ZEIT REISEN - Am Pool

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Am Pool Ein Reiseheft über das verführerischste Stück Türkis, mit Besuchen in Südfrankreich, Kalifornien und auf der nassesten Tanzfläche der Welt R E I S E N

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ie müssen nicht schwimmen können, um dieses Heft zu­ lesen. Oder schnorcheln oder tauchen. Von uns aus können Sie sogar richtig wasserscheu sein. Denn die Geschichten, die wir in diesem Heft ver­sammelt haben, handeln zwar von Swimmingpools. Aber es ist ja oft weniger deren Gebrauch als ihr Anblick, der uns aufseufzen lässt. Und verbringt man nicht sowieso viel mehr Zeit am Pool als im Pool? Jedenfalls erfrischen sie nicht nur, sondern lösen Sehnsüchte aus und provozieren Gefühle. Auch von denen handeln unsere Texte: von der aufgeputschten Eupho­ rie bei einer Poolparty in Budapest. Von der Körperscham, die man als pubertierendes Mädchen plötzlich im Freibad durchlebt. Von einer tief empfundenen Nähe zur Natur in heißem isländischem Quellwasser. Pools bringen einen leicht zum Träumen. Wer hat nicht schon mal von einem Leben in der Welt der Reichen und Schönen fantasiert? In Los Angeles buchen wir uns einen Platz an deren Privatbecken. In der Pro­vence suchen wir­ einen der verführerischsten Pools der Filmgeschichte. Und dann ist da noch der Traum von Frieden und Völker­ verständigung beim Schwimmen im Irak. Fast allen Geschichten gemein ist ein Gefühl der Leichtigkeit, die wir alle in diesen Zeiten vermissen. Und der Traum von einer Auszeit, die wohl gerade jeder nötig hätte. Wenn dieser Traum für Sie schließlich in Erfüllung geht, dann taugt dieses Nichtschwimmerheft ja vielleicht zur Poollektüre. Und danach auf jeden Fall zum Schiffchenfalten. Elke Michel & Merten Worthmann

Inhalt REISE INS BLAUE Der Pool ist ein Ort zum glamourösen Faulenzen – ein Blick in seine Geschichte Von Rebecca Casati 4

FILMREIF Unsere Autorin begibt sich auf die Spuren des Swimmingpools aus François Ozons »Swimming Pool« Von Stefanie Flamm 8

UNDERTAINMENT Beim Tauchen im tiefsten Becken der Erde stößt man auf ganze Wohnzimmer Von Jessica Braun 14

BADEWANNE MIT AUSSICHT Ringsum Felswände und gefrorene Wasserfälle – wie gut, dass Islands Quellen heiß sind Von Elke Michel 16

BAUCH EINZIEHEN! Freibad, das ist Freiheit. Bis man eines Tages kein Kind mehr ist und einen Bikini trägt Von Doris Dörrie 20

MEIN HAUS, MEIN POOL In den USA kann man sich jetzt bei ­ Privatleuten zum Planschen einmieten. Viel Vergnügen in Los Angeles Von Daniel C. Schmidt 22

SPART Y-TIME! Heiß und innig wird es in Budapest auch im Winter – beim Tanzen im Thermalwasser Von Bernhard Heckler 26

DIE HALLEN DER WELT Was man in Schwimmbädern über andere Kulturen lernen kann – und über sich selbst Von Thilo Mischke 29

FEUCHT & FRÖHLICH 30

Das Titelbild von Daniel Farò ist auf der griechischen Insel Paros entstanden. Die Illustrationen im Heft stammen von Maria-Ines Gul

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URL AUB & SERVICE 25-seitiges Anzeigen-Spezial ab Seite 31

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WA S S E R I N S E I N E R

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Foto (im Uhrzeigersinn v. o. l.): Slim Aarons/Getty Images; Plainpicture; Riad Yasemine; David Farò/CA; Slim Aarons/Getty Images (2); Britt Erlanson/Plainpicture

Das große Bild und das rechts unten stammen vom legendären Jetset-Fotografen Slim Aarons. Sie zeigen eine Party im Desert House in Palm Springs (1970) sowie Sonnenanbeterinnen am Pool auf Capri (1980)


Das kleine Foto in der Mitte zeigt das Riad Yasmine in Marokko. Auf dem Bild unten hat Slim Aarons seine Assistentin 1985 am Pool einer Privatvilla in Marbella aufgenommen

SCHÖNST E N FOR M

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GLA NZLEIST U NG Vor langer, langer Zeit, als die Mehrheit der Menschen noch gar nicht schwimmen konnte, gab es an der West­ küste Amerikas ein interessantes Problem. Die Film­ industrie begann zu boomen, die ersten Stars tauchten auf, und mit ihnen die Magazine, die sie abbildeten. Auf der Leinwand waren die Stars noch stumm. In den Magazinen konnten sie reden. Und sich mit Din­ gen zeigen, in denen ihr grenzenloser Glamour, ihr Reichtum, ihre Überwesenhaftigkeit noch sprechen­ der zum Ausdruck kamen. Um richtig anzugeben, um zu flexen, wie man heute sagen würde, brauchten sie neue Statussymbole. Und in einem gelbsandigen Wüstenstaat wie Kalifornien, was ist da wohl der größte Flex? Wasser natürlich. Weshalb es genau hier losgeht mit der Notwendigkeit, der Erfindung und der Geschichte des Swimmingpools – des potentesten Statussymbols, seit Zepter und Reichs­apfel aus der Mode gekommen sind. Das It-Couple Douglas Fairbanks und Mary Pick­ ford, die beliebtesten und höchstbezahlten Schauspie­ ler des aufblühenden Hollywood, ließ sich 1919 einen Privatpool in den Garten ihres Anwesens »Pickfair« bauen. Was in der damaligen Zeit so un­heard of und luxuriös war und auf so vielen Pressefotos verbreitet

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wurde, dass die Paläste des Großbürgertums, die ame­ rikanischen und europäischen Grandhotels, sofort nachziehen mussten, um im Glamourgeschäft nicht abgehängt zu werden. Wenig später verfasste F. Scott Fitzgerald, selbst ein regelmäßiger Dinnergast auf Pickfair, seinen Großen Gatsby, in dem der neureiche Titelheld neben seiner Prunkvilla natürlich auch einen eigenen Swimming­ pool besitzt, sogar aus weißem Marmor. Er wird aller­ dings niemals darin schwimmen. Denn der Pool er­ füllt von Anfang an einen anderen Zweck: Er soll Gäste anlocken, in Erstaunen versetzen und so den Status des Gastgebers befördern. Gatsby wird in sei­ nem Swimmingpool sterben; und mit ihm die Idee von der Vorherrschaft einer gesellschaftlichen Elite. Nach dem Krieg, in den Fünfzigern, sah es tatsäch­ lich kurz mal so aus, als würde der elitäre Spaß schwimmflügelig-volkssporthaft kolonialisiert. Seit­ dem hatten nämlich auch breitere Bevölkerungs­ schichten Zugang zu Pools. Besser gesagt zu Frei­ bädern, die sich mithilfe einer neuen Spritzbeton­ technik günstig bauen ließen und eine ganz eigene Kultur des Freizeittrubels hervorbrachten, samt Pick­ nickkorb, Sonnenmilch und Schwimmunterricht.

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Aber das war und blieb letztlich ein anderes Modell, denn ums Schwimmen ging es, wie gesagt, am Pool nie. Ein Swimmingpool war dazu da, Fantasien zu beschwö­ ren. Von einem Leben voller Glitzern. Von Erwähltsein und Selbstverliebtheit. Von Tagen, die vorbeidriften, während die Sonne Reflexe ins Türkis malt. Und von dieser besonderen südkalifornischen Lässigkeit, der man woanders, im Nieselregen, nachhängt. Mit einem solchen Swimmingpool zu leben oder womöglich sogar darin zu sterben, das blieb noch eine Weile, bis Ende der Sechzigerjahre, weitgehend ein Millionärs-, Rockstar- und Romanhelden-Privileg. Pan Am half derweil dabei, die Wohlhabenden zwi­ schen Amerika und Europa hin- und herzufliegen. Damit entstand der Jetset, der sich in einer Zeit lange vor dem Sozialneid provozierenden Internet von ame­ rikanischen Magazinfotografen wie Slim ­Aarons be­ reitwillig an Hotel- oder Privatvillen-Pools in den­­ Fe­rien ablichten ließ. Und so entstanden auch die längst legendären »Fotos von attraktiven Menschen, die ­attraktive Dinge an attraktiven Orten tun«, wie es­ Aarons selber beschrieb: höhere Töchter, die Back­ gammon spielen, Martinis balancieren und mit­ Hunden, russischen Exilprinzen oder Kleenex-Erben

Foto (v. l.): Robert Harding/imago; Daniel Farò/Connected Archives; Slim Aarons/Getty Images; Illustration: Maria-Ines Gul für ZEIT Reisen

Der Infinity-Pool im linken Bild liegt auf dem Dach des Marina Bay Sands Hotel in Singapur


Noch einmal Slim Aarons: Dieses Bild hat er 1987 im Garten einer Villa auf Mallorca gemacht

Der Pool entstand als Statussymbol. Bis heute beschwört er die Leichtigkeit des Seins: Naives Herumliegen. Narzisstisches Nichtstun. Eiscreme am Morgen. Welch eine Erfindung! VON REBECCA CASATI

schäkern – herrliches Dasein voll Nichtstun am Pool, auf Capri, an der ­Côte d’Azur oder in Palm Beach. Die internationale Verbreitung dieser Fotografien durch Gesellschafts- und Modemagazine wie ­ Life,­ Holiday, ­Vogue oder stern war außerdem eine wunderbare Promotion für Hotelbesitzer und Reiseveranstalter. Nichts leuchtete einladender, reicher und begehrlicher als ein Swimmingpool. Dass leicht geschürzte Poolboys die niederen Arbeiten am Becken verrichteten, verlieh dem sozialen Gefüge sogar etwas unfreiwillig Feministisches. Wenn man vor Ort war und so wollte. Und nicht gerade über dem zweiten Highball eingenickt war. Über Jahrzehnte blieb das Klischeebild vom Pool praktisch unverändert: türkisblau und rechteckig. Aber mittlerweile sollen sich die Becken, vor allem in ländlichen Gegenden, oft sanfter, naturalistischer in die Landschaft einfügen. Mit einem ähnlichen Anspruch hatte der Architekt John Lautner bereits Anfang der Sechzigerjahre für ein Privathaus in Los Angeles den ersten »Infinity-Pool« entworfen, der gewissermaßen in die Umgebung überzugehen schien; und die gewundenen und asymmetrischen Entwürfe seines italienischen Kollegen Gio Ponti für europäische Hotels oder Villen folgten dem Grund-

satz: »Ich hasse rechteckige Swimmingpools. Sind Seen oder Flüsse etwa rechteckig?« Nachdem sich Infinity-Pools spätestens in den Neunzigern überall dort durchsetzten, wo es Horizont und Hotelstandard hergaben, gern in Kombination mit Seelenheil versprechenden Buddha-Speiern, Bambusliegen und angrenzenden Spas, bestimmt etwa seit den Nullerjahren wieder etwas Schnöderes die Pool-Bauweise: der immer heißer laufende Immobilienmarkt. Jeder Quadratmeter Boden muss ausgenutzt werden, ist längst schon verplant oder gar nicht erst käuflich. Urbane Luxushotels, die heute mit einem Pool Aufsehen erregen wollen, müssen ausweichen, nämlich aufs Dach. Und da Wasser sehr schwer ist und ein Dachpool einer besonders aufwendigen statischen Kon­struk­tion bedarf, ist es plötzlich das exklusivere Gefühl, vor der Sky­line von New York oder Singapur schwimmen zu können, als in einem blühenden Garten. Influencerinnen schleichen sich hoch zu diesen Dachterrassenpools, um Selfies für ihre In­ sta­ gram-­ Accounts zu machen. Manche Hotels verbieten auch deshalb Handys am Pool. Andere profitieren gern von dem ­Hype. So wie das charmante, aber ganz und gar nicht unvergleichliche Riad Yasmine in Marokko, des-

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sen Becken gewissermaßen das Macaron unter den Hotelpools ist: Vor allem die Tatsache, dass dessen Fliesen so appetitlich pfefferminzgrün und instagrammable schimmern, lässt seit ein paar Jahren die Follower- und Besucherzahlen des Hotels hochschnellen. Der Pool bleibt immer ein Sehnsuchtsort für die, die ihn sich gerade nicht leisten können, ob aus finanziellen oder aus zeitlichen Gründen. Aber, und da wird es gerecht: Er beschwört besonders die Herrlichkeiten, die für alle gleich unvernünftig oder nicht zu bewahren sind. Naives Herumliegen. Narzisstisches Nichtstun. Zu langes Sonnenbaden. Eis­creme am Morgen. Al­ kohol ab Mittag. Trägheit, Exzess und Laster ... und­ irgendwie auch die sofortige Reinwaschung davon. Außerdem natürlich die ewige Unbeschwertheit, in immer wieder unverhofften Formen. Wie vor einigen Jahren, als auf Social-Media-Accounts und Anzeigen plötzlich dieser pinkfarbene XL-Gummi-Flamingo in den Pools dieser Welt auftauchte. Im Jahr darauf war es ein schwarzer Schwan, dann ein Einhorn mit Regen­ bogenmähne. Seitdem scheint es jedes Jahr ein neues, viel zu großes Pool-Toy zu geben. Unglaublich albern. Vollkommen unnütz. Ein Stück kindliche Sorglosigkeit – wohl mittlerweile der größte Luxus überhaupt.

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Fotos (Ausschnitte): Arié Botbol für ZEIT Reisen (l.); Constantin Film AG/ddp

Von Gordes aus schaut man weit in den Luberon hinein. Einer der schönsten Plätze für die große Aussicht ist die Terrasse des Cercle Républicain, zu sehen unterhalb des Kirchturms

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In »Swimming Pool« aus dem Jahr 2003 spielt Ludivine Sagnier die junge Julie, deren freizügige Tage und Nächte am Pool des väterlichen Ferienhauses ein erotisches Drama provozieren

Obsession in Blau Das schönste Becken der Filmwelt ist in François Ozons »Swimming Pool« zu sehen. Es gehört zu einem verborgenen Landhaus des Luberon. S T E F A N I E F L A M M macht sich auf die Suche

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Oppède

Ménerbes

Luberon Marseille

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von ihnen verlange. Sein Pool, sagt van der Roost, rufe ja nicht: So, jetzt kraulen wir vor dem Frühstück schon mal zwei Kilometer. Er sei bloß eine riesige Bade­wanne, die sagt: Lass es dir gutgehen. An sich prima. Aber ich bin nun mal auf einen Pool fixiert, der mehr Glamour verspricht und vor allem mehr Drama. Am Ende des Films verscharren die beiden Frauen an seinen Rändern die Leiche eines Mannes, mit dem sie beide gerne geschlafen hätten. Nur wo liegt dieser Pool, der so ein herrliches Sinnbild ist für die amourösen Komplikationen, die ein südfranzösischer Sommer in petto haben kann? Den ganzen Vormittag laufe ich, Berg rauf, Berg runter, durch die Steineichen- und Pinienhaine zwischen Oppède und Ménerbes, ohne einem einzigen Menschen zu begegnen, der mir weiterhelfen könnte. Es riecht nach Rosmarin und Thymian – und es ist wirklich sehr schön hier. Die Landhäuser, die hin und wieder am Wegesrand auftauchen, sehen alle aus, als hätte der Denkmalschutz gut aufgepasst: keine modernen Materialien, also weder Beton noch Plastik, keine auffallenden Farben. Im Grunde könnte jedes dieser Häuser Ozons Poolhaus sein, das dem Klischee der verwitterten südfranzösischen bastide ja auch perfekt entspricht: roher Feldstein, mattblaue Fensterläden, uralte Dachziegel, hinter dem Pool ein kleiner Olivenhain. Die Forstarbeiter, die mir auf dem letzten steilen Stück nach Oppède le Vieux dann doch entgegenkommen, können auch nicht helfen. Swimming Pool? »Meinen Sie den Film mit Romy Schneider und Alain Delon? Der wurde in St. Tropez gedreht.« – »Nein, das viel tollere Remake mit Charlotte Rampling und Ludivine Sagnier. Der muss hier im Umkreis aufgenommen worden sein.« Einige wichtige Szenen spielen im Le Petit Café in Oppède. Die Schriftstellerin Sarah Morton flüchtet sich regelmäßig dorthin, wenn ihr Julies Treiben am Pool zu bunt wird. An ihrem Lieblingsplatz unter­ einer großen Platane trifft sie den Mann, der seinen nächtlichen Besuch bei den beiden Frauen nicht überlebt. Vielleicht wissen sie dort mehr? Das Café liegt im historischen Dorfkern unterhalb der Burgruine. Die letzten Gäste haben gerade ihr Mittagessen bezahlt, und der Inhaber genießt die Stille, die sich nun in den schmalen Sträßchen breit macht. Im Winter schaffe es die Sonne um diese Uhrzeit schon nicht mehr über die Berge, erzählt er. Dann kann man wohl verstehen, warum zu Beginn des 20. Jahrhunderts niemand mehr in Oppède leben wollte. Erst zu Beginn des Zweiten Weltkriegs entdeckten Lehrende und Studierende der Architektur, deren Fakultät damals nach Marseille evakuiert worden war, das schattige Dörfchen und eröffneten in den Ruinen ihre »ateliers de la­ guerre«. Leben und arbeiten an einem wunderschönen, vom Rest der Welt verlassenen Ort, das war die Idee. Die Mehrzahl der heutigen Einwohner sind Nachfahren dieser in Frankreich berühmten Groupe d’Oppède. Der Wirt weiß viel über ihre Spleens, ihren Stolz, die Kaltschnäuzigkeit, mit der sie Fremden gelegentlich zu verstehen geben, dass man hier oben gerne unter sich ist. Aber leider weiß er nichts über die Dreharbeiten zu Swimming Pool. 2003 war er noch Manager einer Pariser Spedition. »Aber falls Sie das interessiert: Ridley Scott ist oft mein Gast.« Der britische Regisseur (Alien, Gladiator, House of Gucci) betreibt unterhalb des Dorfes ein Weingut. Regelmäßig bringe er ein paar Flaschen vorbei. »Ein netter Typ.« Das wird mir in den kommenden Tagen noch öfter passieren: Ich frage nach François Ozon, und die Leute erzählen von Ridley Scott. Dessen Luberon-Film Ein gutes Jahr von 2006 finden sie hier oben allerdings nicht so toll, wobei sie sich vor allem über die fatale Wirkung empören, die er auf die Region hatte. Bus­ ladungsweise seien die Leute in die Nachbardörfer eingefallen, um sich anzuschauen, wo der Londoner Börsenmakler aus dem Film sein neues frugales Glück findet – bis die Pandemie den Andrang vorerst stoppte. Mit Ozon ist es genau umgekehrt: Viele schätzen seinen Film, weil er so herrlich französisch und uneindeutig ist. Zum Regisseur jedoch sagen sie kaum etwas. »Wenn der mal auf einen Kaffee hier war, habe ich ihn nicht erkannt«, sagt der Inhaber des Imbisses unter der alten Stadtmauer. Immerhin kann er sich an Charlotte Rampling erinnern, die bemerkenswert uneitle Darstellerin der Schriftstellerin Sarah Morton.

Fotos: Arié Botbol für ZEIT Reisen (o.); Constantin Film AG/Interfoto; Illustration: Maria-Ines Gul für ZEIT Reisen

Darf man einen Text über die Pools im südfranzösischen Luberon ganz bieder mit dem Landeanflug auf Marseille beginnen? Mit großen Augen aus dem Fenster gucken und feststellen, dass in der Gegend südöstlich von Avignon wirklich fast jedes Haus dieses charakteristische hellblaue Rechteck im Garten hat? Man muss. Denn wenn man sich dann im Auto von der Küste wieder die Provence hochschraubt, noch im Oktober mit offenen Fenstern, bleibt einem diese private Wasserwelt erst einmal verborgen. Ab und an kommt man durch ein kleines, steinernes Dorf, wo sich im Café du Sport die Männer um den Fernseher drängen. Hin und wieder passiert man ein großes Portal mit schmiedeeisernem Tor, hinter dem sich nur ein sandiger Weg abzeichnet. Man käme nicht im Traum darauf, dass ausgerechnet hier im Jahr 2003 einer der tollsten Poolfilme überhaupt gedreht wurde: François Ozons Swimming Pool. Wegen dieses Films bin ich hier oder besser gesagt, wegen des Pools, der immer noch eine große Sehnsucht auslöst, nicht nur bei mir. Er liegt im Garten eines alten Landhauses, eingehegt von großen alten Pinien. So viel ist klar. Im Film wirkt er riesig. Julie, die jüngere der beiden Frauen, die sich in Swimming Pool 100 Minuten lang bekriegen, zieht darin jeden Morgen ihre Bahnen und lässt sich anschließend im Liegestuhl von der­ Sonne trocknen. Die Kamera zeigt Wasser auf nackter Haut, gleißendes Licht, Olivenbäume, Pinien – und sie zeigt die ältere der beiden Frauen, die Schriftstellerin Sarah Morton, die von ihrer Schreibstube oben im Haus verdrießlich aus dem Fenster schaut. Sie ist für ein paar Wochen aus London in das Haus ihres Verlegers geflohen, um einen Roman zu vollenden, der ihr nicht gelingen will. Der Pool, an dem die Tochter des Verlegers das Leben genießt, steht für all das, was sie sich schon lange versagt: Leichtigkeit, Lust, Freiheit. Auch lauter nächtlicher Sex ist hier, wie Julie regelmäßig demonstriert, völlig okay. Leider kann man diesen Pool nicht besuchen wie ein Schwimmbad. Man kann nicht einmal nach seiner Adresse googeln. Und doch habe ich mir in den Kopf gesetzt, ihn zu finden. Über die sozialen Netzwerke war ich auf den Mann gestoßen, der das Poolhaus damals für die Dreharbeiten vermietet hatte, den amerikanischen Schauspieler Robert Burns. Wir plauderten am Telefon eine Weile, erst über den Film, dann über den Luberon, der ihm irgendwann zu posh geworden war, nachdem die Schönen und Reichen die Gegend entdeckt hätten, weil ihnen die Côte d’Azur inzwischen zu gewöhnlich erschienen sei. Das Haus hat er vor 13 Jahren verkauft, »an einen Geld­menschen aus Paris«, dessen Namen er mir nicht nennen mag. Zumindest einen Hinweis hat Burns mir mit auf den Weg gegeben: Le Paty, so heißt sein ehemaliges Anwesen,­sei das letzte Haus in Oppède auf der Straße nach Ménerbes. Ich habe mich in einem der letzten Häuser von Ménerbes auf der Straße nach Oppède eingemietet, in der Hoffnung, ich sei dann schon fast um die Ecke. Doch leider gibt es nicht nur eine Straße zwischen Oppède und Ménerbes. Die Dörfer des Luberon fransen an den Rändern aus, oft trennen die ehemaligen Einsiedlerhöfe mehrere Kilometer, dazwischen unbeleuchtete Feldwege, die kein Navi verzeichnet. Am ersten Abend bin ich schon gottfroh, meine Unterkunft zu finden, die Mas des Cèdres. Sie liegt, von warmem, gelbem Licht erhellt, wie eine Insel in den Feldern eines Weinbauern. Auch der Pool ist angestrahlt, aber, kleine Enttäuschung, um diese Stunde abgedeckt. Wegen der Blätter, die jetzt, mitten im Herbst, auch im Süden fallen, aber auch wegen der Tiere. Und man will ja nicht in einem Unkenpfuhl baden, sondern in klarem, weichem Wasser. Am nächsten Tag dampft es mit 26 Grad in den kühlen Morgen. Es kostet keine Überwindung, hineinzuspringen. Doch um lange Bahnen zu ziehen, ist das Becken zu klein. Es scheint eher dazu gedacht, im Sommer, von hohen Bäumen umschattet, an seinem Rand zu sitzen. Viele Gäste, sagt Bart van der Roost, dem die Mas gehört, machten die ganzen Ferien über nichts anderes. Planschen, lesen, dösen und abends hinter den kühlenden Mauern des alten Bauernhauses was Kleines essen. Bevor sie ankämen, hätten sie zwölf Stunden am Tag auf einen Bildschirm gestarrt; nun genössen sie den Blick auf eine Oberfläche, die nichts


Typisch für den Luberon: Ein Portal – und ein Weg, der scheinbar ins Nirgendwo führt. Hier geht es zum Anwesen Pavillon de Galon, einer Luxus-Unterkunft mit drei Pools

Sieht nur harmlos aus: Mit provozierender Lässigkeit genießt Julie in François Ozons Pool-Thriller die Hitze des Sommers

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Die Schriftstellerin Sarah (Charlotte Rampling) ist neben Julie der zweite Gast auf dem Grundstück. Der Pool bringt beide zusammen – und gegeneinander auf

Auch im Le Petit Café von Oppède wurden Filmszenen gedreht. Dessen Besitzer weiß aber nichts über den Landsitz mit dem großen Becken

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Fotos: Constantin Film AG/Interfoto (o.); Arié Botbol für ZEIT Reisen

Sie habe mittags bei ihm oft einen Croque Monsieur gegessen – und ein exzellentes Französisch gesprochen. Weiß er zufällig auch, wo der Pool liegt, dessen Lockruf Ramplings Filmfigur irgendwann doch erliegt, woraufhin sie eines Morgens in einem schicken Badeanzug zu ihm hinabsteigt, das helle Licht des Südens im Rücken? »Da müssen Sie Chantal fragen«, sagt der Imbisswirt. Chantal Hugot, der damals das Café gehörte, wisse alles über Oppède. Die alte Dame empfängt auf dem großen geblümten Sofa im Entree eines Renaissancepalastes, in dem sie ein paar Fremdenzimmer vermietet, aber nur »en fa­ mille«, wie sie betont, also an Freunde und Freunde von Freunden, und das auch nur, wenn man sich lange genug kennt. Hinter ihrem Rücken führt eine steinerne Freitreppe in die Gemächer im oberen Stock. Jane Birkin hat dort gelegentlich übernachtet und ein ehemaliger Protokollchef des Elyséepalastes. In den frühen Neunzigerjahren, als Staatspräsident Mitterrand im Luberon regelmäßig seine Mätresse besuchte, hatte er oft eine ganze Reihe Mitarbeiter dabei. Früher sei der Luberon beliebt gewesen bei Leuten, die gerne unerkannt blieben, sagt Madame Hugot. Klar, dass sie nicht gleich aus dem Nähkästchen plaudert, als ich nach den Dreharbeiten zu Swimming Pool frage. »Die Ozon-Leute hatten das Café für eine Woche gemietet, haben einen guten Preis bezahlt.« Und der Pool, um den sich im Film alles dreht? Irgendeine Ahnung, zu welchem Anwesen der gehört? Nein – und das habe sie sich auch noch nie gefragt. In der Hoffnung, dem geheimnisvollen Pool auf Umwegen näher zu kommen, schaue ich mir mit­ Laure Jakobiak, einer Mitarbeiterin von Alexandre Lafourcade, dem Star- und Promi-Architekten der Region, ein paar besonders prestigeträchtige Projekte des Büros an. Und weiß am Abend zumindest eins: Hinter den großen rostigen Toren, die auf der Anreise etwas abweisend wirkten, liegen in der Regel fantastische Herrenhäuser, in denen sich Leute mit viel Geld einen Traum verwirklicht haben. Absolutes Highlight: ein spätmittelalterliches Schloss mit Türmen und Zinnen und eigener Kapelle, das eine Familie aus New York sich zum Sommerhaus hat umbauen lassen. Die Eigentümer sind gerade in Paris, haben aber nichts dagegen, dass wir uns in ihren Gemächern umschauen. Aus einigen der etwa zwanzig Zimmer geht der Blick, wie in Swimming Pool, auf ein himmelblaues Becken hinunter. Neben dem historischen Gemäuer wirkt er wie ein Fremdkörper. »Wenn’s um die Pools geht, haben die Leute ein sehr genaues Bild im Kopf«, sagt Laure Jakobiak. Sie wollten zwar Häuser, die nach der Renovierung den Eindruck erwecken, als habe sie nie jemand angefasst, aber der Pool müsse aussehen wie auf einem Bild von David Hockney: rechteckig und hollywoodblau. Sie versteht deshalb auch meine Obsession mit Ozons Pool nicht. Letztlich sähen die doch alle gleich aus. Aber sie gibt mir den Kontakt eines befreundeten Maklers, der angeblich Robert Burns’ Swimming Pool-Haus an diesen Geldmenschen aus Paris verkauft hat. »Vielleicht haben Sie Glück.« Am nächsten Tag dann: Kurzes Mittagessen mit Emmanuel Garcin, dem Makler. Er hat das Haus tatsächlich verkauft, muss aber zuerst nachfragen, ob die neuen Bewohner Lust auf Besuch haben. Danach Kaffee im Garten der privaten Burg eines Winzers. Wäre ich auf der Suche nach dem ungewöhnlichsten Wohnsitz des Luberon, wäre ich am Ziel. Der Pool ist hollywoodblau, natürlich, aber nicht rechteckig, sondern folgt wie ein ausgelaufenes Ei den amorphen Konturen dieses Burggartens hoch über den Bergen. Vom Rand schaut man über Lavendelfelder und Weinberge bis auf den schneebedeckten Mont Ventoux. Wenn der Winzer im Sommer am Samstag das Wasser nachfüllt, das unter der Woche verdunstet ist, fragt er sich, warum das erlaubt ist. Seine Weinberge darf er schon lange nicht mehr gießen, weil das Wasser in der Gegend so knapp ist. Aber für die Pools gelten andere Regeln. Der Winzer weiß natürlich, warum. Die Pools sind für den Tourismus inzwischen wichtiger als der Wein. Wenn man in London, Paris oder New York sagt: »Treffen wir uns im Luberon«, heißt das: Treffen wir uns am Pool. Das Meer sei ja auch weit weg. Weil der Makler Garcin den neuen Eigentümer des Filmpool-Hauses auch am nächsten Tag noch nicht erreicht hat und ich mir nicht sicher bin, wie

