgrößter Arbeitgeber, wirtschaftlicher Partner für Betriebe in der Region – das Bezirkskrankenhaus nimmt in Schwaz eine wichtige Funktion ein. Unter dem Dach des Krankenhauses verrichten 679 Mitarbeiter/-innen ihre Arbeit und rund 77.000 Patientinnen und Patienten werden jährlich ambulant und stationär versorgt. Der Jahresbericht 2017/2018 gibt einen Einblick in die Leistungen des BKH Schwaz – in Zahlen, Worten und Bildern.

Frischgrill am Kohlerhof in Fügen

Auch im Kerzenstüberl in Zell am Ziller liest man die Heimatstimme

„Wir blicken durchaus mit Stolz auf die Entwicklung der vergangenen Jahre zurück. Das war für uns Anlass, unsere Arbeit mit einem Jahresbericht zusammenzufassen und allen zugänglich zu machen“, so Margit Holzhammer (Geschäftsführerin BKH Schwaz) und Franz Hauser (Obmann Gemeindeverband). „Wir ha-

ZILLERTALER HEIMATSTIMME

ben in unser Leistungsangebot und in die Modernisierung der Infrastruktur investiert und können trotzdem mit dem positiven Betriebsergebnis von vier Millionen Euro eine großen wirtschaftlichen Erfolg feiern. Ein Erfolg, der vor allem durch den Einsatz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter möglich wurde. An dieser Stelle bedanken wir uns sehr herzlich für ihr großes Engagement!“ Wichtige Neuerungen gab es im Bereich der tagesklinischen und ambulanten Leistungen. Die operative Tagesklinik startete 2017, und gemeinsam mit der onkologischen Tagesklinik ist sie ein wichtiger Eckpfeiler des modernen Leistungsspektrums des BKH Schwaz. „Die starke Nachfrage zeigt, dass wir damit den Bedürfnissen unserer Patientinnen und Patienten entsprechen und uns in die richtige Richtung entwickeln“, berichten Gabriele Polanezky (Pflegedirektorin BKH Schwaz) und Markus Haisjackl (Ärztlicher Direktor BKH Schwaz). „Auch unsere Fachzentren wie das Brustzentrum und medizinische Schwerpunkte wie die Orthopädie oder die Gefäßmedizin zeigen, dass das BKH Schwaz zukunftsorientierte, bedarfsgerechte Medizin für die Bevölkerung bietet.“


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EIN WIENER IN TYROL

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Erinnerungen von Gerald Navara nach dem Bergtagebuch von Otto Navara Vor einigen Tagen hat mir mein Vater sein Bergtagebuch zum Nachlesen übergeben. „Aber nur leihweise...“. Ich blättere darin und verstehe bald, welchen Schatz dieses Büch´l für ihn bedeutet. Alle unsere Bergabenteuer sind darin akribisch genau aufgeschrieben, jede Tour, jeder Gipfel, die Wetterlage, unsere Stimmung, die Berghütten, die uns Schutz gaben, und die Begegnungen mit Bergfreunden. 1969 waren wir in den „Zillertalern“ unterwegs. Ich wurde eingeladen davon zu erzählen, wie das damals war. Es ist nun ein halbes Jahrhundert her. Ich war vierzehn, ein Wiener Kind, ja, damals war man in diesem Alter noch ein Kind. Und die Welt der Tiroler Berge war für mich so exotisch, wie für unsere Kinder heute Reisen in die fernsten Weltgegenden sein mögen. Man mag das für übertrieben halten, aber wir befinden uns im Jahr 1969! Sonntag, 3.8.69 fahren Gerald und ich von Wien West mit dem Transalpin-Zug um 10 Uhr ab. Nach sehr schöner Fahrt Ankunft um 15 Uhr 20 in Jenbach. Der Transalpin war der schnellste Zug, den es damals gab. Für mich zum ersten Mal mit diesem Paradezug der ÖBB in seiner blau-rot-weißen Bemalung unterwegs zu sein war alleine schon spannend. Es war der einzige bunt bemalte Zug, alle anderen waren in einem Einheitsgrün gestrichen. Heute ist man mit dem Railjet, Spitze bis 230 km/h, fast zwei Stunden kürzer unterwegs. Und alle übrigen Züge sind bunt bemalt. So ändern sich die Zeiten.

Eine Idee für meinen Beitrag hatte ich spontan, als ich mir wieder einmal den Film „Ein Amerikaner in Paris“ ansah. So kommt der Wiener Bub von damals zum Titel dieses Artikels, „Ein Wiener in Tirol“. Der Hollywoodfilm ist eine Liebeserklärung an Paris und ich will hier von Wien aus Ähnliches über Tirol versuchen. Wobei ich anmerken will, dass ich Tirol im privaten Schriftverkehr immer gerne mit einem „Y“ schreibe, also „mein Tyrol“. Doch über diese alte Schreibweise ein anderes Mal mehr, wenn es zum Beispiel um unsere gemeinsame Sprache geht, die doch so verschieden ist ... Mit Meinrad‘s PKW (VW Käfer) durch das Zillertal über Mayerhofen bis Wirtshaus Breitlahner. ...Aufstieg zur Berliner Hütte um ca 18 Uhr... Irgendwie sonderbar, im Leben begegnen einem so viele Menschen, man vergisst viele dieser Begegnungen und ihre Namen. Aber als ich mit meinem Vater Erinnerungen über unsere Zillertaler Tour ausgetauscht habe, da war der

Name unseres Bergführers sofort wieder da, „Der Meinrad Kuprian hat uns geführt“. Vielleicht kommt diese tiefe Erinnerung daher, dass wir alle mit unserem Leben an seinem Seil hingen, wie an einer Nabelschnur. So was merkt man sich dann eben ein Leben lang. Auf mich hat Meinrad mächtigen Eindruck gemacht, und ich hatte damals die Idee, auch Bergführer zu werden. Träume von einem Bub aus Wien im Alter von vierzehn Jahren ... Eine andere Begegnung ist mir auch noch in Erinnerung, nicht nur, weil ich sie gerade im Bergtagebuch von meinem Papa las. Auf der Berliner Hütte war eine Gruppe Engländer einquartiert, die ein junger Zillertaler geführt hat. Im Bergtagebuch von meinem Vater kommt dieser Bergführer immer wieder in voller Bewunderung vor. Sein Name, Peter Habeler. Vor Kurzem habe ich wieder Kontakt zu ihm gefunden. Die moderne Technik unserer Zeit und die Vermittlung von Gerda Gratz machten es möglich. Peter und ich hatten ein langes Telefonat über die

ZILLERTALER HEIMATSTIMME

Touren von damals und was seither so geschah. Darüber will ich auch gerne demnächst berichten. Das Bergtagebuch von meinem Papa ist ein wirklicher Schatz. Diesen Schatz habe ich gerade gehoben. Übrigens, meinem „Alten Herren“ geht es mit seinen 91 Jahren recht gut. Der Keislauf schlingert ein wenig, wenn es in Wien auf tropische 38 Grad im Schatten zugeht, aber was mich immer wieder verblüfft, sind seine Begeisterung und die detaillierten Schilderungen, mit denen er in Erinnerungen an unsere Bergabenteuer schwelgen kann. Die Luft in den Tiroler Bergen hat ihm offenbar gut getan. Ich will in meinen nächsten Beiträgen aus seinem Tagebuch zitieren. Aber nicht nur das, schließlich hat sich unsere Welt in den Zeiten seither sehr verändert. Meine Gedanken dazu werde ich hier auch mitteilen. Wenn ich demnächst wieder meinen Papa besuche, werden wir uns an das Jahr 1969 erinnern. An „Zwei Wiener in Tyrol“.


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GLAUBENSNACHRICHTEN

ZILLERTALER KIRCH´NBANKL

Eine lehrreiche Begegnung

www.pfarremayrhofen.at, pfarre.mayrhofen@pfarre.kirchen.net

Am Pankrazberg Nicht unlängst zog es mich an einem warmen spätsommerlichen Nachmittag zum Kirchl am Pankrazberg. Nach einem Blick in die Kirche setzte ich mich aufs Bankl. Dort saß eine alte Frau. Eine sehr alte ... Wir kamen ins Gespräch, die Sonne blinzelte uns angenehm

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RÖM. KATH. PFARRAMT MAYRHOFEN GOTTESDIENSTORDNUNG 31.08. – 09.09.

ins Gesicht, und ich erzählte ihr von einem furchtbaren nachbarschaftlichen Streit. Nach Minuten des Zuhörens, ermunterte mich Gretl – so ihr Name – mit einem Gedicht, das sie vor über 80 Jahren in der Volksschule auswendig lernen musste und heute noch im Gedächtnis hat:

„Nachbarstreit der Hasen“ Der Krautkopf gab den Grund zum Streit, er wuchs auf ihrer Felder Scheid`; drum wollte jeder ganz allein des leckeren Stücks Gewinner sein. Ein alter Hase freilich sprach: „Gebt beide doch ein wenig nach und teilt euch nachbarlich in Fried`, eh` drüber Zank und Streit geschieht!“ Indes ein solcher Ratschlag war kein Spruch für das erhitzte Paar. Sie huben lieber noch beim Tann tags darauf ein scharfes Kämpfchen an. Da fiel so manscher Hieb und Stoß, der Rabe hetzte brav drauf los, bald hier, bald dort rief er: „Sehr gut!“ und schürte so noch mehr die Wut. Doch trieb er da ein falsches Spiel; denn drunter blinzelte er viel zum Stamm nach Meister Fuchs zurück – der passte dort mit schlauem Blick. Er raunte leis ihm schmunzelnd zu: „Halbpart, Herr Vetter – ich und du!“… Wo immer so ein Pärlein stritt, erfreute sich zumeist der Dritt`! Als matt vom Kampf das Paar, geschah`s: Das Füchslein und der Rabe fraß schnell den Besiegten – doch gleich drauf nicht minder auch den Sieger auf.

Freitag, 31.08. 19.00 Uhr Aussetzung des Allerheiligsten und stille Anbetung, Beichtgelegenheit 19.30 Uhr Abendmesse f. Herbert Schragl/f. Siegfried Walter/f. Gerhard Mikesch/Gottfried Grasberger/f. Dieter Berger/f. alle armen Seelen Samstag, 01.09. 19.30 Uhr Vorabendmesse – Gestg. Finkenchor f. Josef Perauer/f. Martin, Jakob u. Viktoria Schneeberger/f. Fam. Kröll, Kassner/f. Maria u. Lois Grabmair/f. Annemarie Fleidl u. Ang./f. Erika Wiedemann/f. Marion Sporer/f. Rita Flieder /f. Otto u. Theresia Kröll Sonntag, 02.09. 22. So. im Jkr. 10.00 Uhr Pfarrgottesdienst 11.30 Uhr Bergmesse am Penken Montag, 03.09. 19.00 Uhr Rosenkranzgebet 19.30 Uhr Abendmesse f. Fam. Sporer/f. Verst. vom Dörndler

Dienstag, 04.09. 10.30 Uhr Messe im Sozialzentrum Mittwoch, 05.09. 7.00 Uhr Frühmesse Stiftungsmesse 7.50 Uhr Schuleröffnungsgottesdienst NMS Mayrhofen Freitag, 07.09. - Herz Jesu 19.00 Uhr Aussetzung des Allerheiligsten und stille Anbetung, Beichtgelegenheit 19.30 Uhr Abendmesse f. Anna u. Johann Bliem/f. Franz Eberharter, Trummler/f. Theresia u. Marianne Kröll/f. Marianne Wegscheider/ für alle armen Seelen Samstag, 08.09. 19.30 Uhr Vorabendmesse f. Anna, Franz u. Hansjörg Steiner/f. Johann Geisler, Simener/f. Hansjörg u. Josef Schösser/f. Maria u. Josef Steiner/f. Dr. Maria Schiestl/f. Josef Knauer/f. Hermann Knauer Sonntag, 09.09. – 23. So. im Jkr. 10.00 Uhr Pfarrgottesdienst

EVANGELISCHE PFARRGEMEINDE JENBACH/ZILLERTAL Martin-Luther-Platz 1, 6200 Jenbach, Tel/Fax 05244 / 62448 E-Mail: jenbach@evang.at, www.evangelisch-jenbach.at Wir laden herzlich ein, am Sonntag, 02.09., um 10.00 Uhr zum Gottesdienst in der Erlöserkirche in Jenbach.

