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Samstag, 20. Februar 2016

Ausgabe 196 am 20. Februar 2016

Kampf um Bilder Interview Die Freiburger Regisseurin Sigrid Faltin hat einen Dokumentarfilm über Kriegsfotografinnen gemacht. Arte zeigt den Film. Seite 2

Nix zu beschönigen!

Ein Hüttenleben

SC Freiburg

Leben

Nach den Auftaktniederlagen in Bochum und gegen Düsseldorf geht es in Sandhausen schon um den Aufstiegsplatz. Seite 9

Ute und Walter Vollmer sind seit gut einem Jahr Hüttenwirte oben auf dem Feldberg und haben sich damit einen Traum erfüllt. Seite 13

Jacke wie Hose Die Europäische Union könnte an der sogenannten Flüchtlingskrise zerbrechen. Dabei ist es zweitrangig, ob dies aufgrund mangelnder Solidarität geschieht oder weil rechtsextreme Parteien immer mehr Zulauf bekommen. Von Michael Zäh

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HALLO ZUSAMMEN

Bannspruch des Papstes Montage: S. Schampera

ie Europäische Union (EU) könnte tatsächlich an der sogenannten Flüchtlingskrise zerbrechen. Inzwischen spricht mehr dafür als dagegen, dass es so kommt. Wenn der EU-Gipfel dieser Tage in Brüssel das Flüchtlingsthema lieber hinten anstellt, um mehr über den drohenden „Brexit“ (also den Auszug der Briten aus der EU) zu diskutieren, dann ist das nur eine Vogel-Strauß-Politik. Kopf in den Sand vor dem drohenden Ende der Gemeinschaft, indem in Hinterzimmern mit Cameron um Zugeständnisse gerungen wird (die wahrhaft lächerlicher Bedeutung sind). Wenn die Briten sich in ihrem Referendum im kommenden Sommer gegen den EU-Verbleib aussprechen, ist die EU faktisch womöglich gar nicht mehr funktionstüchtig. Der Zwist über die Flüchtlingspolitik wurde auf dem aktuellen Gipfel hinten an gestellt, weil er das Zeug hat, die Lunte an die EU zu legen. Wenn da beispielsweise Polen, Tschechien, die Slowakei und Ungarn (die vier Länder der sogenannten Visegrád-Gruppe) ganz offen verkünden, dass sie einen Plan B verfolgen, der schlicht heißt, dass Griechenland isoliert werden soll, indem mit den Nachbarländern Mazedonien und Bulgarien vereinbart werden soll, dass dort die Grenzen dicht gemacht werden, dann heißt das doch nichts anderes, als das EU-Mitglied Griechenland faktisch auszugrenzen, was dann zu einer Katastrophe führen kann. Das Land könnte mit den dort versammelten Flüchtlingen nicht mehr zurecht kommen. Das ist das schlichte Motto, dass Europa nicht Jacke wie Hose

ist, sondern das nationale Hemd immer noch näher ist als der EU-Mantel. Und da ja selbst Frankreich und nun auch Österreich, die im Grunde zu der „Koalition der Willigen“ gehören, nun deutlichste Zeichen der nationalen Abschottung senden, darf an einer zeitnahen Lösung des Gesamtproblems gezweifelt werden. Wobei „Zeit“ der wesentliche Faktor sein dürfte. Diese hat schlicht keiner. Österreich hat einfach für sein Land „Kontingente“ beschlossen (genau das, was Angela Merkel für die EU-Länder wollte) und will nur noch 80 Asylsuchende pro Tag ins Land lassen. Das ist natürlich ein glatter Bruch des EU-Rechts. Und Frankreich hat neuerdings erklärt, dass es nicht mehr als jene

30.000 Flüchtlinge aufnehmen könne, die schon zugesagt waren. Denn nach den Attentaten in Frankreich punktet dort die rechtsextreme Front National in der Flüchtlingsfrage. Damit könnte Angela Merkel also sogar der wichtigste Partner wegbrechen, um ihre Interessen in der EU durchzusetzen. Sie will ja eine solidarische Umverteilung der ankommenden Flüchtlinge, also sogenannte Kontingente, bei einer erhöhten Sicherung der Außengrenzen (wozu sogar die Nato beitragen soll) und einer gleichzeitigen Bekämpfung der Fluchtursachen. Letzteres dürfte sich aber eher als Illusion herausstellen, weil der Krieg in Syrien immer schlimmere Ausmaße annimmt und dort nur noch die reine Zerstörung herrscht.

Daher soll die Türkei in die Lage versetzt werden, den dorthin geflohenen Menschen eine bessere Versorgung zu bieten als bisher. Dieser Plan von Angela Merkel ist insgesamt der Sache angemessen. Wenn aber die europäischen Partner nicht mitmachen, wie es jetzt immer mehr scheint, wird der innenpolitische Druck auf Merkel immer größer. Nicht nur von CSUChef Seehofer, sondern auch in den eigenen CDU-Reihen. Dort wird in erster Linie an kommende Landtagswahlen gedacht. Und auch hierzulande gibt es mit der AFD ja eine rechtsextreme Partei, die die Wähler mit einfachsten Slogans lockt. Einfach die Grenzen dicht machen, auf Flüchtlinge schießen, die ins Land wollen. Wenn Merkel aber doch umschwenkt, um der AFD nicht die Wähler zu überlassen, wird das dennoch das Ende der Idee einer Europäischen Union sein. Dann ist es am Ende doch Jacke wie Hose, warum Europa zerbrach.

Papst Franziskus hat zu dem Vorschlag des amerikanischen Präsidentschaftsbewerbers Donald Trump zum Bau einer Mauer an der amerikanischen Grenze zu Mexiko so ziemlich vernichtende Worte gefunden: „Eine Person, die daran denkt, Mauern statt Brücken zu bauen, ist nicht christlich. Das ist nicht das Evangelium“, sagte der Argentinier laut einer Vatikan-Mitteilung am Donnerstag auf dem Rückflug von seiner Mexiko-Reise nach Rom. Der Papst ergänzte dann noch, dass er sich nicht in die Politik in Amerika einmischen wolle. „Ich sage nur, dieser Mann ist kein Christ, wenn er solche Dinge sagt. Dann muss man schauen, ob er das so gesagt hat oder nicht.“ Also wow! Was könnte den konservativen Stimmungsmacher denn mehr treffen als diese Aussage? Da hat es der Papst faustdick hinter den Ohren. Wenn Trump nämlich kein Christ ist - was ist er dann? Der Anti-Christ? So kann ein Wort zum Schwert werden, weil doch gute Christen ihre Stimme nicht gerade dem geben, den der Papst höchstselbst für unchristlich erklärte. Michael Zäh


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FREIBURG

INTERVIEW

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Samstag, 20. Febr

Kampf um Bilder und Leben

Ausgabe 196 am 20. Feb

Die Freiburger Regisseurin Sigrid Faltin hat einen Dokumentarfilm über Kriegsfotografinnen gemacht. Bevor der Film am 8. März auf dem TV-Sender arte läuft, wird er als Vorpremiere in Kirchzarten gezeigt.

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ZaS: Wie finden Sie eigentlich die Themen für Ihre Dokumentarfilme? Sigrid Faltin: Ich lese von morgens bis abends Zeitungen (lacht). Und klaue hemmungslos. Zum Beispiel mache ich gerade einen Film über „Knastbräute“, also Frauen, die sich in inhaftierte Männer verliebt haben. Auf dieses Thema kam ich über einen Artikel in der Zeit. Wir haben ein Jahr lang ein solches Paar begleitet und im Sommer ist dieser Film in der ARD zu sehen. ZaS: Wie haben Sie zu Ihrem Beruf gefunden? Was haben Sie für eine Ausbildung? Faltin: Ich habe Deutsch, Geschichte und Englisch studiert und in Geschichte promoviert. Ich wollte seit meinem 16. Lebensjahr Journalistin werden. Man hatte mir gesagt, dass ich dafür ein abgeschlossenes Studium bräuchte. Es sei egal, was ich studieren würde, ich müsse nur nachweisen, dass ich akademisch denken könne. Daraufhin habe ich das studiert, was mir Spaß gemacht hat. Ich fand das ein wunderbares Studium. Während des Studiums habe ich ein Praktikum beim heutigen SWR, damals noch Südwestfunk gemacht. Damit hatte ich mich für ein Volontariat qualifiziert, das ich dann nach meinem Studium gemacht habe. ZaS: Neben den Auftragsarbeiten haben Sie aber auch Filme selber produziert? Faltin: Genau. Man kann sagen, ich habe auf allen Kontinenten dieser Welt gedreht und dabei auch oft selber produziert. Zur Zeit mache ich aber auch wieder viel für den SWR. Je nachdem wie es sich ergibt, da steckt man nicht drin. Man muss um jedes einzelne Projekt lange kämpfen. ZaS: Wie kam es zu diesem Filmprojekt über die Kriegsfotografinnen?

Foto: Britt Schilling

ie Freiburger bekommen ihn als erstes zu sehen: Der neue Dokumentarfilm von Sigrid Faltin wird als Vorab-Premiere in der Rainhof-Scheune gezeigt, bevor er im Fernsehen auf arte zu sehen ist. Die Freiburger Regisseurin beschäftigt sich in ihrem neuen Film mit Kriegsfotografinnen der vergangenen 100 Jahre. Unter anderem porträtiert sie das Leben der Stuttgarterin Gerda Taro (1910 bis 1937), Lebensgefährtin des legendären Fotografen Robert Capa, die im Spanischen Bürgerkrieg fotografierte und dort starb, als sie von einem Panzer überrollt wurde. Viele Fotos, die Capa zugeordnet worden waren, stammen von ihr, wie man inzwischen weiß. Barbara Breitsprecher sprach mit Sigrid Faltin über Frauen im Krieg, Abenteuerlust und die traumatischen Folgen der Kriegsreportagen.

Faltin: Vor zwei Jahren rief mich eine Redakteurin an und fragte: Kennst du Gerda Taro? Es ist ja immer schwierig diese Themen aus sich selbst zu generieren. Ich bin deshalb unendlich dankbar, wenn mich jemand anruft und fragt: Hast du nicht Lust, darüber einen Film zu machen… ZaS: Mussten Sie sich dann erst sachkundig machen und in das Thema hinein wachsen? Faltin: Das gehört ja zu unserem Beruf dazu, dass man sich dann in ein solches Thema rein stürzt und innerhalb kurzer Zeit damit vertraut

macht. Es geht in dem Film um die Geschichte der weiblichen Kriegsfotografie. Um die Frage, was hat diese jungen Frauen in den vergangenen 100 Jahren dazu getrieben, sich eine Kamera zu schnappen und in den Krieg zu ziehen. ZaS: Überraschenderweise hat es anscheinend mehr Kriegsfotografinnen gegeben als männliche Kriegsfotografen. Faltin: Um es korrekt zu sagen, man

sagt, dass es mehr Kriegsreporterinnen gibt als männliche Kriegsreporter. Aber Kriegsfotografinnen nicht unbedingt mehr als -fotografen. Wir haben in Perpignan junge Fotografinnen getroffen, die mit einem unglaublichen Enthusiasmus und Engagement im Krieg fotografieren. Und man hat eigentlich eine unendliche Angst um diese jungen Frauen. ZaS: Der Krieg ist ja dennoch mehr eine männliche Domäne… Faltin: Klar, das ist so, auch wenn es Soldatinnen gibt. Diese Kriegsfotografinnen sagen, uns geht es um die Opfer. Da haben es diese Fotogra-

Die Fotografin Christine Spengler: Leben und Arbeiten umgeben von den eigenen Kriegsfotos.

