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Die ZFV-Unternehmungen konnten 2008 Umsatz, Unternehmensergebnis und Cashflow gegenüber dem Vorjahr erneut steigern. Der Umsatz nahm um 6,2 Prozent auf 162,0 Millionen Franken zu, das Unternehmensergebnis stieg um 2,5 Prozent auf 19,7 Millionen Franken, und auch der Cashflow erhöhte sich um 200 000 Franken auf 18,8 Millionen Franken. Das Unternehmen beschäftigt 1783 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.



Jahresbericht 2008


Jahresbericht ZFV-Unternehmungen 2008

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Jahresr체ckblick Krise als Chance nutzen! Zunahme von Umsatz und Gewinn

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Jahresrechnung Konsolidierte Bilanz der ZFV-Unternehmungen Konsolidierte Erfolgsrechnung der ZFV-Unternehmungen Anhang (Bewertungs- und Konsolidierungsgrunds채tze) Bericht der Revisionsstelle

38 39 40 42

Anhang Organe Mitglieder der Genossenschaft Betriebe der ZFV-Unternehmungen

44 45 46


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Jahresbericht ZFV-Unternehmungen 2008

Krise als Chance nutzen! Die Veränderungen und Probleme, die in der ersten Hälfte des Jahres 2008 als Folge des Immobilienzusammenbruchs in den USA im Bankensektor aufgetreten sind, verschärften sich im Laufe des Jahres beträchtlich und weiteten sich zu einer globalen Wirtschaftskrise aus. Was für unmöglich gehalten wurde, ist Realität ge­ worden: Viele Grossbanken, die ehedem vor Kraft strotzten, standen unversehens am Rande des Ruins und konnten nur dank Geldspritzen des Staates in «Milliarden­ höhe» gerettet werden. In der Folge schlitterten die wichtigsten Volks­wirtschaften in eine Rezession. Auch die Schweiz blieb nicht verschont.

2008 war für die ZFV-Unternehmungen ein weiteres Jahr auf dem Wachstumspfad: Umsatz und Gewinn nahmen gegenüber dem Vorjahr zu, und für die Sorell Hotels war es das beste Jahr überhaupt. Diese erfreuliche Tatsache darf allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass auf das Jahresende hin da und dort Bremsspuren sichtbar wurden.

Je nach Branche machten sich die negativen Folgen des Abschwungs früher oder später und unterschiedlich stark bemerkbar. Für die ZFV-Unternehmungen, die in der Gastronomie und Hotellerie Beziehungen zu verschiedenen Branchen wie auch zu in- und ausländischen Gästen unterhalten, war 2008 ein weiteres Jahr auf dem Wachstumspfad: Umsatz und Gewinn nahmen gegenüber dem Vorjahr zu, und für die Sorell Hotels war es das beste Jahr überhaupt. Diese erfreuliche Tatsache darf allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass auf das Jahresende hin da und dort Bremsspuren sichtbar wurden. Neben dem Abbau von Arbeitskräften und der Einführung von Kurzarbeit mit negativen Auswirkungen auf die betroffenen Personalrestaurants war auch eine zunehmende Zurückhaltung im Cateringbereich und bei den Weihnachtsanlässen spürbar. Dies sind Vorboten für Entwicklungen, die im kommenden Jahr voraussichtlich noch stärker zum Tragen kommen werden. So stellen sich an der Jahreswende 2008/09 vor allem zwei Fragen: 1. Wie robust ist die schweizerische Wirtschaft? 2. Wie verhalten sich die ZFV-Unternehmungen im veränderten wirtschaftlichen Umfeld? Zunächst geht es um die Einschätzung der Wirtschaftslage, von der die ZFV-Unternehmungen ganz direkt betroffen sind, ohne sie allerdings selber beeinflussen zu können. Eindeutig ist, dass die aktuelle Krise die schwerste der Nachkriegszeit ist. Im Vergleich zu früheren Krisen wie beispielsweise der Depression der dreissiger Jahre des letzten Jahrhunderts befindet sich die schweizerische Wirtschaft heute jedoch in einer viel robusteren Verfassung – in Bezug auf die Wirtschaftskraft des Grossteils der Unternehmen, in Bezug auf den durchschnittlichen Lebensstandard der Bevölkerung sowie auch in Bezug auf die Beschäftigungslage. Eine Durststrecke kann heute besser überstanden werden als früher.


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Hinzu kommt, dass der Staat willens und in der Lage ist, zur Aufrechterhaltung des Wirtschaftssystems notleidenden Schlüsselunternehmen unter die Arme zu greifen und Massnahmen zur Ankurbelung der Wirtschaft zu treffen. Die grösste Unsicherheit ist die Abhängigkeit unseres Landes von der Weltwirtschaft, deren weitere Verschlechterung auch die Schweiz noch stärker in Mitleidenschaft ziehen könnte. Wie das Jahr 2009 jedoch tatsächlich sein wird, steht noch in den Sternen. Trotz allem sind wir zuversichtlich, sind doch die ZFV-Unternehmungen in einem Bereich tätig, der überlebenswichtig ist: «Gegessen wird immer!» Mit diesem Grundton der Zuversicht gehen wir die zweite Frage nach dem Verhalten der ZFV-Unternehmungen im veränderten wirtschaftlichen Umfeld an. Sie ist deshalb von grösserer Relevanz, weil wir hier das Steuer in den eigenen Händen halten. Das Wichtigste ist unsere Haltung, die nach innen und nach aussen strahlt: «Ist ein halbes Glas Wasser halb voll oder halb leer?» Es ist halb voll und wird bald ganz gefüllt sein! Wer mit dieser Haltung die heutigen Probleme anpackt, wird so lange nicht locker lassen, bis eine akzeptable Lösung gefunden ist. Lösungen gibt es immer, auch in wirtschaftlich schwierigstem Umfeld! Positives Denken allein genügt jedoch nicht. Wer – in schwierigem Umfeld – erfolg­reich sein will, muss zusätzlich drei Maximen erfüllen:

Erstens: konsequentes und rasches Handeln Wenn die Umsätze ausbleiben – weil es weniger Gäste hat oder weil die Gäste weniger ausgeben –, gilt es, die Kosten entsprechend zu senken. Dies muss zügig, aber auch so dosiert erfolgen, dass das anvisierte Ziel erreicht wird, ohne allzu grosse «Flurschäden» zu verursachen. Dies erfordert, dass auch unangenehme Massnahmen getroffen werden müssen, nach dem Motto: «Man kann den Pelz nicht waschen, ohne ihn nass zu machen.»

Zweitens: Chancen und Möglichkeiten erkennen Wenn Geschäftsbereiche vorübergehend oder dauerhaft einbrechen – weil die Nachfrage zurückgeht oder weil Firmen ihre Personalrestaurants aufgeben –, müssen neue Tätigkeitsgebiete eröffnet oder geschaffen werden. Zentraler Punkt ist die Marktnähe: Wir müssen subtil ausloten, was unsere Gäste und unsere Auftraggeber wollen und wo sie der Schuh drückt. Dort müssen wir einhaken und ihnen massgeschneiderte Lösungen anbieten. Da ist es bestimmt von Vorteil, wenn die «Kriegskasse» gefüllt ist.

Drittens: Finanzierung mit eigenen Mitteln Wenn die Finanzierung aus selbst erarbeiteten Mitteln geschieht, schränkt dies zwar die Wachstumsmöglichkeiten ein, führt jedoch zur notwendigen Unabhängigkeit und bietet Gewähr, Durststrecken besser überstehen zu können. Besonders in Zeiten übersteigerter Wachstumseuphorie war es nicht immer einfach, sich die nötige Selbstbeschränkung aufzuerlegen. Sie hat sich in unserem Fall jedoch gelohnt und als segensreich erwiesen.


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Wenn diese drei Maximen im Alltag befolgt werden, ist es möglich, in jeder Situa­ tion – wie schlecht sie auch ist – erfolgreich zu sein. Dies bestätigt der Blick in die reale Wirtschaft. Auch in hoffnungslosen Zeiten ist es kreativen und innovativen Unternehmen immer wieder gelungen, eine Marktnische zu finden und ihr Geschäft zum Blühen zu bringen – dank ihrem entschlossenen Handeln, dank ihrer Vorstellungskraft, aber auch dank dem Quentchen Glück, das dem Tüchtigen gebührt.

Dr. Regula Pfister, Präsidentin des Verwaltungsrates


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Zunahme von Umsatz und Gewinn ZFV-Unternehmungen weiterhin auf Wachstums- und Erfolgskurs Insgesamt haben sich die ZFV-Unternehmungen im Geschäftsjahr 2008 erfolgreich weiterentwickelt, obschon es neben Hochs auch vereinzelte Tiefs zu vermelden gibt. Der Wachstumskurs konnte fortgesetzt werden: Umsatz und Gewinn haben erneut zugenommen. Der konsolidierte Gesamtumsatz (inkl. Liegenschaften) der ZFV-Unternehmungen nahm im Berichtsjahr auf 162,0 Millionen Franken zu. Das entspricht einer Erhöhung um 9,4 Millionen Franken oder 6,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Bereits zum zweiten Mal ist der unternehmensinterne Umsatz von 5,4 Millionen Franken herauskonsolidiert worden.

Statutengemäss verbleibt der gesamte Cashflow im Unternehmen und dient dessen Weiterentwicklung. 2008 war es erneut möglich, die Investitionen von insgesamt 13,9 Millionen Franken aus eigenen Mitteln zu finanzieren und darüber hinaus die Hypotheken um gut fünf Millionen Franken zu reduzieren.

Mit 9,3 Millionen Franken verzeichnete der Gastronomieumsatz eine Zunahme um 6,3 Prozent auf 156,7 Millionen Franken. Massgeblich dazu beigetragen haben die sieben 2007 dazugekommenen Betriebe, die im Berichtsjahr erstmals voll zu Buche schlugen, sowie die sechs neuen Betriebe des Jahres 2008: Januar Februar März Oktober November Dezember

Neueröffnung des Personalrestaurants SBB «Wylerpark» in Bern Neueröffnung des Restaurants «Mishio» in Chur Übernahme des Hotels «Krone» in Winterthur Übernahme des Personalrestaurants der Dow Europe GmbH in Horgen Neueröffnung des Restaurants «Galerie des Alpes» im Parlamentsgebäude in Bern Neueröffnung des Personalrestaurants «Riverside» der Werthenstein Chemie AG in Schachen LU

Drei Betriebe wurden im Berichtsjahr aufgegeben: November Dezember Dezember

Restaurant «Turbine» in Zürich-Oerlikon Cafeteria «IIC» der Intersport in Bern Verpflegung in der Hochschulsportanlage Fluntern


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Anzahl Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Männer Frauen Insgesamt Anzahl Stellen (100 %)

2008 683 1100 1783 1119

2007 656 1114 1770 1097

2006 541 928 1469 998

2005 439 742 1181 781

2004 363 649 1012 651

2003 319 553 872 634

2002 293 561 854 621

2001 263 522 785 557

2000 276 413 689 504

Die bisherigen Betriebe (ohne jene, die 2008 dazugekommen sind) erzielten ein Umsatzwachstum von 5,0 Prozent. Die 2008 dazugekommenen Betriebe trugen 3,2 Prozent zum Umsatzwachstum bei, während die weggefallenen Betriebe ­diesen um 0,8 Prozent schmälerten. Der im Berichtsjahr zum zweiten Mal herauskonsoli­ dierte Umsatz reduzierte das Umsatzwachstum um 1,1 Prozent. Trotz Voreröffnungskosten sowie zusätzlichen Kosten, die stets anfallen, bis ein Betrieb «hochgefahren» ist, konnte das konsolidierte Unternehmensergebnis vor Abschreibungen, Rückstellungen, Steuern und Ausserordentlichem von 19,2 auf 19,7 Millionen Franken um 2,5 Prozent gesteigert werden. Damit ist zwar eine weitere Erhöhung im Vergleich zum Vorjahr erzielt worden, unerfüllt blieb indes das parallele Wachstum von Umsatz und Betriebsergebnis. Als Folge ausserordentlicher Ausgaben vor allem für Steuern nahm der Cashflow im Vergleich zum Vorjahr lediglich um 200 000 Franken auf 18,8 Millionen Franken zu. Statutengemäss verbleibt der gesamte Cashflow im Unternehmen und dient dessen Weiterentwicklung. Im Berichtsjahr war es erneut möglich, die Investi­ tionen von insgesamt 13,9 Millionen Franken aus eigenen Mitteln zu finanzieren und darüber hinaus die Hypotheken um gut fünf Millionen Franken zu reduzieren. Der ausgewiesene Gewinn konnte von 3,1 auf 3,3 Millionen Franken um 7,7 Prozent gesteigert werden. Die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat insgesamt um 13 Personen auf 1783 zugenommen. Sie verteilen sich auf 1119 Hundertprozent-Stellen.

Sorell Hotels im Hoch ... Nachdem die Sorell Hotels bereits im Geschäftsjahr 2007 Rekordzahlen geschrieben haben, ist es ihnen im Berichtsjahr gelungen, Umsatz und Ergebnis weiter zu steigern: 2008 war das beste Hoteljahr in der Geschichte der ZFV-Unternehmungen. Der Umsatz der zehn eigenen und der zwei im Auftrag geführten Hotels hat von 39,9 auf 42,7 Millionen Franken um 7,0 Prozent zugenommen, das Betriebsergebnis wurde um 15,8 Prozent verbessert. Verantwortlich für diese hervorragende Entwicklung war zum einen das günstige wirtschaftliche Umfeld mit vielen zusätz­lichen in- und ausländischen Gästen, die speziell während der EURO 08 sehr ausgabenfreudig waren. Vor allem die Stadthotels haben stark profitiert. Eine


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­ ewisse Abschwächung als Folge des weltweiten Konjunktureinbruchs machte sich g erst gegen das Jahresende hin bemerkbar. Zum anderen haben die hausinter­nen Optimierungsmassnahmen insbesondere im Kostenbereich positive Wirkung gezeigt. Dank den grossen Investitionen in den letzten Jahren zur Verbesserung der Infrastruktur und der Hotelausstattung konnte der Durchschnittspreis pro Bett in allen Hotels (Ausnahmen: Asora, Argovia und Rigiblick) gesteigert werden. Anfang März 2008 ist in Winterthur das traditionsreiche Hotel Krone mietweise übernommen und in die Sorell Hotel-Gruppe integriert worden. Die Fortuna Ober­tor AG, an welcher die Stadt Winterthur und die AXA Winterthur je zur Hälfte be­teiligt sind, hatte die denkmalgeschützte Liegenschaft 1992 mit dem Zweck er­ worben, sie zu renovieren und die alte Bausubstanz zu erhalten. Nach einer um­ ­fas­senden Renovation im Jahr 1993 wurden im vergangenen Jahr die bestehenden Hotelzimmer renoviert und im Dachgeschoss zusätzliche Zimmer eingerichtet. Das Dreisterne-Stadthotel verfügt heute über 40 Zimmer (24 Doppel- und 16 Einzelzimmer). Alle Zimmer sind mit Bad oder Dusche, Selbstwahltelefon, Radio/TV, Wireless LAN und einem Safe ausgestattet. Die «Krone» wird vor allem von Geschäftsleuten frequentiert. Für die Direktion konnte Robert Frisch gewonnen werden, der zusammen mit seiner Frau Vanessa Frisch den Betrieb führt. Die Res­ tauration spielt – traditionellerweise – eine wichtige Rolle, war das Haus doch in früheren Zeiten ein Ort, wo die Winterthurer Gesellschaft gerne und regelmässig tafelte und auch ihre Feste feierte. Mit Denis Ast konnte ein Küchenchef verpflichtet werden, der es sich zum Ziel gesetzt hatte, in qualitativer Hinsicht an die «guten alten Zeiten» anzuknüpfen und die beiden Restaurants – das einfachere Bistro «La Couronne» mit 30 Sitzplätzen und das gepflegte Restaurant «Pearl» mit 22 Sitzplätzen – wieder in die frühere Liga A zurückzubringen. Der Saal mit 50 Plätzen im ersten Obergeschoss eignet sich bestens für Sitzungen und Bankette. Dank seiner kreativen und innovativen Küche auf hohem Qualitätsniveau ist es Denis Ast innert weniger Monate gelungen, das Restaurant «Pearl» in den «Gault Millau»-Führer 2009 zu bringen. Das «Pearl» ist mit 14 Punkten ausgezeichnet worden. Damit ist der Weg geebnet, die frühere Gästeschaft wieder in die «Krone» zurückzuholen. Nachdem Versicherungsgesellschaften gemäss Eidgenössischem Versicherungsrecht ab 2009 keine Hotels mehr in ihrem Liegenschaftenportefeuille halten dürfen und mit den erfolgten Renovationen der ursprüngliche Zweck der Fortuna Obertor AG erfüllt worden ist, steht dem Verkauf der «Krone» an die ZFV-Unternehmungen nichts mehr im Wege. Die ZFV-Unternehmungen bieten der Verkäufer­ schaft auch die nötige Gewähr, das Haus der Spekulation zu entziehen und als Hotel/Restaurant weiterzuführen. Die Handänderung erfolgte per 1. März 2009. Am 1. Oktober 2008 hat Marco Fornara, welcher die Sorell Hotels seit Dezember 2007 interimistisch geführt hat, definitiv deren Leitung übernommen. Er wird in den hoteloperativen Belangen von Matthias Ramer, Direktor des Sorell Hotels Seidenhof, unterstützt.


