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Ausgabe 177 am 21. März 2015

Kopftuch-Urteil Und die Welt Das neue BGH-Kopftuch-Urteil wirft Fragen auf: Wie ist das mit der emanzipierten, pluralistischen, aufgeklärten Gesellschaft? Seite 3

Schritt aus dem Keller

Vision des Piano-Man

SC Freiburg

Leben

Mit dem FC Augsburg kommt ein Team, das an den SC Freiburg von vor zwei Jahren erinnert. Dennoch wollen Streich und Co. den Dreier. Seite 11

Mark Zander hat mit Triptych sein erstes Soloalbum herausgebracht – ein eingängiges Pop-Folk-JazzWerk. Seite 15

Auf die Beine kommen Angela Merkel hat die Krise um Griechenland nun zur Chefsache gemacht. Dabei ist es nicht an den Haaren herbei gezogen, was der griechische Premier Alexis Tsipras will. Nämlich dasselbe, was Deutschland auch bekam. Von Michael Zäh

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ngela Merkel hat die Krise um Griechenland nun also zur Chefsache gemacht. Sie lud den griechischen Premier Alexis Tsipras nach Berlin ein. Sie freue sich auf diesen Besuch am kommenden Montag, sagte die Kanzlerin und macht sich mal wieder auf den Weg nach Brüssel, wo sie am Rande des EU-Gipfels ebenfalls mit Tsipras zusammen traf. Die Botschaft lautet: Jetzt ist keine Zeit mehr zu verlieren, und die Animositäten zwischen den Finanzministern der beiden Staaten, Wolfgang Schäuble und Janis Varoufakis, sollen einer Einigung nicht mehr länger im Wege stehen. Wie es sich gehört, hat Angela Merkel dann noch eine staatstragende, ja fast schon philosophische Anmerkung gemacht: Der Euro sei der stärkste Ausdruck des Willens, die Staaten friedlich zu vereinen. Diesen Satz muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Schon wegen des Kontextes, nämlich im Zusammenhang mit der politischen Krise rund um Griechenland. Hier wird wenigstens einmal von den bisher üblichen Plattitüden ein Stück weit abgewichen. Und diese hießen bisher so: Geld gibt es nur gegen Auflagen; keine Reformen, keine Kohle! Was dann natürlich damit untermauert werden musste, dass Griechenland halt ansonsten aus dem Euro austeigen müsse. Was ein Szenario ist, der “Crexit”, von dem Wolfgang Schäuble in jüngster Zeit immer häufiger sprach, parallel zu seiner wachsenden Entrüstung über die Griechen. Es wisse gar nicht, was Athen eigentlich wolle, sagte er kürzlich in einer Rede. Nun also dieser Satz von Merkel, dass der Euro der stärkste Ausdruck

HALLO ZUSAMMEN

Fälschung des Stinkefingers?

des Willens sei, die Staaten friedlich zu vereinen. Ob freiwillig oder nicht verrät dieser Satz, dass Merkel den Euro bedroht sieht, wenn es den “Crexit” gibt. Und wenn der Euro scheitert, das sagte Merkel ja schon häufiger, dann scheitert Europa. Daher müsse man „vielleicht auch diskutieren“, am Montag in Berlin, Angela Merkel mit Alexis Tsipras. Es gibt da ein Thema, das dann ausgesprochen gut zu Merkels Satz vom Ausdruck des Willens passt. Das ist die Forderung von Tsipras nach Reparationszahlungen von Deutschland an Griechenland, die in der Höhe - von 330 Milliarden Euro ist immer wieder die Rede – so ziemlich genau dem Schuldenstand Griechenlands entsprechen. Es kann lange und ausgiebig darüber gestritten werden, ob solche Forderungen juristisch überhaupt durchsetzbar wären. Zum Beispiel lehnt die Bundesregierung solche Reperationszahlungen ab, indem sie auf den Zwei-plus-Vier-Vertrag

von 1990 verweist, während die Griechen sagen, dass ein solcher Vertrag der Siegermächte mit Deutschland ja nicht zu Lasten eines Dritten, nämlich Griechenland habe geschlossen werden können. Tatsache ist jedenfalls, dass es keine angemessene Entschädigung für Griechenland gab, nach den Verwüstungen und Gräueltaten des Nazi-Regimes von 1941 bis 1944. Die Griechen hatten gleich nach dem Krieg 14 Milliarden Euro für die ungeheuren Schäden durch die Besatzungsherrschaft gefordert. Hinzu kamen die Forderungen von Hinterbliebenen der Opfer von Massakern (etwa in Distomo) durch die Nazis. Gezahlt wurde 1960 dann 115 Millionen D-Mark. Keiner wird bestreiten, dass dies nur ein Bruchteil dessen ist, was an Schaden tatsächlich angerichtet wurde. Deutschland wurde nach dem Krieg praktisch unermesslich hohe Schulden erlassen, damit es überhaupt wieder auf die Beine kommen

konnte. Es ist daher kein Wunder, dass sich Griechenland jetzt daran erinnert, wo doch Deutschland so sehr auf Sparkurs und Rückzahlung von Schulden pocht. Noch augenfälliger wird der Zusammenhang bei der Zwangsanleihe von 476 Millionen Reichsmark, die Deutschland bei der griechischen Nationalbank machte. Das Geld wurde nie zurück gezahlt. Mit Zinsen beliefe es sich heute auf elf Milliarden Euro. Weil es aber kein echtes Darlehen gewesen sei, sondern ein von den Deutschen erzwungenes, müsse man es nun nicht mehr zurückzahlen, wird von der Bundesregierung argumentiert. Denn Kriegsschulden wurden ja angeblich bereits abgehandelt. Es ist also nicht an den Haaren herbei gezogen, was Alexis Tsipras will. Nämlich das, was Deutschland nach dem Krieg zugestanden wurde. Eine Chance, auf die Beine zu kommen.

Ein Fake ist ein Fake ist ein Fake. Es gab in den sozialen Netzwerken schon jede Menge Bewunderungsstürme für den vermeintlich jüngsten Coup von Jan Böhmermann, der mit angelinktem “Beweisvideo” verkündete, dass er es gewesen sei (mit seiner Redaktion), der das Video vom griechischen Finanzminister Varoufakis so manipuliert habe, dass dieser Deutschland den Stinkefinger zeigte. Dieses Video war ja in der Jauch-Talkschow gezeigt worden, im Beisein eben von Varoufakis, der sich sogleich reingelegt sah und beteuerte, dass diese Aufnahmen eine Fälschung sein müssten. Er habe nämlich nie diese Geste gemacht. Das hat ihm in der Livesendung natürlich kein Mensch abgenommen, weshalb also nun Böhmermann den “Beweis” dafür lieferte, dass es doch so sei. Wie peinlich für Jauch, dachten da alle. Hat sich ein manipuliertes Video aufdrehen lassen und seinen unschuldigen Gast damit an den Pranger gestellt. Na ja, Böhmermann hat aber gelogen. Sein Beweisvideo war selbst eine Fälschung. Lustig! Michael Zäh


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FREIBURG

UND DIE WELT

Samstag, 21. März 2015

Die neue UB ist toll! Im Sommer 2015 soll die neue Universitätsbibliothek eröffnen. Ein Blick ins Innere überzeugt auf der ganzen Linie: Die neue UB ist hell, geräumig, elegant und durchdacht. Von Barbara Breitsprecher

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aum ein Neubau hat in Freiburg in den vergangenen Jahren für solchen Wirbel gesorgt, wie der Abriss der alten und Bau der neuen Universitäts-Bibliothek. Der enorme Anstieg der Kosten während der langen Bauphase, der häppchenweise Abriss des alten Betonklotzes, die zeitweise einsam verlassen zwischen Trümmern stehenden alten Treppenhaustürme, die moderne Glasfassade, die oft schwarz wirkt, der Kontrast zu den umliegenden Gebäuden und dem KG I, das Spiegeln und mögliche Blenden der Autofahrer durch Sonneneinstrahlung – all das sind Aufreger.

eine schwungvolle, sich hochschraubende Holztheke entworfen, in der auch eine automatische Bücherrückgabe integriert ist. Die Theke ist sogar absenkbar, falls einer der 2000 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen auf einen Rollstuhl angewiesen sein sollte. Die neuen, freiliegenden Beton-Treppen im Innern, angeblich inspiriert durch den Film „Der Name der Rose“, haben nahezu feine Sichtbetonqualität. (Die alten Treppenhaustürme bleiben als Rettungswege im Vintage-Originalzustand bestehen.) Theke, Holztüren, Toiletten, alles wirkt hochwertig. An der Decke hängen verzinkte Blechpaneelen, schutzverglasung lässt nur 15 Prozent der Sonnenwärme durch, die Wände sind hervorragend gedämmt. Die neue UB, die mit 53 Millionen Euro Gesamtbaukosten rund vier Millionen mehr kosten wird als ursprünglich veranschlagt, soll voraussichtlich im Sommer 2015 eröffnen. Sie wird sieben Tage pro Woche, 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr geöffnet sein. Und über alle fünf Stockwerke hinweg wird es einen öffentlichen Bereich geben, das Parlatorium, durch Glaswände abgetrennt vom Lesebereich, der mit Lounge-Charakter und Ledersesseln zum Verweilen und Weiterbilden einlädt.

über der alten UB, die 2011 fast vollständig abgerissen wurde. Der Schweizer Architekt hatte wieder und wieder ein Gipsmodell abgeschliffen, bis der heutige Entwurf, mit dem er als Sieger aus dem Architektenwettbewerb 2006 hervorging, herauskam. Es gibt keine unnötigen Winkel und Vorsprünge mehr wie beim Vorgängerbau, kein vergeudeter Raum mehr. In der Sedanstraße ist, eingefasst von einem eher hässlichen Betonelement, das wie ein Relikt der alten UB wirkt, die schmale Einfahrt hinunter zur Fahrrad-Tiefgarage, wo künftig 450 Räder Platz finden werden. Eine Tiefgarage für Autofahrer wird es

nicht mehr geben, stattdessen sind unterirdisch 700 000 öffentlich zugängliche und weitere 3,7 Millionen Bücher im geschlossenen Bereich untergebracht. Die waren auch während der gesamten Bauarbeiten dort. Die neue UB hat zwei ebenerdige Eingänge, über die sich schräg das Gebäude neigt und so eine Vordachsituation schafft. Der Haupteingang gegenüber dem KG I stülpt sich trichterartig, quasi als Reaktion auf das vor springende Jugendstilgebäude. Das Gebäude kann schwarz wirken, das ist richtig, weil Fenster zunächst einmal immer dunkel wirken. Aber je nach Wetter

Die Universitätsbibliothek: Der Lesesaal mit einzigartigen, extra hergestellten Tischlampen (rechts oben); die offenen Treppenaufgänge und innovativen Lampen (links und Mitte); 2000 Quadratmeter extrem flache Photovoltaikmodule auf dem Dach liefern 180 000 Kilowatt Strom (links oben); Universitäts-Bauamtsleiter KarlHeinz Bühler (links); die geschwungene, hölzerne Theke (rechts unten).

Fotos: Barbara Breitsprecher

und Licht, spiegeln sich die vielen Scheiben hell und werden eins mit dem Himmel. Der großartige AhaEffekt ergibt sich jedoch mit dem Eintritt ins Innere. Während der frühere UB-Bau aus dem Jahr 1978 wenig Licht einließ, wirkt dieses neue Gebäude hell und geradezu lichtdurchflutet, zumal in den oberen Stockwerken. Früher war im alten UB-Erdgeschoss, in bester Lage Freiburgs, die Haustechnik untergebracht sowie die Ticket-Automaten für die Tiefgarage. Jetzt sind hier die Ausleihe, die Caféteria und der öffentliche Bereich. Für die Ausleihe hat Architekt Degelo extra

Und aufregend ist das neue Gebäude in der Tat. Wir durften uns bei einer exklusiven Führung durch den Universitäts-Baumatsleiter KarlHeinz Bühler im Kreise von Architekten selbst ein Bild machen – und sind, das geben wir gerne zu – beeindruckt. Was sich am Rotteckring nun als sehr moderner, spiegelnder, asymetrischer Bau erhebt, ist zunächst einmal rund fünf Kubikmeter kleiner als sein Vorgänger-Bau und bietet dennoch mehr Platz im Innern. Schon an der Milchstraße fällt auf, wie der Neubau, den der Basler Architekt Heinrich Degelo entworfen hat, weiter zurückgesetzt ist gegen-

die für eine auffallend angenehme Akustik sorgen, ebenso aber Heizen und Kühlen können. Kilometerlange Rohre sind in den Betondecken verlegt, durch die dauerhaft acht bis zehn Grad kaltes Grundwasser aus einem Tiefbrunnen, der extra vor dem KG III gebohrt wurde, hindurch läuft und die Raumtemperatur konstant hält. Dann läuft das Wasser zurück in einen Schluckbrunnen. Universitäts-Baumatsleiter KarlHeinz Bühler, unter dessen Obhut das Ganze Bauprojekt fällt, geht davon aus, dass man voraussichtlich gar nicht weiter heizen oder kühlen muss. Die Isolier- und Sonnen-


HINTERGRUND

Samstag, 21. März 2015

FREIBURG

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Das Verhältnis von Mann und Frau

Foto: Shutterstock

Neues „Kopftuchurteil“ des Bundesverfassungsgerichts. Das Kopftuch symbolisiert ein von Männern aufoktroyiertes Frauenbild, das nicht vereinbar ist mit der Gleichheit der Geschlechter. Von Barbara Breitsprecher

