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Meinung, Tipps & mehr für volle 14 Tage

Ausgabe 273 am 6. Juli 2019

Augen zu und zahlen

Sensibilisieren

Hoeneß stänkert

Essay

Bundesliga

Leben

Die Europäische Union macht sich nicht die Finger schmutzig und bezahlt Länder wie Libyen, um sich die Flüchtlinge vom Hals zu halten. Seite 2

Die angekündigte Transfer-Offensive der Bayern stottert vor sich hin. Derweil beklagt sich Dortmund über den Spielplan und ist beim SC alles ruhig. Seite 9

Sexualisierte Gewalt als Gesprächsthema an Schulen: Der Freiburger Verein Frauenhorizonte bietet kostenfreie Gewaltpräventionsprojekte an. Seite 13

Wenn Wellen hoch schlagen Dem rechten italienischen Innenminister Matteo Salvini kommt das Verhalten der deutschen Kapitänin Carola Rackete gar nicht so unrecht. So kann er wunderbar die Reihen hinter sich schließen, gegen Deutschland und die EU. Von Michael Zäh

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er Vater hat es wirklich schön formuliert. Der ehemalige Bundeswehroffizier Ekkehard Rackete sagte über seine Tochter Carola: „Leider kann sie kein Italienisch. Sonst würde sie Innenminister Matteo Salvini einen Satz rote Ohren verpassen.“ Ja hoppla, ob er das etwa politisch gemeint hat? Sollte Carola Rackete etwa im Sinn gehabt haben, den italienischen Rechtsausleger Salvini auf links zu drehen? Na ja, dieser hat sich prompt dahingehend geäußert, dass die junge Frau seinem Land „gehörig auf die Eier“ gehe. Und ganz Deutschland und die EU noch dazu. Will heißen, dass er besonders dicke Dings hat, der Herr Salvini. Es ist brisant. Aber sicher nicht wegen 40 Flüchtlingen, die von der deutschen Kapitänin Carola Rackete in Seenot aufgegriffen und dann nach Lampedusa gebracht worden waren. Diese Anzahl ist so klein, dass es selbst dem rechten Salvini nicht viel Aufhebens wert gewesen wäre, wenn sich da nicht etwas ganz anderes angeboten hätte: Sich selbst durch das Prinzip zu definieren. Und dies heißt beim italienischen Innenminister, dass er sein Image als starker, durchsetzungsfähiger Mann auch für die kommenden Wahlen verteidigen muss. Quasi: An mir kommt keiner vorbei, schon gar nicht eine deutsche Frau. Natürlich geht es bei der Sache um die Migrationspolitik der EU insgesamt, die man derzeit wohl als mindestens bruchstückhaft, wenn nicht als gescheitert bezeichnen muss. Hier hat übrigens Deutschland unter Merkel viele Jahre lang bequem die Augen verschlossen und Italien als „erstem Ankunfts-

HALLO ZUSAMMEN

Doppelspitze mit Nasenring

land“ von Flüchtlingen die kaum zu bewältigende alleinige Verantwortung („Dublin-Abkommen“) aufgebürdet. Die italienische Insel Lampedusa war deshalb bereits vor vielen Jahren völlig überfordert, ohne dass Deutschland oder auch andere EU-Länder geholfen hätten. Der deutsche Protest nach der Verhaftung von Carola Rackete spielte dem rechten Wahlkämpfer sogar in die Karten. Man könnte glatt sagen: Damit schließen sich die Reihen hinter ihm, die bereits etwas brüchig geworden waren, weil eben Matteo Salvini seine zentralen Wahlversprechen nicht in die Tat umsetzen konnte, nämlich die Flüchtlinge von Italien fern zu halten und die EU mal eben in die Knie zu zwingen. Große Würfe waren ihm da nicht gelungen, deshalb jetzt das kleine Karo, schwer aufgeplustert.

Erst hat er die Seawatch-Kapitänin Carola Rackete in verschiedener Art als Kriminelle sowie als reiche und deutsche Göre (ein Synonym für ganz Deutschland) beschimpft. Prima für ihn, dass der deutsche Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sagte: „Italien (...) ist Gründungsstaat der Europäischen Union. Und deshalb dürfen wir von einem Land wie Italien erwarten, dass man mit einem solchen Fall anders umgeht.“ Das konnte also Salvini wunderbar dahin drehen, dass sich die Deutschen mal wieder als Moralapostel aufspielen – von denen man sich aber rein gar nichts sagen lassen werde. Klar obliegt es der demokratisch gewählten Regierung in Italien allein, wie sie ihre Migrationspolitik und ebenso ihre Grenzsicherung betreiben will. Das steht ihr zu. Dies zu verletzen war deshalb kein leicht zu

nehmender Akt von Carola Rackete, die wohl auch Häfen in anderen EU-Staaten hätte anlaufen können. Deshalb kann es sein, dass es sich auch um eine politische Aktion handelte. Aber gut, wenn Wellen hoch schlagen, kommt oft auch etwas zutage, von ganz tief unten. Nachdem ein italienisches Gericht entschied, Rackete auf freien Fuß zu setzen, sagte Salvini verärgert in einem Live-Video auf Facebook: „Ich bin angewidert. Der Platz dieses Fräuleins wäre an diesem Abend das Gefängnis gewesen. Ein Richter hat entschieden, dass es nicht so ist. Wie dem auch sei, wir werden diese Justiz verändern. Denn das ist kein Urteil, das Italien gut tut.“ Der rechte Salvini will also die Justiz unterwerfen. Er tagträumt von einer Diktatur seines Ego. Ist ja auch schwer in Mode.

Seit dem 1. Juli läuft nun also die Bewerbungsfrist für all jene in der SPD, die gerne den Vor- (manche sagen auch:) den Schleudersitz der Partei übernehmen wollen. In ihrer Not hat die SPD sich ja ausgedacht, dass dies nach grünem Muster am besten eine Doppelspitze sein soll. Dabei soll das Duo sich gleich von vornherein als solches bewerben, also nicht etwa wie es Gesine Schwan tat, die öffentlich kund tat, dass sie für eine Doppelspitze mit Kevin Kühnert bereit wäre, ohne dass eben dieser Kühnert erklärt hätte, dass er für ein Duo mit Schwan schwärmt. Die erste Doppelspitzen-Bewerbung kam dann von Michael Roth (Europa-Staatsminister) mit Christina Kampmann (ehemalige nordrhein-westfälische Familienministerin). Deren Begründung war, dass sie als frühere Standesbeamtin wisse, „in den richtigen Situationen Ja zu sagen“. Wobei: Kampmann sagte früher mal: „Ich bin mit Bullen aufgewachsen, die sind pflegeleicht, die muss man nicht melken.“ Sie möchte Bulle Roth am Nasenring durch die Manege ziehen. Michael Zäh


E S S AY

SEENOTRETTUNG

Samstag, 6. Juli 2019

Samstag, 6. Jul

Augen zu und zahlen

Ausgabe 273 am 6. Ju Samstag, 6. Juli 2019

Die Europäische Union macht sich nicht die Finger schmutzig. Sie bezahlt andere, wie Libyen, damit uns die Flüchtlinge vom Hals gehalten werden, und schert sich nicht um die humanitäre Katastrophe, die sich dort abspielt. Von Barbara Breitsprecher

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er Freiburger Georg Albiez hat wieder festen Boden unter den Füßen. Der pensionierte Mediziner war als Arzt auf dem einzigen im zentralen Mittelmeer im Einsatz stehenden zivilen Seenotrettungsschiff „Alan Kurdi“ zweieinhalb Wochen unterwegs und hielt vor der libyschen Küste nach in Seenot befindlichen Booten mit Geflüchteten Ausschau. Seine Bilanz fällt bedrückend aus. „Die zivile Seenotrettung wird durch die Leitstelle zur Koordination der Seenotrettung (MRCC) aktiv behindert, indem sie die Seenotretter entgegen der internationalen Search-and-Rescue-Konvention einfach ignoriert“, berichtet der pensionierte Anästhesist, der sich bei der Freiburger Aktionsgruppe Seebrücke engagiert. Das MRCC mit Sitz in Rom verfügt über umfangreiche Informationen über Satelliten und Aufklärungsflugzeuge und wäre eigentlich verpflichtet, alle verfügbaren Rettungskapazitäten zu koordinieren. Die Leitstelle aber gibt offenbar keine Informationen über in Seenot befindliche Boote an zivile Seenotretter weiter. Hintergrund ist, dass die zivilen Seenotretter nicht bereit sind, die geretteten Menschen nach Libyen zu bringen.

Während des Einsatzes der „Alan Kurdi“ hat ein Seeaufklärer im Auftrag der europäischen Grenzschutzagentur „Frontex“ das Schiff täglich im Tiefflug überflogen, wohl um zu ermitteln, ob sich gerettete Menschen an Bord befinden. Erschwert wird die Arbeit der zivilen Seenotrettung zusätzlich dadurch, dass sie lange Seewege bis zur eigentlichen Such- und Rettungs-Zone (SAR-Zone) vor Libyen bewältigen müssen. Auf politischen Druck Italiens hat sie nämlich ihre Basis auf Malta verloren. Die „Alan Kurdi“ musste deshalb den langen Seeweg von Palma de Mallorca bis zur libyschen Küste zurücklegen, was alleine vier bis fünf Tage auf der Hin- wie auch auf der Rückfahrt in Anspruch nahm. Die Todes-Bilanz der ersten Wochen des Jahres 2019 im zentralen Mittelmeer ist erschütternd: Im Januar ertranken mindestens 200 Menschen vor der libyschen Küste. Die EU und ihre Mitgliedstaaten sind dazu übergegangen, mit allen Mitteln die sogenannte libysche Küstenwache finanziell so zu unterstützen, dass die Flüchtlingsboote nach Tripolis zurückgeholt werden und eine weitere Migration verhindert wird. Die Situation für die etwa 800.000 Migranten in libyschen Lagern ist katastrophal – was wissentlich in Kauf

genommen wird. Nach Informationen von Amnesty International sind viele Flüchtlinge in Libyen in Gefangenenlagern untergebracht, die zudem in der Nähe kriegerischer Auseinandersetzung liegen. Ausdrücklich dringt die Organisation auch darauf den aktuellen Angriff auf das lybische Flüchtlingslager Tajoura, bei dem mehr als 50 Flüchtlinge und Migranten getötet wurden, auf Kriegsverbrechen hin zu untersuchen. Die Zustände in diesen lybischen Lagern, in denen die Menschen zusammengepfercht leben, sind grauenvoll und die Schilderungen kaum zu ertragen. Babys, die verhungern, Schläge und Folter, Vergewaltigungen von Frauen und Männern, Ausbeutung und Zwang zu Armeediensten. Die Angehörigen werden mit schockierenden Fotos erpresst. Die Gefangenenlager unterstehen keiner gerichtlichen Kontrolle, das heißt die Inhaftierten werden ohne richterliche Anordnung festgehalten, können ihre Inhaftierung nicht anfechten und erhalten keinen Rechtsbeistand, was ihre Inhaftierung nach internationalem Recht rechtswidrig macht. Wer die Haft überlebt, bleibt traumatisiert, hat in der Regel kein Geld und keinen Reisepass, und ist dadurch einer weiteren Inhaftierung ausgesetzt.

