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Meinung, Tipps & mehr für volle 14 Tage

Ausgabe 281 am 16. November 2019

Spuk verstehen Interview

Die Büffel-Sache

Musikalisches Feuerwerk

SC Freiburg

Der Psychologe und Physiker Walter von Lucadou hat vor 30 Jahren die deutschlandweit einzige Parapsychologische Beratungsstelle in Freiburg gegründet. Seite 2

Tipps

Christian Streich wurde als erster Trainer in der Bundesliga-Geschichte von einem Spieler bewusst umgecheckt. Dass er dafür dann Verständnis zeigte, befremdet. Seite 8

Äl Jawala kommt ins Jazzhaus, mit einem Kinder- und Abendkonzert. Wenn die Freiburger mit mitreißenden Balkan Big Beats auftreten, gibts kein Halten mehr. Seite 10

Die GroKo macht den KoKo W

enn die GroKo den KoKo macht, heißt es gleich wieder, dass das ja doch alles Kokolores sei. Dabei ist aber nicht so ganz sicher, ob sich nicht die Kikeriki-Kritiker des Koalitions-Kompromisses in Sachen Grundrente mehr aufplustern als es die betroffenen Parteien der Großen Koalition aus CDU, CSU und SPD tun. Denn diese haben ihren Job gemacht, wie es sich in der Politik gehört. Sie haben etwas auf den Weg gebracht, das ab Januar 2021 (so der Plan) für etliche Menschen in Deutschland von Bedeutung sein wird. Die lange umkämpfte „Lösung“ in der Frage der Grundrente trägt nämlich alle Züge eines gelungenen Kompromisses. Die Botschaft: Wer 35 Jahre regelmäßig gearbeitet und in die Rentenkasse eingezahlt hat, soll am Ende seines Erwerbslebens nicht in die Altersarmut abrutschen. Geschätzt 1,5 Millionen Menschen sind davon unmittelbar betroffen, die als gering bezahlte Kräfte in Friseurläden, Kaufhäusern und Gastronomiebetrieben ihrer Arbeit nachgehen, überwiegend Frauen. Nach den geltenden Regeln der gesetzlichen Rentenversicherung schaffen es viele von ihnen trotz jahrzehntelanger Beitragszeiten nur auf Grundsicherungsniveau, also auf Hartz IV für Ältere. Von 2021 an sollen nun also ihre Renten-Bezüge angehoben werden. Das macht aber niemanden reich, sondern soll am unteren Ende der Skala (ca. 930 Euro im Monat) dafür sorgen, dass Bürger in Deutschland ein gewisses Vertrauen in den Staat und das Rentensystem haben sollen. Und dabei ist die Debatte nun

Foto: depositphotos | YAYImages

Der lange umkämpfte Koalitions-Kompromiss zur Grundrente, die ab Januar 2021 kommen soll, macht der Großen Koalition schon ein bisschen Ehre. Eine andere Frage ist, wer was wie aus parteipolitischen Motiven nutzen will. Von Michael Zäh

nicht neu: Zuschussrente, dann Lebensleistungsrente, Solidarrente hieß das im letzten Jahrzehnt, was Politiker als Zeichen setzen wollten. Es ging dabei immer um eine sowohl symbolisch aufgeheizte, aber auch faktisch wirksame Rentenaufwertung für Geringverdiener, die aber nie kam. Bis es jetzt die Groko doch geschafft hat, Chapeau! Soweit, so klar. Aber wenn die GroKo den KoKo macht, stellt sich sogleich die Frage, wer davon was für sich und seine parteipolitischen Ziele nutzen könnte. Olaf Scholz (derzeit Vizekanzler) bezeichnete es als „ganz großen sozialpolitischen Meilenstein“, dass die Einigung in der Koalition gelungen sei. Soll hier heißen: Die SPD hat da größten Einfluss genommen, weshalb sie weiter in der GroKo bleiben sollte und der neue SPD-Chef (der ja bis Dezember gewählt werden wird)

HALLO ZUSAMMEN

Milliarden für Meisterstücke

darf gerne Olaf Scholz (im Tandem mit der Brandenburger Landtagsabgeordneten Klara Geywitz) heißen. Für die CDU sprang (fast möchte man sagen: ausnahmsweise) die Kanzlerin Merkel höchstselbst in die Bresche der Deutungshoheit. „Man kann seitens der CDU nicht sagen, dass wir keine Grundrente wollten“, sagte Merkel. Die CDU habe sich schon viel früher, unter der Arbeitsministerin Ursula von der Leyen dafür eingesetzt, eine Lebensleistungsrente einzuführen. Also: Nix da, sozialdemokratischer Dingsbums. Merkel war ja schon immer geschickt darin, der SPD die guten Ideen abzuluchsen, um diese dann als ihre eigenen zum Erfolg zu führen. Also machte sie nun auch nicht Halt davor, das Stichwort „Gerechtigkeit“ (auf das SPD-Mann Martin Schulz quasi ein Monopol hat) ins parteipolitische

Feld zu führen: Wenn Menschen 35 Jahre lang gearbeitet hätten und genau so dastünden wie jene, die keine Stunde gearbeitet hätten, gebe es ein „Gerechtigkeitsproblem“, so Merkel: „Und darauf müssen wir eine Antwort geben.“ Die Kanzlerin auf Abschiedstour will damit auch die angeschlagene CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer schützen, da etliche Kreise in der CDU den KoKo zur Grundrente dazu nutzen wollen, AKK einen Strick zu drehen. Das ist halt Politik von ihrer schwarzen Seite. Bei aller berechtigten Kritik des Grundrente-Kompromisses (zu seiner Finanzierung etwa und zur Frage ob das nicht von bösen, heimlich reichen Menschen ausgenutzt werden könnte), steht eines fest: Kokolores ist das alles nicht, und die GroKo hat noch Zukunft.

Es sind Zeiten, die mal wieder frösteln machen. Da werden alte Feindbilder bemüht und nicht wenig erinnert an den Kalten Krieg. Da drehen die Nato-Mitgliedsstaaten USA und Türkei ihr eigenes Ding in Nordsyrien, da sagt Frankreichs Präsident Macron aus eben diesem Anlass, dass die Nato „hirntot“ sei und allenthalben wird die Forderung laut, dass die EU sich militärisch von den USA unabhängig machen müsse. Das alles klingt nach einem Aufrüsten in Europa und auch in Deutschland. Denn dort wird von Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer ja ein robusterer Einsatz und sogar eine Führungsrolle der Bundeswehr propagiert (siehe Seite 3), bei internationalen Einsätzen. Wie nun bekannt wurde, sind solch fröstelnde Zeiten jedoch für die deutsche Waffenindustrie eher ein Segen. Die Bundesregierung hat in den ersten zehn Monaten des laufenden Jahres Rüstungsexporte im Wert von 7,42 Milliarden Euro genehmigt (Rekordjahr war hier 2015 mit 7,86 Milliarden). Der Tod ist (auch) ein Meisterstück aus Deutschland. Michael Zäh


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INTERVIEW

PARAPSYCHOLOGIE

Samstag, 16. November 2019

Dem Spuk auf die Schliche kommen Walter von Lucadou beschäftigt sich mit übernatürlichen Erscheinungen. Vor 30 Jahren hat er in Freiburg die deutschlandweit einzige Parapsychologische Beratungsstelle gegründet. Ein Interview.

Keller

ZaS: Könnte man dann sagen, Sie sind ein „Ghostbuster“, ein Geisterjäger? Walter von Lucadou: Naja, ich werde manchmal so bezeichnet, bin aber darüber gar nicht froh. Es gibt Menschen, die Dinge sehen und dann glauben, das muss ein Geist gewesen sein. Das kommt recht häufig vor. Aber ich bin kein Ghostbuster, der diesen Geistern hinterher jagt, der die sehen will oder an sie glaubt. Ich bin ja Naturwissenschaftler, ich bin Psychologe und Physiker, und ich versuche zu verstehen, warum Menschen solche Sachen erleben. Leider ist es so, wenn Menschen denken, sie hätten beispielsweise eine Gestalt gesehen, die sich im Nichts auflöst, dann werden sie von den anderen für verrückt gehalten, weshalb sie sich oft nicht trauen, es zu erzählen. ZaS: Wie gehen Sie wissenschaftlich an eine solche Erscheinung heran? von Lucadou: Als Wissenschaftler darf man zunächst gar nichts glauben. Meiner Meinung nach sind solche Erscheinungen weder ein Fall für die Psychiatrie, noch ist damit erwiesen, dass die Seele nach dem Tod weiter existiert. Viele Betroffene zweifeln an ihrem Verstand, wenn sie so etwas erleben. Es ist in unserer Gesellschaft eines der letzten Tabuthemen. Ein Tabu erkennt man daran, dass man immer „vernünftig“ darüber redet. Vergleichbar vielleicht, wie man vor 100 Jahren ungeheuer verklemmt war, da durfte überhaupt nicht über Sexualität gesprochen werden. Die Menschen entwickelten damals viele Komplexe. Heute ist Sexualität ein Schulthema. Ich hoffe, dass die Leute vielleicht in 50 Jahren auch so normal über paranormale Erlebnisse, über außergewöhnliche Erfahrungen sprechen können, wie wir heute über Sexualität. ZaS: Die Mensche rufen also an, weil sie sich sonst nicht trauen würden, mit jemandem über ihre Wahrnehmungen zu sprechen? von Lucadou: Wir sind eine Bera-

