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Antworten 2011 _Was Caritas Schweiz bewirkt

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2011

war geprägt durch wachsende Ungewissheiten in wirtschaftlicher und sozialer Hinsicht: Banken-

und Finanzkrise, währungspolitische Turbulenzen und überbe­ werteter Frankenkurs, europäische Unübersichtlichkeiten und die schwierige Position der Schweiz in diesen veränderten internationalen Konstellationen. Hinzu kamen die Anzeichen einer Rezession, die sich in Nachfrageeinbrüchen und im Abbau von Arbeitsplätzen manifestiert. Ob dieser schwierigen Entwicklungen geriet eine andere fundamentale Krise, die das Caritas-Engagement im vergangenen Jahr prägte, aus den Schlagzeilen und damit in die Vergessenheit: Dürre und Hunger in Ostafrika. Rund 13 Millionen Menschen waren nach Schätzungen der Uno davon betroffen. Zeiten der Krisen bergen in sich auch die Herausforderung, sich auf das Wesentliche des eigenen Handelns zu besinnen. In ihrem Positionspapier «Für eine zukunftsfähige und soziale Schweiz» formulierte die Caritas drei Leitlinien. Anlass dazu waren die Wahlen ins eidgenössische Parlament. Zum einen: Der Entscheid des Parlaments, dass die Entwicklungshilfe der Schweiz 0,5 Prozent des Bruttonationalprodukts betragen soll, darf nicht rückgängig gemacht werden. Wie notwendig und dringend diese Mittel sind, zeigt gerade die Hungerkatastrophe am Horn von Afrika. Sodann ist Sachlichkeit und Kompetenz notwendig, um die Ausländer- und Flüchtlingspolitik zu gestalten. Es ist unzulässig, nationalistische Gefühle zu bedienen, gleichzeitig aber auf konkrete Lösungs­vorschläge zu verzich2


ten. Schliesslich: Vor zwei Jahren hat die Caritas die Erklärung «Armut halbieren» verabschiedet. Wir machten deutlich, dass in der Schweiz jede zehnte Person von Armut betroffen ist. Dagegen muss die Politik ankämpfen. Die Bildungspolitik und die Einführung von Ergänzungsleistungen für Familien stehen als Lösungsansätze im Zentrum einer nachhaltigen Armutspolitik. Ohne Existenzsicherung für alle ist eine stabile und offene Gesellschaft nicht zu haben. Daran muss die Caritas immer wieder erinnern – durch ihr praktisches Engagement wie durch ihre sozialpolitische Stimme.

Dr. Fulvio Caccia Hugo Fasel Präsident Direktor

Rechenschaft ablegen «Was Caritas Schweiz bewirkt»: Mit dem vorliegenden Jahresbericht wollen wir in Schwerpunkten über unsere Hilfe informieren. Sodann wollen wir aufzeigen, wer in den Genuss unserer Hilfe kommt und worin diese Hilfe besteht. Den ausführlichen Finanzbericht, aber auch die Dankesliste unserer zahlreichen Partner und Gönnerinnen veröffentlichen wir auf unserer Website www.caritas.ch/jahresbericht. 3

Inhalt Editorial2 International Unser Einsatz für den Zugang zu Wasser 4 Unser Einsatz für die Opfer der Dürre in Ostafrika 8 Menschenrechte für alle 12 Caritas-Projekte weltweit 14 Schweiz Unser Einsatz im Kampf gegen Schulden 16 Mit einer Rechtsberatung Asylsuchende begleiten 20 Bergbauern in Not unterstützen 22 Zahlen und Fakten Finanzen 2011 24 In Kürze 26 Starke Partnerschaften 28 Organe30


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Weshalb brauchen wir immer mehr Wasser? Wie wichtig Wasser für die Entwicklung der Menschheit ist, zeigt sich in der Tatsache, dass der Verbrauch von Wasser doppelt so schnell wächst wie die Weltbevölkerung. Dabei bleibt der Grundbedarf an vielen Orten ungedeckt. 900 Millionen Menschen haben gemäss Uno noch immer keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Die falsche oder zu intensive Nutzung von Wasser, die Verschmutzung der weltweiten Wasserressourcen, die Verstädterung, aber auch schlechtes Management und Verschwendung behindern effiziente und nachhaltige Wasserversorgungen. Das bringt dramatische Missstände bei der Hygiene mit sich. 2,6 Milliarden Menschen können keine sanitären Anlagen nutzen. Über achtzig Prozent der Erkrankungen und ein Viertel aller Todesfälle in den Entwicklungsländern sind auf verunreinigtes Wasser zurückzuführen. Wo Wasser ungerecht verteilt ist, entstehen auch Hunger und Konflikte. 5


Unser Einsatz für den Zugang zu Wasser So vielfältig die Ursachen für den Mangel an sauberem Wasser sind, so differenziert müssen die Antworten auf das Problem sein. Caritas Schweiz sucht in ihren Projekten gemeinsam mit Partnerorganisationen und Betroffenen vor Ort die jeweils passende Lösung. Sie baut Brunnen, Quellfassungen, Zisternen, Wasserrückhaltebecken und Bewässerungssysteme für die Landwirtschaft. Wasserkomitees, wo Frauen ebenso wie Männer vertreten sind, sorgen für einen gerechten Zugang und den notwendigen Unterhalt der Versorgungssysteme. In jedem Wasserprojekt widmet Caritas der Hygiene besondere Beachtung, so etwa dem Bau von Latrinen wie auch der Durchführung von Hygiene-Kursen.

Im bolivianischen Cochabamba wurden in 4 Dörfern Trinkwassersysteme mit 165 Zapfstellen für 520 Familien, 3 Schulen, 3 Gesundheitsposten und 3 Kindergärten gebaut.

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Im Südsudan erhielten 3000 Menschen im Bundesstaat Ost-Äquatoria Zugang zu Regenwasser aus Felsenbecken und wurden in Hygienemassnahmen geschult.

Dank einem preiswerten Wasserreinigungssystem wurden in Bangladesch rund 500 000 Liter Wasser behandelt. In 3 Dörfern profitierten davon 648 Haushalte, 20 Garküchen und 1 Schule.


Caritas-Wasserprojekte in Zahlen Anzahl Begünstigte der Caritas-Wasserprojekte pro Kontinent

350 000 300 000 250 000 200 000 150 000 100 000 50 000 0

Afrika

Asien

Im Jahr 2011 investierte Caritas Schweiz 3 Millionen Franken in den Bau von Trinkwasserversorgungen, sanitären Installationen, Bewässerungssystemen für die Landwirtschaft sowie in Hygieneprogramme. Insgesamt erreichte sie in Afrika, Asien, Europa und Amerika mit ihren Wasserprojekten rund 725 000 Kinder, Frauen und Männer. Der Bund erhöhte letztes Jahr das Budget für die Entwicklungszusammenarbeit mit dem Ziel, insbesondere die Versorgung der ärmsten Regionen mit Wasser zu verbessern. Einem Konsortium von acht Schweizer Hilfswerken, das von Helvetas und Caritas Schweiz

2011 wurden beim Kampf gegen die Cholera in Haiti 450 000 Personen für Hygiene und Präventionsmassnahmen sensibilisiert und 11 200 Hygienekits verteilt. 5700 Schüler profitierten von neuen oder reparierten Schullatrinen.