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assan stammt aus Marokko und betreibt seit vielen Jahren eine kleine Schuhmacherei in einer Seitenstraße einer Stadt am Rhein. Seine Arbeit wird geschätzt, ebenso wie er selbst. Noch mehr als den leutseligen Hassan schätzen die Kunden und Nachbarn aber Hassans Frau, eine gebildete, modern gekleidete, blasse Person, die ausgezeichnetes Deutsch spricht. Ihre drei Kinder gehen alle aufs Gymnasium. Vor wenigen Monaten tauchte Hassans Frau urplötzlich mit Kopftuch auf. Seitdem hat sie ihr Haupt nie mehr unbedeckt in der Öffentlichkeit gezeigt. Niemand hat gewagt, Hassan oder seine Frau zu fragen, warum sie plötzlich nicht mehr ohne Kopftuch auf die Straße geht. Wahrscheinlich wollte keiner der Kunden ihre reli-

giösen Gefühle verletzen. Möglicherweise hat Hassans Frau aber auch einfach Angst, vielleicht ist sie einem Anpassungsdruck nicht mehr gewachsen. Auch durch eine muslimische Lehrerin mit Kopftuch kann Druck auf muslimische Schülerinnen entstehen. Nach dem Motto, schau, die Lehrerin machts doch auch! Eine Schule sollte ein Ort der Gedankenfreiheit sein, der durch Bildung junge Menschen befähigt, Dinge und Zustände zu hinterfragen und sich selbst zu ihnen in Position zu stellen. Am besten also man lässt alle religiösen Dinge, sofern sie nicht historische Belange oder informativen Charakter haben, draußen. Immer wieder wird gefragt, ob der Koran das Kopftuch vorschreibt. Im Koran äußern sich genau drei

Verse über die Kleidung der Frau, die zugleich auch das Verhältnis von Mann und Frau festlegen. Sie beinhalten keine konkrete Beschreibung und werden sehr unterschiedlich interpretiert. Die Frage ist jedoch eigentlich nicht entscheidend. Der Koran wurde von einem Menschen geschrieben, genauer von einem Mann. Niemand sollte einer Frau vorschreiben, wie sie sich zu kleiden oder was sie zu verhüllen hat. Warum immer wieder Männer in ihrer Machtdemonstration Frauen vorgeschrieben haben, wie sie ihren Körper bedecken oder verhüllen sollen, sie damit quasi als per se „sündig“ oder „lüstern“ stigmatisiert haben, hat natürlich mit Macht zu tun – und mit Angst. Es ist nicht nur die Angst verführt zu werden, wobei die Macht ja in diesem Moment entgleitet, son-

dern auch ein männerdominiertes Netzwerk aus den Händen zu geben, falls die Frauen zu mündig und selbstbestimmt werden. Gleichberechtigung wird nun als Argument für die Freiheit zum Kopftuch tragen angeführt, Religionsfreiheit – all das soll zeigen, dass Kopftücher „normal“ und legitim sind, wie alle anderen religiösen Kennzeichen eben auch. Letztlich geht es aber natürlich auch bei religiösen Ritualen und Kleidungsvorschriften um das Zusammenschweißen einer religösen Einheit, um ein sich stärken und damit um Macht. Glauben heißt Nicht-wissen. Wenn religiöser Glauben in diesem Wortsinne verstanden und gelebt würde, bräuchte es keine Zeichen als „Beweis“ des Glaubens. Der Schweizer Theologe Karl Barth sagte: „Ich habe eine Hoffnung auf eine Hoffnung.“

Susanne Baer, eine der zwei (!) BGH-Richterinnen, schrieb 2006, dass eine Frau nicht gezwungen werden könne, einem bestimmten, westlichen Bild einer emanzipierten Frau zu entsprechen. Richtig, schreiben da sogleich einige Journalisten-Kollegen: Keine Zwangsemanzipation! Die westliche Welt ist nicht besser, aber sie ist geprägt vom Licht der Aufklärung, von der Kunst und ihrer Lehre von Freiheit, von dem schwierigen Weg der Gleichberechtigung der Frauen, auf dem wir uns immer noch befinden. Diese Prägungen waren und sind entscheidend auf dem Weg zu größerer Freiheit, was stets das Ziel sein sollte. Das Kopftuch symbolisiert ein Frauenbild, das diesem Weg nicht enspricht. Es ist nicht vereinbar mit der Gleichheit der Geschlechter und einem emanzipirten Selbstverständnis.

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FREIBURG

RECHT / ARBEIT

Samstag, 21. März 2015

Kennen, können, sich trauen Grenzüberschreitende Forderungsbeitreibung: Die rasende Evolution des EU-Rechts. Von Dr. David Einhaus

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IMPRESSUM Herausgeber: Michael Zäh und Christopher Kunz Verlag: Zeitung am Samstag Verlags GmbH, Benzstraße 22, 79232 March. Tel. 076 65/9 34 58-0, Fax -286, e-mail: info@zas-freiburg.de Geschäftsführer: Christopher Kunz, Rüdiger van der Vliet Chefredakteur: Michael Zäh (visdp), Tel.: 0170 / 739 17 87, m.zaeh@zas-freiburg.de Redaktion: Barbara Breitsprecher, Michael Metzger, redaktion@zas-freiburg.de

Verkaufsleitung: Michael Metzger, Tel. 076 65/9 34 58-21, 0179/739 6639, m.metzger@zas-freiburg.de Grafik, Layout & Herstellung: Sebastian Schampera; Tel: 0761 / 429 63 97 Adrian Kempf, www.dtpwork.de Tel. 07643 / 39 42 65 00 Druck: Bechtle Druck&Service Zeppelinstraße 116, 73730 Esslingen Vertrieb und Verteilung: Rusnak Direktwerbung, Tel. 07666 / 998 44 vertrieb@zas-freiburg.de

it dem Jahresbeginn 2015 haben es Gläubiger erheblich leichter, innerhalb der EU die Zwangsvollstreckung zu betreiben. Nachdem bereits vor einigen Jahren die automatische Anerkennung von Vollstreckungstiteln, z.B. von Urteilen, notariellen Urkunden und Vollstreckungsbescheiden, durch eine Europäische Verordnung dazu führte, dass man vor Beginn der Zwangsvollstreckung kein Anerkennungsverfahren mehr im Land der Vollstreckung durchführen musste, geht nun die Neufassung dieser Verordnung deutlich weiter: Der Titel muss nicht einmal mehr im Mitgliedsstaat der Vollstreckung für vollstreckbar erklärt werden. Es reicht vielmehr eine Bestätigung der Vollstreckbarkeit durch diejenige Stelle, die den Titel erlassen hat (also z.B. das Gericht, der Notar etc.). Damit wird jeder Vollstreckungstitel auf ein Niveau gehoben, das zuvor nur für Europäische Titel aus bestimmten Verfahren oder mit dem Merkmal des ausbleibenden Bestreitens hatten. Das gilt für alle Mitgliedsstaaten der EU mit Ausnahme von Dänemark,

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kein Hexenwerk. Grundsätzlich sind die Zeiten längst passé, in denen grenzüberschreitende Forderungen in Europa besser abgeschrieben wurden, statt sie durchzusetzen. Auch das Europäische Mahnverfahren ist eines der funktionierenden Instrumente der Forderungsbeitreibung. Wie häufig im internationalen Recht gilt: Man muss es kennen, man muss es können und man muss sich trauen. Rechtsanwalt Dr. David Einhaus wobei die Vollstreckungstitel auf nach dem Inkrafttreten der Verordnung eingeleiteten Verfahren beruhen müssen. Viele „Alttitel“ unterliegen daher noch dem alten Recht. Die Erleichterungen gelten noch nicht für die drei Staaten des Europäischen Wirtschaftsraums, die sich stets dem EU-Justizraum im Bereich des Zivilund Handelsrecht stets annäherten, nämlich die Schweiz, Norwegen und Island. Dort muss noch immer das Vollstreckbarkeitserklärungsverfahren, kurz: „Exequatur“ oder „Klauselerteilung“, durchgeführt werden. Auch das ist aber mit den notwendigen Kenntnissen und Erfahrungen

Damit nicht genug: 2017 kommt die Europäische Kontenpfändung als Instrument der vorläufigen Sicherung von Forderungen, und zwar auch ohne Vollstreckungstitel. In jedem Fall gilt: Wer die zur Verfügung stehenden Werkzeuge des Europäischen Zivilverfahrensrecht, die vielfach auch in Drittstaaten hineinwirken gut und erfolgreich nutzen will, muss auch seine Vertragswerke entsprechend anpassen. Wer den Gerichtsstand wirksam vereinbart, eventuell auch ein Schiedsverfahren und gericht, wer das ihm günstigere Recht zur Anwendung bringt und wer sich gut absichert, kann immer gelassener in ein Verfahren gehen.

Jobwechsel ja oder nein?

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ZaS-Leser Carsten M. fragt: Ich denke darüber nach, mein jetziges Unternehmen zu verlassen. Leider habe ich den Absprung noch nicht geschafft und es gibt immer wieder Momente, in denen ich den Mut verliere und das Sicherheitsdenken in mir durchkommt. Das führt dazu, dass ich in dieser alten Situation weitermache obwohl ich innerlich gekündigt habe und überhaupt nicht mehr in das Team passe, in dem ich arbeite. Ich habe dieses Team mit aufgebaut und man hat mir auch die Abteilungsleitung mündlich versprochen. Allerdings wurde dann ohne Rücksprache mit mir ein externer Kandidat eingestellt. Aktuell fällt es mir schwer, eine Entscheidung zu treffen. Jobcoach Alexandra Feder: Lieber Herr M.: Es ist völlig normal, dass das Entscheidungspendel mal nach rechts, dann wieder nach links ausschlägt. Die Überlegung, einen Jobwechsel zu vollziehen ist immer ein langer Prozess. Egal aus welchem Grund man einen Stellenwechsel anstrebt, seien es die fehlenden Herausforderungen, Kollegen, mit denen man nicht klar kommt oder das Gefühl zu haben nicht ins Team zu passen oder die Nichtberücksichtigung in Be-

An dieser Stelle können Leser kostenlos Fragen zu Berufswahl, Bewerbung, Vorstellungsgespräch usw. an Jobcoach Alexandra Feder richten. Zuschriften an: jobcoach@alenova.de. Die Namen werden von der Redaktion geändert.

förderungsprozessen. Oft treiben die kleinen Kritiker in einem selbst die Entscheidungsprozesse in die Länge, denn es gibt immer Gründe, die dagegen sprechen. Ein Jobwechsel ist immer eine Umbruchsituation und man sollte nichts überstürzen, aber wenn die Entscheidung erst einmal getroffen ist,

bietet sich häufig die Chance auf positive Veränderung. Dass Sie in Ihrer Situation nicht einfach auf Risiko gehen, ist sehr verständlich und es ist aus meiner Sicht absolut richtig, die Entscheidung sehr gut abzuwägen. Überlegen Sie sich vor allem, was der nächste Schritt sein soll, damit Sie nicht vom Regen in die Traufe kommen. Beziehen Sie vor allem auch Ihre Familie aktiv in diese Entscheidungsprozesse ein und machen Sie nicht alles mit sich alleine aus. Stellen Sie eine Entscheidungsliste auf: Was spricht für, was gegen den Jobwechsel? Wenn ich es richtig verstehe, ist der entscheidende Bremser für die Entscheidungsfindung das Thema Sicherheit. Beleuchten Sie diesen Aspekt näher und finden Sie heraus, was sie bremst und versuchen Sie Lösungen zu finden, die diese Zweifel auflösen. Ich möchte Sie dazu ermutigen, diesen Sicherheitsanker zu lockern, um bald eine für Sie gute Entscheidung zu treffen.

Liebe Zas-Leserinnen und –leser. Was ist Ihre Meinung zum Thema? Schreiben Sie mir an jobcoach@alenova.de.


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STADT

Samstag, 21. März 2015

FREIBURG

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Wie Sie sich die Zukunft auch ausmalen – wir helfen Ihnen, sie zu gestalten. Das Sparkassen-Finanzkonzept.

Kultur sucht Freiraum Das ArTik unter dem Siegesdenkmal muss 2016 umziehen. Die Gruppen und Initiativen hoffen auf guten Ersatz. Von Barbara Breitsprecher

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usik, Malerei, Tanz, Theater, Technik, Film, Fotografie, Politik, Partizipation, Diskussion, Dialog, Feiern – all das unter einem Dach, beziehungsweise unter der Straße. Das ist das ArTik, ein einzigartiger Freiraum für Jugendkultur in Freiburg, der seit Mai 2012 seinen Sitz in der alten Unterführung am Siegesdenkmal hat. Dort muss das kulturelle Zentrum aber kommendes Jahr ausziehen, denn im Zuge der Umbaumaßnahmen am Siegesdenkmal sollen die unterirdischen Gänge und Räume zugeschüttet werden. Damit verliert Freiburg eine ungewöhnliche, faszinierende Stätte für ein äußerst kreatives und freigeistiges Kulturzentrum. Die im ArTik beheimateten Gruppen und Initiativen suchen nach einer neuen Heimat. Dazu hoffen sie nun auf Hilfe von Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit. Im Kommunalwahlkampf im vergangenen Jahr hatten sich alle Parteien für einen Fortbestand des ArTik stark gemacht. Und auch in

den aktuellen Fraktionsanträgen zum Haushalt 2015/16 wird die Qualität der kulturellen und kreativen Arbeit im ArTik anerkannt und mit einem Förderungswunsch bedacht. Im ArTik, das als Verein bereits 2010 gegründet wurde, sind nicht nur die unterschiedlichsten Gruppen, wie etwa die Blackwood-Films cerative pools, ein Zusammenschluss junger Filmemacherinnen und Filmemacher, oder der Chaos Computer Club aktiv, sondern alle elementaren Geschäftsbereiche werden ehrenamtlich verantwortet. „Das ArTik funktioniert wie ein Übungsbetrieb – man kann sich ausprobieren und Verantwortung übernehmen und lernt dadurch wahnsinnig viel in kürzester Zeit“, ist die 20-jährige Parwaneh Mirassan überzeugt, die als Praktikantin angefangen hat und heute in

der Geschäftsführung tätig ist. ArTik bring Menschen zusammen, fördert deren Kreativität und das selbstständige Umsetzen von Projektideen. Ob nun die Akt-Zeichengrippe, die Tanzinitiativen Anubis Family, Forrózin Freiburg und Dirty Underground Tango, die Initiative Viva con Agua Freiburg, der Verein Bretterbude Freiburg, der elektronische Musik und Subkultur fördern will, das African Information Movement (AIM) oder die Musiker und Produzenten von Borrowed Identity, Björn Peng, LA Rokoko und Opinion – sie alle suchen nun gemeinsam nach einem neuen Zuhause, das wieder ein solches kunterbuntes, zuversichtliches Schaffen möglich macht und wieder solch positiver Energie fern von Kommerz Raum zu geben vermag.

TICKER

Städtischer Zuschuss für Schulessen nötig

Umbauarbeiten Rotteckring II.

