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Ausgabe 175 am 21. Februar 2015

Tour statt Kur

Kapser und der Diamant

Interview

Tipps

James Last wird 86 Jahre alt und geht mit seinem Orchester noch einmal auf Europatournee. Ein Interview mit dem Unermüdlichen. Seite 2

Das Freiburger Puppentheater zeigt „Kaspers Suche nach dem Roten Diamanten“, ein Abenteuer für Kinder ab vier Jahren. Weitere Tipps auf Seite 3

Badisches Derby SC Freiburg Jenseits der Tabelle ging es bisher im ungleichen Derby gegen die finanzstarken Hoffenheimer immer hoch und heiß her. Seite 7

Nix isch over Für Wolfgang Schäuble ist klar, dass es frisches Geld für Griechenland nur gegen Auflagen gibt. Dabei wird auch eine politische Dissonanz deutlich: Er will der neuen Linksregierung gar nicht erst zur Entfaltung verhelfen. Von Michael Zäh

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ieder polarisiert der Streit um eine Verlängerung der Hilfsprogramme für Griechenland. Und erneut scheinen die Gegensätze sich Gesichtern zu bedienen: Wolfgang Schäuble, der deutsche Sparminister als eiserner General des Euros auf der einen Seite und auf der anderen der lässige griechische Finanzminister Giannis Varoufakis, von dessen freien Kehlkopf ohne Krawatte wohl auch eine politische Botschaft ausgeht: Man lasse sich in Athen nicht mehr die Luft abschnüren. Böse Troika und so. Und die Deutschen, also Merkel und Schäuble, als geradezu verhasste Spardiktatoren, die der griechischen Bevölkerung viel Leid zumuten. Schäuble will es nicht in den Kopf, was das denn heißen soll. In seiner Lesart verdreht dies geradzu die Realität. Die Hilfskredite der EUPartner sind es ja, die Griechenland Luft verschaffen. Ohne sie steht das Land vor der Staatspleite. Deshalb sagte Schäuble den (vermeidbaren) Satz: „Am 28. Februar, 24 Uhr, isch over.“ Will heißen: Mit oder ohne Krawatte wird dann die Luft dünn für Giannis Varoufakis und dessen Staatsfinanzen. Dieser jedoch kontert den Satz von Schäuble damit, dass sich sein Griechenland und die Partner im Euroland „Stunde um Stunde“ näher kämen. Warte, warte, nur noch ein Weilchen, lautet seine Botschaft. Die Schäuble nicht versteht. Ohne Moos nix los, lautet sein Credo. Die beiden Männer sprechen eine politisch vollkommen verschiedene Sprache. Sie konnten sich jüngst nach einem Treffen auf einer Pressekonferenz noch nicht einmal darüber einigen, ob sie sich nun uneinig sind, oder

HALLO ZUSAMMEN

Mein Daddy ist so cool!

noch nicht einmal das. „Wir sind uns einig, dass wir uns nicht einig sind“, wollte Schäuble eine gewisse Ordnung herstellen. „Wir haben uns nicht einmal geeinigt, dass wir uns uneinig sind“, hebelte daraufhin Varoufakis diese Ordnung wieder aus. Ein listiger Satz, weil er ja eine Einigung weiter für möglich hält. So etwas kann Schäuble zur Weißglut treiben. In seiner Welt gibt es Geld nur im Tausch gegen Ordnung. Alles andere nimmt er als Chaos wahr. Und in diesem werde Griechenland versinken, wenn es nicht bereit sei, die (restriktiven) Bedingungen der EU-Partner für weitere Hilfskredite zu akzeptieren. Das Dumme ist nur: Chaos kann sich auch dort verbreiten, wo sonst Ordnung herrscht. Niemand kann die Folgen wirklich abschätzen, die drohen, wenn Griechenland aus der Währungsunion rausfliegt. Dies

wird aber zwangsläufig der Fall sein, wenn man sich nicht über neue Hilfsmaßnahmen einigt und Griechenland in seiner Not dann ganz schnell eigenes Geld drucken müsste. So weit wird es nicht kommen. Denn es gibt ja durchaus einen kleinsten gemeinsamen Nenner. In ihrem gerade noch fristgerechten „Antrag für eine sechsmonatige Verlängerung der Kredithilfen“ an die Euro-Gruppe hat die griechische Regierung dargelegt, wie sie sich das weitere Vorgehen vorstellt. Man wolle in diesem halben Jahr „ohne Erpressung und Zeitdruck“ mit den Gläubigern einen dann auf vier Jahre angelegten Reformplan aushandeln. Aus dem Hause Schäuble kam umgehend die Mitteilung, dass der Antrag, da er weiter Reform- und Sparauflagen ablehnt, „kein sub-

stantieller Lösungsvorschlag“ sei. Es handele sich folglich um eine reine Brückenfinanzierung, ohne die Anforderungen des Programms zu erfüllen. Wahrscheinlich wird aber über diese Brücke gegangen werden. Denn es spricht nicht so sehr viel dagegen, sich ein halbes Jahr Zeit zu verschaffen, um sich erst mal mit den neuen Wegen der gerade gewählten griechischen Regierung eingehender zu befassen. Denn man fremdelt schließlich noch arg mit dem Wählerauftrag der Griechen an den Linken Alexis Tsipras. Schäuble will genau den „Zeitdruck“ nutzen, den die Griechen als „Erpressung“ empfinden. Hier wird aber die politische Dissonanz sehr deutlich: Schäuble will der linken Regierung nicht zur Entfaltung verhelfen.

Menschen sind sonderbar. In rund zehn Jahren will also die niederländische Stiftung „Mars One“ damit beginnen, solche sonderbaren Menschen auf den Mars zu schießen. Für diese Mission haben sich 200.000 Leute beworben, von denen mittlerweile 100 ausgewählt wurden, 50 Männer und 50 Frauen, darunter auch drei Deutsche. Geplant ist ein acht Monate langer Flug, ohne fließendes Wasser und frische Nahrung. Wer dies überstanden hat, den erwartet das Paradies: Bei Temperaturen von minus 125 Grad Celsius verbringt ein jeder Teilnehmer dann den Rest seines Lebens auf dem Mars in einem 50 Quadratmeter großen Wohncontainer. Denn es gibt keinen Rückflug. Einer der Deutschen unter den letzten 100 Kandidaten, verheiratet und Vater von drei Kindern, hat betont, dass seine Familie ihn bei seinem Vorhaben sehr unterstütze. Das ist menschlich groß: Seine Frau ist wohl nicht eifersüchtig, obwohl dann die Frauenquote auf dem Mars bei 50 Prozent liegt. Und die Kinder können sagen: Mein Daddy ist cool! Michael Zäh


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FREIBURG

UND DIE WELT

Samstag, 21. Februar 2015

Tour statt Kur James Last geht mit knapp 86 Jahren auf Europatournee. Ein Interview mit dem legendären Bandleader und Komponisten, der 1965 sein erstes Album herausbrachte und nun seit 50 Jahren auf der Bühne steht.

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s ist sicher unterschiedlich, was über 80-Jährige den Tag lang so machen. Aber es gibt bestimmt nicht viele, die wie James Last, der in Kürze 86 wird, jeden Abend auf der Bühne stehen: Sonntag in Münster, Montag und Dienstag London, Royal Albert Hall – und am 8. April in Freiburg. Es ist die Abschiedstournee von Hans Last, wie der legendäre Bandleader bürgerlich heißt, mit seinem geliebten 40-köpfigem Orchester. Barbara Breitsprecher sprach im Vorfeld der Tournee mit dem „Party-Zampano“ und Meister des „Easy Listenings“.

schreibe alles selbst. Da muss man sich schon ziemlich zusammenreißen, damit 30 bis 35 Titel entstehen. Wenn es dann auf die Bühne geht, sind alle gut vorbereitet. Die Musiker haben ja alle ihre Noten bekommen und die wissen um was es geht. Ich steh ja nur zwischen Orchester und Publikum. Und alle strahlen und haben Spaß! ZaS: Ist so eine Tournee für Sie also mehr Energieschub als Stress? Last: Das würde ich so sagen, ja. Andere gehen zur Kur, ich geh auf Tour. ZaS: Nach einer so langen Zeit im Musik- und Showgeschäft – als was sehen Sie sich? Last: Ich hab mir die Namen, die

Foto: Polydor

Foto: Frank Zauritz

Zeitung am Samstag: Es waren dramatische Nachrichten zu lesen, lebensbedrohloche Darmentzün-

dung, eine OP… Wie geht es Ihnen? James Last: Gut, hört man das nicht? Das ist ja jetzt schon ein Weilchen her. Aber es war sehr kritisch. ZaS: Sie haben ziemlich abgenommen in dieser Zeit… Last: 30 Pfund. Aber ich bin dabei, wieder etwas zuzunehmen. ZaS: Und dennoch muten Sie sich jetzt eine Tournee zu, die doch auch viel Stress mit sich bringt? Last: Nee, auf der Tournee, das ist kein Stress. Die Vorbereitungen, die sind schon anstrengend. Während der Tournee haben wir einen schönen Bus, in dem können wir pennen, wenn wir wollen. Was anstrengend ist, das ist vorher. Ich

Seine Fans nennen ihn liebevoll Hansi: James Last wird am 17. April 86 Jahre alt – zum Feiern hat er kaum Zeit, er steht permanent auf der Bühne.

