Page 1

W EX A TR HL A

WBM

02 19

W I RTS C H A F TS B U N DM AG A Z I N

DAS TRIO FÜR UNSERE WIRTSCHAFT.

Interview: Was unsere Spitzenkandidaten zur Nationalratswahl Schramböck, Hörl und Kirchbaumer im nächsten Parlament für Tirol erreichen wollen. SEITEN 8 – 13.


Du bist am Wahltag nicht da? Du kannst am 29. September nicht das Wahllokal in Deiner Heimatgemeinde aufsuchen? Dann beantrage jetzt noch schnell Deine Wahlkarte und mach von Deinem Wahlrecht Gebrauch. SO BEANTRAGST DU EINE WAHLKARTE • Schriftlich - Bis  spätestens 25. September 2019 über die Internetseite www.wahlkartenantrag.at Sie können können am 15. Oktober Oktober nicht nicht das das Wahllokal Wahllokal in Ihrer Heimatgemeinde Heimatgemeinde aufsuchen? aufsuchen? Sie 15. Ihrer  - Bis  am spätestens September, 12in Sie können am 15. Oktober27. nicht dasWahlkarte Wahllokal inUhr, Ihrer Heimatgemeinde aufsuchen? Nutzen Sie die Möglichkeit, mit einer von Ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen. Nutzen Sie die Möglichkeit, mit einer Wahlkarte von Ihrem Wahlrecht Gebrauch Nutzen Sie die Möglichkeit, mit einer Wahlkarte von Ihrem Wahlrecht Gebrauch zu zu machen. machen. direkt im Gemeindeamt, wenn eine persönliche Übergabe an eine von Dir So beantragen Sie eine Wahlkarte bevollmächtigte Person gewährleistet ist So Sie Wahlkarte So beantragen beantragen Sie eine eine Wahlkarte

Information Information zur zur Briefwahl Briefwahl

zettel

imm Amtlicher St

Beantragen Sie • Persönlich Beantragen Sie bei bei Ihrer Ihrer Heimatgemeinde Heimatgemeinde eine eine Wahlkarte Wahlkarte Beantragen Sie bei Ihrer Heimatgemeinde eine Wahlkarte Sie eingetragen sind) (in der in deren (in der Hauptwohnsitz-Gemeinde, Hauptwohnsitz-Gemeinde, inSeptember deren Wählerevidenz Wählerevidenz eingetragen  B  is spätestens 27. 2019,Sie 12 Uhr, sind) (in der Hauptwohnsitz-Gemeinde, in deren Wählerevidenz Sie eingetragen sind) schriftlich •• schriftlich direkt im Gemeindeamt • schriftlich  bis spätestens 11. Oktober 2017 per Post, Fax, E-Mail oder über die Internetseite Ihrer Gemeinde.  bis spätestens 11. Oktober 2017 per Post, Fax, E-Mail oder über die Internetseite Ihrer Gemeinde.  bis spätestens spätestens 13. 11. Oktober Post,direkt Fax, E-Mail oder über die Internetseite Ihrer Gemeinde.  bis Oktober 2017 2017,per 12 Uhr, im Gemeindeamt, wenn eine persönliche Übergabe an  bis spätestens 13. Oktober 2017, 12 Uhr, direkt im Gemeindeamt, wenn eine persönliche Übergabe an  bis spätestens 13. Oktober 2017, 12 Uhr, direkt im Gemeindeamt, wenn eine persönliche Übergabe an eine von Ihnen bevollmächtigte Person gewährleistet ist. eine von Ihnen bevollmächtigte Person gewährleistet ist. eine von Ihnen bevollmächtigte Person gewährleistet ist. •• persönlich persönlich • persönlich  bis spätestens 13. Oktober 2017, 12 Uhr, direkt im Gemeindeamt.  bisNationalratswahl spätestens 13. Oktober 2017, 12 Uhr, direkt Gemeindeamt. Bei der kannst Du im eine Partei  bis spätestens 13. Oktober 2017, 12 Uhr, direkt im Gemeindeamt.

SO FÜLLST DU DEN STIMMZETTEL RICHTIG AUS

So wählen wählen Sie Sie am am So 15. Oktober richtig: So füllen Sie den Stimmzettel aus 15.richtig Oktober So richtig aus So füllen füllen Sie Sie den den Stimmzettel Stimmzettel richtig aus richtig:

So wählst Du richtig!

So wählen Sie am wählen und bis zu drei Vorzugsstimmen vergeben. 15. Oktober richtig: Wichtig

