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Ausgabe 179 am 18. April 2015

Alzheimer – kein Schicksal

Klopp mit roter Kappe

Interview

Fünf Thesen

Der Mediziner und Autor Michael Nehls ist überzeugt, dass Alzheimer verhindert werden kann. Dafür muss aber der Lebensstil überdacht werden. Seite 2

Nachdenken über sich Leben

Oh mein Klopp, ist das jetzt mal ein schöner Stoff zum Spekulieren. Wir hätten da fünf Thesen zu bieten, warum Klopp in Gelb aufhört. Seite 3

30 Jahre Freiburger Film Forum – ein Jubiläum das vom 11. bis 17. Mai mit einem Filmfestival und mit einer Robert Capa-Ausstellung gefeiert wird. Seite 15

Unter Verdacht Die nun von Justizminister Heiko Maas und Innenminister Thomas de Maizière vorgestellten Leitlinien für ein neues Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung machen sich verdächtig. Nur die Dauer, nicht das Prinzip soll sich ändern. Von Michael Zäh

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orhang auf für eine PolitikPosse. Im Saal sitzen rund 82 Millionen Zuschauer, die gespannt darauf warten, was ihnen für ihr Eintrittsgeld geboten wird. Im ersten Akt kommt Justizminister Heiko Maas auf die Bühne und macht einen artigen Knicks. Da geht ein Raunen durch die Ränge, denn nun wird klar, dass die Geschichte kein gutes Ende nimmt. Heiko Maas (SPD) war immer entschieden gegen die sogenannte Vorratsdatenspeicherung (VDS), was ihm als Justizminister ja auch gut zu Gesicht stand. Denn immerhin haben das Bundesverfassungsgericht und der EU-Gerichtshof in Luxemburg sich jeweils klar und deutlich gegen die VDS positioniert. Gegenspieler im neuerlichen Schauspiel ist der Innenminister Thomas de Maizière (CDU), der meint, dass die staatliche Datensammlerei auch so gestaltet werden könne, dass es die Privatsphäre der Bürger nicht allzu sehr tangiere. Er spielt in der Posse den Witzbold, keine Frage. Heiko Maas ist also eingeknickt, aber nicht vor de Maizière, sondern vor dem SPD-Vorsitzenden Gabriel. Der hatte sich kürzlich für die VDS ausgesprochen, mit der geradezu abenteuerlichen Begründung, mit der VDS wäre die Mordserie der rechten Terrorgruppe NSU früher gestoppt worden. Zur Erinnerung: Jahrelang haben die Behörden die NSU gar nicht wahrgenommen, bzw. die von der Gruppe verübten Morde vollkommen falsch beurteilt. Wer aber am falschen Ende sucht, der findet die Lösung in den ungeheuren Datenbergen von 82 Millionen ausgespähten Menschen niemals. Aber selbst wenn das anders wäre, steht

HALLO ZUSAMMEN

Suchmaschine sucht Maschine

hier eine ungleich größere Frage im Raum: Darf der Staat seine Bürger allesamt ohne jeden Anlass unter Verdacht stellen? Da geht schnell mal ein Raunen durchs Publikum. Innenminister de Maizière müht sich ab auf der Bühne, den neuen „Kompromiss“ vorzustellen, der also die Probleme früherer Gesetze nicht mehr beinhalte. Jetzt machen sich erste Lacher breit. Denn der Unterschied liegt nur in der Dauer und nicht im Prinzip. Es sollen die Daten der Bürger nur noch zehn Wochen gespeichert werden, statt früher bis zu zwei Jahren. Aber nach wie vor sollen es die Daten aller Bürger und Bürgerinnen sein, ohne Anlass und ohne jeden Verdacht. Telefon und Internetdaten sollen flächendeckend gespeichert werde, die Handydaten aufgrund ihrer hohen Sensibilität (wer wann wo war) nur vier Wochen lang. Alle Daten zu sammeln, um

diese dann zu haben, wenn irgendwo eine schwere Straftat begangen wird, ist die totale Überwachung von allen, um einzelne Verbrecher zu fangen. Jeder steht immer unter Verdacht, jeweils zehn Wochen lang und dies dann immer aufs Neue. Die 82 Millionen Zuschauer buhen. Natürlich wird auch bei diesem neuerlichen Vorstoß beschwichtigt. Nur bei schweren Straftaten könne die Polizei von den Telekommunikationsfirmen dann die gesammelten Daten erhalten, und zwar nach Genehmigung eines Richters. Das klingt ja immerhin nach Kontrolle und soll die betroffenen Menschen wohl zu der Haltung verleiten, dass sie ja nichts zu befürchten hätten, wenn sie sich nichts zuschulden kommen ließen. So wird der Verlust der Privatsphäre dann auch noch zur Geisteshaltung. So wurde ja auch der NSA-Abhörskandal zur

Kenntnis genommen. Es macht aber einen großen Unterschied, ob nicht legitimerte Geheimdienste einfach die Gesetze brechen, oder ob dann Gesetze eingeführt werden, denen alle Bürger unterworfen sind. Die von Maas und de Maizière vorgestellten Leitlinien für das neue Gesetz zur VDS sind in dem immer falschen Prinzip gefangen, dass die Bürger allesamt überwacht werden müssen. Hinzu kommen dann noch die unerwünschten Nebeneffekte wie zum Beispiel Datenklau und Spionage. Wie einen Augapfel wird der Staat die von ihm gesammelten Daten hüten, heißt es auf der Bühne. Die Zuschauer fragen sich aber, warum sie ihren Augapfel überhaupt hergeben müssen. Denn diese 82 Millionen Zuschauer sind ja eigentlich der Staat. Frei und souverän, bis jetzt.

Es gibt ja wirklich Menschen, die quatschen ständig mit Google. Also sie sagen laut so Sachen wie: „Okay Goggle, wann fährt der nächste Zug nach irgendwo?“ Das Dumme ist dabei allerdings, dass man dafür ein Smartphone braucht, also wenn man überall und im Rumlaufen mit „Okay Google“ sprechen will. Man kann sich vorstellen, welch ein Schock es ist, wenn man dann sein Phone nicht mehr findet. Irgendwo Party gemacht und auch mal mit jemand ganz anderem gequatscht, „Okay Digger“, oder „Oh my Baby“ – und schon hat man das tolle Ding verlegt. Keine Ahnung wo. Und das findet auch Google echt nicht gut. Jetzt macht die Suchmaschine ernst und sucht das Smartphone. Also in der realen Welt und nicht nur in den Tiefen des Internets. Wer sein Handy vermisst und die Suchmaschine fragt, kriegt die Antwort prompt per Karte auf dem Bildschirm angezeigt. Ist wie Zauberei. Google weiß alles - man muss nur fragen. Denn in jeder Frage liegt ja auch eine Auskunft. Google merkt sich jede davon. Und weiß, wo dein Handy liegt. Michael Zäh


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FREIBURG

UND DIE WELT

Samstag, 18. April 2015

„Alzheimer ist kein Schicksal“ Michael Nehls ist überzeugt, dass die Alzheimer-Krankheit verhindert werden kann. Dafür muss allerdings seiner Ansicht nach der eigene Lebensstil grundlegend überdacht werden. Ein Interview.

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lzheimer ist keine unvermeidliche Alterserscheinung, davon ist der Mediziner und Molekulargenetiker Dr. Michael Nehls überzeugt. Obwohl es allein in Deutschland jedes Jahr 200 000 neue Alzheimer-Fälle gibt. In seinem Buch „Die Alzheimer Lüge“ beschreibt der in der Nähe von Freiburg ansässige Autor Alzheimer als eine Mangelerkrankung, deren Ursachen zu wenig Schlaf, zu wenig Bewegung, ungesunde Ernährung und fehlende menschliche Wärme sind. Eine ganzheitliche „artgerechte“ Lebensführung, so ist er überzeugt, wirkt präventiv und kann eine Alzheimer-Erkrankung vermeiden. Zeitung am Samstag: Der Herausgeber einer medizinischen Fachzeitschrift ist zurückgetreten, weil sein kritisches Vorwort zu einem Pharmakonzern und einem Medikament zensiert werden sollte. Hat die Pharmaindustrie wirklich so viel Macht? Michael Nehls: Natürlich. Die Pharmaindustrie und die Lebensmittelindustrie. Da werden Milliarden in Lobbyarbeit gesteckt, wahrscheinlich mehr als bei der Rüstungsindustrie. Wir wissen beispielsweise, dass Butter viele schädliche Transfette hat, da arbeitet die Lebensmittelindustrie wie der Teufel dagegen an, mit Studien über Studien, um zu zeigen, dass es vielleicht doch nicht so schlimm ist. Aber wenn man die Studien genauer liest, ist es halt genau so schlimm. ZaS: Ihr Buch heißt „Die Alzheimer Lüge“. Worin besteht die Lüge? Nehls: Das wird oft falsch verstanden. Gemeint ist nicht die Pharmaindustrie, die macht nur ihren Job. Mich ärgert vielmehr, dass einige Professoren, die als die führenden Alzheimer-Forscher gelten, von ihrem Elfenbeintürmchen aus gezielt über die Medien die Fehlinformation verbreiten, Alzheimer sei unvermeidbar, was letztendlich bedeutet, es ist egal, wie man sich verhält. Erst dadurch wird Alzheimer zum Schicksal. ZaS: Sie sagen, es gibt kein Mittel gegen Alzheimer, das man in eine Pille packen könnte, weil es die Lebensführung ganzheitlich betrifft. Zu früheren Zeiten lebte der Mensch artgerechter ohne darüber nachzudenken. Müssen wir, um unser Leben gesünder zu machen, an all das jetzt nicht viel zu verkopft herangehen? Nehls: Nur so lange, bis wir es können. Nehmen wir zum Beispiel Omega-6 und Omega-3, beides sind Hirnbausteine, beide sind auch lebenswichtig für die Gesunderhaltung im Entzündungsbereich. Die eine Fettsäure sorgt für Entzündungen, wenn nötig, die andere beendet sie. Wir brauchen beides in einer guten Balance. Zu Urzeiten war ihr Verhältnis in der Ernährung eins zu eins, inzwi-

Michael Nehls bei der Ernte: Der Mediziner und Sachbuchautor ist überzeugt, dass gesunde Ernährung neben anderen Faktoren mit entscheidend ist bei der Prävention von Alzheimer. Foto: Sabine Nehls schen haben wir eines von 20 bis 30 zu eins. Das sorgt für chronische Entzündung, auch im Kopf. Der Grund ist eine andere Ernährung, weg von der traditionellen, hin zu einer von Politik und Wirtschaft geförderten: mehr Fleischkonsum, viel Maiskernund Sonnenblumenöl. ZaS: Muss man, um das wieder zu ändern, nun ständig kalkulieren und rechnen? Nehls: Ich lebe seit zehn Jahren so und denke überhaupt nicht mehr darüber nach. Wenn ich einkaufe, gehe ich in den Bioladen, weil ich schadstoffarm leben will. Ich nehme

Raps- oder Olivenöl für meinen Salat und zum Braten Kokosöl. Damit bin ich perfekt ausgerüstet. Dann habe ich aufgehört Wurst zu essen, stattdessen esse ich viel Gemüse und Salat. Fleisch gibt es bei uns Zuhause nicht, nur hin und wieder, wenn wir eingeladen sind. Da ist Gelassenheit angesagt – Stress sorgt schließlich auch für Alzheimer. ZaS: Sie schreiben in Ihrem Buch auch von der „Evolution der Großmutter“, ihrer Wichtigkeit in früheren Zeiten und anderen Kulturen. Wäh-

rend auf den japanischen OkinawaInseln die Berührung mit alten Menschen gesucht wird, um etwas von deren Kraft und Glück abzubekommen, sind ältere Menschen in unserer Gesellschaft zunehmend isoliert. Glauben Sie, das kann sich bei uns wieder ändern? Nehls: In früheren Zeiten hatten die Omas ständig die kleinen Kinder auf dem Arm, das Wissen und die Erfahrung älterer Menschen hatte Bedeutung. Die Wirtschaft sieht jedoch in älteren Menschen nur Konsumenten. Das ist eine Entwicklung, gegen die man nur von unten her, ganz individuell etwas tun kann. ZaS: Sie sagen, dass neben Ernährung und Bewegung auch die zwischenmenschlichen Beziehungen eine Rolle bei der Entstehung von Alzheimer spielen. Nun gibt es bei uns zunehmend Singles… Nehls: … ja, aber das bedeutet ja nicht unbedingt, isoliert zu sein. Allerdings ersetzen soziale Netzwerke und Facebook-Freunde keine echten Beziehungen, doch die sind für unser Gehirn lebenswichtig. Statt direkter persönlicher Kontakte, für die man sich Zeit nehmen muss, wird immer mehr über digitale Geräte kommuniziert. ZaS: Aber ist da nicht eine ganze Generation, die ohne all diese technischen Geräte kaum einen Augenblick auskommen möchte? Nehls: Wir entfernen uns mit jedem Jahr durch diesen Hang zur Modernisierung, diesem vermeintlichen Fortschritt, der eigentlich Stillstand bedeutet, was lebenswichtige körperliche Aktivität betrifft, immer weiter von dem, was uns eigentlich gut tut. Und obwohl wir technisch immer schneller werden, haben wir immer weniger Zeit und schlafen auch viel zu wenig.

