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Meinung, Tipps & mehr für volle 14 Tage

Ausgabe 238 am 20. Januar 2018

Missbraucht, zerstört Freiburg

Drei Hammerspiele

Fiktion & Wahrheit

SC Freiburg

Jahrelang wurde ein Neunjähriger sexuell missbraucht und vergewaltigt. Seine Mutter und ihr Lebensgefährte boten ihn im Internet an. Seite 2

Gegen RB Leibzig, dann in Dortmund und gegen Leverkusen hängen die Trauben hoch. Doch der Lustgewinn könnte ebenfalls hoch sein. Seite 7

Leben Die Tanzperformance „(This is) Cliff“ von und mit Marion Dieterle im E-Werk Kammertheater spielt mit Fiktion, Wahrheit und Manipulation. Seite 11

Politischer Masochismus Wer zuerst eine Kampfkandidatur gegen Merkel hochkant verliert, dann kategorisch eine erneute Groko ablehnt, um seine SPD stolz in der Opposition erneuern zu wollen, kann jetzt nicht kommen und das genaue Gegenteil verkaufen wollen. Von Michael Zäh

M

HALLO ZUSAMMEN

Kommt also ein Schnösel daher

Montage: S. Schampera

anchmal möchte man Martin Schulz auch mal in Schutz nehmen. Denn so ganz gerecht ist es nicht, wie der SPD-Chef gerade nach allen Regeln der Kunst zerlegt wird. Dabei hat er sich doch ausgerechnet mit dem Thema der „Gerechtigkeit“ in den Bundestagswahlkampf gegen eine unmotivierte Merkel gestürzt, nur um damit krachend zu scheitern. Und nun wird er selbst auch noch ungerecht behandelt! Ungerecht ist nämlich erstens, dass Martin Schulz ziemlich kurzfristig als Heilsbringer für die SPD inszeniert wurde, weil da jemand zum Verheizen gesucht wurde. „Sankt Martin“ ließ die Umfragewerte nach oben schnellen und schien die Basis zu begeistern. Aber in Wahrheit hätte es schon ein Welt-Wunder gebraucht, damit ein SPD-Politiker aus dem Stand, ohne lange Vorgereitungszeit und ohne nennenswerte Organisation dann tatsächlich Erfolg gehabt hätte. Das wussten gewiefte Leute wie Sigmar Gabriel und hoben Schulz aufs Schild der Eitelkeiten. Der glaubte daran, rieb sich im Wahlkampf auf und fuhr schließlich mit nur noch 20 Prozent plus Äpfelbutzke das historich schlechteste Wahlergebnis für die SPD ever ein. Danach war Martin Schulz sehr zornig und giftete gegen Angela Merkel (weil diese angeblich tolle Ideen von Schulz mit dem Staubsauger zu den ihren gemacht habe), aber eben auch gegen Leute aus den eigenen Reihen, weil er es endlich bemerkt hatte, dass die ihn ja im Grunde reingelegt hatten. Dann trat Martin Schulz in seinem Zorn direkt nach der Wahl

vor die Mikrofone (ohne dass ihn jemand dazu gezwungen hätte) und sagte am 24. September 2017: „Ich bin angetreten, um die bisherige Bundesregierung und die Kanzlerin abzulösen. Ich habe der SPD-Parteiführung deshalb heute Abend empfohlen, dass die SPD in die Opposition geht.“ Für eine Verlängerung der Groko nicht zur Verfügung zu stehen, löste an der SPD-Basis erneut eine Welle der Begeisterung aus. Endlich raus aus dem Joch, das Merkel und Co. der SPD seit Jahren auferlegt hatte. Am tiefsten Punkt wenigstens die Fesseln sprengen und endlich wieder linke Politik vertreten zu dürfen. Und ja, man kann auch ein bisschen erhobenen Hauptes die stärkste Oppositionspartei sein, was immerhin nicht nix ist. So hatte Schulz seine Partei für eine große Erneuerung (auch personell) hinter

sich versammelt, um sich in der Opposition mit einer langfristigen Agenda zu erholen. Quasi Sankt Martin, Handaufleger nach innen. Das haben sie ihm abgenommen bei der SPD. Das hätte ein Aufbruch sein können, wenn auch ein erst mal sehr bescheidener. Doch dann kam ja das von der FDP und Christian Lindner inszenierte Scheitern der Jamaika-Vorverhandlungen und das Einschreiten des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier, selbst mal ein bedeutender SPDler, der jetzt aber das Wohl des Landes im Blick haben soll und deshalb von Schulz eine Umkehr verlangte, die nun wirklich gar nicht mehr vermittelbar ist. Zumindest nicht für die Basis einer gebeutelten SPD. Schulz machte mit. Das hat ihn in Augen der Öffentlichkeit und noch mehr bei seinen Genossen

zu einem Mann ohne Rückgrat gemacht. Wer zuerst ein Kampfkandidatur gegen Merkel verliert, dann kategorisch eine erneute Groko ablehnt (so weit, so logisch), kann jetzt nicht kommen und das genaue Gegenteil verkaufen wollen. Das ist ja schon vom Ansatz her nahe am politischen Masochismus. Um jetzt aber noch einmal den Mann in Schutz zu nehmen: Schulz hat nur widerwillig in die Gespräche eingewilligt, deren Ergebnisse er jetzt als „viel rote Politik“ für die Leute im Land verkaufen will. Vor allem hat er selbst es eingefädelt, dass ein SPD-Sonderparteitag und später auch noch eine Abstimmung der Basis am Ende bestimmen soll, ob es eine neue Groko gibt. Er hat sich selbst dem unterworfen, was ihn nun politisch vernichten kann.

Der junge Kurz ist uns doch schnurz ...nee, halt, stop, das wäre ja fast schon, wie soll man sagen, etwas zuviel des Bösen. Nun gut, der junge Mann ist mit 31 Jahren also der jüngste Kanzler Europas und baut seine Macht völlig ungeniert auf den Koalitionspartner FPÖ in Wien, eine rechte Partei, die der deutschen AfD nicht unähnlich ist. Aber Kanzlerin Angela Merkel hat auch den Antrittsbesuch von Sebastian Kurz, neuer Kanzler aus Österreich, mit Respekt (vor Andersdenkenden?) und sogar mit Anstand bewältigt. Dafür gibt es ja immer ein paar Formeln, auf die sich dann die Parteien einigen. In diesem Falle lautete sie, dass beide Seiten ein „gemeinsames Europa der Sicherheit“ wollen. Wäre ja auch seltsam gewesen, wenn da jemand ein Europa der Unsicherheit gewollt hätte. Aber dennoch wird klar, dass der junge Kurz der erfahrenen deutschen Kanzlerin da eine Formulierung aufgedrückt hat, die ihr noch als Eingeständnis eigener Fehler interpretiert werden könnte. So einfach kommt also ein Schnösel daher. Michael Zäh


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FREIBURG

UND DIE WELT

Samstag, 20. Januar 2018

Samstag, 20. Janu

Ausgabe 238 am 20. Jan

Missbraucht, zerstört, alleingelassen

Samstag, 20. Januar 2018

Jahrelang wurde ein Neunjähriger vergewaltigt. Seine Mutter und ihr Lebensgefährte – ein vorbestrafter Pädophiler – hatten den Jungen selbst sexuell missbraucht und über das Internet gegen Bezahlung an andere Männer „vermietet“. Von Barbara Breitsprecher

