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Weihnachten – einst und jetzt

Foto: Daniel Zupanc

Inhalt So feiern Kärntner Persönlichkeiten das Fest der Freude

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Hochwasser Lavamünd Eine Welle Kärntner Hilfsbereitschaft

12 Informationen aus der Landesregierung 19 Menschen beim Land Das macht die Hydrographie

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Liebe Landsleute Auslandskärntner erzählen

21 Service: Kultur

23 Gewinnspiel

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Tage dauert der Winter auf der Nordhalbkugel unserer Erde. Bei uns in Kärnten lädt die wunderschöne Winterlandschaft zum gemütlichen Spazierengehen ein, bietet aber auch vielfältige Möglichkeiten für Wintersportler. Unser Bild wurde am Turnersee bei St. Kanzian aufgenommen.

Erstmals leuchtet Kärntner Christbaum in Laibach

Impressum: Medieninhaber & Verleger: Land Kärnten; Herausgeber: Amt der Kärntner Landesregierung, Abteilung 1 – Landesamtsdirektion / Landespressedienst, Arnulfplatz 1, 9021 Klagenfurt, Tel.: 050 536 10202, Fax: 050 536 10200, E-Mail: abt1.lpd@ktn.gv.at; Vorbehaltlich Irrtümer und Druckfehler Coverfoto: picturedesk.com

„Dieser Weihnachtsbaum soll ein gutes Zeichen unserer neuen Nachbarschaft sein“, sagte Landeshauptmann Gerhard Dörfler bei der feierlichen Illuminierung mit Bürgermeister Zoran Janković in der slowenischen Hauptstadt Laibach/ Ljubljana. Der aus Moosburg stammende Baum, eine Spende des Landes, gilt als Weihnachtsgruß aus Kärnten. „Diese Geste zeige die neue Beziehung zwischen Laibach bzw. Slowenien und Kärnten“, sagte der Landeshauptmann. Nach

der Ortstafellösung wird in vielen gemeinsamen Begegnungen von Vertretern der beiden Länder die neue Beziehungsqualität gelebt. Im Vorjahr wurde ein Christbaum in Marburg feierlich übergeben, diesmal setzt man in Laibach einen weiteren Schritt des Miteinanders. Es ist ein Ausdruck der Gemeinsamkeit und guten Nachbarschaft, wies Dörfler auf den freundschaftlichen Kontakt zu Bürgermeister Zoran Janković hin.


ZEIT FÜR KÄRNTEN 3

Editorial LH Gerhard Dörfler Tel.: +43 (0) 50 536 22101 gerhard.doerfler@ktn.gv.at

Liebe Kärntnerinnen und Kärntner! Ein herzliches Dankeschön möchte ich allen Kärntnerinnen und Kärntner, allen Einsatzorganisationen, Behörden, Helfern, Unterstützern und Spendern sagen, die den Hochwassergeschädigten von Lavamünd geholfen haben bzw. helfen. Der Zusammenhalt und die Welle der Hilfsbereitschaft, um Menschen in Notsituationen beizustehen, sind eindrucksvoll und vorbildhaft.

Auf Gemeindebesuch in Feistritz/Gail Die Gemeinde Feistritz im Gailtal stand auf dem Besuchsprogramm von Landeshauptmann Gerhard Dörfler, dem es wichtig ist, bei den Menschen zu sein und sich ihre Anliegen anzuhören. Im ganztägigen Kindergarten wurde er mit einem sehr netten Laternenfest empfangen. Für die Kinder gab es am „Tag des Apfels“ Bücher und Apfelkörbe sowie Stofftiere und „Polizist Ferdinand“-Utensilien. Am Gemeindeamt fanden Gespräche mit Bürgermeister Dieter Mörtl und allen Gemeindepolitikern statt. Einig war man sich darin, weitere Schritte in Richtung Energieautarkie und sauberer Energie auf allen Ebenen zu unternehmen. Angesprochen wurde auch das Problem der Almverträge, die 2013 auslaufen. In Bezug auf geplante Betriebsansiedelungen sagte Dörfler seine Unterstützung zu und wies auf die Wichtigkeit des Gailtalzu-

bringers für die Anbindung des Gewerbegebietes hin. Ebenfalls ein wichtiges Thema waren Projekte im Wasserschutzbau. „Gerade angesichts der schlimmen Hochwasserkatastrophe in Lavamünd zeigt sich die Wichtigkeit von solchen Projekten sehr deutlich“, meinte der Landeshauptmann. Einen Besuch abgestattet hat Dörfler einer Damenrunde, die sich einmal wöchentlich im Musikzentrum unter dem Motto „Gemeinsam statt einsam“ trifft. Besichtigt wurde auch die Firma Holzbau Wallner, wo zwölf Mitarbeiter beschäftigt sind.

Auch das Land leistete, gemäß dem Motto „wer rasch hilft, hilft doppelt“, Soforthilfe und gibt Sonderunterstützungen. Kärnten setzt seinen sozialen Weg fort: Teuerungsausgleich und Heizkostenzuschuss wurden erhöht und neue Angebote im Sozialbereich geschaffen. Zugleich bleibt unser Bundesland ganz klar auf Reform- und Sparkurs in Richtung Nulldefizit im Jahr 2015. Kärnten versteht sich als wichtige Drehscheibe und Brücke zu den Nachbarn. Erfreulich ist die Tatsache, dass die Euregio „Senza Confini – Ohne Grenzen“ mit Friaul-Julisch Venetien und dem Veneto nach vielen Jahren der Bemühungen endgültig Realität wurde, auch Slowenien und Istrien wollen sich künftig anschließen.

LH Gerhard Dörfler und Dieter Mörtl, Bürgermeister von Feistritz, mit Gemeindemitarbeitern Foto: LPD/Josef Bodner

Auch Gedanken zu „Weihnachten“ von Kärntner Persönlichkeiten lesen Sie in der vorliegenden „Zeit für Kärnten“. Ich wünsche Ihnen allen eine möglichst hektikfreie, besinnliche Adventzeit, ein frohes Weihnachtsfest sowie ein glückliches, gesundes Jahr 2013! Viel Erfolg im neuen Jahr!

Landeshauptmann Gerhard Dörfler


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Weihnachten – das Fest der Freude So feiert man in Kärnten die schönste Zeit des Jahres

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borgenheit der Familie Weihnachten zu feiern ist in der heutigen Zeit wohl das schönste aller Geschenke! Die Adventzeit als eine Zeit des Wohlgefühls, Zaubers und der Harmonie. In diesem Sinne hat die „Zeit für Kärnten“ nachgefragt, wie Kärntner Persönlichkeiten Weihnachten feiern und welche Erinnerungen sie mit dem Fest der Freude verbinden.

Landeshauptmann Gerhard Dörfler Weihnachten ist die Zeit der Besinnung, der Stille und des Lichts – in keiner Zeit des Jahres werden im Haus Dörfler mehr Kerzen angezündet als in der Adventzeit. Meine Frau Margreth schmückt alles weihnachtlich. Der Geruch von Weihrauch und Keksen prägt die gesamte Adventzeit und die Abende sind Abende der Gemeinsamkeit. Meine Erinnerung an früher: Wir waren eine große Familie mit acht Kindern und das Geld war immer knapp. Ich war Ministrant in Deutsch Griffen und bekam vom Pfarrer aus dem Pfarrwald einen Christbaum geschenkt. Das war ein großes Erlebnis, mit meinem Vater in den tief verschneiten Wald zu gehen, um den Baum zu holen. Mit Mutti habe ich immer Kekse gebacken, der herrliche Duft ist mir heute noch in Erinnerung. Unter dem Christbaum sind Geschenke zwar eher klein ausge-

fallen, aber zu essen gab es immer genug. Selchwürstl mit Sauerkraut war unser Weihnachtsessen und ist es auch heute noch. Die wunderschönen Bräuche habe ich auch mit meinen Kindern gelebt, heute sind

es die Enkelkinder, denen ich Zeit schenke. Am Heiligen Abend gehen wir nach der Bescherung und einem gemeinsamen Essen immer in die Christmette im Dom zu Gurk.

Superintendent Manfred Sauer Es war das letzte gemeinsame Weihnachtsfest mit unserer Mutter, das mir in besonderer Erinnerung ist. Es war der 26. Dezember, alle sind gekommen. Meine Schwester und ich mit der gesamten Familie, die Geschwister meiner Mutter mit Nichten und Neffen, sowie die engsten Wegbegleiterinnen. Mutter war zwar bereits körperlich sehr geschwächt, aber bei klarem Bewusstsein bis zum Schluss. Wir sind im Wohnzimmer gesessen, haben miteinander gegessen, getrunken, alte Geschichten in Erinnerung gerufen.

Foto: Privat

as ganze Haus ist weihnachtlich geschmückt, es duftet nach Bratäpfeln, Keksen und Weihrauch. Bei einem Waldspaziergang lässt man seine Gedanken schweifen, mit den Kindern baut man einen Schneemann und wärmt sich dann gemeinsam die Hände an einer warmen Teetasse. Es sind die kleinen Dinge im Leben, die uns glücklich machen, und in der Ge-

Alle wussten oder spürten das Unabwendbare. Plötzlich entstand das Bedürfnis, miteinander einen Gottesdienst mit Abendmahl zu feiern. Wir haben gesungen, gebetet, geschwiegen, geweint und gelacht. Es entstand eine besondere Nähe, in der jeder gespürt hat, wie schön und wichtig es ist, füreinander da zu sein, wenn es gilt, sich auf das Loslassen und Verabschieden vorzubereiten. In aller Traurigkeit und in aller Unvorstellbarkeit, dass das die letzten Weihnachten sein sollten, die wir gemeinsam mit unserer Mutter feiern, wurde dieser Abend zu einem unvergesslichen Familienfest.


