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F A C H O P T I K E R - K E T T E

150 JAHRE MILLER

JETZT GRATIS Hörtest in allen Miller-HörgeräteStandorten

Historischer Rückblick Warum es immer nur einen Kapitän am Schiff geben sollte.

Kleiner Einblick Wie in der Werkstatt geschliffen, geschraubt und gelötet wird.

Voller Durchblick Was man tun kann, wenn Augen und Ohren schwächeln.


EDITORIAL

D I E

F A C H O P T I K E R - K E T T E

Liebe Leserinnen und Leser!

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Hüter des guten Sehens und Hörens Markus und Ulrich Miller im Interview.

ls Friedrich Miller 1871 in Innsbruck sein optisches Geschäft eröffnete, dürfte er zwar gehofft, aber wohl nicht unbedingt geahnt haben, dass er damit den Grundstein für ein zukünftiges Tiroler Traditionsunternehmen legte, das mindestens 150 Jahre Bestand haben sollte. Seit damals ist viel passiert: Miller ist im Laufe der Jahre immer weiter gewachsen und heute in zehn Standorten Tirols der Experte, wenn es ums Sehen und Hören geht. Eines hat sich jedoch nicht verändert: die Werte unseres Unternehmens, das weiterhin auf Kompetenz, Service und ein familiäres Umfeld setzt. Es passiert nicht alle Tage, dass ein Betrieb sein 150-jähriges Jubiläum begehen kann. Deshalb möchten wir das gebührend feiern – und zwar gemeinsam mit Ihnen, weshalb wir Ihnen auf den folgenden Seiten einige spannende Einblicke in unser Unternehmen und die Menschen, die dahinter stehen, gewähren wollen. Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei der Lektüre! Ihr Miller-Team

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Alles im Blick Miller-Mitarbeiter im Porträt.

In der Werkstatt Wie bei Miller Brillen gefertigt und repariert werden.

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© GERHARD BERGER, FRANZ OSS

Schon lange dabei Kunden erzählen von ihren Erfahrungen mit Miller.

IMPRESSUM: Medieninhaber, Herausgeber und Verleger: Miller Optik GmbH, Meraner Straße 3, 6020 Innsbruck, +43/512/59438, optik@miller.at | Konzept, Layout, Redaktion und Gestaltung: TARGET GROUP GmbH, Brunecker Straße 3, 6020 Innsbruck | Redaktion: Simon Leitner (Ltg.) Daniel Feichtner, Theresa Kirchmair, Theresa Kleinheinz, Daniel Schreier, Lisa Schwarzenauer, Katharina Wildauer | Grafik: Thomas Bucher, Alina Klampfer, Marco Lösch, Sebastian Platzer, Lisa Untermarzoner | Fotos, sofern nicht anders gekennzeichnet: Miller Optik GmbH | Illustrationen: Monika Cichoń | Druck: Intergraphik GmbH, Innsbruck | Sämtliche geschlechtsspezifischen Ausdrücke sind für alle Geschlechter zu verstehen.

28 44 Gläser mit Signalwirkung Warum die Brille mehr als nur ein Sehgerät ist.

MEILENSTEINE Überall, wo Sie diese Box sehen, finden Sie einen interessanten Meilenstein aus der langen Unternehmensgeschichte von Miller.


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UNSERE PHILOSOPHIE

M ODERM E N

VERBUNDENH

Es sind Deine Augen, die Dir die Welt zeigen. Es sind Deine Ohren, die Dich die Welt hören lassen. Es sind Deine Sinne, die Dir bewusste Momente im Leben schenken. Für uns eine echte Verantwortung. Wir alle erleben Momente, die uns innehalten lassen, die uns Freude bereiten, die uns glücklich oder traurig machen. Diese intensiven, bewussten Wahrnehmungen, mit all ihren kleinen Details, bewegen unser Leben – sie verbinden uns.

Wir lieben, was wir tun – seit nunmehr 150 Jahren. Es ist die Verbundenheit zu den Menschen, unseren Kunden in Tirol, unseren Mitarbeitern sowie unseren Partnern, die uns antreibt, jeden Tag unser Bestes zu geben. Als Fach- und Stilexperten für Sehen, Hören und Fototechnik vereinen wir unsere Leidenschaft für Qualitätsund Präzisionsarbeit mit dem großen Wunsch, den Menschen durch unser Tun mehr Lebensqualität zu schenken. Möglich machen das unsere wunderbaren Mitarbeiter, alles Experten ihres Fachs. Freundlichkeit, Lösungsorientiertheit, Hilfsbereitschaft und Zusammenhalt – das sind Werte, die uns seit vielen Jahren leiten, Menschen zu helfen, ihre persönlichen Lebensmomente (wieder) wirklich zu genießen. Immer unserem Ziel folgend, die perfekten Seh- und Hörlösungen für Dich zu finden.

Ulrich Miller

Markus Miller

© UNSPLASH.COM (3)

Wir folgen unserer tiefen Leidenschaft, Menschen zu helfen, ihre Lebensmomente in all den unterschiedlichen Farben und Klängen echt und vollkommen wahrzunehmen.


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400 € ©Marie Bärsch

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AKTIONSZEITRAUM: 14.05.2021 – 19.07.2021 *Informationen, die Aktionsbedingungen und eine vollständige Übersicht aller Aktionsprodukte finden Sie unter www.mynikon.at/sofortrabatt


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KO L U M N E N T I T E L

MILLER IN ZAHLEN

54.750 TAGE

EIN UNTERNEHMEN

500

LEHRLINGE wurden bisher bei Miller ausgebildet. Derzeit sind es 13.

130 Mitarbeiter sind im Unternehmen beschäftigt.

2.500 BRILLEN HAT MILLER 2020 AN HILFSPROJEKTE IN AFRIKA GESPENDET.


KO L U M N E N T I T E L

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10.000 BRILLENMODELLE sind lagernd.

der Angestellten sind Meister im Bereich Optik oder Hörakustik.

20.000

STÜCK PROBELINSEN LAGERN ALLEIN IM INSTITUT MILLER FÜR INDIVIDUELLE ANPASSUNGEN.

Über

15.000 Schrauben für Brillenreparaturen sind vorrätig.

50.880 HÖRGERÄTEBATTERIEN sind lagernd.

500 Liter Reinigungsspray werden jedes Jahr an Kunden ausgeschenkt.

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„Alle Generationen eint die Leidenschaft, unseren Kunden zu helfen, mit ihrem Seh- und Hörsinn schöne Lebensmomente zu erleben.“ ULRICH MILLER, GESCHÄFTSFÜHRER MILLER OPTIK


I N T E R V I E W FA M I L I E M I L L E R

HÜTER DES GUTEN SEHENS UND HÖRENS Mit ihren Produkten hilft die Familie Miller Menschen, das Leben in vollem Maß genießen zu können. Im Interview sprechen die Geschäftsführer Markus und Ulrich Miller über die Gründe für den langjährigen Erfolg ihres Unternehmens und was sie sich für die nächsten 150 Jahre wünschen.

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Interview: Daniel Schreier • Fotos: Gerhard Berger

icht viele Familienunternehmen erreichen ihr 150-jähriges Jubiläum. Was ist Ihrer Meinung nach das Geheimnis hinter dem langen Erfolg Ihres Unternehmens? ULRICH MILLER: Wir dürfen uns als Firma um zwei Sinne kümmern: um das Sehen und das Hören. Das sind sicher die wichtigsten Sinne, die wir als Menschen haben. Alle Generationen eint die Leidenschaft, unseren Kunden zu helfen, mit ihrem Seh- und Hörsinn schöne Lebensmomente zu erleben. Das in Verbindung mit einer Passion für Qualitätsprodukte und Präzision, die uns alle als Team eint. MARKUS MILLER: Es gibt hier sicher zwei Faktoren. Der eine ist ein rein biologischer: Es gab immer genügend Nachkommen, um das Unternehmen weiterzuführen. Der andere ist, und das ist vielleicht wirklich unser Geheimnis, dass alle Generationen diese Firma als Institution betrachtet haben. Nicht als ihren

Besitz, sondern als etwas Unantastbares, ähnlich einer Stiftung. Das Unternehmen ist von einem Manager an den nächsten weitergegeben worden, auch wenn das alles Familienmitglieder waren. Miller sorgt jetzt schon seit mehr als 100 Jahren dafür, dass die Tiroler besser sehen können. Wie hat sich Ihr Beruf in dieser Zeit verändert? MARKUS: Wenn man es im großen zeitlichen Kontext sehen will, dann kann man es als eine Entwicklung vom Produzenten zum Dienstleister zusammenfassen. Früher haben wir selber Brillen­gläser hergestellt und eine feinmechanische Werkstatt betrieben. Mein Vater hat in den 1950ern die Kontaktlinsenabteilung aufgebaut und später das erste Kontaktlinseninstitut in Österreich eröffnet. Dann kamen die Hörgeräte dazu. In weiterer Folge gab es eine Spezialisierung im Bereich der Brille. Durch Computer und Smartphones sind die Anforderungen an das Sehen noch viel weiter gestiegen. Die Menschen müssen also immer länger gut sehen. Das macht uns auch für die Zukunft sehr viel Hoffnung, dass das Sehorgan letztlich, mit der technischen Entwicklung im Hinterkopf, das entscheidende Organ ist.

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MEILENSTEINE

Historischer Streifzug In den 150 Jahren seines Bestehens hat sich bei Miller viel getan: Als kleines optisches Geschäft in Innsbruck begonnen, hat sich der Familienbetrieb im Laufe der Zeit zu einem der führenden Tiroler Spezialisten in Sachen Optik und Akustik entwickelt. Wir haben die Meilensteine der Unternehmensgeschichte zusammengetragen – von der Firmengründung Ende des 19. Jahrhunderts bis zum Jubiläumsjahr 2021.

1871

Friedrich Miller sen. gründet im Haus Heiliggeiststraße Nr. 2 ein optisches Geschäft, das er mit einer mechanischen Werkstätte verbindet, und schafft damit den Grundstein für Miller Optik.

1880

In den Anfangsjahren werden auch Zirkel, Lineale, Projektoren und Heimkino-Equipment verkauft.

