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ZAS MAGAZIN

E-MOBILITÄT SPEZIAL

„Elektroautos sprießen wie Pilze aus dem Boden“ Es wird noch dauern, bis Elektroautos aller Hersteller das Straßenbild bestimmen. Aber die Trendwende ist eingeleitet und das Rennen eröffnet Raus aus der Nische

Intelligent Vernetzt

Super-Akkus

„Tisto“-Gründer Timo Wehrle bietet hochwertige Elektroroller für Jeden

Ladeboxen, PV-Anlagen und ein gutes Energiemanagement im eigenen Haus

Neuartige Akkutechnologien bieten weit mehr als 1.000km Reichweite


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Der Fokus liegt auf den Elektroautos Es wird natürlich noch dauern, bis die Elektroautos aller Hersteller endgültig das Straßenbild bestimmen. Aber die Trendwende ist eingeleitet und das Rennen eröffnet. Von Michael Zäh

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lötzlich schießen die Elektroautos wie Pilze aus dem Boden. Fast alle Hersteller bewerben massiv ihre neuen E-Modelle. Da ist der vollelektrische Mini ebenso wie der neue BMW iX3, der Opel Corsa als E-Modell und natürlich der VW ID.3 und neuerdings auch Modelle von Mercedes. Da sind die schon länger auf dem Markt befindlichen Modelle wie der Renault Zoe, verschiedene Ausführungen von Volvo. Dieser Anschein auf allen Plakatwänden heißt noch nicht, dass die Elektroautos heute schon einen erklecklichen Anteil der auf den Straßen befindlichen Autos darstellen. Aber es ist ein Verweis auf das, was schon sehr bald die Oberhand gewinnen könnte. Manche Marken gehen da konsequent dran. So hat Jaguar angekündigt, ab 2025 (praktisch übermorgen) nur noch voll elektrische

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Autos zu bauen. Volvo hatte dies schon vor Jahren als Philosophie ausgesprochen. Und nun folgen auch die deutschen Riesen, die sich allerdings meist deutlich mehr Zeit lassen wollen. Oder doch nicht? Da will Mercedes mit der hauseigenen Elektro-Offensive Tempo machen. Laut einem Handelsblatt-Interview mit dem Chef der Sterne, Ola Källenius, könnte die Stuttgarter Traditionsmarke deutlich früher verbrennerfrei werden, als ursprünglich geplant. Ursprünglich hatte man das Jahr 2039 ins Auge gefasst, doch mittlerweile prüft man im Ländle offenbar Szenarien, wonach bereits fünf bis acht Jahre früher nur noch Neuwagen mit E-Motoren vom Band rollen sollen. Dem Handelsblatt schilderte Källenius seine Erkenntnis, dass eine klare Fokussierung von den Investoren belohnt werde. Grundlage für diese Aussage bilded der Blick an die

Börse, wo Hersteller wie Tesla die Marke Mercedes hinsichtlich der Marktkapitalisierung übertreffen. Klare Worte zur künftigen Ausrichtung findet daher auch Audi-Chef Markus Duesmann. Die Ingolstädter wollen spätestens ab 2035 keine Verbrenner mehr produzieren. Auch alle Ford-Pkw werden ab 2030 elektrisch. Selbst Branchenprimus VW hat sich dem E-Auto verschrieben. Allerdings haben die Wolfsburger ihre Ankündigung, die letzte Verbrennerplattform 2026 auf den Markt zu bringen, zwischenzeitlich wieder kassiert. Man will quasi den letzen Bezintropfen noch goutieren. „Die Hersteller haben den Fokus auf die Elektroautos gerichtet, weil die politischen Rahmenbedingungen jetzt in diese Richtung weisen“, so Ralph Kollinger, der in Freiburg und Südbaden unter anderem die Marken Jaguar und Volvo vertritt. Politisch gewollt,

heißt einerseits, dass es stattliche staatliche Anreize für den Kauf eines E-Autos gibt. Politisch gewollt heißt aber auch: Es drohen Verkaufsverbote auf zahlreichen Märkten. Zu den prominentesten Verbots-Ankündigungen zählt der britische Vorstoß, ab 2030 keine neuen Verbrenner mehr zuzulassen. Einzelne chinesische Provinzen wollen dann ebenso dichtmachen wie Dänemark, Irland, Israel, die Niederlande und Slowenien. Spanien und Frankreich haben 2040 als Deadline angekündigt, die USA dürften zwischen 2035 und 2050 soweit sein. In Deutschland gilt zurzeit noch 2050 als Ausstiegsdatum, nach der Bundestagswahl (grüne Regierungsbeteiligung?) könnte sich das aber ändern. Neben den Verkaufs-Stopps sind zudem diverse lokale Fahrverbote für Verbrenner in Planung, etwa in Paris oder Amsterdam. E-Mobilität Spezial