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Europa

Amerika

koordiniert wird, sprach die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) insgesamt 12 Millionen Franken zu. Davon gehen 2,65 Millionen Franken in Projekte der Caritas Schweiz für über 200 000 Menschen in Äthiopien, Mali, Südsudan, Somaliland und Bangladesch. Caritas Schweiz führt Hygieneschulungen mit einem von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) erarbeiteten Programm durch und hat dieses speziell für Kinder weiterentwickelt. Das kürzlich patentierte «Children Hygiene and Sanitation Training» (CHAST) setzt Caritas in Somaliland, Südsudan, Äthiopien, Kenia, Tansania und neu auch in Haiti ein. 2011 profitierten davon 108 000 Kinder.

In den tadschikischen Bergdörfern T. Rahimov und Kubunion schloss Caritas rund 1200 Personen an dezentrale und von der Dorfgemeinschaft betriebene Wassersysteme an.

Auf dem malischen Plateau Dogon unterstützt Caritas seit 15 Jahren den Bau von jährlich 2 Staudämmen. Mit dem Wasser können pro Damm 3 Hektaren Zwiebeln bewässert werden.


Wie ist Ostafrika wirksam zu helfen? Rund 13 Millionen Menschen wurden 2011 Opfer der Hungerkatastrophe im Osten Afrikas, einer der schwersten Dürren seit 60 Jahren. Wie konnte es zu dieser humanitären Tragödie kommen? Die katastrophale Versorgungslage am Horn von Afrika kann nicht mit der Trockenheit allein erklärt werden. Tatsache ist beispielsweise, dass die klimatische Extremsituation jene Regionen traf, die ohnehin eine schwache und rückständige Landwirtschaft aufweisen. 8


Hilfswerke haben mit ihren Projekten gezeigt, dass die landwirtschaftliche Produktion in vielen Regionen Afrikas verbessert werden könnte – mit Terrassierungen, Wiederaufforstung oder mit Kleindämmen, die das Wasser in der Regenzeit speichern. Die Regierungen müssten indessen mit einer Landwirtschaftspolitik nachziehen, welche die Kleinproduzenten und die Ernährungssicherung ins Zentrum rückt. So wäre Ostafrika nachhaltig zu helfen. 9


Unser Einsatz für die Opfer der Dürre Im Zentrum der Not- und Überlebenshilfe stehen für die Caritas die Sicherung des Zugangs zu sauberem Trinkwasser, Massnahmen im Bereich der Hygiene und der Gesundheit sowie die Abgabe von Nahrungsmitteln an besonders gefährdete Bevölkerungsgruppen wie Kleinkinder, schwangere Frauen und stillende Mütter oder kranke und alte Menschen. In der zweiten Phase der humanitären Hilfe, der Rehabilitationsphase, die an die Nothilfe anschliesst, sollen Infrastrukturen der Trinkwasser-Versorgung – Brunnen, Leitungen, Wasserspeicher und Dämme – wieder hergestellt und ausgebaut werden. Ebenso gilt es, eine nachhaltige landwirtschaftliche Produktion zu fördern.

20 000 Menschen erhielten in Kenia in der nordöstlichen Region Wajir sauberes Wasser sowie Futter für das Vieh. Zudem konnten sie durch Mitarbeit bei Gemeinschaftsprojekten ein bescheidenes Einkommen erzielen.

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In der somalischen Region Gedo erhielten 3800 Bauernfamilien Saatgut, um sich auf die nächste Pflanzperiode vorzubereiten.

In der äthiopischen Region Borena unterstützte Caritas 775 Haushalte mit Nahrungsmitteln und stellte Futter für 1302 Kühe zur Verfügung.


Zu den Projekten am Horn von Afrika Die Nothilfe im Überblick Caritas Schweiz realisierte zugunsten der Opfer der Dürre in Ostafrika 2011 elf Nothilfe-Projekte, und zwar in Äthiopien, Kenia, Somaliland und Somalia. Das finanzielle Volumen dieser Projekte belief sich auf 7,4 Millionen Franken. Erreicht wurden insgesamt 280 000 Menschen. Für die zweite Phase der humanitären Hilfe, die Reha­ bilitationsphase, sind zehn Projekte in der Höhe von 7,3 Millionen Franken geplant. Ihre Hungerhilfe finanzierte die Caritas über eigene Spenden und durch Spenden aus dem internationalen Caritas-Netzwerk. Ausserdem erhielt sie Beiträge der Glückskette, der Humanitären Hilfe des Bundes (Deza) und der Humanitären Hilfe der Uno.

Adigrat

Somaliland Hargeisa

Kenia – Hilfe für Flüchtlinge und Einheimische Wajir, Garissa, Turkana (Lodwar), Kericho, Kitui und Marsabit heissen die Regionen im Norden und Nordosten Kenias, wo die Caritas Nothilfe leistete. Im Vordergrund standen drei Bereiche: In Wajir erhielten 20 000 Menschen sauberes Wasser, aber auch Futter für das Vieh. Ebenso hatten die Bewohner die Möglichkeit, durch die Mitarbeit bei Gemeinschaftsprojekten – etwa der Reparatur von Dämmen und von Wasserreservoirs – Geld für den Erwerb von Nahrungsmitteln zu verdienen. Auch in Marsabit gab die Caritas für 25 000 Menschen Trinkwasser ab. Und in Turkana bekamen 3000 unterernährte Kinder Zusatznahrung, und 12 000 Schulkinder wurden während 60 Tagen mit einer warmen Mahlzeit verpflegt. Im Flücht-

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Sool

Borena Moyale

Lodwar Marsabit

Kenia Kericho

Somalia Gedo

Wajir

Zum Beispiel Äthiopien und Somaliland Zugang zu Wasser, Verbesserung der Hygiene und medizinische Unterstützung waren Schwerpunkte in Somaliland (Hargeisa, Burao), wo die Caritas seit vielen Jahren vor Ort tätig ist. In der Region Tigray im Norden Äthiopiens hat ein grosser Teil der Landbevölkerung infolge der schweren Dürre seine Lebensgrundlagen verloren. In einem Beschäftigungsprogramm bauten die Bauern 18 Dämme, welche die Wasserversorgung entscheidend verbessern. Haushalte, die ihr Vieh verloren haben, wurden mit Schafen und Ziegen versorgt. Schülerinnen und Schüler schliesslich erhielten in den Schulen Zusatznahrung. Damit wurde sichergestellt, dass sie den Schulbesuch nicht abbrachen.

Burao

Äthiopien

Merka

Garissa

Kitui

lingslager Kambioos bei Garissa schliesslich, das Familien aus Somalia Schutz bot, richtete die Caritas Schweiz 1500 Hygienestationen mit Toiletten sowie Wasch- und Duschgelegenheiten ein. Diese Hilfe kam 24 000 Perso­nen zugute.

Die Tragödie eines gescheiterten Staates Besonders schwierig gestaltete sich das humanitäre Engagement in Somalia, das als «gescheiterter Staat» gilt. Im Innern des Landes kämpfen Shabab-Islamisten, regionale Warlords, Clanführer und Soldaten der Übergangsregierung um die Macht. Aus diesem Grund hat sich in Somalia die Hungerkrise stark zugespitzt. Auch wenn das Land dringend eine politische Lösung und das Ende der Gewalt braucht, ist offensichtlich, dass die hungernde Bevölkerung auf Hilfe von aussen angewiesen ist. Deshalb wurde die Caritas zusammen mit ihren Partnerorganisationen in den Regionen Gedo und Merka aktiv. Hungernde Familien wurden mit Lebensmitteln, Trinkwasser und medizinischer Hilfe versorgt. Als Vor­ bereitung auf die nächste Pflanzperiode erhielten in der Region Gedo 3800 Bauern­familien Saatgut.