E

s sind Abgründe, die sich hier auftun. Unfassbar grauenhaft, was eine Mutter ihrem neunjährigen Sohn angetan hat. Über Jahre hinweg hat sie den Jungen zusammen mit ihrem Lebensgefährten, einem vorbestraften und vom Gericht als gefährlich eingestuften Pädophilen, sexuell missbraucht und ihn gegen Bezahlung anderen Männern überlassen, von denen er vergewaltigt und schwer missbraucht wurde. Es ist einem anonymen Hinweis zu verdanken, dass nun ein ganzer Pädophilenring aufgeflogen ist und dieses entsetzliche Tun beendet werden konnte. Die Polizei hat hier erstklassige Arbeit geleistet, unterstützt von Kollegen in Frankreich, Spanien und der Schweiz. Kurz nach dem Hinweis nahmen Polizisten die 47-jährige Mutter und ihren 39-jährigen Lebensgefährten in Staufen fest. Der neunjährige Junge wurde in staatliche Obhut gegeben. Um aber auch andere pädophile Beteiligte schnappen zu können, arbeitete die Polizei zunächst im Verborgenen weiter. So konnte zudem unter anderem ein Spanier in seinem Heimatland, ein Schweizer in Österreich und ein deutscher Bundeswehrsoldat im Elsass sowie ein Freiburger verhaftet werden. Und dann war da noch der letzte „Kunde“, dem das kriminelle Paar den Jungen zuführen wollte. Ein Mann aus Kiel, einschlägig bekannt für seine pädophilen und abartigen Neigungen, einer, der in Chat-Rooms immer wieder auch Mordphantasien an Kindern auslebte und seinen eigenen dreijährigen Sohn für sexuellen Missbrauch zur Verfügung stellte. Nachdem die Polizei die Mutter und ihren Lebensgefährten und verhaftet hatten, führten sie den Kontakt mit dem Mann aus Schleswig-Holstein verdeckt weiter und lockten ihn

nach Karlsruhe, wo er überwältigt und verhaftet wurde. In seinem Rucksack befanden sich Marterund Fesselutensilien. Insgesamt sitzen nun sieben Männer sowie die Mutter des Jungen in Haft. Der Lebensgefährte der Mutter, Christian L., saß ebenso wie der Mann aus Schleswig Holstein bereits wegen sexuellen Missbrauchs an Kindern im Gefängnis. Der eine vier, der andere fünf Jahre. Für beide wurde keine Sicherungsverwahrung ausgesprochen. Christian L. wurde lediglich nach seiner Haftentlassung ange-

Spätestens als die Mutter und der wegen Pädophilie Verurteilte ein Paar wurden, hätten die Alarmglocken klingeln müssen. ordnet, dass er keinen Kontakt zu Personen unter 18 Jahren haben dürfe. Und hier beginnt das Verhängnis, denn was nützen gerichtliche Auflagen bei gefährlichen Kriminellen, wenn nicht genügend Personal da ist, um diese zu kontrollieren? Christian L. lernt die Mutter des Jungen kennen und zieht zu ihr – trotz des richterlichen Kontaktverbots zu Kindern. Erst nach mehr als zwei Jahren bemerkt ein Polizist, dass Christian L. in einer Gemeinschaft mit einem Kind lebt und erstattet dem Jugendamt Meldung. Es kommt zu einem Gerichtsprozess und Christian L. wird zu vier Monaten Haft verurteilt, wogegen er jedoch Einspruch einlegte und die er deshalb noch nicht angetreten hatte. Gleichzeitig wurde im März

diesen Jahres der Neunjährige auf Betreiben des Jugendamtes aus der Familie in staatliche Obhut genommen. Doch dagegen zog die Mutter des Jungen vor das Familiengericht – und bekam Recht. Nach drei Wochen war ihr Sohn wieder zu Hause und das Martyrium begann für ihn erneut. Allein zwischen April und September, dem Zeitpunkt der Verhaftung, wurde der Junge zigfach missbraucht und vergewaltigt. Die Männer, die sich an dem Kind vergingen, bezahlten mehrere tausend Euro dafür, teilweise wurde der Junge über ganze Wochenenden „vermietet“. Die Oberstaatsanwaltschaft schätzt, dass die Zahl der Vergewaltigungen, die er erleiden musste, im oberen zweistelligen Bereich liegt, räumt aber ein, dass es durchaus auch mehr gewesen sein können. Die Täter filmten sich gegenseitig, viel Material ist inzwischen beschlagnahmt worden. Und vor kurzem hat man auch die Festplatte aus dem Computer von Christian L. gefunden: Dafür wurde extra das Wasser im Staufener Stadtsee abgelassen, auf dessen Grund sich die belastende Festplatte dann fand. Niemandem hatte den Verdacht, dass das Kind sexuell missbraucht wurde. Das Familiengericht nicht, auch nicht das Jugendamt und ebenso scheint den Lehrerinnen in der Schule nichts aufgefallen zu sein. Offensichtlich ist der Junge auch nicht medizinisch untersucht worden in der Zeit, als er für ein Paar Wochen aus der Familie genommen worden war. Obwohl die Mitarbeiter des Jugendamts bereits früher in Kontakt mit der Mutter waren, denn schon als der Junge im Kindergartenalter war, hatte sich das Amt wegen Problemen bei der Persönlichkeitsentwicklung des Kindes eingeklinkt. Spätestens aber als die Mutter und der wegen Pädophilie verur-

teilte Christian L. ein Paar wurden – was sein Bewährungshelfer wusste und das Jugendamt hätte wissen können – hätten die Alarmglocken klingeln müssen. Und allein aufgrund dieses Wissens hätte das Familiengericht niemals das Elternrecht über alles stellen dürfen. Wenn nun auch hier mit Personalmangel und Überarbeitung erklärt wird, warum man nicht genauer hingesehen habe, dann zeigt das nur, wo politisch und gesellschaftlich angesetzt werden muss. Das

Die Männer, die sich an dem Kind vergingen, bezahlten mehrere tausend Euro dafür, teilweise wurde der Junge über ganze Wochenenden „vermietet“. unbedingte Wohl jedes Kindes, sein bedingungsloser Schutz gehören nicht nur gesetzlich fest verankert, sondern auch praktisch umgesetzt – mit ausreichend Geld und Personal für all die Stellen, die damit befasst sind. Und dann ist da noch die Sache mit dem Strafmaß. Der schwere sexuelle Missbrauch von Kindern ist in Paragraf 176a des Strafgesetzbuches definiert. Im Fall der mutmaßlichen Vergewaltigungen eines Neunjährigen droht den Peinigern eine Mindeststrafe von drei Jahren Gefängnis für jeden Einzelfall, so die Staatsanwaltschaft Freiburg. Die Höchststrafe beträgt 15 Jahre Haft. Wird ein Täter wegen mehrerer Fälle verurteilt, muss das Gericht eine Gesamtfreiheitsstrafe

bilden. Drei Jahre Haft für die Vergewaltigung eines Kindes, für die nicht rückgängig zu machende Zerstörung eines Menschen… Zum Vergleich: Als ein Banker in der Stuttgarter Zentrale der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) 750 000 Euro einsteckte und damit untertauchte, wurde er nach seiner Festnahme und seinem reuigen Geständnis wegen Diebstahls in besonders schwerem Fall ebenfalls zu drei Jahren Haft verurteilt. Vier Jahre Gefängnis lautete das Urteil für eine 30-jährige Frau, die bei einer Bank-Filiale beschäftigt war und ihren Arbeitgeber um rund eine halbe Million Euro erleichterte. Mit gefälschten Kredit-Anträgen hatte sie 60.000 Euro ergaunert. Wie kann es sein, dass ein kriminelles Delikt, bei dem kein einziger Mensch direkt und unmittelbar zu Schaden kommt oder gar fürs Leben gezeichnet wird, mit dem gleichen Strafmaß belegt wird, wie sexueller Missbrauch und Vergewaltigung – zumal eines Kindes? Hinzu kommt das Thema Verjährung. Bei Missbrauch in der Kindheit ruht die Verjährung bis zur Volljährigkeit des Opfers. Das bedeutet, das Opfer kann bis zu seinem 28. Lebensjahr gegen den Täter vorgehen. Was aber wenn der Zeitpunkt, an dem sich ein einst missbrauchter Mensch seiner Geschichte stellen kann, erst später eintritt? Es ist durchaus nicht selten, dass Betroffene erst mit 30 oder 40 Jahren den Männern wieder ins Gesicht sehen können, die sie einst missbrauchten, und erst nach vielen Jahren das Bedürfnis aufkommt, Erlebtes – auch juristisch – aufzuarbeiten. In England gibt es im Strafrecht grundsätzlich keine Verjährung von Straftaten. Das sollte auch bei uns – zumindest im Fall von sexuellem Missbrauch und Vergewaltigung – gelten.


