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2012 setzten die ZFV-Unternehmungen den Aufwärtstrend fort. Der Umsatz stieg um 5,9 Prozent auf 204,1 Millionen Franken, das Unter­nehmens­ ergebnis EBTDA um 5,1 Prozent auf 24,8 Millionen Franken und der Cashflow um 24,2 Prozent auf 28,2 Millionen Franken. Ende 2012 ­beschäftigten die ZFV-Unternehmungen 2 322 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, verteilt auf 1 350 Vollzeitstellen.

Jahresbericht 2012


Jahresbericht ZFV-Unternehmungen 2012

Jahresrückblick 2012 – Jahr des Übergangs  2 In voller Fahrt … 6 Ausbau der Sorell Hotels … 10 Bunte Vielfalt an öffentlichen Restaurants 18 Henris Catering & Events vor grossen Herausforderungen 26 Gemeinschaftsgastronomie gut im Schuss  28 Auf der Zielgeraden, aber noch lange nicht am Ziel 36 Personelles40 Weitere Unternehmensaktivitäten  48

Jahresrechnung Konsolidierte Bilanz 54 Konsolidierte Erfolgsrechnung 55 Konsolidierungsgrundsätze56 Bericht der Revisionsstelle 58

Anhang Organe60 Mitglieder der Genossenschaft 61 Betriebe der ZFV-Unternehmungen 62


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2012 – Jahr des Übergangs 2012 geht als «Jahr des Übergangs» in die Geschichte der ZFV-Unternehmungen ein. Altes wurde bereinigt, um Neuem eine stabile Grundlage zu geben. Mit der Ernennung von Andreas Hunziker zu meinem Nachfolger ab 2013 hat der Ver­ waltungsrat auf die Karte «Kontinuität» gesetzt und damit die Marschrichtung für die Zukunft vorgegeben. Während sich Andreas Hunziker in den USA auf seine neue Aufgabe vorbereitete, war die verkleinerte Geschäftsleitung gefordert, die Grundlage für den nahtlosen Übergang zu schaffen. «Übergang» bedeutet Rückblick und Ausblick zugleich.

Regula Pfister

Als ich Mitte 1995 die operative Leitung der ZFV-Unternehmungen übernahm, befand sich das Unternehmen in einer existenziellen Krise. Mit einem Umsatz von 48,5 Millionen Franken und einem Minusergebnis, das geschönt wurde durch den Verkauf einer Liegenschaft, kämpften wir ums nackte Überleben und damit um den Erhalt von 400 Arbeitsplätzen. Einige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wie Angela Tauro, Veronika Castro, Marco Grossi und Agnes Pfiffner waren damals schon dabei und erlebten diese schwierige Zeit hautnah mit. Der in Gang gekommene «Teufelskreis» mit einer sich beschleunigenden Tendenz nach unten musste so rasch wie möglich gestoppt werden. Ansatzpunkt dafür waren die Kosten, die drastisch gesenkt wurden, was natürlich nicht ohne schmerzhafte Eingriffe auch im personellen Bereich ging. Viele Mitarbeite­rinnen und Mitarbeiter haben das Unternehmen verlassen, die Zentrale wurde abgespeckt und das Restaurant Olivenbaum vorübergehend geschlossen. Dies rief die Medien auf den Plan, die mit hämischen Berichterstattungen bereits «das Ende des Zürcher Frauenvereins» verkündeten. Mit gestrengem Blick schaute Susanna Orelli in meinem Büro vom Schrank hinunter dem unsäglichen Treiben zu. Sie, die 1894 unser Unternehmen gegründet und es mit viel Pioniergeist zur Blüte gebracht hatte, sollte nicht mitansehen müssen, wie «ihr» Werk zerstört wird, und so sagte ich eines Tages zu ihr: «Wir schaffen es!» In diesem Bestreben kehrte der Pioniergeist allmählich zurück und mit ihm Zuversicht, Selbstvertrauen, Mut und das nötige Quäntchen Glück. Die Wende trat 1997 ein, als wir in der Ausschreibung des damaligen Schweizerischen Bankvereins die beiden Restaurants «Opfikon» und «Guggach» zum bestehenden «Key West» dazugewinnen konnten. Im Herbst des gleichen Jahres erwarben wir – ebenfalls vom damaligen Schweizerischen Bankverein – das Restaurant St. Peter an bester Lage in Zürich. Damit war das Eis gebrochen. Schlag auf Schlag folgte nun der Auf- und Ausbau der ZFV-Unternehmungen zu einem breit diversifizierten Unternehmen. In der Gemeinschaftsgastronomie, dem mit Abstand grössten Geschäftsfeld, kamen jedes Jahr zahlreiche neue Betriebe dazu. Die grössten Auftraggeber sind heute die UBS AG, die Universität Zürich, der Bund, das SRF sowie die Helsana und die Universität Bern. Die Aufteilung in die Bereiche «Business» und «Bildung» lag auf der Hand. Der Kauf


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des Hotels Florida im Zürcher Seefeld-Quartier, das nach der umfassenden Renovation in «Seefeld» umbenannt wurde, initiierte 2003 die Marke «Sorell Hotels Switzerland» mit aktuell 17 Häusern. Für die Restaurants und Cafeterias wurden mit den Brands «Mishio» und «Momento» eigene Konzepte realisiert. Dank einer glücklichen Fügung konnten wir im Dezember 2004 mit dem Ehepaar Felix und Lucia Eppisser das Restaurant Spice im Rigiblick als erstes Gourmetlokal der ZFV-Unternehmungen eröffnen. Mit den Restaurants Schöngrün im Zentrum Paul Klee in Bern mit Werner Rothen als Betriebsleiter und Küchenchef und Pearl im Sorell Hotel Krone in Winterthur mit Denis Ast als Küchenchef folgten zwei weitere Gourmetbetriebe. Alle drei verfügen insgesamt über 48 Gault-Millau-Punkte und 2 Michelin-Sterne. Die Zentralbäckerei in Dübendorf, die wir 1992 aus wirtschaftlichen Gründen aufgeben mussten, konnte Mitte 2006 mit dem Kauf der Kleiner Bäckerei-Konditorei als Geschäftszweig wieder aktiviert werden. Die im Laufe der Jahre gewonnenen Erfahrungen erlaubten uns zunehmend, auch komplexere Gastronomiekonzepte in Angriff zu nehmen. Dazu gehören die Gastronomie im Stadion Letzigrund mit dem öffentlichen Restaurant Oval, der VIP-Verpflegung und den Aussenständen, die Verpflegung an der BERNEXPO mit dem Restaurant Henris und der anspruchsvollen Messe­gastronomie sowie das Inflight Catering auf dem Flughafen Bern-Belp. Das eigenständige Eventcatering wird heute unter dem Namen «Henris Catering & Events» betrieben. Das Bild runden zahlreiche Liegenschaften mit Büros und Wohnungen ab.

2012 war das Jahr des Übergangs: Andreas Hunziker bereitete sich in den USA auf seine neue Aufgabe als CEO der ZFV-Unternehmungen vor, die verkleinerte Geschäftsleitung schuf zu Hause die Voraussetzungen für den nahtlosen Übergang Anfang 2013. Relativ spät, erst im Jahr 2000, machten wir den Schritt aus dem Raum Zürich hinaus in die übrige Deutschschweiz mit zahlreichen neuen Betrieben in Bern, Basel und St. Gallen. Nach Zürich entwickelte sich der Standort Bern zum zweitwichtigsten Standbein mit heute 23 Betrieben und gut 370 Mitarbeitenden. 2010 übernahmen wir das erste Personalrestaurant in Lausanne. Das immer stärker in Schwung gekommene Geschäft an der Front erforderte auch vom «Backoffice» am Hauptsitz Professionalität und Innovationskraft. So mussten wir das Finanz- und Rechnungswesen sowie das Controlling / IKS, die IT, die Liegenschaftenverwaltung, den Technischen Dienst und die Transportabteilung, das Rechts- und Vertragswesen, das Personalwesen, die Lohnbuchhaltung mit den Sozialversicherungen, den Einkauf und das Qualitätsmanagement sowie das Marketing und die Kommunikation den gestiegenen Anforderungen anpassen. Mit der «standardisierten Individualität» galt es, die Balance zu finden zwischen der individuellen Gästebetreuung an der Front und den standardisierten Abläufen und Prozessen im Hintergrund.


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Einen besonderen Markstein bildete die Öffnung in Bezug auf den Alkoholausschank im Jahr 2001. Erst nach jahrelangen intensiven Diskussionen im Verwaltungsrat und mit grosser Überzeugungskraft gegenüber den Genossenschaftsmitgliedern konnte dieser Schritt vollzogen werden. Es bleibt die Aufgabe des neuen CEOs und der Geschäftsleitung, diese Unternehmenswurzel in lebendiger Erinnerung zu bewahren. Auch die beiden anderen Wurzeln – die Integration von Schwächeren in unsere Gesellschaft sowie generell die Übernahme von sozialer Verantwortung – gilt es, in adäquater Form weiterhin zu pflegen. Ende 2012 stehen die ZFV-Unternehmungen – auch dank ihrer Rechtsform als Genossenschaft – als wirtschaftlich ge­sundes Unternehmen da mit einem Umsatz von 204,1 Millionen Franken, einem Cashflow von 28,2 Millionen Franken und 2322 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. 2012 haben wir einen Schwerpunkt bei den Sorell Hotels gesetzt und die vier Zürich-Hotels von Peter Horneck gekauft: das Hotel Aarauerhof in Aarau per 1. Juni 2012 sowie die Hotels Rex in Zürich, Arte in Spreitenbach und Sonnental in Dübendorf per 1. Januar 2013. Damit sind wir gut gerüstet für den wirtschaftlichen Aufschwung, der erfahrungsgemäss immer wieder kommt. Zusammen mit weiteren neuen Betrieben in der öffentlichen Gastronomie und der Gemeinschaftsgastronomie wurden gute Voraussetzungen für die Fortsetzung des Wachstums in den Jahren 2013 und 2014 geschaffen. Am 3. Januar 2013 übergab ich den Stab an Andreas Hunziker. Dazu gehörte auch die Büste von Susanna Orelli, die mit ihrem gestrengen Blick dafür sorgen soll, dass der Pioniergeist bei den ZFV-Unternehmungen erhalten bleibt. Von Herzen wünsche ich Andreas Hunziker weiterhin Zuversicht, Mut und das nötige Quäntchen Glück, das dem Tüchtigen gebührt.

Dr. Regula Pfister, Präsidentin des Verwaltungsrates


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In voller Fahrt … … bei guter Grosswetterlage Die ZFV-Unternehmungen haben ihr Wachstum 2012 fortgesetzt und einen Umsatz von 204,1 Millionen Franken erzielt. Nachdem wir 110 Jahre brauchten, um 2004 die Umsatzschwelle von 100 Millionen Franken zu erreichen, dauerte es bloss acht Jahre, bis die 200-Millionen-Franken-Marke überschritten wurde. Seit 1995 betrug das durchschnittliche jährliche Umsatzwachstum 9,2 Millionen Franken oder 8,9 Prozent. Erfreulich ist, dass seit Mitte der neunziger Jahre auch das Unternehmensergebnis vor Abschreibungen, Rückstellungen, Steuern und Ausserordentlichem EBTDA ohne Ausnahme jedes Jahr gesteigert werden konnte auf 24,8 Millionen Franken im Jahr 2012. Beim EBTDA betrug die durchschnittliche jährliche Steigerung 1,4 Millionen Franken. Die gleiche Entwicklung erfolgte beim Cashflow, der ein durchschnittliches Wachstum pro Jahr von 1,6 Millionen Franken aufwies und im Berichtsjahr auf 28,2 Millionen Franken anstieg. Parallel dazu entwickelte sich die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Seit 1995 nahm der Mitarbeiterbestand jedes Jahr um durchschnittlich 113 Personen oder 58 Vollzeitstellen zu. 2012 beschäftigten die ZFV-Unternehmungen 2322 Per­ sonen, verteilt auf 1350 Vollzeitstellen. Auf diese Entwicklung sind wir besonders stolz. Entgegen dem vorherrschenden Trend, die Verbesserung der Wirtschaftlichkeit auf dem Buckel der Mitarbeitenden auszutragen, konnten wir uns als Unternehmen etablieren, das sichere Arbeitsplätze bietet und neue schafft. Das soll auch so bleiben! Trotz einem durchzogenen wirtschaftlichen Umfeld und einem überaus schlechten Jahresstart kann das Jahr 2012 als «gut», jedoch nicht als «hervorragend» charakterisiert werden. Einmal mehr ist es im Laufe des Jahres gelungen, Schritt für Schritt Verbesserungen zu erzielen, um am Ende des Jahres erleichtert festzustellen: «2012 knüpft nahtlos an die Vorjahre an, der Aufwärtstrend ­ wurde fortgesetzt.» Dass dies möglich war, verdanken wir in erster Linie unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die sich mit grossem Engagement an der im Laufe des Jahres lancierten Kampagne «Lust statt Frust!» beteiligt haben. Wurde in den Vorjahren – mit dem «Commitment 2009» und «Effort 2011» – bei den Kosten und der Effizienz der Hebel angesetzt, ging es im Berichtsjahr darum, mit Lust Verbesserungen in allen Bereichen, also auch auf der Umsatzseite, zu erzielen. Der konsolidierte Gesamtumsatz (inkl. Liegenschaften) der ZFV-Unternehmungen stieg im Berichtsjahr auf 204,1 Millionen Franken. Das ist eine Zunahme um 11,3 Millionen Franken oder 5,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der unter­ nehmensinterne Umsatz von 6,0 Millionen Franken wurde herauskonsolidiert.


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Anzahl Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Männer Frauen Insgesamt Anzahl Stellen (100 %)

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2012 2011 2010 2009 2008 2007 2006 2005 2004 2003 2002 906 872 835 733 683 656 541 439 363 319 293 1416 1269 1281 1192 1100 1114 928 742 649 553 561 2322 2141 2116 1925 1783 1770 1469 1181 1012 872 854 1350 1339 1256 1155 1119 1097 998 781 651 634 621

Der Gastronomieumsatz betrug 197,9 Millionen Franken. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einer Erhöhung um 11,0 Millionen Franken oder 5,9 Prozent. Massgeblich dazu beigetragen haben die zwanzig 2011 dazugekommenen Betriebe, die im Berichtsjahr erstmals voll zu Buche schlugen, sowie die sechs neuen Betriebe des Jahres 2012: Januar Juni August 

 Übernahme SRF Restaurant Fernsehstrasse in Zürich - Übernahme Mensa im Bildungszentrum Uster - Kauf Hotel Aarauerhof AG in Aarau - Übernahme Mensa der Swiss International School SIS in Basel - Eröffnung Mensa der Swiss International School SIS in Zürich - Eröffnung Gastronomie an der Pädagogischen Hochschule ­­­in Zürich

Drei Betriebe wurden im Berichtsjahr aufgegeben: Mai – Juli - -

Integration von Cosimos in die Kleiner Bäckerei-Konditorei Schliessung Cafeteria an der Pädagogischen Hochschule Rämistrasse 59 in Zürich Aufgabe Gastronomie bei Clariden Leu in Zürich

Die bisherigen Betriebe (ohne jene, die 2012 und Ende 2011 dazugekommen sind) erzielten im Berichtsjahr ein Umsatzwachstum von 2,1 Prozent. Die 2012 dazugekommenen Betriebe trugen 5,9 Prozent zum Umsatzwachstum bei, während die 2011 und 2012 weggefallenen Betriebe diesen um 1,9 Prozent schmälerten. Der im Berichtsjahr herauskonsolidierte Umsatz schlug mit 0,2 Prozent zu Buche. Das konsolidierte Unternehmensergebnis vor Abschreibungen, Rückstellungen, Steuern und Ausserordentlichem EBTDA wurde auf 24,8 Millionen Franken gesteigert. Das ist eine Zunahme gegenüber dem Vorjahr um 1,2 Millionen Franken oder 5,1 Prozent. Dank «Lust statt Frust!» sind die markantesten Verbesserungen in der zweiten Jahreshälfte erzielt worden, das Parallelwachstum von Umsatz und EBTDA wurde jedoch knapp verfehlt.


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Auch der Cashflow entwickelte sich im Berichtsjahr überaus erfreulich. Er wurde von 22,7 auf 28,2 Millionen Franken um 24,2 Prozent oder 5,5 Millionen Franken gesteigert. Sein Anteil am Gesamtumsatz betrug 13,8 Prozent, im Vorjahr lag dieser Wert bei 11,8 Prozent. Statutengemäss verbleibt der gesamte Cashflow im Unternehmen und dient dessen Weiterentwicklung. Die 2012 getätigten Investitionen von 24,8 Millionen Franken konnten durch eigene Mittel finanziert werden. Einzig für den Kauf des Hotels Aarauerhof wurde die bestehende Hypothek übernommen. Die verschiedenen Geschäftsbereiche haben ganz unterschiedliche Beiträge zum Cashflow geleistet: Geschäftsbereich Anteil am Umsatz in % Anteil am Cashflow in % Gemeinschaftsgastronomie 51,8 28,6 Sorell Hotels 21,7 41,8 Öffentliche Restaurants 16,7 12,7 Bäckerei-Konditorei 6,8 2,8 Liegenschaften 3,0 14,1 Der ausgewiesene Gewinn betrug im Berichtsjahr 4,4 Millionen Franken. Das sind knapp 0,3 Millionen Franken oder 6,0 Prozent mehr als im Vorjahr. Damit stieg das E­ igenkapital auf 53,5 Millionen Franken, was 33,3 Prozent der Passiven entspricht. Das gesamte Fremdkapital beläuft sich auf 106,9 Millionen Franken oder 66,7 Prozent der Passiven. 31,4 Millionen Franken sind kurzfristige Schulden, 75,5 Millionen Franken langfristiges Fremdkapital. Die Hypothekarverschuldung hat um 7,1 auf 44,3 Millionen Franken zugenommen. Die Aktiven nahmen von 148,7 im Vorjahr auf 160,3 Millionen Franken im Berichtsjahr zu. Das Umlaufvermögen betrug 22,1 Millionen Franken oder 13,8 Prozent der Aktiven, das Anlagevermögen 138,2 Millionen Franken oder 86,2 Prozent. Mit 115,8 Millionen Franken machen die Liegenschaften den grössten Teil davon aus. Die Abschreibungen bewegen sich mit 18,7 Millionen Franken in der Grössen­ ordnung des Vorjahres. Darin enthalten ist im Berichtsjahr auch der hälftige Goodwill-Anteil aus dem Kauf der Hotel Aarauerhof AG. Der noch nicht abgeschriebene Anteil wurde mit 3,0 Millionen Franken aktiviert. Die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist auf 2322 angestiegen (1416 Frauen und 906 Männer). Sie verteilen sich auf 1350 Hundertprozent-Stellen. Während die Zahl der Mitarbeitenden gegenüber dem Vorjahr um 181 Personen zugenommen hat, erhöhte sich die Zahl der Vollzeitstellen lediglich um 11 Stellen. Beim Erwerb des Hotels Aarauerhof in Aarau wurde die Aktiengesellschaft gekauft. Diese ist rückwirkend per 1. Juni 2012 in die Genossenschaft ZFV-Unternehmungen fusioniert worden. Somit verfügen die ZFV-Unternehmungen nach wie vor über lediglich eine hundertprozentige Tochtergesellschaft, die Hotel Seefeld AG.


Roberto Osti, Koch im SRF Restaurant Fernsehstrasse in Z端rich, beim Abschmecken eines feinen Saucengerichtes


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Ausbau der Sorell Hotels … … trotz widrigen Marktverhältnissen Nach drei durchzogenen Hoteljahren vermochte auch das Berichtsjahr 2012 nicht zu überzeugen. Die Marktverhältnisse mit dem hohen Schweizer-Franken-Kurs, weniger Gästen aus den traditionellen Destinationen Europa und USA und der fast schon chronischen Zurückhaltung im Ausgabenverhalten waren schwierig, und die Konkurrenzsituation auf dem Zürcher Hotelmarkt blieb angespannt. Beide Erscheinungen waren weder neu, noch überraschend, und doch ist es den Sorell Hotels leider nicht gelungen, auf der Kostenseite entsprechend konsequent zu reagieren. Nur dank den beiden neuen Hotels – City Weissenstein in St. Gallen seit 1. Juli 2011 und Aarauerhof in Aarau seit 1. Juni 2012 – konnte der Gesamtumsatz der Sorell Hotels auf 44,3 Millionen Franken um 7,6 Prozent gesteigert werden. Ohne die beiden neuen Häuser wurde 2012 in etwa der gleiche Umsatz wie im Vorjahr erzielt. Damit hält die Stagnation bei den Sorell Hotels an. Ein noch trüberes Bild zeigt sich beim Betriebsergebnis, das zwar noch im positiven Bereich lag, jedoch deutlich unter den Vorjahreswerten. Gegenüber dem Vorjahr konnte die durchschnittliche Zimmerbelegung der Sorell Hotels mit 67,8 Prozent um 2,3 Prozentpunkte zwar leicht gesteigert werden, der durchschnittliche Zimmerpreis von 161.40 Franken lag jedoch 12.50 Franken unter jenem des Vorjahres. Bei 154 604 belegten Zimmern im Berichtsjahr ergab dies einen Umsatzausfall von rund 1,9 Millionen Franken. Allen Unkenrufen zum Trotz setzten die ZFV-Unternehmungen 2012 auf die HotelKarte und erwarben die vier Zürich-Hotels von Peter Horneck: das Hotel Aarau-

Zimmerbelegung der Sorell Hotels (in Prozent)* Hotel Zürichberg in Zürich Hotel Seidenhof in Zürich Hotel Rütli in Zürich Hotel Seefeld in Zürich Hotel Ador in Bern Hotel Rüden in Schaffhausen Hotel Arabelle in Bern Hotel Asora in Arosa Hotel Argovia in Aarau Hotel Tamina in Bad Ragaz Hotel Krone in Winterthur Hotel City Weissenstein in St. Gallen Hotel Aarauerhof in Aarau *Aparthotel Rigiblick nicht aufgeführt.

