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Bäriger Winterschlaf Ronja, Mascha und Bensi futtern sich Speck an. S. 11

Sprung im rosa Tutu Bob Carey macht Fotos mit einem Tüllrock. Seite 5

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DAS

NACHRICHTENMAGAZIN FÜR SCHÜLER

Januar 2014

Lehrer beim Schummeln erwischt Nagoya. Wer beim Schummeln erwischt wird, bekommt oft Probleme. Das gilt aber nicht nur für Schüler. Sondern auch für Lehrer, die beim Schummeln helfen. Ein Grundschullehrer in dem asiatischen Land Japan hat deshalb jetzt Ärger bekommen. Er soll Fehler seiner Schüler heimlich verbessert haben. Das berichtet eine Zeitung.

Gigantische Wellen schlagen gegen die Küste in Wales in England. Sie sind so hoch, dass sie Häuser verschlingen könnten.

FOTO: DPA

Das Wetter spielt auf der ganzen Welt verrückt

Temperaturen wie im Frühling haben Einfluss auf die Natur Von Kerstin Wördehoff

auf die Natur Auswirkungen. Vögel wie Kohlmeisen und Kraniche, die eigentlich im Winter wegen der Kälte in den Süden ziehen, sind hiergeblieben. Pflanzen wachsen, Knospen sprießen. Und Insekten, die eigentlich in einer Winterstarre sind, schwirren munter umher.

Essen. Ist euch das auch passiert? Wenn

man in den letzten beiden Wochen unterwegs im Freien war, konnte man die Vögel singen hören. Die Sonne schien und die Temperaturen waren angenehm über zehn Grad Celsius. Selbst einige Bäume hatten schon Blüten. Eben wie im Frühling. Dabei ist es Januar und damit eigentlich Winterzeit. Hohe Wellen krachen gegen Küsten Schuld war ein Tiefdruckgebiet, das erst mit klirrend kalter Luft aus der Arktis über Nordamerika zog, dann warme Luft aus der Südhalbkugel der Erde aufnahm und diese mit einem Sturm zu uns nach Europa brachte.

Eine Biene im Anflug auf die Blütenstände einer Hasel. Etwas, das man eigentlich erst im Frühling sieht. FOTO: DPA

Während in den USA die Menschen bei unter minus 30 Grad Celsius zittern mussten (siehe Seite 4), war es in Euro-

pa viel zu warm und starke Wellen brandeten gegen die Küsten. So warme Temperaturen haben auch

Vögel können immer noch ziehen Große Sorgen um die Tiere muss man sich aber nicht machen, sagt der Naturschutzbund Deutschland (Nabu). Sobald es wieder kälter wird, sei es immer noch Zeit für Zugvögel, sich in den Süden aufzumachen. Sie würden noch nicht mit dem Nestbau beginnen. Nur für die Bauern sei die Wärme ein Problem. Obstbäume könnten Knospen bilden, die bei einem Kälteeinbruch erfrieren. Auch Getreide könnte sich für die Jahreszeit zu weit entwickeln. Dadurch gäbe es später weniger Ernte.

Falsche Ergebnisse einfach verbessert Manche seiner Schüler seien in einem Test auf falsche Ergebnisse gekommen. Die Ansätze waren aber richtig, sagte der Lehrer. Deshalb hat er die Ergebnisse einfach verbessert. Einigen Schülern fielen die Änderungen auf. Am Ende musste der Lehrer alles zugeben. Schummeln ist Schummeln – deshalb hat der Mann jetzt Ärger mit seinem Chef.

Mini-Computer immer beliebter

Stanford. Den Mini-Computer

und das Handy einfach in die Tasche gesteckt und los geht’s. Für viele Menschen ist das inzwischen Alltag. Das merken auch die Firmen, die Computer herstellen. Fachleute erzählten jetzt in den USA: Es wurden von manchen Computern im letzten Jahr deutlich weniger verkauft. Tablets praktischer Zum Beispiel von den Geräten, die man sich zu Hause fest hinstellt. Stattdessen finden es viele Menschen wohl praktischer, flache Mini-Computer oder Smartphones zu benutzen. Zu so einem MiniComputer sagt man übrigens Tablet (gesprochen: täblett).