ESSAY

Samstag, 20. Januar 2018

D I E W E LT

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Hundert Punkte gäbe es für „Esel“ Donald Trump absolviert „Moca-Test“. Es wäre ja noch amüsant, dass der US-Präsident tatsächlich Punkte dafür bekommt, dass er Datum, Wochentag und den Ort benennen kann, an dem er sich gerade befindet. Der Rest ist Angst. Von Michael Zäh

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onald Trump hat also jeweils einen Punkt dafür gekriegt, dass er einen gezeichneten Löwen, ein Nashorn und sogar ein Kamel erkannt hat. Also, es war dabei keine abstrakte Kunst im Spiel, die ein solches Erkennen und Benennen quasi auf eine höhere Ebene bugsiert hätte. Nein, es war ein Kinderspiel in Form des „Moca-Tests“, das sein Leibarzt da mit seinem prominenten Patienten veranstaltet hat. Der standardisierte Test (Montreal Cognitive Assesment) ging nur zehn Minuten. Trump räumte dabei 30 von 30 möglichen Punkten ab und ab sofort kann daher jeder Mensch auf Erden gleich mal schauen, ob er ebenfalls so schlau ist wie der US-Präsident. Den Test gibt es nämlich in 55 Sprachen und man muss darauf kommen, was die Gemeinsamkeit von Orange und Banane sein könnte. Leider enthält er die eine ganz entscheidende Frage nicht, für die man 100 Punkte aussetzen würde: Was hätte Trump zu einer Zeichnung seiner selbst gesagt? Er hätte die 100 Punkte wohl knapp verfehlt, weil er nämlich „Genie“ anstatt „Esel“ geantwortet hätte. Es mag ja noch ganz amüsant sein, dass man bei diesem Test schon dafür einen Punkt bekommt,

dass man Datum, Wochentag und Ort nennen kann. Und gleich drei Punkte dafür, dass man eine Uhr aufzeichnen kann, auf der es zehn Minuten nach elf ist. Wahrscheinlich wäre es Trump deutlich schwerer gefallen, eine Uhr zu zeichnen, auf der es fünf Minuten vor zwölf ist, weil ihm seine Gegner immer gerne das baldige Aus als Präsident der USA prophezeien. Weniger amüsant, sondern schon eher besorgniserregend ist nämlich dieses immergleiche Spiel, das man offenbar locker mit Trump spielen kann. Der „Moca-Test“, den Trump von seinem Arzt verlangt hat, war nämlich einmal mehr nur eine Reaktion auf einen Angriff. Trump hat es offenbar bitter nötig, über jedes Stöckchen zu springen, das ihm einer hinhält. Also hat er seinen Arzt um den Moca-Test und dann auch darum gebeten, dass er der Presse jede Frage beantworten solle. „Der Präsident ist geistig sehr klar“, gab also sein Arzt zu Protokoll. Nun ja, „geistig klar“ sein, ist bezogen auf die Unterstellung einer geistigen Umnachtung natürlich schon mal nicht schlecht. Wenn allerdings ein Präsident der USA sich bemüßigt fühlt, öffentlich zu

erklären, dass er nicht dement sei, dann entgeht ihm die eigentliche Botschaft, die er damit in die Welt sendet: Donald Trump ist zutiefst angreifbar. In diesem Falle war es die Veröffentlichung von „Fire and Fury“, dem Skandalbuch des US-Journalisten Michael Wolff, in dem das Bild gezeichnet wird, dass

„Denn das Selbstbewusstsein von Narzissten ist gering“ Donald Trump krank ist. Auf dem Weg in die Demenz. So wie sein Vater vor ihm. Das einprägsamste Bild stammt aus einem Bericht der „New York Times“, den Wolff aufgreift. Da wurde Trump als alter Mann im Bademantel beschrieben, der nachts orientierungslos durchs Weiße Haus streift. Wolff zitiert die Mail eines Regierungsmitglieds, in der Trump und seine Entourage so beschrieben werden: „Ein Idiot umgeben von Clowns.“ Es ist offensichtlich, dass Wolff mit seinem Buch zuallererst eigene

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finanzielle Interessen verfolgt. Das Buch wurde sofort ein Bestseller. Eine deutsche Übersetzung soll im Februar erhältlich sein. Deshalb hätte es viele intelligente Möglichkeiten gegeben, das Skandalbuch ins Leere laufen zu lassen. Nur die eine Möglichkeit, die Trump dann ergriff, war wie eine Bestätigung der Behauptungen aus dem Buch. Trump setzte einen Tweet ab: „In meinem Leben haben mich stets meine beiden stärksten Eigenschaften ausgezeichnet: meine mentale Stabilität und die Tatsache, dass ich richtig schlau bin. ... Ich habe mich vom SEHR erfolgreichen Geschäftsmann zum Top-TV-Star zum Präsidenten der USA (im ersten Anlauf) entwickelt. Ich denke, das zeigt nicht nur, dass ich clever bin, sondern ein Genie. Und ein mental gefestigtes Genie obendrein.“ Punkt. Schweigen. Moca-Test. Wieder Schweigen. Ferndiagnosen sind unter Psychiatern eigentlich verpönt. In Bezug auf Donald Trump aber haben schon einige Experten mit diesen Grundsätzen gebrochen - aus Sorge darüber, was er als US-Präsident anrichten kann. „Wenn wir als Psychiater von der besonderen Gefahr wissen, die von Trump ausgeht, und darüber

nicht sprechen, wird die Geschichte nicht gut über uns urteilen“, sagte der US-Psychologe John Gartner. Er hat zusammen mit 27 teils höchst renommierten Fachleuten in „The Dangerous Case of Donald Trump“ ein Bild von Trumps Persönlichkeit gezeichnet, das eben wieder zu der einen gezeichneten Skizze führt, die Trump selbst zeigt und die es im Moca-Test nicht gibt. Die US-Fachleute sehen halt lauter Anzeichen einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung. Bei einer solchen kommen ein übertrieben dargestelltes Selbstbewusstsein und fehlende Empathie zusammen. Narzissten sind arrogant, eitel und wollen immerzu bewundert werden. Die Gefühle anderer sind ihnen dagegen egal. Wenn es ihren Zielen dient, lügen und manipulieren sie. Und die Übertreibung ist es oft, die sie verrät. Etwa dass Donald Trump jüngst den „Fake News Award“ verteilt hat, um unliebsame Medien anzugreifen. Das Selbstbewusstsein von Narzissten ist nämlich gering, sie können nicht mit Kritik umgehen und sind oft neidisch auf andere. Alles Trump! Und der Papst sagte kürzlich, dass er Angst habe, dass die Menschheit an der Schwelle zu einem Atomkrieg steht.

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EUROPA

UMWELT / GESUNDHEIT

Samstag, 20. Januar 2018

Das Insektensterben

Baden-Württemberg

Von Haupt- und Nebenursachen / Eine kurze Analyse: Ein besonders bedrückendes Phänomen ist die Fernwirkung der Gifte. Von Axel Mayer Foto: NABU/Christoph Kasulke

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ie Ursachen des massiven Insektensterbens sind vielfältig. Es gibt Hauptgründe und Nebengründe für den massiven Rückgang der Arten und es gibt ein ökonomisches Interesse der Agrochemielobby und ihrer PR-Agenturen dieses Thema gezielt nur in den kleinen Nischen und Randbereichen zu diskutieren. Die Hauptursache für das Sterben von Insekten wie Schmetterlingen und Bienen ist die industrielle Landwirtschaft mit ihren Giften (Neonicotinoide...), Herbiziden (Glyphosat...), Überdüngung und die „pflegeleichte“ ausgeräumte, monotone Agrar-Landschaft. Ein besonders bedrückendes Phänomen ist die Fernwirkung der Gifte und Düngemittel selbst in weit entfernte Naturschutzgebiete. Zu den weiteren Ursachen des Rückgangs zählen Biotopverluste bei Pflanzen aufgrund erhöhten Stickstoffgehalts im Boden. Aus zweimal gemähten artenreichen Wiesen wurden stark gedüngte artenarme Produktionsflächen für Biogasanlagen und Hochleistungskühe. Die Giftorgien in Privatgärten, aktuell bei der Bekämpfung des Buchsbaumzünslers, dürfen bei der Ursachenanalyse nicht außer Acht gelassen werden. Als weitere mögliche Ursachen gelten Klimawandel, Flächenverbrauch und Bebauung, der zunehmend beschleunigte Verkehr, Lichtverschmutzung und die massenhafte Tötung von Insekten an Lichtquellen. Ein weiterer Hauptgrund des Insektensterbens wird von Naturschützern gerne übersehen. Unsere Landwirtschaft konkurriert auf einem globalisierten Agrarmarkt im Rahmen des Freihandels mit Ländern wie Kanada. Eine immer

