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Ausgabe 173 am 24. Januar 2015

Gewinner ohne Dividende Und die Welt

Kick vor der Wahl SC Freiburg

Die Regionalwert AG sucht weitere Anleger für eine soziale Wertschöpfungskette der regionalen, ökologischen Ernährung. Seite 2

Einen Tag vor dem Bürgerentscheid spielt der SC gegen Frankfurt. Dann in Gladbach und gegen Dortmund. Seite10

Nach den Terroranschlägen von Paris wurde Charlie Hebdo zum Synonym für Meinungsfreiheit. Charlie sollte aber eher nicht auf Karnevalsumzügen zur Schau getragen werden. Sondern andere Ziele haben. Von MichaelZäh

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ach den Terroranschlägen von Paris wurde Charlie Hebdo zum Synonym für Meinungsfreiheit. Im ersten Moment war es Ausdruck von tiefster Betroffenheit, wenn Millionen Menschen in Frankreich, Deutschland und der westlichen Welt kleine Schilder vor sich hertrugen, auf denen stand: „Je suis Charlie.“ Ein Gedenken an die brutal ermordeten Journalisten der Satirezeitschrift, aber eben auch eine Botschaft an die Welt, dass sich die Meinungsfreiheit nicht töten lässt. Ein solidarisches Bekenntnis zu einem hohen Gut. Denn von den vielen Millionen Menschen, die hier ihre Anteilnahme zeigten, werden wohl die wenigsten Charlie Hebdo vor dem Attentat überhaupt gekannt haben. Die Zeitschrift erschien bis dahin ja nur in einer kleinen Auflage von 60.000 Exemplaren. Wenn nun Überlegungen da sind, im Gedenken an die getöteten Journalisten auch auf den Rosenmontagsumzügen einen CharlieWagen zu bauen und dabei den Bleistift so zu stilisieren, dass er den Waffen der Attentäter überlegen ist, kann einem allerdings ein gewisses Unbehagen ergreifen. Dieses liegt darin, dass in diesem Motiv der Bleistift auf gewisse Weise selbst zur Waffe wird. Das aber war ja gerade die „Rechtfertigung“ der Terroristen für ihre abscheuliche Tat. Natürlich ist es so, dass das hohe Gut der Presse- und Meinungsfreiheit zu den Stützpfeilern einer jeden Demokratie gehört. Gleichzeitig ist jede Ausübung der Meinungsfreiheit auch eine große Verantwortung. Denn eine solche Ausübung bewegt

sich ja immer auch in einem sehr konkreten Kontext. Wen soll ein so veröffentlicher Text erreichen? Und was trägt die darin zum Ausdruck gebrachte Meinung zum Gesamten bei? In welcher gesellschaftlichen Struktur und Dimension spielt sich das ab? Und auch: Gegen wen oder was wendet sich mitunter eine Veröffentlichung und zu welchem Zweck? Im Idealfall ist es ja immer ein Diskurs, der gefüttert wird. Egal, ob mit den Mitteln der Provokation, der Analyse oder einfach nur der Verbreitung von Nachrichten – es geht stets um mehr als nur den Selbstzweck, die Meinungsfreiheit auszuüben. In demokratischen Gesellschaften stehen ja oft viele sehr verschiedene Meinungen und Denkweisen gegeneinander. Wir sind es gewohnt, damit zu „streiten“. Nicht selten kommt bei diesem Prozess dann auch etwas Gutes raus. Als Charlie Hebdo nach dem Tod seiner Journalisten erstmals in einer Millionenauflage erschien und in aller Welt verbreitet wurde, kam es in der muslimischen Welt zu Massenprotesten. Für unsere westANZEIGE

S Amtlicher

Ja

timmzettel

Nein

1. Februar

Das Beste für Alle e Infos a auff Seite 5

liche Wahrnehmung war die auf dem Titel abgebildete Mohammed-Karrikatur völlig okay. Denn unser in längerer Tradition eingeübtes Rezensionsverhalten unterscheidet die Abbildung und die damit zum Ausdruck gebrachte Botschaft. Wir nehmen das Bild nicht als solches, sondern nur als Mittel, um etwas zu transportieren. Wir sahen deshalb in der Karrikatur den Ausdruck von Wut, Trotz, aber auch tiefer Trauer. Solche Lesegewohnheiten sind aber nicht selbstverständlich. Man muss auch darüber nachdenken, dass es Menschen gibt, die das nicht gewohnt sind und deshalb eine völlig andere Wahrnehmung derselben Sache haben. Und die Muslime in der Welt, die die Karrikatur als eine Beleidigung interpretierten, sind ja nun keinesfalls mit den Mördern von Paris gleichzusetzen. Nach der schockierenden Tat von Paris ist es ja gerade von größter Bedeutung, dass sich ganz verschiedene Kulturen und Religionen in der Verurteilung solcher Taten einig sein können. Charlie als Synonym für die Meinungsfreiheit sollte sorgsam verwendet werden. Nicht auf dem Karneval. Und schon gar nicht als Waffe.

Mit anderen Augen sehen Leben Das 12. Mundologia-Festival ist mit bildgewaltigen Reportagen Europas größtes Festival für Fotografie, Abenteuer und Reisen. Seite 13

HALLO ZUSAMMEN

Unfassbar, aber leider wahr Diese Zahl ist unfassbar: Wie die Hilfsorganisation Oxfam in einer Studie zeigt, werden im Jahr 2016 ein Prozent (!) der Weltbevölkerung mehr als 50 Prozent des Weltvermögens, also mehr als alle anderen Menschen zusammen besitzen! Und diese Zahl ist eben nicht nur eine Zahl, sondern eine stetig wachsende Realität. Und wer nun meint, dass sich 99 Prozent der Weltbevölkerung nun wenigstens die anderen 49 Prozent des Weltvermögens teilen könnten, irrt laut der Studie ebenfalls. Vielmehr sei es so, dass 80 Prozent aller Menschen sich zusammen mit gerade mal 5,5 Prozent vom Kuchen begnügen müssen. Das heißt, dass Hunderte Millionen Menschen quasi zur Armut verdammt seien und keine Chance haben, ihre Talente zu entwickeln, wie die OxfamDirektorin Winnie Byanyima sagte. Sie warnt auch davor, dass diese „erschütternde“ globale Ungleichheit nicht nur unmoralisch sei, sondern auch eine Gefahr für Demokratie, sozialen Frieden und Ökonomie darstelle. Die Studie war auch Thema des gerade in Davos stattfindenen Weltwirtschaftsforums. 300 Staatschefs und viele Wirtschaftsbosse haben dort Gelegenheit, etwas gegen diese Gefahr zu tun. Oder sie zu ignorieren, dem einen Prozent zuliebe. Michael Zäh


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FREIBURG

UND DIE WELT

Samstag, 24. Januar 2015

Gewinner auch ohne Dividende Kapitalerhöhung bei der Regionalwert AG. Anleger gesucht für eine stabile, soziale Wertschöpfungskette der ökologischen Ernährung in der Region. Von Barbara Breitsprecher

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en Bankern galt er als Sozialromantiker, als unverbesserlicher Weltverbesserer, dabei wollte der Kaiserstühler Christian Hiß eigentlich nur eines: eine komplette Ernährungs- und Wertschöpfungskette schaffen, die sozial verträglich, ökologisch und regional ist, von der Landwirtschaft über Verarbeitungsbetriebe bis in die Bioläden oder zu den Zulieferern. Seit 2006 beweist er nun mit der Regionalwert AG und den Partnerunternehmen, dass dies tatsächlich stabil und erfolgreich möglich ist. 520 Kleinanleger haben sich seitdem an der „sozialromantischen“ Idee beteiligt. 2,24 Millionen Euro haben sie in die AG mit eingebracht. Der Jahresumsatz der 18 beteiligten Unternehmen beträgt 100 000 Euro. Und die Erfolgstory geht weiter. Der Regionalwert AG wurde eine Kapitalerhöhung genehmigt, die Zeichnungsfrist für neue Anleger läuft noch bis 31. Januar 2015, jede Aktie kostet 500 Euro plus fünf Prozent Agio. Aber vorsicht! Wer knallhart auf Dividenden spekuliert oder in einer solchen Aktie schon seine Altersvorsorge wittert, ist auf dem Holzweg. Bislang hat noch keiner der

Anleger Geld ausgeschüttet bekommen. Dennoch fühlen sich alle als Gewinner. Denn sie haben es möglich gemacht, dass es in verschiedenen Gemeinden wieder Bioläden mit regionalem Gemüse gibt. Ihnen ist es zu verdanken, dass Existenzgründern die Chance gegeben wird, einen Biohof oder einen Zuliefererdienst beispielsweise für die Essensversorgung von Kindergärten zu gründen. Und auch der eine oder andere alte Bauer, der seine Hofnachfolge innerhalb der eigenen Familie nicht regeln konnte, hat sich

Regional, ökologisch, sozial: Christian Hiß (rechts) ist Gründer und Vorstand der Regionalwert AG, zu deren Partnerunternehmen Bioläden, Landwirte, Zulieferer und verarbeitende Betriebe gehören. froh gezeigt, dass die Regionalwert AG bei der Suche nach einem Nachfolger behilflich war und den dann auch noch gleich mit ins Boot genommen und finanziell unterstützt hat. „In der Regel bekommen Existenzgründer im Bereich ökologische Ernährungswirtschaft nur schwer einen Kredit bei Banken“, weiß Regionalwert AG - G r ü n d e r und Vorstand Christian Hiß nur zu gut. Umgekehrt ist es aber eben auch so, dass ein solcher Existenzgründer in dieser Sparte drei bis fünf Jahre lang braucht, bis er überhaupt mal erste Gewinne macht. Die Regionalwert AG bietet einen eigenen Existenzgründercoach, der die Jungunternehmer berät und begleitet. Vielleicht hat auch das dazu beigetragen, dass es bislang noch nie einen Fall von Insolvenz oder Pleite bei einem der beteiligten Partnerunternehmen gab. Ein solches Partnerunternehmen ist auch die Zwergenküche GmbH in Endingen. Sie versorgt Kindergärten am Kaiserstuhl mit gesundem, regionalen und ökologisch produziertem Essen, das den Kleinen auch noch gut schmecken soll.

Ein anderer Partner ist der Breitenweger Hof in Eichstetten. Das junge Paar Katharina und Philipp Goetjes, das den Milchviehstall bewirtschaftet, stellt eine große Vielfalt an Käse her. Während der Obstbauer Joel Siegel in Norsingen aus einem konventionellem Obstbaubetrieb eine ökologische Anlage geschaffen hat und seitdem Erdbeeren, Himbeeren, Stachelbeeren,

Überzeugte Öko-Bauern: Joel Siegel (oben) in Norsingen einen Obsthof. Für die Umstellung auf ökologischen Umbau bekam er ebenso Unterstützung wie Philipp Goetjes (rechts) aus Eichstetten.

Aprikosen, Pfirsiche und Äpfel – allesamt Bio – anpflanzt, erntet und erfolgreich verkauft. Christian Hiß, der gelernte Gärtner und Betriebswirt, der auf einem der ersten Biobauernhöfe aufgewachsen ist, hat inzwischen auch

ein Buch über die Regionalwert AG geschrieben und die Idee, die dahinter steckt. „Das Buch war notwendig“, sagt er, „für die Aktionäre, die Betriebe und die Regionen“. Von letzteren gibt es inzwischen schon etliche weit entfernt vom Kaiserstuhl, die sich von der Idee der Regionalökonomie haben anstecken lassen. In Bayern und Hamburg gibt es eigenständige Regionalwert AGs, die Lizenz haben sie bei Christian Hiß erworben, von der eigens gegründeten Regionalwert Dienstleistungsberatung AG werden sie betreut. Christian Hiß wurde 2011 von der Financial Times Deutschland und der Unternehmensberatung Boston Consulting Group zum „Social Entrepreneur“ ernannt, als sozialer verantwortungsvoller Unternehmer. Dafür wurde er von Angela Merkel sogar ins Kanzleramt eingeladen. „Es besteht ein reges Interesse an dem Konzept“, so Christian Hiß, auch Regionen im Rheinland, Österreich und sogar Spanien haben daran Interesse gezeigt. Die Idee, die hinter der Regionalwert AG steckt ist einfach zu bestechend: Mittels Kapitalwirtschaft soll systematisch die Verbindung zwischen Stadt und Land, Produzenten und Konsumenten,

Bauern und Nichtbauern hergestellt werden. Es ist auch ein entschlossenere Akt gegen die Anonymisierung des täglichen Wettbewerbs: Die Menschen, die für die Bereitstellung der Lebensmittel arbeiten und das Lebensumfeld kultivieren, sollen wieder stärker in den Vordergrund treten. Es soll ein Angebot sein für diejenigen, die aktiv werden und Verantwortung übernehmen wollen für ihre Region und für ihr tägliches Essen, sei es als Unternehmer oder als Aktionär. Normalerweise, wenn eine Aktiengesellschaft eine Kapitalerhöhung ankündigt, kommen die Warner und sorgen sich vor einer finanziellen Schieflage. Christian Hiß bleibt da ganz gelassen. „Wir sind ja so gut wie 100 Prozent aus Eigenkapital finanziert. Da besteht kein Risiko.“ Da sich weitere Betriebe und Existenzgründer als Partnerunternehmen beworben haben, braucht die AG aber nun neues Geld – daher die Kapitalerhöhung und die Möglichkeit für weitere Kleinanleger mitzumachen. 2234 neue Aktien im Gesamtwert von 1 117 000 Euro werden seit Oktober ausgegeben. Christian Hiß ist mit dem Interesse, das bislang an den Aktien gezeigt wurde, zufrieden,

noch sind aber Anteile zu haben. Sozialromantiker ist Christian Hiß nicht. Er hat die Regeln des Kapitalismus akzeptiert und gestaltet die Wirtschaftskreisläufe aktiv mit. Nur eben grundlegend anders und mit realistischem Idealismus.