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Geschenke unterm Christbaum und das Weihnachtsessen bestand aus Bratwürstel mit Sauerkraut und Röstkartoffel. Dazu kam jährlich die Feststellung meiner Mutter, dass heuer das „Störibrot“ am allerbesten sei. Um ca. 21 Uhr waren wir alle so müde vom anstrengenden Tag, dass es kurz darauf finster wurde in der Backstube mit ange-

Renate Stuck, Stationsleiterin der Demenzstation im Haus der Geriatrie am LKH Klagenfurt Die Vorbereitungen auf den Heiligen Abend beginnen bei uns schon mit dem ersten Adventwochenende, damit sich die alten Menschen besser orientieren können. Das erste Kerzerl am Adventkranz wird ganz feierlich angezündet, es gibt Kekse, Glühwein und stimmungsvolle Weihnachtslieder. So werden die alten Menschen lange und behutsam auf das große Fest am Heiligen Abend vorbereitet und eingestimmt. Der 24. Dezember läuft bei uns sehr

Foto: LPD/Salbrechter

Weihnachten in meiner Kindheit war geprägt von Ritualen. In unserer kleinen Vorstadtbäckerei haben unsere Eltern und wir fünf Kinder am 24. Dezember von sehr früh am Morgen bis zum späten Nachmittag unsere Kunden mit dem frischen, warmen Weihnachtsbrot, genannt „Weihnachtsstöri“, versorgt. Es gab kleine

feierlich ab: Die alten Menschen kleiden sich festlich und der Tisch wird wunderschön gedeckt. Um 14 Uhr beginnt die Feier, bei der die Angehörigen dabei sein können. Für die stimmungsvolle weihnachtliche Umrahmung sorgt jedes Jahr der Ebenthaler Singkreis, außerdem werden Geschichten des Kärntner Mundartdichters Wilhelm Rudnigger vorgelesen. Die Feierstunde ist immer sehr berührend und wunderschön.

Landespolizeidirektorin Michaela Kohlweiß Im Elternhaus kommen am Heiligen Abend Großeltern, Eltern, Tante, Onkel, Geschwister, Nichten und Neffen zusammen. Gegessen wird ganz traditionell – Würstel mit Kraut. Bei den Geschenken haben wir uns auf das „Wichteln“ geeinigt – bei so vielen Verwandten eine gute Möglichkeit, um dem Weihnachtsstress ein wenig zu entgehen. Am Christtag kommen dann jedes Jahr acht Freundinnen zu mir nach Hause. Diese „Freundinnenweihnacht“ hat sich über die Zeit zu einer liebgewonnenen Tradition entwickelt – nicht zuletzt auch wegen des mehrgängigen Menüs,

das zu diesem Anlass immer gemeinsam zubereitet wird. Weihnachten bedeutet mir persönlich sehr viel, ein Heiliger Abend ist mir aber besonders im Gedächtnis geblieben. Im Vorweihnachtsstress habe ich es damals bis zum 24. Dezember aufgeschoben, das Wesentlichste zu besorgen – nämlich den Christbaum. Zu meiner Überraschung hatten am Nachmittag aber alle Christbaummärkte bereits geschlossen. So blieb uns nichts anderes übrig, als Weihnachten unter einer echten Tanne im Garten zu verbringen.

Foto: Privat

schlossenem Wohnbereich. Ich denke zurück und es kommt ein wohliges Gefühl mit etwas Wehmut in mir hoch. Was gäbe ich dafür, diese Tage wiederholen zu dürfen.

Foto: Casinos Austria

Casinodirektor Othmar Resch


6 ZEIT FÜR KÄRNTEN Fotos (3): Kelag

Die SmartHome Zentrale ist über das Internet oder Smartphone problemlos zu bedienen

Energie in den eigenen vier Wänden clever nutzen „SmartHome“ ist die Zukunft, um den Energieverbrauch im Haushalt zu optimieren und Kosten zu senken – Kelag will bis zum Jahr 2019 fast alle Haushalte mit SmartMetern ausstatten nergie ist ein wertvolles Gut, mit dem wir künftig äußerst sorgsam umgehen müssen. Darüber sind sich alle einig, auch Energiedienstleister wie beispielsweise die Kelag, die kontinuierlich an Lösungen arbeitet, mit denen Haushalte unnötigen Energieverbrauch vermeiden können. Das von den Fachleuten konzipierte und entwickelte System nennt sich schlicht und einfach „SmartHome Austria“.

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Intelligenter Energiewächter Dabei handelt es sich um ein intelligentes System, das den Energie-

bedarf im Haushalt bedarfsgerecht steuert und optimiert. Das spart laut einer Studie nicht nur bis zu 40 Prozent Energie, sondern steigert auch die Sicherheit in Haushalten. Ein gesichertes Funknetzwerk verbindet dabei Elektrogeräte, Licht und Heizung mit einer zentralen Steuereinheit. „Die Energiesteuerung erfolgt über Computer, Smartphone oder Tablet“, beschreibt Stefan Forst, Kelag-Produktmanager der SmartHome Austria-Geräte, die intelligente Steuerung. Die Geräte können ohne technisches Vorwis-

sen installiert werden und sind einfach zu bedienen. Das Revolutionäre an dem System ist, dass die Steuerung von Heizung, Elektrogeräten und Licht über das Internet erfolgt. „Dadurch hat man auch von auswärts Zugriff auf sämtliche eingebundene Geräte“, so Forst. Beispielsweise kann man seine Markise bei Sturm von unterwegs einfahren oder die Heizung eingeschaltet werden, sollte man an einem Wintertag einmal früher als geplant nach Hause kommen. Außerdem weiß man welches Licht angeknipst oder welche Geräte im


sowohl in Neubauten als auch bestehenden Gebäuden installiert werden kann.

Sicherheit hat Priorität

Haus oder der Wohnung gerade eingeschaltet sind. Ein weiterer Vorteil des Systems ist es, dass es ohne bauliche Veränderungen oder zusätzliche Elektroinstallationen

Die Geräte kann man selber installieren

Auch ungebetenen Gästen wird das Leben schwer gemacht. So wird man bei offen stehenden Fenstern oder Türen gleich benachrichtigt. Und wenn man einmal auf Urlaub weilt, werden Lichtquellen zu virtuellen Bewohnern, die nach festgelegten Regeln sich ein- und ausschalten. Aber auch im Brandfall im Wohnbereich können wertvolle Minuten gewonnen werden: „Die Rauchmelder reagieren blitzschnell und alarmieren einen auch per SMS oder EMail. Seitens der Kelag denkt man aber bereits einen Schritt weiter in Richtung Zukunft. So soll „SmartHome“ schon sehr bald mit den neuen intelligenten Stromzählern „SmartMetern“ kommunizieren können. „Wir wollen bis zum Jahr 2019 fast alle Kärntner Haushalte mit SmartMetern ausstatten“, weiß Forst zu berichten. Damit erhält jeder Haushalt eine detaillierte Auflistung über seinen Energieverbrauch. Damit setzt der Energiedienstleister einen weiteren wichtigen Schritt in eine grüne Zukunft.

Info: www.kelag.at/smarthome

Stefan Forst, KelagProduktmanager

Das Interesse ist enorm Stefan Forst, Kelag-Produktmanager für SmartHome Austria-Geräte, zieht nach einem Monat eine erste Bilanz über neue Energiesteuerung fürs Zuhause as zufriedene Lächeln von Stefan Forst, Kelag-Produktmanager für SmartHome Austria-Geräte, ist mehr als verständlich. „Am 5. November ist der SmartHome Austria Online Shop im Internet in Betrieb gegangen und in den ersten drei Wochen hatten wir bereits 2079 Zugriffe auf die Seite“, wartet er mit konkreten Zahlen auf. Ehe das von RWE und Microsoft entwickelte Produkt der Öffentlichkeit präsentiert wurde, haben es 50 KelagKunden getestet. „Die Installation war keine Hexerei und ohne fremde Hilfe möglich und die Bedienung übers Internet und Smartphone ist einfach“, lauteten fast alle Rückmeldungen, berichtet der Produktmanager.

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Welche Produkte am meisten gefragt sind, kann auf der Internetseite smarthome-austria.at sofort in Augenschein genommen werden. „Die Top-5-Artikel sind dort aufgelistet“, so Forst. Aufgrund der gesetzlichen RauchmelderInstallationspflicht in Kärnten bis 30. Juni 2013 sind das Brandschutz-Paket und die SmartHome-Rauchmelder für die Kunden interessant. Ebenfalls und bei älteren Personen sehr gefragt sind die Bewegungsmelder. Momentan sind 17 Einzelprodukte bzw. zehn Produktpakete bestellbar Keine lange Wartezeit gibt es bei der Produktzustellung. „Das bestellte Produkt wird bei einer Bestellung bis zwölf Uhr einen Tag später geliefert“, berichtet Forst. Und sollte es einmal unerwartet Probleme mit dem „Energiewächter“, geben, auch dafür hat die Kelag vorgesorgt. „Mithilfe der HotlineNummer 0810 820 320 wird versucht das Problem so rasch wie möglich in den Griff zu bekommen“, so Forst. Michael Zeitlinger


8 ZEIT FÜR KÄRNTEN

Lavamünd: Eine Welle der Hilfsbereitschaft Alle hielten nach dem Jahrhunderthochwasser zusammen erzweifelt, entsetzt und hilflos standen viele Menschen vor dem Bankgebäude in der Innenstadt von Lavamünd, vor einem der wenigen Häuser im Ortskern, das nicht von den Wassermassen der angrenzenden Drau und Lavant überflutet worden war. Viele kamen von der Arbeit nach Hause und wurden hier mit der traurigen Nachricht konfrontiert: „Land unter, ihr könnt nicht mehr in eure Häuser zurück – Alles ist überflutet!“

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Am Montag, 5. November, schwappte kurz nach neun Uhr in Lavamünd die Drau nach stundenlangem Regen erstmals über die Ufer. Viele Lavamünder mussten hilflos zusehen, wie die Wassermassen ihre Häuser überfluteten. Binnen kürzester Zeit stand der Ortskern der 3.129 Einwohner zählenden Gemeinde bis zu zwei Meter unter

