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Soreco today EDITORIAL

Eine Publikation der

Nr. 1/2002

Zufrieden – oder Geld zurück Mode, Qualität und günstiger Preis – dies ist die Erfolgskombination von Vögele Shoes. Die neusten Trends aus der Welt der Schuhmode werden – exklusiv für Vögele Shoes – von der amtierenden Miss Schweiz, Jennifer Ann Gerber, präsentiert. Die aktuelle Schuhmode ist in 200 Filialen zu einem unschlagbaren Preis-Leistungs-Verhältnis und inklusive der 100%-Garantie erhältlich. Das heisst, wer aus irgendeinem Grund mit einem Vögele-Schuh nicht zufrieden ist, kann den Schuh jederzeit umtauschen oder erhält sein Geld zurück.

SO: Herr Bertschinger galt die gleiche Erfolgsformel «Mode, Qualität und Preis» für Sie auch bei Ihrem Entscheid für Xpert.Human Resources? MB: Nicht ganz, von Mode kann man bei der Xpert.Line noch nicht sprechen, wir waren ja unter den allerersten Kunden, die sich für dieses brandneue Produkt entschieden. Dann eher «Design, Qualität und Funktionalität» sowie das Garantie-Commitment des Soreco-Managements, uns nicht ohne 100%-Zufriedenheit im Regen stehen zu lassen.

einen Fix ein, und das Problem war behoben. Dann haben wir eine sehr komplexe PK-Abzugsberechnung basierend auf einem leistungsabhängigen Bonussystem. Nachdem das Problem mal verstanden wurde, parametrierte das Labor der Soreco die komplexe Rechenformel in einer speziellen Lohnart und spielte sie in den Standard ein. Flexibililtät und Anpassungsfähigkeit von Xpert.HRM beeindrucken mich schon sehr. Wir haben in Rekordzeit eine grosse Anwendung eingeführt und kaum jemand in der Firma hat’s bemerkt, ausser dass die Lohnabrechnung nun viel schöner aussieht.

SO: Am 4. Juli 2001 den Vertrag unterschrieben und im Januar fristgerecht alle 1'800 Löhne Ihrer Mitarbeiter fehlerfrei ausbezahlt – wurde damit die 100%-Garantie erfüllt? MB: Schlussendlich sind wir wirklich sehr zufrieden. Das Projekt hat zielstrebig und gut strukturiert begonnen, war dann phasenweise etwas chaotisch, das Engagement der Projektleiter aber immer sehr gross. Wir spürten schon, dass wir eine der ersten und mit 1'800 Mitarbeitern doch grosse Einführung waren und die qualitative Nachbearbeitung der migrierten Daten war ziemlich happig. Zudem hatten wir einige Vögele-spezifische Anforderungen.

SO: Und wie geht es jetzt weiter? Kurzfristig folgt jetzt noch die Einrichtung der Fibu-Schnittstelle und die Automatisierung der Berichte. Dann konsolidieren wir einige Wochen. Es ist wie beim Schuhe kaufen – neue Schuhe sitzen erst richtig, nachdem sie einige Tage getragen wurden. Nachher haben wir einige Zusatzwünsche bei den Berichten und sehen im Verlauf des Jahres die Einführung der Zusatzmodule Education und Human Capital vor. Damit haben wir dann unser Ziel, ein modernes, umfassendes Personalinformationssystem mit integrierten Personal-Dossiers im Office innerhalb der Termin- und Kostenvorgaben, erreicht.