me

rzugsstim Bei Nationalratswahl können wählen und Vorzugsstimmen vergeben. • der Vergib Deine Vorzugsstimme nur an Personen, Bei der Nationalratswahl können Sie Sie eine eine Partei Partei wählen und bis bis zu zu drei dreidie VorzugsstimmenVo vergeben. Bei der Nationalratswahl können Sie eine Partei wählen und bis zu drei Vorzugsstimmen Bu vergeben. ndeswahlder gewählten Partei angehören. Ansonsten gilt Wichtig vorschlag Wichtig Wichtig nur die Stimme für die Partei! Kre uz en Sie hier an •• Vergeben Kreuzen Sie hier an:: Vergeben Sie Sie Ihre Ihre Vorzugsstimme Vorzugsstimme nur nur an an „Li Kreste uzen Se Siestihie • Vergeben Sie Ihre gewählten Vorzugsstimme nur an „Li anrKu ste anrz Seba die angehören. : – ba stian die „Liste Ku e rz neue Personen, die der der gewählten Partei Partei angehören. – Seba Vosti •Personen, A  us der Eintragung muss deutlich hervorgehen, die lks anpaKu ne rte ue Personen, die der gewählten Partei angehören. rzi“– lks Vorzugsstimmreis die neue Vo rte Ansonsten gilt nur die Stimme für die Partei! Volkspa Ansonsten gilt nur die Stimme für die Partei! partei“ i“ wahlk es Ansonsten gilt nur die Stimme für die Partei! nd La wem Du Deine Vorzugsstimme gibst. Schreib Op den tional: Verge Optio nal: Vergebe Aus der der Eintragung Eintragung muss muss deutlich deutlich hervorhervorhier Ihr ben Opetio n Sie Sie hie na rzu •• Aus l: Ve gs r Ihr sti rge e Vo mm Vo bee rzu n für Familiennamen oder die Reihungsnummer der Sie ein gssti • Aus derwem Eintragung muss deutlich hervorhiee/ mm Ka r n Ihrnd e Vo e idarzu für gehen, Sie Ihre Vorzugsstimme geben. ten ein gs /in e/ Ka sti n nd de mm ida r Bu gehen, wem Sie Ihre Vorzugsstimme geben. e für ndes /in der Bu ein e/e. Kandidaten n nd gehen, wem Sie Ihre Vorzugsstimme geben. ten/in der Bu eslist list e. Schreiben Sie den Familiennamen oder die Kandidatin bzw. des Kandidaten in das vorgesehene nd es liste. Schreiben Sie den Familiennamen oder die Op tio nal: Vergebe Schreiben Sie dender Familiennamen oderdes die me Optiona Reihungsnummer Kandidatin bzw. n l: Sie Vergeben Sie hier Vorzugsstim Ihr Reihungsnummer der Kandidatin bzw. des Opetio Feld oder kreuze die Kandidatin bzw. den Kandidaten na rzu hier l: Ve gs Ihr sti rge reis e Vo mm Vo Reihungsnummer der Kandidatin bzw. des bee rzu n für Sie ein gssti hiee/ Kandidaten mm Ka r n Regionalwahlk Ihrnd e Vo e idarzu für ten ein Kandidaten in in das das vorgesehene vorgesehene Feld Feld oder oder gs /in e/ Ka sti n nd de mm ida r La e für ten/in der La ndes ein list Kandidaten in das vorgesehene Feld oder im dafür vorgesehenen e/ Kandidaten e. Deines Regionalwahl­ k reises n nd es kreuzen Sie die Kandidatin bzw. den Kan/in der Land liste. kreuzen Sie die Kandidatin bzw. den Kanesliste. Optional: Kre kreuzen Sie die Kandidatin bzw. den Op uzen Sie hier tional: Kreuz didaten Ihres Regionalwahlkreises imKandafür FeldIhres an.Regionalwahlkreises Ihr didaten im dafür en Sie hier Ope/ tio nna Kal:nd Kre ida Ihr uz e/ ten didaten Ihres Regionalwahlkreises im dafür en n /in Ka Sie ndidaten/in au hie vorgesehenen Ihr Ihrem e/nRe au Kagio ss r ndida vorgesehenen Feld Feld an. an. Ihr nalw em ten ah/in lkrau gio eissan. lw vorgesehenen Feld an. Ihrem Re Regiona nalwahlkreis an.

Liste eb S astian ue ur K z - die ne i Volksparte

Kurz Hörl

Kirchbaumer Rebecca

lwahlkreis an.

SO SoWÄHLST wählen DU SieMIT mit WAHLKARTE Wahlkarte So So wählen wählen Sie Sie mit mit Wahlkarte Wahlkarte

Deine Wahlkarte muss bis spätestens 17 Uhr am Wahltag bei den Die Wahlkarten müssen bis bis spätestens 17 Uhr Uhr am am Wahltag Wahltag bei den den Bezirkswahlbehörden Die Wahlkarten müssen spätestens 17 bei Bezirkswahlbehörden Die Wahlkarten müssen bis spätestens 17 Uhr am Wahltag bei den Bezirkswahlbehörden oder in Wahllokalen Wahllokalen während der Öffnungszeiten Öffnungszeiten ankommen. oder in einem Wahllokal während der Öffnungszeit ankommen. oder in während der ankommen. oder in Wahllokalen während der Öffnungszeiten ankommen.

Bezirkswahlbehörden

jedem Wahllokal, das am Wahltag Wahlkarten annimmt. InIn jedem Wahllokal, das am am Wahltag Wahltag Wahlkarten annimmt. In jeder jeder Gemeinde Gemeinde gibt es es zumindest zumindest eines. eines. In jedem Wahllokal, das Wahlkarten annimmt. In gibt In jedem Wahllokal, das am Wahltag Wahlkarten annimmt. In jeder Gemeinde gibt es zumindest eines. In jeder Gemeinde gibt es zumindest eines.

Bei einer einer „fliegenden „fliegenden Wahlkommission“ Wahlkommission“ (wenn (wenn jemand jemand nicht nicht das das Wahllokal Wahllokal besuchen besuchen kann) kann) Bei Bei einer „fliegenden Wahlkommission“ (wenn jemand nicht das Wahllokal besuchen Bei einer „fliegenden Wahlkommission“ (wenn jemand nicht kann) das Wahllokal Per Post Post Per Per PerPost Post

Weitere Weitere Informationen Informationen finden finden Sie Sie unter: unter: www.bmi.gv.at www.bmi.gv.at Weitere Informationen finden Sie unter: www.bmi.gv.at

Weitere Informationen findest Du unter: www.bmi.gv.at

besuchen kann)

r Hie en. b rei sch r Hie zen. reu ank


WER KURZ WILL, MUSS KURZ WÄHLEN!