ZaS: Viele erfolgreiche Manager brüsten sich geradezu, mit extrem wenig Schlaf auszukommen. Sie dagegen sagen, man bräuchte acht bis neun Stunden Schlaf jede Nacht. Wie soll das im normalen Arbeitsleben verwirklichbar sein? Nehls: Die meisten Leute schlafen zu wenig, nicht aus Zeitmangel, sondern weil sie sich die Zeit nicht nehmen. Der durchschnittliche Deutsche schaut 3,5 Stunden am Tag Fernsehen. Wenn man davon die Hälfte schlafen würde, hätte man statt der sieben fast neun Stunden Schlaf. Auch wenn Leute sagen, sie hätten keine Zeit, um sich zu bewegen, glaube ich das nicht. Allein die Treppe statt dem Aufzug zu nehmen, diese kleine Sauerstoffschuld, wenn ich oben ankomme, setzt Hormone frei, und die sorgen für das Wachstum neuer Hirnzellen im Hippocampus. Ohne die beginnt dort der Alzheimer-Prozess. ZaS: Wenn Ihnen nun jemand sagt, dass die Oma einen eigenen Gemüsegarten hatte und sich immer bewegte, nun aber dennoch Alzheimer habe. Was antworten Sie? Nehls: Alzheimer ist eine Mangelkrankheit, es gilt das Gesetz des Minimums. Man hat festgestellt, dass Pflanzen nicht schneller wachsen, wenn man das Nitrat verdoppelt. Das hilft nur, wenn ihnen Nitrat gefehlt hat. Wenn die Pflanze gut gewässert ist, nützt es ihr nichts, wenn ich ihr noch mehr Wasser gebe, sie wächst deswegen nicht schneller. Alle Bedürfnisse müssen gestillt werden, und das gilt auch bei der Vermeidung von Alzheimer. Vielleicht hatte diese Oma jeden Tag zu viel Butter auf dem Brot, vielleicht belasteten sie unverarbeitete Kriegserlebnisse, weshalb ihr Gehirn unter chronischem Schlafmangel litt.

ZaS: Was erhoffen Sie sich von Ihrem Buch? Ein Umdenken? Nehls: Jeder zweite Mensch wird laut Statistik Alzheimer bekommen. Wenn viele Menschen das, was ich in meinem Buch beschreibe, umsetzen würden, würde sich in unserer Gesellschaft etwas grundlegend verändern. Die Lebensqualität würde steigen und Alzheimer wäre kein Schicksal mehr. ZaS: Sind Sie selbst ein asketischer Typ, der sich alle Genüsse verkneift? Nehls: Gar nicht. Wir essen daheim viel und gut, fast ausschließlich mediterran oder asiatisch. Wir bauen unser Gemüse selbst an, auf 2000 Quadratmetern Acker, alles von Hand, ohne Maschinen. Wir hatten heute schon den ersten Salat aus unserem Gewächshaus. ZaS: Sie halsen sich also bewusst Arbeit auf, während andere ab einem bestimmten Alter versuchen, sich ihr Leben leichter zu machen? Nehls: Jeder Quadratmeter weniger Acker ist ein Meter näher zum Altenheim, sagen die Leute auf Okinawa. Gartenarbeit halbiert das Alzheimer-Risiko. Das hat mehrere Gründe: Man bewegt sich, man isst frisches Gemüse und man kommuniziert. Die körperliche Arbeit muss man heutzutage suchen, der Fortschritt macht es einem zu leicht. ZaS: Bei uns beginnt man aber doch frühzeitig vorzusorgen, damit man keine Treppen steigen oder Schwellen überwinden muss und Mühen eliminiert? Nehls: Nietzsche hat gesagt, wer sich immer schont, stirbt an Schonung. Ein System, das nicht benutzt wird, geht kaputt. Bewegung signalisiert eine Erwartungshaltung an das Gehirn, dass mit einer Erfahrung zu rechnen ist. Im Auto oder vor dem Fernseher bewege ich mich aber nicht, da kann der Hippocampus nicht wachsen, und Alzheimer ist vorprogrammiert. ZaS: Sie sagen, man soll sich immer wieder neue Herausforderungen suchen. Nehls: Das ist ganz wichtig. Die neuen Nervenzellen müssen sich vernetzen, das kann nur durch neue Erfahrungen passieren, denn der Hippocampus merkt sich nur Dinge, die für ihn neu und emotional bedeutsam sind. Das heißt, wenn ich jeden Tag den gleichen Weg gehe und dabei nichts passiert, wird das nicht als neue Erinnerung abgespeichert. Ich muss also neue Erinnerungen schaffen und das geht nur durch Neugier. Interview: Barbara Breitsprecher ■ Vortrag Michael Nehls „Die Alzheimer Lüge – Die Wahrheit über eine vermeidbare Krankheit“, 23. 4., 19.30 Uhr, Audimax Uni Freiburg


ESSAY

SPORT

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Fotos: Witters; Monatge: Schampera

Samstag, 18. April 2015

Klopp mit roter Kappe Spekulieren ohne Scham. Fünf Thesen, warum Jürgen Klopp in Dortmund aufhört, von der sozialromantischen bis zur WMFluch-Spekulation. Und was die zwei Abendessen von Tuchel mit Guardiola damit zu tun haben. Von Michael Zäh

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h mein Klopp, ist das jetzt mal ein Stoff zum Spekulieren ohne jede Scham. Denn es ist ja sowieso Schande, wie da sich trennt, was doch untrennbar schien. Und wir wollen uns deshalb auch gar nicht zurückhalten, sondern alles, was denkbar ist, auch lauthals denken. Jürgen Klopp, Thomas Tuchel, die Spieler des BVB, Watzke und Zorc, der FC Bayern, der HSV – so lauten die Zutaten für unser kleines Puzzle. Da wäre zuerst die sozialromantische Spekulation: Ein Mann hat erkannt, dass er von seiner Liebe Abschied nehmen muss, bevor es aus ist mit der Liebe. Jürgen Klopp wäre hier quasi ein Vorbild für mindestens alle Beziehungskrisen dieser Welt. Mit einem Vertrag bis 2018 ausgestattet, von den Borussen-Fans geliebt, von der gelben Wand gestützt, hätte er sich auch sagen können, dass alles wieder besser wird. Er hätte sich in dem einrichten können, was ihm wie eine Heimat erschienen ist. Aber

nein, er schaut der Krise ins Auge und trennt sich von falschen Sehnsüchten, die nicht mehr realisierbar sind. Dazu würde das Pathos von Hans-Joachim Watzke passen, der davon sprach, „dass der Weg, den wir seit sieben Jahren gegangen sind, zu Ende ist“. Ein Gegenstück zu dieser ach so netten Lesart wäre die Spekulation einer heimlichen Zerrüttung: Weil auch in Dortmund die Gesetze der Branche gelten, wurde mit dem kaum für möglich gehaltenen Absturz einer teuren Startruppe bis ans Tabellenende intern dann doch auch Kritik am Trainer laut. Zumindest soll es kritische Überlegungen in der Führungscrew gegeben haben, wo eine gewisse Hilflosigkeit des sonst so selbstsicheren Klopp natürlich auch nicht verborgen blieb. Dies wiederum könnte Klopp so richtig aufgebracht haben. In diesem Falle wäre das Abschiedsgesuch also eine Trotzreaktion auf verheimlichte Verstimmungen. Da-

zu würde dann wieder passen, dass Watzke davon sprach, dass der Weg zu Ende ist. Die dritte Spekulation ist jene der heißen Drähte: Jürgen Klopp hat nach dieser Lesart aufgrund der Netzwerkerei in der Branche davon erfahren, dass der HSV nun Bruno Labbadia verpflichtet hat. Das war Kloppo natürlich schnurz. Aber die versteckte Botschaft darin war jene, dass Thomas Tuchel nicht zum HSV geht. Das Phantom des Tuchel über Dortmund schwebend hätte sich bei anhaltendem Misserfolg in der Restsaison überfallartig dort hinter der gelben Wand hinab lassen können. Ein Jüngerer für den ollen Klopp. Dazu würde dann wieder passen, dass Watzke davon sprach, dass der Weg sieben Jahre lang war und man ja trotzdem Freunde bleiben könne. Die spitzfindige Spekulatiuon, die sich vor allem Sportreporter mit psychologischer Spürnase gerne zu eigen machen, geht so: Klopp war so heiß, dass er sich und andere ver-

brannt hat. Diese Version nimmt kaum darauf Rücksicht, dass der Mann ja noch lebt. Und auch all die armen BVB-Spieler, denen Klopp für den Erfolg der letzten Jahre quasi den letzten Blutstropfen aus den Adern saugte, weshalb sie jetzt alle ausgelaugt, verletzt und mental völlig verbraucht seien, scheinen noch fit genug, um sich im Ausland zu bewerben. Oder beim HSV, weil dort ja der Tuchel nicht ist, der wie der Klopp die Seinen verheizt. Dazu würde wieder passen, dass Watzke und Zorc mit leichenblassen Mienen auf dem Podium saßen und Wazke sagte, dass der Weg (steinig und hart) jetzt (endlich) zu Ende sei. Dann wäre da noch die WMFluch-Spekulation: Die besagt, dass Klopp seine Weltmeister nicht mehr erreichen konnte, weil sie mit Löw auf einem anderen Stern weilen. Großkreutz, Hummels, Durm und so, also Ginter, tanzen noch immer mental den Samba und haben keine Kraft für Vollgasfußball. Die Herren Le-

wandowski und Götze konnte er auch nicht mehr erreichen, weil die jetzt bei den Bayern spielen. Dazu passt, dass Zorc von einem „modernen Fußballmärchen“ sprach und Wazkte sagte, dass das zu Ende sei. Zum guten Schluss halt noch die Wahrheit, völlig jenseits jeder Spekulation: Pep Guardiola war schon zwei Mal mit Thomas Tuchel zu Abend essen. Dabei sollen sie mit Salzstreuern, Messern und Gabeln verschiedene Spielsituationen auf den Tisch gebracht haben. Dabei hat Pep dem Thomas erklärt, was kommen wird. Nämlich dass Jürgen Klopp nächste Saison zu den Bayern geht, weil Pep diese Saison in der Champions-League im Viertelfinale gegen Porto ausscheiden wird und im DFB-Pokal das Halbfinale gegen Dortmund verliert. Dazu passt, dass Tuchel dann nicht zum HSV ging, Wazke schon immer mal der Freund eines Bayern-Trainers sein wollte und Klopp mit roter Kappe noch furchterregender aussehen wird.


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FREIBURG

RECHT / ARBEIT

Samstag, 18. April 2015

Erhebliche Risiken Beim Anwalt – Immer gut beraten. Emiliano Santeusanio Fachanwalt für Verkehrsrecht

IMPRESSUM Herausgeber: Michael Zäh und Christopher Kunz Verlag: Zeitung am Samstag Verlags GmbH, Benzstraße 22, 79232 March. Tel. 076 65/9 34 58-0, Fax -286, e-mail: info@zas-freiburg.de Geschäftsführer: Christopher Kunz, Rüdiger van der Vliet Chefredakteur: Michael Zäh (visdp), Tel.: 0170 / 739 17 87, m.zaeh@zas-freiburg.de Redaktion: Barbara Breitsprecher, redaktion@zas-freiburg.de

Verkaufsleitung: Michael Metzger, Tel. 076 65/9 34 58-21, 0179/739 6639, m.metzger@zas-freiburg.de Grafik, Layout & Herstellung: Sebastian Schampera; MSG media Tel: 0761 / 429 63 97 Adrian Kempf, www.dtpwork.de Tel. 07643 / 39 42 65 00 Druck: Bechtle Druck&Service Zeppelinstraße 116, 73730 Esslingen Vertrieb und Verteilung: Rusnak Direktwerbung, Tel. 07666 / 998 44 vertrieb@zas-freiburg.de

Falsche Benennung des Fahrzeugsführers und die Folgen. Die erheblichen Risiken werden oftmals unterschätzt. Von RA Emiliano Santeusanio

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ird der Betroffene von der Polizei nicht unmittelbar nach Begehung der Ordnungswidrigkeit angehalten, so kann die Bußgeldbehörde über das Kennzeichen zunächst nur den formellen Fahrzeughalter, nicht aber den Fahrer ermitteln. Der Halter erhält dann einen Fragebogen mit der Aufforderung, den Fahrzeugführer zu benennen. In diesem Zusammenhang kommen viele auf die Idee, eine Person zu benennen, die gar nicht mit dem Fahrzeug gefahren ist oder umgekehrt, sich als Fahrer anzugeben und damit einen anderen Fahrzeugführer (beispielsweise den eigenen Sohn, der noch in der Probezeit ist) zu decken. Ist dies geschehen, kann die Bußgeldbehörde diese Information überprüfen, indem sie von der Meldebehörde die Herausgabe eines beim Passregister hinterlegten Lichtbildes der benannten Person anfordert oder sich zum Verdächtigen begibt. Die Bußgeldstelle führt aber nur eine Plausibilitätskontrolle durch, so dass es

passieren kann, dass die Täuschung des Auskunftsgebers unentdeckt bleibt. Wird gegen die als Fahrzeugführer benannte Person ein Bußgeldbescheid verhängt, wird die Fahrereigenschaft regelmäßig nicht erneut überprüft. Legt diese Person Einspruch gegen den Bußgeldbescheid ein mit dem Argument, nicht der Fahrer gewesen zu sein, muss das Verfahren vor der Bußgeldbehörde eingestellt beziehungsweise bei einem Verfahren vor Gericht der Betroffene freigesprochen werden. In strafrechtlicher Hinsicht riskiert der Auskunftsgeber unter Umständen die Einleitung eines Strafverfahrens wegen falscher Verdächtigung gem. § 164 StGB. Die Tat wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. Der Auskunftsgeber macht es gegenüber der ihm ursprünglich nur vorgeworfenen Ordnungswidrigkeit damit noch schlimmer. Ist es dann zur Einleitung eines solchen Strafverfahrens gekommen, ist es wichtig, zusammen mit einem Anwalt, sachlich fundierte Angaben zu machen, um

im Einzelfall einer Verurteilung zu entgehen. Wird der falsch benannte Betroffene von der Ordnungswidrigkeit freigesprochen, droht ihm zudem die Auferlegung seiner Anwaltskosten durch das Gericht. Sollte der Halter durch sein Vorgehen die Einstellung des Bußgeldverfahrens erreicht haben, droht im ein „Nachspiel“ in der Weise, dass die Verwaltungsbehörde ihm für ein oder mehrere Fahrzeuge die Führung eines Fahrtenbuchs auferlegen kann. Ein Fahrtenbuch kann bereits nach erstmaliger Begehung eines wenigstens mit einem Punkt bewerteten Verstoßes verhängt werden. Ziel dieser Maßnahme ist die Möglichkeit, künftig ohne Schwierigkeiten den Fahrzeugführer zu ermitteln. Bevor die Behörde eine solche Maßnahme ergreift, ist sie gehalten, alle angemessenen und zumutbaren Maßnahmen zur Ermittlung des Fahrzeugführers zu ergreifen. In den Fällen der wissentlichen Falschangaben zur Person des Fahrzeugführers ist diese Voraussetzung erfüllt.