Interview mit Max Bertschinger, Mitglied der Geschäftsleitung

«Ich bin von heute» Kürzlich interviewte die Moderatorin der Talk-Sendung «persönlich» am Sonntag Morgen zwei aufgestellte Damen, die eine 86 und die andere 26 Jahre alt. Da meinte die ältere Dame, der in Mode gekommene, übertriebene Jugend-Kult ärgere sie zunehmend, schliesslich sei sie im Kopf auch jung, auf jeden Fall oft jünger, als viele Junge, und sie sei etwa gar nicht von gestern, sondern von heute. Und überhaupt – alle Lebenden seien von heute, und es gäbe Platz für alle. An einem anderen Sonntag fragte mich mein 91-jähriger Schwiegervater, in der Zwischenzeit leider verstorben, ob er vielleicht noch einen Computerkurs absolvieren sollte, weil er sonst wohl etwas verpasse. Für uns als Software-Hersteller heisst das, Anwendungen und Lösungen bereit zu stellen, die allen dienen. – Den Profis, damit sie im Experten-Modus so effizient und rationell wie möglich arbeiten können und den Gelegenheitsbenutzern, dass sie vielleicht etwas weniger effizient, aber gut geführt, ans Ziel kommen. – Vor allem aber benutzer freundlich, wie etwa bei einem Staubsauger, dessen technische Funktionsweise man auch nicht verstehen muss, um ihn benutzen zu können. Mit unserer technisch völlig neu konzipierten Xpert.Line haben wir einen mächtigen Schritt vorwärts gemacht. Sie ist technisch, funktional und ergonomisch ausgereift sowie performant, flexibel, adaptierbar und verfügbar – d.h. nicht von gestern, aber auch nicht erst von morgen, einfach von heute. Kursbesucher bestätigen uns das anerkennend, jüngere unter ihnen fanden sie sogar «mega-gut». Aber am besten, Sie schauen sich die Xpert.Line selbst mal an. Dafür gibt’s in den nächsten Monaten eine ganze Reihe von Veranstaltungen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Ihr Paul Sprenger, GL psprenger@soreco.ch

Impressum: SORECO Business Management Solutions Ltd Ringstrasse 7 CH-8603 Schwerzenbach ZH Telefon +41 1 806 25 25 Fax +41 1 806 25 26 www.soreco.ch

SO: Können Sie etwas über diese Spezialitäten sagen? MB: Aus unseren über 200 Filialen fallen sehr viele variable Daten an, die wir zentral erfassen. Da gab’s zuerst Probleme mit der Performance. Als unser Projektleiter das nächste Mal wieder kam, spielte er

Kontakt: Ralf Räber, Projektleiter rraeber@soreco.ch

30 Min. geplanter Betriebsunterbruch Für den grössten aller Releasewechsel im FINANZ/400 (Rel. 4.5) gestand sich die Emil Frey Gruppe gerade einmal 30 Minuten Betriebsunterbruch zu. Und das am Freitag Abend – Arbeitsschluss war 16:00 statt wie üblich 16:30 Uhr. Die Emil Frey Gruppe ist einer der grössten Soreco-Kunden. Auf der i/Series Modell 830 mit 4 Prozessoren, 4 GB Hauptspeicher und 400 GB DASD werden zur Zeit 46 Firmen mit insgesamt 18 Mio. Belegen, 300'000 Adressen und 4,2 Mio. Summensätzen verwaltet. Das war auch der Grund, wieso es mit der bis anhin sechsstelligen Kundennummer zu eng wurde. Abhilfe schafft hier der Release 4.5 mit der Option, die Kundennummer auf neun Stellen zu erweitern. Dem effektiven Releasewechsel gingen aber umfassende Vorbereitungen voran. So sollte einerseits das vorgeschaltete Garagensystem