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Inhalt 3 Politik verstehen K Anfang: Das Land Lettland hat seit dem 1. Januar auch den Euro als Geld – so wie wir in Deutschland. Seite 3

Hobby im Blatt! Hast du ein Hobby? Fußball vielleicht? Tanzen? Oder spielst du ein Instrument? Es ist doch schön, wenn man neben der Schule noch eine regelmäßige Beschäftigung hat, die einen selbst fordert und Spaß macht. Und wenn man dabei voran kommt, ist es umso besser. Du kannst dir ja denken, dass ich selber nicht mehr zur Schule gehe. Ein Hobby habe ich trotzdem und das ist eine tolle Abwechslung, zum Beispiel zu meiner Arbeit. Stell’ dir vor, in dieser Ausgabe steht etwas über mein Hobby. Das ist nämlich das Jonglieren. Auf Seite 16 kannst du lesen, wie es funktioniert, erklärt von einer Jongleurin aus dem Zirkus. In einer Anleitung lernst du sogar, wie es funktioniert. Allerdings: Ich habe wirklich eine ganze Weile gebraucht, bis ich es einigermaßen konnte. Aber du bist sicher jünger als ich. Da lernt man schneller! Viel Spaß Andreas

Impressum Redaktion: Harald Heuer (Leitung, V.i.S.d.P.) Dr. Andrea Dahms (Online) Anschrift: ZeusMedienwelten Schederhofstraße 55 – 57 45145 Essen E-Mail: redaktion@zeuskids.de Online: Zeitungsverlag Iserlohn Iserlohner Kreisanzeiger und Zeitung (IKZ) Wichelhoven Verlags-GmbH & Co KG, 58634 Iserlohn, Postfach 1742 Hausanschrift: Theodor-Heuss-Ring 4-6, 58636 Iserlohn Telefon 02371 822-0 Telefax 02371 822-102 E-Mail: verlag@ikz-online.de redaktion@ikz-online.de anzeigen@ikzav.de leserservice@ikzav.de Internet: www.ikz-online.de Anzeigenannahme: Tel. 822-130 Leserservice: Tel. 0800 8822111* *kostenfrei Lokalredaktion Iserlohn: Tel. 822-222 Lokalredaktion Iserlohn: Fax 822-220 Geschäftsführer: Leo Plattes IKZ-AV, Anzeigen- und Vertriebsgesellschaft mbH Anzeigen und Vertrieb. Leo Plattes Druck: Druck- und Verlagszentrum GmbH & Co KG, 58099 Hagen, Hohensyburger Str.67 Zur Herstellung des Nachrichtenmagazins wird Recycling-Papier verwendet.

K Ende: Chinesische Politiker wollen künftig keine Haie mehr essen, wenn sie sich treffen. Warum, steht auf Seite 3

4 Welt erkunden K Eiszeit: Eine ungewöhnliche Kältewelle hat das Land USA überrollt. Es war mehr als doppelt so kalt wie in einem Gefrierschrank. Seite 4 K Mann mit Rock: Warum sich Bob Carey an vielen Orten im Rosa-Tutu fotografieren lässt. Seite 5 K Wie im Flug: Camillo und Mateo fahren zum Einkaufen mit der Seilbahn. Warum, liest du auf Seite 7 K Internetabstimmung: Schau nach, wer gewonnen hat und stimme ab für die Geschichte in der nächsten Ausgabe. Seite 8

9 Neues entdecken K Haus im Netz: Bilder und Infos über spannende Gebäude aus ganz Nordrhein-Westfalen verzeichnet die Intzernet-Datenbank. Seite 11 K Winterschlaf: Nicht jeder Braunbär hält ihn. Und wenn einer schläft, macht er kein Pipi. Warum das so ist, steht auf Seite 11 K Immer Mathe: Kathrin Brinkmann rechnet jeden Tag. Sie ist von Beruf Mathe-Professorin. Seite 14

