Page 1

Ausgabe 198 am 19. März 2016

Geld ist nur ausgedacht Interview Der Ökonom und Philosoph Stefan Mekiffer ist überzeugt, dass alle Menschen genügend Geld haben könnten . Seite 2

Tanzreise

Derby steht an SC Freiburg

Leben

Am Montag erwartet der SC Freiburg den Karlsruher SC zum badischen Derby. In Liga eins verfolgen die Dortmunder weiter die Bayern. Seite 9

Beim Kindertanzprojekt „Selfies in art“ erobern Kinder zwischen neun und 13 das E-Werk. Das Erlebte bringen sie auf die Bühne. Seite 13

Drei andere Buchstaben Die Wahlerfolge der AfD bei den drei Landtagswahlen am 13. März kommen nicht überraschend und sind für die Demokratie in Deutschland kein Problem. Gefahr droht, wenn CSU und CDU nun wegen der AfD nach rechts rücken. Von Michael Zäh

D

ie Ergebnisse der drei Landtagswahlen vom 13. März lassen sich ganz leicht auf einen Nenner bringen. Unterm Strich nämlich stehen die drei Buchstaben: AfD. Und die Aufregung ist bei den etablierten Parteien groß. Die AfD hat in Baden-Württemberg 15,1 Prozent, in Rheinland-Pfalz 12,6 Prozent und in Sachsen-Anhalt sogar 24,2 Prozent der Stimmen geholt. Wie konnte eine Partei, die ganz rechts steht, einen solchen Höhenflug erreichen? Die Antwort weiß jeder. Es gab bei der AfD ja nur ein Thema, das man populistisch ausgeschlachtet hat: Flüchtlinge. Angesichts der gewaltigen Anstrengungen und auch der dabei deutlich gewordenen Probleme, die die Aufnahme von gut einer Million aus ihrer Heimat geflohenen Menschen im Jahr 2015 mit sich brachten, sind natürlich auch die Unsicherheit, Ängste, Wut und Ressentiments in bestimmten gesellschaftlichen Gruppen gewachsen. Dies wiederum schlägt sich in den Wählerstimmen nieder, die sich bei der AfD nun gut aufgehoben fühlen. Das ist überhaupt kein Problem. Im Gegenteil ist es ja gerade ein großer Vorteil der Demokratie, dass die Leute mit ihrer Wählerstimme das zum Ausdruck bringen können, was sie denken und fühlen. Und man weiß ja schon lange, dass es auch in Deutschland bis zu 20 Prozent der Bevölkerung sind, die sehr weit rechts stehen und insbesondere als fremdenfeindlich eingeschätzt werden müssen. Das ist in Deutschland nicht anders als in anderen EU-Ländern. Man denke nur an den Nachbarn aus Frankreich, wo sich

HALLO ZUSAMMEN

Es war einmal eine Volks-SPD

der extrem rechte Front National ja schon längst etabliert hat. Der aktuell durchschlagende Erfolg der AfD bei Landtagswahlen muss angesichts der komplexen Problematik also nicht überraschen. Man kann wohl sagen, dass die AfD hier als Ventil für viele Ängste und Sorgen gedient hat. Also ist die AfD eine Protest-Partei in genau diesem Sinne, dass sie dazu taugt, mit ganz einfachen Slogans all jene hinter sich zu versammeln, die solchen Slogans glauben wollen. Aber da werden die Bäume auch nicht mit Wurzeln bis zur Hölle ausgestattet sein. Erst einmal werden es bis zu 20 Prozent Protestwähler sein. Und wenn die AfD im politischen Alltag dann irgendetwas von ihren Versprechungen umsetzen soll, wird man wohl bald sehen, dass sie dazu nicht in der Lage ist. Deutschland und der gesellschaftliche Konsens

darin ist so breit aufgestellt, dass die AfD langfristig eher wieder etwas an Wähler-Rückhalt verliert als dass sie etwa immer mehr zulegen würde. Die Gefahr, die von der AfD ausgeht, liegt anderswo. Und diese Gefahr ist tatsächlich sehr real. Der größte Erfolg für das mindestens fremdenfeindliche bis rassistische Gedankengut, mit dem die AfD auf Stimmenfang geht, wäre nämlich, wenn dieses Gedankengut sich mehr und mehr zur politischen Realität entwickelt. Und dies geschieht nicht etwa über die AfD selbst, die dafür nicht stark genug ist. Sondern über den Umweg, den ja etwa Horst Seehofer schon angedeutet hat. Weil seine CSU eine Partei rechts von sich nicht zulassen kann, rückt sie selbst noch weiter nach rechts. Und Seehofer will, dass auch die CDU diesen Ruck nach rechts mitgeht, zumindest in der Flüchtlingsfrage,

und zwar sofort. Das Fatale an der Geschichte ist, dass man dadurch die AfD nicht schwächt, weil man ihre Forderungen ja übernimmt und damit salonfähig macht. Und selbst wenn dadurch die AfD prozentual an Wählerstimmen verlieren sollte, so hat sie doch gesiegt. Denn dann sind CSU und CDU ja im Grunde die Fortsetzung der AfD unter anderem Namen. Der Versuchung, die AfD mit AfD-Forderungen zu bekämpfen, sollte Seehofer widerstehen. Das genaue Gegenteil wäre hilfreich. Das macht ja zum Beispiel der eindeutige Wahlsieger im Ländle, Winfried Kretschmann vor. Die Leute vertrauen einer Politik, die ehrlich anpackt, statt nur Wut, Hass und Angst zu schüren. Gegen rechte Slogans hilft nur Integrität.

Es war einmal eine Zeit der großen Volksparteien. Da gab es die schwarze Union und die roten Genossen. CDU und SPD also hatten den Anspruch, sogar die absolute Mehrheit der Wählerstimmen - hallo: 51 Prozent– zu gewinnen. Na ja, weil das ja nun meistens nicht geklappt hat, gab es noch die FDP als Zünglein an der Waage, die sich voll liberal mal auf die eine und mal auf die andere Seite schlug. Dann kamen irgendwann die Grünen in ihren Strickpullovern und später Lafontaines Linke dazu. Aber das Selbstverständnis der SPD war nach wie vor eines einer „Volkspartei“, so mit 30 Prozent Wählerstimmen, na mindestens. Aber jetzt das: 12,7 Prozent im Ländle, wo man doch zuvor mit am Ruder der Regierung saß. Das ist so wenig, dass es nicht mal zu einer „großen Koalition“ mit der CDU (27 Prozent) reichen würde. Die bittere Wahrheit ist wohl, dass ein Juniorpartner mit der Zeit immer kleiner wird, bis er schließlich ganz aus der Wahrnehmung verschwindet. Ach so: Nimmt jemand den Gabriel im Bund noch wahr? Michael Zäh


2

FREIBURG

INTERVIEW

Samstag, 19. März 2016

Samstag, 19. Mä

Ausgabe 198 am 19. M

Geld haben wir uns nur ausgedacht Stefan Mekiffer, Ökonom und Philosoph, ist überzeugt, dass eigentlich alle Menschen genügend Geld haben könnten. Das Problem ist das Monopol auf Geld und Kredite. Ein Interview.

D

er junge Philosoph und Ökonom Stefan Mekiffer hat ein Buch über die notwendige Neuverteilung von Geld geschrieben. In „Warum eigentlich genug Geld für alle da ist“ , zeigt er, dass wir weg müssen von der Vorstellung einer Wirtschaft, wie sie uns von Ökonomen eingeimpft wird. Weg vom Bild einer Maschine, hin zu dem eines organischen Systems. Er zeigt, dass es wirtschaftlicher ist zu teilen als zu sparen. Ein leidenschaftliches Plädoyer für eine neue Form der Ökonomie, unterfüttert mit philosophischen Gedanken.

hin. Während sich Philosophen oft mit normativen und ethischen Fragen auseinandersetzen, aber wirtschaftliche Aspekte dabei auslassen. Deswegen habe ich versucht, beides zusammen zu führen. ZaS: Finden Sie auf diesem Weg dann auch tatsächlich Antworten auf die Frage, was man ändern könnte? Mekiffer: Mir hat es viel gebracht, das mathematisch-wirtschaftliche Denken zu hinterfragen, zu sehen, man kann auch anders darüber nachdenken. Philosophen lernen ja, ihre eigenen Denkmuster infrage zu stellen.

ZaS: Sie haben Ökonomie studiert, weil Sie Antworten gesucht haben. Haben Sie diese letztlich gefunden? Stefan Mekiffer: Letztlich nicht, nein. Was ich gehört habe, war immer, dass mehr Wachstum alle reicher machen wird, und dass andere Länder mehr Entwicklung brauchen. Das ist ja nicht nur falsch, aber es ist eben auch nicht nur richtig. Das ist eine zu starke Fokusierung auf diesen einen Punkt, das hat mich irgendwann unzufrieden gemacht mit den Wirtschaftswissenschaften. ZaS: Und deshalb haben Sie dann auch Philosophie studiert? Mekiffer: In Maastricht habe ich mit VWL angefangen, dann bin ich einem Bekannten begegnet, der in seinem Studium Antigonae las. Das wollte ich auch gerne in meinem Studium lesen. Ich wollte mich mit klassischen Texten auseinander setzen, statt nur mathematische Herleitungen zu machen. Deshalb habe ich parallel Kulturwissenschaften studiert. ZaS: Sehen Sie die Problematik der Ungleichheit jetzt wirtschaftswissenschaftlich oder eher philosophisch? Mekiffer: Oh, eine spannende Frage und schwierig zu beantworten. Die Grenzen zwischen den Fächern sind oft fließend. Oder sollten es zumindest sein. Ökonomen neigen dazu, ihre Modelle nicht so richtig kritisch zu hinterfragen. Stattdessen nehmen sie ihre Methodik als gegeben

ZaS: Wo würden Sie denn nun konkret ansetzen, um das Geld auf der Welt im gleichen Maße zu verteilen? Mekiffer: Diese Frage ist in der Kürze schwer zu beantworten. Vielleicht kann man es so sagen: Ich denke, dass unsere Art Geld zu schöpfen über ein Monopol funktioniert. Und deshalb ist Geld systematisch knapp. Das haben wir uns so ausgedacht und so gemacht. Geld ist ja nichts anderes als was wir uns ausgedacht haben. Es ist ein Symbol für die Dinge, die man kaufen kann. Wenn wir genug haben um allen Menschen Essen zu geben, wenn das prinzipiell möglich ist, dann sollte es auch möglich sein, allen Menschen dafür genügend Geld zukommen zu lassen. Es ist letztlich eine Frage, wie wir unser Geld- und Finanzsystem und damit auch die Verteilung aufgebaut haben. ZaS: Geld gilt ja als Fortschritt gegenüber dem früheren Modell des Tauschgeschäftes. Aber wie ist das mit dem virtuellen Geldfluss und den Aktiengeschäften?

Mekiffer: Erst einmal muss ich Ihnen widersprechen. Geld ist nicht nur aus dem Tauschhandel entstanden. Das wurde in den vergangenen Jahren auch stark in der Anthropologie diskutiert. David Graeber hat mit seinem Buch „Schulden. Die ersten 5000 Jahre“ die Gegenthese bekannt gemacht. Geld ist eigentlich mehr aus der Schenkungswirtschaft entstanden. Bevor es Geld gab haben die Leute nicht nur getauscht. Innerhalb eines Stammes oder eines Dorfes , da funktionierten die Dinge wie sie auch heute in Familien laufen, über Schenkungen. Ich mache dies und dafür machst du das. Geld kam erst später, als Städte gegründet wurden und größere Einheiten entstanden. ZaS: Aber wie steht es um den virtuellen Geldkreislauf, wo ist da der Gegenwert? Mekiffer: Bei vielen Aktien ist es ja so, dass sie durch Zahlungsversprechen gedeckt sind. Schulden und Staatsanleihen sind wertvoll, weil jemand verspricht sie zurück zu zahlen. Es ist ja letztlich der Mechanismus von Kreditgeld und Zins. Wenn ein Kredit verzinst vergeben wird, dann ergibt sich daraus die Notwendigkeit, einen neuen, größeren Kredit zu geben, um diesen zurück zu zahlen. Auf diese Weise müssen Schulden immer mehr wachsen, und zwar irgendwann unabhängig von der Realwirtschaft. ZaS: Solange es aber Menschen gibt, die an diesem Geschäft richtig gut verdienen, wird sich doch daran nichts ändern? Mekiffer: Das ist genau der wunde Punkt. Geld entsteht durch ein Monopol, dadurch dass Banken Kredite vergeben dürfen. Und wie immer bei Monopolen, sind alle etwas ärmer und die Monopolisten etwas reicher. Wenn viele Leute wenig Geld haben und wenige Menschen viel Zugang zu Geld haben und noch Zinsen fordern können, dann ist alle Ungleichverteilung vorprogrammiert. Das könnte man beispielsweise anders machen, in dem bei einer Bank jedem Menschen Geld gutgeschrieben wird. Auf diese Weise würde die

Geldschöpfung entmonopolisiert. ZaS: Aber dann würden ja Banken auf Macht und Reichtum verzichten… Mekiffer: Ich glaube schon, dass es auch Banker und reiche Leute gibt, die den schlimmen Zustand der Welt sehen und die bemüht sind, gute Dinge zu tun. Aber natürlich gibt es auch andere. Wenn Ungleichverteilung das Problem ist, dann ist es wahrscheinlich eines, das sich nicht im Konsens lösen lässt. Aber das war schon immer so. ZaS: Müsste also ein politischer Wille da sein, der diese Änderungen erzwingt? Mekiffer: Ich denke, es gibt mehrere Ebenen, auf denen man dieses Problem angehen kann. Klar, es kann über den politischen Weg gehen. Ich bin aber der Ansicht, dass die Krise, in der wir uns befinden, mit der Zeit stärker werden wird. Die Polarisie-

rung wird sich verschärfen. Deshalb wird sich auf organische Weise, über Wille oder Notwendigkeit etwas ändern in Richtung größere Gleichverteilung. Gehen wir davon aus, dass die Finanzkrise einen Teil ihrer Ursache in der Ungleichverteilung hat, dann wird jeder, der daran interessiert ist diese Krise zu bekämpfen, mittelfristig wohl oder übel die Bereitschaft entwickeln müssen, etwas dagegen zu tun. ZaS: Sie sind dabei einen Waldgarten zu pflanzen. Was ist das?