Libyen hat kein Asylsystem, ist nicht Mitglied der UN Flüchtlingskommission. Willkürliche Verhaftungen sind an der Tagesordnung. Dennoch wurden bis November 2018 laut der International Organization for Migration von den libyschen Seebehörden allein 2018 rund 14.377 Menschen vor der lybischen Küste abgefangen und nach Libyen zurückgebracht, wo sie sofort in Haftanstalten gebracht wurden, die weitgehend von kriminellen Milizen kontrolliert werden. Mitarbeiter der Direktion für die Bekämpfung der illegalen Einwanderung (DCIM) des libyschen Innenministeriums bestätigten Amnesty International gegenüber, dass fast 6000 ausländische Staatsangehörige – größtenteils afrikanischer Herkunft – in Zentren im ganzen Land inhaftiert sind. Die meisten dieser Flüchtlinge wurden von der lybischen Küstenwache aus dem Meer zurück ans Land geholt. Ausgestattet wurde diese Küstenwache mit Geld und Schiffen der europäischen Regierungen. An diese finanziellen und materiellen Unterstützungen sind keine weiteren Bedingungen geknüpft, wie beispielsweise das Einhalten humanitärer Zustände. Es ist das Geld der europäischen Steuerzahler, das hier verwendet wird.

Foto: Fabian Melber / Sea-Watch

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HINTERGRUND

POLITIK

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„Denk“-Zettel für die Demokratie Europaparlament. Nachdem 28 Staats- und Regierungschefs der EU in Hinterzimmern geschachert haben und mit Ursula von der Leyen eine Kommissionschefin vorschlagen, die gar nicht zur Wahl stand, sind die Abgeordneten dran. Von Michael Zäh

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uropa hat gewählt. Na schön, das ist jetzt schon wieder ein paar Wochen her. Aber so mancher von uns wird sich doch noch erinnern können. Etwa daran, dass auf keinem einzigen Wahlplakat für die Europawahl das Konterfei von Ursula von der Leyen zu sehen war. Nur mal so zum Sagen. Könnte ja vielleicht sein, dass der eine oder andere Wähler sein Kreuzchen eher nicht bei der Union gemacht hätte, wenn deren Spitzenkandidatin eben jene Ursula von der Leyen gewesen wäre, die in den letzten sechs Jahren bei der Bundeswehr eine Panne nach der anderen zu verantworten hat. Aber warum sollten denn auch hunderte Millionen Wähler in Europa schon bei der Stimmabgabe wissen, wer so alles jenseits aller Plakate zur Wahl steht? Die 28 Staats- und Regierungschefs der EU haben nun also in tage- und nächtelangem Geschachere in diversen Hinterzimmern beschlossen, dass die erfolgreichsten Spitzenkandidaten der Europawahl 2019 - Manfred Weber von der EVP und auch Frans Timmermans von den Sozialdemokraten - mal eben übergangen werden sollen und haben von der Leyen als weißes Kaninchen aus dem Hut gezaubert. Sie haben sie fast einstimmig, mit 27 Ja-Stimmen als Kommissionspräsidentin nominiert. Die einzige Enthaltung war, ach wie lustig, die der deutschen Kanzlerin Angela Merkel, die sich damit

Kraftprobe: Emmanuel Macron hat Merkel bekämpft und dann angeblich Ursula von der Leyen vorgeschlagen formal korrekt verhielt, weil der Koalitionspartner SPD gegen diese Entscheidung war und man sich in einem solchen Falle vornehm zu enthalten hat. Nun ja, es wäre wohl arg verwegen, wenn man nun denken sollte, dass sich Merkel in all den Tagen und Nächten zuvor ebenfalls wie das reine Neutrum verhalten habe. Ex-SPD- Parteichef Sigmar Gabriel (59) sagte: „Die Kanzlerin tut so, als hätte sie nichts mit der Entscheidung der anderen euro-

päischen Regierungschefs zu tun, Ursula von der Leyen zur neuen Kommissionspräsidentin der Europäischen Union zu machen. Träfe das zu, wäre sie die machtloseste deutsche Kanzlerin, die es je gegeben hat. Denn dann würde sie ja hinnehmen, dass das deutsche Kommissionsmitglied gegen die Stimme Deutschlands sozusagen von außen benannt wird. Das ist doch alles Unsinn.“ Ähnlich äußerte sich auch CSUChef Markus Söder, dessen eigener

Kandidat Manfred Weber zuvor die Reißleine gezogen hatte und auf den Anspruch verzichtete, zukünftiger Kommissionspräsident zu werden. „Manfred Weber wäre der legitime Kommissionspräsident gewesen, das wäre auch der demokratischste Weg gewesen. Es ist bitter, dass die Demokratie verloren und das Hinterzimmer gewonnen hat“, sagte Söder. Gleichwohl trägt die CSU die Nominierung Ursula von der Leyens mit. „Natürlich ist es für Deutschland gut, dass wir erstmals seit

Jahrzehnten wieder den Kommissionspräsidenten stellen können“, sagte der CSU-Vorsitzende. Frankreichs Emmanuel Macron hat das Spitzenkandidatensystem (und damit Weber) aus eigenem Machtkalkül bekämpft. Ungarns Orban wollte unbedingt Timmermanns verhindern und etliche Staats- und Regierungschefs Mittelosteuropas wollen von einem demokratischeren Europa nichts wissen. Zur Wahrheit gehört aber auch (hallo Gabriel): Sozialdemokraten und die Liberalen haben dem konservativen Wahlgewinner Manfred Weber die Unterstützung versagt und so erst für das Vakuum gesorgt, in das dann die Staats- und Regierungschefs stoßen konnten. Zudem hat sich die EVP ihrerseits geweigert, den Sozialdemokraten Timmermans mitzutragen, obwohl Weber und Kanzlerin Angela Merkel dies beide vorgeschlagen hatten. Es ist nun aber nicht so, dass der „Deal“ der 28 Regierungschefs schon Tatsachen schafft. Nun ist das frisch gewählte Europaparlament an der Reihe und könnte den Vorschlag der Regierungschefs zurückweisen, von der Leyen zur europäischen Chefin zu machen (was das wieder an Beraterhonoraren verschlingen würde!) Es wäre quasi ein Aufstand der Parlamentarier jenseits aller nationalen Interessen, aber für eine wahre europäische Demokratie. Es wäre mal ein „Denk“-Zettel!

N A C H Z W E I E I N H A L B J A H R E N T R U M P I S M U S I S T D E R G 2 0 - G I P F E L E I N E S H O W D E R A U T O K R AT E N

Die Welt ist entzwei - und alle winken dabei Von Michael Zäh

Nach zweieinhalb Jahren an der Macht hat der US-Präsident Donald Trump die Welt zu seiner Bühne gemacht. Wenn er sich in einen Diktator aus Nordkorea „verliebt“, dann macht er halt die große Show mit garantierten Einschaltquoten daraus. Dabei ist völlig egal, dass dieser Mann, den Trump hofiert, ein Regime des Schreckens und vielfältiger Morde führt. Best Buddies kann so etwas ja nichts anhaben. Das fand sogar der Pabst gut. Frieden ist, wenn er denn überhaupt ist, ein Händeschütteln der Autokraten dieser Welt. Klar, denn nur große Jungs haben das Sagen darüber. Also, seit das Gift des Entertainers Trump durch alle Ritzen des Planeten tropft. Wer nicht mindestens ein paar Atombomben und vor allem wirtschaftliche Macht hat, der wird müde belächelt. Und dies in aller Öffentlichkeit und mit dem entsprechenden Signalcharakter für die Welt, wie zuletzt auf dem G20-Gipfel in Osaka. Im Zentrum des Interesses stand da das Treffen zwischen Trump und Chinas Präsident Xi Jinping, den Trump dann hinterher in überschwenglicher Manier als den wohl „besten chinesischen Präsidenten der letzten 200 Jahre“ lobte. Es ist natürlich lächerlich, wenn einer wie Trump so etwas sagt,

der ganz sicher nichts über China in den letzten 200 Jahren weiß, aber es ist die Sprache in einer Casting-Show im TV, wo gerne mit Übertreibungen dieser Art hantiert wird, um dem dümmlichen Zuschauer die Tränen der Begeisterung in die Augen zu treiben. Das Dumme ist dabei nur, dass in den USA offenbar mehr als die Hälfte der Wähler für solch eine Reality Show zu haben sind und deshalb ja auch Trump gewählt haben. Man darf vermuten: Denen gefällt sein Sinn für absurdes politisches Gebaren weiterhin ausgezeichnet.

Wie etwa beim inszenierten Handshake Trumps mit Kim Jong Un, quasi ein Spaziergang nach Nordkorea, um zwei offenbar bedeutende Männer in einem historischen Moment abzulichten. Es ist Teil des Wahlkampfes des Amtsinhabers im Weißen Haus. Und es bringt Nordkoreas Diktator mal eben in die Rolle des respektierten Staatsmannes. Dass es womöglich einen Zusammenhang zum kürzlichen Treffen von Chinas Präsident Xi Jinping mit Kim Jong Un und dann dem offensichtlich so überzeugenden Gespräch von selbigem Xi Jinping mit Trump beim G20-Gipfel gibt, würde wahrlich nur ein Frevler vermuten. Wäre ja Hase und Igel. Der Trumpismus zeigt immer mehr Wirkung. Nicht etwa dadurch, dass Trump alle Fäden in der Hand hielte (er ist ja der Hase), sondern dadurch, dass von ihm verehrte Autokraten gewaltig Aufschwung bekommen. Ein russischer Präsident Wladimir Putin hat sich die neue Gemengelage längst zunutze gemacht und dem saudischen Kronprinzen Mohammed Bin Salman hat Trump inbrünstig die (blutbefleckte) Hand geschüttelt, während alle anderen G20-Teilnehmer brav fürs Familienfoto in die Kameras gewinkt haben. Die Welt ist entzwei und Europa mitten drin.


