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Lesen Sie jeden Samstag eine ZaS unter www.zas-freiburg.de Samstag, 20. Juni 2020

Samstag, 20. Juni 2020

Samstag, 20. Juni 2020

Ausgabe 290 am 20. Juni 2020 Samstag, 20. Juni 2020

Die Apokalypse Artensterben Evolutionsbiologe Matthias Glaubrecht zeigt in seinem Buch „Das Ende der Evolution“ die zerstö­rerische Kraft des Menschen und das rasende Ar­ tensterben. Seite 2

Samstag, 20. Juni 2020

Schlüssel behalten Politik

Am Fernseher Bundesliga

Mensch, es gibt Sachen, die glaubst du nicht. Erst hat sich die Bundes­republik Deutschland an Cura­ vec beteiligt, dann gibt es grünes Licht für Tests am Menschen. Seite 3

Christian Streich sprach zuletzt von „unseren Fans am Fernseher“. Wenn der SC in München, beim Geister­ meister nicht verliert, geht noch was. Seite 16

Jetzt gehts aber mal App An der deutschen Corona-App wird selbst von kritischen Geistern wie dem „Chaos Computer Club“ wenig rumgemeckert. Die Probleme könnten mehr im gefühlten Bereich liegen, etwa beim mühsamen Weg, eine Infektion zu melden. Von Michael Zäh

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ie deutsche Corona-App ist nun also da. Sie gilt bereits jetzt als Vorzeige-Dings für deutsche Technik in Verbindung mit vorbildlichem Datenschutz. Na ja, dass der amerikansiche Konzern Apple zunächst einmal Druck auf Gesundheitsminister Spahn und Co. ausüben musste, damit die App nicht über einen zentralen Server, sondern dezentral und anonym nur auf den Handys selbst relevante Daten speichert, entbehrt nicht einer gewissen Ironie. Ausgerechnet der Gigant des Datenabgreifens hat so verhindert, dass Daten an deutsche Behörden gehen. Aber geschenkt! Die Corona-App wird auch von kritischen Geistern wie dem „Chaos Computer Club“ wenig bemeckert. Heißt also: Diese App kann man sich runterladen, ohne größere Sorgen haben zu müssen, dass man damit überwacht würde. Und das ist ja tatsächlich des Lobes wert. Denn diese Corona-App kann erheblich dazu beitragen, dass das Virus mehr und mehr eingedämmt werden könnte. Es ist ein kleiner Schritt für einen Nutzer, die App zu aktivieren, kann aber für die Gesellschaft insgesamt einen großen Nutzen bringen. Die eher kuriosen „Probleme“ der App könnten mehr im gefühlten als im technischen Bereich liegen. Da wäre gleich zum Zeitpunkt des Starts das Präventionsparadox, das im Falle der Corona-App darin liegt, dass es derzeit in Deutschland ja nur geringe Infektionszahlen gibt und somit die Wahrscheinlichkeit sehr gering ist, dass die herunter geladene App sich demnächst bei ihren Nutzern mit einem Klingeling Warnhinweis meldet. Dies könnte psychologisch dafür sorgen, dass die

HALLO ZUSAMMEN

Jeden Samstag die ZaS Online

App-Nutzer sich gar keine Sorgen mehr machen. Womöglich finden die Leute die App dann sogar überflüssig, weil was nie piept, danach kräht ja auch kein Hahn. Aber okay, da sollte man die Nutzer aller möglichen Apps jetzt auch nicht unterschätzen. Wer hat nicht viele stumme Apps auf seinem Handy, von Yoga bis Sonstwas, die man dann doch nie benutzt. Und für die Corona-App gilt ja immerhin: Wenn die sich nicht meldet ist das selbst schon die gute Nachricht! Aber klar, man muss hier die Voraussicht der Leute annehmen, dass diese App erst dann wertvolle Dienste erbringen kann, wenn es mit Corona wieder ernst wird, zweite Welle und so, und man dann bei aller Angst und Sorge durch die App dazu beitragen kann, dass es nicht wieder zum absoluten Lockdown kommen muss. Das müsste mach-

bar sein, da die Corona-App keine ist, die man wieder löscht, weil sie derzeit nicht ständig Alarm schlägt. Ein anderes „gefühltes“ Problem könnte da schon eher gewünschte Effekte der App torpedieren. Man kann das Ding nämlich von zwei Seiten betrachten, fast schon ein bisschen Janus und so. Denn der zweigesichtige Gott Janus (aus der römischen Mythologie) gilt als Herrscher von Tür und Tor. Und bei der Corona-App ist es ja so, dass man aus Sicht des Jedermanns und Jederfrau (der/die nicht infiziert ist) nur den Vorteil, sieht, dass man informiert würde, wenn man in der Nähe eines Infizierten war. Aus Sicht dessen, der positiv auf das Corona-Virus getestet wurde, sieht die Sache etwas anders aus. Er kann zwar zum Nutzen seiner Mitmenschen als Infizierter selbst in der App eintragen, dass es eben

so ist und damit verschlüsselt alle Handys und deren Besitzer warnen, die zuletzt in seiner Nähe waren. Um einen Missbrauch zu verhindern, muss dieser Status aber offiziell bestätigt werden. Das geschieht zum einen über einen QR-Code, den man vom Testlabor erhält. Da jedoch nicht alle Labors in der Lage sind, QR-Codes zu generieren, muss der Betroffene eine TAN - also eine Transaktionsnummer - eingeben, die man von einer Telefon-Hotline bekommt. Dort wird man aber erstmal „psychologisch geschult“ ausgefragt, quasi Lügendetektor. Macht das jemand? Eine Hotline anrufen, sich ausfragen lassen, nur um dann per App Mitmenschen zu warnen, die man gar nicht kennt? Da könnte es menscheln, weil mühsam. Die App ist nur so gut wie sie genutzt wird.

Liebe Leserinnen und Leser, heute können wir Ihnen wieder die gedruckte ZaS anbieten, wie seit nun schon 13 Jahren zuvor. Wir haben die Zeit der „Corona-Pause“ aber auch genutzt, um Ihnen ein zusätzliches Angebot machen zu können. Wer Lust und Zeit hat, findet (und fand bereits in den letzten Wochen) auf unserer Homepage unter www.zas-freiburg.de JEDEN SAMSTAG unsere Online-Ausgabe der ZaS, also ein paar aktuelle Essays und News, was insgesamt ein ganz spezielles Corona-Tagebuch der ZaS ergibt. Diese Texte sind für Sie immer am Samstag nur einen Klick weit entfernt, und zwar ebenso frisch geschrieben und meinungsstark wie sonst auch immer, selbstverständlich ohne Bezahlschranke und so, also gratis. Sagen Sie das auch gerne weiter, denn wir freuen uns über jeden Besucher, der uns online liest. Natürlich gibt es weiterhin wie gewohnt auch die gedruckte ZaS, aber an all den Samstagen dazwischen jetzt eben unser neues Angebot, sozusagen am ZaS-Ball zu bleiben, wenn sie es mögen. Michael Zäh


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WISSENSCHAFT

ARTENSTERBEN

Samstag, 20. Juni 2020

Samstag, 20. Jun

Ausgabe 290 am 20. Ju Samstag, 20. Juni 2020

Die Apokalypse Das Artensterben nimmt rasend schnell zu. Der Evolutionsbiologe Matthias Glaubrecht zeigt in seinem aktuellen Buch „Das Ende der Evolution“ die zerstörerische Kraft des Menschen und wie wenig Zeit uns bleibt, um Tierarten zu retten. Von Barbara Breitsprecher

Durch das Fehlen von Arten werden bestehende Ökosysteme grundlegend gestört und Nahrungsketten zerreißen. Letztendlich ist damit auch die Existenz der Menschen, von denen es im Jahr 2050 neun bis elf Milliarden geben wird, bedroht. Wissenschaftler wissen das alles seit Jahren, doch genau wie beim Klimawandel dauert es drei bis vier Jahrzehnte, bis diese Erkenntnis bei der Bevölkerung ankommt. Diese Zeit werden wir beim Artensterben nicht haben, ist sich Matthias Glaubrecht sicher. Um den Prozess zu verzögern hält er es für unumgänglich, mindestens ein Drittel der Land-Erdoberfläche unter Naturschutz zu stellen. Auch juristisch müssten seiner Ansicht nach die Natur und die Organismen geschützt werden, in dem sie einklagbare legale Rechte erhalten.

Bis jetzt jedoch zerstören und zerschneiden wir stattdessen Lebensräume, vergiften oder vermüllen die Umwelt, überfischen wir die Meere – den Rest schafft dann der Klimawandel. Erst vor etwa 10.000 Jahren begannen die Menschen in Städten zu leben. Rom hatte im 16. Jahrhundert 70.000 Einwohner, so groß wie heute etwa Aalen und ein wenig größer als Sindelfingen. Anfang des 19. Jahrhunderts hatte Mexico-City 150.000 Einwohner, heute sind es 22 Millionen. Es ist aber „nur“ die fünft größte Stadt der Erde – Tokio ist mit knapp 38 Millionen Einwohnern die größte. Diese Stadtmenschen haben sich, da sie keine Möglichkeit haben, für ihre tägliche Nahrung und das benötigte Wasser selbst zu sorgen, vollständig abhängig gemacht von Handel, Technik und Transport. In

China beispielsweise kann die heimische Landwirtschaft die Megastädte längst nicht mehr ernähren, weshalb chinesische Unternehmen Land in Afrika und in den USA aufkaufen und dort für die chinesische Bevölkerung Gemüse und Getreide anbauen. Der Bevölkerungswachstum und die Verstädterung des Menschen haben nach Überzeugung des Evolutionsbiologen, Systemikers und Wissenschaftshistorikers Matthias Glaubrecht, der außerdem Zoologie und Paläontologie studiert hat, verheerende Folgen für die Tiere und Pflanzen weltweit. Bis zum Jahr 2030 wird es laut Matthias Glaubrecht weltweit etwa 300.000 Quadratkilometer fruchtbares Ackerland zugunsten des Städtebaus verloren gehen. Als Charles Darwin 1832 zum ersten mal den brasilianischen Urwald durchstreifte, schrieb er angesichts der Fülle an Pflanzen und

Foto: UHH Sebastian Engels

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ur noch 30 Jahre, dann könnte es diese Tiere, die Sie hier oben sehen, nicht mehr geben. Das größte Artensterben seit dem Aussterben der Dinosaurier ist in vollem Gange. Täglich verschwinden rund 150 Tier- und Pflanzenarten, eine Million Arten werden laut Bericht des Weltbiodiversitätsrats IPBS in den kommenden Jahren vom Aussterben bedroht sein. Der Evolutionsbiologe Matthias Glaubrecht hat ein dickes, umfassendes und erschütterndes Buch über „Das Ende der Evolution“ geschrieben. Er beschreibt den Menschen als das größte Raubtier, dessen Triumphzug der Entwicklung und Verbreitung der Untergang für die Tiere ist.

Der Evolutionsbiologe Matthias Glaubrecht hat eine beklemmende und umfassende Analyse über das große Artensterben verfasst.