Mekiffer: Ein Waldgarten ist ein Versuch, ein Ökosystem nachzuahmen. Im Moment funktioniert unsere Landwirtschaft ja über Monokulturen und alles andere wegballern und abholzen. Nur eine Sache zu pflanzen steht jedoch im Widerspruch zu den ökologischen Prinzipien. Wenn man ein Stück Land sich selbst überlässt, dann wächst dort mit der Z eit ein Wald. Je weiter Land aber von diesem Zustand entfernt ist, umso mehr Energie muss man hinzufügen. Einen Wald zu pflegen ist nicht so viel Aufwand wie eine Wiese kurz zu halten oder einen Acker zu bewirtschaften. Bei uns wachsen deshalb oben große Obstbäume, dazwischen Büsche und Stauden, auch mit Beeren, und unten Gemüse, vor allem mehrjähriges. So ein Wald kann die Bewohner mit fast allem versorgen, was man zum Leben braucht. An diesem Waldstück mit knapp 8000 Quadratmetern in Nordhessen haben wir ein Haus, hier wohnen wir mit zehn Leuten. Wir haben vor einem Jahr begonnen. Es stehen jetzt zwei Dutzend Bäume, aber das werden noch mehr. ZaS: Was wollen Sie dort ernten? Mekiffer: Vor allem Obst und Gemüse. Auch unbekanntere Sorten, wie Mispeln, Blaugurken und Papau, aber natürlich auch Äpfel, Birnen und Quitten. Das Ziel ist eine gewisse Selbstversorgung zu erreichen, ohne uns dabei aber total abzurackern. ZaS: Ist dieser Wunsch nach Selbstversorgung das Resultat Ihrer Studien? Mekiffer: Ja schon. Mir ist aufgefallen, wie diese Maschinenlogik unser Denken und Leben durchzieht. Dieser Wille, eine spezielle Sache zu optimieren. Jeder versucht sich in einem Job, einer Fertigkeit zu spezialisieren und dort besonders gut zu werden. Aber wir hier haben alle einfach Lust auf ein bisschen mehr Vielfalt. Wir alle haben mehrere Jobs oder neben dem Job noch weitere Projekte. Stefan Mekiffer, Warum eigentlich genug Geld für alle da ist, Hanser Verlag 2016, 18,90 Euro


UNICEF-REPORT

Samstag, 19. März 2016

POLITIK

3

„Kein Ort für Kinder“ Unicef-Report. Ein Bericht über die Auswirkungen von fünf Jahren Krieg auf die Kinder in Syrien. Es ist eine Grimasse, die mit jedem Kriegsjahr, mit jedem Tag voller Schüsse, Einschläge, Explosionen mehr zum Schrecken für Kinder geworden ist. Von Christian Schneider, Geschäftsführer von UNICEF Deutschland

I

Fünf Jahre Krieg bedeuten: 3,7 Millionen syrische Kinder im Alter unter fünf Jahren haben nie etwas anderes kennengelernt als Angst, Vertreibung, Gewalt und Tod, Krieg eben. 3,7 Millionen, das entspricht etwa der Einwohnerzahl Berlins! 300.000 dieser Kinder sind schon als Flüchtlinge auf die Welt gekommen. Und Za’atari, das große Flüchtlingslager in Jordanien, hat kürzlich das fünftausendste Neugeborene begrüßt – Statistik einer Krise, die vor allem Kinder so unglaublich hart trifft. Keines dieser Kinder kennt das friedliche Syrien seiner Eltern. Mit dem Moment ihrer Geburt zogen auch schon Mörserattacken, Bombenangriffe, bange Stunden im Keller und die Furcht vor Scharfschützen in ihr Leben ein. Und die 3,7 Millionen syrischen Kriegskinder unter fünf Jahren sind nur jene, die es bisher geschafft haben. Allein zwischen 2011 und 2013 ging für mindes-

UNICEF

n den Geschichtsbüchern wird über den Bürgerkrieg in Syrien voraussichtlich einmal stehen, dass dies ein erstes großes Versagen der internationalen Gemeinschaft im 21. Jahrhundert war. Aber noch haben die vielen Kriegsherren in diesem Konflikt mit seinen über 50 Fronten nicht an die Historiker übergeben. Noch, noch immer nach fünf furchtbar langen Jahren, sind wir in der Gegenwart dieses Krieges. Und deshalb ist jede weitere Stunde Feuerpause so wichtig. Schon, weil sie schlicht einigen Kindern, Müttern, Familienvätern mehr eine Chance auf Überleben lässt, nach fast 44.000 Stunden Krieg.

tens 10.000 Jungen und Mädchen das Leben unter einstürzenden Trümmern, unter gezielten Schüssen gleich welcher Kriegspartei, durch Folter oder Hinrichtung auf furchtbare Art und Weise zu Ende. Von viel zu vielen getöteten Kindern haben wir seither unter der andauernden Gewalt nicht einmal Notiz nehmen können. Was wir wissen: Immer wieder sterben Kinder ausgerechnet dort, wo sie sich unbedingt geschützt und sicher fühlen müssen, in der Schule. Vierzig Angriffe auf Schulen hat UNICEF allein im vergangenen Jahr verifiziert. Zwei Mal so viele Menschen wie noch 2013 leben im Zustand der Belagerung oder sind weitgehend von humanitärer Hilfe

abgeschnitten, weil Konvois nicht zu ihnen durchdringen können. Darunter sind auch zwei Millionen Kinder. Kinder, über die ein Arzt den UNICEF-Kollegen sagte: „Diese Kinder müssen beinahe wieder lernen, was es heißt, Mensch zu sein. Sie beginnen, sich nicht normal zu verhalten. Sie hören auf zu sprechen […] Es ist, als seien sie ausgeschaltet.“ Unsere UNICEF-Kolleginnen und -Kollegen haben in Syrien die schwere Aufgabe übernommen, die grausamen Übergriffe gegen Kinder zu dokumentieren. Sie sprechen mit Eltern, deren Kinder auf dem Weg durch ihr Stadtviertel von Heckenschützen erschossen wurden, mit Lehrern oder Krankenschwestern. Allein im vergangenen Jahr haben

unsere Teams die schockierende Zahl von 1.500 schweren Menschenrechtsverletzungen an Kindern festgehalten und verifiziert. Das sind vier furchtbare Übergriffe Tag für Tag. Das Panorama der Gewalt an Kindern reicht von Entführungen, Attacken auf Krankenhäuser und Spielplätze über gezielte Tötungen einzelner Kinder hin zur Rekrutierung für den Kampf. Je länger die Kämpfe dauern, desto weniger schrecken die Kriegsherren davor zurück, Minderjährige für ihren Kampf der Erwachsenen zu missbrauchen. Sie werden immer öfter direkt an der Front eingesetzt, um Waffen zu tragen, Verletzte zu versorgen. Aber auch, um selbst als Scharfschützen oder bei Exekuti-

onen auf andere anzulegen – ein weiterer Exzess in diesem Krieg, der offenbar keine Grenzen mehr kennt. Die Kinder sind immer jünger, manchmal erst sieben Jahre. Viel zu viele haben keine Chance, älter zu werden: 2015 allein wurden über 100 Minderjährige im Kampf verletzt oder getötet, auch das konnte UNICEF verifizieren. Die Kinder, die den Krieg bisher überlebt haben, tragen dennoch tiefe Verletzungen davon. Die sichtbaren, die Schussverletzungen oder Knochenbrüche, können Ärzte oft heilen. Und die wenigen in Syrien verbliebenen Mediziner versuchen das – in der einstigen Millionenmetropole Aleppo sind zwischen den Trümmern noch zehn Kinderärzte für etwa 140.000 Kinder da. Doch was ist mit den seelischen Wunden? Wo der Konflikt besonders heftig tobt, berichten die Eltern, dass 98 Prozent der Kinder Anzeichen tiefer psychologischer und emotionaler Probleme zeigen, also buchstäblich jedes Kind. Sie reichen vom Bettnässen und Alpträumen bei den Jüngeren bis hin zu Frust, Aggression und Depression bei den Jugendlichen. Erst vor wenigen Tagen berichteten mir Eltern in den Notlagern des Libanon ebenfalls von solchen Anzeichen. Vielen Kindern und Jugendlichen machen neben den direkten Gewalterfahrungen auch die Ohnmacht und Verzweiflung der Eltern zu schaffen, die Ausweglosigkeit ihrer Fluchtsituation, die Probleme in den Familien nach Jahren in Notlagern, die Ablehnung anderer – wo auch immer sie sich auf der Flucht gerade aufhalten.

GROSSE

MARKISEN

AK TION mit Winter-Spar-Preisen

GRATIS-AKTION Beim Kauf einer Markise erhalten Sie einen Picknickkorb im Wert von € 60,–

Am Stollen 10 Gutach/Bleibach 076 85 / 910 58-0 www.deco-point-mayer.de Öffnungszeiten Mo – Fr 9.30 bis 18.30 Uhr Samstag 9.30 bis 16.00 Uhr

Aktion läuft bis 31. März 2016

Schatten mit Komfort.

ideen im raum


4

Weingut Schumacher Strauße Uf‘m Buck

MARKT

NEWS

Samstag, 19. März 2016

Bahlingen am Kaiserstuhl

Samstag, 19. Mä

• Öffnungszeiten der Strauße Uf‘m Buck im Internet • Ganzjähriger Weinverkauf in unserem Weingut

Preise gewinnen!

