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Meinung, Tipps & mehr für volle 14 Tage

Ausgabe 246 am 12. Mai 2018

Angstsyndrom Der Wolf

Ein Tor, ein Tor! SC Freiburg

Weder romantisch verklärt noch voller Hass und Angst werden wir eine vernünftige Koexistenz mit dem zurückgekehrten Wolf erreichen. Seite 2

Es gibt einen sehr guten Grund, warum der SC im letzten Heimspiel der Saison nicht verlieren wird und sich so den Klassenerhalt sichert. Seite 7

Bewegte Begegnung Leben Clara Speidel und Lena Pawelke leiten den Verein Bike Bridge Freiburg, der geflüchteten Frauen das Radfahren beibringt und auch ein Ort der Begegnung ist . Seite 15

Was wir für riskant halten Es mag ja gut und recht sein, dass der ehemalige VW-Vorstandsvorsitzende Martin Winterkorn nun an den Pranger gestellt wird. Übel ist allerdings auch die Strategie des neuen VW-Chefs Herbert Diess, sich rein zu waschen. Von Michael Zäh

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s prangen seltsame Plakate an den Werbeflächen in Stadt und Land, und es trällert durchs Radio in Werbeblöcken: „Auf einmal erscheint Ihnen alles andere zu riskant“, heißt der neue Werbespruch von VW. Das ist frech und zynisch. Frech ist es, weil also der Konzern nach dem Motto wirbt: Leute, nun stellt euch bloß nicht so an, ist doch nicht so schlimm. Zynisch ist es, weil (rein statistisch gesehen) Menschen an dem verbotenen Stickstoffausstoß von weltweit elf Millionen von VW manipulierten Autos gestorben sind. Die dreiste Werbekampagne des deutschen Vorzeige-Konzerns, der ja nach wie vor nicht bereit ist, seinen Kunden (die beim Kauf eines VW-Diesel betrogen wurden) nun wirklich entgegen zu kommen, steht auf seltsam verdrehte Weise in dem Kontext, dass der ehemalige VW-Chef Martin Winterkorn von den USA nun angeklagt und zur Fahndung ausgeschrieben wurde. Plötzlich kommt VW (und damit erstmals auch die Politik) laut mit Ankündigungen daher, Schadensersatzansprüche gegen Winterkorn prüfen zu lassen. Der VW-Aufsichtsrat habe eine Anwaltskanzlei beauftragt, sagte Ministerpräsident Stephan Weil. „Das geschieht mit ausdrücklicher Unterstützung der Vertreter Niedersachsens im Aufsichtsrat von VW“, meinte der SPD-Politiker. Das Land ist zweitgrößter Anteilseigner von VW. Die Schadensersatzansprüche von VW gegen Winterkorn sollen sich auf bis zu einer Milliarde Euro belaufen. Das ist ja alles gut und recht (und ob es auch rechtens sein wird, muss sich noch zeigen), aber es kann

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nicht den Verdacht ausräumen, dass sich die Strategie von VW an der US-Anklage gegen Winterkorn orientiert. Oder umgekehrt gesagt: Solange die Amis nicht diesen Hammer rausgeholt hatten, war es sehr still in deutschen Landen. Weder die Politik, noch der Kozern und auch nicht die Justiz haben hierzulande den Eindruck erweckt, diesen so unpassenden VW-Diesel-Skandal aufklären zu wollen. Wie die Politik, bis hoch zur Autokanzlerin Merkel mit dem Skandal umgegangen ist (Stichwort: Dieselgipfel im Kanzleramt), ist ja ein Skandal für sich. Und wie VW seine Kunden geprellt hat, nachdem man sie ja vorher belog, ist ohne Beispiel. Dass die deutsche Justiz noch nicht einmal eine Anklage in irgendeiner Form erhob, darf man ja höchstens noch mit den Mühlen, die langsam aber gründlich mahlen

entschuldigen. Aber nun ist plötzlich alles anders. Nach der Anklage und dem Haftbefehl aus der USA scheint sich allen Beteiligten der „Lösungsweg“ aufzudrängen, dass Winterkorn mit Wucht an den öffentlichen Pranger gestellt werden könnte – und basta mit Betrug und so. Der Mann ist ja nun eh verbrannt. Warum soll er da nicht alles draufgesattelt kriegen, um VW von der Bürde des Betrugs zu befreien? Dies scheint also die Strategie von VW (und deutscher Politiker) zu sein. Ja, man kann sogar sagen, dass diese Strategie quasi in enger Zusammenarbeit mit den US-Behörden entwickelt wurde. Wie nämlich jetzt bekannt wurde, fußt die US-Anklage nicht zuletzt auf der Zeugenaussage eines gewissen Herrn Herbert Diess, seit kurzem neuer VW-Chef. Diess soll

sich in aller Stille mit Vertretern des FBI und der amerikanischen Justizbehörden getroffen haben. Das ist kurios. Denn es geht laut US-Anklageschrift um den 27. Juli 2015, an dem Winterkorn beim sogenannten „Schadenstisch“ über den Abgas-Betrug informiert worden sei. Herbert Diess hat zwar erst offiziell am 1. Oktober 2015 von BMW zu VW gewechselt, war aber bei dieser Besprechung dabei. Der heutige VW-Chef wusste also seit diesem Tag vom Betrug und kommt jetzt damit durch, den damaligen Chef zu belasten? Na wenn da nicht das Interesse von Diess dahinter steckt, den VW-Konzern rein zu waschen, um dann weiter seine Kunden hinters Licht zu führen. Das scheint uns riskant! Alles andere wäre besser.

Die Schwedische Akademie, seit Jahrhunderten quasi ein Inbegriff von Sitte und Moral, die für die Nobel-Stiftung ja auch jährlich den Nobelpreis für Literatur vergeben durfte, hat derzeit ein paar Probleme. Da soll also ein Mann namens Jean-Claude Arnault schon seit längerer Zeit sogenannte sexuelle Eskapaden (wohl eine Untertreibung) betreiben, also zum Beispiel der schwedischen Kronprinzessin Victoria an den Po gefasst haben. Und im November 2017 haben noch 18 weitere Frauen den Vorwurf des sexuellen Missbrauchs gegen Arnault öffentlich gemacht. Auch wenn die Leute der Schwedischen Akademie gestylt wie aus dem Mittelalter daher kommen, ist das kein Kavaliersdelikt. So wird der Literaturnobelpreis 2018 nicht vergeben, weil die Jury sich selbst auflöst. Die Ehefrau von Arnault, nämlich die Dichterin Katarina Frostenson, gehört der Akademie an, und soll auch noch mit dem Wüstling unter einer Decke stecken, indem sie Profit aus dem Wissen machte, wer den Nobelpreis kriegt. Bob Dylan hielt sich daher fern. Michael Zäh


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N AT U R

WÖLFE

Samstag, 12. Mai 2018

Fatales Angstsyndrom „Die Natur ist nicht zum Nulltarif zu haben“: Weder romantisch verklärt noch voller Hass und Angst werden wir eine vernünftige Koexistenz mit dem in unsere Wälder zurückgekehrten Wolf erreichen. Von Barbara Breitsprecher

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or kurzem sah ich morgens auf einer frisch gemähten Wiesenfläche, oben auf einer Anhöhe einen Fuchs stehen. Es war ein schönes, großes Tier. Keine 100 Meter von mir entfernt wartete er geduldig darauf, eine Maus fangen zu können. Voller Bewunderung betrachtete ich ihn lange. Und plötzlich kam mir der Gedanke, was wenn das jetzt ein Wolf wäre? Würde ich ihm weniger entspannt zuschauen? Im Nordschwarzwald bei Bad Wildbach hat vermutlich ein Wolf gerade eine ganze Schafherde ausgelöscht. Letzte Gewissheit, ob es auch wirklich ein Wolf war, soll eine Gen–Untersuchung bringen. 40 Tiere sind tot, die meisten gerissen, viele auf der Flucht ertrunken oder so schwer verletzt, dass der Landwirt sie töten musste. Da ist sie wieder – die Angst der Menschen. Zutiefst verunsichert die Tierschützer, die sich doch jahrelang für die Rückkehr des Wolfes stark gemacht haben, voller Hass viele Landwirte und auch Jäger. „Die numinose Angst, die Verachtung und der Hass des Europäers dem Wolf gegenüber sitzt tiefgründig“, schreibt Rainer Schöller in seinem umfang- und detailreichem Werk „Eine Kulturgeschichte des Wolfs“ (Rombach-Verlag 2017). „Das Angstsyndrom und die Hysterie um das Tier sind nur multikausal zu erklären.“ Auch darüber hat der Autor jahrzehntelang geforscht und dabei eine enorme Sachkenntnis erworben. Rainer Schöller arbeitete als Dozent an der Bayrischen Beamtenfachhochschule (im Fachbereich Archiv- und Bibliotheks-

wesen) und war Bibliotheksdirektor an der Bayrischen Staatsbibliothek München. Folgende Gründe für die „Wolfspsychose“ konnte er festmachen: „Wölfe galten als Stellvertreter der chaotischen Natur, die jederzeit wirtschaftliche Vorsorge über den Haufen zu werfen vermochte.“ Wenn ein Wolf für den Tod einer ganzen Schafherde verantwortlich ist, dann ist der materielle, wirtschaftliche Schaden offensichtlich. Der Schafhalter wird dann eine Entschädigung vom Land bekommen. Die muss jedoch hoch genug ausfallen. Sodann

sollte sich jedes Bundesland, in dem Wölfe nachgewiesen werden, künftig verpflichten müssen, allen herdenhaltenden Landwirten einen finanziellen Zuschuss zu den nun notwendigen, höheren Elektro-Weidezäunen zu zahlen. Wir wollen ökologisch handeln und naturnah leben, dann gilt es diesen Preis zu bezahlen. „Die Natur ist eben nicht zum Nulltarif zu haben“, bemerkt Rainer Schöller ganz richtig. Der andere Schaden, den ein Wolfsangriff verursachen kann, betrifft die Psyche des Menschen. „Heutzutage haben vornehmlich Personen Einwände gegen die Gewährung eines Lebensraums für den Wolf in Deutschland, die noch immer dem fatal nachwirkenden Angstsyndrom vor dem Tier verfallen sind und im Tier eine permanente Gefahr für den Menschen sehen“, schreibt Rainer Schöller in seiner Schlussbetrachtung. „Akzeptanzprobleme haben zudem konkret zwei Interessengruppen,

■ Rainer Schöller, Eine Kulturgeschichte des Wolfs. Tierisches Beuteverhalten und menschliche Strategien sowie Methoden zur Abwehr, Rombach Verlag Freiburg 2017, 48 Euro ISBN 978-3-7930-9894-2

nämlich Schäfer/bäuerliche Schafhalter und so manche Jägerschaft.“ Der Wolf ist ein Raubtier. Weder taugen romantisierende Vorstellungen von Städtern dazu, seine Rückkehr verträglich zu gestalten, noch der Rückgriff auf altbewährte hysterische und oftmals grausame Muster, von denen Rainer Schöller in seinem Buch eingehend berichtet und die das Ausmaß dessen, was Wölfe über Jahrhunderte unter den furchtsamen Menschen zu erleiden hatten, aufzeigt. Ein realistisches, praktisches Umdenken ist notwendig. In Portugal, wo der sich der streng ge-

schützte Iberische Wolf wieder ausbreitet und die Ziegen- und Schafhirten in der Regel keine Ställe und nur selten Zäune haben, hat man sich wieder eines treuen Helfers besonnen: Die Hütehundrassen wie der Cao de Castro Laboreiro waren in früheren Zeiten hoch geschätzt gewesen, wurden dann aber kaum noch gezüchtet. Diese charakterstarken, eigenständigen Hunde sind groß und stark und bauen eine tiefe Bindung zur Ziegen- oder Schafherde auf. Käme ein Wolf, so würden sie sich stets schützend zwischen diesen und die Herde stellen. Eine Herde mit 500 Tieren in den portugiesischen Bergen braucht drei bis vier solcher Hütehunde zu ihrem effektiven Schutz. Die Hunde werden den Bauern dort von einer Wolfsschutzorganisation bezahlt. „Eine harmonische Koexistenz der Wildtiere und der lokalen Bevölkerung ist kein einfaches Unterfangen.“ Eine Erkenntnis des WWF aus dem südlichen Afrika. In Kaza, einem riesigen Naturschutzprojekt leben Löwen, Elefanten, Wildhunde und Menschen zusammen. Wenn Elefanten die Ernte zertrampeln oder Löwen Nutztiere reißen, kommt es immer wieder zu bedrohlichen Konflikten. WWF hat deshalb mobile Schutzzäune für die Rinderherden der örtlichen Bauern verteilt – mit großem Erfolg. Der Wolf ist unser heimisches Wild- und Raubtier. Er ist wieder da. Deshalb ist es nun an uns zu handeln – nicht gegen, sondern mit dem ihm. Häufigste Todesursache der Wölfe in Deutschland ist übrigens laut Jägervereinigungen der Straßenverkehr. Über 150 dieser Tiere sind in den vergangenen Jahren überfahren worden.