Schlafen Günstig, schön und extrem freundlich geführt – die Pension La Buissonnière in der alten Mädchenschule von Oppède (luberon-buissonniere.com). Geräumige, unaufdringlich eingerichtete Ferienwohnungen in einem fantastischen alten Bauernhaus, mit Pool und trotzdem bezahlbar, bietet die Mas des Cèdres in Ménerbes (masdescedres.fr) Essen und trinken Zum Aperitif unbedingt im Cercle Républicain in Gordes einen Platz auf der winzigen Terrasse ergattern. Einen besseren Blick hat man selten (Place du Château, tgl. bis 19.45 Uhr). Im Domitia in Beaumettes hat der Sternekoch Jérome Faure sich einen Traum erfüllt: ein kleines, persönliches Restaurant, in dem nur Regionales verkocht wird. Besser kann man im Luberon derzeit nicht essen (facebook.com/DomitiaMaisondeCuisinier). Auch ganz hervorragend: Le Tayac, ein winziger Zwei-Personen-Betrieb im Industriegebiet von Coustellet. Nicolas kocht frisch, saisonal und mit viel Liebe, Margaux ist die Sommelière (restaurant-tayac.fr) Bummeln Ein Markt ohne Kunstgewerbe und Schnickschnack, stattdessen: Gemüse vom Erzeuger, Meeresfrüchte, Käse, frische Paella, jeden Donnerstag auf der Place de l’Étang in Cucuron, bis ca. 13 Uhr

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engagiert er bei der Sache ist, mache ich mich auf den Weg zu einem anderen Gewährsmann: Guy Hervais, einem Fotografen aus Paris, der im Luberon vor 30 Jahren als Gartenarchitekt eine neue Berufung gefunden hat – und sich gut auskennt in der diskreten Poollandschaft der Region. Sein Wohnsitz, ein ehemaliges Jagdschloss, in dem er auch zwei exquisite Suiten vermietet, liegt im südlichen Luberon, unweit der Stadt Cucuron. Der Weg dorthin führt aus der knochentrockenen, im Herbst leicht fehlfarbenen Gegend um Oppède in eine fast irritierend liebliche Gegend. Hinter Lourmarin ist plötzlich alles grün. Hier sieht man Wasser auch nicht mehr nur in den Pools. Jedes noch so kleine Dorf hat diverse Brunnen und Bassins. Das Bassin von Cucuron beherrscht den ganzen Marktplatz. Restaurants und Cafés haben ihre Stühle rausgestellt. Nachdem ich eine Stunde dort gesessen habe, denke ich, ich brauche vielleicht gar keinen Pool, um meine innere Sarah Morton in die Ferien zu schicken. An diesem Wasserbecken aus dem 16. Jahrhundert reicht ein Pastis. Hören Sie das?, fragt Hervais, der am frühen Nachmittag am Ende der Zypressenallee, die zu seinem Anwesen führt, bereits auf mich wartet. Es plätschert, ganz leise nur hört man das Wasser, das direkt vor dem Haus einer Quelle entspringt. Von dort wird es in ein mannstiefes Granitbecken auf der Terrasse geleitet und fließt dann weiter in verschiedene andere Bade­ gelegenheiten. Während wir durch seinen noch im Herbst blau blühenden Garten spazieren, spricht Hervais über die Fruchtbarkeit des südlichen Luberon und über den Ozon-Film, den er sehr mag. Dann stehen wir vor einem antiken Becken, etwa 20 mal 30 Meter groß, von Granitmauern eingefasst und von uralten Platanen beschattet. Erster Eindruck: »Das ist bisher der schönste Pool des Luberon.« Hervais winkt ab: »Das ist kein Pool, das ist ein 2000 Jahre altes Schwimmbad.« Und was ist der Unterschied? »Ein Schwimmbad macht den Leuten Stress, es will, dass sie darin schwimmen. Aber meine Gäste wollen nicht schwimmen.« Sie wollen, wie die Mieter der Mas des Cèdres, am Pool sitzen, gelegentlich planschen und das Gefühl haben, dass das in Ordnung ist. So einen Pool hat Hervais auch, er liegt versteckt hinter einer Eibenhecke, und ist, wie der Hausherr beteuert, der friedlichste Ort, den er kenne. Hervais sieht hier Banker über ihren Zahlen schlafen und alte Ehepaare friedlich schweigen. Denn das habe Ozon leider nicht verstanden: Ein Pool tauge nicht als Metapher für etwas, das angeblich unter seiner Oberfläche zum Verschwinden gebracht wird. »Sein Geheimnis ist, dass er keins hat«. Außer einem: »Irgendein Depp muss ihn sauber machen.« Und dieser Depp sei meistens er. Obwohl eine Firma die Wasserqualität überwacht und ein Roboter nächtens die Algen von den Kacheln saugt, verbringt er im Sommer mindestens eine Stunde pro Tag damit, Ungeziefer von der Oberfläche zu fischen. »Und was dann trotzdem noch an Chemie ins Wasser kommt, das wollen Sie nicht wissen.« Der Pool und das ganze Konzept dahinter stammen aus einer Zeit, als noch niemand nach einer Ökobilanz fragte. Und die Sehnsucht danach ist vielleicht auch die Sehnsucht nach dieser Zeit, in der noch so viel egal war. Als ich gerade dabei bin, den Ozon-Pool als himmelschreienden Anachronismus abzutun, poppt auf dem Telefon eine Nachricht auf: »Ich habe ihn gefunden!« Sie kommt von Florence Aubray, der Nachbarin von Madame Hugot aus Oppède, die sich vielleicht doch mehr für den Ozon-Pool interessiert, als sie zugegeben hat. Im Anhang die exakten GPS-Koordinaten. Vom oberen Dorf aus ist es nicht weit. Berg runter, Hügel rauf, und ich entdecke an einer Wegkreuzung, die ich bisher immer übersehen hatte, die Inschrift auf einem steinernen Portal: Le Paty. Es gibt kein Klingelschild, was man als Aufforderung verstehen muss, nicht einfach reinzuschneien. Deshalb ein letzter Anruf bei Makler Garcin. Hat er die Eigentümer erreicht? Hat er, leider wünschen sie keinen Besuch. Ich kann’s ja verstehen. Der Pool, an dem bei Ozon die Leidenschaft eskaliert, mag im richtigen Leben auch nur ein Pool sein, hollywoodblau und ökologisch nicht ganz auf der Höhe. Doch er ist eben auch einer der letzten Orte, an dem das Wort Kontaktbeschränkung noch im Jahr drei nach Covid einen angenehm exklusiven Beigeschmack hat.

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Siehe unten

Foto: Deep Dive Dubai; Illustration: Maria-Ines Gul für ZEIT Reisen

Im tiefsten Pool der Welt gibt es viel zu gucken: Autos und ganze Wohnzimmer wurden dort versenkt. J E S S I C A B R A U N taucht ab in Dubai

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Ein einziger Atemzug muss ausreichen: Eine Freitaucherin im Deep Dive Dubai


Man kennt einen Menschen erst wirklich, wenn man ihn betrunken erlebt hat, heißt es. Ich würde hinzu­ fügen: oder nach einem Tauchgang. Tauchen ist berau­ schend. In der Tiefe zu atmen hat eine ähnliche Wir­ kung, als würde man auf leeren Magen Cocktails trin­ ken. 15 Meter entsprechen dabei etwa einem Martini. Ich habe gerade erst begonnen, im tiefsten Pool der Welt abzutauchen, doch ich fühle mich schon, als ­hätte ich die Zwei-Martini-Marke überschritten. Das Wasser um mich herum ist noch durch Lampen erleuchtet. Aber unter mir liegt die Dunkelheit eines tiefen Schachtes. Meine Gedanken flitzen hin und her wie kleine ­Fische: Besser nicht runterschauen. Ui, hier sind Graffiti an den Wänden – Mama­hai und Kind­hai! Haha! Da ist ja ein Loch in der Mauer. Ist das in der Nische dahinter ein Bett? Nicht nur ein Bett, da ist eine ganze Wohnung unter Wasser! Surreale Gedanken gehören genau wie surreale An­ blicke in diesem Pool zum Tauch­erleb­nis: Deep D ­ ive Dubai, eröffnet im Juli vergangenen Jahres, hat nicht nur eine vom Guinness Buch bezeugte Rekordtiefe von 60 Metern – der Pool ist ein Themenpark für Tau­ chende, vollgepackt mit verspielten Gimmicks. Die Tauchbasis liegt auf einem ehemaligen Mili­ tärgelände, nur wenige Minuten von Downtown Dubai. Plakate an der Straße werben für Neubausied­ lungen, die hier entstehen sollen. Auf den Wüsten­ streifen dazwischen rupfen Kamele an Büschen mit braunen Blättern. Mauern schirmen den Nad Al­ Sheba Sports Complex, zu dem auch der Tauchpool gehört, nach außen ab. Auf dem Fußballrasen des lu­ xuriösen Trainingszentrums für Athleten verdribbeln einige der besten Spieler der Welt die Winterpause. Die britische Marathonläuferin Sophie Emily Waugh und der amerikanische Schwimmer Michael Phelps ließen sich im angeschlossenen Sportlabor und in der Kryokammer therapieren. Otto-Normal-Taucher be­ kommen davon nichts mit. Für sie hat Deep Dive Dubai eine eigene Zufahrt. Dank dem weißen, ge­ schwungenen Dach ähnelt das Gebäude einer sich öffnenden Muschel, die verspiegelte Glasfassade zwi­ schen den Muschelschalen verbirgt jedoch, was sich darin befindet. Der Bauherr ist Scheich Hamdan bin Mohammed bin Raschid al-Maktum, Kronprinz von Dubai und passionierter Taucher – seine Familie sam­ melt Superlative: höchster Wolkenkratzer, größtes Gebäude aus dem 3-D-Drucker, größter Springbrun­ nen. Und jetzt auch noch der tiefste Pool. Zur Eröff­ nung brachte der Scheich seinen Kumpel Will Smith mit. Der Pool sei »Wahnsinn«, jubelte der Schau­ spieler in einem Instagram-Video. Ich bin gespannt. Innen sieht des Prinzen Auster aus wie ein luxu­ riöses Raumschiff En­ter­prise: weiß und fluide, mit schwarzledernen Drehsesseln, versteckten Leucht­ leisten und goldenen Akzenten. Wie die Brücke eines Raumschiffs hat auch der Empfang der Tauchbasis ein Panoramafenster. Nur dass man hier nicht hinaus in unendliche Weiten guckt, sondern nach drinnen: in gewaltige 14 Millionen Liter Süßwasser. Die erkundet man nicht alleine. Jeder Gast wird von einem Tauchcoach begleitet, der verhindern soll, dass weniger Versierte unbemerkt in 60 Meter Tiefe ver­ schwinden – da unten würde sie keiner um Hilfe­ schreien hören. »Sie tauchen mit Jesper Kjøller«, infor­ miert mich die Empfangskraft. Der Däne – grauer Bart, glatt rasierter Kopf, Typ Harley-Fahrer – erwartet mich im Ausrüstungsraum. Jesper ist, das habe ich eben noch gegoogelt, ein krasser Expeditionstaucher, bekannter Unterwasserfotograf und seit fast 30 Jahren Tauchaus­ bilder. Ein Salz­was­ser­recke, der für mich aber gerade den Personal Shopper gibt, sich nach meinen Größen erkundigt und die Ausrüstung zusammensucht. Er habe in Dänemark als Chefredakteur eines Tauchmagazins und als Tauchlehrer gearbeitet, erzählt er nebenbei. 2015 bekam er dann das Angebot, den tiefsten Pool der Welt mit zu konzipieren. Rekord­ trächtige Pools gab es da schon einige: Nemo 33 im belgischen Brüssel, Y-40 im italienischen Montegrotto oder den bisherigen Rekordhalter, den mehr als 45 Meter tiefen Deep­Spot im polnischen Mszczonów. »Aber die bieten wenig mehr als blaue Kacheln«, sagt Jesper: »Hier in Dubai ging es darum, eine Geschichte zu erzählen.« Die Emiratis lieben die Sportarten ihrer Vorfahren, und dazu gehört, neben Falkenjagd und Pferderennen, auch das Tauchen: »In vielen Familien

20 Meter Tiefe ist es dafür immer noch hell genug. Eine lange Sicherungsleine führt von der Oberfläche an uns vorbei nach unten. Im Meer hilft so eine Leine beim Aufstieg zum Boot. Hier nutzen das Seil vor allem Frei­ tauchende, die ja nur einen Atemzug haben; sie hangeln sich daran hinunter zum Boden des Pools und wieder nach oben. Über uns sehe ich zwei Frauen. Ihre Bewe­ gungen sind die geübter Schwimmerinnen – nicht so behäbig wie die von uns flaschenbehängten Geräte­ tauchern. Jesper winkt mich zu sich. Wir schwimmen an Fisch-Graffiti vorbei, an Mauervorsprüngen, durch einen Raum mit Rohren und Kabeln – alles Deko.­ Jesper verschwindet in einer Öffnung. Ich folge. Wir befinden uns nun in einem kleinen Raum, der nur zum Teil mit Wasser gefüllt ist. Jesper nimmt das Mund­ stück heraus. »Das ist eine fest installierte Taucher­ glocke«, sagt er, und seine Stimme klingt wegen des Luftgemisches, als hätte er an einem Helium-Luft­ballon gezogen. Ich unterdrücke ein Kichern. »Wir haben noch eine Taucherglocke auf sechs Meter«, sagt Jesper, »sie sind praktisch, um kurz Pause zu machen und sich zu unterhalten. Oder um zu helfen, wenn jemand etwa mit dem Druckausgleich nicht klarkommt.« Als Nächstes schwimmen wir in eine Bibliothek mit meterhohen Regalen. Die Bücher sind wieder­ Attrappen, aber die Leiter davor ist echt. Ich halte gibt es einen Großvater, der Perlentaucher war.« The mich daran fest, versuche die Titel zu entziffern. Es Pearl, die Perle, wie der Pool in der Planungsphase fällt mir schwer. Martini-Effekt oder Wasserbrechung? hieß, sollte deshalb ursprünglich eine Trainingsstätte Der Raum hat ein Loch im Boden. Ich meine, weiter für Freitaucher werden: ein Ort, an dem man lernen unten eine Couch zu erkennen. Das muss das Wohn­ kann, der Tradition gemäß ohne Sauerstoffgerät zu zimmer auf 30 Meter Tiefe sein, von dem Jesper­ tauchen, und das bei exzellenten Sichtbedingungen. gesprochen hat. Und auf 40 Meter gibt es eine Garage Von der Idee, Austern oder Fische anzusiedeln, habe inklusive Rennwagen. Auch Flippergeräte sind in­ man sich während der Planung jedoch verabschiedet, dieser Tiefe, aber das alles ist für mich leider außer erzählt Jesper: zu viel Pflegeaufwand, »und außerdem Reichweite – dafür braucht man einen Zusatz-Tauch­ ein Tier­schutz­thema«. Stattdessen entstand die Idee schein. Wer noch weiter runterkommt, hat Jesper­ zu einer Unterwasserwelt, die nah dran ist am Alltag erzählt, taucht schließlich auf ein riesiges Boden­ und deswegen skurril. gemälde zu – die Erde: »Es wirkt, als würde man sich In der Umkleide schlüpfe ich in meinen Neo. ihr aus dem Weltraum nähern.« Dann bringt mich ein Lift nach oben zum Becken­ Wie lange sind wir schon im Wasser? In dem­ rand. Sieht aus wie im Schwimmbad, denke ich, nur Labyrinth aus Räumen verliere ich das Zeitgefühl der Chlorgeruch fehlt: Der Pool werde mit Ozon und und die Orien­tie­rung. Doch ich habe ja meinen UV-Licht gereinigt, erklärt mir Jesper, die Technologie Tauchführer. Er deutet auf ein weißes Mercedes-­ stamme aus der Raumfahrt. Cabrio. Das Verdeck ist offen, aber meine Tauch­ Tauchausflüge, das weiß ich aus Erfahrung, sind flasche erschwert es, hineinzuklettern. Auf der Ducati, sonst oft Massenveranstaltungen: Man schaukelt mit die Jesper mir dann zeigt, sitzt es sich besser. Wroom! dem Boot zu einem Riff, vor dem bereits eine Flotte Wroom! Blick in den Rückspiegel: Meine Haare anderer Tauchboote ankert. Sonnencreme und schweben hinter mir, als wehten sie im Wind. Am Motor­öl treiben auf den Wellen. Unter Wasser muss Ende eines Gewölbegangs steht ein Billardtisch.­ man aufpassen, niemanden anzurempeln. Ein Jesper demonstriert mir, wie ich das ­Queue halten Tauchgang im tiefsten Pool der Welt ist das Gegen­ muss. Eine Pool-Lektion im Pool; die Kugeln rollen teil: Selten sind hier mehr als zehn Gäste­unterwegs. wegen des Wasserwiderstands aber nur in Zeitlupe. Wir waten ins Becken, das am Rand flach abfällt. Badewanne, Fahrrad, Tischfußball oder Telefonzelle Die Schräge erleichtere den Einstieg, sagt Jesper, und – es gibt viel zu gucken und auszuprobieren. Letzt­ sie diene als Laderampe: »Wenn wir neue Sachen im lich sind die Objekte aber vor allem Selfie-Kulisse. Pool installieren wollen, können wir sie mit Lkw hier Oder, wenn man einen Aufpreis zahlt, Hintergrund reintransportieren.« Ganze Autos wurden auf diese für ein Instagram-Video, aufgenommen vom Tauch­ Weise im Pool versenkt. coach. Damit die Familie auch mal sieht, wie es so ist Mundstück rein. Weiterwaten bis zu der Kante im auf dem Unterwasser-Spielplatz. Pool, an der es hinunter in den Schacht geht. Abtau­ Spannender finde ich, dass ich nebenbei das Höh­ chen. Unter Wasser sehe ich, dass in die runden Wände lentauchen übe. Anfangs stoße ich ständig irgendwo an, des Beckens Ebenen eingezogen sind: Balkons, Räume, weil unter Wasser Entfernungen schwer einzuschätzen Gänge. Auch Türen und Fenster. Eine vertikale Stadt­ sind. Doch mit der Zeit kann ich mich, ohne Strömung kulisse. Wir kommen an Backsteinmauern vorbei.­ und bei klarer Sicht, aufs Durchtauchen der Gänge und Gewaltige Baumwurzeln ragen in die Tiefe. Durch Öffnungen konzentrieren. Und die haben ihren eige­ Fenster kann ich ins Trockene schauen: In einem Schu­ nen Zauber: Meine Luftblasen sammeln sich unter der lungsraum sitzen Mitarbeitende am Tisch; das Café Decke, bilden ein Mosaik aus Spiegelblättchen. der Tauchbasis ist bis auf den Barista verlassen. Jesper legt Daumen und Zeigefinger an­ein­an­der: Folge mir, si­gna­li­siert Jesper. Er lässt sich weiter sin­ Alles okay? Alles wunderbar! Er reckt den Daumen ken. Ich höre meinen Atem schneller blubbern. Sofort hoch. Zeit, aufzutauchen. Wir schwimmen hinter­ bekomme ich Auftrieb. Aus­atmen, sage ich mir. Lange einer Mauer hervor. Ich fühle mich euphorisch – oder und ruhig aus­ atmen. Langsam schwimmen wir in sollte ich sagen: beschwipst? dunklere Gefilde. Kurzer Zwischenstopp bei einer Park­ In der Tiefe unter mir sehe ich eine Bewegung. bank. Ich setze mich und schaue mich um; in etwa Halte inne. Aus dem Dunkel kommt etwas herange­ schwommen. Ein Delfin? Eine Frau. Mit ausgestreck­ ten Armen gleitet sie dem Licht entgegen. An den Füßen hat sie eine Monoflosse, mit der sie wie mit­ einem Fischschwanz schlägt. Ihr Körper scheint im Tauchen: Deep Dive Dubai bietet Schnuppertauchgänge, Wasser zu schwingen. Ich seufze. Ein Schwarm Luft­ Kurse sowie Tauchgänge für zertifizierte Taucher blasen perlt nach oben hinter der Freitaucherin her. an. Höhen über 300 Meter sollte man nach dem In der Umkleide ist außer mir nur eine junge Ukrai­ Tauchen rund 24 Stunden lang meiden – der Besuch nerin. War sie die Nixe? Sie nickt. Als sie vorhin an mir des Wolkenkratzers Burdsch Chalifa muss warten. vorbeizog, kam sie gerade aus 45 Meter Tiefe. Wie es da Einstündiger Tauchgang ab rund 300 Euro. Man kann unten ist, will ich wissen. »Wunderschön«, sagt sie und auch schnorcheln. deepdivedubai.com strahlt, als hätte sie eine Perle gefunden.

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Wie in der Wanne, nur schöner Drinnen wohlig warm, draußen eine Landschaft aus Eis und Schnee: ELKE MICHEL badet im Winter in Islands heißen Quellen. Am ­liebsten würde sie ewig drin bleiben

Es war einmal eine Frau, so geht ein isländisches Märchen, die badete in einer heißen Quelle, irgendwo zwischen Weitweitweg und Überübermorgen, geradeaus zum Polarstern und dann links. Die Quelle war umgeben von schroffen Bergen, und es war Winter, so richtig mit Schnee und Sturm und beidem zusammen. Doch wer friert schon, wenn er bis zum Hals im heißen Wasser sitzt? Die Frau badete fröhlich vor sich hin, zählte Schneeflocken und sang mit dem Wind. Bis sie irgendwann rauswollte – und da begann das Problem: Sie konnte sich nicht überwinden, so nass und bloß in die Kälte zu steigen. Sosehr sie es auch versuchte (und sie versucht es im Märchen mit den groteskesten Mitteln): Sie saß fest. Mitleidige Trolle brachten ihr Räucherlamm und woben ihr eine Mütze aus Flechten, Elfen tanzten unter den Polarlichtern zu ihrer Erbauung. Es ging ihr gut. Doch als der Frühling kam, waren ihre Beine zum Fischschwanz verwachsen; und so musste sie im Wasser bleiben für alle Ewigkeit und einen Tag. »Wer im Winter baden geht, darf die Kälte nicht fürchten«, diese Weisheit bekommen isländische Kinder deshalb oft zu hören. Soll heißen: Erst denken, dann handeln! Das ist übrigens alles Quatsch. Es gibt kein isländisches Märchen von der Bergnixe, und auch kein solches Winterbadesprichwort. Die Wahrheit ist, dass ich gerade in einer heißen Quelle hocke und mich nicht raustraue. Vielleicht dreißig Meter entfernt, in einem hölzernen Umkleidehäuschen, sitzt die Bergführerin Thórunn Reykdal, die mit mir hierher gelaufen ist, zu den Húsafell Canyon Bädern: zwei kleinen Pools, gebaut aus groben Natursteinen, gelegen in einem tief eingeschnittenen Tal, in das man über eine lange, steile Stiege gelangt. Ringsum ist nichts, nur Felswände, an denen zu Eis erstarrte Wasserfälle hängen; dies ist ein Ort zum Einsamkeitsuchen – und zum Baden: »Viel Spaß! Eine halbe Stunde haben wir locker, bevor wir zurückmüssen«, hat Thórunn gesagt und sich dann ins Häuschen

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verzogen. Thórunn ist gut im Warten, die halbe Stunde ist längst um. Doch ich kann unmöglich dreißig Meter nass im Badeanzug durch diese Todeskälte laufen. Kann. Einfach. Nicht. Also plansche ich weiter und erfinde Geschichten, um Zeit zu schinden und mich von Thórunn abzulenken. Jetzt zieht auch noch ein Schneesturm herauf, der Wind pustet die Flocken so heftig, dass ich fast nur schräge Striche sehe und dahinter blassgrau eine Landschaftsahnung. Ich bin im Kopf schon ganz durch­einandergewirbelt davon. Ich berichte mal von meiner Reise, hab ja gerade ohnehin nichts zu tun. Klassische Schwimmbecken mag ich eher nicht. Als Kind bin ich bei der Prüfung zum »Seepferdchen« durchgefallen, beim Schulschwimmen wagte ich als Einzige keinen Köpper vom Block. Seither meide ich die Farbe Türkis, und jeder künstliche Pool, ob im Schwimmbad oder Hotel, ist für mich nichts weiter als stur durchgefliester Leistungsdruck – der nicht mal am Beckenrand aufhört: Sehen, gesehen und braun werden, Brustrausbauchrein. Doch viele isländische Pools, auf die ich im Internet stieß, schauten anders aus. Viel natürlicher, manche lagen auch mitten in der Natur. Ungefliest, gebaut aus Steinbrocken; gespeist aus reinem Quellwasser, das sich ohne menschliches Zutun in den Tiefen der Erde erhitzt hat. Die Oberfläche glitzerte in wunderschönen Grüntönen, und auf rätselhafte Weise schien das mehr zu sein als nur Wasser. Mal hinfahren, dachte ich, und ihre Waldmeisterbrausemagie erleben, sie vielleicht sogar verstehen. Ich reiste im Winter – wer will schon im Sommer heiß baden? Mein Hotel liegt in Reykjavík, und man kann sagen, dass Reykjavík eine zauberhafte Stadt im Dunkeln ist. Ich muss das sogar so sagen, weil ich die Stadt fast nur im Dunkeln mitbekomme. Die Sonne schleppt sich erst um elf Uhr morgens mit dem Elan einer Depressiven über den Horizont, um 16 Uhr sinkt sie ermattet nieder; und in den fünf Stunden


Foto: Age Fotostock/Mauritius Images; Illustration: Maria-Ines Gul für ZEIT Reisen

Mehr Fühlen als Sehen: Über der Secret Lagoon wabern mitunter dicke Dampfschwaden

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Seljavallalaug heißt dieses Becken im Nirgendwo. Gleich um die Ecke: Der berühmte Vulkan Eyjafjallajökull

dazwischen hüllt sie sich in Düsterwolken. Also laufe ich allmorgendlich vom Hotel zum Parkplatz meines Mietwagens durch ein Glitzerlichterreich: Am Hafen strahlt das kantige Konzerthaus Harpa wie ein futuristischer Eisberg; vom noch nachtschwarzen Hügel Arnar­hóll grüßt hell beleuchtet die Statue des ersten permanenten Siedlers Ingólfur Arnarson; dazu die verschlafen glimmernden Lichter der Häuser. Im Auto starte ich jeden Tag zu einem anderen Pool, und immer denke ich erst: Nicht so schlimm das Wetter heute, nur bisschen Nieselregen und Wind. Dann aber wird aus dem Wind fast jedes Mal ein Sturm, der den Wagen in die Seiten knufft; und aus dem Regen wird viel Schnee: Die Straße ist weiß, die Umgebung auch, von vorne oben weht es weiß aus der morgendlichen Dunkelheit heran; irgendwann erkenne ich kaum mehr die Fahrbahn und frage mich, wer sich diesen Quark-Begriff »Mutter Natur« ausgedacht hat: Welche Mutter wäre so unbarmherzig, so unmütterlich zu ihren Kindern? Und launisch. So schimpfschlingere ich in den Tag hinein, bis dem Schneesturm die Luft ausgeht, es dunkelhell wird und ich an einem Pool ankomme. Der erste liegt in einem Örtchen namens Flúðir und heißt Secret Lagoon – doch das ist nicht der Grund, warum die Brausemagie sofort da ist: Dampfschwaden wabern über dem knapp 40 Meter langen Becken aus grauen Natursteinen, auf der angrenzenden Wiese ragt ein alter, verfallener Umkleideschuppen aus dem Dunst wie ein Geisterschiff. Am Beckenrand stehen Bademeister in dicken Winterklamotten. Das Wasser ist gut körperwarm, ich spüre Steinchen unter den Füßen und etwas Grasartiges; schwimme ein paar träge Runden und lasse mich dann wie die wenigen anderen Gäste treiben. Es riecht, und zwar nach Schwefel. Und es klingt: In der Wiese wenige Meter hinter mir blubbern in Felsspalten die heißen Quellen, die den Pool speisen. Sie fauchen, röcheln, gurgeln, schmatzen, und alle paar

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Minuten – Wusch! – spuckt ein kleiner Geysir eine Zwei-Meter-Fontäne in die Luft. Aus welchen Tiefen das Wasser wohl kommt, und was da so los ist? In Islands Unterwelt sind unvorstellbare Kräfte zugange, habe ich gelesen: Die Insel liegt auf der Grenze zweier Kontinentalplatten, die auseinanderdriften – während gleichzeitig an dieser brüchigen Stelle glühendes Magma aus dem Erdinneren aufsteigt. Deshalb die vielen Vulkane und auch die heißen Quellen. Wusch!, meldet sich erneut der Geysir. Dieser Pool ist viel mehr als nur Wasser, er erinnert einen daran, dass die Welt ein Wunder ist. Am nächsten Tag bin ich mit dem Historiker Óskar­Guðmundsson in Reykholt verabredet: Ein Dorf im Westen mit zwei Kirchen, einem MittelalterForschungszentrum, in dem Óskar arbeitet – und einem­Pool. In dem herrscht striktes Badeverbot, ich will ihn aber trotzdem sehen, aus Ehrfurchtsgründen. Der Pool war einer der ersten Orte in Island, die man unter Denkmalschutz stellte, und zwar, weil hier mal ein Prominenter planschte: Snorri Sturluson, mächtiger Politiker und Bestsellerautor. Snorri verfasste weltberühmte Werke wie die Snorra-Edda, eine Art Handbuch zum Thema »Altnordische Dichtung für Dummies«. Das ist zwar schon etwas her, Mittelalter, doch in einem Ranking der berühmtesten Isländer aller Zeiten würde Snorri immer noch Björk schlagen, da kann sie singen, so viel sie will. »Island hat so wenige Einwohner, dass jeder irgendwie von Snorri abstammt«, sagt Óskar: »Ich selbst bin Nachfahre in der 22. Generation.« Der Pool ist eine Rekonstruktion, ein Rund aus grauen Steinen; auf seinem Grund glitzern Münzen, die Glücksbedürftige hineingeworfen haben. »Island hat eine lange Badetradition«, sagt Óskar, »und an dieser Stelle wurde schon im zehnten Jahrhundert gebadet.« 1206 zog Snorri dann nach Reykholt und baute sich ein Anwesen mit Festungsmauer nahe der Quelle.