Absage wegen Überqualifizierung ZaS-Leserin Marlene K. fragt: Ich bin aktuell in einer Führungsposition und habe mich dazu entschlossen, eine neue Stelle ohne Führungsverantwortung zu suchen. Ich möchte gerne wieder eine Stelle ausfüllen, in der ich nur Verantwortung für meine Leistungen übernehmen muss. Das Problem ist nur, dass ich fast nur Absagen bekomme und ich vermute, dass es daran liegt, dass mich die Unternehmen als überqualifiziert einstufen. Wie kann ich aus Ihrer Sicht im Rahmen der Bewerbung vermitteln, dass ich mich ganz bewusst in eine Stelle ohne Führungsverantwortung bewegen möchte? Jobcoach Alexandra Feder: Liebe Frau K., grundsätzlich finde ich es sehr positiv, dass Sie sich intensiv Gedanken über Ihren weiteren beruflichen Weg machen. In der heutigen Arbeitswelt ist es häufig noch so, dass viele der Meinung sind, der Weg müsste immer nur nach oben gehen, um eine vorbildliche Karriere zu machen. Ich sehe das etwas anders. Wichtig ist aus meiner Sicht, ein erfülltes Berufsleben zu führen und in diesem Zusammenhang muss jeder für sich selbst entscheiden, an welchen Faktoren er das misst. Für den Einen ist

An dieser Stelle können Leser kostenlos Fragen zu Berufswahl, Bewerbung, Vorstellungsgespräch usw. an Jobcoach Alexandra Feder richten. Zuschriften an: jobcoach@alenova.de. Die Namen werden von der Redaktion geändert.

es wichtig, eine möglichst hohe Position innezuhaben, der Nächste sieht sich erfüllt, wenn er sich fachlich weiterentwickeln kann und keine Mitarbeiter führen muss. Das ist eine ganz individuelle Entscheidung. Darüber hinaus trifft man heute immer mehr Menschen, die bereits viel geleistet haben und nun

bewusst einen Gang zurückschalten. Man spricht vom Phänomen des Downshifting. Sicherlich werden manche Personalentscheider Ihre Bewerbung zunächst mit etwas Skepsis betrachten. Ich bin jedoch davon überzeugt, dass es auch diejenigen geben wird, die Sie zum Gespräch einladen werden. Grundvoraussetzung ist natürlich immer, dass Sie für die entsprechende Stelle qualifiziert sind und das Matching zwischen den Stellenanforderungen und Ihrem Qualifikationsprofil in hohem Maße passt. Wichtig ist, dass Sie die Motive für Ihre Entscheidung sehr fundiert und überzeugend begründen. Aus meiner Sicht können Sie im Rahmen Ihrer schriftlichen Bewerbung nicht mehr tun als im Anschreiben Ihre Motivation und die Tatsache, dass Sie sich nicht für überqualifiziert halten, sondern sich ganz bewusst auf die Stelle bewerben, überzeugend zu beschreiben. Sollten Sie dann zum Vorstellungsgespräch eingeladen werden, haben Sie alle Möglichkeiten, Ihre Gründe persönlich darzustellen. Alles Gute für Sie! Liebe Zas-Leserinnen und –leser. Was ist Ihre Meinung zum Thema? Schreiben Sie mir an jobcoach@alenova.de.


STADT

FREIBURG

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Samstag, 18. April 2015

Freie Entscheidung Programm zum Internationalen Hebammentag. Die Situation für freiberufliche Hebammen sieht düster aus. Von Barbara Breitsprecher

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och gibt es sie, aber sie gehören zu einer aussterbenden Art: die freiberuflichen Hebammen. Noch kann jede Frau frei entscheiden, wo sie ihr Kind zur Welt bringt, doch das könnte sich schon bald ändern. Am 5. Mai ist Internationaler Hebammentag. Statt protestierend auf die Straße zu gehen, hat sich der Kreisverband der Hebammen Freiburg/Breisgaus-Hochschwarzwald/Emmendingen entschieden, bereits am 4. Mai einen informativen Veranstaltungstag anzubieten. Immer mehr Hebammen haben in den vergangenen Jahren ihre freiberufliche Tätigkeit in der Geburtshilfe aufgegeben. Es sind finanzielle Gründe, die sie dazu getrieben haben: Allein die steigenden Beiträge zur vorgeschriebenen Haftpflichtversicherung sind für sie bei gleichzeitig geringer Vergütung oft nicht mehr zu stemmen. Über eine fünfprozentige Vergütungserhöhung gibt es bislang keine Einigung. Damit fallen zunehmend Hebammen in der Wohnortnähe von

schwangeren Frauen weg. Und Hausgeburten werden noch schwieriger umzusetzen. Nach wie vor aber gilt die unumstößliche Forderung, dass jede Frau selbst entscheiden können muss, ob sie ihr Kind zu Hause, im Geburtshaus oder in einer Klinik gebären möchte. Und jede schwangere Frau sollte ein Anrecht darauf haben, in ihrer Nähe eine Hebamme zu finden. Eine Unterversorgung an Hebammen in Deutschland ist ein nicht tragbarer und nicht zu rechtfertigender Zustand. Die gesetzlichen Krankenkassen fordern derzeit in den aktuellen Verhandlungen mit den Hebammenverbänden Ausschlusskriterien für Hausgeburten und es kommt vor, dass Frauen die Bezahlung der Hausgeburt verweigert wird. Die Kassen fordern, beispielsweise auch die Überschreitung des errechneten Geburtstermins als Ausschlusskriterium für eine Hausgeburt zu definieren – davon wären dann allein die Hälfte aller Schwangeren betroffen. Im Juli 2015 sollen zudem die Haftpflichtprämien für freiberuflich

tätige Hebammen erneut massiv ansteigen. Die Versicherungsprämie soll sich um 23 Prozent auf 6274 Euro im Jahr erhöhen. Ein solcher Betrag ist für viele Hebamen schlichtweg nicht zu erwirtschaften. Der Deutsche Hebammenverband fordert deshalb einen Sicherungszuschlag. Die gestiegenen Haftpflichtprämien kommen nicht aufgrund steigender Schadensfälle zustande, sondern durch zunehmende Kosten für Behandlungen und Regresse. Der Kreisverband der hiesigen Hebammen bietet am 4. Mai zum Hebammentag im Alten Wiehrebahnhof/Kommunales Kino von 14 bis 17.30 Uhr ein Erzählcafé mit Kinderbetreuung und Bauchbemalung an. Hier soll Raum sein für Gespräche zwischen Jung und Alt sowie Hebammen und Müttern (www.erzaehlcafe.net). Um 19 Uhr wird dann im Kommunalen Kino der Film „Geburt“ von Erich Langjahr und Silvia Haselbeck gezeigt (www.langjahr-film.ch), in dem einer der intensivsten Momente im Leben ganz nah begleitet wird.

TICKER

Schreibwettbewerb für Jugendliche

Klimaschutz individuell selbst berechnen

Telefontraining für Wiedereinsteigerinnen

Das Literaturbüro Freiburg veranstaltet mit dem Vorderhaus einen Schreibwettbewerb für Jugendliche von 13 bis 17 Jahren. Das Thema lautet „grenzenlos“. Kurzgeschichten, Gedichte, Theaterstücke oder Romanauszüge können eingereicht werden, aber nicht mehr als vier Seiten. Zu gewinnen gibt es u.a. Europapark-Eintrittskarten. Bis 12. 6. an info@literaturbuero-freiburg.de (Stichwort: grenzenlos) oder an Literaturbu ̈ro, Urachstr. 40, 79102 Freiburg. Name, Alter, Anschrift, Mail, Schule und Klasse angeben.

Der CO2-Rechner ist aktualisiert. Unter www.freiburg.de/CO2 kann man den individuellen CO2-Ausstoß berechnen und mit dem bundesdeutschen Durchschnitt vergleichen. Das persönliche CO2-Konto kann gespeichert und immer wieder aktualisiert werden, um das CO2-Sparen zu verfolgen. So kann jeder herausfinden, in welchen Bereichen, wie beispielsweise Wohnen, Mobilität, Ernährung oder Konsum die persönlichen „Stärken“ oder „Schwächen“ liegen. Zudem finden sich hier Infos und Tipps zum CO2-sparen.

Ein Workshop zum Thema „Telefontraining für Stellensuche und Bewerbung“ wird am Montag, 20. April, von 9 bis 11 Uhr in der Aula des Rathauses beim Wiedereinsteigerinnen-Treff angeboten. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Ziel ist, das Telefon professionell und ohne Scheu für den beruflichen Wiedereinstieg zu nutzen und sich damit optimal selbst darzustellen. Praxisnah werden zudem Verhaltensregeln am Telefon und der Umgang mit schwierigen Gesprächssituationen geschult.

Anzeigenservice 076 65/9 34 58-21 anfrage@zas-freiburg.de

Wir beraten Sie gerne


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GESUNDHEIT

Samstag, 18. April 2015

Foto: istockphoto

und ganzheitliche Gesundheit im Fokus HealthRegion Freiburg Mitveranstalter der neuen „Gesundheitsmesse Freiburg“ Vorführungen, Untersuchungsangebote und hochkarätige Expertenvorträge

U

nter dem Namen „fit for life“ hat bereits sieben Mal eine Veranstaltung mit Gesundheitsschwerpunkt als Teil der bekannten „cft freizeitmessen“ stattgefunden. Das Konzept der „fit for life“ wurde nun überarbeitet und im Profil deutlich geschärft: Mit dem Mitveranstalter HealthRegion Freiburg und unter dem neuen Namen „Gesundheitsmesse Freiburg“ präsentieren sich Experten aus der Gesundheitsregion Freiburg erstmals mit einem eigenständigen Messetermin am 2. und 3. Mai in der Halle 2 der Messe Freiburg. Klar definierter Schwerpunkt der Veranstaltung ist die Präsentation einer ganzheitlich ausgerichteten Spitzenmedizin, in der führende Kliniken, Unternehmen und Einrichtungen sich ergänzende Medizin und Gesundheitsangebote zum Erhalt und zur Wiederherstellung der persönlichen Lebensqualität und Leistungsfähigkeit vorstellen. Für die Messebesucher wird der nachhaltige Anspruch der

den medizinischen Fortschritt entVeranstaltung beispielsweise durch scheidende enge Verzahnung von den „Gesundheitsparcours“ erlebbar. Forschung und Krankenversorgung "Als bundesweit und auch internastatt. Das Universitätsklinikum Freitional bekannte Gesundheitsregion burg und das Universitäts-Herzzenwollen wir auch und gerade die trum Freiburg-Bad Menschen in der Region Krozingen beteiliüber die Möglichkeiten Die bestmögliche gen sich mit einem der modernen Medizin umfangreichen informieren", erläutert Behandlung Querschnitt durch FWTM-Geschäftsführer die medizinischen Bernd Dallmann und und eine Abteilungen. Auch Vorsitzender des Vereins optimale das Evangelische HealthRegion Freiburg Diakoniekrankene.V. Versorgung haus, das RKK KliDie auf der Gesundnikum (St. Josefsheitsmesse Freiburg mit krankenhaus, Loretto-Krankenhaus, Vorführungen, UntersuchungsangeBruder-Klaus-Krankenhaus) und das boten und hochkarätigen ExpertenGesundheitsresort Freiburg mit der vorträgen zu erlebende SpitzenmeMooswaldklinik bieten den Besudizin verfolgt den Anspruch, für Pachern Einblicke in die Arbeit hochtienten eine bestmögliche moderner DienstleistungsunternehBehandlung und eine optimale Vermen des Gesundheitssektors. Im Rahsorgung zu gewährleisten. Bei den men des Messestandes der spezialisierten Angeboten der KliniHealthRegion werden sich darüber ken findet deshalb eine interdisziplihinaus zahlreiche weitere Partner näre, fächer- und institutionsüberpräsentieren, darunter die BARMER greifende Vernetzung und eine für

GEK, die Badenweiler Therme und Touristik, das Druckkammerzentrum Freiburg, die Erich-Lexer-Klinik, das Keidel Mineral-Thermalbad, die Klinik für Tumorbiologie, das MVZ Clotten, der PACs Verlag, die Praxis für Gefäßmedizin - Prof. Dr. Schwarz, die Praxis Knauf und das Zentrum für Strahlentherapie. Im Sinne eines ganzheitlichen Ansatzes wird in der HealthRegion Freiburg die schulmedizinisch geprägte Bekämpfung von Krankheitssymptomen um die Erforschung der Quellen für Gesundheit, Wohlbefinden und Vitalität sowie die Behandlung der Ursachen für die Erkrankung ergänzt. Dazu gehört die Förderung von Gesundheit, Lebensqualität, Vitalität und Leistungsfähigkeit. Die auf der Messe erlebbare integrative-ganzheitliche Medizin steht für ein neues Verständnis von Gesundheit und Krankheit, in dem das Zusammenwirken von Körper, Geist und Seele eine zentrale Bedeutung einnimmt. www.gesundheitsmesse-freiburg.de

Technik und Patientennähe Perspektiven für ausgebildete MTRA in der Gesundheitswirtschaft: Medizinisch-Technische Radiologie Assistentinnen und Assistenten (MTRA) sind mit ihrer Arbeit ein zentraler Bestandteil in der Patientenversorgung. Sie erstellen jene verlässlichen Daten, Messwerte und Bilder, die der Radiologe für seine Diagnose benötigt, um den Patienten möglichst zeitnah einer für ihn richtigen und wichtigen Therapie zuführen zu können. Einrichtungen wie das Freiburger Zentrum für Strahlentherapie und Radioonkologie (Wirthstraße 11c, 79110 Freiburg) bieten Interessierten die Perspektive auf eine abwechslungsreiche Tätigkeit als MTRA (m/f) in Teiloder Vollzeit an einem, in ein engagiertes Team eingebetteten, modernen Arbeitsplatz.

