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Ausgabe 174 am 7. Februar 2015

Jazz und Beethoven Tipps

Raub oder Fluchthilfe?

Dominanter Auftritt

Freiburg

Dieter Ilg ist einer der beeindrukkendsten Jazzbassisten. Jetzt hat er sich mit seinem Trio Werke von Beethoven heran geholt und tritt damit im Jazzhaus auf. Seite 3

SC Freiburg

Schleuserprozess vor dem Landgericht. Der Arbeitskreis kritischer Juristinnen und Juristen plädiert für Freispruch für die drei Angeklagten. Seite 5

Nach dem 4:1-Auftaktsieg gegen Frankfurt spielte die Streich-Elf zuletzt in Gladbach mutig und sehr dominant, verlor aber mit 0:1. Nun kommt Dortmund. Seite 8

Worte statt Waffen Wenn Angela Merkel und François Hollande nun nach Moskau zu Gesprächen mit Wladimir Putin gereist sind, ist das vielleicht eine Chance, den Krieg in der Ukraine zu stoppen. Jedoch zu Putins Bedingungen. Von Michael Zäh HALLO ZUSAMMEN

Montage: S. Schampera

Nicht einig über Nichteinigkeit

er Krieg in der Ostukraine ist in den letzten Tagen voll entflammt. Tausende Tote gab es in kürzester Zeit, darunter auch viele Zivilisten. Nach Angaben des ukrainischen Militärs haben die prorussischen Separatisten im Osten des Landes eine Großoffensive gestartet. Zuvor hatten sie außerdem eine Massen-Mobilmachung angekündigt. Der Krieg mitten in Europa steht kurz davor, zu einem offenen Krieg der Staaten zu eskalieren. Selbst unter den vielen PutinVerstehern (die es gerade auch in Freiburg gibt, wie zahlreiche Leserbriefe an unsere Redaktion zeigen) wird es kaum Zweifel darüber geben, dass Russland mehr oder weniger offen eine der Kriegsparteien ist. Die Offensive der Separatisten ist ohne logistische und militärische Unterstützung von Russland wohl kaum vorstellbar. Nach Ansicht der PutinVersteher ist dies aber in gewisser Weise „legitim“, da Putin damit die Interessen seines Landes schütze, zum Beispiel wegen des Szenarios einer ihm auf den Pelz rückenden

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Nato. Und natürlich stecken dann nach dieser Lesart auch immer die USA hinter alldem. Genau so stellen dies russische Militärs auch immer dar. Und Putin-Versteher werfen dem Westen und auch der westlichen Presse eine Art Gleichschaltung vor, die Putin verteufele, anstatt seine Interessen anzuerkennen. Russland wehrt sich also nur gegen Amerika und den ungeniert expandierenden Westen. Weniger wichtig scheint es solchen Betrachtern zu sein, dass Putin dies mit militärischen Mitteln tut. Und das heißt: mit Krieg. Als kürzlich bekannt wurde, dass Amerika erwägen würde, der Ukraine Waffen im Wert von drei Milliarden Dollar zu liefern, war dies den Putin-Verstehern ein Beleg für ihre These. Böses Amerika! Auch Betrachter, die nicht per se Putin-Versteher sind, waren froh, dass Obama dann doch keine Waffen in das Kriegsgebiet liefern will. Dies aber aus einem anderen Grund. Eine solche Waffenlieferung würde nämlich nichts daran ändern,

dass das ukrainische Militär diesen Krieg gegen Russland niemals gewinnen kann. Und die Idee, dass es Putin zum Umdenken bewegen könnte, wenn dieser Krieg noch blutiger würde und die Gefechte mit modernen Kriegswaffen dann ein zu hoher Preis für ihn darstellen würde, ist einer gefährlichen KriegsLogik geschuldet. Wer aber dieser Logik folgt, überlässt den Militärs die Deutungshoheit. Dies löst eine Dynamik aus, die schnell außer Kontrolle geraten kann. Statt amerikanischer Waffen sollen es nun Worte richten. Um die vielleicht letzte Chance zu ergreifen, einer fürchterlichen Spirale des Krieges vorzugreifen, sind Kanzlerin Angela Merkel und der französische Präsident François Hollande nun also zu Gesprächen nach Kiew und Moskau aufgebrochen. Und Putin hat im Vorfeld ausrichten lassen, dass er dies für einen „positiven Schritt“ hält. Na also, werden die Verfechter Putins sagen. Wer es weniger mit Putin hält, wird aber darauf verweisen, dass

diese – selbstverständlich unbedingt nötigen – Gespräche eine seltsame Voraussetzung haben. Sie müssen geführt werden, weil Putin Krieg führt. Es sind Gespräche mit der Knarre am Kopf der ukrainischen Bevölkerung. Und da Putin den Finger am Abzug hat, dürfte es dabei auch kaum andere Ergebnisse geben als genau jene, die Putin vorschweben. Was das aber genau ist, weiß eigentlich niemand. Wenn es also mitten in Europa mit Waffengewalt und Krieg erzwungene Lösungen geben sollte, ist das natürlich immer noch besser als eine Eskalation des Krieges, etwa bis hin zu einem Marsch von russischen Truppen auf Kiew (wie das ranghohe russische Militärs schon mehrfach in den Mund nahmen). Es würde aber trotzdem auch eine tiefe Zäsur in der europäischen Friedensordnung darstellen. Der Krieg wäre wieder die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln. Und könnte immer aufflammen.

Das nennen wir jetzt mal eine Pressekonferenz, die hält, was sie verspricht: Wolfgang Schäuble, der bei den Griechen verhasste, sture Spar-General, und Yanis Varoufakis, der neue, lässige Finanzminister der Griechen geben ein Bonmot kund, über das, worin sie sich nicht einig sind. Schäuble meint: „Wir sind uns einig, dass wir uns nicht einig sind“. Varoufakis hingegen sagt: „Wir haben uns nicht einmal geeinigt, dass wir uns uneinig sind“. Da lässt sich natürlich trefflich philosophieren, was denn nun eigentlich mehr oder weniger Einigkeit ist. Dabei zeigt sich: Schäuble ist halt durch und durch ein Rechner. Er hat den einen Punkt, pardon Euro, gefunden, dass zwar kein Konsens besteht, dies aber halt sicher sei. Wenn man seinem griechischen Kollegen folgt, gibt es aber auch diesen Punkt, pardon Euro, gar nicht, was dann natürlich auch schon wieder erklärt, um was es geht. Der eine hat einen Euro und der andere hat ihn nicht. Aber weil er ihn nicht hat, will er sich darüber halt auch nicht einigen. Michael Zäh


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FREIBURG

UND DIE WELT

Samstag, 7. Februar 2015

Hilfe muss nachhaltig sein Kinder mit Lippen-Kiefer-Gaumenspalte. Der in Freiburg ansässige Verein Deutsche Cleft Kinderhilfe finanziert Operationen in ärmeren Ländern mit einheimischen Ärzten. Interview mit Alexander Gross, dem Geschäftsführer des Vereins.

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Zeitung am Samstag: Wie kommt es zu Lippen-Kiefer-Gaumenspalten? Alexander Gross: Es ist eine Fehlbildung, die vor der Geburt entsteht. Die angelegte Spalte verschließt sich im zweiten bis dritten Schwangerschaftsmonat nicht. Teilweise sind die Ursachen genetisch. Man kann das beim Ultraschall erkennen, würde aber deshalb nie dazu raten, das Kind nicht weiter auszutragen. ZaS: Gibt es in Europa weniger Fälle von Lippen-Kiefer-Gaumenspalten als in ärmeren Ländern? Gross: Das ist ein sehr spannendes Thema. Weitgehend geht man davon aus, dass in Europa jedes 500. bis 600. Kind eine Lippen-Kiefer-Gaumenspalte hat. Auf den anderen Kontinenten verhält es sich aber nicht viel anders. In Asien vermutet man etwas häufigere Vorkommen, in Teilen von Südamerika auch, in Afrika etwas weniger. ZaS: Eine solche Fehlbildung verursacht Probleme. Welche? Gross: Das Fatale ist, wenn man die Spalte an Lippe und Vorderkiefer sieht, dann ist es eine sichtbare Entstellung. Zu 70 Prozent ist solch eine Fehlbildung zudem mit einer Gaumenspalte verbunden, die auch alleine vorkommen kann. Ein solcher offener Gaumen führt zu vielen funktionalen Störungen. Das Kleinkind kann nicht richtig an der Brust der Mutter saugen, weil es keinen Unterdruck aufbauen kann. Dann kommt es zu erheblichen Zahnfehlstellungen und zu großen Problemen mit dem Gehör, weil die Durchlüftung gestört ist, was zu verminderter Hörleistung bis zur Taubheit führen kann. Auch die Sprache ist sehr beeinträchtigt. ZaS: Eine solche Fehlbildung führt sicherlich auch zur Stigmatisierung? Gross: Das ist eine ganz schwerwiegende Folge, die gerade dann auftritt, wenn das Gesicht entstellt ist. Es kann passieren, dass eine Mutter ihr Kind ablehnt oder Verwandte und Nachbarn Kind und Eltern schief anschauen. Oft weiß man ja nicht, wie