Gartenterrasse im Sorell Hotel Krone in Winterthur

Nachdem das Hotel Krone in Winterthur Anfang März 2008 mietweise übernommen und in die Sorell Hotel-Gruppe integriert wurde, konnte die Liegenschaft per 1. März 2009 käuflich erworben werden. Mit der Renovation des Sorell Hotels Ador in Bern konnte eine deutliche Effizienzsteigerung im Betrieb erzielt werden.

Sorell Hotel Ador: Rezeption mit integrierter Cafeteria-Lounge ...

... Seminarraum mit modernster Technik


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...dank guter Positionierung der einzelnen Häuser

Stilvolles Zimmer im Sorell Hotel Zürichberg

Das Sorell Hotel Zürichberg hat – nachdem es im Vorjahr erstmals die 10-MillionenGrenze überschritten hatte – seinen Umsatz erneut um 0,4 auf 11,1 Millionen Franken aufstocken können. Die quantitative Steigerung in allen Bereichen ist eine direkte Auswirkung der qualitativen Verbesserungsmassnahmen, welche ­Direktor Roger Neuenschwander in den letzten Jahren mit grossem persönlichem Enga­ gement stilsicher, geschmackvoll und mit Flair für Aussergewöhnliches realisiert hat. Ende 2008 waren alle Hotelzimmer renoviert und mit einer eigenen, unver­ wechsel­baren Note versehen. Die einzigartige Aussicht auf Stadt, See und Berge oder in die freie Natur mit Bäumen und Sträuchern findet im Inneren der Hotelzimmer eine anmutige und intime Fortsetzung. Immer mehr Gäste lassen sich davon faszinieren! Mit einem Umsatz von 7,2 Millionen Franken und einem erneut stark gesteigerten Betriebsergebnis gehört das Sorell Hotel Seidenhof zu den Flaggschiffen der ZFVUnternehmungen. Die auch 2008 durchgeführten Anpassungen in den Zimmern vermitteln den Gästen immer wieder von neuem den Eindruck, in einem dynamischen Haus zu logieren. Bei einem Umsatz von 5,0 Millionen Franken und einem Rekordergebnis hat das Sorell Hotel Seefeld die Vorjahre markant übertroffen. Auch dieses Haus gehört zu den «Perlen» der ZFV-Unternehmungen – zusammen mit den Sorell Hotels Rütli in Zürich und Zunfthaus zum Rüden in Schaffhausen. Die drei Häuser haben ihr Ergebnis gegenüber dem Vorjahr stark verbessert. Besondere Freude bereitet das seit 2006 von Klaus Eisele geführte Sorell Hotel Ador, das – trotz grösserem Umbau in den Sommermonaten – nicht nur den Umsatz um 20,0 Prozent steigern konnte, sondern erstmals auch ein positives Betriebsergebnis erzielte. Der Umbau stand ganz im Zeichen der Effizienzsteige-

Zimmerbelegung der Sorell Hotels (in Prozent) Hotel Zürichberg in Zürich Hotel Seidenhof in Zürich Hotel Rütli in Zürich Hotel Seefeld in Zürich Hotel Ador in Bern Hotel Rüden in Schaffhausen Hotel Arabelle in Bern Hotel Asora in Arosa Hotel Argovia in Aarau Hotel Tamina in Bad Ragaz Hotel Krone in Winterthur

2008 67 76 78 77 66 57 65 54 60 41 57

2007 73 76 76 78 73 58 68 45 53 40

2006 63 71 72 76 65 56 65 36 45 38

2005 64 67 66 75 62 53 62 40 41

2004 69 65 64 72 61 49 38 32

2003 66 59 59 68 58 49

2002 69 64 65 74 60 55

2001 77 70 75 70

2000 77 73 79


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rung des Betriebes. Im Erdgeschoss wurde die Rezeption verlegt und so gestaltet, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter neben dem Hotelservice auch die Cafeteria-Gäste bedienen können. Das frühere öffentliche Restaurant wurde durch eine «loungeartige» Cafeteria ersetzt, welche den Bedürfnissen der Gäste viel besser entspricht. Dahinter befinden sich die Büros, die neu ins Erdgeschoss ­verlegt wurden. Durch relativ einfache bauliche Massnahmen konnte eine viel grosszügigere Eingangshalle geschaffen werden, die den Gästen Raum und Behaglichkeit bietet. Der Frühstücksraum wurde in den ersten Stock verlegt, wo er ab dem frühen Mittag und abends Seminarzwecken dient – zusammen mit den weiteren Konferenzräumen. Im zweiten Obergeschoss wurden fünf neue Hotelzimmer eingerichtet. Anfang September 2008 war die erste Bauetappe mit In­ vestitionen von 2,7 Millionen Franken abgeschlossen. Die zweite Etappe folgt ­voraussichtlich in zwei Jahren, wenn der Wechsel in der Arztpraxis eine Renovation erforderlich macht. Diese wird dazu genutzt werden, nochmals fünf weitere ­Hotelzimmer einzurichten. Das vom Sorell Hotel Ador aus geführte Hotel Arabelle kann ebenfalls auf ein ­erfreuliches Jahr 2008 mit einer weiteren Umsatz- und Ergebnissteigerung zurückblicken. Das Gleiche trifft für das Sorell Hotel Argovia in Aarau zu, das sich ebenfalls positiv entwickelt hat. Seit Mitte 2008 ist das Restaurant «Goldige Öpfel» auch abends geöffnet. Neu werden auch alkoholische Getränke ausgeschenkt.

In der Hotellerie setzen die ZFV-Unternehmungen auf Dreisterne-Häuser in grösseren und mittleren Schweizer Städten an zentraler Lage. Nach dem Kauf des Hotels Krone in Winterthur sind seit dem 1. März 2009 elf der zwölf Sorell Hotels im Eigentum des ZFV. Ein «weisser Fleck» ist derzeit noch Basel.

Besser als im Vorjahr, doch nach wie vor nicht zufriedenstellend ist die Entwicklung der beiden Sorell Hotels Asora in Arosa und Tamina in Bad Ragaz. Die Totalrenovation des Sorell Hotels Asora in Arosa im Jahr 2006 führte zu einem grös­seren Wechsel bei den Hotelgästen, die sich stark verjüngt haben. Ob die eingeleiteten Verbesserungen tatsächlich greifen, hing und hängt entscheidend von der konjunkturellen Entwicklung ab, die im Winter 2007/08 noch gut war, während sich der Winter 2008/09 diesbezüglich durchzogen präsentierte. Im Sorell Hotel Tamina steht eine Hotelerneuerung mit einer Umgestaltung des Eingangsbereichs und einer neuen Rezeption an. Die baufällige Dépendance wird abgerissen und in eine Wellness-Oase umfunktioniert. Die Planungs- und Vorbereitungsarbeiten laufen derzeit auf Hochtouren. Es ist vorgesehen, gegen Ende 2009 mit den Bauarbeiten zu beginnen und diese in der zweiten Hälfte 2010 abzuschliessen.


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Highlights in Luzern ... Im Hinblick auf das 50-Jahr-Jubiläum des Verkehrshauses der Schweiz in Luzern im Jahr 2009 ist Anfang November 2008 das neue Eingangsgebäude «FutureCom» - als erster Teil der Neubauprojekte – in Betrieb genommen worden. Durch die grosszügig gestaltete, zweigeschossige Empfangshalle führt der Weg ins Museum, zum IMAX wie auch zu den Restaurants und den Konferenzräumlichkeiten. Mit einem Auditorium für 500 Personen, einem Foyer mit zum See hin orientierter Terrasse, drei Sitzungszimmern und einer Media-Factory verfügt das Verkehrshaus neu über vielfältig nutzbare Veranstaltungsräumlichkeiten. Der von den Archi­tek­ ten Gigon/Guyer geschaffene Bau mit einer Fassade aus 5000 Rädern, Felgen, Propellern, Steuerrädern und Bootsschrauben hat das Zeug, zum Wahrzeichen des Verkehrshauses der Schweiz zu werden. Neben dem KKL auf der gegenüber­ liegenden Seeseite ist es das zweitgrösste Konferenzzentrum im Raum Luzern, das zusätzlich an Attraktivität gewinnen wird, wenn die Gesamterneuerung des Verkehrshauses im Laufe des Jahres 2009 abgeschlossen ist. Die Restauration spielt im neuen Verkehrshaus eine bedeutende Rolle. Die Zusammenarbeit zwischen dem Verkehrshaus der Schweiz und den ZFV-Unternehmungen begann 2004 – zuerst in Form eines Beratungsmandats und ab Mitte 2006 im Auftragsverhältnis. Bei der Planung und Realisierung des neuen Gastronomiekonzepts haben sich die ZFV-Unternehmungen stark engagiert und insgesamt sechs Millionen Franken investiert. Die beiden neuen Restaurants befinden sich neben der Empfangshalle im Gebäude «FutureCom». Alle Gastronomiebereiche sind auch ohne Museumspass öffentlich zugänglich. Das frisch wirkende Selbstbedienungsrestaurant «Mercato» mit Kaffeebar, einem grosszügigen Free-Flow und zwei abtrennbaren Gästebereichen mit gut 400 Plätzen ist auf die Bedürfnisse der Museumsbesucher ausgerichtet. Jeweils am ersten Sonntag im Monat findet hier der beliebte IMAX-Brunch statt. Die Kinogänger können ein reichhaltiges Frühstücksbuffet geniessen, bevor sie im IMAX in ein atemberaubendes Filmerlebnis eintauchen. Wer etwas mehr Zeit zum Essen hat und einen gepflegten Service schätzt, kann sich im Restaurant «Piccard» verwöhnen lassen. Der Gastraum hat 72 Sitzplätze, im Sommer bietet die Terrasse zum See hin 24 Aussenplätze. Das Restaurantkonzept sieht vor, den Bezug zum Museum für die Gäste immer wieder spürbar zu machen, beispielsweise mit speziellen, zu einem Ausstellungsthema passenden Menü­ kreationen. Die Restauration ist selbstverständlich auch für grössere Anlässe mit mehreren hundert Gästen gerüstet – vom einfachen Steh-Apéro bis bin zum gediegenen Mehrgang-Menü in einer der grossen Ausstellungshallen des Verkehrshauses. Roland Witschi und sein Team versuchen, alle kulinarischen Wünsche ihrer Gäste zu erfüllen.


Die «Galerie des Alpes» bietet neben kulinarischen Genüssen auch freie Sicht in die Berner Alpen.

Im Zuge der Gesamtrenovation des Parlamentsgebäudes in Bern wurde neben einer Cafeteria auch die «Galerie des Alpes» als Grand Café für die Parlamentarierinnen und Parlamentarier sowie die im Haus Beschäftigten eingerichtet. Die Cafeteria im Erdgeschoss des Restaurants St. Peter wurde 2008 neu gestaltet. Die Café-Bar «Momento» lädt auch externe Gäste zum Verweilen ein – in der Lounge drinnen wie draussen.

Bediente Café-Bar «Momento» im St. Peter …

... mit gemütlicher Lounge im Innenhof


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Jahresbericht ZFV-Unternehmungen 2008

... und in Bern Nach einer umfassenden Renovation erstrahlt das Parlamentsgebäude in Bern wieder in neuem Glanz. Am 21. November 2008 wurde es anlässlich einer wür­ digen Feier im Nationalratssaal den Parlamentarierinnen und Parlamentariern zurückgegeben und an den beiden folgenden Tagen auch der Öffentlichkeit präsentiert. Bereits im Dezember 2007 konnten die ZFV-Unternehmungen die Cafeteria im Parlamentsgebäude neu übernehmen, die jedoch bis zur Beendigung der Gebäuderenovation nur während der Sessionen in Betrieb war. Mit der «Galerie des Alpes», die den Blick wunderbar freigibt in die Berner Alpen, steht den Parlamentsmitgliedern erstmals ein «richtiges» Grand Café zur Verfügung. Crista Baumann und Küchenchef Christian Joye setzen alles daran, ihre Gäste während, aber auch ausserhalb der Sessionen mit kleineren und grös­seren Gerichten zu verwöhnen. Auch den im Hause arbeitenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Bundes steht das Restaurant zur Verfügung, das auf vielseitigen Wunsch hin ebenfalls für die Besucherinnen und Besucher geöffnet werden soll. Selbstverständlich spielen die Caterings eine wichtige Rolle. Bei speziellen Anlässen bietet Werner Rothen mit seinem Team des Restaurants «Schöngrün» im Zentrum Paul Klee willkommene Unterstützung. Dadurch gelingt es, das für die jeweilige Veranstaltung geforderte Qualitätsniveau massgeschneidert zu bieten.

Weiteres «Mishio» in Chur Das eigens für das Restaurant im Sorell Hotel Seidenhof entwickelte und im Oktober 2004 eingeführte «Mishio»-Konzept hat sich auch im Olivenbaum bestens bewährt. Sowohl das «Mishio» Stadelhofen, eröffnet im Herbst 2006, als auch das «Mishio» Seidenhof vermochten Umsatz und Ergebnis zu steigern.

Eine ganz besondere Herausforderung für die ZFV-Unternehmungen bildet die Gastronomie im Parlamentsgebäude in Bern. Nachdem die Cafeteria bereits zu Beginn der Wintersession 2007 neu in Betrieb genommen worden ist, jedoch nur während der Sessionen geöffnet war, konnte nach Abschluss der Gesamtrenovation des Parlamentsgebäudes Ende November 2008 auch die «Galerie des Alpes» als Grand Café eröffnet werden.

Die frischen asiatischen Gerichte mit natürlichen Zutaten, die von asiatischen Köchen portionenweise vor den Gästen zubereitet werden, sind sehr beliebt. Zusammen mit chinesischen Ärzten haben unsere «Mishio»-Köche sogenannte «TCM-Gerichte» kreiert, welche speziell der Unterstützung und Gesunderhaltung verschiedener menschlicher Organe (z.B. Gehirn, Niere, Leber) dienen. «TCM» bedeutet Traditional Chinese Medicine.


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39 Arbeitsplätze neu geschaffen Im Jahr 2008 haben die ZFV-Unternehmungen 39 Arbeitsplätze neu geschaffen. Die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat insgesamt um 13 Personen auf 1783 zu­ genommen. Sie verteilen sich auf 1119 Hundert­ prozent-Stellen. Diese Stellen werden von 1783 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern besetzt; 1100 Frauen und 683 Männern.

