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Meinung, Tipps & mehr für volle 14 Tage

Ausgabe 241 am 3. März 2018

Abgründe Und die Welt Die deutsche Serie „Bad Banks“ zeigt: Es geht auch anders im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Désirée Nosbusch feiert hier ein Comeback. Seite 2

Die Bayern kommen SC Freiburg

Klimaheldinnen Leben

Erst kommen die Bayern, dann geht es nach Berlin, bevor das Derby gegen Stuttgart ansteht. Der Vorsprung auf den Relegationsplatz ist knapp. Seite 9

Mit einer Fotoausstellung würdigt die Hilfsorganisation CARE Frauen, die sich aktiv für schonenden Ressourcenverbrauch einsetzen. Seite 13

Oh, du heiligs Diesele Die Autokanzlerin will beschwichtigen und wirkt dabei ewig gestrig. Nach dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts, dass Diesel-Fahrverbote zulässig sind, müssen endlich neue Ideen und Konzepte für die Innenstädte her. Von Michael Zäh

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ie Autokanzlerin spielt (mal wieder) auf Zeit. „Es geht nun wirklich nicht um die gesamte Fläche und um alle Autobesitzer in Deutschland“, sagte Angela Merkel in Reaktion auf das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts, das Fahrverbote für Diesel-Fahrzeuge grundsätzlich als zulässig erachtet. Merkel wollte also beschwichtigen, ohne dabei zu überzeugen. Denn es ist ja genau diese Haltung der Politik gegenüber der Autoindustrie, die das Problem überhaupt erst in einer solchen Dimension ermöglicht hat. Es ist schwach bis sogar erbärmlich, wie sich Merkel hier (zusammen mit den Autokonzernen) aus der Verantwortung stehlen will. Nein, es geht nicht um alle Autobesitzer, sondern „nur“ um rund zehn Millionen gutgläubiger Diesel-Käufer, und es geht nicht „um die gesamte Fläche“, sondern „nur“ darum, mit seinem Auto noch in die Innenstädte fahren zu dürfen. Und dies dann auch noch vor dem Hintergrund betrügerischer Software der Autohersteller. Merkel, quo vadis? Der VW-Kozern etwa hat im letzten Jahr 11,4 Milliarden Euro Gewinn gemacht. Er hat dies auch auf der Basis dessen erreicht, dass er den Leuten angeblich saubere Dieselfahrzeuge verkauft hat, die aber nur auf dem Prüfstand sauber waren, in der Umwelt jedoch für viel zu hohe Stickoxid-Belastungen gesorgt haben. Das alles war längst bekannt, sowohl den Herstellern wie auch den politischen Größen. Der Diersel-Skandal bei VW kam ja schon 2015 ans Licht. Man hätte eigentlich einen Service für die Kunden anbieten müssen, nämlich die Hardware bei den betroffenen Autos umzurüsten. Doch der dann

HALLO ZUSAMMEN

Ein Schlitzer für die GroKo

folgende „Diesel-Gipfel“ bei Merkel verlief im Sande. Die Hersteller boten lediglich ein Software-Update an (ist halt viel billiger als eine Hardware-Umrüstung). Also das muss man sich natürlich auf der Zunge zergehen lassen: Die Autokozerne boten an, die betrügerische Software zu ersetzen! Hut ab und Gratulation für den Kurs der Kanzlerin, die sich dafür fast noch bedankt hat. Nun ist also die Quittung da. Und das ist gut so. Denn drohende Fahrverbote für zehn Millionen Autobesitzer erhöhen endlich den Druck auf die Politik und natürlich auch auf die Autokonzerne. Diese werden schon aus wirtschaftlichen Erwägungen heraus nun neue Lösungen anbieten müssen, wenn sie denn ihre Kunden behalten wollen. Völlig absurd ist die teilweise von den Autoherstellern schon ins Spiel gebrachte Idee, den Druck der nun

möglichen Fahrverbote dazu zu nutzen, nun erst recht den Verkauf von Dieselfahrzeugen anzukurbeln, nach dem Motto: Alles neu macht der Mai, mit den Euro-6-Modellen. Und könnte da nicht die Politik ein bisschen helfen? Wie wäre es mit einer Abwrackprämie für die zwei Jahre alten Euro-5-Diesel? Nein, solche schlichten Ideen werden dieses Mal nicht reichen. Die Käufer werden dem Diesel nicht mehr trauen. Das bringt dann die Hersteller in einen Teufelskreis, weil ja laut EU-Vorgabe ein Grenzwert für das Klimagift CO2 einzuhalten ist, der innerhalb der Flotten der Autokonzerne bisher nur realisiert werden konnte, wenn viele Diesel verkauft wurden, die ja in dieser Hinsicht viel besser sind als die Benziner. Es drohen deshalb hohe Strafen vonseiten der EU. Wie man es dreht und wendet:

Es wird reichlich Geld kosten, aber es reicht nicht mehr, einfach nur abzuwarten. Zuviel Vertrauen haben die deutschen Autokonzerne schon bei ihren Kunden verspielt. Wenn diese nicht zur japanischen Konkurrenz abwandern sollen, wird es unumgänglich sein, im Galopp die Kurve zu emmissionsarmer Technik zu kriegen. Es braucht neue Ideen, nicht nur beim Autobau, sondern auch bei der Entwicklung von Konzepten für die Innenstädte, vom massiven Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs bis zu intelligenten Verkehrsleitsystemen. Daran kann auch FDPChef Christian Lindner nichts rütteln, der das Urteil als „Schlag gegen Freiheit und Eigentum“ bezeichnete, da er halt seine SUV-Riesendiesel-Klientel im Auge hat. Und denen stinkts!

Falls Sie diese Zeitung druckfrisch am Samstag in Händen halten, völlig ungeschlitzt und intakt, werden Sie (so wie wir) noch nicht wissen, was denn nun das Mitglieder-Votum der SPD zur GroKo ergeben hat. Denn die Auszählung der Stimmen soll erst am Sonntag (4.März) abgeschlossen sein. Was wir aber schon vor dem Ergebnis wissen, ist die tolle Technik, die von der SPD zur endgültigen Klärung der Sachlage eingesetzt wird. Es handelt sich nämlich um eine Hochleistungsschlitzmaschine, die da der Wahrheit in die Augen sieht. Diesen Ausdruck prägte SPD-Fraktionschefin Andrea Nahles bereits vor vier Jahren bei der letzten Abstimmung zum Koalitionsvertrag. Nun ja, damals wurde ja nur pro forma geschlitzt, während es heuer zu einem recht tiefen Einschnitt für Deutschland wie auch für die SPD kommen kann. Das Modell: „OL 1000 plus“ stammt von einer Firma aus dem oberbayerischen Prien am Chiemsee. Es öffnet 40.000 Briefe in der Stunde, und die CSU darf witzeln, dass den Genossen ein Bayer half. Michael Zäh


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U N D D I E W E LT

FILM

Samstag, 3. März 2018

MENSCHLICHE ABGRÜNDE Die deutsche Serie „Bad Banks“ zeigt: es geht auch anders im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Auch in der Mediathek kann man die Banker-Serie anschauen. Désirée Nosbusch feiert ihr gereiftes Comeback. Von Barbara Breitsprecher

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er Geld hat, verfügt über Macht. Banken haben Macht. Und damit großen Einfluss, auch auf die Politik. Zum Beispiel das Finanzimperium Goldman Sachs, dessen Vermögen rund 700 Milliarden Euro beträgt. Ehemalige Mitarbeiter schaffen es regelmäßig in höchste politische Ämter Beispielsweise Mario Draghi. Früher Vizepräsident von Goldman Sachs in London, dann Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB) in Frankfurt. Oder Alexander Dibelius. Bis 2014 war er Vorsitzender von Goldman Sachs Deutschland, heute ist er einer der Berater von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Interessenskonflikte? Scheinbar nicht. Um Karriere, Macht, Anerkennung und Sucht geht es auch in dem neuen deutschen Banken-Th-

Ein Autorenkollektiv hat sich an den Stoff für „Bad Banks“ herangewagt und aus der undurchschaubaren Welt der Finanzbranche eine Welt menschlicher Abgründe hervorgezaubert.

riller „Bad Banks“, der nun im ZDF und auf der Mediathek von ZDF und Arte zu sehen ist und auf den 68. Internationalen Filmfestspielen Berlin seine Premiere feierte. Die Serie zeigt über sechs Folgen hinweg einen Einblick in die Welt der Hochfinanz und Menschen, die in einem adrenalingetriebenen Spiel um wirtschaftliche Interessen und persönlichen Ehrgeiz die finanzielle Sicherheit eines Landes riskieren. Nach den Drehbüchern von Oliver Kienle, Jana Burbach und Jan Galli und einer Idee von Lisa Blumenberg führte Christian Schwochow Regie. Es spielen unter anderem mit: Paula Beer, Barry Atsma, Désirée Nosbusch, Albrecht Schuch, Mai Duong Kieu, Tobias Moretti, Jean-Marc Barr, Marc Limpach, Germain Wagner, Jörg Schüttauf und Jeff Wilbusch. Im Zentrum der Geschichte steht die junge, hochbegabte Investmentbankerin Jana Liekam

(Paula Beer), die bei einer internationalen Großbank in Luxemburg arbeitet. Als sie für den Fehler eines anderen gefeuert wird, vermittelt ihre Ex-Chefin Cristelle Leblanc – gespielt von einer gereifte, kühlen Désirée Nosbusch, die damit nach acht Jahren Filmabstinenz endlich mal wieder mit einem tollen Comeback zu sehen ist – ihr einen Job bei der Bank Deutsche Global Invest in Frankfurt, die ziemlich viel Ähnlichkeit mit der Deutschen Bank aufweist. Die erfahrene Mentorin ist es auch, die der jungen Frau den Tipp für ein attraktives aber äußerst riskantes Geschäft gibt, mit dem sie ihren neuen Chef Gabriel Fenger (Barry Atsma) so sehr beeindruckt, dass der ihr die Leitung des Projektes überträgt. Die Finanzwelt wird so zur Bühne einer Welt voller menschlicher Abgründe. Es geht um Macht und Sucht, natürlich auch um Männer und Frauen, alles mit viel Tempo und cool gedreht. Désirée

Désirée Nosbusch ist zurück: In der neuen Serie „Bad Banks“ kann sie als gereifte Fadenzieherin neben Paula Beer (l.) und Barry Atsma (r.) auftrumpfen.