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FIRMENPORTRAIT

„Raus aus der Nische“ „Tisto“-Gründer Timo Wehrle will qualitativ hochwertige Elektro-Roller zu einem guten Preis anbieten und dabei weltweit so agieren, wie das VW auf dem Automarkt macht imo Wehrle lebt täglich seine Überzeugung. „Ich will qualitativ hochwertige Produkte herstellen. Ich will mit guten Produkten und dennoch guten Preisen auf den Markt gehen. Meine Ziel ist, auf dem Rollermarkt so zu agieren wie das VW bei den Autos macht. Mit einem guten Elektro-Roller zu einem guten Preis können wir raus aus dem Nischensegment.“ Timo Wehrle meint damit, dass seine Roller Marke „Tisto“ wie beim „Volkswagen“ welche für das Volk und Jedermann sein sollen. Er glaubt fest daran, dass sich die E-Mobilität in naher Zukunft in deutschen Städten durchsetzen wird. Zehn Jahre lang arbeitete er in China, lernte dort Land und Leute, Kultur und Wirtschaft kennen. Der gelernte Industriemechaniker und studierte Betriebswirt, der

aus Furtwangen im Schwarzwald kommt, arbeitete im Automotive-Bereich und war in leitenden Positionen für Projekte mit Mercedes, VW und BMW tätig. „Ich bin schon vor Jahren in China mit einem Elektroroller rumgefahren und habe mir gedacht, wie praktisch das doch ist. Du kannst die einfach an der Steckdose aufladen und bist umweltfreundlich unterwegs.“ In China gehören die Elektroroller schon längst zum normalen Verkehrsbild und werden dort millionenfach verkauft. Ist ja klar, dass in den Metropolen oft der Platz knapp ist und praktische Lösungen gefragt sind. Dieser Trend könnte ganz schnell auf Europa rüberschwappen. Man denke da nur an die Pläne in Paris, wie die berühmten Champs Elysees begrünt und

umgebaut werden sollen. Statt den Massen an Autos auf acht Fahrspuren sollen Bäume, Fußgänger, Fahrradfahrer und gerne auch Elektroroller das Bild vor dem Arc de Triomphe bestimmen. Statt Lärm und Gestank ein sanftes Schweben und Luft zum Atmen. Eine konkrete Vision, die auch deutsche Städte erfassen wird. Und wenn das so kommt, ist Timo Wehrle vorne dabei. Im Jahr 2018 machte er sich selbstständig, kaufte kurzerhand in der chinesischen Stadt Changzhou eine Fabrik, in der bereits Roller produziert wurden, deren Qualitätsniveau er dann noch anhob und im Juni 2020 eröffnete er in Freiburg im Industriegebiet Haid seine deutsche Firmenzentrale und den Showroom für Elektro-Roller seiner Marke „Tisto“.

Die Modelle von Tisto haben Namen wie Dolphin, Thor, Luna, Eagle oder Fox. Es gibt für alle Wünsche und Altersklassen etwas, vom Vespa-Design über sportlich urbane Schnitte und praktische Ausführungen wie etwa den Berrin Delivery, der als Liefermobil konzipiert ist. Allen gemeinsam ist jedoch die Qualitätsstufe, der „Automotive Standard“, die höchste Maßgabe in der Automobilfertigung. Und ja, sie fahren alle elektrisch. Außerdem sind sie erschwinglich. „Ein guter Roller muss unter 2000 Euro liegen, das ist unser mittelfristiges Ziel“, sagt Timo Wehrle. „Jedem muss es möglich sein, diese Technologie zu erwerben.“ Timo Wehrle will Großes erreichen: „Heraus aus dem Nischensegment und hin zu einer neuen Mobilität für jedermann.“