Foto: Zentrum für Strahlentherapie

Spitzenmedizin

STRAHLENTHERAPIE

Attraktiver Arbeitsplatz: Zentrum für Strahlentherapie

Strahlentherapie bei

Arthrose/Gelenkerkrankungen Gesundheitsforum am 22. April im Bürgerhaus Zähringen

D

Foto: Zentrum für Strahlentherapie

as ambulante Zentrum für Strahlentherapie Freiburg lädt ein zum Gesundheitsforum „Moderne Strahlentherapie bei Arthrose/Gelenkerkrankungen“ am 22. April um 19 Uhr im Bürgerhaus Zähringen (Lameystr. 2 in Freiburg). PD Dr. Christian Weißenberger wird aufzeigen, wie mit moderner Strahlenmedizin die vielfältigen Beschwerden und Einschränkungen bei entzündlichen und dege-

Dr. PD Dr. Christian Weißenberger

Foto: fotodo - Fotolia

nerativen Gelenkerkrankungen wie der Arthrose gelindert oder vollständig beseitigt werden können. Der Eintritt ist kostenfrei, aufgrund der begrenzten Kapazität ist eine Anmeldung erforderlich (info@stz-fr.de, Telefon 0761 / 151 864-00). Über- und Fehlbelastungen von Gelenken können zu Veränderungen an Knochen, Sehnen und am Gelenkknorpel führen. Eine häufige Folge davon: Schmerzhafte Bewegungseinschränkungen und Immo-

bibilität, die zu einer massiven Beeinträchtigung der Lebensqualität führen. Zu den häufigsten Indikationen gehören die Arthrose, das schmerzhafte Schultersyndrom oder Sportverletzungen wie der Tennisbzw. Golferellenbogen, der Fersensporn oder eine schmerzhafte Schädigung der Achillessehne. „Patienten, bei denen eine medikamentöse oder physiotherapeutische Behandlungen nicht zu einer deutlichen Besserung der Beschwerden führt, können von der therapeuti-

schen Wirkung moderner Strahlenmedizin profitieren“, betont PD Dr. Christian Weißenberger. Die unmittelbar schmerzlindernde Wirkung der im Vergleich zur Tumorbehandlung deutlich niedrigeren Dosen basieren vor allem auf der Auslösung antientzündlicher Reaktionen im bestrahlten Gebiet verbunden mit einer Hemmung oder Modulation von Autoimmunprozessen. Das ambulante Zentrum für Strahlentherapie und Radioonkologie in Freiburg steht für eine Philosophie, die höchste medizinische Kompetenz mit menschlicher Zuwendung und Servicequalität als integralen Bestandteil betrachtet. ■ Weiterführende Informationen Frau Kerstin Hougardy, Assistentin des Zentrumleiters (0761 151 864-16, hougardy@stz-fr.de)

Die MTRA können dank ihres großen Fachwissens hochmoderne Großgeräte versiert bedienen und dabei die Technologie effizient für den Patienten einsetzen. Als erste Ansprechpartner für Patienten müssen die MTRA mit großem Einfühlungsvermögen versuchen, diesen die Angst vor der Untersuchung zu nehmen und sie während der Untersuchung kompetent begleiten. Gerade die Verbindung von Technik und Patientennähe macht diese vielseitige und anspruchsvolle Tätigkeit so interessant. MTRA arbeiten weitgehend selbstständig und tragen dabei eine hohe Verantwortung. Belastbarkeit, Flexibilität und eine hohe soziale Kompetenz zeichnen gute Medizinisch Technische Radiologie Assistentinnen und Assistenten aus. „Wer über ein entsprechende Qualifikation verfügt, den freundlichen und sensiblen Umgang mit Patienten beherrscht und technikbegeistert ist, hat im Zentrum für Strahlentherapie alle Chancen“, betont PD Dr. Christian Weißenberger.

■ Weitere Informationen Frau Kerstin Hougardy, Assistentin des Zentrumleiters Tel:0761 151 864-16, hougardy@stz-fr.de)


BERUF & KARRIERE

Samstag, 18. April 2015

MARKT

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Hohe Ausbildungs-Qualität Bis zu 50% PREISVORTEIL! EU-Förderung

Studien- und Ausbildungsmöglichkeiten in der Schweiz. In diesem Jahr liegt ein besonderes Augenmerk der Bildungsmesse Horizon auf dem Nachbarland Schweiz.

Zu den weiteren Vorzügen des Studien- und Ausbildungssystems der Eidgenossen zählen das bessere Betreuungsverhältnis sowie die Mehrsprachigkeit. Besucher haben die Möglichkeit, an den Ständen der Hochschulen HTW Chur und der Hochschule für Life Science FHNW direkt Fragen zu stellen und sich mit Studierenden auszutauschen. Ferner präsentiert die Schweizerische Hotel-

Foto: horizon-messe.de

H

orizon, die Messe für Studium und Abiturientenausbildung, findet am 25. und 26. April in der Messe Freiburg statt. Schwerpunkt ist in diesem Jahr die Schweiz. Unser Nachbarland mit den acht Millionen Einwohnern ist trotz ihrer unauffälligen Größe ein echtes Schwergewicht, wenn es um die ökonomische und wissenschaftliche Bedeutung geht. Das Alpenland ist bekannt für seine hervorragenden Studien- und Ausbildungsangebote. Die hohe Qualität beruht auf der sehr guten Finanzierung der Schweizerischen Hochschulen und Ausbildungsunternehmen, die eine moderne Ausstattung gewährleisten.

27.04.–01.07.15

Technische/r Fachwirt/in (HWK) Vollzeit Mo–Fr 8:00–16:30, 280 UE, Freiburg

05.05.15

Die VOB - Kein Buch mit sieben Siegeln Di 9:00–16:00, 8 UE, Freiburg

11.05.–10.06.15

Meistervorbereitungskurs Teil 4 Vollzeit Mo–Fr 8:00–14:00, 120 UE, Freiburg

09.06.–04.12.15

Assistent/in Bürokommunikation (HWK) Di 18:15–21:30, Fr 17:30–20:45, 128 UE, Freiburg

13.10.15–01.12.16

Studiengang Betriebswirt/in Di+Do 18:15–21:30, Sa 8:00–15:00, 512 UE, Freiburg

Info-Line: 0761 15250-0; Fax -15 info@wissen-hoch-drei.de

Ausbildung in der Schweiz: Wie kann man von den Vorzügen des schweizerischen Ausbildungssystems profitieren? Mehr dazu auf der Horizon. management Hochschule SEG Swiss Education Group ihre Institution in einem Vortrag. Eine allgemeine Einführung zum Thema bietet die Talkrunde „Studien- und Ausbildungsmöglichkeiten in der Schweiz“ am Samstag um 11.15 Uhr. Darüber hinaus werden auf der Horizon zahlreiche Aussteller aus Freiburg, aus Baden-Württemberg und aus dem gesamten Bundesgebiet vertreten sein und über ihre Angebote informieren.

In Expertengesprächen und Vorträgen können die Besucherinnen und Besucher alles zu Themen wie Studienfinanzierung, duales Studium und Freiwilligendienste erfahren. Die Horizon Freiburg ist am Samstag und am Sonntag, 25. und 26. April, jeweils von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist kostenfrei. ■ Mehr Infos: www.horizon-messe.de

Gesucht: ErzieherInnen Großer Bedarf an Pädagogischen Fachkräften. Quereinstieg in Teilzeit-Ausbildung in nur zwei Jahren möglich.

Q

ualifiziertes Personal in Kindertagesstätten und Krippen ist knapp. Der geforderte Ausbau der Kinderbetreuung, insbesondere im Krippenbereich, erfordert pädagogisch gut ausgebildete MitarbeiterInnen in großer Zahl, die dem Arbeitsmarkt derzeit nicht ausreichend zur Verfügung stehen. Die zweijährige Berufsfachschule für Zusatzqualifikationen – Erziehung (BFQ-E) bereitet in Teilzeit auf die Schulfremdenprüfung zum/zur Erzieher/in vor. Dieser Weg ist also für alle interessant, die den Beruf der Erzieherin bzw. des Erziehers anstreben und ein Zeugnis für den schulischen Abschluss der Fachschule für Sozialpädagogik erwerben wollen, ohne eine entsprechende Fachschule in Vollzeit zu besuchen. Die gleichen Lerninhalte

Gesundheit hat Zuku unft. Wir haben die Ausbildung! I Medizinische Akademie IB Freiburg

Spaß mit Kindern: Erzieherinnen und Erzieher werden dringend gesucht. Innerhalb von zwei Jahren kann dieser Beruf in Teilzeit erlernt werden. werden an der Berufsfachschule für Zusatzqualifikationen - Erziehung berufsbegleitend in deutlich weniger Stunden vermittelt. Durch die Konzentration des Unterrichtstoffes ist es

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info@isw-freiburg.de

jedoch notwendig, Stoffinhalte im Selbststudium vor- und nachzubereiten. Bei der Schulfremdenprüfung wird der gesamte Unterrichtsstoff von zwei Jahren Vollzeitausbildung abgeprüft. Die Vorbereitung auf die Schulfremdenprüfung zum/zur Erzieherin ist für Hilfskräfte in Kindertagesstätten ohne den entsprechenden Abschluss von Interesse oder für Kinderpfleger/innen mit Weiterqualifizierungswunsch. ■ Mehr Informationen: Telefon: 0761/470998811 www.med-akademie.de

E gotherapeut (m/w) Er Logopäde (m/w) Arbeitserzieher (m/w) Berufsfachschule für Kinderpflege Berufsfachschule Gesundheit und Pflege Berufsfachschule für Zusatzqualifikationen - Erziehung ung Weitere Informationen zu unseren Bildungs- und Studienangeboten finden Sie unter www.ib ib-med-ak med akademie.de de oder www.ib-hochschule.de

Wir sind erreichbar unter Te el 0761 89672-71, -57 und E-Mail an freiburg@ib-med-akademie.de u Schönauer Str. 4 . 79155 Freiburg


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MARKT

AUSBILDUNG & PFLEGE

Samstag, 18. April 2015

Jobmesse „Gesundheit und Pflege“ (M)ein Weg zum beruflichen Erfolg: Am 21. April präsentieren 34 Aussteller im Bürgerhaus Zähringen Ausbildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten.

S

ich über die Möglichkeiten eines Freiwilligendienstes, eines Quereinstiegs, einer Ausbildung, eines Studiums, einer Umschulung oder einer Weiterbildung informieren oder direkt eine Arbeits- oder Ausbil-

Ambulante Intensivpflege! Als 3-jährig exam. Pflegefachkraft w./m. können Sie selbst den Unterschied des Tätigkeitsfeldes erleben, entweder in der Kinder- oder in der Erwachsenen-Intensivpflege. Gestalten Sie spielerisch die Tagesabläufe, geben Sie unseren kleinen Patienten einen festen Halt und zaubern Sie ein Lächeln in ihre Augen. Unterstützen Sie aber auch gerne unsere Teams speziell in der 1/1 ErwachsenenBezugspflege. Einsatzgebiete sind in Freiburg und Umgebung. Mehr Informationen unter www.hornbruch.de Schicken Sie uns bitte KEINE Bewerbung zu – wir möchten Sie gerne persönlich kennenlernen. Rufen Sie uns einfach an: Tel. 0761/594370

dungsstelle finden – all dies bietet die „Jobmesse Gesundheit und Pflege – (m)ein Weg zum beruflichen Erfolg“ am Dienstag, 21. April, im Bürgerhaus Zähringen (Lameystraße 2, 79108 Freiburg) . Unter der Schirmherrschaft der Fachkräfteallianz Südlicher Oberrhein fkönnen sich von 13 bis 17 Uhr Jugendliche und Erwachsene umfassend über diverse Möglichkeiten informieren. Der Eintritt ist frei. Zahlreiche Pflegeeinrichtungen, Kliniken und Ausbildungsstätten aus den Landkreisen Breisgau-Hochschwarzwald, Emmendingen und der Stadt Freiburg stellen ihre Möglichkeiten der Ausbildung und Beschäftigung vor. Mitmachangebote lassen die Pflege- und Gesundheitsberufe für die Messebesucher erlebbar werden. Fachvorträge zu Praxis, Ausbildung und Aufstieg runden das Angebot ab. Der Bereich Pflege und Gesundheit ist seit Jahren ein wichtiger und prägender Wirtschaftsfaktor in unserer Region. Die meisten neuen Arbeitsplätze der vergangenen Jahre sind hier entstanden. Dieser Trend wird anhalten, denn schon heute sind über

Gesundheits- und Pflegeberufe sind gefragt und bieten viele berufliche Entwicklungsmöglichkeiten. Foto: Elnur-fotolia

Fachkräfte und Helfer/innen, Wiedereinsteiger/innen, Weiterbildungsinteressierte, Schüler/innen, Lehrer/innen und alle, die sich über Gesundheits- und Pflegeberufe informieren möchten. Die Jobmesse ist eine Kooperation der Agentur für Arbeit Freiburg, des Bundesamtes für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben, des IQNetzwerkes Baden-Württemberg, der Kontaktstelle Frau und Beruf der Stadt Freiburg, des Seniorenbüros mit Pflegestützpunkt der Stadt Freiburg, des Büros für Migration und Integration der Stadt Freiburg und der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe (FWTM). Ebenso sind das Jobcenter Freiburg und das Jobcenter Breisgau-Hochschwarzwald sowie des Landkreises Emmendingen, das Jobcenter Emmendingen und des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald sowie die Wirtschaftsförderung Region Freiburg beteiligt.

ven bietet der Bereich Pflege aber auch interessante Ausbildungs- und Studiengänge und später im Beruf ausgezeichnete Entwicklungsmöglichkeiten. Daher zielt die Messe auf

■ Infos: Agentur für Arbeit Freiburg Christel Lampe Tel. 0761/2710373 Christel.Lampe@arbeitsagentur.de

zwei Millionen Menschen in Deutschland pflegebedürftig – eine Zahl, die sich nach aktuellen Prognosen bis zum Jahr 2030 verdoppeln wird. Neben guten Beschäftigungsperspekti-

Einzugsgebiete/Kirchliche Sozialstationen Landkreis Emmendingen

PIA ist dafür zuständig, dass Patienten, die zukünftig zu Hause durch die Kirchlichen Sozialstationen versorgt werden möchten, bereits im Krankenhaus betreut und begleitet werden.

