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2011 war f端r die ZFV-Unternehmungen ein gutes Jahr. Umsatz, Unternehmensergebnis und Cashflow wurden gegen端ber dem Vorjahr gesteigert: der Umsatz um 7,7 Prozent auf 192,8 Millionen Franken, das Unternehmensergebnis EBTDA um 8,3 Prozent auf 23,6 Millionen Franken und der Cashflow um 8,1 Prozent auf 22,7 Millionen Franken. Die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stieg um 25 auf 2141.

Jahresbericht 2011


Jahresbericht ZFV-Unternehmungen 2011

Jahresrückblick Kontinuität gibt Sicherheit!  2 Unbeirrt auf gutem Weg 6 Schwieriges Umfeld für die Sorell Hotels 10 Öffentliche Restaurants aus dem Dornröschenschlaf erwacht 18 Catering mit eigenem Brand 26 Gemeinschaftsgastronomie im Aufwind  28 Aufbruch bei Kleiner 38 Personelles42 Weitere Unternehmensaktivitäten  45

Jahresrechnung Konsolidierte Bilanz Konsolidierte Erfolgsrechnung Bewertungs- und Konsolidierungsgrundsätze Bericht der Revisionsstelle

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Anhang Organe56 Mitglieder der Genossenschaft 57 Betriebe der ZFV-Unternehmungen 58


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Kontinuität gibt Sicherheit! Das Jahr 2011 war für die ZFV-Unternehmungen trotz einem eher garstigen wirtschaftlichen Umfeld ein gutes und liegt im «grünen» Bereich. «Grün» bedeutet, dass Umsatz, Unternehmensergebnis und Cashflow im Gleichschritt gesteigert werden konnten – der Umsatz um 7,7 Prozent auf 192,8 Millionen Franken, das Unternehmensergebnis EBTDA um 8,3 Prozent auf 23,6 Millionen Franken und der Cashflow um 8,1 Prozent auf 22,7 Millionen Franken. Das erfüllt uns mit Freude und Stolz. Mit einem Umsatz, der 2012 die 200-MillionenFranken-Marke überschreiten wird, und weit über 2 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern stehen die ZFV-Unternehmungen heute vor veränderten Herausforderungen. Regula Pfister

Das organische Wachstum hat uns in den letzten Jahren viele neue, ganz unterschiedliche Betriebe gebracht, die alle unter dem «ZFV-Hut» vereint werden müssen. Die Anforderungen an die Administration sind enorm gestiegen. Es gilt, die Individualität, die massgeblich für den Erfolg der ZFV-Unternehmungen verantwortlich ist, möglichst unangetastet zu lassen, gleichzeitig jedoch den zunehmenden gesetzlichen Reglementierungen und dem Anspruch der Professionalität im administrativen Bereich gerecht zu werden. Dies ist ein schwieriger Balanceakt, der nur mit Fingerspitzengefühl und Toleranz gemeistert werden kann. Wir sind gefordert, eine «individualisierte Standardisierung» einzuführen. Die Abläufe und Prozesse im administrativen Bereich müssen standardisiert werden, ohne dass dabei die so wichtige Individualität auf der Strecke bleibt. Die spezifische Organisationsstruktur der ZFV-Unternehmungen – hier die über hundert einzelnen Betriebe mit den Gästebedürfnissen im Fokus, da der wachsende Hauptsitz mit gesetzlichen Auflagen und dem Anspruch der Professionalisierung im Nacken – ist ein herrlicher Nährboden für Probleme und Missverständnisse aller Art, nicht zuletzt auch deshalb, weil der Arbeitsrhythmus ein ganz unterschiedlicher ist. Die grösste Herausforderung auf beiden Seiten besteht darin, das richtige Mass, die richtige Form, den richtigen Zeitpunkt und den richtigen Ton im gegenseitigen «Fordern, Nehmen und Geben» zu finden. Dies setzt voraus, dass wir unvoreingenommen aufeinander zugehen, uns gegenseitig respektieren und vor allem offen und umfassend kommunizieren, lieber einmal zu viel als einmal zu wenig. Wenn einfache Regeln wie Offenheit, Anstand und Respekt eingehalten und das Wohl des Unternehmens statt die eigene Befindlichkeit in den Vordergrund gestellt werden, ist die Basis für einen zielführenden Umgang miteinander gegeben. Dann wird es uns auch gelingen, aussergewöhnliche Situationen, die selbst bei bester Strukturierung und Organisation immer wieder vorkommen, auf eine gute Art in den Griff zu bekommen. Und wenn dann noch eine Prise Humor dazukommt, umso besser! Die Standardisierung darf sich immer nur auf Abläufe und Prozesse beziehen, die in den Betrieben, im Hauptsitz und zwischen dem Hauptsitz und den Betrieben anfallen. Im direkten Kontakt mit unseren Gästen, Mitarbeitenden und


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Geschäftspartnern hat sie hingegen nichts verloren. Hier sind wir nach wie vor gefordert, subtil auf die individuellen Bedürfnisse und Gegebenheiten einzugehen. Die Abläufe und Prozesse sind schnörkellos, möglichst einfach und effizient zu gestalten, damit die angestrebte Wirkung geradewegs erreicht wird. Von allen Beteiligten in den Betrieben wie auch am Hauptsitz braucht es Disziplin und den Willen, konstruktiv mitzuwirken. Wenn nur ein Rädchen nicht rund läuft, gerät der ganze Prozess aus den Fugen, das angestrebte Ziel wird nicht erreicht mit negativen Auswirkungen auf alle Involvierten und das ganze Unternehmen. Wenn es jedoch gelingt, mit Professionalität die Effizienz zu steigern und Verbesserungen zu erzielen, so kommt dies allen zugute, vor allem aber dem Unternehmen.

Bei der Nachfolgeregelung für Regula Pfister hat der Verwaltungsrat auf Kontinuität ­gesetzt und Andreas Hunziker ab 2013 zum neuen CEO der ZFV-Unternehmungen gewählt. Die Standardisierung muss – richtig angewandt und dosiert – die Arbeit an der Front und im Backoffice erleichtern. Sie ist immer nur ein Hilfsmittel, ein Werkzeug, das der Professionalisierung und der Effizienzsteigerung dient, nie aber Selbstzweck. Wir müssen uns jedoch bewusst sein, dass die Gefahr einer Überreglementierung und «Verbürokratisierung» latent vorhanden ist. Eine solche Eigendynamik wäre unsäglich, weil die Mitarbeitenden dann den Sinn ihres Tuns nicht mehr nachvollziehen könnten und jeglicher Eigeninitiative beraubt würden. Die so wichtige Freude an der Arbeit ginge verloren. Das Ziel wäre dann definitiv verfehlt und das Horrorszenario Wirklichkeit: Alle Richt­ linien und Vorgaben sind minutiös eingehalten und erfüllt, doch der Erfolg bleibt aus, weil das persönliche Engagement und die Leidenschaft abhanden gekommen sind. Persönliches Engagement und Leidenschaft können nicht standardisiert werden. Sie aber sind die Triebkraft und das Geheimnis für unse­ren Erfolg! Ist bei der Umsetzung der «individualisierten Standardisierung» vor allem die Geschäftsleitung gefordert, so stand der Verwaltungsrat im Berichtsjahr vor der wichtigen Aufgabe, ab 2013 – nach meiner Pensionierung Ende 2012 – einen neuen CEO zu finden. Angesichts der insgesamt positiven Entwicklung der ZFV-Unternehmungen in den letzten Jahren – es stehen weder ein «Turn­ around» noch eine Neuausrichtung der Geschäftsstrategie an – hat der Verwaltungsrat das Schwergewicht auf die Kontinuität der Geschäftstätigkeit gelegt. Im Oktober 2011 hat der Verwaltungsrat deshalb Andreas Hunziker einstimmig zum neuen CEO der ZFV-Unternehmungen ab 2013 gewählt. Andreas Hunziker


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ist ein langjähriger Mitarbeiter, der das Unternehmen à fond kennt und es in den letzten Jahren entscheidend mitgeprägt hat. Nach einem Praktikum während seiner Ausbildung an der Hotelfachschule Luzern ist Andreas Hunziker 2002 als Gruppenleiter und Mitglied der erweiterten Geschäftsleitung zu den ZFV-Unternehmungen zurückgekehrt. Seit 2007 gehört er der Geschäftsleitung an und hat im April 2009 die Leitung der gesamten Gastronomie übernommen. 2012 weilt Andreas Hunziker ein Jahr in den USA, um sich an der Boston University und an der Cornell University auf seine neue Aufgabe vorzubereiten. Die Information über den bevorstehenden CEO-Wechsel auf Anfang 2013 von mir zu Andreas Hunziker ist von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der ZFVUnternehmungen äusserst positiv aufgenommen worden und hat Erleichterung ausgelöst – nicht zuletzt, weil Kontinuität auch Sicherheit gibt.

Dr. Regula Pfister, Präsidentin des Verwaltungsrates


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Unbeirrt auf gutem Weg Fortsetzung des Wachstums Dank dem grossen Engagement unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist es den ZFV-Unternehmungen im Jahr 2011 erneut gelungen, Umsatz, Unternehmens­ ergebnis und Cashflow zu steigern. Das angestrebte Parallelwachstum aller drei Grössen wurde erreicht. Das ist angesichts des schwierigen wirtschaftlichen ­Umfelds mit Eurokrise, Konjunkturschwäche und pessimistischer Wirtschafts­ einschätzung alles andere als selbstverständlich. Noch im Sommer waren die Aus­ sichten auf das Jahresende hin trüb und düster. Deshalb lancierte die Geschäftsleitung «Effort 2011». Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den ­ Betrieben sowie am Hauptsitz wurden aufgefordert, in der zweiten Jahreshälfte nicht nur das budgetierte Ergebnis zu erreichen, sondern darüber hinaus auch den in der ersten Jahreshälfte entstandenen Rückstand aufzuholen. Neben der Anpassung der Kosten an die Umsatzentwicklung wurde das Hauptaugenmerk auf die Ferien-, Feier- und Ruhetage gelegt, die stark abgebaut wurden. Allein diese Massnahme brachte am Ende des Jahres eine Ergebnisverbesserung von 1,3 Millionen Franken gegenüber dem Vorjahr. Ohne «Effort 2011» wären Unter­ nehmensergebnis und Cashflow der ZFV-Unternehmungen deutlich schlechter ausgefallen! Der konsolidierte Gesamtumsatz (inkl. Liegenschaften) der ZFV-Unternehmungen stieg im Berichtsjahr auf 192,8 Millionen Franken. Das ist eine Zunahme um 13,8 Millionen Franken oder 7,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der unterneh­ mens­interne Umsatz von 5,9 Millionen Franken wurde herauskonsolidiert. Der Gastronomieumsatz betrug 186,9 Millionen Franken. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einer Erhöhung um 13,7 Millionen Franken oder 7,9 Prozent. Massgeblich dazu beigetragen haben die neun 2010 dazugekommenen Betriebe, die im Berichtsjahr erstmals voll zu Buche schlugen, sowie die 20 neuen Betriebe des Jahres 2011: Januar – Kauf Confiserie Kofler in Wetzikon – Übernahme ABB Restaurant Power Inn in Baden – Übernahme Restaurant Dällebach der Helsana in Worblaufen – Übernahme Sport Cloud in der Sportanlage St. Johann der Novartis in Hüningen (Frankreich) – Eröffnung Cafeteria Au «T» im Bundesamt für Sozialversicherungen in Bern Februar – Übernahme Cafeteria und Kiosk im Bildungszentrum Dietikon April – Übernahme VIVENDI – ristorante e bar in Opfikon – Eröffnung Kleiner Filiale im Egro Park in Niederrohrdorf – Eröffnung vier neuer Restaurants an der BERNEXPO in Bern (Intermezzo, Mercato, Bernoise und Festhalle) – Eröffnung UBS Coffee & Shop Il Giardino in Basel


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Anzahl Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Männer Frauen Insgesamt Anzahl Stellen (100 %)

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2011 2010 2009 2008 2007 2006 2005 2004 2003 2002 2001 872 835 733 683 656 541 439 363 319 293 263 1269 1281 1192 1100 1114 928 742 649 553 561 522 2141 2116 1925 1783 1770 1469 1181 1012 872 854 785 1339 1256 1155 1119 1097 998 781 651 634 621 557

Mai – – Juni – Juli – August – September – Oktober – Dezember – – –

Übernahme Inflight Catering auf dem Flughafen Bern-Belp Übernahme UBS Restaurant Impresso in Basel Eröffnung Ernst & Young Restaurant platform in Zürich Kauf Hotel City Weissenstein in St. Gallen Übernahme Mensa Kantonsschule Obwalden in Sarnen Eröffnung Cafeteria Chemie an der Universität Bern Eröffnung SRF Restaurant Schärenmoosstrasse in Zürich Übernahme SRF Restaurant Brunnenhof in Zürich Übernahme SRF Restaurant Schwarztorstrasse in Bern Übernahme SRF Restaurant Novarastrasse in Basel

Acht Betriebe wurden im Berichtsjahr aufgegeben: Januar – März – – Mai – Juni – – Juli – Dezember –

Kündigung Kleiner Filiale Ohmstrasse in Zürich Aufgabe Restaurant Gallushof in Zürich Aufgabe UBS Restaurant Schwarztorstrasse in Bern Übergabe UBS Restaurant Guggach in Zürich Kündigung Kleiner Filiale Kuttelgasse in Zürich Kündigung Kleiner Snack SBB in Zürich Aufgabe Cafeteria Zürcher Hochschule der Künste an der Herostrasse in Zürich Aufgabe UBS Restaurant ABZ in Basel

Die bisherigen Betriebe (ohne jene, die 2011 dazugekommen sind) erzielten im Berichtsjahr ein Umsatzwachstum von 4,7 Prozent. Die 2011 dazugekommenen Betriebe trugen 6,1 Prozent zum Umsatzwachstum bei, während die 2010 und 2011 weggefallenen Betriebe den Umsatz um 2,7 Prozent schmälerten. Der im Berichtsjahr herauskonsolidierte Umsatz schlug mit 0,2 Prozent zu Buche. Das konsolidierte Unternehmensergebnis vor Abschreibungen, Rückstellungen, Steuern und Ausserordentlichem EBTDA wurde auf 23,6 Millionen Franken gesteigert. Das ist eine Zunahme gegenüber dem Vorjahr um 1,8 Millionen Franken oder 8,3 Prozent. Dank «Effort 2011» sind die markantesten Verbesserungen in der zweiten Jahreshälfte erzielt worden.


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Auch der Cashflow entwickelte sich im Berichtsjahr parallel zum Umsatz. Er wurde von 21,0 auf 22,7 Millionen Franken um 8,1 Prozent oder 1,7 Millionen Franken gesteigert. Statutengemäss verbleibt der gesamte Cashflow im Unternehmen und dient dessen Weiterentwicklung. Die 2011 getätigten Investitionen von 23,8 Millionen Franken konnten zum grössten Teil aus eigenen Mitteln finanziert werden. Einzig für den Kauf des Hotels City Weissenstein wurde die bestehende Hypothek übernommen. Die verschiedenen Geschäftsbereiche haben ganz unterschiedliche Beiträge zum Cashflow geleistet: Geschäftsbereich Anteil am Umsatz in % Anteil am Cashflow in % Gemeinschaftsgastronomie 51,3 28,1 Sorell Hotels 21,3 45,1 Öffentliche Restaurants 16,8 10,5 Bäckerei-Konditorei 7,5 0,7 Liegenschaften 3,1 15,6 Der ausgewiesene Gewinn betrug im Berichtsjahr 4,1 Millionen Franken. Das sind 0,3 Millionen Franken oder 7,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Damit stieg das ausgewiesene E­igenkapital auf 49,1 Millionen Franken, was 33,0 Prozent der Passiven aus­macht. Das gesamte Fremdkapital beläuft sich auf 99,6 Millionen Franken oder 67,0 Prozent der Passiven. 31,8 Millionen Franken sind kurzfristige Schulden, 67,7 Millionen Franken langfristiges Fremdkapital. Die Hypothekar­ verschuldung hat um 0,3 Millionen Franken leicht zugenommen und beträgt 37,2 Millionen Franken. Bei Investitionen von 23,8 und Abschreibungen von 18,9 Millionen Franken hat das Anlagevermögen um 5,1 auf 131,3 Millionen Franken zugenommen. Mit 110,4 Millionen Franken machen die Liegenschaften den grössten Teil davon aus. Die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist auf 2 141 angestiegen (872 Männer und 1 269 Frauen). Sie verteilen sich auf 1339 Hundertprozent-Stellen, was einer Erhöhung um 83 Vollzeit-Stellen entspricht. Beim Erwerb des Hotels City Weissenstein in St. Gallen musste die guestra ag gekauft werden. Diese wurde rückwirkend per 30. Juni 2011 in die Genossenschaft ZFV-Unternehmungen fusioniert. Damit verfügen die ZFV-Unternehmungen nach wie vor über lediglich eine hundertprozentige Tochtergesellschaft, die Hotel Seefeld AG.


Benedikt Senn, Betriebsleiter Ernst & Young Restaurant platform in Zürich


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Schwieriges Umfeld für die Sorell Hotels Frankenstärke, Sparprogramme und Kannibalismus Für die Sorell Hotels war 2011 ein schwieriges Jahr. Vor allem die Zürcher Geschäftshotels Seidenhof und Seefeld sowie das Ferienhotel Asora in Arosa haben unter dem hohen Schweizer-Franken-Kurs gelitten. Wer nicht dringende Geschäfte in der Schweiz zu erledigen hatte, mied 2011 das «Hochpreisland» Schweiz oder verkürzte seinen Aufenthalt auf das absolut Notwendige. Viele Schweizer nutzten zudem die Frankenstärke für günstige Ferien im Ausland. Die Sparprogramme vieler Grossfirmen erfassten auch den Konferenz- und Eventbereich, was dazu führte, dass Seminare verschoben, verkürzt oder gar gestrichen wurden. Vor allem die Sorell Hotels Zürichberg in Zürich und Rüden in Schaffhausen bekamen dies zu spüren. Die 2011 neu auf den Zürcher Markt gekommenen Hotels im Fünfsterne- und Viersterne-Bereich – das Renaissance im Mobimo ­Tower mit gut 300 Zimmern und das Ramada beim Stadion Letzigrund mit 165 Zimmern – betrieben ein verzweifeltes Preisdumping und boten ihre Zimmer teilweise zu Preisen unter jenen der Dreisterne-Häuser an. Dieser Kannibalismus droht mit jedem neuen Luxushotel zuzunehmen. Er nützt niemandem, schadet jedoch allen. Insgesamt erzielten die 13 Sorell Hotels einen Umsatz von 41,1 Millionen Franken. Ohne das Mitte Jahr neu dazugekommene Hotel City Weissenstein in St. Gallen betrug der Gesamtumsatz lediglich 40,3 Millionen Franken oder 0,4 Millionen Franken weniger als im Vorjahr. Damit sind die Sorell Hotels weit vom Rekord­ umsatz von 42,7 Millionen Franken des Jahres 2008 entfernt. Noch weiter davon entfernt ist das Betriebsergebnis, das 2011 gerade noch halb so gross war wie im Vorjahr.

