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Ausgabe 213 am 19. November 2016

In der Mitte

Rockin‘ Xmas

Kopf-Misere

Interview

Tipps

SC Freiburg

Ein Gespräch über Intersexualität und Geschlechterrollen mit Marion Mangelsdorf, Leiterin der Freiburger Gender Studies. Seite 2

Wolfgang Roese dirigiert wieder das Orso Rock-Symphony Orchestra und hat dafür Rocksongs unter anderem von David Bowie arrangiert. Seite3

Die Heimniederlage gegen Wolfsburg war nach dem Motto, dass die SC-Spieler vorher schon dachten, dass es so kommen würde. Jetzt in Mainz. Seite 7

Mal vorwärts, mal zurück Nach der Schockwelle, die durch die Wahl Donald Trumps als neuen Präsidenten der USA ausgelöst wurde, kam nun der im Januar scheidende US-Präsident Barack Obama auf eine Abschiedstour nach Europa, um die Welt zu beruhigen. Von Michael Zäh

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ie Schockwelle war direkt nach der Wahl von Donald Trump zum Präsidenten der USA immens. Inzwischen ist das Bestreben groß, dies zu relativieren. Frei nach dem Motto: „Wird nicht so heiß gegessen wie es gekocht wird“, versucht der Mensch die Augen vor dem Unangenehmen zu verschließen. Und zwar vor allem der Europäer als solcher und der Deutsche im Speziellen. Irgendwie geht es uns doch gar nichts an, was die Amis da drüben machen, oder? Einer, der sich etxtra noch einmal auf die Reise nach Europa gemacht hat, um die Welt etwas zu beruhigen, ist Barack Obama, der im Januar scheidende Präsident. Es scheint allerdings, dass seine Rede in Athen und auch sein Lob in Berlin für Angela Merkel fast schon ein bisschen über allen Wolken schwebt. Die Absicht ist löblich, die Botschaft aber rein symbolisch. „Der nächste US-Präsident und ich könnten unterschiedlicher nicht sein“, sagte Obama. „Aber wir haben eine Tradition, dass der scheidende Präsident den neuen willkommen heißt und das habe ich letzte Woche getan“, betonte er. Die Grundpfeiler der Demokratie und eine offene Debatte müssten aufrechterhalten werden. „Der Fortschritt folgt einem kurvenreichen Pfad - manchmal vorwärts, manchmal zurück“, so Obama in Athen. Um dann einen großen Bogen zu schlagen, von den Anfängen der Demokratie im alten Griechenland bis zu den heute jungen Leuten, für die es wichtig sei, das Auf und Ab zu verstehen, auch wenn es schwerfallen könne. „Aber die amerikanische Demokratie ist größer als jede Einzelperson.“

HALLO ZUSAMMEN

Bob Dylan kann leider nicht!

Nun ja, das wollen wir ja alle hoffen. Aber natürlich klammert der Trost, den Obama schenken will, dieses eine Problem aus, das im Grunde sogar der Kern aller Angst und aller Befürchtungen ist: Trump wurde in Amerika gewählt, weil die Mehrheit der Menschen dort sich in einer globalisierten Welt nicht mehr repräsentiert fühlten. Die Frage wird also sein, ob damit nicht auch die liberale Demokratie mitsamt ihrer globalen, deregulierten Wirtschaft keine Mehrheit mehr findet. Oder, wie Obama das in seiner Rede streifte: Viele Menschen hätten das Gefühl, das nur „die da oben“ von der Globalisierung profitieren würden. Und genau hier wird die Spaltung benannt, die in den USA durch das Wahlergebnis aller Welt vor Augen geführt wurde. Und das Rezept, das Obama dagegen dann ins Feld führte, wird nicht reichen:

„Die Menschen müssen das Gefühl haben, gehört zu werden.“ Das unterscheidet einen recht ehrlichen Redner wie Obama von einem Populisten wie Trump. Sein Satz impliziert nämlich, dass die Globalisierung sowieso nicht rückgängig gemacht werden kann und es nur darauf ankäme dies den Menschen näher zu bringen. Trump hingegen hat den Eindruck erweckt, dass man Mauern errichten kann, um all diejenigen Amerikaner zu schützen, die Angst vor dem Absturz haben. Er hat damit die Leute gewonnen, die sich von der weltweiten Entwicklung abgehängt fühlen und nun ausgerechnet beim korrupten Milliardär Trump eine Stimme für sie vermuteten. Wie soll das genau gehen? Durch zunehmende Digitalisierung, Automatisierung und künstliche Intelligenz werden in den nächsten

Jahren weltweit weiter Millionen Jobs einfach verschwinden. Können Mauern oder Zölle dies aufhalten? Natürlich nicht. Aber jetzt sind erst einmal die Populisten dran, die wie Donald Trump genau diesen Eindruck erwecken, dass sie die Leute gegen solche beängstigenden technischen und wirtschaftlichen Verhältnisse abschirmen könnten. Das Signal, das von der Wahl Trumps ausgeht, wird ja wohl auch in Europa seine Konsequenzen haben. Nicht umsonst haben sich alle Rechtspopulisten über Trumps Triumph so sehr gefreut. Sie erhoffen sich Aufwind. Aber auch sie werden dann irgendwann von ihren Wählern eben genau daran gemessen werden, ob sie ihre Versprechen einhalten konnten. Das ist es, was Obama mit „vorwärts und zurück“ meinte.

Warum sollte Bob Dylan sich eine einzige kleine Rührung in den Gesichtsfalten entgleiten lassen? Der Mann steht völlig jenseits solcher Regungen. Also, das macht er ja schon immer so. Er singt seine Songs, quasi Blowing in the Wind, ohne dabei als Person näheren Kontakt zu seinen Zuhörern knüpfen zu wollen. Mag sogar sein, dass er aufgrund seiner strikten Zurückgezogenheit eben genau jene tollen Songs geschrieben hat, für die er nun bekanntlich den Nobelpreis für Literatur zuerkannt bekam. Aber deshalb dann seinen Stil ändern? Nee, und schon gar nicht, wenn das alles vor dem schwedischen König (!) stattfinden sollte. Bob Dylan hat nun in einem Brief erklärt, dass er „leider“ nicht zur Preisverleihung kommen könne. Das wiederum ist schon echt stilsicher, so als Nobelpreisträger in Literatur dann einen Brief zu verfasssen! Macht doch heute sonst kein Mensch mehr, in Zeiten von Facebook und so. Die etwas beleidigten Nobel-Leute sagten, dass das okay wäre, wenn Dylan einen Nobel-Vortrag hielte. Ob er das tut? Michael Zäh


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FREIBURG

INTERVIEW

Samstag, 19. November 2016

In der Mitte Die Dozentin Marion Mangelsdorf, Leiterin der Freiburger Gender Studies, über Intersexualität und den Umgang damit. Vier Tage lang dreht sich im Südufer alles um dieses Thema. Ein Interview.

Hermaphrodit: Hellenistische Statue im Berliner Pergamonmuseum aus der ersten Hälfte des 2. Jahrhunderts v.u.Z.

der psychischen Ebene spürt. Andere Dokumentarfilme zu diesem Thema sind „Eindeutig zweideutig“ und „Gendernauts“. Letzterer dreht sich um eine sehr selbstbewusste Community von inter- und transsexuellen Menschen in San Francisco. Dort gibt es auch das einzige Krankenhaus, das sich mit Langzeitstudien befasst zu Nebenwirkungen nach einer Geschlechtsumwandlung. ZaS: Gibt es auch Beispiele von Menschen, die sich einer Behandlung verweigert haben? Mangelsdorf: Besonders begeistert mich da immer wieder der Film „XXY“, den ich auch meinen Studentinnen und Studenten gerne zeige. Er zeigt wie jemand in einem weiblichen Körper aufwächst, aber weiß, dass mit der Pubertät ein hormonell gesteuerter Wandlungsprozess einsetzen und die Person sich zu einem Jungen entwickeln wird. Sie nimmt deshalb Medikamente und eine Operation ist angedacht. Doch dann merkt sie immer mehr, dass sie eigentlich keinen Eingriff möchte und auch keine Medikamente mehr nehmen will. Klar ist aber, mit der Entscheidung, die Medikamente abzusetzen, wird sie sich verändern und nicht mehr die bleiben, die sie noch ist. Ihr Vater unterstützt sie aber in dieser Situation sehr stark und sagt, wie immer sie sich entscheidet, er werde zu ihr stehen. ZaS: Es gibt diesen gesellschaftlichen Erwartungsdruck, dass ein Mensch ein eindeutig weibliches oder männliches Geschlecht haben sollte. Wo kann und muss hier ein Umdenken beginnen? Mangelsdorf: Die Aufklärung muss vor allen Dingen

bei den Eltern anfangen. Denn die müssen natürlich in ihrem Selbstbewusstsein gestärkt werden, damit sie bei ihrem Kind einen solchen Eingriff erst einmal nicht vornehmen lassen. Das Argument für eine Behandlung ist ja immer, dass eine geschlechtliche Uneindeutigkeit für