Wasser. Eine Jahrhundertüberschwemmung: Die Drau erreichte einen Höchststand von über sechs Meter, der Normalpegel beträgt zwei Meter. Rund neun Mal so viel Wasser wie normal floss pro Sekunde. Die Lage eskalierte, als auch noch die Lavant, die in Lavamünd in die Drau mündet, über die Ufer trat. Bei 240 Haushalten musste der Strom abgestellt werden. Kurz vor 12 Uhr ertönte die Sirene: von der Landesalarm- und Warnzentrale wurde Zivilschutzalarm ausgelöst, Straßen wurden gesperrt und Sandsäcke verteilt, Bewohner und Haustiere wurden mit Booten evakuiert. „Es ist schlimm und furchtbar, wenn man miterleben muss, wie Menschen innerhalb weniger Stunden größten Gefahren ausgesetzt werden und ihr Hab und Gut zerstört wird. Daher werde ich

LH Gerhard Dörfler beim Lokalaugenschein Fotos (3): LPD/Josef Bodner

alles Menschenmögliche unternehmen, um die Bevölkerung bei der Katastrophenbewältigung zu unterstützen“, sagte Katastrophenschutzreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler, der sofort nach Bekanntwerden der Katastrophe nach Lavamünd geeilt war. Er wurde dort von den Einsatzkräften informiert und machte sich auch von Boot und Hubschrauber aus ein Bild der Lage. Vor allem war es ihm wichtig, mit den vom Hochwasser Betroffenen persönlich zu sprechen. Die evakuierten Bewohner wurden in Gasthäusern und in der Volksschule untergebracht und vom Roten Kreuz betreut.

Eindrucksvoller Zusammenhalt und gegenseitige Hilfe Er verweist auf die Leistungsfähigkeit aller Einsatzorganisationen wie Feuerwehr, Rotes Kreuz, Polizei, Straßenmeistereien, Gemeindebau-


ZEIT FÜR KÄRNTEN 9 hof sowie der vielen hunderten Helfern. Groß sind auch seine Hochachtung und sein Respekt für die Betroffenen: „Ich verbeuge mich vor den Menschen, die diese Katastrophe unaufgeregt bewältigen, alle sind hier eine große Schicksalsgemeinschaft.“ Der Landeshauptmann dankte allen Einsatzkräften, die aufopfernde und hoch professionelle Arbeit geleistet haben. „Ich danke auch den vielen Spendern der ORF Kärnten-Aktion sowie aller anderen Spendenaufrufe. Das zeigt, dass die Kärntner Bevölkerung dort, wo Not am Mann ist, ein großes Herz für Hilfeleistung hat“, so der Landeshauptmann. Nach vorläufigen

„Wenn Hilfsbereitschaft einen Namen hat, dann wohl Lavamünd.“ LH Gerhard Dörfler

Schätzungen ist mit einem Schaden von mindestens drei Millionen Euro an Gebäuden und Inventar zu rechnen, hinzu kommen noch beträchtliche Schäden an der Infrastruktur.

Umfangreiches Hilfsprogramm Unter dem Motto „Wer schnell hilft, hilft doppelt“ hat der Landeshauptmann in Zusammenarbeit mit dem Bund die Bereitstellung von 2,5 Millionen Euro über das Nothilfswerk ermöglicht. „Zur Behebung der Unwetterschäden in Lavamünd gibt es damit 1,5 Millionen Euro vom Bund und eine Million vom Land.“ Weitere

Überschwemmungen im ganzen Land

200.000 Euro stehen über das Sozialreferat zur Verfügung. Außerdem wurde für 40 Hochwassergeschädigte eine Sonderförderung initiiert, in deren Rahmen sie 75 Prozent Förderung beim Umstieg auf moderne Holzheizungen oder Wärmepumpen zur Raumheizung erhalten. Die Höhe der Sonderunterstützung beläuft sich auf insgesamt 600.000 Euro. Die Kärntner haben aber auch in zahlreichen privaten und von Medien initiierten Hilfsaktionen ein großes Herz gezeigt und tausende Euro für die Betroffenen zur Verfügung gestellt. „Ich bedanke mich im Namen aller Betroffenen bei allen Spendern, bei Licht ins Dunkel, bei Medien für ihre Hilfsaktionen und bei den vielen tausenden Menschen, die sich an dieser Welle der Hilfsbereitschaft beteiligt haben. Diese Unterstützung hat wieder einmal gezeigt, dass die Kärntner in schwierigen Zeiten eine starke Familie des Helfens sind und in der Not ihre helfende Hand reichen“, so Dörfler.

Die starken Regenfälle haben im ganzen Land zu Überschwemmungen und Vermurungen geführt. Kärntenweit zählte die Landesalarm- und Warnzentrale am Montag (5. 11. 2012) bis zum Nachmittag rund 250 Einsätze von 110 Feuerwehren, circa 1.000 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Den ganzen Tag mussten die Feuerwehren Keller auspumpen und vom Schlamm befreien. In vielen Orten traten Bäche über die Ufer, mehrere Gärten wurden von den Geröll- und Schlammmassen zerstört. Im Rosental trat die Drau immer wieder über die Ufer. Überschwemmungen gab es in Ferlach und Feistritz, auch die Fahrbahn in Richtung Zell-Pfarre wurde schwer beschädigt. Der Parkplatz zur Tscheppaschlucht im Dürngraben war vermurt, die Loiblpass-Bundesstraße wurde gesperrt. Im Gemeindegebiet von Seeboden verlegte eine Mure die Katschberg-Bundesstraße, die B99 wurde für den gesamten Verkehr gesperrt. Auch in Villach-Land, Hermagor, Kötschach-Mauthen, Thörl-Maglern und Spittal an der Drau traten Bäche über die Ufer. Es gab Überschwemmungen und Verklausungen. In Wellersdorf wurde die Straße unterspült, im Bereich von Tröpolach trat die Gail über die Ufer und überschwemmte das angrenzende Bahngleis. Die am stärksten von den Unwettern betroffenen Straßenzüge waren die Waidischer Straße zwischen Ferlach und Zell, die Katschbergstraße zwischen Trebesing und Spittal, zahlreiche Straßen im Gail- und Mölltal sowie im Bereich Knappenberg und Teuchen. Die Waidischer Straße wurde an mehreren Stellen weggespült und musste für mehrere Tage komplett gesperrt werden. Ein rund 100 Meter langer Abschnitt wurde auf der Straße nach Hinterrauth (Gemeinde Feld/See) von einer Mure weggerissen, hier wurde eine Behelfsbrücke für die Wintermonate eingerichtet. Insgesamt sind durch die Unwetterereignisse Schäden am Landesstraßennetz in der Höhe von rund 1,4 Mio. Euro entstanden.


10 ZEIT FÜR KÄRNTEN

LANDESREGIERUNG AKTUELL

„Tor zum Klopeiner See“ für den Verkehr freigegeben Neue Draubrücke Stein und Lückenschluss des R 1 Drauradweges wichtig für Region Südkärnten Eine sieben Meter breite Fahrbahn sowie ein drei Meter breiter Rad- und Fußweg führen jetzt über die neue Draubrücke Stein. Die alte Brücke aus dem Jahr 1951 hatte mit ihrer schmalen Fahrbahn immer wieder für Probleme im Begegnungsverkehr gesorgt. Wegen Schäden an mehreren Bauteilen hatte man außerdem bereits die maximale Verkehrslast ihres Tragwerkes auf 18 Tonnen reduzieren müssen. Bei der Eröffnung bezeichnete Straßenbaureferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler die neue Brücke als „Tor zum Klopeiner See“. Hier begegnen sich Wasser und Natur, Auto, Fahrrad und Schiff perfekt. Dörfler strich die Wichtigkeit der Brücke für Tourismus und Wirtschaft in der Region hervor. Mit diesem Projekt gelang auch der sichere Lückenschluss am beliebten R 1 Drauradweg, investiert wurden rund drei Millionen Euro. Gemeinsam mit der Gemeinde St. Kanzian errichtete das Land außerdem einen Parkplatz am Südufer. Hier, wo die Drauschiffe anlegen, steht nun auch ein Leuchtturm, der von der Künstlerin Melitta Moschik zusammen mit Dietmar Müller von der Landesstraßenbauabteilung im Rahmen von „Kunst am Bau“ errichtet wurde. Dörfler verwies außerdem auf die vielen Investitionen in die Infrastruktur des lange benachteiligten Südkärnten, die zu bedeutenden Betriebsansiedlungen wie von Kohlbach oder Bosch-Mahle geführt haben. St. Kanzians Bürgermeister Thomas Krainz dankte dem Land Kärnten und kündigte für den neuen Parkplatz eine Ladestation für Elektrofahrräder an.

LH Gerhard Dörfler mit Riccardo Riccardi (Referent für Infrastruktur und Verkehr, Region Friaul-Julisch Venetien) Foto: LPD/Josef Bodner

Europa braucht ein Comeback der Industrie Erster Alpe.Adria.Logistik-Kongress in Villach ationale und internationale Experten aus Logistik und Industrie sowie politische Vertreter aus Süd- und Südosteuropa trafen sich beim ersten Alpe.Adria.Logistik-Kongress in Warmbad Villach. Ziel war es, sich zum Thema „Zukunftsregion SüdOst. Im Fokus der europäischen Verkehrsachsen“ auszutauschen und zu vernetzen.