Foto: Perutskyi Petro, Shutterstock

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noch erfreulich kleinräumige Landwirtschaft z.Bsp. in Südbaden, verkauft auf dem gleichen Markt wie die giftdominierte großindustrielle Landwirtschaft in den USA. Wenn nur noch der Preis und die Ideologie des „freien Marktes“ zählen, dann haben Insekten, Vögel, Hecken aber auch die Mehrzahl der Landwirte selber keine Chancen. Die Naturschutzbewegung ist nicht der Feind der Landwirtschaft, sondern der potentiell Verbündete einer naturnäheren, giftärmeren, nachhaltigen und somit auch moderneren und zukunftsorientierten Landwirtschaft. Das Insektensterben kann nicht losgelöst vom generellen, globalen Artensterben gesehen werden. Doch Monotonie breitet sich nicht nur in der Natur aus. So gibt es (um nur ein Beispiel zu nennen) weltweit noch 6.500 Sprachen, doch die Hälfte ist vom Aussterben bedroht. Was wir in vielen Bereichen erleben ist die logische Folge unbegrenzten Wirtschaftswachstums im begrenzten System Erde. Und in den schnell wuchernden Metastasen unseres Industriesystems, in Asien und Afrika, laufen die Zerstörungsprozesse noch schneller ab. Während das Insektensterben als solches nur noch von industri-

enahen Insektensterbenskeptikern bestritten wird, gibt es bei der Ursachenforschung, insbesondere bei der Fernwirkung der Gifte, noch einen großen Forschungsbedarf. Wir sehen dies, sind aber gebrannte Kinder. Bei Themen wie Klimawandel, Holzschutzmittelgifte, Contergan und Asbest waren die Ursachen teilweise jahrzehntelang bekannt und eine industriegelenkte Ursachenforschung, verbunden mit Verharmlosungs-Kampagnen hat Maßnahmen zur Schadensbegrenzung jahrelang verzögert und verhindert. Dies hat bei Holzschutzmittelgiften, Contergan und Asbest zu Krankheit und Tod vieler Menschen geführt. Der organisierte Kampf der Klimawandelleugner wird weltweit noch größere Opfer fordern. Die Forderung nach einer industrieunabhängigen Erforschung der Ursachen des Insektensterbens und der Fernwirkung der Gifte, erscheint angesichts der Macht von Bayer, Monsanto und Syngenta und Co. beinahe unrealistisch, muss aber angegangen werden und darf nicht zu einer Verzögerung bei der Bekämpfung des Insektensterbens führen. ■ Axel Mayer, BUND-Geschäftsführer

Gesundheitstag gratis Am Montag, 29. Januar gibt es Informationsbörse, um sich fit zu halten Am Montag, 29. Januar, gibt es im Foyer und im angrenzenden Berufsinformationszentrum der Agentur für Arbeit Freiburg, Lehener Straße 77, einen „Gesundheitstag“. Zielgruppe der Veranstaltung sind Erwerbslose, die nach wissenschaftlichen Studien deutlich stärker von Krankheit betroffen sind, als Beschäftigte. Die Informationsbörse beginnt um 8:30 Uhr und dauert bis 16 Uhr. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich. An Informationsständen und in Vorträgen informieren Gesund-

heitsexperten, was Frauen und Männer während der Arbeitsuche aktiv tun können, um sich gesund und fit zu halten. Die Themen sind: Bewegung, gesunde Ernährung, Körpergewicht und Körperzusammensetzung, Stressmanagement, Entspannungstechniken sowie Kursangebote zu diesen Themen. Um 8:30, 14:00 und 15:30 Uhr gibt es Schnuppermöglichkeiten für das „Rückenfit-Programm“ und um 14:15 Uhr den Impulsvortrag „Ich und meine Gesundheit“. Der Gesundheitstag ist Auftakt einer Kooperation des Spitzenverbands „Bund der gesetzlichen Krankenkassen“

(GKV), vertreten durch die AOK Südlicher Oberrhein, mit der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter Freiburg. Ziel ist eine engere Verzahnung der Arbeits- und Gesundheitsförderung vor dem Hintergrund, dass vitalere Menschen schneller Arbeit finden und bessere Karrierechancen haben. Die Unterzeichnung des entsprechenden Vertrags ist ebenfalls für den 29. Januar vorgesehen. ■ Bundesagentur für Arbeit Agentur für Arbeit Freiburg Lehener Straße 77 79106 Freiburg


STADT

Samstag, 20. Januar 2018

FREIBURG

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Dokumentation „Tafelspitz für Peking“ in Anwesenheit des Redakteurs Wolfgang Karg

Speckstein klopfen

Mittwoch, 24. Januar 2018 um 20:15 Uhr - Eintritt frei Platz der Universität, KG III, Hörsaal 3043 Konfuzius-Institut Freiburg, Turmstr. 24, 79098 Freiburg, Tel 0761-20 39 78 88

Azubi der Freiburger Münsterbauhütte arbeitete in Norwegen: Die 17-jährige Ilka Wieber absolvierte ein Praktikum in Trondheim.

B

ereits im Mittelalter gehörte es zur gängigen Praxis unter den Handwerkern, sich auszutauschen, so auch unter den Steinmetzen. Ilka Wieber (17), Auszubildende in der Freiburger Münsterbauhütte, konnte im vergangenen Dezember im Rahmen des Erasmus-Programms einen dreiwöchigen Austausch absolvieren und bei den Steinmetzen im Norwegischen Trondheim reinschnuppern. Die Wanderschaft von Handwerksgesellen war früher eine der Voraussetzungen, um zur Meisterprüfung zugelassen zu werden. Die jungen Menschen sollten die Arbeitspraktiken an anderen Orten kennenlernen und Lebenserfahrung sammeln. „Ich habe fachlich viel gelernt, weil die Arbeitsweisen anders sind und auch andere Werkzeuge verwendet werden. Außerdem war es menschlich eine tolle Erfahrung“, schwärmt die Auszubildende. Unterstützt wurde sie moralisch und organisatorisch von den Eltern, fachlich und kommunikativ von der Münsterbauhütte, finanziell und administrativ von der Handwerkskammer. 2013 unterzeichneten die

Freiburger Münsterbauhütte und die Handwerkskammer Freiburg einen Kooperationsvertrag, der die Verbundenheit zwischen regionalem Handwerk und Freiburger Münster im Geiste der über Jahrhunderte währenden Tradition fortschreiben soll. Von der Finanzierung über die Planung bis hin zum eigentlichen Bau ist das Münster seit Jahrhunderten ein in Stein gemeißeltes Wahrzeichen des regionalen Handwerks. Es steht aber auch für europäisches Miteinander. Bereits in seiner Entstehungsphase zwischen dem 12. und 16. Jahrhundert war die Baustelle des Münsters ein Zusammentreffen von Handwerkern aus weiten Teilen Europas. Weshalb sie gerade nach Norwegen gehen wollte, erklärt Ilka Wieber so: „Ich wollte gerne in ein nördliches Land – den Süden lernt man eher mal im Urlaub kennen“.