Tieren in sein Tagebuch: „Ich muss mich selbst loben, dass ich vor lauter Wonne noch nicht verrückt geworden bin“. Inzwischen hat die Rodung des Regenwalds unter Brasiliens rechtsextremem Präsidenten Bolsonaro weiter drastisch zugenommen. 2019 vergrößerte sich die gerodete Fläche um 85 Prozent, damit hat sich die Abholzung innerhalb eines Jahres nahezu verdoppelt. Wie das staatliche Klimainstitut Inpe mitteilte, wurden dort allein 2019 knapp 9166 Quadratkilometer Wald abgeholzt. Die Daten stammen von Satellitenaufnahmen, vermutlich ist die tatsächliche Fläche noch weit größer. Weltweit sind mehr als drei Viertel der Landoberfläche und zwei Drittel aller Meere durch menschlichen Einfluss beeinträchtigt. In Deutschland wird die Hälfte der Landfläche intensiv landwirtschaftlich genutzt. Die industrielle Landwirtschaft führt zu monotonen, sterilen Feldern, auf denen Ackergifte ausgebracht werden. „Ohne die desaströsen Fehlentwicklungen bei Land- und Forstwirtschaft sowie Fischerei seit Beginn des Anthropozäns würden wir nicht über ein sechstes Massensterben auf diesem Planeten reden müssen“, so Matthias Glaubrecht. Was an Land passiert, spiegelt sich im Wasser: Weite Meeresbereiche sind leergefischt, die Zahl der Fische ist laut einer Studie der Dalhousie University of Halifax von 2003 auf nur noch ein Zehntel zurückgegangen. „Dennoch wird (…) weiter nahezu bedenkenlos zu Fisch

gegriffen und sogar empfohlen, tunlichst mehr davon zu verzehren (…)“, kritisiert Matthias Glaubrecht. Und für das Sterben der Großtiere wie Tiger und Elefanten sorgt die Trophäenjagd und die Wilderei. Alle 15 bis 20 Minuten stirbt ein Elefant durch einen Schuss. Allein in den Jahren nach 2010 sind mehr als 100.000 Elefanten wegen ihrer Stoßzähne getötet worden, obwohl die Tiere geschützt sind und der Handel mit Elfenbein seit 1989 verboten ist. Vermutlich hat jeder derzeit lebende Elefant schon miterlebt, wie ein Familienangehöriger getötet wurde, ist Matthias Glaubrecht überzeugt. „Unsere Ignoranz dieser biologischen Vielfalt gegenüber könnte durchaus die größte nicht wiedergutzumachende Dummheit der Menschheit sein“, schreibt er. „Der Verlust der Biodiversität , das drohende Ende der Evolution, ist die wahre Krise des 21. Jahrhunderts.“

■ Matthias Glaubrecht, Das Ende der Evolution. Der Mensch und die Vernichtung der Arten, C. Bertelsmann Verlag München 2019


HINTERGRUND

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Den Schlüssel behalten Die Bundesrepublik Deutschland steigt mit 23 Prozent für 300 Millionen Euro beim Impfstoff-Entwickler Curevac ein. Das ist ein Signal von Stärke und Entschlossenheit. Von Michael Zäh

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ensch, es gibt Zufälle, das glaubst du gar nicht. Da steigt also an einem Tag die Bundesrepublik Deutschland beim Tübinger Impfstoffentwickler Curevac ein, lässig mit 300 Millionen Euro für 23 Prozent der Firmenanteile, und dann am nächsten Tag wird bekannt, dass deren Antrag auf eine klinische Studie ihres Covid-19-Impfstoffs vom Paul-Ehrlich-Institut genehmigt wurde. Klaus Cichutek, Chef des Paul-Ehrlich-Instituts, des deutschen Bundesinstituts für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel: „Es wurde sehr schnell entschieden.“ Quasi: Nach dem Einstieg des Bundes hat der Bund gleich mal grünes Licht für sein eigenes Investment gegeben. Und ab geht die tolle Fahrt. Böse Zungen behaupten, dass es einen Wettlauf gäbe, nicht nur gegen die Zeit wegen des bösen Corona und dessen zweiter Welle, sondern auch weltweit zwischen hunderten von Firmen, die an einem Impfstoff gegen Corona forschen. Und jeder weiß: Wer dieses Rennen gewinnt, wird so richtig reich. Der Bundesregierung nun aber zu unterstellen, dass sie mit ihrer Beteiligung an Curevac auf Reichtum aus ist, wäre zu kurz gegriffen. Es ist mehr als das. Es ist eine strategische Beteiligung mit Botschaft: „Germany is not for sale“, hatte Wirtschaftsminister Peter Altmaier ja gleich gesagt, nachdem im März bekannt wurde, dass Donald Trump sich und seinem Amerika die Firma Curevac sichern wollte, praktisch per Übernahme. Das hatten die Tübinger aber abgelehnt, wohl nach ein paar Gesprächen des Mehrheitseigners Dietmar Hopp mit Merkel, Altmaier und Co. Der Einstieg des Bundes beim Impfstoffentwickler ist schon außergewöhnlich. Denn es handelt sich bei Curevac ja um ein finanziell flottes Unternehmen, das keineswegs in Nöten steckt. Es ist ja die eine Sache, wenn der Bund vorrübergehend bei in Schieflage geratenen Firmen wie etwa zuletzt bei der Lufthansa einspringt, um diese zu stützen und vor Übernahmen zu schützen. Eine ganz andere Sache aber ist es, den weiteren Ausbau eines florierenden Unternehmens wie jetzt Curevac mit zu finanzieren. Die Kernbotschaft lautet denn auch: Man arbeite „an der industriellen

Souveränität Deutschlands“, wie Wirtschaftsminister Altmaier sagt. Es gehe darum, „Erfolg versprechende Schlüsseltechnologien am Standort Deutschland zu erhalten und zu stärken“, so Altmaier weiter. Diese Beteiligung ist also ein Signal. Und dieses Signal hat mit den Lehren in Corona-Zeiten zu tun. Es soll nicht mehr alles dem freien Spiel der weltweiten Märkte überlassen werden. Es sollen Technologien und die Produktion wichtiger Güter in Deutschland gehalten werden. Da die Bundesregierung dafür ja das Geld der Steuerzahler einsetzt, kann ein solches Vorgehen bei den Bürgern hierzulande das Gefühl von Stolz, Zustimmung und Patriotismus auslösen. Frei nach dem Motto: Trump mal die Grenzen aufgezeigt, die er selbst ja immer zieht. Und China den Weg versperrt, sich durch die Hintertür ein deutsches Topunternehmen zu schnappen. Bei der Entscheidung, sich an Curevac zu beteiligen dürfte auch die Person des Mehrheitseigners Dietmar Hopp eine Rolle gespielt haben. Schließlich zähle der von Hopp mit gegründete Softwarekonzern SAP zu den wertvollsten Unternehmen Deutschlands, führte Peter Altmaier aus. Sprich: Dem Unternehmer Hopp kann man durchaus vertrauen. Der hat schon etwas vorzuweisen. So sieht das der Wirtschaftsminister. So sehen das wohl alle, die nicht Verschwörungstheorien nachhängen, die Hopp in Verbindung zu Bill Gates bringen, der mit seiner Stiftung ebenfalls an Curevac beteiligt ist. Curevac darf seinen Impfstoffkandidaten jetzt also an Menschen testen, nachdem sich seine hohe Wirksamkeit in Tierversuchen zeigen ließ. Erste Ergebnisse werden im Herbst erwartet. Doch bereits jetzt läuft bei Curevac die Produktion einiger Millionen Impfdosen an, heißt es aus dem Unternehmen. Es seien Anlagen im Bau, nun mitfinanziert vom Bund, die Milliarden Impfdosen liefern könnten. Curevac hat wohl keinen Zweifel an der Zulassung seines Impfstoffes. Und Gesundheitsminister Jens Spahn führte aus, dass die deutsche Beteiligung an Curevac auch bedeute, sich heute schon auf künftige Pandemien vorzubereiten. Und ja, sieh an: Corona, auf das man ja überhaupt nicht vorbereitet war, hat hier zu einem Umdenken geführt. Das wenigstens ist gut.

POLITIK

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LEBEN

TIPPS

Samstag, 20. Juni 2020

Samstag, 20. Jun Konzert

Bachs Goldbergvariationen

dürfen und damit das kulturelle Leben in Freiburg bereichern können. Die wunderbare Pianistin Schaghajegh Nosrati wird im Kaisersaal des Historischen Kaufhaus Freiburg mit den Goldbergvariationen von Bach ihr Debüt in Freiburg geben. Das Konzert findet mit restriktiver Auflagen statt (nur 50 Zuhörer dürfen in den rund 300 Zuhörer fassenden Kaisersaal), doch die Veranstalter wollen damit ein Zeichen für die Kunst setzen, damit die Live-Musik nicht verstummt. ■ Klavierkonzert Schaghajegh Nosrati, 11.Juli, 19.30 Uhr, Kaisersaal Historisches Kaufhaus Freiburg, www.hausderkultur.com

Theater

Möglichkeiten durch Ausgabe 290 am 20. Ju das Unvermutete Das Literaturhaus Freiburg hat sich Samstag, 20. Juni 2020 in eine begehbare Installation aus Papier und Lichtspiel verwandelt: Am „Museum der Langsamkeit“ sind 16 Künstler*innen beteiligt, die Texte, Tonspuren, Filme und Zeichnungen eingesandt haben. Der einstündige Parcours durch das Museum, entlang einer 60 Meter langen Papierbahn, lädt je fünf

Live in Ihr Wohnzimmer Schauen Sie rein, erleben Sie Live-Kultur aus Freiburg zuhause, und unterstützen Sie das Freiburger Kulturleben in Zeiten reduzierter sozialer Kontakte.

inFreiburgzuhause: Das Publikum muss zuhause bleiben oder kann nicht ausgehen? Dann kommt die Kunst eben auch dorthin! Live-Kultur von den Bühnen Freiburgs in die Wohnzimmer, auf die Balkone und Terrassen oder einfach auf die heimischen Bildschirme, ganz einfach per Live-Streaming. Das von der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau zusammen mit der FWTM und dem Kulturaggregat e.V. entwickelte Konzept macht hochwertige Veranstaltungen in Freiburg wieder möglich. Finanzmittel für das Programm und die technische Umsetzung werden zur Verfügung gestellt, damit Spielstätten Veranstaltungen planen können, die dann wiederum von Technikern

©Foto: Marc_Doradzillo

Das Haus der Kultur Freiburg e.V. ist ein noch junger Kunst- und Musikverein aus Ehrenkirchen-Offnadingen, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Region Freiburg mit hochwertigen Konzerten zu bereichern. Nach einer für Künstler schwierigen Zeit freuen sich die Veranstalter, dass sie endlich wieder ein hochwertiges Konzert bieten

Literaturhaus

ONLINE-KONZERTE

als Live-Streams übertragen werden. Und gleichzeitig helfen die Zuschauenden mit Spenden Freiburgs Kulturlandschaft über die Zeit der Corona-Krise hinweg Als nächstes gibt es auf www.infreiburgzuhause.de einen Auftritt der Oldtime-Jazzer Redhouse Hot Six mit Gabi Kinsky: am 21. Juni, um 19 Uhr, live aus dem Großen Meyerhof in Freiburg. Und am 21. Juli tritt um 20 Uhr das Mössinger/Schorer Duo mit Johannes Mössinger (Klavier) und Jochen Schorer (Marimba) live vom Jazzkongress im Gasthaus Schützen auf – ebenfalls als livestream auf www.infreiburgzuhause.de n www.infreiburgzuhause.de