Nosbusch sagte nach den Dreharbeiten in einem Interview mit der FAZ: „In dieser Welt der Banken ist offensichtlich für Moral überhaupt kein Platz mehr. Heute muss ich aufpassen, dass ich nicht den armen Mann am Sparkassenschalter böse anschaue“. Das Budget, das die Hamburger Produktionsfirma Letterbox für die Serie aufbrachte, lag mit acht Millionen Euro erheblich über den sonst üblichen Produktionskosten für Filme der öffentlich-rechtlichen Fernsehsendern. Eine Investition, die sich offensichtlich gelohnt hat: Die Ausstrahlungsrechte für „Bad Banks“ wurden inzwischen bereits an Skandinavie, England, Irland, Spanien und Portugal verkauft, ebenso an Australien und Neuseeland. ■ „Bad Banks“, am 3., 4. und 5. März im ZDF. Außerdem zum Streamen in den Mediatheken von ARTE (arte.tv/badbanks) und ZDF (badbanks.zdf.de)


HINTERGRUND

Samstag, 3. März 2018

POLITIK

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stag, 3. März 2018

am 3. März 2018

Samstag, 3. März 2018

Verjüngung Kabinettsliste von Kanzlerin Merkel. Die CDU ist begeistert von Annegret Kramp-Karrenbauer als neue Generalsekretärin und befriedet durch die Berufung von Jens Spahn zum Gesundheitsminister. Von Michael Zäh

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orst Seehofer hat sich im Vorfeld als ein Mann der alten (politischen) Schule gezeigt. Er finde es nicht gut, dass Angela Merkel ihre CDU-Kabinettsliste präsentiere, bevor überhaupt eine Regierung gebildet sei. Das gehöre sich einfach nicht. Denn die SPD als Koalitionspartner war zu diesem Zeitpunkt ja noch gar nicht sicher, da die SPD-Mitglieder noch über den Koalitionsvertrag abstimmen durften (bis 4. März sollte das Ergebnis dann vorliegen). Seehofer, der selbst als neuer Innenminister gilt, hat dabei aber womöglich unterschätzt, dass es auch schlau sein könnte, vor der Abstimmung der SPD-Basis für klare Verhältnisse in der CDU zu sorgen. So hat der interne Merkel-Kritiker Jens Spahn, den die designierte Kanzlerin als Gesundheitsminister berief, dann auch gleich erklärt, dass er hart das Ziel verfolge, den Kassenpatienten eine deutliche Verbesserung etwa bei Arztterminen zu ermöglichen. War das nicht was? Ja, das war ja eine Kernforderung der SPD bei den Koalitionsverhandlungen. Spahn will, dass die SPD-Basis zustimmen kann.

Gleichzeitig ist dieses Vorgehen aber auch wieder typisch für einen CDU-Politiker im Ministeramt. Noch bevor er überhaupt offiziell im Amt ist, macht er sich laut die Inhalte zueigen, für die die SPD (als Kompromiss, da die Forderung nach einer Bürgerversicherung nicht durchsetzbar war) gerungen hat. Während also die SPD-Spitzen bei ihren Mitgliedern noch für den Koalitionsvertrag werben und genau solche Ziele wie das Besserstellen von Kassenpatienten als Beleg für viel sozialdemokratische Handschrift nehmen, kassiert einer wie Spahn das gleich wieder ein, indem er es zu seiner Sache macht. Ähnlich doppelbödig ist das Vorgehen von Angela Merkel. Klar ist es irgendwie seltsam, wenn sie eine Kabinettsliste präsentiert, zu einem Zeitpunkt, wo noch gar nicht sicher ist, dass es dieses Kabinett so überhaupt geben wird. Aber es ist aus zweifachem Grunde auch recht schlau: Erstens nahm Merkel damit ihren Kritikern in den eigenen Reihen den Wind aus den Segeln. Zweitens bringt sie die SPD-Basis

noch mehr unter Druck, der neuen GroKo zuzustimmen. Denn nachdem diese nun nach der CSU auch von der CDU auf ihrem Parteitag abgesegnet wurde und Merkel sogar das Kabinett der CDU-Minister fix und fertig präsentierte, ist ja alles bereit zum Start. Können da die Genossen noch Nein sagen?

Jens Spahn hat gleich der SPD ihr Thema geklaut. Ist das schlau? Die Präsentation der neuen CDU-Minister hatte für Merkel aber natürlich vor allem einen internen taktischen Nutzen. Knapp neun Prozent hatte sie bekanntlich bei der Bundestagswahl verloren (um hinterher zu sagen, dass sie nicht wüsste, was sie hätte anders machen sollen), und es folgte massive Kritik an ihrem Führungsstil. Außerdem gab es intern Forderungen nach einem Rechtsruck der Partei:

Angela Merkel stand also vor dem Berliner CDU-Parteitag zur Neuauflage der Großen Koalition schon mit dem Rücken zur Wand. Es hatte ja heftige Kritik am Verhandlungsergebnis des Koalitionsvertrages gegeben, mehr noch an der Ressortverteilung und auch an der CDU-Vorsitzenden selbst, die in den vergangenen Wochen immer lauter wurde. Selten war Merkel in den letzten Jahren so aus den eigenen Reihen angegangen worden. Der Druck war jedenfalls so groß geworden, dass Merkels sonst oft angewandte Taktik, Konkurrenz innerhalb der Partei gar nicht erst aufkommen zu lassen, dieses Mal nicht funktionieren konnte. Es musste ein Befreiungsschlag her, um die Reihen hinter sich einigermaßen zu schließen. Annegret Kramp-Karrenbauer (AKK genannt) hieß Merkels für viele überraschender Coup. Diese zur neuen CDU-Generalsekretärin zu machen, bekam beim Parteitag fast 99-prozentige Zustimmung. Man darf wohl sagen, dass Merkel damit ihre Nachfolgerin aufbaut.

Was ja allerdings auch wieder für Unmut, vor allem im konservativen Flügel der Partei hätte führen können. Daher die fast schon spektakuläre Kabinettsliste. Merkel hatte ein jüngeres, weiblicheres Kabinett versprochen – und Anja Karliczek (46, Bildungsministerin) und Julia Klöckner (45, Agrarministerium) berufen. Vor allem aber hat sie ihren konservativen Kritiker Jens Spahn (37 Jahre) als Gesundheitsminister ernannt. Spahn erklärte zwar, er werde sich auch als Gesundheitsminister zu Themen wie der Flüchtlingspolitik kritisch zu Wort melden. Doch es ist ein gewiefter Schachzug Merkels, den innerparteilichen Gegner in die Kabinettsdisziplin einzubinden und ihn mit der schwierigen Gesundheitskosten- und Pflegethematik zu beschäftigen. Soll es später doch ruhig zu einem Zweikampf Spahn gegen Kramp-Karrenbauer um Merkels Erbe kommen. Die alte und wohl auch neue Kanzlerin hat mit der Verjüngung ihres Kabinetts klar zu erkennen gegeben, dass sie dann ohnehin nicht mehr antritt.

BGH HEBT MORDURTEIL FÜR RASER AUF

Was den Totgefahrenen nichts nutzt Kann es Mord sein, wenn Raser sich mitten in der Innenstadt ein Autorennen liefern und dabei einen Menschen töten? Zwei junge Männer, damals 24 und 26 Jahre alt, rasten vor genau zwei Jahren durch das nächtliche Berlin, missachteten eine rote Ampel nach der anderen und jagten dann bei Rot in eine Kreuzung, der eine mit fast 150, der andere mit mehr als 160 Stundenkilometern. Dort prallte einer von ihnen mit unglaublicher Wucht in ein anderes Auto, das bei Grün losgefahren war - der Fahrer, ein Familienvater, starb noch am Unfallort. Im Februar 2017 verhängte das Landgericht Berlin ein spektakuläres Urteil: Beide Fahrer, leicht verletzt davongekommen, wurden wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt. Nun der hat BGH dieses Urteil aufgehoben. Gleichzeitig betonten die Richter, dass man hier kein allgemein gültiges Grundsatzurteil zum Thema Rasen fällen

konnte. Der BGH - beschränkt auf die rein juristische Prüfung - urteilte nur darüber, ob das Landgericht „rechtsfehlerfrei“ entschieden habe. Und sie sahen den Fehler dann darin, dass es kein „Mord“ sein konnte. Die beiden Männer, so der BGH, hätten sich lediglich der fahrlässigen Tötung strafbar gemacht. Der BGH sieht den Vorsatz - er ist Voraussetzung für ein Mordurteil - vom Landgericht nicht belegt und wies die Sache nun zur Neuverhandlung an eine andere Kammer des Gerichts zurück. Die beiden Männer können damit auf eine mildere Strafe hoffen. Um was es bei dieser juristischen Bewertung geht, ist ein Unding. „Vorsatz“ heißt hier ja nicht mal „Absicht“, sondern nur, dass der Raser den Tod eines anderen Menschen „billigend in Kauf nimmt“, wie es die Juristen formulieren. Aber was heißt das? Kann es da schon eine Entlastung sein, wenn die Raser doch selbst mit heiler Haut davonkommen

wollen und zudem ihr Auto ihnen alles bedeutet und sie es vor Schaden bewahren wollen? Nur weil die Betroffenen es nicht blicken, ist dann ihre Tat milder zu bewerten? Kommt man besser davon, wenn man blöd genug ist, zu glauben, dass man die Raser-Situation kontrollieren könne? Ist Größenwahn quasi strafmildernd? Es sei den beiden Männern gleichgültig gewesen, ob dabei jemand zu Tode komme, hatte das Landgericht Berlin 2017 argumentiert - aber weil sie laut Gericht zugleich das eigene Risiko ausgeblendet hätten, hat der BGH das Urteil jetzt kassiert. Ja tatsächlich liegt da ein Widerspruch vor. Wer es nicht blickt, dass er selbst zu Tode kommen kann, der glaubt auch nicht, dass er einen anderen töten könnte. Das BGH-Urteil bedeute aber nicht, dass es bei Rasern nicht zu Mordurteilen kommen könne, sondern es komme immer auf den Einzelfall an. Was den Totgefahrenen nichts nutzt. miz


4 14. 03. 2018 bis 28. 04. 2018

FREIBURG

MARKT

Samstag, 3. März 2018

Zielwende erforderlich ©Foto: Shutterstock, koya979

GLS Bank legt in Region Freiburg zu. Vorstandssprecher Thomas Jorberg kritisiert, wie die geplante Große Koalition die Klimaziele kassiert

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ir versorgen hier die gesamte Bandbreite“, erklärt Wilfried Münch Regionalleiter der GLS Bank für Baden-Württemberg. Insbesondere bei der Schaffung von bezahlbaren Wohnraum sei man in Freiburg weit. Und zwar weiter als in Stuttgart. „Das Mietshäuser Syndikat stammt nicht nur aus Freiburg, mit ihm zusammen setzen wir hier auch mehrere Projekte um. In Stuttgart sind es bislang nur zwei. Dort fehlt es einfach an passenden Möglichkeiten“, sagt Münch. Vorstandssprecher Thomas Jorberg beobachtet, dass in den Immobilienmärkten die richtige Perspektive fehle. „Wenn für dasselbe Objekt nur der Preis steigt, hat ein Haus nicht an Wert gewonnen. So verliert höchstens das Geld an Wert“, sagt Jorberg und vergleicht das mit Lebensmitteln. „Niemand würde sagen, nur weil das Brötchen teurer sei, schmecke es auf einmal besser“. Auch die öffentliche Hand könne mehr tun, etwa bei dem Verkauf von Grundstücken, bei dem es primär darum gehe, den höchsten Gewinn zu erzielen. „Und hinterher wundern wir uns, warum aufwendige bürokratische Instrumente wie eine Mietpreisbremse eingeführt werden“, kritisiert Jorberg. Der Erfolg der sozial-ökologischen GLS Bank spiegelt sich auch in den Ergebnissen Freiburgs wieder. Die Einlagen von rund 13.000 Kundinnen und Kunden sind um über 20 Prozent auf 311 Millionen Euro gestiegen, das Kreditvolumen liegt bei 127 Millionen und damit fünf Prozent höher. Die Darlehen gehen ausschließlich an nachhaltige Unternehmen und Projekte, zum Beispiel aus den erneuerbaren Energien oder der ökologischen Landwirtschaft. Dazu gehören etwa: Das Mietshäuser Syndikat, das ja seinen Sitz in Freiburg hat, aber bundesweit bezahlbaren Wohnraum schafft. Konkret unternimmt das der Bergfritzenhof (1,3 Mio. Euro Finanzierung) in der Nähe von Freiburg, den