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Foto: Achim Keller

„Wir verkaufen von China aus für den weltweiten Markt, aber nicht für den chinesischen Markt. Wir verkaufen in Europa, in die USA, in Thailand und Indonesien. Aber nicht am chinesischen Markt. Wir produzieren mit Zertifikat, also der TÜV-Zulassung und verbauen daher ganz andere Teile als das sonst in China üblich ist. Deshalb wären wir am chinesischen Markt auch chancenlos, wo die Billigroller dominieren“, so Timo Wehrle. „Ich habe meine Leute in China, denen ich vertraue. Mittlerweile abeiten 400 Menschen für uns. Im Moment haben wir die Kapazität, um 600 bis 800 Roller pro Tag produzieren zu können.“ Das ist eine Ansage und gleichzeitig eine große Hertausfoarderung. Daraus leitet sich auch die Philosophie von Gründer Timo Wehrle ab. „Ich habe einen anderen Ansatz als etwa bei einem Großhändler, der nicht selbst produziert. Anstatt hier mit der höchstmöglichen Marsche zu verkaufen, also teuer für den Endkunden, will ich zu einem guten Preis möglichst viele Elektroroller verkaufen, was wiederum einen Nutzen für den Käufer hat, weil er einen guten, geprüften Roller zu einem guten Preis bekommt.“ Hinzu kommt, dass bekanntlich Elektro-Fahrzeuge auch noch staatlich gefördert werden. „In einer Stadt wie München etwa wird eine Elektro-Roller mit bis zu 1.000 Euro gefördert“, weiß Timo Wehrle. „Es ist ein Städtethema und wird daher von Stadt zu Stadt unterschiedlich gefördert. Freiburg ist diesbezüglich allerdings ziemlich bescheiden, obwohl sich die Stadt ja als „Green City“ bezeichnet“, so Timo Wehrle. Doch wie kam es zu „Tisto“? Der Name dieser Marke steht für „Timos Story“. Und wer weiß? Es könnte eine Erfolgstory werden. TISTO MOTORS, Inh. Timo Wehrle Burkheimer Straße 4 79111 Freiburg, Tel. (0761) 55655900 info@tisto.net, www.tisto. Durch das Click-Collect können wir nach telefonischer Terminabsprache Probefahrten anbieten und das Fahrzeug kann dann auch später bei Tisto abgeholt werden. ZAS MAGAZIN

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Intelligent vernetzen Martin Schubnell, Obermeister der Elektro- und Informationstechnik Innung spricht über Ladeboxen, PV-Anlagen, Energiespeicher und gutes Management im eigenen Haus

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ie E-Mobilität benötigt auch eine gute Ladeinfrastruktur in Privathäusern. Michael Zäh sprach darüber mit Martin Schubnell, seit 37 Jahren Elektromeister und zudem seit 1999 Obermeister der Innung Elektro- und Informationstechnik Emmendingen.

Nehmen wir mal ein Einfamilienhaus an, wo in der Garage das Elektrofahrzeug geladen werden soll. Was muss da die Ladebox können? Martin Schubnell: Es gibt Einstiegsmodelle, da wird die Stromzuleitung angeschlossen und man kann damit laden. Fertig, mehr können die nicht. Natürlich hat auch eine solche einfache Ladebox alle Sicherheitseinstellungen, die gefordert sind. Wichtig ist: Ladestationen bis 11 KW sind nicht genehmigungspflichtig, die kann man also immer montieren, aber man muss sie dem Energieversorger anmelden. Das hat einfach etwas mit der Netzausbauplanung zu tun, damit dann auch genügend Strom zur Verfügung steht. Manchmal sieht man auch, dass Autos aus ganz normalen Steckdosen aufgeladen werden. Geht das?

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Martin Schubnell: Grundsätzlich können fast alle Elektroautos verschieden elektrisch betankt werden. Es geht halt immer darum, wie schnell das passieren soll. Wenn ich viel Zeit habe, kann ich auch über eine normale Steckdose das Auto aufladen. Das dauert dann acht bis zehn Stunden, bis die Ladeleistung erbracht ist. Dann kommt als nächstes die 11 KW-Ladebox. Damit dauert das Aufladen je nach Fahrzeug vier bis fünf Stunden. Dann gibt es noch die Super-Charger, die in der Regel an der Autobahn stehen, mit 22 KW oder mehr. Da kann man in der Regel in 30 bis 40 Minuten 80 Prozent der Ladung erreichen. Das ist aber eine andere Welt und in einem Einfamilienhaus im Moment eher nicht machbar. Wie sieht es denn in diesem Zusammenhang mit der Energieversorgung aus? Kann es sein, dass das Netz darunter leidet und es womöglich sogar die Sicherungen raushaut, weil man sein Auto an der Ladebox hängen hat?

