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Soreco_today_3_2004

12.10.2004

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Soreco today EDITORIAL

Eine Publikation der

Nr. 3 ⁄ 2004

0 r 10 e b ü ei ts .Line r e B rt r! Xpe hme e n nz Lize

die wächst... Für unsere rund 2'000 KMU sowie Grossunternehmen spielt Business Process Management eine immer wichtigere Rolle. Seit dem 8. Juli 2004 gehört das auf diesem Gebiet führende, kleine Hightech-Unternehmen Ivyteam in Zug zur SORECOgroup. Durch das Zusammengehen erhalten Soreco und sein ebenfalls beteiligter Xpert.Line Entwicklungspartner Technologies Informatiques Codi SA in Sierre, den direkten Zugriff auf die sehr fortschrittliche Technologie und das umfassende Knowhow des Unternehmens. Damit eröffnen sich interessante Perspektiven: Das State-of-the-Art workflow tool ivyGrid™ wird sukzessive in unsere Standardsoftware integriert. Xpert.Line wird damit noch flexibler und attraktiver. Ganz nach Bedarf lassen sich mit ivyGrid und WebServices aus bereits installierten oder neuen Anwendungen für den Kunden massgeschneiderte, integrierte Lösungen entwickeln. Im Rahmen der Weiterentwicklung machen Sie als Xpert.Line Kunde somit den IT-Paradigmenwechsel von der Datenzur Prozessintegration automatisch mit. Die Beteiligung von Soreco und TI am Ivyteam dokumentiert die gemeinsame und langfristige Produkt-Strategie. Zusammen mit weiteren Geschäftspartnern im In- und nahen Ausland steht Ihnen somit ein virtuelles Unternehmen mit rund 300 Mitarbeitenden zur Verfügung: Klein ist relativ – wichtig sind Beweglichkeit, Kontinuität und Innovation.

Paul Sprenger, VR-Präsident psprenger@soreco.ch

Impressum: Soreco.today Nr. 3/2004 Auflage: 7000 Ex. SORECO AG Ringstrasse 7 CH-8603 Schwerzenbach ZH Telefon +41 1 806 25 25 Fax +41 1 806 25 26 www.soreco.ch

persönlich, kompetent und hier zuhause.

Human Resources Management

Mit dem Zusammengehen der drei grössten RBA-Banken, der IRB Interregio Bank, der Luzerner Regiobank sowie der Valiant Bank, entstand unter dem Dach der Valiant Holding die elftgrösste Schweizer Bank mit einer Bilanzsumme von rund CHF 17 Mrd. Gemeinsam werden sie ab Anfang 2005 unter dem Namen Valiant Bank firmieren. Ihrerseits ist die Valiant Holding AG der gewichtigste Aktionär im Aktionärspool der RBA-Holding.

RBA-Banken machen sich fit für die Zukunft. In der Gruppe der RBA-Banken (69 Regionalbanken, die Aktionäre der RBA Holding sind, mit Bilanzsummen von total CHF 51.4 Mrd. und 2'882 Mitarbeitenden) wird seit einiger Zeit auf breiter Front an den Strukturen gearbeitet. Ziel ist, die gegenwärtige wirtschaftliche Fitness für die Zukunft zu sichern und die Entscheidungsfähigkeit in der Gruppe zu verbessern. Besondere Aufmerksamkeit geniessen dabei die Informatiklösungen für alle RBA-Banken. Gegen aussen sichtbare Zeichen sind Zusammenschlüsse sowie die Bildung schlagkräftiger Teilgruppierungen: So geht der Initiativbanken-Pool, bestehend aus 10 grossen RBA-Banken einschliesslich der Valiant Bank, Projekt- und Produktentwicklungen gemeinsam an. Im Vordergrund stehen zur Zeit neue Generationen von Informatikinstrumenten für das Private Banking und die Kreditadministration sowie der Ausbau der bestehenden eBusiness Lösungen. 31 kleine und mittlere RBA-Banken haben sich zur Clientis-Gruppe formiert und damit entschieden näher zusammenzuarbeiten. Primäre Ziele sind der gemeinsame Zugang zum Kapitalmarkt, Kostenvorteile, Entlastung von Regulierungsaufgaben sowie ein starker gemeinsamer Marktauftritt.

Walter Sterchi, stv. Leiter HRM, Valiant Holding

SO: Der Valiant-Konzern und die RBA-Holding sehen sich gerne als «erlebbar anders» – Was muss man sich darunter vorstellen? WS: Zusammen sind wir zwar viel stärker, aber natürlich immer noch klein gegenüber den Grossen. Deshalb spielen wir unsere Trümpfe aus: Kundennähe, individuell vertraut, kundenorientiert – wir nehmen unsere Kunden ernst, weil wir sie persönlich kennen und unsere Bankinstitute regional verankert sind. Zentral dabei ist die Selbständigkeit der Banken. Die Holding gehört den Banken und nicht umgekehrt – es ist eine Selbsthilfe-Organisation, die den Banken bzw. Aktionären dienen soll.

SO: Dass es in der Valiant Holding einen Leiter HRM bzw. eine HRM-Abteilung gibt, zeigt, dass dies ein zentraler Dienst ist, den Sie Ihren Banken bieten. Wie kam es zum Entscheid für Xpert.HRM? WS: Die Saläradministration wurde anfangs 2004 in der Valiant Holding zentralisiert. HR war schon immer eine Holding-Funktion. Deshalb konnten wir das für uns geeignetste neue System auch weitgehend selbst aussuchen und schliesslich der Konzernleitung zum Entscheid vorlegen. Unsere alte Lösung genügt unseren heutigen Ansprüchen nicht mehr. Zudem wollten wir eine gemeinsame Datenbank für die HRM- und Ausbildungsanwendung. In der ersten Evaluationsrunde hatten wir fünf Anbieter, dann reduzierten wir die «shortlist» auf zwei und entschieden uns für Xpert.Line. Sie erfüllte alle unsere heutigen Anforderungen und Vorstellungen von HRM in der Zukunft am besten.