30 Menschen für ein gemeinschaftliches generationenübergreifendes Wohnprojekt umbauen. Aktuelles Beispiel ist auch die Modernisierung und Erweiterung der Fachklinik Münstertal in Staufen, Diese finanziert die GLS mit 7,1 Millionen Euro. Dort werden bis Ende 2017 34 großzügige, barrierefreie und rollstuhlgerechte Appartements gebaut. Diese werden den Bedürfnissen von Menschen mit Behinderung optimal angepasst sein. Die Einrichtung ist eine der wenigen Eltern-Kind-Fachkliniken in Deutschland, die Familien mit gesunden aber auch schwerst-mehrfach behinderten Kindern und Jugendlichen aufnimmt. Weiteres Beispiel: Die Erweiterung des Shops von „Zündstoff“ wurde finanziert und 100.000 Euro für den Ausbau des Lagers und neue Betriebsmittel zur Verfügung gestellt. Zündstoff verkauft Fair Fashion als Gegenentwurf zu Niedriglöhnen und billiger Wegwerfmode. Die Jugendhilfeeinrichtung Timeout erhält 1,6 Millionen Euro u.a. für eine ambulante Einrichtung im Haus Mösleweg. Dort sollen sieben Jugendliche und junge Erwachsene auf dem Weg in einen selbständigen Alltag begleitet werden. Auch ein Büro für Verwaltung und IT wird in dem Haus untergebracht. Bei Timeout bekommen schulverweigernde Kinder und Jugendliche die Möglichkeit, neue Kraft zu schöpfen. In genau solchen unternehmerischen Ansätzen sieht die GLS Bank zukunftsweisendes Wirtschaften. „Die bundesweit über 24.000 Unternehmen, Genossenschaften, Vereine, Stiftungen sind Grund für meinen unerschütterlichen Optimismus“, betont Thomas Jorberg. Auch die 213.000 Kundinnen und Kunden helfen dabei, die großen Herausforderungen zu überwinden. Derer gibt es genug und sie eint, dass Gewinnmaximierung im Vordergrund stehen. „Darum benötigen wir neue Rahmenbedingungen“, betont

Vorstandssprecher Jorberg. Beispiel Energiewende, bei der die GLS Bank von Anfang an zu den Pionieren gehörte. Heute stammen ein Drittel des Stroms aus erneuerbaren Energien, Tendenz steigend. „Aber die Preise stimmen nicht. Augenscheinlich sind Erneuerbare Energien teuer. Wir müssen aber die wahren Kosten integrieren, also die Umwelt- und Klimaschäden fossiler Energieträger“, erklärt Jorberg. Er fordert eine ausnahmslose CO2-Abgabe, die bei 40 Euro die Tonne beginnt. Derzeit werden im EU-Emissionshandel nur rund 9 Euro verlangt. „Dann würden die Erneuerbaren deutlich wettbewerbsfähiger, zugleich würden Stromsparen und Energieeffizienz attraktiver.“ Die Briten haben bereits einen CO2-Mindesptreis, die CO2-Emissionen der Stromproduktion gingen daraufhin in fünf Jahren um die Hälfte zurück. Thomas Jorberg hält eine „Zielwende“ für erforderlich. Er beklagt eine „pathologische Verengung des Blickwinkels“, die wesentlichen Zusammenhänge würden außer Acht gelassen. Das gelte vor allem für die mögliche große Koalition. Dabei würden zehntausende Unternehmen an nachhaltigen Lösungen arbeiten. Auch global seien die wichtigsten Ziele festgelegt worden: Erstens mit dem Klimaabkommen von Paris und zweitens mit den UN Entwicklungszielen, den sogenannten Sustainable Development Goals. Zu beidem hat sich Deutschland verpflichtet. Doch im Koalitionsvertrag werden die Klimaschutzziele für 2020 kassiert und für 2030 eine Kommission gegründet, kritisiert Jorberg. Die Lösungen würden vorliegen. Solche Lösungen werden immer wieder von der GLS Bank finanziert. „Wir vergeben die Einlagen ausschließlich unter sozial-ökologischen Kriterien, und nur in der Realwirtschaft“, so Jorberg. 2017 wurden 900 Mio. Euro an neuen Krediten vergeben. Das Kreditvolumen ist um fast ein Viertel gestiegen .


STADT

Samstag, 3. März 2018

FREIBURG

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20 Jahre Rückbau

Bildervortragsreihe –China Fotogen I Alltagsleben in China – Hangzhou und Guangxi Von und mit Klaus Gabriel

Dienstag 13.03.2018 um 19 Uhr, Anmeldung: info@ki-freiburg.de Konfuzius-Institut Freiburg, Turmstr. 24, 79098 Freiburg, Tel 0761-20 39 78 88

Fessenheim wird in den kommenden Jahren abgebaut. Für unsere Region gibt es einen neuen Atom-Notfallplan. Von Barbara Breitsprecher

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as das morbide Atomkraftwerk Fessenheim im nahen Elsass angeht, gibt es eine gute und eine weniger gute Nachricht. Die gute ist die, dass der Rückbau des Atomkraftwerks Ende diesen Jahres beginnen soll. Die schlechtere ist, dass dieser Rückbau bis zu 20 Jahre lang dauern kann. Zunächst sollen innerhalb von fünf Jahren, in einer sogenannten Vorbereitungphase, die Brennstäbe aus dem Kraftwerk entfernt werden. Die Zahl der beim französischen Betreiber EDF Beschäftigten soll sich innerhalb von zwei Jahren drastisch reduzieren: von derzeit 757 auf 331. Am Ende der fünfjährigen Vorbereitungsphase sollen dann noch 60 Mitarbeiter übrig sein. Frankreich will als Ausgleich für den Wegfall eine Industriezone am Rhein schaffen. Dafür sollen bis zu 60 Millionen Euro investiert werden. Das am Rhein gelegene Fessenheim ist das älteste noch laufende Atomkraftwerk Frankreichs und aus Sicht vieler Kritiker ein Sicherheitsrisiko. Gerade erst hat das Regierungspräsidium einen neuen Notfallplan für einen Fessenheim-GAU (Größter Anzunehmender Unfall) erarbeitet, denn die Strahlenschutzkommission hatte nach den Erfahrungen mit dem Atomunglück in Fukushima eine neue Einteilung gefordert.

Das Regierungspräsidium hat die Gemeinden nun im Radius von 20 Kilometern in zwei Zonen und sieben Sektoren eingeteilt, die im Ernstfall innerhalb einer bestimmten Frist zu evakuieren wären. Wie das genau ablaufen würde, soll noch in diesem Jahr erarbeitet werden. Die Zentralzone hat nun einen Radi-

us von fünf statt wie bisher zwei Kilometern rund um Fessenheim und soll bei einem Atomunfall innerhalb von sechs Stunden evakuiert werden. Die Mittelzone reicht 20 statt zehn Kilometer weit und soll innerhalb von 24 Stunden geräumt sein.

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Die gleichen Kilometer-Zonen gelten nun auch für das Schweizer AKW Leibstadt. Bei einer solchen Einteilung werden dann zum Beispiel Gottenheim und Umkirch verschiedenen Zonen zugeordnet. Das Atomkraftwerk Fessenheim hat schon viele Störfälle gehabt. Manche wurden schneller, die meisten eher schleppend publik. Gerade Anfang Februar wurden wieder Probleme im Temperatur-Messsystem festgestellt: die französische Atomaufsicht stufte den Störfall bei Stufe 1 von 7 ein. Wenn Fessenheim abgebaut wird, entsteht parallel am Ärmelkanal in Flamanville Ersatz parat. Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) sieht das kritisch: Das AKW Flamanville sei jetzt schon baufällig und damit gefährlich. Der Reaktordeckel des AKW am Atlantik soll kurz nach der Inbetriebnahme ausgetauscht werden. Der Reaktor-Boden in Flamanville weist allerdings die selben Materialdefizite auf wie der Deckel. Der Boden ist jedoch bereits so fest verbaut, dass eine Erneuerung einem Abriss gleichkäme. „Die Koppelung der Abschaltung des AKW in Fessenheim an die Inbetriebnahme von Flamanville war und ist zutiefst unmoralisch“, so Axel Mayer, BUND-Geschäftsführer. Der Strom aus den neuen Reaktoren in Flamanville sei bereits heute teurer als Strom aus Windenergie.

TICKER

Mehr Platz für Wohnungslose

Falsche Polizisten rufen unter 110 an

Kein Public Viewing zur WM

Im Seitenflügel der Stadthalle wird die Zahl der Plätze für wohnungslose Menschen von 30 auf 40 erhöht. Der Umbau soll rund 15000 Euro kosten. Zudem wird neben der Stadthalle ein Container aufgestellt, in dem gekocht werden kann. Aktuell fehlen in Freiburg rund 200 Plätze für Wohnungslose. Deshalb will die Stadtverwaltung im Laufe des Jahres zwei weitere Wohnheime in Betrieb nehmen. Gesucht werden zudem private Vermieter, die Wohnungslosen Wohnraum zur Verfügung stellen.

Die Polizei warnt vor Betrügern, die sich als Polizisten ausgeben und vorwiegend ältere Menschen um ihre Ersparnisse bringen. Die Täter geben sich als Polizisten oder andere Amtspersonen aus und täuschen oftmals vor, über den Polizeinotruf „110“ oder andere Behördenleitungen anzurufen. In mehreren Fällen in Freiburg erfragten die falschen Polizisten am Telefon die online-Banking-Daten und brachten die Opfer dazu Geldüberweisungen im online-Verfahren zu tätigen und zusätzlich ihren Computer frei zu geben.

In Freiburg wird es bei der Fußball-WM 2018 kein Public Viewing geben. Die Stadtverwaltung hat einer Teninger Eventagentur keine Genehmigung für ein Public Viewing im EHC-Stadion erteilt. Zunächst wurde auf Lärm- und Anwohnerschutz verwiesen, später auf Nachfrage der Agentur zudem das Stadion als für ein Public Viewing nicht geeignet beschrieben. Die Eventagentur hatte in den Vorjahren 2014 und 2016 jeweils ein Public Viewing in Freiburg angeboten.

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Chefredakteur: Michael Zäh (visdp), Tel.: 0170 / 739 17 87, m.zaeh@zas-freiburg.de Redaktion: Barbara Breitsprecher, Michael Metzger redaktion@zas-freiburg.de

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GESUNDHEIT

ZAHNMEDIZIN

Samstag, 3. März 2018

Erfahrung ist besser

TIPPS

Foto: coldwaterman/fotolia.com/akz-o

Experten für Zahnersatz: Erfahrene Implantologen setzen pro Jahr mehr als 100 Implantate und verfügen damit über ausreichend Routine

Handwerkliches Können und viel Erfahrung sind entscheidend, wenn es um die Wahl des Zahnarztes geht, der ein Implantat setzen soll. Aber auch das Zwischenmenschliche muss natürlich stimmen.

