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Meinung, Tipps & mehr für volle 14 Tage

Ausgabe 216 am 4. Februar 2017

Wahrheit als Akrobat

Einzelne Glanzlichter

International Orange

Interview

Champions-League

Leben

Der Kabarettist Werner Schneyder ist 80 geworden. In seiner Biografie führt er ein Zwiegespräch mit sich selbst. Seite 2

Bevor am 14. und 15. Februar die ersten Achtelfinalspiele in der Königsklasse stattfinden, müssen sich alle deutschen Teams steigern. Seite 11

Der Fotograf Daniel Schumann zeigt im Carl-Schurz-Haus Bilder von Paaren und Familien abseits von bürgerlichen Normvorstellungen. Seite 15

Ein Schulz macht Frühling Martin Schulz kommt ziemlich trumpig daher und bedient als Populist die Ressentiments gegen das sogenannte Establishment. Warum sollte er sich mit so Kleinigkeiten aufhalten wie etwa der Rolle der SPD in den letzten 20 Jahren? Von Michael Zäh

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ie erste Rede von Martin Schulz als Kanzlerkandidat der SPD war mal ganz schön griffig: Nein, es sei nun gar nicht gerecht, wenn Arbeitnehmer und Arbeitgeber bei den Lohnnebenkosten nicht die gleiche Last tragen. Und wenn „wir Millionen für marode Banken ausgeben, während in unseren Schulen der Putz von den Wänden bröckelt – dann ist das nicht GEEE-REE-CHT !!!“ Applaus, Verzückung und Aufbruch bei der SPD. Eine Schwalbe allein macht zwar noch keinen Sommer. Ein Schulz aber macht Frühling. Denn er allein ist es, der plötzlich die sozialdemokratische Hoffnung schürt, nicht in Einzelteile zu zerfallen. Natürlich hätte in seine doch so kämpferische Rede über die soziale Ungerechtigkeit im Land auch das Beispiel von VW gepasst: Wenn dort ein Vorstand (sagt man Vorständin?) nach einem Jahr eine fabelhafte Abfindung von zwölf Millionen Euro bekommt, wofür die normalen Werksangestellten grob umgerechnet 200 Jahr arbeiten müssten, dann ist das NICHT GE... - na ja, eben! Das hat Schulz aber nicht gesagt. Weil im Aufsichtsrat von VW halt auch ein gewisser Stephan Weil sitzt, seines Zeichens Niedersächsischer Ministerpräsident und dies für die SPD. Aber trotzdem. Martin Schulz sieht über so manche Kleinigkeit hinweg, wie etwa der Tatsache, dass die SPD nicht aus den Tiefen der jahrzehntelangen Opposition kommt, sondern im Gegenteil in den letzten 20 Jahren fast immer mit in der Regierungsverantwortung war. Aber na ja, vielleicht könnte er doch sagen, dass dies nicht die wahre

HALLO ZUSAMMEN

Ganz geheime Abgaswerte

SPD gewesen sein kann, weil er selbst davon nix mitbekommen hat. Darin liegt ja der Reiz des Neuen. Er ist echt unverbraucht. So sehr, dass er zwar mit einem Herrn namens Gabriel befreundet sei, aber sonst von dessen Politik nur ganz wenig mitbekommen habe. Jedenfalls sei es aber eine ganz große Leistung dieses Herrn Gabriel gewesen, dass dieser freiwillig seinen Platz als SPD-Chef geräumt habe, also für seinen Freund, den Schulz. (Also, wir wären jetzt beleidigt, wenn wir an Stelle des Herrn Gabriel wären und hören müssten, dass nach sieben Jahren an der SPD-Spitze nun der Rückzug die größte Leistung gewesen sein soll). Nun gut, der neue Schulz, der ja ziemlich nett daher kommen kann, war in dieser Zeit auch nicht auf der einsamen Insel völliger politischer Keuschheit. All die Ungerechtigkeit, die er ab sofort

so leidenschaftlich bekämpfen will, hätte er als EU-Präsident schon mal angehen können. Schulz kommt trumpig daher, mit seinen zur Schau getragenen Emotionen und dem angeblichen Kampf für den einfachen Mann, der „jeden Tag zur Arbeit geht und sich an die Regeln hält.“ Das nervt, weil es völlig populistisch ist, quasi jenseits von rechts oder links. Es mag ein Trost, wenigstens ein kleiner Hoffnungsschimmer sein, dass Schulz damit im gleichen Teich fischt wie die AfD oder die Linke. Wenn er da ein paar Prozentfischchen rausholt, muss man ja am Ende noch froh sein. Also gut jetzt! Wir wollen doch auch mal GEEE-REE-CHT sein. Der Mann setzt halt auf das Gefühl der Leute und nicht so sehr auf ihren Verstand. Das hat auch Trump in Amerika gemacht und wird hier

in Deutschland von Wagenknecht bis Petry geprobt. Martin Schulz macht also, was die Populisten in diesen Zeiten machen: Er bedient die anti-elitären Ressentiments, die im Volke schlummern, auch die latenten Aversionen gegen alles Gebildete und Intellektuelle. Damit will er punkten, der Mann , der ja in den letzten Jahren als EU-Politiker so gar nicht zu den schief gewickelten Führungsleuten gehört haben will. Im Fußball würde man das tatsächlich eine Schwalbe nennen, die aber echt noch keinen Sommer macht, sondern die Rote Karte nach sich zieht. Doch dies wiederum wäre schon der Farbe wegen ein Grund für kollektive Bewusstwerdung bei der SPD. Nach Frühling und Sommer kommt dann aber der Herbst!

Horst Seehofer will partout nicht verraten, wieviel Abgase sein Dienstwagen in die Luft bläst. Allerdings hat jetzt das Verwaltungsgericht München verfügt, dass der Freistaat der Deutschen Umwelthilfe (DUH) die in der Zulassungsbescheinigung des Fahrzeugs genannten CO2-Werte mitteilen müsse. Es geht hier wirklich um staatstragende Dinge im Wortsinn. Das Argument, warum Seehofer die Abgaswerte nicht mitteilen will, wird mit Terrorgefahr (wie derzeit alles und immer) begründet: „Bei Bekanntgabe der Daten würden wir Informationen preisgeben, die direkten Rückschluss auf Art und Umfang einer möglichen Sicherheitsausstattung des Fahrzeugs des Ministerpräsidenten zuließen“, sagte ein Sprecher. Aber warum sollen die Terroristen nicht wissen, dass Seehofers A8 vollumfänglich gepanzert ist? Desto höher also hier die CO2-Werte sind, die angegeben werden, desto weniger wird er angegriffen werden. Und da Audi außerdem zum Hause VW gehört, stimmen die Werte ja eh nicht. Michael Zäh


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KABARETT

INTERVIEW

Samstag, 4. Februar 2017

Wahrheiten werden zu Akrobaten Foto: Jeff Mangione

Der Kabarettist Werner Schneyder ist 80 geworden. Seine neu erschienene Biografie ist ein Zwiegespräch mit sich selbst. Ein Interview.

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m 25. Februar ist der Kabarettist Werner Schneyder 80 Jahre alt geworden. In seiner gerade neu erschienenen Autobiographie „Gespräch unter zwei Augen“ wirft er einen unterhaltsamen Rückblick auf sein bewegtes Leben, indem er sich selbst unbequeme Fragen stellt und diese beantwortet. Im Duo mit Dieter Hildebrandt wurde Werner Schneyder berühmt, ab 1982 war er auch mit Soloprogrammen und Chansons unterwegs. Als Barbara Breitsprecher ihn am Telefon in seiner österreichischen Heimat erwischt, muss er erst einmal den Fernseher leiser schalten, denn er hat gerade Nachrichten geschaut.

„Comedians machen Witze, damit die Leute lachen. Kabarettisten machen Witze, damit die Leute auf was draufkommen.“ katastrophe kam, dieser ökonomische Crash, da hat es mich dann wieder zu sehr gejuckt. Da musste ich wieder Kabarett machen. ZaS: Na, dann werden Sie jetzt noch lange weiter machen, da ja momentan so viel politisch passiert… Schneyder: Nein, ich mache jetzt das letzte Jahr. 2017 mache ich noch meine Abschiedsvorstellungen und dann ist endgültig Schluss. ZaS: In Ihrem Buch schreiben Sie,

Foto: Bayerischer Rundfunk

ZaS: Juckt es sie bei den aktuellen Nachrichten, sofort mit einem neuen Kabarettprogramm auf die Bühne zu springen? Werner Schneyder: Ich spiele dieses Jahr mein Programm „Das war‘s von mir“ und da habe ich alle Aktualitäten eingearbeitet. ZaS: Da befassen Sie sich dann auch mit Trump? Schneyder: Ja freilich. Da handelt es sich um Nationalkapitalismus. Eine neue Spielart. ZaS: Sie wollten ja einmal ganz mit dem Kabarett aufhören, haben das aber nicht durchgehalten… Schneyder: Ich habe 1996 aufge-

hört und zwölf Jahre kein Kabarett gespielt. 2008 habe ich dann wieder begonnen. ZaS: Hatte Ihnen die Bühne gefehlt? Schneyder: Nein, aber ich habe damit Zeit gehabt für Theaterarbeit. Ich habe Regie geführt, ich habe Theater gespielt, ich habe Bücher geschrieben und Lesungen gehalten. Aber dann, wie diese Banken-

Zusammen mit Dieter Hildebrandt war Werner Schneyder viele Jahre lang ein unschlagbares Kabarett-Team.

der gravierende Unterschied zwischen Comedians und Kabarettisten sei der, dass Comedians Witze machen, damit die Leute lachen, während Kabarettisten Witze machen, „damit die Leute draufkommen“. Schneyder: Der Trend geht aber wieder zur Intelligenz zurück. ZaS: Wo steht für Sie Jan Böhmermann? Schneyder: Ich habe die Böhmermann-Sendungen noch nie gesehen. Aber ich seh mir gelegentlich „Die Anstalt“ an. ZaS: In Ihrem neuen Buch fürhren Sie ein Zwiegespräch mit sich selbst. Ist das nicht fast ein bisschen schizophren? Schneyder: Nein, schizophren ist das nicht. Man protokolliert einfach, dass ein Mensch, der Meinungen, Urteile und Positionen hat, in der Lage ist, sich mit sich selbst auszutauschen. Es ist damit die Biografie der Themen, weniger meiner Person. Wenn man die 23 Gespräche nebeneinander legt, entsteht eine Biografie. ZaS: War für Sie immer ganz klar, was Sie sich selber fragen würden und was vielleicht besser nicht? Schneyder: Nein! Das war ein Schreibabenteuer! Ich hab mich an die Maschine gesetzt, hab mir die Themen ausgedacht, die ich für relevant halte und dann habe ich geschrieben, was mir eingefallen ist. Und das hat mir großen Spaß gemacht, dieses Buch zu schreiben. ZaS: Sie schreiben in Ihrem Buch, dass Sie „gnadenlos zur Anerkennung der Macht und Bedeutung von Autoritäten erzogen worden“ seien. Das überrascht… Schneyder: Das ging zum Glück nach hinten los. Es ist ja klar, dass man als junger Mensch dann ins Gegenteil abdriftet, wenn man diese bürgerliche Katzbuckelei vor den „Höheren“

nicht erträgt. ZaS: Was machen Sie denn nach 2017 mit all Ihrer sprühenden Streitlust? Schneyder: Ich arbeite auch als Journalist, als Kolumnist und bin immer mal wieder Gast in Talkshows. In jedem Fall werde ich meine Meinungen los. Ich mache nur kein abendfüllendes Kabarett-

„Ich brauche keinen Alkohol. Ich mag ihn nur. Nahezu ausschließlich in Form von Wein.“ programm mehr. Aber in Diskussionen und dergleichen wird man mich immer wieder erleben. ZaS: Richtig bekannt wurden Sie damals mit Dieter Hildebrandt. Glauben Sie, es gibt diese Momente oder Begegnungen, die dem Leben eine andere Wendung geben? Schneyder: Absolut.

ZaS: Ohne Dieter Hildebrandt wäre Ihr Leben ganz anders verlaufen? Schneyder: „Was wäre gewesen, wenn…“-Sätze sind sinnlos, weil man es nicht weiß. ZaS: Ein Charakteristikum ist seit jeher Ihre Mecki-Frisur… Haben Sie die bewusst stylen müssen oder standen Ihre Haare einfach immer zu Berge? Schneyder: Als Student in Wien hatte ich ganz lange, blonde Haare. Und dann stand eines Tages im Schwimmbad ein Schild: „Badekappenpflicht für Langhaarige“. Da hab ich mir gesagt, bevor ich eine Badekappe trage, schneide ich mir lieber die Haare ab. Im Studentenwohnheim haben wir uns dann gegenseitig die Haare geschnitten und alle fanden, der neue Haarschnitt, das passt zu mir. Und so wurde das zur Marke. ZaS: In Ihrem Buch sagen Sie, 80 ist Pflicht, der Rest ist Kür… Schneyder: Ja. Ich habe zum bevorstehenden Ableben ein ganz entspanntes Verhältnis. ZaS: In Ihrem Buch deuten Sie an, dass Sie nicht vorhaben zu leiden oder Schmerzen zu haben. Schneyder: Ganz sicher nicht. ZaS: Nach all den Jahren im politischen Kabarett – wie ist Ihr Verhältnis zur Politik? Schneyder: Man bleibt leidenschaftlich. Und man bleibt wütend. Und wenn man meint, eine Moment-Analyse zu haben, dann gibt es kein Kneifen. Da kann man nicht sagen, ich hau den Hut drauf. Nein, man muss es in die Form bringen, so dass es dem Publikum eingeht. Oscar Wilde hat gesagt: Wahrheiten müssen zu Akrobaten werden, damit man sie erkennt. Das ist mein Motto. Interview: Barbara Breitsprecher Werner Schneyder, „Gespräch unter zwei Augen“, Amathea Verlag Wien 2016, 22 Euro


ESSAY

Samstag, 4. Februar 2017

D I E W E LT

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Das Ungeheuer in ihm Trump, der Trompeter. In nicht einmal zehn Tagen im Amt hat sich der neue amerikanische Präsident mit einem erzkonservativen Zirkel im Weißen Haus abgekapselt und per Federstrich-Dekrete regiert. Schnell und unüberlegt, aus Selbstliebe. Von Michael Zäh