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FREIBURG

RECHT

Samstag, 6. Juli 2019

Samstag, 6. Jul

GroĂ&#x;er Gestaltungsspielraum

Ausgabe 273 am 6. Ju

Allgemeine Geschäftsbedingungen im B2B Bereich: Die Nichtbeachtung der AGBs des Geschäftspartners kann Samstag, 6. Juli 2019 schwerwiegende finanzielle Folgen haben. Von Rechtsanwalt Alexander Mertelsmann LL.M.

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as Recht der allgemeinen Geschäftsbedingungen ist nicht nur im Verbraucherrecht (also bei Verträgen zwischen Verbrauchern und Unternehmern) sondern insbesondere auch bei Geschäften zwischen Unternehmern (sog. „B2B“business to business) von groĂ&#x;er praktische Bedeutung.

Gestaltungsspielraum bei der Erstellung seiner AGBs. Gleichzeitig erhĂśht es aber auch das Risiko des Vertragspartners, von den AGBs des Geschäftspartners „ßberrascht“ zu werden, da der Verwender bei B2B-Geschäften nicht den strengen gesetzlichen Vorgaben in Bezug auf die Hinweispflicht unterliegt.

Im Rahmen von AGBs kĂśnnen dem Vertragspartner HaftungsausschlĂźsse, pauschalisierte SchadensersatzansprĂźche, das fĂźr den Vertrag geltende Recht sowie eine Vielzahl weiterer Pflichten auferlegt und Regelungen fixiert werden. Eine Nichtbeachtung der AGBs des Geschäftspartners kann schwerwiegende finanzielle Konsequenzen haben. Eine detaillierte PrĂźfung der AGBs vor Vertragsschluss ist unerlässlich, da Vertragspartner bei AGBs im B2B-Bereich nicht den gleichen Schutz genieĂ&#x;en, wie dies im Rahmen von Verbrauchergeschäften der Fall ist. Dies erĂśffnet dem Verwender einen grĂśĂ&#x;eren

Anders als bei Verbrauchergeschäften muss ein ausdrßcklicher Hinweis auf die AGBs im B2B-Bereich nicht unbedingt bei Vertragsschluss kommuniziert werden, sondern kann beispielsweise auch im Rahmen einer Auftragsbestätigung erfolgen. Fßr den Fall, dass beide Vertragsparteien AGBs verwenden, kann es passieren, dass sich einzelne Klauseln widersprechen (sog. battle of the forms). In einem solchen Fall werden die im Widerspruch zueinander stehenden Klauseln nicht in den Vertrag einbezogen. Sie werden stattdessen durch die entsprechende gesetzliche Vorschrift ersetzt (sog. knock-out rule). MÜglich ist

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auch die Verwendung einer sog. Abwehrklausel in den AGBs, welche alle Vertragsbedingungen des Vertragspartners ausschlieĂ&#x;t. Auch solche, welche die eigenen AGBs des Verwenders lediglich ergänzen.

Es besteht ein Risiko, von den AGBs ßberrascht zu werden Im Rahmen von internationalen Geschäften sind bei der AGB-Gestaltung zusätzliche Dinge zu beachten. Zunächst sollte der deutsche Unternehmer auf die Verwendung einer Rechtswahlklausel (und hierbei im Zweifel das Recht der Bundesrepublik Deutschland wählen) sowie einer Gerichtsstandvereinbarung achten. Auch die Bestimmung des sog. Erfßllungsortes (also wo die vertragliche geschuldete Leistung erbracht

werden muss) kann durch eine AGB Klausel bestimmt werden. Bei internationalen Kaufverträgen sollte zudem in Erwägung gezogen werden, eventuell das UN- Kaufrecht auszuschlieĂ&#x;en, welches bei internationalen Kaufverträgen andernfalls auf den betreffenden Vertrag häufig automatisch anwendbar wäre. Eine Ă&#x153;bersetzung der AGBs in die Sprache des ausländischen Vertragspartners ist dagegen nicht zwingen notwendig. Denn der deutsche Verwender erfĂźllt seine Hinweispflicht bereits dadurch, dass der ausländische Vertragspartner auf die Geltung der AGBs in der Verhandlungssprache hingewiesen wird. Wichtig ist hierbei allerdings, dass der Hinweis auch in verständlicher Form in der Verhandlungssprache erfolgt. Den Text der AGBs selbst braucht der Verwender nur dann in der Verhandlungssprache oder in einer Weltsprache vorzulegen, wenn der Vertragspartner dies ausdrĂźcklich von ihm verlangt. Aus unternehmerischer Sicht sollte je-

doch in Erwägung gezogen werden, zumindest eine in englischer Sprache verfasste Version der AGBs an den Geschäftspartner zu Ăźbermitteln und so eine gewisse Professionalität bzw. Redlichkeit zu suggerieren. Bei der Erstellung von AGBs, der ErfĂźllung der Hinweispflicht sowie der PrĂźfung der AGBs des Geschäftspartners gibt es also eine Vielzahl an Dingen zu beachten. Dies gilt umso mehr im Rahmen von internationalen Verträgen. In jedem Fall sollte der Unternehmer vor Verfassung der eigenen AGBs und ggf. auch zum Zwecke der PrĂźfung der AGBs des Geschäftspartners rechtsanwaltlichen Rat hinzuziehen. â&#x2013; Alexander Mertelsmann LL.M. (Fordham/USA) Rechtsanwalt Attorney at law, New York Einhaus & Partner, Kanzlei Freiburg, GĂźterhallenstraĂ&#x;e 4, 79106 Freiburg, Tel. 0761 88157270, www.einhauslaw.de

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STADT

Samstag, 6. Juli 2019

FREIBURG

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Ausgeblutet! ©Foto: Universitätsklinikum Freiburg

In Hitzezeiten werden die Blutvorräte knapp: Damit die Versorgung nicht gefährdet ist, werden Blutspender gesucht. Von Barbara Breitsprecher

Schloss Reinach Sommerfest

GONZO UNPLUGGED Freitag, 26. Juli 2019 | 20 Uhr (Einlass 18 Uhr) Eintritt: 21 G im Vorverkauf | 25 G an der Abendkasse VIP-Arrangement: 105 G

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s ist heiß dieser Tage. So heiß, dass niemand sich gerne in geschlossenen, mit Menschen gefüllten Räume aufhält und schon gar nicht in Krankenhäusern. Aber genau hier entsteht ein Problem: Wegen der Hitze kommen die Menschen auch nicht mehr zum Blutspenden. Für die Blutspendezentrale der Uniklinik ist die Lage alarmierend, die Vorräte sind beinahe aufgebraucht. Der Leiter der Blutspendezentrale des Universitätsklinikums Freiburg, Dr. Markus Umhau, sieht die Patientenversorgung in einer angespannten Lage: „Da es sich um einen bundesweiten Spenderrückgang handelt, herrscht überall Mangel und die Blutspendedienste können sich auch nicht gegenseitig aushelfen. Wir appellieren daher im Namen der Patientinnen und Patienten ausdrücklich an die Menschen in und um Freiburg, trotz der Hitze zur Blutspende zu kommen!“ Gesucht werden vor allem Blutspender mit der Blutgruppe Null. Für alle Spenderinnen und Spender stehen in der Uniklinik kostenlose Kaltgetränke sowie eine Kaffee- und Teetheke bereit. Blutspenden wird auch bei Hitze in

der Regel gut verkraftet. Man sollte allerdings darauf achten, vor und nach der Blutspende ausreichend zu trinken und längere Aufenthalte in der Sonne sowie größere Anstrengungen nach der Blutspende zu vermeiden. Blut spenden können alle gesunden Menschen zwischen 18 und 68 Jahren, Erstspender bis 60 Jahre. Männer können alle 8 Wochen, Frauen alle 12 Wochen zur Blutspende kommen, empfohlen wird für Frauen höchstens vier mal im Jahr und für Männer höchsten sechs mal im Jahr Blut zu spenden. Die gespendete Menge gleicht der Körper schnell wieder aus. Die für die Krankheitsabwehr wichtigen weißen Blutkörperchen werden innerhalb eines Tages ersetzt, bei den roten Blutkörperchen dauert es etwas länger. Beim gespendeten Blut wird zunächst Blutgruppe und Rhesus-Faktior bestimmt und es

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wird auf Antikörper und bestimmte Viren untersucht. Blut wird immer gebraucht. Im Sommer häufen sich die Motorradunfälle, nahezu jedes Wochenende berichtet die Polizei von schwerverletzten Motorradfahrern im Umland. Alle sieben Sekunden bekommt in Deutschland ein Patient eine Bluttransfusion. Allein in Deutschland erkranken jährlich etwa 500.000 Menschen an Krebs und auch sie benötigen bei einer Behandlung häufig eine Blutspende. Gespendetes Blut ist nur begrenzt lange haltbar. Blutplättchen für Krebsbehandlungen beispielsweise halten gerade einmal vier Tage. Daher ist ein ständiger Nachschub nötig. Deutschlandweit werden täglich rund 15.000 Blutspenden benötigt, allein in Baden-Württemberg sind es täglich etwa 2000 Blutspenden, die gebraucht werden. ■ Öffnungszeiten Blutspendezentrale der Uniklinik Freiburg: Montag und Dienstag 8 bis 15 Uhr, Mittwoch und Donnerstag 12 bis 19 Uhr, Freitag und Samstag 8 bis 13 Uhr; weitere Infos: www.blutspende-uniklinik.de Tel.: 0761 270-4444

TICKER

Debatten-Arena im Stadtgarten

17-Jähriger mit dem 60 kg Marihuana im Keller Messer bedroht

Am 23. Juli startet ab 18 Uhr im Pavillon im Stadtgarten die erste öffentliche „Debatten-Arena“. Eingeladen bei der öffentlichen, kostenfreien Veranstaltung sind alle debattierfreudigen Interessierten. Die Organisatoren – das E-Werk Freiburg, leben e.V. und ArTik e.V. – wollen allen eine Plattform bieten, um sich abseits von politisch etablierten Strukturen mit Sprache und gesellschaftlich relevanten Themen auseinanderzusetzen. Eine friedliche und diskursive Streitkultur statt zunehmender Polarisierung und einer teilweise nicht mehr vorhandenen Diskussionskultur.