Ausgabe 198 am 19. M

www.weingut-schumacher.de Tel.: +49 (0) 7663 1812

Von der Schulbank in die Chefetage: Der CHANCE CUP startet in sein 10-jähriges Jubiläum. Die Anmeldung der Teams ist ab sofort möglich DAS NEUE

IHR BUSINESS

TREFF

MITTEN IM LEBEN

www.treff-central.de

1.575 m2 Gewerbe-, Praxis- und Dienstleistungsflächen für Apotheke, Friseursalon, Shop, Ärzte und Bürogewerbe. Das neue TREFFCENTRAL 31 bildet das östliches Tor zum neuen Areal „Güterbahnhof Nord“. Zentral gelegen und erreichbar, entsteht hier ein zentraler Treffpunkt des täglichen Lebens. Sichern Sie sich jetzt Ihre attraktive Gewerbefläche und sprechen Sie uns an. Weitere Infos auch unter www.treff-central.de. Planung, Vermittlung und Kontakt Projektbau Freiburg GmbH Benzstraße 22 | 79232 March www.projektbau-freiburg.de

Tel.: 07665/9345821 info@projektbau-freiburg.de www.treff-central.de

IMPRESSUM Herausgeber: Michael Zäh und Christopher Kunz Verlag: Zeitung am Samstag Verlags GmbH, Benzstraße 22, 79232 March. Tel. 076 65/9 34 58-0, Fax -286, e-mail: info@zas-freiburg.de Geschäftsführer: Christopher Kunz, Rüdiger van der Vliet Chefredakteur: Michael Zäh (visdp), Tel.: 0170 / 739 17 87, m.zaeh@zas-freiburg.de Redaktion: Barbara Breitsprecher, redaktion@zas-freiburg.de

Verkaufsleitung: Michael Metzger, Tel. 076 65/9 34 58-21, 0179/739 6639, m.metzger@zas-freiburg.de Grafik, Layout & Herstellung: Sebastian Schampera; Tel: 0761 / 429 63 97 Adrian Kempf, www.dtpwork.de Tel. 07643 / 39 42 65 00 Druck: Bechtle Druck&Service Zeppelinstraße 116, 73730 Esslingen Vertrieb und Verteilung: Rusnak Direktwerbung, Tel. 07666 / 998 44 vertrieb@zas-freiburg.de

W

irtschaft lebendig erleben. Einmal selbst die Geschicke eines Unternehmens lenken. Das ermöglicht der Wettbewerb „CHANCE CUP“ Schülerinnen und Schülern seit zehn Jahren. Der diesjährige Wettbewerb ist nun gestartet – noch bis zum 8. Juni können Schülerteams zu dem zweistündigen Wettbewerb antreten. Was im Schuljahr 2006/2007 als kleiner regionaler Wettbewerb startete, hat nach einem Jahrzehnt landesweite Dimensionen erreicht. 2016 wird der Schülerwettbewerb fast in ganz Baden-Württemberg ausgetragen. Am Konzept des CHANCE CUPs hat sich indes wenig geändert. „Bei diesem Wettbewerb, dem ein Unternehmens-Strategiespiel zugrunde liegt, lernen die Schülerinnen und Schüler, wie komplex die Aufgaben der Unternehmensführung sind“, erläutert Wolfram Seitz-Schüle, Geschäftsführer der Handwerkskammer Freiburg. „Sie müssen Situationen analysieren, Entscheidungen treffen und Maßnahmen planen – da ist es nicht immer einfach, den Überblick zu behalten.“

Foto: fotolia, Robert Kneschke

WEINGUT SCHUMACHER www.weingut-schumacher.de

Mit der richtigen Strategie können sie unternehmerischen Erfolg erlangen und beim Wettstreit zahlreiche Preise gewinnen. Die Entwicklung des Wettbewerbs freut die Organisatoren. „Die Ausweitung in den letzten Jahren auf nahezu ganz Baden-Württemberg war ein großer Schritt“, sagt Projektleiter Michael Geisler. „Eine Idee hat sich durchgesetzt. Und auch in Südbaden haben wir viel erreicht.“ Im letzten Jahr haben im Bezirk der Handwerkskammer Freiburg über 600 Teilnehmer aus

30 Schulen um den Sieg gekämpft. Nun ist die Wettbewerbsphase neu gestartet: Die teilnehmenden Teams wählen frei, wann sie bis zum 8. Juni zum zweistündigen Wettbewerb antreten wollen. Die Anmeldung der Teams ist ab sofort unter www.chance-chef.de/ wettbewerb möglich. Weitere Informationen können auch direkt bei der Handwerkskammer Freiburg, Michael Geisler, Tel.: 0761 21800-510, E-Mail: michael.geisler@hwk-freiburg.de, nachgefragt werden.

Klasse statt Masse! Waldhaus-Braumanufaktur. Waldhaus 2015 mit bestem Umsatz der Brauereigeschichte des Unternehmens

D

eutschlandweit sinkt der Bierabsatz, doch die kleine Braumanufaktur aus Waldhaus trotzt dem Negativtrend. Klasse statt Masse: Die Privatbrauerei Waldhaus konnte im letzten Braujahr erneut ihre Bierproduktion steigern. Im Vergleich zum Vorjahr wuchs der Bierabsatz um 8 Prozent, wie Brauereichef Dieter Schmid mitteilt. Damit wächst die Brauerei weiterhin entgegen dem deutschen Langzeittrend. Bei einem Ausstoß von 75.500 hl wurde mit fast 9 Miollionen Euro der beste Umsatz in der Brauereigeschichte erzielt. „Wir

Dieter Schmid, Geschäftsführer der Privatbrauerei Waldhaus (Mitte) freut sich mit seinen Braumeistern Bernhard Vötter (rechts) und Bernhard Ebner über das erfolgreiche Braujahr. Foto: Waldhaus spüren den erfreulichen Rückenwind in der Bevölkerung und fühlen uns deshalb auch im schwierigen deutschen Biermarkt pudelwohl“, berichtet Schmid. Zwischen 2006 und 2015 sank der Bierabsatz der deutschen Brauereien nach Angaben des Statistischen Bundesamtes von 106,8 Millionen Hektoliter auf 95,7 Millionen Hektoliter. „Der Trend auf dem Biermarkt geht seit einigen Jahren verstärkt

in Richtung regionaler, authentischer Biere“, sagt Schmid. Hingegen verlören klassische Massenbiere in Deutschland an Käufern. Die Braumanufaktur mit ihren 37 Mitarbeitern (im Vorjahr 35) gilt bei vielen Bierliebhabern zwischenzeitlich als die Qualitätsmarke in Baden-Württemberg. Nach den Worten des Brauereichefs stimmen alle Eckdaten positiv auf das Geschäftsjahr 2016 ein.


STADT

Samstag, 19. März 2016

FREIBURG

5

Ein Schatz der Natur Beim Autbahnzubringer Mitte steht ein natürliches Kleinod. Totholz und absterbende Bäume bieten Tieren Lebensraum.

Wertvolles Totholz: Am Autobahnzubringer Mitte steht diese von Efeu umrankte Pappel. Foto: Axel Mayer

nsere große

Besuchen Sie u

g isoneröffnun Sa it m e s s e m s Hau hr Sexau, 10-17 U 19.03.2016 in

N

ahezu unbemerkt von vorbeifahrenden Autos steht südlich des Autobahnzubringers Mitte in Richtung Freiburg ein Schatz der Natur. Hier darf sich ein Stück Restnatur frei entwickeln und verfallen. Das sogenannte Totholz ist ein Biotop und Kleinod und bietet Lebensraum für viele Tiere.

Kaufe Wohnmobile und Wohnwagen

03944 / 36 160 www.wm-aw.de (Fa.) bis zu 600 Großpilzarten und rund 1350 Käferarten an der vollständigen Zersetzung eines alten Baumes beteiligt sein“, so Axel Mayer, der, als er die Pappel entdeckte, sich sehr

Foto: fotolia, dieter76

Die große Pappel, die da von Efeu umrankt in der Nähe des Autobahnzubringers steht, ist dabei langsam abzusterben. Von einem inzwischen „seltenen Naturdenkmal“ spricht da Axel Mayer, Geschäftsführer des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). Denn meist dürfen solche Bäume nicht stehen bleiben, erscheinen sie doch zu „unwirtschaftlich“. Doch die alten Bäume und auch das Totholz bieten Lebensraum für Tiere und andere Pflanzen. „In dem Maße, wie die Bäume alt werden, ja überaltern und absterben, wird ihr ökologischer Wert immer größer“, erklärt Axel Mayer. Abster-

bende oder tote Bäume werden von einer Vielzahl Organismen genutzt. Sie nutzen die lockere Rinde, die Baumhöhlen und angefaulte Stellen im Stamm. „Je nach Holzart und Stand des Verfallsprozesses können

darüber gefreut hat, dass hier Bäume alt werden und absterben dürfen, ohne gleich fortgeräumt zu werden. Der BUND macht sich immer wieder dafür stark, mehr Totholz in der Natur zuzulassen. Allein rund 25 Prozent aller in Deutschland vorkommenden Käferarten nutzt die verschiedenen Zerfallsstadien von Holz um sich fortzupflanzen oder zu überleben. Vögel ziehen in die hohlen Stämme ein und Siebenschläfer, Eichhörnchen und Fledermäuse finden hier Unterschlupf. Damit sind die alten Bäume besonders wichtig für den Artenschutz. Dennoch gibt es Waldstücke, in denen kaum noch Totholz zu finden ist, die „aufgeräumt“ und „sauber“ wirken. Oftmals werden angebliche Sicherheitsaspekte als Argument gebracht. Doch die spielen hier am Autobahnzubringer Mitte keine Rolle. Eine Chance für eine wertvolle Rarität, deren Wert sich nicht in Euro bemessen lässt. Barbara Breitsprecher

Am 19.03. ist von 10-17 Uhr Tag der offenen Türe bei uns und Bullert Automobile in Sexau! Wir präsentieren unsere Quads und Buggys, unsere Wohnmobile, informieren zu den Erlebnis-Touren und bieten tolle Angebote zur Saisoneröffnung. Für Ihr leibliches Wohl ist bestens gesorgt.

Quad Point Breisgau GmbH

Rheinstraße 8 | 79350 Sexau | Tel. 07641/9575000

www.quad-point-breisgau.de

Der RindfleischSpezialist

Herzhaft nachhaltig aus dem Glottertal.

Bei uns schon immer

Pflichtprogramm: die Knochenreifung der Rindersteaks.

TICKER

Stadttunnel ist „vordringlich“

Im Mondschein Finale der Winterhalter-Schau zum Mundenhof

Im aktuellen Bundesverkehrswegeplan wurde der Freiburger Stadttunnel als „vordringlicher Bedarf“ eingestuft. Für Oberbürgermeister Dieter Salomon ist dies „ein ganz wichtiger Schritt auf dem Weg zum Stadttunnel“. Die jetzt folgenden Planungsschritte bis zum Baubeginn werden geschätzte weitere fünf bis sieben Jahre in Anspruch nehmen. Mit dem Stadttunnel soll die heutige Bundesstraße 31/31a zu einer Autobahn, der A 860, umgewandelt werden.

Diesen Samstag und Sonntag, 19. und 20. März, zwischen 10 und 20 Uhr besteht die letzte Gelegenheit, die Sonderausstellung „Franz Xaver Winterhalter. Maler im Auftrag Ihrer Majestät“ im Augustinermuseum zu besuchen. Bisher haben rund 60.000 Menschen die Ausstellung angeschaut. Mit der Winterhalter-Schau werden die Arbeiten des bekanntesten Porträtmalers Europas im 19. Jahrhundert erstmals umfassend in Deutschland gezeigt. Von Freiburg aus zieht die Ausstellung dann ins Museum of Fine Arts in Houston/Texas.

Am 23. März findet auf dem Mundenhof wieder eine Mondscheinführung statt. Treffpunkt ist um 18.30 uhr am Steinaffen. Manfred Fuhrmann, Leiter des Tiergeheges, wird dann im Dunkeln über den Mundenhof führen. So können verschiedene Tiere dabei beobachten werden, wie sie sich auf die Nacht vorbereiten. Erdmännchen, Affe, Kamel und Rind werden langsam ruhiger und suchen sich ein Nachtlager, der Uhu dagegen kommt in Form, sein Jagdfieber erwacht. Gebühr: 5 Euro/Kinder frei

Der Ursprung unserer besonderen Rindersteaks ist die eigene Zucht der Hinterwälder- und Limousin-Rinder. Diese haben von Natur aus eine feine Marmorierung im Fleischbereich mit extrem vielen Aromaträgern. Schon immer wurden bei uns die Edelteile am Knochen gereift. Dies entfaltet ein ganz besonderes Aroma. In einem speziell erbauten Kühlraum lagern nur unsere Goldstücke. Sie reifen mindestens sechs Wochen am Knochen bei optimaler Kälte und Klimasteuerung. Sie verlieren dabei bis zu 50% ihres Gewichtes.