„Familienunternehmen können viel langfristiger planen und sind nicht auf kurzfristige Geschäftserfolge, sondern auf Kontinuität ausgelegt.“ ULRICH MILLER

ULRICH: Für mich haben die Meilensteine auch immer etwas mit der Bereitschaft zur Veränderung zu tun, die wir in der 150-jährigen Geschichte ja immer wieder erlebt haben. Es ist immer leichter, etwas neu zu beginnen, aber man braucht auch den Mut, etwas sein zu lassen, um sich auf etwas Neues fokussieren zu können. Wie wichtig ist und war die starke Verbindung zwischen Familie und Unternehmen für den Erfolg von Miller Optik? ULRICH: Unseren Erfolg machen nicht einzelne Personen, sondern immer nur das Team aus, das über Jahrzehnte das Unternehmen nach außen vertritt. Im Moment arbeiten mein Vater und ich als Familienmitglieder im Unternehmen. In der Meraner Straße ist mein Onkel, Dr. Klaus Miller, als Augenarzt und wichtiger Partner des Unternehmens aktiv. Familienunternehmen können viel langfristiger planen und sind nicht auf kurzfristige Geschäftserfolge, sondern auf Kontinuität ausgelegt. Sie übernehmen auch lokal und regional Verantwortung, als Arbeitgeber und Ausbildungsbetrieb. Besonders die Corona-Zeit hat uns die große Verbundenheit zum Unternehmen gezeigt, und wir sind sehr stolz auf unser Team. MARKUS: Es gibt nur einen Kapitän am Schiff. Es ist wichtig, dass die älteren Familienmitglieder sich aus den strategischen Entscheidungen heraushalten. Jede Generation soll die Freiheit haben, das Unternehmen nach ihren Vorstellungen zu leiten. Da ist die Historie ein Hemmschuh. Der derzeitige Firmenchef muss unbelastet von der Vergangenheit agieren können. Der Begriff der Familie hat für mich auch noch eine weitere Bedeutung: Wir sehen unsere Mitarbeiter als Familie. Wir legen größten Wert darauf,


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ULRICH MILLER trat 2003 ins Unternehmen ein und führt es seit 2006, gemeinsam mit seinem Vater Markus, in fünfter Generation.

dass die Leute langfristig bei uns angestellt sind. Wenn wir heute jemanden als Lehrling aufnehmen, dann ist das für uns eine Partnerschaft, die im besten Fall über Jahrzehnte hält. Im Jahr 1993 haben Sie das Optikernetzwerk United Optics gegründet. Warum haben Sie sich damals für diesen Schritt entschieden? Können Sie uns mehr von der Gründung erzählen? MARKUS: Die United Optics wurden ursprünglich als Schulungsunternehmen gegründet. Die Fortbildung des Personals ist einer der Schlüsselfaktoren für den Geschäftserfolg. Dann ist eine Reihe von anderen Dingen dazugekommen, die man im Verbund besser bewältigen kann. Im Wesentlichen geht es hier um die Bereiche Marketing, Fortbildung, EDV und den gemeinsamen Einkauf. Um diese Vision der unternehmensübergreifenden Zusammenarbeit umsetzen zu können, muss man eine Marke, einen Namen schaffen – in unserem Fall eben United Optics. Das Ziel ist und war, die Dinge, die wir allein nur schwer bewältigen können, in einem Netzwerk zu lösen und damit die Eigenständigkeit der einzelnen Partnerbetriebe zu stärken. Sie haben schon früh den Trend zum Übergang vom stationären Handel hin zu Onlineshops erkannt. Welche Geschäftsmodelle und Geschäftsfelder werden in den nächsten Jahren für das Unternehmen wichtig werden? ULRICH: Ein wichtiger Punkt ist, die „Customer Journey“ neu zu denken. Hier geht es darum, darüber nachzudenken, wo die erste Interaktion des Kunden mit dem Unternehmen beginnt. War das

„Jede Generation soll die Freiheit haben, das Unternehmen nach ihren Vorstellungen zu leiten.“ MARKUS MILLER

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früher vielleicht im Schaufenster, ist es mittlerweile online. Man muss als beratungsintensiver Dienstleister schauen, welche Wege man hier in Verbindung mit der technologischen Innovation gehen kann. Die laufende Weiterentwicklung der Onlinestrategie ist unumgänglich, und hier muss der Fokus darauf liegen, unsere Beratungskompetenz und unser Know-how digital anzubieten und dadurch Kunden in unsere Geschäfte zu bringen. Zukunft bedeutet für uns trotzdem immer Handwerk. Für uns ist ganz klar, dass wir unsere Handwerkskompetenz und den damit verbundenen Ausbildungsvorteil nicht aus der Hand geben werden. Die Brillen, die wir verkaufen, werden wir auch immer bei uns im Haus fertigen. Sie haben es geschafft, sich als beliebter Arbeitgeber zu positionieren und eine starke Arbeitgebermarke aufzubauen. Was glauben Sie, was schätzen Ihre Mitarbeiter an Miller als Arbeitgeber? ULRICH: Unsere Mitarbeiter schätzen den Abwechslungsreichtum unserer Arbeit sehr. Das geht ja von Handwerk über die Beratung bis hin zu Gesundheitsdienstleistungen wie den Sehtests und Hörtests. Ein weiterer Faktor ist die Unternehmenskultur und dass Entscheidungen bei uns vor Ort, in Tirol, getroffen werden. Als regionales Familienunternehmen können wir im Vergleich zu großen Konzernen wichtige Beschlüsse schnell fällen und so agil auf Herausfor-

MEILENSTEINE

1905

Das Sortiment wird um Brillen erweitert.

1909

Das Geschäft in der Innsbrucker Meraner Straße, das heutige Stammhaus des Miller-Unternehmens, wird erworben.

derungen reagieren. Auch die lange Geschichte des Unternehmens wird von unserem Team geschätzt: 150 Jahre Miller vermittelt Sicherheit. In den letzten zehn Jahren haben wir auch eine eigene interne Lehrlingsakademie aufgebaut, und uns wurde das Gütesiegel „Ausgezeichneter Tiroler Lehrbetrieb“ verliehen. Wir setzen stark auf die Eigenverantwortung unserer Mitarbeiter. Das ist natürlich herausfordernd, aber langfristig für die Zufriedenheit am Arbeitsplatz enorm wichtig. Die Geschichte des Unternehmens ist schon seit Beginn immer wieder mit der Einführung technischer Innovationen verbunden. Ist Ihre Familie besonders fortschrittsfreundlich? MARKUS: Wissen- und Know-howFührerschaft übernehmen zu wollen, ist sicher tief in unserer Unternehmens- und Familienkultur integriert. Was uns von anderen Unternehmen unterscheidet: Bei uns arbeiten derzeit 34 Mitarbeiter mit einer Meisterausbildung im Bereich Augenoptik oder Hörakustik. Das ist eine ungewöhnlich hohe Quote im Vergleich zu vielen anderen Mitbewerbern, wo oft mehrere Geschäfte von einem Meister betrieben werden. Das macht einen Qualitätsunterschied.

„Als regionales Familien­unternehmen können wir wichtige Beschlüsse schnell fällen und so agil auf Herausforderungen reagieren.“ ULRICH MILLER

ULRICH: Unser Glück ist auch, dass wir nicht nur einen, sondern mehrere Standorte betreiben. Das Markt-Know-how, das wir uns aufgrund dieser regionalen Stärke aufbauen konnten, macht es einfacher, Innovationen und Trends schnell zu verstehen und auf sie zu reagieren.


MARKUS MILLER ist seit 1976 in der Geschäftsführung. Unter ihm wurde Miller in der Hör­akustik tätig und das Angebot auch in anderen Bereichen erweitert.

Uns fordert auch immer unser Team, und wir sind sehr dankbar, dass wir Mitarbeiter haben, die mit ihrem Weitblick Dinge erkennen und uns auf neue Denkansätze und Möglichkeiten aufmerksam machen. Davon kann man als Geschäftsführung nur profitieren.

„Wissen- und Know-howFührerschaft übernehmen zu wollen, ist sicher tief in unserer Unternehmens- und Familienkultur integriert.“ MARKUS MILLER

Was wünschen Sie sich für die nächsten 150 Jahre? MARKUS (LACHT): Wir hoffen, dass die jüngste Generation der Familie das Unternehmen übernehmen möchte und es mit Herzblut und Wissen führt. ULRICH: Sollte unser Unternehmen in 150 Jahren noch existieren, wünsche ich mir, dass Menschen zu helfen immer noch unser Unternehmenszweck ist. Wenn es uns gelingt, dass wir immer noch dazu beitragen, dass die Menschen ihr Leben besser und intensiver wahrnehmen können, dann wäre ich sehr stolz und glücklich. Danke für das Gespräch.

#DRIVEYOURSTORY CA R R E R A CH A M P I O N 6 5


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ALLES IM BLICK Knapp 130 Mitarbeiter beschäftigt Miller in seinen über ganz Tirol verteilten Filialen. Sie kümmern sich täglich um die Kunden und sorgen dafür, dass diese sich stets gut beraten und aufgehoben fühlen. Manche sind erst seit kurzem, andere hingegen bereits seit Jahren, sogar Jahrzehnten Teil des Unternehmens. Unabhängig davon verbindet sie aber zweierlei: großes Fachwissen und die Liebe zu ihrem Beruf. Text: Simon Leitner • Fotos: Gerhard Berger


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Das wünsche ich Miller zum Jubiläum:

Augenoptikermeister

HELMUT SCHERNTHANER

Weiterhin viel Gespür, Mut und Weitblick bei der Führung des Unternehmens für die nächsten 150 Jahre!

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ereits seit über 20 Jahren ist Helmut Schernthaner bei Miller tätig, wo er eine eigene Spezialabteilung für die Anpassung vergrößernder Sehhilfen führt. In dieser Eigenschaft hilft der 48-jährige Optikermeister unter anderem Menschen mit bleibenden Sehbehin­derungen dabei, wieder besser sehen und somit ihren Alltag leichter bewältigen zu können.