Zwei Männer haben am 28. Juni gegen 23.45 Uhr einen 17-Jährigen on der Auwaldstraße in Freiburg-Landwasser, in der Nähe des Einkaufszentrums, mit einem Messer bedroht und ausgeraubt. Nach sofort eingeleiteter Polizeifahndung konnte ein 23-Jähriger festgenommen werden. Sein mutmaßlicher Komplize wird noch gesucht. Er ist etwa 18 bis 20 Jahre alt, 1,70 Meter groß und schlank, hat kurze, schwarze, glatte Haare und einen Ohrstecker. Er trug ein weißes ärmelloses T-Shirt, lange Jeans, weiße Turnschuhe und eine Baseballcap. Hinweise an die Kripo unter Tel. 0761/882-5777.

Rund 60 Kilogramm Marihuana hat die Kripo in einem leerstehenden Kellerraum eines Mehrfamilienhauses in Freiburg-Weingarten sichergestellt. Die rechtmäßige Mieterin fand dort mehrere Müllsäcke, deren Inhalt ihr merkwürdig vorkam. Es waren Marihuana-Blüten mit einem Straßenverkaufswert von rund einer halben Million Euro. Die Drogen waren dort ohne das Wissen der Mieterin gelagert worden. Weitere Ermittlungen führten das Rauschgiftdezernat zu einem 45-jährigen albanischen Staatsangehörigender, der inzwischen festgenommen wurde.

Erleben Sie Akustikmusik live im Innenhof von Schloss Reinach! Ob Eric Clapton, Rod Steward, Nirvana oder deutsche Interpreten wie Unheilig, Herbert Grönemeyer und Udo Lindenberg: Alle werden sie an diesem Abend von „Gonzo“ zelebriert und durch Instrumente wie Piano, Violine und Cello unterstützt. Telefonische Kartenbestellung in Schloss Reinach unter 07664 ⁄ 4 07-0, per E-Mail an info@schlossreinach.de und über www.reservix.de

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IMPRESSUM Herausgeber: Michael Zäh und Christopher Kunz Verlag: Zeitung am Samstag Verlags GmbH, Benzstraße 22, 79232 March. Tel. 076 65/9 34 58-0, Fax -286, e-mail: info@zas-freiburg.de Geschäftsführer: Christopher Kunz, Rüdiger van der Vliet Chefredakteur: Michael Zäh (visdp), Tel.: 0170 / 739 17 87, m.zaeh@zas-freiburg.de Redaktion: Barbara Breitsprecher, redaktion@zas-freiburg.de

Anzeigen und Verkauf: Michael Metzger (Verkaufsleitung), Tel. 0761 / 15 434 2-0, anzeigen@zas-freiburg.de Grafik, Layout & Herstellung: Sebastian Schampera; Tel: 0761 / 429 63 97 Adrian Kempf, dtpwork.de, Tel. 07663 / 834 29 70 Druck: Bechtle Druck&Service Zeppelinstraße 116, 73730 Esslingen Vertrieb und Verteilung: Sprint GmbH, Tel.: 0761/ 78 070, sprintgmbh@breisnet-online.de

Das Institut für BioKinematik und Biokybernetik, Christine Packi lädt ein: Vorstellung der Übungsvideos

„BioKinematik I“ Schmerzprävention und Übungssituationen für Schmerzpatienten Der Begründer der Biokinematik Walter Packi erklärt in den Übungsvideos die Theorie der BioKinematik und häufige Schmerzursachen. Walter Packi und seine Frau Christine geben Ihnen auf einer DVD elementare Präventionsübungen an die Hand, die ausführlich und verständlich vorgestellt werden. Praktische Übungen bei: Kreuzschmerzen, Bandscheibenproblemen der LWS, Schulterschmerzen, Hüftarthrose, Kopfschmerzen/ Migräne, Knieschmerzen oder Großzehschmerzen. Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl wird um Voranmeldung gebeten. Die Teilnahme ist kostenlos.

Dienstag, 09.07.2019, Beginn 19:00 Uhr Praxis für BioKinematik Ziegelhofstrasse 220b, 79110 Freiburg Weitere Infos und Anmeldungen unter: Tel.: 0761/ 89767632 (Praxis), Mobil: 01525/ 2301468 (Christine Packi) oder per Email: packichristine@gmx.de Die Übungsvideos können auch in der Praxis bestellt und erworben werden. Praxis für BioKinematik Walter Packi Facharzt für Allgemeinmedizin Ziegelhofstrasse 220b 79110 Freiburg-Lehen Tel.: 0761/ 89767632 www.biokinemat.com


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Samstag, 6. Juli 2019

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Zwei Infoveranstaltungen der Stadt Freiburg im Rahmen der Kampagne „Dein Dach kann mehr“

linger wird das Thema der Meldepflichten von Photovoltaikanlagen aufgegriffen. Im Rahmen der Veranstaltung „Solarstrom – Wo melde ich meine Photovoltaikanlage an?“ werden die Referenten den Fragen nachgehen, wo überall eine PV-Anlage angemeldet werden muss, wie sie steuerlich zu behandeln ist und ob der Betrieb einer PV-Anlage immer eine gewerbliche Tätigkeit ist. Ergänzend zu den Info-Veran-

staltungen bietet die Stadt Freiburg auch Infoblätter an. ■ „Solarenergie – Sichere Anlage fürs Klima und für Sie!“, 15. Juli, 19 Uhr, Tuniberghaus, Im Maierbrühl 2, Tiengen, Eintritt frei; „Solarstrom – Wo muss ich meine Photovoltaikanlage anmelden?“, 17. Juli, 19 Uhr, Rathaus im Stühlinger, Fehrenbachalle 12, Eintritt frei; www.freiburg.de/PV

Mittwoch.. Praxisberichte – ohne Anmeldung

17.07. Solarstrom – Wo melde ich 19 Uhr.. meine Photovoltaikanlage an?

Feiern in Freiamt

Rathaus im Stühlinger

Mehr Infos: V www.freiburg.de/P

30 Jahre Parkett und Raumausstattung Werner Scheer. Großes Sommernachtsfest am 13./14. Juli in Freiamt

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30 Jahre Firma Scheer

Sommernachtsfest

Leckeres Essen, tolle Cocktails & alles rund ums Thema Raumausstattung & Sonnenschutz.

Sa. 13. Juli 2019 ab 17 Uhr ab 19 Uhr spielt „John Amann + The Legends“

So. 14. Juli 2019 von 11 – 18 Uhr Mit der Jugendkapelle und den Musikvereinen Trichtingen und Kollmarsreute. KistenrutSonntag keine Beratung und kein Verkauf. sche und großer Sandkasten für die kleinen Gäste.

An der Gumme 1 I 79348 Freiamt I Tel. 07645 1200

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Über zwei Tage hinweg kann an diesem Wochenende gefeiert, getanzt und geschlemmt werden. Für die Bewirtung sorgt in bewährter Weise der Musikverein Freiamt. Am Samstag, 13. Juli, startet das Fest um 17 Uhr in Freiamt-Ottoschwanden bei der Firma Werner Scheer, An der Gumme 1. Ab 19 Uhr spielt dann die Band „John Amann & The Legends“. Am Sonntag geht es in Freiamt dann noch einmal von 11 bis 18 Uhr rund. Unterhalten werden die Gäste dabei von der Jugendkapelle und den Musikvereinen Trichtingen und Kollmarsreute. Für die kleinen Gäste gibt es eine Kistenrutsche und einen großen Sandkasten. Firmengründer Werner Scheer, der den Betrieb seit nun 30 Jahren leitet, versteht sich als Handwerksbetrieb im besten Sinne. Das Firmenmotto: „Wir bringen Atmosphäre und Individualität in Ihre

Foto: Werner Scheer GmbH

Eine Kampagne der Stadt Freiburg mit der Energieagentur Regio Freiburg GmbH und fesa e.V. zur Förderung von Photovoltaik auf Freiburger Dächern

eit 30 Jahren gibt es in Freiamt das Unternehmen Parkett und Raumausstatter Werner Scheer. Ein Jubiläum, das gefeiert werden will: Am Wochenende des 13/14. Juli findet deshalb ein großes öffentliches Sommernachtsfest auf dem Firmengelände statt.

Freuen sich schon auf die Gäste: Heidi und Werner Scheer mit ihre Söhnen Joshua und Jannik (v.r.). Räume. Kreativ, kompetent und zuverlässig. Wir bieten 30 Jahre Erfahrung, professionelle Fachberatung und Ausführung nach Maß.“. Neben seiner Frau Heidi und ihm selbst sowie seinen beiden Söhnen Joshua und Jannik arbeiten 18 Angestellte für Werner Scheer und seinen Betrieb. Der Schwerpunkt des erfahrenen Unternehmens liegt in den Bereichen Wohngestaltung, Bodenbeläge und Polsterei. Ein Schwerpunkt bilden außerdem stilvolle Ideen für den Außen-

bereich. Dazu gehören auch Sonnensegel, Pergolen, Pavillons und Glasdächer. Von deren praktischem Nutzen und ästhetischem Erscheinungsbild können sich die Gäste des Sommernachtsfestes selbst ein Bild machen.