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Da kam die Verbindung der Freiburger Bauhütte zur Bauhütte des Nidarosdoms in Trondheim gerade recht. Außerdem war ein deutscher Steinmetz, der in Trondheim lebt und arbeitet, im vergangenen Jahr für ein paar Wochen an der Turmbaustelle in Freiburg tätig. Das absolute Highlight war für Ilka Wieber der Schnee: „Es ist einfach eine andere Winterstimmung, wenn nicht gestreut wird“, erzählt die junge Steinmetzin – auch wenn dort die Sonne nur für wenige Stunden zu sehen ist. Die junge Frau hatte eigenes Werkzeug mitgenommen, es aber nicht gebraucht. Der Knüpfel ist in Trondheim beispielsweise unbekannt. Das liegt auch an dem anderen Material: In der Trondheimer Bauhütte wird mit Speckstein gearbeitet. „Ein weicher Stein, aber trotzdem schwerer zu bearbeiten – ganz anders als an unser Sandstein.“ Sie hat in Trondheim ein eigenes Werkstück bearbeitet, für das Königsportal am seitlichen Chor der Großkirche. Ganz klar: Sie möchte nach Norwegen zurückkehren, um die Fjordlandschaften näher zu erkunden und Polarlichter zu sehen.

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06 Tg. Karneval in Venedig - Abano Terme 08 Tg. Winter & Wellness im „Werdenfelser Land“ 08 Tg. Madeira im Frühjahr 06 Tg. Erholung & Wellness in Aalen 10 Tg. Apulien - in Italiens tiefem Süden 10 Tg. Slowenien, Kroatien & Bosnien-Herzegowina 06 Tg. WIEN - europäische Metropole mit Charme 09 Tg. Reise nach Spanien: Barcelona & Valencia 05 Tg. Flandern: Brüssel, Brügge, Gent & Antwerpen 05 Tg. 3-Seen-Reise: Lago Maggiore-Lugano-Orta 10 Tg. Jakobsweg nach Santiago de Compostela 06 Tg. Eine Reise ins Herz des Münsterlandes 06 Tg. Auvergne - eine Reise zu den Vulkanen 08 Tg. Golf von Napoli und Sorrent - Capri 10 Tg. St. Petersburg - Spuren der Zarendynastie 11 Tg. Das klassische Griechenland 06 Tg. Schlössern & Gärten im Südosten Englands

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03 Tg. Saisoneröffnung: Minikreuzfahrt Newcastle 04 Tg. Tulpenblüte - Frühlingsfahrt nach Holland 04 Tg. Luxemburg - Mosel - Saarschleife 08 Tg. Mallorca im Frühling (Flugreise) 04 Tg. Wolfgangsee „kulinarisch-musikalisch-trachtig“ 04 Tg. Oberitalien mit Helmut Dold „De Hämme“ 03 Tg. Disneyland Paris 03 Tg. Kurzreise nach Paris

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Stadtbibliothek länger geöffnet

Neuer Kalender für Demenzkranke

Mammutbäume werden gefällt

Ab sofort hat die Stadtbibliothek am Münsterplatz in Freiburg jetzt erweiterte Öffnungszeiten und jeden Samstag eine Stunde länger, nämlich bis 15 Uhr geöffnet. Die Stadtbibliothek kommt damit dem vielfach geäußerten Wunsch der lesebegeisterten Benutzerinnen und Benutzer nach, die Öffnungszeit an den Samstagen zu verlängern. Von nun an ist sie also samstags von 10 bis 15 Uhr geöffnet (bisher nur bis 14 Uhr). Wochentags gelten weiterhin die bisherigen Öffnungszeiten: jeden Dienstag bis Freitag von 10 bis 19 Uhr.

Die Stadt Freiburg hat einen neuen Veranstaltungskalender „Demenz – Seelische Gesundheit und psychische Erkrankungen im Alter“ herausgebracht. Ab sofort ist er im Seniorenbüro, Fehrenbachallee 12, und unter www. freiburg.de/senioren erhältlich. Die Veranstaltungen drehen sich um die Themen Wohnen, Aktivitäten, Gesundheit und Pflege im Alter. Zudem informiert der Kalender über Kurse, Stammtische oder Spaziergänge. Er gibt auch einen Überblick über Vorträge und Seminare zu den Themen Vollmacht und Patientenverfügung, Testament, Hospiz sowie Angebote für Trauernde.

Im Seepark werden bis Ende Februar rund 30 Mammutbäume gefällt. Die Baumriesen, die normalerweise uralt werden können, sind abgestorben, wie die Stadtverwaltung mitteilt. Der Baumtod wird dem Klimawandel zugeschrieben. Die ursprünglich in Nordamerika beheimatete Baumart kommt mit der zunehmenden Hitze und Trockenheit sowie den schlechten Bodenverhältnissen im Seepark nicht zurecht. Die Mammutbäume waren ein wichtiger bedstandteil der Landesgartenschau 1986. Im kommenden Winter sollen nun neue Bäume anderer Art gepflanzt werden.

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Fotos: Witters

Samstag, 20. Januar 2018

Drei Hammerspiele hintereinander SC Freiburg. Gegen RB Leipzig, in Dortmund und gegen Bayer Leverkusen hängen die Trauben hoch, aber ist der Lustfaktor ebenfalls groß. Es gibt nichts zu verlieren, und deshalb könnte etwas mehr gehen. Von Michael Zäh

E

s gibt ja sowieso keine leichten Spiele für den SC Freiburg in der Fußball-Bundesliga. Aber die nun kommenden drei Partien stehen nun wirklich absolut nicht im Verdacht, dass es womöglich leicht sein könnte, da zu Punkten zu kommen. Zuerst kommt RB Leipzig nach Freiburg (20. Januar, 15.30 Uhr), dann geht es nach Dortmund (27. Januar, 15.30 Uhr), bevor Bayer Leverkusen im Schwarzwaldstadion aufschlägt. In der Vorrunde gab es einen Zähler aus diesen drei Spielen (ein ertrotztes Remis in Unterzahl gegen Dortmund). Nun gut, aber geile Spiele sind das ja.

Ins kalte Wasser geworfen: Stürmer-Neuzugang Lucas Höler hatte seine Szenen

Nach einem tollen Zwischenspurt vor der Winterpause und einem 1:1-Auswärtspunkt gegen starke Frankfurter zum Auftakt der Rückrunde hat das Streich-Team nach 18 Spieltagen 20 Punkte gesammelt, was ein guter Wert ist, vor allem, wenn man den eher schwachen Saisonstart bedenkt. In Frankfurt wurde zwar keine fußballerische Gala abgeliefert, aber es war auch eine improvisierte Elf, nachdem neben den langzeitverletzten Leistungsträgern wie Mike Frantz und Florian Niederlechner auch noch Nicolas Höfler (Rücken), Yoric Ravet (Achilllessehne), Tim Kleindienst (Mittelfuß) und Florian Kath (grippaler Infekt) ausfielen. Bestechend war deshalb, dass die Mannschaft trotz einer sehr bescheidenen ersten Halbzeit (aus der man mit dem 0:1-Rückstand noch gut bedient war) sich in der zweiten Hälfter extrem steigerte, nachdem das Trainerteam entscheidende Umstellungen vorgenommen hatte. Neuzugang Lucas Höler hatte eine gute Szene nach vorne und einige ziemlich naive in der Rück-

wärtsbewegung. Trotzdem ein guter Auftritt, so reingeworfen ins kalte Wasser. Auch Mohamed Dräger, ein Eigengewächs mit 21 Jahren, war vor allem defensiv eine ganz entscheidende Bereicherung. Und dass Robin Koch nicht nur auf der Sechs notfallmäßig gut drauf war, sondern dann auch noch das Kopfballtor zum 1:1 erzielte (Foto oben) wirkte wie eine Bestätigung der Improvisationskunst. Nicht zu vergessen, dass inzwischen die Standards wie etwa die Ecke von Christian Günter vor den Ausgleich wieder zu einer Waffe werden (nach dem Abgang von Grifo dauerte das ja eine Weile). Da Leipzig und Leverkusen ja nun in Freiburg antreten müssen, wo die Streich-Elf oft mutig und stark spielt, lässt in jedem Fall auf Highlights hoffen. Fußball wie er auch Spaß machen kann. Denn selbst wenn diese Spiele verloren gingen wie in der Vorrunde, wäre der SC noch im Schnitt. Vielleicht geht genau deshalb auch etwas mehr. Auch im Fußballtempel in Dortmund ist derzeit etwas drin.

