Ski Austria Magazin (April 2022)

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April 2022

Das Magazin für Skisport-Begeisterte

Offizielle Zeitschrift des Österreichischen Skiverbandes

VERGOLDETE

FREUNDSCHAFT Die Olympiasieger Alessandro Hämmerle und Johannes Strolz im großen Doppel-Interview


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EDITORIAL

ERFREULICHE SAISONBILANZ

N

© FRANZ OSS

ach dem Ende der Weltcupsaison 2021/22 ist die Zeit gekommen, eine erste Bilanz zu ziehen. Wie in jedem Olympiajahr wird der sportliche Erfolg vorrangig an den Medaillen im Zeichen der fünf Ringe gemessen. Das Abschneiden unseres Teams in Peking war schlicht und ergreifend spitze. Aus den erhofften zehn olympischen Medaillen sind am Ende 15 geworden, gleich sieben davon erstrahlten in Gold, wodurch wir aus ÖSV-Sicht die zweiterfolgreichsten Olympischen Spiele der Geschichte erleben durften. Das Gleiche gilt für unser Paralympics-Team, welches beim Saisonhöhepunkt in China mit 13 Medaillen alle Erwartungen übertraf. In Peking hat sich neben den Bereichen Ski Alpin und Skispringen vor allem die Sparte Snowboard mit Goldmedaillen in allen Disziplinen (Freestyle, Snowboardcross und Parallel) die Bestnote verdient. Medaillen gab es aber auch in der Nordischen Kombination und im Langlauf. Letztere darf ich hervorheben, da die Bronzemedaille meiner Tochter Teresa im Skiathlon die erste Langlaufmedaille einer Österreicherin in der Geschichte war. Diese positiven Entwicklungen haben auch dazu beigetragen, dass das ÖSV-Präsidium beschlossen hat, den Langlaufbereich ab sofort wieder in den Skiverband zu integrieren. Die Weltcupbilanz kann sich mit 132 Podestplätzen ebenfalls sehen lassen. Hervorzuheben sind die Leistungen von Sara Marita Kramer, die nicht nur den Gesamtweltcup gewinnen konnte, sondern mit sieben Weltcupsiegen auch die erfolgreichste Athletin in unseren Reihen war. Nicht vergessen will ich auch Johannes Lamparter, der trotz seiner Jugend dem Norweger Jarl Magnus Riiber bis zum Schluss ein spannendes Duell um den Gesamtweltcup liefern konnte, und auch der dritte Platz von Biathletin Lisa Hauser in der Gesamtwertung ist mehr als erwähnenswert. Neben zwei kleinen Kristallkugeln für unsere Snowboarder freuen uns vor allem die Siege in der Nationenwertung, weil sie am besten die Leistungen eines gesamten Teams widerspiegeln. Umso erfreulicher ist es, dass Österreich bei den Snowboardern, bei den Skisprung-Herren und auch als Ski Alpin Team den Nationencup gewinnen konnte. Obwohl wir im Alpinbereich nach zwei Jahren Pause die prestigeträchtige Nationenwertung von der Schweiz zurückerobern konnten, besteht Handlungsbedarf. Als Skination Nummer eins muss es unser Anspruch sein, wieder öfter um Weltcupsiege und Kristallkugeln mitzufahren. Deshalb wurden im Personalbereich frühzeitig neue Weichen gestellt, um im Hinblick auf die Heimweltmeisterschaft 2025 in Saalbach und die Olympischen Spiele 2026 ein schlagkräftiges Team entwickeln zu können. Ich darf mich bei allen Athletinnen und Athleten sowie den Trainer- und Betreuerteams für ihre Leistungen und ihren unermüdlichen Einsatz in der abgelaufenen Saison herzlich bedanken.

Roswitha Stadlober ÖSV-Präsidentin

Roswitha Stadlober (ÖSV-Präsidentin)


Inhalt BIKE-SPECIAL 58 Wie der Einstieg ins Trailfahren gelingt 62 Für jedermann: Bikeparks im Überblick 70 Was hinter den Trends Gravel und Enduro steckt 77 Mountainbiketraining im ÖSV-Kader 80 Entwicklungen beim E-Bike

9

KÖPFE DES MONATS

10

BILANZ: DAS SAISONFAZIT DES ÖSV

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DIE WELTCUPSAISON IN ZAHLEN

22

INTERVIEW MIT JOHANNES STROLZ UND ALESSANDRO HÄMMERLE

30 35

SARA MARITA KRAMERS STEINIGER WEG ZUM ERFOLG EIN GESPRÄCH ÜBER MENTALE GESUNDHEIT

GOLDEN GAMES Ein Rückblick auf die Olympischen Winterspiele in Peking – aus österreichischer Sicht

38 42 44 48 50 86 90 98

NEUE MASSSTÄBE BEI DER ALPINEN JUNIOREN-WM LOGOWETTBEWERB ZUR JUNIOREN-WM 2023 ERGEBNISSE DES ÖSV-NACHWUCHSES FINALE DER ÖSV-KINDERSCHNEETAGE ABSCHLUSS DES XIAOMI KIDS CUP NACHHALTIGKEIT BEIM ÖSV-PARTNER SCHÖFFEL NEUES AUS DEN LANDESVERBÄNDEN DIE LIEBLINGSFILME DER ÖSV-STARS

© GEPA, EXPA, DANIEL-GOLLNER, FABIAN KÜNZEL

56

16


VORWORT

SPASS IM SCHNEE

Wissenswertes zum Frühlingstrend Figln

41

HAUTNAH DABEI Magdalena Egger und ihr Triumph bei der alpinen Junioren-WM

IMPRESSUM: Offizielles Organ des Österreichischen Skiverbandes • Medieninhaber und Verleger: Austria Ski Team Handelsges.m.b.H., 6020 Innsbruck, Olympiastraße 10 • Chefredakteur und für den Inhalt verantwortlich: Mag. Bernhard Foidl, 6020 Innsbruck, Olympiastraße 10, Tel. 0512/33 501 • Redaktion ÖSV: Nils Vettori, MA, Mag. Markus Aichner, Manuela Riegler, Mag. Karlheinz Wieser, Mag. Clemens Derganc, Daniel Fettner, MA • Redaktion TARGET GROUP: Matthias Krapf, MA (Ltg.), Theresa Kleinheinz, BA, Mag. Haris Kovacevic, Mag. Simon Leitner, Eva Schwienbacher, Leonie Werus • Adressenstelle für den Zeitschriftenversand: ÖSV, 6020 Innsbruck Olympiastraße 10, Tel. 0512/33 501-27, E-Mail: mitglieder@oesv.at • Jahresabonnement: Inland 19 €, Ausland 25 € • Zeitungsbezug für ÖSV-ErwachsenenInlandsmitglieder im Vereinsbeitrag 2021/22 • Freiwilliger Zeitungsbezug für 7 Hefte: Schüler bis Jahrgang 2006 9 €, Auslandsmitglieder 12 € • Anzeigen: Austria Ski Team Handels ges.m.b.H., 6020 Innsbruck, Olympiastraße 10, Kerstin Maier, MA, Tel. 0512/33 501-65, Fax 0512/36 54 50, E-Mail: maier@oesv.at, Mag. Petra Vogt, E-Mail: vogt@oesv.at • Layout & Produktion: TARGET GROUP Publishing GmbH, Brunecker Straße 3, 6020 Innsbruck • Marco Lösch, BA (Ltg.) • www.target-group.at • Coverfoto: Gerhard Berger • Druck: Ferdinand Berger & Söhne Ges.m.b.H., Horn • Beiträge geben die Meinung der Verfasser wieder. Genderhinweis: Im Sinne der besseren Lesbarkeit verwenden wir bei personenbezogenen Bezeichnungen, die sich zugleich auf Frauen und Männer beziehen, nur die im Deutschen übliche männliche Form. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.

I

m Juni übernahm Johan Eliasch das Präsidentenamt beim Internationalen Skiverband (FIS). Dem erfolgreichen Geschäftsmann traute man zu, die FIS in eine moderne Zukunft zu führen. Zehn Monate später ist von einer Aufbruchstimmung innerhalb der internationalen Skifamilie nichts zu spüren, ganz im Gegenteil: Nach dem Vorliegen der Pläne der FIS-Spitze rumort es im Ski-Zirkus. Zunächst sorgte die Veröffentlichung der für die kommende Saison geplanten Weltcup-Events für Kritik. In diesen Dokumenten sind nicht nur zahlreiche Bewerbe in Russland angeführt, auch auf die im Winter anstehende Fußball-WM in Katar soll dort wenig Rücksicht genommen werden, obwohl dadurch Einbußen bei der TV-Präsenz drohen. Für Kopfschütteln sorgte auch der Alpin-Kalender, der jetzt noch einmal grundlegend überarbeitet werden soll. „Wir müssen unseren ökologischen Fußabdruck so klein wie möglich halten“, meinte Eliasch noch zu Saisonbeginn. Der neue Plan sah jedoch neben den vorweihnachtlichen Überseerennen eine erneute USA-Reise im Spätwinter vor. Ein Vorhaben, das die grüne Fassade gewaltig bröckeln lässt. Das Fass zum Überlaufen brachte eine Sitzung des FIS-Vorstandes zum Thema Zentralvermarktung. Das große Ziel des FIS-Präsidenten stößt nur bedingt auf Gegenliebe. Während der Multimilliardär dem FIS-Vorstand seine Wachstumspläne, in denen vor allem der asiatische Raum und die USA eine Rolle spielen sollen, schmackhaft machen will und den kleinen Nationen finanzielle Verbesserungen verspricht, macht sich bei den traditionellen Skinationen Unsicherheit breit. Auch weil der mit vielen Vorschusslorbeeren gestartete Eliasch zuletzt wie der vielzitierte Elefant im Porzellanladen agierte. Bei der Frage nach einer künftigen Zentralvermarktung scheinen selbst laufende Verträge kein Hindernis zu sein. Hier spricht das FISOberhaupt von entsprechenden „Entschädigungen“, auch Klagen scheinen einkalkuliert. Die fehlende Transparenz und die anvisierten Reformen auf Biegen und Brechen sorgen mittlerweile für Kopfschütteln. Nicht nur, weil es um Macht und Geld geht, sondern weil bekanntlich auch der Ton die Musik macht. Bernhard Foidl Chefredakteur

© FRANZ OSS

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IM SKI-ZIRKUS RUMORT ES


Das Bild

04/22


Österreich ist wieder Skination Nummer 1

© GEPA

Nach zweijährigem Intermezzo gelang es dem ÖSV-Team, die Schweiz vom Nationencup-Thron zu stoßen. In 75 Bewerben sammelte Österreich 10.667 Weltcuppunkte und damit 257 mehr als die Schweizer Damen und Herren. Nach dem Happy End beim Finale in Courchevel/Méribel war die Freude beim ÖSV-Team um Präsidentin Roswitha Stadlober, die auf den Schultern von Manuel Feller und Michael Matt den Nationencup und den Pokal für den Sieg in der Damen-Mannschaftswertung präsentierte, entsprechend groß.


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KÖPOFNAETS

DES M

ANDREAS FELDER

RUNDER GEBURTSTAG EINER SKISPRUNG-IKONE Gesamtweltcupsieger, Weltmeister und Weltrekordhalter – Andreas Felder hat im Skispringen fast alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt, und prägte mit seiner authentischen Art als Athlet und Trainer viele Jahrzehnte diesen Sport in Österreich entscheidend mit. Hat man das Glück, den Andi persönlich kennenzulernen, kann man sich fast immer auf unübertroffen witzige Anekdoten aus seiner Sportler- und Trainerlaufbahn freuen: Für einen Weltcupsieg in Finnland bekam er einmal einen kaum transportierbaren Schweißbrenner, gegen eine Erkältung gurgelte er Stroh 80 Rum (allerdings nur einmal, war eine blöde Idee) und dem DDR-Springer Klaus Ostwald sagte er einmal: „Wenn du Amerikaner wärst, würdest du Clint Eastwood heißen.“ Im März feierte Andi Felder seinen 60. Geburtstag und der ÖSV wünscht seinem langjährigen Wegbegleiter alles Gute für die Zukunft!

LISA HAUSER

ABSOLUTE WELTSPITZE

NINA ORTLIEB

© GEPA

COMEBACK NACH 438 TAGEN

Lisa Hauser stand im Vorfeld dieses Winters vor der schwierigen Aufgabe, ihren kometenhaften Aufstieg in die Weltspitze vom letzten Jahr zu bestätigen – mit Erfolg! In den ersten drei Weltcuprennen stand sie zweimal am Podest, durfte erstmals in ihrer Karriere das Gelbe Trikot überstreifen und damit sogar beim Heimweltcup in Hochfilzen an den Start gehen. Bei den Olympischen Winterspielen verpasste sie zwar als Vierte knapp eine Medaille, sorgte jedoch bis zum Saisonfinale für zahlreiche Spitzenergebnisse und klassierte sich am Ende sogar als erste Österreicherin im Gesamtweltcup in den Top drei.

ANDREAS PROMMEGGER KRISTALL IM DIREKTEN DUELL

In einem dramatischen Weltcupfinale hat sich Andi Prommegger mit einem Triumph beim Parallelslalom in Berchtesgaden die Kristallkugel in dieser Disziplin gesichert. Dabei ging es im Halbfinale im direkten Duell mit dem Südkoreaner Lee Sangho um die Kugel. „Du stehst am Start und weißt, wer jetzt vorne ist, der gewinnt den Weltcup – das war schon krass“, so der Salzburger, der am Ende seine siebente Kristallkugel mit nach Hause nehmen durfte. Eine weitere Kugel gab es für das Kärntner Duo Sabine Schöffmann und Alexander Payer im Parallelteambewerb. 9

„Es ist schön, zurück zu sein. Es war ein langer Weg – das wird einem noch einmal so richtig bewusst, wenn man hört, wie viele Tage es waren“, strahlte Nina Ortlieb bei ihrem Renn-Comeback bei den Österreichischen Meisterschaften im Montafon. Nach ihrem schweren Sturz beim Training in Crans Montana am 20. Jänner des Vorjahres musste die Lecherin über 14 Monate auf einen Rennstart warten. Mit Rang fünf im Super-G zeigte die 26-jährige SpeedSpezialistin auf Anhieb, dass sie nichts verlernt hat.


SAISON-FAZIT

„Wir müssen neue Wege gehen“ Am 1. Oktober 2020 übernahm Christian Scherer das Amt des Generalsekretärs und leitet seitdem die Geschäftsstelle des Österreichischen Skiverbandes. Der 37-jährige Osttiroler ist zudem mitverantwortlich für den kommerziellen Bereich und gehört neben Präsidentin Roswitha Stadlober und Finanzreferent Patrick Ortlieb dem dreiköpfigen Management-Team des ÖSV an. Im Ski Austria Interview spricht Christian Scherer über …

ZUR PERSON: Christian Scherer (37) leitete acht Jahre lang die Abteilung Leistungssport im ÖSV, ehe er im Oktober 2020 die Nachfolge von Langzeit-Generalsekretär Dr. Klaus Leistner antrat. Besondere Verdienste erwarb sich Scherer als Organisations-Direktor der FIS Nordischen Ski-WM 2019 in Seefeld.

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© FRANZ OSS

Erste Erfahrungen in leitender Position sammelte der gut vernetzte Osttiroler, der einen Abschluss im Fachbereich Internationales Sportmanagement vorweisen kann, als Sportdirektor der Olympischen Jugendspiele 2012 in Innsbruck.


… … die neue ÖSV-Führung „Die Zusammenarbeit mit Roswitha Stadlober und Patrick Ortlieb verlief von Beginn an sehr harmonisch und ist von gegenseitiger Wertschätzung geprägt. Die Verantwortlichkeiten im Management-Team, wie auch innerhalb des Präsidiums, sind klar verteilt. Ich empfinde es als angenehmes Arbeiten auf Augenhöhe, auch wenn natürlich die Frau Präsidentin die höchste Repräsentantin des Verbandes ist und dem Management-Team vorsteht. Unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wird seitens der Führungsspitze sehr viel Vertrauen entgegengebracht, was sich in einem angenehmen Arbeitsklima widerspiegelt.“

Umstrukturierungen im Alpinbereich „Diese wurden von unserer Präsidentin, von Patrick Ortlieb, der im Präsidium für den Bereich Ski Alpin zuständig ist, sowie Sportdirektor Toni Giger vorgenommen und nach Rücksprache mit dem Präsidium umgesetzt. Ich denke, dass es im Hinblick auf die Heim-WM 2025 der richtige Zeitpunkt ist, um mit neuen Ideen und frischen Elan ein schlagkräftiges Team für kommende Highlights zu formen. Als Generalsekretär bin ich in Absprache mit dem Sportdirektor schlussendlich für die Vertragsgespräche mit den verantwortlichen Personen zuständig.“

… kommende Highlights

… die Olympischen Spiele „Diese sind aus sportlicher Sicht sehr erfreulich verlaufen. Das gesamte Sport- und Serviceteam unter der Führung von Toni Giger hat sich in enger Abstimmung mit dem ÖOC sehr akribisch auf Peking vorbereitet und wurde dafür mit Erfolgen belohnt. Wir sind stets in engem Austausch mit unseren Partnern und merken natürlich, dass Erfolge bei einer Veranstaltung mit dermaßen großer internationaler Strahlkraft sehr viel positive Resonanz hervorrufen.“

11

„Die österreichischen Wintersportfans dürfen sich in den nächsten Jahren neben dem Weltcup auf viele weitere Veranstaltungshighlights freuen. Den Anfang macht im kommenden Jahr die alpine JuniorenWeltmeisterschaft in St. Anton. 2024 folgt mit der Skiflug-WM am Kulm eine der spektakulärsten Sportveranstaltungen des Winters. Ein Jahr später dürfen wir die alpine Ski-Weltmeisterschaft in Saalbach, welche einen neuen Meilenstein in unserer Historie darstellen soll, ausrichten. Allein wenn ich an Schladming 2013 zurückdenke, bekomme ich Gänsehaut. Zudem sind wir zuversichtlich, dass es seitens der FIS Ende Mai grünes Licht für eine FIS Freestyle Ski & Snowboard WM 2027 im Montafon geben wird.“


ÖSV-Generalsekretär Christian Scherer in seinem Büro in Innsbruck. Der Osttiroler gilt als gewiefter Netzwerker, der auch in stürmischen Zeiten die Ruhe behält.

… die zweite Saison im Zeichen des Coronavirus „Wir haben in der abgelaufenen Saison 49 Weltcupbewerbe an 17 unterschiedlichen Orten unter teils völlig verschiedenen Voraussetzungen durchgeführt. Damit gehören wir zu den größten Veranstaltern Österreichs. Die Sicherheit aller Beteiligten stand dabei stets an oberster Stelle, organisatorisch war es allerdings oft eine Gratwanderung. Ich möchte mich bei unserem Eventteam, allen örtlichen Partnern und den Behörden für die gute Zusammenarbeit bedanken. Gerade im Hinblick auf die Begeisterung, die der Sport entfachen kann, war es wichtig, wenigstens bei ein paar Events Fans begrüßen zu dürfen. In diesem Zusammenhang freuen wir uns auch, dass wir sehr bald neue Sponsoren in der elitären Partnerfamilie des ÖSV willkommen heißen dürfen.“

… Überraschungen der Saison

© FRANZ OSS

„Sportlich gesehen waren sicher die Geschichten von Johannes Strolz und Sara Marita Kramer sehr speziell, weil sie uns auf die schönste Art und Weise gezeigt haben, dass sich Wille und Ausdauer sowohl im Sport als auch im wahren Leben bezahlt machen können. Wirtschaftlich hat es leider nicht nur positive Überraschungen gegeben. Wenn ich beispielsweise an den Tribünenaufbau in Bischofshofen denke – das war leider umsonst und hat uns eine Menge Geld gekostet. Was umso erfreulicher war: Die abgelaufene Saison hat gezeigt, dass das ÖSV-System funktioniert und wir bei kurzfristigen Rennverlegungen oder -übernahmen wie etwa in Schladming oder Flachau optimale Lösungen parat haben und uns auf unsere Partner verlassen können.“

12


SAISON-FAZIT

… ständige Weiterentwicklung

„Wir wollen und müssen neue Wege gehen und ein relevantes und konsistentes Markenerlebnis schaffen. Dafür wurde vor einigen Monaten ein Markenstrategie- und Positionierungsprozess begonnen. Im Rahmen einer Präsidiumsklausur Anfang April wurden Strategie und Designvorschläge vorgestellt und für gut befunden. Jetzt gilt es, die wesentlichen Stakeholder ins Boot zu holen, um dann im Laufe der kommenden Saison die Öffentlichkeit und die gesamte österreichische Skifamilie damit zu erreichen.“

persönliche Ziele „Das Wichtigste ist, den Stellenwert des Skisports abzusichern. Damit das gelingt, müssen wir es schaffen, unsere erfolgreichen Athletinnen und Athleten auch im urbanen Raum als Vorbilder für unsere Jugend zu positionieren. Ein weiterer Wunsch ist, die ÖSV-Organisation kontinuierlich weiterzuentwickeln. Das beinhaltet, auch junge Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu fördern und ihnen Verantwortung zu übertragen – auch ich durfte früh eine solche übernehmen.“

… die Reformpläne der FIS

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„Wir haben bereits des Öfteren betont, dass sich der ÖSV neuen Entwicklungen nicht verschließen wird und grundsätzlich dazu bereit ist, neue Wege zu gehen. Ich denke, die FIS ist unter neuer Führung mit sehr viel Elan gestartet und hat auch von uns einen gewissen Vertrauensvorschuss erhalten, die Herangehensweise hat zuletzt aber doch für starke Irritation gesorgt. Man muss Systeme für die nationalen Verbände, die ja auch die FIS bilden, entwickeln und nicht gegen diese. Die nächsten Schritte der FIS-Führung werden wir jedenfalls mit Argusaugen beobachten und vielleicht benötigt es schlussendlich doch einen Plan B, wie zum Beispiel die Reaktivierung des Europäischen Skiverbandes.“

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ÖSV-Weltcupsaison 2021/22 in Zahlen

44

45

feierte das ÖSV-Team

ÖSV-ATHLETINNEN UND ATHLETEN

8 Ski Alpin, 17 Skispringen, 3 Nordische Kombination, 1 Biathlon, 13 Snowboard, 2 Freeski

standen zumindest einmal in einem Einzelweltcup auf dem Podest

WELTCUPSIEGE

7

und damit die meisten ÖSV-Einzelsiege holte Sara Marita Kramer

132 WELTCUPPODESTPLÄTZE wurden von den ÖSV-Sportlerinnen und Sportlern errungen 44 Ski Alpin, 32 Skispringen, 20 Nordische Kombination, 4 Biathlon, 27 Snowboard, 5 Freeski

14-MAL

stand Johannes Lamparter in einem Einzelweltcup auf dem Podest – so oft wie kein anderer ÖSV-Sportler

8

ATHLETINNEN UND ATHLETEN feierten ihren ersten Weltcupsieg Arvid Auner, Jakob Dusek, Christian Hirschbühl, Daniel Huber, Jan Hörl, Johannes Lamparter, Johannes Strolz, Matěj Švancer 14

20

ÖSTERREICHISCHE SPORTLERINNEN UND SPORTLER holten mindestens einen Weltcup-Einzelsieg Arvid Auner, Jakob Dusek, Anna Gasser, Lisa Hauser, Alessandro Hämmerle, Christian Hirschbühl, Jan Hörl, Daniel Huber, Cornelia Hütter, Stefan Kraft, Marita Kramer, Vincent Kriechmayr, Johannes Lamparter, Katharina Liensberger, Matthias Mayer, Andreas Prommegger, Sabine Schöffmann, Johannes Strolz, Matěj Švancer, Daniela Ulbing

49

WELTCUPBEWERBE in acht verschiedenen Sparten wurden in Österreich ausgetragen


PARASKI

10

1

WELTCUPSIEGE BZW. 32 PODESTPLÄTZE

GROSSE UND 5 KLEINE KRISTALLKUGELN

feierten die ÖSV-Paraski-Asse in dieser Saison

gingen an das ÖSV-Paraski-Team

Siege: 5 x Johannes Aigner, 2 x Barbara Aigner, Elina Stary, Markus Salcher, Michael Scharnagl

durch Johannes Aigner (1 x groß, 3 x klein) und Markus Salcher (2 x klein)

1

2

GROSSE KRISTALLKUGEL

KLEINE KRISTALLKUGELN

gab es für den ÖSV durch Sara Marita Kramer

holten ÖSV-Sportlerinnen und Sportler Andreas Prommegger (Snowboard PSL), Sabine Schöffmann/Alexander Payer (Snowboard Parallel-Team)

503 SCHÜSSE

feuerte Lisa Hauser in dieser Saison im Weltcup ab – 427 davon gingen ins Schwarze

ÜBER

6

KILOMETER flog Stefan Kraft in diesem Winter durch die Lüfte

200

3

RENNKILOMETER absolvierte Johannes Lamparter

NATIONENWERTUNGEN

CA.