Denzlingen

Elzach

Emmendingen

Kirchliche Sozialstation Elz/Glotter e.V. Tel. 0 76 66-73 11 Kirchliche Sozialstation Oberes Elztal e.V. Tel. 0 76 82-90 90 40

Diakoniestation Emmendingen + Freiamt gGmbH Tel. 0 76 41-93 29 72

Endingen

Herbolzheim

Teningen

Waldkirch

Katholische Sozialstation St. Martin e.V. Tel. 0 76 42-91 31 90 Sozialstation St. Franziskus Unterer Breisgau e.V. Tel. 0 76 43-91 30 80 Kirchliche Sozialstation Stephanus e.V. Tel. 0 76 41-14 84

Kirchliche Sozialstation St. Elisabeth e.V. Tel. 0 76 81-4 07 20


BERUF & KARRIERE

Samstag, 18. April 2015

Intensiv und individuell

Weiter

mit

MARKT

Bildung - Angebote 2015

Der Unterschied fßr Pflegekräfte: Michael Hornbruch Intensiv-Pflegedienst GmbH bietet individuelle Bezugspflege an.

M

Üglichst in den eigenen vier Wänden bleiben zu kÜnnen, das wßnschen sich die meisten Menschen. Ohne die entsprechende Hilfe ist dies allerdings oft nicht mÜglich. Denn sehr bald sind auch die hilfsbereitesten FamilienangehÜrigen ßberfordert. Vor allem dann, wenn fachliche Hilfe gefragt ist. Hier hat man automatisch das Bild von der punktuellen Seniorenpflege vor Augen. Die Michael Hornbruch IntensivPflegedienst GmbH bietet mehr als ein gewÜhnlicher ambulanter Pflegedienst. Seit ßber 17 Jahren ist sie in Gundelfingen, Freiburg und Hugstetten fßr ihre Patienten vor Ort. Die angebotenen Dienstleistungen sind auf die verschiedensten Her-

SCHULE VORBEI! Stars zum Anfassen: Michael Hornbruch macht sogar ein heiĂ&#x; ersehntes Backstagetreffen mit der Band Fanta4 mĂśglich. Foto: privat ausforderungen zugeschnitten. Das Alter der Patienten ist unerheblich. UnterstĂźtzung kann Säuglingen, Kleinkindern und Erwachsenen oder Senioren geboten werden. Dieser spezielle Bereich der ambulanten

Versorgung ist vielen dreijährig examinierten Pflegekräften gar nicht bekannt. Er unterscheidet sich deutlich von der „normalen“ ambulanten Pflege. Denn es geht hier um Intensivpflege.

LUST AUF NEUES? FSJ & BFD – Freiwilligendienste bei der AWO.

www.fsj-bfd-freiburg.de Freiburg

Sinnvoll weiter entwickeln Erfahrung sammeln – Stärken entwickeln – Ziele finden: Vielfältige MÜglichkeiten im FSJ und BFD

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as mach‘ ich nach dem Schulabschluss?“ fragen sich viele beim Endspurt ihrer Schulzeit. Manche kennen schon ihren Wunschberuf, mĂśchten aber vor der Ausbildung noch andere Erfahrungen sammeln. Andere sind noch nicht so sicher und brauchen eine Orientierungsphase, in der sie herausfinden kĂśnnen, wo ihre Stärken und Talente liegen und welches Berufsziel passt. Viele haben nach der Schule Lust auf Neues und mĂśchten sich sozial engagieren, bevor sie in Ausbildung und Karriere einsteigen. „Jeder und jede Freiwillige soll etwas mitnehmen kĂśnnen fĂźr die eigene persĂśnliche Zukunft“, erklärt Gerd

Neumann, der bei der AWO-Freiburg fßr die Information, Beratung und Vermittlung von Menschen zuständig ist, die sich fßr das FSJ (Freiwilliges Soziales Jahr) oder den BFD (Bundesfreiwilligendienst) interessieren. Gut daran findet er, dass man die eigene persÜnliche Entwicklung mit der Hilfe fßr Menschen mit Handicap, fßr Kinder oder ältere Menschen verbinden kann. So haben alle etwas davon. Die Erfahrungsberichte der Freiwilligen auf der FSJ-Seite im Internet, auch bei der AWO, bestätigen dies. Hier sind viele Fotos, Videos und Beschreibungen aus den vielfältigen Einrichtungen zu finden, in denen ein Freiwilligendienst mÜglich ist:

von der Kita Ăźber ambulante Dienste fĂźr behinderte oder ältere Menschen bis zu Wohn- und Pflegeeinrichtungen fĂźr Senioren. Profis aus Pädagogik und Pflege begleiten die Freiwilligen fachlich und helfen, die Erfahrungen zu reflektieren. Als Leiter der ISA, eines ambulanten Dienstes, der Erwachsene und SchĂźler mit Handicap dabei unterstĂźtzt, zu Hause, in der Regelschule, bei der Arbeit oder in der Freizeit, ein ganz normales, selbstbestimmtes Leben zu fĂźhren, hat Gerd Neumann schon viele Freiwillige begleitet. Sein ResĂźmee: „Alle haben ihre persĂśnlichen Kompetenzen erweiter und keiner hat bisher am Sinn seines Engagements gezweifelt“.

Boys Day 2015

Ev. Fachschule fĂźr Heilerziehungspflege

Die &WBOHFMJTDIF'BDITDIVMFG•S)FJMFS[JFIVOHTQlFHF bildet berufsbegleitend an ihren Standorten Kork, Freiburg oder Karlsruhe aus:

)FJMFS[JFIVOHTQlFHF 3 jährige Ausbildung )FJMFS[JFIVOHTQlFHF "MUFOQlFHF 3,5 jährige Ausbildung Voraussetzung: r.JUUMFSF3FJGF r1SBLUJLVN '4+ #'%Pª

Heilerziehungshilfe/ BTTJTUFO[ 2 jährige Ausbildung Voraussetzung: r)BVQUTDIVMBCTDIMVTT r1SBLUJLVNPªFSX•OTDIU

Erlebe einen Tag am Universitätsklinikum!

Donnerstag, 23. April 2015 8.00 Uhr bis 12.30 Uhr

'SBHFO[VS'BDITDIVMFPEFS[VN#FSVG 8JSCFSBUFO4JFHFSOFQFSTšOMJDIĂ? Bertram Tränkle ¡ Schulleiter LandstraĂ&#x;e 1 ¡ 77694 Kehl-Kork Tel.: 07851/84-5999 E-Mail: heps@diakonie-kork.de ¡ www.diakonie-kork.de

Anmeldung Ăźber

www.boys-day.de

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MARKT

GIRLS’ DAY & BOYS’ DAY

Samstag, 18. April 2015

Gegen Klischees

Jungen gesucht!

Girls’ Day und Boys’ Day: Chance am 23. April nutzen und anmelden.

„Boys’ Day“ am Universitätsklinikum Freiburg. Tagespraktikum für Jungen in der Pflege und Krankenversorgung am 23. April.

M

ädchen und Jungen ab der fünften Klasse können den Orientierungstag „Girls’ Day“ und „Boys’ Day“ am 23. April nutzen, um ihre eigenen Wege in der Berufs- und Studienwahl zu gehen, und zwar geschlechterunabhängig. Wer sagt, dass nicht auch Mädchen Anlagenmechanikerinnen und Jungen Altenpfleger werden können? Die Stärken der Jugendlichen stehen im Fokus dieses Tages, ganz ohne Geschlechterklischees.

Seit 2001 haben fast 1,5 Millionen Mädchen an fast 100 000 „Girls' Day“-Veranstaltungen teilgenommen und die Chance genutzt, um in Berufe hinein zu schnuppern, die

vielleicht auf den ersten Blick nicht „typisch“ sind für Mädchen. Für mehr als 130 0000 Jungen fanden umgekehrt seit 2011 rund 20 000 „Boys' Day“-Aktionen statt. Die Aktionstage sind überaus erfolgreich: Über 90 Prozent der Jugendlichen und über 80 Prozent der beteiligten Unternehmen oder Einrichtungen äußerten sich sehr zufrieden. „Boys' Day“ und „Girls' Day“ werden vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Der „Girls' Day“ darüber hinaus auch vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. ■ www.girls-day.de www.boys-day.de

D

ie Frage nach dem späteren Beruf beschäftigt fast alle Schüler. Nach der Schulzeit entscheiden sich viele Jungen allerdings oft für Berufe, die abseits von Pflege- und Fürsorge-Tätigkeiten stehen. Doch gerade in der Pflege und Krankenversorgung werden männliche Fachkräfte und Bezugspersonen gesucht. Um Jungen die Möglichkeit zu geben, genau diese Berufe kennenzulernen und sie für die Arbeit im Gesundheitswesen zu begeistern, nimmt das Universitätsklinikum Freiburg dieses Jahr am 23. April, zum ersten Mal am bundesweiten „Boys’ Day“ teil.

„Wir haben ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, um den

TECHNISCHE DOKUMENTATION PROFIL MULTIMEDIA

Informieren Sie sich unter www.akademie-bw.de oder direkt: Kaiser-Joseph-Straße 168, 79098 Freiburg Tel. 0761/156 48 03-0, freiburg@akademie-bw.de

Akademie für Kommunikation in Baden-Württemberg

Freiburg

Heilbronn

Mannheim

Pforzheim

!! Stuttgart

!!

!! Ulm

Unter anderem dürfen die Jungen bei diesem Tagespraktikum, an dem sie vom Unterricht freigestellt sind, sogar das Blut abnehmen übern – allerdings an Dummys. Der „Boys’ Day“ am Universitätsklinikum Freiburg am 23. April beginnt um 8 Uhr und endet um 12.30 Uhr. Interessierte Jungen im Alter von 14 bis 17 Jahren können sich für den Aktionstag an der Uni-Klinik Freiburg über unten stehende Internet-Adresse anmelden. Weitere detaillierte Infos zu Treffpunkt und zum Ablauf erhalten die jungen Praktikanten dann nach ihrer Anmeldung. ■ Anmeldung über www.boys-day.de

Straßenbauerin und Erzieher

~ INFO-ABEND fürs BK-TD: Dienstag, 12. Mai 2015, Beginn 19 Uhr WAS TUN NACH DER MITTLEREN REIFE? Sie interessieren sich für Mediendesign, möchten einen staatlich anerkannten Berufsabschluss machen und gleichzeitig die Fachhochschulreife erwerben? Dann besuchen Sie unser privates Berufskolleg für

Jungen an diesem Tag zu zeigen, wie spannend die verschiedenen Behandlungs- und Pflegeberufe am Universitätsklinikum Freiburg und wie wichtig Männer in medizinisch-pflegerischen Bereichen sind“, sagt Bettina Steinle-Feser, Pflegedienstleitung am Universitätsklinikum Freiburg. Gemeinsam mit den Jungen sollen viele praktische, aber auch einige theoretische Fragen geklärt werden: Wie sieht es auf einer Pflegestation aus? Welche Aufgaben hat ein Arzt oder ein Pfleger? Wie führt man eine Untersuchung am menschlichen Körper durch? Was ist eigentlich Blut und wie bestimme ich ein Blutbild? Wie funktioniert richtige Händehygiene?

Was hat denn die Stadtverwaltung alles zu bieten? Tagespraktikum für Mädchen und Jungen bei der Stadtverwaltung Freiburg.

T

iiere pflegen, Brücken bauen, Texte verfassen, Kinder erziehen, Bäume pflanzen, Kontakte knüpfen, Programme schreiben, Brände löschen – nicht alle Menschen wissen, dass dies alles auch zu den Aufgaben einer Stadt gehört. Kaum eine Arbeitgeberin ist deshalb vielseitiger als die Stadtverwaltung. Die Stadtverwaltung Freiburg beteiligt sich am 23. April ebenfalls am bundesweiten Zukunftstag für Jungen („Boys‘ ! Day“) und Mädchen („Girls‘ Day“). Die-

ser Tag richtet sich an Mädchen und Jungen ab der fünften Klasse. Sie können sich über eine Ausbildung oder ein Studium informieren – je nach Stärken und Interessen, vor allem aber unabhängig von ihrem Geschlecht. Wer sagt, dass nicht auch Mädchen Brücken bauen oder Programme schreiben und Jungen nicht Erzieher sein können? Bei der Stadtverwaltung lernen die jungen Menschen abwechslungsreiche und spannende Berufe kennen. Mädchen arbeiten mit im städtischen ITBereich, probieren sich als Gärtnerin

oder Straßenbauerin, schnuppern in Bau- und Vermessungsberufen hinein und betätigen sich als Nachwuchstischlerin oder -kartografin. Jungs erhalten Einblick in die städtischen Kitas als Erzieher. Viele Türen stehen also offen. An diesem Tag können Mädchen wie Jungen neue Berufe kennen lernen oder heimliche Träume genauer in Augenschein nehmen. Alles rund um Tagespraktikum und Ausbildungsberufe der Stadtverwaltung steht auf www.freiburg.de/ausbildung - Girls‘ Day und Boys‘ Day.

GEWERBEAKADEMIE

Assistent/in Bürokommunikation

!"#$%&'()#*"+,-./,'0"&'(1(2",0.,"/"3444 So wie Freiburg! Mehr als 30 verschiedene Berufsausbildungen und zahlreiche Studiengänge warten auf motivierte Menschen. Informiert Euch jetzt bei der Stadtverwaltung.

