top.tirol (Jänner 2017)

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Ranking: D IE 1 0 U M S AT Z S TÄ RKSTEN UNTERNEH MEN

Sonderausgabe | Jänner 2017

INNSBRUCK STADT UND INNSBRUCK LAND IM FOKUS

Nachgefragt

Aufgeschlüsselt

Vorgestellt

DIE WK-BEZIRKSOBMÄNNER KARL ISCHIA UND CHRISTOPH WALSER IM GESPRÄCH

ZAHLEN UND FAKTEN ZU DEN BEZIRKEN

UNTERNEHMEN IM PORTRÄT

EINE BEILAGE DER


Elite2017_Top Tirol_215x286.indd 1

05.12.16 09:26


top.tirol

EDITORIAL

Inhalt Liebe Leserin, lieber Leser!

D

iese Ausgabe von top.tirol ist in Kooperation mit der WK Tirol entstanden und den Bezirken Innsbruck-Stadt und Innsbruck-Land gewidmet. Wir präsentieren Ihnen die zehn umsatzstärksten Betriebe der jeweiligen Bezirke, Zahlen und Fakten sowie Projekte, die zur wirtschaftlichen Aufwertung einzelner Standorte im vergangenen Jahr umgesetzt wurden.

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22

INTERVIEW: KARL ISCHIA, WK-BEZIRKSOBMANN INNSBRUCK-STADT

FIRMA RAGG: NEUES AUS ALTEM

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Darüber hinaus haben wir vier spannenden Betrieben von Hall bis Pfaffenhofen einen Besuch abgestattet. In den jeweiligen Unternehmensporträts auf den folgenden Seiten berichten wir über die kreative Einzel-Unternehmerin, die traditionsreichen Recycling-Spezialis­ ten und die international erfolgreichen Lichtexperten sowie den Fachmann, der sich auf Unterwasserbergung spezialisiert hat. Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre.

MONIKA MASLOWSKA: IN BILDERN SPRECHEN

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42

INTERVIEW: CHRISTOPH WALSER, WK-BEZIRKSOBMANN INNSBRUCK-LAND

BARTENBACH: ES WERDE LICHT

Impressum

Innsbruck-Stadt

4

Innsbruck-Land

28

Interview: Karl Ischia

6

Interview: Christoph Walser

30

Innsbrucks umsatzstärkste Betriebe

8

Zahlen und Fakten

34

Im Porträt: Sandy Air Corp

48

top.tirol – Sonderausgabe | Jänner 2017 in Kooperation mit der Wirtschaftskammer Tirol Medieninhaber und Verleger: TARGET GROUP Publishing GmbH, Brunecker Straße 3, 6020 Innsbruck, Tel. 0512/58 6020, office@target-group.at, www.target-group.at Mitarbeiter dieser Ausgabe: Marco Lösch, BA, Thomas Bucher, Kristina Fallenegger, BA, Lisa Untermarzoner, Eva-Maria Hotter, Eva Schwienbacher, BA, Rebecca Müller, BA, Mag. Barbara Wohlsein Anzeigenverkauf: Wolfgang Mayr Hersteller: Niederösterreichisches Pressehaus, St. Pölten Die Informationen zur Offenlegung gemäß § 25 MedienG können unter www.target-group.at/ offenlegungen abgerufen werden.

Zahlen und Fakten

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Die besten Seiten der Tiroler Wirtschaft

3


© SHUTTERSTOCK.COM/TATIANA POPOVA


top.tirol

Innsbruck-Stadt im Fokus

TOP 10 – DIE GRÖSSTEN UNTERNEHMEN IM BEZIRK ��������������������� SEITE 8 ZAHLEN, DATEN, FAKTEN ....................................................................... SEITE 10 BETRIEBE IM PORTRÄT ........................................................................... SEITE 18


© DOMINIQUE HUTER

Mehr als die Summe seiner Teile Karl Ischia, Obmann der Bezirksstelle Innsbruck-Stadt in der WK Tirol, im Gespräch über die Stärken Innsbrucks und seiner einzelnen Stadtteile sowie künftige Herausforderungen.

W

as zeichnet den Bezirk Innsbruck-Stadt als Wirtschaftsstandort aus? Karl Ischia: Innsbruck liegt eingebettet in den Alpen, ist die Hauptstadt der Alpen und verkörpert als Stadt wie keine zweite das alpin urbane Lebensgefühl. Innsbruck hat es geschafft, sowohl historische, imperiale Kulturstadt mit dem großen maximilianischen Erbe als auch Magnet für sportbegeisterte Bergund Naturliebhaber jeglichen Alters zu sein. Wo kann man sonst Natur, Sport und pulsierendes Stadtleben nebeneinander erleben? Die hohe Lebensqualität, die zentrale Lage in Europa, die Sicherheit und die universitären Top-Bildungseinrichtungen sind weitere Attribute, welche den Standort auszeichnen. Doch 6

nun zur Wirtschaft im engeren Sinn. Es gibt eine sehr starke Szene junger Unternehmen im Bereich Information und Consulting. Aber auch Tourismus- und Freizeitwirtschaft sowie Handel sind sehr stark. Am meisten ist Handwerk und Gewerbe vertreten. Hier gibt es zahlreiche sehr leistungsfähige Firmen im Nahbereich. Das wird im Digitalisierungs- und Startup-Boom oft vergessen. Aber jeder, der zum Beispiel eine Wohnung aus- oder umbaut, braucht Unterstützung vom Gewerbe. Auch die laufenden Investitionen der Tourismuswirtschaft in noch höhere Qualität beflügeln das Gewerbe. Dass der Handel stark vertreten ist, hängt sicher auch damit zusammen,

Die besten Seiten der Tiroler Wirtschaft

dass Innsbruck als die Hauptstadt der Alpen und Tirols ein großes Einzugsgebiet hat ... Innsbruck hat nicht nur ein regionales Einzugsgebiet, sondern auch ein überregionales aus Oberitalien und Süddeutschland, der Schweiz, Vorarlberg und dem Salzburger Raum. Für den Handel sind natürlich die Erfolge im Tourismus sehr bedeutend. Es gibt ein kaufkräftiges Publikum aus dem asiatischen, arabischen, osteuropäischen Raum und den USA, das Innsbruck vor allem im Sommer schätzt. Das Thema Sicherheit ist für Gäste aus Übersee ein wichtiger Faktor. Sie haben gerade den Sommertourismus angesprochen, was bedeutet dieser für Innsbruck? Innsbruck und seine


Entgeltliche Einschaltung

Feriendörfer sind mit 1,6 Mio. Nächtigungen im Sommer die klare Nummer 1 in Tirol, dabei erzielt Innsbruck-Igls 900.000 Nächtigungen. Im Winter matchen sich Innsbruck und seine Feriendörfer mit den großen Destinationen wie Sölden, Paznaun-Ischgl, Serfaus-FissLadis und dem Zillertal. Aufgrund der internationalen Reiseströme von Florenz, Venedig bis nach Salzburg, Wien oder Budapest ist Innsbruck seit jeher eine starke Sommerdestination. Dabei spielt das imperiale, historische Erbe der Stadt als Reisemotiv eine wichtige Rolle. Es gibt in Innsbruck umsatzstarke Leitbetriebe, wie verhält sich das zur grundsätzlich eher kleinstrukturierten Wirtschaft? In der Innsbrucker Handelslandschaft gibt es eine sehr starke Innenstadt/Altstadt, moderne Einkaufszentren und reizvolle Stadtteile. Die shoppingaffinen Besucher der Stadt finden alle großen Marken, die man in jeder größeren Stadt zwischen Schweden und Mallorca findet. Unique Selling Proposition (USP) von Innsbruck ist aber das individuelle, kreative Angebot der heimischen Unternehmer. Einen beson-

vative Szene mit Skatern, Gamern und Werbeagenturen sowie sonstigen interessanten Handelskonzepten. Wie sieht es in den anderen Stadtteilen aus? Pradl ist beinahe ein „Dorf in der Stadt“, das eine sehr individuelle Handelslandschaft hat, die es zu erhalten und auszubauen gilt. Es gibt dort Metzger, Bäcker und SpezialitätenLäden, einen Sportartikelhändler, aber auch innovative Konzepte. Wichtig ist es, die klassischen Bereiche zu halten und neue hinzuzugewinnen. Pradl ist ein bevölkerungsreicher Stadtteil, deshalb sollten die dort wohnhaften Menschen im Stadtteil einkaufen. Im Saggen gibt es ebenfalls neue Initiativen. Es gab einen sehr netten Charity-Weihnachtsmarkt am Claudiaplatz und dauerhaft soll ein Wochenmarkt etabliert werden. In welchen Stadtteilen sind künftig noch weitere wirtschaftliche Impulse geplant? Ein besonders umsatzstarker Stadtteil ist die Rossau, da dort große und innovative Unternehmen angesiedelt sind. Diese zahlen hohe Kommunalsteuern. Es wäre sinnvoll, wenn ein

„Wir haben eine sehr extensive Parkraumbewirtschaftung, diese ist bis zu einem gewissen Grad notwendig, aber sie wurde aus Sicht der Wirtschaftskammer zu intensiv betrieben ­– und ohne Anpassungen.“ deren Reiz bieten die einzelnen Stadtteile. Unsere Intention in der Bezirksstelle ist es, diese Stadtteile für die Einheimischen bekannter zu machen und auch touristische Besucher in die Seitenstraßen und Stadtteile zu lenken. Beispielsweise Anpruggen oder Wilten? Genau, hier gibt es die Idee, den „Anpruggen-Weg“ zu machen. Einen touristischen Pfad abseits der Hauptroute, um Touristen andere Eindrücke zu vermitteln. Auch das Wiltener Platzl hat sich gut entwickelt. Dort gibt es neben etablierten Betrieben eine junge, inno-

Teil davon wieder in die Rossau zurückfließen würde. Das Gewerbegebiet ist in den letzten Jahren sehr gewachsen, die Infrastruktur hinkt noch etwas nach. Ziel sollte es sein, die Infrastruktur der verkehrsmäßigen Entwicklung anzupassen, indem Gehsteige und Kreisverkehre gebaut werden. Welche weiteren Themen beschäftigen die Bezirksstelle aktuell? Wir haben eine sehr extensive Parkraumbewirtschaftung, diese ist bis zu einem gewissen Grad notwendig, aber sie wurde aus Sicht der Wirtschaftskammer

zu intensiv betrieben. Laufende Anpassungen, die dringend notwendig wären, finden nicht statt. Die arbeitende Bevölkerung, die unter Zeitdruck steht, kauft dadurch außerhalb der Stadt oder online ein, was in weiterer Folge zu leerstehenden Geschäftsflächen führen könnte. Ein weiterer Punkt ist der Fachkräftemangel, der den Tourismus besonders betrifft, sich im Grunde aber auf sämtliche Branchen erstreckt. Daher ist das Pendlerparken ein wichtiges Anliegen. Was sind die künftigen Herausforderungen, denen man sich stellen muss? Das sind im Grunde weltweite Herausforderungen: Globalisierung und Digitalisierung sind die Schlagwörter unserer Zeit. Eine Entwicklung, die niemand aufhalten kann. Es gibt theoretisch viele Chancen, aber noch viel mehr Risiken. Wir erleben vielleicht gerade die größte industrielle Revolution der Menschheitsgeschichte, wobei diese Revolution alle Wirtschaftssparten, Fachbereiche und sogar jeden Menschen in seinem Privatleben betrifft. Wir brauchen innovative Konzepte, damit am Ende nicht die Innenstadt leer steht. Die Gegenstrategie ist, Shopping als Erlebnis zu inszenieren und die Besonderheiten der einzelnen Stadtteile zu unterstreichen. Dazu gehört auch, dass man die Stadt komfortabel mobil erreichen kann. Der Mensch ist nicht nur ein homo oeconomicus, sondern auch ein homo socialis, publicus et fabulans. Daher ist das Lächeln einer Verkäuferin, eines Verkäufers attraktiver und begehrenswerter als ein kalter Kaufen-Button auf einem Screen. Mein Dank gilt allen Mitarbeitern/innen in unseren Unternehmen, die diesen Unterschied ausmachen. ¬ Vielen Dank für das Gespräch.

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DIE

10 UMSATZSTÄRKSTEN BETRIEBE IN

INNSBRUCK-STADT Von Eva-Maria Hotter & Eva Schwienbacher

Goldbet Sportwetten GmbH

1.

Umsatz 2015 (in Euro):

971,3 Mio.

2. 8

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TIWAG Tiroler Wasserkraft AG Umsatz 2015 (in Euro):

948 Mio.


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3.

4.

Tirol Kliniken GmbH Gutmann Gesellschaft m.b.H.

Umsatz 2015 (in Euro):

494,7 Mio.

Umsatz 2015 (in Euro):

299 Mio.

5.

Med-El Elektromedizinische Geräte Gesellschaft m.b.H. Umsatz 2015 (in Euro):

255,8 Mio.

BETRIEB

UMSATZ 2015 (IN EURO)

6.

TIGAS Erdgas Tirol GmbH

210,9 Mio.

7.

Würth Hochenburger GmbH

170,3 Mio.

