destINNation | Sommer 2022

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Thassos

GRIECHENLAND

Mit Berg, Strand und Meer bietet die Insel zahllose Möglichkeiten.

AUSSERDEM

Italien Kalabrien und Sardinien von ihrer besten Seite

Frankfurt Mit Air Dolomiti nach Frankfurt und von dort in die Welt

destINNation

SOMMER 2022


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Inhalt

SOMMER 2022

REISEZIELE

Helsinki Amsterdam

Bristol London

Frankfurt

Wien

S. 24

Chalkidiki/ Thessaloniki

D R E I FA C H E R E I S E L U S T

Mallorca

Thassos Kos

Sardinien Kalabrien Preveza/Lefkas Kefalonia

Kalamata

Kreta

Rhodos

30

S. 8

Sardinien

B I L A N Z U N D AU S B L I C K

Geschäftsführer Marco Pernetta im Interview über turbulente Zeiten und neue Ansätze

Tipps für Amsterdam, London und Wien

ITALIEN

S. 16

Die Mittelmeerinsel ist reich an einzigartigen Ökosystemen und Kulturschätzen.

WIEN

Manchester Birmingham

Liebe Leserinnen und Leser, endlich ist es wieder möglich, die Welt nach Herzenslust zu bereisen. In der neuen destINNation zeigen wir Ihnen, welche Ziele ab Innsbruck bei Fernweh schnell und einfach erreichbar sind. Einen schönen Sommerurlaub und gute Lektüre wünscht Ihnen das Team des Flughafens Innsbruck!

GUTE VERBINDUNG

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Thassos GRIECHENLAND Die nördlichste bewohnte Insel Griechenlands bringt wahre Farbenpracht in die Ägäis.

NEU: Mit Air Dolomiti nach Frankfurt

S. 18

Hinter den Kulissen Der Flughafen Innsbruck als Arbeitgeber

S. 34 DA M A L S

Zeitreise ins Jahr 1962 am Flughafen Innsbruck Kranebitten

S. 38 G U T AU F G E H O B E N

In den Lounges des Flughafens

Impressum — Medieninhaber,

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Kalabrien ITALIEN

EN An English version of destINNation is available online!

irport.com

An der Spitze des Stiefels präsentiert sich Süditalien von seiner besten Seite

www .i n n sb a ckru

Herausgeber und Verleger: Tiroler Flughafenbetriebsgesellschaft m.b.H., Fürstenweg 180, A-6020 Innsbruck Produktion: TARGET GROUP Publishing GmbH, Redaktion: Theresa Kirchmair (Ltg.), Dr. Tanja Chraust, Nicole Kehle, Theresa Kleinheinz, Lisa Schwarzenauer, Eva Schwienbacher, Grafik: Alina Klampfer, Fotos falls nicht anders angegeben: Shutterstock.com Druck: Intergraphik GmbH, Innsbruck Die Informationen zur Offenlegung gemäß § 25 MedienG können unter www.innsbruck-airport.com/de/ impressum abgerufen werden.


4 destINNation

Mallorca

SPANIEN

In Porto Christo, an der Ostküste Mallorcas, beherbergt das Höhlensystem Cuevas del Drach einen der größten unterirdischen Seen der Welt. Das Highlight jeder Führung: ein Streichkonzert in 25 Metern Tiefe. Mit TUI können Passagiere jeden Mittwoch & Samstag direkt von Innsbruck nach Palma fliegen.


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Gutes von oben Wissenswertes über Tirols Gäste und Co.

SHORTCUTS

„Eine so touristisch und wirtschaftlich starke Region wie Tirol braucht dringend einen Flughafen, daran wird sich auch in der Zukunft nichts ändern.“ Marco Pernetta, Geschäftsführer Flughafen Innsbruck

396.278

L U S T A U F WA N D E R N Besonders britische und niederländische Gäste schätzen das Tiroler Wanderangebot: Für beide ist Wandern die wichtigste Sportaktivität, mit der sie Bewegung in ihren Sommerurlaub bringen. Und da dies bekanntlich hungrig und müde macht, ist es naheliegend, dass auch Kulinarik und Erholung, etwa durch gutes Essen, Ausflüge und den Besuch von Sehenswürdigkeiten, bei den Reisenden aus eben jenen Ländern nicht zu kurz kommen dürfen.

Viele Wege, ein Ziel Britische Gäste kommen bevorzugt mit dem Flugzeug nach Tirol: Im Sommer reisen 64 Prozent mit dem Flieger an, im Winter sind es sogar 80 Prozent. Jede/r Zehnte reist mit dem Auto an. Die Niederländer und Niederländerinnen ziehen den Landweg bzw. das Auto vor: Nur ein Prozent

steigt für seinen Sommerurlaub in Tirol ins Flugzeug, im Winter sind es drei Prozent mehr. Dabei ist die zu überwindende Distanz gar nicht so verschieden und die Fluganbindung gut: 1.000 Kilometer trennen Amsterdam von Innsbruck, London liegt 1.260 Kilometer von der Tiroler Landeshauptstadt entfernt.

So viele Passagiere verzeichnete der Flughafen Innsbruck in der von Corona geprägten Wintersaison 2021/2022 bis Ende April. Das sind immerhin 62 Prozent der Passagierzahlen im Winter 2019. Nach dem Totalausfall der Wintersaison 2020/2021 sind das erfreuliche Zahlen, war Corona zu Beginn der Saison doch ein großer Unsicherheitsfaktor für die Reisebranche. Außerdem stimmen sie für den Sommer zuversichtlich. Ein wichtiger Impuls ist hier auch die Wiedereinführung der täglichen FrankfurtVerbindung.


G U T E V E R B I N D U NG

57.000

40 bis 50

16.800.000

Tonnen Bodenbelag wurden im Zuge der Pistensanierung 2021 in Präzisionsarbeit neu aufgetragen.

Jahre lang soll die neue Piste halten.

Euro hat die Pistensanierung gekostet.

Die Bedeutung des Skitourismus für den Flughafen Innsbruck spiegelt sich auch in den Zahlen wider: Bis zu 33 Flüge pro Woche gab es im Winter 2021/22 von Innsbruck nach London. Im Sommer wird die britische Hauptstadt bis zu viermal wöchentlich angeflogen.

NEUES ANGEBOT

Die Swarowski Kristallwelten in Wattens zählen zu Tirols beliebtesten Sehenswürdigkeiten. Seit Kurzem warten sie mit einer neuen Wunderkammer auf. Der US-amerikanische Künstler James Turrell, der als Meister des Lichts gilt, hat eine seiner berühmten „Shallow Space Constructions“ als neue Wunderkammer geschaffen: Umbra heißt die begehbare Installation aus Licht und Farben, und sie ist die derzeit einzige dauerhafte Installation dieser Art im deutschsprachigen Raum.

TANZ-WORKSHOP KRETA

Jedes Jahr im August findet das Musik-Event auf dem SuvilahtiAreal in Helsinki statt. Heuer von 12. bis 14. August.

Von 24. bis 26. Juli führt Profitänzerin Claudia Karapanou in ihrem Tanz-Workshop auf Kreta in die Geheimnisse des Tangos ein.

Erfrischend anders Abseits der Strände bietet Mallorca Perlen wie das Landgut und Freilichtmuseum La Granja. Eine Vielzahl von Teichen und Fontänen verbindet sich mit den weitläufigen Gärten zu einer kühlenden Oase an heißen Sommertagen.

Besondere Events in den Destinationen

FLOW FESTIVAL IN HELSINKI

LA GRANJA, ESPORLES, MALLORCA

® Tirol Werbung/Peter Maier, Swarovski Kristallwelten Florian Holzherr, Aija Lehtonen/Shutterstock.com, Emily Marie Wilson/Shutterstock.com, Gerhard Berger

Nach Amsterdam hoben in der kalten Jahrezeit bis zu 20 Flieger in der Woche ab. Der Sommerflugplan sieht bis zu zwei Verbindungen pro Woche vor.

CHOPIN-MUSIKFESTIVAL MALLORCA

Im Kreuzgang des Kartäuserklosters von Valdemossa werden im August klassische Klänge geboten.


Marco Pernetta GESCHÄFTSFÜHRER FLUGHAFEN INNSBRUCK


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Destination Zukunft Für die Luftfahrtbranche sind die Zeiten turbulent. Marco Pernetta, Geschäftsführer des Innsbrucker Flughafens, über einen holprigen Saisonstart, ungebremste Reiselust und neue Ideen.

Die letzten Jahre waren von eingeschränkter Reisefreiheit geprägt. Welche Bilanz ziehen Sie aus der vergangenen Wintersaison?