Beratung und Informationen:

Cathrin Hänggi, Telefon: 0761/201-1224 www.freiburg.de/ausbildung

Fachwissen im MS-Officebereich wird mit der Qualifizierung zum Assistent Bürokommunikation ab dem 9. Juni an der Gewerbe Akademie Freiburg aufgebaut. Es beginnt mit MS-Windows zu Datenmanagement, Ordnerstruktur und Datensicherung. Der zweite Teil dreht sich ums Internet. Im dritten Teil wird Schriftverkehr mit MS-Word und MS-Excel geübt, inklusive Drucken von Dokumenten, Serienbriefe und Tabellenkalkulation. Teil vier, MSOutlook, befasst sich mit der Verwaltung von Terminen und Kontakten. Im fünften Modul wird die Präsentation mit Power Point geübt. Der Lehrgang ist zertifiziert und kann gegebenenfalls gefördert werden. Infos: Gewerbe Akademie Freiburg, Telefon 0761/15250-0 oder www.wissen-hoch-drei.de


Samstag, 18. April 2015

Fotos: Neithard Schleier

Eine Sekunde vorher: Weltmeister Höwedes hat Admir Mehmedi klar von hinten getroffen und damit den Strafstoß verschuldet, den Julian Schuster aber über die Latte setzte

Große Unruhe Bundesliga. Der Abgang von Klopp zu Saisonende und der vierte Trainer beim HSV halten die Liga in Atem

Ü

Engagiert und unglücklich: Kapitän Julian Schuster hatte auf Schalke mit einem Strafstoß die Chance zum Siegtreffer, die er aber vergab

ber das Restprogramm der noch zahlreichen in den Abstiegskampf verwickelten Teams darf ab sofort munter spekuliert werden, höhere Mathematik und noch höhere Mächte inklusive. Frei nach dem schönen Motto “Frag nicht nach meinem Alter, denn das ändert sich jeden Tag”, wird wohl auch die enge Konstellation im unteren Drittel der Tabelle von Spieltag zu Spieltag noch Purzelbäume schlagen. Also wäre es nicht schlecht, wenn der SC Freiburg am Samstag (15.30 Uhr) mit einem Heimsieg über Mainz ein weiteres Team zwischen sich und die Abstiegsplätze bringt. Während der SC zwei Siege und ein Unentschieden aus den letzten drei Partien holte (siehe auch Seite 12), hat Mainz nach drei Remis zuletzt zu Hause gegen Leverkusen verloren. Daher sind die Mainzer nur noch zwei Punkte vor dem SC angesiedelt und könnten mit einem Heimsieg in der Tabelle überholt werden. Die für ihr überfallartiges Umschaltspiel nach Ballgewinnen bekannten Mainzer werden vermutlich tief stehen, da

ihnen auch ein Unentschieden hilft. Wie so oft wird die Frage also sein, welches Risiko die Streich-Elf vor heimischer Kulisse gehen kann, ohne für die brandgefährlichen Mainzer Konter anfällig zu sein. Die beiden Heimsiege gegen Augsburg und Köln zuletzt waren weniger von einem Offensivfeuerwerk begleitet. Beim Schlusslicht aus Hamburg hat es mittlerweile den nächsten Trainerwechsel gegeben. Als vierter (!) Trainer der laufenden Saison ist nun Bruno Labbadia an der Reihe, den freien Fall in Liga zwei noch zu verhindern. Den Anfang dazu will er im Nord-Klassiker machen, nämlich bei Gatsspiel des HSV in Bremen. Da ein solches Derby womöglich seine eigenen Gesetze hat und die Bremer zuletzt etwas ins Stottern kamen (2:3-Niederlage in Stuttgart), ist die Partie durchaus offen. Dies wäre sie übrigens nicht gewesen, wenn Peter Knäbel beim HSV weiterhin den Coach gegeben hätte. Besonders die Außendarstellung des HSV-Sportchefs war als Trainer vernichtend. Nach einem 0:4 in Leverkusen und einem 0:2 gegen Wolfsburg war der

Ausflug von Knäbel auf die Trainerbank bereits schwer belastet. Zwar kann jede mannschaft gegen die beiden Spitzenteams verlieren. Die Art und Weise, wie Knäbel daraufhin die HSV-Spieler öffentlich schalt, ließ erahnen, dass der gute Mann keine Ahnung hat, wie man ein Team im Abstiegskampf führt. Der VfB Stuttgart reist nach dem Heimsieg über Bremen nun nach Augsburg, das zuletzt in Paderborn verlor und trotzdem noch auf dem sechsten Tabellenplatz steht, der zur Teilnahme an der Europa-League berechtigen würde. Seit Augsburg die europäischen Ambitionen auch öffentlich aussprach, holte man nur noch einen einzigen Punkt (0:0 gegen Schalke) und baute ansonsten gerne Gegner aus dem unteren Drittel auf. Der SC Paderborn muss nach seinem Heimsieg nach Dortmund, wo derzeit der Abgang von Jürgen Klopp (siehe auch Seite 3) das große Thema ist. Sollte die Klopp-Elf sich geschockt zeigen und dieses Spiel verlieren, ist Dortmund wieder drin im Abstiegskampf.


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FUSSBALL

BUNDESLIGA

18. Apr

Es kommen die Gänsehaut-Wochen SC Freiburg. Bevor nun die direkten Duelle gegen Mainz, Stuttgart, Paderborn und Hamburg aufeinander folgen, hat das Streich-Team Selbstvertrauen getankt, auch dank der “Null”, die steht. Von Michael Zäh

B

Foto: Neithard Schleier

evor es jetzt in die Wochen der Wahrheit geht, hat der SC Freiburg gehörig Selbstvertrauen getankt. Und die guten Nerven sind es auch, die maßgeblich über Sieg oder Niederlage in den direkten Duellen gegen Mainz (zwei Punkte vor dem SC) am Samstag (15.30 Uhr) und dann in der Folge in Stuttgart (derzeit drei Punkte hinter dem SC), gegen Paderborn (derzeit zwei Punkte hinter dem SC) und in Hamburg (derzeit vier Punktre hinter dem SC) entscheiden werden. Denn selbstredend kriegt man ja schon Gänsehaut, wenn man an diese enge Konstellation auch nur denkt. Natürlich kann hier jeder jeden schlagen, wenn alles passt und die Tagesform es so will. Die Frage ist nur, wer dann wen schlägt und eben drinbleibt in der Liga. In der Gesamtschau der letzten vier Spiele hat sich das Streich-Team erheblich stabilisiert. Zuerst gab es die beiden Heimsiege gegen Augsburg (2:0) und gegen Köln (1:0), bevor es dann in Wolfsburg eine denkbar knappe 0:1-Niederlage im DFB-Pokal gab und man zuletzt auf Schalke einen Punkt holte (0:0). Es sticht dabei sofort ins Auge, was bei diesen vier Partien gestimmt hat: Die Null

stand, bis auf ein Elfmetertor in Wolfsburg (wobei der Strafstoß auch noch umstritten war). Es ist die defensive Ordnung, die zuletzt tatsächlich beeindruckt hat, ohne dass dies einer destruktiven Spielweise geschuldet war. Im Gegenteil war das Streich-Team beim (inzwischen verhinderten) Champions-League-Anwärter Schalke auch im Spiel nach vorne mit den besseren Chancen ausgestattet. Julian Schuster setzte einen Foulelfmeter über die Torlatte. Das wäre ansonsten wahrscheinlich der Siegtreffer gewesen – eben weil die beiden Viererketten in der Defensive prächtig funktionieren und dahinter mit Roman Bürki ein Keeper der Extraklasse steht. Die große Frage ist nun, in wie weit diese Stabilität auch mit den personellen Umbaumaßnahmen zu tun hat, die Christian Streich teilweise überraschend in die Wege leitete. Insbesondere im defensiven Mittelfeld gab es in den letzten vier Partien ja drei Varianten. Gegen Augsburg und Köln spielten dort im Zentrum Nicolas Höfler mit Oliver Sorg, in Wolfsburg waren es Vladimir Darida mit Julian Schuster und zuletzt auf Schalke war es Julian Schuster mit Oliver Sorg. Der ehemals immer

gesetzte Vladimir Darida hat somit seine Einsatzgarantie verloren, obwohl er der vielleicht beste Fußballer im Kreis der aufgezählten “Sechser” (und überhaupt im SCKader) ist. Es ist ein erstaunlicher Abwägungsprozess im Gange, wieviel kreatives Potenzial in der Beschleunigung des Spiels nach vorne womöglich geopfert werden muss, um Sicherheit und Stabilität ins SC-Spiel zu bringen. Und es ist dann noch erstaunlicher, dass Christian Streich trotz der beiden Heimsiege gegen Augsburg und Köln die Formation wieder veränderte. Übrigens nicht nur im zentralen defensiven Mittelfeld, sondern auch auf den Außenbahnen und im Angriffszentrum. Das Selbstbewusstsein ist nach drei Ligaspielen ohne Gegentor und ohne Niederlage wieder da. Und es hängt auch mit dem Umstand zusammen, dass derzeit viele Variationen in der Aufstellung möglich sind. Es macht den Eindruck, dass hier gerade rechtzeitig alle Mann ganz eng beisammen stehen, nicht nur auf dem Platz, sondern auch was die Wahlmöglichkeiten des SCTrainers angeht. Dies können entscheidende Pluspunkte sein, wenn jetzt die Gänsehaut-Wochen kommen.


BUNDESLIGA

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FUSSBALL

Mitten im Getümmel: Oliver Sorg wird im defensiven Mittelfeld in seiner neuen Rolle immer wertvoller. Gegen Köln schlug er den Traumball zum Siegtor. Auf Schalke war er stets anspielbar

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Samstag, 18. April 2015

S

Fotos: Robert Capa/International Center of Photography/Magnum Photos

eit 30 Jahren gibt es das Freiburger Film Forum, was mit einem umfassenden Jubiläums-Filmfestival vom 11. bis 17. Mai gefeiert wird. Dabei wird das neu ins Leben gerufene student’s film forum vorgestellt, es werden Klassiker des ethnografischen Films gezeigt (unter anderem wird der renommierte Filmemacher David MacDougall zu Gast sein) sowie eine Werkschau des Harvard Sensory Ethnography Lab aus den USA, die analoge und digitale Medien nutzt, um ästhetische und ethnologische Perspektiven einzufangen. Ein weiterer Schwerpunkt des Festivals wird das Thema Flucht- und Migrationsbewegung sein. Viele Filme aus vier verschiedenen Kontinenten werden im Kommunalen Kino im Alten Wiehrebahnhof gezeigt. Außerdem wird eine Ausstellung mit Fotografien des legendären Robert Capa im Institut Culturel Français Freiburg am Münsterplatz eröffnet.

Das Film Forum Freiburg hat sich schon immer als ein Ort des Austauschs, der Diskussion und der Begegnung verstanden. Die Filme, die gezeigt werden, erschließen nicht nur neue Horizonte, sondern werden auch sorgfältig nach Kameraführung, Bildauswahl und Schnitt ausgewählt. Rhythmus und der ästhetische Anspruch in der Beziehung zwischen Filmemacher und Gefilmten sollen spürbar sein. Immer wieder werden mit solchen Filmen eigene kulturelle Selbstverständlichkeiten in Frage gestellt und kulturelle Phänomene in den Kontext ökonomischer und politischer Machtverhältnisse gestellt. Gegründet wurde das Freiburger Film Forum vor 30 Jahren von Studierenden. Längst ist es etabliert, doch nun gibt es mit dem neu gegründeten student’s film forum ein extra Forum für junge Filmemacherinnen und Filmemacher. Der Schwerpunkt liegt hier ebenso auf Arbeiten aus der visuellen Anthropologie. Dabei kann es sich um Abschlussarbeiten an Filmhochschulen handeln oder um eigenständige Filmprojekte. Einige dieser Filme werden auch beim Festival gezeigt. So zeigt der Eröffnungsfilm „Out of Focus“ die Innenperspektive jugendlicher Insassen in Mexikos berüchtigtster Jugendhaftanstalt, inklusive aller Kontraste zwischen Träumen und realem Leben. Neben Filmen bietet das student’s film forum auch ganz neue Zugänge zu dokumentarischen Arbeiten. So wird beim Festival beispielsweise die web-basierte, interaktive Dokumentation „Refugee Republic“ vorgestellt, bei der der Alltag eines syrischen Flüchtlingscamps im Nordirak visuell durchstreift werden kann, quasi als Collage aus Fotografien, Videos, Zeichnungen und Sound. Ehrengast David McDougall wird außerdem unter dem Titel „An Evolving Film Practice“ jungen Filmeacherinnen und Filmemachern eine Masterclass anbieten und anhand von Filmbeispielen Brüche und Wendungen in seine Werken veranschaulichen. Ein besonderes Highlight zum Jubiläum ist die Ausstellung mit 44 Israel-Bildern von Robert Capa aus den Gründungs-Jahren 1948 bis 1950 in den Räumen des Centre Culturel Français Freiburg. Der legendäre Fotograf und Gründer der Fotoagentur Magnum gilt als Ikone der Bildberichterstattung. Von ihm stammt der Satz: „Wenn deine Bilder nicht gut genug sind, warst du nicht nah genug dran“. Mit offenem, unvoreingenommenem Blick hat er unvergessliche Bilddokumente geschaffen – auch in dem jungen Israel. ■ Filmfestival Freiburger Film Forum, „Afrika/Amerika/Asien/Ozeanien“, 11. bis 17. Mai, Kommunales Kino Freiburg, Alter Wiehrebahnhof, Urachstr. 40; www. freiburger-filmforum.de

Nachdenken über sich selbst 30 Jahre Freiburger Film Forum: Jubiläums-Fimfestival mit ethnografischen Filmen, Werken des neuen student’s film forum und einer Ausstellung mit Fotografien von Robert Capa aus der Gründungszeit Israels. Von Barbara Breitsprecher

und eine filmische Fir st Co nta ct: Alte Fotos uguinea (14. 5., 19 h) Wiederbegegnung in Ne

Haifa 1948: Star-Fotograf Robert Capa fotografierte in Israel diese Einwanderin mit ihrem Kind. Ihm ist eine Ausstellung unter dem Titel „Robert Capa: Israel/Einwanderung 1948-50“ bis zum 3. Juni im Centre Culturel Français Freiburg gewidmet.


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LEBEN

Konzert

Festkonzert für den Bachchorgründer

TIPPS

Samstag, 18. April 2015

AUSSTELLUNG

Fest

Instrumente spielen und ausprobieren

Im April jährt sich der Geburtstag von Theodor Egel, dem Gründer des Freiburger Bachchores, zum 100. Mal. Aus diesem Anlass veranstalten die Freiburger Bachchorgesellschaft und das Kulturamt Freiburg in Kooperation ein zweigeteiltes Festkonzert. Der Geiger Thomas Egel-Gold-

Instrumente ausprobieren, Lehrerinnen und Lehrer kennenlernen und verschiedenen Ensembles zuhören, die von Barock bis Pop ihre große Bandbreite zeigen – all das ist beim Musikschulfest der Jugendmusikschule in Merzhausen möglich. Mit dem „Tag der offenen Tür“

schmidt (Sohn von Theodor Egel) und Valentin Egel (Enkel desselben) werden zusammen die sechs Sonaten für Violine und Klavier von Johann Sebastian Bach. Der in Müllheim geborene Theodor Egel studierte an die Musikhochschule Berlin. Der Bachchor entstand aus dem phantastischen Wunsch heraus, die Matthäus-Passion im Freiburger Münster mit Studenten und Studentinnen aufzuführen – die Geburtsstunde des Freiburger Bachchors. Im März 1944 erfolgte die Aufführung. 1966 erhielt Egel den ReinholdSchneider-Preis der Stadt Freiburg.

wendet sich die Jugendmusikschule Südlicher Breisgau, die sich aus 13 Mitgliedsgemeinden zusammen geschlossen hat, an Kinder und deren Eltern, die noch auf der Suche nach einem geeigneten Instrument sind. Doch auch junge Menschen, die schon musikalische Erfahrung haben, sind herzlich eingeladen, sich aus diesem reichen Angebot der musikalischen Möglichkeiten neue Anregungen zu holen. Parallel dazu veranstaltet auch der Musikverein seinen Infotag. Um 16.30 wird zudem ein Schülerkonzert im Forum Merzhausen geboten.