Wie kommen Menschen zu ihren Rechten? Jeder Mensch hat das Recht auf ein Leben in Würde, unabhängig von Religion, Geschlecht oder Staatszugehörigkeit. Dies wird heute von fast allen Staaten grundsätzlich anerkannt. Trotzdem leben unzählige Menschen in Armut oder werden diskriminiert. Darum werden Menschenrechte erst dann wirksam, wenn die Staaten sie in ihre Gesetze aufnehmen und alle Bürger ihre Grundbedürfnisse befriedigen und ihre Rechte einfordern können. 12


Unser Einsatz für Menschenrechte für alle Mit ihren Projekten für Menschenrechte und soziale Ge­rechtigkeit setzt sich Caritas zugunsten von armen und benachteiligten Bevölkerungsgruppen ein, damit diese an der Gesellschaft teilhaben und ihr Leben in Würde und Frieden gestalten können. Caritas unterstützt besonders verletzliche Gruppen, darunter Frauen, Kinder sowie indigene Bevölkerungsgruppen und Minderheiten. Im Jahr 2011 hatten durch die weltweiten Caritas-Projekte 190 000 Menschen Zugang zu sozialen Institutionen, und 460 000 Personen profitierten von Gesundheitsdiensten. 220 000 Personen lernten in Workshops über Menschenrechte und Friedensförderung, welche Rechte sie einfordern und wie sie am politischen Leben teilhaben können. Dank Bildungsprojekten konnten 120 000 Kinder und Jugend­liche die Primarschule besuchen. Zum Beispiel Guatemala: In den Regionen Petén und Ixil hilft Caritas diskriminierten indigenen Gemeinschaften, damit die Wahrheit des Bürgerkriegs ans Licht kommt und die Bevölkerung eine Wiedergutmachung vor politischen Instanzen erfährt. So haben in der Region Ixil 28 indigene Gemeinden ihre Wahrheitsliste beim Natio­ nalen Entschädigungsprogramm eingereicht. Viele von ihnen sind durch Militärs oder Paramilitärs von ihrem Land und aus ihren Dörfern vertrieben worden. Zum Beispiel Palästina: Dank Caritas erhielten 3500 kriegstraumatisierte Kinder eine Therapie, psychosoziale Betreuung, Freizeitangebote und Förderunterricht. So gewinnen sie ihr Selbstvertrauen zurück und können später als Erwachsene einen Beitrag für den Frieden leisten. Zum Beispiel Äthiopien: Obwohl heute 80 Prozent aller Kinder eine Primarschule besuchen können, ist auf dem Land die Infrastruktur noch schwach, und die Mitarbeit zu

In der Republik Moldau erhielten 150 benachteiligte Jugendliche Zugang zu Bildung und konnten dank Arbeit, Einkommen und einer Unterkunft ein eigenverantwortliches Leben beginnen.

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Zugang zu Gesundheitsdiensten

46,5

%

19,2 Zugang zu sozialen Institutionen

12,1

Zugang zur Primarschule

22,2

Besuch eines Workshops zu Menschenrechten und Friedensförderung

Begünstigte von CaritasMenschenrechtsprojekten nach Thema

Hause und auf dem Feld geht der Schule oft vor. Caritas trug dazu bei, dass 2011 insgesamt 6750 Kinder die Schule oder den Kindergarten besuchen konnten. Zum Beispiel Myanmar: Auf dem steinigen Weg zu mehr demokratischer Mitwirkung braucht das Land ausgebil­dete Führungspersönlichkeiten, welche die Bevölkerung nach demokratischen Grundsätzen organisieren und vernetzen können. 2011 wurden 66 Frauen und Männer der am meisten benachteiligten Bevölkerungsgruppen sowie 144 Hochschulabsolventinnen und -absolventen geschult, damit sie eine Schlüsselrolle in der Entwicklung des Landes und seiner Zivilgesellschaft übernehmen können.

In der guatemaltekischen Region Ixil haben 28 indigene Gemeinden, Opfer des Bürgerkriegs, Wahrheitsfindung und Wiedergutmachung eingefordert.

2011 wurden 300 indische Dienstmädchen zu ihren Grundrechten bezüglich Arbeitszeit, Mindestlohn und Gesundheitsversicherungen geschult.


Caritas-Projekte weltweit 1

Im Norden von Äthiopien wurden 2011 unter Einbezug der Bevölkerung 22 Wasserstellen gebaut. Über 10 000 Menschen erhielten dadurch Zugang zu sauberem Trinkwasser. Neu gebildete Wasser­komitees sind für den Unterhalt und für Hygienefragen zuständig.

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In Bangladesch klärte Caritas zusammen mit einer Partnerorganisation 100 000 Arbeitsmigrantinnen und -migranten darüber auf, wie sie sich vor Menschenhandel und Verschuldung schützen können.

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27 9

19 3

In Bolivien hat Caritas 12 Gemeinden in La Paz so gestärkt, dass sie die Sozialarbeit für die Ärmsten selbstständig leisten können. 2011 wurden 138 Frei­ willige geschult, die Gemeinden erhielten eine Organisationsberatung und sind nun für die Zukunft gerüstet.

5 10 18 7

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Das Friedensförderungsprogramm multi-ethnischer Gemeinschaften in der Region Srebrenica/Bratunac in Bosnien konnte 2011 auf 2 weitere Gemeinden ausgeweitet werden. Insgesamt engagieren sich 16 Dorfgemeinschaften mit demokratischen Kleinprojekten.

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In Haiti ermöglicht Caritas einerseits im nordöstlichen Gonaïves und andererseits im südwestlichen Trou Sable Kindern und Jugendlichen den Schul­ besuch. Insgesamt profitierten im vergangenen Jahr 7080 Kinder und Jugendliche vom Schulprogramm.

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Im Bundesstaat Bihar, Indien, haben 858 kastenlose Dalit-Familien 600 Acres Land mit Planierungen, Säuberungen und Bewässerungssystemen so weit entwickelt, dass schliesslich Felder angebaut werden konnten.

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In Kolumbien führt Caritas zusammen mit 10 anderen Organisationen das Friedensprogramm SUIPPCOL. So haben sich mit der «Ruta Pacífica» 350 Frauenorganisationen in 9 Regionen für den Frieden organisiert.

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29 Roma-Familien aus dem Kosovo, die bislang in der Stadt Gjakova am Rand einer Mülldeponie gelebt hatten, erhielten ein neues Haus. Zudem ermöglicht das Projekt den Roma-Kindern den Schulbesuch und schuf 20 neue Arbeitsplätze.


11 Im Südsudan stellte Caritas 2011 den Bau eines landwirtschaftlichen Ausbildungszentrums fertig. Dort werden künftig Berater der lokalen Landwirtschaftsbehörde, bäuerliche Genossenschaften und Bauernfamilien aus- und weitergebildet. 12 In Muminabad, Tadschikistan, erwirtschafteten 450 Frauen ein neues Einkommen in der Milchverarbeitung, im Gemüseanbau und in der Trocknung von Heilkräutern und Früchten. Dadurch erhöhte sich das Haushaltseinkommen um durchschnittlich 30 Prozent.