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»Er nutzte sie zusammen mit ganz gewöhnlichen Leuten. Baden war damals, wie auch heute, ein soziales Event, bei dem man sich unterhielt.« Sind denn irgendwelche Inhalte dieser Mittelalter-Talks bekannt? Óskar überlegt. »Es gibt ein Gedicht, das von einem Gespräch erzählt«, sagt er dann: »Snorri hatte seine Töchter in politisch günstigen Ehen untergebracht, und im Pool schmeichelte ihm jemand deshalb, er sei klug. In dem Gedicht heißt es, man solle lieber nicht auf solche Bindungen bauen. Tatsächlich wurde Snorri dann später hier in Reykholt erschlagen – und der Anführer der Mörder war sein ehemaliger Schwiegersohn.« Der Mordauftrag kam vom norwegischen König, mit dem Snorri sich überworfen hatte. Ich blicke aufs Wasser, wo der Wind jetzt Wellchen pustet wie kleine Schauer. Sie gruselkräuseln vor sich hin, in diesem Pool, der an einem mittelalterlichen Tatort steht. Im nächsten Pool darf man gerne baden, das Wasser ist aber kühler, als ich erwartet habe, höchstens 20 Grad; die Luft hat eisige null. Solche Temperaturen bringen sogar Schwimmleistungsverweigerer wie mich in die Gänge. Weiter, denke ich, immer schön bewegen, jetzt bloß nicht anhalten. Ich denke aber auch: Wahnsinn, dass es möglich war, an so einem Ort einen Pool zu bauen – wo doch die Anreise heute noch beschwerlich ist. Zwischen den Dörfern Hvolsvöllur und Vík biegt man auf eine Schotterpiste, die an einem Parkplatz endet, von da klettert man 20 Minuten über Geröll und ein Flüsschen in eine Schlucht. Dann erreicht man Seljavallalaug, ein fast 100 Jahre altes, verlebtes 25-Meter-Becken mit algengrünem Wasser inmitten von Bergen. Wobei: Eine Poolwand ist ein Berg, das Becken wurde direkt an den Fels gepappt, sodass man nur drei Wände aus Beton gießen musste; und aus diesem Fels rinnt lauwarmes Wasser in den Pool. Direkt unter dieser wärmenden Quelle paddelt gerade ein französischer Tourist auf der Stelle, macht keinen Zentimeter Platz. Seine Freundin steht kopf­


Fotos: Joost Agneessens (l.); Husafell Hotel

Die Húsafell-Canyon-Bäder: Ein Ort zum Einsamkeitsuchen

schüttelnd in Daunenjacke am Beckenrand, daneben Lena Jónsdóttir, 56, eine handfest-herzliche Frau, der man sofort zutraut, neben ihrer Arbeit als Bäuerin ihre fünf Kinder hervorragend großgezogen zu haben. Sie wohnt in der Nähe und hat mich hergeführt. Lena, mir ist kalt, lenk mich ab! »Was willst du denn hören?« Na, wer den Pool gebaut hat! »Das waren Einheimische, auf Initiative eines lokalen Vereins: Schiffe brachten den Zement an die Küste, und von da transportierte man ihn zu Fuß oder mit Pferden in die Berge.« Das muss doch ein Kraftakt gewesen sein? »Ja, aber um diese Zeit kam im ganzen Land der Wunsch auf, dass die Menschen Schwimmen lernen. Es gab in Island damals viele Fischer, und die Leute hatten oft mitansehen müssen, wie diese mit ihren kleinen Booten noch kurz vor dem Ufer kenterten und ertranken.« Ab 1927 wurde Schwimmen an der Südküste dann Pflichtfach in der Schule, das ist es in ganz Island bis heute; und jahrzehntelang fand in diesem Becken Unterricht statt. Noch immer, sagt Lena kümmere sich derselbe Verein um den Pool, auch sie sei Mitglied: »Unser Härtetest war 2010, als hier um die Ecke der Eyjafjallajökull ausbrach. Das Becken war randvoll mit Asche, die wir wieder rausräumen mussten! Für mich ist es mehr als ein Pool. Es ist ein Zeichen für unseren Zusammenhalt.« Am vorletzten Tag meiner Reise sitze ich am Meer und freue mich über meine Füße. Die depressive Sonne scheint sich umgebracht zu haben, der Himmel ist aschgrau, vor mir tobt die anthrazitgraue See gegen die Uferfelsen. Die Wellen sind bestimmt zwei Meter hoch, eine einsame Superheldenente taucht unter ihnen durch. Mein Bekannter, der Eiswind, weht mich an – doch das ist mir egal, denn ich habe warme Füße: Sie stecken in einem Fußbad, zusammen mit den Füßen der Künstlerin Ólöf Nordal. Ólöf ist die wetterfesteste Künstlerin, die ich mir vorstellen kann, seidenschalfrei und zweckmäßig-

warm verpackt, genau wie ich, lacht sie die unwirsche Natur einfach an. Der Minipool, in dem wir unsere Füße baden, ist eines ihrer Werke, ein ausgehöhlter Felsbrocken, in den heißes Wasser aus einer unterirdischen Quelle sprudelt. Bollasteinn hat Ólöf ihn getauft, »Schalenstein«; und nun steht er hier, an der Küste von Seltjarnarnes, einem Nachbarort von Reykjavík. »Er soll«, ruft Ólöf in den Wind, »auf unsere Badekultur früher und heute anspielen! Und daran erinnern, dass heißes Wasser unser Land vorangebracht hat – wir nutzen es ja auch zur Stromerzeugung und zum Heizen.« Das Becken sei außerdem eine Verbindung zwischen Mensch und Natur: »Mit den Füßen im heißen Wasser bist du plötzlich ein Teil von ihr.« Ich ziehe testhalber einen Fuß aus dem Wasser, stelle ihn wieder hinein. Spüre die Härte des Steins an den Sohlen, das seidige Nass auf der Haut, die Wasserwärme, die von den Füßen in den ganzen Körper strömt. Tatsächlich fühlt sich das anders an, als wenn

Unterkommen: Das Reykjavík Konsúlat Hotel mixt moderne Möbel mit historischen Referenzen wie alten Fotos. Zentrale Lage – und wer trotzdem nicht rauswill, kann im Spa entspannen. DZ/F ab 320 Euro. reykjavikkonsulathotel.is Lesen: In seinem Buch »Lieblingsorte – Island« nimmt der isländische Autor Arthúr Björgvin Bollason uns mit an, genau, seine Lieblingsorte. Es erscheint am 16. Mai im Insel Verlag Hinkommen: Icelandair fliegt aus mehreren deutschen Städten nach Island. icelandair.com

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ich beschuht in der Landschaft säße. Näher dran an der harschen Umgebung, und das auf eine gute Art. Es ist, als habe Ólöf mit dem Fußbad eine Abkürzung geschaffen, einen direkten Draht zur Natur. So viel zu den Pools, aus denen ich es wieder rausgeschafft habe auf dieser Reise. Kommen wir nun noch mal auf meine aktuelle, etwas komplexe Lage in den Húsafell Canyon Bädern zu sprechen. Hier wartet Thórunn noch immer im Umkleidehäuschen auf mich, während ich im Schneesturmpool auf bessere Zeiten warte. Eine ungute Warteverkettung – doch wer schafft es schon, aus einer Badewanne zu steigen, deren Wasser nicht kalt wird? Stattdessen beobachte ich mit einiger Faszination, wie Flocken auf warmes Wasser fallen und sich auflösen. Das hat etwas gleichförmig Einschläferndes; vielleicht wäre so ein Naturpool auch ein super Meditationsort, wenn er nicht gerade ein Gruß aus dem Erdinneren ist, ein Mittelalter-Denkmal, ein Kunstwerk oder was weiß ich noch alles,­das mehr ist als Wasser. Das Sturmwohlgefühl, das ich beim Bollasteinn hatte, ist hier und jetzt im Pool noch stärker. Brausemagie, mal wieder. Seltsam, wie geborgen man sich fühlen kann, obwohl es ringsum unwirtlich ist. So sicher.­Und eingebettet. Irgendwoher meine ich, das zu kennen, woher, weiß ich nicht so recht. Kann doch nicht sein, dass das eine Erinnerung an den allerersten Naturpool ist, in dem ich je geschwommen bin? In dem es auch körperwarm war, blubberte und gurgelte. Es wundert mich jedenfalls gerade kein Stück, dass Babys erst mal brüllen, wenn sie rausmüssen aus diesem Pool und splitternackt rein in ein mal mehr, mal minder heftiges Schneegestöber. Das Schneegestöber in den Húsafell Canyon Bädern klart nun etwas auf. Wenn ich’s jetzt nicht rausschaffe, Mama Natur, dann werde ich doch noch zur Bergnixe. Ich hole tief Luft, nehme Mut und Kraft zusammen, sause los in die Kälte und tue einen kleinen Schrei.

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»Einen Badeanzug konnte ich auf keinen Fall mehr tragen, den trugen nur Kinder, und ein Kind wollte ich nicht mehr sein«

LOST IN Freibad, das war für DORIS DÖRRIE das unschuldigste Vergnügen. Oh, diese Vorfreude als Kind auf Sommer und Frei­ bad! Endlich die kratzigen Strumpfhosen und Pullover vom Leib reißen, auf empfindlichen Winterfüßen barfuß übers Gras laufen, die Luft am nackten Körper spüren und sich in das eisblaue Wasser stürzen, herum­ planschen, bis die Lippen blau werden und die Finger­ kuppen sich in »Waschfrauenfinger« verwandelt ha­ ben. In der blassen norddeutschen Sommersonne dann auf dem Handtuch liegen und rosaweiße Schaum­ waffeln mampfen oder Pommes rot-weiß, abends er­ schöpft ins Bett sinken und glückselig den letzten Rest Chlorwasser aus dem Ohr ins Kissen träufeln lassen. Das Freibad war pures Sommerglück. Wir kannten in Hannover niemanden, der einen Pool besaß. Das war unvorstellbar luxuriös und gehörte nach Amerika, aber nicht nach Niedersachsen. Wir gingen im Winter in ein eiskaltes Hallenbad und im Sommer in das oft nur geringfügig wärmere Freibad, das aber für mich den Inbegriff von Freiheit bedeutete. Weitgehend unbeob­ achtet von Erwachsenen, außer von den meist grimmi­ gen Bademeistern, die uns anpfiffen, wenn wir Arsch­ bomben vom Beckenrand machten, war es das Paradies. Umso schockierender, als ich aus diesem Paradies in dem Sommer vertrieben wurde, als ich ziemlich genau dreizehn Jahre alt war, kein Kind mehr, sondern ein Teenager. Über Nacht machte mich mein Freibad un­

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frei. Mit einem Mal schaute nicht mehr ich in die Welt, sondern die Welt auf mich. Wie konnte das geschehen? Unverhofft hatte ich nun einen Körper, der zur Beurteilung freigegeben war, und als erwachte ich aus einem unschuldigen Schlaraffenland, verstand ich plötzlich den endlosen Strom der Vergleiche und Kom­ mentare der älteren Mädchen und Frauen um mich herum, die ich zuvor zwar gehört, aber nicht begriffen hatte: Bin ich so fett wie die da? Habe ich auch so dicke Oberschenkel? Sieht mein Hintern so unförmig aus wie bei der da? Was hat die denn für einen riesigen Busen! Und die hat ja überhaupt keinen! Wie in dem klassischen Albtraum, in dem man mit einem Mal erkennt, dass man vor vollem Haus nackt auf der Bühne steht, fiel mir jetzt schockartig mein weißer Wintermadenkörper mit all seinen Mängeln ins Auge. War ich im Sommer zuvor noch unbehelligt von mir selbst in rutschender Badehose durchs Freibad ge­ hüpft, stakste ich nun unsicher in einem funkelnagel­ neuen Bikini, ungeschickt von einem Handtuch ver­ hüllt, über die Wiese und versuchte mit flackerndem Blick, schnell einen Liegeplatz zu finden, um bloß nicht herumzustehen und Zielscheibe zu werden. Ich war davon überzeugt, dass alle mich anglotzten, alle. Frauen und Mädchen, Männer und Jungs. Durch ihre Blicke und die Kriterien ihrer Begutachtung, die

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ich plötzlich beherrschte wie eine im Schlaf erlernte Sprache, wurde mir mein eigener Körper zum Fremd­ körper. Vor allem in diesem verfluchten Bikini! Einen Badeanzug konnte ich auf keinen Fall mehr tragen, den trugen nur Kinder, und ein Kind wollte ich nicht mehr sein. Ich wollte nur meinen Körper wieder ver­ gessen können wie als Kind, aber genau das schien nicht mehr möglich. Der Verlust der Unschuld hatte sich schon beim Kauf des ersten Bikinis – marineblau mit rot-weißen Litzen – angekündigt, eine überraschend unangenehme Angelegenheit, die sich mein ganzes Leben lang wieder­ holen sollte, nur wusste ich das noch nicht. In dem er­ barmungslosen Licht der Kabine schien mir mit einem Mal alles an meinem Körper falsch. Ich drehte und wendete mich verzweifelt vorm Spiegel, bis ich in einer komplizierten Verrenkung einen Winkel erwischte, in dem ich akzeptabel aussah. Vor meinen Augen hatte sich mein Körper in seine Bestandteile aufgelöst, nicht unähnlich dem Plakat in der Metzgerei, das die ver­ schiedenen Fleischteile einer Kuh durchnummerierte. Ich sollte ihn nie mehr als Ganzes zurückbekommen. Jedem meiner Körperteile gab ich eine Note, und kei­ ner bekam eine Eins. Es war sonnenklar, dass alles ver­ bessert werden musste. Die Maßnahmen waren mir noch weitgehend unbekannt, aber das Ziel hatte ich


»Mir erschienen die Jungs beneidenswert selbstvergessen, sie lungerten auf den Sprungbrettern herum und sahen auf uns herab«

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Fotos: Tanja Beate Heuser

Bis ihr der eigene Körper mit dreizehn zum Fremdkörper wurde deutlich vor Augen: irgendwann einen perfekten Kör­ per ähnlich selbstsicher durch die Gegend tragen zu können wie die sehr wenigen Mädchen, die ich von nun an im Freibad glühend vor Neid studierte. Ich war in meinem Neid und meiner Sehnsucht nicht allein, fast alle Mädchen der Klasse waren von nun an auf Diät, in der großen Pause aßen wir statt belegter Brote nur noch einen Apfel. Wir wollten alle ständig abnehmen, obwohl die meisten von uns, ich eingeschlossen, eigentlich schlank waren. Dabei fürchtete man vor allem die Blicke der anderen F ­ rauen. Die Männer bildeten – noch – eine eher amorphe Masse. Die Jungs wollte man zwar kennenlernen, musste aber gleichzeitig so tun, als wünsche man auf keinen Fall Kontakt. Dafür musste man sich auf den Bauch legen und mit den Unterschenkeln winken, und wenn man sich umdrehte, durfte man nicht in ihre Richtung sehen, oder besser: Man durfte nicht dabei ertappt werden. Mir erschienen die Jungs beneidenswert selbstver­ gessen, sie lungerten auf den Sprungbrettern herum und sahen auf uns herab, ein Wimmelbild von weib­ lichen Körpern auf grünem Rasen. Die Jungs lagen auf dem Waschbetonrand direkt neben dem Schwimm­ becken, was es fast unmöglich machte, ohne größere Schamanfälle ins Becken zu gelangen. Wenn ich es vor

Hitze gar nicht mehr aushielt, trippelte ich auf Zehen­ spitzen, um die Figur zu strecken, wie es in Mode­ magazinen vorgemacht wurde, zog den nicht vorhan­ denen Bauch ein und streckte die ebenso wenig vor­ handene Brust raus. Endlich im Wasser, galt es, das unvermeidliche Wassergespritze der Jungs möglichst ungerührt auszuhalten, darüber zu lachen und gut do­ siert zu kreischen, denn das schienen sie zu mögen. Noch schlimmer als der Gang über den Rasen zum Becken war der Weg zurück zum Handtuch, klatsch­ nass, fast blind durch die vom Chlorwasser geröteten und verquollenen Augen und mit strapsigen Haaren. Endlich angekommen, ließ ich mich erleichtert wieder auf den Bauch fallen. Einmal zog ich mir einen schlim­ men Sonnenbrand in den Kniekehlen zu, weil sich nicht weit von mir entfernt ein angebeteter Junge auf­ hielt und ich mich seinetwegen den ganzen Tag nicht traute, mich auf den Rücken zu drehen, geschweige denn aufzustehen. Irgendwann ließ es sich nicht länger vermeiden, und tatsächlich sagte genau dieser Junge grinsend zu mir: Du hast ja ’ne ganz schöne Babywam­ pe. Das war nicht wahr, und dennoch traf mich dieser Satz wie ein vergifteter Pfeil. Ich war erledigt, und ganz gleich, wie oft ich mich danach im Spiegel betrachtete und wirklich keine Babywampe entdecken konnte, hatte ich das Gefühl, in einer Illusion gelebt zu haben,

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die mir einen besseren Körper vorgegaukelt hatte, als es tatsächlich der Fall war, so wie man sich manchmal schön fühlt, aber dann auf einem Foto feststellen muss, dass das gar nicht gestimmt hat. Mein erster Sommer im Freibad im Bikini ent­ sprach diesem Foto. Mein Blick auf mich war zu einer erbarmungslosen Instanz geworden. Und ganz gleich, wie sehr ich mich später feministisch und emanzipa­ torisch dagegen aufgelehnt habe, höre ich, wenn ich in den Spiegel schaue, immer noch eine Stimme den vergifteten Satz flüstern: Wie sieht die denn aus? Der Vergleich führt immer geradewegs in die Hölle. Wie leicht er zu erlernen ist – und wie schwer zu ver­lernen. Für mich selbst habe ich kaum Hoffnung. Aber im letzten Sommer habe ich einen Kinofilm gedreht, der in einem Frauenfreibad spielt, und ich hatte den Eindruck, dass das ständige Beurteilen und Vergleichen zumindest unter den jungen Frauen weni­ ger geworden ist. Schön wär’s. Ich hoffe, hoffe, hoffe. Ich selbst allerdings zog dennoch den Bauch ein, wenn ich auf Zehenspitzen über den Rasen ging, ich sah meine Oberschenkel von hinten, zählte die Schritte bis zum Becken – und war wieder dreizehn Jahre alt. Doris Dörries neuer Film »Freibad« wird im Spätsommer 2022 in die Kinos kommen

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Hundert Dollar Miete pro Stunde, Blick auf den Pazifik – der Pool von Rajaa in Baldwin Vista


Wäre eine Arschbombe okay? Einfach mal in fremdes Eigentum eintauchen: Über eine neue Plattform kann man in den USA stundenweise Privatpools mieten. Eine Spritztour in Badeshorts zwischen Hollywood und Beverly Hills

Foto: Maggie Shannon für ZEIT Reise; Illustration: Maria-Ines Gul

VON DANIEL C. SCHMIDT UND MAGGIE SHANNON (FOTOS)

Als ich kurz davor bin, an die Tür von Nassers Villa in den Hollywood Hills zu klopfen, mache ich mir plötzlich doch Sorgen um den Dresscode. Ist es wirklich okay, bei meinem Gastgeber einfach in Badeshorts aufzukreuzen, ein Handtuch über die Schulter geworfen? Oder stünde mir so ein legerer Aufzug hier in L.A. höchstens mit einem top durchtrainierten Körper zu? Oder nicht mal dann? Na ja, egal, jetzt ist es eh zu spät, ich klopfe. Nasser und ich, wir kennen uns gar nicht, sind aber verabredet. Ich gehe gleich bei ihm auf der Terrasse baden. Er hat seinen Pool nämlich auf Swimply eingestellt, einer Vermittlungsplattform, über die Privatpersonen in den USA ihre Becken stundenweise vermieten können. In der Mittagspause ein paar Bahnen schwimmen oder vier Stunden Geburtstagsparty mit Freunden am Poolrand, all das ist möglich und buchbar. Ein Planschbecken-Airbnb, wenn man so will. 2018 wurde es hier in Los Angeles gegründet, einer Stadt mit besonders hoher Pool-Dichte, und hier will ich das Angebot einmal testen. Es fängt bei rund 20 Dollar an, pro Stunde wohlgemerkt, und ist nach oben offen – je nachdem, wie lange und luxuriös der Pool-Besuch ausfallen soll. Für 66 Dollar steht mir Nassers Becken exklusiv zur Verfügung – jedenfalls von 13 bis 14 Uhr. Ob er mir auch eine Umkleidekammer anbietet, hatte ich vorher nicht gefragt. Deshalb anklopfen in Badeshorts. Die ältere Frau, die mir öffnet, scheint von meinem Anblick zumindest nicht entsetzt zu sein. Sie führt mich durch die Eingangshalle der geräumigen einstöckigen Stadtvilla. Sämtliche Sitzmöbel in der

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offenen­Wohnküche, sehe ich, sind mit Plastikfolie überzogen: Stühle, Barhocker, Sessel, sogar das Sofa. Etwa der Poolgäste wegen? Schnellen Schrittes kommt ein breitschultriger junger Kerl auf mich zu und versucht, aus unserem Händeschütteln spontan eine Art Armdrücken zu machen, bei dem ich sofort unterliege. Seltsame Begrüßung. Mein Befremden nimmt erst wieder ab, als einen Moment später Nasser, ein zierlicher Mann mit grauer Halbglatze, durch die Küche kommt. Er entschuldigt sich für das Späßchen seines Sohnes und bringt mich raus auf die Terrasse. Am Boden des Pools glitzern blau-türkis-goldene Mosaiken in der Nachmittags­ sonne wie die Schuppen eines trägen Fischschwarms. Ich ziehe ein paar kurze Bahnen, tauche die Länge des Beckens ab und setze mich auch in den Whirlpool nebendran. Chlorgeruch steigt mir in die Nase, ich höre Vögel zwitschern und entfernt das Knattern eines Rasenmähers. Wenn das hier mein Leben wäre, würde ich wahrscheinlich als Nächstes hineingehen und mir an meiner Hausbar einen stiff drink mixen, die Zeit verlangsamen, den Augenblick ausdehnen. Statt­dessen treibe ich noch einmal minutenlang auf dem Rücken durch den Pool. Swimplys halbprivater Deal, das kurze Eintauchen ins fremde Eigentum, reizt einen zum Tagträumen: Für eine Weile kann ich lässig Poolbesitzer in L.A. spielen. Statt nur staunend von der Straße aus auf die ausgefallenen Grundstücke zu schauen, erkaufe ich mir das Recht, direkt hineinzugehen und mir ein bisschen Insider-Idylle zu borgen. Und mit meinem Schritt in die Privatsphäre der Vermieter erhasche ich

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vielleicht auch ein paar Momentaufnahmen ihres Alltags,­kann sie womöglich sogar kennenlernen. Jeden­falls erfahre ich die Stadt sicher anders als beim üblichen Sightseeing. Das Halbprivate drängt mir allerdings auch ein paar blöde Fragen auf: Gibt es hier eine Pool-Etikette? Arschbombe, wäre das okay? Wie gediegen verhält man sich hier in den Hollywood Hills, nur fünf Autominuten vom Sunset Boulevard entfernt? Bin ich nach einer halben Stunde im Pool schon wie ein befreundeter Nachbar, der auf eine Erfrischung vorbeikommt, oder bleibe ich immer ein Kunde, der besser seine Bewertung auf Swimply im Blick behalten sollte? Nassers Ehefrau, die mir eingangs die Haustür geöffnet hatte, kommt jetzt raus an den Pool. Wo ich her- und die nächsten Tage unterkomme, fragt sie mit starkem Akzent, sie hätten auch Zimmer zu vermieten. Der Kaffee, den sie mir reicht, ist schwarz, stark und heiß. Und woher stammt sie? »From Persia« sei sie eingewandert, vor langer, langer Zeit. »Dort war es gut, jetzt nicht mehr, zu viele Sorgen.« Hier, in Amerika, sei das Leben besser. Aber auch nicht ohne Probleme. Sie zeigt nach unten, Richtung Hollywood, wo Träume so einfach entstehen, wie sie zerplatzen: »Obdachlosigkeit ... nicht gut.« Glück, Pech, Reich und Arm. Wie wohl an kaum einem Ort in Amerika prallen die Extreme so aufeinander wie in L.A., immer gepaart mit dem Scheinversprechen, dass es jeder schaffen kann, ganz egal, ob er so aussieht wie Bill Murray oder wie Scarlett Johansson. Abends fällt die große Sonnenkugel, die so schön orange­farben leuchtet, in den Pazifik und geht am Morgen wieder auf. Dann werden die Karten neu gemischt. Eine Stunde Privatpool, man denkt es kaum, vergeht superschnell. Ich werfe mir das Handtuch um die Hüften und gehe zurück ins Haus. Nassers Frau sitzt jetzt am Esstisch, eine andere Frau in Krankenschwesteruniform und Maske misst ihren Blutdruck. Ich winke bloß zum Abschied. In Franklin Hills, östlich von Hollywood, sind die Steilhangstraßen noch enger und verwinkelter als in Nassers Nachbarschaft. Ich bin mit Jessica verabredet, besser gesagt mit ihrem Pool. Die Fotos auf Swimply sahen aus, als ob er einen tollen Ausblick hat. Als Erstes sehe ich allerdings Jessica selbst, eine junge blonde Frau, mit Handschuhen und Heckenschere im Vorgarten stehen. Sie zeigt auf eine grüne Pforte neben dem Hauseingang. »Da entlang«, sagt sie, »durch die Tür, dann ein paar Stufen runter. Am Ende der Treppe ist ein kleines Zimmer mit Bad, da kannst du dich umziehen ... Enjoy your swim!« Unkompliziert, supernett. Klingt nach: Fühl dich wie zu Hause. Die Tür hinter der Pforte führt aller-

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Abendstimmung mit Weitblick auf dem Grundstück der jungen Mutter Jessica

dings nur in eine Art Waschküche. Die Maschine rotiert wild im Schleudergang, davor liegt ein weiterer Berg Schmutzwäsche. Durch ein Fenster ist die Küche zu sehen, darin ein bärtiger Mann, der in einem riesigen Kochtopf rührt. Neben dem Pool tanzt eine Flamme in einer Feuerschale, von den Bäumen in Jessicas Garten sind im Licht der Dämmerung kaum mehr als die Silhouetten zu sehen. Das Becken ist von innen beleuchtet, ein Reinigungsroboter zieht am Grund seine Bahnen. In der Ferne erkenne ich die Autos auf den Ausfall­ straßen, ihre roten Rücklichter leuchten im zähen Abendverkehr auf wie Glühwürmchen. Das Meer und die untergehende Sonne kann man von hier aus nicht sehen, trotzdem hat es etwas meditativ Beruhigendes, im Pool zu treiben und dabei der Stadt beim Runterkommen zuzugucken. Als ich mich eine Stunde später in einem kleinen Zimmer zwischen einem Peloton, Gitarren, einem Schlagzeug und Schallplattenstapeln wieder umgezogen habe und die Treppe hochsteige, um mit Jessica noch ein wenig über ihren Pool und über die Stadt zu plaudern, sehe ich durchs Küchenfenster ein kleines Kind am Esstisch, davor den großen Kochtopf. »Hast du Hunger? Komm setzt dich zu uns, wir haben für dich mitgedeckt ...«, würde es jetzt im Film heißen. Den Alleinreisenden eingemeinden auf seiner L.A.Tour: Die Szene spielt sich vor meinen inneren Augen ab wie eine heimliche Hoffnung, nur kurz, dann überkommt mich höfliche Zurückhaltung. Ich will die kleine Familie jetzt nicht beim Essen stören, um eine Spontanfreundschaft zu erzwingen. Sie haben einen vollkommen Unbekannten in ihr Haus gelassen, das kommt mir plötzlich schon großzügig genug vor. Am nächsten Morgen browse ich erneut durch die Swimply-App. Von den rund 250.000 privaten Pools, die es im Großraum von L.A. geben soll, wird natürlich nur ein Bruchteil auf der Plattform angeboten, die Auswahl ist trotzdem groß. Einige Pool-Oasen mit Rutschen und Wasserfällen sind dabei, viele BBQ-

Oder an den Hotelpool? Als Alternative zu Swimply (swimply.com) ist es in den Sommermonaten auch möglich, Tagestickets für bestimmte Hotelpools in L.A. zu buchen – zum Beispiel für das Hollywood Roosevelt, dessen Becken 1988 von David Hockney ausgemalt wurde. Ab 35 Dollar, halb- oder ganztags