Marco Pernetta: Zum Schluss hin eine sehr positive, auch wenn der Start holprig war. Man hat es schon fast vergessen: Wir waren zu Beginn der Wintersaison noch im Lockdown. Gerade Ende November, Anfang Dezember war bei uns noch völlig offen, ob es überhaupt eine Wintersaison geben wird. Wir haben erst am 22. Dezember mit der Einreiseverordnung eine Grundlage bekommen, durch die wir wussten, dass mit 3G-Nachweis plus PCRTest die für uns wichtigen Kundengruppen aus England und Holland zu uns reisen durften. Damit war klar, dass es zwar eine eingeschränkte, aber doch eine Wintersaison geben wird.

® Gerhard Berger

Wie gut funktionierte das in der Praxis?

Am Anfang hat es Schwierigkeiten gegeben. Einige Passagiere durften nicht einreisen, weil sie in der Kürze der Zeit die Voraussetzungen nicht erfüllen konnten. Das war natürlich zu Weihnachten ein heikles Thema, gerade wenn z. B.

Familien mit Kindern wieder nach England zurückgeschickt werden mussten. Das war schwierig, auch für die involvierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Wann kam der Aufschwung?

Wir hatten zunächst ein massives Jännerloch. Ab Februar ist der Verkehr innerhalb von einer Woche von sehr wenig auf fast volles Programm angesprungen. Februar und März waren super Monate. Es waren zwar etwas weniger Flugzeuge hier als vor Corona, aber diese waren dafür so voll wie noch nie. Lässt sich sagen, wie hoch das Passagieraufkommen in Relation zu den Zeiten vor Corona war?

An den Wochenenden schon bis zu 90 %, unter der Woche ungefähr 50 bis 60 %. Das liegt daran, dass die Linienstrecken nach Wien und Frankfurt noch sehr schwach waren. Die Frankfurt-Strecke gibt es erst seit Kurzem wieder mit der Air Dolomiti (im Auftrag von Lufthansa), vor Corona hatten wir vier Flüge täglich. Auf der Wien-Strecke hatten wir vor Corona fünf Flüge täglich, jetzt ein bis

„Die Frankfurtstrecke gibt es erst seit Kurzem wieder, vor Corona hatten wir vier Flüge täglich.“

zwei. Aber die touristischen Incomingflüge am Wochenende waren extrem gut ausgelastet. Im Ergebnis haben wir Ende April schon fast 400.000 Passagiere erreicht. Das ist bei Weitem nicht so viel wie vor Corona zum gleichen Zeitpunkt, aber immerhin schon dreimal so viel wie letztes Jahr insgesamt. Das stimmt uns zuversichtlich, dass wir bis zum Ende des Jahres mindestens 750.000 Passagiere haben. Damit sind wir auf einem guten Weg, in den kommenden Jahren auch die Million wieder zu erreichen. Welchen Stellenwert hatte diese Marke in der Vergangenheit?

Im besten Jahr waren wir bei über 1,1 Millionen Passagieren, das war 2019. Dann sind wir durch Corona sukzessive


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„Der Flughafen Innsbruck plant, nächstes Jahr emissionsabhängige Landegebühren einzuführen.“

zurückgefallen. Im Jahr 2020 auf 425.000, 2021 sogar auf nur 125.000, da ist im ersten Quartal die Wintersaison komplett ausgefallen. Wenn Sie auf den kommenden Sommer blicken, was erwarten Sie da?

Im Moment haben wir um uns natürlich einige Krisen. Vom Krieg in der Ukraine, über Inflation bis zu den Treibstoffpreisen. Andererseits muss man sagen, nach zwei Jahren Corona ist die Reiselust bei den Leuten ungebrochen, wenn nicht stärker als je zuvor. Das heißt, das Angebot ab Innsbruck ist bereits jetzt hervorragend gebucht. Insofern sind wir zuversichtlich, dass wir im Sommer schon fast wieder das Vor-Corona-Niveau erreichen können. Welche Rolle spielen die Verbindungen nach Wien und Frankfurt?

Es ist für einen Regionalflughafen wie Innsbruck extrem wichtig, dass man neben den touristischen Strecken aus England oder Holland auch diese Umsteigeknotenverbindung hat, über die man überall hin kommt und durch die Menschen aus aller Welt einfach zu uns finden. Nur einmal umsteigen ist auch für die Geschäftsreisenden aus Tirol und nach Tirol extrem wichtig. Die heimische Wirtschaft kann ab sofort wieder alle europäischen Metropolen über Frankfurt in der Früh erreichen und am Abend wieder zurückfliegen, ohne übernachten oder lang warten zu müssen.

Die Luftfahrtbranche hat neben aktuellen Problemen wie der Ukrainekrise einige offene Baustellen. Was sind gerade die größten Herausforderungen, denen auch der Innsbrucker Flughafen begegnen muss?

Die Luftfahrt wie auch alle anderen Mobilitätssektoren hat vorrangig die Aufgabe zu lösen, wie man Mobilität klimafreundlicher gestalten kann. Am besten CO2neutral, was durchaus schwierig ist. Ein Flugzeug der gegenwärtigen Größe kann man sich nur schwer mit etwas anderem als einem Verbrennungstriebwerk über den Atlantik fliegend vorstellen. Daher setzt man statt auf fossile Treibstoffe darauf, bestehendes CO2 aus der Atmosphäre in Treibstoff umzuwandeln. Die Krux: Man braucht Energie für diesen Prozess, die auch CO2-neutral entstehen muss. Deswegen ist es aber auch eine Chance für viele ölfördernde Länder, mit Sonnenenergie vor Ort aus CO2 der Atmosphäre flüssigen Treibstoff zu produzieren. Mit dieser Power-to-Liquid-Technologie, Bio Fuel und der Verwendung von Restöl gibt es einige Ansätze. Werden sie von Gesetzgeber oder Industrie angetrieben?

Es ist wie immer beides. Der Gesetzgeber muss erstmal die gesetzliche Vorgabe schaffen, damit es überhaupt einen Markt gibt. Wenn er sagt, ihr dürft weiter Kerosin aus Erdöl verbrennen, dann lohnt es sich nicht, Milliardenbeträge in alternative Treibstoffe zu investieren. Wenn der Gesetzgeber sagt, ihr dürft in zehn

Jahren nur noch 50 % fossiles Kerosin verbrennen und müsst das alternative Kerosin CO2-neutral gewinnen, dann ist es ein Markt. Wir haben gelernt, dass, wenn das große Geschäft gewittert wird, auch investiert wird. Derjenige, der als Erster eine tolle Idee hat, kann damit sehr viel Geld verdienen, und daher bin ich zuversichtlich, dass man relativ rasch technische Lösungen finden wird. Wie weit sind diese Technologien schon?

Die Ideen gibt es, auch in der Praxis gibt es schon kleinere Produktionsstätten, aber was noch fehlt, sind Anlagen, in denen man große Mengen an alternativen Treibstoffen herstellen kann. Das Ganze wird jetzt überlagert durch den Ukrainekonflikt, durch die Energieversorgungs-


www.innsbruck-airport.com 11 ZUR PERSON Marco Pernetta ist seit 1. April 2014 Geschäftsführer des Innsbrucker Flughafens. Der gebürtige Berliner studierte Luftund Raumfahrttechnik, arbeitet seit 1999 am Flughafen und ist bereits seit 2005 Mitglied der Geschäftsleitung.

diskussion. Es ist der falsche Moment, um zu sagen, wir nehmen jetzt verfügbare Energie, um CO2 aus der Luft in Treibstoff umzuwandeln, während wir sie dringend für Haushalte und Wirtschaft brauchen.

® Gerhard Berger

Was halten Sie von den alternativen Ansätzen?

Die Flughäfen sollten das aus meiner Sicht auch unterstützen. Der Flughafen Innsbruck plant, nächstes Jahr emissionsabhängige Landegebühren einzuführen. Das heißt, es gibt einen Bonus für die Fluggesellschaften, die sehr effiziente Triebwerke einsetzen und einen Malus für diejenigen, die das nicht tun. Das Ganze wird aufkommensneutral sein, es wird und darf also keine Mehrbelastung geben, das ist gesetzliche Vorgabe in Österreich.

Der Innsbrucker Flughafen ist immer wieder Gegenstand von Diskussionen. Was macht ihn aus Ihrer Sicht zukunftsfit und weiterhin relevant?

Wir sind ja kein Selbstzweck, wir befriedigen eine bestimmte Nachfrage nach Mobilität. Man muss einfach sagen: Wenn man eine weltoffene, international geprägte Stadt haben möchte, wenn man Forschungszentren, eine Universität, Wirtschaft hier haben möchte, dann braucht es in der heutigen Zeit eine internationale Fluganbindung. Insofern braucht eine so touristisch und wirtschaftlich starke Region wie Tirol dringend einen Flughafen, daran wird sich auch in der Zukunft nichts ändern. Vielen Dank für das Gespräch!


Smaragd


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Thassos

GRIECHENLAND

Thassos ist die nördlichste bewohnte Insel Griechenlands und per Fähre erreichbar.