Zimmerbelegung der Sorell Hotels (in Prozent) 2011 2010 2009 2008 2007 2006 2005 2004 2003 2002 2001 Hotel Zürichberg in Zürich 56 61 59 67 73 63 64 69 66 69 77 Hotel Seidenhof in Zürich 77 78 75 76 76 71 67 65 59 64 70 Hotel Rütli in Zürich 76 64 64 78 76 72 66 64 59 65 75 Hotel Seefeld in Zürich 74 76 74 77 78 76 75 72 68 74 70 Hotel Ador in Bern 80 73 70 66 73 65 62 61 58 60 Hotel Rüden in Schaffhausen 55 55 52 57 58 56 53 49 49 55 Hotel Arabelle in Bern 63 56 52 65 68 65 62 38 Hotel Asora in Arosa 48 50 47 54 45 36 40 32 Hotel Argovia in Aarau 61 67 57 60 53 45 41 Hotel Tamina in Bad Ragaz 37 41 42 41 40 38 Hotel Krone in Winterthur 58 63 56 57 Hotel City Weissenstein in St. Gallen 80


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Zwar lag die durchschnittliche Zimmerbelegung mit 65,5 Prozent im Berichtsjahr leicht über jener des Vorjahres mit 64,2 Prozent, der durchschnittliche Preis pro Zimmer von 173.90 Franken betrug jedoch 3.30 Franken weniger als im Vorjahr. 2011 übernachteten 172 566 Gäste in einem der 13 Sorell Hotels, im Vorjahr waren es 163 244 Übernachtungen, allerdings bei einem Hotel weniger.

2011 war für die 13 Sorell Hotels ein schwieriges Jahr. Die kleine Umsatzsteigerung ­gegenüber dem Vorjahr verdanken wir dem Mitte 2011 neu dazugekommenen Hotel City Weissenstein in St. Gallen. Das Betriebsergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr halbiert. Tamina und Zürichberg im Investitionsprogramm Während das Sorell Hotel Tamina in Bad Ragaz 2011 komplett umgebaut und renoviert wurde, kam es im Zürichberg lediglich zu einer Erneuerung des Eingangsgeschosses. Hinzu kamen weitere kleinere Investitionen in den meisten Häusern. Insgesamt haben die ZFV-Unternehmungen im Berichtsjahr 14,3 Millionen Franken in die Sorell Hotels (inklusive Liegenschaften) investiert. Nachdem feststand, dass im Sorell Hotel Tamina in Bad Ragaz – aus Kostengründen und weil sich die Tamina Therme bloss in kurzer Gehdistanz zum Hotel ­befindet – keine eigene Wellness-Anlage eingerichtet wird, war der Weg frei für eine umfassende Hotelsanierung. Die Planungs- und Vorbereitungsarbeiten waren derart minutiös, dass just am Tag nach dem WEF (Weltwirtschaftsforum in Davos) mit dem Zimmer- und Restaurantabbruch begonnen werden konnte. In der Rekordzeit von bloss drei Monaten ist es den Verantwortlichen für den Umbau – Architekt Schumacher, Chur, und Peter Curiger, Sempach, mit ihren Teams – gelungen, das Hotel in neuem Glanz erstrahlen zu lassen. Am 7. Mai 2011, dem Tag der offenen Tür, wurde das Tamina der Öffentlichkeit vorgestellt. Die vielen Besucherinnen und Besucher waren sichtlich beeindruckt von der Grösse und der Eleganz der insgesamt 51 neuen Zimmer – 43 Doppel­ zimmer und 8 Juniorsuiten. Neben den Zimmern wurde auch die gesamte Restauration erneuert – von der Küche über die gemütliche Lounge bis hin zum Restaurant «Im Park» im Glaspavillon. Der kulinarische Schwerpunkt liegt bei regionalen Spezialitäten und Weinen aus der Bündner Herrschaft. Auch der ­Seminarbereich wurde renoviert und ausgebaut. Die polyvalenten Tagungsräume verfügen nunmehr über jene technische Infrastruktur, die ein modernes Tagungsund Seminarhotel heute braucht. Das Sorell Hotel Tamina ist das einzige Viersterne-Haus in Bad Ragaz. Mit seiner grosszügigen, überaus komfortablen Ausstattung und seiner einzigartigen ­Ausstrahlung ergänzt es die vor wenigen Jahren erneuerten Fünfsterne-GrandHotels auf geradezu ideale Weise. In enger Zusammenarbeit mit Heidiland


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T­ ourismus ist es nun die Aufgabe der Direktion, das Hotel neu zu positionieren. George Oggenfuss, der seit der Übernahme des Hotels Tamina im Mai 2006 die Leitung innehatte, ist aus dem Unternehmen ausgeschieden. Am 1. November 2011 hat Christof A. Willi die Hoteldirektion übernommen. Trotz des dreimonatigen Umbaus lag der Umsatz mit gut 2,0 Millionen Franken nur unwesentlich unter jenem des Vorjahres. Seit der Neueröffnung konnten Belegung und Zimmerpreis erfreulicherweise markant gesteigert werden.

Sorell Hotel Tamina in Bad Ragaz

Im Sorell Hotel Zürichberg machten baupolizeiliche Auflagen die Erneuerung des Eingangsgeschosses notwendig. Soweit es die denkmalpflegerischen Vorschriften erlaubten, wurde der Eingangsbereich mit einem gläsernen Windfang einladender und grosszügiger gestaltet. Die frühere runde Réception wurde durch einen funktionalen Glaskubus mit beleuchteter roter Frontseite ersetzt. So können die Gäste freier zirkulieren. Mit der Einrichtung einer Ausgabestation im Foyer, die für Kaffeepausen wie auch als Schöpfstation genutzt wird, ist es gelungen, für die Saalbewirtschaftung qualitativ bessere Voraussetzungen zu schaffen. Auch wenn die Renovation vom Ausmass her weit geringer war als jene im Tamina, dauerte der Mitte Februar begonnene Eingriff bis über das Jahresende hinaus und beeinträchtigte den Betrieb zeitweise über Gebühr. Immerhin, heute kann erleichtert festgestellt werden, dass sich der Eingriff gelohnt hat und das Ergebnis aus funktionaler wie auch aus ästhetischer Sicht überzeugt. Im rauen wirtschaftlichen Klima mit deutlich weniger und kürzeren Seminaren hat sich auch die lange Bauzeit negativ auf die Zahlen ausgewirkt. Nachdem der Umsatz im Vorjahr auf 10,4 Millionen Franken gesteigert werden konnte, fiel er im Berichtsjahr auf 9,6 Millionen Franken zurück. Da es nicht gelungen ist, den Umsatzausfall kostenmässig zu parieren, ist auch das Betriebsergebnis deutlich schlechter als im Vorjahr ausgefallen.

Ador und Arabelle – Vorreiter in Sachen Qualitätsmanagement Klaus Eisele, der die beiden Berner Sorell Hotels Ador und Arabelle seit Dezember 2006 führt, setzt konsequent auf Nachhaltigkeit und Qualitätsmanagement und hat damit innerhalb des Unternehmens eine Vorreiterrolle eingenommen. Dies zeigt sich nicht nur im betrieblichen Alltag, sondern auch bei den Umbauten. So wurde im Arabelle die letzte Renovationsetappe im vergangenen Sommer mit der Erneuerung der Zimmer im Haus Mittelstrasse abgeschlossen. Damit verfügen nun alle Zimmer des Garni-Hotels im Länggassquartier über grosse Ablage- und Schreibflächen sowie hochwertige Bäder mit Fussbodenheizung, einen Safe, eine Kaffeemaschine und einen Flatscreen TV. Der neue Anstrich der Fassade lässt das Haus von der Strasse her einladend und freundlich erscheinen. Zudem sorgen Schallschutzfenster für die nötige Ruhe im Innern. Aufgrund dieser Verbesserungsmassnahmen hat Hotellerie Suisse dem Betrieb den dritten Stern verliehen. Das ist deshalb bemerkenswert, weil noch vor wenigen Jahren – damals ge­hörte


2011 wurde das Sorell Hotel Tamina in Bad Ragaz innert Rekordzeit von drei Monaten komplett renoviert und erneuert. Die 43 Doppelzimmer und 8 Juniorsuiten sind alle sehr geräumig, mit hochwertigen Möbeln und Materialien ausgestattet und deshalb auch für einen längeren Aufenthalt sehr geeignet. Die Küche empfiehlt regionale Spezialitäten und zeichnet sich durch Qualität und Sorgfalt aus.


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das Haus noch nicht den ZFV-Unternehmungen – durch die gleiche Stelle angedroht wurde, dem Hotel den zweiten Stern zu entziehen. Nachdem Anfang 2011 auch das Sorell Hotel Argovia dank baulichen und komfortmässigen Anpassungen den dritten Stern erhalten hat, befinden sich nunmehr alle Sorell Hotels im Dreisterne- oder Viersterne-Bereich.

Der grösste Umbau erfolgte 2011 im Sorell Hotel Tamina, das komplett erneuert wurde und nunmehr über 43 komfortable Doppelzimmer und 8 elegante Juniorsuiten verfügt. Im Sorell Hotel Zürichberg wurde das Eingangsgeschoss neu gestaltet. Mit der Zimmer­ sanierung im Haus Mittelstrasse sind die Renovationen im Sorell Hotel Arabelle ­abgeschlossen. Insgesamt wurden 14,3 Millionen Franken in die Sorell Hotels investiert. Das Sorell Hotel Ador wurde als erstes Hotel in der Schweiz mit dem Zertifikat «Certified Green Hotel» ausgezeichnet. Dieses Label steht für das grosse Engagement im Bereich der unternehmerischen Gesellschaftsverantwortung (Corporate Social Responsibility). Bereits seit Jahren setzt das Ador Akzente in Sachen Nachhaltigkeit. So verringert beispielsweise die konsequente Ausstattung mit LED-Leuchtmitteln den Stromverbrauch wesentlich. Der Strom wird ausschliesslich aus erneuerbaren Energiequellen bezogen, und durch konsequente Abfallvermeidung werden die Emissionen gesenkt. Wenn immer möglich haben die Gäste Fair Trade-Produkte auf dem Teller. Die beiden Hotels in der Bundeshauptstadt haben 2011 deutlich robuster auf die Frankenstärke und das rauer gewordene Wirtschaftsklima reagiert als die Hotels in der Wirtschaftsmetropole Zürich. Beide Berner Sorell Hotels haben im Berichtsjahr Umsatz und Betriebsergebnis deutlich gesteigert. Das Sorell Hotel Ador vermochte den Umsatz von 3,5 auf gut 3,9 Millionen Franken um 11,4 Prozent zu steigern und das Betriebsergebnis zu verdreifachen. Bei einer durchschnittlichen Zimmerbelegung von 80,1 Prozent konnte sogar noch der durchschnittliche Zimmerpreis leicht gesteigert werden. Auch das Sorell Hotel Arabelle erhöhte den Umsatz auf 1,3 Millionen Franken, was einer Steigerung um 18,2 Prozent entspricht. Trotz der Zimmerrenovation im Sommer erreichte es übers Jahr gesehen eine durchschnittliche Zimmerbelegung von 63,0 Prozent.

Seidenhof, Seefeld und Rütli trotzen der Krise 2011 hatten die drei Geschäftshotels Seidenhof, Seefeld und Rütli in Zürich einen schweren Stand. Dank grossem Engagement verfehlte der Seidenhof mit einer durchschnittlichen Zimmerbelegung von 77,1 Prozent das Vorjahr mit 78,2 Prozent nur knapp. Auch gelang es Matthias Ramer, den durchschnittlichen Zimmerpreis mit 197.50 Franken auf dem Niveau des Vorjahres zu halten. Stark gefordert


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war auch Marco Grossi, Direktor des Sorell Hotels Seefeld. Trotz grossen Anstrengungen blieb die durchschnittliche Zimmerbelegung mit 73,5 Prozent hinter jener des Vorjahres mit 75,9 Prozent zurück. Auch gelang es nicht, den durchschnitt­ lichen Zimmerpreis von 212.10 Franken zu halten. Dieser fiel im Berichtsjahr auf 208.30 Franken zurück. Beide Hotels verfehlten beim Umsatz wie auch beim Betriebsergebnis die Vorjahreszahlen, nicht dramatisch, doch spürbar. Sorell Hotel City Weissenstein in St. Gallen, Frühstück im Garten

Anders liegen die Verhältnisse im Sorell Hotel Rütli. Dieses wurde im Vorjahr einer umfassenden Sanierung unterzogen. So profitierte es im Berichtsjahr nicht nur von der Schliessung im Vorjahr, sondern vor allem auch von den neuen, überaus komfortablen Zimmern mit Klimaanlage. Die durchschnittliche Zimmerbelegung stieg von 63,6 Prozent im Vorjahr auf 76,4 Prozent im Berichtsjahr, allerdings bei einem rückläufigen durchschnittlichen Zimmerpreis. Der Umsatz nahm von 2,8 auf 3,3 Millionen Franken um 17,9 Prozent zu. Das Betriebsergebnis konnte gegenüber dem Vorjahr sogar verdoppelt werden.

Krone und Rigiblick mit Fokus auf die Restaurants Das Sorell Hotel Krone in Winterthur und das Sorell Aparthotel Rigiblick in Zürich haben eines gemeinsam: ein Restaurant mit «Gault Millau»-Auszeichnung. Da­rauf wird bei den öffentlichen Restaurants eingegangen. Während die sieben Appartements im Rigiblick von Langzeitgästen mässig gut belegt waren, verfügt die Krone über insgesamt 40 Hotelzimmer, die vorwiegend von Geschäftsleuten genutzt wurden. Vom Umsatz wie auch vom Ergebnis her sind beide Betriebe noch nicht dort, wo wir sie haben wollen. Dies führte bei der Krone per Ende 2011 zu einem Direktorenwechsel von Robert Frisch zu Hans Peter Kaiser. Dieser hat den klaren Auftrag, rasch spürbare Verbesserungen zu erzielen.

City Weissenstein – die Perle in der Ostschweiz Mit dem Kauf des Hotels City Weissenstein in St. Gallen ist Mitte 2011 eine richtige Perle zu den Sorell Hotels gestossen. Nach 15 Jahren überaus erfolgreichem Wirken haben die bisherigen Besitzer Ursula und Klaus Frei ihr Hotel altershalber verkauft. Es war die Philosophie der Sorell Hotels – jedes Hotel ist ein individuell geführtes Unikat mit einer ganz besonderen Note –, die Freis bewogen hat, ihr Haus der Sorell-Gruppe anzubieten. Mit 20 Zimmern im eigenen Haus sowie zwei Suiten und elf Appartements in der dazugemieteten Nachbarliegenschaft handelt es sich um ein kleines Objekt ohne eigenes Restaurant, das vom individuellen und persönlichen Service und der Freundlichkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter lebt. Obschon das Hotel nicht in eine Verkaufsorganisation eingebunden war, erreichte es unter der umsich­ tigen Führung von Ursula Frei eine traumhafte Zimmerbelegung von mehr als 80 Prozent. Bei all unseren Besuchen – auch inkognito – haben uns die Herz-


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lichkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ihre Hilfsbereitschaft immer wieder von Neuem beeindruckt. So war es für uns naheliegend, alle zu übernehmen und der früheren Front-Office-Managerin Sina Nikolussi die Leitung anzuvertrauen. Erfreulicherweise ist es gelungen, die hohe Zimmerbelegung von gut 80 Prozent beizubehalten.

Neue Hotels gesucht Stillstand bedeutet Rückschritt! Nach wie vor ist es unser Ziel, die Gruppe der Sorell Hotels durch weitere Hotelunikate in grösseren und mittleren Schweizer Städten auszubauen. Noch fehlt ein Haus in Basel.

Sorell Hotel Arabelle in Bern


Das im Länggassquartier in Bern gelegene Sorell Hotel Arabelle hat durch die etappenweise Renovation der beiden Häuser sehr gewonnen. Nachdem noch vor wenigen Jahren befürchtet wurde, es könnte den zweiten Stern verlieren, hat ihm Hotellerie Suisse 2011 dank der sorgfältigen Renovation und der komfortablen Ausstattung den dritten Stern verliehen.


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Öffentliche Restaurants aus dem Dornröschenschlaf erwacht Starkes Wachstum – noch viel unausgeschöpftes Verbesserungspotenzial Die öffentlichen Restaurants sind aus dem Dornröschenschlaf erwacht und nun daran, sich in der faszinierenden Gastronomiewelt zu behaupten. Während in den bereits bestehenden Betrieben Konsolidierung und Optimierung angesagt waren, mussten die neuen Betriebe – VIVENDI - ristorante e bar in Opfikon und Henris Inflight Catering auf dem Flughafen Bern-Belp – erst noch mit unserer Unternehmensphilosophie vertraut gemacht werden.

Die öffentlichen Restaurants sind im Berichtsjahr um zwei neue Betriebe erweitert worden – VIVENDI - ristorante e bar in Opfikon und Henris Inflight Catering auf dem Flughafen Bern-Belp – und haben den Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 14,7 Prozent gesteigert. Der Umsatz der öffentlichen Restaurants hat im Berichtsjahr um 14,7 Prozent zugenommen. Das Betriebsergebnis konnte leicht verbessert werden, ist jedoch nach wie vor im Minusbereich und deshalb unbefriedigend.