■ Regionalwert AG, Geyer-zuLauf-Str. 5, 79312 Emmendingen, www.regionalwert-ag.de (Der Verkauf der Aktien endet am 31. Januar 2015)


HINTERGRUND

Samstag, 24. Januar 2015

FREIBURG

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Gretchenfrage Bürgerentscheid. Am 1. Februar entscheiden die Freiburger darüber, ob der SC Freiburg am Standort „Wolfswinkel“ sein neues Stadion bauen darf. Derweil hängt quasi an jedem Laternenpfahl ein Werbeplakat. Von Michael Zäh

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ine Woche vor dem Bürgerentscheid am 1. Februar über den Bau eines neuen Stadions für den SC Freiburg am Standort „Wolfswinkel“ im Freiburger Westen nimmt der Plakatkampf weiter zu. Es gibt diverse Bürgerinitiativen für und gegen den Stadionbau, die sich an nahezu jeder Laterne zur Geltung bringen. Teilweise sind dabei die dort angebrachten Werbebotschaften nicht wirklich seriös. Mitunter sind sie auch eher kurios. Die Spannung bezieht der Bürgerentscheid daraus, dass in einer Stadt wie Freiburg alles möglich scheint. Obwohl der SC wohl allseits beliebt ist – was auch fast alle Gegner des Stadionbaus betonen – kann der Bürgerentscheid durchaus knapp ausfallen. Denn im Grunde geht es nicht um die Frage, dass der SC Freiburg ein neues Stadion braucht, sondern eher darum, ob der ausgewählte Standort das “Ja” der Bürger bekommt und darum, ob die Stadt dafür öffentliche Gelder und Bürgschaften zur Verfügung stellen soll. Die Werbekampagne des SC Freiburg selbst ist sicherlich die weitaus professionellste. Das beginnt schon beim erdachten Logo, das mit den drei Kernbegriffen operiert: “Heimat. Leidenschaft. Zukunft.” Das ist schon ziemlich genial, weil es quasi alles beinhaltet, was sich der Mensch als solcher nur wünschen kann und der Freiburger im Besonderen wählen soll. Unter diesem Logo sind dann ausgewählte Menschen abgebildet, deren Aussagen für den Stadionbau werben. Die Sätze dieser Menschen sind allerdings dann so perfekt auf sie abgestimmt, dass man nicht glauben kann, dass diese Menschen solche Sätze auch gesagt haben (mit einer Ausnahme), sondern spürt, dass sie ihnen von Werbeprofis in den Mund gelegt wurden. Etwa, wenn Skispringer Martin Schmitt seinen Satz beginnt mit: “Bei allen Höhenflügen ...” Eine blitzsaubere Kampagne ist das also, wo alles bis aufs berühmte i-Pünktchen stimmt. Man hat sich

sehr bemüht, dabei auf die Macht prominenter Befürworter zu setzen (Roland Burtsche vom Colombi, Chrsitian Streich sowieso, oder auch Martin Wiedemann vom Vorderhaus), die sozusagen Freiburg von A bis Z abbilden, um in diesem Rahmen auch weniger bekannte Personen “zu Wort” kommen zu lassen, etwa “Chopper”, ein Mann, der im Rollstuhl sitzt, und sagt: “Lasst uns nicht im Regen stehen.” Das Problem dieser Kampagne liegt allerdings darin, dass sie zwar hochglanzverdächtig das ohnehin von niemanden bestrittene Recht des SC auf ein neues Stadion nahe bringt, sich aber dabei nicht den Streitpunkten widmet, nämlich dem dafür ausgewählten Standort und dem finanziellen Risiko der Stadt. Das wird bei weiteren prominenten Unterstützern noch deutlicher: Wenn auf der SC-Hompage etwa Günter Netzer, Ottmar Hitzfeld oder Marcel Reif ihre Unterstützung in Worte fassen, dann ist sofort klar, dass sich diese Personen nicht in aller Tiefe mit den eigentlich strittigen Fragen rund um den Stadionbau befasst haben. Fehlt nur noch, dass Franz Beckenbauer auch noch ein Wörtchen zu Freiburg sagt. Jo mei! Am anderen Ende der PlakatSkala werben diverse Initiativen mit ihren Sorgen gegen den Neubau am geplanten Standort. Etwa die

Segelflieger mit: “Heute wir, morgen ihr!”, also mit Protest gegen den Verlust der bisherigen Sportstätte. Viel ist auch vom Klima die Rede, dem die Bebauung womöglich doch Schaden zufügen könnte. Hier gab es zuletzt auch gehörige Irritationen, weil Professor Dr. Helmut Meyer von der Universität (Meteorologie und Klimatologie) ein Schreiben vorlegte, in dem er seine Bedenken anmeldet: “Der Stadionneubau hat umweltmeteorologische Auswirkungen, die für Menschen - wie bei allen Flächennutzungsänderungen von „grün“ in „versiegelt“ - als negativ zu beurteilen sind. (...) Die bisherige Bewertung der Stadtverwaltung Freiburg, die umweltmeteorologischen Argumente gegen den Standort „Im Wolfswinkel“ seien widerlegt, ist wissenschaftlich nicht begründbar”, heißt es dort. Viele Initiativen, die sich gegen den Standort “Wolfswinkel” wenden, tun dies als direkt Betroffene (als Anwohner oder Flugplatznutzer), was vermutlich auch bei jedem anderen Standort immer wieder der Fall sein dürfte. So verständlich das ist, dürfte es sich um eine Minderheit handeln, gegenüber all jenen Bürgern, die nicht direkt betroffen sind. Diese werden sich eher über die gute Erreichbarkeit des neuen Stadions durch das öffentliche Verkehrsnetz und per Fahrrad freuen.

Und auch über die größere Kapazität, die mehr Fans Einlass gewährt. Was allerdings alle Freiburger betrifft, ist die Frage des finanziellen Risikos für die Stadt und damit verbunden eben auch die Grundsatzentscheidung, ob ein Profiverein in diesem Maße unterstützt werden soll, wo möglicherweise anderswo im sozialen Bereich die Mittel fehlen. Dies ist der heiße Punkt beim nun anstehenden Bürgerentscheid. Um dies zu erkennen, kann man sich die Werbebroschüren (!) von Gemeinderäten anschauen. Da ist etwa eine Hochglanzbroschüre von Renate Buchen, Johannes Gröger, Lukas Mörchen, Maria Viethen, Wendelin Graf von Kageneck, also parteiübergreifend, erstellt worden, die für ein “Ja” beim Bürgerentscheid wirbt. Zum Finanzierungskonzept heißt es dort: “38 Mio. Euro sind keine kleine Investition – ebenso wenig wie die 14,3 Mio. Euro fu ̈r die neueBu ̈hnentechnik des Theaters, die 60 Mio. Euro für den Mietwohnungsbau in Freiburg-Weingarten, die jeweils rund 60 Mio. Euro fu ̈r dieSanierung des Augustinermuseums und der Staudinger Gesamtschule oder die 100 Mio. Euro, die die vier neuen Stadtbahnlinien kosten. Klar ist aber auch: Freiburg hat in den letzten acht Jahren 120 Mio. Euro Schulden abgebaut und ist finanziell deutlich leistungsfähiger geworden. Die

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nächsten Jahre werden geprägt sein durch große Investitionen in die Schulen, die Kinderbetreuung, den Umbau der Innenstadt und andere Projekte.” Klingt nach Power ohne Ende. Und setzt Vertrauen in die vom SC zu finanzierende Pacht, mit der Zins und Tilgung der nötigen Kredite geleistet werden soll. Da der SC immer solide gewirtschaftet hat, scheint dieses Vertrauen durchaus angemessen zu sein. Sollte aber der Verein Zins und Tilgung doch nicht aufbringen können, etwa wenn ein rapider sportlicher Einbruch bis in die dritte Liga erfolgen sollte, dann wäre die Stadt als Bürge dran. Andere Stadträte haben also kürzlich eine großformatige Anzeige veröffentlicht, in der sie sich für ein “Nein” beim Bürgerentscheid aussprechen: Walter Kröger (SPD), Stefan Schillinger (SPD), Patrick Evers (FDP), Ernst Lavori (SPD) führen darin aus, dass das Geld aus der Stadtkasse anderswo dringender gebraucht würde. Die Kernfrage der Finanzierung ist eben auch eine, die weit in die Zukunft knüpft. So sieht das Konzept beispielsweise vor, dass der SC die Kredite über 25 Jahre zurück bezahlt. Läuft es wie in den letzten 15 Jahren, ist das kein Problem. Aber weiß man wirklich, wie sich der sportliche Konkurrenzkampf (auch mit dem neuen Stadion und den dadurch erhofften Mehreinnahmen) in den nächsten Jahrzehnten tatsächlich entwickelt? Eine Gretchenfrage: Bekommt der SC kein neues Stadion, so sagen alle Befürworter, kann er bald nicht mehr konkurrenzfähig bleiben. Dann würden für die Stadt auch erhebliche Einnahmen (etwa über die Gewerbesteuer etc.) und ein wertvoller Werbeträger wegfallen. Wenn er es bekommt, hat er eine Chance. Aber eine Chance ist halt keine Garantie im Profisport. “Heimat. Leidenschaft. Zukunft.” Dieser Slogan strahlt Zuversicht aus. Und ist jede Menge Druck. Denn ab Zweite Liga, untere Hälfte, lässt sich das Eventpublikum in Freiburg nicht mehr locken.