über mich kursieren, nie gegeben. Ich schreibe die Musik, die mir gefällt, und dann klingt das so wie es klingt und Millionen Menschen auf der ganzen Welt hören das gerne. ZaS: Ihre aktuelle CD heißt „My Personal Favourites“. Fiel die Wahl Ihrer Lieblingssongs schwer? Last: Es sind ein paar ältere dabei und einige neuere Songs. Ich hab ja über 3000 Lieder gemacht, da was rauszusuchen war gar nicht so einfach. ZaS: Ihre Karriere ist eng mit den Alliierten nach dem Zweiten Weltkrieg verbunden. Heute leben Sie in Hamburg und in Florida. Ist Ihre Musik mit Amerika verbunden? Last: Anyway, ob wir in China, in Australien oder in Russland sind – das Publikum ist immer gleich begeistert. Die kennen alles. ZaS: 2015 ist auch Ihr 50-jähriges Bühnenjubiläum. Wie kann man das noch toppen? Last: Nach dem 50. Jahr kommt das 52. … Vor 20 Jahren wurde ich schon gefragt, wie es weitergeht. Weitermachen, habe ich gesagt, weitermachen. Nicht aufhören. ZaS: Sie haben auch viel Filmmusik komponiert, beispielsweise die Musik zum James Bond „Skyfall“ oder zu Quentin Tarantinos „Kill Bill“. Das ist vielleicht vielen Menschen gar nicht so bewusst? Last: Das ist richtig. Ich drängle mich bei dem Job ja nicht nach vorne. ZaS: Wenn Ihre aktuelle Tournee zu Ende ist, gehts dann mit dem Komponieren weiter? Last: Dann mach ich erst einmal ein bisschen Pause. ZaS: Das Verhältnis zu Ihren Musikern ist legendär. Da gab es gemeinsamen Urlaub, Sie haben extra ein Freizeitzentrum gegründet und Köche angestellt, die während der Studioaufnahmen alle versorgt haben. Sie haben Ihre Musiker ordentlich verwöhnt? Last: Ja, wer bei mir gut arbeitet und gute Musik macht, der soll gut leben können. Ich auch. Ich fahre im gleichen Bus mit, esse das selbe Essen wie die Musiker, wir wohnen alle in einem Hotel. ZaS: Glauben Sie, es

ist auch diese persönliche Nähe, die atmosphärisch bei den Konzerten rüberkommt? Last: Absolut, auf jeden Fall. Das spürt man, dass wir da oben miteinander Spaß haben, dass wir zusammen halten. Das schwappt aufs Publikum rüber. ZaS: Niemand hat so viele Alben verkauft wie sie, die Beatles nicht, die Rolling Stones und Michael Jackson nicht… Last: Ja, das muss schon so ein Packen gewesen sein. Ich habe selbst irgendwo gelesen, dass über eine Millionen verkauft wurden. ZaS: Gefällt Ihnen, was derzeit so im Radio zu hören ist? Last: Sonst würde ich das ja nicht spielen! Ich habe Songs von Katy Perry oder Timber fürs Orchester umgeschrieben. Ich spiele nur das, was mir gefällt. Ich hör vielleicht mal so einen Titel im Radio beim Autofahren und denke, okay, das würde passen. ZaS: Ändert sich die Besetzung Ihres Orchesters von Zeit zu Zeit? Last: Die letzten Musiker sind vor etwa 20 Jahren reingekommen. Die freuen sich alle, wenn sie wieder dabei sein können und kommen aus der ganzen Welt, aus Asien, Amerika, Russland, Schweden. ZaS: Wenn James Last ruft, dann kommen sie also alle? Last: Dann kommen sie und freuen sich! ZaS: Fühlen Sie sich inzwischen eigentlich eher als Amerikaner oder immer noch als Hanseat? Last: Nein, ich bin Hamburger. Ich bin ein Hamburger, der in Bremen geboren ist und gerne in Florida lebt. ZaS: Sind Sie noch aufgeregt vor Konzerten? Last: Wenn alles stimmt eigentlich nicht. Es muss alles fertig und bereit sein. Dann geht der Vorhang auf und – peng! – geht es los! (Plötzlich, mit einem Mal lässt James Last sehr laut ein neues Stück abspielen.) Das ist Party! ZaS: Also doch noch der PartyHansi? Last: Ja klar! Ich schwing nicht mehr so rum, mach keinen Salto auf der Bühne, aber es zuckt schon noch in den Knochen. Interview: Barbara Breitsprecher ■ James Last, „Non Stop Music“, Concert 2015, 6. April, 19 Uhr, Zenith Strasbourg sowie 8. April, 19.30 Uhr, Rothaus Arena Freiburg, Tickets: Tel. 07531/908844; www.koko.de


LEBEN

TIPPS

Samstag, 21. Februar 2015

Konzert

Konzert & Lesung

KONZERT

Jazz – und diesmal mit Gitarre

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Mascha Kaléko und Sergej Prokofjev

Jazzstandards und Eigenkompositionen mit dem Multiinstrumentalisten Jens Gebel, der zusammen mit German Klaiber (Bass) und Jörg Ekkel (Drums) auftritt. Jens Gebel war unter anderem Keyboarder bei Tok

Unter dem Motto „Ein Pianist, wenn malträtiert, ist selten nur wohltemeperiert“ verbinden sich Texte von Mascha Kaléko, voller Sprachwitz und Zerbrechlichkeit, und Musik von Sergej Prokofjev. Die beiden

Tok Tok und arbeitete mit dem Dieter Ilg Trio, der Yvonne Moore Band, Johan Nilsen sowie Shane Brady. Er hat am Musicians Institute in Los Angeles studiert und erhielt den „Player of the Year“-Award.

sind sich nie begegnet und doch teilen sie das Schicksal der Flucht und des Exils. Es spielen Franziska Stadler (Klavier) und Antonio Pellegrini (Violine), die Texte werden rezitiert von Bernd Kolarik.

Die Existenzielle Verzweiflung des Komponisten Dmitri Schostakowitsch wird in seiner 15. Sinfonie A-Dur deutlich. Das SWR Sinfonieorchester führt das Werk in einer komprimierten Fassung für Ensemble auf, das die klanglichen Besonderheiten des bewegenden Stücks besonders zur Geltung bringt. Die Initialen DSCH hat Alfred Schnittke 1975 (zusammen mit dem Monogramm

■ Jazznight, 3. März, 20.30 Uhr, Jos Fritz Café, Wilhelmstr. 15/1, Eintritt: 8/4 Euro,Tel.0761/300019; www.jazznight.net

von BACH) zu einer „Prelude in memoriam Dmitri Schostakowitsch“ verarbeitet, die – neben modernen Stücken von Gary Berger und Georg Friedrich Haas – ebenfalls aufgeführt wird. ■ Kammerkonzert 3 SWR Sinfonieorchester, 1. März, 11 Uhr, Konzerthaus, Tickets: 12/8 Euro, Tel. 0761/3808-35333; www.swr/so.de

■ Mascha Kaléko & Sergej Prokofjev Sonate Nr. 1, 27./28.2., jew. 20 Uhr, Wohnzimmertheater Freiburg, Murtenerstr. 32, Tel. 0761/56298

Ausstellung

Konzert

Ausstellung

Puppentheater

Konzert

Zeichen und Schrift und Bild

Wuid und laut, da fliegen die Wadeln

Interaktion zwischen Künstlerinnen

Kaspers Suche nach dem Diamanten

Folklore-Wurzeln und Ballettwerk

Malerei, Druckgrafik, Skulpturen, Computer- und Filmkunst – das bildnerische Werk von Kammerer-

Die lässig groovenden Desperados aus dem Chiemgau, mögen es gerne „wuid und laut“. Mit ihrem brodelnden, temporeichen Soundmix bringen sie die Tanzböden zum Beben. Gerade ist ihr drittes Album „Bonaparty“ erschienen, das alle Einflüsse der zurückliegenden Tour zusammen mit der finnischen Band Jaako Laitinen & Väärä Raha durch Russland zeigt: Wodka und Polka, Dance und Rock, Tradition und Energie.

Sechs Künstlerinnen – Alexandra Centmayer, Michaela Höhlein-Dolde, Angelika Link, Marianne Maul, Chris Popović und Gabriele Wübben – zeigen großformatige, direkt auf die Wand gearbeitete Werke. Die Struktur der Wand wird dabei sichtbar, Risse und Unebenheiten

Das Freiburger Puppentheater zeigt „Kaspers Abenteuer nach dem Roten Diamanten“. Bei diesem Abenteuer feiert König Balduin sein alljährliches Schatztruhenfest. Doch plötzlich fehlt der rote Diamant. Der König ist verzweifelt, sein geliebter Edelstein ist einfach weg, das ganze Fest steht auf der Kippe. Kaper soll in dem Stück für Kinder ab vier Jahren helfen, den Dieb zu finden.