Fotos : Deutsche Cleft Kinderhilfe

berall auf der Welt kommen immer wieder Kinder mit einer Lippen-Kiefer-Gaumenspalte auf die Welt. Doch in vielen ärmeren Ländern fehlt Eltern meist das Geld für eine dringend notwendige Operation. Der in Freiburg ansässige Verein Deutsche Cleft Kinderhilfe finanziert solchen Kindern vor Ort die medizinische Behandlung durch einheimische Ärzte. Barbara Breitsprecher sprach mit Alexander Gross, dem Geschäftsführer und einem der Vorstände des Vereins, über die Folgen der Fehlbildung, unterschiedliche Kulturen und nachhaltige Hilfe zur Selbsthilfe statt herkömmlicher Entwicklungshilfe.

Dharati, ein Mädchen aus Indien: Ihr konnte mit einer Operation, die ihre Eltern nie hätten bezahlen können, geholfen werden.

das entstanden ist, in ärmeren Gegenden werden dann alle möglichen Erklärungen hinzugezogen. Manchmal heißt es dann, Gott habe dies verursacht, ein Blitz habe eingeschlagen oder die Eltern hätten sich falsch verhalten. In Indien ist es so, dass es ein großes Problem für die Eltern ist, eine solche Tochter zu verheiraten. Der Brautpreis steigt erheblich, was für einen Bauern oder Kleinhandwerker zum Ruin führen kann. Er ist von allen Seiten unter Druck: Er muss seine Tochter verheiraten, das ist die gesellschaftliche Erwartung, doch wenn er das tut, dann muss er dafür so viel bezahlen, damit jemand seine entstellte Tochter nimmt, dass ihn das persönlich ruiniert. Das führt zu Konsequenzen, die man sich gar nicht ausmalen mag. Wir wissen von Tötungsfällen in diesem Bereich… ZaS: Sollten Operationen an Spaltkindern möglichst rasch erfolgen?

Gross: Die Chirurgen und alle am Heilungserfolg beteiligten Therapeuten wünschen sich, dass so schnell als möglich operiert wird. Die erste Operation findet heute in Europa meist schon im fünften oder sechsten Monat statt, manchmal früher. Dann wird die Lippe verschlossen, etwa sechs Monate später in einer zweiten Operation dann der Gaumen. ZaS: Können die Operationen und Begleittherapien in den ärmeren Ländern vor Ort geleistet werden? Gross: Sehr, sehr rudimentär. Wir von der Deutschen Cleft Kinderhilfe gehören zu den wenigen Organisationen, die versuchen vor Ort zusammen mit einheimischen Chirurgen Qualität aufzubauen. Aktuell gibt es weltweit etwa 170 000 Geburten mit einer Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalte. In ärmeren Gegenden werden diese Kinder bestenfalls operiert. Weiterführende Behandlungen wie kieferorthopädische oder sprachtherapeutische Maßnahmen sind dort kaum möglich. Unsere Organisation fördert aber auch genau dies. ZaS: Sie setzen also ausschließlich auf einheimische Ärzte vor Ort statt deutsche Ärzte in die ärmeren Länder zu schicken? Gross: Zu 90 Prozent machen wir das so. Außer in Afrika. Dort versuchen wir verstärkt auszubilden und schikken deshalb auch deutsche Chirurgen hin. In anderen Ländern, beispielsweise Indien, Bangladesh, Bolivien oder Peru, arbeiten wir ausschließlich mit einheimischen Chirurgen zu-

sammen, die sehr erfahren und sehr gut sind. Die Hilfe bleibt immer über einheimische Träger gewährleistet. ZaS: Ein einheimischer Arzt wird also von Ihrer Organisation bezahlt, damit ein Cleft-Kind aus armen Verhältnissen kostenfrei behandelt wird? Gross: Genau. Wir haben Verträge mit Krankenhäusern und Chirurgen und es gibt dort einen Projektleiter. In den Verträgen ist genau definiert, wer wieviel bekommt. Alle Kosten, die entstehen, wie Laboruntersuchungen, Medikamente, chirurgisches Material, Miete für den Operationssaal und stationärer Aufenthalt, werden genau aufgeschlüsselt und monatlich abgerechnet. Jede Operation wird zudem in einer online-basierten Datenbank erfasst. ZaS: Was kostet so eine Operation? Gross: Das variiert. Das können 200 Euro sein, beispielsweise in Indien, in Peru bezahlen wir mehr, bis zu 420 US-Dollar. Der Preis für eine entsprechende Operation einer Lippen-Kiefer- oder Gaumen-Spalte läge bei uns bei ungefähr 5000 Euro. ZaS: Weshalb dieser Preisunterschied? Gross: Unsere Partner, die Krankenhäuser und Ärzte, geben uns zum einen besonders günstige Konditionen, weil sie der armen Bevölkerung helfen wollen. Zum anderen sind die Standards dort mit unseren Krankenhäusern nicht vergleichbar. Die dortigen Chirurgen und Anästhesisten sind sehr gut, aber die Infrastruktur kann man nicht mit unserer vergleichen. Beispielsweise ist es auch völlig normal außerhalb Deutschlands, dass die Patienten und ihre Familien das Essen selbst organisieren, das wird nicht vom Krankenhaus geliefert. ZaS: Wie kam es zur Gründung des Vereins? Gross: Eine Gruppe von Fachleuten hat die Organisation im Jahr 2002 gegründet. Ein deutscher Chirurg, Professor Hermann Sailer, der in Zürich praktiziert, wollte sich nicht damit abfinden, dass man als Arzt in ein Land geht, etwas macht, aber wenig Nachhaltiges dort lässt. Er nannte das „Safari-Chirurgie“. Stattdessen war er dafür, vor Ort medizinische Einrichtungen aufzubauen, die Operationen mit Einheimischen bewerkstelligen. Das sind natürlich lange Prozesse. Dr. Heinz Lübbe aus Stuttgart ist dann auf diese Idee eingestiegen und heute im Vorstand unseres Vereins. Der dritte im Vorstand ist Professor Frank Feyerherd, früher an der Uniklinik Greifswald. ZaS: Glauben Sie, dass dies eigentlich die moderne und angemessene Form von Entwicklungshilfe ist, nämlich Strukturen vor Ort aufzubauen und diese zu unterstützen, statt Fachleuten zu exportieren?