ESSAY

Samstag, 12. Mai 2018

D I E W E LT

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Spiegelbild der Scharfmacher Trump kündigt Atomabkommen. Das über Jahre von den USA, Russland, China, Großbritannien, Frankreich und Deutschland mit dem Iran ausgehandelte Atomabkommen, das 2015 in Kraft trat, ist mit einem Federstrich zunichte. Von Michael Zäh

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a haben all die Küsschen nichts genutzt, und auch das liebevolle Wegwischen von weißen Teilchen von den Schulter des französischen Präsidenten Macron war letztlich nur der Selbstverliebtheit des Donald Trump geschuldet. Macron hatte wie danach auch noch Merkel mit Argumenten versucht, den amerikanischen Präsidenten davon abzuhalten, das Atomabkommen mit dem Iran einseitig aufzukündigen - vergebens. Denn für Trump ist die Weltbühne nur der Rahmen, in dem er sein Ego spazieren führen kann. Dass viele Jahre lang die USA, Russland, China, Großbritannien, Frankreich und Deutschland auf dem knorrigen Weg der Diplomatie mit dem Iran das Atomabkommen ausgehandelt haben, das 2015 in Kraft trat – alles Anfänger aus Sicht von Trump, dem einzig wahren Dealmaker. Also hat Trump mit bühnenreifem Getöse das gemacht, was er dauernd macht: Er hat gekündigt. Wie schon das Klimaabkommen nun das Atomabkommen mit dem Iran.

Nur dass „fire“ hier durchaus in einem wörtlicheren Sinne, als Spiel mit dem Feuer verstanden werden kann. Denn es scheint nicht so, dass Trump einen klaren Plan dafür hat, was nun nach seiner großartig präsentierten Kündigung passieren soll. Er träumt davon, wie jeder Egomane es gerne tut, dass der Iran demnächst quasi um einen neuen Deal bettelt, den Trump dann diktieren könnte. Aber da könnte Trump sich irren. Es scheint vielmehr so zu sein, dass seine Kündigung nur den Hardlinern und Scharfmachern im Iran in die Hände spielt, die das Atomabkommen von 2015 sowieso abgelehnt haben und lieber die amerikanische Flagge verbrennen. Es ist wie ein Spiegelbild: Wie auf amerikanischer Seite die eher moderaten Kräfte (wie der Ex-Außenminister Tillerson) den „Falken“ weichen (nämlich jetzt Mike Pompeo als Außenminister), so könnte dies auf iranischer Seite ebenfalls dienjenigen Kräfte rund um die Revolutionsgarden stärken,

die ohnehin lieber auf eine offene Konfrontation setzen wollen. Wenn das so käme, stünde Trump bald vor einem Dilemma, das sogar er als solches erkennen würde. Bisher hat er ja mit seiner Kündigungswelle immerhin das ausgeführt, was er seinen Wählern

Das einseitige Ausscheren von Trump stärkt die antiwestliche Propaganda schon im Wahlkampf versprach. Wenn er aber demnächst vor der Wahl stünde, entweder zuschauen zu müssen, wie der Iran atomar aufrüstet, oder eben an der Seite von Israel in den Krieg gegen den Iran zu ziehen, dann würde er ein zentrales Wahlversprechen brechen müssen. Er hatte ja im Sinne seines

„America first“ immer getönt, dass er die USA aus allen Kriegen heraus halten wolle. Ja, es war sogar ein zentrales Argument gegen seine Kontrahentin Clinton, dass er ihr eine Art Kriegstreiberei unterstellte. Die Entscheidung Trumps, einseitig und ohne weitere Abstimmung mit den anderen Vertrags-Partnern China, Russland, Großbritannien, Frankreich und Deutschland aus dem Atomabkommen mit dem Iran auszusteigen, hat natürlich noch weitere Nebenwirkungen. Denn Trump tritt so natürlich frühere Bündnisverhältnisse wie etwa zu den Briten, zu Frankreich oder auch Deutschland mit Füßen. Aus Sicht dieser Länder lohnt es sich gar nicht mehr, mit Trump zu verhandeln. Er macht ja sowieso, was ihm gerade in den Sinn kommt. So reift in der EU überall der Gedanke, sich gar nicht mehr so sehr als Partner der USA zu sehen, sondern stattdessen eigene Lösungen zu entwickeln. Das ist ja sogar zu begrüßen, wird aber Trump und seine USA isolieren.

Im Verhältnis zu Russland und China ist das einseitige Ausscheren von Trump mal wieder Wasser auf die Mühlen der Propaganda, nach der die USA nicht nur kein verlässlicher Partner mehr sind, sondern in ihrer Unberechenbarkeit sogar ein potenzieller Feind. Unter Trump ist die USA ja nun tatsächlich nicht mehr glaubwürdig, was international geschlossene Verträge angeht. Zudem spaltet er mit seinem Vorgehen den Westen, also treibt insbesonders einen Keil zwischen die USA und Europa. Und außerdem gibt er dem Iran auch noch die Möglichkeit, sich als „vertragstreuer“ Kontrahent in die Rolle des „Guten“ zu begeben. Israel ist auf der Seite Trumps, weil man glaubt, dass die wieder eingeführten wirtschaftlichen Sanktionen gegen Teheran eher dazu angetan sind, die iranische Atombombe zu verhindern als es das bisherige Abkommen war. Merkel, Macron, May, die gesamte EU, Russland und China sehen das nicht so

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Das höchste Massivholz-Gebäude des Landes Baden-Württemberg steht in den Gutleutmatten „Futur 2“ feiert Richtfest Mit sechs Geschossen wird das Baugruppen-Projekt „Futur2“ in den Gutleutmatten das derzeit höchste Massivholzgebäude des Landes Baden-Württemberg sein. Am 4. Mai wurde das Richtfest gefeiert. Das Gebäude wird in KfW-Effizienzhaus-40-Bauweise erstellt, mit thermischen und elektrischen Solaranlagen. Auf dem Grundstück von 1.131 m² Fläche entstehen 21 Woh-

nungen mit insgesamt ca. 1.320 m² Wohnfläche, davon dreizehn Eigentums- und acht Mietwohnungen. Das Dach wird begrünt, der Dachgarten gemeinschaftlich genutzt. Geplant wird das Gebäude von Solararchitekt Rolf Disch und vom Statikbüro Andreas Wirth (Freiburg), ausgeführt von der Zimmerei Steiger& Riesterer (Staufen). Die Baugruppe ist inspiriert vom Nachhaltigkeits-Aktivisten Harald Welzer und benennt sich nach dessen Stiftung „Futur2“: vollendete Zukunft – jetzt schon verwirklichen, was andere noch für utopisch halten…

Aufrüstung stoppen! Keine 60 Milliarden Euro (60.000.000.000) für das Militär! Die (leider gut gemachten) PR-Kampagnen der Rüstungslobbyisten laufen unwidersprochen

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it zunehmendem Ärger verfolgen wir gerade die gut organisierte Aufrüstungsdebatte im Bundestag und in den Medien. Die Bewahrung des Friedens ist eine der zentralen Aufgaben der Menschheit und eine satzungsgemäße Aufgabe des BUND am Oberrhein. Dies gilt insbesondere in Zeiten, in denen immer mehr PolitikerInnen dem Druck des amerikanischen Rüstungslobbyisten Trump folgen und Deutschland massiv aufrüsten wollen. Der Rüstungsanteil am Bruttoinlandsprodukt in Deutschland liegt zur Zeit bei 1,2 Prozent – bis zum Jahr 2020 soll der Verteidigungsetat weiter steigen und die gut gemachten PR-Kampagnen für mehr Aufrüstung laufen (fast) unwidersprochen. Um das Zwei-Prozent-Ziel zu erreichen, müsste Deutschland insgesamt mehr als 60 Milliarden Euro (60.000.000.000) für das Militär ausgeben. Es passt in die zeitgemäßen Durchsetzungsstrategien, dass Parteien und Rüstungslobby lieber

von 2 Prozent reden, als von jährlich zusätzlichen über 25 Milliarden Euro (25.000.000.000). Dieses Geld sollte für dringend benötigte soziale- und Umweltprojekte und nicht für die Rüstung ausgegeben werden. Eine solche Haltung erwarten wir gerade auch von der Regierungspartei SPD. Die Rüstungsausgaben aller 29 Nato-Staaten beliefen sich im Jahr 2017 auf rund 900 Milliarden Dollar – das waren 52 Prozent der Ausgaben weltweit. Russland rüstet (auch wegen der Krise) ab und gibt 66 Milliarden Dollar für Rüstungszwecke aus, schreibt „Die Welt“, die, ähnlich wie der BUND ziemlich unverdächtig ist, zu den Putin-Verstehern zu gehören... Die aktuelle, unglaublich gut organisierte Aufrüstungskampagne setzt ganz stark auf das Argument der „armen unterfinanzierten Bundeswehr“. Da werden nicht tauchende U-Boote und nicht flugbereite Hubschrauber und Eurofighter aufgelistet. Die Truppe jammert und

die Rüstungs-Lobbyisten in den Parteien verstärken den Eindruck. Doch der aktuelle Zustand der Bundeswehr hat weniger mit zu wenig Geld, als mit Verschwendung, misslungenen Rüstungsprojekten und einer altbackenen Bürokratie zu tun, die an die Bürokratie der ehemaligen DDR erinnert. Schon seit Franz Josef Strauß und dem Starfighter wird die Bundeswehr von Lieferfirmen und Lobbyisten über den Tisch gezogen. Die Medien berichteten noch vor wenigen Jahren intensiv über die Verschwendungswirtschaft bei der Truppe. Heute wird der Grund für die selbst erzeugte Mangelwirtschaft nicht mehr öffentlich diskutiert und erschreckend einheitlich der vorgeschobene Geldmangel als Grund für die Probleme genannt. Wir sollten unsere Steuergelder für Dinge ausgeben, die den Menschen, der Umwelt und dem Land nutzen. Von Axel Mayer, BUND-Geschäftführer


STADT

Samstag, 12. Mai 2018

FREIBURG

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Erdbeben OB-Wahl Freiburg: Martin Horn wird neuer Oberbürgermeister, Dieter Salomon verliert sein Amt. Von Barbara Breitsprecher