Vor 100 Jahren wurde Manuel de Fallas Ballett mit Gesang „El Amor Brujo“ in Madrid uraufgeführt. Das Stück erzählt von Liebe, Geistern und Magie und entführt in die Welt des Flamenco. Später entstand eine Orchesterversion, ebenso wie bei Aaron Coplands amerikanischen

■ „Kaspers Suche nach dem Roten Diamanten“, 1.3., 11 h, Vorderhaus Fabrik, 4./11.3., 15 u. 16.30 h, Podium Harmonie; Tel. 0761/52313

Luka (geboren 1929) ist reich an künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten. Die zentralen Themen sind für ihn Schrift, Sprache und Zeichen. Dafür nutzt er auch Computer und mathematische Ordnungsprinzipien. Beim Modo-Verlag wurde 2011 das Archiv Kammerer-Luka gegründet. ■ Kammerer-Luka „Zeichen x Schrift x Bild“, bis 10. April, MoDo, 10-17 h, Fr. 10-13 h, ModoVerlag Freiburg, Terlaner Str. 8

■ Django 3000 „Bonaparty“, Bayerischer Gipsy Pop, 7. März, 20 Uhr, Jazzhaus Freiburg, Tickets, ab 20,85 Euro; www.jazzhaus.de

verhindern den zielgerichteten Strich und die Zeichnungen verbinden sich mit den benachbarten Werken.

„Appalachian Spring“. Beide Stücke zeigt die Holst Sinfonietta in der Urfassung für Kammerbesetzung.

■ Ausstellung „Schnittmengen“, Gespräch mit den sechs Künstlerinnen, 5. März, 19 Uhr, Kunsthaus L6, Freiburg, Lameyenstr. 6

■ „A Dance Evening“, Holst Sinfonietta, 3. März, 20 Uhr, E-Werk Freiburg; Eintritt: 18/16/8/6 Euro; http://tickets.holst-sinfonietta.de

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FREIBURG

RECHT / ARBEIT

Samstag, 21. Februar 2015

Stundenaufzeichnungen Die Gefahren für Arbeitgeber beim Mindestlohn Isabel Merkle Rechtsanwältin für Arbeitsrecht

IMPRESSUM Herausgeber: Michael Zäh und Christopher Kunz Verlag: Zeitung am Samstag Verlags GmbH, Benzstraße 22, 79232 March. Tel. 076 65/9 34 58-0, Fax -286, e-mail: info@zas-freiburg.de Geschäftsführer: Christopher Kunz, Rüdiger van der Vliet Chefredakteur: Michael Zäh (visdp), Tel.: 0170 / 739 17 87, m.zaeh@zas-freiburg.de Redaktion: Barbara Breitsprecher, redaktion@zas-freiburg.de

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Verkaufsleitung: Michael Metzger, Tel. 076 65/9 34 58-21, 0179/739 6639, m.metzger@zas-freiburg.de Grafik, Layout & Herstellung: Sebastian Schampera; Tel: 0761 / 429 63 97 Adrian Kempf, www.dtpwork.de Tel. 07643 / 39 42 65 00 Druck: Bechtle Druck&Service Zeppelinstraße 116, 73730 Esslingen Vertrieb und Verteilung: Rusnak Direktwerbung, Tel. 07666 / 998 44 vertrieb@zas-freiburg.de

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Die Gefahren für Arbeitgeber beim Mindestlohn . Bei Missachtung drohen drastische Strafen. Von Rechtsanwältin Isabel Merkle

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it dem Inkrafttreten des Mindestlohngesetzes kommen auf Arbeitgeber neue Aufzeichnungspflichten zu. Seit dem 1. Januar 2015 gilt erstmals für ganz Deutschland eine gesetzlich festgelegte Lohnuntergrenze von mindestens 8,50 Euro je Stunde. Vom Mindestlohngesetz sind auch Arbeitgeber betroffen, die schon lange durchweg einen Stundenlohn zahlen, der über dem neuen Mindestlohn liegt. In erster Linie müssen die Arbeitgeber ab 2015 neue Aufzeichnungspflichten beachten, deren Nichterfüllung mit empfindlichen Strafen belegt ist. Seit dem 1. Januar 2015 haben grundsätzlich auch geringfügig entlohnte oder kurzfristig Beschäftigte einen Anspruch auf den Mindestlohn. Bei Minijobs mit einem Stundenlohn von bisher weniger als 8,50 Euro brutto je Zeitstunde kann es daher aufgrund des Mindestlohns zu einer Überschreitung der Geringfügigkeitsgrenze von monatlich 450 Euro kommen. In der Folge tritt in diesen Beschäftigungen automatisch Versicherungspflicht in der Kranken-, Pflegeund Arbeitslosenversicherung ein.

Zudem entfällt die Möglichkeit, die pauschale Lohnsteuer von 2 Prozent an die Minijob-Zentrale abführen zu können. Um dies zu vermeiden, sollte eine arbeitsrechtliche Anpassung der Beschäftigung erfolgen. Grundsätzlich gilt der Mindestlohn für alle Arbeitnehmer, aber auch diese Regel hat Ausnahmen. Keinen Anspruch auf Mindestlohn haben Auszubildende, Jugendliche unter 18 Jahren ohne abgeschlossene Berufsausbildung, ehrenamtlich tätige Personen, bestimmte Praktikanten und Langzeitarbeitslose in den ersten sechs Monaten ihres neuen Arbeitsverhältnisses. Daneben gibt es zeitlich befristete Ausnahmen. Das Gesetz verpflichtet Arbeitgeber, ab dem 1. Januar 2015 detaillierte Stundenaufzeichnungen für bestimmte Arbeitnehmer zu führen. Das gilt vor allem für alle Minijobber, ausgenommen der Minijobber in Privathaushalten, sowie für kurzfristig Beschäftigte. Außerdem sind Stundenaufzeichnungen unabhängig vom Umfang der Beschäftigung für alle Arbeitnehmer vorgeschrieben, die in einer der im Arbeitnehmerentsendeoder Schwarzarbeitsbekämpfungsge-

setz genannten Branchen beschäftigt sind. Daneben ist eine Aufzeichnung notwendig für Arbeitnehmer mit gleichbleibendem Monatsgehalt nahe der Mindestlohngrenze, wenn in einzelnen Monaten durch überdurchschnittlich viele Werktage oder Mehrarbeit der Mindestlohn unterschritten wird. Nur so lässt sich belegen, dass im Jahresschnitt der Mindestlohn gezahlt wurde. Als Nachweis im Sinne des Gesetzes kommen die maschinelle Zeiterfassung oder entsprechende manuelle Aufzeichnungen in Frage. Die Stundenaufzeichnungen müssen mindestens wöchentlich ergänzt werden, denn der Arbeitgeber ist verpflichtet, Beginn, Ende und Dauer der täglichen Arbeitszeit der betroffenen Arbeitnehmer spätestens sieben Tage nach dem Tag der Arbeitsleistung zu erfassen und die Zeiterfassung mindestens zwei Jahre lang aufzubewahren. Für Verstöße gegen die neuen Mindestlohnvorschriften sieht das Gesetz zum Teil drastische Strafen vor. Ein Arbeitgeber, der den Mindestlohn unterschreitet oder nicht rechtzeitig zahlt, muss mit einer Geldbuße von bis zu 500.000 Euro rechnen.

Erfolgreiches Telefoninterview ZaS-Leser Holger N. fragt: Ich schließe in Kürze mein Studium ab und habe als Absolvent noch nicht viel Erfahrung mit dem Führen von Vorstellungsgesprächen. Ein Unternehmen bei dem ich mich beworben hatte, hat mir eine Einladung für ein Telefoninterview geschickt. Jetzt bin ich unsicher und überlege mir, wie ich mich am besten vorbereiten kann. Ich telefoniere nicht besonders gerne, sondern bevorzuge eher das persönliche Gespräch. Wenn ich die Menschen direkt vor mir habe fühle ich mich sicherer. Kann man sich auf Telefoninterviews anders vorbereiten als auf persönliche Vorstellungsgespräche? Jobcoach Alexandra Feder: Lieber Herr N.: Sie haben die erste Hürde geschafft und Ihre Bewerbungsunterlagen haben beim Leser Interesse geweckt, Sie näher kennen zu lernen. Sehr gut! Letztlich ist das Gespräch am Telefon ähnlich zu bewerten, nur gilt es, auf äußere Umstände und auf die Kommunikation zu achten. Auf die klassischen Fragen wie: „Erzählen Sie etwas von sich.“ oder die Frage nach den Stärken und Schwächen sollte man ebenso gefasst sein wie im persönlichen Gespräch. Es gibt viele Unternehmen, die als erste

An dieser Stelle können Leser kostenlos Fragen zu Berufswahl, Bewerbung, Vorstellungsgespräch usw. an Jobcoach Alexandra Feder richten. Zuschriften an: jobcoach@alenova.de. Die Namen werden von der Redaktion geändert.

Stufe im Rekrutierungsprozess das Telefoninterview nutzen. Diese Vorgehensweise spart den Unternehmen Zeit und Kosten und bietet die Möglichkeit, einen ersten Eindruck vom Bewerber zu bekommen. Viele Kandidaten sind fachlich qualifiziert, bringen aber nicht die erforderlichen kommuni-

kativen Kompetenzen für eine Stelle mit. Das lässt sich durch ein Telefonat leicht feststellen. Ganz wichtig ist es, für ein terminiertes Telefongespräch ein störungsfreies Umfeld zu schaffen. Führen Sie keine Telefonate aus dem Auto heraus, am Bahnhof oder Flughafen, in dem das Umfeld durch Lärm geprägt ist. Vermeiden Sie außerdem während des Gesprächs Kaffee zu trinken oder zu essen. Das merkt der Gesprächspartner auf der anderen Seite. Empfehlen kann ich auch, das Gespräch im Stehen zu führen. Das stärkt Sie und macht Sie souveräner. Sprechen Sie Ihren Gesprächspartner auch direkt mit seinem Namen an. Das schafft eine engere Bindung und zeugt ebenso von Professionalität. Denken Sie auch daran, sich angemessen zu verabschieden und fragen Sie nach dem weiteren Verlauf des Rekrutierungsprozesses. Vergessen Sie nicht zu lächeln, auch das ist für Ihr Gegenüber spürbar. Da der Sichtkontakt fehlt, ist es umso wichtiger, prägnant zu antworten. Achten Sie außerdem auf Sprechgeschwindigkeit und deutliche Aussprache. Viel Erfolg für das Gespräch!