Klasse Vorbereiter: Christian Günter mit starken Standards


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FUSSBALL

BUNDESLIGA

Samstag, 20.

Über die Magie des Momentes Werte des Lebens. Die Bayern wollen Jupp Heynckes noch ein Jahr halten. Doch der hat wichtige Einwände. Von Michael Zäh

A

ls die Bayern nach dem Rauswurf von Carlo Ancelotti überraschend Jupp Heynckes als ihre Übergangslösung bis Saisonende präsentierten, war nicht jedem Betrachter wohl bei dem Freundschaftsdienst, den Heynckes den Bayern erwies. Der Mann hatte ja schließlich 2013 das Triple nach München geholt, was legendär gut war, zumal es Pep Guardiola in den folgenden drei Jahren eben nicht wiederholen konnte, neben der Deutschen Meisterschaft und dem DFB-Pokal auch noch die Champions-League zu gewinnen. Auch Ancelotti scheiterte daran krachend. Da war also im Nachhinein das Denkmal Jupp Heynckes erst recht erbaut. Und nun sollte dieser Mann noch einmal ran? Da er mehr nicht erreichen konnte als er bereits erreicht hatte, drohte die Gefahr, dass es eher viel weniger sein könnte und er sich damit sein eigenes Denkmal ruinieren könnte. Schon der Mut, dieses Risiko aus Freundschaft mit Uli Hoeneß in Kauf zu nehmen, war beeindruckend. Seither hat Heynckes die bei seiner Übernahme schwächelnden Bayern in drei Monaten wieder souverän an die Tabellenspitze der Bundesliga geführt (bei 13 Punkten Vorsprung scheint der Titel schon wieder eingetütet), im DFB-Pokal sowohl Leipzig wie auch Dortmund abgeräumt und das Achtelfinale der Champions-League erreicht, wobei auch Paris St. German noch besiegt wurde, was symbolisch wichtig war, auch wenn es nicht für Platz eins der Grup-

pe reichte. Spielt keine Rolle, denn das Los bescherte trotzdem (noch) nicht Barcelona, Madrid oder Man City, sondern Besiktas Instanbul als Gegner im Achtelfinale. Nachdem dies also alles unter Jupp Heynckes geschehen ist, wollen Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge den Trainer überreden, noch ein klitzekleines Jährchen dran zu hängen. „Wir wären schlecht beraten, wenn wir diesen Mann kampflos aufgeben würden“, sagte Rummenigge. Eine Meinung, die ja alle teilen. Nicht zuletzt die Spieler und dort vor allem die alternden Leistungsträger wie Ribery und Robben. Nur Jupp Heynckes selbst hat Einwände. Und diese führen sehr ins Grundsätzliche des Lebens. Er ist 72 Jahre alt, sagt, dass er sein Leben vor der Rückkehr genossen hat, und dass man „nie weiß, wie lange man noch Zeit hat“. Ganz bewusst hat er nur bis Juni zugesagt, da die Arbeit zehrend und auch familienfeindlich sei, etwa auch schlecht für seinen geliebten Schäferhund Cando, der alt und ohne Heynckes appetitlos ist. Und er will Zeit mit seiner Frau verbringen, die kürzlich operiert wurde. Selten stehen öffentlich die Interessen des Profi-Betriebes den grundsätzlichen Werten des Lebens so gegenüber. Soll einer wie Jupp Heynckes Frau und Schäferhund enttäuschen, nur damit ein Nagelsmann 2019 eine Austiegsklausel hat? Die Magie des Momentes ist jetzt (und nicht später). Das vereint Leben und Fußball, weiß Heynckes.

Fotos: Witters

Oberlippenbart als Glücksbringer: SC-Präsident Fritz Keller lässt ihn dran, solange der SC nicht verliert. Ein bisschen Aberglaube kann womöglich eine zusätzliche Motivation sein


Samstag, 20. Januar 2018 Januar 2018

BUNDESLIGA

FUSSBALL

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Samstag, 20. Januar 2018

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LEBEN

ag, 20. Januar 2018

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m 20. Januar 2018

Mundologia vom 2. bis 4. Februar im Konzerthaus Freiburg: Europas größtes Festival für Fotografie, Abenteuer und Reisen

Samstag, 20. Januar 2018

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enommierte Fotojournalisten, weltberühmte Abenteurer berichten auf der 15. Mundologia In Live-Reportagen von ihren Entdeckungstouren und Expeditionen, die sie über das Meer, in die Berge, Wüsten, Urwälder und Großstädte unserer Erde geführt haben. Darüber hinaus gibt es vier hochkarätige Fotoausstellungen, zahlreiche Workshops und eine Messe zu den Bereichen Medien, Fotografie, Outdoor und Reisen.

Reporter Willi Weitzel berichtet in „Willis neue wilde Wege“ am 4.2. um 15 Uhr von seinen abenteuerlichen Entdeckungstouren, die ihn unter anderem nach Kenia, Indien, Alaska und an Bord eines Forschungsschiffes auch auf hohe See führten. Am Abend des Schlusstages werden Freiburger „Kino-Stars“ live auf der Bühne stehen: Drei Jahre lang sind Gwen Weisser und Patrick Allgaier um den Globus gereist – und das, ohne je einen Fuß in ein Flugzeug zu setzen. Um 19 Uhr werden sie in „Weit. Um die Welt“ Geschichten aus fernen Ländern erzählen und Details ihrer Low-Budget-Reise verraten. Dieser Vortrag ist bereits ausverkauft, aber wegen der großen Nachfrage gibt es Zusatztermine am 2.2. um 16.30 Uhr sowie am 25. 2. im Paulussaal Freiburg. Neben den Multivisionsshows gibt es Workshops und Fotoausstellungen, eine Messe mit Produktneuheiten sowie Beratungsgespräche, Informationen und Serviceleistungen.

In diesem Jahr haben die Veranstalter den Fokus auf den rasanten, menschengemachten Wandel der Erde gelegt. Fernsehmoderator Markus Lanz wird am 2. Februar um 20 Uhr das Festival mit seiner aufwändigen Multivisionsshow „Grönland – Meine Reisen ans Ende der Welt“ eröffnen. Der Schweizer Fotograf Stefan Forster war ebenfalls in Grönland unterwegs, zudem in Island und Norwegen. In seiner Reportage „Im Reich der Lichter“ zeigt er am 3. Februar um 12 Uhr Landschaften im Norden Europas. Die längste Gebirgskette unseres Planeten hat dagegen Heiko Beyer bereist. In

„Die Anden - 7000 km längs durch Südamerika“ nimmt er das Publikum am 3.2. um 16 Uhr mit auf eine Reise vom Pico Humboldt bis zum Kap Hoorn. Und um 20 Uhr ist die Reportage „Mit dem Dalai Lama durch den Himalaya“ zu sehen. Referent Manuel Bauer begleitet als persönlicher Fotograf das spirituelle Oberhaupt Tibets seit vielen Jahren und zeigt ihn und sein Wirken in spannenden Nahaufnahmen. Ein weiteres Multivisions-Highlight wird der „Thailand – Traumrei-

se mit Sehnsuchtspotential“-Vortrag von Dirk Bleyer am 4. Februar um 11.30 Uhr sein. Der National Geographic-Fotograf erzählt mit brillanten Fotografien und Filmsequenzen von diesem südostasiatischen Staat, dessen Bewohner zwischen Tradition und Moderne leben, in einem Land voller Tempeln und Pagoden, Gebirgslandschaften, Traumstränden und Regenwald. Ge-

meinsam mit seiner Kollegin und Ehefrau Aneta konnte Dirk Bleyer in Thailand in der nördlichen grenznahen Chiang-Mai-Provinz auch die ursprünglichen Lebensweisen der dortigen Volksstämme ganz nah erleben.