N

ach ein paar Tagen im Amt hat sich Donald Trump als äußerst gefährlich erwiesen. Der neue US-Präsident ist zwar der Quotenhit für alle Witzlemacher und Satiriker. Aber das wird seinem Wahn nicht gerecht. Er hat sich im Weißen Haus quasi abgekapselt und regiert mit Federstrichen per Dekret. Er ist ein Beispiel dafür, wie der Machtapparat eines Staates ganz plötzlich Furcht und Schrecken verbreiten kann, und zwar auch für seine eigenen Bürger. Einschüchterung, Repression, Drohgebärden – nach nur ein paar Tagen beeilt sich Trump, möglichst brachial die Spaltung in Amerika auf die Spitze zu treiben. Was da noch kommt, sollte jetzt endgültig jeder ahnen können. Es ist Willkür, Gewalt und Tod. Es reicht ja schon ein kurzer Überblick über die vom US-Präsidenten erlassenen Dekrete, um das Ungeheuer in ihm zu beschreiben: Ein Mauerbau an der Grenze zu Mexiko, Androhungen von Strafzöllen gegenüber China und Deutschland, Einreiseverbot für Menschen aus sieben mehrheitlich muslimischen Staaten, die Entlassung von Justizministerin Sally Yates. Noch gravierender sind allerdings ein paar Details in diesem Zusammenhang. Zum Beispiel, die geharnischte Mitteilung aus dem Weißen Haus, dass die amtierende US-Justizministerin Sally Yates die Regierung „verraten“ habe. Allein

Donald Trump trompetet in die Welt: Einreiseverbote für Muslime, Mauerbau zu Mexiko, Medienschelte eine solche Wortwahl lässt schaudern, uns Deutsche ja wohl erst recht. Dabei hatte sich Sally Yates nur gegen das Dekret gewandt, mit dem Trump das Einreiseverbot verfügte, da sie sich nicht sicher sei, ob dies überhaupt rechtens, nämlich verfassungskonform war. Noch ungeheuerlicher ist der von Trumps Beraterin Kellyanne Conway angedeutete Plan, Trump wolle seinen eigenen Sicherheitsund Geheimdienst aufbauen - als Alternative zum Secret Service

und den (noch) unabhängigeren US-Geheimdiensten. Wenn da keine schwarze Erinnerung wach wird, wann dann? Die Kernbotschaft Trumps in seinen ersten zehn Tagen im Amt lautet: Spaltung, Drohung, Machtfülle für einen erzkonservativen rechten Zirkel. Da hält offenbar der umstrittene Chefstratege Stephen Bannon, bis vor kurzem noch Leiter des rechten Webportals „Breitbart News“, hinter verschlossenen Türen die Fäden in der Hand. Es

wird deutlich, dass Trumps engster Beraterzirkel es gar nicht für nötig hält, sich in zentralen Fragen mit Behörden und Ministerien abzustimmen. So wurde wohl weder das Außenministerium, noch das Justizministerium, und auch nicht das Heimatschutzministerium an der Ausarbeitung des umstrittenen Einreise-Dekrets beteiligt. Diese Form des Narzissmus - auch im gegenseitigen Sichbespiegeln im engsten Zirkel – befremdet auch die Republikaner. Dass Trump den

Nationalen Sicherheitsrat umbaut, Stephen Bannon rein holt, und künftig ausgerechnet die Chefs der Geheimdienste und Streitkräfte ihren ständigen Sitz räumen müssen, ist ein weiterer Beleg für krankhaft übersteigerten Narzissmus. Besorgniserregend ist dabei, dass in diesem Gremium auch gerne mal über Krieg und Frieden beraten wird. Ein weiteres Merkmal seiner Eigensucht sind Trumps ständige Schimpftiraden gegenüber den (ihm unliebsamen) Medien. Er wettert in einem fort gegen die „New York Times“ und CNN. Ihnen hat er sogar angedroht, dass man sie aufkaufen und dann einstellen müsse! Bei „Fox News“ hingegen, die in Trumps Augen das Richtige berichten, hat kürzlich Trump-Freund Rudy Giuliani damit geprahlt, wie schlau er und andere Berater aus dem engsten Zirkel sich das mit dem Einreise-Dekret ausgedacht haben. Die von Trump favorisierte Idee eines „Muslim-Bann“ musste ja so formuliert werden, dass alles „völlig legal“ sei. Die Verfassung der USA regelt ja eindeutig, dass kein Mensch wegen seiner Rasse oder Religion benachteiligt werden darf. Statt auf das Wort „Religion“ habe man sich einfach auf das Wort „Gefahr“ fokussiert und eine Liste von Staaten genannt, „die für uns eine Gefahr darstellen“. Diese List sagt alles. Für Trump gibt es nur eine Wahrheit: Seine!

S TA M M Z E L L E N F O R S C H U N G M A D E I N U S A

Der Mensch im Schwein Erstmals haben in Kalifornien nun Forscher ein Stück Mensch in einem Schwein heran gezüchtet. Die Forscher am Salk Institute for Biological Studies in La Jolla haben menschliche Stammzellen in einen Schweine-Embryo gespritzt und den Embryo in die Gebärmutter einer Sau eingepflanzt. Nach vier Wochen hatten sich die Stammzellen tatsächlich in die Vorläufer verschiedener Gewebetypen weiterentwickelt, zum Beispiel Herz-, Leber- und Nervenzellen - vom Menschen! Es geht dabei um ein Ersatzteillager für Menschen. Im Endeffekt können man menschliche Organe in den Schweinen heranreifen lassen, so die Idee, von deren endgültiger Realisierung man aber nach Angaben der Forscher noch weit entfernt sei. „Die Stammzellen können helfen, ein großes Problem in unserer Gesellschaft zu lösen: Den Mangel an Organen für eine Transplantation. Heute ist allein in den USA der Bedarf an Spenderorganen viermal so hoch wie das vorhandene Angebot“, erklärte der Forscher Juan Carlos Izpisua Belmonte der britischen Zeitung „Guardian“. Stammzellenforschung gibt es natürlich schon länger. Und da wird viel probiert, was gar nicht jeder unbedingt mitbekom-

men soll. Eine Stammzelle ist eine Art Ur-Zelle. Sie kann sich zu verschiedenen Zell- und Gewebetypen weiterentwickeln. Aber im Laborversuch in der Petrischale ist es nach Angaben der Forscher sehr schwierig, die Spezialisierung der Zellen anzustoßen oder gar ganze Organe zu züchten. Da soll das Schwein eine natürliche Umgebung liefern, in der Gewebe oder Organe heranwachsen. Im Vorfeld des Schweineversuchs haben die US-Forscher bereits erfolgreich ein Mischwesen von Mäusen und Ratten erprobt. Sie

pflanzten Mäuseembryos Stammzellen von Ratten ein. Dabei wuchs den kleineren Nagern sogar eine Gallenblase, obwohl Mäuse dieses Organ im Laufe der Evolution verloren hatten. Also gut, möchte man meinen, warum sollten wir die Schweinchen nicht für unsere Organversorgung nutzen, wo wir sie sonst ja doch nur aufessen. Aber dann beschleicht einem doch dieser seltsame Gedanke: Wenn die Schweine für unser Organwachstum „die natürliche Umgebung“ liefern, uns also sehr ähnlich sind, ist es doch viellewicht sogar Kannibalismus, was wir treiben, wenn wir das Schnitzel in die Pfanne hauen. Und wenn dem noch nicht ganz so ist, dann spätestens, wenn die Mischwesen weiter gezüchtet werden. Wenn etwa menschliche Nervenzellen unfreiwillig halt auch ins wachsende Schweingehirn eingebaut werden, da es sich ja schließlich um ein Schweine-Embryo handelt, das also noch im Wachstum ist. Stewart Newman, Entwicklungsbiologe am New York Medical College, warnt vor dem, was bei der Forschung alles entstehen kann: Schweine mit Menschengehirnen oder Menschen mit Tiergehirnen, die nur als Ersatzteillager dienen. Schweine mit Tiergehirnen wissen heute auch schon mehr als wir denken. miz


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FREIBURG

KLIMA

Samstag, 4. Februar 2017

AUGEN AUF

Junge Retter braucht die Welt: Am 11. März 2017 findet von 09 bis 17:30 Uhr im Konzerthaus Freiburg im Rahmen des 6. Internationalen Umweltkonvents eine kostenlose Plant-for-the-Planet Akademie statt. Hier können sich Kinder der 3. bis 7. Klasse mit den Ursachen und Folgen der Klimakrise beschäftigen. Das Besondere der Akademie ist: Kinder ermutigen Kinder, sich zu engagieren. Von Gleichaltrigen erhalten die Teilnehmenden wichtiges Hintergrundwissen zur Klimakrise und erfahren, wie viel Spaß es macht, selbst aktiv zu werden. Höhepunkt des Tages ist eine Pflanzaktion, bei der die Teilnehmer unter

IMPRESSUM Herausgeber: Michael Zäh und Christopher Kunz Verlag: Zeitung am Samstag Verlags GmbH, Benzstraße 22, 79232 March. Tel. 076 65/9 34 58-0, Fax -286, e-mail: info@zas-freiburg.de Geschäftsführer: Christopher Kunz, Rüdiger van der Vliet Chefredakteur: Michael Zäh (visdp), Tel.: 0170 / 739 17 87, m.zaeh@zas-freiburg.de Redaktion: Barbara Breitsprecher, redaktion@zas-freiburg.de

Anleitung einer Fachkraft selbst Bäume pflanzen. Am Ende der Akademie werden die Kinder zu Botschaftern für Klimagerechtigkeit ernannt und tragen die Idee auf ihre ganz persönliche Weise in ihre Schulen, Familien und Gemeinden. Zur Vertiefung bekommen die Kinder aktuelle Informationen und Bücher, ein T-Shirt sowie Präsentationsmaterialien. Die Akademie „Plant-for-the-Planet“ in Freiburg wird durch das Engagement der Life Food GmbH Taifun-Tofuprodukte, der European Environment Foundation sowie der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG (FWTM) ermöglicht.

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STADT

Samstag, 4. Februar 2017

Zuschlag: Das Gebäude „Amt für Öffentliche Ordnung“, Basler Straße 2, geht an das Studierendenwerk. Von Barbara Breitsprecher

Zuvor hatte es ein Punktesystem gegeben, mit dem die Kriterien für den Verkauf festgelegt wurden. Darauf hatten sich Gemeinderat und Stadtverwaltung geeinigt, nachdem die Stadt das Gebäude zunächst an den Höchstbietenden verkaufen wollte. Nun aber sollten die Kriterien entsprechend dem Punktesystem über Vor- und Nachteile der Bewerber entscheiden. Das Punktesystem hatte das Studierendenwerk klar an erste Stelle katapultiert. Deshalb gab es für Oberbürgermeister Dieter Salomon auch gar keine Alternative, als dem

Studierendenwerk den Vorzug zu geben. Das sahen aber nicht alle Gemeinderäte so. 18 Gemeinderäte und Gemeinderätinnen hatten erfolglos für einen Verkauf an die Genossenschaft „Haus des Engagements“ gestimmt. Hätten sie sich jedoch durchgesetzt, wäre das städtische Rechtsamt dagegen vorgegangen, da ein solcher Beschluss aus dessen Sicht rechtswidrig gewesen wäre, nachdem man sich ja nun ein-

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Demenz-Kalender Paris und neu erschienen Petit Fours Der neue Veranstaltungskalender „Demenz – Seelische Gesundheit und psychische Erkrankungen im Alter“ liegt jetzt vor und ist im Seniorenbüro, Fehrenbachallee 12, und unter www.freiburg.de/senioren zu bekommen. 75 Veranstaltungen zu diesem Thema sind hier aufgelistet. Zudem informiert der Kalender über Kurse, Stammtische oder Spaziergänge für Menschen, die sich privat oder beruflich in der Pflege engagieren. Daneben gibt es einen Überblick über Vorträge zu den Themen Vollmacht und Patientenverfügung, Testament und Hospiz.

T IRCLOKSUENTG VE

Eine Lesung im ungewöhnlichen Ambiente: Das Bettenhaus Stiegeler in der Gerberau lädt ein zu einer moderierten Lesung mit Murielle Rousseau. Die Französin, die seit vielen Jahren mit ihrer Familie in Gundelfingen lebt, liest am 13. Februar um 19.30 Uhr aus ihrem Buch „Paris Patisserie – Backen wie Gott in Frankreich“ und lässt sich dazu von der Journalistin Annette Christine Hoch befragen. Der Eintritt kostet 8/6 Euro. Wir verlosen zwei Eintrittskarten zu dieser Lesung inklusive jeweils einem Buchexemplar. Einfach Mail an redaktion@zas-freiburg.de, Stichwort: Paris schicken.

Diese Landwirte waren nicht bereit ihre Äcker und Wiesen zu verscherbeln. Doch jetzt soll es mehr Geld dafür geben und damit gibt es auch neue Verhandlungen.

©Foto: BI Pro Landwirtschaft und Wald Dietenbach & Regio

Bewegung in den Verhandlungen um Dietenbach. Die Sparkasse will höhere Preise bezahlen.

Der Gewinner ist… E

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Mehr Geld

Nicht zum Zug gekommen: Die Genossenschaft „Haus des Engagements“, die großes Interesse am Kauf des Hauses Basler Straße gezeigt hatte, hat den Zuschlag nicht bekommen. Stattdessen wird dort das Studierendenwerk einziehen.

s ist beschlossene Sache: Das Studierendenwerk Freiburg geht als Sieger aus dem Bewerbungsverfahren um die Neunutzung des Hauses Basler Straße 2 in Freiburg hervor. Sechs Kandidaten und Organisationen hatten sich um das städtische 1950er-Jahre-Gebäude gegenüber der Johanneskirche beworben, das nun zum Verkauf stand, nachdem das Amt für Öffentliche Ordnung ins neue Rathaus im Stühlinger umzieht. Nach mehrstündiger Debatte hat der Gemeinderat mehrheitlich für den Verkauf an das Studierendenwerk gestimmt.

FREIBURG

Bislang haben sich die Landwirte, die einen Großteil der Grundstücke besitzen, auf denen der neue Stadtteil Dietenbach entstehen soll, dagegen gewehrt, ihr Äcker und Wiesen zu verkaufen. Rund 50 Prozent der Grundstücke gehören Privatpersonen. Die Stadt Freiburg wollte ihnen pro Quadratmeter Land nur 15 Euro bezahlen und drohte im Falle der Verweigerung mit Enteignung. Daraufhin hat sich eine Bürgerinitiative BI Pro Landwirtschaft und Wald im Dietenbach & Regio gegründet, die unter anderem eine Traktorendemo als Protest gegen das Bebauungsgebiet organisierte. Dabei formulierte die BI auch ganz klar ihre Haltung, dass Wiesen und Äcker erhalten bleiben, die landwirtschaftlichen Betriebe geschützt werden und ein Baugebiet in dieser Größenordnung verhindert werden sollte. Doch haben sich einige Dinge grundlegend geändert und ein Treffen zwischen Stadtverwaltung und Landwirten ist für den 8. Februar angesetzt. Die entscheidende Änderung ist das Geld: Den Landwirten soll jetzt pro Quadratmeter ein Kaufpreis von 64 Euro geboten werden. Möglich macht das die Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau, die als Kooperationspartner mit ins Boot kommt.

