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KLuG

KUNDENMAGAZIN HERBST 2013

Da s Maga zin

SICHER DURCH DEN HERBST MEDIZIN

Prof. Dr. Andreas Raabe im Interview zum Thema «Experten-Zweitmeinung» BRANCHE

Über individuelle Prämienverbilligung und Wahlfranchise GESUNDHEIT

Ingwer: Die Heilwirkung der Zauberwurzel


KONTAKT / IMPRESSUM

Notfallnummer (+41) 44 655 11 88 – ein MUSS bei Notfallsituationen (vor allem im Ausland) und Rechtsschutzfragen (KLuG-advocare PLUS) während 24 Stunden an 7 Tagen.

MediService 0848 80 70 71 – für Medikamente aus der Direktservice-Apotheke.

Internet www.klug.ch

Kundendienst Telefon 041 724 64 00 Für Auskünfte und Informationen rund um Ihre Krankenversicherung verlangen Sie Ihre/n persönliche/n Kundenberater/in oder senden Sie eine E-Mail:

Anfangsbuchstabe Kundenname

Kundenberater/in

S Enzler Aline aline.enzler@klug.ch C, G, L Ferragina Christa christa.ferragina@klug.ch D, K, T, U, Y Glanzmann Petra petra.glanzmann@klug.ch F, Q, V, W, X Hettinger Martin martin.hettinger@klug.ch A, I, J, M Knüsel Eljane eljane.knuesel@klug.ch B, Z Meier Karin karin.meier@klug.ch

Impressum KLuG Magazin Herausgeberin KLuG Krankenversicherung

E, N, O, P, R Péon Marleen marleen.peon@klug.ch

Abonnement KLuG Das Magazin erscheint dreimal

H Weber Sandra sandra.weber@klug.ch

Gubelstrasse 22 / 6300 Zug / Telefon 041 724 64 00

jährlich, Mitgliederzeitung. Redaktion Odette Hänsli, KLuG Krankenversicherung, Fax 041 724 64 01 Gestaltung Creafactory®, Zug Druck GfK PrintCenter, Nidwalden Adressänderung Falls die Adresse auf Ihrem Magazin falsch ist oder Sie ungewünscht mehrere Exemplare pro Familie erhalten, melden Sie dies bitte bei der KLuG Krankenversicherung.

KLuG Das Magazin / Herbst 2013


EDITORIAL

3

Editorial

INHALT

Liebe KLuG-Versicherte Bereits sind wir mitten im Herbst. Gerade in der kalten Jahres­zeit ist es wichtig, die Abwehrkräfte durch gesunde

05

06

Ernährung und Bewegung an der frischen Luft zu stärken. Nach einem Spaziergang draussen empfiehlt sich ein Ingwertee. Er wärmt nicht nur auf, sondern ist auch noch gesund. Genaueres dazu Seite 6. In den letzten Wochen haben Sie Ihren Versicherungsausweis im Briefkasten vorgefunden. Besonders hat uns

05

«Eine Zweitmeinung gibt Sicherheit» Im Interview: Prof. Dr. Andreas Raabe, Direktor

und Chefarzt der Uniklinik Neurochirurgie am Berner

Inselspital

06

Ingwer (Zingiber officinale) – Zauberwurzel Heisser Tip für die kühle Jahreszeit

08

 parmöglichkeiten in der Obligato­ S rischen Krankenpflegeversicherung Begriffe kurz erklärt

