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15

Bezirk

Jahresbericht 2010 Aufsuchende Kinder- und Jugendarbeit im s端dlichen 15. Bezirk


Jahresbericht 2010 15 bezirk Aufsuchende Kinder- und Jugendarbeit im s端dlichen 15. Bezirk


IMPRESSUM Zeit!Raum – Verein für soziokulturelle Arbeit Sechshauser Straße 68–70 A-1150 Wien Tel.: +431/892 74 00 Email: office@zeitraum.org Website: http://www.zeitraum.org ZVR: 431576440 Für den Inhalt verantwortlich: Reinhold Eckhardt Text: Elke Aigner, Fatma Akcay-Akbulut, Romana Mikysa, Toni Stojimenov, MitarbeiterInnen von ZR 15 Satz und Layout: Magda Lesniowska Fotos: MitarbeiterInnen Team 15 Druck: digitaldruck.at, Leobersdorf © Alle Rechte vorbehalten 2011


Inhalt Einleitung

6

Pädagogische Zielsetzungen

8

Leitlinien des Vereins Die pädagogisch-inhaltlichen Zielsetzungen der Aufsuchenden Kinder- und Jugendarbeit im 15. Bezirk Das Team im 15. Bezirk Inhaltliche Arbeit

9 10

Zielgruppen und ihre Problemlagen Das ganzjährige Angebot von Zeit!Raum im südlichen 15. Bezirk SOMMERPROGRAMM

12

Parkbetreuung im Rahmen der Aufsuchenden Kinder- und Jugendarbeit ANGEBOTE, AKTIONEN UND AUSFLÜGE IM JAHR 2010

18

Wöchentliche Aktivitäten FEEL GOOD – EIN GESUNDHEITSFÖRDERUNGSPROJEKT

50

Gesundheitsförderung Gesundheitsfördernde Aktivitäten Spezifische Aktionen GENERATIONSÜBERGREIFENDE ZUSAMMENARBEIT

58

Öffentlichkeitsarbeit, Vernetzung

59

Resumée und Perspektiven

60


Zeit!Raum – Verein für soziokulturelle Arbeit Zeit!Raum, Verein für sozio-

etabliert, dass sie zu dauerhaften Angeboten

kulturelle Arbeit, ist eine gemeinnüt-

wurden. Das Projekt „Feel Good“ beispiels-

zige Organisation, die in den Bereichen Kin-

weise hat sich als festes Angebot im Rahmen

der- und Jugendarbeit, Kultur-, Bildungs- und

der Aufsuchenden Kinder- und Jugendarbeit

Sozialarbeit, Antidiskriminierung und Diver-

im 15.Bezirk etabliert.

sität, Gesundheitsprävention, Betreuung und Begleitung von unbegleiteten minderjährigen

Der Standort im südlichen 15. Bezirk

Fremden und Flüchtlingsfamilien sowie sozial-

Die strukturellen Rahmenbedingen im

wissenschaftlicher Forschung und Evaluierung

Bezirk Rudolfheim-Fünfhaus sind gekenn-

tätig ist.

zeichnet durch eine dichte Verbauung, einen hohen Anteil an Substandardwohnungen und

Zeit!Raum sieht eine seiner wesent-

BewohnerInnen mit einem niedrigen sozioöko-

lichen Aufgaben darin, Menschen zu selbst-

nomischen Auskommen. Im 15.Bezirk ist der

ständigem Handeln anzuregen und ihnen

Anteil an Grünflächen gering, was dazu führt,

dadurch soziale Gerechtigkeit und Chancen-

dass die wenigen vorhandenen Grünflächen

gleichheit in Bezug auf das tägliche Leben,

intensiv frequentiert werden und daher die

Arbeit und Bildung zu ermöglichen.

Gefahr von Konflikten mit AnrainerInnen der angrenzenden Wohnhäuser hoch ist.

Ausgehend von der positiven Auswir-

Ein weiteres Merkmal des 15.Bezirks ist

kung freizeitpädagogischer Konzepte in der

der hohe Anteil an – vor allem jungen – Men-

Aufsuchenden Kinder- und Jugendarbeit, auf

schen mit Migrationshintergrund.

deren Grundlage der Verein seit über 15 Jah-

An unserem Standort in der Sechshau-

ren arbeitet, initiiert und unterstützt der Ver-

ser Straße 68-72 stehen den Kindern und

ein unterschiedliche soziokulturelle Projekte

Jugendlichen im Rahmen der Aufsuchenden

für eine breite Zielgruppe weit über die Gren-

Kinder- und Jugendarbeit ein großer Aktivi-

zen des 15.Wiener Gemeindebezirks hinaus.

tätsraum, ein Keller mit Wuzzler und Tischfußball, ein Mädchenzimmer, eine Computer- und

Ein Ziel der Arbeit ist es, das inter-

Lesezone, ein gemütliches orientalisches Zim-

kulturelle, partizipative und generations-

mer sowie ein großzügiger Seminarraum zur

übergreifende Miteinander zu fördern, zu

Verfügung.

unterstützen und zu begleiten. Neben der Aufsuchenden Kinder- und Jugendarbeit hat der Verein Zeit!Raum in den letzten Jahren sein Betätigungsfeld sukzessive erweitert. Die Palette reicht von der Konzeption und Durchführung von Anti-Diskriminierungstrainings für Jugendliche, JugendarbeiterInnen und (Sozial-) PädagogInnen, über Besuchsbegleitung, den Aufbau eines Europäischen Jugendparlaments und der Durchführung von gesundheitsfördernden Maßnahmen auf Bezirksebene bis hin zu internationalen Austausch- und Vernetzungstreffen für Jugendliche und JugendarbeiterInnen. Einige Projekte haben sich so gut

Standort der Betreuung im südlichen 15 Bezirk

6 Jahresbericht 15. Bezirk 2010


In den Zeit!Räumen findet jeweils in den

Sport- und Bewegungsprogramme für Kinder

Monaten November bis März das Winterpro-

und Jugendliche in angemieteten Turnhallen

gramm statt, das kostenlose und vielfältige

der Umgebung an. Ein Großteil der Bewe-

Angebote zum Inhalt hat. Diese sind vorran-

gungsprogramme fällt in den Schwerpunkt

gig auf die Bedürfnisse der Zielgruppe zuge-

des Feel Good-Angebots.

schnitten.

Das mobile Team ist im Sommer und

Von April bis Oktober betreut das Team

Winter im Bezirk unterwegs, sodass Kinder,

von Zeit!Raum die Kinder und Jugendlichen

Jugendliche, Eltern und Bezirksbewohne-

in verschiedenen Parkanlagen: Dadlerpark,

rInnen außerhalb der Betreuungszeiten an ver-

Braunhirschenpark, Herklotzpark, Dreihauser-

schiedenen Plätzen erreicht werden können.

park, Haidmannpark und Künstlerpark. Bei Schlechtwetter während der Sommermonate weichen wir mit unserem Angebot in die Räumlichkeiten der Sechshauserstraße aus. Zusätzlich bietet Zeit!Raum vielfältige

2010 Jahresbericht 15. Bezirk 7


Pädagogische Zielsetzungen Leitlinien des Vereins Die Arbeit von Zeit!Raum ist

Leitziele des Vereins sind die Förderung

interkulturell und generationsüber-

n der Freizeitgestaltungsmöglichkeiten und

greifend. Zeit!Raum setzt sich zum Ziel Men-

der Lebensqualität

schen zu selbstständigem und emanzipiertem

n der Kommunikation und gewaltfreien Kon-

Handeln anzuregen und sie in unterschied-

fliktlösung

lichen Lebensabschnitten zu begleiten.

n der Chancengleichheit und sozialen Ge-

Die Grundprinzipien der Arbeit sind

rechtigkeit

Solidarität, Chancengleichheit, soziale Ge-

n der sozialen Gerechtigkeit zwischen den

rechtigkeit, Partizipation, Interkulturalität und

Geschlechtern

Toleranz. Die tägliche Arbeit von Zeit!Raum

n der kulturellen Vielfalt und des interkultu-

integriert sich in den gesellschaftlichen Kon-

rellen Lernens

text, sodass gesellschaftliche Problemfelder

n der Entwicklung und Erhaltung von Orten

ganzheitlich und nicht isoliert betrachtet

und Stadtteilen

werden. Dies zeichnet sich auch durch eine

n von solidarischem Verhalten

intensive Vernetzungsarbeit mit anderen In-

n der Betreuung von benachteiligten Grup-

stitutionen ab.

pen n eines modernen Familienbegriffs n der Partizipation auf einer gesamtgesellschaftlichen Ebene

Die pädagogisch-inhaltlichen Zielsetzungen der Aufsuchenden Kinder- und Jugendarbeit im 15. Bezirk Ziel der Aufsuchenden Kinder-

und Jugendarbeit ist es, durch regelmäßige und niederschwellige Angebote sinnvolle Freizeitgestaltungsmöglichkeiten anzubieten und Vertrauen zu schaffen. Das

ganzjährige

Angebot

von

Zeit!Raum unterstützt die Interessen, Bedürfnisse und Ressourcen der Kinder und Jugendlichen und fördert zugleich das konfliktfreie Zusammenleben aller StadtteilbewohnerInnen im Bezirk. Im Jahr 2010 wurde vor allem ein Schwerpunkt in Richtung Bewegung und Sport sowie die Vermittlung von Freude an Bewegung gesetzt, da körperliche Bewegung maßgeblich für psychisches und physisches Wohlergehen verantwortlich ist.

8 Jahresbericht 15. Bezirk 2010


Das Team im 15. Bezirk Das Team 15 der Aufsuchenden Kin-

Auch PraktikantInnen aus dem Ausbil-

der- und Jugendarbeit besteht aus engagierten

dungsbereich der Sozialen Arbeit und Zivildie-

männlichen und weiblichen MitarbeiterInnen.

ner sind in unserem Team und bei der Ziel-

Einige unserer MitarbeiterInnen spre-

gruppe herzlich willkommen.

chen neben Deutsch auch Bosnisch, Kroa-

Eine Programmklausur, regelmäßige

tisch, Serbisch und Türkisch. Dies ermöglicht

Teamsitzungen, Gruppensupervision, Vernet-

eine gut funktionierende Kommunikation und

zungstreffen, Weiterbildung und Schulungen

leistet einen Beitrag zur interkulturellen Ar-

der MitarbeiterInnen bildeten auch 2010 zen-

beitsweise im Umgang mit den Zielgruppen.

trale Aspekte der Arbeit und trugen zur Quali-

Das multiprofessionelle und multikulturelle

tätssicherung bei.

Team nimmt sich um die Interessen und Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen an. Arbeitsmethoden sind Freizeit-, Outdoor- und Erlebnispädagogik, Methoden der Aufsuchenden Kinder- und Jugendarbeit, Parkbetreuung, Stadtteilarbeit, Lobby- und Öffentlichkeitsarbeit, sowie Vernetzungsarbeit mit Institutionen, öffentlichen Einrichtungen, Schulen, Vereinen und KollegInnen aus der Kinder- und Jugendarbeit.

2010 Jahresbericht 15. Bezirk 9


Inhaltliche Arbeit Zielgruppen und ihre Problemlagen Zeit!Raum wendet sich an Kinder,

rInnen und SeniorInnen einen zentralen As-

lichen und sozialen Leben aufgrund von man-

Jugendliche und junge Erwachsene, die im

pekt der Arbeit dar, da auf diese Weise ein

gelnden finanziellen Mitteln und unzurei-

15.Bezirk leben oder ihre Freizeit hier ver-

gutes Miteinander im Bezirk gefördert und

chenden bzw. fehlenden Informationszugang

bringen. Kontinuierlich betreute Zielgruppen

Konflikte vorgebeugt werden können.

n eingeschränkte Ausbildungschancen von

sind:

Die BetreuerInnen sind bei ihrer täglichen

Mädchen und jungen Frauen durch traditio-

n Kinder von 6 – 13 Jahren

Arbeit mit unterschiedlichen Problemlagen

nelle Rollen- und Familienbilder

n Jugendliche ab 14 Jahren

von Kindern und Jugendlichen konfrontiert.

n Konfliktbereitschaft und Aggressivität

n Junge Erwachsene von 18 – 21 Jahren

Dazu zählen:

n Perspektivenlosigkeit bei Kindern und Ju-

n Konflikte durch das Aufeinandertreffen

gendlichen

Ein Großteil der Kinder und Jugendlichen

von unterschiedlichen Kulturen und verschie-

n Suchtmittel und Konsum

kommen aus sozial schwächeren Familien

denen Generationen

und/oder Familien mit Migrationshintergrund.

n Gefährdung der Entwicklungs- und Entfal-

Ein Großteil dieser Kinder und Jugendlichen

tungsmöglichkeiten durch räumliche Gege-

zwischen 6 und 18 Jahren haben türkischen

benheiten im 15.Bezirk aufgrund begrenzter

und serbokroatischen Migrationshintergrund.

Spiel- und Freizeitmöglichkeiten und wenig

Ebenso nehmen Kinder und Jugendliche mit

Grünflächen

indischem, chinesischem und russischem

n sowie eine Gefährdung der Entwicklung

Migrationshintergrund an unseren Angebo-

durch das soziale Umfeld, Herkunft oder Ge-

ten teil.

schlecht

Im Rahmen der Aufsuchenden Kinder- und

n niedriges Ausbildungsniveau bzw. er-

Jugendarbeit wird auch der Kontakt zu den

schwerter Zugang zu Aus- und Weiterbil-

Eltern gepflegt. Außerdem stellt die Kommu-

dungseinrichtungen

nikation mit BezirksbewohnerInnen, Anraine-

n eingeschränkter Zugang zum gesellschaft-

10 Jahresbericht 15. Bezirk 2010


Das ganzjährige Angebot von Zeit!Raum im südlichen 15. Bezirk Be-

Das Programmangebot von Zeit!Raum

Neu im Programm ist die wöchentliche

dürfnisse und Ausganglagen der Ziel-

in der kalten Jahreszeit setzte sich wieder aus

Aktivität „PC-Experts“, wo Kinder bis zum 12.

gruppe wurden als Grundlage zur Program-

vielfältigen Angeboten zusammen.

Lebensjahr teilnehmen können, um den Um-

Die

unterschiedlichen

merstellung herangezogen.

Zweimal pro Woche fand - altbewährt

gang mit den Microsoft Office Programmen

In erster Linie stand die Interaktion von

und bei den Kindern sehr beliebt – LERNTRIXX

(Word, Excel und PowerPoint) zu erlernen und

Menschen unterschiedlicher kultureller Hin-

statt. Hier erhielten Kinder und Jugendliche

zu trainieren.

tergründe und unterschiedlicher Generationen

mit Lernschwächen Tipps und Unterstützung

im Vordergrund. Weiters versuchten wir durch

beim Lernen für die Schule.