Die Sparkasse wird damit zum Investor, sie will die Grundstückeigentümer für ihr Land bezahlen. Das Angebot wird bis Ende 2020 befristet sein. In dieser Optionsfrist erhalten die Eigentümer eine jährliche Zahlung in Höhe von einem Euro pro Quadratmeter. Kommt es im Jahr 2020 zum Kaufvertrag, werden diese Zahlungen auf den Kaufpreis angerechnet. Um einen noch höheren Anreiz zu schaffen, sollen allen Eigentümern, die den Optionsvertrag bis 30.11.2017 unterschreiben, die Optionszahlungen nicht auf den Kaufpreis angerechnet werden. Im Jahr 2020 wird die Sparkasse dann der Stadt Freiburg den Verkehrswert der Grundstücke ausbezahlen. Um auf der sicheren Seite zu stehen, hat die Sparkasse eine Frist gesetzt. Sollten sich bis Ende November 2017 nicht genügend Eigentümer an dem Verkaufsmodell beteiligen, so will die Bank aus dem Geschäft aussteigen. Das 164 Quadratmeter große Gebiet im Westen Freiburgs zwischen Zubringer Mitte und Rieselfeld bietet eine Baufläche von 107 Hektar. Die Planungen gehen davon aus, dass der neue Stadtteil Dietenbach 613 Millionen Euro kosten wird. Baubeginn könnte dann im Jahr 2022 sein. Barbara Breitsprecher

Zum Ausbau der Rheintalstrecke

Kostüme, Dirndl und falsche Bärte

Beratung für psychisch Kranke

Die Pläne für den Ausbau der Rheintalbahn im Abschnitt entlang der A5 zwischen Riegel und Freiburg hat die Deutsche Bahn Netz AG (DB) jetzt beim Regierungspräsidium Freiburg eingereicht. Bis zum 13. März werden die Anliegergemeinden die Pläne in ihren Rathäusern auslegen. Sie sind aber auch unter www.rp-freiburg.de einsehbar. Die Einwendungsfrist endet am 27. März, bis dahin müssen sie beim Regierungspräsidium Freiburg oder bei den Gemeinden eingegangen sein. Weitere Infos zum Ausbau der Rheintalbahn gibt es auch auf www.freiburg.de/rheintalbahn

Spätestens wenn Fastnachtszeit ist und man auf der Suche nach originellen Kostümen ist, kommt man fast nicht am Puschini-Laden vorbei. Dabei gibt es hier noch viel mehr als Kostüme: Dirndl,. Lederhosen, Trachten, Partyzubehör, Schminke, Masken und viele Accessoires. Gab es das Geschäft bislang nur in Waldkirch, so gibt es jetzt auch in Freiburg ein Eldorado für Fans der Verkleidung. In der Zinkmattenstraße 6 im Industriegebiet Nord hat nun ein weiterer Puschini-Laden eröffnet. Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr und samstags von 10 bis 16 Uhr gibt es hier nun alles für die Bühnen des Lebens.

Die Stadt Freiburg und der Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald haben zusammen eine IBB-Stelle eröffnet, eine Informations-, Beratungs- und Beschwerdestelle für psychisch Kranke. Seit 2015 gilt in Baden-Württemberg das neue Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz (PsychKHG). Es verpflichtet Kommunen, solche Stellen einzurichten. Die neue IBB-Stelle hat nun zum Jahresbeginn 2017 ihre Arbeit in der Eschholzstraße 86 aufgenommen. Psychiatrie-Erfahrene und Angehörige sind hier ehrenamtlich im Einsatz, kostenlos und unabhängig.

über die Möglichkeit des Erbbaurechts verhandelt. Die Stadt bliebe dann Eigentümerin des Gebäudes, dafür müsste das Studierendenwerk weniger bezahlen. Das Studierendenwerk Freiburg besteht seit fast 100 Jahren und ist ein wichtiger Partner für die Stadt Freiburg. Es betreut rund 50.000 Studentinnen und Studenten und beschäftigt 370 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Derzeit ist die Verwaltung des Studierendenwerks sowie der Beratungs- und Servicebereich in zwei angemieteten Gebäuden untergebracht, in der Schreiberstraße und im ehemaligen Herderbau. Mit dem Umzug will das Studierendenwerk alle Bereiche zusammenlegen. Als weiteren Pluspunkt für Freiburg hatte das Studierendenwerk zu bedenken gegeben, dass die meisten Studentinnen und Studenten, die zur Beratung kommen, mit dem Fahrrad, zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind. Somit könnte auch rund um die Johanneskirche womöglich mit einer Reduzierung des Verkehrsaufkommens gerechnet werden. Die Postfiliale soll dabei weiterhin im Gebäude verbleiben.

TICKER


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KOMPETENZEN

IN MEDIZIN

GESUNDHEIT

Samstag, 4. Februar 2017

Fortschritt bei Hüftarthrose

Samstag, 4. Febru

Ausgabe 216 am 4. Febr

Fortschritt in der Therapie der Hüftarthrose: Moderne Behandlungsalternativen beiSamstag, 5. November 2016 weit verbreiteten Hüftproblemen

H

üftarthrose gehört zu den häufigen Beschwerden des höheren Lebensalters. Bei angeborenen Formabweichungen der Hüftgelenke können auch jüngere Patienten an einer Hüftarthrose erkranken. Sportverletzungen, erworbene Verformungen des Hüftgelenks gehören ebenfalls häufig zu den Ursachen der Hüftarthrose. Bereits bei 35-Jährigen können manchmal schon die ersten Anzeichen festgestellt werden.

Dr. Martin Rinio

Foto: © Gelenkklinik

Foto: Gelenkklinik

kömmlichen Gleitpaarung, der zur frühen Prothesenlockerung führen kann. Keramiken sind abriebfest, und, durch besondere Oberflächenbehandlung, auch bruchsicher. Vor allem bei jüngeren Patienten will der Hüftspezialist mit keramikbeschichteten Prothesen im Vergleich zu herkömmlichen Metall-Plastik Gleitpaarungen eine Prothesenlockerung durch Plastikabrieb (die sogenannte aseptische Osteolyse) vermeiden. Normalerweise werden bei allen bisher üblichen Zugängen imHüftschmerzen können unterschiedliche Ursachen hamer einige der Hüftgelenk umben. Von den orthopädisch gebenden Muskeln durchtrennt verursachten Hüftschmerzen und nach der Operation wieder sind Schmerzursachen aus vernäht. Diese Schwächung der dem Bauchraum zu unterMuskulatur kann dem Patienten durch die Muskel schonende scheiden. Häufig sind auch minimal invasive Technik erSchleimbeutelentzündungen die Ursache des Hüftschmerspart werden. zes. Der Hüftspezialist muss Die Wechseloperation der auch Schmerzursachen durch Eine frühe Diagnose hilft: Dr. Martin Rinio, orthopädischer Hüftspezialist an der Gelenk-Klinik Gundelfingen, ist überzeugt, Hüftprothese ist ein Fall für Nerveneinklemmungen an der dass sich ein frühes Erkennen und Behandeln bei Hüftproblemen gelenkerhaltend auswirkt. den Spezialisten. Jede HüftWirbelsäule prüfen und erprothese hat eine begrenzte Jahre hin. In vielen Fällen schafft Lebensdauer von 15-20 Jahren. gen. Manchmal zeigt das Hüftgegelenks verursacht. Unbehandelt kennen. Hüftschmerzen, die nicht das noch die Zeit für gelenkerhalWenn eine Hüfttotalendoprothese kann das Impingement zu früher innerhalb weniger Tage wieder lenk schon einen klar umrissenen ausgewechselt wird, wird der KnoArthrose im Hüftgelenk führen. verschwinden, sowie wiederkehKnorpelschaden. Der Spezialist tende Therapien. Vor allem Patienten mit einer kann durch Züchtung und VerMit Hüftarthroskopie kann der rende Schmerzen, sollten ärztlich chenbestand wieder strapaziert. intensiven Sportkarriere schon Spezialist das Hüftgelenk wieder in abgeklärt werden. Der verbleibende Knochenbepflanzung körpereigenen Gelenkim Jugendalter entwickeln diese Ordnung bringen. HüftarthroskoDr. Martin Rinio, zuvor ärztlicher knorpels solche Schäden wieder stand ist also entscheidend für die Formstörung der Hüfte. Direktor der Kliniken in Freubeheben. Auch dieser gelenkerHaltbarkeit der Wechselprothese. pie ist ein minimalinvasiver EinDaher bevorzugen Spezialisten haltende Eingriff wird minimagriff am Hüftgelenk: Mit kleinsten denstadt, ist seit 2014 als orthogerade bei jüngeren Patienten mit Instrumenten kann der Spezialist linvasiv durchgeführt. Manchmal pädischer Hüftspezialist an der hoher Wechselwahrscheinlichkeit Schäden an Gelenkkapsel, Knorist die Arthrose aber schon weit Gelenk-Klinik Gundelfingen nieknochensparende Implantate. Im fortgeschritten, bevor der Patient pelschicht, Gelenklippe oder der dergelassen. Er ist überzeugt: Die Rahmen der Planung des Wechden Spezialisten aufsucht. Form des Gelenks erkennen und frühe Diagnose der Hüftschmerzen therapieren. Ein sehr wichtiger hilft beim Gelenkerhalt. Knochensparende Oberflächenersels muss der Spezialist alle FakJe früher das Stadium der Hüfthüftarthroskopischer Eingriff ist satzprothesen (Hüftkappenprothetoren ermitteln, die zur Lockerung die Operation des Hüftimpingeder ersten Prothese geführt haben. sen) sind für den jungen, aktiven probleme, um so weitreichender Die Orthopädische Gelenk-Klinik Patienten geeignet. Die Hüftkappe sind die Möglichkeiten für eine ments (Hüfteinklemmung). mit Dr. Martin Rinio ist ein zererhält den natürlichen Oberschengelenkerhaltende Therapie. Bei der Hüftimpingement ist eine häufig Hüftarthrose wird die Knorpeldurch Sport erworbene Formkelknochen vollständig. Auch der tifiziertes Endoprothetikzentrum Oberschenkelkopf bleibt erhalten. (EPZ). Bei der Zertifizierung zum störung des Hüftgelenks. Beim schicht abgebaut, die die Knochen Diese Prothese ist auf Grund der Endoprothetikzentrum werden Hüftimpingement wird die Beim Gelenk gleitfähig erhalten. Je hohen Beweglichkeit besonders Erfahrung, Diagnosen und opegeringer der Knorpelverschleiß, weglichkeit des Hüftgelenks durch für jüngere, aktive Patienten jünum so aussichtsreicher sind gelenschmerzhaftes Aneinanderschlarative Qualität jährlich in einem Eine Knorpelverpflanzung am aufwändigen, mehrtägigen Vergen von Knochen des Oberschenger als 60 Jahre geeignet. Sollte kerhaltende Therapien. Der HüftHüftgelenk kann Arthrose vorbeuim späteren Leben ein Prothesenkels an den Pfannenrand des Hüftverschleiß zieht sich über viele fahren von einem unabhängiwechsel notwendig werden, steht gen Prüfgremium überprüft. Das der gesamte Knochen noch für die ist für Patienten, die vor einer Verankerung einer TotalendoproOperationsentscheidung stehen, ein Anhaltspunkt für eine gute these zur Verfügung. Praxisklinik im Stühlinger Versorgung. Bis zur Einführung Kurzschaftprothesen sind eine des Zertifikates in 2014 gab es knochensparende Alternative für nur selbsternannte Endoprotheweibliche Patienten. KurzschaftDr. med. Martin Schwarz prothesen des Hüftgelenks können senzentren. Die orthopädische Facharzt für Plastische und nach genauer, computergestützter Gelenk-Klinik war 2014 die erste Ästhetische Chirurgie Prothesenplanung in den OberKlinik in Baden Württemberg, die Ästhetik ist dieses Zertifikat erhalten hat. schenkelhals eingesetzt werden. Facharzt für Allgemeinchirurgie Gefühl. Auch beim Kurzschaft bleibt der Handchirurgie Knochen im Oberschenkel erhalOrthopädische Praxis und Chirurgie braucht Gelenk-Klinik, Zentrum für ten. Es ist die knochensparende Erfahrung. Hüftprothese für jüngere PatiArthrosetherapie und Endoprothetik Qualität ist enten. Dr. med. Martin Rinio, Facharzt bezahlbar. für Orthopädie, Chirurgie und UnKeramikoberflächen der HüftproStühlingerstr. 24, 1. OG thesen vermeiden Prothesenockefallchirurgie 79106 Freiburg Tel: 0761/55 77 58 0 rung durch Plastikabrieb. Moderne Tel. +49 (0) 761 / 38 800-38 Alte Bundesstrasse 58 Keramik-Gleitpaarungen vermeiwww.plastchir.net 79194 Gundelfingen den den potentiell entzündungswww.interplast-freiburg.de fördernden Plastikabrieb der herE-Mail: patienten@gelenk-klinik.de


KOMPETENZEN

GESUNDHEIT

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IN MEDIZIN

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ag, 4. Februar 2017

am 4. Februar 2017

Schulterschmerz – Was tun?