N

icht immer ist es einem Zahnarzt möglich, einen kranken oder verletzten Zahn zu retten. Muss dieser gezogen werden und entsteht eine Lücke im Gebiss, ist in vielen Fällen ein Implantat die beste Lösung. Doch die Suche nach einem Spezialisten, der den Ersatz professionell einsetzt, gestaltet sich für Patienten nicht immer einfach. „Zahnärzte haben in Deutschland mehrere Möglichkeiten, sich auf dem Gebiet der Implantologie zu qualifizieren. Daher gibt es verschiedene Titel, die einen Experten ausweisen“, sagt Prof. (CAI) Dr. Roland Hille. Der Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Zahnärztliche Implantologie (DGZI) erklärt, worauf Patienten bei der Wahl ihres Implantologen achten sollten. „Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie“ – diese Information findet sich häufig auf dem Tür-

schild einer Zahnarztpraxis. „Doch dieser Begriff selbst sagt über die Qualifikation des Arztes noch nicht allzu viel aus, da er rechtlich nicht geschützt ist“, erklärt Roland Hille. Patienten sollten nachfragen, wer das Qualitätssiegel ausgestellt hat und welche Voraussetzungen der Zahnarzt zuvor erfüllen musste. So bieten zum Beispiel Implantologische Fachgesellschaften wie die DGZI umfangreiche Weiterbildungen wie das Curriculum Implantologie an. Bevor ein Absolvent jedoch das entsprechende Zertifikat erhält, muss er eine mindestens dreijährige praktische Tätigkeit nachweisen können. „In dieser Zeit muss er mindestens 200 Implantate gesetzt haben“, erklärt Roland Hille. Ein weiteres international anerkanntes Qualitätssiegel ist der „Spezialist der Implantologie – DGZI.“ Für diesen Titel muss ein Fachmann innerhalb der letzten fünf Jahre 400 chirurgische Implantationen gesetzt

haben. Ein „Master of Science (Msc) in oraler Implantologie“ hat einen rund zwei Jahre dauernden Aufbaustudiengang erfolgreich abgeschlossen. Bei der Wahl eines Spezialisten zählt nicht nur dessen handwerkliches Können, sondern auch seine Erfahrung. „Patienten sollten nachfragen, wie viele Implantate der Experte pro Jahr setzt“, empfiehlt Professor Hille. „Sind es mehr als 100 Stück, verfügt er über eine gute Routine.“ Nicht zuletzt muss aber auch das Zwischenmenschliche stimmen. „Denn für eine gute Behandlung ist es wichtig, dass der Patient seinem Arzt vertraut“, weiß der Fachmann. Der Zahn-Experte muss sich genug Zeit nehmen, um den Patienten umfassend zu beraten. „Dazu gehört auch, dass er ihn über die möglichen Risiken und die Kosten eines Eingriffs aufklärt und alternative Behandlungsmöglichkeiten anspricht.“

Zahnpflege-Mythen

Stimmt das? Welche vermeintlichen Wahrheiten zum Thema Zähne stimmen wirklich? Nach dem Essen sofort die Zähne putzen, für Implantate ist man irgendwann zu alt – kommen Ihnen diese schlauen Sprüche bekannt vor? Dann ist es Zeit, sie einem Wahrheitstest durch Prof. (CAI) Dr. Roland Hille, Zahnarzt und Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Zahnärztliche Implantologie (DGZI), zu unterziehen.

3. Die elektrische Bürste reinigt besser als die Handbürste. Kommt darauf an: Die rotierenden Aufsätze können insbesondere Menschen mit eingeschränkten motorischen Fähigkeiten dabei helfen, jeden Zahn gründlich zu reinigen. Doch wer die richtige Technik beherrscht, erzielt mit der klassischen Zahnbürste ein vergleichbares Putzergebnis.

1. Eine schlechte Mundhygiene schadet dem ganzen Körper. Stimmt! Denn vernachlässigen wir die Reinigung der Zähne, kann sich das Zahnfleisch entzünden. Forscher vermuten, dass Bakterien oder Botenstoffe, die bei der Entzündung freigesetzt werden, über den Blutstrom in andere Bereiche des Körpers gelangen und zum Beispiel das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen können.

4. Implantate können ein Leben lang halten. Das ist durchaus möglich: Die statistische Haltbarkeit moderner Implantate liegt bei weit über 15 Jahren. Wichtig sind eine gewissenhafte Mundhygiene und die regelmäßige Kontrolle beim Zahnarzt. Im Idealfall hält der Zahnersatz ein ganzes Leben.

2. Nach dem Essen muss ich mir sofort die Zähne putzen. Nein, warten Sie besser eine halbe Stunde. Denn säurehaltige Lebensmittel wie zum Beispiel Obst oder Softdrinks können den Zahnschmelz kurzzeitig aufweichen, sodass er beim Putzen Schaden nehmen kann. Mineralien im Speichel helfen, die Säuren zu neutralisieren und die natürliche Schutzbarriere wiederaufzubauen. Geben Sie Ihren Zähnen also nach der Mahlzeit etwas Zeit, bevor Sie zur Bürste greifen.

5. Für Implantate gibt es eine Altersgrenze. Nein, das kann man so nicht sagen, denn allein die Gesundheit des Patienten spielt bei dieser Entscheidung eine Rolle. So kann zum Beispiel brüchige Knochensubstanz im Kiefer oder ein schlecht eingestellter Diabetes gegen das Einsetzen eines Implantats sprechen. Liegen aber keine gesundheitlichen Einschränkungen vor, kann der feste Zahnersatz auch in späteren Lebensjahren eine passende Lösung sein.

Nicht unmittelbar nach dem Essen die Zähne putzen, sondern besser mindestens eine halbe Stunde damit warten.

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KOMPETENZEN

GESUNDHEIT

Samstag, 3. März 2018

IN MEDIZIN

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stag, 3. März 2018

Geförderter Umbau

Ausgeglichen in den Wechseljahren

Im Gleichgewicht

am 3. März 2018

Spezialsprechstunde im Früherkennungszentrum

„Krankenhaus der Zukunft“: Förderzusage über 3,4 Millionen Euro für das Freiburger Loretto-Krankenhaus

©Foto: © Michail Petrov–stock.adobe.com

Einblicke in2018 das Samstag, 3. März

B

Markus Reithwiesner, Holding-Geschäftsführer der Haufe Group in Freiburg, führte aus, dass die Digitalisierung im „Krankenhaus der Zukunft“ mit einer massiven Veränderung der zukünftigen Arbeitswelt einhergehe. Geschäftsführer Bernd Fey stellte fest, dass die Mitarbeiter an ihre Belastungsgrenzen gehen würden: „Trotzt eines ausgefeilten medizinischen Konzeptes ist es unter den gegebenen gesundheitspolitischen Rahmenbedingungen für

ein gemeinnütziges Haus immer schwieriger, Eigenmittel für Investitionen zu erwirtschaften.“ Mit der erteilten Förderzusage können jetzt im Loretto-Krankenhaus Umbaumaßnahmen mit einem Gesamtvolumen von 4,8 Millionen Euro anlaufen. Minister Lucha erläuterte seine Vorstellungen von einem sektoren-übergreifenden Gesundheitssystem: „Wir brauchen Top-Krankenhäuser, die das KnowHow bündeln und in denen Patien-

ten die erfahrensten Ärzte und die bestmögliche OP bekommen.“ In Bezug auf die von der Landesregierung eingeforderte Zusammenführung von Krankenhäusern und das zum Verkauf stehende, defizitäre Bruder-Klaus-Krankenhaus attestierte der Minister: „Sie haben die Situation erkannt und Sie haben gehandelt, führen Gespräche und tun alles, was möglich ist.“ ■ www.rkk-klinikum.de

Schmerzfrei beweglich

Die Mitte des Lebens und die natürliche Umstellung ihres Körpers erfahren Frauen sehr unterschiedlich. Psychische Störungen bis hin zu Depressionen sind in der Zeit der Menopause keine Seltenheit. Viele Frauen erleben in den Wechseljahren Gemütsschwankungen, Niedergeschlagenheit oder Ängstlichkeit. Mit dem vor einem Jahr eröffneten Früherkennungszentrum (www.frueher-

Chefarzt Dr. Frank Hassel

Bei rund einem Drittel der Patienten, die an Krebs sterben, werden Knochenmetastasen festgestellt. Krebszellen siedeln sich von der ersten Tumorerkrankung, dem sogenannten Primärtumor, ab und gelangen über die Blutbahn ins

Knochenmark, wo sie Schmerzen verursachen und die Lebensqualität einschränken. Bei dem neuen Verfahren werden über ein bis zwei kleine Einstichstellen minimalinvasiv dünne Sonden in den Wirbelkörper eingebracht. Über diese werden Energie und Hitze gezielt auf das Tumorgewebe in den Wirbelkörpern abgegeben. Folgeerkrankungen wie Wirbelkörperbrüche oder neurologische Komplikationen infolge der Tumorausbreitung, zum Foto: © RKK Klinikum

F

ür Patienten mit Wirbelsäulenmetastasen steht im RKK Klinikum Loretto-Krankenhaus die neue minimalinvasive „OsteoCool-Therapie“ zur Verfügung. Dabei handelt es sich um eine Radiofrequenzablation mit anschließender Zementaugmentation von Wirbelkörper-Tumoren beziehungsweise Metastasen. Gerade Patienten, bei denen bisherige Behandlungswege nicht möglich oder nicht erfolgreich waren, profitieren von der innovativen Technik, bei der mit einer Sonde Tumorzellen in der Wirbelsäule vernichtet werden. Das Loretto-Krankenhaus gehörte bundesweit zu den ersten Kliniken, in der diese Therapie angeboten wird.

Beispiel im Rückenmarkskanal, können dadurch hinausgeschoben oder vermieden werden. Um Tumorzellen innerhalb weniger Minuten mit Hitze abzutöten, ohne Teile der Wirbelsäule zu schädigen, muss das Gerät gleichzeitig erhitzen und die angrenzende Knochensubstanz kühlen. Zur zusätzlichen Stabilisierung wird über die Zugangskanülen in den Hohlraum, in dem zuvor das Metastasengewebe saß, Knochenzement eingebracht. „Mit dieser schonenden Therapie sind in unserer Klink alle bis heute behandelten Patienten wieder schmerzfrei und beweglich“, betont Dr. Frank Hassel, Chefarzt in der Klinik für Orthopädische Chirurgie und Wirbelsäulenchirurgie. „Patienten können noch am gleichen Tag wieder aufstehen und voll belasten. Anschließend kann dann die weitere Therapie mit Bestrahlung und/oder Chemotherapie erfolgen.“ ■ www.rkk-klinikum.de

kennung.de) für psychische Störungen hat das Sigma-Zentrum Bad Säckingen eine Anlaufstelle geschaffen für alle, die einen niederschwelligen und diskreten Zugang zur Beratung im Bereich psychischen und psychosomatischen Unwohlseins suchen. Gerade bei Beschwerden in der Zeit der Menopause ist es wichtig, den Ursachen auf den Grund zu gehen und auszuschließen, dass über die normalen körperlichen Veränderungen hinaus eine ernstzunehmende somatische oder psychische Ursache vorliegt. Frauen in den Wechseljahren leiden häufig an Stimmungsschwankungen. Neben psychischen Symptomen wie Traurigkeit, Angstgefühlen und An-