Gross: Ich bin nun schon sehr lange auch im Ausland tätig und fest davon überzeugt, dass es für uns nur ganz schwer möglich ist, die Kulturen und Wertesysteme in anderen Ländern richtig zu verstehen. Ich lerne bei jeder Reise dazu und mache immer noch Fehler bei der Einschätzung von Situationen. Wir müssen ein Land so wie es ist akzeptieren und mit den Ressourcen und mit den Möglichkeiten arbeiten, die vorhanden sind. Aber was heißt arbeiten… Das sind unsere Partner und wir stehen demütig dabei und offerieren unsere Hilfe, damit sie ihre Ziele erreichen. Ich halte es für sehr wichtig, dass wir uns den Ideen, die Perspektiven bieten, unterordnen. Deshalb halte ich Entwicklungshilfe, die in irgendeiner Form etwas aufoktroyiert, auch bei gutem Willen, nicht für nachhaltig. ZaS: Vielfach hat Entwicklungshilfe aber einen erzieherischen oder missionarischen Charakter… Gross: Ich würde mich freuen, wenn gerade auch die staatliche Entwicklungshilfe etwas sensibler betrachtet und mehr an den Bedürfnissen vor Ort gemessen würde. Ich glaube nicht daran, dass einfach nur Geld zu geben dort die Probleme löst. Dazu muss eine gute, langfristige Beziehungspflege treten und ein Erkennen der Motive, warum sich zum Beispiel einheimische Ärzte und Therapeuten engagieren. Ein wichtiger Punkt ist die Zeit, von der Menschen in anderen Kulturen mehr haben. Es muss nicht unbedingt so schnell gehen, wie wir uns das oft wünschen. ZaS: Die klassische Frage: Wie können sich Spender, die dem Verein Geld zukommen lassen wollen, sicher sein, dass die Spende ankommt? Gross: Zum einen tragen wir das Spendensiegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI), das bedeutet, dass wir einen geprüften Jahresabschluss haben und unsere Ausgaben sehr genau definiert sind. Zusätzlich haben wir noch eine zweite Sicherheit: Das ist unsere Datenbank, wo wir die Behandlungen einsehen. Wir zahlen keine festen Löhne und halten uns auch zurück bei Investitionen von Geräten, sondern wir haben Leistungskataloge, nach denen die erbrachte Leistung abgerechnet wird, was von unseren Partnern gut akzeptiert ist. Interview: Barbara Breitsprecher ■ Deutsche Cleft Kinderhilfe e.V. Stühlingerstr. 11, 79106 Freiburg, Tel. 0761/137 97 60 info@spaltkinder.org www.spaltkinder.org Spendenkonto:                        Bank für Sozialwirtschaft IBAN: DE46251205100008484200 BIC: BFSWDE33HAN


TIPPS

Samstag, 7. Februar 2015

Konzertmenü

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Konzert & Performance

KONZERT

Kultur und Genuss vereint im Schloss

LEBEN

Solo für einen bewegten Geiger

Der junge Pianist Enya Haas wird in Schloss Reinach auf seinem „Prepared Piano“ Klaviermusik changierend zwischen Klassik, New Age und Minimal Music darbieten. Vorab gibts für die Gäste einen Aperitif, an

Der Freiburger Musikers und Performer Harald Kimmig zeigt im EWerk seine neueste Arbeit „Flow“, die experimentelle Live-Musik mit Video und Bewegung verschmilzt. Wasser ist das durchgehende Thema,

das Konzert schließt sich außerdem ein Verwöhnmenü mit drei Gängen und inklusive aller Getränke an. Enya Haas lässt sich bei seinen Kompositionen gerne auch von Filmmusik inspirieren, beispielsweise von Werken von Yann Tiersen („Fabelhafte Welt der Amélie“).

wobei sich der Performer und Violinistin einer projizierte Wasser-Welt zwischen Video-Projektionen, Zuspiel-Geräuschen und Violinklängen bewegt. Er findet Geräusche, Bewegungen, skurrile Brüche, transformatorische Abläufe, sinnliches und Analytisches.

■ Enya Haas, Klavierkonzert „Prepared Piano“ und Konzertmenü, 28. Februar, 17.30 Uhr, Schloss Reinach, 79 Euro, Tel. 07664/ 4070

■ „Flow“, Musik & Performance von Harald Kimmig, 26./27./28. Februar, E-Werk, Eschholzstraße 77; www.ewerk-freiburg.de

Ball

„Ball Verqueer“ im Märchenland Beim legendären Kostümball der Freiburger Aids-Hilfe kann man unter dem diesjährigen Motto „Sündenfall im Märchenland! Von Schneeflittchen bis Dornhöschen“

Jazz und Beethoven: Dieter Ilg gilt als einer der beindruckendsten Jazzbassisten. „Mein Beethoven“ heißt seine aktuelle Konzertreihe, bei der er zusammen mit Rainer Böhm am Piano und Patrice Héral am Schlagzeug nun im Jazzhaus auftritt. Seine elektrisierende Vitalität, unermüdliche Neugier und technische Brillanz sind legendär. Aus den Werken Ludwig van Beethovens holt sich der Freiburger Kontrabassist das Material für

sein Trio in Form von Kammerjazz, intim und extrovertiert zugleich, wobei die Grenzen zwischen musikalischen Epochen und Genres aufgehoben werden. Konsequent verfolgt Dieter Ilg dabei seinen eigenen Sound. ■ Dieter Ilg „Mein Beethoven“, 22. und 23. Februar, jeweils 20 Uhr, Jazzhaus Freiburg, Tickets: 23,60/24 Euro; www.jazzhaus.de

Ausstellung

Ästhetik der Vergänglichkeit Vanitas - die Vergänglichkeit und ihre Ästhetik sind seit jeher Thema der Kunst. Almut Quaas dokumentiert in ihren Fotografien den Verfall einer Villa auf Rhodos. Ihre gemalten

Theater

Ausstellung

Tanz & Performance

Achte Regisseure, vier Szenen

Radikale Begrenzung und Reduktion

Blicke geraten ins Wanken

nach Herzenslust tanzen und sich verkleiden. DJane Conny und DJ Robert Sun legen auf dem Mainfloor gemischte Sounds auf, Cybear wird den Housefloor beschallen. Bei der Kostümprämierung warten Preise auf die besten Outfits, moderiert wird der Abend von Betty BBQ.

Die angehenden Theaterpädagogen des Ausbildungsinstitutes SpielRaum präsentieren ihre Abschlussproduktion „SpielRäume XI“ nach dem dritten Ausbildungsjahr. Acht Regisseure inszenieren vier Szenen mal zwei. Das Freiburger Institut für Theaterpädagogik besteht seit 2012 und ist Mitglied des Bundesverbandes Theaterpädagogik (BuT) und kooperiert mit der LAG Theaterpädagogik Baden-Württemberg e.V.

Im Rahmen des neuen Ausstellungsformates „curator's choice“ zeigt die eingeladene Kuratorin Jennifer Trauschke im T66 Arbeiten des Künstlers Holger Bleyhl. Auf radikale Weise begrenzt der Freiburger Künstler in seiner Malerei Farbe und Gegenstand auf ein Minimum – was bleibt, sind reduzierte geometrische Formen. Vermeintliche Doppelbilder irritieren und ermutigen zu einer genauen Betrachtung.

Die Themenreihe „Rip it!“ spielt mit Klischees, Weibliche und Männliche. Es erinnert an die Normen, mit denen wir groß geworden sind und fordert spielerisch dazu auf, sie neu zu erfinden. Eine Ikone des zeitgenössischen Tanzes ist dabei die Choreografie „Rosas danst Rosas“ von Anne Teresa de Keersmaeker, das nun im großen Haus präsentiert wird. Ein Stück, das im Tanz Geschichte gemacht hat.

Stillleben - nature morte – greifen diese Spannung in der Schönheit leicht verderblicher Früchte wieder auf. Auch Ludwig Quaas kokettiert mit dem Charme des Morbiden. Seine filigranen Architekturen sind reine Konstrukte der Phantasie, die an Traumbildern erinnern.

■ 19. „Ball Verqueer“ der Aids-Hilfe Freiburg, 14. Februar, 21 Uhr, E-Werk, Eschholzstraße 77; www.ewerk-freiburg.de

■ Abschlussproduktion der Theaterpädagogen, Premiere: 21. Februar, 19.30 Uhr, SpielRaum Freiburg, Brombergstraße 17c

■ „Kontrast“, Ausstellung Holger Bleyhl, bis 22. Februar, Do/Fr/So, 14 bis 18 Uhr, T66 Kulturwerk, Freiburg, Talstraße 66

■ „Rip it!“, mit „Rosas danst Rosas“ von Anne Teresa de Keersmaeker, Premiere: 7. Februar, 20 Uhr, Großes Haus Theater Freiburg

■ „Vanitas – Ästhetik der Vergänglichkeit“, Ausstellung Almut u. Ludwig Quaas, 13.2. bis 13.3., Depot K, Freiburg, Schopfheimerstr. 2