I

n den letzten eineinhalb Jahren hat Sebastian Kurz als Bundeskanzler die Veränderung eingeleitet, die er vor der letzten Wahl versprochen hat. Er hat große Reformen angepackt, über die jahrzehntelang nur gesprochen wurde. Er hat mit seinem Team die Schuldenpolitik beendet, die Steuern spürbar gesenkt und die illegale Migration erfolgreich eingedämmt. Mit einem neuen Stil in der Politik hat so ein spürbarer Aufschwung im Land begonnen. Wenn wir uns vor Augen führen, dass Österreich mit Blick auf die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts in manchen Bereichen hinterhergehinkt ist, sind wir in letzter Zeit definitiv auf die Überholspur gewechselt. Wichtige unternehmerische Anliegen – ob Genehmigungsfreistellungsverordnung, Arbeitszeitflexibilisierung oder die Senkung der Mehrwertsteuer auf Nächtigungen von 13 auf zehn Prozent – wurden zügig und praxisnah umgesetzt. Aber wir sind noch nicht am Ziel! Wenn wir unseren Wirtschaftsstandort weiter nach vorne bringen wollen, müssen wir diesen neuen Kurs für Österreich fortsetzen. Das geht nur mit klaren Verhältnissen. Dafür brauchen wir am 29. September Deine Unterstützung.

© TANJA CAMMERLANDER

Dein Franz Hörl, Landesobmann

Landeshauptmann Günther Platter, Landesobmann Franz Hörl und Bundesparteiobmann Sebastian Kurz wollen Österreich weiter nach vorne bringen.

„WENN WIR UNSEREN

WIRTSCHAFTSSTANDORT WEITER NACH VORNE BRINGEN WOLLEN, MÜSSEN WIR DIESEN NEUEN KURS FÜR ÖSTERREICH FORTSETZEN.“

Franz Hörl, Landesobmann


DAS IST

4 | 5 W I RTS C H A F TS BUND M AG A Z I N

UNSER KANZLER. ALS JÜNGSTER BUNDES­ KANZLER DER REPUBLIK HAT SEBASTIAN KURZ GROSSE REFORMEN ANGEPACKT, ÜBER DIE JAHRZEHNTELANG NUR GESPROCHEN WURDE.

Sebastian Kurz im Gespräch mit Angela Merkel, Emmanuel Macron und Donald Tusk

WBM: DER TON IM WAHLKAMPF WIRD IMMER RAUER, DAS CREDO IST DERZEIT „ALLE GEGEN KURZ“. WARUM IST DAS SO?

© VP/GLASER, BKA

Kurz: Ich glaube, wenn man in der Politik und im Land wirklich etwas verändern möchte, löst man damit eine gewisse Reibung aus, und das kann auch zu hitzigen Debatten führen. Was aber derzeit passiert, ist nicht gut für die Demokratie. Politik sollte ein Wettbewerb der besten Ideen und nicht der dreckigsten Schmutzkübel sein.

MEDIAL KOMMEN DADURCH DIE THEMEN IM WAHLKAMPF OFT ZU KURZ. WIR WÜRDEN GERNE AUF DEINE FORDERUNGEN EINGEHEN. KÖNNEN KLIMASCHUTZ UND WIRTSCHAFT IM EINKLANG MITEINANDER SEIN? Wir sind als Volkspartei eine Partei der ökosozialen Marktwirtschaft. Unser Ziel ist es, wirtschaftliche Leistung mit Umwelt und mit sozialer Verantwortung

in Einklang zu bringen. Wenn wir wirtschaftlich nicht erfolgreich sind, können wir unser Sozialsystem nicht finanzieren, aber ohne Klimaschutz auch nicht unseren Lebensraum schützen. Für uns steht zwischen Klima und Wirtschaft daher kein Entweder-oder, sondern ein Sowohl-als-auch.

GERADE UNTERNEHMER LEIDEN OFT UNTER DEM WACHSENDEN VERWALTUNGSAUFWAND UND DEM BÜROKRATISCHEN HÜRDENLAUF. KÖNNEN WIR HIER AUF VERBESSERUNGEN HOFFEN? Wir haben uns bereits in den letzten eineinhalb Jahren bemüht, in diesem Bereich einiges weiterzubringen. Wir haben begonnen, Regulierungen zu streichen, und Golden Plating reduziert, über 2.500 Gesetze konnten wir ersatzlos streichen. Wir waren auf einem sehr guten Weg. Gleichzeitig kam auf einmal von der Europäischen Union die DSGVO und damit wieder ein Schwall an Regulierungen dazu. Es ist also ein har-


UNSER ZIEL IST ES, WIRTSCHAFTLICHE LEISTUNG MIT UMWELT UND SOZIALER VERANTWORTUNG IN EINKLANG ZU BRINGEN.

Sebastian Kurz, Spitzenkandidat

ter Kampf, den ich auf jeden Fall in den kommenden Jahren weiterführen möchte.

DER TOURISMUS SPIELT FÜR UNS TIROLER EINE GANZ WESENTLICHE ROLLE, VOR ALLEM IN WIRTSCHAFT­ LICHER HINSICHT. WELCHE ANREIZE PLANST DU IN DIESEM BEREICH? Der Tourismus ist mit seinen rund 770.000 Beschäftigten eine zentrale Säule der österreichischen Wirtschaft. In der vergangenen Regierung haben wir bereits das klare Ziel verfolgt, die Steuern zu senken und damit Menschen und Unternehmen zu entlasten. Für Tourismusbetriebe haben wir konkret die Umsatzsteuer für Beherbergungen von 13% auf zehn Prozent gesenkt. Das war besonders im Hinblick auf unsere Wettbewerbsfähigkeit im Vergleich zu den Nachbarländern, die teilweise niedrigere Steuern haben, wichtig. In diese Richtung wollen wir auch in Zukunft weiterarbeiten. Tirol hat hier mit Landesobmann Franz Hörl einen starken Mitstreiter, der nie müde wird auf die Probleme der Unternehmerschaft hinzuweisen.