6

gingen an den ÖSV Nationencup Ski Alpin, Nationencup Snowboard, Nationencup Skispringen Herren

STUNDEN lief Teresa Stadlober in diesem Weltcupwinter im Renntempo

© GEPA

CA.

17

29:39,00 GUNGSÖSTERREICHISCHE WELTCUPAUSTRA ISON: ORTE GAB ES IN DIESER SAZauc hensee, Kitzbühel, Sölden, Lech/Zürs, Lienz, Schladming,enbach, Seefeld, Stubai, Flachau, Ramsau, Bischofshofen, Hinz Simonhöhe, Hochfilzen Montafon, Reiteralm, Bad Gastein, 15

MINUTEN

raste Matthias Mayer über die Weltcup-Pisten


RÜCKBLICK PEKING

GOLDEN GAMES

16


Knapp drei Wochen stand Peking als Austragungsort der Olympischen Winterspiele und der Paralympics im Zentrum der internationalen Sportwelt. Eine Zeit, in der österreichische Athletinnen und Athleten über sich hinauswuchsen, bis an ihre Grenzen gingen und in der sie mit ihren großartigen Leistungen ein ums andere Mal für Gänsehaut und Jubelstimmung in der weit entfernten Heimat sorgten. Am Ende errangen die ÖSV-Sportlerinnen und -Sportler im Zuge dieser beiden Großveranstaltungen 12 x Gold, 10 x Silber und 6 x Bronze – insgesamt 28 Medaillen! Doch es sind nicht die Medaillen, die die Faszination „Olympia“ ausmachen, es sind die großartigen Geschichten, die sich hinter jedem einzelnen dieser Erfolge verbergen. Geschichten über Stärke, Durchhaltevermögen, Emotionen und eisernen Willen, die ganz tief unter die Haut gingen – Geschichten, die nur der Sport schreiben kann.

© GEPA, EXPA

Text: Nils Vettori

17


XXIV. OLYMPISCHE WINTERSPIELE PEKING 2022 Die 24. Olympischen Winterspiele in Peking sind Geschichte und werden aus mehreren Gründen als denkwürdiges Sportevent in Erinnerung bleiben. Die im Vorfeld heftig diskutierten Spiele im Reich der Mitte waren geprägt von strikten Coronamaßnahmen, imposanten Wettkampfstätten und vor allem von den großartigen Leistungen der österreichischen Athletinnen und Athleten, die mit ihren Erfolgen die Olympischen Winterspiele in Peking zu den zweiterfolgreichsten der ÖSV-Geschichte machten.

DIE ERFOLGREICHSTEN OLYMPISCHEN WINTERSPIELE DES ÖSV SPIELE

ALLE ÖSV-MEDAILLENGEWINNER IN PEKING 2022 NAME

SPORTART

GESAMT

Johannes Strolz

Ski Alpin

2

1

3

Manuel Fettner

Skispringen

1

1

2

Katharina Liensberger

Ski Alpin

1

1

2

Matthias Mayer

Ski Alpin

1

1

2

Anna Gasser

Snowboard

1

1

Benjamin Karl

Snowboard

1

1

Alessandro Hämmerle

Snowboard

1

1

Jan Hörl

Skispringen

1

1

Daniel Huber

Skispringen

1

1

Stefan Kraft

Skispringen

1

1

GOLD

SILBER

BRONZE

GESAMT

Turin 2006

8

7

7

22

Peking 2022

7

5

3

15

Michael Matt

Ski Alpin

1

1

Sotschi 2014

4

7

5

16

Stefan Brennsteiner

Ski Alpin

1

1

Albertville 1992

4

5

6

15

Katharina Truppe

Ski Alpin

1

1

Katharina Huber

Ski Alpin

1

1

Mirjam Puchner

Ski Alpin

1

1

Daniela Ulbing

Snowboard

1

1

Teresa Stadlober

Langlauf

1

1

Lukas Greiderer

Nordische Kombination

1

1

Teresa Stadlober und Katharina Liensberger verwirklichten sich in Peking den Traum von einer Olympiamedaille.

18


OLYMPISCHE HIGHLIGHTS

ERFOLGE FÜR DIE GESCHICHTSBÜCHER

ANNA GASSER Cap Double Cork 1260 – mit diesem erstmals in einem Wettkampf gezeigten Sprung versetzte Anna Gasser die Snowboardwelt in Staunen und krönte sich wie schon vor vier Jahren zur Olympiasiegerin im Big Air. Eine Leistung, für welche die Kärntnerin auch von ihren Konkurrentinnen direkt nach dem Bewerb bejubelt wurde und mit der die 30-Jährige endgültig zu einem Idol ihres Sports aufgestiegen ist. Das bestätigte auch die 17-jährige Bronzemedaillengewinnerin Kokomo Murase: „Von klein auf war sie meine Heldin. Mit ihr auf demselben Podest zu stehen, ist ein wahr gewordener Traum.“

MATTHIAS MAYER UND JOHANNES STROLZ Mit seiner Traumfahrt im Super-G sorgte Matthias Mayer für die historischste Goldmedaille bei den Spielen in Peking. Der Kärntner krönte sich bei den dritten Spielen in Folge zum Olympiasieger und holte in der Abfahrt als Dritter sogar noch eine zweite Medaille. Mit dreimal Gold und einmal Bronze ist Matthias Mayer zu Österreichs erfolgreichstem alpinen Skirennläufer bei Olympischen Spielen aufgestiegen und überholte damit auch „Jahrhundertsportler“ Toni Sailer. Ebenfalls in dieser Liste verewigt hat sich Johannes Strolz. Der Vorarlberger krönte sich mit Gold in der Kombination und im Teambewerb sowie Silber in Slalom mit drei Medaillen zum erfolgreichsten österreichischen Olympioniken in Peking.

EINE MEDAILLE FÜR EINE GANZE SPORTART

TERESA STADLOBER Es war die Sensation am ersten Wettkamptag der Olympischen Spiele: Nach einer verzögerten und turbulenten Anreise schaffte es Teresa Stadlober gerade noch rechtzeitig nach China, um am Skiathlon teilzunehmen – der Rest ist Sportgeschichte. Mit einer sensationellen Leistung lief die Radstädterin zu Bronze und wurde damit zu Österreichs erster Medaillengewinnerin im Langlauf. Balsam für die Seele einer gesamten Sportart, die in den letzten Jahren schwer gebeutelt wurde.

ÖSTERREICHS ERFOLGREICHSTE … … OLYMPIATEILNEHMER NAME

SPORTART

Felix Gottwald

Nordische Kombination

3

1

3

7

Thomas Morgenstern

Skispringen

3

1

4

Matthias Mayer

Ski Alpin

3

1

4

… SKIRENNLÄUFER BEI OLYMPIA

GESAMT NAME

… OLYMPIATEILNEHMERINNEN NAME

SPORTART

GESAMT

Michaela Dorfmeister

Ski Alpin

2

Trude Jochum-Beiser

Ski Alpin

Anna Gasser

Snowboard

3

1

0

2

1

3

2

2

19

GESAMT

Matthias Mayer

3

1

4

Toni Sailer

3

3

Hermann Maier

2

1

1

4

Marcel Hirscher

2

1

3

Johannes Strolz

2

1

3 © GEPA, EXPA

ES KANN NUR EINE GEBEN


XIII. PARALYMPICS PEKING 2022 Knapp zwei Wochen nach den Olympischen Winterspielen stand Peking mit der Austragung der Paralympics erneut im Fokus der internationalen Sportwelt. Österreichs Team übertraf dabei alle Erwartungen und sorgte mit 5 x Gold, 5 x Silber und 3 x Bronze für die erfolgreichsten Winterspiele seit Salt Lake City 2002, vor der Reform der Klasseneinteilung.

MEDAILLENSPIEGEL PEKING 2022 ÖSTERREICHS ERFOLGREICHSTE

RANG

NATION

1.

ATHLETINNEN UND ATHLETEN BEI PARALYMPICS

GOLD

SILBER

BRONZE

GESAMT

China

18

20

23

61

2.

Ukraine

11

10

8

29

3.

Kanada

8

6

11

25

NAME

SPORTART

4.

Frankreich

7

3

2

12

Claudia Lösch

Ski Alpin

2

4

3

9

5.

USA

6

11

3

20

Ski Alpin

2

3

1

6

6.

Österreich

5

5

3

13

Sabine Gasteiger Markus Salcher

Ski Alpin

2

2

3

7

Johannes Aigner

Ski Alpin

2

2

1

5

Veronika Aigner

Ski Alpin

2

2

ALLE ÖSV-MEDAILLENGEWINNER NAME

SPORTART

GESAMT

Johannes Aigner

Ski Alpin

2

2

1

5

Veronika Aigner

Ski Alpin

2

2

Carina Edlinger

Langlauf

1

1

2

Markus Salcher

Ski Alpin

2

2

Barbara Aigner

Ski Alpin

1

1

2

20

(ab 2006, nach der Einführung des Faktorensystems)

GESAMT


PARALYMPISCHE HIGHLIGHTS JOHANNES AIGNER Ein 16-jähriger Schüler aus Neunkirchen war der Sportler, der in Peking alle anderen mit seinen Leistungen überragte. Der sehbehinderte Skifahrer Johannes Aigner stand mit seinem Guide Matteo Fleischmann bei jedem seiner Rennen am Podest, holte mit zweimal Gold, zweimal Silber und einmal Bronze insgesamt fünf Medaillen und wurde zum absoluten Star der Paralympischen Spiele in Peking. „Wir sind mit dem Ziel nach China geflogen, dass wir eine Medaille gewinnen möchten. Dass wir hier so abräumen, damit war nicht zu rechnen. Ausschlaggebend war sicher Abfahrtsgold, weil es völlig unerwartet war, danach ist alles viel leichter gegangen“, erklärt Aigner nach seinem letzten Rennen.

FAMILIE AIGNER RÄUMT AB BARBARA, VERONIKA, ELISABETH UND JOHANNES AIGNER Es war die Story dieser Paralympics: Gleich vier Mitglieder der Familie Aigner durften sich in Peking Edelmetall um den Hals hängen. Die beiden Schwestern Veronika und Elisabeth Aigner (Guide) fuhren im Slalom und Riesenslalom jeweils zu Gold. Barbara, Zwillingsschwester des fünffachen Medaillengewinners Johannes Aigner, jubelte gemeinsam mit Guide Klara Sykora knapp dahinter über Silber und Bronze. Insgesamt stand damit hinter neun der insgesamt 13 österreichischen Medaillen der Name Aigner. Ein Umstand, der auch in der internationalen Medienlandschaft viel Aufmerksamkeit schürte. So berichtete etwa auch die New York Times über die Erfolgsfamilie mit dem treffenden Titel: „The Skiing Aigners Are a Nation Unto Themselves“– eine Anspielung darauf, dass sich allein die Familie Aigner im Medaillenspiegel vor Länder wie Schweden, Italien oder Norwegen reihen würde.

DRITTER SPEED-DOPPEL PACK

MARKUS SALCHER Markus Salcher wurde auch in Peking seiner Rolle als österreichischer Medaillengarant vollkommen gerecht. Nach Doppelgold in Sotchi 2014 und Doppelbronze in Pyeongchang 2018 holte der Kärntner auch in Peking in der Abfahrt und im Super-G gleich zwei Medaillen – diesmal passenderweise in Silber. Damit komplettierte Österreichs dreifacher Behindertensportler des Jahres seine persönliche Edelmetallsammlung und hält nun bei insgesamt bereits sieben paralympischen Medaillen.

AUFGEBEN IST KEINE OPTION CARINA EDLINGER Angereist mit großen Ambitionen und dem Vorhaben, in Peking ein echtes Monsterprogramm mit fünf Rennen binnen sechs Tagen zu absolvieren, verliefen die Paralympics für die sehbehinderte Langläuferin und Biathletin Carina Edlinger zunächst alles andere als optimal. In den beiden ersten Bewerben musste die Salzburgerin aufgrund von körperlichen Problemen ihre Rennen frühzeitig beenden. Doch die 23-Jährige gab nicht auf, lief im Sprintrennen zur Goldmedaille und schnappte sich drei Tage später im Mitteldistanzbewerb mit Bronze sogar noch eine zweite Medaille.

21

© GEPA, EXPA

CHER MIT DEM GRAND SLAM IN DIE GESCHICHTSBÜ


INTERVIEW

VERGOLDETE

FREUNDSCHAFT Der 10. Februar 2022 ging nicht nur in die Vorarlberger Sportgeschichte ein. Für Slalomspezialist Johannes Strolz (29) und Snowboardcrosser Alessandro Hämmerle (28) erfüllte sich an diesem Tag mit Gold bei den Olympischen Spielen in Peking ein Kindheitstraum. Der Weg dorthin verlief für die beiden Freunde allerdings höchst unterschiedlich. Das Interview führte Bernhard Foidl. Fotos: Gerhard Berger


Johannes Strolz

Alessandro Hämmerle


JOHANNES STROLZ & ALESSANDRO HÄMMERLE Während Alessandro Hämmerle seit Jahren zu den Topstars der Szene zählt und dreimal den Snowboardcross-Gesamtweltcup gewann, sprang Johannes Strolz erst durch seinen Sensationssieg in Adelboden auf den Olympiazug auf. Mit zweimal Gold und einmal Silber schrieb der Spätstarter in Peking ein „Ski-Märchen“ und avancierte zum erfolgreichsten Olympioniken Österreichs bei diesen Spielen. Im SKI AUSTRIA Doppelinterview sprechen die beiden Vorarlberger, die gemeinsam in Stams die Schulbank drückten, über gute, alte Zeiten, unterschiedliche Karriereverläufe, gegenseitigen Respekt und ihre langjährige Freundschaft.

J

Start notwendigen FIS-Punkte bei einer Europacupabfahrt in der Woche zwischen Adelboden und Wengen zu holen. Also just nach deinem Sensationssieg. Strolz: Den ich dadurch gar nicht richtig feiern konnte (lacht), weil ich ja diese Entscheidung treffen musste. Nervlich war ich da echt am Limit. Nach vielen Gesprächen mit den Trainern, meinem Umfeld und speziell mit meinem Papa, der gesagt hat, dass er in der Kombi eine Chance für mich sieht, habe ich dann endgültig „Ja“ gesagt.

ohannes, deine Geschichte from „Zero to Hero“ wurde bereits rauf und runter erzählt. Kannst du die letzten Monate schon einordnen? Johannes Strolz: Wenn ich die Bilder sehe, dann realisiere ich zwar, was passiert ist, 100-prozentig greifbar ist das Ganze aber immer noch nicht.

Ausgerechnet beim Olympiadebüt hast du es deinem Papa Hubert nach 34 Jahren gleichgetan. Strolz: Das bedeutet mir unheimlich viel. Im Sommer hatte ich schon Gedanken ans Karriereende. In Peking im Ziel zu stehen und zu wissen, dass ich wie der Papa Olympiasieger in der Kombi bin, dieses Gefühl war unheimlich schön.

Zu deiner Goldmedaille in der Kombi musstest du ja regelrecht überredet werden. Strolz: Das stimmt. Als mich Andi (Cheftrainer Puelacher, Anm.) gefragt hat, ob ich starten will, habe ich zunächst „Ja“ gesagt. Danach hatte ich aber ein beklemmendes Gefühl, so als ob ich mir einen schweren Rucksack umgehängt hätte.

War das dein persönliches Peking-Highlight? Strolz: Nein, das war die Eröffnungsfeier. Als ich im Stadion die olympischen Ringe gesehen habe, ist mir bewusst geworden, dass ich jetzt beim größten Sportereignis der Welt dabei bin.

Warum? Strolz: Ich hatte zwei Jahre lang keine langen Latten mehr an und null Abfahrtskilometer in den Beinen. Zudem bestand die einzige Möglichkeit, die für den 24

Alessandro, an welchen Moment denkst du am liebsten zurück? Alessandro Hämmerle: Bei mir war es die Siegerehrung. Wenn man da oben steht und sieht, wie sich alle im Team mitfreuen, weiß man, dass gerade ein Traum wahr geworden ist.


STECKBRIEF Name: Johannes Strolz Spitzname: Strolzi Größte Erfolge: Doppel-Olympiasieger 2022 (Kombination + Teambewerb), Olympiasilber Slalom 2022, 1 Weltcupsieg (Adelboden 2022) Lieblings-Weltcuport: Kitzbühel Lieblingsessen: Pellkartoffeln mit Käse Außergewöhnliches Hobby: Holzarbeiten Haustier: die Katzen Fizzy und Fesi

STECKBRIEF Name: Alessandro Hämmerle Spitzname: Izzi Größte Erfolge: Olympiasieger 2022, Vizeweltmeister 2021, dreifacher SBX-Gesamtweltcupsieger, 14 Weltcupsiege, JuniorenWeltmeister 2012 Lieblings-Weltcuport: Montafon Lieblingsessen: Pizza Außergewöhnliches Hobby: Pizzabacken Haustier: Katze Camelot


PLAYLIST JOHANNES STROLZ TOP 15 1

SWEET CHILD O’ MINE Guns N’ Roses

2

HIGHWAY TO HELL AC/DC

3

UNDER PRESSURE – REMASTERED 2011 Queen, David Bowie

4

FORTUNATE SON

Creedence Clearwater Revival

5

SAIL

Awolnation

6

EVERLONG

Foo Fighters

7

HARD SUN

Eddie Vedder

8

HERE I GO AGAIN Whitesnake

9

PRAY

Jay-Z

10

THE RISING

Bruce Springsteen

11

I’M ALWAYS HERE Jimi Jamison

12

FOLLOW ME

Uncle Kracker

13

Bei dir war die Ausgangslage völlig konträr. Als dreimaliger SnowboardcrossGesamtweltcupsieger bist du als Favorit ins Rennen gegangen. Hämmerle: Ich habe erst danach gemerkt, wie viel Substanz das eigentlich gekostet hat. Nach den Spielen war ich komplett leer. Uns Einzelsportler treibt allgemein die Angst vor dem Verlieren an. Vor dem Tag X muss man aber auch akzeptieren, dass alles passieren kann. Wichtig war für mich, mit der Gewissheit am Start zu stehen, dass ich im Vorfeld alles gegeben habe.

„Ich bin mir lange selber im Weg gestanden.“ Johannes Strolz

Vor einem Jahr hattest du bei der WM im Fotofinish noch das Nachsehen, bei den Olympischen Spielen hat es hauchdünn für Gold gereicht. Hämmerle: Ich habe mich in Peking sofort an diesen Moment zurückerinnert. Es war wieder so verdammt knapp, ich konnte mir die Zeitlupe gar nicht anschauen. Selbst als die Entscheidung feststand, hatte ich Angst, dass sich das Ergebnis noch ändern könnte.

Johannes, wann hast du erfahren, dass Alessandro Gold gewonnen hat? Strolz: Ich habe eh schon den halben Tag vor Freude „geplärrt“, dann habe ich zwischen den vielen Interviews von Izzis Goldmedaille gehört. Das hat mir so getaugt. Ich hatte in dem Moment auch so viel Respekt vor ihm, weil er das als Favorit runtergebracht hat. Das war ähnlich wie bei Marco Odermatt, der im Riesentorlauf abgeliefert hat.

Ihr habt am gleichen Tag Olympiagold gewonnen. Dein ORF-Interview mit dem Satz „Johannes Strolz, ich hab da was gehört – du geile Sau!“ hat längst Kultcharakter. Wie kam es zu diesem Sager? Hämmerle: Unser Medienbetreuer hat mir die Goldnachricht vor dem großen Finale mitgeteilt. Das hat mich richtig geflasht und so gefreut, dass ich das auch im Fernsehen loswerden musste.

Johannes, was ist dir von der Saison sonst in Erinnerung geblieben? Strolz: Der Sieg in Adelboden war sicher der emotionalste Moment für mich, weil dadurch so viel Druck abgefallen ist. Vorher ging es sportlich gesehen um das nackte Überleben. Am meisten hat mich gefreut, dass sich alle mit mir mitgefreut haben, weil sie meinen Weg kennen. Und wenn man oft verloren hat, ist das Gewinnen umso schöner.

FALLEN – EDIT Volbeat

14

BÖHMISCHER TRAUM

Die Innsbrucker Böhmische

15

THE SOUND OF SILENCE

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An der Spitze festgesetzt: Bei jenen sechs Slalombewerben, bei denen Johannes Strolz in der abgelaufenen Saison ins Ziel kam, schaffte er es immer in die Top fünf. 26

© EXPA, GEPA

Disturbed


INTERVIEW

Eine Coronaerkrankung vor dem Weltcupfinale kostete dem dreifachen Gesamtweltcupsieger die Chance auf die Titelverteidigung. Am Ende landete Alessandro Hämmerle (links) hinter dem Deutschen Martin Nörl und vor seinem Teamkollegen Jakob Dusek auf Rang zwei.

PLAYLIST ALESSANDRO HÄMMERLE TOP 15

THE BANDIT

1

Kings of Leon

2

PAPER THIN – HEADHUNTERZ REMIX Illenium

3

Du hast gesagt, dass du ein gutes Beispiel dafür bist, „dass man nie aufgeben sollte“. Wenn du heute in den Rückspiegel schaust: Hätte deine Karriere früher erfolgreich sein müssen? Strolz: Ich hatte schon in den Vorjahren ein gutes Niveau, habe es aber nicht geschafft, das konstant abzurufen. Es waren einfach viele kleine Faktoren, die nie ganz zusammengepasst haben. Aber hätti, wari, täti … wahrscheinlich war es für mich wichtig, diesen Prozess durchzumachen. Warum lief es heuer anders? Strolz: Der große Knackpunkt lag sicher im Kopf. Ich war immer ein fleißiger Trainierer, habe es sogar oft übertrieben. Ich hatte trotzdem andauernd das Gefühl, dass es nicht reicht, was ich tue. Irgendwann muss man auch Vertrauen in sein eigenes Können gewinnen und lernen loszulassen. Zu mei-

„Beim Duell Mann gegen Mann musst du der sein, der draufhält und nicht als Erster zurückzieht.“ Alessandro Hämmerle

nem jüngeren „Ich“ würde ich heute sagen, dass es auf sein Gefühl vertrauen soll und nicht in jedem Rennen die Welt zerreißen muss. Da bin ich mir selbst lange im Weg gestanden.

PSYCHO (FEAT. TY DOLLA $IGN)

Post Malone, Ty Dolla $ign

4

TALKING

Elderbrook

5

FIRST

Cold War Kids

Alessandro, welche speziellen Eigenschaften braucht es im Snowboardcross, um erfolgreich zu sein? Hämmerle: Zunächst einmal die fahrerischen Voraussetzungen. Aber auch bei uns spielt sich viel im Kopf ab. Beim Duell „Mann gegen Mann“ – da musst du der sein, der draufhält und nicht als Erster zurückzieht.

6

Würdest du Johannes zutrauen, dass er ein guter Crosser wäre? Hämmerle: (lacht) Ich glaube, dafür ist er zu nett.

10

PARANOID

Black Sabbath

7

SUNFLOWER (REMIX)

Post Malone, Swae Lee, etc.