15 Freizeit erleben K Ice Age auf Eis: Wir verlosen Karten für die Show in Oberhausen. Seite 15 K Ran an die Bälle: So lernst du, drei Bälle zu jonglieren. Seite 16

20 Sport machen K Gelüftet: Fußballer Thomas Hitzelsperger hat ein Geheimnis verraten. Er ist homosexuell. Seite 20 K Gestürzt: Michael Schuhmacher hatte einen schweren Skiunfall. Wie man sicher die Piste runter fährt, liest du auf Seite 21 K Gefördert: In unserer Schulserie geht es um eine Gesamtschule, an der Sportler gefördert werden. Seite 21

23 Stars sehen K Teuer: Drei Sekunden mit Britney Spears kosten 2500 Dollar. Seite 23

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Politik verstehen

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Von den Eltern zurückgelassen Für mehr Geld wandern viele Rumänen und Bulgaren nach Deutschland aus – manche ohne ihre Kinder

Um in Deutschland schnell an Arbeit oder Sozialleistungen wie Kindergeld zu kommen, lassen Eltern in Bulgarien und Rumänien ihre Kinder in der Heimat zurück und fahren alleine in die Bundesrepublik. FOTO: DPA Von Kerstin Wördehoff Berlin. Stellt euch vor, ihr lebt mit eurer

Familie in einem Land, das sehr arm ist. Es gibt kaum Arbeit, die gut bezahlt wird und dadurch ist auch eure Familie sehr arm. Damit ihr aber trotzdem nicht hungern müsst, beschließen eure Eltern, in ein anderes, reicheres Land zu ziehen. Dort haben sie die Hoffnung, mehr Geld für ihre Familie zu bekommen. Und weil sie nicht so genau wissen, wo sie dort wohnen werden, lassen sie euch in eurer Heimat zurück. Ihr bleibt dann bei Verwandten, Nachbarn oder in einem Heim. Genau das erleben derzeit manche Kinder aus Rumänien und Bulgarien. Das sind zwei Staaten, die in Osteuropa liegen und 2007 der Europäischen Union, der EU, beigetreten sind. Auch Deutschland gehört dazu. Beliebtes Deutschland Für Menschen aus Rumänien und Bulgarien hat sich am 1. Januar etwas geändert. Sie dürfen sich jetzt in den Ländern der Europäischen Union wie andere EU-Bürger frei um eine Arbeit bewerben. Vorher brauchten sie dazu Aus-

Der 45 Jahre alte Kalin ist alleine aus Rumänien gekommen und sitzt jetzt in Frankfurt am Main (Hessen) in seiner notdürftig eingerichteten Unterkunft. FOTO: DPA

nahmegenehmigungen, um zum Beispiel in Deutschland zu arbeiten. Mehr Geld für Arbeit Deutschland ist für Rumänen und Bulgaren ein beliebtes Land. Hier bekommen die Menschen für ihre Arbeit viel mehr Geld als in ihrer Heimat. Auch die Sozialleistungen für Bürger, die keine Arbeit finden, sind besser. Unter den gut ausgebildeten Rumänen und Bulgaren gibt es viele Ärzte, Pflegekräfte und Computerspezialisten, die nun nach Deutschland ziehen, um mehr Geld zu verdienen. Das ist auch für Deutschland gut, denn hier fehlen Arbeiter dieser Berufsgruppen. Viele Menschen schlecht ausgebildet Doch die Änderung sorgt in der Bundesrepublik auch für Kritik und Sorge. Es gibt ebenso viele schlecht ausgebildete Menschen, die nach Deutschland ziehen. Sie finden hier oft keine Arbeit. Durch die neue Regelung stehen ihnen Geld- und Sachhilfen zu. Sie bekommen auch Kindergeld, so wie jeder Deutsche, der Kinder hat. Bürger und Politiker befürchten nun, dass Rumänen und Bulgaren nach Deutschland kommen, das Geld vom Staat nehmen und dann wieder zurück in ihre Heimat gehen. Das Geld würde dann den Menschen in Deutschland fehlen, die auf Hilfe angewiesen sind. Rund jeder elfte Einwanderer aus Rumänien lässt sich Geld für Kinder (Kin-