Martin Schubnell: Das kann eigentlich nicht passieren. Aber das ist wie bei jedem schönen Fest im Kindergarten oder irgendwo: Wenn dort die Kabeltrommeln verlegt werden und dabei eine in die andere eingesteckt wird, dann fliegt halt irgendwann die Sicherung raus. So ist das auch, wenn etwa bei Mehrfamilienhäusern mehrere Elektro-Autos gleichzeitig aufgeladen werden sollen. Sagen wir, es gäbe da fünf Wallboxen. Dann wäre die Gleichzeitigkeit nicht immer gegeben. Und wie regelt man das dann? Martin Schubnell: Da gibt es auch Lösungen. Indem die Ladeboxen miteinander vernetzt werden, können die Ladungen jeweils angepasst werden. Die zur Verfügung stehende Stromkapazität wird dann praktisch auf die Fahrzeuge verteilt. Bei Neubauten wird heutzutage bereits mit einem zweiten Hausanschluss nur für die Ladestruktur, etwa in Tiefgaragen geplant. Dann

Wenn man selbst zu Hause Strom gewinnt, etwa über Photovoltaik-Anlagen, mit entsprechender Stromspeicherung - lässt sich das dann mit den Wallboxen kombinieren? Martin Schubnell: Ja, das geht grundsätzlich. Es kann sich empfehlen, sich den Strom zu puffern und damit dann sein Auto zu laden. Dafür gibt es intelligente Ladeboxen, die eben ein Management beinhalten, womit man die Energiespeicher anschließen kann. Da wird also zuerst der „eigene“ Strom verbraucht und wenn es dann zum Aufladen nicht reicht, wird halt der Rest aus dem Netz bezogen. Da gibt es schon tolle Sachen. Und wenn man den Strom, den man im eigenen Haus produziert hat, dafür einsetzen kann, sein Elektroauto zu laden, dann ist das natürlich auch im höchsten Maße umweltfreundlich. Kann man sich über solche Energiespeicher auch autark vom Energieversorger machen, also quasi Selbstversorger sein? Martin Schubnell: Grundsätzlich ist das machbar. Wenn man jetzt vom Einfamilienhaus spricht, mit womöglich großer Dachfläche, die auch noch nach Süden geht, kann man natürlich schon sehr viel Strom selbst erzeugen. Wenn das Haus nach neuesten Energiestandards gebaut ist und wenig Enegie verbraucht, kann man das schon schaffen. Entscheidend ist hier eine gute PV-Anlage, ein guter Speicher und ein gutes Management im Haus. Hier geht es in den Bereich „Smart Home“, wo alles intelligent miteinander vernetzt ist. Kann man heute über das Handy steuern. ZAS MAGAZIN

Foto: Fotograf StockAdobe

Die E-Mobilität boomt. Worauf ist zu achten, wenn man sich zu Hause Ladeinfrastruktur einbauen lässt? Martin Schubnell: Es gibt Ladeboxen mit 11KW, mit 22 KW und kleinere. Die Ladeboxen mit 11 KW sind die, die im Moment am meisten eingebaut werden. Man muss die Leitungsdimensionierung, den Montageort und den Anschluss an die Zähleranlage beachten. Und die Frage ist dann halt auch: Was soll die Ladebox können? Da gibt es ganz einfache und solche mit vielen Extras.

kann man das alles komfortabler gestalten.


Akkutechnologie ist ein Knüller D

ie deutschen Fraunhofer-Institute haben gemeinsam mit der The Netherlands Organisation eine Akkutechnologie entwickelt, die weit größere Reichweiten und weit kürzere Ladezeiten erlaubt.

Die neuartige Akkutechnologie mit der Bezeichnung „Spatial Atom Layer Deposition“ (SALD) soll Elektroautos weit mehr als 1.000 Kilometer Reichweite bieten. Entwickelt wurde die Technologie in einem Gemeinschaftsprojekt der Fraunhofer-Institute und der staatlichen niederländischen Forschungseinrichtung The Netherlands Organisation (TNO). Die Entwicklung ist so weit fortgeschritten, dass bereits eine Firma gegründet wurde, die die industrielle Massenfertigung vorantreiben soll. Es handelt sich um die SALD BV mit Sitz im niederländischen Eindhoven. Nach eigenen Angaben kann sich

das Unternehmen schon jetzt vor Investorenanfragen kaum retten. Der Knüller hinter dem Super-Akku ist das patentierte Verfahren „Spatial Atom Layer Deposition“. Nach diesem Verfahren können im industriellen Maßstab ultradünne Beschichtungen, sogenannte Atombeschichtungen, aufgetragen werden. Die auf diese Weise entstehenden SALD-Akkus ermöglichen auf ähnlich großem Bauraum nicht nur dreimal mehr Reichweite als heutige Batteriezellen. Sie können laut SALD BV auch mit fünffacher Geschwindigkeit geladen werden. Auf diese Weise könnte ein E-Auto binnen zehn Minuten zu etwa 80 Prozent und in zwanzig Minuten vollständig geladen werden. Laut SALD-Chef Frank Verhage sollen erste Autos ab dem Jahr 2022 mit den neuen Akkus ausgestattet werden.

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