Grundsteinlegung fürs neue Rathaus

Die Stadtverwaltung plant nun – wie andere Gemeinden es auch tun – einen Zuschuss für das Mittagessen an Schulen zu geben. Zuletzt hatten zwei Caterer gekündigt, da die Essenspreise zu niedrig waren, um die Kosten zu decken. 19 Schulen mit monatlich rund 14 000 Essen waren davon betroffen. Der Gemeinderat wird nun am 28. April darüber abstimmen, ob ein städtischer Zuschuss den Maximalpreis von 3,90 Euro pro Essen sichern soll. Die realen Kosten betragen durchschnittlich 5,50 Euro pro Schulessen.

Der zweite Bauabschnitt für die Umgestaltung des Rotteckrings beginnt. Die Ausfahrt aus der Eisenbahnstraße in den Rotteckring bleibt weiterhin gesperrt, die Zufahrt umgekehrt vom Rotteckring in die Eisenbahnstraße wird nun aber wieder möglich sein. Fußgänger und Radfahrer können den Rotteckring weiterhin an der Baustellenampel überqueren. Noch laufen die Abbrucharbeiten an der Fußgängerunterführung von der Eisenbahnstraße zur Rathausgasse. Diese sollen voraussichtlich am 10. April abgeschlossen sein.

Der Grundstein fürs neue Rathaus im Stühlinger ist gelegt. Laut Oberbürgermeister Dieter Salomon soll das neue Rathaus kurze Wege und mehr Service garantieren. Es soll voraussichtlich Ende 2016 seinen Betrieb aufnehmen und rund 840 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Platz bieten. Bislang ist die Verwaltung an 16 Standorten verteilt. Mit dem Neubau sollen zudem Miet- und Sanierungskosten wegfallen. Der Neubau wird geschätzte 78,3 Millionen Euro kosten, inklusive Außenanlagen, Einrichtung und Nebenkosten.

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Samstag, 21. März 2015

Mit frischem Schwung … ins Frühjahr. Die besten Fitness-Tipps für Rücken, Knie & Gelenke

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it den ersten warmen Sonnenstrahlen erwacht in uns die Lust an mehr Bewegung. Höchste Zeit also, den Körper Schritt für Schritt in Schwung zu bringen. Wie das ohne Startschwierigkeiten geht, verraten Ihnen hier erfahrene Orthopäden und Sportmediziner der Gelenk-Klinik Gundelfingen. Winterschlaf ade: Bewegung heißt das Zauberwort gegen eingerostete Gelenke und müde Knochen. Ganz oben in der Beliebtheitsskala der Bewegungshungrigen steht das Joggen. Doch dabei nur nichts übertreiben, warnen Fachärzte: „Besser als eine ehrgeizig festgelegte Strecke sind anfangs moderate Zeiten, die schonend Woche für Woche gesteigert werden“, empfiehlt Dr. Peter Baum, leitender Sportmediziner der Gelenk-Klinik Gundelfingen. Starten Sie in der ersten Woche mit etwa zehn Minuten. Nach sechs bis acht Wochen kann das Maximal-Ziel von einer Stunde gelenkschonend erreicht werden. Wichtig insbesondere für Anfänger und ältere Menschen: Vor dem Start vom Orthopäden gründlich durchchecken lassen. „Nur so ist erkennbar, ob Gelenke, Herz und Kreislauf den Belastungen standhalten können“, rät Dr. Baum. Gibt es medizinisch keine Einwände, so kann es – nach intensiver Aufwärmphase und Gymnastikübungen – langsam los gehen. „Diese Übungen reduzieren wesentlich das Risiko von Zerrungen oder Verletzungen“, so der Orthopäde.

gen auch ergonomische Gartengeräte, möglichst mit Teleskop-Stielen, die sich der individuellen Körpergröße anpassen lassen. Und noch ein guter Orthopäden-Tipp: Arbeiten Sie länger im Stehen, etwa beim Heckenschneiden, so beugen Sie leicht die Knie. Das wirkt Rückenschmerzen entgegen und stärkt die Bauchmuskeln. Gift für den Rücken ist es übrigens, sich beim Bäume oder Pflanzen schneiden mit rundem Rücken vorzubeugen. „Kommt dann noch eine falsche Drehung hinzu, sind eingeklemmte Nerven und eine verspannte Muskulatur sozusagen programmiert“, warnt Dr. Baum.

Beim Joggen nur nichts übertreiben „Besser als eine ehrgeizig festgelegte Strecke sind anfangs moderate Zeiten, die schonend Woche für Woche gesteigert werden“, empfiehlt Dr. Peter Baum, ärztlicher Direktor der Gelenk-Klinik Gundelfingen. Fotos: Gelenk-Klinik Gundelfingen empfehlenswert: Rückenschwimmen. Denn das entlastet die Wirbelsäule und stärkt gleichzeitig alle großen Muskeln, vor allem Rücken, Schulter- und Unterarmmuskeln

Anti Aging-Programm gegen Frühjahrsmüdigkeit Ob Joggen, Schwimmen oder Radfahren – regelmäßige Bewegung hilft gegen Frühjahrsmüdigkeit und fördert Gesundheit und Wohlbefinden. Schon eine Viertelstunde täglich zeigt Wirkung: Der Kreislauf wird angeregt, Kalorien verbrannt. Und auch der durch Heizungsluft strapazierten Haut tun frische Luft

Aufgrund der minimalen Gelenkbelastung ist Radfahren für viele der ideale Freiluftsport. Achten sollten Sie dabei auf die richtige Position von Sitz und Lenker (am besten lassen Sie sich von einem Fachmann Ihres Fachmarktes beraten). Sinnvoll sind Dehnübungen vor jeder Fahrradtour. Der Experten-Tipp: Zunächst langsam vor- und zurückbeugen. Dann beide Handgelenke umfassen, auf Brusthöhe heben und möglichst weit von rechts nach links bewegen (am besten zehnmal). „Das entkrampft die Rückenmuskulatur und macht sie geschmeidig“, erklärt Dr. Baum. Spielt das Wetter noch nicht so richtig mit, bietet der Hometrainer eine gute Alternative zum Strampeln in der freien Natur. Und auch beim Schwimmen muss es nicht unbedingt das Freibad sein: Auch einige regelmäßige Bahnen im Hallenbad fördern die Kondition und stärken das Immunsystem. Der Vorteil: Im Wasser müssen wir nur zehn Prozent unseres eigenen Gewichts tragen. Die Belastung der Gelenke geht praktisch gegen Null. Besonders

pflegenden Wirkstoffen und schützen sie beim Laufen oder Schwimmen in der freien Natur. Wer`s eine Gangart langsamer angehen möchte, dem empfehlen Orthopäden Barfuß laufen bei jeder passenden Gelegenheit. Das tut nicht nur Kreislauf und Füßen gut: Auch bei Knie-, Hüft- und Rückenproblemen kann sich der Verzicht auf Schuhe positiv auswirken. Denn Füße und Wirbelsäule bilden beim Gehen eine systematische Einheit: „Über Muskeln und Sehnen mit dem ganzen Körper verbunden, kann sich eine Fehlstellung der Füße ungünstig auf Rücken- und Körperhal-

besser gedämpft, die Rückenmuskulatur wird besser beansprucht. Blokkaden der Wirbelgelenke lösen sich auf“, so der erfahrene Spezialist für Fuß- und Sprunggelenke.

So starten Sie durch in Büro & Garten Hobby-Gärtner blühen im Frühjahr natürlich regelrecht auf. Wenn alles sprießt und grünt, gibt es auch für sie kein Halten mehr. Rasenmähen, Unkraut jäten, Beete umgraben – für Rücken und Gelenke ist die plötzliche Schwerstarbeit wahrlich kein reines Vergnügen. Doch schon ein paar kleine praktische Tipps vermei-

Nicht nur in der Freizeit, sondern auch im Büro ist Mobilität gefragt: Stehen Sie öfter auf, räkeln und strecken Sie sich. Und genießen Sie hin und wieder am offenen Fenster das Frühlingserwachen – am besten bei einigen entspannenden Kniebeugen. „Regelmäßig durchgeführt, sind straffe Oberschenkel und Waden die Belohnung“, sagt Dr. med. Bernhard Dickreiter, Facharzt für Rehabilitative Medizin und Naturheilkunde. „Darüberhinaus profitieren auch unsere Kniegelenke davon.“ Denn: Jede Bewegung fördert die Verteilung von Gelenkschmiere. Diese stärkt die Knorpelschicht und schützt die Gelenke vor Schäden. Apropos: Der beste Schutz der Gelenke ist nach wie vor ein moderates Gewicht. Deshalb in der Mittagspause statt einer deftigen Mahlzeit besser einen gesunden Snack zu sich nehmen. „Ideal sind zudem

Nicht nur in der Freizeit, sondern auch im Büro ist Mobilität gefragt „Stehen Sie öfter auf, räkeln und strecken Sie sich“, rät Dr. med. Bernhard Dickreiter, Facharzt für Rehabilitative Medizin und Naturheilkunde der GelenkKlinik Gundelfingen. (Bild links) Barfuß laufen tut nicht nur Kreislauf und Füßen gut „Auch bei Knie-, Hüft- und Rückenproblemen kann sich der Verzicht auf Schuhe positiv auswirken“, betont Dr. Thomas Schneider, leitender Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie der Gelenkklinik Gundelfingen. (Bild rechts) und erste Sonnenstrahlen sichtbar gut. Sie wird besser durchblutet und erhält einen gesunden Teint. Viel Bewegung an der frischen Luft hilft darüber hinaus auch gegen Verstimmungen. Denn Sauerstoff und Licht kurbeln die Herstellung des Gute Laune-Hormons Serotonin an. Zudem regt Sonnenschein die Produktion von Vitamin-D an, was den Stoffwechsel fördert und die Knochen stärkt. Feuchtigkeits- und Sonnencremes versorgen die Haut mit

tung auswirken“, erklärt Dr. Thomas Schneider, leitender Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie der Gelenkklinik Gundelfingen. Erwiesen ist: Regelmäßiges Laufen mit nackten Füßen fördert die gesunde Stellung von Zehen und Fußgewölben und kann somit Schäden wie Senk- und Spreizfüße vorbeugen bzw. verhindern. Und auch auf die Bandscheiben wirkt die „FreiluftBewegung“ wohltuend: „Erschütterungen und Stöße werden barfuß

den, dass Muskelkater und Hexenschuss nach der Gartenarbeit gedeihen: Lassen Sie es auch hier langsam angehen. Hilfreich sind Dehnungsund Streckübungen zum Aufwärmen des Körpers. Und achten Sie immer darauf, dass Gießkannen und Eimer nicht zu schwer sind, gegebenenfalls nur halb voll machen. Eine Schubkarre macht den Transport von Blumenerde und Pflanzen erträglicher und schont somit die Bandscheiben. Erleichterung brin-

über den Tag verteilt frisches Obst und Gemüse“, rät Dr. Dickreiter. „Das liefert wichtige Vitamine und Mineralstoffe und fördert Gesundheit, Energie und Vitalität.“

■ Orthopädische Gelenk-Klinik EndoProthetikZentrum (EPZ) Alte Bundesstr. 58, 79194 Gundelfingen, Tel: 0761 55 77 58 345 www.gelenk-klinik.de


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GESUNDHEIT

Samstag, 21. März 2015

Neue Wege

STRAHLENTHERAPIE

in der Patientenbetreuung One-Man-Medicine: Ein Arzt – vom Erstkontakt bis zur Nachbetreuung

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ie Freiburger Praxisklinik 2000, die sich auf die Therapie von Gelenken spezialisiert hat, geht neue Wege in der Patientenbetreuung. Der Patient wird von der Diagnose bis zur Nachsorge von ein und demselben Arzt betreut, was das Vertrauensverhältnis vertiefen und die Behandlungskontinuität gewährleisten soll.

Knie, Hüfte, Fuß, Schulter, Hand und Ellbogen und eine über 25 Jahre dauernde Erfahrung machen eine hohe Behandlungsqualität möglich. Eine Operation wird erst dann in Erwägung gezogen, wenn alle anderen Möglichkeiten der konservativen Therapie ausgeschöpft sind. „Die OP gilt als Ultima Ratio“, betont Dr. Manfred Lais.

Die Praxisklinik 2000 in Freiburg Landwasser zeichnet sich durch ein besonderes Konzept aus, das sich mit Qualitäts- und Patientenorientierung beschreiben lässt. Alles findet unter einem Dach statt: Sprechstunde, OP, stationäre Versorgung oder Nachsorge sowie Rehabilitation. Dies bedeutet für den Patienten, kurze Wege innerhalb der Praxisklinik und eine gute Erreichbarkeit der Ärzte. Für ein besonderes Vertrau-

Externe Qualitätsnachweise Ausgewiesene Experten empfehlen die Praxisklinik 2000. Das Nachrichtenmagazin „FOCUS“ zählt Dr. Manfred Lais zu Deutschlands TopMedizinern - insbesondere bei der Behandlung von Kniebeschwerden. In der Ärzteliste 2014 von „FOCUS“ wird er als Spezialist für offene und endoskopische Operationen an Knie-, Schulter- und Hüftgelenk geführt.

Dr. Manfred Lais Facharzt für Orthopädie/Sportmedizin im Gespräch mit einer Patientin Foto: Achim Keller und in der Nachbetreuung. Der behandelnde Arzt ist damit immer auf dem aktuellsten Informationsstand.

ensverhältnis und Behandlungskontinuität sorgt die „One Man Medicine“. Ein und derselbe Arzt behandelt den Patienten in der Sprechstunde und bei einer Operation, bei Visiten

Die Spezialisierung auf die Gelenke

DR. DR. DR. DR. DR.

MED. MED. MED. MED. MED.

A. SCHEIBE M. LAIS F. QUARCK R. MAYER D. FROHNMÜLLER angestellter Arzt

Kooperationen In direkter Nachbarschaft der Praxisklinik 2000 befindet sich das Ev. Diakoniekrankenhaus Freiburg. Durch die enge Kooperation wurde eine optimale Schnittstelle zwischen ambulanter und stationärer Behandlung geschaffen.

DIE SPEZIALISTEN FÜR IHRE GELENKE Neue Wege in der Patientenbetreuung

Therapie/ Operation

Sprechstunde

Ein Arzt – vom Erstkontakt bis zur Nachbetreuung Die Praxisklinik 2000 ist ein hochspezialisiertes Zentrum für die Behandlung aller Gelenkbeschwerden und Sportverletzungen.