■ Werner Scheer GmbH Parkett und Raumausstattung An der Gumme 1, 79348 Freiamt Tel. 07645-1200 info@scheer-raumausstattung.de


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MARKT

MODERNISIEREN

Samstag, 6. Juli 2019

stag, 6. Juli 2019

Solarstrom voll nutzen

3 am 6. Juli 2019

Eigenverbrauch optimieren: So viel selbsterzeugten Strom wie möglich selbst nutzen, dann wird eine PV-Anlage richtig rentabel

Samstag, 6. Juli 2019

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Entscheidend für eine möglichst hohe Rendite der Solaranlage ist das energetische Gesamtkonzept: Es lohnt sich, die regenerative Strom- mit der Wärmeerzeugung zu verknüpfen. So kann der PV-Strom direkt für eine ressourcenschonende Wärmepumpe, für Elektroheizkörper oder eine Elektrofußbodenheizung genutzt werden. Richtig rund wird das Energiekonzept aber erst, wenn auch die Speicherung von Wärme und

Foto: Kermi GmbH/akz-o

obald die Sonne scheint, erzeugt eine Solaranlage grünen, kostenlosen Strom, mit dem elektrische Geräte, die gerade in Betrieb sind, direkt versorgt werden können. Wer mehr Strom produziert als er verbraucht, kann diesen Überschuss ins öffentliche Netz einspeisen. Die Vergütung dafür sinkt jedoch stetig. Ab 2020 laufen die EEG-Einspeisevergütungen für die ersten Anlagen aus. Am rentabelsten ist eine Fotovoltaik-Anlage (PV-Anlage) deshalb dann, wenn so viel des erzeugten Stroms wie möglich selbst verbraucht wird.

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Strom einbezogen wird, damit diese jederzeit zur Verfügung stehen. Mit einem Stromspeicher lässt sich der Eigenverbrauch beispielsweise deutlich erhöhen. Er speichert überschüssigen Strom, sodass er später genutzt werden kann. Im gesamten System wird der Eigenverbrauch dann so optimiert: Der Solarstrom versorgt zunächst alle aktiven Verbraucher, wie Spülmaschine oder Licht. Auch Elektroheizkörper oder die Kermi Wärme-

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pumpe gehören dazu, sofern aktuell BUD_058-A Image-Anzeige 2017-2_RZ_031117.indd 1 BUD_058-A Image-Anzeige 2017-2_RZ_031117.indd 1 Wärme angefordert ist. Mit zusätzlich vorhandenem Strom wird der Stromspeicher geladen. Ist dieser voll, kann mit dem Strom ergänzend Heizungswärme erzeugt werden. Erst danach wird Solarstrom ins Netz eingespeist. Im Zusammenspiel dieser Komponenten können Modernisierer sich www.steinhart-fensterbau.de energetisch nahezu autark machen und so Umwelt und Geldbeutel Bei Neu- oder Umbau beachten: schonen. Bei Neu- oder Umbau beachten:

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nierung sowie Vereinfachungen bei der energetischen Bilanzierung von Gebäuden. Wir können unsere Klimaschutzziele nur erreichen, wenn deutlich mehr Bestandsbauten umfassend saniert werden. Kleinere Verschärfungen für Neubauten reichen bei weitem nicht“, ist Frank Hettler von Zukunft Altbau überzeugt. Die Zeit umzusteuern, wird knapp: Die Klimaschutzziele drohen auch über die 2020-Ziele hinaus verfehlt zu werden. Weiterhin stehen Strafzahlungen in Milliardenhöhe für jene europäischen Staaten ins Haus, die den Vereinbarungen im Rahmen der europäischen

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Zukunft Altbau kritisiert Entwurf des Gebäudeenergiegesetzes: „Klimaschutzziele nur erreichbar, wenn mehr Bestandsbauten saniert werden“

Auch bei zahlreichen Bauexperten sorgt der Entwurf für Besorgnis. Die Energieberaterverbände in Baden-Württemberg etwa, die Ingenieur- und Architektenkammern, der Verein der regionalen Energieagenturen und die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg, die mit Zukunft Altbau beim Vorantreiben der energetischen Sanierung kooperieren, sehen die Kritikpunkte in ähnlicher Weise. „Die Sanierungsbranche braucht dringend die Einführung zukunftsfähiger gesetzlicher Energiestandards bei Neubau und Sa-

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Mehr Klimaschutz as Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat Ende Mai 2019 den lange erwarteten Referentenentwurf für das neue Gebäudeenergiegesetz (GEG) vorgelegt. Der Entwurf sieht eine Zusammenführung von Energieeinsparverordnung, Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz und Energieeinspargesetz vor. Für Hauseigentümer soll sich fast nichts ändern. Für das vom Umweltministerium Baden-Württemberg geförderte Informationsprogramm Zukunft Altbau geht der Entwurf aber in die falsche Richtung.

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Lastenverteilung nicht erfolgreich nachkommen. Der GEG-Entwurf orientiert sich weitgehend an der bestehenden Gesetzgebung und fügt geltendes Recht in einem neuen Gesetz zusammen. Das reicht laut Zukunft Altbau jedoch nicht. Um die mittelfristigen Ziele aus der verbindlichen Vereinbarung von Paris aus dem Jahr 2015 im Hinblick auf die Klimaschutzziele im Gebäudesektor zu erreichen, bedürfe es weiterer Ambitionen und zukunftsorientierter Standards für die Sanierung von Bestandsgebäuden. In Deutschland stagniere die Gesetzgebung dazu seit über zehn Jahren.

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Samstag, 6. Juli 2019

Fotos: Witters / SC Freiburg

Spielt mit dem Ball: Changhoon Kwon, den der SC vom französischen Erstligisten FC Dijon verpflichtet hat

Wenn der Hoeneß „genervt“ ist Bundesliga. Die angekündigte Transfer-Offensive der Bayern scheint schleppend (bis gar nicht) zu verlaufen. Daher stänkert Patron Uli Hoeneß gegen Dortmund und beschwert sich Michael Zorc über den Spielplan. Von Michael Zäh In feinem Tuch: Bayerns Trainer Niko Kovak fordert noch weitere Zugänge in der Offensive. Dortmunds Michael Zorc (rechts) kritisiert die DFL

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enn ein Uli Hoeneß sich „genervt“ zeigt, dann klappt etwas nicht wie gewünscht beim FC Bayern. „Wir haben bis jetzt schon 120 Millionen ausgegeben. Ich muss ehrlich sagen, langsam geht mir das auf die Nerven, dass man sich nur noch über Käufe definiert“, erklärte Hoeneß jüngst. „Wenn sie wüssten, was wir alles schon sicher haben für die neue Saison“, hatte Hoeneß hingegen im Februar vollmundig angekündigt. Es scheint die Zeit vorbei, in der Hoeneß und die Bayern sich jeden Wunschspieler einfach so angeln könnten. Die Ära der Superstars Ribéry und Robben ist vorbei. Leroy Sané (bleibt wohl in ManCity) oder gar Antoine Griezmann (zum FC Barcelona), oder auch Eden Hazard (zu Real Madrid) sind nicht mehr zu haben.

Auch der als „Ersatz“ für Sané gehandelte Ousmane Dembélé wird wohl nicht nach München kommen. Und es wäre hier wohl trotz des überragenden Talents dieses Spielers die Frage, ob sich die Bayern mit ihm etwas Gutes getan hätten. Ousmane Dembélé hatte sich nach tollen Auftritten in Dortmund, man muss es so sagen: zum FC Barcelona gestreikt, wo er aber nie die erste Geige spielte (die er sich mit Sicherheit wünscht). Wenn nun sowohl Griezmann wie womöglich auch noch Neymar nach Barcelona kommen, würden wohl Dembélés Chancen weiter schwinden, bei Barca ganz nach vorne zu kommen. Und so einen Transfer (für dennoch kolportierte 100 Millionen Euro) wollen sich die Bayern antun? Trainer Niko Kovak hat noch „bis zu vier Neuverpflichtungen“ gefordert und der zum Saisonende in Ehren abgetretene Franck Ribéry hat von der Ferne angemahnt, dass die Bayern halt doch noch investieren müssten. Kein Wunder also, dass Uli Hoeneß angesichts der ausbleibenden Transfer-Offensive seiner Bayern gleich mal gegen den Hauptkonkurrenten aus Dortmund

stänkert: „Der BVB hat viele Spieler gekauft. Ob er sich verstärkt hat, sehen wir im Laufe der Saison“ Neu bei den Bayern sind bislang Hernández (Atlético Madrid/80 Millionen Euro) und Benjamin Pavard (VfB Stuttgart/35) sowie Jann-Fiete Arp (Hamburger SV /3) als Ergänzungsspieler. Borussia Dortmund will angreifen und holte Thorgan Hazard, Julian Brandt, Nico Schulz und zuletzt Mats Hummels. Rund 125 Millionen Euro (inklusive der fälligen Zahlung für Paco Alcácer) hat der BVB diesen Sommer schon ausgegeben. Und weil das Klappern zum Handwerk gehört, hat BVB-Sportdirektor Michael Zorc die Spielansetzungen der DFL für die kommende Saison kritisiert. Nach allen Champions-LeagueSpielen der Dortmunder in der Gruppenphase müssen sie in der Liga auswärts antreten. Beim SC Freiburg herrscht wie so oft relative Ruhe. Jonathan Schmid, Luca Itter und die beiden Südkoreaner Changhoon Kwon (FC Dijon) und Wooyeong Jeong (FC Bayern II) sind zu integrieren.