MOUNT IPSARION 1.206 M

der Ägäis W

er sich auf Thassos befindet, kann tief in die Farbenpracht der Insel eintauchen: saftig grüne Hügel rittern mit dem klaren Wasser der Ägäis um die Aufmerksamkeit der Betrachtenden, manche Strände erstrahlen im Weiß jenes Marmors, durch den Thassos einst Berühmtheit erlangte. In der Luft liegt der Geruch von Kräutern, vor der Hitze der Mittagsstunden findet man im Schatten der knorrigen Olivenbäume oder in den gemütlichen Tavernen Schutz. Bei einem

Aus den Wogen des nördlichen Thrakischen Meeres erhebt sich Thassos wie ein sattgrüner Edelstein. Die Insel besticht mit vielfältiger Vegetation, zahllosen Stränden und idyllischen Bergdörfern.

Schluck des Hausweins und griechischen Köstlichkeiten am Teller wird man rasch das Gefühl bekommen, mit Thassos einen der weniger bekannten Schätze Griechenlands entdeckt zu haben. Geboren aus Feuer Keine bewohnte griechische Insel liegt so weit nördlich wie Thassos, das der Küste von Kavala nahe ist. Mit ihren rund 400 km2 ist sie die zwölftgrößte Insel des Landes, die drei Bergmassive, die ihr Relief prägen, erinnern noch an ihren vulkanischen Ursprung. Unter den Gipfeln präsentiert sich die Vielfalt, mit der die-

ses Urlaubsziel besticht: zahllose kleine und große Sandstrände, türkis schimmernde Buchten, sattgrüne Vegetation mit verschlungenen Wanderwegen unter den Baumkronen und in der Höhe die urigen Bergdörfer mit ihren bunten Märkten. Auch der archäologische Reichtum kann sich sehen lassen, zahlreiche Epochen haben ihre Spuren hinterlassen. Zu Luft und zu Wasser Thassos verfügt über keinen eigenen Flughafen, was wohl mit Grund für den Charme dieses kleinen Paradieses ist. Die Insel lässt sich dennoch mit Idealtours einfach und unkompliziert direkt ab


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THASSOS ENTDECKEN

Unabhängig davon, ob man lieber am Meer die Füße in den Sand steckt, die atemberaubende Natur genießt oder sich für antike Kultur begeistert: Das abwechslungsreiche Thassos bedient alle Geschmäcker.

Authentische griechische Kultur und außergewöhnliche Flora und Fauna laden in Thassos zum Erkunden ein. Innsbruck erreichen: Nach einem circa zweistündigen Flug landen die Erholungssuchenden am Flughafen Kavala Alexandros auf dem griechischen Festland. Der Transfer zum Hafen ist einfach, von dort aus geht es innerhalb einer halben Stunde mit der Fähre nach Thassos. Insgesamt liegen nur knapp drei Stunden zwischen dem Start am Innsbrucker Flughafen und Urlaubsfeeling am Meer. Mit seinem breiten Angebot von Urlaubsunterkünften bietet Thassos für jeden Geschmack das richtige Domizil.

Die hervorragende Infrastruktur auf Thassos ermöglicht eine Reihe von Wegen, die Insel zu erkunden. Zu Fuß geht es über zahlreiche Wanderwege dahin, viele Ziele sind per Bus erreichbar. Per Mietauto oder Moped kann man das Panorama der knapp über 100 Kilometer langen Küstenstraße genießen, die einmal rund um die Insel führt. Eine neue Perspektive gewinnt man vom Wasser aus – eine Bootstour eignet sich ideal, um neue Strände anzusteuern.

Kleine, feine Aparthotels laden ebenso wie ausgezeichnete 5-Sterne-Häuser dazu ein, nach dem Einchecken den Alltag hinter sich zu lassen. Bunte Mischung Mit seiner Mischung aus authentischer griechischer Kultur und außergewöhnlicher Flora und Fauna lädt Thassos zum Erkunden ein. Einsame Buchten entlang der Ost- und Südküste, die man kaum mit anderen teilen muss, liegen genauso in bequemer Distanz wie die berühmten weitläufigen Sandstrände Marble Beach und Golden Beach. In den malerischen Bergdörfern Megalos Prinos, Kastro und Theologos im Inselinneren können Reisende in das griechische Leben eintauchen. Die Inselhauptstadt Limenas lockt mit archäologischen Sehenswürdigkeiten und einem malerische Hafen samt Fußgängerzone. www.idealtours.at

Ein Blick auf das natürliche Felsenbecken von Giola genügt, um den mythischen Status zu verstehen, den es erlangt hat.


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Von Innsbruck nach Frankfurt und weiter in die ganze Welt

S (v. l. n. r.) Flughafengeschäftsführer Marco Pernetta, TVB-Obmann Mario Gerber, Aufsichtsratsvorsitzende Paula Stecher, Marketenderinnen der Schützen Allerheiligen, Wirtschaftslandesrat Anton Mattle, Air Dolomiti Chief Commercial Officer Paolo Sgaramella

eit 2. Mai 2022 ist die Traditionsstrecke von/nach Frankfurt wieder auf den Abflugmonitoren am Flughafen Innsbruck zu lesen. Nachdem die Flüge pandemiebedingt zum Winterflugplan 2021/22 eingestellt wurden, heißt es nun wieder drei Mal täglich AUF zu einem der größten internationalen Luftfahrt-Drehkreuze und dem weltweiten Lufthansa-Streckennetz. Bedient wird die Strecke durch Air Dolomiti, einer etablierten italienischen Fluglinie und Tochtergesellschaft von Lufthansa, mit modernen Embraer-Jets. Besonders die heimische Wirtschaft und die Tourismusbranche freuen sich über die langersehnte Wiedereinführung. Für Geschäftsreisende ist Frankfurt die Top-Umsteigemöglichkeit für europa-

und weltweite Ziele. Zudem gilt Tirol als besonders attraktive Kongressdestination und zieht damit Kongressteilnehmende aus aller Welt an. Zwischenstopp Auch für Urlaubsreisende stellt Frankfurt eine optimale Drehscheibe für interkontinentale Flüge da. Mit einem Flug von Innsbruck nach Frankfurt und schließlich weiter in die ganze Welt lassen sich Fernziele in den USA, Asien oder Afrika bestens erreichen. Internationale Urlaubsgäste, die nach Tirol und in die benachbarten Regionen kommen, profitieren von der gefragten Verbindung aus Frankfurt gleichermaßen. Aktuell befindet sich der interkontinentale Flugverkehr zwar noch auf niedrigem Niveau, doch

F L U G Z E I T E N D E R F R A N K F U R T- F L Ü G E

ABFLUG IN INN

ANKUNFT IN FRA

FLUGNUMMER

06:35 UHR

07:40 UHR

EN 8057 / LH 6919

10:40 UHR

11:45 UHR

EN 8051 / LH 6913

14:35 UHR

15:40 UHR

EN 8053 / LH 6915

TÄ G L I C H


ÜBER AIR DOLOMITI Die 1991 gegründete italienische Fluglinie mit Sitz in Verona ist seit 2003 eine 100%-ige Tochtergesellschaft der Deutschen Lufthansa AG, die primär im Auftrag der Lufthansa die Drehkreuze Frankfurt und München bedient.

® Nicole Kehle, katjen/Shutterstock.com

der Flughafen Innsbruck ist mit dem Frankfurt-Angebot bestens darauf vorbereitet, wenn es wieder richtig losgeht. Erstlandung Ein besonderes Event war die „Erstlandung“ der Frankfurt-Maschine vom Typ Embraer 195 am 2. Mai. Erstmals wurde der Flug von Air Dolomiti offiziell am Flughafen Innsbruck mit Wasserfontäne sowie einem Empfang von VertreterInnen aus Politik, Wirtschaft und Tourismus begrüßt. Neben Flughafengeschäftsführer Marco Pernetta freute sich der Chief Commercial Officer (CCO) von Air Dolomiti, Paolo Sgaramella, über die neue Zusammenarbeit zwischen Air Dolomiti und dem Flughafen Innsbruck.

Dank der Aufnahme der InnsbruckFrankfurt-Strecke ist sie Italiens erste Fluglinie, die von Austro Control und der italienischen Luftfahrtbehörde ENAC (Ente Nazionale per l´Aviazione Civile) die Genehmigung für das hochmoderne Anflugverfahren RNP AR (Required Navigation Performance Authorization Required) in Innsbruck erhalten hat, mit dem auch unter schlechten Wetterbedingungen noch Anflüge in Innsbruck möglich sind. Ihre Flotte besteht aus 16 Luftfahrzeugen des Typs Embraer 195 mit rund 120 Sitzplätzen (abhängig von der genauen Konfiguration). Weitere Informationen zu Air Dolomiti finden sich unter www.airdolomiti.de.