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FREIBURG

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IMPRESSUM Herausgeber: Michael Zäh und Christopher Kunz Verlag: Zeitung am Samstag Verlags GmbH, Benzstraße 22, 79232 March. Tel. 076 65/9 34 58-0, Fax -286, e-mail: info@zas-freiburg.de Geschäftsführer: Christopher Kunz, Rüdiger van der Vliet Chefredakteur: Michael Zäh (visdp), Tel.: 0170 / 739 17 87, m.zaeh@zas-freiburg.de Redaktion: Barbara Breitsprecher, redaktion@zas-freiburg.de Verkaufsleitung: Michael Metzger, Tel. 076 65/9 34 58-21, 0179/739 6639, m.metzger@zas-freiburg.de Grafik, Layout & Herstellung: Sebastian Schampera; Tel: 0761 / 429 63 97 Adrian Kempf, www.dtpwork.de Tel. 07643 / 39 42 65 00 Druck: Bechtle Druck&Service Zeppelinstraße 116, 73730 Esslingen Vertrieb und Verteilung: Rusnak Direktwerbung, Tel. 07666 / 998 44 vertrieb@zas-freiburg.de

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Ferienvermietung. Für Mieter und Wohnungseigentümer gelten unterschiedliche Maßstäbe. Von Rechtsanwältin Dr. Julia Maurer

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n den vergangenen Jahren hat sich – vor allem in Städten – die Praxis entwickelt, dass einzelne Wohnungen in Wohnungseigentumsanlagen an täglich oder wöchentlich wechselnde Feriengäste vermietet werden. Eine solche Nutzung ändert je nach Anlage den Charakter der nachbarschaftlichen Beziehungen der Bewohner der einzelnen Wohnungen. Probleme ergeben sich oft, weil die Gäste in ihrem Urlaub einen anderen Tagesrhythmus als die „arbeitende Bevölkerung“ haben, die in der Anlage wohnt. Regeln einer Hausordnung können den Gästen unbekannt oder auch gleichgültig sein. In der Vergangenheit hatten die Gerichte mehrfach zu entscheiden, ob Eigentümer einer Wohnungsanlage hinnehmen müssten, dass ein Mitglied ihrer Gemeinschaft eine solche Ferienvermietung betreibt, wenn in der Teilungserklärung eine „Nutzung zu Wohnzwecken“ vorgesehen ist. Nach widersprüchlichen Entscheidungen mehrerer Oberlandesgerichte hatte der BGH im Jahr 2010 (Urteil vom 15.01.2010 V ZR 72/09) vorerst das letzte Wort, indem er entschied, dass

ein Eigentümer nicht im Grundbuch ergänzt daran gehindert sei, seiwird. ne Wohnung zu verGrundlegend anders ist mieten und dass es bei das Verhältnis zwischen typisierender BetrachMieter und Eigentümer tungsweise keinen Uneiner Wohnung. terschied mache, ob die Kommt der WohnungsMieter Tage, Wochen mieter beispielsweise oder Monate in der auf die Idee, seine WohWohnung lebten. Im Rechtsanwältin nung zu bestimmten Sinne des Wohnungs- Dr. Julia Maurer Zeiten an tageweise eigentumsrechts komwechselnde Touristen me es nicht darauf an, ob die Nutzu vermieten, so ist das eine unzuzung der Wohnung als Lebensmitlässige Nutzung im Rahmen des telpunkt vorgesehen sei. Die Mietverhältnisses. Dies gilt selbst steuerrechtliche Einordnung sei dann, wenn der Vermieter eine gegleichgültig, entscheidend sei, dass nerelle Erlaubnis zur Untervermiedie Wohnung den Gästen als Untertung erteilt hat (BGH Urteil vom kunft und damit Wohnzwecken 08.01.2014, VIII ZR 210/13). Eine dient. Gegen konkrete Störungen Untervermietung von Wohnraum der Feriengäste könne im Einzelfall finde nämlich für gewöhnlich in der vorgegangen werden. Das klingt Weise statt, dass der Mieter die plausibel, stellt sich in der Praxis Wohnung oder einen Teil davon mit aber als nahezu undurchführbar dar. Genehmigung des Vermieters einem Die Ferienvermietung kann im VerDritten auf unbestimmte Zeit oder hältnis der Wohnungseigentümer für einen (nach Monaten oder Jahim Grundsatz nur verboten werden, ren) befristeten Zeitraum überlasse, wenn dies in der Teilungserklärung jedenfalls für eine gewisse Dauer. so bestimmt wird oder die TeilungsWer seine Mietwohnung so nutzt, erklärung entsprechend durch allmuss sogar eine fristlose Kündigung seitige Vereinbarung und Eintragung ohne Abmahnung befürchten.

Leider überqualifiziert ZaS-Leserin Marlene K. fragt: Ich bin aktuell in einer Führungsposition und habe mich dazu entschlossen, eine neue Stelle ohne Führungsverantwortung zu suchen. Das Problem ist nur, dass es Absagen hagelt und ich vermute, dass es daran liegt, dass mich die Unternehmen für die entsprechenden Stellen als überqualifiziert einstufen. Wie kann ich aus Ihrer Sicht im Rahmen der Bewerbung vermitteln, dass ich mich ganz bewusst in eine Stelle ohne Führungsverantwortung bewegen möchte? Jobcoach Alexandra Feder: Liebe Frau K., grundsätzlich finde ich es sehr positiv, dass Sie sich intensiv Gedanken über Ihren weiteren beruflichen Weg machen. Es gibt immer mehr Menschen, die sich die Frage nach der Zufriedenheit und dem Sinn ihrer Arbeit fragen. In der heutigen Arbeitswelt sind viele der Meinung, der Weg müsste immer nur nach oben gehen, um eine vorbildliche Karriere zu machen. Ich sehe das etwas anders. Wichtig ist aus meiner Sicht, ein erfülltes Berufsleben zu führen und in diesem Zusammenhang muss jeder für sich selbst entscheiden, an welchen Fak-

An dieser Stelle können Leser kostenlos Fragen zu Berufswahl, Bewerbung, Vorstellungsgespräch usw. an Jobcoach Alexandra Feder richten. Zuschriften an: jobcoach@alenova.de. Die Namen werden von der Redaktion geändert.

toren er das misst. Für den Einen ist es wichtig, eine möglichst hohe Position innezuhaben, der Nächste sieht sich erfüllt, wenn er sich fachlich weiterentwickeln kann und keine Mitarbeiter führen muss. Andere wiederum sagen, mir ist mein Beruf wichtig, aber für mich gibt es auch noch andere Säulen im Leben, die

mir genauso wichtig sind. Darüber hinaus trifft man heute immer mehr Menschen, die ganz bewusst einen Gang zurückschalten. Man spricht vom Phänomen des Downshifting. Sicherlich werden manche Personalentscheider Ihre Bewerbung zunächst mit etwas Skepsis betrachten. Ich bin jedoch davon überzeugt, dass es auch diejenigen geben wird, die Sie zum Gespräch einladen werden. Grundvoraussetzung ist natürlich immer, dass Sie für die entsprechende Stelle qualifiziert sind und das Matching zwischen den Stellenanforderungen und Ihrem Qualifikationsprofil in hohem Maße passt. Wichtig ist, dass Sie die Motive für Ihre Entscheidung sehr fundiert und überzeugend begründen. Aus meiner Sicht können Sie im Rahmen Ihrer schriftlichen Bewerbung nicht mehr tun als Ihre Motivation und die Tatsache, dass Sie sich nicht für überqualifiziert halten, sondern sich ganz bewusst auf die Stelle bewerben überzeugend zu beschreiben. Sollten Sie dann zum Vorstellungsgespräch eingeladen werden, haben Sie alle Möglichkeiten, Ihre Gründe persönlich darzustellen. Alles Gute für Sie!


STADT

Samstag, 24. Januar 2015

FREIBURG

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Das Beste für den SC Der SC war immer schuldenfr denfrei. Das ist seine Stärke. Jetzt soll alles anders wer erden. Er will ein Stadion finanzier ieren, plus Betriebskosten und Zinsen. Über 100 Millionen € wür ürden ihn auf 25 Jahre belasten. en. Mit den steigenden Preis sen für die Profi-Spieler könnte der SC nicht mehr hr mithalten. n. So wäre der Absturz sicher her. W ir können das verhindern mit unserer Stimme.

Das Beste für Freiburg Das Stadion an der Dreisam sam ist bezahlt.

Sanierungsmeister 125 Jahre Freiburger Münsterbauverein: Neues Logo und vielfältiges Jubiläumsprogramm. Von Barbara Breitsprecher

S

eit 125 Jahren gibt es den Freiburger Münsterbauverein. Ein Jubiläum, das gefeiert werden will: Der Verein hat deshalb sein Logo geändert und ein umfangreiches Jubiläumsprogramm entworfen. Erster Akt ist eine Kunstausstellung im Augustinermuseum mit Gemälden renommierter regionaler Künstler aus dem Vereinsbestand, die bislang der Öffentlichkeit weitgehend unbekannt waren.

verkauft wurden – und werden nun zur Jubiläumsausstellung im Augustinermuseum gezeigt, darunter Werke von Hermann Dischler, Wilhelm Hasemann, Curt Liebich und Fritz Reiss. Bis heute trägt der Münsterbauverein mit seiner eigenen Steinmetzwerkstatt, der Münsterbauhütte, neben der Erzdözese Freiburg, dem Münsterfabrikfonds und der Stiftung Freiburger Münster maßgeblich zum Erhalt des Münsters bei. Das neue Logo soll zusammen mit Gegründet wurde der Mündem neuen Motto „Das Freibursterbauverein 1890 von dem damaligen Freiburger Bürgermei- Steinmetze beim Versetzen einer Apostelfi- ger Münster spendet… unendliche Freude“ ein modernes, farster Otto Winterer. Der Zustand gur am Freiburger Münster. Foto: MBV benfrohes und lebendiges Erdes Münsters war bedrohlich immer man bei diesen Lotterien als scheinungsbild vermitteln. schlecht, die wirtschaftlichen Zeiten Preis gewinnen konnte, fand AnAußerdem möchte der Münsterbauschlecht. Rund 4000 Freiburgerinklang, lediglich die Kunstwerke beverein an die Tradition der Lotterien nen und Freiburger folgten dem Apdeutender regionaler Künstler kaanknüpfen: Ab 13. Mai werden Lose pell und traten dem Verein bei. men bei den Bürgerinnen und Bürfür je 2,50 Euro verkauft, Ziel ist es, Durch die Mitgliedsbeiträge, durch gern der damaligen Zeit nicht dass jedes zehnte Los gewinnen soll. Spenden und Vermächtnisse wurden besonders gut an. Deshalb befinden die Restaurierungsarbeiten schließsich noch heute etliche Werke badilich möglich und darüber hinaus so■ Ausstellung „Die Gemäldesammscher Künstler des 19. und 20. Jahrlung des Münsterbauvereins“, 24. gar eine baugeschichtliche Forhunderts im Besitz des Münsterbauschung und Dokumentation. Auch Januar bis 1. November, di. bis so., vereins – jedenfalls soweit sie nicht die Idee der Münsterbaulotterien 10 bis 17 Uhr, Dachgeschoss des in den Krisenzeiten der 1920er Jahre Augustinermuseums trug zu diesem Erfolg bei. Was

TICKER

20 junge Journalisten Im Möslepark werden treffen KZ-Überlebende 60 Bäume gefällt

Nostalgischen Erinnerungen frönen

Noch bis zum 28. Januar nehmen 20 junge, internationale Journalisten an einem Treffen in Oświęcim/Polen teil, bei dem es zu Begegnungen mit Überlebenden des früheren Konzentrationslagers und Ghettos kommt. Das Treffen „70 Jahre nach Auschwitz“ hat das Freiburger MaximilanKolbe-Werk organisiert. Das Programm sieht neben Gesprächen mit Zeitzeugen und dem Besuch der Gedenkstätte Auschwitz auch Publikationen vor. Die Artikel werden auf http://70jahrenachauschwitz.wordpress.com veröffentlicht.

Auf der Freiburger Messe findet am Samstag, 31. Januar, von 11 bis 16 Uhr wieder die Freiburger Spielzeugbörse statt. Ob Modelleisenbahnen, Modellautos, Blechspielzeug, Puppen, Plüschtiere und einzigartige Raritäten aus den Kinderzimmern alter Zeiten – die Börse mit privaten Ausstellern und professionellen Händlern bietet im großen Stil antikes Spielzeug. Für Modelleisenbahnen steht eine Teststrecke zur Verfügung. Fachleuten an den Verkaufsständen können außerdem den aktuellen Wert eines Spielzeugschatzes bestimmen.

Im Möslepark, einem der ältesten Parkanlagen Freiburgs, werden ab Montag, 26. Januar, rund 60 Bäume gefällt. Der Park wird für eine Woche gesperrt. Die Bäume sind nicht krank oder brüchig, sondern einfach zu viele. Der 11,5 Hektar große Park, der ursprünglich den Charakter eines englischen Parks hatte, ist verschattet, es gibt kaum noch sonnige Lichtungen. Vor allem die Hainbuchen haben sich im Möslepark stark ausgebreitet, sie sollen ebenso wie die Robinien und die Ahornbäume im westlichen Teil stark ausgelichtet werden.

Komplette Infrastruktur plus 100%-ige Bürgschaft fürr ein neues Stadion ergeben ein zu hohes Gesamtrisiko. samtrisiko. Das sind mehr als 130 Millionen € in den nächsten 25 Jahrren. Profi-Fußball aus der Stadtkasse adtkasse bezahlen zu wollen, n, muss s in i einem i finanziellen Desaster ster enden. end den.

Mehr Infos s unter bi-pro-flugplatz.de/sc-frreiburg

Zuletzt zahlt alles s der Bürger. Das darf nicht sein ein und deshalb stimmen wir so:

So wir S i d das d Geld der Freibu g nicht verspielt.

die besseren Chancen. n.