Caster Semenya wurde zeitweise als 800-Meter-Läuferin gesperrt. unsere Gesellschaft nicht psychosozial verträglich sei. Da hat aber inzwischen einiges an Sensibilisierung stattgefunden. ZaS: Ein intersexueller Mensch trägt beide Geschlechtsmerkmale in sich. Merkt man das erst mit der Pubertät? Mangelsdorf: Nein, das kann man häufig auch schon viel früher feststellen, teilweise schon bei Neugeborenen. Es gibt aber die verschiedensten Formen der Intersexualität, solche wo es an den Genitalien gut sichtbar ist und andere auf einer hormonellen Ebene. ZaS: Die südafrikanische Läuferin Caster Semenya war wegen ihrer Intersexualität gesperrt worden… Mangelsdorf: In einem gewissen Sinn kann man das mit dem Streit um Sportler, die mit Prothesen antreten, vergleichen. Die andere Körperlichkeit lässt sich dann nicht

mehr der vorgegebenen Aufteilung zuordnen. Im Zweifelsfall kann das dazu führen, dass man eine bessere Leistung bringt, als es normalerweise in dieser Gruppierung gibt. Und dann entstehen die Probleme. Es stellt sich die Frage, müssen diese Sportler außerhalb der Konkurrenz starten oder muss man neue Regelungen schaffen? Eine solche neue Regelung sind ja die Paralympics. Für Menschen mit Handicap ist das gut zu verhandeln. Aber im Falle der damals gesperrten Läuferin ist es natürlich eine Diskriminierung. ZaS: Gibt es Kulturen, wo das anders gelebt wird? Mangelsdorf: Es gibt Kulturen, wo das sogenannte dritte Geschlecht eine Anerkennung gefunden hat. Ich habe einen Studenten, der forscht über die „Two-Spirits People “. Das sind hoch angesehen Menschen bei den nordamerikanischen Indianern. Sie müssen nicht unbedingt intersexuell sein, aber sie tragen sowohl den männlichen wie auch weiblichen „Spirit“ in sich, was eine unglaubliche Weisheit mit sich bringt. ZaS: Gibt es heutzutage Länder, in denen Intersexuelle ein besonderes Ansehen genießen? Mangelsdorf: In der Kultur Indonesiens und Indiens beispielsweise ist das dritte Geschlecht anerkannt. Zum einen gesellschaftlich, in einigen Staaten, wie Indonesien und Malaysia, gibt es aber auch nach und nach eine Anerkennung auf juristischer Ebene, so dass das dritte Geschlecht auch im Personalausweis steht und damit eine andere Form der Legitimation bekommt. ZaS: Jeder von uns hat ja

männliche und weibliche Anteile in sich. Könnten wir das vielleicht auch viel mehr ausleben, wenn es gesellschaftlich anerkannter wäre? Mangelsdorf: Natürlich. Wir verändern uns alle ständig, in unseren Identitäten und Persönlichkeiten. Wir tragen männliche und weibliche Anteile in uns, mal mehr und mal weniger ausgeprägt. Diese Scheidegrenze zwischen denen, die anders und „krank“ sind und uns selber, kann so nicht aufrecht erhalten werden. Jeder kann sich fragen, was für Beschneidungsprozesse er oder sie persönlich erlebt, weil man sich immer genau dem einen oder anderen Geschlecht zuordnen muss. ZaS: Spüren intersexuelle Menschen eine Zerrissenheit in sich, weil sie in der Gesellschaft nicht eindeutig zugeordnet werden können? Mangelsdorf: Das kann schon sein. Andererseits, das Problem der Zerrissenheit haben ja auch andere Menschen. ZaS: Vielleicht würde sich ja der Kampf um Gleichberechtigung erübrigen, weil sie erfüllt wäre, wenn wir uns dieser männlichen und weiblichen Anteile in uns bewusster wären und sie mehr leben würden? Mangelsdorf: Das sehe ich genau so Dann könnte jeder sich auf den Gebieten stark machen und einbringen, in denen er oder sie wirklich gut ist. Und es gäbe nicht mehr diese geschlechterspezifischen Einordnungen und Berufe. Das Einteilen in technische Berufe für Männer und soziale für Frauen, Bagger für Jungs und rosa Lillifee-Spielzeug für Mädchen, das muss nicht sein. Das ist ein gesellschaftliches Phänomen. Letztlich stehen interkulturelle Menschen in der Mitte unserer Fragen. Interview: Barbara Breitsprecher Multimediale Performance „Mixed_Me“, 24. - 26. 11., jeweils 20 Uhr, Eintritt: 14/10 Euro sowie Thementag „Intersexualität“, 27. 11., 11 - 19.30 Uhr, mit Workshops und Podiumsdiskussion, Eintritt frei, alle Veranstaltungen: Südufer, Haslacher Straße 41, www. suedufer-freiburg.de

©Freiburger Gender Studies

ZaS: Intersexuelle Menschen und Hermaphroditen gab es ja offensichtlich schon immer. Auch antike Skulpturen zeugen davon… Marion Mangelsdorf: Das ist richtig. Aber irgendwann wurde das zu einem sexualmedizinischen Phänomen und damit ging auch eine Pathologisierung einher. Das hatte zur Folge, dass man meinte, das Geschlecht vereindeutigen zu müssen, es also entweder dem Mädchen oder dem Jungen zuzuordnen. ZaS: Transsexuelle Menschen fühlen sich in ihrem Körper fremd und suchen deshalb eine Umwandlung zu einem Mann oder einer Frau. Wie ist das bei Intersexuellen? Mangelsdorf: In zunehmendem Maße wächst hier ein Selbstbewusstsein. Auch dadurch, dass sich die zu Wort gemeldet haben, die eine Behandlung oder Operation erlebt haben. Dazu gibt es auch einige Dokumentarfilme. Unter anderem den Film „Das verordnete Geschlecht“ mit Michael Reiter. Er sagt selbst, dass er die ihm verordnete Behandlung als Verstümmelung empfunden hat und diese sowohl auf der körperlichen als auch auf

Multimediale Performance zum Thema Intersexualität: „Mixed_Me“ heißt das Stück von Aurora Kellermann und Jo Koppe, das im Südufer zu sehen ist.

©Aurora Kellermann

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ier Tage lang dreht sich im Südufer Freiburg alles um das Thema Intersexualität. Der Aufführungszyklus der multimedialen Perfomance „Mixed_Me“ wird durch einen Thementag unter anderem mit einer Podiumsdiskussion ergänzt. Auch Marion Mangelsdorf wird daran teilnehmen. Die Gründerin und Geschäftsführerin des „Zentrums für Anthropologie und Gender Studies“ an der Freiburger Uni hat zunächst Malerei und Kunst- sowie Medienpädagogik studiert und als Kulturpädagogin gearbeitet. Dann folgte ein Studium der Philosophie, Soziologie und Kulturwissenschaften, das sie mit einer Promotion in Berlin abschloss. Barbara Breitsprecher sprach mit der Dozentin über das dritte Geschlecht, Gleichberechtigung und die Frage nach den männlichen und weiblichen Anteilen in jedem von uns.


Szenische Lesung

Von Werten und Identitäten

Auch zweihundert Jahre nach dem Erscheinen (1. Band: Oktober 1816) hat Goethes „Italienische Reise“ nichts von ihrer Darstellungskraft eingebüßt. Während seines Aufenthalts in Italien vom September 1776 bis Juni 1778 hielt sich Goethe zuerst in Rom und in Neapel auf. Er entschied sich dann seine Reise zu

„Goethes Italienische Reise“, szenische Lesung mit Elettra de Salvo, 25. 11., 19.30 Uhr, Goethe-Institut, Wilhelmstr. 17, Eintritt frei

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Philosophie-Festival

ORSO-KONZERT

Goethes Reise nach Italien

verlängern und nach Sizilien weiterzureisen, das damals den Europäern noch weitgehend unbekannt war. Die italienische Schauspielerin und Dramaturgin Elettra de Salvo, die seit 1979 in Deutschland lebt, wird einige Passagen aus Goethes Werk in deutscher und italienischer Sprache vortragen. Sie hat in Frankfurt unter anderem das Italienische Theater geleitet und Sendungen fürs deutsche sowie italienische Fernsehen moderiert Die szenische Lesung wird von Bildern der von Goethe besuchten Orte untermalt. Der Auftritt von Elettra de Salvo wird vom hiesigen italienischen Kulturverein Centro Culturale Italiano e.V. in Zusammenarbeit mit dem Italienischen Konsulat und dem Italienischen Kulturinstitut Stuttgart veranstaltet.