Lettland hat jetzt auch den Euro Riga. Der Neu-

jahrstag war ein besonderer Tag für das kleine Land Lettland. Denn seit die- So sieht die neue sem Tag be- Zwei-Euro-Münzahlen die ze aus Lettland Menschen aus. FOTO: DPA dort mit dem Euro – so wie wir in Deutschland. Politiker hoffen auf Vorteile durch den Euro Lettland liegt im Nordosten Europas. Die Politiker des Landes hoffen, dass der Euro Lettland viele Vorteile bringt. Zum Beispiel soll das Handeln für Firmen aus Lettland durch die gemeinsame Währung mit anderen europäischen Ländern leichter werden. Bisher bezahlte man in Lettland mit dem Lats. Doch nicht alle Letten sind begeistert, dass sie jetzt Euro-Scheine in der Hand halten. Manche sorgen sich, dass Sachen nun teurer werden.

Politiker essen keine Haie mehr

Peking. Hai-Fisch-Flossen-

dergeld) auszahlen, die gar nicht hier, sondern weiter in der Heimat leben. Das berichtet eine Arbeitsgemeinschaft von Ministern der Bundesländer, die das Problem untersucht hat. Staatssekretäre sollen Lösung finden Bundeskanzlerin Angela Merkel möchte sich nun um dieses Problem kümmern. Sie hat Mitarbeiter ihrer Regierung damit beauftragt, eine gerechte Lösung für alle Bürger zu finden.

WORTSCHATZ Sozialleistung Von einer Sozialleistung spricht man, wenn Menschen vom Staat Geld für ihren Lebensunterhalt bekommen. Das passiert dann, wenn die Menschen selbst nicht genug Geld verdienen, um ihre Familie zu ernähren. Sie können dann bei einem Amt Sozialleistungen wie Kindergeld (Geld für Kinder) oder Arbeitslosengeld beantragen. Der Staat zahlt ihnen dann eine Wohnung und etwas zu essen.

Suppe? Klingt nicht gerade nach einem leckeren Essen. Doch in China gilt diese Suppe als ganz besondere Speise, für die viel Geld bezahlt wird. China ist ein großes Land in Asien. Tierschützer auf der ganzen Welt finden es aber schlimm, dass Haie gegessen werden – weil viele Hai-Arten vom Aussterben bedroht sind. Nun hat die Regierung in China festgelegt: Wenn sich ihre Politiker treffen, gibt es keine Haie und manch andere Wildtiere mehr zu essen. Ein kleiner Trippelschritt Das Hai-Verbot gefällt Umweltschützern in Deutschland. „Aber es ist nur ein erster kleiner Trippelschritt“, erklärte ein Experte am Montag. Seine Organisation will nämlich, dass Haie und andere bedrohte Tierarten in China als Essen ganz verboten werden.


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Welt erkunden

Die Niagara-Fälle im Norden der USA sind ja eigentlich für ihre Wassermassen bekannt. Die waren jetzt aber fast alle komplett eingefroren.

FOTOS (4): DPA

KÄLTER ALS IN EINER GEFRIERTRUHE

Für Hunde und ihre Herrchen war es in New York eine rutschige Angelegenheit.