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MARKT

AUSBILDUNG

Samstag, 24. Januar 2015

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Ein Besuch lohnt sich Job-Start-Börse im Konzerthaus am 4. und 5. Februar Rahmenprogramm mit Vorträgen rund um Ausbildungsplatzsuche

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D

ie Job-Start-Börse Freiburg findet am Mittwoch, 4. Februar von 16:30 bis 20 Uhr und am Donnerstag, 5. Februar, von 08:30 - 14:30 Uhr im Freiburger Konzerthaus statt. Sie wird veranstaltet von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Südlicher Oberrhein. An beiden Veranstaltungstagen wird ein Rahmenprogramm mit Vorträgen rund um die Ausbildungsplatzsuche und Berufswahl angeboten. Mit an Board sind die acht Freiburger Beruflichen Schulen mit ihrem Tag der beruflichen Bildung. Platziert im Rolf-Böhme-Saal bieten sie die Möglichkeit, sich bei den Lehrern und Schülern der jeweiligen Schulen über das vielfältige Angebot zu informieren. Jugendliche, die sich bereits in der Ausbildung befinden, sogenannte Ausbildungsbotschafter, werden am Donnerstag Vormittag über ihre Erfahrungen bei der Ausbildungsplatzsuche und der Ausbildung selbst berichten und den Schülern für Fragen zur Verfügung stehen. Als besonderes Highlight bieten Ausbildungsberater der Arbeitsagentur kostenfrei und vertraulich einen Bewerbungsmappencheck für Schüler an, die ihre Bewerbungsunterlagen mitbringen. Alle Schüler, Eltern und Lehrer aus Freiburg und den Landkreisen Emmendingen und dem Breisgau-Hochschwarzwald sind herzlich eingeladen.

Foto: Fotolia

Zum Ausbildungsstart 2015 suchen wir Auszubildende zum:

Die Job-Start-Börse Freiburg wird durch folgende Partner organisiert: AOK Freiburg, Agentur für Arbeit Freiburg, Badische Zeitung, Handwerkskammer Freiburg, IHK Südlicher Oberrhein und Sparkasse Südlicher Oberrhein. Die regionalen Unternehmen stellen sich mit ihren Chefs oder Ausbildungsleitern vor. Viele Unternehmen die Ausbildungsplätze anbieten, haben ihre Auszubildenden selbst am

Stand. Sie kann man ganz direkt fragen, was einen in dem vorgestellten Beruf erwartet und bekommt einen konkreten Einblick in die jeweiligen Anforderungsprofile. Oftmals lassen sich direkt auf der Börse Vorstellungstermine vereinbaren oder Praktika vermitteln. Wer sich informieren will, ohne gleich eine Bewerbung zu schreiben oder stundenlang zu telefonieren, ist hier genau richtig. Schüler, Lehrer und Eltern erfahren auf der Job-Start-Börse alles rund um die Berufswelt. Auch bei keinem konkreten Interesse kann die Job-StartBörse eine Orientierungshilfe in der Berufswelt darstellen, in dem man neue Ausbildungsplätze kennen lernen, Vorurteile abbauen und falsche Vorstellungen berichtigen kann. Es lohnt sich, vorbei zu schauen.

Gesundheit hat Zukunft. Wiir haben die Ausbildung! I Medizinische Akademie IB Freiburg E gotherapeut (m/w) Er Logopäde (m/w) Arbeitserzieher (m/w) Berufsfachschule für Kinderpflege Berufsfachschule Gesundheit und Pflege Berufsfachschule für Zusatzqualifikationen - Erziehu ung Weitere Informationen zu unseren Bildungs- und Studienangeboten finden Sie unter www.ib ib-med-ak med akademie.de de oder www.ib-hochschule.de

Anzeigenservice 076 65/9 34 58-21 Wir sind erreichbar unter Te el 0761 89672-71, -57 und E-Mail an freiburg@ib-med-akademie.de u Schönauer Str. 4 . 79155 Freiburg

anfrage@zas-freiburg.de


AUSBILDUNG

Samstag, 24. Januar 2015

“Pack mit an.” P

der Job-Start-Börse zum Anfassen und Mitmachen, zum Ausprobieren und Austauschen. Dabei setzen die Kreishandwerkerschaft Freiburg – Breisgau-Hochschwarzwald – Markgräflerland und ihre Innungen zusammen mit der Handwerkskammer Freiburg wieder auf einen gemeinsamen Auftritt. Am Stand der Handwerkskammer bieten die Ausbildungsberater Infos zu allen handwerklichen Ausbildungsberufen auf einen Blick. Auf einer „Straße des Handwerks“ können die Besucher schließlich

Diese kann in verschiedenen Zeitmodellen durchgeführt werden. Erwachsene können sich in DVSSchweißkursen mit verschiedenen Schweißverfahren weiterqualifizieren. Seit mehr als 30 Jahren münden die so qualifizierten Fachkräfte erfolgreich in den allgemeinen Arbeitsmarkt ein. Starttermin für die nächste dreimonatige Qualifizierungsmaßnahme ist der 2. Februar. Info-Abend am 27. Januar, 18 Uhr.

In den letzten Jahren ist der Markt der Möglichkeiten für die Erlebnispädagogik deutlich angewachsen. Gründlich geschulte Erlebnispädagogen werden in vielfältigen Berufsgebieten zunehmend gesucht. Der gemeinnützige Verein EOS-Erlebnispädagogik bietet schon seit über zwölf Jahren professionelle und zertifizierte Ausbildungen in Erlebnispädagogik an. Mehr als 1500 begeisterte Teilnehmer besuchten bereits die bundesweit einzigartigen Vollzeit-Lehrgänge oder die TeilzeitAusbildung an Wochenenden. Das neue Ausbildungsprogramm für 2015 ist unter www.eos-ep.de einsehbar. Der erste Kurs (Vollzeit) startet am 2. Februar 2015. Die Qualität der EOS-Lehrgänge ist offiziell zertifiziert und anerkannt. Diesen Vorteil kann EOS weitergeben: Für Arbeitssuchende (mit Bildungsgutschein) ist eine volle Kostenübernahme möglich. Als gemeinnütziger Verein kann EOS seine Lehrgänge zudem zu fairen Preisen anbieten. Ausbildungsort ist das EOS-Seminarhaus in der ehemaligen Villa Mez im grünen Osten von Freiburg, die von einem weitläufigen Park mit uralten Bäumen umgeben ist und direkt am Waldrand liegt. Weitere Ausbildungsstätten sind das EOS-eigene Schullandheim am Kaiserstuhl sowie das neue EOS-Erlebnis- und Tagungszentrum Allerheiligen (Oppenau), direkt am neuen Nationalpark Schwarzwald.

Aus- und Weiterbildung im sozialen oder medizinischen Bereich: Die Frage nach dem Warum Ihrer Entscheidung beantworten unsere Schülerinnen und Schüler so: „Ich bekomme nach der Ausbildung ziemlich sicher einen Arbeitsplatz.“ „Es ist schon immer mein Wunsch gewesen, mit Menschen zu arbeiten.“ „Die Kombination von Medizin, Pädagogik und Psychologie fasziniert mich.“ Eine enge Verzahnung von theoretischem Unterricht und praktischer Ausbildung ist die Basis der Unterrichtskonzepte der IB Medizinische Akademie Freiburg. Damit diese Verzahnung funktioniert, kooperiert die Akademie intensiv mit Kliniken, Reha-Einrichtungen und Kindertagesstätten sowie anderen pädagogischen Institutionen. ErgotherapeutInnen machen es sich zur Aufgabe, Patienten zu unterstützen und zu fördern, ihren persönlichen Alltag so selbst bestimmt und eigenverantwortlich wie möglich leben zu können. Die Aufgabe von LogopädInnen ist es, die stimmlichen und sprachlichen Fähigkeiten von Patienten aller Altersstufen zu verbessern oder wiederherstellen, damit diese eine befriedigende Kommunikationsfähigkeit erlangen. ArbeitserzieherInnen betreuen und fördern behinderte und nicht behinderte Menschen mit dem Ziel, ihnen die Aufnahme einer geregelten Tätigkeit zu ermöglichen.

■ Beratung und Informationen: www.internationaler-bund.de, www.carlo-schmid-schule.de

■ Weitere Infos und Termine: www.eos-ep.de. info@eos-ep.de Tel.: 0761-600800.

■ IB Medizinische Akademie Freiburg, Tel 0761 89672-71, 57, www.ib-med-akademie.de

knapp 40 Handwerksberufe näher kennen lernen. Betriebsinhaber, Gesellen und Auszubildende geben praxisnahe Einblicke in ihr Handwerk und stehen Jugendlichen, Eltern, Lehrern und allen weiteren Interessierten Rede und Antwort. Die richtigen Handgriffe sind zudem auf der Aktionsfläche des Handwerks gefragt: Ein überdimensionales Jenga-Spiel lädt zum Mitmachen ein. Auf der Job-Start-Börse können sich die Besucher also über die Vielfalt der Karrieremöglichkeiten im Hand■ www.hwk-freiburg.de

Ausbildungsmöglichkeiten im Bereich Metall Beim Internationalen Bund – ein gefragtes Berufsfeld

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In der einjährigen Berufsfachschule Metalltechnik werden Hauptschulabgänger/innen und Werkrealschüler/innen auf das gesamte Spektrum der metallverarbeitenden Berufe vorbereitet. Unter anderem erwerben die Jugendlichen in einem zweiwö-

chigen Ausbildungsbaustein erste Kenntnisse in der Schweißtechnik. Dieses Schuljahr wird in Betrieben oft als erstes Ausbildungsjahr angerechnet. In der dreijährigen Ausbildung zum Fachpraktiker für KFZ-Mechatronik können Jugendliche mit anerkanntem Förderbedarf eine qualifizierte Ausbildung im KFZ-Bereich erlangen. Ein weiteres Angebot des Internationalen Bundes (IB) ist die Ausbildung zum Maschinen-und Anlagenführer, die die industrielle Fertigung als Schwerpunkt im Fokus hat.

MIT MENSCHEN ARBEITEN

Enge Verzahnung von Theorie + Praxis

Qualifizierte Fachkräfte er Internationale Bund (IB) bietet auch in diesem Jahr verschiedene Möglichkeiten zur Ausbildung und Qualifizierung in metallverarbeitenden Berufen an. Jahrelange Erfahrung und hoch engagierte Meister stehen für die Qualität bei folgenden Angeboten:

Die Deutsche Bahn ist einer der vielfältigsten Arbeitgeber Deutschlands. Wir suchen Jahr für Jahr über 7.000 begeisterte Mitarbeiter für mehr als 500 verschiedene Berufe, die gemeinsam mit uns Menschen und Märkte bewegen. Hier kannst du einsteigen, umsteigen, aufsteigen. Hier ist dein Beitrag wichtig. Hier bist du wichtig. Mit anderen Worten: Eine Ausbildung oder ein Duales Studium bei der Deutschen Bahn ist – Kein Job wie jeder andere. Networker

Drahtzieher Tüftler

Kein Job wie jeder andere: Azubi (w/m) mit Übernahmegarantie. Wir suchen jedes Jahr mehr als 3.000 Auszubildende (w/m) für 50 verschiedene Ausbildungsberufe – auch in deiner Region. Werde Teil einer der größten Familien Deutschlands: deutschebahn.com/karriere.

Für Menschen. Für Märkte. Für morgen. DBKarriere

DBKarriere

DBKarriere

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Erlebnispädagogik – Beruf mit Zukunft

Karrierechancen in mehr als 130 Ausbildungsberufen Das Freiburger Handwerk auf der Job-Start-Börse ack mit an.“ Das Handwerk spricht die Jugendlichen auf der Job-Start-Börse am 4. und 5. Februar mit diesem Spruch seiner Imagekampagne direkt an. Und das nicht ohne Grund: Eine Ausbildung im Handwerk ermöglicht es, in vielerlei Hinsicht wichtige Zukunftsthemen anzupacken und aktiv mitzugestalten. Denn „die Welt war noch nie so unfertig“. In den mehr als 130 Ausbildungsberufen des Handwerks ist also Nachwuchs mit Engagement gefragt. Auch deshalb präsentiert das regionale Handwerk seine Karrierechancen auf

MARKT

Jedes Jahr sucht die DB deutschlandweit über 3.000 begeisterte Auszubildende für 50 Berufe. Während der Ausbildung werden alle relevanten fachlichen Kenntnisse und praktische Fertigkeiten vermittelt. Und: Service-, Sozial- und Methodenkompetenzen, unternehmerisches Denken, Kundenorientierung, Selbstständigkeit und Teamgeist sind zentrale Bestandteile. Zum Beispiel nehmen im ersten Jahr alle Auszubildenden an einem einwöchigen Outdoor-Training in Regensburg teil, in dem sie Verantwortungsbewusstsein und Teamarbeit lernen. In vielen verschiedenen Programmen und Projekten übernehmen unsere Auszubildenden selbst Verantwortung. Das bekannteste davon ist „Bahn-Azubis gegen Hass und Gewalt“. Schon seit 2000 entwickeln und engagieren sich unsere Azubis dabei gegen Fremdenfeindlichkeit und für mehr Toleranz. An dem jährlich stattfindenden Event haben bis jetzt bereits mehr als 8.300 Auszubildende mit rund rund 950 Projekten bei dem Wettbewerb mitgemacht. Sehr gute Perspektiven für die weitere berufliche Entwicklung bieten wir nach der Ausbildung für dich. Und die Übernahmequote ist hoch: Im Jahr 2011 waren es rund 95 Prozent aller Ausgebildeten. Weitere Informationen zu unseren Ausbildungsberufen sowie den Voraussetzungen findest du unter deutschebahn.com/karriere.