LEBEN

TIPPS

Samstag, 19. November 2016

Gerade hat Angela Merkel Donald Trump eine Zusammenarbeit auf ‚Basis gemeinsamer Werte‘ angeboten. Aktuell wird in der politischen Debatte immer wieder auf ‚Werte‘ zurückgegriffen. Selten wird jedoch darüber gesprochen, was genau mit diesen Werten gemeint ist. Was beinhalten sie? Wie entste-

Orso Rockin‘ Xmas – Mit einer großen Rock-Symphony-Night kommt Orso wieder ins Konzerthaus. Rockarrangements mit weihnachtlichem Touch: Solisten, Orchester und Chor des Orso Rock Symphony Orchestra treten energievoll mit neuen Arrangements und weltbekannten Titeln auf. So hat Wolfgang Roese eigens für Orso Songs von Led Zeppelin, Queen, Aerosmith, Pink Floyd, Deep Purple, Toto und ganz neu David Bowie arrangiert. Als Solisten sind dabei: Sascha Krebs, „DMJ“

David Michael Johnson, Mennana Ennaoui, „Die Stammzellformation“, Josy Santos, Susanne Müller und Gunnar Schierreich. Erstmals bietet Orso eine VIP-Lounge an: Inklusive Imbiss und Getränke, Einblick in den Backstagebereich und Meeting mit Dirigent und Solisten. Buchbar bis16.12. Rock-Symphony-Night mit Orso, 22. Dezember, 20 Uhr, Konzerthaus Freiburg, Tickets: Tel. 0761/7073200, www.orso.co

Interkulturelles

Multivisions-Vortrag

Lesung & Talk

den Schwarzwald

Minuten sind wertvoller

Drei Jahre nach ihrer Bandgründung bringt Fatcat ihr erstes Album raus: „Champagne Rush“. Und genau so prickelt auch die Musik der acht Jungs mit ihrem Gute-Laune-Funk! Wir verlosen 2 x2 Tickets für das Konzert sowie zwei CDs. Einfach mail an redaktion@zas-freiburg.de, Stichwort: Fatcat (eigene Adresse nicht vergessen!).

Das Wort „Direttissima“ kommt aus dem italienischen und wird im Alpinismus von Extrembergsteigern verwendet. Es bedeutet einen umweglosen und direkten Aufstieg zum Gipfel. Michael Hoyer und Ulrich Merz haben genau das im Schwarzwald gemacht. 301 Kilometer von Pforzheim über den Feldberg bis nach Rheinfelden.

Wolf Küpers Buch „Eine Million Minuten – Wie ich meiner Tochter einen Wunsch erfüllte und wir das Glück fanden“, erzählt die Geschichte einer Weltreise, zu der ihn seine vierjährigen, schwer behinderten Tochter brachten. Wir verlosen 2 Eintrittskarten plus Buch. Einfach Mail an redaktion@zas-freiburg.de, Stichwort: „Bettgeflüster“.

hen sie? Und was ist eigentlich Wertekonsens? Mit diesen existentiell-philosophischen Fragen beschäftigt sich ein erstes Festival, das die interkulturelle InZeitung organisiert hat. Um 17 Uhr startet ein Philosophie-Slam und anschließender Diskussion. Um 20 Uhr gibt es dann eine Podiumsdiskussion mit Stefania Maffeis (FU Berlin), Andreas Urs Sommer (Uni Freiburg) und Magnus Striet (Uni Freiburg). Andreas Urs Sommer, Dozent für Germanistik und Philosophie in Freiburg sowie an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung und Leiter der Forschungsstelle Nietzsche-Kommentar in Heidelberg, hat das Buch über „Werte – warum man sie braucht, obwohl es sie gar nicht gibt“ geschrieben.

Fatcat-Release-Konzert, 26. 11., 21 Uhr (mit Vorbands), danach After-Show-Party, Mensa Rempartstraße, Eintritt: 18/15,50 Euro

Multivisionsvortrag „Schwarzwald. Direttissima wandern“, 20. November, 18 Uhr, Kurhaus Bad Krozingen, Tickets: 07633/400164

Lesung Wolf Küper, moderiert von Annette Christine Hoch, 22. 11., 19.30 Uhr, Bettenhaus Stiegeler, Gerberau, Tickets: 9/7 Euro

Interkulturelles Philosophie-Festival, der InZeitung 26. 11., 17 bis 22 Uhr, Weingut Andreas Dilger, Urachstr. 3, Eintritt frei

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KOMPETENZEN

IN MEDIZIN

GESUNDHEIT

Samstag, 19. November 2016

Samstag, 19. Novem

Mobiler und stabiler nach Hause

Ausgabe 213 am 19. Nove

Geriatrische Frührehabilitation zeigt Wirkungn. RKK Klinikum verzeichnet in 2016 ein Wachstum von 35 Prozent Samstag, 5. November 2016

Dr. Bernd Köster Versorgung steht im Mittelpunkt der geriatrischen Frührehabilitation“. Um die Selbständigkeit und Mobilität wieder zu erlangen, bedarf es einer besonderen, ganzheitlichen Versorgung in Form aktivierender und trainie-

render Maßnahmen sowie sozialer Begleitung, Beratung und Unterstützung. In vielen Fällen kann durch die GFK eine Pflegebedürftigkeit vermieden werden und können Patienten mobiler, selbstständiger und stabiler nach Hause entlassen werden. Auf der Station IDA arbeiten speziell im Bereich geriatrische Pflege geschulte Pflegekräfte und Ärzte verschiedener Fachrichtungen eng mit Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden und Sozialarbeitern zusammen, um den Patienten eine individuelle ganzheitliche Behandlung und Begleitung zu ermöglichen. Ziel ist es, die persönlichen Ressourcen der Patienten so zu fördern, dass sie ein größtmögliches Maß an Selbstständigkeit zurückgewinnen bzw. behalten, um möglichst in ihre gewohnte Umgebung zurückkehren zu können. Frührehabilitativ behandelt werden im St. Josefskrankenhaus ältere und hochaltrige Patienten mit akuter Erkrankung (z. B. Lungenentzündung, Herzinsuffizienz, Knochenbruch, Schlagan-

fall, Parkinson-Erkrankung etc.). Auch Verwirrtheit, Unruhe oder Antriebsakut Erkrankte mit alterstypischen losigkeit. Hierbei handelt es sich um Beeinträchtigungen wie Immobilität, ein sogenanntes Delir und damit um Mangelernährung, Gebrechlichkeit, eine oft lebensbedrohliche Erkrankung. erhöhtem Sturzrisiko sowie VerwirrtEine Besonderheit der IDA ist, diese Patienten durch die Präsenz speziell heitszuständen und Demenzen zählen geschulten Personals engmaschig und zu den Patienten. Eine wesentliche rund um die Uhr zu Rolle spielt hier die betreuen. Dadurch enge Verzahnung „In vielen Fällen wird auf die Patider frührehabilitativen Maßnahmen enten aktivierend kann eine Pflege- oder beruhigend mit den akutmedizinischen Maßnahbedürftigkeit ver- eingewirkt und es entsteht ein theramen in den Fachmieden werden“ gebieten Innere peutisch wichtiger, Medizin, Chirurgie, vertrauensvoller Neurologie. HierKontakt. Durch dieses Konzept können z. B. Stürze zu findet täglich interdisziplinärer verhindert und der Einsatz ruhigstelAustausch statt. Die Station IDA unterstützt zudem bei der Beantralender Medikamente deutlich reduziert werden. gung von Sozialleistungen und bei der Pflegestufeneingruppierung stationärer Patienten. Viele ältere Menschen Telefon: 0761 / 2711-2701, reagieren auf eine akute Erkrankung, Fax: 0761 / 2711- 2702 oder auf Eingriffe oder auch die unverE-Mail: Innere@rkk-klinikum.de traute Krankenhaus-Umgebung mit www.rkk-klinikum.de Foto: Praxisklinik2000

dieser Trend weitergeht“, betont der Ärztliche Leiter des Fachbereichs Neurologie, Psychiatrie und Geriatrie Dr. Bernd Köster und ergänzt: „Die heimatnahe und ganzheitliche geriatrische Foto: © RKK Klinik

Um Patienten auch in einer immer älter werdenden Gesellschaft eine optimale Versorgung anbieten zu können hat das RKK Klinikum seinen Schwerpunkt für Altersmedizin ausgebaut. Die im Frühjahr 2016 im St. Josefskrankenhaus eröffnete Station IDA (Interdisziplinäre Altersmedizin) hat sich bereits nach wenigen Wochen bewährt. Im Vergleich zum Vorjahr (244 Patienten) wurden im Jahr 2016 bis Oktober 330 Patienten im Bereich Geriatrisch frührehabilitative Komplexbehandlung (GFK) behandelt, was einem Anstieg von 35 Prozent entspricht. Bei der über 19 Betten verfügenden Station handelt es sich um die einzige Einrichtung dieser Art im Großraum Freiburg. „Die Zusammenführung und Verstärkung der vorhandenen Ressourcen unterschiedlicher Fachrichtungen auf einer Station war richtig“, freut sich Geschäftsführer Bernd Fey. „Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels ist davon auszugehen, dass

In guten Händen

DR. DR. DR. DR. DR. DR.

Praxisklinik 2000 mit neuer Handchirurgin. Frau Dr. Manuela Warncke hat im November 2016 ihre Tätigkeit begonnen

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ie Freiburger Praxisklinik 2000, die sich auf die Therapie der Gelenke Knie, Hüfte, Schulter, Hand und Fuß spezialisiert hat, erweitert ihr Ärzteteam. Mit Frau Dr. Manuela Warncke, Fachärztin für Chirurgie mit Zusatzbezeichnung Handchirurgie, hat seit 15.11.2016 eine erfahrene Handchirurgin ihre Arbeitstätigkeit begonnen.