S STADT

Samstag, 21. Februar 2015

FREIBURG

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Sehtag

Foto: google earth

D U RC H B L I C K S C H A FF EN

Häuser statt Wiesen

Die Klinik für Augenheilkunde lädt am 28. Februar 2015 ins Konzerthaus Freiburg ein: 12.30 - 16.00 Uhr www.sehtag.de

Baugebiet „Zähringer Höhe“: Das Ende für eine „Naturoase“ oder Chance für die Entwicklung eines Stadtteils? Von Barbara Breitsprecher

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reiburgs Einwohnerzahlen wachsen und wiederholt haben Oberbürgermeister Dieter Salomon und der Gemeinderat deutlich gemacht, wie wichtig es ihnen ist, neuen Wohnraum zu schaffen. Eines der geplanten Bebauungsgebiete ist die „Zähringer Höhe“, ein knapp acht Hektar großes Gebiet aus Wiesen. Äckern und Obstbaumbestand, von dem 4,4 Hektar bebaut werden sollen. Für die einen in sich stimmig, für andere eine Katastrophe. Die vogelreichen, idyllischen Streuobstwiesen liegen im Norden Zähringens, zwischen der Bahnlinie und dem Burgackerweg sowie der Vorderen Poche im Osten. Das Gebiet umfasst auch den nördlich verlaufenden Landwirtschaftsweg. Rund 150 Wohneinheiten sollen hier einmal gebaut werden, Bebauungsgegner sprechen sogar von 300. Nur zehn Prozent des Bebauungsgebiets gehört der Stadt, der Rest privaten Eigentümern und noch einmal zehn Prozent des Gebietes

der Stiftungsverwaltung. War es ganz zu Beginn noch beabsichtigt, acht Hektar zu bebauen, wurde die Fläche dann zunächst auf 3,5 Hektar herunter geschraubt, später wieder auf fünf Hektar erweitert und dann noch einmal neu mit 4,4 Hektar festgelegt. Eine Bürgerinititaive, die sich „Plan B“ nennt, fürchtet, dass sich durch eine Bebauung an der „Zähringer Höhe“ das Klima im Stadtteil Zähringen aufheizen würde, da durch die leichte Hanglage die Frischluftzufuhr und damit das Lokalklima von Zähringen gesichert seien. Tatsächlich bestätigt die Stadt Freiburg in ihrer Umwelterheblichkeitsprüfung, dass Kaltluftströmungen und Temperatur beziehungsweise Bioklima durch eine Bebauung beeinträchtigt werden können. Ebenso erkennen die städtischen Fachprüfer an, dass sich die Eigenart des Landschaftsbildes, die Vielfalt und Natürlichkeit sowie die Zugänglichkeit und Erlebbarkeit des Landschafts- und Ortsbildes verän-

dern würden. Und natürlich seien auch Auswirkungen im Hinblick auf die Lärmsituation zu erwarten, sowohl innerhalb des Bebauungsplans als auch auf die Umgebung. Das Fazit der Prüfung lautet, dass der Bebauungsplan „umwelterheblich aufgrund der zu erwartenden erheblichen Beeinträchtigung der Schutzgüter Mensch, Tiere und Pflanzen, Boden, Wasser, Klima, Landschaftsbild“ sei. Der Bürgerverein Zähringen distanziert sich vom Widerstand gegen eine Bebauung der „Zähringer Höhe“, wie sie von der Initiative „Plan B“ zu erfahren ist, und auch von der Bürgerinititive „Zähringer Eiche“. Der Bürgerverein sieht mit dieser Bebauung eine Chance, die Verkehrsbelastung und zunehmende Verdichtung in Zähringen zu reduzieren. „Hinzu kommt die in Freiburg schwierige Wohnversorgung, der man sich auch in Zähringen nicht entziehen kann“, heißt es in der Mitteilung des Bürgervereins vom Juli vergangenen Jahres.

TICKER

Erste Freiburger Mitmachtage

Lehrerprojekt in Auschwitz

Seit 25 Jahren: „Vom Ei zum Küken“

Bei den 1. Freiburger Mitmachtagen am 13. und 14. März können sich Freiburgerinnen und Freiburger über die Möglichkeiten freiwilliger Tätigkeiten in ihrer Stadt informieren. 32 Institutionen und Gruppierungen wollen mit vielen Aktionen beispielhaft zeigen, wie man Zeit, Fähigkeit und Energie sinnvoll für die Gemeinschaft und sich selbst einsetzen kann und nebenbei auch Zugehörigkeit zur Stadt erfährt. Ein Flyer der Stadt Freiburg wird zudem über alle vorgestellten Angebote und Aktionen eine Übersicht bieten.

Am 23. Februar beginnt das dritte Lehrerprojekt des Maximilian-KolbeWerks in der Gedenkstätte Auschwitz. Lehrer und Lehrerinnen sowie Referendare und Referendarinnen aus Deutschland, Polen, Ukraine, Russland und Belarus nehmen daran teil. Sie erhalten bei dem fünftägigen Projekt Anregungen, wie sie Schülern das Thema Verbrechen im Nationalsozialismus näher bringen können. Die Pädagogen setzen sich an dem authentischen Ort mit der NS-Vergangenheit auseinander und diskutieren Fragen der Geschichtsvermittlung.

Seit nun schon 25 Jahren zeigt das Freiburger Museum Natur und Mensch in der Gerberau 32 jeweils um die Osterzeit, wie Küken aus dem Ei schlüpfen und sich danach mit ihren Artgenossen im Glaskasten tummeln. Die Jubiläumsshow „Vom Ei zum Küken“ ist ab 21. Februar bis zum 12. April zu sehen, geöffnet dienstags bis sonntags (und am Ostermontag), jeweils von 10 bis 17 Uhr. Der Eintritt kostet 3 Euro, für alle unter 18 Jahren ist er frei. (Der Eröffnungstag mit Aktionsprogramm am 21. Februar ist ab 13 Uhr eintrittsfrei.)

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Samstag, 21. Februar 2015

Fotos: Witters

Überall zu finden: Der kleine Vladimir Darida ist mit seiner Laufstärke und seinen extrem guten fußballerischen Fähigkeiten der Taktgeber im Spiel des SC Freiburg

Jenseits der Tabelle Bundesliga. Das badische Derby ist auf den ersten Blick keines auf Augenhöhe. Doch bisher ging es immer heiß und hoch her gegen Hoffenheim

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oberto Firmino hat angeblichschon mal angedeutet, dass er die TSG Hoffenheim verlassen würde, wenn es für kommende Saison nicht zu einem Startplatz in einem der europäischen Wettbewerbe reicht. Der brasilianische Spielmacher brilliert oft und gerne und hätte schon das Zeug, auch auf internationalem Parkett zu glänzen. Sein Team hingegen hatte vor dem Heimsieg am vergangenen Wochenende, in letzter Sekunde gegen Stuttgart, einen ziemlichen Hänger zu verzeichnen. Nach Niederlagen in Augsburg (1:3), danach vor heimischer Kulisse gegen Bremen (1:2) und in Wolfsburg (0:3) verloren die Hoffenheimer mächtig an Boden im Kampf um die internationalen Plätze. Vor dem Spiel in Freiburg (Samstag, 15.30 Uhr) liegen Firmino und Co. dennoch nur drei Zähler hinter dem sechsten Platz, der ja zur Teilnahme an der Europa-League berechtigen würde. Das badische Derby ist also auf den ersten Blick keines auf Augenhöhe. Der SC Freiburg steht derzeit auf dem Relegationsplatz 16 und braucht jeden Punkt im Abstiegskampf. Die

Gäste haben höhere Ambitionen und sind mit deutlich mehr Finanzkraft ausgestattet, was bekanntlich auch das Freiburger Eigengewächs Oliver Baumann zu einem Wechsel nach Hoffenheim veranlasste. Auf den zweiten Blick ist es aber so, dass die Tabelle bei diesem Derby keine Rolle spielt. Es ging bisher ja immer heiß und hoch her, wenn die ungleichen badischen Rivalen aufeinander trafen. Im Hinspiel trennte man sich nach einem spektakulären Match mit 3:3. Es war eines der vielen Spiele, in denen das StreichTeam noch spät eine Führung aus der Hand gab. Weil die Hoffenheimer mit enormer Qualität in der Offensive ausgestattet sind und im Umschaltspiel ein sehr hohes Tempo an den Tag legen, wird sich der SC wohl wie zuletzt in Berlin zunächst auf eine gute defensive Ordnung, möglichst ohne die Aussetzer einzelner Akteure wie gegen Dortmund, konzentrieren. Da nach wie vor bis zu Platz zehn alle Teams im Abstiegskampf stecken, könnte ein Heimsieg einen Sprung bedeuten, der vor dem dann folgenden, schweren Auswärtsspiel

in Leverkusen die Nerven von Streich und Co. beruhigen könnte. Denn die unmittelbare Konkurrenz hat es an diesem Spieltag auch icht leicht. So empfängt der äußerst heimschwache VfB Stuttgart die wieder erstarkten (auch Dank der Anschubhilfe des SC) Dortmunder, die sich allerdings nicht den geringsten Schlendrian erlauben können, da man noch immer nur auf Platz 15 steht. Die hinter dem SC auf Platz 17 notierten Berliner sind zu Gast beim derzeit überragenden VfL Wolfsburg und der SC Paderborn (zwei Punkte vor dem SC) erwartet die Bayern. Der zuletzt von eben den Bayern mit 0:8 Toren deklassierte HSV bekommt es vor heimischer Kulisse mit dem sehr effektiven Tabelledritten aus Mönchengladbach zu tun. Zu einem direkten Aufeinandertreffen von auch noch im Abstiegskampf steckenden Teams kommt es in Köln, das Hannover 96 erwartet. Dank des Kölschen Heimbetons liegt hier ein 0:0 förmlich in der Luft. Und schließlich steigt in Mainz (ein Punkt vor dem SC) das Derby gegen Frankfurt.