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as Ergebnis des zweiten Wahlgangs spricht eine ungewohnt deutliche Sprache: Martin Horn, der als junger Nobody nach Freiburg kam, bekommt 44,2 Prozent der Stimmen, Dieter Salomon, der seit 16 Jahren scheinbar sattelfeste Oberbürgermeister von Freiburg nur 30,7 Prozent. Der Herausforderer hat 12.000 Stimmen mehr im zweiten Wahlgang als der bisherige Amtsinhaber. Dieter Salomon wurde als künftiger Nachfolger von Winfried Kretschmann als baden-württembergischer Ministerpräsident gehandelt (wobei der ja gerade erklärt hat, er könne sich auch eine weitere Amtszeit mit 70+ vorstellen…). Salomon war als Oberbürgermeister unschlagbar eloquent, verfügt über viel Erfahrung und er ist ein Grüner. Letztlich haben ihm aber vielleicht genau diese Fakten zum Nachteil gereicht. Freiburg ist speziell. Selbstbewusste Eloquenz kommt hier vielen Einheimischen schnell als Arroganz daher. Erfahrung vermag zu Überheblichkeit zu verleiten und zu schnellen selbstmächtigen Entscheidungen. Und ein Grüner ist für

die Alternativen in Freiburg einer der grün ist, nicht schwarz. Dieter Salomon galt als Symbolfigur seiner Partei, als er 2002 zum ersten grünen Oberbürgermeister einer deutschen Großstadt gewählt wurde. Jetzt, in diesem Wahlkampf, wurde er ganz offiziell von der Freiburger CDU unterstützt. Es war schon lange kein Geheimnis mehr, dass sich die Grünen und die CDU-Stadträte im Freiburger Gemeinderat politisch sehr nahe stehen und meist einig sind. Das Manko des Kontrahenten Martin Horn – ein politischer Neuling, unbekannt, unbedarft wirkend und voller unverbindlicher Nettigkeiten – wurde von vielen Wählerinnen und Wählern als dessen Stärke interpretiert. Endlich einer, der bürgernah und nicht abgehoben ist, unverbraucht und offen für alles Kommende. Mit ihm, so die offensichtliche Hoffnung vieler, wird es

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auf jeden Fall anders. Ob besser wird man dann sehen. Wobei „viele“ relativ ist. Die Wahlbeteiligung im zweiten Wahlgang betrug nur 51,7 Prozent. Was ist mit der anderen Hälfte der Freiburgerinnen und Freiburger? Warum wollten sie ihr neues Stadtoberhaupt nicht selbst bestimmen? In Hochdorf, Landwasser, Lehen, Tiengen und Weingarten beispielsweise hat Dieter Salomon im zweiten Wahlgang nochmal richtig Stimmen verloren, während Martin Horn tüchtig zugelegt hat. Gleichzeitig muss man sehen: In Weingarten betrug die Wahlbeteiligung lediglich 29,4 Prozent, in Landwasser 31,5 Prozent, in Hochdorf 37,2 Prozent. Die meisten Menschen gingen in Herdern, Waldsee, Littenweiler, Ebnet, Kappel, Günterstal und Wiehre sowie Rieselfeld wählen. Den absoluten Spitzenplatz, was die Wahlbeteiligung angeht, belegt Vauban. Dort allerdings heißt die eigentliche Gewinnerin Monika Stein. Sie erreichte in Freiburgs Vorzeige-Ökoviertel 48,3 Prozent. Dieter Salomon hat angekündigt, er wolle nun in den Ruhestand gehen. Das ist, mit Verlaub, schwer zu glauben.

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Dem gewählten OB-Kandidaten Martin Horn wurde auf der Wahlparty unvermittelt ein Schlag ins Gesicht versetzt. Seine Brille ging zu Bruch, er erlitt eine Wunde unter dem Auge und einen Nasenbeinbruch, außerdem wurde ihm ein Zahn ausgeschlagen. Zur weiteren Abklärung wurde er in ein Krankenhaus gebracht, wo er auch im Gesicht genäht wurde. Der Täter, ein 54-jähriger Mann aus dem Markgräflerland, wurde festgenommen und einer Psychiatrischen Einrichtung übergeben. Er war bereits durch mehrere Vorfälle als psychisch auffällig polizeilich in Erscheinung getreten.

Am 7. Mai, kurz nach 14 Uhr, wurde eine 19-jährige Frau in Landwasser von einem Unbekannten sexuell belästigt. Die junge Frau war an der Endhaltestelle Moosweiher aus der Straßenbahn der Linie 1 ausgestiegen und wollte zu Fuß in die Auwaldstraße gehen. Dabei wurde sie von einem jungen Mann, der hinter ihr hergegangen war, eingeholt und umklammert sowie mehrfach unsittlich berührt. Sie konnte sich jedoch losreißen. Der junge Mann war etwa 14 bis 16 Jahre alt, 160 cm groß, sehr schlank, südländischer oder arabischer Typ, schwarze kurze Haare, auffallende vorstehende obere Frontzähne. Die Polizei bittet um Hinweise unter Tel. 0761/8978780

Kiez oder Kommerz, Rechtsaußen oder Mitte, Abgrenzung oder Integration, Spiel oder Kampf – im Jahr der Fußball-WM in Russland thematisiert das Colloquium politicum Konflikte rund um den viel getretenen Ball. „Frauen im Fußball“ lautet das aktuelle Thema einer Diskussionsrunde mit der Landeszentrale für politische Bildung. Am 17. Mai um 20 Uhr wird die Professorin Nina Degele vom Institut für Soziologie der Uni Freiburg zu diesem Thema referieren, die anschließende Diskussionsrunde wird vom Politikwissenschaftler Michael Walter moderiert: Hörsaal 1199, Uni Freiburg, KG I, Eintritt frei

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Burkheimer Winzer können am Pfingstwochenende vom 19. – 21. Mai, wenn die Burkheimer Rhinwaldhexen den Pfingsthock am Winzerkeller veranstalten, probiert werden. Kulinarisch und musikalisch einiges geboten, mit dem Traktor geht es durch die Weinberge oder mit dem „Kaiserstuhl – Express“ um den Kaiserstuhl herum. Die Burkheimer Winzer haben den Weinverkauf an den Festtagen von 10 – 18 Uhr geöffnet.

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Ursache unklar: Zahnmediziner sprechen von einer Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation (MIH)

Im Fachjargon heißt die Mineralisationsstörung des Zahnschmelzes Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation, kurz MIH. Im Vergleich zu gesunden Zähnen ist der Gehalt an Kalzium und Phosphat im Zahnschmelz deutlich niedriger. Dafür gibt es Eiweißrückstände aus der Zahnbildung. Der Schmelz ist daher weicher und anfälliger für Schäden. Die Flecken zeigen sich als weiß-cremige bis gelb-braune Verfärbungen und verlieren zum Teil Substanz. Durch die unzureichende Zahnschmelzbedeckung des Nervs kön-

Foto: prodente

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ie sechsjährige Marie ist doppelt stolz: Sie freut sich riesig, ab dem Sommer in die Schule zu gehen. Und vorher kündigen sich nun auch schon die ersten bleibenden Zähne an! Als sie durchbrechen, ist der Zahnschmelz bei einem der beiden Backenzähne jedoch gelblich-braun verfärbt und porös. Auch schmerzt der Zahn bei Heißem und Kaltem. Ihre Eltern sind ratlos. Schließlich haben sie immer auf eine gute Mundhygiene ihrer Tochter geachtet. Die Milchzähne sind gesund und blitzeblank.

nen die Zähne empfindlich sein und Schmerzen verursachen. Betroffen sind einzelne oder mehrere Zähne der ersten bleibenden Backenzähne (Molaren) und/oder der Schneidezähne (Inzisiven). Wie stark die Defekte ausgeprägt sind, kann sich von Zahn zu Zahn deutlich unterscheiden. „Die Auswertung von Studien ergab eine durchschnittliche Häufigkeit der Erkrankung von 14 Prozent“, so Prof. Dr. Christian H. Splieth, Präventive Zahnmedizin und Kinderzahnheilkunde, Universität Greifswald. „Bei der Mehrzahl der betroffenen Kinder ist die Krankheit jedoch nur schwach ausgeprägt und stellt in erster Linie ein kosmetisches Pro-

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MARKT

ZAHNMEDIZIN

Samstag, 12. Mai 2018

blem dar. Lediglich fünf Prozent der Fälle von MIH gehen mit Substanzverlust und Schmerzen einher, so dass eine weitgehende Therapie oder sogar die Extraktion nötig ist.“ Regelmäßige Kontrollen sind wichtig, insbesondere beim Durchbruch der ersten bleibenden Zähne. So können Zahnschäden frühzeitig erkannt und behandelt werden. Vor allem Karies hat bei Kindern mit MIH leichtes Spiel: Zum einen ist der schlecht mineralisierte Zahnschmelz nicht so widerstandsfähig. Zum anderen können die Zähne so empfindlich sein, dass bereits das Putzen weh tut und deshalb vermieden wird. Deshalb sollte auf eine gute Mundhygiene geachtet werden.

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chöne Zähne geben den Menschen Sicherheit und Attraktivität. Doch nicht jeder hat von Natur aus makellos weiße Zähne oder den Mut, diese zu zeigen. Wolf Zahntechnik wird mit diesem Problem täglich konfrontiert. Seit 30 Jahren ist ein Team von hochqualifizierten Technikerinnen und Technikern in den Bereichen Keramik, Modellguss und Prothetik damit beschäftigt, den Menschen ästhetisch schöne Zähne zu kreieren. Dabei sind ausgesuchte Materialien von 1A Zulieferern aus Deutschland mitbestimmend für die Qualität. Firmeninhaber Ulrich Wolf und sein Sohn Stefan teilen sich die Geschäftsleitung. Sie verstehen sich als Bindeglied zwischen Zahnärzten und Patienten, weshalb ihnen eine intensive technische und ästhetische Beratung der Patienten ganz wichtig ist. Auch eine direkte Beratung über verschiedene Optionen und Materialien direkt im Labor auf der Haid ist möglich. Denn ein langlebiger und ästhetischer Zahnersatz muss prothetisch gut geplant sein und die neuen Zähne sollen in Form und Farbe geradezu perfekt zu den natürlichen Zähnen passen. Mit modernster Präzisions-

technik und höchstem handwerklichen Können suchen die beiden Zahntechnikermeister und ihre erfahrenen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen optimale individuelle Lösungen. Von der Implantologie über innovative Arbeitsverfahren (CAD-CAM) bis zur Zirkonkeramik, wird hier das ganze Spektrum hochklassiger Zahntechnik abgedeckt. Am Bildschirm können so Kronen und Brückengerüste virtuell konstruiert werden. Die Daten werden dann an die Fräsmaschine geschickt und entsprechend herausgefräst. Die Zahntechniker geben dem Werk dann von Hand den letzten kunstfertigen Feinschliff. Der eigene Kurierdienst sorgt für ein termingerechtes Abholen und Liefern der auf höchstem Niveau gefertigten Arbeiten. Langjährige Erfahrung, gute handwerkliche Arbeit sowie motivierte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen haben den Ausbildungsbetrieb in diesen 30 Jahren zu einem der führenden zahntechnischen Anbieter in Südbaden gemacht. ■ Wolf Zahntechnik, Burkheimer Straße 2, Freiburg, Gewerbegebiet Haid, Tel. 0761/455380 www.zahn-wolf.de

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Samstag, 12. Mai 2018

„Seit dem ersten Tag dasselbe Ziel“ Am 6. Mai war der sechzehnte Jahrestag: Dr. Kambiz Dibah bietet keine Festpreise an, sondern hat mit harter Arbeit seine hauseigenen Kosten minimiert. Er hat namhafte Partner und kann deshalb Qualität made in Germany anbieten

U

m ein Haar hätte das Zahnarzt-Ehepaar Andrea und Kambiz Dibah den Jahrestag vergessen, vor lauter Arbeit: Am 6. Mai 2018 sind es 16 Jahre gewesen, dass sie sich mit ihrer Praxis in Freiburg selbstständig gemacht haben. Seit dem ersten Tag haben sie das Ziel verfolgt, ihren Betrieb so zu strukturieren, dass sie allen Patienten ein Angebot machen konnten, auch jenen, die sich keine teuren Zuzahlungen leisten können. Aufgrund seines sozialen Konzepts nennt man Dr. Kambiz Dibah auch „Robin Tooth“. Als Freiberufler hat der Zahnarzt messerscharf kalkuliert, „mit spitzem Skalpell“, wie er sagt. „Wir müssen viel arbeiten, um das alles zu ermöglichen“, so Dr. Kambiz Dibah. Einen schönen Ausflug des Ehepaars mit ihren Kindern zur Feier des Jahrestags soll es trotzdem noch geben.