©Foto: © Sigma-Zentrum

Foto: RKK Klinikum

Mehr Lebensqualität für Tumorpatienten: Loretto-Krankenhaus bietet innovative Therapie bei Wirbelsäulenmetastasen

Prof. Dr. Christoph Bielitz

Treffen in Freiburg: (v.l.) Markus Reithwiesner (Holding-Geschäftsführer Haufe Group), Manne Lucha (Landesminister für Soziales und Integration) und Bernd Fey (Geschäftsführer RKK Klinikum). Foto: RKK Klinikum

Foto: © Sigma-Zentrum

eim Neujahrsempfang des RKK Klinikums im Freiburger Loretto-Krankenhaus betonte Sozialminister Manne Lucha, dass Baden-Württemberg eine flächendeckende, bedarfsgerechte und hochwertige medizinische Versorgung fördere. Dazu gehöre die Entwicklung effizienter und patientenorientierter Versorgungsstrukturen. Bei seinem Besuch in Freiburg überbrachte der Minister die offizielle Förderzusage über 3,4 Millionen Euro für Umbaumaßnahmen im Loretto-Krankenhaus.

triebslosigkeit stellen sich bei einer Depression auch körperliche Krankheitsanzeichen wie beispielsweise Appetitlosigkeit, Kopfschmerzen, Schlaf- oder Kreislaufprobleme ein. Dies kann eine normale und vorübergehende Erscheinung sein, es können aber auch behandlungsbedürftige Erkrankungen oder Störungen zugrunde liegen. Um eine passende Therapie zu finden, muss zunächst abgeklärt werden, ob es sich um typische allgemeine Beschwerden der Menopause handelt, ob eine körperliche Erkrankung vorliegt oder ob es sich um eine Depression handeln könnte. „Die Depression in den Wechseljahren ist eine Krankheit, die nicht einfach abgetan werden darf. Sie ist ernst zu nehmen und immer zu behandeln“, betont der Ärztliche Direktor Professor Dr. med. Christoph Bielitz. „Je früher, desto besser hilft eine Frühintervention, die Heilungsprognose bestmöglich zu gestalten“. Die typischen Beschwerden der Wechseljahre sind nicht allein das Ergebnis der hormonellen Umstellung, auch durch zahlreiche biochemische Veränderungen und Änderungen im Hirnstoffwechsel sowie durch psychosoziale Faktoren kommt oftmals das seelische Gleichgewicht aus den Fugen. ■ Sigma Zentrum, Privates Fachkrankenhaus für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin, Weihermatten 1 D-79713 Bad Säckingen Kontakt: +49 (0) 7761 / 55 66-0 www.frueherkennung.de www.sigma-zentrum.de


WESTSIDE


Samstag, 3. März 2018

Fotos: Witters

Der Mann in der Mitte: Nils Petersen hat beim SC verlängert und damit ein Zeichen gesetzt

Nils Petersen bleibt Bundesliga. Nach dem „Bonusspiel“ gegen die Bayern muss der SC nach Berlin, bevor es zum Derby gegen Stuttgart kommt. Von Michael Zäh

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s ist für die Fans immer ein Highlight, wenn die Bayern kommen. Es hat ja im Laufe der Jahre immer mal wieder eine Überraschung (also Spiele für die Geschichtsbücher) gegeben. Für die Kicker des SC Freiburg bedeutet es natürlich nicht nur Spaß, sondern auch eine gehörige Portion Leidensfähigkeit, dem bereits mit 19 Punkten der Konkurrenz enteilten Tabellenführer das Leben und Siegen möglichst schwer zu machen. Am Sonntag (4. März, 18 Uhr) schlagen die Bayern im Schwarzwaldstadion auf. Und das kann sogar spannend werden. Es gibt einige Gründe, an eine eher spannende und knappe Partie zu glauben. Das erste Grund ist der, dass es völlig normal wäre, wenn es nicht so läuft und die Bayern einen super Tag erwischen. Vulgo: Der SC hat wirklich nix zu verlieren, sondern hat normalerweise keine Chance gegen das Ausnahmeteam Mit Fleiß, Kampf und Technik: Aber wie sieht es mit Torgefahr bei Lucas Höler aus?

aus München. Der zweite Grund könnte sein, dass die Bayern gerade angesichts des meilenweiten Vorsprungs in der Tabelle gegenüber den zweitplatzierten Dortmundern nicht alles geben, wenn es an die Schmerzgrenze geht. Und gerade in den Heimspielen ist das StreichTeam oft in der Lage gewesen, den Gegnern viele schmerzhafte Wege aufzuzwingen. Und schließlich ist da noch die Personalie Nils Petersen, der bekanntlich auch mal bei den Bayern im Kader stand, und nun seinen Vertrag beim SC Freiburg in Richtung unendlich verlängert hat. Da Petersen mit seinen 12 Treffern der derzeit beste deutsche Torjäger ist, wird dieses Thema wahrscheinlich medial besonders hochgekocht. Aber gut. Wenn es normal läuft (und Petersen eben nicht märchenhaft wie einst Uwe Wassmer die Bayern mit drei Toren abschießt) wird das Kellerduell zwischen dem HSV und Mainz (Samstag, 3. März, 15.30 Uhr) interessant. Wenn Mainz dort gegen taumelnde Hamburger gewinnt, sind sie auf zwei Punkte an den SC rangerückt, falls dieser ge-

gen die Bayern verliert. Am darauf folgenden Spieltag muss der SC zu der Hertha nach Berlin (wo man verlieren kann), bevor es zum Ländle-Derby gegen den Mitkonkurrenten VfB Stuttgart geht (Freitag, 16. März, 20.30 Uhr). Kurz und gut, der momentane Vorsprung auf den Relegationsplatz 16 ist nicht üppig. Und es wird nicht immer so sein, dass die tolle Moral und die defensiv starke Laufleistung zu Punkten reicht wie zuletzt gegen Bremen (1:0) sowie in Hoffenheim (1:1), wo jeweils Petersen vom Elfmeterpunkt traf. Die Mannschaft wirkt zwar brutal stabil und in sich gefestigt. Sie braucht aber auch mal kreative Lösungen im Offensivspiel (siehe Seite 10), um sich in den direkten Duellen gegen Stuttgart, Hamburg, Mainz und Köln durchzusetzen. Wird immer sicherer: Amir Abrashi auf Sechs


Samstag, 3. März 2018

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FUSSBALL

BUNDESLIGA

Samstag, 3.

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März 2018

FUSSBALL

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Finger-Zeig SC Freiburg. Christian Streich und sein Trainerteam machen Spieler besser. Und warnen vor Problemen. Von Michael Zäh

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s ist so, dass Christian Streich (und sein Trainerteam) in dieser Saison in ganz besonderem Ausmaß den Beweis dafür antreten, dass sie einzelne Spieler und somit auch das SC-Team sukzessive besser machen. Gerade nach dem schleppenden Start in diese schwierige Spielzeit ist die beachtliche Serie, von den letzten 12 Partien nur eine verloren zu haben (bei schwergewichtigen Gegnern wie Leipzig, Dortmund, Leverkusen, Gladbach, Frankfurt oder zuletzt Hoffenheim), nicht von schlechten „Eltern.“ Noch mehr ehrt Christian Streich und seine Mitstreiter, dass er auch im Moment des (relativ großen) Erfolges ganz sachlich den Finger in die Wunde legt. Trotz der tollen Moral seiner Truppe und den Punkten gegen gute Gegner warnt der SC-Trainer davor, dass man noch ein Problem bekommen werde, wenn sich das kreative Offensivspiel nicht schleunigst verbessern lässt. Das ist nämlich eine realistische Einschätzung, die jedoch nicht das eigene Team diskreditiert, sondern quasi das Ziel plus X beschreibt, um in der Bundesliga konkurrenzfähig zu bleiben. Es muss und wird nicht gleich gegen die Bayern (Sonntag, 4. März, 18 Uhr) sein müssen. Aber irgendwann dann schon. Und es ist ja grundsätzlich so, dass Teamgeist, Moral und die passende Taktik (die Streich zuletzt in Hoffenheim wieder das Lob eingebracht hat, ein „Fuchs“ zu sein) vom Trainerteam

eher ins Spiel gebracht werden können als die kreativen Momente. Denn diese sind ja immer noch (neben dem Selbstbewusstsein, das die Trainer natürlich fördern können) gewissen individuellen Fähigkeiten der Fußballer selbst geschuldet. Es ist also nicht leicht, so etwas zu trainieren. Vielleicht ist es sogar unmöglich. Besonders interessant ist dabei, dass der SC ja nach dem Abgang der Kreativkräfte Grifo (in Gladbach oft zweite Wahl) und Maxi Philipp (bis zu seiner schweren Verletzung war er auch in Dortmund überragend drauf) durchaus einige Spieler verpflichtet hat, die genau in diesem Bereich die spielerische und individuelle Klasse ausspielen sollten. Also quasi gezielter Ersatz für die Abgänge, die ja auch das Geld eingebracht hatten, für Ersatz zu sorgen. Doch potenzielle Hoffnungsträger wie Bartosz Kapustka, Marco Terrazzino oder auch Yoric Ravet waren bislang nicht so im Team, dass sie die kreative Lücke schließen konnten. Man darf vermuten: Sie brauchen wohl noch etwas Zeit. Das Experiment mit dem ausgeliehenen Ryan Kent (aus Liverpool) wurde bereits beendet. Man sieht, dass es in diesem Bereich für den SC schwierig ist, die gewünschte Qualität „einzukaufen.“ Es ist immer mit der Phantasie verbunden, was aus den vorhandenen Fähigkeiten junger Akteure noch werden könnte. Der etwas reifere Ravet ist einer, der schon bald (wieder) helfen kann.

Fotos: Witters

Wieder einer, den Streich besser macht: Der junge Söyüncü ist sowieso schnell und sehr zweikampfstark. Jetzt wurde er auch noch cooler und kontrollierter in seinen Aktionen


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Samstag, 3. März 2018

Fatima Mahmoud Mohammad Aburub aus der West Bank sammelt Regenwasser in einer Zisterne für ihre Olivenbäume, die unter der zunehmenden Trockenheit leiden.

Haoua Abdoulaye aus Niger grub mit anderen Frauen halbmondförmige Löcher in den Boden, füllte sie mit Kompost und pflanzte Bäume drauf. Und sie stellt eigene Seife her.

Victoria Gamarra Ramirez aus Peru ist Kaffeebäuerin, doch der Klimawandel bedroht die Ernte. Sie setzt nun auf biologische Anbaumethoden und verwendet ausschließlich natürlichen Dünger. Ihr Wissen gibt sie weiter.