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Redaktion: Barbara Breitsprecher, redaktion@zas-freiburg.de Verkaufsleitung: Michael Metzger, Tel. 076 65/9 34 58-21, 0179/739 6639, m.metzger@zas-freiburg.de Grafik, Layout & Herstellung: Sebastian Schampera; Tel: 0761 / 429 63 97 Adrian Kempf, www.dtpwork.de, Tel. 07643 / 39 42 65 00 Druck: Bechtle Druck&Service, Zeppelinstraße 116, 73730 Esslingen Vertrieb und Verteilung: Rusnak Direktwerbung, Tel. 07666 / 998 44, vertrieb@zas-freiburg.de

FREIBURG

RECHT / ARBEIT

Samstag, 7. Februar 2015

Der Mieter als Käufer Neue BGH-Entscheidung. Der Bundesgerichtshof stärkt das Vorkaufsrecht der Mieter. Von Christian Räuchle

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ersäumt es der Vermieter, den Mieter auf sein gesetzliches Vorkaufsrecht hinzuweisen, kann dem Mieter Schadensersatz zustehen. Werden in einem Mietshaus die Wohnungen in Eigentumswohnungen umgewandelt, besteht die Gefahr, dass die Mieter verdrängt werden. Als Schutz hat der Gesetzgeber ein Vorkaufsrecht des Mieters normiert: Wird die Wohnung des Mieters während seiner Mietzeit umgewandelt, ist der Mieter zum Vorkauf berechtigt, wenn seine Wohnung dann als Eigentumswohnung verkauft wird – damit erhält er die Möglichkeit, die Wohnung selber zu den Konditionen zu kaufen, die sein Vermieter mit einem Käufer für die neu entstandene Eigentumswohnung ausgehandelt hatte. Der Mieter hat damit das Recht, an Stelle des ursprünglichen Käufers in den Kauf einzutreten. Damit der Mieter dieses Vorkaufsrecht ausüben kann, muß ihm der Vermieter den Inhalt des Kaufvertrags mitteilen und den Mieter außerdem über das gesetzlich verbriefte Vorkaufsrecht unterrichten.

Rechtsanwalt Christian Räuchle Informiert der Vermieter den Mieter nicht über den Verkauf, kann der Mieter sein Vorkaufsrecht nicht ausüben. Dass dem Mieter dann ein erheblicher Schadensersatz zustehen kann, hat der Bundesgerichtshof jetzt entschieden ( BGH, Urteil v. 21.01.2015, VIII ZR 51/14): Im dortigen Fall wurden die sieben Wohnungen eines Mehrfamilienhauses in Eigentumswohnungen umgewandelt und später en bloc an einen neuen Eigentümer veräußert. Dieser entschloss sich, schnell Kasse zu machen: Nach sechs Monaten bot er einer Mieterin deren Wohnung zum Kauf an – allerdings mit einem satten Aufschlag von rund 80.000.-€. Die Mieterin

machte geltend, sie sei von dem Verkauf der Wohnungen nicht informiert worden und habe daher auch ihr gesetzliches Vorkaufsrecht nicht ausüben können. Wenn sie jetzt für die Wohnung 80.000.-€ mehr bezahlen müsse, möchte sie diesen Betrag als Schadensersatz vom ursprünglichen Eigentümer. Der Bundesgerichtshof hat der Mieterin Recht gegeben: Das Vorkaufsrecht solle die Mieterin nicht nur vor Verdrängung durch neue Eigentümer schützen, sondern ihr auch die Chance geben, ihre Wohnung zu den vorteilhaften Konditionen zu kaufen, die der neue Eigentümer ausgehandelt hat. Zu beachten ist aber: Der Mieter hat nur dann ein Vorkaufsrecht, wenn seine Wohnung während seiner Mietzeit in eine Eigentumswohnung umgewandelt wird. Zieht der Mieter bereits in eine Eigentumswohnung ein, hat er kein gesetzliches Vorkaufsrecht, falls sein Vermieter die Eigentumswohnung verkauft. Für den Vermieter gilt es, nach einer Umwandlung den Mieter rechtlich korrekt über einen Verkauf der Wohnung zu informieren, um teuren Schadensersatz zu vermeiden.

Entschleunigen im Hamsterrad ZaS-Leserin Susanne D. fragt: Ich bin sehr begeistert von meinem Job, arbeite als Assistentin für ein internationales Team von Produktmanagern und habe die Option, in meinem derzeitigen Unternehmen auf der Karriereleiter weiter nach oben zu steigen. Allerdings merke ich auch, dass der Preis für die Karriere, der Termin- und Zeitdruck sehr hoch sind. Da hilft oft auch das gute Klima unter den Kollegen wenig. Dazu kommt, dass ich ein sehr perfektionistisch veranlagter Mensch bin und mit meinen 26 Jahren fühle ich mich schon in diesem berühmten Hamsterrad. Gibt es Wege die Geschwindigkeit zu reduzieren? Jobcoach Alexandra Feder: Liebe Frau D.: Positiv habe ich wahrgenommen, dass Sie in einem sehr angenehmen Arbeitsklima arbeiten dürfen. Das finde ich sehr wertvoll und viele können das heute von ihrem Umfeld nicht mehr sagen. Das Gefühl permanent in einem Hamsterrad zu laufen ist ein in unserer Arbeitswelt sehr präsentes Thema. Arbeitsformen verändern sich, die Arbeit in Projektteams steigt und es wird zunehmend in virtuellen Teams gearbeitet. Internationale Märkte und Globalisierung tun ihr Übriges. Daraus resul-

An dieser Stelle können Leser kostenlos Fragen zu Berufswahl, Bewerbung, Vorstellungsgespräch usw. an Jobcoach Alexandra Feder richten. Zuschriften an: jobcoach@alenova.de. Die Namen werden von der Redaktion geändert.

tiert ebenso eine zunehmende Fremdbestimmtheit. Die Ursache, das Hamsterrad-Gefühl zu haben ist aus meiner Sicht immer das Zusammenwirken innerer und äußerer Motive. Es geht darum, nicht nur die äußeren Umstände zu analysieren, denn diese lassen sich leider oft nur geringfügig oder gar nicht än-

dern. Aber wichtig und interessant ist es auch, die inneren Motive zu erforschen. Daran lässt sich dann arbeiten. Genauso sollte man sich die Frage stellen: Bestimme ich mein Leben oder der Job? Außerdem ist die Frage: Möchte ich komplett raus aus dem Hamsterrad oder suche ich kleine Wege, um das Rad zu entschleunigen? Versuchen Sie Arbeits- und Erholungsphasen strikt zu trennen und die kleinen Momente des Abschaltens zu suchen. Gönnen Sie sich die kleinen Urlaube oder Auszeiten im Alltag. Kennen Sie das: Sie fahren bereits morgens mit dem Tunnelblick ins Büro und sind in Gedanken schon darin versunken, was heute alles auf Sie wartet. Unterbrechen Sie diesen Rhythmus bewusst. Nehmen Sie einen Umweg und gönnen Sie sich einen Moment in Ihrem Lieblingskaffee bevor der Stress im Büro losgeht. Das ist nur ein kleines Beispiel von vielen, wie Sie den Tag bewusst unterbrechen können. Denken Sie daran: Oft sind es die kleinen Schritten, die einen Anfang machen. Ich wünsche Ihnen viele Entschleunigungs-Momente. Liebe Zas-Leserinnen und –leser. Was ist Ihre Meinung zum Thema?