Zahnimplantat schon für rund 26 Euro Zuzahlung „Wenn man die richtigen Partner hat, in der heutigen High-TechWelt, kann man eine Qualität, made in Germany anbieten, zu einem europäisch unschlagbaren Preis. Die Leute müssen also nicht ins Ausland, um dort vermeintlich günstiger behandelt zu werden. Mit unserem Konzept, das die finanziellen Möglichkeiten aller Patienten berücksichtigt, wollen wir einen Beitrag leisten, entgegen einer Zweiklassenmedizin“. Sein Konzept richtet sich ausdrücklich nicht gegen andere Praxiskonzepte, sondern ist für all diejenigen gedacht, die aus finanziellen Gründen bisher ausgeschlossen waren. „Unsere Aufgabe als Freiberufler ist es, die Leistungen dann auch zu einem Preis zu ermöglichen, den sich die Leute leisten können. Sonst würden wir ja an unseren

Kunden vorbei planen“, so Dr. Dibah. Er hat daher eben seine hauseigene Kalkulation aufgestellt. Nach dieser Kalkulation gelingt es ihm in der Regel, die Kosten für ein Implantat bei ca. 990 Euro anzusetzen (Einzelzahnversorgung auf ein Implantat okklusal verschraubt aus NEM (CoCrMo-Legierung) und vollständig Keramik verblendet). Hiervon wird dann jeweils noch der Zuschuss, abgezogen den die Kassen übernehmen, und der je nach Situation verschieden hoch ausfällt. „Momentan liegt der gesetzliche Festzuschuss zwischen 336,50* Euro bis zu 973,06* Euro. Das bedeutet, dass der Eigenanteil für den Patienten zwischen ca. 25,94* Euro und ca. 662,50* Euro liegen kann“, erklärt Dr. Dibah. Und räumt damit auch mit dem Missverständnis auf, dass er den Patienten Festpreise anbietet. Die Zahlenangeben richten sich nach aktuellen Punktwerten der Krankenkassen und können geringfügig variieren. „Wir können lediglich unsere eigenen Kosten aufgrund unserer Erfahrung und aufgrund den Bedingungen beim Einkauf unserer Materialien definieren. “, erklärt Dr. Dibah.

tigen Materials und ambitionierte Mitarbeiter sind die Basis seines Konzeptes. „Wir sind extrem straff organisiert und arbeiten effizient. Und klar, unser Konzept hat auch seinen Preis: Wir müssen eben ein paar Stunden länger arbeiten“, führt Dr. Dibah aus. Er hat für sein Konzept namhafte Partner gewonnen hat. Neben der Firma “Camlog“ hat er auch die weltweit renommierte Firma “Straumann” (mit Hauptsitz in Freiburg) und zuletzt die Firma „Nobel Biocare“ gewonnen. Dies ist der Ritterschlag für Robin Tooth! Und ich bin für totale Transparenz“, führt Dr. Dibah aus. Zum Beispiel: „Oberkiefer oder Unterkiefer zahnlos, Versorgung mit 4 Implantaten und einer steggetragenen Oberkiefer oder Unterkiefer Versorgung gaumenfrei NEM (CoCrMo-Legierung) okklusal verschraubt. Hier gelingt uns in der Regel, die Versorgung für ca. 4.900 Euro zu ermög-

lichen abzüglich des gesetzlichen Festzuschusses der zwischen ca. 313,51 Euro und ca. 627,02 Euro liegen kann. Die Kosten für den Patienten für eine komplette Versorgung im Ober- oder Unterkiefer mit 4 Implantaten kann zwischen ca. 4.371,98 Euro und ca. 4.685,49 Euro liegen. Das hat uns Kraft gekostet, mit einem Jahr Vorbereitung, um das zu ermöglichen. Und es ist immer noch ein Batzen Geld für die Leute.“ Wer vergleicht, weiß jedoch: Es ist ein toller Preis! Der nur mit viel Engagement möglich ist. * Ein Festpreis für einen Patienten kann nie pauschal angegeben werden, da die Kosten je nach Fall, Zuschuss und Behandlungsumfang individuell kalkuliert werden müssen.

n Zahnärzte Andrea Dibah und Kambiz Dibah, Telefon 0761-35594, mail@zahnarztpraxis-dibah.de www.robin-tooth.de

Hauseigenes Konzept messerscharf kalkuliert

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Entscheidend ist jedoch, dass er die hauseigenen Kosten klar definiert hat, aus denen sich seine Preise ergeben. Schlanke Strukturen, geschickter Einkauf des hochwer-

Eingespieltes Team seit Jahren: Zahnärzte Andrea Dibah (zweite von links) und Kambiz Dibah mit ihren Zahnarzthelferinnen


Samstag, 12. Mai 2018

Fotos: Witters

Nicht die feine Art: Janik Haberer gegen „Oldie“ Claudio Pizarro, der später das Siegtor für Köln verpasste

Den Ball zu Nils Petersen spielen! Bundesliga. Es gibt einen guten Grund, warum der SC Freiburg sein letztes Heimspiel am Samstag, 12. Mai, eigentlich gar nicht verlieren kann. Trotzdem wird das große Bibbern nur verhindert werden, wenn vorne Tore fallen. Von Michael Zäh

E

s gibt einen guten Grund, weshalb der SC Freiburg im letzten Heimspiel der Saison nicht verlieren wird und sich somit die Klasse erhält. Und dieser Grund heißt: Augsburg! Die Gäste haben nach ihrem letzten Heimspiel schon ausgiebig den Klassenerhalt gefeiert und stehen mit starken 41 Punkten im Niemandsland der Tabelle. Doch nicht nur das: Auf den T-shirts zum Klassenerhalt stand „OBACHT“ (wegen achtes Jahr der Erstklassigkeit), und darunter: „Auch nächste Saison wieder der Absteiger Nummer eins“, was eine Anspielung auf die Einschätzung so mancher „Experten“ vor der Saison war. Entscheidend daran ist, dass der Blick der Augsburger schon im Moment des Klassenerhalts gleich in Richtung kommende Saison ging. Und weil das so ist, wird Augsburg in Freiburg nicht gewinnen wollen.

Noch einmal: Nils Petersen hat 15 von 30 SC-Toren erzielt. Geht noch eins?

Natürlich ist hier nicht die Rede davon, dass jemand „absichtlich“ ein Bundesligaspiel verlieren will. Aber nein, das wäre ja unsportlich. Aber so ein Bundesligaspiel erfordert ja

dann doch die Mobilisierung aller noch verbleibenden Kräfte und daher eine hohe Motivation, um auch die letzten Prozente auf den Rasen zu bringen. Und woher bitte sollen die Augsburger Spieler denn diese Motivation nehmen? Etwa daraus, den SC Freiburg doch noch in die Relegation zu schicken und damit womöglich den VfL Wolfsburg zu retten? Und dies wozu? Damit man dann kommende Saison einen sehr finanzstarken VW-Klub als Gegner hat anstatt den immer zum unteren Bereich gehörenden SC Freiburg? Na klar, Sport ist Sport, und da kann immer viel passieren, was man so nicht geplant oder gedacht hätte. Aber klar ist auch, dass da lauter Profis auf dem Platz (und an der Linie) stehen, die mit Fug und Recht ihr eigenes (gar existenzielles) Interesse verfolgen werden.

Sagen wir also so: Wenn die Streich-Truppe ihrem Gegner alles abverlangt, könnte diesem dann in der einen oder anderen Situation die Lust zum letzten Schritt fehlen. Aber die Tore zum Klassenerhalt müssten die Freiburger schon selbst schießen. Denn ein trostloses 0:0 (das dem SC ja auch zum Klassenerhalt reichen würde) im Sinne gar eines Nichtangriffspaktes werden beide Teams nicht wollen. Ist nicht gut für das Image und könnte sich ja irgendwann auch mal rächen (da sind auch Profifußballer durchaus

abergläubisch). Da es bekanntlich an der letzten Konsequenz im Abschluss häufig fehlte – der SC hat mit 30 erzielten Treffern das zweitschlechteste Ergebnis der Liga, von denen auch noch 15 Tore allein Nils Petersen erzielt hat – könnte es allein deshalb doch noch einmal zum Bibbern kommen. Solange vorne kein Tor fällt, besteht immer die Gefahr, dass hinten „aus Versehen“ ein Ball reinrutscht. Mit sagenhaften 56 Gegentreffern ist der SC (neben Köln mit 66 Gegentoren) fast schon die Schießbude der Liga. Na gut, am besten den Ball zu Petersen spielen!

Am Boden: Kölns Kapitän Jonas Hector bleibt dem Klub in Liga zwei treu


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FUSSBALL

SC FREIBURG

Samstag, 12

Fußballzwerg in den M

SC Freiburg. Was bleibt hängen von dieser laut Christian Streich „vermaledeiten Sais aber dem Verein nicht wirklich recht sein können. Denn sie beschädigen den Marke

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as bleibt auf der Zielgeraden von der Bundesliga-Saison 2017/18 für den SC Freiburg besonders in Erinnerung? Nach der erneuten Auswärtsniederlage seines Teams zuletzt in Mönchengladbach sprach Trainer Christian Streich von einer „vermaledeiten Saison“, was dem Duden nach heißen kann: Verwünscht (wie in bösen Märchen), verdammt (wie in fantastischen zur-Hölle-Thrillern), verflixt (und zugenäht) und verflucht (siehe großes Foto). Also, es ist leider so, dass die zur Schau gestellten (wohl unvermeidlichen) Emotionen zu viel in dieser Saison dominierten. Mittlerweile gilt der SC Freiburg ja fast schon als Aufschrei-Monster, das die tollsten Verschwörungstheorien in die Welt setzt, oder mindestens solche nur mit größter Mühe unterdrückt. Etwa, wenn Streich sich eine Weile lang in Sarkasmus stürzte, mit seinen vielsagenden „Ich-sage-dazu-gar-nichts-mehr“-Aussagen. Das sollte suggerieren, dass ganz ungeheuerliche Dinge in Gange sind, weiß der Teufel, also meistens ganz in Schwarz gekleidet, mit Pfeife und finsteren Absichten. Und wenn nun also Christian Streich nach der letzten Niederlage in Mönchengladbach zu einer Lobesrede ansetzte, dann bekräftigte dies nur den Eindruck, dass dieses Thema bei ihm, der Mannschaft und dem Verein einen (zu) großen Stellenwert einnimmt: „Wir haben die Schiedsrichter ja oft krtisiert. Aber in den letzten beiden Spielen gegen Köln und heute in Gladbach ziehe ich den Hut vor ihrer Leistung. Das war super“, sagte Streich. Natürlich fügte er noch an, dass er hoffe, dass

Cooler Blick: Im dramatischen Heimspie auch mal wieder da. Er schaut schon ma


SC FREIBURG

2. Mai 2018

Mühlen böser Mächte?

son“? Es ist der emotionale Aufruhr, bis hin zu diversen Verschwörungstheorien, die kenkern und lenken nur davon ab, was diese Saison „verflixt“ hat. Von Michael Zäh

el des SC gegen Köln war Joachim Löw al nach vorne zur WM in Russland

dies im letzten Saisonspiel gegen Augsburg auch noch einmal der Fall sei. Man konnte dies fast als flehentliche Bitte verstehen, was natürlich untermauert, dass der Freiburger Trainer bis zuletzt das Schlimmste befürchtet. (Die Verschwörungstheorie geht ja im Grunde so, dass ein HSV als Traditionsverein oder ein VfL Wolfsburg als VW-Marke nicht absteigen dürfen und daher wo immer möglich zu Siegen gepfiffen würden). Nun ja, dafür waren es eigentlich recht wenige Punkte und Siege bisher, die diese Teams vorweisen können. Wie auch immer: Der emotionale Aufruhr, der dann auf die Schiedsrichter abgeleitet wurde, ist leider genau das, was von dieser „vermaledeiten“ Saison hängen bleiben wird. Das kann dem Verein eigentlich nicht recht sein. Eines seiner Kerninhalte als Marke am Rande der Republik ist ja bisher, dass in Freiburg unaufgeregt gearbeitet wird und dabei Jahr für Jahr aus eher wenigen Möglichkeiten ein optimaler Ertrag entsteht. Der Eindruck, dass man in Freiburg glauben könnte, dass ein armer Fußballzwerg in die Mühlen böser Mächte geraten sei, macht aus einem klaren Markenkern einen Wischiwaschi-Irrwitz. Davon ganz abgesehen ist es immer auch ein Wegschauen von anderen (vielleicht den eigentlichen) Gründen für diese unbefriedigende Saison, wenn sich alle Augen fast zwanghaft auf Schiedsrichter und deren Fehlpfiffe richten. Diese gab es zwar zweifellos, allerdings nicht nur gegen Freiburg, sondern auf vielen Plätzen der Liga.