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Z E I T

Grillstellen und Großbildschirme stehen in unmittelbarer Nähe zum Becken. Die Villa mit dem irren Pool, der aussieht wie ein Burggraben, ist leider auf Monate ausgebucht, und der hypermoderne Glaskasten in der Nähe von Santa Monica soll pro Stunde 500 Dollar kosten. Na gut, realistisch bleiben! Stattdessen frage ich bei Greg für die Mittagszeit an, der seinen »Large heated pool in Beverly Hills 90210« eingestellt hat. Erst als er es noch mal ausdrücklich erwähnt, merke ich, dass sein Pool eine Buchungszeit von mindestens zwei Stunden erfordert. Ich schreibe, dass ich allein sei und nur kurz ein paar Bahnen schwimmen wolle vor einer Lunch-Verabredung, ob er eine Ausnahme machen würde. Ausnahmsweise, aber der Pool sei eben nicht heated,­ dafür brauche er zwölf Stunden Vorwarnung. Deal, abgemacht, bis später! Für den Vormittag habe ich Lynettes Pool in Studio City gebucht, dem Stadtteil auf der anderen Seite der Hollywood Hills, im San Fernando Valley, wo die Alltagsgeschwindigkeit ein bisschen gedrosselt ist und der Übergang zwischen city und suburbia fließend scheint. Lynette hat eine Wasserfall-Rutsche – im Freibad superpeinlich, aber hier schaut ja weiter niemand zu bei meinem Rückfall in die Kindheit. Auf den Bildern, zugegeben, wirkte das alles etwas größer. Gefühlt 0,5 Sekunden freier Fall? Ein Heidenspaß, doch, doch. »Meine Tochter ist aus dem Haus, ich selbst kann doch auch nicht den ganzen Tag darin baden – warum soll ich ihn nicht andere Leute nutzen lassen«, sagt Lynette, die seit Kurzem in Rente ist. Ihr langes Haar hat sie zu einem Zopf gebunden, sie strahlt mütterliche Fürsorge aus. Ich glaube, sie freut sich über Gesellschaft. Von ihrer Terrasse aus kann man die Dächer der Warner-Brothers-Studios in Burbank sehen. Vor ein paar Monaten habe an ihrem Pool eine junge Sängerin ihr neues Musikvideo gedreht, erzählt sie. Der Name ist ihr leider entfallen. Im vergangen Sommer hat sie angefangen, ihren Pool auf Swimply anzubieten. Innerhalb der ersten zwei Monate, sagt Lynette, habe sie 5000 Dollar damit eingenommen. Im Wohnzimmer zeigt sie mir die Excel-Tabellen auf ihrem Laptop. Einnahmen, Ausgaben, Dauer der Buchung, Vorlieben und Extrawünsche, alles hat sie notiert. Es ist fast rührend, wie sie das alles ausbreitet, und ein wenig ernüchternd. Insgeheim hatte ich gehofft, mich kurzfristig bei Old-Hollywood-Produzenten und alternden Sportstars oder bei aufstrebenden Rapperinnen einzumieten. Aber anstelle von Brad Pitt oder Zendaya machen mir einfache angelenos die Tür auf, die sich etwas dazuverdienen wollen. Menschen wie die nette, geschäftstüchtige Pensionärin Lynette,

Fotos: Maggie Shannon für ZEIT Reise

Unser Autor, Ohren unter Wasser, im Pool der gesprächigen Maklerin Rajaa


In manchen Pools stellen die Besitzer aufblasbare Planschgefährten zur Verfügung

bei der ich mich im Badezimmer umziehen darf und von der ich jetzt weiß, welches Deo sie benutzt – oder Greg, my guy in Beverly Hills, der später erzählen wird, in sechs Monaten mehr als 100 Buchungen gehabt zu haben. Der Mittfünfziger mit auffällig haselnussbraunem Haar begrüßt mich in T-Shirt, Shorts und Flipflops am Tor und führt mich direkt in seinen kleinen Dschungelgarten. Er hat Kakteen, Palmen, Büsche, meterhohe Bäume rund um den Pool gepflanzt, das Becken selbst ist von wunderschönen spanischen Kacheln­umrahmt. Gute Güte, ist das herrlich hier. Sorry, sagt er gleich beim Reinkommen, er habe den Whirlpool nicht rechtzeitig auf Temperatur gebracht.­»Weißt du was? Bleib einfach eine halbe Stunde länger.« Wenig später reicht er mir wunderbar süße, geviertelte Orangen an den Whirlpool, frisch gepflückt in seinem eigenen Garten, und sagt, ich sei der erste Gast, dem er erlaubt habe, nur eine Stunde zu bleiben. Gregs Pool ist, wie angedroht, tatsächlich eiskalt. Für drei, vier seeeehr lange Sekunden fühlt das Wasser

Handtücher bringt man besser selbst mit – sonst muss man sie extra hinzumieten

sich an wie zehntausend Nadelstiche. Und dann wie das Erfrischendste, was ich je erlebt habe. Gut gelaunt und gut durchblutet steige ich nach anderthalb Stunden wieder in meinen Mietwagen und fahre durch Beverly Hills, vorbei an Hecken so hoch wie Häuser. Hier wird man wohl nie hinter die Kulissen gucken dürfen. Zumindest ploppen bei Swimply in den einschlägigen Straßen keine Pools auf. Eine besondere Station will ich dennoch mitnehmen, bevor meine Reise langsam zu Ende geht. Rajaas Pool liegt im Patio eines lichtdurchfluteten Bungalows aus den Sechzigerjahren in Baldwin Vista östlich von Santa Monica, mit Blick auf den Pazifik und einem 3-Loch-Minigolf-Rasen. 100 Dollar für eine Stunde verlangt sie – davon kann man oft ins Freibad gehen. Rajaa ist Immobilienmaklerin von Beruf, ihr Schreibtisch steht vor einer gläsernen Schiebetür mit Blick auf den Pool, und sie ist sehr gesprächig. Schlechte Erfahrungen habe sie mit Swimply bisher nicht gemacht. Nur einmal habe sich jemand zu fünft angemeldet und sei mit 30 Freunden aufgekreuzt für eine Poolparty. »Cooles Konzept ansonsten«, sagt

sie. Airbnb sei riskanter, weil die Gäste da die Küche und das gesamte Mobiliar beanspruchten. Dann entschuldigt sie sich und nimmt das nächste Gespräch an. Ich darf mithören und bin also das erste Mal wirklich dran und drin im Alltag. Rajaa schiebt Termine hin und her, staucht irgendwen am Telefon zusammen, und ich stelle schnell fest: So nah muss ich den Gastgebern vielleicht doch nicht kommen. Und ein wenig Ruhe am Pool hat auch was für sich. Andererseits ist das immer noch ihr Zuhause. Ich bin nur Poolbesetzer, nicht Poolbesitzer. Ich stelle mich an den Beckenrand und schaue nach unten, wie tief es wohl ist. Erst erkenne ich mich, dann den teuren Bungalow in der Spiegelung im Wasser. Auf dem Grund des Pools liegen Rosenblätter. Vor zwei Tagen – Rajaa setzt zu einer neuen Eigenwerbungs-Offensive an – habe hier jemand seine Verlobung gefeiert, und zwar wie folgt ... Ob meine Gastgeberin die Arschbombe nur gehört oder auch gesehen hat, kann ich nicht sagen. Mit den Beinen noch angezogen lasse ich mich zu Boden sinken. Hier, unter der Oberfläche, ist es jetzt ganz still.


Foto: Janos Marjai/dpa/Picture-Alliance; Illustration: Maria-Ines Gul für ZEIT Reisen

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Viele Menschen – und viel Wasser: Das Budapester Széchenyi-Bad ist das größte Thermalbad Europas


Die nasseste Tanzfläche der Welt Wie feiert es sich in einem Heilbad? Und wie fühlt sich eine Poolparty bei Minusgraden an? Auf der Suche nach Antworten reist BERNHARD HECKLER zur »Sparty« nach Budapest

Großraumdisco-Mucke in Clublautstärke beschallt den majestätischen Freibereich des Széchenyi-Heilbads. Tatsächlich, die Poolparty findet draußen statt – und das mitten im Winter, Außentemperatur minus zwei Grad. Das Partyvolk rennt durch die Eiseskälte Richtung Becken und lässt sich ins rund 40 Grad­ heiße Thermalwasser gleiten. Die Männer/FrauenVerteilung liegt bei 70 zu 30. Badekleidung aller­ Couleur; von der Speedo und dem Sportbadeanzug über den Tanga bis zu den Neunzigerjahre-Surfershorts ist alles dabei. Alter: zwischen 20 und 40 Jahre. In jeder Hinsicht in der soliden Mitte treibend: ich. Im weiteren Sinne um mich herum befindet sich die Stadt Budapest, in der es nicht nur zahlreiche altehrwürdige Heilbäder gibt – hier wird die Bäder­ kultur auch zelebriert, auf einem ähnlichen Level wie in Wien die Kaffeehauskultur. In Budapest trifft man Freunde nicht auf einen Verlängerten, sondern auf eine Runde im Thermalbecken, man spielt sogar Schach im Schwimmbad, und natürlich kann man sich einmal quer durch alle Temperaturen jenseits der 70 Grad Celsius saunieren, bevor man wie neugeboren wieder auf die Straße tritt. Was jedoch die wenigsten wissen: Hier finden auch Poolpartys statt, sogenannte Spartys. Und aus diesem herrlichen Grund bin ich angereist: Wie feiert es sich in einem Heilbad? Und wie fühlt sich eine Poolparty bei­ Minusgraden an statt unter Palmen? Das Wort »Sparty« ist ein Kofferwort aus »Spa« und »Party«, und betrachtet man die Fotos auf der Web­site des Veranstalters, denkt man an ein Event des Großen Gatsby. Hier feiert man nicht um den Pool herum, bis zu fortgeschrittener Stunde einzelne­

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Berauschte langsam ins Nass eskalieren. Nein, hier nimmt man den Begriff »Poolparty« wortwörtlich: Der Pool ist die Tanzfläche. Und zwar nicht irgendein Pool, sondern das Außenbecken des größten Thermal­ bads in ganz Europa. Schon der Eingangsbereich des Széchenyi-Bads wartet mit schwindelerregend hohen Decken, eleganten Bögen und spektakulären Säulen auf. Neo-Renaissance meets Neo-Barock. Während ich noch entzückt herumschaue, schnallt mir eine freundliche Frau mein Einlassbändchen um den Arm und weist mir meine persönliche Umkleidekabine zu. Dort mache ich mich Sparty-ready: Ich entkleide mich, werfe mich in meine beste Badehose (ein in Italien geschneiderter Top-Fetzen) und hülle mich in einen Bademantel, den ich in meinem Hotel geklaut habe. Ich lasse die eigens für das Event pedikürten Füße in selbst mitgebrachte, baywatchrote Bade­ slipper gleiten und ziehe den Scheitel noch rasch mit wasserfestem Haargel nach. Bibbernd lege ich dann die wenigen Meter durch die Winternacht zurück, hänge den Bademantel an einen Garderobenhaken am Beckenrand und tauche ein in den heutigen Dance­floor, wo erste Arme schon frenetisch durch die Gegend pumpen. Krokodilartig lasse ich mich treiben, nur die Augen über der Wasseroberfläche. In einer Ecke hängt ein Schild, das empfiehlt, höchstens 20 Minuten am Stück im Thermalwasser zu baden. Sparty-­Time ist aber heute von 21.30 bis 1.30 Uhr. Viel länger als zwanzig Minuten. Was passiert wohl nach einer Überdosis in dieser Heilquelle? Führt das Wasser dann zu Halluzinationen?

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Fotos: Balázs Fromm für ZEIT Reisen

Erst mal einen trinken, zur Beruhigung – also­ wieder raus in die Winternacht. Der Bademantel ist unauffindbar, er ist wohl weitergeklaut worden. Deshalb stelle ich mich nass an der Bar an, die in einem Zelt am Beckenrand aufgebaut ist. Als ich das erste Bier des Abends in der Hand halte, ist mein Brusthaar gefroren – schnell wieder rein ins warme Becken. Das hat übrigens eine gute Tanztiefe, ungefähr 1,40 Meter. Auf diese Weise ist die leicht außerhalb des Taktes knarzende Hüfte bedeckt, der passabel im ­Groove mit­shaken­de Oberkörper aber an der frischen Luft zu sehen. Und wenn es zu kalt wird: kurz abtauchen. Risikofreudige nehmen ihre ungeschützten Smart­ phones für Selfies mit ins Wasser, in der anderen Hand halten sie die Getränke, erstaunlicherweise geht das allerorts gut. Genau ein Pärchen fällt mir auf, das top vorbereitet mit in Wasserschutzhüllen verpackten Outdoorhandys hantiert. Es sind Landsleute aus Baden-Württemberg. Ansonsten vertretene Nationalitäten: Frankreich, Spanien, England, Italien, Russland, Türkei. Die Gespräche kann man sich vorstellen wie auf einer großen Erasmus-Kennenlernparty: »Heeey,­ where are you from??« – »Germany, and ­where are you from?« – »Spain!« – »Oh wow, that’s great!« – »Cheers!« – »Whouu! Sparty ­time!« Welche Nation quasi überhaupt nicht dabei ist: Ungarn. Das mag am verhältnismäßig horrenden Eintrittspreis liegen, zwischen 50 und 80 Euro. Dass der hoch ist, weiß auch Laszlo Laki, der Gründer der Sparty-Reihe, der manchmal auch Laki Laszlo genannt wird, oder nur Laki, oder nur Laszlo, und mir daher freie Hand bei der An­ein­an­der­rei­hung seiner Namenskomponenten lässt. Er ist ein Mann Mitte 50 mit Karl-Lagerfeld-Hoodie und lila Schnürsenkeln in den schwarzen Lederschuhen, der sich selbst am ehesten als »Visionär« beschreiben würde, wenn man ihn schon zu einer Berufsbezeichnung nötigt. Ihn habe ich mittags in einem Bistro getroffen, wo er mir von seiner Hauptbeschäftigung erzählte. Er leitet eine von ihm gegründete Akademie, die junge Tänzerinnen und Tänzer in der von ihm persönlich erfundenen Sportart/Kunstform »Air-Ballett« ausbildet: Der passionierte Fallschirmspringer Laki lässt die Jugendlichen in ultrateuren Windkanälen durch die Luft blasen und dabei Choreografien einüben, dazu kommt eine Lichtshow. Das Ganze will er bald vor Publikum aufführen; und er finanziert es unter anderem durch die äußerst ertragreiche Sparty-Reihe, die seit 1994 jährlich bis zu 50.000 Besucher anzieht. Werbung dafür schaltet Laki europaweit, aber nicht in Ungarn. Und den Namen »Sparty« hat er als Marke EU-weit schützen lassen. Das ist die betriebswirtschaftliche Dimension der Partyreihe. Es gibt aber noch eine persönliche: Er sei ein großer Verehrer der Budapester Bäderkultur, erzählte mir Laszlo Laki, und wolle sie daher in Europa möglichst bekannt machen. Weil Partywillige eigens für die Sparty mehrere Tage anreisen, verstehe er sich als Tourismusmanager der Stadt Budapest, als Völkerverständiger und Botschafter der Thermal-Kultur. Und noch dazu als Party-Kommunist, als Großer Gatsby, der Marx gelesen habe: »In Badeklamotten sind alle gleich!« – »Zumindest die, die sich den Eintritt leisten können«, wandte ich ein, aber das lachte er weg und hielt mir das nächste Handyvideo vor die Nase – eine durch den Windkanal schwebende Akrobatin, kunstvoll beleuchtet: ­»Gives me goose­bumps!« Was er mir da zeigte, ähnelte ästhetisch den Spartys, denke ich jetzt im Pool. Am Beckenrand ist nicht nur ein DJ-, sondern auch ein VJ-Pult installiert, das

Poolpartys: Tickets für die Spartys kann man über die Website des Veranstalters kaufen – als Single, Pärchen oder im Dreierpack. Spinde für die Klamotten sind immer inklusive; wahlweise kann man noch Badeschlappen, Getränkecoupons oder gleich das Hotelzimmer im Paket dazubuchen. Pro Person ab 54 Euro. spartybooking.com

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Bevor die »Sparty« losgeht, herrscht normaler Betrieb im Széchenyi-Bad. Auch die Umkleidekabinen wahren den Look der alten Zeit

Baden: Ein einziger Aufenthalt wird nicht reichen, um alle Bäder der Stadt kennenzulernen – auch meiner war dafür zu kurz. Zwei weitere konnte ich besuchen: Das Gellert-Bad ist prunkvoll und auf eine sympathische Weise betagt (gellertbath.com). Im türkischen Rudas-Bad planscht man in Stadtgeschichte – Stichwort Osmanisches Reich (en.rudasfurdo.hu)

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das Szécheyni-Bad spektakulär beleuchtet; dazu treten verschiedene Acts auf: Tänzer mit Flammenreifen oder Tüchern – und eine Artistin, die auf einem Konstrukt aus Metall und Kunststoff, das einer Blume gleicht, in drei Metern Höhe hin und her schwingt wie vom Wind getragen. Sieht verrückt aus, was sie macht, ziemlich wackelig außerdem, aber wird schon gut gehen, ist ja sicher nicht zum ersten – da bricht der Blütenstängel entzwei, die Tänzerin stürzt ab und schlägt ungebremst neben dem Becken auf dem Fliesenboden auf. Die Musik geht aus, das Licht an, ein Haufen Leute eilt zu dem Unfallopfer, das sich langsam wieder aufrappelt und den Daumen in die Luft reckt. Der ganze Pool atmet erleichtert auf. Es dauert ein bisschen, bis die geschockte Party­ gemein­de erneut in Schwung kommt, dann ist wieder teilnehmende Beobachtung möglich. Dabei fällt mir auf, dass die zunehmend besoffenen Gäste einen g­ uten Teil ihrer Getränke in den Pool verschütten – gegen Mitternacht frage ich mich, wie viel Promille das Thermalwasser inzwischen hat und wie oft es eigentlich ausgetauscht wird. Meine an der Außenbar erzitterte Margarita besteht übrigens fast ausschließlich aus nicht ganz so hochwertigem Tequila. Schleicht sich da ein kleines bisschen Übellaunigkeit ein? Reiß dich zusammen, Sparty-Muffel! Gegen 0.30 Uhr wird der erste Nackte aus dem Becken gezogen und von den Wasser-Securitys, die in Neo­pren­shirts wachsam durch das Becken treiben, abgeführt. Ich gönne mir eine kleine Verschnaufpause in meiner Umkleidekabine. Kurz ein paar Beobachtungen ins Handy schreiben: »Typ mit Gipsarm war lustig. Gipsarm war Bierhalter.« »Polonaise durchs Wasser: war klar.« »Flirtfaktor für Nacktheitslevel erstaunlich gering.« Doch noch während ich die letzte Notiz tippe, spüre ich Erschütterungen aus der Nachbarkabine, und intensives Atmen dringt herüber zu mir. Lieber wieder raus und den Kabinen-Nachbarn ihren Spaß lassen. Als hätten alle nur den Moment abgewartet, bis ich, der spaßbefreite, glücklich vergebene Sitten­ wächter, das Becken verlassen habe, wird inzwischen an ­diversen Beckenrändern geknutscht. Vielleicht hat das allgemeine Besoffenheitslevel eine halbe Stunde vor Schluss aber auch einfach einen neuralgischen Punkt überschritten. Für mich gilt es nun, im allgemeinen HormoneChaos den Überblick zu behalten und einen Schritt zurück- beziehungsweise aus dem Becken zu treten. Zum Glück hilft mein Pegel mittlerweile gegen die Kälte. Bei einem letzten Erkundungsgang entdecke ich einen weiteren Dance­floor. Wieso ist denn hier so gut wie nichts los? Zeh ins Becken: Eindeutig, hier ist das Wasser zu kalt. Im großen, wohltemperierten Pool ist die Stimmung jetzt gelöst, die Polonaise macht sich ein weiteres Mal auf den Weg durchs Becken, die Partyhymne It’s Friday A ­ gain tönt kalendarisch falsch durch die Samstagnacht. Die Leute lachen, knutschen und schütten ihren Fusel ins Wasser. Erste ThermalwasserHalluzinationen lassen mich glauben, im Hintergrund ein paar Palmen zu sehen. Mir wird ganz warm, der Winter ist für die Dauer eines letzten mittelmäßigen Tequilas vergessen. Um mich herum verständigen sich die Völker. Und sind im besoffen-rührseligen Auge des Betrachters auf eine gute Weise gleich. Das sei Laszlo Laki zugestanden.

Übernachten: Anders als die Budapester Grandhotels ist das Cortile ein Boutique-Hotel im besten Sinne – sympathisch verwinkelt, eher klein und ästhetisch von der Schuhputzmaschine bis zum Spiegel. Den Pool auf dem Dach braucht man angesichts der städtischen Bäder nicht; cool ist er trotzdem. DZ/Frühstück ab 87 Euro. cortilebudapesthotel.com


Alle meine Hallen geht schwimmen. Wo immer er hinreist, wie immer die Baderegeln sind. Im Wasser verspürt er Freiheit und Glück – egal ob in Tokio oder Bangladesch THILO MISCHKE

Illustration: Maria-Ines Gul

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»Mit der Hose dürfen Sie hier nicht rein!«, blafft mich der bengalische Bademeister von seinem Stuhl am Beckenrand an und trillert mit der Pfeife. Ich zucke zusammen, blicke an mir herunter, entdecke aber nichts Schändliches: Eine rote Speedo, optimiert auf Geschwindigkeit. Ein Klassiker, eine ganz normale Badehose. »Warum?«, will ich wissen, doch der Schwimmmeister antwortet mit seiner Pfeife. Drei Stunden bin ich vom Hotel durch den ewigen Verkehr von Dhaka, der Hauptstadt von Bangladesch, gefahren, habe mich am Tor der Kaserne, zu der dieses Schwimmbad gehört, nicht abweisen lassen. Man muss zwar kein Soldat sein, um hier schwimmen zu dürfen. Aber die meisten zivilen Besucher sind einheimische Ultrareiche. Ich gehöre weder zur einen noch zur anderen Gruppe, deshalb bin ich verdächtig. Reingekommen bin ich trotzdem. Ich habe 25 Dollar Eintritt bezahlt und lasse mich jetzt nicht verjagen. Nicht vom Bademeister und auch nicht von widrigen Umständen: Die Halle hat keine Wände, nur ein Wellblechdach; darunter herrschen wie im Rest der Stadt 37 Grad. Das 32 Grad warme Wasser ist milchig und riecht stark nach Chlor. Alles spricht dagegen, hier zu schwimmen. Ich kann mir trotzdem wenig Schöneres vorstellen. Ich schwimme. Sooft es nur geht. Gerne 40 Bahnen, zwei Kilometer. Als Journalist, der vornehmlich aus dem Ausland berichtet, manchmal für die ZEIT, oft fürs Fernsehen, habe ich jedoch selten die Möglichkeit, in meiner Heimatstadt Berlin in die Halle zu gehen. So nenne ich Schwimmen: in die Halle gehen. Die Reisen wurden über die Jahre mehr, die Besuche in der Halle seltener. Mir fehlte etwas im Leben. Irgendwann, da war ich gerade in Tokio, googelte ich: »public swimmingpool«. Und fand das Tatsumi International Swimming Center im Süden der Stadt. 40 Minuten musste ich vom Stadtzentrum mit der U-Bahn fahren, viermal umsteigen. Unterwegs verschwanden die modisch gekleideten Leute. Ältere Herren stiegen zu, die in echten Büchern lasen, nicht in Smartphones. Frauen nickten ein mit ihrem Kinn auf der Brust; statt Louis-Vuitton-Taschen trugen sie Netze mit Fischen und Zwiebeln darin. Das Tatsumi Center ist ein stählerner Palast inmitten eines olympischen Parks. Schon im Eingangsbereich war es still: keine Schulklassen, keine pöbelnden Halbstarken, wie ich sie aus Berliner Bädern kenne. Und so geräuschlos es war, so keimfrei war es auch, dank der Automaten, die im japanischen Alltag nahezu jede Dienstleistung erbringen. Aus einem zog ich mein Ticket für umgerechnet sechs Euro. In der Umkleide gab es eine weitere Maschine, in der man nach

dem Schwimmen seine Badehose trockenschleudern lassen konnte. Im Halbdunkel erahnte ich nackte Japaner hinter ihren Spinden, schattenhaft mit weißen Pos huschten sie an mir vorbei. In der Dusche beschämtes Gucken und Reinigen aller Hautfalten. Ich zog die vorgeschriebene Badekappe über den Kopf und lief zum großen Becken: genug 50-Meter-Bahnen, an der Wand eine Anzeige, die bei Wettbewerben die Zeiten zeigt; dazu ein zweites Becken für die langsamen Schwimmer. Aber dort wollte ich nicht hin. Die Halle war nahezu leer. Ein Traum. Da stoppte mich der Schwimmmeister. Er zeigte auf die Tattoos an meinen Armen. Kleine Tattoos, nichts Besonderes. Doch Tattoos trägt in Japan nur die Mafia, die Yakuza. Ich fasste mir also an die Stirn und rannte pinguingleich, zurück zu meinem Spind, um die Tattoos mit Pflastern zu überkleben. Dann durfte ich endlich ins Wasser. Gemächlich glitt ich neben rasanten Rentnerinnen dahin, spürte Freiheit und Glück. Seit diesem Tag suche ich überall auf der Welt nach diesem Glück, egal wie beschwerlich der Weg in die Halle ist. Weil ich weiß: Die Mühe lohnt sich. Oft bin ich für meine Arbeit in Krisen­ regionen unterwegs. Da wird die Anreise schnell zu einem Abenteuer für sich. Das Gute: Egal ob ich in Duschanbe/Tadschikistan oder in Lagos/Nigeria bin, Schwimmbäder gibt es wirklich überall. Und was ich dort finde, ist nicht nur mein persönliches Glücks­ gefühl, sondern auch: Frieden. Wie in Bagdad – eine Stadt, die weit weg ist von dem, was wir Frieden nennen. Doch in der sogenannten Grünen Zone, dem stark abgesicherten Regierungsviertel im Zentrum, entdeckte ich einen Pool, altes britisches Maß, 33,5 Meter lang. Er gehört zum Hotel Royal Tulip, dessen Gäste oft Diplomaten sind – im Irak will kaum mehr ein Land echte Botschaftsgebäude betreiben. Ein Konvoi aus fünf gepanzerten Wagen fuhr mich durch die Stadt dorthin, völlig übertrieben, aber deswegen einer der bizarrsten Wege zur »Halle«. Am Eingang Sicherheitscheck mit Metalldetektor, keine Bomben in meiner Badekappe. Ich nahm einen 50-Dollar-Schein aus meinem Portemonnaie, um den Eintritt zu zahlen. »How much?«, fragte ich den kräftigen Mann mit imposantem Schnauzer und weißer Schwimmmeisterkleidung. Der blickte auf den Schein und sagte: »50 Dollar.« Die Umkleiden waren leer, Kalkreste auf dem trockenen Boden verrieten, dass hier nicht oft geschwommen wird. Als ich in die Hitze trat, um zum Freilichtpool zu gelangen, wurde ich kurz aufgehalten: Ich musste einem anderen Gast den Vortritt lassen. Einer

R E I S E N

zierlichen Dame, die, wie ich später erfuhr, zur koreanischen Botschaft gehörte. Hinter hohen Mauern mit Stacheldraht schwamm sie gelassen im Wasser. Am Beckenrand Sicherheitspersonal mit Maschinenpistolen vor dem Bauch, selbst im Wasser wurde sie von ihren Sicherheitsmännern begleitet. Ich zog kurz darauf allein meine Bahnen und dachte, wie verrückt das ist, hier schwimmen zu gehen. Tags zuvor hatte ich große Furcht empfunden; 14 Tage darauf wurde im Norden des Landes auf mich geschossen – und trotzdem erinnere ich mich bis heute, wenn ich an den Irak denke, immer zuallererst an diese 33,5 Meter. Und an die Ruhe, die kommt, wenn der Kopf unter Wasser liegt: wenn ich kraule, beim Atemholen nur halb hinausblicke, nichts höre als das Wasser, durch das ich hindurchpflüge. Das Dumpfe nimmt der Wirklichkeit die Schärfe, und sogar ohne Sicherheitspersonal fühle ich mich in solchen Momenten sicher. Auch das kann das Schwimmen. Etwas anderes noch, vielleicht das Wichtigste, wurde mir in einem Pool in Mexiko-Stadt klar, in einer gammeligen Halle hinter einem Fitnessstudio. Ein Freund, der ausländischen Journalisten bei Recherchen hilft, fuhr mich zur Sporthalle und wunderte sich: »Ich musste Journalisten aus Deutschland schon viel organisieren: Kokain, Prostituierte oder deutsches Brot. Aber noch nie eine Schwimmhalle.« Mittelamerika war mir fremd, aber diese Schwimmhalle fühlte sich sofort vertraut an. Die Freundlichkeit in den Umkleiden, weil jeder Schwimmer weiß: »Der hat sich auch aufgerafft.« Man nickte sich still zu und duschte; dann der altbekannte Chlorgeruch, als ich vom Startblock ins Wasser sprang. Später am Beckenrand unterhielt ich mich mit einem älteren Herrn über die perfekte Kopfhaltung für Freistil, und dann schwammen wir sogar um die Wette. Vielleicht, dachte ich, suche ich in ausländischen Schwimmhallen nicht nur das Neue, das Andere, sondern auch etwas, das mich an zu Hause erinnert. Nach dem Besuch in der Schwimmhalle fühle ich mich immer besser und wieder bereit, im Fremden aufzugehen. Deswegen ist es mir nun so wichtig, den bengalischen Bademeister in Bangladesch zu überreden, dass er mich ins Wasser lässt – auch wenn meine Badehose zu kurz ist. Mit vor der Brust verschränkten Armen erkläre ich ihm, dass ich zu Deutschlands olympischem Schwimmkader gehöre. Diese Ausrede hatte ich schon erfolgreich im Universitätsschwimmbecken von Kiew verwendet. Jetzt schaut der bengalische Bademeister an mir herab, sein Blick verrät, dass er mir nicht glaubt. »Na gut«, sagt er schließlich milde: »Aber nächstes Mal, da bringen Sie eine richtige Badehose mit.«

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Der gleichnamige Cocktail »Der Swimmingpool hat in den Achtzigerjahren eine Menge Menschen glücklich gemacht. Weißer Rum, Wodka, Blue Curaçao, dazu Coconut Cream und Ananassaft – Charles Schumann hat ihn 1979 erfunden, auf dem Urgerüst der Piña Colada. Ein opulenter, farbenfroher Cocktail. Schumann soll er inzwischen etwas peinlich sein. Dabei ist er schon sehr lecker. Und so ein Seelenschmeichler aus der Vergangenheit ist, glaube ich, heute notwendiger denn je. Weil er sehr gute Laune macht. Wir haben ihn gerade wieder auf die Karte gesetzt, in etwas aktualisierter Form: mit Ananaspüree statt -saft, mit Kokosnuss-Sorbet statt -Sahne und mit einem Spritzer Limette, den es früher nicht gab. So schmeckt er frischer.« Jörg Meyer, Bar Le Lion, Hamburg

Drei Playlists für drei Tageszeiten David Toop: Ocean of Sound (Virgin Music) Der Kopf ist noch schwer von der Party am Vorabend, aber der erste Caipirinha schmeckt schon wieder: Für den Nachmittag auf der Liege am Pool eignen sich am besten Ambient-Sounds, und der tollste Ambient-Mix aller Zeiten kommt von dem Klangforscher David Toop. In fabelhafter Weise mischt er Dub und Minimal Music, Stammesgesänge und Claude Debussy. Frankie Knuckles & Eric Kupper: The Director’s Cut Collection / Continuous Mix (SoSure Music) Wenn die Sonne langsam über dem Infinity-Pool versinkt, legen wir diesen lässigen, soulvollen Mix auf: Frankie Knuckles’ Tracks knistern vor Erotik, seine Rhythmen entspannen und spannen den Körper im selben Moment, darüber glitzern Synthie-Arpeggien wie der bestirnte Himmel. Gabber Eleganza: The Hakke Show (Mixcloud) Schwups, kaum ist die Sonne untergegangen, geht sie auch schon wieder auf. Inzwischen haben alle wieder ordentlich was eingeworfen. Jetzt kann man die Energie runterfahren (nicht gut) oder im Gegenteil noch mal hoch (sehr gut), dazu eignet sich dieser hyperaktive Klonk-Schepper-Herzflimmern-Mix.