ABFLUG IN FRA

ANKUNFT IN INN

FLUGNUMMER

08:55 UHR

10:05 UHR

EN 8050 / LH 6912

12:40 UHR

13:50 UHR

EN 8052 / LH 6914

21:00 UHR / 21:10 UHR

22:10 UHR / 22:20 UHR

EN 8056 / LH 6918

TÄ G L I C H


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Personalmanagement auf Augenhöhe Rund 160 Personen arbeiten am Flughafen Innsbruck – dazu kommen im Winter etwa noch einmal so viele Saisonkräfte. Personalmanagementleiterin Stefanie Zangerl und ihr Team haben immer viel zu tun.

N „Manche unserer Beschäftigten sind schon über 35 Jahre im Haus.“

ach zehn Jahren im Flughafen-Team übernahm Stefanie Zangerl im Januar 2018 das Personalmanagement. Nach einer mehrjährigen Ausbildung und dem Abschluss der PersonalverrechnerAkademie studierte sie Personalmanagement, während sie am Flughafen tätig war. Zangerl und ihre beiden Mitarbeiterinnen bilden sich laufend fort, sei es im Verrechnungswesen oder in SoftSkills. Diese Fähigkeiten waren besonders in den vergangenen beiden Jahren gefordert, denn die Pandemie stellte auch den Flughafen vor Herausforderungen.

Alleskönner Zwischen Zangerl und ihren KolStefanie Zangerl, leginnen herrscht keine definitive Personalmanagementleiterin Aufgabentrennung. Sie alle kümmern sich um Verrechnung und Verwaltung ebenso wie um Recruiting und Personalentwicklung. „Das ist zwar herausfordernder, aber auch spannender“, erklärt sie. „Vor allem kommt der Kontakt zu den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nicht zu kurz.“ Auch wenn der Flughafen zu Spitzenzeiten über 300 Personen beschäftigt, kennt sie die meisten beim Namen: „Zumindest unsere Stammcrew und die Saisonkräfte, die schon länger bei uns sind. Ein paar neue Gesichter gibt es natürlich immer.“

Attraktiver Arbeitgeber Mit einer vierzehnjährigen Dienstzeit würde Zangerl in manchen Unternehmen zu einer kleinen Zahl altgedienter Mitarbeiterinnen zählen. Am Flughafen ist sie damit aber alles andere als eine Ausnahme: „Manche unserer Beschäftigten sind schon über 35 Jahre im Haus.“ Dennoch gilt es, attraktiv für bestehendes und zukünftiges Personal zu bleiben. Derzeit sind in den Bereichen Beund Entladung, im Verkauf und im Passagierservice fünf Stellen unbesetzt. Flexibilität im Fokus Wichtig für die Bindung und Anwerbung von Personal ist die Arbeitszeitflexibilisierung, mit einer Vier-TageWoche für Vollzeit und einer Zwei-Tage-Woche für Teilzeitkräfte. Neben Gleitzeit kommen auch noch verschiedene Sozialleistungen hinzu, wie ein Zuschuss zum Jobticket für öffentliche Verkehrsmittel und die Möglichkeit zur Weiterbildung. Auch für die saisonalen Kräfte gibt es, gleich wie für das Stammpersonal, eigene Parkplätze sowie Essenszuschüsse und gratis Verpflegung an den Wintercharter-Wochenenden. „Sofern es die Pandemie zulässt, bedanken wir uns einmal im Jahr mit einem Betriebsausflug und einer Saisonabschlussfeier“, erzählt die Personalmanagerin. „Das kommt sehr gut an. Einen großen Teil unserer Saisonkräfte sehen wir auch im folgenden Jahr wieder.“

D E TA I L S Weitere Informationen: www.innsbruck-airport.com Kontakt: bewerbung@innsbruck-airport.com


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JOBS AM FLUGHAFEN

Bunte Tätigkeitsfelder Drei Flughafenmitarbeiterinnen und -mitarbeiter, in deren Bereichen aktuell Personal gesucht wird, erzählen von ihren Aufgaben und Erfahrungen.

Teamwork in der Flugzeugabfertigung

Das Sprachtalent im Passenger Service

® Axel Springer, Peter Norz

„Ich habe bereits einen Winter als Saisonmitarbeiter in Teilzeit gearbeitet, bevor ich im Oktober 2020 ins Stammpersonal wechseln konnte. Zu meinen Hauptaufgaben zählen Check-In für alle unsere Fluglinien, Boarding der Passagiere, Kontrolle der Dokumente und Betreuung des Serviceschalters. An meiner Arbeit gefällt mir besonders, dass ich in einem spannenden, internationalen Umfeld sowie abwechslungsreichen Aufgabengebiet mit laufenden Weiterbildungen tätig bin. Der Kontakt mit Fluggästen aus verschiedenen Ländern lässt sich mit meinem Interesse an Sprachen sehr gut vereinbaren.“ ANDI, PA S S E N G E R S E R V I C E S

Work-Life-Balance im Flughafenshop „Zu meinem Arbeitsalltag gehören die Bedienung der Kasse, die Kundenberatung und der aktive Verkauf unserer Produkte sowie Inventur und administrative Aufgaben. Mir gefällt das gute Arbeitsklima und der starke Teamzusammenhalt – für mich ist das Shopteam wie eine zweite Familie. Zudem bietet sich für mich als Vollzeitkraft die Möglichkeit, meine 40-StundenWoche innerhalb von vier Tagen abzuarbeiten, was eine gute Work-Life-Balance mit sich bringt.“ SABRINA, S H O P M I TA R B E I T E R I N

„Als Flugzeugabfertiger sind meine Aufgaben das Be- und Entladen von Fliegern, das Sortieren der Gepäckstücke an den Förderbändern sowie der Gepäcktransport und das Bedienen der dafür erforderlichen Fahrzeuge und Geräte. An Spitzentagen im Winter fertigen wir ca. 50 Flugzeuge ab und die Zusammenarbeit in unserem Team ist großartig.“ FLORIAN, FLUGZEUGABFERTIGER

INTERESSIERT? Ab Ende November bzw. Anfang Dezember sind neben Stammpersonal auch Saisonkräfte gefragt. Aktuelle Stellenangebote am Flughafen Innsbruck sind auf der Homepage unter www.innsbruck-airport.com zu finden.


1 x p ro Wo ch e m it T U I n a ch Ka la b ri e n

Kalabrien

ITALIEN

Die südlichste Region des italienischen Festlandes ist sonnenverwöhnt und abwechslungsreich.


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Ab in den Süden STROMBOLI

Traumhafte Strände, laue Nächte, pures Italien-Feeling: Im Sommer zeigt sich Kalabrien von seiner schönsten Seite. Mit TUI geht es in nur zwei Stunden von Innsbruck in die einzigartige Urlaubsregion an der Stiefelspitze Italiens.

M

it rund 320 Sonnentagen im Jahr ist Kalabrien eine der sonnenreichsten Regionen Europas. Nicht nur deshalb gilt die im Westen vom Tyrrhenischen Meer und im Süden und Osten vom Ionischen Meer umgebene, nur durch die Straße von Messina von Sizilien getrennte Gegend als perfekte Destination für den Sommerurlaub: Neben dem Wetter locken zahlreiche Buchten und Strände mit weißem Sand und azurblauem Wasser, regionalen Köstlichkeiten und kulturellen Highlights. Lange Sandstrände, üppige Obst- und Palmgärten, über 2.000 Meter hohe, waldreiche Gebirgszüge sowie idyllisch gelegene Stauseen prägen das Bild der Landschaft. Familienparadies Für Familien bedeutet Kalabrien die perfekte Mischung aus Sonne, Spaß und Erholung – zum Beispiel im TUI Magic Life Calabria, das 17 Kilometer vom

AUSFLUGSZIELE

Flughafen Lamezia Terme entfernt liegt und nur durch einen naturbelassenen Pinienwald vom weitläufigen Sandstrand getrennt wird. Die Anlage bietet die optimale Kombination aus Erholung, Genuss, Sport und Unterhaltung für Groß und Klein: Während die Kinder sich im hoteleigenen Wasserpark austoben, können Erwachsene die Ruhe im Private Lodge Bereich genießen, der erst ab 16 Jahren zugänglich ist. Der Club verfügt über fünf Pools, fünf Restaurants und vier Bars, und auch in den Abendstunden ist mit verschiedenen Programmpunkten wie Mottopartys oder internationalen Shows für Abwechslung gesorgt.

Wer nicht den ganzen Tag am Strand liegen will, hat in Kalabrien die Qual der Wahl. Neben Tropea gelten die Orte Capo Vaticano, Vipo Valentia, Diamante mit seinem jährlichen Peperoncino-Festival und Reggio Calabria, das bis in die 1970er-Jahre Hauptstadt der Region war, als Attraktionen. Mit der Fähre lassen sich auch die Liparischen Inseln – unter anderem Stromboli mit seinem aktiven Vulkan und schwarzen Stränden – und Sizilien erreichen.