Klimaheldinnen Auf Hauptbahnhöfen zeigt die Hilfsorganisation CARE eine Fotoausstellung: Diese Frauen aus aller Welt setzen sich auf ganz praktische Weise mit den Folgen des Klimawandels auseinander. Von Barbara Breitsprecher

A

m 27. November 1945 gründeten 22 amerikanische Wohlfahrtsverbände die „Cooperative for American Remittances to Europe“, kurz C.A.R.E. Ihr Ziel: Hilfe über ehemalige Feindeslinien hinweg, von Mensch zu Mensch, als ein Zeichen der Völkerverständigung und des Friedens. Es startete eine beispiellose Hilfsaktion: 100 Millionen Pakete wurden in ganz Europa verteilt. Fast zehn Millionen CARE-Pakete mit Lebensmitteln, Kleidung oder Werkzeugen erreichen allein Deutschland. Die Pakete im Wert von 15 US-Dollar konnten eine Familie für einen Monat ernähren. Am 24. Juni 1948, vier Tage nach der Währungsreform, sperrte die Sowjetunion alle Zufahrtswege nach Berlin. Die Blockade, ein Versuch, ganz Berlin unter sowjetische Kontrolle zu bekommen, dauert bis zum 12. Mai 1949. Aber man hatte die Rechnung ohne den Berliner Lebenswillen und die Hilfsbereitschaft von CARE gemacht. Unter der Devise „Jetzt erst recht!“ richtete General Lucius D. Clay, Militärgouverneur der amerikanischen Besatzungszone, eine Luftbrücke ein. Im Minutentakt landeten „Rosinenbomber“, wie die Flugzeuge genannt wurden, mit lebenswichtigen Gütern. Von CARE gecharterte

Maschinen flogen mehr als 200.000 CARE-Pakete mit Lebensmitteln in die damals von jeder Versorgung abgeschnittene Stadt. Auch heute hilft CARE Menschen in Notlagen. Beispielsweise in Syrien. Dort verteilt CARE Lebensmittel, Decken, Matratzen und Hygiene-Pakete und unterstützt außerdem besonders notdürftige Familien mit Bargeld, damit sie sich auf den lokalen Märkten mit dem Nötigsten versorgen können. Die lebensrettenden Hilfslieferungen für Tausende von Menschen im belagerten Ost-Ghuta musste CARE jedoch wegen der schwere Bombardierungen vor kurzem einstellen und warnt vor einer humanitären Katastrophe. CARE will auch dem Klimawandel ein Gesicht geben und die Menschen dazu ermutigen, die Ressourcen zu schonen. Eine Fotoausstellung über „Klimaheldinnen“, eine Kooperation von CARE und der Fotoagentur laif, soll dieses Ziel verdeutlichen. Von Fidschi bis Peru haben diese Frauen mit ihrem Einsatz positive Veränderungen geschaffen und geholfen, ihren Gemeinden die Anpassung an die Folgen des Klimawandels zu ermöglichen.

Foto: laif core/Christian Berg

Quang Thi Kien aus Vietnam (dritte v.l.) wurde für ihre Region bestens geschult in Wettervorhersagen und Ratschlägen, welches Saatgut zu welchem Zeitpunkt am besten angepflanzt wird.

Beispielsweise die 52-jährige Haoua Abdoulaye aus Niger. In der westafrikanischen Sahelzone werden die Trockenzeiten immer länger und die Ernte reichte in ihrem Dorf nicht mehr. CARE-Mitarbeiter zeigten den Bewohnern, wie man halbmondförmige Löcher in den Boden gräbt, um das Regenwasser zu speichern, mit Kompost füllt und bepflanzt. Die Männer weigerten sich jedoch die Löcher zu graben, also machten sich die Frauen ans Werk. Heute baut Haoua Abdoulaye Getreide an, hat fünf Schafe und zwei Kühe und spart in einer Kleinspargruppe mit anderen Frauen, um in weitere Anschaffungen investieren zu können. „Wir wollen noch mehr lernen! Und unsere Seife auf dem Markt verkaufen. Ich möchte, dass meine Kinder eine bessere Schulbildung bekommen. Wir haben noch so viel vor!“ ■ Fotoausstellung „Klimaheldinnen“, bis zum 4. März in der Bahnhofshalle des Freiburger Hauptbahnhofs


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LEBEN

TIPPS

Samstag, 3. März 2018

Konzert

OSTERFESTSPIELE

Matthäuspassion von Bach im Münster

Performance

Auf der Suche nach den großen Fragen

Der Freiburger Bachchor führt zusammen mit den Freiburger Domsingknaben und dem Freiburger Bachorchester sowie den Solisten Hanna Zumsande, Seda Amir-Ka-

Nachdem der Freiburger Tänzer Jo Koppe 2017 mit dem performativen Begegnungsformat „You, Me and the Gatepost“ jeweils einzelne

rayan, Benedikt Kristjánsson, Christian Immler und Manfred Bittner die Matthäuspassion von Johann Sebastian Bach im Freiburger Münster auf. Das Stück wurde Karfreitag 1727 in Leipzig erstmals aufgeführt. Bach hat in diesem Werk drei Texte miteinander verwoben: Die biblische Erzählung vom Leben und Sterben Jesu nach Matthäus, etliche Choräle sowie lyrische Texte.

Gäste oder kleine Gruppen zu einem kulinarischen Gespräch zu großen Lebensthemen gebeten hatte, öffnet er jetzt die Theatertüren für ein größeres Publikum: Gemeinsam mit dem Musiker Ahmed Abdelali (Oud, Rahmentrommel, Stimme) lädt er zu einem experimentell-partizipativen Abend ein, der eine persönliche Auseinandersetzung mit unserer Lebendigkeit, unserer Sterblichkeit und unserem fundamentalen Verwobensein verspricht. Ohne Angst vor großen Themen fragt er bei einem poetisch-musikalischen Abend nach dem Kern alles Lebendigen, nach unserem Eingebettetsein in Raum und Zeit und nach den Vernetzungen unseres Lebens.

■ Bach Matthäuspassion, 3. März, 19 Uhr, Freiburger Münster, Tickets: Tel. 0761/496 8888, www.freiburger-bachchor.de

Theater

Ein ungezähmtes Frauenleben Mit der Bühnenversion zur Abitur-Pflichtlektüre im Fach Englisch, „Half Broke Horses“ von Jeannette Walls, gastiert die renommierte

It‘s time to say goodbye: Zum letzten Mal gestaltet Sir Simon Rattle als Chefdirigent der Berliner Philharmoniker vom 24. März bis zum 2. April zusammen die Osterfestspiele im Festspielhaus in Baden-Baden. Zu sehen und zu hören sein wird unter anderem Richard Wagners Oper „Parsifal“. Dieter Dorn inszeniert das musikdramatische Werk neu, in dem Rattle den Umgang mit einer

zutiefst dysfunktionalen Gesellschaft thematisiert sieht. Insgesamt sieben Mal wird Sir Simon Rattle bei den Osterfestspielen 2018 am Pult stehen. Neben der Oper auch für Konzerte mit der Mezzosopranistin Elina Garanca und zwei Konzerte mit dem polnischen Pianisten Krystian Zimerman. ■ www.festspielhaus.de Infos & Eintrittskarten: Tel. 07221 / 30 13 101

Täglich ein heißes Mittagessen – auch sonn- und feiertags Von den freundlichen Kurieren der Landhausküche ins Haus gebracht. Gerade Wochenenden und Feiertage werden durch ein leckeres Essen erst richtig schön. Darum ist es den Köchen der Landhausküche besonders wichtig, diese Tage nicht nur zu „überbrücken“, sondern sie mit bestem Service und leckeren Mittagsgerichten zu etwas Besonderem zu machen. Die Kuriere der Landhausküche kommen auch an Samstagen sowie sonn- und feiertags persönlich zu Ihnen. Ihre Fahrzeuge sind mit einem Ofen ausgestattet. So sind die Gerichte bei der Lieferung auf den Punkt gegart und appetitlich heiß.

■ „You, Me and the Gatepost II“, 8./9./10. März, jeweils 19 Uhr. E-Werk Kammertheater, Tickets: 13/20 Euro; www.ewerk-freiburg.de

Lesung

Das dichte Leben des Roger Willemsen Die Publizistin Insa Wilke, ausgezeichnet mit dem Alfred-Kerr-Preis, spricht über einen der scharfsinnigsten Intellektuellen unserer Zeit:

Auch an allen anderen Tagen bietet die Landhausküche ein breites Angebot an leckeren Mittagsgerichten, das dafür sorgt, dass es jedem schmeckt. Dieser tägliche „Besuch in Sachen Genuss“ findet in Ihrer Stadt großen Anklang. Genießen auch Sie diesen Service – ganz ohne vertragliche Bindung und schon ab einer Portion.

Für mehr Informationen sind wir gerne telefonisch für Sie erreichbar: montags bis freitags von 8.00 bis 18.00 Uhr unter der Telefon-Nummer

American Drama Group Europe auf Einladung des Carl-SchurzHauses in Freiburg. Das US-Theaterensemble zeigt die inspirierende Lebensgeschichte der Großmutter der Autorin, Lily Casey Smith: Die an der Schwelle zum 20. Jahrhundert in Armut aufwachsende Südstaaten-Tochter übernimmt noch jung mit ihrem Ehemann eine Rinderfarm und hält die Familie mit Pokern, Schwarzbrennerei und Pferderennen über Wasser. Die Aufführung setzt die Freiheiten und Härten rauen, ländlichen Lebens als Frau mitreißend in Szene. ■ Theater „Half Broke Horses“, 13. März, 15.30 Uhr und 19 Uhr, Bürgerhaus Seepark, Tickets: schroeder@carl-schurz-haus.de

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den Schriftsteller, Filme- und Programmmacher, Musikliebhaber und Humanisten, Roger Willemsen, der 2016 starb. Ein knappes Jahr vor seinem Tod hielt Roger Willemsen eine „Zukunftsrede“, die Insa Wilke als seine Nachlassverwalterin unter dem Titel „Wer wir waren“ (Fischer, 2017) herausgab. Ein leidenschaftliches Plädoyer für eine „Abspaltung aus der Rasanz der Zeit“. „Das Leben kann man nicht verlängern, aber wir können es verdichten“, schrieb Roger Willemsen. Insa Wilke zeigt in Texten, Erzählungen und Erinnerungen sein leben und Werk. ■ Insa Wikle: „Hommage an einen Waghalsigen“, 18. März, 18 Uhr, Literaturhaus Freiburg, Bertoldstr. 17, Eintritt: 9/6 Euro


BERUF & KARRIERE

Samstag, 3. März 2018

MARKT

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stag, 3. März 2018

Anderen helfen

FSJ IM AUSLAND

Erfahrungen sammeln

Pflegerinnen Samstag, 3. März 2018und Pfleger werden gebraucht. Die Einsatzbereiche sind vielfältig, die Ausbildung relativ kurz

Für ein Freiwilliges Soziales Jahr im Ausland sind einige Kosten selbst zu übernehmen

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Als Altenpflegehelfer/-in betreut und versorgt man gebrechliche aber auch gesunde ältere Menschen. Man hilft ihnen bei der Körperpflege, bei der Bewältigung von Alltagssituationen und organisierst die Freizeitgestaltung. Auch bei Behördengängen und Arztbesuchen unterstützt man sie. Für diesen Beruf dauert die schulische Ausbildung nur ein Jahr, danach kann man in Altenwohnheimen oder bei ambulanten Pflegediensten arbeiten. Auch in der Ausbildung zum Heilerziehungspflegehelfer/zur Heilerziehungspflegerin lernt man lediglich zwischen ein und zwei Jahren und ist danach eine Fachkraft. Hier hat man es mit der Erziehung und Pflege von Menschen aller Altersklassen zu tun. Die Patienten leiden an geistigen, körperlichen oder mehrfachen Behinderungen und brauchen Unterstützung in alltäglichen Angelegenheiten