8.

Innsbrucker Kommunalbetriebe Aktiengesellschaft

159,2 Mio.

9.

TIROLER VERSICHERUNG V.a.G.

142,5 Mio.

Ortner Ges.m.b.H.

140,6 Mio.

10.

Quelle: Creditreform Wirtschaftsauskunftei (Stand November 2015) und Rückfrage bei den Unternehmen

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Innsbruck-Stadt in Zahlen 8.364

492

AKTIVE WIRTSCHAFTSKAMMERMITGLIEDER IM BEZIRK

UNTERNEHMENSNEUGRÜNDUNGEN IM JAHR

133.353

1

EINWOHNER

ÜBER 1,5 MIO. NÄCHTIGUNGEN

IM TOURISMUS-JAHR 2015

Die zehn wichtigsten Herkunftsländer im Tourismusjahr 2015 waren – gemessen an den Nächtigungen: Deutschland, Italien, China, USA, Schweiz und Liechtenstein, Vereinigtes Königreich, Spanien, Indien und Frankreich.2

Quellen: Daten 2015; Statistik Austria, Landesstatistik Tirol, WKT, WKO 1 Stand Anfang Dezember 2016; Lokales Melderegister, Stadt Innsbruck 2 Landeshauptstadt Ibk/Statistik und Berichtswesen (www.innsbruck.gv.at); Statistik Austria, WK Tirol

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105 km2 FLÄCHE

34 % DER FLÄCHE IST DAUERSIEDLUNGSRAUM


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WIE HAT SICH DIE BEVÖLKERUNG IN DER LANDESHAUPTSTADT ENTWICKELT?¹ 133.353

Angaben Einwohner in Tausend

135 131.009

124.579 126.965 119.846

120

118.112 116.010

122.458

117.287 112.882

105 100.695 95.055

90

Jahr

1951 1 2

1961

1971

1981

1991

2001

2011

2012

2013

2014

2015

2016

gemäß Bevölkerungsregister; Quelle: Statistik Austria, WK Tirol Stand: Anfang Dezember 2016; Quelle: Lokales Melderegister, Stadt Innsbruck

AG, T S M A S 2017 . B E F 4. ESS R G N O C UCK R B S N IN

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STADTTEILE IM FOKUS1

• 1.957 LEHRLINGE • 588 LEHRBETRIEBE • 52.212 UNSELBSTÄNDIG BESCHÄFTIGTE2

KATASTRALGEMEINDEN EINWOHNER FLÄCHE IN HEKTAR HÖTTING

34.416

4.472,97

PRADL

32.842

379,91

INNSBRUCK*

21.464

307,63

WILTEN

17.853

674,90

ARZL

10.829

2.096,81

AMRAS

5.933

491,65

MÜHLAU

5.403

1.146,10

IGLS

2.416

554,15

14,2 %

VILL

546

366,81

TOURISMUS UND FREIZEITWIRTSCHAFT

11,8 %

* Hinweis: Innsbruck bezeichnet in dieser Tabelle nicht die gesamte Landeshauptstadt, sondern nur die sogenannte Katastralgemeinde. Diese setzt sich aus Innenstadt, Altstadt, Dreiheiligen, Saggen und MariahilfSt. Nikolaus zusammen.

5,7 % 13.312 ZU- UND 9.330 WEGZÜGE GAB ES IM JAHR 2015 IM BEZIRK INNSBRUCK-STADT.3

26,5 %

INFORMATION UND CONSULTING

TRANSPORT UND VERKEHR

HANDWERK UND GEWERBE

BESCHÄFTIGTEN­STRUKTUR IN INNSBRUCK2

10,2 % INDUSTRIE

8,4 %

BANK UND VERSICHERUNG

23 % HANDEL

Quellen: 1 Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen; Lokales Melderegister Landeshauptstadt Ibk/Statistik und Berichtswesen (www.innsbruck.gv.at) 2 Beschäftigte in der gewerblichen Wirtschaft; Beschäftigtenstatistik WKT 3 Statistik Austria, WK Tirol

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Bezirksstellenausschuss Innsbruck-Stadt

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Obmann der Bezirksstelle Dr. Mag. Karl Josef Ischia Handel Johann Ischia & Co.GmbH & Co.KG

Bezirksstellenleiter Mag. Matthias Pöschl

Thomas Gapp Bank und Versicherung Bank für Tirol und Vorarlberg AG

Angelika Hörmann Tourismus und Freizeitwirtschaft

Mag. Sybille Regensberger Information und Consulting Unternehmensberatung Regensberger

Markus Bonora Gewerbe und Handwerk Spenglerei Bonora

Thomas Hudovernik, MBA, MAS Information und Consulting Geschäftsführer der ADJUTA GmbH

MMag. Barbara Traweger-Ravanelli Information und Consulting Geschäftsleitung IMAD

Mag. (FH) Andreas Bauer Handel abapoint e.U.

Adolf Rauscher Handel Textil Rauscher GmbH

KommR Winfried Vescoli Information und Consulting

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Innsbrucks Wirtschaft im Blick In Innsbruck gibt es mehr als 11.000 Betriebe, damit gehen unterschiedlichste wirtschaftspolitische Fragestellungen und Herausforderungen einher. Die Bezirksstelle Innsbruck-Stadt führt zahlreiche Initiativen durch, um den Wirtschaftsstandort zu stärken.

Anpruggen im Wandel

Der Bürgerbeteiligungsprozess in Anpruggen zählt zu den BestPractice-Beispielen, bei denen es gelungen ist, das Augenmerk auf den Stadtteil und seine Entwicklung zu legen. Die Bezirksstelle hat hier intensiv mitgearbeitet. Schließlich haben sich daraus diverse wirtschaftliche Initiativen entwickelt. Die Bezirksstelle Innsbruck-Stadt wird dort 2017 verstärkt tätig sein und mit dem neu gegründeten Wirtschaftsverein dafür Sorge tragen, dass eine schrittweise Umsetzung erfolgt.

Stadtteile im Fokus

Bozner Platz neu Auf Initiative von Unternehmen, dem Innenstadtverein und der WK-Bezirksstelle Innsbruck-Stadt soll es Maßnahmen geben, um den Bozner Platz umzugestalten. Laut Bezirksobmann Ischia geht es dabei nicht nur um bauliche Änderungen, sondern darum, den Platz mit neuen Veranstaltungen und Aktionen zu beleben.

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Jeder Stadtteil hat seine speziellen wirtschaftlichen Charakteristika. Um diese in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken, veranstaltet die Bezirksstelle Innsbruck-Stadt jedes Jahr ein Unternehmerfest. Nach Pradl im vergangenen Jahr fand das Event heuer in Wilten statt, unterstützt von der Stadt Innsbruck und den dort ansässigen Wirtschaftsvereinen. Fast 40 Unternehmen präsentierten sich im September am Wiltener Platzl. Die städtischen Neugestaltungen haben beigetragen, dass sich dort neben den etablierten Betrieben zahlreiche neue Unternehmen angesiedelt haben.


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Parken mit Konzept

Rund 20.000 Pendler kommen wochentags nach Innsbruck. Durch Einkäufe und Lokalbesuche tragen sie wesentlich zur Wertschöpfung der Stadt bei. „Der Parkraum in Innsbruck ist knapp, genau deshalb sollte eine Parkregelung möglich sein, um leerstehende Parkstraßen effizient zu nützen, zum Beispiel mit einer Pendlerparkkarte“, fordert Karl Ischia, Bezirksobmann Innsbruck-Stadt. So könne auch verhindert werden, dass Pendler auf Kundenparkplätze von Einkaufszentren ausweichen.

Angebot trifft Nachfrage

Unterwegs im Bus

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© SHUTTERSTOCK.COM (3)

er Bustourismus hat für die heimische Wirtschaft einen wichtigen Stellenwert. Laut einer Studie im Auftrag der Bezirksstelle Innsbruck-Stadt gibt es pro Jahr rund 22.000 Busanfahrten, davon zuletzt über 12.600 Busankünfte am zentralen Bus-Parkplatz am Fenner-areal neben SOWI/MCI. „Jährlich kommen circa 880.000 Gäste mit dem Bus nach Innsbruck und geben Geld für

Gastronomie, Unterkunft, Handel, Kultur und Freizeit aus“, berichtet WKBezirksobmann Ischia. „Das ergibt für Tirol einen Wertschöpfungseffekt von 84 Millionen Euro.“ Deshalb war es für die Bezirksstelle ein wichtiges Zeichen seitens der Politik, dass die Bushaltestelle in der Heiliggeiststraße bleibt und am Fennerareal eine neue Busgarage entsteht.

Beim Berufs-Festival 2016 in der Wirtschaftskammer Tirol nutzten im April etwa 500 Schüler die Gelegenheit, sich über verschiedene Lehrberufe zu informieren. Außerdem konnten sich teilnehmende Betriebe präsentieren. Mit „berufsreise.at“ wurde im vergangenen Jahr eine österreichweite Berufsorientierungs-Plattform ins Leben gerufen, die Unternehmen, Jugendliche, Eltern und Lehrer miteinander vernetzt. Tiroler Lehrbetriebe haben unter anderem die Möglichkeit, offene Lehrstellen zu präsentieren, während junge Menschen einen Überblick über das aktuelle Ausbildungsangebot erhalten. Das Projekt entstand durch Kooperation von WK Tirol, Land Tirol, dem Landesschulrat Tirol, der Industriellenvereinigung Tirol sowie der AK Tirol.

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?

UNTERNEHMERBEFRAGUNG Bei einer Online-Befragung, die in allen Bezirksstellen durchgeführt wurde, hatten Unternehmer die Gelegenheit, ihren Standort zu bewerten. In Innsbruck-Stadt gab es 665 Teilnehmer. Das Ergebnis zeigt: Die Unternehmer sind mit ihrem Wirtschaftsstandort Innsbruck zufrieden.

80 Prozent

der Befragten sind mit dem Wirtschafts­standort

zufrieden oder sogar sehr zufrieden. Innsbruck

INNSBRUCK

STADT

Die Gründe hierfür liegen in der guten geografischen Lage, der stabilen Situation, der hohen Lebens- und Aufenthaltsqualität, der guten Infrastruktur und dem Tourismus. Knapp 79 Prozent der Befragten befürworten die Ansiedlung weiterer Unternehmen im Bezirk. Besonders wünschen sich die Unternehmen die Ansiedlung von Dienstleistungsunternehmen und IT- sowie technologierorientierten Unternehmen in der Region.

80 % zufrieden oder sogar sehr zufrieden

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Zukunfts­thema für Verfügbarkeit von Fachkräften. Was die quantitative VerfügEin wesentliches

den Bezirk ist die

barkeit betrifft, sind aktuell gerade einmal rund zwei Prozent der Befragten sehr zufrieden, rund 50 Prozent sind hingegen weniger bzw. nicht zufrieden. Auch die Qualifikation der verfügbaren Fachkräfte wird nur von etwas mehr als zwei Prozent sehr zufriedenstellend und von rund 36 Prozent als zufriedenstellend bewertet.


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Image des Bezirkes Innsbruck-Stadt sind 15 Prozent sehr zufrieden, knappe 60 Prozent zufrieden. Das Ver-

Mit dem

trauen in den Wirtschaftsstandort Innsbruck ist groß: 41 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass Innsbruck in den nächsten Jahren an wirtschaftlicher Bedeutung gewinnen wird.

15 %

sehr zufrieden 60 %

zufrieden

Starker Optimierungsbedarf wird bei der Innsbrucker Parkraum­ bewirtschaftung gesehen. Über 50 Prozent der Befragten sind damit weniger oder nicht zufrieden.

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© DOMINIQUE HUTER (2)

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In Bildern sprechen Neben Büchern gestaltet die Illustratorin Monika Maslowska die Corporate Identity von Betrieben, denn ihre Bilder sprechen längst nicht nur Kinder an, sondern auch Erwachsene. Von Eva-Maria Hotter

L

ichtdurchflutet das Atelier in Innsbruck. Bunte Bilder auf Holz und Papier zieren die weißen Wände. Konzentriert arbeitet Monika Maslowska mit feinen Pinselstrichen an einem Bild eines Mädchens mit blauer Mütze und rotem Mantel. „Ab Februar bin ich dann in einem neuen, größeren Atelier in der Austraße, dort gibt es dann noch mehr Platz für meine Werke“, erklärt die in Polen geborene Illustratorin. Vor mittlerweile knapp zehn Jahren erschien das erste Buch mit Bildern von ihr. 2012 machte sie sich dann mit ihrem Ein-Personen-Unternehmen in Innsbruck selbstständig. Für ihre Illustrationen erhielt Maslowska mehrfach 18

Auszeichnungen, unter anderem den Tirolissimo in der Kategorie Editorial Design oder den Illustrationspreis der Stadt Wien. „Mein Werdegang ist aber ganz eigen“, lacht die Künstlerin. Denn sie studierte Literatur, Deutsch und Englisch. Ihre Liebe zur Kunst hat sie dennoch schon früh entdeckt: Schon als Kind hatte sie immer gerne gezeichnet. Und bereits damals stand der Berufswunsch „Künstlerin“ fest. „Die künstlerischen und malerischen Grundlagen habe ich jedoch erst gelernt, als ich vor meinem Studium für drei Jahre in England zur Schule ging.“ Schließlich machte sie dort ihren Abschluss im Fach Kunst. Aber Maslowska sagt, sie habe auch immer Li-

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teratur geliebt und gerne gelesen, warum die Wahl auf ein Literaturstudium fiel. Spannung zwischen Text und Bild. Nach ihrem Studium begann sie in einem Schulbuchverlag zu arbeiten. „Erst dort habe ich festgestellt, dass es so etwas wie Illustratoren gibt“, schmunzelt Monika Maslowska rückblickend. Schnell stellte sie fest, dass es kaum etwas gab, das ihre beiden Leidenschaften Literatur und Kunst mehr vereinte. „Illustrieren bedeutet immer, sich in erster Linie mit dem Text auseinanderzusetzen“, berichtet die Unternehmerin. „Erst so können die Bilder entstehen.“ Nur in wenigen Fällen gibt es zuerst die Bilder und ein Autor verfasst in weiterer Folge


Entgeltliche Einschaltung

Nach einer Bitkom-Studie (2015) verändert Digitalisierung die Unternehmens­ organisationen grundlegend. Was bedeutet das für administrative Prozesse?