Personen gleichzeitig ins Literaturhaus ein. Der Szenograf Jens Burde inszeniert das Freiburger Literaturhaus als einen kontaktfreien, aber begegnungsreichen Ort der Kunst. Auf Einladung des Hauses haben 16 Künstler*innen Post nach Freiburg geschickt. Das „Museum der Langsamkeit“ versteht sich als eine Suchbewegung auf das Unvermutete, Zufällige, Widerständige hin. Als eine Werkstatt zur Entfesselung des Möglichkeitssinns, ein Nachsinnen über Potenziale der Schubumkehr. ■ „Museum der Langsamkeit“ im Literaturhaus Freiburg, noch bis 7. Juli, Di-Fr, 17 + 18.30 Uhr, Sa, 15/16.30/18 Uhr, Tickets: 9/6 Euro

Theater

Endzeitstimmung auf 25 Quadratmetern

Eine junge Gräfin und ihr Diener kommen einander näher, sie flirten hemmungslos, schlafen miteinander, entzweien sich und beschimpfen

Der Weltuntergang liegt in den letzten Zügen: zwei Überlebende abgeschottet in einem selbstgebauten Bunker, die Lebensmittel

Ein echter Geheimtipp: Zuverlässige Lieferung von Mittagsgerichten der Landhausküche Sicher und kontaktlos nach Hause gebracht

sich. Ein unerhörter Drang treibt August Strindberg an, als er „Fräulein Julie“ 1888 zu schreiben beginnt. Er peitscht die Sätze geradezu aufs Papier. Es fährt ein neuer Geist hinein ins Theater. Nach Stillstand und Kulturpause braucht es wieder solche Funken! Die Immoralisten wollen die Lunte entzünden und zeigen mit diesem Stück ein Feuerwerk der Gedanken und Gefühle Open Air auf der Terrasse ihres Theaters. Bühne und Zuschauerraum sind überdacht. Tickets sollten vorab gekauft werden, um die Interaktion an der Abendkasse möglichst gering zu halten. ■ Theater der Immoralisten: „Fräulein Julie“ nach August Strindberg, Premiere: 9. Juli, 20.30 Uhr, Ferdinand-Weiß-Str. 9-11

Einen besonderen Geheimtipp konnte Johanna Westen neulich ihrer guten Freundin Maria empfehlen: das Menüangebot der Landhausküche. Bei der Landhausküche liefern freundliche Kuriere auf Wunsch an 365 Tagen im Jahr ein leckeres Mittagsgericht ins Haus. Die Übergabe erfolgt – soweit möglich – kontaktlos und unter strenger Einhaltung der Hygienevorschriften. Die Fahrzeuge sind mit einem Ofen ausgestattet, sodass die Menüs während der Fahrt gekocht werden können. Auf diese Weise wird das Essen punktgenau gegart und ist zuverlässig heiß, wenn es ankommt. Für mehr Informationen sind wir gerne telefonisch für Sie erreichbar: montags bis freitags von 8.00 bis 18.00 Uhr unter der Telefon-Nummer

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©Foto: Irene Carreno

Begierde und Abgründe

könnten noch für einige Jahre reichen. Zwanghafte Rituale, skurrile Dispute und tiefgreifende Einsichten – mal humorvoll-satirisch, mal erschreckend ungeschminkt – prägen diese Reise ans Ende der Welt. Auf 25 Quadratmetern kämpfen, philosophieren und tanzen sich Bastian Wienands und Oliver Lange beim Stück „BunkerBuddyz“ im E-Werk durch Alltäglichkeiten und existentielle Herausforderungen. Und landen immer wieder bei der einen Frage: Was bedeutet es wohl, diejenigen zu sein, die als letzte das Licht ausmachen? ■ Theaterstück „Bunker Buddyz“, 25./26./27./28. Juni, 20 Uhr, E-Werk Freiburg Saal, Tickets: 18/12 Euro


STADT

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FREIBURG

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Musizierlust

Schon gehört?

für Senioren: Studierende der Hochschule für Musik Freiburg bieten Experimente für Stimme, Bewegung und Rhythmus an ©Foto: Hochschule für Musik Freiburg

Online-Workshops Samstag, 20. Juni 2020

Das Workshopteam des Studiengangs Elementare Musikpädagogik der Hochschule für Musik Freiburg bei der Vorbereitung der Online-Kurse

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ei drei Online-Workshops der Hochschule für Musik Freiburg können Senioren und Seniorinnen in den nächsten Wochen teilnehmen. Jeweils eine Stunde bieten Studierende des Studiengangs Elementare Musikpädagogik Experimente zu den Themen Stimme, Bewegung und Rhythmus an. Kostenlos mitmachen kann jeder, der zu Hause über einen Computer mit Kamera und Mikrofon und etwas Platz vor dem Computer verfügt. Senioren wurden von der Corona-Epidemie besonders getroffen. Als Angehörige einer Risikogruppe sind viele von ihnen zu Hause geblieben, haben wenig Kultureindrücke und nur wenige soziale Kontakte gehabt. Die Workshops der Hochschule sollen eine Möglichkeit bieten, mit Musik wieder etwas Neues in den eigenen vier Wänden zu erleben. „Es tut unglaublich gut, endlich wieder zu sich und zur Musik zu finden. Im eigenen Erleben und in kleinen Experimenten unsere Musizierlust ausleben zu können, kann uns nach einer Phase der Erstarrung

Paul Ebert, Nathalie Glinka und Simeon Ohlsen (unten)

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wieder in Kontakt mit unserem Körper bringen“, weiß auch Nathalie Glinka. Die Leiterin des Seminars „Musizieren im Alter“ hat zusammen mit ihren Studierenden dieses Konzept entwickelt. Zum Studiengang Elementare Musikpädagogik gehört, dass die Studierenden mit Gruppen arbeiten. Dabei lernen sie, Menschen anzuleiten und ihnen Erlebnisse mit ihrer Stimme, ihrem Körper und ihrer Musikalität zu ermöglichen. Wegen der Corona-Epidemie sind im Sommersemester nun alle diese Gruppen ausgefallen. Zusammen mit ihren Studierenden hat sich Nathalie Glinka deshalb Gedanken gemacht, wie Senioren trotz der aktuellen Situation gemeinsam Musik erleben können. „Meine Aufgabe als Dozentin ist es, meine Studierenden darin zu unterstützen, neue Ideen

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auszuprobieren und zu experimentieren. Freiburg bietet hier eine große Offenheit“, so die Seminarleiterin. Schnell war dabei auch die Idee geboren, Senioren in einem Online-Workshop so anzuleiten, dass sie selbst vor dem Computer mit kleinen Bewegungsabfolgen und ihrer Stimme lustvoll experimentieren können. Alle die an den Workshops teilnehmen möchten, müssen außer Neugier und Lust am Experimentieren keine Voraussetzungen mitbringen. Man sollte jedoch vor dem Computer genug Platz haben, um seine Arme in alle Richtungen ausstrecken zu können, außerdem sollte man an allen drei Terminen teilnehmen können. Die drei einstündigen Workshops finden am 23. Juni, 30. Juni und 7. Juli 2020 jeweils um 10 Uhr statt. Wer teilnehmen möchte, kann sich mit einer E-Mail an n.glinka@ mh-freiburg.de anmelden. Die Anmeldebestätigung und den Link für die Teilnahme gibt es per E-Mail. Anmeldeschluss ist der 21. Juni 2020, die Teilnahme an den Workshops ist kostenlos.

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Anzeigen und Verkauf: Michael Metzger (Verkaufsleitung), Tel. 07641 / 967 50 20, anzeigen@zas-freiburg.de Grafik, Layout & Herstellung: Sebastian Schampera; Tel: 0761 / 20887122 Adrian Kempf, dtpwork.de, Tel. 07661 / 91 99 956 Druck: Bechtle Druck&Service Zeppelinstraße 116, 73730 Esslingen Vertrieb und Verteilung: Sprint GmbH, Tel.: 0761/ 78 070, sprintgmbh@breisnet-online.de

TICKER

Mann nimmt Kind Gerangel in der auf den Arm Straßenbahn

Mercedesfahrer gefährdet andere

Die Kripo sucht einen Mann, der am Mittwoch, 10. Juni, gegen 14 Uhr einen kleinen, ihm fremden Jungen in der Freiburger Innenstadt einfach auf den Arm genommen hatte und mit ihm fortgehen wollte. Als der Vater des Jungen ihn ansprach, flüchtete der Mann. Zeugen wollen den Mann gesehen haben, wie er zuvor schon versuchte ein kleines Mädchen auf den Arm zu nehmen. Der Mann ist 1,80 bis 1,90 Meter groß, um die 30 bis 40 Jahre alt und hat eine Halbglatze mit dunkelbraunen Haaren sowie einen Vollbart. Hinweise an die Kripo unter Tel.: 0761/882-2880.

Am Sonntag, 14. Juni fuhr zwischen 20 und 20.30 Uhr ein schwarzer Mercedes AMG C 63 (510 PS) mit Freiburger Kennzeichen auf der A5 zwischen Bühl und Freiburg, in südlicher Richtung. Hierbei verursachte der Fahrer mehrere eklatante Verkehrsverstöße: unter anderem Nötigung durch dichtes Auffahren, Ausbremsen, Abdrängen und Rechtsüberholen – zum Teil bei einer Geschwindigkeit von 180 km/h. Zeugen und Betroffene, die selbst gefährdet wurden, werden gebeten sich mit der Polizei, Tel.: 0761/882-3100 in Verbindung zu setzen.

Die Freiburger Verkehrs AG (VAG) wehrt sich gegen Gerüchte über einen angeblich rabiaten Fahrausweisprüfer. Auf einem in sozialen Medien kursierenden Video ist zu sehen, wie ein Fahrgast von einem Prüfer weggestoßen wird. Dem sei jedoch zuvor gegangen, dass dieser Fahrgast sich einer Überprüfung des Fahrscheins verweigert hatte. Er habe den Prüfer beleidigt, angespuckt, mit einem spitzen Gegenstand bedroht und ihn am Arm verletzt. Und er sagte dem Prüfer, er habe Corona. Dieser habe versucht, sich vor den Attacken zu schützen, in dem er den Fahrgast zweimal weg­stieß und ihn so auf Distanz hielt.

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KOMPETENZEN

IN MEDIZIN

GESUNDHEIT

Samstag, 20. Juni 2020

Samstag, 20. Jun

Hohe Standards und viel Herz

Ausgabe 290 am 20. Ju

Die Klinik am Tor in Emmendingen bietet erfolgreich Fußoperationen an. Dank schonender OP-Technik kann Samstag, 20. Juni 2020 so jeder auch nach einer Operation des Hallux vagus schnell wieder mobil sein.

