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Die nun vor der Umsetzung befindliche „Schmalspurvariante“ betrachtet man als Notwendigkeit und eben „besser als nix“. Gerade im oberen Murtal sind Schnellstraßenanbindungen wichtige Standortfaktoren für Betriebe und im Vergleich zu anderen steirischen Regionen werde das obere Murtal eben noch

bmvit, Asfinag

wohl an der jahrzehntelangen Geschichte der ominösen Strecke im westlichen Oberland. Bereits in den 1970er Jahren sprach man von entsprechenden Straßenvarianten. Vor wenigen Jahren kam dann das große Aufatmen – man wollte die S 36 ausbauen. Im Jahr 2010 verkündete die zuständige Bundesministerin, Doris Bures den Ausbaustopp. Da waren aber bereits Unsummen in die Planung, in Ablösen investiert worden. Dazu stimmte die steirische Landesregierung noch brav in die „Nicht-Ausbaupläne“ für das Straßennetz im westlichen Oberland ein. Ein schwerer Schlag für die Region, denn immerhin klagt man hier bereits seit Jahren auch über das desaströse Landesstraßennetz, das als „Fleckerlteppich“ das Gebiet von Murtal bis Murau durchzieht. 2011 unternahm man einen neuen Anlauf und die Landesregierung beschloss eine Vereinbarung mit dem Verkehrsministerium und der Asfinag für den zumindest teilweisen Ausbau einer vierspurigen Straße. Baustart 2013.

ausbau forcieren Und jetzt geht bei diesem Ausbau der so wichtigen Schnellstraße S 36 doch „a bisserl was“ weiter, wenn auch zeitverzögert. „Wir werden aber nicht aufhören, weiter auf den notwendigen, weiteren Ausbau des Straßennetzes in unserer Region zu drängen“, erklären dazu initiative Kräfte aus dem Murtal.

immer als „Stiefkind“ behandelt. „Wenn man vergleicht, welche Investitionen in den Straßenausbau man im Großraum Graz tätigt oder in die S 7 (Fürstenfelder Schnellstraße, Anm. d. Redaktion) , so sind die Gelder, die in unsere Region fließen, minimal“, moniert Bartelmuss.

„leiner“-zubringer Bewegung kam auch bei einem anderen Infrastrukturprojekt ins Spiel, auf das man schon seit Jahren wartet. Landesrat Gerhard Kurzmann, der Geschäftsführer der Asfinag Service GmbH, Rainer Kienreich und der Judenburger Bürgermeister, Hannes Dolleschall unterzeichneten eine Vereinbarungsurkunde über die Errichtung und Finanzierung der Anschlussstelle Judenburg Mitte zur Murtalschnellstrasse. Die Kosten dafür teilen sich das Land, die Stadt Judenburg und die Asfinag. Baubeginn soll spätestens (!) 2015 sein.

Deutliche zeichen In St. Georgen ob Judenburg sieht man die aktuelle Situation optimistischer. „Dass der Baustart unmittelbar bevorsteht ist ein Erfolg für unser geschlossenes Auftreten in der Region“, meint LAbg. Bgm. Hermann Hartleb. „Nach jahrelangen Bemühungen scheint es nun soweit zu sein, dass hier was weitergeht“, erklärt das Gemeindeoberhaupt von St. Georgen und vermag in der Tatsache, dass angrenzende Gebäude bereits mit neuen Lärmschutzfenstern versehen wurden, einen „konkreten Hinweis“ auf den bevorstehenden Ausbau erkennen. Auch liefen bereits bautechnische Messungen an Häusern, die auf Vorbereitungen für zukünftige Baumaßnahmen hindeuten. Für St. Georgen bedeutet der Bau der Unterflurtrasse jedenfalls eine enorme Entlastung. „Für uns ist dieses Projekt immens wichtig, eine Lärmentlastung ab 2015“, so der Bürgermeister.

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Michael Cencic

Zweifelt noch an der Umsetzung: Unzmarkts Ortschef Eberhard Wallner.

Ott

Straßenausbaukrimi Dass man den Ausbau der S 36 von Judenburg bis Scheifling als „Ratespiel“ betrachtet, liegt

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Murtal 1 - März 2013  

Ausgabe Nr. 66 von „Murtal 1“

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