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47 39 32

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1 42

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13 5800 Bäuerinnen und Bauern konnten 2011 im Tschad bei einer gemeinnützigen Mikrofinanz-Institution einen Kredit aufnehmen, um Saatgut zu kaufen, ihre Produktion zu verbessern und dadurch ihr Einkommen zu erhöhen.

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14 Ägypten 15 Albanien 16 Brasilien 17 Chile 18 Elfenbeinküste 19 Guatemala 20 Indonesien 21 Irak 22 Italien 23 Japan 24 Kambodscha 25 Kenia 26 Kirgistan 27 Kuba 28 Laos 29 Libanon 30 Malta 31 Mexiko

32 Moldau 33 Myanmar 34 Niger 35 Pakistan 36 Palästina 37 Philippinen 38 Ruanda 39 Rumänien 40 Russland 41 Schweiz 42 Somalia 43 Sri Lanka 44 Tansania 45 Thailand 46 Uganda 47 Ukraine 48 Vietnam

■ Schwerpunktländer ■ Weitere Einsatzländer Nothilfe 2011

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In Mali konnten rund 3000 Prosti­ tuierte durch die Mitgliedschaft bei der Vereinigung «Danaya So» (Haus des Vertrauens) ihr Leben verbessern. Für sie ist unter anderem die monatliche Gesundheitskontrolle kostenlos.

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10 Im nördlichen Nicaragua konnten 200 Bauernfamilien auf ihren Parzellen mit der Einführung verschiedener Bodenschutzmassnahmen ihre landwirtschaftlichen Erträge entscheidend erhöhen. Zudem erarbeiteten sie Schutzpläne gegen Überschwemmungen.

In der üblichen, winkelgetreuen Weltdarstellung erscheinen die Länder des Nordens weit grösser, als sie tatsächlich sind. Die hier abgebildete Peters-Weltkarte stellt die Grössenverhältnisse richtig dar. Dafür nimmt sie eine Formverzerrung in der Äquatorregion in Kauf.


Hilft Schulden­ beratung gegen Armut? Wer seine Schulden nicht bezahlen kann, ist selber schuld. Diese landläufige Meinung greift in vielen Fällen zu kurz. Denn eine in guten Zeiten eingegangene finanzielle Verpflichtung kann unversehens zum existenziellen Problem werden, wenn unplanbare Ereignisse eintreten: der Verlust der Arbeit, eine schwere Krankheit, eine Scheidung. Plötzlich häufen sich Berge von Rechnungen, die nicht mehr fristgerecht bezahlt werden können. Die Erfahrungen der 16


Caritas zeigen, dass heute das Leben sehr vieler Menschen nicht linear verläuft und häufig von Brüchen gekennzeichnet ist. Dass in der Schweiz 570 000 Personen mit erheblichen Kontoüberzügen oder Zahlungsrückständen leben, erstaunt daher nicht. Es ist höchste Zeit, dass die Gesellschaft sich dieser Frage annimmt. Ein wirksames Rezept gegen den Absturz in Überschuldung und Armut ist eine frühzeitige Schuldenberatung. 17


Unser Einsatz im Kampf gegen Schulden Je früher eine Schuldenberatung einsetzt, desto grösser sind die Erfolgschancen. Das Angebot der Caritas hält die Hürden für Hilfe­ suchende so tief wie möglich. Eine Website zu Schuldenfragen, Online-Beratung, eine telefonische Schuldenhotline sowie ein dezentrales Netz an gut erreichbaren Schuldenberatungsstellen gewähren rasche, unkomplizierte Hilfe. Überdies bildet Caritas Schweiz Migrantinnen und Migranten zu Kursleitern aus, welche anschliessend ihre Landsleute in deren Muttersprache über Geld, Konsum sowie Schuldenfragen aufklären und sensibilisieren. Schliesslich setzt sich Caritas auch politisch für bessere Rahmenbedingungen im Kampf gegen Überschuldung ein.

Die telefonische Hotline «SOS Schulden» unter der Nummer 0800 708 708 entspricht einem grossen Bedürfnis. Alle 15 Minuten geht ein Anruf ein.

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Die von der Caritas ausgebildeten Kurs­leiterinnen und Kursleiter führten 172 Kurse zu Geld, Konsum und Schuldenfragen mit insgesamt 1186 Teilnehmern durch.

Im vergangenen Jahr wurde die in 10 Sprachen existierende Website www.caritas-schuldenberatung.ch 50 000 Mal besucht.


Caritas-Schuldenprojekte in Zahlen Persönliche Beratungen

25

17

% 58

OnlineBeratungen

TelefonBeratungen

Schuldenberatungen in Prozent nach Beratungsform

Die Schuldenberatung der Caritas ist in die umfassendere Sozialberatung integriert und erlaubt es, mit den Be­ troffenen auch soziale und familiäre Probleme zu bearbeiten. 2009 ist die Caritas mit der Aduno Gruppe und der Pro Juventute unter dem Namen «Plan B» eine langfristige Kooperation eingegangen. In Zusammenarbeit mit den Regionalen Caritas-Organisationen und weiteren Fachstellen hat sie das Angebot in der Schuldenberatung und -prävention stark ausgebaut.

Telefonhotline und Website Die Hotline «SOS Schulden» ist gratis und kann anonym in Anspruch genommen werden. 2011 wurden über die Hotline 2482 telefonische Beratungen durchgeführt. Die Website www.caritas-schuldenberatung.ch bietet Antworten auf die wichtigsten Fragen, Tipps für den Alltag und eine Online-Beratung. Die wichtigsten Inhalte und ein Schuldentest sind in zehn Sprachen abrufbar. Die Möglichkeit einer Online-Beratung haben 2011 insgesamt 713 Personen wahrgenommen. Die Rückmeldungen sind positiv: 91 Prozent der Website-Besucher fanden die Informationen nützlich, und 98 Prozent der Anrufer äussern sich zufrieden zur Telefon-Beratung.

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Schuldenberatung Caritas konnte das schweizweite Angebot der Schuldenberatung im Rahmen von «Plan B» um zehn Prozent erweitern. Dies ermöglichte es im vergangenen Jahr, 1058 zusätzlichen Haushalten eine umfassende persönliche Beratung anzubieten. Die juristische Rückbe­ratung bei Caritas Schweiz unterstützte die regionalen Schuldenberatungsstellen in 444 Fällen.

Prävention und Öffentlichkeitsarbeit Caritas bildete 65 Kursleiterinnen und Kursleiter für die Durchführung von Kursen zu Geld, Konsum und Schulden aus. Sie informierte über ihr Schuldenberatungs- und Präventionsangebot und setzte sich dafür ein, dass das Problem der Überschuldung in der Öffentlichkeit stärker wahrgenommen wird. Mit Erfolg: Rund 150 Medienberichte erschienen 2011 zum Engagement der Caritas im Themenbereich Schulden. Zudem nahm Caritas Stellung zu politischen Vorstössen zur Schuldenthematik und führte mit der Fachhochschule Nordwestschweiz eine Fach­tagung zum Thema «Armutsbekämpfung durch Schuldenberatung» mit 125 Teilnehmern durch.