FUSSBALL

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MARKT

BERUF & KARRIERE

Samstag, 12. Mai 2018

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N

ach dem großen Premierenerfolg im vergangenen Jahr präsentiert sich die Job-StartBörse 2018 in Freiburg am 16. und 17. Mai erneut auf der Messe Freiburg. Auch die Weiterbildungsmesse „Netzwerk für berufliche Fortbildung“, die im vergangenen Jahr erstmals im Rahmen der Job-Start-Börse stattfand, wird es wieder geben. Außerdem wird die Jobmesse Gesundheit & Pflege erstmals zeitgleich stattfinden. Insgesamt informieren rund 170 Aussteller auf 7500 Quadratmetern über alles Wissenswerte rund um die Themen Schule, Aus- und Weiterbildung. 30 Unternehmen laden für den 16. Mai außerdem zu einem Speed-Dating im Rahmen der Last-Minute-Börse. „Mehr als 100 Interessenten waren beim ersten Mal 2017 dabei und haben sich durchweg positiv geäußert“, erzählt Susanne Stuckmann von der IHK Südlicher Oberrhein. Darunter war auch Torsten Meyering von Virtual Minds, dessen Unternehmen gleich zwei Auszubildende gewinnen konnte: „Die Teilnahme am Speed-Dating war für uns ein Riesen-Erfolg. Wir haben uns sofort einen Platz für das Speed-Dating 2018 gesichert“. Unter dem Motto „Ausbildung zum Anfassen“ zeigen die Aussteller auf der Job-Start-Börse Berufschancen für junge Menschen auf. Das kostenfreie Forum zur Berufsorientierung richtet sich vor allem an Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrende. Unternehmen aus ver-

schiedensten Branchen bekommen dabei die Möglichkeit, ihr vielfältiges Ausbildungsangebot in der Wirtschaftsregion Freiburg vorzustellen. „Für das regionale Handwerk ist die Job-Start-Börse eine tolle Plattform“, ist Michael Rauber, Kreishandwerksmeister in Freiburg, überzeugt. Die 15 Innungen, die auf der Messe vertreten sind, wollen wollen mit Aktionen viel Raum zum Ausprobieren geben. „Das Handwerk kann einem unglaublich viel Erfüllung geben“, weiß Michael Rauber. Für die international aufgestellte Ganter Interior GmbH aus Waldkirch, die 2017 das erste Mal auf der JobStart-Börse in Freiburg dabei war und dort gleich eine Auszubildende fand, strahlt die Job-Start-Börse einen besonderen Reiz im Werben um Nachwuchskräfte aus: „Wir sind hier ganz nah dran an den jungen Leuten, können Fragen direkt beantworten und auch Ängste nehmen. Dabei unterstützen uns vor allem unsere akti-

ven Auszubildenden, die mit vor Ort sind und über ihre Motivation und Erfahrungen erzählen können“, berichtet Vanessa Urbano von Ganter. Genau dieser Grundidee folgt auch das Konzept der Ausbildungsbotschafter, die am 17. Mai Teil des offiziellen Rahmenprogramms der Job-Start-Börse sein werden. Neben einem Bewerbungsmappen-Check wird es dabei eine Aktionsbühne mit einem bunten Mix aus zielgruppenspezifischen Vorträgen und Gesprächsrunden geben. „Angesichts der regionalen Vielfalt an Ausbildungsmöglichkeiten und der zunehmenden Schwierigkeiten vieler Betriebe, ihre Ausbildungsplätze zu besetzen, leistet die Job-Start-Börse einen wichtigen Beitrag zur Berufsorientierung“, erklärt Simon Kaiser, Geschäftsbereichsleiter Aus- und Weiterbildung der IHK Südlicher Oberrhein. ■ www.jobstartboerse.de


BERUF & KARRIERE

Samstag, 12. Mai 2018

Attraktive Ausbildung

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MARKT

IB Bildungszentrum Freiburg

Menschsein stärken ©Foto: IB

Auch das IB Bildungszentrum Freiburg ist auf der Jobstartbörse vertreten

©Foto: Stadt Freiburg

„Wir lieben Freiburg“: Die Stadt hat mehr zu bieten als südländisches Flair und junge Dynamik – nämlich auch eine große Vielfalt an Ausbildungen.

Die Stadt Freiburg als Arbeitgeberin: Hier können viele verschiedene Ausbildungsberufe erlernt oder ein duales Studium begonnen werden.

D

ie Stadt Freiburg ist eine attraktive und vielfältige Arbeitgeberin. Auf der aktuellen Job-Start-Börse am 16. und 17. Mai wird die Stadtverwaltung die diversen Ausbildungsberufe vorstellen, die unter dem Dach des Rathauses absolviert werden können - ganz nach dem Motto „Wir lieben Freiburg“. Die Stadtverwaltung ist Freiburgs zweitgrößte Arbeitgeberin und bildet junge Menschen in 34 verschiedenen Berufen aus – ob als Azubis oder dual Studierende. Und da fast die Hälfte der derzeit Beschäftigten heute bereits über 50 Jahre alt ist, steht in einigen Jahren ein großer Personalwechsel ins Haus, was den jungen, bestens qualifizierten Absolventen viele berufliche Einstiegsmöglichkeiten bei der Stadt Freiburg bietet. So können bei der Stadt Freiburg mit dem Hauptschulabschluss Berufe erlernt werden, wie zum

Beispiel Bühnenmaler/in, Gärtner/ in, Koch/Köchin, Kaufleute für Büromanagement, Tierpfleger/in oder Maskenbildner/in. Mit Haupt- oder Realschulabschluss kann man hier außerdem Berufe wie Bauzeichner/ in, Fachinformatiker/in, Forstwirt/ in, Brandmeister/in, Straßenbauer/ in oder Tischler/in erlernen. Mit dem Realschulabschluss bietet die Stadt Freiburg beispielsweise eine Ausbildung als Erzieher/in, Veranstaltungstechniker/in oder Verwaltungsfachangestellte/r an. Wer über eine Fachhochschulreife, Abitur oder einen Studienabschluss verfügt, kann ein duales Studium aufnehmen, beispielsweise im Bereich Bauwesen oder Soziale Arbeit, kann BWL oder Wirtschaftsinformatik studieren oder ein Volontariat machen. Die attraktive Vergütung für Auszubildende des Öffentlichen Dienstes, die Möglichkeit einer verkürzten Ausbildungsdauer bei sehr guten Leistungen, die zusätzlichen

Seminare, der Mietzuschuss für dual Studierende sowie der Zuschuss zur Regiokarte sind nur einige der Vorteile, die eine Ausbildung bei der Stadt Freiburg bietet. Hinzu kommt das verbindende Gefühl, gemeinsam an der Entwicklung dieser schönen, offenen Stadt mitzuwirken. Ganz selbstbewusst wirbt die Stadt mit ihrem südländischen Flair und ihrer jungen Dynamik: „Unser Arbeitsort ist die vermutlich lebenswerteste Stadt Deutschlands“. Die Stadt Freiburg als Arbeitgeberin bietet variable Arbeitszeitmodelle, Teilzeit und Elternzeit, zudem fördert sie das Jobsharing. Geboten wird ein fairer Lohn, praktische Lohnnebenleistungen und eine attraktiven Altersvorsorge. Darüber hinaus gibt es Sportangebote, Kurse und Prophylaxeangebote für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer der Stadt Freiburg.

Seit mehr als 40 Jahren ist das IB Bildungszentrum Freiburg mit seinen Nebenstellen in Bad Säckingen, Lörrach, Müllheim, Offenburg und Titisee-Neustadt im Bereich der beruflichen Bildung tätig, immer dem Motto „Das Menschsein stärken“ gemäß. Monatlich werden hier durchschnittlich 1600 Jugendliche und junge Erwachsene und auch Kinder geschult und ausgebildet: Im Rahmen der beruflichen Jugendbildung, bei der Carlo Schmid Schule, in Fachkursen/ Lehrgängen für Berufstätige & Erwachsene, in Freiwilligendiensten, Kindertagesstätten und in der Schulsozialarbeit. Im Mittelpunkt der Arbeit des IB Bildungszentrums stehen Jugendliche, die bei der beruflichen Orientierung und Erstausbildung unterstützt werden, sowie Erwachsene, die durch Aus- und Weiterbildung wieder in die Ar-

beitswelt eingegliedert werden. Seit 2014 ergänzt eine Kindertagesstätte mit 60 Plätzen das Angebot. Vornehmlich im gewerblich-technischen Bereich mit den Schwerpunkten Metall und Elektro finden regelmäßig Qualifizierungen sowie auch Umschulungen statt. Als anerkannte Schweißkursstätte bietet das IB Bildungszentrum auch regelmäßig Schweißer-Lehrgänge für Erwachsene (mit Bildungsgutschein möglich) an. Auch Umschulungen zum/zur Maschinen-Anlagenführer/in oder zum/zur Industrieelektriker/in sind möglich. Für Firmen werden Kooperations-Modelle angeboten. ■ IB Bildungszentrum, Straßburger Straße 3a, 79110 Freiburg Telefon: 0761 89671-0/-19 oder E-Mail: bz-freiburg@ internationaler-bund.de

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MARKT

BERUF & KARRIERE

Samstag, 12. Mai 2018

Pflege als Schlüsselrolle Pflege gibt Perspektive: Ausbildung mit Spitzenqualität – neues duales Ausbildungssystem an der BDH-Klinik Elzach

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Mit der rasanten Entwicklung der Akut- und Rehabilitationsmedizin wandelt sich auch das Berufsbild der Pflege. Neben die Grundpflege treten die differenzierte Intensiv– pflege und die Pflegetherapie mit spezialisierten Aufgaben. Die Pflege hat eine Schlüsselrolle bei den Therapien und gestaltet den Rehabilitationsprozess entscheidend mit. Das Spektrum reicht an der BDH-Klinik Elzach über Elemente der Bobaththerapie und kinästhetische Angebote bis hin zur Atemtherapie. Wenige Berufsfelder bieten in Deutschland so positive Zukunftsaussichten wie die Pflege. Ihre steigende Bedeutung bildet sich in einem Trend zur Spezialisierung und Professionalisierung ab. Neben einem ebenfalls zunehmenden Anteil geringer qualifizierter Pflegekräfte

©Foto: Jonas Jaeschke

eit fast 60 Jahren ist die BDH-Klinik Elzach unter den Qualitätsführern der neurologischen Rehabilitation in Deutschland. Vor allem auch im Schwerkrankenbereich hat sich die Klinik mit innovativen Rehabilitations- und Therapiekonzepten einen hervorragenden Ruf erworben. Sie ist der größte Standort für die neurologische Frührehabilitation in Baden-Württemberg. Eine entscheidende Rolle dabei hat die Pflegetherapie, die an der BDH-Klinik Elzach auch wissenschaftlich weiterentwickelt wurde („Elzacher Katalog“).