N LH Gerhard Dörfler bei der Eröffnung der Draubrücke Stein Foto: LPD/Josef Bodner

„Wer heute nicht in die logistische Zukunft investiert, wird morgen kein erfolgreicher Wirtschaftsstandort sein“, sagte Verkehrsreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler in seiner Eröffnungsrede. Kärnten sieht sich als Schnittpunkt wichtiger Verkehrsachsen und hat bereits sehr viel in Infrastrukturprojekte wie den Vollausbau der Pack und den zweiröhrig ausgebauten Tauerntunnel investiert. Dörfler verwies auf die großartige Zusammenarbeit mit den Nachbarn besonders im Zusammenhang

mit der Baltisch-Adriatischen Achse. „Wir haben gezeigt, dass kleine Regionen mit den richtigen Partnern, den richtigen Zielen und den richtigen Ideen viel bewirken können. Gemeinsam haben wir den Durchbruch in Brüssel geschafft.“ „Europa braucht ein Comeback der Industrie und diese Verkehrswege sind dafür elementar“, sagte der Landeshauptmann beim Vergleich der internationalen Handelswege. Kärnten liegt im Schnittpunkt zweier hochrangiger europäischer Hauptverkehrsachsen und hat mit Villach einen besonderen Knotenpunkt und ein enormes zukünftiges Potenzial. Der Dry-Port Villach Fürnitz hat als „Hinterlandhafen“ enormes Entwicklungspotenzial. „Daher konzentrieren wir uns auf die Zusammenarbeit mit den Nord-Adriatischen Häfen, den wichtigsten Partnern im Süden“, erklärte Dörfler.


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LANDESREGIERUNG AKTUELL

Kärnten in all seinen Facetten Familien-, Brauchtums- und Gesundheitsmesse war großer Erfolg

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„Das hier ist eine Wir-Messe“, betonte Familienreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler. Nicht Cash und Konsum, sondern Kärnten in all seinen Facetten steht hier im Mittelpunkt. Dörfler hob die Familie als Kernzelle der Gesellschaft hervor. Sie ist für ihn auch ein Ort, eine Gemeinde, wo man die Kraft der Gemeinschaft lebt. Wichtig ist es, Zeit für die Familie zu haben, gekauftem Glück und Scheinwelten erteilte er eine Absage.

Gesundheitsreferent LHStv. Peter Kaiser bekräftigte sein Ziel, Kärnten zum gesündesten Bundesland zu machen. Mit einem direkt im Krankenhaus installierten niedergelassenen Arzt für all jene Patienten, die keine stationäre Behandlung benötigen, könnten zum Beispiel Kosten bei gleichbleibender Qualität eingedämmt werden.

men Soziales und Bildung mit den Partnern aus Friaul-Julisch Venetien. Auch Landesrätin Beate Prettner war unter den Gästen bei der Eröffnung.

Brauchtumslandesrat Harald Dobernig sagte, dass Brauchtum und Volkskultur den Menschen einen Anker, eine gemeinsame Insel bieten. 100.000 Menschen leben Kärnten Volkskultur. Sozial- und Bildungslandesrat Christian Ragger strich den internationalen Charakter der Messe hervor und freute sich über den gemeinsamen Stand zu den The-

Foto: Kärntner Messen

Ihre Produkte bzw. ihre Organisationen, Vereine und Fertigkeiten präsentierten 515 Aussteller aus zwölf Nationen. Von allen Eröffnungsrednern wurde die Wichtigkeit von Familie, Gemeinschaft und Solidarität hervorgestrichen, die in Kärnten besonders ausgeprägt sind.


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LANDESREGIERUNG AKTUELL

Enormer Erfolg für „Sichtbar sicher“-Aktion

Polizist Ferdinand

Ziel ist die Erhöhung der Sichtbarkeit bei Dämmerung und Dunkelheit

Liebe Kinder!

icherheit hat Vorrang. Mach Dich sichtbar, so lautet das Motto der Verkehrssicherheits-Aktion von Verkehrsreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler. In der dunklen Herbst- und Winterzeit sind vor allem ältere Fußgänger und Kinder im Straßenverkehr stark gefährdet.´ 2004 waren unter 13 getöteten Fußgängern acht Senioren. Durch das Tragen von reflektierender Kleidung kann das Unfallrisiko reduziert werden. Über 7.000 Menschen konnten bisher insgesamt auf den „Sichtbar sicher“-Touren durch Kärnten erreicht werden. Die Aktion „Sichtbar sicher“ war von Dörfler 2005 ins Leben gerufen worden, ihr Erfolg wird auch durch die Verkehrsunfallstatistik bestätigt.

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Im Winter geht’s ab auf die Piste. Mein allerwichtigster Tipp dabei: Wer Köpfchen hat, schützt es! Das Tragen eines Helms für Kinder bis 15 ist – egal ob beim Skifahren oder Snowboarden – gesetzlich vorgeschrieben. Erwachsene sollten in ihrem eigenen Interesse und als Vorbildwirkung ebenfalls einen Helm tragen, nur so können Verletzungen vermieden werden.

Kennt ihr schon die Pistenregeln? 1. Rücksicht auf die anderen! Jeder Skifahrer muss sich stets so verhalten, dass er keinen anderen gefährdet oder schädigt 2. Auf Sicht fahren! Geschwindigkeit und Fahrweise sollen Können, Gelände-, Schnee- und Witterungsverhältnissen sowie der Verkehrsdichte angepasst sein 3. Der von hinten kommende Skifahrer muss seine Fahrspur so wählen, dass er vor ihm fahrende Skifahrer nicht gefährdet 4. Überholt werden darf von oben oder unten, von rechts oder links, aber immer nur mit genügendem Abstand 5. Jeder Skifahrer, der in eine Abfahrt einfährt oder nach einem Halt wieder anfährt, muss sich vergewissern, dass er dies ohne Gefahr für sich und andere tun kann 6. An engen oder unübersichtlichen Stellen darf man sich nicht ohne Not aufhalten. Ein gestürzter Skifahrer muss eine solche Stelle schnellstens frei machen 7. Beim Aufstieg oder Abstieg zu Fuß muss der Rand der Piste benutzt werden 8. Markierungen und Signale sind immer zu beachten 9. Bei Unfällen ist jeder zur Hilfeleistung verpflichtet 10. Jeder Skifahrer muss im Falle eines Unfalles seine Personalien angeben

Das Thema Verkehrssicherheit wird in Kärnten sehr zielgruppenorientiert angegangen. So gibt es beispielsweise im Kindergartenbereich den „Polizisten Ferdinand“ als Sicherheitsmaskottchen, das bei den Kleinen sehr beliebt ist. Die „Sichtbar sicher“-Tour wiederum ist speziell auf Senioren ausgerichtet. „Sie sind oft leider auch in der Dunkelheit mit dunkler Kleidung unterwegs und damit schwer zu sehen“, erklärt Dörfler. Bei den Teilnehmern stellt sich ein Aha-Effekt ein, wenn sie erkennen, um wie vieles sichtbarer sie plötzlich sind. Sie werden selbst zu „Sichtbar sicher“-Botschaftern und tragen die Verkehrssicherheitstipps hinaus.

Viel Vergnügen im Schnee wünscht

Ski-Polizist Ferdinand Auf www.polizist-ferdinand.at könnt ihr – natürlich kostenlos – regelmäßige Sicherheitstipps von mir bestellen!

„Sichtbar sicher"Veranstaltungen waren immer gut besucht Foto: LPD/Josef Bodner

Der Landeshauptmann betont die Wichtigkeit der Aktion und die Notwendigkeit, sich zu schützen. Wichtig ist es auch, dass Selbstverantwortung übernommen wird. Ein neuer zusätzlicher Schwerpunkt bei den Infoveranstaltungen war die Gefahr durch rückwärts fahrende Autos, da heuer durch solche zwei vorbeigehende Senioren getötet und drei schwer verletzt wurden. Den Erfolg der Aktionen untermauert Dörfler mit Zahlen aus der Verkehrsunfallstatistik (Stand bis Oktober 2012). 2007 hat es noch 58 Verkehrstote in Kärnten gegeben, 2010 sind es 42 gewesen und 32 Verkehrstote 2011 bedeuten den niedrigsten Wert seit es Aufzeichnungen gibt. Heuer sind leider bisher 36 Verkehrstote zu beklagen. Die Zahl der getöteten Fußgänger hat von jeweils zehn zwischen 2007 und 2010 auf vier im Jahr 2011 abgenommen, heuer sind es bisher fünf gewesen. Zunehmend ist leider die Zahl der getöteten Radfahrer, da auch der Radverkehr stark im Steigen ist. Nach je einem getöteten Radfahrer 2007 und 2008, keinem im Jahr 2009, zwei 2010 und einem 2011 sind es heuer bereits vier. Für kommendes Jahr kündigt Dörfler daher einen Verkehrssicherheitsschwerpunkt für Radler an. Der Landeshauptmann dankt der Verkehrspolizei und den Schülerlotsen für ihren Einsatz sowie auch dem ÖAMTC als „Sichtbar sicher“-Kooperationspartner.


Foto: LPD/Josef Bodner

LH Gerhard Dörfler mit den Präsidenten des Veneto und Friaul-Julisch Venetiens, Luca Zaia und Renzo Tondo

Sternstunde der Regionen – gemeinsam stärker Gründungsvertrag der „Euregio Senza Confini – ohne Grenzen“ unterzeichnet ie „Euregio Senza Confini ohne Grenzen“ ist nun endgültig Wirklichkeit. Im Palazzo Balbi in Venedig wurde der Gründungsvertrag zu diesem Europäischen Verbund für territoriale Zusammenarbeit (EVTZ) von den Präsidenten des Veneto und FriaulJulisch Venetiens, Luca Zaia und Renzo Tondo, sowie von Kärntens Landeshauptmann Gerhard Dörfler unterzeichnet.