Foto: Sigrid Faltin

finnen ein Stück weit leichter, weil sie eher an Frauen und Kinder heran kommen. Gerade auch in muslimischen Ländern. ZaS: Haben Sie denn mit Ihrem Film eine Antwort darauf gefunden, was es ist, was diese Frauen als Fotografinnen in den Krieg treibt? Faltin: Ich habe mehrere Fotografinnen verschiedener Generationen porträtiert. Es ist bei allen eine große Portion Enthusiasmus. Sie wollen Geschichten erzählen, die sonst niemand erzählt, gerade auch die der Opfer, der Zivilisten, der Frauen und Kinder. Und natürlich braucht man eine gewisse Abenteuerlust. Die Kriegsfotografinnen der ersten Stunde konnten sich dadurch außerdem auch emanzipieren und Sachen machen, die eigentlich in ihrer Generation für Frauen nicht vorgesehen waren. ZaS: Wenn man im Krieg fotografiert, passiert aber doch sicher auch etwas mit den Fotografinnen selbst, da entsteht ein Trauma… Faltin: Ja, sie zahlen alle ihren Preis. Gerda Taro ist im spanischen Bürgerkrieg ums Leben gekommen. Lee Miller, die an der Seite der Amerikaner dabei war, als Europa von den Nazis befreit wurde, kam mit einem posttraumatischen Belastungssyndrom zurück. Was damals niemand kannte. Sie wurde auf einmal zutiefst depressiv und alkoholkrank. Heute weiß man, das war eine Folge des Krieges. Christine Spengler, die heute 70 Jahre alt ist und die in allen Konflikten dieser Welt fotografiert hat, sagt, sie habe heute noch Albträume. Camille Lepage, eine junge Fotografin, 26 Jahre alt, war in der zentralafrikanischen Republik und ist von den Menschen getötet worden, auf deren Schicksal sie aufmerksam machen wollte. ZaS: Wird die Kamera zu einem Distanzobjekt, um den Schrecken, den man sieht, aushalten zu können? Faltin: Das sagen viele Kriegsfotografen und auch Kameramänner, dass der Blick durchs Okular ein Schutz ist. Aber man schaut ja nicht die ganze Zeit dort hindurch, man legt ja irgendwann die Kamera zur Seite und dann ist man schon auch als Mensch gefragt. ZaS: Jemand wie Christine Spengler war ja früher im Auftrag großer Zeitschriften in Krisengebieten unterwegs. Wie ist das heute? Faltin: Ein solcher Auftrag von internationalen Zeitschriften bedeutete Bezahlung und Schutz. Durch die Digitalisierung heute sind viele Fotografinnen auf eigene Kosten und eigenes Risiko vor Ort. Das ist etwas, was mir Sorgen macht. Da wird der Enthusiasmus und das Engagement junger Menschen missbraucht.


INTERVIEW

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FREIBURG

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ag, 20. Februar 2016 LANDTAGSWAHL

m 20. Februar 2016

Spanien 1936: Milizionärin am Strand von Barcelona. Foto: Gerda Taro

ZaS: Wie sehr spielt es eine Rolle, dass Fotos inzwischen extrem bearbeitet und verändert werden können? Faltin: Manipuliert wurde ja eigentlich seit Beginn der Fotografie. Man kennt ja die berühmten Fotos, auf denen die Leute, die Stalin nicht gepasst haben, einfach wegretuschiert wurden. Die Lüge gab es also immer schon (lacht). Heute ist es natürlich raffinierter. Die Frage ist ja, ist es eine Fokussierung auf etwas, was dem Künstler wichtig war, oder ist es eine gewaltige Manipulation? Ich habe gestern ein Bild von Frau Merkel gesehen, auf dem um sie herum Schatten war und sie stand allein, als hätte sie ein Spotlicht getroffen. Und drunter stand: Angela Merkel allein in Europa. Da habe ich gedacht, das ist aber gut manipuliert und was denkt jetzt die arme Frau Merkel? ZaS: Tragen Sie selbst auch so eine Abenteuerlust in sich wie diese Kriegsfotografinnen? Faltin: Ich bin in keiner Weise Abenteurerin, nein! (Lacht laut auf) Überhaupt nicht! Ich kann den Wunsch, auf der Seite der Schwachen dieser Welt zu stehen und deren Leid zu

zeigen, gut nachvollziehen. Das kann man sicher auch in vielen meiner Filme sehen. Aber sich dabei in Todesgefahr zu begeben, nein, so mutig bin ich nicht. Das weiß ich auch nicht, ob das gut ist. Aber ich habe größten Respekt vor diesen Frauen, die unter Vernachlässigung ihrer eigenen Person ihrem Beruf nachgegangen sind. Aber nimmt man Camille Lepage, die so unglaubliche Bilder gemacht und die ihr Leben geopfert hat… und man fragt sich, wofür eigentlich? Was hat sich jetzt dadurch geändert? ZaS: Sie arbeiten von Freiburg aus. Wie wichtig ist für eine Regisseurin die Größe und Medienvielfalt einer Stadt? Faltin: Von wo aus ich für meinen Dreh starte, ist ja eigentlich egal. Man muss halt bereit sein zu Reisen. Und wir haben hier in Freiburg sehr begabte Kollegen. Es hat sich für mich aus privaten Gründen ergeben, dass ich in Freiburg lebe und ich finde es sehr schön hier. Die Stadt hat für mich eine sehr passende Größe. Und ich bin auch immer wieder froh, wenn ich nach Freiburg zurückkehren darf. ZaS: Arbeiten sie immer mit dem

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gleichen Kamerateam zusammen? Faltin: Das ist ganz unterschiedlich. Der Film über die Kriegsfotografinnen ist eine Produktion des SWR, das heißt, ich habe mit einem Kameramann des SWR gedreht. Aber den Film „Knastbräute“ zum Beispiel, habe ich mit einem Freiburger Kameramann gedreht, mit dem ich schon sehr viele Filme gemacht habe. Der ehemalige Häftling aus „Knastbräute“ hatte in Freiburg einen Bankraub begangen und saß zunächst in Freiburg und später in Bruchsal im Gefängnis. Dann ist er zu seiner Freundin hoch an den Jadebusen gezogen. Das hieß für uns, wir mussten für den Dreh immer von Freiburg hoch an den Jadebusen fahren (lacht). Interview: Barbara Breitsprecher ■■„Kriegsfotografinnen“, TV-Dokumentarfilm, 22.45 Uhr, arte; Vorabpremiere inkl. einem Gespräch mit der Filmemacherin sowie mit der Autorin Irme Schaber: 23. Februar, 20 Uhr, RainhofScheune, Kirchzarten, Höllentalstr. 96, Reservierung: info@buchladen-rainhof.de

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Mit dem Wahl-O-Mat Parteien kennenlernen Es ist wieder soweit: die nächsten Landtagswahlen stehen an. Die Wahlplakate hängen bereits, am 13. März sind die Wahllokale geöffnet. Die Landeszentrale für Politische Bildung Baden-Württemberg hat zusammen mit der Bundeszentrale für Politische Bildung im Vorfeld der Wahlen wieder einen Wahl-O-Mat im Internet eingerichtet. Wer also Schwierigkeiten hat, sich für eine Partei zu entscheiden, kann hier testen, welche politische Aussage der eigenen Haltung am nächsten kommt. Das Frage-und-Antwort-Tool im Internet zeigt, welche zu einer Wahl zugelassene Partei der eigenen politischen Position am nächsten steht. 38 Thesen können mit „stimme zu“, „stimme nicht zu“, „neutral“ oder „These überspringen“ beantwortet werden. Alle zur Wahl zugelassenen Parteien haben hier zu den vorgelegten Fragen Antworten hinterlegt. So können die Nutzer ihre eigenen

Antworten mit denen der Parteien abgleichen. Der Wahl-O-Mat ist das erfolgreichste Tool der politischen Bildung. Um auch Schülerinnen und Schüler auf das Angebot aufmerksam zu machen, geht die Außenstelle Freiburg der Landeszentrale für politische Bildung mit dem WahlO-Mat auf Tour. In Workshops erarbeiten sich die Jugendlichen mit Hilfe der Wahl-O-Mat-Thesen (mit Tablet-PCs) die Parteipositionen, vergleichen sie und präsentieren sie abschließend im Rahmen einer selbstgestalteten „TV-Debatte“. Mit dem Format „Wahl-O-Mat on Tour“ geht es quer durch den Regierungsbezirk Freiburg. Am 23. Februar sind die Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen des Goethe-Gymnasiums Freiburg dran: Am Vormittag dürfen sie den Seminarraum der LpB-Außenstelle Freiburg besuchen und den „Wahl-OMat“ spielerisch ausprobieren. bb ■■www.wahl-o-mat.de/bw2016

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FREIBURG

MARKT

Samstag, 20. Februar 2016

Samstag, 20. Febr

Freizeit schnuppern

Ausgabe 196 am 20. Feb

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Zwei Wochenenden Zeichen von Reisen, Freizeit und Sport: Vom 4. bis 6. März sowie vom 11. bis 13. März ist die cftm Freizeitmesse in Freiburg Foto: fotolia, JiSign

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n zwei Wochenenden und insgesamt sechs Messetagen bietet die cft Freizeitmessen in Freiburg Neuheiten und Trends zu den Themen Freizeit, Reisen, Sport und Erleben. Messebesucher können Neuheiten auf dem Gebiet der Caravane, Reisemobile sowie beim Campingzubehör begutachten, Nationale und internationale Tourismusregionen werden vorgestellt, aber auch Fahrräder und E-Bikes.