Brillianter Spielmacher: Roberto Firmino ist der Dreh- und Angelpunkt im Offensivspiel der Hoffenheimer. Er strebt einen internationalen Wettbewerb an


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FUSSBALL

BUNDESLIGA

21. Febru

Der mit dem Ball trudelt: Karim Guédé kam in Berlin zurück ins Team, rackerte wie wild und war auch noch an den beiden Toren zum 2:0-Sieg des Streich-Teams beteiligt

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SC Freiburg. Karim Guédé wird immer da

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enn es eine Wende braucht, zaubert Christian Streich di dem Hut: Karim Guédé! Wenn er als Sturmspitze aufs wird, ist die Lage ernst. Sehr ernst. Und dann wird es u die gegnerischen Verteidiger. Denn das kreative Element besteht be darin, dass er locker in den ersten zehn Spielminuten fünf M Verteidiger so gekonnt zu Boden zwingt, dass es immer wie aus Ver etwa als sei er nur ausgerutscht und habe dabei rein zufällig noch gestreift, der ja deshalb nicht hätte zu Boden gehen müssen, also bit dann ein ungläubiges Lächeln, hebt den Zeigefinger, um diesen schütteln: Nein, nein, Herr Schiedsrichter, das war doch gar nix! Wenn die Kante im SC-Dress angerannt kommt, spielt der Geg gerne mal den ungenauen Ball. Hauptsache weg das Ding, bevor e das Dumme ist dabei, dass Karim Guédé dauernd angerannt komm auf dem Platz ist. Sein Pensum ist gigantisch. Die Schmerzen habe


BUNDESLIGA

uar 2015

FUSSBALL

enn die Kante kommt

ann aus dem Hut gezaubert, wenn die Lage wirklich ernst ist. Dann geht es nicht um Haltungsnoten. Von Michael Zäh

iesen Mann aus Feld geschickt ungemütlich für ei Karim Guédé Mal eben diese rsehen aussieht, h einen Gegner tte! Guédé zeigt n ernergisch zu

gner dann auch es weh tut. Und mnt, solange er en die Anderen.

Und die Punkte bleiben am Ende beim SC Freiburg. Die Big Points, wenn es um das sportliche Überleben in der Bundesliga geht, und nicht um Haltungsnoten oder gar spielerische Raffinessen. Wie zuletzt in Berlin. Mit den Verpflichtungen von Nils Petersen und von Mats Möller Daehli in der Winterpause schien Karim Guédé weit in den Hintergrund zu rücken. Wenn es um die Frage ging, wie der SC mehr Torgefahr entwicklen könnte, fiel sein Name längst nicht mehr. Neben dem vorne gesetzten Edeltechniker Admir Mehmedi wurden Nils Petersen, Dani Schahin, der junge Maximilian Philipp und der ballsichere Mats Möller Daehli als Alternativen gehandelt. Bis sich Mehmedi und Petersen fast gleichzeitig verletzten, Schahin im Spiel gegen Dortmund wie ein Fremdkörper wirkte und der junge Möller Daehli beim 0:3 gegen die Klopp-Elf etwas zu verspielt war. Nach der Niederlage gegen die Dortmunder war ein erster Tiefpunkt in 2015 erreicht, weil es unerklärlich schien, weshalb das Streich-Team den Gegner mit haarsträubenden Fehlpässen stark machte und auch gleich noch das frühe 0:1 für

die Dortmunder auflegte. Da war klar: Eine Niederlage beim direkten Konkurrenten in Berlin hätte verheerende Folgen für das Nervenkostüm. Also kam Guédé ins Team. Er rackerte vorne wie gewohnt und war dann auch noch an beiden Freiburger Toren zum 2:0-Sieg beteiligt. Erst spitzelte er einen Ball so halb im Fallen nach innen, den Felix Klaus verwetete (14. Minute), dann zog er bei einer (offensichtlich einstudierten) Ecke den großgewachsenen Hegeler raus aus dem Zentrum, so dass Maximilian Philipp in die entstehende Lücke hechten konnte, um prompt ein Flugkopfballtor zu erzielen (52.) Darüber hinaus hatte diese Art, Fußball zu arbeiten, auch ansteckenden Charakter. Alle SC-Akteure fanden sich in Berlin dazu bereit. Verstecken, wie es noch etliche Spieler gegen Dortmund gemacht hatten, galt dieses Mal nicht. Es war Präsenz mit einfachen Mitteln. Das Derby gegen Hoffenheim (Samstag 15.30 Uhr), das in der Vergangenheit oft torreich war, wird angesichts der spielstarken Gäste mit viel Offensivqualität eine große Herausforderung. Auch für die Hoffenheimer, wenn Guédé anläuft.

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MARKT

MEDIZIN / TRAUER

Samstag, 21. Februar 2015

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Fuß- oder Schulterschmerzen

zunehmende Beschwerden bereitet. Diese Fehlstellung kann für viele Patienten auch zu einem ernstzunehmenden kosmetischen Problem werden. Daneben bereiten Erkrankungen im Bereich des Rückfußes in vielen Fällen Probleme. Hier vor allem der Knick-Senk-Spreizfuß, aber auch der Fersensporn und Veränderungen der Achillessehne sind häufige Ursachen für Schmerzen. Nicht zuletzt ist eine große Anzahl der Fußgelenke von Veränderungen durch Arthrose betroffen. Das Schultergelenk ist eines der anfälligsten Gelenke am Körper. Aufgrund der vielen Muskeln, Sehnen und Bänder, die am Bewegungsablauf beteiligt sind, liegt

Es bleibt genügend Zeit Hinterbliebene brauchen sich nicht unter Zeitdruck zu fühlen. Gesetzliche Fristen lassen genügend Zeit zum Abschiednehmen.

N

ach dem Todesfall lassen gesetzliche Fristen Hinterbliebenen meist genug Zeit für den Abschied von Verstorbenen. Diese müssen in den meisten Bundesländern erst nach 36 Stunden in einen Kühlraum gebracht worden sein. Die erlaubte Frist bis zur Bestattung hingegen wird sehr unterschiedlich geregelt.

TRAUER ZEIT Praxis für Trauerarbeit Dipl.-Theol. Wolfgang Reiffer Gestalttherapeut

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Nach einem Todesfall wähnen sich Hinterbliebene häufig unter Zeitdruck. Trotz der Trauer müssen sie zahlreiche Dinge entscheiden und organisieren. Dennoch bleibt meistens genug Zeit, um sich angemessen zu verabschieden. Verstorbene müssen erst nach 36 Stunden in einen Kühlraum überführt und deshalb nicht möglichst schnell vom Sterbeort abgeholt werden. Ausnahmen bilden Brandenburg und Sachsen, die nur eine Frist von 24 Stunden einräumen, und Thüringen mit einem Zeitfenster von 48 Stunden. Möglichst bald sollten Hinterbliebene jedoch stets einen Arzt rufen, der den Tod feststellt und eine Todesbescheinigung ausstellt. Für alle Bundesländer gilt, dass Verstorbene frühestens 48 Stunden nach dem Eintritt des Todes begraben oder eingeäschert werden dürfen. Bis wann die Bestattung jedoch erfolgen muss, ist unterschiedlich geregelt. Hier reichen die Fristen von eher knappen vier Tagen nach dem Todeseintritt (ohne Sonn- und Fei-

ertage) in Baden-Württemberg bis hin zu zehn Tagen nach Feststellung des Todes in Brandenburg und Thüringen. Manchmal bestimmen die Gesetze nur, dass die Bestattung innerhalb einer bestimmten Frist erfolgen soll (zum Beispiel Berlin oder Niedersachsen) oder „zum frühestmöglichen Zeitpunkt“ (Bremen) stattfinden muss. Ordnungsämter können eine Verlängerung der Bestattungsfrist genehmigen. Anders als bei der Erdbestattung im Sarg wird bei der Feuerbestattung noch einmal zwischen Bestattung und Beisetzung unterschieden. Die eigentliche Bestattung des Verstorbenen - als „Übergabe an die Elemente“, in diesem Fall das Feuer erfolgt bereits mit der Einäscherung. Die Beisetzung der Asche beziehungsweise der Urne steht dann noch aus. Dafür enthalten die Bestattungsgesetze zum Teil eigene Fristen, die ab der Einäscherung gelten und zum Beispiel wie in Sachsen-Anhalt oder Schleswig-Holstein einen Monat umfassen.