09

 LuG wird von Comparis K ausgezeichnet

Effizienzpreis vom Internet-Vergleichs-

dienst Comparis

10

Hospital-Prämien sinken Spitalfinanzierung entlastet die Zusatzver­sicherungen

12

Sie fragen – wir antworten

gefreut, dass für das Jahr 2014 die HOSPITAL-Prämien gesenkt werden konnten. Bei der BASIS (Grundversicherung) verzeichnete KLuG gesamtschweizerisch einen geringen Prämienanstieg. Durch Optimierung der Franchise oder jährliche Zahlungsweise lässt sich aber auch die BASISPrämie reduzieren. Auf Seite 8 stellen wir Ihnen einige Möglichkeiten vor. Mit Ihrer Krankenkassenprämie bezahlen Sie die Kostenträger. Dazu gehören Spitäler, Ärzte, Medikamente, Pflege und übrige Leistungen. Die Krankenversicherer gehören mit 5.6 Prozent zu den kleinsten Kostenverursachern des gesamten Systems. KLuG gibt lediglich 3 Prozent der Prämieneinnahmen für Ihre Verwaltung aus und liegt damit noch einmal deutlich unter dem schweizerischen Durchschnitt. Dafür wurde KLuG sogar mit einem Preis ausgezeichnet. Mehr da­ rüber erfahren Sie auf Seite 9. Nun wünsche ich Ihnen gute Unterhaltung bei der Lektüre und schon jetzt eine schöne Adventszeit.

Fitnessabo & Haushaltshilfe

Änderungen Informationen zu den aktualisierten Versicherungs-

Martin Suter Präsident

bedingungen

KLuG Das Magazin / Herbst 2013


KLuG Das Magazin / Herbst 2013

Illustration: Nina Dornbusch

Im Zweifelsfall kÜnnen sich schwer kranke Patienten vor einer geplanten Behandlung von Experten beraten lassen. Wie das geht, erklärt Neurochirurg Andreas Raabe.


MEDIZIN

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«EINE ZWEITMEINUNG GIBT SICHERHEIT» Wie soll sich ein Patient, der für eine Zweit-

dass man ihnen Entscheidungen komplett

meinung zu Ihnen kommt, vorbereiten?

abnimmt. Doch wir können nicht aus einer

Indem er die Informationen mitbringt, die er

schwierigen Entscheidung eine einfache ma-

bereits über seine Krankheit hat. Meist ver-

chen.

fügt er schon über viel Wissen aus den Abklärungen beim Hausarzt und beim Spezia-

Und wer entscheidet letztlich?

listen. Zusätzlich sollte er alle Unterlagen

Der Patient.

aus den Untersuchungen zum ersten Termin mitnehmen.

Was ist für Sie ein kompetenter Patient? Einer, der nicht nur ein Objekt oder ein Kun-

Darf denn der Patient von seinem Arzt alle

de ist, dem etwas angeboten wird, sondern

Unterlagen einfach so verlangen?

jemand, der sich über seine Krankheit infor-

Ja. Dieses Recht hat er immer. Viele Leute zö-

miert. Und der wissen will, was es für ihn

der Experten, die halbpri-

gern, ihrem Arzt zu sagen, dass sie eine Zweit-

bedeutet, wenn er eine Behandlung annimmt

vat und privat Versicher-

meinung wünschen. Der Patient soll sich kei-

oder ablehnt.

ten von KLuG eine Zweit-

nesfalls davor scheuen. Ich wäre skeptisch,

Andreas Raabe ist einer

meinung anbieten. Raabe

wenn ein Arzt negativ darauf reagiert. In der

Ist ein kompetenter Patient auch ein

Regel haben Ärzte dafür grosses Verständnis.

besserer Patient?

Unter Fachleuten ist die Zweitmeinung aner-

Wenn jemand eine geplante Behandlung

der Uniklinik Neurochirur-

kannt. Wir empfehlen sie bei schwierigen

versteht und nachvollziehen kann, steht er

gie am Berner Inselspital.

Entscheidungen. Sie gibt Sicherheit.

eher dahinter. Mit einem solchen Patienten kann der Arzt klarer über die Behandlung

Wie läuft denn eine Zweitmeinung ab?

und die Risiken sprechen.

Wir schauen uns die Befunde an, als würde

ist Direktor und Chefarzt

Die Experten-Zweitmeinung ist eine Dienstleistung, die KLuG mit ihrem

der Patient zum ersten Mal untersucht.

Was wünschen Sie sich von Ihren Patienten?

Meist versuchen wir dann, uns ein Bild zu

Dass sie sich informieren, sich aber aufgrund

Partner HELSANA anbietet.

machen, ohne Kenntnis der ersten Meinung.

ihrer Informationen noch kein Urteil bilden

Sind Sie halbprivat oder

Erst dann schauen wir, was der erstbehan-

oder Entscheidungen treffen. Sie sollten offen

privat versichert und

delnde Kollege dem Patienten empfohlen hat.

bleiben. Sonst braucht man keine Zweitmei-

interessieren sich für eine

nung. Und dass sie sich überlegen: Welches Weicht die zweite Meinung oft von der

sind meine Fragen? Diese Punkte sollten sie

ersten ab?

im Gespräch klar äussern.