CHRISTLICHE GEMEINDE Pastor Detlef Kohl, Tel. 0676 / 91 64 289; Gottesdienste finden in der Polytechnischen Schule statt. SONNTAG: 10.30 Uhr in Englisch und 17.30 Uhr in Deutsch. Diese Gottesdienste falls nötig auch bilingual. DONNERSTAG: 19.30 Uhr Bibelstunde in Deutsch und Englisch.

H. Vogel (1927)

Mit diesen Gedanken zum Nachdenken wünsche ich allen Lesern der Zillertaler Heimat-

stimme einen wohligen Herbstbeginn mit wenig Streit ... Name der Redaktion bekannt

NEUAPOSTOLISCHER GOTTESDIENST Sonntag, 02. September, um 9.30 Uhr im Europahaus-Mayrhofen. Die übrigen Gottesdienste können in der Gemeinde Jenbach besucht werden.

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GLAUBENSNACHRICHTEN

RÖM. KATH. SEELSORGERAUM STUMM-HART

MONDKALENDER www.seelsorgeraum.ried-kaltenbach.at

RÖM. KATH. SEELSORGERAUM RIED-KALTENBACH

GOTTESDIENSTE, 31.08 – 02.09.

GOTTESDIENSTORDNUNG RIED-KALTENBACH, 01. – 07.09.

Freitag, 31.08. - Hl. Paulinus Hart: 7.30 Uhr Aussetzung/Rosenkranz/anschl. Hl. Messe f. alle armen Seelen

Samstag, 01.09. 19.30 Uhr Ried - Rosenkranz

Samstag, 01.09. - Mariensamstag Stumm: 15.30 Uhr Trauung Kathrin Hauser u. Michael Buchberger 19.30 Uhr Vorabendmesse mit Orgel Alois Eberharter f. Georg Hauser St.A., „Nester“/f. Aloisia Gruber St.A./f. Adelheid Dengg St.A./f. Elisabeth Rohrmoser St.A./f. Adolf u. Stefan Meindl Sonntag, 02.09. Hart: 8.30 Uhr keine Hl. Messe 11.00 Uhr Hambergmesse f. Peter Steiner z. Gbtg. 19.30 Uhr Hl. Messe mit Burgi Kreutner, Harfe f. Franz Peter und Verw. Stumm: 10.00 Uhr Hl. Amt mit Orgel Alois Eberharter f. Johann Kogler/f. Max Gruber St.A., Lagerplatz/f. Johann Gruber, Bichl/f. Alois Gruber/f. Hermann u. Peter Hotter/f. Maria Rieder/f. Heinrich Huber/f. Antonia Huber, Alois, Anna Taxacher, Simon, Georg

Sonntag, 02.09. 22. Sonntag im Jahreskreis 8.30 Uhr Hl. Messe f. d. armen Seelen u. d. 14 Nothelfer VG f. Alois, Rosa u. Sophie Haselwanter u. Waltraud Wallnöfer 19.30 Hl. Messe f. d. Pfarrgemeinde VG f. Margarethe Gundolf/f. Maria

Klocker-Flörl/f. Johann Pfister, Eltern u. Geschwister/f. Maria Höllwarth (Bögler)/f. Andreas u. Mathilde Höllwarth Das ewige Licht brennt v. 02. – 08.09. in Ried f. Margarethe Gundolf in Kaltenbach f. Anna Eberharter (Steiger) Gottesdienste im Seelsorgeraum: Ried: SO 8.30 und 19.30 Uhr

www.seelsorgeraum.uderns.at

RÖM. KATH. SEELSORGERAUM UDERNS GOTTESDIENSTORDNUNG UDERNS, 01. – 02.09. Samstag, 01.09. 18.30 Uhr Wortgottesdienst VG f. Franzi Laimböck Sonntag, 02.09. 22. Sonntag im Jahreskreis 10.00 Uhr Festmesse und Hochamt f. d. Pfarrgemeinde VG f. Anna Haun u. Eltern/f. Traudl Fritzl (Gestaltung: Kirchenchor)

anschließend Pfarrfest am "Kirchplatz´l" Uderns bis 17.00 Uhr Das ewige Licht brennt v. 02. – 08.09. f. Bianca Rieder Gottesdienste im Seelsorgeraum Fügen: Samstag 19.30 und Sonntag 10.00 Uhr Uderns: Samstag 18.30 und Sonntag 10.00 Uhr

Das ewige Licht brennt in der Pfarrkirche Hart für Fam. Kleinrubatscher in der Pfarrkirche Stumm für Fam. Rainer

BERGMESSE HUNDSKEHLJOCH

JEHOVAS ZEUGEN 02.09. um 18:00 Uhr

Biblischer Vortrag am Sonntag, 02.09., um 18.00 Uhr "Wie man Satans Schlingen meidet" Königreichssaal Uderns, Dorfstraße 20 Alle Zusammenkünfte sind öffentlich und kostenlos. Kontakt: max.tinello@gmx.at www.jw.org

Herzliche Einladung zur 20. Bergmesse am Hundskehljoch am Sonntag, 9. September, ca. 13.00 Uhr. Für den Fall, dass eine Zusatztour ins Ahrntal bereits am 8. September stattfindet, ergeht eine Information in der nächsten Ausgabe der Zillertaler Heimatstimme. Paul Steger, Obmann Alpenverein

Wir gedenken unserer Verstorbenen Anneliese Rainer „Sämer Annelies“, 87. Lj. 23. August 2018 Schwendau Regina Wildauer geb. Dengg, „Leachn Regal“, 93. Lj. 24. August 2018 Zell am Ziler Simon Mader „Kössler Siml“, 87. Lj. 27. August 2018 Tux

ZILLERTALER HEIMATSTIMME

31. August - 6. September

Erleichterung sowie Befreiung von allem, was belastet, stehen in der Phase des abnehmenden Mondes an. Loslassen fällt nun leichter, bei körperlichen und seelischen Problemen ebenso wie bei Abhängigkeiten oder Dingen, die sich angesammelt haben, aber nicht mehr gebraucht werden. Alltägliche Arbeiten, wie Wäsche waschen und putzen, gehen einfacher von der Hand, außerdem stärkt der abnehmende Mond die Intuition. Die Zeit ist ebenfalls günstig, um Begonnenes abzuschließen, Negatives abzuwehren und sogar, um schwierige Beziehungen zu beenden. Wer Entschlacken oder sein Gewicht reduzieren möchte, sollte dafür ebenso die abnehmende Mondphase nutzen. Powern Sie sich sportlich aus, das Schwitzen schwemmt Giftstoffe raus. Auch für medizinische und kosmetische Behandlungen steht der Zeitpunkt bestens. Wenn möglich, legen Sie einen Zahnarztbesuch auf den Montag. Generell ist die Schmerzempfindlichkeit bei abnehmendem Mond geringer. Sonntag und Montag sind ideal, um die Haare zu waschen. Flecken in der Kleidung? Am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag lassen sich diese besonders gut entfernen. Diese drei Tage sind gleichfalls geeignet, um Balkon- und Zimmerpflanzen zu gießen. Düngemittel werden bei abnehmendem Mond von Pflanzen gut aufgenommen. Fürs Rasenmähen nehmen Sie sich am besten Dienstag, Mittwoch oder Donnerstag Zeit.

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AKTUELL IM ZILLERTAL

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Bauvorhaben B 169 Zillertalstraße, L 298 Harter Straße & Zillertalbahn in der Zielgeraden

Umfahrung Fügen: Behördenverfahren gestartet Mit einem durchschnittlichen, täglichen Verkehr von 18.500 Fahrzeugen und Spitzen von 29.000 Fahrzeugen zählt die B 169 Zillertalstraße im Bereich Fügen zu einer der meist befahrenen Verkehrsverbindungen im Straßennetz des Landes Tirol. Bereits Ende der 1970er-Jahre gab es Überlegungen zur Neugestaltung des Straßenabschnitts. Nachdem im Jahr 2016 ein umfassender Bürgerbeteiligungsprozess gestartet wurde und sich die Gemeindeführung von Fügen auf eine Variante geeinigt hatte, sind nun die Planungen für die Neugestaltung der B 169, die Anbindung der L 298 nach Hart und den Umbau der sechs Eisenbahnkreuzungen mit der Zillertalbahn abgeschlossen. Am Dienstag, den 21. August, wurde mit der straßenrechtlichen Verhandlung das Behördenverfahren gestartet. „Wir sind mit dem Projekt, das ja nicht nur die Verbesserung des Verkehrsflusses sowie die Erhöhung der Sicherheit in Fügen, sondern endlich auch die niveaugleiche Anbindung von Hart und die Beseitigung von mehreren Eisenbahnkreuzungen im Ortsgebiet umfasst, in der Zielgeraden“, berichtet Straßenbaureferent LH-Stv. Josef Geisler über einen weiteren Meilenstein. Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens, einer Vielzahl von Störstellen durch abbiegenden und einmündenden Verkehr sowie Fußgängerübergängen kommt es an der B 169 in Fügen immer wieder zu Stauungen. Weil viele auf das innerörtliche Verkehrsnetz ausweichen, geht auch im Ort selbst oft nichts mehr. Das eingereichte und straßen-

© Land Tirol/Eqvis

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Das Projekt „Umfahrung Fügen“ umfasst den Neubau der B 169 Zillertalstraße im Abschnitt Fügen Nord bis zum bestehenden Knoten Süd, die L 298 Harter Straße in der Gemeinde Fügen bis zur Zillerbrücke sowie die Verlegung der Zillertalbahn

rechtlich verhandelte Projekt umfasst den Neubau der B 169 Zillertalstraße im Abschnitt Fügen Nord bis zum bestehenden Knoten Süd, die L 298 Harter Straße in der Gemeinde Fügen bis zur Zillerbrücke sowie die Verlegung der Zillertalbahn. Gesamtkonzept für Mobilität im Zillertal „Für die Bevölkerung und die Anrainerinnen und Anrainer bringt das Projekt ‚Umfahrung Fügen‘ massive Verbesserungen in Sachen Lärmschutz, Sicherheit und bei den innerörtlichen Verkehrsverbindungen. Man muss aber ganz ehrlich sagen, dass das Projekt keinen Einfluss auf das Verkehrsaufkommen auf der B 169 hat“, so Geisler, der auf ein Gesamtkonzept in Sachen Mobilität im Zillertal setzt. Dazu gehören vor allem der Ausbau und die Attraktivierung der Zillertalbahn.