2012 2011 2010 2009 2008 2007 2006 2005 2004 2003 2002 53 56 61 59 67 73 63 64 69 66 69 80 77 78 75 76 76 71 67 65 59 64 77 76 64 64 78 76 72 66 64 59 65 73 74 76 74 77 78 76 75 72 68 74 84 80 73 70 66 73 65 62 61 58 60 62 55 55 52 57 58 56 53 49 49 55 78 63 56 52 65 68 65 62 38 44 48 50 47 54 45 36 40 32 57 61 67 57 60 53 45 41 53 37 41 42 41 40 38 61 58 63 56 57 69 80 68


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erhof in Aarau per 1. Juni 2012 und die Hotels Rex in Zürich, Arte in Spreitenbach und Sonnental in Dübendorf per 1. Januar 2013. Mit nunmehr 17 Häusern, die sich alle in einem tadellosen baulichen und infrastrukturellen Zustand befinden, ist die Sorell Hotelgruppe in einer guten Ausgangslage für den erwarteten wirtschaftlichen Aufschwung!

Licht und Schatten bei den Sorell Hotels Die beiden Berner Sorell Hotels Ador und Arabelle verzeichneten 2012 eine erfreuliche Entwicklung. Beide konnten die durchschnittliche Zimmerbelegung markant steigern – das Ador von 80,1 auf 83,6 Prozent, das Arabelle gar von 63,0 auf 77,7 Prozent. Einziger Wermutstropfen waren die durchschnittlichen Zimmerpreise, die im Vergleich zum Vorjahr in beiden Häusern leicht zurückgegangen sind. Den Umsatz haben jedoch beide Hotels erhöht, das Ador um 0,9 Prozent, das Ara­belle um satte 24,1 Prozent. Vor allem das Sorell Hotel Arabelle hat vom dritten Stern profitiert, den ihm hotelleriesuisse 2011 im Gefolge der umsichtig durchgeführten Zimmerrenovation verliehen hat. Auch dem Ador sind die in den letzten Jahren erfolgten baulichen und infrastrukturmässigen Verbesserungen zugutegekommen.

Nach drei durchzogenen Hoteljahren vermochte auch das Berichtsjahr 2012 nicht zu ü ­ berzeugen. Nur dank den neuen Hotels City Weissenstein in St. Gallen seit 1. Juli 2011 und Aarauerhof in Aarau seit 1. Juni 2012 konnte der Umsatz der Sorell Hotels um 7,6 Prozent auf 44,3 Millionen Franken gesteigert werden. Wie bereits im Vorjahr haben die Zürcher Hotels stärker gelitten als jene in Bern. Während die «behäbige» Beamtenstadt Bern offenbar einen stabilisierenden Einfluss auf die ansässige Hotellerie hat, tobt in der agilen Geschäftsmetropole Zürich ein Konkurrenzkampf, der vor allem von den neu eröffneten Hotels angeheizt wird. Diese geniessen zwar den Bonus des Neuen, lassen sich jedoch nicht davon abhalten, über ein kannibalisierendes Preisdumping «auf Gästefang» zu gehen. Der verschärfte Kampf an der Preisfront dient vor allem den Vermittlungsagenturen, die auf dem Buckel der Hotelbetreiber geradezu unverschämte Gebühren einkassieren. Hier gilt es, inskünftig den Hebel anzusetzen und nach alternativen Möglichkeiten zu suchen. Diese Entwicklungen haben bei den vier Sorell Hotels in der Stadt Zürich negative Spuren hinterlassen. Während die Sorell Hotels Seidenhof und Rütli die durchschnittliche Zimmerbelegung gegenüber dem Vorjahr leicht steigern konnten – der Seidenhof von 77,1 auf 79,7 Prozent und das Rütli von 76,4 auf 77,2 Prozent –, ging diese im Zürichberg von 56,4 auf 52,9 Prozent und im Seefeld von 73,5 auf 73,1 Prozent zurück. In allen vier Hotels lag der durchschnittliche Zimmerpreis deutlich unter jenem des


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Vorjahres. Dies führte dazu, dass die vier Häuser, die gemeinsam gut die Hälfte des Umsatzes der Sorell Hotelgruppe erzielen, einen Umsatzrückgang von insgesamt 4,6 Prozent hinnehmen mussten. Da auf der Kostenseite zu wenig rasch reagiert wurde, hatte dies auch negative Auswirkungen auf die jeweiligen ­Betriebsergebnisse.

Sorell Hotel Aarauerhof auf dem Bahnhofplatz in Aarau

Freude bereitete das Sorell Hotel Rüden in Schaffhausen. Die durchschnittliche Zimmerbelegung konnte markant von 54,7 auf 62,0 Prozent gesteigert werden. Entsprechend positiv entwickelten sich Umsatz und Betriebsergebnis. Jann Flütsch, der am 1. April 2012 die Direktion übernommen hat, ist es innert kürzester Zeit gelungen, mit persönlichem Engagement und Feingespür für die Gästebedürfnisse das Haus wieder mit Leben zu füllen. Im Sorell Hotel City Weissenstein in St. Gallen gehört es zum guten Stil des Hauses, dass die Gäste nach Noten verwöhnt werden. Dafür sorgen Sina Nikolussi und ihr Team. Zwar ging die durchschnittliche Zimmerbelegung zurück, doch der durchschnittliche Zimmerpreis konnte gesteigert werden, sodass Umsatz und Ergebnis zur Zufriedenheit ausgefallen sind. Nach einem Direktorenwechsel zu Hans Peter Kaiser Anfang 2012 zeigten sich im Sorell Hotel Krone in Winterthur zaghafte Verbesserungen. Die durchschnittliche Zimmerbelegung hat von 58,0 auf 61,1 Prozent zugenommen, und erfreulicherweise konnte auch der durchschnittliche Zimmerpreis leicht gesteigert werden. Es gilt nun, den eingeschlagenen Weg konsequent fortzusetzen, um auch dieses Haus auf den Erfolgspfad zu führen. Nach einer umfassenden Renovation im Jahr 2011 waren beim Sorell Hotel Tamina in Bad Ragaz alle baulichen und infrastrukturellen Voraussetzungen erfüllt, die ein erfolgreiches Kur- und Seminarhotel braucht. Alle Zimmer sind überdurchschnittlich gross, sehr komfortabel eingerichtet und deshalb auch für längere Aufenthalte geeignet. Das Restaurant im neu erstellten Glaspavillon und die Tamina Lounge bieten eine gepflegte Küche mit Gerichten und Weinen aus der Region. Die Nähe zur Tamina Therme als Ort der Entspannung und Erholung ist ein weiterer Pluspunkt dieses schönen Hauses. Trotz diesen Vorzügen ist es im Berichtsjahr leider nicht gelungen, dem Sorell Hotel Tamina die alles entscheidende Gastlichkeit einzuflössen. Mitte März 2013 haben deshalb Monica und Rudolf Weber die Leitung dieses Hauses übernommen. Sie haben seit Mitte 2006 das Personalrestaurant der EMS-CHEMIE AG in Domat/Ems geführt und sind vielen Gästen aus dem Restaurant Blaue Ente in Zürich als überaus engagierte Gast­geber bekannt. Damit erfüllt sich ihr Traum, einmal ein eigenes Hotel zu führen. Wir sind überzeugt, dass mit dem Ehepaar Weber auch die Gastfreundschaft ins Tamina einzieht. Mit dem Kauf des Hotels Aarauerhof in Aarau per 1. Juni 2012 hat die Sorell Hotelgruppe ihren Expansionskurs fortgesetzt. Das Haus verfügt über 81 Zimmer, einen grosszügigen Seminarbereich sowie eine gepflegte Wellnessanlage. Das Restaurant hat noch viel unausgeschöpftes Potenzial. Es wird im bisherigen Ambiente weitergeführt und bietet seinen Gästen traditionelle Gerichte mit frischen Pro-


Per 1. Juni 2012 haben die ZFV-Unternehmungen das Hotel Aarauerhof in Aarau gekauft. Dieses verfügt über 81 komfortable Zimmer, einen Seminarbereich für maximal 120 Personen, ausgestattet mit zeitgemässen technischen Installationen und kostenfreiem WLAN, eine gepflegte Wellnessoase, ein Restaurant mit grosser Sommerterrasse sowie eigene Parkplätze im Bahnhof-Parking.


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dukten aus der Region, wobei grosser Wert auf die Qualität gelegt wird. Das Restaurant soll wieder zu einem Ort werden, wo sich die lokale Bevölkerung trifft. Die Lage des Hotels unmittelbar am Bahnhof Aarau mit direktem Zugang zum Bahnhof-Parking könnte besser nicht sein. Noch ist allerdings der Umbau des Bahnhofplatzes nicht abgeschlossen, sodass der Zugang zum Hotel erschwert ist und Bau- und Lärmimmissionen den Betrieb beeinträchtigen. Wenn jedoch die Bauarbeiten im Herbst 2013 abgeschlossen sein werden, steht das Sorell Hotel Aarauerhof wie ein Solitär auf dem neu gestalteten Bahnhofplatz. Diesen Augenblick kann Melanie Holdener, die am 1. September 2012 die Direktion übernommen hat, kaum erwarten. Das viel kleinere Sorell Hotel Argovia mit bloss 17 Zimmern befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Aarauerhof. Es versteht sich von selbst, dass die Synergien zwischen den beiden Häusern genutzt werden müssen. Deshalb wurde das ­Restaurant Goldige Öpfel, das bei vielen Mittagsgästen sehr beliebt war, jedoch nie selbsttragend geführt werden konnte, per Ende 2012 geschlossen. Nachdem die Direktorin Bernadette Klauenbösch zum gleichen Zeitpunkt aus dem Unternehmen ausgeschieden ist, wird das Sorell Hotel Argovia – als eigenständiges Haus – vom Sorell Hotel Aarauerhof aus geführt.

Trotz schwierigen Marktverhältnissen setzten die ZFV-Unternehmungen 2012 auf die Hotel-Karte und erwarben die vier Zürich-Hotels: das Hotel Aarauerhof in Aarau per 1. Juni 2012 und die Hotels Rex in Zürich, Arte in Spreitenbach und Sonnental in ­Dübendorf per 1. Januar 2013. Zu den Sorell Hotels gehören aktuell 17 Häuser mit 882 Zimmern. Damit sind sie eine der grössten Hotelgruppen in der Schweiz. Dem Sorell Hotel Asora in Arosa machten nicht nur der hohe Schweizer-FrankenKurs und damit weniger ausländische, vor allem weniger deutsche Gäste zu schaffen, sondern auch das Image der Destination Arosa. Es verlor erneut Gäste. Die Zimmerbelegung reduzierte sich von 48,0 auf 44,4 Prozent bei sinkendem durchschnittlichem Zimmerpreis. Nach der Annahme der Zweitwohnungs­ initiative am 11. März 2012 zerschlugen sich unsere Pläne, über den Verkauf von Eigentumswohnungen den Hotelneubau zu finanzieren. Da das Haus in die Jahre gekommen ist und sobald wie möglich erneuert werden sollte, lautet die Frage: «Was nun?» Die Antwort darauf haben wir noch nicht.

Vergleichsweise geringe Investitionstätigkeit Die ZFV-Unternehmungen legen grossen Wert darauf, dass sich ihre Hotelliegenschaften in einem guten baulichen Zustand befinden und über eine zeitgemässe Infrastruktur verfügen. Dies erfordert, dass der bauliche und infrastrukturelle Unterhalt kontinuierlich und systematisch durchgeführt wird. Dafür ist der


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Technische Dienst der ZFV-Unternehmungen mit 14 Handwerkern zuständig. Während des ganzen Jahres sind eigene Maler, Schreiner, Elektriker, Allrounder und Gärtner für die Sorell Hotels im Einsatz. Darüber hinaus stehen regelmässig auch grössere Sanierungen und Erneuerungen an. Wie für alle Liegenschaften gibt es auch für die Hotels eine Mehrjahresplanung, aus der hervorgeht, welche Arbeiten wann ausgeführt werden. Sie wird jedes Jahr aktualisiert und bildet den Fahrplan für die jährliche Investitionstätigkeit. Die Investitionen in Hotelliegenschaften waren im Berichtsjahr mit 3,1 Millionen Franken vergleichsweise bescheiden, da keine grösseren Umbauprojekte realisiert wurden. Im Sorell Hotel Zürichberg konnte – nach weiteren Bauverzögerungen – die Sanierung im Eingangsbereich gegen das Jahresende hin endlich abgeschlossen werden.

Sorell Hotel Seidenhof mit neuer Rezeption und Bar im Eingangsbereich

Das grösste Bauvorhaben fand im Sorell Hotel Ador in Bern statt. In der ehemaligen Arztpraxis, die infolge Konkurs seit Längerem leer stand, wurden drei weitere Seminarräume und eine Kaffeelounge eingerichtet. Sie ergänzen das Kongress- und Seminarangebot des Sorell Hotels Ador, das nunmehr über insgesamt 17 flexible Meetingräume verfügt, davon einen Plenarsaal mit Platz für bis 350 Personen. Im Dezember 2012 war der Start für die Renovation von 26 Hotelzimmern auf zwei Stockwerken, die komplett erneuert und mit zeitgemässen Nasszellen ausgestattet wurden, zwei davon behindertengerecht. Neben neuen Teppichen in den Gängen wurde auch das Farb- und Beschriftungskonzept angepasst. Anfang März 2013 waren die Arbeiten abgeschlossen. Kleinere Erneuerungen gab es auch in den Sorell Hotels Rüden in Schaffhausen und Krone in Winterthur. Im Sorell Hotel Rüden wurden der Kuppelraum ge­ strichen und alle Zimmer mit neuen Betten und Stühlen ausgestattet. Für den ­Seminarbereich wurden neue Tischplatten und Stühle angeschafft. Das Restaurant La Couronne im Sorell Hotel Krone erhielt im Frühling 2012 eine Akustikdecke mit neuer Beleuchtung. Über den Jahreswechsel 2012/13 fand die Erneuerung des Frühstücksraumes und der integrierten Bar statt. Nachdem im Sorell Hotel Seidenhof in Zürich bereits im Vorjahr die Rezeption neu gestaltet wurde, konnte im Berichtsjahr mit dem Einbau einer Bar die Erneuerung des Eingangsbereiches abgeschlossen werden. Direktor Matthias Ramer und sein Team haben nunmehr die Möglichkeit, ihren Gästen bei der Ankunft und Abreise, aber auch zwischendurch eine Erfrischung oder einen Kaffee anzubieten. Im Seidenhof steht in den nächsten Jahren die Gesamtsanierung des Hotels an, für die 2012 vom jungen Architektenteam «Lüthischneider GmbH» ein Projekt ausgearbeitet wurde. Dabei handelt es sich um einen grös­seren baulichen Eingriff im zweistelligen Millionen-Franken-Bereich, bei dem die Zimmer vergrössert und umfassend renoviert und im Dachgeschoss zwei Suiten eingerichtet werden. Nach


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dem Kauf der drei Hotels per 1. Januar 2013 muss dieses Projekt jedoch um rund zwei Jahre hinausgeschoben werden.

Integration der Zürich-Hotels in die Sorell Hotelgruppe Nachdem wir per 1. Juni 2012 das Hotel Aarauerhof als eines der Zürich-Hotels von Peter Horneck erwerben konnten, entwickelte sich die Idee, auch die anderen drei Hotels – Rex in Zürich, Arte in Spreitenbach und Sonnental in Dübendorf – zu übernehmen. Was anfänglich kaum bewältigbar aussah, entpuppte sich bei näherer Betrachtung als durchaus realistische Möglichkeit, die zügig konkretisiert wurde und schliesslich zum Kauf der drei Aktiengesellschaften per 1. Januar 2013 führte. Wie bereits die Hotel Aarauerhof AG werden auch die drei neuen Aktiengesellschaften in die Genossenschaft ZFV-Unternehmungen fusioniert. Dieser Kauf der vier Zürich-Hotels ist ein Meilenstein für die Sorell Hotelgruppe, die aktuell 17 Häuser umfasst mit insgesamt 882 Zimmern und damit zu den grössten Hotelgruppen in der Schweiz gehört. Die vier Häuser befinden sich baulich und wirtschaftlich in einem guten Zustand, sodass sie nahtlos in die Sorell ­Hotelgruppe integriert werden und als wirtschaftlicher «Benchmark» auch den bisherigen Hotels wichtige Impulse geben können. Das Sorell Hotel Rex liegt an der Weinbergstrasse in Zürich nahe beim Central. Es ist ein Garni-Hotel, verfügt über 41 individuelle Zimmer und war das Lieblingshotel von Friedrich Dürrenmatt, der bei seinen Aufenthalten in Zürich stets das gleiche Dachzimmer mit Weitsicht bewohnte. 72 Zimmer umfasst das Sorell Hotel Arte in Spreitenbach. Dank seiner Nähe zur Stadt Zürich und zum Flughafen ist es ein beliebtes Konferenzhotel mit einem Restaurant mit Terrasse, einem kleinen Wellnessbereich, einer Bowlinganlage mit sechs Bahnen und genügend ober- und unterirdischen Parkplätzen. Das Hotel Sonnental in Dübendorf ist mit 99 Zimmern und zwei Juniorsuiten das grösste Sorell Hotel. Auch seine Lage ist verkehrsgünstig, am Stadtrand von Zürich, nahe beim Flughafen, jedoch auch in einem aufstrebenden Quartier in Dübendorf. Das Hotel verfügt über zwei gutbürgerliche Restaurants, eine grosse Sonnenterrasse und einen Konferenzraum mit separatem Eingang für maximal 120 Personen. Die Wellnessanlage hat eine Grösse von 300 m2 und wurde vom früheren Eigentümer persönlich mit viel Liebe zum Detail in eine Wohlfühloase verwandelt. Neben den Hotelgästen wird sie auch gerne von auswärtigen Besuchern frequentiert. Auf dem Areal stehen genügend Parkplätze zur Verfügung.


Der Bau des Hotels Zürichberg hoch über der Stadt an aussichtsreicher Lage zeugt vom Pioniergeist Susanna Orellis. Sie hat das Flaggschiff der ZFV-Unternehmungen geschaffen und damit bereits im Jahr 1900 den Grundstein für die Sorell Hotelgruppe gelegt. Im Laufe der Jahre sind weitere Hotels dazugekommen. Mit dem Kauf der vier Zürich-Hotels – Hotel Aarauerhof in Aarau per 1. Juni 2012 und Hotels Rex in Zürich, Arte in Spreitenbach und Sonnental in Dübendorf per 1. Januar 2013 – wurden im Berichtsjahr die Sorell Hotels markant ausgebaut auf aktuell 17 Häuser mit insgesamt 882 Zimmern. Damit haben sich die Sorell Hotels zu einer der grössten Hotelgruppen in der Schweiz entwickelt.


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Bunte Vielfalt an öffentlichen Restaurants Konsolidierung und Optimierung im Berichtsjahr Die grosse Vielfalt ist charakteristisch für die öffentlichen Restaurants der ZFVUnternehmungen. Sie reicht von der Museumsgastronomie über das Stadion­ catering, die Messeverpflegung und die Bewirtschaftung von Flugzeugen bis hin zur Gourmetgastronomie. Auch die beiden Brands «Mishio» und «Momento» gehören dazu. Bei diesem «bunten Strauss» an Betrieben ging es im Berichtsjahr vor allem um die Erzielung von Verbesserungen. Neue Betriebe sind nicht dazugekommen. Der Umsatz der öffentlichen Restaurants wurde von 32,5 auf 34,2 Millionen Franken um 5,2 Prozent gesteigert. Das Betriebsergebnis insgesamt bewegte sich zwar immer noch im Minusbereich, konnte jedoch deutlich verbessert werden. Mit einem Anteil von 16,7 Prozent am Gesamtumsatz der ZFV-Unternehmungen sind die öffentlichen Restaurants, die noch vor wenigen Jahren ein Mauerblümchendasein fristeten, zu einem bedeutenden Geschäftsbereich geworden. Es ist das erklärte Ziel, die öffentlichen Restaurants weiter auszubauen – zum einen durch Ausschöpfung des bestehenden Potenzials, zum anderen durch Akquisition neuer Betriebe. Im Sommer 2013 wird in Schlieren auf dem WagiAreal das Wagi S neu eröffnet, ein öffentliches Restaurant mit integriertem «Momento» und einem Kleiner-Shop, das vor allem den auf dem Areal Beschäftigten und Studierenden als Verpflegungsstätte dienen wird.