tungsstelle für Menschen, die außergewöhnliche Erfahrungen gemacht haben und wir haben überhaupt keine Vorurteile in irgendeine Richtung. Wir versuchen einfach herauszufinden, was dahinter steckt. ZaS: Wie kam es, dass Sie vor 30 Jahren die Beratungsstelle gegründet haben? von Lucadou: In den 1980er Jahren haben sich viele Kinder und Jugendliche mit Gläserrücken und Geisterbeschwörung befasst. Die haben dabei zum Teil wilde Sachen erlebt.Das hat vielen Angst gemacht, vor allem den Erwachsenen. Es gab auch medial eine riesige Aufregung. Der Spiegel hatte sich damals darüber lustig gemacht und getitelt: „Fährt unsere Jugend dem Satan in den Rachen?“ Ich war damals noch Gastprofessor an der Universität Utrecht und wollte ins schöne Freiburg zurück. Außerdem wollte ich etwas Praktisches machen und habe daraufhin die Beratungsstelle eingerichtet. Ich forsche jetzt seit über 50 Jahren zu diesem Thema. ZaS: Was hat sich in diesen Jahren verändert? von Lucadou: Die Menschen gehen inzwischen relativ entspannt mit dem Thema außergewöhnliche Erscheinungen um. Jugendliche haben jetzt eine Geister-App auf ihrem Handy. Das macht Eltern und Erzieher nervös, weil sie nicht wissen, woran sie damit sind. Aber die Jugendlichen hören eigentlich meist selbst damit auf, wenn es ihnen blümerant

Foto: A chim

S

eit 30 Jahren gibt es in Freiburg die Parapsychologische Beratungsstelle, die einmalig in Deutschland ist. Während unseres Gesprächs klingelt unentwegt im Hintergrund ein Telefon. Walter von Lucadou, der vor 30 Jahren das Institut gegründet hat und es bis heute leitet, ist promovierter Psychologe und Physiker. Er befasst sich mit all den beunruhigten Menschen, die anrufen, weil sie eine übernatürliche Erscheinung haben – rund 3000 im Jahr – und versucht diese aufzuklären sowie die Hintergründe für die Betroffenen transparent zu machen.

wird. Während Erwachsene da viel anfälliger sind. Da gab es Fälle, wo Leute hinterher wirklich eine Psychotherapie brauchten, weil sie diese Erlebnisse nicht verarbeiten konnten. ZaS: Wie viel wird denn geforscht zu diesem Thema? von Lucadou: Es ist ein Problem, dass sich die Mainstream-Wissenschaft, also die Schulwissenschaft, um solche Erfahrungen zu wenig darum kümmert und stattdessen sagt, das ist alles Blödsinn. Ich biete ja nicht nur Beratungen an, ich betreibe auch Grundlagenforschung. Freiburg hat auf diesem Gebiet weltweit die Nase vorn. Hinter diesen Dingen, die man früher als Telepathie oder Psychokinese oder Spuk bezeichnete, stecken naturwissenschaftlich beschreibbare Effekte, die mit den Betroffenen und ihrer Umgebung zusammenhängen. Wir nennen das „Embodiment“, die Einbettung des Menschen in seine Umgebung. Dazu gehört seine Wohnung, sein Körper, seine Kultur und so weiter. All dies bedingt die Befindlichkeit des Menschen. Das muss man deshalb alles mitberücksichtigen. Dann kann man auch verstehen, weshalb jemand, dessen enger Angehöriger gestorben ist, mit dem er lange zusammengelebte, plötzlich das Gefühl hat, der Verstorbene sei noch anwesend, vielleicht sogar zu sehen. Das kommt so häufig vor, dass man sagen muss, das ist ja schon normal. Nur die Erklärung, dies sei die Seele des Verstorbenen, das ist ein Glaubenssystem.

ZaS: Braucht es da einen modernen Sherlock-Holmes-Blick, der sofort erfasst, was hier los ist? von Lucadou: Das ist meine Aufgabe. Ich sortiere zunächst diese Erlebnisse. Ganz oft kann man ganz klar sagen kann, woher sie kommen. Es gibt natürlich auch Menschen, die damit dann nicht einverstanden sind, weil sie lieber an ein Gespenst glauben, aber die meisten sind ganz zufrieden, wenn sie dann eine vernünftige Erklärung haben. ZaS: Können Sie ein Beispiel erzählen? von Lucadou: Gerne. Ein junger Mann rief mich an und sagt, „Bitte halten Sie mich nicht für verrückt,“ – das sagen eigentlich alle – „ich höre in meiner Wohnung immer ein leises Wispern“. Er könne aber nicht verstehen was da gesprochen werde. Ein Arzt wollte ihm doch tatsächlich ein Neuroleptikum verschreiben. Der Mann sagte mir aber, er glaube weder an Geister oder Gespenster, noch halte er sich für psychisch gestört. Ich habe ihn gefragt, woher denn die Stimme komme. Da wurde er ganz verlegen: „Wenn ich Ihnen das sage, glauben Sie mir kein Wort. Aber diese Stimme kommt aus meinem Teekessel“. Jetzt könnte man vielleicht meinen, da würde sich einer einen Scherz erlauben. Aber das kommt praktisch gar nicht vor, dass hier jemand anruft, um einen Scherz zu machen. Ich wusste in diesem Fall sofort, was los ist. Ich fragte ihn, ob es in seiner Umgebung einen starken Mittelwellensender gebe. Er bestätigte, dass 300 Meter weiter der Sender vom NDR stehe. Daraufhin sagte ich ihm, dass

„Vor Erscheinungen braucht man keine Angst zu haben. Die sind überhaupt nicht schlimm. Wenn man richtig damit umgeht, sind sie sogar hilfreich. Sie sind so etwas wie psychosomatische Reaktionen, die aber nicht im Körper stattfinden.“ Dr. Dr. Walter von Lucadou

er seinen Teekessel auf die Herdplatte stellen und dann Radio hören könne. Und so war es dann auch. ZaS: Wie finanziert sich Ihre Beratungsstelle? Von Lucadou: Wir bekommen momentan noch einen Zuschuss vom Land, mit dem wir unsere Arbeit gerade so finanzieren können. Dieser Zuschuss ist nun aber gefährdet. Bislang mussten die Betroffenen nichts bezahlen, da ich der Meinung bin, diese Menschen sollen nicht dafür bestraft werden, dass die Wissenschaft sich nicht um bestimmte Phänomene kümmert. Das ist eigentlich eine Aufgabe der Gesellschaft. Sehr viele Menschen verlieren sehr viel Geld an Scharlatane. Gleiches gilt für diese Astro-TV-Angebote. Im Moment hängen wir gerade in der Luft, weil das Kultusministerium des Landes, das unsere Arbeit bisher gefördert hat, künftig nur noch Sektenberatungen fördern will und auch nur noch für Betroffene aus Baden-Württemberg. Die institutionelle Förderung ist für uns deshalb fürs kommende Jahr gestrichen worden. ZaS: Aber erspart Ihre Arbeit vielen Menschen nicht die Einnahme von Psychopharmaka oder gar einen Aufenthalt in einer Psychiatrie? von Lucadou: Aber ja, natürlich! Wenn wir alles Geld bekämen, das wir dem Gesundheitssystem gewissermaßen ersparen – ein Psychiatrieaufenthalt kostet ja 500 Euro am Tag! – dann würden wir hier im Geld schwimmen. ZaS: Letztlich geht es darum, Betroffenen die Angst zu nehmen? von Lucadou: Wir haben in all den Jahrzehnten herausgefunden, dass man vor Erscheinungen keine Angst zu haben braucht. Die sind überhaupt nicht schlimm. Und wenn man richtig damit umgeht, sind die sogar hilfreich. Spuk ist nicht zerstörerisch, auch wenn Dinge auf den Boden fallen oder zu Bruch gehen. Es sind eigentlich eher so etwas wie psychosomatische Reaktionen, die aber nicht im Körper stattfinden. Und das ist ja ganz gut für die Leute, weil sie dann nicht krank werden. ZaS: Solche Erscheinungen ersparen den Betroffenen also ein Magengeschwür? von Lucadou: Ja genau. Dafür spukt es dann halt mal ein bisschen, was ja nicht weiter schlimm ist. Es wird auch nie jemand dabei verletzt. ZaS: Trotzdem haben die Menschen Angst vor dem Unerklärlichen. von Lucadou: In der Psychologie nennt man das die Angst vor dem Kontrollverlust. Und die kann traumatisierend sein. Deswegen ist es so wichtig, dass es eine Beratungsstelle gibt. Interview: Barbara Breitsprecher


HINTERGRUND

Samstag, 16. November 2019

POLITIK

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g, 16. November 2019

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Montage: V. Lukanow

Samstag, 16. November 2019

Schwimmen ihre Schiffe auch? Bundeswehr. Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer geht weiter in die Offensive, was die „führende“ Rolle Deutschlands und der Bundeswehr in der Welt angeht. Daran knüpfen sich viele Fragen. Von Michael Zäh

D

ie Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer ist bereit, zu kämpfen. Wenn sie eine Fußballtrainerin wäre, würden das alle goutieren. Tapfer! Da es aber hier wirklich um Leben und Tod geht, um Krieg und Frieden, um Soldaten, die dann vielleicht tot sind, weil sie von ihrer Chefin in diverse Auslandseinsätze geschickt wurden, möchte man schon gerne wissen, ob der Kampfgeist von AKK nun ein gut durchdachter ist im Sinne der Bundeswehr, oder ob es sich vielmehr um eine leichtfertige Profilierung der CDU-Chefin handelt, die ja in allen Umfragen zuletzt (etwa ZDF-Politbarometer) ganz weit hinten landete, nämlich als Schlusslicht. Nur elf Prozent der Deutschen trauen ihr zu, Kanzlerin zu sein. Da hilft nur kämpfen bis zum Umfallen. Aber heißt das, dass AKK über Leichen geht, im echten Leben, um ihr Profil zu retten?