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MARKT

BILDUNG

Samstag, 24. Januar 2015

Alle Potentiale entfalten Der Arbeitskreis für Lehrkrä!e, Elternvertreter und Ausbilder Kontakt / Informa!onen: Markus Walter, walter@schulewirtscha!-bw.de

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Weiterbildungen Umschulungen Sprachkurse EDV-Kurse Entdecken Sie unsere Kursangebote auf:

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0 Tel: 0761 24411 13 Fax: 0761 24411 33 freiburg@bildungszentrum.de

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Der Kick für meine Berufswahl, was mir geholfen hat! “Schulewirtschaft” fördert Partnerschaft von Schule und Wirtschaft

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as ist das Richtige und wer hilft dabei? Eine Frage die sich nicht nur Schülerinnen und Schüler in den letzten Schuljahren stellen, sondern auch deren Eltern, deren Schulen, die zukünftigen Hochschulen und die Betriebe. Ein guter Weg auf diese Frage antworten zu bekommen, ist mit anderen in Gespräch zu kommen, die diesen Übergang vor kurzer Zeit erfolgreich hinter sich gebracht haben. Dieses Ziel möchte der Arbeitskreis “Schulewirtschaft Breisgau” mit einer Veranstaltung am 29. Januar im Walter Eucken Gymnasium in Freiburg unterstützen. Im Hinblick auf das neue Fach „Berufs- und Studienorientierung“ berichten Azubis und Studierende über Erfahrungen zur Berufs- und Studienorientierung in ihrer Schulzeit. Was hat im Bereich Berufs- und Studienorientierung jungen Menschen in der Schule geholfen und hat Ihnen den entscheidenden Impuls gegeben, ihre berufliche Richtung einzuschlagen? Marco Bösch und Armin Flamm, Auszubildende bei

Was ist das Richtige und wer hilft dabei? Eine Frage, die sich nicht nur Schülerinnen und Schüler stellen. Foto: fotolia der Firma Trumpf Hüttinger GmbH & Co KG in Freiburg sind Ausbildungsbotschafter – in dieser Funktion gehen sie in Schulen und sprechen über Ihren Ausbildungsberuf und die berufliche Schule. In den Vorgesprächen berichten beide voller Spaß und Freude wie toll die Aktionen in der Schule sind und wie offen Fragen an sie gestellt werden, die man sich sonst wohl eher nicht trauen würde. „Schade, dass es die Ausbildungsbotschafter noch nicht gegeben hat als wir vor wenigen Jahren noch selbst Schüler waren!“ Die Lebenswelt und die Lebensrea-

lität von jungen Menschen haben sich in den letzten Jahren stark verändert. Im Rahmen der Veranstaltung wird auf die Chancen und Möglichkeiten eingegangen als Schule auf diese Veränderungen zu reagieren. Der Arbeitskreis “Schulewirtschaft” lebt auf ehrenamtlicher Basis die Zusammenarbeit zwischen Schulen und Unternehmen als gleichwertige Partner. Er fördert die Partnerschaft zwischen Schulen und Wirtschaft. ■ Weitere Infos: www.schulewirtschaft-bw.de

Kompakt und punktgenau! EDV-Anwenderwissen. Fachkurse der Gewerbe-Akademie Freiburg

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er sichere Umgang mit MSOffice ist für den privaten und beruflichen Alltag nicht wegzudenken. Sie möchten MS-Office effizient nutzen, sowohl im Privatbereich als auch im Arbeitsalltag? Dann besuchen Sie unseren Lehrgang zum/zur Assistent/in Bürokommunikation (HWK). Der Assistent Bürokommunikation erlangt durch die modulare Qualifizierung ein fundiertes Fachwissen

im MS-Officebereich. Insgesamt sind es fünf Module, die von den Grundbegriffen von MS-Windows über Internet, Mail bis zu Schriftverkehr mit MS-Word in Kombination mit MSExcel reichen. Ergänzt wird die Modulreihe durch MS-Outlook, ein letzter Teil befasst sich mit der Erstellung von PowerPoint-Präsentationen. Kostenfreie Informationsveranstaltung am 10. Februar um 18Uhr bei der Gewerbeakademie Freiburg. Die Module sind auch einzeln buchbar.

Starttermine: 03. März -28.Juli., Do. + Do., 08: 30 Uhr-11:45 Uhr 9. Juni - 4. Dezember, Di. 17:3020:45 + Fr., 18:15-21:30 Uhr Der Fachkurs ist zertifiziert und kann mit dem Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit gefördert werden. ■ Weitere Infos: Gewerbe Akademie Freiburg, Telefon 0761 152500.

Für unsere Filiale in Freiburg suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen:

Job-Start-Börse 2015 Stand Nr. C05 / 2.OG

Mit dem Carlo-Effekt zum Erfolg! ◗ Praxisintegrierte Ausbildung (PiA)

zur Erzieherin/zum Erzieher ◗ 2-jährige Wirtschaftsschule ◗ 1-jährige Berufsfachschule Metalltechnik ◗ Berufseinstiegsjahr (BEJ) Infoabend: Dienstag, 27.01.15 um 18.00 Uhr Carlo Schmid Schule Freiburg · Private Schule für Wirtschaft und Soziales Straßburger Straße 3a · 79110 Freiburg css-freiburg@internationaler-bund.de

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Samstag, 24. Januar 2015

Fotos: Witters

Zum Zungeschnalzen: Naldo und Kollegen sind nun endlich mal auf dem Kurs, der dem ziemlich dicken Geldbeutel der Wolfsburger entspricht. Zum Start in die Rückrunde erwarten sie als Tabellenzweiter den Spitzenreiter Bayern München.

Steiler Weg zum Gipfel Bundesliga. Die Rückrunde startet in Wolfsburg, wo die Bayern zu Gast sind. Viel Spannung bezieht die Liga aber eher aus der Tatsache, dass die Hälfte aller Klubs um den Klassenerhalt spielt. Von Michael Zäh Fernes Land: Hummels und Co. wollen nicht in dem Land spielen, das “Zweite Liga” heißt

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um Auftakt nach der Winterpause gitb es am Freitag, 30. Januar (20.30 Uhr) gleich mal ein Gipfeltreffen. Der Tabellenführer beim Zweitplatzierten – das hört sich doch gut an. Da allerdings die Bayern bereits elf Punkte Vorsprung auf die zweitplatzierten Wolfsburger haben, ist dieser Gipfel mit einem steilen Weg zwischen Platz eins und Platz zwei verbunden. Wahrhaft spannend sind in der Rückrunde eher jene Partien, in denen es um den Klassenerhalt geht. Und das sind fast alle.

Die Bayern mussten zuletzt herbe Kritik dafür einstecken, dass sie zum Abschluss ihres Trainingslagers in Katar ein Trainingsspiel in SaudiArabien abhielten, ohne sich dabei zu Menschenrechtsfragen zu äußern. Kommerz schlägt Ethik, meinte etwa Theo Zwanziger. Man stelle sich im Zweifel "auf die Seite des Geldbeutels. Das ist schade, aber überrascht mich nicht". Einen indirekten Seitenhieb gab es auch aus Dortmund, wo es hieß: “Borussia Dortmund sind ethische und soziale Standards wichtig. Wir haben schon vor Jahren beschlossen, dass wir grundsätzlich kein Spiel in einem Land absolvieren werden, das breite Schichten der Bevölkerung diskriminiert, ihnen das Stadionerlebnis verbietet und sich einem Dialog über das Thema Menschenrechte kategorisch verweigert." Selbstverständlich wollen die Dortmunder auch nicht in einem Land spielen, das “Zweite Liga” heißt. Trainer Jürgen Klopp hat vor dem Rückrundenstart bei Bayer Leverkusen (Samstag, 31. Januar,

18.30 Uhr) seinen Plan verraten: Vollgasfußball, inklusive Pressing, mit fittem Personal. Also mal etwas Neues. Da trifft es sich gut, dass die Leverkusener ihrerseits unter Roger Schmidt haargenau denselben Plan verfolgen. Die anderen Teams, die tief im Keller stehen, haben zunächst alle Heimrecht: Der SC Freiburg spielt gegen Frankfurt, der VfB Stuttgart erwartet Mönchengladbach, Bremen kann die Hertha aus Berlin mit in den Keller holen, der Hamburger SV kann dasselbe mit Köln machen. In der Partie zwischen Mainz und dem wackeren Aufsteiger Paderborn ist es jedenfalls so, dass eines der beiden Teams (oder beide) Punkte liegen lassen werden. Selten war es zum Rückrundenstart dermaßen eng in der Tabelle. Vom Schlusslicht SC Freiburg sowie den auf dem zweiten Abstiegsplatz notierten Dortmundern bis hinauf zum zehnten Tabellenplatz sind es gerade mal vier Punkte Abstand. Und, na ja, vom Vorletzten in gelbschwarz bis zur Champions-LeagueQuali sind es zwölf Punkte.


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FUSSBALL

BUNDESLIGA

MWÄRMEDÄM YSTEME DS UN RB VE

Orth & Schöpflin Foto: Neithard Schleier

Freiburg GmbH

✆ 0761 / 2144 22 - 50

Samstag, 24.


BUNDESLIGA

Januar 2015

Voll verunglückt: In der 93. Minute trifft SC-Keeper Bürki den Ball nicht richtig, so dass dieser flach statt hoch und genau in die Beine von Hannovers Joselu kommt. Der erzielt dann das 2:2 und der SC stürzt in letzter Sekunde von Platz 14 auf den letzten Tabellenplatz

FUSSBALL

Der Kick am Tag davor SC Freiburg. Das erste Heimspiel der StreichElf gegen Frankfurt könnte auch den Bürgerentscheid beeinflussen. Von Michael Zäh