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er eine Regiokarte Schüler/Azubi hat, profitiert jetzt doppelt: Bis 18. März erhalten Schülerinnen und Schüler bei Vorlage ihrer Regiokarte die doppelte Zeit im Badeparadies Schwarzwald in Titisee: Sie bezahlen für 1,5 Stunden, können aber 3 Stunden bleiben. Die Fahrt hin zum Badeparadies und zurück ist mit der Regiokarte kostenlos. Das Motto „chill & thrill“ weist auf die vielen Möglichkeiten hin, die das Badeparadies Schwarzwald in Titisee bietet: Wer den „thrill“ sucht, findet ihn im Erlebnisbad Galaxy Schwarzwald mit mehr als 20 Rutschen – von der weltweit größten Edelstahl-Monster-Halfpipe bis zur Freefall-Rutsche mit 65-Grad-Neigung. Schülerinnen und Schüler ab 16 Jahre können zusätzlich in der Palmenoase „chillen“: sich unter echten Palmen im warmen Wasser treiben lassen, auf der Sprudelliege entspannen oder an der Poolbar sitzen – gerade in der kalten Jahreszeit ist das wie ein Kurzurlaub im „Paradies“. Wer schnell ist, profitiert zusätzlich von seiner Regiokarte

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Segway-Testparcours, Hochseilklettergarten, Pumptrack, Kletterturm und Indoor Bike-Parcours bieten Besuchern zudem die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden. An beiden Wochen-enden sind die

Reisereportagen bekannter Mundologia-Referenten auf dem Messegelände im Messeeintritt inbegrif-fen. Das Eintrittsticket für die cft freizeitmessen gilt zugleich als RVF-Ticket, so dass Messebesucher bequem mit der neuen Linie 4 zur Messe und zurück fahren können. Aus-stieg ist die Haltestelle Technische Fakultät Im Tauchcontainer des Tauchcenter Freiburg findet in Kooperation mit einem Radiosender am Samstag, 5. März ab 10 Uhr der Weltrekordversuch „Längste Unter-Wasser-Moderation“ statt. Rund 30 Modellbauvereine aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz sowie gewerbliche Aussteller stellen Schiffs-, Eisenbahn- und Flugzeug-

Verlängerter Badespaß: Mit der Schüler-/Azubi-Regiokarte kann man jetzt doppelt so lange im Badeparadies Titisee bleiben. Schüler/Azubi: Die ersten zehn, die ihre Schüler-Monatskarte im Aktionszeitraum beim Eingang im Badeparadies vorzeigen, erhalten ein exklusives Geschenk. Von Freiburg aus ist Titisee mit dem Zug in knapp 40 Minuten zu erreichen. Vom Bahnhof Titisee zum Badeparadies Schwarzwald gibt es einen regelmäßigen Busverkehr, der Fußweg dauert nur 10 Minuten. Im Moment ist die Höllentalbahn

zwischen Himmelreich und Hinterzarten wegen eines Erdrutsches noch gesperrt. Es verkehren aber Busse auf der Strecke. Mit einer etwas längeren Fahrtzeit ist von daher zu rechnen. ■■Weitere Infos zur Aktion gibt es unter www.regiokarte-schueler.de. Infos zu Öffnungszeiten und Eintrittspreisen unter www.badeparadies-schwarzwald.de


STADT

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FREIBURG

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ag, 20. Februar 2016

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Welches der vielen Ich? Karl May trug viele schillernde Persönlichkeiten in sich. In Freiburg findet ein zweitägiges Symposium mit diversen Vorträgen zu diesem Autor statt.

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s ist nach der Goethe-Gesellschaft die zweitgrößte literarisch-wissenschaftliche Gesellschaft in Deutschland: Die Karl-May-Gesellschaft. 1800 Mitglieder fühlen sich ihr verbunden. Eine enge Verbindung gibt es aber auch zu Freiburg: Der Freiburger Friedrich-Ernst Fehsenfeld (1853 bis 1933) war der Verleger von Karl May. Deshalb findet in Freiburg am 20. und 21. Februar zum dritten Mal ein zweitägiges Symposium statt, das sich dem Thema „‚Ich? Ja, ich‘ – Wie Karl May sich erfunden hat“ widmet. In der Akademie für Weiterbildung Waldhof in Littenweiler werden zu der Tagung zahlreiche renommierte Fachleute der Karl-May-Forschung aus ganz Deutschland und dem europäischen

Ausland erwartet. Das Symposium will sich dabei mit den vielseitigen Perspektiven des „Ichs“ im Werk, in der Biografie und im historischen Kontext der Literatur-, der Zeit- und Verlagsgeschichte von Karl May beschäftigen. Nach dem Motto: Welches Ich – und wenn ja, wie viele? So wird der Freiburger Literatur- und Musikwissenschaftler Professor Günter Schnitzler einen Vortrag über „Charles Sealsfield/ Carl Postl und Karl May“ halten. Und Professor Helmut Schmiedt aus

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Köln, Literaturwissenschaftler und Autor einer Karl-May-Biografie, spricht über „Mal hü, mal hott. Karl May und seine Publikationsorgane“. Die Schweizer Germanistin Silivia Zahner sieht außerdem „Karl Mays Ich-Erzählungen im Vergleich mit anderen Ich-Erzählungen seiner Zeit“. Aber auch Juristen sind bis heute fasziniert von dem phantasievollen Schriftsteller und beschäftigen sich mit Karl May: So referiert der Wiener Professor Wilhelm Brauneder über „Die unterschiedlichen Ich-Varianten bei Karl May“ und Jürgen Seul aus Ahrweiler über „Erich Wulffens Karl May-Biografie“. Und neben anderen hat auch der Freiburger Rechtsanwalt Albrecht Götz von Olenhusen die Tagungsleitung übernommen. bb

TICKER

Wald-Klima-Vorträge im WaldHaus Freiburg

Gerichtsurteil zum Freiburger Bachchor

Weichenstellung für die nächsten 15 Jahre

Am 23. Februar findet im WaldHaus Freiburg, Wonnhaldestraße 6, von 13 bis 17 Uhr ein Wald-Klima-Tag statt, der sechs kostenlose Vorträge beinhaltet. Das Klima wird wärmer und wechselhafter. Auch Baden-Württembergs Forstbetriebe müssen sich auf die veränderten Bedingungen einstellen. Fragen wie: Was macht den Wald stabiler gegen Extremwetterlagen und resistenter gegen Schädlinge? Oder: welche Baumarten passen zum künftigen Klima? werden dabei aufgegriffen. Anmeldung: yvonne.chtioui@forst.bwl.de

Ein Prozess ist zu Ende gegangen. Das Landessozialgericht Baden-Württemberg hat entschieden, dass für den Freiburger Bachchor e.V. keine Abgabenpflicht gegenüber der Künstlersozialkasse (KSK) besteht. Begründet wird dies damit, dass der Zweck des Chorvereins nicht überwiegend auf die Aufführung von Konzerten ist. Das Sozialgericht Freiburg hatte zuvor die Klage des Chores abgewiesen. Der Chor muss danach nicht für jedes seiner Konzerte Beiträge entrichten, sondern nur dann, wenn er mehr als drei Konzerte im Kalenderjahr veranstaltet.

Wie wollen wir im Jahr 2030 leben, wirtschaften und arbeiten? Beim Bürgerweltforum am Montag, 7. März, 18 Uhr im Historischen Kaufhaus am Münsterplatz sind alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen, ihre Meinung einzubringen und gemeinsam mit dem Bundesumweltministerium Lösungen zu erarbeiten, die in das Umweltprogramm einfließen sollen. Derzeit erarbeitet das Ministerium das dritte Umweltprogramm in der deutschen Geschichte. Anmeldung unter: www.schaeferbreuss. org, Tel. 0421/68 56 54 86.


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MARKT

BERUF & KARRIERE

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Samstag, 20. Febr

Truck: Jugend forscht

Ausgabe 196 am 20. Feb

Zweigeschossiges Fahrzeug bei der Staudinger Gesamtschule Attraktive Berufs-und Ausbildungschancen für junge Menschen

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m 18. und 19. Februar war der zweigeschossige Info-Truck der Metall- und Elektroindustrie (M+E) bei „Jugend forscht“ in Freiburg zu sehen sein. Am 26. Februar wird das zweigeschossige Fahrzeug auch bei der Staudinger Gesamtschule in Freiburg gastieren. Für den Geschäftsführer der Südwestmetall-Bezirksgruppe Freiburg, Stephan Wilcken, ist die Berufsinformationskampagne ein wichtiger Baustein zur Fachkräftesicherung: „Viele Unternehmen in unserer Region klagen über fehlenden Nachwuchs. Zeitgleich beklagen Jugendliche die mangelnde Berufsorientierung.“ Wilcken weiter: „Mit unseren Info-Trucks begegnen wir diesen Themen. Wir sichern den Nachwuchs für unsere Mitgliedsbetriebe,

Foto: Florian Lang, Dennis Strassmeier

indem wir jungen Menschen zeigen, welche attraktiven Ausbildungsund Berufschancen es in unserer Industrie gibt.“ Auf der knapp 100 m² großen Präsentationsfläche lernen Jugendliche an M+E-typischen Arbeitsplätzen technische Zusammenhänge

kennen und erleben die Faszination Technik praxisnah und intuitiv. So können sie eine computergesteuerte CNC-Fräsmaschine programmieren und ein Werkstück selbst fertigen. ■■Weitere Informationen: www.meberufe.info

Ein Jahr im Ausland arbeiten ZaS-Leser Paul T. fragt: Ich arbeite in einem internationalen Unternehmen und habe von meinem Arbeitgeber das Angebot erhalten, für ein Jahr eine neue Niederlassung in den USA mit aufzubauen. Einerseits sehe ich das als große Herausforderung und Chance zumal ich immer mal für längere Zeit im Ausland leben und arbeiten wollte. Andererseits weiß ich von Kollegen, dass sich die Rückkehr vom Auslandseinsatz oft schwieriger darstellt als geplant. Wie sehen Sie das?

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An dieser Stelle können Leser kostenlos Fragen zu Berufswahl, Bewerbung, Vorstellungsgespräch usw. an Jobcoach Alexandra Feder richten. Zuschriften an: jobcoach@alenova.de. Die Namen werden von der Redaktion geändert.

barung genau zu regeln. Es gibt nicht wenige Fälle, in denen dieser Aspekt nicht geregelt wurde und sich die Rückkehr als schwierig

dargestellt hat. Man sollte immer ein besonderes Augenmerk darauf legen, welche Reintegrationskonzepte der Arbeitgeber aufgelegt hat und wie die Rückkehr bei Kollegen abgewickelt wurde, die bereits im Ausland waren. Oft erlebt man auch, dass Rückkehrer einen zweiten Kulturschock erleben und merken, dass sich auch in der Heimat viele Dinge verändert haben und man sich im alten Umfeld nicht mehr wohlfühlt und zurechtfindet. Ich denke, es ist wie bei vielen anderen Entscheidungen auch. Es gilt, alle Vor- und Nachteile abzuwägen und im Vorfeld alle möglichen Szenarien durchzuspielen, um dann auf Basis dieser Kriterien eine für Sie gute Entscheidung zu treffen. Liebe Zas-Leserinnen und –leser. Was ist Ihre Meinung zum Thema? Schreiben Sie mir an jobcoach@alenova.de. Alexandra Feder arbeitet als Beraterin und Coach in Freiburg und ist Geschäftsführerin von alenova Personalmanagement.

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BERUF & KARRIERE

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m 20. Februar 2016

Menschen helfen

Pflegeberufe Stadtmission. Mustafa Teskeredzic erklärt seine Haltung und seine Wünsche im Interview. Er will beruflich für Bedürftige da sein. Foto: ev. Stadtmission

Wir vermögen mehr – auch bei der Ausbildung von Frauen, die den Job ausüben, als Männer, was ich persönlich schade finde. Hiermit würde ich gerne die junge Männer aufrufen, ihre Kraft und Ausdauer an der richtigen Stelle einzusetzen.

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Was sind deine Pläne für die Zeit nach der Ausbildung? Hast du ein Karriereziel?

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ustafa Teskeredzic (23) ist neuer Ausbildungsbotschafter der Evangelischen Stadtmission Freiburg. Im Wichernhaus Freiburg wird er zur Pflegefachkraft ausgebildet. Zusätzlich lässt er sich beim Diakonischen Werk Baden als „Young Diakonie Scout“ schulen. Als Botschafter für die Pflege-Ausbildung informiert er interessierte Jugendliche bei Jobmessen über seine Arbeit, ist Ansprechpartner für Schulklassen und beteiligt sich an der Öffentlichkeitsarbeit.