Die Demokratiewerkstatt hat sich speziell an Jugendliche, die bereits das Wahlalter

unsere Angebote und Aktionen, Kindern und

Auch das „Wohnzimmer“ fand bei den

erreicht haben, gerichtet. Hier wurde versucht

Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, damit

Jugendlichen wieder großen Zuspruch. Im

mittels medienpädagogischem Ansatz und

sie ihre eigenen Lebenssituationen und ihre

„Wohnzimmer“ sitzen die Jugendlichen ge-

politischer Bildung gewisse gesellschaftspo-

eigenen Ressourcen als positiv wahrnehmen

mütlich zusammen, sehen gemeinsame Filme

litisch relevante Themen altersgerecht auf-

und erleben.

(DVDs) an, kochen gemeinsam, spielen Billard

zubereiten. Hier hat es auch spezielle Work-

und vieles mehr.

shops im Rahmen eines Austauschtreffens

Die Aktivitäten fanden regelmäßig im öffentlichen und halböffentlichen Raum

„Reine Mädchensache“ wird immer

mit Jugendlichen aus Lateinamerika gegeben,

statt. Neben den Zeit!Räumen in der Sechs-

donnerstags ausschließlich für weibliche

die die Themen Migration, Armut und Umwelt

hauser Straße 68 – 72 wurden Parkanlagen,

Besucherinnen in den Mädchenräumen der

zum Schwerpunkt hatten.

Sportplätze, Ballspielkäfige, Schulflächen und

Sechshauser Straße angeboten. Dieser Pro-

Und auch Sport und Bewegung kamen

Räume im Rahmen der Mehrfachnutzung be-

grammpunkt ist Teil der geschlechtssensiblen

in dieser Wintersaison nicht zu kurz, wie zum

treut und bespielt. Kinder und Jugendliche,

Arbeit, die speziell für Mädchen und Buben

Beispiel „Ballspielen“ für unterschiedliche

die durch unsere Arbeit nicht erreicht wurden,

- neben der gemischtgeschlechtlichen Betreu-

Gruppen. Diese Sport- und Bewegungsange-

kamen durch das Mobile Team (bestehend aus

ung - bestimmte Angebote setzt.

bote fanden vorwiegend in der Turnhalle Kau-

zwei MitarbeiterInnen, die an verschiedenen

Die Kindergruppe „Fun 4 Kids“ durfte

Orten im Bezirk zweimal pro Woche insge-

auch im Jahr 2010 nicht fehlen und stellte

Im Rahmen von „Zeit!Raum Unter-

samt vier Stunden unterwegs sind) mit uns in

einen Fixtermin mit guter Unterhaltung, Kre-

wegs“ hatten alle interessierten Kinder und

Kontakt.

ativität und vor allem Spaß für die jüngeren

Jugendlichen die Möglichkeit an zahlreichen

Kinder dar.

tollen Ausflügen teilzunehmen.

15.

ergasse statt.

2010/1ehal1ten! raMM Prog201 1 Änderungen vorb 201 winter rz Mä 31. 0 bis ember Gültig vom 1. Nov aum.org (südlicher Teil) Web: www.zeitr arbeit 15. Bezirk der- und Jugend ce@zeitraum.org, 2010 ail: offisommerprogramm Aufsuchende Kin 1 892 74 00, Em 0 Wien, Tel.: +43 mstag hshauser Straße

Zeit!Räume – Sec

Montag

68–70, 115

14.00–16.00 sPielgruPPe (3 bis 6 Jahre) 68-70 Sechshauser Straße

14.00–16.00 lerntrixx Tipps, Tricks und Hilfe beim Lernen 68-70 Sechshauser Straße

16.30–18.00 sPort und Bewegung ) (für Kids bis 10 Jahre WMS Kauergase 5

16.00–18.00 let`s dance (für Mädchen) WMS Kauergase 5 16.00–18.00 gaMe Zone e) (für Jungs bis 14 Jahr Sechshauser Straße 68-70

17.00–18.00 Pc­ exPerts r besser nützen pute Com 68-70 Sechshauser Straße

18.00–21.00 gruPPensPort h) ( Anmeldung erforderlic KMS Kauergasse

15.

Donnerstag

Sa31. Oktober 2010 Änderungen vorbehalten! Gültig g vom 1. April bis FreInita Achtung: den Monaten April und Oktober beginnt und endet das Programm um eine Stunde früher

Straße 68-70 hshauser Aufsuchende Kinder- und Jugendarbeit 15. Bezirk (südlicher Teil) , Zeit!Räume Sec Z!r 10.00–16.00 Uhr Zeit!Räume – Sechshauser Straße 68–70, +431 892 74 00, Email: office@zeitraum.org, Web: www.zeitraum.org .00 1150 Wien, Tel.: 15.00–18 Montag bis Freitag unterwegs 0–18.00

Dienstag

Journaldienst:

Mittwoch

15.00–18.00 lerntrixx Tipps, Tricks und Hilfe beim Lernen 68-70 Sechshauser Straße

15.45–18.00 tischtennis h) (Anmeldung erforderlic WMS Kauergase 5 13.30–15.30 MoBiles teaM Unterwegs im Bezirk

18.00–21.00 wohnZiMMer ib in Lockerer Zeitvertre re chilliger Atmosphä Sechshauser Straße 68-70

en­ esreine MÄdch Spannende und inter Donnerstag Dienstag Mittwoch Freitag sache Ausflüge chenFreitagsante (ab 7 Jahre) Journaldienst: Mädbis für Montag Uhr, Zeit!Räume Sechshauser Straße 68-70 bote Ange Tolle x pro Monat) (210.00–16.00 68-70 68-70 e Sechshauser Straße Straß Sechshauser 16.00–19.00 15.0

Montag Fun 4 Kids

lernTrixx 16.00–18.00 Kin­ Dadlerpark BallsPiele FÜr der 16.00–19.00 (bis 15 Jahre) ballspiele & 5 WMS Kauergase gruppenspiele Dadlerpark

.00

16.00–19.00 spielemix .00 16.00–19 Braunhirschenpark endliche

Jug

egs

unterw 16.00–19.00 n Unterwegs im Wie flexxible l Dreihauspark Treffpunkt: Z!R Loka

14.00–16.00 mobiles Team Unterwegs im Bezirk

16.00–19.00 bauen, basTeln, werken Dadlerpark

16.00–19.00

kreaTiVes & gruppenspiele

Künstlerpark 16.00–19.00 fussball & ballspiele KMS Kauergasse (rechte Turnhalle)

18.00–21 15.30–17.00 13.30–15.30 17.00–20.00 16.00–19.00 break BallsPiele FÜr Biles teaM MoDance Jungs Volleyball park-kaffee KMS Kauergasse Unterwegs im fussball Dadlerpark le (rechte Turnhalle) 16.00–19.00 (ab 15 Jahre) Bezirk al 5 leichTaThleTik WMS Kauergase angeBote generaTion Dialog Jugendsportanlage 17.00–20.00 16.00–17.00 park(T)raum sind * Auer Welsbach Park Volleyball mäDchenTurnen gratis! Zusammen kreaTiV fussball KMS Kauergasse ( unD akTiV sein leichTaThleTik linke Turnhalle) Haidmannspark Jugendsportanlage Auer Welsbach 16.00–19.00 Ausflügen wird *Bei Park generaTion Dialog eventuell ein kleiner park(T)raum Unkostenbeitrag fällig. Zusammen kreaTiV unD akTiV sein Haidmannspark

14.00–16.00 mobiles Team unterwegs im Bezirk

Samstag

2 x im Monat Z!r unTerwegs

16.00–19.00 bunTe kisTe Dadlerpark 16.00–19.00 mäDchen Zone Treffpunkt: Sechshauser Strasse 68-70

alle

angeboTe sinD

graTis!*

*Bei Ausflügen wird eventuell ein kleiner Unkostenbeitrag fällig.

Bei Schlechtwetter findet die Betreuung in den Zeit!Räumen in der Sechshauser Straße 68-70 statt!

22.

10/11 graMM 20 soMMERpRogRAMM 2010 winterPro erungen vorbehalten! Änd 1 201 31. März ember 2010 bis Gültig vom 1. Nov

22.

Gültig vom 1. April bis 31. Oktober 2010 Änderungen vorbehalten!

traß Achtung: In r-Ka den Monaten April undeOktober beginnt und endet das Programm um eine Stunde früher 2010 Jahresbericht 15. Bezirk 11 plan-S aße/Vikto tadtstrBeetreuung ausErweiterte NEU: Donaustadtstraße 30 für die Monate Mai, Juni und September: Freitag 15:00–20:00 und Samstag 14:30–20:00 iet Don im 22. Bezirk, Geb 0 Wien ung 122 treu 11, nbe aße che Park- und Freiflächenbetreuung im 22. Bezirk, Gebiet Donaustadtstraße/Viktor-Kaplan-Straße tor-Kaplan-Str Park- und Freiflä www.zeitraum.org Zeit!Räume – Vik Zeit!Räume – Viktor-Kaplan-Straße 11, 1220 Wien raum.org, Web: Email: office@zeit Tel.: 01/892 74 00, Email: office@zeitraum.org, Web: www.zeitraum.org Tel.: 01/892 74 00,


Sommerprogramm Parkbetreuung im Rahmen der Aufsuchenden Kinder- und Jugendarbeit im südlichen Teil des 15. Bezirks

Parkbetreuung Die Parkbetreuung ist ein

Zielsetzungen

Wesentliche Methoden

kostenloses Freizeitangebot für

Das Ziel der Parkbetreuung ist die

n Soziokulturelle Animation: Aktivierung von

Kinder und Jugendliche im südlichen Teil des

Verbesserung der Lebensqualität der Kinder

Gruppen, Unterstützung zur umfassenderen

15. Wiener Gemeindebezirks.

und Jugendlichen durch eine Erweiterung der

Teilnahme am öffentlichen Leben unter Be-

Zu fixen Zeiten sind mehrmals pro

Handlungsspielräume durch individuelle För-

rücksichtigung von sozialen und kulturellen

Woche im Zeitraum von April bis Oktober ge-

derung und Arbeit innerhalb von gesellschaft-

Bedingungen und Möglichkeiten

schulte BetreuerInnen von Zeit!Raum in den

lichen Strukturen. Weiters soll die Aneignung

n Gruppenarbeiten: spiel-, sport- und erleb-

umliegenden Parkanlagen unterwegs.

des öffentlichen Raums unterstützt werden.

nispädagogische Angebote sowie kreatives

Die Angebote sind vielfältig und be-

Der Aspekt der Förderung der Gesundheit,

Gestalten

achten die Interessen und Wünsche der Ziel-

stellt einen weiteren wichtigen Punkt in der

n Gespräche

gruppe. Die Aktivitäten umfassen Ball- und

Zielsetzung der Parkbetreuung dar. Hier geht

n Projektarbeit

Bewegungsspiele, kreatives Gestalten, spe-

es vor allem um das körperliche, seelische

n Konfliktmoderation

zielle Angebote und Veranstaltungen zu be-

und soziale Wohlbefinden der Zielgruppe. Die

n Weitervermittlung der Kinder und Jugend-

stimmten Anlässen, Brett- und Kartenspiele,

Verbesserung des sozialen Klimas im öffent-

lichen im Bedarfsfall an ent¬sprechende Ein-

sowie Projekte, Turniere und Ausflüge.

lichen Raum, insbesondere die gegenseitige

richtungen wie z.B. Beratungsstellen

Akzeptanz der verschiedenen NutzerInnen, ist

n Lobbyarbeit

Zielgruppe

ebenso Bestandteil der Betreuung der Park-

n Öffentlichkeitsarbeit

Die Hauptzielgruppe der Parkbetreu-

anlagen. Ein besonders Augenmerk wird auf

n Vernetzung und Kooperation: Parkbetreu-

ung sind Kinder und Jugendliche unter Einbe-

die Förderung von Gleichstellung und sozialer

ungsvernetzungstreffen, Regionalforen, ver-

ziehung der anderen NutzerInnen des Aktions-

Gerechtigkeit in Form von Gender Mainstrea-

einsübergreifende Aktivitäten, usw.

ortes, wie z.B. Eltern und SeniorInnen.

ming und Diversitätspolitik gelegt.

Die Betreuung findet in erster Linie in

Eine sinnvolle Freizeitgestaltung und

Dieses Grundkonzept bildet die Basis

einem freizeit¬pädagogischen Rahmen statt

Konfliktlösungskompetenz wirken zudem im

der Jahresplanungen und der Inhalte des

und wird durch spezielle Angebote für Ju-

Sinne einer präventiven Arbeit Vandalismus,

Sommer- und Winterprogramms.

gendliche ergänzt.

Sucht sowie verbaler und körperlicher Gewalt entgegen.

12 Jahresbericht 15. Bezirk 2010


Parkbetreuung im Dreihauspark Die

Betreuung

im

Drei-

Der Park ist mit Spielgeräten wie Trampolin,

hauspark fand jeweils dienstags

Balancierstäbe, Hängeschaukel etc. ausge-

von 16.00-19.00 Uhr statt. Die Parkanlage

stattet. Die Parkbetreuung in diesem Park

liegt am Beginn der Dreihaushausgasse, aus-

hat 2007 begonnen, als es zunehmend zu

gehend von der Zufahrt Sechshauser Straße.

Konflikten zwischen Kindern/Jugendlichen

Es ist ein kleiner Park mit einer Größe von

und AnrainerInnen gekommen ist. Mit Hilfe

ca. 1000m². An den Park grenzen unmittelbar

der Mediationsmethode wird den Kindern

Wohnbauten, teilweise mit direkt angren-

und Jugendlichen die Möglichkeit geboten,

zenden kleinen Eigengärten. Diese Eigen-

gleichberechtigt, aktiv und partizipativ an

gärten sind vom Park mit einem ca. 1,50m

einem guten Miteinander im „Dreihauspark“

hohen Machendrahtzaun getrennt. Auch die

mitzuwirken. Die betreute Zielgruppe besteht

Seite des Dreihauspark zur Straße ist mit

hauptsächlich aus Kindern und Jugendlichen

einem Zaun derselben Höhe eingezäunt, da

im Alter von 11-18 Jahren.

der Dreihauspark auch einen öffentlichen Durchgang mit einschließt, der in den Abendstunden wie der Park selbst, gesperrt wird.