Das große Problem bei der Einschätzung der Sachlage ist dabei, dass es sich um ernste und sehr grundsätzliche Fragen handelt. Da ist eine Frage der Relation: Deutschland müsse sich als viertgrößte Wirtschaft der Welt entsprechend auch militärisch engagieren, heißt es, etwa um Handelsrouten für die Exportnation zu verteidigen. Da ist eine Frage der Geschichte: Soll Deutschland militärisch tatsächlich eine führende Rolle einnehmen, bei allem, was im zweitenWeltkrieg an Unrecht von Deutschland ausging? Es ist eine Frage der Verfassung, also des Grundgesetzes, das ja heuer 70 Jahre alt wurde: Dort ist sogar festgeschrieben, dass die Bundeswehr nur zur Verteidigung eingesetzt werden darf. Zwar kann man den Begriff der Verteidigung dehnen (wie es schon Peter Struck, SPD und Verteidigungsminister

im Jahr 2002 tat: „Die Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland wird heute auch am Hindukusch verteidigt.“) Dennoch ist es nicht ins Unendliche dehnbar, was denn der Verteigung Deutschlands dient. Schon gar nicht kann es sein, dass dies einfach mal so von wem auch immer bestimmt wird (und bitte nicht von AKK), sondern müsste im Parlament breit diskutiert werden, da eine Änderung der Verfassung nur mit einer Zweidrittel-Mehrheit beschlossen werden könnte. Da ist nicht zuletzt auch eine politische Frage, da es eigentlich dem Außenminister und nicht der Verteidigungsministerin obliegt, die Federführung auch für deutsche Militäreinsätze inne zu haben. Der Zoff zwischen Außenminister Maas und der Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer ist ja nun hinlänglich bekannt und

der würde sicher nicht dadurch kleiner, dass AKK die Kompetenz in einen „Nationalen Sicherheitsrat“ verlagern will, also quasi Maas ein Schnippchen schlagen. Schließlich ist da noch die Frage der Machbarkeit. Wie weit liegen die Visionen von Kramp-Karrenbauer und die Realtität auseinander? Da ist es nun ein anderer SPD-Mann, nämlich der Wehrbeauftragte Hans Peter Bartels, der etwas von sich gibt: „An der Seitenlinie stehen und Haltungsnoten verteilen“, so sagte Bartels, stehe dem größten Land Europas sicher nicht an. „Da hat Frau Kramp-Karrenbauer ja völlig recht.“ Um dann jedoch nicht ohne Süffisanz anzumerken, dass der Bundeswehr für eine „globale Verantwortung“ schlicht Gerät und Personal fehlen würden. In diese Kerbe hauen auch die Sprecher der Opposition. FDP-Mann

Lambsdorff weist genüsslich auf Differenzen zwischen Anspruch und Möglichkeiten hin. Wenn Kramp-Karrenbauer die deutsche Marine sogar „im indo-pazifischen Raum“ einsetzen wolle, „übertreibt sie es hier eindeutig“. Die Sicherung von Handelsrouten sei ein völlig legitimes Ziel für eine Exportnation. Nur müsse die Ministerin erst mal sicherstellen, dass ihre Kriegsschiffe überhaupt schwimmen. Noch grundsätzlicher wird da (mit Spott) Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter: „Mein Eindruck ist, dass diese Verteidigungsministerin vor allem sich selbst verteidigt.“ Auch der Wutausbruch von Frankreichs Präsidenten Macron, dass die Nato „hirntot“ sei, hat AKK nicht geholfen. Denn da musste die Kanzlerin Merkel (sonst die erste Förderin von AKK) gleich mal ihren Widerspruch einlegen.

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RECHT

Samstag, 16. November 2019

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ie Incoterms, von der Internationalen Handelskammer (International Chamber of Commerce – ICC) herausgegeben, sind das offizielle Regelwerk zur Auslegung nationaler und internationaler Handelsklauseln. Sie erleichtern seit vielen Jahren die Abwicklung des Handels, der, trotz gegenläufiger jüngerer politischer Tendenzen, immer globaler wird. Die erstmalige Veröffentlichung der Handelsklauseln erfolgte im Jahr 1936. Zu den Hauptregelungsgegenständen der Incoterms gehört der Lieferort, an den der Gefahrübergang an den Käufer erfolgt. Die Incoterms regeln dabei bestimmte Aspekte eines Kaufvertrages, die im internationalen Handel von besonderer Bedeutung sind. Sie ersetzen also nicht den Kaufvertrag im Übrigen. Sie ersetzen auch nicht die Vereinbarung von Sicherungsmitteln, wie insbesondere das im internationalen Handel eine förmliche Renaissance erlebende Dokumentenakkreditiv. Die Klauseln müssen folglich im Kaufvertrag vereinbart und gut ausgewählt werden. Was ist neu bei den gut bewährten Incoterms in ihrer überarbeiteten Fassung „2020“? Sie berücksichtigen die gestiegenen Sicherheitsbedürfnisse beim Transport von Waren, den Bedarf an höherer Flexibilität beim Versicherungsschutz je nach Art der Waren und des Transports sowie die von Bankenseite erhobene Forderung nach einem Bordkonnossement bei bestimmten finanzierten Käufen gemäß der FCA-Klausel (Free Carrier), die die Lieferung auf das Gelände des Verkäufers vorsieht. Die Incoterms sehen insgesamt elf Klauseln für den Handel, darunter sieben Klauseln für alle Transportarten, darunter insbesondere die

bekannten Klauseln „EXW“ (ab Werk) und „FCA“ (Frei Frachtführer), sowie vier Klauseln für den See- und Binnenschiffstransport, darunter die wohl bekannteste „Frei an Bord“-Klausel (FOB), vor. Ein häufiges Problem in der Praxis ist die Auswahl einer falschen Klausel für einen bestimmten Vertragstyp. So ist ein Kaufvertrag unter Verwendung der FOB-Klausel bei Bestimmung eines Ortes im Inland, wie etwa ein Lager oder ein Flughafen, nicht sinnvoll. Es stellen sich dann zahlreiche Fragen, zum Beispiel jene nach der der Pflicht zum Abschluss eines Beförderungsvertrags, nach der Art des Beförderungsvertrags etc. Die falsche Wahl der an sich die Regelungen zum Transport und zum Gefahrenübergang gut regelnden Incoterms kann also durchaus Probleme schaffen, die bei Weglassen der Klauseln nicht entstanden wären. Das kann viel Ärger und Kosten verursachen.

Der Grund für diese Probleme liegt oft darin begründet, dass die Incoterms-Klauseln oft als Bestandteil von Preisangaben erscheinen, und zwar als Grundlage der Kalkulationen (die ja auch Transportkosten erfasst). Dass damit auch zahlreiche andere Regelungen einhergehen, wird dann gerne übersehen. Die Incoterms 2020 enthalten keine umwälzenden Neuerungen, aber die Neufassung gibt einmal mehr Anlass, ein Augenmerk auf sie zu richten und sie zu nutzen – und zwar richtig. Dafür sorgt regelmäßig ein im Internationalen Handelsrecht erfahrener Rechtsanwalt.

■ Dr. David Einhaus Rechtsanwalt und Avvocato (Italien) Fachanwalt für Internationales Wirtschaftsrecht Fachanwalt für Handels- und Gesellschaftsrecht Fachanwalt für Steuerrecht

FA C H A N W A LT F Ü R H A N D E L S R E C H T

Grenzüberschreitende Verträge Dr. David Einhaus, Partner bei Dr. Einhaus & Partner mbB, ist als dreifacher Fachanwalt (für Internationales Wirtschaftsrecht, für Handels- und Gesellschaftsrecht, für Steuerrecht) Referatsleiter für das nationale und internationale Wirtschaftsrecht, insbesondere Gesellschafts- und Handelsrecht sowie Steuerrecht. Dazu gehört auch die grenzüberschreitende Vertragsgestaltung, insbesondere bei M&A-Transaktionen und Unternehmensnachfolge. Wegen seiner Zulassung auch in Italien (Avvocato) liegt einer der Schwerpunkte auf Italien.