3. Medizin-Forum am 22. Februar in der Angell Akademie. Experten referieren über Ursachen und Behandlungsmethoden bei Schulterbeschwerden. Ein „Netzwerk“ aus Diagnostik und Therapie bietet Patienten die bestmögliche kompetente Behandlung. Samstag, 5. November 2016

terchirurgie am Lorettokrankenhaus wird zum Thema „Wann ist eine OP sinnvoll und auch unausweichlich und welche OP-Methoden gibt es?“ sprechen. Dabei wird er die

Dr. Steffen Schneider

petenzen angeboten werden. Denn weder Ärzte beherrschen die Materie alleine, noch Physiotherapeuten. Daniel Klein, Physiotherapeut des Therapiezentrums am Lorettoberg und Spezialist für die Therapie der Schulter, zeigt in seinem Vortrag auf, was man mit konservativer Physiotherapie erreichen kann und wo die Grenzen der Physiotherapie sind. Dr. med. Martin Klein, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, wird darstellen, dass es bei ärztlicher Diagnostik und Therapie viele Möglichkeiten, aber auch Grenzen gibt, die zu beachten sind - zum Beispiel auch aus ethischen Gründen. Der Schulterspezialist Dr. med. Steffen Schneider, Leitender Arzt der Schul-

Foto: © Gelenkklinik

Daniel Klein

Experten informieren aus erster Hand über Ursachen, moderne Diagnostik und aktuelle Behandlungsmethoden bei Schulterbeschwerden. In welchen Fällen sind Operationen vermeidbar und in welchen nicht? Neben vier Expertenvorträgen wer-

den neue Messmethoden demonstriert, mit denen der Verlauf der Therapie dokumentiert werden kann. Diagnostik und Therapie können hier in einem „Netzwerk“ von Kom-

Foto: © Movin

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as Physiotherapiezentrum „Movin am Lorettoberg“, das Lorettokrankenhaus (RKK Klinikum) und die Physiotherapieschule der Angell-Akademie Freiburg laden Interessierte und Betroffene zum 3. Medizin-Forum „Schulterschmerz - Was tun?“ am Mittwoch, 22. Februar um 18 Uhr in der Angell Akademie (Aula, Kronenstraße 2-4 / 79100 Freiburg) ein.

ganze Palette aus Indikation, Diagnose, Beratung, Therapie und Anschlussheilbehandlung aufzeigen. Und Caroline Schmelzle, Physiotherapeutin B.A., stellt dar, wie eine Nachbehandlung nach einer Operation aussehen kann. Darüber hinaus stellen Schüler, Schülerinnen und Studierende der Physiotherapieschule der Angell-Akademie den Ausbildungsgang zum Beruf des Physiotherapeuten vor. Der Eintritt ist frei. Um eine Anmeldung wird gebeten unter Tel. 0761/707 33 66 oder per E-Mail an kontakt@movin-freiburg.de Programminfos unter www.movin-freiburg.de

Verstehen, woher der Schmerz kommt Die Klinik für Biokinematik in Bad Krozingen setzt auf eine Schmerztherapie, die mit dem Erkennen und Zuordnen von Störungen im Körper beginnt. Dann wird ärztlich behandelt und therapiert. Aber ohne Operationen.

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ie Biokinematikbeschäftigt sich mit der Frage, wie chronische Schmerzen entstehen und wie man sie behandeln kann. Um Ursachen und Lösungswege zu finden, werden wichtige Erkenntnisse aus Medizin, Mathematik, Biologie und Bewegungslehre miteinander kombiniert. Chronische Schmerzen, wie beispielsweise bei Arthrose oder Bandscheibenvorfall, entstehen durch krankhafte Veränderungen des Bewegungsapparats und können – so die Lehre der Biokinematik – ohne Medikamente und ohne Operationen therapiert werden. Die Auslöser solcher muskulären Veränderungen sind vielfältig – ein bewegungsarmer Lebensstil und einseitige Bewegung zählen zu den Hauptursachen. Des weiteren können Muskelfehlstellungen auch durch Verletzungen oder Unfälle verursacht werden. Die Biokinematik bietet wirkungsvolle Methoden, die einen Körper, der seine natürliche Bewegungsfähigkeit verloren hat, wieder ins Gleichgewicht. In seiner Klinik für Biokinematik widmet sich Wolfgang Packi mit seinen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen einer Vielzahl von schmerzhaften Gelenkproblemen. Unter anderem der Skoliose, Rückenschmerzen, Bandscheibenvorfall, Knieschmerzen, Arthrose, Migräne und Asthma Bronschiale. So hatte er beispielsweise eine 70-jährige Frau bei sich als Patientin, bei der die Ärzte bereits Skoliose diagnostiziert hatten und die über zunehmende Schmerzen von der

Rückenneigen (Reklination) ist ein Funktionstest und eine Therapieform in der Biokinematik. Foto: Packi

Schulterblattspitze bis zum Fersen klagte. Teilweise hat sie dabei ein „Ameisenkribbeln“ im Bein, zudem leidet sie regelmäßig an Migräne. Die Ärzte haben dieser Frau – nachdem die konservativen Methoden keinen Erfolg brachten – zu einer Operation geraten. Wolfgang Packi untersuchte die Patientin und stellte eine Blockade der Rippen fest. Die Patientin erhielt nun sowohl eine ärztliche wie auch eine therapeutische Behandlung. Der Arzt löste zunächst die Blockade im Brust-Wirbel-Bereich auf. Dann

Begründer der Medizin nach der Biokinematik ist der Arzt Walter Packi. Er ist ärztlicher Direktor des Instituts für Biokinematik in Bad Krozingen. Foto: Packi

trainierte der Therapeut mit ihr das Rückenneigen (Reklination), das ihr zuvor nur in einem Winkel von zehn Grad möglich war. Die vordere Muskelkette wurde dabei trainiert, ebenso die Beweglichkeit. Zudem wurden der Patientin Übungen für Zuhause gezeigt. Die

Frau hat inzwischen keine Schmerzen mehr und fühlt sich gut. Das Rückenneigen ist ihr zwischenzeitlich wieder bis zu 20 Grad möglich. Ein anderes Beispiel ist eine 32-jährige Frau, die permanent Rückenschmerzen hat. Der Schmerz beginnt an der Lendenwirbelsäule,

verläuft über das Gesäß, in beide Beine und endet in den Fersen. Außerdem leidet die Patientin unter Verspannungskopfschmerzen, die vom Nacken ausgehen. Die Ärzte empfahlen ihr eine Rücken-Operation. Bei dem Funktionstest, den Wolfgang Packi mit ihr macht, zeigt sich, dass ihr das Rückenneigen zu 20 Grad möglich ist. Doch bereits nach wenigen Sekunden wird ihr schwindelig. Der zusätzliche Tastbefund ergibt eine Verdrehung des ersten Halswirbels. Die Patientin bleibt fünf Tage lang stationär in der Klinik für Biokinematik, die sich mit ihren stilvollen Zimmern und der schönen Außenanlage von üblichen Krankenhäusern wohltuend abhebt. Regelmäßig wurde sie vom Arzt und vom Therapeuten behandelt. Im Anschluss berichtet sie von einem Rückgang der Kopfschmerzen um 90 Prozent, auch fühle sie sich allgemein viel besser. Vor allem aber fühle sie sich nun im Stande, ihre Problematik selbst kontrollieren und möglichen Schmerzen durch Eigenübungen besser begegnen zu können. Klinik für Biokinematik Herbert-Hellmann-Allee 29-31 79189 Bad Krozingen Tel: 07633 93321-0 www.biokinematik.de


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iel ist passiert am Extrol-Standort Engesserstraße 13, beim Messegelände in Freiburg. Die blau-rote Extrol-Tankstelle leuchtet und lädt ein zur Fahrt durch eine der Textilwaschstraßen. „Wir wollten weg von der klassischen Atmosphäre einer Tankstelle und hin zu einem Ort, an dem man sich wohlfühlt und zugleich viele Dienstleistungen rund ums Auto erledigen kann“, erklärt Geschäftsführer Christian Schulz des Freiburger Unternehmens Extrol Mineralöle Schulz GmbH.

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Regionale Produkte: Im neuen Ambiente bietet Extrol jetzt eine Vielfalt an regionalen Produkten. Foto: Extrol „Zunächst haben wir das Shop-Konzept unseres Standorts komplett auf den Kopf gestellt“, berichtet Schulz voller Freude über die gelungene Neugestaltung. Aufwändig gestaltete „Weingrotten“ wurden eingerichtet, der Weinverkauf an der Tankstelle wurde komplett regionalisiert. „Wir haben alle internationalen Weine aus dem Sortiment genommen

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und setzen nun ganz auf Produzenten aus der Region“. Weinbaubetriebe aus dem Markgräflerland, Kaiserstuhl und der Ortenau sind vertreten. „Bei uns kann man regional einkaufen, ohne dafür sogenannte ‚Tankstellenpreise’ entrichten zu müssen, da wir die Produkte zum gleichen Preis anbieten wie auf dem Weingut oder in der Genossenschaft.“

Aufbruchstimmung: In Freiburgs Norden passiert derzeit viel. Extrol ist Teil dieses großen Gesamtangebots. Foto: Extrol


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ag, 4. Februar 2017

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„Extrol 4.0“ geht an den Start: Das Freiburger Unternehmen Samstag, 5. November 2016 Extrol bietet das modernste Tank- & Waschzentrum in der Region.

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Leuchtende Nächte: „Extrol 4.0“ bei der Neuen Messe ist alles andere als eine herkömmliche Tankstelle und bietet ein modernes Einkaufskonzept mit regionalen Qualitätsprodukten. Foto: Extrol

Mehr als eine Tankstelle: • Qualitäts-Bäckerei Reiß Beck • Café mit Wohlfühlatmosphäre und Snacks • Weingrotte mit Qualitäts-Weinen aus der Region • Shop mit frischen Blumen von Floral Ambiente Batsch • Einzigartige lackschonende Teddy-Textilwaschtechnik für PKW, LKW und Wohnmobile • Auto-Pflege-Center Stoev • Toto-Lotto Annahmestelle Auch beim Blumenverkauf, der bei Tankstellen immer eine wichtige Rolle spielt, setzt Extrol auf das Thema Regionalität und hat mit dem Freiburger Floristen „Floral Ambiente Batsch“ einen Partner vor Ort gefunden, der für frische Blumen in Top-Qualität sorgt. Zum Freiburger Konzept gehört auch der neue Bä-

Traditionelle Backkunst: Die Bäckerei „Reiß Beck“ bietet bei Extrol in der Engesserstraße frische Backwaren und herzhafte Snacks. Foto: Extrol ckerei- und Gastronomiebereich am Extrol-Standort Messe. Hier wurde mit der regionalen Bäckerei „Reiß Beck“ aus Kirchzarten ebenfalls ein passender Qualitätspartner mit ins Boot geholt. „Wir bieten abwechslungsreiche Snacks mit handwerklicher  Qualitätsausrichtung“, so Christian Schulz. „Auch beim Ladenbau und der Einrichtung der Gastronomie haben wir eine neue Qualität gesucht und gefunden. Ein einladendes Ambiente setzt in dieser Branche ganz neue Standards.“ Weiterhin gibt es bei Extrol die bewährten Angebote wie die lackschonende Autowäsche in der speziellen, in Freiburg einzigartigen Teddy-Textilwaschtechnik für PKW, LKW und Wohnmobile. Und das

„Autopflege-Center Stoev“ bietet ein breites Dienstleistungsangebot rund um die Fahrzeugaufbereitung. Die Werkstatt für Lackarbeiten und KFZ-Aufarbeitung ist zudem Teil des Gesamtangebots im Norden Freiburgs. „Der Stadtteil ist im Aufbruch: Mit Blick auf das neue SC-Stadion am Flugplatz, die Erweiterung der Möbelmeile und das neue Headquarter der FWTM auf der Messe, wollen auch wir diese Aufbruchsstimmung mittragen“, erklärt Christian Schulz.

Die Rollläden fahren geräuschlos hoch. Ganz sanft geht das Licht der Stehlampe an. Auf die Minute genau schaltet das TV-Gerät die Lieblingssendung ein, während im Raum nebenan der Saugroboter dem Staub an den Kragen geht. Smart Home hält Einzug. Keine Zukunftsvision sondern ein „intelligentes“, reales Zuhause, in dem verschiedene Geräte miteinander verbunden sind und sich per Smartphone oder Tablet überwachen und steuern lassen. Wer heute oder morgen plant, seine eigenen vier Wände „intelligent“ zu vernetzen, ist nicht allein mit diesem Vorhaben: Rund drei Viertel der Deutschen würden gerne in einem Smart Home nach ihren Vorstellungen leben, so eine Studie des Marktforschungsinstituts YouGov. Aspekte wie die „Erhöhung der Sicherheit“, „Energieersparnis“ und „Komfortsteigerung“ stehen dabei ganz hoch im Kurs. 61 Prozent würden von vornherein einem Fachmann Beratung und Einbau überlassen, während nur 30 Prozent die smarte Technik selbst einbauen möchten. Fast jeder Vierte ist bereit, mehr als 2000 Euro für einen Smart Home Ausbau zu investieren. Die eigene Wohnung

smart: Für viele wird dies bald so selbstverständlich sein wie der Umgang mit dem Smartphone. Wichtig ist allen Befragten eine einfache Bedienbarkeit. Umständlichen Installationen oder Insellösungen sind deshalb alles andere als empfehlenswert. Ideal ist es, wenn die komplette Steuerung über eine Zentrale läuft. In der Regel ist das eine Box, die im Wohnraum hängt oder steht, und sämtliche Aktivitäten im Smart Home verarbeitet – von Licht an bis Rollladen hoch. Leicht zu installierende Plug-andPlay Produkte machen es dem Einsteiger so einfach wie möglich. Die verwendeten Systeme sollten mit Produkten anderer Hersteller kompatibel sein und dabei so sicher wie ein Bankautomat vor Zugriffen durch Unbefugte. So passen sie sich jederzeit der persönlichen Lebenssituation an. Wer heute das Licht smart macht, könne morgen, wenn gewünscht, die Heizung einbinden. Der Fachhandwerker hilft mit Rat und Tat beim Einbau. Smart Home Leistungen können auch von der KfW-Bank gefördert werden. Dort im Programm gibt es neben Niedrigzins-Krediten auch entsprechende Investitionszuschüsse.