© DIE FOTOGRAFEN

In ihrem Atelier gestaltet die Künstlerin Monika Maslowska nicht nur Bilder für Bücher, sondern auch das Corporate Design für Unternehmen.

Digitalisierung trifft auf Administration

„Die Ideen nehmen besonders Zeit in Anspruch. Bis Idee und Skizze stehen, kann es unter Umständen auch bis zu zwei oder drei Tagen dauern.“ Monika Maslowska, Illustratorin

den Text. „Das mag ich nicht gerne, denn dabei fällt dieser ganze Illustrations­ prozess weg.“ Grundsätzlich arbeitet die Illustratorin mit Acryl, Bleistift, Kohle oder Tuschestift. Zum Teil in Verbindung mit Collagen. „Zum Beispiel im Buch ‚Die Lokomotive‘, um mit den alten Fotos das damalige Zeitgefühl zu transportieren.“ In seltenen Fällen kommt auch ein digitales Zeichentablet zum Einsatz. Bevor ein Bild ausgearbeitet wird, ist jedoch immer ein Storyboard mit groben Skizzen notwendig, wie bei einem Filmdreh. Erst, wenn für den Auftraggeber die Bilder passen, werden diese weiter ausgearbeitet. „So gibt es noch Raum, um die Werke anzupassen.“ Zu Maslowskas Kunden zählen nicht nur Kinderbuchverlage, sondern auch kleine und mittlere Unternehmen aus allen Branchen. Individueller Unternehmensauftritt. Denn ein weiterer Geschäftsbereich ist, für kleine Einzelunternehmer Logos zu gestalten, zum Beispiel für Physio-, Psycho- und Ergotherapeuten. „Ich konzipiere die Illustration dabei gemeinsam mit dem Kunden.“ Hier sei vor allem wichtig, was man damit ausdrücken will, und die Künstlerin kreiert dann ein Bild dazu. „Meine Erfahrung zeigt, dass die Leute das Individuelle schätzen.“ Zusätzlich bietet die Unternehmerin auch Grafikdesign-Leistungen, damit sie ihren Kunden, die eine ganze Geschäftsausstattung mit ihrem charakteristischen Corporate Design wollen, ein Gesamtpaket mit TexteSetzen und Illustrieren bieten kann.

H

Petra Handle, MSc Geschäftsführung

at sich ein Unternehmen etabliert und wächst es, ist immer auch nach der „Organisation“ hinter der Organisation zu fragen: Wir beobachten Prozessoptimierung im Produktions- oder Vertriebsbereich, bei administrativen Abläufen erleben wir oft den Stand der 1990er-Jahre: Das Informationsverhalten passt nicht zur Informationsflut, Dinge werden wiederholend persönlich abgestimmt, Standards bei den Arbeitsabläufen oder dem Dokumentenmanagement fehlen. Weil Digitalisierung das ganze Unternehmen betrifft, ist auch bei der Administration eine Anpassung an künftige Herausforderungen durchzuführen, also sind Qualitätsmaßnahmen zu treffen! Professional office unterstützt seit 2001 österreichweit Organisationen bei der Prozessoptimierung in der Verwaltung. Im Rahmen des erprobten Systems BüroOPTImierung® wird die Administration analysiert und verbessert. ¬

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→ Von der Idee zum Bild. Wie viel Zeit eine Zeichnung in Anspruch nimmt, lässt sich pauschal nicht sagen: „Die Ideen nehmen besonders viel Zeit in Anspruch. Bis Idee und Skizze stehen, kann es unter Umständen auch bis zu zwei oder drei Tage dauern.“ Wenn diese allerdings vorliegen, ist das fertige Bild Maslowska zufolge schnell ausgearbeitet, was aber stets davon abhängt, wie Bild und Text aufgebaut sind. Für ein Kinderbuch braucht die Illustratorin zwischen einem und drei Monate für Bilderbücher mit zwölf Doppelseiten. Es gibt hingegen auch Bücher mit viel Text und weniger Bildern, zum Beispiel von Autor Michael Köhlmeier „Das Sonntagskind“ mit 16 kleinen Illustrationen. „Diese hatte ich in zwei Wochen“, berichtet Maslowska. „Wenn ich mir pro

© DOMINIQUE HUTER

„Dieser Bereich hat sich zufällig ergeben, weil meiner Hebamme meine Illustrationen gefielen und sie einen Werbefolder wollte“, berichtet die zweifache Mutter. Das wurde dann zum Selbstläufer, als wiederum andere diesen Folder sahen und sich ebenfalls an die Künstlerin wandten.

„Illustrieren bedeutet immer sich in erster Linie mit dem Text auseinanderzusetzten.“ Monika Maslowska, Illustratorin

Geschichte in einem Märchenbuch nur ein Bild überlegen muss, kommen die Ideen schneller als mehrere Bilder zu ein und derselben Geschichte.“ Für Groß und Klein. Zudem illustriert Monika Maslowska für kulturelle Veranstaltungen Plakate oder Ähnliches. Oft wenden sich Kunden an

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die Illustratorin, wenn sie speziell Produkte für Kinder benötigen. Ein spannendes Projekt im vergangenen Jahr war laut Maslowska eine Ausstellung über das Thema Luft im Grazer Kindermuseum Frida und Fred. „Dort gab es Geräte zum Experimentieren, dabei habe ich Anleitungskarten illustriert, damit es Kinder auch verstehen, wenn sie noch nicht lesen können.“ Zuletzt gestaltete sie ein Kindermalbuch für den Verkehrsverbund Tirol. Doch die Illustrationen sollen keineswegs nur Kinder ansprechen: „Ein Bild lässt immer ganz viel Raum offen, den jeder unterschiedlich deutet“, so die Künstlerin. „Die Bücher, die ich illustriere, haben immer den Anspruch, für Erwachsene und Kinder zu sein.“ Zu ihren jüngsten Vorhaben zählt, selbst Geschichten zu schreiben und diese selbst zu gestalten. „Das ist ein eigenes Projekt, für das ich demnächst einen Verlag suche.“ Im Jänner folgt ein Geschenkbuch für Erwachsene und Kinder im Auftrag eines deutschen Verlags. „Zukünftig würde mich noch besonders reizen, etwas im Großformat zu gestalten, wie eine Hauswand“, so Maslowska lachend. ¬

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Innsbrucks Immobilien

Nikolaus Resl, Prokurist der WAT Bauträger GmbH, über die Immobilienmarktsituation in und um Innsbruck und die Verwirklichung des Wunsches nach einem Eigenheim.

H

err Resl, Innsbrucks Immobilienpreise scheinen nach oben keine Grenzen zu kennen. Wie sind Ihre Einschätzungen? Nikolaus Resl: Unter anderem treiben die steigenden Grundstückspreise die Kosten nach oben. Das liegt daran, dass in Innsbruck der Platz weniger und die Nachfrage größer wird. Die meisten Grundstücke werden mittlerweile über Bieterverfahren verkauft, das bedeutet, dass der Bestbieter den Grund erhält. Das lässt die Preise zusätzlich steigen. Wie ist die Situation im Umland? Rund um Innsbruck sieht es ähnlich aus. Der Speckgürtel wächst und der Siedlungsdruck steigt mitunter auch, weil viele in die Gemeinden rund um Innsbruck ausweichen.

bar. Grundsätzlich ist es aber so, dass der Kauf einer Immobilie noch nie so günstig war wie in der jetzigen Zeit, was an den niedrigen Zinsen liegt. Mit Fixzinsen kann man sich zudem absichern und längerfristig planen. Man muss sich einfach wieder mehr nach der Decke strecken. Nikolaus Resl

Welche Möglichkeiten hat man, sich den Traum vom Eigenheim trotzdem zu verwirklichen? Es lässt sich heutzutage die Tendenz ‚Konsumgut vor Grundbuch‘ beobachten, das heißt, ein beachtlicher Teil des Einkommens wird in Konsumgüter investiert, gespart wird hingegen weniger. Dadurch ist der käufliche Erwerb einer Immobilie für den Durchschnittsverdiener kaum mehr leist-

Und in welcher Situation ist Rat vom Immobilien­ profi empfehlenswert? Bei allen Belangen – dem Kauf und Verkauf, aber auch der An- und Vermietung von Immobilien – sind viele rechtliche Aspekte zu beachten. In diesen Situationen sollte man immer einen Experten – einen Immobilienmakler, Bauträger, Rechtsanwalt oder Notar – konsultieren. ¬ Vielen Dank für das Gespräch.

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Neues aus Altem In den Anlagen der Firma Ragg entstehen aus Eisenschrott und anderen Materialien wiederverwertbare Rohstoffe. Seit 70 Jahren hat sich der Familienbetrieb auf die Sammlung und Aufbereitung von Abfallprodukten spezialisiert. Von Eva Schwienbacher

A

ls im Jahr 2016 am Stubaier Gletscher die neue Umlaufbahn errichtet wurde, entstanden durch die Abtragung der alten Seilbahn ca. 1.200 Tonnen Eisenschrott. Mit dem Hubschrauber wurde das Material ins Tal gebracht und von der Firma Ragg zu ihrem Schrottplatz nach Hall transportiert. In der Schrottschere des Familienunternehmens wurden die Bestandteile der Bahn zerkleinert, bereinigt und aussortiert. Das gewonnene Material verkaufte der Betrieb an die Firma Tiroler Rohre weiter, die daraus zum Beispiel Komponenten für Beschneiungsanlagen produzierten. Der Auftrag am Stubaier Gletscher skizziert beispielhaft das Tätigkeitsfeld sowie die Firmenphilosophie des Tiroler Unternehmens. „Wir beziehen ausgediente Materialien, bereiten diese auf und führen die gewonnenen Rohstoffe in den Produktionskreislauf zurück. Dabei legen wir großen Wert darauf, dass die Wertschöpfung in der Region bleibt“, erklärt die Geschäftsführerin Petra Mussmann. Kontinuierlich erweitert. Das Unternehmen ist nach seinem Gründer Robert Ragg benannt, der 1947 mit einem kleinen Schrotthandel in Fulpmes den Grundstein für den Betrieb legte. Nach dessen Tod im Jahr 1957 über-

„Bei Groß­ver­anstal­ tungen wie der FußballEM im vergangenen Sommer oder jedes Jahr an Weihnachten steigt die Anzahl der TV-Geräte, die zu entsorgen sind.“ Christian Stolz, Firma Ragg

nahm seine Tochter Loni Mussmann das Geschäft. 1970 erfolgte eine Umsiedlung in die Valiergasse in Innsbruck, 1974 der Kauf des Firmenareals in Hall. 2010 wurde die Metallübernahme nach Hall verlegt. Vor knapp dreißig Jahren ist Petra Mussmann in die Firma eingestiegen. Seit rund 15 Jahren leitet sie mit ihrem Lebensgefährten Christian Stolz das Unternehmen.