Dr. Manuela Warncke

Foto: Sonja Bell

Manuela Warncke stammt aus Bruchsal und hat in Hamburg Medizin studiert. Ihre berufliche Laufbahn begann sie 1999 im Marienkrankenhaus Hamburg in der Abteilung für Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie. Von 2007 bis 2012 konnte sie umfangreiche Kenntnisse in der handchirurgischen Abteilung des Agaplesion Diakonie Klinikums in Hamburg unter der Leitung von Herrn Dr. Preisser erwerben. Von 2012 bis

2016 war sie in die handchirurgische Abteilung der DRK- Klinik Baden-Baden - inzwischen Klinikum Mittelbaden - unter der Leitung von Frau PD Dr. Borisch tätig. Dort hat sie Ihre Kenntnisse weiter vertieft und um die arthroskopische Handchirurgie und Rheumahandchirurgie erweitert. Frau Warncke bringt damit neben ihrem Fachwissen auch vielfältige Erfahrungen an mehreren Arbeitsorten – darunter auch internationale Einsätze - in die Praxisklinik 2000. „Nach über 15-jähriger Erfahrung in großen chirurgischen und handchirurgischen Abteilungen freue ich mich auf die Arbeit in einer individuell auf den einzelnen Patienten ausgerichteten Praxis“, so Frau Dr. Warncke. Bei der Diagnose und Therapie der Hände wird zwischen angeborenen und erworbenen Erkrankungen unterschieden. Typische Erkrankungen sind Nervenkompressionssyndrome, Ganglien, Arthrose an der Hand oder rheumatoide Arthritis. Zusätzlich werden (Arbeits-)Unfälle nach Stürzen oder Schnittverletzungen behandelt. Die Praxisklinik 2000 zeichnet sich durch ein besonderes Konzept aus, das sich mit Qualitäts- und Patientenorientierung beschreiben lässt. Alles findet unter einem Dach statt: Sprechstunde, OP, stationäre Versorgung oder Nachsorge sowie Rehabilitation.

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STADT

Samstag, 19. November 2016

FREIBURG

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Verschüttet Der Gemeinderat hat beschlossen: Die Reste der Alten Synagoge werden zugeschüttet, allen Protesten zum Trotz. Von Barbara Breitsprecher

Consolato d’Italia Friburgo / Brisgovia

AVVISO PER I CITTADINI ITALIANI REFERENDUM POPOLARE CONFERMATIVO 4 DICEMBRE 2016 VOTO ALL’ESTERO PER CORRISPONDENZA Quesito referendario: Approvate il testo della legge costituzionale concernente “disposizioni per il superamento del bicameralismo paritario, la riduzione del numero dei parlamentari, il contenimento dei costi di funzionamento delle istituzioni, la soppressione del CNEL e la revisione del titolo V della parte II della Costituzione” approvato dal Parlamento e All’estero possono partecipare alle elezioni votando per corrispondenza: cittadini italiani ivi stabilmente residenti, iscritti nelle liste elettorali della Circoscrizione estero, li elettori residenti in Italia ma temporaneamente all’estero per motivi di lavoro, studio o cure mediche, che ne abbiano fatto richiesta al proprio A ciascun elettore residente all’estero, che non abbia optato per il voto invia per posta un plico elettorale, la scheda elettorale, una busta completamente bianca in cui inserire la scheda votatea, una busta già affrancata recante l’indirizzo L’elettore, utilizzando la busta già affrancata e seguendo attentamente le istruzioni contenute nel foglio informativo, dovrà spedire SENZA RITARDO la scheda elettorale votata, in modo che arrivi al proprio Consolato entro - e non oltre - le ore 16 (ora locale) del 1 dicembre 2016. Il v

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s wird auf dem Platz der Alten Synagoge keinen Baustopp und kein Abweichen der bisherigen Baupläne geben. Das hat der Freiburger Gemeinderat nun mehrheitlich entschieden: Die verbliebenen Fundamentsteine der früheren, in der Progromnacht zerstörten Synagoge werden also zugeschüttet. Auf dieser Stelle wird dann, wie vorgesehen, ein Wasserbecken errichtet. Protestiert hatten gegen dieses Vorgehen die beiden jüdischen Gemeinden Freiburgs sowie Stadträte der Unabhängigen Listen (UL) und der Fraktionsgemeinschaft JPG. Außerdem hatten sich viele Stimmen aus dem In- und Ausland gemeldet, die zumindest um einen zeitlichen Aufschub baten, um mit Feingefühl gründlich zu überlegen, wie die künftige Platzgestaltung unter den neuen Vorzeichen aussehen könnte. Schließlich geht es um ein Mahnmal, das dort entstehen soll, wo vor weniger als 80 Jahren blinder nationalistischer Hass gewütet hat und wo nun ebendort Reste jener

zerstörten Synagoge ausgegraben wurden. Unter anderem hat sich auch Bundestagsmitglied Volker Beck in einem Brief zu Wort gemeldet, geschrieben an „Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, Lieber Dieter“. Darin schreibt er seinem Parteikollegen unter anderem: „Der Umgang der Stadt Freiburg mit den Überresten der am 9.11.1938 zerstörten Synagoge, sowie das Vorgehen gegenüber der Israelitischen Gemeinde, halte ich für unsensibel und grundlegend verkehrt“. Und weiter: „Als an der Baustelle am Platz der Alten Synagoge Reste der zerstör-

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03944 / 36 160 www.wm-aw.de (Fa.) ten Synagoge gefunden wurden, war dies ein einmaliger historischer Fund, der eine verloren geglaubte

Möglichkeit zur Auseinandersetzung mit der Vergangenheit bot“. Volker Beck fordert, mit den Überresten nicht wie mit einem Stör- und Kostenfaktor umzugehen. All diese Appelle haben keine Wirkung auf die Stadtverwaltung und auf die Mehrheit der Gemeinderäte gezeigt. Oberbürgermeister Dieter Salomon hat sich stattdessen vom Vorsitzenden des Oberrats der Israelitischen Religionsgemeinschaft Baden, Rami Suliman, eine Absolution erteilen lassen. Nach einem inoffiziellen Treffen vor Ort hatte dieser laut städtischem Presseamt erklärt, dass er die städtischen Brunnen-Pläne für ein „ehrenvolles“ Gedächtnis halte und die Stadt damit ihrer Verantwortung nachkomme. „Die Fundamente sind das einzig Authentische unserer Geschichte“, sagt François Blum, Nachfahre von Freiburger Juden, der extra aus Lyon angereist kam. „Die Geschichte darf man nicht zuschütten“, ergänzt Irina Katz, Vorsitzende der Israelitischen Gemeinde Freiburg.

TICKER

Weiterhin keine heiße Spur

Schnelleres Internet kommt

Statt Rothausjetzt Sick-Arena

Nach wie vor sucht die Polizei nach dem Täter, der die 27-jährige Joggerin aus Endingen am 6. November in den Weinbergen zwischen Endingen und Bahlingen sexuell missbraucht und umgebracht hat. Gesucht wird dabei auch nach einem ihrer blauen Asics-Sportschuhe. Ungeklärt ist auch der Mord an der 19-jährigen Studentin, die ebenfalls sexuell missbraucht und tot in der Dreisam gefunden wurde. Die Polizei lässt nach wie vor offen, ob es einen Zusammenhang zwischen den beiden Taten gibt. Hinweise bitte an das Kriminalkommissariat, Tel. 07641/582-200.

Es ist soweit: Die Telekom wird ihre Zusage in die Tat umsetzen und die Internetversorgung in Freiburg weiter ausbauen. Nicht nur der unterversorgte Freiburger Osten mit Littenweiler, Ebnet und Kappel, sondern auch die westlichen Stadtteile Haslach, St. Georgen, Weingarten, Haid und Landwasser sowie der Norden Zähringens und das Industriegebiet Nord sollen nun mit schnellem Internet versorgt werden. Ebenso Hochdorf. 2007 hatte die Telekom damit begonnen, in der Innenstadt und in innenstadtnahen Bereichen Glasfaserkabel (VDSL/50 MBit/s) zu legen.

Aus und vorbei: Die Rothaus-Arena gibt es nicht mehr. Die Verträge mit dem Namenssponsor für die Messehalle sind nach zehn Jahren ausgelaufen. Neuer Namensgeber ab Januar 2017 wird die Sick AG aus Waldkirch sein, das größte Unternehmen in der Wirtschaftsregion Freiburg. Im Geschäftsjahr 2015 beschäftigte Sick mehr als 7400 Mitarbeiter weltweit und erzielte einen Umsatz von knapp 1,3 Milliarden Euro. In diesem Jahr wurde das Unternehmen bereits zum 14. Mal in Folge zu den 100 besten Arbeitgebern Deutschlands gewählt. Künftig also gehts in die Sick-Arena.

L’elettore che alla data del 20 novembre non avesse ancora ricevuto il plico elettorale, potrà rivolgersi al Consolato d’Italia a Friburgo/ Brisgovia L´UFFICIO ELETTORALE DEL CONSOLATO E´ A DISPOSIZIONE DEI CITTADINI PER QUALSIASI ULTERIORE INFORMAZIONE. (elettorale.friburgo@esteri.it, tel. 0761 38661-52/47/45).