2010 Jahresbericht 15. Bezirk 13


Parkbetreuung im Dadlerpark Der Dadlerpark wurde von

Fußballkäfig. Hier fanden in erster Linie sport-

jeweils 3-4 MitarbeiterInnen wochentags

liche Aktivitäten statt, die von den Mitarbeite-

(Montag, Mittwoch und Freitag) von 16.00-

rInnen von Zeit!Raum betreut wurden. Weiters

19.00 Uhr bei Schönwetter betreut.

befindet sich im Park eine eigene kleine Hüt-

Der Park ist der größte Park unter den

te des Vereins, in der auch bei Schönwetter

Anlagen, die von Zeit!Raum im Rahmen der

einmal wöchentlich das allbewährte „Lern-

Aufsuchenden Kinder- und Jugendarbeit be-

trixx“– bekannt aus dem Winterprogramm –

treut werden. Es gibt zwei Teile, die unter-

stattfand. Kinder und Jugendliche wurden bei

schiedlich genutzt werden können. Ein Teil

ihren Hausaufgaben betreut und beim Lernen

dient als Spielplatz mit Schaukeln, Rutsche

von den BetreuerInnen unterstützt.

und Bänken, in dem sich vor allem Mütter mit

Auch Kreatives, wie Basteln und Malen

kleineren Kindern aufhalten. Der andere Teil

kamen nie zu kurz und stellten einen weitern

des Dadlerparks besteht aus einer großen

Programmpunkt bei der Parkbetreuung im

Grünfläche, einem Basketballkorb und einem

Dadlerpark dar.

14 Jahresbericht 15. Bezirk 2010


Parkbetreuung im Künstlerpark Der

Künstlerpark

wurde

2010 immer donnerstags von 16.00

bis 19.00 Uhr von den BetreuerInnen von Zeit!Raum aufgesucht. Das Angebot beinhaltete zahlreiche kreativen Tätigkeiten sowie Gruppenspiele. Im Park gibt es zwei Trampoline, wo die Kinder nach Herzenslust toben und springen können. Der andere Teil des Parks besteht aus einer großen Grünfläche und vielen Bäumen, wo diverse Spiele sowie Bastel- und Malaktionen stattfanden.

Parkbetreuung im Braunhirschenpark Der

Braunhirschenpark

wurde wöchentlich dienstags

von 16:00-19:00 Uhr von 2-3 MitarbeiterInnen von Zeit!Raum betreut. Im Park befindet sich ein großer Ballkäfig, in dem vor allem sportliche Aktivitäten, wie Fußball und andere Ballspiele stattfanden, die im Vordergrund der Parkbetreuung stehen. Hinter dem Käfig befindet sich ein kleinerer Teil mit Schaukel und Rutsche sowie Bänken, wo vor allem kreative Aktivitäten angeboten wurden.

2010 Jahresbericht 15. Bezirk 15


Jugendsportanlage Auerwelsbachpark Der Auerwelsbachpark wurde von 2-3 MitarbeiterInnen in der

Zeit von 17.00 bis 20.00 Uhr, jeweils montags und mittwochs betreut. Der Park bietet eine Fläche von insgesamt 25.399 Quadratmeter, unterteilt in Rasen- und Betonflächen. Sportlichen Aktivitäten und der Betreuung vor Ort sind keine Grenzen gesetzt. Es gibt Möglichkeiten für Handball, Faustball, Ballsport und Leichtathletik. Weiters verfügt die Anlage über eine Hoch- und Weitsprunganlage, eine Kugelstoßanlage, eine 100-Meter-Laufbahn sowie über Kinderspielgeräte.

16 Jahresbericht 15. Bezirk 2010


Parkbetreuung im Haidmannspark Die Parkbetreuung im Haidmannspark fand immer

die generationenübergreifende Parkbetreuung, neben den animativen

am Dienstag und Donnerstag von 16.00 bis 19.00 Uhr statt. Die Kinder

und freizeitpädagogischen Angeboten, die Möglichkeit zu geben, äl-

und Jugendlichen wurden hier von 2-3 BetreuerInnen unter Durchfüh-

teren Menschen auf Augenhöhe zu begegnen und sich mit ihnen aus-

rung unterschiedlichster Aktivitäten betreut.

zutauschen. Im Mittelpunkt standen in erster Linie das Miteinander der

Zentral im Haidmannspark ist das Projekt Generation Dialog „Park(T)raum“. Ziel des Projekts ist es Kindern und Jugendlichen durch

Generationen und ein damit verbundener Austausch, der wiederum ein gutes gemeinsames Auskommen fördern soll.

Mobiles Team Das mobile Team, bestehend

aus zwei MitarbeiterInnen, war zweimal in der Woche für insgesamt vier Stunden an verschiedenen Orten unterwegs. Ziel war es, Kinder und Jugendliche zu erreichen, die durch die regelmäßigen Angebote und Aktivitäten nicht erreicht werden konnten.

Zeit!Raum Unterwegs Die Angebote von Zeit!Raum Unterwegs fanden zwei Mal pro Monat

jeweils samstags statt und wurden von 2-3 BetreuerInnen betreut. Es wurden unterschiedlichste Ausflüge mit den Kindern und Jugendlichen unternommen, die im Raum Wien und außerhalb stattfanden.

Winterprogramm Das Winterprogramm von

ganzjähriges Angebot zu gewährleisten, auch

Lernen zu unterstützen, als auch ein gemüt-

Zeit!Raum fand wie jedes Jahr in den

wenn es wetterbedingt nicht die Möglichkeit

liches Beisammensein mit DVDs schauen, ge-

Wintermonaten November bis März in den

gab die umliegenden Parkanlagen zu betreu-

meinsames Kochen, Reden und Spielen. The-

Zeit!Räumen (den Räumlichkeiten des Ver-

en. Das Programm bestand aus vielfältigen

men, die hierbei behandelt wurden, umfassten

eins Zeit!Raum) statt. Es beinhaltete ein ge-

Angeboten, wie beispielsweise die Kinder und

Mediennutzung, Rassismus, Selbstdarstellung

mischtes Angebot für Kinder und Jugendliche

Jugendlichen bei den Hausaufgaben und beim

und tagesaktuelle Themen.

während der kalten Jahreszeit, um so ein

2010 Jahresbericht 15. Bezirk 17


Angebote, Aktionen und Ausflüge im Jahr 2010 Wien will’s wissen! Zum Anlass der Wiener Volksbefragung 2010 organisierte ZEIT!RAUM am 1. Februar 2010 unter dem Motto „Wien will’s wissen!“ einen Informationsabend für Jugendliche Zuerst informieren, dann wählen Generalprobe geglückt! Unter diesem Motto wurde den Jugendlichen vor diesem kleinen Wahlspektakel

geben. Die Urne wurde rasch geleert und

Im Anschluss folgte eine ausführliche

die Wahlzettel ausgewertet. Das Ergebnis

Diskussion über die Pros und Contras der neu

war eindeutiger, als man es vorab vermuten

geplanten Projekte der Befragung.

konnte.

Die BetreuerInnen waren zeitweise

ein kurzer, aber durchaus informativer Input

Die Ganztagsschule stieß bei den Ju-

recht erstaunt über das bereits vorhandene

zur Volksbefragung gegeben. Stimmzettel,

gendlichen auf einstimmige Ablehnung, was

Hintergrundwissen der Jugendlichen und

allerhand Schreibzeug und eine kleine Urne

im Grunde zu erwarten war. Aber auch die

freuten sich über die rege Beteiligung an

standen bereit für die Miniaturausgabe der

Wiedereinführung von HausbesorgerInnen

der Diskussion. Ein Fazit dieses gelungenen

Wiener Volksbefragung 2010 im ZEIT!RAUM

und das Verkehrsprojekt „Citymaut“ fanden

Abends könnte also folgendermaßen lauten:

Vereinslokal. Zahlreiche interessierte Jugend-

keinerlei positive Resonanz bei den Jugend-

Basisdemokratie erfordert Basiswissen!

liche hatten sich eingefunden, um über aktu-

lichen, was die BetreuerInnen doch über-

elle Themen wie Ganztagsschule und Hunde-

raschte. Umso besser schnitten dafür die

führerschein abzustimmen.

„24h U-Bahn“ und der verpflichtende Hunde-

Mittels PowerPoint Präsentation wur-

führerschein für Kampfhunde ab. Das neue

den die wichtigsten Daten und Fakten rund

Wochenend-Konzept für die Öffentlichen Ver-

um die Volksbefragung vorab erklärt. Danach

kehrsmittel konnte sogar 100% der Stimmen

konnten die Jugendlichen ihre Stimmen ab-

für sich gewinnen.

18 Jahresbericht 15. Bezirk 2010


Austria Wien vs. FC Magna Wr. Neustadt am 27.März 2010 gesamten

Bundesliga. Die Karten für das Match wurden

denden Tor von Florian Klein in der 40. Minu-

Winter über im Turnsaal der KMS Kau-

dankenswerterweise von Austria Wien ge-

te. Er verwandelte den Elfmeter – nach dem

ergasse fleißig trainiert und um den Hallentur-

sponsert, sodass es den Jugendlichen möglich

Foul von Kayhan an Acimovic im Strafraum –

niersieg im Fußball gespielt wurde, besuchte

war, dieses Spiel live mitzuerleben, was mit

ins linke Eck souverän zur Führung für die

Zeit!Raum mit den drei Sieger-Mannschaften,

großer Freude geschah.

Wiener.

Nachdem

den

bestehend aus 12 Kindern und Jugendlichen,

Die Wiener Austria beendete den

das Spiel Austria Wien gegen FC Magna Wr.

Frühjahrserfolgslauf des SC Wiener Neustadt

Neustadt in der 27. Runde der Österreichischen

und feierte einen 1:0 Sieg dank dem entschei-

„Ha zwei Ooo“ – Besuch im Kindermuseum am 24.April 2010 Zeit!Raum erforschte die Ge-

heimnisse des Wassers beim Besuch im Kindermuseum. 14 Kinder tauchten gemeinsam mit ihren BetreuerInnen in die geheimnisvolle Welt des Wassers ein. Es durfte gespritzt, gesprüht und untersucht werden. Mit Mikroskopen konnten Wasserteilchen untersucht und sogar die kleinsten Pantoffeltierchen aufgespürt werden. Selbst gebaute Flöße und Schiffe konnten durch den Wasserkanal des „verrückten Wohnzimmers“ auf Sesseln und Tischen schwimmen. In einem mobilen Fernsehstudio konnten die Kinder einem großen Publikum vor der Kamera die Wasser-Nachrichten präsentieren. Auch dem Forschen wurde genügend Raum geboten, indem den Kindern gezeigt wurde, wie mithilfe einer großen Maschine die Wasserkraft erprobt werden kann. Dies gefiel den Kindern besonders gut, da es hierbei rauschte und spritzte.

2010 Jahresbericht 15. Bezirk 19


ZEIT!RAUM UNTERWEGS – In Linz beginnt’s! – April 2010 Linz hat als Hauptstadt Obe-

stigen Schneeballschlacht. Nach einer kleinen

rösterreichs und als ehemalige Europäische

Wanderung wurde Zwischenstopp im Linzer

Kulturhauptstadt 2009 ein vielseitiges und

Tiergarten gemacht, wo die Kinder die Einzigar-

sehenswertes Freizeit- und Kulturangebot zu

tigkeit der Tierwelt nicht nur bewundern durf-

bieten. Daher entschlossen sich die Kinder

ten, sondern auch zahlreiche Tiere streicheln

von Zeit!Raum Unterwegs dazu, diese inte-

konnten. Danach gab es eine wohlverdiente

ressante Stadt zu erkunden. Der Freitagabend

Kakaopause mit Verkostung der traditionellen

wurde für einen gemeinsamen Spielabend ge-

Linzer Torte auf der größten und berühmtesten

nutzt und endete in einer lustigen Pyjamapar-

Linzer Einkaufsstraße – der Landstraße. Nach

ty. Samstagvormittag ging es dann endlich

dem Abendessen wurde ein nächtlicher Spa-

los. Linz durfte erkundet werden. Nach einem

ziergang zur nahegelegenen Sternwarte ge-

Spaziergang durch die Altstadt begeisterte

startet. Am letzten Tag der Linz Reise ließen

die Aussicht auf Linz vom Schlossberg die

es sich die kleinen TouristenInnen nicht ent-

Kinder. Das Linzer Schloss überzeugte durch

gehen, das berühmte Museum der Zukunft,

eine Kombination von modernen und histo-

das ARS Electronica zu besichtigen. Hier war

rischen Bauweisen. Mit der Pöslingbergbahn

das Motto selbst in die Rolle eines Forschers

ging es danach zum Linzer Wahrzeichen, dem

oder Forscherin zu schlüpfen und interessante

Linzer Pöstlingberg. Nicht nur die Aussicht

Experimente durchzuführen. Der 3-D Film über

faszinierte die Kinder, sondern auch der viele

die Planeten und das Weltall bildete für viele

Schnee, der noch auf dem Berg lag. So kam es

der Kinder den Höhepunkt der Reise.

schnell zu einer spontanen und vor allem lu-

20 Jahresbericht 15. Bezirk 2010


Zitate der Kinder: Das Reptilienhaus war super, weil es dort so viele Tiere gab, die ich nicht kenne. Die Linzer Torte hat auch lecker geschmeckt.

Milana (12):

Das Beste war einfach mit den anderen Mädchen zusammen im Zimmer zu sein und reden zu können.

Serife (16

‚ ‚

Das Museum hat mir am besten gefallen, weil ich selber so viel ausprobieren konnte. Aber auch die Fahrt auf den Pöstlingberg mit der Schneeballschlacht war super.

Döndu (12

Das Museum hat mir am besten gefallen, und am meisten das 3-D Kino. Ich war zum ersten Mal im 3-D Kino.

Layla (12

2010 Jahresbericht 15. Bezirk 21


Muttertag im Haidmannspark am 6.Mai 2010 Ungefähr 20 Kinder im Alter zwi-

schen 3 und 14 Jahren nahmen an der Muttertagsaktion im Haidmannspark teil. Unter Anleitung der BetreuerInnen wurden gemeinsam Blumen aus Krepppapier gebastelt, die als kleine Präsente für den am Sonntag darauf stattfindenden Muttertag gedacht waren. Da der Großteil der Kinder jedoch so begeistert vom Ergebnis ihrer Arbeit war, beschlossen die meisten Kinder ihre Mütter noch am selben Tag mit den selbstkreierten Blumen zu beschenken.

Bratislava-Ausflug am 22.Mai 2010 Mit einer Gruppe von 12 Ju-

Der Tag war ein wunderschönes Erleb-

gendlichen und 3 BetreuerInnen machten

nis aus einer Mischung von Kultur, Bewegung

wir uns am Samstagmorgen auf den Weg nach

und Shopping!