Die positive Entwicklung der beiden bisherigen «Mishios» hat den Enthusiasmus für ein drittes «Mishio» genährt. Dieses wurde Anfang Februar 2008 in der Bahn­ hof­überbauung «Gleis d» in Chur eröffnet. Optisch wie auch vom Angebot her fügt es sich nahtlos ins bisherige «Mishio»-Konzept ein. Mit 120 Sitzplätzen im Innern und 50 Plätzen auf der Terrasse ist es grösser als die beiden bisherigen Betriebe. Dies und seine Lage etwas abseits von der «Churer Ausgehmeile» haben dazu geführt, dass sich der Betrieb nicht den Erwartungen entsprechend entwickelt hat. Mit einem Umsatz von gut 900 000 Franken wurde das Umsatzziel ­deutlich verfehlt, und auch das Ergebnis vermochte nicht zu befriedigen. Das hat zu verschiedenen Verbesserungsmassnahmen geführt – unter anderem auch einer Raumverkleinerung –, welche jedoch erst im Laufe des Jahres 2009 greifen werden. Wir sind zuversichtlich, auch diesen Betrieb in Chur auf den Erfolgspfad der beiden anderen «Mishios» zu führen, denn das schwarz-orange «Mishio»Konzept hat – trotz den Anlaufschwierigkeiten des dritten Betriebes – ein grosses Zukunftspotenzial.

Im «EURO-08-Fieber» Vom 7. bis zum 29. Juni 2008 lag die Schweiz im «EURO-08-Fieber», auch Zürich wurde davon erfasst, obwohl lediglich drei Fussballspiele im Stadion Letzigrund ausgetragen wurden. Der Aufwand dafür war gigantisch, die minuziöse Planung begann Wochen im Voraus, nichts wurde dem Zufall überlassen. Als Caterer im Stadion Letzigrund wurden die ZFV-Unternehmungen von der UEFA exklusiv mit der Bewirtschaftung der Publikumszone an den drei in Zürich ausgetragenen Spielen beauftragt. Die Erwartungen zum Konsumverhalten waren hoch, zu hoch, wie sich nachträglich herausstellte. Zwar wurde das Angebot an den Aussenständen den unterschiedlichen Besucherbedürfnissen angepasst – der Rumäne hat nun einmal andere kulinarische Wünsche als der Italiener oder der Franzose, die Fans der Siegermannschaft konsumieren ausgiebiger als die Verlierer –, doch so richtige Konsumfreude kam bei keinem der drei Spiele auf. Neben dem Wetterpech waren möglicherweise die Spiele ganz einfach zu flau. Im VIP- und Sponsorenbereich führte die weltweit tätige österreichische Catering­ firma DO & CO das Zepter. Sie erhielt den Zuschlag für alle Austragungsstandorte und arbeitete jeweils mit den lokalen Caterern vor Ort zusammen. Die exquisite Verpflegung von rund 3000 VIP-Gästen vor dem Spiel, in der Pause und nach dem Spiel war für unser Letzigrund-Team eine enorme Herausforderung. Zwei Tage vor dem Spiel wurde die dreissigköpfige Kochbrigade ins zentrale Fertigungs­ zentrum nach Pratteln beordert, um unter Anleitung von DO & CO die leckeren Häppchen und Speisen für die Buffets am Anlass vorzubereiten. Die Gäste wurden teils in unserem Restaurant und den VIP-Räumen, hauptsächlich aber im doppel­ stöckigen Zelt innert kürzester Zeit mit den auserlesensten Speisen verwöhnt. Dass der Service wie am Schnürchen lief, verdanken wir dem Letzigrund-Team


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und rund 300 Aushilfen, deren Aufgabe es war, freundlich lächelnd den Gästen die Wünsche von den Lippen abzulesen, Gläser ein- und nachzuschenken, Teller bereitzu­stellen und wegzuräumen und schliesslich den riesigen Abfallberg zu entsorgen. Der Aufwand, vor allem im logistischen Bereich, war immens. Er hat sich jedoch gelohnt – nicht nur finanziell, sondern auch im Sammeln wichtiger Erfahrungen. Neben dem Letzigrund-Team unter der Leitung von Thomas Schmidt waren auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Uni Irchel und der Uni Zentrum in die EURO 08 eingebunden. Das «Irchel-Team» unter der Führung von Jörg Vogler hat in einem eigenen Zelt die akkreditierten Journalisten sowie die Crews ausländischer Fernsehstationen während der drei Spiele verpflegt. Das von Alfred Kläger geleitete «Zentrum-Team» war ausserhalb des Letzigrunds für die Verpflegung der Sicherheitskräfte verantwortlich. Wegen der Fanmeile rund ums Bellevue und weiteren dezentralen Spielübertragungen in Zürich waren die Sicherheitskräfte an allen Spieltagen der EURO 08 gefordert. War die EURO 08 das prägende Ereignis im Stadion Letzigrund, so galt es, vor und nachher den «Courant normal» zu bewältigen: die Fussballspiele von FCZ und GC, das Leichtathletikmeeting sowie verschiedene grössere und kleinere Anlässe. Während der Restaurantteil mit Logen und Club von Anfang an erfolgreich be­ trieben werden konnte, mussten wir insbesondere im Bereich der Aussenstände «Lehrgeld» bezahlen. Die Probleme waren vielfältig; sie reichten vom nicht optimal eingestellten Grill über zu lange Warteschlangen vor den Ständen bis hin zur Wurstqualität. Erst im Laufe des Jahres ist es gelungen, die «Wurstprobleme» im Aussenbereich weitgehend zu lösen!

Stark geforderte Küchenchefs Bei unseren «Gault Millau»-Köchen steigt jeweils Ende September die Spannung: Haben sie es erneut geschafft, die Punktezahl zu halten, oder liegt vielleicht sogar ein Aufstieg drin? Beide – Felix Eppisser und Werner Rothen – haben es geschafft und sind vom «Gault Millau»-Führer 2009 wieder mit je 16 Punkten ausgezeichnet worden. Wer das Vergnügen hatte, im Restaurant «Spice» im Rigiblick in Zürich oder im Restaurant «Schöngrün» im Zentrum Paul Klee in Bern zu speisen, kommt leicht ins Schwärmen ob der kreativen, von asiatischem Hauch umwehten Menüs von Felix Eppisser oder den überaus originellen Fleisch- und Beilagen-Kombinationen im exotischen Ingredienzien-Mantel von Werner ­Rothen. Mit Denis Ast, Küchenchef im Sorell Hotel Krone in Winterthur, ist ein weiterer ZFV-Küchenchef in den erlauchten Kreis der «Gault Millau»-Köche aufgenommen worden. Sein Restaurant «Pearl» ist mit 14 Punkten ausgezeichnet worden.


Thomas Bissegger ...

... mit seinem Swiss Culinary Junior National Team

Viele der ZFV-Köche zeichnen sich durch Teamgeist und sportlichen Ehrgeiz aus. Thomas Bissegger, Koch im UBS Restaurant «UBStairs», hat als Mitglied des Swiss Culinary Junior National Team an der Kocholympiade in Erfurt teilgenommen. Das Schweizer Team hat in drei Disziplinen den zweiten Platz erreicht. Bereits zum zweiten Mal hat das Sorell Hotel Asora im Sommer 2008 an der «arTosa», einer Skulpturenwoche in Arosa, teilgenommen.

Originelle Skulpturen, die im Rahmen der «arTosa» in Arosa zu sehen waren

Legende


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Es wäre unfair, nur «Gault Millau»-Köchen gutes Kochen zuzutrauen. Sie stehen zwar im Gegensatz zu unseren anderen Küchenchefs im öffentlichen Rampenlicht und sind deshalb viel exponierter. Doch auch noch so anspruchsvolle Gäste wollen und können nicht jeden Tag im «Rigiblick», im «Schöngrün» oder im «Pearl» essen.

Die ZFV-Unternehmungen setzen in der Gemeinschaftsgastronomie auf Individualität. Diese wird den Gästebedürfnissen am besten gerecht. Die Menüpläne werden stets vom Küchenchef vor Ort zusammengestellt und nicht von einer übergeordneten zentralen Instanz. Dies ist sehr anspruchsvoll, genau das, was qualifizierte Küchenchefs und Köche suchen!

Viele unserer Gäste essen indes täglich oder mehrmals pro Woche in einem unserer Personalrestaurants oder in einer unserer Mensen. Ihre Gesundheit hängt nicht zuletzt auch davon ab, ob sie sich frisch, ausgewogen und gesund ernähren. Dies stellt höchste Anforderungen an unsere Küchenchefs. Zusammen mit ihren Teams muss es ihnen gelingen, mit einem Warenbudget zwischen drei und sechs Franken jeden Tagen von neuem gesunde und attraktive Gerichte auf den Teller zu bringen; ohne Beigeschmack von «déjà vu». Dies ist eine höchst anspruchsvolle, aber auch befriedigende Aufgabe. Unsere Küchenchefs können bei der Aufstellung der Menü­ pläne wie auch bei der Zusammenstellung der Menüs sehr selbständig agieren. Da ist keine zentrale Instanz, die für alle Personalrestaurants einer Region oder ähnlicher Grösse am Tag X den Menüplan Y vorschreibt. Diese Individualität, die direkt den Gästen zugute kommt, zeichnet die ZFV-Unternehmungen aus und ist das wichtigste Merkmal, das uns von den Konkurrenten in der Gemeinschafts­ gastronomie unterscheidet. Besonders qualifizierte und ambitionierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wissen diese Individualität zu schätzen, weil sie ihnen den nötigen Spielraum zur eigenen Entfaltung lässt. Fast überflüssig anzumerken, dass dies auch die Qualität fördert.

Einen Schritt weiter mit «Bewusst geniessen!» Das 2007 zusammen mit externen Fachkräften entwickelte Konzept «Bewusst geniessen!» hat uns 2008 in der Gemeinschaftsgastronomie einen grossen Schritt weitergebracht. Zwar ist es noch nicht in allen Betrieben eingeführt, doch jene Betriebe, die es realisiert haben, möchten es nicht mehr missen. Mit dem neuen Verpflegungskonzept «Bewusst geniessen!» geben wir unseren Gästen die Möglichkeit, sich gesund und ausgewogen zu verpflegen. Gleichzeitig fördern wir das Bewusstsein für eine gesunde Ernährung.


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Neues Bekleidungskonzept Eine Knacknuss bietet das neue Bekleidungs­ konzept, für das im Geschäftsjahr 2008 die ­Vorbereitungsarbeiten durchgeführt wurden. Eine breit abgestützte Arbeitsgruppe hat den Auftrag, das Bekleidungskonzept bis im Herbst 2009 so zu konkretisieren, dass es Anfang 2010 in den Betrieben eingeführt ­ werden kann.

Mit einem differenzierten Beurteilungsraster werden die im Menüplan angebote­ nen Gerichte nach neuesten ernährungstechnischen Erkenntnissen bewertet und gekennzeichnet. Wir bedienen uns des Ampel-Systems. So sehen die Gäste auf einen Blick, wie die ihnen zusagenden Gerichte unter ernährungsphysiologischen Gesichtspunkten bewertet sind: grün, gelb oder rot. Ob für die Gesundheit, den Geist oder die Lust - die farbigen Symbole geben unseren Gästen Auskunft darüber, ob sie sorglos davon essen, Mass halten oder nur gelegentlich zugreifen sollten. Der Beurteilungsraster wurde in Zusammenarbeit mit einer diplomierten Ernährungsberaterin der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung speziell für die Gemeinschaftsgastronomie erarbeitet. Er berücksichtigt nicht nur die Anzahl der Kalorien, sondern zusätzlich auch den Fettgehalt, die Qualität der verwendeten Fette, den Eiweiss- und Vitamingehalt sowie die Stärkezufuhr. Basis für die Bewertung stellen die Rezepte dar, nach denen die Gerichte zuberei­ tet werden. Zusammen mit externen Fachkräften und unserem Qualitätscoach F & B haben wir – auch unter Beizug unserer Küchenchefs – eine Vielzahl von Rezepten kreiert, die auf einer Datenbank gespeichert sind. Diese stehen allen Küchenchefs zur Verfügung und sind jederzeit abrufbar. Sie sind durch unseren Qualitäts­ coach F & B auditiert und werden wenn nötig optimiert. Wir verwenden die Software «Kochtopf» der Firma Carosoft. Sie ist auf einem Terminalserver gespeichert, auf den alle Berechtigten Zugriff haben. Bei den Rezepten hinterlegt sind auch viele Stoffe, die Allergien erzeugen. Damit sind Küchenchef und Servicepersonal in der Lage, entsprechende Fragen der Gäste kompetent zu beantworten. Dies ist sehr anspruchsvoll und setzt eine umfassende Schulung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Küche, am Buffet und im Service voraus.

Gemeinschaftsgastronomie stark in Bewegung Speziell in wirtschaftlich schwierigen Zeiten kommt den Personalrestaurants eine ganz besondere Bedeutung zu, weil sie eine gesunde, abwechslungsreiche und erst noch preisgünstige Alternative zu den öffentlichen Restaurants sind. Wer um den Arbeitsplatz bangt oder Lohn- und Bonusabstriche in Kauf nehmen muss, weiss erfahrungsgemäss die Mitarbeiterverpflegung im eigenen Haus besonders zu schätzen. Diese Entwicklung hat sich bereits 2008 abzuzeichnen begonnen; sie wird 2009 noch von grösserer Bedeutung sein. Wenn es 2008 im Bereich der Gemeinschaftsgastronomie zu einem leichten Umsatzrückgang von 88,3 auf 87,8 Millionen Franken gekommen ist, so hängt dies einerseits mit dem konjunkturbedingten Rückgang der Caterings, andererseits jedoch auch mit einer veränderten statistischen Erfassung zusammen. Ohne diese statistische Veränderung kann 2008 im Bereich der Gemeinschaftsgastronomie ein Wachstum von 5,9 Prozent festgestellt werden.


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Die Gruppe der im Auftrag geführten Betriebe ist sehr heterogen. Sie wird künftig in zwei Bereiche aufgeteilt: «Business» und «Bildung». Beide Bereiche entwickeln sich äusserst dynamisch – es kam zu Betriebsaufgaben, vor allem aber zu Übernahmen bzw. Neueröffnungen. Infolge des voraussichtlichen Gebäudeabbruchs mussten wir das immer wieder erneuerte Provisorium des Restaurants «Turbine» Ende November 2008 nun doch aufgeben. Die erst im Vorjahr eröffnete Cafeteria «IIC» der Intersport in Bern wird ab Januar 2009 neu in Eigenregie betrieben, was zu einer Betriebsaufgabe unserer­ seits führte. Schliesslich hat der Mensarat der Universität Zürich beschlossen, die Verpflegung in der Hochschulsportanlage Fluntern per Ende 2008 aufzugeben und durch eine Automatenstation zu ersetzen. Im Januar 2008 hat das Personalrestaurant SBB «Wylerpark» in Bern seinen Betrieb aufgenommen. Es wurde Sommer, bis alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ins neue Gebäude eingezogen waren. Das Restaurant verfügt lediglich über eine Fertigungsküche und wird vom Sorell Hotel Ador beliefert. Bei täglich um die 500 konsumierten Mahlzeiten stösst das Cook-and-Chill-Verfahren an seine Grenzen. Mit einer eigenen Produktionsküche könnte der Betrieb effizienter und vor allem flexibler geführt werden, was positive Auswirkungen auf die Qualität des Essens, aber auch auf die Wirtschaftlichkeit hätte. Am 1. Oktober 2008 konnten die ZFV-Unternehmungen die Gastronomie der Dow Europe GmbH, einer der weltweit grössten Chemieunternehmungen, in Horgen übernehmen. Diese umfasst neben einem Selbstbedienungsrestaurant, einem bedienten Restaurant und dem Sitzungszimmerservice auch diverse Caterings. Die Betriebsleitung wurde Claudia Streiter übertragen, die vormals die Cafeteria Stadelhofen geführt hat. Anfang Dezember 2008 hat die Werthenstein Chemie AG, eine Tochtergesellschaft der amerikanischen Chemiefirma «Schering-Plough» in Schachen LU ihr neues Personalrestaurant «Riverside» eröffnet, dessen Betriebsführung den ZFV-Unternehmungen übertragen wurde. Als neuer Betriebsleiter wurde Armin Wüest eingestellt. Während in Horgen 400 bis 450 Essen pro Tag konsumiert werden, sind es in Schachen 100 bis 120. Gleich drei Betriebe konnten per 1. Januar 2009 übernommen werden. Der grösste Betrieb ist das «SIG Hus» auf dem SIG-Areal in Neuhausen am Rheinfall, das eine gewisse Ähnlichkeit mit der «Usteria» in Uster aufweist. Christa Cosandier und ihr Team verpflegen die rund 1500 auf dem Areal Beschäftigten und bieten für den Seminarbereich im Haus wie auch für die Firmen auf dem SIG-Areal einen umfassenden Catering- und Sitzungszimmerservice an. «B38» heisst das Personalrestaurant von ST-Ericsson in der Binz in Zürich. Neben der Verpflegung der firmeneigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter steht es auch anderen Unternehmen für die Mittagsverpflegung zur Verfügung. Betriebsleiter ist Christian Büchi.