Du bist Experte für vergrößernde Sehhilfen. Was genau versteht man darunter? Es handelt sich dabei um speziell angepasste Brillen, auch Lupenbrillen genannt, die, wie der Name bereits verrät, ein vergrößerndes Sehen ermöglichen. Das ist etwa für Ärzte, Chirurgen und Techniker wichtig, vor allem aber für Menschen, die aufgrund einer Augenerkrankung Schwierigkeiten mit dem Sehen haben. Wie würdest du deine Arbeit mit sehbehinderten Menschen beschreiben? Zum einen als sehr herausfordernd, weil die Erwartungshaltung der Betroffenen meist sehr, manchmal vielleicht sogar zu hoch ist; zum anderen aber auch als spannend und befriedigend,

wenn man es etwa schafft, dass ein Kunde, der an einer bleibenden Sehschwäche leidet, wieder selbstständig lesen kann. Die Steigerung der Lebensqualität ist ein erklärtes Ziel meiner Tätigkeit. Welche Ratschläge würdest du angehenden Augenop­ tikern geben? Sie sollen sich auf jeden Fall für das Thema Optik begeistern und wissbegierig sein, handwerkliches Geschick und auch soziale Kompetenzen mitbringen, da man in unserem Beruf viel mit Menschen arbeitet. Die Ausbildung selbst ist jedenfalls sehr breit, geht von traditioneller Augenund technischer Optik bis hin zur Brillenglastechno­ logie und Brillenfassungs­ er­zeugung. Da ist sicher für jeden etwas dabei.

MEILENSTEINE

1944

Das Stammhaus wird bei einem Bombenangriff beschädigt.

1955

Nach dem Wiederaufbau des Unternehmens wird Fritz Miller Wirtschaftskammer-Präsident.


U N S E R E M I TA R B E I T E R

Das wünsche ich Miller zum Jubiläum: Dass es weiterhin so ein familiärer Betrieb bleibt und ich, als spiritueller Mensch, die nächsten 150 Jahre vielleicht noch in der einen oder anderen Form miterlebe …

Wareneingang Brille

BEATE GRUBER

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ie Geschichte von Beate Gruber bei Miller ist eine durchaus bewegte: Nach ihrer 1984 begonnenen Lehre als Optikerin und Fotografin verließ sie aus persönlichen Gründen das Unternehmen, bevor sie 2013 zurückgekehrt und fünf Jahre später in die Verwaltung in der Meraner Straße gewechselt ist. Dort fühlt sich die 56-Jährige nicht nur pudelwohl, sondern oft auch wie eine Detektivin, wie sie sagt: Als Wareneinkäuferin für den Bereich Brille muss sie nämlich nicht selten herausfinden, mit welcher Art von Fassung sie es gerade zu tun hat, um das passende Ersatzteil zu finden.

Von der Optikerin zur Waren­einkäuferin bei Miller – warum hast du diesen Schritt gemacht? Es gab die Möglichkeit, in die Verwaltung zu wechseln, und die habe ich einfach ergriffen – zum Glück, denn meine neue Tätigkeit gefällt mir richtig gut, und ich habe den Wechsel nie bereut. Ich gebe aber zu, dass auch ein bisschen Nostalgie mitgespielt hat: Ich wollte zurück in das Gebäude, in dem ich gelernt habe. Du hast damals ja auch eine Lehre als Fotografin bei Miller gemacht. Was hat dich daran gereizt? Es gab zu jener Zeit einen eigenen Fotografen samt

einer eigenen Dunkelkammer im Haus, und das war für mich wie eine neue Welt – zu sehen, wie ein Bild entsteht, hat mich fasziniert. Außerdem empfand ich Optik und Fotografie als eine spannende Verbindung. Was ist dir von deiner Lehrzeit bei Miller am deutlichsten in Erinnerung geblieben? Das erste Bild, das mir dazu einfällt, ist das von vielen älteren Herren, die in ihren weißen Mänteln durch die Räume schreiten. So etwas findet man heutzutage nicht mehr. Aber schon damals habe ich gemerkt, dass hier alles sehr familiär zugeht, ich habe mich von Anfang an gut aufgehoben, wie in einer großen Familie gefühlt. Und das hat sich bis heute nicht geändert.


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U N S E R E M I TA R B E I T E R

Das wünsche ich Miller zum Jubiläum:

BERNHARD KOGLER

Optiker, Hörakus­t ikmeister und Geschäftsführer für den Bereich Hörakustik

Dass das Unternehmen weiter seinen Weg geht und vielleicht auch für andere so schöne Erlebnisse bereithält wie für mich!

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ährend seiner Lehre als Optiker überkam Bernhard Kogler das unbestimmte Gefühl, er sei noch nicht ganz dort angekommen, wo er eigentlich hinwollte. Als sich ihm die Gelegenheit bot, eine zusätzliche Ausbildung zum Hörakustiker zu machen und als solcher in die Miller-Filiale nach Wörgl zu wechseln, hat er folglich nicht lange gezögert. Dort, an seinem neuen Arbeitsplatz, sollte der 41-jährige Fritzener schließlich nicht nur seine berufliche Erfüllung, sondern auch seine spätere Gattin und damit sein persönliches Glück finden.

Was hat dich an der Tätigkeit als Hörakustiker fasziniert? Es ist einfach ein toller, überaus vielfältiger Beruf. Man muss handwerklich geschickt sein, eine gewisse Affinität für Technik mitbringen, aber auch viel Empathie – egal, wie gut ich bin, wenn ich keine gute Bindung zu einem Kunden aufbauen kann, dann werde ich früher oder später scheitern. Denn genau darum geht es ja: Menschen mit Hörschwierigkeiten wieder zu mehr Lebensqualität und Lebensfreude zu verhelfen. Und das gelingt nur mit Einfühlungsvermögen. Wie sieht dein Kundenstamm aus? Die meisten meiner Kunden sind 65 und älter, aber es gibt auch immer mehr junge Leute, die Hilfe brauchen.

Das liegt daran, dass Hör­ probleme heute grundsätzlich etwas weniger stigma­ tisiert werden als früher und man junge Menschen mittlerweile auch besser erreicht. Nicht zuletzt, weil Hörgeräte optisch und funktionell immer ansprechender werden. Du arbeitest seit über 25 Jahren mit Hörgeräten. Was war deiner Meinung nach der größte Fortschritt im Bereich der Hörtech­ nologie? Mit Sicherheit die Digitalisierung. Als ich angefangen habe, mussten wir Hörgeräte teilweise noch mit Schraubenziehern einstellen. Jetzt läuft alles digital, und das macht alles natürlich deutlich präziser und einfacher, sowohl was die Handhabung als auch die Wartung betrifft.


STEFFI HUNGER

Optikerin und Hörakustikerin

U N S E R E M I TA R B E I T E R

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iemand, der mit Steffi Hunger plaudert, würde wohl so schnell auf die Idee kommen, dass sie nicht aus Tirol stammen könnte – so gut hat sich die gebürtige Deutsche in ihrer (mittlerweile nicht mehr ganz so) neuen Heimat eingelebt, dass sie auch einige der sprachlichen Besonder- und Eigenheiten der Tiroler übernommen hat. Das kommt der 33-Jährigen nicht zuletzt im Rahmen ihrer Tätigkeit in der Imster Miller-Filiale zugute, wo sie Kunden als Optikerin und Hörakustikerin mit Rat und Tat zur Seite steht.

Was gehört zu den täglichen Aufgaben einer Optikerin und Hörakustikerin? Im Grunde kümmern wir uns wirklich um alles, was Brillen und Hörgeräte betrifft. Wir machen Seh- und Hörtests mit den Kunden, helfen ihnen bei der Auswahl der richtigen Brille oder des richtigen Hörgeräts, schleifen Gläser, reparieren Fassungen, reinigen Hörgeräte, stellen diese nach und vieles mehr. Die Arbeit ist also sehr vielfältig – und das ist, neben dem Kundenkontakt, einer der Hauptgründe, warum mir mein Job so gut gefällt. Worauf legst du bei deiner Arbeit am meisten Wert? Mir persönlich ist es wichtig, dass die Kunden glücklich und zufrieden sind. Deshalb bin ich, gerade bei der Brillenberatung, immer sehr direkt und sage den Leuten auch ehrlich, ob etwas zu ihnen passt oder nicht. Wenn sie sich dann für den guten Service bedanken und eine Gaudi haben, weil sie endlich wieder richtig gut sehen oder hören können, dann freut einen das selbst natürlich auch.

Das wünsche ich Miller zum Jubiläum: Dass es auch die nächsten 150 Jahre so gut läuft und das Unternehmen sowie die Chefleute gesund bleiben!

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Wie wird sich dein Berufsbild deiner Meinung nach in den nächsten Jahren entwickeln? Das ist schwer zu sagen. Ich glaube zwar, dass Onlineshopping weiterhin zunehmen, aber persönliche und kompetente Beratung trotzdem oder gerade deswegen wichtig bleiben wird. Denn nur mit Kompetenz und Know-how kann man sich von Mitbewerbern absetzen.

MEILENSTEINE

1956 Dr. Bruno Miller beginnt damit, den Bereich Kontaktlinsen aufzubauen. INSTITUT MILLER Dr. Bruno Miller gilt als Pionier der Contactologie und begann bereits in den 1950er Jahren damit, Linsen anzupassen. Mitte der 70er Jahre eröffnete er zusätzlich zu seiner Augenarztordination in der Meraner Straße das Contactlinseninstitut, das bald zur Anlaufstelle besonders für schwierige Versorgungen wurde. 1989 entstand ein eigenständiges Unternehmen, spezialisiert auf Kontaktlinsen und Optometrie, welches von Andrea Hofer-Miller geführt wurde. 2001 folgte die Eröffnung eines zweiten Instituts in Imst. Heute beschäftigt das Institut Miller ein Team mit insgesamt 22 Mitarbeitern und gehört damit zu den größten Kontaktlinseninstituten Österreichs.


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KO L U M N E N T I T E L

Das wünsche ich Miller zum Jubiläum:

Leiter technische Werkstätte

RICHARD KREWEDL

Dass es so eine tolle Firma bleibt, wie ich sie schon seit 40 Jahren kenne, und das auch weiterhin von den Menschen geschätzt wird!

R MEILENSTEINE

1959

Die zweite Geschäftsstelle wird in Wörgl eröffnet.

1968

In Hall wird die dritte Geschäftsstelle eröffnet.

ichard Krewedl gehört zu jenen Menschen, die ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht haben. Nachdem er schon als Kind gerne alle möglichen Dinge auseinandergenommen und – nicht immer erfolgreich, wie er zugibt – wieder zusammengebaut hatte, fand er über eine Lehre als Optiker bei Miller den Weg in die technische Werkstätte, die er nun leitet. Von seinen Kunden hört der 54-Jährige, wie er sagt, oft, er sei der Beste. Doch auch wenn ihn derlei Lob freut, bleibt der Innsbrucker, der seit fast 40 Jahren Teil von Miller ist, bescheiden und lernwillig.