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Mit ihrem zehnjährigen Bestehen hat sich die Gebäude.Energie. Technik (GETEC) als führende Fachund Publikumsmesse im Südwesten etabliert. Die Themen zukunftsfähiges und energieeffizientes Modernisieren, Sanieren, Bauen und Wohnen stehen nach wie vor hoch im Kurs. Wie die GETEC selbst hat auch das Herzstück der Messe, der „Marktplatz Energieberatung“, mit seinen kostenfreien Impulsberatungen eine Erfolgsgeschichte geschrieben. Ab sofort können private und gewerbliche Bauherren, die ein Neu-

bau- oder Modernisierungsprojekt angehen wollen, online über www. getec-freiburg.de oder telefonisch unter 0761/79177-0 einen Termin vereinbaren. Energiewende, intel-

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iele Nutzer von Bädern die in die Jahre gekommen sind, wünschen sich eine komfortablere Einrichtung und stören sich an den unansehnlichen, teilweise verschimmelten Fliesenfugen im Duschbereich. Sie scheuen jedoch vor einer aufwändigen Renovierung und damit verbundenen Unannehmlichkeiten zurück. Die Lösung bietet ein neues Wandverkleidungssystem, das schnell und einfach, ohne Schmutz und Lärm auf die vorhandenen Fliesen montiert werden kann. Es besteht aus großformatigen, fugenlosen Wandplatten mit vielen verschiedenen Oberflächen. Egal ob warmes Holz-, edles Glas-, Fliesenoder Phantasiedekor, alle haben einen großen Vorteil: Sie sind besonders pflegeleicht und dauerhaft schön. Kein Schmutz haftet auf den fugenlosen Oberflächen. Dieses System eignet sich besonders für die Badrenovierung. Eine Duschwanne mit hohem Wannenrand oder eine Badewanne können innerhalb von Stunden gegen einen komfortablen, ebenerdigen Duschbereich ausgetauscht werden. Eine komplette Badreno-

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Samstag, 4. Februar 2017

Fotos: Witters

Oft Gesprächsbedarf: Die Bayern-Stars wie Philipp Lahm wissen nicht immer, was ihr Trainer genau will

Einzelne Glanzlichter Champions-League. Die deutschen Teilnehmer in der europäischen Königsklasse schwächeln in der Bundesliga derzeit alle. Die Bayern sind gegen Arsenal kein Favorit. Von Michael Zäh

A

lso klar, es gibt halt zwei Lesarten, was die Bayern auf der europäischen Bühne betrifft. Die hoffnungsvolle davon besagt, dass Carlo Ancelotti den höchsten europäischen Wettbewerb namens Champions-League genau deshalb schon mehrfach gewann, weil er das Tempo drosseln (bzw. im richtigen Moment forcieren) kann. Die weniger optimistische Variante lautet, dass die Bayern zuletzt in Freiburg und in Bremen zwar jeweils knapp mit 2:1 gewonnen haben, aber mit der dabei gezeigten Leistung gegen Arsenal schon im Achtelfinale ziemlich Probleme bekommen werden. In Dortmund scheint es sogar richtig zu kriseln zwischen Thomas Tuchel, seinem Team und den Verantwortlichen des Vereins. Das wäre in Leverkusen schon fast ein Luxus, da dort schlicht gar nichts mehr klappt. Die Zeiten spielerischer Dominanz der Bayern, die man ja mitunter beklagt hat, weil sie eine fast schon gähnende Langeweile erzeugte, ist vorbei. Erst jetzt, wo Pep Guardiola

nicht mehr da ist, beginnt man zu erahnen, dass dieser Trainer eben doch einen erheblichen Anteil an der oft drückenden Überlegenheit der Bayern in der Bundesliga hatte. Sein Ballbesitz-Fußball war es halt doch, der den Bayern-Stars freche Gegner vom Hals hielt. Unter Carlo Ancelotti sind es zuletzt nur noch individuelle Glanzlichter, die dem sonst allzu irdischen Spiel der Bayern zu Sieg verhelfen. In Freiburg war es Lewandowski (nach Tempolauf und Flanke von Ribery), der in der Nachspielzeit mit einem feinen technischen Kunststück noch das 2:1 erzielte. In Bremen brach Arjen Robben den Bann (erneut nach Pass von Ribery) - und nun zog sich der Franzose einen Muskelfaserriss zu und wird wohl am 15. März beim Hinspiel in München gegen Arsenal London fehlen. In München besteht jetzt also die Rätselfrage darin, ob Ancelotti eine Art Titel-Magier ist, der es schafft, seine Stars im richtigen Moment zu Höchstleistungen zu bringen, anstatt sie nutzlos in der Liga glänzen zu lassen.

In Dortmund trainiert ja kein Titel-Magier, sondern nur der ehrgeizige Thomas Tuchel. Hier scheint die Sachlage etwas komplizierter zu sein als in München. Nach erneut zwei dünnen Auftritten in der Liga und einem 1:1 in Mainz steht der BVB bereits elf Zähler hinter Leipzig auf Platz zwei und muss auch um den dritten Tabellenplatz bangen, der zur direkten Qualifikation in der Champions-League führen würde. Die Tuchel-Truppe bekommt es am 14. März zunächst auswärts mit Benfica Lissabon zu tun. Kein Mensch weiß derzeit, ob es zwischen Tuchel, den BVB-Verantwortlichen Watzke und Zorc sowie dem Team (insbesondere Mario Götze) noch zu weiteren Rissen kommt. Vielleicht gibt der Auftritt von Leipzig in Dortmund (Samstag, 4. Februar, 18.30 Uhr) da schon etwas mehr Aufschluss. Leverkusen startet dann erst am 21. Februar vor heimischer Kulisse gegen Atletico Madrid ins Champions-League-Achtelfinale. Also noch Zeit, sich in der Liga zu berappen.

Kopf in der Hand: Mario Götze hat es bei Trainer Thomas Tuchel eher schwer, in die Startelf zu kommen


Samstag, 4. Februar 2017

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SC FREIBURG

FUSSBALL

Samstag, 4. F

Ausgabe 216 am 4.

Samstag, 5. November 2016

Fot o: Neithard Schleier

„Ich gehöre ja auch dazu!“: So sprach SC-Trainer Christian Streich nach dem 2:1-Sieg über die Hertha aus Berlin. Hinter ihm sein Team, mit Torschützen Petersen, der gerade das 2:0 gemacht hat

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SC FREIBURG

Februar 2017

Das Leichte ist schwer: Team-Demut zu haben SC Freiburg. Christian Streich hat derzeit seine Mannschaft hinter sich versammelt wie selten zuvor. Das führt womöglich wieder nach Europa. Von Michael Zäh

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hristian Streich hat die momentane Mannschaft des SC Freiburg auf eine Art hinter sich gebracht wie vielleicht noch nie eine zuvor in seinen jetzt fünf Jahren als Cheftrainer der Truppe(n). Wie da gespielt wird und welche Ausstrahlung dahinter steckt, ist eine ganz große Leistung. Es geht tatsächlich Schritt für Schritt nach vorne, zu einem immer noch feiner abgestimmten Plan, der nahezu perfekt umgesetzt wird. Der immens wichtige 2:1-Heimsieg gegen Berlin war so etwas wie die Reifeprüfung der Jungkicker unter Streich. Und eine bestandene Reifeprüfung, also das Abitur, ist ja nur die Qualifiktation zu noch mehr Träumen, sagen wir dem Studium an der Elite-Uni Europa. Es würde nicht wundern, wenn dem SC Freiburg der Sprung auf die Plätze noch gelingt, die in der kommenden Saison zur Teilnahme an der Europa-League berechtigen. Und dies gerade deshalb, weil es Trainer und Team gelang, sich gegen die Berliner Hertha standhaft dem Versuch des „schönen Fußballs“ zu widersetzen. Nicht etwa, weil Freiburg einen solchen nicht spielen könnte, sondern eben aufgrund der taktischen Überlegung, dass man dadurch dem Gegner in die Karten spielen würde. Die Berliner lauern nur darauf, dass die Gegner das Spiel machen und dann nach einem Ballverlust in der Offensive hinten die Räume offen haben. Denn darin sind sie spitze, den Konter so zu spielen, dass er sitzt. Also hat der Freiburger Trainer Christian Streich angeordnet, der Hertha genau solche Räume nicht zu geben. Wie geht das, noch dazu vor heimischer Kulisse? Es geht, indem man sich nicht locken lässt. Bei Ballbesitz der Hertha war immer die Ordnung da, zwei enge Viererketten

aufgereiht, zwei vorne störende Spieler. Und wenn die Berliner dann noch hundert Mal zum eigenen Torhüter zurück spielte, ließ man es ungerührt geschehen. Das Freiburger Publikum nahm es ebenfalls hin. Es roch den Plan und ist offenbar mehr und mehr fachkundig. Und es geht zweitens, indem man nicht zu viele Akteure bei den eigenen Offensivaktionen mit nach vorne nimmt, sondern allenfalls als Kollektiv anschiebt, also immer mit der Absicherung im Rückraum. So entstanden beide Freiburger Tore nach langen Bällen und deren zweitem Gewinn nach der Defensivaktion der Berliner Verteidiger. Klingt recht einfach und ist doch so schwer. Weil es von den Spielern eine Art Team-Demut erfordert, die es nur geben kann, wenn der Trainer sie voll hinter sich hat. Da muss ein Edeltechniker Grifo mehr auf seine Rückwärtsbewegungen achten als auf seine Chancen nach vorne (und kommt dann trotzdem in die Situation, Tore vorzubereiten). Da muss ein Maximilian Philipp über rechts kommen statt zentral und läuft sich die Hacken wund, obwohl er doch Fußball zelebrieren kann. Und nicht umsonst sind die beiden Freiburger Spitzen mit Haberer und Niederlechner besetzt, die Dauersprinter sind, um die Gegner permanent unter Druck zu setzen. Die Kunst dabei ist, dass die gesamte Mannschaft und jeder einzelne Spieler sich einer Idee unterordnet. Nämlich der von Christian Streich (die ja übrigens nicht immer genau dieselbe ist, sondern je nach Gegner auch variiert). Das ist die höchste Bestätigung für die Arbeit des Trainers (und seinem Stab), die es nicht immer so gab (wie etwa beim individuell starken Abstiegsteam 2014 nicht). Das trägt weit, zumindest in dieser Saison, bevor dann wieder der Ausverkauf kommen könnte. Und es ist klasse, diese Augenblicke zu genießen.

FUSSBALL

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Samstag, 4. Februar 2017

International Orange

© Foto: Daniel Schumann

selbstbewussten Zeichen der Schwulen- und Lesbenbewegung. sowie ganz generell der Freiheit. Der 35-jährige Daniel Schumann verbrachte 2011 eine Studienzeit als Stipendiat in der kalifornischen City by the Bay. Die vielfältigen Lebens- und Liebesentwürfe dort faszinierten ihn. Weltoffen, liberal und positiv – so empfand er San Francisco. Der Fotograf: Bereits während seines Zivildienstes entstand Daniel Schumann bei ihm der Wunsch, sich fotografisch gesellschaftlichen Themen zu nähern. Porträts schienen ihm dazu ideal. „Meine Fotografien entstehen aus dem „International Orange“ ist der Name der Industriefarbe, in Bedürfnis, Antworten auf meine Fragen an das Leben zu der die berühmte Golden Gate Bridge gestrichen ist. Eine finden“, sagt Daniel Schumann. „Am Anfang eines FotoFarbe, die zu den nahen Bergen passt und in wunderbaprojektes steht für mich immer ein Konzept, das sich aus rem Kontrast zum Meer und zum Himmel steht. Zugleich meinem Alltag und dem Erleben meiner Umwelt heraus ist es das farbliche Element der Regenbogenfahne, dem entwickelt. Im Falle von International Orange hatte ich das Bedürfnis, das Thema Familie aus einer neuen Perspektive zu betrachten und gleichzeitig über San Francisco als eine weltoffene und vielfältige Stadt zu berichten.“ Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender – alle sollten vorkommen in den Familien- und Paar-Porträts von Daniel Schumann. Er habe es immer als erstaunlich und geradezu erleuchtend empfunden, sagt er, mit welcher Leichtigkeit Menschen verschiedener sexuellen Orientierung, Kultur und Religion in San Francisco zusammen leben. Seine Bilder sind eine liebevolle Begegnung mit Menschen und all ihren Lebensvorstellungen und Träumen. Es sind intime Bilder, stets haben die Protagonisten selbst ausgesucht, an welchem Ort und in welchem Rahmen sie fotografiert werden wollten,.

Daniel Schumann scheint sich mit der Kamera geradezu vorsichtig heranzutasten an diese Menschen, ihr zerbrechliches Glück, ihre oftmals leidvollen Erfahrungen als nicht-bürgerliche Minderheit. Und er zeigt sie in ihrer Würde, Freiheit und Schönheit. Daniel Schumann ist mehrfach ausgezeichneter Fotograf, der schon für den Spiegel und die Zeit gearbeitet sowie internationale Kulturpreise gewonnen hat. Er studierte an der renommiertesten deutschen Hochschule für Fotografie, der Folkwang Universität der Künste in Essen, und hat bereits drei Fotobuchbände publiziert. Foto-Ausstellung Daniel Schumann, „International Orange“, bis 31. März, Foyer des Carl-Schurz-Hauses, Eisenbahnstraße 62, www.carl-schurz-haus.de

© Foto: Daniel Schumann

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s ist eine Liebeserklärung an die Bewohner der buntschillernden Metropole der amerikanischen Westküste, an San Francisco, die der Düsseldorfer Fotograf Daniel Schumann mit seiner Ausstellung „International Orange“ macht. Auf seinen Fotografien zweigt er Paare und Familien, die ein gemeinsames Leben jenseits der herkömmlichen Modelle und Normen führen. Eine erfrischende Perspektive menschlichen Miteinanders. Auch das ist Amerika.

© Foto: Daniel Schumann

© Foto: Daniel Schumann

Fotografien aus San Francisco von Daniel Schumann. Abseits von bürgerlichen Normvorstellungen wagen es diese Menschen, ihre eigenen Vorstellungen von Liebe und Familie zu leben. Ausstellung im Carl-Schurz-Haus Freiburg. Von Barbara Breitsprecher


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LEBEN

TIPPS

Lesung

Samstag, 4. Februar 2017

Vortrag

TA N Z & T H E AT E R ©Foto: M.Eicke

Liebe in einer anderen Sprache

Zwischen Tradition und Fortschritt

Die Korrespondentin von The New Yorker, Lauren Collins, verliebt sich in einen Franzosen. Sie stürzt sich aber nicht nur in die Liebe, sondern auch über die schwierigen Fra-

Andreas Meckel hat sich vor dem Hintergrund seines beruflichen Engagements mehr als vier Jahrzehnte intensiv mit Geschichte, Kultur und Wirtschaft des Inselreichs Japan

gen nach dem Zusammenhang von Sprache, Intimität und Identität. Bedeutet „I love you“ wirklich dasselbe wie „Je t‘aime“? Die Journalistin, die mit Porträts über Michelle Obama und Melania Trump bekannt wurde, stürzt sich ins Französischlernen und entdeckt dabei einen neuen Blick auf die Welt. Darüber hat sie mit feinen Sinnen und Humor ein Buch geschrieben, „When in French – Love in a Second Language“, aus dem sie auf Einladung des CarlSchurz-Hauses in Freiburg liest.

beschäftigt und ist hinsichtlich der Mentalität seiner Menschen zu erstaunlichen Erkenntnissen gekommen: trotz des imposanten äußerlichen Fortschritts und seiner gewaltigen Wirtschaftskraft verharrt das Land in jahrhundertealten Traditionen und verweigert sich der vom Westen übergestülpten Lebensform. Aus dieser Kultur der Bewahrung schöpft das Land seine Stärke und widersteht der Gefahr einer Zerstörung seiner Identität. Gezeigt wird ein Vortrag mit Fotos.