Mishios sind gefordert Die Internationalisierung unserer Gesellschaft hat in den letzten Jahren auch das Essverhalten und das gastronomische Angebot beeinflusst und verändert. Vor allem asiatische Gerichte sind in Mode gekommen. Mit dem im Oktober 2004 im Sorell Hotel Seidenhof eingeführten Mishio-Konzept, das zwei Jahre später auch im Olivenbaum realisiert wurde, lagen wir voll im Trend. Nachdem sich der Mishio-Abstecher nach Chur leider nicht gelohnt hatte, waren wir froh, die Infra­struktur für das Anfang April 2010 am Bärenplatz in Bern eröffnete Mishio wieder verwenden zu können. Nach wie vor ist die frische, leichte, bekömmliche und vor allem preiswerte asiatische Küche bei unseren Gästen sehr beliebt, auch wenn sich in den letzten Monaten gewisse «Ermüdungserscheinungen» abgezeichnet haben. Die Verantwortlichen sind deshalb gefordert, den Markt und das Gästeverhalten genau zu beobachten, um allfällig notwendige Korrekturen und Anpassungen rechtzeitig einzuleiten. Infolge grosser Umbau- und Umnutzungsvorhaben in der Liegenschaft «Vatterland» ist das Mishio in Bern im Berichtsjahr leider nicht richtig auf Touren gekommen. Die Betriebsleiterin Claudia Laubscher musste sich einiges einfallen lassen, um die Gäste trotz den baulichen Turbulenzen bei Laune zu halten.

Investitionen im Verkehrshaus und im Technorama Gleich zu Beginn des Berichtsjahres standen im Verkehrshaus der Schweiz in Luzern und im Technorama in Winterthur zwei grössere Bauvorhaben an: eine neue Lounge vor dem Filmtheater im Verkehrshaus und ein neues Restaurant im


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Swiss Science Center Technorama. Patrik Scheidegger, als Leiter Betriebe verantwortlich für den Businessbereich, hat beide Projekte umsichtig betreut und erfolgreich abgeschlossen. Nach der Erneuerung des Eingangsgebäudes «FutureCom» zum 50-Jahr-Jubiläum des Verkehrshauses der Schweiz wurde Anfang 2011 die Neugestaltung und die Neupositionierung des Filmtheaters in Angriff genommen. Die bisherige Cafébar, die seit über 15 Jahren in Betrieb war, vermochte da nicht mehr mitzuhalten. Als langjähriger Gastronomiepartner des Verkehrshauses haben wir uns an der Reali­sierung der neuen Lounge mit einer Million Franken beteiligt. Nach bloss sechswöchiger Umbauzeit ist eine elegante, bediente Bar mit zwei Ausgabestationen entstanden, die den Besucherinnen und Besuchern vor und nach dem Besuch des Filmtheaters zur Verfügung steht. Das Gastronomiekonzept ist so gestaltet, dass das Tagespublikum kulinarisch genauso auf seine Rechnung kommt wie die Abendgäste. Nicht nur vom originellen Interieur her, sondern auch in Bezug auf das Speise- und das Getränkeangebot hebt sich die neue Lounge von einer gewöhnlichen Kinobar mit Popcorn, Schoggistängeli, Glace und Eistee wohltuend ab. Das Angebot reicht – abgestimmt auf die jeweilige Tageszeit – von frischen Backwaren über Sandwiches, Empanadas, Mini-Patisserie und Glace bis hin zu ausgewählten Antipasti-Variationen. Die Eröffnung der neuen Lounge fand am 22. Februar 2011 statt – im Beisein von Martin Bütikofer, dem neuen Direktor des Verkehrshauses der Schweiz. Nach den Boomjahren rund um das 50-Jahr-Jubiläum des Verkehrshauses der Schweiz kehrte 2011 der «courant normal» ein mit deutlich weniger Besuche­rinnen und Besuchern. Trotz der leichten Erhöhung des ausgegebenen Kundenfrankens schlug sich dies auch in den Zahlen der Gastronomie nieder. Der Rekordumsatz des Vorjahres mit gut 8 Millionen Franken wurde 2011 um 750 000 Franken oder 9,4 Prozent verfehlt. Da es im Berichtsjahr weniger lukrative Caterings und Anlässe gab, fiel auch das Betriebsergebnis eine halbe Million Franken schlechter aus als im Vorjahr. Demgegenüber hat sich die Gastronomie im Strandbad Lido, das nur einen Steinwurf vom Verkehrshaus entfernt liegt und ebenfalls von Roland Witschi geleitet wird, positiv entwickelt. Erneut liess sich Kristian Lau, der vor Ort für den Betrieb zuständig ist, einiges einfallen, um dem schlechten Wetter mit attraktiven Events ein Schnippchen zu schlagen. Im Swiss Science Center Technorama in Winterthur haben die ZFV-Unternehmungen für die Neugestaltung der Gastronomie 1,7 Millionen Franken investiert. Nach einem zweimonatigen Umbau, während dem das Restaurant in einem Provisorium untergebracht war, fand am 12. April 2011 die feierliche Einweihung der neuen Gastronomie statt. Die Anforderungen des Swiss Science Centers waren gross – nicht nur hinsichtlich des gastronomischen Angebotes, sondern auch in Bezug auf die technischen Elemente. Am Eingang treffen die Gäste auf eine mit


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Monitoren ausgestattete Medienwand, die sie mit kulinarischen Kurzgeschichten mitten ins Geschehen führt. Drinnen finden sie sich in einem grosszügigen, farbenfrohen Free Flow wieder, wo sie ebenfalls mittels Bildschirmen zu den einzelnen Countern geleitet werden. Die Ausgabestationen sind so gestaltet, dass die Frische der Speisen spürbar ist und der Gästeansturm in Spitzenzeiten problemlos bewältigt werden kann.

Die Museumsrestaurants sind direkt abhängig von den Besucherzahlen. Diese waren 2011 im Vergleich zu den Vorjahren rückläufig mit negativen Auswirkungen auf die ­Gastronomieumsätze. Die Ausnahme bildete die Cafeteria im Schweizerischen Landesmuseum in Zürich mit einer Umsatzzunahme von 11,5 Prozent. Trotz dem zweimonatigen Umbau ist es 2011 gelungen, den Umsatz mit 1,9 Millio­ nen Franken nahe am Rekordumsatz des Vorjahres mit 2,1 Millionen Franken zu halten. Für diesen Rückgang ist nicht nur der Umbau verantwortlich, sondern auch der Einbruch bei den Besucherzahlen des Swiss Science Centers Technorama. Der hohe Schweizer-Franken-Kurs hat viele Gäste aus dem süddeutschen Raum von einem Besuch im Technorama abgehalten. Christine Strassmann, die dem Technorama in den letzten zwei Jahren positive Impulse gegeben hat, ist aus dem Unternehmen ausgeschieden. Neuer Betriebsleiter ab Anfang 2012 ist Pierre Zehi Dahero.

49 «Gault Millau»-Punkte und 2 Michelin-Sterne Für «Gault Millau»-Köche ist die Essenszusammenstellung und -zubereitung eine Kunst, der sie sich mit voller Leidenschaft hingeben. Immer neue Produktekombinationen werden ausgetüftelt, immer ungewöhnlichere Gewürze einander beigemischt. Das Anrichten der Teller ist ein kunstvoller Akt, in den zunehmend auch die Servicemitarbeiterinnen und -mitarbeiter einbezogen werden. Den Gästen wird ein gastronomisches Feuerwerk für alle Sinne geboten, das gut und gerne einen vollen Abend in Anspruch nimmt. Essen und Trinken bilden den absoluten Mittelpunkt, um den sich alles dreht. Abstriche werden höchstens über Mittag gemacht, wenn die Gäste zu einem Business-Lunch kommen und zeitlich eingeschränkt sind. Wer mit 16 und mehr «Gault Millau»-Punkten ausgezeichnet ist, kennt diese ­Rituale und muss daran Freude haben. Drei unserer Köche gehören dieser Kategorie an: Werner Rothen, Betriebsleiter und Küchenchef im Restaurant Schöngrün im Zentrum Paul Klee in Bern, hat 2010 den 17. Punkt erhalten. Chris­tian Nickel, Betriebsleiter und Küchenchef im Restaurant Spice im Rigiblick in Zürich, konnte den 16. Punkt halten und Denis Ast, Küchenchef im Restaurant Pearl im Sorell Hotel Krone in Winterthur, stieg 2010 von 14 auf 15 Punkte auf und erhielt im Berichtsjahr den 16. Punkt, ein wahrlich rasanter Aufstieg. Die Restaurants von Werner Rothen und Christian Nickel sind zusätzlich mit einem Michelin-Stern


Den Gästen des neuen Filmtheaters im Verkehrshaus der Schweiz in Luzern steht vor und nach ihrem Besuch die neue und einladend gestaltete Lounge für ein Getränk oder eine kleine ­Verpflegung zur Verfügung. Je nach Tageszeit variiert das Speise- und Getränkeangebot. Es ist stets frisch und von auserlesener Qualität.


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ausgezeichnet. Das Restaurant Spice hat 2011 beim Best of Swiss Gastro Award mitgemacht und in der Kategorie «Gourmet» den dritten Rang erzielt.

Im neu gestalteten Restaurant des Swiss Science Center Technorama werden viele Gerichte frisch vor den Augen der Gäste zubereitet.

Anlässlich der «Nacht der ZFV-Spitzenköche» am Live on Ice im Schweizerischen Landesmuseum haben unsere drei «Gault Millau»-Köche unter der Leitung des Doyen Werner Rothen eine eindrückliche Kostprobe ihres Könnens gegeben. Jeder hat mindestens einen Gang zubereitet und präsentiert. Die illustre Gästeschar ist an jenem Abend in den Genuss von 49 «Gault Millau»-Punkten und 2 MichelinSternen gekommen – ein glamouröser Event mit Seltenheitswert! Auch wenn die «Gault Millau»-Küche sehr aufwendig und erfahrungsgemäss nicht kostendeckend ist, so wiegt die Freude am gastronomischen Erlebnis das kaum vermeidbare Defizit doch mehr als auf – solange es sich das Unternehmen leisten kann! Wer Lust hat, selber an den Herd zu stehen und «Gault Millau»-Rezepte auszuprobieren, kann das mit Bild und Text sorgfältig gestaltete Kochbuch von Werner Rothen «Mein Gourmetdesign» zu Rate ziehen, das im letzten November herausgekommen ist. Nur schon das Anschauen lohnt sich!

Café & Take-Away Schurter – Licht am Ende des Tunnels Nach dem Kauf der Confiserie Schurter Mitte 2006 und dem Umbau Ende 2009 waren sich alle einig: An dieser zentralen Lage muss das Geschäft blühen. Heute wissen wir, dass es dazu auch die richtige Betriebsleitung braucht. In der Person von Jacqueline Hofer haben wir sie Mitte Oktober 2011 gefunden. Innert kürzester Zeit ist es ihr und ihrem Team gelungen, die Kosten in den Griff zu bekommen und das Geschäft mit zusätzlichen Gästen zu beleben. Wir sind zuversichtlich, dass der neue Schwung anhalten wird.

Letzigrund und BERNEXPO mit vielen Gemeinsamkeiten Mit dem LCZ-Meeting Ende September 2007 und der BEA/PFERD Ende April 2010 begann für die ZFV-Unternehmungen eine Gastronomie-Ära der besonderen Art. In beiden Fällen war es ein Sprung ins kalte Wasser, der vorher nicht adäquat geübt werden konnte. Kleinere und grössere Pannen waren gewissermassen vorprogrammiert. Wie alle, die Neuland betreten, mussten auch wir unser Lehrgeld bezahlen. In beiden Fällen war der Fokus auf die «Zürcher Frauen» gerichtet, die fortan mit Argusaugen beobachtet wurden. «Die können einfach keine Würste braten», ist der Refrain, den «eingefleischte Horber-Fans» im Letzigrund bis heute kolportieren. «Die haben einheimische Gastwirte vertrieben», wird von der Berner Gastro-Szene hartnäckig moniert. Nach anfänglichen Schwierigkeiten haben wir jedoch an beiden Standorten Fuss gefasst und uns im Stadion Letzigrund mittlerweile gut etabliert. Trotz mässigen sportlichen Leistungen der beiden Fussballclubs FCZ und GC konnte der Umsatz um 10,9 Prozent auf 6,1 Millionen Franken im Jahr 2011 erneut gesteigert werden.


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Positiv ausgewirkt hat sich vor allem das Bon-Jovi-Konzert vom 14. Juli 2011 mit gegen 40 000 Besucherinnen und Besuchern. Erfreulicherweise ist es gelungen, den Kundenfranken wiederum zu erhöhen. Nicht so schnell vergessen werden wir das Fussballspiel FCZ gegen FCB am 11. Mai 2011. Fans des FCB sind über die Abschrankungen geklettert und haben alles kurz und klein geschlagen. Dabei wurden mehrere unserer Aussenstände beschädigt. Die im Aussenbereich beschäftigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter konnten sich im letzten Moment in Sicherheit bringen und sind glücklicherweise unversehrt geblieben. Für die Gastronomie an der BERNEXPO sind die im Stadion Letzigrund gemachten Erfahrungen natürlich sehr wertvoll. Auch hier braucht es einige Zeit, bis ein so grosser und komplexer Betrieb hochgefahren ist und das Marktpotenzial optimal ausgeschöpft werden kann. An der BEA/PFERD 2011 konnten die vier neuen Gastronomie-Outlets erstmals bewirtschaftet werden: Bar & Café Intermezzo, Ess-Oase Mercato, Brasserie Bernoise und Restaurant Festhalle. Im Gegensatz zum Restaurant Henris als Ganzjahresbetrieb sind die vier neuen Outlets nur während den Messen in Betrieb. Per 1. März 2011 hat Mario Nigg die Leitung der Gastronomie an der BERNEXPO übernommen. Er wird von Stefan Mosimann als Gruppenleiter unterstützt. Beiden ist es im Berichtsjahr gelungen, sowohl in qualitativer als auch in wirtschaftlicher Hinsicht grosse Fortschritte zu erzielen. Der Umsatz konnte massiv gesteigert werden auf 6,2 Millionen Franken; im Vorjahr betrug er 2,6 Millionen Franken, allerdings nur für acht Monate und mit weniger Outlets. Das Betriebsergebnis lag zwar immer noch im Minusbereich, es konnte jedoch gegenüber dem Vorjahr stark verbessert werden.

Henris Inflight Catering und VIVENDI – ristorante e bar könnten unterschiedlicher nicht sein! Für Felix Forrer, Betriebsleiter von Henris Inflight Catering auf dem Flughafen Bern-Belp, ist es eine grosse Erleichterung, zu wissen, dass er für ein exklusives Privatjet-Catering jederzeit auf Werner Rothen zählen kann, der ihm das Gewünschte in exquisiter Qualität zubereitet. Auch von der Gastronomie an der BERNEXPO sowie von weiteren Berner Betrieben wird bei Bedarf Unterstützung geboten. Nur mit diesen Optionen im Hintergrund war es möglich, das Inflight Catering von der Airport-Catering GmbH zu übernehmen. Anfang Mai 2011 hob Henris Inflight Catering erstmals ab. Seither wurde der Betrieb Schritt für Schritt modernisiert und erweitert. Er wurde mit neuen Öfen, Lager- und Kühlcontainern sowie High-Loadern ausgestattet. Damit konnte das motivierte Team vor Ort den Cateringlevel kontinuierlich anheben, sodass es heute mit qualitativ hochstehenden, flexiblen Serviceleistungen überzeugt. Henris Inflight Catering wurde


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vom BAZL als «Regulated Supplier of Inflight Supplies» zertifiziert und hat dank der Erweiterung der Zollfreizone neu auch Dutyfree-Produkte im Angebot. Ein Schritt in Richtung «Italianità» wird mit dem VIVENDI – ristorante e bar in Opfikon gemacht. Dieses wurde Anfang April 2011 übernommen. Das öffentliche Restaurant im Erdgeschoss des UBS Gebäudes an der Europastrasse bildet eine willkommene Ergänzung zum UBS Restaurant Opfikon, das sich auf der gegenüberliegenden Strassenseite befindet. Besonders im Sommer ist es wegen seiner lauschigen Sonnenterrasse sehr beliebt. Das Restaurant ist auf den Mittagsservice und die «Happy Hour» ausgerichtet und verfügt über einen Schulungsraum, der auch tagsüber genutzt werden kann. Noch befindet sich das VIVENDI im Aufbau und muss sich 2012 endgültig etablieren.


Felix Forrer, Betriebsleiter Henris Inflight Catering auf dem Flughafen Bern-Belp


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Catering mit eigenem Brand Endlich hat das ZFV-Catering einen eigenen Brand: Henris Catering & Events. Dieser steht für Erfahrung und Mut zu neuen Ideen. Die Geschichte von «Henris» begann im Frühling 2010, als die ZFV-Unternehmungen an der BERNEXPO das Restaurant Henris, in Anlehnung an den nahe gelegenen Guisanplatz, eröffnet haben. Nach eineinhalb Jahren hat sich die Marke Henris nicht nur als Restaurant, sondern auch als Caterer auf dem Messeplatz in Bern etabliert. Daher haben die ZFV-Unternehmungen entschieden, das gesamte Catering unter dem Brand Henris Catering & Events zu vereinen und neu auch in Zürich und in der restlichen Schweiz unter diesem Namen aufzutreten.

Seit November 2011 tritt das ZFV-Catering unter einem eigenen Brand auf: Henris ­Catering  &  Events. Dieser steht für Erfahrung und Mut zu neuen Ideen. Die Devise lautet nach wie vor: «Alles ist möglich!» An der «Nacht der ZFV-Spitzenköche» feierte Henris Catering & Events seine ­offizielle Taufe. 49 «Gault Millau»-Punkte und zwei Michelin-Sterne sorgten für eine geballte Ladung Kochkunst. Einen besseren Einstand hätte sich Henris ­Catering & Events nicht wünschen können. Henris Catering & Events wird in Zürich von Adrian Iten und in Bern von Mario Nigg, zwei erfahrenen Vollblutgastronomen mit viel Gespür für das Besondere, geleitet. Dank der Unterstützung durch ganz unterschiedliche ZFV-Betriebe, von den Mensen der Universität Zürich und der Kantonsschule Rämibühl über das UBS Restaurant Key West und das Restaurant St. Peter bis hin zum hochdotierten Gourmetrestaurant Schöngrün in Bern, ist die Angebotspalette sehr breit und vielfältig. «Alles ist möglich!» – diese Devise hat selbstverständlich nach wie vor Gültigkeit. Neben Einzelcaterings, verteilt über das ganze Jahr, führen wir mehr und mehr auch Grossanlässe mit Tausenden von Besucherinnen und Besuchern durch, so beispielsweise das Openair auf dem Bundesplatz in Bern oder die Konzerte im Stadion Letzigrund in Zürich. Mittlerweile gehören auch Anlässe, die sich über eine längere Zeitspanne erstrecken, wie beispielsweise das Live at Sunset und das Live on Ice, zum festen Catering-Angebot der ZFV-Unternehmungen. Im Sommer 2011 hat das Live at Sunset bereits zum vierten Mal auf dem Areal der Dolder Kunsteisbahn stattgefunden. Neben einem Foodstand und einer Bar im PublicBereich haben wir erneut das bediente Sunset Restaurant geführt. Neuland betreten haben wir mit der Übernahme des Caterings am traditionellen Sechseläuten auf dem Lindenhof in Zürich. Vom Freitagabend bis am Montag haben wir verschiedene Restaurants und Take-Away-Stände betrieben und dabei dem Gastkanton ­Baselland (Augusta Raurica) mit römischen Gerichten – serviert von Kellnern in römischen Gewändern – die Ehre erwiesen.