Bei uns rieselte kaum eine Schneeflocke vom Himmel, die ersten Frühjahrsblüher streckten ihre Köpfe aus der Erde. In den USA erlebten die Menschen zur selben Zeit das komplette Gegenteil. Von der Arktis floss superkalte Luft in das Land und sorgte für eisige Temperaturen. Experten warnten die Menschen sogar, nicht zu lang draußen zu bleiben, weil sie sonst Erfrierungen bekämen. In manchen Gegenden waren es um die minus 30 Grad Celsius. Zum Vergleich: In einer Gefriertruhe herrschen etwa minus 18 Grad. Mittlerweile ist es dort aber zum Glück wieder wärmer geworden.

Der Surfer an einem Strand in New York läuft normalerweise über Sand, wenn er mit seinem Surfbrett zum Meer will. Jetzt stapft er lachend durch Schneeberge.

Auch die Strommasten, wie hier im Bundesland Georgia, waren komplett vereist.

Der Mann geht hier über eine Straße in der Stadt Detroit. Es war so kalt, dass das wärmere Wasser aus der Kanalisation durch den Gullydeckel dampfte.


Welt erkunden

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Ein Mann, ein rosa Tüllrock und das Brandenburger Tor

Bob Carey macht verrückte Bilder für seine an Krebs erkrankte Frau Von Kerstin Wördehoff Berlin. Der Mann, der am Brandenburger Tor in Berlin steht, schaut für einen Moment nachdenklich auf den nassen Boden. Dann gibt er sich einen Ruck, reißt die Arme in die Höhe und springt hoch. Viele Leute fotografieren ihn, denn es sieht schon sehr komisch aus, wie er so wild durch die Gegend hüpft. Der Mann ist nämlich fast nackt. Er hat nur ein rosa Ballett-Röckchen an – ein Tutu (gesprochen: tütü).

Kein Glück gehabt Er selbst hatte kein Glück im letzten Jahr, erzählt er. Seine Frau habe sich von ihm scheiden lassen und sei ausgezogen. Sie habe auch die Katze mitgenommen. Außerdem soll er auch seine Arbeit verloren haben.

Bob schenkte erste Bild Ehefrau Linda Die Idee mit den Tutu-Bildern hatte er vor zehn Jahren. Damals war seine Frau Linda sehr krank, sie hatte Krebs. Bob wollte sie trotz Krankheit zum Lachen bringen. Er hat sich mit dem Tutu fotografieren lassen und ihr das Bild geschenkt. Linda fand das so lustig, dass er immer mehr Bilder von sich und seinem rosa Röckchen machen musste.

Übrigens freuten sich nicht alle über die Geldscheine. Weil er die Veranstaltung störte, bekam es der Mann mit der Polizei zu tun.

Eltern mit Kniff austricksen

Linda ist heute zum Glück wieder gesund. Die Bilder haben mittlerweile so viele Menschen gesehen, dass Bob Carey durch sie berühmt geworden ist. Deshalb wurde Bob am Brandburger Tor nicht nur fotografiert, sondern es wurde auch ein Werbespot gedreht. Den gibt es nun im Fernsehen zu sehen.

WORTSCHATZ Krebs Unter Krebs versteht man eine Krankheit, bei der im Körper eines Menschen bösartige Tumore wachsen. Die Tumore bestehen aus Körperzellen, die unkontrolliert wachsen und so gesunde Körperzellen verdrängen. Durch Krebs kann man sterben.

Washington. Plötzlich regnet es Geld von oben. Das ist vor Kurzem in den USA passiert. Ein Mann hat in einem Einkaufszentrum viele Scheine fliegen lassen. Das ist auf einem Video im Internet zu sehen. Unten standen gerade Menschen und lauschten einem Konzert. Eine Gruppe sang das Lied „Let it Snow“. Das ist Englisch und bedeutet: Lass es schneien.

Als die Scheine hinunter schwebten, freuten sich die Menschen und hoben sie auf. In einem Internet-Video erklärt der Mann, warum er das Geld verschenkt hat. Er sagt, dass er den Menschen eine Freude machen wollte.