One - Man-Medicine

Ein und derselbe Arzt behandelt Sie, ob in der Sprechstunde, OP, bei Visiten oder in der Nachbetreuung. Dies schafft ein besonderes Vertrauensverhältnis zwischen Patient und Arzt.

Unsere Patienten werden von der Diagnose bis zur Nachsorge von ein und demselben Arzt betreut. Das schafft Vertrauen und gewährleistet die Behandlungskontinuität.

Nachbetreuung

Visiten

„ONE-MAN-MEDICINE“

Praxisklinik 2000 Wirthstrasse 11a D - 79110 Freiburg

Die orthopädisch-chirurgische Gemeinschaftspraxis der Doctores Scheibe, Lais, Quarck und Mayer im 1. Obergeschoß der Praxisklinik sowie die Klinik 2000 sind nach DIN ISO 9001 zertifiziert. Das Beratungszentrum für Hygiene (BZH) hat außerdem dem OP in der Klinik 2000 die Einhaltung moderner krankenhaushygienischer Standards bescheinigt. Im Erdgeschoß der Praxisklinik 2000 befindet sich ein großer Anbieter für Physiotherapie, Ergotherapie und Sporttherapie. Für die hausinternen post-operativen Patienten bietet die Praxis für Physiotherapie eine direkte und unkomplizierte Nachbehandlung, die bereits am Patientenbett beginnen kann.

Tel: +49 (0) 761 88 85 890 Email: info@praxisklinik2000.com www.praxisklinik2000.com

Bereits seit 2008 bestehen mit mehreren gesetzlichen Krankenkassen – darunter die Betriebskrankenkassen, die IKK sowie die DAK Gesundheit – Verträge über eine Integrierte Versorgung. Diese erlauben eine stationäre Versorgung auf der Station in der Klinik 2000. Privatpatienten können ebenfalls in der Klinik 2000 stationär versorgt werden. Die Kosten werden von den privaten Krankenkassen übernommen. ■ Praxisklinik 2000 Wirthstrasse 11a, 79110 Freiburg Tel: 0761/88 85 890 www.praxisklinik2000.com

Neue Therapie bei aggressivem Lungenkrebs Strahlentherapie des Brustkorbs verbessert Überlebensrate Eine Bestrahlung des Brustkorbs kann das Leben von Patienten mit fortgeschrittenem kleinzelligem Bronchialkarzinom, einer besonders aggressiven Lungenkrebsvariante, verlängern. Eine vom renommierten Wissenschaftsmagazin The Lancet veröffentlichte Studie belegt die Vorteile einer zusätzlichen Bestrahlung des Brustkorbs in Bezug auf das Überleben. Eine Therapie, die vom Freiburger Zentrum für Strahlentherapie mit modernster Geräteausstattung angewendet wird. Mit der sogenannten IMRT (Intensitätsmodulierte Strahlentherapie) kann erreicht werden, das umgebende Normalgewebe (v.a. das Herz und die gesunden Anteile der Lunge) weitgehend zu schonen. In der Vergangenheit gehörte meist nur die vorbeugende Bestrahlung des Schädels in Kombination mit intensiver Chemotherapie zum Behandlungs-

konzept. Während in Studien durch die Schädelbestrahlung die Überlebenswahrscheinlichkeit nach einem Jahr verdoppelt werden konnte, wurde ein Effekt der Thoraxbestrahlung erst im zweiten Jahr erkennbar. Sie bestand dann jedoch in einer deutlichen Steigerung der Überlebensrate nach zwei Jahren: „Einer von zehn Patienten erhält durch die Bestrahlung des Thorax eine Chance auf ein Langzeitüberleben“, betont der Leiter des Zentrums für Strahlentherapie, PD Dr. Christian Weißenberge (Foto). Die Strahlentherapie ist eine lokale, nicht-invasive, hochpräzise Behandlungsmethode mit hohen Sicherheitsstandards und regelmäßigen Qualitätskontrollen. Bildgebende Verfahren wie die Computer- oder Magnetresonanztomografie ermöglichen eine exakte Ortung des Krankheitsherdes, sodass die Radioonkologen die Strahlen dann zielgenau auf das zu bestrahlende Gewebe lenken können. Umliegendes Gewebe bleibt weitestgehend verschont. Weiterführende Informationen zum Zentrum unter www.stz-fr.de Quelle Photo: Zentrum für Strahlentherapie


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Samstag, 21. März 2015

Früherkennung verbessert Heilungschancen

Das Bauchzentrum des RKK Klinikums vereinigt die beiden Fachgebiete Gastroenterologie und Viszeralchirurgie. Auf den Verdauungstrakt spezialisierte Internisten und Chirurgen beider Kliniken planen

Chefarzt Prof. Dr. Andreas Ochs

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ährlich erkranken in Deutschland alleine an Darmkrebs ca. 75.000 Menschen. Im Rahmen des RKK Klinikum-Gesundheitsforums „Wie können Krebserkrankungen vermieden oder früh erkannt werden?“ mit Professor Dr. Andreas Ochs, Chefarzt der Klinik für Gastroenterologie und PD Dr. Stephan Kersting, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Mittwoch, 15. April, um 19 Uhr im Freiburger Loretto-Krankenhaus (Mercystraße 6-14, Saal St. Josef) haben Interessierte die Möglichkeit sich aus erster Hand über Ursachen, Vermeidung, erfolgreiche Früherkennung und moderne Therapieverfahren für Krebserkrankungen des Darmes, der Bauchspeicheldrüse, der Leber, des Magens, der Speiseröhre und der Gallenblase zu informieren.

und übernehmen die Versorgung von Patienten mit Erkrankungen im gesamten Magen-Darm-Trakt durch gemeinsam durchgeführte Sprechstunden, Visiten und Fallkonferenzen. Patienten profitieren durch kurze Entscheidungswege, eine individuell angepasste Behandlungsform und einen zeitlich auf das nötigste begrenzten Krankenhausaufenthalt. Da gerade Darmkrebs, im Anfangsstadium behandelt, sehr häufig komplett

geheilt werden kann, bilden die maßgeblich vom Zeitpunkt der Erkennung und Behandlung abhängigen Behandlungschancen der zweithäufigsten Krebstodesursache bei Männern und Frauen in Deutschland einen inhaltlichen Schwerpunkt des Gesundheitsforums. „Bei fast allen Krebsarten gestaltet sich die Therapie für jeden Patienten individuell und hängt von der Größe und Lokalisation des Tumors sowie von der Ausbreitung in andere Organe ab“, betont PD Dr. Stephan Kersting. „Am besten ist es jedoch, wenn die Entwicklung eines bösartigen Tumors verhindert werden kann oder diese in einem sehr frühen Stadium entdeckt werden“, ergänzt Professor Dr. Andreas Ochs und fügt hinzu: „Die Vorsorge-Koloskopie zum Beispiel kann Darmkrebs verhindern oder in einem sehr frühen Stadium, lange bevor Symptome sichtbar sind, erkennen. Das verbessert die Heilungschancen erheblich.“ Dank der umfangreichen

Große Erfahrung Minimal invasive Therapie von Leisten- und Narbenbrüchen Ausgewiesene Expertise des Ev. Diakoniekrankenhauses

Leisten- und Narbenbrüche zählen zu den häufigsten chirurgischen Krankheitsbildern foto: Andreas Basler, fotolia

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eisten- und Narbenbrüche zählen zu den häufigsten chirurgischen Krankheitsbildern. Während Narben- oder Bauchwandbrüche vor allem nach herkömmlichen Schnittoperationen auftreten, sind Leistenbrüche entweder angeboren oder entwickeln sich mit fortschreitendem Lebensalter aufgrund einer zunehmenden Bindegewebsschwäche. Vorzugsweise wird heute bei der operativen Versorgung von Bauchwandbrüchen ein Kunststoffnetz (in der Regel Polypropylen) eingesetzt. Dieses Netz hat die Konsistenz von Seidenpapier und verstärkt zum einen das Gewebe und ermöglicht zum anderen der Natur in das Netz Narbengewebe einsprießen zu lassen und damit einen

spannungsfreien Bruchverschluss zu ermöglichen – ähnlich wie bei einem durchwachsenen Maschendrahtzaun. In den letzten Jahren hat zunehmend die minimal invasive Chirurgie in die Versorgung von Bauchwandbrüchen Einzug gehalten. Die Vorteile liegen dabei auf der Hand: Die Bauchwandarchitektur wird nicht durch einen neuen Schnitt geschwächt, das verwendete Kunststoffnetz kann spannungsfrei und unter hervorragenden Sichtbedingungen eingesetzt werden, so dass der Patient in der Regel nach der Operation rasch schmerzfrei ist und sich vor allem sehr schnell wieder vollständig belasten kann. Die hierfür notwendigen Schnitte sind in der Regel nur wenige Millimeter lang. Durch die konsequente Entwicklung

neuer Netzmaterialien mit speziellen Beschichtungen ist es inzwischen auch möglich, größere Narbenbrüche minimal invasiv zu versorgen. Die Viszeralchirurgische Klinik am Ev. Diakoniekrankenhaus Freiburg hat sich ausschließlich auf die Behandlung von Bauch- und Schilddrüsenerkrankungen spezialisiert. Ebenso besteht eine ausgewiesene Expertise in der Durchführung von minimal invasiven Operationen. Mit über 20-jähriger Anwendungspraxis und ca. 500 minimal invasiv durchgeführten Narbenbruch- oder Leistenbruch-Operationen pro Jahr besteht eine große Erfahrung in der Anwendung dieser hochspezialisierten Operationstechnik. Vor der Operation ist eine ausführliche Untersuchung und Beratung unumgänglich und selbstverständlich. Das Team der Chirurgischen Klinik nimmt sich für eine ausführliche Beratung gerne Zeit. Im Vorfeld einer notwendigen Operation kann so gemeinsam mit den betroffenen Patienten die optimale, individuell passende Operationsmethode festgelegt und besprochen werden, die dann mit größtmöglicher Erfahrung durchgeführt wird. Prof. Dr. med. Bernhard Rumstadt, Chefarzt Chirurgische Klinik www.diakoniekrankenhaus.de

Dr. Stephan Kersting

Krebserkrankungen vermeiden oder früh erkennen. Gesundheitsforum am 15. April im Loretto-Krankenhaus, mit Professor Dr. Andreas Ochs und PD Dr. Stephan Kersting

interdisziplinären Kompetenzen im Bauchzentrum kann Patienten bei verschiedenen Tumorerkrankungen im RKK Klinikum zusammen mit seinen niedergelassenen Partnern schnell und zuverlässig geholfen werden. Mit der Erfahrung von über 6.000 Endoskopien im Jahr können dabei nicht nur Krankheiten diagnostiziert, sondern in vielen Fällen auch durch schmerzlose Eingriffe unmittelbar behandelt werden. So

können beispielsweise Vorstufen zu bösartigen Geschwulsten im Magen-Darmtrakt häufig während einer Spiegelung entfernt werden. Können diese im Ausnahmefall einmal nicht endoskopisch abgetragen werden, ist die Entfernung häufig dann in einer Operation in Schlüsselloch-Technik dennoch minimal-invasiv möglich. Der Heilungsprozess verläuft dann meist rasch und es ist je nach Behandlung nur ein kurzer Krankenhausaufenthalt notwendig. Auch viele zufällig bei einer CT- oder MRT-Untersuchung entdeckte Auffälligkeiten an Bauchspeicheldrüse oder Leber, die einer weiteren Abklärung bedürften, profitieren von diesen minimal-invasiven Behandlungsformen. ■ Der Eintritt ist frei; aufgrund der begrenzten Kapazität ist eine Anmeldung erforderlich unter Telefon 0761/7084-2001 oder per E-Mail an Susanne.Schemmer@ rkk-klinikum.dee.

Nahe

AM MENSCHEN

Viszeralmedizinisches Zentrum – Kompetenz für Magen-Darm-Erkrankungen Gastroenterologie und Viszeralchirurgie

griffen, davon über 1000 minimalinvasive Eingriffe an den Bauchorganen, ist das Ev. Diakoniekrankenhaus eine der operationsintensivsten Kliniken auf dem Gebiet der Bauchchirurgie und verfügt über ein überregionales Einzugsgebiet.

Die Medizinische Klinik und die Chirurgische Klinik bilden zusammen unser Viszeralmedizinisches Zentrum, in dem Bauchspezialisten eng zusammenarbeiten. Die enge Zusammenarbeit von spezialisierten Gastroenterologen und Viszeralchirurgen ermöglicht eine optimale Diagnose und Therapie sämtlicher Erkrankungen des Magen - Darm Trakts inklusive der Bauchspeicheldrüse, der Leber sowie der Gallenblase.

Gutes Bauchgefühl Die Medizinische Klinik ist mit modernster Technik ausgestattet und bietet im z. B. im Bereich der Endoskopie alle diagnostischen und therapeutischen Verfahren an. Es wird aber auch viel Wert auf die persönliche Beratung der Patienten gelegt. Hier steht auch eine umfassende Unterstützung durch Physiotherapeuten, Ernährungs- und Diabetesberater und psychologisch-seelsorgerliche Angebote zur Verfügung.

Hochqualitative Chirurgie Unsere Operationssäle verfügen über modernste Einrichtungen wie Full-HD-Monitoring und High-End Ultraschalldiagnostik. Mit jährlich über 2800 viszeralchirurgischen Ein-

Evangelisches Diakoniekrankenhaus Wirthstraße 11 79110 Freiburg www.diakoniekrankenhaus.de „

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Samstag, 21. März 2015

Hohe Effektivität Uniklinik Freiburg mit neuer Behandlungsmethode bei Brustkrebs. Intraoperative Strahlentherapie erhöht die Heilungschancen. Infoveranstaltung am 25. März

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edes Jahr erkranken in Deutschland rund 70.000 Frauen an Brustkrebs. Brustkrebs, auch Mammakarzinom genannt, ist damit der häufigste bösartige Tumor bei Frauen. Mit der Intraoperativen Strahlentherapie (IORT) ist seit einigen Jahren eine neue Methode zur brusterhaltenden Behandlung des Mammakarzinoms verfügbar. In der Klinik für Frauenheilkunde des Universitätsklinikums Freiburg wurde nun ein spezielles mobiles Bestrahlungsgerät der Firma Carl Zeiss installiert, um die Behandlungsmethode auch in Freiburg durchzuführen.