Hellblau im Abgang Unzählige Filme spielen am Pool. Kein Wunder: Kaum ist die Kamera aufs schimmernde Blau gerichtet, sieht das Bild schon verlockend aus. Auch 55 Jahre nach seiner Entstehung noch unwiderstehlich: Die Reifeprüfung mit dem sehr jungen Dustin Hoffman, der zur Musik von Simon & Garfunkel im Becken der elterlichen Villa treibt. Toll auch, wie er dem peinlichen Empfang zu seinem Geburtstag entflieht: Mit dem neuen Taucheranzug geht er einfach unter und bleibt auf dem Grund des Pools stehen.

Die Zukunft der Badeschlappe Exakt vierzig Jahre liegen zwischen der Adilette und dem neuen, weithin gehypten »B-IT« von Balmain. Der Weg der Badeschlappe war weit, führte vom Beckenrand über Campingplatz und Hipsterclub bis auf den Pariser Laufsteg. Die Wartelisten für diese mit Lammleder gepolsterte Luxus-Variante (595 Euro) aus dem Pariser Modehaus Balmain sind lang. In Wassernähe sollte man sich damit allerdings sehr umsichtig bewegen. Die vielseitige Schwimmhilfe Konservative setzen die Poolnudel, einen biegsamen Stab aus Polyethylenschaum, zum Schwimmenlernen oder bei der Aquagymnastik ein. Sicherheitsbewusste klemmen sie beim Radfahren quer auf den Gepäckträger, um Autos auf Abstand zu halten. Verspielte nutzen sie zum Basteln – und bauen daraus etwa, wie hier auf dem Foto, ein Korallenriff. Die Einsatzmöglichkeiten der knallfarbenen Teile scheinen fast unbegrenzt. Nur ausgerechnet eines kann man mit ihnen nicht, obwohl sie »Nudel« heißen: kochen.

Viermal Literatur vom Beckenrand Benjamin Berton: Am Pool Die Jeunesse dorée chillt am Pool in Papas Villa an der ­Côte d’Azur, protzt, kokst, hat Sex, sonnt sich, checkt Kennzahlen, tut unbeteiligt. Hohlheit driftet ins Monströse. Sozialstudie trifft Edelkitsch. Patricia Highsmith: Tiefe Wasser Junge Frau und älterer Verleger gehen auf eine Party. Am Ende schwimmt der Barpianist tot im Pool. Und das ist der Anfang. Eifersuchtsdrama, die bürgerliche Normalität am Limit. Filmreif. Martin Mosebach: Was davor geschah Frankfurts bessere Gesellschaft trifft sich am Pool der Hopstens. Liegestühle, Weißwein, leichtes Geplauder. Aber die schwarzen Kacheln des Pools lassen nichts Gutes erahnen. Hier werden Karrieren geboren – und beerdigt. Peter Richter: August Drei Deutsche und der US-Autor Alec, alle um die 40, »sommern« an einem Pool in den Hamptons, rammdösen. Es geht ihnen zu gut. Die Stimmung wird gereizter. Ist ein Achtsamkeits-Guru die Lösung? Nein.

IMPRESSUM Chefredakteur: Giovanni di Lorenzo Stellvertretende Chefredakteure: Moritz Müller-Wirth, Sabine Rückert, Holger Stark, Bernd Ulrich Chef/in vom Dienst: Iris Mainka (verant­wortlich), Mark Spörrle Textchef: Dr. Christof Siemes

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Redaktion: Dorothée Stöbener/ Moritz von Uslar (verantwortlich), Elke Michel/ Merten Worthmann (Redaktionsleitung)

Gestaltung: Christoph Lehner

Schlussredaktion: Imke Kromer Marketing und ­Vertrieb: Nils von der Kall

Redaktionsassistenz: Beatrice Benedikt/ Monika Erhard

Bildredaktion: Amélie Schneider (verantwortlich), Sebi Berens, Navina Reus Dokumentation: Mirjam Zimmer (verantwortlich)

Art-Direktion: Jan Kny (verantwortlich)

Korrektorat: Thomas Worthmann (verantwortlich)

Unternehmens­ kommunikation und ­ Veranstaltungen: Silvie Rundel

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Druck: Frankfurter Societäts-Druckerei GmbH, Kurhessenstr. 4–6, 64546 Mörfelden-Walldorf Für unverlangt ein­gesandte Manu­skripte und Bilder ­ übernimmt der Verlag keine Haftung. Anzeigenleitung: DIE ZEIT Áki Hardarson

Sonderpreisliste ZEIT-Reisen 2022 Leserbriefe: Zeitverlag Gerd Bucerius GmbH & Co. KG, 20079 Hamburg E-Mail: leserbriefe@zeit.de Fax: 040/32 80 404; Artikelabfrage aus dem Archiv: E-Mail: archiv@zeit.de Fax: 040/32 80 404

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F E UC H T & F RÖH L IC H


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URL AUB S K MPA SS

EINE SONDERVERÖFFENTLICHUNG DES ZEIT VERL AGS

ISTANBUL SEHNSUCHT SORT AUF Z WEI KONTINENTEN SEITE 9

WA L E S

A R K T I S U N D A N TA R K T I S

SCHWEIZ

DA S N AT U R PA R A D I E S U N D S EI N B ER Ü H MT ER WA N D ER W EG S EI T E 3

EI S B Ä R EN O D ER P I N G U I N E – AU F D EN S P U R EN D ER EN T D EC K ER S EI T E 10 U N D 11

S O N N E , S T I L L E U N D S C H N EE – G R I N D ELWA L D I M F R Ü H L I N G S EI T E 5


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SO SCHÖN K ANN URL AUB SEIN Wir sind schon mal vorausgereist: In den Bergen locken Wandertouren und ein sagenhaftes Panorama, deftige Brotzeiten und kulinarische Höhenflüge. Radeln ist gesund und macht Spaß – darauf freuen sich Anfänger wie Trailbiker gleichermaßen. An Bord kleiner, komfortabler Expeditionsschiffe lassen sich nicht nur Abenteurer den Wind um die Nase wehen: Eisbär oder Pinguin, das ist hier die entscheidende Frage. Kleine und große Städte locken mit spannender Geschichte, Kunst und Kultur. Wer sich eine Auszeit mit hohem Wellnessfaktor gönnen möchte, wählt unter den wunderschönen Hotels mit Meer- oder Bergblick. Auch bei ferneren Zielen spielt das Meer oft eine tragende Rolle. Jetzt geht's los auf Entdeckungstour – und danach endlich ans Ziel Ihrer Wünsche!

Berge URL AUB IN DEN BERGEN SEITE 4

Urlaubsart

SCHWEIZ/GRINDELWALD SEITE 5

AKTIVURL AUB SEITE 12

Städte & Kultur STÄDTE & KULTUR SEITE 6

Meer WALES SEITE 3 VIVA CRUISES SEITE 10

© Titelbild: shutterstock/gotürkiye

POSEIDON EXPEDITIONS SEITE 11 KREUZFAHRTEN SEITE 12 URL AUB AM MEER SEITE 13

Viva Cruises 10

WELLNESS & GESUNDHEIT SEITE 22

Fernreisen ISTANBUL SEITE 9 IN DIE FERNE SEITE 16

Poseidon 11

Unterkünfte HOTEL JUWELEN SEITE 17 FERIENWOHNUNGEN SEITE 24

Inspiration REISEK ATALOGE SEITE 14

Schweiz/Grindelwald 5

IMPRESSUM Verantwortlich für den redaktionellen Inhalt: ZEIT Verlag Gerd Bucerius GmbH & Co. KG, Pressehaus Speersort 1, 20095 Hamburg Geschäftsführung: Dr. Rainer Esser Produkt management: Ingo Neumann Art Direktion: Dietke Steck Realisierung: Studio ZX GmbH – Ein Unternehmen der ZEIT Verlagsgruppe; Projekt management: Christina Schweitzer; Redaktion/Korrektorat: Regine Smith Thyme/Sabine Witt; Grafik: Jörg Maaßen; Illustrationen: iStockphoto Chief Sales Officer ZEIT Verlagsgruppe: Áki Hardarson Verkaufsleitung: Sandra Lindemeier, Tel.: 040 / 32 80 359, sandra.lindemeier@zeit.de; Anzeigenpreise: Preisliste Nr. 67 vom 1. Januar 2022

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WALES – VON NATUR AUS EINFACH BILDSCHÖN Höchste Zeit, es zu entdecken!

© Crown Copyright (2022) Visit Wales und Cadw

Dramatische Gipfel und sanfte Hügel, einsame Buchten und Sandstrände bis zum Horizont, Nationalparks und Naturschutzgebiete, mächtige Burgen und Schlösser, schmucke Orte und ein weltberühmter Wanderweg entlang der gesamten Küste: Wales ist nicht nur ein Traum – es ist Wirklichkeit.

WALES IST EIN KLEINES L AND – UND EIN REIZ VOLLER MIX AUS TRADITION, URSPRÜNGLICHKEIT UND CHARM ANTER INDIVIDUA LITÄT. Als Reiseziel bislang noch wenig bekannt, ist es ein Schatz, der viel zu bieten hat. Der natürliche Reichtum der walisischen Landschaft überwältigt – und wird geschützt: Drei National­ parks – Snowdonia im Norden, Pem­ brokeshire Coast Nationalpark im Südwesten und Brecon Beacons in Mittelwales –, dazu fünf Gebiete von außerordentlicher Naturschönheit sowie mehrere Naturschutzgebiete und Biosphärenreservate machen fast ein Viertel des gesamten Landes aus. Somit besitzt Wales flächen­ mäßig mehr geschützte Regionen als das übrige Großbritannien. Mit der Eröffnung des Wales Coast Path 2012 gelang dem Land eine Sensation, die unübertroffen ist: Weltweit ist er der einzige zusam­ menhängende Küstenwanderweg entlang der gesamten Küste eines Landes. Einsteigen kann man natür­ lich an jeder gewünschten Stelle der 1400 Kilometer langen Strecke. Un­ terwegs belohnen traumhafte Aus­ blicke, Naturerlebnisse, jede Menge Kultur und Geschichte. Gegen den Durst hilft die Initiative »Refill Cymru«, die unterwegs kostenloses Trinkwasser bereitstellt – ihre Refill­App zeigt wo. Wenn der Wales Coastal Path am 5. Mai 2022 sein zehnjähriges Jubiläum feiert, gibt es tolle Events und Extras, geführte Touren und Wanderungen. Neue Routen sind in Zusammenarbeit mit der walisischen Denkmalschutz­ behörde Cadw entstanden und ver­ knüpfen Naturerlebnisse mit dem Besuch historischer Stätten. Erst­ mals können Wanderer ihre Erlebnis­ se auf der kostenlosen Wales Coast

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Path App nachverfolgen. Neben Wanderungen und zahlreichen­ Routenvorschlägen liefert sie auch tolle Hintergrundinfos zu einzelnen Abschnitten.

VORAUSGEREIST – DURCHS GANZE LAND Grüne Täler sind das Marken­ zeichen von Südwales. Mit Land­ schaftsparks und Wäldern bilden die »Valleys« das Herz der Region. Ein­ gerahmt vom malerischen Wye Val­ ley im Osten, von Wiesen, Wäldern und schmucken Dörfern im Vale of Glamorgan und den Klippen der Glamorgan Heritage Coast. Im wali­ sischen Süden hatte die Industrie einst das Sagen. So wurden auf dem Monmouthshire and Brecon Canal 6 Kohle und Eisen transportiert. Heute lädt er zum relaxten Bootsaus­ flug ein. Burgen sind eine walisische Spezialität – und Caerphilly Castle ist nach Windsor Castle die zweit­ größte Burg in Großbritannien. Weiter geht es nach Westen. Seit jeher übt die kilometerlange unge­ zähmte Küste einen exklusiven Reiz auf Besucher aus. Landschaftsmaler sind von ihrem Licht fasziniert. Die Halbinsel Gower 1 wurde als erstes »Gebiet von außergewöhnlicher Naturschönheit« geehrt. Ein echtes Küstenwunder: Neben Kalkstein­ felsen, Dünen und Salzmarschen, bewaldeten Tälern, weitläufigen Sandstränden und charmanten Dörfern hat »The Gower« sogar eine Gezeiteninsel zu bieten, die an der Südwestspitze in die Rhossili Bay ragt. Die Bucht zählt übrigens zu den Top 10 Stränden der Welt. Als erklärter Liebling unter den Urlaubs­ und Küstenstädtchen gilt das gastfreundliche Tenby 7 mit vik torianischer Architektur und

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ADDO – WALES EIN VERSPRECHEN GEBEN

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Addo (sprich: Ath-o) bedeutet »Versprechen« auf Walisisch. Mit dieser wichtigen Kampagne möchte man Waliser und Urlauber sensibilisieren und ermutigen, ihr ganz persönliches Versprechen zu geben, sich in Zukunft mehr umeinander zu kümmern, aufeinander zu achten, sich um die Natur und um unseren Planeten zu sorgen: Damit das große Ganze gelingt, muss man im Kleinen beginnen. visitwales.com/de/addo

Stadtmauer aus dem 13. Jahrhun­ dert. »Land der Rätsel und Zauber« wurde Pembrokeshire auch genannt. Im Pembrokeshire Coast National­ park, dem einzigen Küstennational­ park Großbritanniens, treffen Land, Meer und Himmel aufeinander – ein wahres Paradies für Wanderer, Surfer, Kajakfahrer und Segler.

WEIT WEG VOM ALLTAG ZUM ZIEL DER TRÄUME Wer gern wandert, radelt, Delfine und/oder Sterne liebt, für den ist Mittelwales mit seiner Lanschaft vol­ ler Schafe, Wälder und Seen das Ziel der Träume. Im kristallklaren Wasser der Cardigan Bay tummelt sich die

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größte Delfinschule Europas. Und da es in der Region kaum Lichtver­ schmutzung gibt, ist der Nacht­ himmel tiefschwarz: Die Cambrian Mountains sowie Brecon Beacons 2 sind als Lichtschutzgebiete und Sternenparks ausgewiesen. Nordwales steht für Abenteuer. Im Zentrum seiner schroffen Berg­ welt residiert Mount Snowdon, Namensgeber des Nationalparks. Inmitten der gewaltigen Landschaft lohnt ein Abstecher zur Burgruine von Dolbardan Castle 3 zwischen Lake Peris und Lake Padarn. Nicht allein dramatische Szenerien bestimmen das Bild im Norden. Hunderte Kilometer Küste begeis­ tern mit vielen lieblichen Buchten,

Sandstränden und Badeorten, von denen das viktorianische Seebad Llandudno das berühmteste ist. Eine Zugabe ist die wildromantische Halbinsel Llŷn 8 , die man in einer rund einwöchigen Tour oder etap­ penweise umrunden kann. Der Blick aufs Meer und – mit ein wenig Glück – auf Tümmler und Kegelrobben ist inklusive. Zwei Brücken verbinden ein weiteres Kleinod mit dem Fest­ land: Die Küste von Anglesey trägt den Titel »Region von außergewöhn­ licher Naturschönheit« und bietet Traumstrand, Gezeiteninsel und Holyhead mit dem berühmten Leuchtturm. In der Red Wharf Bay 5 locken Inns zur Pause. Übrigens glänzt Wales auch bei den Unterkünften mit großer Vielfalt: Das Angebot reicht von gemütlichen Schäferwagen, naturnahen Holz­ hütten und Glamping­Pods, Wohnen auf Weingütern und Farmen 4 bis zu Schlössern, Herrenhäusern und modernen Hotels. Herzlich willkommen in Wales – oder (auf walisisch) Croeso i Gymru.

visitwales.com/de walescoastpath.gov.uk refill.org.uk/refill-wales

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BERGE

Naturnah und mit viel Gefühl SCHON DIE FAHRT ÜBER DIE LANDSTRASSE, vorbei an Bauernhöfen und Weinbergen, verspricht: Hier wartet eine natur­ nahe Auszeit! Sonnenverwöhnt und aussichtsreich auf 1.160 Höhenmeter gelegen, war der Gnollhof schon 1888 ein beliebtes Ausflugsziel. Der angrenzende Fichtenwald, die Blumenwiesen und die Dolomiten formen den Ort zu einem Kraftort für Genießer. Noch immer ist es Familie Ver­ giner, heute in vierter Generation, die hier zum Verweilen einlädt. Um neue Vitalität, Ruhe und Entspannung zu finden. Auf der Sonnenterrasse mit Bergblick, im beheizten Inifinitypool, in der Sauna, in den Ruheräumen mit Blick ins Grüne.

Die Nähe nur Natur zeigt sich auch in den raffinierten Menüs. Frische Kräuter, saisonales Ge­ müse, Fleisch aus der Region – das Küchenteam setzt auf hand­ verlesene Zutaten und kreiert Gerichte nach alpinen und medi­ terranen Rezepten. Ins Glas kommen nur ausgewählte Weine, wie jene vom Taschlerhof, dem familieneigenen Weingut ganz in der Nähe. Ob in den nach frischen Fich­ tentrieben duftenden Zimmern, beim Wandern durch den herr­ lichen Südtiroler Frühling oder beim romantischen Abendessen im Speisesaal mit Bergblick – die Natur beflügelt und ruft zum Auf­ bruch, Erleben, Durchatmen. Das ist eine ganz besondere Zeit!

© Wanderhotels/Martin Lugger

… Schöne Aussichten

Wandern an den schönsten Plätzen der Alpen und entspannen in ausgewählten Berghotels FRISCHE BERGLUFT FÜLLT DIE LUNGEN, DER BLICK SCHWEIFT MIT EINER ATEMBERAUBENDEN AUSSICHT auf die gegenüberliegende Gebirgskette. Die Sonne wärmt das Gesicht, voller Stolz wird der zurückgelegte Weg reflektiert. Entspannung stellt sich ein. Ein Urlaub in den Bergen – fernab von lauten, überfüllten Straßen – ist eine wunderbare Art, die Vielfalt der Natur in all ihren Facetten neu zu erleben. Wandern macht den Kopf frei, inspiriert und schafft Glücks­ gefühle, die noch lange anhalten. Die Wanderhotels liegen an den schönsten Plätzen der Alpen, in Österreich, Südtirol und dem Schwarzwald. Die Gastgeber kümmern sich mit sagenhaftem Service und Komfort um das Wohl der Gäste und stehen mit Wander­Expertenrat und Ausrüstungsverleih zur Seite. Passionierte Wander­ führer sind die Wegbegleiter zu außergewöhnlichen Zielen. Zurück im Hotel taucht man ein in groß­ zügige Spa­Oasen, kostet von typischen Gerichten der Region und genießt dabei den Sonnenunter­ gang zwischen den umliegenden Bergspitzen. Das ist Urlaub in den besten Wanderhotels der Alpen.

© Mike Rabensteiner

G A S S N E R ' S L A D O L C E V I TA

K L I M A N E U T R A L E R U R L AU B

Morgens ein Sprung in den kristallklaren Naturpool. Gipfelgefühle bei geführten Wanderungen. Aufheizen in der Panoramasauna mit Bergblick oder im Farblichthallenbad. Danach ist Zeit für Genuss im Hotelrestaurant und einen Drink auf der Terrasse. Ab ins Bett – Zirbenduft sorgt für besondere Träume. Ein perfekter Tag im 4*s-Wander- und Wellnesshotel Gassner.

Ob von den Naturzimmern, dem Außenpool oder der Sonnenterrasse – im 4*s-Naturhotel Leitlhof haben die Gäste das UNESCO Weltnaturerbe Dolomiten immer im Blick. Das klimapositive, energieautarke Haus, ausgezeichnet als Europe’s Leading Green Hotel, ist Vorreiter hinsichtlich Nachhaltigkeit. Viele Produkte stammen aus der eigenen Landwirtschaft oder dem Gemüsegarten.

hotel-gassner.at

leitlhof.com

© Rotwild

Hotel Gnollhof Familie Verginer Gufidaun 81 39043 Klausen (Südtirol) Tel. +39 0472-84 73 23 gnollhof.it

© Alex Filz

4 Nächte inkl. Gnollhof-Verwöhnpension ab EUR 450,– p. P. im Doppelzimmer »Lärche«, vom 18. bis 22.04.2022.

© David Innerhofer

OSTERSPECIAL

© Heldentheater

© Gnollhof

© Alex Filz

wanderhotels.com

U R L AU B I M H O T E L D O R F

ZU GAST BEI FREUNDEN

Im 4*-Dorf SCHÖNLEITN am Faaker See in Kärnten bieten gemütliche Apartments Platz für sportlich Aktive und Genussurlauber. Morgens wandern oder biken, danach eintauchen in den Außenpool, abends typische Kärntnernudel genießen. Kleine freuen sich auf den Miniclub, Große auf die Panorama-Sauna mit Bergblick. Das ist Urlaub wie ich es bin – genau meins!

Wandern in der einzigartigen Berglandschaft der Südtiroler Alpen im Antholzertal: Mit einer großen Portion Herzlichkeit, viel Abenteuerlust und dem Gastgebersein, das uns seit drei Generationen im Blut liegt, sind Gäste in unserem familiengeführten 3*s-Wanderhotel Vierbrunnenhof richtig für einen ungezwungenen Aktiv- und Genussurlaub. Herzlich willkommen!

schoenleitn.at

vierbrunnenhof.com

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GRINDELWALD IM FRÜHLING – EIN TRAUM . . aus Sonne und Schnee 2

© alle Bilder: Jungfraubahnen

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JUNGFRAU TRAVEL PASS – EIN TICKET FÜR ALLES Die Aussicht auf der Schynige Platte, das Abenteuer auf Grindelwald First oder doch lieber der Sonnenuntergang auf Harder Kulm? Im Jungfrau Travel Pass ist alles drin: drei bis acht Tage freie Fahrt zu allen Ausflugszielen und ein Spezialpreis für die Reise zum Jungfraujoch – Top of Europe.

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Jungfraubahnen Rail Info, Tel. +41 (0)33-828 72 33, info@jungfrau.ch jungfrau.ch/paesse

© Hotel Spinne/Philippe Hahn

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FRÜHLING IN GRINDELWALD: DEN ANFANG M ACHEN DIE SCHNEEGLÖCKCHEN, dann folgen Krokusse in leuchtenden Farben und strahlen neuem Leben entgegen. Frühling in Grindelwald ist eine traumhafte Kombination aus Sonne und Schnee. Welch ein Glück bedeutet es, dass auch jetzt viele Hotels und Bergbahnen geöffnet sind. Urlaubstage in der ersten, ruhigeren Jahreszeit sind pures Glück. Beim Tagesausflug in die Wunderwelt des Jungfraujoch – Top of Europe nimmt uns die Bergwelt fast den Atem … Seit 1912 bringt die Jungfraubahn 1 als elektrische Zahnradbahn Passagiere von der Kleinen Scheidegg zum höchstgelegenen Bahnhof Europas. Ihr Bau ist ein Jahrhundertwerk, eine Pionierarbeit zur Erschließung der Alpen. Von der neun Kilometer langen Strecke liegen sieben Kilometer im Tunnel, wobei die Bahn die Berge Eiger und Mönch durchquert. Bei der Zwischenstation Eismeer unterbricht die Fahrt für fünf Minuten: Große Aussichtsfenster im Inneren des Berges geben den Blick frei auf ein Panorama aus Eis und Schnee. Smartphones werden gezückt, denn diesen spektakulären Moment sollte man festhalten! In dem unterirdischen Bahnhof am Top of Europe ist Endstation. Superschnell ist die neue 3SBahn namens Eiger Express 2 . In nur 15 Minuten überwindet die modernste Dreiseilumlaufbahn der Welt die Strecke vom Grindelwald Terminal zur Station Eigergletscher. Mit direkter Umsteigemöglichkeit erreicht man das Jungfraujoch – Top of Europe wie im Flug. Am Ziel auf 3.454 Höhenmeter erwartet uns ein Weitblick, den es so wohl nirgendwo gibt. Von der Bahnstation bis zum coolsten Hotspot der Alpen ist es nicht weit: Ein ultraschneller Lift bringt uns hinauf zum Observatorium 5 und zur Sphinx-Aussichtsplattform 3 . Auf der einen Seite breitet sich das Mittelland aus und gibt den Blick frei bis zum Schwarzwald und zu den Vogesen. Auf der anderen Seite, gesäumt von Viertausendern, erstreckt sich ein

Eisgigant von archaischer Schönheit – der Aletsch-Gletscher. Mit seinen 20 Kilometern ist er der längste Eisstrom der Alpen und das erste UNESCO Naturerbe im Alpenraum. In der frostigen Welt wartet noch mehr: Dass es heute mitten im Jungfraufirn den Eispalast 6 gibt, ist zum einen den Bergführern zu verdanken, denn sie haben die Gänge und Hallen in den 1930er Jahren mit Hilfe von Pickel und Säge geformt. Zum anderen den Künstlern, die Adler, Pinguin und Bär aus dem Eis entstehen lassen.

NOCH MEHR ABENTEUER IN LUFTIGER HÖHE GEFÄLLIG? Wenn die Skipisten Ende März schließen, schwebt man in der Gondel hinauf auf den First, der dann einmal mehr zum Erlebnisberg wird: Am Bergrestaurant wartet der spektakuläre Aussichtssteg First Cliff Walk presented by Tissot auf uns. Er ragt 45 Meter hinaus ins Nichts und bietet Aussichten der Superlative – ins Tal und zu den Felsen, dem Start- und Landeplatz der Alpendohlen. Ein Tempo von mehr als 80 Stundenkilometer machen die FlyingFox-Varianten First Flieger und First Glider 4 . Im First Flieger rasen bis zu vier Personen das 800 Meter lange Stahlseil von First nach Schreckfeld hinunter. Ein Adler namens First Glider nimmt ebenfalls vier Gäste mit auf seine luftige Reise, auf der man – bäuchlings schwebend – Panorama und Geschwindigkeit genießt. Grindelwald im Frühling: mal eisige Stille, mal total abgehoben. Grindelwald Tourismus Dorfstrasse 110 CH-3818 Grindelwald Tel. +41 (0)33-854 12 12 grindelwald.swiss instagram.com/grindelwald_eiger

. . und Abenteuer

Das Jungfraujoch …

Schlitteln auf Rädern

Alpiner Chic

… ist der tiefste Punkt im Grat, der die beiden berühmten Berge Mönch und Eiger in den Berner Alpen miteinander verbindet. Heute steht an dieser Stelle die einzigartige Erlebniswelt Jungfraujoch – Top of Europe. Sie ist das ganze Jahr über geöffnet.

Da Schlitteln auch im Sommer Spaß macht, wurde der Mountain Cart erfunden. Diese Kreuzung aus Gokart und Schlitten kommt auf fast jedem Terrain sicher den Berg herunter. So auch auf der drei Kilometer langen Naturstraße von Schreckfeld nach Bort.

Auch im Frühjahr sind in Grindelwald viele Hotels geöffnet. So auch das Vier-Sterne-Hotel Spinne 7 . Viele der 43 Zimmer haben Balkon oder Terrasse mit Bergblick. Dazu gibt es einen großen Wellnessbereich und ein kulinarisches Verwöhnprogramm.

jungfrau.ch

spinne.ch

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ANZEIGE / Ein Spezial des Zeitverlags

STÄDTE & KULTUR

. . Geschichte, Wissenschaft

Lass dich inspirieren auf DeinMünsterLandMoment.de

© Muensterland e.V./Foelting

© Kreis Warendorf/Christoph Steinweg

© Ralf Emmerich

© Muensterland e.V./Christoph Steinweg

TAG 1: AUF DEN SPUREN DES WESTFÄLISCHEN FRIEDENS IN MÜNSTER Wer in Münster als Pedalritter unterwegs ist, kommt an der Promenade nicht vorbei. Der 4,5 Kilometer lange, autofreie Ring vermittelt einen guten Eindruck von der Größe der Stadt zur Zeit des Westfälischen Friedens im Jahr 1648. Im Stadtmuseum geht man auf eine Zeitreise in die Geschichte der Friedensverhandlungen in Münster und Osnabrück. Auf dem Prinzipalmarkt im Historischen Rathaus – seit 2015 als Stätte des Westfälischen Friedens Europäisches Kulturerbe – wartet der Friedenssaal. Von den holzvertäfelten Wänden schauen die Monarchen und Fürsten herab, deren Länder am Westfälischen Frieden

beteiligt waren. Tipp: 2023 feiert Münster 375 Jahre Westfälischer Friede. TAG 2: AUF DER FRIEDENSROUTE NACH TELGTE Heute wird auf der Friedensroute nach Telgte geradelt. Die Friedensroute führt über insgesamt 163 Kilometer durch die entscheidenden Orte der Weltgeschichte. Heute ist nach 15 Kilometern erstmal Schluss, damit noch genügend Zeit bleibt, um Telgte zu entdecken. Die schmucke Altstadt birgt viele kulturelle Highlights – zum Beispiel auch das Westfälische Museum für religiöse Kultur – RELíGIO. TAG 3: RADTOUR NACH OSTBEVERN Auch am Abreisetag wird erneut in die Pedale des Leihrads getreten, natürlich wieder auf der Friedensroute. Ziel ist Ostbevern. Es galt 1648 als »in loco medio« – der Ort der Mitte – und lag in etwa auf halber Strecke zwischen Münster und Osnabrück.