Feine Orangentorten... Die Gäste können nicht nur ihr Essen frei wählen, sondern auch das ihnen gerade passende Ambiente.

Was in rund einem Jahr im UBS Restaurant Opfikon realisiert wurde, setzt Massstäbe im Bereich der Personalverpflegung und ist in jeder Hinsicht zukunftsweisend für die Gemeinschaftsgastronomie.

Food Islands als Herzstück der neuen Mitarbeiterverpflegung in Opfikon

...und frisches Brot vom Kleiner


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Während des Umbaus der Kantonsschule Hohe Promenade, der rund zwei Jahre dauern wird, erfolgt der Unterricht für die Schülerinnen und Schüler im Gebäude der Technischen Berufsschule beim Bahnhof Oerlikon. Dort haben wir Anfang 2009 die provisorische Cafeteria «HoPro» eingerichtet, die Getränke und kleinere Snacks anbietet und von Karin Vogel, ehemals Betriebsleiterin in der Hochschulsportanlage Fluntern, geführt wird. Einen Meilenstein für die ZFV-Unternehmungen bildet der Zuschlag für die Führung der gesamten Gastronomie im «Gehry Building» auf dem Novartis Campus mit gut 6500 Beschäftigten in Basel ab Juli 2009. Das futuristisch anmutende «Gehry Building» ist ein in die Höhe ragender Solitär aus Glas und Stahl, benannt nach dem amerikanischen Stararchitekten Frank O. Gehry, in welchem das Human Resources der Novartis beheimatet sein wird. Im unterirdischen Bereich befindet sich ein Auditorium mit grosszügigen Aussenzonen, das Platz für gut 600 Personen bietet und der Novartis inskünftig als Konferenzzentrum dienen wird. Die Vorbereitungsarbeiten für die Gastronomie wurden bereits Mitte 2008 aufgenommen. Diese umfasst im Parterre den Food Court, bestehend aus vier Countern (Traditional, Global, Snack, Soup & Salad), die Coffee Bar und den Take Away. In der warmen Jahreszeit lädt «The Green», die idyllische Gartenterrasse mit vorgelagerter Grünfläche, zu einem «kreativen Break» ein. Eine besondere Herausforderung stellt die Bewirtschaftung des Auditoriums dar, mit grösseren und kleineren Anlässen im oberen Qualitätssegment. Die ZFV-Unternehmungen werden die Restauration auf dem Novartis Campus auf eigenes Risiko führen und dabei in Konkurrenz zu einem äusserst vielfältigen Verpflegungsangebot auf dem Areal stehen.

Einen Meilenstein für die ZFV-Unternehmungen bildet der Zuschlag für die Führung der gesamten Gastronomie im «Gehry Building» auf dem Novartis Campus in Basel ab Juli 2009. Sie umfasst einen Food Court, eine Coffee Bar und einen Take Away im Parterre sowie die kulinarische Bewirtschaftung des Auditoriums mit gut 600 Plätzen.

Eine weitere grosse Herausforderung bietet die den ZFV-Unternehmungen übertragene Gastronomie im World Trade Center in Zürich-Nord. Diese umfasst zum einen das öffentliche Restaurant mit Kaffeebar für die Mitarbeitenden der sich im Haus befindenden Mieter sowie der umliegenden Firmen und zum anderen die kulinarische Bewirtschaftung des Konferenz- und Eventzentrums. Vor der Übernahme durch die ZFV-Unternehmungen wird die Restaurantinfrastruktur komplett erneuert. Der Eröffnungszeitpunkt ist noch nicht bekannt. Im Rahmen einer Neuausschreibung sind die ZFV-Unternehmungen im Weiteren mit der Betriebsführung der Campus-Gastronomie der Pädagogischen Hochschule PHZH im neu errichteten Gebäude auf dem Areal der heutigen Sihlpost betraut


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Intranet «ZFVNET» heisst das neue Intranet der ZFVUnternehmungen, das seit April 2008 ­aufgeschaltet ist. Damit wurde die interne ­Kommunikation entscheidend ausgebaut. Auf dieser neuen Plattform sind aktuelle ­Informationen, Dateien, Listen, Formulare und Kalender verschiedener Abteilungen und Betriebe jederzeit abrufbar. Auch bietet das Intranet die Möglichkeit, Umfragen und Foren einzurichten, damit sich die Betriebs­ leitungen und die Zentrale zu aktuellen Themen unmittelbar und rasch austauschen

worden. Diese Cafeteria kann ihren Betrieb voraussichtlich Anfang des Jahres 2012 aufnehmen. Die ZFV-Unternehmungen sind bereits in die Planungs- und Realisie­ rungsphase mit einbezogen.

können. Das «ZFVNET» wird laufend ausgebaut und erfreut sich grosser Beliebtheit.

Quantensprung mit dem neuen UBS Restaurant in Opfikon Eine wechselvolle Entwicklung erlebten 2008 die UBS Restaurants. Die Krise, welche die UBS AG im Laufe des Jahres immer heftiger erfasste, hinterliess auch im Verpflegungsbereich deutliche Spuren. Während die Selbstbedienungsrestau­rants zu­neh­mend stärker frequentiert wurden, bildete sich das margenträchtigere ­Catering­geschäft deutlich zurück, und auch die beiden Restaurants im gehobeneren Segment – «UBStairs» in Zürich und «Silberner Fuchs» in Basel – verzeichneten gegenüber den Vorjahren rückläufige Umsätze. Allen Unkenrufen zum Trotz gibt es ein «Highlight» zu vermelden: das UBS Restaurant in Opfikon. Noch vor der Krise wurde beschlossen, für die Mitarbeitenden im grössten Restaurant der UBS AG ein zukunftsweisendes Verpflegungskonzept zu realisieren. Im Herbst 2007 wurde mit dem Umbau begonnen. Das bediente Restaurant wurde geschlossen und die Selbstbedienung in ein Zelt-Provisorium verlegt. Die Wiedereröffnung 2008 erfolgte in zwei Etappen: Im April wurden die Selbstbedienung und die Cafeteria «Happy Landing» wieder in Betrieb genommen. Das bediente Restaurant «High Noon» stand ab September wieder bereit. Was in rund einem Jahr im UBS Restaurant Opfikon realisiert wurde, setzt Massstäbe im Bereich der Personalverpflegung. Das Herzstück sind die Food Islands, wo sich die Gäste an verschiedenen Countern selber bedienen oder bedienen lassen können. Das Angebot ist so «gluschtig» und vielfältig, dass manch einer der Gäste «die Qual der Wahl» hat. Es reicht vom klassischen Tagesmenü über vegetarische Gerichte bis hin zu einem Global Corner, der dem Wunsch nach inter­ nationaler Küche Rechnung trägt. Mit dem Daytime-Snack wird auch das Bedürfnis der «schnellen Verpflegung» abgedeckt. Das Getränkeangebot ist äusserst vielfältig, mit frisch gepressten Fruchtsäften, Energy Drinks und einem breiten Angebot an Mineralwassern. Auch der Gastraum ist raffiniert gestaltet: Lange ­Tische für grosse Runden, Hochtische, aber auch gemütliche Rückzugsmöglichkeiten sorgen dafür, dass alle Gäste einen Platz finden, an dem sie sich wohl fühlen. Nach dem Essen lädt die Cafeteria «Happy Landing» zu einem italienischen Espresso oder Ristretto ein. Anschliessend braucht es eine gehörige Portion Selbstdisziplin, um am reich bestückten Dessertbuffet vorbei wieder an die Arbeit zu eilen, ohne sich noch schnell verführen zu lassen. Mittler­weile hat auch das bediente Restaurant «High Noon» wieder seine Stammkundschaft gefunden. Was wären die neuen Restaurants und Bars ohne dienstbereite und herzliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter! Susanne Keller und ihr «Opfiker Trüpli» sorgen jeden Tag mit Hingabe für das Wohl ihrer Gäste – stets mit dem Ziel, diese wenigstens während der Essens- und Kaffeezeit ihre Alltagssorgen vergessen zu lassen.


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Im St. Peter in der Zürcher Innenstadt wurde im Parterre die Cafeteria «Momento» neu gestaltet. Eine gemütliche Lounge drinnen wie auch im Innenhof lädt zum ­Verweilen ein. Wo – ausser im St. Peter – gibt es wenige Schritte vom Paradeplatz ­entfernt einen feinen italienischen Espresso für Fr. 3.70?

Die beiden Restaurants St. Peter in der Zürcher Innenstadt und Cityport in ZürichOerlikon verpflegen nicht nur UBS-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter; beide sind auch öffentlich zugänglich. Steht der Cityport zusätzlich den ABB-Mitarbeitenden als Personalrestaurant zur Verfügung, gehen im St. Peter auch viele Passanten ein und aus. 2008 wurde im Parterre der Liegenschaft St. Peter die Kaffeebar neu gestaltet und der Innenhof in eine gemütliche Lounge zum Verweilen verwandelt. In der früheren Liegehalle im Hochparterre können die ­Raucher nach wie vor ihrer Leiden­schaft frönen. Die Kaffeebar ist neu bedient und bietet neben speziell zusammengestellten «Momento»-Kaffeekreationen auch die immer beliebteren Kaffee-Milch-Spezialitäten an. Mit feinen Backwaren und hausgemachter Patisserie soll das Kaffeegeschäft auch am Vormittag und am Nachmittag belebt werden. Denn wo – ausser im St. Peter – gibt es in der Innen­stadt einen feinen italienischen Espresso für sage und schreibe Fr. 3.70? Auch von den übrigen Personalrestaurants und Cafeterias, welche die ZFV-Unternehmungen betreiben, gibt es Erfreuliches und weniger Erfreuliches zu berichten. Generell kann festgestellt werden, dass es stets länger als erwartet dauert, bis ein Betrieb in die «schwarzen» Zahlen kommt. Wenn dies trotz Verbesserungsmassnahmen nicht gelingt, muss der Betrieb wieder aufgegeben werden, was meistens für alle Beteiligten ein schmerzhafter Prozess ist. Diesen durch­ gemacht hat das Restaurant «Invento» in Allschwil BL, das per Ende Mai 2009 ­geschlossen wird. In den Liegenschaften auf dem früheren «Zellweger Luwa»-Areal in Uster sind neben grösseren und kleineren Privatfirmen auch staatliche Betriebe eingemietet, deren Mitarbeitende sich im Personalrestaurant «Usteria» verpflegen. Die grosszügig bemessene Infrastruktur dient seit dem Frühling 2008 zusätzlich der Produktion von Menüs, die an andere ZFV-Betriebe (z. B. Personalrestaurants Bio­ tronik, Derendinger und OPO Oeschger) ausgeliefert werden. Mit dieser Erweiterung des Tätigkeitsgebietes konnte der Betrieb deutlich effizienter gestaltet ­werden, zur Freude von Betriebsleiter Peter Koller.

Erfreuliche Entwicklung im Bereich «Bildung» Eine positive Entwicklung verzeichnet der neue Bereich «Bildung», allen voran die Mensen und Cafeterias an der Universität Zürich, aber auch das Bistro «Uniess» und das «Haus der Universität» in Bern. Die Mensen und Cafeterias der Universität Zürich vermochten ihren Umsatz von 20,4 auf gut 21,0 Millionen Franken erneut zu steigern. Bei rund 24 000 Studie­ren­ den an der Universität Zürich betrug der durchschnittliche Jahreskonsum be­ achtliche 880 Franken. Mit dazu beigetragen hat bestimmt auch das moderate Preisgefüge: Für die Studierenden beträgt der Menüpreis seit dem Preisabschlag im Jahre 2003 nach wie vor Fr. 5.40; der Preis für eine Tasse Kaffee liegt bei Fr. 1.50.


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Bei vergleichsweise tiefen Preisen erzielten beide Hauptmensen – «Zentrum» und «Irchel» – einen Jahresumsatz von je gut 7,2 Millionen Franken. Einen nicht zu unterschätzenden Beitrag leisteten auch die vielen internen und externen Caterings, die hauptsächlich von den beiden «grossen Mensen» durchgeführt wurden. Neben der EURO 08 trug vor allem auch das 175-Jahr-Jubiläum der Universität Zürich mit vielen zusätzlichen Veranstaltungen zum hohen Cateringaufkommen bei. Die ZFV-Unternehmungen haben sich mit einem Partnerbeitrag von 20 000 Franken an den Geburtstagsfeierlichkeiten der Universität Zürich beteiligt. Zusätzlich wurden im Jahr 2008 wiederum 50 000 Franken in den Studienbeitrags­ fonds der Universität Zürich einbezahlt. Einen «Umsatzrekord» lieferten gleich drei Uni-Betriebe: Die Cafeterias «Binzmühle» und «Tierspital» sowie das Restaurant «UniTurm» erzielten 2008 erstmals je einen Umsatz von mehr als einer Million Franken. Das ist eine enorm positive Entwicklung, die grosse Anerkennung verdient. Das Bistro «Uniess» mit bedientem Restaurant, Bar und Lounge im Gebäude der UniS in Bern hat sich erneut erfreulich entwickelt und vermochte Umsatz und Ergebnis zu steigern. Das für Seminare und gesellschaftliche Anlässe gleicher­ mas­sen geeignete «Haus der Universität» hat sich in seinem ersten vollen Betriebsjahr gut etabliert und verfügt bereits über eine breite Stammkundschaft. Dass das «Haus der Universität» nicht nur den Angehörigen der Universität Bern vorbehalten ist, muss inskünftig breiter kommuniziert werden. Bei den Mensen und Cafeterias der Kantonsschulen ging der Umsatz erneut leicht zurück, was vor allem auf die fehlenden Caterings in der Mensa «Rämibühl» zurückzuführen ist. Mit Ana Maric konnte für die Mensa «Rämibühl» eine neue, initiative Betriebsleiterin gewonnen werden, deren Ziel qualitative und quantitative Verbesserungen sind, um den einstigen Vorzeigebetrieb wieder in die erste Liga zu bringen. Was eine Betriebsleitung bewirken kann, zeigt sich am Beispiel der Mensa «Oerlikon», die unter der Leitung von Thomas Stutz Umsatz und Ergebnis weiter steigern konnte – ein deutliches Zeichen für die Akzeptanz bei den kleinen und grossen Gästen. Auch die übrigen Schulbetriebe haben sich gut entwickelt. In der Mensa des Freien Gymnasiums kam es zu einem Umbau mit weitgehender Erneuerung der Infra­ struktur, was sich positiv auf den Betrieb auswirkte. Es zeigt sich immer wieder, dass speziell die Mensen und Cafeterias im Schulbereich neben der Funktion der Schülerverpflegung auch eine wichtige soziale Aufgabe haben. Wie oft geschieht es doch, dass Schülerinnen und Schüler nach einer missratenen Prüfung, einer gescheiterten Liebschaft oder «Lämpen» am Arbeitsplatz einen Ort suchen, wo sie Trost finden. Die Cafeteria ist ein geeigneter Ort dafür, weil die Cafeterialeiterin sehr oft eine geduldige Zuhörerin ist, die immer da ist und doch genügend Distanz hat.


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«Kleiner» setzt bei der Brotherstellung auf die Methode der «direkt langen Teigführung». Mit dieser auf uraltem Wissen basierenden, handwerklichen P ­ roduktionsmethode ­entstehen äusserst aromatische Brote mit einer schönen Kruste und lang anhaltender ­Frische. Die so hergestellten Brote machen K ­ onservierungsstoffe und Backhilfsmittel ­überflüssig, auch kommen sie mit deutlich weniger Salz und Hefe aus, was sie besonders bekömmlich und gesund macht.