Der Hauptsitz der Valiant Bank am Bundesplatz in Bern.

SO: Wie ist der Stand der Einführung? WS: Seit kurzem haben wir die Software installiert. Gegenwärtig bauen wir die Parametrierung und Organisationsstrukturen auf und bereiten die Datenmigration vor. Ziel ist es, die Lohnverarbeitung ab 1.1.2005 mit Xpert.Line durchzuführen. Gleichzeitig wollen wir mit dem Ausbildungsmodul, insbesondere dem Kursprogramm, online sein, damit wir zusammen mit den Ausbildungskoordinatoren in den Geschäftsstellen entsprechend planen können. SO: Wo sehen Sie nach der unmittelbaren, kurzfristigen Einführung weitere Prioritäten? WS: Ein grosses Anliegen ist die Prozessautomatisierung. «Eintritt», «Übertritt» und «Austritt» sind die Prioritäten. Diese Prozesse, die Autorisierung, Zutritte, Arbeitsplatz etc. enthalten, sind heute rein manuell gelöst und entsprechend unbefriedigend und fehleranfällig. Ein Ausbau im Bereich von Business Process Management mit der Xpert.Line Workflow Engine ausserhalb von HR wird zur Zeit auch geprüft. Deshalb haben wir hohe Erwartungen an die tool-gestützten neuen Arbeitsabläufe bezüglich Qualität und Rationalisierung. Weitere Optimierungsmöglichkeiten sehen wir im Berichtswesen, der Informationsverteilung oder schlicht und einfach im HR-Tool, das die Banken optimal entlasten und unterstützen soll.

Die Xpert.HRM Software ist physisch bei der RBA Holding Tochtergesellschaft RBA-Service AG als eine Lizenz installiert. Die Valiant Bank und Clientis-Banken haben je eine eigene Datenbank und fahren so viele Mandanten, wie sie wünschen. Auswertungen lassen sich trotzdem ganz nach Wunsch und Autorisierung über alles hinweg erstellen. Mit dieser Installation von Xpert.HRM feiern wir den 100. Xpert.Line Kunden!

Francesco Bruno, GL, Business Operations fbruno@soreco.ch


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rot-weiss tanken, fahren und parken Der Ursprung der Küng Gruppe geht in das Jahr 1905 zurück, als Josef Küng eine Kommandit-Kollektivgesellschaft im LebensmittelGrosshandel gründete. Bald einmal kam der Mineralölhandel dazu. 1927 war die Firma Gründungsmitglied der AVIA-Vereinigung in Zürich. Im Jahre 1959 wurde der Lebensmittelhandel mitsamt dem Personal an eine benachbarte Firma abgetreten. Nach dem Erdölschock von 1973 und der darauf folgenden Rezession wurde der mit Risiken aller Art belastete Mineralölbetrieb mit seinem Tankstellennetz und Fuhrpark von der Familien-Kollektivgesellschaft in die Küng AG Bern ausgegliedert. Nach der Beteiligung am Aufund Ausbau von vier grossen Tanklagern begann sich die J. Küng & Co. an verschiedenen Garagen, die mit Nachfolgeproblemen kämpften, zu beteiligen.

Neben der Muttergesellschaft, der im 2003 gegründeten Holdinggesellschaft Küng Holding AG Bern und der im Mineralölhandel tätigen Tochtergesellschaft Küng AG Bern mit über 60 Tankstellen sowie Minderheitsbeteiligungen an vier Tanklagern, umfasst heute die Küng Gruppe mit 270 Mitarbeitenden auch die: Belwag AG Bern Opel/GM A-Vertretung mit sechs Filialen, dem ErsatzteilZentrallager für Opel und Renault sowie als Betreiberin der Berner Parkhäuser Casino und City West Alpag AG Bern Renault A-Vertretung mit fünf Filialen .

vereinfacht uns dann aber den Betrieb im zentralen ErsatzteilLager von Opel und Renault. Gleichzeitig stellen wir noch unser Netzwerk von Windows/NT auf Windows 2003 mit VPN um. In diesem Zusammenhang kam dann der Wunsch auch im Bereich der Betriebswirtschaft, im Controlling und HRM auf den neusten Stand zu wechseln. Es gibt zwar verschiedene Stimmen, die der Classic.Line nachtrauern, weil sie nicht «mäuseln» wollen. Aber die Vorteile und die Flexibilität der Xpert.Line sind offensichtlich, und wir denken, unsere Leute werden sich rasch und problemlos umstellen.

SO: Sind Sie auch der Projektleiter für die Einführung der Xpert.Line Anwendungen? BG: Nein, mein Gebiet sind die EDV, Infrastruktur, Schnittstellen und der Betrieb. Für die Einführung der Xpert.Line Anwendungen ist Herr Urs Wähli, Leiter Finanz- und Rechnungswesen zuständig. Der erste Parallellauf im HRM mit dem migrierten Datenbestand aus dem P/400 findet im Oktober statt. Anschliessend integrieren wir den Personalbestand der Opel-Gara-