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Sanfte Strände und steile Klippen bieten gemeinsam beeindruckende Perspektiven.

Vom Capo Vaticano, einem markanten Kap Kalabriens, blickt man bei gutem Wetter bis zur Straße von Messina und allen Äolischen Inseln.

Entspannte Zweisamkeit Wer mehr Ruhe sucht, findet diese unweit der malerischen Stadt Tropea: Im Hotel TUI BLUE Tropea erwarten Gäste ab 16 Jahren kristallklares Meer, ein großzügiger Spa-Bereich und fantastische italienische Küche. Die Panoramalage über der Bucht Baia di Riaci, die gepflegte Gartenanlage mit Loungemöbeln und schönem Pool und die geschmackvollen, frisch renovierten Zimmer sind nur einige der Highlights des Adult-only-Hotels. Mediterranes Flair genießen Urlauber am hoteleigenen Sandstrand und im nahen Ausflugsziel Tropea.

KALABRISCHE KULINARIK Typisch für die Region sind Nduja – eine Art scharfe Mettwurst, die unter anderem in Pasta-Gerichten oder als Brotaufstrich verwendet wird, und Cipolla rossa di Tropea, süßliche, rote Zwiebeln, die in fast jedem Gericht zu finden sind. Auch Peperoncini sind überall – nicht nur in den Gerichten, sondern auch getrocknet und an einem Strang aufgehängt in Geschäften und auf Märkten. An der Küste landen häufig Schwert- und Thunfisch auf der Speisekarte. Eine der bekanntesten Spezialitäten ist außerdem das mit Schokolade gefüllte und in Kakao gewendete Tartufo-Eis.

Kultur zwischen Felsen und Meer Tropea thront rund 40 Meter über dem Meer an Kalabriens Westküste. Der malerische Badeort hat einen traumhaften

Strand, beeindruckt aber auch mit einem mittelalterlichen Stadtkern, der auf einer Klippe aus Sandstein erbaut wurde. Das heimelige Ambiente der Altstadt prägen pastellfarbene Häuser aus dem 17. und 18. Jahrhundert, stolze barocke Adelspaläste und enge Gassen, in denen gemütliche Lokale zum Verweilen einladen und an jeder Ecke kalabrische Spezialitäten genossen werden können. Auch die weltberühmte Kathedrale Santa Maria dell’Isola, die auf einem Sandsteinfelsen direkt an der Küste erbaut wurde, ist einen Besuch wert – nicht nur wegen ihrer Architektur, sondern auch wegen des Ausblicks: Wer den Aufstieg wagt, wird mit einem Blick über Tropea und die umliegende Landschaft belohnt, den man so schnell nicht mehr vergisst. www.tui.at

Z A H L E N & FA K T E N

780

Kilometer Küstenlänge

1,9

ca. Millionen Einwohner

Catanzaro ist die Hauptstadt von Kalabrien

Die beste Reisezeit für einen Strandurlaub ist Juni bis September


AUF DIE PLÄTZE. FERTIG. MEER! Last Minute in den Sommerurlaub. Ab Innsbruck mit TUI direkt auf die griechischen Inseln Kreta, Rhodos oder Kos. Zusätzlich bietet TUI ab Innsbruck Direktverbindungen nach Mallorca und Kalabrien.


24 destINNation

Drei Städte voller Möglichkeiten F EN

R E U DEN

VIE | Edles Koffein

LONDON, THE DRAWING ROOM AT BROWN'S HOTEL

E

TE H C

G AU

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Der Flughafen Innsbruck eröffnet einen direkten Weg zu den beliebtesten Metropolen Europas. Vorhang auf für die Highlights aus Amsterdam (AMS), London (LON) und Wien (VIE).

AMS | Alles Käse

Als kultureller Schmelztiegel bedient Amsterdam wortwörtlich alle Geschmäcker. Typisch niederländisch ist aber die Verrücktheit nach Käse, die man in Fachgeschäften wie Tromp oder Henri Willig Cheese und auf den zahlreichen Märkten bestaunen kann. Ebenfalls ein Muss: Patat mit Frietsaus, Bitterballen und die süßen Stroopwaffeln.

MIT EASYJET NACH LONDON Viermal die Woche bringt Easyjet Reisende innerhalb einer Stunde nach London Gatwick

LON | Teezeit

Neben Genussmeilen wie dem Naschmarkt, urigen Beisln und prämierten Restaurants wie Steirereck und Tian ist Österreichs Hauptstadt besonders für die Wiener Kaffeehauskultur bekannt. Dazu gehören: Marmortische, Thonetsessel, Zeitungen und – natürlich – Kaffee, vorzugsweise die berühmte Wiener Melange.

In London kann man sich in Restaurants und auf Food Märkten wie dem Borough Market um die Welt schlemmen. Britische Küche – vom Sunday Roast bis zu Fish&Chips – genießt man am besten in einem der vielen Gastro-Pubs. Beim Afternoon Tea locken Gurkensandwiches, Scones, Victoria Sponge Cake und anderen Köstlichkeiten. Abends warten erstklassige Cocktailbars wie Three Sheets, Lyaness oder die Connaught Bar und natürlich Pubs ohne Ende.


AMSTERDAM, BLOEMENMARKT

Unvergessliche Momentaufnahmen

AMS | Flower Power

Die prunkvolle Aula des Wiener Justizpalastes stellt mit ihrer Höhe, Freitreppe und strenger Symmetrie eine hollywoodreife Kulisse dar. Gegen jede Geometrie wehrt sich dagegen das Hundertwasserhaus. Mit seiner einzigartigen Fassade ist es eine willkommene Abwechslung im imperialen Prunk der Stadt.

LON | Echtes Highlight

Chris Bracey nutzt seit über 30 Jahren Neon wie kaum ein anderer. Sein Ausstellungsraum God's Own Junkyard ist bis in die letzte Ecke gefüllt mit alten Neonschildern, leuchtenden Kunstinstallationen und grellen Filmrequisiten. Der perfekte Ort für Fotos mit spektakulärer Beleuchtung.

Kulturelle Hochburgen

AMSTERDAM, EYE FILM MUSEUM

® Ingus Kruklitis/Shutterstock.com, Shutterstock.com, Pol.Albarran/Shutterstock.com, God's Own Junkyard, VanderWolf Images/Shutterstock.com

VIE | Bunte Geschichte

Innsbruck ist nicht der einzige Ort, der mit Häuserfronten in allen Farben aufwarten kann: Vom Damrak aus gelingt die perfekte Fotokomposition aus den notorisch schmalen, schiefen Häusern Amsterdams und den Grachten, die die Stadt so besonders machen. Auf besagten Wasserwegen findet sich auch der schwimmende Blumenmarkt – der ideale Platz für florale Motive inklusive Tulpenkitsch.

In n u r an de rt ha lb St u n de n n ac h Am st erda m Sc hi ph ol m it tran sa vi a

AMS | Vielfalt

In Sachen Museen kann Amsterdam mit großen Namen wie Van Gogh Museum, Rijksmuseum und Anne Frank Huis aufwarten. Daneben reicht das Angebot vom Eye Film Museum bis zum kindergerechten NEMO Science Museum. Kulturell unverzichtbar: die einzigartigen, gemütlichen braunen Cafés, benannt nach ihrem dunklen Holzinterieur.


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LON Von 1. Juli bis 14. August steht ganz Wien im Zeichen der gehobenen Unterhaltung: Beim Wiener Kultursommer treten rund 2.000 Kunstschaffende auf Openair-Bühnen in der ganzen Stadt auf. Bei freiem Eintritt werden Musik, Tanz, Theater, Literatur und Kabarett in Hülle und Fülle geboten.

M it Aus tr ia n m m er A ir lin es im So m bi s zu drei al ie n tä gl ic h na ch W

METROPOLEN MAL ANDERS

Das klassische Lebensgefühl der Stadt wird von einem besonderen Merkmal des Wienerischen getragen, das gemeinhin als „Wiener Schmäh“ bekannt ist. Dieser strotzt vor indirekten Anspielungen und schwarzem Humor. Dazu passt auch die enge Beziehung zum Morbiden, die der Wiener Kultur nachgesagt wird. Der Zentralfriedhof gilt daher als Sehenswürdigkeit der etwas anderen Art.

WIEN, ZENTRALFRIEDHOF

VIE | Charme mit Spitze

AMS | Leben für alle Die meisten Unterhaltungsmeilen Amsterdams finden sich nahe Leidse- und Rembrandtplein. Die weltberühmte Offenheit der Stadt kann man aber besonders in der Reguliersdwarsstraat erleben, denn deren Feierkultur ist ganz von der stolzen LGBTQ Community Amsterdams geprägt.