STADT

Samstag, 16. November 2019

Parität

FREIBURG

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keine halben sachen

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Empörung bei Stadträtinnen: Bei den Veranstaltungen zum Stadtjubiläum werden Frauen nicht gleichberechtigt repräsentiert

Beratungswoche der Stadt Freiburg 18. Nov. 18.00 Uhr

Infoabend:

Freiburg wohnt klimafreundlich – Komfort durch Dämmung und Lüftung Rathaus im Stühlinger, Bestandsgebäude

20. Nov.

Infostand mit Technikbuffet bei den Freiburger Umweltgesprächen, Jazzhaus

22. Nov.

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19.30 Uhr

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23. Nov. 14.00 Uhr

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R

und um die Feierlichkeiten zum Stadtjubiläum „900 Jahre Leben in der Stadt“ werden Frauen nicht geschlechterparitätisch mit einbezogen, kritisieren Freiburger Stadträtinnen. Von neun sogenannten Jubiläumsbotschaftern sind gerade mal drei Frauen, mussten Pia Federer, Annabelle von Kalckreuth und Maria Viethen von den Grünen feststellen. Auf der Homepage zum Stadtjubiläum werden nur sieben Frauen gegenüber 19 Männern aufgeführt, die die Stadt Freiburg geprägt haben sollen. Und bei der Ausstellungseröffnung, der ersten großen Veranstaltung am 22. November im Augustinermuseum, die anlässlich des Jubiläums vorgesehen ist, werden sechs Männer, jedoch keine einzige Frau sprechen. Enttäuscht fordern die Stadträtinnen ein neues Konzept für die Ausstellungseröffnung und gegebenenfalls eine Verschiebung des Termins. Sie erinnern in ihrem Brief an OB Martin Horn an das Protokoll des Ältestenrat vom Februar 2019, wonach Einvernehmen besteht mit dem Vorschlag des Haupt- und Personalamtes, „dass entsprechend OB

Horn in der Dezernentenkonferenz die Dezernentin und die Dezernenten aufgefordert hat, künftig verstärkt darauf [zu] achten, , dass die Podien bei städtischen Veranstaltungen möglichst geschlechterparitätisch besetzt sind“. Es zeige sich nun jedoch, „dass die Stadtverwaltung weit davon entfernt ist“, auf eine geschlechterparitätische Besetzung bei städtischen Veranstaltungen zu achten, so die Stadträtinnen. „Es wäre ein schlechter Start ins Stadtjubiläum wenn bei der ersten Großveranstaltung keine Frauen berücksichtigt wären. Dies passt auch nicht zum Selbstbild von Freiburg als moderne und offene Stadt, für die die Umsetzung des im Grundgesetz dargelegten Grundrechtes ‚Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf

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die Beseitigung bestehender Nachteile hin‘“, so die Stadträtinnen. Auch Irene Vogel, Monika Stein und Michael Moos von der Fraktionsgemeinschaft „Eine Stadt für alle“ zeigen großes Unverständnis, dass die Jubiläums-Eröffnungsveranstaltung Frauen „gänzlich außen vorlässt“. Sie schreiben in einer Pressemitteilung: „Unserer Auffassung nach zeigt dies den mangelnden Respekt der Stadt Freiburg gegenüber ihren Bürgerinnen und die Geschlechterblindheit im Handeln der Verwaltung. Eine solche Einladung hätte man in den 50er Jahren verschicken können aber nicht im Jahr 2019“. Sie erinnern zudem an das Jahr 2000, als der damalige OB Rolf Böhme anlässlich der Herausgabe des Millenium-Buches der Stadt Freiburg die Frauen „einfach vergessen“ habe und „sozusagen als Buße für seine ‚Vergesslichkeit‘„ dann einen großen Frauenkongress ausrichten ließ. „Wir stellen fest: bei Jubiläen werden Freiburgs Frauen einfach vergessen oder bestenfalls zu Randfiguren.“ Sie fordern deshalb zur 900-Jahr-Feier ein von der Stadt Freiburg ausgerichtetes großes Frauenfest auf dem Platz der Alten Synagoge.

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Videokameras in der Innenstadt

Defekte Leuchten melden

Mentorinnen gesucht

In den kommenden Wochen werden Videokameras in der Innenstadt installiert. Dieses Vorhaben wurde im Rahmen der Sicherheitspartnerschaft von Land und Stadt Freiburg vereinbart. Im „Bermudadreieck“ und Teilen der „Unteren Bertoldstraße“ werden es insgesamt 16 Kameras sein. Diese werden vor allem nachts, an den Wochenenden und vor Feiertagen aktiviert, wenn die meisten der Straftaten verübt werden. Die Kamerabilder werden live ins Polizeipräsidium übertragen und dort kontinuierlich überwacht. Die Bilder werden zwei Wochen gespeichert und dann gelöscht.

Unter www.bnnetze.de/strassenlaterne-melden können ausgefallene Lampen gemeldet werden. Über einen Stadtplan kann man genau auf den einzelnen Standort einer Leuchte zoomen und diese dann melden. Möglich aber auch über Tel. 0 80 02 / 76 77 67. Die Meldung geht dann direkt an die Verbundwarte der bnNETZE GmbH, die rund um die Uhr besetzt ist. Von dort wird die Störungsmeldung weitergegeben. In der Regel dauert es drei bis fünf Tage, bis die Straßenlampe repariert ist. In Freiburg werden die Leuchtmittel rund alle sechs Jahre komplett ausgetauscht.

Frauen mit Berufserfahrung unterstützen Frauen mit Migrationsgeschichte auf ihrem beruflichen Weg: Diese Idee steckt hinter dem Mentorinnen-Programm der Kontaktstelle Frau und Beruf Freiburg - Südlicher Oberrhein, das im Frühjahr 2020 zum vierten Mal startet. Die Kontaktstelle Frau und Beruf vermittelt die Tandems und begleitet den Prozess. Infoveranstaltung am 25. November, 17.15 bis 18.15 Uhr, Aula Innenstadtrathaus, Rathausplatz 2-4. Anmeldungen: Kontaktstelle Frau und Beruf Freiburg, Tel. 0761/201-1731 oder frau_und_beruf@stadt.freiburg.de.

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Samstag, 16. November 2019

Fotos: Witters

Bis auf Weiteres: Hansi Flick hat gegen Piräus und Dortmund zwei wichtige Siege eingefahren und soll erst mal so weitermachen

Das hat gefruchtet Bundesliga. Hansi Flick hat seine Fußballkünstler Thiago und Coutinho auf die Bank gesetzt und gewonnen. Der SC nun in Leverkusen. Von Michael Zäh

U

ngewohnt deutliche und klare Unterstützung hat Hansi Flick schon in der Halbzeit des Ligaknallers gegen Dortmund erhalten. Bundestrainer Löw sagte auf die Frage, ob er denn seinem ehemaligen Assistenten auch zutraue, längerfristig der Bayern-Trainer zu sein, dass er daran nichtmal den geringsten Zweifel habe. Als wenn es weiter nichts wäre, den hoch vakanten Trainerposten bei den Bayern zu besetzen. Na ja, und dann gewann Flick mit den Bayern auch noch 4:0 gegen Dortmund.

Kraftwerk: Roland Sallai hat sich mit seiner Schnelligkeit und mit seinen Dribblings in der Offensivreihe des SC erstmal festgespielt

Für diesem Triumph wird ihm Uli Hoeneß ewig dankbar sein, da es sich ja um sein Abschiedsspiel als Bayern-Präsident handelte. Jedenfalls sah man pure Ausgelassenheit bei Hoeneß auf der Tribüne. Alles in Butter also nach den schwierigen Zeiten mit Niko Kovac, der nach dem1:5- Debakel in Frankfurt nicht mehr zu halten war? (Für Kovac schloss sich ein Kreis, da er seinerseits mit Frankfurt die Bayern im Pokal- Finale schlug, direkt bevor er dann Bayern-Trainer wurde.)

Hansi Flick also war gerade mal eine Woche der Bayern-Trainer, mit zwei Siegen gegen Piräus in der Champions-League und dann eben im Bundesliga-Spitzenspiel gegen Dortmund. Dazwischen lagen ein paar Trainingstage und ein Umbau taktischer Art. Flick hat nämlich im Mittelfeld auf Kimmich, Goretzka und Müller gesetzt (die Fußballkünstler Thiago und Coutinho dafür auf die Bank) und Martinez als Abwehrchef aufgeboten (gegen den Rat, den Hoeneß vor kurzem noch Kovac gegeben hatte, Martinez auf der Sechs zu bringen). „In fünf Tagen kannst du nicht die Welt verändern. Aber der Trainer hat an den richtigen Punkten angesetzt und die richtigen Änderungen vorgenommen. Das hat schon gefruchtet“, sagte Leon Goretzka (der wohl sich selbst in der Starformation als die beste Veränderung überhaupt sah). Jedenfalls waren die Bayern gegen harmlose Dortmunder viel stabiler als noch kürzlich und zogen daraus dann auch ihre Kraft im Spiel nach vorne, wo ja Lewandowski derzeit immer trifft. Nach der Länderspielpause spielen die Bayern in Düsseldorf,

der punktgleiche (!!) SC Freiburg muss nach Leverkusen (Samstag, 23.11. um 15.30 Uhr), wo es oft Klatschen gab. Wenn der SC da einen Punkt holen sollte, wäre dies der nächste Nachweis einer neuen Qualität bei den Freiburgern. Leipzig erwartet Köln und Tabellenführer Mönchengladbach muss zum Härtetest bei Union Berlin antreten. Wäre noch die Frage, ob die Bayern in der Länderspielpause einen neuen Trainer holen. „Nach so einer überragenden Woche mit zwei überzeugenden Siegen kann man doch nicht sagen, den Hansi Flick schicken wir jetzt erst mal wieder weg“, sagte Klubchef Karl-Heinz Rummenigge. Flick werde „bis auf Weiteres“ die erste Mannschaft trainieren, so Rummenigge. Dortmund übrigens erwartet Paderborn, um seine Wunden nach dem blamablen 0:4 in München zu lecken. Wehe dem Trainer Favre, wenn das gegen das Schlusslicht schiefgeht.