Warum hast du dich für eine Ausbildung in der Altenpflege entschieden? Bevor ich mich für die Ausbildung entschieden habe, habe ich in meiner Heimat zwei Jahre lang Sozialarbeit studiert. Ich wollte schon immer einen Beruf ausüben, in dem ich Menschen helfe, die auf Hilfe von anderen angewiesen sind. Außerdem haben mich Fälle von Bedürftigkeit, die ich privat erlebt habe, stark mitgenommen und mir so in meiner Entscheidung geholfen.

Was gefällt dir besonders gut an deiner Ausbildung? Die Ausbildung ist sehr ab-

Gibt es auch schwierige oder belastende Momente? Jeder Frühdienst, also das Aufstehen morgens (lacht)… Ja, natürlich. Aber das ist sehr individuell. Bei manchen ist es der Umgang mit Sterbenden, bei anderen die Ekelund Geruchstoleranz. Sehr schwer fällt mir, wenn ein Bewohner, mit dem ich mich besonders gut verstanden habe, gehen muss, also unsere Welt verlässt. Und was ich persönlich schade finde, ist, dass manche Senioren selten oder sogar gar keinen Besuch kriegen.

Viele glauben, dass Altenpflege ein Frauenberuf ist. Was sagst du als Mann dazu? Ich finde, es ist eine interessante, aber schwere ‚Baustelle‘. Ich empfinde es überhaupt nicht als Frauenberuf, weil es körperlich und psychisch sehr belastend ist. Aber es ist noch immer ein größerer Anteil

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Ja, auf jeden Fall möchte ich in der Pflege bleiben. Es gibt eine Vielfalt von Möglichkeiten, eine Karriere zu machen und sich weiterzubilden. Erst möchte ich das Examen schaffen und dann schau‘ ich mal weiter. Ich habe schon überlegt, nach der Ausbildung eine Weiterbildung zu machen zur Wohnbereichsleitung, aber das hat noch Zeit. wechslungsreich und der Alltag ist nie gleich. Man lernt immer wieder neue Menschen kennen und muss sich immer wieder auf neue Situationen einstellen. Wir lernen Pflegekonzepte, die wir später als Pflegefachkräfte umsetzen sollen.

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Als Ausbildungsbotschafter willst du Jugendliche für die ­Altenpflege begeistern. Was sind deine Argumente? Es ist ein Beruf der Zukunft. Es ist ein Beruf, der sicher ist, in dem man sich in verschiedenen Richtungen weiterbilden und wirklich gute Karriere machen kann. Außerdem ist es ein Beruf, in dem man auch viel Spaß hat durch die Begegnung mit verschiedensten Menschen.

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Warum lohnt es sich, die ­Ausbildung bei der Evangelischen Stadtmission Freiburg zu machen? Ich bin im Wichernhaus tätig und kann für meine Kollegen sagen, dass die sehr hilfsbereit, gut ausgebildet und nett sind. Die Stadtmission ist ein Arbeitgeber, der auch nach der Ausbildung zum Altenpfleger Möglichkeiten anbietet, sich weiterzubilden und eine Karriere zu machen.

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Caritasverband Freiburg-Stadt e. V. Herrenstraße 6 79098 Freiburg . Telefon (07 61) 319 16-0 . fsj@caritas-freiburg.de www.caritas-freiburg.de . www.facebook.com/caritas.freiburg

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KOMPETENZEN

IN MEDIZIN

GESUNDHEIT

Samstag, 20. Februar 2016

Samstag, 20. Febr

Schätzungen zufolge sind rund 20 Millionen Menschen in Deutschland schwerhörig, aber nur 16 Prozent davon tragen ein Hörgerät Der „Tag des Hörens” wird im Jahr 2016 am 3. März stattfinden. „Damit kommen wir zum einen den Anregungen zahlreicher Hörgeräteakustiker nach, die sich einen früheren Termin im Kalenderjahr gewünscht haben. Außerdem ist der 3. März der International Ear Care Day, an dem die Weltgesundheitsorganisation (WHO) global auf das Thema Versorgung von Hörminderungen aufmerksam macht. Den Anlass möchten wir nutzen, um noch mehr öffentliche und mediale Aufmerksamkeit zu generieren“, hebt BVHI (Bundesverband der Hörgeräte-Industrie)-Geschäftsführer Dr. Stefan Zimmer hervor. Hintergrund des „Tag des Hörens“ ist die Tatsache, dass nach Schätzungen rund 20 Millionen Menschen in Deutschland schwerhörig sind, aber nur 16 Prozent davon ein Hörgerät tragen. Fachleute raten daher unisono, schlechtes Hören nicht einfach zu ignorieren. Denn je später ein Betroffener ein Hörgerät bekommt, umso schwerer fällt die Umstellung. Das Gehirn verlernt

nämlich rasch, mit akustischen Eindrücken umzugehen. Am Tag des Hörens am 3. März bieten nun viele Akustiker einen kostenlosen Hörtest an, der ungefähr 15 Minuten in Anspruch nimmt. Dies ist eín erster Schritt, um wieder mehr am Leben teilzunehmen. Denn es sind nicht nur die älteren Menschen, die von einem Hörgerät und einem entsprechendem Hörtraining (da das Gehirn wieder lernen muss, Hörsignale richtig einzuordnen) profitieren können, sondern oft schon auch ein beträchtlicher Anteil Jüngerer, die durch lauten Musikgenuss und anderem übermäßigem Lärm geschädigt wurden. Moderne Hörgeräte sind längst nicht mehr „Ersatzteile“ für ältere Menschen, sondern bieten bereits viele Extras mit technischem Pfiff. Telefongespräche, TV-Sendungen, Konzerte können schon jetzt direkt in das Gerät und damit ins Ohr übertragen werden. Störende Geräusche werden weggefiltert, so dass die Träger teils besser hören als Normalhörende.

Individuelle Lösungen

Ausgabe 196 am 20. Feb

Eine erste Adresse für die Schulter. Neuer Schulter-Spezialist im Zentrum für Schulterchirurgie am Loretto-Krankenhaus

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ängst passé sind die Zeiten, in denen die Arthroskopie nur zu Diagnosezwecken angewendet wurde. Heute ist die „Schlüsselloch-Chirurgie“ – so der anschauliche deutsche Begriff für das minimalinvasive Verfahren – in der Mitte der Therapie angekomments. Das gilt in besonderem Maße für ein so komplexes Gelenk wie die Schulter. Im Zentrum für Schulterchirurgie am Freiburger Loretto-Krankenhaus (RKK Klinikum, Klinik für Orthopädische Chirurgie, Chefarzt Dr. Marcel Rütschi) bietet der neue Schulterspezialist und Orthopäde/Unfallchirurg Dr. med. Steffen Schneider (38) den Patienten die ganze Palette aus Indikation, Diagnose, Beratung, Therapie und Anschlussheilbehandlung. Patienten finden sowohl die nicht-operativen als auch die operativen Behandlungsmöglichkeiten für Probleme der Schultergelenke. Gerade das Schultergelenk in seiner einzigartigen Bewegungsviel-

me rund um das zentrale Gelenk, das Arme und Rumpf miteinander verbindet, individuelle Lösungen. Dabei sollten auch erstmalig auftretende Beschwerden unbedingt ernst genommen und therapiert werden. „Je früher die Behandlung erfolgt, desto größer sind die Chancen, dass es zu einer dauerhaften Besserung kommt“, weiß der erfahrene, und vom Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie am Universitätsklinikum Giessen/ Marburg nach Freiburg gewechselte Oberarzt Dr. med. Steffen Schneider zu berichten und betont, dass auch altersbedingte Beschwerden wie Knorpelabbau mit einhergehender Arthrose erfolgreich therapiert werden können. Oberarzt Dr. Schneider

Tag des Hörens

Foto: RKK Klinikum

Am 3. März 2016

falt ist extrem verletzungs- und abnutzungsanfällig. Jede Schulter-Arm-Bewegung beansprucht Gelenke, Sehnen, Muskeln und Bänder in einem komplexen Zusammenspiel. So ist es kein Wunder, dass Schulterbeschwerden heute zu den häufigsten orthopädischen Krankheitsbildern gehören. Erkrankungen oder Verletzungen an den Strukturen des Schultergelenks führen automatisch zu Veränderungen am umgebenden Weichteilmantel und umgekehrt. Im Zentrum für Schulterchirurgie am Loretto-Krankenhaus gibt es für alle Proble-

■■Anmeldung Schultersprechstunde im Loretto-Krankenhaus, Oberarzt Dr. Schneider: Telefon 0761 / 7084-146

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Das Gehirn und seine Hörfilter müssen trainiert werden. Warum für besseres Verstehen hochentwickelte Hörgeräte meist nicht ausreichen

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Entspannt (Zu-)Hören – die Grundlage einer gelungenen Kommunikation Referentin: Dr. Christine Funk

Foto: terzo-zentrum

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as Leben verstehen heißt das Leben genießen. Das Ehepaar Müller sitzt mit ihrer Enkelin Lisa am sonntäglichen Frühstückstisch. Gekochte Eier buhlen mit Käse- und Wurstscheiben um die Gunst der Anwesenden. Lisa fragt ihren Opa: „Gibst du mir bitte das Salz?“ Aber Herr Müller bleibt regungslos und schaut sie nur lächelnd an, denn er ist sich nicht sicher, ob er seine Enkelin richtig verstanden hat. Und bevor er jetzt etwas Falsches tut, tut er lieber gar nichts. Familie Müller ist frei erfunden. Doch leider ist die geschilderte Situation und diese Einschränkung an Lebensqualität für viele Schwerhörige und ihre Angehörigen Alltag. In der Regel haben zu diesem Zeitpunkt beide Anteile des Gehörs Schaden genommen: die Ohren, die den Schall über tausende kleiner Haarzellen aufnehmen, und das Gehirn, das ihn verarbeitet. Das gesunde Gehör lässt nur ein Drittel aller Hörsignale in unser Bewusstsein, damit wir uns auf die wesentlichen Töne konzentrieren können. Diese natürlichen Hörfilter unterdrücken unwichtige

Nebengeräusche, wie das Ticken einer Uhr oder raschelnde Kleidung. Lässt das Gehör nach, erreichen immer weniger Hörsignale das Gehirn. Daraufhin bilden sich die Hörfilter zurück und lassen mehr Informationen durch. Mit der neuesten Hörgerätetechnik erreichen Töne und Laute zwar wieder verstärkt das Gehirn – allerdings zunächst ohne funktionierende natürliche Hörfilter. Deshalb klingen plötzlich alle Geräusche lauter – das Blättern der Zeitung genauso wie klapperndes Geschirr. Dem Gehirn gelingt es nicht, zwischen wichtigen und unwichtigen Hörsignalen zu un-

terscheiden. Um dies zu verhindern, empfehlen Experten die terzo®Gehörtherapie. Dabei können die natürlichen Hörfilter zu Hause gezielt wieder aufgebaut werden. Mit einfachen Hörübungen und einem Trainingshandbuch. 30.000 Betroffene konnten bereits verloren geglaubte Lebensenergie und -qualität zurückgewinnen – und genau das ist das Ziel der terzo® Gehörtherapie. Der Hörtest und die Erstberatung der terzo®Gehörtherapie werden im terzo-Zentrum Freiburg kostenlos angeboten. ■■terzo-zentrum.de