DERZEIT WIEDER MEDIAL IM MITTELPUNKT STEHT DER TRAGISCHE UNFALL AUF EINER ALM, BEI DER EINE FRAU VON EINER KUH GETÖTET WURDE. DAS URTEIL STELLT EINE GEFAHR FÜR DEN ALM­TOURISMUS DAR. GIBT ES HIER UNTERSTÜTZUNG DEINERSEITS FÜR DIE ALMWIRTE? Wir haben mit dem Aktionsplan für sichere Almen bereits einen Schritt in die richtige Richtung gesetzt.

Unternehmer und ehemaliger Bürgermeister von New York Michael Bloomberg & Sebastian Kurz

Einer, der in Europa Stärke zeigt.

Was es braucht, ist ein gutes Miteinander zwischen Landwirtschaft und Tourismus. Der Aktionsplan umfasst einen Verhaltenskodex für Wanderer, einen Ratgeber für Bauern, eine präzisere Tierhalterhaftung und eine Evaluierung der Versicherungen.

ZUM ABSCHLUSS NOCH EINE ANMERKUNG ZUM TAG NACH DER WAHL: ES WIRD BEREITS VIEL ÜBER MÖGLI­ CHE KOALITIONSBILDUNGEN SPEKULIERT, HÄLTST DU EINE ROT-BLAUE ZUSAMMEN­ARBEIT NACH DER WAHL FÜR MÖGLICH? Das ist jedenfalls realistisch, genauso wie eine linke Mehrheit von SPÖ, Grünen und Neos nicht ausgeschlossen ist. SPÖ und FPÖ verfolgen das Ziel, die Volkspartei zu bekämpfen. Sie haben unsere erfolgreiche Politik nach dem Ibiza-Video im Parlament niedergestimmt. Ja, wenn es sich ausgeht, werden diese beiden Parteien auch nach der Wahl eine Koalition gegen die Volkspartei eingehen. Ich hoffe, dass die Wählerinnen und Wähler nichts dem Zufall überlassen und unseren Kurs – den Weg der Veränderung – unterstützen. Es wird auf jede einzelne Stimme ankommen.

Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu & Sebastian Kurz

Austrian-World-Summit-Initiator Arnold Schwarzenegger & Sebastian Kurz


6 | 7 W I RTS C H A F TS BUND M AG A Z I N

UNSER WEG HAT ERST BEGONNEN. Forderungen der Volkspartei, um Österreich zurück an die Spitze zu bringen.

MASSIVE STEUERENTLASTUNG ,

,

 wischen 2020 und 2022 sollen in drei Z Etappen massive Entlastungen in der Höhe von insgesamt 4,5 Milliarden Euro ermöglicht werden – ganz ohne neue Schulden. Die Steuerquote sinkt damit bis Ende 2022 in Richtung 40 Prozent.

GEZIELTE ENTLASTUNG FÜR 200.000 UNTERNEHMER , ,

nhebung der KleinunternehmerA Umsatzgrenze Viele Kleinunternehmer sparen  sich die Steuererklärung dank neuer Pauschalierungsmöglichkeiten.

DIGITALISIERUNG , , ,

 ine moderne und leistungsfähige digitale E Infrastruktur ist ein entscheidender Standortfaktor. Österreich soll bis 2021 zum weltweit führenden 5G-Pilotland werden. Die Digitalisierung muss als große Zukunftschance gesehen und aktiv gestaltet werden.


STEUERFREIER MITARBEITERBONUS , ,

 irmen sollen bis zu 3.000 Euro Mitarbeiter­ F bonus oder Eigentumsanteile steuerfrei ausschütten können. Mit einer Gewinnbeteiligung bis 3.000 Euro werden Anreize gesetzt und gleichzeitig die hohe Steuerbelastung gesenkt.

SENKUNG DER LOHN- UND EINKOMMENS­ STEUER , ,

BEKÄMPFUNG DES FACH­KRÄFTEMANGELS ,

,

 eutliche Senkung der LohnD und Einkommenssteuer in den ersten Tarifstufen Mehr Geld für 4,5 Millionen Österreicherinnen und Österreicher

 ie Lehre muss attraktiD viert und an die Herausforderungen der heutigen Zeit angepasst werden. Aktives Anwerben von Fachkräften aus dem Ausland über die RotWeiß-Rot-Card

INNOVATION IM KLIMABEREICH , ,

 ie Steuergutschrift für Forschungsausgaben soll D auf 18 Prozent erhöht werden, wenn diese für klima­ relevante Technologien sind. Nachhaltigkeit ist keine Frage des Entweder-oder, sondern des Einklangs aus Wirtschaft, sozialer Verantwortung und Umweltschutz

N? E G A R

DU

H

A

F r ü at H C ich f unter tirol. NO he n d-

ste iege bun . e rn Anl afts ng l Ge ine sch ügu Hör t rf De wir Ve anz r r rl@ zu in F e o De .h

ST

f


8 | 9 W I RTS C H A F TS BUND M AG A Z I N

„ZURÜCK AUF DIE REFORM-

ÜBERHOL­ SPUR!“

© DAVID SAILER

DER TIROLER WIRT­ SCHAFTSBUNDOBMANN PACKT’S WIEDER AN: FRANZ HÖRL KANDI­ DIERT BEI DER NATIONALRATSWAHL AM 29. SEPTEMBER AUF PLATZ 2 DER TIROLER LANDESLISTE DER VOLKSPARTEI.