Bilder eines Orchesters: Konzert des Chicago Symphony Orchestra im Festspielhaus in Baden-Baden Bläser brillierte, aber bei Elgar sich zu langweilen schien. Doch nach der Pause kamen die Nordamerikaner richtig in Fahrt. Mit dem Mussorgsky-Doppel, die „Nacht auf dem kahlen Berg“ und „Bilder einer Ausstellung“, das allgemein als Vorreiter der Programmusik gilt und großen Einfluss auf andere Komponisten seiner Zeit hatte, bestätigte das Chicago Symphony Orchestra seine Reputation als Weltorchester. Nur die gewaltigen Blechbläser bringen manchmal die Balance des Orchesters ins Wanken. Riccardo Muti ist ein Meister seines Faches. Er hat nicht nur eine geniale Schlagtechnik, er versteht es auch die Spannung zu halten und die Zuhörer zu begeistern. Mit ihm wird jedes Konzert ein Erlebnis und nach der Verdi-Zugabe feiert ihn das begeisterte Publikum mit „standing ovations“. Johann Fendt ©Foto: Breitsprecher

Das Chicago Symphony Orchestra gilt als eines der besten in den USA und sein Chefdirigent Riccardo Muti ist einer der weltweit gefragten Dirigenten, und das aus gutem Grund. Mit Paul Hindemiths Konzertstück für Streicher und Blechbläser op. 50, das dieser selbst als „Concerto grosso“ verstanden hat, eröffnete das Chicago Symphony Orchestra im Baden-Badener Festpielhaus einen musikalischen Rundgang über den Engländer Elgar bis zum russischen Frühromantiker Mussorgsky. Hindemiths neoklassizistisches op. 50, das er in den 1930 Jahren schrieb und welches von der zweiten Wiener Schule beeinflusst wurde, stand dabei im krassen Gegensatz zu der eher mageren Komposition des Edward Elgar. Dies machte sich auch in Spielweise des Orchesters bemerkbar, das bei Hindemith mit akkuratem Spiel der Streicher und

HeadFeedsHands mit „2nd Floor Tango“, Premiere: 9. Februar, 20 Uhr, E-Werk Freiburg; weitere Termine: 10./11./17./18. Februar, jeweils 20 Uhr, Eintritt: 22/16 Euro; Am 10. und 17. Februar findet nach der Vorstellung ab 22 Uhr eine besondere Milonga statt.

T IRCLOKSUENTG

VE Wilde, bayerische Weltenbummler

„Japan – rätselhafte Nation zwischen Fortschritt und Tradition“, 16. 2., 18.30 h, Cafeteria Laubenhof, Weismannstr. 3, Eintritt frei

Energievoll Philharmonisches Orchester im Aufschwung: Überzeugendes Konzert mit dem italienischen Gastdirigenten Jader Bignamini

Mit neuem Album stürmen die bayerischen Wildbärte über die Bühnen und feiern, wie sie selbst sagen, „die dreckigste und geilste Party zwischen Chiemsee und Polarkreis“. Flo, Jan-Philipp, Kamil und Michi haben Touren durch Südkorea, Finnland und Russland hinter sich, wo sie gefeiert wurden und viele Erfahrungen gemacht haben. Sie sind reifer geworden, aber deshalb nicht weniger wild. Mit ihrem neuen Album rocken sie über alle Grenzen hinweg, mit Gitarren, Geige und Kontrabass sowie (neu) mit Keyboard. Eine Prise Heavy Metal ist dabei, und ein Hauch Jazz. Wir verlosen 3x2 Tickets für das Konzert. Einfach Mail an redaktion@zas-freiburg.de, Stichwort: Django schicken. Konzert Django 3000, „Im Sturm“-Tour 2017, 9. Februar, 20 Uhr, Jazzhaus Freiburg, Tickets ab 23 Euro

Im dritten Sinfoniekonzert der Kasachstan, die mit unglaublicher Saison im Konzerthaus wuchs das Energie und Rhythmusgefühl das Philharmonische Orchester Frei- zweite Violinkonzert von Béla burg förmlich über sich hinaus. Bartòk spielte, war das aber vergessen. Sie Was man führte das wohl hauptOrchester sächlich den – und auch kurzfristig manchmal eingesprunden Dirigengenen italieten – durch nischen Diridieses sehr genten Jader virtuose Bignamini Stück. Ihre verdanken Geige klang darf. Er hat tief und permit seiner Alena Baeva: Die 31-jährige Geigerin kussiv auf sehr saube- überzeugte mit ihrem rhythmischen, der G-Saite ren Schlag- energievollen Spiel und brillant technik und der musikalische Energie diesen im oberen Frequenzbereich. Nach Abend herausragend geleitet. Bei der Pause in Rachmaninows dritListz Sinfonische Dichtung „Les ter Sinfonie blühte das Orchester Préludes“ eröffnete das Orchester zu seiner Höchstleistung auf. Jadiesen Abend mit einem überra- der Bignamini dirigierte auswenschend satten, warmen Klang. dig und mit großen musikalischen Den großen Bogen dieses komple- Gefühl dieses spätromantische xen Werkes zu spannen, schien Werk. Mit Rachmaninows Musik jedoch nicht richtig zu gelingen. im Ohr gingen Zuhörer und MuGleich nach dem Auftritt der siker sichtlich gut gelaunt nach Johann Fendt jungen Geigerin Alena Baeva aus Hause. ©Foto: V.Shirokov

Begeisternd

Konzert

Befindlichkeit. Regie führt Günter Klingler – inzwischen selbst fasziniert von der Begegnung mit dem Tango –, die Darsteller sind: Angelika Thiele, Ayla Moes, Tom Mörtl, Gaia Pisauro, Leandro Furlan und Diva Tomasz.

©Foto: Mediaunlimited

Lesung Lauren Collins (in Englisch), 8. Februar, 20 Uhr, Artjamming, Günterstalstraße 41, Eintritt: 7/5 Euro

Zirkus der Gefühle: Die Freiburger Tanz- und Theater-Kompanie HeadFeedHands zeigt ihre neue Produktion „2nd Floor Tango“ im E-Werk. Mit den Mitteln des zeitgenössischen Zirkus, Tanz und Theater erforscht das Ensemble diesmal die inneren Erlebniswelten der Tangotänzerinnen und -tänzer. Eine humorvoll-tiefgründige Bühnenperformance über Diven und Einsamkeit, über Stöckelschuhe, Milangophobie und die Liebe zum Tango. Traditionelle Geschlechterzuschreibungen werden in Frage gestellt, Abgründe tun sich auf zwischen Selbstdarstellung und persönlicher


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Samstag, 4. Februar 2017

ag, 4. Februar 2017

BWL dual studieren

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Foto: IBA

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Denn ein Duales Studium bietet gewichtige Vorteile: eine relativ kurze Studienzeit, ein Verdienst während des Studiums und sehr gute Berufsperspektiven durch die Verzahnung von Theorie und Praxis.

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Mit dem Carlo-Effekt zum Erfolg! eine hohe Qualität der Lehre, hohen Praxisbezug, kleine Arbeitsgruppen und eine persĂśnliche Atmosphäre.“ Um sich fĂźr bestimmte Branchen zu qualifizieren, wählen die Studienbewerber zwischen den Schwerpunkten Hotelmanagement, Immobilienwirtschaft, Marketing, Sportmanagement oder Tourismusund Eventmanagement. Die regulären Lehrveranstaltungen werden ergänzt durch Exkursionen zu Betrieben und Institutionen, Vorträge von Gastreferenten und Praxisprojekte. Nach drei Jahren erwerben die Studierenden den staatlich anerkannten Abschluss „Bachelor of Arts in International Business Management“. „Die Kombination von Foto: IBA

Am iba-Studienort Freiburg wird der duale Studiengang „International Business Management“ im 3-Monats-Modell angeboten: Theoriephasen an der iba wechseln sich in 3-monatigem Rhythmus mit Praxisphasen in einem ausbildenden Unternehmen ab. Dieser Wechsel ermĂśglicht effiziente Lernerfolge und sorgt dafĂźr, dass Studierende schnell im Unternehmen produktiv werden. Und: Der Praxisschock, den manche Absolventen eines herkĂśmmlichen Studiums erleiden, bleibt natĂźrlich aus. „Bewerber, die zu uns kommen sind leistungsorientiert und verfolgen ein klares Ziel“, weiĂ&#x; Studienortleiter Raimund GrĂźndler. Und dieses lautet: bestmĂśgliche Karrierechancen auf dem globalisierten Arbeitsmarkt. „HierfĂźr bieten wir

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Theoriephasen wechseln sich beim dualen Studiengang an der iba mit Praxisphasen in einem ausbildenden Unternehmen ab.

fundiertem betriebswirtschaftlichem und fachspezifischem Wissen im jeweiligen Profil sowie die regelmäĂ&#x;ige Schulung der Soft-Skills und Sprachkompetenzen bereitet auch auf internationale Herausforderungen vor“, so Dr. Regina Schwab, wissenschaftliche Leiterin am iba-Studienort Freiburg. Durch vor- und nachgelagerte Praxisphasen ist ein Studienbeginn flexibel zum 1.1., 1.7. und 1.10. eines Jahres mĂśglich. Der iba-Campus liegt zentral in der Freiburger Innenstadt und bietet eine optimale Infrastruktur. Die nächste Infoveranstaltung findet am 15. Februar um 18 Uhr statt. Weitere Infotermine gibt es unter www.iba-freiburg.de. Die iba – Internationale Berufsakademie – ist nach dem Hessischen BA-Gesetz staatlich anerkannt und Teil der gemeinnĂźtzigen F+U-Unternehmensgruppe Darmstadt, die seit Ăźber 30 Jahren auf dem Bildungsmarkt tätig ist. Bundesweit verfĂźgt sie Ăźber elf Standorte. Am Standort Freiburg werden rund 300 Studierende ausgebildet. Info: Telefon 0761/70329169 info@iba-freiburg.de www.iba-freiburg.de

Studium + Praxis = Karriere² Duales BWL-Studium in Freiburg Studiengang:

International Business Management (staatlich anerkannter Bachelor of Arts) Schwerpunkte:

Immobilienwirtschaft Marketing Hotelmanagement Sportmanagement Neu: Tourismus- & Eventmanagement

2-jährige Wirtschaftsschule Ziel: Mittlere Reife

1-jährige Berufsfachschule Metalltechnik Ziel: Vorbereitung auf eine Ausbildung im Berufsfeld Metalltechnik

Berufseinstiegsjahr (BEJ) Infoabend: Do., 09.02.17 um 18.00 Uhr Carlo Schmid Schule Freiburg Private Schule fĂźr Wirtschaft und Soziales TĂźrkheimer StraĂ&#x;e 1 ¡ 79110 Freiburg css-freiburg@internationaler-bund.de

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18:00 Uh r Mi, 08. Ju ni

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MARKT

BERUF & KARRIERE

Samstag, 4. Februar 2017

Einheitliche Ausbildung für die Pflege Neue Ausbildung zur Pflegefachfrau oder zum Pflegefachmann ab Januar 2018. Durch das neue Pflegereformgesetz müssen sich Auszubildende nun nicht mehr gleich entscheiden, ob sie in die Krankenpflege oder Altenpflege gehen wollen.

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Auszubildende in Pflegeberufen werden sich damit nicht mehr am Anfang ihrer Ausbildung entscheiden müssen, ob sie in die Krankenpflege, Kinderkrankenpflege oder Altenpflege gehen. Das Kabinett hat im Januar 2016 das Pflegeberufsreformgesetz verabschiedet. Ab 2018 wird es somit eine einheitliche Ausbildung für alle Pflegebereiche geben. Weiterhin gehöre die rechtliche Absicherung des Tarifslohns sowie 20.000 zusätzliche Betreuungskräfte hinzu, die die Arbeit der Fachkräfte ergänzen. Hintergrund ist, dass sich der Pflegebedarf geändert hat. Beispielsweise wird in den Pflegeheimen immer mehr medizinische Pflege erbracht, da dort häufig

©Foto: fotolia kamasigns

ünftig soll eine einheitliche Ausbildung zur „Pflegefachfrau“ oder zum „Pflegefachmann“ übergreifende Qualifikationen vermitteln. Das Ziel ist es, Menschen aller Altersgruppen gut pflegen zu können: in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und ambulant.

chronisch oder mehrfach Erkrankte versorgt werden. Und in Krankenhäusern müssen zunehmend ältere, mehrfach kranke Menschen gepflegt werden. Die Finanzierung der Ausbildung wird bundeseinheitlich geregelt. Für Auszubildende ist sie künftig kostenfrei. Das ist ein gro-

ßer Fortschritt, denn derzeit zahlen Auszubildende an etlichen Schulen Gebühren. Außerdem erhalten alle Auszubildenden künftig eine Ausbildungsvergütung, wie es auch in den meisten anderen Ausbildungsberufen üblich ist. Die neue Pflegeausbildung ist eine dreijährige Fachkraftausbil-

dung mit Unterricht an Pflegeschulen sowie praktischer Ausbildung. Bei der praktischen Ausbildung können die Auszubildenden einen Schwerpunkt wie beispielsweise Altenpflege wählen, der auch auf dem Abschlusszeugnis als „Vertiefungseinsatz“ ausgewiesen wird. Die Ausbildung ist auch in Teilzeit möglich

und dauert dann fünf Jahre. Wer die neue Ausbildung machen möchte, braucht einen Mittleren Schulabschluss oder eine zehnjährige allgemeine Schulbildung. Möglich ist die Ausbildung auch für diejenigen, die einen Hauptschulabschluss haben, wenn sie über weitere Qualifikationen verfügen. Das kann beispielsweise eine erfolgreich abgeschlossene mindestens zweijähriger Ausbildung oder eine einjährige Ausbildung in der Pflegeassistenz sein. Zudem schafft der Gesetzentwurf die Voraussetzungen für ein berufsqualifizierendes Pflegestudium, das unmittelbar eine Berufstätigkeit in der Pflege ermöglicht. Die Einführung eines solchen Studiums soll die zunehmende Bedeutung der Pflegeberufe unterstreichen. Pflegekräfte in Heimen und Krankenhäusern sind gefragt. Besonders in der Altenpflege ist der Mangel an Fachkräften zu spüren. Denn die Altenpflege ist eine der stark wachsenden Dienstleistungsbranchen.

Der etwas andere Freiwilligendienst Chancen nutzen – Erlebnispädagogik kennenlernen Der gemeinnützige Verein EOS-Erlebnispädagogik aus Freiburg vermittelt Freiwillige in Deutschland und weltweit. Dies bietet die Chance, die Welt der sozialen Berufe sowie beim internationalen Freiwilligendienst (IJFD) zusätzlich noch andere Länder und Kulturen sowie Sprachen kennenzulernen. Man tut Gutes und Sinnvolles, lernt auf eigenen Füßen zu stehen, sammelt wert-

volle Erfahrungen – und findet vielleicht sogar den Traumberuf. Einsatzfelder sind unter anderem Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen, Kindergärten, Schulen, Alten- oder Pflegeheime, Krankenhäuser. Aber auch Landwirtschaft und freizeitpädagogische Einrichtungen. Oder wie wär‘s mit einem FSJ im Ökodorf auf Gran Canaria? Ein Highlight sind auch die EOS-Begleitseminare. Hier treffen sich alle EOS-Freiwillige. Ein

Freiwilligendienst steht allen ab 16 Jahren innerhalb Deutschlands offen (FSJ und Bundesfreiwilligendienst), ab 18 Jahren auch der Internationale Freiwilligendienst mit weltweiten Einsatzstellen. Der Schulabschluss ist dabei ganz egal. www.eos-fsj.de Tel.: 0761/60080-06 info@eos-fsj.de.