STADT

Samstag, 7. Februar 2015

FREIBURG

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Raub oder Fluchthilfe? Schleuserprozess vor dem Landgericht: Der Arbeitskreis kritischer Juristinnen und Juristen plädiert für Freispruch.Von Barbara Breitsprecher

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erade hat vor dem Landgericht Freiburg der Prozess gegen drei Männer begonnen, die zu einer international agierenden Schleuserbande gehören sollen. Die Angeklagten sollen mehrere Einbrüche in Rathäuser in der Region begangen haben, um Blankopässe zu stehlen, aus denen dann gefälschte Ausweise für syrische Flüchtlinge gefertigt wurden. Für den Arbeitskreis kritischer Juristinnen und Juristen Freiburg (akj) steht hier jedoch die lebensrettende Fluchthilfe an erster Stelle, die nicht bestraft werden dürfe, da es für die Flüchtlinge um Gefahr für Leib und Leben geht. „Wer in einer gegenwärtigen, nicht anders abwendbaren Gefahr fu ̈r Leben, Leib, Freiheit, Ehre, Eigentum oder ein anderes Rechtsgut eine Tat begeht, um die Gefahr von sich oder einem anderen abzuwenden, handelt nicht rechtswidrig, wenn bei Abwägung der widerstreitenden Interessen, namentlich der betroffenen Rechtsgu ̈ter und des

Grades der ihnen drohenden Gefahren, das geschu ̈tzte Interesse das beeinträchtigte wesentlich überwiegt. Dies gilt jedoch nur, soweit die Tat ein angemessenes Mittel ist, die Gefahr abzuwenden.“ Soweit der Paragraph 34 des Strafgesetzbuches. Aus Sicht des akj sind die den drei Männern vorgeworfenen Taten „geeignet und erforderlich“, um die Gefahr für die Kriegsflüchtlinge abzuwenden. Denn, so der akj: „Fu ̈r syrische Flu ̈chtlinge gibt es keine legalen Wege nach Europa“. Das Fälschen von Ausweisen sei somit geeignet und erforderlich, um die Flu ̈chtlinge in Sicherheit zu bringen. Gilt diese Sichtweise aber auch, wenn die Männer die Pässe nur aus Habgier gestohlen haben? Wenn sie mit dem Handel von Ausweisen das große Geld gewittert haben? Ja, sagt David Werdermann vom akj, denn es gehe nicht um eine moralische Beurteilung, die sei in diesem Fall rechtlich unbedeutend. Der Student, der in Freiburg im 9. Semester Jura studiert, hält den soge-

nannten Rechtsgüterschutz für entscheidend, das Ergebnis zählt also. Leben könne mit diesen Pässen geschützt werden. „Die Täter handelten damit subjektiv gerechtfertigt“, so David Werdermann. Solange der Rettungswille noch erkennbar sei, handele es sich um eine humanitäre Motivation. An der Frage, ob ein Rettungswille noch erkennbar ist, haben sich bereits in anderen Prozessen die Geister geschieden. 1977 hat der Bundesgerichtshof zur DDR-Fluchthilfe ein umstrittenes Urteil gefällt: Damals wurde der Ankauf gestohlener Passvordrucke zur Hilfe von „Republikflucht“ vom BGH als strafbar angesehen, mit der Begründung, dass „bloße berufliche Schwierigkeiten aus politischen Gru ̈nden“ keine Notstandslage begründen würden. Im Gegensatz zu damals sieht der akj den aktuellen Fall anders: In Syrien und seinen Nachbarstaaten fände gerade eine humanitäre Katastrophe ungeahnten Ausmaßes statt.

TICKER

Reparatur-Café im Rieselfeld

Die Boxerin und der Schweinehund

Neue zweite RVFGeschäftsführerin

Am Samstag, 7. Februar, von 10 bis 14 Uhr findet im Glashaus im Rieselfeld (Maria-von-Rudloff-Platz 2) ein Reparatur-Café statt. Defekte Geräte und Gegenstände können gebracht und unter fachkundiger Anleitung selbst repariert werden. Außerdem gibt es am Sonntag, 8. Februar, ab 14 Uhr – wie jeden zweiten Sonntag im Monat – ein Nähcafé in der Begegnungsstätte des Seniorenwohnheims „Im Grün“ 5. Gesucht werden noch Experten für eine Holzwerkstatt, bei Interesse unter info@reparaturcafefreiburg.de melden.

Das Boxtraining ist eines der ganzheitlichsten Trainingsarten überhaupt. Und ganz sicher nicht nur etwas für Männer! Die Box-Sport-Vereinigung Freiburg (BSV) bietet nun einen speziellen Intensiv-Kurs für Frauen an, nach dem Motto „Box Dich fit!“. Wettkämpfe sind dabei nicht vorgesehen. Stattdessen vier Wochen lang vom 16. Februar bis 12. März, montags und donnerstags, von 10 bis 11 Uhr Boxen und Workout, Selbstsicherheit und Kraft , Ausdauer und Konzentration trainieren. Anmeldungen bis 12. Februar unter info@bsv-freiburg.de.

Der Regio-Verkehrsverbund Freiburg (RVF) hat eine neue Geschäftsführerin. Die Betriebswirtin Simone Stahl war zuvor Geschäftsführerin bei der SüdbadenBus GmbH und wird nun Nachfolgerin von Christoph Landwehr. Letzterer wird sich neben seinen Aufgaben bei der SBG nun auch zusätzlich der Geschäftsführertätigkeit bei der DB Regio Bus BadenWürttemberg widmen. Die zweite nebenamtliche Geschäftsführerin in der RVF-Doppelspitze, Dorothee Koch, wurde derweil auf weitere fünf Jahre verpflichtet.


31.03.2015.


Samstag, 7. Februar 2015

Fotos: Witters

Soll ich jetzt selber kicken? Nach der erneuten Heimpleite gegen Augsburg sprach Jürgen Klopp von den Entscheidungen im Kopf, die schon jeder Spieler selbst treffen müsse

Starkes Debüt: Mats Möller Daehli imponierte bei seinem ersten Auftritt im SC-Dress in Gladbach durch seine Technik und Wendigkeit

Favorisiertes Schlusslicht Bundesliga. Obwohl Dortmund auch zum Auftakt der Rückrunde nur noch ein

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ie Talfahrt von Dortmund hielt zuletzt weiter an. Die Klopp-Elf, von der man doch annahm, dass sie sich nun nach der Winterpause mit einem ganz anderen, also dem eigentlichen Gesicht einer sehr aggressiven Spitzenmannschaft zeigen würde, war sowohl beim 0:0 in Leverkusen wie auch zuletzt bei der 0:1-Niederlage gegen Augsburg so verunsichert, dass die Vorbereitung schon verpufft scheint. Und nun kommt das angeschlagene Team mit lauter Spitzenkickern zum Kellerduell nach Freiburg. Schon in Leverkusen durfte man sich verwundert die Augen reiben. Die Dortmunder kämpften zwar wie die Irren, spielten aber einen Fußball der unterirdischen Art. Die unfassbare Fehlpassquote von 54 Prozent, die noch nie von einem BundesligaTeam seit Aufzeichnung der Statistik erreicht wurde, konterte Jürgen Klopp mit dem fast biblischen Satz, dass man nicht von Abstiegskampf reden und dann Champagnerfußball fordern könne. Na ja, zwischen Wein und Wasser gäbe es noch das Schorle.

Aber der Dortmunder Trainer war zum Zeitpunkt seiner Äußerung mit dem Punktgewinn in Leverkusen mehr als zufrieden: Wenn mehr als jeder zweite Ball beim Gegner landet und dieser auch noch ein Spitzenteam der Liga ist, muss man sich über einen Auswärtspunkt wirklich

freuen. Und außerdem war Klopp fest davon überzeugt, dass man dann im Heimspiel gegen Augsburg den Auswärtspunkt mit einem Sieg vergolden würde. Das wäre wohl das Knallen von Sektkorken gewesen und ziemlich schlecht für Freiburg, weil mit wachsendem Dortmunder

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Selbstvertrauen natürlich auch die spielerische Klasse zurück kommt. Es wird sich wohl niemand in Freiburg Illusionen darüber machen, dass bei den Dortmunder Kickern jederzeit der Knoten platzen kann, auch am tiefsten Punkt, an dem sie derzeit mental angekommen sind. Aber wenn es jemals die Chance gab, Reus und Co. zu besiegen, dann eben jetzt, wo den Edeltechnikern jede Selbstverständlichkeit fehlt. Und es ist trotzdem so, dass Dortmund als Favorit gilt, noch immer und in fast jedem Spiel. Umgekehrt gesagt: Es ist selten, dass man vor heimischer Kulisse nicht unter der Bürde des “Gewinnenmüssens” leidet, wenn der Tabelleletzte kommt. Auch die zuvor “unschlagbaren” Bayern haben zuletzt einen Beleg dafür geliefert, dass Fußball jenseits des Könnens immer auch Kopfsache ist. Nach der 1:4-Schlappe in Wolfsburg und dem 1:1 im Heimspiel gegen Schalke, reist der Spitzenreiter nun nach Stuttgart, wo ein eklatant heimschwacher Gegner wartet. Für den SC ist es natürlich gut, wenn die Stuttgarter nicht punkten.