Das Kerngeschäft der Firma ist nach wie vor die Aufbereitung von Eisenschrott und der Stahlhandel. Da sich jedoch im Laufe der Jahre sowohl die Anforderungen der Kunden als auch die gesetzlichen Auflagen änderten, investierte man in neue Anlagen, die nun eine noch spezifischere Aufbereitung von Abfallprodukten ermöglichen. Neben der Shredderanlage für Verbundstoffe, Altfahrzeuge, Alt- und Haushaltsschrott, von der es österreichweit nur sechs Exemplare gibt, verfügt die Firma etwa über eine AltautoVordemontageanlage, eine Holzaufbereitungsanlage, eine Schrottschere und eine Kabelaufbereitungsanlage. In Kürze soll eine Nichteisen-Sortieranlage in Betrieb genommen werden, die eine noch präzisere Sortierung ermöglicht. Außerdem verleiht die Firma Ragg Sammelcontainer in unterschiedlichsten Größen. Mit →

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Firmengeschichte 1947 Gründung eines Schrotthandels durch Robert Ragg in Fulpmes 1957 Übernahme der Firma durch die 17-jährige Tochter Loni Mussmann nach dem Tod ihres Vaters 1970 Verlegung des Standorts nach Innsbruck, wo heute der Stahlhandel angesiedelt ist 1974 Kauf des Firmenareals in Hall für den Schrotthandel 1975 Investition in eine 1.250 PS starke Metall-Shredderanlage 1994 Zukauf des Areals in Hall, Einrichtung des Bereichs für Sammlung und Aufbereitung von Altholz, Altreifen sowie Flachglas 2006 Neue Holzaufbereitungsanlage und Halle 2008 Erneuerung der Gleise in Hall zur besseren Bahnanbindung 2010 Neue Übernahmestelle für Altstoffe in Reutte, neue Kabelaufbereitungsanlage in Hall, Übersiedlung des Metallhandels von Innsbruck nach Hall

© FRANZ OSS

2014 Errichtung einer der größten Photovoltaikanlagen in Hall in Tirol 2017 Inbetriebnahme einer Nichteisen-Sortieranlage

Petra Mussmann führt gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten Christian Stolz den Familienbetrieb Ragg.

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© FRANZ OSS

Altautos werden am Ragg-Schrott­ platz in die Shredderanlage befördert, wo wertvolle Rohstoffe gewonnen werden.

→ dem Angebot der Firma ist auch der Mitarbeiterstand gewachsen. So beschäftigt Ragg heute rund 100 Personen an den vier Standorten in Innsbruck, Hall, Reutte und Jochberg. Herausforderung Stahlpreis. Hauptkunden der Firma sind Tiroler Industrie- und Gewerbebetriebe, aber auch Gemeinden und Privatpersonen. Während es früher saisonale Schwankungen gab, zum Beispiel während der Sperrmüllsammlungen in den Gemeinden, ist die Auslastung mittlerweile das ganze Jahr über gleich. Ausnahmen bilden einzelne Großaufträge oder bestimmte Ereignisse, erzählt Christian Stolz. „Bei Großveranstaltungen wie der Fußball-EM im

vergangenen Sommer oder jedes Jahr an Weihnachten steigt die Anzahl der TVGeräte, die zu entsorgen sind.“ Grundsätzlich hängt das Geschäft jedoch stark von den wirtschaftlichen Entwicklungen ab. „Unsere Kunden sind hauptsächlich Industriebetriebe und produzierende Betriebe. Ist deren Auftragslage schlecht, geht auch unser Geschäft zurück.“ Was die Abfallbranche vor Heraus­ forderungen stellt, sind laut Mussmann zum einen zunehmend strengere gesetz­ liche Auflagen. „Wie in anderen Branchen ändern sich die rechtlichen Rahmenbedingungen kontinuierlich und sorgen für einen enormen Mehraufwand, der nur mit zusätzlichem Personal zu bewerkstelligen ist.“ Zum anderen übt der

niedrige Stahlpreis Druck auf das Unternehmen aus. „Vor allem in China wird zu viel Stahl produziert, was sich weltweit auf den Stahlpreis auswirkt. Damit gehen auch in Europa der Schrottpreis und die Nachfrage zurück“, sagt die Geschäftsführerin. Ein weiteres Thema, das der Firma zu schaffen macht, ist der illegale Abfallabtransport ins Ausland, was zu einem Rückgang der zu entsorgenden Materialien führt. „Vor einigen Jahren noch haben wir beispielsweise durchschnittlich 11.000 Autos im Jahr aufbereitet, heute sind es noch rund 4.000“, erzählt Christian Stolz. Regionalität und Qualität. Um diese Herausforderungen zu meistern, will Ragg auch in Zukunft auf Prinzipien setzen, die seit der Firmengründung bestimmend waren und sich bewährt haben: „Wir wollen die intensive Zusammenarbeit und den persönlichen Kontakt mit Partnern aus der Region beibehalten, uns laufend weiterentwickeln und weiterhin umweltschonend arbeiten – der Umweltschutz ist uns von Anfang an wichtig gewesen. Zudem haben wir großartige Mitarbeiter und sind um eine familiäre Atmosphäre im Unternehmen bemüht. Das zeichnet uns als Firma aus“, sagt Mussmann. ¬

Konzessionierter Tiroler Meisterbetrieb

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Mission Wohnträume

Die Entscheidung für den Kauf bzw. Verkauf einer Immobilie ist oft eine sehr emotionale und schwerwiegende. Professionelle Beratung bietet das Unternehmen Innreal in Innsbruck, das von dem Immobilienexperten Gebhard Jenewein geführt wird.

W

oher kommt Ihre Leidenschaft zu Immobilien? Gebhard Jenewein: Im Vergleich zu anderen Gütern haben Immobilien einen zweiseitigen Charakter: Sie sind nicht nur Wohnraum, sondern zugleich auch Geldanlagen und Träger von Werten wie Sicherheit und Stabilität. Das macht die Entscheidung für eine Immobilie auch zu einer höchst persönlichen Angelegenheit. Wo sehen Sie relevante Entwicklungen im Tiroler Immobilienmarkt? Durch die steigenden Energiepreise sind die Themen Betriebskosten und Hauserhaltung definitiv relevanter geworden. Außerdem haben steuerrechtliche Bestimmungen die Attraktivität von Immobilien als Wertanlagen über die letzten Jahre hinweg verringert.

Informationen bezüglich Immobilien liefern als früher.

Gebhard Jenewein, Geschäftsführer Innreal

Zum Beispiel zahlen Vermieter doppelt Steuern: Beim Kauf einer Immobilie und auch bei der Einnahme von Mieten. Trotz Entwicklungen wie diesen gelten Immobilien in Tirol nach wie vor als wichtige und beliebte Form der Geldanlage. Das ist besonders im Raum Innsbruck der Fall, denn hier herrscht massiver Bedarf an Wohnraum. Parallel zum Markt haben sich auch die Aufgaben von Immobilienmaklern verändert: Sie müssen heutzutage deutlich mehr

Worauf legen Sie in Ihrem Beruf besonders Wert? Menschen bei der Suche nach der passenden Immobilie zu begleiten, ist für mich eine spannende und verantwortungsvolle Aufgabe, schließlich handelt es sich dabei oft um eine Entscheidung fürs ganze Leben. Da unsere Kunden nicht jeden Tag in der Immobilienbranche zu tun haben, treten sie meistens mit einer gewissen Unsicherheit an uns heran – sowohl beim Kauf als auch beim Verkauf von Immobilien. Für mich und alle Mitarbeiter von Innreal ist es besonders wichtig, diese Unsicherheit nicht auszunutzen, sondern mit kompetenter und individueller Beratung Vertrauen aufzubauen. ¬ Vielen Dank für das Gespräch.

Die Zukunft Ihrer Immobilie liegt natürlich bei uns. Beiß rein und ruf an! Tel. 0512 / 574 600 Wohn- u. Wirtschaftsimmobilien GmbH · Innsbruck Meraner Straße 9 · office@innreal.at · www.innreal.at Die besten Seiten der Tiroler Wirtschaft

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Entgeltliche Einschaltung

Der Tiroler Handel im Umbruch © ADPARTNERS

Martin Wetscher, Obmann des Tiroler Handels in der Wirtschaftskammer, spricht über Regionalität und künftige Herausforderungen in der Branche.

Martin Wetscher, Obmann des Tiroler Handels

S

eit wann gibt es die Kampagne „Ja zu Tirol“ und welches Ziel verfolgt sie? Martin Wetscher: Die Kampagne gibt es mittlerweile seit zwei Jahren. Es geht darum, den regionalen Gedanken und das Bewusstsein zu verankern, dass Regionales eine Bedeutung hat. Wenn man liest, was große amerikanische IT-Konzerne an Steuern zahlen, dann hat hier jeder mit einem Kleingewerbe eine höhere Abgabequote. Hier gilt es, der Bevölkerung bewusstzumachen: Nicht nur bei Lebensmitteln ist Regionalität besser, sondern generell beim Einkauf. Heimische Unternehmen haben vielfach sogar geringere Lieferzeiten, weil die Wege natürlich kürzer sind.

Welche Rolle spielt der Handel für die heimische Wirtschaft? Der Handel spielt mit einem Umsatz von mehr als 18,6 Milliarden Euro pro Jahr und mehr als 52.000 Mitarbeitern eine wesentliche Rolle. Für Tirol ist spezifisch, dass der Handel eng mit dem Tourismus verknüpft ist. Wir haben das Glück, dass Tirol ein touristisch hoch entwickeltes Land ist mit Gästen, die in ihrer Urlaubszeit gerne in den Geschäften einkaufen. Auch sie schätzen es, wenn sich der Handel von seiner regionalen Seite zeigt. Welche Herausforderungen stehen der Sparte künftig bevor? Der Handel hat im Grunde dieselben Voraussetzun26

gen wie die meisten österreichischen Unternehmen – Überbürokratisierung, übermäßige Steuerbelastung und ein etwas unternehmerfeindliches Umfeld. Die spezifische Herausforderung ist, dass sich die Sparte momentan in einem revolutionären Umbruch befindet. Die Digitalisierung hält immer weiter Einzug. In einigen Branchen wie dem Tiroler Buchhandel funktioniert der OnlineEinkauf bereits gut.

Handel stellt sich längst nicht mehr, vielmehr ist es ein Miteinander der beiden Vertriebskanäle. Zweifelsohne entwickeln sich beide Bereiche weiter: Der Online-Handel wird sich profilieren, wodurch sich die Form des stationären Handels ändert. Die stationären Handelsflächen werden künftig anders aussehen als heute. Sie verwandeln sich in Orte der Kommunikation und Interaktion. Der Einkauf wird zum Erlebnis.

Wie können sich die Unternehmen auf diese Änderungen einstellen? Die Tiroler Händler müssen sich digital aufstellen. Und das bedeutet nicht nur einen Webshop zu starten, sondern generell einen soliden Online-Auftritt. Außerdem erstreckt sich die Digitalisierung auf logistische Prozesse und Werbung. Bis jetzt ist der Webshop-Bereich noch in internationaler Hand, aber wenn wir die heimischen Händler unterstützen, dann wird das Netz regional. Grundsätzlich ist der Handel sehr klein strukturiert. Die Herausforderung besteht darin, dass auch die vielen kleinen Betriebe diesen Weg mitgehen wollen, weil die Anforderungen von allen Seiten steigen.

Wirtschaftskammer Tirol

Stationärer oder Online-Handel – wie wird sich der Bereich in Zukunft entwickeln? Die Frage nach dem Entweder-Oder von stationärem zu Online-

Sparte Handel Wilhelm-Greil-Straße 7, 6020 Innsbruck Tel.: +43 5 90 905 1298 E-Mail: handel@wktirol.at www.wko.at/tirol/handel

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Wie könnte so ein Einkaufserlebnis aussehen? Es wird keine leblosen, faden Warenpräsentationsflächen mehr geben, denn die neuen digitalen Möglichkeiten kommen auf den Handelsflächen verstärkt zum Einsatz: Geschäfte sind künftig Orte für Kommunikation, Treffen, Lernen und Erleben. Es wird zusätzliche Dienstleistungen und mehr Gastronomie auf den Handelsflächen geben. Mit solchen Angeboten lassen sich die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft des Tiroler Handels stellen. ¬ Vielen Dank für das Gespräch.


© GERDA EICHHOLZER (2)

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Ingeborg Freudenthaler und Prokurist Christian Sailer

Das Unternehmen behandelt einen großen Anteil der übernommenen Abfälle am eigenen Standort. So werden die Ressourcen geschont und gleichzeitig die Kosten optimiert.

Abfallbehandlung exzellent gemanagt

Das Inzinger Entsorgungsunternehmen stellt mit seinem Leistungsspektrum jene Entsorgungsressourcen bereit, die Westösterreichs Industrie für ein erfolgreiches Funktionieren benötigt.