Richtungsweisend: SC-Trainer Christian Streich wurde zuletzt umgerannt (siehe Seite 8)


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FUSSBALL

SC FREIBURG

Samstag, 16. N

Ein geniales Tor: Aus diesem Winkel in der Nachspielzeit in Bremen ein Tor zu köpfeln ist fast unmöglich. Nils Petersen hat es dennoch getan und dann gegen Frankfurt gleich noch den 1:0-Siegtreffer nachgeliefert

Was „erled

SC Freiburg. Es mutet seltsam an, wenn C verzeiht, obwohl Vincenzo Grifo nun ei

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ir würden wetten, dass Christian Streich nicht so verständnisvoll gewesen wäre, wenn der SC Freiburg nicht sensationelle 21 Punkte nach elf Spieltagen auf dem Konto hätte, Eintracht Frankfurt in einem engen Spiel mit 1:0 geschlagen hat und auf dem vierten Tabellenplatz steht. Ein Streich unter Strom, wenn sein SC ganz weit hinten steht und das aktuelle Spiel gerade auch wieder schief läuft, den würde wohl keiner wagen umzurempeln. Viel zu furchterregend wäre schon allein der Gesichtsausdruck eines gefrusteten Streich. Nun aber, und vielleicht sogar genau deswegen, wollte Christian Streich nach dem spektakulären Bodycheck von Frankfurts Kapitän David Abraham, der ihn damit zu Boden schickte (und sozusagen Bundesligageschichte schrieb, da es einen solchen Angriff auf einen Trainer noch nie gab) den eher verständnisvollen Trainer geben: „Die Sache isch erledigt. Thema erledigt. Weiter geht‘s, zum Fußball gehören halt au‘ Emotionen. Ich bin scho so lang aufm Kickplatz, so isch der Fußball au‘. Aber es isch alles gut, des isch keine Story wert. Ich hab wirklich keinen Bock auf des ganze Zeug.“ Nun ja, so begrüßenswert es generell ist, dass Christian Streich den Angriff auf seine Person und seinen Körper nicht so hoch hängen will, so seltsam mutet die Konsequenz an, die sich daraus ergibt. Alles in allem solle man aus dem Ganzen „keine große Geschichte“ machen, so Streich. Abraham sei eben „ein extrem emotionaler Spieler“, dem „die Sicherungen durchgebrannt“ seien. Doch der habe sich noch auf dem Platz entschuldigt und damit sei das Thema erledigt: „Runterfahren,


November 2019

SC FREIBURG

FUSSBALL

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digt isch“!?

Christian Streich dem Rambo Abraham ine Rotsperre kriegt.Von Michael Zäh

Rudel im Siegestaumel: Soeben hat Nils Petersen auswärts in Bremen das späte 2:2 erzielt

Fotos: Witters

fertig. Nicht noch dumm rumschwätzen“, sagte Streich. Dumm nur, dass der eigene Spieler Vincenzo Grifo nach der abartigen Attacke von Abraham auch ein „emotionaler Spieler“ war, der aus dem Sattel ging, weil er es nicht vertragen konnte, dass sein Trainer zu Boden gestreckt wurde und diesbezüglich Abraham einen Fingerzeig gab, wortwörtlich und deshalb ebenfalls mit Rot bestraft. Statt sich zu sehr vor Abraham zu stellen (der ja offensichtlich nicht alle auf der Reihe hat), hätte Streich gerne auch beklagen dürfen, dass sein Spieler Grifo dadurch nun in den Trubel hinein gezogen wurde, der ihm eine Sperre einbringt. Nun gut, es mag sein, dass beide Sichtweisen sich sogar vereinbaren lassen. Indem Streich gegenüber Abraham „runter fährt“ könnte auch Grifos Tätlichkeit milder erscheinen. Wenn Grifo drei Spieltage gesperrt wird, dann ist die Inschutznahme von Streich gegenüber Abraham (sieben Wochen) haargenau jenes „dumm rumschwätzen“, das er ja eigentlich nicht wollte. Der eigentliche Held der letzten Spieltage ist Nils Petersen, der nach zwischenzeitlicher Zwangspause (Ersatzbank, weil Streich das so wollte) in Bremen zwei Tore der absoluten Extraklasse machte und so für den Auswärtspunkt gegen einen starken Gegner sorgte und zuletzt gegen Frankfurt den 1:0-Siegtreffer erzielte, in einem harten Spiel ohne viele Chancen. Ein Spieler, der den Unterschied ausmacht, und dessen „Klarheit“ Streich vor der Frankfurt-Partie als beispielgebend lobte. Na ja, vielleicht sollte sich Streich selbst auch klar darüber werden, ob es sinnvoll ist, einen Abraham-Rambo zu entschuldigen, während Vincenzo Grifo nun dafür büßt.


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LEBEN

TIPPS

Samstag, 16. November 2019

Dia-Show

Ausstellung & Konzerte

KONZERT

Land in Licht und Schönheit

Kunstwerke und Matinée-Konzerte

Die virtuelle Reise führt in den tiefen Süden Spaniens, wo immer noch ein Hauch vom Orient weht. Als vor über 1000 Jahren arabische Eroberer Andalusien besetzten, schufen

Unter dem Titel „Crazy Times“ zeigt, die in Endingen lebende Malerin, Milu im neuen Ausstellungsraum KunstKÖ21 einen breiten, ungewöhnlichen Mix verschiedenster

sie beeindruckende Paläste und Moscheen. Durch die Verschmelzung unterschiedlicher Kulturen und Religionen sind einzigartige Kulturdenkmäler entstanden. Die Reisefotografen Kerstin und Manfred Munding zeigen 700 ausgewählte, wunderschöne Bilder. Einzigartig ist auch die enorme Vielfalt der wunderschönen Landschaft, die sich zwischen Mittelmeer und Atlantik ausbreitet: bizarre Felsformationen, Olivenhaine, tiefblaue Seen und schneeweißen Sanddünen.

Kunstrichtungen unterschiedlicher Künstler. Im Rahmen der Ausstellung, die in der ehemaligen Tabakfabrik bis zum 15. Dezember zu sehen ist, wird es auch zwei Matinée-Konzerte geben. Der Liedermacher Rainer Markus Wimmer wird am 24. November um 11.15 Uhr auftreten. Und am 15. Dezember um 11.15 Uhr wird der britische Gitarrist Rossini Hayward seine Fingerfertigkeit und eigen Kompositionen präsentieren.

■ Dia-Show Andalusien, 22. November, 20 Uhr, Bürgerhaus Seepark Freiburg, Tickets: 14/12 Euro, www.munding-diahows.de

Musikalisches Feuerwerk auf der Bühne: Mit Trommeln, Gitarre und zwei Saxophonen entfachen Äl Jawala das Feuer einer ganzen Gypsy Brass Band. Mal traditionell orientalisch, mal urban und Club-orientiert, bietet die Freiburger Kult-Band eine einzigartige Mischung aus Party und Konzerterlebnis. Garantiert tanzbar, ohne dabei musikalischen Tiefgang und Facettenreichtum zu verlieren. Die fünf Reisenden (was der Name Äl Jawala bedeutet) sind fast schon zwei Jahrzehnte gemeinsam unterwegs in Sachen Balkan-Brass, treibenden Beats, ansteckender Lebensfreude und

einem unbeirrbarem Instinkt für gelungene Stilmixe. Sie tourten vom Atlantik bis zum Schwarzen Meer, gewannen den Deutschen Creole Preis für Globale Musik, wurden zu Konzerten nach China, Kanada, Jordanien und Indien eingeladen, haben fünf Live- und vier Studioalben veröffentlicht und den Soundtrack zur MTV Reihe „Rebel Music“ geliefert. Jetzt sind sie wieder im Jazzhaus! ■ Äl Jawala Doppelkonzert, Jazzhaus, Samstag, 16. November, 15 Uhr Kinderkonzert, 20 Uhr Abendkonzert, www.jazzhaus.de

■ Ausstellung „Crazy Times“, bis 15.12, Mi -Fr, 14.30 - 19 Uhr, Sa & So, 11 -16 Uhr, Königschaffhauser Straße 21, 79346 Endingen am Kaiserstuhl, www.kö21.de

Klimafreundlich

Internationale Preise für die Burkheimer Winzer. Am Adventswochenende Wein und Sekt probieren

Dämmen, heizen und lüften: „Klimafreundlich wohnen 2019“ mit Energieberatung vom 18. bis 23. November

Tradition, Innovation sowie Respekt und Liebe zur Natur stehen für die Burkheimer Winzer am Kaiserstuhl im Mittelpunkt. Seit dem Jahr 778 wird in dem Winzerstädtchen Weinbau betrieben. Die beiden Spitzenlagen Feuerberg und Schlossgarten mit dem mineralischen Vulkanverwitterungsgestein sowie dem fruchtbaren Lößboden sind ideal für herausragende Burgunderweine und zählen zu den wärmsten Standorten Deutschlands. Auf den besten Lagen wachsen so genannte alte Reben, die mindestens 25 Sommer gesehen haben und von denen die besten Selektionsweine stammen. Die Achtsamkeit und Sorgfalt wird im Weinkeller unter dem jungen Kellermeister Dominik Schweizer fortgeführt. Die Weine und Sekte wurden sowohl auf Landesebene wie auch international mehrfach ausgezeichnet. Gerade zum vierten mal mit dem Landesehrenpreis als