Mit welchen Apparaten hast du am meisten zu tun? Früher waren es hauptsächlich mechanische Höhenmesser und Kameras, Sportuhren, Film- oder Diaprojektoren, heute sind es vor allem Mikroskope. Dafür bin ich in vielen Krankenhäusern, Arztpraxen und Labors in ganz Österreich unterwegs, denn die Reparatur dieser sensiblen Geräte ist eigentlich nur vor Ort möglich – denn sie zu zerlegen, zu verpacken und zu versenden, wäre einfach ein zu großer Aufwand. Du hast mittlerweile 40 Jahre Erfahrung. Gibt es immer noch Überraschungen für dich? Ja, auf jeden Fall. Es kommt etwa immer mal wieder vor, dass man bei einem Gerät nicht gleich den Fehler findet oder plötzlich ein anderer Defekt auftaucht – manchmal auch erst nach der Reparatur, was natürlich nicht nur für den Kunden, sondern auch für mich ärgerlich ist. Denn ich bin

ein Perfektionist und möchte ja, dass das Gerät tadellos funktioniert, wenn ich es mir angeschaut habe. Aber als guter Servicetechniker muss man eben oft improvisieren. Wie hat sich deine Arbeit in den vergangenen vier Jahrzehnten verändert? Die größte Veränderung war sicher der Wechsel von Mechanik zu Elektronik. Das betrifft sowohl die Geräte, die ich reparieren muss, als auch andere Bereiche meiner Arbeit. Früher musste ich zum Beispiel, wenn ich im Außendienst unterwegs war, Pläne von den Geräten und auch Landkarten mitnehmen, die es vorher zu studieren galt, um den jeweiligen Kunden überhaupt finden zu können. Heute, mit Laptop und Smartphone, ist das natürlich einfacher. Schön ist jedenfalls, dass mich meine Tätigkeit mit vielen großartigen Menschen zusammenbringt und mir auch Einblicke in interessante Firmen gewährt.


U N S E R E M I TA R B E I T E R

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Das wünsche ich Miller zum Jubiläum:

W Augenoptikermeisterin und Kontaktlinsenoptikerin

BELINDA NARDON

Ganz einfach: viele weitere erfolgreiche Jahre!

enn man so will, ist Belinda Nardon erst über Umwege zu Miller gekommen. Denn sie hatte bereits eine Lehre zur Frisörin absolviert, bevor sie merkte, dass dieser Beruf vielleicht doch nicht ganz das Richtige für sie ist. Also orientierte sie sich kurzerhand um und entschied sich dazu, eine Ausbildung zur Augenoptikermeisterin und Kontaktlinsenoptikerin zu machen – aber nicht irgendwo, sondern bei Miller. Sie habe bis dahin nämlich nur Gutes von dem Unternehmen gehört und endlich mal bei einem richtigen Familienbetrieb anheuern wollen, so die 30-Jährige, die schließlich

vor drei Jahren ins Team der Miller-Filiale in der Cyta aufgenommen wurde. Wie findet man die passende Sehhilfe für einen Kunden? Eigentlich ist es ganz einfach: Man muss nur herausfinden, was der Kunde wünscht und braucht, welche Anforderungen die Sehhilfe erfüllen soll. Jemandem, der eine Brille beispielsweise immer tragen möchte, kann man natürlich nicht dasselbe empfehlen wie jemandem, der nur bei Bedarf darauf zurückgreifen will. Was gefällt dir am besten an deiner Arbeit? Die Vielseitigkeit. Bei uns ist kein Tag wie der andere, es gibt immer unterschiedli-

che Dinge zu erledigen. Bei dem einen steht vielleicht eine modische Beratung im Vordergrund, während man bei dem anderen wirklich in die Tiefe gehen muss, was mögliche Sehhilfen betrifft. Außerdem haben wir auch eine Werkstatt in der Filiale, sodass wir jemandem, der schnell eine Brille braucht, innerhalb von wenigen Stunden eine liefern können. Diese Abwechslung macht den Job erst richtig spannend und spaßig. Wie läuft die Zusammenarbeit bei euch in der Filiale? Sehr gut. Wir akzeptieren uns gegenseitig so, wie wir sind, haben alle einen ähnlichen Humor, können viel miteinander lachen, aber auch miteinander reden. Und wir unterstützen uns, wo immer es geht.


WIR SIND MILLER

CYTA

22

Lisa Marie Bernkopf

Martina Mod

Simon Zangerle

Sylvia Weidenthaler

Anna Kazakidu

Barbara Frei

WIR Belinda Nardon

Fabian Schöpf

Gabriele Arnold

Cem Atalay Aslan

Katharina Rist

Mario Windbüchler

Nerina Hodzic

Wir sehen unsere Mitarbeiter als Familie und legen größten Wert darauf, dass sie langfristig bei uns tätig sind.

HALL

DEZ

Laura Kohler

Kathrin Hehle

Anita Kikl

IMST

Veronika Arnold

Ella Breit

Romana Gosch

Steffi Hunger

MILLER

Jelena Adzic

Martin Eberl

Johannes Fichtinger

Hannah Hailand

Mario Seeberger

Barbara Marth

Helena Frischmann

Maria Plankensteiner

Maria Riedl

Susanne Gostner

KAUFHAUS TYROL

Carina Wagner

Theresa Sedlmayr

Julian Ebenbichler


23

MERANER STRASSE

WIR SIND MILLER

Alexander Tusch

Andrea Rieser

Anja Gspan

Barbara Klotz

Barbara Seitz

Beate Gruber

Brigitte Steiner

Unseren Erfolg machen nicht einzelne Personen, sondern das Team aus, das das Unternehmen nach außen vertritt. Christa Kröll

Denise Jenewein

Doris Oss

SIND Edith Meister

Erwin Schöpf

Eva Beck

Eveline Brunner

Hannes Majnik

Helmut Schernthaner

Herwig Brunner

Jochen Reider

Judith Raich

Jürgen Dietrich

Lea Tost

Lisa Prodinger

Luzia Massin

Marcel Oberhöler

Marco Reimair

Margit Hofer

Markus Sieberer

Martin Jäger

Martin Zoller

Melanie Kirchmaier

Milena Wimpissinger

Nadja Daniel

Nikola Stanojevic

Peter Spötl

Philipp Blaim

Priska Jenewein

Renate Hassler

Richard Krewedl

Ruth Abfalterer

Sabine Nierer

Sonja Schelly

Stefan Gutmann

Stephanie Geir

Vitalij Vib

Werner Löffler

Wolfgang Reiner


WIR SIND MILLER

TELFS

SCHWAZ

24

Gerda Muigg

Sabine Zotz

Stefani Härting

Martina Urban

Wanda Schlesinger

Hatice Karakaya

Manuel Daniel Gartner

Teresa Kainrath

Johanna Stangl

Petra Staudacher

Rosi Fürruther

Sabine Stojan

Sigrid Schwarz

Andrea Trixl

Laurin Steinert

Bettina Unterrainer

Fabian Pramstraller

Jasmin Mayr

Unsere Mitarbeiter sorgen dafür, dass Menschen ihr Leben wieder intensiver wahrnehmen können.

Sara Egger

WÖRGL

Christine Unterleitner

Astrid Eberharter

THERESIEN OPTIK

Metta Hardorp

Rudolf Danek

Bernhard Kogler

MEILENSTEINE

1976

Kathrin Achrainer

Lena Maier

Sabrina Paukner

Thomas Widschwenter

Ursula Kogler

Verena Schroll

1980

Der Bereich Hörgeräte wird als zusätzliches Geschäftsfeld etabliert.

1983

In Telfs geht eine weitere Geschäftsstelle in Betrieb.

INSTITUT MILLER

Markus Miller wird Geschäftsführer des Unternehmens.

Vom unermüdlichen Einsatz unseres Teams profitiert nicht nur das Unternehmen, sondern auch unsere Kunden.

Lukas Gradl

Karin Gandler


1 50 JA H R E M I L L E R

Anna-Maria Kramer Belinda Reichenvater Christoph Zulechner

Elena Triendl

Gustav Pöltner

Irene Pansi

Jasmin Holztrattner

Julia Hagn

Manuela Ronacher

Marija Skarica

Matthias Pertoll

Milana Prelic

Rita Lindner

Robert Aumüller

Sabine Vielhaber

Sandra Klotz

Serina Schauer

Sonja Oberhofer

Susanna Pachler

Tanja Grubac

Theresa Halder

Wir danken unseren Partnerbetrieben für die erfolgreiche Zusammenarbeit und freuen uns auf weitere gemeinsame Jahre!


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KO L U M N E N T I T E L

BIS DER GLASROHLING IN DIE FASSUNG PASST, sind einige Arbeitsschritte in der Brillenwerkstatt nötig.

IN DER WERKSTATT Viele präzise Arbeitsschritte sind erforderlich, bis eine Brille perfekt auf dem Nasenrücken sitzt. Diese Arbeiten werden in der Miller-Brillenwerkstatt durchgeführt – ein Blick hinter die Kulissen. Text: Katharina WIldauer • Fotos: Franz Oss

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s wird geschliffen, geschraubt, gebohrt und gelötet – und das beinahe im Minutentakt. Im dritten Stock des Miller-Firmensitzes in der Innsbrucker Meraner Straße befindet sich die Werkstatt. Dort werkeln Hannes Majnik, Jürgen Dietrich und Marcel Oberhöler. Die gelernten Augenoptiker fertigen hier neu gekaufte und reparieren kaputte Brillen für alle Miller-Filialen in der Landeshauptstadt.

Schritt für Schritt Kauft ein Kunde eine neue Brille, werden seine genauen Brillenwerte am Auftragsblatt notiert und das entsprechende Produkt bestellt.


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DER KANTENBRUCH wird gerne händisch geschliffen.

In der Werkstatt werden Gläser-Rohlinge auf die Brillenfassung angepasst und kaputte Gestelle repariert. Wie das geht, wird in der Optikerlehre erlernt. Jeder Lehrling bei Miller verbringt einen Wochentag in der Werkstatt. Das technische Wissen um Brillen ist wichtig im Verkauf, um den Kunden optimal zu beraten.