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FUSSBALL

BUNDESLIGA

Samstag, 7. F

Da d Da hat er nicht “Nein” gesagt: Als Nils Petersen zur zweiten Halbzeit eingewechselt wurde und drei Mal wunderbar freigespielt wurde, machte er gegen Frankfurt einen lupenreinen Hattrick. Und auch in Gladbach traf er ins Netz, war jedoch einen Tick zu früh gestartet und stand im Abseits

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SC Freiburg. Nach einem starken Au

W

er gerade vom Mond zurückgekehrt ist und nix von T weiß, dürfte den Auftritt des SC Freiburg in Mönchengla einschätzen: Klar dominierende Gäste aus dem Breisg Heimmannschaft dominant an die Wand. Mit einem extrem hohe an den Sechzehner der Gladbacher reichend (und dabei oft die le Abwehrreihe noch in des Gegners Hälfte), wurde die Heimmann Wahnsinn genervt. Dazu viele ballsichere Kombinationen auf engs in der zweiten Halbzeit mitunter ein Bild wie beim Handball: Die roten Trikots spielen immer rund um den Sechzehner, während jene Trikots in zwei Viererreihen verteidigen. Daraus müsste man fast Mönchengladbach weit hinten in der Tabelle steht und daher auch Kulisse von eigenen Angriffen absehen muss, weil man ganz tie Hälfte gedrängt wird. Und eben nur noch dieses eine Tor Vorsprun bringen will, das in der 23. Minute fiel.


BUNDESLIGA

Februar 2015

FUSSBALL

dürfte es richtig rund gehen

uftritt in Gladbach erwartet die Streich-Elf gegen Dortmund ein Kampf auf Biegen und Brechen. Von Michael Zäh

Tabellenständen adbach wohl so gau spielen die en Pressing, bis etzte Freiburger nschaft bis zum stem Raum und Männer in den e in den weißen schließen, dass vor heimischer ef in die eigene ng über die Zeit

Wer nicht auf dem Mond war, sondern weiß, das Mönchengladbach auf dem dritten Tabellenplatz der Bundesliga steht und folglich mit Ambitionen auf die Champions-League in der kommenden Saison ausgestattet ist, der muss den Auftritt der Streich-Elf umso höher bewerten. Nach dem Schock des Rückstandes so stark aufzuspielen, gegen einen eigentlich brandgefährlichen Gegner auf dessen eigenem Platz – das hat Qualität. Und es war auch durchaus so, dass beim Powerplay der Freiburger einige Torchancen heraus gespielt wurden: Ein Abseitstor von Nils Petersen, nach einer Ballstaffette, die erste Sahne war (und nur der letzte Pass einen Tick zu spät kam, oder umgekehrt: Nils Petersen den Schritt nach vorne einen Tick zu früh machte), zwei gefährliche Distanzschüsse von Mike Frantz, die knapp das Ziel verfehlten und schließlich noch eine Riesenchance durch Jonathan Schmid, der von Mats Möller Daehli perfekt freigespielt wurde, aber zentral aus zehn Metern zu unplatziert abschloss. Also bitte! Mehr Chancen kriegt man gegen den defensivstarken Tabellendritten halt nunmal nicht.

Es war also nicht das alte Lied, dass man in der Offensive zu harmlos sei. Mit Nils Petersen und Mats Möller Daehli sind zwei Neuzugänge im Team, die deutlich für Gefährlichkeit sorgen, und zwar auch in der Anbahnung von Torchancen, durch ihre Kombinationssicherheit. Die 0:1-Niederlage in Gladbach war eher auf ein Quantum Pech und auf einige Fehler in der Defensive in der Anfangsphase der Partie zurück zu führen. Verdient war sie nicht. Allerdings war der Auftritt der Streich-Elf auch ein glatter Gegenentwurf zu jenem im Spiel zuvor gegen Frankfurt. Dort zeigte sich der SC in der ersten Hälfte komplett überfordert und brachte kaum einen Ball an den eigenen Mann. Dort gab es zwar auch ein hohes Pressing, aber nur von den Frankfurtern. Was am dann doch folgenden 4:1-Sieg der Streich-Elf Mut machte, war die körperliche Präsenz in der zweiten Halbzeit. Als wollte der Satz wahr werden, dass im Abstiegskampf nur absolute Fitness hilft. Und ein Nils Petersen, der drei Tore in 45 Minuten schoss. Im Kellerduell gegen Dortmund (Samstag, 15.30 Uhr) dürfte es richtig rund gehen.

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MEDIZIN

Samstag, 7. Februar 2015

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Morton Neurom Das unerkannte Frauenleiden. Oftmals leiden vor allem Frauen jahrelang unter einem heftigen Stechen und Brennen im Vorfuß, bevor der Facharzt Morton Neurom diagnostiziert

B

ei der gutartigen Geschwulst des Mittelfußnerven empfiehlt sich in vielen Fällen eine schonende, nervenerhaltende Operation. Ihre wesentlichen Pluspunkte: Die betreffende Stelle behält ihre Sensibilität und die Rückfallgefahr sinkt zudem erheblich. Oft beginnt die Tortur bereits nach wenigen Schritten: Stechende oder brennende Schmerzen im Mittelfuß machen das Weitergehen unerträglich. Der Schuh wird plötzlich zu eng. Die Zehen fühlen sich taub an, als wären sie “eingeschlafen”. Erst nach dem Hinsetzen und Schuhe ausziehen tritt eine Linderung ein. Die Schmerzen lassen nach und verschwinden wieder – bis zum nächsten Spaziergang. Dann beginnt das Leiden von vorne. Selbst wenn der Fuß nicht schmerzt, beschreiben Morton Neurom-Patienten häufig ein unangenehmes ständiges Drücken - so als hätten sie eine Erbse im Schuh. „Dieser Schmerz entsteht durch die übermäßige Belastung des Nervus medianus“, erklärt Dr. Thomas Schneider, leitender Orthopäde sowie Fuß- und Sprunggelenkschirurg der GelenkKlinik Gundelfingen. Dieser Nerv verläuft an der Fußsohle entlang zwischen den Mittelfußknochen und verzweigt sich in die Zehen. Das Morton Neurom ist die häufige Folge einer Spreizfußfehlstellung. Es tritt meist bei Frauen auf, oft schon in jungen Jahren. Aber auch Männer - meistens Laufsportler mit hohem Trainingspensum – sind nicht selten betroffen. Häufig leiden die Patienten über Jahre an den Mittelfußschmerzen, bevor eine Diagnose endlich Klarheit bringt. „Viele Patienten kommen zwar mit typischen Beschwerden in die Sprechstunde. Da aber auf ihren aktuellen Kernspintomografiebildern scheinbar nichts zu sehen ist, fällt auch der

Bei Schmerzen: Nerven behalten

vorbei.“ Herkömmlicherweise wurde dabei bisher der Nerv einfach herausgeschnitten (Neurektomie), was das zugrundeliegende Problem des Morton Neuroms jedoch nicht löste. Denn: „Auch der verbleibende Nervenstumpf kann wieder ein schmerzhaftes Neurom entwickeln“, erklärt der Experte. Um diesen Rückfall zu vermeiden, führt Dr. Schneider seit 2009 als einer von wenigen Ärzten in Deutschland die nervenerhaltende Operation des Morton Neuroms durch. Dabei wird der Nerv nicht entfernt, sondern durch eine Änderung des Bindegewebes entlastet. Der Vorteil: Das Versorgungsgebiet des Nerven wird nicht taub und gefühllos. Der Druck wird vermindert und das Geschwulst an der Nervenhülle kann sich zurückbilden. Doch nicht immer kann auf eine Neurektomie, also die Nervenentfernung, verzichtet werden. Je größer der Durchmesser des Neuroms, desto unsicherer wird das Ergebnis der Dekompression. „In diesen Fällen müssen bei der Nervenentfernung unbedingt die Druckverhältnisse im Mittelfuß beachtet werden, um eine erneute Entzündung des Nervenstumpfs zu vermeiden“, so Dr. Schneider. Nach der nervenerhaltenden Operation des Morton Neuroms müssen die Patientinnen etwa zwei bis drei Wochen lang spezielle Vorfußentlastungsschuhe tragen. Außerdem sollten sie sich unbedingt an die Schuhempfehlungen des Orthopäden halten. Denn es kann vorkommen, dass das Morton Neurom in einem weiteren Zehenzwischenraum nochmals entsteht.