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as erste Rückrundespiel gegen Frankfurt findet am Samstag, den 31. Januar statt. Dies ist also ein Tag, bevor es in Freiburg den heiß erwarteten Bürgerentscheidzum Stadionneubau geben wird. Es sollte für diese zukunftsweisende Entscheidung der Freiburger Bürger zwar keine Rolle spielen, wie dieses eine Spiel ausgeht. Und doch mag es bei dem einen oder anderen Abstimmer eine emotionale Auswirkung haben. Verliert die Streich-Elf gleich diese Heimpartie, macht das Abstiegsgespenst so richtig Fratzen. Denn gleich am darauffolgenden Dienstag (3. Februar, 20 Uhr) ist der SC in Mönchengladbach zu Gast, wo die Trauben doch hoch hängen, bevor dann Borussia Dortmund zum “Kellerduell” nach Freiburg kommt. Da scheint ein Sieg gegen Frankfurt fast schon überlebenswichtig, für das Gemüt der Spieler, aber eben auch für dassjenige der Freiburger Bürger vor dem Gang zur Abstimmung. Die Hinrunde ist für den SC Freiburg bekanntlich nicht gerade glücklich verlaufen. Etliche Punkte wurden in den allerletzten Minuten verloren. Sinnbildlich dafür war die letzte Partie vor der Winterpause, als das Streich-Team bereits mit 2:0 gegen Hannover in Führung lag und in der Tabelle auf Platz 14 gehüpft war, quasi ein Leader vor den renommierten Klubs aus Hamburg, Stuttgart, Bremen und Dortmund. Doch dann geschah das schier Unfassbare: Zuerst ein leichtes Gegentor zum 2:1 und schließlich in der 93. Minute eine Szene, die in Sekunden all das in sich trug, was sich durch die gesamte Hinrunde zog: Torhüter Roman Bürki, der in vielen Spielen absolut überragend hielt, kann einen Ball recht unbedrängt aus dem Strafraum schlagen. Wäre dieser hoch und weit vom Fuß gegangen, wäre das Spiel wohl schon abgepfiffen worden. Dass der Ball dem fußballerisch durchaus beschlagenen Keeper aber flach nach vorne ging, direkt in die Füße des bis dahin glück- und harmlosen Joselu, war nur noch mit innerer Panik zu erklären. Joselus folgender Treffer zum 2:2 stürzte den SC ans Tabellenende. Zwischen diesem Schock und dem Rückrundenstart gegen Frankfurt liegt nun also eine harte Vorbereitungszeit, in der vor allem die körperliche Fitness und die (damit durchaus in Zusammenhang stehende) mentale Stärke trainiert wurde. Mit Nils Petersen (26), ehemals so torgefährlich, dass ihn sogar die Bayern holten, aber bei Werder Bremen zuletzt praktisch ausgemustert, soll die Offensive deutlich mehr Gefahr ausstrahlen. Mit dem jungen Norweger Mats Möller Daehli (19) wurde ein ballsicherer Spieler für Außenbahn geholt, wo etwas überraschend Sebastian Kerk nach Nürnberg ausgeliehen wurde. Auch ein Dani Schahin, der bislang noch nicht richtig ankam, könnte in der Rückrunde noch zu alter Torgefahr zurück finden. Wenig verwunderlich ist daher die Ausleihe von Philipp Zulechner (der aus verschiedenen Gründen über wenige Mini-Einsätze nicht hinaus kam) an Austria Wien. Hingegen ist der Transfer von Sebastian Freis zu Greuther Fürth angesichts doch einiger guter Auftritte in der Hinrunde durchaus eine Überraschung. Der Kampf um den Klassenerhalt betrifft in dieser Saison bisher die halbe Liga. Neben den unmittelbaren Konkurrenten (s.o.) sind auch die Teams aus Berlin und Mainz (jeweils 18 Punkte), aus Köln und Paderborn (jeweils 19 Punkte) bis hin zum aktuellen Gegner aus Frankfurt (23 Punkte) noch in der Verlosung. Dass die Streich-Elf aus ihrer alljährlichen Erfahrung im Abstiegskampf Vorteile zieht, scheint eher hypothetisch.

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Samstag, 24. Januar 2015

TIRCLOKSUENTG VE

Mit anderen Augen sehen Übers höchste Gebirge der Welt fliehen Kinder aus Tibet ohne Eltern nach Indien. Filmemacherin Maria Blumencron hat sie auf der Flucht begleitet.

Naturschönheiten haben der Fotograf Martin Engelmann in Kambodscha (oben) und der Zoologe und Fotograf Josef Niedermeier in Namibia (unten) fotografiert.

Süchtig nach Straßen ist der Fotograf und Mediziner Dirk Rohrbach, dessen Reportage ihn mit dem Fahrrad quer durch die USA führt (unten).

12. Mundologia-Festival im Konzerthaus: Bildgewaltige Reportagen auf Europas größtem Festival für Fotografie, Abenteuer und Reisen. Von Barbara Breitsprecher

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eisen, soweit das Auge reicht: Wenn das Fernweh wieder mit aller Macht zuschlägt, bietet das Mundologia-Festival auch diesmal verlässlich schöne und ergreifende Momente. Reportagen voller Inspirationen und herrlicher Aufnahmen. Es ist gerade der ganz persönliche Blick dieser Fotografen und Filmemacher auf andere Kulturen und ferne Naturschönheiten, der so spannend ist und so fasziniert. Seit die Schauspielerin und Filmemacherin Maria Blumencron das Nachrichtenfoto zweier erfrorener Mädchen im Schnee hoch oben im Himalaya gesehen hatte, ließ sie dieses Bild nicht mehr los. Sie beschloss, mehr über die Kinder-Flüchtlinge zu erfahren, die von ihren Eltern alleine über den 6000 Meter hohen Grenzpass hinüber nach Indien geschickt werden. Nicht alle kommen an, viele erfrieren, andere werden von der chinesischen Polzei verhaftet. Auch Maria Blumencron wird auf ihrer ersten Reise dorthin verhaftet, kurze Zeit später wieder freigelassen, bald darauf macht sie sich erneut auf den Weg und trifft auf eine Gruppe von Kindern zwischen sechs und neun Jahren, die seit zehn Tagen alleine im Gebirge unterwegs sind. Ihre ergreifende Reportage „Good bye Tibet. Kein Pfad führt zurück“ wird am Samstag, 7. Februar, um 16 Uhr zu sehen sein. Klimatisch extrem ist auch Namibia, das der Zoologe und Fotograf Josef Niedermeier“ in seiner Reprtage „Namibia – Leben in extremer Landschaft“ am Sonntag, 8. Februar, um 19 Uhr vorstellt. Mit außergewöhnlichen Aufnahmen werden Landschaften von unvergleichlicher Schönheit und überraschender Vielfalt gezeigt. Riesige Wüsten, wilde Küsten, hohe Berge und tropische Dschungel – es scheint nichts zu geben, was es in Namibia nicht gibt. Gluthitze von 45 Grad am Tag, während nachts die Temperatur um 30 Grad fällt. Völlige Trockenheit, dann wieder Schneegestöber und Eisregen bei Temperaturen im zweistelligen Minusbereich. Begeistert hat den Filmemacher, welche vielfältigen Überlebensstrategien Flora und Fauna dafür entwickelt haben. Erst seit 16 Jahren herrscht in Kambodscha wieder Frieden. Fotograf Martin Engelmann hat sich auf die Spuren einer alten Hochkultur begeben, historische Tempelanlagen und Ruinen besucht und ist überall auf freundliche Menschen gestoßen. Atemberaubend seine Aufnahmen aus einem Ultralight-Flieger heraus. Seine Reportage „Kambodscha – Der Traum von Angkor“ zeigt er am Sonntag, 8. Februar, um 11.30 Uhr. Dirk Rohrbach ist promovierter Mediziner sowie Fotograf und Journalist. Seine Leidenschaft: Das Fahrrad. 100 Tage lang hat er damit die USA durchquert und 7600 Kilometer zurück gelegt. Mit seiner Reportage „USA – Highway Junkie. Mitten durch Amerika“ erzählt er von seiner inspirierenden Reise. ■ 12. Mundologia-Festival: Fotoausstellungen, Messe und Reportagen, 6. bis 8. Februar, Konzerthaus Freiburg; Programm unter: www.mundologia.de Wir verlosen 3 x 2 Tickets für die USA-Reportage von Dirk Rohrbach am 7. Februar, 20 Uhr. Einfach Mail bis 28. 1. an redaktion@zas-freiburg.de, Stichwort: Mundologia

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23.01.14 12:19


LEBEN

TIPPS

Samstag, 24. Januar 2015

Ausstellung

Theater

AUSSTELLUNG

Fotografien von Stars in Freiburg

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Bericht über ein verhindertes Leben

Klaus Polkowski portraitiert Menschen. Und zwar so wie sie sind. Ohne Posen. Ohne Distanz, aber immer mit Respekt. In den 90er Jahren begann der Fotokünstler für das Zelt Musik Festival Freiburg zu arbeiten,

Noch einmal wird das multimediale Film-Tanz-Theater „Homo Faber – Mehr als ein Bericht“ nach dem gleichnamigen Stück von Max Frisch aufgeführt. In dem von Theater Pro inszenierten Theaterprojekt

wo er bis heute die Möglichkeit hat, die dort auftretenden Künstler kennenzulernen und hautnah zu portraitieren. So kann er „Künstlerleben“ in Bildern festzuhalten und gleichzeitig interpretieren. Die sensiblen, nahen Portraits sind einer behutsamen und allmählichen Annäherungen an die Menschen in den Stars zu verdanken.

Nutzbeets. Christine Schäfer fotografiert das Gemüse, das sie selbst in ihrem brandenburgischen Garten anbaut. Der Individualität des Gemüses mit all ihren kleinen „Fehlern“, Rissen und braunen Stellen wird mit den Fotografien ein stilvoller Rahmen gegeben, der vom Aufbau und Lichteinfall an die Werke alter flämischer Meister erinnert.

spielen Herbert Schäfer und Silvia Passera und es tanzt Laura Heinicke nach einer Choreographie von Gary Joplin. Regie führt Ralf Buron. Mitgewirkt hat bei der Entwicklung dieses Theaterkonzepts auch die Theaterpädagogin Viola Sinn. Unter dem Titel „Klartext“ tragen Jugendliche vor den Aufführungen eigene Texte zu „Homo Faber“ vor.

■ Nachtschatten. Fotografische Gemüse-Stillleben von Christine Schäfer, noch bis 10. April, Mo bis Do, 9 bis 17 Uhr, Fr 9 bis 14 Uhr, Goethe-Institut Freiburg, Wilhelmstraße 17, Eintritt frei

■ „Homo Faber“, Film-Tanz-Theater, 23. und 24. Januar, jeweils 20 Uhr, E-Werk Freiburg, Eschholzstr, 77, Eintritt: 14/10 Euro

■ „Bevor der Vorhang fällt“, Ausstellung Fotografien von Klaus Polkowski, bis 7. Februar, Einkaufszentrum Schwarzwald City

Nachtschatten-Gewächse: Eigentlich ist Christine Schäfer Opernsängerin. Als Sopranistin ist sie immer wieder an der Metropolitan Opera zu hören, bei den Salzburger Festspielen und der Berlioner Philharmonie. Die Sängerin hat aber noch eine andere Leidenschaft: fotografische GemüseStillleben. Das Goethe-Institut Freiburg zeigt nun eine Auswahl fotografischer Arbeiten von Christine Schäfer. Rüben, Schoten, Knollen und vor allem Tomaten sind hier die in Szene gesetzten Stars. Gefeiert wird die Leidenschaft für alte, fast vergessene Gemüsesorten und die Ästhetik des

Familienkonzert

Performance

Ausstellung

Lesung

Konzert

Mitmachen beim Kinderorchester

Kunst, Tanz, Musik – weil alles fließt

Jubiläum feiern und Kunstwerke kaufen

Klaus Theweleit über „Tot mit 27“

Schwungvolles fürs Jubiläumskonzert

Wo haben Sie Ihr Instrument versteckt? Im Keller, im Schrank oder auf dem Dachboden? Wer sein Instrument gerne mal wieder zur Hand nehmen würde, um bei einem Früh-

Ausgangspunkt für ein spartenübergreifendes Kunstprojekt der besonderen Art ist ein bildhauerisches Werk, eine Art begehbare Skulptur, geschaffen von der peruanischen Bildhauerin Herta Seibt de Zinser und dem Maler Herbert Maier. Auf dieses Kunstwerk namens „Tronco“ reagieren Musiker – wie Harald Kimmig – und Tänzerinnen sowie Schauspieler – wie Bernd Lafrenz – mit einer Performance, wobei das Grundthema „pantha rei – alles fließt und nichts bleibt“ lautet. Zudem wurde ein pädagogischer Bezug

Seit 25 Jahren gibt es den Kunstverein March, der inzwischen rund 120 Mitglieder hat und dieses Jubiläum mit einer Retrospektive feiert, bei der es nach eigenen Worten „Große

Das Literaturbüro Freiburg will ein Literaturhaus in der Alten Universität gründen. Die Eröffnung ist für Anfang 2016 geplant. Einer, der diese Idee unterstützt, ist Klaus Theweleit. Der Autor wird deshalb eine Lesung als Benefizveranstaltung zugunsten des Literaturhauses halten. Thema ist der frühe Tod von Stars und Medienpromis. „Tot mit 27: Von Brian Jones zu Amy Winehouse and beyond“ lautet der Titel. Der querdenkende Freiburger Germanist und Anglist, der gerne Grenzgänge zwischen Popkultur, Literatur und

Seit 40 Jahren, seit dem Wintersemester 1974/75, gibt es das Studentensinfonieorchester der KHG Freiburg. Das Jubiläumskonzert, das die rund 80 Studierenden aller Fach-

lingskonzert mitzumachen und zusammen mit dem Kinderorchester des Theaters Freiburg leichte Stücke einzustudieren, kann sich noch bis zum 26. Januar unter jungesmusik@theater.freiburg.de bewerben. Mitmachen kann jeder, egal welchen Alters. Geprobt wird alle zwei Wochen montags zwischen 16.30 und 18 Uhr. Das theatereigene Kinderorchester, in dem 40 Instrumentalisten mitwirken, besteht seit 2009. Teilnehmen können Kinder ab acht Jahren, die seit mindestens einem Jahr Unterricht auf ihrem Instrument haben. Beim „Frühjahrsputz“ dürfen aber auch Erwachsene mitspielen. ■ „Frühjahrsputz“ – Familienkonzert mit Kinderorchester, 26. April, Theater Freiburg, Wer mitmachen will, Bewerbung bis: 26. Januar

in die Ausstellung mit eingewoben, in dem auch Schülerinnen und Schüler Freiburger und umliegender Schulen an verschiedenen Tagen Aufführungen in diesem interdisziplinären Raum geben.