8

ACROSS THE ROOM

(Odesza, Leon Bridges)

9

OXYGEN

(Headhunterz)

GIVE

(You Me At Six)

11

SHOTS – BROILER REMIX

Imagine Dragons, Broiler

Johannes, bist du überhaupt einmal auf dem Snowboard gestanden? Strolz: Puh … das ist mindestens 15 Jahre her. In der Skihauptschule waren wir zum Saisonabschluss mal auf dem Snowboard unterwegs. Hämmerle: Da geht’s dir wie mir. Vor vier Jahren bin ich mit den Tourenski vom Vater auf eine Hütte raufgegangen. Die Abfahrt war ernüchternd (lacht). Ihr kennt euch schon euer halbes Leben. Könnt ihr euch erinnern, wann ihr euch zum ersten Mal getroffen habt? Strolz: Das war im Skigymnasium Stams, ich war ein Klasse über Izzi. Mein Kollege Daniel Meier hat ihn mir vorgestellt. Seinen Bruder Gino haben wir ja schon gekannt. 27

12

MIDNIGHT CITY M83

13

OTHERSIDE

Red Hot Chili Peppers

14

HOLD ON

Netsky, Becky Hill

15

HIGHER POWER – ZHU REMIX Coldplay, ZHU

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Hämmerle: Meine erste Erinnerung ist das Bankdrücken in Stams. Johannes und Daniel – die waren so stark, da habe ich neidlos aufgeschaut. Strolz: (lacht lauthals) Aber heute wäre es umgekehrt. Wenn ich beim Training sehe, was der Izzi wegdrückt – da wird mir fast schlecht. Johannes, mit Stefan Kraft und Daniel Huber sind auch zwei deiner ehemaligen Klassenkameraden Olympiasieger geworden. Strolz: Ich war natürlich vor dem Fernseher live dabei und habe mich für die beiden voll gefreut. Die zwei sind in Stams zu wirklich guten Freunden geworden. Wir haben dort unheimlich schöne Zeiten erlebt und auch viel Blödsinn gemacht. Izzi, in deiner Familie ist Snowboarden quasi Family-Business? Hämmerle: Das hat sich einfach so ergeben. Wir sind in Gaschurn direkt neben der Bahn aufgewachsen, wo auch eine Boardercross-Strecke war. Mein Bruder Gino hat es dann vorgemacht, wir zwei Jungen wollten nachziehen (auch Bruder Luca/25 ist im Weltcup dabei, Anm.). Strolz: Das ist bei mir ähnlich. Ich habe in Warth ein traumhaftes Skigebiet direkt vor der Haustür. Als Kinder sind wir vor allem Waldwege gefahren und Schanzen gesprungen, das Rennfahren hat mich erst später interessiert. Du hast dich in diesem Winter selbst um das Material gekümmert. Wärst du in der Lage, das Snowboard von Alessandro für ein Weltcuprennen herzurichten? Strolz: Beim Slalomski traue ich mir schon was zu. Aber über Izzis Bretter würde ich mich schwer drüber trauen – (lacht) außer natürlich, wenn Not am Mann ist. In der Snowboardcrossszene bist du längst jemand, zu dem auch die Konkurrenz respektvoll aufschaut. Hämmerle: Natürlich spürt man eine gewisse Anerkennung und mit den Gesamtweltcupsiegen entsteht automatisch auch eine gewisse Verantwortung. Bei den Kursbauern ist die

Freunde fürs Leben: Wenn „Izzi“ auf „Strolzi“ trifft, dann kommt auch der Spaß nie zu kurz.

„Der Izzi ist sogar beim Zocken auf der Playstation saustark.“ Strolz über Alleskönner Hämmerle

Meinung von uns erfahrenen Athleten gefragt. Gerade in Sicherheitsfragen fühle ich mich hier verpflichtet. Die Vorarlberger Bevölkerung ist auffallend stolz auf euch. Fällt euch das auf? Hämmerle: Ich merke es brutal und es ist extrem lässig zu sehen, dass hier alle so mit uns mitgefiebert haben. Vielleicht liegt es daran, dass wir schon länger keine olympische Einzelmedaille mehr gewinnen konnten. Für den Olympiasieg gab es auch eine Prämie. Für was gebt ihr gerne Geld aus? Hämmerle: Am liebsten für Upgrades im Bereich Wohn- und Lebensqualität – meine geile Kaffeemaschine und mein Pizzaofen haben sich jedenfalls voll rentiert. Strolz: Ich bin eher der sparsame Typ. Letztes Jahr habe ich mir ein neues Rennrad gekauft. Für landwirtschaftliche Geräte oder ein neues Computerspiel gebe ich aber gerne mal was aus. 28

Apropos Computer: Ihr spielt ja auch gemeinsam online auf der Playstation. Wer ist dort talentierter? Strolz: Der Izzi ist sogar beim Zocken saustark, deshalb spiele ich meistens mit ihm im Team. Er bleibt immer ruhig, auch wenn längst der Hut brennt (lacht). Karlheinz Wieser, der ÖSV-Medienbetreuer der Snowboarder, hat Alessandro folgendermaßen beschrieben: „Wenn man sich einen Sportler schnitzen dürfte, käme am Ende Izzi raus.“ Wie würdest du deinen Freund charakterisieren? Strolz: Er ist einfach ein super Typ. Sogar im Laufe dieses Interviews habe ich mir gedacht: Wenn man den Izzi reden hört, das hat einfach Hand und Fuß. Das sind keine Standardsätze, sondern Aussagen mit Substanz. Ich habe einfach großen Respekt vor ihm, aber auch vor seinen beiden Brüdern, die ebenfalls diese angenehme Art haben. Das war aber viel des Lobes. Alessandro, deine Chance auf Revanche. Hämmerle: Wenn man einen Menschen wie Johannes trifft, spürt man eine gewisse Aura. Ich habe mich in seiner Gegenwart immer wohlgefühlt. Er hat das Herz am richtigen Fleck und ist immer derselbe, egal ob Olympiasieger oder nicht. Vielen Dank für das Gespräch.


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KRAMER HOLT GESAMTWELTCUP

Steiniger Weg zu Kristall Skisprungstar Sara Marita Kramer feierte in den letzten zwei Jahren unzählige Erfolge und holte sich in dieser Saison erstmals in ihrer Karriere die große Kristallkugel für den Gesamtweltcup. Ein Erfolg, für den die Salzburgerin auch viele Rückschläge einstecken musste und den sich die 20-Jährige hart erkämpft hat. Eine zweijährige, emotionale Berg- und Talfahrt, während der das Ausnahmetalent vor allem mit menschlicher Größe beeindruckte, fand jetzt mit ihrem bisher größten Karriereerfolg ein mehr als verdientes Ende. Text: Nils Vettori


Saison 2021/22

Siegesserie zum Saisonstart 2021/22 I n der heurigen Saison flog die Salzburgerin der internationalen Skisprungwelt zu Beginn auf und davon. Von den ersten neun Einzelspringen in diesem Winter gewann die 20-Jährige nicht weniger als sechs und nur einmal stand sie dabei nicht auf dem Podium.

Corona lässt Olympiatraum platzen Die Angst vor einer Covid-Infektion war vor den Olympischen Spielen omnipräsent. Dass es dann ausgerechnet die große Favoritin Sara Marita Kramer erwischte, fühlte sich an wie ein furchtbares Déjà-vu. Nachdem sie ein falsch-positiver Coronatest bereits vergangenes Jahr entscheidend eingebremst hatte, machte die Pandemie der Saisondominatorin auch heuer einen Strich durch die Rechnung.

SARA MARITA KRAMER

ist die zweite österreichische Gesamtweltcupsiegerin nach Daniela Iraschko-Stolz (2014/15)

Sieben Einzelsiege feierte Sara Marita Kramer in dieser Saison und stand insgesamt elfmal auf dem Podium – damit ist sie die erfolgreichste ÖSV-Sportlerin dieses Weltcupwinters

1.316 PUNKTE

Pechsträhne bei Großereignissen So stark sich die 20-Jährige in den letzten beiden Jahren auch im Weltcup präsentierte, bei Großereignissen scheint der Überfliegerin das Pech am Fuß zu kleben. Neben den verpassten Olympischen Spielen verlief auch die WM in Oberstdorf vergangene Saison nicht nach Wunsch. Sie belegte in beiden Einzelbewerben den vierten Platz, einmal auch aufgrund einer mehr als umstrittenen Juryentscheidung.

holte die Salzburgerin in dieser Saison – 125 mehr als die zweitplatzierte Slowenin Nika Kriznar

In den letzten

29 EINZELSPRINGEN

war die 20-Jährige nur dreimal nicht in den Top 5

Verdienter Gesamtweltcupsieg

© EXPA

All den Schwierigkeiten zum Trotz mobilisierte Sara Marita Kramer bei den abschließenden Bewerben nach den Olympischen Winterspielen nochmals alle Kräfte und bot den in Hochform agierenden Konkurrentinnen die Stirn. Nachdem Österreichs Skisprung-Aushängeschild letztes Jahr die große Kugel noch um elf Punkte verpasst hatte, fixierte sie diese Saison mit Platz vier beim letzten Weltcupbewerb in Oberhof endgültig ihren Sieg im Gesamtweltcup 2021/22.

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INTERVIEW

Wie ein gespanntes

Gummiband Nicht nur in der Welt des Spitzensports, auch im Alltag werden immer wieder Höchstleistungen von uns gefordert. Wie man mit diesem ständigen Druck umgehen und sich seine psychische Gesundheit nachhaltig bewahren kann, erklärt Expertin Anita Hussl-Arnold im Interview. Das Interview führte Simon Leitner.


ANITA HUSSL-ARNOLD ZUR PERSON: Anita Hussl-Arnold ist Future Coach und als Unternehmensberaterin mit Schwerpunkt Leadership und Unternehmensentwicklung für Kunden aus unterschiedlichen Branchen tätig. Darüber hinaus leitet sie ein internationales CoachNetzwerk, das sich vor allem auf Potenzialentfaltung fokussiert.

© CAROLINE VLASEK, SHUTTERSTOK.COM

V

on Profisportlern werden ständig Höchstleistungen erwartet. Sind wir in unserem Alltag ebenso gefordert? Anita Hussl-Arnold: Ja, schließlich treffen beispielweise auch Ärztinnen oder Unternehmer tagtäglich wichtige Entscheidungen, die Auswirkungen auf viele andere haben. Der große Unterschied ist, dass sie dabei im Gegensatz zu Athleten meist nicht unter den Argusaugen der Öffentlichkeit stehen. Jedenfalls entwickelt man erst jetzt ein Verständnis dafür, dass es auch in der Berufswelt nicht nur darum geht, seine Leistungen zu erbringen, sondern dass die eigene psychische Gesundheit Basis des Ganzen ist. Was bedeutet es für die Psyche, wenn man jeden Tag so unter Druck steht? Man kann sich das wie ein Gummiband vorstellen, das ständig bis auf Anschlag gespannt ist: Wenn man es nicht irgendwann wieder loslässt, dann reißt es. Es gilt also, dazwischen immer wieder zu entspannen. Das Gummiband muss flexibel bleiben.

„Das Wichtigste ist die richtige Mentalität. Die Psyche braucht genauso Nahrung wie der Körper.“ Anita Hussl-Arnold

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Wie kann das gelingen? Das Wichtigste ist die richtige Mentalität. Die Psyche braucht genauso Nahrung wie der Körper. Und Nahrung für die Psyche ist für mich Freude beziehungsweise die Fähigkeit, Freude zu entwickeln und zu spüren. Das ist die Grundlage für nachhaltige psychische Gesundheit. Das hört man ja auch oft von Sportlern, die sagen, dass sie mit Spaß in ein Rennen oder einen Bewerb gehen wollen. Wie lässt sich das im Alltag umsetzen? Es ist essenziell, dass man die Freude nicht nur im Ergebnis, sondern bereits im Tun empfindet. Natürlich will jeder immer etwas Großartiges leisten, aber wenn man Freude erst dann entwickelt, wenn man sein Ziel erreicht hat, dann ist man stark abhängig davon, ob alles wie gewünscht eintritt. Da spielt dann auch Verbissenheit mit. Gelingt es jedoch, die Freude im Tun, also schon auf dem Weg zum Ziel zu verspüren, dann haben wir eine ganz andere Ausgangsbasis, nicht zuletzt im Hinblick auf mögliche Niederlagen.


INTERVIEW

„Wenn ich mich stets nur auf das Endergebnis fokussiere, setze ich mich selbst unter wahnsinnigen Stress.“

Inwiefern? Wenn ich mich stets nur auf das Endergebnis fokussiere, setze ich mich selbst unter wahnsinnigen Stress. Das Ergebnis kann aber auch von anderen Faktoren abhängig sein, auf die ich keinen Einfluss habe. Das Einzige, was gänzlich meiner Kontrolle unterliegt, ist mein eigenes Handeln – der Weg und wie ich diesen gehe. Das verstehe ich unter mentaler Stärke: auf den Punkt fokussiert sein, wenn es darauf ankommt, aber dann auch wieder loslassen und mich mit Hingabe und Freude anderen Dingen in meinem Leben widmen können. Das ist die große Herausforderung, vor der zum einen Sportler, zum anderen aber auch viele andere Menschen stehen. Glauben Sie, dass diese buchstäbliche Entspannung heutzutage schwerer fällt als früher? Ja, insbesondere in Zeiten wie diesen, in denen sich Krisen nicht mehr abwechseln, sondern überlappen. Menschen spüren da schon sehr viel Druck. Zudem leben wir in einer Gesellschaft, die sich stark über Leistungen und Ergebnisse definiert. Auf der anderen Seite ist es heute so leicht wie nie zuvor, Tipps und Hilfe für die psychische Gesundheit zu erhalten, wie man gerade in der Pandemie gut

DENKANSTÖSSE „Es geht darum, nicht immer tun zu müssen, sondern auch einfach sein zu dürfen.“

Grundvoraussetzung für nachhaltige psychische Gesundheit ist das richtige Mindset. Anita Hussl-Arnold gibt fünf Tipps, wie man ein entsprechendes Bewusstsein dafür schaffen kann.

DANKBARKEIT

Anita Hussl-Arnold

Stell die Dankbarkeit nicht ans Ende, sondern bereits an den Beginn deines Handelns. Starte die Dinge, die du tust, mit Dankbarkeit – dafür, dass du die Möglichkeit hast, etwas zu lernen, etwas zu machen, das du magst.

URSACHENFORSCHUNG Forsche nach den Motiven deines Tuns: Was sind die Treiber deines Handelns? Stell dir immer wieder die Frage: Wofür brennt mein Herz?

VERANTWORTUNG Übernehme Verantwortung für dein Handeln. Frage dich, was kannst du tun – aber auch, was kannst du nicht tun, was liegt nicht in deinem Einflussbereich? Du hast maximal dein Handeln gänzlich unter Kontrolle, nicht aber das Ergebnis.

AKZEPTANZ Nimm das, was jetzt gerade passiert, an und akzeptiere es so, wie es ist – selbst wenn es gerade nicht so läuft, wie es soll. Diese Akzeptanz (auch der schwachen Seiten) macht dich frei, weiterzugehen.

MOMENTAUFNAHME Trainiere Achtsamkeit für den Moment. Denke weniger an Vergangenes und Zukünftiges, sondern konzentriere dich auf diesen einen nächsten Schritt, jetzt. Denn: Leben ist soeben!

gesehen hat. Wichtig ist, dass man sich sozusagen Pufferspeicher schafft, aus denen man Energie schöpfen kann. Zum Beispiel? Ein klassischer Pufferspeicher wäre für mich, dass ich mir Zeiten gönne, in denen nichts auf meiner Agenda steht, ich keinen Ansprüchen entsprechen muss und buchstäblich Löcher in die Luft starren darf. Ich kann nicht ständig Chefin, Managerin oder Profisportlerin sein, da leiden sowohl ich als auch meine Leistungen darunter. Es geht darum, nicht immer tun zu müssen, sondern auch einfach sein zu dürfen. Vielen fällt das aber nicht einfach, oder? Ja, weil wir gelernt haben, immer produktiv zu sein und alle Möglichkeiten zu nutzen. Nun gilt es wiederum, zu lernen, uns auch von gewissen Möglichkeiten zu verabschieden. Nur weil ich etwas tun kann, heißt das nicht, dass ich es tun soll, dass es mir guttut, dass es mir Freude macht. Ich kann alles auf der Welt haben, aber ohne Freude bringt mir das nichts: Denn wenn ich nicht in der Lage bin, Freude darüber zu verspüren, habe ich letztendlich nichts.

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Vielen Dank für das Gespräch.


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JUNIOREN-WM ALPIN

ÖSV-MEDAILLEN IN PANORAMA (CAN)

GOLD Magdalena Egger • Abfahrt • Super-G • Riesenslalom

SILBER Magdalena Egger Alpine Kombination Victoria Olivier Joshua Sturm Magdalena Egger und Lukas Passrugger Teambewerb

Österreich um „Abräumerin“ Magdalena Egger (mit Pokal) sicherte sich die „Marc-Hodler-Trophy“ für die erfolgreichste Nation bei der Junioren-WM in Panorama.

„GOLD-MÄGGY“ SETZT NEUE MASSSTÄBE

BRONZE Victoria Olivier Super-G Lukas Passrugger Riesenslalom

Mit sieben Medaillen war Österreichs Alpinnachwuchs bei der Junioren-WM in Panorama (CAN) die Nummer eins. Herausragend präsentierte sich die Vorarlbergerin Magdalena „Mäggy“ Egger, die zur erfolgreichsten JWM-Teilnehmerin aller Zeiten aufstieg. Text: Bernhard Foidl

S Lukas Passrugger gewann Silber im Teambewerb und Bronze im Riesentorlauf.

eit 40 Jahren finden alljährlich alpine Junioren-Weltmeisterschaften statt. Bereits die Anfänge im französischen Auron, wo 1982 spätere Weltklasseathleten wie Günther Mader (AUT), Franck Piccard (FRA) oder Michaela Gerg (GER) zu Gold fuhren, ließen erahnen, dass die Weltmeister dieser Altersklasse für Höheres bestimmt sind. Noch deutlicher wird dieser Eindruck, wenn man einen Blick auf die „Hall of Fame“ (siehe Grafik) der Junioren38

Weltmeisterschaften wirft. In den Top Ten finden sich größtenteils spätere Olympiasieger, Weltmeister oder Gesamtweltcupsieger. Lediglich Sabine Ginther, die Nummer zwei dieser Wertung, kann auf keine „Weltkarriere“ zurückblicken. Die Tirolerin, die aufgrund mehrerer Verletzungen ihre Laufbahn früh beenden musste, gewann aber immerhin sechs Weltcuprennen und landete in der Saison 1990/91 auf dem zweiten Platz im Gesamtweltcup. Wobei


HALL OF FAME ALPINE JUNIOREN-WELTMEISTERSCHAFTEN

„Trotz meiner Bereitschaft, alles zu geben, dürfen die Freude und der Spaß nie verlorengehen.“ Magdalena Egger, Neo-Rekordhalterin

Mit ihren drei Goldund zwei Silbermedaillen in Panorama (CAN) avancierte Magdalena Egger zur erfolgreichsten Läuferin bei alpinen Junioren-Weltmeisterschaften.

© ÖSV/SCHRAMMEL, GEPA

NAME

GESAMT

1.

Magdalena Egger (AUT)

6

2

1

9

2.

Sabine Ginther (AUT)

6

2

-

8

3.

Henrik Kristoffersen (NOR)

6

2

-

8

4.

Marco Odermatt (SUI)

6

-

1

7

5.

Maria Höfl-Riesch (GER)

5

2

2

9

6.

Julia Mancuso (USA)

5

-

3

8

7.

Benjamin Raich (AUT)

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-

7

8.

Anna Veith (AUT)

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1

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Anja Pärson (SWE)

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6

10.

Karen Putzer (ITA)

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wir jetzt zur Nummer eins kommen, der eine große Karriere hoffentlich noch bevorsteht. Ihr Name: Magdalena Egger. Bei sechs Einsätzen in den kanadischen Rocky Mountains holte die 21-jährige Vorarlbergerin, die von allen nur „Mäggy“ gerufen wird, dreimal Gold und zweimal Silber und setzte damit neue Maßstäbe. Bereits vor zwei Jahren war die Allrounderin bei der Junioren-WM in Narvik (NOR) mit drei Goldmedaillen die alles überragende Läuferin, dazu kam im Vorjahr noch eine Bronzemedaille in Bansko (BUL). Das mögliche Leistungsspektrum von Magdalena Egger zeigt sich auch darin, dass sie bei den Junioren-Titelkämpfen zweimal das Speed-Double (Gold in Abfahrt & Super-G)

„Magdalena ist ruhig, akribisch und zielstrebig.“ Hannes Zöchling, ÖSV-Trainer

gewann, ihre ersten Weltcuppunkte im November 2020 aber mit einem 19. Platz beim Slalom in Levi einfuhr. Zudem holte die talentierte Lecherin in Kanada zuletzt auch noch Gold im Riesentorlauf – ihrer vermeintlich „schwächsten“ Disziplin. 39

„Magdalena ist eine Allrounderin mit riesigem Potenzial“, weiß Hannes Zöchling, Gruppentrainer der Technikerinnen, wo „Mäggy“ mittrainiert. „Sie steht jetzt vor einer Weggabelung, denn sie kann sich nicht gleichzeitig in allen Disziplinen Richtung Weltklasse entwickeln“, so der erfahrene Weltcupcoach, der die Vorarlbergerin als „ruhig, akribisch und zielstrebig“ beschreibt. Trotz der gestiegenen Erwartungshaltung bleibt für „Mäggy“ stets der Weg das Ziel. „Natürlich möchte ich mich laufend weiterentwickeln und irgendwann zu den besten Skifahrerinnen der Welt zählen. Trotz meiner Bereitschaft, alles zu geben, dürfen die Freude und der Spaß dabei aber nie verlorengehen“, so die neue Rekordhalterin.

VON RANG 30 ZUR MEDAILLE Neben Österreichs wertvollster Skiaktie durfte sich in Panorama auch deren erst 17-jährige Vorarlberger Landsfrau Victoria Olivier über eine Einzelmedaille freuen. Die Jüngste im Team gewann Bronze im Super-G. Für den männlichen ÖSV-Nachwuchs schaute bei den Einzelbewerben lediglich eine Einzelmedaille heraus. Der 20 Jahre alte Salzburger Lukas Passrugger fuhr im Riesentorlauf von Rang 30 im ersten Durchgang noch zu Überraschungsbronze. Im Teambewerb musste sich das ÖSV-Quartett nur Gastgeber Kanada geschlagen geben und holte Silber. „Mit der Medaillenausbeute sind wir natürlich zufrieden, und speziell vor Magdalenas Leistungen muss man den Hut ziehen. Bei der Herrenabfahrt hatten wir leider Wetterpech und auch der Super-G der Herren ist unglücklich verlaufen“, sah ÖSV-Mannschaftführer und Neo-Damenchef Thomas Trinker neben viel Licht auch Schatten.


WIR MACHT’S MÖGLICH Österreich hat sportlich viel zu bieten. Aber es braucht jemanden, der hilft, die Ziele zu erreichen. Raiffeisen unterstützt deshalb seit vielen Jahren junge Talente wie die sechsfache Junioren-Weltmeisterin Magdalena Egger. wirmachtsmöglich.at

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ALPINE JUNIOREN-WM BACKSTAGE

Ein Gold-Tag im

ZEITRAFFER Mit neun Medaillen bei alpinen Junioren-Weltmeisterschaften schrieb die Vorarlbergerin Magdalena Egger Skigeschichte. ÖSV-Medienbetreuer Thomas Schrammel hat „Mäggy“ in Panorama (CAN) bei ihrer Goldmedaille im Super-G einen Tag lang begleitet.

TAGESABLAUF

11.20

06.20

Jetzt ist es fix: Magdalena Egger ist Super-G-Weltmeisterin. Teamkollegin und Freundin Victoria Olivier holt Bronze und ist die erste Gratulantin.

Der Wecker läutet.

06.30

11.30

Gemeinsam mit den Teamkolleginnen Amanda Salzgeber und Viktoria Bürgler wird im Appartement das Frühstück zubereitet.

Nach der Flower-Ceremony gibt es das offizielle Siegerinterview. Im Anschluss folgen Medientermine.

10.08

1:08,34 Minuten später schwingt „Mäggy“ mit überlegener Bestzeit ab und darf zum Leaderboard.

07.30

12.00

17.40

Ein weiteres TV-Interview steht auf dem Programm.

Mittagessen. Endlich Zeit für eine kurze Verschnaufpause.

Mit Startnummer fünf geht die Vorarlbergerin auf die Strecke.

08.45

Streckenbesichtigung. Ab jetzt ist „Mäggy“ voll auf das Rennen fokussiert.

17.00

15.00

Regeneration bei ÖSV-Physiotherapeutin Antonina Scheiber. 41

Siegerehrung. Jetzt gibt es die Goldmedaille und Gänsehautmomente bei der Bundeshymne. Im Anschluss ein Medaillenfoto mit Victoria Olivier.

18.30

Teammeeting. Der Tag wird analysiert und Details für den kommenden Renntag besprochen.

10.06

Nach dem Anziehen geht es ab auf die Piste zum lockeren Einfahren.

© ÖSV/THOMAS SCHRAMMEL

18.00

Ab in den Skiraum zu Servicemann Andreas Moser. Dort wird die Abstimmung für den nächsten Renntag besprochen.

19.00 Abendessen.

22.00

Müde, aber glücklich, geht es für „Mäggy“ ab ins Bett.


LOGOWETTBEWERB

DAS AUSHÄNGESCHILD DER JUNIOREN-WM Die erste Siegerin der FIS Alpine Junioren Ski Weltmeisterschaften in St. Anton am Arlberg heißt Lea Schattleitner. Beim Logowettbewerb für das Großevent im Jänner 2023 konnte sich die 20-Jährige mit ihrem Entwurf durchsetzen. Text: Theresa Kleinheinz

Lea Schattleitner und ihr Lektor Willi Hofer vom Medienkolleg in Innsbruck sind stolz auf das Siegerlogo.