Bratislava. Vom Wiener Südbahnhof ging es mit dem Zug in die slowakische Hauptstadt, die uns mit herrlichem Frühlingswetter willkommen hieß. Zunächst ging es hinauf auf den Hügel, auf dem sich die berühmte Burg Bratislava befindet. Leider war das Museum der Burg aufgrund von Bauarbeiten geschlossen und so mussten wir uns mit der traumhaften Aussicht quer über die gesamte Stadt trösten. Danach unternahmen wir einen Spaziergang durch die Altstadt und kehrten in einem stillvollen alten Lokal zum Mittagessen ein. Ausgeruht und gestärkt begaben wir uns zu Fuß in das nahe gelegene Auhof-Center, um den kulturell geprägten Vormittag mit einem entspannenden Shopping-Nachmittag abzurunden.

22 Jahresbericht 15. Bezirk 2010


Bratislava-Ausflug

Dreihauspark-Fest am 25.Mai 2010 Trotz der anfänglich nur we-

nigen Besucher des Festes wurde es letztlich ein voller Erfolg! Es gab jede Menge zum Essen und Trinken und für die Kinder wurden zahlreiche lustige und kreative Spiele vorbereitet. Die Eltern konnten gemütlich Kaffee trinken, während ihre Sprösslinge ausgelassen spielen und toben konnten. Es wurde auch gemalt und gebastelt und der Kreativität der Kinder waren somit keine Grenzen gesetzt. Leider kam ein Gewitter auf, sodass alle Sachen schnell eingepackt werden mussten und man in den Verein Zeit!Raum flüchtete. Hier konnten die Kinder nach dieser kurzen Unterbrechung sofort weiter spielen. Zusätzlich gab es noch die Möglichkeiten im Keller Billard und Tischfußball zu spielen. Die Gewinner eines kleinen Matches erhielten zum Schluss einen „süßen“ Preis.

2010 Jahresbericht 15. Bezirk 23


PARIS-Ausflug von 3.-6.Juni 2010 Am Donnerstag, den 3. Juni 2010 flogen 42 Kinder mit 8 Betreu-

ungspersonen nach Paris zu einem viertägigen Ausflug. Die Gruppe setzte sich aus Kindern

eineR BetreuerIn Souvenir und Bekleidung kaufen und in den Einkaufsstraßen bummeln. Auch den berühmten Eiffelturm haben wir bestiegen um Paris von oben zu betrachten.

aus der Betreuung im 22. und 15.Bezirk zusammen. Nach der Ankunft am Flughafen in Paris wurden wir von unserem bereits in Wien reservierten Bus erwartet, der uns durch die Stadt führte. Die Reiseleiterin zeigte uns die schönsten Plätze von Paris und erzählte historische Hintergründe. Nach einem gemütlichen Abendessen im Zentrum der Stadt fuhren wir schließlich ins Hotel, wo wir uns erstmals ausruhen konnten. Am zweiten Tag verbrachten die Kinder den ganzen Tag im Disneyland. Sie sahen die berühmtesten Disneyfiguren live. Es war für die Kinder ein unvergesslicher Tag im Disneyland. Der dritte Tag war fürs Bummeln und Shopping reserviert. Die Kinder wurden in Gruppen geteilt und durften unter Begleitung

Paris Bericht von Bianca Brunner Beim Einchecken war ein großes

durften wir endlich fotografieren, man konnte

war Mittagessen angesagt und dann gin-

Durcheinander, von den Eltern verabschiedet

noch eine Etage höher gehen, von dort konnte

gen wir zu Fluch der Karibik Höhle. Unsere

gingen wir in Zweierreihe zur Kontrolle.

man über ganz Paris sehen.

nächste Station war Toy Story Plaster, dort

Nach 2 Stunden waren wir in Paris an-

Als wir wieder unten waren, kauften

konnten wir mit Laserpistolen auf Scheiben

gekommen. Mit einem Bus fuhren wir zu einem

sich ein paar Kinder Eiffelturmanhänger. Da-

schießen. Weiters besuchten wir einen Irr-

Hotel. Dort warteten wir auf unsere Zimmer in

nach fuhren wir zu einer Pizzeria, um Abend

garten, der bereits unsere vorletzte Station

zu essen. Dann ging es zurück ins

war, bevor wir noch die drehenden Tassen

der Eingangshalle. Als wir unsere Zimmer bezogen hatten mussten wir gleich wieder hinunter um eine Stadt Rundfahrt zu machen. Wir fuhren über Brü-

Hotel um schlafen zu gehen.

Dann war leider nur mehr Zeit für den Sou-

gen, 4.Juni, ging es gleich

venir-Shop bevor wir wieder in unser Hotel

nach dem Frühstück nach

cken und dabei erzählte eine

EURODISNEY. Im Autobus

deutsche Reiseführerin et-

besprachen die Betreuer

was über Gebäude, Brücken, Statuen und natürlich über den Eiffelturm. Danach parkte sich der Bus direkt vor dem Eiffelturm ein. Der Chef

aus dem Film Prinzessin Bella ausprobierten.

Am nächsten Mor-

zurückfuhren. Nach dem Abendessen waren alle todmüde.

die Gruppeneinteilung. Die

Am Samstag den 5.Juni machten wir

Gruppe vom Toni und Mu-

eine Shoppingtour durch Paris und sahen uns

hammed gingen als erstes ins

noch einige Sehenswürdigkeiten an.

Geisterhaus, die meisten hatten große

Sonntag, den 6. Juni hieß es sehr zei-

von Zeit!Raum, Reinhold Eckhardt, besorgte die

Angst, aber es war trotzdem lustig. Als näch-

tig aufstehen, weil um 11 Uhr unser Flieger

Eintrittskarten und schon konnten wir hinauf fa-

stes fuhren wir mit einer Achterbahn, die

wieder Richtung Wien ging. Angekommen

hren. Wir mussten einmal umsteigen, um ganz

durchs Wasser fuhr, leider mussten wir uns

stürmten wir zum Ausgang um unsere Eltern

hinauf zu kommen. Ganz oben angekommen,

fast eineinhalb Stunden anstellen. Danach

zu begrüßen.

24 Jahresbericht 15. Bezirk 2010


2010 Jahresbericht 15. Bezirk 25


ZEIT!RAUM UNTERWEGS –

Besuch des Römerfests am 12.Juni 2010 Auch

2010

besuchten

die

Kinder im Rahmen von Z!R Unterwegs das

Carnuntiner Römerfest. Zwölf Kinder freuten sich darauf diverse Aktivitäten vor Ort auszuprobieren. Kinder, die bereits das letzte Jahr am Römerfest teilnahmen, ließen es sich auch dieses Jahr nicht nehmen es ein zweites Mal zu besuchen. Es konnte nach Schätzen gegraben werden, typische Römerkleidung wurde anprobiert und mit Filzbällchen wurden tolle Sachen gebastelt. Besonders viel Spaß bereiteten die Kampfvorführungen der Legionäre. Zum Glück spielte auch das Wetter an diesem Tag mit, sodass der Ausflug zu einem unvergesslichen und lustigen Erlebnis wurde.

26 Jahresbericht 15. Bezirk 2010


Wasserweltfest am 19.Juni 2010 Zeit!Raum veranstalte am

der ausschließlich den Mädchen gewidmet war.

19. Juni 2010 – wie bereits die Jahre zuvor –

Es wurden verschiedene Stationen aufgebaut,

die GIRLSZONE gemeinsam mit dem Jungend-

an denen die Girls basteln und malen konnten.

zentrum 15 und dem Verein Sprungbrett. Die

Sie konnten eigene Shoppingtaschen gestalten,

Veranstaltung fand im Rahmen der Bezirksfest-

indem sie sie bemalten und mit Blumen aus

wochen 15 statt. Das Wasserweltfest besitzt

Krepppapier verzierten. Am interessantesten

bereits eine mehrjährige Tradition und ist immer

fanden die Kinder jedoch Kräuterpflanzen in

wieder eine beliebte Aktivität unter allen Betei-

kleine Töpfe einzusetzen, die sie anschließend

ligten. Ein abwechslungsreicher Nachmittag,

mit nach Hause nehmen durften.

2010 Jahresbericht 15. Bezirk 27


Mädchenfußballturnier im Central Garden am 19.Juni 2010 Ein MädchenfuSSballturnier in Wien? Selbstverständlich war Zeit!Raum

auch mit dabei! Schnell fand sich eine Mannschaft von Mädels aus dem 15. und 22.Bezirk zusammen, die unter dem Namen „Crazy Girls“ am Turnier teilnahmen. Ohne großartiges Training, Aufwärmen oder eine besondere Taktik, bereiteten sich die Mädchen in erster Line mental auf das Match vor. Die Gegner wurden vorab genau unter die Lupe genommen. Schnell wurde klar, dass die Gegner sehr gut auf das Spiel vorbereitet waren, was die Nervosität bei unserer Mannschaft steigen ließ. Trotz Regen und einem starken Gegner schlugen sich die Crazy Girls sehr tapfer und bewiesen Kampfgeist. Viele anstrengende Zweikämpfe mit intensivem Körpereinsatz und harter Laufarbeit später, erhielten die Mädchen viel Applaus. Harte Teamarbeit und ihr Ehrgeiz brachte ihnen schließlich Bronze (3.Platz) und somit einen Platz auf dem Stockerl ein. Stolz präsentierten die Mädels ihre gewonnenen Medaillen auf dem Siegerfoto!

28 Jahresbericht 15. Bezirk 2010


Schwerpunktwoche: Miteinander im Park Gummi-Twist-Wettbewerb im Haidmannspark am Dienstag, 22.Juni 2010 Im Rahmen der Aktion „Fairplay“ fand ein Gummi-

nach wurden die Kids aufgefordert, die gemeinsam erarbeiteten Regeln

Twist-Wettbewerb im Haidmannspark statt. Bevor allerdings mit dem

im Gummi-Twist-Wettbewerb umzusetzen. Letztlich gewann nicht der/

Wettbewerb begonnen wurde, wurden gemeinsame Regeln zum fairen

die beste Springer/in, sondern das Kind, das sich am fairsten gegenüber

Spiel auf einem Plakat festgehalten, das die TeilnehmerInnen selbst ge-

den restlichen Mitspielern verhalten und die Regeln am besten umge-

stalten durften. So bekamen die Kinder ein Gefühl dafür, was Fairplay

setzt hatte.

bedeutet und konnten sich aktiv mit ihren eigenen Ideen einbringen. Da-

Die grosse Fairplay Malaktion im Dadlerpark am Mittwoch, 23.Juni 2010 Was bedeutet überhaupt Fairplay? Und was hat das

usw. Nach einem gemeinsamen Brainstorming in Form von Zeichnungen

alles mit dem Dadlerpark zu tun? Lange und intensiv grübelten die Kinder,

und Notizen auf einer riesigen Leinwand, begannen die Kinder, die wich-

welche Regeln zu einem besseren Miteinander im Dadlerpark beitragen

tigsten Regeln auf Plakaten festzuhalten, sodass jede/r sehen konnte,

könnten. Die Kinder hatten sofort zahlreiche Argumente zusammenge-

was den Kindern im Dadlerpark am Herzen liegt. Die Plakate wurden

tragen, wie „sich nicht gegenseitig beschimpfen“, „nicht vordrängeln“,

daher zum Schluss gut sichtbar an den Fußballkäfig montiert.

Dreihauspark am Donnerstag, 24.Juni 2010 Im Zuge der Schwerpunktwoche zum Thema „Fair-

wurden gemeinsam Plakate mit den wichtigsten Regeln zur Förderung

play im Park“ wurde auch der Dreihauspark vom Zeit!Raum Team be-

eines guten Miteinanders gestaltet und gemalt. Krönender Abschluss

sucht. An dieser Aktion nahmen ungefähr 15 Jugendliche im Alter von

dieser Aktion war das gemeinsame Aufhängen des entstandenen Mei-

13 bis 16 Jahren und 5 Kinder im Alter von 4 bis 8 Jahren teil. Auch hier

sterwerks am Eingang des Dreihausparks.

Fair-Play-Fußballturnier Dadlerpark, Freitag, 25.Juni 2010 Im Rahmen unserer Fair-Play-Aktionswoche or-

ganisierten wir am 25.Juni ein Fußballturnier im Dadlerpark. Das beson-

eine Entschuldigung. Das Benützen von Kraftausdrücken hingegen oder ein Foulspiel wurden mit einem Minuspunkt quittiert.

dere an dieser Veranstaltung war, dass nicht das Gewinnen im Vorder-

Am Ende gewann nicht die Mannschaft, die die meisten Tore er-

grund stand, sondern es vor allem darum ging, sich so fair wie möglich

zielt hatte, sondern diejenige, die sich am fairsten und nachsichtigsten

beim Spiel zu verhalten.

gegenüber den anderen Teams verhalten hatte.

Vier Mannschaften zu je fünf Spielern stellten sich dieser Herausforderung. Extrapunkte gab es zum Beispiel für einen Handschlag oder

2010 Jahresbericht 15. Bezirk 29


Frühlingsfest im Dadlerpark im Mai 2010 Beim diesjährigen Frühlingsfest standen Basteln

Aber auch der Sport kam beim diesem Fest nicht zu kurz. Es fand

und Sport am Tagesprogramm. Bunte Marienkäfer wurden aus flachen

eine Basketball WM statt, bei der jede/r Teilnehmer/in 10 Versuche hat-

Steinen gebastelt, die abschließend mit roten, schwarzen und weißen

te den Ball in den Korb zu werfen. Zu gewinnen gab es tolle Preise!

Acrylfarben bemalt wurden.

Die zweite sportliche Attraktion war der Hindernislauf. Es wurden

Weiters bastelten die Kinder Blumentöpfe, die mit Hilfe der so

unterschiedlich schwere Hindernisse und Aufgabenstationen in den Lauf

genannten Serviettentechnik bunt geschmückt und verziert wurden. Am

eingebaut, wie z.B. einen Luftballon schnellstmöglich aufzublasen, ein Ei-

Ende setzen die Kinder Kräutersamen in die kleinen Töpfe ein und fertig

erlauf, bei dem jeweils zwei Kinder an den Füßen zusammengebunden

waren die bunten Kräuterblumentöpfe!

wurden, uvm. Auch für das leibliche Wohl war selbstverständlich gesorgt.

30 Jahresbericht 15. Bezirk 2010


Nachbarschaftsfest im Dreihauspark am 22. Juni 2010 17.00 - 20.00 Uhr Der Dreihauspark ist eine im

n Es gab zahlreiche Spiele für Kinder sowie

Das Fest war sehr gut besucht. Es

Jahr 2006 eröffnete kleine Parkanlage im süd-

eine Schminkstation.

kamen Kinder und Jugendliche, Eltern mit

lichen Teil des 15. Bezirks. Aus einem Media-

n Bei der Ytong-Kreativwerkstatt wurde eifrig

kleineren Kindern und auch AnrainerInnen.

tionsprozess zwischen AnrainerInnen und Par-

gesägt, gemeißelt und gefeilt. Hierbei ent-

Es waren auch einige BezirksrätInnen und das

knutzerInnen entstand die Idee, mit Hilfe eines

standen tolle Kunstwerke, die von den Besu-

Fair Play Team anwesend.