Menschen dritter Klasse? Schlagzeilen 체ber hohe Zuwanderungszahlen, Forderungen zu deren Einschr채nkung sowie Unterbringungsprobleme sorgen f체r Aufregung in der Asylpolitik. Asylsuchenden weht in der Schweiz ein rauer Wind entgegen. Dabei geht vergessen, dass jeder Mensch das Recht hat, in einem anderen Land ein Asylgesuch zu stellen. Von diesem menschenrechtlichen Prinzip abgeleitet, haben alle Asylsuchenden Anspruch auf ein faires und korrektes Verfahren. 20


Mit einer Rechtsberatung Asylsuchende begleiten Afrika Äthiopien3% Eritrea18% Somalia8% Übriges Afrika 16%

Europa Kosovo4% Türkei4% Übriges Europa 5%

Herkunft der beratenen Personen nach Kontinenten. Sonstige, Staatenlose und keine Angaben: 1%

Mit ihren zwei Rechtsberatungsstellen in der Zentral­ schweiz und im Kanton Freiburg setzt sich Caritas Schweiz für ein Asylverfahren ein, das sich an den Menschen­ rechten und an der Rechtsstaatlichkeit orientiert. Ihre Bera­tungen haben zum Ziel, den Asylsuchenden die gesetz­ lichen Bestimmungen und das Verfahren zu erklären. In einem ersten Gespräch schätzen die Rechtsberaterinnen und Rechtsberater von Caritas die Erfolgschancen ihrer Klientinnen und Klienten ein. Eine Rechtsvertretung der Asylsuchenden übernimmt Caritas nur, wenn konkrete Chancen auf Erfolg bestehen: wenn die Voraussetzungen bezüglich einer Flüchtlingseigenschaft nicht richtig beurteilt oder nicht genügend geprüft wurden, wenn ein Wegweisungsentscheid zu Unrecht gefällt wurde oder wenn schwerwiegende Verfahrensfehler vorliegen. Gleichzeitig führt Caritas im Auftrag der Innerschweizer Kantone Obwalden, Schwyz und Zug eine Rückkehrbe­ ratungsstelle, durch die sie rückreisewillige Asylsuchende bei ihrer Wiedereingliederung in der Heimat begleitet.

Caritas führte im vergangenen Jahr 963 Rechtsberatungen für Asylsuchende durch. Von den beratenen Personen stammten die meisten aus Eritrea.

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Asien (inkl. Naher Osten) Afghanistan7% China4% Irak5% Iran6% Sri Lanka 9% Syrien3% Übriges Asien inkl. Naher Osten 7%

In Zug und Nidwalden unterstützt Caritas im Auftrag dieser Kantone zudem unbegleitete minderjährige Asyl­ suchende. Schliesslich führt Caritas in den Kantonen Schwyz und Obwalden Unterbringungszentren. Im vergangenen Jahr führte Caritas insgesamt 963 Rechtsberatungen für Asylsuchende durch. Die beratenen Personen stammten aus zahlreichen Staaten: Am meisten Ratsuchende waren aus Eritrea (18 Prozent), Sri Lanka (9 Prozent), Afghanistan (7 Prozent) und Somalia (8 Prozent). In 85 Fällen reichte Caritas eine Beschwerde ein. Zwei Drittel der Eingaben an das Bundesverwaltungsgericht wurden gutgeheissen. Im Vergleich hat das Bundesverwaltungsgericht in den letzten Jahren lediglich eine allgemeine Gutheissungsquote von zirka 15 Prozent ausgewiesen. Konkret erhielten diese Personen das Recht auf weitere Abklärungen, einen Eintretens­ entscheid oder das Recht auf Asyl. Diese hohe Erfolgs­quote lässt sich insbesondere auf die strengen Selektionskriterien bei der Fallübernahme zurückführen.

99 Personen konnten durch eine Mandatsübernahme der Caritas Schweiz auf eine kompetente Rechtsvertretung zählen.

Bei den beratenen Personen handelte es sich in 86 Fällen um Familien mit Kindern und in 877 Fällen um einzelne Asyl­ suchende.


Warum brauchen Bergbauern Hilfe? Die Schweizer Berge sind ein Stück Heimat, das von den Bergbauern gepflegt wird. Doch die Bauern sind unter Druck: sie müssen wettbewerbsfähige Unternehmer werden und sich auf dem Markt behaupten. Es gilt, den Strukturwandel sozialverträglich zu gestalten. Die Solidarität unter den Regionen darf nicht in Frage gestellt werden. Und sie zahlt sich aus: Die Bergbauern bewahren eine vielfältige Kulturlandschaft, die alle geniessen können. 22


Freiwillige unterstützen Bergbauern in Notlagen Tag für Tag leisten die Bergbauern harte Arbeit an steilen Hängen. Doch die strenge Arbeit verteilt sich auf immer weniger Schultern, und am Ende eines langen Tages ist nur wenig in der Kasse. Da braucht es nicht viel, damit die Kräfte einer Bergbauernfamilie nicht mehr ausreichen, um die anfallenden Arbeiten zu bewältigen. Ein Unfall, eine Krankheit oder eine Schwangerschaft genügen, um die personellen Ressourcen einer Familie bedrohlich zu verringern. Ein Erdrutsch, eine Lawine, ein Brand oder einfach nur eine grössere Reparatur am Haus oder ein notwendiger Neubau können zusätzliche Arbeit mit sich bringen, für welche die vorhandenen Hände nicht mehr ausreichen. Manchmal führt der Dauerdruck ohne Er­ holung auch zu einer Situation, die eine Entlastung bei der Kinderbetreuung, im Haushalt oder auf dem Feld dringend nötig macht. Um in solchen Situationen Hilfe zu leisten, vermittelt Caritas über die Website www.bergeinsatz.ch freiwillige Helferinnen und Helfer an Bergbauern in Notsituationen. Diese können die Betroffenen vorübergehend entlasten und dazu beitragen, dass der Betrieb auch in schwierigen Verhältnissen aufrecht erhalten bleibt. Umgekehrt sind die befristeten Einsätze für die Freiwilligen eine Gelegenheit, sich aktiv zu erholen und gleichzeitig für sich und andere etwas Sinnvolles zu tun – vom Heuen über die Kinderbetreuung bis hin zum Bau eines neuen Stalls. Bei der gemeinsamen Arbeit werden Brücken gebaut, und es entsteht jene Solidarität, die es zum langfristigen Gleichgewicht zwischen Stadt und Land braucht.

Im Jahr 2011 leisteten Caritas-Freiwillige bei 123 Familien Bergeinsätze. Insgesamt wurde an 6330 Tagen Freiwilligenarbeit geleistet.

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Arbeitsüberlastung

Krankheit und Unfall

45 20

%

17 18 Bauarbeiten auf dem Hof

Pflege und Betreuung von Familienmitgliedern

Gründe für einen Frei­ willigeneinsatz bei einer Bergbauernfamilie

Im vergangenen Jahr vermittelte Caritas 890 Freiwillige zwischen 18 und 70 Jahren an 123 Bergbauernfamilien in der ganzen Schweiz. Die Gründe für diese notwendigen Bergeinsätze waren: Bauarbeiten auf dem Hof (17 Prozent), Krankheit und Unfall (20 Prozent), Arbeitsüberlastung (45 Prozent) sowie Pflege und Betreuung von Familien­ mitgliedern (18 Prozent). Caritas leistet mit diesen Einsätzen einen Beitrag an die Lösung von sozialen Problemen sowie an den Erhalt natürlicher Lebensgrundlagen, und sie fördert zudem die Freiwilligenarbeit.

Caritas vermittelte im vergangenen Jahr 944 Freiwillige an Bergbauern in der Deutschschweiz und in der Romandie.