Bruno Graf, Leiter EDV

SO: Herr Graf, die Küng Gruppe ist im «Xpert.Line 100-Club», d.h. Sie haben sich wie rund hundert Soreco Kunden vor Ihnen entschieden, die neue Produktlinie auf breiter Front einzuführen. Was waren Ihre Überlegungen dazu? BG: Wir sind seit Anfang 1995 Soreco-Kunde und sehr zufrieden wie die Soreco Lösung mit den AVIA-Erweiterungen zusammen mit FIRE III (Mineralölhandel) und ATAS (Tankstellenabrechnungssystem) funktioniert. Aber unsere Gruppe wächst und seit dem für die Garagen mit der neuen Gruppenfreistellungs-Verordnung (GVO) kein Zwang mehr besteht, das EDV-System der einzelnen Marken zu betreiben, sehen wir weiteres Rationalisierungspotenzial. SO: Heisst das, Sie wollen Ihre EDV zentralisieren? BG: Ja, wir haben vor drei Jahren begonnen, das Backoffice zu fusionieren. Auf unserem AS/400, wo bereits die AVIA-Programme mit den Soreco Anwendungen liefen, haben wir zusätzlich die Renault-Betriebe aufgeschaltet und gleichzeitig auf das Garagensystem CARE von F+L umgestellt. Dank den jetzt offenen Schnittstellen können wir aber auch problemlos mit weiteren Automarken kommunizieren. SO: ...also eine grössere Übung und viel zu tun auf Anfang 2005! BG: Ja, dazu kommt jetzt noch die Integration der OPEL-Betriebe und deren Umstellung auf CARE per Januar 2005. Das

gen. Per Anfang 2005 führen wir Xpert.Finance und Xpert.Fixed Assets (Anlagebuchhaltung) mit vereinheitlichten Kontoplänen ein. Im Verlauf 2005 folgen Optimierungen in der Kostenstellenrechnung, im Berichtswesen sowie die Einrichtung von weiteren Zugriffsmöglichkeiten aus den einzelnen Filialen nach Bedarf.

SO: Wie geht es diesbezüglich in der AVIA-Vereinigung weiter? BG: Das können wir nicht direkt beeinflussen. Aber wir sind überzeugt, mit unserem pragmatischen Schritt ein Zeichen für eine moderne, effiziente und auf unsere KMU zugeschnittene Lösung für unsere Vereinigung gesetzt zu haben.

– Die Schweizer Alternative Als Gegengewicht zu den grossen internationalen Ölkonzernen wurde im Jahr 1927 die AVIA Vereinigung trustfreier Importeure gegründet. Heute bestehen in der Schweiz insgesamt zehn AVIAFirmen. Sie geniessen keinen Gebietsschutz und konkurrenzieren sie sich teilweise in derselben Region. Jede dieser Firmen ist finanziell unabhängig, lebt ihre eigene Kultur und Interessen. Gemeinsam ist die Marke. Im Gegensatz zu den Multinationalen sind die AVIA-Firmen mit ihren äusserst flexiblen Vertriebsorganisationen regional verankert. Jede Firma kauft Treibstoff und Heizöl nach Bedarf auf dem freien Markt ein. Gemeinsam betreibt die Vereinigung die nationale Werbung und den Marktauftritt. Zudem bestehen Arbeitskommissionen für Tankstellen, die EDV, die nationale AVIAMAT Benzinkreditkarte mit 130'000 Kartenhaltern, Produkte-Importqualität, Qualitätsstandards, Richtlinien etc. Die AVIA-Firmen führen in der Schweiz ein dichtes Netz von rund 700 Tankstellen bis in die abgelegensten Regionen und sind damit vor Shell klare Nummer 1. Seit mehreren Jahrzehnten besteht die AVIA International. Nach dem Vorbild der Schweiz sind auch in weiteren zehn Ländern Europas weitere Organisationen mit insgesamt rund 100 Firmen und 5'000 Tankstellen gefolgt.

Walter Wyss, Organisationsberater wwyss@soreco.ch


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Business Process Management: Swiss Hightech aus Zug

EIN UNTERNEHMEN DER

Gemäss einer Studie der renommierten GARTNER GROUP bilden in Zukunft Business Process Management (BPM) zusammen mit einer Service Oriented Architecture (SOA) die Eckpfeiler einer IT-Infrastruktur in einem Unternehmen. Die Kombination der beiden Konzepte schafft die technischen und organisatorischen Voraussetzungen, damit sich der Paradigmenwechsel von der Daten- zur Prozessintegration vollziehen kann. Man könnte auch sagen, BPM kehrt zurück. Denn vor Jahren war es bereits aktuell, ist dann aber wieder etwas in den Hintergrund getreten. Wie oft in der IT-Branche – der Begriff war schneller definiert als es die technischen Voraussetzungen waren. Es folgte die Phase der Ernüchterung. Denn nach aufwändigen Prozess Ist- und Soll-Analysen und deren Abbildung und Beschreibung in «design-only» Werkzeugen folgte der Medienbruch. Nach der Simulation und dem Prototyping fehlte die automatisierte Umsetzungsmöglichkeit in lauffähige Prozess-Anwendungen.

Closed loop Business Process Engineering

Präsentations-Ebene (Bildschirmdialog)

Grafische Prozesserfassung über ivyGrid

MitarbeiterFachwissen

Prozess- und Workflow-Ebene Automatische Generierung des browserbasierten Dialogs und der HTMLDokumentation

Verfahrensbescheibungen

Prozessinformationen, Ablauflogik

ƒ XML Import und Export, ƒ Datenbankanbindung (JDBC, ODBC)

ƒ Dialogelemente in Java Server Pages ƒJava-Schnittstelle zu externen Programmen (PI oder SOAP), ƒWeb Service–Integration

Application Server

Middleware-Ebene (Process-Engine)

Durch Upload auf den Server entsteht eine browserbasierte Anwendung

Arbeitsanweisungen

Über entsprechende Schnittstellen werden unterschiedlichste Anwendungen eingebunden (SOA)

ActiveX

(WebService, API)