„Bester Sekterzeuger Badens“. Beim internationalen Wettbewerb „Berlin Wein Trophy“ sowie bei der „Asia Wine Trophy“ errangen die Burkheimer Winzer Gold für ihren Sauvignon Winzersekt blanc brut nature. Ein weiterer internationaler Erfolg gab es bei der „Frankfurt International Trophy“: Gold für den Burkheimer Feuerberg Grauer Burgunder Kabinett trocken. Ebenso konnten bei der AWC Vienna 2019, einer der größten internationalen Wettbewerbe, sechs Goldmedaillen nach Burkheim gebracht werden. Am ersten Adventwochenende, 29. November bis 1. Dezember kann man die Burkheimer Weine und Sekte auf dem Weihnachtsmarkt probieren. Auch die Vinothek der Winzer ist an jenem Samstag von 9 bis18 Uhr und Sonntag von 10 bis 18 Uhr geöffnet. ■ www.burkheimerwinzer.de

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©Foto: NiessnerDesign

Kaiserstühler Burgunderweine

Das Umweltschutzamt der Stadt Freiburg lädt zur dritten Veranstaltungsreihe „Klimafreundlich wohnen“ 2019 ein. Die Veranstaltungen richten sich an alle Freiburger Bürgerinnen und Bürger, die ein Wohngebäude in der Stadt besitzen, bei dem Sanierungsbedarf besteht und die Fragen zur Finanzierung haben oder sich für das novellierte Förderprogramm der Stadt Freiburg interessieren. Vom 18. bis 23. November gibt es umfangreiche Informations- und Beratungsangebote mit zertifizierten, unabhängigen Energieberatern aus Freiburg. Im Rahmen der Veranstaltungen erhalten Interessierte die Gelegenheit, Informationen zu sammeln und ihr konkretes Projekt mit Fachpersonal zu besprechen. Alle Angebote sind kostenfrei. Infoabend „Freiburg wohnt klimafreundlich – Komfort durch Dämmung und Lüftung”: 18.

November, 18 Uhr, Großer Sitzungssaal Bestandsgebäude des Rathauses im Stühlinger, Fehrenbachallee 12, Freiburg Infostand mit Technikbuffet „Klimafreundlich dämmen, heizen und lüften“: 20. November, 19 Uhr, Jazzhaus Freiburg, Schnewlinstraße 1 Individuelle Energieberatung: 22. November, 15 bis 19 Uhr, Rathaus im Stühlinger, Konferenzraum Roßkopf 1 und 2, Fehrenbachallee 12, Freiburg Besichtigungstour zu einem Sanierungsobjekt: 23. November, 14 Uhr (Treffpunkt wird bei Anmeldung bekannt gegeben) ■ Anmelden unter https://energieagentur- regio-freiburg.eu/uwsa-beratungswoche-nov/ oder per E-Mail an laura.meiser@earf.de oder telefonisch unter 0761 / 79177-17


MARKT

MODERNISIEREN

Samstag, 16. November 2019

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Ein sicheres Gefühl E

Das Fenster war früher neben der Haustür eine Schwachstelle in der Fassade und von professionellen Einbrechern leicht zu überwinden. Mittlerweile hat die Branche jedoch massiv aufgerüstet und entwickelt das Thema Sicherheit immer weiter. Mit Erfolg: Einbruch hemmende Sicherheitsbeschläge mit einer möglichst großen Zahl an Pilzkopfverriegelungen, dazu passende Sicherheitsschließbleche, Sicherheitsverglasungen, die besonders stabil im Fensterrahmen befestigt

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inbrecher haben heutzutage immer Saison. Lange vorbei sind die Zeiten, als sie nur im Schutz der Dunkelheit aktiv wurden. „Umso mehr gilt es heute, zu jeder Tageszeit für Sicherheit im Eigenheim zu sorgen. Und das geht nicht nur bei geschlossenen Fenstern, sondern auch dann, wenn zum Beispiel gelüftet wird“, so der Geschäftsführer des Verbandes Fenster + Fassade (VFF), Frank Lange. Für den stets passenden Einbruchschutz gibt es diverse sichere Fenster im Programm.

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werden und eine nach den neuesten Standards durchgeführte Montage des Fensters im Mauerwerk führen zu einem steten Rückgang erfolgreicher Einbrüche. Bislang galt die Devise, die Fenster beim Verlassen von Haus oder Wohnung stets geschlossen zu halten. Doch selbst das ist nicht mehr unbedingt nötig: Es gibt sogar sichere Fenster, die leicht auf Kipp gestellt werden können und

dank der gesicherten Spaltlüftung trotzdem umfangreichen Einbruchschutz bieten. Die Sicherheitsfenster werden in Widerstandsklassen RC eungeteilt, ‚Resistance Class“. Ein nach RC 1 zertifiziertes Fenster bietet einen Grundschutz gegen körperliche Gewalt, beispielsweise Gegentreten und Gegenspringen. Ab RC 2 leisten die Fenster wirksamen Widerstand gegen Schraubendreher, Zange und Keile.

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roß und geräumig soll es sein – das Bad für die ganze Familie. Besonders wichtig ist eine clevere Raumaufteilung, damit das Bad möglichst zeitgleich von mehreren Personen benutzt werden kann, ohne sich in die Quere zu kommen. Zentrum des Familienbades ist die Duschkabine.

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trotzdem dezent und passt sich ideal in das Badezimmer ein. Das hochwertig Dekor ermöglicht hin zur Toilette einen Sichtschutz und sorgt für mehr Intimsphäre. Damit es keine Stolperfallen im Badezimmer gibt, wurde auch der Duschplatz bodeneben mittig gestaltet. Das Board und die Rinnenabdeckung wurden mit den Bodenfliesen des Badezimmers belegt. Dadurch fügt sich der Duschbereich nahtlos in das Familienbad ein. Dem Familiengetümmel sind somit keine Grenzen gesetzt.

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FREIBURG

SENIOREN

Samstag, 16. November 2019

Durchblick Aktiv mit Kontaktlinsen: Für Senioren bieten sich multifokale Linsen an

B

ei sportlichen Aktivitäten, künstlerischen und handwerklichen Arbeiten ist gute Sicht besonders wichtig und trägt entscheidend zur Lebensqualität aktiver älterer Menschen bei. Eine Alternative zur Brille bieten zum Beispiel Kontaktlinsen, die sich für jedes Lebensalter und so gut wie jede Fehlsichtigkeit eignen. Seit den „Haftschalen“, die viele Ältere vielleicht aus ihrer Jugendzeit kennen, hat sich viel getan. Mittlerweile ist die Auswahl groß: feste und weiche, Tages-, Monats- oder Jahreslinsen.

Mithilfe eines Augenoptikers finden Senioren die optimale Kontaktlinse für ihre Ansprüche – Handhabung und Pflege sind meist schnell eingeübt und gehören bald ebenso

zur täglichen Routine wie das Zähneputzen. Im Gegensatz zum Brillenglas beschlagen Kontaktlinsen nicht und ermöglichen eine gute Rundumsicht. Auch für Gleitsichtbrillenträger kommen Kontaktlinsen gut infrage: Multifokale Linsen verfügen ähnlich wie ein Gleitsichtbrillenglas über Sehzonen für Nähe und Ferne, diese wirken – anders als bei der Brille – jedoch mehr oder weniger gleichzeitig. Auge und Gehirn konzentrieren sich automatisch auf das jeweils scharfe Bild. Der Vorteil gegenüber der Gleitsichtbrille: Ältere Menschen gewinnen oft mehr Sicherheit, etwa beim Treppensteigen, da sie beim Abwärtsgehen nicht den Kopf beugen und bewusst durch den richtigen Sehbereich des Brillenglases schauen müssen.