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SC FREIBURG

FUSSBALL

Klingt heile nach Helene Fischer SC Freiburg. Die Rolle bei der U21-EM war Luca Waldschmidt auf den Leib geschrieben. Von Michael Zäh

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ieben Tore hat Luca Waldschmidt bei der U21-Europameisterschaft erzielt und wurde der Torschützenkönig des Turniers. Es war eine Augenweide, welcher Art diese Treffer waren. Es war vom Dribblingstor über den gefühlvollen Lupfer bis zum knackigen Linksschuss alles dabei. Auch seine Elfer und Freistöße waren eine Wucht an Schmackes und Präzision. Und man sah Luca Waldschmidt auf einer Zehnerposition (so seine Rückennummer), die gleichzeitig aber auch die Rolle des zentralen Stürmers maskierte. Es war dem technisch brillanten Spieler quasi auf den Leib geschnitten. Sein Trainer hatte großen Anteil an der Demonstration der tollen fußballerischen Klasse von Waldschmidt. Und dieser Trainer heißt Stefan Kuntz. In einem typischen (weil harmlos bis peinlichen) ARD-Fragespielchen wurde Luca Waldschmidt schon zur Eröffnung der EM nach seinem eigentlichen Trainer befragt. Er sollte den Satz vollenden „mein Trainer Christian Streich ...“ und wählte an der Stelle der drei Punkte: „hilft mir weiter.“ Er hat dabei nett gelächelt, wie auch bei den Antworten auf alle anderen Fragen, und keiner wusste so ganz genau, wann und ob das die ganze Wahrheit war, die er sagte. Es bleibt jedenfalls das Geheimnis der ARD-Moderatoren, warum sie Waldschmidt seinen ausgesprochenen Musikgeschmack (er sagte: Helene Fischer) nicht so recht abkaufen wollten, die Sache mit Streich als

Mann, der quasi die Räuberleiter macht aber schon. Vermutlich hat das mit dem Ruf des SC Freiburg zu tun, dass man an diesem Standort junge Spieler besser entwickelt als anderswo. Luca Waldschmidt hat ja in der vergangenen Saison beim SC Freiburg auch neun Tore gemacht, obwohl er oft nicht von Anfang an spielte. Man kann dies als eine gute Belastungssteuerung bei einem jungen Spieler sehen (und die Umsicht von Streich somit loben), aber man könnte auch sagen, dass unter Streich gerne das Kampfschwein in vorderster Linie den Vorzug vor dem Filigrankicker erhält. Nun ja, es hat jedenfalls Gerüchte gegeben, dass der Edeltechniker und Veganer seine Gemüselieferung in Freiburg storniert habe, was als Indiz für einen Wechsel noch in diesem Sommer gelten sollte. Aber hallo, vielleicht ist nicht alles Gemüse, was zählt. Zumindest hat der SC Freiburg in Person von Sportvorstand Jochen Saier nun dazu verlauten lassen, dass Waldschmidt in den Planungen für die kommende Saison eine zentrale Rolle spiele. „Wir können natürlich nicht verhindern, dass andere Vereine auf ihn aufmerksam werden und sich aufgrund der guten Auftritte mit ihm beschäftigen. Inhaltlich ist es für beide Seiten richtig, den gemeinsamen Weg fortzusetzen, um die gute Entwicklung weiter voranzutreiben und zu stabilisieren.“ Na ja, klingt irgendwie nach Helene Fischer. Heile Welt und so!

Voll der Witz: Luca Waldschmidt und SC-Trainer Christian Streich lachen sich eins


FUSSBALL

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Fotos: Witters

SC FREIBURG


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MARKT

INFOS

Samstag, 6. Juli 2019

Heute schon gekocht? Nein? – Aber wir!

Ganz ohne Aufwand ein heißes Mittagsessen genießen. Das bietet die Landhausküche ihren Gästen.

Es ist schon eine Herausforderung, wenn man täglich für sich kochen will: Das Essen muss geplant und Zutaten gekauft werden – natürlich in der richtigen Menge, damit der Kühlschrank nicht überquillt und nichts verdirbt. Auch das Kochen und Spülen ist mit Aufwand verbunden. Dabei ist es so leicht, jeden Tag ein leckeres heißes Mittagsgericht zu genießen. Ein Anruf genügt und die freundlichen Kuriere der Landhausküche bringen das Essen heiß ins Haus. Auf Wunsch jeden Tag – auch an Wochenenden und Feiertagen. Die Fahrzeuge sind mit einem Ofen ausgestattet. So sind die Gerichte bei der Lieferung auf den Punkt gegart und appetitlich heiß. Ein breites Angebot an leckeren Menüs sorgt dafür, dass es jedem schmeckt. Ohne Aufwand und ohne vertragliche Bindung. Schon ab einer Portion. Für mehr Informationen sind wir gerne telefonisch für Sie erreichbar: montags bis freitags von 8.00 bis 18.00 Uhr unter der Telefon-Nummer

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Samstag, 6. Juli 2019

Sensibilisieren Sexualisierte Gewalt als Gesprächsthema an Schulen: Der Freiburger Verein Frauenhorizonte bietet kostenfreie Gewaltpräventionsprojekte für Schulklassen an. Von Barbara Breitsprecher

Im Schuljahr 2019/2020 geht das Gewaltpräventionsprojekt nun in die zweite Runde. Gymnasien und Berufsschulen in und um Freiburg haben die Möglichkeit, kostenlos teilzunehmen. Der Impuls-Austausch mit Schülerinnen und Schülern der Oberstufen (+/-16 Jahre) dauert jeweils 45 bis 60 Minuten. Fachfrauen der Beratungsstelle beantworten dabei Fragen rund um sexualisierte Gewalt und beleuchten Themen wie beispielsweise Grenzen (persönliche und rechtliche), Beratungsmöglichkeiten (Institutionen und Vereine), Begleitung zu Arzt, Kripo oder Gericht (Schritte, Wege, Ziele), #metoo (gesellschaftliche Debatte), Luisa ist hier, #ausgehtools (Kampagnen), Aktionen in Freiburg (zum Beispiel „One Billion Rising“, „Welttag der Frauen“ und „16 Tage gegen Gewalt“ ab 25. November). Erklärt wird auch, warum solche genannten Projekte in der Öffentlichkeit so wichtig sind für die Sensibilisierung und Enttabuisierung des Themas sexualisierte Gewalt. Ziel des Projektes ist es, die wichtige Möglichkeit zum persönlichen Austausch über Gewalt für Heranwachsende in den Schul-Curricula zum festen Bestandteil werden zu lassen. Die Informationen sollen als Orientierung für eine Zielgruppe dienen, die anfängt

auszugehen und die beginnt, sich von gefestigten familiären Strukturen zu lösen. In der Gesprächsrunde werden Ängste, Unsicherheiten und empfundene Bedrohungen sehr ernst genommen und im Gespräch aufgegriffen. Das Präventionsprojekt richtet sich explizit an Mädchen ebenso wie Jungen, gerne auch in gemischten Gruppen. Die jungen Erwachsenen geben sich dabei auch oftmals

Foto: Viktor Lukanow

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er Informations- und Redebedarf zum Thema sexualisierte gewalt ist groß an den Schulen. Das zeigt auch die große Nachfrage nach der Impuls-Austauschreihe „Wer, wie, was, wieso, weshalb, warum? Ihr fragt, wir antworten. Fragen rund um sexualisierte Gewalt“ (WWW) des Freiburger Vereins Frauenhorizonte, unterstützt durch den SC Freiburg FairWays-Preis.

„Eine Frau ist niemals für die Gewalt verantwortlich, die sie erfährt. Niemals.“ Ein Aufkleber in Freiburg.

selbst sehr gute Antworten und der Diskurs in den jeweiligen Gruppen zeigt, wie immens wichtig der persönliche Austausch ist. Was auch daran zu erkennen ist, wenn viel später, nachdem der Impuls-Austausch längts geendet hat, sich die Gespräche zwischen den Jugendlichen noch lange um dieses Thema drehen. Nach den Erfahrungen der Fachfrauen von Frauenhorizonte werden junge Erwachsene oftmals durch kursierende Mythen zusätzlich verunsichert. Deshalb sehen sie es als ihre Aufgabe an, Fragen rund um sexualisierte Gewalt zu durchleuchten: Wie passiert so etwas? Was ist sexualisierte Gewalt überhaupt? Was kann man dagegen tun, wie sich schützen? Und warum ist ein gesllschaftliches Beben gut und wichtig, wie es die #meetoo-Debatte ausgelöst hat? Sexualisierte Gewalt ist in allen sozialen Gesellschaftsschichten zu finden. 58 Prozent der Betroffenen sind unter 25 Jahre und etwa 70 Prozent kennen den Täter aus dem sozialen Nahfeld. Präventionsarbeit ist ein wichtiger gesellschaftlicher Beitrag um gegenzusteuern. Der Verein Frauenhorizonte ist als Ansprechpartner für betroffene Frauen da. Bereits bei Unsicherheit und Verunsicherung ist die Beratungsstelle eine Anlaufmöglichkeit für Mädchen und Frauen. ■ Lehrerinnen und Lehrer können sich unter info@frauenhorizonte.de mit Terminwünschen für einen Besuch in ihrer Klassen beziehungsweise Schule melden. Es stehen insgesamt 20 Termine zur Verfügung.

Foto: Montessori Zentrum Angell

Impuls-Austausch mit Schülerinnen und Schülern der Angell-Schule im Rahmen des Gewaltpräventionsprojektes.


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LEBEN

TIPPS

Samstag, 6. Juli 2019

Samstag, 6. Jul Ausstellung

Konzert

MUSEUMSNACHT

Impressionen aus Auroville

Ausgabe 273 am 6. Ju

Italienische Opern ohne Gesang

Samstag, 6. Juli 2019

Konzert des Kulturvereins Vivace Freiburg e.V, des Italienischen Konsulats und des Italienischen Kulturvereins Stuttgart: Jaime González und das Streichquintett der „Ca-

50 Nationen zeigt es, dass ein friedliches Zusammenleben jenseits aller religiösen Bekenntnisse, politischer Gesinnung und nationaler Herkunft möglich ist. Der Trägerverein Auroville International zeigt eine Fotoausstellung mit Impressionen vom facettenreichen Leben und Arbeiten in Auroville.

merata degli amici” treten beim Ebneter KulturSommer auf. Auf dem Programm stehen Melodien des italienischen Opernrepertoires. Allerdings nicht in der Vokalversion, sondern in Instrumental-Arrangements, wobei die Oboe von Jaime González den Part der Gesangsstimme übernimmt.

