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Finanzordnung des Yellowplanet e.V.    § 1 Grundsätze, Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit 1. Der Verein ist nach den Grundsätzen der Wirtschaftlichkeit zu führen. Die Aufwendungen müssen in einem wirtschaftlichen Verhältnis zu den Einnahmen stehen. 2. Es gilt generell das Kostendeckungsprinzip.  3. Die Mittel des Vereins dürfen nur zu satzungsmäßigen Zwecken verwendet werden.  4. Der Verein ist verpflichtet seine organisatorischen Grundsätze und Anforderungen schriftlich zu regeln und zu aktualisieren. Diese „Organisationsanweisungen“ sind für die Funktionsträger des Vereins verbindlich. § 2 Einnahmen des Vereins 1. Der Verein erhält seine Einnahmen durch Mitgliedsbeiträge, Zuschüsse der Stadt, Werbeeinnahmen, Spenden und andere Zuschüsse. Diese Mittel fließen in den Haushalt des Gesamtvereins, soweit sie nicht zweckgebunden zugeteilt werden. 2. Hinzu kommen Eintrittsgelder, evtl. Ablöseeinnahmen und sonstige Einnahmen aus wirtschaftlicher Betätigung und Veranstaltungen. 3. Alle Einnahmen werden im Vereinskontenplan erfasst und für betriebswirtschaftliche Vereinfachung in der Kostenrechnung verdichtet. § 3 Haushaltsführung und Verwaltung 1. Verwaltung des Haushaltes sowie die Abwicklung aller Finanzgeschäfte ist Aufgabe des Gesamtvereins. 2. In der Buchführung sind bei Bedarf Bankunterkonten zu führen. 3. Zahlungen dürfen nur geleistet werden, wenn sie nach § 4 dieser Finanzordnung ordnungsgemäß ausgewiesen sind. Über die im Haushalt vorgesehenen Mittel hinaus dürfen keine Zahlungen geleistet werden (ausgeglichener Haushalt). 4. Alle Einnahmen fließen in den Hauptverein. 5. Alle Rechnungen des Yellowplanet e.V. werden zentral, unter Beachtung der rechtlichen Grundlagen, durch die Geschäftsstelle erstellt. § 4 Zahlungsverkehr 1. Der gesamte Zahlungsverkehr wird vom Gesamtverein – in der Regel bargeldlos abgewickelt und muss mit ordnungsgemäßen Belegen (Zahlungsbeleg, Rechnung) nachgewiesen werden. Sie müssen rechtsgültig von Zeichnungsberechtigten unterschrieben sein. Evtl. Skontofristen müssen gewahrt werden. Die Vorschriften verlangen ein zeitnahes Vorgehen, sodass grundsätzlich alle Belege umgehend bei der Geschäftsstelle des Vereins zur Verbuchung gelangen müssen. 2. Nicht ordnungsgemäß ausgeführte Belege gelangen nicht zur Auszahlung. § 5 Kassen – und Buchführungsprüfung 1. Die Übereinstimmung der Buchhaltung und des Kassenbuchs mit den vom Verein geschaffenen Ordnungen wird durch die gewählten Kassenprüfer zumindest einmal jährlich – nach Abschluss des Geschäftsjahres (Steuerberater) geprüft. 2. Falls sich keine Vereinsmitglieder für diese Tätigkeit wählen lassen, können auch hierfür qualifizierte, externe Personen gefunden werden, die das Vertrauen der Mitgliederversammlung erhalten. 3. Zeitpunkt der routinemäßigen Prüfung ist nach Feststellung des Jahresabschlusses durch den Steuerberater mit endgültigen Kontenausdrucken. Seite 1 von 3  21.07.11 


4. Bei der Prüfung ist zu bestätigen, dass alle relevanten Buchführungsunterlagen, Belege, Kontenauszüge übergegeben wurden. 5. Ebenso ist zu bestätigen, dass eine ordentliche Buchführung vorliegt mit nachvollziehbaren Eigenbelegen, plausiblen Abrechnungen und Verträgen und das Vereinsvermögen nicht geschädigt wurde. 6. Sonderprüfungen können mit Zustimmung der Mitgliederversammlung durchgeführt werden. Der Antrag auf Sonderprüfung muss die Gründe, Aufgabenstellung und den Umfang sowie Zeitpunkt der Prüfung klar darstellen. § 6 Erhebung der Finanzmittel 1. Die Mitgliedsbeiträge werden vom Gesamtverein gem. § 7 erhoben. § 7 Eingehen von Rechtsverbindlichkeiten (Darlehen, Bestellungen, Verträge, Zusagen) 1. Das Eingehen von Rechtsverbindlichkeiten ist abhängig von der realisierten Gegenfinanzierung. 2. Alle Ausgaben bedürfen vorab der Genehmigung durch den Vorstand. Für den Vorstand ist jeweils zum Quartalsende ein Kontoauszug zu fertigen. 3. Das Eingehen von Rechtsverbindlichkeiten ist im Einzelfall zulässig für: - den Vorstand Finanzen bis zu € 2.000,00 - den 1. Vorsitzenden bis zu € 5.000,00 - den Vorstand bis € 10.000,00 - ab € 10.000,01 die Mitgliederversammlung - die Geschäftsstelle kann Ausgaben zur Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebes tätigen. Hierüber ist der Vorstand umgehend zu informieren. 4. Nicht beantragte und nichtgenehmigte Kassen (im aktiven Bereich) sind „Schwarze Kassen“ und nicht zulässig. 5. Für Rechtsverbindlichkeiten mit einer Kündigungsfrist (z.B. Mietverträge) sind Mittel vorzuhalten (Rücklagen), die die Vertragserfüllung bis zum nächstmöglichen Kündigungstermin sichern. 6. Rechtsverbindlichkeiten, die außerplanmäßig (zum genehmigten Budget) eingegangen werden sollen, sind rechtzeitig beim Vorstand zu beantragen. § 8 Beitragsliste