Der häufigste Grund für einen Freiwilligeneinsatz war mit 45 Prozent die Arbeitsüberlastung in der Bergbauernfamilie.


Caritas in Zahlen Bilanz per 31. Dezember 2011 Aktiven Flüssige Mittel Wertschriften Forderungen Vorräte Übriges Umlaufvermögen Anlagevermögen Total Aktiven

2011 CHF 11’861’577 23’593’162 4’827’002 2’242’968 4’403’150 13’116’559 60’044’419

2010 CHF 13’656’154 24’515’032 3’650’204 2’275’551 588’514 12’841’318 57’526’773

Passiven Kurzfristige Verbindlichkeiten Langfristige Verbindlichkeiten Wertschwankungsfonds Fondskapital (zweckgebundene Fonds) Organisationskapital Total Passiven

1’611’037 3’546’071 274’916 54’118’961 493’435 60’044’419

1’934’910 4’317’387 274’916 50’496’172 503’389 57’526’773

Gesamtbetriebsrechnung 2011 Betrieblicher Ertrag und betriebliche Leistungserbringung Spenden Beiträge Dritter Total Ertrag aus Spenden und privaten Beiträgen Öffentliche Beiträge Andere betriebliche Erträge (Erträge aus Dienstleistungen) Total Ertrag

27’953’091 33’501’916 61’455’007 24’139’325 8’849’510 94’443’842

30’147’533 35’492’447 65’639’980 20’901’835 8’723’988 95’265’803

Internationale Zusammenarbeit Inland-Arbeit Fairtrade Kleiderzentrale Grundlagenforschung und übrige Projektbeiträge Information und Kommunikation (Bildungs- und Informationsarbeit) Direkte administrative Projektunterstützung (Evaluation, IT, Mieten usw.) Total Projektaufwand

53’268’289 19’661’984 4’242’241 1’791’640 620’880 1’997’021 1’650’686 83’232’742

55’346’023 18’992’227 4’785’020 1’600’858 899’710 2’020’454 1’697’830 85’342’120

3’758’621 3’696’456 7’455’077

3’820’255 4’267’677 8’087’932

90’687’819

93’430’052

Betriebsergebnis (entspricht dem EBIT)

3’756’023

1’835’750

Finanzerfolg und übriges Ergebnis Total Finanzergebnis (Wertschriften, Zinsen; netto) Total übriges Ergebnis (Ausserordentliches) Jahresergebnis (Veränderung der Fonds)

124’595 – 257’829 3’622’789

989’366 –496’825 2’328’291

Sammel- und Fundraising-Aufwand Übriger administrativer Aufwand Total administrativer Aufwand Total Aufwand für die Leistungserbringung

Der ausführliche Finanzbericht ist im Internet einsehbar unter www.caritas.ch/jahresbericht.

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Herkunft der Caritas-Erträge

Öffentliche Beiträge und private Drittmittel

Beiträge öffentliche Hand

25,5 Spenden

29,6

Kantone und Gemeinden

Bund übrige

% Eigene Erträge

DEZA

9,4

21,4

22,8

2,1

%

18,4

Private Beiträge Dritter

35,5

24,1

Andere Organisationen

Internationales CaritasNetzwerk

Glückskette

11,2

Durch Finanzierungsallianzen mit der Glückskette, dem Bund sowie anderen Partnerorganisationen im In- und Ausland kann die Caritas die Wirkung jedes gespendeten Frankens mehr als verdreifachen.

Verwendung der Erträge

Mittelbeschaffung und Verwaltung

Internationale Zusammenarbeit

Projekte

91,8

58,7

% 21,7

Abschreibungen

0,4

5,3

6,9

6,6

0,4

%

4,1 Fairtrade und Kleiderzentrale

Administrative Unterstützung Information und Kommunikation

Inland und Netz

Grundlagen­forschung

4,1 Fundraising und Werbung Übriger administrativer Aufwand

Diese Kennzahlen sind in Übereinstimmung mit den Vorgaben von Swiss GAAP FER 21 und entsprechend den Richtlinien der Stiftung ZEWO zur Ermittlung des administrativen Aufwandes gemeinnütziger Organisationen erhoben worden. 25


In Kürze Ferien dank KulturLegi und Reka Arme Familien können unter Vorweisung eines Caritas-Ausweises, der so genannten KulturLegi, seit Oktober 2011 unbürokratisch Ferien buchen und nahezu kostenlos verreisen. Jährlich stellt die Reka in Zusammenarbeit mit Caritas 100 Ferienarrangements zur Verfügung. Zu einem Solidaritätspreis von nur 100 Franken kann eine Ferienwohnung oder eine Unterkunft in einer Jugendherberge für eine Woche gebucht werden. Zudem beteiligt sich die Reka mit 50 Franken pro Familienmitglied an den Reisekosten.

Junge Leute engagieren sich Zehn Projekte, durchgeführt von insgesamt 150 jungen Leuten, machten beim youngCaritas-Award 2011 mit. Sie engagierten sich etwa mit Aktionen für Kinder in Haiti oder für eine vegetarische und faire Mensa. Der Preis ging an den Rapper Cyphermaischter für sein Lied «Sai» gegen Kinderprostitution. Den Publikumspreis erhielten die Lehrlinge der Berufsschule Polybau in Uzwil, die in der bosnischen Stadt Olovo ein Schulhausdach sanierten. Weitere Projektbeispiele finden sich auf www.youngcaritas.ch.

650 Tonnen Kleider Die Caritas-Kleiderzentrale in Waldibrücke sammelte und sortierte 2011 rund 650 Tonnen gebrauchte, gut erhaltene Kleider und Schuhe. 280 Tonnen gingen an Caritas-Partnerorganisationen weltweit. In der Schweiz konnten 4000 sozial benachteiligte Menschen eingekleidet werden, darunter 1300 im Auftrag der Winterhilfe Schweiz. Zudem erhielten 1500 Asylsuchende und Flüchtlinge eine Grundausstattung. Das Sozialunternehmen beschäftigt rund 25 Angestellte, ein Teil davon im Rahmen von Arbeitslosenprojekten.

Caritas-Märkte in Baar, Biel und Baden Im vergangenen Jahr wurden drei neue Caritas-Märkte eröffnet. Jetzt können Armutsbetroffene auch in Baar, Biel und Baden von stark vergünstigten Grundnahrungsmitteln, Frischprodukten und Hygieneartikeln profitieren. Derzeit gibt es schweizweit 23 Märkte. Der erste öffnete 1992 unter dem Namen «Carisatt» in Basel. Die Caritas-Märkte sind in der Regel Sozialunternehmen – ein grosser Teil der Beschäftigten sind Erwerbslose, die durch die befristete Anstellung ihre Chancen auf dem ersten Arbeitsmarkt verbessern können.

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Ungleichheiten nehmen zu Von der besseren Wirtschaftslage konnten in der Schweiz die unteren Einkommensklassen, Arme und Bedürftige kaum profitieren, wie Caritas im Ende 2011 erschienenen Sozialalmanach feststellte. So hat sich zwischen 1997 und 2008 die Zahl jener verfünffacht, die im Jahr mehr als eine Million Franken verdienen. Dabei hat das durchschnittliche Bruttoeinkommen seit 1998 preisbereinigt kaum zugenommen, und laut den Angaben des Bundesamtes für Statistik sind 8 bis 14,6 Prozent der Schweizer Bevölkerung armutsgefährdet.