Gesunde Knochen

Ausgabe 281 am 16. Nove

Osteoporose: Vorbeugen und Beschwerden lindern Samstag, 16. November 2019

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nochenbrüche, selbst bei kleineren Unfällen, und anhaltende Rückenschmerzen können Anzeichen für Osteoporose, dem sogenannten Knochenschwund, sein. Dabei verlieren die Knochen an Stabilität und werden brüchig. Symptome zeigen sich oft erst im fortgeschrittenen Alter. Deshalb ist Vorbeugung bereits in jungen Jahren wichtig. Doch auch wer bereits erkrankt ist, kann seine Knochen stärken und die Beschwerden lindern. Durch Muskelaufbau gewinnen die Knochen an Stabilität. Deshalb ist Bewegung bei Osteoporose sowohl vorbeugend als auch im Krankheitsfall ein Muss. Ideal ist zum Beispiel gerätegestütztes Krafttraining. Aber auch zügiges Gehen, mehrmals pro Woche für mindestens 30 Minuten hat einen günstigen Einfluss auf die Muskulatur. Welches Training das richtige ist, sollten Osteoporosepatienten gemeinsam mit ihrem Arzt entscheiden. Der Mineralstoff ist der wichtigste Baustoff für die Knochen. Für eine ausreichende Versorgung sollten Erwachsene täglich 1.000 Milligramm Calcium aufnehmen. Gute Lieferanten sind zum Beispiel Milchprodukte (vor allem Käse und

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Samstag, 16. Novem

Joghurt), aber auch Mineralwasser und Gemüse wie Grünkohl, Spinat, Brokkoli sowie Hülsenfrüchte. Etwa die Hälfte der Deutschen nimmt nicht genügend Calcium über die Ernährung auf. Besonders häufig von einem Mangel betroffen sind Senioren, Jugendliche und Menschen, die auf Milchprodukte verzichten. Der Körper gleicht fehlendes Calcium aus, indem er aus den Knochen abbaut: Das Osteoporoserisiko steigt. Vorbeugend und im Fall eines Mangels kann es sinnvoll sein, Calcium in Form eines Mikronährstoffpräparates einzunehmen. Vitamin D unterstützt die Aufnahme von Calcium aus dem Darm. Zwar kann der Körper Vitamin D

unter Einwirkung von Sonnenlicht auf die Haut selbst herstellen. Allerdings scheint hierzulande die Sonne nur zwischen Mai und September stark genug für eine ausreichende Produktion. Da im Alter die Fähigkeit des Körpers abnimmt, Vitamin D zu bilden, besteht vor allem für Senioren das Risiko eines Mangels. Die Versorgung durch die Nahrung abzudecken, ist schwierig, denn nur wenige Lebensmittel, zum Beispiel Lebertran und fettiger Fisch, sind gute Vitamin-D-Lieferanten. Besonders im Winter, wenn die Sonnenstrahlung nicht ausreicht, kann die Einnahme von Mikronährstoffpräparaten einem Mangel vorbeugen oder diesen ausgleichen.

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Die Landhausküche bringt leckere Gerichte heiß und frisch ins Haus. So wird das Mittagessen zum Höhepunkt des Tages.

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ine heiße und ausgewogene Mahlzeit sollte in jedem Tagesablauf fest eingeplant sein. Sie schmeckt, steigert das Wohlbefinden und ist vor allem gesund. Wer keine Lust hat, zu kochen, kann einen Essenauf-Rädern-Dienst nutzen. So hält beispielsweise der private Essenbringdienst der Landhausküche ein umfangreiches Angebot an köstlichen Mittagsgerichten, Beilagensalaten, Desserts und Kuchen bereit. Ausgewählte Zutaten, bewährte Rezepte, freundlicher Service sowie modernste Technik tragen zum hohen Qualitäts-Standard der Landhausküche bei. Kuriere bringen das Wunschgericht direkt ins Haus – ohne Vertragsbindung, an 365 Tagen im Jahr. Dank der in den Lieferfahr-

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PFLEGE

Samstag, 16. November 2019

MARKT

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Seit über 25 Jahren Ihr Pflegedienst in Freiburg!

Zukunftsberuf

Pflege-Leitung: Sabine Schmeling (Zulassung für alle kranken- und Pflegekassen)

Pflegeberufe: Mit der Kampagne „Mach Karriere als Mensch“ will das Bundesfamilienministerium für die neue Pflegeausbildung werben

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Tel.: 0761 / 55 17 13 Fax: 0761 / 55 31 90

Anders Denken in der Schmerztheorie (Praxis für BioKinematik)

Müssen OP‘s wegen Schmerzen wirklich sein?! z.B. Bandscheiben-OP‘s, OP‘s an der Halswirbelsäule, bei Knieproblemen, Schulterschmerzen usw.? Walter Packi, Facharzt für Allgemeinmedizin, der Begründer der BioKinematik, eröffnet mit seinen revolutionären Ansätzen und seinem Verständnis für das gesamte Zusammenspiel völlig neue Möglichkeiten der Behandlung.

M

ach Karriere als Mensch!“ lautet das Motto einer neuen Informationskampagne des Bundesfamilienministeriums. Das Ziel: junge Menschen für den Zukunftsberuf Pflege zu begeistern. Um den Fachkräftebedarf in der Pflege in Zukunft decken zu können, hat das Bundesfamilienministerium die „Ausbildungsoffensive Pflege“ ins Leben gerufen. Am 22. Oktober hat Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey die dazugehörige bundesweite Informations- und Öffentlichkeitskampagne „Mach Karriere als Mensch!“. gestartet. Diese begleitet den Beginn der neuen Pflegeausbildungen nach dem Pflegeberufegesetz ab Anfang 2020. „Pflege ist ein Zukunftsberuf. Die neue Ausbildung hat viele Vorteile und Chancen“, ist Bundesfamilienministerin Franziska Giffey überzeugt. Neben Jugendlichen, die gerade in der Berufsorientierungsphase sind.aollen mit der Kampagne auch Menschen angesprochen werden, die den Wunsch nach beruflicher Neuorientierung haben. Durch das neue Pflegeberufegesetz ab 2020 soll der Pflegeberuf noch attraktiver werden. Das Schulgeld wird abgeschafft und überall in Deutschland wird es eine sichere Ausbildungsvergütung geben. Mit der generalistischen

Ausbildung können die Fachkräfte dann in allen Pflegebereichen von der Kinderkrankenpflege bis zur Altenpflege arbeiten. Und wer will, kann die Ausbildung als Studium absolvieren. „Unser Ziel ist, die Zahl der Pflege-Azubis in fünf Jahren um zehn Prozent zu steigern“, so die Familienministerin. Neben der Kampagne hat das Bundesfamilienministerium beim Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) das Beratungsteam Pflege, das in

„Pflege ist ein Zukunftsberuf. Die neue Ausbildung hat viele Vorteile und Chancen.“ Bundesfamilienministerin Franziska Giffey ganz Deutschland in den Pflegeschulen und Pflegeeinrichtungen informiert und berät, auf 40 Personen aufgestockt. Die Informationsund Öffentlichkeitskampagne wird gemeinsam mit rund 40 Partnern der „Ausbildungsoffensive Pflege“ umgesetzt, die das Bundesfamilienministerium im Januar 2019 gestartet hat. Zu den Partnern gehören die in der Alten-, Kranken- und

Kinderkrankenpflege relevanten Akteure wie Bund, Länder, Kommunen, Wohlfahrts-, Berufs- und Trägerverbände mit ihren rund 30.000 Mitgliedseinrichtungen, Sozialpartner, Kostenträger und die Bundesagentur für Arbeit. Durch die Reform der Pflegeberufe soll die Ausbildung zur Pflegefachperson in Deutschland modernisiert und attraktiver gemacht sowie der Berufsbereich der Pflege insgesamt aufgewertet werden. Das vom Bundesfamilienministerium gemeinsam mit dem Bundesgesundheitsministerium vorbereitete und im Juli 2017 verkündete Pflegeberufereformgesetz schafft den Rahmen für den Start der neuen Pflegeausbildungen ab Anfang 2020. Im Januar wird die Kampagne und die neue Pflegeausbildung auch in Freiburg bei der Jobmesse Gesundheit & Pflege vorgestellt. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Beratungsteams Pflegeausbildung des Bundesamtes für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben in Baden-Württemberg beantworten dort Fragen zur generalistischen Pflegeausbildung (Pflegefachmann/-frau) sowie zur hochschulischen Pflegeausbildung (Pflegefachmann/-frau B.A. / B.Sc.), beraten zum Pflegeberufegesetz und verteilen Informationsmaterial. Der Eintritt ist frei.

Wohnen und Pflege im Zentrum von Emmendingen

Man muss die Logik des Schmerzens verstehen, z.B. bei Migräne, unruhigen Beinen (restless legs), Schleudertrauma, Asthma bronchiale, eingeschlafenen Händen oder Beinen, usw.. Sie suchen Alternativen zur klassischen Medizin oder drohenden Operationen? Praxis für BioKinematik Walter Packi Facharzt für Allgemeinmedizin

Ziegelhofstrasse 220b 79110 Freiburg-Lehen Tel.: 0761/ 89767632

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Fachschule für Altenpflege | Schulleiter Oliver Eisenbarth Ottenheimer Straße 22 | 77963 Schwanau-Nonnenweier T. 07824 663960 | schule-nonnenweier@schwesternverband.de Mehr Infos unter: karriere.schwesternverband.de


MARKT

BERUF & KARRIERE

Samstag, 16. November 2019

Schöpferisch arbeiten

GEWERBE AKADEMIE FREIBURG

Fortbildung

Akademie für Kommunikation in Freiburg mit neuem Ausbildungsangebot: Foto- und Medientechnik für Jugendliche mit Realschulabschluss

Führungsaufgaben ©Foto:©contrastwerkstatt - stock.adobe.com

Unternehmensführung, Personalmanagement, Rechnungswesen, und Marketing

Die Gewerbe Akademie am Standort Freiburg startet am 27. Januar 2020 die Fortbildung „Geprüfter Betriebswirt (HwO)“. Am Standort Schopfheim startet dieser Lehrgang bereits am 21. Januar 2020. Die Unternehmerqualifikation findet berufsbegleitend mit Unterricht am Montag und Mittwoch ab 18.15 Uhr sowie einmal im Monat samstags statt. In vier Schritten werden die Teilnehmer für anspruchsvolle Führungsaufgaben im Betrieb geschult. Dazu gehören Unternehmensstrategie, Unternehmensführung, Personalmanagement und Innovationsmanagement wie betriebswirtschaftliche Lösungsan-

sätze entwickeln, Präsentation und Fachgespräch. Rechnungswesen, Marketing, Personalführung und Personalentwicklung sind weitere Inhalte. Der Lehrgang ist bundesweit anerkannt und im Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR) auf Niveaustufe 7 (gleichwertig Master-Abschluss) eingestuft.