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„Wir können von einer Sternstunde dreier Regionen sprechen. Wir wollen die Zukunft gemeinsam entwickeln und ein kleines vitales Europa an der oberen Adria sein“, so Dörfler. Er verwies auf den gemeinsamen historischen Erfolg in Brüssel um die BaltischAdriatische Achse, die enorme Chancen für die Adriahäfen und den „Dry Port“ Fürnitz bieten wird. Die Zusammenarbeit will man u.a. bei alternativen und erneuerbaren Energien, Tourismus, Infrastruktur, Kultur, Forschung und Entwicklung, Verkehr und Logistik sowie bei der Bildung als wichtigste Kernaufgabe forcieren. Die Jugend

soll im Alpen-Adria-Raum studieren und ihre Zukunftschancen nutzen können. Alle Länder der Euregio verstehen sich als Brücken zu den jeweiligen Nachbarländern. „Wir wollen gemeinsam stärker werden und für gleiche Wettbewerbschancen kämpfen“, betonte Dörfler, der sich besonders über die Anwesenheit von Präsident Ivan Jakovcic und Generalkonsul Dimitrij Rupel freute, welche die Beitrittswilligkeit Istriens und Sloweniens ausdrückt. Die „Euregio Senza Confini – ohne Grenzen“ wird ein Raum mit Sprachenund Kulturenvielfalt sowie mit neun Millionen Einwohnern sein. Wie Dörfler drückten auch Zaia und Tondo die Hoffnung aus, dass auch Istrien und Slowenien bald der Euregio beitreten werden. „Ein neuer Teil Europas ist geboren. Wir wollen unsere Beziehungen weiterentwickeln“, sagte Zaia und zeigte sich erleichtert, dass endlich diese gesetzliche Institution des EVTZ geschaffen wurde, für die es erst im Juli grünes Licht aus Rom gab. Er dankte allen Mitwirkenden

und bezeichnete Dörfler als Vorkämpfer für die Euregio. Tondo sprach von einem guten Startsignal für die Zukunft, Ziele und Wege müssen immer wieder neu definiert werden. Er appellierte an die öffentlichen Verwaltungen, im Sinne der europäischen Kooperation aktiv mitzumachen. Jakovcic bekräftigte den Willen Istriens, ebenfalls Mitglied zu werden, sobald Kroatien der EU beitritt. Rupel betonte, dass es sehr nützlich sei, Slowenien miteinzubinden, EVTZ werden immer wichtiger. Die „Euregio Senza Confini – ohne Grenzen“ ist der fünfte EVTZ in Italien, aber in dieser Art der Statuten einzigartig. Erste trilaterale Regierungsgespräche zu den strategisch wichtigen Inhalten sollen Anfang nächsten Jahres in Kärnten stattfinden.

LH Gerhard Dörfler Tel.: +43 (0) 50 536 22101 E-Mail: gerhard.doerfler@ktn.gv.at


Foto: Büro LHStv. Kurt Scheuch

LHStv. Kurt Scheuch mit Feuerwehrleuten

100 Tage LHStv. Kurt Scheuch Zahlreiche Initiativen umgesetzt, Politik für die Menschen und das Land eit August ist LHStv. Kurt Scheuch im Amt, Mitte November präsentierte er eine Bilanz über die ersten 100 Tage in der Funktion als Landeshauptmannstellvertreter von Kärnten. „Es freut mich, dass ich in den ersten drei Monaten zahlreiche Initiativen für die Menschen in diesem Land planen und umsetzen konnte“, so Scheuch. Macht man die ersten Monate an Zahlen fest, hat er rund 800 Termine wahrgenommen und dabei knapp 35.000 Kilometer im Auto verbracht. In vielen Referatsbereichen gab es bahnbrechende Neuerungen:

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Lehrlinge und Jugend

verminderung im Lavanttal. Zur Erreichung der Energie- und Klimaziele wurde auch mit der neuen Windparkverordnung ein wesentlicher Beitrag geleistet. „Um gänzlich unabhängig von Atomstrom zu sein, müssen wir uns auf einen vernünftigen erneuerbaren Energiemix einigen. Wasser, Wind, Biomasse und Solarenergie sind die Energieträger der Zukunft“, erklärt Scheuch, der auch im Bereich Photovoltaik neue Maßstäbe für das Bundesland setzen will.

serkatastrophen besondere Aktualität. Eine Adaptierung des Feuerwehrgesetzes ermöglichte die Aufstellung von Katastrophenhilfszügen. Eine zweite Ergänzung regelt den Einsatzdienst von Florianis bei einer anderen freiwilligen Feuerwehr.

Naturschutz und Energieförderung Der Nationalpark Nockberge wurde durch die UNESCO-Auszeichnung zum Biosphärenpark Nockberge, was den Menschen in dieser Region große Chancen eröffnet. Im Bezirk Wolfsberg wurde die Aktion zur Förderung des Einbaus von sauberen Heizungen verlängert, Ziel ist die Feinstaub-

Der Landeshauptmannstellvertreter dankt den vielen Beamten im Kärntner Landesdienst und seinem Team: „Sie unterstützen mich und ermöglichen mir, mit voller Kraft für die Menschen in diesem Land zu arbeiten. Unser Ziel muss es sein, Kärnten vom Rest von Europa abzuheben, auf die Menschen zu hören, wichtige Weichen für die Zukunft zu stellen und so unserem Land einen kleinen Vorsprung in dieser schnelllebigen Welt zu verschaffen.“

Der Neubau der Fachberufsschule Ferlach ermöglicht eine österreichweit einzigartige und qualitativ hochwertige Ausbildung. Scheuch will Lehrlingen ein neues Image und eine Stimme geben. Neu eingeführt wurde die Kärntner Jugendkarte mit Ausweisfunktion und „GoodieClub“-Vorteilen.

Feuerwehren

1. LHStv. Kurt Scheuch Foto: NP

Wesentliche Änderungen im Kärntner Feuerwehrwesen haben angesichts der jüngsten Hochwas-

Tel.: +43 (0) 50 536 22201 E-Mail: kurt.scheuch@ktn.gv.at


Foto: picturedesk.com

LANDESREGIERUNG AKTUELL

„Komasaufen“ ist uncool! „Risiko Guide“ ist neues Präventionsprojekt gegen Alkoholmissbrauch bei Jugendlichen ugendliche sollen für einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol sensibilisiert werden, dann sollen sie im Freundeskreis Vorbildfunktion einnehmen, eine Alkoholgefährdung bei Freundinnen und Freunden erkennen können und wissen, was bei einem Notfall zu tun ist.“ So erklärt Gesundheitsreferent LHStv. Peter Kaiser sein neues Präventionsprojekt „Risiko Guide“.

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In einer Pilotphase werden 70 Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen des BG/BRG Lerchenfeld zu „Risiko Guides“ ausgebildet. Das sind von Experten geschulte Jugendliche, die ihre Freunde über Gefahren von regelmäßigem Alkoholkonsum informieren, als Vorbilder bewirken, dass Jugendliche weniger häufig Alkohol konsumieren, und Erste-Hilfe-Maßnahmen erlernen. Über Workshops bekommen die Schülerinnen und Schüler Kontakt zu Ansprechpartnern, bei denen sie jederzeit Unterstützung und Beratung zum Thema Alkohol erhalten. Das Projekt ist Teil der Kinder- und Jugendgesundheitsstrategie. Hintergrund ist, dass das Risikoverhalten von Jugendlichen in Bezug auf Sucht erzeugende Substanzen europaweit im Ansteigen ist. Das Schlagwort „Komasaufen“ trifft auf breites mediales Echo. Auch wenn das Jugend-

schutzgesetz den Alkoholkonsum von Jugendlichen vor dem vollendeten 16. Lebensjahr verbietet, gehört der Konsum alkoholischer Getränke zum Freizeitverhalten am Wochenende offenbar dazu. Aktuelle Daten einer entsprechenden Studie besagen, dass 31,9 Prozent der 15-jährigen Burschen und 26,9 Prozent der gleichaltrigen Mädchen angeben, wöchentlich Alkohol zu trinken. Bei den 17-jährigen Burschen sagen zehn Prozent, sie trinken täglich Alkohol, bei den gleichaltrigen Mädchen 1,7 Prozent. „Das sind alarmierende Zahlen. Mit dem Projekt ‚Risiko Guide‘ zielen wir auf einen verantwortungsbewussten Umgang der Jugendlichen mit alkoholischen Getränken ab“, betont Kaiser. Erreichbar ist das aus Sicht der Projektbeteiligten nicht durch die Forderung nach reiner Abstinenz, sondern, indem ein vernünftiges Verhalten zum Thema Alkohol in den Mittelpunkt gestellt wird und Bezugspersonen als Vorbilder in die Präventionsarbeit mit eingebunden werden. Zielgruppen des Projekts sind deshalb auch die Eltern und Lehrer.

2. LHStv. Peter Kaiser Tel.: +43 (0) 50 536 22601 E-Mail: peter.kaiser@ktn.gv.at

Wenn Babys stundenlang schreien Das Baby schreit und schreit und schreit, mit nichts ist es zu beruhigen. Ist dies mehr als drei Stunden am Tag, mehr als dreimal pro Woche und das über einen Zeitraum von mehr als drei Wochen der Fall, sprechen Experten von so genannten „Schreibabys“. Ein Problem, dem viele Eltern hilflos und verzweifelt gegenüberstehen. Um den leidgeplagten Mamis und Papis zu helfen, hat Gesundheitsreferent LHStv. Peter Kaiser gemeinsam mit dem Frauengesundheitszentrum Kärnten mit Sitz in Villach ein kostenloses Beratungspaket geschnürt. Das neue Angebot ist Teil des von Kaiser initiierten Kärntner Masterplans „Kinder- und Jugendgesundheit“. „Stundenlang schreiende, schlaflose und ständig unruhige Babys bringen Eltern oft an die Grenzen, die Sorge ist groß, dass irgendetwas mit dem Baby oder im Umgang mit dem Kind nicht stimmt. Das neue Informationsangebot des Frauengesundheitszentrums soll negative Auswirkungen auf die Gesundheit von Eltern und Kindern vermeiden helfen“, berichtet der Gesundheitsreferent.

Foto: Büro LHStv. Kaiser

Seit Dezember werden regelmäßig individuelle und kostenlose Beratungen zum Thema von einer ausgebildeten Krisenbegleiterin für Kinder, Säuglinge und Familien durchgeführt. „Ich freue mich sehr, mit dem Frauengesundheitszentrum Kärnten ein neues präventives Angebot für Kleinkinder und deren Eltern ins Leben gerufen zu haben, denn eine positive Eltern-Kind-Beziehung ist wie ein Schutzschild für die Gesundheit“, so Kaiser.