S TA D T- U N D S C H L O S S FÜHRUNGEN Sie sind ideal für alle, die die bewegte Stadtgeschichte auf unterhaltsame und informative Weise mit den Neuburger Gästeführern kennenlernen möchten. Spezielle Themenführungen berichten vom Leben längst vergangener Zeiten. Tourist-Information Ottheinrichplatz A 118 86633 Neuburg an der Donau Tel. 08431-55 400 neuburg-donau.info

Darmstadt – Wissenschaft und Welterbe WIE K AUM EINE ANDERE STADT VEREINT DARMSTADT GEIST UND FORSCHUNG , KUNSTSINN UND INNOVATIONSKRAFT. Die Residenzstadt ist Wissenschafts- und Kulturzentrum. Die Mathildenhöhe, die seit 2021 Teil des UNESCO Weltkulturerbes ist, bildet ihr Wahrzeichen. Entstanden zur Zeit des Jugendstils als künstlerische Vision einer modernen Wohnund Lebenswelt, umfasst sie neben dem Hochzeitsturm, der

Russischen Kapelle und dem Platanenhain ein Atelierhaus, Ausstellungsgebäude und die Häuser derer, die hier einst als Künstler wohnten und arbeiteten. Im dazugehörigen Museum zeigt die Ausstellung »Raumkunst« (ganzjährig) die Geschichte der Künstlerkolonie Darmstadt (1899 – 1914) und die Idee ihrer Mitglieder, Kunst und Alltag zu vereinen. Im Hessischen Landesmuseum Darmstadt präsentiert die Ausstellung »American Hei-

ner« (25.3. – 19.6.) die Geschichte eines folgenreichen Fundes, der seit 120 Jahren heimliches Wahrzeichen des Museums ist. Ob nun bei einer spannenden Bildungsfahrt mit der »Wissenschaftslinie 4«, einem geschichtlichen Rundgang durch die Innenstadt oder einem ausgedehnten Bummel durch die Stadtviertel – Darmstadt lässt sich auf vielfältige Weise und immer wieder neu entdecken und erleben!

© #visitrheinmain, David Vasicek

1 HISTORISCHES RATHAUS, 15 KILOMETER AUF DER FRIEDENSROUTE UND 2 SCHMUCKE ALTSTÄDTE: DER BESONDERE MÜNSTERL AND MOMENT IN 48 STUNDEN

© #visitrheinmain, David Vasicek

Pedalritter und Friedensfürsten

MIT TEN IN BAYERN LIEGT DAS STÄDTCHEN NEUBURG AN DER DONAU – mit seinem nahezu komplett erhaltenen, ungemein sehenswerten Altstadt ensemble aus der Renaissance- und Barockzeit. Das herausragendste und größte Bauwerk ist das Residenzschloss: Auf einer Italienreise ließ sich Pfalzgraf Ottheinrich von der dortigen Architektur inspirieren. Wer den Innenhof des Schlosses betritt, spürt die südlich anmutende Atmosphäre sofort. Als ältester protestantischer Sakralbau der Welt stellt die 1540 erbaute Schlosskapelle eine echte Besonderheit dar. Neuburgs Blütezeit im 16. und 17. Jahrhundert ist noch heute allgegenwärtig: Man muss nur den historischen Karlsplatz besuchen, der von besterhaltenen prachtvollen Häusern umrahmt wird.

© Dominik Weiss

Renaissance an der Donau

DA R M S TA DT-WO C H E N E N D E

MATHILDENHÖHE – EIN GESAMTKUNSTWERK Die Mathildenhöhe Darmstadt, seit 2021 UNESCO Welterbe, war 14 Jahre lang, von 1901 bis 1914, eines der wichtigsten Zentren der modernen Kunst und Architektur in Europa und der Welt. Im Lauf ihres Bestehens gehörten ihr 23 Künstler an. Zu ihnen gehörten unter anderem Joseph Maria Olbrich und Peter Behrens. Vom Haus bis zum Garten inszenierten die Künstler begehbare Lebenswelten als ästhetische Gesamtkunstwerke.

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1 Ü/F im 3- oder 4-Sterne-Hotel, Stadtrundgang mit Mathildenhöhe (Sonntag 11 Uhr), Darmstadt Card für 2 Tage (kostenfreier ÖPNV + zahlreiche Vergünstigungen) sowie Darmstadt Infopaket und kleines Präsent. Buchbar Samstag bis Montag, ab EUR 145,– im DZ. Darmstadt Marketing GmbH Tel. 06151-134 511 da-service@darmstadt.de darmstadt-tourismus.de


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Deutschland in seiner ganzen Schönheit erleben

MIT EINER DER GRÖSSTEN BAROCKEN KLOSTERANL AGEN gilt Ottobeuren als ein ganz besonderes Juwel an der Oberschwäbischen Barockstraße. Der Urlaubsort ist zudem der perfekte Ausgangspunkt, um die einzigartige Schönheit der Allgäuer Natur und geschichtsträchtige Stätten zu erleben. Die Barock-Basilika mit ihren beiden über 80 Meter hohen

Zwiebeltürmen zählt zu den schönsten in Deutschland. Von Mai bis September finden hier sowie im Museum für zeitgenössische Kunst hochkarätige KlassikKonzerte statt. Ottobeuren ist außerdem die Geburtsheimat des berühmten Pfarrer Sebastian Kneipp, von dessen Lebenslehre die 14 neuen Unterallgäuer Glückswege inspiriert sind. OT TOBEUREN – KL ASSIK FÜR GENIESSER

© Louis Zuchtriegel

Das Angebot: 4 Ü/F, 4-GängeMenü, Basilika-Führung, Eintrittskarten für Kammerkonzert im Museum und Basilika-Konzert, Besuch des Museums für zeitgenössische Kunst. Bereits ab EUR 418,– p. P./DZ. Touristikamt Kur & Kultur Marktplatz 14 87724 Ottobeuren Tel. 08332-92 19 50 ottobeuren.de

© Ufuk Arslan

Allgäu für die Sinne

KULTURSTADT SCHWÄBISCH HALL – THEATER AUF 53 STUFEN Die historische Altstadt von Schwäbisch Hall mit ihren Stadttürmen, überdachten Holzbrücken und schmalen Gassen bietet einen der schönsten Marktplätze, auf dem von Mitte Juni bis Ende August die Freilichtspiele stattfinden, und außerdem – mit der Kunsthalle Würth, der Johanniterkirche und dem Freilandmuseum in Wackershofen – reichlich Kunst und Kultur.

KUNST UND KULTUR, BEKANNTE UND WENIGER BEKANNTE ORTE: Deutschland hat eine Menge zu bieten – umso mehr, wenn man sich unterwegs Zeit lässt zu schauen. Nur so kommt man dem Lebensgefühl einer Region nahe und entdeckt ihre Natur, ihre Kunst, Kultur und Geschichte. »Echt HeimatGenuss« erleben die Gäste der Ringhotels. Wer kennt das »Versailles des Nordens« oder die schöne Germania? Wer war schon mal an der meistbefahrenen Wasserstraße der Welt oder hat die Wartburg besucht? Eindrucksvolle Kulturdenkmäler und abwechslungsreiche Naturlandschaften prägen das Bild Deutschlands und sind zugleich

Zeugen der 6.000-jährigen Geschichte des Landes. 46 dieser Stätten gehören zum Welterbe der UNESCO.

UNESCO-WELTERBE IN DEUTSCHLAND Warum also in die Ferne schweifen? Von bezaubernden Schlössern bis zu traumhaften Buchten gibt es viel zu entdecken. Viele Sehenswürdigkeiten und UNESCO-Welterbestätten sind von Ringhotels aus gut erreichbar. Außerdem halten die Gastgeber besondere Tipps bereit, um die Heimat neu zu entdecken. Für kulinarische Verwöhnmomente garantieren die Ringhotels Arrangements.

schwaebischhall.de

Rothenburg ob der Tauber als Landschaftsgarten © Ringhotel Schwarzer Baer

Ab Mai 2022 stellt das Mittelalterliche Kriminalmuseum in der Sonderausstellung »Eine Begegnung mit Rothenburg – Kunst und Künstler zwischen 1830 und 1960« die Sichtweisen britischer Maler auf Rothenburg denen deutscher Künstler gegenüber.

AUF SCHATZSUCHE GEHEN Wer die wunderbaren Schätze der Heimat erkunden möchte, erlebt mit Ringhotels echt HeimatGenuss. Ob Welterbeund Naturerbestätten der UNESCO, Kulturdenkmäler, Kunst oder Natur pur.

© Rothenburg Tourismus Service

ringhotels.de

THEMENFÜHRUNG

Verwunschene Ecken und Winkel: Eine Entdeckungsreise in das Rothenburg des 19. Jhs. bietet die Führung »Malerisches Rothenburg«. Sie ist begleitend zu den Sonderausstellungen angelegt. Zum Inhalt des Themenjahres können zwei Broschüren kostenfrei bestellt werden.

© Adobe Stock/Song about summer

ARCHITEKTUR – KUNST – GÄSTEFÜHRUNGEN: »Rothenburg als Landschaftsgarten« ist ein ganz neuer Blick. Ein Blick der Künstler, konkret: der Maler, Schriftsteller, Architekten und sogar der Städteplaner, ein durch und durch malerischer Blick auf die Mittelalterstadt. Die Themenjahre zeigen auf, wie viele grüne Oasen der Ruhe innerhalb und außerhalb der Stadtmauer existieren. Neben dem Burggarten, dem Klostergarten, der Rothenburger Riviera »An der Eich«, dem Landschaftspark des Wildbads und Leyks Lotos-Garten warten zwölf Privatgärten darauf, entdeckt zu werden. Den nicht nur touristischen Blick auf Rothenburg thematisiert das RothenburgMuseum bis Ende 2022 in zwei Sonderausstellungen. Unter dem Titel »Pittoresk! Selbstbild – Fremdbild – Wiederaneignung« wird ein bildmächtiger Zugriff auf die Tauberstadt vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart präsentiert. Die Ausstellung »Rothenburg ob der Tauber in London« beleuchtet einen bislang völlig unbekannten Aspekt der internationalen Ausstrahlung Rothenburgs. Vor dem Ersten Weltkrieg diente es namhaften Architekten und Stadtplanern als Musterbeispiel einer organisch gewachsenen, in seinen Bauensembles harmonisch gefügten Mittelalterstadt.

Rothenburg Tourismus Service Tel. 09861-404 800 info@rothenburg.de rothenburg-tourismus.de

NOCH MEHR INSPIRATION GEFÄLLIG? Ob Wandern, Radfahren, Golfen – mit Ringhotels entdeckt man im Urlaub die schönsten Regionen Deutschlands. Am besten gleich losstöbern und den perfekten Ort für die nächste Auszeit finden.

. . und Welterbe

ringhotels.de

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STÄDTE & KULTUR NACHDEM LEEUWARDEN UND FRIESLAND BEREITS 2018 Kulturhauptstadt Europas waren, ist die niederländische Provinz in diesem Jahr erneut Schauplatz eines kulturellen Highlights. Vom 6. Mai bis zum 14. August findet dort die erste Ausgabe der Triennale Arcadia statt. Das vielfältige Kulturprogramm stellt sich die Frage, wie wir gemeinsam unsere Umgebung gestalten können,

um eine lebenswerte Welt für nachfolgende Generationen zu kreieren. Die Kunstinstallation Bosk ist ein Wald aus fünfzehnhundert Bäumen, der sich durch die Straßen Leeuwardens bewegt. Provokant ist die Ausstellung Paradys: Internationale bildende Künstler schaffen hierfür neue Werke, die an einem arkadischen Ort, der Parklandschaft Oranjewoud, zu sehen sein werden.

© Arcadia

1 0 0 -TÄ G I G E S K U LT U R PROGRAMM ARCADIA

Ort: die im Norden der Niederlande gelegene Provinz Friesland • Zeitraum: Vom 6. Mai bis 14. August 2022 • Höhepunkte: Bosk | Kunstinstallation »Wanderwald« – Innenstadt von Leeuwarden • Paradys | Ausstellung neuer Werke internationaler Künstler – Königliche Parklandschaft Oranjewoud. Mehr Informationen unter www.friesland.nl/kultur

Region Utrecht hat viel zu feiern! 900 JAHRE UTRECHT. Zeitlose Geschichte und moderne Ausstrahlung gehen in der zweitältesten Stadt der Niederlande Hand in Hand. Charmante Grachten, historische Kirchen und der Dom, aber auch alternative Viertel und hippe Restaurants, Kunst und Kultur machen Utrecht zu einer vielfältigen und offenen Stadt. Unter dem Motto »Stadt ohne Mauern« wird vom 2. Juni bis zum 11. November die Verleihung der Stadtrechte vor 900 Jahren gefeiert. Zum 150. Mal jährt sich 2022 der Geburtstag des Künstlers Piet Mondriaan. Zu Ehren des Malers präsentiert das Museum Mondriaanhuis gemeinsam mit verschiedenen kulturellen Organisationen in seiner Geburtsstadt Amersfoort ein vielseitiges Programm. Unter dem Titel »Feest van Verbeelding« stehen Mondriaans Drang nach Erneuerung und seine ausgeprägte Fantasie im Mittelpunkt.

© Juri Hiensch

Arcadia Triennale Friesland: 100 Tage voller Kunst und Kultur

TERMINK ALENDER

Utrecht Eröffungsfeier: 2. – 6.6. • Ausstellung »De gezonde stad«, Centraal Museum 2.6. – 11.9. • Chorfestival Leading Voices 27. – 31.7. • La Vuelta 19. – 21.8. • Abschluss 11.11. Mondriaan-Stadtführungen u.v.m, Ausstellungen: »Schurend Paradijs«, Kunsthal KadE 2.2. – 3.7. • »Onbegrensd« im Mondriaanhuis, 4.9.22 – 5.3.23 • »De jonge Mondriaan«, Museum Flehite 8.10.22 – 29.1.23 www.visitutrechtregion.de

SPÄTESTENS SEIT DER BUNDESGARTENSCHAU 2019 kennt man Heilbronn als lebensfrohe Stadt am Neckar. Landschaftlich punktet die Stadt mit sanften Weinbergen bis an den Stadtrand, mit dem Fluss mitten im Zentrum und Erholungsgebieten wie dem Köpfertal – neben weitläufigen Stadtparks. Der Freizeitwert der grünen Stadt ist hoch – für Bewohner wie Besucher gleichermaßen. Mit rund 126.000 Einwohnern ist Heilbronn gemütlich, versprüht aber mit einer Vielfalt an Kultureinrichtungen, Gastronomie und einer lebendigen Innenstadt auch urbanes Flair. An der Gastromeile entlang des Neckars sind Genuss und Entspannung das A und O. Während sich am Ufer Inline-

Skater und Fahrradfahrer ihren Weg bahnen, erobern Tretboote, Ausflugsschiffe sowie Stand-UpPaddler und Ruderer den Fluss. Seit mehr als 1.250 Jahren wird hier Wein angebaut. Somit ist Heilbronn die älteste Weinstadt Württembergs – natürlich hat das auch die Kultur der Stadt geprägt. Am besten lässt sich der Heilbronner Wein dort erleben, wo er wächst – zum Beispiel am Weinausschank auf dem Wein Panorama Weg am Wartberg. Aber auch in der Innenstadt bieten sich mit dem Weinpavillon an der Neckarbühne oder der klassizistischen Wein Villa mit eigener Vinothek und den rund 30 Weingütern zahlreiche Gelegenheiten, die Wein-Leidenschaft Heilbronns zu erleben.

© Heilbronn Marketing GmbH/Ulla Kühnle

K ÄTHCHEN- UND WEINSTADT

Wer die Stadt erleben und dabei schwäbisch-fränkische Gastfreundschaft genießen möchte, erhält bei der Tourist-Information Heilbronn Serviceleistungen aus einer Hand: persönliche Beratung, individuelle Urlaubsideen, Hotelzimmervermittlung, Stadtführungen, Weinproben, Pauschalarrangements u. v. m.

© Heilbronn Marketing GmbH/Ulla Kühnle

Es ist alles da, was das Leben lebenswert macht

HEILBRONN MIT KÄTHCHEN ERLEBEN Das Pauschalangebot »Hallo Käthchen« beinhaltet eine Übernachtung im sehr guten Mittelklassehotel mit Frühstück, dazu ZweiTages-Ticket Gesamtnetz Nahverkehr, Citytour und Käthchensekt. Ab EUR 65,– p. P. im DZ oder ab EUR 95,– im EZ. Heilbronn Marketing GmbH, Kirchbrunnenstr. 3, 74072 Heilbronn, Tel. 07131-56 41 03, buchungen@heilbronn-marketing.de

Tel. 07131-56 22 70 heilbronn.de/tourismus

. . gestern, heute, morgen 8


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SEHNSUCHTSORT İSTANBUL … Metropole auf zwei Kontinenten 2

Gestern, heute und morgen, das Alte und das Neue, Tradition und Moderne: İstanbul ist nicht nur die Stadt, in der sich zwei Kontinente treffen. Sie hat vor allem die Gabe, unterschiedliche Epochen und spannende Strömungen miteinander zu verbinden – ein kultureller Hotspot, der in Europa einmalig ist.

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© alle Bilder: gotürkiye

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UM İSTANBUL KENNENZU­ LERNEN, WOLLEN WIR UNS ZUNÄCHST ORIENTIEREN: Der Bosporus teilt das Stadtgebiet in einen europäischen und einen asia­ tischen Teil. Mit dem Marmarameer im Süden und dem Schwarzen Meer im Norden ist İstanbul weltweit die einzige Metropole, die auf zwei Kontinenten liegt. Die Meerenge des Goldenen Horns trennt den europäischen Bereich in eine süd­ lich gelegene Halbinsel und ein nördliches Stadtgebiet. Außerdem gehören die Prinzeninseln im Marmarameer dazu. Unser erster Ausflug führt in die Vergangenheit – durch das alte Vier­ tel Sultanahmet auf der Halbinsel. Auch heute birgt das gesellschaft­ liche und politische Zentrum des byzantinischen und osmanischen Reiches viele historische Kostbarkei­ ten der Stadt. So liegen einige von ihnen, wie die Hagia Sophia und die Sultanahmet­Moschee zum Beispiel, nur wenige Gehminuten voneinan­ der entfernt. Mit ihrer riesigen Kup­ pel und den Marmorsäulen ist die Hagia Sophia leicht zu erkennen. Im 6. Jahrhundert als byzantinische Kirche erbaut, wurde sie als achtes Weltwunder betrachtet. Vormals Museum, ist sie seit Mitte 2020 Moschee. Westlich davon geht es 52 Stufen in die Tiefe – hinunter in

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die Spätantike: Als Wasserspeicher für den Großen Palast erbaut, wird ein Besuch der Basilika­Zisterne mit ihren haushohen Säulen aus dem 6. Jahrhundert, dem Rauschen des Wassers und den mystischen Licht­ spielen zum unvergesslichen Erleb­ nis. Die Zisterne diente sogar als Kulisse für Hollywood­Filme, so auch für den Bond­Film »From Rus­ sia with Love« oder »Inferno« nach der Buchvorlage von Dan Brown.

MEISTERLEISTUNGEN DER ARCHITEKTUR Sechs Minarette charakterisieren die Sultanahmet­Moschee, ein Hauptwerk osmanischer Architek­ tur, das wegen seines Reichtums an blau­weißen Fliesen auch als »Blaue Moschee« bekannt ist. Wunderschön sind die intensiven Blau­ und Grün­ töne der fein gearbeiteten, traditio­ nellen Pflanzenmotive. Im 15. Jahrhundert begann man mit dem Bau des Topkapı­Palastes, Wohn­ und Regierungssitz der Sul­ tane und Verwaltungszentrum des Osmanischen Reiches. Immer wie­ der wurde er erweitert, aufwendig verschönert und restauriert. Heute zeugen die vier Höfe, die Harems­ gemächer und die Sammlungen im Museum vom unermesslichen Reichtum jener Zeit. Bevor es weiter­

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geht, wird erstmal Pause gemacht – Meerblick inklusive. Auf der gegenüberliegenden Seite des Goldenen Horns schlendern wir durch das historische Genuesen­ viertel, das Galata­Viertel. Am Ende eines steilen Hanges erhebt sich dort seit 1348 der Galataturm, über Jahrhunderte das höchste Bauwerk der Stadt. Den Rundumblick vom oberen Balkon aus sollte man kei­ nesfalls verpassen. In fußläufiger Entfernung bietet das Haus der wirbelnden Derwische, Galata Mev­ levihanesi, sonntags eine sehens­ werte Sema­Zeremonie. Weiter geht es durch kopfsteingepflasterte Gas­ sen und Straßen, die von Kunstgale­ rien und kleinen Läden mit Kunst­ handwerk, gemütlichen Cafés und Restaurants gesäumt werden. Die türkische Küche hat neben ihren weltberühmten Kebabs und Bakla­ vas eine unendliche Vielfalt an

1 | Die Ortaköy-Moschee ist das Wahzeichen von İstanbul am Bosporus. 2 | Vom Ufer in Üsküdar blickt man auf den Leanderturm (Kız Kulesi). 3 | In manchen Feinschmecker-Restaurants wird osmanische Küche neu interpretiert. 4 | Kunst der Gegenwart gibt es im Museum »İstanbul Modern« zu sehen. 5 | Kuppeln und Marmorsäulen prägen das Bild der Hagia Sophia. 6 | Mit ihren Erkern und bunten Fassaden sind die Häuser im alten Stadtviertel Balat Architekturgeschichte. 7 | Köstliche Kleinigkeiten: Frühstück im Stadtteil Rumeli Hisarı

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weiteren Köstlichkeiten zu bieten. Dank der Einflüsse aus osmanischer und byzantinischer Zeit und der Traditionen jeder einzelnen Region besitzt das Land ein reiches Erbe an Rezepturen und Aromen. Und İstanbul ist ihr Verkostungsraum. Unsere spannende Erkundungs­ tour braucht Zeit und Muße. Das gilt auch für eine Pause der besonderen Art: Das Hammam, ein Reinigungs­ ritual mit tausendjähriger Geschich­ te, sorgt für ein exklusives orientali­ sches Spa­Erlebnis.

KREATIVE HOTSPOTS UND BLÜHENDE INSELN Nach so viel Geschichte wird es jung und bunt, kreativ und cool. Mode und Design, Film, Musik und Kunst haben in İstanbul eine Platt­ form gefunden. Zeitgenössische Kunst zeigt das Museum »İstanbul Modern«. An verschiedenen Orten der Stadt präsentiert sich die »İstanbul Biennale«, und auch die

»Contemporary İstanbul« ist ein jährliches Highlight im Veranstal­ tungskalender. Jede Menge Kunst und Szene findet man auch in Karaköy und Moda. İstanbul hat so viele verschiedene Facetten, dass der Besuch einer Forschungsreise gleicht. Da gibt es die Altstadt und die jungen Quartie­ re, die sich rasant verändern. Da gibt es die mondänen Viertel, die einst kleine Fischerdörfer waren, mit ihren gepflegten Villen, Fischrestau­ rants und Bars am Bosporus. Und es gibt die Prinzeninseln als kleine Fluchten zum Flanieren und Baden im Marmarameer.

Weitere Informationen facebook.com/GoTurkiye instagram.com/goturkiye


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MEHR ALS EINE KREUZFAHRT … mit VIVA Cruises auf Expeditionsreise in den Norden

Faszinierende Naturschauspiele im hohen Norden entdecken und dabei Land und Leute hautnah erleben. Mit VIVA Cruises machen Gäste dieses Jahr Hochseekreuzfahrten der besonderen Art. Denn dank der kleinen Größe des Expeditionsschiffs SEAVENTURE sind außergewöhnliche Routen möglich, die sowohl Entspannungssuchende als auch Abenteurer glücklich machen.

DIE ERSTE REISE DER SEAVENTURE AM 9. JUNI 2022 FÜHRT AN DIE NORDSEE. Hier gibt es nicht nur einzigartige Landschaften, sondern auch landestypische Leckereien und jede Menge Kultur zu entdecken. So sollten Gäste sich zum Beispiel in Göteborg die legendären »Hagabullen«, ofenfrische Zimtschnecken, nicht entgehen lassen. Nach der Fahrt durch die Schärengärten von Göteborg stehen weitere Stopps wie Aarhus, Sylt und Helgoland auf dem Programm, wobei die Gäste auch an Bord einige Besonderheiten erwarten. Ein ehemaliger Kapitän wird bei dieser Reise von seinen Erlebnissen und Geschichten der Seefahrt erzählen. Für musikalische Unterhaltung sorgen Shanties – traditionelle Seemannslieder, die sich durch moderne Interpretation wieder großer Beliebtheit erfreuen. Unter dem Motto »Menschen, Kultur und Kulinarik der Nordsee« stehen auch die besonderen Ausflüge dieser Reise: Die »Smørrebrød Experience« in Aarhus, bei der Gäste reich belegte Butterbrote aus der traditionellen dänischen Küche probieren, oder ein Ausflug auf Sylt mit Austern Tasting.

Sommer im ewigen Eis HOCH HINAUS IN DEN NORDEN GEHT ES BEI DER REISE INS EWIGE EIS. 24 Tage lang nimmt die SEAVENTURE – vorbei an Vulkanen, Geysiren sowie heißen Quellen in Island und den schottischen Shetland-Inseln – Kurs auf Grönland. In der Diskobucht warten gewaltige Gletscher und Eisberge, zwischen denen sich den Sommer über Buckel-, Zwerg- und Finnwale tummeln. Spannende Exkursionen mit den robusten ZodiacBooten, um die Naturgewalten hautnah erleben zu können, dürfen nicht auf dem Programm fehlen. Im September 2022 erleben Gäste die Magie des Nordens rund um

Island, Irland und Schottland. Ab dem 3. September geht es für zwölf Tage in die Großstädte Reyjkjavík, Aberdeen und Edinburgh, sowie entlang spektakulärer Klippen, Küsten und Buchten, wo die Natur in ihrer vollen Pracht entdeckt werden kann. Eine weitere Reise im September führt die SEAVENTURE zu den Skandinavischen Schönheiten – in Kristiansand schlendern Gäste über den Fischmarkt oder besichtigen royale Paläste. Bei Skagen beobachten sie, wie die raue Nordsee und die ruhigere Ostsee in einem einzigartigen Naturschauspiel aufeinandertreffen. Für zahlreiche Genussmomente sorgt eine »Fika« in Oslo, eine entspannte Kaffeepause mit Plundergebäck und Kuchen, oder ein Cocktail in einer der unzähligen Rooftop-Bars in Göteborg.

© alle Bilder: VIVA Cruises

Menschen, Kultur und Kulinarik der Nordsee

Kleines Schiff, hoher Komfort MIT M A XIM AL 164 GÄSTEN GEHÖRT DIE SEAVENTURE . zu den kleinen Expeditionsschiffen und ist der ideale Begleiter für alle Gäste, die eine Hochseekreuzfahrt abseits der Massen genießen möchten. Ihre Größe macht nicht nur einzigartige Routen möglich, sondern sichert auch eine entspannte Atmosphäre an Bord. So können Gäste die vorbeiziehende Natur und die Landschaften in vollen Zügen genießen und dem stressigen Alltag entfliehen. Dazu trägt auch das VIVA All-Inclusive bei – ein reichhaltiges Frühstückbuffet am Morgen und mehrgängige Menüs am Mittag und Abend. Auch hochwertige Getränke der gesamten Barkarte, die Minibar auf den Kabinen sowie WLAN und Trinkgelder sind bereits im Reisepreis enthalten.

DIE MAGIE DES NORDENS ERLEBEN Eine achttägige Reise mit der SEAVENTURE ist ab EUR 2.495,– pro Person inklusive VIVA All-Inclusive buchbar. Bei Buchungen bis zum 31. März 2022 erhalten Gäste eine Ermäßigung von 10 Prozent und Alleinreisende einen reduzierten Einzelkabinenzuschlag. Informationen zu VIVA Cruises, allen Reisen und Buchungen finden Interessierte in jedem Reisebüro, unter viva-cruises.com oder telefonisch unter Tel. 0211-27 40 32 50

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EXPEDITIONEN ANS ENDE DER WELT … Zeit für Abenteuer Die arktischen Landschaften sind von berückender Schönheit – Spitzbergen (Svalbard auf Norwegisch) zum Beispiel. Der Archipel zwischen norwegischem Festland und Nordpol verzaubert mit seinen mächtigen Gipfeln, eisigen Gletschern und blühenden Tundren. Auf der Expeditionskreuzfahrt mit Poseidon Expeditions kann man vom Zodiac aus, in sicherer Entfernung, Eisbären ausmachen, die im Packeis nach Beute jagen. Und Robben und Wale als dunkle Schemen im Wasser. An Land dösen Walrosse faul in der Sonne, und lärmende Seevögel-Kolonien nisten in den Klippen über der tosenden Brandung. © John Bozinov

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© Page Chichester

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© Arctic Photography

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VON USHUAIA IN ARGENTINIEN AUS STARTET DIE »ULTIMATIVE NATUREXPEDITION« zu den traumhaft schönen Regionen des Südpolarmeers. Nachdem die Drake Passage hundert Kilometer südlich von Kap Hoorn überquert ist, nimmt das Expeditionsschiff Kurs auf die Antarktische Halbinsel, auf Südgeorgien und die Falkland­ inseln. Hunderte Pinguine tummeln sich auf riesigen Tafelbergen aus glitzerndem Eis. Strände sind Rast­ platz für Robben und See­Elefanten. Im eisigen Wasser ist manchmal die Rückenflosse eines Wals zu sehen. Der Archipel Franz­Josef­Land in der russischen Arktis ist schwer zu erreichen und wird selten besucht. Dabei gilt er als einer der legendärs­ ten Orte in der Polargeschichte. Dank einer Sondergenehmigung steuert Poseidon Expeditions als derzeit einzige Reederei den nörd­ lichsten Landpunkt Europas mit seinen 191 unbewohnten Inseln im Nordpolarmeer auf direktem Weg von Spitzbergen an. Das spart jede Menge Seemeilen und lässt mehr Zeit für Entdeckungen im Natur­

reservat – für das Sichten von Eis­ bären und Walrossen, Eissturm­ vögeln, Elfenbeinmöwen und Dick­ schnabellummen.