©Foto: Klaus Steffes-Hollaender

Das internationale Stadtprojekt Auroville in Südindien wurde am 28.2.1968 unter Schirmherrschaft der UNESCO gegründet. Mit heute etwa 3000 Einwohnern aus mehr als

umspädagogische Werkstatt. Außerdem öffnen sechs weitere Häuser ihre Türen: der Kunstverein, das Planetarium, die Münsterbauhütte, das Fasnetmuseum, das Adelhauser Kloster und das Uniseum und laden ein zum Streifzug durch Geschichte, Kunst oder Naturwissenschaft. ■ Freiburger Museumsnacht, 20. Juli, 18 bis 1 Uhr, Live-Acts, Führungen und Kinderprogramm, Teilnahme: 10 Euro/unter 18 Jahren frei; www.freiburg.de/museumsnacht

Gelingendes Älterwerden

Boxkämpfe im Zirkuszelt

Delikatessen wie bei Philip Roth

Ist Talent schon angelegt und kann in der richtigen Umgebung wachsen und gedeihen? Verkümmert es, wenn es nicht erkannt, gefördert, gepflegt wird? Wo erwirbt man im Leben welche Kompetenzen? Ist jemand talentiert, der mehrere Sprachen scheinbar mühelos erlernt? Oder wenn er Kartoffeln möglichst sparsam schälen kann? Hat Kompe-

Eine Kampfsportgala der besonderen Art in Freiburg veranstaltet die Kampfsportschule Fit Fighters Breisgau (Emmendingen). Die meisten Kampfsportgalas finden in Sporthallen statt, das 1. Black Forest Battle jedoch wird in einem Zirkuszelts ausgetragen. Es werden ausgewählte Titelkämpfe im Kickboxen K1, sowie Kämpfe im Boxen

Nicht zuletzt aus Woody Allens schrägen Filmkomödien oder aus Philips Roths hochneurotischen New-York-Romanen kennt man die vielen unverwechselbaren Köstlichkeiten des jüdisch-amerikanischen Speisezettels, einer ganz besonders geschichtsbewussten Einwanderer-Küche. Ein sehr ausgeprägter Gemeinschaftssinn und die Rah©Foto: beats_ StockAdobe

Ausstellung

©Foto: Prostock-studio StockAdobe

Kampfsportgala

©Foto: Yaroslav Astakhov StockAdobe

Gesprächscafé

tenz etwas mit Willen, Anstrengung und Training zu tun? Talent dagegen wird einem in die Wiege gelegt? Kann ein Talent hilfreich sein, um bestimmte Kompetenzen zu erwerben? Und was hat das alles mit dem Älterwerden zu tun: Welche inneren Voraussetzungen und äußeren Bedingungen sind notwendig, um eventuell verschüttete Talente (wieder) zu wecken beziehungsweise eine Neuorientierung möglich zu machen? Diesen spannenden Fragen widmet sich das DNA-Gesprächscafé. Und DNA steht hier für Die neuen Alten.

und MMA zu sehen sein. Besonders hervorzuheben sind hier die Pro AM Europameistertitel der WKF (World Kickboxing Federation). Zum ersten Mal wird um den Black Forest Champion Titel gekämpft, das Finale im Kickboxen K1 -80 kg. Das Halbfinale hierzu wurde am 18.Mai auf der Champions Fight Night in Freiburg ausgetragen. Bei uns wird es auch das Halbfinale in MMA geben. Es handelt sich um ein Vier-Mann-Turnier, das von ausgewählten Kampfsportschulen aus der Region 2019 neu ins Leben gerufen wurde.

mung durch Lebensregeln und Festkalender der Weltreligion kennzeichnet diese kulinarische Tradition, aber auch die eklektischen Einflüsse aus den ganz unterschiedlichen Weltreligionen, aus denen einst Juden nach Amerika kamen. Einen Abend zum Erleben dieser multikulturellen Gaumenfreuden mit passendem Rahmenprogramm richtet das Carl-Schurz-Haus aus: Serviert wird unter anderem ein Deli-Mezze-Teller, Reuben-Sandwich und zum Nachtisch hausgemachtes Baklava. Anmeldung unter programm@carl-schurz-haus.de

■ Gesprächscafé „Talente und Kompetenzen“, 14. Juli, 15 bis 17 Uhr, Hausprojekt „schwereLos“, Eintritt frei

■ Kampfsportgala, 20. Juli, 18 Uhr, Zirkuszelt ´Munzingerstraße in Freiburg, Eintritt: 29/25 Euro; www.blackforestbattle.de

■ Jewish-American Delicatessen Dinner, 19. Juli, 19 Uhr, The Holy Taco Shack, Barbarastraße 18, 3-Gänge-Menü: 40/35 Euro

■ Konzert Jaime González und Camerata degli amici, 6. Juli, 19 Uhr, Kulturscheune Schloss Ebnet, Eintritt: 15/12 Euro

Ausgestöpselt Open Air in Schloss Reinach: Michael „Gonzo“ Nowak & Band rocken ©Foto:Schloss Reinach

■ Fotoausstellung Auroville, bis zum 30. August, Mo. - Do. 9-17 h, Fr. 9 -13.30 h, Goetheinstitut Freiburg Wilhelmstraße 17

Eine Nacht, ein Ticket, 13 Locations: Die Städtischen Museen Freiburg laden am 20. Juli von 18 bis 1 Uhr zur Museumsnacht 2019 ein. Bei mehr als 100 Programmpunkten rund um das Motto „anders“ können entdeckungsfreudige Menschen ins kulturelle Nachtleben eintauchen. Mit dabei sind das Augustinermuseum, das Haus der Graphischen Sammlung, das Museum für Neue Kunst, das Museum Natur und Mensch, das Archäologische Museum Colombischlössle, das Museum für Stadtgeschichte und die Muse-

Michael „Gonzo“ Nowak und seine Band bringen erstmals ihre „ausgestöpselt“ Show nach Freiburg. „Gonzo“ ist seit zwei Jahrzehnten eine feste Größe in der Musikszene in Nordbaden und darüber hinaus. Er gilt nicht nur als Garant für Megastimmung und Spielwitz, sondern auch als Musiker, der sich nicht scheut, abseits der einschlägigen Pfade zu wandeln:, durchaus mal mit Geige und das Cello auf der Bühne. Eine regelrechte Wohnzimmeratmosphäre zaubern „Gonzo“ und seine fünf Mitstreiterinnen und Mitstreiter, sogar das Bühnenbild ist gemütlich gehalten. Musika-

lisch orientiert sich das Sextett an den MTV-Konzerten vergangener Jahre: Ob Eric Clapton oder Rod Steward, ob Nirvana oder deutsche Interpreten wie Unheilig, Herbert Grönemeyer oder Udo Lindenberg – alle werden sie an einem Abend von dieser Band regelrecht zelebriert und zum unvergesslichen Musikerlebnis fürs Publikum. ■ Konzert „Gonzo ausgestöpselt“, 26. Juli, 20 Uhr, Innenhof Schloss Reinach, Freiburg-Munzingen, Eintritt: 25/21 Euro, Tickets: Tel. 07664/4070; VIP-Arrangements iinklusive Buffet und Getränke für 105 Euro


BERUF & KARRIERE

Samstag, 6. Juli 2019

Konzert

15

JugendKunstParcour

AUSSTELLUNG

Klezmer- und Balkanmusik

MARKT

Finale Grande und Abschlussfestival Seit Mitte März arbeiten junge Menschen im Alter von 15 bis 23 Jahren bei der siebten Auflage des JugendKunstParkour (JKP) unter professioneller Begleitung in den

©Foto: Klaus_Polkowski

Die Haiducken kommen im Rahmen des Ebneter KulturSommers in die Kulturscheune im Schloss Ebnet. Die Band aus Freiburg spielen eine bunte Mischung aus temporeich-auf-

heizenden oder träumerisch-sehnsuchtsvollen Klezmer- und Balkanstücken. In virtuosen solistischen Einlagen und ausgeklügelten Arrangements vereinen sich dabei mal warme, mal schräge Klänge der Klarinette mit den treibenden Beats von Gitarre, Akkordeon, Kontrabass und Percussion. . ■ Konzert Die Heiducken, Ebneter Kultursommer, 7. Juli, 20 Uhr, Kulturscheune Schloss Ebnet, Eintritt: 20/16/12 Euro

Achtsamkeit: In Zusammenarbeit mit den Mitarbeiterinnen des Projekts „Wildtiere und anthropogene Aktivitäten“ der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) stellen Studierende der Hochschule Konstanz in der Galerie in der Kinderklinik im Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin des Universitätsklinikums Freiburg aus. Von Samstag, 6. Juli bis zum 8. August zeigen sie ihre Plakatentwürfe unter dem Titel „Wildtier-Störungen“ zur Sensibilisierung von Freizeitsportlerinnen und Sportlern in Naturräumen. Die ausgefallenen typografischen

Werke der Studierenden sollen dazu beitragen, die Sensibilität für die Bedürfnisse von Wildtieren zu erhöhen. Das Posterprojekt ist das Ergebnis des Seminars „Schrift und Typographie“ von Dozentin Isabel Becker-Umbeer der Hochschule Konstanz für Technik, Wirtschaft und Gestaltung. Die Galerie in der Kinderklinik befindet sich im Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin des Universitätsklinikums Freiburg im Haus Feldberg, Eingang Heilig-Geist-Str. 1, Freiburg. Die Ausstellung kann täglich von 8 Uhr bis 18 Uhr besucht werden.

Trio zu zweit

■ Abschlussfestival des JugendKunstParcour, 11. bis 13. Juli, E-Werk, Kubus3, Südufer und ArTik, Eintritt frei

Alle sind Sieger 36. Bambinilauf am 19. Juli: Anmeldung online bis zum 15. Juli ©Foto:Tobias Hauser

Sol Gabetta Trio in Baden-Baden: Überraschende Programmänderung und eine rare Vilde Frang

Sparten Theater, Tanz und bildende Kunst. Beim Finale Grandewerden im E-Werk, der Projektwerkstatt Kubus3, dem Südufer und im Freizeichen (ArTik) Kunst, Theater und Performances der unterschiedlichen Sparten zu sehen und zu hören sein. Außerdem wird das Programm durch Gastauftritte ergänzt.