Bei der IORT können der Strahlentherapeut und der Operateur sehr gezielt die Tumorregion mit einer hohen Strahlendosis versorgen“, sagt Prof. Dr. Anca-Ligia Grosu, Ärztliche Direktorin der Klinik für Strahlenheilkunde des Universitätsklinikums Freiburg. Dieses Areal trägt nach Entfer-

EINLADUNG zur

FrühjahrsHausausstellung vom

21.03.-23.03.2015

Elzstraße 16 · 79350 Sexau Tel. 0 76 41 / 93 09 49-0

Leiter Senologie/Brustzentrum am Universitätsklinikum Freiburg. „Das Operationsverfahren wird durch eine intraoperative Bestrahlung nicht verändert, lediglich die Dauer der Narkose verlängert sich um die Zeit der Bestrahlung. Das sind etwa 30 Minuten.“ Das Universitätsklinikum Freiburg bietet eine Infoveranstaltung „Intraoperative Strahlentherapie: Neue Behandlungsmethode bei Brustkrebs“ am Mittwoch, den 25. März, von 17.00 Uhr bis 18.30 Uhr, im Hörsaal der Klinik für Frauenheilkunde des Universitätsklinikums Freiburg (Hugstetter Straße 55, Frauenklinik, Eingang Kreißsaal) an. Eintritt ist frei.

■ Prof. Dr. Anca-Ligia Grosu Ärztliche Direktorin Klinik für Strahlenheilkunde Universitätsklinikum Freiburg Telefon: 0761 270-94600 anca.grosu@uniklinik-freiburg.de

Mähen, graben, ernten

Anzeigenservice Wir beraten Sie gerne

nung des Tumors in der Brustdrüse das potentiell höchste Risiko für einen Rückfall. Das neue Bestrahlungsgerät, genannt „Intrabeam“, verwendet weiche Röntgenstrahlung kurzer Reichweite. „Weil strahlenempfindliche gesunde Organe und Strukturen während der Anwendung aus dem Bestrahlungsfeld ausgelagert und vollständig vor der Strahlung geschützt werden können, ist die hochdosierte Bestrahlung überhaupt erst möglich“, sagt Prof. Grosu. Wird die Intraoperative Strahlentherapie als erste Stufe einer Strahlentherapie mit Anschlussbestrahlungen der gesamten Brust eingesetzt, kann dadurch die Behandlungsdauer deutlich verkürzt werden. „Die frühzeitige Bestrahlung mit der hohen Strahleneffektivität, ermöglicht einen raschen Behandlungsbeginn ohne dass Wundheilung oder Chemotherapie abgewartet werden müssen“, sagt Prof. Dr. Elmar Stickeler, Ärztlicher

Fit und gesund im Garten. Gartenarbeit verbindet Workout mit Wellness. Körper und Kopf fühlen sich danach erfrischt und richtig gut.

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GARTENTRÄUME im Birkenmeier Ausstellungspark.

Eins mit sich und dem Tun: Die Arbeit im Garten fordert den Körper und entspannt den Geist. Eine ideale Kombination, vorausgesetzt, der Rücken und die Gelenke werden geschont. Foto: tibanna79, fotolia

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ie ideale Kombination aus Workout und Wellness? Gartenarbeit! Das Gärtnern wird garantiert nie langweilig, verschafft Hochgefühle, die Gedanken kommen zur Ruhe und der Körper wird gleichzeitig gefordert.

Birkenmeier Stein+Design GmbH & Co. KG Industriestr. 1 · 79206 Breisach-Niederrimsingen Tel. 07668/7109-0 · www.birkenmeier.com

Rasen mähen, Blumenzwiebeln setzen, Stauden pflanzen, Salat und Tomaten ernten, Büsche schneiden und natürlich Unkraut rupfen – die Arbeit im Garten hört eigentlich nie auf und das ist auch gut so. Neben dem psychischen und mentalen Gewinn bietet die Gartenarbeit damit abwechslungsreiches Stretching, Kraft- und Ausdauertraining. Und wie beim Sport geht man idea-

lerweise nicht gleich von null auf hundert. Am besten startet man mit einem kleinen Rundgang durch den Garten, bei dem man sich überlegt, welche Arbeiten man angehen möchte. Dabei lassen sich gut ein paar Dehnübungen einbauen. Bei jeder Gartenarbeit ist die richtige Haltung wichtig, sonst schmerzen im Nu Rücken, Knie und Ellenbogen. Lieber nicht zu lange gebeugt stehen, sondern hinknien, gerne auch auf einer weichen Unterlage. Spaten oder Grabgabel sollten die richtige Stillänge haben, um ein rükkenschonendes Umgraben zu ermöglichen. Bewusst auf die Bauchspannung achten – auch das entlastet den Rücken. Wenns ans Gießen geht, am

besten immer in jeder Hand eine Gießkanne tragen, sie müssen ja nicht bis obenhin gefüllt sein. Beim Anheben der Kannen einen Fuß vorstezen, in die Knie gehen und den Rücken gerade lassen. Ideal für die Fitness im Garten ist das Rasenmähen. Im Grunde gleicht es einem schwungvollen Spazierengehen mit Gewicht. Noch sportlicher (und ungemein stilvoller) wird es mit einem Handrasenmäher – „Grand Torino“ lässt grüßen! Wichtig ist die passende Griffhöhe, denn der Rücken sollte beim Mähen gerade bleiben und die Kraft optimal übertragen werden. Und dabei immer gut Bauch und Po anspannen! Barbara Breitsprecher


Samstag, 21. März 2015

Fotos: Schleier/ Witters

Energisches Dribbling: Die Szene, in der Felix Klaus sich gegen mehrere Wolfsburger durchsetzt, blieb als Mutmacher in guter Erinnerung

Schritt aus dem Keller Bundesliga. Der SC Freiburg erwartet mit Augsburg ein Team, das an den SC Freiburg von vor zwei Jahren erinnert

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er FC Augsburg dieser Tage erinnert ein bisschen an den SC Freiburg in seiner EuropaSaison, also in jener, als das StreichTeam mit Kruse und Co. sich weit oben in der Tabelle ansiedelten und einen wahrhaftigen Höhenflug erlebte. Auch der FCA, erst im fünften Jahr in der Bundesliga, war wie jedes Jahr zunächst mit dem Saisonziel angetreten, den Klassenerhalt zu sichern und schwebt mit nun bereits 38 Punkten in höheren Sphären. Am Samstag (15.30 Uhr) kommen die Augsburger nach Freiburg auf den neu verlegten Rasen. Trotz (oder wegen) des guten Tabellenplatzes der Gäste werden diese im SC-Lager zu jenen Gegnern gerechnet, die man schlagen kann.

SC-Interesse war da: Dong-Won Ji hätte man in Freiburg wohl auch gerne gesehen. Nun ist er von Dortmund nach Augsburg ausgeliehen und sorgt im Angriff für Gefahr

Ja, es ist ja auch so eine Sache, wenn ein Team wie Augsburg lötzlich an den Champions-League-Plätzen schnuppert. Die aggressive Art der Augsburger, ihren schnörkellosen Konterfußball durchzuziehen, hat schon etliche Punkte eingebracht. Doch als Favorit, wie zuletzt im Heimspiel gegen Mainz, gestaltet sich die Angelegenheit schon deut-

lich komplizierter. Jedenfalls machte Mainz das, was sonst Augsburg zu tun pflegt, legte sein Spiel auf Konter aus, war dabei höchst effektiv und gewann mit 2:0 in Augsburg. Das dürfte die Offiziellen vor allem deshalb ein bisschen geärgert haben, weil sie den Mut aufgebracht hatten, vor dieser Partie die Saisonziele neu zu definieren und offen vom Kampf um die internationalen Startplätze zu sprechen. Nun gut, für den SC Freiburg gilt es, in den zwei nun anstehenden Heimspielen einen Schritt raus aus dem Keller der Liga zu machen. Dafür müssten allerdings die Fehler im Aufbauspiel ebenso abgestellt werden wie die Konzentrationsschwächen, die es zuletzt in Wolfsburg in allen Mannschaftsteilen gab, vom Luftloch, das Marc Torrejón vor dem Fühhrungstor der Wolfsburger schlug, bis hin zu der Mutlosigkeit im Abschluss (siehe auch Seite10). Es geht weiterhin recht eng zu im Tabellenkeller, dessen Stufen noch immer bis Platz elf reichen. Schon am Freitag (20.30 Uhr) kommt es in Hamburg zum Abstiegsgipfel, wenn

der HSV (drei Punkte vor dem SC) gegen die Hertha aus Berlin (vier Punkte vor SC) antritt. Der SC Paderborn (ein Punkt vor dem SC) hat ein richtungsweisendes Heimspiel gegen Hoffenheim vor sich. Denn nach der enttäuschenden 0:4-Pleite in Frankfurt ließen die Offiziellen des Aufsteigers erstmals deutlich die Köpfe hängen und sprachen ihrem Team die Erstligatauglichkeit ab. Dies soll gegen die Hoffenheimer sicherlich eine Reaktion provozieren, doch die Gäste (zuletzt 3:0-Sieg über den HSV) haben Anschluss an die internationalen Plätze und sind schwer auszurechnen. Auch das Schlusslicht aus Stuttgart hat Heimrecht, was in diesem Falle aber womöglich eher einer Strafe gleicht. Die Heimschwäche der Schwaben hat sich bei denselben längst in tiefenpsychologische Regionen vorgefräst. Dennoch kommt mit Frankfurt nicht unbedingt ein Übergegner, auch wenn das SchaafTeam zuletzt siegte. Von den weiteren Konkurrenten erwartet Mainz die Wolfsburger, Köln die Bremer und Hannover die Dortmunder.


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FUSSBALL

BUNDESLIGA

Sich gegenseitig aufrichten: Admir Mehmedi hilft Mike Frantz in Wolfsburg auf die Beine. So recht glücklich sehen dabei beide Spieler nicht aus

NDBETONINSTA G N ZU ET S

Orth & Schöpflin Freiburg GmbH

Foto: Witters

✆ 0761 / 2144 22 - 50

21. Mä


BUNDESLIGA

rz 2015

FUSSBALL

Sofort Schluss mit dem Verstecken! SC Freiburg. Wenn der Mut zum Abschluss fehlt, dann ist das ein wahrhaft schlechtes Zeichen. Von Michael Zäh

K

lar kann man derzeit in Wolfsburg verlieren, und dies sogar in vielfältigster Form. Bas Dost könnte treffen wie in Leverkusen, per Flugkopfball, Hacke, Spitze und so. Daniel Caligiuri ist kaum zu stoppen, seit er im Hinspiel in Freiburg quasi seinen Durchbruch beim Toreschießen in Wolfsburg hatte. Naldo, wenn er nicht gerade gesperrt wäre, könnte einen Freistoß aus über 30 Metern ins Netz ballern, oder nach einer Ecke einen unhaltbaren Kopfball setzen. Kevin de Bruyne könnte von überall ein Tor machen. Und das hat er ja auch getan, beim jüngsten 0:3 der Freiburger in Wolfsburg. Um danach noch einen Elfer rauszuholen und eine Traumvorlage auf den Kollegen Arnold zu liefern. Unwiderstehlich. So gesehen ist eigentlich nix passiert, nach der erneuten Niederlage des StreichTeams beim Tabellenzweiten. Und doch ist da etwas, das bedenklich stimmt. Es ist der fehlende Mut beim Abschluss. Wie da ein Jonathan Schmid völlig frei im Sechzehner der Wolfsburger an den Ball kommt und sich nicht zutraut, den Ball direkt zu nehmen. Und da war er nicht der einzige im Dress des SC Freiburg. Gerade in einem Spiel, in dem man eigentlich nichts zu verlieren hat, weil sowieso alle denken, dass man in Wolfsburg nix holt, ist dieses Zögern beim Abschluss sehr merkwürdig. Auf eine Chance, die man eigentlich gar nicht haben dürfte, freut sich ein Fußballer ja normalerweise besonders. Na gut, wenn dies nun eine einsame Szene wäre, die halt mal vorkommen kann, wäre es kein Grund zur Sorge. Aber so ist das nicht. Das Zögern und Zaudern war auch in den Spielen zuvor schon spürbar, Tendenz steigend. Im Heimspiel gegen Bremen äußerte sich das Nicht-Trauen beispielsweise in den vielen hohen Flanken vor des Gegners Tor. Denn irgendwie hat man als Flankengeber ja nichts falsch gemacht, weil es zumindest nach einer gefährlichen Situation aussieht, wenn der ball in den gegnerischen Strafraum

segelt. Wenn es in Wahrheit so war, dass die Bremer Hünen in der Defensive um jeden hoch geschlagenen Ball froh waren, weil ihre Lufthoheit unangefochten war, dann kann ein SC-Spieler dennoch sagen, dass man “gefühlte tausend Flanken” vors Tor gebracht habe und daher quasi nicht viel zum Erfolg gefehlt habe. Nur ein bisschen. Vielleicht ein paar Zentimeter Körpergröße? Oder aber der Mut zur Wahrheit. Denn das ist es, was bedenklich stimmt. Man hört in fast allen Interviews mit den SCProfis (etwa auf Sky) mantramäßig diesen Satz, dass nur ein bisschen etwas fehlt. Man sei immer nah dran, die Ergebnisse wie auch gegen Bremen (0:1) sind sehr knapp, man könne also eigentlich mithalten. Dies stimmt ja sogar in vielen Belangen, wie etwa der Laufbereitschaft. Aber in dem einen Bereich, wo es wirklich darauf ankommt, da stimmt es nicht. Den Mut zum Abschluss, den hat man oder man hat ihn nicht. Ein bisschen Mut gibt es da nicht. Ängstlich verweigerte oder halbherzige Abschlüsse können keine Tore und keine Punkte einbringen. Eine Formel die ebenfalls anhaltend bemüht wird, lautet: Die entscheidenden Spiele kommen erst noch. Nämlich jene Spiele, in denen es gegen direkte Konkurrenten um den Klassenerhalt geht. Da wären also noch: Heimspiel gegen Köln am 4. April, Heimspiel gegen Mainz am 19. April, dann auswärts in Stuttgart am 25 April, eine Woche später zu Hause gegen Paderborn und dann wieder die Woche darauf (9. oder 10. Mai) in Hamburg. Es mag schon sein, dass diese Partien dann über den Klassenerhalt entscheiden werden. Aber gerade deshalb werden sie nicht einfacher werden. Wer schon jetzt den Mut zum Abschluss nicht hat, der wird ihn in solchen Spielen erst recht nicht haben. Und nur auf die Genesung der Neuzugänge Petersen und Möller Daehli zu hoffen, dürfte auch etwas dünn sein. Besser wäre wohl, mit dem Versteckspiel sofort aufzuhören.