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er darauf achtet, auch geistig leistungsfähig zu sein und mögliche psychische Störungen frühzeitig zu erkennen, tut Gutes. Gerade psychische Beeinträchtigungen führen vielfach zu Motivationslosigkeit. Integrative Konzepte setzen auf Früherkennung von psychischen Störungen. Für Menschen, die den Zusammenhang zwischen psycho-sozialer Gesundheit und beruflichem Erfolg erkannt haben, ist das Sigma-Institut im neuen Ärztehaus (Wirthstraße 9) beim Diakoniekrankenhaus ein diskreter Beratungspartner, um gesunderhaltende Alltagsbedingungen, Motivation und Leistungskraft optimal zu entwickeln und neue Denk- und Handlungsoptionen im privaten und beruflichen Lebensumfeld zu entdecken.

Die Psychologie des Alterns Der Psychologe und Alternsforscher Professor Hans-Werner Wahl sieht die „jungen“ älteren

Hallux valgus: Gerade im Sommer wollen wir schöne Füße zeigen. Doch die zunehmenden Verformung der Füße durch den Hallux valgus passen da nicht so recht ins Bild und bringen Beschwerden mit sich.

rigidus, Schneiderballen und Krallenzehen. Drei Fachärzte für Chirurgie stehen in der Klinik am Tor Emmendingen zur Verfügung, um sich um das Wohl und die Gesundheit der Patienten zu kümmern. Der ärztliche Leiter der Abteilung für Fußchirugie Dr. Hermann Richter kann auf über 30 Jahre Erfahrung im Bereich der Vorfußchirugie zurückblicken. Mit ca. 20.000 Operationen an den Füßen zählt er zu den erfahrensten Chirurgen in ganz Südbaden. Dabei zählt die Korrektur komplexer Deformitäten des Fußes zu seiner ganz besonderen Expertise.

Geschäftsführer der Klinik am Tor ist der Anästhesist Dr. Rainer Saffar. 1999 hat er die Klinik übernommen und damit eine Spezialistenversorgung für Operationen geschaffen, die ihresgleichen sucht. Über 2000 Operationen werden hier pro Jahr getätigt, die meisten ambulant, etliche auch stationär. In der Klinik am Tor bildet neben spezialisierten Fachärzten vieler Fachgruppen ein engagiertes Mitarbeiter-Team „das Herz“ dieser medizinischen Einrichtung. Sie alle verfügen über erstklassige Qualifikationen, fachliche Kompetenz und ein freundliches Auftreten.

Höchste technische Standards und ein ansprechendes Ambiente sind die Basis, um das Beste für Patienten sowohl bei ambulanten wie auch stationären Operationen zu bieten. Mit zwei OP-Sälen, einem Aufwachraum und drei Stationszimmern wird den Patientinnen und Patienten eine optimale und individuelle Versorgung geboten, bei einem fast schon familiären Aufenthalt. „Mit unserem motivierten Team und den in ihrem Fachbegiet spezialisierten Operateuren bieten wir größtmögliche Sicherheit für die Patienten“ sagt Dr. Saffar.

Das gute Leben suchen

Das Sigma-Institut im Ärztehaus berät zu psycho-sozialer Gesundheit, die so wichtig für Leistungskraft und beruflichen Erfolg ist ©Fotos sigma-institut

Diese Fehlstellungen vor allem des Großzehnballen – auch Hallux valgus genannt – entstehen meist durch erbliche Vorbelastung und werden verstärkt durch das Tragen von hochhackigem und engem Schuhwerk. Beim Hallux valgus weicht die Großzehe nach außen ab und verändert die Zugrichtung der Sehnen, so dass eine zunehmende Verlagerung der Großzehe entsteht. Häufig kommt diese Deformität einher mit weiteren Fehlstellungen der Zehen oder sogar Mittelfußknochen. Schnell wieder mobil sein und am Alltag teilnehmen nach einer Operation am Vorfuß ist durch schonende OP Technik kein Problem mehr. Wenn der Fuß von Schmerzen oder einer Deformität betroffen ist, und eine konservative Therapie nicht zum Erfolg geführt hat, kann eine Operation schnell Abhilfe schaffen. Etwas versteckt und doch ganz zentral liegt ein kleine, feine Privatklinik im Herzen Emmendingens: Die Klinik am Tor. Hier in der Abteilung für Fußchirugie werden erfolgreich folgende Operationen vorgenommen: Hallux valgus und

©Andrii - stock.adobe.com

er Sommer naht und damit auch die Zeit, in der man gerne offene Schuhe tragen möchte. Doch viele Menschen fühlen sich nicht wohl, wenn zum Beispiel die Zehen eine Fehlstellung aufweisen. Flip-Flops oder Sandalen scheiden damit für die Betroffenen aus, wenn die Füße keinen schönen Anblick darstellen.

Menschen als jene Gruppe in unserer Gesellschaft, welche heute am ehesten Muße, Gelassenheit, große Lernlust und relativ viel Selbstwertgefühl ausstrahlt. Angesichts der Tatsache, dass die meisten Menschen einen solchen Zustand im Grunde anstreben, sieht der Seniorprofessor am Psychologischen Institut der Universität Heidelberg

„Neben der Fußchirugie ist unsere Klinik bekannt für Plastische Chirurgie, Allgemein – und Handchirurgie sowie Orthopädie, Urologie, Gynäkologie und Kieferchirurgie. Sowohl Privatpatienten als auch gesetzlich Krankenversicherte können die medizinischen Leistungen der Klinik am Tor in Anspruch nehmen.“

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die Älteren fast schon als ein Modell für das, was gutes Leben bedeuten kann. Nach ganzheitlichem Verständnis ist körperliche und geistige Gesundheit mehr als die ­Abwesenheit von Krankheit, sondern schließt das Wohlbefinden und gute psycho-soziale Bedingungen für eine erfolgreiche Gestaltung von Arbeit und Leben ein. Der multimodale therapeutische Ansatz des Sigma-Instituts bezieht neben medizinischen Behandlungen Psychotherapien auch ergänzende Fachtherapien ein und schafft in der Regulation und Gegenregulation von fünf Dimensionen ein tiefes Verständnis für das Leben und Erleben des Patienten: geistig, sozial, emotional sowie biologisch und physikalisch-ökologisch. ■ Weiterführende Informationen und Kontakt: Tel.: 0761 / 15 18 713 0 www.sigma-institut.de


GESUNDHEIT

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KOMPETENZEN

IN MEDIZIN

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Samstag, 20. Juni 2020

So läuft es sich besser Experten-Tipps für den Start in ein gesundes Lauf-Training: Was Professor Dr. Sven Ostermeier von der Gelenk-Klinik Gundelfingen Joggern rät.

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„Höchstens dreimal die Woche joggen und Dauer sowie Tempo ganz behutsam steigern“, empfiehlt Professor Dr. Sven Ostermeier, leitender Orthopäde und Sportmediziner der Gelenk-Klinik Gundelfingen, unerfahrenen Läufern. 20 bis 30 Minuten gelten dabei anfangs als völlig ausreichend. Wer es übertreibt, den erwartet oftmals am anderen Tag ein ausgeprägter Muskelkater. „In diesem Fall unbedingt eine Pause einlegen und Belastungen vermeiden“, rät der Sportmediziner. Trainiert werden sollte frühestens wieder nach zwei schmerzfreien Tagen. „Haben sich die Muskeln nicht nach spätestens drei Wochen völlig regeneriert, so sollte ärztlich geklärt werden, ob ernsthafte Verletzungen der Muskulatur oder des Sehnenapparates vorliegen.“

Hohes Lauf-Pensum schadet den Knien „Selbst für trainierte Jogger bedeutet tägliches Laufen eine unnötige Herausforderung für Bänder, Sehnen und Gelenke“, warnt der Experte. Betroffen sind in erster Linie die Knie, die sehr häufig in Folge eines zu intensiven Trainings weh tun. Treten die Schmerzen häufiger auf, so kann dies aber auch ein Symptom für Arthrose sein. „Wichtig sind eine ärztliche Klärung sowie gegebenenfalls angepasste Sportarten wie etwa Walken statt des Joggens“, betont Professor Ostermeier. Ob häufiges Laufen bei Amateuren Gelenk-

©Foto: Dirima StockAdobe

oggen ist momentan populärer denn je: Viele Menschen starten jetzt erstmals richtig durch – und laufen Gefahr, sich zu übernehmen.

Weise. Insbesondere Blutdruck und Immunsystem profitieren. „Also bitte nicht stets Drauflosspurten bis zum Schnaufen“, empfiehlt Professor Ostermeier. Wer im mittleren Lebensalter oder noch später ein Lauftraining beginnt, sollte besonders achtsam sein. „Ratsam ist insbesondere anfangs der kontinuierliche Trainingswechsel vom Laufen ins Gehen“, so der Sportmediziner. „Zuvor bitte nicht das Aufwärmen vergessen – und auch danach stets die Muskeln sanft dehnen“, rät Professor Ostermeier, „erst Waden, dann Unter- und Oberschenkel.“ Ganz wichtig vor dem Start: passende Laufschuhe, die den Fuß gut führen und Verletzungen der Bänder und Gelenke durch Umknicken vorbeugen. Hier besser nicht auf den Preis, sondern auf die Qualität achten.

verschleiß hervorrufen kann, ist bis heute nicht belegt. Als sicher gilt lediglich ein erheblich erhöhtes Arthrose-Risiko bei Leistungssportlern, die Langstrecken laufen.

Schon 15 Minuten reichen aus Studien haben gezeigt, dass bereits 10 oder 15 Minuten joggen mehrmals die Woche den Kreislauf auf Trab bringen, vor Herzerkrankungen

schützen und somit die Lebenszeit wesentlich verlängern kann. Und auch beim Tempo bewirkt Maßhalten mehr: Wer es langsamer angehen lässt, der fördert sein gesundheitliches Wohlergehen auf schonende ©Foto: Gelenk-Klinik

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Der richtige Laufstil führt zum Ziel Achten sollten vor allem Anfänger auch auf den richtigen Laufstil. „Häufige Fehler sind zu große Schritte, die einen selbst ausbremsen, oder etwa ein stark nach vorne gebeugter Oberkörper“, berichtet Professor Ostermeier. Nicht unerheblich ist auch der richtige Untergrund. „Bei Asphalt zum Beispiel fehlt der Federeffekt, was die Kniegelenke stark belastet“, erklärt der Facharzt. Wer trotzdem in der City läuft, der sollte momentan ganz besonders auf den erforderlichen Abstand zu den Massen anderer Laufbegeisterter achten. ■ Orthopädische Praxis und Gelenk-Klinik, Zentrum für Arthrosetherapie und Endoprothetik Tel: (0761) 55 77 58 0 Alte Bundesstrasse 58 79194 Gundelfingen E-Mail: patienten@gelenk-klinik.de


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GESELLSCHAFT

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Ausgabe 290 am 20 Samstag, 20. Juni 2020

Mit dem Wumms aus der Krise Konjunkturpaket. Mit 130 Milliarden Euro, die in Deutschland quasi wie ein warmer Geldregen vom Regierungshimmel fallen sollen, wollen Merkel, Scholz, Söder und Co. „ein Stück weit Optimismus“ vermitteln. Kretschmann übte Kritik. Von Michael Zäh