Angekündigt war Maurice Ravel, Klaviertrio a-Moll und Franz Schubert, Klaviertrio Nr. 2 Es-Dur. Und alle, die gekommen waren, freuten sich ganz besonders darauf, die Cellisitin Sol Gabetta zusammen mit der jungen Geigerin Vilde Frang zu erleben, begleitet vom französischen Pianisten Bertrand Chamayou. Doch dann kam alles anders. Auf Wunsch des Trios wurde ganz kurzfristig das Programm geändert, Schubert gab es keinen zu hören. Statdessen Claude Debussy, Sonate für Violoncello und Klavier d-Moll, Benjamin Britten, Sonate für Violoncello und Klavier C-Dur und Maurice Ravel, Miroirs für Klavier solo. Fehlt da jemand? Ganz richtig, bis zu diesem dritten Stück war Vilde Frang nicht aufgetaucht. Einige befürchteten schon, sie würde gar nicht spielen. Aber dann kam sie doch auf die Bühne, sehr blass, und die drei spielten zusammen dann

tatsächlich Ravels Klaviertrio a-Moll. Der Intendant des Festpielhauses erklärte in einem Brief an registrierte Konzertbesucher zur Programmänderung: „Kammermusik ist eine sehr intime Kunst, die das volle Einverständnis zwischen Werk und Interpret voraussetzt.“ Offenbar hatte dieses Einverständnis für Schubert nicht gereicht. Dennoch: das anspruchsvolle neue Programm, das die Musikerinnen und der Musiker teilweise vom Blatt spielten, war herausfordernd und besonders. Gespielt wurde mit großer Kraft und ganzem Einsatz. Und wenn beim Zuhören und im Nachklang etwas an Leichtigkeit fehlte, dann ist schwer zu sagen, ob es an dem achso-kurzen Auftritt der wunderbaren Vilde Frang lag oder an dem ungewohnt ernsten Gesicht von Sol Gabetta während ihres hinreißenden Spiels. Barbara Breitsprecher

Zum 36. Mal startet der Bambinilauf der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau. Am Freitag, 19. Juli, können alle sportbegeisterten Kinder bis 10 Jahre mitmachen. Mehr als 1000 kleine Läuferinnen und Läufer werden erwartungsgemäß am Start sein. Seit mehr als 30 Jahren organisiert die Sparkasse mit Unterstützung vieler ehrenamtlicher Helfer den inzwischen über die Grenzen der Region hinaus bekannten Bambinilauf. Die Strecke verläuft traditionell über das Gelände des Freiburger Zeltmusik-Festivals sowie durch Teile des Freiburger Tierparks Mundenhof über insgesamt 1200 Meter. Es gibt keine Wertung und

keine Verlierer. Alle im Ziel einlaufenden Kinder sind Sieger und erhalten das Bambinilauf-T-Shirt als Erinnerung. Für jedes Kind spendet die Sparkasse einen Euro zu Gunsten einer gemeinnützigen Einrichtung. Die Teilnahme am Bambinilauf ist kostenlos. Die Freiburger Verkehrs AG bietet für die kleinen Läufer, Eltern und Zuschauer an diesem Tag ab 15.30 Uhr einen Pendelbusverkehr zum ZMF-Gelände vom P+R Parkplatz Munzingerstraße. Die jungen Sportler fahren kostenlos, Erwachsene zum Sondertarif von 1Euro pro Person. Anmeldung für den Bambinilauf unter www. bambinilauf.de bis zum 15. Juli.


*bei einer Anmeldung zur Mitgliedschaft mit 12 oder 24 Monaten Laufzeit und einer halbjährlichen Servicepauschale von 29,90 â&#x201A;Ź.


MARKT

TRAUER

Samstag, 6. Juli 2019

Im Ausnahmezustand Kriterien für die Bestatter-Suche: Bei einem Todesfall in der Familie sucht man nach professioneller Unterstützung

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Bei der Internetsuche gibt es eine nahezu undurchschaubare Auswahl. Deshalb helfen persönliche Erfahrungen und Empfehlungen. Wichtig ist dabei immer geschultes Personal, damit es heißt: „Mehr konnte uns nicht abgenommen werden. Wir waren dankbar für die nette Unterstützung.“ In Deutschland kann praktisch jeder ein Gewerbe als Bestatter anmelden. Deshalb setzt der Bundesverband Deutscher Bestatter e.V. (BDB) auf Qualitätsstandards. Hierzu gehören auch die Ausbildungen zur Bestattungsfachkraft und zum Bestattermeister. Die rund 1000 Betriebe, die den Gütenachweis „Markenzeichen der Bestatter“ führen dürfen, haben ihre fachliche und persönliche Qualifikation nach-

Foto: ©izusek/istockphoto.com/BDB/akz-o

er Tod eines nahen Angehörigen bedeutet Ausnahmezustand. In diesem Fall sucht man nach professioneller Unterstützung. Diese Kriterien helfen bei der Suche nach qualifizierten und seriösen Bestattern.

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ie Würde des Menschen endet nicht mit dem Tod. Doch was heißt das? Die Art und Weise, wie wir uns von Verstorbenen verabschieden und sie bestatten, zeigt immer auch wieviel Würde wir ihnen zugestehen und mit welchem Respekt wir ihnen begegnen.

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sie ein wenig verweilen können. Und es gibt auch Erben, wie zwei Neffen, die ein gewisses Vermögen von ihrem Onkel erbten und daraufhin beschlossen, einen Teil des Geldes in eine schöne Bestattung zu inverstieren. „Sie hatten das Gefühl, dass sie ihm das schuldig seien“, so Adalbert Faller. Er will sich für den Wunsch der einsam verstorbenen Frau stark machen und ihr möglichst zu einer wüdevolle Bestattung verhelfen. „Und würdig heißt nicht teuer!“, betont er. „Es muss auch kein Pomp sein.“ bb

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Eine Tendenz, dass verstorbene Angehörige eher „entsorgt“ werden, als eine würdevolle Bestattung zu bekommen, beobachtet Adalbert Faller, ein erfahrener Bestatter aus der March. Bewegt hat ihn da beispielsweise der Fall einer einfachen Frau, die einsam und kindelos in ihrer Gemeinde lebte. Nachdem Nachbarn sie einige Tage nicht gesehen hatten, wurde die Polizei gerufen. Die Frau war in ihrer Wohnung verstorben. Rechtmäßige Erben wurden ihre auswärts wohnenden Brüder, die damit auch bestattungspflichtig wurden. Doch nachdem Adalbert Faller sie deswegen anschrieb, bekam er lediglich zur Antwort, sie seien derzeit nicht in der Lage diesbezüglich eine Entscheidung zu treffen. Es musste erst das zuständige städtische Amt eine schriftliche

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Samstag, 6. Juli 2019

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Ausgestattet mit Tablet und App begaben sich auch Berina, 18, Teresa und Adem 17 nach einer kurzen Einweisung in der Landeszentrale für Politische Bildung auf historische Spurensuche in Freiburgs Innenstadt. Dort lernten sie zunächst den Zweiten Weltkrieg und die Zeit des Wiederaufbaus durch schwarz-weiße Originalfilmaufnahmen auf ihrem Tablets neu kennen. Holocaust, Gleichschaltung und Luftkrieg/Bombennacht hießen die drei Themengebiete, mit denen sich die drei Teams beschäftigten. „Der große Luftangriff auf Freiburg am 27. November 1944 dauerte nur 23 Minuten und riss fast 2800 Menschen in den Tod“, sagt Teresa nachdenklich. „Fast 80 Pro-

©Foto: fotolia, Syda Productions

eun Schüler und Schülerinnen der Wirtschaftsschule nahmen an der Stadt Rallye der Landeszentrale für politische Bildung (LpB) zum Thema „Zweiter Weltkrieg“ teil. Dabei sollten sie lernen, historisch-politische Bildung mit dem heutigen Mediennutzungsverhalten zu verbinden.

Adem (l.) und Teresa (r.) unterwegs mit Tablet. zent der Altstadt wurden zerstört!“ Klassenlehrerin Magdalena Klinger erklärt, wieso sie die Schülerinnen und Schüler für dieses Projekt angemeldet hat: „Ende des Jahres steht der Nationalsozialismus auf dem Stundenplan und dieses Thema sollte für sie durch die Spurensuche in der eigenen Stadt greifbarer und anders erfahrbar gemacht werden“. Dem stimmt auch die Schulleiterin der Carlo Schmid Schule, Ursula

Foto: Carlo Schmid Schule

Metzger-Horoba zu: „Das sind Eindrücke, die bleiben“. Die gewonnen Erkenntnisse wurden anschließend in der Landeszentrale für politische Bildung vorgestellt und besprochen. ■ Der nächste Informationstermin zu allen Bildungsgängen findet am 10. Juli 2019 ab 18 Uhr an der Carlo Schmid Schule Freiburg in der Türkheimer Str. 1 statt, Tel: 0761 / 88184002

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BERUF & KARRIERE

Samstag, 6. Juli 2019 

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Alleinstellungsmerkmal der vocatium Messe Freiburg sind gut vorbereitete und terminierte Gespräche zwischen Schüler*innen und Ausstellern. Qualität und Nutzen des Beratungsgesprächs sind dadurch sowohl für die Aussteller als auch die Jugendlichen höher als bei einer herkömmlichen Berufsorientierungsmesse. Vor der Messe werden die Schüler*innen im Unterricht durch das Team des Veranstalters IfT Institut für Talententwicklung auf den Messebesuch vorbereitet. Im Anschluss daran organisiert das IfT für die Schüler*innen passgenaue, ihren beruflichen Interessen und Wünschen entsprechende Einzeltermine mit den Ausstellern.

©Foto: Christian Schwier, fotolia

ie Messe vocatium Freiburg am 16. und 17. Juli im Konzerthaus Freiburg ist eine Fachmesse für Ausbildung und Studium, die Unternehmen, Fachund Hochschulen, Akademien sowie Institutionen mit jungen Menschen zum Thema Berufswahl in den persönlichen Dialog bringt.

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einer Vielzahl von Unternehmen, vorwiegend der Technik produzierenden Branchen, anstreben oder sich dank der parallel erworbenen Fachhochschulreife (BW) in einem Studium weiterbilden. Wer seine Stärken in dreidimensionalen kreativen Formgestaltung und einer etwas handwerklicher orientierten Designausbildung sieht, für den könnte das zweijährige Berufskolleg für Produktdesign genau das Richtige sein. Zu dieser Ausbildung an der Akademie für Kommunikation gibt es im gesamten Umfeld von Freiburg keine Alternative. Neben der Anwendung klassischer Grafiksoftware und die Umsetzung der Entwürfe in einem 3D-Programm, erlernen die Schüler/innen Techniken zur Erstellung von Modellen ihrer Designentwürfe. Dazu steht eine komplett eingerichtete Werkstatt inklusive 3D-Drucker zur Verfügung.

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273. Ausgabe, ET 06.07.2019  

Wenn Wellen hoch schlagen: Dem rechten italienischen Innenminister Matteo Salvini kommt das Verhalten der deutschen Kapitänin Carola Rackete...

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