„Als Erstes prüfen wir manuell, ob das gelieferte Glas auch wirklich die angegebene Stärke hat“, erklärt Hannes Majnik. Er absolvierte – wie seine Kollegen – bereits seine Lehre bei Miller, mittlerweile leitet er die Brillenwerkstatt. Die nächsten Schritte erfolgen maschinell: In einem Gerät, dem sogenannten Tracer, werden die Sehstärken eingegeben, die Fassung abgetastet und die optischen Mittelpunkte auf dem Glas markiert.

Wir danken unseren Partnerbetrieben für die erfolgreiche Zusammenarbeit und freuen uns auf weitere gemeinsame Jahre!


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E I N B L I C K I N D I E W E R K S TAT T

Nicht nur Brillen, sondern auch Kameras, Sportuhren und Hörgeräte werden bei Miller serviciert – egal, wo diese gekauft wurden. Denn die Reinigung, Wartung und Reparatur dieser Produkte verlangt ebenfalls viel Fachwissen und Genauigkeit.

FÜR DIE REINIGUNG VON KAMERALINSEN braucht man starkes Licht, ruhige Hände und gute Augen.

In Spitzenzeiten werden

50-90 Brillen pro Tag gefertigt.

Anschließend geht es in die Schleifmaschine: Dort werden die Gläser so geschliffen, dass sie genau in die Fassung passen – dazu wird eine je nach Brillengestell passende Facette in das Glas geformt, sodass dieses auch nicht mehr aus der Fassung fällt. Danach werden die Gläser eingesetzt, manuell kontrolliert und nachgemessen. Wenn alles stimmt, ist der Auftrag in der Werkstatt abgeschlossen. Die fertige Brille wird dann bei der Abholung am Kunden selbst noch individuell angepasst.

Mit Gefühl „In Spitzenzeiten arbeiten wir schon mal 50 bis 90 Brillen pro Tag ab“, weiß Hannes. Durch Hightech-Ausrüstung können mittlerweile viele Arbeitsschritte

OB DAS GLAS RICHTIG SITZT, wird genau nachgemessen. Nur wenn die optischen Sichtpunkte exakt liegen, sieht der Brillenträger richtig gut.


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DAMIT GEBROCHENE BRILLENGESTELLE wieder ganz sind, braucht es Gefühl – und das Lötgerät.

maschinell durchgeführt werden. „Aber es braucht dennoch einen Fachmann, der das Optikerhandwerk versteht“, betont der Experte. Gerade bei Reparaturen ist langjährige Erfahrung und Fingerspitzengefühl gefragt. Auch bei heiklen Fällen wird immer versucht, eine Lösung zu finden. „Bei Miller steht der Servicegedanke im Mittelpunkt“, sagt Hannes. „Denn der Kunde vertraut uns einen sehr persönlichen und für ihn wichtigen Gegenstand an.“

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DIE SICHT DER KUNDEN

SCHON LANGE DABEI Miller genießt in ganz Tirol das Vertrauen seiner Kunden. Einige sind sogar seit Jahren und teilweise seit Jahrzehnten den Filialen im Land ergeben. Wir haben drei Stammkunden gefragt, wie und warum es dazu gekommen ist. Text: Haris Kovacevic • Fotos: Franz Oss


DIE SICHT DER KUNDEN

Die Wahl des richtigen Optikers und Hörakustikers ist etwas Entscheidendes – und oft auch etwas ganz Persönliches. Schließlich geht es um die zwei wichtigsten Sinne und damit um viel Vertrauen.

WEIL DAS LEBEN SCHÖN IST

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enta Riedl erinnert sich noch ganz gut daran, wie für sie die von den Ordensschwestern im Kloster vorgeschriebene Bettruhe nur bedeutete, dass sie sich ins Bett legen, nicht aber, dass sie mit dem Lesen aufhören musste. Der Lichtstrahl ihrer kleinen Taschenlampe bewegte sich unter der Bettdecke von links nach rechts, und erst, wenn die Augen, die ihm folgten, allmählich müde wurden und Senta merkte, dass nichts mehr hängen blieb, legte sie sich schlafen. Ins Kloster in Zams kam die gebürtige Landeckerin, nachdem sie sich in der Grund- und Hauptschule als fleißige Schülerin entpuppte. Ihre Mutter stellte sie dann nämlich vor die Wahl: „Entweder im Textil-Geschäft vom Onkel arbeiten oder weiter studieren“, erinnert sich Senta heute. Sie entschied sich für Letzteres, denn sie wollte Lehrerin werden und sollte ihre Entscheidung nie bereuen.

Die Lehrerin „Um Lehrerin zu werden, musste man damals die Lehrerbildungsanstalt absolvieren“, erzählt Senta. Und die nächste in ihrer Umgebung war jene im Heiligen Kloster im Zams, wo sie ihre geliebten Romane unter der Bettdecke las, dabei aber ihre Augen sehr forderte. An eine Zeit ohne Brille kann sich die spätere Lehrerin und Schulleiterin kaum noch erinnern – so auch an kaum eine Zeit ohne Optiker. Ihr Umzug nach Imst brachte sie nicht nur näher an die Hauptschule, an der sie dann bis zur SENTA RIEDL kann sich kaum an eine Zeit ohne Brille erinnern.

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DIE SICHT DER KUNDEN

„Ich fühle mich immer sehr gut aufgehoben.“ SENTA RIEDL

Pensionierung Mathematik, Geographie und Sport unterrichten, sondern auch in die Nähe ihres Optikers, bei dem sie ein Leben lang bleiben sollte.

Gut aufgehoben Bei Miller-Mitarbeiter Gerhard Kleinlercher fand Senta sich von Beginn an, wie sie sagt, „immer sehr gut aufgehoben“. Er war nicht nur fachlich kompetent, sondern ging auch immer auf den Kunden ein. „Es hat sich auch nichts

geändert, als Mario Seeberger mich betreute“, erzählt die Imsterin. Sie war nicht nur begeisterte Kundin, sondern konnte immer auch sehr viel lernen, meint sie. Als sie 2008 einen Skiunfall hatte und dadurch ihr Hörvermögen merklich nachließ, war sie mehr als nur froh, dass sie sich bei Miller auch ein Hörgerät holen konnte. Denn Vertrauen zu ihrem Händler ist ihr sehr wichtig. „Ich gehe gerne ins Theater, höre gerne Musik und lebe ganz einfach gerne“, sagt Senta Riedl mit einem Lachen. Und ohne Miller wäre alles nicht so schön, wie es ist.

MEILENSTEINE

1988

In Innsbruck öffnet die Theresienoptik ihre Pforten. THERESIENOPTIK In der Theresienoptik, beheimatet in der Innsbrucker MariaTheresien-Straße, werden Kunden in allen Angelegenheiten rund um Brillen und Kontaktlinsen beraten. Neben optometrischen Aspekten wird dabei auch viel Wert auf Mode und Stil gelegt – dementsprechend finden sich in der Filiale immer die aktuellsten Kollektionen internationaler Designer und Marken.

MARKUS ZWIEFELHOFER schätzt besonders den Service, die Freundlichkeit und die Kompetenz bei Miller.


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arkus Zwiefelhofer trägt schon seit seiner Kindheit Brillen. Der Bankkundenberater wuchs in Schwaz auf, lebte 20 Jahre lang in Innsbruck und siedelte 2009 nach Hall um. Im Laufe seines Lebens betrat er daher schon das eine oder andere Brillengeschäft und weiß mittlerweile, worauf es bei einem richtig guten Optiker ankommt. „Zu Miller kam ich, nachdem ich nach Hall gezogen bin, um einmal was anderes auszuprobieren“, erinnert er sich – „und es hat sich gelohnt“, meint er heute. Wieso er unter den vielen Optikern in Hall gerade Miller ausgesucht hat? „Mir hat das Geschäft optisch einfach gut gefallen“, sagt er. Doch

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DIE SICHT DER KUNDEN

„Es ist eben auch das Persönliche, das ich hier sehr schätze.“ schon bald lernte er auch „die inneren Werte“, wie er sagt, „den Service, die Freundlichkeit und die Kompetenz der Angestellten“ kennen und schätzen.

Auch ein Ratscher Alle eineinhalb bis zwei Jahre kauft sich Markus seither hier eine neue Brille – aktuell eine in Blau. „Manchmal steht auch eine kleine Servicierung an“, erklärt er. „Die Brille muss maschinell geputzt oder leicht gerichtet werden – da komme ich gerne vorbei und kann mich auf einen guten Service verlassen.“ Auch ein Ratscher bleibe dabei nicht aus, meint Markus: „Es ist eben auch das Persönliche, das ich hier sehr schätze.“ Freunden und Verwandten, die ebenfalls Brillenträger sind, empfiehlt er daher immer Miller, denn hier stünden Professionalität und Nähe zum Kunden nicht im Widerspruch zueinander – ganz im Gegenteil.

MEILENSTEINE

1992

Die Geschäftsstelle Schwaz wird eröffnet.

2003 Ulrich Miller steigt ins Familienunternehmen ein.

2004

Mit der Geschäftsstelle im Innsbrucker DEZ wird erstmals eine MillerFiliale in einem Einkaufszentrum eröffnet.

MARKUS ZWIEFELHOFER


Erlebe den Unterschied. Befreie deinen Blick.

VON ANFANG AN

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ast immer, wenn Gabi Plank in ihrer Mittagspause die MariaTheresien-Straße entlanggeht, erhascht mindestens eine der Brillen in der Auslage der Theresienoptik ihre Aufmerksamkeit. Schon als Kind kaufte sie hier ihre Brillen. „Man kennt mich im Geschäft mittlerweile“, lacht die gebürtige Innsbruckerin, die im Stubaital wohnt, aber in der Landeshauptstadt arbeitet. Wenn sie dann eine der Brillen in den Laden gelockt hat, vollzieht sich ein kleines, eingeübt wirkendes Stück: Fast tanzend posiert Gabi vor dem Spiegel, während Sigrid, eine der Mitarbeiterinnen in der Filiale, ihren Blick immer wieder über die Auslagen schweifen lässt, sicheren Schrittes ein weiteres Modell holt und es ihrer Stammkundin bereitlegt. Es wird dabei viel gelacht, denn Gabi stellt sich vor, wie sie mit dieser oder jener Brille auf andere wirken wird. „Eine Brille ist für mich etwas sehr Wichtiges“, sagt sie, „schließlich ist das Erste, was ich in der Früh mache, eine Brille aufzusetzen, und das Letzte

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DIE SICHT DER KUNDEN

ALLES FÄNGT MIT DER BRILLE AN: Das restliche Outfit wird daran angepasst.

