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IMPULSE

TRENDS

NETZWERK

Was uns bewegt – Inspirationen, die wir gerne teilen

TikTok – Ist die App der nächste Star am Social-Media-Himmel?

Let’s work together: Wie 16 Ortenauer Kommunikations- und Eventprofis Z WIdee A N geboren Z I G Z Whaben ANZIG eine große

WTR DNKN DAS MAGAZIN ZUM WEITERDENKEN

01 YUPANQUI.DE

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NG AGEN ZU


INHALT IMPULSE

4 – 5

HERZSTÜCK TRENDS

Gesellschaftstrends 2020

TikTok // Azubi-Recruiting in der Ortenau

YUPANQUI-WELT NETZWERK RÄTSEL

DAS MAGAZIN ZUM WEITERDENKEN

Jahresrückblick // Timeline voller Tatendrang

Kooperation statt Konkurrenzdenken // Amir Kassaei

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EDITORIAL

DAS BESCHLEUNIGUNGSJAHR MIT VERSTÄRKEREFFEKT. Wie viel Wert hat ein Menschenleben? Eine der mit Abstand schwierigsten moralischen Fragestellungen einer Wohlstandsgesellschaft, mit der dieses schon jetzt so denkwürdige Jahr 2020 gehörig Fahrt aufnahm, obwohl wir alle von jetzt auf gleich völlig ausgebremst wurden. So schnell befindet man sich in einer neuen Normalität. Innerhalb nur weniger Wochen. Daheim bleibend, um von dort aus alles zu regeln: Die Erziehung der Kinder, den Job, den Alltag. Um einmal mehr verstehen zu dürfen, dass das einzig Sichere in diesem Leben die Unsicherheit ist und es gewiss ungewiss weitergeht. Soweit der Einstieg in den Ausstieg der alten Normalität, hinein in eine Übergangszeit, die geprägt ist von der vielleicht tiefsten Zäsur nach dem zweiten Weltkrieg – wirtschaftlich ohnehin, vor allem aber auch gesellschaftlich. Denn auf einmal wurde es richtig unruhig und kraftvoll in unserem Land – einem Land der Laut-Sprecher, die, mal fordernd, mal mahnend, nahezu jeden Tag mit neuen Zahlen, Statistiken, Grundrechten und Theorien um sich werfen. Werfen wir aber genau an dieser Stelle einen Blick auf das, was durch diese Laut-Sprecher-Effekte und den dadurch transportierten Inhalten aktuell passiert. Nicht nur in Deutschland, sondern in nahezu allen Ländern Europas und der Welt erfahren längst überfällige To-dos wie z. B. die Digitalisierung, das Gesundheitsmanagement oder der Klimaschutz eine beispiellose Beschleunigung. Die sogenannte neue Normalität geht nicht nur mit Einschränkungen unseres individuellen Lebens einher. Sie trägt uns in ein neues Zeitalter der Kommunikation, Kooperation, Vernetzung und Verschmelzung und eröffnet uns eine Vielzahl von Chancen und

Gestaltungsmöglichkeiten – Sowohl im privaten Lebensumfeld als auch in puncto neue Arbeitswelt. So können zum Beispiel 3D-Drucker Innovationen vorantreiben und hilfreich unterstützen, globale Lieferketten in lokale Lieferketten umzuwandeln. Auch Themen, wie Home-Schooling, E-Learning, Homeoffice-Lösungen, Big Data oder 5G werden mit Hochdruck vorangetrieben und prägen die Dynamik der Transformationsprozesse, in denen sich Wirtschaft, Politik und Gesellschaft aktuell befinden. Bargeldloses Bezahlen liegt ebenso im Trend wie Digital-Lösungen, um z. B. Krankenhauskapazitäten optimal gestalten und steuern zu können. Die Event-Branche muss sich neu erfinden und sie entwickelt mit viel Kreativität und digitaler Technik komplett neue Erlebniskonzepte, die weit über das Format einer Video-Konferenz hinausgehen. Nicht nur in unseren digitalen Infrastrukturen passiert aktuell mehr als je zuvor – das meiste geschieht in unseren Köpfen und Herzen, um Fortschritt durch innovative Lösungen voranzutreiben und Wohlstand neu zu definieren. Für uns ist dieses Jahr 2020 schon jetzt zum Beschleunigungsjahr mit Verstärkereffekt geworden. Und im Zuge vieler positiver Novitäten und Veränderungen in unserer Agentur haben wir auch unser Magazin „Weiterdenken“ im Rahmen eines Relaunchs neu konzipiert. Wir freuen uns, Ihnen heute unsere neueste Ausgabe vorlegen zu dürfen und wünschen jede Menge inspirierende Einblicke und spannende Ausblicke. Ihr Rafael Yupanqui

IMPRESSUM: Herausgeber: YUPANQUI GmbH – Agentur für kommunikative Zuspitzung I Chefredakteur (V. i. S. d. P.): Rafael Yupanqui I Redaktion: Sabrina Hönig, Riccardo Silva I Gestaltung: Daniel Bellert, Julia Boschert, Bärbel Bruder, Luisa Engel I Produktion: YUPANQUI GmbH, Offenburg I Druck: EuroPrintPartner GmbH & Co. KG, Weststraße 26, 77694 Kehl Auflage: 1.000 I Fotos: stock.adobe.com, unsplash.com I Kontaktdaten: YUPANQUI GmbH, Hauptstraße 57, 77652 Offenburg, T. 07 81. 63 93 44-0, info@yupanqui.de, www.yupanqui.de

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MEDIAPIONEER

NETFLIX

Der achte Tag

Anderswo. Allein in Afrika

„Ein Podcast von Gabor Steingart, der mich seit Beginn der Krise jeden Tag aufs Neue inspiriert. Jetzt kommt er noch einmal wöchentlich und hat nichts von seiner Kraft für mich verloren. (DANKE an Sebastian H.)“ Rafael

„Ein Film, welcher mich kürzlich sehr inspiriert hat und den ich jedem nur ans Herz legen kann. Aktuell auf Netflix streambar.“ Luisa

PODCAST

INSTAGRAM

M I P

Fest & Flauschig „Ein deutschsprachiger Podcast auf dem Musikstreaming-Dienst Spotify, der von Olli Schulz und Jan Böhmermann moderiert wird. Das aktuelle politische und gesellschaftliche Geschehen wird kommentiert, wobei Ernsthaftigkeit und absurde Übertreibungen sich in hoher Frequenz abwechseln. Bestens geeignet fürs Homeoffice!“ Daniel

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love.kram „Ein Sammelsurium aufgeschnappter Gesprächsfetzen, illustriert von Silvie Antonia Bomhard. Mal romantisch, mal philosophisch, mal kurios – die Geschichten des Alltags haben viele Gesichter.“ Julia

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IMPULSE

INSTAGRAM seblester „Eine Instagramseite, auf der Sebastian Lester Bilder seiner kreativen Kalligrafie- und Lettering-Künste postet. Unter anderem hat der Engländer auch schon in Freiburg einen Vortrag gehalten.“ Bärbel

S L E YUVAL NOAH HARARI

Eine kurze Geschichte der Menschheit „Das Buch beschreibt in einfacher Sprache und mit einer Prise Humor, warum die Welt heute so ist, wie sie ist bzw. zu sein scheint. Wie haben sich unsere Gesellschaft und unsere Kultur entwickelt? Warum glauben wir an Religionen, Nationen und Geld? Auch wenn einige Aspekte nur oberflächlich betrachtet werden, verschafft das Buch einen kurzweiligen Überblick über die Menschheitsgeschichte und regt zum Nachdenken an...“ Riccardo

FACEBOOOK immer Kindertag „Die Facebook-Seite ist eine Familien-Community für Baden. Hier gibt es tolle Vorschläge für das Wochenendprogramm mit der Familie – egal ob Basteln, Spielanleitungen oder Ausflugstipps für drinnen und draußen. Hier ist für jede Familie etwas dabei.“ Sabrina H.