In vielen Fällen reicht die konservative Behandlung nicht mehr aus. Ist der Durchmesser des Morton Neuroms zu groß, so ist der Druck permanent. Dr. Schneider: „An einer operativen Lösung geht in diesen hartnäckigen Fällen kaum ein Weg

■ Orthopädische Gelenk-Klinik EndoProthetikZentrum (EPZ) Dr. Thomas Schneider, Facharzt für Orthopädie, Alte Bundesstr. 58, 79194 Gundelfingen, Tel: 0761 55 77 58 345 www.gelenk-klinik.de

Morton Neurom erkennen erfahrene Fachärzte wie Dr. Thomas Schneider nicht nur anhand von MRT-Bildern. Größere Befunde lassen sich zudem direkt durch einen Griff zwischen die Mittelfußknochen ertasten. Foto: Gelenk-Klinik Gundelfingen Befund des Radiologen negativ aus“, erläutert Dr. Schneider. Sein Fazit: “Das Morton Neurom wird häufig schlicht und einfach übersehen.“ Spezialisten ertasten ein Morton Neurom Da die gängigen MRT-Bilder der Patienten in Rückenlage ein Morton Neurom nur schlecht zeigen, raten Experten zu einem anderen „Blickwinkel“. Dr. Schneider: “Bei Aufnahmen in Bauchlage mit nach oben gerichteten Fußsohlen kann viel leichter eine genaue Größenbestimmung des Neuroms vorgenommen werden.“ Größere Befunde kann der erfahrene Arzt zudem durch einen Griff mit zwei Fingern zwischen die Mittelfußknochen direkt ertasten. „Durch diesen Druck kann er auch

die charakteristischen Symptome auslösen“, so Dr. Schneider. Besteht Verdacht auf eine Erkrankung, so bringt der Besuch beim orthopädischen Fußspezialisten Gewissheit. Zuerst überprüft dieser, ob eine meist vorausgehende Spreizfußfehlstellung vorliegt. Denn das eingesunkene Quergewölbe des Vorfußes begünstigt das Morton Neurom. „Die Lage der Mittelfußknochen ändert sich durch den Spreizfuß“, so Dr. Schneider. „Der Nerv hat nicht mehr genügend Platz und wird bei jedem Schritt gedrückt und gereizt.“ Der Zusammenhang zwischen Spreizfuß und Morton Neurom gibt auch die konservative Behandlung vor. Diese empfiehlt in erster Linie Schuheinlagen, die das vordere Fußgewölbe wieder aufrichten. „So wird dem Mittelfußnerven wieder mehr

Platz geschaffen und die Nervenreizung geht zurück“, erklärt der erfahrene Fußchirurg. Wichtig ist auch eine Verhaltensänderung bei der Schuhmode: „Insbesondere spitz zulaufende Schuhe mit hohen Absätzen belasten den Vorfuß und fördern die Spreizfußfehlstellung“, warnt Dr. Schneider und empfiehlt für den Alltag statt dessen möglichst flache Schuhe mit ausreichendem Zehenraum.

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noch ausbauen. Bei der Operation von Herzklappen ist das Herzzentrum eine der fünf Einrichtungen mit den höchsten Patientenzahlen in ganz Deutschland. „Die steigenden Patientenzahlen sind eine Bestätigung für die exzellente Arbeit der letzten Jahre“, sagt Prof. Dr. J. Rüdiger Siewert, Ärztlicher Direktor des Universitäts-Herzzentrums und des Universitätsklinikums Freiburg. Gerade bei Personen mit akutem Herzinfarkt ist eine zielgerichtete Behandlung innerhalb der ersten 24 Stunden notwendig.


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MARKT

GESUNDHEIT

Samstag, 7. Februar 2015

Eine neue Ära RKK Klinikum unter neuer Geschäftsführung. Bernd Fey hat die Nachfolge von Helmut Schillinger angetreten

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as RKK Klinikum hat bereits seit Anfang des Jahres einen neuen Geschäftsführer. Jetzt wurde Bernd Fey (50) im Rahmen eines Festaktes in der Mutterhauskirche der Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul als Nachfolger des feierlich in den Ruhestand verabschiedeten, und für seine großen Verdienste gewürdigten, langjährigen Geschäftsführers Helmut Schillinger (65) offiziell vorgestellt und eingeführt. Damit beginnt im RKK Klinikum nach über 20 Jahren, in der eine erfolgreiche Zukunft der katholischen Krankenhäuser in der Region Freiburg nachhaltig gesichert werden konnte, eine neue Ära. Bernd Fey ist ein profilierter Krankenhausmanager. Seit über zwei Jahrzehnten ist der Südbadener erfolgreich als Führungskraft in der Gesundheitswirtschaft tätig, zuletzt als Geschäftsführer der Kliniken Schmieder, einer Neurologischen Akut- und Rehabilitationsklinik mit sechs Standorten in Baden-Württemberg. Schwester Birgitta Stritt, Generaloberin des Ordens der Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von

Foto: RKK Klinikum

Paul und Vorsitzende des Aufsichtsrates der RkK gGmbH dankte Helmut Schillinger sehr herzlich für sein überaus erfolgreiches Wirken: „Sie haben in mehr als 20 Jahren das St. Josefskrankenhaus und ab dem Jahr 2000 den Regionalverbund kirchlicher Krankenhäuser (RkK) nicht nur maßgeblich mitgestaltet, sondern visionär weiterentwickelt.“ Unter der Führung von Helmut Schillinger ist es gelungen eine hausübergreifende Bündelung der medizinischen und

pflegerischen Kompetenzen zu erreichen, ein zukunftsorientiertes medizinisches Konzept mit einem spezialisierten Leistungsangebot zu entwickeln und dieses mit einem Investitionsprogramm von 100 Millionen Euro umzusetzen. Heute vereint das RKK Klinikum, als größter außeruniversitärer Gesundheitsdienstleister im Großraum Freiburg, die Vorteile eines großen Klinikums mit der besonderen Atmosphäre eines Ordenskrankenhauses. „Mit Bernd Fey ist es uns gelungen einen sehr erfahrenen Klinikgeschäftsführer zu gewinnen. Durch seine langjährige Erfahrung im Krankenhausmanagement bringt er alle Voraussetzungen für eine erfolgreiche Tätigkeit mit“, betont Generaloberin Schwester Birgitta Stritt. Bernd Fey sagte: "Das RKK Klinikum ist für seine exzellente Qualität bekannt und geschätzt. Ich freue mich sehr darauf, zusammen mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die weitere Entwicklung gestalten zu dürfen." ■ www.rkk-ggmbh.de

Sorgfältige Prüfung Die Zweitmeinung der ersten Wahl. Zweitmeinungssprechstunde von Chefarzt Dr. Stephan Kersting im St. Josefskrankenhaus

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er die Diagnose einer den, wie es um mich steht? Muss ich schweren Krankheit erglauben, was mir dieser eine Experte hält, die eine große Opeerzählt? Ist das empfohlene Verfahration erfordert, sichert sich gerne ren die einzig zielführende Methode? mit einer qualifizierten Der Wunsch nach zuZweitmeinung ab. Ohne sätzlicher Beratung ist lange Wartezeiten bietet leicht nachzuvollziehen das RKK Klinikum im und auch die KrankenFreiburger St. Josefskassen befürworten die krankenhaus nun die Fachauskunft eines Möglichkeit einer funweiteren Spezialisten. dierten und doch unDie Zweitmeinungskomplizierten zweiten sprechstunde im St. JoBegutachtung des Erstsefskrankenhaus erFoto: RKK Klinikum befundes: PD Dr. Stephan möglicht nun eine einKersting, Chefarzt der Klinik für Allfache und unkomplizierte Lösung: gemein-, Viszeral- und Gefäßchirur„In meiner Sprechstunde biete ich gie, steht Patientinnen und Patienten eine sorgfältige Prüfung aller Bein der Zweitmeinungssprechstunde funde an und gebe nach ausführlizur Verfügung. cher Begutachtung des Patienten und seiner Unterlagen meine Einschätzung ab“, betont Chefarzt PD Bei einer Diagnose, die weitreichenDr. Stephan Kersting. de Konsequenzen hat, wie z.B. komplexe Operationen an Organen wie Magen, Darm, Leber oder Bauchspeicheldrüse, macht sich bei vielen ■ Terminvereinbarungen im Patientinnen und Patienten neben Sekretariat der Allgemeinchirurgie diffuser Angst auch große Unsicher(Telefon: 0761/2711-2501, Allgeheit breit: Habe ich genau verstanmeinchirurgie@rkk-klinikum.de)