über die Importschnittstelle unverändert weiterlaufen. FINANZ/400 anderseits sollte via Schnittstelle die neuen neunstelligen Kundennummern exportieren, so etwa ins Archivsystem, das aus dem täglichen Betrieb organisatorisch gar nicht mehr wegzudenken ist. Zudem sollte die ganze Übung für die vielen Benutzer schlank, ohne Schulung und nur mit Hinweisen via Screens über die Bühne gehen. Adrian Büchler, Leiter Rechnungswesen und Gustav Adolf Meyer, verantwortlicher Projektleiter der Emil Frey Gruppe: Und alles fand statt, wie wir es geplant hatten. Auf Pikett stand uns der Soreco-Projektleiter, Roger Nussbaumer, für eventuelle Unterstützung zur Verfügung. Wir begannen mit der Konversion am Freitag um 16:00 Uhr und am Sonntag Mittag war der ganze Spuk vorbei. Die reine maschinelle Umsetzzeit betrug 6,5 Stunden. Pünktlich am Montag 06:30 Uhr waren wir wieder für alle Benutzer uneingeschränkt on-line. Rückblickend wäre der geplante Betriebsunterbruch ebenso wenig nötig gewesen wie das Verschieben des Mahnlaufes um einen Tag für zusätzliche Tests. Dem Cutover gingen natürlich intensive Tests voraus, die wir mit dem Original-Datenbestand durchgespielt hatten. Die Zusammenarbeit mit der Soreco klappte ausgezeichnet. Wir sind sehr zufrieden.

Kontakt: Claude Sieber, GL, Professional Services csieber@soreco.ch


- bringt Sauberkeit weltweit

Zauberwort «n-tier Architektur» Effizientes Arbeiten am Bildschirm setzt Antwortzeiten von ein bis max. zwei Sekunden voraus. Dauert der Bildwechsel länger, so stoppt der Gedankenfluss und der Benutzer muss sich neu in die Transaktion eindenken. Wunderbar in der Theorie, aber wie kann das erreicht werden? Das Zauberwort heisst «n-tier» oder zu deutsch Mehr-Schichtenarchitektur und begründet sich wie folgt: Das schwächste Glied in der Verarbeitungskette zwischen Eingabe (1. Schicht), Programmablauf (2. Schicht) und Datenbank (3. Schicht) bis zurück zur Ausgabe (1. Schicht) ist immer das Netzwerk. Es wird es auf Jahre hinaus auch bleiben. Trotz Investitionen und technischen Entwicklungen wird sein Durchsatz kaum jemals mit dem ungebremsten Wachstum von Datenmengen Schritt halten können. Also muss vor allem die Datenmenge zwischen der 1. (Arbeitsstation) und 2. Schicht (Programmserver) minimiert werden. Das kann durch die Konzentration der Verarbeitung auf einem Server erreicht werden, der seinerseits möglichst nah bei einem Datenbank-Server steht. Die beiden Server-Schichten (2. und 3.) kommunizieren dann unter sich hochleistungsmässig. Zur Anzeige schickt der Server schliesslich die minimale Datenmenge zurück und belastet damit das Netzwerk nur unwesentlich.

GUI «Massenarbeit» via Client

GUI «Info-Screens + Daten-Kioske» via Web Browser

300'000 Kunden weltweit. In der Schweiz waren es im letzten Jahr 75'000 aus allen Branchen, die insgesamt ca. 700'000 mal besucht wurden. Dafür legte die Service-Fahrzeugflotte 3,5 Mio Logistik-Km zurück, was einer Strecke von 87x rings um die Erde entspricht.

Interview mit Frau Inès Dörig Vaucher, Leiterin Human Resources, CWS AG SO: So voll überzeugt, dass sich die zwei Personalanwendungen problemlos auf Xpert.HRM migrieren lassen, waren Sie doch nicht. – Wieso haben Sie es dann trotzdem gemacht? IDV: Das stimmt, ich war anfangs recht skeptisch. Aber die Aussicht, ein wesentlich benutzerfreundlicheres System und einige Wünsche erfüllt zu bekommen, war schliesslich stärker. Zudem wollten wir die Installation von Glattbrugg (PERSONAL/ 400) mit ca. 230 MitarbeiterInnen und die von Châtel St. Denis (SBS, UNIX) mit rund 130 auf dem Windows2000 Server in Glattbrugg zusammenführen. SO: Worauf waren Sie besonders gespannt? IDV: Vor allem die jetzt sehr elegant gelöste Verbindung zu MSOffice. Das war früher ziemlich holprig und geht jetzt wirklich per Knopfdruck. Diese Integration wird dauernd benützt. Haben wir beispielweise einen Bewerber und wollen ihm einen Vertrag schicken, so nehmen wir ihn im Xpert.HRM auf und verwenden die Mischfunktion mit dem Arbeitsvertrag als Schalendokument und legen ihn auch gleich im Personaldossier der Office-Ablagestruktur ab. Ein anderes Beispiel sind die Berichte. Wie einfach sie jetzt heruntergeladen und abgelegt, oder erstellt, abgeändert sowie direkt per E-mail verschickt werden können, ist gegenüber früher wie Tag und Nacht.