„Auch hier laufen abseits der Umstellung von Diesel auf Wasserstoff die Vorbereitungen und Planungen auf Hochtouren." Erster Schritt: Das Ortszentrum Fügen ist vom Bahnhof aus künftig ohne Querung der B 169 erreichbar, Bahn und Ort rücken zusammen. Mit der ASFINAG vorangetrieben wird die Verbesserung der Auffahrtssituation vom Zillertal auf die A 12 Richtung Kufstein. Zur Vermeidung des Rückstaus ist die Errichtung einer zusätzlichen Innbrücke geplant. Bauzeit zirka vier Jahre Die reine Bauzeit ist mit etwa vier Jahren veranschlagt. Die genaue Planung der Bauphasen erfolgt nach Abschluss der Behördenverfahren unter Berücksichtigung des Anrainerschutzes und der Verkehrserfordernisse. „Im Sinne der Bevölkerung streben wir natürlich einen ehestmögli-

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chen Baubeginn an. Das liegt jetzt allerdings nicht mehr in unserer Hand“, erläutert Christian Molzer, Leiter der Abteilung Verkehr und Straße. Innerhalb nur eines Jahres ab Beschlussfassung im Fügener Gemeinderat im Juni 2017, dem eine zehnjährige Nachdenkpause in der Gemeinde vorangegangen war, hat das Land Tirol in einem äußerst konzentrierten Planungsprojekt ein Einreichprojekt für das dreiteilige Großbauvorhaben mit teils großen technischen Herausforderungen vorgelegt. Das Bauvorhaben „Umfahrung Fügen“ entspricht von der Dimension her der Umfahrung Bruckhäusl (Bezirk Kufstein), die vor zehn Jahren in Betrieb ging. Die Umfahrung Fügen auf der B 169 wurde mit 67 Millionen Euro veranschlagt, die Querungen schlagen mit acht Millionen


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AKTUELL IM ZILLERTAL Technisch anspruchsvolles Projekt Die Nähe zur Zillertalbahn, sechs Unterführungen und der Auftrag, den Grundverbrauch für die neue Trassenführung so gering wie möglich zu halten, haben das Projekt auch technisch anspruchsvoll gemacht. „In Summe setzen wir Maßnahmen auf einer Länge von 5,25 Kilometern“, erklärt Projektleiter Gabriel Staggl. Über den Landeskulturfonds ist es gelungen, landwirtschaftliche Ersatzflächen zur Verfügung zu stellen. Im Zuge des Straßenbau- und Eisenbahnprojekts soll in Zusammenarbeit mit der Gemeinde und der Wildbach- und Lawinenverbauung zudem der Hochwasserschutz verbessert werden.

© Land Tirol/Forcher

zu Buche, die Ausgaben für Lärmschutz betragen zwei Millionen Euro. Fünf Millionen Euro kostet die Harter Straße, vier Millionen Euro sind für Maßnahmen an Wildbächen vorgesehen. Die Verlegung der Zillertalbahn wird mit zwei Millionen Euro angegeben. Um den Verkehr während des Baus aufrechtzuerhalten, fallen weitere sechs Millionen an. Wann der Baustart für das in Summe mit 95 Millionen Euro (Preisbasis 2019, inkl. „Sicherheitspolster“ für Indexierung und Unvorhergesehenes sowie Grundablösen) veranschlagte Großbauvorhaben mit seinen drei Teilprojekten sein wird, hängt vom weiteren Verfahrensverlauf und möglichen Einsprüchen ab.

ZILLERTALER GEMEINDEGESCHEHEN

Tuxer erhielt Ehrenpreis für Lebenswerk

Auszeichnung für einen Pionier In Anerkennung seiner Leistungen für die Seilbahnwirtschaft und aus Anlass seines 90. Geburtstages wurde Ing. Franz Warum vom Internationalen Skiareatest kürzlich mit dem Ehrenpreis für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Den Preis verliehen Ing. Klaus Hönigsberger (Präsident Skiareatest), Harry Posch (Vizepräsident) und Ing. Ernst Rahnfeld (Mitglied der O.I.T.A.F. und Ehrenpräsident Skiareatest) in der gemütlichen Stube der Klausenalm in Ginzling. Bei der Feierstunde dabei waren auch Franz Warums Gattin Maria sowie die Kinder Peter, Michaela, Christian und Florian.

Rahnefeld und Hönigsberger erinnerten sich mit dem Geehrten an Erlebnisse während ihrer gemeinsamen Berufszeit. „Diese Ehrung bedeutet mir sehr viel und bestätigt meine Arbeit für das Seilbahnwesen“, äußerte Ing. Franz Warum gerührt. Der Preisträger war im März 1950 als junger HTL-Absolvent vom Millstätter See nach Tirol gekommen. Er hatte 22 Jahre lang im Magnesitwerk Tux sowie je zehn Jahre als Seilbahnbetriebsleiter am Hintertuxer Gletscher und bei der Horbergbahn gearbeitet. Außerdem war er Mitbegründer der Eggalmbahnen in Lanersbach und Miterfinder des ersten Zillertaler Skipasses gewesen.

Das Bauvorhaben „ Umfahrung Fügen“ bringt mehr Sicherheit. Wichtiger Bestandteil ist laut LH-Stv. Geisler die Beseitigung mehrerer teils unfallträchtiger Eisenbahnkreuzungen

BAUERNWEISHEITEN

SCHULBEGINN DER NMS TUX Das Schuljahr 2018/19 beginnt am Montag, 3. September '18:

Septemberanfang mit feinem Regen kommt allzeit dem Bauer gelegen.

7.40 Uhr – Einweisung in die Klassen, zwei Stunden Unterricht Weitere Informationen zur ersten Schulwoche erhalten die Schüler an diesem Tag.

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ZILLERTALER GEMEINDEGESCHEHEN – EIN RUNDBLICK VON TUX BIS STRASS

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Festwochenende in Finkenberg

Party und traditioneller Almabtrieb

© Archiv Tourismusverband Tux-Finkenberg

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Anlässlich des 30-Jahr-Jubiläums vom FC Sporer Finkenberg steht ein Festwochenende der Extra-Klasse in Finkenberg an - Party, super Stimmung, mitreißende Musik und der traditionelle Almabtrieb von Hunderten Schafen und Haflingern. Musikalische Highlights setzen Marc Pircher, die "Rebellion im Zillertal 90 95" und DJ Mox. Bereits am Freitag, den 7. September, steigt das OpenAir ab 18.30 Uhr beim Festgelände Dornau. Das Vorprogramm wird von DJ Mox und Marc Pircher gestaltet. Der Festabend mit den größten Hits der legendären Schürzenjäger - gespielt von Marc Pirchers musikalischem Projekt „Rebellion im Zillertal 90 – 95“, ist der Höhepunkt dieses Abends. Am Samstag, den 8. Septem-

ber, veranstaltet der Schafzuchtverein Finkenberg gemeinsam mit dem Fußballklub FC Sporer Finkenberg eine der größten „Schafschoaden“ im Hinteren Zillertal. Lange Heimreise „Heimfahren“ nennen es die Bauern, wenn sie ihre Tiere nach einem langen Sommer auf der Alm wieder ins Tal bringen. Für die rund 400 Schafe und knapp zwanzig Haflinger-Pferde mit ihren Hirten führt der ca. siebenstündige und 35 km lange Marsch von der Berliner Hütte durch den Zemmgrund, hinaus bis zum Festgelände in Finkenberg, wo sie um ca. 13.30 Uhr erwartet werden. Um 10 Uhr beginnt das Almabtriebsfest in Finkenberg mit einem großen Bauernmarkt, wo Handwerkern bei ihren traditionellen Arbeiten wie Korbflechten oder Spinnen

über die Schulter geschaut werden kann. DJ Mox sorgt mit seiner Moderation für tolle Stimmung und führt in gewohnter Weise durch das Programm: Ab 12 Uhr heizt dann Schlagerstar Marc Pircher den Besuchern mit seinen Hits so richtig ein. Für das leibliche Wohl ist mit kulinarischen Spezialitäten aus dem Zillertal (Zillertaler Krapfen, Melkermuas uvm.) gesorgt. Parkmöglichkeiten und Busparkplätze sind in ausreichender Zahl vorhanden und nur etwa zwei Minuten vom Festgelände entfernt. Der Schafzuchtverein und der Fußballklub Sporer Finkenberg freuen sich auf zahlreiche Besucher! „Hoch drob’n“ Das Wochenende wird noch mit dem „Fest am Berg“, am Sonntag, den 9. September,

ZILLERTALER HEIMATSTIMME

abgerundet. Mit der neuen topmodernen 10er-Einseilumlaufbahn der Finkenberger Almbahnen geht es barrierefrei auf den Penken. Dort warten die wunderschöne Aussicht auf die Zillertaler 3000er, leichte Wanderwege, eine einzigartige Bergkulisse, hervorragende Stimmung, herzliche Bewirtung in den Restaurants und schmackhafte Köstlichkeiten. Getoppt wird das noch von Live-Musik in den Bergrestaurants Almstüberl (Mittelstation Finkenberger Almbahnen), Penkentenne und Granatalm (Bergstation Finkenberger Almbahnen). Tipp für Familien: Kinder können sich im neuen „Pepis Kinderland“ an der Bergstation der Finkenberger Almbahnen austoben. Ermäßigte Bergbahntarife auf das Penkenjoch.


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ZILLERTALER GEMEINDEGESCHEHEN – EIN RUNDBLICK VON TUX BIS STRASS

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Erinnerungen:

Der erste Schultag von damals Mein erster Schultag war mit Sicherheit einer der aufregensten Tage meines Lebens. Von den “Großen“ der Nachbarschaft dauernd geneckt: „Die Klosterfrau wird es dir schon zeigen, die teilt halt „Patzen“ aus!“, machte ich in der Nacht vor dem 24. September 1952 kein Auge zu. Endlich kam der Morgen. Mama kam in die Kammer und sagte: „Aufstehn, jetzt bist du auch eine Schülerin!“ Ich war eh schon auf und ging über die lange Stiege in die Küche hinunter. Alles war schon vorbereitet: Frische Unterwäsche und - sage und schreibe neue Strümpfe, braun gerippt, aus Baumwolle, ebenso ein „barchend“ Dirndl, von Mama selbst geschneidert, mit Schürze. Dazu hohe schwarze „Schühlein“ mit Gummisohle. Mama stellte die Waschschüssel auf das Stockerl, ich wusch mich, und sie machte mir schöne stramme Zöpfe. Nun sollte ich noch „voarmaßen“, aber dazu war ich viel zu aufgeregt. Ich holte meine neue Schultasche aus der Stube. Sie war braun, aus Pappkarton, mit Jute überzogen, darin eine nagelneue Griffelschachtel mit zwei Griffeln und eine Tafel. Wie war ich stolz darauf. Der „Tate“ hatte sie mir von Innsbruck mitgebracht. Jeden Tag hatte ich sie ein- und ausgepackt und betrachtet, etwas auf das Täfelchen geschrieben, mit dem Schwämmchen gelöscht und mit dem Tafeltuch nachgewischt. Einige Buchstaben hatte ich schon meinen Geschwistern abgeschaut. Und jetzt war es so weit! Noch eine Weste und ein Kopftüchl, und ich machte mich mit Mama auf den Weg. Es war so ungefähr halb 7 Uhr. Man musste ja früh genug in der Kirche sein, am ersten Schultag war immer ein Gedränge, hatte es geheißen. Um viertel nach 7 Uhr war „das Kirchen“. Zum

ersten Mal die Hand meiner Mutter loslassend, ging ich in die Kinderstühle. Lauter fremde Gesichter. Da kam schon die besagte Klosterfrau. Eigentlich hatte sie mir keine Angst eingejagt. Sie kniete außen an der Bankreihe und hatte alles im Auge. Nach der Messe gingen wir gemeinsam ins Schulhaus. Gott sei Dank hatte mich Mama wieder an der Hand. Ein Mädchen war alleine, es weinte. Jetzt kam wieder die dicke Klosterfrau angewalzt. Sie hatte ein freundliches Gesicht und eine feine Stimme. Das machte mir Mut, denn Mama musste jetzt gehen. Hilflos standen wir herum und betrachteten den fremden Raum, die großen Fenster, die hellen Lampen und die vielen Bänke mit den Tintenfässern, bis uns die Klosterfrau in eine der drei Reihen einteilte. Neben wem ich sitzen musste war ja egal, denn ich kannte ja sowieso niemanden. (Und gerade diese Banknachbarin ist

auch heute noch meine beste Freundin.) Dann stellte sich die Klosterfrau als unsere Lehrerin vor, und als Erstes wurde einmal gebetet: „Im Namen Gottes fang’ ich an, mir helfe Gott, der helfen kann, wenn Gott mir hilft wird alles leicht, wenn Gott nicht hilft, wird nichts erreicht. Drum ist das Beste, was ich kann, im Namen Gottes fang ich an.“

jedes Kind ein Schüsselchen und einen Löffel mitbringen für die Schulsuppe. Übrigens, auf die Suppe hatten wir uns jeden Tag gefreut. Somit war der erste Tag zu Ende. Also, erst morgen durften wir die Tafel herausnehmen, wo ich doch heute schon so gerne geschrieben hätte.Zum Schluss betete die Schwester noch das Schulgebet vor, welches wir dann vier Jahre jeden Tag gesprochen hatten:

Und jetzt setzen und die Hände auf die Bank! So recht habe ich damals den Sinn dieses Gebetes bestimmt nicht verstanden, aber in meinem Kopf ist es doch geblieben. Nun waren wir „installiert“. Unsere Schwester, so mussten wir sie nennen, gab uns noch mehrere Anweisungen. Z. B. wo die Schuhe hinkamen, wo der Abort war, und wie wir uns melden mussten, wenn es uns mal drängte. Für den nächsten Tag musste

„Wir gehen von der Schule fort, Herr bleib’ bei uns mit deinem Wort,und gib uns deinen Segen,auf allen unseren Wegen.“ PS: So ein Schulbeginn ist für heutige Begriffe völlig unverständlich, wo die Kids doch so blitzgescheit, mit einem Batzen Selbstbewusstsein und tollstem Outfit ausgestattet sind. Erna Schönherr

ANNO DAZUMAL

Der kürzlich zum Erbhof ausgezeichnete "Anderlerhof" in Dorf Haus um 1950

ZILLERTALER HEIMATSTIMME

Otto Rauter, Chronik Mayrhofen


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ZILLERTALER GEMEINDEGESCHEHEN – EIN RUNDBLICK VON TUX BIS STRASS MAYRHOFEN: START INS NEUE KINDERGARTEN-JAHR Am Dienstag, 4. September, starten wir in Mayrhofen mit unseren neuen Kindern ins KG-Jahr. Öffnungszeit: 7.30 - 12.30 Uhr Am Mittwoch, 5. September, kommen dann alle Kinder in den Kindergarten. Der Kindergarten ist bereits ab 7 Uhr geöffnet. Am selben Tag findet um 19 Uhr unser Informationsabend für alle statt. In der ersten Woche fährt noch KEIN Kindergartenbus. Wir freuen uns auf euch!

PTS MAYRHOFEN – SCHULBEGINN 2018/19 Das Schuljahr 2018/19 beginnt am Mittwoch, 5. September, um 7.40 Uhr mit der Einschreibung. Die Schülerinnen und Schüler treffen sich dazu vor dem Eingang „Josef-Riedl-Platz“. Von den Schülerinnen und Schülern sind folgende Unterlagen mitzubringen: Abschlusszeugnis der 4. Klasse NMS, 1 Schnellhefter (A4) mit Einlegeblätter und Klarsichthüllen, Schreibzeug und eventuell bereits ausgefüllte Formulare für den 1. Termin der berufspraktischen Tage.

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Mayrhofen

Die Marktgemeinde gratuliert In bester Laune trafen wir im Hotel Rose ein, um unserem langjährigen Mitarbeiter zu seinem 60er zu gratulieren. Ein absolut tolles Fest. Resümee: Schönes Ambiente, freundliche Familienmitglieder, gute Stimmung, fröhliche Gesichter, „longe ausghaltn“... Lieber Raimund, auf diesem Wege wünsche ich dir im Namen der Marktgemeinde noch einmal das Allerbeste, viel Gesundheit, und behalte dir auf alle Fälle dein fröhliches Gemüt, und bei einer Sache muss ich dir recht geben: „Deine Kinder sind Prachtexemplare“. Im Namen der Belegschaft

Im Bild: Personalvertretung und GV

danke ich herzlich für die lustigen, schönen Momente. In diesem Zusammenhang möchte ich auch einer alten Dame, die jahrzehntelang in Mayrhofen ihren Lebensmittelpunkt hatte, zu ihrem runden Geburtstag gratulieren. Frau Johanna Kostner (Seniorchefin Konditorei Kostner) konnte bei guter Gesundheit ihren 90er feiern. Liebe Johanna, nachträglich wünscht dir die Marktgemeinde weiterhin viele gesunde Jahre, glückliche Augenblicke mit deiner großen Familie und unzählige schöne Erinnerungen an deine ehemalige Heimat Mayrhofen. Eure Bürgermeisterin, Monika Wechselberger

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website: www.pts-mayrhofen.at

Erlebnisbad Mayrhofen Wir haben unser Freibad noch bis einschl. 9. September täglich ab 9.30 Uhr geöffnet. Öffnungszeiten ab 10.09. bis einschl. 04.11.: Hallenbad und Solarien täglich von 10.30 Uhr – 21.00 Uhr Sauna täglich von 12.00 Uhr – 21.00 Uhr

TAFEL MAYRHOFEN

VORANKÜNDIGUNG GEMEINDERATSSITZUNG

Ausgabeöffnungszeiten jeden Freitag von 14.00 bis 15.00 Uhr

Mayrhofen – Vorankündigung: Nächste Gemeinderatssitzung am 12. September in Ginzling

im „Alten Schulhaus“, 1. Stock, in Mayrhofen.

Es wird zur allgemeinen Kenntnis gebracht, dass die 29. Sitzung des Gemeinderates als erste Sitzung nach der Sommerpause des Gemeinderates in traditioneller Weise im Mehrzweckgebäude Ginzling–Dornauberg stattfinden wird.

Fällt der Freitag auf einen Feiertag, findet die Ausgabe bereits am Donnerstag statt. Informationen unter: Helene Partoll 0664 5784104 und Maria Rauch   0664 2141984

Beginn ist ausnahmsweise schon um 19.00 Uhr, die Tagesordnung wird in der nächsten Heimatstimme sowie in der Kundmachungstafel der Gemeinde und auch im Internet (siehe www.mayrhofen.tirol.gv.at) veröffentlicht werden.

ZILLERTALER HEIMATSTIMME


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Mayrhofen

Ein lachendes und ein weinendes Auge!

Josef Fankhauser, Markus Freund, Monika Wechselberger, Ines Kammerlander, Raimund Eberl, Andreas Hundsbichler, Stefanie Thurner, Willi Pfister (v. l.)

Der TVB Mayrhofen/Hippach und die Marktgemeinde Mayrhofen verabschieden einerseits Frau Ines Kammerlander und Caterer Raimund Eberl und begrüßen andererseits Frau Stefanie Thurner. Ungern verzichtet das Europahaus auf die liebe Ines. Sie war es, die dieses Veranstaltungszentrum in die schwar-

zen Zahlen führte und dieses tolle Haus zum beliebten Produkt für große Firmen und Veranstaltungen gemacht hat. Nun wird sich Stefanie aus Innsbruck, die eine Top-Ausbildung in Richtung Veranstaltungs-Management aufweisen kann, bemühen, diese umfangreiche und herausfordernde Aufgabe weiterzuführen. Stefanie hat sich in den letzten Wochen

sehr positiv einarbeiten können. Daneben müssen wir uns auch leider von Caterer Raimund verabschieden, der jahrelang für eine ausgezeichnete Küche sorgte und damit einen wesentlichen Teil zum guten Ruf des Europahauses beigetragen hat. Vergelt's Gott dafür! Beiden Damen, ebenso Herrn Raimund Eberl, haben der

Aufsichtsrat des Europahauses, der Obmann des TVB, Andreas Hundsbichler, und die Bürgermeisterin Monika Wechselberger das Allerbeste gewünscht, verbunden mit gutem Geist für die zukünftigen Arbeiten. Die Zillertaler Heimatstimme wünscht ebenfalls alles Gute! Die Redaktion

Schöner kann ein Schlechtwetterprogramm nicht sein

Fest der Bundesmusikkapelle Mayrhofen am Waldfestplatz Die Marktgemeinde freut sich immer wieder, wenn sich viele ehrenamtliche Mitarbeiter finden, die ein so tolles Fest veranstalten können. Und das bei Temperaturen, die wir ja fast nicht mehr gewohnt sind. Herzliche Gratulation an die Bundesmusikkapelle Mayr-

hofen! Ihr habt das super hingekriegt! Es bewahrheitet sich wieder einmal: Vereine leisten einen sehr positiven Beitrag, nicht nur für die einheimische Gesellschaft, sondern auch für eine rege touristische Region. Vergelt`s Gott euch allen! Die Marktgemeinde Mayrhofen

ZILLERTALER HEIMATSTIMME

Patricia, Daniela, Theresa, Silvia, Sabine (v. l.)


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Mayrhofen

Ein Blick auf die Hauptstraße

Ein herzliches Vergelt’s Gott

Das war das 12. Krapfenfest Unter himmelblauem Sonnenschein wurde das diesjährige Krapfenfest am Sonntag, 19. August, zum kulinarischen und gesellschaftlichen Treffpunkt für Gäste und Einheimische.

Zum Anlass der Neueröffnung eines neuen Bekleidungsgeschäfts der Familie Gredler an unserer Hauptstraße danke ich stellvertretend allen Händlern und Betrieben, die sich um eine florierende Einkaufsmeile bemühen. Die vielen kleinstrukturierten Geschäfte, Kaffeehäuser und Restaurants sind es, die unseren Gästen wie Einheimischen ein gemütliches Einkaufsfeeling gewährleisten. Allen Handelsbetrieben und Unternehmern wünsche ich gute Umsätze und viele schöne Momente im Geschäftsbetrieb. Den engagierten Mitarbeitern danke ich für ihre Freundlichkeit und für

ihr Bemühen um den Kunden. In Summe zahlen alle Betriebe in Mayrhofen € 2.200.000,- in den Kommunalsteuertopf ein. Als Wirtschaftsförderung wird den Firmen auf Antrag die Kommunalsteuer für Lehrlinge erlassen. Die Marktgemeinde Mayrhofen möchte so ihre Wertschätzung gegenüber der Wirtschaft zum Ausdruck bringen. Letztlich tragen alle Betriebe zu einem gelingenden starken Tourismusort bei. Und dafür sei gedankt. Eure Bürgermeisterin, Monika Wechselberger

Mayrhofen PV-Ortsgruppe Mayrhofen Wichtige Information Abfahrt zum 38. Landeswandertag nach Ebbs am Samstag, den 01.09. um 7.00 Uhr ab dem Gemeindeamt Mayrhofen.

Um 6.50 Uhr ab ELEKTRO SPORER und weitere Zustiege!

„Sicher Sichtbar"

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Auf dem Festplatz und in den Gärten kam schnell gemütliche Stimmung auf. Die bereits gute Festlaune wurde von den Musikgruppen bestens gefördert. ,,Franz Posch mit seinen Innbrügglern‘‘ und das ,,Heimatland Quintett‘‘, zeigten ihr breites Repertoire sowie Feingespür für die Musik. Dass Musik verbindet und anzieht bewies auch die Bundesmusikkapelle-Brandberg beim Einzug zum Krapfenfest. Viele Besucher folgten den Musikanten/-innen ins Dorfzentrum von Schwendau, und das Fest konnte beginnen. Damit die Besucher nicht im trockenen saßen, wurden sie von den fleißigen Kellner/ -innen bestens umsorgt. Das Highlight des Festes waren natürlich wieder die Krapfen in ihrer Vielfalt: Zillertaler Krapfen, Krauter, siaße Krapflang und Holzknechtkrapfen. Hier gilt ein großes Lob an die Schwendauer Bäuerinnen auszusprechen, die in kürzester

Zeit unglaublich viele Krapfen herausgebacken haben. Das kulinarische Angebot wurde mit Melchermuas, Kuchen, Schnitzel, Schopf, Bratwurst und Hendel abgerundet. So war für jeden Geschmack etwas dabei. Auch Schnapsliebhaber kamen beim Krapfenfest auf ihrer Kosten: Vroni und Hannes Sporer (Klammsteinhof), Martin Fankhauser (Stiegenhaushof) und Helmut Tipotsch (Zeile) präsentierten ihre prämierten Edelbrände. Zum Schluss bleibt uns, der Bundesmusikkapelle Hippach, noch ein großes DANKESCHÖN an alle Beteiligten und Helfer auszusprechen. Neben den bereits erwähnten Gruppen und Personen, möchten wir noch Danke sagen an unsere Fähnriche, die Gemeinde- und TVB-Arbeiter, die Anrainer, die Grundbesitzer ,,Schonder‘‘, ,,Krummer‘‘, ,,Stiedler‘‘, ,,Stiegenhauser‘‘, ,,Neuwirt‘‘, ,,Klausner‘‘, Familie Sporer, Rauch Richard und Mensa Sieglinde sowie an alle Besucher, die das Krapfenfest zum einmaligen Erlebnis gemacht haben. Wir freuen uns schon auf das 13. Krapfenfest 2019.