In drei Viertel der Fälle bestätigt sie die Erstmeinung.

Zweitmeinung? Dann rufen Sie Ihren persön­lichen Berater (041 724 64 00) an.

Es reicht also nicht, nur die Unterlagen mitzubringen?

Und wenn nicht?

Wenn ein Patient seine Unterlagen auf den

Dann können wir dem Patienten andere Va-

Tisch legt und sagt: «Und jetzt?», wissen wir

rianten aufzeigen und ihm die komplexe Si-

nicht, wie er selber über die Erstuntersu-

tuation erklären.

chung denkt. Genau das aber wäre wichtig.

Quelle: Senso 09/2013

Wenn er etwa auf keinen Fall eine Operation Ist das nicht verwirrend? Am Ende weiss er

will, dann wissen wir schon mal, in welche

noch weniger, was richtig wäre.

Richtung er tendiert. So können wir die beste

Wir können nicht immer jede Unsicherheit

individuelle Behandlung finden.

beseitigen. Manche Patienten wünschen,

Interview: Daniela Diener

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KLuG Das Magazin / Herbst 2013


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GESUNDHEIT

INGWER (ZINGIBER OFFICINALE) – ZAUBERWURZEL Die Ingwerpflanze wächst am besten bei hoher Temperatur und starker Luftfeuchtigkeit. Dementsprechend wird sie vor allem in tropischen Gegenden angebaut. Bereits seit 4000 Jahren wird die Ingwerwurzel vom Mensch als Heil- und Gewürzpflanze genutzt.

AROMA Der Geschmack von Ingwer ist zitronig scharf und eignet sich zum Würzen von allerlei Gerichten. Je nach Herkunftsland schmeckt die Gewürzknolle unterschiedlich und auch die Erntezeit hat Einfluss auf das Aroma des Gewürzes. Früh geerntete Knollen schmecken milder als spät geerntete. Traditionell wird Ingwer für die Zubereitung von Currys und Chutneys verwendet – aber auch einheimischen Suppen, Fisch- und Fleischgerichten gibt das Gewürz den richtigen Pfiff. Ingwer kann sowohl frisch als auch in Pulverform zum Würzen verwendet werden.

HEILWIRKUNG In der asiatischen Heilkunde hatte Ingwer schon immer seinen festen Platz und auch in Europa beschäftigten sich bereits im Mittelalter die Mönche mit der heilenden Wirkung der Pflanze. Bei den Römern war das Gewürz zur Stärkung der Manneskraft beliebt. Gelber Ingwer (Kurkuma) stammt aus Südasien. Diese Ingwersorte bildet einen wesentlichen Bestandteil von Currypulver und gibt diesem seine charakteristische Farbe.

Heute wird Ingwer unter anderem bei Erkältung und Grippe verwendet. Ein Tee mit etwas geriebenem Ingwer wirkt schweisstreibend und fiebersenkend. Auch bei Übelkeit kann Ingwer entgegen wirken. Die alten Seefahrer sollen, wie erzählt wird, Ingwer dabei gehabt haben, um gegen eine allfällige Seekrankheit gewappnet zu sein. Gerichte werden durch Zugabe von etwas Ingwer übrigens bekömmlicher, da die Inhaltsstoffe der Knolle verdauungsfördernd wirken.

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Rezept: Rüeblisuppe mit Ingwer (für 4 Personen) 1 Schalotte ½ kg Rüebli 7.5 dl Bouillon 1 EL Butter 1 Stück (1cm) Ingwer 1 dl eingedickter Halbrahm Koriander Schalotte und Ingwer fein hacken, die Rüebli in Stü­ cke schneiden. Alles mit der Butter andünsten, mit Bouillon ablöschen. Die Suppe ca. 20 Minuten leicht köcheln lassen, dann pürieren. Koriander waschen, fein hacken. Vor dem Servieren Halbrahm beigeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Koriander über die Suppe streuen.