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SPORT

CHAMPIONSLEAGUE

Samstag, 21. März 2015

Fotos: Witters

Fett dabei: Mit einem 7:0 im Heimspiel gegen Donezk setzten die Bayern ein Zeichen. Frank Ribery wollte mit seinem Jubel wohl noch etwas anderes ausdrücken

Nur die Bayern können nach Berlin Champions-League. Dortmund bleibt gegen Juventus Turin sehr blass auf der Strecke, Leverkusen verkrampft sich beim Elfmeterschießen ins Aus und Schalke bleibt auch nur die Erinnerung, in Madrid gewonnen zu haben

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s ist wieder wie so oft. Nur die Bayern sind in der ChampionsLeague unter den letzten Acht noch als deutsches Team vertreten. Die Hoffnungen von Leverkusen, das ja sein Hinspiel gegen Atletico Madrid mit 1:0 gewonnen hatte, gingen im Rückspiel ebenso unter wie jene von Dortmund, das nach seiner knappen 1:2-Niederlage in Turin auf ein Fest vor heimischer Kulisse hoffte, dann aber mit 0:3 geradezu vorgeführt wurde. Schalke hatte sich nach dem 0:2 auf heimischem Platz gegen Real mit seinem Schicksal abgefunden und siegte in Madrid mit 4:3.

Selten hat man eine Dortmunder Mannschaft vor heimischer Kulisse so völlig chancenlos gesehen wie nun gegen Juventus Turin. Jürgen Klopp hatte vor dem Spiel ja noch etwas süffisant angemerkt, dass es wohl kaum eine schwierigere Aufgabe geben könne, als gegen eine italienische Mannschaft zu spielen, der ein Unentschieden reiche. Der italienische Meister aus Turin machte diese Befürchtung wahr, indem er den Dortmundern in den gesamten 90 Minuten nicht eine einzige echte Torchance gewährte. Umgekehrt wurde ein Schuh daraus: Ballsicher,

abgeklärt, selbstsicher und aggressiv in den Zweikämpfen ließ Juve die Dortmunder blass aussehen. Das 0:3 war ein schmuckloses Ausscheiden. Diesbezüglich machte es Schalke in Madrid besser. Nach dem 0:2 im Hinspiel in Gelsenkirchen bestand ja kaum noch ein Fünkchen Hoffnung auf das Weiterkommen. Dies hatte allerdings auch die Star-Truppe aus Madrid vollkommen verinnerlicht, aus der lediglich Ronaldo hervor stach, nämlich in der Luft stehend bei zwei Kopfballtoren. Also Schalke spielte stark, gewann in Madrid mit 4:3, schnupperte gar in der letzten

Minute noch an der Sensation, dem 5:3 durch Höwedes, das gereicht hätte, um weiter zu kommen. Aber es fiel nicht und Schalke ist raus. Ebenso erging es Leverkusen, das nach seinem 1:0 im Hinspiel über den spanischen Meister Atletico Madrid guter Dinge war. Es hätte halt ein Auswärtstor gebraucht, das man sich von den schnellen Leuten im Angriff durchaus erhoffte. Es wurde aber dann ein gnadenlosen Ringen ohne viel Fußball, das dann in einem noch trostloseren Elfmeterschießen endete. Drei trafen nicht und es war aus mit Königsklasse.

Die Bayern waren vor dem Rückspiel gegen Donezk gewarnt, weil nach dem 0:0 vom Hinspiel das gefürchtete Auswärtstor der Ukrainer (besser: Braslianer) dafür gesorgt hätte, dass die Bayern dann schon drei Tore hätten machen müssen. Also ließen sie diesen Gegentreffer nicht zu. Da sie allerdings dann doch sieben eigene Tore schossen (sogar Badstuber durfte mal), waren die Ängste vor dem Auswärtstor auch bald gebannt. Also gibt es nur noch ein deutsches Team, das das Endspiel der Champions-League in Berlin erreichen kann: die Bayern.


Samstag, 21. März 2015

CD VERLOSUN

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Die Vision des Piano-Mannes Fotos: Felix Groteloh

Mark Zander hat mit „Triptych“ sein erstes Soloalbum herausgebracht. Zusammen mit großartigen Musikern ist ihm ein eingängiges Pop-FolkJazz-Werk gelungen. Von Barbara Breitsprecher

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enn jemand sein ganzes Leben Musik macht, auf Bühnen steht und über Jahrzehnte Klavier- und Gesangsunterricht gibt, und dann mit seinem ersten eigenen Album herauskommt, hat dieser Moment eine enorme Wucht im Leben eines fast 40-jährigen Menschen. Mark Zander ist mit seinem Album „Triptych“ keine Kompromisse eingegangen. Er hat ausgezeichnete Musiker an seine Seite geholt, mit ihnen seine besten Songs der vergangenen zehn Jahre eingespielt und seinen hohen Anspruch verwirklicht. Herausgekommen ist ein ungemein eingängiges PopFolk-Jazz-Werk, das mit jedem Hören immer besser wird. Es gibt diese Momente im Leben, wenn alles ins Wanken gerät, plötzlich nichts mehr sicher scheint und sich viele Fragen auftun. Für Mark Zander war der Tod seines Vaters vor drei Jahren ein solcher existenzieller Einschnitt. Es sind diese Lebensphasen, in denen man sich daran machen muss, seine Träume zu verwirklichen,

Das alte Fender Rhodes Stage-Piano ist Mark Zanders Lieblingsinstrument. Auf der Bühne des Europa-Parks spielte er zur Miss-Germany-Wahl Songs seines Albums.

Warten geht dann nicht mehr. Die Vision eines eigenen Albums – jetzt galt es sie in die Tat umzusetzen. Mark Zander hat nie einen Widerspruch gesehen, zwischen einem Leben, das leidenschaftlich der Musik gewidmet ist und großes Interesse für die Wissenschaft aufweist. Der gebürtige Offenburger studierte Psychologie in Freiburg, promovierte darin und arbeitet heute in der Schulpsychologischen Beratungsstelle Freiburg. Daneben ist er unermüdlich mit seiner „Mark Zander Band“ mit Cover-Songs unterwegs, immer wieder auch mit Varieté-Auftritten im Europa-Park. Un nun also das erste Soloalbum, eigene Songs und alle in (ausgezeichnetem) Englisch. Einflüsse von Jamie Cullum und Rufus Wainwright klingen an. Er sei einfach mit englischen Songs aufgewachsen, erklärt Mark Zander, mit Songs von Billy Joel, Elton John, Peter Gabriel oder Randy Newman, denen er entscheidendes Gewicht beimisst. Die dunkle Cap auf seinem Kopf überschattet sein Gesicht bei unserem Treffen, aber dann spricht er von seinen

Musikerkollegen, mit denen er die Songs eingespielt und weiter entwickelt hat, von dem Multi-Instrumentalisten Tobias Schwab („Patty Moon“) und dem Schlagzeuger Daniel Mudrack („Amsterdamn“) und seine Augen leuchten auf. Bis ins Detail ist Mark Zanders Album ein in sich geschlossenes, durchdachtes Konzept: Die Dreiteiligkeit (Triptychon) der vier Themenkomplexe mit einem fast neunminütigem epischen Zwischenteil, die unterkühlte Covergestaltung, bis hin zu einem Song wie „Piano Idea #1“, bei dem sich der monotone, kalte Schrecken eines Beatmungsgeräts mit dem Klang von Klavier und Cello (Helmut Menzler vom Pellegrini-Quartett) zu einer Instrumental-Komposition verweben, der man sich nur schwer entziehen kann. ■ Mark Zander, Triptych; www.markzander.com Wir verlosen 3 Triptych-CDs von Mark Zander. Einfach Mail bis 30.3. an redaktion@zas-freiburg.de, Stichwort: Mark Zander (bitte eigene Adresse angeben!)


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LEBEN

TIPPS

Ausstellung

Samstag, 21. März 2015

Ausstellung

OSTERFESTSPIELE

Lebendige Stillleben für die Malerei

Bilder aus Fotos und kühnen Räumen

„Stille Leben“ – Stillleben: Der traditionsreichen Gattung der Malerei haben sich Almut Quaas und Chris Popović zugewandt, das Kunstforum Waldkirch zeigt einige ihrer Werke. Die Quitten, Äpfel, Trauben oder Granatäpfel der Freiburger Künstlerin Almut Quaas sind fast mit Hän-

den greifbar und bleiben doch geheimnisvoll und voller innerem Licht und Leben. Neben Früchten hat sie sich außerdem alte Puppen als Motive gesucht. Die Künstlerin und Mathematikerin Chris Popović, die in Staufen lebt, hat sich menschenleere, aber offensichtlich benutzte Betten ausgesucht, und spielt mit diesem Ort des Lebens und des Todes. Ihre alten Matratzen mit den penibel gemalten, unverwechselbaren blumigen Mustern, der Faltenwurf eines Bettzeugs implizieren intime Nähe und zeigen gleichzeitig kühle Gestaltung. Bei beiden Künstlerinnen verselbstständigt sich das Sujet, das Thema ist letztlich einzig die Malerei. Vernissage ist am Sonntag, 22. März, um 11 Uhr mit Volker Bauermeister. ■ Ausstellung „Stille Leben“: Chris Popović & Almut Quaas, 22. März bis 26. April, Do 17-20 h, Sa 15-18 h, So 10-13 h, Georg-Scholz-Haus, Merklinstr. 19, Waldkirch

Surrealistisch anmutenden Fotomontagen vereinen strenge architektonische Räume und Artefakte aus der Natur zu einem poetischen Gefüge. Der Künstler Piotr Iwicki, dessen Bilder im Universitäts-Herzzentrum Freiburg-Bad Krozingen ausgestellt werden, wurde stammt

Sir Simon Rattle und die Berliner Philharmoniker nehmen wieder für elf Tage die Stadt BadenBaden in Besitz. Unter anderem werden die Berliner Philharmoniker die Oper „Der Rosenkavalier“ von Richard Strauss und Hugo von Hoffmannsthal aufführen, ein Werk, das sie noch nie zuvor gespielt haben. Gleich vier mal ist „Der Rosenkavalier“ unter der Leitung von Sir Simon Rattle und in der Inszenierung von Brigitte Fassbaender zu erleben: am 27.3., 30.3., 2.4. und 6.4. Zu den prominenten Solistinnen und Solisten der Neuproduktion zählen Anja Harteros (Marschallin), Peter Rose (Ochs von Lerchenau), Magdalena Kozená (Octavian) und Anna Prohaska (Sophie). Daneben werden drei weitere Opern und in unter-

schiedlichen Besetzungen 20 Konzerte bei diesem herausragenden Musikereignis in Baden-Baden aufgeführt. Für Kinder wird parallel „Der kleine Rosenkavalier“, eine eigene Fassung des Klassikers, gezeigt. Auf Grundlage eines extra für Baden-Baden neu geschriebenen und produzierten musikalischen Arrangements wird die Geschichte für Kinder ab fünf Jahren erzählt und von Mitgliedern der Berliner Philharmoniker musikalisch begleitet. Ein idealer und unkomplizierter Einstieg in die magische Welt der Oper (2.4. und 6.4.) ■ Osterfestspiele Baden-Baden, 27. März bis 6. April, Festspielhaus, Tickets: Tel. 07221/3013101; www.festspielhaus.de

aus Polen und lebt und arbeitet seit 1975 in Freiburg. Der mit mehreren Preisen ausgezeichnete Künstler hat seine Fotografien bereits bei zahlreichen Ausstellungen in Deutschland, Polen, der Schweiz und in den Niederlanden gezeigt. Seine Werk sind Collagen, die sich aus Bildern einer Digitalkamera und Computerprogrammen wie Photoshop zusammen setzen. Der Journalist Volker Bauermeister wird am Sonntag, 15. März um 11 Uhr in Bad Krozingen, Südring 15, in die Ausstellung der Bilder mit den kühn ausgedachten Räumen einführen. ■ Foto-Ausstellung „Lost Spaces“, 16. März bis 24. April, werktags 9 bis 18 Uhr, Universitäts-Herzzentrum, Standort Bad Krozingen

Ausstellung

Konzert

Ausstellung

Konzert

Farbe und Form, Design und Kunst

Brahms Requiem, das trösten soll

Fotografien aus dem Wald

Tango-Konzert und Milonga in Staufen

„Zwischen Konkretion und Illusion“ changieren die Werke von Anton Stankowski, die nun in der Stiftung für Konkrete Kunst Roland Phleps in Zusammenarbeit mit der Stankowski-Stiftung Stuttgart gezeigt

Brahms gewaltiges Werk „Ein deutsches Requiem“ wurde nach zehnjähriger Entstehungszeit erstmals 1869 aufgeführt. Die Originalfassung sah ein großes Orchester und einen 200-köpfigen Chor vor. Die Christuskantorei unter der Leitung von Hae-Kyung Jung zeigt dagegen eine reduzierte kammermusikalische Fassung von Ingo Schulz. Brahms verstand sein Werk nicht als Trauermusik, sondern als Trostspender für

15 Designstudenten der Freiburger Hochschule für Kunst, Design und Populäre Musik (HKDM) zeigen im Regierungspräsidium Fotografien aus dem Wald, die im Rahmen einer Projektarbeit erschienen ist. Die

werden. Der Maler, Grafiker und Fotograf Anton Stankowski (19061998) hat das Signet der Deutschen Bank erfunden. Sein Motto: „Ob Kunst oder Design ist egal. Nur gut muss es sein.“ In der Ausstellung sind mehr als 30 Gemälde des Künstlers zu sehen, immer geht es ihm um Farbe und Form. ■ Ausstellung Anton Stankowski, 15. März bis 3. Mai, Stiftung für Konkrete Kunst Roland Phleps, Pochgasse 73, Freiburg-Zähringen

die, die Leid tragen. Entsprechend wählte er auch die Texte aus der Luther-Bibel aus.