ist wie im Windows oder Word und die Funktionen wirklich gut sind. Da hatte ich persönlich schon wesentlich mehr Mühe, mich ans frühere System zu gewöhnen. SO: Also rundum alles bestens oder gab's trotzdem auch Unschönheiten? IDV: Insgesamt sind wir wirklich sehr zufrieden, die Zusammenarbeit mit dem Projektleiter, Werner Scherrer, war ausgezeichnet, alles ist sehr ruhig gelaufen, seine Ruhe hat mich manchmal fast nervös gemacht. Am 3. Oktober begannen wir mit dem Kick-off. Der erste Parallellauf in Glattbrugg erfolgte bereits Ende Oktober und der zweite inkl. Châtel St. Denis dann im Dezember. In der Migration gab's 23 % Fehler, das waren zum Teil aber Fehler von vorher oder Ausbildungsprobleme. Dann hatten wir im Französisch noch ein paar Übersetzungslöcher, die natürlich vor allem am Anfang für unsere Westschweizer unangenehm waren. Sie sollten nun aber kurzfristig behoben werden. Alle Löhne konnten wir termingemäss im Januar auszahlen. Das Gehaltsprogramm hat eine Excel-Schnittstelle mit dem SAP-FIBU-Programm inklusive der komplexen Generierung von Rückstellungen, die wir bis anhin manuell berechnen mussten. SO: Und wie geht's weiter? IDV: Bis Ende Februar/Anfang März wollen wir mit dem Absenzenmodul produktiv gehen. Da sind wir gespannt, wie die Direkteingabe der Absenzen via Web im Intranet ankommt. Wir versprechen uns einiges davon. Anschliessend erfolgt das erweiterte Berichtswesen auf der Basis des MIS-Moduls und zudem möchten wir auch die Einsatzmöglichkeit des StellenplanModuls evaluieren. Kontakt: Werner Scherrer, Projektleiter info@soreco.ch

SO: Wie rasch haben Sie sich denn ans neue System gewöhnt? IDV: Das war überhaupt kein Problem. Im neuen System fühlten wir uns sofort wohl, da die Handhabung ja ebenso einfach

Funktionalität/Business Logic

Zauberwort: API Datenzugriff

Datenbank

Aus dieser organisierten Arbeitsaufteilung ergeben sich einige ganz zentrale Vorteile: 1. Die Arbeitsstation ist von «schwerer» Arbeit entlastet und ihre direkte Leistungsfähigkeit relativ unwichtig für eine gute Performance. 2. Jede Schicht – Arbeitsstation, Programmsserver, Datenbank – kennt nur die Adresse der Folgenden. D.h. je nach Transaktion können unterschiedliche Server und Datenbanken angesprochen werden. Noch besser – verschiedene Server können verschiedene HWPlattformen (z.B. Win-2000, i/Series etc.) sein und unterschiedliche Datenbanken (z.B. MS-SQL, DB2, Oracle etc.) bedienen und das in theoretisch wilder, in der Praxis wohl eher durchdachten, Kombination. 3. Da die transaktionsorientierte Verarbeitung auf einem oder mehreren Servern konzentriert ist, kann durch gezielte Investitionen in Hardware das Systemverhalten beeinflusst werden: Servers aufrüsten, auswechseln, aufteilen, ergänzen, dedizieren etc. – oder skalieren, wie das im IT-Jargon heisst.