Samstag, 20. Februar 2016

Samstag, 20. Februar 2016

Samstag, 20. Februar 2016

Ausgabe 196 am 20. Februar 2016

Fotos: Neithard Schleier

Typische Szene: Mike Frantz, nach seiner Zehenoperation zurück, schaut entsetzt auf den Energieschub der Düsseldorfer

Nix zu beschönigen! SC Freiburg. Die ersten beiden Spiele nach der Winterpause gingen in Bochum (0:2) und gegen Düsseldorf (1:2) nicht nur verloren, sondern waren auch rätselhaft schwach gespielt. Am Sonntag in Sandhausen geht es schon um die Plätze. Von Michael Zäh

D

er Auftakt ist dem SC nach der Wintrerpause völlig missglückt. Und zwar nicht nur aufgrund der Ergebnisse, dem 0:2 in Bochum und dem 1:2 gegen Düsseldorf, sondern weil dabei die gezeigten Leistungen ziemlich zu denken geben dürften. Also klar, das könnte eine im Fußball zu hoch gehängte Diskussion sein, weil es vielleicht auch einfach nur am Fehlen von Maximillian Philipp und dem Toptorjäger Nils Petersen gelegen haben kann. Noch dem Motto: Die Spieler sind es am Ende, die alles entscheiden, und nicht die Taktik oder sonstwas. Sicher ist jedenfalls, dass die offensiven Neuzugänge Florian Niederlechner und Harvard Nielsen noch ein bisschen brauchen, um dieselbe Torgefahr auzuüben. Am Sonntag (13.30 Uhr) hat der SC das unangenehme Auswärtsspiel in Sandhausen vor der Brust. Der noch vor der Pause scheinbar komfortable Punkrevorsprung auf den ersten Nichtaufstiegsplatz ist von acht auf zwei Zähler geschmolzen. Und der Relegationsplatz drei ist nur noch ein Punkt weit weg.

Auf der Suche: Christian Günther ist nur einer im SC-Gefüge, der noch nicht seine optimale Form findet

Die Klage über eine aufgrund vieler verletzten Spieler nicht optimale Vorbereitung, weil darunter nicht nur die Qualität eben der fehlenden Spieler gefehlt habe, sondern dann auch noch die Konzentrattion der fitten Spieler, die wegen fehlender Konkurrenz ein paar Prozentpunkte nachgelassen haben sollen, wirkt hier fast ein bisschen beschönigend. Daran stimmt etwas nicht! Das menschelt zwar superschön (haben wir denn nicht alle unsere Fehler?), ist aber vielleicht doch nicht der wahre Grund für die bisher gezeigten Leistungen in

Bochum und gegen Düsseldorf. Wenn es nämlich wirklich so wäre, dann müsste man ja so manchem SC-Akteur eine unbewusst fehlende Berufsauffassung unterstellen. Was den betreffenden Spieler natürlich zügig ins Bewusstsein vermittelt werden müsste. Die beiden Pleitespiele waren sehr unterschiedlich. In Bochum war der SC - und etwa auch Florian Niederlechner als offensiver Neuzugang – zunächst ganz gut im Spiel. Es war fast schon unfassbar,

dass dann Bochum mit der ersten Torchance nach viel zu leichtem Spiel die 1:0-Führung erzielte. Auch das 0:2 war dann ein Gegentor, wie man es im Profifußball eher selten sieht. Und es fiel gerade in einer Phase, in der der SC eigentlich am Drücker war. Ganz anders die Partie gegen die Düsseldorfer. Hier war das StreichTeam quasi von der ersten bis zur letzten Minute indisponiert. Durch das Pressing des abstiegsbedrohten Gegners ließ sich das SC-Team zu einer hohen Fehlerquote hinreißen und bekam die Partie vor heimischer Kulisse nie in den Griff. Selbst der zwischenzeitliche Ausgleich zum 1:1 durch einen schmeichelhaften Handelfmeter half dem Team nicht auf die Sprünge. Auf die Frage, weshalb kaum ein SC-Spieler überhaupt Normalform erreichte und dann auch noch die Hälfte der Mannschaft echt unterirdisch zu Werke ging, gibt es wohl keine einfachen Antworten. Das ist so rätselhaft, dass man schon von einer Krise sprechen kann. Eine ehrliche Kehrtwende wäre nötig.


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SPORT

FUSSBALL

Samstag, 20.

Ausgabe 196 am 20.

Ausgeglichenes Duell

MÄNNER

Champions-League. Carlos Ancelotti sieht ein hartes Stück Arbeit vor den Bayern liegen, um Juventus Turin zu schlagen. Von Michael Zäh

W

© Witters

Offensive hauptsächlich um Krearichtig gut drauf , hat zuletzt 15 olfsburg hat mit dem tivität und damit auch um indiviLiga-Spiele in Folge gewonnen und 3:2-Auswärtssieg in duelle Fähigkeiten der einzelnen steht nun ganz oben in der Tabelle“, Gent den ersten Schritt in Spieler, während es in der Abwehr so der 56-jährige Italiener. Richtung Champions-League-Vier„um Aufopfern, um Konzentration, Natürlich betonte Ancelotti telfinale getan. Vielmehr waren es um harte Arbeit“ gehe. auch die Qualität der Bayern, die drei rasche Schritte nach vorne und Ziemlich interessant dürfte sich zudem voll auf die Chamdann nochmal eben zwei zurück. auch das Parallelspiel am Dienstag pions-League konzentrieren würDenn nach zwei blitzsauberen Trefwerden, in dem sich Arsenfern von Julian Draxler und al und Barcelona gegenüber dem technisch perfekten 3:0 stehen. Besonders die stark durch Max Kruse hätte ja ansteigende Form von Mesut schon alles klar sein können. Özil dürfte hier einer weiteren Die Wackler und die daraus reProbe unterzogen werden. Na sultierenden Gegentore in den ja, und Barcelona ist derzeit letzten zehn Minuten der Paroffensiv um keine Variante tie haben dann gezeigt, dass verlegen (siehe unten auf dieWolfsburg auf diesem Niveau ser Seite) und stellt offensiv noch längst nicht sattelfest das Non plu ultra dar. agiert. Na gut, zum Topspiel Seine offensive Extraaus deutscher Sicht kommt klasse hat Christiano Ronales in diesem Achtelfinale erst do beim 2:0-Sieg von Real am kommenden Dienstag (23. Madrid in Rom gezeigt, wo Februar, 20.45 Uhr), wenn die er ein Traumtor zum 1:0 erBayern bei Juventus Turin zu zielte uns damit mal wieder Gast sein werden. Treffsicher ohne Ende: Robert Lewandowski, hier den Dosenöffner gab. Nicht mit zwei Toren gegen Augsburg uninteressant war auch die Und wer würde sich besser Partie von PSG Paris gegen Chelsea. den. Nebenbei verriet der künftige eignen, diese Partie im Vorfeld zu Dabei ist der 2:1-Heimsieg für Ibra Bayern-Coach auch ein bisschen beurteilen als Carlo Ancelotti, der und Co. noch lange kein garant auf von dem, was er unter „gutem Fußja ab Sommer Trainer der Bayern das Weiterkommen. ball“ versteht: „Eine gute Mannsein wird? Carlo Ancelotti sagt den schaft ist für mich eine Mannschaft, Bayern ein starkes Stück Arbeit die gut angreift und gut verteidigt. im Hinspiel des Achtelfinales bei KELLER-UNG Vielleicht mögen die meisten Leute Juventus Turin voraus. Er glaube, SANIER Offensivfußball, aber für mich ist es dass die Partie tatsächlich völlig Orth & Schöpflin auch sehr interessant, mir ein Team offen sei und dass er ein wirklich Freiburg GmbH anzuschauen, das defensiv stark ausgeglichenes Duell erwarte. Denn ✆ 0761 / 2144 22 - 50 ist“, sagte er. Dabei gehe es in der Juventus sei „natürlich im Moment

Runter kommen sie alle: Der großartig aufspielende Thiago Alcantara wird hier von Augsburgs Hünenstürmer Raul Bobadilla zu Boden gestreckt. Nicht ganz sicher überliefert ist, ob der argentinische Augsburger dabei auch noch in den rechten Oberarm des Bayern-Spaniers gebissen hat, was hier fast den Anschein hat. Jedenfalls hat

SPIEL

Es ging nur darum, Cristiano Ronaldo zu zeig

Messi hat für Aufregung gesorgt: Es ist also eine Diskussion entbrannt, wegen des unüblich ausgeführten Elfmeter im Spiel von Barcelona gegen Celta Vigo (Endstand 6:1), den Lionel Messi nicht direkt aufs Tor schoss, sondern dem durchgestarteten Luis Suarez quer legte, der dadurch einen lupenreinen Hattrick in diesem Spiel erzielte. Okay, die Gretchenfrage war also, ob

sich so etwas gehört. Was nochmal genau? Das Querlegen eines Strafstoßes aus elf Metern, den Messi normalerweise blind selbst ins Tor befördern würde? Prompt kam es zu der hochmoralischen Diskussion, ob dies nicht etwa eine Verulkung des unterlegenen Liga-Rivalen war und insofern den Beigeschmack des Hochmuts und der Arroganz hätte. Aber ehrlich, wieso der Gegner durch

das (eigentlich sogar riskante) Querlegen des Balles mehr verulkt worden sein soll als durch die in jedem Barcelona-Spiel (auch in diesem) zelebrierten Messi-Dribblings, inklusive des bereits erzielten tollen Freistoßtores von Messi zum 1:0, wüssten wir jetzt wirklich nicht. Generell kann man Messi auch keineswegs irgendeine Form von extrovertierter Show vorwerfen. Er hat es


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FUSSBALL

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SPORT

Februar 2016

Diese schöne Mischung

RSACHE

Bundesliga. Der VfB Stuttgart ist derzeit tatsächlich irgenwdie sexy, also auf dem Spielfeld jedenfalls. Nächster Auftritt:Schalke. Von Michael Zäh

© Witters

Thiago Alcantara später einen Pass aus dem Fußgelenk geschüttelt, der so genial den Raum zerschnitt, dass Bayern-Torjäger Robert Lewandowski allein vor dem Tor der Gastgeber stand, mit mittlerweile bekanntem Ergebnis, nämlich einem Tor. Am Ende schoss er deren zwei, während Raul Bobadilla auf die Zähne beißen musste.