Ausstellung „Hektar“ ist eine Kooperation der ForstBW und der HKDM. Neben klassischen Fotoreportagen sind auch Licht- und Pflanzenstudien sowie künstlerische, inszenierte Fotografien zum Thema Wald zu sehen. Zur Ausstellung ist auch ein Bildband mit 82 Abbildungen erschienen (18 Euro).

Der neu gegründete Staufener Verein „Tango- und Bandoneonmuseum Staufen“ lädt zu einem Konzert mit Raúl Jaurena ein, dem musikalischen Partner von Astor Piazolla. Im Anschluss an das Konzert, bei dem der großartige Klarinettist Bernd Ruf mitwirkt, wird es um 21 Uhr eine Milonga für Tangotänzer und -tänzerinnen geben. Mit dabei: Die argentinische Tänzerin Ximena Zalazar-Firpo. Raúl Jaurena spielte schon mit Yo-Yo Ma, Giora Feidman und Paquito D’Rivera und zählt zu den besten Bandoneonspielern der Welt.

■ Johannes Brahms: Ein deutsches Requiem, Christuskantorei, 28.3., 19.30 Uhr und 29.3., 17 Uhr, Christuskirche, Maienstr. 2

■ Fotoausstellung „Hektar“, 23. März bis 5. April, Regierungspräsidium Freiburg, Kaiser-Joseph-Str. 167; Vernissage: 23. März., 17 Uhr

■ Tango-Konzert mit Raúl Jaurena & Bernd Ruf, 28. März, 19 Uhr, Martinsheim, Staufen, Auf dem Rempart 12a; www.staufentango.de


TIPPS

Samstag, 21. März 2015

LEBEN

KONZERT

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Vocaldente, Deutschlands erfolgreichste A-capella-Sänger, kommen ins Kurhaus Bad Krozingen. Das Quintett braucht keine technischen Hilfsmittel. Unverstärkt und unverfälscht begeistern sie mit ihren Stimmen und ihrem charmanten Auftritt. Ihr musikalisches Spektrum zieht sich Ăźber Jahrzehnte: Vom Charleston aus den Goldenen Zwanzigern, dem deutschen Schlager und Rock‘n Roll aus den FĂźnfzigern, Ăźber Discomusik aus den

Siebzigern bis hin zu aktuellen Popsongs. Aaron Bredemeier (Countertenor), Alexander Nolte (Bariton), Tobias Pasternack (Bass), Tobias Kiel und Jakob Buch (Tenor) sind als Vocaldenten international gefragte KÜnner. ■Vocaldente, 27. März, 19 Uhr, Kurhaus Bad Krozingen, Tickets: Tel. 07633/4008164; www.bad-krozingen.info

Konzert

Film

Konzert

Ex-Ten Years After Musiker unterwegs

ActionkomĂśdie mit veganer Mission

Johannes-Passion des Bachchors

Ten Years After, die legendäre Rockgruppe, haben sie verlassen, statt dessen investieren sie jetzt ihr KÜnnen in der noch recht neuen Band Hundred Seventy Split: die Ex-Ten Years After Musiker Leo Lyons (Bass und Besitzer von 18 Bassgitarren) und Joe Gooch (Gesang/Gitarre). Das Trio macht der Schlagzeuger Damon Sawyer komplett, der bereits fßr Bill

Ein Kinofilm als Statement, ein Spagat zwischen informativen Fakten und unterhaltsamer KomĂśdie: „Los Veganeros“ macht sich ans Umdenken in Sachen Fleischkonsum. Der Film, bei dem Lars Oppermann Regie fĂźhrte, wurde mit dem vergleichsweise kleinen Budget von 25000 Euro gedreht. Alle Darsteller, wie Hendrijk Fitz („In aller Freundschaft“), Nils Brunkhorst („Lammbock“, „Tatort“), Ulas Kilic („Emergency Room“), inklusive der Hauptdarstellerin Rosalie Wolff („Verbotene Liebe“) haben fĂźr dieses Projekt auf ihre Gage verzichtet. Es geht um riesige geplante Schweinemastanlagen, um die Ab-

Die zwei Auftritte mit der JohannesPassion von Bach widmet der Freiburger Bachchor seinem langjährigen Leiter Hans Michael Beuerle, der im Januar verstarb. Nach Ăźber 30 Jahren enger Zusammenarbeit ein groĂ&#x;er Verlust fĂźr den Bachchor. Ăœbergangsweise wird der Chor nun von Wolfgang Schäfer dirigiert, der einst selbst im Bachchor mitsang. Bis 2008 ar-

Wyman and the Rhythm Kings gespielt hat. Der Bandname wurde beim FrĂźhstĂźck gefunden, zu dem sich Leo und Joe jeden Morgen treffen: In einem CafĂŠ an einer Kreuzung namens Hundred Seventy Split.Gerade ist ihre Doppel-CD „The Road“ mit Liveaufnahmen heraus gekommen. Ihre Auftritte bestehen neben neuen eigenen Songs auch aus Coversongs und natĂźrlich bieten sie auch einige Klassiker von Ten Years After. Denn, so sagt Leo: „Diese Musik war Ăźber 50 Jahre der Soundtrack meines Lebens“

holzung von Regenwald fĂźr Viehweiden und Futteranbauflächen und steigenden Fleischkonsum. Die Freigabe des Films ist erst ab 16 Jahren – so deutlich und krass sind die gezeigten Infos Ăźber die Tierhaltung in groĂ&#x;en Mastbetrieben.

beitete Wolfgang Schäfer als Professor fßr Chordirigieren an der Musikhochschule Frankfurt/Main. Die Johannes-Passion wird wieder mit zwei verschiedenen Prägungen aufgefßhrt: Im Mßnster steht der sakrale Charakter im Vordergrund, im Konzerthaus eher der konzertante. Diese Tradition hatte Hans Michael Beuerle eingefßhrt, als Reaktion darauf, dass heutzutage meist nur die konzertante Form aufgefßhrt wird. Das Werk wurde von Bach jedoch ursprßnglich fßr Gottesdienste komponiert.

■Hundred Seventy Split, featuring Leo Lyons und Joe Gooch, Ex-Ten Years After, 25. März, 20 Uhr, Jazzhaus Freiburg

■„Los Veganeros“, Deutschlands erster Veggie-Spielfilm, Mittwoch, 25. März, um 19 Uhr, Friedrichsbau Freiburg

■Johannes-Passion von Johann Sebastian Bach, Freiburger Bachchor, 21. März, 19 Uhr, Freiburger Mßnster, 22. März, 19 Uhr, Konzerthaus

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MARKT

AUSBILDUNG & PFLEGE

~ INFO-TAG MIT WERKSCHAU: Samstag, 21.03.2015, von 11 bis 15 Uhr WAS TUN NACH DER MITTLEREN REIFE? Sie mÜchten einen staatlich anerkannten Berufsabschluss machen, die Fachhochschulreife erwerben und dabei Ihre besonderen Interessen und Fähigkeiten einbringen? Besuchen Sie unsere privaten Berufskollegs fßr

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Freiburg

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Samstag, 21. März 2015

Glänzende Arbeitsergebnisse Die Ausbildung in einem Handwerksberuf bringt oft sofort sichtbare Resultate, von Leuchtreklame bis Hochglanzlack

S

ehen, was man geschafft hat: Autos auf Hochglanz polieren oder mit effektvoller Leuchtreklame auf ein Geschäft aufmerksam machen – Auszubildende der unterschiedlichsten Handwerksberufe kĂśnnen die Ergebnisse ihrer Arbeit unmittelbar betrachten. FĂźr viele junge Menschen ist das einer der GrĂźnde, weshalb sie sich fĂźr eine handwerkliche Ausbildung entscheiden. Drei Auszubildende erzählen, was sie an ihrem Beruf reizt und stolz macht. Omid Bawar absolviert in einer Hamburger Autolackiererei eine Ausbildung zum Fahrzeuglackierer. “Autos zu polieren, weil man das Ergebnis hinterher sieht. Wenn der Kunde sich freut, macht mich das richtig stolzâ€?, sagt er. Auch Caroline Brosch kennt das GefĂźhl, stolz auf ihr Handwerk zu sein: Wenn sie mit ihren Freunden unterwegs ist, kann die 19-Jährige ihnen die Ergebnisse ihrer Arbeit zeigen, denn sie sind Teil des StraĂ&#x;enbildes. Sie macht eine Ausbildung zur Schilder- und Lichtreklameherstellerin in Witten bei Dortmund. Und auch Samuel Scheerer sieht, was er und seine Kollegen geschafft haben, wenn er am Ende eines Arbeitstages nach Hause geht. Er ist Auszubildender im Gebäudereiniger-Handwerk und Experte in Sachen „VorherNachher-Effektâ€?: „Mit meiner Arbeit Glasfassaden und BĂśden zum Glänzen zu bringen, ist ein gutes GefĂźhl“, sagt der 24-Jährige. Omid Bawar ist im ersten Lehrjahr und lernt, Karosserien und Oberflächen zu schĂźtzen und zu veredeln sowie Unfallschäden zu beseitigen. Warum er sich fĂźr diese Ausbildung entschieden hat? „Ich interessiere mich sehr fĂźr Autos und wollte schon immer mit Fahrzeugen arbeiten. Dazu kommt, dass ich Lacke und Farben mag“, erklärt der 19-Jährige, der ur-

Foto: www.handwerk.de

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Sichtbares Arbeitsergebnis Caroline Brosch absolviert eine Ausbildung zur Schilder- und Lichtreklameherstellerin. sprĂźnglich aus Afghanistan stammt. Caroline Broschs Entscheidung fĂźr ihren Handwerksberuf stand frĂźh fest: Durch ihre Mutter, die Schilderund Lichtreklameherstellerin ist, kannte sie den Beruf bereits. Die kreative Fertigung von Lichtreklame mit Werkstoffen, Farben und Effekten begeistert sie: „Mir gefällt es, dass man in dem Beruf sowohl handwerkliche als auch technische und grafische Fähigkeiten erwirbt.“ Und auch Samuel Scheerer ist begeistert von seinem Handwerk: „Die Vielseitigkeit ist toll: Wir Ăźben eine groĂ&#x;e Bandbreite an Tätigkeiten aus, von der Grundreinigung Ăźber Sanitär-, Fenster- oder Bodenreinigung bis hin zur Reinigung von Maschinen. AuĂ&#x;erdem gibt es keine HĂśhenlage, in der wir nicht arbeiten.“ Wer wie Caroline Brosch eine Ausbildung zum Schilder- und Lichtreklamehersteller machen mĂśchte, sollte ein gutes Verständnis fĂźr Mathematik sowie eine sichere Rechtschreibung mitbringen. „Hilfreich ist auch Sinn fĂźr Ă„sthetik, da man mit Farben und Formen umgeht“, so die Auszubildende. Gebäudereiniger-Azubi Samuel Scheerer verrät, welche Eigen-

schaften in seinem Handwerk gefragt sind: „Besonders wichtig ist es, pĂźnktlich und zuverlässig zu sein. FĂźr die Theorie kann eine gute Auffassungsgabe nicht schaden, da man ein Verständnis fĂźr Chemikalien und verschiedene Reaktionen zwischen Reinigungsmitteln und Materialien entwickeln muss.“ Im Anschluss an die Ausbildung stehen jungen Handwerkern viele MĂśglichkeiten offen. „Als Erstes mĂśchte ich natĂźrlich meinen Gesellenbrief erhalten. Noch kann ich gar nicht sagen, ob ich danach studieren, mich weiterbilden oder erst einmal als Geselle arbeiten mĂśchte“, erklärt Samuel Scheerer. Caroline Brosch fĂźgt hinzu: „Irgendwann wĂźrde ich gerne meinen Meister machen. Ich mĂśchte einfach das tun, was mich in dem Beruf weiter bringt, daher kann ich mir auch ein Studium vorstellen. Die Berufsschiene ändern mĂśchte ich aber bestimmt nicht.“ â– Informationen zu den Berufen und KarrieremĂśglichkeiten im Handwerk gibt es unter www.handwerk.de oder unter www.hwk-freiburg.de.

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BERUF & KARRIERE

Samstag, 21. März 2015

MARKT

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Weiter

mit

Bildung - Angebote 2015

Zeitgemäß gestaltet Infotainment in der Akademie für Kommunikation Mit Ausstellung von Schülerarbeiten aus den drei angebotenen Berufskollegs

Nach wie vor streben viele junge Menschen einen Beruf an, in dem sie ihre schöpferischen Talente in den Mittelpunkt stellen können. Dabei gerät die Gestaltung von Medien schnell in den Fokus des Interesses. „Wir haben jedoch oft die Erfahrung gemacht, dass die Schülerinnen und Schüler zunächst von den konkreten Ausbildungsinhalten und der späteren Tätigkeit eines Grafik-, Medien-, oder Produktdesigners, keine klare Vorstellung haben. Um dies transparent zu machen, möchten wir gerne alle interessierten Jugendlichen mit ihren Eltern zu unserem Infotag mit Werkschau einladen“, erläutert Schulleiter Stefan Heß.

Von der Tradition zur Moderne

Foto: Akademie

A

m kommenden Samstag öffnet die Akademie für Kommunikation Freiburg ihre Türen zum Infotag 2015. Zum ersten Mal werden in einer umfangreichen Ausstellung Schülerarbeiten aus den drei angebotenen Berufskollegs für GrafikDesign, Produkt-Design und für Technische Dokumentation (Mediendesign) ausgestellt.

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mit Erfahrung aus der freien Wirtschaft einzusetzen. So bleibt gewährleistet, dass der Unterricht stets zeitgemäß gestaltet ist. Dies ist ein wichtiger Punkt für alle, die sich für eine Tätigkeit in der schnelllebigen Medienbranche fit machen wollen. ■ Samstag, den 21. März 2015 von 11.00 bis 15.00 Uhr Akademie für Kommunikation Freiburg, Sekretariat Kaiser-Joseph-Straße 168 79098 Freiburg Tel: 0761/1564803-0 freiburg@akademie-bw.de

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31.05.2015.