Der Mann heißt Bob Carey und kommt aus dem Land USA. Eigentlich ist er Fotograf. Doch mittlerweile ist er mit seinem rosa Tutu selbst zum Fotomotiv geworden. Es gibt Bilder von ihm und seinem Tutu in New York, San Francisco und am Grand Canyon. Er hat sich mit seinem rosa Tüllfummel schon neben eine Gans im Park gesetzt oder einen Baum hinaufgehangelt.

Spenden für Krebskranke Bob möchte mit den Fotos und dem Werbesport auch anderen Menschen Mut machen, die Krebs haben. Immer wenn er mit seinem Tutu durch die Gegend springt, sammelt er Spendengelder für krebskranke Frauen ein.

Scheine regnen vom Himmel herunter

Regensburg. „Morgen gehen

Bob Carey hüpft im rosa Tutu vor dem Brandenburger Tor in Berlin herum.

FOTOS: DPA

wir Pizza essen?“, so schnell vertrösten Eltern ihre Kinder auf den nächsten Tag. Aber kaum ist ihr Mund wieder zu, haben sie ihr Versprechen schon wieder vergessen. Das kennt wohl jeder. Gedächtnis-Forscher KarlHeinz Bäuml kennt aber einen Trick, mit dem man Eltern festnagel kann: Besprecht Einzelheiten mit ihnen. Wohin soll es genau gehen? Welche Pizza möchtest du essen? Was wird wohl Papa aussuchen, was Mama? Dann muss sich das Gedächtnis der Eltern länger als ein paar Sekunden damit beschäftigen. Und schon wird darin abgespeichert: Morgen Pizza essen? Nicht vergessen!


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Rätsel entschlüsseln

Kreuz und quer Füllt die leeren Felder mit den passenden Worten aus, die ihr unten bereits vorgegeben findet. Dann könnt ihr anhand der Zahlen die Buchstaben für das Lösungswort eintragen. Die Auflösung des Rätsels steht auf Seite 23.

Waagerecht AKT GOER ALT HAND AU IA BRIE KAKADU DAHLIE LOCH DER MOHN EGON NARZISSE EICHE NEU

NORA NUGAT ORT OSTERGLOCKE ROSE SEEROSE STROM UNTEN

Ä = AE Ö = OE Ü = UE

Senkrecht ANEMONEN ARM AST BROT DIA EIS EIS ERIKA

GAENSEBLUEMCHEN GENF KARO KROKUS MAIGLOECKCHEN NAH NELKE OREGON

Dieses Rätsel stammt aus dem Buch Kreuzworträtsel ab 8 Jahren (Gelb) vom TESLOFF VERLAG. ISBN: 978-3-7886-3170-3 Rätsel: Inga Gürtzig Coverillustrationen: Marion Meister

ROSA SO STROH TUCH TULPE


Sport treiben

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Schüler von heute, Olympiasieger von morgen Josse, Alexandra und Joshua besuchen die „NRW Sportschule“ in Solingen

Von Sabrina Steiger Solingen. Josse, Alex und Joshua lieben

der FALS 65 Minuten. Am fünften Tag trainieren sie nachmittags für die Schulmannschaften. Alex strengt sich gerne an: „Beim Sport kann ich erst alle Wut hinauslassen und mich dann im Unterricht besser konzentrieren.“

Sport. Deshalb sind sie an der Friedrich-Albert-Lange-Schule (FALS) genau richtig: An der „NRW Sportschule“ in Solingen dürfen sie viel Sport machen Hausaufgaben und – jeden Tag. Klassenarbeiten SERIE: Denn auch Fächer wie MaFreitag morgen in der moHier geht‘s rund ums Thema the, Kunst und Englisch dernen Dreifach-Turnhalle Schule! dürfen nicht zu kurz komder Schule: Alex und anmen. „Wir sind eine ganz dere Siebtklässlerinnen normale Gesamtschule“, trainieren ihre Wurfkraft sagt Sportlehrer Daniel Certa und mit dem Medizinball – mit links, mit fragt: „Was nützen uns Sportler, die rechts und möglichst weit. Nebenan Olympiasieger werden, aber keinen werfen die Jungen, eine dritte Gruppe springt an einer Messlatte in die Höhe. Schulabschluss haben?“ Nichts, und deshalb sind auch Hausaufgaben und Training an fünf Tagen Klassenarbeiten wichtig. Die FALS hat in der Woche 1400 Schüler und sechs Klassen pro Jahrgang. Jeweils zwei davon sind Viermal in der Woche gehen die beiden Sportklassen der Stufe 7 morgens für eine Stunde zum Sport in die Halle, die Unterrichtseinheit dauert hier an