Öffnungszeiten der Verkaufsstellen finden Sie unter: www.metzgerei-reichenbach.de


6

MARKT

BERUF & KARRIERE

Samstag, 19. März 2016

Selbstständigkeit

Ausbildung zum Ausbilder

Ab dem 9. Mai bietet die Gewerbe Akademie Freiburg eine Vorbereitung auf die Ausbildereignungsprüfung Foto: Fotolia Wer als Ausbilder tätig werden will, muss die Qualifikation in einer schriftlichen und praktischen Prüfung nachweisen. Neben der persönlichen und fachlichen Eignung ist vor allem die berufs- und arbeitspädagogische Kompetenz von Bedeutung. Die Gewerbe Akademie Freiburg bietet hierzu ab dem 9. Mai die Vorbereitung auf die Ausbildereignungsprüfung an. Während 120 Unterrichtsstunden in Vollzeit wird das Wissen vermittelt. Der Ausbilder führt die Ausbildung der Lehrlinge durch, er bereitet diese vor und stellt

auch die Azubis ein. Die Prüfung ist bundesweit, auch im nichthandwerklichen Bereich anerkannt. Der Lehrgang ist zertifiziert und kann unter bestimmten Voraussetzungen aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds oder auf Bildungsgutschein der Arbeitsagentur gefördert werden. Weitere Informationen erteilt die Gewerbe Akademie Freiburg, Telefon 0761/15250-0 oder im Internet unter www.wissen-hoch-drei.de

S

ie haben in zwei Jahren gelernt und gearbeitet, wie sie nach den Erkenntnissen Maria Montessoris Kinder auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit begleiten können, sicherlich auch dank der guten Unterstützung durch die Montessori Dozentinnen und Dozenten. Mit der erfolgreichen Montessori Abschlussprüfung sind nun 23 Teilnehmende berechtigt als Montessori ErzieherInnen/LehrerInnen in einer Montessori Einrichtung zu arbeiten. Lehrgangsleiter Horst Gerold übergab zusammen mit Erich Hammer als Vertreter der Deutschen Montessori-Vereinigung die Zertifikate. „Kinder sind die Zukunft unserer Welt“, diese in den Blick zu nehmen und daran mitzuarbeiten, sei nun Aufgabe und Herausforderung der neuen Montessori-Diplomanden, sagte der Vorstand des Kolping Bildungswerkes Bernhard Neth-Schell. Mit dem Zitat von Maria Montessori „Die Aufgabe der Umgebung ist es nicht, das Kind zu formen, sondern ihm zu erlauben, sich zu offenbaren“, wurde der offizielle Teil der Veranstaltung beendet. Das Kolping Bildungswerk e.V. Freiburg plant einen neuen Diplom-Lehrgang mit Beginn am 10.

Foto: vitmark - Fotolia

Foto: contrastwerkstatt - Fotolia

Montessori-Diplom-Kurs: Das Kolping Bildungswerk e.V. plant neuen Diplom-Lehrgang. Informations-Tag dazu ist am 9.April

Juni 2016. Am Samstag, den 9. April ist von 9.30 Uhr bis 13 Uhr Gelegenheit zur Information mit einer kurzen Einführung in die Grundlagen der Montessori-Pädagogik und allen relevanten Informationen zu Organisation, Konzept, Zeitplan und Kosten des Lehrgangs. Eine Präsentation von verschiedensten Materialien und Methoden für die tägliche Arbeit rundet den Tag ab. Die verbindliche Anmeldung zum Lehrgang beginnt nach dem Info-Tag und endet am 28. Mai 2016. Ziel des Montessori-Diplomlehrgangs ist es, das pädagogische Gesamtkonzept Maria Montessoris in Theorie und Praxis zu reflektieren, zu verstehen und zu verinnerlichen. Der Lehrgang stellt

eine umfassende berufsbegleitende Zusatzausbildung zu einer entsprechenden Grundausbildung dar, ist aber kein Ersatz für eine staatliche Ausbildung. Die Montessori-Pädagogik fördert vor allem die Selbstständigkeit der Kinder und schärft ihre Persönlichkeit. Für das spielerische Lernen nach den Ideen von Maria Montessori sind zahlreiche Materialien entwickelt worden. Ein Weiterbildungsseminar „Rechenoperationen mit dem Markenspiel“ wird am Freitag, den 8. April von 17.00 – 20.15 Uhr angeboten. Informationen und Anmeldungen über das Kolping Bildungswerk e.V. in Freiburg.

Wir suchen:

Sanitär/Heizungsmonteur (m/w) Ihr Profil • Sie haben eine abgeschlossene Ausbildung zum Anlagenmechaniker • Sie verfügen über ein hohes Qualitätsund Sicherheitsbewusstsein • Sie arbeiten selbständig, sind flexibel und gewissenhaft

Ihre Aufgaben • Montage von Heizungs- und Sanitäranlagen Unser Angebot • Guter Lohn • Selbstverständlich ein unbefristeter Arbeitsvertrag • Gestellung von Firmenfahrzeug (Nutzbar von Zuhause bis zur Arbeitsstelle) • Arbeitskleidung • Tätigkeitsbezogene Weiterbildungsangebote

Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ)

enige Noch w tze! lä freie P

Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) in Müllheim Bundesfreiwilligendienst (BFD) Jetzt informieren und bewerben: IB Freiwilligendienste Freiburg · Tel. 0761 45986-210 freiwilligendienste-freiburg@internationaler-bund.de

Gefördert vom

Wir beraten Sie gerne

Telefon 076 65/9 34 58-21 anfrage@zas-freiburg.de

Wir freuen uns auf Sie!

www.ib-freiwilligendienste.de

Anzeigenservice

Aus- und Weiterbildung 2016


BERUF & KARRIERE

Samstag, 19. März 2016

MARKT

7 Bis zu 50% PREISVORTEIL! EU-Förderung

Intensivpflege lernen Am Universitätsklinikum Freiburg wird ab sofort ein Weiterbildungsprogramm für Pflegende speziell für Tätigkeiten in der Intensivmedizin angeboten

Für die Teilnehmer des Traineeprogramms stehen folgende Einsatzmöglichkeiten zur Auswahl: Neurochirurgische Intensivstation, Neurologische Intensivstation, Allgemein- und Viszeralchirurgische Intensivstation, Transplantation, Kardiologische und Kardiochirurgische Intensivstation, Medizinische Intensivstation, Pädiatrische Intensivstation sowie Neonatologie.

Asbest - Eintägiger Auffrischungskurs nach TRGS 519 Fr 8:30–16:30, 9 UE, Freiburg

29.04.16

Glasklare Organisation im Unternehmerbüro Fr 9:00–17:00, 8 UE, Freiburg

09.–30.05.16

Ausbildung der Ausbilder (AdA-Schein), Vollzeit Mo 8:00–16:15, Di–Fr 8:00–15:30, 120 UE, Freiburg

04.–18.06.16

Gesprächsführung im Personalbereich Sa 8:00–15:00, 16 UE

27.06.–20.07.16

Kosten- und Leistungsrechnung / Controlling Mo+Mi 18:00–21:15, 32 UE

Info-Line: 0761 15250-0; Fax -15 info@wissen-hoch-drei.de

Foto: Rawpixel Ltd. - Fotolia

I

n der Intensivmedizin ist die Arbeit anspruchsvoll und abwechslungsreich. Für Pflegende, die sich beruflich weiterentwickeln möchten und nach einer zukunftsorientierten Herausforderung suchen, bietet das Universitätsklinikum Freiburg ab sofort ein fünfzehnmonatiges Traineeprogramm für Intensivpflege an. „Wichtig ist uns dabei, dass die Trainees die Arbeit in der Intensivpflege aus erster Hand kennenlernen und einen umfangreichen Eindruck von Krankheitsbildern sowie Arbeitsabläufen erhalten“, sagt Helmut Schiffer, Pflegedirektor des Universitätsklinikums Freiburg. „Deshalb kann jeder Interessierte in mehreren Intensiv-Bereichen für zwei bis drei Wochen hospitieren. Anschließend stellen wir ein individuelles Weiterbildungsprogramm für zwei ausgewählte Bereiche zusammen.“

15.04.16

s! eg ffwera Bew ence! ake a di M

Sobald die zwei präferierten Intensivstationen festgelegt wurden, beginnt die Phase der strukturierten Einarbeitung. Diese umfasst pro Intensivstation sechs Monate und kann auf Wunsch verlängert werden. Während des Praxiseinsatzes werden die Trainees von erfahrenen Mentoren begleitet und unterstützt. Parallel zu den Praxiseinsätzen finden theoretische Unterrichtseinheiten und Seminartage mit Fokus auf die Intensivpflege sowie Pflegevisiten statt. Die hierbei besuchten Module können für die Fachweiterbildung für Anästhesie- und Intensivmedizin angerechnet werden.   Nach Abschluss können die Teilnehmer entscheiden, in wel-

cher Intensivstation sie eingesetzt werden und ob sie die Fachweiterbildung Anästhesie- und Intensivmedizin absolvieren möchten. Über die geleisteten Praxiseinsätze und absolvierten Theoriephasen erhalten sie zudem ein entsprechendes Zertifikat.

Interessenten am Traineeprogramm für Intensivpflege richten ihre Fragen und Bewerbungen bitte an: Universitätsklinikum Freiburg Pflegedirektor und Mitglied des Klinikumsvorstands Helmut Schiffer Hugstetter Str. 49, 79106 Freiburg Telefon: 0761 270-73390 pflegedirektion@uniklinik-freiburg.de  

deinen Freiwilligeniwilliges Soziales Jahr, Melde dich für dein Fre (07 61) 319 16- 65. an: h um! Ru f einfac dienst oder dein Praktik ser vice r, ry social yea voluntary Join us for your volunta l: +49 761 319 16- 65. cal a us e giv t Jus ! or traineeship

FSJ oder BFD bei der Caritas in Freiburg: Sammle Erfahrungen Gain experience Unterstütze Kinder, Ältere oder Menschen mit Behinderung Support children, elderly or challenged people In einer unserer 60 Einrichtungen in Freiburg und Umgebung In one of our 60 facilities in Freiburg and area WG-Zimmer frei! We provide housing! Caritasverband Freiburg-Stadt e. V. Herrenstraße 6 79098 Freiburg . Telefon (07 61) 319 16-0 . fsj@caritas-freiburg.de www.caritas-freiburg.de . www.facebook.com/caritas.freiburg

Gewinn für alle Ein besonderes Bildungs- und Orientierungsjahr Freiwilligendienste beim Internationalen Bund (IB)

E

in Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ), Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) oder Bundesfreiwilligendienst (BFD) bieten unvergleichbare Chancen zur persönlichen Orientierung und praktischen Erfahrung. Die Mitarbeit in sozialen, pflegerischen, kulturellen oder ökologischen Einrichtungen eröffnet neue Perspektiven, verändert das Denken und Handeln und beeinflusst den weiteren Berufs- und Lebensweg. Freiwilligendienste wirken nachhaltig und sind aus unserer Gesellschaft nicht mehr wegzudenken. Junge Menschen, die ihre Schulpflicht erfüllt und das 27. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, können ein FSJ ideal als Orientierungsjahr zwischen Schule und Beruf nutzen. Während einem Freiwilligen Ökologischen Jahr können sie sich sowohl ökologisch engagieren, als auch viele praktische Erfahrungen in verschiedensten Gebieten der Landschaftspflege, des Naturschutzes,

ab dem 27. Lebensjahr die Möglichkeit, sich sozial zu engagieren. Der BFD kann beispielsweise eine Perspektive nach dem Arbeitsleben oder der Kindererziehung sein, aber bietet auch Möglichkeiten, mit anderen Menschen zusammenzukommen und sich persönlich weiter zu entwickeln. Der IB vermittelt Interessenten/ innen an entsprechende Einrichtungen und berät sie während des Freiwilligendienstes.

Ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) kann sich auch im pflegerischen Bereich ansiedeln. Das eröffnet Perspektiven und verändert Denken und Handeln. Foto: Fotolia in Umweltbüros, in Einrichtungen der Umweltbildung und -erziehung, sowie auf Bauernhöfen sammeln. Der Bundesfreiwilligendienst steht grundsätzlich allen Altergruppen offen. Somit haben auch Personen

Weitere Informationen für Interessenten/innen sowie auch soziale Einrichtungen und Träger, die gerne zukünftig eine Einsatzstelle anbieten wollen, unter: www.ib-freiwilligendienste.de, Freiwilligendienste-Freiburg@ internationaler-bund.de, Tel. 0761 45986-210 oder www.facebook. com/ibfreiwilligendienstefreiburg. Unser Freiwilligendienste-Büro befindet sich in der Mülhauser Straße 9, 79110 Freiburg.

Jetzt bewerben und Tei

l unseres Teams werde

wenn nähe und wissen zählen

n!

Dann sind Sie da! Wir suchen für die Erweiterung unserer neurochirurgischen Station Volhard Gesundheits- und Krankenpfleger/-innen. Wir bieten u.a. eine attraktive Bezahlung nach TV-UK und ein Einarbeitungskonzept für Berufsanfänger. Gern besprechen wir mit Ihnen Ihre Einstellungsmöglichkeiten. Ihr künftiges Team können Sie während einer Hospitation kennenlernen. Kontakt: Karola Rosshart, Pflegedienstleitung Telefon: 0761 270-52260 E-Mail: karola.rosshart@uniklinik-freiburg.de Weitere Informationen: www.uniklinik-freiburg.de/karriere/stellenangebote

wir

überwinden grenzen


Wellness Ballsport Kurse

tpark Sporiburg Fre

0,00 € STARTGEBÜHR

Gesund sein und bleiben!

AKTION IST GÜLTIG BIS 31.03.2016

* nur gültig in Verbindung mit einer Anmeldung zur Mitgliedschaft mit 24 Monaten Laufzeit.