WBM: WAS HAT DICH BEWOGEN, BEI DER NATIONALRATSWAHL NOCHMALS „IN DEN RING ZU STEIGEN“? Hörl: Neben meinem Gestaltungsdrang ist es mit Sicherheit die vergangene, durch massive Verfehlungen der FPÖ leider vorzeitig beendete Legislaturperiode. Inhaltlich war diese in vielerlei Hinsicht motivierend. Zum einen, da viele wichtige Vorhaben professionell, zügig und praxisnah umgesetzt wurden. Zum anderen, da die Wirtschaft seit langem wieder das Gefühl bekommen hat: „Ja, jetzt geht was weiter, die haben uns verstanden“. Und genau deshalb lohnt es sich, wieder einen Beitrag zu leisten, denn jetzt haben wir die Wahl: Mit Sebastian Kurz zurück auf die Reform-Überholspur oder rein in die Sackgasse!

„DAMIT WAS WEITERGEHT“ IST DER LEITSPRUCH DES TIROLER WIRT­ SCHAFTSBUNDES. WER DICH KENNT, WEISS, DASS AUCH DU STÄNDIG IN BEWEGUNG BIST. WOFÜR WILLST DU WEITERHIN IN BEWEGUNG BLEIBEN? In all meinen Jahren als Politiker durfte ich an vielen, für die Unternehmerschaft wichtigen Gesetzen mitarbeiten. Noch öfter ist es gelungen, Blödheiten, Kontraproduktives und Undurchdachtes zu verhindern. Die Erfahrung hat mich gelehrt, dass dies oft die intensivere, anstrengendere und wichtigere Aufgabe ist, um auf Kurs zu bleiben und nicht falsch abzubiegen. Mit diesem auf Hausverstand, Praxis und Nutzen gerichteten Blick möchte ich politische Lösungen auch in Zukunft beurteilen. Das ist wohl auch der unternehmerische Aspekt, den ich in die Politik einbringen kann.

FÜR WELCHE THEMEN MÖCHTEST DU DICH ZUKÜNFTIG ALS NATIONALRAT EINSETZEN? In erster Linie geht es um das ambitionierte Entlastungs- und Förderungspaket für unsere Unternehmen. Was da begonnen wurde, muss nun auch fortgesetzt werden. Wir müssen alles daran setzen, dass der Standort Österreich auch in Zukunft attraktiv bleibt. Abseits davon habe ich mich als Fachverbandsobmann der Seilbahner und als Aufsichtsratsvorsitzender der Zil-

lertalbahn intensiv mit alternativen Antriebsstoffen und auch stark mit dem Thema Verkehr beschäftigt. Das Jammern über Lkw-Kolonnen, Lärm, Abgase und verstopfte Straßen ist zwar ein Befund, aber keine Therapie. Der politische Kurs, neue Formen der Mobilität zu forcieren und dabei vor allem die Wasserstofftechnologie ins Zentrum zu rücken, ist für mich hier der richtige Weg. Denn der Verkehr verursacht heute bereits 29 Prozent der gesamten Treibhausgasemissionen in Österreich. Tirol kann hier zum Wasserstoffpionier werden.

„Wir müssen auf Kurs bleiben und dürfen jetzt nicht falsch abbiegen.“ Franz Hörl, Tiroler Wirtschaftsbundobmann

DAS KLIMATHEMA IST AUCH IM WAHL­ KAMPF ALLGEGENWÄRTIG. WO MUSS ÖSTERREICH HIER AUS DEINER SICHT AKTIV WERDEN? Meine Position hierzu ist klar: Ja zu effizienten und weitsichtigen Maßnahmen, Nein zu vorauseilendem Klimagehorsam. Wichtig ist, dass wir hier mit Haus- und Sachverstand agieren und immer auch die Balance der Interessen – und damit das Gleichgewicht der Faktoren, die unser Land erfolgreich machen – im Auge behalten. Die Mobilität spielt dabei eine große Rolle. Hier sind wir gefordert besonders das Ungleichgewicht zwischen städtischem und ländlichem Raum in jeder politischen Entscheidung zu berücksichtigen. Auch wenn wir den Individualverkehr in unseren Tiroler Seitentälern nie 100%ig ausschließen werden können, müssen wir besonders dort unser Öffi-Angebot umweltfreundlicher und attraktiver gestalten. Für mich ist die neue, mit Wasserstoff

betriebene Zillertalbahn ein perfektes Beispiel: Sie schafft in Zukunft umweltfreundliche Mobilität, gespeist mit grünem Wasserstoff, der in unseren lokalen Wasserkraftwerken hergestellt wird. Sie erhöht die Lebensqualität der Bevölkerung vor Ort und ist auch aus touristischer Sicht ein Vorzeigemodell. Wenn Einheimische und Gäste künftig vermehrt die Bahn nutzen, bedeutet das weniger Autoverkehr, weniger Stau, weniger Luftverschmutzung.

BLEIBEN WIR BEIM THEMA MOBILITÄT. WIE WIRD SICH UNSERE FORT­ BEWEGUNG ENTWICKELN? Ich bin davon überzeugt, dass wir Tiroler hier eine Vorreiterrolle einnehmen können. Unsere Erfahrung mit Seilbahnen im touristischen Bereich wird uns helfen, solche Fortbewegungsmittel auch immer mehr im städtischen Bereich einzusetzen. Dazu braucht es den notwendigen Mut, eine wissenschaftliche Grundlage und natürlich Geld. Als Tourismusland dürfen wir auch nicht aus den Augen verlieren, dass immer mehr junge Menschen – besonders aus unserem Hauptquellenmarkt Deutschland – keinen Führerschein, geschweige ein Auto besitzen. Es wird die Aufgabe der Politik sein, attraktive Anreisemöglichkeiten zu schaffen – vom Gepäckabholservice über Direktzugverbindungen bis hin zu Lösungen für die berühmte „letzte Meile“.