Nachbarschaftsfests Kontakte zu knüpfen und

cherInnen mit nach Hause genommen werden

in entspannter Atmosphäre miteinander ins

konnten.

ken haben die NutzerInnengruppen des Drei-

Gespräch zu kommen.

n Wer sich drei ihm/ihr bisher nicht bekannten

hausparks einander doch um einiges näher ge-

Personen vorstellte, wurde zur Schokoladever-

bracht, Vorurteile konnten abgebaut und neue

im 14. und 15. Bezirk, das Jugendzentrum 15,

kostung eingeladen.

Kontakte geknüpft werden.

der Verein Zeit!Raum und BewohnerInnen der

n Für das leibliche Wohl sorgten die Veran-

Wohnhausanlage Reichsapfelgasse 6 gestal-

stalter des Festes und die BewohnerInnen der

teten gemeinsam ein abwechslungsreiches

Reichsapfelgasse 6 mit Kaffee und Kuchen.

Die Gebietsbetreuung Stadterneuerung

Drei Stunden Action, Spiel und Wer-

Programm: n Im Rahmen der Parkbetreuung des Vereins Zeit!Raum malten ParkbesucherInnen gemeinsam mit dem Jugendzentrum 15 bereits einige Tage zuvor ein Transparent, das am Parkeingang zum Nachbarschaftsfest einlud. n An zwei „Wuzzeltischen“ wurde mit großer Begeisterung ein Tisch-Fußballturnier zwischen Groß und Klein ausgetragen bei dem es auch Medaillen zu gewinnen gab. Weiters wurde zur Erinnerung ein Teamfoto und eine Urkunde für jede/n Teilnehmer/in erstellt.

2010 Jahresbericht 15. Bezirk 31


Umwelttag im Dadlerpark am 28.Juni 2010 Am 28.Juni fand der Umwelt-

uns zubereitet und mitgenommen wurde. Es

tag im Dadlerpark statt, an dem Zeit!Raum,

gab Brötchen mit verschiedenen Aufstrichen,

die MA 48 (Müllentsorgung) und die Gebiets-

Säfte, Obst, Kuchen und Kekse. Zum Schluss

betreuung 15 teilnahmen.

waren alle satt und zufrieden und der Park war

Zu Beginn erklärten die Beamten der MA 48 Grundlagen zur Mülltrennung und der

so sauber und aufgeräumt wie schon lange nicht mehr!

Verarbeitung von Müll. Danach konnten die Kinder Fragen rund um das Thema Müll und Recycling stellen. Im Anschluss ging es an die praktische Umsetzung in Form eine Spiels, bei dem die Kinder den Müll richtig in die verschiedenen Mülltonnen einwerfen mussten. Die Beamten erklärten danach, welche Dinge falsch eingeworfen wurden und auch warum, sodass die Kinder in Zukunft bei der Mülltrennung besser aufpassen können. Nach der Aktion „Mülltrennung, aber richtig“ wurden an die Kinder Handschuhe verteilt und gemeinsam im Park Müll, der herumlag, aufgesammelt und richtig entsorgt. Zahlreiche Kinder halfen engagiert mit und bekamen am Ende die versprochene Belohung in Form einer leckeren Jause, die vorab von

Besuch der UNO City am 25.August 2010 Eine Gruppe von Jugendlichen

besuchte im Rahmen der Demokratie-Werkstatt die UNO City. Die Themenschwerpunkte kreisten um Kinder- und Menschenrechte, aber auch um die Bedeutung der UNO City für die Stadt Wien und Österreich auf der internationalen politischen Weltbühne.

Ausflug mit dem Donaudampfschiff am 26.August 2010 Der Ausflug mit dem Donaudampf-

tasie konnte man sich auf dem Schiff zumin-

schiff auf der Donau war für einige Kinder ein

dest für eine gewisse Zeit so fühlen, als würde

besonderes Highlight. Österreich hat zwar

man nicht in einem Binnenland leben, sondern

keinen direkten Meeranschluss, aber trotzdem

auf hoher See – wenigstens so lange man den

eine Verbindung zum Meer. Die Donau zählt zu

Blick in Richtung Himmel richtete und sich auf

den 3 längsten Flüssen in Europa und ist der

das Rauschen der Wellen und das Schaukeln

längste Fluss in Österreich, der letztlich ins

des Wassers konzentrierte.

Schwarze Meer mündet. Und mit etwas Phan-

32 Jahresbericht 15. Bezirk 2010


Künstlerpark am 8.Juli 2010 Gemeinsam mit der Gebietsbetreuung und einigen Künstlern im

15.Bezirk startete Zeit!Raum eine Wandbemalungsaktion. Die Künstler besprühten gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen eine Wand. Diejenigen, die sich nicht künstlerisch betätigen wollten, konnten in der Zwischenzeit mit den BetreuerInnen Karten- und Brettspiele spielen. Gemeinsam mit der Gebietsbetreuung wurde ein kleines Erfrischungs-Büffet mit Kuchen, Getränken und Obst vorbereitet, welches als kleine Stärkung diente.

Bildungsberatung im Dadlerpark am 15.September 2010 Zwischen 15 und 20 Jugendliche konnten an der Bildungsberatung

im Dadlerpark teilnehmen und sich vor Ort wichtige Informationen zu den Bereichen Bildungs- und Berufsmöglichkeiten holen. Neben einem Persönlichkeitstest hatten die Jugendlichen auch die Möglichkeit Graffitis zum Thema „Ich im Jahre 2030“ zu malen.

2010 Jahresbericht 15. Bezirk 33


ZEIT!RAUM UNTERWEGS –

Ausflug ins Mak am 18.September 2010 Im Rahmen von Zeit!Raum Unterwegs

n DJ Workshop – Murat konnte mit

Die Kinder nahmen bis zum Ende der

ging eine Gruppe von Z!R Jugendlichen zu

dem DJ Team von MixedUp live „scratchen“

Workshops an der Veranstaltung teil und gin-

der Ausstellung „MAK UNPLUGGED URBAN

und performen - einer der Höhepunkte dieses

gen danach mit ihren selbstgestalteten Kunst-

VIBEZ“ ins Museum für Angewandte Kunst

Ausfluges!

werken nach Hause.

(MAK).Bei dieser Ausstellung drehte sich alles

n Schmuck upcycled – Schmuck kre-

rund um die urbane Jugendkultur und unkon-

ieren mit „garbage upcycling design“! Bei

ventionelle Kunstperformances. Die Kinder

diesem Workshop konnten die Kinder ihrer

hatten die Möglichkeit bei verschiedenen in-

Kreativität freien Lauf lassen. Es machte den

teressanten Worksshops teil zu nehmen.

Kindern so großen Spaß, dass sie gar nicht mehr aufhören wollten. Jede/e hatte eigene

Workshops, die zur Auswahl standen:

Ideen und Vorstellungen, die umgesetzt wur-

n Create your own Style – hier konn-

den. Die einen kreierten diversen Schmuck

ten die Kinder ihre mitgebrachten T-Shirts,

wie Armbänder, Ringe und Ketten, und die

Sneakers und Skateboards im individuellen

anderen gestalteten wundervolle Taschen und

Street Art Look selber gestalten. Einige haben

Kopfhörer im eigenen Design. All diese Dinge

sogar extra Sneakers zum Bemalen geschenkt

wurden einzig durch die Verwendung von Rest-

bekommen. Dies löste bei den Kids besonders

materialien produziert. Sinn dieses Workshops

große Freude aus und lies den Tag unvergess-

war es, große Mengen Abfall von Produkten zu

lichen werden.

vermeiden und stattdessen diese Materialen künstlerisch wieder zu verwerten.

34 Jahresbericht 15. Bezirk 2010


Lange Nacht der Jugend am 24.September 2010 Am 24.9.2010 fand die „Lange

Weiters gab es die Möglichkeit sich

Nacht der Jugend“ mit einem abwechslungs-

künstlerisch unter Beweis zu stellen: Die

reichen Programm statt, an dem das Jugend-

Kinder durften unter Aufsicht von zwei Profi-

zentrum 15, Zeit!Raum, Juvivo Kiddy & Co, das

Künstlern Graffitis sprühen und ihre Kreativität

Jugendtreff und Jugendzentren teilnahmen.

ausleben.

Zeit!Raum

hat

gemeinsam

mit

Um 20:30 Uhr fand ein Basketballmatch

Kiddy&Co für diese Veranstaltung ein tolles

statt, bei dem zwei Mannschaften gegenei-

Buffet zusammen gestellt, bei dem sich die

nander antraten. Am Ende gab es eine Sieger-

Kinder und Jugendlichen gegen Vorlage eines

ehrung, bei der Toni persönlich den Siegern

Bons gratis Getränke holen konnten. Es gab

Preise in Form von Gutscheinen überreichte.

auch reichlich Brote mit verschiedenen Auf-

Den gesamten Abend über herrschte eine su-

strichen und dazu frisches Obst. Da zu einer

per Stimmung und gemütliche Atmosphäre.

guten Party auch gute Musik gehört, übernahm Juvivo die musikalische Unterhaltung.Es wurde ausgiebig getanzt und gesungen, was den Kinder und Jugendlichen sichtlich Spaß bereitete! Ab 17:30 Uhr fanden Go-Kart Rennen statt. Die TeilnehmerInnen mussten mindestens 13 Jahre alt sein und sich in Form einer vorbildlichen Probefahrt für das Rennen qualifizieren. An den Go-Kart Rennen nahmen auch einige Politiker Teil, denen am Ende und auch während des Rennens Fragen gestellt werden konnten.

2010 Jahresbericht 15. Bezirk 35


Info Tag zur Wahl 2010 am 28.September 2010 Muhammed stellte im Rahmen der Demokratie-Werkstatt

Fazit: Politikverdrossenheit unter Jugendlichen? Von wegen! Die

eine PowerPoint Präsentation zusammen, die die wichtigsten Facts rund

Jugendlichen waren sehr interessiert, stellten viele Fragen und beteili-

um das Thema Wahlen beinhaltete und den Jugendlichen erklärte, wa-

gten sich rege an der aufkommenden Diskussion zu den einzelnen Fra-

rum es wichtig ist wählen zu gehen.

gestellungen. Am Ende wurde eine Befragung unter den Jugendlichen durchge-

Es wurden folgende Fragen durchgenommen:

führt, bei der es darum ging, die Jugendlichen schätzen zu lassen, wel-

n Allgemeine Informationen zur Wahl

che Partei wie viel Prozent bekommen wird. Die besten SchätzerInnen

n Ab welchem Alter darf man in Österreich wählen?

bekamen als Preis Gutscheine überreicht.

n Wer darf wählen/wer ist wahlberechtigt? n Welche Parteien gibt es in Österreich? n Was repräsentieren die jeweiligen Parteien? n Was versprechen die jeweiligen Parteien?

Familypark Neusiedlersee in St. Margarethen – Von Drachen, Vogelscheuchen und anderen lustigen Gefahren, Ausflug am 9.Oktober 2010 Gemeinsam

begaben

wir

uns auf eine Abenteuerreise in das schöne

Burgenland, nicht weit entfernt von Wien. Im Familypark Neusiedlersee in St. Margarethen eröffnete sich uns eine bunte Welt aus Spannung, Spiel und Spaß, die es zu entdecken galt. Die Drachenbahn schlängelte sich in beachtlicher Höhe über unseren Köpfen durch den Park, Rutschen lockten mit hohen Geschwindigkeiten und lautes Kreischen ließ auf eine Achterbahn schließen. Das Wasser plätscherte vor dem geheimnisvollen Drachenhöhleneingang und es gab überall weitere abenteuerliche Dinge zu entdecken. Es gab auch einen Märchenwald und einen Bauernhof. Um die Zeit best möglichst zu nutzen, arbeiteten wir uns von den Rutschen, über die Krokobahn und Achterbahn, weiter zum Römerturm vor und von dort aus ging es weiter zum Seedrachen. Dort wechselten sich Begeisterungsschreie mit Übelkeitsbekundungen ab. Nachdem das Fahrangebot vollends ausgeschöpft wurde, widmeten wir uns zum Abschluss einer weiteren Attraktion, nämlich der der verrückten Vogelscheuche. Zufrieden, aber müde traten wir nach einem langen, sonnigen Tag die Heimreise an.

36 Jahresbericht 15. Bezirk 2010


Familypark Neusiedlersee in St. Margarethen

2010 Jahresbericht 15. Bezirk 37


Halloween Party im Dadlerpark am 29.10.2010 Am 29.Oktober war es wie-

Danach ging es weiter im Programm

der soweit – der Tag des Fürchtens –

mit der großen Suche nach dem „ Schatz von

HALLOWEEN stand vor der Tür!

der bösen Hexe“, die sich im Park versteckt

Die Kinder waren kaum mehr zu brem-

hatte und nur mehr darauf wartete, gefun-

sen, als es darum ging sich die Kürbisse zu

den zu werden. Die Hexe war aber letztlich

schnappen und gruslige Gesichter hinein zu

gar nicht so böse, den alle Kinder kamen la-

schnitzen. Nach kurzer Zeit stand auf den Ti-

chend und mit einem Haufen Süßigkeiten von

schen eine Vielzahl an grusligen Kürbisköpfen.

der Hexe zurück. Danach fand der Kürbislauf

Die Kinder konnten sich auch schminken las-

statt, bei dem sich alle in der Mitte des Parks

sen und verwandelten sich im Handumdrehen

zusammenfanden. Immer zwei Kinder traten

in gruselige Halloween Monster.

beim Spiel gegeneinander an. Jede/r hatte

Nachdem alle zusammen die Reste von

einen Kochlöffel und einen kleinen Kürbis

den Kürbissen weggeräumt hatten, ging es

in der Hand, der mit dem Kochlöffel vor sich

weiter mit dem Halloween Spaß. Jeweils in

hergeschoben werden musste, um ihn ins Ziel

Zweiergruppen spielten die Kinder das Spiel

zu bringen. Alle TeilnehmerInnen bekamen als

namens „Mumie“, bei dem es darum ging,

Belohnung etwas Süßes, sodass es am Ende

dass die eine Gruppe die andere so schnell

keine Verlierer gab. Alle gingen gut gelaunt

wie möglich mit Toilettenpapier einwickeln

und mit jeder Menge süßen Halloweenna-

musste, sodass kein Kleidungsstück mehr zu

scherein nach Hause.

sehen war.