„Die Brille sagt sehr viel über einen aus.“ GABI PLANK

MEILENSTEINE

2006

Ulrich Miller übernimmt gemeinsam mit seinem Vater Markus die Geschäftsführung.

2007

Es erfolgt der Aufbau mehrerer Onlineshops inklusive der Gründung einer eigenen Abteilung.

am Abend, sie abzusetzen.“ Und nicht nur das: „Da ich sie den ganzen Tag trage, stimme ich auch mein restliches Outfit damit ab“, erklärt die modebewusste Stammkundin der Theresienoptik: Zuerst wird die Brille, dann die Tasche ausgesucht, dann die Schuhe und dann erst der Rest.

Große Auswahl Mit ihrer Brille kommuniziert Gabi: Wenn sie zeigen will, dass sie gutgelaunt ist und man sich mit ihr einen Spaß

erlauben darf, setzt sie eine Brille auf, wenn sie lieber in Ruhe gelassen werden möchte, eine andere. „Die Brille sagt nämlich sehr viel über einen aus“, erklärt sie, „und wieso sollte man nicht bewusst entscheiden, was?“ Sie kann sich auch an Zeiten erinnern, in denen das nicht möglich war: „Alle, die in meiner Volksschulklasse eine Brille getragen haben, hatten die gleiche an“, erinnert sie sich, „und ich eben auch. Erst später konnte man dann zwischen einer runden und einer eckigen entscheiden.“ Und schon damals kaufte Gabi ihre Brillen im Unternehmen. Heute kann sie aber zwischen zig und Hunderten Brillen aussuchen, „und das ist auch gut so“, meint sie. Denn in die Filiale in der Maria-Theresien-Straße kommt sie immer noch gerne – und zwar immer dann, wenn eine der Brillen in der Auslage ihre Aufmerksamkeit erhascht hat.


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D E R A L LTA G E I N E S M I L L E R - L E H R L I N G S

GEHÖRT GESEHEN


D E R A L LTA G E I N E S M I L L E R - L E H R L I N G S

Augen und Ohren auf, heißt es für Teresa Kainrath in der Ausbildung. Sie macht eine Lehre zur Optikerin und Hörakustikerin bei Miller in Schwaz, steht kurz vor dem Abschluss und schwärmt für ihren Beruf. Text: Theresa Kleinheinz • Fotos: Axel SPringer

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„Die Brillen ändern sich, die Hörgeräte verbessern sich. Da hat man viel Abwechslung.“ TERESA KAINRATH, LEHRLING BEI MILLER

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enn Teresa Kainrath morgens um halb neun die Miller-Filiale am historischen Schwazer Stadtplatz betritt, empfangen sie Hunderte Paar Brillen – runde, eckige, aus Holz oder Kunststoff, gegen die Sonne oder zum Lesen. Teresas zukünftiger Beruf ist so vielfältig wie die Augen und auch die Ohren ihrer Kunden. Ihr Arbeitstag beginnt mit einer Lagebesprechung unter den drei Kollegen. Zwar ist sie noch Lehrling, ihre Aufgaben sind aber kaum mehr von denen ihrer Kollegen zu unterscheiden. „Im Juni steht meine Lehrabschlussprüfung an“, freut sich die 20-Jährige. Wenn sie diese erfolgreich absolviert, darf sie sich Optikerin und Hörakustikerin nennen. Vier Jahre hat die Doppellehre gedauert.

Ausgereiftes Handwerk Nach der Besprechung widmet sich Teresa ihren Aufträgen. Zunächst müssen Brillengläser an den Rahmen angepasst werden. „Hier ist Genauigkeit gefragt“,

MEILENSTEINE erklärt sie, „denn damit das Glas passt, muss alles stimmen: Achslage, Augenabstand, Dioptrien.“ Teresa weiß, wovon sie spricht, und setzt alles mit Routine um. Unter dem strengen Blick der Jenbacherin bringt eine Maschine das Glas in die richtige Form. An das Schleifgeräusch hat sie sich mittlerweile gewöhnt. Sie setzt das geschliffene Glas in den Rahmen ein – es passt. Zwar erledigt diese Aufgabe in der Filiale eine Maschine, können tut das Teresa Kainrath aber auch mit der Hand. Spätestens bei der Lehrabschluss­prüfung wird sie das unter Beweis stellen.

Auf die Kunden hören Den vollen Durchblick hat die junge Frau aber nicht nur bei Brillen, Hörgeräte gehören ebenso zu ihrem Aufgabenfeld. Das stellt sie auch bei der direkten Kundenberatung unter Beweis. Besonnen und routiniert erkundigt sie sich nach dem Hörverlust. „Weil es verschiedene Geräte gibt, muss ich zunächst klären, wofür der Kunde ein Hörgerät braucht: zum Autofahren, für Familienfeste oder zum Fernsehen?“

2008

Miller Optik nimmt United Optics mit ins Logo auf. UNITED OPTICS In den 90er Jahren legt Markus Miller den Grundstein für die Gründung von United Optics. Durch das Netzwerk 34 führender Optiker in Österreich und Deutschland profitieren die Kunden von einem einzigartigen Preis-Leistungs-Verhältnis. In den Bereichen Marketing, EDV, Mitarbeiterfortbildung, Einkauf und Vertrieb wird eng zusammengearbeitet. United Optics verbindet die Kompetenz des lokalen Fachoptikers mit dem günstigen Preisniveau einer großen Kette – das ist einzigartig.


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Drei Fragen an ... Markus Rainer Direktor der PHTL für Optometrie und der Fachberufsschule Fotografie, Optik und Hörakustik in Hall

Welche Ausbildungsmöglichkeiten für augenoptische Berufe gibt es an Ihrer Schule? Der klassische Weg ist die dreieinhalbjährige Lehre in einem Betrieb und unserer österreichweit einzigartigen Fachberufsschule. Anschließend kann man den Aufbaulehrgang am Kolleg besuchen, der in ungeraden Jahren im Sommersemester startet. Wer keine Ausbildung im augenoptischen Bereich, aber die Matura hat, kann ein Semester später ins Kolleg einsteigen. So schließen die Jahrgänge nach fünf bzw. vier Semestern gleichzeitig ab. Auf das unterschiedliche Vorwissen wird im Lehrplan Rücksicht genommen.

DIE FASSUNG AUSMESSEN, Gläser schleifen und einsetzen – für ihr Handwerk schwärmt Teresa Kainrath besonders.

mit der Matura ab. Obendrauf können alle die Kontaktlinsenbefähigung und die Augenoptikmeisterprüfung ablegen. Welche Voraussetzungen sollten angehende Augenoptiker mitbringen? Ein mathematisches und physikalisches Grundverständnis ist Voraussetzung für den Beruf. Auch handwerklich sollte man geschickt sein, denn die Augenoptik ist und bleibt ein Handwerksberuf. Gleichzeitig ist es aber auch ein Gesundheits- und Schönheitsberuf, wobei Mode eine wichtige Rolle spielt. Danke für das Gespräch.

Wie schließen die Schüler ihre Ausbildung ab? Den Abschluss stellt eine Diplomprüfung dar. Jene, die vorher eine Lehre gemacht haben, schließen zusätzlich

Breites Spektrum

Die Hörakustik war Teresas ursprüngliches Interesse, das sie zu diesem Beruf gebracht hat: „Ein Verwandter von mir trägt Hörgeräte, seit er klein ist, und das hat mich sehr interessiert.“ Dass auch die Augenoptik ein Teil der Ausbildung ist, ist für den Lehrling eine Bereicherung. „Die Brillen ändern sich, die Hörgeräte verbessern sich. Da hat man viel Abwechslung“, schwärmt Teresa für ihre Berufswahl.

Kontakt zu Kunden hatte Teresa bereits nach wenigen Wochen in der Lehre. Miller legt Wert darauf, dass diese Fähigkeiten ständig ausgebaut werden. „In internen Schulungen lernen und üben wir rhetorische Fähigkeiten. Wir gehen aber auch darauf ein, was dem Kunden steht“, erklärt der Lehrling. Denn auch Mode spiele eine große Rolle im Berufsalltag einer Optikerin. „Je auffälliger, desto besser, lautet aktuell die Devise. Denn momentan liegen Brillen in runder Form und Neonfarben im Trend“, weiß Teresa. Die Vielfältigkeit ihres Berufs bringt sie auf den Punkt, wenn sie erklärt, welche Voraussetzungen dafür nötig sind: „Man sollte gerne mit Menschen in Kontakt treten, Mathe- und


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ATU L I E R T „Man sollte gerne mit Menschen in Kontakt treten, Mathe- und Physikkenntnisse wären nicht schlecht, und auch handwerkliches Geschick ist sehr wichtig.“

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Physikkenntnisse wären nicht schlecht, und auch handwerkliches Geschick ist sehr wichtig.“ Nicht nur das Handwerk bereitet Teresa Freude: „Spaß macht die Arbeit vor allem dann, wenn die Kunden glücklich aus dem Geschäft gehen und ich mir denke, ‚das habe ich gut gemacht‘.“ So verlässt Teresa Kainrath auch an diesem Tag die Filiale, mit dem Wissen, am nächsten wieder mit Vorfreude zurückzukommen.

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D I E B R I L L E A L S S TAT E M E N T

GLÄSER MIT

SIGNALWIRKUNG

Die perfekte Brille ist mehr als nur ein Sehgerät: Sie schlägt die Brücke zwischen Funktionalität und modischem Statement – und ist zusätzlich Ausdruck der Persönlichkeit. Text: Lisa Schwarzenauer

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iele Brillenträger fühlen sich nackt oder fremd, wenn sie sich ohne Brille sehen – und ähnlich geht es umgekehrt auch oft Menschen, die sie nur mit Brille kennen: Die Person wirkt plötzlich anders, es fehlt etwas. Schon allein daran merkt man, dass Brillen weit mehr als ein notwendiges Übel für Menschen mit Sehschwäche sind: Sie sind ausdrucksstarke Accessoires, die nicht nur modische Akzente setzen, sondern – bei der richtigen Wahl – auch die Persönlichkeit des Trägers unterstreichen.