Zuletzt besiegten die Stuttgarter auch die schwer zu bespielende Hertha aus Berlin mit 2:0. Es war in der Bundesliga der fünfte Sieg in Folge und das siebte Spiel hintereinander ohne Niederlage. Zwischendrin gab es nur das Aus im DFB-Pokal gegen an diesem Tag bärenstarke Dortmunder. Und dies erreicht hat alles der unscheinbar wirkende Jürgen Kramny, der den hoch gehypten Alexander Zorniger zuerst als Interimslösung ablöste und dann dessen Hyperaktivsystem (im 4-4-2) wieder so drosselte, dass in der Abwehr

nicht Tür und Tor offen stehen (im eigentlich ebenfalls offensiven 4-1-4-1-System). Die Zahlen sprechen jedenfalls für sich: In den acht Spielen unter Jürgen Kramny im Vergleich zu den 13 Partien unter Alexander Zorniger erzielt der VfB nun im Schnitt

© Witters

W

ir hätten - ganz ehrlich - selbst nicht gedacht, dass wir das über den VfB Stuttgart schreiben müssten, also nicht mehr seit damals Joachim Löw das magische Dreieck ins Rennen schickte. Aber inzwischen macht es Spaß, den Stuttgartern beim Kicken zuzuschauen. Da ist alles drin, was das Zuschauerherz begehrt. Spielerische Qualität, etwa bei Daniel Didavi, die Extraportion Gewiftheit bei Christian Gentner, oder auch die Kampfschwein-Mentalität eines Kevin Großkreutz. Dazu dann noch die Hochgeschwindigkeit eines Filip Kostic, die Veranlagung des jungen Werner, der unerklärlich starke Rupp, der ivorische Furchenzieher Die und der ab und zu wieder eingewechselte Chancentod Harnik.

Kampfschwein ohne Gelb: Man kann Kevin Großkreutz noch immer nur als Dortmunder sehen 2,0 Tore pro Spiel, vorher waren es 1,3. Die Quote der Gegentore sank zugleich von 2,4 auf 0,9. Und doch sind es nicht die Zahlen, die uns diese Mannschaft interessant erscheinen lassen, sondern diese

schöne Mischung verschiedener Qualitäten. Am Sonntag (17.30 Uhr) spielt Stuttgart dann auf Schalke, das zuletzt bekanntlich in Mainz verlor, um gleichzeitig den Zirkus um die Manager Heldt und Heidel in der Vordergrund zu rücken. Ein vermeintliches Topspiel findet schon am Samstag (18.30 Uhr) statt, wenn der Tabellenzweite Dortmund beim Tabellendritten in Lerverkusen zu Gast ist. Ja, das kann man sich vermutlich echt anschauen. Viel Technik und noch mehr Geschwindigkeit scheinen bei dieser Paarung garantiert zu sein. Und natürlich wird sich auch wieder die Frage stellen ob die Elf von Thomas Tuchel wenigstens noch auf Tuchfühlung mit den Bayern bleiben kann (derzeit acht Punkte Rückstand), weil ja Leverkusen als Dritter bereits 21 Punkte Rückstand auf den Rekordmeister hat und es somit außer den Dortmundern weit und breit kein Team in der Bundesliga gibt, das noch einmal für Spannung in der Meisterschaft sorgen könnte. Ein Sieg der Guardiola-Mannschaft vor heimischer Kulisse gegen Darmstadt ist jedenfalls nicht ganz unwahrscheinlich. Es sei denn, dass Pep Guardiola im Hinblick auf das Champions-League-Spiel in Turin seine B-B-BElf auflaufen lässt.

LFILM

© Alle Fotos: Witters

gen, wie herzlich Sturmkollegen sein können

stets mit Geduld wertragen , dass er seit einiger Zeit nunmal der beste Kicker auf dem Planten ist. Und hier liegt wahrscheinlich der eigentliche Grund für die ganze Aufregung. Es geht wohl in Wahrheit um Cristiano Ronaldo und Real Madrid. Denn im richtigen Maßstab gesehen, sind alle Botschaften von Messi und seinem Barcelona nicht an Celta Vigo gerichtet, sondern an den

„Klassenfeind“ Real Madrid und den ewigen Kontrahenten, wenn es mal wieder um die Wahl des Weltfußballers geht: Ronaldo! Der merket dann auch in einer Pressekonferenz ziemlich dünnhäutiog an, dass er genau wüsste, warum Messi das mit dem Elfer gemacht habe, aber nicht weiter darüber sprechen wolle. Weil er aber dann doch weiter gelöchert wurde, zum Beispiel über sein

unterkühltes Verhältnis zu den Teamkollegen Bale, Benzima und Co. stand Ronaldo einfach auf und ging. Von hier aus wird der Schachzug von Messi mit seinem Elfer erst so richtig sichtbar: Es ging gar nicht darum, wer das Tor macht. Es ging noch nicht einmal darum, Suarez den Hattrick zu emöglichen. Aber es ging sehr wohl darum zu zeigen, wie herzlich Sturmkollegen sein können.


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Samstag, 20. Februar 2016

Samstag, 20. Februar 2016

Samstag, 20. Februar 2016

Ausgabe 196 am 20. Februar 2016

Ein Hüttenleben Ute und Walter Vollmer sind seit gut einem Jahr Hüttenwirte. Das Ehepaar hat sich einen Traum erfüllt und lebt jetzt oben auf dem Feldberg, wo sie Gäste bewirten und Kühe versorgen. Der SWR hat einen Film über sie gedreht. Von Barbara Breitsprecher

S

ie haben sich einen Traum erfüllt: Ute und Walter Vollmer sind seit gut einem Jahr Hüttenwirte am Feldberg. Das Ehepaar ist Pächter der St. Wilhelmer Hütte, der auf 1400 Metern höchstgelegenen Alm-Hütte Baden-Württembergs. Hier leben sie jetzt und verwöhnen vorbeikommende Wanderer und Skifahrer mit Wurstsalat, selbst gebackenem Brot, deftiger Suppe oder Kuchen und natürlich mit frisch gezapftem Bier. Ina Held hat für den SWR einen Film über das Leben der Vollmers gedreht. Im Winter sind sie eingeschneit und kommen nur auf Schneeschuhen oder mit dem Schneemobil hinunter zur viereinhalb Kilometer entfernten Bundesstraße. Von dort müssen sie dann auch alle Lebensmittel abholen. Im Sommer versorgen sie nicht nur Wanderer und Ausflüg-

ler, sondern darüber hinaus auch 100 Jungrinder, die jeden Frühling vom Tal unten auf die großen Weiden am Feldberg hoch getrieben werden, hier die Sommermonate über bleiben und im Herbst die 16 Kilometer wieder hinunter begleitet werden. Laut dem „Herder-Vertrag“ für die Pächter der St. Wilhelmer Hütte müssen Zäune kontrolliert, Tränken aufgefüllt und ausgebüchste Rinder eingefangen werden. Mit Kühen hatten die Vollmers in ihrem Leben zuvor nie etwas zu tun gehabt. Macht nichts, Walter Vollmer hatte den Bogen ganz schnell raus. Jeden Abend geht es mit dem Quad und kleinen Kraftfutter-Leckerchen hinaus zu den Kuhweiden und dort bläst er kräftig in seine Vuvuzela

Einsam gelegen: Die St. Wilhelmer Hütte auf dem Feldberg ist bei Wanderern, Langläufern und Schneeschuhwanderern für die Einkehr beliebt.

– ein Überbleibsel der WM. Die Kühe wissen inzwischen längst was der Trompetenlaut bedeutet – und kommen sofort wie wild angerannt. Mindestens genauso gern kommen die Langläufer und Touren-Skigänger, Schneeschuhwanderer und Schlittenfahrer vorbei. Und im Sommer die Wanderer. Das ist nicht nur der herrlichen Höhenlage der Hütte und dem guten Essen zu verdanken. Es ist auch die positive Ausstrahlung von Ute und Walter Vollmer – kein Zweifel, hier sind zwei, die sich richtig wohlfühlen und die ihre Arbeit richtig gern machen. „Uns macht das einen Riesenspaß“, schwärmt Ute Vollmer. Jeden Tag kommen neue Gäste und es gibt ein Wiedersehen mit vielen Stammgästen. 60 Sitzplätze können sie in der gemütlichen Stube mit Kachelofen bieten, 100 Plätze draußen mit dem schönen Blick über die Berge. Früher hatten sie ein Gruppenhaus mit elf Betten geleitet und Walter Vollmer hatte bereits als Koch gearbeitet – von diesen Erfahrungen profitieren sie heute. „Man muss sich als Ehepaar und als Arbeitskollegen verstehen“, weiß Ute Vollmer. Sie und ihr Mann empfinden das als großes Glück. „Das hier oben ist absolut das, was zu uns passt. Unser Traum hat sich damit erfüllt.“ ■■„Die Hüttenwirte am Feldberg – Zwischen Weiderind und Wurstsalat“, Film von Ina Held, Sendung: 29. Februar, 18.15 Uhr, SWRFernsehen, Sendereihe „Mensch Leute“; Preview: 25. Februar, 20 Uhr, SWR Studio Freiburg, Kartäusertsr. 45, in Anwesenheit der Regisseurin sowie Ute und Walter Vollmer, Eintritt frei


TIPPS

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LEBEN

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ag, 20. Februar 2016 Sonderschau

Tanztheater

OSTERFESTSPIELE

m 20. Februar 2016Küken Wenn

aus Eiern schlüpfen

Ein genormtes Leben auf der Stange

Die Küken-Kinderstube ist eingerichtet, der Schlupfbrüter vorgewärmt, die ersten Hühnereier liegen im Vorbrüter: Im Museum Natur und Mensch ist alles bereit für die

Im Zeitalter der Massentierhaltung wagt die Kölner Tänzerin und Choreografin Marion Dieterle, die früher in Freiburg wohnte, die vergleichende Betrachtung von Mensch

Sonderschau „Vom Ei zum Küken“. Ab Samstag, 20. Februar, kann man sechs Wochen lang einen neuen Jahrgang der flauschigen Publikumslieblinge kennenlernen, das wuselige Treiben im Gehege bestaunen und vielleicht mit etwas Glück sogar ein Küken beim Schlüpfen beobachten.

und Huhn. In getanzten Bildern erzählt sie von Profitmaximierung und Körperkult, Nachwuchsterminierung, Arbeitsperformance und Selbstaufopferung. Marion Dieterle und Emily Welther sind dabei die „chicks on stage“. Ist unser Leben ein Leben auf der Stange, genormt und rationalisiert?

■■Sonderschau „Vom Ei zum Küken“, ab 20. Februar bis 2. April, Museum Natur und Mensch Freiburg, Gerberau 32

Zwei neu inszenierte Opern und über 20 Konzerte: Die vierten Baden-Badener Osterfestspiele mit den Berliner Philharmonikern beginnen am 19. März und enden am 28. März. Viermal wird dabei die Neuinszenierung von Richard Wagners „Tristan und Isolde“ im Festspielhaus zu sehen und zu hören sein. Für den Dirigenten Sir Simon Rattle ein ganz besonderes Werk: „Was diese Musik mit einem macht, geht über das Beschreibbare hinaus, es verändert einen“. Als Solisten werden dabei auftreten: Eva Maria Westbroek (Isolde), Stuart

Skelton (Tristan), Sarah Connolly (Brangäne), Stephen Milling (König Marke), Michael Nagy (Kurwenal) und Roman Sadnik (Melot). Für die Inszenierung ist der polnische Film- und Theaterregisseur Mariusz Trelínski verantwortlich. „Tristan und Isolde“ wird nach der Premiere in Baden-Baden auch an der New Yorker Met zu hören sein. n Osterfestspiele Baden-Baden vom 19. bis zum 28. März; www.osterfestspiele.de

■■Tanztheater „Chicks“, 4./5./6. März, 20.30 Uhr, E-Werk Freiburg, Eintritt: 15/11 Euro; www.ewerk-freiburg.de

Vortrag

Theater

Konzert

Crypto-Party

Konzerte

Social Media und die US-Präsidentenwahl

Bittere Analyse und Familiendrama

Klavierkonzert und Drei-Gänge-Menue

Wie verschlüssele ich meine E-Mails?