38 Jahresbericht 15. Bezirk 2010


Halloween Party im Dadlerpark

2010 Jahresbericht 15. Bezirk 39


Winterfest am 5.November 2010 Das Zeit!Raum Team hat auch

gemütlich machen und Informationen zum

2010 wieder das alljährliche Winterfest ver-

neuen Winterprogramm erfragen. Alle Besu-

anstaltet, welches zugleich auch den Beginn

cher des Winterfestes waren sich sicher: Die

der Wintersaison einläutete. Bevor die zahl-

neue Wintersaison wird wieder eine lustige,

reich erschienen Kinder ihr Können an den un-

aufregende und auch lehrreiche Zeit mit vielen

terschiedlichen Bastelstationen unter Beweis

tollen Aktionen und Ausflügen.

stellen konnten, wurden sie an der Schminkstation in wunderschöne Eisprinzessinnen und -prinzen verwandelt. Passend zur kalten Jahreszeit wurden tolle Teelichtbehälter, sowie bunte ganz persönliche Tassen gestaltet, um sich an besonders kalten Tagen mit heißem Tee zu wärmen. Aber nicht nur die Kinder waren beschäftigt, sondern auch die Jugendlichen konnten in chilliger Atmosphäre die neuesten Spiele auf den verschiedenen Konsolen ausprobieren und gemeinsam zocken. Mütter und Väter waren ebenfalls geladen und konnten es sich im orientalischen Zimmer

Ausflug in die Bücherei in der Schwendlergasse am 16.November 2010 Am 16.11.2010 traf man sich

tschechischen Schriftsteller. Das Buch wurde

Es war ein sehr spannendes und inte-

im Verein Zeit!Raum und es ging gemeinsam

zuerst in tschechischer Sprache und anschlie-

ressantes Erlebnis für die Kinder. Besonders

in die Bibliothek in der Schwendlergasse.

ßend auf Deutsch vorgelesen. Während der

toll war, dass sie auf diese Weise eine andere

Viele der Kinder kannten die Bücherei

Lesung konnten die Kinder Bilder zur Ge-

Sprache zu hören bekamen und einzelne Fremd-

bereits, aber für einige war es der erste Be-

schichte malen und auch ein paar Wörter in

wörter kreativ durch Malen und Schreiben –

such und somit ein spannendes Erlebnis.

tschechischer Sprache lernen.

passend zur Geschichte – erlernen konnten.

In der Bücherei wurden die Kinder und BetreuerInnen von Zeit!Raum herzlich von den MitarbeiterInnen empfangen. Zuerst wurde den Kindern gezeigt, wie und wo die Bücher für die unterschiedlichen Altersgruppen aufgestellt sind und wie die Entlehnung funktioniert. Besonders freute es die Kinder, dass man sich auch CDs mit Hörbüchern anhören und ausborgen kann. An diesem Tag gab es auch eine Buchpräsentation des neu erschienenen Buches „Geschichten vom Hündchen und vom Kätzchen“ geschrieben von Josef Čapek, einem

40 Jahresbericht 15. Bezirk 2010


Backstube in der Lugner City am 25.November 2010 Am 25.November traf man sich im Verein Zeit!Raum um gemeinsam die

Backstube in der Lugner City zu besuchen und sich in vorweihnachtliche Stimmung zu bringen und gemeinsam köstliche Weihnachtskekse zu backen. Die Kinder waren schon sehr neugierig, was sie heuer – neben Kekse backen – in der Backstube noch erwarten wird. Die kurze Fahrt mit der U6 kam den Kids daher wir eine halbe Ewigkeit vor. Die Lugner City erstrahlte in Weihnachtsstimmung. Sei war weihnachtlich dekoriert und ein Duft von Keksen lag in der Luft. Wir wurden von unseren 2 MitarbeiterInnen herzlich empfangen und es ging sofort los mit dem Backen. Jedes Kind suchte sich zu Beginn eine Schürze aus und setze sich an einen der Tische. Das notwenige Zubehör war bereits auf den Tischen vorbereitet. Selbst oder mit etwas Hilfe wurde der Teig ausgerollt. Im nächsten Schritt hieß es dann ran an die Keksformen und es wurden zahlreiche Kekse ausgestochen Nach kurzer Zeit war es dann so weit, die Kekse bekamen den letzten „Schliff“ bevor sie ab in den Ofen geschoben wurden. Während die Kekse im Ofen waren, hatten die Kinder die Möglichkeit ein Weihnachtsgeschenk selbst zu basteln – diesmal konnten sie einen Bilderrahmen für ein eigenes Foto oder Bild selbst gestalten. So verging die Backzeit sehr schnell. Die fertigen, warmen Kekse mussten nur mehr aus dem Ofen genommen und mit bunten Schokostreuseln verziert werden. Danach wurden sie eingepackt, um sie als vorweihnachtliches Mitbringsel und Kostprobe mit nach Hause zu nehmen. Alle waren zufrieden mit ihrem selbstgebackenen Backwerk und konnten es kaum mehr erwarten zu Hause von den Keksen zu naschen.

2010 Jahresbericht 15. Bezirk 41


Jungs im Fußballfieber am 17.11.2010 Das Länderspiel Österrei-

Trotz der Niederlage von Österreich am

ch-Griechenland am 17. November

Ende mit einem knappen 2:1 Sieg von Grie-

2010 im Ernst-Happel-Stadion wurde für 12

chenland, konnte unsere heitere Stimmung

Jugendliche und 3 BetreuerInnen aus dem

nicht mehr getrübt werden. Der Abend wurde

15.Wiener Gemeindebezirk zum Erlebnis der

zu einem unvergesslichen Erlebnis und war

ganz besonderen Art. Die Eintrittskarten, die

von emotionalen Auf und Abs, Jubel und Ent-

uns der ÖFB freundlicherweise gratis zur Ver-

täuschung, Dramatik und Spannung gleicher-

fügung gestellt hatte, waren heißbegehrt! Die

maßen geprägt.

Jugendlichen mussten vorab ihr Können in verschiedenen Turnieren (Fußball, Tischtennis, Xbox…) unter Beweis stellen, um eine dieser begehrten Eintrittskarten zu ergattern.

42 Jahresbericht 15. Bezirk 2010


ZEIT!RAUM UNTERWEGS – Musical „König Nimmersatt“

im Raimundtheater am 5.Dezember 2010 Auch 2010 ließen es sich die Kinder von Z!R Unterwegs nicht nehmen, das weihnachtliche Musical im Raimundtheater zu besuchen. Dieses Jahr spielte die Geschichte vom „König Nimmersatt“ und seiner Tochter, die als Junge verkleidet ein Dorffest besuchte und sich dort verliebte. Die 15 Z!R Kinder waren von der spannenden Geschichte sehr begeistert und zeigten dies deutlich mit tobendem Applaus am Ende des Musicals. Erfahrungsbericht von Dilara, 10 Jahre: Ausflug ins Raimundtheater:

Mir hat der Ausflug ins Raimundtheater sehr gut gefallen. Besonders gut hat mir die Geschichte von der Prinzessin gefallen, die sich als Junge verkleidet und sich verliebt. Aber am lustigsten war die verkleidete Tante, die hat uns alle zum Lachen gebracht, weil sie nicht in den Stöckelschuhen gehen konnte. Die Kostüme waren toll und auch die Musik war super, weil man mitsingen konnte.

Dilara (10):

2010 Jahresbericht 15. Bezirk 43


Excalibur City am 14.12.2010 Am 14. Dezember war es endlich so weit! Die Zeit!Raum

Punsch führte uns schließlich zum Chriskindl-

Betreue-

markt, wo traditionelle Souvenirs bewundert

rInnen fuhren mit den Kindern gemeinsam in

werden konnten. Zum Schluss wurden noch

die Excalibur City in die Tschechei.

ein paar Erinnerungsfotos geschossen und da-

Die Kids waren schon aufgeregt, weil

nach ging mit dem Bus wieder ab nach Hause.

es für manche das erste Mal über die Grenze

Müde und ausgepowert von den Ereignissen

Österreichs ohne das Beisein der Eltern ging.

des Tages verschliefen die Kinder die gesamte

Zeit!Raum ermöglichte den Kindern mit wenig

Heimfahrt.

Geld ein Nachbarland kennenzulernen, die andere und zum Teil auch gleiche Traditionen erleben zu können. Leider war es sehr kalt und frostig, aber daran störten wir uns kaum. Beim Eislaufen konnten sich die Kinder austoben und so wurde uns auch gleich wärmer. Danach wurde die gesamte City bis ins kleinste Detail erforscht, bis man sich letztlich wieder beim gemeinsamen Pizza Essen einfand. Erholt und satt ging es dann weiter! Der Geruch von heißem

44 Jahresbericht 15. Bezirk 2010


Excalibur City

Eine Weihnachtsparty der besonderen Art Wieder war ein Jahr vorbei

und Zeit!Raum lud zur großen Weihnachtsfeier ein. Hier kamen nicht nur Bastel-Fans auf ihre Kosten, indem sie ihrer Kreativität freien Lauf lassen konnten, sondern auch die süßen Naschkatzen unter uns konnten sich an eigenen Weihnachtskekskreationen erfreuen. Der Clubraum wurde kurzerhand in einen Spiel- und Partyraum verwandelt, der von lautem Karaokegesang und Tanz durchflutet wurde. Unter dem Motto „Jahresrückblick“ wurden gemeinsam Fotos angesehen, die im Laufe des Jahres entstanden waren und alle durchlebten im Gedanken noch einmal die Ereignisse des vergangenen Jahres. Es wurde viel gelacht, gegessen, gespielt und getanzt. Und zu guter Letzt wurden bereits erste Pläne für das kommende neue Jahr mit Zeit!Raum geschmiedet.

2010 Jahresbericht 15. Bezirk 45


Schlechtwetter Programm An den Tagen, wo es leider auf-

Mit den Mädchen war es ganz ein-

Gewinnen und Verlieren zur Nebensache, da

grund von Schlechtwetterverhältnissen nicht

fach! Ob Basteln, Tanzen, sich Verkleiden oder

das Wissen der Kinder und Jugendlichen und

möglich war im Park zu sein, waren wir bei

Schminken – den Mädels hat es immer sehr

dessen Anwendung im Mittelpunkt standen.

uns im ZeitRaum, der für eine Vielzahl von Ak-

viel Spaß gemacht. Es wurde auch über spezi-

Selbstverständlich durfte es auch nicht

tivitäten reichlich Platz bietet.

elle Themen privat unter Mädels geredet, wie

an Fußball fehlen und so wurde ein Match auf

Das häufig schlechte Wetter in dieser

zum Beispiel Jungs, der erste Kuss, Schule,

der Playstation 2 unter den Jungs ausgetragen.

Sommersaison schlug sich auch bei der Sta-

Mode, Sänger, Idole, Freundschaft oder aktu-

Und ob man es glaubt oder nicht, auch

tistik der Parkbetreuung nieder. Daher wurde

elle Probleme. Es gab immer viel zu lachen,

Kochen stand bei den Jungs auf dem Pro-

ein Schlechtwetterprogramm veranstaltet,

aber manchmal gab es auch ein paar ernstere

gramm. Pizza selber backen und Salat zube-

bei dem man auf die Räumlichkeiten im Ver-

Gespräche. Die Inhalte blieben selbstverständ-

reiten macht viel Spaß und es schmeckt gleich

ein auswich, diese reichlich Platz boten. Die

lich unter uns und die Betreuerinnen standen

umso besser.

fehlende TeilnehmerInnanzahl bei den Aktivi-

immer mit Hilfe und Ratschlägen zur Seite.

täten, die im Regelfall in den Parks stattfinden,

Als es um das Tanzen ging, wollten

finden sich in der Statistik des Schlechtwetter-

die Jungs zuerst nur zusehen, ließen sich

programms wieder. Es kann daher gesagt wer-

dann aber doch vom Rhythmus mitreißen und

den, dass nicht weniger Kinder und Jugend-

tanzten zahlreich mit. Ein eindeutiges Zeichen,

liche betreut worden sind, sondern die Form

dass es auch bei Burschen nicht immer nur

aufgrund des vermehrten Schlechtwetters

Fußball sein muss. ;)

eine andere war. Die TeilnehmerInnenzahl an sich reduzierte sich dadurch nicht.

Die Burschen spielten im Keller meistens Tischfußball oder organisierten Billard-

Die BetreuerInnen haben sich vorab

Turniere. Aber auch unter Männern finden von

immer gut vorbereitet, um ein Ersatz Pro-

Zeit zu Zeit ernste Gespräche statt, wie zum

gramm im Falle von Schlechtwetter bei der

Beispiel zu den Themen Gewalt, Freundschaft,

Hand zu haben, sodass es den Kindern und

Beruf, Integration und natürlich Fußball.

Jugendlichen auch bei Regen an nichts fehlte.

Es gab auch ein Quiz mit Fragen über die Natur, Tiere und Allgemeines. Hier wurde

46 Jahresbericht 15. Bezirk 2010

Aber auch das Ausprobieren neuer Brett- und Kartenspiele machte den Kindern und Jugendlichen Spaß!


Schlechtwetterprogramm

100 90 80 70 60 50 40 30 20 10 0

Kw Km Jw Jm Ew Em

r r er be be r b t r uar e m m s e m z il rApril Jan. zeDez. tobOkt.oveNov. pte nn Feb. br li Juligu Aug. aiMaiuniJuni 채r N J채 Fe Ap Ok M MM채rz Se Sept. Ju Au J De

Schlechtwetterprogramm 2010 Jan.

Feb.

M채rz

April

Mai

Juni

Juli

Aug.

Sept.

Okt.

Nov.

Dez.

Kw

0

0

0

41

53

63

0

17

21

66

0

0

Km

0

0

0

18

88

79

0

30

30

66

0

0

Jw

0

0

0

10

31

18

0

6

9

24

0

0

Jm

0

0

0

8

52

39

0

12

16

33

0

0

Ew

0

0

0

0

7

15

0

0

0

16

0

0

Em

0

0

0

0

3

8

0

0

0

4

0

0

2010 Jahresbericht 15. Bezirk 47


Wöchentliche Aktivitäten „PC-Experts“ wöchentlichen

eigene Stundenpläne für die Schule zu gestal-

Aktivität können Kinder bis zum 12. Le-

ten, aber auch wie Tabellen und Diagramme

bensjahr teilnehmen, um den Umgang mit

erstellt werden. Aber zu den wichtigsten Funk-

Microsoft Office (Word, Excel und PowerPoint)

tionen von Excel zählen die vielen Rechenfunk-

zu erlernen und zu üben. Den Kindern und Ju-

tionen, die das Lösen von Rechenaufgaben

gendlichen soll hier in erster Linie vermittelt

leicht und rasch ermöglichen. Mit PowerPoint

werden, dass der PC nicht nur zum Spielen,

werden Präsentationen in Form von Folien er-

sondern vor allem auch für sinnvolle und not-

stellt. Hierzu gibt es verschiedene Übungen,

wendige Dinge genutzt werden kann.

die das Erlernte vertiefen helfen.