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BERUF & KARRIERE

Samstag, 7. Februar 2015

Perspektiven

MARKT

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JUNGE MENSCHEN FÜR FSJ ODER BFD GESUCHT

mit Pflegeberufen! Die Bundesregierung fordert “attraktive Arbeitsbedingungen”

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ie Bundesregierung hat eine angemessene Personalausstattung und faire Bezahlung in den Pflegeberufen gefordert. Angesichts der Herausforderungen, die auf eine alternde Gesellschaft in diesem Bereich zukommen, gelte es, "für attraktivere Arbeitsbedingungen in der Pflege zu sorgen", sagte Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) der Deutschen Presse-Agentur. Die Pflegeversicherung sei inzwischen "ein echter Jobmotor", sagte Gröhe weiter. Die Zahl der Beschäftigten im Pflegebereich habe sich mehr als verdoppelt. Allerdings wird auch ein Fachkräftemangel in den Pflegeberufen vorhergesagt. Eingeführt wurde die Pflegeversicherung im Januar 1995 . Am kommenden Dienstag wird bei einem Festakt in Berlin ihr 20-jähriges Bestehen gefeiert. In der Altenpflege arbeiten heute etwa eine Million Menschen. Auch der Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung, Karl-Josef Laumann (CDU) sprach wie Gröhe von

Einstieg in den sozialen Bereich über Praktikum oder Ausbildung

Beweg was!

Zahl der Pflegebedürftigen wird zunehmen. Die Bundesregierung fordert eine angemessene Personalausstattung und faire Bezahlung. Foto: fotolia einem "sozialen Erfolgsmodell". Dieses müsse nun allerdings weiterentwickelt werden. Als eine der größten Herausforderungen nannte der CDUPolitiker die Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Pflege. Hier bedürfe es "sicherlich auch Pflegestrukturen mit mehr Tagespflegeplätzen", sagte Laumann der dpa. In einer alternden Gesellschaft werde auch die Zahl der Pflegebedürftigen

zunehmen. Entsprechend "brauchen wir jedes Jahr etwa zwei bis drei Prozent mehr Menschen, die sich um einen Pflegebedürftigen kümmern", so Laumann. Derzeit bekommen Fachkräfte in der Altenpflege weniger Geld als ein geringer qualifizierter KrankenpflegeHelfer im Krankenhaus. Laumann sprach diesbezüglich von einem "unhaltbaren Zustand”

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Weiterbildungsangebote nutzen, und bei Bedarf sorgt der Verband für eine Unterkunft. Wer sich beruflich schon orientiert hat, kann hier ein Vorpraktikum, Semesterpraktikum oder Anerkennungsjahr absolvieren bzw. eine Ausbildung in den Bereichen Heilerziehungspflege, Altenpflege oder Altenpflegehilfe machen. So bietet der Caritasverband Freiburg-Stadt viele Wege in eine sinnvolle und sichere berufliche Zukunft. ■ Weitere Infos: www.caritas-freiburg.de, email: personal@caritas-freiburg.de

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MARKT

AUSBILDUNG & PFLEGE

Samstag, 7. Februar 2015

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Seit 20 Jahren gibt es in Deutschland die Pflegeversicherung. „Noch vor 20 Jahren waren zwei Drittel der PflegebedĂźrftigen in Pflegeheimen auf Sozialhilfe angewiesen. Dank der Pflegeversicherung kommen heute Ăźber zwei Drittel der PflegebedĂźrftigen in den Pflegeheimen ohne Sozialhilfe aus“, bekräftigte Bundesgesundheitsminister Hermann GrĂśhe. „Mit der Pflegeversicherung haben PflegebedĂźrftige und ihre Familien zudem erstmals umfassende UnterstĂźtzung bei der Pflege zu Hause erhalten.“ Die Leistungen sollen noch in dieser Wahlperiode um 20 Prozent erhĂśht werden und noch besser an die individuellen BedĂźrfnisse der Familien angepasst werden, verspricht der Minister. Seit dem 1. Januar 2015 erhalten durch das neue Pflegestärkungsgesetz PflegebedĂźrftige und ihre AngehĂśrigen verbesserte Leistungen. Durch das Pflegestärkungsgesetz stehen fĂźr die Pflege zu Hause zusätzlich 1,4 Milliarden Euro pro Jahr zur VerfĂźgung. Alle Leistungsbeträge der Pflegeversicherung werden erhĂśht. Die UnterstĂźtzung fĂźr pflegende AngehĂśrige wird ausgeweitet durch bessere MĂśglichkeiten zur Kombination verschiedener UnterstĂźtzungsleistungen wie Tages- und Nachtpflege und Kurzzeit- und Ver-

Mehr Leistungen fĂźr PflegebedĂźrftige und AngehĂśrige: Seit dem 1. Januar gilt das neue Pflegestärkungsgesetz, die Leistungsbeträge wurden erhĂśht. hinderungspflege sowie durch EinfĂźhrung neuer Entlastungsleistungen fĂźr PflegebedĂźrftige und pflegende AngehĂśrige. Auch fĂźr die PflegebedĂźrftigen in stationären Pflegeeinrichtungen sieht das Gesetz Verbesserungen im Umfang von rund einer Milliarde Euro vor. Hier steigen die Leistungen der Pflegeversicherung je nach Pflegestufe zwischen 41 und 77 Euro pro Monat. AuĂ&#x;erdem finanziert die

Pflegeversicherung ab 2015 pro Jahr bis zu 45 000 zusätzliche Betreuungskräfte fĂźr die stationäre Pflege (bislang: rund 25 000). Durch den Pflegeleistungs-Helfer kĂśnnen sich PflegebedĂźrftige und ihre AngehĂśrigen zudem kĂźnftig auf der Internetseite des Bundesministeriums fĂźr Gesundheit unkompliziert einen Ăœberblick Ăźber die neuen Leistungen verschaffen, die fĂźr sie in Frage kommen.

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MARKT

SANIERUNG

Samstag, 7. Februar 2015

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ber drei Viertel des gesamten Energieverbrauchs entfallen in deutschen Haushalten auf die Heizung. Umso wichtiger ist es, die kostbare Heizwärme auch da zu halten, wo man sie haben will: im Wohnraum. Rollladensysteme helfen Wärmeverluste durch die Fenster deutlich zu reduzieren. Ein wichtiges Bauteil wird dabei aber oft vergessen: der Rollladenkasten. Hier lohnt sich eine Investition in die Dämmung, die auch nachträglich möglich ist. Fachbetriebe des Rollladen- und Sonnenschutztechniker-Handwerks empfehlen außerdem das Anbringen einer

Wohlige Wärme garantiert: Rollläden schützen vor kostspieligen Energieverlusten und sorgen für ein angenehmes Raumklima. Foto: Bundesverband Rollladen + Sonnenschutz/akz-o winddichten Gurtführung. Richtig eingesetzt helfen Rollläden Wärmeverluste zu vermeiden und dadurch die Heizkosten zu senken. Tagsüber lassen geöffnete Rollläden die Wintersonne in die Räume, so dass ein zusätzlicher Heizeffekt entsteht. In den Abendstunden wird hingegen empfohlen, sie konsequent zu schließen. Sonst kann über die Fenster ein großer Teil der wohligen Wärme nach außen entweichen. Um optimal von dem Wechselspiel zwischen geschlos-

senen und geöffneten Rollladen zu profitieren, empfiehlt sich die Nachrüstung mit Motor und automatischer Steuerung. So fahren die Rollläden automatisch und zu festgelegten Zeiten hoch und runter – selbst wenn niemand zu Hause ist. Rollladen- und Sonnenschutztechniker rüsten Rollläden für fast jede Einbausituation am Fenster nach und versehen sie auf Wunsch auch nachträglich mit moderner Antriebs- und Steuerungstechnik.

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174. Ausgabe, ET 07.02.2015  

Worte statt Waffen: Wenn Angela Merkel und François Hollande nun nach Moskau zu Gesprächen mit Wladimir Putin gereist sind, ist das vielleic...

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