Peter Mall, OK-Chef der FIS Alpine Junioren Ski Weltmeisterschaften St. Anton am Arlberg 2023

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Doch nicht nur die Einreichungen kamen aus den Reihen der Jugend, auch die Jury war mit jungen Menschen besetzt: „Es war wichtig, dass auch die jungen Leute ihre Stimme haben, weil es ja auch die jungen Leute ansprechen soll“, sagt Peter Mall. Über das Siegerprojekt stimmten deshalb unter anderem die zwei Jüngsten des ÖSVNachwuchskaders, Valentina Rings-Wanner vom Kitzbüheler Skiclub und Adrian Dion Tschach von der 1. SVG Hohe Wand, ab.

DURCHDACHTES KONZEPT Hinter dem mit 500 Euro dotierten Siegerentwurf, auf dem eine bunte Schneeflocke zu sehen ist, stecken viele Überlegungen:

© FRANZ OSS

„Es wird für uns ein klarer Leuchtturm sein, mit dem wir diese Veranstaltung bewerben.“

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und um den Globus wird Lea Schattleitners Logo für die FIS Alpine Junioren Ski Weltmeisterschaften in St. Anton am Arlberg zu sehen sein. „Es ist voll unreal, dass etwas, das du gemacht hast, international gezeigt wird“, freut sich die Siegerin des Logowettbewerbs, bei dem insgesamt 66 Entwürfe eingingen. Die Idee zur Ausschreibung hatte Peter Mall, OKChef der Arlberg-Kandahar-Rennen und der FIS Alpine Junioren Ski Weltmeisterschaften St. Anton: „Uns war es ein Anliegen, dass wir bei den Junioren-Weltmeisterschaften auch die Jugend einbinden.“ So entstand eine Kooperation mit der HTL für Bau und Design und dem Medienkolleg der Ferrarischule in Innsbruck.


„Den Schülern und Studenten taugt das volle, wenn man etwas macht, das danach Verwendung findet.“

„Es ist voll unreal, dass etwas, das du gemacht hast, international gezeigt wird.“ Lea Schattleitner, Gewinnerin des Logowettbewerbs

„Am Anfang habe ich mir gedacht, dass es ein klares Symbol braucht, sodass man weiß: Es geht um Winter und um Skisport“, blickt Lea Schattleitner auf ihre ersten Gedanken zurück. Wichtig für die Identifikation ist auch die Farbgebung. Der traditionellen Winterfarbe Blau setzte die Studentin mit der Farbe Pink einen überraschenden Akzent entgegen. Die Abkürzung der FIS Alpine Junior World Ski Championships St. Anton hat sie gekonnt in die Schneeflocke integriert. Ihr Medienlektor Willi Hofer weiß, was hinter einem solchen Entwurf steckt: „In der Logogestaltung ist es die große Herausforderung, nicht etwas Komplexes, sondern etwas Einfaches zu gestalten, was man sich merken kann.“

FIS ALPINE JUNIOREN SKI WELTMEISTERSCHAFTEN

Von 18. bis 26. Jänner 2023 werden in St. Anton am Arlberg

170 20

ALPIN-TALENTE aus

NATIONEN erwartet.

Am Logowettbewerb nahmen Studierende des Medienkollegs sowie Schülerinnen und Schüler der HTL Bau und Design teil.

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Willi Hofer, Medienlektor am Medienkolleg und der Ferrarischule Innsbruck

BEREIT FÜR DIE ZUKUNFT Als Studentin am Medienkolleg der Ferrarischule in Innsbruck lernt Lea Schattleitner gemeinsam mit ihren Kolleginnen und Kollegen bei Willi Hofer alles rund um Kommunikations- und Mediendesign. Aktuell im letzten Semester möchte die junge Serfauserin in dieser Branche Fuß fassen: „Ich würde gerne im Grafikbereich bleiben, zum Beispiel in einer Werbeagentur.“ Für die Vorbereitung auf die Berufswelt seien solche Wettbewerbe wichtig, weiß Willi Hofer. „Den Schülern und Studenten taugt das volle, wenn man etwas macht, das danach Verwendung findet – und man nicht nur irgendetwas für die Festplatte produziert.“ OK-Chef Peter Mall ist überzeugt: „Das geht sicher rund um den Globus. Es wird für uns ein klarer Leuchtturm sein, mit dem wir diese Veranstaltung bewerben.“ Dass sich die weltbesten Nachwuchstalente im alpinen Skisport im Jänner 2023 in seinem Ort messen, freut ihn besonders. „Ohne Rennsport wäre St. Anton am Arlberg sicher nicht da, wo wir jetzt stehen. Da haben wir die Chance, etwas zurückzugeben“, sagt Mall und denkt bereits an das nächste Ziel: die großen Weltmeisterschaften wieder auf den Arlberg zu holen.


JUNIOREN-WM

GROSSE VERSPRECHEN

für die Zukunft

Nicht nur Österreichs alpine Nachwuchshoffnungen fuhren in diesem Winter um Edelmetall, auch in vielen anderen Sparten kämpften die ÖSV-Stars von morgen im Zuge von zahlreichen Junioren-Weltmeisterschaften um Medaillen. Von Norwegen bis in die Vereinigten Staaten fuhren, sprangen und liefen Österreichs beste Nachwuchswintersportler um Spitzenplätze und stellten dabei mehrmals ihr großes Talent unter Beweis. Text: Nils Vettori

22. BIS 27. FEBRUAR 2022

LANGLAUF JUNIOREN UND U23 WM IN LYGNA (NOR)

M Mika Vermeulen verpasste als Fünfter nur um wenige Sekunden eine Medaille.

it den Plätzen 16 und 23 gelang Mika Vermeulen bei den Olympischen Winterspielen in Peking im Skiathlon und über die 15 km ein echtes Ausrufezeichen. Auf den abschließenden 50-km-Bewerb verzichtete der 22-Jährige aber ganz bewusst, um sich auf sein großes Saisonziel, die U23WM in Lygna, optimal vorbereiten zu können. Selbstbewusst nahm der Steirer für den 15-km-Bewerb in der klassischen Technik eine Medaille ins Visier und war lange Zeit auch drauf und dran, dieses Ziel zu erreichen. Am Ende fehlten läppische sechs Sekunden auf Bronze und es wurde der bemerkenswerte fünfte Platz. „Ich bin schon ziemlich enttäuscht, denn ich war so knapp dran am Stockerl. In der zweiten Runde ist mir einfach ein bisschen das Gas ausgegangen“, meinte der ehemalige nordische Kombinierer nach der verpassten Medaille. Für einen weiteren Achtungserfolg sorgte zudem Lukas Mrkonjic, der es im Sprintrennen bis ins Halbfinale schaffte und am Ende als Elfter nur hauchdünn einen Top-Ten-Platz verpasste.

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Daniel Tschofenig (m.), David Haagen (l.) und Markus Müller (r.) feierten in Zakopane einen historischen Dreifachsieg.

6. BIS 13. MÄRZ 2022

2. BIS 6. MÄRZ 2022

NORDISCHE JUNIOREN-WM IN ZAKOPANE (POL)

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© Jon Christen Bjone, ÖSV

rsprünglich sollte die Nordische Junioren WM bereits letztes Jahr im polnischen Skisprungzentrum Zakopane ausgetragen werden, wurde dann aber coronabedingt kurzfristig nach Lahti verlegt. Heuer war es dann so weit und die besten Nachwuchskombinierer und -skispringer matchten sich im Schatten des Tatra-Gebirges um heißbegehrtes Edelmetall. Das ÖSV-Team zählte im Vorfeld in beiden Disziplinen zu den großen Favoriten und vor allem der bereits weltcuperprobte Skispringer Daniel Tschofenig wurde als heißer Goldtipp gehandelt. Der Kärntner übertraf sogar alle Erwartungen, flog in Polen in einer eigenen Liga und krönte sich am Ende zum dreifachen Junioren-Weltmeister. Im Einzelwettkampf kam die größte Konkurrenz zudem aus den eigenen Reihen. Hinter Weltmeister Tschofenig komplettierten nämlich mit David Haagen und Markus Müller gleich zwei weitere ÖSV-Talente das Siegespodest und sorgten für einen historischen Dreifacherfolg, Jonas Schuster vollendete die Glanzvorstellung mit Rang sechs. Wenig überraschend setzte sich dieses Quartett auch im Teambewerb souverän durch, und zum Drüberstreuen gab es auch im abschließenden Mixed-Springen für Daniel Tschofenig, David Haagen,

Vanessa Moharitsch und Julia Mühlbacher erneutes Gold. Vor allem für Vanessa Moharitsch war diese Medaille Balsam für die Seele, denn die Oberösterreicherin verpasste im vorangegangenen Einzelund Teambewerb der Damen zweimal als Vierte nur hauchdünn eine Medaille.

KOMBINIERER LEGTEN NACH In der Nordischen Kombination kam der Einzel-Weltmeister ebenfalls aus Österreich. Stefan Rettenegger ging als Dritter nach dem Springen in das 10-kmEinzelrennen, ließ der Konkurrenz keine Chance und schnappte sich mit einem Vorsprung von 33,8 Sekunden souverän den Titel. Auch in den Teambewerben gab es Edelmetall für Österreich. Angeführt vom frischgebackenen Weltmeister, belegten Kilian Gütl, Severin Reiter und Paul Walcher hinter Finnland und Norwegen bei den Herren den dritten Platz. Im Mixed-Team-Bewerb sorgten Annalena Slamik, Lisa Hirner, Stefan Rettenegger und Samuel Lev zudem für eine weitere Bronzemedaille. Insgesamt trat das ÖSV-Team demnach mit viermal Gold, einmal Silber und dreimal Bronze hochdekoriert die Heimreise aus Polen an.

SKI UND SNOWBOARD FREESTYLE JUNIOREN WM IN LEYSIN (SUI)

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it einem Backside Triple Cork 1440 und einem Switch Backside 1260 sorgte Snowboarder Eric Dovjak im Big-Air-Bewerb bei der Juniorenweltmeisterschaft in Leysin (SUI) für Jubelstimmung innerhalb des ÖSV-Teams. Der Kärntner setzte beide Sprünge perfekt in den Schnee und sicherte sich damit verdient die Goldmedaille. „Ich habe mir im Vorfeld der WM angeschaut, was meine Konkurrenten so draufhaben. Ich habe meine Tricks danach so darauf abgestimmt, um eine Chance zu haben vorne mitzufahren – und das hat am Ende perfekt funktioniert“, freute sich der frischgebackene Junioren-Weltmeister aus Ferlach.

Bronze für das MixedTeam der Kombinierer (v. l.): Samuel Lev, Annalena Slamik, Lisa Hirner und Stefan Rettenegger, der mit Gold im Einzel und Bronze im Team insgesamt drei Medaillen erobern konnte. Der Kärntner Eric Dovjak krönte sich bei der Junioren-WM im Big Air zum Weltmeister.

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JUNIOREN-WM

23. FEBRUAR BIS 3. MÄRZ 2022

BIATHLON JUGEND- UND JUNIOREN WM IN SOLDIER HOLLOW (USA)

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a. 5.400 Kilometer entfernt von der Heimat ging es in Soldier Hollow (USA) auch für Österreichs Nachwuchs-Biathletinnen und -Biathleten um Edelmetall. Auch wenn es am Ende nicht für eine Medaille reichen sollte, präsentierte sich das junge ÖSV-Biathlonteam des Öfteren im erweiterten Spitzenfeld. Für das beste Ergebnis sorgte dabei Lea Rothschopf, die im 12,5 km Einzelrennen bei den Juniorinnen starke Sechste wurde. In den Jugendklassen gelang mit Fabian Müllauer, Lukas Haslinger und Anna Andexer drei weiteren ÖSV-Talenten der Sprung in die Top-Ten.

Pia Schöffmann durfte sich mit Bronze über ihre erste Junioren WM-Medaille freuen.

Mit Rang sechs gelang Lea Rothschopf in Soldier Hollow ein Spitzenergebnis.

29. MÄRZ 2022

SKI CROSS JUNIOREN WM IN VEYSONNAZ (SUI)

Ü SNOWBOARD JUNIOREN WM DER RACEBOARDER IN VALMALENCO (ITA)

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ei tiefwinterlichen Verhältnissen schnappte sich Pia Schöffmann im Parallelslalom bei der Junioren WM in Italien die Bronzemedaille. Die Kärntnerin setzte sich im kleinen Finale in einem Österreicherinnen-Duell gegen ihre Landsfrau Martina Ankele durch und jubelte damit über ihr erstes Edelmetall bei Nachwuchs-Titelkämpfen. „Zum Teil waren extrem tiefe Wannen in der Piste, trotzdem bin ich gute Läufe gefahren. Gegen Martina war es am Ende auch noch knapp, aber es hat letztlich gereicht. Ich freue mich riesig, dass ich meine erste Medaille bei einer Junioren-WM gewonnen habe – das ist richtig cool", freute sich Pia Schöffmann, die damit auf dem besten Weg ist, ihrer erfolgreichen Cousine Sabine Schöffmann auch demnächst in den Weltcup nachzufolgen.

Bronzemedaillengewinnerin Christina Födermayr (l.) und Junioren-Weltmeisterin Sonja Gigler (r.) sorgten für ein perfektes rot-weiß-rotes Ergebnis. 46

© ÖSV, EXPA, GEPA

31. MÄRZ BIS 2. APRIL 2022

ber gleich zwei Medaillen jubelten die ÖSVNachwuchs-Ski Crosserinnen bei der Junioren WM in Veysonnaz. Im Schweizer Traditionsort war vor allem Sonja Gigler eine Klasse für sich. Die Vorarlbergerin, die erst vor diesem Winter aus dem Alpinlager zu den Ski Crossern gewechselt war, erzielte bereits in der Qualifikation die Bestzeit und zog anschließend mit zwei Laufsiegen in das große Finale ein, für das sich mit Christina Födermayr auch noch eine weitere heimische Athletin qualifizieren konnte. Trotz eines verpatzten Starts ließ Gigler auch im entscheidenden Heat ihren Konkurrentinnen keine Chance und krönte sich zur Juniorenweltmeisterin, ihre Teamkollegin jubelte knapp dahinter über die Bronzemedaille. „Es ist ein Wahnsinn! Ich kann es gar nicht glauben, dass ich Gold gewonnen habe“, jubelte Sonja Gigler im Ziel.


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SCHNEE ERLEBEN

SPASS PUR BEI DEN ÖSV-KINDERSCHNEETAGEN

Beim Finale der ÖSV-KinderSchneeTage hatten zahlreiche Kinder gemeinsam mit den ÖSV-Stars jede Menge Spaß.

Action, Stars und jede Menge Spaß – das waren die Zutaten des großen Finales der ÖSV-KinderSchneeTage 2022. Zahlreiche Kinder genossen dabei einen unvergesslichen Wintersporttag, den sich auch ÖSV-Stars wie Alessandro Hämmerle, Fabio Gstrein, Franziska Gritsch und Lukas Greiderer nicht entgehen ließen. Text: Nils Vettori

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HIER GEHT'S ZUM VIDEO

Franziska Gritsch stand den Kindern beim Abfahrtssimulator mit Tipps und Tricks zur Seite.

Kombinierer Lukas Greiderer und Skifahrer Fabio Gstrein ließen es sich nicht nehmen, das Sackerlrutschen persönlich auszuprobieren.

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rstmals nach zwei Jahren coronabedingter Pause feierten beim Saisonfinale der ÖSV-KinderSchneeTage im Kühtai in Tirol über 500 begeisterte Kinder ein Sportfest der besonderen Art. Zahlreiche Volksschulkinder aus den umliegenden Regionen folgten der Einladung des Österreichischen Skiverbandes und konnten bei 16 spannenden Stationen unterschiedliche Wintersportarten spielerisch entdecken und ausprobieren. Egal ob Skifahren, Skispringen, Snowboarden, Freeski oder Biathlon – immer stand der Spaß an erster Stelle, und nicht einmal das etwas durchwachsene Wetter konnte an diesem Tag die Freude der Kinder am Wintersport trüben.

auch die Skistars Franziska Gritsch und Fabio Gstrein ausgiebig Zeit, um mit ihren zahlreichen jungen Fans zu plaudern und Autogramme zu verteilen. „Gerade nach den pandemiebedingt schwierigen Jahren ist es umso wichtiger, Kinder wieder für Bewegung im Schnee zu begeistern. Es war einfach schön, zu sehen, welche Freude die Kinder hatten, und ich glaube, das ist sowieso das Wichtigste“, meinte etwa Kombinierer Lukas Greiderer, und Olympiasieger Alessandro Hämmerle ergänzte: „Wir haben natürlich auch selbst die ein oder andere Station ausprobiert und hatten wirklich jede Menge Spaß.“

BEREITS TAUSENDE KINDER FÜR DEN SCHNEESPORT BEGEISTERT

ÖSV-STARS HAUTNAH ERLEBEN Auch namhafte Athletinnen und Athleten ließen es sich nicht nehmen, den vielen Kids einen Besuch abzustatten. Neben den Olympiamedaillengewinnern Alessandro Hämmerle und Lukas Greiderer nahmen sich

© TOM BAUSE

Snowboarden mit dem Olympiasieger: Alessandro Hämmerle hatte gemeinsam mit den Kindern jede Menge Spaß.

Bei insgesamt 16 Stationen gab es für die Kids einiges zu entdecken.

Zahlreiche ÖSV-Vereine organisieren jährlich mehrere ÖSV-KinderSchneeTage und bieten damit tausenden Kindern die Möglichkeit, einen wertvollen Einblick in den Wintersport zu erhalten. Unterstützt werden sie dabei von den offiziellen ÖSV-Partnern SPAR Natur*pur und Ratiopharm, die Präsente für die Kinder und Werbematerialien kostenlos zur Verfügung stellen. Zusammen mit Kindergärten und Volksschulen veranstalten die Vereine Events mit Spaß und Action für Kinder im Alter von drei bis zehn Jahren in ganz Österreich. Die Palette der angebotenen Aktivitäten reicht vom Skifahren, Biathlon und Snowboarden bis hin zum Schneeschuhwandern und Schneeburgbauen. Seit dem Start der Initiative im Jahr 2013 konnten bisher rund 70.000 Kinder für Aktivitäten im Schnee begeistert werden. „Die ÖSV-KinderSchneeTage haben sich zu einem unverzichtbaren Bestandteil unserer Breitensportarbeit entwickelt. Mithilfe dieser tollen Veranstaltungen konnten in den letzten Jahren zahlreiche Kinder für Bewegung im Schnee begeistert und aktiv an den Wintersport herangeführt werden“, freute sich auch ÖSV-Präsidentin Roswitha Stadlober.

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XIAOMI KIDS CUP

Unvergessliches Finale für Skitalente Von 1. bis 3. April fand in Saalbach Hinterglemm das Finalwochenende der XIAOMI Kids-Cup-Serie statt. 50 Burschen und Mädchen im Alter von elf bis zwölf Jahren, die sich bei den Bundesländer-Vorentscheidungen für den Showdown der bekannten Rennserie qualifiziert hatten, erlebten einen unvergesslichen Saisonabschluss im WM-Ort 2025. Text: Christina Höller und Bernhard Foidl

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trahlende Kinderaugen gab es bereits am Vortag des Rennens, als die Nachwuchstalente erste Bekanntschaft mit den ÖSVStars Marco Schwarz, Michael Matt, Nina Ortlieb, Raphael Haaser und Sabrina Maier machten. Doch es kam noch besser. Die großen Vorbilder nicht nur zu treffen, sondern auch mit ihnen zu trainieren und die Tipps der Profis mit ins Rennen zu nehmen, zauberte ein breites Lächeln in die Gesichter der Finalteilnehmer, die zudem von erfahrenen ÖSV-Trainern gecoacht wurden. Nach einer ersten Trainingseinheit am Samstag standen für Österreichs Skitalente am Nachmittag sportmotorische Tests auf dem Programm. Zeitgleich wurden die Begleitpersonen zu einem spannenden Vortrag von Dr. Christian Raschner („Sportmotorische Anforderungsprofile im Nachwuchsskirennlauf“) geladen, bevor die Eltern dank der Firma Toko auch noch mit wertvollen Tipps und Tricks zur Skipräparation und Wachstechnik für den Rennlauf versorgt wurden.

Österreichs Skitalente überzeugten beim XIAOMI Kids-Cup-Finale auf dem anspruchsvollen Weltcuphang am 12er-Kogel mit grandiosen Leistungen.

ÖSV-Star Marco Schwarz übernahm die Siegerehrung. 50


Die drei schnellsten Burschen Manuel Jäger (m.), Jakob Findl (l.) und Eric Tecklenburg (r.) mit Funktionären und ÖSV-Stars

Hier geht's zum Video vom XIAOMI KidsCup-Finale!

© EXPA/JFK

Die schnellsten Mädchen Lea-Sophie Buchsbaum (m.), Emilia Kirchmair (l.) und Lea Unger (r.) flankiert von den ÖSV-Stars Nina Ortlieb und Marco Schwarz

Für die reibungslose Umsetzung des Finales zeichnete das ÖSV-Marketingteam um Mario Reiter verantwortlich, welches sich über die Unterstützung zahlreicher Partner freuen durfte. Neben Titelsponsor XIAOMI und Presenting-Sponsor WM Saalbach 2025 setzten sich auch langjährige ÖSVWegbegleiter, wie UNIQA, Raiffeisen, die Kronen Zeitung sowie A1 und Toko, stark für diese alpine Nachwuchsserie ein. Am Sonntag stand für die Kinder dann das lang ersehnte Abschlussrennen, welches in zwei Durchgängen (die schnellere Zeit zählte) gefahren und als Einzelund Teambewerb gewertet wurde, auf dem 12er-Kogel auf dem Programm. Dank der professionellen Organisation des Skiclubs

Saalbach Hinterglemm um Obmann (und SLSV-Präsident) Bartl Gensbichler und dessen Stellvertreter Fritz Steger sowie der großartigen Unterstützung der Bergbahnen stand einem traumhaften Finaltag nichts im Wege. Der erneute Wintereinbruch inklusive Schneefall sorgte zudem für perfekte Pistenverhältnisse am Weltcuphang.

ÖSV-STARS VON LEISTUNGEN DER KINDER BEEINDRUCKT Nach der Besichtigung, dem Aufwärmen und letzten Tipps der ÖSV-Stars ging es endlich los. Der Minicross-Parcours mit 51

Steilkurven, kleinen Sprüngen und Wellen verlangte den Nachwuchsrennläufern vollen Einsatz und Konzentration ab. „Der Hang war äußerst anspruchsvoll, aber die Kinder haben das toll gemacht“, freute sich Jürgen Kriechbaum (Entwicklung Leistungssport), der von Seiten des ÖSV gemeinsam mit Gert Ehn für die Nachwuchsserie verantwortlich zeichnet, über die gezeigten Leistungen. Selbst die ÖSV-Stars gerieten beim Finale des XIAOMI Kids Cup ins Schwärmen. „Es hat unglaublich viel Spaß gemacht und es war beeindruckend zu sehen, wie gut die Kinder bereits Skifahren“, meinte etwa KombiWeltmeister Marco Schwarz. Ähnlich sah es Nina Ortlieb, die wie Schwarz als Testimonial der prestigeträchtigen Nachwuchsserie agierte. „Es war richtig cool, dabei zu sein und zu sehen, wie engagiert die jungen Skisportler unterwegs sind. Wenn man so etwas unterstützen darf, ist das schon eine kleine Ehre“, so die Vorarlberger SpeedSpezialistin.


SPASS IM SCHNEE

SIEBEN DINGE ÜBERS FIGLN, die Sie vermutlich so nicht wussten

Firngleiten oder Figln entstand (vermutlich und sehr wahrscheinlich) als Abstiegshilfe für Bergsteiger. Heute ist es ein beliebter Frühlingstrend, zu dem es einige Sachen zu wissen gibt. Text: Haris Kovacevic


1. EMO HENRICH meldet 1946 das Patent für Firngleiter an.

2.

„Die traditionelle Art der Figl-Bindungen mit der Schnürung gab es damals wie heute.“ Thomas Span, Eigentümer und Geschäftsführer von Kohla

© FABIAN KÜNZEL, KOHLA

IN LIENZ in Osttirol geht 1972 die erste Firngleiter-Staatsmeisterschaft über die Bühne.