Kontakt: Renato Stalder, GL, Products+Development rstalder@soreco.ch

Was die n-tier Architektur für das Antwortzeitverhalten heisst, bedeutet das API-Konzept für die Release- und Integrationsfähigkeit einer Standardsoftware. API steht für Application Program Interface zu Deutsch «Intelligente Programmschnittstelle». Konsequent angewendet, bedeutet das, dass eine Anwendung immer und ausschliesslich via eine solche API-Schnittstelle auf eine Datenbank oder eine andere Anwendung zugreift, aber niemals direkt. Was ist eine API-Schnittstelle? Ein Programm braucht z.B. bestimmte Informationen/Daten. Es gibt der API-Schnittstelle einen entsprechenden Auftrag. Diese API-Schnittstelle besteht immer aus zwei Teilen:

durch ein neues API ersetzt werden. Einzelne Anwendungen einer integrierten Lösung können unabhängig voneinander nach Bedarf gewartet werden. Notwendige Änderungen konzentrieren sich auf wenige Eingriffe. Da APIs sehr intensiv gebraucht werden, sind sie sehr stabil und (praktisch) fehlerfrei. Mit dem API-Konzept lassen sich Drittanwendungen sehr einfach einbinden, in dem einer der beiden API-Teile auf die Drittanwendung umdirigiert wird. Externe Daten können via API-Schnittstelle sehr einfach importiert werden.

1. Die Bestellung «ich brauche», beispielsweise: • alle Kostenstellen: von… bis… • Sprache: Französich • Firma: XY 2. Die Lieferung von Daten gemäss Bestellung, die dem Programm zur Verfügung gestellt werden. Was sind die Vorteile dieses Konzepts? Auf eine gleiche Bestellung erfolgt immer die gleiche Lieferung. Wurde z.B. zwischenzeitlich eine DB-Änderung vorgenommen, so bringt das API nach wie vor die ursprüngliche Antwort. Eine zeitgleiche Anpassung der Anwendung erübrigt sich. Die Releasefähigkeit bleibt jederzeit gewährleistet. Soll im zugreifenden Anwendungsprogramm von der DB-Änderung profitiert werden, kann phasenverschoben das alte

GUI + Navigation

Tower F

Tower C

WEB-access

Tower P

Tower Doc

API Cross-Application OBASE/PATTERN – PATS

Xpert. Print


Überwinde Grenzen… Ein starkes Beziehungsnetz zur Wirtschaft ist ein erklärtes Ziel der FHSO. Projektarbeiten sind ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung an einer Fachhochschule und schlagen gleichzeitig Brücken zur Wirtschaft. Und die Wirtschaft braucht praxistaugliche FH-Absolventen mehr denn je.

Nachdem sich die Soreco in den letzten zwei Jahren vom eher traditionellen AS/400 Softwarehaus zum innovativen, HighTech Anwendungssoftware Anbieter mutiert hat, gibt es interessante Möglichkeiten für Kooperationen mit Fachhochschulen in Hülle und Fülle. So bestreiten gleich drei Wirtschaftsinformatik-Studenten des dritten Semesters ihr fünfmonatiges Praktikum im Rahmen eines grossen Kundenprojekts der Soreco. Dieses Projekt hat das Ziel, die in die Jahre gekommene kundenindividuelle Eigenentwicklung durch die neue, hochmoderne Standardsoftware Xpert.Finance inklusive dem betrieblichen Rechnungswesen und der Anlagenbuchhaltung zu ersetzen. Im Rahmen des Projekts verpflichtete sich Soreco, auch individuelle Anforderungen des Kunden derart in den Standard einzubauen, dass die Software vollständig releasefähig bleibt und zudem auch andern Kunden dienen kann. Die Studenten arbeiten jeweils vier Tage für das Projekt unter der Ägide des verantwortlichen Projektleiters und berichten am fünften Tag ihrem Vorgesetzten in der FHSO, Herrn Prof. Dr. Dino Schwarferts über den Projektfortschritt. Optimaler könnte der Erfahrungs- und Knowhow-Austausch zwischen Fachhochschule und Praxis wohl kaum stattfinden. Der Einsatz der Studenten erfolgt mit drei Schwerpunkten: • Mit der objektorientierten, 4GL-Entwicklungssprache «Cool:Plex» halten sie das Datenmodell laufend auf dem neusten Stand und bilden die mit dem Kunden vereinbarten Ergänzungen und Änderungen nach. • Mit dem Ziel, die Einführung der Software und die Schulung der Benutzer zu vereinfachen, erstellen sie eine Xpert.Finance Prozessdokumentation mit MS Word und Visio. • Mit ivyGRID schliesslich entwickeln und dokumentieren sie ausgewählte Workflows, wie sie in Workshops mit dem Kundenteam definiert und anschliessend von Soreco mit ivyBUILD umgesetzt bzw. automatisiert werden. Kontakt: Christian Holzer, Management Consulting cholzer@soreco.ch