Verzögerte Reorganisation bei «Kleiner» Die im Jahresbericht 2007 angekündigte Reorganisation von «Kleiner» mit dem klaren Ziel, die Qualität zu verbessern sowie Umsatz und Ergebnis zu steigern, ist gescheitert. Nach unverhältnismässigen Kostensteigerungen ohne sichtbare ­Erfolge in den ersten drei Monaten des Jahres 2008 musste im April die Not­bremse ge­ zogen werden. Managementfehler hatten dazu geführt, dass mehreren Leuten gekündigt werden musste; Geschäfts- und Verkaufsleiter wurden frei­gestellt. Nach einem «verlorenen» Jahr stand «Kleiner» wieder am Ausgangspunkt, an dem ihn die ZFV-Unternehmungen gekauft hatten. Es folgte eine schwierige Zeit der Bereinigung und der Rückführung auf das Wesent­liche. Mit Lukretia Appert-Sprecher konnte eine erfahrene externe Trouble­ shooterin verpflichtet werden, der es gelang, das Vertrauen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in «Kleiner» wieder herzustellen und das Unternehmen auf eine zweckmässige organisatorische Basis zu stellen. Der Produktionsbereich mit der Tag- und Nachtbäckerei, der Konditorei und der Traiteurabteilung wurde unter die Leitung von Ernst Grab gestellt. Für die Qualitätssicherung und -entwicklung sowie die Logistik zeichnet Norbert Lefebre verantwortlich. Mit der ­Leitung des Verkaufs, zu dem einerseits das Filialnetz und andererseits die direkt angelieferten internen (ZFV-Betriebe) und externen Kunden gehören, wurde ­Jasmin Schmid, eine erfahrene Bäckerei- und Konditoreifachfrau, betraut. Sie hat ihre Tätigkeit am 1. Oktober aufgenommen. Am 1. November 2008 wurde Dr. Monika Binkert die Gesamtleitung von «Kleiner» übertragen. Sie löste Lukretia ­Appert-Sprecher ab. Mittlerweile verfügt «Kleiner» wieder über eine tragfähige Organisation mit moti­ vierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, mit denen nun Schritt für Schritt die bereits im Jahresbericht 2007 aufgeführten Ziele angepackt werden. Erste Teilziele wurden erfreulicherweise bereits erreicht. Es galt, das Filialnetz zu bereinigen, Verbesserungen in den Läden zu realisieren und ein neues Ladenkonzept vorzubereiten. Mit der Schliessung der Filiale in Winterthur im April 2008 und jener in Urdorf Ende September 2008 wurden zwei Standorte aufgegeben, die aufgrund ihrer Frequenzen nicht kostendeckend waren. Die Filiale im Glattzentrum, ebenfalls an schlechter Frequenzlage, soll Ende April 2009 geschlossen werden. Stefan Zwicky wurde beauftragt, ein innovatives Ladenkonzept zu entwickeln, welches in einem ersten Schritt in der Filiale Limmatquai realisiert werden soll. Sodann wurden die infrastrukturellen Verbesserungen in der Produktion am Geeren­ weg in Zürich-Altstetten weitergeführt, so dass nicht nur die hygienischen Auf­ lagen nunmehr erfüllt, sondern auch die Voraussetzungen geschaffen sind, um die Quali­tät der Produkte im Bäckerei-, Konditorei- und Traiteurbereich zu verbessern. Nach der umfassenden Sortimentsanalyse wird bei der Brotherstellung in Zukunft auf die Methode der «direkt langen Teigführung» gesetzt. Mit dieser auf uraltem Wissen basierenden, handwerklichen Produktionsmethode entstehen äusserst


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aro­matische Brote mit einer schönen Kruste und lang anhaltender Frische. Die so hergestellten Brote machen Konservierungsstoffe und Backhilfsmittel überflüssig, auch kommen sie mit deutlich weniger Salz und Hefe aus, was sie besonders bekömmlich und gesund macht. Diese «neu-alten» Brote bilden den Auftakt für weitere Qualitätsverbesserungen bei den Broten und Backwaren, aber auch im Konditorei- und Traiteurbereich. Im Berichtsjahr ist es erneut nicht gelungen, den Grossteil der ZFV-Betriebe mit «Kleiner»-Produkten zu beliefern. Nach der nun eingeleiteten «Qualitätsoffen­ sive» wird sich dies jedoch von alleine ändern!

Cateringbereich mit grossem Potenzial «Alles ist möglich!», lautet die Devise der ZFV-Unternehmungen für den Catering­ bereich. Bearbeiteten wir bis anhin jeweils die an uns gerichteten Catering­ anfragen von Behörden, Firmen und Privatpersonen von verschiedenen Betrieben aus – beispielsweise UBS Restaurant «Key West», Uni Mensen «Zentrum» und «Irchel», Mensa «Rämibühl» oder Restaurant «St. Peter» –, so gilt es inskünftig, das grosse vorhandene Cateringpotenzial gezielter auszuschöpfen. Mit Adrian Iten haben wir einen auf diesem Gebiet erfahrenen Kadermann gewinnen können, der seine Arbeit am 1. April 2009 aufgenommen hat.

«Alles ist möglich!», lautet die Devise der ZFV-Unternehmungen für den Cateringbereich, der 2009 neu positioniert wird.

Abgesehen vom EURO-08-«Spektakel» sowie vom «Live at Sunset», das vom 9. bis zum 20. Juli 2008 erstmals auf dem Areal der Dolder Kunsteisbahn stattgefunden hat, führten die ZFV-Unternehmungen im Berichtsjahr keine grösseren Caterings durch. Das «Live at Sunset» stand etwas im Schatten der EURO 08 und vermochte deutlich weniger Besucherinnen und Besucher anzuziehen als in den früheren Jahren im Innenhof des Schweizerischen Landesmuseums. Erneut waren wir nebst dem Foodstand und der Bar im Public-Bereich auch für das bediente «Sunset»-Restaurant und die Backstage-Verpflegung zuständig. Die operative Leitung vor Ort lag bei Thomas Schmidt, Betriebsleiter der Gastronomie im ­Stadion Letzigrund. Infolge des Umbaus des Schweizerischen Landesmuseums wurde das «Live on Ice» bereits zum zweiten Mal örtlich verlegt und nicht von den ZFV-Unternehmungen durchgeführt. Es ist jedoch vorgesehen, dieses 2009 wieder an den alten Ort zurückzuverlegen, so dass wir wieder mit von der Partie sein werden.


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Ein herzliches Dankeschön an alle Mit­arbeiterinnen und Mitarbeiter Allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der ZFV-Unternehmungen gebührt ein herzliches ­Dankeschön für ihren Einsatz und ihr grosses ­Engagement im Geschäftsjahr 2008. Ohne das «tägliche Jäten» wäre diese positive Entwicklung der ZFV-Unternehmungen nicht ­möglich.

Rege Investitionstätigkeit Insgesamt haben die ZFV-Unternehmungen im Jahr 2008 Investitionen in der Höhe von 13,9 Millionen Franken getätigt und gut 5,0 Millionen Franken Hypotheken ­zurückbezahlt. Die grössten Investitionen betrafen die Umbauarbeiten im Sorell Hotel Ador in Bern, die Einrichtung der Cafeteria «Momento» im St. Peter, die Renovation der Zimmer in den Sorell Hotels Seidenhof und Zürichberg sowie die neuen Restaurants im Verkehrshaus der Schweiz in Luzern. Diverse kleinere Investitionen erfolgten für die Anschaffung von Kleininventar in den von den ZFVUnternehmungen übernommenen Betrieben sowie Verbesserungsmassnahmen bei «Kleiner». Für den Unterhalt der 22 eigenen Liegenschaften ist der Technische Dienst zustän­ dig. Rolf Staub, Leiter des Technischen Dienstes, hat am 1. Januar 2009 zusätz­lich die Leitung des Bauwesens der ZFV-Unternehmungen übernommen. Der Tech­ nische Dienst umfasst heute 11 Fachleute (3 Maler, 1 Elektriker, 1 Logistiker, 1 Schreiner, 1 Gärtner, 1 Hauswart sowie 3 Allrounder) und ist als Profitcenter organisiert. Die Liegenschaft Freyastrasse 20 in Zürich mit Personalzimmern und extern vermieteten Büroräumlichkeiten ist in einem desolaten Zustand und muss renoviert werden. Es ist geplant, die Liegenschaft komplett zu sanieren und neu 15 Studios einzurichten. Die Planungsarbeiten wurden bereits abgeschlossen, so dass voraussichtlich im Herbst 2009 mit den Umbauarbeiten begonnen werden kann. Der Verwaltungsrat hat dafür 2,5 Millionen Franken bewilligt.

Umfassende Marketingstrategie als übergeordnete Leitplanke Die ZFV-Unternehmungen können auf eine sehr erfolgreiche Entwicklung in den vergangenen Jahren zurückblicken. Das Unternehmen ist enorm gewachsen, zugleich erschloss es neue Märkte und ist heute stark diversifiziert. Der erfolg­reichen Entwicklung der ZFV-Gruppe stehen die wachsenden Anforderungen des Marktes gegenüber. Die Erwartungen unserer Gäste und Kunden an die Qualität von Produkten und Dienstleistungen sind höher denn je, der Druck der Konkurrenz ist gross und die Dynamik in den einzelnen Märkten von hohem Tempo geprägt. Angesichts der wachsenden Anforderungen an die Markt- und Kundenorientierung entschied der Verwaltungsrat, das Marketing in den ZFV-Unternehmungen stärker zu positionieren und strategischer auszurichten. Dazu erteilte er den Auftrag zur Erarbeitung eines konzernweiten Marketingkonzepts. Unter der Leitung von Monika Binkert wurde projektorientiert und in einem in der Geschäftsleitung und im Kader breit abgestützten Prozess ein umfassendes Marketingkonzept erarbeitet. Kernstück des Konzepts bilden die Marketingstra­ tegie für das Gesamtunternehmen und die einzelnen Geschäftsfelder sowie die


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Festlegung der Markenführung («Branding»). Im Zentrum der strategischen Ausrichtung der ZFV-Unternehmungen steht auch in den nächsten Jahren ein organisches und nachhaltiges Wachstum in allen Geschäftsfeldern. Gleichzeitig enthält die Strategie ein vorbehaltloses Bekenntnis zu Qualität und Innovation. Qualitativ hoch stehende und innovative Produkte ebenso wie eine exzellente Bedienung und Betreuung sind auch in Zukunft das zentrale Credo und sollen die Wünsche und Bedürfnisse unserer Kundinnen und Kunden optimal zufrieden stellen.

Unter der Leitung von Monika Binkert wurde ein umfassendes Marketingkonzept ­erarbeitet. Kernstück des Konzepts bilden die Marketingstrategie für das ­Gesamtunternehmen und die einzelnen Geschäftsfelder sowie die Festlegung der Markenführung («Branding»).

Um diesen hohen Ansprüchen zu genügen, braucht es kompetente und hoch motivierte Mitarbeitende auf allen Stufen – an der «Front» ebenso wie in den Funktionen «hinter den Kulissen». Eine Vielzahl der Massnahmen zur Umsetzung der Strategie zielt deshalb auf die bestmögliche Förderung und Qualifizierung der Mitarbeitenden ab. Neben den Massnahmen im Bereich Personalentwicklung löst die Strategie zahlreiche weitere Aktivitäten aus, die in einem umfangreichen Massnahmenpaket gebündelt wurden. Gleichzeitig sollen die Umsetzung der Strategie im Rahmen eines jährlichen Reviews überprüft, die Erfolgsfortschritte gemessen und bei ­Bedarf Anpassungen vorgenommen werden.

Die «Zentrale» an der Mühlebachstrasse 86 platzt aus allen Nähten ... Was an der «Front» in Form neuer Betriebe sichtbar wird, findet sein Gegenstück in der Zentrale gewissermassen «hinter den Kulissen». Das täglich zu bewältigende Arbeitsvolumen hat enorm zugenommen. Die Anzahl Belege, die beispielsweise in der Buchhaltung verarbeitet werden, ist innert bloss einem Jahr um rund zehn Prozent gestiegen. Seit zwei Jahren werden die Kreditorenrechnungen digital verarbeitet. Ihre Zahl hat seither um 10 000 auf 44 000 zugenommen. Im Sommer 2007 wurde das Projekt «Risk-Management» lanciert. Darauf basierend wurde 2008 das IKS (internes Kontrollsystem) ausgearbeitet, das ab dem Jahr 2008 gesetzlich vorgeschrieben ist. Dieses wurde vorerst in der Zentrale eingeführt. Ab 2009 wird es auch in allen Betrieben implementiert. Zuständig dafür war und ist Martin Wenzel.


Fit dank vitality@zfv

Fröhliches Treiben am Mitarbeiterfest im Stadion Letzigrund

Gediegener Anlass für die Auftraggeber, die Kunden und Lieferanten in der Tonhalle in Zürich

Per 1. Januar 2008 wurde die Geschäftsleitung der ZFV-Unternehmungen durch Marco Fornara, Andreas Hunziker und Gilbert Philipona erweitert. Am 1. Juli 2008 trat Dr. Monika Binkert, vormals Direktorin der Gesundheitsdienste der Stadt Zürich, in die Geschäftsleitung ein. Als Leiterin Betriebe und Marketing ist sie für die BäckereiKonditorei Kleiner und für das Marketing der Gesamtunternehmung verantwortlich. Marco Fornara wurde per 1. Oktober 2008 vom interimistischen zum definitiven Leiter der Sorell Hotels befördert. Nach 17 Jahren Zugehörigkeit zum ZFV schied Karl Neff per 31. März 2009 aus dem Unternehmen aus. Er war massgeblich beteiligt an der Entwicklung der ZFV-Unternehmungen in den letzten Jahren.

Andreas Hunziker Dr. Monika Binkert

Benno Sidler Angela Tauro

Marco Fornara Dr. Regula Pfister

Gilbert Philipona


32

Jahresbericht ZFV-Unternehmungen 2008

Mit dem Umzug von der Mühlebachstrasse 86 im Seefeld an die Flüelastrasse 51 in Albisrieden erhalten die ZFV-Unternehmungen nicht nur günstigere ­Raumverhältnisse, sondern auch einen repräsentativen neuen Hauptsitz. Damit sind sie für die zukünftige Entwicklung gut gerüstet.

Im Bereich der Materialbewirtschaftung und Warenbeschaffung sorgten die weltweit steigenden Rohstoffpreise für ein turbulentes Jahr. Spekulationen, teilweise schlechte Ernten, ein wachsender und unberechenbarer Gesamtnachfragemarkt, Diskussionen über Bioethanol und alternative Energiequellen führten zu Roh­ waren-Engpässen und je nach Produktebereich zu enormen Kostensteigerungen auf dem Weltmarkt. Die verschiedenen Rekordwerte und Höchstnotierungen führ­ten auch bei unseren Lieferanten zu Preissteigerungen. Auf fast sämtlichen Grund- und Hauptnahrungsmitteln, aber auch auf den sogenannten Beschaf­ fungs­neben­kosten, Energie, Transport und Logistik, waren Preiserhöhungen zu verzeichnen. Durch eine umsichtige Einkaufsdisposition und eine straffe Kostenkontrolle in den Gastronomiebetrieben ist es dennoch gelungen, die Gesamtwarenkosten mit 28,3 Prozent des Gastronomieumsatzes in Schach zu halten und gegenüber dem Vorjahr sogar noch zu verbessern. Auch der Bereich IT musste den gestiegenen Anforderungen laufend angepasst werden. Per Juni 2008 wurde die von Vassilios Koutsogiannakis geleitete IT durch Pasko Janosch verstärkt. Schon seit längerer Zeit herrschen in der Zentrale an der Mühlebachstrasse 86 in Zürich prekäre Platzverhältnisse. Dies veranlasste uns, Ausschau nach geeigneten Liegenschaften bzw. Räumlichkeiten zu halten. Fest stand, die zentralen Dienste dürfen nicht auseinandergerissen und auf verschiedene Liegenschaften verteilt werden.