Kunst für wenig Geld“ gibt. Werke folgender Künstlerinnen und Künstler, die alleim Laufe des vergangenen Vierteljahrhunderts schon einmal beim Kunstverein March ausgestellt haben, können betrachtet, aber auch gekauft werden (wobei keines der Kunstwerke über 300 Euro liegt): Elisabeth Bereznicki, Johannes Bierling, Nicole Bold, Eberhard Brügel, Sandra Eades, Barbara Ehrmann, Unen Enkh, Christa Frey, Annette Gronach, CW Loth, Dieter Maertens, Celso Martinez Naves, Jens Reichert, Wolfram Scheffel, Martin Wernert, Eva Übelhoer und Gabriele Valentin.

Psychoanalyse wagt, war bis zu seiner Emeritierung Professor für Kunst und Theorie an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe und ist seit 2014 Träger des Reinhold-Schneider-Preises.

richtungen nun unter Leitung von Helmuth Reichel Silva präsentieren, bietet Schwungvolles: Auf Erich Korngolds Schauspiel Ouvertüre, die der Komponist im Alter von erst 14 Jahren schrieb, folgt Ernst Blochs „Schelomo“ für Solocello und Orchester. Außerdem wird Pjotr Tschaikowskis Sinfonie Nr. 6 „Pathétique“ aufgeführt. Solistin wird die Cellistin Laura Tavernier auftreten, die unter anderem mit großem Erfolg in Paris und an der Hochschule für Musik in Freiburg studiert hat und derzeit ihren Masterstudiengang an der Hochschule für Musik in Karlsruhe absoviert.

■ „Tronco“, Ausstellung & Performance, Vernissage am 30. Januar, 19 Uhr (läuft bis 8. Februar), E-Werk Freiburg

■ Jubiläums-Ausstellung Kunstverein March, 25. Januar, 17 Uhr, Bürgerhaus March, Sportplatzstraße 16

■ Literaturbüro-Lesung Klaus Theweleit „Tot mit 27“, 28. Januar, 20 Uhr, Weinschlösschen Freiburg, Eintritt: 8/5 Euro

■ Jubiläumskonzert KHG-Orchester, 7. Februar, 19.30 Uhr, Uni Freiburg Audimax, Eintritt: 7,50/5 Euro, (Werkeinführung 19 Uhr)


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BERGLEGENDEN Sa. 7. Februar · 17. 30 & 20.15 Uhr · Konzerthaus

USA

Sa. 7. Februar · 20 Uhr · Konzerthaus Freiburg

KAMBODSCHA So. 8. Februar · 11. 30 Uhr · Konzerthaus Freiburg

WILLI WEITZEL So. 8. Februar · 15 Uhr · Konzerthaus Freiburg

NAMIBIA

So. 8. Februar · 19 Uhr · Konzerthaus Freiburg

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Mo. 9. Februar · 19. 30 Uhr · Bürgerhaus Seepark

BIKEBERGSTEIGEN

Samstag, 24. Januar 2015

Städtisches Förderprogramm „Energiebewusst sanieren“ noch attraktiver. Mehr Geld für Wärmeschutz, Energieberatung und nun auch für eine Baubegleitung.

So. 25. Januar · 14. 30 Uhr · Paulussaal Freiburg

TIBET

SANIERUNG

Zuschüsse werden erhöht

INDIEN

Sa. 7. Februar · 16 Uhr · Konzerthaus Freiburg

MARKT

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ereits seit 2003 gibt es das städtische Förderprogramm „Energiebewusst sanieren“. Mit diesem Programm, für das in diesem Jahr wieder Mittel von 450 000 Euro bereit stehen, fördert die Stadt Freiburg die energetische Gebäudesanierung – und zwar gezielt bei Investitionen zum Wärmeschutz des Gebäudes. „Das Förderprogramm ist ein sehr wichtiger Baustein im Rahmen unserer ambitionierten Klimaschutzziele. Die inhaltliche und auch finanzielle Anpassung war dringend notwendig, denn wir wollen die Bereitschaft zu Sanierungen weiter erhöhen, gleichzeitig aber auch die Qualität von Sanierungen“, so Umweltbürgermeisterin Gerda Stuchlik. Von 2002 bis 2013 wurden rund 2,8 Millionen Euro an Zuschüssen an 2200 Antragsteller ausgezahlt und damit etwa 34 Millionen Euro an Investitionen initiiert. Dabei wurden Sanierungen und Energieberatungen oder Heizungsoptimierungen bei etwa acht Prozent der Gebäude in Freiburg bezuschusst, womit rund 50 000 Tonnen CO2 eingespart werden. Die Diskussion zur steuerlichen Absetzbarkeit von energetischen Sanierungen auf Bundesebene hat den Willen zu einer Sanierung nach einem Hoch jedoch auch in Freiburg nachhaltig gedämpft. Nach zuletzt etwas zurückhaltender Nachfrage soll deshalb das Förderprogramm

Foto: peuceta - Fotolia

Fotografie, Abenteuer & Reisen

Die Fördersätze für Wärmedämmung werden erhöht: Die Stadt Freiburg übernimmt fast zehn Prozent der zusätzlich entstehenden Kosten. „Energiebewusst sanieren“ weiterentwickelt und noch attraktiver gestaltet werden. Der erste Förderbaustein „Wärmeschutz“ mit der Förderung der Sanierung von Dach, Außenwand, Keller und Fenster wird nahezu unverändert fortgeführt. Die Fördersätze werden dabei erstmals seit elf Jahren erhöht und erreichen etwa zehn Prozent der zusätzlichen Kosten für die Wärmedämmung. Auch die Förderobergrenze pro Gebäude wurde erhöht. Sie liegt nun bei maximal 14 000 Euro pro Gebäude. Die Förderung von besonders umfangreichen Sanierungen wird zudem erweitert. Auch im zweiten Förderbaustein „Energieausweis mit Beratung“ werden die Zuschüsse zur Energiebera-

tung erhöht und gestaffelt von 200 bis 1000 Euro je nach Gebäudegröße. Die Zielgruppe der Wohneigentümergemeinschaften (WEGs) erhalten zusätzlich einen Bonus, der den sehr viel höheren Kommunikationsaufwand abdecken soll, in Höhe von 500 bis 2000 Euro, je nach Größe des Gebäudes, maximal allerdings 50 Prozent der Kosten. Neu ist mit einem dritten Baustein die Förderung einer Baubegleitung durch Energieexperten zur Qualitätssicherung von energetischen Sanierungen. Dazu wird ein Förderprogramm der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) mit städtischen Mitteln aufgestockt und soll dadurch verstärkt nach Freiburg geholt werden. Das Förder-Programm der KfW soll bekannter gemacht und die

Baubegleitung ein selbstverständlicher Bestandteil von energetischen Sanierungen werden. Der bisherige dritte Förderbaustein, der Zuschuss für den Heizungsabgleich soll entfallen. Es gelten aber noch Übergangsfristen für die Antragstellung bereits erfolgter Maßnahmen bis zum November 2014. Stattdessen sollen neue und zeitlich wechselnde Aktionen finanziell gefördert werden. Die erste Aktionsförderung soll die Abwrackprämie Heizung sein, bei der eine einmalige Prämie von 500 Euro für jeweils 100 neue Heizungserneuerungen gezahlt wird. In diesem Jahr sollen weitere Aktionen zu Heizungsumstellung, Lüftung, Blower-Door-Test, Thermografie oder PV-Speichertechnik finanziell gefördert werden. Die Förderung von Energiemanagementsystemen bleibt auch weiter erhalten. Mit dem Einbau eines Energiemanagementsystems mit Fernüberwachung bei bestehenden Heizungsanlagen vor dem Baujahr 2010 kann besonders bei größeren Gebäuden eine schnelle Überwachung, Wartung und Optimierung der Heizungsanlagen gewährleistet und so Einsparpotenziale realisiert werden. Die Zuschusshöhe beträgt hier weiterhin pauschal 300 Euro. Die geänderten Richtlinien werden voraussichtlich ab April 2015 in Kraft treten. ■ Weitere Infos unter www.freiburg.de/waermeschutz

So. 22. Februar · 18 Uhr · Paulussaal Freiburg

WELTENWANDERER Mo. 23. Februar · 19. 30 Uhr · Paulussaal Freiburg

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So. 8. März · 16. 30 Uhr · Paulussaal Freiburg

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So. 8. März · 19. Uhr · Paulussaal Freiburg 30

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So. 15. März · 18 Uhr · Bürgerhaus Denzlingen

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KfW erhöht den Tilgungszuschuss

Mehr Zuschuss für Energieberatung

Der Tilgungszuschuss für alle KfWEffizienzhaus-Standards im KfWProgramm „Energieeffizient Sanieren“ sind 2015 um fünf Prozentpunkte erhöht worden. Kreditnehmer können damit von der KfW zusätzlich zu einem verbilligten Zinssatz je nach Effizienzhaus-Standard bis zu 22,5 Prozent Tilgungszuschuss erhalten. Gleichzeitig besteht von nun an bei Förderzusage in den Investitionsprogrammen ein verbindlicher Anspruch auf einen Baubegleitungszuschuss. Hierbei erhält der Bauherr 50 Prozent (maximal 4000 Euro) der Kosten für die Fachplanung und Baubegleitung durch einen unabhängigen Experten. Das Förderprogramm „Energieeffizient Sanieren“ dient der zinsgünstigen langfristigen Kreditfinanzierung von Maßnahmen zur Energieeinsparung und zur Minderung des CO2Ausstoßes bei bestehenden Wohngebäuden.

Bis zu 600 Euro mehr gibt es ab dem 1. März 2015, wenn Hausbesitzer eine Vor-Ort-Beratung durch qualifizierte Gebäudeenergieberater in Anspruch nehmen. Der Höchstzuschuss beträgt für Ein- oder Zweifamilienhäuser dann maximal 800 Euro - vorher waren es 400 Euro höchstens. Für Wohngebäude mit drei oder mehr Wohneinheiten sind künftig maximal 1100 Euro möglich - bis zu 600 Euro mehr als vorher. Eine weitere Neuerung: Einen Zuschuss in Höhe von 100 Prozent der förderfähigen Beratungskosten gibt es für die zusätzliche Erläuterung des Energieberatungsberichts in einer Wohnungseigentümerversammlung oder einer Beiratssitzung. Vorgesehen sind höchstens 500 Euro. Energieberater analysieren bei einer Gebäudeenergieberatung den Ist-Zustand des Hauses, schlagen ein sinnvolles Gesamtkonzept vor und zeigen Finanzierungsmöglichkeiten auf.

ENERGIE-QUARTIER HASLACH Foto: Stadt Freiburg

TIPPS

Modellprojekt „Auf der Haid“ besichtigen Am Samstag, 24. Januar, kann um 14 Uhr ein freistehendes Zweifamilienhaus in Haslach-Haid besichtigt werden. Das Modellprojekt „Auf der Haid“ wird derzeit energetisch saniert. Der Freiburger Gemeinderat hat sich den Stadtteil Haslach für die Umsetzung von Maßnahmen im Bereich energetische Sanierung und Energieeffizienz (Ausbau von Wärmeinfrastruktur) ausgewählt. Das Projekt soll Baustein sein auf dem Weg, die Freiburger Klimaschutzziele zu erreichen. Das Projekt, das seit Frühjahr 2013 läuft, endet im Herbst

diesen Jahres. Interessierte Bu ̈rgerinnen und Bu ̈rger können sich nun vor Ort in Haslach ̈ uber die Arbeiten informieren und Gespräche mit dem Bauherren, dem Energieberater, dem Architekten sowie den beteiligten Handwerksbetrieben führen. Die Teilnehmerzahl ist allerdings beschränkt, deshalb wird um die Anmeldung gebeten. ■ Anmeldung unter Tel. 0761/201-6141 oder per E-Mail unter umweltschutzamt@stadt.freiburg.de


BADSANIERUNG

Samstag, 24. Januar 2015

Ein Gewinn für alle

Anzeigenservice

Bodengleiche Duschplätze. Förderungen sind mit Darlehen oder Zuschüssen durch die KfW möglich.