SPOTIFY „Ist für mich aufgrund seiner riesigen Musik-, Hörbuch- und PodcastAuswahl eine tägliche Inspiration, da es für jede Gemütslage die passende Untermalung bietet. Ich höre jede Menge Musik und Podcasts darüber und der Streamingdienst begleitet mich tagtäglich auch in meinem Arbeitsalltag.“ Sabrina F.

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Aus der Krise in die Zukunft – Gesellschaftstrends, die unsere Welt gestalten Bei YUPANQUI befassen wir uns schon immer mit gesellschaftlichen Trends. Es ist Teil unseres täglichen Tuns, die Augen und Ohren offen zu halten und unser Gespür dafür zu schärfen, was der Zeitgeist ist, in welche Richtung sich die Menschheit und unsere Umwelt entwickeln und welche Bedürfnisse dabei zum Vorschein kommen. Unser Ansporn ist es, vorausschauend zu denken und zu handeln. Wir sind ständig umgeben von sogenannten Megatrends. Diese zeichnen ein Bild unserer Gegenwart und tragen gleichzeitig verschiedene Zukunftsszenarien in sich. Das sind keine neuartigen Konstrukte, die für kommende Zeiten prophezeit werden, sondern Entwicklungen und Strömungen, die unseren Alltag bereits begleiten und einen langsamen Wandel umrahmen. Beispiele für solche Megatrends sind Themen wie Globalisierung, Mobilität, Konnektivität, Urbanisierung und Neo-Ökologie. Das erste Halbjahr 2020 hat uns alle überrascht und die Corona-Krise hat sich auf alle Bereiche unseres Lebens ausgewirkt, ganz gleich, ob auf den Alltag, die Wirtschaft, das Privatleben, die Politik, die Kultur oder die Umwelt. Nun treibt uns die Frage um, in wie weit die COVID-19-Pandemie unsere Zukunft beeinflusst. Gibt es Bereiche, in denen das Leben wie gewohnt weitergeht? Oder wirken sich die Krisenerfahrungen auf alle Systeme aus? Wie verändern sich gesellschaftliche Trends dadurch? Welche Änderungen wird es in der Marktwirtschaft geben? Entstehen neue Businessmodelle? Und noch wichtiger: Findet vielleicht sogar eine Weiterentwickung der Werte unserer Gesellschaft, der Unternehmenskulturen, der Denk- und Arbeitsweisen statt?

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In den vergangenen Monaten konnten wir bereits eine Transformation miterleben. Aus der Notsituation heraus, einer Pandemie gegenüberzustehen, galt es, vor allem auf politischer Ebene schnell Entscheidungen zu treffen. Entscheidungen, die teilweise komplette Systeme neu ordnen. Ein Beispiel dafür ist das gesellschaftliche Zusammenleben. Wie werden zukünftig Veranstaltungen stattfinden? In welcher Form wird das Zusammentreffen großer Menschenmengen möglich sein? Was bedeutet das für das soziale Miteinander und das Bedürfnis nach gemeinsamen Erlebnissen? Was bedeutet das für die Kulturbranche, die besonders stark von den Maßnahmen betroffen ist?


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HERZSTÜCK

Auch beim Thema Globalisierung stellt sich die Frage, ob der Höhepunkt dieser Entwicklung erreicht ist. Gerade die westlichen Industriestaaten haben Jahrzehnte lang von günstigen Importen und gewinnbringenden Exporten profitiert. Dass es auch eine Kehrseite der Medaille gibt, ist bekannt und wurde uns durch die schnelle Verbreitung von COVID-19 vor Augen geführt. Ein Wandel weg von der Globalisierung hin zur „Glokalisierung“ deutet sich bereits an. Die beiden Gegensätze Globalisierung und Lokalisierung werden mehr und mehr verschmelzen, ganz nach dem Motto: global denken, lokal handeln. Die Anzeichen für eine zunehmende Rückbesinnung auf Regionalität und lokale Angebote sind schon länger sichtbar. Als uns im März und April der Ernst der Krisenlage bewusst wurde, haben wir uns noch

mehr auf das fokussiert, was unmittelbar um uns herum ist. Spontan und pragmatisch wurden Initiativen gebildet, um lokale Händler, Dienstleister, Gastronomen und Kulturschaffende zu unterstützen. Eine Welle der Solidarität hat sich in Bewegung gesetzt, das Gefühl von Rücksicht und Anteilnahme anderen gegenüber war plötzlich omnipräsent. Manch einer mag das nur als kleines Strohfeuer sehen, nach welchem die Welt sich bald wieder in gewohnter Manier weiterdreht. Wir dagegen sind zuversichtlich, dass die vergangenen Wochen und Monate nachhaltig Veränderungen bewirken können. In dieser für uns alle außergewöhnlichen Zeit haben wir den Eindruck gewonnen, dass sich bereits etwas tut in unserer Gesellschaft.

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Digitalisierung und New Work als Gewinner der Krise? Digitale Technologien sind nicht mehr wegzudenken, eröffnen sie uns doch eine Vielzahl ungeahnter Perspektiven, beispielsweise beim Thema Arbeit. Als zu Beginn der Pandemie die direkten Kontakte untereinander auf ein Minimum reduziert werden sollten, war es plötzlich in vielen Bereichen möglich, von zuhause aus zu arbeiten. Wenn es auch eher aus der Not heraus und oftmals improvisiert umgesetzt wurde, hat sich dennoch gezeigt, dass die technologischen Voraussetzungen dafür vorhanden sind. Die Frage, wie wir in Zukunft zusammenarbeiten möchten, wird sich nun zunehmend stellen und auch mehr Gehör finden. Viele von uns haben nun erlebt, wie motivierend flexible Zeiteinteilung, weniger pendeln und Vereinbarkeit von Familie und Beruf sein können. Der Megatrend New Work ist damit aktueller denn je. Wir haben in der Krise mit hoher Geschwindigkeit gelernt, uns digitale Tools zu Nutze zu machen. Von heute auf morgen sind viele ins Homeoffice gewechselt, Schulen haben auf Online-Unterricht umgestellt, Videokonferenzen wurden zur Selbstverständlichkeit. Der Megatrend Konnektivität wird dadurch einen weiteren Schub erfahren. Technologische Innovationen, Künstliche Intelligenz und die digitale Vernetzung haben in der Krisensituation ihre Stärken gezeigt. Den nachgesagten Makel, Anonymität und Distanz zu begünstigen, haben sie ins Gegenteil gekehrt. Die Digitalisierung unterstützt uns dabei, uns auch über räumliche Entfernung hinweg nahe zu sein und den Kontakt zu halten. Diese Eigenschaft wird in Zukunft noch mehr an Bedeutung gewinnen.