hier die größte Verletzungsgefahr. Immer wieder wird über „unnötige“ Operationen diskutiert, weshalb eine frühzeitige Abklärung von Schulterschmerzen erfolgen sollte. Die

Dr. med. Jö r g Halbgewachs

Das Fuß- und das Schultergelenk gehören zu den komplexesten Gebilden des menschlichen Körpers und funktionieren durch ein äußerst vielschichtiges Zusammenspiel von Gelenken, Sehnen, Muskeln und Bändern. So gehören schmerzende Füße zu den häufigsten Problemen

in einer orthopädischen Sprechstunde. Hierbei ist der Hallux valgus, meist zusammen mit Hammer- oder Krallenzehen auftretend, eine besonders häufige Fehlstellung, die

Dr. med. Christian Hä u ßler

A

m Mittwoch, 4. März, um 19 Uhr sprechen die Gelenkspezialisten Dr. med. Jörg Halbgewachs, Leiter Schulterzentrum, und Dr. med. Christian Häußler, Leiter Fußchirurgie, im Freiburger Loretto-Krankenhaus (Mercystraße 6-14, Saal St. Josef) zum Thema „Erfolgreiche Therapie bei Fuß- oder Schulterschmerzen“. Bei dem Gesundheitsforum des RKK Klinikums haben Interessierte die Möglichkeit sich aus erster Hand über Ursachen, moderne Diagnostik und neue Behandlungsmethoden bei Fuß- oder Schulterbeschwerden zu informieren. Dabei wird auch kritisch diskutiert in welchen Fällen Operationen vermeidbar sind.

Fotos: RKK Klinikum

Erfolgreiche Therapie: Spezialisten laden Interessierte am 4. März 2015 zum kostenfreien Gesundheitsforum „Erfolgreiche Therapie bei Fuß- oder Schulterschmerzen“ ins Loretto-Krankenhaus ein. Arthroskopie (Gelenkspiegelung) ermöglicht Operationen minimal-invasiv durchzuführen und dadurch den Heilungsprozess enorm zu beschleunigen. Oftmals kann aber auch bei rechtzeitiger Diagnose eine Operation hinausgezögert oder sogar vermieden werden. Sollte dennoch eine OP an Fuß oder Schulter notwendig sein, bedarf es einer sorgfältigen Diagnostik und Beratung. Für den Erfolg einer Operation sind dann neben erfahrenen Operateuren die anschließend konsequente Nachbehandlung und Betreuung der Patienten entscheidend. ■ Gesundheitsforum „Erfolgreiche Therapie bei Fuß- oder Schulterschmerzen“, Mittwoch, 4. März, 19 Uhr, Loretto-Krankenhaus, Saal St. Josef, Mercystaße 6-14, Freiburg; Der Eintritt ist frei; aufgrund der begrenzten Kapazität ist eine Anmeldung erforderlich unter Telefon 0761/7084-2001 oder per E-Mail: susanne.schemmer@rkk-klinikum.de

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MARKT

AUSBILDUNG & PFLEGE

Samstag, 21. Februar 2015

Basis für berufliche Zukunft Neu in Freiburg: Staatlich anerkanntes Berufskolleg für Produktdesign Akademie für Kommunikation bietet interessante Option

G

erade zum Ende der Schulzeit besteht bei vielen Absolventen der Real- und Werkrealschulen der Wunsch nach weniger „Theorie“ und mehr handwerklicher und schöpferischer Tätigkeit. .

~ INFO-TAG MIT WERKSCHAU: Samstag, 21.03.2015, von 11 bis 15 Uhr WAS TUN NACH DER MITTLEREN REIFE? Sie möchten einen staatlich anerkannten Berufsabschluss machen, die Fachhochschulreife erwerben und dabei Ihre besonderen Fähigkeiten und Interessen einbringen? Besuchen Sie unsere privaten Berufskollegs für

GRAFIK-DESIGN PRODUKT-DESIGN MEDIEN-DESIGN Erste Aufnahmeprüfung für das Berufskolleg Grafik-Design: Samstag, den 07. März 2015. Anmeldung unter www.akademie-bw.de oder direkt: Kaiser-Joseph-Straße 168, 79098 Freiburg Tel. 0761/156 48 03-0, freiburg@akademie-bw.de

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Freiburg

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Das Berufskolleg für Produktdesign an der Akademie für Kommunikation kann da eine interessante Option sein. Denn wer gerne tüftelt, zeichnet und am Computer gestaltet, findet in dieser zweijährigen Ausbildung eine gute Basis für seine berufliche Zukunft. Das zentrale Thema in der praktischen Ausbildung ist vor allem die Kreativität in der Formgebung neuer Produkte. Im kleinen Klassenverband entwerfen die Schüler/in-

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Prüfung in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik kann neben der beruflichen Qualifikation parallel auch die Fachhochschulreife (BW) erlangt werden. Diese Dualität in der Ausbildung zeichnet auch die zwei anderen designorientierten Berufskollegs der Akademie für Kommunikation Freiburg aus. Weitere Informationen unter: ■ Akademie für Kommunikation Freiburg, Sekretariat Kaiser-Joseph-Straße 168 79098 Freiburg Tel: 0761/1564803-0 freiburg@akademie-bw.de

Schüler als Streitschlichter „Ich hab doch nur Spaß gemacht!“ Soziales Lernen hat an der Freien Christlichen Schule (FCS) einen hohen Stellenwert.

E Jetzt schlau machen !

nen Gegenstände wie beispielsweise Möbel, Leuchten oder Haartrockner. Neben der handwerklichen Kompetenz im Modellbau führt aber auch hier kein Weg am Computer als Arbeitswerkzeug vorbei. Zunächst skizzieren die Schüler/innen erste Ideen und Vorstellungen auf Papier. Dann werden die Entwürfe durch den Einsatz professioneller Grafikund 3D-Software verfeinert. Schritt für Schritt erlernen die Schüler/innen den Umgang mit diesen Programmen bis hin zur Ausgabe auf einem modernen 3D-Drucker. Die Fächer Designkonzeption, Präsentationstechnik, Gestaltung und Gestaltungspraktikum runden die Ausbildung ab. Durch eine zusätzliche

ike Wiedner, Fachberaterin für Sozialtraining und systemische Mobbingintervention in Schule und Jugendhilfe und Mitarbeiterin der Freien Christlichen Schule (FCS), bildet seit sechs Jahren Schülerinnen und Schüler als Streitschlichter aus, um Mitschülern zu helfen, wenn sie mit der Lösung von Konflikten allein nicht zurechtkommen. Die Gruppe umfasst jedes Jahr etwa 15 Schülerinnen und Schüler ab Klasse 7. Ergänzt wird sie durch die anlernenden Assistenten aus den Klassen 5 und 6. In ihrer Ausbildung lernen die Kinder und Jugendlichen Kommunikationsregeln und techniken sowie das Führen und Leiten von vermittelnden Gesprächen.

Sie treffen sich ein Mal im Monat für eine Unterrichtsstunde, um zu lernen und Erfahrungen auszutauschen. „Diese Aufgabe fordert die Kinder und Jugendlichen sehr heraus und sie lernen eine Menge Wichtiges für ihr Leben,“ so Eike Wiedner. „Die Streitschlichter übernehmen eine wichtige Funktion in der konkreten Intervention bei Konflikten, so Alexander Pollhans, Vorstand des Trägervereins. „Wir als Schule wollen aber mehr. Wir wollen, dass es zu diesen

„Hilferufen“ in Konflikten gar nicht erst kommt und präventiv unseren Kindern und Jugendlichen Wege und Möglichkeiten aufzeigen, wie sie auf angemessene Art und Weise ihre Rechte vertreten können.“ Zu diesem Zweck wurde in diesem Schuljahr das Sozialtraining flächendeckend als fester Bestandteil in allen neu gebildeten Klassen der Jahrgänge 5 und 7 eingeführt. In Form von Rollenspielen, Kooperationsspielen und verschiedenen Übungen wird mit den Kindern und Jugendlichen an Themen wie Ehrlichkeit, Selbst- und Fremdwahrnehmung und Selbstkontrolle gearbeitet. „Sich in den anderen hineinversetzen zu können, ist die Voraussetzung für Empathie und damit für eine gewaltfreie Konfliktlösung; unabhängig von äußeren Einflüssen oder Erziehung,“ so Eike Wiedner. „Diese Fähigkeit zu erlernen und einzuüben, ist daher Kernpunkt des Sozialtrainings. Sie lernen auch, die Befriedigung ihrer Bedürfnisse aufzuschieben und angemessen mit Enttäuschungen und Frustrationen umzugehen.“ Die beteiligten Lehrkräfte werden zeitgleich zu den Schülerinnen und Schülern geschult und von Eike Wiedner beraten, um das

Training weiterzuführen. ■ Tag der offenen Tür: Sa., 28. Februar 2015, 10:00 – 13:00 Uhr für alle Schularten Info-Abend II: Di., 17. März 2015, 18:00 Uhr zur Grundschule; 19:30 Uhr zu den weiterführenden Schulen und dem TG.