LON | Hinter den Türen

Wer flexibel ist und London musikalisch erkunden möchte, ist bei Sofar Sounds genau richtig. Pro Event finden drei Konzerte in ungewöhnlichen Locations statt – Museen, Shops oder auch im Wohnzimmer einer Londoner Familie. Den genauen Austragungsort und die auftretenden Bands erfährt man erst am Vortag, damit ist für Spannung stets gesorgt.

® Stew Zotti, Simlinger/Shutterstock.com, travel mixtape, Paolo Paradiso/Shutterstock.com, Jorge Rodriguez Veiga/Shutterstock.com

Gesangsstunde Theater- und Musical-Fans kommen am West End nicht vorbei: Hier reiht sich ein Theater an das nächste, gespielt wird alles von Klassikern bis hin zu Publikumslieblingen wie Harry Potter and the Cursed Child und Frozen – The Musical. In der National Portrait Gallery, dem V&A, der Tate Modern und vielen anderen Museen und Galerien kann man Meisterwerke aller Epochen entdecken – und das meist bei freiem Eintritt.

VIE | Unter freiem Himmel


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REISEVORBEREITUNG

Sorgenfrei in den Urlaub Gute Vorbereitung ist die halbe Miete – das gilt auch für eine Reise. Wer diese Tipps umsetzt, kann den Urlaub entspannt genießen.

TIPP Eine Registrierung unter www.reiseregistrierung.at hilft dem Außenministerium, Sie im Notfall schneller zu erreichen.

E

ine sorgfältige Planung startet am besten sechs Wochen vor Reiseantritt. Dazu gehört, Ausweise und Reisepässe auf ihre Gültigkeit zu überprüfen und Reisewarnungen des Außenministeriums zu checken. Gegebenenfalls braucht es ein Visum, Schutzimpfungen oder einen internationalen Führerschein. Zudem empfiehlt es sich, eine Reiseversicherung abzuschließen. Ein nachträglicher Stornoschutz ist zwar möglich, unterliegt aber bestimmten Wartefristen. Jahresreiseversicherungen sind die unkomplizierteste Wahl für Personen, die zwei- bis dreimal pro Jahr und mit der Familie verreisen.

„Gegebenenfalls braucht es ein Visum, Schutzimpfungen oder einen internationalen Führerschein.“

Gesundheit im Gepäck Zu einer gut sortierten Reiseapotheke gehören Arzneimittel gegen Reiseübelkeit, Verdauungsprobleme sowie Schmerzen und Fieber. Auch Sonnencreme, Insektengel und -spray dürfen nicht fehlen. Zum wichtigsten Verbandszeug zählen: Pflaster, elastische Binden, Kühlkompressen, Schere und Pinzette, Wunddesinfektionsmittel, Wund- und Heilsalbe sowie Blasenpflaster. Darüber hinaus ist es ratsam, Medikamente gegen Husten und Halsschmerzen sowie Augen- und Nasentropfen, eine

Salbe für stumpfe Verletzungen und ein Fieberthermometer einzupacken. Möglichst kühl, trocken und lichtgeschützt an den Urlaubsort transportiert, sollten die Arzneimittel dort an einem dunklen, trockenen Ort deponiert und auf keinen Fall direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden. Sicheres Zuhause Verstauen Sie bei längerer Abwesenheit Wertsachen in einem Bankschließfach. Haus- oder Wohnungsschlüssel gibt man am besten in einem Schlüsseldepot oder bei einer Vertrauensperson ab, anstatt sie unter der Fußmatte oder dem Blumentopf zu verstecken. Bitten Sie Nachbarn, den Briefkasten zu leeren oder richten Sie bei der Post ein Urlaubsfach ein. Vergewissern Sie sich beim Verlassen des Wohnorts, dass alle Fenster, Balkon- und Terrassentüren verschlossen sind. Mithilfe von Zeitschaltuhren lässt sich simulieren, dass jemand zu Hause ist. Damit steht einer entspannten Reise nichts im Weg.

HILFREICHE LINKS Impfungen: www.reisemed.at Führerschein: www.oeamtc.at Reiseversicherung: z. B. www.europaeische.at


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GOLF VON OROSEI

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1 x p ro Wo ch e n a ch C a g li a ri

Naturjuwel im Mittelmeer Sardinien hat als Urlaubsdestination einiges zu bieten: populäre sowie versteckte Badestrände, ein einzigartiges Ökosystem und eine faszinierende, uralte Kultur.

M

itten im thyrrhenischen Meer gelegen, lassen Sardiniens Küsten unerwartetes Karibik-Feeling aufkommen. Feine Sandstrände, smaragdgrünes Wasser und idyllische Buchten machen es auf der sonnenverwöhnten italienischen Insel nicht einfach, den persönlichen Lieblingsplatz auszuwählen. Daher eignet sie sich besonders für eine Rundreise per Mietwagen, mit dem man auch die

abgeschiedeneren Buchten erreicht. Sardinien selbst ist dank seiner Flughäfen gut angebunden – mit Christophorus Reisen ist man direkt ab Innsbruck in knapp zwei Stunden am Ziel. Natur pur Abseits der berühmten Küstenabschnitte wie der Costa Smeralda, der Costa Verde und der Costa Rei ist das Landesinnere zum Teil nur spärlich touristisch erschlossen. Tatsächlich dient es vorrangig als Weideland, über das die Hirten mit ihren Ziegen und Schafen ziehen. Hier gibt es viel Ursprüngliches zu entdecken, denn Sardinien ist Heimat einer Vielzahl selten gewordener Tiere und Pflanzen. Beispielweise der bizarr wirkenden, uralten Korkeichen, zwischen denen man mit etwas Glück sogar die Giara-Pferde, die


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Sardinien

ITALIEN

Die zweitgrößte Insel des Mittelmeeres bietet Highlights von uralten Nuraghen bis hin zu freilebenden Pferden.


TOP-3-STRANDTIPPS

CAPRICCIOLI Der Strand von Capriccioli gehört zur berühmten Costa Smeralda. Er gilt als einer der schönsten Strände der Insel und ist bei Familien sehr beliebt. Weißer Sandstrand, blaues, kristallklares Meer, gesäumt vom malerischen Gallura-Granit, Oliven- und Pinienbäume soweit das Auge reicht. CALA GOLORITZÈ Den kleinen, abgelegenen Strand erreicht man nur mit dem Boot vom Wasser aus oder nach einer circa anderthalbstündigen Wanderung. Von der Bucht aus kann man den wundervollen Ausblick auf das bekannte Felsentor von L’Arco di Goloritzè und das Naturdenkmal L’Aguglia genießen.

Giara-Pferde, Mufflons, Wildschweine und das eine oder andere halb verwilderte Hausschwein streifen über die Insel.

CALA LUNA Den besonders feinsandigen Strandabschnitt an der Ostküste von Sardinien erreicht man ebenfalls nur zu Fuß oder mit dem Boot. Bekannt ist die Bucht vor allem wegen der Grotte di Cala Luna, diese macht den Strand zu einem wahren Hot-Spot.

nur hier in völliger Freiheit leben, erblickt. Auch Mufflons, Wildschweine oder das eine oder andere halb verwilderte Hausschwein streifen über die Insel. Die Erkundung der Natur lässt sich mit sportlichen Aktivitäten kombinieren: Wandern, Reiten oder Mountainbiking auf einsamen Hochplateaus und Klettern in beeindruckenden Schluchten sind Garanten für denkwürdige Erlebnisse. Im Westen Sardiniens kommen Wassersportfreunde auf ihre Kosten, denn dort herrschen ausgezeichnete Bedingungen zum Segeln, Surfen, Kiten und Tauchen.

Käsesorten – etwa dem Pecorino Sardo – sowie Olivenöl genossen. Als Begleitung eignen sich die hervorragenden Weine, die hier auf der zweitgrößten Insel des Mittelmeeres angebaut werden.