LHStv. Peter Kaiser sagt Alkoholmissbrauch bei Jugendlichen den Kampf an

Informationen gibt es beim Frauengesundheitszentrum Kärnten in der Völkendorfer Straße 23 in Villach, Tel.: 04242 530 55 oder unter www.fgz-kaernten.at


16 ZEIT FÜR KÄRNTEN

LANDESREGIERUNG AKTUELL

Über 4.000 Lehrer für Kärntens Pflichtschulen Kärnten sichert die wichtige Qualität im Unterricht selbst Für die 35.687 Schülerinnen und Schüler in Kärntens Pflichtschulen werden 4.079 Lehrer benötigt, vom Bund jedoch nur 3.700 finanziert. „So kann die Unterrichtsqualität nicht aufrechterhalten werden, das Land muss zusätzlich 378 Stellen finanzieren“, berichtet Bildungsreferent LR Christian Ragger. Gemeinsam mit Personalreferent LR Harald Dobernig wurde der Plan mit 4.079 Lehrerstellen erstellt. Für die 378 zusätzlich notwendigen Stellen müssen 13,5 Millionen Euro aufgewendet werden. „Mit dem erarbeiteten Stellenplan haben wir einen guten Kompromiss zwischen dem finanziell Machbaren und den Wünschen der Schulen gefunden“, erklärt Ragger. Kärnten hat im Bundesländervergleich die kleinsten Klassen, ebenso

LR Christian Ragger Tel.: +43 (0) 50 536 22701 E-Mail: christian.ragger@ktn.gv.at

„Wir haben einen guten Kompromiss zwischen dem finanziell Machbaren und den Wünschen der Schulen gefunden“, erklärt LR Christian Ragger Foto: Büro LR Ragger

ist das zahlenmäßige Lehrer-Schüler-Verhältnis eines der besten in Österreich. „Wenn die Schülerzahlen sinken, kann man nicht, wie vom Ministerium gefordert, von einem Jahr aufs andere die Klassenzahl so reduzieren, dass das gewünschte Lehrer-Schüler-Verhältnis rauskommt“, meint Ragger. Auch die Neuen Mittelschulen, deren Ausbau das Ministerium forciert, erhalten in Kärnten statt der notwendigen 1.525 Planstellen nur 1.462. Die hier fehlenden Planstellen bezahlt ebenfalls das Land. „Sprachkompetenz muss ein Schwerpunkt unserer Bildungspolitik sein, daher stellen wir weitere sieben Lehrkräfte zur Verfügung, die im Rahmen von Schulversuchen einen besonderen Schwerpunkt auf Fremdsprachen (Englisch, Italienisch) setzen“, berichtet Ragger zur Benachteiligung Kärntens im Bereich der Sprachförderung.

Der Freitag wird zum „Frautag“ Verbesserte Rahmenbedingungen für Frauen notwendig Jeder Freitag wird künftig zum „Frautag“. Das stellt die logische Ergänzung des Regionalen Aktionsplanes (RAP) dar, den Frauenreferentin LR Beate Prettner gemeinsam mit dem Referat für Frauen und Gleichbehandlung in allen Bezirken in ländlichen Regionen durchgeführt hat. Die beim RAP direkt vor Ort aufgenomme-

nen Anregungen der Frauen für verbesserte Rahmenbedingungen in ihrer Gemeinde werden derzeit in einen Maßnahmenkatalog gegossen und sollen nun auch mit den Interessenlagen der Frauen aus den Bezirksstädten ergänzt werden. „Wir wollen überprüfen, ob die Fragestellungen, die derzeit behandelt werden, auch für die in der Stadt

lebenden Frauen von zentraler Wichtigkeit sind bzw. ob noch zusätzliche Problemfelder zu den drei bis jetzt aufgenommenen Hauptthemen – Kinderbetreuung, öffentlicher Nahverkehr und Arbeitsplätze vor Ort – hinzukommen“, freut sich Prettner bereits auf die persönlichen Gespräche vor Ort. Ziel ist es, den demographischen Negativtrend aufzuhalten, indem Frauen und Familien verbesserte Rahmenbedingungen zur Verfügung gestellt werden. „Denn ‚gehen die Frauen, stirbt das Land‘, darum gilt es hier einen wichtigen Schwerpunkt zu setzen“, sagt Prettner.

Alle Termine und Infos finden Sie auch auf www.frauen.ktn.gv.at LR Beate Prettner und Frauenbeauftragte Barbara Fuchs machen den Freitag zum „Frautag“ Foto: Büro LR Prettner

LR Beate Prettner Tel.: +43 (0) 50 536 22301 E-Mail: beate.prettner@ktn.gv.at


17 ZEIT FÜR KÄRNTEN 17

LANDESREGIERUNG AKTUELL „Unter den Tourismusverbänden herrscht Aufbruchsstimmung", so LR Wolfgang Waldner Foto: Büro LR Waldner

Kärnten auf dem Weg zum Nulldefizit Rote Laterne beim Budget wurde schon lange abgegeben „Kärnten ist auf dem Weg zum Nulldefizit, das wir nach heutigem Stand im Jahr 2015 erreichen werden“, so Finanzreferent LR Harald Dobernig. Damit wird das Nulldefizit früher als vom Bund gefordert erreicht und der Stabilitätspakt deutlich übererfüllt.

Tourismusgesetz muss bleiben, wie es ist Touristiker wollen Sicherheit und Planbarkeit Ein Gespräch mit den Vorständen der 31 Tourismusverbände, initiiert von Tourismuslandesrat Wolfgang Waldner, klärte kürzlich alle noch offene Fragen zum neuen Tourismusgesetz. „Die Experten, die mit diesem Gesetz arbeiten müssen, sind zu einem eindeutigen Ergebnis gekommen: Das Tourismusgesetz muss bleiben, wie es ist, aus ihrer Sicht gibt es keinen Punkt, der zu ändern wäre, ihre Forderung ist Sicherheit und Planbarkeit“, berichtet Waldner. Das neue Gesetz muss unbedingt wie vorgesehen am 1. Jänner 2013 in Kraft treten, eine Evaluierung soll 2015 erfolgen. Eingerichtet wird ein „Pool der Erfahrungen“, mittels Dropbox werden Erfahrungen ausgetauscht und so der Informationsfluss gesichert. Von Waldner unterstützt werden die Vorfinanzierungen in den ersten Monaten, d. h. das Tourismusreferat trägt die Kosten für Foto: Kärnten Werbung

die Überbrückungskredite. Außerdem wird ein Koordinationskomitee gegründet, das aus fünf Touristikern besteht, die als Sprecher der Tourismusverbände fungieren und dem Tourismusreferenten als beratendes Gremium zur Verfügung stehen. „Unter den Tourismusverbänden herrscht Aufbruchsstimmung. Die Entpolitisierung in den Tourismusgemeinden, die fast acht Millionen Nächtigungen von insgesamt zwölf Millionen in Kärnten verzeichnen, hat voll gegriffen“, so Waldner. Mitglieder des Komitees: Heidi Pichler, Heiligenblut; Markus Ronacher, Bad Kleinkirchheim; Julischka Politzky, Velden; Michael Mateidl, Südkärnten; Veronika Zorn, Treffen

LR Wolfgang Waldner Tel.: +43 (0) 50 536 22401 E-Mail: wolfgang.waldner@ktn.gv.at

Der Landesvoranschlag 2013 sieht Einnahmen in Höhe von 2,158 Milliarden Euro und Ausgaben in Höhe von 2,275 Milliarden vor. Wesentliche Ausgabengebiete sind die Bereiche „Unterricht, Erziehung, Sport und Wissenschaft" mit 543,8 Millionen Euro, gefolgt vom Bereich „Soziale Wohlfahrt und Wohnbauförderung" mit 523,3 Millionen. Für das Gesundheitswesen werden 369,7 Millionen Euro ausgegeben. „Sozialer Wohlstand und Familienförderung sind auch in Zukunft die Schwerpunkte unserer Politik“, erklärt Dobernig.

zierten 40 Millionen auf 13,5 Millionen Euro reduziert werden. Bei den Ermessenausgaben der Regierungsmitglieder hat es von 2009 auf 2013 eine Reduktion von über hundert Millionen Euro gegeben. Im Vergleich der Bundesländer weist Kärnten im kommenden Jahr eine wesentlich geringere Neuverschuldung aus als die Steiermark oder Wien. „In Kärnten beträgt die Neuverschuldung 2013 pro Kopf 206 Euro. Wir haben die rote Laterne beim Budget schon lange abgegeben“, betont Dobernig.

Zugleich wird die notwendige Budgetkonsolidierung in Kärnten fortgesetzt. Ein Teil des Kärntner Reform- und Sparkurses ist die Verwaltungsreform mit der Halbierung der Abteilungen des Landes, die Pensionsreform, den selektiven Einstellungsstopp mit dem Abbau von 400 Planstellen bis 2014 und die erstmals gelungene Senkung der Personalkosten des Landes Kärnten. Auch der finanzielle Aufwand für den Lehrerüberhang konnte von prognosti-

LR Harald Dobernig Tel.: +43 (0) 50 536 22502 E-Mail: post.dobernig@ktn.gv.at

„Sozialer Wohlstand und Familienförderung sind auch in Zukunft die Schwerpunkte unserer Politik“, so LR Harald Dobernig

Foto: Büro LR Dobernig/Studiohorst


LANDESREGIERUNG AKTUELL

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Teuerungsausgleich – notwendiger denn je

· Amt ss ich mitb lic ri · Meld her, gültig ngen? ezette er Lic htbild · Für l Pen ausw eis gleich sionisten: s N z a u c l hweis age · Für Bez über den B nachw ieher der ezug a l e lgeme is der A · Für inen usBezie W ohnb herin zugsn e i h n ilfe: B en de s Kär ezugs · Für B achweis ntner eziehe M · Fam r ü d tterge es Fam ilien ldes: ilien mi könn Been ein t drei oder zuschusse s m e ein N : e e B r h e h r z öh ug m ac 18. Le hweis darü te Förderu inderjährig snachweis n bensj b en Ki g e r b ean erfo ah n meins amen r noch nic rderlich, d tragen. Da dern ht vol ass di zu ist Haush urkun len eK de, Be a zug d lt leben (z. det haben inder das B. Me er Fam und im lde ilienb eihilf zettel, Geb gee) urts-