Einst reine Abfahrtshilfe? Wann und wo das Figln erfunden wurde, ist nicht vollumfänglich bekannt. Es gilt aber als sehr wahrscheinlich, dass es von Bergsteigern als Abstiegshilfe entworfen wurde, um über die Lawinenkegel gelenkschonend, sicher und schnell ins Tal zu kommen.

Gewollt traditionell Seit den Anfängen des Figlns hat sich wenig in der Entwicklung getan. „Die traditionelle Art der Figlbindungen mit der Schnürung gab es damals wie heute“, erklärt Thomas Span, Eigentümer und Geschäftsführer von Kohla in Innsbruck. Sein Unternehmen stellt neben Skitourenausrüstung auch Traditionsprodukte her – wie die Blechfigln. Dabei ist Span besonders daran gelegen, technisch keine Neuerungen zu entwickeln, „sondern die Figln möglichst so zu belassen, wie sie vor 50 Jahren waren“. Das sei der Wunsch der Händler und auch der Endkunden. Daher auch die rote Farbe der Figln – so sollen nämlich die Firngleiter ausgesehen haben, mit denen hierzulande die ersten Spuren gezogen wurden.

3.

ERSTES OFFIZIELLES FIGLRENNEN findet 1961 im steirischen Veitsch statt.

Eine österreichische Geschichte

Firngleiter, oder abgekürzt Figl, wurden vom Grazer Ingenieur Karl Taul und dem Innsbrucker Emo Henrich entwickelt. „Ein kurzes Brett, drei Rillen und eine scharfe Kante“ sind also eine durch und durch österreichische Erfindung. Der Tiroler meldete 1946 das Patent darauf an und gilt gemeinhin als der eigentliche Erfinder – reich wurde er damit aber nicht, wie er später in einer ORF-Sendung erzählte.

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1984 startet die erste Figl-EM in Markstein in Frankreich – alle sechs Medaillen gingen an Österreich. Das Gleiche passierte drei Jahre später am selben Ort bei der ersten inoffizellen Figl-WM.

4.

Wenig Anspruch Muss man fürs Skifahren schon die eine oder andere Erfahrung gesammelt haben, damit es Spaß macht, ist Figln recht einfach zu erlernen. Drei Dinge sollte man neben den Kurzskiern jedoch mitbringen, meint Andreas Gramshammer, Fachhändler für Bergsportund Outdoorausrüstung und selbst passionierter Figler: „Gleichgewichtsgefühl, wasserfeste Kleidung und ein bisschen Humor.“ Das war es dann aber auch schon. Und keine Angst: Dass man beim Figln am Hintern landet, gehöre ein bisschen zum Spiel, meint der Experte.

VON 1990 BIS 2016 wurde Figln von der Österreichischen Bundessportorganisation als eigene Disziplin anerkannt.

5. Besser in Gesellschaft Ist man am Anfang noch etwas unsicher auf den Beinen, lohnt es sich, eine oder zwei Hände zum Festhalten zu haben – Stöcke werden beim Figln normalerweise keine verwendet. „Figln ist alles, nur kein Einzelsport“, erklärt Gramshammer. Damit es richtig Spaß macht, muss man es in Gesellschaft machen – und überall dort, wo es geht, mit vielen Freunden in einer Reihe.

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Was man zum Figln braucht:

„Gleichgewichtsgefühl, wasserfeste Kleidung und ein bisschen Humor.“ Andreas Gramshammer, Fachhändler für Bergsport- und Outdoorausrüstung und passionierter Figler


FIGLN

6.

Günstig(er)

Figl sind gerade im Vergleich zu herkömmlichen Skiern günstige Geräte. Nicht nur Blechfigl: „Die Materialkosten sind einfach um ein Vielfaches niedriger“, meint Arnold Steiner. Dies sei nicht nur aufgrund ihrer geringeren Größe so, sondern auch, weil Figler lediglich zwei Paar brauchen: eins für Rennen und eins zum Trainieren.

Auch ein Wettkampf

Figl sind nicht nur zum entspannten Gleiten über schmelzenden Frühlingsschnee da, sie kommen auch bei Wettkämpfen zum Einsatz. Für Arnold Steiner, zehnmaliger Europameister, 14-maliger Staatsmeister und 89-facher österreichischer Meister, sind Figl Sportgeräte, die maximal 66 Zentimeter lang sind, sich aber ansonsten kaum von herkömmlichen breiteren Skiern unterscheiden. „Um beim Rennfigln den Dreh wirklich raus zu haben, braucht man einen sehr guten Gleichgewichtssinn“, erklärt der Sport- und Mathematiklehrer aus dem Zillertal, „einen noch besseren als beim Skifahren.“ Zwar sind die kurzen Bretter leichter zu manövrieren, sorgen aber nicht unbedingt für mehr Stabilität und Bodenhaftung. „Vom Figler selbst wird viel abverlangt“, meint Steiner. Bei leichter Rückenlage lande man auf dem Hintern, bei Vorlage mache man aber gleich einen Überschlag oder Bauchfleck, „was wesentlich schmerzhafter ist.“ Möchte man seine Haltung beim Skifahren verbessern, lohne sich das Training mit Figl oder Shortcarvern. Die Disziplinen sind ähnlich wie bei Ski Alpin: Slalom und Riesenslalom. Und schnell wird man damit auch: Der aktuelle Rekord auf einer Speedstrecke liegt bei 136 Kilometern in der Stunde.

DER GESCHWINDIGKEITSREKORD auf Firngleitern wurde 1985 aufgestellt: 136 km/h.

© PRIVAT, SILVIA WALLNER

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„Vom Figler selbst wird viel abverlangt.“ Arnold Steiner, zehnmaliger Firngleit-Europameister, 14-maliger Staatsmeister und ÖSV-Referent für Firngleiten und Shortcarving

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© DANIEL-GOLLNER

BIKE-SPECIAL

RUBRIK

FAHRRAD FASZINATION

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RUBRIK

Biken boomt. Zu Recht – denn egal, ob mit Elektroantrieb oder ohne, auf schmalen oder breiten Reifen, bergauf oder bergab, zum Trainieren oder Abschalten – das Fortbewegungsmittel auf zwei Rädern bietet zahlreiche Möglichkeiten, den eigenen Körper zu spüren und dabei die Welt zu entdecken.

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TIPPS VON DER EXPERTIN

Aller Anfang ... ... kann auch Spaß machen. Aber was sollte man beim Einstieg ins Trailfahren beachten? Mountainbike-Guide Lena Koller hat Tipps für Material, Technik und die ersten Versuche. Text: Eva Schwienbacher

„Der solide Mittelweg bei Schaltung und Co. reicht vollkommen.“

DAS RAD

DIE TECHNIK

Die Grundposition ist DIE Basis für alle weiteren Techniken. „Das ist keine steife Fixposition, sondern eine aktive, das heißt, ich variie-

Lena Koller, Mountainbike-Guide

ZUR PERSON: Lena Koller aus Söll ist seit 2012 Mountainbikeguide, gibt Fahrtechniktrainings und führt Mountainbiketouren für verschiedene Anbieter.

re meine Position je nach Trailgelände“, erklärt die Fahrtechniktrainerin. Weiters sei die Balance am Bike entscheidend, um später auch technischere Trails angehen zu können. „Das Bremsgefühl spielt hier auch eine Rolle. Dabei ist besonders das Gefühl für die Vorderbremse wichtig. Steh- und Halteversuche am Mountainbike – oder auf dem Stadtrad an der Ampel – schulen Brems- und Balancegefühl.“

DER ORT

Egal, ob Anfänger oder erfahrener Biker – die richtige Schutzausrüstung ist ein Muss. Als Beginner braucht man mindestens einen Mountainbikehelm, der gut sitzt, und Knieprotektoren.

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Für die ersten Trailversuche empfiehlt Koller Bikeparks. Erstens könne man dort auch mal die Gondel benutzen und viele Tiefenmeter sammeln und zweitens gebe es in fast jedem Bikepark mittlerweile leichte Flowlines, wo die Grundposition, Kurventechnik und das Bremsen geübt werden können. Sobald man sich auf einfacheren Strecken sicher fühlt, könne man sich an Wurzelpassagen, Stufen und engeren Kurven herantasten. Ein Mountainbikekurs ist für Einsteiger ebenfalls wertvoll. „Ein Fahrtechniktraining macht besonders am Anfang Sinn, weil man beim Biken meist nicht intuitiv das Richtige macht“, sagt Koller. „Selbst die Basics nach einem Fahrtechniktag bringen meist schon viel mehr Sicherheit und Fahrspaß.“

© MATHÄUS GARTNER, DANIEL GOLLNER

Richtig gute Mountainbikes erreichen mittlerweile oft den Preis eines Kleinwagens. „Es braucht nicht das HighEnd-Material, um am Trail Spaß zu haben und bergauf eine solide Performance abzugeben“, sagt Lena Koller, Mountainbikeguide bei Flatsucks aus Fulpmes im Stubaital. „Die superleichten Komponenten sind oftmals wartungsaufwendiger und schneller hinüber – der solide Mittelweg bei Schaltung und Co. reicht vollkommen.“ Für die allerersten Versuche reicht auch ein ausgeliehenes Bike. Entscheidet man sich für den Kauf, sollte man bei ein paar Dingen unbedingt auf Qualität achten, meint die Expertin. Dazu zählen Pedale und Bikeschuhe: „Halt am Pedal ist wichtig und bringt ein enormes Sicherheitsplus.“ Was die Reifen betrifft, empfiehlt sie ein abfahrtsorientiertes Profil für den Vorderreifen, hinten kann das Profil grober sein – für ein leichteres Treten bergauf. „Schlauchlos zu fahren, ist ebenfalls sehr empfehlenswert, da das Tubeless-System weniger pannenanfällig ist.“ Bremsen sollten regelmäßig gewartet werden. „Die Bremsscheiben und -belege nicht zu spät austauschen und regelmäßig entlüften“, rät Koller.


Bevor es über Stock und Stein geht, sollte man auf leichten Trails Grundposition, Kurventechnik und Bremsen üben.

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Entgeltliche Einschaltungen

PODIO Bikes & More:

Neuer Spezialist für alle Radsport-Enthusiasten

© PODIO

In Innsbruck gibt es jetzt eine neue Anlaufstelle für Radsportler aller Alters- und Leistungsklassen. Bei PODIO Bikes & More profitieren Kunden von der Erfahrung und Expertise von Profis wie Thomas Rohregger und Gerhard Trampusch.

D

as Fahrrad ist voll im Trend – sensationelle Produktneuheiten, der ökologische Gedanke und der Fitnessaspekt machen es zum Mobilitäts- und Sportgerät der Zukunft. Spätestens mit dem durch die WM 2018 in Tirol verstärkten Rad-Boom war für Markus Mitterrutzner, Thomas Rohregger und Patrick Ortlieb ein neues Fahrradfachgeschäft in Innsbruck beschlossene Sache. Der Ansatz der Gründer von PODIO Bikes & More war es, ein neues, urbanes und zeitgeistiges Radshopkonzept zu entwickeln und umzusetzen. Das gesammelte Knowhow und die einschlägige Expertise spiegeln sich im neuen Shop von PODIO Bikes & More wider. Er bietet auf knapp 500 m² Einkaufsfläche mit einem völlig neuen Einkaufserlebnis alles, was das Radlerherz begehrt – sowohl für Einsteiger als auch für Leistungssportler, vom Kinderrad über EBikes bis hin zum Highend-Rennrad. PODIO (ital. Siegerpodest) steht für Qualität und Leistung auf höchstem Niveau, nicht nur bei den angebotenen Produkten, sondern speziell auch bei der Beratung und beim Service. Die langjährige Erfahrung und Expertise unseres Teams geben wir gerne an unsere Kunden weiter.

Der neue Rad-Store PODIO bietet Fahrräder und Zubehör von führenden Herstellern (BMC, Cervelo, Cannondale etc.) und Service vom Profi in einem geschmackvollen Ambiente.

RIESIGE AUSWAHL UND SERVICE VOM PROFI Neben einer großen Auswahl an verschiedensten Fahrrädern (E-Bikes, MTB, Cityräder, Rennräder, Gravelbikes, Triathlonräder, Kinderräder), Fahrradbekleidung und Zubehör von Topmarken wie Rapha bietet PODIO Bikes & More Top-Servicearbeiten für alle gängigen Marken an. Die offene Werkstatt mit Profis wie Martin Schöpf (für 6 Weltmeisterräder verantwortlich, Mechaniker von Laura Stigger) bringt die Räder wieder in Top-Zustand.

Mit Bike-Fitting und Bike-Sizing wird die richtige Größe des künftigen Traumrads bestimmt und dieses an die individuellen Bedürfnisse der Kunden angepasst – dank der Experten im PODIO-Team nach den neuesten Erkenntnissen der Sportwissenschaft. PODIO Bikes & More bietet auch einen bequemen Hol- und Bringservice im Großraum Innsbruck. Das Team von PODIO Bikes & More – dem neuen Radsportspezialisten in Innsbruck für Anfänger und Profis – berät Sie gerne und freut sich auf Ihren Besuch am Grabenweg 5 direkt gegenüber vom Media Markt!

Ein Experten-Team gibt sein Know-how gerne an seine Kunden weiter.

Podio Bikes & More Store Innsbruck Grabenweg 5, 6020 Innsbruck Tel. +43 (0)512/34 77 26 innsbruck@podio-bikes.com www.podio-bikes.com

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MIT DEM BIKE

AUF DER PISTE Weder das Adrenalin bei der Abfahrt noch die sportliche Herausforderung braucht man im Sommer zu missen. In den wärmeren Jahreszeiten werden nicht wenige Pisten in Österreich zu Bikeparks – die einiges zu bieten haben. Text: Haris Kovacevic

WEITERE INFOS UNTER: www.bikeparks.at www.bikepark-info.com/bikeparks/at


BIKEPARKS

SAISON:

11. JUNI BIS 16. OKTOBER

DER FAMILIENPARK SERFAUS-FISS-LADIS www.bike-sfl.at/de

© SERFAUS-FISS-LADIS-MARKETING-GMBH/CHRISTIANWALDEGGER.COM, MICHAELGEISSLER, ROLAND HASCHKA, BARTEK PAWLIKOWSKI

Dem Umstand, dass man sich nicht gleich als Profi in die Bikewelt stürzen kann, trägt der Bikepark Serfaus-Fiss-Ladis Rechnung. Daher wartet er mit einer breiten Auswahl an Single- und Bikeparktrails auf, für die man zum Teil keine bis wenig Erfahrung braucht. Außerdem werden hier Technikkurse angeboten, Camps veranstaltet sowie eine Schule organisiert – ideal für Anfänger, Kinder und Familien. Und wer schon Erfahrungen im Sattel gesammelt hat, wird sich hier auch nicht langweilen: Neben den sehr einfachen und einfachen Trails finden sich in Serfaus-Fiss-Ladis auch mittelschwere und schwere – bei denen es über größere Hindernisse, Felsen, Wurzeln und sogar loses Geröll geht.

SAISON:

20. MAI BIS 1. NOVEMBER

FACETTENREICH SCHLADMING-PLANAI www.planai.at/de/sommer/mountain-bike

Keine Wünsche offen lässt das Streckenangebot im Bikepark Schladming. Neben der sehr einfachen Bike Area und der mittelschweren Downtown Line können richtig erfahrene Biker auch über die Worldcup Downhill den Spuren von Mountainbike-Legenden wie Gee Atherton und Sam Hill folgen. Ab dem heurigen Sommer gibt es ab der Mittelstation auch eine Mountainbikestrecke, die nicht nur ins Tal, sondern direkt ins Planai Zielstadion führt.

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SAISON:

MÄRZ BIS OKTOBER

HERAUSFORDERND SAALBACH HINTERGLEMM www.saalbach.com/de/sommer

Ob man auf Mountainbiketouren, Cross-Country- oder Freeridestrecken steht: Im Salzburger Bike Circus Saalbach ist für jeden Geschmack etwas dabei. Wichtig ist nur, dass man Herausforderungen nicht scheut. Denn die All-Mountain-Trails haben es beispielsweise durchaus in sich, ebenso wie die Freeride-Trails. Und wem das alles nicht herausfordernd genug ist, kann sich an der Big-5-Challenge ausprobieren: über 5.000 Abfahrtshöhenmeter auf insgesamt fünf Bergen – und all das mit der Saalbach Hinterglemmer Bergkulisse im Hintergrund.

SAISON:

26. MAI BIS 16. OKTOBER

FÜR DURCHSTARTER SAALFELDEN-LEOGANG bikepark.saalfelden-leogang.com/de

Wer sich erst im sicheren Gelände die Grundkenntnisse rund ums Biken aneignen möchte, bevor er die großen Herausforderungen anvisiert, sollte im Riders Playground im Bikepark Leogang vorbeischauen. Auf einer Fläche von 10.000 Quadratmetern lässt sich hier das kleine Einmaleins des Bikens erlernen. Der Vorteil: Hat man den Dreh einmal raus, kann man sich anschließend auf den zahlreichen Trails des Bikeparks nach Belieben austoben.

N:

SAISONBEGIN

7. MAI


BIKEPARKS

URBAN TRAILCENTER WIEN www.hohewandwiese.com

© SAALBACH.COM/NATHAN HUGHES, KLEMENS KÖNIG, TRAILCENTERWIEN/MARKUS FRÜHMANN, ÖSTERREICH WERBUNG/CHARLY SCHWARZ, KITZSKI WERLBERGER, LEOPOLD HERMANN

Die Besonderheit dieses Bikeparks ist zweifelsohne die Nähe zur Hauptstadt Wien. Im Wienerwald gelegen braucht sich dieses Trailcenter vor den Bikeparks nicht zu verstecken: Vom einfachen Family-Uphill über die etwas schwierigeren „Drah di Waderl“ und „Ka Bemmerl“ bis hin zum nur für Profis geeigneten „Hawi d’Ehre“ ist hier für jeden Bikefreund etwas dabei.

ROHE KOST PETZEN

Der perfekte Helm für alle Trail Fans

SAISON:

13. MAI BIS 31. OKTOBER

mtbzone-bikepark.com/petzen

Für die Hartgesotteneren unter den Bikern hat der Bikepark Petzen Einiges zu bieten: Berüchtigt ist der Park gerade für seinen EWS Trail, der für die Enduro World Series 2018 angelegt wurde. Am Enduro-Dual-Trail werden gerade Naturfreunde ihren Spaß haben, denn der Lehmboden ist bei diesem Auslauf des „Thriller“ naturbelassen – hat es da gerade geregnet, kann es wild zugehen.

SAISON:

7. MAI BIS 26. OKTOBER

GEWINNSPIEL

ADRENALINPARK KITZSKI www.kitzski.at/de/wandernbiken/mountainbike

Steigt man von der Hahnenkammbahn an der Bergstation aus, sieht man zu seiner rechten die legendäre Streif. Links verläuft ein Trail, der einen direkt ins Tal bringt. Über mehr als sieben Kilometer Strecke kommen hier Anfänger wie Fortgeschrittene auf ihre Kosten. Doch bieten die Kitzbüheler Alpen auch für die hartgesottensten Profis aufregende Erlebnisse: nicht zuletzt auf dem Gaisberg-Trail, dem Austragungsort der Downhill-Staatsmeisterschaft 2014. Weicher Waldboden, Wurzeln, Speedabschnitte, Sprünge, Kanten und Holzbauten – hier wird sicher niemandem langweilig. 65

Gewinnen Sie einen von vier Cratoni Allset Pro Helmen 2 x in Größe S/M 2 x in Größe M/L

Senden Sie das Kennwort „Biken“ mit Ihrer Wohnanschrift und Wunschgröße bis 30. April 2022, 24:00 Uhr an gewinnspiel@oesv.at. Mit ein bisschen Glück gewinnen Sie einen der vier Cratoni-Helme!


Entgeltliche Einschaltung

Mit der Seilbahn ins Downhillvergnügen

© DOPPELMAYR SEILBAHNEN GMBH

Doppelmayr verfügt über ein breites Portfolio an Lösungen für den einfachen und komfortablen Transport von Fahrrädern mit Seilbahnen. Die aktuellsten Innovationen sind das „Bike Cab“ für Gondelbahnen und der „Sports Tow“ für Schlepplifte.

Bike Cab: Komfortabler Fahrrad-Transport mit Gondelbahnen

V

iele ursprünglich reine Wintersportgebiete setzen immer mehr auf den Sommer, um für ihre Gäste ganzjährig attraktiv zu sein. Zu den Angeboten zählen vor allem Bikeparks und Mountainbike-Routen. Seilbahnen als Transportmittel spielen für die Bike-Erlebnisse eine zentrale Rolle – sie transportieren Sportbegeisterte und ihre Bikes schnell und einfach auf den Berg. BIKE CAB Mit dem neuen Bike Cab für Gondelbahnen ist dies zudem besonders komfortabel. Acht Fahrräder können mit einem Bike Cab transportiert werden. Das garantiert eine hohe Förderleistung und hohe Attraktivität für die Gäste. Das Be- und Entladen erfolgt von den Bikern selbst. Diese fahren nach dem Beladen in der Talstation einfach mit der nachfolgenden Kabine mit. In der Bergstation haben die Gäste genügend Zeit, um ihre Bikes wieder zu entnehmen. Erstmalig zum Einsatz kommt das Bike Cab ab diesem

Sommer in der Bike Republic Sölden bei der Rotkoglbahn. SPORTS TOW FÜR SCHLEPPLIFTE Doch nicht nur große Tourismusdestinationen, auch kleinere Gebiete investieren vermehrt in Bikeparks. Dementsprechend wird auch die Infrastruktur darauf ausgelegt. So können Schlepplifte mit nur wenig Aufwand Mit dem Sports Tow fahren Biker einfach und sicher auf den Berg.

mit Sports Tows von Doppelmayr ausgestattet werden. Die Handhabung ist einfach: Beim Einstieg setzen die Biker den Sports Tow auf einen vormontierten Lenker-Adapter auf; während der Bergfahrt wird er durch Zug an einem Halteband fixiert. Sobald dieses losgelassen wird – etwa beim Ausstieg an der Bergstation, aber auch bei einem Sturz –, löst sich der Sports Tow sofort und automatisch vom Adapter. Das macht die Benutzung sehr sicher. Der Sports Tow hat sich bereits letzten Sommer im Bike Park am Königsberg in Hollenstein an der Ybbs bewährt. BIKE CLIP Für Sesselbahnen hat Doppelmayr den „Bike Clip“ entwickelt, der auf der Rückseite der Sessel montiert wird. Die Gäste hängen ihr Bike selbstständig in den Bike Clip ein und fahren mit dem nachfolgenden Sessel mit. In der Bergstation werden die Fahrräder mit einem einfachen Handgriff wieder aus dem Bike Clip gelöst. Bis zu fünf Bikes können pro Sessel transportiert werden. Dieses System ist bereits seit mehreren Jahren in zahlreichen Bike-Destinationen im Einsatz. Mit den Bike-Lösungen von Doppelmayr profitieren Tourismusgebiete vom leistungsfähigen und komfortablen Transport von Fahrrädern auf den Berg. Die Gäste kommen so einfach und schnell zu ihrem Downhillvergnügen.

Doppelmayr Seilbahnen GmbH Konrad-Doppelmayr-Straße 1 6922 Wolfurt Tel.: +43 (0)5574 604 dm@doppelmayr.com www.doppelmayr.com

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„War richtig viel los. In unseren Köpfen, nicht am Weg.“

Urlaub in Oberösterreich. Erlebenswert echt. oberösterreich.at


Entgeltliche Einschaltung

BIKE WORLD Grenzenlos. Vielfältig. Überraschend.

Mountainbiken in der Region Nassfeld-Pressegger See, Lesachtal und Weissensee voller Glücksmomente.

Der Geschmack der Region: Von den Alpen bis zur Adria

Grenzenlose Weitblicke am Nassfeld genießen

DIE GRÖSSTE BIKE-REGION DER SÜDALPEN Radfans, die sich völlig frei zwischen Bergen und Seen bewegen wollen, werden die „Bike World of Mountains & Lakes“ lieben. 950 Kilometer verschiedenster MTB- und Radrouten machen sie zur größten und abwechslungsreichsten Bike-Region auf der Sonnenseite der Alpen.

die mit der Sommerbergbahn erreichbar sind und sich von der Naggler Alm zurück zum See schlängeln. Ein weiteres Aushängeschild ist die Weissensee Goldtour. Die erfordert Kraft, belohnt aber mit unvergesslichen Panoramablicken und mit kulinarischen Einkehrmöglichkeiten, regional geprägt!