ERP

Applikations-Ebene

Datenbanken

DMS

Abbildung 3: Service-Oriented Architecture

Abbildung 1: vom Prozess zum Design zur Execution

Mit dem Lösungsansatz auf Basis von ivyGrid™ ist dieser Mangel behoben. Nach der grafischen Prozesserfassung folgt lückenlos die automatische Generierung des browserbasierten Dialogs und der HTML-Dokumentation. Durch den Upload auf den Server entsteht die browserbasierte Anwendung. Arbeitsabläufe müssen ständig geprüft werden. IvyGrid liefert diesbezüglich alle Kennzahlen und Monitormöglichkeiten, so dass Durchlaufzeiten, Flaschenhälse, Mängel etc. im Process Controlling identifiziert und durch Anpassung der Prozesse behoben werden können. Das closed loop BP Engineering erlaubt somit die fortlaufende Abstimmung der entstehenden Anwendung mit den Benutzern und dadurch die spätere Akzeptanz sicher zu stellen sowie Fehlentwicklungen zu verhindern. Konzeption, Prototyping, Verfeinerung bis hin zur fertigen Anwendung erfolgt über das durchgängig eingesetzte Werkzeug in mehr oder weniger einem Arbeitsgang. Die Dokumentation erfolgt automatisch - parallel und ohne Unterschied zur Implementierung. Analog erfolgt die Weiterentwicklung. Nach dem gleichen Verfahren werden die Änderungen eingespiesen und per Upload die neue ProzessAnwendung erzeugt.

erleben eine Renaissance. Für den Anwender wechselt der Blickwinkel: Er bedient und steuert nicht mehr die vielen verschiedenen Anwendungen. – Die Systeme dienen ihm in der Erfüllung seiner Fachaufgabe. Die technische Lösung baut darauf, dass bereits stabile Anwendungssysteme, wie beispielsweise Xpert.Line, gegeben sind. An diese wird IvyGrid angehängt ohne die Basis selbst zu verändern. Dadurch bleiben die Grundsysteme unberührt, releasefähig und der Investitionsschutz gewährleistet. IvyGrid kommuniziert mit den Anwendungen über API-Schnittstellen. Updates auf Daten gehen immer den regulären Weg über die entsprechenden Anwendungsfunktionen. Der Anwender bedient die Systeme Arbeitsabläufe

group

ivyGrid auf einen Blick • Mit ivyGrid können Sie in einem Schritt sämtliche Prozesse von der Website bis zum Backoffice erfassen. • Sie können die Prozesse dokumentieren und als illustrierte Prozessdokumentation in Word- und HTMLFormat abspeichern. • Die erstellten Abläufe können Sie simulieren und visualisieren und erhalten dadurch ein perfektes Prototyping. • Ein Content Management System mit standortunabhängiger Verwaltung steht Ihnen zur Verfügung. Mit einem Online-Tool können Sie Inhalte erfassen und pflegen, Sie benötigen lediglich einen Browser dazu. • Zur Erfassung und Pflege der Inhalte brauchen Sie keine HTML-Kenntnisse: Wer einen Browser bedienen kann, kommt auch mit dem ivyGrid Online-Tool zurecht. • Sie können die Inhalte in verschiedenen Sprachen erfassen. Auf der Website werden die Inhalte automatisch in der gewählten Sprache angezeigt. • Sie können die Inhalte zeitlimitiert publizieren. Das heisst, die Inhalte werden automatisch zu vorgegebenen Terminen online und wieder offline gestellt. • Sie können verschiedenste Layouts auswählen oder selber entwickeln; Site-Navigationen inkl. Verknüpfungen mit beliebigen Prozessen brauchen nur ein paar Klicks. • Workflow-Funktionalitäten wie Rollenzuweisungen, Aufgabenzuweisung, Aufgabenliste, Bearbeitungszeiten etc. stehen Ihnen zur Verfügung. • Mit einem Datenbank-Assistenten können Sie Datenbanken sehr einfach einbinden. • Es stehen Ihnen verschiedene Elemente zur Integration externer Applikationen zur Verfügung: ein allgemeines Programm Interface PI- Element auf der JavaProgrammierebene, ein SOAP-Element mit Assistent und ein Web Service-Element für den Aufruf von Standard Web Services. • Ihren eigenen Web Service können Sie effizient mit den entsprechenden Prozess-Elementen erstellen.

Dem Anwender dienen die Systeme

Fachaufgabe

Sonderfälle

Fachaufgabe

US Patent

Handbücher

Checklisten Arbeitsanweisungen

Independent Workflow • Wiedervorlage • Ablage • Dokumentation Historie • Eskalation • Briefpost

Security Security System System

AntragsAntragsSystem System

ZusageZusageSystem System

ObjektObjektdaten daten

KundenKundendaten daten

DMS DMS

RisikoRisikoDatenbank Datenbank

KreditKreditbearbeitung bearbeitung

ERP ERP

KreditüberKreditüberwachung wachung

Disposition Disposition

HRM HRM

CRM CRM

WertWertschriften schriften

BuchungsBuchungsSystem System

Debitoren Debitoren

• • • • • • • • •

Arbeitsabläufe Sonderfälle Wiedervorlage Handbücher Arbeitsanweisungen Checklisten Historie, Doku Ablage Eskalation

Abbildung 4: Paradigmenwechsel für den Anwender

Präsentation und Abstimmung mit Anwendern

mehrere Zyklen Test und Analyse

Anforderungen

VORGEHEN:

Daten, Funktionen Ablauf in ivyGrid

Abschliessen der Tests Kontinuierliche Verbesserung Dasselbe Vorgehen kann zukünftig eingesetzt werden

bbildung 2: Ein iterativer Arbeitsgang: Prototyping, Verfeinerung, Anwendungsgenerierun Abbildung 2: Ein iterativer Arbeitsgang:Konzeption, Konzeption, Prototyping, Verfeinerung, Anwendungsgenerierung