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s regnet Geld. Die Regenmacher der GroKo haben jedenfalls nicht das kleine Gießkännchen, sondern mindestens den Sprenkler heraus geholt. Manch einer hat verbal sogar den Gartenschlauch dabei: „Mit Wumms aus der Krise“, sagte Finanzminister Olaf Scholz (SPD) zu dem verabschiedeten Paket. Ja, man kann sich den Mann als einen vorstellen, der volle Pulle das Wasser aus dem Gartenschlauch (war zuvor ja schon die Bazooka) auf die allzu trockene Vegetation richtet. Wenn das so weiter geht, werden uns Scholz, Merkel und gar die GroKo ja noch richtig sympathisch. Weitere 130 Milliarden Euro will also die Große Koalition als „Konjunkturpaket“ über Land und Leute regnen lassen. Es ist zweifellos ein geradezu historischer Geldregen. Kein Mensch weiß, ob das reicht, um die tiefen Risse in der Wirtschaft zu schließen, die durch Corona, den Lockdown, sowie durch den Zusammenbruch international eng verwebter Produktionsund Lieferstrukturen erzeugt wurden. Aber es ist ein Signal wie es eindeutiger nicht sein könnte. Deutschland zeigt seine Muskeln. Nach einem 21-stündigen Verhandlungsmarathon hat sich dabei nicht die eine oder andere Partei mehr durchgesetzt, sondern eher eine neue strategische Vernunft. Es ist kaum

ein fauler Kompromiss dabei. Viele vereinbarte Maßnahmen überraschen durch Ausgewogenheit. Man könnte sagen: GroKo überzeugt und handelt. Und dann auch noch in diesem Tempo! Wer hätte das vor der Corona-Krise gedacht? Im Vorfeld gab es ja besonders symbolträchtige Punkte. Da war die SPD-Idee, eine Vermögensabgabe für Reiche zu fordern. Bei der Union wurde die Autokaufprämie hoch gehandelt. Von beiden Vorschlägen war am Ende keine Rede mehr. Vielmehr besteht die Schnittmenge des Kompromisses aus 57 Einzelpunkten, die womöglich die drohende Rezession tatsächlich ein bisschen abfedern könnte. Aber klar, der Wumms muss von der Wirtschaft und von den Konsumenten kommen. Der 130-Milliarden-Euro Reigen soll nur ein Anreiz dafür sein. Es gehe um Psycholgie in den Zeiten der größten Krise der deutschen Nachkriegsgeschichte. Das sagen zumindest Merkel, Scholz, Söder und Co. Es gehe halt um eine positive Stimmung – quasi Pfeifen im tiefsten Tal, aber mit Vehemenz.

Und tatsächlich werden teure Maßnahmen des Pakets nur greifen, wenn die „Stimmung“ dazu führt, dass konsumiert wird. Dafür kann man zwei Beispiele nennen: Wenn etwa erstens 300 Euro pro Kind in Deutschland ausgezahlt werden sollen, dann soll das dazu führen, dass die Eltern für ihre Kinder auch etwas davon einkaufen. Tun sie das aber nicht, sondern legen das Geld in kriselnden Zeiten einfach auf die hohe Kante, dann verfehlt dieser Anreiz sein Ziel. Wenn zweitens der Mehrwertsteuersatz von Juli bis zum Jahresende von 19 auf 16 Prozent reduziert wird, dann bringt das konjunkturell nur dann etwas, wenn die Waren in dieser Zeit für die Konsumenten auch entsprechend günstiger werden. Denn nur dann führt der Verzicht des Staates zu einem Kaufanreiz und damit zur Belebung des Binnenmarktes. Wenn aber die Händler durch Anhebung der Preise diesen Vorteil wieder zunichte machen, dann verpufft die Aktion, die den Staat aber dennoch Milliarden kostet. Es ist also alles eine Frage der Stimmung. Die Optimisten nutzen die Gelegenheit, kurbeln mit ihrem Konsum wie gewünscht die Wirtschaft im Binnenmarkt an und machen das eine oder

andere Schnäppchen. Aber die Pessimisten (die nämlich mit der zweiten Corona-Welle rechnen) lassen den Geldregen in den Tiefen ihrer Taschen versacken. Union und SPD setzen darauf, dass die Bürger mehr Geld ausgeben und dass die Unternehmen investieren. Dazu soll extrem viel staatliches Geld fließen, das so die Binnenkonjunktur ankurbeln soll. Und von den größten Posten im neuen Konjunkturpaket, – die Mehrwertsteuersenkung, der Kinderbonus und die Strompreisdeckelung – profitieren auch sozial Schwache. Das ist tatsächlich ein echter Gegenentwurf zu früheren Konjunkturprogrammen. Als die schwarz-gelbe Bundesregierung 2010 auf die Folgen der Finanzkrise reagierte, sollten 80 Milliarden Euro eingespart werden - vor allem im sozialpolitischen Bereich. Demgegenüber stand eine staatliche Prämie in Höhe von 2500 Euro für all jene, die sich einen Neuwagen leisten konnten. Nun ist es andersherum: Die Autoprämie ist vom Tisch und Finanzminister Scholz hat schon früh gesagt, dass man nicht gegen diese Krise ansparen wolle. Statt 80 Milliarden Einsparungen wie 2010 gibt der Staat 2020 nun glatt


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130 Milliarden Euro als Hilfe zur Ankurbelung aus. Lange hieß es in Deutschland, dass Schulden vermieden werden müssten, um den nachfolgenden Generationen keine „Altlasten“ zu hinterlassen. Dieses Paradigma hat sich verändert: In Zeiten historisch niedriger Zinsen müsse stattdessen investiert werden, um nachfolgenden Generationen ein Land zu hinterlassen, das gut ausgestattet und intakt ist. Das Konjunkturpaket beweist den neuen Ansatz. Quasi: Chance nutzen statt zögern und zaudern. Kredite von 218 Milliarden Euro will nun die Regierung aufnehmen, um insgesamt 509 Milliarden Euro im Jahr 2020 ausgeben zu können. Und dies ist ganz besonders bemerkenswert, weil das Regierungshandeln eines ist, das von Merkel über Söder bis zu Scholz reicht. Da hat zwar jeder seinen speziellen Spaß an den einzelnen Aspekten. Söder etwa findet die Mehrwertsteuersenkung sei das „Herzstück“ des Konjunkturpakets. „Wir waren nicht ängstlich, sondern mutig, aber

auch nicht übermütig“, sagte er. Scholz ist sowieso der mit dem Wumms, aber auch stolz darauf, dass die SPD die 300 Euro pro Kind durchgesetzt hat. Jenseits allen Selbstlobes gab es auch andere Ansichten, wie etwa die des Grünen Winfried Kretschmann, Ministerpräsident von Baden-Württemberg. Er hatte sich für eine Autokaufprämie stark gemacht, im Ländle von Mercedes und so. Und Kretschmann blieb auch später dabei: Eine solche Prämie hätte nur die modernsten Verbrenner bezuschusst, während die stattdessen beschlossene Mehrwertsteuersenkung nun alle Autokäufe unterstützt. Und außerdem müsse man ja die Autoindustrie erstmal erhalten, um sie dann zu mehr Klimafreundlichkeit transformieren zu können. Tja, der Mann ist der Pragmatiker in grün.

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TIPPS

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Samstag, 20. Jun MITMACHEN

Für Lieblingsläden

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Universitätsklinikum Freiburg

Initiative der Sparkassen: „Gemeinsam da durch“. Mit Samstag, Gutscheinen 20. Juniden 2020 von der Corona-Krise betroffenen Unternehmen helfen Foto: Sparkasse

Blutspenden und Laufshirt gewinnen

Das Team in der Blutspende der Uniklinik freut sich auf Spender*innen Die Blutspendezentrale des Universitätsklinikums lockt im Juli mit einem Gewinnspiel. An jedem Öffnungstag werden jeweils zwei Laufshirts verlost. „Wir haben unseren Spenderinnen und Spendern in den letzten Jahren die Teilnahme an der Freiburger Laufnacht ermöglicht. Da diese aufgrund von Corona leider ausfällt, wollen wir mit der Verlosung trotzdem wieder einen Bonus für die gute Tat bieten“, so Alexia Fante, stellvertretende Funktionsdienstleitung der Blutspende. Die Uniklinik braucht täglich etwa 100 Spenden, um die Patientinnen und Patienten sicher versorgen zu können. Menschen, die bereits im Universitätsklinikum Blut gespendet haben, sollten für die nächste Spende online einen Termin vereinbaren. „Das erleichtert den Ablauf, ermöglicht mehr Abstand im

Wartebereich und sorgt für kürzere Spendezeiten.“ Für Neuspender besteht dieser Service derzeit nicht. Diese können sich jedoch den notwendigen Aufklärungsfilm bereits zuhause ansehen und auch schon den Spenderfragebogen ausfüllen. „Wir appellieren an die Menschen in Freiburg und Region: Bitte kommt weiterhin zur Blutspende. Ihr Blut wird gebraucht!“, so Alexia Fante. Bei der Blutspende werden Personalausweis und nach Möglichkeit der Impfpass benötigt. Spender*innen müssen zwischen 18 und 68 Jahre alt sein (Erstspendende bis 60 Jahre). Männer können alle acht Wochen, Frauen alle zwölf Wochen zur Blutspende kommen.

Entwickelt wurde dieses Idee auf dem Hackathon der Bundesre-

■ Terminspende, Aufklärungsfilm und Spenderfragebogen unter: www.blutspende-uniklinik.de

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emeinsam durch die Corona-Krise: Händler und Helfer kommen durch die Initiative „Gemeinsam da durch“ (https://helfen.gemeinsamdadurch.de/) der Sparkassen zusammen. Händler können ihren Kunden auf dieser Plattform Gutscheine anbieten und Kunden ihren Lieblingsläden durch den Erwerb eines Gutscheins helfen.

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kleine Firma hat den ersten Voucher-Service erfunden, der auf Knopfdruck funktioniert. Für die Corona-Hilfe arbeitet Atento zum Selbstkostenpreis und berechnet lediglich etwa 2,5 Prozent dafür. Diese Kosten werden dem Gutschein zugerechnet. Ein Gutschein im Wert von 10 Euro kostet Sie also 10,25 Euro. ■ https://helfen.gemeinsamdadurch.de/

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as SchülerAbo des RVF können Eltern für ihre Kinder jetzt zuhause am Computer oder Smartphone abschließen. Im AboOnline-Portal der Freiburger Verkehrs AG (VAG) kann das SchülerAbo direkt bequem beantragt werden. Die Freiburger Verkehrs AG hat für den RVF die Kundenbetreuung sämtlicher Abonnenten im Auftrag des RVF übernommen. Sie betreut auch das AboOnline. Sowohl SchülerAbos, die bezuschusst werden, wie auch SchülerAbos, die voll bezahlt werden, können im AboOnline verarbeitet werden. Alle, die das SchülerAbo voll bezahlen, – aktuell 36,10 Euro/Monat – können das Abo direkt online abschließen. Eine Schulbescheinigung ist nicht nötig. Der Einstieg ins SchülerAbo ist für Vollzahler jederzeit möglich. Auch Auszubildende können das AboOnline nutzen. Es muss lediglich eine Ausbildungsbescheini-

16.06.20 14:50

gung hochgeladen werden. Alle, die Zuschüsse erhalten (zum Beispiel in Form von Berechtigungsabschnitten, Leistungen, Dritte-Kind-Regelung), können ihre Daten online eingeben und erhalten dann einen Antrag, der aktuell noch ausge-

druckt werden muss. Auf diesem Antrag muss die Schule noch bescheinigen, dass das Kind, für welches das SchülerAbo abgeschlossen wird, Schülerin/Schüler ist. Wird das SchülerAbo bezuschusst, so ist ein Einstieg für das neue Schuljahr nur zum 1. August oder 1. September möglich. Das SchülerAbo muss dann bis zum 15. des Vormonats beantragt werden. Schnell sein lohnt sich: Unter allen SchülerAbos im AboOnline, die vor dem 15. Juli bestellt werden, verlost der RVF zehn Gutscheine für eine Familienfahrt (Berg- und Talfahrt) mit der Schauinslandbahn inklusive Kaffee und Kuchen im Café-Restaurant Bergstation Schauinsland!