SEEN-BIKEN AM WEISSENSEE Wer den glitzernden Wellen ganz nahekommen und den türkisfarbenen See von allen Seiten bestaunen will, dem sei die 30 km lange „Große Seerunde“ ans Herz gelegt. Sollten die Beine vorzeitig müde werden, kann man die Rückfahrt mit Hilfe der Linienschiffe abkürzen. Spektakuläre Ausblicke garantieren auch die drei Single Trails,

GRENZENLOSER BIKE-GENUSS AM NASSFELD Acht Nature Trails mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden lassen das Bikerherz höherschlagen. Sämtliche Trails sowie der 4 km lange Flow-Trail „MEX-Line I“ vom Gmanberg nach Tröpolach sind bequem per Sommerbergbahn erreichbar. Die eigenen Grenzen ausloten? Das können Durchtrainierte auf der Nassfeld Pramollo

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Die Landschaft des Naturparks Weissensee ist wie gemacht für einen MountainbikeUrlaub.

DIE BESTEN BIKE-EVENTS IN DER REGION BIKE PEAK AM NASSFELD 1. – 3. JULI 2022 Vom Rennrad-Bewerb über die Kinder und Junior MTB Challenges bis zur Prämierung des Nassfeld Pramollo Heros (MTB-Königsklasse über 50 km, 2.311 Hm) - Sportler und HobbyBiker dürfen sich auf spannende Bewerbe freuen.

Mehr Infos unter:

© KW/GERDL, CHRISTOPH OBERSCHNEIDER, NASSFELD.AT/SAM STRAUSS

Berg-See-Erlebnisse am Weissensee

MTB HERBST TRAIL & TESTTAGE AM WEISSENSEE 9. – 11. SEPTEMBER 2022 Neueste Bikes testen, mit Hilfe von Profis die eigene Technik verfeinern und so die Trails am Weissensee ganz neu erleben: Die Trail- & Testtage bieten die perfekte Gelegenheit dazu.

Mehr Infos unter:

ALLE INFORMATION AUF:

Hero Strecke. Wer diese 49,7 Kilometer und 2.311 Höhenmeter bewältigt, darf sich zu Recht Held nennen! Weiters lassen rund 850 km Touren das E-Bikeherz höherschlagen.

www.nassfeld.at/bike www.weissensee.com/bike www.leschtal.com

REINSTE BERGLUFT – REINSTES VERGNÜGEN IM LESACHTAL Eintauchen in mehrfach ausgezeichnete Bilderbuchlandschaften? Auf dieses Vergnügen dürfen sich Biker im Lesachtal freuen. Im „Umweltfreundlichsten Tal Europas“ stehen acht abwechslungsreiche MountainbikeTouren zur Auswahl. Rennrad-Fans wissen die landschaftlich reizvolle Straße durchs Lesachtal ebenfalls zu schätzen. 69


„Wer verschiedene Arten von Trails fährt und auch gern ein paar Höhenmeter tritt, für den ist ein Endurobike genau richtig.“ Marlene Krug, Bikeguide in Saalbach Hinterglemm

„GRAVEL“ kommt aus dem Englischen und bedeutet „Schotter“.

„Graveln bietet sich für jeden an, der gern Meter macht und trotzdem die Natur schätzt.“ Marlene Krug

Destinationen wie Saalbach Hinterglemm sind eher fürs Mountainbiken bekannt. Doch auch sie haben das Potenzial für Gravelbikes entdeckt.


GRAVEL UND ENDURO

ZWEI BIKETRENDS UNTER DER LUPE Der Alleskönner im bergigen Gelände und das alltagstaugliche Rennrad für Naturliebhaber – wir haben uns angesehen, was hinter den Biketrends Enduro und Gravel steckt, und dafür bei Marlene Krug, der Bikebeauftragten der Tourismusregion Saalbach Hinterglemm, nachgefragt.

© SHUTTERSTOCK.COM, SAALBACH HINTERGLEMM

Text: Theresa Kleinheinz

ENDURO

GRAVEL

DAS ECHTE ALL-MOUNTAIN-BIKE

RENNRADFLAIR IM GELÄNDE

Der Enduro-Hype hat vom Motocross auf das Fahrrad umgeschlagen. Enduro steht für Ausdauer und das zu Recht, denn mit dem geländegängigen Bike sind auch längere, ruppige Touren bergauf kein Problem. „Es zeichnet sich durch die so gut wie perfekte Allround-Nutzung aus – bergauf lässt es sich gut treten und bergab fährt man wie auf einem Freerider“, weiß Marlene Krug. Die Bergauf-Stärke kommt durch eine sperrbare Dämpfung und Gabel, die meist einen Federweg von 140–170 mm hat, zustande. „Damit beim Treten keine Energie verlorengeht“, erklärt die leidenschaftliche Radsportlerin. Dennoch liegt der Genuss beim Enduro in der actionreichen Abfahrt. Am wohlsten fühlt sich das Rad auf dem Singletrail. „Wer verschiedene Arten von Wurzel- bis Flowtrail fährt und auch gern ein paar Höhenmeter zum nächsten Trail tritt, für den ist ein Endurobike genau richtig“, empfiehlt Krug. Echten Downhillern, die viel Zeit im Bikepark verbringen, legt Krug aber nach wie vor ein Downhillbike mit Doppelbrückengabel und tiefem Schwerpunkt nahe.

In eine andere Richtung geht das Gravelbike. „Graveln bietet sich für jeden an, der gern Meter macht und trotzdem die Natur schätzt“, bringt die Saalbacherin den Einsatzbereich auf den Punkt. Im Gegensatz zum herkömmlichen Straßenrennrad ist es nämlich auch auf befestigten, aber nicht asphaltierten Wegen kontrolliert fahrbar. „Für Fans bedeutet die neue Nischensportart Abenteuer, Spaß und vor allem Freiheit“, sagt Marlene Krug. Möglich macht das eine weniger aggressive Geometrie. Die Sitzposition ist etwas aufrechter und das Tretlager tief, um Stabilität zu garantieren. Selbstverständlich trägt auch das Reifenprofil dazu bei, dass man sicherer auf „Gravel“, also Schotter, unterwegs ist. Das hat einen weiteren Vorteil: Man kann früher starten und im Herbst länger nach der klassischen Bikesaison fahren. „Übriggebliebener Rollsplit und nasser Untergrund stellen für ein Gravelbike kein Hindernis dar“, so Krug. Durch die robustere Ausführung bringt es mehr Gewicht auf die Waage als ein herkömmliches Rennrad. Gleichzeitig eignet es sich aber nicht nur für sportliche Ausflüge, sondern auch als Alltagsrad.

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ZUR PERSON Marlene Krug ist Bikeguide in Saalbach Hinterglemm und selbst begeisterte Radsportlerin. Zwar ist sie am liebsten rasant bergab unterwegs, trotzdem trifft man sie auch manchmal auf dem Gravel- und Rennrad an.

FAZIT Mehr als ein Trend Gravel- und Endurobikes sind mehr als eine Modeerscheinung. Als logische Weiterentwicklungen bestehender Bikes seien sie gekommen, um zu bleiben, meint Marlene Krug. Einen Unterschied sieht sie dennoch: Während Gravelbikes und Rennräder parallel bestehen können, werden es Freerider und All-Mountain-Bikes neben Endurobikes auf dem Markt schwer haben, vermutet Krug.


AUF EINEN BLICK

AUSSERGEWÖHNLICHE BIKEEVENTS 2022 30. JUNI BIS 3. JULI Beim Gravelbikeevent im Bregenzerwald geht es um Sport und Genuss für Profis und Anfänger. Drei unterschiedlich lange Routen stehen zur Auswahl.

THREE PEAKS BIKE RACE

9. BIS 19. JULI Ausgehend vom Schloss Schönbrunn liegt das Ziel an der Côte d’Azur, nämlich in Nizza. Die Fahrer können ihre Route selbst wählen, müssen aber drei vorgegebene Pässe queren.

AUSTRIAN EXTREME BIKE RACE

GRAVELBIKE

EINSATZGEBIET

Offroad, optimal auf Singletrails, aber auch in Bikeparks

Befestigte, aber nicht asphaltierte Wege

GEEIGNET FÜR

Actionfans, die auch gerne bergauf treten

Ausdauersportler, die Distanzen abseits der Asphaltstraße zurücklegen • Etwas schwerer als Rennrad

• Aufrechte Sitzposition

AUFBAU

• Kurzer Abstand zwischen Sattel und Tretlager

• Langer Radstand für guten Geradeauslauf • Möglichkeit, Taschen anzubringen › optimal für Bikepacker

MATERIAL

Meist Carbon oder Aluminium

Meist Carbon oder Aluminium

BREMSSYSTEM

Scheibenbremse

Scheibenbremse

REIFENGRÖSSE

27,5-29 Zoll

27,5–28 Zoll

Mehr als 30 Bikeparks und Hunderte Singletrails gibt es österreichweit.

AB 13. AUGUST Auf einer Strecke von 2.800 Kilometer Asphalt- und Schotterwegen sammeln die Teilnehmer 57.000 Höhenmeter. Start und Ziel ist die selbst ernannte Radhauptstadt Graz.

Bikepacking liegt im Trend und das Gravelbike ist aufgrund seine Geometrie der ideale Partner. Im Handumdrehen lässt sich Gepäck befestigen.

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© SPECIALIZED, SERFAUS-FISS-LADIS-MARKETING-GMBH/CHRISTIANWALDEGGER.COM, SHUTTERSTOCK.COM

INTO THE WOLD

ENDUROBIKE



BIKE-EQUIPMENT

Entgeltliche Einschaltungen

ALLSET PRO

CRATONI Der perfekte Helm für alle Trail-Fans

POC

Mit seinen 14 Ventilationsöffnungen und dem Gewicht von nur 300 Gramm sorgt er für ein angenehmes Tragegefühl in jeder Fahrsituation. Durch die mehrstufige Höhenverstellung und dem LFS Verstellsystem lässt er sich perfekt an jede Kopfform anpassen. Das große, 3-fach höhenverstellbare Visier bietet perfekten Schutz. Das Visier lässt sich über eine Feinarretierung in drei unterschiedliche Positionen bringen, wobei das Visier in der obersten Position genügend Platz für deine Goggle bietet.

Der Sprung in eine neue Helm-Dimension Der POC Kortal Race MIPS Helm eröffnet mit maximalem Schutz und innovativer Technologie neue Dimensionen für Trail- und Endurofahrerinnen. Eine neuartige Helmkonstruktion mit robuster PC-Schale wird durch Aramid-Brücken zusätzlich verstärkt und bietet im Nackenbereich erweiterten Schutz. Das MIPS Integra System schützt das Gehirn bei einem Sturz bestmöglich vor Schädigung durch Rotationskräfte. Damit erfüllt er sogar die Sicherheitsnorm für S-Pedelecs. Ein eingebauter RECCO®-Reflektor macht dich nach einem Unfall schneller auffindbar. Der NFC Medical ID-Chip bietet Speicherplatz für lebenswichtige Informationen für eine optimale medizinische Versorgung. Das Visier bricht bei einem Aufprall zu deinem Schutz weg, lässt sich anschließend wieder anbringen und ist mit einem Handgriff verstellbar.

Preis: 250 €

© POC

www.cratoni.com

© CRATONI

Weitere Highlights: • Goggle Port 14 Ventilationsöffnungen • Steplock Schloss • Mehrstufige Höhenverstellung • Gewicht: 300 Gramm • Zwei Größen: S–M (54–58cm) und M–L (58–61cm) • Erhältlich in sechs verschiedenen Farbvarianten

Preis: 119,95 €

KORTAL RACE MIPS

www.pocsports.com

MERIT™ SPHERICAL

ALPINA

GIRO

STAN MIPS TOCSEN

Der neue High-Performance Trail-Helm bietet bestmöglichen Schutz sowie außergewöhnliche Belüftung und Komfort.

Die Inmold-Konstruktion ist sicher und leicht, zusätzlich sind die Sicherheitsfeatures MIPS und TOCSEN verbaut. Während MIPS bei Stürzen mit Rotationskräften schützt, ruft TOCSEN, das System aus Sturzsensor und Handy-APP, um Hilfe, wenn du es selbst nicht mehr kannst. Mehr Sicherheit gibt es nur auf der Couch. Beim Biken ist Schweiß eine Auszeichnung: für Leistung, Kraft und Mut. Der STAN MIPS TOCSEN will dir diese Auszeichnung nicht nehmen, sondern mit einer speziell konstruierten Helm-Belüftung den Kopf möglichst lange und nachhaltig kühlen. Über eine optimierte Passform und vielfältige Einstellungsmöglichkeiten sowie weitere Komfortfeatures wird höchster Tragekomfort gewährleistet.

Preis: 210 €

Preis: 189,95 €

www.giro.com

© GIRO

Der Merit™ Spherical basiert auf der marktführenden GIRO Spherical Technologie powered by Mips® und verfügt über GIRO’s Dual-Density Schaumstoff-Liner Progressive Layering Technologie. Er hat eine tiefe Abdeckung im hinteren Teil des Helms und für hervorragenden Komfort eine starke Luftzirkulation mit 15 großen Wind Tunnel™ Belüftungsöffnungen. Dazu hat der Helm ein verstellbares, einschraubbares Visier im Moto-Style sowie einen Goggle-Gripper und integrierten Brillengreifer. Der Merit™ Spherical ist damit der perfekte Helm für Trail-Fahrer, die sich bergauf anstrengen, bevor sie bei der Abfahrt richtig Gas geben wollen.

www.alpina-sports.com 74

© ALPINA

Der STAN MIPS TOCSEN ist ein Helm für Alpentouren, den Anstieg, flowige Trails und technische Passagen. Denn der Helm bietet maximale Sicherheit und optimale Belüftung.


Entgeltliche Einschaltungen

ESKA

Volle Lenkerkontrolle mit 3D GECKO GRIP Technologie

Fahrradhandschuhe für Kinder schützen wie eine zweite Haut!

Die Füße von Geckos sind ein außergewöhnliches Naturphänomen: Sie besitzen viele unterschiedliche haarartige Strukturen und Zonen, die wie Klebe-Polster wirken. Dank der Härchen kann der Gecko an allen Oberflächen haften und somit ein Teil davon werden. ZIENER hat sich inspirieren lassen von den kleinen Echsen mit den lauten Stimmen: Viele flexible, griffige Noppen in unterschiedlichen Zonen verleihen dem Handschuh Grip, Taktilität, Komfort und eine perfekte Lenkerkontrolle – die Hand wird zur Einheit mit dem Lenker. Dabei passen sich die Noppen optimal an die Form der Hand an und bieten größte Bewegungsfreiheit. Die Noppen sorgen für den perfekten Grip und garantieren durch die großflächige Polsterung einen hohen Komfort. Die Handschuhe sind dadurch sehr flexibel – für ein perfektes direktes und komfortables Gefühl am Lenker.

Kleine Kinderhände haben den besten Schutz verdient. Vor allem dann, wenn es zu Stürzen kommt. Der Kurzfinger-Handschuh „PEDAL“ mit optimaler Passform und hochwertigen Materialien kommt da gerade recht. Er schützt wie eine zweite Haut. Der flexible Einschlupf erleichtert das Anziehen, ebenso praktisch sind die Ausziehschlaufen an den Fingerspitzen. Eine Verstärkung zwischen Daumen und Zeigefinger schont die Nähte im Stressbereich. Mit dem Langfinger-Handschuh „BOOM“ hat ESKA ebenso den Puls der Zeit getroffen: Highlights: • Atmungsaktiv, robust, abriebfest • Guter Halt an der Lenkstange • Angenehme Polsterung

Highlights: • Unterschiedlichen Noppen in unterschiedlichen Zonen • Keine Nähte • Elastisches, weiches Innenhandmaterial • Formgepresste Neoprenbündchen mit Klett für sicheren Halt

Für die optimale Belüftung sorgt das leichte Mesh-Material auf der Oberhand. Erhältlich ist der „BOOM“ in drei Farben für Kinder ab 4 Jahren. © ZIENER

Preis: 49,99 € www.ziener.com

PEDAL

Preis: PEDAL 24,90 € | BOOM 29,90 € www.eskagloves.com

© ESKA

ZIENER

BOOM

HANDSCHUHE CECKO

GESUNDHEIT DR. BÖHM® MAGNESIUM SPORT®

SPORSTYLE 231 V

Muskelkraft, Ausdauer & Regeneration

UVEX Die uvex sportstyle 231 V sorgt mit ihrer kantig-coolen Formensprache für Aufsehen. Das Oversize-Shield ist mit der uvex variomatic® Technologie für eine sekundenschnelle, automatische Tönung bei jedem Wetter ausgestattet. Die uvex sportstyle 231 V überzeugt in jeder Situation. Die verspiegelte XXL-Scheibe mit uvex supravision® Antifog Beschichtung bietet ein uneingeschränktes Sichtfeld und maximalen UV-Schutz. Dank einstellbarer Nasenpads und Bügel sitzt die Brille jederzeit perfekt. Besonders praktisch: Die uvex sportstyle 231 V ist mit uvex variomatic® Selbsttönung ausgestattet, d. h. die Scheibe tönt sich sekundenschnell und automatisch, je nach Umgebungslicht. Durch den easy to clean Abperleffekt wird das Reinigen zum Kinderspiel.

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Sie suchen nach schneller Energie für Ihre Muskeln? Besonders geeignet ist hier Magnesium Sport® plus Aminosäuren. Dank der optimalen Kombination aus Aminosäuren (BCAA), Magnesium, Kalium und Spurenelementen unterstützt der Brausedrink Ihre Muskelkraft und Ausdauer beim Sport sowie die schnelle Regeneration danach. Dies ist möglich, da Aminosäuren den Muskeln schon kurz nach der Einnahme als Energiequelle zur Verfügung stehen und während des Sports den Energie- und Zuckerhaushalt stabilisieren. Exklusiv in Ihrer Apotheke erhältlich. www.magnesium-sport.at 75

© DR. BÖHM

Style und Funktion in Vollendung


Die längsten Flowtrails der Südalpen 5 Bike Areas: Bad Kleinkirchheim, Nassfeld, Petzen, Turracher Höhe, Weissensee

5 Bike Areas: Ein flexibles MehrtagesTicket

Flow Trails Kärnten - das sind: 5 Bike-Areas. 1 Bike Card für alle Seilbahn-Bergfahrten & Trails. Alles für Biker - Shop, Verleih, Bikeschule, Übungsparcours u.v.m. Und bike-spezialisierte Unterkünfte.

kaernten.at/flowtrails


INTERVIEW

„WER EINMAL ANFÄNGT, KANN NICHT MEHR AUFHÖREN“ Ob als Ausdauertraining oder einfach nur „für die Gaudi“: Bereits seit einigen Jahren ist das Mountainbiken fixer Bestandteil des Trainingsplans vieler Skifahrer aus dem ÖSV-Kader. Im Gespräch mit Ski Austria erzählt Konditionstrainer Reinhard Hohenwarter, warum Topathleten wie Marco Schwarz oder Adrian Pertl sich regelmäßig in den Sattel schwingen. Die Interview führte Leonie Werus.

„Alle genießen es, ein paar actionreiche Stunden an der frischen Luft zu verbringen – es ist der perfekte Ausgleich.“ Reinhard Hohenwarter

S © GEPA, EXPA

ie haben das Mountainbiken vor sechs Jahren in Südtirol für sich entdeckt. Wie kam die Idee, diesen Sport auch ins Training der ÖSV-Herren zu integrieren? Reinhard Hohenwarter: Unser Training ist eigentlich ein sehr analytisches. Die Sportwissenschaft hat einen hohen Stellenwert, wir messen die verschiedensten Werte und der Großteil spielt sich in der Kraftkammer ab. Da genießen es dann alle, ein bisschen rauszukommen und ein paar actionreiche Stunden an der frischen Luft zu verbringen – es ist der perfekte Ausgleich. Abgesehen vom Spaßfaktor – inwiefern profitieren Skifahrerinnen und Skifahrer vom Mountainbiken? Zum einen ist es natürlich ein sehr effektives Ausdauertraining, zum anderen werden aber vor allem auch die Koordinations- und Orientierungsfähigkeiten sowie das Gleichgewicht

geschult. In diesem Punkt unterscheidet sich das Mountainbiken auch vom Rennradfahren, das bis vor ein paar Jahren dominierend war. Wo liegen die Gemeinsamkeiten mit dem Skisport? Sowohl auf Skiern als auch am Bike muss man sehr vorausschauend fahren: Wie ist der Untergrund? Welche Route wähle ich? Wie muss ich mich in die Kurve legen? Das Analysieren während der Fahrt und das anschließende spontane Entscheiden sind in beiden Sportarten extrem wichtig. Wenn ich hingegen am Ergometer sitze, kann ich zwar viele Stunden sammeln, diese koordinative Komponente fällt dann aber natürlich weg. Wie sieht die Ausrüstung beim Mountainbiken aus? Das unterscheidet sich je nach der Art des Trainings: Die Downhiller in den Parks sind in voller Montur unterwegs, mit Integralhelm, Knie- und Ellenbogenschützern, Handschuhen und Rücken77

ZUR PERSON: Reinhard Hohenwarter stammt aus Salzburg und hat Sportwissenschaften studiert. Als Konditionstrainer war der gelernte Hotelkaufmann unter anderem an der Skiakademie Schladming tätig, seit 2014 coacht er die Ski-Alpin-Herren des ÖSV.

sowie Nackenprotektor. Beim Trailfahren sind große Sprünge und hohes Tempo eher die Seltenheit, da reichen für mich persönlich Helm, Knieschützer und Rucksack. Die Schutzausrüstung liegt aber in der Verantwortung jedes einzelnen Athleten, der sein Können selbst einschätzen muss. Stichwort Verantwortung – ist diese Sportart nicht eigentlich viel zu gefährlich für Profiskifahrer? Das Verletzungsrisiko ist aufgrund des unebenen Untergrunds natürlich nicht unerheblich und definitiv höher als auf dem Rennrad. Ein Sturz ist schnell passiert – daher würde auch kaum jemand in der Herbst- und Wintersaison aufs Mountainbike steigen. Den Rest des Jahres macht es aber einfach zu viel Spaß, als dass die Athleten aus Angst vor einer kleinen Handgelenksverletzung darauf verzichten würden. (lacht) Angenommen, ich möchte das Biken als Hobbyskifahrer nutzen, um mich im Frühjahr und Sommer auf die kommende Wintersaison vorzubereiten: Wie fange ich am besten an? Für den Anfang sind Bikeparks wahrscheinlich die beste Wahl. Auch ganz ohne Vorkenntnisse kann man dort mit den einfachen, blauen Linien beginnen und sich langsam steigern. Wechselt man dann ins freie Gelände, ist es für den Anfang definitiv empfehlenswert, mindestens zu zweit unterwegs zu sein, weil in der freien Natur eben doch immer etwas passieren kann. Im Allgemeinen wage ich jedenfalls zu behaupten: Wer einmal anfängt und merkt, was das für einen riesigen Spaß macht, kann nicht mehr aufhören. Vielen Dank für das Gespräch.


Entgeltliche Einschaltungen

SPORTLER Erlebniswelt Bike in Innsbruck Der SPORTLER Store am Grabenweg in Innsbruck bietet bereits seit einem Jahr ein sehr breites Rundumsortiment für Sportbegeisterte, der die Herzen der Radliebhaber höher schlagen lässt.

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BIKE IST ERLEBNIS, ABENTEUER UND WOHLBEFINDEN Als im April 2021 am Grabenweg in Innsbruck der neue SPORTLER Store eröffnet wurde, war bereits klar, dass die Erlebniswelt Bike noch ausgebaut werden soll. Nun ist es endlich so weit, neben Bikes, E-Bikes, Bekleidung, Ausrüstung und Zubehör ist nun auch der immer wichtiger werdende Servicebereich erweitert worden. Die SPORTLER Bike Experts bieten von der klassischen Reparatur, einem präzisen Bike Fitting mit individueller Körpervermessung, über E-Bike Software Updates bis hin zum Bike Wash den kompletten Service für Bike und Biker. Natürlich ist auch eine Testrunde mit einem Bike aus dem neuen Sortiment jederzeit möglich.

© WISTHALER.COM

it der kompetenten Beratung des SPORTLER Teams ist es ganz leicht, das ideale Bike für sich zu finden. Dazu gibt es Bekleidung, Ausrüstung und Zubehör sowie eine Bike-Werkstatt mit vielen Services.

LEIDENSCHAFT TRIFFT AUF EXPERTISE Neben dem Bikeangebot deckt der insgesamt 4.500 m2 große SPORTLER Shop auch die Bereiche Running, Trailrunning, Bergsport und Ski Alpin großzügig ab und bietet auch hier zahlreiche Serviceleistungen, die sich von der dynamischen Laufanalyse über 2D-Scans bis hin zu 3D-Fußanalysen erstrecken.