Scapa zeichnet für Caritas-Fairtrade Der Künstler, Autor, Verleger und Designer Ted Scapa verschönerte für den Caritas-Fairtrade klassische Tassen mit seinen bekannten Cartoons. Die Porzellantassen sind mit fair gehandeltem Honig aus Guatemala gefüllt und in drei Designs erhältlich: Bärenglück, Clowns und Tiertreffen. Mit seinem Engagement unterstützt Ted Scapa benachteiligte Imkerfamilien in Guatemala.

Recycling von Altpflanzenöl auf Bali Hotels und Restaurants auf Bali produzieren grosse Mengen Altpflanzenöl, das bisher direkt in die Umwelt gelangte. Caritas hat in Zusammenarbeit mit der Stiftung MyClimate und dem Reiseunternehmen Kuoni für das Problem eine nachhaltige Lösung gefunden: Ein balinesisches Sozialunternehmen verarbeitet die Abfälle zu Biodiesel und verkauft diesen zum Beispiel an örtliche Hotels für deren Kleinbusse. Der Verkaufserlös deckt die Betriebskosten.

Caritas-Personalstatistik 2011 Ende 2011 arbeiteten bei Caritas Schweiz 284 Mitarbeitende. Dies entspricht 195 Vollzeitstellen. 60 Prozent der Mitarbeitenden sind weiblich, und rund 75 Prozent aller Angestellten sind in einem Teilzeitpensum tätig. Der Anteil der Mitarbeitenden mit einem ausländischen Pass beträgt 13,6 Prozent. Zudem beschäftigt Caritas Schweiz 134 Mitarbeitende im Stundenlohn, vor allem Dolmetscher. Bei Caritas Schweiz arbeiten schliesslich rund 220 lokal angestellte Mitarbeitende in Projekten der internationalen Zusammenarbeit.

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Starke Partnerschaften Wir danken unseren Spenderinnen und Spendern für ihre grosszügige Unterstützung. Sie alle sind die Partner, die unsere Hilfe für Menschen in Not erst möglich machen. Diogenes Verlag AG, Zürich; Azienda elettrica comunale, Ascona; Riccardo’s Oeko Reinigungs-Service, Giswil; Equipe pastorale du Vallon de St-Imier et Corgémont; Gemeinde La Punt-Chamues-ch; Augusto Ostini; Xamas Associated Corporations, Wettingen; Mirko Tomaszewski; Gemeinde Guttannen; 3. Klasse Primarschule Zentrum, Egg; Fondation

Ernest

Matthey,

Pully; Blauring Bütschwil; Kanton Basel-Stadt; Lions Club

Beatrice Conrad Frey, Ernährungsberaterin und Stiftungsrätin SV Stiftung: «Wir unterstützen die Obst- und Gemüsevergünstigungen in den Caritas-Märkten, weil uns die Gesundheit von Armutsbetroffenen am Herzen liegt.»

Murten; Monastère Saint-Joseph des Capucines Montorge, Fribourg; Parrocchia cattolica Sacro Cuore Lugano; ALDI SUISSE AG, Schwarzenbach SG; Mirabaud & Cie banquiers privés, Basel; Barbara Fellmann; Comune di Lamone-Cadempino; Gemeinde Verena Buschle, Leiterin Ferienhilfe bei der Reka, zur Zusammenarbeit von Reka und Caritas: «Eine Woche Ferien für 100 Franken: mit diesem Angebot können sich Familien einen Traum erfüllen. Für viele sind es die ersten gemeinsamen Ferien seit Jahren.»

Adliswil; Hans C. Klauser-Humbel-Stiftung, Meilen; Andrea Allemann; Emil und Rosa Richterich-Beck Stiftung, Laufen; Mireille Louradour; Migros-Ge-

nossenschafts-Bund, Zürich; Hrvatska Katolicka Misija Zürich; Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA); Fondation de bienfaisance Jeanne Lovioz, Basel; Rekrutenspiel 16-3, Aarau; Jean Simond; Lisebeth Gmür; Infotreu GmbH, Würenlos; Peter Lohri; Les Résidences Emma SA, Orbe; Commune de Pully; Kolping Grenchen-Bettlach; claro Weltladen Schwyz; DE Planifi28


cation SA, Neuchâtel; Kinderkleiderbörse, Seuzach; Kath. Kirchgemeinde Oberkirch LU; Kumarathas Tharmalingam; Kanton Uri; Katholische Albanermission Aarau; Aduno Gruppe, Zürich; Verein Franziska Wenzinger, Gymnasiallehrerin und Patin von acht Caritas-Kinderprojekten: «Es ist eine grausame Vorstellung, dass Kinder in einer ausweglosen Situation sind. Darum unterstützen wir die Caritas-Kinderpatenschaften.»

Polybau, Uzwil; Stadt Bern; Gilbert Pasquier; Angehrn Chocolatier SA, Lausanne; République et Canton du Jura; CERN Fitness Club, Cern Cedex;

Mösching Gipser & Maler AG, Saanen; Stiftung Heinrich & Julie, Zug; Schindler Management AG, Ebikon; Kath. Seelsorgeverband Pfäfers-Valens-Vättis; BASAID Verein für Basishilfe, Basel; Ville de Neuchâtel; 5./6. Klasse Primarschule Hagen, Illnau; Stepp­dekor AG, Teufen AR; Ev.-ref. Pfarramt Matzingen; Oggier Haustechnik GmbH, Varen; Commune

de

Plan-les-Ouates;

Tschalèr Schneider Treuhand AG, Ilanz; Swiss Life, Zürich;

Rapper Cyphermaischter, Gewinner des youngCaritasAward 2011: «Ich möchte mit meiner Musik auf den Skandal der Kinderprostitution aufmerksam machen und finanziell etwas bewegen. Darum gehen pro verkauftes Exemplar meines SoloAlbums ‹Regaboga› zwei Franken an Caritas.»

Beat Odermatt; Juan Antonio Alvarez; Société de la Loterie de la Suisse Romande; Walter Ackeret; Sanitari e riscaldamento Die langjährige, im Herbst 2011 verstorbene Spenderin Elisabeth Becker war eine treue Verfechterin der Caritas-Anliegen. Sie bemerkte einmal: «Das letzte Hemd hat kein Täschchen. Das muss man sich täglich über­legen, und daher ist eine Nachlass-Spende zugunsten der Caritas sinnvoll.»