Fotoausstellung

Tanz

Konzert

Konzert

Kinderkonzert

Armut der Arbeiter in den USA

Fiktion, Wahrheit und Manipulation

A capella – virtuos und voller Energie

Claude Debussy zum 100. Todesjahr

Singen, zwitschern, pfeifen

Erntehelfer und Fischer, Fabrikarbeiter und Prostituierte, verwundete Veteranen und fürchterlichen Unsicherheiten ausgesetzte Einwanderer gehören zu jenen „Working Poor“, denen der selbst aus der Arbeiterklasse kommende, vielfach ausgezeichnete Doku-Fotograf Joakim Eskildsen in stimmungsvollen, äußerst präzise komponier-

Die neue Arbeit von DOSSIER 3-D-Poetry – der neuen Solo-Tanzperformance der Kölner Tänzerin und Choreografin Marion Dieterle

Die Ringmasters, Weltmeister des internationalen Barbershop-Wettbewerbs im Jahr 2012, verbinden Virtuosität mit der ansteckenden Energie von Popmusik. In ihren dynamischen Shows spannen sie einen Bogen von Barbershop-Klassikern über Songs von Simon & Garfunkel bis hin zu den Beatles und Elvis Presley. Bei HörBänd (Foto) ist der

Der britische Pianist Sam Armstrong stellt im Programm „Claude Debussy zum 100. Todesjahr!“ im Rahmen der kleinen, aber feinen Klavierkonzerte im Augustinum Freiburg zwei Neuerer der Musikwelt in den Mittelpunkt: zum einen den Claude Debussy mit den „Préludes“, zum anderen Ludwig van Beethoven mit der Sonate op. 26. Sam Armstrong studierte am Royal Northern College of Music in Manchester sowie am Mannes College of Music in New York. Er nahm unter anderem an Meisterkursen mit Leon Fleisher, Murray Perahia, and Mitusko Uchida teil und gewann Preise bei internationalen Wettbewerben.

Ein kleiner Vogel ist auf der Suche nach seiner Stimme… Studierende des Seminars Musikvermittlung der Musikhochschule Freiburg präsentieren unter der Leitung von Nina Amon ihr selbst–entwickeltes Konzertprogramm: Familien mit Kindern ab 5 Jahren sind dazu eingeladen, den kleinen Vogel bei seinem musikalischen Abenteuer zu begleiten. Spielerisch lernt das Publikum dabei verschiedene Instrumente kennen und wird auch selbst musikalisch aktiv. Ein szenisches Konzert mit spannenden Klängen, einer Prise Aufregung und auf jeden Fall viel Spaß. Der Eintritt ist frei, die Platzanzahl begrenzt.

■ „Weltklassik am Klavier – Claude Debussy zum 100. Todesjahr“mit Sam Amstrong, 20. 1., 19.30 h, Augustinum Freiburg, Weierweg 10, Eintritt: 20/15 Euro, unter 18 frei

■ Konzert zum Lauschen und Mitmachen für Familien mit Kindern ab 5 Jahren, 20. Januar, 15 Uhr, Hochschule für Musik Freiburg

ten Aufnahmen Anmut verleiht, ohne ihre tragischen Situationen zu beschönigen. Das Carl-SchurzHaus zeigt seine auf Reisen durch das ganze Land entstandene Porträt-Fotoschau American Realities. 43 Millionen US-Bürger leben in dauerhafter, erschreckender Armut, trotz dem allmählichen Wirtschaftsaufschwung nach der Finanzkrise.

– (This is) CLIFF spielt mit Fiktion, Wahrheit und potentieller Wahrheit. Wie wird Wahrnehmung manipuliert und somit das, was wir über eine Person oder eine Situation denken? Spielt es eine Rolle zu wissen, ob eine Frau Mutter ist, ob sie keinen Job hat, ob ihr Zuhause von Wüste oder Obstbäumen umgeben ist? Den Dschungel aus Zuschreibungen, Interpretationen, Wirklichkeit, Fiktion und Manipulation, dem wir täglich ausgesetzt sind, holt die Tänzerin Marion Dieterle mittels Tanz, Text und handgemachten Animationen auf die Bühne.

Name Programm. Die fünf Vokalapostel aus Hannover wissen, wie man – mal heiter, mal nachdenklich – singt und dabei Bigband, Orchester oder Kapelle ersetzt. HörBänd ist eine der talentiertesten Comedy-Nachwuchs-A-Cappella-Bands Deutschlands, mit eigenen Songs voller trockenem Humor und spitzfindigem Wortwitz.

■ Ausstellung „American Realities“, bis 23. März, werktägl. 9 bis18 Uhr, Carl-Schurz-Haus Freiburg, Eisenbahnstr. 62, Eintritt frei

■ Tanz-Performance „(This is) Cliff“, 25./26./27. Januar, jew. 20.30 Uhr, E-Werk, Kammertheater Freiburg

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FREIBURG

HOCHZEIT

Samstag, 20. Januar 2018

Liebe zum Detail Hochzeitsmesse im Kurhaus Bad Krozingen: Am 28. Januar zeigen Aussteller ihre Angebote rund um Hochzeit und Feierlichkeiten

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Besuchen Sie uns auf der „Hochzeitsmesse im Kurhaus“

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Die Hochzeitsmesse bietet Brautpaaren und deren Angehörigen einen Überblick rund um das Thema Heiraten und viele Anregungen für eine individuelle Hochzeitsfeier. Angehende Brautpaare können sich auf der Messe nicht nur über die Trends in der Braut- und Herrenmode informieren, sondern auch über passende Accessoires

und Schmuckstücke. Die Auswahl an Trauringen reicht von klassisch bis modern. Darüber hinaus ist es den Besuchern möglich, sich zu Hochzeitstorten, Blumen- und Tischdekoration, geeignete Räumlichkeiten für große und kleine Feiern und Musik beraten zu lassen. Außerdem sind auch zahlreiche Geschenkideen zu finden. Weiterhin lassen sich bei der Messe im Kurhaus Bad Krozingen Fotografen, Künstler und das passende Hochzeitsfahrzeug buchen.

Für die Wahl der Musik bei einer Feier bieten DJs ihre Dienste an. Wer Live-Musik bevorzugt, hat auf der Messe die Gelegenheit, Musiker und Sänger anzuhören und sich mit einem Trauredner zu beraten, der für die eigene Hochzeit gebucht werden kann. Firmen für Veranstaltungstechnik stellen sich ebenfalls vor. Mit dem freien Eintritt spricht die Messe nicht nur künftige Hochzeitspaare sondern auch breite Bevölkerungsschichten aller Altersgruppen an. Die Messe bietet den idealen Rahmen, um das nächste große Fest zu planen, organisieren oder um sich einfach nur neue Anregungen zu holen. Alle Angebote, von der Braut- und Herrenmode bis hin zum Hochzeitsgeschenk, können direkt vor Ort gekauft werden. ■ Infos: Telefon: 07633/4008-163 oder unter www.bad-krozingen.info

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Blumenkinder

Lieferservice der Landhausküche bietet winterlichen Komfort Kuriere bringen Mittagessen direkt ins Haus

Bei einer Hochzeit sind die Kleinen die Stars: Das Blütenstreuen für das Hochzeitspaar ist ein alter heidnischer Brauch

Schnee, Dauerfrost, Regen oder Graupel – das sind die ungemütlichen Seiten des Winters. Kaum jemand hat bei diesem Wetter Lust vor die Tür zu gehen, um für das Mittagessen einzukaufen. Wer auf Genuss auch an den winterlichen Tagen nicht verzichten möchte, kann den Service der Landhausküche nutzen.

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Die freundlichen Kuriere der Landhausküche bringen Ihnen auf Wunsch an 365 Tagen im Jahr ein leckeres Mittagsgericht ins Haus. Die Auswahl ist groß. In speziellen Lieferfahrzeugen wird das Essen während der Fahrt zu Ende gegart. Auf diese Weise ist es garantiert heiß, wenn es beim Kunden ankommt. Die Köche legen großen Wert auf Qualität, Frische und Herkunft der Zutaten. Nicht ohne Grund: So wissen sie immer genau, wo die verwendeten Zutaten herkommen. Auf Zusatzstoffe wird bewusst verzichtet. Und das schmeckt man!