■ Festkonzert des Bachchors, Sonaten für Violine und Klavier, 19. April, 11 Uhr und 19 Uhr, Kaisersaal des Historischen Kaufhauses

Junge arabische Fotografinnen und Fotografen zeigen visuelle Erzählungen von Landschaften und Menschen in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Die Fotos sind im Rahmen eines Fotografie-Workshops entstanden, den das GoetheInstitut Golf-Region organisiert hatte und der von dem renommierten Ostkreuz-Fotografen Maurice Weiss aus Berlin geleitet wurde. Er ist einer der angesehensten Fotoreporter und politischen Porträtisten seiner Generation. Entstanden sind in diesem Workshop sehr persönliche Dialoge der einheimischen Fotografinnen und Fotografen mit Natur und Umwelt der Wüstenregion am Arabischen Golf. Auf dokumentarische Weise werden die Beziehungen der Menschen mit der Landschaft,

aber auch ihr Verhältnis zu dem urbanen und ländlichen Raum sichtbar. Verbindendes Element der Ausstellung ist der Einblick in eine Welt, die für die Fotografen sehr nah ist und die doch entdeckt werden muss: „Next to here“. Dabei zeigen die Fotografien eine Welt jenseits der Hochglanzmagazine und Reiseführer, die eine hierzulande kaum bekannte Sicht auf das so genannte Übermorgenland eröffnet. ■ Ausstellung „Next to here“, Fotografien aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, bis 17. Juli, Mo - Do 9 bis 17 Uhr sowie Fr 9 - 14 Uhr, Goethe-Institut Freiburg, Wilhelmstraße 17, Eintritt frei

Ausstellung

Landschaft, abstrakt und naturalistisch

Im Gebäude der Zentralen Klinischen Forschung (ZKF) des Universitäts-Klinikums gibt es „Die andere Galerie“. Hier zeigt nun Birgit Huber-Wanner abstrakte und naturalistische Landschaftsbilder in Acryl, Aquarell und Mischtechnik. Auch Collagen zeigt die Künstlerin, wobi sie Naturmaterialien wie Baumrinde verwendet hat. Natur ist das Thema, mit dem sich Birgit Huber-Wanner künstlerisch auseinander setzen will, sowohl in realistischer wie auch abstrakter Malweise. Vernissage am 17. April um 19 Uhr. ■ Birgit Huber-Wanner, „Natur, Farbe, Form“, 17. April bis 19. 6., wochentags 9 bis 15 Uhr Zentrale Klinische Forschung Uni-Klinik

■ Musikschulfest und „Tag der offenen Tür“, 25. April, 14 bis 16.30 Uhr, Jugendmusikschule in der Hexentalschule in Merzhausen

Figurentheater

AUSSTELLUNG

Hilfe für Spaltkinder auf drei Kontinenten: Der ehrenamtlich engagierte Mund-Kiefer-Gesichtschirurg Gunther Au-Balbach ist gerade aus Burundi zurück und wird mit beeindruckenden Fotos von seinen Erfahrungen in diesem bitterarmen Land berichten. Er reist schon viele Jahre nach Afrika, um Kinder mit Lippen-Kiefer-Gaumenspalten zu operieren. Mit einem Kurzfilm und Fotos im Rahmen der Ausstellung der Deutschen

Cleft Kinderhilfe e.V. gibt er einen persönlichen Einblick in die praktische Hilfe vor Ort und die Nöte sowie Sorgen und Hoffnungen der betroffenen Menschen. ■ Ausstellung „Hilfe für Spaltkinder“, 24. April bis 15. Mai, VHS Freiburg, Rotteckring 12; Vernissage am 24. 4. um 19 Uhr; Geführte Mittwochs-Rundgänge jeweils um 17.30 Uhr

Manege frei für Marionetten-Puppen

Manege frei für kuriose Tiere und grandiose Artisten als trickreiche Marionettenstars: Die funkelnde Nachtfee, der pfiffige Koboldmaki Miquito, die grazilen Akrobaten am Reifen, der Wurm, der fliegen möchte, Madame Schmeißfliege, der prächtige Sonnenvogel und andere Überraschungen mit einer Prise Magie. Gregor Schwank bezaubert als Solist mit virtuosem, poetischem Marionettentheater und liebevoll geschnitzten Puppen, denen man anmerkt, dass er seine Kunst bei der Augsburger Puppenkiste gelernt hat. ■ Figurentheater Gregor Schwank „Zirkus Marionetto“, 25. April, 16 Uhr, Haus der Jugend Freiburg, Uhlandstraße 2, Eintritt: 4/5 Euro


TIPPS

Samstag, 18. April 2015

Kinderwelt

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Lichtbildvorträge

KONZERT

Pippi, Karlsson, Michel & Co

LEBEN

Indien sehen, hören und schmecken

109 Bücher hat Astrid Lindgren geschrieben, dazu viele Geschichten und vor allem hat sie dabei unvergessliche Charaktere geschaffen. Die Erlebnis-Ausstellung „Astrid Lindgrens Kinderwelt“ lädt ein zu Spielstationen, Kinderkino, Hörbuchstation, einer Bibliothek und einer Leseecke. Es gibt Infos zu Astrid Lindgrens Leben, eine Schnitzeljagd mit Gewinnspiel und betreute Bastelaktionen rund um die aufgestellte Villa Kunterbunt (montags bis freitags, 12 bis 17 Uhr).

Ein ganzer Tag ist im Waldhaus Freiburg dem Land Indien gewidmet. Einem Lichtbild-Vortrag über Indiens Wälder, vom Himalaya bis in die Tropen, folgt eine Mittagspause

■ Astrid Lindgrens Kinderwelt, interaktive Ausstellung „Auf den Spuren von Pippi, Karlsson & Co.“ bis 2. Mai, Schwarzwald-City

mit landestypischen Speisen und indischer Musik. Weitere Bild-Vorträge über Land und Leute (13 Uhr), über Geschichte und Kultur (14 Uhr) sowie eine Figurentheater-Reise durch Indien (15.15 Uhr) folgen. Über Nachhaltigkeit im indischen Alltag wird berichtet (16.30 Uhr) und ab 17 Uhr gibt es indischen Tanz.

15 Jahre Äl Jawala und die neue EP „Intergalactic Medusa“ (mit special guest Flo Mega), die am 24. April erscheint – wenn das nicht Grund genug ist, ausgiebig zu feiern. Am 24. und 25. April findet das Äl Jawala Festival statt, das dieses Jahr dem Reggae gewidmet ist. Dazu hat Äl Jawala eine Künstlerin und einen Künstler eingeladen, die zum ersten Mal in Freiburg auf der Bühne stehen: die Reggae & Soul-Neuentdeckung aus München,

Ami Warning sowie Sebsatian Sturm mit seiner Exile Airline Band aus Aachen. Die beiden Newcomer werden der ersten festivaltag am Freitag bestreiten, Äl Jawala selbst wird dann am zweiten Tag, am Samstag, die Bühne im E-Werk besteigen. An beiden Abenden werden zudem DJs aufmischen. ■ Jawala Festival 2015, 24. - 25. April, E-Werk Freiburg, www.jawalafestival.de

■ Vorträge „Wälder der Welt: Indien“, 26. April, 11 bis 18 Uhr, Waldhaus Freiburg, Wonnhaldestraße 6, Eintritt frei

Theater

Konzert

Konzert

Theater

Ausstellung

Lorca-Stück über die erotische Energie

Opern mit Solisten der Musikhochschule

Durchs musikalische Universum

Der Umgang mit dem großen Vergessen

Trügerische Ordnung, neue Dimensionen

Das Theater der Immoralisten hat sich das Stück „Bernarda Albas Haus“ von Frederico Garcia Lorca vorgenommen und dabei die Rollen der Frauen mit Männern besetzt. Die Matriarchin Bernarda Alba hat nach dem Tod ihres Mannes die Trauer über ihre Familie verhängt und die fünf Töchter samt ihrer eigenen Mutter im Haus eingesperrt. Die älteste Tochter soll nun vor dem bevorstehenden Verwelken verheiratet werden und damit das Haus verlassen dürfen. Doch hat sich die jüngste Tochter in den Bräutigam der

Solisten der Hochschule für Musik Freiburg, alles junge Sängerinnen und Sänger, die gerade am Start zu ihren Bühnenkarrieren sind, präsentieren im Kurhaus Bad Krozingen zum Ausklang des 20. Mozartfestes ihr Können. Im ersten Teil werden Duette und Arien aus Opern von

Ausgehend von Bruno Madernas Serenata per un Satellite zieht das Ensemble SurPlus seine Bahn durch einen kontrastreichen Teil des musikalischen Universums, in dem klingende „Himmelskörper“ ganz unterschiedlicher Gestalt umeinander, aber auch um je eigene oder gemeinsame kompositorische Fixsterne kreisen. Werke von György Kurtágs, Michael Reudenbachs, Andrew Tooveys und Iannis Xenakis werden aufgeführt, ebenso eine vom Ensemble arrangierten Version der „Serenata per un Satellite“ von Bruno

„Gastraum“ nennt der Künstler Till Velten seine Begegnungen mit Menschen mit und ohne Demenz. Seine anschließenden Interviews – mit beispielsweise einer Schauspielerin, einem Spukforscher, einer Frisörin – versammelt er in seinem Buch »Sprechen über Demenz«, das gerade im

Der Künstler Günter Malchow aus Münster – ein Vertreter des Konstruktivismus und der konkreten Kunst – scheint es dem Betrachter leicht zu machen. Eine strenge Geometrie, der wechselnde Rhythmus der Farbstreifen und Rechtecke suggerieren eine nachvollziehbare Ordnung. Doch das trügt. Transparenz, ätherisch leicht wirkende Farben bis zum Haptischen verbinden die Konstruktion mit dem Sinnlichen. Scheinbar überlagerte Rastersysteme bilden Räume und Räumlichkeiten, die es nach und nach zu entdecken

Schwester verliebt. Heimlich spricht sie mit dem Geliebten nachts vom Balkon aus und fasst den Entschluss zu fliehen. Den Theatermachern ging es um die Frage nach der energetische Qualität des Männlichen und Weiblichen, um die Sehnsucht als Urtrieb des Menschen, der sich nach keine Definitionen richtet.

Mozart, Bellini und Donizetti vorgetragen. Es werden die Studierenden der Gesangsklasse von Professorin Dorothea Wirtz auftreten. Im zweiten Teil Liebes-Arien und -Duetten unter anderem von Mozart und Berlioz, werden die Stücke von den Studierenden der Gesangsklasse von Professorin Angela Nick vorgeführt. Im dritten Teil werden Szenen aus Opern von Mozart, Massenet, Beethoven, von Flotow, Richard Strauß und Brahms gezeigt, gestaltet vom Institut für Musiktheater/Szenisches Spiel unter der Leitung von Ansatasia Vareli.

■ Theater der Immoralisten „Bernarda Albas Haus“, 18./23. -25./30. April u. 1./2./7. - 9. Mai, jeweils 20 Uhr, Ferdinand-Weiß-Str. 9-11

■ Opernabend beim 20. Mozartfest in Bad Krozingen, 26. April, 19 Uhr, Kurhaus Bad Krozingen, Tickets: Tel. 07633/4008164

Maderna. Ein Werk in offener Form und Besetzung, das durch die phantasievolle Lektu ̈re von Madernas unkonventioneller Notation jedesmal neu entsteht. Das Programm lädt dazu ein, den Anziehungskräften und Wechselwirkungen zwischen diesen unterschiedlichen „Himmelskörpern“ nachzuspüren.

Herder-Verlag erschienen ist. Darin dokumentiert, reflektiert und erweitert er sein künstlerisches Forschungsprojekt, über einen längeren Zeitraum hinweg, das er in Zusammenarbeit mit dem Theater Freiburg und dem WOGE e.V. in Freiburg realisiert hat. Jenseits der Verlusterzählung der Demenz als Abbau intellektueller Funktionen initiiert es ein vielstimmiges, vitales Gespräch über den persönlichen und gesellschaftlichen Umgang mit dem großen Vergessen. Bei der Matinee wird er sein Buch vorstellen und mit Gästen, unter anderem Inge Jens, diskutieren.

gilt. Der Betrachter ist herausgefordert, die scheinbare Eindeutigkeit und Planung des Raumes nachzuvollziehen, den Linien zu folgen und die Konstruktion zu durchschauen. Die kognitive Wahrnehmung wird immer wieder durch Farbspiele und Raumgeometrie bereichert und öffnet sich für neue Dimensionen.