Vorpraktikum, Freiwilliges Soziales Jahr, Bundesfreiwilligendienst oder eine Berufsausbildung zur/zum HEILERZIEHUNGSPFLEGERIN/-PFLEGER Die Diakonie Kork bringt Sie weiter! Alle Ausbildungangebote und genauere Informationen unter: www.diakonie-kork.de/de/ aus-weiterbildung Rufen Sie uns an, wir beraten Sie gerne! Diakonie Kork Personalabteilung, Frau Waag Landstraße 1 77694 Kehl personalabteilung@ diakonie-kork.de www.diakonie-kork.de


Samstag, 21. Februar 2015

BERUF & KARRIERE

MARKT

13 www.wisag.de

Für sich und andere Das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) auf vielen Arbeitsfeldern: Eine Chance, sich für die Gesellschaft einzusetzen

D

as Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) - bietet jungen Menschen zwischen 16 und 27 Jahren die Chance, etwas für sich und andere Menschen zu tun. Auch im Bundesfreiwilligendienst (BFD) können sich junge Menschen - ebenso wie ältere Generationen - für die Gesellschaft einsetzen und ihre Biografie bereichern. Im FSJ sind, ebenso wie im BFD, praktische Mitarbeit und Ideen vor allem in folgenden Arbeitsfeldern und Einsatzstellen gefragt: Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen,Kinderheimen und -tagesstätten, Einrichtungen

für behinderte Menschen,Krankenhäusern und Fachkliniken, Altenund Pflegeheimen,Sozialdiensten, Jugendarbeit, Kirchengemeinden und Pfarreien, kulturellen Einrichtungen, Sportvereinen, in der Jugend(verbands)arbeit, in Einrichtungen der politischen Bildung und Interessenvertretung Man lernt als Freiwillige/r den Alltag dieser Einrichtungen und die Arbeit mit und für Menschen näher kennen. Eine Fachkraft arbeitet einen ein, leitet an und steht bei allen Fragen und Anregungen zur Seite. In diesen Einrichtungen werden die Freiwilligen als Hilfskräfte zusätzlich zu den

hauptberuflichen Fachkräften eingesetzt. Das FSJ ist keine berufliche Tätigkeit. Die Träger vermitteln die Einsatzstellen an die Bewerber/-innen. Während des FSJ und BFD werden die Freiwilligen pädagogisch begleitet, u. a. durch Seminare und Beratung oder durch Praxisbegleitung und Anleitung in der Einsatzstelle. Während des FSJ und BFD nehmen die Freiwilligen an mehreren Seminaren teil. Sie treffen sich zu mindestens 25 Seminartagen bezogen auf ein Jahr. In den Seminaren werden die Erfahrungen aus der praktischen Tätigkeit reflektiert und Kompetenzen (weiter-)entwickelt. Außerdem haben die Seminare das Ziel, Interesse an gesellschaftlichen Zusammenhängen zu wecken und eine berufliche Orientierung zu ermöglichen. Die Freiwilligen erhalten Taschengeld, teilweise Unterkunft und Verpflegung. Sie sind außerdem sozialversichert. Bereichert die Biografie: Das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) und der Bundesfreiwilligendienst (BFD) Foto: fotolia

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LUST AUF NEUES? FSJ & BFD – Freiwilligendienste bei der AWO.

Faszinierende Welt EOS vermittelt Freiwilligendienste in Deutschland und weltweit „Es ist wohltuend zu erleben: Ich werde gebraucht!“

D

ies sagte Kai, 21 Jahre, über seine Erfahrung in einer von EOS Erlebnispädagogik e.V. vermittelten Einsatzstelle: “Es ist wohltuend zu erleben: Ich werde gebraucht!” Der gemeinnützige Verein

EOS-Erlebnispädagogik aus Freiburg vermittelt Freiwillige in Deutschland und weltweit. Dies bietet die Chance, die faszinierende Welt der sozialen Berufe sowie beim IJFD zusätzlich noch andere Länder und Kulturen kennenzulernen. Man tut Gutes und Sinnvolles, man lernt, auf eigenen Füßen zu stehen, sammelt wertvolle Erfahrungen – und findet vielleicht sogar den Traumberuf. Einsatzfelder sind z.B.: Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen, Kindergärten, Schulen, in der Heilpädagogik oder Sozialtherapie, Alten- und/oder Pflegeheime, Krankenhäuser. Aber auch in der Landwirtschaft und in freizeitpädagogischen Einrichtungen. Ein Freiwilligendienst steht allen ab 16 Jahren offen. Ab 18 Jahren auch der Internationale Freiwilligendienst. Ein unvergessliches Highlight sind die von EOS-Begleitseminare auf erlebnis-/waldorfpädagogischer Basis: Hier treffen sich alle EOS-Freiwilligen aus den verschiedensten Einsatzstellen. Man lernt viele Leute

kennen, kann sich offen austauschen und Freundschaften knüpfen. Es werden tiefschürfende Fragen und hochfliegende Ideen entwickelt, jede/r geht auf die Suche nach der eigenen Vision und erkundet seine Lebensaufgabe. Damit verbunden ist ein Einblick in die spezielle EOS-Erlebnispädagogik , die in ganz besonderer Weise Lernen, Erleben, Action, Gemeinschaft und Spaß verbindet. Der Weg zum Freiwilligendienst: - Bewerbung online ausfüllen - Die passende Einrichtung wird gemeinsam mit EOS gesucht und gefunden - In einer Hospitanz wird geschaut, ob Bewerber und Einrichtung zusammen passen, die EOS-Betreuer stehen beratend zur Seite. - Alles lief prima? Der Freiwilligendienst kann losgehen! ■ Neugierig geworden? Noch Fragen? Hier gibt es Auskunft: www.eos-fsj.de, T: 0761/60080-06; info@eos-fsj.de.

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wischen unbedingter Empfehlung und grundsätzlicher Ablehnung pendeln in jüngster Zeit Medienberichte über die Wärmedämmung von Gebäuden sowie den Nutzen erneuerbarer Energien. Viele Verbraucher sind verunsichert und wünschen sich eine sachliche und fachlich fundierte Beratung. Zahlreiche Bauexperten wollen dies auf der Messe Gebäude.Energie.Technik (GETEC) vom 27. bis 1. März auf dem Freiburger Messegelände bieten. Auf dem „Marktplatz Energieberatung“ bieten qualifizierte Energieberater halbstu ̈ndige Kurzberatungen für modernisierungswillige Messebesucher über die gesamte Bandbreite des energieeffizienten Modernisierens, Sanierens und Bauens an. Rund 35 qualifizierte Energieberater bieten an allen drei Messetagen für Messebesucher kostenfreie sowie produkt- und herstellerneutrale Einstiegsberatungen rund ums Bauen, Sanieren und Modernisieren an. Unter www.getec-freiburg.de oder auch telefonisch unter 0761 79177-0 ist eine Anmeldung zur halbstu ̈ndigen Erstberatung möglich. Ein Termin kann auch auf der Messe

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Samstag, 21. Februar 2015

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am Service-Point des Marktplatzes Energieberatung in Halle 2 vereinbart werden, solange noch freie Beratungsplätze vorhanden sind Auch bei den Themen Stromspeicherung, Eigenstromnutzung und Elektromobilität will die GETEC im Bereich „Erneuerbare Energien“ Hilfestellung geben. Fachvorträge sowie Bauherren- und Nutzerseminare werden ganztägig für Messebesucher kostenfrei angeboten. Über die zukunftsträchtigen Themen Batterietechnik, Speicherlösungen und neue Verkehrskonzepte samt Ladeinfrastruktur will die GETEC 2015 in einem eigenen Bereich fundiert informieren.

„Heizungen, die Geld verdienen“ stehen im Mittelpunkt einer Sonderfläche „Kraft-Wärme-Kopplung“ in Halle 2. Unterstu ̈tzt vom BHKW-Impuls-Programm der Stadt Freiburg dreht sich hier alles um Blockheizkraftwerke und ihre Vorzu ̈ge bei Heizungs-Sanierungen. Erfahrene Berater des Projektteams beantworten Fragen zum Thema BHKW. Am 27. Februar von 14 bis 16 Uhr wird ein für Messebesucher kostenfreies Seminar für Gebäudeeigentu ̈mer und Verwalter angeboten. ■ Anmeldung für die Beratungen: www.getec-freiburg.de oder Tel. 0761/79177-0

Qualitativ hochwertig Auch 2015 städtische Förderungen für energetische Sanierungen. Auch Vor-Ort-Checks für Blockheizkraftwerke werden bezuschusst.