Im Zentrum des Bikeparadieses Salzkammergut

Als Full-Service Bikehotel verbindet das AlpenParks Hotel & Apartment Sonnleiten direkt im Herzen von Saalbach eine optimale Lage (direkt am Monti Trail und Learn to Ride Park) mit Wohlfühlatmosphäre und Bike-Kompetenz. In unseren großzügigen Ferienapartments können Sie sich mit Hotelleistungen verwöhnen lassen und den Aufenthalt genießen. Das erwartet Sie bei uns: Beheizter Outdoor-Pool, gratis Leihbike (Hardtail) ab 3 Nächten, Bike-Storages, Geführte Bike-Touren.

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Mountainbike-Urlaub im BikeCircus Saalbach-Hinterglemm

SHOPPEN MIT KOMFORT Das Einkaufserlebnis im grünen Haus am Grabenweg wird durch gemütliche Gastronomieangebote, einer Riesenrutsche in der SPORTLER Kids Area und einer Tiefgarage auf zwei Ebenen mit E-Ladestation besonders angenehm gestaltet. Entspannung durch Shopping, hier funktioniert‘s!

Easy E-Bike Days: 4 Nächte inkl. Frühstücksbuffet, Leih-E-Bike für 3 Tage, inkl. JOKERCARD, u. v. m.

Das Hüttendorf, direkt im Naturresort Loser, erwartet Sie mit im Ausseer Stil errichteten Ferienhäusern aus Holz. Die Häuser, teilweise mit Sauna, vermitteln vom ersten Moment an Gemütlichkeit mit hochwertiger Ausstattung. Direkt vor der Tür Ihres Ferienhauses warten 1.000 km bestens beschilderte Mountainbike-Trails sowie Radwanderwege. Erleben Sie atemberaubende MTB-Touren an der Dachsteinrunde und der WM-Strecke zwischen kristallklaren Seen.

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Aktive Bike Paket: 4 Nächte im eigenen Ferienhaus, 4 x Frühstückspaket direkt zur Lodge geliefert, 1 geführte Mountainbike Tour, 1 x Eintritt Outdoor-Kletterpark u. v. m. • Chalet für 2 Personen ab 738 € • Chalet für 4–6 Personen ab 1.156 € • Chalet für 6 Personen ab 1.554 € AlpenParks Hagan Lodge Altaussee Tel.: +43 (0)3622/72323 hagan-lodge@alpenparks.at www.hagan-lodge.at


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E-BIKE

Mehr (als) Spielereien Das E-Bike ist heutzutage längst angekommen. Trotzdem wird weiterhin viel an den Geräten getüftelt, denn das Potenzial ist immer noch groß – nicht nur bei den Akkus. Text: Simon Leitner

VIEL POTENZIAL

REIFE LEISTUNG Noch vor wenigen Jahren brachten die in E-Bikes verbauten Akkus eine Leistung von etwa 400 Kilowattstunden zustande. Mittlerweile können sie bis zu über 800, mit Zusatzakkus sogar bis zu 12.000 Kilowattstunden generieren.

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eit seinen Anfängen hat das EBike eine rasante Entwicklung hingelegt. Ursprünglich eher als Möglichkeit zur sportlichen Betätigung für ein eher älteres Klientel denn als flexibles Freizeitgerät angesehen, ist das elektronisch unterstützte Rad mittlerweile in allen Bevölkerungsschichten angekommen. „Das E-Bike ist heute definitiv salonfähig“, sagt auch Gerhard Trampusch, Prokurist des Tiroler Fahrradhändlers Podio Bike. „Es findet in Bikeparks genauso Verwendung wie unter Downhill- oder Rennradfahrern.“ Und noch immer wird fleißig an den Bikes und einzelnen Bestandteilen getüftelt.

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Ein Grund für die gestiegene Popularität von E-Bikes sind die zahlreichen technischen Innovationen der vergangenen Jahre, die die Räder in vielerlei Hinsicht verbessert und dadurch tauglich für alle möglichen Anwendungsbereiche gemacht haben. Allen voran sind dabei die Leistung und die Integration von Akku und Motor zu nennen, wie Trampusch erzählt: „Das war seit dem Aufkommen der E-Bikes sicher das größte Thema, und da hat sich enorm viel getan. Akkus und Motoren sind durch die Bank effektiver und leichter geworden, sodass sie mittlerweile ohne Probleme in den Getriebebereich und das Unterrohr verbaut werden können.“ Die Integration dieser Bestandteile ins Rad sei dem Experten zufolge mehr oder weniger abgeschlossen. Im Hinblick auf Ladezyklen und Laufzeiten, insbesondere aber Gewicht der Akkus gebe es noch einiges an Entwicklungspotenzial: „Gerade der Aspekt Leichtbau tritt zunehmend in


Alles am Schirm: Gerade im Bereich digitaler Unterstützung gibt es bei E-Bikes noch einiges an Entwicklungspotenzial.

Immer höher, immer weiter: Da die Akkus laufend verbessert werden, lassen sich mit E-Bikes mittlerweile große Strecken zurücklegen.

kann das Ganze etwa auch mit persönlichen Gesundheitsdaten verbinden, sodass man sich beispielweise immer im optimalen Bereich für den eigenen Herz-Kreislauf bewegt, oder einen automatischen Notruf umsetzen, der bei Unfällen abgesetzt wird. Die Möglichkeiten sind groß.“

den Vordergrund. Denn je leichter die Bauteile sind, desto leichter und leichtgängiger ist das Bike und desto weniger Strom brauche ich.“

© SHUTTERSTOCK.COM, PODIO BIKES & MORE

DIGITALE HELFER Abgesehen von Akku und Motor wird bei elektronischen Rädern aktuell vor allem im Bereich digitaler Unterstützung geforscht. „Auch E-Bikes müssen immer mehr Stücke spielen können“, erklärt Trampusch. „Steuerung über Smartphones und Headsets, der Einsatz von Apps oder Multimediabeschallung werden etwa zusehends wichtiger.“ So setzen viele Hersteller bei ihren E-Bikes inzwischen auf eigene Hubs für Smartphones, sodass man mit diesen das Rad bedienen und sich sämtliche relevanten Informationen (Akkustand, verbleibende Kilometer und dergleichen) einfach anzeigen lassen kann. Trampusch zufolge sei dies weit mehr als nur eine Spielerei: „Man

„Auch E-Bikes müssen immer mehr Stücke spielen können.“ Gerhard Trampusch, Podio Bikes Innsbruck

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FÜR DIE ZUKUNFT Fakt ist, dass die Entwicklung bei E-Bikes noch lange nicht am Ende der Fahnenstange angelangt ist. Dafür sind die Geräte inzwischen einfach zu wichtig, sowohl für Händler, die damit einen großen Teil ihrer Umsätze generieren, als auch im Rahmen einer umwelttfreundlicheren Zukunft. „EBikes sind nicht nur ein Freizeitobjekt, sondern Teil eines größeren Trends hin zu mehr Umweltbewusstsein“, meint auch Trampusch. „Deswegen kann man davon ausgehen, dass sich in den kommenden Jahren noch viel bei den Rädern tun wird.“


Entgeltliche Einschaltung

Rennradfahren rund um die Heiltherme Quellenhotel Bad Waltersdorf Ob Höhenmeter sammeln mit wunderbarer Aussicht in den Hügeln der Oststeiermark oder gemütliche Grundlagen-Ausfahrten auf verkehrsarmen Straßen im Thermen- und Vulkanland: Rund um die Heiltherme lockt ein wahres Rennradparadies.

EIGENER RADABSTELLRAUM, SERVICE- & WASCHSTATION Das Quellenhotel Bad Waltersdorf ist „Bett und Bike“-zertifiziert und erfüllt alle für Radfahrer relevanten Kriterien. Einen eigenen versperrbaren Radabstellraum ohne Fenster sowie eine Service- und Waschstation. Die Lage des Quellenhotels stellt sich ideal als Ausgangspunkt für Rennrad-Touren mit vielen Höhenmetern oder gemütlichen Grundlagen-Runden dar. Egal ob hinauf nach Pöllauberg und den Masenberg oder hinunter nach Fürstenfeld: Die Aussicht bleibt überall gleich – nämlich genial! ALLES, WAS DAS RADLERHERZ (UND DER MAGEN) BEGEHRT Gesunde Köstlichkeiten aus der Nachbarschaft kredenzt das Küchenteam in der einzigartigen TSM®-Kulinarik. Kreative Gerichte gibt es für jedes Gemüt: Frühmorgens

Tipp: SportAktiv Rennradcamp in der Heiltherme Quellenhotel Bad Waltersdorf vom 5. bis 8. Mai 2022 www.heiltherme.at/rad

Quellenoase – Therme nur für Gäste des Quellenhotels

beim Frühstück mit regionalen und gesunden Köstlichkeiten eröffnet sich bereits das Paradies für alle Sportler – von Müsli bis Eierspeis mit Kürbiskernöl ist alles dabei, was Herz und Magen vor einer langen Ausfahrt begehren. Mit der vollwertigen Ernährung starten Sportler so optimal in den Tag. KOSTBARE NATURSCHÄTZE – DIE GESUNDHEIT IN BESTEN HÄNDEN Zurück im Quellenhotel, müssen Körper und Maschine natürlich gepflegt werden, damit die Superkompensation mit der Regeneration einsetzt. Eine Waschpflege-Behandlung für das schnelle Carbon-Gerät und eine Massage für die müden Beine stellen sich hier als sehr förderlich dar. Ist danach das Laktat noch immer nicht ganz aus den Muskelfasern verschwunden, hilft das kostbare 82

Thermalwasser mit seinen regenerationsfördernden Inhaltsstoffen. Wie im wohligweichen Thermalwasser genießt man die einhüllende Wärme auch in den verschiedenen Saunen. In der TSM®-Gesundheitsoase werden kostbare Naturschätze der Oststeiermark – wie Äpfel, Kürbisse, Honig oder Rosen – mit traditionellen Rezepten zu ganz besonderen Massagen und Gesundheitsbehandlungen veredelt.

Quellenhotel Heiltherme Bad Waltersdorf Thermenstraße 111 8271 Bad Waltersdorf Tel.: +43 (0)3333 / 500-0 office@heiltherme.at www.heiltherme.at/rad

© HEILTHERME BAD WALTERSDORF, EISENBERGER

U

rlaubstage sind kostbar und das Quellenhotel ist dafür ein ganz besonderer Kraftplatz. Neben der direkt angebundenen Heiltherme wird das kostbare Lebenselixier Thermalwasser auch in der Hoteltherme Quellenoase in jedem einzelnen Becken spürbar. Auf aktive Weise kann man die wohltuende Wirkung beim Schwimmen im Thermalwasser-Sportbecken, auf den Unterwasserfahrrädern oder beim breit gefächerten Gesundheitsprogramm spüren. Das quellfrische Thermalwasser mit seinen vollen Mineralstoffen bereitet auch kostbare Momente nach einem ausgiebigen Training und sorgt für perfekte Regeneration nach der ein oder anderen Ausfahrt.


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WAGE DEN SPRUNG IN NEUE DIMENSIONEN Nicht alles, was existiert ist sichtbar. Hinter dem Horizont warten neue Erfahrungen, die erkundet werden wollen. Ein Ort, an dem die Performance immer auf deiner Seite ist. Der preisgekrönte Kortal Helm und die Devour Brille eröffnen dir eine neue Welt. Die Grenzenlosigkeit mag weit entfernt erscheinen. Aber erst, wenn du sie erreicht hast weißt du, wie weit der Weg wirklich ist.

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Entgeltliche Einschaltungen

Bikespaß für die ganze Familie Erstklassige Trails kombiniert mit einer atemberaubenden Bergkulisse und traumhaftem Ausblick über die Erlebnisregion SchladmingDachstein erwartet Biker auf der Planai und Reiteralm.

© Roland Haschka, Christoph Oberschneider

Highlight ab Sommer 2022: Der Jump Trail auf der Reiteralm wird für den Sommer 2022 fertig gestellt. Der Trail ist mit vielen kleinen Sprüngen und Wellen ausgestattet und lässt so in puncto Flow und Fahrspaß keine Wünsche offen.

Von blauen EinsteigerTrails bis zu wurzeligen Enduro-Strecken ist auf der Reiteralm sicher für jeden etwas dabei.

D

er Bikepark Schladming bietet mit 40 km Trails ein Bike-Erlebnis für alle Könnerstufen. Mit der Gondel gelangt man zur Bergstation – dem Ausgangspunkt für die familienfreundliche Peak Flowline. Ab der Mittelstation führt die neu errichtete Stadium Flowline direkt ins Planai Zielstadion. Egal ob mit dem E-Mountainbike oder auch mit dem traditionellen Mountainbike – der Uphill Flow Trail garantiert Spaß am Weg hinauf!

Mit der Gondel geht’s hinauf auf die Planai und auf zwei Rädern wieder talwärts.

Wer seine Fähigkeiten am Bike verbessern möchte oder ein Bike Fitting benötigt, ist bei der Bike School Pekoll bestens aufgehoben. Direkt im Planai Zielstadion steht das Team von Bründl Sports Bikeworld für alle Fragen rund um das passende Bike-Equipment bereit. Die Reiteralm Trails sind perfekt für Einsteiger und Familien geeignet, aber auch Enduro Biker kommen auf den rund 17 km flowigen Singletrails voll auf ihre Kosten. Die Trails sind mit der Gondelbahn „Preunegg Jet“ bestens erreichbar. Die Reiteralm Junior Trails sind das Eldorado für Kids und Beginner. Mehrere Trails sowie Förderband und Verleih vor Ort laden zum Bike-Spaß für Groß und Klein. www.schladming-dachstein.at/bike

Basisch zum Erfolg ÖSV-Athleten freuen sich über 15 Jahre Partnerschaft mit P. Jentschura.

© P. JENTSCHURA

Seit 15 Jahren besteht die Partnerschaft zwischen dem ÖSV und der Marke P. Jentschura. Die Produkte waren auch bei den Olympischen Winterspielen dabei.

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it insgesamt 18 Medaillen, davon siebenmal Gold, hat Österreich bei den Olympischen Winterspielen perfekt abgeräumt. Dabei ließ die Alpenrepublik sogar Größen wie Russland, Frankreich und Kanada hinter sich. P. Jentschura gratuliert herzlich und freut sich, dass die Jentschura Produkte als ständiger Begleiter der Athleten des Österreichischen Skiverbands (ÖSV) dabei helfen konnten. Auch auf

anderen Ebenen wie FIS Wettkämpfen, Europacup- und Weltcupserien setzen die Sportler auf die basische Unterstützung. „Wir sind nun seit fast 15 Jahren offizieller Berater und Ausrüster des ÖSV – und sehr stolz darauf. Die Erfolge der Sportler sind zugleich eine Bestätigung unseres Körperverständnisses und unserer Produkte sowie eine Verpflichtung, dort weiter aktiv zu sein“, sagt der Ernährungswissenschaftler und Säure85

Basen-Experte Roland Jentschura, der von zahlreichen Schulungen viele der Athleten, Trainer und Betreuer persönlich kennt. Denn bei Höchstleistungen sind die Jentschura Produkte genau das Richtige: Die zu 100 Prozent biologischen, sehr vitalstoffreichen und basenüberschüssigen Lebensmittel sind auch unter extremen Belastungen sehr leicht verdaulich und liefern dabei lange und gleichmäßig Energie. Außerdem unterstützt das gluten- und laktosefreie Superfood, genau wie Jentschuras basische Bäder, eine schnelle und effiziente Regeneration. „Wir sind sehr froh, mit Jentschura einen wertvollen Partner gefunden zu haben. Das Wissen wird bei uns sehr geschätzt“, erklärt Mario Reiter, Marketing-Leiter des ÖSV. Durch die Partnerschaft lernen bereits die Jüngsten in den Kaderschmieden, dass Sport auf hohem Niveau ernährungsphysiologisch besondere Rahmenbedingungen benötigt. Basische Ernährung und natürlich auch die regenerative basische Körperpflege von P. Jentschura werden von den ÖSV-Stars sehr geschätzt. www.p-jentschura.com


NACHHALTIGKEIT Nachhaltigkeit, Umweltund Klimaschutz sind längst keine Trendwörter mehr, sie sind vielmehr Gegenwart und Realität. Unsere gesellschaftliche Aufgabe ist es, heute so zu handeln, dass kommende (Sport-) Generationen in ihrer Entwicklung nicht beeinträchtigt werden.

Eine Frage der Haltung Nachhaltigkeit ist das Schlagwort unserer Zeit. Für den deutschen Outdoor-, Ski- und Bike-Bekleidungsexperten Schöffel ist diese keine Frage des Trends, sondern eine Lebenseinstellung.

Als Österreichischer Skiverband tragen wir die Mitverantwortung, den Skisport ökologischer zu machen, wir erarbeiten gerade unsere Nachhaltigkeitsstrategie für die kommenden Jahre und zeigen zudem die Nachhaltigkeitsbemühungen unserer Partner und Sponsoren auf.

© SCHÖFFEL

Auch die neueste Kollektion kombiniert Funktionalität, Qualität und Nachhaltigkeit.

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NACHHALTIGKEIT

Die Produktion qualitativ hochwertiger Kleidungsstücke mit einer möglichst langen Lebensdauer ist für Schöffel ein zentraler Faktor.

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it einer konsequenten Nachhaltigkeitsstrategie übernimmt das Traditionsunternehmen daher Verantwortung für Mensch und Natur – um das zu schonen, was uns am Herzen liegt. Und das nicht erst seit gestern. So bilden die Themen Qualität, Langlebigkeit und soziale Verpflichtung den Kern der Schöffel-Produktphilosophie. Für das Familienunternehmen sind Nachhaltigkeit und soziales Engagement ein beständiger Prozess und treiben die Themen kontinuierlicher voran: durch einen überzeugten Einsatz für faire Arbeitsbedingungen, die Schonung natürlicher Ressourcen und die Produktion qualitativ hochwertiger Kleidungsstücke mit einer möglichst langen Lebensdauer. Daher achtet Schöffel bereits bei der Produktentwicklung auf die Reparaturfähigkeit seiner Modelle und verarbeitet nur die hochwertigsten Materialien. Auch in der neuen Skikollektion setzt das Unternehmen auf die Kombination von Funktionalität, Qualität und Nachhaltigkeit. So verbirgt sich beispielsweise im Inneren der Skijacke Naladas und Skijacke Hohbiel die umweltfreundliche Black-Eco-PrimaLoft®Wattierung, die für optimale Wärme und gutes Klimamanagement steht. Auch die Down Jacket Lodner oder die Thermo Jacket Tosc, die als ideale Begleiter auf Ski-

touren dienen, überzeugen durch 100 % recycelte Materialeigenschaften. Zudem ist die gesamte Kollektion in der Ausrüstung absolut PFC-frei. Insbesondere die Verlängerung der Lebensdauer sieht Schöffel als zentralen Faktor. So erklärt Georg Kaiser, Bereichsleitung Operations: „Eine Jacke, die zehn Jahre hält und repariert werden kann, ist mindestens doppelt so nachhaltig wie zwei Jacken, die jeweils fünf Jahre halten.“ Mit der hausinternen Service Factory gelingt es Schöffel, das Leben von getragener Bekleidung zu verlängern, indem bereits genutzte Kleidungsstücke aufbereitet, geändert oder repariert werden. Ebenfalls berät die Service Factory zu den Themen Reinigung und Pflege – für längeren Erlebnisspaß mit den eigenen Schöffel-Lieblingsteilen. Dabei setzt das Traditionsunternehmen ein klares Zeichen für die Schonung von Ressourcen und Vermeidung von Abfallstoffen. Nachhaltigkeit ist bei Schöffel keine Floskel, sondern eine gelebte Haltung. Um diese zukünftig noch stärker nach außen zu tragen, wird ab Sommer 2023 das neue Nachhaltigkeitslabel echo eingeführt.

3.700

REPARATUREN

in der Service Factory

35 JAHRE

alt war die älteste Jacke, die in der Service Factory repariert wurde

100

PROZENT PFC-frei

in der Ausrüstung

7. MAL in Folge

Fair Wear Leader

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Entgeltliche Einschaltungen

We love what we do

Schild Skiracing Trainingscamps

Skitraining an den Feiertagen

Skifahren aus Leidenschaft

Pfingsten: • 4. bis 6. Juni 2022 Kaunertaler Gletscher 365 € inkl. Liftkarte (Jahrgang 2007-2013)

Schüler-, KinderFrühjahrcamps Kitzsteinhorn 2022: • 26. 5.–29. 5. 2022 • 4. 6.–6. 6. 2022 Jahrgänge 2007–2010 Jahrgänge 2011–2013

Infos Benni Raich Race Center Tel.: +43 (0)664/4575720 info@race-center.at www.race-center.at

RACE SKI TEST HINTERTUXER GLETSCHER

4 Tage SL/ RSL-Aufbautraining mit intensiven Freifahr-/Technikprogramm/ Geländefahren. Methodischer Aufbau der RSL/ SL-Technik in den Toren. Schritt für Schritt unserer methodischen Übungsreihe folgend und dem Können der Athleten angepasst.

Schüler Sommercamps 2022: SL Camp Mölltaler Gletscher/Stilfserjoch: • 17. 7.–21. 7. 2022 Jahrgänge 2007–2010

Preis / Programm / individuelle Termine auf Anfrage

RSL Camp Stilfserjoch • 31. 7.–4. 8. 2022 Jahrgänge 2007–2010

Tel.: +43 (0)664/1125974 info@schildskiracing.com www.schildskiracing.com

Infos

Halskratzen? Hustenreiz?

Begrenzte Teilnehmerzahl!

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Fronleichnam: • 16. bis 19. Juni 2022 Hintertuxer Gletscher 445 € inkl. Liftkarte (Jahrgang 2007-2015)

* Slalomtraining * Riesenslalomtraining * Stangengebundener Technikaufbau * tägliche Videoanalyse

Kinder Sommercamps 2022: SL/RSL Camp Mölltaler Gletscher/Stilfserjoch • 24. 7.–28. 7. 2022 Jahrgänge 2011–2013

© SCHILDSKIRACING

Himmelfahrt: • 26. bis 29. Mai 2022 Kaunertaler Gletscher 475 € inkl. Liftkarte (Jahrgang 2007-2013)

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nnovative Produktentwicklungen und höchster Performanceanspruch – dafür steht die trendige US-Sportmarke Under Armour, die von Beginn an Ausstattungspartner von Profiathleten und bevorzugte Bekleidungsmarke für ambitionierte Sportler auf der ganzen Welt ist.

ÖSV SKI AUSTRIA EDITION: KOOPERATION DER SUPERLATIVE „Under Armour makes all Athletes better“ Unter diesem Motto steht auch die langjährige Partnerschaft zwischen Under Armour und dem ÖSV, die mit der Ausstattung der Athleten begann und laufend intensiviert wurde. Das gemeinsam entwickelte Know-how fließt in die neue Kollektion ein und macht sie damit zum idealen Trainingspartner. Was liegt daher näher, als die Zusammenarbeit von Under Armour mit dem Österreichischen Skiverband auch in der Kollektionsentwicklung zu forcieren und für die Spitzen- und Freizeitsportler des Landes eine spezielle Trainingskollektion aus HighTech-Materialien zu entwickeln? Von den ÖSV Sportprofis getestet und als echte Sieger in der Sportswear befunden: Die Ski Austria Trainingskollektion by Under Armour präsentiert eine exklusive Auswahl aus dem Under Armour Sortiment. Das Bestof für Training und Freizeit aus elastischen, atmungsaktiven und schweißableitenden Materialien wurde speziell für die Athleten, Mitglieder und Fans des Österreichischen Skiverbandes mit dem Ski-Austria-TrainingLogo gebrandet.

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Die ÖSV Ski Austria Edition vereint die Kompetenz von Under Armour als Hersteller funktioneller und modischer Sportswear mit dem athletischen Anspruch des ÖSV, denn die Ski Austria Trainingskollektion bringt alles mit, was sich unsere ÖSV-Leistungssportler und begeisterte Schnee- und Freizeitsportler wünschen: Trainingsanzüge, Hosen, Polos, Shorts und Shirts sowie eine Sporttasche auf höchstem Design-, Qualitäts- und Performance-Level. SPORTMATTERS – DEIN EXKLUSIVES SPORTSWEAR-SHOPPINGERLEBNIS Die exklusive Ski Austria Trainingskollektion, das umfassende Under Armour SportswearAngebot, angesagte Sportbekleidungsbrands und Home-Fitness-Marken sind im neuen österreichischen Onlineshop SPORTMATTERS erhältlich. SPORTMATTERS ist der digitale Shoppingexperte mit Trendmarken, Qualitätsprodukten und Insidertipps für Running, Training und Sportstyle - für dein exklusives Sporterlebnis. SHOP. TRAIN. REPEAT. BECAUSE SPORTMATTERS!