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Der grösste Anlass war das Live on Ice im Innenhof des Schweizerischen Landesmuseums, das im Berichtsjahr bereits zum zehnten Mal stattgefunden hat. Erneut hat sich die Zusammenarbeit mit dem Lichtkünstler Gerry Hofstetter bestens bewährt. Während Gerry Hofstetter für die Weihnachtsstimmung mit romantischer Beleuchtung, Tannenbäumen und Eisfeld verantwortlich zeichnete, setzten wir mit verschiedenen Gastronomie-Outlets vom Take-Away-Stand über zwei Barbetriebe bis hin zum gemütlichen Weihnachtsrestaurant die kulinarischen Glanzlichter. Dabei sind wir von unseren Lieferanten wiederum tatkräftig unterstützt worden. Leider waren die Wetterverhältnisse mit viel zu warmen Temperaturen und praktisch keinem Schneefall nicht gerade ideal, sodass lange Zeit keine Weihnachtsstimmung aufkommen wollte. Wegen des Umbaus und der Erweiterung des Schweizerischen Landesmuseums wird dieser ideale Ort in den nächsten Jahren leider nicht mehr zur Verfügung stehen. Es dürfte schwierig sein, einen auch nur annähernd so geeigneten Platz zu finden. Doch wir sind zuversichtlich!


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Gemeinschaftsgastronomie im Aufwind Grösstes Geschäftsfeld stark in Bewegung Die Gemeinschaftsgastronomie ist für die ZFV-Unternehmungen vom Umsatz und von der Anzahl Betriebe her das mit Abstand grösste Geschäftsfeld. Gleichzeitig ist es jenes mit den stärksten Bewegungen im Markt. Der Umsatz wurde im Vergleich zum Vorjahr um 9,9 Prozent gesteigert. Die Zahl der Betriebe hat um acht auf 91 zugenommen.

Nach wie vor ist der Markt der Gemeinschaftsgastronomie hart umkämpft. ­Erfreulicherweise konnten wir uns behaupten und den Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 10,9 Prozent steigern sowie die Zahl der Betriebe um acht auf 91 erhöhen. Der Markt der Gemeinschaftsgastronomie ist hart umkämpft. Untrügliches Zeichen dafür sind die vielen Ausschreibungen, die auch im Berichtsjahr wieder statt­gefunden haben. Insgesamt haben die ZFV-Unternehmungen 47 Projekte (darunter auch solche der öffentlichen Gastronomie) geprüft und total 19 Offerten eingereicht. Diese werden immer umfangreicher, aufwendiger und ­beanspruchen einen grossen Teil der Kapazität unserer Gruppenleitungen, die gemeinsam mit der Abteilung Marketing und Kommunikation in ihrem Bereich die Offerten ausarbeiten. Das verpflichtet sie, Gastronomiekonzepte zu ent­ wickeln, die konzeptionell und wirtschaftlich auch realisierbar sind. Denn nach dem Zuschlag sind sie es, die für die Umsetzung und damit für den Erfolg verantwortlich sind. Wenn von uns geführte Betriebe ausgeschrieben werden, erhöhen sich Nervosität, Spannung und Belastung ganz erheblich. Zwar ist die Kenntnis über die Bedürfnisse der Gäste und die Eigenheiten des Betriebs ein Vorteil, doch hängt jeweils auch der drohende Verlust der Betriebe wie ein Damoklesschwert über der Ausschreibung. Akzentuiert war dies bei der Ausschreibung der UBS Restaurants der Fall. Sie wurde bereits im Vorjahr eingeleitet, der Entscheid fiel Ende Februar 2011. Er war für uns glücklicherweise positiv. Die bisherigen UBS Restaurants Opfikon, Key West, UBStairs und Dinocenter im Grossraum Zürich sowie Silberner Fuchs in Basel verblieben bei den ZFV-Unternehmungen. In Basel kamen zwei weitere Betriebe dazu: UBS Coffee & Shop Il Giardino und UBS Restaurant Impresso. In Zürich musste das UBS Restaurant Guggach leider abgegeben werden. Die durch Nachhaltigkeit und Innovation geprägte Catering-Strategie der UBS, mit der auch neue Verträge einhergingen, wurde Ende Mai 2011 in Kraft gesetzt. Separat ausgeschrieben wurde die Gastronomie der UBS in der Europaallee beim Hauptbahnhof in Zürich. Dabei handelt es sich um ein neues Bürogebäude, das


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die UBS im Laufe des Jahres 2013 beziehen wird. Hier entstehen ein Restaurant und eine Snackeria für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der UBS sowie eine öffentlich zugängliche Kaffeebar. Mit grosser Freude haben wir erfahren, dass auch dieser Betrieb den ZFV-Unternehmungen zur Führung übertragen wird. Derzeit sind die Bauarbeiten in vollem Gang. Die Eröffnung findet voraussichtlich Mitte 2013 statt. Als Folge der Reorganisation von Arbeitsplätzen in der Innenstadt hat die UBS den Vertrag für die Mitarbeiterverpflegung im Restaurant St. Peter per Ende Mai 2012 gekündigt. Dass die UBS-Ausschreibung für die ZFV-Unternehmungen derart positiv ausgegangen ist, verdanken wir in erster Linie den bisherigen Betrieben, die mit ihrer täglichen Arbeit überzeugt und die Gastfreundschaft der ZFV-Unternehmungen vorgelebt haben. Ein ganz herzliches Dankeschön gebührt Susanne Keller, UBS Restaurant Opfikon, Rosi Huber, UBS Restaurants ABZ und Silberner Fuchs, Silke Marti, UBStairs, und Christian Steinmetz, UBS Restaurant Key West. Neben der UBS haben wir im Berichtsjahr den Zuschlag für die Führung der ­folgenden Betriebe erhalten: – Fünf Restaurants des SRF (Schweizer Radio und Fernsehen) – Schärenmoosstrasse, Brunnenhof und Fernsehstrasse in Zürich, Novarastrasse in Basel und Schwarztorstrasse in Bern Eröffnung bzw. Übernahme zwischen Oktober 2011 und Januar 2012 – Gastronomie auf dem Toni-Areal in Zürich Eröffnung Mitte 2013 – Gastronomie im Forum Z in Zürich Eröffnung Mitte 2014 – Restaurant Superblock der AXA Versicherungen AG in Winterthur Eröffnung Anfang 2015 Bemerkenswert an den Ausschreibungen des Jahres 2011 war, dass sich viele der Verpflegungsbetriebe in einem Neubau befinden, der erst in Planung oder im Bau ist. Da es sich bei allen um grössere Betriebe handelt, bedeutet dies einen wichtigen Arbeitsvorrat für die Zukunft, den wir bisher so nicht gekannt haben.

Positive Entwicklungen im Bildungsbereich Auch im Geschäftsjahr 2011 hat sich der von Fabio Triulzi geleitete Bildungsbereich positiv entwickelt. Der Umsatz stieg gegenüber dem Vorjahr um 4,4 Prozent, entscheidend ist jedoch das Ergebnis, das sich gegenüber dem Vorjahr weiter verbessert hat. Alle Bereiche – Universität Zürich, Universität Bern, Kantons- und Berufsschulen sowie die übrigen Schulen – haben zur erfreulichen Entwicklung beigetragen. Im Weiteren ist es gelungen, die im Vorjahr neu übernommenen Mensen des Gymnasiums Liestal und des Gewerblich-industriellen Bildungszentrums in Zug ins Unternehmen zu integrieren.


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Wenn immer es die Infrastruktur erlaubt, ­kommen frische Produkte zum Einsatz.

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Umsatz und Ergebnis der Mensen und Cafeterias an der Universität Zürich haben sich erneut positiv entwickelt. Vom 2. bis zum 20. Mai 2011 fand an der Universität Zürich eine vom Marktforschungsinstitut GfK Switzerland durchgeführte Gästebefragung statt, die insgesamt eine mittlere Zufriedenheit festgestellt hat. Es zeigte sich überaus deutlich, dass für die Studierenden ein preisgünstiges, qualitativ gutes Angebot mit warmen Menüs viel wichtiger ist als trendige, neue Verpflegungskonzepte mit höheren Preisen. Einen überdurchschnittlich hohen Wert erreichte das Preis-Leistungs-Verhältnis, eher unterdurchschnittlich wurden Vielfalt, Qualität und Nachhaltigkeit der Menüs bewertet. In der Mensa UZH Zentrum wurden vor allem die prekären Platzverhältnisse kritisiert. Von Betrieb zu Betrieb fielen die Bewertungen unterschiedlich aus. Aufgrund der Resultate der Umfrage haben wir dem Mensarat zahlreiche Verbesserungsmassnahmen im strategischen und im operativen Bereich vorgeschlagen. Einen grossen Teil haben wir bereits umgesetzt. Vor allem der Frische und der Herkunft der Produkte – beim Geflügel werden nur noch Schweizer Produkte eingesetzt – sowie ihrer Deklaration wird ein besonderes Augenmerk geschenkt. Auch die Defizite im Kommunikationsbereich sollen rasch behoben werden. Die im Sommer 2011 erfolgte Erneuerung des Free Flows in der Mensa UZH Irchel hat die Abläufe vereinfacht und den Gästefluss verbessert. Mitte 2012 steht ein weiterer grösserer Umbau mit Investitionen seitens des Kantons und der Universität Zürich von 6 Millionen Franken an: Es wird eine komplett neue Küche eingebaut. Während der Umbauzeit wird die Produktion in die Mensa Rämibühl verlegt und vor Ort ein Provisorium eingerichtet. In der Mensa UZH Zentrum kam es per 1. Oktober 2011 zu einem Betriebsleiterwechsel. Alfred Kläger ist nach 15 Jahren Betriebszugehörigkeit in den vorzeitigen Ruhestand getreten. Herbert Reichmuth hat neu die Betriebsleitung übernommen. Mit gleichem Datum erfolgte auch in der Mensa Binzmühle ein Betriebs­ leiterwechsel von Astrid Staude zu Mario Caputo. Nach wie vor auf einem sehr guten Weg befindet sich das Restaurant uniTurm, bei dem es per 1. September 2011 ebenfalls zu einem Betriebsleiterwechsel kam, von Akalin Yemnan zu Gregor Aebersold. Überaus positiv entwickelte sich die Gastronomie an der Universität Bern, die im Berichtsjahr weiter ausgebaut werden konnte. Noch liegt sie allerdings weit entfernt vom Ausschöpfungsgrad, den die Mensen und Cafeterias an der Universität Zürich im Laufe der Jahre erreicht haben. Im Juli wurde die Cafeteria im Chemiegebäude in Bern wieder eröffnet. Die neue Uni Von Roll, bei der wir mit der Planung und Einrichtung der Mensa betraut sind, befindet sich im Bau. Der Bezug kann voraussichtlich in der zweiten Hälfte 2013 erfolgen. Bei den Kantons- und Berufsschulen stand in den letzten Jahren das «Sorgenkind» Mensa Rämibühl im Fokus. Nach einem Betriebsleiterwechsel von Ana Maric zu Heiko Zimmermann, der während zehn Jahren Küchenchef in der


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Mensa UZH Zentrum war, konnte innert kürzester Zeit eine Trendwende herbeigeführt werden. Zwar liegt der Umsatz noch unter jenem des Vorjahres, das ­Ergebnis hat sich jedoch deutlich verbessert. Auf den 1. Juli 2011 wurde das «Pro­vidurium» an der Herostrasse, die Cafeteria der Zürcher Hochschule der Künste, aufgegeben.

Die Gemeinschaftsgastronomie besteht aus dem Bildungs- und dem Businessbereich. 41 Prozent des Umsatzes wurden im Bildungs-, 59 Prozent im Businessbereich erzielt, der aktuell stärker wächst. Nach kurzer Vorbereitungszeit haben wir im Februar 2011 die Cafeteria und den Kiosk im Bildungszentrum Dietikon übernommen. Da diese Übernahme reibungslos erfolgt ist und sich der Betrieb gut entwickelt hat, wurde uns auf Anfang 2012 auch die Mensa im Bildungszentrum Uster übertragen. Grosses Medienecho hat die am 1. August 2011 übernommene Verpflegung an der Kantonsschule Obwalden in Sarnen ausgelöst, für die bis anhin ein privater Verein zuständig war. Bei den übrigen Schulen konnten sich insbesondere die Mensen des Gymnasiums Neufeld in Bern, der Hochschule Luzern für Wirtschaft, der Juventusschulen in Zürich und des Gewerblich-industriellen Bildungszentrums in Zug deutlich verbessern. Alle ­anderen Betriebe bewegen sich in solidem Rahmen. Die Vorbereitungsarbeiten für die Gastronomie auf dem Campus der PH (Pädagogische Hochschule) in der Europaallee in Zürich laufen auf Hochtouren, damit die Betriebsaufnahme Mitte September 2012 planmässig erfolgen kann.

Stark geforderter Businessbereich Auch im Businessbereich, der von Patrik Scheidegger geleitet wird, überwiegt das Positive. Im Vergleich zum Vorjahr wurde der Umsatz um 15,9 Prozent gesteigert. Trotz verschiedenen neuen Betrieben, die erfahrungsgemäss Voreröffnungskosten generieren und eine gewisse Zeit brauchen, bis sie im «courant normal» angekommen sind, konnte das letztjährige Ergebnis knapp verdreifacht werden. Im Vergleich zum Bildungs- war der Businessbereich im Berichtsjahr deutlich stärker in Bewegung, vor allem weil es zahlreiche Übernahmen und Neueröffnungen sowie viele Ausschreibungen für Personalrestaurants gegeben hat. Bereits im Januar ging es los mit der Übernahme des ABB Restaurants Power Inn in Baden. Dieser Startschuss traf voll ins Schwarze, hat sich das Restaurant doch vom ersten Tag an positiv entwickelt. Dies hängt zum einen damit zusammen, dass wir mit Trudy Suter, die über fünf Jahre das Restaurant St. Peter geführt hat, eine sehr erfahrene Betriebsleiterin gewinnen konnten. Zum anderen wurden aber auch Vorbereitung und Integration durch Hans-Peter Schmid umsichtig begleitet. Mit einem Umsatz im Berichtsjahr von 2,4 Millionen Franken und einem positiven Betriebsergebnis gehört das ABB Restaurant Power Inn bereits nach einem Jahr


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zu den erfolgreichsten Betrieben der ZFV-Unternehmungen. Ebenfalls im Januar wurde das Restaurant Dällebach der Helsana in Worblaufen übernommen. Nach einer kleineren «Odyssee» mit zwei Betriebsleiterwechseln sind wir zuversichtlich, den Betrieb mit Manuel Andenmatten als neuem Betriebsleiter nun in eine positive Zukunft führen zu können. Eine spezielle Herausforderung war die ­ Übernahme des Sport Cloud in der Sportanlage St. Johann der Novartis in Hüningen (Frankreich). Zwar wird dieser Betrieb vom Novartis Restaurant Cloud aus bewirtschaftet, da er jedoch auf französischem Territorium liegt, kam es zu erheblichen Herausforderungen im administrativen Bereich. Den Betrieb vor Ort leitet Renée Kammerer, frühere Betriebsassistentin des Novartis Restaurants Cloud. Mitte Januar war die Cafeteria Au «T» im Gebäude des Bundesamtes für Sozialversicherungen in Bern fertiggestellt und konnte übernommen werden. Der Betrieb wurde dem in der Nähe liegenden Restaurant Publica angegliedert und der Leitung von Valérie Leuenberger unterstellt.

Im Berichtsjahr haben wir wichtige Ausschreibungen gewonnen und damit für die Zukunft einen «soliden Auftragsvorrat» geschaffen: acht UBS Restaurants in Zürich und Basel, fünf Restaurants des SRF (Schweizer Radio und Fernsehen) in Zürich, Basel und Bern, die Gastronomie auf dem Toni-Areal in Zürich, die Gastronomie im Forum Z in Zürich sowie das Restaurant Superblock der AXA Versicherungen AG in Winterthur. Im März 2011 kam es zu zwei Betriebsaufgaben. Das Restaurant Gallushof, das erste Personalrestaurant, das die ZFV-Unternehmungen bereits am 1. Mai 1973 übernommen hatten, musste aufgrund mangelnder Frequenzen geschlossen werden. Nach dem Auszug der UBS aus dem Gebäude Schwarztorstrasse in Bern wurde im März 2011 auch dieser Betrieb aufgegeben. Wir konnten den UBS-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeitern auf dem Platz Bern alternative Verpflegungsmöglichkeiten in anderen ZFV-Betrieben anbieten. Im April 2011 war im Gebäude Gartenstrasse in Basel der UBS Coffee & Shop Il Giardino betriebsbereit und konnte – früher als ursprünglich geplant – übernommen werden. Ende Mai folgte die Übernahme des UBS Restaurants Impresso in Basel mit Renata Rossini als neuer Betriebsleiterin. Dabei handelt es sich um ein grösseres Restaurant mit 600 bis 800 Mittagessen pro Tag und einer bedienten Kaffeebar mit Barista. Zum gleichen Zeitpunkt musste das UBS Restaurant Guggach an einen Mitkonkurrenten abgegeben werden. Das Restaurant platform im neu erstellten Gebäude von Ernst & Young gleich neben dem Prime Tower in Zürich konnte Anfang Juni übernommen und ­parallel zum Einzug der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hochgefahren werden. Wenn in einem Betrieb sowohl der Betriebsleiter als auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter neu sind, braucht es seitens des Gruppenleiters besondere Betreu-


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ungsarbeit, um der ZFV-Philosophie möglichst rasch zum Durchbruch zu ver­ helfen. Zusätzlich zum Tagesgeschäft gab es von Anfang an grössere CateringAnlässe, bei denen die Crew vor Ort auf die Unterstützung des bewährten ­Catering-Teams des UBS Restaurants Key West zählen konnte. Insgesamt ist der von Benedikt Senn geleitete Betrieb gut gestartet und auf dem Weg in die «schwarzen Zahlen». Anfang Oktober erfolgte der Startschuss für die Übernahme der fünf SRF Restaurants mit der Eröffnung des Restaurants Schärenmoosstrasse in Zürich. Ironie des Schicksals ist, dass wir diesen Betrieb bis zum Jahr 2000 als Restaurant Orbit für die Credit Suisse geführt, ihn dann verloren haben und nun – nachdem er zur SRF übergegangen ist und erneuert wurde – wieder führen dürfen. Im Dezember wurden die drei SRF Restaurants Brunnenhof in Zürich, Schwarztorstrasse in Bern und Novarastrasse in Basel übernommen. Anfang Januar 2012 folgte die Übernahme des Restaurants Fernsehstrasse im Fernsehstudio Leutschenbach in Zürich. Im Dezember musste schliesslich das UBS Restaurant ABZ in Basel aufgegeben werden. Ob das Restaurant im Ausbildungszentrum wieder reaktiviert werden kann, hängt von der späteren Nutzung ab, die noch nicht feststeht. Die langjährige Betriebsleiterin Rosi Huber leitet inskünftig die beiden nahe bei­einander liegenden UBS-Betriebe Silberner Fuchs und Coffee & Shop Il Giardino.