V

on den gefährlichsten Chemikalien bis hin zu Gewerbeabfällen in Containern. Freudenthaler bietet als Gesamtanbieter für nahezu jede Entsorgungsanforderung eine attraktive Lösung an. Freudenthaler hat mit seinen in Westösterreich führenden Kapazitäten eine wichtige infrastrukturelle Funktion als zentraler und leistungsfähiger Entsorger. Es werden am Standort in Inzing mittlerweile pro Jahr 60.000 Tonnen gefährliche und nicht gefährliche Abfälle übernommen, von welchen ein großer Anteil in den eigenen Anlagen zur umweltschonenden Behandlung gelangt. Freudenthaler verfügt dabei über 55 bestens ausgebildete Mitarbeiter, welche ein breites Know-how in den Bereichen Chemie, Gefahrguttransport, Projektabwicklung bzw. Behandlung aufweisen. Der Entsorger geht dabei konsequent den Weg der Behandlung der Abfälle am eigenen Standort. Für große Mengenströme aus der heimischen Industrie, wie z. B. für Bohremulsionen, Öl-/

Wassergemische, Wasserlacke, Säuren-/ Laugen- oder aber sortierfähige Baustellenmisch- und Gewerbeabfälle stehen modernste Behandlungsanlagen zur umweltschonenden Verarbeitung der Abfälle in Inzing zur Verfügung. One Stop Shop. Freudenthaler bietet durch dieses Spektrum für seine Kunden die Möglichkeit, den gesamten Bedarf an Entsorgungsdienstleistungen mit einem einzigen Abnehmer zu realisieren, und damit verbunden den Benefit, die Verwaltungsarbeit im Bereich Entsorgung weitestmöglich zu reduzieren und die eigene Organisation schlank und effizient zu halten. Exzellent gemanagt. Die Schaffung eines solchen schlagkräftigen Gesamtmodells fordert an der Spitze des Unternehmens ein vorausblickendes und professionelles Management. Ingeborg Freudenthaler gelang es damit, eines der wirtschaftlich stabilsten und erfolgreichsten Unternehmen in

Westösterreich aufzubauen. Dies wurde innerhalb der letzten Jahre regelmäßig – z. B. als Preisträger im Rahmen des Wettbewerbs „Austrias Leading Companies“, welcher durch das Wirtschaftsblatt sowie KSV1870 und PwC Österreich vergeben wird – bestätigt. Geschäftsführerin Ingeborg Freudenthaler und Prokurist Christian Sailer dazu: „Ein exzellentes Gesamtkonzept gepaart mit nachhaltigem Denken in jeder Hinsicht. Das macht uns zum ersten Ansprechpartner im Bereich professionelle Abfallentsorgung in Westösterreich und zu einem der attraktivsten Arbeitgeber in der Region.“ ¬

Freudenthaler GmbH & Co KG Schießstand 8, 6401 Inzing E-Mail: office@freudenthaler.at www.freudenthaler.at

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© INNSBRUCKPHOTO/CHRISTOF LACKNER


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Innsbruck-Land im Fokus

TOP 10 – DIE GRÖSSTEN UNTERNEHMEN IM BEZIRK ��������������������� SEITE 32 ZAHLEN, DATEN, FAKTEN ....................................................................... SEITE 34 BETRIEBE IM PORTRÄT ........................................................................... SEITE 42


Eine Region mit vielen Seiten Christoph Walser, Bezirksobmann Innsbruck-Land in der WK Tirol, spricht im Interview über die Stärken der Region, die Bedeutung von Familienbetrieben und die Herausforderung Digitalisierung. © FRANZ OSS

Das Interview führte Eva Schwienbacher

W

as charakterisiert den­­ Bezirk Innsbruck-Land als Wirtschaftsstandort? Christoph Walser: Inns­­bruck-Land zählt flächenmäßig zu den größten Bezirken Österreichs. Es gibt wirtschaftlich starke Regionen, beispielsweise Telfs, Seefeld und Hall. Durch die Größe und die verschiedenen Gegebenheiten in den Regionen leisten wir einen wesentlichen Beitrag am Gesamtergebnis der Tiroler Wirtschaft. Wie beeinflusst die Nähe zur Hauptstadt Innsbruck-Land als Standort? Total positiv. Zum einen sind die Grundstücke rund um Innsbruck sehr interessant für Unternehmen und daher sehr gefragt. Die Einwohneranzahl ist im Steigen, was auch davon zeugt, dass hier viel Wirtschaft stattfindet. Grundsätzlich liegt Tirol im Herzen Europas. Innsbruck-Land liegt noch einmal zentraler, das heißt, direkt auf der NordSüd-Durchzugsachse. Es ist kaum möglich, einen Standort in der Nord-SüdVerbindung Europas zu finden, der noch günstiger liegt. Darüber hinaus verfügen wir über eine ausgezeichnete Infrastruktur und profitieren von der Nähe zur Universität Innsbruck. Zahlreiche Industriebetriebe befinden sich in Innsbruck-Land, darunter auch besoders umsatzstarke 30

Unternehmen. Welche Rolle spielen Leitbetriebe für den Bezirk? Sie spielen eine riesige Rolle, weil sie in der Region Arbeitsplätze schaffen. Seien es Swarovski, Thöni oder andere – all diese Leitbetriebe sind wichtige Arbeitgeber, die Wohlstand schaffen und Gehälter sichern. Zudem sind sie kleineren Betrieben wichtige Geschäftspartner und treiben die Innovation voran. Ich denke zum Beispiel an die Werkstätte Wattens, wo Start-ups und Jungunternehmer die Möglichkeit haben, ihre Ideen weiterzuentwickeln, ohne riskante Investitionen

„Es ist kaum möglich, einen Standort in der Nord-Süd-Verbindung Europas zu finden, der noch günstiger liegt.“ zu tätigen. Die Zusammenarbeit zwischen Forschung und Wirtschaft ist grundsätzlich ein sehr wichtiges Thema. In diesem Bereich sind wir in Tirol sehr gut aufgestellt, nicht zuletzt, weil die Landespolitik großen Wert darauf legt. Prinzipiell ist es wichtig, Leitbetriebe zu haben – und das tun wir. Aber genauso entscheidend sind die Klein- und Mittelbetriebe sowie Ein-Personen-Unternehmen.

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Wie wirkt sich die Anwesenheit der Großen auf Ein-Personen-Unternehmen und KMUs aus? Ich denke, dass sich die Unternehmen gut ergänzen. Man weiß, dass das Fundament einer gut funktionierenden Wirtschaft die kleinen und mittleren Betriebe sind, die im Bezirk Innsbruck-Land zu einem bedeutenden Teil Familienbetriebe sind und über Generationen ihr Know-how weitergegeben haben. Aber es braucht natürlich auch Leitbetriebe, die die Möglichkeit haben, in die Forschung und Entwicklung zu investieren. Auch beliebte Urlaubsdestinationen befinden sich in Innsbruck-Land. Wie verändert sich der Bezirk dadurch? Grundsätzlich hat der Tourismus in Tirol einen sehr hohen Stellenwert. Ohne den Tourismus wären wir heute nicht dort, wo wir sind. Daher sehe ich es kritisch, wenn man Investitionen in den Tourismus insbesondere in den Skitourismus ständig hinterfragt. Der Tourismus hat sich weiterentwickelt. Die Nächtigungen im Sommer haben zugenommen. Wir haben mehrere Regionen, wie das Seefelder Plateau, das Stubai- und Sellraintal oder Kühtai, deren Rolle im Sommertourismus immer wichtiger wird. Das ist ein ganz entscheidender Wirtschaftsfaktor. Man darf den Tourismus nicht so negativ sehen, speziell, wenn man darauf so angewiesen


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Christoph Walser sieht die Chancen des Bezirks Innsbruck-Land in seiner geografischen Lage und Infrastruktur.

„Ich bin der Meinung, dass man die E-Mobilität forcieren muss. In diesem Zusammenhang hat Tirol die Chance, europaweit eine Vorreiterrolle einzunehmen.“

ist, wie wir es in Tirol sind. Ich bin der Meinung, dass der Skitourismus und der sanfte Tourismus nebeneinander Platz haben. In welchen Gebieten sind hingegen wirtschaftliche Impulse notwendig? Im Wipptal haben wir bestimmt noch aufzuholen. Die Wipptaler Betriebe haben zum Beispiel aufgrund der Sondermaut für Lkw auf der Brennerautobahn eindeutig Wettbewerbsnachteile gegenüber Mitkonkurrenten. Sich dort als Betrieb anzusiedeln, ist mit Zusatzkosten verbunden. Wir sind des Längeren mit einem Projekt dabei, die Attraktivität der Region zu erhöhen. Außerdem versuchen wir in Regionen, die aufgrund der größeren Distanz zu Innsbruck weniger attraktiv für die Betriebsansiedlung sind, im Tourismus zu stärken. Hier leisten vor allem die Tourismusverbände eine wichtige Arbeit.

Wenn Sie auf das vergangene Jahr zurückblicken, was waren 2016 die größten Herausforderungen? Zwei Riesenthemen waren die Steuerreform inklusive Registrierkassenpflicht sowie der Entwurf für die neue Gewerbeordnung. Bei letzterem konnten wir ein Ergebnis erzielen, das äußerst akzeptabel ist – die Vereinfachung der Betriebsanlagengenehmigung zum Beispiel. Es besteht natürlich immer noch Reformbedarf, aber es geht in die richtige Richtung. Welche Herausforderungen kommen in Zukunft auf den Bezirk zu? In Zeiten der Globalisierung ist es wichtig, den Standort zu stärken. Wir müssen schauen, Betriebe in Tirol zu halten. Die Arbeit muss weniger besteuert werden, damit die Angestellten am Ende des Monats mehr vom Lohn erhalten und Unternehmer es sich leisten können, Personen

einzustellen. Interessant wird, wie sich der Arbeitsmarkt entwickelt. Auf der einen Seite gibt es die Arbeitslosigkeit, auf der anderen Seite den Personalmangel. Hier braucht es eine Lösung. Eine weitere wichtige Frage betrifft die Finanzierung unseres Sozialsystems – wir müssen verhindern, dass immer weniger mehr bezahlen. Ein Schlagwort ist zudem die Digitalisierung. Es geht darum, dass neue Technologien und automationsunterstützte Arbeitsweisen bestimmte Berufsbilder verdrängen werden. Wir müssen darauf achten, dass wir im Zuge der Digitalisierung neue Berufsbilder schaffen bzw. Betriebe zukunftsfit machen. Diesen Übergang dürfen wir nicht verpassen. In der Bezirksstelle tragen wir die Verantwortung dafür, die Betriebe auf die raschen Veränderungen in den kommenden Jahren vorzubereiten. Wo sehen Sie hingegen die größten Entwicklungsmöglichkeiten? Unsere Chance sehe ich in der geografischen Lage, der guten Verkehrsanbindung und der Infrastruktur. Was wir brauchen, ist eine sinnvolle Verkehrslösung. Ich bin der Meinung, dass man die E-Mobilität forcieren muss. In diesem Zusammenhang hat Tirol die Chance, europaweit eine Vorreiterrolle einzunehmen. ¬ Vielen Dank für das Gespräch.

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DIE

10 UMSATZSTÄRKSTEN BETRIEBE IN

INNSBRUCK-LAND Von Eva-Maria Hotter & Eva Schwienbacher

1.

D. Swarovski KG Umsatz 2015 (in Euro):

2,6 Mrd.

MPREIS Warenvertriebs GmbH Umsatz 2015 (in Euro):

755,9 Mio.

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2.


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3.

4.

TINETZ-Tiroler Netze GmbH Umsatz 2015 (in Euro):

Papierfabrik Wattens GmbH & Co KG

267,3 Mio.

Umsatz 2015 (in Euro):

238,7 Mio.

5.

Wedl Handels-GmbH Umsatz 2015 (in Euro):

208,1 Mio.

BETRIEB

UMSATZ 2015 (IN EURO)

6.

Thöni Industriebetriebe GmbH

172,9 Mio.

7.

Liebherr-Werk Telfs GmbH

163,6 Mio.

8.

Swarovski Optik

9.

Fröschl AG & Co. KG

10.

132 Mio. 107,2 Mio. 98,8 Mio.

Interfood Lebensmittelgroßhandel Ges. m. b. H.

Quelle: Creditreform Wirtschaftsauskunftei (Stand November 2015) und Rückfrage bei den Unternehmen

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Innsbruck-Land in Zahlen

• 1.679 LEHRLINGE • 619 LEHRBETRIEBE • 47.775 UNSELBSTÄNDIG BESCHÄFTIGTE1

614

UNTERNEHMENSNEUGRÜNDUNGEN IM JAHR

9.362

AKTIVE WIRTSCHAFTSKAMMERMITGLIEDER

14 % DER FLÄCHE IST DAUERSIEDLUNGSRAUM

1.989 km2 FLÄCHE

5.290.692 NÄCHTIGUNGEN IM TOURISMUSJAHR 2015 1 Beschäftigte in der gewerblichen Wirtschaft (Beschäftigtenstatistik WKT) Quellen: Statistik Austria, Landesstatistik Tirol, WKT, WKO; Daten 2015

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174.217 EINWOHNER


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GRÜNDEN IN INNSBRUCK-LAND Im Vergleich mit den anderen Tiroler Bezirken gab es in Innsbruck-Land die meisten Neugründungen.