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HERZSTÜCK

DIE DIGITALISIERUNG UNTERSTÜTZT UNS DABEI, UNS AUCH ÜBER RÄUMLICHE ENTFERNUNG HINWEG NAHE ZU SEIN UND DEN KONTAKT ZU HALTEN. 9


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HERZSTÜCK

Die neue Kraft von Solidarität und Kooperationen Und dennoch haben während der Coronakrise neben digitalen Ideen vor allem soziale Innovationen überrascht. Angefangen von Balkonkonzerten über Spendenzäune mit Lebensmitteln für Bedürftige bis hin zu den vielen spontanen, pragmatischen Hilfsangeboten. Auf einmal hat der Großteil unserer Gesellschaft eine große Wandlungsfähigkeit an den Tag gelegt, an die zuvor selten zu denken war. Menschen gingen für andere einkaufen und nähten zuhause Mundschutzmasken, Unternehmen stellten kurzfristig ihre Produktion um, um z. B. Desinfektionsmittel herzustellen.

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Der Ernst der Lage hat plötzlich etwas in Gang gesetzt, ein neues Wir-Gefühl ist entstanden. Es wurde deutlich, dass sich das eigene Verhalten – ob positiv oder negativ – auf das Umfeld auswirkt und schließlich immer weitere Kreise zieht. Der Gedanke, dass wir zusammen stärker sind als alleine, hat sich mehr und mehr entfaltet, hin zu einem größeren Bewusstsein für das soziale Miteinander. Wir haben erfahren, wie wertvoll es sein kann, sich zusammenzuschließen, kooperativ zu denken und zu handeln und Synergien zu nutzen. Diese positive Erkenntnis wird auch zukünftig das soziale und das wirtschaftliche Leben prägen. Wir werden darauf achten dürfen, wie gut die unterschiedlichen Systeme unserer Gesellschaft, die unterschiedlichen Branchen und unterschiedlichen Akteure zusammenarbeiten und Spannungen lösen. An jeder dieser Schnittstellen gibt es Verbesserungspotenzial. Beziehungen und Abhängigkeiten zwischen diesen Bereichen kommen auf den Prüfstand und werden teilweise neu geordnet. So können wir das Resilienzvermögen unserer Gesellschaft erhöhen, was uns flexibler und resistenter für kommende Herausforderungen macht. Das ebnet den Weg für wichtige Innovationen, für zukunftsträchtige Denkweisen und einen entsprechend neuen Wertekanon.

(...) EIN NEUES WIR-GEFÜHL IST ENTSTANDEN. 11


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HERZSTÜCK

Achtsamer Konsum und Nachhaltigkeit Die Krise hat uns gezeigt, dass plötzlich vieles denkbar und machbar ist, auch ein vorübergehender Stillstand unseres Alltags. Sie war so etwas wie die Generalprobe für ein nachhaltigeres Leben. Satellitenbilder gingen um die Welt, die smogfreie Metropolen zeigten. Der übliche Konsum wurde gezwungenermaßen weniger und es ging uns dennoch den Umständen entsprechend gut. Wir haben gelernt, eine Zeit lang auf vermeintlich lebenswichtige Dinge zu verzichten, wie z. B. spontan zu verreisen, regelmäßige Partyexzesse zu feiern oder von allem immer mehr und zu noch günstigeren Preisen haben zu wollen. Natürlich ist uns dadurch ein Stück Normalität abhanden gekommen. Ein erfreuliches Ergebnis daraus ist, dass wir in dieser Zeit unter anderem zum ersten Mal weniger Kohlenstoffdioxid ausgestoßen haben. Kann dieser Fakt ein Umdenken auslösen, um das Thema Klimawandel erneut bzw. prominenter in den Fokus der Aufmerksamkeit zu rücken? Die Vorraussetzungen für nachhaltigere Modelle des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Zusammenlebens sind bereits gegeben. Die Entwicklungen im Bereich erneuerbare Energien wartet nur darauf, vorangetrieben zu werden. Es scheint, als hätte bislang der unbedingte Wille gefehlt, hier wirklich neue Wege zu gehen. Solange es uns persönlich einen angenehmen Nutzen bringt, geben wir Menschen eher ungern etwas auf, an das wir uns schon lange gewöhnt haben. Zu wünschen wäre es, dass die Erfahrungen aus der Krisenphase hier ein Umdenken

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anstoßen. Wir dürfen uns von der egoistischen Bequemlichkeit lösen, an Dingen festzuhalten, die nur uns persönlich nutzen. Stattdessen wollen wir offen sein für Lösungen, die der Mehrheit der Menschen und unserer Umwelt deutlich mehr zu Gute kommen. Dieses wünschenswerte Umdenken darf sich auch auf unser Konsumverhalten auswirken, haben wir doch mehr oder weniger gezwungenermaßen gemerkt, dass das Leben auch ohne Kaufrausch funktioniert. Die Entwicklung hin zu einem sozialeren Umgang miteinander lässt auch das Bewusstsein für einen nachhaltigeren Lebensstil und überlegteren Genuss wachsen. Es hat zum Nachdenken darüber angeregt, was wirklich zählt und was uns wichtig ist. Wird das Leben wirklich als glücklicher empfunden, je mehr konsumiert und dieser Konsum auch präsentiert wird? Die Zeichen stehen darauf, dass Bodenständigkeit und Achtsamkeit auf dem Vormarsch sind.


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Eigene Werte prüfen und leben In schwierigen Zeiten zeigt sich, wie es um den wahren Kern von Menschen und Unternehmen bestellt ist. Solidarität und Sinnhaftigkeit stechen Egoismus und Wachstumswahn aus. Es wird spannend zu sehen sein, welche Erkenntnisse aus der Krise bewahrt werden. Was wird aus dem Gefühl, dass wir alle im selben Boot sitzen? Was wird aus Zusammenhalt, Achtsamkeit und Solidarität? Schaffen wir es, die in der Krise entwickelten Ansätze fortzuführen?

Unternehmen und Marken haben die Chance, als stark und bedeutsam wahrgenommen zu werden,wenn sie in einer Welt voller Ungewissheit Orientierung bieten, Nähe schaffen und sich mit gesellschaftlichen Themen auseinandersetzen. Menschen werden vermehrt darauf achten, wie Unternehmen sich für die Gemeinschaft einbringen und werden sich mit denen verbunden fühlen, die dieselben grundlegenden Werte teilen. Menschen und Unternehmen, die in diesen wichtigen Fragen Haltung zeigen und Verantwortung übernehmen, werden die Krise erfolgreich meistern und auch danach ihre Position in der Gesellschaft stärken. Wir stehen gerade vielen Fragen gegenüber und haben noch nicht auf alles eine Antwort. Nun liegt es in unserer Hand, uns eingehend damit zu beschäftigen und die Herausforderung anzunehmen, eine positive Zukunft mitzugestalten.