■ Ensemble SurPlus „Kreisbahnen“, 28. April, 20 Uhr, Großer Saal EWerk Freiburg, Eschholzstr. 77, (Einführung um 19 Uhr)

■ Matinee „Sprechen über Demenz“ mit Buchvernissage, 19. April, 11 Uhr, Winterer-Foyer Theater Freiburg

■ Günter Malchow „Connected – Mit Farbe Bilder bauen“, bis 28. Juli, Katholische Akademie der Erzdiözese Freiburg, Wintererstr. 1


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ZAHNGESUNDHEIT IMPLANTAT

Samstag, 18. 24. April November 20152012

Z APHONRMT ER DA II ZT I N

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Voller Energie für die wirklich wichtigen Dinge! Im Einzelfall kann die Zuzahlung für ein Implantat bei 199 Euro liegen: Dr. Kambiz Dibah hat eine hauseigene Kalkulation mit „spitzem Skalpell“ aufgestellt. Er will, dass sich jeder ein Qualitäts-Implantat leisten kann. Jetzt geht er nach sechs Jahren mit eigener Homepage online, um weiter Transparenz zu schaffen

N

ach über sechs Jahren auf seinem Weg ist Dr. Kambiz Dibah selbstbewusst und in sich ruhend. “Ich kann mich von den Dingen, die unwichtig sind, leicht trennen und dafür die Dinge, die wirklich wichtig sind, mit voller Energie angehen.” Es ficht den erfolgreichen Zahnarzt mit seinem sozialen Konzept nicht mehr an, wenn es von dritter Seite irgendwelche Angriffe gibt. “Das gab es permanent über all die Jahre und da habe ich einen gewissen Humor entwickelt”, sagt Dr. Dibah. “Denn diejenigen, die etwas gegen mein Konzept einzuwenden haben, müssen irgendwann ja auch öffentlich dastehen und erklären, was sie denn eigentlich daran stört.” Und hier hat Dr. Kambiz Dibah eine klare Haltung. “Unser Konzept dient schließlich der Öffentlichkeit. Warum sollen wir uns dafür entschuldigen, dass wir ein soziales Konzept erfolgreich in die Tat umsetzten? Und bei wem? Ich bin stolz darauf, dass ich meinen Patienten dieses Angebot machen kann.” Dr. Dibah hat als Freiberufler messerscharf kalkuliert, „mit spitzem Skalpell“, wie er sagt. Und so kommt es, dass Dr. Kambiz Dibah ein Markenimplantat im Einzelfall schon für weniger als 200 Euro Zuzahlung anbieten kann. Nach über sechs Jahren auf seinem Weg wird es demnächst auch die Homepage von Dr. Dibah geben, auf der er alles abbilden will.

Zahnimplantat schon unter 200 Euro Zuzahlung Denn es gibt keine Geheimnisse um sein bahnbrechendes Konzept. Es ist alles völlig transparent. Daher traut sich Dr. Dibah auch, sowohl Kritik wie auch Anfeindungen auf seine Homepage zu stellen, damit jeder selbst beurteilen kann, was er davon halten mag. Generell kostet ein Implantat bei Dr. Dibah 999 Euro. Hiervon werden noch der Zuschuss, den die Kassen übernehmen, abgezogen. Der Eigenanteil für ein Einzelimplantat inklusive Krone beläuft sich somit auf maximal 600 bis 700 Euro. Es ist dem Zahnarzt nämlich ein Anliegen, dass nicht eine immer größere Zahl von Menschen sich eine notwendige und sinnvolle Behandlung nur wegen der Kosten nicht leisten kann. Das hat Dr. Dibah den Namen “Robin Tooth” eingebracht. Und dabei sind seine Implantate von höchster Qualität. Neben der Firma “Camlog hat er vor einem Jahr auch noch die weltweit renommierte Firma “Straumann”, mit Hauptsitz in Freiburg gewonnen. „Ich bin stolz darauf, dass wir es geschafft haben, Straumann als Partner zu gewinnen. Dieses Label ist ganz oben angesiedelt. Das heißt auch, dass unser Konzept überzeugend ist“, so Dr. Dibah. Schlanke Strukturen, geschickter Einkauf des hochwertigen Materials

und ambitionierte Mitarbeiter sind die Basis seines Konzeptes. Mit viel Engagement hat er so erreicht, dass er nun gleich zwei hochwertige Markenimplantate, von „Camlog“ und von „Straumann“ zum Preis von 999 Euro anbieten kann. „Jetzt kann ich im Grunde genommen auch noch entscheiden, welches System für welchen Patienten am besten passt. Das ist noch mal ein Schritt in Richtung höchstwertige Versorgung, und zwar passend zu jeder Situation“, erklärt Dr. Dibah. Die Partnerschaft mit Straumann empfindet er als Bestätigung des sozialen Konzepts. Ritterschlag für Robin Tooth!

„Wir können doch nicht an unseren Patienten vorbei planen“ War sein Konzept anfangs eben aufgrund seiner Neuartigkeit auch ein Gang auf des Messers Schneide, nicht selten direkt oder indirekt mit Störfeuer belegt, will Dr. Dibah nun jede Schüchternheit ablegen. “ Wenn politisch gewollt ist, dass Transparenz herrscht, wenn politisch gewollt ist, dass Wettbewerb vorhanden ist, wenn das ganze System für alle da sein soll, dann muss auch ganz klar sein, dass auch jedes neue Konzept seine Berechtigung hat”, erklärt Dr. Dibah. Er hält die allgemeine Entwicklung, hin zu mehr Zuzahlun-

gen, für einen viel zu wenig in der Öffentlichkeit diskutierten Prozess. „Wir müssen uns als Gesellschaft doch auch Gedanken machen, ob wir hier nicht an der täglichen Realität der Menschen vorbei handeln“, so Dr. Dibah. „Die Kosten für die ganze Lebenshaltung steigen ständig, die Mieten explodieren, die Angst vor einer Inflation wirkt sich ebenso aus. Und wer heute ein ganz normales Einkommen hat, der kann sich eine Zuzahlung von mehreren tausend Euro schlicht nicht leisten. Ich glaube, es sind fast dreiviertel der Leute, die das betrifft. Und denen muss man ein Angebot machen können, sonst würde man als freiberuflicher Zahnarzt doch an seiner Kundschaft vorbei planen“, so Dr. Dibah. Für den einzelnen Kunden wirkt sich die hauseigene Kalkulation von Dr. Dibah je nach Lage verschieden aus. Beispiel eins: Ein Student hat einen Schneidezahn bei einem Sportunfall verloren. Die Lücke ist also vorne im Frontzahnbereich. Hier zahlt die Kasse für eine Brücke in der Regel mehr als 800 Euro. Da nun Dr. Dibah seine eigenen Kosten für ein Einzelimplantat bei 999 Euro kalkuliert hat, muss der Student also höchstens noch 199 Euro zuzahlen, um ein Implantat zu bekommen. Beispiel zwei: Eine Hausfrau beißt auf einen Kirschkern und verliert

einen Backenzahn im sichtbaren Bereich an der Seite. Hierfür zahlt die Kasse um die 500 Euro. Also verbleibt noch eine Zuzahlung von 499 Euro.

Hauseigenes Konzept messerscharf kalkuliert Dass seine Kollegen oft teurer kalkulieren, ficht Dr. Dibah nicht an. „Wir müssen doch alle in dieser Arche Noah unterkommen, die Großen und die Kleinen, der Luxus und die Handwerkskunst. Wenn die Preise für ein Implantat in Deutschland überall mehr oder weniger gleich hoch sein müssen, dann hätten wir ja ein Kartell.“ Dr. Dibah lässt sich nicht beirren: „Es geht um die Sache. Die Leute brauchen uns.” Er konzentriert sich mit voller Energie darauf, sein Konzept ständig weiter auszubauen und zu verfeinern. Er hat die Kraft dazu, weil er sich um Nebenschauplätze nicht kümmert und das Projekt Robin Tooth im Fordergrund steht. ■ Zahnärzte Andrea Dibah und Kambiz Dibah, Telefon 0761-35594, mail@zahnarztpraxis-dibah.de www.robin-tooth.de


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hronischer Platzmangel in Schränken und Regalen, vollgestopfte Schubladen und ständiges Suchen nach dem Lieblings-Shirt – das muss nicht sein, wenn bei der Wohnungseinrichtung neben der Optik auch praktische Details berücksichtigt werden. Denn Stauraum zu schaffen ist eigentlich gar nicht kompliziert. Platz gibt es zwar eigentlich nie genug, mit pfiffigen Lösungen kann man aber jede Nische bestmöglich ausnutzen. Der Wohnexperte und Schreinermeister Oliver Freymark von der Schreinerei Uebelhack erklärt, wie man mit System überall mehr Platz schaffen kann. Die moderne Architektur hat wesentlichen Anteil daran, dass der Stauraum oft nicht reicht: Große, offene Wohnräume mit wenig Zwischenwänden machen das Stellen von Regalen und Schränken nicht gerade einfach. Und auch Dachoder Maisonettewohnungen mit ihren Schrägen führen dazu, dass zahlreiche Nischen nicht als Stauraum genutzt werden können. Mit Möbeln in gängigen Maßen kommt man hier oft einfach nicht weiter. Erfahrene Betriebe können jedoch auch Serienmöbel so anpassen, dass sie sich optimal in den vorhandenen Raum einfügen. Dies führt zu intelli-

Foto: djd/TopaTeam/raumplus

Tipps für praktische Lösungen im ganzen Haus: Betthaupt mit Fächern, begehbare Kleiderschränke und Schiebe- oder Falttüren sind Lösungen.

genten Lösungen, die durchaus bezahlbar bleiben und für die Bewohner einen hohen Mehrwert bieten. Eine clevere Detaillösung ist es beispielsweise, das Betthaupt mit verborgenen Fächern und Schubladen auszustatten, die einiges an zusätzlichem Stauraum schaffen. Großflächig zu öffnende Schiebe- und Falttüren für den Kleiderschrank wiederum sind praktischer als Flügeltüren. Hilfreich sind auch begehbare Kleiderschränke. Diese benötigen weniger Grundfläche als viele denken und lassen sich gerade auch bei Räumen im Obergeschoss gut in Schrägen und Nischen einfügen.


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Samstag, 18. April 2015

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Sonnenschein statt Kunstlicht. Mit modernen Fenstern lässt sich das Tageslicht optimal nutzen und noch Heizenergie und Strom sparen.

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lein, dunkel und zugig: So waren die Wohn- und Arbeitsräume in älteren Gebäuden vergangener Tage. Zwar sind noch nicht alle diese Zeugen der Vergangenheit auch wirklich Geschichte, aber helle und komfortable Wohnräume sind klar auf dem Vormarsch. Was heute zählt, ist viel natürliches Tageslicht, so der Verband Fenster + Fassade (VFF). Es ist gesund und vor allem kostenlos. Gleichzeitig lassen sich mit der Sonnenwärme teure Heizkosten einsparen. Fenster sind heute fast so warm wie eine Wand und aufgrund der solaren Zugewinne sogar häufig wärmer als diese und damit behaglicher. Dank einer fortschrittlichen Wärmedämmung, die in der kalten Jahreszeit wertvolle Heizenergie spart, sind sie in nahezu jeder Konstellation einsetzbar. Damit können sie ihren eigentlichen Trumpf ohne Einschränkungen ausspielen: Gesundes, kostenloses Tageslicht gelangt durch die Glasflächen hindurch in jeden

Bodentiefe Fenster sorgen für eine wohltuende und dabei gleichzeitig energiesparende Lichtoase. Foto: VFF/Hautau Winkel des dahinter liegenden Raumes. Das spart zusätzlich auch Stromkosten, denn die Leuchten müssen nicht so oft eingeschaltet werden. Lichtschächte können zudem das Sonnenlicht in die innenliegenden Räume unter dem Dach transportieren. Große, nach Süden gerichtete Fenster bekommen das gesamte Jahr hindurch die meisten

direkten Sonnenstrahlen ab. Das spart im Winter Heizkosten und Stromkosten. Die Ost- und Westfassade tragen ebenfalls zur optimalen Ausnutzung von Licht und Wärme bei. Hier sollte man bodentiefe Fenster einplanen oder im Zuge einer Modernisierung die Brüstung absenken, um einen größeren Lichteinlass zu erreichen.

Variable Beschattung Das Innenraumklima verbessern, den visuellen Kontakt erhalten: Licht lenkende Lamellensysteme sind ideal für große Fensterflächen.

R

ollläden und Sonnenschutz gehören inzwischen in jedes moderne Wohnkonzept. Sie sparen Energie, bieten Komfort und darüber hinaus Sicherheit. Bundesweit laden am Samstag, 18. April, zum zehnten mal viele Rollladen- und Sonnenschutz-Fachbetriebe in ihre Werkstätten und Ausstellungen ein. Die Fachhandwerker geben einen Überblick über die große Vielfalt an Rollladen- und Sonnenschutzprodukten. So sorgen zum Beispiel motorisierte Rollläden und Markisen mit Fernsteuerung, Sensoren oder Zeitschaltuhr für noch größeren Bedienungskomfort. Ein hohes Maß an Sicherheit und Flexibilität, selbst dann, wenn die Bewohner nicht Zuhause sind. Die Kontrolle ist dank intelligenter Steuerung inzwischen sogar ganz bequem via App möglich. Starke Sonneneinstrahlung, Erwärmung und Blendung sind Faktoren, die das menschliche Wohlbefinden beeinträchtigen. Um sie möglichst gering zu halten, sollten Gebäude mit großen Fensterfronten mit einem effektiven Sonnenschutz ausgestattet werden. Geeignet sind vor allem außen liegende Systeme, da sie die Wärmestrahlen reflektieren, bevor diese in

Licht lenkende Lamellen halten Blendlicht ab, aber Helligkeit hinein – perfektl für große Fensterflächen. Foto: Ulf Dressen - fotolia den Raum gelangen können. Ideal sind moderne, Licht lenkende Lamellensysteme – der visuelle Kontakt nach außen bleibt dabei jederzeit bestehen. Solche Sonnenschutzelemente eignen sich für die vertikale, horizontale oder geneigte Montage, dabei können die Lamellen sowohl waagerecht als auch senkrecht ausgerichtet sein. Hergestellt aus Aluminium, sind sie UV-resistent und wetterfest. Ihre Oberseite lässt sich zudem mit Photovoltaik-Modulen ausstatten. Neben einer breiten Produktpalette bietet die Rolladen- und Sonnenschutz-Branche auch zukunftssi-

chere Arbeitsplätze. Am 18. April stellen sich die Fachbetriebe daher auch als attraktive Arbeitgeber vor und präsentieren die Vielfalt des Ausbildungsberufs Rollladen- und Sonnenschutz-Mechatroniker. Im Rahmen der dreijährigen Ausbildung geht es um die Arbeit mit verschiedenen Werkstoffen wie Holz, Metall und Kunststoff. Außerdem stehen Themen wie die Einbindung der R+S-Produkte in Smart Home Systeme, Gebäudetechnik, Einbruchsicherheit durch Rollläden, Energieeffizienz und Design auf dem Ausbildungsplan der Nachwuchshandwerker.

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