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NEUES AUS DEN

LANDESVERBÄNDEN OBERÖSTERREICH

RENNSERIEN ZEIGEN VIELFALT DER WINTERSPORTARBEIT DER OÖ-VEREINE

Alpin ENERGIE AG LANDESCUP 2022 (Jugend – Allg.): 13 Rennen (5 durchführende Vereine, 100 Starter) ENERGIE AG NACHWUCHSCUP 2022 (Schüler-Klassen): 15 Rennen (7 durchführende Vereine, 109 Starter)

Bis zu 30 unterschiedliche Wertungsklassen wurden im Langlauf im Energie AG Landescup ausgegeben.

auch über die Region hinaus essenziell sind, denn leider verfügt nicht jeder Verein über eine eigene Skipiste. Dennoch ist die Anzahl von über 470 AthletInnen, die allein bei alpinen Rennserien auf Landesebene in knapp 50 Wettkämpfen im abgelaufenen Winter am Start standen, sehr erfreulich. Nicht inkludiert sind die weiteren 13 regionalen Rennserien, die in Oberösterreich zusätzlich als Regionscups gefahren werden. Eine beachtliche Vielfalt der Teilnehmenden herrscht auch im Langlauf, wo bis zu 30 unterschiedliche Wertungsklassen im Energie AG Landescup ausgegeben wurden.

Über 470 Athleten und Athletinnen standen im vergangenen Jahr bei alpinen Rennserien auf Landesebene am Start.

Danke an die Seilbahnen und Liftbetriebe Umso wichtiger sind der großartige Einsatz und die Unterstützung unserer OÖ Seilbahnen und auch der kleineren Liftbetreiber in Oberösterreich, denen ein großer Dank gebührt. Nur dieser Zusammenhalt in unserer Wintersportfamilie ermöglicht es, ein so breites Spektrum an Rennveranstaltungen abhalten zu können. Viele Liftbetreiber in Oberösterreich stellen die Wettkampfstätten zur Verfügung und sorgen für Trainingsmöglichkeiten, die für viele Vereine

OÖ FISCHER SKI – MASTERSCUP: 8 Rennen (4 durchführende Vereine, 40 Starter)

Langlauf ENERGIE AG LANDESCUP 2022: 8 Rennen (7 durchführende Vereine, 150 Starter)

Sprunglauf und Nordische Kombination ENERGIE AG LANDESCUP 2022: 9 Veranstaltungen (4 veranstaltende Vereine, 33 Starter)

OÖ Snowboardtour 6 Rennen (3 durchführende Vereine, 32 Starter) 90

© LSV OÖ

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er Rennsport ist in all unseren Verbandssparten fest verankert und lockt jährlich Hunderte Bewegungsfans auf die Pisten, Loipen und Schanzen unseres Sportlandes. Die vom LSV OÖ veranstalteten und den Verbandsvereinen durchgeführten Rennen 2021/22 waren von hoher Qualität und nach bzw. noch während der durch Covid stark beeinflussten Zeit dennoch von guter Beteiligung. Mit der Durchführung der Österreichischen JugendMeisterschaft Ski Alpin hat die neu gegründete ARGE von vier Veranstaltervereinen erstmals gezeigt, wie die spezifische Zusammenarbeit an einem Großprojekt erfolgreich funktionieren kann. Kommende Saison wird es die Aufgabe des Verbandes und seiner Vereine sein, wieder mehr Kinder für den Nachwuchswettkampfsport zu gewinnen. Die Zahlen vor Covid konnten heuer (noch) nicht wieder erreicht werden.

OÖ KIDS CUP powered by Raiffeisenclub OÖ (Kinderklassen): 10 Rennen (9 durchführende Vereine, 222 Läufer von 41 Vereinen)


SALZBURG

BEGEISTERUNG UM ERFOLGREICHE OLYMPIONIKEN V. l.: Severin Reiter, Jan Hörl, SLSV-Präsident Bartl Gensbichler, Stefan Kraft, Teresa Stadlober und Mirjam Puchner

G

roße Begeisterung herrschte in Bischofshofen, als der Salzburger Landes-Skiverband und die veranstaltenden Skiclubs SC Bischofshofen und SV Schwarzach zum Empfang der Salzburger Olympioniken eingeladen hatten. Nach dem Auftakt mit Trachtenmusikkapelle und Ehrensalut der Schützen honorierten der für den Sport zuständige Landesrat Stefan Schnöll, ÖSV-Präsidentin Roswitha Stadlober und SLSV-Präsident Bartl Gensbichler die in Peking erbrachten Leistungen und stellten sich mit Erinnerungsgeschenken ein. Geehrt wurden die Medaillengewinner Jan Hörl, Stefan Kraft, Mirjam Puchner, Teresa Stadlober und Carina Edlinger. Viel Applaus gab es für Lokalmatador Jan Hörl, als ihm Bürgermeister Hansjörg Obinger als erstem Sportler das Goldene Stadt-

siegel von Bischofshofen verlieh. In der Reihe der Gratulanten waren u. a. ehemalige Sportstars wie Michael Gruber, Bernhard Gruber, Petra Kronberger und Alexandra Meissnitzer. Präsident Gensbichler berichtete stolze Zahlen aus der Bilanz des Salzburger LSVs: Bisher wurden 58 Olympiamedaillen gewonnen, dazu kommen 35 Medaillen bei Paralympics und nicht weniger als 75 Weltcupkugeln. Kleiner Wermutstropfen: Die Goldmedaillengewinner Stefan Brennsteiner und Daniel Huber hatten ihr Kommen wegen Erkrankung kurzfristig absagen müssen. Ein Teil der Ehrengäste fuhr anschließend nach Radstadt, wo die Stadtgemeinde zu ihrem Empfang für die Langläuferin Teresa Stadlober eingeladen hatte.

© SLSV

ALTERSKLASSE SchülerInnen 14

SchülerInnen 16

Jugend 18 w/m

Jugend 21 w/m

Als im Juli 2021 der Spatenstich für die Modernisierung des Nordischen Zentrums Saalfelden unter Teilnahme von u. a. Sportminister Werner Kogler stattgefunden hatte, schien alles auf Schiene, doch schon wenig später regte sich Widerstand: Anrainerproteste, naturschutzrechtliche Bedenken und ein Gerangel in der Stadtgemeinde – das Projekt wackelte gehörig. Der für den Sport in der Salzburger Landesregierung zuständige Landesrat Stefan Schnöll nahm sich der Sache an und im März 2022 war klar: Das Leistungszentrum kommt, allerdings in abgespeckter Form, vor allem weil die Kosten von gut vier auf rund sieben Millionen Euro angestiegen sind. Im Felix-Gottwald-Stadion wird die K-85-Schanze gebaut, einige „Extras“ werden weggelassen. Adaptiert wird die Ritzensee-Loipe, auf die geplante Rollerstrecke wird verzichtet. Saalfelden ist Österreichs nordische „Hauptstadt“, mit bisher 25 Olympia- und WM-Medaillen sowie 150 ÖM-Meistertiteln. Für den SK und HSV Saalfelden, das Schigymnasium und den SLSV ist das Leistungszentrum lebensnotwendig. Im abgelaufenen Winter wurden bei allen nordischen ÖSVNachwuchsmeisterschaften 106 Medaillen gewonnen.

Die Siegerinnen des Riesenslaloms beim Landescupfinale in Großarl

Salzburg AG Landescup – Finale Den Abschluss einer guten alpinen Landescupsaison bildete das Cupfinale in Großarl. Dort wurde mit zwei Riesenslalombewerben das Ende der Saison im SLSV bestritten und zugleich wurden auch die Landescupsieger der Klassenwertungen ermittelt:

LZ Saalfelden wird kleiner

SIEGER W/M

VEREIN

Christina Gruber

WSV St. Johann

Luca Klinglmayr

SK Saalfelden

Julia Pechhacker

SC Sparkasse Radstadt

Adrian Gradauer

USC Rauris

Melanie Neuhofer

SK Raika Seekirchen

Nils Trimbach

SC Zell am See

Lena Brantschen

SC Bruck

Ulrich Perner

USC Mariapfarr/Weißpriach 91


TIROL Raiffeisen Landescup Alpin

REGIONALES TRAININGSZENTRUM AM GLUNGEZER Gilbert Bachmann (Betriebsleiter Glungezerbahn), Dir. Christian Switak (WE), MMag. Hermann Nagiller, Dr. Markus Schröcksnadel (beide TSV), Dir. DI Walter Soier, Michael Graupp (SC Hall Absam) und Walter Höllwarth (Geschäftsführer Glungezerbahn)

Die RLC-Gesamtsieger bei den S16 Burschen: hinten v. l.: 4. Yannick Mangweth, 2. Justin Wieser, S15 Speedy Johannes Partel, Sieger Asaja Sturm, 3. Lukas Scharf und 5. Luis Tönig; vorne v. l.: Obmann SC Sölden Sigi Grüner, TSV-Präsident Charlie Janovsky und Bezirksreferent Imst Andre Arnold

Die wichtigste alpine Rennserie im Schülerbereich S13–S16 in Tirol ist der Raiffeisen Landescup (RLC). Im Zuge des RLC werden auch die Sport 2000 Tiroler Schülermeisterschaften im Slalom, Riesenslalom und Super-G durchgeführt. Heuer gab es tirolweit insgesamt 30 Rennen an 15 Renntagen auf bekannten Rennstrecken renommierter Vereine. Mit den Bezirks- und den nationalen Vergleichsrennen ist der Rennkalender der Schülerläufer vollgepackt und eine erste Belastungsprobe. Raiffeisen ist seit über zwei Dekaden ein verlässlicher Titelsponsor dieser Nachwuchsserie. Hinzu kommt Unterstützung von Sport 2000, der Tiroler Tageszeitung und denifl sports gmbh. Der TSV gratuliert den Gesamtsiegern S14 Nina Pirker und Niklas Gstrein sowie S16 Maja Waroschitz und Asaja Sturm.

D

as neue Trainingszentrum am Glungezer bietet umliegenden Skivereinen, den Skischwerpunktschulen Neustift und Stams, dem TSV und dem ÖSV optimale Trainingsmöglichkeiten. Koordiniert wird die Zusammenarbeit durch den Glungezer Rennservice in Abstimmung mit den Glungezer Bergbahnen. Die Wohnungseigentum Tirol, ein gemeinnütziger Wohnbauträger, der für leistbares Wohnen steht, stellt als Hauptsponsor den Trainingsbetrieb für die nächsten fünf Jahre sicher. Seitens der Verbände wird der Aufbau des Projektes von ÖSV-Vizepräsident Hermann Nagiller begleitet. „Das Zusammenspiel von geeigneten Voraussetzungen wie gute Erreichbarkeit und Geländebeschaffenheit sowie der Bereitschaft

aller Mitwirkenden hat hervorragende Voraussetzungen für ein perfektes Training für Slalom, Riesenslalom und Super-G geschaffen“, ist TSV-Präsident Dr. Karl Janovsky erfreut. Der hohe Sicherheitsstandard wurde auch dank der finanziellen Unterstützung des Landes Tirol und des ÖSV ermöglicht. Eindrucksvoll bewährt hat sich das Trainingszentrum bereits bei der Durchführung von nationalen und internationalen Wettkämpfen. Im kommenden Jahr wird weiter in Ausbau und Qualitätsverbesserung investiert, so ist zum Beispiel die Errichtung einer Aussichtsplattform in Planung.

Finale Tirol Milch Cup Langlauf und Biathlon

Die Stimmung am Schauplatz der Nordischen Ski-WM 2019 war bestens. 92

© TSV

Die schnellsten Damen der S16 (v. l.): 4. Elisabeth Kucera, 2. Sarah Huber, S15 Speedy Elisa Schuler, Siegerin Maja Waroschitz, 3. Simona Pöll und 5. Larissa Reiter

Das Finale des Tirol Milch Cup ging in den WM-Sportanlagen Seefeld als Tiroler Staffel-Meisterschaft über die Bühne. Für Organisation und Durchführung war das Nordic Team Absam verantwortlich, das sich über ein starkes Teilnehmerfeld – annähernd 80 Staffeln waren am Start – freuen konnte.


LANDESVERBÄNDE

NIEDERÖSTERREICH

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH ZUM RUNDEN! LSV-NÖ-Präsident Wolfgang Labenbacher feierte Ende März seinen 70. Geburtstag

E

nde März feierte LSV-NÖ-Präsident Wolfgang Labenbacher seinen 70. Geburtstag. Zu diesem Anlass überreichte das niederösterreichische Präsidium einen Geschenkkorb voll mit regionalen Schmankerln aus dem Mostviertel und ein nützliches Geschenk für seine Skitouren und Wanderungen, damit er sich noch lange und gesund für den Skisport in Niederösterreich einsetzen kann.

Danke für mehr als 40 Jahre Treue zum Betriebssport

© LSVNÖ, AUER

Betriebssportreferent Fritz Auer (r.) bedankte sich bei Rudolf Prüller (l.) für seinen über 40 Jahre langen Einsatz als Aktiver und Funktionär.

Im Rahmen der Siegerehrung zu den 49. LandesBetriebs-Skimeisterschaften am 18. März 2022 am Hochkar bedankte sich Betriebssportreferent Fritz Auer bei Rudolf Prüller von der Firma Welser Profile Austria GmbH für seinen Einsatz als Aktiver und Funktionär rund um den Betriebsskisport seit über 40 Jahren. Die Ehrengäste, der Göstlinger Bürgermeister Fritz Fahrnberger, ÖSV-Vizepräsidentin Gerlinde Metzinger sowie die Teilnehmerinnen gratulierten ebenfalls herzlich mit großem Applaus.

Rennwachse für Jedermann auf SKIWAX.TIROL

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VORARLBERG

FREESTYLER AUF WM-KURS

Erste Ski-InstruktorInnen-Fortbildung in der Ski Austria Academy in St. Christoph am Arlberg

v. l.: Erich Fussenegger, Bernd Bortolotti, Hans Krojer und Andreas Hammerer

M

it über 700 Mitgliedern zählt der SC Mühlebach Dornbirn zu den größten Skivereinen in Vorarlberg. Der Verein hat es auch in den schwierigen Coronazeiten geschafft, durch aufwendige Kinderbetreuung die ÖSV-Mitgliedschaften zu sichern. Zahlreiche heranwachsende Jugendliche geben ihre Skirennerfahrung an die nächsten Generationen weiter und die „Altmeister“ der Skitechnik halten den Skiclub mit viel Erfahrung in Schwung. Ein Uhrwerk, das auch schwere Zeiten meistert und sich neuen Entwicklungen nicht verschließt. So hat die Shortcarver-Gruppe eine beachtliche Erfolgsliste und auch der Freestyle- und Freeskisport hat berechtigte Erfolgschancen. Und mit der Übernahme der Freestyle/Freeski WM 2027 durch das Montafon ist auch beim ÖSV das Interesse an Erfolg größer geworden als bei der letzten WM auf dem Kreischberg. Noch dazu, wo mit dem neuen Wasserschanzen-Zentrum in den Rheinauen, der Trampolinhalle im Messegelände Dornbirn und den Wintertrainings- und Wettkampfstätten auf dem Bödele und Brand sehr gute Ganzjahres-Trainingsmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Neben dem talentierten Nachwuchs mangelt es leider an finanziellen Möglichkeiten, speziell im Freestyle, um tatsächlich bestehende Programme Richtung Weltspitze zu ermöglichen. Mit dem Freeskier Julius Forer hat bereits einer vom SC Mühlebach die Richtung 2027 eingeschlagen. Weitere junge Freestyle-/Freeski-Talente stehen bereit, in der Hoffnung bereits jetzt beachtet und unterstützt zu werden – 2027 ist es zu spät.

Nach über 30 Jahren fand von 1. bis 3. April in der Ski Austria Academy in St. Christoph wieder eine Ski-InstruktorFortbildung im Westen Österreichs statt. Von den über 40 Vorarlberger Teilnehmern stellten die Großfeldkircher Skivereine mit mehr als 30 Ski-Instruktoren die überwiegende Mehrheit. Für diese Ausbildung eignet sich die Ski Austria Academy in St. Christoph perfekt. Die Erstorganisation von Peter Fenz und Patrick Widmar vor Ort, als ruhiger und sehr kompetenter Leiter mit seinem tollen Ausbilderteam, sowie eine komplett neue, entschleunigte Struktur der Fortbildung machten diesen ersten Event zu einem großen Erfolg. Hervorzuheben ist auch die separat eingeführte Seniorengruppe, bei der die Teilnehmer viel Spaß und Freude an der Fortbildung hatten. Weiters war auch der Skischuh-Vortrag von Herrn Sander äußerst interessant und wurde gut angenommen – darüber waren sich alle anwesenden Ski-Instruktoren einig! Sehr erfreulich war auch die ausgiebig zur Verfügung gestellte Zeit für die Kontaktpflege zwischen den einzelnen Vereinen bzw. Teilnehmern und Ausbildern, die sehr intensiv und lange in Anspruch genommen wurde. Dem neuen Organisationsteam gebührt ein großer Dank sowie ein ebenso großes Kompliment für die Neuorganisation des Kurses und die erste Durchführung im Westen Österreichs. Es bleibt zu hoffen, dass in Zukunft neben der in Zauchensee stattfindenden InstruktorenFortbildungen, auch regelmäßig am Arlberg, hoffentlich mit großer ostösterreichischer Beteiligung, Fortbildungen stattfinden werden. 94

© SC MÜHLEBACH DORNBIRN – ZUKUNFTSORIENTIERT, VSV

Die Ski-Instruktor-Fortbildung am Arlberg war ein voller Erfolg.


LANDESVERBÄNDE

KÄRNTEN

WINTERSPORTOFFENSIVE KÄRNTEN

L

SVK-Vizepräsidentin Monika Milazzi-Reitner hat die Sport- und Bewegungsinitiative des Landes Kärnten in 15 Skivereinen umgesetzt, dazu kommen noch zwölf teilnehmende Skischulen. Ein Grund, warum viele Kinder und Jugendliche bisher noch nicht Ski oder Snowboard gefahren sind, ist unter anderem auch das Ende der verpflichtenden Skikurse im Schulunterricht. Die im Rahmen der Wintersportoffensive geförderten Ski-, Snowboard- und Langlaufkurse haben 800 Kinder und Jugendliche besucht und konnten dadurch für den Skisport begeistert werden. Gratisleihgaben von Ski- und Langlaufsets wurden für jeweils drei Tage zur Verfügung gestellt. Das Land Kärnten hat die Vereine mit einem Förderbeitrag unterstützt und der Landeskiverband hat die Administration der finanziellen Abwicklung übernommen.

Im Rahmen der Kärntner Wintersportoffensive konnten Hunderte Kinder und Jugendliche für den Skisport begeistert werden.

EHRUNG FÜR DIE KÄRNTNER MEDAILLENGEWINNER BEI OLYMPIA 2022

Skisprungweltcup zurück in Villach

Im Beisein von ÖSV-Präsidentin Roswitha Stadlober (vierte von links) wurde die Öffentlichkeit über die geplanten Weltcupbewerbe der Skispringerinnen in Villach informiert. Große Prominenz beim Empfang von Matthias Mayer (v. l.): Olympiasieger Fritz Strobl, Freundin Claudia, Matthias Mayer, Skilegende Franz Klammer, ÖSV-Vizepräsidentin Claudia Strobl-Traninger und LSVK-Präsident Dieter Mörtl

In der Villacher Alpenarena hat Landeshauptmann Peter Kaiser in einer Pressekonferenz mit Landesrat Sebastian Schuschnig, Landessportdirektor Arno Arthofer, ÖSV-Präsidentin Roswitha Stadlober, Uroš Zupan vom slowenischen Skiverband, LSVK-Präsident Dieter Mörtl, Villachs Bürgermeister Günther Albel und Gerhard Prasser, Obmann des durchführenden Vereins SV Villach, über die Weltcuppläne in Villach informiert. Der Damen-Skisprung-Weltcup kommt am 28. und 29. Dezember 2022 in die Villacher Alpenarena, wo zwei Weltcupspringen auf dem Programm stehen werden. Anschließend finden Anfang Jänner weitere Weltcupbewerbe in Slowenien statt.

© LSVK, OSKAR HÖHER

D

ie Kärntner Olympiamedaillen-Gewinnerinnen und -Gewinner von Peking Matthias Mayer (Gold Super-G, Bronze Abfahrt), Katharina Truppe (Gold Team Bewerb), Anna Gasser (Gold Big Air) und Daniela Ulbing (Silber Snowboard Parallel PGS) wurden jeweils in ihren Heimatgemeinden von Politik, Sport, Fanclubs und ihren Familien geehrt. LSVK-Präsident Dieter Mörtl gratulierte den Olympioniken zu ihren Leistungen, die fünf Stück Edelmetall aus China nach Kärnten gebracht haben – ein wirklich sensationelles Ergebnis für das Sportland Kärnten und dem LSVK. 95


LANDESVERBÄNDE

STEIERMARK

ÖSV-KINDERSCHNEETAG AM KREISCHBERG

Unterstützt von zahlreichen ehemaligen Skistars konnte beim Steirer Ski Tag 2022 eine ordentliche Summe für den Nachwuchs lukriert werden (v. l.): Hans Knauß, Elisabeth Görgl, Renate Götschl, Michael Tritscher und Klaus Kröll.

700 Kinder hatten beim ÖSV-Kinderschneetag am Kreischberg jede Menge Spaß.

I

m März veranstaltete der Steirische Skiverband den ÖSV-Kinderschneetag am Kreischberg. Rund 700 Kinder aus den 3. und 4. Klassen der steirischen Volksschulen nahmen an dem actionreichen Tag teil. Für den ÖSV und den Steirischen Skiverband war dieses Schneefest ein gelungener Abschluss der Saison 2021/22. Die vielen Kinder hatten dabei die einzigartige Möglichkeit, verschiedene Wintersportarten kennenzulernen, auszuprobieren oder einfach nur die Freude am Schnee zu feiern.

U

m den steirischen Skinachwuchs fördern zu können, wurde vom Steirischen Skiverband ein Skitag veranstaltet. Dabei stellten sich die ehemaligen, steirischen Skistars Hans Knauß, Renate Götschl, Klaus Kröll, Lizz Görgl und Michael Tritscher in den Dienst der guten Sache. Bei traumhaftem Wetter zogen die Teilnehmer ihre Schwünge in den Schnee und lieferten sich ein spannendes Rennen um die große Steirer Ski Kugel. Durch die zahlreiche Teilnahme beim Steirer Ski Tag konnte eine stolze Summe erzielt werden, welche rein dem steirischen Nachwuchs zugutekommt.

Interesse an Biathlon und Langlauf wecken

Biathlet David Komatz stand den teilnehmenden Kindern mit Tipps und Tricks zur Seite.

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Der ATV Irdning-Aigen veranstaltete in den Semesterferien einen Biathlon- und LanglaufSchnupperkurs. Ziel war es, den 54 interessierten Kindern die nordischen Sportarten näher zu bringen und die Motivation am Sport zu wecken. Das Schnupperprogramm dauerte drei Tage und war von traumhaftem Wetter, viel Spaß und einem abschließenden Vielseitigkeitsbewerb geprägt. Mit dabei waren die ÖSV-Biathleten David Komatz und Katharina Innerhofer, um den Nachwuchssportlern mit Tipps und Tricks zur Seite zu stehen

© STEIRISCHER SKIVERBAND

Steirer Ski Tag 2022 – prominente Sportler stellen Geld für den Skinachwuchs auf!



STICHWORT:

LIEBLINGSFILM Ende März wurden in Hollywood wieder die Oscars vergeben und damit die besten Filme bzw. Schauspielleistungen des Jahres mit dem wohl begehrtesten Filmpreis der Welt ausgezeichnet. Passend dazu haben wir uns bei den ÖSV-Stars über deren Lieblingsfilme erkundigt. „And the Oscar goes to …“

LUKAS PACHNER

VINCENT KRIECHMAYR

TOP GUN

GLADIATOR

(SKI ALPIN)

(SNOWBOARD)

LISA EDER

(SKISPRINGEN)

MANUEL FETTNER

CREED

(SKISPRINGEN)

DAS LEBEN DES BRIAN

RAMONA SIEBENHOFER (SKI ALPIN)

LISA HAUSER

DER KÖNIG DER LÖWEN

(BIATHLON)

ZIEMLICH BESTE FREUNDE

MICHAEL FÖTTINGER

LUKAS GREIDERER

DER HERR DER RINGE

(NORDISCHE KOMBINATION)

ARIANE RÄDLER (SKI ALPIN)

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