WIR DÜRFEN UNS VON DER EGOISTISCHEN BEQUEMLICHKEIT LÖSEN, AN DINGEN FESTZUHALTEN, DIE NUR UNS PERSÖNLICH NUTZEN. 13


TIKTOK – DER NÄCHSTE STAR AM SOCIAL-MEDIA-HIMMEL! Haben Sie schon einmal etwas von TikTok gehört? Nein? Dann wird es jetzt höchste Zeit. Denn TikTok wird heute schon als das nächste Sternchen am großen Social-Media-Himmel gehandelt. TikTok ist vor allem für Lippensynchronisation und die Darstellung von ausgefallenen Performances bekannt. Aber das Netzwerk bietet viel mehr, allem voran neue Business-Chancen. Bis Anfang 2019 hatten rund eine Milliarde Menschen weltweit die TikTok-App heruntergeladen. Allein im Juni 2020 waren es nun über 87 Millionen App-Downloads. In Deutschland nutzen über fünf Millionen Menschen die App und verbringen im Schnitt täglich rund 50 Minuten mit der App. Kein Wunder, dass TikTok heute bereits als Nachfolger von Facebook und Instagram gehandelt wird. Was ist TikTok? TikTok ist ein soziales Video-Netzwerk, das aus der „Lip-Sync“-App musical.ly und dem asiatischen Pendant Douyin entstanden ist. Nutzer haben auf der Plattform die Möglichkeit, kurze Videos zu konsumieren und selbst erstellte Kurzvideos hochzuladen. Die Clips können nach Bedarf mit Filtern angepasst und anschließend mit anderen geteilt werden. Sie sind alle mit bestimmten Hashtags markiert, unter denen sie gefunden werden können. Besonders die „Lip-Sync“-Videos und „Challenge“-Videos sind im Netzwerk weit verbreitet. Die Besonderheit an TikTok: Die App ermöglicht es den Nutzern ihre Inhalte äußert kreativ darzustellen und durch verschiedene unterhaltsame Optionen zu erkunden. Wie genau funktioniert TikTok? Der Content bei TikTok besteht aus kleinen Videos mit einer Länge von 15 bis 60 Sekunden. Ursprünglich ging es vor allem um das Nachsingen von Liedern. TikTok bietet dafür Millionen Songs, unter anderem auch aktuelle Chart-Lieder, zur Auswahl an. In der Zwischenzeit wird TikTok ebenso zur Verbreitung von Comedy-Inhalten und kleinen Geschichten (sogenanntes Story-Telling) genutzt. Kurz zusammengefasst: TikTok bietet Entertainment pur.

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TRENDS

Welche Zielgruppe erreichen Sie mit TikTok? TikTok begann als eher kleine App für Jugendliche auf der ganzen Welt. Tatsächlich hat TikTok inzwischen über 500 Millionen monatliche Nutzer weltweit. Damit ist es eines der 10 beliebtesten sozialen Netzwerke und birgt somit ein enormes Marketingpotential für Unternehmen aller Art. Derzeit gehören ca. 41% aller Nutzer zu den Millenials (Jahrgänge von 1981 – 1996) oder zur Generation Z (Jahrgänge von 1995 – 2010). Gleichzeitig steigt die Zahl der Erwachsenen, die TikTok beitreten, stetig an. Mit 6,5 Milliarden Videoaufrufen im Monat hat TikTok auch in Deutschland durchaus Relevanz und wachsendes, auch älter werdendes Publikum. Die Nutzer sind zu 54 % weiblich und zu 46 % männlich.

Interaktionsrate: Die Engagement- oder Interaktionsrate misst die Interaktion auf einer Fanpage. Sie ist der Quotient aus Gefällt-Mir-Angaben, Kommentaren und geteilten Beiträgen pro Tag und der Gesamtzahl der Fans.

In-Feed-Ads: In-Feed-Anzeigen bezeichnet Werbeanzeigen, die innerhalb eines Feeds platziert werden.

Wieviel Potenzial steckt in TikTok für Ihr Business? TikTok hat den Charakter einer weitestgehend unberührten Plattform, da TikTok bis heute hauptsächlich von Privatpersonen, Influencern und einigen Prominenten genutzt wird. Dies baut bei den Nutzern ein Vertrauensverhältnis auf und bewirkt, dass die Engagement-Rate* höher als bei anderen sozialen Netzwerken wie z. B. Instagram ausfällt. Der Grund dafür ist simpel. Nach Jahren voller Marketingbotschaften, die in diversen Netzwerken verbreitet werden, werden die Verbraucher immer skeptischer. TikTok bietet die Möglichkeit, unbearbeitete Rohvideos zu teilen. Die Plattform macht die Erstellung von Videos, die in allen sozialen Medien geteilt werden können, damit so einfach wie nie zuvor. Ihr Unternehmen könnte bei TikTok also mit einfachen Mitteln in diesem noch unberührten Netzwerk schnell groß werden. Eine aktuelle Studie ergab, dass mehr als 50 % aller Verbraucher mit Marken interagieren, nachdem sie sich ein von ihnen auf Social Media bereitgestelltes Video angesehen hatten. Das Geschäftskundenangebot „TikTok für Unternehmen“ vereint Produkte wie In-Feed-Ads**, Hashtag Challenges oder Brand Takeovers auf einer zentralen Plattform.

Die App ermöglicht es, effiziente Werbematerialien in Form von Kurzvideos zu erstellen. TikTok bietet ebenfalls umfangreiche Best-Practice-Beispiele und einen Hilfebereich an. Wie bei jeder anderen Social-Media-Strategie ist es wichtig, die relevanten Inhaltstypen festzulegen, die man auf der Plattform teilen möchte. Die erfolgreichsten Inhalte sind simpel, einzigartig und unterhaltsam.

Quellen: weboundmarketing.com/de/ tiktok-business-guide/ blog.hubspot.de/marketing/tik-tok socialmediaone.de/agentur/tiktok/

Gerade für Unternehmen, die sich auf die Generation Z (Jahrgänge von 1995 – 2010) konzentrieren, birgt TikTok ein großes Potenzial. Da das Publikum von TikTok allerdings minütlich wächst, wird das Geschäftsuniversum in kürzester Zeit erobert werden. Wir halten fest, dass wir in den nächsten Jahren sicherlich noch einiges von TikTok hören und sehen werden. ;)

Sabrina Hönig, Social Media Managerin

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AZUBI-RECRUITING IN DER ORTENAU Was der Generation Z wichtig ist

Geeignete Auszubildende und somit die Fachkräfte von Morgen zu finden, ist ein Thema, das für Unternehmen seit Jahren aktuell ist. Die duale Berufsausbildung mit ihrer Kombination aus Theorie und Praxis hat in Deutschland traditionell einen hohen Stellenwert. Jedoch ist es durch den demographischen Wandel, den Generationenwechsel und den gestiegenen Drang zu studieren für Unternehmen zunehmend schwieriger geworden, ihre Ausbildungsstellen zu besetzen. Um auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben, dürfen Unternehmen sich Gedanken über neue Mittel und Wege machen, um passende Nachwuchskräfte für sich zu gewinnen.

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Recruiting-Umfrage unter Ortenauer Jugendlichen Auch wir als Agentur haben den Anspruch, stets up-to-date zu sein, was die neuen Trends auf dem Ausbildungsmarkt betrifft. Als Ende letzten Jahres die Anfrage zur Betreuung einer Bachelorthesis kam, haben wir diese sehr gerne und mit großer Neugier angenommen und gemeinsam mit der Bachelorandin diesen Themenbereich als Fokus gewählt. In Kooperation mit einem Unternehmen aus unserem Kundenkreis untersuchte die Thesis unter anderem die Frage, was heutigen Jugendlichen in der Ortenau wichtig ist, wenn es um die Berufsausbildung und Berufswahl geht. Ein Bestandteil der Arbeit war die Durchführung einer repräsentativen


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TRENDS

Studie mit knapp 400 Teilnehmern zwischen 15 und 21 Jahren, die in einem Umkreis von ca. 20 km rund um Offenburg wohnen. Sie gehören zur sogenannten Generation Z, die zum Teil bereits im Ausbildungsund Arbeitsmarkt vertreten ist.