Fortschritte bei den bestehenden Personalrestaurants Neben all den zusätzlichen Arbeiten und Einsätzen durften auch die bestehenden Personalrestaurants und Cafeterias nicht vernachlässigt werden. Erfreulicherweise werden die meisten von langjährigen Betriebsleitungen sehr selbstständig geführt und haben sich entsprechend positiv entwickelt. Das Restaurant Cantinetta Bialla der EMS-CHEMIE AG setzte den positiven Trend des Vorjahres im Berichtsjahr fort. Vor allem das 75-Jahr-Jubiläum der EMS-CHEMIE AG hat viele zusätzliche Anlässe mit sich gebracht, die sich positiv auf Umsatz und Ergebnis ausgewirkt haben. Von einer leichten Erholung in der Chemiebranche hat auch das Restaurant der Dow Europe in Horgen profitiert. In Bern sind das Personalrestaurant des UVEK und die Gastronomie im Parlamentsgebäude auf einem sehr guten Pfad. Auf den 1. November 2011 erfolgte im UVEK ein Betriebsleiterwechsel von Samuel Brunner zu Marc Burzan. Die Cafeteria im Zeitungszimmer und das Grand Café Galerie des Alpes im Parlamentsgebäude profitierten von den Wahlen im Oktober 2011, die viele zusätzliche Anlässe gebracht haben. Eine ganz erfreuliche Entwicklung verzeichnen auch das neu von Beatrice­Vogler geleitete Restaurant der Syngenta in Stein (AG) sowie das Personal­restaurant der Helvetia in Basel nach einem Betriebsleiterwechsel zu Andreas Rostig. Das No­vartis Restaurant Cloud hat am Best of Swiss Gastro Award teilgenommen und ist mit dem dritten Preis in der Kategorie «Business & Care» ausgezeichnet worden.


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Eine spezielle Herausforderung waren die vier Restaurants der Helsana, zwei in Dübendorf-Stettbach und je eines in Worblaufen und Lausanne. Schritt für Schritt ist es gelungen, die beiden neuen Restaurants Le Provençal in Lausanne und Dällebach in Worblaufen mit der ZFV-Philosophie vertraut zu machen. Umsatzwie ergebnismässig sind alle Betriebe auf einem guten Weg, jedoch noch nicht dort, wo wir sie haben möchten. Spezialitätenwochen mit frischen Pizze von Cosimos erfreuen sich grosser Beliebtheit.

Trotz grossen Veränderungen als Folge der Neuausschreibung der UBS Restaurants kann ausschliesslich Positives über die Entwicklung dieser Betriebe berichtet werden. Der Umsatz der UBS Restaurants nahm von 16,9 Millionen Franken im Vorjahr um 14,8 Prozent auf 19,4 Millionen Franken im Berichtsjahr zu, dies obschon die Restaurants St. Peter und Cityport nicht mehr dieser Gruppe zugezählt werden. Ausnahmslos alle Betriebe konnten umsatz- und ergebnismässig zulegen. Nachdem der Vertrag mit der UBS Ende Mai 2012 ausläuft, kommen auf das Restaurant St. Peter grosse Herausforderungen zu. Zwar konnte im Berichtsjahr der Umsatz erstmals auf über 4,0 Millionen Franken gesteigert werden, ohne dass das Betriebsergebnis allerdings hätte mithalten können. Es gilt, neue Gäste zu gewinnen und die Frequenzen weiter zu steigern. Ein erster – allerdings befristeter – Vertrag konnte mit der Zürcher Kantonalbank für die Mittagsverpflegung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter während der Umbauzeit des Hauptsitzes an der Bahnhofstrasse abgeschlossen werden. Weitere Verträge müssen folgen. Angesichts der hervorragenden Lage wenige Meter vom Paradeplatz entfernt stellt sich auch die Frage, inwiefern es gelingen wird, das Momento - Caffè & Lounge mit dem lauschigen Innenhof ausserhalb der Mittagszeit stärker zu beleben. Die Speiselokale im ersten und im zweiten Obergeschoss wurden im Sommer 2011 einer umfassenden Erneuerung unterzogen. Eine neue Möblierung und Beleuchtung sowie Farbakzente an den Fenstern und Wänden haben den Räumen den «Wartesaal»-Charakter genommen. Die Neugestaltung der Buffetbereiche steht noch bevor. Positiv hat sich auch das Restaurant Cityport entwickelt. Allerdings ist mit 600 bis 700 Essen über Mittag die Kapazitätsgrenze erreicht. Bereits 2011 wurde ­zusammen mit der International Hotel Project Management AG promaFox ein neues Restaurant- und Küchenkonzept erarbeitet, das im Laufe des Jahres 2012 realisiert werden soll. Ziel ist es, Verbesserungen im Qualitäts- und Komfortbereich für die Gäste zu erreichen und die Betriebseffizienz zu steigern.


Das Restaurant uniTurm im ehemaligen Fechtsaal ist zu einem beliebten Treffpunkt für die Dozierenden und die Mitarbeitenden der Universität Zürich geworden, wo zunehmend auch abends und an den Wochenenden Veranstaltungen durchgeführt werden. Gregor Aebersold als Betriebsleiter und Petra Uebersax als Küchenchef verwöhnen zusammen mit ihrem Team die Gäste mit Speis und Trank und begeistern sie immer wieder von Neuem.


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Aufbruch bei Kleiner Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer! Nachdem es 2010 bei Kleiner zu deutlichen wirtschaftlichen Verbesserungen gekommen ist, hat sich das Blatt Anfang 2011 leider wieder ins Negative gewendet. Im Filialbereich gab es im Berichtsjahr einige Bereinigungen. Im Januar musste die Filiale an der Ohmstrasse in Zürich-Oerlikon aufgegeben werden, nachdem die vor längerer Zeit ausgesprochene Kündigung definitiv geworden war. Per 25. Juni 2011 kam es zur Schliessung der Filiale an der Kuttelgasse. 1930, als Fritz Kleiner von Maschwanden nach Zürich zog, richtete er sich an der Kuttelgasse ein. Hier war sein Stammhaus mit der hauseigenen Backstube für frisches Brot und die feinen Kleiner-Torten. Für viele ältere Kunden ist die «Kuttelgasse» identisch mit Kleiner, sie haben nicht realisiert, dass die Produktion längst an den Geerenweg in Zürich-Altstetten verlegt wurde und die Kuttelgasse lediglich ein Verkaufsladen von mehreren war. Dem allgemeinen Trend an der nahegelegenen Bahnhofstras­se folgend, wurde nach dem Auslaufen des Mietvertrages die monatliche Miete von 8 000 auf 13 000 Franken angehoben. Diese Erhöhung war wirtschaftlich nicht tragbar, sodass wir uns schweren Herzens zur Kündigung entschliessen mussten. Dem Schuhladen, der nach einer mehrmonatigen Umbauzeit nun eingezogen ist, sei das Glück hoffentlich hold … Auf Ende Juni wurde schliesslich auch der Kleiner Snack der SBB in Zürich-Altstetten aufgegeben, nachdem es im Gebäude zu starken personellen Veränderungen gekommen war.

Bei Kleiner herrscht Aufbruchstimmung, lanciert durch die Anfang Juni 2011 eingesetzte Task Force und den neuen Geschäftsleiter Alexander Jenny, der im November 2011 das Heft in die Hand genommen hat. Als Folge der nun schon Jahre andauernden Bauarbeiten für den Durchgangsbahnhof hat die Filiale ShopVille Einbussen erlitten. Im Frühling 2012 wird sie für gut zwei Jahre in ein Provisorium direkt vis-à-vis von Marinello ziehen. Nach Beendigung der Bauarbeiten wird die Filiale wieder an den alten Ort zurück­ verlegt. Dannzumal wird dort eine Hochfrequenzlage sein. Da Kleiner derzeit den grössten Teil seines Umsatzes über das Filialnetz generiert, müssen neue Filialen gesucht werden. Per 1. Januar 2011 wurde die traditionsreiche Confiserie Kofler in Wetzikon übernommen. Nach 34 Jahren und in der zweiten Generation haben Richard Kofler und Edith Kofler-Wittenwiler ihren Betrieb aus Alters- und Nachfolgegründen verkauft. Dieser wird – inklusive Café – im bewährten Stil weitergeführt. Insbesondere die beliebten Kofler-Spezialitäten – allen voran die Kofler Glace und die Wetzikerli – verbleiben im Angebot. Für die Kofler Glace, die optimal zur Frischestrategie der ZFV-Unternehmungen passt, ist eine Verkaufsinitiative lanciert worden. So konnten 2011 rund 80 000 Glacebecher verkauft werden. Zusammen mit unserer Marketingabteilung haben


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wir für die Kofler Glace ein eigenes Design-Konzept entwickelt, das ab 2012 zum Einsatz kommt. Wir sind überzeugt, hier eine weitere Nische für ein traditionell handwerklich hergestelltes Produkt aus lauter natürlichen, frischen Zutaten gefunden zu haben. Die Betriebsleitung wurde Kurt Baumann übertragen, der seit 21 Jahren in der Produktion von Kofler arbeitet und mit dem Betrieb bestens vertraut ist. Kurz vor Ostern 2011 hat Kleiner im Egro Park in Niederrohrdorf eine weitere Filiale eröffnet. Sie bietet während sieben Tagen in der Woche das gesamte Bäckerei-Konditorei-Sortiment an. Einige Kaffeetische, im Sommer im Freien, laden zu einem kurzen Zwischenhalt ein. Betriebsleiterin ist Heidy Widmer, die das Restaurant Gallushof bis zu seiner Schliessung im März 2011 geführt hat.

Einsatz einer Task Force Bis die neuen Filialen richtig Fuss gefasst haben, dauert es erfahrungsgemäss einige Zeit. Leider ist es nicht gelungen, die beiden weiteren Verkaufskanäle – die ZFV-Betriebe und die Drittkunden – zu aktivieren, ganz im Gegenteil. Mangels Flexibilität sind verschiedene Kunden sogar abgesprungen. Da die Kosten nicht entsprechend gesenkt werden konnten, begann sich die Kostenschere dramatisch zu öffnen. Dies hat die Geschäftsleitung veranlasst, am 1. Juni 2011 eine Task Force für Kleiner einzusetzen. Marco Fornara, der schon öfters als Controller notleidende Betriebe unter seine Fittiche genommen hat, und Sarah Dervichian, IKSVerantwortliche, wurden mit der Sanierung von Kleiner beauftragt. Schritt für Schritt haben sie zusammen mit den Verantwortlichen von Kleiner Verbesserungsmassnahmen eingeleitet und realisiert. Erste Früchte zeigten die Massnahmen jedoch erst nach einigen Monaten, sodass die zweite Jahreshälfte bei Kleiner deutlich besser ausfiel als die erste. In der Folge sind Martin Häuptli, der Kleiner seit Oktober 2009 interimsweise geführt hatte, und Martin Wenzel, sein Stellvertreter, aus dem Unternehmen ausgeschieden. Per 1. November 2011 hat Alexander Jenny die Betriebsleitung von Kleiner übernommen. Er hat sich mit grossem Elan daran gemacht, das Leitungsteam neu zu formieren und die Weichen für die Zukunft von Kleiner zu stellen. Wachstum in allen Bereichen heisst sein Losungswort. Bereits nach kurzer Zeit zeichnen sich erste Erfolge ab. 2010 wurde Cosimos - Spezialitäten und Pizzafachschule in die Räumlichkeiten von Kleiner verlegt. Anfang 2012 hat Kleiner die Pizza-Produktion übernommen. Cosimo Bruno wirkt unterstützend mit, ist jedoch vor allem für die Pizza-Promotionen sowie für die Ausbildung der Pizzaioli zuständig.


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Personelles Personelle Veränderungen am Hauptsitz Die Geschäftsleitung blieb im Berichtsjahr unverändert: Dr. Regula Pfister, CEO; Marco Fornara, Leiter Sorell Hotels und Controller; Andreas Hunziker, Leiter Gastronomie; Gilbert Philipona, Leiter Einkauf und Warenbewirtschaftung; Benno Sidler, Leiter Finanz- und Rechnungswesen sowie Controlling; Angela Tauro, Leiterin Personalwesen. Nachdem der Verwaltungsrat Andreas Hunziker ab 2013 als Nachfolger von Regula­ Pfister zum neuen CEO gewählt hat, verbringt er das Jahr 2012 in den USA. An der Boston University und der Cornell University bereitet er sich auf seine neue Aufgabe vor. Während dieser Zeit übernimmt Marco Fornara als Mitglied der Geschäftsleitung interimsweise die Leitung der Gastronomie.

Mit aktuell 2141 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, verteilt auf 1339 Vollzeit-Stellen, ist die Personalabteilung stark gefordert. Das neu eingeführte Kompetenzmodell auf Kader- und Mitarbeiterstufe ist ein ­Führungsinstrument, das für die Personal­rekrutierung, -beurteilung, -führung und -entwicklung Klarheit, Transparenz und ­Verbindlichkeit schafft. Neue Gruppenleiterin im Bereich Business ist Karin Baumann. Sie ist Ende März 2011 ins Unternehmen eingetreten. Eine weitere Stelle im Businessbereich ist vakant. Neben seinen Aufgaben als Projektleiter ist Marc Ingold ab Januar 2012 zusätzlich für das Qualitätsmanagement verantwortlich. Marina Walker betreut die Bereiche Lebensmittelhygiene und Arbeitssicherheit, Bernhard Wyss ist als Qualitätscoach für die Weiterentwicklung des Konzepts «Bewusst geniessen!» und die Qualitätskontrolle im Küchenbereich zuständig und leitet die Erfahrungsgruppe der ZFVKüchenchefs. Auch Food-Promotionen gehören in seinen Verantwortungsbereich. Zusammen mit der Abteilung Einkauf wird das Nachhaltigkeitskonzept «Eco Pro» weiter ausgebaut.

Lohnbereich Für 2012 wurde eine Lohnerhöhung von 2,0 Prozent gewährt. Diese erfolgt – wie bereits in früheren Jahren – nicht gleichmässig für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sondern entsprechend ihren Leistungen beziehungsweise einem allfälligen Nachholbedarf. Das aus dem Jahr 2003 stammende Beteiligungsmodell für die Betriebsleiterinnen und Betriebsleiter wurde auf das Jahr 2012 hin erneut überarbeitet und aktualisiert. Die Malus-Komponente wurde gestrichen und der maximal erzielbare


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Dank an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Verwaltungsrat und Geschäftsleitung danken allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der ZFV-Unternehmungen für ihren Einsatz und ihr grosses Engagement im Geschäftsjahr 2011. Erneut ist es den ZFV-Unternehmungen gelungen, auf der Erfolgsleiter eine weitere Stufe zu erklimmen. Bonus auf 10 Prozent des Ziellohnes festgesetzt – je 5 Prozent aufgrund quantitativer und qualitativer Zielsetzungen. Neu wird der gesamte Bonus in einem Einmalbetrag Ende Januar des Folgejahres ausbezahlt.

Aus- und Weiterbildung Das Aus- und Weiterbildungskonzept der ZFV-Unternehmungen wurde 2004 eingeführt. Primär werden unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Arbeitsplatz geschult. Darüber hinaus bieten wir ihnen interne Aus- und Weiterbildungskurse an, die jedes Jahr den aktuellen Bedürfnissen angepasst werden. Astrid Kaiser, Stv. Leiterin Personalwesen, ist für das Programm verantwortlich. Von Jahr zu Jahr haben die Kurse zugenommen, nachfolgend die Zahlen der letzten drei Jahre: Kurse auf Mitarbeiterebene Kurse auf Kaderebene Kursteilnehmer Besuchte Kurstage

2011 20102009 21 12 14 19 15 10 691 442401 480 544 252

Neben der internen Aus- und Weiterbildung haben unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch die Möglichkeit, extern individuelle Kurse zu besuchen. Wenn diese im Sinne des Arbeitgebers sind, übernehmen die ZFV-Unternehmungen die Kosten.

ZFV-Kompetenzmodell Mit der Einführung des ZFV-Kompetenzmodells – vorerst auf Kaderebene und im Berichtsjahr auf Mitarbeiterstufe – ist es gelungen, ein Führungsinstrument zu implementieren, das für die Personalrekrutierung, -beurteilung, -führung und -entwicklung Klarheit, Transparenz und Verbindlichkeit schafft. Erfreulich ist, dass es auf allen Mitarbeiterstufen grosse Akzeptanz gefunden hat. Damit verfügen die ZFV-Unternehmungen über ein neues Führungsinstrument, das für alle Aufgaben und Funktionen sowie für alle Betriebe, gleich welcher Art und Grösse, die Anforderungen und die Fähigkeiten (Kompetenzen) definiert.

Für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Seit Anfang 2006 können alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Reka-Checks im Betrag von 800 Franken (bei Vollzeit) und 400 Franken (bei Teilzeit) mit 20 Prozent Rabatt beziehen. Dies gilt auch für Kinder. Pro Kind können Reka-Checks von 400 Franken mit dem gleichen Rabatt bezogen werden. Leider wird von diesen Möglichkeiten noch viel zu wenig Gebrauch gemacht.