In Kärnten wird bei einkommensschwachen Menschen nicht gespart ereits zum sechsten Mal wird der Teuerungsausgleich ausbezahlt und er wurde heuer von bisher 100 auf 130 Euro bzw. für Familien mit drei oder mehr minderjährigen Kindern von 150 Euro auf 180 Euro erhöht. „Die vergangenen Jahre haben deutlich gemacht, wie sehr die Menschen diese direkte Hilfe brauchen und schätzen, denn gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist eine unbürokratische Unterstützung dringend erforderlich", so Landeshauptmann Gerhard Dörfler und Finanzreferent LR Harald Dobernig. Gerechnet wird mit rund 20.000 Anspruchsberechtigten, ausgezahlt wird in den Bürgerbü-

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ros des Landeshauptmannes, man kann sich das Geld aber auch aufs Konto überweisen lassen. „Es liegt in der sozialen Verantwortung des Landes, den Menschen mit Niedrigsteinkommen zu helfen. Wir sparen in vielen Bereichen, aber nicht bei jenen, die dringend Hilfe benötigen", sagt der Landeshauptmann. Dobernig verweist darauf, dass Kärnten seit rund zehn Jahren die Politikerbezüge nicht erhöht hat. „Wir sparen weit über eine Million Euro pro Jahr. Geld, das im Rahmen des Teuerungsausgleichs der Kärntner Bevölkerung zugute kommt.“

Weitere Auszahlungstermine: · Freitag, 14.12., in der BH St. Veit an der Glan (10 - 15 Uhr) · Montag, 17.12., im KUSS Wolfsberg (10 - 15 Uhr). Möglich sind Barauszahlungen zudem bis 28.2.2013 in den Bürgerbüros des Landeshauptmannes in Klagenfurt (Arnulfplatz 1) und Villach (Meister-Friedrich-Straße 3), Montag bis Donnerstag von 9 bis 15 Uhr und Freitag von 9 bis 13 Uhr. Schriftliche Anträge zur Post- oder Banküberweisung sind in den Bürgerbüros sowie in den Bezirkshauptmannschaften erhältlich und können bis zum 15. März 2013 eingebracht werden.

Wer bekommt den Teuerungsausgleich? Anspruchsberechtigt sind alle Kärntnerinnen und Kärntner, die ihren Hauptwohnsitz seit mindestens zwei Jahren in Kärnten haben und zumindest eine dieser Voraussetzungen erfüllen: Pensionisten mit Ausgleichszulage; Bezieher der allgemeinen Wohnbeihilfe; Mütter, die das 60. Lebensjahr vollendet und mindestens ein Kind großgezogen haben, nicht pensionsversorgt sind und die das Kärntner Müttergeld (Mütterpension des Sozialmarktes) bekommen; Familien, die den Kärntner Familienzuschuss erhalten.


19 ZEIT FÜR KÄRNTEN 19

GANZ PERSÖNLICH

Am Puls des Wassers Die „Zeit für Kärnten“ sprach mit dem Leiter der Hydrographie des Landes asser ist Lebensgrundlage und Gefahr zugleich und Wasser sucht sich seinen Weg. Beim Land Kärnten gibt es eine Abteilung, die den Puls des Wassers genau beobachtet. Wie wichtig ihre Arbeit für uns alle ist, wurde heuer bei der Hochwasserkatastrophe in Lavamünd deutlich. Da lieferten die Hydrographie- und Wasserbau-Experten dem Krisenstab wichtige Daten.

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„Bei der Hydrographie geht es darum, den Wasserkreislauf zahlenmäßig zu erfassen“, lautet die Kurzdefinition von Johannes Moser von der Unterabteilung Wasserwirtschaft. Rund 250 von 450 Messstationen in ganz Kärnten liefern halbstündlich Daten, die per GPRS in die Zentrale fernübertragen werden. 14 Mitarbeiter bewerkstelligen den Messdienst und den reibungslosen Betrieb der Messstationen. Begleitend nehmen rund 140 Beobachter manuell Kontrollmessungen vor, die sie monatlich an das Land übermitteln. Gemessen werden Niederschlagsmengen, Schneehöhen, die Wasserstände von Flüssen, Bächen,

Seen und auch des Grundwassers, Abflussmengen in den Fließgewässern, Luft- und Wassertemperaturen und sogar Verdunstungsraten werden berechnet. Die Messdaten sind jedoch Rohdaten, die erst genau und aufwändig ausgewertet werden müssen. Was die Experten dann in Berichten, Kennwerten oder Analysen zusammenfassen, kann sich jedermann im Internet aktuell und übersichtlich in Karten und Diagrammen aufbereitet ansehen. Wie Moser betont, gibt es sehr viele Anfragen, weshalb sich die Hydrographie als Servicebetrieb für die Öffentlichkeit versteht. Ausgetauscht werden Messdaten auch mit ZAMG und Verbund sowie den Nachbarländern Tirol, Steiermark, Italien und Slowenien.

Bei Flüssen schätzen sie für den Katastrophenschutz die fünf Hochwassergefährdungsstufen „keine“, „gering“, „mittel“, „hoch“ und „sehr hoch“ ab. Man spricht hier je nach Häufigkeit auch von 1-jährlichen bis hin zu über 100-jährlichen Hochwässern. Hochwasserprognosen sind mit Unsicherheiten verbunden, erklärt Moser. So können zum Beispiel die Vorhersagen der Kollegen vom Wetterdienst, was Niederschlagsgebiete und -mengen anbelangt, nicht ganz zutreffen. In die Abschätzung mit einbeziehen muss man u.a. auch die Schneefallgrenze, Schneeschmelze und Bodenfeuchtigkeit, was es manchmal sehr schwierig macht. So kann es erforderlich sein, Prognosen mit der Entwicklung des Ereignisses zu korrigieren. Für Bäche ist eine Warnung kaum möglich. In achtjähriger Arbeit hat die Hydrographie zusammen mit der Technischen Universität Wien für Kärntens Flüsse Hochwasserszenarienkataloge erstellt. Dafür wurden verschiedenste Niederschlag-Abflussereignisse simuliert. „Mithilfe dieser Kataloge können wir uns im Notfall auch ohne Computer schnell orientieren, welche Mengen zu erwarten sind“, erklärt Moser.

Gebraucht werden die Ergebnisse der hydrologischen Analysen vor allem in Wasserwirtschaft, Raumplanung, Schutzwasserwirtschaft und Wildbachverbauung, bei ökologischen Fragestellungen und natürlich auch im Bereich der Energieversorgung.

„Natürlich ist man vom Schicksal der Hochwasseropfer im Einsatzfall sehr betroffen. Wir versuchen dennoch sachlich den Einsatzteams die nötigen Informationen zu liefern“, beschreibt Moser. In Lavamünd kam noch erschwerend hinzu, dass die Messanlage vom Hochwasser zerstört wurde.

Die Experten verfügen über Langzeitdaten, die auch für das Hochwasserwarnservice wichtig sind.

„Es gibt keinen absoluten Schutz vor Naturgefahren und extreme Ereignisse wird es über das Land verteilt immer wieder geben. Von Trockenperioden bis zu Hochwässern. Dessen sollte sich die Gesellschaft viel bewusster werden“, meint der Experte und appelliert für mehr Sensibilität und Eigenverantwortung. Markus Böhm Johannes Moser ist Leiter der Hydrographie des Landes Foto: Privat

Infos & aktuelle Daten: www.wasser.ktn.gv.at/ hydrographie


20 ZEIT FÜR KÄRNTEN

Eine thailändischkärntnerische Hochzeit annes Omann aus Finkenstein hat bereits auf Kreta und in München gearbeitet, seit kurzem lebt er in Thailand, wohin ihn die Liebe führte. Am 23. Oktober 2012 hat er seine Mavin in Bangkok geheiratet. Die Morgenzeremonie fand traditionell thailändisch von 07.00 bis 14.00 Uhr statt, beschreibt er in seinem Brief. Viele Freunde und Verwandte waren eingeladen, Hannes hatte für alle thailändische Hochzeitskleidung besorgt. Bei den weiteren Feierlichkeiten am Abend wurde es dann kärntnerisch. Das Lokal war mit Kärntner und österreichischen Fahnen geschmückt. Alle Besucher trugen Kärntner Tracht, und auch Mavin und Hannes erschienen in Dirndlkleid und Kärntneranzug. Unter Leitung von Hannes‘ Mutter wurden Kärntnerlieder gesungen. „So haben wir es geschafft, für unsere Hochzeit thailändische und Kärntner Tradition zu verbinden“, freut sich der frischgebackene Ehemann.

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„Meine Frau besitzt hier eine Firma, in der mit 20 Angestellten Silberschmuck produziert wird. Ich bin verantwortlich für den Export

nach Europa und Amerika“, berichtet Hannes. Nebenbei baut er gerade seine eigene Firma im Internet auf. Über seinen eBay-Shop „MasterM Shop“ bietet er hauptsächlich echten Silberschmuck, Herren-, Damen-, Kinder-, und Sportbekleidung an (Kontakt: masterm_export@yahoo.com). Nächstes Jahr will er das Angebot um elektrische Fahrräder erweitern. Hannes erzählt auch über das alltägliche Leben in Bangkok. Er wohnt in der Nähe des Chao Phraya Flusses, also mitten im Herzen der Millionenstadt. „Der Verkehr steht die meiste Zeit still und man braucht schon Geduld, um mit dem Taxi von A nach B zu gelangen. Wagemutige können das Moped-Taxi nehmen. Das versucht, sich zwischen den stehenden Fahrzeugen hindurchzuschlängeln“, schreibt der Auslandskärntner. Das vielfältige Essen in Thailand schmeckt ihm ausgezeichnet. „Garküchen, wo man zu jeder Uhrzeit frische Speisen bekommt, gibt es an jeder Straßenecke. Da kann man schon einmal seinen Hunger für ca. 50 Cent stillen“, meint er begeistert.