614 492 367 294 265 199 177 128 125

INSGESAMT

2.661

«

Innsbruck-Land Innsbruck-Stadt Kufstein Kitzbühel Schwaz Imst Lienz Reutte Landeck

NEUGRÜNDUNGEN IN TIROL IM JAHR

Quellen: WKO, Daten 2015

Entgeltliche Einschaltung

Ab heuer neu – antraglose Arbeitnehmerveranlagung 2016

N

ormalerweise geschieht nichts automatisch, wenn staatliche Einrichtungen in einen Ablauf mit eingebunden sind. Das ändert sich ab heuer. Die Arbeitnehmerveranlagung 2016 wird automatisch erfolgen, wenn aus der Aktenlage geschlossen werden kann, dass nur lohnsteuerpflichtige Einkünfte vorliegen, wenn nicht anzunehmen ist, dass sonstige zusätzliche Werbungskosten, Sonderausgaben, Freibeträge oder Absetzbeträge geltend gemacht werden und wenn es zu einer Steuergutschrift

kommt. Wir empfehlen trotzdem, etwaige automatische Gutschriften immer zu überprüfen. Zusätzlich sollten Sie heuer bei der Zahlung von Kirchenbeiträgen, Spenden, Zuwendungen an gemeinnützige Stiftungen, freiwilligen Weiterversicherungen, Nachkauf von Pensionsversicherungszeiten und vergleichbaren Beträgen an Ver­ sorgungs- und Unterstützungseinrichtungen Ihre Daten (Vor- und Zuname, Geburtsdatum) bekannt geben. Ab der Veranlagung 2017 werden diese Son-

derausgaben in der Arbeitnehmerveranlagung nur mehr berücksichtigt, wenn diese von den empfangenden Stellen auch gemeldet worden sind. Wenn Sie diese Daten nicht bekannt geben, ist eine Berücksichtigung in der Arbeitnehmerveranlagung nicht möglich! Wir empfehlen Ihnen deshalb, ab sofort bei Zahlungen an die o. a. Einrichtungen ihre persönlichen Daten bekannt zu geben. ¬

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DIE BETRIEBSGRÖSSEN Wie die Betriebe im Bezirk Innsbruck-Land strukturiert sind und wie viele Beschäftigte es gibt.

1,1 % 6,3 %

0,2 %

MITTELBETRIEBE

GROSSBETRIEBE

59,3 %

KLEINBETRIEBE

EIN-PERSONENUNTERNEHMEN

33,2 % KLEINSTBETRIEBE

47.775 BESCHÄFTIGTE 9.289 BETRIEBE

Im Bezirk Innsbruck-Land gibt es 9.289 Betriebe, der Großteil davon sind Ein-PersonenUnternehmen und Kleinst- und Kleinbetriebe. 21 Betriebe haben 250 und mehr Beschäftigte. Ein-Personen-Unternehmen: 0 Beschäftigte Kleinstbetriebe: 1 bis 9 Beschäftigte Kleinbetriebe: 10 bis 49 Beschäftigte Mittelbetriebe: 50 bis 249 Beschäftigte Großbetriebe: ab 250 Beschäftigte

Quelle: Beschäftigtenstatistik der WKT Stand: 1. 8. 2015

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© BLICKFANG PHOTOGRAPHIE (2), FOTO HOFER INNSBRUCK, DIE FOTOGRAFEN (3), GUSTAV SCHMIEDL GMBH & COKG, RAIFFEISENBANK KEMATEN, PHILIPP VILL, SANDRA BECKHARDT, FRANZ OSS

Bezirksstellenausschuss Innsbruck-Land

Obmann der Bezirksstelle Christoph Walser Transport und Verkehr CWA Transporte

Rebecca Kirchbaumer Transport und Verkehr OMV Tankstelle

Bezirksstellenleiter Mag. Matthias Pöschl

Benedikt Kranebitter Bank und Versicherung Raiffeisenbank Kematen

Erich Schwarzenberger Handel Samen Schwarzenberger

Oliver Anker Industrie Gustav Schmiedl Armaturen Fabrik

Harald Nagl Gewerbe und Handwerk Nagl & Söhne Gesellschaft m.b.H.

Patrick Weber Gewerbe und Handwerk Bm. Patrick Weber GmbH & Co. KG

Markus Huber, MBA Tourismus und Freizeitwirtschaft Marktgemeinde Telfs

Ron Schmid Information und Consulting Schmid & Morgen GmbH

Mag. Mark Schuchter Junge Wirtschaft (kooptiert) jijo Projektmanagement Die besten Seiten der Tiroler Wirtschaft

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Im Einsatz für die Wirtschaft Wie werden Wirtschaftsstandorte gestärkt und schwächere Regionen gefördert? Was hilft gegen den Fachkräftemangel? Mit solchen und ähnlichen Fragen beschäftigt sich die Bezirksstelle Innsbruck-Land und antwortet zum Beispiel mit diesen Aktionen.

Tour durch Tiroler Betriebe

Wipptal:

Über 500 Besucher nahmen an der ersten Auflage des Projekts „Offenes Werkstor“ teil. Im März geht das Veranstaltungsformat in die zweite Runde.

Rückvergütung Lkw-Maut

© STADTMARKETING HALL IN TIROL

© TIROL WERBUNG/ BERNHARD AICHNER

O

ffenes Werkstor“ ist ein Projekt des Landes Tirol, der Bezirksstelle Innsbruck-Land der WK Tirol, der Industriellenvereinigung und des Stadtmarketing Hall. Es ermöglicht Industrie- und Gewerbebetrieben, sich zu präsentieren, und Besuchern, Unternehmen in der Region kennen zu lernen. Die zweite Auflage findet am 30. März statt. Zwölf Betriebe nehmen daran teil. Anmeldung unter www.offeneswerkstor.at.

Zugunsten betroffener Gemeinden des Wipptals und der Seitentäler stellt der Planungsverband Wipptal finanzielle Mittel zur Verfügung, um Ortskerne vom Lkw-Verkehr zu entlasten und einen Beitrag für die Wirtschaft zu leisten. Konkret geht es um eine Refundierung der Maut-Kosten für Lkw unter der Erfüllung bestimmter Voraussetzungen. Damit sollen Maßnahmen zur Verbesserung der Umweltsituation in den Bereichen Lärm, Abgase und Sicherheit unterstützt werden.

Betriebs­anlagensprechtag

Blick hinter die Kulissen: Bei geführten Touren erhalten Interessierte Einblick in das Tätigkeitsfeld von Tiroler Betrieben.

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An den Betriebsanlagensprechtagen, die vierteljährlich stattfinden, bekommen Unternehmer Informationen rund ums Thema gewerberechtliche Betriebsanlagen.


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Bildung im Fokus

© WK TIROL

Durch verschiedene Aktionen erhalten Schüler, Eltern und Lehrpersonen Unterstützung im Berufsfindungsprozess und Unternehmen in der Suche nach Nachwuchsfachkräften.

B Auf die Autobahn: Frächter erhalten eine Anreizförderung zur Nichtnutzung der Landesstraße B182 zwischen Brennersee und Innsbruck-Süd.

eim Berufs-Festival 2016 vom 12. bis am 14. April 2016 in der Wirt­ schaftskammer Tirol nutzten rund 500 Schüler der siebten Schulstufe der Neuen Mittelschule und Sonderschule die Gelegenheit, in verschiedene Lehrberufe hineinzuschnuppern und sich Tipps von Lehrlingen zu holen. Gleichzeitig konnten teilnehmende Betriebe zukünftige Schüler für ihr Unternehmen und die Lehre begeistern. Ebenfalls am 12. April 2016 fand ein Informationsabend für Eltern statt. Themen waren zum Beispiel die duale Ausbildung oder die Lehre mit Matura. Auch der Austausch mit Tiroler Unternehmen wurde ermöglicht.

Nachfrage trifft Angebot Mit „berufsreise.at“ wurde im vergangenen Jahr eine österreichweite BerufsorientierungsPlattform ins Leben gerufen, die Unternehmen mit Jugendlichen, Eltern und Lehrenden vernetzt. Tiroler Lehrbetriebe haben zum Beispiel die Möglichkeit, offene Lehrstellen zu präsentieren, während junge Menschen einen Überblick über das aktuelle Ausbildungsangebot erhalten. berufsreise.at ist ein gemeinsames Projekt der WK Tirol, vom Land Tirol, dem Landesschulrat Tirol, der Industriellenvereinigung Tirol und der AK Tirol, das in Zusammenarbeit mit Schulen, Sozialpartnern und dem WIFI Tirol entwickelt wurde.

Erfolgreiche Premiere: Alexander Schatz (Marktgemeinde Telfs, l.), WKBezirksobmann Christoph Walser (2. v. l.) und WKBezirksstellenleiter Matthias Pöschl (r.) mit den Hauptdarstellern des 1. Krimishoppings in Telfs

© WK TIROL

Krimishopping in Telfs Zur Revitalisierung des Ortskerns hat die Bezirksstelle Innsbruck-Land in Kooperation mit der Gemeinde Telfs den „Telfer Monatsmarkt“ ins Leben gerufen. Die Initiative wurde im vergangenen Jahr mit dem Ziel, den Standort zu stärken, erfolgreich gestartet. Besonderes Highlight war das Krimishopping, das am 10. September 2016 mit dem Titel „Tod in Telfs“ über die Bühne ging. Als Teil einer der speziell für die Veranstaltung verfassten Geschichte zogen die Zuseher gemeinsam mit einer Kommissarin von Schauplatz zu Schauplatz und lösten einen spannenden Kriminalfall.

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UNTERNEHMER­ BEFRAGUNG Wie bewerten Unternehmer ihren Standort? Das wollten die Bezirksstellen in der WK Tirol von ihren Mitgliedsbetrieben wissen und führten eine Online-Befragung durch. Im Bezirk Innsbruck-Land nahmen 731 Unternehmer an der Befragung teil. Das sind einige der Ergebnisse.

Rund 84 Prozent

INNSBRUCK-

der

befragten Unternehmer sind mit dem

Wirtschaftsstandort Innsbruck zufrieden oder sogar sehr zufrie­ den. Die Gründe hierfür liegen bei-

LAND

spielsweise in der guten geografischen Lage, der Nähe zur Stadt und den sehr guten Bildungseinrichtungen, der hohen Lebensqualität und der hohen Verfügbarkeit von Parkfläche.

Rund 74 Prozent der Befragten befürworten die Ansiedlung weiterer Unternehmen im Bezirk. Insbesondere Dienst-

leistungsbetriebe und gewerbliche bzw. industrielle Produktionsbetriebe stehen hier im Fokus.

Zukunftsthema ist auch im Bezirk Innsbruck-Land die Verfügbarkeit von qualifizier­ ten Fachkräften. Über 50 Prozent der

Befragten sind mit der quantitativen und qualitativen Verfügbarkeit der Fachkräfte weniger oder nicht zufrieden. Bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie sehen rund 47 Prozent noch Entwicklungsbedarf.

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größten unternehmerischen Hemmnissen sehen die befragten

Bei der Frage nach den

Unternehmer die Hauptprobleme bei der Flut an neuen Gesetzen und Verordnungen, der hohen Abgabenbelastungen und den administrativen Belastungen.

72 % zufrieden und sehr zufrieden

Image des Bezirkes Innsbruck-Land sind 72 Prozent zufrieden und sehr zufrieden. 41 Prozent Mit dem

der Befragten gehen davon aus, dass der Bezirk in den nächsten Jahren weiter an Bedeutung gewinnen wird.

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Christian Bartenbach lenkt seit 2007 die Geschicke des Aldranser Lichtplanungsbüros Bartenbach.

Die Firma Bartenbach 1954 beginnt Christian Bartenbach mit dem Aufbau der lichttechnischen Entwicklungsabteilung im elterlichen Elektrounternehmen „G. A. Bartenbach“ in Innsbruck. 1960 gründet er gemeinsam mit seinem Bruder die „Leuchtenfabrik Bartenbach Lichtsysteme“. 1976 startet das Unternehmen „Lichtplanung Christian Bartenbach“ in München. 1989 eröffnet das Bartenbach LichtLabor in Aldrans bei Innsbruck. 2003 startet die Lichtakademie Bartenbach in Aldrans bei Innsbruck. 2007 erfolgt die Übergabe an den jüngsten Sohn Christian Bartenbach.

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© FRANZ OSS, BARTENBACH GMBH

2013 wird die Bartenbach LichtLabor GmbH in Bartenbach GmbH umbenannt.


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Es werde Licht

Die Bartenbach GmbH in Aldrans gehört zu den renommiertesten Lichtplanungsbüros Europas. Neben Großprojekten wie der Beleuchtung der weltgrößten Uhr in Mekka setzt man in den letzten Jahren auch verstärkt auf kleinere, regionale Projekte. Von Barbara Wohlsein

N

© FRANZ OSS, BARTENBACH GMBH

icht jeder, der eine Taschenlampe im Hosensack hat, ist ein Lichtplaner.“ Diesen Satz hat Firmengründer Christian Bartenbach in seiner 60-jährigen Laufbahn wohl hundertfach gesagt. Sein Sohn, der ebenfalls Christian Bartenbach heißt und 2007 die Geschäftsführung übernommen hat, zitiert diesen Spruch immer noch gerne, um das Wirkungsfeld der Firma Bartenbach zu erklären. Einerseits ist Licht wichtiger denn je – die meisten Menschen verbringen 90 Prozent des Tages in geschlossenen Räumen. Gleichzeitig zeigen immer mehr wissenschaftliche Studien, welche Auswirkungen Lichtverhältnisse auf die Gesundheit, die Leistungsfähigkeit und das allgemeine Wohlbefinden haben. Trotzdem ist der Beruf des Lichtplaners nicht geschützt und in gewisser Weise immer noch so exotisch wie damals, als Vater Bartenbach in den 1960ern die Lichtplanung für sich entdeckte. Wohnpreise als Dämpfer. 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat die Bartenbach Gmbh heute. Viele von ihnen haben Architektur, Physik oder Mechatronik studiert oder haben eine HTL absolviert. „Mit dem Bildungsstandort Innsbruck können wir absolut zufrieden sein“, sagt Christian Bartenbach. Schwierig wird es für ihn als Unternehmer allerdings, wenn es darum geht, Fachkräfte im Großraum Innsbruck zu halten: „Die hohen Mieten und Immobilienpreise haben dafür gesorgt, dass wir schon einige sehr gute Mitarbeiter verloren haben. Spätestens, wenn die Famili-

Wertigkeit geben, die es verdient“, betont Geschäftsführer Christian Bartenbach. Mit dem sogenannten „künstlichen Himmel“, der in der Firmenzentrale in Aldrans steht, können die Experten die Lichtverhältnisse an jedem Ort der Welt simulieren. Über maßstäbliche Architekturmodelle, wie sie auch in der Lichtwelt Bartenbach zu besichtigen sind, werden die Beleuchtungssysteme visualisiert.