Breite pflegerische Ausbildungspalette: die BDH Klinik Elzach gehört zu den Qualitätsführern der neurologischen Rehabilitation. und neuen Pflegeassistenzberufen werden auch hochqualifizierte Pflegende für spezielle Aufgaben (anspruchsvolle pflegetherapeutische Tätigkeiten, Leitung, Ausbildung, Organisation, Projektarbeit etc.) dringend benötigt. Entsprechend breit ist die pflegerische Ausbildungspalette an der BDH-Klinik Elzach. Seit 2001 bietet die Klinik eine einjährige Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflegehilfe an, seit 2013 eine dreijährige Fachpflegeausbildung in der Altenpflege. Nun hat die BDH-Klinik Elzach erneut nachgelegt. An Interessenten mit höherem Bildungsabschluss oder an besonders qualifizierte Berufstätige richtet sich die neue duale

Ausbildung, die die BDH-Klinik zusammen mit der Katholischen Hochschule Freiburg anbietet. Dabei werden eine dreijährige Fachpflegeausbildung und das Bachelor-Studium „Angewandte Pflegewissenschaft“ miteinander kombiniert. „Wer eine handfeste berufliche Grundlage für Fachverantwortung im boomenden Pflegebereich sucht und sich gleichzeitig mit einem akademischen Abschluss weitere Karrieremöglichkeiten eröffnen möchte, für den ist unsere duale Pflegeausbildung, die wir finanziell unterstützen, das Richtige“, zeigt sich Daniel Charlton, Geschäftsführer der BDH-Klinik Elzach, überzeugt. ■ Infos: www.total-dual.de

Neue Perspektiven Kaufmännischer Kammerabschluss: Basis für eine neue berufliche Arbeitsperspektive

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Wir beraten Sie gerne

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Eine Umschulung ermöglicht, einen Berufsabschluss in verkürzter Zeit nachzuholen bzw. neu zu erwerben und ist damit die Grundlage für eine langfristige Berufsperspektive. Insbesondere für Alleinerziehende ohne Berufsabschluss ist eine Umschulung ein wichtiger Schritt in eine selbstbestimmte Zukunft mit finanzieller Unabhängigkeit. Für Personen, die aus gesundheitlichen Gründen eine neue Berufstätigkeit anstreben oder noch keinen in Deutschland anerkannten Berufsabschluss haben, ist die Umschulung

Foto: fotolia, Kaxslxr Mxdia

us verschiedensten Gründen kann eine berufliche Umschulung mit Kammerabschluss notwendig sein. Doch was genau beinhaltet eine solche Umschulung und wie grenzt sich diese von einer regulären Ausbildung ab?

Auch ohne anerkannten Berufsabschluss bietet eine Umschulung viele neue Möglichkeiten. die Basis für die neue berufliche Arbeitsperspektive. Ausgelernte Umschüler/-innen können sich mit dem neu erworbenen Abschluss auf Stellen für kaufmännische Fachkräfte bewerben. Das Vatter Bildungszentrum Freiburg bietet Voll- und Teil-

zeitumschulungen in den kaufmännischen Bereichen Verkauf/ Einzelhandel, Büromanagement, Gesundheitswesen, Spedition- und Logistikdienstleistung sowie Steuerfach an. ■ www.bildungszentrum.de


Großer Bedarf ©Foto: Jobmesse

Kooperation der Uni mit zwei weiteren Schulen

Auf der Messe können sich auch Berufseinsteiger informieren, wie sie über das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) oder über Praktika die Chance nutzen können, unterschiedliche Kliniken, Reha-Zentren und Pflegebetriebe „von innen“ kennenzulernen. An der Hochschule für Gesundheit in Bochum und von der Hochschule Furtwangen werden neue Studiengänge für angewandte Gesundheitswissenschaften und Physiotherapie angeboten. Aber auch Quereinsteigern und Personen, die nach einer längeren Auszeit wieder in das Berufsleben einsteigen möchten, werden auf der Jobmesse Gesundheit & Pflege zahlreiche Möglichkeiten zur Weiterbildung und Qualifizierung aufgezeigt. Die Ausbildung zum/zur Altenpfleger/in oder auch Heilerziehungsassistent/in und Hauswirtschafter/in sowie in kaufmännischen Berufen im Gesundheitswesen bis hin zu Angeboten im Dualen Studium bietet beispielsweise das St. Josefshaus mit seinen 13 Einrichtungen zwischen Basel und Offenburg. Das Bildungshaus Pflege in Bad Krozingen ermöglicht Ausbildungen zur Krankenschwester bzw. Krankenpfleger, aber auch die zum/zur Gesundheitstrainer/in, Gesundheitserzieher/in, als Onlineredakteur/in oder Qualitätsmanager/ in im Gesundheitswesen.

Informationen aus erster Hand aus allen Bereichen der Gesundheitsbranche gibt es bei der Jobmesse Gesundheit & Pflege „Damit die Bewerbung auch klappt, stehen den Besuchern der Jobmesse Gesundheit & Pflege ganztägig kostenfrei Fachberater der Arbeitsagentur mit Rat und Tat zu Seite und geben in persönlichen Gesprächen und beim Bewerbungsmappen-Check wichtige Verbesserungsvorschläge für eine erfolgreiche Bewerbung“, so Daniel Strowitzki, Geschäftsführer der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG.

gesunde Ernährung nimmt ebenso zu wie das Wissen um die Bedeutung von Sport, körperlicher und geistiger Aktivität – so das unabhängige Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung. Mit dem Anstieg des Anteils älterer Menschen in unserer Gesellschaft steigt aber trotz der verbesserten Gesundheit dieser Bevölkerungsgruppe auch der Bedarf an Fachpersonal, um die vielseitigen Aufgaben des Gesundheitswesens ©Foto: Jobmesse

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Azubis gewinnen

Jobmesse Gesundheit & Pflege: Am 16./17. Mai gibt es auf der Messe Freiburg Infos zur Gesundheitsbranche für Berufseinsteiger/innen

ie Jobmesse Gesundheit & Pflege präsentiert mit über 30 Anbietern ein breites Angebot an Ausbildungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten im Bereich der Gesundheitsbranche.

MARKT

BERUF & KARRIERE

Samstag, 12. Mai 2018

Die Karlschule – eine Grund- und Werkrealschule – und die Weiherhof-Realschule als neue Partner: Die Albert-Ludwigs-Universität hat eine Kooperationsvereinbarung, wie sie in ähnlicher Form bislang nur mit dem St. Ursula-Gymnasium bestand, mit zwei weiteren Freiburger Schulen abgeschlossen. Ziel ist, Absolventinnen und Absolventen beim Übergang von der Schule in den Beruf zu unterstützen und sie für eine Ausbildung an der Universität zu gewinnen. Die Universität und die beiden neuen Kooperationsschulen haben mehrere Wege vereinbart, um Jugendliche an das Thema Berufswahl heranzuführen. Geeignete Bewerberinnen und Bewerber der Kooperationsschulen erhalten bevorzugt einen Platz für ihr Praktikum zur Berufsorientierung. In allen 8. Klassen stellt die Uni einmal im Jahr einen ihrer Ausbildungsberufe vor. Aus-

gewählte Klassen können eine Ausbildungseinrichtung der Uni erkunden, und die Albert-Ludwigs-Universität stellt sich bei schulinternen Veranstaltungen zum Thema „Ausbildung“ als Arbeitgeber vor. Beide Schulen befinden sich nahe beim Institutsviertel – dort also, wo die meisten der etwa 80 Auszubildenden arbeiten: in den Werkstätten und Laboren der naturwissenschaftlichen Disziplinen, in der zentralen Verwaltung und im Botanischen Garten, aber auch in der Universitätsbibliothek. Mit 6800 Beschäftigten ist die Albert-Ludwigs-Universität einer der größten Arbeitgeber und Ausbildungsbetriebe der Region. Im Gegensatz zur Industrie produziert sie nicht für den Vertrieb – stattdessen profitieren die Azubis von der Nähe zur Forschung. ■ www.uni-freiburg.de/verwaltung/ausbildungsboerse

Pflege deine Zukunft Wir bilden qualifizierte Fachkräfte für einen lebendigen und vielseitigen Beruf aus. Das ist deine Chance! In unserem Seniorenpflegeheim Wichernhaus in Freiburg bieten wir regelmäßig Plätze für die Ausbildung zur examinierten Altenpflegefachkraft an.

Mehr Infos: stadtmission-freiburg.de/ausbildung

Die Erzdiözese Freiburg stellt sich vor Viel zu sehen gibt es auf der Jobmesse Gesundheit & Pflege auf der Messe Freiburg Die Menschen leben immer länger – nicht nur der medizinische Fortschritt macht es möglich. Körperliche Belastungen nehmen in der Berufswelt weiter ab, der Lebensstil verändert sich, Gesundheit wird als Wert erkannt, die Hygiene wird verbessert und das Bewusstsein für

zu erfüllen. Bereits heute arbeiten allein in der Stadt Freiburg 25.000 Personen in den Gesundheitsberufen und der Bedarf an weiteren Kräften ist ungebrochen.

Was macht das Erzbistum als Arbeitgeber aus? ■ www.jobmesse-gesundheit-freiburg.de

Die Kirchen sind nach dem Öffentlichen Dienst zweitgrößter Arbeitgeber Deutschlands. Wir bieten Ihnen einen gesicherten Arbeitsplatz, angemessene Entlohnung und Sozialleistungen. Weitere Informationen zum Arbeitgeber Kirche und unsere aktuellen Stellenangebote finden Sie unter www.ebfr.de/stellenangebote

STUDIENPLÄTZE

AUSBILDUNGSPLÄTZE

Bachelor of Laws (LL.B.) Allgemeine Finanzverwaltung Bachelor of Arts (B.A.) Immobilienmanagement Bachelor of Arts (B.A.) Gesundheitsmanagement

Kaufleute für Büromanagement

Ihre Bewerbung senden Sie bitte an: bewerbung@ordinariat-freiburg.de


MARKT

BERUF & KARRIERE

Themenabend: Wie kann ich meine berufliche Weiterbildung finanzieren? Im Wegweiser Bildung (in der Stadtbibliothek) Münsterplatz 17, 79098 Freiburg Montag, 11.06.2018, 17.30-19.30 Uhr Die zentrale Beratungsstelle

Bis zu 50% PREISVORTEIL! EU-Förderung 04.–22.06.18

Ausbildung der Ausbilder/innen (AdA-Schein) Vollzeit Mo 8:00–16:15, Di–Fr 8:00–15:30, 120 UE, Freiburg

19.06.18

Infoabend: Staatlich anerkannter Betriebswirt ab 18 Uhr in der Gewerbe Akademie Freiburg

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Glasklare Organisation im Büro Mi 8:30–17:00, 8 UE, Freiburg

09.07.–08.08.18

Internationaler Schweißfachmann Teil III Mo–Do 8:00–16:15, Fr 8:00–14:00, 152 UE, Freiburg

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Meistervorbereitungskurs Zahntechniker Fachtheorie Mo–Fr 7:45–16:45, 520 UE, Freiburg

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Weiterbildungen Umschulungen Sprachkurse TrainingCenter te am Standort Freiburg

Aktuelle Umschulungsangebo Umschulung zum/zur

VZ >Steuerfachangestellten in TZ und ent in TZ und VZ agem man >Kaufmann/-frau für Büro tikdienstleistung in VZ Logis u. >Kaufmann/-frau für Spedition Einzelhandel in TZ und VZ im au >Verkäufer/-in und Kaufmann/-fr