… und mache mit deinem Engagement das Bürgerspital Basel zum wegweisenden Sozial/Medizinischen Unternehmen (Vision). Zu einem wegweisenden Unternehmen gehört auch eine umsichtige, langfristige, kosteneffiziente Anwendungsstrategie. So war es der Geschäftsleitung des Bürgerspitals Basel aus Gründen des Investitionsschutzes wichtig, die heute eingesetzten zwei AS/400-Systeme weiterverwenden und die Anwendungen phasenweise ohne Zugzwang umstellen zu können. Diesen Anforderungen kommt die Architektur der Xpert.Line als mehrplattform- und -datenbankfähige Lösung sehr entgegen und schützt die Investition für die Zukunft auf geradezu ideale Art und Weise.

Soreco kann allen Anwendern von IBM Hospital zwei Möglichkeiten bieten: • Ersatz des Finanz- und HRM-Bereichs in der bestehenden oder neuen Administrationslösung durch die Module der Xpert.Line • Weiterbetrieb der aktuellen FINANZ/400- bzw. PERSONAL/400-Version durch die lizenzrechtliche Herauslösung aus der IBM Hospital Lösung. Für den Bereich der reinen Patientenadministration bestehen Kontakte mit verschiedenen Anbietern, wie beispielsweise AG Büro 70 mit dem Standardpaket «PABS» und Laufenberg, mit «HOSPIS PROSIGHT». Die Schnittstellen werden als Standard direkt von den Entwicklern erstellt. Somit ist sichergestellt, dass jede neue Patientenadministration sowohl mit Xpert.Human Resources als auch Xpert.Finance verbunden werden kann.

In der ersten Phase wird jetzt PERSONAL/400 durch Xpert.Human Resources abgelöst und eröffnet der Personaladministration mit den neuen Zusatzmodulen wie Stellenplan, Absenzen, Karriereplanung etc. völlig neue Perspektiven. Die Datenübernahme erfolgt weitgehendst automatisiert und problemlos. In einem weiteren Schritt kann später auch die Finanzbuchhaltung von FINANZ/400 auf Xpert.Finance umgestellt werden. Dadurch wird die betriebswirtschaftliche Gesamtlösung auf höchstem Niveau abgerundet. Bei einem eventuellen, späteren Plattformwechsel oder Datenbankwechsel (z.B. MS-SQL) kann die Software unverändert weiterbetrieben werden. Durch das phasenweise, geplante Vorgehen werden bedeutend weniger kritische Personalressourcen gebunden, als bei einer Gesamtumstellung aller Bereiche, und das Risiko hält sich in Grenzen.

Karikatur «Happy Hospital» anlässlich Ankündigung 1991

Kontakt: Walter Wyss, Organisationsberater wwyss@soreco.ch

Weihnachten im Januar Die traditionelle Soreco-Party für Mitarbeitende und Supporter sowie deren PartnerInnen fand auch diesmal im Januar statt. 96 Personen folgten der Einladung in die Chämihütte, Untersiggental AG, wo das Wirtepaar Isabelle und Roland Bieri die Gäste gastronomisch und stilvoll aufs Feinste verwöhnte.