Der Herbst steht vor der Tür und mit der dunkleren Jahreszeit brechen gefährliche Monate im Straßenverkehr an. Unser Motto lautet daher : Ob jung ob alt, ob groß ob klein, jeder sollte sichtbar sein. Wir verschenken deshalb zu eurem Schutz  reflektierende Sicherheitsarmbänder. Hol dir dein gratis Armband im Gemeindeamt ab. Letztlich tragen alle Betriebe zu einem gelingenden starken Tourismusort bei. Und dafür sei gedankt. ZILLERTALER HEIMATSTIMME

Foto: Hubert Aschenwald

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Solaranlagen-Check in der e5-Gemeinde Ramsau

Die Kraft der Sonne optimal nutzen Bereits zum dritten Mal startete Energie Tirol gemeinsam mit den e5-Gemeinden einen Qualitätscheck für kleine und mittelgroße thermische Solaranlagen. In den letzten zwei Jahren wurden in Tirol 150 thermische Solaranlagen auf ihre Effizienz überprüft. Mit Abschluss der diesjährigen Saison wird sich die Zahl auf 300 verdoppeln. LH-Stv. Josef Geisler überzeugte sich bei einem ‚LiveCheck‘ in Ramsau selbst von der Aktion. „Im Sonnenland Tirol sorgen aktuell rund 535.000 m2 thermische Solaranlagen für Warmwasser und Heizung. Jede einzelne Anlage – vor allem, wenn sie einwandfrei funktioniert – bringt uns ein Stück näher an TIROL 2050 energieautonom“, erklärt der Energielandesrat. Mit dem von Energie Tirol über die Gemeinden angebotenen Solaranlagen-Check werden die Effizienz bestehender Anlagen überprüft und allfällige Verbesserungspotenziale aufgezeigt.  „Um die Energiewende zu erreichen, müssen wir nämlich nicht nur in neue Kraftwerke investieren, sondern auch die bestehenden Anlagen optimal nutzen“, so LH-Stv. Josef Geisler.

Fritz Steiner, der auch beim Live-Check dabei war. Josef Mandl aus Ramsau hat während seines Checks die Türen für die interessierten Besucher geöffnet. Als Mitglied des e5-Teams ist er auf das Thema Energieeffizienz gepolt. „Als ich von dem Angebot erfahren habe, war ich sofort Feuer und Flamme und habe unsere Anlage, natürlich gerne für einen Live-Check zur Verfügung gestellt“, äußert Mandl. Vom Ergebnis sind sowohl die Besitzer der Anlage als auch die Energieberaterin Mag.a Brigitte Tassenbacher, MSc, begeistert: „Hier haben wir es wirklich mit einer Rarität zu tun. Die 25 Jahre alte Anlage ist immer noch einwandfrei in Schuss und bestens auf die Benutzerverhältnisse abgestimmt. Die kleinen Mängel, die gefunden wurden, sind vertretbar und können mit geringem Aufwand behoben werden." Das Lob für seine selbst gebaute Solaranlage freut auch Josef Mandl: „Schön zu hören, dass ich damals doch alles richtig gemacht habe. Für uns war der Check überaus hilfreich.

Die Tipps, die wir von Frau Tassenbacher und Energie Tirol erhalten haben, können wir nun umsetzen und unsere Erträge somit weiter optimieren“, sagt Mandl. In den letzten Jahren wurde der Check bereits in einigen weiteren Gemeinden insgesamt 150-mal durchgeführt. Eine nachträgliche Befragung der Kunden zeigt: „Nahezu alle Befragten waren von der Aktion begeistert, einige haben deponiert, dass eine Wiederholung des Checks an ihrer Anlage nach einigen Jahren wünschenswert sei“, spricht Sigrid Thomaser, stellv. Geschäftsführerin von Energie Tirol, erfreut. Eine Analyse des aktuellen Stands stimmt zudem positiv: „91 Prozent der Kollektoren laufen einwandfrei. Die restlichen verzeichnen altersbedingt nur leichte Ertragseinbußen, die keinen Handlungsbedarf erfordern“, so Thomaser. Trotzdem gebe es in einigen Bereichen Verbesserungsbedarf: „Etwa zwei Drittel der Anlagen haben mit einem gängigen, aber leicht behebbaren

Problem zu kämpfen Das Frostschutzmittel ist bereits soweit verbraucht, dass der Korrosionsschutz nicht mehr gewährleistet werden kann.“ Das Frostschutzmittel solle deshalb regelmäßig auf Zustand und Menge überprüft werden. „Verbesserungspotenzial gibt es zudem bei im Freien verlegten Leitungen, wo nur knapp die Hälfte so verlegt wurde, dass 100 Prozent der Energie die im Kollektor erzeugt wird auch im Heizraum ankommt“, erklärt Thomaser weiter. Generell freut sich LH-Stv. Geisler über die insgesamt hohe Qualität der Anlagen und die optisch gut ins Landschaftsbild integrierten Kollektorflächen. Die vom Land Tirol geförderte und von Energie Tirol durchgeführte Aktion läuft mit diesem Jahr aus. „Trotzdem konnten wir eine Vielzahl an Menschen für das Thema sensibilisieren und hoffen, dass sich Besitzer/-innen von Solaranlagen künftig direkt an die Fachbetriebe wenden, um ihre Anlagen überprüfen zu lassen."

Sigrid Thomaser, stellv. GF Energie Tirol, Josef Mandl, Besitzer der Solaranlage, LH-Stv. Josef Geisler, Brigitte Tassenbacher, Energieberaterin und Bürgermeister Fritz Steiner freuen sich über die gelungene Aktion (v. l.)

„Das Angebot richtet sich an Betreiber von thermischen Solaranlagen, im privaten Bereich, mit Anlagen, die älter als fünf Jahre sind und eine Kollektorfläche von 20 m2 nicht überschreiten. Mittels einer Überprüfung nach aktuellen technischen Standards, können eventuelle Schwachstellen und gegebenenfalls nötige Wartungen aufgezeigt und das Erzeugungspotenzial der Anlagen gesteigert werden“, erklärt Gemeindechef

© Energie Tirol/Dallago

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ZILLERTALER GEMEINDEGESCHEHEN – EIN RUNDBLICK VON TUX BIS STRASS SCHULBEGINN AN DER VS-RAMSAU Das Schuljahr startet am Mittwoch, 05. September 2018. Die Schüler/-innen werden gebeten, bereits an diesem Tag ihre Hauspatschen und Schulmaterialien mitzunehmen. Am Mittwoch endet der Unterricht um 9.20 Uhr. Am Donnerstag, 13. September, feiern wir um 8.00 Uhr unseren Schuleröffnungsgottesdienst, zu dem wir ganz herzlich einladen. Die Schulbusse fahren ab 05. September. Wir freuen uns auf euch und aufs gemeinsame Arbeiten! Lehrerteam der VS-Ramsau

25 Jahre

in unserem Unternehmen Wir gratulieren unserer Top-Stylistin

ROMANA HANSER Wir bedanken uns für diese langjährige Treue und stete Bereitschaft zu unserem Betrieb, indem du dich zu einem wichtigen Mitglied entwickelt hast! Margit, Peter-F., Mona und Sebastian Pfister Intercoiffeur Pfister bez. Anzeige

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Geschichte und Tradition

Schützenkompanie Ramsau i. Z. Bad Ischl ganz im Zeichen des Geburtstages von Kaiser Franz Joseph I. Um dieses traditionelle Fest, welches jährlich am 18. August zur Erinnerung des Kaisers stattfindet, hautnah miterleben zu können, wurde von Hauptmann Georg Huber die Anfrage beim Veranstalter hinsichtlich einer Teilnahme mit der Kompanie und den Röcklfrauen eingeholt. Nach schriftlicher Einladung des Stadtmanagements Bad Ischl sowie entsprechender Vorbereitung, ging die Reise mit dem Bus der Zillertaler Verkehrsbetriebe am Freitag, den 17. August, ins Salzkammergut. Nach dem Einchecken im Hotel fuhren wir im trachtigem Outfit ins Zentrum zum Bad Ischler Kaiserbummel. Ein 2,5 km langer roter Teppich, welcher sich durch die Geschäftsstraße schlängelte, führte uns bei einer Vielzahl an Ständen und Traditionsgeschäften vorbei. Gaukler, Straßenkünstler, Musiker aller Art, und natürlich auch kaiserlich gekleidete Damen und Herren brachten uns zum Staunen. Da Schauen auch hungrig und durstig macht, nutzten wir das reichliche Angebot an den Ständen und kaiserlichen Gastgärten, um den Tag ausklingen zu lassen. Am nächsten Morgen nach einem ausgiebigen Frühstück ging

die Fahrt bereits in Tracht zusammen mit den Röcklfrauen zur Aufstellung am Stadtplatz. Nach Einmarsch der Bürgerkapelle und Meldung an die Familie Habsburg sowie Abschreiten der Ehrenfront durch Erzherzog Markus, erfolgte der Einzug in die festlich geschmückte Stadtpfarrkirche. Die Messe wurde von Bischof Ludwig Schwarz zelebriert. In seiner Predigt hob er besonders die Glaubenstreue der Habsburger hervor. Als Schlusspunkt der zweistündigen Messe erklang die Kaiserhymne. Im Anschluss an die Messe marschierten wir einheitlich mit den ausgerückten Regimentern und der Bürgermusik Bad Ischl zur Kaiservilla, um dort seiner kaiserlichen Hoheit Erzherzog Markus Salvator von Habsburg Lothringen die Referenz zu erweisen. Stolz marschierten die Röcklfrauen inmitten der kaiserlichen Gesellschaft. Eine perfekte Ehrensalve unserer Kompanie war der krönende Abschluss dieser Ausrückung, welcher auch gebührend applaudiert wurde. Nach dem Mittagessen und einem kurzen Besuch im Café Zauner ging es wieder nach Hause. Während der Busfahrt gab es noch viel zu erzählen, sodass die Heimfahrt im Flug verging. So mancher besuchte danach noch das Feuerwehrfest in Ramsau und ließ sich die Zillertaler Krapfen schmecken. Die Schützenkompanie Ramsau bedankt sich bei den Röcklfrauen für die gemeinsame Ausrückung und die netten Stunden in Bad Ischl. Unserem Organisator Georg Huber mit Gattin Sibylle ein besonderes Dankeschön für das perfekte Wochenende. Siegfried Schiestl Schriftführer

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ZILLERTALER GEMEINDEGESCHEHEN

GRATULATIONEN

Zell am Ziller

Revitalisierung des „Aufeld-Spielplatzes“ Der im Ortsteil „Aufeld“ auf einer seitens der Kaiser-Franz-Josef-Stiftung angepachteten Grundfläche befindliche Kinderspielplatz ist in die Jahre gekommen. Nach rund drei Jahrzehnten in Betrieb entspricht diese Einrichtung einerseits weder den Anforderungen, die heute an einen Kinderspielplatz gestellt werden, andererseits wird er auch heutigen Sicherheitsstandards nicht mehr gerecht. Durch den Bauausschuss ist ein Gestaltungsvorschlag aus-

gearbeitet worden, welcher die Situierung eines Spielhauses samt Anbaurutsche, einer sogenannten Vogelnestschaukel, sowie einer herkömmlichen Schaukel vorsieht, weiters eines Palisadensandkastens, einer Spielanlage und einer Federtierwippe. Noch im Herbst sollen die genannten Spieleinrichtungen geliefert werden. Aufbau derselben und Rekultivierung des Gesamtareals werden in Eigenregie durch Gemeindearbeiter nach Möglichkeit im November vorgenommen.