Fitness


Samstag, 19. März 2016

Samstag, 19. März 2016

Samstag, 19. März 2016

Fotos: Neithard Schleier

Ausgabe 198 am 19. März 2016

1:0 im Schneegestöber: Vincenzo Grifo schließt einen feinen Spielzug überlegt zur Führung ab

Ein Derby ist ein Derby SC Freiburg. Gegen den Karlsruher SC gab es immer wieder heiße Spiele. Dabei spielt es keine Rolle, dass der KSC keine Chance mehr auf die ersten drei Plätze hat. Verfolger Nürnberg erwartet Leipzig, wo also irgendwer Punkte verliert. Von Michael Zäh

D

er SC Freiburg hat seine Serie. Zuletzt gab es Siege in Sandhausen (2:0), gegen den FC Kaiserslautern (2:0), in Bielefeld (4:1), gegen Spitzenreiter Leipzig (2:1) und am vergangenen Spieltag beim FSV Frankfurt mit 3:1. Volle Punktzahl aus fünf Spieltagen – das ist echt nicht schlecht. Und dennoch ist der Vorsprung auf Platz drei, den Relegationsplatz, bei dem ja ein Duell gegen den Drittletzten der Ersten Liga droht, nicht gewachsen. Weil die Nürnberger dort ebenfalls alles gewinnen. Am Montag (20.15 Uhr) erwartet der SC den KSC zum Derby.

Die Nürnberger Serie, sagenhafte 23 Punkte aus der Rückrunde, wird bereits am Sonntag auf die Probe gestellt. Dann kommt Spitzenreiter Leipzig zu den äußerst heimstarken Nürnbergern. Man kann natürlich darüber spekulieren, was dem SC denn besser gefallen würde: Ein Heimsieg des „Clubs“, der dem Streich-Team die Möglichkeit böte, am Montag mit einem Derby-Sieg auf den ersten Tabellenplatz zu stürmen, oder doch lieber das Ende der Nürnberger Serie, um dann gegenüber dem Relegationsplatz den Vorsprung auf sechs Punkte aus-

bauen zu können. Jedenfalls haben die letzten Partien gezeigt, dass es dem Streich-Team ganz gut tat, den Druck im Nacken zu spüren. Das weihnachtlich anmutende Schneespiel gegen Leipzig hat gezeigt, dass sich das SC-Team sehr variabel auf die Bedingungen einstellen kann. Vor allem kämpferisch überzeugte das Streich-Team, das noch dazu zwei glänzend heraus gespielte Tore durch Grifo und den Spiel für Spiel stärkeren Florian Niederlechner erzielte. Der 2:1-Sieg war am Ende allerdings Alexander Schwolow zu verdanken, der kurz

vor Abpfiff ein sicheres Tor mit einem katzenhaften Reflex verhinderte. In Frankfurt zeigte der SC dann Schwächen. Trotz der 1:0-Führung durch Niederlechner - bereits sein fünftes Tor im sechsten Spiel für den SC – gab das Streich-Team die Spielkontrolle nach der Pause mehr und mehr ab. Dem kuriosen Treffer zum 1:1 mit einem 50-Meter-Schuss über Schwolow hinweg folgte ein nicht weniger spektakulärer Pass von Marc-Oliver Kempf, in reinster Beckenbauer-Manier über ebenfalls 50 Meter direkt in den Lauf von Nils

Ja, ist jetzt mal weiße Weihnachten? Besinnliche Freiburger Augenblicke mit Christian Streich, Nicolas Höfler und Lars Voßler

Petersen, der dann mit seinem 17. Saisontreffer das 2:1 erzielte, um kurz darauf noch einen Strafstoß zum 3:1 und seinem 18. Saisontreffer zu nutzen. Spätestens ab diesem Moment war endgültig das Thema eröffnet, dass Nils Pertersen und ja auch Maximilian Philipp die gesamte Siegesserie über immer nur auf der Bank starteten. Das wird sich im Derby gegen den KSC wohl ändern, da Niederlechner gesperrt fehlt und Petersen kaum akzeptieren würde, unter diesen Umständen nicht ins Team zu rutschen.


10

SPORT

FUSSBALL

Samstag, 19.

Ein Spieler ist n

Champions-League. Nach dem denkbar knappen Weiterkommen ge so gar nicht wie ein verschworener Haufen wirken. Kein Wunder, w

N

ormalerweise heißt es nach einem so knappen Sieg, bei dem ausgerechnet die eingewechselten Spieler ganz maßgeblich Anteil hatten, dass der Trainer ein glückliches Händchen bewiesen habe. Und bei Pep Guardiola sind dann gerne noch so Worte wie „genial“ oder „Taktikfuchs“ dabei. Nach dem 4:2-Sieg der Bayern über Juventus Turin in der Verlängerung, die erst in der 91. Minute durch ein Kopfballtor von Thomas Müller erreicht wurde, war aber statt Lob eher viel Kritik an Guardiola zu hören und zu lesen. Und das ist wahrlich kein Wunder.

Der Trainer hat den Ball: Die Aufregung von Pep Guardiola hauchte seinen Spielern über mehr als 70 Minuten kaum Leben ein. Als der Trainer dann still die Schultern zuckte, fielen doch noch die Tore

Im Grunde waren die Bayern in diesem Spiel ja schon weg vom Fenster. Sie waren völlig von der Taktik Turins überrumpelt worden und lagen nach 29 Minuten nicht nur 0:2 hinten, sondern hatten dabei sogar noch Glück, weil ein weiteres reguläres Juve-Tor wegen Abseits nicht gegeben wurde und die Turiner zudem kurz vor und kurz nach der Pause hochkarätige Torchancen zum 0:3 liegen ließen. Ein weiteres Gegentor hätte bedeutet, dass die Bayern vier Tore hätten erzielen müssen - in der regulären Spielzeit wohlgemerkt. Vor allem war verblüffend, dass die Bayern in

der ersten Halbzeit überhaupt keine einzige echte Torchance herausspielten. Und dies in München. Also da konnte natürlich weder von einer taktischen Meisterleistung des Trainers die Rede sein, der Juve offensichtlich viel defensiver erwartet hatte. Noch passte die Mannschaftsleistung. Bis in der 73. Minute das Anschlusstor fiel. Manche Medien machten hinterher aus der Art und Weise, wie dieser Treffer fiel, eine Art „Emanzipation“ der Bayern von ihrem Trainer. Denn es war ein scharfer und hoher Flankenball vom Sechzenereck diagonal in den Strafraum hinein. Dort schraubte sich Robert Lewandowski hoch und köpfte den Ball zum nicht mehr für möglich gehaltenen 1:2 ins Tor. Pep Guardiola, hieß es später, liebe ja solche Bälle nicht. Also müsse es wohl das Team selbst gewesen sein, das auf diese Art von Fußball umgestellt habe. Diese Interpretation scheint etwas weit hergeholt, weil Douglas Costa genau diesen diagonalen, scharfen Flankenball bereits zuvor ein halbes Dutzen mal probiert hatte. So viel Ärger mit dem Trainer will sich keiner zuziehen. Eher war die Variante wohl ein von Guardiola gut geheißenes Mittel, um aus der Hilflosigkeit

BUNDESLIGA

Ganz wichtiger Faktor: Der ehemalige Freiburger Darida spielt eine zentrale Rolle beim Aufschwung der Hertha aus Berlin, die auf einem Champions-LeaguePlatz steht

Die Träume in d

D

ie kleine Verfolgungsjagd geht weiter. Denn die Bayern haben in Köln nicht gerade eine leichte Aufgabe vor sich, da das Stöger-Team sich auf so schicke Ergebnisse wie ein 0:0 geradezu spezialisiert hat. Nach den körperlich und seelisch anstrengenden 120 Minuten gegen Juve könnten die Bayern natürlich auf der Euphoriewelle des „doch-noch-Sieges“ reiten, oder aber mental etwas ausgelaugt sein. Da hat es Dortmund aber auch nicht leichter, das in Augsburg ran muss.

EIm Kampf um die Champions-League Plätze drei und vier reist Mönchengladbach bereits am Freitag zu Schalke (Ergebnis bei Redaktionsschluss nicht bekannt). Mit einem Heimsieg konnte Schalke die Gladbacher überholen und auf den vierten Platz vorstoßen. Die Drittplatzierten von Hertha Berlin sind zu Hause gegen den unangenehmen Aufsteiger aus Ingoldstadt gleichwohl Favorit und könnten die Träume in der Hauptstadt auf die direkte Qualifikation für die Champions-League weiter wachsen lassen.


FUSSBALL

9. März 2016

SPORT

11

nicht: ein Idiot!

egen Juve wird deutlich, dass Pep Guardiola und die Bayern-Spieler wenn der Chef schon für die Konkurrenz arbeitet. Von Michael Zäh der bis dahin gespielten 72 Minuten heraus zu finden. Auch die Flanke von Kingsley Coman, die in der 91. Minute dem gerade noch rechtzeitigen Ausgleich durch einen Kopfball von Thomas Müller voraus ging, dürfte wohl nicht Emanzipation der Spieler vom Plan des Trainers verstanden werden. Coman spielt diese Variante in jedem Spiel, immer mit Erfolg: Ball Ball rechts vorbeilegen und dann so schnell sein, dass er noch vor der Grundlinie zur Flanke erwischt wird. Dennoch fühlte sich der Sieg der Bayern nicht wie ein Sieg des Trainers an. Und zwar, weil es nicht der Plan gewesen sein konnte, über zwei Drittel der regulären Spielzeit völlig hilflos zu wirken, um dann noch mit purer Willenskraft (Vidal!, der die Tore zum 2:2 und zum 3:2 durch seine Ballgewinne erst mög-

BALKONU-NG SANIER

Orth & Schöpflin Freiburg GmbH

✆ 0761 / 2144 22 - 50

lich machte). Und bei den Einwechslungen stellte sich weniger die Frage des „glücklichen Händchens“ als vielmehr jene, wieso Kingley Coman und Thiago Alcántara nicht gleich in der Startelf standen. Nun muss es ja auch nicht immer der geniale Schachzug eines Trainers sein, der ein Spiel gewinnen lässt. Es darf auch mal unbändiger Teamgeist sein. Der wahre Hintergrund dafür, dass Pep Guardiola und die Bayern-Spieler nicht mehr „verschworen“ wirken, ist halt der, dass Guardiola nächste Saison zu Manchester City wechselt. Diese Entscheidung war für seine Spieler natürlich eine Enttäuschung, oder zumindest eine Ernüchterung. Sie wollten gerne mit ihm weiter machen, aber er nicht mit ihnen. Hinzu kommt etwas Wesentliches. Mitten in der entscheidenden Phase, in der man als Team Großes erreichen will, bastelt Guardiola unverblümt schon an seiner Mannschaft für die kommende Saison. Er stellt für Manchester City also eine Mannschaft zusammen, um die Bayern schlagen zu können. Er bastelt an der Konkurrenz für sein eigenes Team. Das kann ein Verhältnis schon abkühlen lassen. Denn auch ein Spieler ist ja nicht: ein Idiot!

Die das Spiel noch drehten: Die eingewechselten Kingsley Coman und Thiago Acántara sorgten noch dafür, dass die Bayern buchstäblich in letzter Minute die Niederlage gegen Juve abwendeten

Stars und ihre Tore: Ein ganz typischer Messi. Nach dem Dribbling lupft der Weltfußballer den Ball aus dem Fußgelenk über den Torhüter von Arsenal London hinweg. Die Grimasse von Ibrahimovic bei seinem Tor gegen Chelsea ist auch zu Fürchten. Und schließlich ist die Direktabnahme von Suarez, die in den Winkel einfährt, so schön, dass sogar Messi nur noch hinterher schauen kann

A - S P I E LTA G

der Hauptstadt In der direkten Lauerstellung liegt dann schon Mainz 05, das vor dem Spieltag nur zwei Punkte hinter dem vierten Tabellenplatz liegt. Die starken Mainzer sind in Bremen zu Gast, das seinerseits nur drei Punkte vor dem Relegationsplatz in Richtung Zweite Liga steht. Leverkusen, das mit drei Punkten Rückstand auf den vierten Platz noch gut im Rennen liegt, muss sich in Stuttgart beweisen. Dort wurde ja zuletzt richtig guter und recht erfolgreicher Fußball gespielt.

Wolfsburg, das mit fünf Punkten Rückstand auf den vierten Platz etwas abgeschlagen ist, braucht einen Heimsieg gegen auswärts sehr unangenehme Darmstädter. Im Abstiegskampf ist das bereits leicht abgeschlagene Schlusslicht aus Hannover in Frankfurt zu Gast, das auf dem Relegationsplatz steht. Wenn Hannover verliert, würde der Rückstand auf den Relegationsplatz bereits 10 Punkte betragen. Der Vorletzte aus Hoffenheim fährt nach Hamburg, mit Chancen!