Sportklassen. Um da hinein zu kommen, müssen die Schüler in Klasse Vier einen Test machen: sprinten, balancieren, Ausdauer beweisen. Knapp 200 Kinder bewerben sich pro Jahr, 60 werden genommen. In den ersten Jahren sollen sie herausfinden, in welcher Sportart sie Spitze werden wollen. Leistungstraining ab Klasse Acht auch vormittags auf dem Stundenplan Alex hat Handball für sich entdeckt, Josse spielt Badminton und Joshua schwimmt. Bisher trainieren sie das vor allem nachmittags im Verein. Ab Klasse Acht steht das Frühtraining mit Vereinstrainern dann auch vormittags auf dem Stundenplan. Joshua, Alex und Josse finden das gut.

Abschlagen statt die USA regieren Kailua. Erst legt er sich den

Ball zurecht. Dann haut er fest mit seinem Schläger darauf. Der Mann, der hier Sport treibt, ist zwar berühmt – aber nicht als Golfspieler. Es ist der Präsident des Riesenlandes USA, Barack Obama. Sonst sieht man den mächtigen Politiker eher in schicken Anzügen. Dann unterhält er sich mit anderen Politikern. Doch vor kurzem war Obama mit seiner Familie im Urlaub auf Hawaii und gönnte sich eine Runde Golfspielen. Hawaii ist eine Inselkette, die zu den USA gehört.

NRW Sportschulen gibt es auch in

i Düsseldorf, Bochum, Gelsenkirchen, Dortmund und Winterberg. Mehr unter www.sportland.nrw.de.

Präsident Barack Obama beim Golfspielen. FOTO: DPA

STIMMT’S ?

Nehmen Fußballer verschiedene Schuhe zum Spiel mit?

STECKBRIEF

STECKBRIEF

STECKBRIEF

Name: Josse Amtmann, 12 Jahre Sportart: Badminton Meine größten Erfolge: Dritter der NRW-Rangliste im Doppel, Elfter im Einzel

Name: Alexandra Haidt, 12 Jahre Sportart: Handball Meine größten Erfolge: Stadtmeisterin 2013/2014 mit Kurs auf das Bundesfinale in Berlin

Name: Joshua Winkler, 12 Jahre Sportart: Schwimmen, Triathlon Meine größten Erfolge: Von den Stadtwerken Düsseldorf zum „Sportler des Jahres“ gekürt

Ein Paar Fußballschuhe reicht, oder? Nein. Leute, die oft oder professionell Fußball spielen, haben verschiedene Schuhe parat. Diese unterscheiden sich in den Stollen. Das sind diese Nupsis unter der Sohle, mit denen man besseren Halt auf dem Rasen hat. Es gibt zum Beispiel Eisenstollen oder Kunstrasenstollen. Dann gibt es noch sogenannte Nocken. Die sind meist aus Gummi. Wenn’s regnet, zieht man Eisenstollen an. Auf einem Platz mit Kunstrasen benutzt man Kunstrasenstollen – das sagt ja schon der Name. Die Nocken trägt man auf Fußballplätzen mit normalem Rasen, wenn es nicht regnet und der Boden trocken ist.

DEINE WP - Probe Januar 2014  

Das ZeusKids Nachrichtenmagazin für Schüler der FUNKE MEDIENGRUPPE

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