Museumsgastronomie – ein sicherer Wert Zur Museumsgastronomie gehören die Verpflegung im Verkehrshaus der Schweiz in Luzern mit dem Annexbetrieb Strandbad Lido, die Gastronomie im Swiss Science Center Technorama in Winterthur, das Bistro Steinhalle im Bernischen Historischen Museum sowie die Cafeteria im Schweizerischen Landesmuseum in Zürich. Standen im Vorjahr mit der neuen Lounge vor dem Filmtheater im Verkehrshaus der Schweiz und der Restauranterneuerung im Swiss Science Center Technorama zwei grössere Bauvorhaben an, so kehrte im Berichtsjahr der Courant normal zurück. Mit 7,6 Millionen Franken wurde der Gastronomieumsatz im Verkehrshaus der Schweiz um 4,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesteigert, obschon die Besucherzahlen im Museum rückläufig waren. Nachdem wir uns in den letzten Jahren mit insgesamt 7 Millionen Franken an der Gastronomie im Verkehrshaus der Schweiz finanziell beteiligt haben, lag es auf der Hand, dass wir auch ins Hotelprojekt involviert wurden, das im zehnstöckigen Verwaltungsgebäude geplant ist. Wenn alles planmässig verläuft, erfolgt die Eröffnung Ende 2015. Mit Roland Witschi, der seit Mitte 2004 für die Gastronomie im Verkehrshaus der Schweiz verantwortlich war, hat Ende Oktober 2012 ein initiativer Betriebsleiter unser Unternehmen leider verlassen. Jörg Forster, sein Stellvertreter, hat interimsweise die Leitung übernommen.


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Eine Erfolgsgeschichte ist auch die Gastronomie im Swiss Science Center Technorama, seit Pierre Zehi Dahero die Leitung übernommen hat. Der Umsatz wurde von 1,9 auf 2,1 Millionen Franken um 6,2 Prozent gesteigert. Trotz höheren Abschreibungen als Folge der Investitionen im Restaurant konnte das bereits gute Ergebnis noch leicht verbessert werden. Das Bistro Steinhalle im Bernischen Historischen Museum ist ein schwieriger Betrieb. Tagsüber steht es den Besuchern und Mitarbeitenden des Museums als Cafeteria zur Verfügung, abends wird es als öffentliches A-la-carte-Restaurant betrieben. Mitten in einem wunderbaren Park gelegen, jedoch weitab vom Passantenstrom, ist dies eine kaum zu bewältigende Herausforderung.

Mit einem Anteil von 16,7 Prozent am Gesamtumsatz der ZFV-Unternehmungen sind die öffentlichen Restaurants, die noch vor wenigen Jahren ein Mauerblümchendasein fristeten, zu einem bedeutenden Geschäftsbereich geworden. Die Umbau- und Erweiterungsarbeiten im Schweizerischen Landesmuseum sind in vollem Gange und beeinträchtigen den Gastronomiebetrieb, weil der Innenhof nicht mehr zur Verfügung steht und die Cateringmöglichkeiten höchst eingeschränkt sind. Auf den Zeitpunkt der Wiedereröffnung hin soll ein völlig neues Gastronomiekonzept verwirklicht werden mit einem trendigen öffentlichen Restaurant und einer Cafébar. Nachdem wir an der Ausschreibung nicht teilgenommen haben, ist es uns bewusst, dass wir die heutige Cafeteria nur noch bis zum Abschluss der Umbau- und Erweiterungsarbeiten – voraussichtlich 2016 – betreiben können.

«Exoten» auf gutem Weg Die Gastronomie im Stadion Letzigrund wie auch jene an der BERNEXPO sind in höchstem Masse komplex und nicht vergleichbar mit dem Betrieb eines «normalen» Restaurants. Nach anfänglichen Schwierigkeiten – dem «Wurstproblem» im Letzigrund und den «Warteschlangen» an der BERNEXPO – haben wir den Durchbruch in beiden Betrieben geschafft. Mit 5,9 Millionen Franken lag der Gastronomieumsatz im Letzigrund geringfügig unter jenem des Vorjahres. Auch das Ergebnis hat sich leicht verschlechtert, obschon im Berichtsjahr zusätzlich zu den Fussball- und Leichtathletik-Aktivi­ täten drei grosse Konzerte stattgefunden haben: am Pfingstsamstag, 26. Mai Coldplay mit 48 000 Zuschauern, am 9. Juli Bruce Springsteen mit 42 000 Zuschauern und am 18. August Madonna mit 37 500 Zuschauern. Bei keinem der Konzerte war das Stadion, das Platz für 50 000 Besucherinnen und Besucher bietet, ausverkauft, insbesondere das Madonna-Konzert hat auch unsere wirtschaftlichen Erwartungen nicht erfüllt. Hinzu kamen in der Saison 2011/2012 die mässigen


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bis schlechten Leistungen der beiden Fussballclubs FCZ und GC, die sich negativ auf die Zuschauerzahlen ausgewirkt haben. Umso erfreulicher ist es, dass sich GC und mit einem «Timelag» auch der FCZ in der Saison 2012/13 wieder aufgefangen haben. Auch nach fünf Jahren lassen FCZ und GC keine Gelegenheit aus, um ihren Unmut über die mangelnde Eignung des Letzigrunds als Fussballstadion zu äussern. Beide favorisieren deshalb den Hardturm als neues Fussballstadion. Das Hardturmprojekt hat jedoch noch verschiedene Hürden zu nehmen, sodass der Betrieb frühestens in der Saison 2017/2018 aufgenommen werden kann. Im Wissen darum haben wir auf Ende 2012 die erste Option ausgelöst und den Mietvertrag mit der Stadt Zürich für weitere fünf Jahre bis Ende 2017 verlängert.

Die Gastronomie im Stadion Letzigrund ist entscheidend abhängig von der Spielqualität der beiden Fussballclubs FCZ und GC – wenn sie im vorderen Teil der Tabelle spielen, kommen die Zuschauer, sonst bleiben sie aus. Die drei grossen Konzerte – Coldplay, Bruce Springsteen und Madonna – mit je mehreren Zehntausend Besuchern haben einen ­willkommenen Ausgleich geschaffen.­ Vom 12. bis zum 17. August 2014 findet in Zürich die Leichtathletik-EM 2014 statt mit dem Hauptaustragungsort Stadion Letzigrund. Von der Leichtathletik EM 2014 AG, die für die Organisation verantwortlich zeichnet, haben die ZFV-Unternehmungen im Berichtsjahr den Zuschlag für die Führung der Gastronomie – auch ausserhalb des Stadions – erhalten. Die Planungsarbeiten sind bereits in vollem Gange. Während die Gastronomie im Stadion Letzigrund nach fünf Jahren voll etabliert ist, befindet sich jene an der BERNEXPO noch im Auf- und Ausbau. Obschon die geraden Jahre tendenziell schlechtere Messejahre sind, konnte der Gastronomieumsatz 2012 um 7,0 Prozent auf 6,6 Millionen Franken gesteigert werden. Das Betriebsergebnis lag zwar noch leicht im Minusbereich, fiel jedoch deutlich besser als im Vorjahr aus, sodass wir befriedigt feststellen können: «Wir sind auf gutem Weg.» Ebenfalls zu den «Exoten» gehört das Inflight Catering auf dem Flughafen BernBelp, das wir Anfang Mai 2011 übernommen haben. Dieses hat sich im Berichtsjahr prächtig entwickelt – zum einen weil die Flugbewegungen zugenommen haben, zum andern weil wir mit Robert Kobel einen Betriebsleiter mit internationalen Erfahrungen im Airline- und Cateringbusiness verpflichten konnten. Innert kurzer Zeit hat er die Dienstleistungen für die Airlines ausgebaut und qualitativ so verbessert, dass 2013 mit einem weiteren Wachstumsschub gerechnet werden kann. Die Übernahme weiterer Gastronomieoutlets auf dem Flughafen Bern-Belp ist deshalb eine realistische Option.


Seit dem Sommer 2009 betreiben die ZFV-Unternehmungen die Verpflegung im Strandbad Lido in Luzern gleich neben dem Verkehrshaus der Schweiz. Beide Betriebe sind wetterabhängig und ergänzen sich geradezu perfekt: das Lido boomt bei schönem Wetter, das Verkehrshaus «wenn‘s Katzen hagelt».

Die Gastronomie im Swiss Science Center Technorama führen die ZFV-Unternehmungen seit 2002. Nach der Renovation des Restaurants 2011 ist es dem neuen Betriebsleiter Pierre Zehi Dahero mit seinem Team gelungen, den Betrieb wieder in Schwung zu bringen.


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«Mishio» und «Momento» – wir bleiben dran! Die eigenen Brands «Mishio» und «Momento» verfügen beide noch über ein grosses unausgeschöpftes Potenzial. «Mishio» steht für eine frische, leichte, bekömmliche und preiswerte asiatische Küche, die bei den Gästen nach wie vor sehr beliebt ist. Neben den drei Mishios Bahnhofstrasse im Sorell Hotel Seidenhof und Stadelhofen in Zürich sowie Vatterland in Bern sind Mishio-Aktivitäten in Form von Spezialitätenwochen und Promotionen auch in der Gemeinschaftsgastronomie auf grossen Zuspruch gestossen. Es gilt, auf der einen Seite Angebot und Qualität entsprechend den Gästewünschen weiter auszubauen und auf der anderen Seite die Betriebs­organisation zu vereinfachen und effizienter zu gestalten. So wird es gelingen, die aktuelle Stagnation bei Umsatz und Betriebsergebnis zu überwinden. Das Mishio Vatterland in Bern wurde durch ungebührlich lange Bauarbeiten auch 2012 stark in Mitleidenschaft gezogen. Mit «Momento» tauchen wir tief in die Kaffeebarkultur ein. Gut etabliert hat sich das Momento-Konzept im Restaurant St. Peter, an der Universität Bern sowie im Restaurant The Traders im World Trade Center Zürich. Neben dem Kaffeeangebot mit der ganzen Vielfalt an Milchgetränken gehören auch knusprige Brötchen und Gipfel, frische Sandwiches und Wraps, Birchermüesli sowie Mini-Desserts, ­Trockengebäck und frische Patisserie ins Momento-Sortiment. Die Gäste kommen an die Theke, werden von freundlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bedient und können ihre Bestellung entweder in kompostierbaren Take-away-Schalen mitnehmen oder vor Ort geniessen. Das Konzept ist einfach, effizient und kann problemlos an weiteren Standorten etabliert werden. Das Restaurant The Traders im World Trade Center Zürich hat im Berichtsjahr beim Best of Swiss Gastro Award in der Kategorie «Business & Care» den dritten Platz erzielt. Zusammen mit Michaela Bartsch und ihrem Team freuen wir uns über diese Auszeichnung.

Auf und ab bei den Gourmetrestaurants Nachdem Felix und Lucia Eppisser im Dezember 2004 die Restaurants Spice und Quadrino im Rigiblick eröffnet und zu grosser Blüte gebracht haben, kam es nach ihrem Austritt Mitte 2010 bereits zum zweiten Wechsel. Christian und Julia Nickel sind nach weniger als zwei Jahren weitergezogen. Unvermittelt standen wir vor der Situation: «Wie weiter?» Aus Überzeugung haben wir uns für die Nachwuchsförderung entschieden und dem ambitionierten Souschef Dennis Puchert ab 1. Juni 2012 die Leitung der Küche anvertraut. Dennis Puchert, geboren 1985 in Berlin, hat sich mächtig ins Zeug gelegt, um die hohe Qualität der Küche weiterzuführen, den Gerichten jedoch auch seine eigene Note zu geben. Mit grosser Spannung haben wir die Auszeichnungen von Gault Millau und Michelin erwartet. Es ist geglückt: Mit Dennis Puchert als Küchenchef erhielt das Restaurant Spice


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15 Gault-Millau-Punkte und konnte den Michelin-Stern behalten. Diese Leistung verdient Anerkennung, speziell auch vor dem Hintergrund, dass Dennis Puchert der jüngste Gault-Millau- und Michelin-Koch der Schweiz ist ! Am 1. September 2012 ist Christian Gujan als Betriebsleiter in den Rigiblick zurückgekehrt, wo er ehedem bei Eppissers als Chef de Service seine Sporen abverdient hat. Trotz dieser glücklichen Fügung haben die personellen Wechsel im Rigiblick negative Spuren hinterlassen. Der Umsatz ist um 16,4 Prozent zurückgegangen, und auch das Betriebsergebnis wurde arg in Mitleidenschaft gezogen. 2013 stehen wir vor der grossen Herausforderung, für die guten Leistungen, die das Team im Rigiblick erbringt, genügend Gäste zu finden. Konnten Nickels noch von der Ära Eppisser profitieren, so ist dies heute leider nicht mehr der Fall. Es braucht harte Knochenarbeit, um im Rigiblick wieder einen treuen Gästestamm aufzubauen. Wir sind zuversichtlich, dass Christian Gujan und Dennis Puchert mit ihrem jugendlichen Elan und der Unterstützung durch unsere Marketingabteilung dies schaffen werden.

Unsere drei Gault-Millau-Restaurants erbringen gastronomische Spitzenleistungen. Ein sicherer Wert ist Werner Rothen im Restaurant Schöngrün im Zentrum Paul Klee in Bern mit 17 Gault-­Millau-Punkten und einem Michelin-Stern. Denis Ast, Küchenchef im Restaurant Pearl im Sorell Hotel Krone in Winterthur, wurde erneut mit 16 Gault-Millau-Punkten aus­gezeichnet. Mit Dennis Puchert im Restaurant Spice im Rigiblick – 15 Gault-­Millau-Punk­te und ein Michelin-Stern – stellen wir den jüngsten Gault-Millau- und Michelin-Koch in der Schweiz. Auch die beiden anderen Gault-Millau-Restaurants – das Restaurant Schöngrün im Zentrum Paul Klee in Bern und das Restaurant Pearl im Sorell Hotel Krone in Winterthur – haben wirtschaftlich ein schwieriges Jahr hinter sich. Beide Betriebe beklagen einen Umsatzrückgang, der sich glücklicherweise jedoch in Grenzen hält. Das zeigt einmal mehr, wie anfällig die Gourmetgastronomie auf kleinste Eintrübungen im wirtschaftlichen Umfeld reagiert. Im Zentrum Paul Klee kommt hinzu, dass die Frequenzen im Museum stark zurückgegangen sind, was sich negativ auf die Museumscafeteria ausgewirkt hat. Solche negativen Einflüsse wirken natürlich belastend, halten unsere Spitzen­ köche – Werner Rothen im Restaurant Schöngrün und Denis Ast im Restaurant Pearl – jedoch nicht davon ab, tagtäglich gastronomische Spitzenleistungen zu erbringen. Diese wurden auch 2012 wieder honoriert. Werner Rothen erhielt mit dem Restaurant Schöngrün erneut 17 Gault-Millau-Punkte und einen MichelinStern. Auch Denis Ast konnte mit dem Restaurant Pearl seine 16 Gault-MillauPunkte behalten. Dies ist überaus erfreulich und erfüllt uns mit Stolz.


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Die Gourmetgastronomie bewegt sich in ihrer eigenen Welt, in der die Freude am Experimentieren, die Kunst bei der Zusammenstellung der Aromen sowie die Ästhetik auf dem Teller vorherrschend sind. Wer sich als Gast in diese Welt begibt, spürt Begeisterung und erlebt ein Kunstwerk für alle Sinne. Diese Facette der Gastronomie gehört nicht zum Alltag und kann auch nicht täglich konsumiert werden. Sie ist stets mit einem speziellen Momentum verbunden. Wir sind dankbar, dass auch die Gourmetgastronomie in unserem Angebot Platz hat und wir sie uns leisten können. Unter dem Motto «Keiner zu jung, ein Gourmet zu sein» wurden im Oktober 2012 die Website und die Facebook-Seite «Totally Gourmet» lanciert. Unter diesem Namen präsentieren sich unsere drei Gourmetrestaurants und tauschen mit jungen und jung gebliebenen Feinschmeckern Erfahrungen, Meinungen, Rezepte und Restauranttipps aus. Bereits konnten weit über 1000 Fans gewonnen werden.

Aus Überzeugung betreiben die ZFV-Unter­ nehmungen Nachwuchsförderung. Jüngstes Beispiel ist Dennis Puchert, der am 1. Juni 2012 im Rigiblick die Stelle als K ­ üchenchef übernommen hat. Mit 15 Gault-Millau-Punkten und einem Michelin-Stern ist er der jüngste Gault-Millau- und Michelin-Koch der Schweiz. Ein Besuch bei ihm lohnt sich!


Kostprobe aus der Küche von Dennis Puchert …


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Henris Catering & Events vor grossen Herausforderungen Anlässlich der «Nacht der ZFV-Spitzenköche» im November 2011 wurde «Henris Catering & Events» aus der Taufe gehoben. Seither konnten unter dem neuen Label zahlreiche Einzelanlässe und einige Grossevents durchgeführt werden. Die feste Etablierung im Markt ist jedoch bis heute noch nicht erfolgt. Da Henris Catering & Events noch über keine eigenen Lokalitäten mit Produk­ tionsmöglichkeiten verfügt, wird mit verschiedenen ZFV-Betrieben zusammengearbeitet. Die breite Vielfalt an unterstützenden Betrieben erlaubt es, den Kunden je nach dem gewünschten Preis-Leistungs-Niveau massgeschneiderte Caterings anzubieten. Getreu unserer Devise: «Alles ist möglich!» reicht die Angebotspalette vom einfachen Apéro über einen Stehlunch bis hin zum gepflegten, mehrgängigen Gourmetdinner, zubereitet von einem unserer Spitzenköche.

Henris Catering & Events tanzte 2012 auf vielen Hochzeiten. Neben Einzelcaterings wurden mehrere Grossanlässe gastronomisch begleitet: Sechseläuten in Zürich, Welt­jugendmusik Festival in Zürich, Live at Sunset auf der Dolder Kunsteisbahn in Zürich, Openair auf dem Bundesplatz in Bern sowie Seilziehweltmeisterschaft in Appenzell. Neben Einzelcaterings, verteilt über das ganze Jahr, wurden 2012 verschiedene mehrtägige Grossanlässe mit Tausenden von Besuchern durchgeführt. Vom 13. bis zum 16. April 2012 waren wir bereits zum zweiten Mal als Gastronomiepartner am traditionellen Zürcher Sechseläuten mit von der Partie. Auf dem Lindenhof haben wir für Zünfter, deren Gäste und die ganze Festgemeinde die Verpflegung betrieben und zu Ehren des Gastkantons Bern Spezialitäten wie «Buurehamme mit Härdöpfusalat und Züpfe» und «Emmentaler Lammvoressen mit Stock» ange­ boten. An der offiziellen Eröffnungsfeier am Freitagabend gab es eine «Berner Platte mit Hamme, Siedfleisch, Speck, Zungewurst, Härdöpfu und Suurchabis» und zum süssen Abschluss eine «Kemmeribode Merängge mit Chäser Nidle». Auch 2013 sind wir wieder dabei. Beim Weltjugendmusik Festival, das vom 6. bis zum 10. Juli 2012 in Zürich durchgeführt wurde, waren wir nach 2005 ebenfalls zum zweiten Mal für die Ver­ pflegung der 3000 Musikerinnen und Musiker zuständig. Für den Auftritt der 70 Musikgruppen aus 30 Ländern wurden auf dem Münsterhof und in Oerlikon je ein Festzelt mit 500 Sitzplätzen und einer gastronomischen Infrastruktur auf­ gebaut. Bereits einen festen Platz in der Cateringagenda hat das Live at Sunset, das vom 11. bis zum 22. Juli 2012 bereits zum fünften Mal auf der Dolder Kunsteisbahn in Zürich stattgefunden hat. Neben der Sunset-Lounge mit Getränkebar und dem Kofler-Glacestand im Public-Bereich waren wir erneut für das bediente Sunset-


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Restaurant verantwortlich. Petra Übersax, die als Küchenchef im Restaurant uniTurm die Gäste verwöhnt, liess es sich einmal mehr nicht nehmen, im SunsetRestaurant zur Freude der Gäste einen Sondereffort zu leisten. Auch das Openair auf dem Bundesplatz zwei Tage vor dem 1. August gehört mittlerweile ins feste Repertoire von Henris Catering & Events. Eine nicht all­ tägliche Veranstaltung war die Seilziehweltmeisterschaft in Appenzell vom 5. bis zum 10. September 2012, wo wir für die Verpflegung der 1000 Athleten und Helfer aus 17 Ländern zuständig waren. Henris Catering & Events hat auch bei den drei Konzerten im Stadion Letzigrund unterstützend mitgewirkt. Das Live on Ice konnte 2012 wegen der Bauarbeiten im Schweizerischen Landesmuseum leider nicht stattfinden. Adrian Iten, der den Cateringbereich seit April 2009 geleitet hat, schied Ende 2012 aus dem Unternehmen aus. Die Adinterim-Leitung obliegt seinem Stellvertreter Martin Fausch. Es wird die Aufgabe des neuen Leiters der Cateringabteilung sein, diesen Unternehmenszweig strategisch zu positionieren, neu zu strukturieren und zu einem eigenständigen Profitcenter auszubauen. Hubert Martinez, Koch an der BERNEXPO in Bern

Offizielle Eröffnungsfeier am Freitagabend vor dem Sechseläuten auf dem Lindenhof in Zürich. Bei «Berner Platte» kamen sich die Vertreter des Gastkantons Bern und die Zürcher näher.