Die Generation Z, das sind Jugendliche, die ab dem Jahr 2000 geboren sind und die künftigen Ausbildungsinteressenten darstellen. Doch wie denken diese über ihre berufliche Zukunft? Welche Werte vertreten sie? Welche Vorstellungen haben sie vom Arbeiten? Die Bedürfnisse der Generation Z Das Ziel der Arbeit war, ein aktuelles Wissen darüber zu generieren, welche Anforderungen die Generation Z an ein potenzielles Ausbildungsunternehmen stellt und wie man sie am besten erreicht. Was sollten Ortenauer Unternehmen bieten, um als Arbeitgeber attraktiv zu sein? Welche Kommunikationskanäle eignen sich, um das Interesse der Jugendlichen für die Ausbildungsmöglichkeiten zu wecken? Die Umfrageergebnisse waren sehr interessant und teilweise auch überraschend. Genauso wie gesellschaftliche Trends entwickeln und wandeln sich auch Werte, Bedürfnisse und Ansichten von Generation zu Generation. Beispielsweise ist die Größe des Unternehmens für heutige Jugendliche bei der Wahl des Ausbildungsbetriebs zweitrangig. Wichtig ist Ihnen eine nachhaltige und sinnvolle Tätigkeit, mit der sie sich identifizieren können. Auch Teamwork und Freude bei der Arbeit stehen hoch im Kurs. Sehr aufschlussreich war für uns die Info, dass das Gefühl von Sicherheit wichtiger ist, als man vielleicht vermuten mag. Die Aussicht auf einen sicheren Arbeitsplatz und eine sichere Zukunftsperspektive gilt nicht als spießig, sondern haben einen enorm hohen Stellenwert. Die Umfrage zeigte auch, dass Kommunikationsmaßnahmen über klassische Wege an Wirkung

eingebüßt haben. Die Generation Z ist mit dem Internet aufgewachsen und kommuniziert hauptsächlich digital über Online-Plattformen und Apps. Von der Theorie zur Praxis Aus den spannenden Erkenntnissen der Studie haben wir gemeinsam mit dem kooperierenden Unternehmen eine Recruiting-Kampagne entwickelt. Dazu wurden die Anforderungen der potenziellen Auszubildenden mit dem Ausbildungsangebot des Unternehmens abgeglichen und daraus eine Kampagnenbotschaft abgeleitet, die inhaltlich die wichtigsten Bedürfnisse der Generation Z anspricht. Die Kampagne wurde in einem entsprechenden Gestaltungskonzept für jene Kanäle konzipiert, über die die Zielgruppe – laut Studie – am besten zu erreichen ist. Neben der konkreten Ausbildungskampagne dient die Arbeit zusätzlich als Handlungsempfehlung für zukünftige Recruiting-Maßnahmen, insbesondere mit den Möglichkeiten von Social Media. Wer fragt, gewinnt ... und zwar einiges an spannenden Antworten. Die Zusammenarbeit war für alle Beteiligten ein voller Erfolg und die Freude über die sehr gute Note für die Abschlussarbeit auf beiden Seiten groß. Unsere Neugier wurde belohnt mit wertvollen, nützlichen Erkenntnissen. Neben dem erfolgreichen Ergebnis in Form der umgesetzten RecruitingKampagne hat vor allem die Studie selbst einen großen Mehrwert für uns. Wenn wir ein Kommunikationskonzept entwickeln, legen wir immer auch ein Augenmerk darauf, wie ein Unternehmen als Arbeitgebermarke nach innen und außen kommuniziert. Das Thema Recruiting, insbesondere auch das Besetzen von Ausbildungsstellen, ist Teil davon. Für uns war es sehr inspirierend, uns auf die Perspektive der Generation Z zu konzentrieren. Statt über Bedürfnisse mutmaßen zu müssen, haben wir die Gedanken der Jugendlichen dazu aus erster Hand erhalten. Mit den Ergebnissen aus der Umfrage verfügen wir nun über neue Erkenntnisse, die unsere Kompetenzen im Bereich Azubi-RecruitingTrends weiter stärken.

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N O V 2 0 1 9 MARKETINGPREIS Na, wer erkennt’s? YUPANQUI in Star-Besetzung auf dem roten Teppich: Bei der Gala zum 7. Ortenauer Marketingpreis haben wir einen wunderbaren Abend verbracht. Tolles Programm, überzeugende Marketingideen, spannende Gespräche und fröhliche Feierstimmung – eine rundum gelungene Veranstaltung.

D E Z 2 0 1 9 WEIHNACHTSFEIER Beim Team-Ausflug nach Freiburg erwartete uns eine VIP-Führung durch das Freiburger Münster mit besonderen Einblicken von Weihbischof Christian Würtz persönlich. Anschließend haben wir unsere Weihnachtsfeier im “Schäcks Adler“ in Oberprechtal mit vielen Köstlichkeiten genossen und den Abend in schöner, gemütlicher Atmosphäre ausklingen lassen. Ein toller Abschluss des Jahres 2019!

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FASEND Agentur-Life in der närrischen Zeit ;-)

YUPANQUI-WELT

F E B 2 0 2 0 SOMMERFEST

S E P 2 0 2 0

Das Wandern ist YUPANQUIs Lust! Hoch hinaus ging es bei unserem Sommerfest. Von der Agentur marschierten wir zum Hohen Horn, dem Offenburg Hausberg. Oben auf der Aussichtsplattform wurden wir mit einem grandiosen Ausblick auf unsere wunderschöne Heimat belohnt. Die Wanderung endete im Garten unseres Geschäftsführers, der alles für einen perfekten Grillabend vorbereitet hatte. Mit reichlich Verpflegung und amüsanten Anekdoten haben wir es uns gutgehen lassen.

YUPANQUI IST KLIMANEUTRAL Als Agentur ist es uns wichtig, immer wieder zu prüfen, auf welchem Weg wir uns befinden. Wir haben uns gefragt, wie unser CO2-Fußabdruck ist und wie wir diesen Wert in unserem Agenturalltag reduzieren können. Daraufhin haben wir gemeinsam mit dem Dienstleister ClimatePartner unsere CO2-Bilanz für das Jahr 2019 erstellt. Die nicht vermeidbaren Emissionen kompensieren wir, indem wir zwei zertifizierte Klimaschutzprojekte unterstützen – ein regionales Baumpflanz-Projekt und ein Klimaschutzprojekt in Peru, der zweiten Heimat unseres Geschäftsführers.

O K T 2 0 2 0 19


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YUPANQUI-WELT

16/03

VPN-Versorgung aller Rechner

17/03

Bekanntgabe der Landesverordnung zum Lockdown (gültig ab 23.03.20) Entscheidung Kurzarbeit anzumelden (rückwirkend zum 01.03.20)

25/03

Initiieren eigener Kommunikationsideen für unsere Kunden 10 von 11 Mitarbeitern sind im Homeoffice

18/03

AP RIL

Erste Mitarbeiter begeben sich ins Homeoffice

>>>

19/03 Erstes Zoom-Videomeeting

MÄ RZ

26/03

Von uns gestaltete Beschäftigungsideen für Groß und Klein (Ausmalbilder, Rezepte, Bastelanleitungen, ...)