Stark im Aufwínd: Marco Reus hat zuletzt tolle Tore gemacht und wirkt wieder topfit


Der vielseitige Premium-Kombi. Die Neuerfindung eines Klassikers. Ein Kombi von Volvo ist seit jeher eine Ikone der Automobilindustrie. Das Design des neuen Volvo V90 symbolisiert unseren Ausdruck neuen Denkens. Ab Herbst bei uns. MEHR UNTER kollinger-gruppe.de/VolvoV90.html INFO HOTLINE: 0761 / 50 40 627

Freiburg im Industriegebiet Nord D-79108 Freiburg Tel. +49 761 504060 E-Mail: engelhard-nord@auto.ag

Engelhard Großkundenzentrum D-79108 Freiburg Tel. +49 761 5040627 E-Mail: fleetsales@auto.ag

Autohaus Engelhard GmbH Über 50 Jahre Volvo-Kompetenz

365 Tage – 24 Stunden erreichbar Ein Unternehmen der Kollinger-Gruppe

Schliengener Str D-79379 Müllheim Tel. +49 7631 80560 E-Mail: engelhard-muellheim@auto.ag

www.auto.ag


Samstag, 19. März 2016

Samstag, 19. März 2016

Samstag, 19. März 2016

Ausgabe 198 am 19. März 2016

Tanzreise Kindertanzprojekt „Selfies in art“ im E-Werk: 19 Kinder erobern sich das E-Werk, beobachten Künstler bei der Arbeit und lernen Tanzen. Dann bringen sie das Erlebte auf die Bühne. Von Barbara Breitsprecher

N

neunzehn lebhafte Kinder im Alter von neun bis 13 aus dem Stühlinger und weiteren angrenzenden Stadtteilen machen sich auf der Bühne breit oder erkunden das E-Werk bis in seine hintersten Winkel. Jede Künstlerin und jeder Künstler, denen sie begegnen wird von ihnen befragt, deren Arbeitswelt neugierig erkundet.

tung inne hat, und einem erfahrenen Tanzteam, bestehend aus Nele Bischoff (Street Dance), Luka Fritsch (HipHop), Heinrich Hermann (HipHop) und Melanie Seeger (zeitgenössischer Tanz/Improvisation). Mit dabei ist außerdem die Freiburger Bildende Künstlerin Cristina Ohlmer, die das Coaching übernimmt und sich neben Sabine Noll um das Gesamtkonzept, die Bühne und Videos kümmert. Es gab bereits schon zwei erfolgreiche Kindertanzproduktionen: „Wir bringen Sie noch schnell um die Ecke“ (2014) und „melting spots“ (2015). Beide Male haben Kinder spielerisch-tänzerisch ihren Stadtteil er-

kundet. Ähnlich ist es diesmal bei „Selfies in art“, nur das nun das Kulturzentrum E-Werk im Mittelpunkt steht und nicht ein ganzer Stadtteil. Sabine Noll und Cristina Ohlmer geht es diesmal auch um die Suche nach der kindlichen Identität, die sich in Bezug zum Erlebten setzt. Für die abschließende Performance hat das Team zusammen mit den Kindern einen Tanzparcours entwickelt, in dem diese ihre Eindrücke tänzerisch-performativ umsetzen. Basis des Projekts ist ein mehrmonatiges fundiertes Tanztraining in zeitgenössischen Techniken, Improvisation und HipHop/Street Dance. Das ganze Projekt ist in Kooperation mit dem E-Werk Freiburg, dem Jugendzentrum »LetzFetz« und den Jazz und Rock Schulen Freiburg entstanden. Gefördert wurde es vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des Förderprogramms „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ und der Bundesvereinigung soziokultureller Zentren „Jugend ins Zentrum“.

Kunstwerke werden genau untersucht, mindestens ebenso akribisch aber auch die Kunstabfälle, die die Künstler bei ihrer Arbeit produzieren. Dann geht es an die Architektur: Das E-Werk-Haus wird genau erforscht, innen wie außen, jede Kleinigkeit bemerken die Kids. Die Neugierde erstreckt sich aber auch auf die Nachbarschaft und so werden die Musiker der benachbarten Jazz- und Rock-Schulen besucht und ebenso befragt. Ihre Eindrücke halten die Kinder in fotografischen Selbstporträts fest, sogenannte Selfies sollen ganz bewusst entstehen. Und dann wird das Gesehene und Erlebte umgesetzt, die Kinder mutieren nun zu jungen Tänzerinnen und Tänzern. Die Kinder wählen die Orte, an denen sie tänzerisch wirken wollen, selbst aus. Begleitet werden sie bei ihrem Tanzprojekt von der Choreographin und Schauspielerin Sabine Nolle, die auch die Künstlerische LeiTänzerisch: Kinder zwischen neun und 13 zeigen, wie sie Kunst und das E-Werk erleben.

Kindertanzprojekt „Selfies in art“, Premiere: 1. April, 18 Uhr, E-Werk Freiburg; weitere Aufführungen: 2. 4., 18 Uhr und 3. 4., 11 Uhr; Eintritt frei


14

LEBEN

TIPPS

Ausstellung

Samstag, 19. März 2016

Ausstellung

MOZARTFEST

Das Museum wird begehbare Installation

Irans Herz schlägt weiter

Peter Zimmermann ist ein Protagonist der konzeptuellen Malerei. Seine Gemälde strahlen eine große visuelle Kraft aus. Besonders bekannt sind seine oft großformatigen

Amnesty International zeigt nun auch in Freiburg die Wanderausstellung „Irans Herz schlägt“. Die Ausstellung, die quer durch Europa tourt, wird in Freiburg in

Bilder, für die er digitale Vorlagen nutzt. In der Ausstellung Schule von Freiburg verwandelt er den Museumsraum auf radikale Weise in ein einziges Werk, indem der Boden zur Leinwand wird und die Ausstellungsräume zu einem Gemälde gewaltigen Ausmaßes. Entstanden ist eine begehbare Rauminstallation.

der Landeszentrale für Politische Bildung gezeigt. Es geht um die Frauenrechtlerinnen im Iran, die Menschenrechts-Aktivistinnen. Sie sind besonders mutig, denn sie werden wegen ihres Einsatzes bedroht, misshandelt inhaftiert oder ins Exil getrieben. Dennoch kämpfen sie weiter.

Ausstellung Peter Zimmermann, Schule von Freiburg, 19. 3. bis 19. 6., Museum für Neue Kunst Freiburg, Marienstr. 10a

Vortrag

Rechtskonservativer Antifeminismus Das studentische Referat gegen Faschismus lädt zu einer Vortragsveranstaltung über Antifeminismus im christlich-rechtskonservativen Spektrum ein, mit Mitarbeiterinnen des Antifaschistischen Pressearchivs und Bildungszentrums Berlin. Auch hier in Freiburg ruft die erz-

Les Papillons zeigen, was passiert, wenn einem klassischen Monumentalwerk die Ernsthaftigkeit entzogen wird, ein Popsong plötzlich wie Mozart klingt oder zwei völlig gegensätzliche Musikstücke miteinander in Dialog treten. In ihrem neuen Programm haben sich die Schweizer Musiker Giovanni Reber (Violine) und Michael Giertz (Flügel) am 22. April um 19 Uhr beim 21. Mozartfest in Bad Krozingen zum Ziel gesetzt, Hits aus Klassik, Film, Rock und Pop zu einem wilden Concerto

konservative Pius-Bruderschaft zu Protesten gegen Schwangerschaftsabbrüche auf. Und andere Gruppen ziehen mit: von den „Christdemokraten für das Leben“ bis zur extrem rechten Zeitung Junge Freiheit. Sie wollen eine vermeintlich natürliche, gottgewollte „christliche“ Ordnung. „Organisierter „Lebensschutz“ und Antifeminismus“, Vortrag Elke Sanders und Ulli Jentsch, 21. 3., 19.30 Uhr, Uni, KG I, HS 1015

Grosso zu vereinen. Mit Virtuosität und Humor hält das Duo der Musikwelt einen kreativen Spiegel vor - und verneigen sich zugleich vor ihr. Neben vielen weiteren Höhepunkten wird beim Mozartfest am 3. April auch das BosArt Trio sein Musikkabarett-Programm „Ein Schluck aus dem Opernglas“ spielen. 21. Mozartfest, noch bis 24. April, Kurhaus Bad Krozingen, Tickets: Tel. 07633/4008-164 oder unter www.bad-krozingen.info

Ausstellung „Irans Herz schlägt“, 17.3. bis 4. 4., Mo - Fr 9 - 17 Uhr, Landeszentrale für Politische Bildung, Bertoldstr. 55

Bühnendialog

Konzert

Tanztheater

Gemischte Gefühle im Dialog

Osterkonzerte mit einem Gospelchor

Was machen Bücher mit unserem Körper?

Gespräche über Palästinenser und Juden sind oft undifferenziert, hitzig und von scharfen, schier unüberwindlichen Vorwürfen und Vorurteilen geprägt. Was aber passiert, wenn eine Palästinenserin und ein europäischer Jude miteinander sprechen? Die Antwort darauf findet sich in „Mixed Feelings“, einem Bühnendialog zwischen einer der bekanntesten palästinensischen Schauspielerinnen, Nisreen Faour und Brian Michaels, einem europäisch-jüdischen Theatermacher. Regie führt Sandra Reitmayer. In

Bei den Osterkonzerten 2016 haben der Gospelchor Golden Harps und seine Besucher einen ganz besonderen Grund zur Freude, denn damit wird die Marke von 500 Auftritten übersprungen. Seit 1997 ist der Chor in Süddeutschland und den angrenzenden Gebieten

Das Tanzstück Buchkörper der Kompanie Offspace handelt vom Einfluss der Sprache auf unsere Körper, der Bewegung der Texte und ihrem Entgleiten ins Bodenlose. Die Choreographin und Regisseurin Zina Vaessen ist überzeugt, dass wir dem Einfluss von Büchern ausgesetzt sind, dass sich aus ihnen ein gutes Stück unserer Realität konstituiert, direkt oder indirekt, als Faktor unseres Lebens, unserer Welt, unserer Körperlichkeit. Buchkörper ist die zweite Arbeit unter der Regie von Zina Vaessen. Die 33-Jährige

Reflexionen, Erinnerungssplittern und Witzen spiegelt sich in allen Facetten der Kampf um ein lebenswertes Dasein wider, der das Leben der Menschen in Palästina und Israel bestimmt. In leicht verständlicher englischer Sprache. Ein Programmheft mit deutscher Inhaltsangabe wird verteilt.

zu hören. Die 30 Sängerinnen und Sänger aus den Regionen Ortenau bis Freiburg werden dabei von einer eingespielten Band sowie mehreren erfahrenen Solisten begleitet. Das Konzertprogramm am Karfreitag in der Pauluskirche (da der Paulussaal renoviert wird) besteht vorwiegend aus englischsprachigen Gospeln, die zur Osterzeit passen. Titel von Kirk Franklin, Oslo Gospel Choir und Reflex werden ebenso zu hören sein wie bekannte Worshipsongs, ergänzt um einige deutschsprachige Lieder. Hinzu werden einige kurze Passionstexte kommen.

ist in Vancouver geboren und in Basel aufgewachsen. Sie studierte Musik-und Bewegung an der Musikhochschule Trossingen und Stockholm, Choreografie bei Susanne Jaresand und freie Improvisation bei Harald Kimmig. Seit 2014 ist sie festes Mitglied der Kompanie Offspace.