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2007 wurde die Mitarbeiterrabattkarte eingeführt. Sie bietet den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zahlreiche Vergünstigungen und wird ständig weiter ausgebaut. Für die Sportbegeisterten besteht der Sportclub «vitality@zfv», der auch im Berichtsjahr verschiedene Veranstaltungen organisiert hat. Grosser Beliebtheit erfreuen sich jeweils der Skitag in Arosa am letzten Samstag im Januar und das Grümpelturnier im Sommer, sofern es nicht ins Wasser fällt wie 2011. Debora Walser und Angela Tauro (v.l.n.r.) am Käsebuffet a ­ nlässlich des Kadertreffens im Sorell Hotel Zürichberg

Wir feiern Das Kadertreffen fand am Freitag, 1. Juli 2011, erneut im Sorell Hotel Zürichberg statt. Dieser wunderbare Ort hoch über Zürich ist genau «das Richtige», um unse­ren Kadermitarbeiterinnen und -mitarbeitern als grosses Dankeschön einen unbe­ schwerten Abend zu bescheren. Roger Neuenschwander und sein Team waren perfekte Gastgeber, die ihre Kolleginnen und Kollegen mit einer veritablen «Nuit d‘été» kulinarisch und musikalisch verwöhnt haben. Einziger Wermutstropfen war das kühle Wetter, das die muntere Gesellschaft schon früh veranlasste, nach drinnen zu zügeln. Nur ganz «Hartgesottene» blieben bis Mitternacht im Garten sitzen. Auch die pensionierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden am Donnerstag, 25. August 2011, ins Sorell Hotel Zürichberg eingeladen. Wie jedes Jahr berichtete Regula Pfister über die Geschehnisse bei den ZFV-Unternehmungen im vergangenen Jahr. Den Abschluss bildete das gemeinsame Nachtessen, bei dem Erinnerungen aus alten Zeiten ausgetauscht wurden. Das Mitarbeiterfest fand am Freitag, 16. September 2011, erneut im Stadion Letzi­grund in Zürich statt. Es stand unter dem Motto «sCHweiz pur». Karsten Huhnke und sein Team haben nicht nur traditionelle und urchige Schweizer Spezialitäten angeboten, sondern auch schweizerisches Brauchtum hochleben lassen. So haben Alphornbläser Bergstimmung im Abendrot verbreitet, während eine Treichler-Gruppe laut ihre Runden zog und viele ausländische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ins Staunen versetzte. Hätte nicht ein Platzregen punkt 22 Uhr die Leute ins Stadioninnere getrieben, so hätte die Mundart Band «Fine Taste» wohl den ganzen Abend für sich alleine gespielt … So kam dann gegen Mitternacht doch noch Tanzstimmung auf. Bereits zum achten Mal wurde am Personalfest der Titel «Mitarbeiter(in) des Jahres» verliehen. Mit viel Applaus wurde Bekim Aliu, Chauffeur, zum Mitarbeiter des Jahres 2011 gekürt. Sein Chef, Driss Khader, hatte ihn vorgeschlagen, weil er sein Fahrzeug tadellos pflegt, nie fehlt, überaus freundlich und hilfsbereit ist und freudig zusätzliche Arbeiten übernimmt. Die Dienstjubilarenfeier fand am ersten Freitagabend im November statt. 72 Personen haben sich kulinarisch verwöhnen lassen. Im Berichtsjahr wurden insgesamt 165 Personen für ihre langjährige Treue zu den ZFV-Unternehmungen geehrt.


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Weitere Unternehmensaktivitäten Liegenschaften müssen gepflegt … … und stets gut unterhalten werden! Deshalb gehen bei 27 Liegenschaften die Renovationsarbeiten nie aus. Im Berichtsjahr wurden Investitionen im Betrag von insgesamt 23,8 Millionen Franken getätigt. 12,0 Millionen Franken flossen in den Erhalt und die Renovation der Liegenschaften. Das sind rund 3,0 Millionen Franken mehr als im Vorjahr. Die mit Abstand grösste Renovation wurde im Sorell Hotel Tamina in Bad Ragaz durchgeführt. Knapp 7,5 Millionen Franken wurden in die komplette Erneuerung des Hotels investiert. In einem weiteren Schritt ist geplant, die Dépendance, die sich baulich in einem desolaten Zustand befindet, abzureissen und einen Neubau mit Wohnungen zu erstellen. Die Planung ist 2011 erfolgt, umgebaut wird voraussichtlich vom Herbst 2012 bis zum Frühling 2013.

Bei aktuell 27 Liegenschaften gehen die Unterhalts- und Renovationsarbeiten nie aus. Im Berichtsjahr wurden Investitionen von insgesamt 23,8 Millionen Franken getätigt. 12,0 Millionen Franken flossen in den Erhalt und die Renovation der Liegenschaften. Die Erneuerung des Eingangsgeschosses im Sorell Hotel Zürichberg kostete rund 1,1 Millionen Franken. Für die Renovation der Zimmer im Haus Mittelstrasse im Sorell Hotel Arabelle musste knapp eine Million Franken aufgewendet werden. Noch ist das nebenstehende Wohnhaus nicht saniert. Dessen Renovation steht 2012/2013 an. Weitere Investitionen im Betrag von 1,5 Millionen Franken erfolgten in der Liegenschaft St. Peter für die Erneuerung der Gasträume im ersten und zweiten Obergeschoss sowie für weitere Renovationen in verschiedenen Liegenschaften. Hinzu kommen die Investitionen für den Kauf des Hotels City Weissenstein in St. Gallen. Am Hauptsitz an der Flüelastrasse in Zürich ist Mitte 2010 der Mieter des 5. Stock­ werks ausgezogen. Da die ZFV-Unternehmungen weiterhin stark wachsen, wurde der 5. Stock für eigene Zwecke um- und ausgebaut. Damit haben wir im ersten Obergeschoss Platz gewonnen für zusätzliche Sitzungs- und Schulungsräumlichkeiten. Noch steht das 4. Obergeschoss, das nach wie vor fremdvermietet ist, als potenzielle Raumreserve zur Verfügung. In Fremdliegenschaften wurden insgesamt 3,4 Millionen Franken investiert: für die Erneuerung der Lounge vor dem Filmtheater im Verkehrshaus der Schweiz in Luzern, für die Neugestaltung des Restaurants im Swiss Science Center Technorama in Winterthur sowie für die vier neuen Restaurant-Outlets der BERNEXPO in Bern. Der Vertrag mit den SBB für die Liegenschaft in Chur (ehemaliges Restaurant Mishio) wurde aufgelöst, nachdem das Projekt «Markthalle» mangels Interesse eingestellt werden musste.


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Suna Hoplar, Beatrix Kutz und Sandra S­ chläpfer (v.l.n.r.) sind begeistert von Affineur Jumis ­Käseauswahl.

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Spezielle Räumlichkeiten bietet das Gewerbehaus GGA West in Zürich-Altstetten, wo die Kleiner Bäckerei-Konditorei und der Transportdienst domiziliert sind. Es wurde von der Genossenschaft in den letzten Jahren für gut 14 Millionen Franken erneuert und saniert. Noch sind die Bauarbeiten nicht vollständig abgeschlossen. Dies wird Ende 2012 der Fall sein. Als Genossenschaftsmitglied mit einem Anteil von rund 23 Prozent haben die ZFV-Unternehmungen ein grosses Interesse an dieser Liegenschaft und können sich gut vorstellen, über den Erwerb von Anteilscheinen im Laufe der nächsten Jahre zusätzliche Räumlichkeiten zu übernehmen. Vor diesem Hintergrund steht auch das verstärkte Engagement der ZFV-Unternehmungen im GGA West mit Regula Pfister im Vorstand und Marc Ingold als Mitglied der Baukommission. Auf Anfang 2012 haben die Genossenschafterinnen und Genossenschafter den ZFV-Unternehmungen die Verwaltung der Genossenschaft Gewerbehaus Altstetten übertragen, für die Annemarie Giger verantwortlich zeichnet.

Der Technische Dienst – ein wichtiger Erfolgsfaktor Einen wichtigen Part bei Umbauten und Renovationen, aber auch im Cateringbereich spielt der Technische Dienst der ZFV-Unternehmungen, der von Rolf Staub geleitet wird. Er wurde in den letzten Jahren sukzessive aufgebaut und umfasst heute 14 Handwerker (Schreiner, Elektriker, Maler, Gärtner und Allrounder), zwei davon sind Frauen. Während des ganzen Jahres, auch samstags und sonntags, muss der Technische Dienst verfügbar sein, Pikettdienst und auch einmal einen Sondereinsatz leisten, beispielsweise wenn es nachts in einem Kellerraum brennt oder ein Mieter seinen Schlüssel verloren hat. Eine besondere Spezialität des Technischen Dienstes ist die Mitwirkung bei grossen Cateringanlässen. Ohne das gut eingespielte Team des Technischen Dienstes wären so aussergewöhnliche Events wie das Sechseläuten-Catering, das Live at Sunset oder das Live on Ice gar nicht möglich. Innert kürzester Zeit müssen jeweils «auf der grünen Wiese» Zelte aufgebaut und mit Barelementen, Buffets und häufig einer kompletten Kücheninfrastruktur ausgestattet werden. Dies erfordert neben handwerklichem Geschick auch viel Improvisationsvermögen und die Bereitschaft, dann vor Ort zu sein, wenn «Not am Mann» ist.

«Eco Pro»: Nachhaltigkeit, Ökologie und Fair Trade Als bedeutendes Gastronomie- und Hotellerieunternehmen haben sich die ZFVUnternehmungen aus voller Überzeugung zu einer nachhaltigen Nutzung der Umweltgüter verpflichtet und unterstützen den schonenden Umgang mit den natürlichen Ressourcen Energie, Wasser und Boden. Zum Einsatz kommen vor allem Produkte, die nach ökologischen und ethischen Grundprinzipien hergestellt und vertrieben werden. Alle Anstrengungen müssen permanent gefördert, regelmässig hinterfragt, konsequent umgesetzt und weiter ausgebaut werden. Dabei sind Engagement, Information und Sensibilisierung gleichermassen gefragt.


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Im Berichtsjahr konnten wiederum wichtige Akzente gesetzt werden: Die ZFV-Unternehmungen wurden offizieller Gastro­nomiepartner der Stiftung –  Max Havelaar Schweiz und im Gastro-Finder der Organisation registriert.

Idriz Ramadani, Driss Khader und Bekim Aliu (v.l.n.r.) mit Marlene Delgado Würsch am Personal­fest im Stadion Letzigrund

– Im Verlaufe des Jahres konnte in Zusammenhang mit den ZFV-Marken ­«Momento» und «Sorell» im Zuckerbeutelbereich ein Unternehmensartikel für alle ZFV-Betriebe definiert und lanciert werden. Es handelt sich bei diesem Produkt um einen Bio- und Fair Trade-zertifizierten Rohrzucker. – Die AGBs (Allgemeine Geschäftsbedingungen) der ZFV-Unternehmungen für die Beschaffung von Gütern und Dienstleistungen wurden mit einem Ökologie-, Nachhaltigkeits- und Fair Trade-Artikel ergänzt. Dieser Passus fordert von den Lieferanten und Partnerfirmen, dass sie der Umwelt Sorge tragen, Nach­haltigkeitskriterien beachten, einen verantwortungsbewussten Umgang mit den natürlichen Ressourcen pflegen und sich diesbezüglich ständig weiterentwickeln. – Die ZFV-Unternehmungen setzen sich für das Wohl der Tiere ein und bekennen sich zum Tierschutz. Wenn immer möglich, berücksichtigen wir Lieferanten aus der Schweiz und Fleisch aus artgerechter Tierhaltung. – Auch im IT-Bereich tragen die ZFV-Unternehmungen zur Verbesserung der Ökobilanz bei. Das neu eingeführte Konzept aus Servervirtualisierung einerseits und speichersparender Datenhaltung auf NetApp-Systemen anderer­seits ist umweltbewusst und nachhaltig. Durch die Konsolidierung der Hard­ware-Systeme auf einer Plattform und den Einsatz effizienz­ fördernder Technologien wird der Strombedarf der IT gesenkt.

Vergabungen im Betrag von 400 000 Franken Im Berichtsjahr wurden wiederum Vergabungen im Betrag von 400 000 Franken ausgerichtet. Neben der Bekämpfung des Alkoholismus wurden Integrationsprojekte sowie das Projekt «Bewusst geniessen!» unterstützt. Hinzu kamen weitere Beiträge für Projekte mit einem geschäftlichen Hintergrund. Insgesamt wurden 62 Beiträge in kleineren und grösseren Tranchen gesprochen.

Stiftung GASTA Ende 2011 aufgelöst Die Schweizerische Gemeinnützige Gesellschaft und der damalige Zürcher Frauen­ verein für alkoholfreie Wirtschaften haben 1918 die Schweizerische Stiftung für ­alkoholfreie Gastlichkeit GASTA gegründet. Nachdem es immer schwieriger wurde, Projekte zu finden, die dem Zweck der GASTA entsprachen, hat die GASTA ihre Geschäftstätigkeit am 1. Mai 2004 einge-


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Jahresbericht ZFV-Unternehmungen 2011

stellt und die Verwaltung des Stiftungsvermögens den ZFV-Unternehmungen übertragen. Der Stiftungsrat wurde auf drei Personen reduziert: Barbara EislRothenhäusler, Präsidentin; Herbert Ammann, Geschäftsleiter der Schweizerischen Gemeinnützigen Gesellschaft; und Regula Pfister, CEO der ZFV-Unternehmungen. An seiner Sitzung vom 2. November 2010 hat der Stiftungsrat entschieden, die GASTA per Ende 2011 aufzulösen und das Vermögen an gemeinnützige Institutionen zu verteilen.

Das im Herbst 2010 lancierte Nachhaltigkeitskonzept «Eco Pro», das die Betriebe und den Hauptsitz gleichermassen beschäftigt, wurde im Berichtsjahr weiter ausgebaut. So sind die ZFV-Unternehmungen beispielsweise offizieller Gastronomiepartner der Stiftung Max Havelaar Schweiz geworden. Nanny Huber-Werdmüller-Stiftung Die patronale Nanny Huber-Werdmüller-Stiftung verfügt über ein Vermögen von 11,1 Millionen Franken. Sie bezweckt die Vorsorge zugunsten der Arbeitnehmer der ZFV-Unternehmungen gegen die wirtschaftlichen Folgen von Alter und Invalidität und im Todesfall zugunsten ihrer Hinterbliebenen. In Notlagen wie Krankheit, Unfall, Invalidität und Arbeitslosigkeit können die Arbeitnehmer oder ihre Hinterbliebenen finanziell unterstützt werden. Die Nanny Huber-Werdmüller-Stiftung leistete 2011 wiederum Weihnachtszulagen und Rentenzuschüsse an betagte ehemalige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ZFV-Unternehmungen. Auch im Berichtsjahr wurden ergänzend dazu Beiträge für Härtefälle und Überbrückungsrenten ausbezahlt.


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Jahresbericht ZFV-Unternehmungen 2011

Konsolidierte Bilanz

2011 Anteil TCHF in %

2010 Anteil TCHF in %

Veränderungen TCHF in %

Aktiven Umlaufvermögen Flüssige Mittel Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Übrige Forderungen Vorräte Aktive Rechnungsabgrenzung Total Umlaufvermögen Anlagevermögen Liegenschaften inkl. Umbauten Bewegliche Sachanlagen Finanzanlagen Total Anlagevermögen Total Aktiven

2 535

1,7

2 285

1,6

250

10,9

8 369 2 632 2 521 1 370 17 427

5,6 1,8 1,7 0,9 11,7

5 271 2 655 2 467 379 13 057

3,8 1,9 1,8 0,3 9,4

3 098 -23 54 991 4 370

58,8 -0,9 2,2 261,5 33,5

110 445 19 452 1 353 131 250 148 677

74,3 13,1 0,9 88,3 100,0

107 233 17 569 1 349 126 151 139 208

77,0 12,6 1,0 90,6 100,0

3 212 1 883 4 5 099 9 469

3,0 10,7 0,3 4,0 6,8

Passiven Fremdkapital Bankverbindlichkeiten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Übrige Verbindlichkeiten Passive Rechnungsabgrenzung Kurzfristiges Fremdkapital

5 797

3,9

4 879

3,5

918

18,8

14 183 7 842 4 024 31 846

9,5 5,3 2,7 21,4

12 560 4 627 3 380 25 446

9,0 3,3 2,5 18,3

1 623 3 215 644 6 400

12,9 69,5 19,1 25,2

Hypotheken Darlehen Rückstellungen Langfristiges Fremdkapital Total Fremdkapital

37 206 1 275 29 233 67 714 99 560

25,0 0,9 19,7 45,6 67,0

36 857 1 296 30 599 68 752 94 198

26,5 0,9 22,0 49,4 67,7

349 -21 -1 366 -1 038 5 362

0,9 -1,6 -4,5 -1,5 5,7

45 010 4 107 49 117 148 677

30,3 2,7 33,0 100,0

41 203 3 807 45 010 139 208

29,6 2,7 32,3 100,0

3 807 300 4 107 9 469

9,2 7,9 9,1 6,8

Eigenkapital Kapital Jahresergebnis Total Eigenkapital Total Passiven


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Jahresbericht ZFV-Unternehmungen 2011

Konsolidierte Erfolgsrechnung

2011 Anteil TCHF in %

2010 Anteil TCHF in %

Veränderungen TCHF in %

Erlös Hotels Erlös Restaurants Erlös Confiserie / Konditorei-Bäckerei Erlös Gemeinschaftsgastronomie Abzüglich interner Lieferungen Gesamterlös (Gastronomie)

41 146 32 477 14 345 104 821 -5 925 186 864

22,0 17,4 7,7 56,1 -3,2 100,0

40 756 28 320 14 365 95 410 -5 673 173 178

23,5 16,4 8,3 55,1 -3,3 100,0

390 4 157 -20 9 411 -252 13 686

1,0 14,7 -0,1 9,9 4,4 7,9

Warenkosten Personalkosten Übriger Betriebsaufwand Total betrieblicher Aufwand Betriebsergebnis I

52 963 86 372 16 696 156 031 30 833

28,4 46,2 8,9 83,5 16,5

48 105 80 667 15 346 144 118 29 060

27,8 46,6 8,8 83,2 16,8

4 858 5 705 1 350 11 913 1 773

10,1 7,1 8,8 8,3 6,1

Genossenschafts- und Sonderaufwand 372 0,2 Total Genossenschaftsaufwand 372 0,2 Betriebsergebnis II 30 461 16,3 Liegenschaftenertrag Finanzertrag Total neutrale Erträge

5 964 3,2 36 0,0 6 000 3,2

289 0,2 289 0,2 28 771 16,6

83 28,7 83 28,7 1 690 5,9

5 813 3,4 20 0,0 5 833 3,4

151 2,6 16 80,0 167 2,9

Liegenschaften- und Anlageaufwand Unterhaltsaufwand Finanzaufwand Total neutraler Aufwand Ergebnis vor Steuern, Abschreibungen, A/O

7 859 3 899 1 111 12 869

4,2 2,1 0,6 6,9

6 824 4 848 1 132 12 804

3,9 2,8 0,7 7,4

1 035 -949 -21 65

15,2 -19,6 -1,9 0,5

23 592

12,6

21 800

12,6

1 792

8,2

Ausserordentlicher Aufwand Ausserordentlicher Ertrag Abschreibungen Veränderung Wertberichtigungen und Rückstellungen Steuern Jahresergebnis

236 0,1 -1 0,0 18 865 10,1

1 272 0,7 -74 0,0 14 393 8,3

-1 036 -81,4 73 -98,6 4 472 31,1

-55 0,0 440 0,2 4 107 2,2

1 562 0,9 840 0,5 3 807 2,2

-1 617 -103,5 -400-47,6 300 7,9


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Jahresbericht ZFV-Unternehmungen 2011

Bewertungs- und Konsolidierungsgrundsätze Konsolidierungskreis und Konsolidierungsmethode Die konsolidierte Jahresrechnung beruht auf den Einzelabschlüssen der zu den ZFV-Unternehmungen ­ge­hörenden Gesellschaften. In die Konzernrechnung einbezogen werden die Obergesellschaft ZFV-Unternehmungen und deren zu 100 % gehaltene Tochtergesellschaft, die Hotel Seefeld AG.