Bei

dieser

Im Word erlernen sie einfache Grundlagen, wie richtiges Schreiben am PC, das Einstellen verschiedener Schriftarten, das Markieren, Ausschneiden, Kopieren von Texten und vieles mehr. Mit dem Excel-Programm lernen die Kinder und Jugendlichen in Kürze

48 Jahresbericht 15. Bezirk 2010


Let´s Dance, Oktober 2010 Seit

Oktober

2010

haben

Mädchen jeden Alters montags von 16:00-

18:00 Uhr in der KMS Kauergasse die Möglichkeit verschiedene Tänze zu erlernen und sich sportlich zu betätigen. In kurzer Zeit hatte sich eine große Gruppe zusammen gefunden, die wöchentlich gemeinsam unterschiedliche Choreographien einstudiert. Ein Highlight stellte die kurze Einführung in die Welt des Hip Hops dar, geleitet von einer professionellen Hip Hop Tänzerin. Aber auch Schritte zu traditionellen türkischen und tschetschenischen Volkstänzen fanden ihren Platz bei „Let’s Dance“. Bereits nach einigen Wochen ist es der Gruppe gelungen einen stimmungsvollen Tanz soweit zu erlernen, dass sie ihn vor Publikum aufführen konnten. Der überragende Applaus war die größte Belohnung für das harte Training der Mädchen.

Spielgruppe Im November 2010 startete

Die Kinder hatten jedenfalls immer

Die Kleinen freuten sich immer sehr auf

unser neues Winter-Programm. Es finden

großen Spaß daran miteinander zu spielen.

das nächste Mal, was auch die Eltern sehr po-

sich zahlreiche altbewährte Angebote aus

Ob beim Memory-Spiel, Pyramiden bauen oder

sitiv gestimmt hat, woraufhin diese die Spiel-

dem Vorjahr wieder: Lerntrixx, Wohnzimmer,

beim Basteln, es wurde immer viel gelacht

gruppe als Jourfix in den eigenen wöchent-

Mädchensache und Game Zone. Aber es gibt

und geredet. Es ergaben sich auch erste neue

lichen Kalender aufgenommen haben.

auch neue Angebote, wie zum Beispiel die

Freundschaften unter den Kindern.

„Spielgruppe“. Hierbei handelt es sich um ein Angebot für Kinder im Alter von 3-6 Jahren. Ziel ist es, den Eltern etwas Zeit für sich selbst zu geben, in der sie z.B. ihre Einkäufe in Ruhe ohne Kinder erledigen können. Aber es besteht keineswegs ein Zwang weg zu gehen. Die Eltern dürfen selbstverständlich auch anwesend bleiben. Jedenfalls aber haben sie die Möglichkeit während dieser Zeit ihre kleinen Sprösslinge im Verein zu lassen, wo sie altersgerecht betreut werden. Es wird viel gespielt, gebastelt und vor allem gelacht. Eine besondere Herausforderung stellt der Vertrauensaufbau zu den Müttern dar, sodass sie ihre noch sehr kleinen Kinder den BetreuerInnen überlassen, was eine gewisse Zeit des Kennenlernens benötigt. Daher wurden so genannte Schnupperstunden angeboten. 2010 Jahresbericht 15. Bezirk 49


FEEL GOOD – ein Gesundheitsförderungsprojekt Ziele des Projekts:

Feel Good ist ein Gesund-

Besuch oder die Mitwirkung an einer Feel

heitsförderungsprojekt für Kinder

Good Aktion mit einem Stempel vermerkt. All

n Gesundheitszustand der Kinder und Ju-

und Jugendliche im 15.Bezirk. Mit zweimal

jene Kinder und Jugendliche, die insgesamt

gendlichen im 15. Bezirk verbessern

wöchentlich stattfindende Aktivitäten, die ko-

10 Stempel sammelten, erhielten einen Gut-

n Chancengleichheit im Bereich Gesundheit

stenlos bis günstig sind, werden den Kindern

schein im Wert von 5 Euro. Die Vergabe der

(für einkommensschwache Personen und Per-

und Jugendlichen im Alter von 5 bis 19 Jah-

Gutscheine bzw. Trostpreise erfolgte im Okto-

sonen mit Migrationshintergrund) gewähren,

ren Freude und Spaß an der Bewegung ver-

ber dieses Jahres.

n Bedeutung der Gesundheit vermitteln

mittelt. Unterstützt und motiviert werden die

Die Feel Good Aktivitäten führten wir

TeilnehmerInnen von jeweiligen ExpertInnen,

an unterschiedlichen Orten bzw. Institutionen

und stärken (Empowerment)

die das Programm durchführen. Das Feel Good

durch. Informationen zum Programm gab es

n Freude und Spaß an der Bewegung vermit-

Programm umfasst Gesundheitsmaßnahmen

das ganze Jahr über und wurden am Fen-

teln

wie Tanzworkshops, Schwimmkurse, Vorträge

ster des Vereins Zeit!Raum ausgehängt. Die

n Zielgruppe auf die vorhandenen Gesund-

zur gesunder Ernährung, Selbstverteidigungs-

Zielgruppe erreichten wir einerseits durch

heitsangebote aufmerksam machen und zur

kurse für Mädchen, Turnen, Rodeln, Besuch

das Auflegen von Informationsblättern bzw.

Nutzung motivieren

des Augartenateliers etc.

mehrsprachigen Handouts an verschiedenen

Die Teilnahme an den oben aufgezähl-

Institutionen. Andererseits sind es Kinder

ten gesundheitsfördernden Aktivitäten wurde

und Jugendliche, die der Verein im Rahmen

mit kinder- und jugendgerechten Feel Good

der Aufsuchenden Kinder und Jugendarbeit

Pässen gefördert. In diesem Pass wurde der

erreicht hat.

50 Jahresbericht 15. Bezirk 2010

n Fähigkeiten der TeilnehmerInnen aktivieren


Gesundheitsförderung Im Jahr 2010 erreichten wir

Durchführungsorte der Aktivitäten:

689 Kinder und Jugendliche bei

n Räumlichkeiten des Vereins Zeit!Raum

insgesamt 68 Aktivitäten. Die regelmä-

n Wiener Mittelschule Kauergasse

ßige Teilnahme an diesen Aktivitäten ermög-

n Theresienbad

lichte der Zielgruppe, sich einen gesünderen

n Augartenatelier (Tongestaltung)

Lebensstil anzueignen und diesen in den All-

n Praterallee

tag zu integrieren. Um die nachhaltige Wirk-

KooperationsparterInnen des Projekts:

samkeit der niederschwelligen Maßnahmen

n Wiener Mittelschule Kauergasse

zu sichern, setzten gesundheitsfördernde In-

n FEM-SÜD

terventionen auf drei Ebenen – Bewegung, Er-

n Beratung am Eck

nährung und psychisches Wohlbefinden – an.

n VHS Rudolfsheim

2010 Jahresbericht 15. Bezirk 51


Gesundheitsfördernde Aktivitäten Schwimmkurse Der Schwimmkurs wurde im There-

Zielsetzung der Schwimmkurse:

sienbad (im 12. Wiener Gemeindebezirk)

n Förderung der körperlichen, motorischen

in Gruppen mit maximal 9 TeilnehmerInnen

und psychischen Entwicklung der Kinder

durchgeführt. Zwei SchwimmtrainerInnen -

n Stärkung des Stütz- und Bewegungsap-

Thomas Nowak und Kerstin Schaffer – die

parates sowie der Lungenfunktion der Ziel-

abwechselnd den Kurs leiteten – vermittelten

gruppe

der Zielgruppe mit Spielen und tollen Ideen

n Schulung des Gleichgewichtssinns, der

die Freude an der Bewegung im Wasser. Sie

Bewegungsfähigkeit und die Geschicklichkeit

unterstützten und motivierten die Teilneh-

der Kinder

merInnen bei der Erlernung der Arm- und Fuß-

n Stärkung des Geborgenheits-, Sicherheits-

bewegungen, beim Brustschwimmen sowie

und Vertrauensgefühls

bei der Koordinierung der Bewegungen im Wasser. Das gemeinsame Üben in der Gruppe mit anderen Kindern förderte zugleich das gemeinschaftliche Miteinander der Kinder in einer neuen Umgebung. Die

TeilnehmerInnen

Schwimmkurses

absolvierten

des

ersten

insgesamt

12 Unterrichtseinheiten, die jeweils circa eine Stunde dauerten und von einem/einer Schwimmtrainer/in abgehalten sowie von einer Sozialbetreuerin unterstützt wurden. Die Schwimmkurse wurden mit der Absicht - das Wohlbefinden der Kinder und Jugendlichen zu steigern bzw. zu verbessern – angeboten. Denn Bewegung im Wasser macht nicht nur Spaß, sondern fördert zugleich die Gesundheit und Entwicklung der Kinder.

52 Jahresbericht 15. Bezirk 2010


Selbstverteidigungskurse für Mädchen Daniela Drüding – Trainerin PMG – Sentak (magische Kampf-

kunst) – zeigte den Teilnehmerinnen des Feel Good Projekts den Umgang mit eigenen und fremden Grenzen, das Ausloten von Mut, Kraft und Wahrnehmung. In den Selbstverteidigungskursen, die in diesem Jahr insgesamt 10-mal stattgefunden haben, ging es um Themen wie Aggression und Kampf auf hoher ethischer Ebene. Die Kurse fanden in den Räumlichkeiten des Vereins Zeit!Raum statt und dauerten ebenfalls eine Stunde. Teilnehmerinnen erhielten praktische Tipps zur Selbstverteidigung und Selbstbefreiung. Verhaltensregeln im Falle eines Angriffes mit Waffen wie Messer, Elektroschocker, Pfefferspray, Schlagring, Stöcke etc. wurden geübt. Übungen wie – gerader Schlag nach vorne, Abwehr nach außen, Hand abfangen, Paarübungen, Befreiungsmethoden, wenn man von vorne gewürgt wird, Sitztechniken am Boden für Frauen, Übungen für die mentale Stärke, zulassen von Gedanken, Gelerntes speichern etc. – waren wichtige Einheiten des Selbstverteidigungskurses. Das Programm und dessen Zielsetzung: n das Selbstbewusstsein der Mädchen stärken n die Wahrnehmung der Teilnehmerinnen für entstehende Konflikte schärfen n Verhaltensregeln für schwierige Situationen aufzeigen

Kinderturnen

Wie bei den anderen gesundheits-

zu fördern, ein gesundes Körperbewusstsein

fördernden Maßnahmen geht es bei

zu vermitteln und zugleich Übergewicht vor-

dieser Aktivität ebenfalls darum, die Freude

zubeugen.

und den Spaß an der Bewegung zu vermitteln.

In den Turnstunden lernten die Kinder:

Im Gegensatz zu den oben angeführten Aktivi-

n Abschätzen von Abständen und Hindernis-

täten fand das Kinderturnen in der Turnhalle

höhen

der Kooperativen Mittel Schule Kauergasse

n Sicherheit und Selbstvertrauen bezüglich

3-5 statt. Kindertrainerin Elisabeth Bredl moti-

des eigenen Körpers

vierte die Kinder zu mehr Bewegung im Alltag

n Koordination beim Springen, Rhythmusge-

mit unterschiedlichen Spielen wie Ballspiele

fühl beim Springen, koordiniertes Arbeiten

jeder Art, Seilspringen, Schaukeln an den

beim Schwingen des Seils

Seilen, Fangen mit Leo etc. Insgesamt geht

n Geschicklichkeit, Koordination, Sicherheit,

es darum, das Wohlbefinden der Zielgruppe

Vertrauen auf das eigene Können.

n eigene und fremde Grenzen bewusst machen n Vermeidung von Gefahren bzw. Gefahrensituationen (Mädchen sollten nachts wenn sie durch eine dunkle Gasse gehen, nicht Walkman hören, da sie dadurch in ihrer Wahrnehmung eingeschränkt wären etc.)

2010 Jahresbericht 15. Bezirk 53


Orientalischer Tanz für Mädchen Im Seminarraum des Vereins

Mit Hilfe des orientalischen Tanzes

Zeit!Raum zeigte Mag.a Eva Hakim Ali –Tän-

werden bei den Teilnehmerinnen:

zerin und Lehrerin für Orientalischen Tanz-

n viele Muskelpartien aktiviert (Bauch, Rü-

den Teilnehmerinnen die Grundbewegungen

cken und Hüftmuskulatur)

des Orientalischen Tanzes. Die Tanzstunden

n die Konzentrationsfähigkeit gesteigert

begannen mit Aufwärmübungen für Füße,

n das soziale Lernverhalten gestärkt und

Hüfte, Oberkörper, Schulter, Hände, Arme und

n Haltungsschäden und Rückenschmerzen

Kopf, damit die Teilnehmerinnen beim Tanz

vorgebeugt

lockerer und beweglicher sind. Danach wurden einige Bewegungsarten wie das „Gehen

Da bei dieser Maßnahme der gesund-

im Takt“ und „fließende Arme“ geübt, damit

heitliche Aspekt von großer Bedeutung ist,

die Zielgruppe ein Gefühl für den Rhythmus

geht es nicht nur darum, die Tanzbewegungen

und gutes Gespür für Raum entwickelt. Bun-

richtig auszuführen, sondern auch um die kor-

te Schals, mit Perlen und Münzen bestricke

rekte Haltung während der Tanzstunden, um

Bauchtanztücher und arabische bzw. türkische

Fehlhaltungen vorzubeugen.

Musik, die vor Beginn des Tanzworkshops an die Mädchen ausgeteilt wurden, erhöhten die Freude und den Spaß bei der Ausführung der vorgezeigten Bewegungsarten. Die Mädchen entwickelten mit sinnlichen und weiblichen Bewegungen ein positives Körpergefühl, stärkten die Haltemuskulatur des gesamten Körpers und kräftigten auch die Beckenbodenmuskulatur.

54 Jahresbericht 15. Bezirk 2010


Vorträge zur gesunden Ernährung

Eine weitere gesundheitsfördernde MaSSnahme, die im Rah-

men des Feel Good Projekts ergriffen wurde, waren Vorträge zur gesunden Ernährung. Da das körperliche und psychische Wohlbefinden unter anderem auch von der Ernährung bzw. vom Essverhalten beeinträchtigt wird, wurde es für Wichtig erachtet, im Rahmen des Feel Good Projekts die Grundsätze einer gesunden Ernährung zu vermitteln. Die Korrelation zwischen den beiden Variablen belegen auch die Ergebnisse der WHO-HBSC-Survey 2006 /2008. Ein markantes Ergebnis dieser Studie ist, dass Österreichs Jugendliche immer dicker werden, sich ungesund ernähren, körperlich nicht aktiv sind und dementsprechend ihre Gesundheit als schlecht einstufen. Die Vorträge zur gesunden Ernährung

Tanzworkshops

bzw. Workshops fanden in den Aktivitätsräumen des Vereins Zeit!Raum statt. Ernäh-

Auf Wunsch der Zielgruppe wur-

Diese Tänze werden dementsprechend be-

rungsberaterin Martina Großebner zeigte der

den türkische Volkstänze, die in allen Kul-

nannt, andere wiederum nach der Art der Mu-

Zielgruppe, dass gesunde Speisen sehr lecker

turen vorkommen und mit der Volksmusik

sik, der Melodie oder dem Takt.

schmecken. Mit Hilfe der Ernährungspyramide

eine untrennbare Einheit bilden, angeboten.