„Mixed Feelings“, jüdisch-palästinensischer Bühnendialog, 20. März, 19.30 h, Wodanhalle, LeoWohleb-Str. 4, Eintritt: 10/8 Euro

Golden Harps Konzert, 25. März, 19 Uhr, Pauluskirche Freiburg, Dreisamstr. 3, www.goldenharps.de

„Buchkörper“ Kompanie Offspace, 21.-23. 4., 20 Uhr, Südufer, Haslacher Str. 41, Eintritt: 14/10 Euro, www.suedufer-freiburg.de


16

KOMPETENZEN

IN MEDIZIN

Samstag, 19. März 2016

Das hört sich gut an! Die Iffland Hörmesse in Freiburg am 6. April im Konzerthaus. Damit Menschen mit einer Hörschwäche das Hören wieder mit Genuss erleben können. Denn rund 10 Prozent der Bundesbürger leiden unter einer Hörschwäche

G

utes Hören ist ein Stück Lebensqualität! Eine nette Unterhaltung führen mit Freunden, gute Musik hören, die Geräusche der Natur genießen, Warnsignale rechtzeitig erkennen und vieles mehr. Für die meisten von uns ist das eine Selbstverständlich. Was aber, wenn Sie zu den über 10 Prozent der Bundesbürger gehören die unter einer Hörstörung leiden. Damit Menschen mit einer Hörschwäche das Hören wieder mit Genuss erleben können veranstaltet „iffland.hören.“ eine Hörmesse. Diese große Informationsveranstaltung in der Region zum Thema „wieder besser hören“. findet am Mittwoch, den 6. April von 10 bis 20 Uhr in Freiburg im Konzerthaus statt. Die Zeiten haben sich geändert, viele junge Menschen tragen heute wie selbstverständlich modern Hörsysteme. Das liegt natürlich auch daran, dass sich moderne Hörgeräte mit einer atemberaubenden Entwicklungsgeschwindigkeit in den letzten Jahren zu wahren High Tech

Hilfsmitteln entwickelt haben. Die meisten davon sind so winzig, das sie fast unsichtbar im Ohr oder dahinter verschwinden. Sie bieten mit automatischer Verstärkungsregelung, Störgeräuschausblendung, Spracherkennung und Richtmikrofonen eine erstklassige Versorgungsqualität. Für unsere auf Kommunikation ausgelegte Gesellschaft

verbinden sich heute Hörsysteme über Bluetoothanbindung automatisch mit dem Fernseher, Telefon, Handy oder MP3 Player. Mit der Informationsveranstaltung im Konzerthaus möchte „iffland.hören.“ die Möglichkeit bieten, sich bei den namhaften internationalen Hörgeräteherstellern (Siemens, Widex, Phonak, Oticon,

Bernafon, GN Resound, Cochlear, MED EL, Egger und Humantechnik) selbst ein Bild zu machen über die Leistungsfähigkeit und das Design moderner Hörsysteme. Jedes Hörsystem ist allerdings nur so gut, wie es vom Fachmann auf den individuellen Hörverlust angepasst wurde. Hier stellt „iffland. hören.“ das im eigenen Haus entwickelte Anpass-

und Beratungssystem „ihabs“ vor. Das Thema Hörgeräteauswahl und der Weg zum „besseren Hören“ wird deshalb auf der Messe ein Schwerpunktthema sein. Jeder der möchte kann auf der Messe einfach einmal in ein Hörsystem hinein hören. Auch der Bereich Zubehör wird ausführlich präsentiert. Sie erleben Lichtsignalanlagen für die Türklingel oder das Telefon, Übertragungsanlagen für ungestörtes Fernsehen und Rundfunkhören oder Blitz- und Rüttelwecker. Umfangreich wird auch der Bereich individueller Gehörschutz auf der Messe vorgestellt. Abgerundet wird die Veranstaltung durch ein interessantes Vortragsprogramm, das während der Messe im separaten Vortragssaal stattfindet. Themen wie Hörgeräteentwicklung und Leistungsfähigkeit moderner Hörgerätetechnik werden fachmännisch referiert.

iffland hören GmbH & Co. KG www.iffland-hoeren.de www.hoermesse.de

Iffland

i e r f t t i r Eint sse.de me

oer h . w w w

HORMESSE 06.04.2016 Im Konzerthaus Freiburg von 10 bis 20 Uhr

Wir laden Sie herzlich ein zur Iffland Hörmesse in Freiburg. Die Messe soll eine fundierte Plattform zu den wichtigen Fragen rund ums Thema Hören bieten. Fachvorträge von Ärzten, Hörakustikern und Wissenschaftlern werden begleitet von einer umfangreichen Fachausstellung führender Hersteller von Hörsystemen und Zubehör.

Unsere Messepartner:


GESUNDHEIT

Samstag, 19. März 2016

KOMPETENZEN

IN MEDIZIN

17

Wellness-Tipps für Füße So schützen Sie Ihr „Laufwerk“ vor schmerzhaften Beschwerden wie Fersensporn oder Schiefzehen.

U

sere Füße geben uns Standfestigkeit und Mobilität: Im Laufe unseres Lebens führen sie uns durchschnittlich viermal um die Erde, haben Wissenschaftler errechnet. Doch so richtig gut sind wir zu ihnen nur selten: Ob im Büro oder in der Freizeit, stundenlang eingepfercht in hohen Stöckelschuhen oder engen Slippern, bleibt ihnen meist nur wenig Bewegungsspielraum. Es drohen Hallux Valgus (Schiefzehen), Fersensporn und andere schmerzhafte Beschwerden. Hier einige Experten-Tipps, mit denen Sie im wahrsten Sinne des Wortes gesünder durchs Leben gehen:

haftem Tragen verkürzte Muskeln und Schmerzen.

Gymnastik bringt kranke Beine wieder auf die Füße Balsam für strapazierte Füße ist regelmäßige Gymnastik. Um die Füße zu kräftigen, Verspannungen zu lockern und die Beweglichkeit zu fördern, täglich ein paar Minuten die Füße kreisen lassen und die Zehen krallen und strecken. „Eine gute praktische Übung bietet auch das Zusammenknüllen von Zeitungspapier mit den Füßen“, rät der erfahrene Orthopäde. Regelmäßige Gymnastik verbessert nicht nur die Beweglichkeit der Füße, sondern auch deren Durchblutung - ein wichtiger Schutzfaktor vor allem in der kühleren Jahreszeit, um das Immunsystem gegen Viren zu wappnen.

Gönnen Sie Ihren Füßen Luft zum Atmen

Leben Sie nicht auf zu großem Fuß ... Nicht nur zu kleine Schuhe machen den Füßen das Leben zur Hölle. Sind diese zu groß, hat der Fuß keinen

Fotos: Gelenk-Klinik Gundelfingen

Halt beim Abrollen und rutscht im Schuh hin und her. Verletzungen und orthopädische Fehlbildungen folgen buchstäblich auf Schritt und Tritt.

Auf flache Schuhsohlen stehen unsere Füße ... Der ideale Schuh lässt den Zehen einerseits trotz Führung genügend Spielraum, umschließt andererseits die Ferse perfekt. Flache flexible Schuhsohlen erlauben beim Gehen ein natürliches Abrollen. Dr. Schneider: „Ein stabiler Schaft und eine griffige, rutschfeste Sohle sorgen für sicheren Halt beim Herbstspaziergang durch den Wald.“

Spitze Schuhe sind keine runde Sache ... Zu wenig Bewegungsfreiheit disqualifiziert auch dicke, starre und

spitz zulaufende Schuhsohlen. „Weil der Vorfuß zu wenig Raum hat, erschlafft das vordere Fußgewölbe (Quergewölbe)“, erläutert Dr. Schneider. Nicht minder problematisch sind hohe Absätze, wie sie beispielsweise High Heels „auszeichnen“. Neben der Gefahr des Umknickens drohen bei dauer-

Dr. med. Thomas Schneider

Jedes Jahr legen wir Millionen Schritte zurück, oft jedoch in viel zu engen, unbequemen Schuhen. Das hat nicht nur Schmerzen und Blasen zur Folge: „Werden die Zehen gestaucht, so erschlaffen die kurzen Fußmuskeln und die Bänder des Vorfußes,“ erläutert Dr. Thomas Schneider, leitender Orthopäde sowie Fuß- und Sprunggelenksspezialist der Gelenk-Klinik Gundelfingen. Mögliche Folgen: Spreizfuß, Nervenschmerzen (Morton Neurom) sowie Fußdeformationen. Doch nicht nur die Basis leidet unter dem beengten Dasein: „Über Muskeln und Sehnen miteinander verbunden, kann sich eine Fehlstellung der Füße auch ungünstig auf Rücken- und Körperhaltung auswirken“, so der Facharzt.

Barfußlaufen tut gut Bei jeder passenden Gelegenheit möglichst ganz aufs Schuhwerk verzichten. Erlauben die Temperaturen kein Barfußlaufen im Freien, so geht es auch daheim beim Gang über den Teppich oder das Parkett. Denn erwiesen ist: Regelmäßiges Laufen mit nackten Füßen fördert die gesunde Zehenstellung und kann somit Schäden wie Senk- und Spreizfüße korrigieren bzw. verhindern. Und auch auf die Bandscheiben wirkt die „Freiluft-Bewegung“ wohltuend: Erschütterungen und Stöße werden gedämpft, Blockaden der Wirbelgelenke lösen sich auf.

Wechselduschen für warme Füße Der Fuß-Gesundheit zugute kommen auch Wechselduschen zur Temperaturregulation. Die Füße

„lernen“ dadurch auch an kühlen Tagen warm zu bleiben. Und wer warme Füße behält, der fühlt sich wohler und senkt das Risiko von Erkältungen.

Massagen mit dem Noppenball Angenehm für die Füße ist auch hin und wieder eine kurze Massage: „Dabei genügt ein kleiner Noppenball, um die Durchblutung der Sohle zu stimulieren und die Beweglichkeit zu fördern“, erläutert Dr. Schneider. Oder einfach die Fußsohle mit dem Daumen oder der Hand in gleichmäßigen, kreisenden Bewegungen massieren.

Ruhepausen für müde Füße Falls möglich, mehrmals täglich die Füße kurz hoch legen. Dies fördert den Rückfluss des Blutes - und außerdem schätzen auch strapazierte Füße kleine Pausen zwischendurch. Diese Zahlen sprechen für sich: „Circa 98 Prozent aller Menschen kommen mit gesunden Füßen zur Welt, aber nur noch 40 Prozent von ihnen haben gesunde Füße, wenn sie erwachsen sind. Die wichtigsten Ursachen hierfür sind mangelnde Bewegung und einengendes Schuhwerk“, heißt es auf der Homepage des Landesverbandes Bayern der Betriebskrankenkassen (BKK).

Orthopädische Praxis und Gelenk-Klinik, Zentrum für Arthrosetherapie und Endoprothetik Tel: (0761) 55 77 58 0 Alte Bundesstrasse 58 79194 Gundelfingen E-Mail: patienten@gelenk-klinik.de

Klinik für Strahlenheilkunde des Universitätsklinikums Freiburg

Hochpräzise und schonendere Bestrahlung von Tumoren Neues Gerät erhöht die Genauigkeit der Bestrahlung / Bundesweit setzen nur wenige Kliniken das innovative System ein In der Klinik für Strahlenheilkunde des Universitätsklinikums Freiburg kommt seit kurzem ein Tomotherapiegerät zur Behandlung von Tumorpatienten zum Einsatz. Dieses funktioniert nach dem Prinzip eines Computertomographen, indem es Bildserien vom Inneren des Patienten aufnimmt und kontinuierlich überprüft, ob der Tumor im Zielgebiet richtig positioniert ist. Gleichzeitig kontrolliert das Gerät, ob die Strahlen gezielt und fokussiert darauf gerichtet sind. Der Tumor und die umgebende Region werden dabei dreidimen-

sional dargestellt. Durch die direkte Verknüpfung von Bildgebung und Bestrahlung in einem System können Tumore deutlich präziser bestrahlt werden. Die Strahlendosis wird exakt an die Form und Lage des Tumors angepasst, wodurch das umgebende Gewebe und die angrenzenden Organe geschont werden. Bundesweit gibt es bisher nur wenige Kliniken, die ein solches System in der Patientenversorgung einsetzen, in Freiburg und der Regio ist es nur das Universitätsklinikum. „Mit dem neuen Tomotherapiegerät können wir unseren Patienten die modernste Form der Strahlenthe-

rapie anbieten“, freut sich Prof. Dr. Anca-L. Grosu, Ärztliche Direktorin der Klinik für Strahlenheilkunde des Universitätsklinikums Freiburg.

Kontakt: Prof. Dr. Anca-L. Grosu Ärztliche Direktorin Klinik für Strahlenheilkunde Telefon: 0761/ 270- 94600 anca.grosu@uniklinik-freiburg.de

Das Tomotherapiegerät A in der Klinik für Strahlenheilkunde des Universitätsklinikums Freiburg Foto: Universitätsklinikum Freiburg


EINLADUNG

18

MARKT

MODERNISIEREN

Samstag, 19. März 2016

zur

vom

02.04.-04.04.2016 www.scheer-raumausstattung.de

Markisen

• Sonnensegel • Pergolas • Großschirme

Elzstraße 16 · 79350 Sexau Tel. 0 76 41 / 93 09 49-0

Anzeigenservice Wir beraten Sie gerne

Das Sonnensegel

An der Gumme 1 · 79348 Freiamt Tel. 07645 1200 · Fax 07645 1213

Telefon 076 65/9 34 58-21 anfrage@zas-freiburg.de

Garten-Ideen

Gehen Sie auf Entdeckungsreise: Ideen für Ihre Gartenträume im Birkenmeier-Ausstellungspark.