Gestaltungselement Brille Brillen haben dabei einen entscheidenden Vorteil gegenüber Uhren, Handtaschen und Schmuck: Sie befinden sich an einem Teil des Körpers, den man nicht übersehen kann. Eine Brille sitzt mitten im Gesicht und damit im direkten Blickfeld, wodurch sie wesentlich mehr

Wirkung entfalten kann als die meisten anderen Accessoires – und das sollte man nicht unterschätzen. Wer schon einmal verschiedene Brillenmodelle probiert hat, weiß, dass sie das eigene Gesicht je nach Form, Größe, Farbe und sogar Material anders wirken lassen: Sie können Vorzüge hervorheben, die Augen in den Fokus setzen, ungeliebte Aspekte kaschieren oder ausgleichen, aber auch dominieren und zur Maske werden, sich im schlimmsten Fall wie eine Verkleidung anfühlen. Genau diese Wirkung ermöglicht es Brillenträgern, mit verschiedenen Rollen zu spielen: Manche Brillen wirken zart und verspielt, andere streng und professionell, frech und kreativ oder konservativ und langweilig. Wer sich dessen bewusst ist, kann das für sich nützen und so subtil beeinflussen, wie man sich fühlt und wie man wahrgenommen wird – oder


M I L L E R D I E

FAC H O P TI K E R- K E T TE

nM a r ke s e r c htglä G lei t si t bis zu af daue r h mit einem Brillenwechsel ganz bewusst ein Statement setzen und sein Image verändern.

Von Trends zu Klassikern Obwohl es jede Saison neue Designs zu entdecken gibt, haben sich über das letzte Jahrhundert ein paar Brillentypen herauskristallisiert, die praktisch immer im Trend sind. Die meisten davon – wie Cateye- und Pilotenbrillen – sind so allgegenwärtig in Alltag und Popkultur, dass selbst Nicht-Brillenträger sie ohne Probleme erkennen und benennen können. Spätestens ab den 1920er Jahren werden Brillen nicht mehr nur als Sehhilfe, sondern als modisches Statement getragen. Schon damals wurde mit der runden, organisch geformten Pantobrille ein erster Trend und späterer Klassiker entworfen: In den Roaring Twenties galt diese Form als Symbol für Individualität und Künstlertum und als Erkennungszeichen der intellektuellen Elite, von Juristen

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D I E B R I L L E A L S S TAT E M E N T

bis hin zu Ärzten und Künstlern. Spätestens seit den 1950ern ist die Pantobrille im Mainstream angelangt, damals – bis zum Schutz der Meeresschildkröten 1973 – noch aus Schildpatt gefertigt. In den 1930ern waren weiße Rahmen und randlose, hexagonal geschliffene Gläser im Trend, danach wird es Schritt für Schritt extravaganter und auffälliger: Der Siegeszug der Cateye-Brillen startete in den 1950ern, und auch die ursprünglich für den Flug- und Militärbereich entwickelten Piloten- oder Aviator-Brillen sind seit damals nicht mehr aus dem Design-Repertoire wegzudenken. Während Cateye-Brillen von Anfang an mit Frauen assoziiert wurden, waren Pilotenbrillen anfangs klassische Männerbrillen – das hat sich spätestens in den 1970ern mit berühmten Trägerinnen wie Gloria Steinem, Stevie Nicks, Bianca Jagger

MEILENSTEINE

2010

Im Kaufhaus Tyrol in Innsbruck wird eine weitere Geschäftsstelle eröffnet.

2013

Miller wird vom Land Tirol das Prädikat „Ausgezeichneter Tiroler Lehrbetrieb“ verliehen.

2014

Das Stammhaus erhält einen komplett neuen Ladenbau, im vierten Stock entstehen zusätzliche Räume für Fortbildungen.

Brillen dienen oft dazu, je nach Anlass und Outfit ein Signal zu setzen oder ein besonderes Stilbewusstsein auszudrücken.

und Debbie Harry geändert, die ganz bewusst mit der scheinbaren Maskulinität der Form gespielt haben. Die 1960er haben kantigere Formen mit dicken Rahmen, häufig aus Horn, gebracht, die wegen ihrer Beliebtheit bei Intellektuellen und Tüftlern schon damals als Nerdbrillen bekannt waren. Das genaue Gegenteil davon – runde Nickelbrillen, wie sie John Lennon getragen hat – wurde in den 1970ern zum Trend, bevor es in den 1980ern mit wieder dickeren Fassungen vor allem bunt, auffällig und individueller wurde. Die 1990er waren dagegen von möglichst unauffälligen Modellen geprägt: Der Trend ging zu schmalen, gern auch ovalen Gläsern, entweder rahmenlos oder mit durchsichtigen Rahmen.

Alles geht Die Trends des letzten Jahrhunderts sind manchmal abgeflaut, aber nie wirklich verschwunden – und heute kann man aufgrund der Vielfalt an Modellen und Formen nicht mehr von dem einen prägenden Trend sprechen: Eckige Fassungen mit dicken Kunststoffrahmen sind genauso beliebt wie runde Formen mit zarten Metallrahmen, von understated bis extravagant ist alles möglich, und auch die Unterscheidung in typische Formen für Männer und Frauen verliert sich langsam. Manche haben deshalb mehrere verschiedene Brillen, um je nach Anlass und Outfit das passende Signal zu setzen oder einfach nur ein besonderes Stilbewusstsein auszudrücken. Oft wird empfohlen, sich bei der Wahl der richtigen Brille vor allem an der Gesichtsform zu orientieren und gewisse Formen automatisch auszuschließen, aber das sollte niemanden davon abhalten, den eigenen Stil auszuleben und Regeln zu brechen. Möglich ist, was gefällt – und womit man sich wohlfühlt.


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MEHR ALS NUR EIN TUCH Anlässlich des 150-jährigen Jubiläums hat Miller in Zusammenarbeit mit den Tiroler Künstlern Julia Brennacher, Thomas Medicus und HNRX drei Brillenputztücher gestaltet, die nicht nur funktional, sondern auch ein richtiger Blickfang sind. Foto: Axel Springer

HNRX

lässt seine Kreation für sich sprechen.

Julia Brennacher „Die Auseinandersetzung mit unserer visuellen Wahrnehmung spielt in meinen Arbeiten eine zentrale Rolle. Sie entwickeln sich aus sich überlagernden und durchdringenden Farbschichten. Reduktive Formen, die Momente von Bewegung suggerieren, Kombinationen unterschiedlicher Farben und Oberflächen organisieren den Bildraum und markieren die Arbeiten als Versuchsfelder malerischer Lösungen.“


Thomas Medicus „Das Auge als Grenzschicht zwischen der äußeren, uns umgebenden, und der inneren, wahrgenommenen Welt erzeugt seit jeher Raum zum Nachdenken. Es ist ein Sinnbild für jene Selbstbezüglichkeit, aus der wir uns nie wirklich herauswinden können: Alle Erkenntnis muss stets auf die eine oder andere Weise wahrgenommen und interpretiert werden. Auch wenn vieles darauf hindeutet, dass große Bereiche unserer Wirklichkeit beschreibbar sind, so unterscheidet sich die Beschreibung doch immer von der Sache selbst. Das gilt im Besonderen für unsere Wahrnehmung: Wie es ist, sie zu erleben, bleibt dem Erlebenden vorbehalten. Wohl kann auch sie beschrieben werden, aber das ist dann wieder die Beschreibung von etwas, nicht die Sache selbst. Vielleicht gelingt es ja der Kunst, dieses subjektive Erleben auch für andere erfahrbar, also intersubjektiv zu machen.“

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MIT ALLEN SINNEN

REISE DURCH DAS LEBEN Unsere Augen und Ohren leiten uns durch den Alltag. Im Laufe der Jahre können sie Schwächen ausbilden, doch für fast jedes Problem gibt es auch eine maßgeschneiderte Lösung.

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Für Kinder ist die Welt neu und aufregend. Natürlich machen Erkundungstouren gleich mehr Spaß, wenn man seine Umgebung mit scharfem Blick entdeckt. Daher gibt es bei Miller Brillen für die Jüngsten, die dank bruchsicherer Kunststoffgläser (fast) jedes Abenteuer mitmachen und auch den Ansprüchen der coolsten Knirpse gerecht werden. Bei Hoppalas ist vorgesorgt, denn jede Kinderbrille wird kostenlos ein Jahr lang gegen Verlust und Bruch versichert.

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Im Leben eines Jugendlichen ist Veränderung die Konstante. Handyfotos davon sind nützlich, aber keine digitale Galerie kann mit der Wall of Fame mithalten, die sich als Mosaik von denkwürdigen Momenten über die Wand des Zimmers erstreckt. Dekorativ, einmalig und das perfekte Mittel, um die Beweisfotos der Jugendsünden auf Papier zu bannen. Wer Abwechslung sucht, kann auch Leinwände und vieles mehr zum Erinnerungsstück machen.

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Text: Theresa Kirchmair

Brillenchic geht zwar in jedem Alter, als Erwachsener können die Sehhilfen aber auch mal im Weg sein – Stichwort tobender Nachwuchs, Sport oder Typveränderung. Kontaktlinsen sind hier das Mittel der Wahl, stets genau auf die Bedürfnisse angepasst. Bei Miller steht ein breites Spektrum zur Auswahl, von der optischen Eintagsfliege über die Monatsalleskönner bis hin zu farbigen Kontaktlinsen für besondere Anlässe.


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In späteren Lebensabschnitten gewinnt nicht nur der Charakter an Komplexität, sondern auch der Anspruch der Augen. Wenn die Alterssichtigkeit langsam einsetzt und die Arme nicht mehr lang genug sind, um die Zeitung scharf zu sehen, wird es Zeit für eine Gleitsichtbrille. Mit ihrem nahtlosen Übergang zwischen den Sehbereichen sorgt sie für perfekte Sicht auf alle Distanzen.

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Wenn die Welt leiser oder Sprache zum Kauderwelsch wird, liegt das eventuell an der schleichenden Verschlechterung des Hörvermögens im Alter. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass die Lebensqualität darunter leiden muss. Bei Miller findet sich für jeden das richtige Hörsystem, mit dem schnell und dezent Abhilfe geschaffen wird.