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Gemeinschaftsgastronomie gut im Schuss Von der «geschützten Werkstatt» zum «Unternehmermarkt» Der Weg, den die Gemeinschaftsgastronomie in den letzten Jahren zurückgelegt hat, ist lang: von der «geschützten Werkstatt» zum «Unternehmermarkt». Früher führte der mit der Verpflegung beauftragte Caterer das Personalrestaurant. Dafür wurde er vom Auftraggeber entschädigt, ein unternehmerisches Risiko hatte er nicht. Die zu Verpflegenden kamen gewissermassen von alleine. Da konnte es schon einmal vorkommen, dass seitens des Caterers eine Gästereklamation mit der Bemerkung quittiert wurde: «Der soll doch froh sein, dass wir überhaupt täglich für ihn kochen!»

Mit den insgesamt 94 Betrieben der Gemeinschaftsgastronomie erzielten die ZFV-Unternehmungen im Berichtsjahr 51,8 Prozent des Umsatzes. Der Markt ist stark in Bewegung. 2012 haben wir 46 Anfragen für neue Betriebe geprüft und insgesamt 27 Offerten ausgearbeitet. Im Laufe der Zeit erfolgte schrittweise eine Veränderung hin zu einem «Unternehmermarkt», wo das Risiko vollumfänglich beim Caterer liegt. Die Auftraggeber sind immer weniger bereit, die Verpflegung ihrer Mitarbeitenden zu subventionieren. Ihre Ansprüche an den Caterer sind jedoch massiv gestiegen, immer häufiger wird die «eierlegende Wollmilchsau» gefordert: möglichst hohe Qualität mit frischen Produkten aus der Region, rückverfolgbar bis zum Bauern oder der zertifizierten Fischfarm, freundliche, wenn möglich mehrsprachige Mitarbeitende, Entrichtung einer möglichst hohen Miete und finanzielle Beteiligung an den Infrastrukturkosten – und dies alles zu möglichst tiefen Preisen. Über immer kürzere Verträge und Ausschreibungen in immer kürzeren Zeitintervallen wird heute versucht, dies durchzusetzen. Seit den neunziger Jahren hat das Pendel vom einen Extrem ins andere ausgeschlagen, aktuell droht es, ins Stadium der Überhitzung überzuschwappen. Das ist eine fatale Entwicklung, bei der übersehen wird, dass die Verpflegung für die Mitarbeitenden eines Unternehmens sehr wichtig ist, weil sie nicht nur zu deren Leistungssteigerung, sondern auch zu deren Motivation wesentlich beiträgt. Es ist jedoch an uns als Caterer, hier die Grenzen zu setzen und aufzuzeigen, dass Qualität ihren Preis hat. Wenn die ohnehin schon kleinen Margen des Caterers weiter gedrückt werden und ständig das Damoklesschwert einer Ausschreibung über allem schwebt, so hat dies unweigerlich negative Auswirkungen auf die Qualität eines Personalrestaurants. Es sollte auch berücksichtigt werden, dass es ein bis zwei Jahre braucht, bis ein Betrieb hochgefahren ist und die qualitativen Ansprüche der Gäste voll erfüllen kann. Wenn dann bereits die nächste Ausschreibung ansteht, kann das Personalrestaurant gar nie in einen geordneten Fluss kommen.


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Es gilt auch hier: Die besten Personalrestaurants sind jene, bei denen eine langfristige, auf Vertrauen basierende Zusammenarbeit zwischen Auftraggeber und Caterer besteht.

Akquisitionen à gogo Waren es im Vorjahr 47 Projekte, die geprüft und 19 Offerten, die ausgearbeitet wurden, so haben wir uns im Berichtsjahr mit 46 Anfragen (darunter auch solche der öffentlichen Gastronomie) vertieft auseinandergesetzt und insgesamt 27 Offerten eingereicht. Während neun Offerten noch pendent sind, haben wir im Berichtsjahr den Zuschlag für die Führung der folgenden Betriebe erhalten: – Mensa der Swiss International School SIS in Basel Übernahme 13. August 2012 – Mensa der Swiss International School SIS in Zürich Eröffnung 20. August 2012 – Cafeteria an der Pädagogischen Hochschule in Bern Übernahme 11. Februar 2013 – Wagi S auf dem Wagi-Areal in Schlieren (gehört zu den öffentlichen Restaurants) Eröffnung 1. Juni 2013 – Gastronomie von Mobilcity auf dem Wankdorf-Areal in Bern Eröffnung Herbst 2013 Nach wie vor ist die Gemeinschaftsgastronomie für die ZFV-Unternehmungen vom Umsatz und von der Anzahl Betriebe her das mit Abstand grösste Geschäftsfeld, das mehr als die Hälfte des Umsatzes generiert. Im Vergleich zum Vorjahr wurde der Umsatz um 6,8 Prozent gesteigert. Die Zahl der Betriebe hat auf 94 zugenommen.

Gute Noten für den Bildungsbereich Der Aufwärtstrend im Bildungsbereich, der von Fabio Triulzi geleitet wird, konnte im Berichtsjahr erfreulicherweise fortgesetzt werden. Der Umsatz nahm gegenüber dem Vorjahr um 5,1 Prozent zu, und auch das gute Ergebnis des Vorjahres wurde weiter verbessert, trotz der Übernahme bzw. Eröffnung von vier neuen Betrieben: Mensa im Bildungszentrum Uster, zwei Mensen der Swiss International School SIS in Basel und Zürich sowie Gastronomie an der Pädagogischen Hochschule in Zürich. Dank guter Vorbereitung und intensiver Betreuung ist es gelungen, diese Betriebe rasch auf den Budgetpfad zu führen. Alle Bereiche – Universität Zürich und Universität Bern, Hoch-, Kantons-, Berufs- sowie Privatschulen – haben zur positiven Entwicklung beigetragen. Gut im Schuss sind nach wie vor die Mensen und Cafeterias an der Universität Zürich. Umsatz wie Ergebnis konnten erneut gesteigert werden. Dank der Quer-


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Cateringvorbereitung in der Mensa UZH Zentrum

subventionierung durch externe Caterings, die vor allem von den beiden grossen Mensen UZH Zentrum und Irchel durchgeführt werden, kann der Menüpreis von CHF 5.40 für die Studierenden seit 2003 gehalten werden. Aufgrund der im Mai 2011 durchgeführten Gästebefragung wurden im Berichtsjahr in allen Mensen und Cafeterias der Universität Zürich Verbesserungsmassnahmen bei der Produktion, beim Angebot sowie bei der Kommunikation realisiert. Die Anliegen vieler Gäste nach mehr Bio-Produkten, nach nachhaltiger Produktion, nach grösserer Vielfalt bei den vegetarischen Gerichten wie auch nach verbesserter Deklaration der Speisen haben wir aufgenommen und im täglichen Angebot umgesetzt. Nachdem im Sommer 2011 in der Mensa der UZH Irchel der Free Flow erneuert wurde und zu einfacheren Abläufen und einem verbesserten Gästefluss geführt hat, erfolgte im Sommer des Berichtsjahres die komplette Erneuerung der Küche. Während der Umbauzeit, die vom Mai bis zum Semesteranfang im September 2012 dauerte, erfolgte die Produktion in der Mensa UZH Zentrum. Vor Ort wurde ein Container-Provisorium betrieben. Dieser Umbau hat das Team von Daniel Greminger, Betriebsleiter in der Mensa UZH Irchel, erneut stark gefordert. Wei­tere Optimierungen der Infrastruktur erfolgten im Restaurant uniTurm und in der Cafeteria des Zentrums für Zahnmedizin. Überaus erfolgreich war die Mensa UZH Zentrum unter der Leitung von Herbert Reichmuth unterwegs. Umsatz und Betriebsergebnis wurden stark verbessert. Einziger Wermutstropfen sind die prekären Platzverhältnisse, die jeweils über die Mittagszeit ihren Kulminationspunkt erreichen. Mit der Überdachung der beiden Terrassen konnten wenigstens im Sommer und während der Übergangszeit die Platzverhältnisse etwas verbessert werden. Ende 2012 hat Herbert Reichmuth die Leitung an Christian Steinmetz, den langjährigen Betriebsleiter des UBS Restaurants Key West abgegeben. Weiterhin auf einem guten Weg befindet sich die Gastronomie an der Universität Bern. Vor allem der Cateringbereich hat sich überaus positiv entwickelt. Der Bau der Uni vonRoll kam im Berichtsjahr zügig voran, sodass wir im Laufe des Sommers 2013 die Gastronomie in diesem neuen Betrieb übernehmen können. Das Potenzial an der Universität Bern ist im Vergleich zur Universität Zürich nach wie vor deutlich weniger ausgeschöpft, was für das Team von Rinaldo Schacher selbstverständlich ein Ansporn ist. Die Kantons- und Berufsschulen haben sich im Berichtsjahr ebenfalls sehr erfreulich entwickelt. Bei einem in etwa gleich gebliebenen Umsatz hat sich das Betriebsergebnis deutlich verbessert. Stark dazu beigetragen haben die Mensa Rämibühl sowie die Cafeteria Niklausstrasse, bei denen es zu einem Betriebs­ leiterwechsel gekommen ist, der sich nun positiv auf Angebot und Wirtschaftlichkeit ausgewirkt hat. Zusätzlich kam es in verschiedenen Betrieben zu baulichen Verbesserungen wie beispielsweise dem Umbau des Free Flows in der Cafeteria


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der Kantonsschule Stadelhofen sowie der Erneuerung von Geräten in der Cafeteria BMS Lagerstrasse und Verbesserungen in der Raumgestaltung in der Cafeteria BS Reishauer. Im August 2012 hielten gleich drei neue Betriebe das Segment Bildung auf Trab. In Basel wurde am 13. August die Mensa der Swiss International School SIS übernommen. Dieser Betrieb wird vom Gymnasium Liestal angeliefert. Für die Leitung ist Ingrid Furrer zuständig. Am 20. August kam es gleich zu zwei Neueröffnungen. Auf dem Zwicky-Areal in Wallisellen wurde am 20. August 2012 die Mensa der Swiss International School SIS Zürich eröffnet. Betriebsleiterin ist Martina Alig, die bis zur Schliessung Ende Juli die Cafeteria an der Pädagogischen Hochschule Rämistrasse 59 in Zürich geführt hat. Auf dem neuen Campus in der Europaallee neben dem Hauptbahnhof Zürich sind die über die ganze Stadt verteilten Bereiche der Päda­gogischen Hochschule unter einem Dach vereint worden. Rund 1800 Studierende werden hier auf ihren Beruf als Lehrer vorbereitet. Für sie, 500 Dozierende und 250 Mitarbeitende betreiben wir die Gastronomie mit einer Mensa und zwei Cafeterias, die alle auch öffentlich zugänglich sind. Betriebsleiter ist Erich Spielmann, der seine Sporen im SRF R ­ estaurant Fernsehstrasse abverdient hat.

Der Bildungsbereich erzielte 40,0 Prozent des Umsatzes der Gemeinschaftsgastronomie und konnte den Aufwärtstrend fortsetzen. Vier Betriebe wurden im Berichtsjahr ­übernommen bzw. neu eröffnet: Mensa im Bildungszentrum Uster, zwei Mensen der Swiss International School SIS in Basel und Zürich sowie Gastronomie an der Päda­ gogischen Hochschule in Zürich. Neben den neuen Betrieben galt es auch die bestehenden zu betreuen und – wo nötig – Verbesserungen und Optimierungen zu realisieren. Im Sommer 2012 kam es im Restaurant Jungholz in Zürich zu einer Neugestaltung des Restaurants, die von den Gästen überaus positiv aufgenommen wurde und bereits zu steigenden Essenszahlen geführt hat. Mit der täglichen Belieferung der Firma Leister ist es der Mensa der Kantonsschule Obwalden gelungen, die Wirtschaftlichkeit zu verbessern. Die Mensen an der Hochschule Luzern sowie am Gymnasium Liestal haben sich sehr erfreulich entwickelt. In der Mensa am Gymnasium Neufeld in Bern kam es auf den 1. Oktober 2012 zu einem Betriebsleiterwechsel von Thomas Lüdi zu Roger Gyger. War bereits 2012 für das Segment Bildung ein anspruchsvolles Jahr mit Betriebsübernahmen, Neueröffnungen und Umbauten neben dem Tagesgeschäft, so steht 2013 ein weiteres intensives Jahr bevor mit zahlreichen neuen Betrieben und Bauvorhaben.


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Businessbereich stark gefordert Auch das Segment Business, das von Patrik Scheidegger geleitet wird, war 2012 stark gefordert. Der Umsatz nahm gegenüber dem Vorjahr um 8,0 Prozent zu. Die neu dazugekommenen Betriebe und Vertragsänderungen bei bestehenden Betrieben haben dazu geführt, dass das Betriebsergebnis lediglich rund die Hälfte des Vorjahres erreichte. Nach 2011 mit zehn neuen Betrieben und vier Betriebsaufgaben verlief das Berichtsjahr in dieser Hinsicht vergleichsweise ruhig. Die grösste Herausforderung war die Integration der SRF Restaurants, die zwischen Oktober 2011 und Januar 2012 neu übernommen wurden: SRF Restaurants Schärenmoosstrasse, Brunnenhof und Fernsehstrasse in Zürich, Schwarztorstrasse in Bern und Novarastrasse in Basel. Es galt, die Qualität des Angebotes mit frischen, regionalen und Fair­ trade-Produkten zu verbessern, sensibel auf die Gästewünsche einzugehen und auf Betreiben des Auftraggebers das Preisniveau an allen Standorten zu vereinheitlichen. Das hatte vor allem in den Radiostudios Brunnenhof, Schwarz­ torstrasse und Novarastrasse Preiserhöhungen zur Folge, die bei den Gästen selbstverständlich wenig Begeisterung auslösten. Gegen Ende des Jahres kehrte an den meisten Standorten wieder Ruhe ein, und es kann nüchtern festgestellt werden, dass die Angebots- und Qualitätsseite stimmt, auf der Ertragsseite jedoch noch ­­­Handlungsbedarf besteht.

Der Businessbereich erzielte 60,0 Prozent des Umsatzes der Gemeinschaftsgastronomie und entwickelte sich ebenfalls erfreulich. Im Berichtsjahr galt es, die neuen Betriebe – vor allem die SRF Restaurants Schärenmoosstrasse, Brunnenhof und Fernsehstrasse in Zürich, Schwarztorstrasse in Bern und Novarastrasse in Basel – ins Unternehmen zu integrieren. Die Restaurants der Helsana – Allegra und Giardino in Dübendorf, Dällebach in Worblaufen und Le Provençal in Lausanne – befinden sich insgesamt auf einem guten Weg. Vor allem die beiden «Zürcher Betriebe», die rund drei Viertel des Umsatzes der Helsana-Gruppe generieren, haben sich prächtig entwickelt – zum einen weil deutliche Qualitätsverbesserungen erzielt wurden, zum anderen weil der chinesische Technologiekonzern Huawei ins leerstehende Gebäude einzog und seine Mitarbeitenden das Verpflegungsangebot vor Ort gerne nutzen. Auch das Restaurant Le Provençal in Lausanne konnte mit zusätzlichen externen Gästen Umsatz und Ergebnis verbessern. Einzig das Restaurant Dällebach in Worblaufen kam umsatz- wie ergebnismässig auf keinen grünen Zweig. Selbstkritisch muss hier angemerkt werden: «Selber schuld!» Zweimal haben wir auf den falschen Betriebsleiter gesetzt und viel zu lang zugewartet, bis endlich reagiert wurde. Wir sind jedoch zuversichtlich, dass die neue Betriebsleiterin Ruth Wegmüller, die Anfang Februar 2013 das Zepter übernommen hat, rasch Remedur schaffen wird.


Ricardo Mavonga, Hilfskoch, in voller Aktion

Daniela Im neu Aliprandi, gestalteten Betriebsleiterin Restaurant desimSwiss Restaurant ScienceSt. Peter, bei der Servicebesprechung Center Technorama werden viele Gerichte frisch vor den Augen der Gäste zubereitet.

Das Gastgewerbe – die öffentliche Restauration wie die Gemeinschaftsgastronomie – ist so reichhaltig wie ein gesundes Vollkornbrot und stets voller Überraschungen. Für viele unserer Mitarbeitenden gilt deshalb: «Einmal Gastgewerbe, immer Gastgewerbe!»

Selbstbedienungsbuffet in der Cafeteria an der Pädagogischen Hochschule in Zürich


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Bei der Gruppe der UBS Restaurants, für die seit dem 1. Juni 2011 ein neuer Vertrag gilt und die mit der Aufgabe des Restaurants ABZ in Basel Ende 2011 den Bereinigungsprozess abgeschlossen hat, ist im Berichtsjahr der Courant normal eingekehrt. Die bankseitigen Reorganisationen mit Personalreduktionen haben vor allem dem UBS Restaurant Opfikon, das knapp die Hälfte des Umsatzes der UBS Gruppe erzielt, umsatzmässig zugesetzt. Doch Susanne Keller und ihrem Team ist es gelungen, rasch und wirkungsvoll auf die Veränderungen zu reagieren, sodass der Schaden in Grenzen gehalten werden konnte. Die im Vorjahr dazugekom­ menen Betriebe – UBS Coffee & Shop Il Giardino und UBS Restaurant Impresso, beide in Basel – haben sich gut eingelebt und bereiten Freude. Ebenfalls auf gutem Weg sind die beiden im höheren Preis- und Qualitätssegment angesiedelten Restaurants UBStairs am Paradeplatz in Zürich und Silberner Fuchs in Basel.

Zwei SRF Restaurants: oben Fernsehstrasse, unten Schärenmoosstrasse, beide in Zürich

Eine grosse Herausforderung stellt das in der Europaallee in Zürich neu eröffnete UBS Restaurant EA21 dar, bei dem im Berichtsjahr die Vorbereitungsarbeiten auf Hochtouren liefen. Anfang März 2013 war es dann so weit. Parallel zum Einzug der UBS-Mitarbeitenden ins neue Gebäude wurde auch die Gastronomie belebt – zuerst mit der öffentlich zugänglichen Kaffeebar «Il Caffè» mit italienischer Kaffeekultur und hausgemachten Köstlichkeiten, dann mit dem «MEAL 21», exklusiv für die UBS-Mitarbeitenden, und dem «EASY 21», das ebenfalls auswärtigen Besuchern offensteht. Ein Novum bildet die Self-Check-in-Kasse im «MEAL 21», an der die Gäste ihr Mittagessen selbst tippen und bezahlen. Bei den übrigen Business-Betrieben ist die Farbe «Grün» vorherrschend. Sie steht für eine positive Entwicklung im Berichtsjahr. Eine spezielle Erwähnung verdienen die beiden Restaurants ABB Power Inn in Baden und platform von Ernst & Young in Zürich, die beide bereits in ihrem zweiten Jahr mit hervorragenden Zahlen brillieren. Doch auch die Restaurants des UVEK in Ittigen BE, Cloud auf dem Novartis-Campus in Basel, Riverside der Werthenstein BioPharma GmbH in ­ Schachen LU, Syngenta in Frick, Publica in Bern und einige weitere vermochten sich im Vergleich zum Vorjahr ergebnismässig stark zu verbessern. Nachdem die UBS auf Ende Mai 2012 den Verpflegungsvertrag mit dem Restaurant St. Peter aufgelöst hat, fehlen pro Tag mehrere Hundert Gäste, was sich negativ auf Umsatz und Ergebnis ausgewirkt hat. Daniela Aliprandi, die 2012 neu die Betriebsleitung im St. Peter übernommen hat, ist jedoch zuversichtlich, dass neue Gäste die Lücke bald schliessen werden, wenn sie erfahren, dass es mitten in der Stadt die Möglichkeit gibt, zu vernünftigen Preisen ab CHF 10.60 zu Mittag zu essen und für CHF 3.70 einen feinen Espresso zu trinken und sich erst noch von hausgemachten kleinen Desserts verführen zu lassen. Der Run ist vorprogrammiert, wenn dies zum Stadtgespräch wird… Neben dem Tagesgeschäft haben sich die Business-Verantwortlichen mit verschiedenen Bauprojekten befasst. Im Bistro Erdgas wurde – zusammen mit Klaus Architekten – die Cafeteria neu gestaltet. Die im Berichtsjahr geplante Erneuerung


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des aus allen Nähten platzenden Restaurants Cityport musste auf Wunsch der Vermieterin ABB redimensioniert werden. Nachdem der definitive Entscheid noch nicht vorliegt, ist es fraglich, ob dieses Projekt je realisiert werden kann. Zusammen mit den Verantwortlichen der ABB und der International Hotel Project Management AG promaFox haben wir 2012 ein Konzept für die ABB Learning Factory entwickelt. Dabei handelt es sich um ein zeitgemässes Gastronomiekonzept für das weltweite Ausbildungscamp der ABB, bei dem im Angebot wie auch in der Infrastruktur neue Wege eingeschlagen wurden. Da in der Learning Fac­tory ABB-Mitarbeitende aus aller Welt zusammengezogen werden, spielt neben der einheimischen Küche auch die Internationalität eine grosse Rolle. Diesen Spagat im Angebot gilt es kreativ und auf qualitativ hohem Niveau umzusetzen. Mit der Verpflegung der AXA im Superblock in Winterthur steht ein weiteres grosses Gastronomieprojekt an. Als Betreiber der Gastronomie ab Anfang 2015 waren wir bereits im Berichtsjahr mit der Planung und Realisierung der Gastronomieinfrastruktur beschäftigt.