Auf dem Teller Die sardische Küche vermengt Einflüsse verschiedener Kulturen und Regionen zu einem unvergleichlichen Potpourri voller Geschmack und Aromen. Was auf keinem Tisch fehlen darf, ist das Pane Carasau, ein für die Insel typisches Fladenbrot. Es wird gerne mit regionalen Wurst- und

Zeugen der Geschichte Entlang von Bergrücken und an den Rändern der Hochebenen findet man die ikonischen prähistorischen Turmbauten – die sogenannten „Nuraghen“. Auch zahlreiche über die gesamte Insel verstreute Höhlen können bei einem Aufenthalt besucht werden. Eine der berühmtesten

Die roten Felsen von Arbatax – bizarr aus dem Meer ragende rote Felsen aus Porphyr, Vulkangestein.

ist die Grotta del Bue Marino: Sie ist nur vom Meer aus mit dem Boot erreichbar und insgesamt zwölf Kilometer lang, touristisch erschlossen sind jedoch lediglich 1.000 Meter. Auch eine der tiefsten Schluchten Europas, die Gola Gorropu in der Gebirgskette Supramonte, findet man hier auf Sardinien. Ebenfalls sehr empfehlenswert ist der Besuch des Nationalparks La Maddalena-Archipel, das traumhafte Panorama der im Nordosten vorgelagerten Inselgruppe bietet beeindruckende neue Perspektiven. www.christophorus.at


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SARDINIEN AB INNSBRUCK WÖCHENTLICH AM SONNTAG AB 22.05. BIS 25.09.22 Hotel L´Ulivo ***, Girasole

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Der Flughafen Innsbruck-Kranebitten vor 60 Jahren (1962) TA N JA C H R AU S T

D

AU S T R I A N A I R L I N E S Die Austrian Airlines bedienten 1962 ihre Innsbruck-Kurse entweder mit den viermotorigen Verkehrsflugzeugen der Type Vickers Viscount 837 (Passagiere: 59/Länge: 26,11 m /Spannweite: 28,56 m/Geschwindigkeit: 519 km/h) oder 745 (Passagiere: 44/Länge: 24,92 m /Spannweite: 28,56 m/Geschwindigkeit: 518 km/h). Im Vordergrund die Vickers Viscount 837 mit den Bauten des Flughafens InnsbruckKranebitten im Hintergrund.

er vor 60 Jahren bestehende Flughafen InnsbruckKranebitten geht auf den von der französischen Besatzungsmacht errichteten und am 15. Jänner 1948 in Betrieb gegangenen Flughafen Innsbruck-West zurück, welcher am 13. September 1955 den österreichischen Behörden übergeben wurde. Mit der am 3. Februar 1956 erhaltenen Betriebsgenehmigung für die Tiroler Flughafenbetriebsgesellschaft m.b.H. (Gründung: 8. Oktober 1954 – Teilhaber: 40 % Bund, je 30 % Land Tirol/Stadt Innsbruck – Geschäftsführer: Dir. Hermann Egger) erfolgte auch die Umbenennung auf Innsbruck-Kranebitten. 1962 wurde der Flugbetrieb in erster Linie von den Linienfluggesellschaften Austrian Airlines (Wi 1961/62So 1962: Wien–Innsbruck–London, Wi 1961/62: Wien–Innsbruck–Zürich und Wi 1962/63: Innsbruck–London), Swissair (Wi- u. So-Saison 1962: Zürich–Innsbruck) und Cunard Eagle Airways (früher: Eagle Airways – Wi- u. So-Saison 1962: London–Luxemburg–Innsbruck und London–Innsbruck) getragen. Während die Swissair schon seit 26. Mai 1951 und die Eagle Airways mit 21. Mai 1955 auf dem

Alpenflughafen präsent waren, folgten die Austrian Airlines hingegen erst mit 5. September 1959. Zusätzlich zu den mehrmals pro Woche durchgeführten Linienflügen standen immer wieder auch einzelne Charterkurse aus West- und Nordeuropa auf dem Programm. Zudem hatte sich die am 22. November 1956 am Flughafen in Betrieb gegangene Flugeinsatzstelle des Bundesministeriums für Inneres, die

SWISSAIR Während die Swissair (frühere Bezeichnung: Swiss Air Lines) anfangs die zweimotorige DC-3 (Passagiere: 32/Länge: 19,43 m / Spannweite: 29, 11 m/Geschwindigkeit: 266 km/h) bei den Innsbruck-Flügen verwendete, wurden ab der Wintersaison 1961/62 diese nur mehr mit dem größeren zweimotorigen Kurz- und Mittelstreckenverkehrsflugzeug der Type Convair CV-440 Metropolitan (Passagiere: 44/Länge: 24,84 m/ Spannweite: 32,12 m/Geschwindigkeit: 483 km/h) durchgeführt.


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CUNARD EAGLE A I R WAY S 1960 hatte sich die britische Reederei Cunard mit 60 % an Eagle Airways beteiligt und daher wurde der Name auf Cunard Eagle Airways abgeändert. Neben der zweimotorigen Vickers Viking 1 A standen 1962 auch die viermotorigen Flugzeuge der Type DC-6 und Vickers Viscount der 700er-Serie (hier im Bild) im Einsatz.

CUNARD EAGLE AIRWAYS — BRISTOL 175 BR I TAN N I A Am 4. Mai 1962 präsentierten die Cunard Eagle Airways zum ersten Mal in Innsbruck die viermotorige Bristol 175 Britannia (Passagiere: 120/Länge: 37,87 m, Spannweite: 43,36 m/Geschwindigkeit: 575 km/h), welche ab 1. Juni 1962 die viermotorigen DC-6-Maschinen ersetzten.

F L U G P L AT Z R E N N E N

® Privatarchiv Jakob Ringler, Innsbruck

Während bei den bisherigen Flugplatzrennen nur Autorennen durchgeführt worden waren, standen beim 5. Internationalen Innsbrucker Flugplatzrennen am 7. Oktober 1962 zum ersten Mal auch Motorradrennfahrer am Start. Dabei ermöglichten die ersten abgeschlossenen Baumaßnahmen für die geplante südliche Flughafenanlage, dass der bisherige Rundkurs neu gestaltet und von 1,7 km auf 2,8 km (Skizze: TT v. 24.09.1962, 13) verlängert werden konnte. Dieser Umstand führte nicht nur zu einem Teilnehmerrekord von 179 Motorsportlern, sondern ebenso zu einem Besucheransturm von rund 28.000 Personen.

untrennbar mit den Namen Eduard Bodem und Johann Neumayr verbunden ist, mit bisher rund 600 durchgeführten Einsätzen zu einer wichtigen lebensrettenden Institution etabliert. Dabei standen für die vorgesehenen Rettungsund Hilfsleistungsflüge die beiden am Fluggelände stationierten einmotorigen Flächenflugzeuge der Type Piper PA 18 Super Cub im Einsatz. Auch der Flugsport spielte eine wesentliche Rolle, denn der Alpenflughafen war mit 39 gelandeten Sportflugzeugen am 9. September 1962 nicht nur das Endziel des vom Österreichischen Aero-Club ausgetragenen Internationalen Österreichischen Rundflugs (6.-9. September 1962), sondern das heimische Flugareal hatte sich zunehmend zu einem Eldorado für den Segelflugsport entwickelt. Das lag nicht nur an der beeindruckenden Landschaftskulisse, denn der immer wieder in Innsbruck wehende Föhn verhalf so manchem Segelflugsportler zu Höchstleistungen.

Seit 1958 gehörte der Flughafen einmal im Jahr dem Autorennsport, denn am 7. Oktober 1962 wurde bereits zum fünften Mal vom Österreichischen AutomobilSport-Club das Internationale Innsbrucker Flugplatzrennen ausgetragen. Da das vorhandene nordseitige Terrain auf Grund der nahen Abhänge der Nordkette und des immer stärker heranrückenden städtischen Siedlungsraums keine weiteren baulichen Erweiterungen mehr zuließ, hatte der Aufsichtsrat des Flughafenbetreibers schon 1960 beschlossen, südlich der 2.000 m langen Piste eine neue Flughafenanlage zu errichten. Bereits bis Jahresende 1962 konnten die am 11. September 1961 begonnenen Tiefbauarbeiten und auch die 1962 erfolgten Baumaßnahmen zur Errichtung von Umkehrflächen für Flugzeuge an dem jeweiligen Ende der Runway zum Abschluss gebracht werden. Mit einem Passagieraufkommen von insgesamt 23.808 bei 740 Flugbewegungen hatte sich der Flughafen Innsbruck-Kranebitten vor 60 Jahren hinter den Flughäfen Wien und Salzburg noch deutlich vor Klagenfurt, Graz und Linz an dritter Stelle der österreichischen Flughäfen eingereiht.


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Entgeltliche Einschaltung

Schmeckt nach Heimat Für wirklich gutes Brot braucht es nicht viel. Beste Zutaten sind das eine. Über 100 Jahre Backtradition das andere. Für beides legt der Bäcker Ruetz seine Hand ins Feuer.

Das malzige Mischbrot aus Tiroler Getreide gewann Gold beim 20. Internationalen Brotwettbewerb.

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ie Bäckersfamilie Ruetz schreibt seit 1899 miteinander Geschichte. Gelebte Regionalität ist bei Ruetz selbstverständlich. Heute in der fünften Generation geht das Familienunternehmen noch genauso wie damals mit „Laib“ und Seele der Berufung des Bäckerhandwerks nach und bäckt Gaumenfreuden für alle Sinne. Ruetz-Brote aus Tiroler Getreide Verarbeitet wird ausschließlich hochwertiges Qualitätsmehl aus Österreich, darauf kann man sich verlassen. Für seine Tiroler Brote baut der Traditionsbäcker auf den RuetzFeldern sogar selbst Getreide an und bezieht außerdem Korn von Tiroler Bauern. Begonnen hat das Getreideprojekt vor über 15 Jahren mit der Vision, so viel Brot wie möglich aus Tiroler Mehl zu backen. In kürzester Zeit wuchs die Gemeinschaft überzeugter Bauernbetriebe auf die heute über 30 Tiroler Bauern an, die in enger Zusammenarbeit mit Ruetz wieder für satte, goldschimmernde Kornfelder in Tirol sorgen. Eine langjährige Verbundenheit besteht auch zur Rauchmühle Innsbruck, die wie der Bäcker Ruetz als Traditionsbetrieb in Tirol beispiellos ist.