Klubhaus St. Pauli in Hamburg

enplanung ansteht und Wohneigentum gesucht wird, fällt die Entscheidung oft gegen Tirol.“ Aus diesem Grund wurde bereits überlegt, neben dem Firmensitz an der Rinnerstraße Betriebswohnungen zu bauen. „Dieser Plan wurde vorerst wieder verworfen, weil diese Wohnungen ja nur vorübergehend ein Problem lösen würden und außerdem nicht jeder neben der Firma leben will – verständlicherweise.“ Künstlicher Himmel. Die Firma Bartenbach war bereits früh am internationalen Markt tätig. Eines der ersten großen Projekte war die Hong Kong & Shanghai Bank, ein Projekt der renommierten Architekten Foster + Partners, für das Bartenbach ein Beleuchtungskonzept mit Tageslichtschaufeln entwickelte. Über Projekte wie diese knüpfte man internationale Kontakte, es folgten Aufträge für diverse Banken, Flughäfen, Bahnhöfe und Firmensitze. Die Moschee von Medina war 1994 ein weiteres prestigereiches Großprojekt, ebenso die Beleuchtung der weltgrößten Uhr in Mekka im Jahr 2011. „Wir wollen dem Thema Licht die

Fokus auf Europa. Nachdem Bartenbach viele Jahre lang hauptsächlich im arabischen Raum tätig war, kam in den letzten Jahren die Rückfokussierung auf den europäischen Raum. „Durch den niederen Ölpreis wurden viele Projekte im arabischen Raum gestoppt. Das war für uns ein guter Anlass, uns bewusstzumachen, dass eine zu große Abhängigkeit von Großkunden nicht klug ist“, sagt Christian Bartenbach. „Als ich 2007 die Geschäftsführung übernommen habe, war mir schnell klar, dass wir uns breiter aufstellen müssen.“ Der Fokus auf den deutschen Sprachraum wurde daraufhin verstärkt, Partner in strategisch wichtigen Orten in der Schweiz und auch in Wien sorgen mittlerweile dafür, dass Bartenbach „da ist, wo auch die großen Architekten sind“. So will man langfristig auf interessanten Märkten präsent bleiben und nicht nur projektbezogen in bestimmten Ländern und Regionen tätig sein. Imagefrage. Und auch wenn Projekte wie die Beleuchtung der weltgrößten Uhr in Mekka für internationalen Medienrummel sorgen, →

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→ sieht Christian Bartenbach diese Art von Aufmerksamkeit nicht ausschließlich positiv: „Ich bin überzeugt, dass diese Storys unserem Ruf – zumindest in Tirol – eher schaden als nützen. Hier haben wir leider das Image, dass wir nur abgehobene Projekte mit hoher Komplexität und sehr hohen Kosten realisieren. Deshalb begegnen uns heimische Firmen und Bauherren immer noch mit Skepsis.“ Auch das von Bartenbach entworfene (und wieder auf Eis gelegte) Spiegel-Beleuchtungskonzept für das schattige Städtchen Rattenberg, das 2005 für große Diskussionen und Medienecho aus der ganzen Welt sorgte, sieht Christian Bartenbach heute mit gemischten Gefühlen. Der relativ neue, aber stark wachsende Firmenbereich „Lightening Solutions“ soll das Image von „den Bartenbachs, die auf ihrem Berg sitzen“ zurechtrücken. Hier geht es vor allem um Gesamtlichtlösungen, die von der Planung bis zur Realisierung aus einer

Weißer Raum in der Bartenbach Lichtwelt in Aldrans

„ Wir haben in Tirol leider das Image, dass wir nur abgehobene Projekte mit sehr hohen Kosten realisieren.“ Christian Bartenbach, Geschäftsführer

Professionalität Kompetenz Erfahrung Die PKE Electronics AG konzipiert, realisiert und wartet marktführende Sicherheitsmanagement-, Zutritts- und Überwachungssysteme sowie Brandmelde- und Alarmanlagen für Unternehmen jeder Größe national und international. Kernprodukte sind dabei das im eigenen Haus entwickelte Sicherheitsmanagement System AVASYS® sowie die darin integral enthaltenen Bestandteile Zutrittsmanagement, Videomanagement und Videoanalyse. PKE setzt auf agile Softwareentwicklung, um alle produkt- und projektspezifischen Anforderungen berücksichtigen zu können und die Projektlaufzeit zu optimieren. Professionalität, Kompetenz und Erfahrung, das sind nicht nur Schlagworte sondern Werte und Grundsätze, die bei PKE im Fokus sämtlicher Aktivitäten stehen.

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Die neue Giggijochbahn in Sölden (in Zusammenarbeit mit Architekturbüro obermoser)

© BERGBAHNEN SÖLDEN / ERNST LORENZI, BARTENBACH GMBH

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Hand stammen und vor allem für kleinere und mittlere Bauprojekte in der unmittelbaren Umgebung attraktiv sind. Die neue Giggijochbahn in Sölden, das Alpenresort Schwarz in Mieming sowie Bauprojekte von Tiroler Firmen wie Handl, Empl oder Med-El sind nur einige Beispiele. Wissenschaftliche Basis. Ein zukunftsträchtiges Tätigkeitsfeld ist auch die Zusammenarbeit mit soge-

bauträger

makler

nannten „lichtfernen Industrien“, die sich immer stärker für das richtige Licht interessieren. Bartenbach kümmert sich in diesem Zusammenhang zum Beispiel um Innenbeleuchtungen von Autos oder auch um Kühlschranklichter. „Die Produzenten verstehen immer mehr, wie sie ihr Produkt mit dem richtigen Licht aufwerten können“, sagt Christian Bartenbach. Im Bereich der Forschung legt Bartenbach den Fokus derzeit vor allem auf „Light Health“, also die nicht-visuelle Wirkung von Licht auf den Körper und die Psyche. Mithilfe von medizinischen Partnern, zum Beispiel dem Landeskrankenhaus Hall, soll einer der Leitsätze von Bartenbach wissenschaftlich bestätigt werden: „Der Mensch ist ein Lichtwesen.“ Die Studien beschäftigen sich unter anderem mit der Frage, wie Licht bei psychischen Erkrankungen helfen kann, wie stark Nachtarbeit bei Kunstlicht den

bewertung

Schlaf und damit die Regeneration des Körpers stört und ob das richtige Licht die Konzentrationsfähigkeit steigern kann. Die bisherigen Ergebnisse stimmen mit den Konzepten der Aldranser Lichtplaner weitgehend überein. Und so fühlt sich auch Christian Bartenbach in einer Aussage bestätigt, die sein Vater schon immer gerne bemühte: „Licht ist nicht nur das Ende eines Kabels.“ ¬

Zur Person Christian Bartenbach (49) ist der jüngste Sohn von Firmengründer Christian Bartenbach (86). Er verließ das Familienunternehmen zunächst, um zwei eigene Firmen aufzubauen. Nach zehn Jahren in München kehrte er nach Aldrans zurück, wo 2007 die Generationenwechsel stattfand.

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Entgeltliche Einschaltung

Veranlagung 2016/2017 Georg Frischmann, Leiter Private Banking Hypo Tirol, im Gespräch über die Entwicklungen an den Finanzmärkten und die Auswirkungen auf Anleger.

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onald Trump gewann entgegen aller Prognosen die US-Wahlen. Obwohl der Sieg weltweit skeptisch beäugt wird, jubelten die Finanzmärkte in den Wochen danach. Warum? Georg Frischmann: Donald Trump hat ein Infrastrukturprogramm in Billionenhöhe angekündigt. Gleichzeitig will er die Steuern massiv senken. Diese Maßnahmen werden sowohl Unternehmensinvestitionen als auch den privaten Konsum ankurbeln, was sich in einer deutlichen Belebung der Wirtschaft niederschlagen sollte. Auch die angekündigten Handelsbeschränkungen gepaart mit den Konjunkturprogrammen dürften zumindest kurzfristig zu einer boomenden US-Wirtschaft führen, was sich auf die Gewinnaussichten der US-Unternehmen und schlussendlich auch auf die Aktienmärkte durchschlagen sollte. Nachhaltig ist die Politik allerdings nicht. Sowohl das Konjunkturprogramm als auch die Steuersenkungen können nur mit einem massiven Budgetdefizit durchgesetzt werden, obwohl der Schuldenstand der Amerikaner ohnehin neue Höchststände erreicht hat. Weitaus gefährlicher – und da stimme ich den warnenden Ökonomen zu – sind die angekündigten Handelsbeschränkungen. Generell erinnern die Maßnahmen an die 1930er Jahre, in denen protektionistische Maßnahmen aller Länder die damalige Depression deutlich verlängert und verschlimmert haben. Die europäische Zentralbank hat angekündigt, ihr Anleihekaufprogramm einerseits zu reduzieren, anderseits bis Dezember 2017 zu verlängern. Die Federal Reserve Bank bleibt bei Zinserhöhungen weiterhin übervorsichtig. Wann können wir wieder mit höheren Zinsen rechnen? Grundsätzlich muss man 46

Georg Frischmann, Leiter Private Banking Hypo Tirol

anmerken, dass sich die meisten westlichen Staaten deutlich höhere Zinsen gar nicht leisten können. Bleibt das Wirtschaftswachstum weiterhin schwach und die Schuldenstände der Staaten so hoch, wird es sehr schwierig, zu einer Normalsituation zurückzukehren. Ein Ausweg aus den ausufernden Staatsschulden wäre eine deutlich anziehende Inflation. Aufgrund massiver Überkapazitäten auf der Welt, hohen Arbeitslosenquoten und Kreditklemmen in verschiedensten Ländern konnte dieses Ziel bisher nicht erreicht werden. Großbritannien hat sich entschieden, die EU zu verlassen. Viele Ökonomen hatten vor drastischen Folgen gewarnt. Auch in Italien sehen wir neue politische Turbulenzen nach dem gescheiterten Referendum von Matteo Renzi. Wie sehen Sie die Situation? Meine Meinung ist, dass der Austritt Großbritanniens von vielen Ökonomen zu negativ gesehen wird. Zwar wäre ein Verbleib in der EU für alle Beteiligten besser gewesen, ein Austritt wird jedoch nicht zu einer deutlichen Verschlechterung der britischen Wirtschaft führen. Für die EU wird es ein Drahtseilakt, den Briten gewisse Privilegien zu nehmen, gleichzeitig aber die angeschlagene europäische Wirtschaft nicht weiter zu schwächen. Schließlich ist es in beiderseitigem

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Interesse, die wirtschaftlichen Beziehungen aufrecht zu erhalten. Italien könnte zu einem größeren Problem werden. Das wahrscheinlichste Szenario ist eine Übergangsregierung bis 2018, weshalb die Finanzmärkte aktuell auch entspannt sind. Bei den kommenden Wahlen — in Italien und Frankreich — ist zu befürchten, dass eine Partei an die Macht kommt, welche dem Euro gegenüber negativ eingestellt ist. Jüngste politische Entwicklungen in Europa und der Welt lassen nichts Gutes vermuten. Ein Austritt eines Landes dieser Größe würde zu einem Erdbeben an den Finanzmärkten führen. Was raten Sie aktuell Ihren Kunden? Im aktuellen Umfeld bleiben Aktien die attraktivste Anlageklasse. Regional sollte man sich keineswegs auf die Eurozone beschränken, da hier politisch noch die eine oder andere Überraschung auf uns zukommen könnte. Eine gewisse Flexibilität bei der Aktienquote bleibt deshalb weiterhin wichtig, wenngleich wir von der Langfristperspektive überzeugt sind. Im Anleihebereich gilt es, die noch vorhandenen Möglichkeiten im Rahmen einer globalen Veranlagung aktiv wahrzunehmen. Hochzinsanleihen sind aktuell eine interessante Alternative. Die besseren Wirtschaftsaussichten in den USA und der zuletzt deutlich gestiegene Ölpreis dürften das Segment stützen. Auch die zuletzt gestiegenen Rohstoffpreise wirken sich auf Schwellenländeranleihen in Hartwährung positiv aus. Gold leidet aktuell aufgrund der Zinsanhebung der Federal Reserve Bank. Langfristig macht ein Goldanteil im Portfolio sehr wohl Sinn und kann als eine Art Versicherung im Depot gesehen werden. ¬ Vielen Dank für das Gespräch.