Schaukel und Sandkasten haben noch Bestand, die Rutsche ist bereits vor einiger Zeit infolge Baufälligkeit entfernt worden

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PVÖ ZELL AM ZILLER GRATULIERT Am 22. August konnten Obmann Platzer Karl, Kassierin Bampi Helga und Kassier-Stv. Resinger Siegfried, spät aber doch, Frau Wenger Gerda, die am 8. Juni ihren 70. Geburtstag feierte, herzlich gratulieren und ihr noch viele schöne, gesunde und besonders aktive Jahre im Pensionistenverein Zell am Ziller wünschen.

Kassier-Stv. Resinger Siegfried, Jubilarin Wenger Gerda, Obmann Platzer Karl, Kassierin Bampi Helga (v. l.)

ROHRBERG GRATULIERT

Pfister Aloisia - 75 Pfister Aloisia, 6280 Rohrberg 69 A, feierte ihren 75. Geburtstag. Die Gemeinde gratuliert der Jubilarin recht herzlich und wünscht ihr noch viele schöne Jahre im Kreise ihrer Familie.

SCHULBEGINN 2018/19 IN ZELL AM ZILLER NMS Zell am Ziller und PTS Zell am Ziller Schulbeginn an der NMS Zell am Ziller und an der PTS Zell am Ziller ist am Mittwoch, den 05. September, um 7.45 Uhr. Mit dem Eröffnungsgottesdienst starten wir in das neue Schuljahr. Anschließend erfolgt die Einweisung in die Klassen. Unterrichtsende: 9.30 Uhr Weitere Unterrichtszeiten in der ersten Schulwoche:

Vize-Bgm. Pfister Hermann, Jubilarin Pfister Aloisia und Bgm. Schreyer Hans (v. l.)

Donnerstag, 06.09. – 7.45 Uhr bis 10.25 Uhr Freitag, 07.09. – 7.45 bis 12.20 Uhr In dieser Woche findet kein Nachmittagsunterricht statt! Das Lehrerteam der NMS Zell am Ziller und der PTS Zell am Ziller freut sich auf einen guten Start in das neue Schuljahr 2018/19!

SPRUCH DER WOCHE

Man muss abwarten können. Die Neugierde ist der Tod der Freude.

ZILLERTALER HEIMATSTIMME

Erich Kästner – dt. Schriftsteller


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ZILLERTALER GEMEINDEGESCHEHEN

KOPF G'FREIDIG INSERATE DER WOCHE G'SUND

Kaltenbach

3. Kaltenbacher Babytreff in Kerschdorfer´s Cafe Auszeit Es war Bürgermeister Klaus Gasteiger am 22. August eine Freunde, beim 3. Kaltenbacher Babytreff in Kerschdorfer´s Cafe Auszeit - von den im 1. Halbjahr 2018 in der Gemeinde Kaltenbach auf die Welt gekommenen elf Babys -

sieben Neugeborene mit ihren Eltern begrüßen zu können. Selbstverständlich wurde über die Einrichtungen und Möglichkeiten informiert und dann ein Geschenk der Gemeinde übergeben!

Das Leben ist süßer ohne Fabrikzucker – III Im letzten Artikel haben wir gesehen, dass Fabrikzucker fabrikatorisch stark denaturiert wird. Dadurch verliert er ALLE wichtigen Vitalstoffe. Er ist ein Energie- und Vitamin-Räuber. Ursächlich verantwortlich für die enormen Zunahme der Zivilisationskrankheiten. Fabrikzucker erhöht den Zuckerspiegel unnatürlich Isolierter Fabrikzucker ist in vielen Speisen und Getränken in hohen Mengen enthalten. Er wird im Darm zu schnell verarbeitet. Durchdringt sofort „überfallartig“ die Darmwände. Daraufhin steigt der Blutzuckerspiegel dramatisch an. Unser Körper versucht auszugleichen. Die Bauchspeicheldrüse pumpt Insulin ins Blut. Je größer die „Zuckerbombe“, desto mehr Insulin wird produziert. Und desto tiefer fallen wir in den Unterzucker Resultat: Wir sind müde und hungrig. Wir essen nun wieder etwas Zuckerhaltiges, ein Auszugsmehl-Produkt ... Der Blutzucker steigt wieder hoch an, das Insulin gleicht wieder aus ... Das kann den ganzen Tag/Wochen/Jahre so dahingehen. Bis wir vielleicht in der Hypoglykämie landen – dem Blut-Unterzucker. Mögliche Symptome: Ständige Müdigkeit, Zuckersucht, verlängerte Reaktionszeiten, Sehstörungen, Schwindel, Zittrigkeit, Schwächeanfälle, Muskelverkrampfung, Schlafstörungen, Kopfschmerzen, verminderte Belastbarkeit, Vergesslichkeit, Gereiztheit usw. usw. Auch Auszugsmehl lässt den Blutzucker unnatürlich in die Höhe steigen. Von Dr. Bruker wissen wir: Fabrikzucker hat eine 8 x schlimmere Wirkung auf den Blutzuckerspiegel. Weitere Tabellen und Fakten dazu: www.genussvollgesund.com

TAFEL UDERNS Ausgabeöffnungszeiten jeden Freitag von 15.00 bis 17.00 Uhr

Gabriela Gasser – Gesundheitsberaterin GGB – 0664 249 28 29 Quellen: Dr. Bruker – „Unsere Nahrung, unser Schicksal“; Franz Binder und Josef Wahler – „Zucker – nein Danke“.

Tafel Uderns im Caritaszentrum Fällt der Freitag auf einen Feiertag, findet die Ausgabe bereits am Donnerstag statt.

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SPORT

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SVg Intersport Bründl Mayrhofen

Spielbericht Runde 3: Starke zweite Hälfte in St. Ulrich Eine sehr, sehr zähe erste Spielhälfte sehen an die 200 Zuschauer in der dritten Runde der Landesliga Ost zwischen der SPG St. Ulrich/ Hochfilzen und der SVg Intersport Bründl Mayrhofen. In der zweiten Hälfte legt Mayrhofen mindestens einen Zahn zu und siegt am Ende klar mit 3:0. Die Zillertaler, aber auch die Hausherren, konnten den bestens bespielbaren Platz in St. Ulrich in der ersten Halbzeit nicht richtig nutzen. Beide Mannschaften agierten mit zu vielen weiten Pässen, die daraus resultierenden Abspielfehler ließen wenig Spielfluss aufkommen. Das ändert sich

im zweiten Abschnitt, in dem dann zumindest die Mayrhofener mit guten Kombinationen die Hausherren unter Druck setzten und sich dadurch Chancen im Minutentakt erarbeiteten. 52. Minute: Ante Pinjuh scheitert mit gutem Schuss an St. Ulrich-Tormann Julian Wilhelmstätter, der auch den Nachschuss von Sedat Erol gekonnt pariert. 53. Minute: Erol von links knapp an Freund und Feind vorbei. 68. Minute: Kevin Geisler auf Sedat Erol und wieder am Tor vorbei. In der 70. Minute das 1:0 für Mayrhofen: Kapitän Christian Pendl bezwingt Wilhelmstätter mit sehenswertem Freistoß. In der 80. Minute verwertet Ante Pinjuh eine

Vorlage von Josip Filipovic zum 2:0. 90. Minute: Der kurz zuvor eingewechselte Fabian Eberharter übernimmt ein Zuspiel von Georg Weissenbacher gekonnt und überhebt den herauslaufenden Tormann der Hausherren zum

3:0 Endstand für Mayrhofen. ,,Vor allem in der zweiten Halbzeit konnte meine Mannschaft überzeugen und siegte, auch in dieser Höhe, verdient‘‘, so Mayrhofen-Trainer Reinhard Hofer. Quelle: ligaportal.at

Tux

Kinder-Olympiade des TC Sparkasse Tux Am 11. August war es soweit. Insgesamt 38 Kinder und Jugendliche, die in dieser Trainingssaison bei Manuel Kreidl unterrichtet werden, nahmen an dem Turnier teil. In Altersgruppen unterteilt, konnten die jungen Tennisspieler ihr Können unter Beweis stellen, indem sie, je nach Alter auf Klein-, Mittel-, und Großfeld, gegeneinander antraten. Die ganz kleinen „Olympioniken“ wurden in einem Geschicklichkeitsspiel mit Punkten belohnt. Ergebnisse: Kinder 1 - Olympiade 1. Fankhauser Theresa 2. Geisler Selina 3. Gredler Victoria

4. Erler Pascal & Erler Patrick Kinder 2 – Kleinfeld 1. Fernandez Daniel 2. Geisler Arian 3. Tipotsch Lena 4. Pfister Christof Kinder 3 – Mittelfeld 1. Peer Anna 2. Peer Maria 3. Erler Ferdinand 4. Erler Tobias

Ein besonderer Dank geht an alle Sponsoren: Wechselberger Spar Markt für die Süßigkeitensackerln, Dorfbäckerei Stock für die Stärkung mit den Brezen, weiters Tuxer Sporthaus, Sport Nenner, Playarena Tux, Hintertuxerhof, Pension Alpen-

Kinder 4 – Großfeld 1. Kurz Lisa-Maria 2. Pfister Benedikt 3. Korunka Viktoria 4. Fercher Katharina Vielen Dank an alle Teilnehmer, Helfer, Eltern und Fans für einen gelungenen Turniertag am Tuxer Tennisplatz. ZILLERTALER HEIMATSTIMME

rose, Bergrestaurant Eggalm, Bernhard Sport Mode und Tennistrainer Manuel für die vielen gespendeten Sachpreise. Wir freuen uns schon auf das nächste Mal! Der Ausschuss des TC Sparkasse Tux


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SPORT

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Trabrennen

Laufclub Zillertal

Zillertaler Traber in Hochform Laufnachwuchs in guter Form

Emma Pfister (Mitte) war vor dem Start noch etwas skeptisch (dahinter Trainer Franz Wurm)

Auf der Leichtathletikanlage neben dem Tivoli-Stadion in Innsbruck wurde unlängst der 7. Lauf zum Tiroler Alpencup ausgetragen. Mit dabei waren auch einige Nachwuchsläufer vom Laufclub Zillertal. Ebenso die beiden Senioren Franz Wurm und Franz Kröll. Alle Starter schlugen sich wacker und holten viele Punkte für die Gesamtwertung (sowohl für die Einzel- als auch die Teamwertung). Jana Schweinberger holte als Jahrgangsjüngere in der

Klasse WU12 den 3. Platz. Auf demselben Platz landete Madeleine Huber (WU14). Aber auch Emma Pfister, Lea Böhmer, Leo Braunegger, Marie Eberharter und Selina Schweinberger zeigten starke Leistungen und vertraten den Laufclub Zillertal zum wiederholten Male bestens. Die beiden Jung-Siebziger Franz und Franz holten mit den Plätzen 1 und 2 180 Punkte für die Teamwertung und trugen damit einiges dazu bei, dass der Laufclub Zillertal derzeit auf dem hervorragenden 4. Platz in der Teamwertung liegt. Ergebnisse zum 7. Alpencup-Lauf und zum Tiroler Alpencup: www.raceresult.at sowie unter www. alpencup.cc Kinder und Jugendliche, aber natürlich auch Erwachsene, welche sich für den Laufsport interessieren (der Wettkampf steht dabei absolut nicht im Vordergrund), werden eingeladen, sich einmal an einem der wöchentlichen Lauftreffs (siehe www.laufclub-zillertal. at) zu beteiligen.