Ev. Fachschule für Heilerziehungspflege

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BERUF & KARRIERE

Samstag, 4. Februar 2017

MARKT

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ag, 4. Februar 2017

Sinnvoll und sicher

am 4. Februar 2017

Kein Abschluss ohne Anschluss!

Junge Menschen auf dem Weg in den sozialen Bereich: Der Caritasverband Freiburg-Stadt e. V. bildet aus.

Samstag, 5. November 2016

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ine sinnvolle und sichere berufliche Zukunft im sozialen Bereich, das bietet eine Ausbildung beim Caritasverband Freiburg-Stadt e.V.

Foto: fotolia, Kzenon

Der Caritasverband Freiburg-Stadt e.V. ist Träger von 60 sozialen Diensten und Einrichtungen in Freiburg und Umgebung. Der Verband ist in die Bereiche Familien und Bildung, Alter und Soziale Dienste, Arbeit und Berufliche Kompetenzen sowie Wohnen und Beratung gegliedert und beschäftigt etwa 1300 hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Er unterstützt und begleitet Menschen dabei, eine reale Teilhabe am Leben unserer Gesellschaft zu erreichen – immer orientiert an den Bedürfnissen, Fähigkeiten und Lebensphasen der Betroffenen. Qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter helfen den ihnen anvertrauten Menschen, ihre Potenziale zu nutzen: durch Förderung, Integration, Beratung und Bildung. Dabei orientieren sie sich an der Lebenswirklichkeit und bieten praktische Unterstützung. Als Teilnehmerinnen und Teil-

Weiterführende Schulen: • Berufsfachschule Gesundheit und Pflege • Berufsfachschule für Kinderpfleger • Berufsfachschule Qualifikation zum Erzieher

nehmer an einem Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) oder im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes (BFD) lernen innerhalb des Verbandes jährlich über 100 junge Menschen den sozialen Bereich in seiner ganzen Vielfalt kennen – ob in einer Werkstätte oder Wohneinrichtung für Menschen mit Behinderung, in einer Kindertages- oder Begegnungsstätte oder in einer Einrichtung für pflegebedürftige Seniorinnen und Senioren. Der Caritasverband Freiburg-Stadt e. V. bietet regelmäßig Ausbildungsplätze zum Heilerziehungs- oder Altenpfleger an

und offeriert Praxisstellen für ein Berufsanerkennungsjahr oder ein Semester- bzw. Vorpraktikum. Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern werden überdies umfangreiche Fort- und Weiterbildungsangebote geboten.

Weiterführende Ausbildungsprogramme: • Arbeitserzieher • Ergotherapeut • Logopäde

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Für FSJ und BFD: Tel. 07 61/319 16-65 fsj@caritas-freiburg.de Für Praktikum und Ausbildung: Tel. 07 61/319 16-39 personal@caritas-freiburg.de www.caritas-freiburg.de www.facebook.com/caritas.freiburg mail: personal@caritas-freiburg.de

Körper, Geist & Seele Die Freie Heilpraktikerschule bietet eine Ausbildung in Massagetherapie. Die Kurse werden auch berufsbegleitend angeboten.

S

eit Jahren bildet die Freie Heilpraktikerschule erfolgreich Heilpraktiker/-innen und Heilpraktiker/-innen für Psychotherapie aus. Darüber hinaus werden auch Ausbildungen in Heilpflanzenkunde, Homöopathie, Massagetherapie und Ernährungsberatung sowie Fortbildungen angeboten. Ab dem 18. März beginnt nun wieder die Ausbildung in Massagetherapie. Auf dem Lehrplan stehen neben Klassischer Massage auch Shiatsu, Ayurveda-, Hawaiianische Lomi Lomi Nui- und Kalifornische Massage. Alles Wochenendseminare, die einzeln belegt werden können. So geht es beispielsweise bei der ayurvedischen Ganzkörper-Massage um die Anwendung des Sesam-Tridosha-Öls im Rahmen einer ganzheitlichen Behandlung von Körper, Geist und Seele. Sie verbessert Durchblutung und Lymphfluss, aktiviert den Stoffwechsel und wirkt regulationsfördernd. Zudem verleiht sie frische Energie bei körperlicher sowie psychischer Erschöpfung. Die Teilnehmer/-innen

Foto: marrakeshh - Fotolia

s Teams werden!

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WENN NÄHE UND WIS Ayuverdische Ganzkörpermassage wird an der Freien Heilpraktikerschule ebenfalls gelehrt. Besondere Öle kommen dabei zur Verwendung. erlernen den Ablauf einer 60-Minuten-Massage wie sie original in Indien angewendet wird. Das Dozententeam besteht aus erfahrenen Therapeut/-innen, die mit Engagement ihr Wissen weitergeben. Geeignet ist die Ausbildung für alle, die als Massagepraktiker/-innen selbstständig in eigener Praxis und in der Sport-, Wellnessund Fitnessbranche zur Gesundheitsvorsorge arbeiten wollen. Für Heilpraktiker/-innen, die den therapeutischen Aspekt der Massage mit in ihre Praxis einbinden wollen, ist sie eine gute Ergänzung. Aber auch Menschen ohne Vorkenntnisse, die einfach Interesse

SEN ZÄHLEN

Dann sind wir für Sie da! Wir suchen für die Normal- und Intensivstationen im Neurozentrum in den Kliniken für Neurochirurgie und Neurologie Gesundheits- und Krankenpfleger/-innen.

an Massage haben, sind herzlich willkommen. Die Kurse finden am Wochenende statt, so dass die Teilnahme auch berufsbegleitend möglich ist. Die Freie Heilpraktikerschule Freiburg hat Ihre Räumlichkeiten in der Villaban, Marie-Curie-Str. 1 Freiburg-Vauban und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen.

Wir bieten u.a. eine attraktive Bezahlung nach TV-UK, umfassende Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten und ein Einarbeitungskonzept für Berufsanfänger.

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Gerne stellen wir Ihnen unser Universitätsklinikum, die Fachabteilung und Ihr späteres Team im Rahmen einer Hospitation vor und besprechen mit Ihnen persönlich weitere Einstellungsmodalitäten. Kontakt: Susanne Hall, Pflegedienstleitung Telefon: 0761 270-52260 E-Mail: susanne.hall@uniklinik-freiburg.de


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MARKT

BERUF & KARRIERE

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Samstag, 4. Febru

Erfolgreiche Integration

Ausgabe 216 am 4. Febr

Der REGIO Pflegedienst integriert erfolgreich ausländische Mitarbeiter. Samstag, 5. November 2016 Neue Mitarbeiter aus Albanien decken den hohen Anspruch an Pflegekräften.

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flegenotstand, Fachkräftemangel, demographischer Wandel – die Pflege in Deutschland sieht sich großen Hürden gegenüber. Mit der Alterung der Bevölkerung steigt die Nachfrage nach professioneller Pflege. Zugleich sinkt das Arbeitskräftepotenzial, aus dem der Bedarf nach Pflegefachkräften gedeckt werden kann.

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Eine Möglichkeit dieser Entwicklung entgegenzuwirken ist die Rekrutierung ausländischer Fachkräfte. Für den REGIO Pflegedienst ist die Einbindung ausländischer Mitarbeiter schon seit einigen Jahren gelebte Praxis. „Die Frage die wir uns stellen müssen ist: Wie können wir langfristig und vorausschauend die Bedarfsentwicklung kompensieren?“, erläutert Geschäftsführer Dietmar Wasmuth. Der REGIO Pflegedienst Breisgau setzt neben Ausbildungsangeboten auf Fachkräfte aus dem Ausland. „Wir bilden jedes Jahr mehrere Altenpflegeschüler erfolgreich aus. Allerdings reicht das nicht aus, um den wachsenden An-

spruch an Pflegekräften zu decken.“ Die Idee sich auch auf ausländischen Arbeitsmärkten umzusehen war also naheliegend. Dafür wurden unter anderem Kontakte bestehender Mitarbeiter genutzt. Halil Haxhija kam vor einigen Jahren aus Albanien nach Deutschland und hat beim REGIO Pflegedienst Breisgau als Pflegefachkraft begonnen. Mittlerweile ist er Pflegedienstleiter und leitet die Zweigstelle in Bad Krozingen. Über ihn wurden weitere Kontakte nach Albanien aufgebaut. Im Jahr 2014 kam so die erste Mitarbeiterin direkt aus Albanien zu dem ambulanten Pflegedienst nach Deutschland. 2016 folgten zwei weitere albanische Fachkräfte und ein Auszubildender. Mit der Ankunft der neuen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in Deutschland folgte viel bürokratischer Aufwand. „Bevor wir unsere neuen Mitarbeiter als Fachkräfte unter Vertrag nehmen dürfen, ist es ein langer Weg. Bis alle Sprachkurse absolviert sind und die benötig-

ten Papiere zur Anerkennung der Berufsausbildung vorliegen, kann schon ein halbes bis dreiviertel Jahr vergehen“, berichtet Dietmar Wasmuth. Der REGIO Pflegedienst Breisgau versucht in dieser Zeit so viel Unterstützung wie möglich zu geben: „Über Sprachkurse und Behördengänge bis hin zu der schwierigen Aufgabe der Wohnungssuche in Freiburg stehen wir unseren neuen Mitarbeitern zur Seite und unterstützen sie auch finanziell“. Die Einstellung und Integration der ausländischen Mitarbeiter sind mit einem großen Aufwand verbunden. Doch der Erfolg gibt dem Pflegedienst Recht. „Es ist ein guter Weg, den wir beibehalten wollen. Alle bisherigen Mitarbeiter aus Albanien sind ein riesengroßer Gewinn für unser Team und waren schon nach kurzer Zeit in diesem fest integriert.“ REGIO Pflegedienst, Hofackerstraße 92, 79110 Freiburg, Tel.: 0761 592900 www.regio-pflegedienst-breisgau.de

Mit Menschen arbeiten Die IB Medizinische Akademie bietet mit fast 40 Jahre Erfahrung ein breites Angebot an sozial-medizinischen Abschlüssen, Ausbildungen und Studiengängen

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FSJ oder BFD bei der Caritas in Freiburg: Sammle Erfahrungen Gain experience Unterstütze Kinder, Ältere oder Menschen mit Behinderung Support children, elderly or challenged people In einer unserer 60 Einrichtungen in Freiburg und Umgebung In one of our 60 facilities in Freiburg and area WG-Zimmer frei! We provide housing! Caritasverband Freiburg-Stadt e. V. Herrenstraße 6 79098 Freiburg . Telefon (07 61) 319 16-0 . fsj@caritas-freiburg.de www.caritas-freiburg.de . www.facebook.com/caritas.freiburg

Lernen macht Spaß an den attraktiven Standorten Baden-Baden, Freiburg, Reichenau/Konstanz, Stuttgart und Tübingen. Die engagierten und kompetenten Dozenten und Ausbilder der IB Medizinische Akademie vermitteln den Schülern und Schülerinnen fundierte Kenntnisse, damit sich diese zu selbstständigen Therapeuten und versierten Fachkräften entwickeln können. Eine enge Verzahnung von theoretischem Unterricht und praktischer Ausbildung ist die Basis der Unterrichtskonzepte. Damit diese Verzahnung funktioniert, kooperiert die IB Medizinische Akademie mit Krankenhäusern, Reha-Kliniken und anderen Einrichtungen.

Foto: Internationaler Bund

arum entscheiden sich junge Menschen für eine Aus- und Weiterbildung im sozial-medizinischen Bereich? Antworten der Schüler der IB Medizinischen Akademie: „Ich bekomme nach der Ausbildung ziemlich sicher einen Arbeitsplatz“, „Es ist schon immer mein Wunsch gewesen, mit Menschen zu arbeiten“ oder „Die Kombination aus Medizin, Pädagogik und Psychologie finde ich stark“.

Spaß am Lernen: An der IB Medizinischen Akademie kann man eine zukunftssichere Ausbildung im sozial-medizinischen Bereich machen. Ergotherapeuten unterstützen und fördern Menschen dabei, ihren Alltag so selbstbestimmt und eigenverantwortlich wie möglich zu leben. Logopäden helfen Menschen aller Altersstufen – vom Baby bis hin zum alten Menschen – dabei, ihre stimmlichen und sprachlichen Fähigkeiten wiederherzustellen oder zu verbessern. Arbeitserzieher betreuen und fördern behinderte und nichtbehinderte Menschen mit dem Ziel, ihnen die Aufnahme einer geregelten Tätigkeit zu ermöglichen. Physiotherapeuten helfen Menschen, Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und Koordination wiederherzustellen.

Immer häufiger sind Physiotherapeuten auch in den Bereichen Sport, Fitness, Wellness, Prävention und alternativen Heilmethoden aktiv. Staatlich geprüfte Kinderpfleger arbeiten in Kindertagesstätten. Die Ausbildung dauert zwei Jahre, daran schließt sich ein Berufspraktikum in einer Einrichtung an. An der Berufsfachschule Gesundheit und Pflege kann der mittlere Bildungsabschluss erlangt werden und es wird die Vorbereitung auf die Schulfremdenprüfung zum Erzieher in Teilzeit angeboten. www.ib-med-akademie.de


SENIOREN

Samstag, 4. Februar 2017

MARKT

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ag, 4. Februar 2017

am 4. Februar 2017

Individuelle Pflegebedürftigkeit

Seit Januar 2017 gibt es fünf Pflegegrade statt der bisherigen drei Pflegestufen. Mehr Versicherte haben dadurch Anspruch auf Leistungen der Pflegeversicherung und die Unterstützung setzt früher an.