MIT KLEINEN SCHIFFEN AUF GROSSER FAHRT Für Reisen in die sensible Natur polarer Regionen ist die Auswahl des passenden Schiffes von elemen­ tarer Bedeutung. Besonders klein und wendig sollte es sein, denn nur so kann es in entlegene Gebiete vordringen, die größeren Schiffen verborgen bleiben. In der Antarktis gelten strenge Regeln, die jede Ree­ derei zu befolgen hat. So dürfen dort nicht mehr als 100 Passagiere gleich­ zeitig an Land gehen. Und da ein kleines Schiff die größte Auswahl an Landeplätzen erhält und die Passa­ giere zudem mehr Zeit an Land ver­ bringen dürfen, ist die SEA SPIRIT das ideale Schiff für eine besonders intensive Expeditionserfahrung. Mit seinen geräumigen Außensuiten und Lounges bietet es maximal 114 Passagieren ein unvergessliches Erlebnis in komfortabler Umgebung und entspannter Atmosphäre. Besonders Abenteuerlustige reisen an Bord der 50 YEARS OF VICTORY sogar bis zum Nordpol. Als stärkster Eisbrecher der Welt ist das Schiff in der Lage, mit 75.000 PS bis zu drei Meter dickes Eis zu brechen. Poseidon Expeditions, 1999 gegründet und mit Vertretungen

weltweit präsent, gehört zu den führenden Anbietern für Expedi­ tionskreuzfahrten zu arktischen und antarktischen Zielen sowie in die selten besuchte russische Arktis. Poseidon Expeditions steht dabei nicht nur für einzigartige Reiseer­ lebnisse, sondern auch – als Mitglied renommierter Schutzorganisatio­ nen und Initiativen wie AECO, IAATO, WWF und Polar Bears Inter­ national – für den Schutz der Polar­ regionen. Außerdem unterstützt das Unternehmen wissenschaftliche Projekte vor Ort.

AUF DEN SPUREN DER ENTDECKER Die Expeditionskreuzfahrten leben nicht zuletzt von den erstklas­ sigen, deutsch­ und englischspra­ chigen Lektorinnen und Lektoren und einem erfahrenen Expeditions­ team. An Bord begeistern ihre Vor­ träge zu Themen der vielfältigen Polarwelt. Auf den Zodiac­Exkur­ sionen erlebt man dann Natur haut­ nah. Gemeinsam in kleiner Runde. Dieser persönliche Kontakt mit Naturforschern und Abenteuer­ Guides zählt zu den Highlights einer jeden Reise. Unglaubliche Entdeckergeschich­ ten begleiten jede Polarreise von Poseidon Expeditions. Amundsen, Wegener, Scott, Henson, Nansen, Shackleton – sie alle haben in den Polar regionen ihre Spuren hinter­

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1 | Königspinguine gehören zu lassen und sind durch ihre spannen­ den Lebensgeschichten mit an Bord. Damals wie heute bestimmt die Natur den Reiseverlauf. Eisverhält­ nisse legen dann die genaue Route fest; Wind, Wetter und der erfahrene Kapitän entscheiden, wo man an­ landen kann.

Info, Beratung und Buchung: Poseidon Expeditions GmbH Große Elbstraße 42 22767 Hamburg Tel. 040-75668555 hamburg@poseidonexpeditions.de poseidonexpeditions.de

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© Sergey Dolya

Magische Momente in unberührter Natur

© Holger Leue

© John Bozinov

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den größten Vertretern ihrer Art – und auf der Kreuzfahrt nach Südgeorgien zu den Highlights der Reise. 2 | Auf Zodiac-Exkursionen erleben die Gäste der »Sea Spirit« die Giganten der Meere hautnah. 3 | Auf Spitzbergen leben heute ebenso viele Eisbären wie Einwohner – etwa 2.500. 4 | Unberührt und vielfältig zeigt sich die Natur auf Spitzbergen. 5 | Die kleinen, wendigen Expeditionsschiffe dringen selbst in entlegene Gebiete vor. 6 | Von Fjorden gesäumt, bietet die Küste Grönlands ein unvergleichliches Schauspiel.


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KREUZFAHRTEN . . nicht nur für Abenteurer

SCHWIMMEND UNTERWEGS Die viertägige Reise auf dem Göta Kanal von Göteborg nach Stockholm wird im Komplettpaket inkl. An- und Abreise sowie Hotelübernachtungen ab EUR 2.044,– pro Person angeboten. nordic holidays gmbh, Theodorstraße 41 A, 22761 Hamburg, Tel. 040-286 68 71 30, infoservice@nordic-holidays.de nordic-holidays.de übernachtungen buchen. Beson­ ders empfehlenswert ist ein etwas längerer Aufenthalt vor oder nach der Reise in Stockholm, Schwedens Hauptstadt. Die schmalen Gassen der Altstadt Gamla Stan, das alter­

#FITFORLIFE @ZELL A M SEE

Ob Detox, Personal Training oder ein actiongeladenes Outdoorprogramm. Ob pure Entspannung am See oder Kids- & Teenager-Fun: Das Sportresort Alpenblick bietet mit seinem #fitforlife Konzept und den Angeboten für Groß und Klein das ideale Vital-Urlaubspaket – inklusive Outdoor-Erlebnisse im SalzburgerLand zwischen Gletscher, Berg und See.

DAS BEDEUTET RAUSCHENDE BAUMWIPFEL ÜBER DEM KOPF, grüne Wiesen so weit das Auge reicht und weich federndes Moos unter den Wanderschuhen. Mit­ ten in Deutschland – zwischen Sauerland und Westerwald – verläuft auf 154 aussichtsreichen Kilometern der Fernwanderweg Rothaarsteig. Ein Tagesmarsch auf dem sogenannten »Weg der Sinne« belebt die Empfindungen. Doch auch bei Nacht wird man unvergessliche Erfahrungen machen. Dann nämlich, wenn das Etappenziel erreicht ist und man dort von einem der ausgezeichne­

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Hotel Alpenblick-Segl Gesellschaft m.b.H. & Co. KG. Alte Landesstrasse 6 A-5700 Zell am See Tel. +43 (0)6542-5433 hotel@alpenblick.at alpenblick.at

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Auf der deutschsprachigen Reise vom 14. bis 23.6.2022 geht es mit dem Diplom-Meteorologen Sven Plöger unterhaltsam und wissenschaftlich um das Thema Wetter. Iceland ProCruises – Island ProTravel GmbH Theodorstr.41A, 22761 Hamburg Tel. 040-28 66 87 160 info@icelandprocruises.de icelandprocruises.de

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ten Gastgeber herzlich empfangen wird. Idyllische Landhotels und Gasthöfe, urige Hütten und behagliche Pensionen – sie alle bieten den Komfort, das wohlige Bett und die gastliche Wärme, um sich vom ersten Moment an will­ kommen zu fühlen. Ihr Service und ihre Angebote sind erstklas­ sig – dafür bürgt das anerkannte Siegel »Qualitätsbetrieb Rothaar­ steig«. Kombiniert mit einer ex­ zellenten Beschilderung, perfekt gestalteten Waldsofas und ausge­ zeichneten Rundwanderwegen bietet der Rothaarsteig ein ideales Ziel für eine aktive Auszeit. INFOS UND BUCHUNG

© Rothaarsteigverein e.V./Björn Hänssler

DAS SPORTRESORT ALPEN­ BLICK IN ZELL AM SEE bietet eine nahezu grenzenlose Vielfalt an »fitalen« Angeboten, um Körper und Geist – zwischen Gletscher, Berg und See – in Balance und Bestform zu bringen. Die richtige Ernährung fördert die Vitalität und Gesundheit. Eine wesentliche Rolle spielt dabei der Säure­Basen­ Haushalt, den die Alpenblick #fitkitchen genussreich in Balance bringt. Das Alpenblick Fit­Mind­ Body Bewegungsprogramm ba­ siert auf sechs Säulen. Fundierte Fitness­Checks und Analysen bilden die Grundlage für ein ziel­ gerichtetes Training: vom Wake­ up­Run, über Tabata­ und Faszien­ training bis Radfahren, Wandern u.v.m. Ein großes Plus ist der neue Panorama­Fitnessraum auf über 300 qm mit Hightech­Ausstattung und Personal Training. Für die ideale Regeneration sorgt das Spa­Angebot mit personalisierten Treatments.

ABSEITS HERKÖMMLICHER KREUZFAHRTROUTEN genie­ ßen die Gäste der OCEAN DIA­ MOND echte Natur und lebendige Kultur. Das wendige, eisverstärkte Schiff bietet nahezu unendliche Möglichkeiten, Island und seine Geysire, Vulkane und Wasserfälle zu entdecken. Mit nur maximal 210 Gästen ist ein persönliches, unver­ gessliches Reiseerlebnis garantiert. Zur einzigartigen Bordatmosphäre trägt maßgeblich das isländische Expeditionsteam bei. Es freut sich, Gästen die schönsten Ecken ihres Heimatlandes zu zeigen und über die isländische Kultur zu berich­ ten. Genau diese Eindrücke an Bord und an Land sind es, die eine Seereise auf der OCEAN DIAMOND so besonders machen!

AKTIVURL AUB . . tut gut Wandern auf dem Rothaarsteig © nikolaus faistauer photography

Immer in Bewegung im Sportresort Alpenblick

Authentisch, leidenschaftlich, isländisch

native Künstlerviertel Södermalm und die beeindruckenden Bauten rund um das Königliche Schloss machen einen Besuch im »Venedig des Nordens« zu einem unvergess­ lichen Erlebnis.

© nikolaus faistauer photography

DIE IDYLLISCHEN SOMMER­ LICHEN LANDSCHAFTEN SÜD­ SCHWEDENS an Bord histori­ scher Schiffe auf dem Göta Kanal zu entdecken, hat ein ganz beson­ deres Flair. Die drei aus den Jahren um 1900 stammenden Kanal­ schiffe M/S Diana, M/S Juno sowie M/S Wilhelm Tham sind mit nur 25 Kabinen ausgestattet und bieten ein Kreuzfahrt­Erlebnis von nost­ algischem Charme. Die Kabinen sind über drei Decks verteilt, die Mahlzeiten werden gemeinsam im Salon eingenommen. Erholung fin­ det man auf dem Vorderdeck oder auf dem Sonnendeck, von wo aus man auch die beste Aussicht auf die umliegende Landschaft hat. Von Stockholm nach Göteborg oder in entgegengesetzte Richtung erlebt man auf dem etwa 190 Kilo­ meter langen Göta Kanal nicht nur spannende Schleusengänge, verwunschene Seen und weite Wiesenlandschaften, sondern auch die verschiedenen kulinari­ schen Facetten des Landes, die der Reise einen einzigartigen Charak­ ter verleihen. Wer dies erleben will, hat die Wahl zwischen zwei­ bis sechsstägigen Reisen und kann ganz bequem das Komplettpaket inkl. An­ und Abreise sowie Hotel­

© Hannes Almeräng

Genussreise auf dem Göta Kanal durch Südschweden

Die original Rothaarsteig-Wanderung verläuft über 8 Etappen, für sportlich Wandernde empfiehlt sich eine Verkürzung auf 6 Etappen. Wer es lieber gemütlich angehen möchte, erkundet den Steig in 12 Etappen. Der Verein unterstützt gern bei der Planung einer Wanderung! Rothaarsteigverein e. V. Johannes-Hummel-Weg 2 57392 Schmallenberg Tel. 02974-499 41 63 rothaarsteig.de


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VILLA VISTA CALERO – WOHNEN WIE IM PARADIES Für einen echten Traumurlaub auf der Kanareninsel gibt es wohl keine schönere und exklusivere Adresse als die Villa Vista Calero. ZEIT-Leser erhalten einen Frühbucherrabatt, wenn sie ihre Buchungsanfrage mit dem Kennwort »ZEIT-Leser« versehen. Informationen und Buchung: info@vista-calero.com, www.vista-calero.com

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© Norway ProTravel

© Norway ProTravel

DICHTE URWÄLDER, KRISTALLKL ARE SEEN, ZERKLÜFTETE BERGREGIONEN und eine artenreiche Tierwelt: Das ist der traumhaft schöne Norden Skandinaviens. Urlauber, die mit

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Mietwagenrundreisen bieten die Möglichkeit, die unberührte Natur Nordskandinaviens im eigenen Tempo zu entdecken. Auf der Autoreise »Schätze des hohen Nordens« entdecken Reisende den hohen Norden auch abseits der bekannten Ziele. Die 12-tägige Tour ist ab EUR 1.380,– p. P./DZ inkl. Mietwagen buchbar.

Auf einer zehntägigen Busreise erlebt man die Vielfalt Skandinaviens mit deutschsprachiger Reiseleitung. Die besondere Rundreise »Perlen Nordskandinaviens« wird von Juni bis August angeboten und ist ab EUR 1.969,– p. P./DZ buchbar.

dichten Wäldern wechseln sich ab mit atemberaubenden Fjorden und hohen Bergen. So geht es durch die endlose Weite der Finnmark und zum nördlichsten Punkt Europas, dem Nordkap. Von hier sind es noch rund 2.100 Kilometer bis zum Nordpol. Auf dem Nordkapfelsen hat man bei gutem Wetter einen fantastischen Blick über das weite Meer. Reisende besuchen auch die quirlige Stadt Tromsø, als Tor zum Eismeer bekannt, und erleben die Lofoten im magischen Schein der Mitternachtssonne. Die einsame Inselgruppe im Nordatlantik lockt mit schroffen Bergen, die aus dem Meer in die Höhe ragen, weißen Sandstränden und kleinen Fischerdörfern mit farbenfrohen Häusern am azurblauen Meer.

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Cottage – Irland – Meer HOHE KLIPPEN, TRAUMHAFTE , EINSA ME SANDSTRÄNDE und weitläufige Dünenlandschaften prägen das Bild der Küste Donegals. Im Westen lockt die Grafschaft noch einmal mehr mit Erholung pur – und das hat einen wichtigen Grund: Unmittelbar am Wild Atlantic Way, mit herrlichen Ausblick, gibt es ein freistehendes privates Cottage, das man mieten kann. Ein charmantes Zuhause auf Zeit für vier (+) Gäste und jede Menge Entspannung. Hinzu kommt ein ganz besonderes Plus: Es ist ein Cottage mit Flughafen-, Strand- und Reisebüroanschluss – und außerdem täglich erreichbar durch zwei Linienflüge ab Dublin. Donegal Airport ist 1.000 Meter Luftlinie vom Cottage entfernt. Schöner kann Urlaub wirklich nicht sein!

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MILDES KLIM A , VULK ANE UND EIN TIEFBL AUES MEER sowie ein abwechslungsreiche Kultur- und Freizeitprogramm: Das ist Lanzarote. In Puerto Calero gibt es ein Anwesen, das zur Exklusivität und Schönheit dieses Ortes perfekt passt – die Villa Vista Calero. Oberhalb des Yachtanlegers in einer ruhigen Sackgasse gelegen, bietet sie einen Traumblick über Atlantik, Berge und Hafen. Promenade, Restaurants, Bars und Boutiquen sind fußläufig zu erreichen. Der Komplex besteht aus zwei Häusern, der Villa Salzburg und der Villa Vienna. Beide sind nach modernsten Standards errichtet und exquisit ausgestattet. Bei jeder Außentemperatur sorgt eine hochwertige Technik für angenehmes Raumklima. Draußen locken große Terrassen und ein luxuriöser Pool. Beide Villen verfügen über 140 qm

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© Thorsten Schwarz / CANUSA

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DIE ERFAHRUNG UND BERATUNG DURCH EXPERTEN PLUS DIE WÜNSCHE UND IDEEN UNSERER KUNDEN: Das Ergebnis ist ein 100 Prozent sicherer Traumurlaub. Mit dieser einfachen Formel arbeitet TerraVista-Erlebnisreisen seit über zehn Jahren erfolgreich individuelle Reiseprogramme aus – und wurde so zum Experten ganz besonderer Reisen weltweit. Das Team besteht ausschließlich aus top ausgebildeten ReiseExperten und garantiert eine durchgehend hohe Qualität der Reisen. Die Experten sind nicht nur gut geschult, sondern haben in ihren Zielgebieten auch längere Zeit gelebt und gearbeitet. Um im

engen Austausch mit den Vor-OrtKol legen zu stehen, werden die Partner der angebotenen Reiseziele regelmäßig besucht. So hat sich TerraVista über viele Jahre eine sehr gute Reputation aufgebaut. TerraVista ist der Veranstalter für individuelle Reisen in über 45 Ländern auf allen fünf Kontinenten. Das Angebot umfasst Selbstfahrerreisen, Kleingruppenreisen, Familienreisen sowie Privatreisen. Die wunschgemäß geplanten Traumreisen führen nach Namibia, Südafrika, Uganda, Botswana, Tansania, Kenia, Costa Rica, Chile, Kuba, Peru, Island, Irland, Baltikum, Spanien, Portugal, Oman, Australien, Neuseeland und vielen weiteren Destinationen.

© South African Tourism

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ES IST ZEIT FÜR DIE NÄCHSTE SAFARI! Wer von abenteuerlichen Safaris, Whale Watching im Indischen Ozean, herrlichen Küstenstraßen und der TrendMetropole Kapstadt träumt, sollte als nächstes Reiseziel Südafrika wählen! Am besten lässt sich das Land auf einer Rundreise erkunden - mit dem eigenen Camper oder Mietwagen oder auf einer geführten Gruppentour. Kombinationen sind natürlich möglich! Gestartet wird in Kapstadt, dann geht es weiter auf der wunderschönen Gardenroute mit den Highlights Jefferys Bay – bekannt für imposante Surfwellen – und dem Wanderparadies im Tsitisikamma Nationalpark. Hinter Port Elizabeth wartet dann der beliebte Addo Elephant Park. Im Osten des Landes ist eine Safari durch den berühmten Krüger Nationalpark mit seinen Big Five ein Muss. Auch die Panoramaroute mit dem Blyde River Canyon und das UNESCO Weltnaturerbe iSimangaliso Wetland Park sollten auf der Tour nicht fehlen. Und wer Lust auf eine Genuss-Safari hat: Die Landesküche ist äußerst aromatisch, und die Weine, die an der längsten Weinroute der Welt (zwischen Kapstadt und Port Elizabeth) verkostet werden, sind ein Gedicht.

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Klein, aber oho – auf Entdeckungsreise durch Nova Scotia an Kanadas Atlantikküste NOVA SCOTIA IST DIE ZWEITKLEINSTE PROVINZ KANADAS, dennoch bietet sie dem Besucher eine erstaunliche Vielfalt. Natur­ liebhabern und Wanderfreunden wird in riesigen Nationalparks eine große Auswahl an wunder­ schönen Landschaften geboten. Der Cape Breton Highlands Natio­ nal Park zum Beispiel bietet 26 verschiedene Wander wege, zu de­ nen auch der atemberaubende Skyline Trail gehört. Alle, die das Stadtleben lieben, kommen in der pulsierenden Provinzhauptstadt Halifax und den gemütlichen Hafenstädtchen entlang der Küste auf ihre Kosten. Der bunteste Ver­ treter dieser maritimen Urlaubs­ idylle ist Lunenburg, Kanadas älteste deutsche Siedlung, deren charmante Altstadt mit ihren far­ benfrohen Holzhäusern und alten

Kapitänsvillen im Jahr 1995 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurde. Da man bei über 13.000 Kilome­ ter Küstenlinie dem Ozean in Nova Scotia nie fern ist, finden sich auch hier viele Highlights: Die Bay of Fundy mit den weltweit höchsten Gezeiten­Unterschieden gehört dazu – sie lädt auch zur Walbeob­ achtung ein. Oder die zahlreichen Leuchttürme der Provinz, von denen der meistfotografierte den Namen Peggy‘s Cove trägt. Nova Scotias kulinarischer Thron ist ein­ deutig vom Hummer besetzt, den man hier in köstlichen Variationen genießen kann. Ein weiterer Pluspunkt: Aus Deutschland ist Halifax dank Direktflügen von Mai bis Oktober schneller zu erreichen, als jede an­ dere Destination in Nordamerika.

© Tourism Nova Scotia / Tom Cochrane

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ZU HAUSE WIE IN EINER STADTVILLA Ein brennender Kamin, Kissen auf der Fensterbank, ein Stapel Bücher in den Regalen und herr­ liche Hinterhöfe mit Sommerblu­ men, Kopfstein und einer einzig­ artigen Ruhe erwartet den Gast. Im Hotel Kong Arthur ist die At­ mosphäre gemütlich und locker. Das Personal ist herzlich und zu­ gewandt. Die Zimmer sind sehr

S TRE SS ADIEU – UND DA S M I T T E N I N D E R S TA D T

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Das Hotel Kong Arthur bietet den besten Spa von Kopenhagen, einen Service, der von Herzen kommt, sowie drei Restaurants, die sich im Hotel befinden. Es gibt komfortable Zimmer verschiedener Größen und ein Nordisches Frühstück, das vom Dänischen Biosiegel zertifiziert ist.

Das Hotel Kong Arthur liegt im Viertel Nansensgade. Hier gibt es eine lebendige Nachbarschaft, die großen Wert legt auf Kunst, Kultur und Nachhaltigkeit. Es ist das Viertel, in dem man in Kopenhagen am liebsten leben möchte.

© Arthur Hotels

© Arthur Hotels

ABGESEHEN VOM HOTELSCHILD ÜBER DEM EINGANG sieht die alte Stiftsresidenz von 1882 noch ziemlich so aus wie da­ mals: Das Gebäude ist majestätisch am Ende einer kopfsteingepflaster­ ten Allee platziert, entlang der »inner lakes« von Kopenhagen. Wer aber die Türklinke der schwe­ ren Eichentür niederdrückt, um in das Hotel Kong Arthur einzutreten, wird angesichts der kleinen, fried­ lichen Oase überrascht sein und den Wunsch verspüren, auf einem der gemütlichen Sofas Platz zu nehmen. Und dort vielleicht ein Buch zu lesen, einen Kaffee oder Tee zu genießen.

© Arthur Hotels

Hotel Kong Arthur – leben wie ein Kopenhagener

NEUES NORDISCHES FRÜHSTÜCK Im Hotel Kong Arthur soll jeder Tag mit Genuss gefeiert werden. Aus diesem Grund wurde ein entsprechendes Frühstücksbuffet kreiert. Es basiert auf den Prinzipien der New Nordic Cuisine und hält einige der besten Produkte von dieser kleinen Ecke des Planeten bereit. Hotel Kong Arthur, Nørre Søgade 11, DK-1370 Kopenhagen Tel. +45 (0)3345-7777, contact@arthurhotels.dk, arthurhotels.dk

geschmackvoll dekoriert und ein­ gerichtet wie in einer Stadtvilla. Tritt man aus der Hintertür und geht durch den Hof, sind es nur

fünf Minuten Fußweg bis zum Food Market, der Haupt­Fußgän­ gerzone und dem Verkehrsknoten Nørreport Bahnhof.

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Landhotel Voshövel Am Voshövel 1 46514 Schermbeck Tel. 02856-914 00 post@landhotel.de landhotel.de

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MIDWEEK WELLNESS

Arrangement: 2 Ü plus 3/4 Voshövel Kulinarik mit Frühstücksbuffet und 4-Gang Abendmenü, Eintritt in den Livingroom SPA inkl. vier Saunen, Innen- und beheizter Außenpool sowie 1 Rhassoulbad zu zweit (30 Min.). Ab EUR 368,– p. P./DZ.

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VILLA PRINCIPE LEOPOLDO: WIE IM MÄRCHEN

Ursprünglich als exklusives Kurhaus gegründet, verfügt das Haus über einen 2.200 Quadratmeter großen Wellnessbereich mit Sauna sowie beheizte Innen- und Aussenpools. Das Panorama ist ein Traum. Die stilvoll eingerichteten Zimmer mit Klimaanlage und kostenlosem Minibar Welcome Kit haben je nach Kategorie über Wohnzimmer, Whirlpool und Balkon mit Seeblick.

Ein historisches Bauwerk der 1930er Jahre, Sommerresidenz der kaiserlichen Dynastie Hohenzollern von Preußen: Die Villa Principe Leopoldo besticht mit einem wunderbaren Blick auf die Stadt Lugano und die herrliche Natur. Das 5-Sterne-Hotel Relais & Châteaux bietet 37 großzügige, helle Suiten und die 16-Punkte-Küche von Spitzenkoch Cristian Moreschi.

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RAUS IN DIE NATUR ODER REIN IN DEN KUSCHELIGEN BADEM ANTEL . Im wunderschönen Landhotel Voshövel lässt es sich nach Herzenslust relaxen und wieder neue Kraft tanken. Aktiv, entspannt, kulinarisch anspruchsvoll. Hier bleiben wahrlich keine Wünsche offen. Das etwas andere Landhotel – Motto: Landstil trifft Lifestyle am Niederrhein – ist ein familiengeführtes, innovatives Vier-SterneSuperior-Hotel. Dabei legen die Gastgeber nicht nur großen Wert auf ein stilvolles Interieur, sondern vor allem auf eine herzliche, selbstverständliche Gastfreundschaft. Die 75 komfortablen Zimmer und großzügigen Suiten – allesamt geschmackvoll eingerichtet – und der dazugehörige Livingroom SPA bieten eine ganz besondere Atmosphäre. Exklusives Design und individuell abgestimmte Verwöhnbehandlungen wie Massagen und kosmetische Anwendungen sorgen für eine ganzheitliche Entspannung, die ihresgleichen sucht. Das junge Team um Christian Penzhorn verwöhnt die Gäste zudem mit einer ausgesucht kreativen Küche, wobei der Fokus auf beste Qualität und Regionalität gerichtet ist. Genussvolle Stunden im gemütlichen Restaurant sind somit garantiert.

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Wellness-Auszeit am Niederrhein

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HOTEL JUWELEN . . fern vom Alltag

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VILLA SASSA: TRAUMLAGE Villa Sassa ist ein elegantes und imposantes Bauwerk oberhalb von Lugano mit einer romantischen Parkanlage. Ihre 120 geräumigen Zimmer sind stilvoll eingerichtet. Am Außenpool kann man sich in der Tessiner Sonne wunderbar erholen. Beautybehandlungen und Massagen gibt es im DOT SPA. Kulinarische Genüsse bietet das Restaurant Ai Giardini di Sassa. Villa Sassa erfüllt Ferienträume.

Eine entspannte Auszeit mit vielen schönen Erinnerungen erlebt man im Hotel Bräurup im Salzburger Land. In den alten Gemäuern vereinen sich Tradition und Moderne – ein ganz besonderes Flair. braurup.at

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Das Hotel Post Lermoos ****Superior ist ein ausgezeichnetes Urlaubsziel für Genießer. Hideaway mit Zugspitzblick, Best Alpine Wellness Hotel, 2 Hauben prämierte Küche. Hier entdeckt man Tirol von der genussvollen Seite.

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tens zwei Monate, mit Unterkunft. Wir freuen uns auf Ihre Email: hr@bellevue-parkhotel.ch Das Bellevue Parkhotel ist mit seiner weißen schnörkellosen Fassade von 1931 ein Juwel der klassischen Moderne. Es thront in 1.400 Meter Höhe über dem Dorf von Adelboden, in einem der schönsten Alpentäler der Schweiz. In den vergangenen zehn Jahren wurde es komplett renoviert. Moderne Kelimteppiche auf Eichenparkett und Designklassiker nehmen den Gästezimmern den Charakter eines standardisierten Hotelzimmers. Das Spa ist eine Komposition aus Sichtbeton, Glas und Fichtenholz. Nicht umsonst zieht das Bellevue Parkhotel neben Naturliebhabern auch Architekten und Designinteressierte an.

FANTASTISCHE AUSBLICKE IN DIE WEITE DER TIROLER BERGWELT AM SEEFELDER HOCHPLATEAU – als Gast erlebt man den Alpen Chic, die absolute Ruhe und Erholung im Vier-Sterne-Superior-Wellnesshotel Quellenhof Leutasch. Bleibt noch die Frage: Was erwartet man von einem Wellnessurlaub? Etwa einen langen Pool mit wohlig warmen 32 Grad, um ganz entspannt morgendliche Bahnen zu ziehen? Wie wäre es nach dem Wandern, dem Lauf an der Ache, der Radtour mit Sauna und einem 36 Grad warmen Sole-Becken zur Muskelrelaxation? Keine Sorge: Die kulinarische Verwöhnung während des Tages darf keinesfalls fehlen. Das wäre auch zu schade, denn nach dem Frühstücksbuffet, erwartet den Gast mittags eine Suppen- und Salatauswahl vom Frischesten. Auf Kaffee und Kuchen wird natürlich ebenfalls geachtet. Wer vorzüglich speist, das eine oder andere Glas Wein genießt, der hat so richtig Lust auf einen traumhaften Schlaf. Was darf es sein? Eine Suite mit komfortablen Raumverhältnissen, oder kuschelig, gut durchdachte Zimmer? Beide Versionen stehen für einen erholsamen Schlaf. Und weil das Nichtstun im Quellenhof so verführerisch ist, sollte man zwischendurch eine kleine E-Bike-Tour unternehmen.

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Seit drei Generationen wird das Bellevue Parkhotel familiengeführt. Für seine Küche (14 Punkte im GaultMillau) und sein Spa erhielt es zahlreiche Auszeichnungen. Ein perfekter Ort für Touren in stille Seitentäler – zum Wandern und Wundern.