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BRANCHE

BEGRIFFE KURZ ERKLÄRT:

SPARMÖGLICHKEITEN IN DER OBLIGATORISCHEN KRANKENPFLEGEVERSICHERUNG

INDIVIDUELLE PRÄMIENVERBILLIGUNG

WAHLFRANCHISE

Das Krankenversicherungsgesetz KVG sieht vor, dass, wer

KLuG bietet neben der Grundfranchise von 300 Franken

in bescheidenen wirtschaftlichen Verhältnissen lebt, einen

auch noch die Wahlfranchisen 500, 1‘000, 1‘500, 2‘000 und

finanziellen Beitrag an die Prämien für die Grundversiche-

2‘500 Franken an.

rung erhält. Diesen Beitrag nennt man Individuelle Prä-

Wenn Sie eine höhere Franchise wählen, reduziert sich

mienverbilligung (IPV). Zuständig für den Vollzug der IPV

Ihre Prämie dementsprechend. Ob sich eine höhere Fran-

sind die Kantone. Sie legen den Kreis der Begünstigten,

chise für Sie lohnt, hängt von den Arztkosten ab, die im

das Verfahren und die Höhe der staatlichen Vergünstigung

laufenden Jahr anfallen, denn: Je höher die Franchise ist,

fest. Massgebend sind jeweils die finanziellen Verhältnisse

desto höher ist der Anteil, den Sie im Krankheitsfall selber

am Ende des Vorjahres, gemäss Steuererklärung. Die Prä-

bezahlen müssen. Gesunde Versicherte, die keine Arztkosten

mienverbilligung muss von der versicherten Person selber

erwarten, wählen von Vorteil eine höhere Franchise. Bei er-

beantragt werden. Am besten informieren Sie sich bei den

warteten hohen Arztkosten sollte man besser die gesetzliche

sozialen Diensten Ihres Wohnorts oder bei der kantonalen

Franchise von 300 Franken wählen.

Ausgleichskasse. Ab 01.01.2014 wird die Prämienverbilligung direkt den Krankenkassen ausbezahlt.

Es gilt zu bedenken, dass im schlimmsten Fall die gewählte Franchise und darüber hinaus der Selbstbehalt von maximal 700 Franken auch bezahlt werden müssen. Bei der höchsten

Übrigens:

Wahlfranchise von 2‘500 Franken sind das 3‘200 Franken.

Im Jahr 2011 bezogen in der Schweiz rund 2.3 Millionen Personen Prämienverbilligungen. Dies entspricht rund einem

So gehen Sie vor, wenn Sie Ihre Franchise ändern wollen:

Drittel aller Versicherten.

Kreuzen Sie auf Ihrer Police das Feld mit der gewünschten

Eine Liste über die für die Prämienverbilligung zuständigen Stellen finden Sie unter folgendem Link: www.priminfo.ch/praemien

AUSSCHLUSS DER UNFALLDECKUNG Wenn Sie durch Ihren Arbeitgeber gegen Berufs- und Nichtberufsunfall versichert sind (wöchentliche Mindestarbeitszeit von 8 Stunden), können Sie die Unfalldeckung bei der obligatorischen Krankenpflegeversicherung sistieren. Verlangen Sie bei uns das Unfallsistierungsformular oder drucken Sie es auf unserer Website unter Downloads gleich selber aus.

KLuG Das Magazin / Herbst 2013

Franchise an, und senden Sie uns die Police unterschrieben bis zum Freitag, 29.11.2013 zurück. Sie erhalten von uns dann eine neue Police mit Ihrer gewünschten Franchise.


BRANCHE

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KLUG WIRD VON COMPARIS AUSGEZEICHNET Lediglich 3.0 Prozent der Prämieneinnahmen gibt die KLuG Krankenver­ sicherung für die eigene Verwaltung aus. Damit liegen wir im nationalen Vergleich ganz vorne. Grund genug für den InternetVergleichsdienst Comparis, KLuG bereits zum zweiten Mal in Folge als eine der besonders effizienten Krankenkassen auszuzeichnen.