Beginn Dachsanierung

Erstes Videomeeting zur Überprüfung unserer eigenen Positionierung und Kommunikation

2020

23/03

Erster virtueller Kundentermin mit Isenmann Ingenieure

20/03

Digitaler KampagnenStart „Hand in Hand. Mit Herz und Verstand.“

DAS MAGAZIN ZUM WEITERDENKEN

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03/04 02/04

Unser 1. „Weiterdenken kompakt“ zum Thema „Empfehlungen für gute Krisenkommunikation“ erscheint

01/04

Einführung unserer Holacracy-Struktur


TIMELINE VOLLER TATENDRANG Was sich in der Krise alles bei uns getan hat Im März diesen Jahres hat die Coronakrise den Alltag von uns allen verändert – privat und geschäftlich. Plötzlich befanden wir uns mitten in einer außergewöhnlichen Situation mit ungewissem Ausgang. Dem weit verbreiteten ersten Gefühl der Schockstarre wollten wir uns mit Besonnenheit und Zuversicht entgegenstellen. Innerhalb eines Tages waren wir technisch top ausgerüstet, um von zuhause aus genauso arbeiten zu können, als säßen wir in der Agentur. Mit einer „Jetzt-erst-recht-Mentalität“ haben wir uns Tag für Tag per Videomeeting ausgetauscht, Ideen sprudeln lassen und eine nach der anderen direkt umgesetzt. Dazu gehörte auch, dass wir proaktiv Konzepte für unsere Kunden entwickelt und ihnen präsentiert haben. Unser Ziel: das Bestmögliche aus dieser herausfordernden Zeit zu machen und unserem Umfeld das positive Zeichen zu vermitteln, dass wir die Krise gemeinsam überstehen werden.

15/04

2. „Weiterdenken kompakt“ zum Thema „Homeoffice“

06/04

Entscheidung zur Umstrukturierung der Büroräume und Verlegung des Besprechungsraumes

27/04

Schwelbrand im Turm des Agenturgebäudes

Einrichtung eines neuen Newslettersystems

09/04

Großflächenbanner am Agenturgebäude „Hand in Hand. Mit Herz und Verstand.“ Unterstützung der Kommunikation für die Essensausgabe für Hilfsbedürftige von Renate Dietz und Duschan Gert

28/04

#Gemeinsamzuhause 2

19/04

Unsere ganzseitige Anzeige „Hand in Hand. Mit Herz und Verstand.“ erscheint gemeinsam mit den Logos unserer Kunden im Guller

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11/05 Digitaler Vortrag im MarketingLager des Marketing-Club Offenburg/Ortenau „Gestärkt aus der Krise! So wirkt Kommunikation“

05/05 Erste Mitarbeiter kommen aus dem Homeoffice wieder in die Agentur zurück

M AI 30/04 Umzug der Büroräume in der Agentur

DAS MAGAZIN ZUM WEITERDENKEN

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07/05 Unser 1. Webinar „Tipps für eure Digitale Evolution“ findet statt


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YUPANQUI-WELT

05/06

Digitaler Vortrag „Gestärkt aus der Krise“ exklusiv im Rotary-Club

JU NI 26/05

>>>

2. Webinar „Gestärkt aus der Krise“

Nach einigen Wochen voller Tatendrang haben wir eine kleine Rückschau gewagt und sind selbst erstaunt und gleichzeitig ein wenig stolz darauf, was sich alles bei uns getan hat. Statt einen Gang zurückzuschalten, haben wir alle Ressourcen ausgeschöpft, um etwas zu bewegen. Wir haben uns der Situation entsprechend umstrukturiert und neue Dinge ausprobiert. Wir haben kreative und gleichzeitig pragmatische Lösungen erarbeitet, neue Info-Formate entwickelt und unser Wissen geteilt. Uns war wichtig, Haltung zu zeigen und unseren Kunden, Partnern und uns selbst Werte wie Vertrauen, Wertschätzung und Solidarität vorzuleben. Wir haben gelernt, dass sich voller Einsatz lohnt. Wir haben gelernt, dass wir mit den passenden Menschen zusammenarbeiten. Wir haben gelernt, dass es immer einen Weg gibt.

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INSTITUT FÜR ERLEBNISSC HUTZ UND VERBRAUC HER SIC HER HEIT 1,5 M

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KOOPERATION STATT KONKURRENZDENKEN WIE AUS EINEM KOOPERATIONSGEDANKEN EINE MENSCHENVERBINDENDE IDEE ENTSTANDEN IST

Während der Corona-Krise haben wir es oft gehört und gespürt: das Thema Solidarität. In diesen Zeiten durften wir trotz der oft physischen Distanz eine Verbundenheit mit anderen Menschen spüren. Das Gefühl von Achtsamkeit und Hilfsbereitschaft untereinander hat uns sehr bewegt. Als Agentur haben wir uns viele Gedanken darüber gemacht, wie wir Solidarität leben und das in unserem Umfeld spürbar umsetzen können. Dabei fiel uns direkt

Wir haben in den ersten Wochen der Krise schnell gelernt, was wichtig ist und was Kraft und Zuversicht gibt: Wertschätzung, Zusammenhalt und Zusammenarbeit.

die Ortenauer Veranstaltungsbranche ein, mit der wir durch viele Freundschaften und Partnerschaften eng verbunden sind. Ein Wirtschaftsbereich, der besonderes hart von der Krise getroffen und lahmgelegt wurde. Hier wollten wir uns einbringen und helfen. Daraus ist ein großes Projekt entstanden. Wir haben in den ersten Wochen der Krise schnell gelernt, was wichtig ist und was Kraft und Zuversicht gibt: Wertschätzung, Zusammenhalt und Zusammenarbeit. Warum also nicht gemeinsame Sache machen? So entstand in einem unserer vielen Brainstormings während der Krise folgende Idee: Wir setzen uns mit anderen Ortenauer Werbeagenturen und Kommunikationsexperten an einen Tisch, nutzen die geballte Kreativpower und denken gemeinsam über Möglichkeiten nach, wie die Eventbranche Unterstützung bekommen kann. Konkurrenzdenken ade! Und um das Ganze möglichst realitätsnah zu erörtern, holen wir betroffene Veranstaltungsprofis gleich mit ins Boot. Gedacht, getan! Wir haben eingeladen und waren sehr erfreut, dass am 23. Juli 2020 insgesamt 8 Agenturen und 8 Eventmacher zusammenkamen,

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um gemeinsam Lösungen zu erdenken und zusammen neue Wege zu gehen. Bei diesem spannenden und inspirierenden Austausch wurde deutlich, dass COVID-19 für ein Gefühl der Unsicherheit bei Veranstaltungen sorgt, dem es etwas entgegenzusetzen gilt. Wir waren uns alle einig, dass es eine Lösung ohne Corona vorerst nicht geben wird, genauso wenig wie eine Zeit nach Corona. Stattdessen dürfen wir lernen, mit der Situation zu leben, die sich auch ständig verändern kann. Als wichtige Erkenntnis konnten wir festhalten, dass es

Im Laufe dieser lebendigen, kreativen Gesprächsrunde wurde die Idee geboren, eine Plattform zu entwickeln, die genau dieser gefühlten Unsicherheit entgegenwirkt.