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er alte heidnische Brauch der Blumenkinder ist auch heute noch sehr beliebt. In früheren Zeiten sollten mit den Blüten die Fruchtbarkeitsgöttinnen angelocktwerden.

Zumeist werden die Kinder aus dem Verwandten- oder engeren Bekanntenkreis ausgesucht. Die Blumenkinder streuen stolz beim Ein- und oder Auszug aus der Kirche oder dem Standesamt die Blumen vor dem Brautpaar. Damit die Blumenkinder den Ablauf kennen, nicht zu nervös werden und sich auch von den schönen Blüten trennen können, sollte vorher möglichst eine Probe mit einem Elternteil stattfinden. Eine begleitende Person kann während der Feier dann den Ablauf koordinieren und auch einwirken, wenn die Kinder mal plötzlich doch keine so große Lust haben.

©Foto: Lilly/akz-o

ahlreiche Aussteller präsentieren am 28. Januar von 11 bis 17.30 Uhr ihre neuesten Angebote rund um das Thema Hochzeit und Feierlichkeiten im Kurhaus Bad Krozingen. Die Messe richtet sich nicht nur an angehende Brautpaare und deren Angehörige, sondern auch an alle, die ein Fest planen. Zu den Höhepunkten zählen die beiden großen Brautmodenschauen im Großen Saal mit neuer Lasershow, um 13.30 Uhr und um 16.00 Uhr, die Ideen für Braut und Bräutigam sowie zahlreiche Brautund festliche Abendkleider bieten.

Besonders festlich ist es, wenn die Blumenmädchen das gleiche Kleid tragen und auch die Blumenjungen sich mit Anzügen abstimmen. Außer der Braut dürfen nur die Blumenmädchen Weiß tragen. Als Kopfschmuck beliebt sind ein Haar-Reif oder geflochtene Blumenkränze bei den Mädchen.


ZAHNMEDIZIN

Zahnersatz. Auf eine medizinisch notwendige Versorgung hat jeder Anspruch. Krankenkassen zahlen dabei einen Festkostenzuschuss.

Grundsätzlich gilt: Auf die medizinisch notwendige Versorgung mit Zahnersatz hat jeder Versicherte einen Anspruch. Krankenkassen befürworten dabei die sogenannte Regelversorgung. „Die Leistungen der Regelversorgung sollen dem allgemein anerkannten Stand der medizinischen Erkenntnisse entsprechen. Darüber hinaus müssen sie dazu beitragen, dass das Behandlungsziel auf wirtschaftliche und zweckmäßige Weise erreicht wird“, erklärt Driss Wartini, Zahnarzt bei der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD). Bei Fragen zur Regelversorgung beim Zahnersatz oder zur Übernahme der Kosten berät die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) neutral und kostenfrei unter der Telefonnummer 0800-0117722, montags bis freitags von 8 bis 22 Uhr und samstags von 8 bis 18 Uhr. Weitere Infos unter www.patientenberatung.de

Vor der Behandlung erstellt der Zahnarzt einen Heil- und Kostenplan, in dem die voraussichtlichen Kosten und der Verlauf der Therapie festgehalten werden. Auf der Grundlage dieses Plans entscheiden die Krankenkassen über die Höhe des Zuschusse. Dabei orientieren sich Zahnärzte und Krankenkassen an einem Katalog, der aktuell rund 50 Einzelbefunde für zerstörte oder verlorene Zähne aufweist. Für jeden Befund ist ein bestimmter Betrag, der Festzuschuss, festgelegt. Dieser Zuschuss deckt ungefähr die Hälfte der Durchschnittskosten ab, die bei der Regelversorgung anfallen. Allerdings: Gehen Versicherte regelmäßig zum Zahnarzt und lassen ihr Bonusheft abstempeln, erhalten sie einen höheren Festkostenzuschuss. Können Patienten nachweisen, dass sie seit mindestens fünf Jahren die empfohlenen Termine beim Zahnarzt wahrgenommen haben, steigt der Betrag um 20 Prozent. Nach zehn Jahren sind es sogar 30 Prozent. Die Krankenkasse zahlt dem Patienten den so ermittelten Festkostenzuschuss für den Zahnersatz seiner Wahl – egal, ob er sich für eine Regelversorgung oder eine darüber hinausgehende Leistung entscheidet. Den Restbetrag muss der Patient dann aus eigener Tasche bezahlen.

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tarker Kariesbefall, ein Unfall oder eine Erkrankung können dazu führen, dass ein Zahn ausfällt oder gezogen werden muss. Zum Glück gibt es in der modernen Zahnheilkunde verschiedene Möglichkeiten, um die entstandene Lücke zu schließen. Doch wer zahlt die Behandlung beim Zahnarzt?

Keine Frage des Alters Zahnimplantate sind auch für Senioren möglich. Entscheidend ist allein der gute allgemeine Zustand des Patienten.

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er heute geboren wird, hat gute Chancen, über 90 Jahre lang zu leben. Das heißt aber auch, dass die Zähne viele Jahrzehnte lang beansprucht werden. Trotz guter Pflege und moderner Behandlungen ist es nicht immer möglich, das natürliche Gebiss vollständig zu erhalten. Zum Glück muss ein hohes Alter nicht automatisch ein Grund dafür sein, auf Implantate zu verzichten. „Entscheidend ist allein ein guter gesundheitlicher Zustand des Patienten“, sagt Dr. Rainer Valentin, Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Zahnärztliche Implantologie e. V. (DGZI). „Außerdem ist es wichtig, dass im Bereich der Zahnlücke ausreichend Knochenmaterial zur Verfügung steht.“ Ist beides gegeben, gibt es keine grundsätzliche Altersgrenze. Auch wenn das Einsetzen eines Zahnimplantates ein vergleichsweise harmloser Eingriff ist, muss jeder Patient eine gute gesundheitliche Allgemeinverfassung mitbringen. Sinnvoll ist es daher, vor einer geplanten Behandlung den Hausarzt

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Wer zahlt was?

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zu Rate zu ziehen. Es gilt, beispielsweise Herz- oder Kreislaufprobleme zu berücksichtigen – ebenso wie die Einnahme von Medikamenten, die die Blutgerinnung hemmen. „Zudem erhöhen einige chronische Krankheiten das Risiko, dass es nach dem Einsetzen der Implantate zu Wundheilungsstörungen kommen kann. Dazu zählt zum Beispiel eine Diabeteserkrankung, die bei älteren Patienten häufiger auftritt als bei jüngeren“, sagt Dr. Valentin. Nach dem Verlust eines Zahns sollte jedoch nicht zu lange mit dem

Eingriff gewartet werden. Denn im Alter nimmt die Dichte der Knochen natürlicherweise ab – und der Abbau von Knochenmaterial im Kiefer wird zusätzlich beschleunigt, wenn dieser beim Kauen nicht gleichmäßig belastet wird. Doch auch in diesem Fall kann das Einsetzen eines Implantats noch möglich sein: „Häufig gelingt es, durch einen Knochenaufbau für Ausgleich zu sorgen, sodass wir den Zahnersatz fest verankern können“, erklärt der Zahnarzt Rainer Valentin.

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sind. Auch der berufliche Aufstieg kann ein Grund fĂźr die Fortbildung sein. In der Regel werden die Kosten fĂźr die Fortbildung vom Arbeitgeber getragen, der ein groĂ&#x;es Interesse an dem Erwerb der Zusatzqualifikationen hat. Eine Weiterbildung muss nicht in direktem Bezug zum bestehenden Job stehen. Hierbei geht es in erster Linie darum, das eigene Qualifikationsprofil auszubauen. Der Erwerb von Zusatzqualifikationen in den unterschiedlichsten Bereichen ist mĂśglich. Mit der Weiterbildung wird kein konkreter betrieblicher Zweck verfolgt. Eine Weiterbildung kann, muss aber nicht vom Arbeitgeber Ăźbernommen werden.

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238. Ausgabe, ET 20.01.2018  

Politischer Masochismus: Wer zuerst eine Kampfkandidatur gegen Merkel hochkant verliert, dann kategorisch eine erneute Groko ablehnt, um sei...

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