Das SRF Restaurant Fernsehstrasse verfügt neben einem Kiosk, einer Kaffeebar und einem Selbstbedienungsrestaurant auch über das bediente Restaurant ShowBiss.

Per Ende Juli 2012 wurde infolge der Integration der Clariden Leu in die Credit Suisse die Gastronomie bei Clariden Leu eingestellt.


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Auf der Zielgeraden, aber noch lange nicht am Ziel Von der Hoffnungslosigkeit zur Zuversicht bei Kleiner Nachdem Alexander Jenny am 1. November 2011 die Leitung der Kleiner BäckereiKonditorei übernommen hatte, ging ein Ruck durch das Unternehmen. Es war notwendig, die schlechte Stimmung beim Personal zu beseitigen, die sich in den letzten Jahren eingeschlichen hatte, von Hoffnungslosigkeit bis zu Mutlosigkeit reichte und sich im Widerstand gegen alles Neue manifestierte. Das Ziel war es, den Mitarbeitenden wieder Hoffnung und Mut zu geben, dass das Unternehmen eine positive Zukunft hat, und sie davon zu überzeugen, dass sich ihr Engagement lohnt. Dies ist erfahrungsgemäss ein langwieriger Prozess, in welchem sich die Spreu vom Weizen trennt. Viele Mitarbeitende waren zu Beginn skeptisch, liessen sich jedoch anstecken und ziehen engagiert mit. Heute steht Kleiner mit einem erneuerten Team da, das voller Zuversicht und dem Willen «Wir schaffen es!» die grossen Herausforderungen zielgerichtet anpackt. Neben den personellen Veränderungen waren im Berichtsjahr auch Bereinigungen und Neuerungen im Produktionsbereich und an der Verkaufsfront notwendig. Die im GGA West in Zürich-Altstetten domizilierte Produktion von Kleiner wurde einer grundlegenden Reorganisation unterzogen, die zu Fortschritten in allen drei Bereichen geführt hat – der Bäckerei, dem Traiteur und der Konditorei.

Die Kleiner Bäckerei-Konditorei ist 2012 auf die Zielgerade eingebogen, jedoch noch lange nicht am Ziel. Alexander Jenny und sein neues Team packen die Herausforderungen mit Zuversicht und Freude an. Im Mai 2010 haben die ZFV-Unternehmungen Brunos Pizzafachschule mit eigener Pizzaproduktion übernommen und unter dem Namen «Cosimos» betrieben. Um die Synergien besser zu nutzen, wurde die Pizzaproduktion im Mai 2012 in Kleiner integriert. Die sehr beliebten Pizze werden nach wie vor von Hand gefertigt. In der Folge haben wir uns von Bruno Cosimo und seiner Fachschule getrennt. Einen grossen Schritt vorwärts hat Kleiner mit der traditionsreichen Kofler Glace gemacht, die in der Confiserie Kofler in Wetzikon mit frischen Produkten aus der Region manuell hergestellt wird. Anfang 2012 erfolgte ein Relaunch der Kofler Glace mit einer neuen Verpackung, neuen Werbemitteln und einer neuen Website. Auch wenn im Sommerhalbjahr 2012 nicht gerade ideale «Glace-Verhältnisse» herrschten, so konnte der Verkauf der Kofler Glace doch markant gesteigert werden auf mehr als 100 000 «Kübeli».

Verkaufspromotionen mit Miss Earth Schweiz und Globi Was ist eine Produktion ohne Verkauf? Der wichtigste Verkaufskanal sind nach wie vor die zehn Filialen und zwei Snacks, deren Zahl im Berichtsjahr unverändert


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geblieben ist. Der gesamte Filialumsatz ist jedoch um 9,7 Prozent zurückgegangen. Dafür verantwortlich sind neben dem Wegfall der Filiale Kuttelgasse per 25. Juni 2011 grössere Baustellen, die den Filialen ShopVille und Bleicherweg stark zugesetzt haben. Wegen der Bauarbeiten für den Durchgangsbahnhof musste die grösste Filiale ShopVille in ein Provisorium mit stark eingeschränkten Platzverhältnissen verlegt werden, das voraussichtlich bis im Frühling 2014 dauern wird. Romina Malanga, die nach der Pensionierung von Roswitha Trachsel die Leitung übernommen hat, und ihr Team stellten sich der Herausforderung und meisterten die schwierige Situation mit Bravour. Der Umsatz ging zwar zurück, das Betriebsergebnis konnte jedoch fast gehalten werden. Eine zweite Baustelle tat sich bei der Filiale Bleicherweg auf. Für die Bank Vontobel als neue Mieterin wird das ganze Gebäude einer grundlegenden Erneuerung unterzogen, die vom März 2012 bis zum April 2013 dauert. Während mehr als einem Jahr steht das Haus gut verpackt in einer Blache da. Dass sich dahinter Geschäfte wie unsere Filiale befinden, wissen nur die Stammkunden. Glücklicherweise haben diese uns die Treue gehalten, sonst wären Umsatz und Betriebsergebnis noch viel stärker eingebrochen. Auch für unsere Mitarbeiterinnen war das Arbeiten inmitten grosser Lärm- und Staubimmissionen fast unerträglich. Lea Sara Wittwer, Miss Earth Schweiz 2012

Bei der Filiale Volkiland haben wir den Mietvertrag nicht mehr verlängert. Sie wird im September 2013 geschlossen. Umso wichtiger ist es, neue Standorte für weitere Filialen zu finden. Verschiedene Möglichkeiten wurden im Berichtsjahr geprüft. In Wipkingen neben dem Bahnhof wird im Frühling 2013 eine weitere Filiale eröffnet. Im Mai 2012 verkauften die 16 Kandidatinnen für den Titel der Miss Earth Schweiz in vier Kleiner Filialen Brot und Backwaren zugunsten der Schweizer Non-ProfitOrganisation «myblueplanet». Pro Einkauf ging 1 Franken an «myblueplanet», dessen Ziel die Durchführung von Projekten zur Verbesserung des Klimaschutzes ist. Dass just dieses Projekt unterstützt wurde, liegt daran, dass auch Kleiner mit «Kleiner plus» grossen Wert auf Natürlichkeit und Authentizität seiner Produkte legt. Die Unterstützung der Miss-Earth-Wahlen wird deshalb 2013 fortgesetzt. Zum 80-Jahr-Jubiläum von Globi wurde das Buch «Globi in der Backstube» herausgegeben. Da war es für Kleiner naheliegend, mit Globi eine Promotion durchzuführen. Die Gewinner eines Wettbewerbes wurden zusammen mit ihren Eltern in die Backstube bei Kleiner eingeladen, wo sie zusammen mit Globi eigene Bananenmuffins backen und kreativ verzieren konnten. Es herrschte ein richtiges «Gaudi» in Kleiners Backstube! Darüber hinaus hat Kleiner ein Globi Backwaren-Sortiment kreiert, das aus frischen und gesunden Produkten besteht, die alle Kinder mögen: Globi Powerbrötli, Globi Schoggibrötli, Globi JoghurtErdbeerschnitte, Globi Bananenmuffin und für die Familie das Globi Urdinkelbrot. Diese Produkte sind in allen Kleiner Filialen sowie im Verkehrshaus der Schweiz in Luzern und im Swiss Science Center Technorama in Winterthur erhältlich.


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Anfang 2013 wurde die Confiserie Schurter am Central in Zürich Alexander Jenny unterstellt. Mit diesem Schritt können die Synergien bei der Produktion der Offleten wie auch in der Cafeteria und im Laden besser genutzt werden.

Munteres Treiben in der Kleiner-Backstube am Geerenweg 2 in Zürich-Altstetten: Die Gewinner des Globi-Wettbewerbes beim Backen und Verzieren von Bananenmuffins.

Die beiden weiteren Verkaufskanäle sind die Belieferung der ZFV-Betriebe sowie der Verkauf an Dritte. Mit Claudia Christen wurde Anfang 2012 eine überaus ­initiative Frontfrau für den Verkauf eingestellt, der es bereits im ersten Jahr gelungen ist, die Verkäufe an die ZFV-Betriebe wie auch an Dritte beträchtlich zu erhöhen. Insgesamt haben die im Berichtsjahr 2012 erfolgten Veränderungen bei Kleiner zu einem leichten Umsatzrückgang, jedoch zu einer deutlichen Ergebnisverbesserung geführt. Wenn vom Umsatz her die Talsohle nun erreicht ist, so kann das Geschäft Schritt für Schritt auf- und ausgebaut werden. Somit befindet sich Kleiner auf der Zielgeraden, ist jedoch noch lange nicht am Ziel.


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Personelles Übergangsjahr für die Geschäftsleitung 2012 war für die Geschäftsleitung der ZFV-Unternehmungen ein Übergangsjahr. Während sich Andreas Hunziker in den USA an der Cornell und der Boston University auf seine neue Aufgabe als CEO vorbereitete, hat die personenmässig reduzierte Geschäftsleitung mit Dr. Regula Pfister, CEO, Marco Fornara, Leiter Sorell Hotels und Leiter Gastronomie a. i., Gilbert Philipona, Leiter Einkauf und Warenbewirtschaftung, Benno Sidler, Leiter Finanz- und Rechnungswesen sowie Dienste, und Angela Tauro, Leiterin Personalwesen, das Terrain für die Stabsübergabe Anfang 2013 vorbereitet. Im Geschäft an der «Front» galt es, die bestehenden Betriebe weiterzuentwickeln und insbesondere bei den Problembetrieben Verbesserungen zu erzielen. Mit dem Kauf der vier Zürich-Hotels und der Akquisition weiterer neuer Betriebe in der öffentlichen Gastronomie und der Gemeinschaftsgastronomie bot sich die einmalige Chance, solide Voraussetzungen für künftiges Wachstum zu schaffen. Dies hatte auch grosse Implikationen für das «Backoffice» am Hauptsitz, das in allen Bereichen – Finanz- und Rechnungswesen, Controlling / IKS, IT, Liegenschaftenverwaltung, Technischer Dienst, Rechts- und Vertragswesen, Personalwesen, Lohnbuchhaltung mit den Sozialversicherungen, Einkauf sowie Marketing und Kommunikation – stark gefordert war. Schritt für Schritt wurden die Abläufe und Prozesse professionalisiert und effizienter gestaltet. Die grosse Knacknuss ist und bleibt es, dies so zu bewerkstelligen, dass die Mitarbeitenden im Frontbereich entlastet und nicht zusätzlich belastet werden. Es versteht sich von selbst, dass all diese Bestrebungen – an der Front wie im Backoffice – am Jahresende nicht beendet waren, sondern auch in der «Ära Hunziker» weitergeführt werden.

Lohnbereich Für 2013 wurde wiederum eine Lohnerhöhung von 2,0 Prozent gewährt. Diese erfolgte – wie bereits in früheren Jahren – nicht gleichmässig für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sondern entsprechend ihren Leistungen beziehungsweise einem allfälligen Nachholbedarf.

ZFV-Pool Anfang Januar 2012 war der Start für den Aufbau eines eigenen Mitarbeiterpools. Leonardo Stiefel, selbst ein junger Mitarbeiter im Personalwesen, hat mit grosser Initiative und viel Kreativität über 150 Personen überzeugt, im ZFV-Pool mitzumachen. Aktuell sind im Pool ZFV-Mitarbeitende, die ihr Teilpensum erhöhen oder gerne einmal Luft in einer anderen Umgebung schnuppern möchten, aber auch Externe, die Spass haben, ab und zu an einem speziellen Anlass mitzuwirken. Die Herausforderung ist es, den «Pool-Leuten» genügend attraktive Einsatzmöglichkeiten zu bieten, damit sie bei der Stange bleiben. Solche hatte es im Berichtsjahr sehr viele. So waren die «Pool-Leute» von Leonardo Stiefel, der wenn immer


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möglich auch selber mit von der Partie war, praktisch an allen grösseren Veranstaltungen präsent, haben auch kleinere Anlässe bestritten und zwischendurch krankheits- und unfallbedingte Ausfälle abgedeckt. Bereits nach dem ersten Jahr ist der Pool, der als Profitcenter geführt wird, selbsttragend.

In seiner eigenen kleinen Familie sammelt ­Andreas Hunziker wichtige Erfahrungen für die grosse ZFV-Familie.

Celestina Centore hat die Idee aufgenommen und ist nun daran, auch in Bern, wo vor allem die BERNEXPO Bedarf hat, einen Mitarbeiterpool aufzubauen. Damit kann inskünftig sichergestellt werden, dass für Messen und Grossveranstaltungen genügend Fachkräfte, die mit den Gegebenheiten vor Ort vertraut sind, rasch abgerufen werden können. Dies ist für die kontinuierliche Aufrechterhaltung der Servicequalität absolut notwendig.

Talentmanagement Im Berichtsjahr hat die Geschäftsleitung der Einführung des Talentmanagements zugestimmt mit dem Ziel, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Entwicklungspotenzial zu erkennen, zu fördern und ihnen eine Karriere bei den ZFV-Unternehmungen zu ermöglichen. Angesichts unserer Grösse mit über 2 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sind wir geradezu prädestiniert, Mitarbeitende aus den eigenen Reihen so zu fördern und ihnen die entsprechenden Möglichkeiten zu bieten, dass sie im eigenen Unternehmen die Karriereleiter Stufe um Stufe erklimmen können. Betriebsübernahmen oder Betriebseröffnungen verlaufen dann am erfolgreichsten, wenn Mitarbeitende, die unsere Unternehmensphilosophie bereits kennen, involviert sind und von allem Anfang an den «ZFV-Spirit» einbringen können. Beim richtig verstandenen Talentmanagement kommt es für die Mitarbeitenden und das Unternehmen zu einer «Win-win-Situation». Das von Astrid Kaiser, Stv. Leiterin Personalwesen, zusammengestellte Programm startet Anfang Mai 2013 und erstreckt sich über zwölf Monate. Acht bis zwölf Mitarbeitende werden teilnehmen. Mit diesem Förderprogramm hoffen wir auch, bei der Rekrutierung initiative junge Leute anzuziehen, die den Ehrgeiz haben, beruflich einen Schritt weiterzukommen. Beim Wachstum der ZFV-Unternehmungen sind ihnen attraktive Entwicklungsmöglichkeiten gewiss!

Herzliche Gratulation Im Sommer 2012 haben alle zur Prüfung angetretenen zwölf Lernenden ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen, fünf davon mit einer Gesamtnote von 5 und mehr. Gesamthaft bilden die ZFV-Unternehmungen 35 Lernende in den Bereichen Koch, Service, Rezeption und Kauffrau / Kaufmann aus. 16 Praktikanten haben im Bereich Rezeption und Küche ihre praktische Ausbildung bei uns absolviert.


Angela Tauro, Leiterin Personalwesen, und Anina Gentsch, Personalassistentin, am Kadertreffen an der BERNEXPO

Christian Frazzetto, IT-Mitarbeiter, Bekim Salihu, Betriebsleiter mit Kochfunktion in der Mensa Kantonsschule Zürich Nord, Pasko Janosch, IT-Mitarbeiter, und Yvette Badertscher, Mitarbeiterin IKS, (v. l. n. r.) beim «Jöggelen» am Kadertreffen an der BERNEXPO

Man soll die Feste feiern, wie sie fallen … das tun die ZFV-Unternehmungen seit jeher. Mitarbeiterfest, Kadertreffen, Dienstjubilarenfeier, Skitag und Pensioniertenanlass sind feste Bestandteile in der Jahresagenda der ZFV-Unternehmungen. Dafür wie auch für alle anderen Personalbelange ist Angela Tauro als Leiterin Personalwesen seit 1995 zuständig.


Matthias Ramer, Direktor Sorell Hotel Seidenhof, und Sarah Dervichian, Leiterin Controlling / IKS, im angeregten Gespräch am Kadertreffen an der BERNEXPO

Köche beim Kadertreffen an der BERNEXPO

Urs Koch, Betriebsleiter mit Kochfunktion, Sandra Bürki, ­Buffetmitarbeiterin mit Assistentenfunktion, Sergio Soares, Koch, alle Cafeterias Taubenhalde in Bern, (v. l. n. r.) beim Schlittel- und Skitag in Arosa

Mitarbeiterfest im Stadion Letzigrund


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Vielleicht findet der eine oder die andere nach einem Abstecher in die weite Welt den Weg zurück zu den ZFV-Unternehmungen. Ein leuchtendes Beispiel ist Lukas Christen, der 2001 seine Lehre als Kaufmann bei uns abgeschlossen hat und nach verschiedenen Stationen und Weiterbildungen Anfang August 2010 als Teamleiter Buchhaltung und Stellvertreter des Leiters Finanz- und Rechnungswesen zu den ZFV-Unternehmungen zurückgekehrt ist.

Aus- und Weiterbildung Seit 2004 haben die ZFV-Unternehmungen ein eigenes Aus- und Weiterbildungsprogramm, das von Astrid Kaiser, Stv. Leiterin Personalwesen, jedes Jahr neu gestaltet und weiter ausgebaut wird. Die Kurse sind vielfältig und reichen von der Zubereitung von frischen Sandwiches oder kreativen Suppen über den Umgang mit Reklamationen bis hin zu Rollenspielen zur Findung der eigenen Identität. Auf der Kaderebene sind die Führungsseminarien von Christine Schafer sehr beliebt. Kurse auf Mitarbeiterebene Kurse auf Kaderebene

2012 2011 2010 2009 25 21 12 14 21 19 15 10

Neben der internen Aus- und Weiterbildung haben unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch die Möglichkeit, extern individuelle Kurse zu besuchen. Wenn diese im Sinne des Unternehmens sind, beteiligen sich die ZFV-Unternehmungen an den Kosten.

Im Geschäft an der «Front» galt es 2012, die bestehenden Betriebe weiterzuentwickeln und insbesondere bei den Problembetrieben Verbesserungen zu erzielen. Parallel dazu wurde auch das «Backoffice» am Hauptsitz professionalisiert und effizienter ge­ staltet. «Standardisierte Individualität» lautet das Losungswort! Die ZFV-Unternehmungen haben sich auch an der neu lancierten Ausbildung «Systemgastronomie-Fachfrau / -Fachmann EFZ» beteiligt. Dieser Ausbildungsgang vermittelt einen umfassenden Einblick in die Betriebsabläufe und legt die Basis, um Führungsverantwortung in einem Systemgastronomiebetrieb übernehmen zu können. Der erste Ausbildungsgang startet im Sommer 2013.

Wissenswertes für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Seit Anfang 2006 können alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ZFV-Unternehmungen Reka-Checks im Betrag von 800 Franken (bei Vollzeit) und 400 Franken (bei Teilzeit) mit 20 Prozent Rabatt beziehen. Auch Kinder profitieren. Pro Kind


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können Reka-Checks von 400 Franken mit dem gleichen Rabatt bezogen werden. Von diesen Vergünstigungen machen leider noch viel zu wenig Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Gebrauch, obschon diese Checks einfach einlösbar sind und einen Mehrwert von 20 Prozent beinhalten. Am Personalfest 2012 waren zwei Mitarbeiter der Reka anwesend und haben an einem Informationsstand Aufklärungsarbeit geleistet. Die 2007 eingeführte Mitarbeiterrabattkarte, die ständig weiter ausgebaut wird und unseren Mitarbeitenden zahlreiche attraktive Vergünstigungen bietet, ist demgegenüber sehr populär. Der Sportclub «vitality@zfv», der neu von Martin Meier betreut wird, ist 2012 aus dem Dörnröschenschlaf erwacht und reaktiviert worden. Neben dem Ski- und Schlitteltag in Arosa jeweils am letzten Januar-Samstag hat sich mittlerweile im Sommer auch der Firmenlauf etabliert. Und vielleicht fällt ja das Grümpelturnier 2013 für einmal nicht ins Wasser. Der Grill von Heinrich Huber, Betriebsleiter in der Sportanlage Porte du Soleil, steht auf jeden Fall schon bereit.