STEIGERUNG GEGENÜBER VORJAHR

SINKENDE VERWALTUNGSKOSTEN SEIT 1996 Seit Einführung des KVG konnten die Versicherer die Verwaltungskosten kontinuierlich senken. Im Gegensatz dazu stiegen die Kosten für Pflegeleistungen an. Im Jahr 2012 hat die obligatorische Krankenpflegeversicherung Pflegeleistungen von 25.9 Milliarden Franken bezahlt, was pro versicherter Person monatlich durchschnittlich 271 Franken entspricht. Den grössten Anteil machten die stationären Spitalbe-

Bereits letztes Jahr wurde unser Unterneh-

handlungen, Behandlungen in Arztpraxen

men von Comparis mit dem Effizienzpreis

sowie Medikamente aus, für die je 5.6 bis 5.9

ausgezeichnet. Nun konnten wir dank sorg-

Milliarden Franken bezahlt wurden. Weitere

fältigen Rechnungskontrollen und schlan-

grosse Kostenblöcke sind das Spitalambula-

ken administrativen Strukturen unsere Effi-

torium sowie die Pflegeheime. (Quelle BAG)

zienz von 4.1 Prozent noch einmal steigern und zwar auf 3 Prozent.

Die Krankenversicherer kontrollieren diese

Von 100 Franken Prämien brauchte die

Kosten. Sie tun dies seriös und eingehend,

sparsame KLuG Krankenversicherung im

weil sie aufgrund der Wahlfreiheit und einer

Jahr 2012 nur 3.00 Franken für die Verwal-

vielfältigen Versicherungslandschaft unter

tung. Damit liegt KLuG deutlich unter dem

einem gesunden Konkurrenzdruck stehen.

schweizerischen Durchschnitt von 5.6%.

Folgende Bereiche bilden den grössten Anteil der von der obligatorischen Krankenpflege­ versicherung bezahlten Pflegeleistungen:

123

MEDIKAMENTE

STATIONÄRE SPITALBEHANDLUNGEN

BEHANDLUNG IN ARZTPRAXEN

KLuG Das Magazin / Herbst 2013


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KLuG INFO

HOSPITAL-PRÄMIEN SINKEN Die neue Spitalfinanzierung entlastet die Zusatzver­sicherungen. Die Einsparungen gab KLuG bisher als freiwillige Vergünstigung an die Kunden weiter. Nun senkt sie die Hospital-Prämien definitiv – und teilweise auch massiv.

Präm iense nkun Bei g 201 der 4: Spita siche lzusa rung tzver Hosp mach ital t das E j c e o nach und Alter Kant on 1 5 P

roze

bis

70 nt au vat, s. Ha priva l bprit un siche d Fl rte sp ex-V aren er­ 5 Pro zent.

Neue Hospital-Leistungen Spitalversicherte profitieren ab dem nächsten Jahr von zwei neu integrierten Leistungsbausteinen: Dem Nanny-Service und Leistungen bei der Akut- und Übergangspflege. Nanny-Service für Familien

Dass die 2012 eingeführte Spitalfinanzierung die Spitalzu-

Der Nanny-Service etwa unterstützt wo-

satzversicherungen entlasten würde, war ein erklärtes Ziel.

chentags Familien, wenn ein Elternteil ins

Deshalb hat KLuG, noch bevor genaue Zahlen vorlagen, die

Spital muss. Eine erfahrene Betreuungs-

zu erwartenden Einsparungen in Form einer «Freiwilligen

person umsorgt in dieser Zeit zu Hause die

Vergünstigung» ihren Versicherten weitergegeben.

Kinder, spielt mit ihnen, liest ihnen vor oder

Ab 2014 werden nun die Prämien für Spitalzusatzversicherungen definitiv gesenkt. Bei Hospital Eco macht das je nach

kocht für sie kleinere Mahlzeiten. Je nach Hospital-Variante – dazu gehören Eco, das

Kanton und Alter 15 bis 70 Prozent aus. Halbprivat, privat

Flex-Ergänzungsmodul, Plus oder Comfort –

und Flex-Versicherte sparen 5 Prozent.

sind 30 bis 90 Stunden pro Jahr inklusive.