ZURÜCK ZUM WAHLKAMPF: WAS WÜRDE DEIN BESTER FREUND SAGEN, WARUM DIE WÄHLERINNEN DIR EINE VORZUGSSTIMME GEBEN SOLLEN? (ANMERKUNG: IM FELD „LANDESLISTE“ KANN „HÖRL“ HINGESCHRIEBEN WERDEN.) Der würde hoffentlich sagen: „Wählts den Hörl. Das ist ein Ur-ÖVPler. Ob schwarz oder türkis ist dem egal, und verlassen können wir uns auf ihn immer!“ Das wäre einerseits das größte Lob für mich und meine Arbeit und andererseits wohl die beste und sympathischste Wahlempfehlung. Es ist schwierig aus Sicht eines anderen über sich selber nachzudenken, aber Verlässlichkeit ist mir sehr wichtig. Deshalb unterstütze ich Sebastian Kurz – er kann sich auf mich verlassen.


10 | 11 W I RTS C H A F TS BUND M AG A Z I N

DIE TIROLER

WIRTSCHAFTSMINISTERIN. MARGARETE SCHRAMBÖCK IST DER BESTE BEWEIS DAFÜR, DASS QUER­ EINSTEIGERINNEN IN DER POLITIK ERFOLGREICH SEIN KÖNNEN.

© VP/GLASER, VP/ANGERER

WBM: DU WURDEST 2017 VON SEBASTIAN KURZ ALS EXPERTIN IN DIE BUNDESREGIERUNG GEHOLT. WIE HAST DU DIE VERGANGENEN EINEINHALB JAHRE WAHRGENOMMEN? Schramböck: Ich habe mich damals sehr gefreut, als ich gefragt wurde, und habe gerne Ja gesagt. Für mich war damit auch eine kleine Premiere verbunden, immerhin durfte ich die erste Wirtschafts- und Digitalministerin Österreichs sein. Uns ist in den vergangenen 1,5 Jahren einiges gelungen und wir hätten gerne noch weitergemacht, die inhaltliche Arbeit für Österreich und für den Wirtschaftsstandort im Speziellen war gut. Als im Mai das unsägliche Ibiza-Video

aufgetaucht ist, war ich schockiert, das Vertrauen in die FPÖ erschüttert. Neuwahlen waren nicht unser Wunsch, nach Ibiza aber eine notwendige Konsequenz.

INHALTLICH WAR DIE ZUSAMMEN­ ARBEIT GUT. WAS HAST DU FÜR DEN WIRTSCHAFTSSTANDORT AUF DEN WEG GEBRACHT? Wir haben für die Wirtschaft viele Maßnahmen umgesetzt, auf die die Unternehmen jahrelang gewartet haben und die mit der SPÖ nie möglich gewesen wären. Die Flexibilisierung der Arbeitszeit war eine jahrelange Forderung der Wirtschaft, wir haben dies als eine der ersten Maßnahmen in Angriff genommen. Mit den Erleichterungen bei den Anlagengenehmigungen, der Regionalisierung der Mangelberufs­ liste – die gerade für Tirol ein wichtiges Instrument ist –, der Modernisierung und Neuentwicklung von Lehrberufen und dem Standortentwicklungsgesetz sind uns weitere wichtige Dinge gelungen. Als Wirtschaftsministerin war mir immer ein besonderes Anliegen,

Österreich als Wirtschaftsstandort zu stärken. Daher habe ich wiederholt Auslandsreisen unternommen und massiv für den Standort Österreich geworben, um Investitionen nach Österreich zu holen. Im Inland hat sich der Event „Invest in Austria“ etabliert, bei dem sich Investorinnen und Investoren aus aller Welt in Schönbrunn von Österreich als attraktivem Standort überzeugen konnten. Ich hätte gerne noch weitergemacht, leider war das nach dem Ibiza-Frühling nicht mehr möglich.

WAS KONNTEST DU NICHT MEHR UMSETZEN? Wir haben intensiv an der Modernisierung der Rot-Weiß-Rot-Card gearbeitet und es fehlte schlussendlich nur noch der Beschluss im Parlament. Gerade das Fachkräftethema ist in Tirol und für heimische Firmen ein zentrales Problem. In der Vergangenheit war die Anwerbung von Spezialisten aus dem Ausland bürokratisch, langwierig und nicht praxisorientiert. Dass Bewerber noch vor der Zusage zu einer Rot-Weiß-


Modern und traditionell zugleich – Margarete Schramböck verkörpert wie keine andere die Werte der neuen Volkspartei.

Rot-Card eine Unterkunft im Inland nachweisen mussten, ist schlichtweg absurd und entspricht nicht der Lebensrealität der Antragsteller. Gerade für Start-ups und in digitalen Berufsfeldern braucht es immer öfter Experten, die nicht nur in Österreich, sondern in ganz Europa fehlen. Die Praxis hat auch gezeigt, dass der derzeit vorausgesetzte Mindestlohn bei den Schlüsselkräften zu hoch angesetzt war.

WELCHE REFORMEN MÜSSEN JETZT ANGEGANGEN WERDEN? Aller Voraussicht nach wird sich die Konjunktur in Österreich eintrüben – es herrscht kein Grund zur Panik, dennoch bräuchte es gerade jetzt eine starke Regierung, die notwendige Maßnahmen vorantreibt. Deutschland – immerhin unser wichtigster Wirtschaftspartner –

„WIR HABEN

MASSNAHMEN UMGESETZT, AUF DIE UNTERNEHMEN JAHRELANG GEWARTET HABEN.