Man soll die Feste feiern, wie sie fallen … … das tun die ZFV-Unternehmungen seit jeher. Den Auftakt machte das Kadertreffen, das am Freitag, 22. Juni 2012, erstmals in Bern an der BERNEXPO durchgeführt wurde. Mario Nigg, Betriebsleiter mit grossem Flair für grosse Anlässe, hat zusammen mit seinem Team gezeigt, dass auch die Berner ein gediegenes Fest veranstalten können. Nach einem Willkommensdrink im Freien bei wunderbarem Wetter fand der Apéro mit auserlesenen, originell präsentierten Häppchen in einem geschlossenen Raum, abgedeckt mit schwarzen Tüchern, statt. Da hat sich manch einer nach der frischen Luft auf dem Zürichberg gesehnt und gedacht «und für das nach Bern?». Kaum gedacht und kritisiert und schon öffneten sich die Türen zur grossen Dachterrasse, wo feine Köstlichkeiten für jeden Geschmack angeboten wurden. Da gab es kein Halten mehr, alle strömten ins Freie und genossen einen kulinarisch in jeder Beziehung einmaligen Abend unter dem Berner Nachthimmel. Wer nicht dabei war, hat etwas verpasst, war der allgemeine Tenor. Danke Mario Nigg, Sie haben Massstäbe gesetzt. Am 22. August 2012 wurden die pensionierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu Susanne Keller ins UBS Restaurant Opfikon eingeladen. Für viele unserer ehemaligen Mitarbeitenden ist dies das «Highlight» im Jahr, so gab es solche, die bereits eine Woche vor dem Anlass in Opfikon beim Rekognoszieren anzutreffen waren! Wie jedes Jahr erzählte Regula Pfister, was alles bei den ZFV-Unternehmungen im vergangenen Jahr geschehen ist. Beim anschliessenden gemeinsamen Nachtessen waren es dann jedoch die Pensionierten, die aus früheren Zeiten berichteten und betonten, wie stolz sie auf den ZFV seien, den es im Gegensatz zur einst stolzen Swissair heute immer noch gebe ...


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Dass das Mitarbeiterfest im Stadion Letzigrund stattfindet, hat schon fast Tradi­ tion. Am 7. September 2012 war es dann so weit. Das Thema «Diamonds & Gold» haben die Teilnehmenden auf vielfältige und teils überaus originelle Weise zelebriert. Auch Karsten Huhnke und sein Team haben sich mächtig ins Zeug gelegt, um ihre Kolleginnen und Kollegen nach Noten zu verwöhnen. Mit über 800 Teilnehmenden wurde ein Besucherrekord erzielt. So kann jetzt getrost gewettet werden, wann wohl die Marke 1 000 überschritten wird! Bereits zum neunten Mal wurde am Personalfest der Titel «Mitarbeiter(in) des Jahres» verliehen. Die Wahl fiel auf Andreas Müller, der seit 24 Jahren bei den ZFV-Unternehmungen arbeitet, vom August 1999 bis Ende April 2012 als Küchenchef in der Mensa UZH Irchel, seither als Küchenchef-Stellvertreter. Das Kaderteam der Mensa UZH Irchel hat ihn vorgeschlagen wegen seines überaus grossen Enga­ gements, aber auch weil er freiwillig von seiner Funktion als Küchenchef zurückgetreten ist, um nach dem Küchenumbau im Irchel einer jüngeren Kraft den Vortritt zu lassen. Stets am ersten Freitag im November findet im Sorell Hotel Zürichberg die Dienstjubilarenfeier statt. Wie jedes Jahr ist dies ein ganz spezieller Anlass in festlicher Atmosphäre, an dem die langjährigen Leistungsträger der ZFV-Unternehmungen geehrt werden. Im Berichtsjahr haben 199 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihr Dienstjubiläum gefeiert, 93 Personen haben an der Feier teilgenommen.


Wenn immer möglich kochen die ZFV-Unternehmungen frisch vor Ort. Waschen, Rüsten, Schneiden, Dünsten, Braten, Brutzeln, Abschmecken und Anrichten sind Tätigkeiten, die ZFV-Köche aus dem «Effeff» beherrschen müssen. Das ist natürlich spannender als einfach «Beutel aufschneiden». Philip Johannes Gurschler, Souschef im Restaurant The Traders im World Trade Center Zürich, hat sichtlich Freude an seiner Arbeit.

Selbstbedienungsbuffet in der Mensa an der Pädagogischen Hochschule in Zürich


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Weitere Unternehmensaktivitäten Standardisierte Individualität Die stark gestiegene Geschäftstätigkeit der ZFV-Unternehmungen mit mehr und anspruchsvolleren Betrieben hat zunehmend auch die Dienstleistungsabteilungen am Hauptsitz gefordert. Nach wie vor lautet unser Credo: Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an der Front sind für unsere Gäste da und nicht für die Administration! Diese wird am Hauptsitz erledigt, was dazu geführt hat, dass das «Backoffice» in den letzten Jahren stark ausgebaut und in allen Bereichen professionalisiert wurde. Als Folge des gestiegenen Aufgabenvolumens wurden viele Abläufe und Prozesse standardisiert und automatisiert. Am stärksten vorangetrieben wurde diese Entwicklung im Finanz- und Rechnungswesen mit der Hauptbuchhaltung sowie der Debitoren- und Kreditorenbuchhaltung, deren Verarbeitungsvolumen sich in den letzten Jahren vervielfacht hat, ohne dass dafür mehr Zeit zur Verfügung steht. Ganz im Gegenteil, Auftraggeber, Betriebsleitungen wie Gruppenleitungen fordern die betriebsrelevanten Informationen immer zeitnaher zum Geschehen. Um diesem Anliegen Rechnung zu tragen, wurde im Berichtsjahr die «Daily cost control» eingeführt, ein Führungsinstrument, das erlaubt, rasch auf Veränderungen zu reagieren. Dieses wurde von unserer IT-Abteilung entwickelt, die von Vassilios Koutsogiannakis geleitet wird. Sie hat im Berichtsjahr mit Oliver von Wartburg eine fachlich überaus kompetente Verstärkung erhalten. Dies war auch nötig, denn die von der IT-Abteilung aufgebauten neuen Plattformen und Programme (z. B. Sharepoint, Kassenvernetzungen) haben zwar viele neue Anwendungsmöglichkeiten gebracht, jedoch auch «den Appetit auf noch mehr» geschürt, ein Phänomen, das offenbar unvermeidbar ist.

Ende 2012 wurde der 100. Betrieb der ZFV-Unternehmungen mit dem Q-Gütesiegel des Schweizer Tourismus-Verbandes ausgezeichnet. Dies ist das sichtbare Zeichen des kontinuierlichen Ausbaus des Qualitätsmanagements. Am 1. Oktober 2012 wurde die Controllingabteilung ins Leben gerufen, welche die Problembetriebe professionell betreut und unterstützt. Sie wird von Sarah Dervichian geleitet. Yvette Badertscher ist weiterhin zuständig für das IKS. Das von Ankica Pavlovic seit März 1997 geführte Lohnwesen mit langjährigen Mitarbeiterinnen ist ein Garant für Prozessoptimierungen, verbunden mit höchster Qualität. Die im Berichtsjahr erfolgte AHV-Revision über die Jahre 2010 und 2011 mit einer Gesamtlohnsumme von 150 Millionen Franken und vielfältigen Anstellungsverhältnissen hat erneut zu keinerlei Beanstandungen geführt. Keinen einzigen Franken konnte der Revisor aufrechnen. Dies verdient Respekt und höchste Anerkennung.


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Fusionen gehen 2013 weiter

Dominic Müller, Schweizer Tourismus-Verband, überreicht Marina Walker, zuständig für die ­Lebensmittelhygiene und die Arbeitssicherheit, und Regula Pfister die Urkunde für den 100. Betrieb, der mit dem Q-Gütesiegel aus­ gezeichnet wurde.

Nach den Fusionen der Confiserie Schurter AG, der Kleiner Bäckerei-Konditorei AG sowie der guestra ag (Eigentümerin des Hotels City Weissenstein in St. Gallen) in die Genossenschaft ZFV-Unternehmungen fand im Berichtsjahr die Fusion mit der Hotel Aarauerhof AG statt. Mit dem Kauf von drei weiteren Aktiengesellschaften mit den Hotels Rex in Zürich, Arte in Spreitenbach und Sonnental in Dübendorf gehen die Fusionen auch 2013 weiter. Veronika Castro, die mit kleinem Unterbruch seit 1975 bei den ZFV-Unterneh­ mungen arbeitet, hat mit grosser Gewissenhaftigkeit und Zuverlässigkeit die mit den Fusionen zusammenhängenden Arbeiten erledigt. Sie ist auch zuständig für die Verträge, deren Zahl in den letzten Jahren ebenfalls enorm zugenommen hat.

Ausbau des Qualitätsmanagements – 100. Q-Gütesiegel für den ZFV Das ab Januar 2012 von Marc Ingold geleitete Qualitätsmanagement mit Marina Walker, zuständig für die Lebensmittelhygiene und die Arbeitssicherheit, und Bernhard Wyss als Qualitätscoach hatte 2012 alle Hände voll zu tun. Alle für die Betriebe und das Unternehmen relevanten Qualitätsziele und -massnahmen wurden in einem Qualitätshandbuch übersichtlich zusammengefasst, das ab Mitte 2013 allen Mitarbeitenden zur Verfügung steht. Die neuen SRF Betriebe wurden mit den Normen ISO 14001-2004 zertifiziert. Für die externen Hygiene-Checks wurde 2012 mit der Firma Diversey eine neue und qualitativ bessere Grundlage geschaffen. Von jedem Menü werden Proben ­genommen und während sieben Tagen eingefroren, um im Verdachtsfall einwandfrei dokumentiert zu sein. Auch die internen Hygiene-Audits wurden mit verbindlichen Aktionsplänen unterlegt. Ende 2012 wurde der 100. Betrieb der ZFV-Unternehmungen mit dem Q-Gütesiegel ausgezeichnet. Damit zählen wir zu den wichtigsten Partnern der 1997 lancierten Qualitätsoffensive des Schweizer Tourismus-Verbandes. Dank dem frontbezogenen Q-Programm können wir in unseren Betrieben mit einfachen Mitteln Qualitäts­ sicherung betreiben, kontinuierlich Verbesserungsmassnahmen initiieren und so sicherstellen, dass unsere Gäste optimal versorgt und betreut werden. Das Konzept «Bewusst geniessen!», das 2007 für die Betriebe der Gemeinschaftsgastronomie eingeführt und seither mehr oder weniger konsequent angewandt wurde, bedarf einer dauernden Überprüfung und Anpassung. Zum einen sind die Ernährungsbedürfnisse jugendlicher Gäste andere als jene älterer Konsumenten, Schwerarbeiter müssen sich anders ernähren als Büroangestellte. Zum anderen unterliegen auch die Produkte und die Produktionsmethoden einem ständigen Wandel und Veränderungsprozess.


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Dies führt dazu, dass auch die Nachhaltigkeitsoffensive «Eco Pro» der ZFV-Unternehmungen ständig weiterentwickelt und den veränderten Verhältnissen angepasst werden muss. Im Berichtsjahr wurde die Zusammenarbeit mit der Max Havelaar-Stiftung (Schweiz) stark intensiviert. Das «Zuckerprojekt» konnte abgeschlossen werden, sodass in allen ZFV-Betrieben ausschliesslich doppelt-zertifizierter «Bio-Knospe- und Fairtrade-Rohrzucker» sowie Feinkristallzucker mit dem Label «Suisse Garantie» eingesetzt werden. Im Fischbereich arbeiten wir mit Schweizer Lieferanten zusammen, deren Produkte MSC- oder ASC-zertifiziert sind und damit umweltgerecht und verantwortungsvoll behandelt wurden. Beim Fleisch und Geflügel achten wir ebenfalls auf die Tierhaltung und beziehen, wenn immer möglich, regionale Produkte aus der Schweiz. Diesbezüglich war unsere Abteilung Einkauf im Berichtsjahr gefordert wie nie zuvor.

Viel Arbeit für die Abteilung Marketing und Kommunikation Gerade das Thema «Nachhaltigkeit» mit vielen Fragen aus der Bevölkerung zu den Themen Bio, Tierhaltung, Herkunft der Produkte, Referenzierung der Lieferanten, CO2-Problematik, allergiefördernde Substanzen und Deklaration der Speisen, um nur einige aufzuzählen, hat unseren Einkauf und die Kommunikationsabteilung stark beschäftigt. Dabei zeigte es sich auch hier, dass mehr Informationen wenig bis nichts zur Beruhigung der Bevölkerung beigetragen haben, ganz im Gegenteil. Für die Betriebe der Gemeinschaftsgastronomie wurden 2012 jeden Monat unter dem Label «Momento» eine Frucht, eine Backware und ein Sandwich in den Mittelpunkt des Angebotes gestellt. Mit «Fruit & Co.», «Bakery & Co.» und «Sandwich & Co.» erfolgte zusammen mit dem Qualitätsmanagement, dem Einkauf und den Gruppenleitungen eine Gemeinschaftsaktion, um das Angebot vielfältiger, saisonsensibler und attraktiver zu gestalten. Die Jahresaktion war ein voller Erfolg und wird auch inskünftig weitergeführt. Neben vielen weiteren Aktionen für die Betriebe, zahlreichen Gästeumfragen sowie der Betreuung des Offertwesens hat sich die Abteilung Marketing und Kommunikation, die von Silja Stofer geleitet wird, intensiv mit dem Thema «Social Media» befasst. Dabei handelt es sich um ein zukunftsträchtiges Thema, das mit Augenmass und Sensibilität weiter verfolgt werden muss.

Konsolidierung und Optimierung bei den Liegenschaften 2012 war für die Liegenschaften kein Jahr mit markanten neuen Bauvorhaben, sondern ebenfalls ein Übergangsjahr, in welchem die bestehenden Liegenschaften gepflegt und unterhalten wurden. Bei einem gesamten Investitionsvolumen von 24,8 Millionen Franken wurden 3,1 Millionen Franken für die Renovation und den Unterhalt der Hotelliegenschaften und 1,6 Millionen Franken für die anderen Liegenschaften aufgewendet.


Jahresbericht ZFV-Unternehmungen 2012

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Herzliches Dankeschön an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Verwaltungsrat und Geschäftsleitung danken allen Mitarbeiterinnen und ­Mitarbeitern der ZFV-Unternehmungen für ihr grosses Engagement im Geschäftsjahr 2012. Das Geschäftsjahr 2012 geht als «gutes Jahr» in die Geschichte der ZFVUnternehmungen ein. In unseren Hotels und weiteren Liegenschaften trifft man allenthalben auf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unseres Technischen Dienstes, die als Maler, Elektriker, Schreiner, Gärtner und Allrounder unterwegs sind und dafür sorgen, dass unsere Liegenschaften stets gut im Schuss sind. Rolf Staubs HandwerkerTruppe umfasst heute 14 Mitarbeitende, zu denen auch zwei Frauen gehören. Darüber hinaus unterstützt der Technische Dienst auch Henris Catering & Events beim Aufstellen von Zelten, Kücheneinrichtungen und Servicestationen und leistet Pikettdienst rund um die Uhr, letztes Jahr an 366 Tagen. Einen besonderen Effort verlangte die Anfang 2012 übernommene Verwaltung der Genossenschaft Gewerbehaus Altstetten GGA West. Neben der Beseitigung grosser Altlasten mussten die von Annemarie Giger geleitete Liegenschaftenabteilung und der Technische Dienst die Administration und die Gebäudewartung komplett neu aufbauen. Regula Pfister hat im Berichtsjahr das Präsidium der Genossenschaft Gewerbehaus Altstetten GGA West übernommen. Die Renovation des Sorell Hotels Tamina in Bad Ragaz im Jahr 2011 führte zu Wertquotenverschiebungen bei den Stockwerkeigentümern. Dies nahmen wir als Verwaltung der Stockwerkeigentümergemeinschaft zum Anlass, die verschiedenen Reglemente anzupassen. Die entsprechenden Arbeiten erfolgten im Berichtsjahr, der Vollzug kann jedoch erst im Frühling 2013 stattfinden. Schliesslich wurden im Berichtsjahr zwei Bauprojekte vorbereitet. Die Dépendance des Sorell Hotels Tamina – der sogenannte «Maggiwürfel» – konnte nicht mehr saniert und musste abgebrochen werden. «Schuhmacherarchitekten», die bereits beim Hotelumbau mitgewirkt hatten, wurden mit der Planung und Realisierung des Bauvorhabens betraut. Anfang Oktober 2012 erfolgte der Spatenstich, Fertigstellung ist im August, sodass Anfang September 2013 die Mieter in die fünf komfortablen Wohnungen einziehen können. Die Kosten belaufen sich auf 2,3 Millionen Franken. Das Nebengebäude des Sorell Hotels Arabelle befindet sich in einem baulich sehr schlechten Zustand. Das Gebäude muss komplett saniert werden. Die Architekten «gasser derungs» wurden mit der Erneuerung der Liegenschaft beauftragt und haben ein Projekt ausgearbeitet mit je einer Wohnung pro Geschoss und zwei Maisonette-Wohnungen im Dachgeschoss. Die Kosten belaufen sich auf 2,6 Millionen Franken. Die Baueingabe erfolgt im Frühling 2013, mit der Ausführung wird voraussichtlich im Sommer 2013 begonnen, sodass die Wohnungen ab Mitte 2014 vermietet werden können.

Vergabungen im Betrag von 400 000 Franken Im Berichtsjahr wurden wiederum Vergabungen im Betrag von 400 000 Franken ausgerichtet.


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Jahresbericht ZFV-Unternehmungen 2012

Neben der Bekämpfung des Alkoholismus wurden Integrationsprojekte sowie das Projekt «Bewusst geniessen!» unterstützt. Hinzu kamen weitere Beiträge für Projekte mit einem geschäftlichen Hintergrund. Insgesamt wurden 50 Beiträge in kleineren und grösseren Tranchen gesprochen.

Stiftung GASTA nunmehr gelöscht Die Schweizerische Gemeinnützige Gesellschaft und der damalige Zürcher Frauenverein für alkoholfreie Wirtschaften haben 1918 die Schweizerische Stiftung für alkoholfreie Gastlichkeit GASTA gegründet. Nachdem es immer schwieriger wurde, Projekte zu finden, die dem Zweck der GASTA entsprachen, hat die GASTA ihre Geschäftstätigkeit am 1. Mai 2004 eingestellt und die Verwaltung des Stiftungsvermögens den ZFV-Unternehmungen übertragen. Der Stiftungsrat wurde auf drei Personen reduziert: Barbara EislRothenhäusler, Präsidentin, Herbert Ammann, Geschäftsleiter der Schweizerischen Gemeinnützigen Gesellschaft, und Regula Pfister, CEO der ZFV-Unternehmungen. An seiner Sitzung vom 2. November 2010 hat der Stiftungsrat entschieden, die GASTA per Ende 2011 aufzulösen. Die Löschung im Handelsregister erfolgte nun mit Datum vom 7. November 2012.

Nanny Huber-Werdmüller-Stiftung Die patronale Nanny Huber-Werdmüller-Stiftung verfügt über ein Vermögen von 11,5 Millionen Franken. Sie bezweckt die Vorsorge zugunsten der Arbeitnehmer der ZFV-Unternehmungen gegen die wirtschaftlichen Folgen von Alter und In­ validität und im Todesfall zugunsten ihrer Hinterbliebenen. In Notlagen wie Krankheit, Unfall, Invalidität und Arbeitslosigkeit können die Arbeitnehmer oder ihre Hinterbliebenen finanziell unterstützt werden. Auch 2012 richtete die Nanny Huber-Werdmüller-Stiftung Weihnachtszulagen aus und leistete Rentenzuschüsse an betagte ehemalige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ZFV-Unternehmungen. Im Berichtsjahr wurden ergänzend dazu Beiträge für Härtefälle und Überbrückungsrenten ausbezahlt.