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Verkaufsleitung: Michael Metzger, Tel. 076 65/9 34 58-21, 0179/739 6639, m.metzger@zas-freiburg.de Grafik, Layout & Herstellung: Sebastian Schampera; Tel: 0761 / 429 63 97 Adrian Kempf, www.dtpwork.de Tel. 07643 / 39 42 65 00 Druck: Bechtle Druck&Service Zeppelinstraße 116, 73730 Esslingen Vertrieb und Verteilung: Rusnak Direktwerbung, Tel. 07666 / 998 44 vertrieb@zas-freiburg.de

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Samstag, 19. November 2016

Fotos: Witters

Das ist er schon weg: Mario Gomez hat in Freiburg einen Doppelpack geschnürt, weil ihm zumindest der zweite Treffer leicht gemacht wurde

Auf die Kopf-Misere reagieren SC Freiburg. Die Heimniederlage gegen Wolfsburg war ärgerlich, weil sie mit Biss und Konzentration leicht hätte vermieden werden können. In Mainz trifft man nun auf einen Gegner, der zu Hause ähnlich spielt wie es der SC auch tut. Von Michael Zäh

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s war irgendwie mit Händen zu greifen, dass der SC Freiburg nach zehn siegreichen Spielen in den Ligen zwei und eins gegen den im freien Abwärtsflug befindlichen VfL Wolfsburg auch mal zu Hause wieder ein Spiel verlieren würde. Und so zog es sich durch, von der in der zweiten Spielminute dahin huschenden Chance für den sonst so sicheren Grifo bis zum 0:3 nach Strafstoß, inklusive der Roten Karte für Christian Günther. Es war quasi schon im Kopf der SC-Spieler bevor es dann tatsächlich geschah. Im Mainz (Samstag 15.30 Uhr) soll das jetzt also wieder wettgemacht werden. Ein heißes Ding!

Als Vincenzo Grifo nach einem tollem Tempogegenstoß und der Flanke von Mike Frantz und dem Luftloch von Florian Niederlechner bereits in der zweiten Minute völlig frei zum Abschluss im gegnerischen Strafraum kam, war dieser Ball so gut wie drin. Als er aber dann am Tor vorbei strich, war das noch eine

Art Begeisterungsauftakt. Als Grifo dann nach Traumpass von Philipp erneut frei war, dabei aber auch noch alle Zeit der Welt hatte, war nach seinem zweiten Fehlschuss klar, dass man dieses Spiel verlieren würde. Es fehlte nach einer guten Serie, zuvor ja auch mit dem bärenstarken ersten Auswärtssieg in Bremen, ganz einfach der letzte Biss. Um es blöd zu sagen: Einige Spieler waren sich fast zu sicher und wurden dadurch im falschen Moment unsicher. Grifo war einer davon, der auch später ein paar Mal daneben lag und dann das 0:2 kurz nach der Pause einleitete, weil einen Freistoß kurz auf Abrashi ausführte, was er ja sonst nie tut. Abrashi wollte dann in Erinnerung seines Treffers zum 3:1 in Bremen aus der Distanz aufs Wolfsburger Tor schießen, was ei-

Regelkunde: Christian Streich merkte an, dass er die Rote Karte für Christian Günther nicht so schick fand

nem völligen Blackout gleich kam. Deshalb durfte Gomez dann im Gegenzug das 0:2 machen, womit das Spiel entschieden war. Dennoch steht das Streich-Team mit 15 Punkten nach zehn Partien auf dem guten neunten Platz und hat insgesamt in dieser Saison überzeugt. In Mainz wird es auch eine Rolle spielen, wie Trainer und Team auf die Kopf-Misere reagieren, die sich gegen Wolfsburg eingeschlichen hatte. Es würde nicht überraschen, wenn wieder Karim Guédé (wie schon im Bremen) als Kämpfer in vorderster Linie aufgeboten würde. Die Mainzer spielen zu Hause ja einen sehr aggressiven und temporeichen Fußball, wie es der SC ja vor heimischer Kulisse ebenfalls gerne tut. Also: Man kennt sich ganz gut damit aus.


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FUSSBALL

SPORT

Samstag, 19. N

Klare Überzahlsituation Nationalmannschaft. Nicht nur, dass die DFB-Herren in schwarzen Anzügen bei der Papst-Audienz dem Einen in Weiß gegenüberstanden. Auch auf dem Feld kicken viele Neue. Von Michael Zäh

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sitzen sie also nun. Und es scheint hier eine klare Überzahlsituation gegeben, bei so vielen Männern in Schwarz und nur dem Einen in Weiß. Papst Franziskus soll ja erstens Fußballfan sein und ist zweites Argentinier, ist also quasi der Endspielgegner bei der gewonnenen WM in Brasilien gewesen. Es mag daran liegen, dass Joachim Löw (erste Reihe links) sehr entspannt die Beine übereinander geschlagen hat, während vorne der Papst über Taktik referierte. Nein, aber im Ernst: Eine entspannte Entschlossenheit zeichnet den Bundestrainer beim Neuaufbau nach der EM in Frankreich aus. Auch im sechsten Spiel der Saison und damit dem letzten in diesem Jahr blieb das DFB-Team ohne Gegentor. Der Neuaufbau nach der EM ist vor

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Gutes Debüt:Yannick Gerhardt lieferte gegen Italien eine lebhafte Partie ab

allem dadurch geprägt, dass Joachim Löw zahlreiche ganz junge Spieler berief. Gegen Italien gab nun auch der Wolfsburger Yannick Gerhardt sein Debüt in der A-Nationalmannschaft. Zuvor war Serge Gnabry von Werder Bremen gegen San Marino dreimal erfolgreich gewesen und zeigte auch nach seiner Einwechslung gegen Italien, dass er mithalten kann. Und vom Schalker Leon Goretzka hält Löw ohnehin sehr viel. Es steckt System dahinbter, wie Joachim Löw auf den Stachel reagiert hat, der nach der Halbfinal-Niederlage in Frankreich gegen die Gastgeber noch im Fleisch steckt. Er hat erkannt, dass es für den nächsten Schritt den Konkurrenzkampf mit den nachrückenden, hochbegabten Spielern braucht. Ob der Papst bei seiner Rede auch über Fleisch und Stachel sprach, wissen wir nicht.


FUSSBALL

November 2016

SPORT

„Es freut sich auch der Spieler“ Bundesliga. Wenn die Bayern vor 80.000 euphorisierten Fans in Dortmund antreten, ist das natürlich der gefühlte Gipfel schlechthin. Leipzig spielt davor in Leverkusen. Von Michael Zäh

E

s ist gefühlt natürlich immer noch das absolute Spitzenspiel der Bundesliga, wenn Bayern München in Dortmund antritt (am Samstag, 18.30 Uhr). Da stimmt ja alles: Die gelbe Wand und über 80.000 euphorisierte Zuschauer, die zuletzt gezeigte Gala der Dortmunder und halt insbeonders von Pierre-Emerick Aubameyang, der zuletzt zuerst in der Champions-League wegen einem Mailand-Trip mit Privatjet auf die Tribüne verbannt wurde, bevor er dann in Hamburg mal eben vier Tore am Stück schoss und das fünfte beim 5:2-Sieg der Dortmunder auch noch vorbereitete. Die Bayern hingegen zeigten zuletzt beim 1:1 zu Hause gegen Hoffenheim leichte Schwächen. „Es freut sich nicht nur der Fußballfan auf das Spiel, sondern auch der Spieler. In Dortmund zu

Ziemlich guter Hummels-Ersatz: Marc Bartra nach dem 1:0-Sieg über Sporting Lissabon

spielen, ist das schönste Spiel, das es in der Bundesliga gibt. Weil es da am schwierigsten ist zu gewinnen“, sagte etwa Thomas Müller nach dem 0:0 im Testländerspiel der DFB-Elf gegen Italien. Aber gut, die wahren Verfolger der Bayern sind derzeit RB Leipzig (Punktgleich an Platz zwei), das bisher noch keine Partie verlor und bereits am Freitag (20.30 Uhr, Ergebnis bei Redaktionsschluss nicht bekannt) zum Spitzenspiel nach Leverkusen musste, sowie die TSG Hoffenheim, die es gegen den völlig gebeutelten Hmburger SV etwas einfacher haben dürfet, auch wenn Trainer Gisdol natürlich gerne bei seinem EX-Verein in Hoffenheim eine Überraschung schaffen würde (Sonntag 15.30 Uhr). Ansonsten dürfte noch das Derby in Mönchengladbach interessant sein, wo die starken Kölner auflaufen.

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MARKT

BERUF & KARRIERE

Atelierluft schnuppern

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Dein Weg zum allgemeinbildenden Abitur (11. – 13. Klasse) > nach dem Realschulabschluss oder der 9. / 10. Klasse am Gymnasium > einzügiger, überschaubarer Schulverbund Anmeldung jederzeit möglich – auch für Quereinsteiger.