Liebe Auslandskärntnerinnen und -kärntner! Schicken Sie uns bitte Ihre Geschichten und Fotos per E-Mail an zeit@ktn.gv.at oder per Post an Amt der Kärntner Landesregierung, Pressebüro, Arnulfplatz 1, 9021 Klagenfurt. Als kleines Dankeschön gibt es ein Buch und einen Fürstenstein-Anstecker.

Hannes Omann und seine Mavin heirateten in Bangkok Foto: Privat

Auch die Lokale sind laut Hannes immer sehr gut besucht, denn eine der größten Leidenschaften der Thais ist das Essen. Die Küche bietet wirklich alles, von einfachen Reisund Nudelgerichten bis hin zu Krabben und Hummer. Trotzdem freut sich Hannes natürlich immer, wenn ein Paket mit Kärntner Jause aus der Heimat eintrifft. Markus Böhm


21 ZEIT FÜR KÄRNTEN 21

KULTURTIPP Foto: Werner Berg Museum

maberg in Kärnten die Kirchenböden des Wallfahrtsortes mit Mosaiken geschmückt.

Theodora – von der Schauspielerin zur Kaiserin Foto: LMK

Glanzvolle Mosaiken aus Ravenna V on der Völkerwanderungszeit wissen wir wenig, über sie wurde und wird zu wenig gelehrt. Oder sie wird nur mit dunklen Jahrhunderten in Verbindung gebracht. Dass dies nicht so ist, zeigt die aktuelle Ausstellung im Landesmuseum Kärnten unter dem Titel: „RAVENNA. Römer/ Goten/Byzantiner“. Hier geht es um den Glanz der großartigen Mosaiken der weströmischen Hauptstadt Ravenna und deren Geschichte(n). Die Ausstellung wurde von Universitätsprofessor Franz Glaser kuratiert, der es bestens versteht, Besucher in die Völkerwanderungszeit zu entführen, die Mosaikkunst der Spätantike zu erläutern und die Ereignisse und Funde in Kärnten jenen in Ravenna gegenüberzustellen. Die bewegte Geschichte der Völkerwanderungszeit wird anhand ausgewählter Beispiele deutlich. Sie wurden in den Mosaikschulen Ravennas nach Vorbildern angefertigt, die 1500 oder 1600 Jahre alt sind. Ein Glück für uns, denn beinahe wäre im achten Jahrhundert im Byzantinischen Reich ein

Bilderverbot erlassen worden, dem auch die Mosaiken von Ravenna zum Opfer gefallen wären. Die Bewohner der Stadt aber kämpften und es gelang ihnen, die Schätze zu retten. Heute sind sie UnescoWeltkulturerbe. Die Ereignisse der Völkerwanderungszeit spiegeln sich im Lebenslauf der römischen Kaisertochter Galla Placidia. Sie wird bei der Eroberung Roms 410 von den Westgoten als Geisel genommen und heiratet – nach einer Zwangsehe mit König Athaulf und dessen Tod – einen römischen General. Nunmehr ist das kaiserliche Mausoleum mit faszinierendem Mosaikschmuck mit dem Namen der Galla Placidia verbunden. Im Jahr 493 übernahm der Ostgotenkönig Theoderich die Herrschaft über das Weströmische Reich. Das war der Beginn einer langen Friedenszeit im Raum Italien und im Alpenraum. Der König ließ in Ravenna eine prachtvolle Palastkirche errichten. Zeitgleich werden – wie der Archäologe Glaser erforscht hatte – auf dem Hem-

Ein besonderer Schatz ist die Kirche San Vitale, die im Jahr 540 errichtet wurde. Kaiser Justinian und seine geliebte Gattin Theodora sind die Stifter der einzigartigen Mosaikausstattung. Sie wurde als Schauspielerin zur Kaiserin erhoben und hatte sich u.a. auch für Gesetze gegen Mädchenhandel eingesetzt. Auch ihr kann man in der Sonderausstellung auf Augenhöhe begegnen. Die Ausstellung ist sehr vielseitig, man erfährt Interessantes über Westgoten, Ostgoten, Byzantiner, Hunnen und Vandalen, über Religion und Christentum, über Bilder-Manipulationen, ebenso wie über Material, Technik und Geschichte von Mosaiken. Ergänzt ist die Schau durch besondere Kärntner Mosaik-Funde. Univ.-Prof. Dr. Franz Glaser, stv. Direktor und Leiter der Abteilung für Provinzalrömische Archäologie und Antike Numismatik am Landesmuseum Kärnten, Leiter der Ausgrabungen und des Römermuseums Teurnia sowie des Archäologischen Pilgermuseums Globasnitz, weiters Lehrtätigkeiten an Universitäten und Autor vieler Publikationen. Karl Brunner

Kurator Franz Glaser Foto: Michael Salbrechter

Info: www.landesmuseum.ktn.gv.at


22 ZEIT FÜR KÄRNTEN

Gute Kreuzwirt

Gutschein über 50 Euro für ein Essen im Kreuzwirt. Bitte Postkarte mit Kennwort „Kreuzwirt" bis 9. Jänner 2013 an: Kärntner Landesregierung, Pressebüro, Arnulfplatz 1, 9021 Klagenfurt Foto: Kreuzwirt

Küchenchefin Sabine Belmon kocht bodenständig und mit absolut frischen Zutaten. Genießen Sie heimische Spezialitäten aber auch Wirtshausküche aus der Alpen-AdriaRegion. Es wartet eine gute Auswahl hauptsächlich österreichischer Weine. Donnerstags gibt‘s immer knusprige Backhendln und samstags ofenfrischen Schwartlbraten wie zu Großmutters Zeiten.

Infos zur Kärntner Wirtshauskultur: www.wirtshaus.com

Kreuzwirt – Das „Kärntner Wirtshaus“ St. Martiner Str. 123, 9500 Villach Tel. 04242 - 58 440 www.kreuzwirt-villach.at

hen, vermisc n e s s ü aseln heißem nen H in panieren. In s s u N ar u passt zel in der udel it Fleisch d n backen. Daz eren n h c s h e u r t e R ra Öl goldb schaum. Preiselb htig Erdäpfels r ic e s e r kruste mit eerschaum o lb v e is e e Pr r Sahn lb e e n is e e g r la P und in gesch . en , le u e k : h n e unterheb l: 1 R Zutate e z it n Erdäph c ls e eh as ekochte G l: Für das R 3 El geriebene H ge d u tr en. Mit el, hla Erdäpfels Reibeisen reib 2 El Brös um Backen, Sc lz, it m . Mit Sa l z fel grob n mengen , Majore r nüsse, Ö e e e v lb i e E is eEl Pre ganzem Kräutern . Ein l: 1 kg g sahne, 3 frischen felstrude , p ä r, ig e e rd ürzen ff rt E e fe n tt P mian w en. Blätk. Blä Für de y P h 1 T l, e d ff n e g B arto ran u hne zufü kochte K ymian, Butter zum Schlagsa und mit Erdäph ig T n , e n w ra Majo usrollen trudel terteig a zu einem S kstreichen Bac ule felmasse inuten im er Rehke t d M s 0 u 3 A . ung: leich formen Zubereit illons schneiden, ken. d n a u d e lz M a rohr bac kleine h mit S c is le F e s Da rieb klopfen. sel mit ge rzen. Brö ü w r e ff Pfe

Das Mountain Resort Feuerberg auf 1.766 m auf der Gerlitzen bietet einen sensationellen Panorama-Blick über weite Teile Kärntens. Der Feuerberg liegt in der Sonne, selbst wenn die Täler unter einer dichten Nebel-/Wolkenschicht verschwinden. Grandios ist das Wellnessangebot dank der vielen Wohlfühl-Innovationen, die etwa den Rundum-Blick besonders gut zur Geltung bringen. Im Winter direkt an der Skipiste gelegen, im Sommer und Herbst hautnah dran am Wandergeschehen, verbindet der Feuerberg Wellness-Vielfalt und Natur-Genuss. Berg-Wellness-Fans sind von der Wohlfühloase der Superlative begeistert. Sogar die kritischen Tester von Relax Guide haben den Feuerberg mit 3 Lilien/17 Punkten als Kärntens Wellness-Aufsteiger des Jahres ausgezeichnet. Mehr Information unter Mountain Resort Feuerberg Telefon: 04248 - 2880 www.hotel-feuerberg.at


FeuernbseBradgewelt am Berg Kärnte

... einen Kurzurlaub auf der Gerlitzen im Mountain Resort Feuerberg bei 1.766 m Seehöhe, mit zwei Übernachtungen für zwei Erwachsene im DZ inkl. FeuerbergKulinarik und Wellness-Vielfalt zwischen Sauna-Wärme-Genuss, Baden, Relaxen und Ruhen.

Foto: LPD/Michael Salbrechter

In welcher Stadt wurde heuer erstmals ein Kärntner Christbaum aufgestellt? Rom Laibach München

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Gratulation den Gewinnern!

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Einen Gutschein über einen Winterurlaub im Heidi-Hotel Falkertsee als tollen Hauptpreis des letzten Gewinnspieles konnte Landeshauptmann Gerhard Dörfler an Loisi Dobrosek aus Tröpolach überreichen. Franz Schützelhofer, Gabi Blatnik und Reinhard Wittmann durften sich über einen Tag mit einem Elektroauto des Autohauses Aichlseder freuen. Die Zeit für Kärnten gratuliert herzlich!

Kleben Sie den ausgefüllten Kupon bitte auf eine Postkarte und senden Sie diese bis 9. Jänner 2013 an Kärntner Lande sregierung, Landespressedienst, Arnulfplatz 1, 9021 Klagenfurt. Teilnehmen können Sie auch online auf www.ktn.gv.at. Der Rechtsweg ist ausgeschlos sen. Keine Barablöse möglich.



Zeit für Kärnten - 6/2012