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MARKT

MODERNISIEREN

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am 20. Juni 2020

Ein Fensteraustausch lohnt sich energetisch. Der Wärmeverlust kann um die 60 Prozent reduziert werden

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Brandis, Referent Gebäudetechnik bei der Energieberatung der Verbraucherzentrale. Ein wirksamer Sonnenschutz muss berücksichtigt werden, damit Wohnräume in den Sommermonaten nicht zu warm werden. Moderne Fenster bieten noch eine Reihe weiterer Vorzüge, die einen Austausch interessant machen. So wird beispielsweise der Schallschutz verbessert. Außerdem sind neue Fenster sicherer, weil sie

es Dieben schwerer machen, ins Haus zu kommen. Die Bundesförderung für Energieberatung der Verbraucherzentrale berät zu allen Themen des Fensteraustauschs und weiteren Sanierungsmaßnahmen in ihren bundesweiten Beratungsstellen oder beim Ratsuchenden zu Hause. Weitere Infos auf www.verbraucherzentrale-energieberatung. de oder unter 0800/809 802 400 (kostenfrei).

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Außerdem schließen neue Fenster dicht, so dass weniger Zugluft entsteht. Der Austausch von Fenstern wird von der KfW gefördert. Die neuen Fenster müssen dafür besser als der gesetzliche Mindeststandard sein. Damit die neuen Fenster möglichst viel Energie einsparen, kommt es auf einige Details an. „Es muss auf einen wärmebrückenfreien und luftdichten Einbau geachtet werden“, erläutert Martin

©Foto: Andrey_Popov/shutterstock.com/akz-o

rühjahr und Frühsommer ist die beste Jahreszeit, um die Sanierung von Fenstern zu planen. Beim Austausch alter Fenster mit Isolierverglasungen gegen neue mit 3-fach-Wärmeschutzverglasungen kann der Wärmeverlust der Fenster um mehr als 60 Prozent reduziert werden. Anteilig können so typischer Weise zehn bis 20 Prozent Heizkosten eingespart werden. Zusätzlich werden die Räume behaglicher, da die Innenseiten der Fenster im Winter wärmer bleiben, wodurch man sich in den Räumen wohler fühlt.

Förderungen und Fristen 2020 im Überblick: Geldwertes Wissen für Hausbesitzer

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auwillige Familien sollten schnell zugreifen: Zum Jahresende läuft das Baukindergeld aus. Wer bis dahin einen notariell beglaubigten Kaufvertrag unterschreibt oder die Baugenehmigung erhält, bekommt für jedes im Haushalt lebende Kind zehn Jahre lang jeweils 1.200 Euro vom Staat. Bei einer Familie mit zwei Kindern ist das ein Zuschuss von immerhin 24.000 Euro. Voraussetzung: Es handelt sich um die erste selbstbezogene Immobilie und das zu versteuernde Jahreseinkommen liegt mit einem Kind nicht über 90.000 Euro.

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und Ausfuhrkontrolle (BAFA) einen Zuschuss in Höhe von bis zu 45 Prozent der Kosten beantragen. Und wer in einen Neubau zum Beispiel eine Wärmepumpe oder eine Biomasseanlage integriert, bekommt einen Zuschuss in Höhe von 35 Prozent der Kosten. Wichtig: Die Förderungen müssen immer vor Durchführung der Maßnahmen beantragt werden. Lohnenswert ist der Umstieg übrigens nicht nur wegen der Förderung. Fossile Brennstoffe werden mit dem Klimapaket der Bundesregierung ab 2021 teurer. Für einen 150-Quadratmeter-Haushalt mit Ölheizung verteuert sich

die Gesamtrechnung laut Verbraucherzentrale bis 2025 um rund 1.200 Euro. Für Modernisierer attraktiv ist seit Jahresbeginn auch der neue Steuerbonus für Einzelmaßnahmen einer energetischen Modernisierung. Wer den Austausch der Fenster, den Einbau moderner Lüftungsanlagen oder die Dämmung der Außenwände nicht über Zuschüsse oder Förderkredite, sondern aus Eigenmitteln finanziert, kann die Investitionen jetzt drei Jahre steuerlich absetzen. Insgesamt gibt es einen Steuerbonus von maximal 40.000 Euro.

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BERUF & KARRIERE

Ausgabe 290 am 20. Ju

Beim Bestatter-Nachwuchs sind Männer und Frauen gleichberechtigt. Samstag, 20. Juni 2020 Über die Hälfte der 200 Bestattungsfachkraft-Azubis sind weiblich

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um ersten Mal haben im aktuellen Ausbildungsjahr über 200 junge Männer und Frauen die Ausbildung zur Bestattungsfachkraft begonnen, so der Bundesverband Deutscher Bestatter e.V.. Derzeit sind von den insgesamt 552 Auszubildenden mehr als 50 Prozent weiblich. Anders als in anderen Branchen gibt es für Bestattungsunternehmer keine Probleme Auszubildende zu finden. Das Interesse junger Menschen für diesen Beruf ist aufgrund der vielfältigen Anforderungen sehr hoch.

Strahlende Siegerinnen im Bundesleistungswettbewerb der Bestattungs­ fachkräfte. Foto: BDB e. V./akz-o

Im Rahmen der dreijährigen Ausbildung lernen sie einen oder mehrere zum Teil ganz unterschiedliche Bestattungsunternehmen in Deutschland als Ausbildungsbetrieb kennen, besuchen die entsprechenden Fachklassen einer Berufsschule und werden schließlich auch im Bundesausbildungszentrum der deutschen Bestatter im Rahmen der überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung aktiv. Schon lange ist der Beruf des Bestatters keine männliche Domäne mehr, in allen Bereichen sind Männer und Frauen etwa paritätisch vertre-

ten. Jennifer Schmid, die Siegerin im Bundesleistungswettbewerb ist begeistert: „Ich darf Menschen in der wohl schlimmsten Zeit ihres Lebens helfen. Durch unsere Arbeit können wir den Angehörigen eine große Stütze sein. Natürlich können wir die Trauer nicht nehmen, dennoch können wir durch einen positiven Einfluss einen angenehmeren Start in den Trauerprozess ermöglichen. Das ist mir besonders wichtig.“ Das Durchschnittsalter der Auszubildenden liegt bei 23,5 Jahren, der Jüngste ist 15, der Älteste 53 Jahre alt.

Die Ausbildungen zur Bestattungsfachkraft und zum Geprüften Bestatter unterscheiden sich: Die Ausbildung zur Bestattungsfachkraft ist eine Ausbildung nach der Handwerksordnung im „Dualen System“ (dreijährige Ausbildung im Betrieb/ Berufsschule/Überbetriebliche Unterweisungen) mit Zwischen- und Gesellenprüfung. Beim/bei der Geprüften Bestatter-*in handelt es sich um eine Fortbildung für Bestatter mit mindestens zweijähriger Berufserfahrung. Weitere Infos unter www. bestatter.de

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Ausbildungsberufe und Studiengänge bei der Stadtverwaltung

Ergotherapeuten und Ergortherapeutinnen denken und therapieren ganzheitlich, sie sprechen nicht von „Patienten und Patientinnen“ sondern von „Klienten und Klientinnen“. Für Ergotherapeuten ist jeder Mensch der wichtigste Spezialist für sich selbst. Die Therapeuten bringen ihr fachliches Wissen mit in die Therapie ein. In der Therapie sind also Therapeuten und Klienten im Idealfall gleichberechtigte Partner auf Augenhöhe, wobei die Klienten soweit wie möglich, die Verantwortung für sich selbst übernehmen. Man spricht dabei von Co-Therapeuten. In der Wahl der Methoden und Mittel sind Ergotherapeuten sehr

©Foto: ©Kristin Gründler - stock.adobe.com

Durchstarten

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rgotherapeut*innen haben das Ziel, Menschen, die in ihrer Handlungsfähigkeit eingeschränkt sind oder von einer Einschränkung bedroht sind, dabei zu unterstützen, ihre Selbstständigkeit und Handlungsfähigkeit zurück zu erobern, zumindest teilweise. Ein zentraler Begriff in der Ergotherapie ist die „Selbstbefähigung“, damit ist gemeint, Menschen dabei zu unterstützen, sich selber zu befähigen.

Die Ergotherapie hilft Erwachsenen und Kindern, die in ihrer Handlungs­ fähigkeit eingeschränkt sind, ihre Selbstständigkeit zu entwickeln. breit aufgestellt, das spiegelt sich auch in der dreijährigen Ausbildung wider, die umfangreich ist: Sie reicht von den medizinischen und ergotherapeutischen Grundlagen über das wissenschaftliche Arbeiten, Krankheitslehre, Pädagogik und Psychologie bis hin zu den ergotherapeutischen ­ Mitteln, also den handwerklichen und kreativ-gestalterischen Techniken – und natürlich beinhaltet eine

solch fundierte Ausbildung auch viele Praktika. Das Spektrum der Ergotherapie ist groß, der Beruf ­ ist sehr vielseitig und durchaus anspruchsvoll. Mehr Informati­ onen zu dieser Ausbildung gibt es bei der IB Medizinischen ­Akademie ■ Weitere Infos: www.ib-med-akademie.de Telefon 0761-600 740 004


BERUF & KARRIERE

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MARKT

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Wunder der Natur

Vorbereitung auf Führungsaufgaben

Naturheilkunde Samstag, 20. Juni 2020

plus Schulmedizin: Die Ausbildung an der Freien Heilpraktikerschule Freiburg bietet eine individuelle Betreuung

Mit dem Lehrgang „Geprüfter Beriebswirt (HwO)“ bietet die Gewerbe Akademie an ihrem Standort in Freiburg eine Möglichkeit, sich innerhalb eines Jahres berufsbegleitend auf anspruchsvolle Führungsaufgaben vorzubereiten. Der nächste Kurs startet am 25. Januar 2021. Dazu findet am Montag, 20. Juli, um 18 Uhr ein Informationsabend in der Gewerbe Akademie statt. Dort werden Ablauf und Inhalte dieses Lehrgangs vorgestellt, der sich an Meister und Meisterinnen aus Handwerk und Mittelstand richtet sowie an Führungskräfte, die ein Unternehmen übernehmen oder gründen wollen.