Samstag, 19. November 2016

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Der November wird bunt: Das Zentrum für Design-Ausbildung in Freiburg öffnet am 26. November mit einem „Tag der offenen Schule“seine Türen

W

er sich für eine Ausbildung im Bereich Gestaltung und Medien interessiert, der hat am 26. November die Gelegenheit in der Akademie für Kommunikation Atelierluft zu schnuppern. Vor diesem „Tag der offenen Schule“ besteht auch die Möglichkeit auf der Bildungsmesse „Marktplatz Arbeit Südbaden“ erste Kontakte zu knüpfen. Die Akademie für Kommunikation in Freiburg bietet Schülern mit mittlerem Bildungsabschluss ein einzigartiges Ausbildungsangebot: Grafikdesign, Mediendesign und Produktdesign unter einem Dach. Der dreijährige Bildungsgang Grafik-Design vermittelt seinen Schülerinnen und Schülern alles, was für die kreativ-gestalterische Arbeit in Werbeagentur, Verlag oder Marketing-Abteilung eines Unternehmens wichtig ist: Grafik-Design, Freies Zeichnen, Schriftgrafik, Typografie, Fotodesign, Medientechnik und Werbelehre stehen auf dem Stundenplan. Zur Ausbildung in den genannten gestalterischen Fächern erhält jeder Schüler ein eigenes Notebook. Im fachlichen Bereich endet die Ausbildung mit einer Abschlussprüfung zum/zur „Staatlich geprüfter Grafik-Designer/in“. Das erfolgreiche Bestehen der Zusatzprüfung berechtigt bundesweit zu einem Studium an jeder Fachhochschule. Die vielseitigen Gestaltungsmöglichkeiten des Computers sind auch Kernthema der zweijährigen Ausbildung im „Berufskolleg Technische Dokumentation“. Dabei steht der Aspekt „Mediendesign“ durch das Profilfach „Multimedia“ eindeutig im Vordergrund. Dieses Profil unterscheidet

das Angebot der Akademie für Kommunikation von dem anderer Anbieter. Fächerübergreifend lernen die Schülerinnen und Schüler an neuester Hardware den Umgang mit der ganzen Palette multimedialer Anwendungen. Nach der Ausbildung können die Absolventen als „staatlich geprüfte technische Kommunikationsassistenten“ einen Arbeitsplatz in einer Vielzahl produzierender Unternehmen verschiedenster Branchen anstreben oder sich dank der parallel erworbenen Fachhochschulreife (BW) in einem Studium weiterbilden. Wer seine Stärken in kreativer Formgestaltung und einer etwas handwerklicher orientierten Designausbildung sieht, für den könnte das zweijährige Berufskolleg für Produktdesign genau das Richtige sein. Zu dieser Ausbildung an der Akademie für Kommunikation gibt es im gesamten Einzugsgebiet von Freiburg keine Alternative. Neben der Anwendung klassischer Grafiksoftware und die Umsetzung der

Entwürfe in einem 3D-Programm, erlernen die Schüler/innen Techniken zur Erstellung von Modellen ihrer Designentwürfe. Dazu steht ihnen eine komplett eingerichtete Werkstatt inklusive 3D-Drucker zur Verfügung. Die Akademie für Kommunikation ist eine private Schule in gemeinnütziger Trägerschaft mit insgesamt sieben Standorten in Baden Württemberg. Der Standort in Freiburg hat sich seit 2006 einen guten Ruf erworben. Dies ist nicht zuletzt auf das besondere Konzept der Schule zurückzuführen, in allen praktischen Fächern Dozenten und Dozentinnen mit Erfahrung aus der freien Wirtschaft einzusetzen. So bleibt gewährleistet, dass der Unterricht stets zeitgemäß gestaltet ist.

Akademie für Kommunikation Kaiser-Joseph-Straße 168 79098 Freiburg Tel: 0761/1564803-0 freiburg@akademie-bw.de

TICKER

Tag der offenen Tür am Montessori Zentrum ANGELL Am Freitag, 25. November, laden Grundschule, Realschule, Gymnasium und die Kita „Casa dei Bambini“ des Montessori Zentrum ANGELL, in der Mattenstraße 1, von 14 bis 17 Uhr, zum Tag der offenen Tür ein. Interessierte haben die Möglichkeit, das pädagogische Konzept und das erweiterte Konzept der Ganztagsbetreuung des Montessori Zentrum ANGELL kennenzulernen. Mit zahlreichen Ständen, Mitmachaktionen und Aufführungen von Orchester, Chor und Bands sorgen Schüler und

Lehrer für ein informatives und unterhaltsames Programm. In regelmäßigen Abständen finden an diesem Tag in „Casa dei Bambini“, Grundschule, Realschule und Gymnasium Hausführungen statt. Termin: Tag der offenen Tür, Freitag, 25. November 2016, 14-17 Uhr Ort: Montessori Zentrum ANGELL Freiburg, Mattenstraße 1, 79100 Freiburg Infos unter 0761/70329-0 und www.angell-montessori.de


BERUF & KARRIERE

Samstag, 19. November 2016

MARKT

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g, 19. November 2016

So viele Landessieger!

Am 3. März 2016

Südbadische Nachwuchshandwerker stellen beim Leistungswettbewerb „Profis leisten was“ neuen Rekord auf

Die gymnasiale Oberstufe der Paula Fürst Schule bietet nach der 10. Klasse Realschule individuelle Förderung

m 19. November 2016

Samstag, 5. November 2016

Abi in drei Jahren

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ie Paula Fürst Schule ist ein einzügiger, staatlich anerkannter Schulverbund mit Grundschule, Gemeinschaftsschule sowie allgemeinbildender gymnasialer Oberstufe, die in 3 Jahren (11.–13. Kl.) zur allgemeinen Hochschulreife führt.

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ie besten Nachwuchshandwerker Baden-Württembergs 2016 stehen fest – und das südbadische Handwerk ist ganz vorne mit dabei. In 20 Wettbewerbsberufen errangen die Handwerker aus dem Kammerbezirk Freiburg den Landessieg im Leistungswettbewerb „Profis leisten was“ Damit sind die südbadischen Junghandwerker so erfolgreich wie noch nie und landen im landesweiten Kammervergleich auf Platz 2. Am 29. Oktober wurden die besten Nachwuchshandwerker des baden- württembergischen Handwerks in Reutlingen geehrt. 97 junge Gesellinnen und Gesellen haben beim Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks die ersten Plätze in ihrem Beruf erreicht. Sie standen im Mittelpunkt eines Festaktes in der Stadthalle Reutlingen. Aus den Händen von Reiner Reichhold, Präsident des BadenWürttembergischen Handwerkstages (BWHT), und Harald Herrmann, Präsident der Handwerkskammer Reutlingen, erhielten die Landessieger ihre Urkunden und Auszeichnungen. Die Bandbreite ist beachtlich: In 97 Handwerksberufen konnten die jeweils Landesbesten sowie zweite

und dritte Sieger ermittelt werden. Insgesamt hatten sich landesweit 356 Teilnehmer zur Berufsolympiade im Handwerk angemeldet. Die Landessieger überzeugten insgesamt durch ihre außergewöhnlichen Leistungen und unterstreichen damit einmal mehr das hohe Ausbildungsniveau im Handwerk. Mit 20 ersten Landessiegern schnitten die Nachwuchshandwerker aus dem Kammerbezirk der Handwerkskammer Freiburg so gut ab wie noch nie. Zudem errangen zwölf südbadische Teilnehmer den zweiten Platz in ihrem Handwerk; sieben Junghandwerker wurden 3. Landessieger. Von den 54 südbadischen Kammersiegern landeten damit 39 beim Landeswettbewerb auf dem Siegertreppchen. Darüber hinaus wurde eine 2. Landessiegerin zusätzlich beim Gestaltungswettbewerb „Die gute Form – Handwerker gestalten“ ausgezeichnet. Mit diesem Wettbewerb sollen schöpferische Phantasie und Ästhetik bereits in der Ausbildung nachhaltig gefördert werden. Ein weiteres Ziel ist es, eine breitere Öffentlichkeit auf die Bedeutung von Formgebung und Gestaltung im Handwerk aufmerksam zu machen.

Nach der Mittleren Reife:

Die Teilnehmer der Handwerkskammer Freiburg belegen damit nach der Handwerkskammer Region Stuttgart (25 Sieger) den zweiten Platz. Für Kammerpräsident Johannes Ullrich ist das „ein hervorragendes Ergebnis. Wir sind stolz auf unsere Landessieger, die Großartiges geleistet haben und damit einen ersten Meilenstein für eine erfolgreiche Karrierelaufbahn erreicht haben.“ Die besten Junghandwerker aus Baden-Württemberg können sich nun mit den Landessiegern der anderen Bundesländer messen, um Bundessieger zu werden. Austragende Handwerkskammer des Bundeswettbewerbs ist in diesem Jahr die Handwerkskammer Münster. Der Wettbewerb findet am 10. Dezember mit der Ehrung der bundesweit Besten in Münster seinen Abschluss. „Profis leisten was“ – so lautet das Motto des Leistungswettbewerbs des Handwerks (PLW), der alljährlich zuerst auf Kammer-, dann auf Landes- und schließlich auf Bundesebene durchgeführt wird. Ermittelt werden jeweils die besten Junghandwerker/-innen eines Gewerkes. Den Wettbewerb gibt es bereits seit 1951.