23.07.2018

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Die Weiterbildungsmesse in der Job-Start-Börse beschäftigt sich bereits zum zweiten Mal mit dem Fachkräftemangel in der Region und gibt hierzu Impulse. In einem zweistündigen Workshop zu „Life Work Planning – Arbeit, die zu mir passt“ mit Marc Buddensieg am 16. Mai können die eigenen Kompetenzen und Interessen für den beruflichen Neustart in den Blick genommen und im verdeckten Arbeitsmarkt der Weg zum neuen Job gebahnt werden. Außerdem gibt es Finanzierungstipps und einen Einblick in den regionalen Arbeitsmarkt. Interessierte können sich auch zur Wahl der passenden Weiterbildung, zu Finanzierungsmöglichkeiten wie Bildungsprämie, Aufstiegs-BAföG und Stipendien sowie bei einem Bewerbungsmappen-Check ganz individuell beraten lassen. Die Weiterbildungsmesse mit mehr als 15 Bildungseinrichtun-

gen bietet außerdem ein großes Spektrum von Umschulungen bis Betriebswirtschaft, Technik und Produktion, Informations- und Kommunikationstechnik, Sozial-, Gesundheits- und Erziehungswesen, Sprachen, soziale Kompetenzen und Führung und Arbeitstechniken. Alle Angebote sind kostenfrei. Im Rahmen des 50-jährigen Bestehens des Netzwerks für berufliche Fortbildung in Baden-Württemberg 2018 veranstaltet das Netzwerk Fortbildung Freiburg/ Breisgau-Hochschwarzwald mit 15 Bildungsinstitutionen, unter dem Motto „Lebenslanges Lernen in der Region - Vielfalt und Nutzen der beruflichen Weiterbildung“ die Weiterbildungsmesse bei der Job-Start-Börse. Die vielfältigen Möglichkeiten in der Region kann man so kennenlernen, unterstützt von Fachvorträgen, Expertengesprächen und Aktivitäten am Stand. Das „Netzwerk für berufliche Fortbildung“ der Region Freiburg/ Breisgau-Hochschwarzwald ist ein Zusammenschluss von 75 regionalen Bildungsträgern. Die Quali-

tätsgemeinschaft wird durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg gefördert. Die Mitglieder engagieren sich für eine stärkere Vernetzung innerhalb der Bildungsbranche, Transparenz sowie Qualitätsverbesserung. Der Zusammenschluss versteht sich zudem als Informations- und Beratungsstelle rund um das Thema „Lebenslanges Lernen im Beruf“. Unterstützt wird dies durch kostenfreie Angebote, wie die Imagebroschüre des Netzwerkes, die Online-Kursdatenbank fortbil-

dung-bw.de, aber auch durch Veranstaltungen. Schwerpunkte bilden die Bereiche Gesundheit/Soziales, Technisch-Gewerbliches, Sprachen, Betriebswirtschaftslehre, Management sowie EDV. ■ Weitere Infos unter: www.fortbildung-bw.de

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Chancen erkennen und mit der richtigen Fortbildung weiterkommen. 50 Jahre Netzwerk für berufliche Fortbildungen in Baden-Württemberg

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Entdecken Sie weitere Kursangebote auf: Kontakt: Dominik Vatter Bertoldstraße 54 79098 Freiburg

Beruflich durchstarten ie Zeiten für eine berufliche Neuorientierung sind besser denn je, denn der Arbeitsmarkt sucht nach Fachkräften. Es ist nie zu spät für einen beruflichen Neustart oder eine Umorientierung.

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Samstag, 12. Mai 2018

zertifiziert nach AZAV und DIN EN ISO 9001:2015 durch

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Weiterbildung finanzieren

CAD-Programm für Kronen und Brücken

Wegweiser Bildung informiert

Schulung der Gewerbe Akademie Freiburg ©Foto: Robert Kneschke, fotolia

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Wie kann berufliche Weiterbildung finanziert werden? Über diese Frage informiert ein Themenabend der zentralen städtischen Anlaufstelle Wegweiser Bildung (WeBi) in Kooperation mit der Agentur für Arbeit, der Industrie- und Handelskammer, des Regionalbüros für berufliche Fortbildung und der Volkshochschule Freiburg am 11. Juni ab 17.30 Uhr in der Stadtbibliothek Freiburg. Termin: Montag, 11. Juni, 17.30 bis 19.30 Uhr, Wegweiser Bildung in der Stadtbibliothek, Münsterplatz 17, 79098 Freiburg. ■ Anmeldung wird erbeten unter: webi@bildungsberatungfreiburg.de Tel:. 0761/ 368 95 83 bzw. 0761 368 95 87 Weitere Informationen unter: www.wegweiser-bildung.dw

Schulungsteilnehmer des Lehrgangs „exocad-CAD-System Level 1“ an der Gewerbe Akademie Freiburg lernen Kronen und Brücken mit dem 5 exocad-System zu modellieren sowie Modelle einzuscannen. Der Kurs findet am 18. und 19. Juni von 9 bis 16.30 Uhr statt. Vom Aufbau der CAD-Software über Scannerbedienung bis zum Modellieren von Kronen und Brückengerüsten inklusive Datenverwaltung und

Fehleranalyse spannt sich der Bogen an aktuellem Wissen. Level 2 findet am 20. und 21. Juni jeweils von 9 bis 16.30 Uhr statt. Die Lehrgangskosten können unter bestimmten Voraussetzungen aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert werden. ■ Weitere Auskünfte erteilt die Gewerbe Akademie Freiburg unter Telefon 0761 15 15250-0 oder unter www.wissen-hoch-drei.de


Samstag, 12. Mai 2018

Bewegte Begegnungen Bike Bridge Freiburg: Hier lernen geflüchtete Frauen das Fahrradfahren – und erleben überdies sozialen und kulturellen Austausch. Von Barbara Breitsprecher

Bike Bridge wird von Lena Pawelke (l.) und Clara Speidel (r.) geleitet. Fotos: Achim Keller

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ie meisten von uns haben das Fahrradfahren ganz selbstverständlich als Kind gelernt und nutzen diese Fortbewegungsmöglichkeit mehr oder weniger oft im Alltag. Es gibt aber Länder und Kulturen, wo das Fahrradfahren – zumal für Frauen – alles andere als selbstverständlich ist. Um solchen Frauen, die nun als Geflüchtete in Deutschland angekommen sind, das Radfahren beizubringen, hat sich der Verein Bike Bridge vergangenes Jahr gegründet. Drei engagierte Frauen sind maßgeblich für die Ideenentwicklung, Organisation und Vereinsarbeit zuständig: Lena Pawelke, Clara Speidel und Shahrzad Mohammadi. Letztere ist Doktorantin am Sportwissenschaftlichen Institut der Uni und begleitet das Projekt wissenschaftlich. Waren Lena und Clara anfangs noch rein ehrenamtlich für Bike Bridge tätig, so haben sie inzwischen jeweils eine halbe bezahlte Stelle. Kennengelernt haben sich die drei jungen Frauen während ihres Sportstudiums in Freiburg. Ihnen geht es aber nicht nur darum, die Mobilität der Teilnehmerinnen

zu verbessern, sondern gleichzeitig auch die soziale und Lena Pawelke. Mut, Gleichgewicht und Stabilität sind erkulturelle Integration der Frauen zu fördern. Das Radfahren forderlich. Viele der geflüchteten Frauen haben nie zuvor ermöglicht es die Stadt und die Umgebung zu entdecken, in ihrem Leben Sport betrieben. Als sie die Initiative vor Kontakte zu knüpfen und auch weiter entfernte Jobs anzwei Jahren ins Leben riefen, tingelten sie noch durch die Flüchtlingswohnheime, um für ihr Projekt zu werben. Doch nehmen zu können. die Welle der Begeisterung schwappte schnell herüber Ein Ort der Begegnung und des Austausches soll und die Anmeldungen für die Rad-Kurse rasselten nur so deshalb auch der Hof und die Werkstatt in der Schopfherein. Gemeinsam geht es auf den Verkehrsübungsplatz, heimerstraße 5 sein, wo Bike Bridge beheimatet ist. Die hinein in den Stadtverkehr, aber auch in die Werkstatt, wo Büroräume dort werden dem Verein von der Stadt Freiburg die Teilnehmerinnen lernen, wie man einen Reifen flickt unentgeldlich zur Verfügung gestellt. An jedem Fahrradund die Kette wieder aufzieht. Gemeinsam wird aber auch kurs, der drei Monate dauert und zweimal pro Woche ein viel gelacht – und das ist den Organisatorinnen mindestens Training beinhaltet, können zwölf Teilnehmerinnen ab 16 genauso wichtig. Jahren mitmachen, betreut werden sie von zehn TrainerinFür ihr Projekt haben die Bike Bridge-Macherinnen vernen im „Tandem-Prinzip“. Die Trainerinnen – es sind meist Studentinnen und pensionierte Lehgangenes Jahr bei Deutschlands größrerinnen, machen das ehrenamttem Integrationspreis den ersten Preis Tandem-Prinzip: gewonnen und 50.000 Euro lich, aus bürgerschaftlichem Eine Trainerin von der gemeinnützigen Engagement. pro radfahrende Hertie-Stiftung erhalten. „Das Fahrradfahren ist eine Teilnehmerin n www.bikebridge.org komplexe Bewegung“, erläutert


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LEBEN

TIPPS

Samstag, 12. Mai 2018

Samstag, 12. Ma Vortrag

Bäume auf die Dächer!

■ Vortrag Conrad Amber, „Bäume auf die Dächer – Wälder in die Stadt“, 16. Mai, 19 Uhr, Uni Freiburg KG III, HS 3044

Landschaftsmalerei Ausgabe 246 am 12. M von Jörg Hilfinger Bis 30. Juni 2018 präsentiert die Samstag, 12. Mai 2018 Theresienklinik Bad Krozingen den Maler Jörg Hilfinger. Unter dem Titel „Schöne Aussichten“ werden großteils Bilder mit dem zentralen Thema „Landschaft“ gezeigt, wo-

Schwarz Wald Gut: Junge Menschen aus dem Schwarzwald erschaffen mit Kreativität und Kompetenz aus alten Traditionen überraschend Neues. Der Verein Schwarz Wald Gut hat sich mit pfiffigen Veranstaltungen bereits einen Namen im Aufspüren innovativer Trends gemacht. Beim Aktionstag am Sonntag, 13. Mai in der Rainhof Scheune in Kirchzarten-Burg präsentieren sich von 11 bis 18 Uhr Initiativen und junge Unternehmen, die frischen Wind in die Themen, Ge-

Erlebnisführung

sundheit, Ernährung, Beauty, Fitness, Körper und Geist bringen. Ihr Schwerpunkt ist ökologisches und nachhaltiges Produzieren und Arbeiten. An den Verkostungs- und Verkaufsständen, bei den Präsentationen und Vorträgen, Anwendungen und Aktivitäten, zeigt sich der Schwarzwald von einer überraschend modernen und innovativen Seite. ■ Aktionstag Schwarz Wald Gut e.V., 13. Mai, 11 bis 18 Uhr, Rainhofscheune Kirchzarten-Burg

Lesung

Die Geschichte Der US-Autor Garrad Kirchzartens erleben Conley kommt

bei dem Themenbereich Nebel und Wasser beziehungsweise. „Spiegelungen“ besondere Aufmerksamkeit gewidmet ist. Hilfinger malt seine unmittelbare Umgebung. Doch obschon sich seine Landschaften von real existierenden Schauplätzen vor allem des Markgräflerlandes, des Schwarzwalds und des Oberrheins herleiten, ist es nicht die wiedererkennende Verortbarkeit, die er anstrebt. Atmosphärische Stimmungen sind es, die Hilfinger besonders interessieren: sich auftürmende Wolken, Spiegelungen im Wasser, der Sonneneinfall im Wald, im Dunst sich auflösende Landschaft und nebulöse Wälder und Bergzüge. ■ „Schöne Aussichten“, Ausstellung Jörg Hilfinger in der Theresienklinik Bad Krozingen, UG, bis 30. Juni, tägl. 8 bis 20 Uhr

Konzert

©Foto: soupstock, fotolia

Conrad Amber, der Autor von „Baumwelten“, kommt für einen Vortrag zum Thema „Bäume auf die Dächer – Wälder in die Stadt“ nach Freiburg. Er hat zu diesem Thema ein neues, optimistisches und inspirierendes Buch geschrieben, mit dem er alle aufrütteln will, um anzupacken und aktiv zu werden für eine im wahrsten Sinn des Wortes grünere Stadt. Sein Buch ist ein engagiertes Plädoyer für mehr Grün beim Städtebau mit mutigen, aber möglichen Ideen. Am Beispiel von ganz konkreten Ideen zeigt der Autor und Naturfotograf, wie einfach es oft ist, im eigenen Umfeld etwas zu verändern. Denn mehr Grün ist fast überall vorstellbar und realisierbar: in der Stadt, auf dem Hausdach und an Straßen. Denn Conrad Amber ist überzeugt: Jeder Wald, jeder neu gepflanzte Baum ist ein wichtiger Beitrag zu einem besseren Leben.