EXPERTENWISSEN

IN GUTEN HÄNDEN Miller bietet nicht nur Service und Beratung, sondern auch Erfahrung und Wissen auf neuestem Stand. Denn die Behandlungsformen von Seh- und Hörschwierigkeiten entwickeln sich ständig weiter. Was heute möglich ist, erklären Experten anhand von zwei Beispielen. Text: Daniel Feichtner • Fotos: Axel Springer

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GUTE SICHT IM ALTER

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eichen Brillen und Kontaktlinsen in den meisten Fällen aus, um Fehlsichtigkeit Herr zu werden, gibt es andere Sehprobleme, die eine medizinische Intervention nötig machen. Dazu zählt in der westlichen Welt vor allem der Graue Star, eine Augenerkrankung, die die meisten im Laufe ihres Lebens einmal betrifft. „Der sogenannte Katarakt ist eine Alterserscheinung des Auges – oder genauer gesagt der Linse“, erklärt Augenarzt Klaus Miller. „Denn sie ist im Laufe des Lebens vielen Umwelteinflüssen ausgesetzt. Auf Dauer führt das zu einer Trübung des Eiweißes im Linsenkörper.“ Das betreffe rund die Hälfte aller Patienten im Alter zwischen 50 und 65 und 80 Prozent aller 65- bis 70-Jährigen.

Trübes Bild Allerdings bedeutet das noch lange nicht, dass bei allen Betroffenen sofort eine medizinische Intervention notwendig ist. Denn nicht jeder Graue Star führt gleich zu einer Sichteinschränkung, die ein akutes Problem darstellt. „Ein Katarakt beginnt langsam und macht sich in der Regel erst durch sinkendes Kontrastsehen und ein gelbstichiges, leicht verschwommenes Sichtbild bemerkbar“, beschreibt der Experte. „Dazu kommt oft verstärktes Blendempfinden – zum Beispiel beim Autofahren in der Nacht.“ Allerdings treten Verschlechterungen meist schubweise auf. Und so kann es in relativ kurzer Zeit zu einer deutlichen Verschlechterung kommen.

Kleiner Eingriff, große Wirkung Ist die Erkrankung jedoch einmal so weit fortgeschritten, dass sie eine störende Beeinträchtigung verursacht, kann ein relativ kleiner operativer Eingriff helfen. „Bei der Operation, die pro Auge rund 15 Minuten in Anspruch nimmt, tauschen

Sonnenschutz

„Bei der Operation, die pro Auge rund 15 Minuten in Anspruch nimmt, tauschen wir die getrübte Linse gegen eine künstliche aus.“ KLAUS MILLER, AUGENARZT

wir die getrübte Linse gegen eine künstliche aus“, beschreibt Klaus Miller. Als Ersatz dient eine Linse aus Acryl, die so dünn ist, dass sie gefaltet durch einen sehr kleinen Schnitt in das Auge eingeführt werden kann. So wird zum einen die Eintrübung behoben, zum anderen können durch die Operation auch Fehlsichtigkeiten korrigiert werden. Denn die Linsen werden individuell an Kurz-, Weit- und Stabsichtigkeit angepasst.

Bedürfnisangepasst Zudem steht eine große Auswahl verschiedener Linsen zur Verfügung, die einen, zwei oder sogar drei Brennpunkte haben. Damit lässt sich die Sehfähigkeit ganz an die Bedürfnisse des Patienten anpassen. „Jemand, der viel liest oder am Bildschirm arbeitet, wird mehr Wert auf gute Nah-Sicht legen“, meint der Augenarzt. „Ein anderer Patient, der viel Auto fährt, kann dagegen besonderen Wert darauf legen, das Blendempfinden so weit wie möglich zu reduzieren. Deswegen finden wir im Vorgespräch die individuell beste Lösung.“

Einer der wichtigsten Auslöser für Grauen Star, abgesehen von der Genetik, ist die UV-Strahlung. Fällt über längere Zeit viel ultraviolettes Licht durch die Linse, trägt diese früher und schneller Schäden davon. „Das zeigt sich daran, dass zum Beispiel Skilehrer besonders häufig und früh betroffen sind“, erklärt der Arzt. „Sie sind nicht nur der Strahlung von oben und von der Reflexion über den Schnee ausgesetzt, sondern das auch noch in großer Höhe, wo die Atmosphäre weniger UV-Licht filtert.“ Deswegen rät Klaus Miller, die Augen immer mit Sonnenbrillen zu schützen, die über einen hohen UV-Filter-Faktor verfügen und vor seitlicher Einstrahlung schützen. Ein weiterer Aspekt liegt zudem in der Ernährung: „Es zeigt sich, dass Vitamin-C-haltige, zuckerarme Kost helfen kann, das Fortschreiten der Eintrübung zu verzögern.“ Ist diese aber einmal vorhanden, lässt sie sich nicht mehr ohne Operation beseitigen.

MEILENSTEINE

2017

Die Geschäftsstellen im Innsbrucker DEZ und in Wörgl werden umgebaut, letztere zusätzlich erweitert.

2018

In der Cyta-Shoppingwelt wird eine neue Geschäftsstelle eröffnet.


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EXPERTENWISSEN

WIEDER RICHTIG HÖREN LERNEN

G

leich wie die Augen kann auch das Gehör nachlassen – sei es durch Erkrankungen, Unfälle oder einfach im Laufe der Zeit. Weil der Hörverlust meistens schleichend kommt, warten Betroffene oft, bis sie etwas unternehmen. Dabei sollte so früh wie möglich gehandelt werden, erklärt Peter Spötl, Hörakustikmeister bei Miller: „Hören wir längere Zeit schlecht, gewöhnen nicht nur wir uns daran, sondern auch unser Gehirn – wir verlernen, richtig zu hören und richtig hinzuhören.“ Anstatt sofort mit Hörhilfen „nur“ den physiologischen Aspekt des Hörverlustes zu kompensieren, bietet

MEILENSTEINE

2021

Miller deswegen seit einigen Jahren auch Hörtherapien an. Bei der Behandlung wird trainiert, besser und genauer zu hören. „Das alleine kann zu einer merklichen Verbesserung beitragen – und ist auch als Einstieg in die Nutzung eines Hörgeräts sehr empfehlenswert“, sagt Spötl.

Maßgeschneidert Am Beginn der Therapie steht eine Höranalyse. Denn: „Ein Hörverlust kann sich von Patient zu Patient stark unterscheiden“, weiß der Experte. „Oft gehen nur bestimmte Frequenzen verloren. Wenn wir wissen, welche das sind, kön-

gilt es, verschiedene Instrumente am Klang zu identifizieren, Wörter vor Hintergrundgeräuschen zu erkennen und mehr. So wird das Gehör trainiert, wieder genau hinzuhören und bestimmte, schwierigere Laute voneinander zu unterscheiden. Und zugleich lernen die Betroffenen auch wieder, bewusster zu hören und so den neurologischen Filter neu zu adjustieren.

Früh handeln Getragen werden die Therapiegeräte rund zwei Wochen jeweils den ganzen Tag. Die Hörübungen für daheim sind zusätzliche „Fleißaufgaben“, wie

„Die Hörtherapie kann zu einer merklichen Verbesserung beitragen – und ist auch als Einstieg in die Nutzung eines Hörgeräts sehr empfehlenswert.“ PETER SPÖTL, HÖRAKUSTIKMEISTER, MILLER

Bei der unabhängigen Konsumentenstudie ÖGVS wird United Optics als Einziger mit der Gesamtnote „Sehr Gut“ ausgezeichnet.

nen wir diese ganz gezielt trainieren.“ Dann kommt ein Hörthera­piegerät zum Einsatz – ein „Knopf im Ohr“, der optisch einem Hörgerät sehr ähnlich ist. Spezifisch für den Hörverlust eingestellt, verstärkt es die Frequenzen, die nicht mehr ausreichend wahrgenommen werden.

Hausaufgaben Die Filiale im Kaufhaus Tyrol erhält einen modernen Shop-Style.

Dazu kommen noch Hörübungen, in denen viele ähnliche Wörter vorkommen. „Haus, Laus, Maus wäre so ein Beispiel“, beschreibt Spötl weiter. Außerdem

der Hörakustiker sagt: „Das ist keine Pflicht – aber natürlich erhöhen sie die Chancen deutlich, dass eine Verbesserung eintritt.“ Schlussendlich hängt der Erfolg von mehreren Faktoren ab – nicht zuletzt davon, wie lange der Hörverlust bereits vorhanden ist. Denn je mehr man sich daran gewöhnt hat, desto schwieriger wird es, das Gehör neu zu trainieren. „Grundsätzlich lassen sich in vielen Fällen aber gute Resultate erzielen“, versichert Spötl. „Wichtig ist nur, nicht zu lange abzuwarten.“


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I KO N E N

SCHAU, SCHAU! Drei ikonische Sonnenbrillen, die im Laufe der Zeit unsterblich geworden sind.

© ILLUSTRATION: MONIKA CICHOŃ

Klassisch schön Die Manhattan von Oliver Goldsmith ist untrennbar mit Audrey Hepburn verbunden. Denn sie war es, die der schwarzen Oversized-Sonnenbrille in ihrer Rolle als Holly Golightly im Filmklassiker Breakfast at Tiffany’s erst so richtig zu ihrem Ruhm verholfen hat. Und von diesem hat die Manhattan im Laufe der Jahre scheinbar nichts eingebüßt, im Gegenteil: Heute zählt sie zu den bekanntesten und beliebtesten Sonnen­ brillen der Welt.

Leicht psychedelisch Ist es ironisch, dass eine Sonnenbrille, die als Markenzeichen eines der größten Rockstars aller Zeiten und als wichtiger Bestandteil eines jeden Hippielooks gilt, auch Granny Glasses genannt wird? Oder beweist das eher, dass Musiker in den 70er Jahren offensichtlich fast alles tragen konnten? Fest steht jedenfalls: Die runden (Nickel-) Brillen mit leicht getönten Gläsern schauen wohl bei niemandem besser aus als bei John Lennon.

Richtig auffällig Gerade in seinen jungen Jahren hat Elton John nicht allein mit seiner Musik, sondern auch mit seinen extravaganten Outfits von sich reden gemacht. Dazu gehörte auch eine Reihe von Sonnenbrillen, die wahlweise schick, schrill, skurril oder alles zusammen sein konnten. Die roten Palm Shades, die sowohl durch ihre Farbe als auch durch ihre Form auffallen, sind ein gutes Beispiel dafür.


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