Die schnellen Mädchen (jungen Damen) vom LC Zillertal: Madeleine, Selina, Marie und Jana (v. l.)

Von Sieg zu Sieg läuft der sechsjährige Wallach Dominator Venus im Besitz von Lisi & Friedl Gruber aus Ried, auch beim heurigen Bad Ischler Renntag. Der Wallach lag während des Rennens im Mittelfeld, überlief eine Runde vor Schluss mühelos seine Gegner, setzte sich mit einem Höllentempo von seinen Gegnern ab und gewann mit Mario Zanderigo im Sulky überlegen. Dominator Venus hat den neuen Bad Ischler Bahnre-

kord in 1:17,5 aufgestellt. Ebenfalls in Bad Ischl gewann Hermann Gruber mit seinem Aristocat SR. Der Wallach lag an dritter Stelle, überlief eine halbe Runde vor Schluss seine Gegner und gewann überlegen. Aristocat SR wurde von seinem Besitzer Hermann Gruber zum Sieg gefahren. Der Pferdesportverein Mayrhofen gratuliert den Fahrern und Besitzern recht herzlich zu den Erfolgen. ZILLERTALER HEIMATSTIMME


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SPORT

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Österreichische Meisterschaften

Sechs Medaillen für die Aschauer Sportschützen Der Landeshauptschießstand in Innsbruck/Arzl war auch dieses Jahr der Austragungsort der Österreichischen Meisterschaften und Staatsmeisterschaften für das KK-Gewehr. Von der Schützengilde Aschau im Zillertal waren drei Teilnehmer am Start und kehrten mit Medaillen heim. Michael Höllwarth war mit vier Medaillen wieder einmal äußerst erfolgreich und zeigte im Bewerb 50 Meter 60 Liegend eine Spitzenleistung. Er schoss 625,8 Ringe und holte damit hinter Thomas Mathis (Vorarlberg) die Silbermedaille. Der Abstand zum Sieger betrug lediglich 1,2 Ringe. Ebenso Silber gab es für die Tiroler Mannschaft, der Michael Höllwarth natürlich angehörte, in diesem Bewerb. Bronzeme-daillen gab es für den Aschauer im Bewerb Liegend Mixed (mit Partnerin Franziska Peer) und mit der Mannschaft Tirol im Bewerb 3 x 40.

Aschauer Sicht die Überraschung dieser Meisterschaften. Er gewann mit der Tiroler Mannschaft (Männerklasse) die Gold-medaille im Bewerb KK-Gewehr 50 Meter Stehend aufgelegt. Magdalena Leopold, die heuer erstmals in der Juniorinnenklasse startet, zeigte in allen Bewerben, in denen sie am Start war, tolle Leistungen – darunter auch persönliche Bestleistungen - und holte mit der Mannschaft Tirol 2 im Bewerb KK-Gewehr 50 Meter 60 Liegend die Bronzemedaille.

Nach den drei Medaillen von Alfred Wierer und Franz Kröll bei der diesjährigen ÖM der Senio-ren III in Linz lieferten diese Meisterschaften einen weiteren Beweis, dass die Aschauer Sport-schützen (leider in einer Randsportart)

jederzeit für Spitzenplätze auf nationaler Ebene gut sind und den Verein auch im 56. Bestandsjahr immer wieder gut vertreten. Die Ergebnisse der ÖM sind unter www.schuetzenbund.at abrufbar.

Hannes Hanser (rechts auf dem Siegerstockerl) zeigte eine tolle Leistung

Michael Höllwarth – ein ganz toller Sportler! Magdalena Leopold (vordere Reihe – 2. v. l.) inmitten der österreichischen Spitze

Hannes Hanser, welcher das KK-Schießen erst seit dem heurigen Jahr ausübt, war aus

Tiroler Leichtathletikverband

Finale TIROLER SprintChampion Am Samstag, 22. September, ist es so weit. Auf dem Sportgelände der Universität in Innsbruck, Fürstenweg 185, findet das Finale vom TIROLER SprintChampion statt. In der Zeit zwischen 13 und 17 Uhr kämpfen die schnellsten Sprinter/-innen der neun Tiroler Bezirke (über 1.000 Ta-

lente sind bei den Bezirksveranstaltungen gesichtet worden) um den Titel des „TIROLER SprintChampion 2018“. Auf der 60 m Laufbahn werden in den Vorläufen zunächst die acht Finalisten der Wertungsklassen MW-U8, MW-U10, MW-U12 und MW-U14 ermittelt, die dann im Finale gegeneinander um den Titel laufen.

Die Teilnahme ist kostenlos, startberechtigt sind die drei schnellsten jeder Altersklasse (Platz 1-3) der Bezirksausscheidungen sowie die Sieger der Sprintbewerbe des „ASVÖ Leichtathletik Grand Prix“. Damit die Teilnahme nicht nur sportlich interessant ist, gibt es neben den Ehrenpreisen für die Teilnehmer der Finalläufe, ebenso für jeden Teilnehmer und jede Teilnehmerin ein qualitativ wertvolles „Startsa-

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ckerl“. Zusätzlich wurde vom ASVÖ-Präsidenten Hubert Piegger für den Bezirk sowie die Schule mit den meisten Teilnehmern ein Sonderpreis gestiftet. Anmeldung: Der Start ist mit Voranmeldung bis spätestens 15. September möglich, ein einfaches „ja ich komme“ genügt: 0676/9273201, office@sprintchampion.com Weitere Infos: www.sprintchampion.com


SPORT

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KULTUR UND MUSIK

"BOCK AUF 9 LOCH"- ABSCHLUSSTURNIER, 4-BALL-CHALLENGE

im Golfclub Zillertal - Uderns

Initiatorin Bianca Wimmer-Fabiani • Veranstalter Willi Tillian

Die Brutto-Sieger des "Bock auf 9 Loch"-Abschlussturniers (4-Ball-Challenge) mit Golfclub-Obmann Helmut Stock, Initiatorin Bianca Wimmer-Fabiani und Veranstalter Willi Tillian 1. Alexander Kopp/Oliver Buchauer 2. Peter Rzehak sen. und jun. 3. Christoph Eberharter/Reinhard Strasser 4. Brigitte Loithaler/Maria Entner

Die Netto-Sieger A: 1. Rudolf Hirschhuber/Hansjörg Hotter 2. Raimund Huber/Klaus Haubitzer 3. Gundula Reibersdorfer/Leonhard Stock 4. Alois und Maximilian Rieder

Story der Woche

Genesis - Reunion 2019?

© David Scheinmann

Genesis wurde 1967 gegründet und zählt heute mit 150 Millionen verkauften Alben und nach zahlreichen Auszeichnungen zu den einflussreichsten britischen RockBands weltweit. Tony Banks (Keyboard), Mike Rutherford (Gitarre, Bass), Peter Gabriel (Sänger, Flöte), Tony Phillips (Gitarre) und Chris Steward (Schlagzeug) waren die Gründungsmitglieder. Phil Collins und Steve Hackett kamen 1970 hinzu. Geprägt haben Genesis zwei musikalische Epochen, die Peter-Gabriel-Ära und die Phil-Collins-Ära. Anfang der 70er-Jahre war Genesis einer der wichtigsten Vertreter des progressiven Rock.

Fotos: Genusswerkstatt / Martin Ludwig

Nachdem Gabriel und Hackett die Band verlassen hatten, machte das verbliebende Trio (Banks, Rutherford und Phil Collins) eine stilistische Wandlung durch. 1978 gelang ihnen mit dem Album „And Then There Were Three“ und der Hitsingle „Follow You, Follow Me“ ihr kommerzieller Durchbruch. In den 80er-Jahren kam der Aufstieg in die Superstar-Sphären. Das Album „Genesis“ war 1983 Nummer 1 in Großbritannien.

Die Netto-Sieger B und Moderator Gerhard Huditz: 1. Günther Schragl/Petra Stattmann (nicht im Bild) 2. Daniel Maj/Josef Rieder 3. Markus Barth/Bernhard Toth 4. Christiane und Manfred Reitmeir Die Preisverteilung fand in der Genusswerkstatt statt.

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Mit den Singles „Mama“ und „That´s All“ gelang der Sprung in die weltweiten Hitparaden. 1986 veröffentlichen sie

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„Invisible Touch“ und hatten nicht weniger als fünf Top 5 Hits weltweit. Die legendäre Tour 1987 sorgte für ausverkaufte Stadien, und Genesis war die erste Band überhaupt, die das Wembley-Stadion in London vier Abende in Folge restlos füllte. Phil Collins stieg zugleich als Solokünstler zum Weltstar auf, und Mike Rutherford mit seiner Band „Mike & the Mechanics“ war ebenfalls sehr erfolgreich. 1991 veröffentliche die Band ihr bislang letztes Studioalbum „We Can´t Dance“ mit den Hitsingles „I Can´t Dance“ und „Jesus He Knows Me“. 1996 gab Phil Collins seinen Abschied bekannt. 2007 kam die Rückkehr zum 40-jährigen Jubiläum der Band. Die Tour umfasste 22 Konzerte. Jetzt stehen die Zeichen wieder auf Reunion, aber unter einer Bedingung. Da Phil Collins aufgrund seiner Krankheit kein Schlagzeug mehr spielen kann, wüsste er nur einen geeigneten Nachfolger. Sein Sohn Nick Collins 17 ist ein Supertalent an den Drums und tourt bereits mit seinem Vater. Rutherford und Banks sind begeistert von Nick. Mal sehen, was dabei herauskommt. Gerhard Stock dj@dj-stocky.at


KULTUR UND MUSIK

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„Sagenhaft & Schwindelfrei 2018“

Akrobatik auf höchstem Niveau

Als „fantastisch“ ließ sich der dritte Sonntag im heurigen August mit einem einzigen Wort zusammenfassen. Die Künstler am Penkenjoch zeigten sich „schwindelfrei“, und das Publikum war Zeuge sagenhafter Darbietungen von Akrobaten, Clowns und Musikern. Die Organisatoren des Steinbockmarsches in Ginzling und das Team von „SchwindelFREI - Kultur im Tal“ müssen einen wirklich guten Draht nach ganz oben gehabt haben, denn sie hatten nach jeder Menge Vorarbeit am Ende allen Grund zur Freude. „Schon beim morgendlichen Blick

aus dem Fenster ist uns viel leichter ums Herz geworden“, so Obmann Gerold Wisiol zusammenfassend, „aber das wirklich große Interesse von Menschen aus nah und fern an Akrobatik, Clownerie und guter Musik freut uns riesig. Es war ein Supertag“. Sei es beim Gehen und Walzertanzen auf Stelzen, beim Überqueren des Speichersees am Hochseil, sei es mit der unglaublichen Kraft des Eisenhans oder mit der fantastischen Stuhl- und Skulpturenakrobatik: Die Artisten des „Zirkus Meer“ rund um Quantenphysiker Walter Mooshammer bewiesen Schwindelfreiheit und absolute

Körperbeherrschung. Diese Körperkunst kam allerdings nicht von ungefähr, wie Verena und Franziska vom „Zirkus Meer“ bestätigten: „Allein fürs Stelzengehen ist ein intensives Training absolut notwendig. Der Gang über ein gespanntes Seil in mehreren Metern Höhe verlangt einen klaren Kopf und vollstes Vertrauen zum verwendeten Material und in die eigene Leistungsfähigkeit.“ Mit ihren Slapstickeinlagen hatten Herbert & Mimi – den meisten vermutlich als Clowndoctors in der Klinik Innsbruck bekannt – die Jüngsten von Anfang an gefesselt und auch die Lacher der Junggebliebenen auf ihrer Seite. Die

beiden sind nunmehr seit fast 20 Jahren unterwegs, erst nach rund 14 Jahren konnten sie tatsächlich davon leben. „Es macht uns immer großen Spaß, die Menschen zum Lachen zu bringen“, resümierte Helga ‚Mimi’ Juen. Wunderbar untermalt hatte den Tag am Finkenberger Penkenjoch das fünfköpfige Ensemble „Saxroyal“ aus Rangersdorf in Kärnten mit ihrem repertoirereichen Spiel auf dem Saxophon. Traumhaftes Sommerwetter mit Sonnenschein, faszinierende Wolkengebilde sowie angenehme Temperaturen setzten der Veranstaltung am Penkenjoch auf 2.095 m die Krone auf.