1. Folgende Beitragsliste ist Bestandteil dieser Finanzordnung:    Erwachsene (ab 18 Jahren)  Kinder / Jugendliche  Aktiv  € 2,00 / Mon.  € 1,00 / Mon.  Studenten  € 1,50 / Mon.    Azubis  € 1,50 / Mon.      2. Fördermitglieder:  Fördermitglieder sind außerordentliche Mitglieder, die den Zweck des Vereins fördern, ohne aktiv zu werden. In der Mitgliederversammlung besitzen sie kein Stimmrecht. Fördermitglieder zahlen einen freiwilligen Beitrag. Fördermitglieder können ihre Mitgliedschaft jederzeit beenden. 3. Die Aufnahmegebühr beträgt 3€. Diese ist bei Eintritt fällig. 

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4. Der Mitgliedsbeitrag ist jährlich ab dem Eintrittsmonat im Voraus, auf schriftlichen Antrag vierteljährig bis zum 15. des jeweiligen Quartalsbeginns, zu zahlen. Der Mitgliedsbeitrag ist eine Bringschuld. Der Verein behält sich vor ggfs. für geschuldete Beträge ein Inkassobüro einzuschalten; Spesen zu Lasten des Schuldners. 5. Eine Kündigung der Mitgliedschaft ist mit einer Frist von 3 Monaten zum Kalenderjahresende möglich. Die Mindestmitgliedschaft beträgt 12 Monate. 6. Ein Vertreter/Bevollmächtigter des Vorstands hat das Recht, in Sonderfällen die Aufnahmegebühr und/oder den Mitgliedsbeitrag Einzelnen ganz oder teilweise zu erlassen, zu stunden oder Ratenzahlungen zu bewilligen. Der Vorstand ist ermächtigt, im Einzelfall aus sozialen Gründen, Mitglieder beitragsfrei zu stellen. 7. Die Beitragsliste kann von der Mitgliederversammlung bei Bedarf angepasst werden. 8. Beitragsermäßigungen Der Beitrag für erwachsene Mitglieder wird reduziert, wenn sie folgenden Kriterien entsprechen: 1) Wehrdienst – und Zivildienstleistende  2) Studenten (nach Vorlage der Immatrikulationsbescheinigung)  3) Auszubildende (mit entsprechendem Nachweis)   Folgende Mitglieder sind beitragsfrei: Ehrenmitglieder § 9 Spenden 1. Der Verein ist berechtigt Spendenbescheinigungen auszustellen. Etwaige Formblätter sind zu beachten. 2. Spenden sind mit Angabe der Zweckbestimmung entweder auf das Konto des Vereins oder Bar einzuzahlen. Der Vorstand erstellt die Spendenbescheinigung und leitet sie dem Spender zu. 3. Zweckgebundene Spenden dürfen nur für den angegebenen Zweck verwendet werden. Auf den entsprechenden Belegen ist ein Vermerk „Zweckgebundene Spende“ anzubringen. 4. Bei Sachspenden ist die entsprechende Bescheinigung auszustellen. § 10 Inventar des Vereins 1. Sämtliche im Verein vorhandenen Werte (Inventar, Barvermögen) sind allgemeines Vereinsvermögen. Dabei ist es gleichgültig, ob sie erworben oder durch Schenkung und Spenden zufielen. 2. Vom Verein und der Geschäftsstelle ist ein Inventarverzeichnis zu führen. 3. Überzähliges und oder unbrauchbares Gerät ist möglichst gewinnbringend zu veräußern. Der erzielte Gewinn wird dem Gesamtverein zugeführt. Ausgesondertes Gerät ist aus der Inventarliste zu streichen. § 11 Inkrafttreten Diese Finanzordnung tritt mit Beschluss des Vorstandes in Kraft.

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