Katia Büchler-Alvarez, Buffetmitarbeiterin, schafft ­zusammen mit vielen weiteren Kassiererinnen ­ tagtäglich die Voraussetzungen für die Zahlen auf den folgenden beiden Seiten dieses Jahresberichtes …


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Jahresbericht ZFV-Unternehmungen 2012

Konsolidierte Bilanz

2012 Anteil TCHF in %

2011 Anteil TCHF in %

Veränderungen TCHF in %

Aktiven Umlaufvermögen Flüssige Mittel Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Übrige Forderungen Vorräte Aktive Rechnungsabgrenzung Total Umlaufvermögen

7 859

4,9

2 535

1,7

5 324

210,0

6 861 2 901 2 631 1 911 22 163

4,3 1,8 1,6 1,2 13,8

8 369 2 632 2 521 1 370 17 427

5,6 1,8 1,7 0,9 11,7

–1 508 269 110 541 4 736

–18,0 10,2 4,4 39,5 27,2

115 805 17 267 2 077 3 033 138 182 160 345

72,2 10,8 1,3 1,9 86,2 100,0

110 445 19 452 1 353 0 131 250 148 677

74,3 13,1 0,9 0,0 88,3 100,0

5 360 –2 185 724 3 033 6 932 11 668

4,9 –11,2 53,5 100,0 5,3 7,8

1 463

0,9

5 797

3,9

–4 334

–74,8

17 887 8 661 3 418 31 429

11,1 5,4 2,2 19,6

14 183 7 842 4 024 31 846

9,5 5,3 2,7 21,4

3 704 819 –606 –417

26,1 10,4 –15,1 –1,3

Hypotheken Darlehen Rückstellungen Langfristiges Fremdkapital Total Fremdkapital

44 312 1 222 29 912 75 446 106 875

27,6 0,8 18,7 47,1 66,7

37 206 1 275 29 233 67 714 99 560

25,0 0,9 19,7 45,6 67,0

7 106 -53 679 7 732 7 315

19,1 -4,2 2,3 11,4 7,3

Eigenkapital Kapital Jahresergebnis Total Eigenkapital Total Passiven

49 117 4 353 53 470 160 345

30,6 2,7 33,3 100,0

45 010 4 107 49 117 148 677

30,3 2,7 33,0 100,0

4 107 246 4 353 11 668

9,1 6,0 8,9 7,8

Anlagevermögen Liegenschaften inkl. Umbauten Bewegliche Sachanlagen Finanzanlagen Immaterielle Anlagen Total Anlagevermögen Total Aktiven

Passiven Fremdkapital Bankverbindlichkeiten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Übrige Verbindlichkeiten Passive Rechnungsabgrenzung Kurzfristiges Fremdkapital


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Jahresbericht ZFV-Unternehmungen 2012

Konsolidierte Erfolgsrechnung

2012 Anteil TCHF in %

2011 Anteil TCHF in %

Veränderungen TCHF in %

Erlös Hotels Erlös Restaurants Erlös Confiserie / Bäckerei-Konditorei Erlös Gemeinschaftsgastronomie Abzüglich interne Lieferungen Gesamterlös (Gastronomie)

44 267 34 153 13 869 111 933 –6 297 197 925

22,4 17,2 7,0 56,6 –3,2 100,0

41 146 32 477 14 345 104 821 -5 925 186 864

22,0 17,4 7,7 56,1 -3,2 100,0

3 121 1 676 -476 7 112 -372 11 061

7,6 5,2 -3,3 6,8 6,3 5,9

Warenkosten Personalkosten Übriger Betriebsaufwand Total betrieblicher Aufwand Betriebsergebnis I

55 294 91 809 17 550 164 653 33 272

27,9 46,4 8,9 83,2 16,8

52 963 86 372 16 696 156 031 30 833

28,4 46,2 8,9 83,5 16,5

2 331 5 437 854 8 622 2 439

4,4 6,3 5,1 5,5 7,9

Genossenschafts- und Sonderaufwand 355 0,2 Total Genossenschaftsaufwand 355 0,2 Betriebsergebnis II 32 917 16,6 Liegenschaftenertrag Finanzertrag Total neutrale Erträge

6 134 3,1 31 0,0 6 165 3,1

372 0,2 372 0,2 30 461 16,3

–17 –4,6 –17 –4,6 2 456 8,1

5 964 3,2 36 0,0 6 000 3,2

170 2,9 –5 –13,9 165 2,8

Liegenschaften- und Anlageaufwand Unterhaltsaufwand Finanzaufwand Total neutraler Aufwand Ergebnis vor Steuern, Abschreibungen, A/O

9 494 3 737 1 090 14 321

4,8 1,9 0,5 7,2

7 859 3 899 1 111 12 869

4,2 2,1 0,6 6,9

1 635 -162 -21 1 452

20,8 –4,2 –1,9 11,3

24 761

12,5

23 592

12,6

1 169

5,0

Ausserordentlicher Aufwand Ausserordentlicher Ertrag Abschreibungen Veränderung Wertberichtigungen und Rückstellungen Steuern Jahresergebnis

279 0,1 0 0,0 18 658 9,4 521 950 4 353

0,3 0,5 2,2

236 0,1 -1 0,0 18 865 10,1 -55 440 4 107

0,0 0,2 2,2

43 18,2 1 –100,0 –207 –1,1 576 –1 047,3 510115,9 246 6,0


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Jahresbericht ZFV-Unternehmungen 2012

Konsolidierungsgrundsätze Konsolidierungskreis und Konsolidierungsmethode Die konsolidierte Jahresrechnung beruht auf den Einzelabschlüssen der zu den ZFV-Unternehmungen ­ge­hörenden Gesellschaften. In die Konzernrechnung einbezogen werden die Obergesellschaft ZFV-Unternehmungen und deren zu 100 % gehaltene Tochtergesellschaft, die Hotel Seefeld AG.

Konsolidierungsgrundsätze Abschlussstichtag aller einbezogenen Unternehmen ist der 31. Dezember. Die einzelnen Gesellschaften werden nach der Erwerbsmethode (Purchase-Methode) konsolidiert. Konzerninterne Forderungen und Verbindlichkeiten sowie konzerninterne Aufwände und Erträge werden eliminiert.

Fremdwährungen Die Konzernrechnung wird in Schweizer Franken dargestellt. Monetäre Aktiven und Passiven in Fremdwährungen werden zu Umrechnungskursen am Bilanzstichtag in CHF umgerechnet. Aufwände und Erträge werden zum Kurs im Zeitpunkt des Geschäftsfalles in CHF umgerechnet. Daraus resultierende Umrechnungsdifferenzen werden der Erfolgsrechnung der jeweiligen Gesellschaft belastet.

Bewertungs- und Bilanzierungsmethoden Die Bewertungen der Aktiven und Passiven erfolgen nach den Vorschriften über die kaufmännische Buchführung (Art. 957 ff. OR). Die Bewertungsgrundlagen der konsolidierten Jahresrechnung der ZFV-Unternehmungen sind historische Werte (Anschaffungs- und Herstellwerte abzüglich notwendiger Wertberichtigungen). Erfolgsrechnung Die Erfolgsrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Der Nettoumsatz umfasst den Bruttoerlös aus dem Verkauf von Lieferungen und Leistungen, Dienstleistungen sowie Kundenbeiträgen abzüglich Rabatten und Erlösminderungen. Flüssige Mittel Die flüssigen Mittel umfassen die Bestände auf Sicht (Kassenbestände, Post- und Bankguthaben) sowie die kurzfristig fälligen Geldanlagen. Diese sind zum Nominalwert bewertet. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden zum Nominalwert abzüglich einer Wertberichtigung für dubiose Bestände eingesetzt. Für allgemeine Bonitätsrisiken wird zusätzlich eine pauschale Wertberichtigung von 8,5 Prozent in Abzug gebracht.


Jahresbericht ZFV-Unternehmungen 2012

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Übrige Forderungen Die übrigen Forderungen, einschliesslich derjenigen gegenüber nahestehenden Personen, werden zum ­Nominalwert abzüglich notwendiger Einzelwertberichtigungen ausgewiesen. Vorräte Die Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellkosten bzw. zum tieferen Marktwert bilanziert. Zusätzlich wird der steuerlich zulässige Warendrittel in Abzug gebracht. Auf die Eliminierung der Zwischengewinne bei gruppeninternen Lieferungen wird infolge der unwesentlichen Bestände und der Kurzlebigkeit der Vorräte verzichtet. Liegenschaften (inkl. Umbauten) Die Liegenschaften werden zu Buchwerten ausgewiesen. Die Abschreibungen betragen 4 % vom Restbuchwert. Mobilien und Einbauten Die Bilanzierung der Mobilien und Einrichtungen erfolgt zu Anschaffungswerten oder Herstellkosten. Die Abschreibungen werden degressiv gemäss nachfolgender Tabelle vorgenommen: Einbauten in Fremdliegenschaften Mobiliar Maschinen und Apparate Büromaschinen und EDV Fahrzeuge

25 Prozent 25 Prozent 30 Prozent 40 Prozent 40 Prozent

Finanzanlagen Beteiligungen an nicht konsolidierten und verbundenen Gesellschaften sowie Darlehen und Wertschriften werden zu Anschaffungswerten abzüglich betriebswirtschaftlich notwendiger Wertberichtigungen bilanziert. Immaterielle Anlagen Der Goodwill aus Akquisitionen wird in der Regel über maximal 5 Jahre, in begründeten Fällen über höchstens 10 Jahre abgeschrieben. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen setzen sich aus stichtagsbedingten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie aus Verbindlichkeiten gegenüber Auftraggebern zusammen. Rückstellungen Rückstellungen werden gebildet, um gewisse Verpflichtungen und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften zu decken. Zwischenzeitlich nicht mehr beanspruchte Rückstellungen werden teilweise beibehalten.


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Bericht der Revisionsstelle Bericht der Revisionsstelle zur Konzernrechnung an die Generalversammlung der Genossenschaft ZFV-Unternehmungen, Zürich Als Revisionsstelle haben wir die beiliegende Konzernrechnung der Genossenschaft ZFV Unternehmungen, bestehend aus Bilanz, Erfolgsrechnung und Anhang (Bewertungs- und Konsolidierungsgrundsätze), für das am 31. Dezember 2012 abgeschlossene Geschäftsjahr geprüft. Verantwortung des Verwaltungsrates Der Verwaltungsrat ist für die Aufstellung der Konzernrechnung in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den im Anhang wiedergegebenen Konsolidierungs- und Bewertungsgrundsätzen verantwortlich. Diese Verantwortung beinhaltet die Ausgestaltung, Implementierung und Aufrechterhaltung eines internen Kontrollsystems mit Bezug auf die Aufstellung einer Konzernrechnung, die frei von wesentlichen falschen Angaben als Folge von Verstössen oder Irrtümern ist. Darüber hinaus ist der Verwaltungsrat für die Auswahl und die Anwendung sachgemässer Rechnungslegungsmethoden sowie die Vornahme angemessener Schätzungen verantwortlich. Verantwortung der Revisionsstelle Unsere Verantwortung ist es, aufgrund unserer Prüfung ein Prüfungsurteil über die Konzernrechnung abzugeben. Wir haben unsere Prüfung in Übereinstimmung mit dem schweizerischen Gesetz und den Schweizer Prüfungsstandards vorgenommen. Nach diesen Standards haben wir die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass wir hinreichende Sicherheit gewinnen, ob die Konzernrechnung frei von wesentlichen falschen Angaben ist. Eine Prüfung beinhaltet die Durchführung von Prüfungshandlungen zur Erlangung von Prüfungsnachweisen für die in der Konzernrechnung enthaltenen Wertansätze und sonstigen Angaben. Die Auswahl der Prüfungshandlungen liegt im pflichtgemässen Ermessen des Prüfers. Dies schliesst eine Beurteilung der Risiken ­wesentlicher falscher Angaben in der Konzernrechnung als Folge von Verstössen oder Irrtümern ein. Bei der Beurteilung dieser Risiken berücksichtigt der Prüfer das interne Kontrollsystem, soweit es für die Aufstellung der Konzernrechnung von Bedeutung ist, um die den Umständen entsprechenden Prüfungshandlungen festzulegen, nicht aber um ein Prüfungsurteil über die Wirksamkeit des internen Kontrollsystems abzugeben. Die Prüfung umfasst zudem die Beurteilung der Angemessenheit der angewandten Rechnungslegungs­ methoden, der Plausibilität der vorgenommenen Schätzungen sowie eine Würdigung der Gesamtdarstellung der Konzernrechnung. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise eine ausreichende und angemessene Grundlage für unser Prüfungsurteil bilden. Prüfungsurteil Nach unserer Beurteilung entspricht die Konzernrechnung für das am 31. Dezember 2012 abgeschlossene Geschäftsjahr dem schweizerischen Gesetz sowie den im Anhang wiedergegebenen Konsolidierungs- und Bewertungsgrundsätzen.


Jahresbericht ZFV-Unternehmungen 2012

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Berichterstattung aufgrund weiterer gesetzlicher Vorschriften Wir bestätigen, dass wir die gesetzlichen Anforderungen an die Zulassung gemäss Revisionsaufsichtsgesetz (RAG) und die Unabhängigkeit (Art. 728 OR) erfüllen und keine mit unserer Unabhängigkeit nicht vereinbaren Sachverhalte vorliegen. In Übereinstimmung mit Art. 728a Abs. 1 Ziff. 3 OR und dem Schweizer Prüfungsstandard 890 bestätigen wir, dass ein gemäss den Vorgaben des Verwaltungsrates ausgestaltetes internes Kontrollsystem für die Aufstellung der Konzernrechnung existiert. Wir empfehlen, die vorliegende Konzernrechnung zu genehmigen.

KPMG AG

Martin Schaad

Anna Pohle

Zugelassener Revisionsexperte Leitender Revisor

Zugelassene Revisionsexpertin

Zürich, 18. Februar 2013


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Jahresbericht ZFV-Unternehmungen 2012

Organe Verwaltungsrat der ZFV-Unternehmungen Dr. Regula Pfister Dr. oec. publ., Ökonomin, Zürich (Präsidentin) Dr. Brigitte von der Crone Dr. iur., Rechtsanwältin, Zürich (Vizepräsidentin) Helene von Gugelberg Höhener Bachelor of Science Degree in International Hospitality Management der Ecole Hôtelière de Lausanne, Leitung Weingut Schloss Salenegg, Maienfeld Reto Panchaud lic. oec. HSG, Managing Director Bank Vontobel AG, Gockhausen Maryann Rohner lic. oec. HSG, dipl. Wirtschaftsprüferin, dipl. Steuerexpertin, Partnerin der Treureva AG, Zürich

Finanzausschuss Maryann Rohner Zürich, Helene von Gugelberg Höhener Maienfeld

Personalausschuss Dr. Brigitte von der Crone Zürich, Reto Panchaud Gockhausen

Verwaltungsrat Hotel Seefeld AG Dr. Regula Pfister Zürich (Präsidentin), Benno Sidler Obfelden

Geschäftsleitung der ZFV-Unternehmungen Andreas Hunziker CEO Marco Fornara Leiter Sorell Hotels und Leiter Gastronomie a. i. Gilbert Philipona Leiter Einkauf und Warenbewirtschaftung Benno Sidler Leiter Finanz- und Rechnungswesen sowie Dienste Angela Tauro Leiterin Personalwesen

Revisionsstelle KPMG AG


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Jahresbericht ZFV-Unternehmungen 2012

Mitglieder der Genossenschaft Sophie Albers-Schönberg-Schmitz 8044 Zürich Dr. Maja Bauer-Balmelli 8006 Zürich Dr. Christine Bodmer-Züblin 8803 Rüschlikon Gertrud Bremi 8702 Zollikon Ursula Bücheler 8032 Zürich Petra de Capitani 8002 Zürich Balz Christen 8055 Zürich Dr. Brigitte von der Crone 8032 Zürich, Verwaltungsrätin, ­Vizepräsidentin Prof. Dr. Hans Caspar von der Crone 8032 Zürich Christine Dual-Fleckenstein 8126 Zumikon Barbara Eisl-Rothenhäusler 8712 Stäfa Barbara Erb 8707 Uetikon am See Marina Fanconi Rahn 8032 Zürich Sabine Gloor-Kern 8126 Zumikon Helene von Gugelberg Höhener 7304 Maienfeld, Verwaltungsrätin Barbara Halbheer-Raaflaub 8702 Zollikon Annemarie Homberger-Rahn 8802 Kilchberg Lorenz Homberger-Rahn 8802 Kilchberg Verena Huber 8050 Zürich Dr. Dieter Keller 8904 Wallisellen Dorothee Kleiner-Frick 8702 Zollikon

Barbara Kobel Pfister 8032 Zürich Dr. Silvia Kramer Willi 8700 Küsnacht Albert Kruker 8053 Zürich Dr. Verena Marty 8702 Zollikon Dr. Liselotte Meyer-Fröhlich 8044 Zürich Rosmarie Michel 8001 Zürich, Ehrenmitglied Peter H. Müller-Strasser 8053 Zürich Annette Nobel-Meili 8032 Zürich Annemarie Nussbaumer 8032 Zürich Verena Oberweiler-Rahn 8002 Zürich Reto Panchaud 8044 Gockhausen, Verwaltungsrat Dr. Regula Pfister 8053 Zürich, Verwaltungsrätin, Präsidentin Dr. Christian Rahn 8032 Zürich Ruth Rahn-Bodmer 8002 Zürich Maryann Rohner 8044 Zürich, Verwaltungsrätin Ursula von Salis-Zellweger 8044 Zürich Fabian Pierre Schaerer 8044 Zürich Philipp Christian Schaerer 8008 Zürich Pierre Schaerer 8044 Zürich Alice Schenkel 8008 Zürich Ursula Schmid 8610 Uster

Dr. Monique R. Siegel 8044 Zürich Alice Stäubli 8142 Uitikon-Waldegg Dr. Sylvia Staub 8008 Zürich Dr. Hans-Rudolf Steiner 8700 Küsnacht Marianne Steiner 8700 Küsnacht Dr. Regula Stieger-Gmür 8704 Herrliberg Max V. Terlinden 8700 Küsnacht Anna-Barbara Ulrich-Bibus 8703 Erlenbach Dr. Dominik Vock 8044 Zürich Brigit Wehrli-Schindler 8053 Zürich Karin Weimann 8134 Adliswil Dr. Erika Welti 8048 Zürich Fred Zingg 8032 Zürich Fredi Zollinger 8712 Stäfa Dr. Franz Züsli-Niscosi 8053 Zürich

Stand: 1. April 2013


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Jahresbericht ZFV-Unternehmungen 2012

Betriebe der ZFV-Unternehmungen Hotels 17 Restaurants 12 Gemeinschaftsgastronomie 94 B채ckerei-Konditorei (inkl. Filialen) 14 Catering und Events 4 Insgesamt 141

Stand: 1. April 2013


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Jahresbericht ZFV-Unternehmungen 2012

Sorell Hotels Aparthotel & Restaurant Rigiblick Christian Gujan Germaniastrasse 99, 8044 Zürich T +41 43 255 15 70 www.hotelrigiblick.ch www.restaurantrigiblick.ch Hotel Aarauerhof Melanie Holdener Bahnhofplatz 2, 5000 Aarau T +41 62 837 83 00 www.aarauerhof.ch Hotel Ador Klaus Eisele Laupenstrasse 15, 3001 Bern T +41 31 388 01 11 www.hotelador.ch Hotel Arabelle Klaus Eisele Mittelstrasse 6, 3012 Bern T +41 31 301 03 05 www.arabelle.ch Hotel Argovia Melanie Holdener Kasernenstrasse 24, 5000 Aarau T +41 62 823 21 21 www.hotelargovia.ch Hotel Arte Jocelyne Boss Wigartestrasse 10, 8957 Spreitenbach T +41 56 418 42 42 www.artespreitenbach.ch Hotel Asora Birgit Schwarz Poststrasse, 7050 Arosa T +41 81 377 12 08 www.hotelasora.ch Hotel City Weissenstein Sina Nikolussi Davidstrasse 22, 9000 St. Gallen T +41 71 228 06 28 www.cityweissenstein.ch

Hotel Krone Hans Peter Kaiser Marktgasse 49, 8400 Winterthur T +41 52 208 18 18 www.kronewinterthur.ch Hotel Rex Sina Rieprich Weinbergstrasse 92, 8006 Zürich T +41 44 360 25 25 www.hotelrex.ch Hotel Rüden Jann Flütsch Oberstadt 20, 8200 Schaffhausen T +41 52 632 36 36 www.rueden.ch Hotel Rütli Henrik Hansen Zähringerstrasse 43, 8001 Zürich T +41 44 254 58 00 www.rutli.ch Hotel Seefeld Marco Grossi Seefeldstrasse 63, 8008 Zürich T +41 44 387 41 41 www.hotelseefeld.ch Hotel Seidenhof Matthias Ramer Sihlstrasse 9, 8001 Zürich T +41 44 228 75 00 www.seidenhof.ch Hotel Sonnental Lukas Höhn Zürichstrasse 94 / 96, 8600 Dübendorf T +41 44 802 12 82 www.hotelsonnental.ch Hotel Tamina Monica und Rudolf Weber Am Platz 3, 7310 Bad Ragaz T +41 81 303 71 71 www.hoteltamina.ch Hotel Zürichberg Roger Neuenschwander Orellistrasse 21, 8044 Zürich T +41 44 268 35 35 www.zuerichberg.ch

Restaurants Bistro Landesmuseum Martin Preising Museumstrasse 2, 8001 Zürich T +41 44 218 66 03 www.bistrolandesmuseum.ch Bistro Steinhalle Vanessa Kurz Helvetiaplatz 5, 3005 Bern T +41 31 351 51 00 www.steinhalle.ch Gastronomie im Verkehrshaus der Schweiz Jörg Forster a. i. Lidostrasse 5, 6006 Luzern T +41 41 375 74 55 www.verkehrshaus.ch Il Caffè Markus Kuhn Lagerstrasse 22, 8004 Zürich T +41 43 243 40 33 www.ilcaffeeuropaallee.ch Lido Gastronomie Kristian Lau Lidostrasse 6, 6006 Luzern T +41 41 370 86 41 www.lidogastronomie.ch Restaurant Mishio Bahnhofstrasse Hotel Seidenhof Matthias Ramer Sihlstrasse 9, 8001 Zürich T +41 44 228 76 76 www.mishio.ch Restaurant Mishio Stadelhofen Daniel Frei Stadelhoferstrasse 10, 8001 Zürich T +41 44 252 42 95 www.mishio.ch Restaurant Mishio Vatterland Claudia Laubscher Bärenplatz 2, 3011 Bern T +41 31 313 11 21 www.mishio.ch


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Jahresbericht ZFV-Unternehmungen 2012