DAS MAGAZIN ZUM WEITERDENKEN

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einer Lösung bedarf, die die Angst vor geselligem Miteinander und sozialen Begegnungen mildert. Diese Unsicherheit wird unter anderem durch fehlende Klarheit ausgelöst, was Regelungen und Richtlinien betrifft. Sowohl für die Veranstalter als auch für die Besucher mangelt es an konkreten und transparenten Vorgaben zur richtigen Vorgehens- und Verhaltensweise. Im Laufe dieser lebendigen, kreativen Gesprächsrunde wurde die Idee geboren, eine Plattform zu entwickeln, die genau dieser gefühlten Unsicherheit entgegenwirkt. Hier sollen Vorgaben und Regelungen klar und praxisorientiert dargestellt werden und als Checkliste verfügbar sein. Werden diese Punkte erfüllt, wird ein „Prüfsiegel“ vergeben, das die Qualität der Sicherheitsmaßnahmen bestätigt. Dabei fanden wir alle den Gedanken stark, dass sich Veranstalter, Gastgeber und Unternehmen selbst verpflichten, einer Art gemeinsamen Codex zu folgen und auf diesem Weg zu einem sichereren Gefühl bei Gästen und Kunden beitragen. Des Weiteren soll die Plattform auch die Möglichkeit bieten, Veranstalter zu bewerten, wodurch zusätzlich die Glaubwürdigkeit steigt. Schnell war uns bewusst: Um solch ein Siegel vergeben zu können, braucht es eine Institution. Diese würde auch die Basis sein, um Kompetenzen, Aktivitäten und Engagement zu bündeln.


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Und so kam es zum nächsten Schritt. Wir haben uns entschieden, einen gemeinnützigen Verein zu gründen: Das Institut für Erlebnisschutz und Verbrauchersicherheit. Noch während des ersten Treffens wurden direkt Arbeitsgruppen gebildet, die die Vereinsgründung am 22. September 2020 vorbereiteten. Angstfreies Feiern ist das Ziel. Gemeinsam möchten wir das Vertrauen in geselliges Beisammensein und reale Begegnungen stärken, verantwortungsvolle Konzepte für Veranstaltungen entwickeln sowie Leitlinien und Empfehlungen für Veranstalter und Besucher zur Verfügung stellen. Wir stehen erst am Anfang und können dennoch für uns als Agentur schon sagen: Es ist ein schönes Gefühl, dass aus unserer fixen Brainstorming-Idee dieses tolle Projekt entstanden ist. Neben der Freude über das Ergebnis des ersten Treffens sind wir vor allem dankbar für die positive Resonanz aller Beteiligten auf unsere Einladung und die sehr fruchtbare und partnerschaftliche Zusammenarbeit. Indem wir gemeinsam diesen Weg gehen, füllen wir die Themen Kooperation und Solidarität mit Leben. Wir sind überzeugt davon, dass wir als Gemeinschaft erfolgreich und wirksam sein können, wenn wir ein neues Wir-Gefühl schaffen und solidarisch statt egoistisch denken und handeln. Als Beispiel dafür dienen dieses Projekt und das entsprechende Siegel. Dies soll auch zeigen, dass Initiative und

Wir stehen erst am Anfang und können dennoch für uns als Agentur schon sagen: Es ist ein schönes Gefühl, dass aus unserer fixen Brainstorming-Idee dieses tolle Projekt entstanden ist.

Engagement immer wieder aus der Gesellschaft selbst erwachsen. Wir glauben, dass das Projekt allen Menschen zu Gute kommen kann. Denn es schafft neue Möglichkeiten für reale Begegnungen, die so wichtig für das gesellschaftliche Miteinander sind. Daher kann jede Person, jedes Unternehmen und jede Vereinigung Mitglied in unserem neu gegründeten Verein werden und dadurch unsere Arbeit unterstützen. Je schneller wir das Vertrauen in soziale Kontakte breit streuen können, desto schneller werden wir einen neuen angemessenen Umgang mit der aktuellen Situation finden können.

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KAPITALISMUS NEUSTART 4. SEPTEMBER 2020 11:01 UHR UTC+2 DOWJ +0,74% 28.501,7

DAS MAGAZIN ZUM WEITERDENKEN

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DER KAPITALISMUS IST PERVERTIERT. WIR BRAUCHEN EINEN NEUSTART. Der Werber und Kreativchef Amir Kassaei ist auch durch das System Kapitalismus reich geworden. Doch spätestens seit der Corona-Krise zweifelt er am Fortbestand des Systems in seiner derzeitigen Situation. Im Gastbeitrag stellt er offen die Systemfrage. Wer sich anschaut, in welche Richtung sich der Kapitalismus in den letzten 40 Jahren bewegt hat, der muss schonungslos feststellen: Die freie Marktwirtschaft hat sich von ihrem ursprünglichen Sinn entkoppelt. Heute erleben wir ein pervertiertes System. Im Kapitalismus von heute geht es um Kurzfristigkeit, Shareholder-Value und Quantität. Die Ursprungsidee der freien Marktwirtschaft, dass sich substanzielle Qualität in einem freien Markt durchsetzt und so das Leben der Menschen in jeder Generation verbessert, findet nicht mehr statt.

denn kein Wirtschaftssystem war in der Geschichte so erfolgreich, keines hat uns so viel Fortschritt und Wohlstand gebracht. Der Grund: Die Ur-These – Qualität setzt sich im freien Wettbewerb durch – ist eine gute. Denn sie verbesserte lange das Leben der Menschen. Heute wird uns vorgegaukelt, dass wir wohlhabender sind als früher, aber wer sich die nominellen Zahlen anschaut, der sieht schnell, dass das nicht stimmt. Denn der Markt macht heute aus jeder Kategorie eine Commodity. Dadurch sind die Menschen nicht qualitativ wohlhabender, sondern können sich nur auf Grund der industriellen Revolution mit ihrem Geld quantitativ mehr leisten.

ICH FORDERE KEINEN KONSUMVERZICHT!

Spätestens seit der Finanzkrise 2008 wird uns diese Perversion in letzter Konsequenz deutlich. Damals erlebten wir zwar von einem auf den anderen Tag, dass das System nicht nachhaltig ist. Nur damals haben wir nicht aus unseren Fehlern gelernt, sondern das Problem nur verschoben. Es wurde weiter verschuldet und Geld in den Kreislauf gepumpt, nur um ein System am Leben zu halten, was eh schon kurz vor dem Kollaps stand. Und heute mehr denn je.

Ich fordere keinen Konsumverzicht, aber wir müssen anerkennen, dass es nicht nachhaltig ist, wenn angestellte Manager ihren Konzern mit BullshitBingo von einem Quartal zum nächsten führen, um am Jahresende nur Gehalt und Bonus zu kassieren und nach zwei Jahren den Hut zu nehmen. Unsere Chefetagen brauchen keine Visionen, die wie heute nur bis zur nächsten Straßenecke reichen, sondern langfristige Konzepte.