Konsolidierungsgrundsätze Abschlussstichtag aller einbezogenen Unternehmen ist der 31. Dezember. Die einzelnen Gesellschaften werden nach der Erwerbsmethode (Purchase-Methode) konsolidiert. Konzerninterne Forderungen und Verbindlichkeiten sowie konzerninterne Aufwände und Erträge werden eliminiert.

Fremdwährungen Die Konzernrechnung wird in Schweizer Franken dargestellt. Monetäre Aktiven und Passiven in Fremdwährungen werden zu Umrechnungskursen am Bilanzstichtag in CHF umgerechnet. Aufwände und Erträge werden zum Kurs im Zeitpunkt des Geschäftsfalles in CHF umgerechnet. Daraus resultierende Umrechnungsdifferenzen werden der Erfolgsrechnung der jeweiligen Gesellschaft belastet.

Bewertungs- und Bilanzierungsmethoden Die Bewertungen der Aktiven und Passiven erfolgen nach den Vorschriften über die kaufmännische Buchführung (Art. 957 ff. OR). Die Bewertungsgrundlagen der konsolidierten Jahresrechnung der ZFV-Unternehmungen sind historische Werte (Anschaffungs- und Herstellwerte abzüglich notwendiger Wertberichtigungen). Erfolgsrechnung Die Erfolgsrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Der Nettoumsatz umfasst den Bruttoerlös aus dem Verkauf von Lieferungen und Leistungen, Dienstleistungen sowie Kundenbeiträge abzüglich Rabatten und Erlösminderungen. Flüssige Mittel Die flüssigen Mittel umfassen die Bestände auf Sicht (Kassenbestände, Post- und Bankguthaben) sowie die kurzfristig fälligen Geldanlagen. Diese sind zum Nominalwert bewertet. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden zum Nominalwert abzüglich einer Wertberichtigung für dubiose Bestände eingesetzt. Für allgemeine Bonitätsrisiken wird zusätzlich eine pauschale Wertberichtigung von 8,5 Prozent in Abzug gebracht.


Jahresbericht ZFV-Unternehmungen 2011

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Übrige Forderungen Die übrigen Forderungen, einschliesslich derjenigen gegenüber nahestehenden Personen, werden zum ­Nominalwert abzüglich notwendiger Einzelwertberichtigungen ausgewiesen. Vorräte Die Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellkosten bzw. zum tieferen Marktwert bilanziert. Zusätzlich wird der steuerlich zulässige Warendrittel in Abzug gebracht. Auf die Eliminierung der Zwischengewinne bei gruppeninternen Lieferungen wird infolge der unwesentlichen Bestände und der Kurzlebigkeit der Vorräte verzichtet. Liegenschaften (inkl. Umbauten) Die Liegenschaften werden zu Buchwerten ausgewiesen. Die Abschreibungen betragen 4 % vom Restbuchwert. Mobilien und Einbauten Die Bilanzierung der Mobilien und Einrichtungen erfolgt zu Anschaffungswerten oder Herstellkosten. Die Abschreibungen werden degressiv gemäss nachfolgender Tabelle vorgenommen: Einbauten in Fremdliegenschaften Mobiliar Maschinen und Apparate Büromaschinen und EDV Fahrzeuge

25 Prozent 25 Prozent 30 Prozent 40 Prozent 40 Prozent

Finanzanlagen Beteiligungen an nicht konsolidierten und verbundenen Gesellschaften sowie Darlehen und Wertschriften werden zu Anschaffungswerten abzüglich betriebswirtschaftlich notwendiger Wertberichtigungen bilanziert. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen setzen sich aus stichtagsbedingten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie aus Verbindlichkeiten gegenüber Auftraggebern zusammen. Rückstellungen Rückstellungen werden gebildet, um gewisse Verpflichtungen und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften zu decken. Zwischenzeitlich nicht mehr beanspruchte Rückstellungen werden teilweise beibehalten.


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Jahresbericht ZFV-Unternehmungen 2011

Bericht der Revisionsstelle Bericht der Revisionsstelle zur Konzernrechnung an die Generalversammlung der Genossenschaft ZFV-Unternehmungen, Zürich Als Revisionsstelle haben wir die beiliegende Konzernrechnung der Genossenschaft ZFV-Unternehmungen, bestehend aus Bilanz, Erfolgsrechnung und Anhang (Bewertungs- und Konsolidierungsgrundsätze) für das am 31. Dezember 2011 abgeschlossene Geschäftsjahr geprüft. Verantwortung des Verwaltungsrates Der Verwaltungsrat ist für die Aufstellung der Konzernrechnung in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den im Anhang wiedergegebenen Konsolidierungs- und Bewertungsgrundsätzen verantwortlich. Diese Verantwortung beinhaltet die Ausgestaltung, Implementierung und Aufrechterhaltung eines internen Kontrollsystems mit Bezug auf die Aufstellung einer Konzernrechnung, die frei von wesentlichen falschen Angaben als Folge von Verstössen oder Irrtümern ist. Darüber hinaus ist der Verwaltungsrat für die Auswahl und die Anwendung sachgemässer Rechnungslegungsmethoden sowie die Vornahme angemessener Schätzungen verantwortlich. Verantwortung der Revisionsstelle Unsere Verantwortung ist es, aufgrund unserer Prüfung ein Prüfungsurteil über die Konzernrechnung abzugeben. Wir haben unsere Prüfung in Übereinstimmung mit dem schweizerischen Gesetz und den Schweizer Prüfungsstandards vorgenommen. Nach diesen Standards haben wir die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass wir hinreichende Sicherheit gewinnen, ob die Konzernrechnung frei von wesentlichen falschen Angaben ist. Eine Prüfung beinhaltet die Durchführung von Prüfungshandlungen zur Erlangung von Prüfungsnachweisen für die in der Konzernrechnung enthaltenen Wertansätze und sonstigen Angaben. Die Auswahl der Prüfungshandlungen liegt im pflichtgemässen Ermessen des Prüfers. Dies schliesst eine Beurteilung der Risiken ­wesentlicher falscher Angaben in der Konzernrechnung als Folge von Verstössen oder Irrtümern ein. Bei der Beurteilung dieser Risiken berücksichtigt der Prüfer das interne Kontrollsystem, soweit es für die Aufstellung der Konzernrechnung von Bedeutung ist, um die den Umständen entsprechenden Prüfungshandlungen festzulegen, nicht aber um ein Prüfungsurteil über die Wirksamkeit des internen Kontrollsystems abzugeben. Die Prüfung umfasst zudem die Beurteilung der Angemessenheit der angewandten Rechnungslegungs­ methoden, der Plausibilität der vorgenommenen Schätzungen sowie eine Würdigung der Gesamtdarstellung der Konzernrechnung. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise eine ausreichende und angemessene Grundlage für unser Prüfungsurteil bilden. Prüfungsurteil Nach unserer Beurteilung entspricht die Konzernrechnung für das am 31. Dezember 2011 abgeschlossene Geschäftsjahr dem schweizerischen Gesetz sowie den im Anhang wiedergegebenen Konsolidierungs- und Bewertungsgrundsätzen.


Jahresbericht ZFV-Unternehmungen 2011

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Berichterstattung aufgrund weiterer gesetzlicher Vorschriften Wir bestätigen, dass wir die gesetzlichen Anforderungen an die Zulassung gemäss Revisionsaufsichtsgesetz (RAG) und die Unabhängigkeit (Art. 728 OR) erfüllen und keine mit unserer Unabhängigkeit nicht vereinbaren Sachverhalte vorliegen. In Übereinstimmung mit Art. 728a Abs. 1 Ziff. 3 OR und dem Schweizer Prüfungsstandard 890 bestätigen wir, dass ein gemäss den Vorgaben des Verwaltungsrates ausgestaltetes internes Kontrollsystem für die Aufstellung der Konzernrechnung existiert. Wir empfehlen, die vorliegende Konzernrechnung zu genehmigen.

KPMG AG

Martin Schaad

Anna Pohle

Zugelassener Revisionsexperte Leitender Revisor

Zugelassene Revisionsexpertin

Zürich, 17. Februar 2012


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Jahresbericht ZFV-Unternehmungen 2011

Organe Verwaltungsrat der ZFV-Unternehmungen Dr. Regula Pfister Dr. oec. publ., Ökonomin, Zürich (Präsidentin und CEO) Dr. Brigitte von der Crone Dr. iur., Rechtsanwältin, Zürich (Vizepräsidentin) Helene von Gugelberg Höhener Bachelor of Science Degree in International Hospitality Management der Ecole Hôtelière de Lausanne, Leitung Weingut Schloss Salenegg, Maienfeld Reto Panchaud lic. oec. HSG, Managing Director Bank Vontobel AG, Gockhausen Maryann Rohner lic. oec. HSG, dipl. Wirtschaftsprüferin, dipl. Steuerexpertin, Partnerin der Treureva AG, Zürich

Finanzausschuss Maryann Rohner Zürich, Helene von Gugelberg Höhener Maienfeld

Personalausschuss Dr. Brigitte von der Crone Zürich, Reto Panchaud Gockhausen

Verwaltungsrat Hotel Seefeld AG Dr. Regula Pfister Zürich (Präsidentin), Benno Sidler Obfelden

Geschäftsleitung der ZFV-Unternehmungen Dr. Regula Pfister CEO Marco Fornara Leiter Sorell Hotels Andreas Hunziker Leiter Gastronomie Gilbert Philipona Leiter Einkauf und Warenbewirtschaftung Benno Sidler Leiter Finanz- und Rechnungswesen sowie Controlling Angela Tauro Leiterin Personalwesen

Revisionsstelle KPMG AG


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Jahresbericht ZFV-Unternehmungen 2011

Mitglieder der Genossenschaft Sophie Albers-Schönberg-Schmitz 8044 Zürich Dr. Maja Bauer-Balmelli 8006 Zürich Dr. Christine Bodmer-Züblin 8803 Rüschlikon Gertrud Bremi 8702 Zollikon Ursula Bücheler 8032 Zürich Balz Christen 8055 Zürich Dr. Brigitte von der Crone 8032 Zürich, Verwaltungsrätin, ­Vizepräsidentin Prof. Dr. Hans Caspar von der Crone 8032 Zürich Margrit de Capitani 8053 Zürich Petra de Capitani 8002 Zürich Christine Dual-Fleckenstein 8126 Zumikon Barbara Eisl-Rothenhäusler 8712 Stäfa Barbara Erb 8707 Uetikon am See Marina Fanconi Rahn 8032 Zürich Sabine Gloor-Kern 8126 Zumikon Helene von Gugelberg Höhener 7304 Maienfeld, Verwaltungsrätin Barbara Halbheer-Raaflaub 8702 Zollikon Annemarie Homberger-Rahn 8802 Kilchberg Lorenz Homberger-Rahn 8802 Kilchberg Verena Huber 8050 Zürich Dr. Dieter Keller 8904 Wallisellen

Dorothee Kleiner-Frick 8702 Zollikon Barbara Kobel Pfister 8032 Zürich Dr. Silvia Kramer Willi 8700 Küsnacht Albert Kruker 8053 Zürich Dr. Verena Marty 8702 Zollikon Dr. Liselotte Meyer-Fröhlich 8044 Zürich Rosmarie Michel 8001 Zürich, Ehrenmitglied Peter H. Müller-Strasser 8053 Zürich Annette Nobel-Meili 8032 Zürich Annemarie Nussbaumer 8032 Zürich Reto Panchaud 8044 Gockhausen, Verwaltungsrat Dr. Regula Pfister 8053 Zürich, Verwaltungsrätin, Präsidentin und CEO Dr. Christian Rahn 8032 Zürich Ruth Rahn-Bodmer 8002 Zürich Maryann Rohner 8044 Zürich, Verwaltungsrätin Ursula von Salis-Zellweger 8044 Zürich Fabian Pierre Schaerer 8044 Zürich Philipp Christian Schaerer 8008 Zürich Pierre Schaerer 8044 Zürich Alice Schenkel 8008 Zürich Ursula Schmid 8610 Uster

Dr. Monique R. Siegel 8044 Zürich Alice Stäubli 8142 Uitikon-Waldegg Dr. Sylvia Staub 8008 Zürich Dr. Hans-Rudolf Steiner 8700 Küsnacht Marianne Steiner 8700 Küsnacht Dr. Regula Stieger-Gmür 8704 Herrliberg Max V. Terlinden 8700 Küsnacht Anna-Barbara Ulrich-Bibus 8703 Erlenbach Dr. Dominik Vock 8044 Zürich Brigit Wehrli-Schindler 8053 Zürich Karin Weimann 8134 Adliswil Dr. Erika Welti 8048 Zürich Fred Zingg 8032 Zürich Fredi Zollinger 8712 Stäfa Dr. Franz Züsli-Niscosi 8053 Zürich


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Jahresbericht ZFV-Unternehmungen 2011

Betriebe der ZFV-Unternehmungen Hotels 13 Restaurants 12 Gemeinschaftsgastronomie 91 B채ckerei-Konditorei (inkl. Filialen) 13 Catering und Events 4 Insgesamt 133

Stand: 1. April 2012


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Jahresbericht ZFV-Unternehmungen 2011

Sorell Hotels Aparthotel & Restaurant Rigiblick Julia und Christian Nickel Germaniastrasse 99, 8044 Zürich T +41 43 255 15 70 www.hotelrigiblick.ch www.restaurantrigiblick.ch Hotel Ador Klaus Eisele Laupenstrasse 15, 3001 Bern T +41 31 388 01 11 www.hotelador.ch Hotel Arabelle Klaus Eisele Mittelstrasse 6, 3012 Bern T +41 31 301 03 05 www.arabelle.ch Hotel Argovia Bernadette Klauenbösch Kasernenstrasse 24, 5000 Aarau T +41 62 823 21 21 www.hotelargovia.ch Hotel Asora Birgit Schwarz Poststrasse, 7050 Arosa T +41 81 377 12 08 www.hotelasora.ch

Hotel Rütli Henrik Hansen Zähringerstrasse 43, 8001 Zürich T +41 44 254 58 00 www.rutli.ch Hotel Seefeld Marco Grossi Seefeldstrasse 63, 8008 Zürich T +41 44 387 41 41 www.hotelseefeld.ch Hotel Seidenhof Matthias Ramer Sihlstrasse 9, 8001 Zürich T +41 44 228 75 00 www.seidenhof.ch Hotel Tamina Christof A. Willi Am Platz 3, 7310 Bad Ragaz T +41 81 303 71 71 www.hoteltamina.ch Hotel Zürichberg Roger Neuenschwander Orellistrasse 21, 8044 Zürich T +41 44 268 35 35 www.zuerichberg.ch

Restaurants Hotel City Weissenstein Sina Nikolussi Davidstrasse 22, 9000 St. Gallen T +41 71 228 06 28 www.cityweissenstein.ch Hotel Krone Hans Peter Kaiser Marktgasse 49, 8400 Winterthur T +41 52 208 18 18 www.kronewinterthur.ch Hotel Rüden Ferdinand Hoekstra Oberstadt 20, 8200 Schaffhausen T +41 52 632 36 36 www.rueden.ch

Bistro Landesmuseum Martin Preising Museumstrasse 2, 8001 Zürich T +41 44 218 66 03 www.bistrolandesmuseum.ch Bistro Steinhalle Urs Leuenberger Helvetiaplatz 5, 3005 Bern T +41 31 351 51 00 www.steinhalle.ch Café & Take-Away Schurter Jacqueline Hofer Niederdorfstrasse 90, 8001 Zürich T +41 44 252 32 32 www.cafeschurter.ch

Gastronomie im Verkehrshaus der Schweiz Roland Witschi Lidostrasse 5, 6006 Luzern T +41 41 375 74 55 www.verkehrshaus.ch Lido Gastronomie Kristian Lau Lidostrasse 6, 6006 Luzern T +41 41 370 86 41 www.lidogastronomie.ch Restaurant Mishio Bahnhofstrasse Matthias Ramer Sihlstrasse 9, 8001 Zürich T +41 44 228 76 76 www.mishio.ch Restaurant Mishio Stadelhofen Daniel Frei Stadelhoferstrasse 10, 8001 Zürich T +41 44 252 42 95 www.mishio.ch Restaurant Mishio Vatterland Claudia Laubscher Bärenplatz 2, 3011 Bern T +41 31 313 11 21 www.mishio.ch Restaurants Schöngrün Werner Rothen Zentrum Paul Klee Monument im Fruchtland 1, 3006 Bern T +41 31 359 02 90 www.restaurants-schoengruen.ch Restaurant Technorama Pierre Zehi Dahero Technoramastrasse 1, 8404 Winterthur T +41 52 244 08 70 www.technorama.ch Restaurant The Traders Michaela Bartsch World Trade Center Zürich Leutschenbachstrasse 95, 8050 Zürich T +41 44 303 04 00 www.thetraders.ch VIVENDI - ristorante e bar vakant Europastrasse 2, 8152 Glattbrugg T +41 43 211 32 42 www.ristorantevivendi.ch