Margarete Schramböck, Tiroler Spitzenkandidatin

droht eine Rezession, früher oder später wird das auch Österreich zu spüren bekommen. Wir haben mit dem Familienbonus bereits einen wesentlichen Schritt gesetzt, um den Konsum zu stärken. Nächste wichtige Schritte sind die Umsetzung der Steuerreform und weitere Maßnahmen im Bereich der Deregulierung. Unnötige Regeln müssen abgeschafft werden. Unternehmen sollen sich auf das Wesentliche konzentrieren und der Staat soll das Leben der Bürger leichter machen. Ich habe mich als Ministerin immer dafür eingesetzt, dass Wirtschaft und Unternehmertum gestärkt werden, und möchte das auch in Zukunft tun. Dafür braucht die Volkspartei bei der Wahl am 29. September ein herausragendes Ergebnis, und der nächste Bundeskanzler muss wieder Sebastian Kurz heißen.


TIROLER

12 | 1 3 W I RTS C H A F TS BUND M AG A Z I N

LEISTUNGSTRÄGERIN. REBECCA KIRCHBAUMER IST EIN ECHTES ENERGIE­ BÜNDEL, DAS NICHT NUR IN DER ROLLE ALS UNTER­ NEHMERIN, SONDERN AUCH ALS POLITIKERIN AUFBLÜHT. MIT DEMENT­ SPRECHEND GROSSER LEIDENSCHAFT BRINGT SIE SICH FÜR DIE TIROLE­ RINNEN UND TIROLER EIN.

WBM: WAS WAREN FÜR DICH DIE ENTSCHEIDENDEN MOMENTE IN DEINER BISHERIGEN AMTSZEIT ALS PARLAMENTARIERIN? Kirchbaumer: Der für mich politisch schönste Moment war, als wir den Familienbonus durchsetzen konnten. Von ihm profitieren 1,6 Millionen Kinder in Österreich. Dadurch haben 950.000 Familien bis zu 1.500 Euro mehr im Jahr in der Geldtasche. Das Wichtigste daran ist, dass wir mit dieser Maßnahme nicht nur entlasten, sondern zugleich auch die Kaufkraft

und somit die Wirtschaft ankurbeln. Mit dem Fokus auf die gesellschaftliche Mitte, die wir weiter stärken möchten, honoriert der Familienbonus viele tausende Leistungsträgerinnen und Leistungsträger in unserem Land.

WAS WILLST DU IN DER NÄCHSTEN LEGISLATURPERIODE FÜR DIE TIROLER ERREICHEN? Eines meiner zentralen Themen ist der Verkehr. Hier gilt es unverändert, Bewusstsein für die Situation in Tirol zu schaffen. Im fernen Wien ist es für

manchen schwierig, das Ausmaß der Belastung zu begreifen. Daher braucht es unsere ständige und hartnäckige politische Arbeit, um hier auch im eigenen Land Verbündete zu gewinnen. Das Wichtigste bei allen Entscheidungen und Regelungen zum Transit ist, dass wir die heimische Wirtschaft nicht treffen oder einschränken. Es müssen Rahmenbedingungen geschaffen werden, die den transitierenden Individualverkehr bremsen, ohne dabei die heimischen Unternehmer zu benachteiligen.


" 

UNSER KLARES ZIEL: DIE STEUER- UND ABGABENQUOTE RICHTUNG 40 % ZU SENKEN. Rebecca Kirchbaumer, Nationalrätin

"

Thema Arbeitszeitflexibilisierung –, orte ich ein funktionierendes Miteinander.

WAS SIND DEINE WICHTIGSTEN POLITISCHEN ZIELE FÜR DIE NÄCHSTE LEGISLATURPERIODE? Österreich ist nach wie vor ein Hochsteuerland und liegt über dem EU-Durchschnitt. Daher haben wir ein klares Ziel: die Steuer- und Abgabenquote in Richtung 40 Prozent zu senken. Durch den Ibiza-Skandal der FPÖ und den darauffolgenden Misstrauensantrag der SPÖ-FPÖ-Zweckgemeinschaft gegen die gesamte Bundesregierung hängt unsere gesamte Steuerreform nun in der Luft. Dabei beinhaltet das Reformpaket dringend notwendige Maßnahmen: von der Anhebung der Kleinunternehmergrenze über die strengere Besteuerung von internationalen Großkonzernen, bis hin zur Senkung der ersten drei Progressionsstufen. Eine für mich einfache, aber wichtige Maßnahme ist die An-

hebung der Abschreibungsgrenze von geringwertigen Wirtschaftsgütern. Die derzeit geltende Grenze von 400 Euro wurde seit 1982 nicht mehr angepasst. Hier ist unser klares Ziel, im vierstelligen Bereich zu landen.