Ausstellung

A K T I O N S TA G

Janine Jansen spielt Jean Sibelius

Ein packendes Erinnerungsbuch über Liebe und Verlust, Glaube und Täuschung – und die brutale Gewalt, der jemand ausgesetzt wird, der von Anfang an anders ist:

Mühlentag

Waldwerkstatt

Seit Jahrhunderten wird hier gemahlen

Schnitzen, Feuer machen, toben

Seit Jahrhunderten drehen sich die Räder der am Urlauf der Dreisam gelegenen Adler Mühle in Bahlingen , heute ein unabhängig arbeitender Mühlenbetrieb mit überregional bekannten Produkten. Die Adler Mühle gehört zu den ältesten produzierenden Handwerksbetrieben weit und breit. Mindestens seit Anfang des 14. Jahrhunderts ist ein ununterbrochener Mahlbetrieb nachgewiesen. Es ist Tradition, zu Pfingsten den ehemals unzähligen Mühlen und der lebendigen Mühlenkultur in Deutschland zu gedenken.

Die Gästeführer im Naturpark Südschwarzwald bieten in diesem Jahr zu festen Terminen Entdeckungstouren zu ganz unterschiedlichen Themen in Deutschlands größtem Naturpark. Es geht um Schalensteine, Glasbläser, Bierologinnen, wanderfreudige Esel, Schluchting und vieles mehr. Bis in den November können Interessierte auf Touren den Südschwarzwald entdecken. Die Erlebnisführung mit Naturpark-Gästeführerin Linda Feist durch Kirchzarten offenbart viel Interessantes von der Zeit der Kelten bis heute.

■ 24. Deutscher Mühlentag, Besichtigung Adlermühle Bahlingen, 20./21. Mai, 11 bis 19 Uhr, kontakt@adler-muehle.de

■ Spaziergang durch Kirchzarten mit Linda Feist, 19. Mai, 14.30 bis 16 Uhr, Treffpunkt Tourist-Information Kirchzarten, Teilnahme 5 Euro

Garrard Conleys Memoiren „Boy Erased“ wurde gerade mit Nicole Kidman, Russell Crowe und Lucas Hedges in den Hauptrollen von Hollywood verfilmt und kommt im Herbst in die Kinos. Sein Buch über das Aufwachsen als junger schwuler Mann im streng religiösen „Bible Belt“ der amerikanischen Südstaaten stellt der Autor selbst vor.

Nachdem Janine Jansen 2015 in Baden-Baden mit Beethovens Violinkonzert für Begeisterungsstürme gesorgt hatte, ist sie nun – begleitet vom London Symphony Orchestra unter der Leitung von Michael Tilson Thomas – mit Werken von Jean Sibelius am Pfingstmontag, 21.Mai, 19 h, im Festspielhaus Baden-Baden zu Gast. Es wird ein Abend ausschließlich mit Meisterwerken des finnischen Komponisten Jean Sibelius. Neben dem Violinkonzert d-Moll op. 47 erklingen die Sinfonien 6 und 7.

Am 22. Mai veranstaltet die Projektgruppe WaldRäume der Naturschule Deutschland e.V. unter Leitung von Till Bause, Anna Kratzeisen und Delia Decroupet eine Waldwerkstatt am Mathislehof für 6- bis 12-Jährige. Von 9 bis 16 Uhr wird geschnitzt, Feuer gemacht, getobt und im Lehmofen Pizza gebacken. Eine begleitete An- und Abreise ist möglich. Treffpunkte sind am Bussteig des Schienenersatzverkehres am Freiburger Hauptbahnhof und am Kirchzartener Bahnhof oder direkt am Mathislehof in Hinterzarten.

■ Lesung Garrad Conley, 5. Juni, 20 Uhr, Artjamming, Günterstalstraße 41, Eintritt: 8/7 Euro, programm@carl-schurz-haus.de

■ LSO Konzert mit Janine Jansen, 21. Mai, 19 Uhr, Festspielhaus Baden-Baden, Tickets: Tel. 07221 / 30 13 101

■ Waldwerkstatt für Kinder, 22. Mai, 9 bis 16 Uhr, Anmeldung: Tel 0151-41225226 oder waldraeumefr@posteo.de


TRAUER

Samstag, 12. Mai 2018

MARKT

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Naturnahe Bestattungsformen: Die Landesgartenschau Lahr zeigt mit Natur-Gräberfeldern ein neues Konzept der Grabgestaltung

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MEHR ALS BLUMEN

ei der Landesgartenschau in Lahr können sich die Besucher auf eine echte Premiere freuen: Mit ihrem Natur-Gräberfeld stellen die badischen Friedhofsgärtner erstmals ein neues Konzept für naturnahe Trauerorte inmitten bestehender Friedhöfe vor. Mit diesem Projekt will die Genossenschaft Badischer Friedhofsgärtner eG zusammen mit ihren Mitgliedsbetrieben neue Bestattungsangebote schaffen und gleichzeitig die gesellschaftliche Bedeutung und die ökologische Funktion der Friedhöfe in der badischen Region steigern.

Natur-Grabfelder lassen viel individuellen Spielraum für die Grabgestaltung und dienen gleichzeitig als ökologische Inseln Foto: Heiland/GBF

„Friedhöfe sind nicht nur die letzte Ruhestätte unserer Verstorbenen. Sie bilden vielerorts ökologisch wichtige Inseln im urbanen Raum und sind als Grünfläche für Pflanzen und Tiere ein wichtiger Lebensraum. Diesen Gedanken greifen wir mit unserem naturnahen Gräberfeld auf“, erläutert Christof Hilligardt aus Pforzheim, der den Ausstellungsbeitrag der badischen Friedhofsgärtner in Lahr konzipiert hat. Hinter der Idee steht vor allem die wachsende Beliebtheit, die naturnahe Bestattungsformen in den vergangenen Jahren erleben. Häufig wird diese Möglichkeit aber nicht auf bestehenden Friedhofsflächen, sondern meist nur als Waldbestattung abseits von Wohngebieten angeboten. „Wir beobachten, dass Grabbesuche für viele Angehörige und Freunde in diesen Fällen nur schwer möglich sind. Auf der anderen Seite gibt es immer mehr freie Flächen auf den Friedhöfen, so dass sich der Pflegeaufwand für die Friedhofsträger stetig erhöht“, so Hilligardt. Mit ihrem

naturnahen Gräberfeld wollen die badischen Friedhofsgärtner diese Aspekte vereinen. „Wir schaffen gut zu erreichende sowie würdevolle Bestattungsorte für naturverbundene Menschen, nutzen dabei die bestehende Infrastruktur der Friedhöfe und bieten Kommunen zudem eine Möglichkeit, leerstehende Friedhofsflächen attraktiv und effizient zu gestalten.“ Das Natur-Gräberfeld auf der Landesgartenschau in Lahr erstreckt sich über eine Fläche von rund 1.800 Quadratmetern. Als zusammenhängendes Bestattungsareal gestaltet, zeichnet sich die Anlage vor allem durch einzelne ökologisch wertvolle Bereiche aus. Dazu zählen unter anderem Blumenwiesen, die mit ihrer jahreszeitlichen Blühabfolge einen wichtigen Lebensraum für Honig- und Wildbienen darstellen, Trockensteinmauern, Totholzbereiche, heimische Bäume und Gehölze oder das Insektenhotel. „Das naturnahe Gräberfeld leistet einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der

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Biodiversität – auch im Hinblick auf das massive Insektensterben“, unterstreicht Christof Hilligardt. Die Grabstätten der Verstorbenen fügen sich harmonisch in die jeweiligen Bereiche ein und verschmelzen ohne Einfassungen mit der vielfältigen Bepflanzung. Anonyme Beisetzungen werden nicht angeboten. Unterschiedliche Grabmale wie beispielsweise Baumscheiben oder Findlinge weisen auf die letzte Ruhestätte der Verstorbenen hin. Auf diese Weise entsteht eine würdevolle Atmosphäre von Ursprünglichkeit und Natürlichkeit. Anders als bei reinen Waldbestattungen werden in einem naturnahen Gräberfeld neben Urnen- auch Erdgräber angeboten. ■ Der Ausstellungsbeitrag der Badischen Friedhofsgärtner eG auf der Landesgartenschau befindet sich im Seepark direkt neben der neuen Ortenaubrücke. An den Wochenenden und Feiertagen sind fachkundige Friedhofsgärtner vor Ort und beantworten gerne Fragen.

TIPP

Gespräche über den Tod Drittes Café Totentanz in Freiburg Ist der Tod das letzte Tabuthema unserer Gesellschaft? Dabei beendet er doch unser Leben und verweist eindrücklich auf unsere begrenzte Zeit. Wie gestaltet jeder von uns das Leben mit Hinblick auf sein unweigerliches Ende? Und kommt etwas danach? Schnell wird deutlich: Sprechen wir über den Tod, dann sprechen wir auch über das Leben. Im Café Totentanz sind alle dazu eingeladen, mit Gleichgesinnten in Kleingruppen frei über das Thema Tod nachzudenken und zu sprechen. Ohne Experten, denn bei diesem Thema haben alle etwas zu sagen. Alle dürfen mitdenken, zuhören, von Ihren Erfahrungen berichten und

Tel.: 07665/ 13 07 Fax: 07665/ 28 25 info@natuerlich-faller.de

Ihre Gedanken über den Tod äußern. Die Idee dazu geht auf eine Initiative in Großbritannien zurück: Jon Underwood gründete dort das „Death Cafe“, um

sich mit Gleichgesinnten in einer angenehmen Atmosphäre über den Tod zu unterhalten. Das dritte Café Totentanz wird eröffnet von der Initiative „Trauer Leben Freiburg“, die junge Leuten, die vom Tod eines geliebten Menschen betroffen sind, zusammenbringen möchte, um den Weg der Trauer gemeinsam zu gehen. ■ 3. Café Totentanz, 17. Juni, 15-18 Uhr, Café Liebes Bisschen, Komturstraße 33; Anmeldung wegen begrenzter Teilnehmerzahl: Tel. 0170-8165150 bzw. 0761/61251787 oder cafetotentanzfreiburg@gmx.de

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pro Person-nicht vor oder an Feiertagen - zzgl. Leihschuhe

*nur bei mindestens 3 belegten Bahnen

Bowl & Breakfast

Nachtschwärmer

Ladys Night

Sonntags 10-13 Uhr

Freitags & Samstags ab 0 Uhr

Mittwochs ab 18 Uhr

*Preis pro Person. Studenten: 14,50 € | Kinder bis 16 Jahren: 13,50 €

*vor und an Feiertagen - zzg. Leihschuhe

*

nur für Damen. Mittwochs: ab 18 Uhr - zzgl. Leihschuhe, nicht an/vor Feiertagen

Online Reservierung unter oder unter

(0761) 89 73 180

BOWLINGPARK WESTSIDE | Ensisheimer Str. 5 - 79110 Freiburg - info@bowlingpark-freiburg.de

246. Ausgabe, ET 12.05.2018  

Was wir für riskant halten: Es mag ja gut und recht sein, dass der ehemalige VW-Vorstandsvorsitzende Martin Winterkorn nun an den Pranger ge...

246. Ausgabe, ET 12.05.2018  

Was wir für riskant halten: Es mag ja gut und recht sein, dass der ehemalige VW-Vorstandsvorsitzende Martin Winterkorn nun an den Pranger ge...

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