Der Unterricht findet immer montags und mittwochs ab 18.15 Uhr statt sowie an einem Samstag im Monat. Das Themenspektrum umfasst neben Unternehmensführung und -strategie auch Personal- und Innovationsmanagement. Der Abschluss nach erfolgreicher Prüfung samt Projektarbeit entspricht einem Masterabschluss. ■ Der Lehrgang kann über das Aufstiegs-BAföG bezuschusst werden. Weitere Auskünfte erteilt die Gewerbe Akademie (www.gewerbeakademie.de), Telefon 0761/15250-63.

Professionelle Mappenkurse

U

m Heilpraktiker oder Heilpraktikerin zu werden, bedarf es einer fundierten Ausbildung, um anschließend die Prüfung am Gesundheitsamt erfolgreich zu bestehen. Die Freie Heilpraktikerschule Freiburg legt großen Wert auf eine empathische und individuelle Betreuung der Schülerinnen und Schüler. Ein kompetentes und engagiertes Team aus über 40 Ärzten, Heilpraktikern und Biologen lehrt sowohl schulmedizinische, als auch naturheilkundliche Themen. Zur weiteren Unterstützung gibt es im Schulbüro vier erfahrene

Heilpraktikerinnen, die den Schülerinnen und Schülern mit Tipps, Ratschlägen und einem offenen Ohr zur Seite stehen. Derzeit bietet die Freie Heilpraktikerschule vier unterschiedliche Kurskonzepte zur Ausbildung an: vormittags, nachmittags, am Abend oder am Wochenende, mit und ohne Vorkenntnisse. Parallel oder aufbauend können Kurse in Naturheilkunde wie zum Beispiel Heilpflanzenkunde, Homöopathie, Ernährung, Entspannung, Aromatherapie oder Massage besucht werden. Ergänzt wird das Angebot durch wechselnde, spannende Seminare und Fachfortbildungen, die auch

für Laien geeignet sind. Die Freie Heilpraktikerschule Freiburg lädt zu den nächsten Infoabenden der Schule ein: • Infoabend HP Psychotherapie: Donnerstag, 25. Juni um 19 Uhr • Allgemeiner Infoabend: Donnerstag, 9. Juli um 19 Uhr • Infoabend Ernährungsberatung: Donnerstag, 16. Juli um 19 Uhr

■ Das komplette Programm der Schule unter: www.freie-heilpraktikerschule.de Persönliche Beratungsgespräche können unter Tel. 0761/4014452 vereinbart werden

Frist endet am 30. Juni Beschäftigung schwerbehinderter Menschen und Ausgleichsabgabe: Arbeitgeber mit durchschnittlich mindestens 20 Arbeitsplätzen sind gesetzlich verpflichtet, auf mindestens fünf Prozent der Arbeitsplätze schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen. Zur Überprüfung der Beschäftigungs-

pflicht haben diese Arbeitgeber ihre Beschäftigungsdaten jährlich bis 31. März der Agentur für Arbeit anzuzeigen. Sofern die Beschäftigungsquote nicht erfüllt ist, müssen Arbeitgeber gleichzeitig eine Ausgleichsabgabe an die Integrations-/ Inklusionsämter zahlen. Wegen der besonderen Situation im Zusam-

Foto: Kunstraum

Zeichnen, Malerei, Aktzeichnen: Mappen­vorbereitungs­kurse für Bewerbungen

menhang mit der Corona-Krise wurde diese Frist bis 30. Juni­verlängert. Zur Vermeidung von Ordnungswidrigkeiten und Säumniszuschlägen erinnern Bundesagentur für Arbeit und Integrations-/Inklusionsämter an den bevorstehenden Ablauf der verlängerten Frist.

Malerei, Zeichnen Fotografie und Computertechniken - um sich mit einer Mappe an einer gestalterischen Hochschule zu bewerben, bedarf es eine Vielzahl an Techniken und handwerklichen Arbeiten. Bei der professionellen Mappenvorbereitungen leitet Barbara Büchel in ihrem Kunstraum mit großer Erfahrung die Teilnehmer und Teilnehmerinnen individuell an. Gearbeitet wird in kleinen Gruppen. Die Bewerbungsmappen, die erarbeitet werden, entsprechen den aktuellen Anforderungen und bringen aufs Beste das individuelle Talent, Vorkenntnisse und eigene Vorstellungen heraus. Wurde die Mappe erfolgreich bei den Hochschulen eingereicht, werden im im Anschluss zudem weitere Übungen

Berufliche Bildung vom Profi Infoveranstaltung zum Kurs Geprüfte/r Betriebswirt/in (HwO) / Die Unternehmerqualifikation am 20.07.2020 um 18:00 Uhr, Gewerbe Akademie Freiburg

• 25.1.21 - 4.12.22, Mo, Mi 18:15-21:30, Sa 8:00-15:00, 670 UE, Freiburg

Bachelor of Arts (B.A.) in Business Administration an der School of Leadership and Management

• 15.1.21 - 15.4.21, Fr 13:30-19:45, Sa 8:00-15:45, 200 UE, Freiburg

Malen Mappenkurs Zeichnen Aktzeichnen

• Fachinformatiker Systemintegration (m / w / d) • Fachkraft (m / w / d) für Lagerlogistik • IT-Systemkaufmann (m / w / d) • Kaufmann (m / w / d) im Einzelhandel • Kaufmann (m / w / d) im Groß- und Außenhandel Genauere Infos unter www.pearl.de / jobs

Offenes Atelier 79104 Freiburg, Mozartstr. 5, Tel. 0761 - 7 48 35

Info: 0761 15250-0 info@gewerbeakademie.de www.gewerbeakademie.de

■ Kunstraum/Offenes Atelier Barbara Büchel, Mozartstr.5, 79104 Freiburg, Telefon: 0761/74835, www.atelier-kunstraum.de

Für das Jahr 2020 suchen wir Auszubildende in den folgenden Ausbildungsberufen:

• 13.11.20 - 4.12.23, Fr 9:00-17:00, Sa 9:00-16:00, 5400 UE, Freiburg

CAD-/CAM-Fachkraft Zahntechnik

und Vorbereitungen für die anstehende weiterführende Aufnahmeprüfung angeboten. Auch Jugendliche, die sich im Hinblick auf ihre Berufswahl einen künstlerischen Weg wünschen oder einfach Spaß am Malen haben, können im Kunstraum ihre Fähigkeiten und Begabungen schulen. Die Kurse finden morgens, nachmittags und abends statt. Sie sind fortlaufend, der Einstieg ist jederzeit möglich. Nach Vereinbarung kann eine Schnupperstunde vereinbart werden.

www.atelier-kunstraum.de

Wir beraten Sie gerne


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SENIOREN

Samstag, 20. Juni 2020

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Jeder altert

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Altersdiskriminierung: Gerade in der CoronaKrise ein Thema, das es nicht hinzunehmen gilt

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m 15. Juni war der „Welttag gegen Diskriminierung älterer Menschen“. Der kommt genau richtig, denn in der Coronakrise verschärft sich laut Alternsforschern der Generationen-Konflikt, etwa wenn Jüngere die Risiko-Gruppe der Älteren auffordert, zu Hause zu bleiben.

tion diskriminiert werden. Auch die gegen „Ageism“, also die Altersdiskiminierung engagierte Menschen, wie beispielsweise die US-Schriftstellerin Ashton Applewhite, sehen die Diskriminierung des Alters und der alten Menschen in einer Reihe mit Rassismus oder der Diskriminierung von Homosexuellen. „Warum sollte es in Ordnung sein, die Bedürfnisse der Jungen gegenüber der Alten abzuwägen?“, fragt sie und erinnert daran, dass wir alle selbst, wenn wir lange genug leben, alt werden. Es handelt sich also eben nicht um die Alten als die „Anderen“, sondern es ist ein „Wir“.

Unverzichtbar Hochschulen fordern bessere Arbeitsbedingungen im Sozial-, Bildungs- und Gesundheitswesen, den sogenannten „Care-Berufen“

Foto: pixabay

So kritisiert beispielsweise Hans-Werner Wahl, Professor für Psychologische Alternsforschung an der Universität Heidelberg, dass alte Menschen dadurch, dass sie in der Corona-Krise vor allem als Risikogruppe gesehen werden, als ganze Genera-

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ie Corona-Pandemie hat deutlich gemacht, dass Menschen in Care-Berufen eine Gesellschaft tragen. Sie sind unverzichtbar für die Versorgung von den Menschen, die Unterstützung jeglicher Art benötigen.

„Wir brauchen jetzt politische Entscheidungen, die die so genannte Systemrelevanz der Menschen in den Care-Berufsgruppen durch bessere Arbeits- und Lohnbedingungen honorieren: Damit wir auch zukünftig ausreichend und gute Fachkräfte bekommen“, sagt die Rektorin Renate Kirchhoff von der Evangelischen Hochschule Freiburg. In einer gemeinsamen Stellungnahme sprechen sich die staatlich refinanzierten Hochschulen für angewandte Wissenschaften in kirchlicher Trägerschaft für bessere Arbeitsbedingungen im Sozial-, Bildungs- und Gesundheitswesen aus. Diese Hochschulen sind in der RKHD vereint, der Rektorenkonferenz der kirchlichen Hochschulen für angewandte Wissenschaften Deutschlands. Zu ihnen gehören auch die Evangelische Hochschule Freiburg und die Katholische Hochschule Freiburg. Pflegende wurden zu Beginn der Pandemie-Krise bejubelt und zusammen mit Sozialarbeiter*innen, Erzieher*innen und anderen Sozial-

Unterhaltung „Post für Dich“: Das Seniorenbüro Freiburg hat ein kleines Freizeitheft zusammengestellt

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as Seniorenbüro mit Pflegestützpunkt hat für ältere und kranke Menschen das Info- und Freizeitheft „Post für Dich“ zusammengestellt, um ihnen in der Corona-Zeit eine kleine Freude zu bereiten.

