Page 58

ALUMNI ZHAW

58 Close-up 59 ALUMI ZHAW Mitgliederumfrage 61 School of Management and Law 62 Gesundheit 63 Gesundheit 63 Facility Management 64 Life Sciences 65 Absolvententag 65 Events

Liebe Mitglieder Anlässlich der Delegiertenversammlung vom Mai 2014 wurde das Projekt «Fit for the Future» genehmigt. In der Zwischenzeit hat ein Projekt­ team, das sich aus den Vertretern der Basisver­ eine zusammensetzt, an mehreren halbtägigen Workshops daran gearbeitet. Das Resultat wird an der Delegiertenversammlung vom 8. April 2015 mit dem Antrag zur Weiterführung des Projektes vorgestellt. Was sind die wichtigsten Resultate der Arbeit? ▶ Die Zusammenarbeit mit der ZHAW wird weiter intensiviert. ▶ Alle Ehemaligen sollen Mitglied der Alumni­Orga­ nisation sein. ▶ Über ein Freemium­Modell sollen zusätzliche Leistungen «verkauft» werden. ▶ Wir wollen uns zu einer gemein­ samen Organisation entwickeln. ▶ Die jetzigen Fachvereine sollen künftig mehr Ressourcen für Networking zur Verfügung haben.

Im Rahmen des Projektes «Fit for the Future» wurde auch eine Mitgliederumfrage durchge­ führt. Daran haben rund 20 Prozent der Mitglieder teilgenommen. Diese hohe Teilneh­ merquote zeugt vom Interesse der Mitglieder an unserer Organisation. Networking und Bildungspolitik waren dabei die am häufigsten genannten Anforderungen an eine gute Alumni­Organisation. Ich habe dieses Resultat zum Anlass genommen, die gegenwärtigen Kantonsratsmitglieder, die Alumni der ZHAW oder von deren Vorgängerschulen sind, zu vernetzen. Denn auch politisch gilt es, aktives Networking für das Erfolgsmodell Fachhoch­ schule zu betreiben. Ebenso unterstützen wir die Studierenden in ihrem Bestreben, eine fairere Stipendienregelung zu erreichen. Ihr

PIERRE RAPPAZZO Präsident ALUMNI ZHAW

CLOSE-UP

Erster Master in Excellence in Food In Ihrer Masterarbeit geht es um die Veränderung von Ernährungsweisen serbischer Migranten in der Schweiz. Sie sprechen auch von Integration beim Essen. Weshalb? Integration kann sich daraus er­ geben. Die Akkulturationspro­ zesse in der Ernährung stehen jedoch im Fokus. Das Angebot an ethnischen Produkten wird sich ausdifferenzieren. Bekann­ te serbische Markenprodukte verschwinden, da diese nach­ folgenden Generationen immer weniger bedeuten. Wir können davon ausgehen, dass die Viel­ falt der heute in der Schweiz zu­ bereiteten ethnischen Speisen abnehmen wird. Parallel dazu etablieren sich einige Gerichte stärker. Es ist vorstellbar, dass in einigen Jahren die Bekannt­ heit einzelner Speisen viel hö­ her sein wird als heute und dass gewisse typisch serbische Re­ zepturen, wenn auch adaptiert oder angepasst, in der Schweiz von einem grösseren Personen­ kreis zubereitet werden.

58

die zwei Themen zu verknüpfen. Ich wollte herausfinden, wie sich serbische Esskultur in der Akkulturation verändert und wo die Zusammenhänge sind.

Nenad Ivanovic (40) aus Dielsdorf ZH ist seit vier Monaten Geschäftsführer der Handelsfirma Gebrüder Marksteiner in Basel, welche zur Frigemo AG gehört. Dem Bereich Lebensmittel stets treu bleibend, führte sein Weg von Lindt, den Detailhändlern Coop und Denner über die Bon Appétit Group (Rewe) und Volg bis zur Magazine zum Globus AG. Nenad Ivanovic ist der erste «Master of Advanced Studies» (MAS)-Absolvent der Weiterbildung «Excellence in Food», welche in Zusammenarbeit mit dem Verein Foodward an der ZHAW in Wädenswil angeboten wird. Was war die Motivation, dieses Thema zu wählen? Ich stamme selber aus Serbien, mit 16 Jahren migrierte ich in die Schweiz. Somit habe ich 24 Jahre Akkulturation hinter mir.

Genauso lange beschäftige ich mich als Verkäufer, Einkäufer oder Category Manager mit Le­ bensmitteln. Gestützt durch die soziologischen Ansätze eines der Module, war es naheliegend,

Welches Produkt aus Ihrer Heimat würden Sie jedem empfehlen zu probieren? Ajvar ist wohl das bekanntes­ te autochthone Produkt, das man in der Schweiz kaufen kann. Es ist ein vegetarischer Brotaufstrich aus gerösteten, geschälten Peperoni, eventu­ ell mit Auberginen, jedoch nie mit Tomaten oder anderen Ge­ müsearten. Geeignet ist Ajvar als Dip, als Sauce zu Teigwaren, zu Fleisch, Raclette und vielem mehr. Wie haben Sie die Zeit an der ZHAW erlebt? Ich durfte in dieser Zeit zahl­ reiche Kollegen und Kolle­ ginnen kennenlernen. Dr. Sandra Burri und Thomas Brat­ schi waren von der ersten In­ formationsveranstaltung über

ZHAW Impact 28/15  

Gründerfieber - wie bringt man Ideen zum Fliegen? -------------------------------------------------------------------- Neue Hochschulstrateg...

ZHAW Impact 28/15  

Gründerfieber - wie bringt man Ideen zum Fliegen? -------------------------------------------------------------------- Neue Hochschulstrateg...

Profile for zhaw