Samstag, 5. November 2016

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Damit sind beispielsweise die bisherigen drei Pflegestufen durch fünf Pflegegrade ersetzt worden. Künftig erhalten alle Pflegebedürftigen gleichberechtigten Zugang zu den Leistungen der Pflegeversicherung, unabhängig davon, ob sie von körperlichen, geistigen oder psychischen Beeinträchtigungen betroffen sind. Die Überleitung in die neuen Pflegegrade erfolgt automatisch. Mit dem neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff wächst die Zahl der Versicherten, die Anspruch auf Leistungen der Pflegeversicherung haben, da die Unterstützung deutlich früher ansetzt. In den Pflegegrad 1 werden künftig Menschen eingestuft, die noch keine erheblichen Beeinträchtigungen haben, aber schon in

©Foto: fotolia, oneinchpunch

ie Gesellschaft wird immer älter, das Thema „Wohnen im Alter“ immer wichtiger. Trotzdem steht es für viele Deutsche nicht auf der Tagesordnung. Der Staat hat das Problem erkannt: Am 1. Januar 2017 ist die nächste Stufe des Pflegestärkungsgesetzes (PSG) in Kraft getreten.

gewissem Maß – zumeist körperlich – eingeschränkt sind. Für die fünf Pflegegrade gelten ab 2017 folgende Leistungsansprüche: – Pflegegrad 1: Geldleistung ambulant: 125 Euro, Leistungsbetrag stationär: 125 Euro – Pflegegrad 2: Geldleistung ambulant: 316 Euro, Sachleistung ambulant: 689 Euro, Leistungsbetrag stationär: 770 Euro

– Pflegegrad 3: Geldleistung ambulant: 545 Euro, Sachleistung ambulant: 1.289 Euro, Leistungsbetrag stationär: 1.262 Euro – Pflegegrad 4: Geldleistung ambulant: 728 Euro, Sachleistung ambulant: 1.612 Euro, Leistungsbetrag stationär: 1.775 Euro – Pflegegrad 5: Geldleistung ambulant: 901 Euro, Sachleistung ambulant: 1.925 Euro, Leistungsbetrag stationär: 2.005 Euro

Dass das PSG aber auch beim barrierefreien Umbau der eigenen vier Wände hilft, wissen die wenigsten Menschen. Laut der neuen Studie „Wohnen im Alter 2016“ des Meinungsforschungsinstituts Innofact im Auftrag von thyssenkrupp haben 54 Prozent der Deutschen davon noch nichts gehört. Dabei möchte ein Großteil auch im Rentenalter seine eigenen vier Wände nicht verlassen müssen. Welche

Einzugsgebiete/Kirchliche Sozialstationen Landkreis Emmendingen

Hilfsmittel dies ermöglichen und wie sich das Zuhause barrierefrei umbauen lässt, beschäftigt jedoch nur wenige. Ein Drittel aller Deutschen ab 40, und ab 60 Jahren immer noch 28 Prozent schenken dem Thema laut Studie kaum Beachtung. Klare Vorstellungen dazu, wie sich ein Leben zu Hause im Alter gestalten lässt, haben sie dennoch. Hier favorisieren sie laut Studie einen barrierefreien Eingangs- und Sanitärbereich. Außerdem stehen die Inanspruchnahme von Pflegediensten sowie der Einbau von Treppenliften mit auf der Wunschliste für ein bequemes Wohnen im Alter. Ein Umbau des Eigenheims ist natürlich mit Kosten verbunden. Es gibt jedoch Finanzierungshilfen. Durch das Pflegestärkungsgesetz lassen sich unter bestimmten Voraussetzungen bis zu 4000 Euro, bei pflegebedürftigen Ehepaaren bis zu 8000 Euro an Zuschüssen beantragen. Außerdem fördert das Kreditinstitut für Wiederaufbau (KfW) das Schaffen von Barrierefreiheit in den eigenen vier Wänden.

PIA ist dafür zuständig, dass Patienten, die zukünftig zu Hause durch die Kirchlichen Sozialstationen versorgt werden möchten, bereits im Krankenhaus betreut und begleitet werden.

Denzlingen • Kirchliche Sozialstation Elz/Glotter e.V. Tel. 0 76 66-73 11

Elzach • Kirchliche Sozialstation Oberes Elztal e.V. Tel. 0 76 82-90 90 40

• Emmendingen Diakoniestation Emmendingen + Freiamt gGmbH Tel. 0 76 41-93 29 72

• Endingen Kirchliche Sozialstation St. Martin Tel. 0 76 42-91 31 90

• Herbolzheim Ökumenische Sozialstation St. Franziskus unterer Breisgau e.V. Tel. 0 76 43-93 36 98-0

• Teningen Kirchliche Sozialstation Stephanus e.V. Tel. 0 76 41-14 84

• Waldkirch Kirchliche Sozialstation St. Elisabeth e.V. Tel. 0 76 81-4 07 20


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SENIOREN

Samstag, 4. Februar 2017

Samstag, 4. Febru

Mehr Betreuung

Ausgabe 216 am 4. Febr

Das Pflegestärkungsgesetz verbessert die Betreuungssituation. Pflegekräfte haben jetzt mehr Zeit, um sich um Bedürftige zu kümmern.

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Außerdem werden die ergänzenden Betreuungsangebote auf alle Pflegebedürftigen ausgedehnt. Damit kann die Zahl der zusätzlichen Betreuungskräfte in voll- und teilstationären Pflegeeinrichtungen von im Jahr 2014 mit rund 25.000 auf etwa 45.000 deutlich erhöht werden. Über 500 Millionen Euro werden hierfür von der Pflegeversicherung ausgegeben. Pflegebedürftigen stehen damit in der stationären Pflege mehr Menschen zur Seite, die mit ihnen spazieren gehen, Gespräche führen oder ihnen vorlesen. In enger Zusammenarbeit mit den Pflegekräften wird damit der Pflegealltag wirksam verbessert. Des weiteren leistet die Pflegedokumentation einen Beitrag zur Qualitätssicherung. Dort, wo jedoch die Dokumentation in keinem angemessenen Verhältnis zu ihrem eigentlichen Zweck mehr steht, wird der mit ihr verbundene bürokratische Aufwand von Pflegekräften, aber auch von Angehörigen von Pflegebedürftigen teilweise als Belastung empfunden. Der Abbau von Bürokratie in der Pflege ist daher ein erklärtermaßen wichtiges Anliegen und besonderer Schwerpunkt in der Arbeit des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG). Es gilt, die bürokratischen Belastungen auf das Maß zu reduzieren, das notwendig ist, um die Qualität in der Pflege si-

©Foto: fotolia, Photographee.eu

ür mehr Qualität in der stationären Pflege sorgt eine verbesserte Betreuungsrelation bei den zusätzlichen Betreuungskräften. Im Ersten Pflegestärkungsgesetz ist das Verhältnis von der Betreuungskraft zur Anzahl an Pflegebedürftigen von bisher 1 zu 24 auf 1 zu 20 angehoben worden.

Samstag, 5. November 2016

WOHNSTIFTKULTUR

cherzustellen. Der Bürokratieabbau in der Pflege ist jedoch in erster Linie Aufgabe der Pflegeselbstverwaltung und der Praxis, die Politik kann aber wichtige Signale geben. Entscheidend für den nachhaltigen Erfolg ist eine konsequente Umsetzung des Strukturmodells in den Einrichtungen. Hierfür sind in erster Linie Einrichtungsträger und Trägerverbände verantwortlich. Um die Umsetzung in den Einrichtungen zu unterstützen, wurde mit einer im Zweiten Pflegestärkungsgesetz enthaltenen und am 1. Januar 2016 in Kraft getretenen Änderung gesetzlich klargestellt, dass der Aufwand der Pflegeeinrichtungen für die Pflegedokumentation in ein angemessenes Verhältnis zu den Aufgaben der pflegerischen Versorgung gesetzt werden muss. Aus möglichen Einsparungen durch die vereinfachte Pflegedokumentation sind keine vergütungsrelevanten Auswirkungen auf die personelle Ausstattung der Pflegeeinrichtung

und eine Absenkung der Pflegevergütung in den Pflegevergütungsverhandlungen abzuleiten. Es ist also sichergestellt, dass die durch Anwendung der verschlankten Dokumentation eingesparte Zeit der Pflege zugutekommt. Eine Alternative zum Pflegeheim kann – zumindest anfänglich – eine teilstationäre Tages- und Nachtpflege sein, also eine zeitweise Betreuung im Tagesverlauf in einer entsprechenden Einrichtung. Dabei übernimmt die Pflegekasse die Pflegekosten, die Aufwendungen der sozialen Betreuung und die Kosten der medizinischen Behandlungspflege. Darin enthalten sind auch die Kosten der morgendlichen und abendlichen Hol- und Bringdienste der Einrichtungen. Gewährt wird teilstationäre Pflege, wenn die häusliche Pflege nicht in ausreichendem Umfang sichergestellt werden kann oder wenn dies zur Ergänzung und Stärkung der häuslichen Pflege erforderlich ist.

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Das Alter muss nicht immer eintönig sein. Denn wir bieten Seniorinnen und Senioren nicht nur höchsten Komfort, sondern auch jede Menge Kultur. Dabei genießen Sie alle Vorteile eines selbstbestimmten Lebens. Vortragsabend der Musikhochschule Freitag, 10. Februar, 17.00 Uhr Studenten einer Klasse der Musikhochschule zeigen bei diesem Konzert ihr musikalisches Können. Melodien aus Operette und Oper Freitag, 17. Februar, 17.00 Uhr Sie hören die Sopranistin Annekathrin Keil, die von Alexander Plotkin am Klavier begleitet wird. Philosophische Matinee und Konzert Sonntag, 19. Februar, 15.00 Uhr · Konzert 17.30 Uhr „Leben – was ist das?“, eine der grundlegenden Daseinsfragen, die die Menschen seit Jahrtausenden beschäftigt. Frau Hasselberg vom Stadttheater Freiburg übernimmt die Moderation. Anschließend konzertieren Kazue Harada und Suzu-Anne Gerloff „Vierhändig am Klavier“. s aus: spreis!* Probieren Sie’ nstigen Angebot gü m zu t tz je n Probewohne *Angebot gültig im Mai und Juni 2017

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PROMIS

Samstag, 4. Februar 2017

LEBEN

WIE GEHT DENN SOWAS?

Es kracht der Bruder im Bett Die französische Schauspielerin Isabelle Huppert (63) schwärmt von ihrem Filmkollegen Gérard Depardieu (68). „Mit Gérard zu arbeiten ist so, als ob beim Sex das Bett unter einem zusammenkracht und man sich nicht mehr einkriegt vor Lachen“, sagte Huppert der „Zeit“. Schauspielerisch fühle sie sich mit Depardieu verwandt: „Gérard ist mein Zwillingsbruder.“ Wenn man die beiden sieht, dann sehen sie sich aber gar nicht so ähnlich. Die schmächtige Huppert würde gefühlte 20 Mal in ihren Zwillingsbruder passen. Und außerdem schaut der so grimmig. Jetzt fragen wir uns natürlich, wie das mit dem Sex, dem Bettgestell und dem Bruder zusammen gehört. Ach so – gar nicht! Da passen Schrauben und Muttern nicht zusammen. Weshalb der Witz und das Bett zusammengekracht sind. miz

Olympischer Juniorpartner Wenn es zur neuen Männerfreundschaft von Donald Trump und Wladimir Putin noch einen Juniorpartner braucht, dann empfiehlt sich dieser Tage ein gewisser Thomas Bach. Er kann nämlich mit beiden gut, und er hat angeblich lange vor Bundeskanzlerin Merkel schon ein nettes Telefonat mit Trump geführt. Dabei geht es natürlich immer um die olympische Idee: Versöhnung aller Völker, Hand in Hand und so. Nach den Einreiseverboten, die Trump völlig unolympisch erließ, meldete das IOC, dass sportliches Miteinander in Trumps Amerika weiterhin „in Übereinstimmung mit den olympischen Werten von Freundschaft, Höchstleistung und Respekt“ stattfinden wird! Na ja, aber Bach wird von Trump schon noch gesagt bekommen, welche Muslime aus welcher Herren Ländern bei den Spielen 2024 in Los Angeles nicht willkommen sind. miz

So lecker schmeckt Menschenblut Immer, wenn man in der Dämmerung am Flussufer entlang geht und plötzlich die Fledermäuse wie Schatten über den Kopf huschen, sagt man sich: Nein, nein, das mit Graf Dracula hat damit nix zu tun! Diese netten Tierchen beißen doch nicht. Doch damit ist es jetzt vorbei, zumindest in Brasilien. Die Nächte dort in der Caatinga-Region sind etwas unheimlich geworden. Es hat eine Fledermausart ihren Ernährungsplan umgestellt. Statt sich ausschließlich am Blut von Vögeln zu laben, geht der Kammzahnvampir Diphylla ecaudata seit einiger Zeit auch auf Menschen los. Und dies auch noch mit viel Geschick: Die Tiere landen nachts in der Nähe ihrer schlafenden Beute und legen den Rest des Weges auf allen vieren zurück. Sie sind klein, wiegen bloß 20 bis 40 Gramm und pirschen sich sehr behutsam an ihre Opfer heran. Mit ihren scharfen Zähnen hobeln sie ein kleines Hautstück herunter und beginnen zu lecken. Die Opfer bekommen davon nichts mit und werden oft in die Stirn, die Nase, Ohren, Finger oder Füße gebissen. Und warum das Ganze? Eigentlich fressen Kammzahnvampire das Blut von Vögeln. Aber na ja, das war ja auch, bevor die Menschen in ihren Lebensraum eingedrungen sind. Da konnten sie ja nicht wissen, wie lecker Menschenblut schmeckt. Jetzt fehlt ihnen nur noch das Schloss, auf dem sie die arglosen Menschen empfangen und zur (ewigen) Ruhe bitten können. miz

Zähnefletschend genießen So etwas kann José Mourinho auf die Palme treiben. Wenn er, „The Special One“ gegenüber diesem anderen Typen, „The Normal One“ zurückstecken muss. Der Trainer von Manchester United unterstellte nach dem peinlichen 0:0 gegen Abstiegskandidat Hull City, für ihn würden „andere Regeln“ als etwa für Liverpool-Coach Jürgen Klopp gelten. „Gestern hat ein Vierter Offizieller einem Trainer gesagt, ‚Ich genieße deine Leidenschaft so sehr, also mach, was du willst‘“, wetterte Mourinho in Anspielung auf Klopps emotionalen Ausbruch am Dienstag. „Mir wurde heute gesagt, ich soll mich hinsetzen oder ich werde auf die Tribüne geschickt.“ Die Frage ist jetzt halt nur, weshalb man die zähnefletschende Leidenschaft Klopps offenbar genießen kann, die zänkisch-zischenden Gemeinheiten von Mourinho aber nicht. Vielleicht war der angesprochene Vierte Offizielle ja von Haus aus Zahnarzt. miz

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WESTSIDE

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216. Ausgabe, ET 04.02.2017  

Ein Schulz macht Frühling: Martin Schulz kommt ziemlich trumpig daher und bedient als Populist die Ressentiments gegen das sogenannte Establ...

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