Restaurants Schöngrün Werner Rothen Zentrum Paul Klee Monument im Fruchtland 1, 3006 Bern T +41 31 359 02 90 www.restaurants-schoengruen.ch Restaurant Technorama Pierre Zehi Dahero Technoramastrasse 1, 8404 Winterthur T +41 52 244 08 70 www.technorama.ch Restaurant The Traders Michaela Bartsch World Trade Center Zürich Leutschenbachstrasse 95, 8050 Zürich T +41 44 303 04 00 www.thetraders.ch VIVENDI – ristorante e bar Susanne Keller Europastrasse 2, 8152 Glattbrugg T +41 43 211 32 42 www.ristorantevivendi.ch

Gemeinschaftsgastronomie Business ABB Restaurant Power Inn Trudy Suter Bruggerstrasse 72, 5400 Baden T +41 56 205 11 88 powerinn@zfv.ch Bistro Erdgas Zürich AG Ira Kullmann-Eilers Aargauerstrasse 182, 8048 Zürich T +41 43 317 21 21 erdgas@zfv.ch Cafeteria Au «T» Valérie Leuenberger Effingerstrasse 20, 3003 Bern T +41 31 323 02 99 aut@zfv.ch Cafeteria Bar-A-Graph Stefanie Bolliger Bezirksgericht Zürich Badenerstrasse 90, 8004 Zürich T +41 44 248 28 30 bgz@zfv.ch

Cafeteria Taubenhalde A Urs Koch Taubenstrasse 16, 3003 Bern T +41 31 322 85 55 taubenhalde@zfv.ch

Personalrestaurant Biotronik AG Ursula Pfarrer Ackerstrasse 6, 8180 Bülach T +41 44 864 50 98 biotronik@zfv.ch

Cafeteria Taubenhalde B Urs Koch Bundesrain 20, 3003 Bern T +41 31 322 85 56 taubenhalde@zfv.ch

Personalrestaurant des UVEK Marc Burzan Mühlestrasse 2, 3063 Ittigen (BE) T +41 31 323 04 30 uvek@zfv.ch

Cafeteria Zentralbibliothek Zürich Christine Zehnder Zähringerplatz 6, 8001 Zürich T +41 44 252 79 94 zentralbibliothek@zfv.ch

Personalrestaurant Ernst Schweizer AG Pascal Storni Bahnhofplatz 11, 8908 Hedingen T +41 44 763 62 88 pr-schweizer@zfv.ch

Cantinetta Bialla Monica und Rudolf Weber EMS-CHEMIE AG 7013 Domat / Ems T +41 81 633 20 50 cantinettabialla@zfv.ch

Personalrestaurant Frösche Träff Katja Janutin MeteoSchweiz AG Krähbühlstrasse 58, 8044 Zürich T +41 44 256 94 58 meteo@zfv.ch

Dow Restaurant Claudia Streiter Dow Europe GmbH Bachtobelstrasse 3, 8810 Horgen T +41 44 728 22 18 dow@zfv.ch

Personalrestaurant Helvetia Versicherungen Andreas Rostig Engelgasse 9, 4052 Basel T +41 58 280 14 97 helvetia@zfv.ch

Ernst & Young Restaurant platform Benedikt Senn Maagplatz 1, 8005 Zürich T +41 44 273 59 22 ey@zfv.ch

Personalrestaurant SAG Monika Fürst Industriestrasse 8, 8305 Dietlikon T +41 44 805 23 24 sag@zfv.ch

Gastronomie im Parlamentsgebäude Crista Baumann Parlamentsgebäude, 3003 Bern T +41 31 322 99 17 galeriedesalpes@zfv.ch

Personalrestaurant Syngenta Beatrice Vogler Syngenta Crop Protection AG Schaffhauserstrasse, 4332 Stein (AG) T +41 61 866 02 17 syngenta@zfv.ch

Novartis Restaurant Cloud Tanja Bugmann Campus Werk St. Johann Fabrikstrasse 15, 4056 Basel T +41 61 696 48 15 cloud@zfv.ch

Personalrestaurant Vitra Center Henning Friedrichs Klünenfeldstrasse 22, 4127 Birsfelden T +41 61 377 15 79 vitra@zfv.ch


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Jahresbericht ZFV-Unternehmungen 2012

Restaurant Allegra Beatrix Kutz Helsana Versicherungen AG Zürichstrasse 130, 8600 Dübendorf T +41 43 819 14 75 helsana@zfv.ch

Restaurant Le Provençal Mohamed Allouch Helsana Assurances SA 15 avenue de Provence, 1007 Lausanne T +41 21 624 92 89 leprovencal@zfv.ch

Restaurant Cityport Thomas Killer Affolternstrasse 56, 8050 Zürich T +41 44 315 58 80 cityport@zfv.ch

Restaurant Publica Valérie Leuenberger Eigerstrasse 57, 3007 Bern T +41 31 378 83 50 publica@zfv.ch

Restaurant Dällebach Ruth Wegmüller Helsana Versicherungen AG Bürogebäude W200 Worblaufenstrasse 200 3048 Worblaufen T +41 31 922 13 83 daellebach@zfv.ch

Restaurant Riverside Armin Wüest Werthenstein BioPharma GmbH Industrie Nord 1, 6105 Schachen (LU) T +41 41 499 99 55 riverside@zfv.ch

Restaurant Giardino Roger Trachsel Helsana Versicherungen AG Zürichstrasse 130, 8600 Dübendorf T +41 44 820 40 61 giardino@zfv.ch Restaurant Indigo Marco Thiene Goldbach Center Seestrasse 39, 8700 Küsnacht T +41 44 991 32 40 indigo@zfv.ch Restaurant La Terrazza Silke Zahn OPO Oeschger AG Steinackerstrasse 68, 8302 Kloten T +41 44 804 33 60 opo@zfv.ch Restaurant Le Pavillon Lorenz Huser SRG SSR idée suisse Giacomettistrasse 1, 3006 Bern T +41 31 350 99 50 srg@zfv.ch

Restaurant SIG Hus Christa Cosandier Wüscherstrasse 6 8212 Neuhausen am Rheinfall T +41 52 674 70 01 sighus@zfv.ch Restaurant St. Peter Daniela Aliprandi In Gassen 10, 8001 Zürich T +41 44 215 18 40 www.stpeter.ch Sport Cloud Club-Restaurant Seminar Event Renée Pabstmann Sportanlage St. Johann Hüningen WSJ-391, 24 rue du Stade F-68300 Saint-Louis T +41 61 696 02 92 sportcloud@zfv.ch

SRF Restaurant Novarastrasse Patrick Schroeder Novarastrasse 2, 4059 Basel T +41 61 365 35 33 novarastrasse@zfv.ch SRF Restaurant Schärenmoosstrasse René Hauser Schärenmoosstrasse 80, 8052 Zürich T +41 44 305 53 05 schaerenmoosstrasse@zfv.ch SRF Restaurant Schwarztorstrasse Pascal Bornand Schwarztorstrasse 21, 3004 Bern T +41 31 388 93 40 schwarztorstrasse@zfv.ch UBS Coffee & Shop Il Giardino Rosi Huber Gartenstrasse 9, 4052 Basel T +41 61 288 73 41 ilgiardino@zfv.ch UBS Restaurant Dinocenter Claudia Cahenzli Elias Canetti-Strasse 2, 8050 Zürich T +41 44 237 78 46 dinocenter@zfv.ch UBS Restaurant Europaallee Markus Kuhn Eisgasse 10, 8004 Zürich T +41 43 243 40 30 ubseuropaallee@zfv.ch UBS Restaurant Impresso Renata Rossini Henric Petri-Strasse 9, 4051 Basel T +41 61 272 32 10 ubsimpresso@zfv.ch

SRF Restaurant Brunnenhof Patrick Forster Brunnenhofstrasse 22, 8057 Zürich T +41 44 366 12 60 brunnenhof@zfv.ch

UBS Restaurant Key West Johannes Imholz Max Högger-Strasse 82, 8048 Zürich T +41 44 238 92 80 ubskeywest@zfv.ch

SRF Restaurant Fernsehstrasse Mandy Giehsel Fernsehstrasse 1-4, 8052 Zürich T +41 44 305 53 84 fernsehstrasse@zfv.ch

UBS Restaurant Opfikon Susanne Keller Europastrasse 1, 8152 Opfikon T +41 44 239 81 20 ubsopfikon@zfv.ch


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Jahresbericht ZFV-Unternehmungen 2012

UBS Restaurant Silberner Fuchs Rosi Huber Aeschenplatz 6, 4052 Basel T +41 61 288 91 39 silbernerfuchs@zfv.ch UBS Restaurant UBStairs Carina Cavigilli Paradeplatz 6, 8001 Zürich T +41 44 237 60 00 ubstairs@zfv.ch ZKB Clubrestaurant Porte du Soleil Heinrich Huber Oberer Heuelsteig 30–34, 8032 Zürich T +41 44 254 20 95 heinrich.huber@zkb.ch

Gemeinschaftsgastronomie Bildung Berufsschulen Cafeteria Baugewerbliche Berufsschule Zürich Marlies Bruppacher Reishauerstrasse 2, 8005 Zürich T +41 44 446 98 05 reishauer@zfv.ch Cafeteria Berufsbildungszentrum Dietikon Susanne Zinsli Schöneggstrasse 12, 8953 Dietikon T +41 44 740 52 32 bzdietikon@zfv.ch Cafeteria Berufsmaturitätsschule Zürich Irene Pfeilschifter Lagerstrasse 55, 8004 Zürich T +41 44 297 24 63 lagerstrasse@zfv.ch Cafeteria Berufsschule für Detailhandel Zürich Stephan Marty Niklausstrasse 16, 8006 Zürich T +41 44 368 27 21 niklausstrasse@zfv.ch

Cafeteria Berufsschule für Gestaltung Zürich (Konradshof) Marlies Bruppacher Limmatstrasse 55/57, 8005 Zürich T +41 44 446 97 84 reishauer@zfv.ch Cafeteria Berufsschule für Gestaltung Zürich (Limmatplatz) Irene Lindinger Ausstellungsstrasse 104, 8005 Zürich T +41 44 446 97 81 limmatplatz@zfv.ch Cafeteria Berufsschule Mode und Gestaltung Zürich Envera Dedic Ackerstrasse 30, 8005 Zürich T +41 44 272 13 78 ackerstrasse@zfv.ch Mensa Bildungszentrum Uster Viorel Ruga Berufsschulstrasse 1, 8610 Uster T +41 44 940 85 05 bzuster@zfv.ch Restaurant Treff Ludy Wilmes Gewerblich-industrielles Bildungszentrum Zug GIBZ Baarerstrasse 100, 6302 Zug T +41 41 728 30 90 treff.gibz@zfv.ch

Kantonsschulen Bistro Horizont Bettina Hangartner Kantonale Maturitätsschule und Bildungszentrum für Erwachsene (BiZE) Mühlebachstrasse 112, 8008 Zürich T +41 44 383 83 72 bistrohorizont@zfv.ch Cafeteria Kantonsschulen Enge / Freudenberg Priscilla Ballmer Brandschenkestrasse 125, 8002 Zürich T +41 44 201 72 88 ksenge@zfv.ch Cafeteria Kantonsschulen Stadelhofen / Hohe Promenade Marianne Trebo Promenadengasse 5, 8001 Zürich T +41 44 268 36 50 stadelhofen@zfv.ch Cafeteria Kantonsschule Wiedikon Karin Redwanz Schrennengasse 7, 8003 Zürich T +41 44 457 71 31 kswiedikon@zfv.ch Mensa Gymnasium Liestal Rolf Bammerlin Friedensstrasse 20, 4410 Liestal T +41 61 927 54 60 gymliestal@zfv.ch

Hochschulen Cafeteria Zürcher Hochschule der Künste Yvonne Baumann Sihlquai 87, 8005 Zürich T +41 44 446 94 18 sihlquai@zfv.ch Mensa Pädagogische Hochschule Zürich Erich Spielmann Lagerstrasse 10, 8004 Zürich T +41 43 305 66 88 phzh@zfv.ch Oase Benjamin Huber Hochschule Luzern – Wirtschaft Zentralstrasse 9, 6002 Luzern T +41 41 228 42 80 hochschuleluzern@zfv.ch

Mensa Gymnasium Neufeld Roger Gyger Bremgartenstrasse 133, 3012 Bern T +41 31 635 30 55 neufeld@zfv.ch Mensa Kantonsschule Obwalden Sandro Fiorucci Rütistrasse, 6061 Sarnen T +41 41 660 00 81 ksobwalden@zfv.ch Mensa Kantonsschule Rämibühl Heiko Zimmermann Freiestrasse 26, 8032 Zürich T +41 44 266 99 55 raemibuehl@zfv.ch


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Jahresbericht ZFV-Unternehmungen 2012

Mensa Kantonsschule Zürich Nord Bekim Salihu Birchstrasse 103, 8050 Zürich T +41 44 311 68 11 kzn@zfv.ch

Cafeteria Maximum Rinaldo Schacher Hochschulstrasse 4, 3012 Bern T +41 31 631 82 60 mensaunibe@zfv.ch

Privatschulen

Cafeteria Schöngrün PHBern Robert Merz Weltistrasse 40, 3006 Bern T +41 31 309 27 04 cafeteriaschoengruen@zfv.ch

Cafeteria Juventus Schulen Silvia Viglione Lagerstrasse 45, 8004 Zürich T +41 44 242 44 80 juventus@zfv.ch Mensa Freies Gymnasium Corinne Mottadelli Arbenzstrasse 19, 8008 Zürich T +41 44 382 95 33 fgz@zfv.ch Mensa Institut Minerva Maya Lüthi Scheuchzerstrasse 2, 8006 Zürich T +41 44 368 40 15 minerva@zfv.ch Mensa Swiss International School Basel Ingrid Furrer Erlenstrasse 15, 4058 Basel T +41 79 964 71 32 sisbasel@zfv.ch

Cafeteria Zentrum Sport und Sportwissenschaft (ZSSw) Rinaldo Schacher Bremgartenstrasse 145, 3012 Bern T +41 31 631 50 33 mensaunibe@zfv.ch Haus der Universität Martin Affolter Schlösslistrasse 5, 3008 Bern T +41 31 381 87 77 www.hausderuniversitaet.ch Mensa Bühlplatz Rinaldo Schacher Gertrud-Woker-Strasse 3, 3012 Bern T +41 31 631 50 31 mensaunibe@zfv.ch

Universität Zürich Cafeteria UZH Botanischer Garten Christian Bönisch Zollikerstrasse 107, 8008 Zürich T +41 44 634 83 31 www.mensa.uzh.ch Cafeteria UZH Cityport Hildegard Looser Affolternstrasse 56, 8050 Zürich T +41 44 634 54 66 www.mensa.uzh.ch Cafeteria UZH Plattenstrasse Irmgard Mittag Plattenstrasse 14 / 20, 8032 Zürich T +41 44 634 27 39 www.mensa.uzh.ch Cafeteria UZH Rämistrasse Susanna Betschart Rämistrasse 74, 8001 Zürich T +41 44 634 31 14 www.mensa.uzh.ch Cafeteria UZH Tierspital Brunhilde Knöpfel Winterthurerstrasse 260, 8057 Zürich T +41 44 635 81 55 www.mensa.uzh.ch

Mensa Swiss International School Zürich Martina Alig Seidenstrasse 2, 8304 Wallisellen T +41 44 388 72 52 siszuerich@zfv.ch

Mensa Gesellschaftsstrasse und Momento Caffè & Take Away Rinaldo Schacher Gesellschaftsstrasse 2, 3012 Bern T +41 31 631 50 20 mensaunibe@zfv.ch

Cafeteria Zentrum für Zahnmedizin (ZZM) Felix Fröhling Plattenstrasse 11, 8032 Zürich T +41 44 634 31 98 www.mensa.uzh.ch

Restaurant Jungholz Ronny Fleischer Jungholzstrasse 43, 8050 Zürich T +41 43 300 90 03 jungholz@zfv.ch

Mensa Unitobler Rinaldo Schacher Lerchenweg / Länggassstrasse, 3012 Bern T +41 31 631 36 00 mensaunibe@zfv.ch

Mensa UZH Binzmühle Mario Caputo Binzmühlestrasse 14, 8050 Zürich T +41 44 635 71 05 www.mensa.uzh.ch

Universität Bern

UNIESS - Bistro Bar Lounge Rinaldo Schacher Schanzeneckstrasse 1, 3012 Bern T +41 31 631 55 05 www.uniess.ch

Mensa UZH Irchel Daniel Greminger Winterthurerstrasse 190, 8057 Zürich T +41 44 635 40 71 www.mensa.uzh.ch

Cafeteria Chemie Rinaldo Schacher Freiestrasse 3, 3012 Bern T +41 31 631 50 27 mensaunibe@zfv.ch

Mensa UZH Zentrum Christian Steinmetz Künstlergasse 10, 8001 Zürich T +41 44 634 23 70 www.mensa.uzh.ch


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Jahresbericht ZFV-Unternehmungen 2012

Restaurant Forum Claudine Ebnöther Zentrum für Weiterbildung der Universität Zürich Schaffhauserstrasse 228, 8057 Zürich T +41 44 635 22 90 www.mensa.uzh.ch Restaurant uniTurm Gregor Aebersold Rämistrasse 71, 8006 Zürich T +41 44 634 21 41 www.mensa.uzh.ch

Bäckerei-Konditorei Café & Take-Away Schurter Jacqueline Hofer Niederdorfstrasse 90, 8001 Zürich T +41 44 252 32 32 www.cafeschurter.ch Confiserie Kofler Kurt Baumann Bahnhofstrasse 1, 8620 Wetzikon T +41 44 932 10 71 www.confiseriekofler.ch Kleiner Bäckerei-Konditorei Alexander Jenny Geerenweg 2, 8048 Zürich T +41 44 439 30 00 www.kleiner-baeckerei.ch

Kleiner Filiale Niederrohrdorf Claudia Meier Mellingerstrasse 10, 5443 Niederrohrdorf T +41 56 496 49 90 www.kleiner-baeckerei.ch Kleiner Filiale ShopVille Romina Malanga Bahnhofpassage 1, 8001 Zürich T +41 44 211 61 71 www.kleiner-baeckerei.ch Kleiner Filiale Bahnhof Uster Ivana Mandic Bahnhofpassage, 8610 Uster T +41 43 497 89 60 www.kleiner-baeckerei.ch Kleiner Filiale Volkiland Jacqueline Giaquinta-Schmidhauser Einkaufszentrum Volkiland 8604 Volketswil T +41 44 946 19 39 www.kleiner-baeckerei.ch Kleiner Snack GGA Bettina Lutz Aargauerstrasse 250, 8048 Zürich T +41 44 419 03 22 www.kleiner-baeckerei.ch

Catering und Events Gastronomie BERNEXPO Henris Restaurant & Lounge Mario Nigg Mingerstrasse 6, 3014 Bern T +41 31 307 30 30 www.henris.ch Gastronomie Stadion Letzigrund Restaurant Oval Karsten Huhnke Badenerstrasse 500, 8048 Zürich T +41 44 496 94 84 www.restaurantoval.ch Henris Catering & Events Martin Fausch a. i. Flüelastrasse 51, 8047 Zürich T +41 44 388 35 35 www.henris.ch Henris Inflight Catering Robert Kobel Flughafenstrasse 59, 3121 Belp T +41 31 960 21 29 www.henris.ch

Partnerschaft Kleiner Snack Sihlpost Ursula Lüchinger Kasernenstrasse 97, 8001 Zürich T +41 44 242 61 62 www.kleiner-baeckerei.ch

Tavolago AG Werftestrasse 5, 6002 Luzern T +41 41 367 61 61 www.tavolago.ch

Kleiner Filiale Bleicherweg Salome Lieth Bleicherweg 21, 8002 Zürich T +41 44 202 23 23 www.kleiner-baeckerei.ch Kleiner Filiale Letzipark Laura Tocci Einkaufszentrum Letzipark Baslerstrasse 50, 8048 Zürich T +41 44 492 55 01 www.kleiner-baeckerei.ch Kleiner Filiale Limmatquai vakant Limmatquai 116, 8001 Zürich T +41 44 261 69 37 www.kleiner-baeckerei.ch Kleiner Filiale Neumarkt Christiane Reinhardt Einkaufszentrum Neumarkt Altstetterstrasse 145, 8048 Zürich T +41 44 431 50 71 www.kleiner-baeckerei.ch

Konzept und Realisation Pomcany’s Marketing AG Zürich, www.pomcanys.ch Fotografie Christine Benz, Zürich Frank Brüderli, Stallikon Peter Bürgi, Oberglatt [PIX]STUDIOS, Zürich Peter Ruggle, St. Gallen Jost Schmid, Zürich Frank Schwarzbach, Zürich Sina Urfer, Corsier-sur-Vevey Druck Stutz Druck AG, Wädenswil www.stutz-druck.ch


ZFV-Unternehmungen Die Gastronomiegruppe Fl端elastrasse 51 Postfach 8047 Z端rich T +41 44 388 35 35 F +41 44 388 35 36 info@zfv.ch www.zfv.ch

ZFV Jahresbericht 2012  
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