Entgeltliche Einschaltung

Investitionsalternative mit Zukunft Die Pflegeimmobilie ist eine lukrative Alternative zur Anlegerimmobilie. Der Innsbrucker Wirtschafts- und Finanzdienstleister STA-consulting ist österreichweit die erste Anlaufstelle, wenn es um die fundierte Information zur Anlageform und um die sichere Abwicklung des Investments geht.

Mag. Alexander Stampfer, Geschäftsführer STA-consulting GmbH

A

© DOMINIQUE HUTER

nleger- oder Vorsorgewohnungen sind begehrte Investitionsobjekte zur Sicherung und zum Aufbau des Vermögens. In Deutschland gibt es noch eine weitere, besonders zukunftssichere Anlageform, die Pflegeimmobilie. Auch hier erwirbt der Käufer im Grundbuch sichergestelltes Wohnungseigentum – in diesem Fall an einem Apartment in einem bereits bestehenden oder neu zu errichtenden, geförderten Seniorenheim. Dieses Investment bietet entscheidende Vorteile: • Durch sorgfältige Auswahl der Immobilie ist ein Leerstand oder Mieterausfall auf Grund zivilrechtlicher und/oder gesetzlicher Rahmenbedingungen praktisch ausgeschlossen. • Deutsche Rechtsicherheit • Hohe Mietrenditen • Langfristige Verträge von 20 bis 30 Jahren gepaart mit minimalem Aufwand für den Vermieter • Geringe Instandhaltungskosten

• ­Steuerliche Vorteile für österreichische Investoren Doch auch das beste Investment funktioniert nur, wenn es auf Dauer gesichert ist. Deshalb ist die Überprüfung von Standortwahl, Einstiegspreis, Betreiberbonität, Verwalterqualität und der Miet- oder Pachtvertrag der entscheidende Faktor für den Erfolg der Investition. Mag. Alexander Stampfer und sein Expertenteam übernehmen diese Aufgabe für Sie und informieren Sie gerne über alle Möglichkeiten dieser Anlageform. „Weniger Sorgen – Mehr ­Rendite“ ¬

STA-consulting GmbH, Wirtschaftsund Finanzdienstleistungen Mag. Alexander Stampfer Grabenweg 72, 6020 Innsbruck Tel.: +43 (0)512/89 02 27 Mobil: +43 (0)699/14 05 82 68 E-Mail: alexander.stampfer@ sta-consulting.at www.sta-consulting.at

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Entgeltliche Einschaltung

Tiroler schlafen besser

© SCHLAFMANUFAKTUR

pinura bringt ein Stück Heimat ins Schlafzimmer.

D

ie Schlafmanufaktur in Innsbruck feierte im Oktober ihr dreijähriges Jubiläum und blickt gespannt in die Zukunft. Das gemeinsam mit Schlafexperten entwickelte innovative pinura Zirbenschlafsystem sorgt inzwischen nicht nur in Tirol für erholsame Nächte. „Wir freuen uns sehr über die großartige Entwicklung in den letzten drei Jahren und sind stolz darauf, dass wir mit unserem Tiroler Naturschlafsystem den Mitbewerbern in so vielen Punkten überlegen sind und den Kunden mehr Erholung bieten“, so die Geschäftsführer Florian Ragg und Klemens Mairer. „Bei den Materialien, der Fertigung und Funktionalität gehen wir keine Kompromisse ein.“ Neben der Produktqualität setzen die Jungunternehmer in der Schlafmanufaktur v. a. auf persönliche individuelle Beratung und die Wirkung der Tiroler Zirbe. ¬

Schlafmanufaktur KG Maximilianstraße 2a, 6020 Innsbruck Tel.: +43 660 370 2000 E-Mail: info@schlafmanufaktur.at www.schlafmanufaktur.at www.pinura.atpinura.at

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Unternehmen mit Tiefgang Der Betrieb Sandy Air Corp in Pfaffenhofen ist auf Unterwasser-Ortungen und -Bergungen spezialisiert. Geschäftsführer Wolfgang Falch gilt auf diesem Gebiet als anerkannter und gefragter Experte. Von Rebecca Müller

A

ls im März 2011 ein Polizeihubschrauber in den stellenweise über 130 Meter tiefen Achensee stürzt und vier Menschenleben fordert, ist es neben den Einsatzkräften Wolfgang Falch, der kontaktiert wird, um das Wrack und die Leichen der Polizisten zu orten und zu bergen. Sein Unternehmen Sandy Air Corp mit Sitz in Pfaffenhofen ist unter anderem auf Unterwasserortungen und -Bergungen spezialisiert. Falch selbst gilt als Experte auf dem Gebiet und als einer der wenigen in Mitteleuropa, die über das notwendige Know-

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how und die Ausrüstung verfügen. Studiert hat Wolfgang Falch Kunst. Neben dieser Leidenschaft waren es zwei weitere Interessen, die schlussendlich zur Gründung von Sandy Air geführt haben – jene für die Fliegerei und jene für die Unterwasserwelt. Eine JU 52 im Eis als Startschuss. 1996 arbeitet Falch als Gastprofessor in den USA und macht dort auch den Pilotenschein. Später wird der Leiter des Universitätsprogramms in New Orleans, über das Falch beschäftigt war, zum Direktor des D-DAY Museums bestellt.


top.tirol

© FRANZ OSS

„Gerade in Österreich ist bei der Unter­­wasser­ ortung viel weiter­ gegangen, da wollten wir unseren Vorsprung nicht verlieren.“

Und als man dort von einer P-47, einem Jagdbomber, mit dem die USA in den Zweiten Weltkrieg zogen, erfuhr, die im Traunsee am letzten Tag des Krieges in Europa verschollen sein soll, ist es Wolfgang Falch, an den sein Kollege aus Übersee denkt. „Er wusste, dass ich mich mit Flugzeugen, damals hauptsächlich mit deren Restaurierung, und Unterwasserortungen und der dazugehörigen Technik beschäftige – also hat er mich angerufen“, erzählt Falch.

Bereich UnterwasserUm dieselbe Zeit trat ortung zu diesem Zeitdie Uni Innsbruck punkt viel weitergeüber seine Schwesgangen, da wollten wir ter Ursula Falch, eine natürlich unseren Vorpromovierte Histosprung nicht verlieren.“ rikerin, an Wolfgang Wolfgang Falch, Gründer und Geschäftsführer von Sandy Air Auch seine Schwester Falch heran, da eine Ursula Falch ist Teil des JU 52 auf einem Unter­nehmens. Sie ist Gletscher in Osttirol entdeckt worden war. Um nach der Glet- für die Hintergrund­recherchen zustänscherbergung des Flugzeugs in der Ve- dig. „Die Recherchearbeit ist immer sehr nedigergruppe im Auftrag der Gemeinde wichtig, weil man so vorab versuchen kann Prägraten eine Teilrestauration durch- das Suchgebiet einzuschränken“, erklärt führen zu können, gründet er 2003 Sandy er. Die Tage, an denen Wracks oder ähnliAir. „Die Bergung und Restaurierung des ches gesucht wird, sind sehr teuer – kosten Flugzeugs war der Startschuss für Sandy je nach Ort mehrere tausend Euro – und Air“, blickt Falch zurück. Parallel dazu aufwändig. Je besser man also vorbereitet sucht Wolfgang Falch mit seinem Team ist, desto schneller kommt man zu einem von 2003 bis 2005 den verschollenen US- Ergebnis. Der Jagdbomber, mit dessen SuJagdbomber im Traunsee. che man Falch 2002 beauftragte, konnte 2005 entdeckt und geborgen werden. Ein Ein Unternehmen und Erfolg, der für viel Aufsehen in Fliegerseine Meilensteine. wie Historiker-Kreisen gesorgt hat. Zunächst war das Unternehmen in Zirl Ein weiterer Meilenstein in der Unangesiedelt, 2010 kam der Umzug nach ternehmensgeschichte von Sandy Air ist Pfaffenhofen. In den ersten Jahren hat die Bergung des Polizeihubschraubers Wolfgang Falch hauptsächlich im Bereich im Achensee aus 106 Metern Tiefe im Flugzeug-Ortung, -Bergung und auch -Re- Jahr 2011. In enger Zusammenarbeit mit stauration gearbeitet. Sein Vater hat in den Polizei, Wasserrettung und Feuerwehr letzten fünf Jahren die Geschäftsführung gelingt es Falch, den Hubschrauber und übernommen, als er beruflich im Ausland die Toten zu orten. Wegen Einsätzen wie war. Stilllegen wollte er seine Firma der- diesem kommt man immer wieder auf weil nicht: „Gerade in Österreich ist im Falch zu: „Das funktioniert noch immer →

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Im Einsatz: Nicht immer gibt es bei Vermessungsarbeiten an Bord die Möglichkeit, sich zu wärmen.

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Die Faszination des Unentdeckten. An der Unterwasserwelt reizt Falch, dass man Dinge entdecken kann, die noch nie jemand zuvor gesehen hat. Boote, von denen niemand mehr weiß, dass sie untergegangen sind, oder Krater von Meteoriteneinschlägen. „Spannendes gibt es immer – egal ob in den Seen Mitteleuropas oder im Meer“, so Falch. Mit dem Seitensichtsonar kann der Grund eines Gewässers auf Breiten bis zu 200 Metern gescannt Ein Blick in die Zukunft. und beobachtet werden. 200 Meter tief Als Wolfgang Falch 2003 mit Sandy Air kann man mit dem Gerät gehen. startet, hat er schnell erkannt, dass in Bei der Bergung von Toten arbeiSachen Unterwasserortung in Mitteleu- tet Wolfgang Falch mittlerweile so oft ropa ein Vakuum herrschte. Diese Lücke wie möglich mit Tauchrobotern. So beginnt, sich nun langsam zu schließen. muss kein weiteres Menschenleben geNoch bis Ende der 1990er-Jahre waren fährdet werden. „Alles ab einer Tiefe Geräte und Technik dem von 60 Metern kann leMilitär vorbehalten. Das bensbedrohlich werden“, Bewusstsein dafür, was „Ich gehe davon betont Wolfgang Falch. mit moderner Technik Technisch gesehen ist die aus, dass ich wie den Sonargeräten, mit Vermisstensuche unter denen Falch arbeitet und daher im Bereich Wasser die größte Herausdie er über Sandy Air verforderung. Die weichen Schulung und treibt, möglich ist, beginnt und runden Oberflächen Ausrüstung in von Menschen absorbiegerade zu wachsen. „Ich gehe davon aus, dass ich die Wellen, selbst mit naher Zukunft ren daher im Bereich Schudem fortschrittlichsten mehr zu tun lung und Ausrüstung in Sonar-Geräten bleiben sie naher Zukunft mehr zu tun so extrem schwierig zu orbekomme.“ bekomme“, erklärt der Unten. Diese Einsätze werden Wolfgang Falch ternehmer. im Allgemeinen kostenlos durchgeführt. „Die Hilfe Einsatzkräfte wie Wasserrettung oder Feuerwehr sind gerade für Hinterbliebene ist hier wichtiger, als dabei, sich mit diesem Equipment aus- Geld zu verdienen“, sagt Wolfang Falch. zustatten und Personal zu schulen. Ak- Generell hat man es unter Wasser mit tuell arbeitet Falch zum Beispiel mit der anderen Sichtweiten und ÜbertragungsWasserrettung Tirol und der Feuerwehr wegen zu tun. Dazu kommen Druck und Oberösterreich zusammen. Gerade die Temperatur. Allein die übertragenen DaWasserrettung Tirol hat in High-Tech- ten auf den Laptop am Boot zu interpreGeräte investiert und ist damit öster- tieren, erfordert viel Kenntnis der Mareichweit unter den Einsatzkräften am terie. Am Boot gibt es auch nicht immer modernsten ausgestattet. Für einen die Möglichkeit, sich zu wärmen: Sein großen Strom­anbieter in Deutschland Geschäft ist eben eines, wie der gebürtige nimmt Falch Vermessungen und Inspek- Innsbrucker selbst sagt, für Enthusiasten, die ihre Tätigkeit lieben. tionen vor. ¬

hauptsächlich über Mundpropaganda.“ Mittlerweile gehören neben Aufträgen für Staatsanwaltschaften die Versorgung mit Einsatztechnik und die Schulung an den Geräten zum Hauptgeschäft. Flach vertritt einen schwedischen Hersteller von Sonar-Geräten im deutschsprachigen Raum und einen Hersteller von Tauchrobotern aus Lettland, ebenfalls im deutschsprachigen Raum und in Italien.

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www.hypotirol.com Hierbei handelt es sich um eine Marketingmitteilung im Sinne des Wertpapieraufsichtsgesetzes. Diese dient lediglich Informationszwecken und stellt weder eine Anlageberatung noch eine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar. Beachten Sie die Nutzungsbedingungen. Jede Anlageform beinhaltet neben Chancen auch Risiken. Nähere Informationen finden Sie auf unserer Homepage unter dem Suchbegriff „MiFID“ (Allgemeines Informationspaket zu Dienstleistungen im Anlagebereich der Hypo Tirol Bank AG). Irrtum und Druckfehler vorbehalten.