Die Tanzworkshops fanden ebenfalls in den

vermittelte sie den Kindern und Jugendlichen

Die Bewegungsabläufe sind nicht so strikt

Räumlichkeiten des Vereins statt und wurden

die Grundsätze einer gesunden Ernährung.

festgelegt, wie bei den Standardtänzen. Das

vom Tanztrainer Osman Caner geleitet. Er mo-

heißt aber nicht, dass völlig formlos getanzt

tivierte und unterstützte die TeilnehmerInnen

werden kann. Zum Tanz werden spezielle

bei der Erlernung bzw. Ausführung bestimmter

ser Aktivität umfassen:

Trachten, die sich durch Schmuck, verwendete

Bewegungsarten. Spezielle Trachten, die von

n Umstellung der Essgewohnheiten

Stoffe, Kopfbedeckungen und Zierrat oft von

der Tanzgruppe getragen wurden, dienten zur

n Kennenlernen genussvoller und ausgewo-

der Alltagskleidung unterscheiden, getragen.

Erhöhung der Freude am Tanzen. Dieses Ange-

gener Ernährung

Mit diesen Tänzen werden Geschichten zum

bot diente dazu, das Wohlbefinden der Kinder

n Bewusstsein schaffen für die neue Ernäh-

Ausdruck gebracht. Meistens geht es um all-

und Jugendlichen zu steigern und somit die

rungspyramide

tägliche Dinge wie die Arbeit auf dem Felde,

Gesundheit der Zielgruppe zu verbessern.

Die gesundheitlichen Aspekte die-

um Brautschau oder Brautwerbung etc.

2010 Jahresbericht 15. Bezirk 55


Spezifische Aktionen Schlittenfahren Am 3. Februar 2010 trafen

fahrt die Rodel wieder hoch gezogen werden

sich die Feel Good TeilnehmerInnen zu

muss. Die Kondition der Kinder und Jugend-

einem gemeinsamen Rodelspaß. Kinder und

lichen wurde somit ordentlich trainiert!

Jugendliche konnten mit ihren Schlitten vom Jesuitenhügel - mitten in der Stadt, leicht und schnell mit den Wiener-Linien zu erreichen - die 30 Meter lange „rasante“ Abfahrt genießen. Am Ziel erlagen sie dem winterlichen Rausch der relativen Geschwindigkeit auf dem beschneiten Rodelhügel. Für unsere Rodelfreaks war für diesen Tag Spaß und Action angesagt. Bei der Abfahrt vom Hügel spritzte der Schnee ins Gesicht und die Haare wurden vom Wind verweht. Dieses Erlebnis erhöhte den Spaß der SchlittenfahrerInnen umso mehr. Rodeln macht also nicht nur sehr viel Spaß, sondern es ist zudem auch gut für die körperliche Fitness. Beim Schlittenfahren werden nicht nur Lach-, sondern auch Beinmuskeln beansprucht, da nach jeder Talab-

Tonworkshop im Atelier am Augarten Am 30.10.2010 besuchten wir

In diesem Ton-Workshop wurden in-

das „Kinderatelier“ am Augarten.

dividuelle Ideen und Formvorstellungen re-

Hier hatten Kinder die Möglichkeit TON zu

alisiert sowie ein Dialog mit Hand, Herz und

entdecken und zu „be“greifen. Zugleich durf-

allen Sinnen geführt.

ten sie matschen und experimentieren, sowie spielend Formen und Gestalten lernen. Der Tanz ihrer Finger über den Ton machte ihre Ideen und Fantasien (be)greifbar. Sie brachten nicht nur eigene Gefühle zum Ausdruck, sondern schenkten zugleich der sinnlichen Wahrnehmung Aufmerksamkeit. Der Besuch des „Kinderateliers“ wurde für wichtig erachtet, weil: n das Spiel mit und die Berührung der Tonerde die Wahrnehmung fördert und die Konzentration (sinnliche Wahrnehmung, Tastsinn) anregt n Fantasie mit Hilfe des Tons rasch Gestalt annimmt n die Persönlichkeit weiterentwickelt wird

56 Jahresbericht 15. Bezirk 2010


Gutscheinvergabe an Feel Good TeilnehmerInnen Wie am Anfang des Projekts

den TeilnehmerInnen bereits in Aussicht gestellt, erhielten jene Kinder und Jugendliche, die insgesamt 10 Stempel in ihrem Feel Good Pass sammelten, einen Gutschein im Wert von 5 Euro. Alle anderen Kinder freuten sich über die Trostpreise. An diesem Abend wurden nicht nur Preise vergeben, sondern gemeinsam die bisher im Rahmen des Feel Good Projekts gemachten Bilder angeschaut. Die eigenen Fotos anzuschauen und gleichzeitig gesunde Leckerbissen wie Weintrauben, Brotaufstriche etc. zu genießen, verschaffte eine angenehme und gemütliche Atmosphäre für die TeilnehmerInnen. Des Weiteren wurden Quizspiele für Feel Good TeilnehmerInnen vorbereitet, um ein gemeinsames harmonisches Miteinader zu fördern. Zugleich dienen solche einfachen Spiele dazu, die Motivation der Kinder am Lernen und Leben zu erhöhen.

Statistische Daten – TeilnehmerInnenanzahl Aktivitäten

Anzahl der Aktivitäten

TeilnehmerInnen

Geschlecht

insgesamt

Weiblich

Männlich 36%

Turnen

18

193

64%

Orientalischer Tanz

3

41

100%

Selbstverteidigung für Mädchen

10

98

100%

Tanzworkshops

7

69

72%

28%

Ernährungsvorträge

3

32

80%

20%

Schwimmkurse

23

207

79%

21%

Ausflüge

2

17

59%

41%

TeilnehmerInnen Treffen

2

32

75%

25%

Summe

68

689

Insgesamt nahmen im Jahr 2010 689 TeilnehmerInnen an 68 unterschiedlichen Feel Good Aktivitäten teil.

2010 Jahresbericht 15. Bezirk 57


Generationsübergreifende Zusammenarbeit PARK(T)RAUM – Für ein gutes Miteinander Das Projekt konnte auch

das Zeit!Raum Team bei den Spiel- und Kre-

2010 als Kooperation der Sozial-, Kinder-, Ju-

ativangeboten unterstützen und begleiten.

gend- und SeniorInnenarbeit sowie Gebietsbe-

Sie nehmen regelmäßig aktiv an der Parkbe-

treuung, Stadterneuerung und Stadtteilarbeit

treuung teil. Zweimal pro Woche – dienstags

fortgesetzt werden. Das generationsübergrei-

und donnerstags - halfen drei Frauen (Kamile,

fende Projekt „Park(T)Raum – für ein gutes

Desanka und Piroska) tatkräftig und unentgelt-

Miteinander“ sieht eine Zusammenarbeit der

lich bei der Betreuung im Haidmannspark mit.

Aufsuchenden Kinder- und Jugendarbeit mit älteren Menschen, vorrangig mit Migrationshintergrund, vor. Das Besondere an diesem Projekt ist, dass ältere freiwillige Menschen

58 Jahresbericht 15. Bezirk 2010


ÖFFENTLIcHKEITSARBEIT

Kultur und Medien Die Kultur- und Medienar-

Vereinszeitschrift

beit des Vereins versteht sich als ein

Die Öffentlichkeitsarbeit hat zum Ziel

Brückenschlag zwischen den Zielgruppen

Kinder, Jugendliche, Eltern, Kindergärten,

und einer breiteren Öffentlichkeit. Bei den

Geschäftsleute, Schulen, Netzwerkorganisa-

Zeit!Raum Medienprojekten wird einerseits

tionen, KooperationspartnerInnen auf Landes-

Raum für Beteiligung und Erweiterung von

und Bundesebene, MedienpartnerInnen und

Kompetenzen frei, und andererseits gewähren

FördergeberInnen über die Betreuungsange-

die Medien den InteressentInnen einen au-

bote zu informieren.

thentischen Einblick in die Lebenswelten von

Im Zentrum stehen die Vereinszeit-

Kinder, Jugendlichen und Menschen anderer

schrift mit einer Auflage von 17.000 Exem-

Herkunft und mit einem anderen kulturellen

plaren und die Website www.zeitraum.org.

Hintergrund. Die Vielfalt als Chance wird

Die Zeitung erscheint vierteljährlich

dadurch greifbarer. Partizipation und das Ver-

und hat das Ziel, zum Verständnis unserer

mitteln von Verständnis für andere Menschen

Arbeit beizutragen und somit die Lebenssitua-

bestimmen die Medienarbeit des Vereins, die

tion von Kindern, Jugendlichen, MigrantInnen

sich in den letzten Jahren neu etabliert und

und Menschen mit denen wir täglich arbeiten,

auch eine durch das Jugendmagazin JUMA

zu verbessern. Kinder und Jugendliche, die an

den TV Bereich mit gestaltet.

unseren Angeboten teilnehmen sind herzlich dazu eingeladen selber Artikel zu schreiben und Statements zu verfassen, als auch Interviews über ihre Erfahrungen zu geben.

VERNETZUNG In regelmäSSigen Abstän-

Veranstaltungen im Bezirk einen Raum zur ge-

den finden regionale und überregionale Ver-

meinsamen Diskussion und Zusammenarbeit

netzungen statt und bieten Gelegenheit zum

bietet. Die Zusammenarbeit mit anderen Ju-

fachlichen Austausch. Vernetzungsarbeit ist

gendeinrichtungen aus dem 12., 14. und 15.

ein wichtiger Bestandteil der Aufsuchenden

Bezirk findet in Form der Vernetzten Jugend-

Kinder- und Jugendarbeit und stellt somit ei-

arbeit VJA 12 – 14- 15 statt. Ziel ist hierbei

nen zentralen Aspekt der Arbeit von Zeit!Raum

der Austausch unter den MitarbeiterInnen in

dar. Weiters stellt eine gute Vernetzung auch

Bezug auf die tägliche Arbeit mit Kinder und

eine gute Basis für die Weitervermittlung von

Jugendlichen sowie der Austausch über rele-

KlientInnen dar.

vante fachliche Fragestellungen.

Eine positive gute und regelmäßige

Zeit!Raum ist außerdem im Mäd-

Zusammenarbeit besteht mit der Bezirksver-

chen-/Frauenarbeitskreis vertreten, der sich

tretung des 15.Bezirks. Der Verein ist regel-

mehrmals im Jahr trifft und an dem zahlreiche

mäßig zum Umweltausschuss eingeladen, um

Jugendorganisationen aus anderen Bezirken

an aktuellen Fragestellungen aktiv teilnehmen

teilnehmen.

zu können. Zeit!Raum ist darüber hinaus im Regionalforums des 15.Bezirks vertreten, das für regionale Anliegen, etwaige Vorfälle und

2010 Jahresbericht 15. Bezirk 59


Resumeé und Perspektiven Das vergangene Jahr 2010

gruppe zu erreichen. Im Jahr 2011 möchten

war wieder reich an zahlreichen An-

wir unsere Angebote weiter ausbauen um

geboten und Aktivitäten zur sinnvollen Frei-

eine noch größere Zahl von jungen Menschen

zeitgestaltung von Kindern und Jugendlichen.

in unsere Betreuung mit aufzunehmen. Vor

Einen außergewöhnlichen Höhepunkt stellte

allem in Zeiten finanzieller Unsicherheit und

die Reise nach Paris da, die allen als ein un-

Sparmaßnahmen ist es wichtig weiterhin ein

vergessliches Erlebnis in Erinnerung bleiben

kostenloses, umfangreiches Betreuungsange-

wird.

bot für eine sozioökonomisch schwache ZielSportliche Höhepunkte stellten das

gruppe zu gewährleisten, da für den Großteil

Mädchenfußballturnier, das Fairplay Turnier,

der Kinder und Jugendlichen die Arbeit von

aber auch der Besuch des Live-Fußballmatchs

Zeit!Raum im Rahmen der Aufsuchenden Kin-

im Stadion dar.

der- und Jugendarbeit eine Form der Sicher-

Die Zeit!Räume wurden auch im Jahr

heit und des sozialen Rückhalts darstellt. Im

2010 von unterschiedlichen Zielgruppen stark

Jahr 2011 werden wir daher weiter alle mög-

frequentiert und genutzt. Hier findet jede/r

lichen Maßnahmen setzen, um eine möglichst

seinen/ihren Platz und für ein gemütliches

große Anzahl an Kindern und Jugendlichen

Zusammensein ist immer gesorgt.

im südlichen 15. Bezirk zu erreichen und in

Zahlreiche größere Ausflüge in und

die unterschiedlichen Aktionen und Ausflüge,

außerhalb Wiens, wie der Erlebnisausflug in

Sport- und Freizeitaktivitäten einzubinden.

den Familypark Neusiedlersee, das Linz-Wo-

Vor allem möchten wir 2011 mit Aktionen wie

chenende, der Tagesausflug nach Bratislava,

„Gemeinsame Lesen im Park“ in Verbindung

der Besuch des Römerfestes, das Kulturerleb-

mit Bibliothek unter freiem Himmel, verstärkt

nis im Raimundtheater und im MAK trugen

Lust auf Lesen, Lernen und Bildung im Allge-

zur Verbesserung des Gemeinschaftsgefühls

meinen machen.

der Kinder und Jugendlichen bei. So auch die zahlreichen Feste in den unterschiedlichen Parkanlagen, das Halloweenfest und die Weihnachtsfeier, bei der auch viele Eltern in den Zeit!Räumen begrüßt werden durften. Im Jahr 2010 ist es uns gelungen im Rahmen der Aufsuchenden Kinder- und Jugendarbeit und Parkbetreuung sowie mit Hilfe zahlreicher unterschiedlicher Aktionen und Ausflüge einen Großteil unserer Ziel-

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Dank Wir bedanken uns bei:

Bezirksvorstehung Rudolfsheim/ Fünfhaus Magistratsabteilung 13 – Fachbereich Jugend/ Pädagogik Stadt Wien KMS Kauergasse Gebietsbetreuung 15

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Jahresbericht 15.Bezirk-2010