©Foto: Gina Sanders, fotolia

ie Zahl der pflegebedürftigen Menschen ist in den vergangenen vier Jahren in Deutschland um fünf Prozent angestiegen. Es gibt derzeit laut statistischem Bundesamt 2,63 Millionen Menschen, die ihren Alltag nicht alleine bestreiten können. Dieser rasante Anstieg ist insbesondere auf die immer älter werdende Gesellschaft zurückzuführen. Daher ist es umso wichtiger, dass sich mehr Jugendliche für eine Ausbildung im Pflegebereich entscheiden.

sozialpflegerische und vor allem wie der Körperpflege, der Nahrungspädagogisch-betreuende Aufaufnahme und hauswirtschaftlichen Dingen. Außerdem erstellt man Ergaben. Man kümmert sich um Menschen aller Altersklassen und ziehungs- und Förderpläne. Gesundheitszuständen. AngefanNach einer Ausbildung zur Fachkraft für Pflegeassistenz begen bei der Grundpflege kranker treut man hilfebedürftige Menschen Menschen, bis hin zu der Hausaufaller Art. Im ambulanten Bereich gabenbetreuung von Kindern, und fährt man hierfür zu den Patienten auch das Führen von Beratungsgenach Hause und unterstützt sie vor sprächen gehört zu den Aufgaben. Ort. Dabei werden auch Einkäufe Während der zweijährigen Ausbilerledigt, Essen zubereitet sowie für dung ist man hauptsächlich in der Ordnung und Hygiene im Haushalt Berufsfachschule, wo die theoregesorgt. Ein wichtiger Aspekt ist tischen Inhalte vermittelt werden. die Förderung der Eigenständigkeit Das praktische Wissen eignet man dieser Personen, indem diese immer sich in verschiedenen Praktika an, wieder zu Bewegung und Beschäfdie während der Ausbildung absoltigung angeleitet werden. viert werden. Nach der Lehrzeit ist man meist in sozialen EinrichtunAls Sozialassistent/-in überð-tĶY-ãŠ-Ÿ)-)Štȯt)-Š-tĘ-tŽV-t»ŸV-m7-tɩ nimmt man hauswirtschaftliche, gen beschäftigt.



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Seit über 20 Jahren Ihr Pflegedienst in Freiburg!

Wir suchen zur Erweiterung unseres gewachsenen Kernteams:

Examinierte Pflegefachkräfte, 79104 Freiburg, Hansastraße 4 Tel.: 0761/551713 Fax 0761/553190 gerne auch Wiedereinsteiger 79104 Freiburg, Hansastraße 4 79104 Freiburg, Hansastraße 4 Tel.:Tel.: 0761/551713 Fax0761/553190 0761/553190 0761/551713 Fax

Ein FSJ kann auch im Ausland in folgenden Bereichen absolviert werden: Soziales (Freiwilliges Soziales Jahr) mit Erziehung oder Pflege von Kindern, Jugendlichen, alten oder kranken Menschen oder Menschen mit Behinderung, Kulturelles (Freiwilliges Kulturelles Jahr) mit der Betreuung von kulturellen Einrichtungen wie Museen, Theater oder Bibliotheken, Ökologisches (Freiwilliges Ökologisches Jahr) mit den Themen Umwelt-, Natur- und Tierschutz, Nachhaltigkeit und Umweltbildung. Es gibt diverse Organisationen, die ein FSJ im Ausland anbieten. Wichtig ist: Der Anbieter muss seinen Hauptsitz in Deutschland haben und hier als Träger zugelassen sein. Der Dienst im Ausland muss überdies als ganztägige Tätigkeit angelegt sein. Für die Anund Abreise kommt man als FSJler selbst auf. Ursprünglich wurden die

darüber hinaus anfallenden Kosten für Unterkunft, Verpflegung und Visa vollständig vom Träger übernommen. Dies änderte sich jedoch, als die staatlichen Fördermittel für das FSJ gekürzt wurden. Daher erwarten die Träger heute in aller Regel von den Freiwilligen, dass sie sich finanziell beteiligen bzw. die Kosten weitestgehend selbst tragen. Zu diesem Zweck empfiehlt es sich, einen sogenannten Spenderkreis aufzubauen: Unterstützer (Freunde, Verwandte Bekannte), die das Auslands-FSJ finanziell fördern. Zu den Leistungen, die man während des Auslandseinsatzes erhält, gehören eine Auslandskranken- und Unfallversicherung sowie ein monatliches Taschengeld. Auch die Bezahlung der in Deutschland fortlaufenden gesetzlichen Versicherungen (Kranken-, Renten-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung) ist sichergestellt. ©Foto: George Dolgikh, fotolia

am 3. März 2018


Kompetenz durch Wissen und

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Erfahrung im Schwimmbadwesen

Fachangestellte fßr Bäderbetriebe Jahresgehalt 36.000,00₏ Rettungsschwimmer Saisongehalt 18.000,00₏

Personalschulung Betriebsanalyse Personalgestellung Geschäftsbesorgung BetriebsfĂźhrung Michael Scholz Am RoĂ&#x;berg 6/1, 79874 Breitnau Telefon: +49 7652 / 919 16 34 info@baeder-competence.de

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Fachangestellter fßr Bäderbetriebe oder saisonale Badeaufsicht: Schwimmbäder als Arbeitsort sind reizvoll und abwechslungsreich

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Foto: fotolia, Janni

Meister fßr Bäderbetriebe Jahresgehalt 48.000,00₏

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BERUF & KARRIERE

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ie Sonne scheint, das Wasser glitzert, leichte SchweiĂ&#x;perlen sammeln sich unter der Cap auf dem Kopf. Bademeister im Schwimmbad – das ist fĂźr die einen ein cooler, lockerer Job, fĂźr die anderen ist er der Buhmann, der immer „Nicht vom Beckenrand springen!“ ruft. Fakt ist: Bademeister oder Fachangestellte fĂźr Bäderbetriebe, wie es korrekt heiĂ&#x;t, werden gesucht! Der Ausbildungsberuf (!) Bademeister ist in Wirklichkeit viel mehr, als nur am Beckenrand Ausschau zu halten und wilde Jungs vertreiben. Der Beruf ist ein Mix aus Animateur, Sanitäter, Techniker und Chemiker. Vom Babyschwimmen Ăźber das Seepferdchen, vom Sauna-Aufguss bis zur Wassergymnastik-Animation, dem Auswerten von Wasserproben sowie der In- und AuĂ&#x;erbetriebnahme der Freibäder - „Bademeister“ mĂźssen verschiedenste Dinge beherrschen.

Dazu gehĂśrt auch die recht komplizierte Bedienung der technischen Wasseraufbereitungsanlagen im Untergrund der Bäder, von der kleinen Pumpe bis zur riesigen Filteranlage. Und sportlich sollte man sein, schlieĂ&#x;lich muss man auch den Rettungsschwimmer Ăźben. Doch keine Sorge, ein perfekter Schwimmer muss dennoch keiner zu Beginn seiner dreijährigen Ausbildung sein. Wer nicht gleich an eine Ausbildung als Fachangestellter fĂźr Bäderbetriebe denken mag, sondern erst einmal in den Beruf „hinein schnuppern“ will, fĂźr den ist vielleicht der Saison-Job als Rettungsschwimmer ideal. Hier geht es darum, Badegäste zu beaufsichtigen und sich um deren Sicherheit zu kĂźmmern. Als Badeaufsicht braucht man keine Ausbildung zu machen. Allerdings ist das Rettungsschwimmabzeichen der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) in Silber Voraussetzung.

Foto: eyeQ, fotolia

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Rettungsschwimmer als Saison-Job: DafĂźr ist keine Ausbildung, sondern nur das Rettungsschwimmerabzeichen des DLRG in Silber notwendig.


BERUF & KARRIERE

Samstag, 3. März 2018

Voller Abwechslung

Anzeigenservice

Eine Weiterbildung zum Eventmanager/zur Eventmanagerin: kreative Ideen und gute Organisation sowie kaufmännisches Wissen sind nötig

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Erst die Kombination unterschiedlicher Eigenschaften macht ein Team erfolgreich: Es gibt die Kreativen, die vor lauter Inspiration nur so sprudeln. Sie liefern die zündende Idee für ein faszinierendes Ereignis. Dann gibt es die Zuhörer, die im Kundengespräch Feinheiten aufnehmen, sich die Vorstellungen und Ziele einer Veranstaltung genau erklären lassen. Sie behalten die Kundenwünsche im Blick. Und es gibt die Macher, die Ideen aufgreifen, koordinieren und zügig umsetzen. Sie sind wichtig für

©Foto: IST/akz-o

ir besuchen Konzerte oder Sportveranstaltungen, aber selten machen wir uns Gedanken darüber, wer uns diese Erlebnisse ermöglicht. Manchmal sind es einzelkämpfende Eventmanager, die eine Veranstaltung alleine auf die Beine stellen. Meist sind es aber ganze Teams, die sich die Arbeit teilen. Und hier treffen sich die unterschiedlichsten Charaktere, die einen Job im Eventmanagement über die eigentliche Aufgabe hinaus so abwechslungsreich machen.

Wir beraten Sie gerne

Telefon 0761 / 15 434 2-0 anzeigen@zas-freiburg.de

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Für das Jahr 2018 suchen wir Auszubildende in den folgenden Ausbildungsberufen:

• Kaufmann (m / w) im E-Commerce • Kaufmann (m / w) im Groß- und Außenhandel • Kaufmann (m / w) im Einzelhandel • IT-Systemkaufmann (m / w) • Fachinformatiker Systemintegration (m / w) • Fachinformatiker Anwendungsentwicklung (m / w) • Kaufmann (m / w) für Marketingkommunikation • Fachkraft (m / w) für Lagerlogistik • Bachelor of Arts – Handel (m / w) Genauere Infos unter www.pearl.de/jobs

Erfolgreich im Team: Eventmanager sind Teamplayer, so kann jeder seine Stärken einbringen. die termingerechte Umsetzung des Events. Alle vereint ein Ziel: ein unvergessliches Erlebnis zu kreieren. Alle müssen wissen, welche Prozesse im Eventmanagement wie und wann ablaufen. Das kann man lernen, wie beispielsweise Benjamin Bielawski. Er hat eine Weiterbildung zum Eventmanager absolviert und zusätzlich mit dem „Veranstaltungsfachwirt (IHK)“ einen öffentlich-rechtlichen Abschluss erlangt. Er kam als Quer-

einsteiger in die Branche und ist heute mittlerweile geschäftsführender Gesellschafter einer Werbe- und Eventagentur in Süddeutschland. „Neben kreativen Ideen, passendem Konzept und gut organisierter Umsetzung spielen auch die kaufmännischen Aspekte eine große Rolle“, weiß er. „Budgetkontrolle ist genauso wichtig wie die Kenntnis der rechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen für ein Event.“

Lass dich beraten und werde zur gesuchten Fachkraft. www.dasbringtmichweiter.de

Abschluss zum Erfolg An der Carlo Schmid Schule in Freiburg gibt es seit 20 Jahren interessante Schul- und Berufsabschlüsse

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Wer seine Chancen verbessern will, für den lohnt es sich zu lernen, denn so kann man in der Wirtschaft durchstarten. Danach stehen einem die Wege in den Beruf oder zur Hochschulreife offen. Mit einem Abschluss an der Kaufmännischen Berufsfachschule – auch Wirtschaftsschule genannt – qualifiziert man sich für weiterführende Schulen. Der Abschluss an der Wirtschaftsschule ist ein Mittlerer Bildungsabschluss, der den Einstieg zum Beispiel ins berufliche Gymnasium oder in ein Berufskolleg öffnet. Darüber hinaus ist man für den Einstieg in eine kaufmännische Berufsausbildung bestens gerüstet. Der Besuch der Wirtschaftsschule kann bis zu einem Jahr auf die

Foto: Carlo Schmidt Schule

ie Carlo Schmid Schule bietet ein vielfältiges Angebot: als private berufliche Schule mit berufsvorbereitenden Bildungsgängen wie Wirtschaftsschule, Berufsfachschule Metalltechnik, Berufseinstiegsjahr, Vorqualifizierungsjahr Arbeit/Beruf, Sonderberufsfachschule und einiges mehr. Die Carlo Schmid Schulen des IB Baden sind 20 Jahre altund bieten viel Erfahrung und persönliche Unterstützung.