Die Service-Oriented Architecture macht es möglich... Die Entkoppelung der Ebenen Präsentation, Prozess, WebServices und Applikation schaffen die notwendige Flexibilität. Der Prozessablauf ist von den Applikationen (Funktionen) unabhängig. Der Prozess holt sich über Schnittstellen dynamisch die notwendigen Funktionen (Services) für die Execution aus den unterschiedlichsten Anwendungen. Die Prozesse verbinden die einzelnen Anwendungen, die browserbasiert an allen Geschäftsstellen und Standorten nach Bedarf verfügbar werden. Dadurch entstehen Synergien, bestehende Anwendungen

Die Web-Services machen es richtig effizient... Der in den letzten Jahren entwickelte Industrie-Standard WebServices ermöglicht eine plattformunabhängige und zukunftssichere Koppelung von Systemen. IvyGrid enthält einfache WebService Elemente, womit ohne Programmierung auf Schnittstellen und Anwendungsfunktionen zugegriffen werden kann. Die neue Web-Services Technologie macht SOArchitekturen und Business Processes erst richtig effizient. Dadurch fällt nun eine technische Barriere, weil es nicht mehr nötig ist, Geschäftsprozesse in einem einheitlichen System zu unterstützen. Verschiedene Anwendungen, die sogar lediglich über das Internet verbunden sein können, sind in der Lage, Geschäftsprozesse komplett ohne Systembrüche zu unterstützen.

Die Produkte des ivyteams wurden mit Erfolg auch an der CeBIT of America präsentiert. In den USA gibt es diverse Installationen, die durch ein Partnerunternehmen des ivyteam Partners mineco GmbH, München, realisiert wurden. Brandneu ist die offizielle Patentierung durch das US Patent and Trademark Office.

Durch die Verfügbarkeit von ausgereiften Werkzeugen wie ivyGrid wird Business Process Management machbar. Für den Paradigmenwechsel von der Daten- zur Prozess-Orientierung, bzw. vom Bedienen der Systeme zum sich von den Systemen bedienen lassen braucht es einige Denkanstösse und etwas Starthilfe. Dabei helfen wir Ihnen gerne – testen Sie uns.

Bruno Bütler, GL ivyteam bruno.buetler@ivyteam.ch


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Von der Verkaufsfront bereits Ăźber 100

99.

87. MIAG C.V. Diemen NL, Baar als Dienstleistungsgesellschaft der METRO Group ist die MIAG zuständig fßr die zentrale Lieferantenregulierung und Zahlungsabwicklung in elf Ländern in Europa. Entscheid fßr Xpert.HRM auf W2000, MS SQL Server.

Lizenznehmer

Schweizer Michproduzenten SMP, Bern Im Rahmen der Migration auf Xpert.Line hat der Kunde entschieden zusätzlich Xpert.Billing auf IBM eServer iSeries einzusetzen Business Partner: Five Informatik AG, SchÜnbßhl

Bern Als erstes Unternehmen der Vereinigung lÜst die Kßng Holding AG alle Module der Classic.Line durch Xpert.Line auf IBM eServer iSeries ab und ergänzt die Installation durch X.CTL und X.FXA. Zudem werden die Tochtergesellschaften Belwag AG ( ) und Alwag AG ( ) back-officemässig integriert und via Schnittstellen mit dem Garagenpaket CARE integriet.

88.

Winterthur Ist der viertgrĂśsste Kranken- und Unfallversicherer der Schweiz und 1992 aus dem Zusammenschluss der vier Krankenversicherungen OSKA, ZOKU, SBKK und Panorama entstanden. Die umfassende Personal/400 Installation wird per Ende 2004 auf Xpert.HRM auf IBM eServer iSeries migriert. Business Partner: Kyberna AG, Vaduz

89. Unfallversicherung der Stadt ZĂźrich ...ist dem Finanzdepartement der Stadt ZĂźrich angegliedert und hat sich fĂźr den Einsatz von Xpert.Finance auf Win2000, MS SQL Server entschieden. Business Partner: Five Informatik AG, SchĂśnbĂźhl

Bßrgerspital Basel Als langjähriger Classic.Line Kunde hat der Bßspi im 2003 bereits Xpert.HRM eingefßhrt. Jetzt erfolgt im betriebswirtschaftlichen Bereich die Umstellung auf Xpert.Finance. Server Plattform: IBM eServer iSeries

ROTWEISS TANKEN

92. Hedingen Personal/400 wird durch Xpert.HRM auf IBM eServer iSeries abgelĂśst. Business Partner: Five Informatik AG, SchĂśnbĂźhl

93.

Zßrich Unser langjähriger Classic.Line Kunde begleitet unsere Entwicklungsabteilung als Pilotkunde fßr das Xpert.Customer Reference Management auf IBM eServer iSeries.

94. Basel AblĂśsung Personal/400 durch Xpert.HRM auf IBM eServer iSeries Business Partner: Five Informatik AG, SchĂśnbĂźhl

100. Die RBA-Service AG ist das Dienstleistungs-RZ der RBA-Gruppe (Regionalbanken). Xpert.HRM einschliesslich Xpert.EDU werden zentral auf Win2000, MS SQL Server installiert und bedienen innerhalb der RBA Gruppe die Valiant Bank mit insgesamt 80 Geschäftsstellen und 31 Clientis Banken.

95. BVK Beamtenversicherungskasse, ZĂźrich fĂźhrt Xpert.Finance auf IBM eServer iSeries ein.



N 7IRF INANZIERE T ,EBENSQUALITÂź R %INFACHNÂźHE

96.

Wil Das Transportunternehmen wird Personal/400 durch Xpert.HRM auf IBM eServer iSeries ersetzen Business Partner: SISA SA, Reinach

90.