Ein Frühling und ein Sommer voller Entschleunigung – Quellenhof Leutasch, Tirol

Alpen Chic in seiner reduzierten Form – das ist der neue Bereich im Sky QSPA Komplex. In mattes Schwarz gehüllt, findet man in der Sky Sauna Ausblicke in den Himmel und die Weite der Landschaft. Zum Abkühlen geht es entweder in das Kaltwasserbecken oder auf die uneinsichtige Terrasse. Zum Plaudern und Relaxen warten in der Sky Lounge gemütliche Sofas und Schaukelstühle. Gelüstet einem nach etwas Spritzigem, nach Tee oder Kaffee, dann wird man in der Orangerie bestens versorgt.

KULINARIK , WEIN UND DRINKS

© Hotel Quellenhof Leutasch

SCHÖN, WENN SIE DAS NÖTIGE KLEINGELD HABEN FÜR DIESE SCHWEIZER HOTELIKONE . Wenn nicht, lässt sich dieser Sehnsuchtsort gleichwohl erleben: Als Gastgeber und Gastgeberin im Restaurant. Mit einer mehrtägigen Schulung zeigen wir Ihnen das Einmaleins des Service. Sie verbinden Arbeit mit Freizeit im Herzen des Berner Oberlandes, profitieren von attraktiven Schweizer Anstellungsbedingungen und kehren mit reichen und neuen Erfahrungen nach zwei bis vier Monaten nach Hause zurück. Wir wenden uns an kontaktund lernfreudige Menschen, also auch an Studierende und Freiberufliche, die den »Kosmos Hotel« auch hinter den Kulissen spannend finden. Ab Mitte Juni für mindes-

© Hotel Quellenhof Leutasch

Einfach mal raus und Gastgeber sein in der Schweiz

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Was wäre ein Wellness Urlaub ohne kulinarische Gaumenfreuden? Die Köche im Quellenhof Leutasch verstehen die Küche als modern, soweit es die Jahreszeit erlaubt, natürlich als regional. Jedenfalls auf höchstem Niveau. Vegane, aber auch vegetarische Speisen gibt es in den täglich wechselnden Menüs. Im feinen ausgesuchten Weinsortiment aus Österreich und Südtirol sind so manche Raritäten zu entdecken. Im Sommer dürfen so manche Abende auf der Terrasse mit coolen Drinks der Bar zufrieden enden.


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HOTEL JUWELEN Die charmante Kurstadt Meran

VOM ARCHITEKTENEHEPA AR REGINA UND RAINER BENDER entworfen und gemein­ sam mit Tochter Katharina geführt, erhebt sich heute das Aqua Aurelia Suitenhotel an den Thermen auf dem historischen Boden der ehe­ mals römischen Thermen. Das familiengeführte 4* Supe­ rior­Hotel bietet luxuriösen Kom­ fort in zentraler Lage inmitten des Bäderviertels und der Innenstadt. Zur Caracalla­Therme besteht ein direkter Zugang, das Friedrichsbad liegt nur einen Steinwurf entfernt. Die offenen und lichtdurchfluteten Suiten von 35 qm bis 65 qm bieten maximale Aufenthaltsqualität. Das reichhaltige Frühstücksbuffet, das Sie bei schönem Wetter auf unserer Aussichtsterrasse genie­ ßen können, garantiert einen idea­ len Start in den Tag.

FRÜHLINGSLUFT SCHNUPPERN UND IM STILVOLL-MO DERNEN TRADITIONSHOTEL WOHNEN. Herzliche Gastgebe­ rinnen des Meranerhof****S sind die Damen Eisenkeil­Waldner, die für einen persönlichen Rundum­ Service sorgen. Luxuriöser Kom­ fort, ein zeitgemäßer, gehobener Standard und der Charme der Belle Époque gehören zum Charakter des Hauses. Zudem gibt es einen herrlichen Garten sowie einen Wellnessbereich mit Innenpool, Sauna, Fitnessraum und Beauty­ oase. Der Privatparkplatz verfügt über eine E­Ladestation. Wie bei den drei Generationen der Familie Eisenkeil sind unter den Gästen verschiedene Altersgruppen vertreten, die seit Jahrzehnten die gepflegte Gastronomie schätzen.

© Volker Frank

Willkommen in Baden-Baden

AQUA AURELIA SUITENHOTEL

46 großzügig geschnittene Suiten, luxuriöse Bäder mit Muranoglasfliesen, Rundduschen mit Blattgoldmosaiken, z. T. separate Wohnräume u. Balkone mit Blick auf den Park u. die Kuppeln der historischen Altstadt. Aqua Aurelia Suitenhotel an den Thermen, Vincentistraße 1, 76530 Baden-Baden Tel. 07221-183 30 info@aquaaurelia.de aquaaurelia.de

© Klaus Peterlin

. . Entspannung garantiert

M AL R AUS VON ZUHAUS

Genießen Sie die ersten Frühlingstage an der Südseite der Alpen im sonnigen Meran. Erfreuen Sie sich an den farbenfrohen Frühlingsboten. Infos und tolle Angebote: Hotel Meranerhof**** S Familien Eisenkeil Alessandro-Manzoni-Str. 1 I-39012 Meran Tel. +39 0473-230 230 info@meranerhof.com meranerhof.com

tiert das 5­Sterne­Hotel im Frühjahr 2022 in neuem Glanz.

RENOVIERT. ERWEITERT. VERSCHÖNERT. Die Neugestaltung vermittelt den südlichen Lifestyle noch deut licher. Während der bisherige Wellness­ bereich zum Entspannungsort für Familien wird, erfreut man sich am

© SEELEITEN – Lake Spa Hotel (Klaus Peterlin)

ZWISCHEN MEDITERRANE WEINL ANDSCHAFTEN UND ABWECHSLUNGSREICHE GEBIRGSZÜGE bettet sich das Lake Spa Hotel SEELEITEN am Kalterer See ein. Hier steht das Wohlbefinden der Gäste an oberster Stelle. Die Anforderungen an einen Wellness­ urlaub unterliegen einem ständigen Wandel. Dessen ist sich Gastgeber­ familie Moser bewusst und präsen­

SÜDLICHE LEICHTIGKEIT ODER LAKE LIFESTYLE

neuen Adults­only­Spa­Bereich Sensea auf zwei Etagen mit Blick auf den Kalterer See. Ergänzt wird dieser vom renovierten Beauty­ und Massa­ gebereich Ninfea. Die wunderbare Sonnenterrasse beeindruckt mit dem In­ und Outdoor­Infinitypool mit Sandstrand. Eine auf zehn Mo­ nate verlängerte Saison erlaubt nun auch entspannende Winterurlaube. Am Seezugang finden Ruhesuchen­ de dann ein behagliches Saunahaus. Das Aktiverlebnis ist im Wellness­ urlaub essenziell. Im neuen Sport­ bereich Recrea trainiert man bei fan­ tastischem Blick auf den Weinberg. Zusätzlich zum Fahrradverleih freu­ en sich Radurlauber über zwei neue Fahrradgaragen mit Werkstatt und die Radwaschstraße. Eine große Zahl von Zitrus­ und Hängepflanzen sowie die edlen, hel­ len Materialen bringen die südliche Leichtigkeit der Region direkt ins Innere des SEELEITEN. Durch die großen Glasfronten im Restaurant Terra entstehen ganz neue Genuss­ erlebnisse. Wellnessliebhaber wer­ den genauso begeistert sein ebenso wie Aktivurlauber, die tagsüber ein vielfältiges Fitness­ und Unterhal­ tungsprogramm genießen.

Rezeption, Bar, Piazzetta sowie das Restaurant wurden komplett neu gestaltet und mit einer riesigen, sich öffnenden Glasfront versehen. So wird das Innen zum Außen und das Außen zum Innen. Begrünte Wände, üppige Zitrus- und Hängepflanzen. Mediterranes Flair und südliche Leichtigkeit. Überall grünt die Natur. Das ist Lake Lifestyle – so stilvoll!

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© SEELEITEN – Lake Spa Hotel

Neue Dimensionen des Wohlgefühls

VERL ÄNGERTE SAISON A M K ALTERER SEE

Noch mehr Lake Lifestyle macht definitiv glücklich. Aus diesem Grund verlängert das SEELEITEN seine Saison. Gäste erholen sich hier nun von Anfang März bis Anfang Januar. Im Winter sorgt ein kleines Saunahaus direkt am Ufer des Kalterer Sees für heiße Momente an kühlen Tagen. Das ist Lebendigkeit in allen Facetten. Kontakt: SEELEITEN – Lake Spa Hotel, Familie Moser St. Josef am See 30, 39052 Kaltern am See an der Südtiroler Weinstraße, Südtirol | Italien Tel. +39 0471-960 200 info@seeleiten.it seeleiten.it Seit Jahrzenten befindet sich das Lake Spa Hotel SEELEITEN in Familienbesitz. Für Dominic und Daniel Moser stellt der Umbau einen Generationenwechsel dar. Gastgeber Franz Moser unterstützt seine Söhne in der Nachfolge, lässt

ihnen jedoch freie Hand beim Auf­ bruch in ihre eigene Ära. Entspann­ te Atmosphäre und exzellenter Ser­ vice zeichnen den 5­Sterne­Betrieb seit jeher aus. Die Übergabe ist da­ her nicht eine Revolution, sondern vielmehr eine natürliche Evolution.


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Loslassen und genießen …

Ihre Berg-Auszeit

Buchen Sie Ihre Berg-Auszeit in einer exklusiven Lodge mit Kamin, privater Sauna, Badezimmer aus Naturstein, großzügigem Balkon und Bergbahnfahrt schon ab EUR 140,– p. P.

I N F O R M AT I O N E N U N D B U C H U N G Sportheim Böck, Alpspitzweg 5, 87484 Nesselwang, Tel. 08361-3111, sportheim-boeck.de

DAS HOTEL WALDHAUS IN SILS-MARIA gilt als Ikone der Schweizer Hoteltradition. Es strahlt immer noch die Grandezza der Gründerzeit aus und ist ein Geheimtipp für Kultur, Küche und Keller. Seit 1908 befindet sich das Traditionshaus im Besitz und unter der Leitung derselben Familie. Ein großes Haus mit Geschichte, aber ohne Starallüren – behaglich, familienfreundlich, persönlich. Die Lage ist ein Traum. In der Seenlandschaft des Engadins thront das legendäre Hotel in erhöhter Lage. Sils-Maria ist im Sommer wie auch im Winter ein Traumparadies für Sportler und Geniesser. Höchste Zeit, den Sommerurlaub zu buchen!

© Waldhaus Sils

© Sportheim Böck

Die beste Aussicht für einen schönen Urlaub!

S C H Ö N E AU S S I C H T E N !

Hoch hinaus geht es für jeden Waldhaus-Sommer- und -Herbstgast. Ab der zweiten Übernachtung können alle Bergbahnen sowie der öffentliche Verkehr in der Region kostenlos benutzt werden. HOTEL WALDHAUS CH-7514 Sils-Maria Tel. +41 (0)81-838 51 00 mail@waldhaus-sils.ch waldhaus-sils.ch

© Olympiaregion Seefeld/Stefan Wolf

YOUNIQUE WELLNESS UND AKTIV

Echt gute Aussichten am Seefelder Plateau KEINE ZWEI AUTOSTUNDEN VON MÜNCHEN, AN DER SÜDSEITE DER ZUGSPITZE , LIEGT DIE OLYMPIAREGION SEEFELD. Das sonnige Hochplateau ist ein ganz besonderer Platz in den Alpen: weitläufig und offen, umrahmt statt eingenommen von den mächtigen Bergen. Umgeben vom Naturpark Karwendel und dem Wettersteingebirge, ist die Region perfekt für Aktivurlauber. Auf dem Weg nach Süden ist Seefeld in Tirol die erste Adresse hinter der Bayerisch-TirolerGrenze und bietet vielfältige Erlebnisse und unbeschwerte Ferien. Wer nun schon lange genug auf der Stelle getreten ist, kann sich endlich darauf freuen, wieder abwechslungsreiche E-Bike-Strecken zu erkunden – oder die Bergschuhe zu schnüren. Wanderer freuen sich auf über 650 Kilometer Wanderwege und mehr als 60 Hütten. Auf Radfahrer warten unzählige E-Bike Strecken durch kühle Wälder und über sonnige Wiesen. Für Gravelbikes empfehlen sich weitläufige Touren ins Gaistal oder entlang der Isar bis zu ihrem Ursprung im Karwendel. Stille Schönheit und unberührte Natur prägen auch das Landschaftsschutzgebiet Wildmoos. Hier liegt einer der wärmsten Badeseen Tirols.

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Einfach durch die Hoteltür – und schon ist man mitten in der verkehrsberuhigten Fußgängerzone von Seefeld. Südseitig vom Hotel befindet sich die private 150.000 Quadratmeter große Garten- und Parkanlage mit direktem Einstieg ins herrliche Wander- und Loipengebiet der Region. Bereits seit 1516 beherbergte das Haus Augustinermönche, die Pilger und Adelsleute bewirteten und Bier brauten. Heute zählt es zu einem der besten Wellnesshotels der Alpen und befindet sich nunmehr seit über 200 Jahren in privater Führung der Gastgeberfamilie Seyrling. Das Hotel Klosterbräu ist mit seinen sieben Restaurants und Dinner-Möglichkeiten sowie dem modern-romantischen Spa geradezu ideal für einen aktiven Urlaub zu zweit oder gemeinsam mit der Familie. Auf Gäste wartet zudem die vegetarische Landwirtschaft Sigi’s Sauhaufen mit Mini-Streichelzoo und herzhaftem Bauernfrühstück sowie nicht weniger als 50 Sportund Naturaktivitäten um und in Seefeld. Getreu dem Motto »Aktiv am Berg, entspannt im Tal« bietet der über 3.500 Quadratmeter großzügige Wellnessbereich fünf Wasserflächen, inklusive zwei Außenpools, dazu sieben Themensaunen und Ruheräume. 90 komfortable Zimmer und Suiten laden zum Entspannen und Träumen ein. Ganz besonders beliebt sind die Lifestyle-Wellness-Suiten mit eigener Sauna, Kamin, Holzgewölbe und einem nie versiegenden Bierbrunnen.

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Lebensfreude 6 + 1 Angebot für ZEIT-Leser zwischen 1. und 15.7.22 • 1 Nacht ist kostenlos: 7 Tage genießen, 6 Nächte deluxe schlafen und nur 5 Nächte bezahlen, inkl. ¾ VitalGourmet-Pension, Spa-Benutzung. Hotel Klosterbräu & Spa ***** Familie Seyrling – in 6. Generation Klosterstraße 30, Seefeld/Tirol Tel. +43 (0)5212-2621 info@klosterbraeu.com klosterbraeu.com


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WELLNESS & GESUNDHEIT . . Auszeit mit Langzeitwirkung Ein Traum für alle Sinne

AYURSOMA IST DIE NEUESTE MARKE DER SOMATHEERAM AYURVEDA GROUP. Hier sind die ayurvedischen Treatments genau abgestimmt auf Tradition, Luxus und Zeitgeist. AyurSoma steht für ein königliches Refugium am Meer. Vorwiegend aus Holz und Stein gebaut und mit antikem Mobiliar eingerichtet, ist es der ideale Ort für eine Ayurveda-Kur. Die Somatheeram Ayurveda Group gilt als anerkannter Pionier auf dem Gebiet ayurvedischer Rückzugsorte in der Welt. Dabei liegt der Fokus auf beste Qualität in der Behandlung. Die Lage des AyurSoma Ayurvedic Hospital am Chowara Beach in Kerala garantiert einen ungestörten Aufenthalt. Neben Ayurveda wird hier auch Yoga eine besondere Aufmerksamkeit zuteil. Geschützte Plätze machen ungestörte Meditation möglich. So ist dieses Hotel in jeder Hinsicht der perfekte Ort, um die mentale sowie physische Gesundheit nachhaltig zu stärken.

K AIRALI, DAS AYURVEDISCHE HEALING VILL AGE IM INDISCHEN KERAL A , ist ein einzigartiger Rückzugsort für eine Wellness-Auszeit. Spezialisiert auf authentische ayurvedische Behandlungen und Wellness-Therapien, können Gäste hier rundum entspannen und neue Energie tanken. Das üppige Grün der Wälder von Palakkad schmückt das Village im Übermaß und wirkt zudem beruhigend auf Seele und Körper. Das Ayurvedische Healing Village in Kerala hat in den vergangenen Jahren eine Reihe von nationalen und internationalen Auszeichnungen und Gütesiegeln erhalten. Kein Wunder, denn hier werden die besten ayurvedischen Behandlungen, medizinischen Massagen und Heiltherapien sowie Yoga-Retreats angeboten. Auf dem etwa 25 Hektar großen Areal gehen die eleganten Villen mit der verschwenderische Natur eine Symbiose ein. Kairali ist wie ein Traum, den man erleben kann.

© Kairali Village

AyurvedaAuszeit am Meer

Ausführliche Informationen, besondere Angebote und Wissenswertes zu den Treatments über: WhatsApp, Email, Video Call, Online Chat, Skype, (Mobil-)Telefon etc. Website: ayursoma.org WhatsApp: 8111886151 Email: mail@somatheeram.in Video Call: 8111886151 Online Chat: somatheeram.net Tel. +91 471-2268101 Mobile Phone: +91 8111886151

K A I R A L I AY U R V E D A

© U. Haas

AY U R S O M A AY U R V E D I C H O S P I TA L

NATÜRLICHE WOHLFÜHLAUSZEIT IM ALLGÄU Das familiengeführte Biohotel Eggensberger**** mit gemütlichen Zimmern liegt sonnenverwöhnt über dem Hopfensee. Zum Aktivsein locken schöne Wege um den See und auf die Berge. Wellness im Garten-SPA mit Zirben-Sauna und Natur-Pool sorgt für neue Energie. Zudem gibt es therapeutische Behandlungen und Kneipp. Die Bio-Genießer-Menüs werden auch vegetarisch bzw. LowCarb serviert.

ExklusiveAngebote: Tel. +91 95 55 156 156 Info@kairali.com kairali.com

eggensberger.de

Restart mit Holistic Ayurveda H O L I S T I C AY U R V E D A LIGHT DETOX

7 Ü/6 Behandlungstage. Gesund abnehmen und sein Gewicht dauerhaft kontrollieren – durch einen achtsamen, genussvollen Lebensstil im Alltag. Ab EUR 2.134,– p. P. Ayurveda Resort MANDIRA GmbH & Co KG Wagerberg 120 A-8271 Bad Waltersdorf Tel. +43 (0)3333-2801 mandira-ayurveda.at

PA N C H A K A R M A - K U R – DER KL ASSIKER

© Michael Huber

10 Übernachtungen, inklusive 9 Behandlungstage, PanchakarmaVerpflegung, Konsultation und Pulsdiagnose, Ernährungsgespräch, therapeutische Begleitung, Behandlungen laut Anamnese, Yoga/ Meditation, Nutzung des Ayurveda und Thermal Spa und mehr. Zu innerer Balance durch körperliche, geistige und seelische Reinigung. Ab EUR 3.668,– p. P. allen Ebenen«, erklärt HolisticAyurveda-Mastermind Christina Mauracher. »Der Weg wird frei für einen ganzheitlichen Restart.«

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DAS SONNENPARADIES IST DAS HOTEL IN SCHENNA, in dem Urlauber herzliche Südtiroler Gastlichkeit, eine Wellness-Wohlfühlwelt auf 2.000 Quadratmetern sowie beste regionale Gourmetkochkunst genießen. Mit mehr als 300 Sonnentagen im Jahr bietet Schenna den idealen Rückzugsort für eine stimmungsvolle Auszeit fernab des Alltags. Das familiengeführte Erwachsenenhotel auf 4-Sterne-Superior-Niveau besticht vor allem durch Regionalität und gelebte Nachhaltigkeit. Im SonnenSpa mit Sauna, Whirlpool und Infinity-PanoramaSportbecken lässt es sich ebenso entspannen wie im weitläufigen Garten mit Terrasse. Küchenchef Patrick Verginer verbindet ausgewählte Südtiroler Produkte mit Einflüssen aus aller Welt und kreiert eine vitale Genussküche. Heimische Biere und Weine werden am Freundestisch verkostet. Erholung pur im Paradies – mit der traumhaften Panoramalage oberhalb der Dächer von Meran, gelingt dies im Hotel Das Sonnenparadies garantiert.

© CGILAB.CO

Über den Dächern von Meran

© Michael Huber

DAS FRÜHE JAHR IST DER IDEALE ZEITPUNKT, den Blick den eigenen Bedürfnissen zuzuwenden und sich neu auszurichten. Mit einer Holistic-AyurvedaKur im grünen Herzen Österreichs werden mit einer grundlegenden Reinigung Blockaden abgebaut und die harmonische Verbindung zwischen Körper und Geist wieder hergestellt. Im Holistic Ayurveda Resort Mandira in der Steiermark werden die Panchakarma-Kur, maßgeschneiderte Detox-Angebote, Kuren für die Wirbelsäule, gegen Burn-out, bei Wechselbeschwerden und mehr adaptiert für die Herausforderungen der westlichen Welt angeboten. Je nach Konstitution und Ziel werden Ernährung, Behandlungen, Coachings, Yoga und Meditation individuell zu einer Kur zusammengestellt, die von Ärzten und Therapeuten professionell begleitetet wird. »Holistic Ayurveda löst mit einer Symbiose aus Ayurveda, komplementär- und schulmedizinischen Behandlungen sowie maßgeschneiderten Bewegungs- und Ernährungskonzepten Blockaden auf

Die Zuflucht aus der schnell getakteten Routine in das glückselige Paradies beginnt mit einem Aufenthalt im Kairali Ayurvedic Healing Village in Palakkad, Kerala. Für die Sicherheit der Gäste sorgt ein strenges Sicherheitsprotokoll.

G E N U S S I M PA R A D I E S

»Meine Auszeit«: Das Sonnenparadies im Südtiroler Schenna bietet die ideale Umgebung für genussvolle Urlaubsmomente. Exklusive Wellness- und Genussangebote locken erholungssuchende sowie aktive Gäste. Alle Informationen: Tel. +39 0473-945 676 info@das-sonnenparadies.it das-sonnenparadies.it


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S PA - H O T E L J A G D H O F

Energie tanken und mit der Natur aufblühen im Stubaital. Wellness Short Break: 3 Ü/HP, 1 Flasche Champagner, Anti-Stress-Massage, jFIT-Programm, jSPA und mehr ab EUR 787,– pro Person. Hotel Jagdhof Pfurtscheller GmbH Scheibe 44, A-6167 Neustift Tel. +43 (0)5226-2666 111 mail@hotel-jagdhof.at hotel-jagdhof.at

Gesundheitsurlaub im Herzen der Mecklenburgischen Seenplatte URLAUB EINMAL ANDERS: DEM ALLTAG ENTFLIEHEN UND SICH IN DER SCHÖNSTEN ZEIT DES JAHRES DER GESUNDHEIT WIDMEN? Das ist ganz einfach mit den Gesundheitsund Ernährungsarrangements im Gesundheitshotel Waren (Müritz). Gäste genießen dabei die Kombination aus Vier-Sterne-Hotelkomfort und einem breit gefächerten Therapieangebot. Ein Team aus Gesundheitsexperten steht während des Aufenthaltes beratend zur Seite. Mit Warener Thermalsole, dem ortsgebundenen Heilmittel, steigern Erholungssuchende ihr Wohlbefinden, stärken das Immunsystem und verleihen der Haut Schönheit und Pflege. Eine Kältetherapie in der Ganzkörperkältekammer (-110° C) sorgt nicht nur für Linderung bei rheumatischen Beschwerden, chronischen Schmerzen oder Hautproblemen, sondern wirkt auch gegen Schlafstörungen und ist ein Booster für das Immunsystem und die sportliche Leistungsfähigkeit. Für eine gesunde Ernährung hat sich das Hotel auf Basen- und Intervallfasten spezialisiert. Für gehobenen Hotelkomfort stehen das Panoramarestaurant sowie eine großzügige Saunaund Badelandschaft mit ganzjährig beheiztem Thermalsoleaußenbecken, Fitnessraum und Wellnessabteilung. Das malerische Waren (Müritz) und die einmalige Naturlandschaft laden zum Erkunden, Entdecken und Entspannen ein.

GESUNDHEITSARRANGEMENTS Am Anfang steht eine umfassende ärztliche Beratung. Das Therapiepaket wird auf den individuellen Vitalzustand abgestimmt. Übernachtung im Standard-DZ. © Kurzentrum Waren (Müritz)

DURCH ÜPPIGE WONNETÄLER WANDERN UND GOLDENE GLÜCKSGIPFEL ERKLIMMEN. Eintauchen in die pure Natur und ausgiebig im Hier und Jetzt schwelgen. Wellness- und Fine-Dining-Welten erobern und ganz bei sich ankommen. Das ist Urlaub im 5-Sterne-SPA-Hotel Jagdhof im Stubaital in Tirol. Ein Urlaub, prall gefüllt mit purem Leben – und einzigartigen Erlebnissen: von der neuen jCURE, die basierend auf drei Säulen und einer typologischen Analyse mit maßgeschneiderten Treatments zu ganzheitlichem Wohlbefinden führt. Über die neue jBALANCE Kulinarik, die die traditionelle jCUISINE und die mit vier Hauben gekrönte jGOURMET gesund genussreich ergänzt. Gekrönt von der außergewöhnlichen, weltprämierten Weinkarte. Bis hin zur jFIT-In- & Outdoor-Action: Entspannt mit Yoga in den Tag starten, beim Personal Training die eigenen Grenzen überwinden und im 5.000 qm großen Naturgarten aufblühen, ehe man im 3.000 qm jSPA in absolute Tiefenentspannung abtaucht.

© AV Media Georg Schönwiese

Grenzenlose Freiheit erleben

Gesundheitswoche: 6 Ü/VP ab EUR 862,– p. P./ DZ, inkl. 14 Wohlfühl- und Aktivtherapien u.v.m. Naturschatz Warener Thermalsole: 6 Ü/VP ab EUR 817,– p. P./DZ, inkl. 7 Solesowie 4 individuelle Therapien u.v.m. Kältetherapiewoche: 6 Ü/VP ab EUR 962,– p. P./DZ, inkl. 12 Kältekammergänge, 5 Therapien, 1 EKG, 2 Arztgespräche u.v.m.

© Kurzentrum Waren (Müritz)

© AV Media Georg Schönwiese

ERNÄHRUNGSARRANGEMENTS

EIN SPRUNG INS URLAUBSGLÜCK …

Nach der Fastenwoche nimmt man ein ganz neues Lebensgefühl mit nach Hause. Der Stoffwechsel wird angekurbelt, der Heißhunger bekämpft – und die Pfunde schmelzen. Beide Angebote beinhalten Arztgespräch, Gesundheitsuntersuchungen, Ernährungsberatung und Fachvortrag. Übernachtung im Standard-Doppelzimmer.

Basenfastenwoche: 6 Übernachtungen inklusive basischer VP ab EUR 866,– p. P./DZ, 18 Therapieanwendungen u.v.m. Heilsames Intervallfasten (16/8): 6 Ü inkl. ausgewählter VP ab EUR 916,– p. P./DZ, inkl. 9 Aktiv- und 6 Wohlfühltherapien. DA S K U R Z E N T R U M A N D E R M Ü R I T Z

© Stadt Waren (Müritz)

… im 5-Sterne-SPA-Hotel Jagdhof im Tiroler Stubaital: Ein Haus, das Geschichten erzählt. Eine Gastgeberfamilie, die authentische Gastfreundschaft und Service auf höchstem Niveau lebt. Ausgezeichnete Kulinarik, die Körper und Seele nährt. Ein SPA, das für jeden Raum und Zeit zum Tiefenentspannen schafft. Holistic Wellbeing & Hochgenuss – einfach mehr erLEBEN.

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Das Kurzentrum Waren (Müritz) kombiniert ein VierSterne-Gesundheitshotel mit therapeutisch-medizinischer Fachkompetenz. Die reizvolle Lage an der Müritz lädt zu Spaziergängen und Wanderungen in der reinen Luft des Müritz-Nationalparks ein. Hier scheint die Zeit stehen zu bleiben – Erholung und Entschleunigung sind garantiert.

Kurzentrum Waren (Müritz) GmbH & Co. KG Am Kurpark 2 17192 Waren (Müritz) Tel. 03991-1824-0 rezeption@kurzentrum-waren.de kurzentrum-waren.de


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Rügen – das Haus am Meer www.derMuehlenhof.de

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Mainfranken www.fewoimdenkmal.de Komf. Fewo für 2 Personen

Oderbruch - Radeln und Wandern im Frühling. Pension „Zur alten Weide“, Neuküstrinchen 23, Tel. 0152/03479667

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Rügen, Ostseebad Binz 4*-Fewo, NR, strandnah, EG, Terrasse, Tel. 0172/5622411

GUTSHAUS in MV www.kunstundraum.net Traumhafte FeWos mit Sauna, herrlichem Garten, ab 75 €/4 Personen, Kunstkurse. Spezialpreis Rosenblüte.

Sylt www.das-ferienhaus-auf-sylt.de Süderheidetal Schönes reetgedecktes Ferienhaus bis vier Personen. Tel. 0221/6086556

Pfälzer Wald www.reichholdsmuehle.de Zwei 4-Sterne-Fewos, idyllisch am See für Naturliebhaber, 85 + 110 m2, 2-4 Personen, ab 95 €. Tel. 0631/3403625

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Insel Alonissos www.ferienhaus-insel-alonissos.de Kleines, authentisches Dorfhs. einer Stylistin. Insel als Geheimtipp. Blick auf Ägäis, Ruhe, Natur, Terrassen, Sonnensegel, schöne Strände. Bis 4 Pers.

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GRIECHENLAND Ihr Griechenland Spezialist! www.jassu.de

JASSU Reisen bietet in über 20 Regionen Griechenlands ein breit gefächertes Angebot an familienfreundlichen Ferienhäusern, Villen und Wohnungen in Meernähe, abseits der touristischen Zentren an. Infos und persöhnliche Beratung: Telefon 0228/92 62 60 JASSU Reisen GmbH, Adrianstr. 107, 53227 Bonn

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