Infoabend: 06.03.2018 18 Uhr

In kleinen Klassen werden Schülerinnen und Schüler der Carlo Schmid Schulen auf die Ausbildung oder Studium vorbereitet. Ausbildung angerechnet werden. Präzision und Geschick sind das ideale Handwerkszeug für eine technischen Grundausbildung. Danach ist ein Einstieg direkt in das zweite Lehrjahr möglich. Die einjährige Berufsfachschule Metalltechnik bereitet Hauptschulabgänger/innen und Werkrealschüler/innen auf das gesamte Spektrum der metallverarbeitenden Berufe vor. Unter anderem erwirbt man in einem zweiwöchigen Ausbildungsbaustein erste Kenntnisse in der Schweißtechnik. Das Schuljahr wird in Betrieben oft als erstes Ausbil-

dungsjahr angerechnet. Die Carlo Schmid Schulen haben sich zum Ziel gesetzt, die Persönlichkeit aller Schülerinnen und Schüler zu entwickeln und sie auf Arbeitswelt und Studium vorzubereiten. Das Lernen in kleinen Klassen, ebenso wie die Kontakte zu Unternehmen und Hochschulen bieten dabei eine zielgerichtete Unterstützung. An den Carlo Schmid Schulen gibt es keinen Bewerbungsstichtag, die Plätze werden nach Eingang der Bewerbung vergeben. ■ www.carlo-schmid-schule.de www.internationaler-bund.de

Dein Weg in die Wirtschaftsschule In zwei Jahren zur Fachschulreife Informiere Dich Dich an an unserem unserem Infoabend Infoabend über über alle alle Bildungsgänge Bildungsgänge Informiere www.carlo-schmid-schule.de Informiere Dich an unserem Infoabend über alle Bildungsgänge www.carlo-schmid-schule.de Carlo Schmid Schule Freiburg Türkheimer Str. 1, 79110 Freiburg Telefon: 0761 / 88 88 58 2

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Wärmeschutz Holz Fensterrahmen aus Holz sind ökologisch sinnvoll. Ausreichender Witterungsschutz und Pflege ist wichtig.

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ie Wahl der passenden Fenster gehört zu den spannendsten Aufgaben bei der Planung eines neuen Hauses. Fenster sind ja bekanntlich die Augen des Hauses und begegnen uns täglich – von innen und außen. Aufgrund geringer Energieaufwendungen in der Herstellung weisen Holzrahmenprofile im Vergleich zu Aluminium- oder PVC-Fenstern günstige ökologische Bilanzwerte auf. Vorteile ergeben sich auch aus dem guten Wärmeschutz des Rahmenmaterials. In der Langzeitbilanz weisen Holzrahmen eine geringere Witterungsbeständigkeit auf als Aluminium- oder PVC-Fenster. Liegt keine starke Beanspruchung der Fenster vor und gibt es einen ausreichenden Witterungsschutz durch die Gebäudekonstruktion, sind Holzfenster eine gute Wahl. Werden höhere Anforderungen an den Wetterschutz gestellt und ergibt sich daraus ein hoher Wartungs- und Pflegeaufwand mit Schutzmittelbeschichtungen, kön-

Hausmodernisierung und Altbausanierung am 17.03.2018

nen Holzfenster mit einem äußeren Aluminium-Blendrahmen Vorteile bieten. Vorrangig entscheidend bei der Fensterwahl nach den Kriterien der Nachhaltigkeit sind hoher Wärmeschutz von Rahmen und Glas, hohe Lebensdauer des gesamten Fenstersystems sowie geringer Wartungs- und Pflegeaufwand. Für die Fensterwahl unter nachhaltigen

Aspekten sollte nicht allein auf das Rahmenmaterial, sondern vor allem auf die Gesamt-Fensterkonstruktion geachtet werden, sowie auf die Einbausituation der Fenster. Der Wärmedämmwert des Fensters (U-Wert besser als 0,9 W/ m²K) und die Möglichkeit, passiv Sonnenenergie in das Gebäude zu lassen, sind für die ökologische Bewertung sehr wichtig.

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Schiebesysteme lassen Licht ins Haus und Kälte draußen. Moderne Schiebetüren bieten auch eine hohe Sicherheit gegen Einbrüche

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chiebesysteme sind im privaten Wohnbau seit Jahren sehr beliebt. In Sekundenschnelle geöffnet und zur Seite geschoben löst eine Schiebetür die Grenze zwischen Innen- und Außenbereich auf. Im Herbst und Winter wiederum sorgen die großflächigen Glaselemente für helle Räume durch maximalen Lichteinfall, dabei lassen Wärmedämmwerte auf Passivhaus-Niveau keine kostbare Heizenergie entweichen.

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Ein weiteres wichtiges Kriterium beim Kauf einer Schiebeanlage ist die Einbruchhemmung. Oftmals Richtung Garten gelegen und von Nachbarn oder der Straße aus schlecht einsehbar sind Balkon- und Terrassentüren gute Angriffspunkte für Einbrecher. Das belegt auch die Statistik: Über 40 Prozent der Einbrüche erfolgen über schlecht gesicherte Balkon- und Terrassentüren. Die gute Nachricht ist, dass auch Schiebetüren genau wie Haustüren und Fenster mit Sicherungstechnik ausgestattet werden können. Schiebesysteme mit Widerstandsklasse RC 2 bieten einen guten Schutz gegenüber Tätern, die mit Werkzeugeinsatz wie Schraubendreher plus Zange oder Keil

Je nach Ausstattungsvarianten der Schiebesysteme ist eine zertifizierte Einbruchhemmung bis RC 2 möglich. Foto: Schüco International KG/akz-o zur Sache gehen. Deshalb empfehlen die kriminalpolizeilichen Beratungsstellen in der Regel diese Widerstandsklasse. Schiebesysteme aus Aluminium ermöglichen raumhohe und großzügig dimensionierte Glaselemente mit schmalsten Profilansichten in unterschiedlichen Bautiefen, Farben und Wärmedämmwerten. Für die leichte und komfortable Bedienung der Schiebesysteme aus Aluminium stehen je nach Konstruktion manuelle oder mechatronische Beschläge

zur Verfügung, die Flügelgewichte bis zu 500 kg bewegen. Verriegeln, schließen und öffnen lassen sich die mechatronischen Schiebetüren beispielsweise per Knopfdruck über ein Bedienboard am Flügel oder einen Raumtaster. Eine Öffnungsund Verschlussüberwachung mit Rückmeldefunktion hilft, die Schiebeelemente zu kontrollieren. Das Überwachungssystem lässt sich auch in Gebäudeautomationssysteme einbinden und mit Einbruchmeldeanlagen kombinieren.


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Dachflächen nutzen

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Aktive Energieerzeugung, nicht nur passive Energieeinsparung: Hausdächer können sinnvoll genutzt werden

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„Das Dach ist zu wertvoll, um es für eine reine Schutzfunktion zu verwenden“, meint Eva Meisel vom Dachdecker-Landesinnungsverband Baden-Württemberg. „Neben der passiven Energiesparfunktion durch eine optimale Wärmedämmung sollten Dachflächen intensiver zur aktiven Energieerzeugung eingesetzt werden“. Mit Solaranlagen zur Stromerzeugung (Photovoltaikanlagen) kann der hier generierte Strom an Netzbetreiber verkauft werden. Dies lohnt sich durch die gesunkenen Einspeisevergütungen aber meist nur noch bei sehr großen Anlagen. Sinnvoller ist es für Privathaushalte, den so erzeugten Strom selbst zu nutzen. Dies kann direkt erfolgen – oder mit Stromspeichern zu jeder

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rsprünglich hatte das Dach nur eine Funktion zu erfüllen: den Regenschutz für die Bewohner und das Inventar zu gewährleisten. Mittlerweile ist das Dach zu einem Hightech-Produkt weiterentwickelt worden.

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Dachintegrierte Anlagen können einen Teil der konventionellen Dacheindeckung ersetzen. beliebigen Tages- und Nachtzeit. Solarthermieanlagen dienen zur Heizungsunterstützung oder erzeugen direkt warmes Wasser. Mit einer sorgfältig geplanten Anlage lassen sich die im Sommer meist nur sehr kurzen und damit verschleiß- und energieintensiven Einschaltintervalle der Heizungsanlage weitgehend

vermeiden. Diese Einschaltphasen sind normalerweise notwendig, um bei Bedarf stets über Warmwasser zu verfügen. Sowohl PV-Anlagen – auch mit Energiespeicher - als auch Solar– thermieanlagen können mit zinsgünstigen Krediten und Zuschüssen von der KfW-Bank realisiert

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Zum angesagten Minimalismus passen bodenebene Duschen, die ebenso im Trend liegen. Ausdrucksstarke Badarmaturen, die auf klare Geometrie setzen, komplettieren diesen Stil. Dazu gesellen sich eckige Waschtische und plane Duschflächen, die mit dem übrigen Boden verschmelzen. Badmöbel sind grifflos und kubistisch und fügen sich so harmonisch ins Gesamtambiente ein. Fliesen in Beton-Optik oder Naturstein in großen Formaten erzeugen eine hochwertige und warme Atmosphäre. Dezente Naturtöne, Sand, Beige oder Grau, bis hin zu Schwarz-Weiß unterstreichen den Geometrie-Trend. Einen ausdrucksstarken Auftritt legen Armaturen mit einer konsequent geometrischen Formensprache hin. Eine zusätzliche Wandlampe oder eine dimmbare Spiegelleuchte bringen zudem mehr Abwechselung

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ine konsequent geometrische Gestaltung findet immer mehr Fans unter Bauherren und Renovierern. Im Bad zeigt sich dieser Trend in einer klaren Gliederung. Präzise Konturen sorgen für ein aufgeräumtes, wertiges Erscheinungsbild.

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für den passenden Film in die Wand einbauen lassen… Und wer sein Bad zu einem richtigen Spa und damit zu einem echten Erholungsort machen möchte, an dem man vom Alltag abschalten kann, der kann eine Dampfdusche einbauen lassen oder einen Duschkopf mit Regen- oder Wasserfalleffekt installieren. Dann noch LED-Lichteffekte und Musikuntermalung dazu – fertig ist die perfekte Wohlfühloase.

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241. Ausgabe, ET 03.03.2018  

Oh, du heiligs Diesele: Die Autokanzlerin will beschwichtigen und wirkt dabei ewig gestrig. Nach dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts, d...

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