ESH Management SA, Neuchâtel Der Herausgeber der Neuenburger Tageszeitung L’Express und langjährige Soreco Classic.Line Kunde migriert vollumfänglich auf Xpert.Line auf IBM eServer iSeries. Business Partner: TI Informatique, Sierre (inskßnftig)

Dietikon Der Kunde hat sich entschieden seine Dokumentenverwaltung und ArchivlĂśsung auszubauen auf Xpert.GroupDoc auf IBM eServer iSeries Business Partner: Interact AG, ZĂźrich

97. Als erster Kunde in der Westschweiz fĂźhrt die Walliser Kantonalbank Process Management in Kombination mit der Dokumentenverwaltung auf der Basis der Xpert.Workflow Engine ein. Business Partner: TI Informatique, Sierre

CH WWWCLIENTIS

101.

Luzern Nach umfassender Marktneuevaluation entschied sich der Kunde Personal/400 durch Xpert.HRM auf IBM eServer iSeries zu ersetzen.

102. Bank Vontobel, Zßrich Seit Anfang 2003 läuft bei der Bank Vontobel Xpert.HRM auf Win2000, MS SQL Server. Die Installation wird nun erweitert durch das Modul Human Capital.

Bellinzona

Nach monatelanger Marktevaluation und der anschliessenden Üffentlichen Ausschreibung nach WTO/GATT-Regeln erhielten Soreco/Oasi den Zuschlag fßr die Einfßhrung von Xpert.Line auf IBM eServer iSeries als GesamtlÜsung bei der kantonalen Spitalverwaltung des Kt. Tessin (11 Spitäler). Business Partner: Oasi Informatica SA, Tenero

91.

Flawil Qualität und Präzision bßrgen fßr ihre Umformertechnik. Bereits langjähriger Finanz/400 Kunde, migriert auf Xpert.Finance auf IBM eServer iSeries und ergänzt mit Xpert.Controlling und Xpert.Fixed Assets Business Partner: SIRIUS ITC AG, St. Gallen

98. Sion Die bestehende LohnlĂśsung der TI bei Provins wird durch Xpert.HRM auf IBM eServer iSeries ersetzt. Business Partner: TI Informatique, Sierre

Baar Durch die Erweiterung der Basisinstallation bei der CWS fĂźhrt HTS Xpert.HRM auf Win2000, MS SQL Server ein.

Vertragsunterschrift durch das eoc-Management


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103.

Sempach Personal/400 Ablösung durch Xpert.HRM auf Win2000, MS SQL Server

Sachseln Beim Vorzeigeunternehmen des Kt. OW wird die Xpert.HRM Installation auf Win2000, MS SQL Server ergänzt durch das Module Human Capital.

Aarau Seit vielen Jahren konzentriert sich Pro Senectute Aargau mit ihren Mitarbeiter/innen, den vielen freiwilligen Helfer/innen, ehrenamtlichen sowie freien Mitarbeiter/innen im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten auf die Lösung der Probleme und die Linderung der Nöte älterer Menschen. Administrative Unterstützung liefert die SORECO mit der Xpert.Line auf IBM eServer iSeries. Xpert.HRM und Xpert.RAP sind bereits produktiv im Einsatz. Als nächster Schritt wird das Rechnungswesen auf Xpert.Finance umgestellt.

114. Osterwalder St. Gallen AG 115. Osterwalder Zürich AG Die zwei gewichtigen, unabhängigen Partner der AVIAVereinigung sehen sich als Ihr Partner für Heizen, Schmieren und Tanken. Als Classic.Line-Kunde haben sie sich für unsere Xpert.HRM Lösung auf IBM eServer iSeries entschieden.

109.

Marsroboter

104.

Tolochenaz

Die bestehende Lohnlösung der TI wird durch Xpert.HRM auf IBM eServer iSeries ersetzt. Business Partner: TI Informatique, Sierre

Sevelen Die SEVEX ist ein führendes Unternehmen für die Entwicklung und Produktion von hochwirksamen Wärmeisolationen für die Automobilindustrie, sowie deren Systemlieferanten. Die Produkte finden Sie bei allen grossen europäischen Automobilherstellern und -zulieferern im Einsatz. SEVEX AG gilt als einer der Marktführer im Hitzeschildgeschäft. SEVEX erweitert die Classic.Line Installation mit der Anlagenbuchhaltung X.FXA auf IBM eServer iSeries Business Partner: Sirius ITC AG, St. Gallen und Soreco

110. Horizon21 Management Services

116. JRG Gunzenhauser, Sissach JRG Gunzenhauser ist eine Buntmetallgiesserei und verarbeitet Rotguss, Messing und Aluminium, erstellt Armaturen für die Gebäudetechnik und hat 1978 das Trinkwasserinstallationssystem JRG Sanipex® als Weltneuheit am Markt eingeführt. Für ihr umfassendes Personal Management führt JRG die komplette Xpert.HRM Serie auf Win2003, MS SQL Server ein.

Entscheid für und Einführung der Gesamtlösung Xpert.Line auf Win2000, MS SQL Server

105. Belsped Neuchâtel SA Die bestehende Personal/400 Installation wird durch Xpert.HRM auf IBM eServer iSeries ersetzt. Damit etabliert sich auch die regionale Zusammenarbeit zwischen unseren Business Partnern SISA und TI. Business Partner: SISA, Reinach und TI Informatique, Sierre

Würenlingen Nach der guten Erfahrung mit Xpert.HRM auf IBM eServer iSeries wird die Installation mit den Modules Salärrevision und Jobplan ausgebaut.

117.

111. Swiss Life, Zürich Die Swiss Life wirbt mit dem Slogan: «Ein starker Partner gibt Sicherheit». Mit Xpert.HRM und dem langjährigen Betreuungspartner Lehmann & Partner AG setzt die Swiss Life ebenfalls auf Partnerschaft und Sicherheit. Server Plattform: Win2003, MS SQL Server Business Partner: Lehmann & Partner AG, Luzern

Genève

Der Dachverband der Westschweizer Arbeitgeber führt e-payroll mit Xpert.HRM ein und offeriert es seinen Mitgliedern als ASP Service. Gleichzeitig wird die bestehende Lohnanwendung ebenfalls ersetzt und mit einem neuen Web-Frontend auf Basis der Xpert.Workflow Engine ersetzt. Server Plattform: IBM eServer iSeries Business Partner: TI Informatique SA, Sierre

Bruno Seiler, GL, Sales+Marketing bseiler@soreco.ch

106.