„Es freut mich besonders, dass uns die Umstellung bei unserem wichtigsten Brot, dem Ruetz-Wecken auf Tiroler Getreide ganzjährig gelungen ist .“ Bäckermeister Christian Ruetz

Hier wird das Korn gemahlen – erntefrisch von den Feldern mit kurzen Transportwegen. Dank der buchstäblich naheliegenden Zulieferkette schmeckt das Angebot an 100%-ig regionalen Tiroler Broten im Ruetz-Regal am Innsbrucker Flughafen buchstäblich nach Heimat – vom Tiroler Krustenlaib, dem Tiroler Roggenbrot, dem Tiroler Roggen-Vollkornbrot über die Klassiker dem Tiroler Ruetz-Wecken, der Tiroler Zeile und dem Tiroler Korn-Ruguette bis zur saisonalen Kreation dem Tiroler Molkebrot.

KO N TA K T Der Bäcker Ruetz Sportplatzweg 2, 6175 Kematen www.ruetz.at Jobs: www.ruetz.at/jobs


• Über 160 TV- und Radiosender, davon 50 in HD • Pause/Play-Funktion • 7-Tage-Replay • Auf 3 Geräten gleichzeitig schauen

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Die großzügige Glasfront der Tyrol Lounge ermöglicht einen Blick aus erster Reihe auf das einzigartige Panorama der Nordkette. Für Kundinnen und Kunden mit bestimmten Statuskarten ist der Eintritt frei.

Durchatmen und entspannen


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Die Wartezeit vor dem Flug lässt sich auch mit Stil verbringen: In den Lounges des Innsbrucker Flughafens verbindet sich das Praktische mit dem Schönen.

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ie rund fünf Meter hohe Glasfront mit Blick auf das Vorfeld und die dahinterliegende Nordkette sind das Highlight der „Tyrol Business Lounge“, die seit Dezember 2017 den Flughafen Innsbruck bereichert. Entworfen und umgesetzt mit der mehrfach ausgezeichneten Tiroler Innenarchitektin Nina Mair besticht die mehr als 250 m² große Lounge durch hochwertiges Design, stillvolles Ambiente und das zentrale Thema der alpin-urbanen Verbundenheit, das sich unter anderem in den kontrastreich verwendeten Materialien widerspiegelt. So kamen etwa nur Steine und Hölzer aus Tirol zum Einsatz, die der Lounge zusätzlich einen einzigartigen Charakter verleihen. Die Tyrol Business Lounge verbindet in sich verschiedene Raumbereiche zur individuellen Nutzung. Neben einem Entspannungsbereich direkt vor den Panoramafenstern, gibt es kleine Arbeitsbereiche für Geschäftsreisende,

einen Wohnzimmerbereich mit einladenden Sofas und einer raumhohen Bibliothek sowie einer Art Stube, die sich für das Genießen des kulinarischen Angebotes der Lounge geradezu anbietet. Als besonderes Detail fügt sich ein filigraner Raumteiler in das Gesamtkonzept ein, der den Schindeln des Innsbrucker Goldenen Dachls nachempfunden ist. „Durchatmen und entspannen“ – könnte man als Motto der Lounge bezeichnen. Schon beim Betreten wird klar, dass Zeit und Hektik hier keine Rolle zu spielen scheinen. Die Atmosphäre ist einladend, wirkt zugleich beruhigend auf jeden einzelnen Gast und lädt dazu ein, sich noch vor dem eigentlichen Beginn der Flugreise angekommen zu fühlen. Erfolgsgeschichte Der Erfolg gibt dem Konzept recht. Die Gäste – ob beim erstmaligen Besuch oder als Stammgäste – zeigen sich begeistert

INNSBRUCK VIP-LOUNGE Ein besonderer Service ist die zusätzliche Innsbruck VIP-Lounge, die exklusiv gemietet werden kann. Diese Lounge wird von Gästen genützt, die vollkommen ungestört auf ihren Abflug warten möchten.

Die VIP-Lounge punktet nicht nur mit weiteren Ruhebereichen, sondern auch mit einem vollausgestattetem Badezimmer.

vom Ambiente und dem gebotenen Service. Seit Eröffnung konnten bereits mehr als 106.000 Gäste (Vielflieger, Geschäftsreisende und Urlaubsgäste) in der einzigartigen Ruheoase begrüßt werden. Am 26. Februar 2022 wurde der Hunderttausendste Loungegast willkommen geheißen. Die elfjährige Alexandra besuchte an diesem Tag mit ihrer Familie die Tyrol Business Lounge vor ihrem Abflug nach Stockholm, um ihren Winterurlaub in Tirol perfekt abzuschließen. Auszeichnung mit dem German Design Award 19 Nina Mair wurde vom Rat für Formgebung, der deutschen Marken- und Designinstanz, mit dem „German Design Award 2019“ ausgezeichnet. Eine hochkarätig besetzte, internationale Jury von Designern, Architekten und Journalisten wählte von unzähligen Einreichungen aus aller Welt die besten Entwürfe aus. Nina Mairs Entwurf der Flughafenlounge Innsbruck konnte sich gegen die Einreichungen von namhaften internationalen Architektenteams durchsetzen. Der German Design Award zählt zu den renommiertesten Design-Wettbewerben weltweit und genießt weit über die Fachkreise hinaus hohes Ansehen.


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Kurioses aus der Luft Warum haben manche Flugzeuge einen nick an der Flügelspitze? KKnick Den aufgestellten Teil am Ende der Tragfläche nennt man Flügelohr, Winglet oder auch Sharklet. Das Flugzeug versetzt die Luft beim Fliegen in Unruhe, dadurch entstehen die sogenannten Wirbelschleppen. Sie sind gefährlich für nachkommende Flieger und machen den Luftwiderstand des Flugzeugs größer, deshalb braucht es mehr Treibstoff.

Hier kommen die Flügelohren ins Spiel: Sie verringern den Widerstand und sorgen so dafür, dass der Treibstoffverbrauch sinkt sinkt.

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Entgeltliche Einschaltung

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6 Dinge, die Sie über den Innsbrucker Flughafen noch nicht wussten

1.

6. Für Aufsehen am Zoll sorgte ein Passagier, der Schlangenschnaps, dem in Asien eine heilende Wirkung nachgesagt wird, aus Thailand mit nach Tirol bringen wollte. Weil Tier- und Artenschutz die Einfuhr verbieten, wurde der Schnaps von den Zöllnern beschlagnahmt.

Acht Landwirte mähen knapp 73 Hektar Wiese im Pistenbereich für Futterzwecke.

5.

2.

Zu Spitzenzeiten werden ca. 69.000 GEPÄCKSTÜCKE pro Woche abgefertigt.

3. Die rund 160 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kommen aus neun verschiedenen Nationen.

4.

Hinaus in die Welt getragen wird der berühmte österreichische Apfelstrudel. Denn viele AirlineCrews kaufen bei der Bäcker-Ruetz-Filiale am Flughafen „meterweise“ von der süßen Köstlichkeit.

Datenschutzerklärung: Sollten Sie das Flughafen-Magazin destINNation nicht mehr erhalten wollen, können Sie das Abonnement jederzeit ohne Angabe von Gründen beenden. Bitte kontaktieren Sie uns in diesem Fall per Mail: marketing@innsbruck-airport.com. Weitere Informationen im Sinne der DSGVO finden Sie auf unserer Homepage unter www.innsbruck-airport.com/de/datenschutz.

® Illustration: Alina Klampfer

Nicht nur Boeings und Airbusse starten und landen am Flughafen. Mehr als Vier Millionen Bienen fliegen ihn regelmäßig an. Außerdem hat der Flughafen auch vier leidenschaftliche Hobby-Imker in der Crew.


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Endlich wieder

Urlaubszeit. SOMMER 2022

Chalkidiki/Thessaloniki, Kalabrien, Kalamata, Kavala (NEU), Kefalonia, Kos, Kreta, Mallorca, Preveza/Lefkas, Rhodos, Sardinien GANZJÄHRIGE DIREKTFLÜGE

Amsterdam, Frankfurt, London, Wien transavia.com, lufthansa.com bzw. airdolomiti.com, easyjet.com, austrian.com sowie saisonal Birmingham, Bristol, Manchester jet2.com

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Frankfu rt 3x täglic h seit 16. Mai