WIE FINDEST DU DERZEIT DAS VERHÄLTNIS ZWISCHEN ARBEITGEBERN UND ARBEITNEHMERN? Arbeitsverhältnisse spiegeln im Grunde immer zwischenmenschliche Beziehungen wider. Ein guter Chef wird auch gut zu seinen Mitarbeitern sein, denn die Belegschaft ist das größte Kapital eines jeden Unternehmers. Ich bin davon überzeugt, dass generell eine hohe Wertschätzung von beiden Seiten herrscht. Auch wenn politisch oft versucht wird, einen Keil zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber zu treiben – siehe das Vorgehen der SPÖ beim

Mir liegt das Ehrenamt sehr am Herzen. Ich bin Mitglied in der Musikkapelle Polling, im Theaterverein, ich bin Mesnerin, in einer Schuhplattlergruppe aktiv und beteilige mich bei sozialen Projekten. Das ist für mich ein wichtiger Teil meines Lebens. Tradition, christliche Werte und der Glaube sind mir sehr wichtig. Alles, was man gern tut, geht einem leicht von der Hand, und es gibt auch viele Synergien zwischen meinen verschiedenen Tätigkeiten, sei es in der Gemeinde, sei es in der Kammer oder im Nationalrat. In puncto Zeitmanagement ist aber vor allem eines ausschlaggebend: Teamwork. Und das ist auch der Punkt, der die Volkspartei auszeichnet. Auch wenn es innerhalb unserer Partei verschiedene Ansichten gibt und hinter den Kulissen oftmals hart diskutiert wird, ist seit Sebastian Kurz eines deutlich spürbar: Wir ziehen alle an einem Strang!

© AXEL SPRINGER (2)

Nicht nur in ihrer politischen Arbeit zählt bei Rebecca Kirchbaumer Hands-on-Mentalität.

DU LEITEST ZWEI UNTERNEHMEN UND BIST NEBEN DEINER ARBEIT IM NATIONALRAT AUCH IN VERSCHIEDENEN FUNKTIONEN IN DEINER HEIMATGEMEINDE TÄTIG. WIE BEKOMMST DU ALL DIESE INTERESSEN UND VERPFLICHTUNGEN UNTER EINEN HUT?


14 | 1 5

WIR FÜR

W I RTS C H A F TS BUND M AG A Z I N

SEBASTIAN KURZ.

Unser Weg hat erst begonnen: 30 Tiroler Wirtschaftsbundmitglieder unterstützen mit ihrer Kandidatur den erfolgreichen Weg der Veränderung.

Christoph Appler Biobauer aus Innsbruck Bundesliste (27)

Christoph Eiter Pensionist aus St. Leonhard i. P. für das Oberland (8)

Silvia Bischofer Unternehmerin aus Alpbach für das Unterland (12)

Barbara Eller Angestellte aus Schwaz Landesliste (13)

Wilfried Erler Petra Erhart-Ruffer

TV-Technikermeister aus Tux für Innsbruck-Land & Schwaz (11)

Unternehmerin aus Serfaus für das Oberland (7)

Romed Giner Markus Fehringer Unternehmer aus Innsbruck für Innsbruck (4)

Landwirt aus Thaur für Innsbruck-Land & Schwaz (12)

Sabine Gwirl Lisa Grießer

Gastwirtin aus Kufstein Bundesliste (34)

© TANJA CAMMERLANDER, PRIVAT, DIE FOTOGRAFEN

Unternehmerin aus Seefeld i. T. für Innsbruck (11)

Franz Hörl Susanne Hartrumpf

Wirt, Bauer & Seilbahner aus Gerlos Landesliste (2)

Unternehmerin aus St. Johann i. T. für das Unterland (5)

Dominik Jenewein Unternehmer aus Schönberg Bundesliste (59)


Daniela Kampfl WB-Landesgeschäftsführerin aus Mils Landesliste (29)

Rebecca Kirchbaumer Nationalrätin & Unternehmerin aus Polling für Innsbruck-Land & Schwaz (2)

Irene Ledermaier Angestellte aus Achenkirch Landesliste (25)

Herbert Mayer Angestellter aus Landeck für das Oberland (10)

Oswald Lerch Unternehmer aus Innsbruck für Innsbruck (8)

Josef Raich Bürgermeister & Gastwirt aus dem Kaunertal für das Oberland (6)

Hermann Mitteregger Bürgermeister & Unternehmer aus Sillian für Osttirol (5)

Aloisia Rieser Gastwirtin aus Achenkirch für Innsbruck-Land & Schwaz (7)

Michael Riedhart Unternehmer aus Wörgl für das Unterland (11)

Matthias Scherer Bürgermeister & Angestellter aus Obertilliach für Osttirol (1)

Beate Scheiber Unternehmerin aus Landeck für das Oberland (3)

Wilhelm Steindl Margarete Schramböck

Hotelier aus Kirchberg i. T. für das Unterland (8)

Bundesministerin a. D. aus St. Johann i. T. Landesliste (1)

Martin Wieser Roman Thaler

Hotelkaufmann aus Ellmau Landesliste (18)

Kaufmann aus Itter für das Unterland (2)

Brigitte Wüster Rolanda Wünsch Pensionistin aus Innsbruck Bundesliste (76)

Unternehmerin aus Imst für das Oberland (5)


Klarheit schaffen, Kurz wählen. I n ne n a u s d-Kandidat 15. tschaf tsbun Seiten 14 & PS: Alle Wir D u a u f de n ion findest Deiner Reg

zettel Amtlicher Stimm für die ber 2019 m te p e S . 9 2 m a ationalratswahl

N

So wählst Du richtig!

Liste Sebastian Kurz - die neue Volkspartei

Vorzugsstimme Bundeswahlvorschlag

r Hie en. eib r h sc

Vorzugsstimme Landeswahlkreis Vorzugsstimme is Regionalwahlkre

Kirchbaumer Rebecca

r Hie zen. reu k n a

Profile for TARGET GROUP Publishing GmbH

Wirtschaftsbundmagazin 02/19 (Wahl Extra)  

Das Magazin von der Wirtschaft für die Wirtschaft. Mitgliedermagazin des Wirtschaftsbund Tirol.

Wirtschaftsbundmagazin 02/19 (Wahl Extra)  

Das Magazin von der Wirtschaft für die Wirtschaft. Mitgliedermagazin des Wirtschaftsbund Tirol.