D

ie energetische Sanierung ist aus Sicht der Stadt Freiburg eine der wichtigsten Stellschrauben für den kommunalen Klimaschutz. Die Zahl der Gebäude, die energetisch saniert werden, ist in Freiburg laut einer Studie pro Jahr überdurchschnittlich hoch.

saniert. Bezogen auf den Altbau vor 1978 liegt die Quote sogar schon bei 2,4 Prozent. Der Anteil der heute bereits sanierten Gebäude liegt je nach Bauteil zwischen 15 und 32 Prozent. Dies entspricht in etwa dem Durchschnitt der alten Bundesländer. Um die vom Gemeinderat verabschiedeten Klimaschutzziele der Stadt erreichen zu können, muss die Das städtische Umweltschutzamt Rate der energetischen Gebäudesahatte die Untersuchung beim nierung laut der KlimaschutzstrateGEWOS Instituts Hamburg in Aufgie des Öko-Instituts von 2012 von trag gegeben, um mit genaueren damals etwa 1 Prozent auf 1,8 ProDaten die städtische Förderungen zent bis 2020 und danach auf 2 Profür Gebäude zielgenauer planen und ̈ uberpru ̈fen zu können. Die zent angehoben werden. Die Sanierungen mu ̈ssen Ergebnisse der Freiburger dem NiedrigenergieBefragung verglich hausniveau entder sprechen. Gutachter mit eiDa Gebäude in ner bundesweiten der Regel nur Studie des IWU ein Mal energeDarmstadt von Auch an nden ! en Stell schwierigste tisch saniert 2010. Der bundesAm Fischerrain 1 79199 Kirchzarten werden, ist es weite Schnitt für Tel.: 07661/907480 wichtig, dass die die Modernisiewww.hausgarten.org Sanierung qualitativ rungsrate lag 2005 bis hochwertig ist. Die bisher 2008 für den gesamten Geverbauten Dämmstoffstärken sind bäudebestand bei 0,8 Prozent, in knapp ausreichend, um die FreiburFreiburg in demselben ger Klimaschutzziele zu Zeitraum bei 1,3 Prozent. Im Zeiterreichen. In der Regel ist es so, dass raum 2009 bis 2012 wurden dann in geförderte Sanierungen höhere jedem Jahr 1,6 Prozent der Gebäude

Standards erreichen. Das bisherige Freiburger Förderprogramm gibt Zielmargen für die energetische Qualität vor. Die Stadt Freiburg möchte die Förderquoten weiter erhöhen. Das Umweltschutzamt hat daher dem Gemeinderat die Fortführung und Ausweitung des städtischen Förderprogramms vorgeschlagen. Bislang werden Investitionen zum Wärmeschutz des Gebäudes, die Optimierung der Heizung und Energiemanagementsysteme gefördert. Neben der bisherigen Förderung soll es nun zwei weitere Förderungen geben: den „Fördermittel-Service“ und den „Vor-Ort-Check für Blockheizkraftwerke“. Stimmt der Gemeinderat dem zu, werden die neuen Angebote ab dem 15. April in Kraft treten. Vor-Ort-Checks für Blockheizkraftwerke (stromerzeugende Heizungen) sollen stadtweit mit 250 Euro bezuschusst werden. Bei diesen Checks wird die wirtschaftliche und technische Eignung von Gebäuden für eine Nutzung dieser Heiztechnik von Experten überprüft. ■ Beratung beim Umweltschutzamt: Tel. 0761/201-6142


Samstag, 21. Februar 2015

SICHERHEIT

MARKT

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Meist durchs Fenster Sicherung von Fenstern, Balkon- und Terrassentüren: Bei Neubauten oder beim Umbau einbruchshemmende Fenstern einbauen.

A

nders als viele Menschen glauben, finden die meisten Einbrüche nicht zur Urlaubszeit, sondern in den dunklen Monaten von Oktober bis Februar statt. In der früh eintretenden Dunkelheit können die Täter erkennen, wo vermutlich niemand zu Hause ist. Die Dunkelheit bietet ihnen darüber hinaus auch Schutz bei der Tatausführung und bei der Flucht. Die meisten Einbrecher benutzen einen Schraubenzieher. Sie nähern sich dem Haus von der Gartenseite und hebeln Fenster und Fenstertüren auf. Bei 75 Prozent aller Einbrüche gelangen die Täter so ins Haus. Am besten ist es, wenn einbruchhemmende Fenster und Türen bereits im Neubau eingebaut werden – dann kostet effektiver Einbruchschutz nicht viel mehr als neue Fenster ohnehin kosten würden. Aber auch ein Nachrüsten ist möglich. Die kriminalpolizeiliche Beratungsstelle bietet dazu kostenlos Besuch und Beratung vor Ort an. Auch zuverlässige geprüfte Handwerksbetriebe wissen, was Fenster einbruchssicher macht. Die Statistik belegt, dass fast die Hälfte der Täter an vorhandener Sicherheitstechnik scheitern. Dazu kommen noch all die Kriminellen, die es aufgrund erkannter Einbruchmeldeanlagen gar nicht erst probieren. Einfache Fensterbeschläge dienen nur dazu, Fenster gegen Wind und Regen geschlossen zu halten. Eine wirksame Einbruchhemmung wird erst durch einen innen liegenden Beschlag mit

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Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes Foto: polizei-beratung.de mehreren Pilzkopfzapfen erreicht, die rundum angeordnet sind und beim Verschließen in stabile, mit dem Rahmen verschraubte Stahlschließbleche greifen. Mit ihrer T-Form „verkrallen“ sich die Pilzkopfzapfen mit dem Rahmen und bieten so einen hohen Schutz gegen das Aufhebeln des Fensters. Zusätzliche Verriegelungen haben die Aufgabe, das Fenster auch bei Einbruchversuchen sicher geschlossen zu halten. Dabei muss die Bandseite ebenso wie die Griffseite gesichert werden, da die Scharniere von Fen-

stern ohne Zusatzschutz keine ausreichende Einbruchsicherheit bieten. Einbruchhemmende Verglasungen erschweren das Einschlagen von Fenstern oder Glaseinsätzen in Türen und können so auch wirksam gegen Täter schützen, die lediglich das Glas in Reichweite von Griffen zerstören wollen. Gegen die häufigste Methode, das Aufhebeln von Fenstern, helfen jedoch nur einbruchhemmende Beschläge und Schlösser in Fenstern und Fenstertüren.

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Für Unbefugte kein Zutritt Bewegungsmelder, Alarmanlagen oder Zutrittssysteme: Mit elektronischen Haussicherungen macht man es Dieben schwer.

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ine Alarmanlage registriert einen Einbruch elektronisch, macht mit Sirenen und Blitzleuchten auf ihn aufmerksam und alarmiert gegebenenfalls eine Leitstelle, um Hilfe zu holen. Damit verkürzt sich die Zeitspanne, in der ein Täter unbemerkt seinem verbrecherischen Handwerk nachgehen kann. Zusätzlich kann auch ein FunkAußenbewegungsmelder zur Perimeterüberwachung installiert werden. So wird bereits der unbefugte Aufenthalt in Gärten, Terrassen und Zufahrtswegen gemeldet – lange bevor sich der Ganove einem Gebäude nähern kann. Ein FunkAußenbewegungsmelder dient sowohl der Abschreckung, als auch der Alarmierung. Übrigens: Alarmanlagen, Videoüberwachungsanlagen und Sicherheitstüren für Wohnungen und Häuser werden vom

Land gefördert. Spezielle Zutrittssysteme funktionieren ohne Schlüssel – denn verliert man seinen Hausschlüssel ist das meist ein großes Ärgernis. Handelt es sich bei dem verlorenen Schlüssel gar um den Zentralschlüssel einer Schließanlage, kann der Verlust noch dazu sehr teuer werden. Außerdem besteht die Gefahr, dass der Schlüssel in falsche Hände gerät. Mit einem Zugangssystem wird der Fingerabdruck gescannt und verschafft so berechtigten Personen Zutritt. Ein anderes System funktioniert mit magnetischen Schlüsseln. Sollte so ein spezieller Schlüssel verloren gehen, kann dieser für das System gesperrt werden. Noch anspruchsvoller sind Systeme die per Schnittstelle mit einem PC verbunden werden. So können Zutrittsrechte und Schlüssel gemanagt werden und auf Protokollen kann

genau nachvollzogen werden, wer wann eingetreten ist. Um sich zu schützen sollte man auch auf sogenannte „Gaunerzinken“ achten. Wer sie nicht kennt, übersieht sie leicht: Zeichen an Briefkästen, Türzargen, Strommasten, Zäunen oder Hauswänden. Die Methode, mit Kreidestrichen anderen Ganoven Tipps zu geben, ist Jahrhunderte alt und wird heute wieder von Kriminellen benutzt. Zwei senkrechte Striche auf einem waagrechten bedeutet beispielsweise: Hier wohnen zwei alte Leute. Eine gezackte Linie steht für einen bissigen Hund, der das Haus bewacht. Mit einem X neben der Wohnungstür weisen die Ganoven einander darauf hin, dass es hier etwas zu holen gibt. Wer solche Zinken bemerkt, sollte sie fotografieren, der Polizei melden und die Zeichen danach entfernen. Eine Graphik der gängigsten Gaunerzinken gibt es unter www.rgz24.de/gauner.

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LAND ROVER ZENTRUM FREIBURG

Premium Automobile Freiburg GmbH t BĂśtzinger StraĂ&#x;e 25 t 79111 Freiburg

TFMFGPOt'BY6 E-Mail: landrPWFS!BVUPBHtXXX.auto.ag t Ein Unternehmen der Kollinger-Gruppe

Verbrauchs- und Emissionswerte Discovery Sport 2.2l TD4 (5 Sitze): Kraftstoffverbrauch (l/100 km) innerorts 6,6, auĂ&#x;erorts 5,2, kombiniert 5,7; CO 2 -Emission 149 g/km; CO 2 * Inkl. GAP-Versicherung. Ein Leasingangebot, vermittelt fĂźr die Land Rover Bank, eine Zweigniederlassung der FGA Bank Germany GmbH, SalzstraĂ&#x;e 138, 74076 Heilbronn.

175. Ausgabe, ET 21.02.2015  

Nix isch over: Für Wolfgang Schäuble ist klar, dass es frisches Geld für Griechenland nur gegen Auflagen gibt. Dabei wird auch eine politi...

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