Lütisburg-Station

Ablösung Personal/400 durch Xpert.HRM auf Win2000, MS SQL Server

107.

112.

Zürich Die Coutts Bank von Ernst AG ist die wichtigste Private Banking-Einheit der Royal Bank of Scotland, der fünftgrössten Banken-Gruppe weltweit. Coutts löst Personal/400 mit Xpert.HRM auf Win2003, MS SQL Server ab. Business Partner: Lehmann & Partner AG, Luzern

Neue Gesichter

Bern Hotelleriesuisse ist der Spitzenverband der Schweizer Hotelwirtschaft mit ca. 3'500 Mitgliedern. Davon sind mehr als 2'400 Hotels nach dem exklusiven Sterne-System von hotelleriesuisse klassifiziert. Der Verband entschied sich für die Einführung der Gesamtlösung Xpert.Line auf IBM i5 Server inkl. Dokumenten Management und Archivlösung

113.

Bern

Die BLASER TRADING AG importiert und handelt seit 1922 weltweit Rohkaffee. Durch direkte Kontakte mit den Ursprungsländern und elektronischem Anschluss an die Rohstoffbörsen in London und New York wird die Versorgung mit qualitativ hochstehenden Rohkaffees sichergestellt. Blaser löst Personal/400 mit Xpert.HRM auf IBM eServer iSeries ab. Business Partner: Five Informatik AG, Schönbühl

Patrick Balsiger hat nach Abschluss seines Basislehrjahrs Soreco als Lehrfirma gefunden und tritt somit zum zweiten Lehrjahr ein.

Tobias Baumann wollte nach seinem FH-Abschluss in Betriebswirtschaft endlich richtig in die Praxis einsteigen. Er trat im September beim ivyteam ein.

Zürich Die bestehende Xpert.HRM Installation auf IBM eServer iSeries wird mit dem Module Absenzen und Web.Kit ausgebaut.

108. Mendrisio Wer kennt nicht die bewährten RIRI-Verschlüsse? RIRI setzt im Human Resource Management auf Bewährtes: Xpert.HRM auf IBM eServer iSeries Business Partner: Oasi Informatica SA, Tenero

Willy Spalinger hat nach den Sommerferien mit Elan seine Informatiklehre begonnen. Vorerst besucht er das Basislehrjahr und ist kaum mal bei Soreco anzutreffen.

Metrohm AG, Herisau Die 1943 gegründete Metrohm AG ist ein weltweit führender Hersteller von Geräten für die Ionenanalytik. Methrom hat sich nun auch entschieden Finanz/400 durch Xpert.Finance abzulösen nachdem Xpert.HRM bereits installiert ist. Server Plattform: IBM eServer iSeries Business Partner: Albit Informatik AG, St. Gallen

Christian Strebel kommt als ehemaliger, sehr guter Informatiklehrling wieder zum ivyteam zurück. Nach einer ausgedehnten Australienreise und der RS bildet er sich zudem nebenberuflich an der FH für Informatik weiter.


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‌ einfach näher Vertragskonzern als innovative LÜsung 31 mittlere und kleinere der insgesamt 69 RBA-Banken mit kumulierten Bilanzsummen von ßber CHF 14 Mrd. arbeiten in einem Vertragskonzern unter der Dachmarke Clientis enger zusammen. Die Clientis Banken bleiben selbständig und behalten ihre bisherige Rechtsform ebenso wie die verantwortlichen Organe vor Ort.

Petra Walchensteiner Leiterin Personaladministration, RBA Dienste Wir verfassten ein detailliertes Pflichtenheft fßr die verschiedenen Anbieter, die uns daraufhin ihre Produkte vorstellten. Fßr uns war entscheidend, zusammen mit der Valiant Bank eine LÜsung zu finden, um gemeinsam profitieren zu kÜnnen. Soreco hat uns mit dem besten Preis/Leistungsverhältnis ßberzeugt. Zudem kÜnnen wir mit Xpert.HRM auch unsere Anforderungen im Ausbildungsbereich abdecken.

Human Resources Management

Alle RBA-Banken sind auch Aktionäre der RBA-Holding, die ihrerseits vier operative Tochtergesellschaften umfasst: RBA-Finanz: Ist fĂźr die Ăœberwachung und UnterstĂźtzung einschliesslich der internen Revision fĂźr sämtliche RBABanken zuständig. RBA-Zentralbank: Ist die Bank fĂźr die RBA-Banken. Aufgrund von VolumenbĂźndelung und WWWCLIENTISCH zentralem Einkauf ermĂśglicht sie Kosteneinsparungen und Zusatzerträge. RBA-Service: Stellt als Dienstleistungszentrum sämtliche IT-LĂśsungen fĂźr die RBA-Banken und die RBA-Holding sicher. RBA-Dienste: Erbringt Dienstleistungen in den Bereichen Managementsupport, Compliance & Legal, Human Resources Management, Marketing & Kommunikation sowie Finanz- & Rechnungswesen/ Infrastruktur

#LIENTIS )HRE:UKUNFTZÂźHLT

Unsere Erwartungen sind hoch. Wir wollen alle Kriterien des Pflichtenhefts erfĂźllen und das System termingerecht per 1. Januar 2005 einsetzen. Dazu arbeiten wir eng mit den Clientis Banken und Soreco zusammen. FĂźr uns ist die lĂśsungsorientierte, kundenfreundliche Betreuung durch Soreco auch nach der EinfĂźhrung wichtig. Ausserdem erwarten wir, dass gesetzliche Neuerungen wie beispielsweise der neue Lohnausweis automatisch und umgehend im Rahmen der Wartung verfĂźgbar gemacht werden. FĂźr die Zukunft haben wir somit eine optimale Ausgangslage. Mit unserer Rechenzentrums-Lizenz kĂśnnen wir ohne Probleme weitere RBA-Banken aufschalten. Im Ăœbrigen hat sich die Clientis Sparkasse ZĂźrcher Oberland bereits vor drei Jahren fĂźr Xpert.HRM entschieden und bis heute gute Erfahrungen gemacht.