■ Der Lehrgang kann mit dem Aufstiegs-BAföG gefördert werden. Weitere Auskünfte erteilt die Gewerbe Akademie unter Telefon 0761/15250-63. Infos gibt es auch unter www.gewerbeakademie.de

HIER WILL ICH LERNEN:

GESTALTERISCHE BERUFSKOLLEGS FÜR KREATIVE KÖPFE!

TAG DER OFFENEN SCHULE: Samstag, 30.11.2019, 11–15 Uhr Besuchen Sie uns gerne auch auf der Bildungsmesse Freiburg marktplatz: ARBEIT SÜDBADEN am 15.+16.11.2019 in der Sick-Arena

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as Zentrum für Designausbildung in Freiburg erweitert seine Angebotspalette um eine weitere interessante Facette. Der neue Ausbildungsgang nennt sich Foto- und Medientechnik. Angesprochen sind Jugendliche mit mittlerem Bildungsabschluss, die sich für Fotografie und Film begeistern und davon träumen, schöpferisch in der Medienbranche zu arbeiten. Im Mittelpunkt steht das professionelle Fotografieren und die faszinierenden Möglichkeiten digitaler Bildbearbeitungen, die nahezu jede vorstellbare Situation auf dem Bild real werden lassen. Gleichzeitig mit dieser zweijährigen Berufsausbildung können die Schüler und Schülerinnen die Fachhochschulreife erwerben, die zu einem Studium an Fachhochschulen und Technischen Hochschulen in Baden-Württemberg berechtigt. Dieser Ausbildungsgang ist die ideale Ergänzung zu den bereits seit Jahren von der Akademie für Kommunikation erfolgreich angebotenen und staatlich anerkannten Designausbildungen in den Berufskollegs für Grafik-Design, Produkt-Design und Technische Dokumentation/Multimedia. Alle vier Ausbildungsgänge bereiten auf eine schöpferische Tätigkeit in der Medienwelt vor. Jedoch werden unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt, die individuelle Talente erfordern und fördern: Der dreijährige Bildungsgang

©Foto:Akademie BW

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„Robots – drawing with light“: Schülerarbeit einer fotografischen Langzeitbelichtung Grafik-Design vermittelt den Schülerinnen und Schülern alles, was für die kreativ-gestalterische Arbeit in Werbeagentur, Verlag oder Marketing-Abteilung eines Unternehmens wichtig ist. Die Ausbildung endet mit einer Abschlussprüfung zum/ zur „Staatlich geprüfter Grafik-Designer/in“. Das erfolgreiche Bestehen der Zusatzprüfung berechtigt bundesweit zu einem Studium an jeder Fachhochschule. Die vielseitigen Gestaltungsmöglichkeiten des Computers sind Kernthema der zweijährigen Mediendesign-Ausbildung im „Berufskolleg Technische Dokumentation“. Dabei steht die visuelle Kommunikation technischer Inhalte durch das Profilfach „Multimedia“ im Vordergrund. Dieses Profil unterscheidet das Angebot der Akademie für Kommunikation von dem anderer Anbieter. Fächerübergreifend lernen die Schülerinnen und Schüler

Weiterbildung

Beruiche Bildung vom Pro Bachelor of Arts (B.A.) in Business Administration

MEDIENTECHNIK TECHNISCHE DOKUMENTION

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Über 80 Bildungsträger in der Region Freiburg/BreisgauHochschwarzwald unterstützen sie bei ihrer beruflichen Weiterbildung und Orientierung persönlich oder online. Informieren sie sich unter fortbildung-bw.de oder regional bei loerrach@regionalbuero-bw.de Tel: 07621 / 9346-19

GRAFIK-DESIGN

an neuester Hardware den Umgang mit der ganzen Palette multimedialer Anwendungen. Wer seine Stärken in dreidimensionalen kreativen Formgestaltung und einer etwas handwerklicher orientierten Designausbildung sieht, für den könnte das zweijährige Berufskolleg für Produktdesign das Richtige sein. Zu dieser Ausbildung an der Akademie für Kommunikation gibt es derzeit im gesamten Umfeld von Freiburg keine Alternative. Infos zur Ausbildung den Berufsbildern am Infostand der Akademie für Kommunikation auf der Freiburger Messe Marktplatz Arbeit Südbaden am 15. und 16. November sowie am Infotag der Schule am 30. November in der Kaiser-Joseph-Straße 168.

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MARKT

ZAHNMEDIZIN

Samstag, 16. November 2019

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g, 16. November 2019

Jeder Zweite hat es

Bonusheft

m 16. November 2019

Regelmäßig zum Zahnarzt: Wenn Zahnersatz nötig ist, steigt dadurch der Zuschuss der Krankenkassen Foto: © proDente e.V.

Gegen Parodontitis: Zahnfleisch regelmäßig kontrollieren lassen, alle Samstag, 16. November 2019 zwei Jahre übernehmen die Krankenkassen die Kosten hierfür.

B

esuchen gesetzlich Versicherte ihren Zahnarzt regelmäßig einmal im Jahr zur Vorsorgeuntersuchung und lassen dies im Bonusheft vermerken, erhöht sich der Zuschuss der Krankenkassen bei Zahnersatz. Sind im Bonusheft jährliche Besuche über fünf Jahre vermerkt, steigt der Festzuschuss der gesetzlichen Krankenkassen um 20 Prozent. Haben die Versicherten über zehn Jahre jedes Jahr ihre Zahnarztpraxis besucht, erhöht sich der Festzuschuss um insgesamt 30 Prozent.

Foto: © proDente e.V.

„Wem für dieses Jahr noch ein

Stempel von seiner Zahnarztpraxis fehlt, sollte schnell einen Termin für eine Vorsorgeuntersuchung vereinbaren“, rät Dirk Kropp, Geschäftsführer der Initiative proDente e.V. „Wichtig zu wissen ist, dass die Versicherten selbst für ein lückenlos geführtes Bonusheft verantwortlich sind.“ Zahnärzte bewahren Befunde und Behandlungen über zehn Jahre auf. So können die Mitarbeiterinnen der Zahnarztpraxis Einträge auch nachträglich ergänzen oder ein neues Heft ausstellen. Und das selbst wenn das Bonusheft einmal verloren gegangen ist.

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lle zwei Jahre übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für die Parodontitis-Vorsorge. Mit dem Parodontal Screening Index (PSI) kann der Zahnarzt oder die Zahnärztin eine Entzündung des zahnumgebenden Gewebes erkennen. Parodontitis, umgangssprachlich auch Parodontose genannt, ist eine regelrechte Volkskrankheit. Zwar nimmt die Zahl der Menschen mit einer Parodontalerkrankung in Deutschland insgesamt seit einigen Jahren ab, laut einer deutschen Mundgesundheitsstudie ist jedoch jeder zweite Erwachsene und fast zwei von drei jüngeren Senioren davon betroffen“. Die Folgen: ohne Behandlung droht letztendlich Zahnverlust. Der Zahnarzt oder die Zahnärz-

tin untersucht den Zustand des Zahnfleischs. Mit einer Sonde wird das Gewebe zwischen Zähnen und Zahnfleisch abgetastet. Dabei wird auch die Tiefe der Zahnfleischtaschen vermessen, außerdem wird das Zahnfleisch auf mögliche Blutungen kontrolliert. Die Messwerte ergeben den Parodontal Screening Index (PSI). Dieser hilft, eine mögliche Parodontitis zu erkennen. Im Rahmen der Kontrolluntersuchung übernimmt die Krankenkasse alle zwei Jahre die Kosten für diese Parodontitis-Vorsorge. Stellt der Zahnarzt oder die Zahnärztin eine Taschentiefe von 3,5 Millimetern oder mehr fest, liegt der Verdacht auf eine behandlungsbedürftige Parodontitis vor. Weitere Untersuchungen sind dann erforderlich, um abzuklären, welche

Maßnahmen notwendig werden. Auf einem speziell erhobenen Befund- und Behandlungsplan wird dies dokumentiert. Dieser wird bei gesetzlich versicherten Patienten vor Beginn der weiteren Behandlung als Antrag zur Übernahme der Kosten durch ihre Krankenkasse eingereicht. Denn dieser Behandlungsplan bedarf der Genehmigung, damit die Krankenkassen die Kosten übernehmen. Die weiteren Kosten, die bei der Vor- oder Nachbehandlung bei einer Parodontitistherapie entstehen, müssen gesetzlich Versicherte jedoch selber zahlen. Wichtig ist vor allen Dingen, dass die Patienten über die notwendige Zahn- und Mundhygiene aufgeklärt werden und eine regelmäßige zahnärztliche Betreuung in Anspruch genommen wird.

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281. Ausgabe, ET 16.11.2019  

Die GroKo macht den KoKo: Der lange umkämpfte Koalitions-Kompromiss zur Grundrente, die ab Januar 2021 kommen soll, macht der Großen Koaliti...

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