Preisträger von „Jugend musiziert“

Social Media heben die gewohnten Gesetze des amerikanischen Wahlzyklus aus den Angeln: In einem unvergleichlich wilden Wahlkampf ums Weiße Haus, dominiert von den enthemmten Twitter-Botschaften des kandidierenden Immobilien-Milliardärs Donald Trump und der Online-Armee des feurigen Sozialisten Bernie Sanders, erläutert der amerikanische Publizist und TV-Kommentator Dr. Jason Johnson als Gast des Carl-Schurz-Hauses die enorme Bedeutung tonangeben-

Die Schriftstellerin Lillian Hellman ist eine der schillerndsten Persönlichkeit der amerikanischen Literaturgeschichte im 20. Jahrhundert. Sie war die Lebensgefährtin von Dashiell Hammett. Ihre bitterböse Analyse über den Preis, den eine

Vor einem dreigängigen Konzert-Dinner in Schloss Reinach wird der junge Pianist Enya Haas die Gäste mit Klavierstücken zwischen Klassik, New Age und Minimal Music unterhalten. Bereits mit 13 Jahren hat Enya Haas sein erstes eigenes Stück komponiert, inzwischen spielt er ausschließlich eigene Werke. Seine Vorbilder sind dabei Yann Tiersen (der die Filmmusik zu „Die fabelhafte Welt der Amélie“ geschrieben hat) oder Ludovico Einaudi (Filmkomponist für „Ziem-

Edward Snowdens Veröffentlichungen haben gezeigt, wie extrem wir alle überwacht werden. Der Chaos Computer Club Freiburg möchte allen Interessierten Möglichkeiten zur digitalen Selbstverteidigung vermitteln und lädt deshalb zur kostenfreien Crypto-Party in den neuen Vereinsräumen ein. Hier werden kryptografische Systeme und der Umgang mit E-Mail-Verschlüsselung erklärt – als Schritt zur informellen Selbstbestimmung.

In einem Konzertmarathon von drei Veranstaltungen stellen sich Preisträgerinnen und Preisträger des diesjährigen Regionalwettbewerbs „Jugend musiziert“ der Öffentlichkeit vor. Im ersten Teil präsentieren sich die jüngsten Teilnehmer, um 15 Uhr erfolgt das Konzert der mittleren Jahrgänge und um 18 Uhr spielen die älteren Wettbewerbsteilnehmer. Im Rahmen der Konzerte werden auch die Urkunden vergeben. Der Eintritt ist frei.

■■Crypto-Party des Chaos Computer Clubs Freiburg, 22. Februar, ab 19 Uhr, Dunantstraße 16a, die Veranstaltung ist kostenfrei

■■Preisträger-Konzerte „Jugend musiziert“, 28. Februar, 10.30 h/15 h/ 18 h, Kaisersaal Historisches Kaufhaus am Münsterplatz

der Social-Media-Kanäle für den Ausgang des weltweit wichtigsten Urnengangs. 45. US-Präsident oder Präsidentin dürfte im November wohl jener Bewerber werden, der auch am geschicktesten mit den Möglichkeiten der modernen Online-Kampagne umzugehen versteht und die Nation im Internet begeistert.

Frau zu zahlen hat, um in der Gesellschaft zu reüssieren und sich über familiäre und gesellschaftliche Zwänge hinwegzusetzen, ist messerscharf. Die Verfilmung von „Die kleinen Füchse“ mit Bette Davis wurde 1941 neunfach für den Oscar nominiert. Das Theater der Immoralisten bringt das Stück jetzt auf die Bühne. In dem bitter-sarkastischen Familiendrama verachtet eine Frau ihren Mann für seine Schwäche und sich selbst für ihre finanzielle Abhängigkeit von ihm und ihren Brüdern. Sie will nicht länger auf die Gunst der Männer angewiesen sein, doch letztlich verliert sie alles.

lich beste Freunde“). Vergangenen Herbst ist seiner zweite CD erschienen, das dritte Album ist gerade in Arbeit. Zum dritten Mal in Folge wird Enya Haas nun in Schloss Reinach in Freiburg-Munzingen auftreten. Er spielt nach einem Aperitif ab 18 Uhr, und ab 20 Uhr gibt es dann das Drei-Gänge-Menue inklusive Getränke für 79 Euro.

■■Vortrag „Social Media und Amerikas Präsidentsvchaftswahlen 2016“, 22. Februar, 19 Uhr, HS 1199 KG I, Uni Freiburg

■■Theater der Immoralisten, „Die kleinen Füchse“, Premiere am 3. März, 20 Uhr, Ferdinand-Weiß-Str. 9-11

■■Konzertmenue mit Enya Haas, 28. Februar, ab 17.30 Uhr, Schloss Reinach Freiburg-Munzingen, Tel. 07664/4070

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Zwei Trauerbegleiterinnen haben ein Buch geschrieben. Erinnerungsarbeit kann ihrer Erfahrung nach zu einer Kraftquelle des Lebens werden.

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rauern kann man nicht lernen, denn jeder erlebt und durchleidet den Tod eines wichtigen Menschen anders. Was allen bleibt sind die Erinnerungen – schmerzhafte und schöne. Die Autorinnen Anemone Zeim und Madita van Hülsen sind überzeugt, dass in diesen Erinnerungen eine große Chance liegt. In ihrem Buch „Vergiss mein nie. Mit Erinnerungen die Trauer gestalten“ (Patmos Verlag), schöpfen sie aus ihren Erfahrungen als Trauerbegleiterinnen und geben Ratschläge für Erinnerungsarbeit. In ihrem beruflichen Alltag sind die beiden Autorinnen täglich nah an trauernden Menschen. Sie haben dabei erfahren, wie Erinnerungen zu einem wertvollen Schatz werden können. In ihrem Buch zeigen sie praktische Beispiele auf, wie Trauernde diesen persönlichen Erinnerungsschatz wahrnehmen und sortieren können. Ihre Erfahrung

Die Ansprüche an Bestattungsformen haben sich auf Grund veränderter Lebensumstände stark gewandelt. Friedhofsverwaltungen bieten daher ihren Bürgern zunehmend pflegeleichte Bestattungsformen von WEIHER an. Die von WEIHER

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W

em der Grabbesuch auf dem Freiburger Hauptfriedhof zu weit oder zu anstrengend ist, der kann ab dem 9. März auf einen kostenlosen Fahrservice zurückgreifen. Ältere oder gehbehinderte Menschen können sich von einem Friedhofsmobil sicher und bequem vom Haupteingang bis zum entsprechenden Grab auf dem Hauptfriedhof und wieder zurück fahren lassen. Das kleine Elektrofahrzeug wird von ehrenamtlichen Fahrerinnen und Fahrern abwechselnd gesteuert und ist immer mittwochs zwischen 11 und 16 Uhr auf dem Hauptfriedhof unterwegs. In dieser Zeit fährt das Friedhofsmobil grundsätzlich zu jeder halben Stunde vom Haupteingang des Hauptfriedhofs ab. Das Fahrzeug bietet Platz für

Beispiel einer WEIHER Urnenstelenanlage integriert auf dem Friedhof in Horben.

zeigt dabei, dass aktive und kreative Trauerarbeit dabei hilft, einen heilsamen Weg durch diese Zeit zu finden. So heißt auch ein Kapitel in ihrem Buch beispielsweise „Voran-Trauern: Aus Erinnerungen werden Kraftquellen“. Und im Vorwort schreiben sie: „Wir finden: Trauer

ist nicht nur schwarz. Sie ist kein Makel und auch keine Krankheit. Sie lässt sich nicht ‚wegmachen‘ – mit keiner Pille, keinem Knopf, keinem Wort der Welt. Und das ist gut so. Denn die Trauer – so gemein und anstrengend sie sein mag – ist auch wichtig für den Menschen. Sie ist eine Ausdrucksform der Liebe“. Ihr Fazit: „Als wir mit der kreativen Erinnerungsarbeit anfingen, hätten wir nie gedacht, dass es eine so lebendige und bunte Arbeit werden würde“. Madita van Hülsen ist Kommunikationswirtin und ausgebildete Trauerbegleiterin, sie arbeitet als freie Moderatorin und Journalistin. Anemone Zeim ist Kommunikationsdesignerin, Texterin und ebenfalls ausgebildete Trauerbegleiterin.

Foto: Friedhofsmobil

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Ausgabe 196 am 20. Feb

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JUBILÄUM

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ag, 20. Februar 2016

Flexibel wie das Netz

m 20. Februar 2016

Foto: DIFOMA Astrid B. Müller

Vor 15 Jahren hat Patrick Werner die „onlinefabrik.com“ ins Leben gerufen. Das Programmieren und das Designen von Websites steht im Vordergrund

V

or 15 Jahren hat Patrick Werner die Internetfirma „onlinefabrik.com“ ins Leben gerufen, die er seither mit großem Erfolg leitet. In dieser Zeit hat sich ein stattlicher Kundenkreis gebildet, sowohl große Firmen wie auch kleine Unternehmen, für die die onlinefabrik tätig wurde. Hauptsächlich ist es die Erstellung von Websites nach ganz speziellen Vorstellungen der Kunden, die Patrick Werner dabei leistet. Seine onlinfabrik hat jedoch noch weitere passende Dienstleistungen im Angebot. Auf die Frage, was sich denn seit 2001 bei Gründung seiner Agentur bis heute in der schnelllebigen Welt des Internets am meisten geändert hat, antwortet Patrick Werner: „Es sind die technischen Anforderungen, die sich komplett verändert haben. Damals gab es noch viele Websites, die vom Kunden selbst nicht pflegbar waren. Da mussten die Kunden dann bei jeder Kleinigkeit immer den Webdesigner anrufen, um die Website zu aktualisieren. Das ist heute ganz anders. Wie bieten Pakete an, mit denen der Kunde auch selbstständig die Inhalte auf seiner Website verändern kann.“ Selbstverständlich ist in den 15 Jahren seit 2001 auch generell die Bedeutung des Internets gigantisch gestiegen. Es ist quasi überall,