Fotos: Florian Warum

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KULTUR UND MUSIK

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Autorin Martina Schwemberger:

„Dei Heachz schlogt gonz an gleichn Takt. I kus schlogn heang, i bi bei dir, du bisch bei mir, und kuana ku ins steahng.“ Dieses Gedicht wird mir mein Lebtag in Erinnerung bleiben. Wie auch die „Staudenkinder“ Anna und Maria Peer, Emilie Thanner, Sophia Heim, Adrian Erler, Lorenz Geisler, Georg Eberl, Michael Heim, Gabriel Oblasser und Philipp Huber.

Und dies ist nicht verwunderlich, nach wochenlangem miteinander Proben und Spielen. Meine Theaterkolleginnen und Kollegen von der Volksbühne Mayrhofen sowie Regisseur Hans Lengauer sind der gleichen Meinung. Wir sind in dieser Zeit einfach zu einer Familie zusammengewachsen. Und es ist uns wieder gelungen, die Zuschauer mit dieser positiven Ausstrahlung und mit viel Liebe und Herz mitzunehmen auf die Reise mit den „Staudenkindern“. David Hanser (Hausmannskost), hat uns jedes Mal großzügig mit seinen köstlichen Krapfen versorgt und das um ein "Vergelt‘s Gott". Der Reinerlös der Ausschank kommt den zwei humanitären Vereinen „Sterntaler – Dr. Maria Schiestl“ und „Zillertaler helfen Zillertalern“ zugute. Viele Helfer und Helferinnen haben sich der guten Sache verschrieben, und wir sind stolz, dass wir damit viel Gutes bewirken können. Wir bedanken uns bei allen Besuchern und freuen uns über so viele positive Rückmeldungen.

Autorin Martina Schwemberger und Regisseur Hans Lengauer freuen sich über den Erfolg ihrer "Staudenkinder"

© privat/"Zillertaler helfen Zillertalern

Für die Volksbühne Mayrhofen geht eine ereignisreiche Theatersaison zu Ende. Das bäuerliche Drama rund um das Leben des Franz Lackner, Sohn der legendären Wildschützin, der „Floitenschlagstaude“, hat viele Theaterbesucher in seinen Bann gezogen. Mit unserem Spiel haben wir an 15 Aufführungsterminen 5600 Zuschauer am Waldfestplatz in Mayrhofen begeistern können. Schicksalsschläge, Armut und Entbehrungen, wie sie zu jener Zeit in vielen Familien an der Tagsordnung gewesen sind, haben, wie bereits 2008, die Menschen berührt.

© Gabriele Maricic-Kaiblinger

„Resümee zu meinen Staudenkindern"

Bei den "Staudenkinder"-Aufführungen in vollem Einsatz: Bgm. Fritz Steiner, Bgm. Franz Hauser mit Gattin Paula, Marina Irving sowie die Rotkreuz-Mitarbeiter Walter Ludl, Michael Knauer und Thomas Hundsbichler (v. l.) betrieben den Getränkestand zugunsten der Aktion "Sterntaler" und Initiative "Zillertaler helfen Zillertalern"

MAYRHOFEN GRATULIERT

Bravo – zum grandiosen Erfolg! Vor ein paar Tagen konnten wiedermal unzählige Besucher und Theaterfreunde das Stück – von Martina Schwemberger – STAUDENKINDER zum letzten Mal für heuer im Waldfestplatz bewundern und beklatschen. Herausragend nicht nur das traurige, echte Stück an sich, die famosen Schauspieler, sondern auch die musikalische Begleitung (Katharina und Elisabeth Huber-Rieser, Silvia Thanner). Lieber Theaterverein Mayrhofen: Euch ist mit diesem Theaterwerk eine ausgezeichnete Nachzeichnung des Lebens der sogenannten Staudenkinder in Ginzling absolut gelungen. Für viele Zuschauer waren diese Stunden sicher eine Nervenprobe und ein tiefgreifendes Erlebnis. Ein Stück, das Spuren hinterlässt. Die Marktgemeinde gratuliert! Eure Bürgermeisterin, Monika Wechselberger

© Hubert Aschenwald

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SCHÖNHEIT

KULTUR UND MUSIK

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Blasmusikfestival „BLECHLAWINE“

1. Open-Air der Blasmusik im Zillertal Das Zillertal ist das Tal der Musik und das schon von jeher. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass ab 2019 ein ganzes Wochenende der Blasmusik gewidmet wird. Von Egerländermusik über Oberkrainermelodien bis zu böhmischen Klängen wird alles geboten. Freunde und Fans der Blasmusik sollten sich das Wochenende 30.05. bis 02.06.2019 schon jetzt im Kalender rot markieren, denn da findet in Mayrhofen im Zillertal das 1. Open-Air der Blasmusik mit dem Namen „BLECHLAWINE“ statt! Wenn Musikerinnen und Musiker aus den verschiedensten Musik- und Himmelsrichtungen zusammenkommen, um gemeinsam der Leidenschaft, der Blasmusik, zu frönen, dann werden die Tage von 30. Mai bis 02. Juni 2019 für jeden Besucher zum Highlight. „Wir möchten ein Musikfestival für jedermann schaffen und Vorurteile gegenüber der Blasmusik aufbrechen. Augen und Ohren werden geöffnet sein und es wird eine einzigartige Stimmung erzeugt, die ihresgleichen sucht“, so der Obmann des Zillertaler Blasmusikverbandes, Franz Hauser. Die Location Der Waldfestplatz in Mayrhofen hat sich bereits für zahlreiche Großveranstaltungen als der Treffpunkt für Musikbegeisterte und Feierwütige gezeigt. So ist es nicht verwunderlich, dass auch die „BLECHLAWINE“ am Waldfestplatz stattfinden wird. Auf zwei Bühnen wird die gesamte Bandbreite der Blasmusik präsentiert: Brassbands, Inntaler Besetzungen, Egerländer und böhmische Formationen, Oberkrainer-Musik und vor allem moderne Blasmusik wird dargeboten.

Foto: Istock

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ANTI-AGING-BEHANDLUNG AUF HÖCHSTEM NIVEAU

Die Musik Das Line-up verspricht Blasmusik vom Feinsten. So kann sich der Besucher bereits auf folgende Gruppen freuen: „Ernst Hutter & Die Egerländer Musikanten“, „POWERKRYNER “, „Viera Blech“, „Blaskapelle Gloria“, „Die Innsbrucker Böhmische“, „Da Blechhauf ’n XXL“, „MaChlast“, „Franz Posch & seine Innbrüggler“, „Blaskapelle Gehörsturz“, „Alpenoberkrainer“, „Die Brasserie“, „Eine kleine Dorfmusik“, „Brassaranka“, „Karwenka“, „Musikatzen“, „ZellBrass“, „Burgschröfler“, „5er Blech“, „Obernberger Böhmische“, „6erBLAS“, „Die Fritzner Musikanten“, „Uderner Tanzlmusig“, „Ziller Musig“, „Kaiser Musikanten“, „Tanzig“, „Tiroler Festtagmusig“, Bundesmusikkapelle Zell am Ziller, Tölzer Stadtkapelle, der legendäre „Ebbser Kaiserklang“ und einige mehr. Das aktuelle Programm gibt’s auf www.blechlawine.at Vorläufiges Programm Donnerstag, 30. Mai 2019, ab 18.30 Uhr: Um ca. 18.30 Uhr marschiert die Bundesmusikkapelle Zell am Ziller unter Obmann Benjamin Hotter und Kapellmeister Fritz Joast durch Mayrhofen zum Festivalgelände, wo ein kurzes Standkonzert stattfindet.

Den Auftakt der ersten „BLECHLAWINE“ bilden „Ernst Hutter & Die Egerländer Musikanten“, die weit über die Grenzen hinaus als eine der besten Egerländer-Partien nach wie vor gefeiert werden. Ernst Hutter ist der Nachfolger des berühmten Ernst Mosch, der die „Egerländer Musikanten“ vor mehr als 60 Jahren ins Leben gerufen hat. Konzertbeginn: ca. 20.15 Uhr. Nach dem Konzert der Egerländer sorgen die „Kaiser Musikanten“ für einen musikalischen Hochgenuss. Am Freitag, den 31. Mai, beginnt das Festprogramm um 13.00 Uhr, Samstag, den 1. Juni und Sonntag, den 2. Juni heißt es dann bereits ab 9.30 Uhr Vorhang auf für das Blasmusikfestival „BLECHLAWINE“. Bei Schönwetter bietet sich eine Fahrt auf den Berg bestens an, denn am Actionberg Penken wird am Freitag, 31.05. und Samstag, 01.06. von 12.00 – 15.00 Uhr beim Gasthaus Gschösswand musiziert. Das exakte Programm wird ständig aktualisiert und auf www.blechlawine.at ausgespielt. Eintrittskarten sind auf www. oeticket.com erhältlich! Stichwortsuche: BLECHLAWINE

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Die Zeichen der Zeit machen auch vor unserer Haut nicht Halt. Das Altern ist ein natürlicher Prozess – und doch können wir diesen durchaus beeinflussen. Die Zellen der Epidermis, der obersten unserer drei Hautschichten, erneuert sich in einem regelmäßigen Zyklus durchschnittlich etwa alle 27 Tage. Mit zunehmendem Alter lässt diese Fähigkeit allerdings nach. Die Folge ist eine Verschlechterung des Hautbildes. Die „Diamant Mikrodermabrasion“ ist – vereinfacht ausgedrückt – eine Art „mechanisches Peeling“. Mithilfe von Schleifköpfen wird die oberste Hautschicht sanft abgetragen, sodass abgestorbene Hautzellen endgültig entfernt werden können. Das darunter liegende Hautgewebe wird angeregt, neue Hautzellen zu bilden und bereits vorhandenes, geschädigtes Gewebe sanft zu reparieren. Auf diese Weise kann eine Vielzahl von Hautproblemen – wie zum Beispiel Falten und Fältchen, Unreinheiten, Akne oder fehlerhafte Pigmentierung – korrigiert werden. Die Anwendung ist sanft, absolut schmerzfrei und kann im Rieser Malzer Schönheitsinstitut gebucht werden. Ein natürliches Verfahren, dessen Erfolge nachhaltig, langfristig und deutlich sichtbar sind. www.schoenheits-institut.at facebook.com/RieserMalzerSchoenheitsinstitut


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Und wenn kein Mensch mehr trösten kann, weil traurig ist mein Herz voll Leid, vertrau ich Gott. Er schenkt uns Trost in der allerschwersten Zeit. Zum 1. Mal jährt sich der traurige Tag, an dem wir von unserer lieben

Rita Flieder *28.09.1942

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Abschied nehmen mussten. In Liebe und Dankbarkeit gedenken wir unserer Rita und ihrer Tochter Marion Sporer am Samstag, den 1. September, um 19.30 Uhr in der Pfarrkirche Mayrhofen. Allen, die daran teilnehmen, ein herzliches „Vergelt´s Gott“. In Liebe, die Trauerfamilien

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40. BERGMESSE am Penken

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Sonntag, 2. September, 11:30 Uhr Es laden herzlich ein: Männergesangverein Mayrhofen, OEAV-Sektion Zillertal, Schützenkompanie Mayrhofen

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