Menschen, die wegen ihres Alters oder Vorerkrankungen zur Risikogruppe gehören, sollen auch weiterhin vorsichtig sein und sich nur begrenzt mit anderen Menschen

treffen oder die Wohnung verlassen. Das Infoheft bietet ihnen Ideen zum Zeitvertreib, wie allerlei Rätsel, Kochrezepte, Gymnastikübungen, Tipps für kleinere Spazierrunden und Online-Tipps sowie wichtige Adressen und Anlaufstellen. Das Heft „Post für Dich“ kann kostenfrei beim Seniorenbüro mit Pflegestützpunkt unter Tel. 0761 / 201-3032 oder per Mail an seniorenbuero@stadt.freiburg.de angefordert werden.

und Gesundheitsberufen offiziell als „systemrelevant“ eingestuft. Die darin deutlich werdende neue gesellschaftliche Anerkennung und Wertschätzung ist jedoch nicht genug, so die RkHD in einer Stellungnahme: „Als staatlich refinanzierte Hochschulen für angewandte Wissenschaften in kirchlicher Trägerschaft, die Fachkräfte für diese gesellschaftlich notwendigen Arbeitsbereiche ausbilden, sprechen wir uns für bessere Arbeitsbedingungen aus: für höhere Personalschlüssel, die auch Reserven für Krisensituationen beinhalten und für angemessene Löhne für alle Berufsgruppen im Sozial-, Bildungs- und Gesundheitswesen. Nur wenn diese Berufe attraktiver werden, lässt sich der Fachkräftemangel überwinden.“ Und weiter heißt es unter anderem : „Die christliche Wertschätzung eines jeden Menschen, aber auch die Achtung der Menschenrechte, halten uns an, aus den genannten Erfahrungen zu lernen. Schon vor der Corona-Pandemie haben Wissenschaftler*innen darauf hingewiesen, dass wir es mit einer veritablen gesellschaftlichen Krise – der Krise der Care-Arbeit – zu tun haben. Ähnlich wie in der Umwelt- und Klimakrise ist es fatal, dass wir nicht nachhaltig mit den Ressourcen für unsere Wirtschaftsund Lebensweise umgehen.“

FLÜSSIGKEIT

Ältere trinken oft zu wenig Alte Menschen müssen mehr auf ihren Flüssigkeitshaushalt achten als jüngere, denn mit dem Alter steigt die Gefahr eines Wassermangels. Im Alter lässt oftmals das Durstempfinden nach und es wird weniger getrunken. Zudem sinkt die Fähigkeit der Nieren, den Harn zu konzentrieren, und der Körper scheidet mehr Urin aus. Erste Anzeichen können Müdigkeit und Konzentrationsschwäche, Mundtrockenheit, nachlassende Gewebespannung der Haut, eingeschränkte Leistungsfähigkeit bis hin zu Verwirrtheit und Schwindel sein. Nur selten werden diese Symptome mit einem Flüssigkeitsmangel in Verbindung gebracht. Gerade im Sommer, an besonders heißen Tagen, kann es bei Senioren schnell problematisch werden. Senioren sollten täglich ca. 1,3 Liter, besser 1,5 Liter trinken, so die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE). Durch große Hitze kann der Bedarf erhöht sein. Und je weniger gegessen wird, desto mehr muss getrunken werden.

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Wenn Hören anstrengt

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Eingeschränkte Hörleistung erhöht die Anstrengung beim Hören deutlich. Meist bemerken die Betroffenen zunächst gar nicht, dass sie schlechter hören. ©Foto: Ingo Bartussek, StockAdobe

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issenschaftliche Untersuchungen belegen den weitreichenden Einfluss der Höranstrengung auf das Wohlbefinden. Schon minimale Einschränkungen der Hörleistung, die von den Betroffenen selbst nicht bemerkt werden, erhöhen die Anstrengung beim Hören deutlich. Moderne Hörsysteme können effektiv auf die persönliche Hörsituation eingestellt werden, Abhilfe schaffen und das Wohlbefinden wieder herstellen. Aufmerksamkeit und Konzentration gehören unmittelbar mit dem guten Hören zusammen. Jeder kennt Situationen, in denen es wichtig ist, akustische Informationen zu verstehen, um sich zu orientieren, zu lernen oder zu reagieren. Kommen noch Nebengeräusche, Zeit- oder Leistungsdruck hinzu, steigen die Belastungen unter Umständen erheblich. Das bleibt nicht folgenlos: erhöhter Stresspegel, vermindertes Leistungsvermögen, Kopfschmerzen, vorzeitige Ermüdung, Stimmungsschwankungen oder Unzu-

friedenheit bis hin zur Depression. Das Spektrum ist breit gefächert. Die Zusammenhänge zwischen Ursache und Wirkung werden jedoch nicht immer sofort erkannt. Denn auch bei normalen Gesprächen ist die Verständlichkeit selten gleichbleibend und die kognitive Belastung unterschiedlich hoch.

Wissenschaftliche Untersuchungen belegen den weitreichenden Einfluss der Höranstrengung auf das Wohlbefinden. Anstrengungen beim Hören gehören bis zu einem bestimmten Grad zum tägliche Leben dazu und begleiten jede Art von Kommunikation. Die Begleitsymptome werden als gegeben hingenommen und

auf eine schlechte Tagesform, das Wetter oder den Umstand zurückgeführt, dass die anderen einfach zu leise und zu undeutlich sprechen. Diese Erklärungen greifen aber zu kurz. Wissenschaftliche Untersuchungen belegen den weitreichenden Einfluss der Höranstrengung auf das Wohlbefinden. Denn die Auswertung des Gehörten findet im Gehirn statt. Unterschiedlichste Geräusche und Signale erhalten hier Sinn. Lärm wird von Musik oder Sprache unterschieden und die Richtungen einzelner Schallquellen werden erkannt und zugeordnet. Werden nun durch Hörminderungen wichtige Informationen nicht mehr oder nur noch teilweise übertragen, ist das Gehirn permanent und immer stärker gefordert, diese zu interpretieren und sinnvoll verständlich zu machen. Die anhaltende und im Lauf der Zeit zunehmende Belastung kann unterschiedliche chronische Folgesymptome auslösen und damit die Gesundheit und das Wohlbefinden zum Teil erheblich beeinträchtigen.

Hörakustik

Zufriedenheit zählt Andreas Holz hat in Freiburg-St.Georgen ein Fachgeschäft für Hörgeräte und Hörakustik eröffnet In Freiburg-St. Georgen hat Andreas Holz ein Fachgeschäft für Hörakustik eröffnet. Der Hörgeräteakustikmeister bietet hier die modernsten Hörgerätemodelle aller namhaften Hersteller an. Die Kunden können alle Hörsysteme kostenlos und unverbindlich testen, bis sie das für sie optimale Gerät gefunden haben. Ob ein kleines Im-Ohr-Hörgeräte oder ein Hinter-dem-Ohr Hörgerät – Andreas Holz bietet in seinem Geschäft alle Arten an Hörgeräten. Eine umfassende, transparente Beratung zu den akustischen Feinheiten, Akku­ technologien sowie den Möglichkeiten, aktuelle Hörgeräte mit verschiedenen Multimedia-Geräten zu koppeln, gehört für ihn völlig selbstverständlich dazu. Ebenso informiert er über Basis-Hörgeräte, die von den Krankenkassen bezahlt werden. In sei-

nem neuen Fachgeschäft bietet er kostenlose Hörtests an und berät gerne bei Problemen mit Tinnitus oder wenn es um Schwimm- oder Lärmschutz geht. Seinen Service zur Nacheinstellung bietet er auch, wenn das Gerät woanders erworben wurde – stets werden dabei die strengen Hygienevorschriften beachtet. ■ Andreas Holz Hörakustik Blumenstraße 34, 79111 Freiburg Tel.: 0761/888 606 33, Parkplätze gibt es direkt vor dem Fachgeschäft

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SPORT

FUSSBALL

Samstag, 20. Juni 2020

Samstag, 20. Jun

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Fotos: Witters

Samstag, 20. Juni 2020

Für die Fans vor dem Fernseher SC Freiburg. Die Bayern sind Geistermeister, nachdem sie ja schon zuvor sieben Mal in Folge Deutscher Meister waren. Da beim SC Freiburg noch etwas in Richtung Europa gehen könnte, ist die frühzeitige Acht auf der Brust der Bayern wohl gut. Von Michael Zäh

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Geht da was?: Der SC mit Koch und Höler (oben) beim Meister der schwungvollen Acht

s ist lustig, wie SC-Trainer Christian Streich in letzter Zeit häufig von „unseren Fans am Fernseher“ spricht, also während er selbst im Fernseher spricht, zu den Fans nämlich. Auch die Art und Weise dieser Fernsehaufnahmen sind von einem relaxten Abstand geprägt. Denn damit Streich und Co. ohne Mundschutz sprechen können, muss ja dieses ewig lange Mikro ausbalanciert werden, wo doch früher ein Interview kurz nach dem Spiel oft vom engen Zusammenrücken des Interviewers mit dem Interviewten gekennzeichnet war – weil die Fans im Hintergrund Krach gemacht haben und man quasi das eigene Wort nicht verstand. Aber okay, nun ist es so, dass die Bayern Geistermeister wurden und der SC Freiburg für seine Fans vor dem Fernseher gegen die Hertha 2:1 gewann und somit dicke Chancen auf einen Europacup-Platz hat. Und am Samstag, 20. Juni, 15.30 Uhr, kicken Streich und Team in München beim frisch gekürten Meister. In normalen Zeiten, in denen die Mannschaften nicht für ihre Fans vor dem Fernseher gespielt haben, hätte man gesagt, dass die Bayern im letzten Heimspiel der Saison auch nach Erringen der Meister-

schaft eine Gala anstreben, eben für ihre Fans – im Stadion. Man hätte vermutet, dass da ein Gast aus Freiburg genau richtig käme, um das gemeinsame Feiern auf den Rängen und auf dem Feld nicht weiter zu stören. Im letzten Heimspiel der Bayern in der Geisterrunde ist es aber so, dass der Meister ohne Fans und später bei der Feier ohne Frauen auskommen muss. Da könnte für den SC ein bisschen was gehen, jedenfalls mehr als unter „normalen“ Umständen. Bei einer Niederlage in München könnten die direkten Konkurrenten aus Hoffenheim (gegen Union Berlin und dann noch in Dortmund) und Wolfsburg (auf Schalke und dann noch zu Hause gegen die Bayern), beide mit derzeit 46 Punkten einen Zähler vor Freiburg, mit einem Sieg schon am kommenden Spieltag uneinholbar für Freiburg davon ziehen. Also: Pünktchen in München muss her. Ein Augenmerk von Nils Petersen galt jedenfalls den Wolfsburgern, auf deren Niederlage er schon geschielt habe, wie er den Fans vor dem Fernseher nach dem Sieg über die Hertha (aufgrund seines schlitzohrigen Siegtreffers) erzählte. Als Trainer Streich dazu befragt wurde, ob denn der Petersen sowas überhaupt sagen dürfe, hat der Freiburger Trainer seine gute Laune versprüht, die es manchmal nach Siegen bei ihm gibt: „Der Nils darf alles sagen!“

Wie dem auch sei: Zum Abschluss der Saison und zum (na hoffentlich) letzten Heimspiel vor leeren Rängen kommt dann noch Schalke nach Freiburg (Samstag, 27. Juni, 15.30 Uhr). Hätte natürlich Charme, wenn da der SC das Ticket für Europa lösen würde, wo doch die Schalker die Anwärter für solche Ziele wären. Doch wie es dann in Europa weiter geht, weiß auch noch kein Mensch. Für den SC und Streich ist das kein Problem. Wenn SC-Fans wegen Corona nicht in entlegene Städte mit verwegenen Namen reisen dürfen, werden sich ja alle vor den Fernsehern versammeln, aus denen der Freiburger Trainer dann zu ihnen spricht. Und dass dieser Christian Streich heißen wird, ist ebenfalls geklärt. Der SC und Streich haben den Vertrag verlängert. Der könnte sogar Corona überdauern.

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290. Ausgabe, ET 20.06.2020  

Jetzt gehts aber mal App: An der deutschen Corona-App wird selbst von kritischen Geistern wie dem „Chaos Computer Club“ wenig rumgemeckert....

290. Ausgabe, ET 20.06.2020  

Jetzt gehts aber mal App: An der deutschen Corona-App wird selbst von kritischen Geistern wie dem „Chaos Computer Club“ wenig rumgemeckert....

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