Das Schneerotteam gratuliert zum 15-jährigen Jubiläum

„Wir haben das Internet von seiner Geburtsstunde an miterlebt und mitgestalten können. Neue Entwicklungen und Techniken verfolgen wir seitdem mit großer Leidenschaft.“ vor allem auch im Geschäftsleben. Daher sind heute die Websites der Firmen so etwas wie „die Visitenkarte eines Unternehmens“, sagt Patrick Werner. Diese sollten also zeitgemäß und modern sein, aber auch die individuellen Ansprüche der betreffenden Firma transportieren. Patrick Werner ergründet zunächst im persönlichen Gespräch mit den Kunden, wie die Homepage all diese Aspekte berücksichtigen soll. „Der Trend geht heute beim modernen Internetauftritt zu klaren, minimalistischen Designs mit wohldosierten Farben. Das Logo und die Corporate Identity sind maßgeblich. Darüber hinaus dann auch intuitive Benutzung, mediengerechte Aufbereitung der Texte sowie kurze Ladezeiten“, erläutert Patrick Werner. Auf Nachfrage, wie es dazu kam, dass er vor 15 Jahren genau diesen Weg eingeschlagen hat, sagt Patrick Werner: „Ich war schon immer technisch sehr interessiert, nicht nur im Bereich des Internets. Und dann ist die Kombination von Programmierung und Design wirklich sehr abwechslungsreich und macht mir Spaß.“ Hinzu kommt natürlich auch die Tatsache, dass Patrick

Werner seine Kunden grundsätzlich immer selbst besucht und somit viel mit Menschen und ihren Ideen zu tun hat. Dennoch steht Patrick Werner nicht allein als Einzelkämpfer da, wenn es einen Großauftrag zügig in die Tat umszusetzen gilt. Er kann auf bis zu sieben freie Mitarbeiter zurückgreifen, die spezielle Fähigkeiten mitbringen. Etwa wenn es bei einer der Zusatzleistungen darum geht, ein 360-Grad-Panorama auf einer Homepage einzubauen. Das wird dann so umgesetzt, dass der Betrachter praktisch im Raum schwebt, etwa in einem Hotelzimmer und dies rundum, auch nach oben oder unten anschauen kann. Neben den Webdesigns ist vor allem das „Webhosting“, das von den Kunden am meisten nachgefragt wird. Dahinter verbirgt sich die Verwaltung und Bereistellung der Homepage (Domain, E-Mail-Accounts, Datenbanken) durch die Agentur von Patrick Werner. Hinzu kommen aber noch viele spezielle Dienstleistungen, die für den Kunden und dessen Internetauftritt sehr interssant sein können. ■■www.onlinefabrik.com

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Samstag, 20. Februar 2016

Samstag, 20. Febr

Geförderter Schutz

Ausgabe 196 am 20. Feb

Sicherheitstechnik reduziert das Risiko von Einbruchschäden. Im Raum Freiburg wurde vergangenes Jahr 1241 mal eingebrochen

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Gerade vor kurzem wurden an einem einzigen Wochenende fünf Einbrüche in Zähringen registriert. Stets scheinen es die Einbrecher auf Schmuck und Bargeld abgesehen zu haben. Schränke und Zimmer der Wohnungen wurden hemmungslos durchwühlt. Auffällig aus Sicht der Polizei war, dass zwei der betroffenen Wohnungen im ersten Obergeschoss lagen und eine Wohnung sogar im 2. Obergeschoss. Es scheint sich um einen sportlichen Täter zu handeln, der sich letztlich über Balkon- und Terrassentüren den Zutritt in die Häuser verschaffte. Für die Polizei ist es keine

Foto: fotolia, gpmax

ie Zahl der Einbrüche im Freiburger Raum ist im vergangenen Jahr gegenüber 2014 zurückgegangen. Dennoch bleibt die Zahl erschreckend: 1241 Einbruchsdiebstähle hat das Polizeipräsidium Freiburg 2015 registriert. 20,5 Prozent der Fälle konnten aufgeklärt und 155 Tatverdächtige ermittelt werden. Der Gesamtschaden beläuft sich auf 3.491.277 Euro.

Maßnahmen des Einbruchschutzes können KfW-gefördert werden: im Zusammenhang mit barrierefreien oder energetischen Sanierungen. Frage, dass Sicherheitstechnik das Risiko von Einbruchsschäden wesentlich reduziert. Maßnahmen des Einbruchschutzes können durch die KfW gefördert werden, wenn sie in Zusammenhang mit barrierereduzierten Maßnahmen oder energetischer Sanierung stehen. Einen Kredit oder Zuschuss erhalten Eigentü-

mer und Vermieter entsprechend im Rahmen der Förderprodukte „Energieeffizient Sanieren“ und „Altersgerecht Umbauen“. ■■Kostenlose Infos zum Thema Einbruchschutz gibt es bei der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle Tel. 0761/29608-25; www.polizei-beratung.de

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eit 14 Jahren unterstützt die Stadt Freiburg die energiebewusste Sanierung von Wohngebäuden. In den Jahren 2002 bis heute wurden bislang 2600 Anträge gestellt. Damit wurden 9,3 Prozent der Gebäude in Freiburg bezuschusst, davon 3,7 Prozent für umfassende Sanierungen im Wärmeschutz. Mit diesen Maßnahmen wurden 70.000 Tonnen CO2 gespart. Auch die Förderkonditionen der KfW-Bank und der baden-württembergischen L-Bank sind nach wie vor sehr attraktiv. Die Tilgungszuschüsse bei den Kreditprogrammen wurden nochmals deutlich auf bis zu 32,5 Prozent erhöht, die Zinsen bleiben mit 0,75 Prozent sehr niedrig. Freiburger Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer profitieren daher doppelt: die Konditionen des städtischen Förderprogramms sind auf die Bundes- und Landesprogramme abgestimmt und die Mittel sind mit diesen kumulierbar. Das städtische Förderprogramm unterstützt Investitionen zum Wärmeschutz des Gebäudes, die Energieberatung für Wohngebäude und die Optimierung der Heizung.

Gefördert werden die Wärmedämmung der Außenwand, des Dachs oder der Kellerdecke. Ein Fensteraustausch wird ebenfalls bezuschusst, allerdings nur bei gleichzeitiger Dämmung der Außenwand. Es werden Zuschüsse bis zu 5000 Euro für Ein- und Zweifamilienhäuser beziehungsweise maximal 14.000 Euro pro Gebäude bezahlt. Für Sanierungen zum KfW-Effizienzhausstandard beziehungsweise den gleichzeitigen Einbau einer solarthermischen Anlage mit Heizungsunterstützung gibt es zusätzliche Fördermittel von pauschal 500 Euro. Hier muss der Antrag vor Auftragsvergabe gestellt werden, bei den anderen Anträgen reicht es nachträglich zusammen mit den Rechnungen. Eine Beratung und Antragsstellung für die Fördermittel durch einen Energieberater ist in vielen Fällen hilfreich und bei Bund und Land sogar obligatorisch. Als besonderen Service werden die Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer finanziell bei den Kosten für den Energieberater mit bis zu 600 Euro unterstützt.                   Im Rahmen einer begrenzten Aktionsförderung werden 100

neue Heizkessel mit einem einmaligen, pauschalen Beitrag von 500 Euro bezuschusst. Voraussetzungen sind, dass sie vor dem 1. Januar 2000 eingebaut wurden und durch eine umweltfreundliche Heizung mit Nutzung erneuerbarer Energien ersetzt werden. Biogas oder Bioöl ist nicht förderfähig. Auch der Anschluss an ein Wärmeversorgungsnetz oder der Einbau eines Blockheizkraftwerks sind förderfähig.   Besonders bei größeren Gebäuden können bestehende Heizungsanlagen durch den Einbau eines Energiemanagementsystems mit Fernüberwachung besser überwacht, gewartet und optimiert werden. Die Förderung wurde erhöht und wird nun pauschal mit 1000 Euro gefördert. Die Vor-Ort-Checks für Blockheizkraftwerke (stromerzeugende Heizungen) werden stadtweit mit 250 Euro unterstützt.   ■■Unterlagen unter www.freiburg.de/waermeschutz Energieberatungshotline: Mo. – Fr., 8.30 - 12.30 Uhr, Tel 0761/201-4356, Britta Neumann, E-Mail: energieberatung-bra@stadt.freiburg.de


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reit gefächerte Produktpräsentationen in den Bereichen Planen, Bauen und Wohnen und ein passend darauf abgestimmtes Rahmenprogramm kennzeichnen die 9. Gebäude.Energie.Technik (GETEC). Messebesucher können sich vom 26. bis 28. Februar auf dem Freiburger Messegelände zu allem Wissenswerten über Gebäudehülle, Heiz- und Anlagentechnik sowie regenerative Energien informieren – von der Technik über gesetzliche Vorschriften bis zu den zahlreichen Fördermöglichkeiten. Im kostenfreien Rahmenprogramm stehen Fachvorträge, Bauherren- und Nutzerseminare sowie geführte Themenrundgänge zur Wahl.

zur Nutzung von Elektro-Nutzfahrzeugen im Handwerk nutzen.   Bauherren und Modernisierer finden auf der GETEC nicht nur praxisnahe Informationen an den Messeständen der rund 200 Aussteller. Schon traditionell erzeugt die GETEC Synergien für die Besucher mit einem kostenfreien Rahmenprogramm. Wesentliche Bausteine sind dabei diverse Fachvorträge. Hier haben die Veranstalter den Umfang nochmals erweitert und nun auch den Nachmittag des ersten Messetages am Freitag mit Fachvorträgen belegt. Erstmals wird es für jeden Themenblock einen Impulsvortrag eines Energieexperten geben, dem

gemeinschaften (WEG). Am Freitag, 26. Februar, informiert ein Workshop von 13 bis 14.30 Uhr über rechtliche Fragestellungen bei der Finanzierung von Sanierungsmaßnahmen in der WEG sowie Fördermöglichkeiten bei der Finanzierung durch Stadt, Land und Bund. Darüber hinaus stellt am Samstag, 27. Februar, von 13.30 bis 15 Uhr ein Fachseminar erfolgreiche WEG-Sanierungen mit insgesamt 425 Wohneinheiten und spezielle Angebote der Stadt Freiburg vor. Zu Workshop und Seminar ist eine Anmeldung notwendig. Am 28. Februar beleuchtet von 11 bis 16 Uhr eine Expertenrunde das Thema Heizungs- und Anlagen-

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Für die GETEC 2016 haben die Veranstalter den Umfang des Fachforums nochmals erweitert. Auch die Struktur der Fachvorträge folgt einem neuen Konzept. Erstmals hält die GETEC dort auch ein Beratungsangebot speziell für Unternehmen bereit. Die Handwerkskammer Freiburg wird die GETEC für den Start eines Feldtests

sich in der Regel drei Praxis-Fachvorträge anschließen, bei denen die Referenten größtenteils aus dem Kreis der Aussteller ihr Wissen und ihre Erfahrungen aus der Praxis an die Besucher weitergeben. Zwei Veranstaltungen des GETEC-Rahmenprogramms richten sich speziell an Wohneigentümer-

technik von allen Seiten: Das neue EU-Heizungslabel, neuartige Heizsysteme und der richtige Weg zur passenden Heizung stehen im Fokus. Ein weiteres Bauherrenseminar beschäftigt sich mit der Komplett­sanierung der Gebäudehülle, ein Seminar für Modernisierer und Bauherren mit verschiedenen Heiztechniken und ein Nutzerseminar mit der thermischen Nutzung der Solarenergie für Warmwasserbereitung und Raumwärme. Herzstück der GETEC ist nach wie vor der „Marktplatz Energieberatung“. Bei der diesjährigen GETEC können erstmals auch Unternehmen speziell auf sie zugeschnittene Energieberatungen nutzen. ■■www.getec-freiburg.de

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