Die Paula Fürst Schule arbeitet nach einem pädagogischen Konzept, in dem der Selbstständigkeit von Kindern und Jugendlichen sowie der Eigenverantwortung für den eigenen Lern- und Entwicklungsprozess ein hoher Stellenwert beigemessen wird – ohne die Schülerinnen und Schüler auf ihrem Weg alleine zu lassen. Neben dem Erlernen von schulrelevanten Kompetenzen und Grundfähigkeiten wird die ganzheitliche Persönlichkeitsbildung und soziale Entwicklung der Schülerinnen und Schüler gleichermaßen gefördert. Die pädagogische Arbeit wird von dem Grundsatz geleitet, für jede Schülerin und jeden Schüler den höchstmöglichen Schulabschluss anzustreben. Die dreijährige allgemeinbildende Oberstufe ist als Auf-

baugymnasium konzipiert. Die „Brückenklasse“ (Jahrgangsstufe 11) bietet Schülerinnen und Schülern aus Real- und Gemeinschaftsschulen sowie Quereinsteigern aus G8-Gymnasien nach der 9. Klasse die Möglichkeit, Inhalte und Kompetenzen erden. Dabei werden die Kurse in den Kernfächer Mathematik, Deutsch und Englisch ab Klasse 11 bis zum Abitur durchgehend geteilt und in Lerngruppen von ca. 15 Schülerinnen und Schülern unterrichtet. Der überschaubare Rahmen ermöglicht nicht nur eine individuellere Förderung und Beratung des Einzelnen, sondern begünstigt auch eine positive Arbeitsatmosphäre, in der Schule nicht nur als Lern-, sondern auch als Lebensraum wahrgenommen werden kann. Anmeldungen, auch für Quereinsteiger sind jederzeit möglich. Paul Fürst Schule Freiburg Helligestr. 2 79100 Freiburg www.paula-fuerst-schule.de Telefon: 0761 – 888 5705 10

Die ANGELL Akademie stellt sich vor

Am Freitag, den 25. November, von 14 bis 17 Uhr, öffnet die ANGELL Akademie, in der Kronenstraße 2-4, ihre Türen für Besucher. Vorgestellt werden 3- und 6-jähriges Wirtschaftsgymnasium sowie Sozial- und Gesundheitswissenschaftliches Gymnasium, die Kaufmännischen Berufskollegs I+II, das BK Fremdsprachen und das Berufskolleg Gesundheit und Pflege. Das Kollegium gibt Einblicke in die Profilfächer „Ernährung, Soziales, Gesundheit“, „Pädagogik und Psychologie“ bzw. „Volks- und Betriebswirtschaftslehre“ und informiert über außerschulische Aktivitäten

wie das Outdoor-Teamtraining, das „Fliegende Klassenzimmer“ und das Praxisseminar. Interessierte erhalten an diesem Tag außerdem Infos zur dreijährigen Ausbildung zum Physiotherapeuten und zum Bachelor of Science in Physiotherapie. Bei den angebotenen Hausführungen können sich die Besucher ein Bild von den Einrichtungen der ANGELL Akademie machen. Termin: Tag der offenen Tür, Freitag, 25. November 2016, 1417 Uhr. Ort: ANGELL Akademie, Kronenstraße 2-4, 79100 Freiburg Infos unter: 0761 70329-114 und www.angell-akademie.de

Samstag, 26.11.2016, 11–15 Uhr:

GRAFIK EINLADUNG ZUM PRODUKT TAG DER OFFENEN MEDIEN SCHULE+INFOTAG DESIGN Akademie für Kommunikation in Baden-Württemberg

Lernen Sie die Räumlichkeiten der Akademie für Kommunikation Freiburg in der Kaiser-Joseph-Straße kennen und informieren Sie sich über die Inhalte und Strukturen, Zielsetzungen und Chancen der Ausbildung in den Berufskollegs für Grafik-Design, Produkt-Design und Technische Dokumentation. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Kaiser-Joseph-Straße 168 | 79098 Freiburg | Tel: 0761/1564803-0 | www.akademie-bw.de


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FREIBURG

SENIOREN

Samstag, 19. November 2016

Technik im Alter

Wer siegt 2016? Der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) ruft Senioren-Sportler/innen zur Beteiligung auf

T

echnik beeinflusst zunehmend das Leben und Wohnen auch im Alter: Vom Fahrkarten- und Bankautomaten, Handy, Internet bis zu Beleuchtung mit Bewegungssensorik, Gehhilfen, Hörgeräte, Herdabschaltautomatik und Haustechnik. Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten, welche den Alltag bereichern und erleichtern. Das Seniorenbüro mit Pflegestützpunkt informiert und berät dazu neutral. Gegliedert in die Bereiche Alltagshilfen, Kommunikation, Sicherheit und Erinnerung gibt es Technik zum Anfassen und Ausprobieren, zwischen Komfort und Notwendigkeit. Da der individuelle Nutzen und die Handhabung entscheidend sind, können Geräte befristet und kostenlos ausgeliehen werden. Das Seniorenbüro der Stadt Freiburg bietet neben Beratungsgesprächen, auch Vorträge bzw. Veranstaltungen, sowie Informationsmaterial rund um das Thema Technik im Alter. Es gibt eine Vielfalt von Techniken, welche die Selbstständigkeit, Mobilität, soziale Teilhabe und Si-

cherheit im Alter unterstützen und bereichern können. Diese Produkte können Sie im Seniorenbüro auch ausprobieren sowie ausleihen, um im Alltag zu testen. Sich sicher und geborgen fühlen kann im Alter bedeutsamer werden. Die Lebenslagen reichen von der Gewissheit, mit einem Hausnotrufgerät jederzeit Hilfe rufen zu können, dem Licht mit Bewegungssensorik, welches den Toilettengang in der Nacht erleuchtet bis hin zum Bügeleisen mit Abschaltsensorik. Weitergehende Erleichterungen finden sich in Hausautomationssystemen bei Türöffnern, Geräteabschaltung und –kontrolle, elektrische Rollläden etc. ein. Sicherheit, kann sowohl für den Älteren wie auch für sich sorgende und betreuende Angehörige wichtig sein. So können Handys mit Notruf, Bewegungsmelder, Alarmtrittmatten oder Ortungsgeräte für außer Haus mehr Eigenständigkeit und Sicherheit ermöglichen. Kommunizieren und soziale Teilhabe, auch wenn Sehen, Hören, die Mobilität, oder Feinmotorik eingeschränkt sind. Großtastentele-

fone oder Einfachhandys, Bildtasten oder Smartphones, bei welchen sich Schriftgröße, Lautstärke etc. verändern lassen, können die Nutzung und Bedienung erleichtern. Es gibt eine Vielzahl von Erinnerungs- und Orientierungshilfen, die bei der Alltagsbewältigung helfen können. Schlüssel oder andere Gegenstände können mithilfe eines Objektfinders wieder gefunden werden. Es gibt elektronische Erinnerungsgeräte, die an das Trinken oder die Medikamenteneinnahme mit Signalen erinnern. Durch einen Sprachrekorder können wichtigen Nachrichten darauf gesprochen werden, dadurch kann beispielsweise auf Termine hingewiesen werden. Seniorenbüro mit Pflegestützpunkt, Fehrenbachallee 12 79106 Freiburg Fahrplanauskunft seniorenbuero@stadt.freiburg.de Telefon (07 61) 2 01-30 32 www.freiburg.de/senioren Offene Sprechzeit Mo 10 - 12 Uhr, Di 10 - 12 Uhr, Do 10 - 12 Uhr, Fr 10 - 12 Uhr

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Das Seniorenbüro der Stadt Freiburg berät neutral: Es gibt eine Vielzahl von technischen Geräten, die den Alltag bereichern

D

as Jahr neigt sich langsam dem Ende. Zeit, die lange Wettkampfsaison allmählich abzuschließen und sich Gedanken zu machen, wer zum „Senioren-Leichtathleten des Jahres 2016“ und zur „Senioren-Leichtathletin des Jahres 2016“ vorgeschlagen und gewählt werden könnte. Der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) ruft hiermit alle Senioren-Sportlerinnen und -Sportler auf, sich daran zu beteiligen.

im darauffolgenden Jahr nicht wählbar sind.

Alle Senioren-Leichtathletinnen und -Leichtathleten werden gebeten, dem DLV über die E-Mail-Adresse breitensport@leichtathletik. de bis zum 11. Dezember 2016 unter dem Stichwort „Senioren-Leichtathleten-Wahl 2016“ bis zu drei weibliche und drei männliche Kandidaten mit kurzer Begründung vorzuschlagen, die es aus ihrer Sicht in 2016 verdient hätten, zum „Senioren-Leichtathleten“ oder zur „Senioren-Leichtathletin“ des Jahres gewählt zu werden. Dabei ist zu beachten, dass Vorjahressieger in derselben Altersklasse

Eine Expertengruppe bestehend aus den LV-Seniorenwarten, den Mitgliedern des Bundesausschusses Senioren sowie weiteren Fachleuten aus der Senioren-Leichtathletik wird aus der Vorschlagsliste die Sieger 2016 wählen.

Aus den eingereichten Vorschlägen wird unter Berücksichtigung ihrer besonderen Leistungen, errungener nationaler und/oder internationaler Titel, Rekorde und Persönlichkeit eine Liste von jeweils fünf Kandidatinnen und Kandidaten erstellt.