... und wird als «Hauptsitz» an die Flüelastrasse 51 verlegt An der Flüelastrasse 51 in Zürich-Albisrieden stand eine Liegenschaft zum Verkauf, die sich bei näherer Betrachtung als geradezu ideal für unser Unternehmen ­erwies. Per 1. Januar 2009 haben die ZFV-Unternehmungen diese Liegenschaft käuflich erworben. Der Umzug erfolgte – nach einer sanften Renovation, die weitgehend von unserem Technischen Dienst durchgeführt wurde – Mitte März 2009. Das Gebäude wurde 1967 erstellt und 2005 einer umfassenden Renovation unterzogen (Fassade, Dach, Treppenhaus und Lift). Es verfügt im Untergeschoss über 300 m2 Archiv, auf fünf Geschossen über Büroräumlichkeiten von insgesamt 2133 m2, 50 Parkplätzen und zwei 3-Zimmer-Wohnungen im 6. Obergeschoss. Die Lage ist zwar nicht mehr ganz so attraktiv wie jene der Liegenschaft «Mühlebachstrasse 86», doch die Anbindung an den öffentlichen Verkehr (Tram, Bus und S-Bahn im Bahnhof Altstetten) ist gegeben. Die Autobahnanschlüsse sind sogar besser erreich­ bar als heute.


Jahresbericht ZFV-Unternehmungen 2008

33

Die Räumlichkeiten im 1. bis 3. Obergeschoss, die seit einigen Jahren leer standen, sind grosszügig bemessen für die Bedürfnisse der ZFV-Unternehmungen. An der Mühlebachstrasse 86 verfügten wir über knapp 700 m2, an der Flüelastras­se 51 sind es 1460 m2. Bei weiterem Wachstum könnten das 4. und 5. Obergeschoss, die heute fremdvermietet sind, dazugeschlagen werden. Mit dem Kauf der Liegenschaft «Flüelastrasse 51» haben die ZFV-Unternehmungen nicht nur eine Liegenschaft mehr in ihrem Portefeuille, sondern für die nächsten Jahrzehnte auch den Platzbedarf grosszügig abgedeckt. Die Liegenschaft an der Mühlebachstrasse 86 wurde per 1. April 2009 an das Institut für Empirische Wirtschaftsforschung der Universität Zürich vermietet.

Neuausrichtung der sozialen und kulturellen Vergabungen Nachdem es immer schwieriger wurde, geeignete Preisträger für den Sozial- und Kulturpreis zu finden, hat der Verwaltungsrat der ZFV-Unternehmungen seine Vergabungspolitik neu beurteilt und ab 2008 eine Neuausrichtung beschlossen. Der bisherige Sozial- und Kulturpreis im Betrag von 100 000 Franken wurde abgeschafft; stattdessen wurden die jährlich zur Verfügung stehenden 400 000 Franken wie folgt eingesetzt: Fr. 125 000 Fr.   50 000 Fr.   50 000 Fr. 175 000

für die Bekämpfung des Alkoholismus, insbesondere des Jugendalkoholismus für Integrationsprojekte im weitesten Sinne für das Projekt «Bewusst geniessen!» für soziale und kulturelle Projekte im Zusammenhang mit Aufträgen

Mit dem Blauen Kreuz wurde eine Zusammenarbeitsvereinbarung getroffen. Während drei Jahren erhält es jedes Jahr 100 000 Franken für die Bekämpfung des Jugendalkoholismus. Dank zusätzlicher Unterstützung konnte das Blaue Kreuz nicht nur das Mixkursangebot für Jugendliche ausbauen, sondern auch seine Präsenz an öffentlichen und privaten Anlässen erhöhen. Die Zahl der durch­ geführten Mixkurse wurde von drei bis vier jährlich auf 15 im Jahr 2008 erhöht, insgesamt 169 Personen haben an den Kursen teilgenommen. Die «Blue Cocktail Bar» konnte vermehrt auch an Grossanlässen ihre Dienste anbieten und hat 2008 insgesamt 4600 alkoholfreie Drinks gemixt. Neben den beiden grössten Beiträgen – 100 000 Franken für das Blaue Kreuz und 50 000 Franken an den Studienbeitragsfonds der Universität Zürich – wurden 2008 insgesamt weitere 40 Beiträge in kleineren Tranchen vergeben. Der Betrag von 400 000 Franken wurde weitgehend ausgeschöpft.


Selbstbedienungsrestaurant «Mercato» mit Free-Flow ...

... und Gästeraum

Martin Kammermann

Eines der «Highlights» war die am 4. November 2008 erfolgte Einweihung des Gebäudes «FutureCom» im Verkehrshaus der Schweiz in Luzern. In diesem von den Architekten Gigon/Guyer geschaffenen Gebäude betreiben die ZFV-Unternehmungen das Selbstbedienungsrestaurant «Mercato» und das bediente Restaurant «Piccard». Für die neue Restauration haben die ZFV-Unternehmungen insgesamt sechs Millionen Franken investiert.

Fassade des Gebäudes «FutureCom» mit 5000 Rädern, Felgen, Propellern, Steuerrädern und Bootsschrauben


Von links: Frank Schneider, Markus Schaer, Roman Schlegel, Marc Crameri

Kulinarische Kรถstlichkeiten


36

Jahresbericht ZFV-Unternehmungen 2008

Von der Mitarbeiterfront Auf das Jahr 2008 hin wurden erneut 2,0 Prozent der Lohnsumme für leistungsabhängige Lohnerhöhungen zur Verfügung gestellt. Erneut wurden keine generellen Lohnanpassungen vorgenommen, sondern Einsatz und Leistung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter honoriert. Das Kadertreffen fand am 20. Juni 2008 im UBS Restaurant «Key West» statt. Die Küchenbrigade hat eine Reihe kulinarischer Neuerungen präsentiert, von der Molekularküche bis hin zu kleinen Desserthäppchen. Die pensionierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden am 20. August 2008 zur Besichtigung der Ausstellung «Karl der Kühne» ins Historische Museum in Bern eingeladen. Das Mittagessen fand im Bistro «Steinhalle» statt. Angesichts der Zunahme der Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wird es immer schwieriger, im Unternehmen selber geeignete Räumlichkeiten für das Personalfest bereitzustellen. Dieses fand am 19. September 2008 im Stadion Letzi­ grund statt. Das Thema war «Wild wild west». Thomas Schmidt und seinem Team ist es hervorragend gelungen, die insgesamt 650 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach dem Motto «Brot und Spiele» zu unterhalten und in gute Laune zu versetzen. Bereits zum fünften Mal wurde am Personalfest der Titel «Mitarbeiter(in) des Jahres» verliehen. Unter grossem Applaus wurde Irene Leuenberger, Mitarbeiterin in der «Kleiner» Filiale Limmatquai, zur Mitarbeiterin des Jahres 2008 gekürt. Irene Leuenberger ist eine langjährige, speziell engagierte Mitarbeiterin, der nichts ­zuviel ist und die überall eingesetzt werden kann. Die Dienstjubilarenfeier fand traditionellerweise am ersten Freitagabend im ­November im Sorell Hotel Zürichberg statt. Im Berichtsjahr wurden insgesamt 85 Personen für ihre langjährige Treue zu den ZFV-Unternehmungen ausgezeichnet. Die Nanny Huber-Werdmüller-Stiftung leistete wiederum Weihnachtszulagen und Rentenzuschüsse an betagte ehemalige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ZFV-Unternehmungen. Auch im Berichtsjahr wurden ergänzend dazu Bei­ träge für Härtefälle und Überbrückungsrenten ausbezahlt.


Jahresbericht ZFV-Unternehmungen 2008

37

2008 sind drei Mitglieder unserer Genossenschaft gestorben Am 27. Mai 2008 verschied Gertrud Fleckenstein. Sie war von 1964 bis 1970 Vizepräsidentin des Verwaltungsrates und von 1970 bis 1975 Geschäftsleiterin und Delegierte des Verwal­ tungsrates. Nach ihrem Ableben hat der Ver­ waltungsrat der ZFV-Unternehmungen ihre Nichte, Christine Dual-Fleckenstein, als neues Genossenschaftsmitglied aufgenommen.

Statutenänderung Im Alter von 93 Jahren ist am 18. Juni 2008 ­Margrit Forter-Weder gestorben. Am 29. Juli 2008 ist Dr. Hugo von der Crone

An der Generalversammlung vom 20. Mai 2008 haben die Genossenschafterinnen und Genossenschafter der ZFV-Unternehmungen einer weiteren Statutenänderung zugestimmt:

im Alter von 79 Jahren gestorben. Dr. Hugo von der Crone hat als Verwaltungsrat von 1971 bis 1998 unser Unternehmen ganz entscheidend geprägt. Es war ihm stets ein besonderes An­liegen, die Grundgedanken der ZFVGrün­derinnen lebendig zu erhalten. In Krisensitua­tionen hat Dr. Hugo von der Crone verschie­dentlich eine wichtige Rolle zum Wohle des Unternehmens gespielt. Die ZFV-Unternehmungen behalten die drei ­Dahingegangenen in dankbarer Erinnerung.

– Mit der Ergänzung der Statuten um den Passus «Pro Kalenderjahr dürfen höchstens 10 % neue Mitglieder aufgenommen werden.» sowie einer Präzisierung der Aufnahmebedingungen für neue Genossenschaftsmitglieder ist der Eintritt neuer Mitglieder in die Genossenschaft ZFV-Unternehmungen verschärft ­worden. – Als Folge des geänderten Obligationenrechtes (neues Revisionsrecht) wurde das Amt der «internen Revisoren» abgeschafft und die externe «Kontrollstelle» durch «Revisionsstelle» ersetzt. Mit grosser Akklamation haben sich die Genossenschafterinnen und Genossenschafter von den beiden internen Revisoren verabschiedet. Dr. Hans-Rudolf Steiner übte dieses Amt seit 1986, Dr. Christian Rahn seit 1996 aus. Beide Herren haben im Rahmen ihrer Revisionstätigkeit den ZFV-Unternehmungen wichtige Impulse gegeben. Nachdem PricewaterhouseCoopers seit dem Jahr 2000 das Mandat als externe Revisionsstelle innehatte und der Leitende Revisor überraschend verstarb, wurde die KPMG AG als neue Revisionsstelle gewählt.


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Jahresbericht ZFV-Unternehmungen 2008

Konsolidierte Bilanz der ZFV-Unternehmungen

2008 TCHF

Anteil in %

2007 TCHF

Anteil in %

Veränderungen TCHF

in %

2 443

2,0

2 256

1,8

187

8,3

und Leistungen

5 553

4,5

5268

4,4

285

5,4

Übrige Forderungen

1 442

1,2

1 855

1,5

–413

–22,3

Vorräte

2 166

1,8

2 159

1,8

7

0,3

Aktive Rechnungsabgrenzung Total Umlaufvermögen

720 12 324

0,6 10,1

930 12 468

0,8 10,3

–210 –144

–22,6 –1,2

Anlagevermögen Liegenschaften inkl. Umbauten

89 119

73,0

89 541

73,9

–422

–0,5

Bewegliche Sachanlagen

18 266

14,9

16 336

13,5

1 930

11,8

2 424 109 809 122 133

2,0 89,9 100,0

2 749 108 626 121 094

2,3 89,7 100,0

–325 1 183 1 039

–11,8 1,1 0,9

6 811

5,6

3 515

2,9

3 296

93,8

10 905

8,9

12 744

10,5

–1 839

–14,4

6 426

5,3

6 636

5,5

–210

–3,2

Passive Rechnungsabgrenzung Kurzfristiges Fremdkapital

3 306 27 448

2,7 22,5

3 359 26 254

2,8 21,7

–53 1 194

–1,6 4,5

Hypotheken

28 608

23,5

33 750

27,9

–5 142

–15,2

1 984

1,6

1 935

1,6

49

2,5

26 513 57 105 84 553

21,7 46,8 69,3

24 913 60 598 86 852

20,5 50,0 71,7

1 600 –3 493 –2 299

6,4 –5,8 –2,6

34 242

28,0

31 142

25,7

3 100

10,0

3 338 37 580 122 133

2,7 30,7 100,0

3 100 34 242 121 094

2,6 28,3 100,0

238 3 338 1 039

7,7 9,7 0,9

Aktiven Umlaufvermögen Flüssige Mittel Forderungen aus Lieferungen

Finanzanlagen Total Anlagevermögen Total Aktiven

Passiven Fremdkapital Bankverbindlichkeiten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Übrige Verbindlichkeiten

Darlehen Rückstellungen Langfristiges Fremdkapital Total Fremdkapital Eigenkapital Kapital Jahresergebnis Total Eigenkapital Total Passiven


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Jahresbericht ZFV-Unternehmungen 2008

Konsolidierte Erfolgsrechnung der ZFV-Unternehmungen

2008 TCHF

Anteil in %

2007 TCHF

Anteil in %

Veränderungen TCHF

in %

Erlös Hotels Erlös Restaurants

39 343 20 598

25,1 13,2

37 488 11 278

25,4 7,7

1 855 9 320

4,9 82,6

Erlös Confiserie/Konditorei-Bäckerei

14 341

9,2

14 200

9,6

141

1,0

Erlös Gemeinschaftsverpflegung

87 811

56,0

88 287

59,9

–476

–0,5

–5 415 156 678

–3,5 100,0

–3 878 147 375

–2,6 100,0

–1 537 9 303

39,6 6,3

Warenkosten

44 262

28,3

42 544

28,9

1 718

4,0

Personalkosten

71 841

45,8

66 546

45,2

5 295

8,0

13 725 129 828 26 850

8,8 82,9 17,1

12 943 122 033 25 342

8,8 82,8 17,2

782 7 795 1 508

6,0 6,4 6,0

Abzüglich interne Lieferungen Gesamterlös (Gastronomie)

Übriger Betriebsaufwand Total betrieblicher Aufwand Betriebsergebnis I Genossenschafts- und Sonderaufwand

336

0,2

239

0,2

97

40,6

336 26 514

0,2 16,9

239 25 103

0,2 17,0

97 1 411

40,6 5,6

5 347

3,4

5 223

3,6

124

2,4

63

0,0

54

0,0

9

16,7

Ausserordentlicher Ertrag Total neutrale Erträge

99 5 509

0,1 3,5

146 5 423

0,1 3,7

–47 86

–32,2 1,6

Liegenschaften- und Anlageaufwand

6 468

4,1

5 520

3,7

948

17,2

Unterhaltsaufwand

4 372

2,8

4 263

2,9

109

2,6

Finanzaufwand Total neutraler Aufwand

1 480 12 320

0,9 7,8

1 520 11 303

1,1 7,7

–40 1 017

–2,6 9,0

Ergebnis vor Steuern, Abschreibungen, A/O

19 703

12,6

19 223

13,0

480

2,5

Total Genossenschaftsaufwand Betriebsergebnis II Liegenschaftenertrag Finanzertrag

Ausserordentlicher Aufwand

162

0,1

93

0,1

69

74,2

12 350

7,9

9 527

6,5

2 823

29,6

und Rückstellungen

1 707

1,1

4 137

2,7

–2 430

–58,7

Steuern Jahresergebnis

2 146 3 338

1,4 2,1

2 366 3 100

1,6 2,1

–220 238

–9,3 7,7

Abschreibungen Veränderung Wertberichtigungen


40

Jahresbericht ZFV-Unternehmungen 2008

Anhang (Bewertungs- und Konsolidierungsgrundsätze)

Konsolidierungskreis und Konsolidierungsmethode Die konsolidierte Jahresrechnung beruht auf den Einzelabschlüssen der zu den ZFV-Unternehmungen gehören­ den Gesellschaften. In die Konzernrechnung einbezogen werden die Obergesellschaft ZFV-Unternehmungen und deren zu 100 Prozent gehaltene Tochtergesellschaften, die Hotel Seefeld AG, die Confiserie Schurter AG und die Kleiner Konditorei-Bäckerei AG. Anteile Dritter bestehen keine. Beteiligungen von 20 bis 50 Prozent werden grundsätzlich nach der Equity-Methode und Beteiligungsanteile unter 20 Prozent zum Anschaffungswert berücksichtigt.