Gründe dafür sind die neue Verteilung der Finanzierung zwischen Kanton und Versicherer und die Neugestaltung der

Deckung bei Übergangspflege

kantonalen Spitallisten. Heute können sich Grundversicherte

Häufig benötigen ältere Patientinnen und

auch in einer Klinik ausserhalb des Kantons behandeln las-

Patienten nach einem Spitalaufenthalt

sen, sofern diese auf der kantonalen Spitalliste steht. Doch

noch etwas Pflege und Zeit, um in die eige-

es gilt zu bedenken: Bei einer ausserkantonalen Behandlung

nen vier Wände heimkehren zu können.

müssen die Versicherten, wenn für die Behandlung im aus-

Für sie kommt eine stationäre Akut- und

serkantonalen Spital keine medizinische Notwendigkeit be-

Übergangspflege in Frage. Hier erlangt

steht, die Differenz zur Fallpauschale des Wohnkantons sel-

die erkrankte oder verunfallte Person ihre

ber berappen. In Universitätsspitälern, in der Rehabilitation

Selbstkompetenz zurück. Je nach Spitalver-

und in der Psychiatrie kann dies ganz schön ins Geld gehen.

sicherung sind neu bei ärztlicher Verord-

Es lohnt sich also nach wie vor, eine HOSPITAL ECO-Ver­

nung bis zu 180 Franken pro Tag während

sicherung abzuschliessen, zudem profitiert man von vielen

zwei Wochen für Unterkunft und Verpfle-

Zusatzleistungen wie zum Beispiel Nanny Service für Familien

gung versichert.

und Deckung bei Übergangspflege. Details zu den neuen Spitalleistungen unter Quelle: Senso 09/2013

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Nanny-Service f端r Familien: Muss ein Elternteil ins Spital, unterst端tzt eine erfahrene Betreuungsperson die Familien bei der Kinderbetreuung.

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SIE FRAGEN – WIR ANTWORTEN Änderungen

Bezahlt KLuG mein FitnessAbonnement? Aus der Grundversicherung (BASIS) dürfen keine Beiträge an ein Fitnessabonnement ausgerichtet werden. Wenn Sie die Zusatzversicherung

SANA

oder

COMPLETA

abgeschlossen haben, vergüten wir Ihnen 75% der verrechneten Kosten, im Maxi­

FITNESS ABO

Die AVB für die Obligatorische Krankenpflegeversicherung und die Freiwillige Taggeldversicherung sind aktualisiert und den gesetzlichen Bestimmungen angepasst worden.

mum 200 Franken pro Kalenderjahr.

Folgende Artikel wurden angepasst:

Voraussetzung ist, dass das Fitnesscenter

11.3 (vorher 12.3), 11.5 (vorher 12.5), Art.

von KLuG anerkannt ist. Am besten wenden

19.1 (vorher Art. 20.1), 22.2a (vorher 23.2a),

Sie sich vor Kauf des Fitness-Abonnements

22.2h (neu) 24.2b (vorher 25.2b)

an unsere Kundenberatung. Folgende Artikel wurden aufgehoben: Ich bin arbeitssuchend und beziehe

52 (vorher 55)

Arbeitslosentaggeld. Muss ich die

Sämtliche bereits aufgehobenen Artikel sind

Unfallversicherung bei der Kranken­

gestrichen und die Nummerierung ist fort-

kasse abschliessen?

laufend angepasst worden.

Nein. Sobald Sie beim RAV angemeldet sind, sind Sie automatisch durch die SUVA unfallversichert.

UNFALL VERSICHERUNG

Welche Bedingungen müssen erfüllt

In der Beilage finden Sie die die aktualisierten Versicherungsbedingungen gültig ab 01.01.2014. Bitte bewahren Sie diese AVB bei Ihren Unterlagen auf.

sein, um einen Beitrag an die Haushaltshilfe zu erhalten? Aus der Grundversicherung werden keine Beiträge an Haushaltshilfe bezahlt. Bei ärztlicher Verordnung werden nach einem akuten Spitalaufenthalt aus den Spital­ versicherungen für kurze Zeit, je nach Dia­ gnose, begrenzte Beiträge entrichtet.

HAUSHALTSHILFE

Sie haben noch weitere Fragen? Kontaktieren Sie uns unter: team.klug@klug.ch


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