Naturnah entspannen Terrassen aus Holz verleihen einem Garten ein unvergleichliches Flair. Auch widerstandsfähiges Holz muss aber gepflegt werden.

T

errassen aus Holz sowie Holzdecks erfreuen sich bei Gartenbesitzern steigender Beliebtheit. Mit ihrem warmen wohnlichen Flair laden sie ein zum Verweilen und Entspannen ein. Wie bei allen Holzbauteilen im Außenbereich sollte man auch hier auf einen dauerhaften Schutz großen Wert legen. Hölzer für Terrassen sind einer hohen Beanspruchung ausgesetzt. Sonne und Regen, Hitze und Kälte und nicht zuletzt Pilze und Insekten setzen dem Naturbaustoff zu. Wie bei allen Außenhölzern garantiert daher auch hier nur ein fachgerechter Schutz eine lange Haltbarkeit. Erzielen lässt sich dieser nur mit kesseldruckimprägnierten Hölzern sowie natürlich dauerhaften Holzarten mit besonders geringer Anfälligkeit gegen holzzerstörende Organismen. Allerdings reicht oft die natürliche Dauerhaftigkeit des Kernholzes der bei uns häufig verwendeten heimischen Nadelholzarten nicht aus, den Anforderungen der Witterung über einen langen Zeitraum

Foto: Deutsche Bauchemie/Remmers/spp-o

FrühjahrsHausausstellung

standzuhalten. Widerstandsfähigere Holzarten bietet beispielsweise auch die Robinie. Wichtig ist außerdem, dass sich die natürliche Dauerhaftigkeit stets nur auf das Kernholz

Auch an nden Stellen! hw sc ierigste Am Fischerrain 1 79199 Kirchzarten Tel.: 07661/907480 www.hausgarten.org

bezieht, nicht aber auf das Splintholz. Splintholzfreie Hölzer sind in der Praxis aber meist nur schwer erhältlich. Wichtig ist auch die Nachpflege von Terrassenhölzern mit speziellen Pflegemitteln, wie Pflegeölen oder Wachsemulsionenen. Mit ihnen lassen sich vergraute und abgewitterte Holzoberflächen optisch auffrischen sowie gleichzeitig wasser- und schmutzabweisend ausrüsten. Infos zum Schutz des Holzes unter www.deutsche-bauchemie.de im „Verbraucherleitfaden Holzschutzmittel“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft.

Aus Ton gebrannt

Boden · Wand · Treppe · Bad · Möbel...

www.beton-cire-info.de

B

bei einer Neugestaltung oder Neuanlage des Gartens lohnt es, sich nicht nur Gedanken über die Bepflanzung im Garten machen, sondern auch über die Gestaltung der Gartenwege. Gerade der Bodenbelag hat einen großen Anteil am Erscheinungsbild eines schönen Gartens. Original Pflasterklinker sind beipielsweise ein Bodenbelag, der dem heutigen Wunsch nach Natürlichkeit und Nachhaltigkeit voll entspricht. In Sachen Farbbeständigkeit und Haltbarkeit sind die Pflasterklinker dabei unschlagbar. Gewonnen werden die Original Pflasterklinker aus heimischen Tonen möglichst in der nahen Umgebung der Klinkerwerke. Bei Brenntemperaturen von über 1.100°C findet eine hohe Verdichtung im Klinker statt. Die Poren des Tons schließen sich und lassen nichts mehr eindringen. Im Feuer entstehen die natürlichen Farben als ein Abbild der jeweiligen Tonmischung. Durch diesen intensiven Brennvorgang bleichen Pflasterklinker selbst nach Jahrzehnten intensiver Sonneneinstrahlung nicht aus. Früher waren die Original Pflas-

Foto: Arbeitsgemeinschaft Pflasterklinker e.V., Bonn/akz-o

Birkenmeier Stein + Design GmbH Industriestr. 1 · 79206 Breisach-Niederrimsingen Tel. 07668/7109-0 · www.birkenmeier.com

Pflastersteine stecken voller positiver Strahlkraft und Natürlichkeit. Dabei sind sie haltbar, UV- und frostbeständig und rutschfest.

terklinker klassisch rot. Heute haben die Klinkerwerke neue Techniken wie zum Beispiel eine spezielle Feuerführung entwickelt, so dass eine große nuancenreiche Farbpalette zur Auswahl steht. Sie geht von raffinierten Gelbtönen, lebhaften Orange- und Braunnuancierungen, intensiven Blau-Schwarz-Farben bis hin zu Anthrazittönen: Keramische Wohlfühlfarben, die zudem UV-stabil sind. Die hellen, gelben Töne zaubern eine mediterrane Stimmung in den Garten, für modern gestaltete Gärten passen grafisch dunkle, graue bis schwarze Farbtöne, zum Landhausstil eher klassische Rottöne

sowie nuancenreiche Brauntöne. Sämtliche Farbtöne lassen sich auch im Zusammenspiel mit anderen Naturmaterialien wie Holz und Naturstein äußerst individuell gestalten. Mittlerweile gibt es Pflasterklinker mit einer individuellen Oberflächenstruktur. So kann man neben einer klassischen auch eine mehr rustikale Optik wählen oder sich für einen Antik-Look entscheiden. Auch bei den Formaten bieten Pflasterklinker eine große Vielfalt vom Rechteck über schmale, längliche Klinkerformate bis hin zum Quadrat. Die Verlegemuster für Pflasterklinker bezeichnet man dabei als „Verbände“.


FIRMENPORTRAIT

Samstag, 19. März 2016

Service & Dienstleistungen

BAUSTOFFE

19

Bauen und Modernisieren mit Götz + Moriz: Ein zuverlässiger Partner steht zur Seite.

MIT FACHBERATUNG EINKAUFEN WIE DIE PROFIS Mit dem Hochkran jeden Dachwinkel erreichen oder mit der 3D-Living Wall das Badezimmer in Lebensgröße planen – Bauvorhaben können von den hoch qualifizierten Götz + Moriz-Mitarbeitern bestens begleitet werden. Service und Dienstleistungen gehören für Götz + Moriz – größter Baustoffhändler Südbadens und Zentrum für Bauen und Modernisieren mit über 75 Jahren Unternehmens-Erfahrung – fest zum Angebot. Damit macht sich der Baustoffhändler ein weiteres Mal stark für seine Kunden. Unter anderem kann bei Götz + Moriz ein LKW mit Hochkran gemietet werden und das eigene Badezimmer anhand einer 3D-Computerplanung vorab in Lebensgröße angeschaut werden. Mit einem zusätzlichen Knickarm und einer hydraulischen Reichweite von 28 Metern kann der Hochkran von Götz + Moriz schwere oder sperrige Baustoffe in obere Hausgeschosse verfrachten oder ganze Ziegelpakete und Balken auf das neu zu deckende Dach heben. Gipsplatten oder Fliesen können so beispielsweise direkt durch die Fensteröffnung in ein oberes Geschoss gehoben und dort auf dem Boden abgelegt werden. Palettengabel, Hebegurte und Wendegabel kommen dabei zum Einsatz. Und dank einer Seilwinde können bei Dacharbeiten alle Seiten eines Daches mit Material bedient werden. Der LKW mit Hochkran wird von einem zuverlässigen und erfahrenen Kranfahrer betrieben und kann von Kunden stundenweise gemietet werden. Spezifische Wünsche und besondere Situationen können dabei zuvor individuell berücksichtigt werden. Auf Wunsch kommt der Fahrer auch vorab vorbei, schaut sich schwierige Gegebenheiten vor Ort an und sucht Dank seiner langjährigen Erfahrung nach einer optimalen Lösung. Neben der Hochkranlogistik bietet Götz + Moriz Freiburg aber auch viele weitere Serviceleistungen für die Kunden an: So gibt es einen Lieferservice und einen Aufmaßservice, ebenso die Möglichkeit, sich über die Finanzierung eines Bauprojekts zu informieren oder einen hauseigenen Projektbetreuer zur Beratung vor Ort hinzu zu ziehen. Handwerker können von Götz + Moriz vermittelt werden, Gasflaschen werden im Tausch aufgefüllt und Baumaschinen verliehen. Und wer sich die individuelle Farbe für die Renovierung mischen lassen will, ist hier genau richtig. Für alle großen Produkte ist der Drive-In, den Götz + Moriz bei seinen Geschäftsräumen bietet, äußerst praktisch: keine weiten Wege, kein langes Schleppen. Neben all diesen Serviceleistungen bietet der Baustoffhändler zudem regelmäßig Info-Veranstaltungen und Ausstellungen zu diversen Bauthemen an. Eine weitere Besonderheit, die Götz + Moriz Freiburg bietet, ist die 3D-Badplanung in Lebensgröße, für eine anschauliche Visualisierung. Innenarchitekt Michael Kenkel entwirft exklusiv für die Kunden eine erste Bad-Planung, bei der Dank seiner Erfahrung die Ideen der Eigenheimbesitzer optimal für einen konkreten Raum, entsprechend dem vorliegenden Grundriss, umgesetzt werden. Wenn es dann darum geht, die passenden Fliesen und Boden-

Hoch: Arbeiten mit dem Hochkran

3D-Computerplanung: Das neue Badezimmer in Lebensgröße planen und anschauen

beläge auszusuchen, beweist sich die ganze Stärke der „Living Wall“: Auf der lebensgroßen Projektionsfläche, die so in Südbaden einzigartig ist, können die verschiedenen Variationen anschaulich dargestellt oder aber eine Auswahl an Fliesen einfach mal vor die Leinwand gelegt werden. Der Effekt ist verblüffend: Badplanung als Kinoerlebnis – fast möchte man hineingehen und das Badezimmer gleich benutzen. Das eigene „fertige“ Badezimmer ist plötzlich wirklichkeitsgetreu zu sehen, noch bevor die Planung tatsächlich umgesetzt und das Bad gebaut wurde. Jede Entscheidung für eine bestimmte Fliesensorte oder Bodenbelag kann so anhand realistischer Bilder sorgfältig getroffen werden, Unsicherheiten und Zweifel werden ausgeräumt und die Badplanung wird zum nachhaltigen, positiven Ereignis. Auf Wunsch vermittelt Götz + Moriz darüber hinaus gerne qualifizierte Betriebe, die den Einbau von Sanitärkeramik, Armaturen, Duschen und Badmöbeln sowie das Verlegen der Fliesen übernehmen. Damit steht einem Traum-Bad nichts mehr im Weg. Denn aus einer einfachen Nasszelle, wie sie ein Badezimmer früher üblicherweise war, ist längst ein wichtiger Lebensbereich geworden. Hier lohnt es sich deshalb konkret und individuell zu planen. Mit der „Living Wall“ und fachgerechter Beratung macht das dann sogar richtig Spaß. Barbara Breitsprecher

Weit: LKW-Aufbau mit 28 Metern Reichweite

ZENTRUM FÜR BAUEN+MODERNISIEREN GÖTZ+MORIZ, Basler Landstr. 28, 79111 Freiburg, Tel. 0761/497-0; www.goetzmoriz.com


8x IN DEINER

DEINE FITNESSCLUBS IN FREIBURG

NÄHE!

www.sportpark-fitness.de

1 2

SPORTPARK Freiburg Am Eisstadion

SPORTPARK Hugstetten Im Industriegebiet

in Gesund seen! und bleib

Hugstetten

Zähringen

2

5

3 4 5

CITYCLUB Freiburg I

Über Aldi / „McDonalds“-Gebäude

Der Club ien ... Ihrer Näh

CITYCLUB Freiburg II Im Hauptbahnhof

CITYCLUB Freiburg III Im Komturm, 7.-9. OG

Stühlinger

1 8

4

Betzenhausen

3 Fit ab 49 € / mtl. 7 Haslach

www.sportpark-cityclub.de

6

Altstadt Wiehre

St. Georgen

6

www.sportpark-woman.de

SPORTPARK WOMAN Freiburg

Über Aldi / „McDonalds“-Gebäude

Fit ab 35 € / mtl.

www.sportprinz-fitness.de

7 8

SPORTPRINZ Freiburg I Über Media Markt

Premium-

SPORTPRINZ Freiburg II Am Eisstadion

Hugstetten

Zähringen

2

5

1 8

Betzenhausen Haslach

Fit ab 4,99 € / wtl.

7

3

Stühlinger

4 6

Altstadt Wiehre

St. Georgen WILLKOMMEN IM CLUB!

198. Ausgabe, ET 19.03.2016  

Drei andere Buchstaben: Die Wahlerfolge der AfD bei den drei Landtagswahlen am 13. März kommen nicht überraschend und sind für die Demokrati...

Read more
Read more
Similar to
Popular now
Just for you