Konsolidierungsgrundsätze Abschlussstichtag aller einbezogenen Unternehmen ist der 31. Dezember. Die akquirierten Gesellschaften werden nach der Erwerbsmethode (Purchase-Methode) konsolidiert. Konzerninterne Forderungen und Verbindlichkeiten sowie konzerninterne Aufwände und Erträge werden eliminiert.

Fremdwährungen Die Konzernrechnung wird in Schweizer Franken dargestellt. Monetäre Aktiven und Passiven in Fremdwährungen werden zu Umrechnungskursen am Bilanzstichtag in CHF um­gerechnet. Aufwände und Erträge werden zum Kurs im Zeitpunkt des Geschäftsfalles in CHF umgerechnet. Daraus resultierende Umrechnungsdifferenzen werden der Erfolgsrechnung der jeweiligen Gesellschaft belastet.

Bewertungs- und Bilanzierungsmethoden Die Bewertungen der Aktiven und Passiven erfolgen nach den Vorschriften über die kaufmännische Buchführung (Art. 957 ff. OR). Die Bewertungsgrundlagen der konsolidierten Jahresrechnung der ZFV-Unternehmungen sind historische Werte (Anschaffungs- und Herstellwerte abzüglich notwendiger Wertberichtigungen). Erfolgsrechnung Die Erfolgsrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Der Nettoumsatz umfasst den Bruttoerlös aus dem Verkauf von Lieferungen und Leistungen, Dienstleistungen sowie Kundenbeiträgen abzüglich Rabatten und Erlösminderungen.


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Jahresbericht ZFV-Unternehmungen 2008

Flüssige Mittel Die flüssigen Mittel umfassen die Bestände auf Sicht (Kassenbestände, Post-/Bankguthaben) sowie die kurzfristig fälligen Geldanlagen. Diese sind zum Nominalwert bewertet. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden zum Nominalwert abzüglich einer Wertberichtigung für dubiose Bestände eingesetzt. Für allgemeine Bonitätsrisiken wird zusätzlich eine pauschale Wertberichtigung von 8,5 Prozent in Abzug gebracht. Übrige Forderungen Die übrigen Forderungen, einschliesslich derjenigen gegenüber nahe stehenden Personen, werden zum Nominalwert abzüglich notwendiger Einzelwertberichtigungen ausgewiesen. Vorräte Die Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellkosten bzw. zum tieferen Marktwert bilanziert. Zusätzlich wird der steuerlich zulässige Warendrittel in Abzug gebracht. Auf die Eliminierung der Zwischengewinne bei gruppeninternen Lieferungen wird infolge der unwesentlichen Bestände und der Kurzlebigkeit der Vorräte verzichtet. Liegenschaften (inkl. Umbauten) Die Liegenschaften werden zu Buchwerten ausgewiesen. Die Abschreibungen betragen 4 Prozent vom Restbuchwert. Mobilien und Einbauten Die Bilanzierung der Mobilien und Einrichtungen erfolgt zu Anschaffungswerten oder Herstellkosten. Die ­Abschreibungen werden degressiv gemäss nachfolgender Tabelle vorgenommen: Einbauten in Fremdliegenschaften Mobiliar Maschinen und Apparate Büromaschinen und EDV Fahrzeuge

25 Prozent 25 Prozent 30 Prozent 40 Prozent 40 Prozent

Finanzanlagen Beteiligungen an nicht konsolidierten und verbundenen Gesellschaften sowie Darlehen und Wertschriften werden zu Anschaffungswerten abzüglich betriebswirtschaftlich notwendiger Wertberichtigungen bilanziert. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen setzen sich aus stichtagsbedingten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie aus Verbindlichkeiten gegenüber Auftraggebern zusammen. Rückstellungen Rückstellungen werden gebildet, um gewisse Verpflichtungen und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften zu decken. Zwischenzeitlich nicht mehr benötigte Rückstellungen werden teilweise beibehalten.


42

Jahresbericht ZFV-Unternehmungen 2008

Bericht der Revisionsstelle

Bericht der Revisionsstelle zur Konzernrechnung an die Generalversammlung der Genossenschaft ZFV-Unternehmungen, Zürich Als Revisionsstelle haben wir die auf den Seiten 38 bis 41 dargestellte Konzernrechnung der Genossenschaft ZFV-Unternehmungen, bestehend aus Bilanz, Erfolgsrechnung und Anhang (Bewertungs- und Konsolidierungs­ grundsätze), für das am 31. Dezember 2008 abgeschlossene Geschäftsjahr geprüft. Verantwortung des Verwaltungsrates Der Verwaltungsrat ist für die Aufstellung der Konzernrechnung in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den im Anhang wiedergegebenen Konsolidierungs- und Bewertungsgrundsätzen verantwortlich. Diese Verantwortung beinhaltet die Ausgestaltung, Implementierung und Aufrechterhaltung eines internen Kontrollsystems mit Bezug auf die Aufstellung einer Konzernrechnung, die frei von wesentlichen falschen Angaben als Folge von Verstössen oder Irrtümern ist. Darüber hinaus ist der Verwaltungsrat für die Auswahl und die Anwendung sachgemässer Rechnungslegungsmethoden sowie die Vornahme angemessener Schätzungen verantwortlich. Verantwortung der Revisionsstelle Unsere Verantwortung ist es, aufgrund unserer Prüfung ein Prüfungsurteil über die Konzernrechnung abzugeben. Wir haben unsere Prüfung in Übereinstimmung mit dem schweizerischen Gesetz und den Schweizer Prüfungsstandards vorgenommen. Nach diesen Standards haben wir die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass wir hinreichende Sicherheit gewinnen, ob die Konzernrechnung frei von wesentlichen falschen Angaben ist. Eine Prüfung beinhaltet die Durchführung von Prüfungshandlungen zur Erlangung von Prüfungsnachweisen für die in der Konzernrechnung enthaltenen Wertansätze und sonstigen Angaben. Die Auswahl der Prüfungshandlungen liegt im pflichtgemässen Ermessen des Prüfers. Dies schliesst eine Beurteilung der Risiken wesent­licher falscher Angaben in der Konzernrechnung als Folge von Verstössen oder Irrtümern ein. Bei der Beurteilung dieser Risiken berücksichtigt der Prüfer das interne Kontrollsystem, soweit es für die Aufstellung der Konzernrechnung von Bedeutung ist, um die den Umständen entsprechenden Prüfungshandlungen festzulegen, nicht aber um ein Prüfungsurteil über die Wirksamkeit des internen Kontrollsystems abzugeben. Die Prüfung umfasst zudem die Beurteilung der Angemessenheit der angewandten Rechnungslegungsmethoden, der Plausibilität der vorgenommenen Schätzungen sowie eine Würdigung der Gesamtdarstellung der Konzern­ rechnung. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise eine ausreichende und angemessene Grundlage für unser Prüfungsurteil bilden. Prüfungsurteil Nach unserer Beurteilung entspricht die Konzernrechnung für das am 31. Dezember 2008 abgeschlossene Geschäftsjahr dem schweizerischen Gesetz sowie den im Anhang wiedergegebenen Konsolidierungs- und Bewertungsgrundsätzen.


43

Jahresbericht ZFV-Unternehmungen 2008

Berichterstattung aufgrund weiterer gesetzlicher Vorschriften Wir bestätigen, dass wir die gesetzlichen Anforderungen an die Zulassung gemäss Revisionsaufsichtsgesetz (RAG) und die Unabhängigkeit (Art. 728 OR) erfüllen und keine mit unserer Unabhängigkeit nicht vereinbare Sachverhalte vorliegen. In Übereinstimmung mit Art. 728a Abs. 1 Ziff. 3 OR und dem Schweizer Prüfungsstandard 890 bestätigen wir, dass ein gemäss den Vorgaben des Verwaltungsrates ausgestaltetes internes Kontrollsystem für die Aufstellung der Konzernrechnung existiert. Wir empfehlen, die vorliegende Konzernrechnung zu genehmigen.

KPMG AG

Fredy Luthiger

Christine Gasser

Zugelassener Revisionsexperte Leitender Revisor

Zugelassene Revisionsexpertin

Zürich, 20. Februar 2009


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Jahresbericht ZFV-Unternehmungen 2008

Organe

Verwaltungsrat der ZFV-Unternehmungen Dr. Regula Pfister Dr. oec. publ., Ökonomin, Zürich (Präsidentin und Vorsitzende der Geschäftsleitung) Dr. Brigitte von der Crone Dr. iur., Rechtsanwältin, Zürich (Vizepräsidentin) Helene von Gugelberg Höhener Bachelor of Science Degree in International Hospitality Management der Ecole Hôtelière de Lausanne, Leitung Weingut Schloss Salenegg, Maienfeld Reto Panchaud lic. oec. HSG, Leiter Private Banking International, Commerzbank (Schweiz) AG, Gockhausen Maryann Rohner lic. oec. HSG, dipl. Wirtschaftsprüferin, dipl. Steuerexpertin, Managing Partner der Treureva AG, Zürich

Finanzausschuss Maryann Rohner Zürich, Helene von Gugelberg Höhener Maienfeld

Personalausschuss Dr. Brigitte von der Crone Zürich, Reto Panchaud Gockhausen

Verwaltungsrat Hotel Seefeld AG Dr. Regula Pfister Zürich (Präsidentin), Benno Sidler Obfelden, Fredi Zollinger Erlenbach

Verwaltungsrat Confiserie Schurter AG Dr. Regula Pfister Zürich (Präsidentin), Benno Sidler Obfelden

Verwaltungsrat Kleiner Konditorei-Bäckerei AG Dr. Regula Pfister Zürich (Präsidentin), Benno Sidler Obfelden

Geschäftsleitung der ZFV-Unternehmungen Dr. Regula Pfister Vorsitzende der Geschäftsleitung Dr. Monika Binkert Leiterin Marketing und Bäckerei-Konditorei Marco Fornara Leiter Sorell Hotels Andreas Hunziker Leiter Gastronomie Gilbert Philipona Leiter Einkauf und Warenbewirtschaftung Benno Sidler Leiter Finanz- und Rechnungswesen sowie Controlling Angela Tauro Leiterin Personaldienst

Revisionsstelle KPMG AG


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Jahresbericht ZFV-Unternehmungen 2008

Mitglieder der Genossenschaft

Sophie Albers-Schönberg-Schmitz

Annemarie Homberger-Rahn

Fabian Pierre Schaerer

8032 Zürich

8802 Kilchberg

8044 Zürich

Annemarie Beglinger-Weiss

Lorenz Homberger-Rahn

Philipp Christian Schaerer

8142 Uitikon-Waldegg

8802 Kilchberg

8044 Zürich

Dr. Christine Bodmer-Züblin

Verena Huber

Pierre Schaerer

8803 Rüschlikon

8032 Zürich

8044 Zürich

Gertrud Bremi

Elisabeth Hunziker-Schmoker

Alice Schenkel

8702 Zollikon

8038 Zürich

8008 Zürich

Ursula Bücheler

Dorothee Kleiner-Frick

Ursula Schmid

8032 Zürich

8702 Zollikon

8330 Pfäffikon

Prof. Dr. h.c. Bedi Büktas

Barbara Kobel Pfister

Dr. phil. Monique R. Siegel

8832 Wollerau

8032 Zürich

8030 Zürich

Balz Christen

Dr. iur. Silvia Kramer Willi

Alice Stäubli

8055 Zürich

8700 Küsnacht

8142 Uitikon-Waldegg

Dr. iur. Brigitte von der Crone

Albert Kruker

Dr. iur. Sylvia Staub

8032 Zürich, Verwaltungsrätin,

8053 Zürich

8008 Zürich

V­ izepräsidentin Prof. Dr. Hans Caspar von der Crone

Marie-Therese Larcher

Dr. iur. Hans-Rudolf Steiner

8142 Uitikon-Waldegg

8700 Küsnacht

8032 Zürich

Dr. iur. Verena Marty

Marianne Steiner

Margrit de Capitani

8702 Zollikon

8700 Küsnacht

8053 Zürich

Dr. iur. Liselotte Meyer-Fröhlich

Dr. iur. Regula Stieger-Gmür

Christine Dual-Fleckenstein

8044 Zürich

8704 Herrliberg

8126 Zumikon

Rosmarie Michel

Anna-Barbara Ulrich-Bibus

Lina Ehrsam-Kunz

8001 Zürich, Ehrenmitglied

8703 Erlenbach

8700 Küsnacht

Peter H. Müller-Strasser

Dr. iur. Dominik Vock

Barbara Eisl-Rothenhäusler

8053 Zürich

8044 Zürich

8712 Stäfa

Annette Nobel-Meili

Brigit Wehrli-Schindler

Barbara Erb

8032 Zürich

8053 Zürich

8707 Uetikon am See

Reto Panchaud

Karin Weimann

Marina Fanconi Rahn

8044 Gockhausen, Verwaltungsrat

8134 Adliswil

8032 Zürich

Dr. oec. publ. Regula Pfister

Dr. phil. Erika Welti

Adelheid Fischer

8053 Zürich, Verwaltungsrätin,

8048 Zürich

8032 Zürich, Ehrenmitglied

­Präsidentin und Vorsitzende der GL

Fred Zingg

Veronika Frick

Dr. Christian Rahn

8044 Zürich

8400 Winterthur

8032 Zürich

Dr. Franz Züsli-Niscosi

Helene von Gugelberg Höhener

Ruth Rahn-Bodmer

8704 Herrliberg

7304 Maienfeld, Verwaltungsrätin

8002 Zürich

Barbara Halbheer-Raaflaub

Maryann Rohner

8032 Zürich

8044 Zürich, Verwaltungsrätin Ursula von Salis-Zellweger 8044 Zürich


46

Jahresbericht ZFV-Unternehmungen 2008

Betriebe der ZFV-Unternehmungen

Hotels Restaurants Gemeinschaftsgastronomie B채ckerei-Konditorei (inkl. Filialen) Eventcatering Andere Insgesamt

12 8 73 15 1 1 110


47

Jahresbericht ZFV-Unternehmungen 2008

Sorell Hotels

Hotel Seefeld

Cafeteria Schweizerisches

Seefeldstrasse 63, 8008 Zürich

Landesmuseum

Aparthotel & Restaurant Rigiblick

T +41 44 387 41 41

Museumstrasse 2, 8006 Zürich

Germaniastrasse 99, 8044 Zürich

www.hotelseefeld.ch

T +41 44 218 66 03

T +41 43 255 15 70

Marco Grossi

landesmuseum@zfv.ch

www.hotelrigiblick.ch Lucia und Felix Eppisser

Nicki Wehrli Hotel Seidenhof Sihlstrasse 9, 8021 Zürich

Gastronomie Verkehrshaus der Schweiz

Hotel Ador

T +41 44 228 75 00

Lidostrasse 5, 6006 Luzern

Laupenstrasse 15, 3001 Bern

www.seidenhof.ch

T +41 41 375 75 50

T +41 31 388 01 11

Matthias Ramer

verkehrshaus@zfv.ch

www.ador.ch Klaus Eisele

Roland Witschi Hotel Tamina Am Platz 3, 7310 Bad Ragaz

Restaurant Mishio Bahnhofstrasse

Hotel Arabelle

T +41 81 303 71 71

Sihlstrasse 9, 8001 Zürich

Mittelstrasse 6, 3012 Bern

www.hoteltamina.ch

T +41 44 228 76 76

T +41 31 301 03 05

George Oggenfuss

www.mishio.ch

www.arabelle.ch Klaus Eisele

Matthias Ramer Hotel Zunfthaus zum Rüden Oberstadt 20, 8201 Schaffhausen

Restaurant Mishio Chur

Hotel Argovia

T +41 52 632 36 36

Gürtelstrasse 46, Chur 7000

Kasernenstrasse 24, 5000 Aarau

www.rueden.ch

T +41 81 250 68 83

T +41 62 823 21 21

Ferdinand Hoekstra

www.mishio.ch

www.hotelargovia.ch Bernadette Klauenbösch

Beat Battaglia Hotel Zürichberg Orellistrasse 21, 8044 Zürich

Restaurant Mishio Stadelhofen

Hotel Asora

T +41 44 268 35 35

Stadelhoferstrasse 10, 8001 Zürich

Poststrasse, 7050 Arosa

www.zuerichberg.ch

T +41 44 252 42 95

T +41 81 377 12 08

Roger Neuenschwander

www.mishio.ch

www.hotelasora.ch

Daniel Frei

Birgit Schwarz

Restaurants

Restaurant Schöngrün

Marktgasse 49, 8401 Winterthur

Bistro Steinhalle

Zentrum Paul Klee Monument im Fruchtland 1, 3000 Bern 31

T +41 52 208 18 18

Helvetiaplatz 5, 3005 Bern

T +41 31 359 02 90

www.kronewinterthur.ch

T +41 31 351 51 00

www.restaurants-schoengruen.ch

Vanessa und Robert Frisch

www.steinhalle.ch

Werner Rothen

Hotel Krone

Barbara Prem Hotel Rütli

Restaurant Technorama

Zähringerstrasse 43, 8001 Zürich

Technoramastrasse 1, 8404 Winterthur

T +41 44 254 58 00

T +41 52 244 08 70

www.rutli.ch

technorama@zfv.ch

Henrik Hansen

Monika Lüthi


48

Jahresbericht ZFV-Unternehmungen 2008

Gemeinschaftsgastronomie Business

Personalrestaurant B38

Personalrestaurant OPO Oeschger AG

Binzstrasse 38, 8045 Zürich

Steinackerstrasse 68, 8302 Kloten

T +41 44 465 17 88

T +41 44 804 33 60

Bistro Erdgas Zürich AG

b38@zfv.ch

opo@zfv.ch

Aargauerstrasse 182, 8048 Zürich

Christian Büchi

Monika Meier-Hurni

erdgas@zfv.ch

Personalrestaurant Biotronik AG

Personalrestaurant Syngenta

Elisabeth Lasen

Ackerstrasse 6, 8180 Bülach

Schaffhauserstrasse, 4332 Stein (AG)