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Jahresbericht ZFV-Unternehmungen 2011

Gemeinschaftsgastronomie Business ABB Restaurant Power Inn Trudy Suter Bruggerstrasse 72, 5400 Baden T +41 56 205 11 88 powerinn@zfv.ch Bistro Erdgas Zürich AG Elisabeth Lasen Aargauerstrasse 182, 8048 Zürich T +41 43 317 21 21 erdgas@zfv.ch Cafeteria Au «T» Valérie Leuenberger Effingerstrasse 20, 3003 Bern T +41 31 323 02 99 aut@zfv.ch Cafeteria Bar-A-Graph Simon Appel Bezirksgericht Zürich Badenerstrasse 90, 8004 Zürich T +41 44 248 28 30 bgz@zfv.ch Cafeteria Taubenhalde A Urs Koch Taubenstrasse 16, 3003 Bern T +41 31 322 85 55 taubenhalde@zfv.ch Cafeteria Taubenhalde B Urs Koch Bundesrain 20, 3003 Bern T +41 31 322 85 56 taubenhalde@zfv.ch Cafeteria Zentralbibliothek Zürich Christine Zehnder Zähringerplatz 6, 8001 Zürich T +41 44 252 79 94 zentralbibliothek@zfv.ch Cantinetta Bialla Monica und Rudolf Weber EMS-CHEMIE AG 7013 Domat/Ems T +41 81 633 20 50 cantinettabialla@zfv.ch

Dow Restaurant Claudia Streiter Dow Europe GmbH Bachtobelstrasse 3, 8810 Horgen T +41 44 728 22 18 dow@zfv.ch

Personalrestaurant Helvetia Versicherungen Andreas Rostig Engelgasse 9, 4052 Basel T +41 58 280 14 97 helvetia@zfv.ch

Ernst & Young Restaurant platform Benedikt Senn Maagplatz 1, 8005 Zürich T +41 44 273 59 22 ey@zfv.ch

Personalrestaurant SAG Monika Fürst Industriestrasse 8, 8305 Dietlikon T +41 44 805 23 24 sag@zfv.ch

Gastronomie der Clariden Leu vakant Bahnhofstrasse 32, 8001 Zürich T +41 58 205 28 22 stpeter@zfv.ch

Personalrestaurant Syngenta Beatrice Vogler Syngenta Crop Protection AG Schaffhauserstrasse, 4332 Stein (AG) T +41 61 866 02 17 syngenta@zfv.ch

Gastronomie im Parlamentsgebäude Crista Baumann Parlamentsgebäude, 3003 Bern T +41 31 322 77 35 galeriedesalpes@zfv.ch Novartis Restaurant Cloud Tanja Bugmann Campus Werk St. Johann Fabrikstrasse 15, 4056 Basel T +41 61 696 48 15 cloud@zfv.ch Personalrestaurant Biotronik AG Ursula Pfarrer Ackerstrasse 6, 8180 Bülach T +41 44 864 50 98 biotronik@zfv.ch Personalrestaurant des UVEK Marc Burzan Mühlestrasse 2, 3063 Ittigen (BE) T +41 31 323 04 30 uvek@zfv.ch Personalrestaurant Ernst Schweizer AG Pascal Storni Bahnhofplatz 11, 8908 Hedingen T +41 44 763 62 88 pr-schweizer@zfv.ch Personalrestaurant Frösche Träff Katja Janutin MeteoSchweiz AG Krähbühlstrasse 58, 8044 Zürich T +41 44 256 94 58 meteo@zfv.ch

Personalrestaurant Vitra Center Henning Friedrichs Klünenfeldstrasse 22, 4127 Birsfelden T +41 61 377 15 79 vitra@zfv.ch Restaurant Allegra Beatrix Kutz Helsana Versicherungen AG Zürichstrasse 130, 8600 Dübendorf T +41 43 819 14 75 helsana@zfv.ch Restaurant Cityport Thomas Killer Affolternstrasse 56, 8050 Zürich T +41 44 315 58 80 cityport@zfv.ch Restaurant Dällebach Manuel Andenmatten Helsana Versicherungen AG Bürogebäude W200 Worblaufenstrasse 200 3048 Worblaufen T +41 31 922 13 83 daellebach@zfv.ch Restaurant Giardino Roger Trachsel Helsana Versicherungen AG Zürichstrasse 130, 8600 Dübendorf T +41 44 820 40 61 giardino@zfv.ch


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Jahresbericht ZFV-Unternehmungen 2011

Restaurant Indigo Marco Thiene Goldbach-Center Seestrasse 39, 8700 Küsnacht T +41 44 991 32 40 indigo@zfv.ch Restaurant La Terrazza Silke Zahn OPO Oeschger AG Steinackerstrasse 68, 8302 Kloten T +41 44 804 33 60 opo@zfv.ch Restaurant Le Pavillon Lorenz Huser SRG SSR idée suisse Giacomettistrasse 1, 3006 Bern T +41 31 350 99 50 srg@zfv.ch Restaurant Le Provençal Mohamed Allouch Helsana Assurances SA 15 avenue de Provence, 1007 Lausanne T +41 21 624 92 89 leprovencal@zfv.ch Restaurant Publica Valérie Leuenberger Eigerstrasse 57, 3007 Bern T +41 31 378 83 50 publica@zfv.ch Restaurant Riverside Armin Wüest Werthenstein BioPharma GmbH Industrie Nord 1, 6105 Schachen (LU) T +41 41 499 99 55 riverside@zfv.ch Restaurant SIG Hus Christa Cosandier Wüscherstrasse 6 8212 Neuhausen am Rheinfall T +41 52 674 70 01 sighus@zfv.ch Restaurant St. Peter vakant In Gassen 10, 8001 Zürich T +41 44 215 18 40 www.stpeter.ch

Sport Cloud Club-Restaurant Seminar Event Renée Kammerer Sportanlage St. Johann Hüningen WSJ-391, 24 rue du Stade F-68300 Saint-Louis T +41 61 696 02 92 sportcloud@zfv.ch SRF Restaurant Brunnenhof Thierry Fouquet Brunnenhofstrasse 22, 8057 Zürich T +41 44 366 12 60 brunnenhof@zfv.ch SRF Restaurant Fernsehstrasse Marc Reist Fernsehstrasse 1-4, 8052 Zürich T +41 44 305 53 84 fernsehstrasse@zfv.ch SRF Restaurant Novarastrasse Patrick Schroeder Novarastrasse 2, 4059 Basel T +41 61 365 35 33 novarastrasse@zfv.ch SRF Restaurant Schärenmoosstrasse René Hauser Schärenmoosstrasse 80, 8052 Zürich T +41 44 305 53 05 schaerenmoosstrasse@zfv.ch SRF Restaurant Schwarztorstrasse Astrid Baumgartner Schwarztorstrasse 21, 3004 Bern T +41 31 388 93 40 schwarztorstrasse@zfv.ch UBS Coffee & Shop Il Giardino Rosi Huber Gartenstrasse 9, 4052 Basel T +41 61 288 73 41 ilgiardino@zfv.ch

UBS Restaurant Key West Christian Steinmetz Max Högger-Strasse 82, 8048 Zürich T +41 44 238 92 80 ubskeywest@zfv.ch UBS Restaurant Opfikon Susanne Keller Europastrasse 1, 8152 Opfikon T +41 44 239 81 20 ubsopfikon@zfv.ch UBS Restaurant Silberner Fuchs Rosi Huber Aeschenplatz 6, 4052 Basel T +41 61 288 91 39 silbernerfuchs@zfv.ch UBS Restaurant UBStairs Silke Marti Paradeplatz 6, 8001 Zürich T +41 44 237 60 00 ubstairs@zfv.ch ZKB Clubrestaurant Porte du Soleil Heinrich Huber Oberer Heuelsteig 30–34, 8032 Zürich T +41 44 254 20 95 heinrich.huber@zkb.ch

Gemeinschaftsgastronomie Bildung Berufsschulen Cafeteria Baugewerbliche Berufsschule Zürich Marlies Bruppacher Reishauerstrasse 2, 8005 Zürich T +41 44 446 98 05 reishauer@zfv.ch

UBS Restaurant Dinocenter Claudia Cahenzli Elias Canetti-Strasse 2, 8050 Zürich T +41 44 237 78 46 dinocenter@zfv.ch

Cafeteria Berufsbildungszentrum Dietikon Susanne Zinsli Schöneggstrasse 12, 8953 Dietikon T +41 44 740 52 32 bzdietikon@zfv.ch

UBS Restaurant Impresso Renata Rossini Henric Petri-Strasse 9, 4051 Basel T +41 61 272 32 10 ubsimpresso@zfv.ch

Cafeteria Berufsmaturitätsschule Zürich Irene Pfeilschifter Lagerstrasse 55, 8004 Zürich T +41 44 297 24 63 lagerstrasse@zfv.ch


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Jahresbericht ZFV-Unternehmungen 2011

Cafeteria Berufsschule für Detailhandel Zürich Stephan Marty Niklausstrasse 16, 8006 Zürich T +41 44 368 27 21 niklausstrasse@zfv.ch

Oase Benjamin Huber Hochschule Luzern HSLU Zentralstrasse 9, 6002 Luzern T +41 41 228 42 80 hochschuleluzern@zfv.ch

Cafeteria Berufsschule für Gestaltung Zürich (Konradshof) Marlies Bruppacher Limmatstrasse 55/57, 8005 Zürich T +41 44 446 97 84 reishauer@zfv.ch

Kantonsschulen

Cafeteria Berufsschule für Gestaltung Zürich (Limmatplatz) Irene Lindinger Ausstellungsstrasse 104, 8005 Zürich T +41 44 446 97 81 limmatplatz@zfv.ch Cafeteria Berufsschule Mode und Gestaltung Zürich Envera Dedic Ackerstrasse 30, 8005 Zürich T +41 44 272 13 78 ackerstrasse@zfv.ch Mensa Bildungszentrum Uster Viorel Ruga Berufsschulstrasse 1, 8610 Uster T +41 44 940 85 05 bzuster@zfv.ch Restaurant Treff Ludy Wilmes Gewerblich-industrielles Bildungszentrum Zug GIBZ Baarerstrasse 100, 6302 Zug T +41 41 728 30 90 treff.gibz@zfv.ch

Bistro Horizont Bettina Hangartner Kantonale Maturitätsschule und Bildungszentrum für Erwachsene (BiZE) Mühlebachstrasse 112 T +41 44 383 83 72 bistrohorizont@zfv.ch Cafeteria Kantonsschule Enge/Freudenberg Priscilla Ballmer Brandschenkestrasse 125, 8002 Zürich T +41 44 201 72 88 ksenge@zfv.ch Cafeteria Kantonsschule Stadelhofen/Hohe Promenade Marianne Trebo Promenadengasse 5, 8001 Zürich T +41 44 268 36 50 stadelhofen@zfv.ch Cafeteria Kantonsschule Wiedikon Karin Redwanz Schrennengasse 7, 8003 Zürich T +41 44 457 71 31 kswiedikon@zfv.ch Mensa Gymnasium Liestal Rolf Bammerlin Friedensstrasse 20, 4410 Liestal T +41 61 927 54 60 gymliestal@zfv.ch

Fachhochschulen Cafeteria Pädagogische Hochschule Martina Alig Rämistrasse 59, 8001 Zürich T +41 44 251 39 77 phzh@zfv.ch Cafeteria Zürcher Hochschule der Künste Yvonne Baumann Sihlquai 87, 8005 Zürich T +41 44 446 94 18 sihlquai@zfv.ch

Mensa Gymnasium Neufeld Thomas Lüdi Bremgartenstrasse 133, 3012 Bern T +41 31 300 27 55 neufeld@zfv.ch Mensa Kantonsschule Obwalden Sandro Fiorucci Rütistrasse, 6061 Sarnen T +41 41 660 00 81 ksobwalden@zfv.ch

Mensa Kantonsschule Oerlikon / Birch Bekim Salihu Birchstrasse 103, 8050 Zürich T +41 44 311 68 11 ksoerlikon@zfv.ch Mensa Kantonsschule Rämibühl Heiko Zimmermann Freiestrasse 26, 8032 Zürich T +41 44 266 99 55 raemibuehl@zfv.ch Privatschulen Cafeteria Juventus Schulen Silvia Viglione Lagerstrasse 45, 8004 Zürich T +41 44 242 44 80 juventus@zfv.ch Mensa Freies Gymnasium Corinne Mottadelli Arbenzstrasse 19, 8008 Zürich T +41 44 382 95 33 fgz@zfv.ch Mensa Institut Minerva Maya Lüthi Scheuchzerstrasse 2, 8006 Zürich T +41 44 368 40 15 minerva@zfv.ch Restaurant AKAD Jungholz Ronny Fleischer Jungholzstrasse 43, 8050 Zürich T +41 43 300 90 03 jungholz@zfv.ch Universität Bern Cafeteria Chemie Rinaldo Schacher Freiestrasse 3, 3012 Bern T +41 31 631 50 27 mensaunibe@zfv.ch Cafeteria Maximum Rinaldo Schacher Hochschulstrasse 4, 3012 Bern T +41 31 631 82 60 mensaunibe@zfv.ch


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Jahresbericht ZFV-Unternehmungen 2011

Cafeteria Zentrum Sport und Sportwissenschaft (ZSSw) Rinaldo Schacher Bremgartenstrasse 145, 3012 Bern T +41 31 631 50 33 mensaunibe@zfv.ch Haus der Universität Martin Affolter Schlösslistrasse 5, 3008 Bern T +41 31 381 87 77 www.hausderuniversitaet.ch Mensa Bühlplatz Rinaldo Schacher Gertrud-Woker-Strasse 3, 3012 Bern T +41 31 631 50 31 mensaunibe@zfv.ch Mensa Gesellschaftsstrasse und Momento Caffè & Take Away Rinaldo Schacher Gesellschaftsstrasse 2, 3012 Bern T +41 31 631 50 20 mensaunibe@zfv.ch Mensa Unitobler Rinaldo Schacher Lerchenweg/Länggassstrasse, 3012 Bern T +41 31 631 36 00 mensaunibe@zfv.ch UNIESS - Bistro Bar Lounge Rinaldo Schacher Schanzeneckstrasse 1, 3012 Bern T +41 31 631 55 05 www.uniess.ch Universität Zürich Cafeteria UZH Botanischer Garten Christian Bönisch Zollikerstrasse 107, 8008 Zürich T +41 44 634 83 31 botgarten@zfv.ch Cafeteria UZH Cityport Hildegard Looser Affolternstrasse 56, 8050 Zürich T +41 44 634 54 66 unicityport@zfv.ch Cafeteria UZH Plattenstrasse Irmgard Mittag Plattenstrasse 14/20, 8032 Zürich T +41 44 634 27 39 plattenstrasse@zfv.ch

Cafeteria UZH Rämistrasse Susanna Betschart Rämistrasse 74, 8001 Zürich T +41 44 634 31 15 raemistrasse@zfv.ch Cafeteria UZH Tierspital Brunhilde Knöpfel Winterthurerstrasse 260, 8057 Zürich T +41 44 635 81 55 tierspital@zfv.ch Cafeteria Zentrum für Zahnmedizin (ZZM) Enzo Giaffreda Plattenstrasse 11, 8032 Zürich T +41 44 634 31 98 zahninstitut@zfv.ch Mensa UZH Binzmühle Mario Caputo Binzmühlestrasse 14, 8050 Zürich T +41 44 635 71 05 binzmuehle@zfv.ch

Bäckerei-Konditorei Confiserie Kofler Kurt Baumann Bahnhofstrasse 1, 8062 Wetzikon T +41 44 932 10 71 www.confiseriekofler.ch Cosimos - Spezialitäten und Pizzafachschule Cosimo Bruno Geerenweg 2, 8048 Zürich T +41 43 343 12 13 www.cosimos.ch Kleiner Bäckerei-Konditorei Alexander Jenny Geerenweg 2, 8048 Zürich T +41 44 439 30 00 www.kleiner-baeckerei.ch

Catering und Events Mensa UZH Irchel Daniel Greminger Winterthurerstrasse 190, 8057 Zürich T +41 44 635 40 72 mensauniirchel@zfv-catering.ch Mensa UZH Zentrum Herbert Reichmuth Künstlergasse 10, 8001 Zürich T +41 44 634 23 70 mensaunizentrum@zfv-catering.ch Restaurant Forum Claudine Ebnöther Zentrum für Weiterbildung der Universität Zürich Schaffhauserstrasse 228, 8057 Zürich T +41 44 635 22 90 forum@zfv.ch Restaurant uniTurm Gregor Aebersold Rämistrasse 71, 8006 Zürich T +41 44 634 21 41 uniturm@zfv.ch

Gastronomie BERNEXPO Henris Restaurant & Lounge Mario Nigg Mingerstrasse 6, 3014 Bern T +41 31 307 30 30 www.henris.ch Gastronomie Stadion Letzigrund Karsten Huhnke Badenerstrasse 500, 8048 Zürich T +41 44 496 94 80 www.restaurantoval.ch Henris Catering & Events Adrian Iten Flüelastrasse 51, 8047 Zürich T +41 44 388 53 53 www.henris.ch Henris Inflight Catering Felix Forrer Flughafenstrasse 59, 3121 Belp T +41 31 960 21 29 www.henris.ch

Zusammenarbeitsvereinbarung Tavolago AG Werftestrasse 5, 6002 Luzern T +41 41 367 61 61 www.tavolago.ch


Konzept und Realisation Pomcany’s Marketing AG, Zürich, www.pomcanys.ch Fotografie Amélie Lombard, Paris Christine Benz, Zürich Foto Fetzer, Bad Ragaz Frank Brüderli, Stallikon Hans-Ruedi Rohrer, Zürich Peter Bürgi, Oberglatt Seven Pictures, Gümligen Sina Urfer, Corsier-sur-Vevey Urs Lindt, Bern Druck Stutz Druck AG, Wädenswil, www.stutz-druck.ch


ZFV-Unternehmungen Die Gastronomiegruppe Fl端elastrasse 51 Postfach 8047 Z端rich T +41 44 388 35 35 F +41 44 388 35 36 info@zfv.ch www.zfv.ch

ZFV Jahresbericht 2011  
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