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as Förderprogramm „Altersgerecht umbauen“ der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) unterstützt alle, die ihr Zuhause vorausschauend komfortabel umbauen wollen. Dazu zählt auch die Realisierung von barrierefreien Duschlösungen. Das Programm ermöglicht privaten Selbstnutzern und Vermietern, Wohnungsunternehmen sowie Mietern von Wohnimmobilien die Finanzierung von Renovierungsmaßnahmen zur Reduzierung von Barrieren im Wohnungsbestand. Bodengleiche Duschen, schwellenlose Türen oder eine breite Einfahrt sorgen beispielsweise für mehr Sicherheit. Die Förderung ist altersunabhängig. Von einem barrierefreien Wohnumfeld profitieren alle Altersgruppen, so zum Beispiel Menschen mit Behinderung oder eingeschränkter Mobilität, aber auch Familien mit Kindern und natür-

Pendel-Falttüren sorgen auf dem bodeneben installierten Duschplatz für eine komfortable Einstiegsfreiheit und lassen sich je nach Bedarf nach innen oder außen an die Wand falten. Foto: Kermi GmbH/akz-o

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Wir beraten Sie gerne

lich ältere Menschen. Hierzu kann bei der KfW-Bankengruppe ein zinsgünstiges Darlehen mit einem Zinssatz ab einem Prozent pro Jahr (effektiv bis zu 30 Jahre Laufzeit) und bis 50000 Euro pro Wohneinheit beantragt werden. Zusätzlich zur Kreditvariante besteht seit Oktober 2014 die Möglichkeit einer Zuschussvariante. Folgende Konditionen gelten dabei: Für Einzelmaßnahmen acht Prozent der förderfähigen Investitionskosten bis maximal 4000 Euro pro Wohneinheit, für den Standard „Altersgerechtes Haus“ zehn Prozent bis maximal 5000 Euro. Zu einem altersgerechten Zuhause gehört ein barrierefreies Bad mit bodenebenem Duschbereich. Das heißt ein solches Bad ist ohne Hindernisse für alle Generationen nutzbar.

Telefon 076 65/9 34 58-21 anfrage@zas-freiburg.de

■ Weitere Infos: www.kfw.de/159 und www.kfw.de/455.

Wohlfühloase daheim Klare Formen und natürliche Materialien für das moderne Wellness-Bad.

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Was früher ein reiner Funktionsraum war, ist heute ein zentraler Bereich des Hauses, in dem man relaxt und neue Kräfte tankt, zum Beispiel mit einer Wellness-Dusche oder einem privaten Dampfbad. Zugleich wünschen sich die Bewohner ein zeitloses Design: Waschtische, Wanne und Möbel werden oft im klassischen Weiß ausgewählt und dürfen mit ihrem puristischen Äußeren buchstäblich Ecken und Kanten aufweisen. Doch trotz aller klaren Formen wirken moderne Bäder keineswegs unpersönlich oder gar kühl. Mit hochwertigen Badezimmertextilien in warmen Erdtönen und der passenden Beleuchtung erhält der Raum eine stimmungsvolle Ausstrahlung. Reizvoll ist auch die Verbindung von klarem Design und natürlichen Materialien.So ist es ein Vorurteil, dass sich beispielsweise Wasser und Holz nicht vertragen, längst trifft dies bei den heutigen Baustoffennicht mehr zu. Gerade Parkettböden geben dem Bad eine wohnliche Note. Wichtig ist es dabei, sich für eine gute, wider-

Foto: fotolia

ie Ansprüche, die Haus- oder Wohnungsbesitzer an ihr Badezimmer stellen, sind in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Es soll zeitlos elegant, funktional und individuell sein.

standsfähige Qualität des Holzes zu entscheiden. Harte Holzarten wie etwa Eiche oder Nussbaum sind für die besonderen Anforderungen im Bad gut geeignet. Auch tropische Hölzer wie Jatoba, Doussie, Merbau oder ölhaltiges Teak eignen sich ideal. Der Traum vom individuellen Wohlfühlbad lässt sich dabei nicht nur im Neubau verwirklichen. Auch bei der Modernisierung erhält der Raum mit zeitlosen Materialien und Formen eine neue Wertigkeit – selbst bei engen Platzverhältnissen ist ein moderner, funktionaler und befriedigender Umbau möglich.

Um individuelle Bad-Lösungen zu finden, die den jeweiligen persönlichen Vorstellungen gerecht werden, lohnt es sich, schon bei den ersten Planungen Fachleute um Rat zu tragen. Kleine Bäder lassen sich schon mit einigen Kniffen wie einem XXLSpiegel oder schmalen Fliesenfugen optisch vergrößern. Praktisch sind auch Details wie eine Installationswand, die zusätzlichen Platz und Stauraum schafft. Dazu werden Leichtbauwände im Inneren mit Leitungen bestückt und können dann von beiden Seiten genutzt werden, etwa für Waschtisch und Dusche.

KEINE HALBEN SACHEN. VERPASSEN SIE IHREM HAUS EIN DICKES FELL – mit dem Förderprogramm der Stadt Freiburg 0761/201-6142 www.freiburg.de/waermeschutz

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Dezernat für Umwelt, Jugend, Schule, Bildung Umweltschutzamt

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GESUNDHEIT

Samstag, 24. Januar 2015

Starker Rücken

HILFE ZUR SELBSTHILFE

Bluthochdruck therapieren

Professionelles Rauchfrei-Programm

Das Patienten-Informations-Zentrum (PIZ) lädt zum des Aktionstag „Bluthochdruck – Ursachen, Risiken und Therapiemöglichkeiten“ am Samstag, 7. Februar, um 13 Uhr am Standort Bad Krozingen des Universitäts-Herzzentrums Freiburg– Bad Krozingen (UHZ) ein. Dr. med. Elias Noory, Facharzt für Innere Medizin, Angiologie und Hypertensiologie, wird einen Expertenvortrag für alle Interessierten halten. Im Anschluss daran stehen der Referent sowie die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des PIZ für Fragen

Möchten Sie mit dem Rauchen aufhören? Ärgern Sie sich über steigende Tabakkosten? Geht Ihnen schneller die Puste aus? Ist Ihnen Rauchen vor Ihren Kindern unangenehm? Haben Sie Angst vor Gesundheitsschäden? Eine von den Krankenkassen anerkannte Maßnahme zur Tabakentwöhnung ist das Rauchfrei-Programm der IFT-Gesundheitsförderung und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Im UniversitätsHerzzentrum (UHZ) in Bad Krozingen wird am 24. Februar, um 19 Uhr eine Informationsveranstaltung dazu angeboten. Der Kompaktkurs zu Raucherentwöhnung findet an folgenden Dienstag-Terminen statt: 3. /10. und 17. März, jeweils von 18 bis 21 Uhr. Die Kosten von 250 Euro werden bei vollständiger Teilnahme von den Krankenkassen teilerstattet.

zur Verfügung. Darüber hinaus besteht an diesem Tag Gelegenheit zur Blutdruckmessung, Blutzuckermessung, Bestimmung des Body-MassIndex und Bestimmung der Nikotinabhängigkeit. Der Eintritt ist frei, es ist keine Anmeldung erforderlich. ■ www.herzzentrum.de

■ www.rauchfrei-programm.de Tel: 07633/402-5300, piz@universitaets-herzzentrum.de

„Tag der offenen Tür“ – Medizinische Fitness-Therapie. Neue Trainingsgeräte werden im Vita Classica-Wohlfühlhaus vorgestellt.

Z

u einem „Tag der offenen Tür“ lädt das Vita Classica-Wohlfühlhaus in Bad Krozingen am Dienstag, 27. Januar, von 15 bis 19 Uhr in den medizinischen FitnessTherapie-Raum ein, wo mit Sporttherapeuten die neuen Trainingsgeräte getestet werden können. Das Wohlfühlhaus mit direktem Zugang zur Thermen- und Saunalandschaft bietet eine breite Palette an Wohlgefühl. Seit Juli 2014 kann im Geräteraum im Wohlfühlhaus der Vita Classica auch an einem neuen computergestützten Kraftzirkel trainiert werden. Dieser besteht aus hochmodernen Kombinationsgeräten mit einem hydraulischen Widerstandssystem. Die Einstellungen der Widerstände und der optimalen Sitzposition werden automatisch (mit Computerchip) vorgenommen. Die Trainingssoftware gibt Trainingstempo, Bewegungsumfang, Widerstand und Wiederholungsanzahl für ein optimales und effektives Gerätetraining vor.

Das Training ist eine ideale Vorsorgemaßnahme bei häufigem Sitzen und Stehen. Durch eine Stabilisierung der Wirbelsäule können Rükkenschmerzen gelindert werden. Unter fachkundiger Anleitung wird die Rückenmuskulatur gestärkt und die Wirbelsäule trainiert. Ein Einstieg ist jederzeit möglich. ■ Vita Classica-Wohlfühlhaus, Tel. 07633 4008-160; www.vita-classica.de. Anzeige

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ZAHNMEDIZIN

Samstag, 24. Januar 2015

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Damit die Zähne fest sitzen Diabetes beeinflusst auch die Zahngesundheit. Die Krankheit bleibt oft über Jahre unerkannt. Diabetiker haben ein dreifach höheres Risiko an Parodontitis zu erkranken.

D

er Diabetes mellitus, eine chronische Störung des Blutzuckerstoffwechsels, kommt oft schleichend. Nicht selten bleibt die Krankheit über Jahre unerkannt. Erste Symptome werden fälschlicherweise oft anderen Ursachen zugeordnet. Für die Betroffenen kann das Folgen haben.

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Ein unerkannter oder sehr schlecht eingestellter Diabetes kann im schlimmsten Fall zu einem Herzinfarkt oder Schlaganfall führen. Außerdem drohen Nieren-, Nerven- sowie Gefäßschädigungen. Zahnmedizinische Studien zeigen, dass Diabetiker des Typs 1 und des Typs 2 ein dreifach höheres Risiko haben, an Parodontitis, einer ernstzunehmenden Entzündung des Zahnhalteapparates, zu erkranken. Und bei Diabetikern schreitet die Parodontitis wesentlich schneller voran als bei anderen Patientengruppen Erschwerend kommt noch hinzu, dass Diabetiker auf ParodontitisTherapien schlechter ansprechen als andere Patienten. Umso wichtiger ist es, die Krankheit frühzeitig

• großer Durst • großer Hunger • ständiger oder häufiger Harndrang • plötzlicher Gewichtsverlust • schlecht heilende Wunden • Sehflimmern oder Sehstörungen • ständige Erschöpfung / Müdigkeit • gefühllose Hände und Füße

Wer an einer Störung des Blutzuckerstoffwechsels leidet, hat ein erhöhtes Risiko an einer ernstzunehmenden Entzündung des Zahnhalteapparates zu erkranken. Foto: proDente e.V. zu erkennen, damit sich auch der behandelnde Zahnarzt darauf einstellen kann. Nicht selten empfiehlt der Zahnarzt auf Grund seiner Be-

funde dem Patienten, eine Abklärung einer möglichen Diabeteserkrankung beim Hausarzt vornehmen zu lassen.

Im Wesentlichen werden in der Medizin acht Symptome aufgeführt, welche auf eine Diabeteserkrankung hinweisen können:

Besonders hellhörig sollten Patienten werden, die unter drei oder mehreren der angegebenen Symptome leiden. Sicherheit können die Betroffenen erhalten, indem sie bei ihrem Hausarzt einen Blutzuckertest und eine Blutentnahme vornehmen lassen. Damit kann dann genau festgestellt werden, ob und wenn ja, welche Form des Diabetes vorliegt. Der Patient hat nun die Möglichkeit, geeignete Maßnahmen zu ergreifen und die Erkrankung sowie ihre Folgen in den Griff zu bekommen. Wichtig ist dabei auch, dass ein Diabetespatient alle Fachärzte und auch den Zahnarzt über seine Krankheit informiert. Nur dann kann für ihn die bestmögliche medizinische Versorgung garantiert werden.

… ich bin überzeugt,

Dr. med. dent.

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