%INFACHNÂźHER

Neues Personal- und Ausbildungssystem Aus- und Fortbildung hat innerhalb der RBA-Gruppe einen hohen Stellenwert. Die bestehende LÜsung genßgte den Ansprßchen nicht mehr, sodass sie ersetzt werden musste. Zudem entschieden die Clientis Banken, die Personal- und Saläradministration bei der RBA-Dienste zu zentralisieren. Dafßr wurde ein neues System gesucht, das in der Lage ist, das zusätzliche Volumen von ca. 750 Mitarbeitenden effizient und zuverlässig zu verarbeiten.

Francesco Bruno, GL, Business Operations fbruno@soreco.ch

Focus your business

Interview mit Renato Stalder, CEO

Focus your business ist Ihr Slogan – was bedeutet das fßr Sie? Dieser kurze Satz sagt alles: Was wir tun, wie wir uns sehen und verhalten, was wir erwarten. Je nach Betonung der drei Worte und Blickwinkel des Lesers – als Kunde, Hersteller, Mitarbeitender oder Management – er passt immer. Wieso ist die Unabhängigkeit fßr Sie so wichtig, ein Grosser im Hintergrund wäre doch vertrauenserweckender? Im täglichen Wettbewerb stehen wir meistens viel grÜsseren Unternehmen oder den sogenannten Global Players gegenßber. Da bleiben uns nur wenige Trßmpfe; aber diese stechen: Wir kÜnnen sofort entscheiden und brauchen niemanden zu fragen. Wir verkaufen uns mit unserer persÜnlichen Fachkompetenz und Glaubwßrdigkeit. Wir haben die Software-Entwicklung im direkten Zugriff. Kurz gesagt: Schnelligkeit und Flexibilität schlagen oft GrÜsse. Und doch zählen wir mit dem virtuellen Unternehmen zu den grÜsseren Schweizer LÜsungsanbietern.

Das gleiche gilt bei Investitionen. So entschieden wir z.B. an einem einzigen Management Workshop-Tag im Grßnen, unsere ganze Produktpalette von A–Z neu zu entwickeln. Es gab nie einen Business Case fßr die Xpert.Line™. Alle waren sich bewusst, dass dies ein existenzieller Entscheid ist. Hätten wir eine Mutter, einen Investor im Rßcken oder Bankschulden gehabt, gäbe es Soreco wohl kaum mehr. Dank unserer neuen Produktlinie hatten wir aber in den schlechten IT Jahren 2000 – 2002 etwas Brandneues zu verkaufen, das auf dem Markt sehr rasch und gut ankam.

Sind Sie nicht zu klein, um eigene Software zu entwickeln? Outsourcing liegt doch im Trend! Knapp die Hälfte unserer Mitarbeitenden ist in der Entwicklung tätig. Aufgeteilt auf unsere Produktgruppen ergeben sich daraus ideale TeamgrÜssen von 6 – 10 Personen. Zudem entwickeln wir seit 1988 konsequent und ausschliesslich mit 4GL Entwicklungswerkzeugen und binden wo immer mÜglich und sinnvoll Standardprodukte in unsere LÜsungen ein – ein Beispiel dafßr ist die Verwendung von Crystal Reports fßr das Berichtswesen. Zentral fßr uns sind die Kundennähe, der direkte Feedback durch unsere Dienstleister, die Kommunikation und die Teammotivation. Diese Kultur ginge durch Outsourcing sofort verloren. Ein hochmotiviertes, wenn auch teures Team ist immer noch viel effizienter, als ein anonymes offshore Team, das zwar billiger arbeitet, aber keinen direkten Bezug zur Sache hat. Unsere eigene Software und das damit verbundene Knowhow ist unser wichtigstes Aktivum. Zudem wollen wir unseren Mitarbeitenden interessante, Hightech-Arbeitsplätze bieten.

Die Entwicklung unserer Xpert.Line erfolgt ßbrigens in einem Joint Venture mit unserem TechnologiePartner Technologies Informatiques Codi SA in Sierre. Nachdem die Kooperation anfänglich im Detail etwas geharzt hat, entwickelt sich diese Zusammenarbeit auf einer WIN:WIN Basis prächtig. Einfach ausgedrßckt, beide Parteien steuern ihre Kernkompetenzen bei, investieren und nutzen gemeinsam und ergänzen sich im Markt dies- und jenseits des europäischen RÜstigrabens.

Wie beurteilen Sie Ihre langfristigen Marktchancen? Das Software Business als solches ist ein langfristiges Geschäft. Deshalb sind Kontinuität, Partnerschaft und Handlungsfreiheit wichtig. Das alles konnten wir bis heute unseren Kunden bieten. Mit unserer offenen Architektur und unseren Produkten auf dem neusten Stand der Technik sind wir bestens fßr die Zukunft gerßstet. Unsere Erfahrung zeigt, dass wir trotz dem sich verhärtenden Wettbewerb und entgegen der Meinung vieler immer wieder unsere Chancen haben. Wir werden unser kontinuiertliches Wachstum der letzten Jahre fortsetzen – wir sind auf dem richtigen Weg.


Soreco_today_3_2004