T +41 43 317 21 21

T +41 44 864 50 98

T +41 61 323 21 08

Cafeteria Bar-A-Graph

biotronik@zfv.ch

syngenta@zfv.ch

Badenerstrasse 90, 8004 Zürich

Ursula Pfarrer

Andreas Wüst

bgz@zfv.ch

Personalrestaurant Derendinger AG

Personalrestaurant Tecan AG

Heidi Weber

Industriestrasse 8, 8305 Dietlikon

Seestrasse 103, 8708 Männedorf

T +41 44 805 23 24

T +41 44 922 80 32

Cafeteria Taubenhalde A

derendinger@zfv.ch

tecan@zfv.ch

Taubenstrasse 16, 3003 Bern

Monika Fürst

Birgit Krieg

taubenhalde@zfv.ch

Personalrestaurant des UVEK

Personalrestaurant Vitra Center

Sandro Beer

Mühlestrasse 2, 3063 Ittigen BE

Klünenfeldstrasse 22, 4127 Birsfelden

T +41 31 323 04 30

T +41 61 377 15 79

Cafeteria Taubenhalde B

uvek@zfv.ch

vitra@zfv.ch

Bundesrain 20, 3003 Bern

Samuel Brunner

Peter Börner

T +41 44 248 28 30

T +41 31 322 85 55

T +41 31 322 85 56 taubenhalde@zfv.ch Sandro Beer

Personalrestaurant Dow Europe GmbH Restaurant Allegra Bachtobelstrasse 3, 8810 Horgen Helsana Versicherungen AG T +41 44 728 22 19

8600 Dübendorf

Cafeteria Zentralbibliothek Zürich

dow@zfv.ch

(Post: Postfach, 8081 Zürich),

Zähringerplatz 6, 8001 Zürich

Claudia Streiter

T +41 43 819 14 75

T +41 44 252 79 94

helsana@zfv.ch Personalrestaurant Ernst Schweizer AG Beatrix Kutz Bahnhofplatz 11, 8908 Hedingen

zentralbibliothek@zfv.ch Christel Gerber

T +41 44 763 62 88

Restaurant Cityport

Cantinetta Bialla EMS-CHEMIE AG

pr-schweizer@zfv.ch

Affolternstrasse 56, 8050 Zürich

7013 Domat/Ems

Pascal Storni

T +41 44 315 58 80

T +41 81 633 20 50

cityport@zfv.ch

cantinettabialla@zfv.ch

Personalrestaurant Frösche Träff

Monica und Rudolf Weber

Meteo Schweiz AG

Thomas Killer

Krähbühlstrasse 58, 8044 Zürich

Restaurant Gallushof

Gastronomie im Parlamentsgebäude

T +41 44 256 94 58

Räffelstrasse 11, 8045 Zürich

Parlamentsgebäude, 3003 Bern

meteo@zfv.ch

T +41 44 462 61 16

T +41 31 322 99 17

Katja Janutin

gallushof@zfv.ch

galeriedesalpes@zfv.ch Crista Baumann

Heidy Widmer


49

Jahresbericht ZFV-Unternehmungen 2008

Restaurant Giardino

Restaurant Usteria

UBS Restaurant Opfikon

Helsana Versicherungen AG

Weiherallee 27, 8610 Uster

Europastrasse 1, 8098 Zürich

8600 Dübendorf

T +41 44 943 34 70

T +41 44 239 81 20

(Post: Postfach, 8081 Zürich)

usteria@zfv.ch

ubsopfikon@zfv.ch

T +41 44 820 40 61

Peter Koller

Susanne Keller

SBB Personalrestaurant Wylerpark

UBS Restaurant Schwarztorstrasse

Wylerstrasse 123/125, 3014 Bern

Schwarztorstrasse 48, 3001 Bern

Restaurant Indigo

T +41 31 331 21 63

T +41 31 336 43 14

Goldbach-Center, Seestrasse 39

sbb-wylerpark@zfv.ch

schwarztorstrasse@zfv.ch

8700 Küsnacht

Thomas Keller

Barbara Blaser

indigo@zfv.ch

SBB Restaurant/Bistro

UBS Restaurant Silberner Fuchs

Susanne Forrer

Rangierbahnhof Limmattal (RBL)

Aeschenplatz 6, 4052 Basel

Güterstrasse 28, 8953 Dietikon

T +41 61 288 91 39

Restaurant Invento

T +41 43 317 83 40

silbernerfuchs@zfv.ch

Gewerbestrasse 16, 4123 Allschwil

sbb-limmattal@zfv.ch

Andrea Bitterlin

T +41 61 482 12 60

Stefan Joly

giardino@zfv.ch Beatrix Kutz

T +41 44 991 32 40

invento@zfv.ch Eric Eglin

UBS Restaurant UBStairs UBS Restaurant Ausbildungszentrum

Paradeplatz 6, 8098 Zürich

Viaduktstrasse 31-35, 4051 Basel

T +41 44 237 60 00

Restaurant Publica

T +41 61 288 72 92

ubstairs@zfv.ch

Eigerstrasse 57, 3000 Bern 23

abz@zfv.ch

Dorothea Bortoluzzi

T +41 31 378 83 50

Rosi Huber

publica@zfv.ch Valérie Leuenberger

ZKB Clubrestaurant Porte du Soleil UBS Restaurant Dinocenter

Oberer Heuelsteig 30-34, 8044 Zürich

Elias Canetti-Strasse 2, 8098 Zürich

T +41 44 254 20 95

Restaurant Riverside

T +41 44 237 78 46

heinrich.huber@zkb.ch

Industrie Nord 1, 6105 Schachen

cityport@zfv.ch

Heinrich Huber

T +41 41 499 99 55

Thomas Killer

riverside@zfv.ch Armin Wüest

UBS Restaurant Guggach Käferholzstrasse 40, 8057 Zürich

Restaurant SIG Hus

T +41 44 238 21 46

Wüscherstrasse 6

ubsguggach@zfv.ch

8212 Neuhausen am Rheinfall

Hans-Peter Brenner

Gemeinschaftsgastronomie Bildung Universität Zürich Cafeteria Botanischer Garten

T +41 52 674 70 01 sighus@zfv.ch

UBS Restaurant Key West

Zollikerstrasse 107, 8008 Zürich

Christa Cosandier

Max Högger-Strasse 82, 8098 Zürich

T +41 44 634 83 31

T +41 44 238 92 80

botgarten@zfv.ch

Restaurant St. Peter

ubskeywest@zfv.ch

Werner Fisch

In Gassen 10, 8001 Zürich

Christian Steinmetz

T +41 44 215 18 40

Cafeteria Plattenstrasse

stpeter@zfv.ch

Plattenstrasse 14/20, 8032 Zürich

Trudy Suter

T +41 44 634 27 39 plattenstrasse@zfv.ch Irmgard Mittag


50

Jahresbericht ZFV-Unternehmungen 2008

Cafeteria Rämistrasse

Restaurant UniTurm

Cafeteria Zürcher Hochschule

Rämistrasse 76, 8001 Zürich

Rämistrasse 71, 8006 Zürich

der Künste

T +41 44634 31 15

T +41 44 634 21 41

Sihlquai 87, 8005 Zürich

raemistrasse@zfv.ch

uniturm@zfv.ch

T +41 44 446 94 18

Susanna Betschart

Akalin Yemnan

sihlquai@zfv.ch

Cafeteria Tierspital Winterthurerstrasse 260, 8057 Zürich

Universität Bern

T +41 44 635 81 55

Bistro Uniess

Zentralstrasse 9, 6003 Luzern

tierspital@zfv.ch

Schanzeneckstrasse 1, 3012 Bern

T +41 41 228 42 80

Brunhilde Knöpfel

T +41 31 631 55 05

hochschuleluzern@zfv.ch

www.uniess.ch

Kurt Bösch

Yvonne Baumann

Cafeteria Zentrum für Zahn-,

Mensa Hochschule Luzern HSLU

Daniel Richner

Mund- und Kieferheilkunde (ZZMK)

Privatschulen

Plattenstrasse 11, 8032 Zürich

Haus der Universität

T +41 44 634 31 98

Schlösslistrasse 5, 3008 Bern

Cafeteria Juventus Schulen

zahninstitut@zfv.ch

T +41 31 381 87 77

Lagerstrasse 45, 8004 Zürich

Enzo Giaffreda

www.hausderuniversitaet.ch

T +41 44 242 44 80

Martin Affolter

juventus@zfv.ch

Mensa Binzmühle Binzmühlestrasse 14, 8050 Zürich

Silvia Viglione Fachhochschulen

T +41 44 635 71 05

Mensa Freies Gymnasium

binzmuehle@zfv.ch

Bistro Horizont im Bildungszentrum

Arbenzstrasse 19, 8008 Zürich

Astrid Staude

für Erwachsene (BiZE)

fgz@zfv.ch

Mühlebachstrasse 112, 8008 Zürich

Gabriela Flückiger

Mensa Universität Zürich-Irchel

T +41 44 383 83 72

Winterthurerstrasse 190, 8057 Zürich

riesbach@zfv.ch

Mensa Institut Minerva

T +41 44 635 40 71

Käthi Abegg

Scheuchzerstrasse 2, 8006 Zürich

mensauniirchel@zfv-catering.ch Jörg Vogler

T +41 44 368 40 15 Cafeteria Pädagogische Hochschule

minerva@zfv.ch

Rämistrasse 59, 8001 Zürich

Maya Lüthi

Mensa Universität Zürich-Zentrum

T +41 44 251 39 77

Künstlergasse 10, 8001 Zürich

phzh@zfv.ch

Restaurant AKAD Jungholz

T +41 44 634 23 70

vakant

Jungholzstrasse 43, 8050 Zürich

mensaunizentrum@zfv-catering.ch Alfred Kläger

T +41 43 300 90 03 Cafeteria Zürcher Hochschule

jungholz@zfv.ch

der Künste

Henning Friedrichs

Restaurant Forum im Zentrum

Herostrasse 10, 8048 Zürich

für Weiterbildung der Universität

T +41 43 446 33 32

Zürich

ubskeywest@zfv.ch

Schaffhauserstrasse 228, 8057 Zürich

Christian Steinmetz

T +41 44 635 22 90

Kantonsschulen Zürich Cafeteria Kantonsschule Enge/

forum@zfv.ch

Freudenberg Brandschenkestrasse 125, 8002 Zürich

Claudine Ebnöther

T +41 44 201 72 88 ksenge@zfv.ch Michelle Andres


51

Jahresbericht ZFV-Unternehmungen 2008

Eventcatering

Cafeteria Kantonsschule HoPro

Cafeteria Berufsschule Mode

Affolternstrasse 30, 8050 Zürich

und Gestaltung

T +41 44 310 37 87

Ackerstrasse 30, 8005 Zürich

Gastronomie Stadion Letzigrund

kshopro@zfv.ch

T +41 44 272 13 78

Badenerstrasse 500, 8048 Zürich

Karin Vogel

ackerstrasse@zfv.ch

T +41 44 496 94 80

Kathleen Dussl

info-letzigrund@zfv.ch

Cafeteria Kantonsschule Stadelhofen

Thomas Schmidt

Promenadengasse 5, 8001 Zürich

Cafeteria Berufsmaturitätsschule

T +41 44 268 36 50

Lagerstrasse 55, 8004 Zürich

stadelhofen@zfv.ch

T +41 44 297 24 63

Nicole Fluck

lagerstrasse@zfv.ch Irene Pfeilschifter

Andere Betriebe Blumengasse Zähringerstrasse 43, 8001 Zürich

Cafeteria Kantonsschule Wiedikon Schrennengasse 7, 8003 Zürich

Cafeteria Berufsschule

T +41 44 254 58 00

T +41 44 457 71 31

für Gestaltung

www.blumengasse.ch

kswiedikon@zfv.ch

Ausstellungsstrasse 104, 8090 Zürich

Franziska Nievergelt

Marlene Junge

T +41 44 446 97 81 limmatplatz@zfv.ch Irene Lindinger

Zusammenarbeitsvereinbarung

T +41 44 311 68 11

Cafeteria Berufsschule

Tavolago AG

kantonsschuleoerlikon@zfv.ch

für Gestaltung Konradshof, Limmatstrasse 55/57

Werftestrasse 5, 6002 Luzern

8005 Zürich

www.tavolago.ch

Mensa Kantonsschule Oerlikon Birchstrasse 103, 8050 Zürich

Thomas Stutz Mensa Kantonsschule Rämibühl

T +41 44 446 97 84

Freiestrasse 26, 8032 Zürich

reishauer@zfv.ch

T +41 44 266 99 55

Marlies Bruppacher

raemibuehl@zfv.ch Ana Maric

Bäckerei-Konditorei Berufsschulen Zürich Café/Confiserie Schurter Cafeteria Baugewerbliche

Niederdorfstrasse 90, 8001 Zürich

Berufsschule Reishauer

T +41 44 252 32 32

Reishauerstrasse 2, 8005 Zürich

www.confiserieschurter.ch

T +41 44 446 98 05

Illona Ahrendt

reishauer@zfv.ch Marlies Bruppacher

Kleiner Bäckerei-Konditorei AG Geerenweg 2, 8048 Zürich

Cafeteria Berufschule für Detailhandel T +41 44 439 30 00 www.kleiner-baeckerei.ch Niklausstrasse 16, 8006 Zürich T +41 44 368 27 21 niklausstrasse@zfv.ch Rosmarie Hug

Dr. Monika Binkert

T +41 41 367 61 61

Stand: 1. April 2009


Konzept, Gestaltung und Realisation: Linkgroup, Zürich, www.linkgroup.ch Fotografie: Peter Ruggle, St. Gallen; Umschlag: S&K Werbefotografie AG, Zürich; Seite 4: Keystone/EPA/Roberto Escobar; Seite 40/41: Photopress/VHS/Stefan Wäfler Druck: Stäubli Druck, 8045 Zürich, www.staeubli.ch


ZFV-Unternehmungen Die Gastronomiegruppe Fl端elastrasse 51 Postfach 8047 Z端rich T +41 44 388 35 35 F +41 44 388 35 36 info@zfv.ch www.zfv.ch

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ZFV Jahresbericht 2008  

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