Das wird uns in der Corona-Krise schmerzlich bewusst. Denn der weltweite Schuldenlevel steigt weiter und weiter an. Wenn wir dieses System also nicht radikal neustarten, dann wird es nicht überleben. Die Frage ist nur: Nutzen wir diesen Moment, in dem die weltweite Volkswirtschaft gerade verlangsamt wurde, um den Kapitalismus wirklich neu zu denken? Ich möchte den Kapitalismus nicht abschaffen,

Nicht in einem neuen System, sondern in einem, das zu seinem Ursprung zurückkehrt. Das zurückgeht zu mehr Qualität und Langfristigkeit, statt Quantität und Schnelligkeit. Diesen neuen, alten Kapitalismus verstehe ich als ganzheitliche Vision für eine bessere Zukunft. Dazu gehören der Klima- und Umweltschutz und die Ressourcenschonung. Darin müssen Unternehmen neubewertet werden. Konsum muss

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sich ändern. Nachhaltiger werden. Wir müssen darin den Menschen wieder in den Vordergrund stellen. Unternehmensziele müssen nicht nur auf Profit abzielen, sondern darauf: Wie können wir das Leben der Menschen nachhaltig verbessern? Und an dieser Aufgabe müssen sich Unternehmer messen lassen. Je mehr Unternehmen das einsehen und leben, desto größer ist die Chance, dass sich der Kapitalismus zu einem besseren System entwickelt.

Und wir dürfen jetzt nicht die gleichen Fehler machen wie 2008. Denn meine große Befürchtung ist, dass diese durch das Virus ausgelöste Sinnkrise zu keinem radikalen Umdenken führt. Dass die Krise zu kurz war, um über die Funktion unseres Wirtschaftssystems nachzudenken und unser Verhalten zu ändern.

DIE ALTE WELT VERABSCHIEDET SICH!

Ich hoffe und appelliere, dass es genug Menschen auf der Welt gibt, die sich die richtigen Fragen stellen: Was für ein Leben möchte ich in Zukunft leben? Und in was für einer Gesellschaft möchte ich leben?

Die alte Welt verabschiedet sich gerade von uns. Die repräsentativen Demokratien haben überall ein massives Glaubwürdigkeitsproblem. Populisten, die nur mit den Ängsten der Menschen spielen, nutzen das aus. Auch weil viele Berufspolitiker nicht visionär handeln und neue Konzepte entwickeln, sondern nur wiedergewählt werden wollen. Doch das reicht nicht mehr, denn die Leute stellen sich die Frage: Warum wähle ich Menschen oder Gruppierungen, die eigentlich meine Interessen vertreten sollten, die sich dann in Gremien und im Lobbyismus verfangen und irgendwelche Kompromisse schließen, die überhaupt keinen Sinn ergeben?

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Wenn wir jetzt nicht gegensteuern, dann wird sich dieser Trend noch verstärken, denn durch COVID 19 haben hunderte Millionen Menschen auf der Welt ihre Existenz verloren. Diese Menschen sind wütend. Diese Menschen brauchen Perspektive. Und die Lösung ist dafür nicht, dass wir weiter Geld in ein krankes System pumpen. Die Lösung ist anzuerkennen, dass wir in einem pervertierten System leben und dann das ganze neu zu denken – mit dem Fokus darauf, Dinge zu verbessern statt immer mehr von allem zu wollen. Wir müssen dabei zum Beispiel einsehen, dass Umweltschutz einen Preis hat. Ich kann nicht auf die Straße gehen, jeden Freitag und für die Umwelt demonstrieren, um unter der Woche weiter für 30 Euro durch ganz Europa zu fliegen. „Walk the talk“ ist das Stichwort. Und dazu gehört eben, nicht nur den Wertekodex zu ändern, sondern diese neuen Werte auch in die Tat umzusetzen. Nur dann erreichen wir eine kritische Masse, die die Verantwortlichen zum Umdenken zwingen wird. Anders wird es in einer freien Gesellschaft nicht funktionieren. Gerade weil wir eine Verantwortung haben für die nächsten Generationen, müssen wir den Prozess der Reflexion zu Ende bringen. Wenn wir das tun, können wir Großartiges schaffen.

Amir Kassaei ist einer der erfolgreichsten Unternehmer Österreichs. Aufgewachsen im Iran, wurde er als Jugendlicher als Kindersoldat im Iran-Irak-Krieg an die Front geschickt. Nach seiner Desertion ging er nach Österreich und machte eine Weltkarriere. Er gehörte lange zur Führungsriege der amerikanischen Werbeagentur „DDB Worldwide“. Seine Kampagnen sind preisgekrönt, er selbst ist mehrfach zum besten Kreativchef der Welt gekürt worden. 2020, nach fast 30 Jahren, zog er sich aus der Werbebranche zurück und ist heute als Unternehmensgründer, Investor und Redner tätig.

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RÄTSEL

CAN SOLVE RIDDLE YOU

THE

inspired by Paul Rant

Welches Lösungswort ergibt sich aus den drei Bildern? Kleiner Tipp: Laut aussprechen hilft. Schickt uns eure Lösung gerne als Nachricht bei Facebook oder Instagram und mit etwas Glück gewinnt ihr eine Flasche YUPANQUI-Rotwein. Unter allen Einsendungen mit dem richtigen Lösungswort werden per Los 5 Gewinner*innen gezogen und via Facebook oder Instagram benachrichtigt.

Gerne hier das Lösungswort notieren

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Das könnte der Beginn einer wunderbaren Partnerschaft sein. Sie sind als Entscheider in einem Unternehmen tätig? uh, yeah

NOPE

Viel Tagesgeschäft und wenig Zeit, strategisch zu planen?

Sie haben Marketing-Ideen, die Sie umsetzen möchten?

JA

Sie sind in den Bereichen Marketing/ Unternehmenskommunikation tätig?

JA

HM, BRAUCHEN WIR EINE STRATEGIE?

Sie würden sich über Impulse und neue Ideen freuen?

Arbeiten Sie bereits mit einer Kommunikationsstrategie?

JA NEIN

Wir hoffen, unser Magazin hat Ihnen dennoch spannende Einblicke verschafft. Sie dürfen es auch gerne an Bekannte weitergeben, die sich dafür interessieren könnten ;-)

NEIN Weil Sie bereits auf einem guten Weg sind?

SEHR GERNE!

Ihnen ist Wertschätzung, Empathie und ein zukunftsgerichteter Blick bei einer Zusammenarbeit wichtig?

JAA!

JA

Lassen Sie uns gerne unverbindlich darüber sprechen

NE

JA

Würden Sie die Strategie gerne mal wieder auf den neusten Stand bringen?

JAAA

NEIN, AKTUELL KEIN BEDARF!

JA NEIN

Das freut uns, wenn es gut bei Ihnen läuft. Lust, zusammen erfolgreich zu sein?

GIBT ES DAS?

JA, GENAU SO STELLE ICH MIR DAS VOR!

Ganz gleich, ob Sie konkrete Unterstützung brauchen oder einen Sparringspartner, um neue Projekte zu entwickeln und umzusetzen: Wir hören uns gerne ganz aufmerksam Ihre Geschichte an, um dann gemeinsam den nächsten Schritt zu gehen. Das kann in Form eines Kommunikationskonzeptes, einer Strategieberatung, eines Zukunftsworkshops oder einer Kooperation stattfinden – oder auf eine neue Art, die wir zusammen definieren. Wir freuen uns, von Ihnen zu hören.

YUPANQUI GmbH, Hauptstraße 57, 77652 Offenburg, T. 07 81. 63 93 44-0, info@yupanqui.de, www.yupanqui.de


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