Francesco Bettelini, Caslano; Singer Jean & Cie SA, La Chauxde-Fonds; Chœur mixte St-Nicolas, Villars-sur-Glâne; Kreisschule Bünz, Bünzen; Clariden Leu SA, Lausanne; ASSiDU SA,

Lugano. Eine ausführliche Liste der Institutionen, Gemeinden, Kantone und Unternehmen, die Caritas Schweiz im Jahr 2011 unterstützt haben, findet sich auf www.caritas.ch/jahresbericht. 29


Organe Fulvio Caccia

Michèle BergerWildhaber

Markus Kappeler

Ada Marra

Pierre-Alain Praz

Erwin Tanner

Felix Walker

Vorstand Präsidium Präsident: Fulvio Caccia, Dr. sc. techn. ETH, Camorino TI Vizepräsidentin: Michèle Berger-Wildhaber, Apothekerin, Neuenburg Felix Gmür, Dr. phil. und Dr. theol., als Generalsekretär der Schweizer Bischofskonferenz (SBK), Freiburg (bis 16. Januar 2011); Markus Kappeler, dipl. phil., Verlagsleiter Schweizerischer Katholischer Jugendverband (SKJV), Luzern; Ada Marra, lic. ès sc. pol., Nationalrätin VD, Lausanne; Pierre-Alain Praz, lic. ès sciences écono­miques et sociales, Direktor Caritas Waadt, Lausanne; Erwin Tanner, Dr. iur./lic. theol., Generalsekretär Schweizer Bischofskonferenz (SBK), Freiburg (ab 8. September 2011); Felix Walker, Dr. rer. pol., St. Gallen; Mariangela Wallimann-Bornatico, lic. iur., Wabern BE

Caritas hilft in der Schweiz und weltweit Caritas Schweiz ist ein Verein mit Sitz in Luzern. Das Hilfswerk unterstützt Menschen in Not im Inland und weltweit in über 40 Ländern. Gemeinsam mit den Regionalen Caritas-Organisationen hilft Caritas Schweiz konkret, wo Menschen in der reichen Schweiz von Armut betroffen sind: Familien, Alleinerziehende, Arbeitslose, Working Poor. Caritas vermittelt Freiwilligeneinsätze und betreut Asylsuchende sowie Flüchtlinge. Weltweit leistet Caritas Nothilfe bei Katastrophen und ermöglicht Wiederaufbau. Die Entwicklungszusammenarbeit ist Hilfe zur Selbsthilfe in Bereichen wie Ernährungssicherung, Wasser, Ökologie, Menschenrechte sowie Bildung für Kinder und Erwachsene. Caritas Schweiz ist Mitglied des internationalen CaritasNetzwerks, das 162 Organisationen in über 200 Ländern umfasst. 30

Weitere Vorstandsmitglieder Franco Angeli-Busi, Locarno; Eva Maria Belser Wyss, Prof. Dr. iur., Universität Freiburg, Marly FR; Alois Bissig, Regierungsrat, Römisch-katholische Zentralkonferenz der Schweiz (RKZ), Ennetbürgen NW; Christoph Bossart, Direktor Caritas beider Basel, Basel; Sr. Nadja Bühlmann, lic. iur., Kloster Baldegg, Sursee LU; Verena Bürgi-Burri, Krankenschwester, Dallenwil NW; Tiziana Frassineti, lic. ès sciences économiques et sociales, Villars-sur-Glâne FR; Beatrice Inglin-Buomberger, Professorin Fachhochschule Nordwestschweiz – HSA Basel (FHNW), Basel; Markus Köferli, dipl. theol., Bereichsleiter Spezialseelsorge Zentralkommission Zürich, Zürich; Eric Monneron, lic. ès lettres, Diakon, Bistum Lausanne, Genf und Freiburg, Coppet VD; Robert Moser, Diakon und dipl. Maschinenbauingenieur HTL, Steg VS; Sr. Annemarie Müller, Generalprokuratorin, Kloster Ilanz, Ilanz GR; Hubert Péquignot, Direktor Caritas Neuenburg, Neuenburg; Traugott Rüttimann, Koppigen BE; Margrit Santschi, Katechetin, Büron LU; Stefanie Schalcher, Ethnologin, Zürich; Dr. Peter Schmid, Offizial, Bistum Basel, Solothurn; P. Markus Steiner, dipl. math. ETH, Rektor, Kloster Einsiedeln, Einsiedeln SZ; Thomas Studer, Direktor Caritas Bern, Bern; Joseph Thali-Kernen, Diakon, Gesamtleiter Seelsorgeverband Allschwil-Schönenbuch, Allschwil BL; Bruno Tresch, Diakon, Bistum Chur, Altdorf UR; Daniel Walker, lic. phil., MBE HSG, Unternehmer, St. Gallen

Mariangela WallimannBornatico


Hugo Fasel

Marianne Hochuli

Carlo Knöpfel

Hans KrummenacherWüest

Geschäftsstelle Caritas Schweiz Geschäftsleitung Direktor: Hugo Fasel, lic. rer. pol. Bereich Grundlagen: Hugo Fasel (bis 30. November 2011); Marianne Hochuli, lic. phil. (ab 1. Dezember 2011) Bereich Inland und Netz: Dr. Carlo Knöpfel Bereich Finanzen und Administration: Hans Krummenacher-Wüest, Betriebsökonom FH, dipl. Wirtschaftsprüfer Bereich Personal: Dr. Albert Schnyder (bis 31. August 2011); Alice Mäder-Wittmer, lic. rer. pol. (ab 1. September 2011) Bereich Kommunikation: Dr. Odilo Noti Bereich Internationale Zusammenarbeit: Norbert Kieliger, lic. rer. pol. (bis 31. März 2011); Dr. Albert Schnyder (ab 1. April 2011)

Alice MäderWittmer

Odilo Noti

Albert Schnyder

Aufsichtsrat Kleiderzentrale Walter Brogli, Präsident, Weggis LU; Christoph Bossart, Direktor Caritas beider Basel, Basel; Dr. Carlo Knöpfel, Mitglied der Geschäftsleitung Caritas Schweiz, Luzern

Geschäftsprüfungskommission Präsident: Josef Truttmann, eidg. dipl. Buchhalter/ Controller, Horw LU; Dr. Guido Käppeli, Unternehmer, Schwyz; Ursula Muther-Guntern, lic. phil., Verwalterin der röm.-kath. Landeskirche Bern, Biel; Dr. Isabelle Zuppiger Ritter, Amt für Jugend- und Berufsberatung Kanton Zürich, Rufi SG (bis 31. Mai 2011)

Kontrollstelle BDO AG, Luzern 2011

Impressum

Qualitätsmanagementsystem ISO 9001, Reg.-Nr.14075

Titelbild: Yann Arthus-Bertrand/Altitude. Boote von Sandarbeitern in Kalaban Koro, am Rand von Malis Hauptstadt Bamako. Die Arbeiter holen den Sand aus dem Niger-Fluss. Verwendet wird das Material für den Häuserbau in der schnell wachsenden Stadt. Bilder: Julie Bergamin, © blackfoto/Fotolia.com, Susi Bodmer/Ex-Press, Bettina Bühler, Caritas-Bergeinsatz, Caritas Schweiz, © Jürgen Fälchle/Fotolia.com, Karl Gähwyler, Heike Grasser/ Ex-Press, Beat Hähner/SRF, Daniel Kunz, lauperzemp.ch, New Ways in Somalia, Gerry Nitsch, Franca Pedrazzetti, Reka, Andreas Schwaiger, Urs Siegenthaler, Elma den Toom, © Traveler/Fotolia.com, Alex Voets, Silvia Voser, Pia Zanetti, zVg. Redaktion: Stefan Gribi, Odilo Noti, Dominique Schärer Konzept: Spinas Civil Voices, Zürich Grafik:

Evelyne Bieri

Druck:

Druckerei Kyburz AG, Dielsdorf

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Caritas Schweiz Bereich Kommunikation Löwenstrasse 3 Postfach CH-6002 Luzern Telefon +41 41 419 22 22 Fax +41 41 419 24 24 E-Mail info@caritas.ch Postkonto 60-7000-4 Ausführliche Informationen zu aktuellen Projekten finden Sie auf der Website von Caritas Schweiz: www.caritas.ch


Wir helfen Menschen.

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Caritas Schweiz: Jahresbericht 2011  

Der Jahresbericht der Caritas Schweiz gibt Auskunft über die Tätigkeiten des Hilfswerks im Jahr 2011.

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