Wahl, Bekanntgabe und Ehrung

Mitte Januar 2017 wird die Entscheidung der Expertengruppe auf leichtathletik.de in der Rubrik „Senioren“ bekanntgegeben. Die Sportler-Ehrung erfolgt am Samstag, den 4. März 2017 im Rahmen der Deutschen Hallenmeisterschaften der Senioren in Erfurt.

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ZAHNGESUNDHEIT

Samstag, 19. November 2016

KOMPETENZEN

IN MEDIZIN

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Käse fördert die Zahngesundheit Viele Deutsche sind Zahnarztmuffel. Was die meisten Menschen gar nicht bedenken, sind die hohen Kosten, die durch eine Zahnkrankheit entstehen. Mit einer simplen Vorsorge könnte man sich diese ersparen

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In Deutschland gibt es viele Menschen, die Zahnarztmuffel sind. Sie meiden ihn bis zum letzten Moment, wenn die Schmerzen stark oder der Schaden groß ist. Wenig verwunderlich, dass die Zähne vieler Deutsche von Karies und Co. geplagt werden. Was viele Bundesbürger nicht bedenken, sind die hohen Kosten, die durch eine Zahnkrankheit entsteht. Mit einer simplen Vorsorge kann man sich diese ersparen. Der bekanntlich größte Feind der Zähne ist Zucker: Der Süße Stoff wird von Kariesbakterien bevorzugt; sie wandeln ihn in Säuren, welche den Zahnschmelz attackieren. Natürlich muss niemand auf Zucker verzichten, sondern die Einnahme reduzieren und ihn nur in einer bestimmten Form konsu-

Foto: fotolia, auremar

ranke Zähne tun nicht nur weh, sie können auch ins Geld gehen. Versicherte zahlten 2014 im Schnitt 904 Euro für ihren Zahnersatz aus eigener Tasche. Mit einer guten Vorsorge könnten sie dieses Geld sinnvoller ausgeben.

mieren, zum Beispiel als Dessert nach der Hauptmahlzeit. Auf diese Weise wirken die Säuren nur einmal am Tag im Mundraum. Wer täglich mehrere Male nascht, setzt seinen Zähnen ununterbrochen den Kariesbakterien aus. Übrigens: Nach dem Hauptgang fördert eine Portion Käse

als Nachspeise die Zahngesundheit. Käse neutralisiert die Säuren im Mund, welche von Kariesbakterien produziert werden. Interessanterweise haben andere Milchprodukte wie Joghurt nicht dieselbe positive Funktion, wie Forscher der Academy of General Dentistry herausgefunden haben.

Nicht nur die Nahrung selbst entscheidet, ob sie den Zähnen schadet oder nicht, sondern auch ihre Konsistenz. Deutsche Forscher haben herausgefunden, dass harte Kost die Zähne schützt. Eine abgeschlossene Zahnzusatzversicherung und eine gesunde Ernährung retten Verbraucher nicht

vor einem regelmäßigen Besuch beim Zahnarzt. Diesen schieben selbst Erwachsene bis zum letzten Moment auf. Aber woran liegt das? Drei zentrale Probleme scheint es zu geben: Erstens die Geräusche beim Zahnarzt, zweitens das Gefühl, dem Zahnarzt ausgeliefert zu sein und drittens die Angst vor Schmerzen Diese drei Ängste müssen Verbraucher überwinden. Denn die Vorsorge ist nur dann sinnvoll, wenn im Rahmen eines regelmäßigen Zahnarztbesuches Probleme frühzeitig gefunden und behoben werden; so entstehen erst keine hohen Folgeschäden und langfristigen Probleme für den Versicherten. Wer sich nicht um seine Zähne kümmert und von Zahnkrankheiten heimgesucht wird, der wird die Zahnzusatzversicherung als einen günstigen Ausweg seines Problems sehen. Aber: Bestehende Schäden erfasst eine solche Police meist nicht. Aus diesem Grund ist es wichtig, den Schutz abzuschließen, solange das Gebiss intakt ist.

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Mit unserer kieferorthopädischen Kurzzeitbehandlung „short term ortho care“ korrigieren wir Zahnfehlstellungen bei Erwachsenen schnell und unauffällig - für ein schöneres Lächeln ein Leben lang. Ihr Florian F. Grund

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igloimedia

Dr. med. dent.

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MARKT

SANIEREN

Samstag, 19. November 2016

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Tropenregen Ein Traumbad mit Luxusdusche lässt sich ohne großen Aufwand auch in bestehenden Bädern einbauen.

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ine warme Regendusche ist der perfekte Start in den Tag. Ein solches Duscherlebnis lässt täglich an Urlaub in tropischen Breiten denken… Den Luxus großer Bewegungsfreiheit unter einer Brause im XXL-Format kennt manch einer bereits aus einem Wellness-Refugium. Viele verzichten in kleineren Bädern auf den Einbau einer Badewanne zugunsten eines großzügigen Duschbereichs. Tatsächlich lohnt sich die Überlegung. Denn wenn Natürlichkeit und Transparenz sowie eine „aufgeräumte“ Architektur zusammenfinden, erscheint das Traumbad optisch großzügig und komfortabel. Natürliche Materialien, warme Farben und wohnliche Accessoires laden zum längeren Verweilen ein. Pflanzen und ein durchdachtes Lichtkonzept schaffen einen Wohlfühl-Ort, den ein gemütlicher Sitzplatz komplettiert. Der private Tropenregen kann auch als weniger aufwändige Wandmontage verwirklicht werden. Diese Duschsysteme bieten alles in

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Anzeigenservice 076 65/9 34 58-21 anfrage@zas-freiburg.de Wie im wamen Regen: Solche Luxusduschen lassen sich auch auf bestehende Anschlüsse montieren. Foto: Hansgrohe SE/akz-o einem: die Steuerung von Wasser und Temperatur, eine großflächige Kopfbrause und eine Handbrause zum flexiblen Abduschen. Mit großen Duschbrausen setzt man auf mehrfachen Komfortgewinn: Die großflächigen Kopfbrausen gibt es mit integriertem Thermostat und großzügige Ablageflächen für Shampoo und Co. sind ebenfalls vorhanden. Der vor-

handene Platz ist clever genutzt, der Duschbereich wirkt aufgeräumt und ordentlich. Alle Duschfunktionen und Strahlarten lassen sich per Knopfdruck steuern. Die meisten dieser Komfortduschen lassen sich komfortabel auf bestehende Anschlüsse montieren und decken diese elegant ab. Hochwertige Glasund Chromflächen sind robust und lassen sich überdies leicht reinigen.

„Vernetzte“ Sanierung

Wasserleitungen dauerhaft sanieren bei

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Statt Wände aufzustemmen können Wasserleitungen auch durch ein vernetztes System miteinander verbunden und dann saniert werden.

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lte Wasserleitungen werden im System getrocknet, gestrahlt und neu ausgekleidet: So sieht die Alternative zu herkömmlichen Sanierungen aus. Rost, Kalk und Lochfraß in den Wasserleitungen machen in vielen Häusern den Bewohnern zu schaffen. Die Sanierung stellt alle Beteiligten vor eine große Herausforderung: Wände müssen aufgestemmt, Wasserleitungen getauscht, Ausbruchstellen verputzt und ganze Wände gestrichen werden. In Mehrfamilienhäusern erfolgt das Ganze gleich über mehrere Etagen. Das kostet Zeit, Kraft und ist mit einem entsprechenden finanziellen Aufwand verbunden. Mit der D+D Verfahrenstechnik werden sämtliche Wasserauslässe in Küche und Bad, nach der Demontage der Armaturen mit Hilfe eines Verteilersystems und Schläuchen miteinander verbunden, bei mehrgeschossigen Bauten sogar über mehrere Etagen. Die Leitungen werden dann getrocknet, gestrahlt und am Ende mit einer Kunststoffbeschichtung ausgekleidet. Das

Rost, Lochfraß, Druckabfall

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Wasserleitungen werden miteinander vernetzt her und dann saniert: Erst getrocknet, dann gestrahlt und schließlich beschichten, auch über mehrere Geschosse hinweg. Foto: D+D Rohrsanierungstechnik GmbH alles funktioniert ohne Austausch der Rohre und vor allem ohne die aufwändigen Nebenarbeiten wie das Aufstemmen der Wände. Das spart Zeit und Geld. Aufgrund der leistungsstarken Geräteausstattung führen die Spezialisten der D+D Rohrsanierungstechnik die Sanierungen in allen Gebäudegrößen aus, ob Ein- und Mehrfamilienhäuser

oder Hochhäuser. D+D Rohrsanierungstechnik GmbH Assenheimer Weg 10 67125 Dannstadt Telefon 06231 / 91 63 84 Telefax 06231 / 91 63 86 info@rohrsanierungstechnik.de www.rohrsanierungstechnik.de

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213. Ausgabe, ET 19.11.2016  

Mal vorwärts, mal zurück: Nach der Schockwelle, die durch die Wahl Donald Trumps als neuen Präsidenten der USA ausgelöst wurde, kam nun der...

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