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BAUSTOFFE

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Samstag, 21. März 2015

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ehr als 50 Prozent der Energie in Deutschland wird im Wärmesektor verbraucht – nach wie vor zum grĂśĂ&#x;ten Teil durch die Verbrennung fossiler Energieträger. Das ist alles andere als zeitgemäĂ&#x;.

maximaler Energieeffizienz mit bis zu 20 Prozent Energie- und Kosteneinsparung erfĂźllt – bei gleichzeitig hĂśchstem Wärmekomfort und groĂ&#x;er Umweltverträglichkeit. So entsteht ein maximal energieeffizientes Heizsystem mit nachhaltiger Senkung der Heizkosten. Alle Komponenten sind Gerade bei alten HeizĂśltanks gilt tĂźrgängig und lassen sich dank zudem, dass eine Sanierung oftzahlreicher, intelligenter Details mals mit derart hohen Kosten auch in niedrigen Räumen platzverbunden ist, dass der Zeitpunkt sparend und schnell aufstellen. zum Umstieg auf gefahrlose, reDer Zeitpunkt fĂźr den Umstieg generative Energien fĂźr die Wärauf grĂźne Energie ist gĂźnstig – meerzeugung kaum besser gederzeit wird bei der Sanierung wählt sein kĂśnnte. Zum Beispiel Vom Keller bis zum Dach – ein Wärmesysdie Anschaffung von Wärmeauf saubere, von fossilen Brenn- tem mit Wärmepumpe sorgt fĂźr behagliche pumpen von der Ăśffentlichen stoffen unabhängige Wärme- Heizungswärme und hygienisch einwandHand gefĂśrdert. pumpentechnik, die der Luft oder freies Trinkwarmwasser, Ăźberzeugend durch Besitzer von Photovoltaidem Grundwasser die zum Heizen geräuscharmen Betrieb, hĂśchsten Komfort kanlagen kĂśnnen noch weiter notwendige Energie entzieht. und maximale Energieeffizienz. profitieren – statt den erzeugten Moderne Wärmesysteme mit Strom gegen eine geringe EinspeiWärmepumpen sind äuĂ&#x;erst flexibel, Ein „grĂźnes“, zukunftssicheres sungsvergĂźtung in das Netz des zukunftssicher, energieeffizient und System von der Wärmeerzeugung Energieversorgers zu liefern, kĂśnnen eignen sich fĂźr Heizen, KĂźhlen und mit Wärmepumpe Ăźber die Wärmesie diesen zum Betrieb der WärmeTrinkwassererwärmung. VĂśllig unspeicherung und -regelung bis zur pumpe verwenden und sich auf abhängig von fossilen Brennstoffen optimierten WärmeĂźbertragung mit diese Weise nahezu autark mit Heiwie Kohle, Ă–l oder Gas leisten sie HeizkĂśrpern oder Flächenheizung/zungswärme und Warmwasser verauch einen nachhaltigen Beitrag kĂźhlung bietet sich hier an. Damit sorgen. zum Klimaschutz. sind alle Anforderungen hinsichtlich Kermi GmbH/akz-o

 





 

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Solarstrom-Speicher Solarstrom erzeugen und selbst speichern. Neue Solar-Stromspeicher werden endlich gĂźnstiger und damit wirtschaftlich.

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ie Strompreise steigen, gleichzeitig werden die FĂśrderbedingungen fĂźr Photovoltaikanlagen strenger. Der Photovoltaikzubau bei deutschen Hausbesitzern ist in der Folge merklich zurĂźckgegangen. Experten bewerten die Investition in eine Solarstromanlage aber nach wie vor als lohnenswert. Zumal wenn der selbst erzeugte Strom in einer Batterie gespeichert wird. Mit einem Stromspeicher kĂśnnen solare Selbstversorger ihre Unabhängigkeit weiter erhĂśhen. Der selbst produzierte Sonnenstrom kann dann auch zu Zeiten genutzt werden, in denen die Sonne nicht scheint. Da die Nachfrage nach Speichern kontinuierlich zunimmt, sind die Preise fĂźr die Systeme bereits gefallen. Seit 2013 kann auĂ&#x;erdem ein Zuschuss durch die KfW-Bank beantragt werden, der bis zu 30 Prozent der Anschaffungskosten deckt. Waren bisher solche Speicher (und vor allem Austauschakkus) so teuer, dass sie sich erst nach Jahren amortisiert haben, so kommen nun erste Speicher auf den Markt, die niedrige Investitions und Betriebs-

IBC Solar AG/akz-o

Mit Abteilung Sanitärnik und Heizung stech

kosten bieten. MIt diesen neuen, gĂźnstigeren Speicheranlagen ist eine Wirtschaftlichkeit bereits bei einer angenommenen Preissteigerung beim Strom von zwei Prozent im Jahr und einer vollständigen Eigenfinanzierung bereits gegeben. Kommt zudem eine FĂśrderung hinzu, spricht kaum noch etwas gegen eines solche Anlage. Ist der Akku einmal voll und tastächlich absolut kein Verbraucher im Haus, dann flieĂ&#x;t der Solarstrom ins Netz. Oder aber er kann genutzt

werden, um das Haushaltswasser zu erwärmen. Fazit: Je neuer die Solaranlage ist und je niedriger die EinspeisevergĂźtung, desto mehr lohnt sich der Eigenverbrauch. Solarstrom direkt verbrauchen lohnt sich auch fĂźr Gewerbe und Landwirtschaft. Hier kann die PV-Anlage maĂ&#x;geschneidert auf den Strombedarf abgestimmt werden und das Unternehmen verschafft sich durch das Einsparen von Stromkosten einen Wettbewerbsvorteil gegenĂźber der Konkurrenz.


TIPPS

Samstag, 21. März 2015

MARKT

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Waldhaus wächst mit Qualität Die Privatbrauerei Waldhaus wächst auf ein Rekordhoch. Während die Bierbranche darbt, liegt der Waldhaus-Ausstoß erstmals bei fast 70 000 Hektolitern Bier. Ein neues Logistikzentrum wird im April eingeweiht.

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In den vergangenen 18 Jahren konnte der Ausstoß um 43 000 Hektoliter beziehunsgweise um stolze 260 Prozent gesteigert werden. Zum Vergleich: Der Pro-Kopf-Verbrauch in Deutschland ist im Zeitraum 1997 bis 2013 von 131 auf 106 Liter gesunken, der Gesamtausstoß aller Brauereien um 18 Porzent zurückgegangen. Im vergangenen Braujahr setzte sich der negative Trend für die Branche – trotz erfolgreicher Fußball-Weltmeisterschaft – fort. Im klassischen Brauerei-Geschäftsjahr von Oktober 2013 bis September 2014 sank der deutsche Bierabsatz um 2,4 Prozent, Baden Württemberg musste sogar 4,1 Prozent Verlust hinnehmen. Waldhaus-Brauereichef

Foto: Waldhaus

ekordumsatz von 8,2 Millionen Euro: Die Privatbrauerei Waldhaus schließt das Geschäftsjahr erneut mit einem ausgezeichnetem Ergebnis ab. Die Braumanufaktur steigert ihren Ausstoß um 18 Prozent auf die aktuelle Rekordmarke von 69 039 Hektoliter, was einer Ausstoßsteigerung im 17. Jahr in Folge bedeutet.

Neues Logistikzentrum: 4600 Quadratmeter und ein Volumen von 50 800 Kubikmetern machen die Privatbrauerei Waldhaus stets lieferfähig. Brauereichef Dieter Schmid, Logistikleiter Nico Albiez und Bierfahrerteam (v.r. n. l.). Dieter Schmid ist deshalb mehr als zufrieden mit der Entwicklung seiner Marke: „Alle Waldhaus Bierspezialitäten sind weiter auf Wachstumskurs: Waldhaus „Spezial Gold“ plus 20 Prozent, Waldhaus „Schwarzwald Weisse“ plus 26 Prozent, Waldhaus „Ohne Filter“ plus 23 Prozent, Waldhaus „Ohne Filter extra herb“ plus 25 Prozent, Waldhaus „Jubiläums

Dunkel“ plus 29 Prozent, Waldhaus „Sommer Bier“ plus zwei Prozent”. Das Waldhaus „Diplom Pils“ festigt mit der Steigerung von zwölf Prozent und einem Anteil von 52 Prozent seine Position als wichtigste Sorte in der Biermanufaktur. Auch das Gastronomie-Geschäft der Privatbrauerei übertrifft das Ergebnis des Vorjahres. Und auch die alko-

holfreien Waldhaus Biere sind weiter auf dem Vormarsch. Waldhaus „Frei Bier Alkoholfrei“ wächst um 26 Prozent, die Waldhaus „Schwarzwald Weisse Alkoholfrei“ um sechs Prozent. Das neue Waldhaus „Hell“ wurde im Mai 2014 auf den Markt gebracht und legte einen erfolgreichen Start hin. Das süffige Lagerbier spricht eine immer größer werdende

Zielgruppe an: Männer und Frauen über 20 Jahre, die ein mildes, weniger herbes Bier bevorzugen. Die Zusammenarbeit mit TV-Koch Ralf Zacherl wird auch 2015 fortgesetzt. „Mit Ralf haben wir einen hervorragenden Markenbotschafter gefunden, der zu hundert Prozent hinter unserer Qualitätsphilosophie steht“, so Dieter Schmid. Der Bau des neuen Logistikzentrums mit 4600 Quadratmeter und einem Gesamtvolumen von 50 800 Kubikmeter soll die langfristige Lieferfähigkeit der Privatbrauerei sicherstellen. Das Bauvorhaben bedeutet mit rund 4,5 Millionen Euro die größte Investition seit Bestehen der Brauerei. Im Frühjahr werden zudem vier neue 50 000 Liter Lagertanks sowie zwei neue Tanks für die Waldhaus-Bierhefe-Reinzuchtanlage installiert. „Kontrolliertes Qualitätswachstum nennen wir das in Waldhaus“, erklärt Dieter Schmid. „Wir sind nur zufrieden, wenn wir unsere Kunden mit EinsA-Produkten glücklich machen können. Wachstum akzeptieren wir deshalb nur bis zu einer klar definierten Grenze."

Klettern und mutig sein

INFO & VERKOSTUNG

Die Metzgerei Reichenbach im Glottertal bietet jeden Mittwoch Betriebsführungen an

„Gläserner“ Metzger Seit Anfang März bietet Metzgermeister Ulrich Reichenbach in seinem Glottertäler Betrieb Führungen an, um Interessierten in größter Transparenz die gesamte Produktentwicklung vom eigenen Schlachtbetrieb bis zur Fleisch- und Wurst herstellung zu demonstrieren. Nach den Einblicken und Informationen gibt es im Anschluss zudem ein zünftiges Vesper für die Besucher. 15 bis 25 Personen jeglichen Alters nehmen an den wöchentlichen, einstündigen Führungen teil, zu denen man sich auch direkt im Ladengeschäft, In den Engmatten 9, anmelden kann. Ulrich Reichenbach ist es ein Herzensanliegen, Verbraucher

von einem klaren, in sich schlüssigen Konzept zu überzeugen: Alles aus einer Hand, von der artgerechten Tieraufzucht mit eigenem Futter, den kurzen Transportwegen, der hauseigenen Schlachtung und direkten Verarbeitung des Fleisches bis hin zum Verkauf der Wurst- und Fleischspezialitäten ausschließlich in den eigenen Läden. Die Teilnehmer zeigen sich begeistert und quittieren die Führungen mit Applaus. ■ Metzgerei Reichenbach, In den Engmatten 9, 79286 Glottertal, Tel. 07684/240 www.metzgerei-reichenbach.de

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er im vergangenen Jahr neu eröffnete Kletterwald Schwindelfrei in Staufen im Breisgau startet in seine nächste Saison. Seit dem 14. März kann hier wieder nach Lust und Laune geklettert werden. In etlichen Metern Höhe warten wackelige Brücken, kippelige Balken oder schwingende Seile darauf, überwunden zu werden. Auf schnellen Seilrutschen können die Besucher hinabgleiten und den Blick auf den Belchen genießen. Die verschiedenen Parcours mit unterschiedlichen Niveaus, bis hinauf in Baumkronen in 20 Metern Höhe, und das durchgängige Sicherungssystem Coudou Pro sorgen für Klettervergnügen auf höchstem Sicherheitsstandard. Auch Kindergeburtstage können im Staufener Kletterwald Schwindelfrei mit viel Spaß und Spannung gefeiert werden. Je nach Altersgruppe stehen verschiedene Ausgestaltungen zwischen luftiger Höhe und Boden zur Verfügung. Das engagierte Schwindelfrei-Team bietet zudem ein individuelles Teamtraining für Firmen und spezielle Programme für Schulklassen an. So lässt sich Teamgeist ganz neu erleben. Ganz etwas Besonderes ist das Bo-

Foto: Kletterwald Schwindelfrei

Foto: Reichenbach

Saisonstart im Wald: Auf verschiedenen Parcours bis hinauf in die Baumkronen in 20 Metern Höhe. Klettertrainer werden noch gesucht.

genschießen. Hier lässt sich der „Jagdinstinkt“ ausleben. Mit Pfeil und Bogen im Wald mag sich so manch einer fühlen wie einst Robin Hood. Der Kletterwald Schwindelfrei ist freitags von 12 bis 20 Uhr (beziehungsweise bis Einbruch der Dunkelheit) und jedes Wochenende von 10 bis 20 Uhr geöffnet. In der Ferienzeit (30. Juli bis 11. September) kann an jedem Tag geklettert werden. Um Wartezeiten zu vermeiden, wird eine vorherige Anmeldung empfohlen: Telefon 0176-72884268 (Montag bis Freitag 9 bis 11 Uhr und 14 bis 17 Uhr). Im März und April 2015 erhalten alle Besucher zwei Euro Ermäßigung auf

den regulären Eintrittspreis (außer Kinderparcours). Der Kletterwald sucht noch motivierte Mitarbeiter als Hochseilgartentrainer und Co-Trainer. Hierfür wird im Laufe des Jahres eine Ausbildung zum Hochseilgartentrainer angeboten. Interessenten können sich gerne bereits jetzt mit dem Ansprechpartner Raimund Bechtloff in Verbindung setzen, Telefon 0157-72152338. ■ Schwindelfrei – Der Kletterwald, Etzenbach 1, 79219 Staufen im Breisgau Tel.: 0176-20478876 www.schwindelfrei-staufen.de


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