Michael Kurmann trat anfangs Jahr in die CTS Computer AG als Technical Supporter ein. Nebenberuflich absolviert er die Ausbildung zum IT Service Engineer. Dr. Dieter Münch mit Gattin, VR der Soreco und Rechtskonsulent

Barbara Rabbiosi-Uehlinger arbeitet seit dem 18. Februar 2002 in unserer Marketing Abteilung und bringt über 10 Jahre IT-Branchenerfahrung mit.

Die Abkündigung der Unterstützung durch IBM per Ende 2002 hat verschiedene Kunden zu grundsätzlichen Überlegungen veranlasst.

Auf Erfolgskurs im gleichen Boot

Neue Gesichter

Andreas Balsiger ist seit anfangs Jahr in der Soreco Bolligen als Werkstudent im Bereich Web-Entwicklung tätig.

IBM Hospital/400

Grund zum Feiern und etwas Ausgelassenheit gab es genügend. Das Soreco-Team hatte es geschafft, direkt oder indirekt via Partner, sämtliche im ersten Jahr der Xpert.LineMarkteinführung verkauften Lösungen per Jahresanfang produktiv zu setzen. Auf über zwanzig Parallelinstallationen ohne Absturz und erwähnenswerte Termin- oder Budgetüberschreitungen durften alle mit Stolz anstossen. Bei der seinerzeitigen Markteinführung der Classic.Line vor über zehn Jahren waren es lediglich vier parallele Produktivstellungen im Jahr der Markteinführung.


FINANZ /400

Rel. 4.5 verfügbar

PERSONAL /400

Release 3.1 – ServicePACK 2 BUSINESS MANAGEMENT SOLUTIONS

BUSINESS MANAGEMENT SOLUTIONS

Der neue Release ist verfügbar und kann ab sofort per Fax (01 806 25 26) oder E-mail (hikhuenbor@soreco.ch) angefordert werden. Als Voraussetzung für die Installation empfehlen wir den OS/400 Betriebssystemrelease V4R5. Nebst verschiedenen Ergänzungen, Verbesserungen und Updates enthält der Release vor allem folgende Schwerpunkte: • Moderner Datentransfer i/Series-PC. Dabei können Dateien, Queries etc. vom Server auf die Clients und umgekehrt transferiert werden. • Neue Option in der Hauptbuchschnittstelle (F9HCCPP), damit trotz der automatischen Belegnummer-Vergabe die angelieferte Belegnummer übernommen wird. • Automatisierung der Mahnabläufe pro Konzern und Firma • Mahnspesen pro Mahnstufe individuell definierbar • Batchverarbeitung: Freie zeitliche Steuerung im Job Planer für Jobs, in welche JobQ mit welcher Job-Description. • In der Zahlstellen-Verwaltung können Kriterien wie KontoNummer, Zahlungs-Code, Beleggruppe, Zahlstellen-Konto hinterlegt werden • Bei der Schnittstellenverarbeitung (F9HCCPP) kann ein automatischer Zahlungsausgleich generiert werden, u.a. für den automatischen Ausgleich von Kreditkarten-Buchungen. Mit dem Rel. 4.5 kann die Kundennummer bis auf neun Stellen erweitert werden. Dies hat aber je nach Integration umfassende Anpassungen von Vor- und Nachfeldanwendungen zur Folge. Ihr Soreco-Partner berät Sie gerne über diesen kostenpflichtigen Zusatz, das mögliche Vorgehen und worauf besonders zu achten ist. Kontakt: Christoph Kölbener, Leiter Development Finance ckoelbener@soreco.ch

Der Versand des ServicePACK 2 erfolgte am 16. Januar 2002. Voraussetzung dazu ist PERSONAL/400 Release 3.1 – PTF 1. Das Service Pack enthält: • Alle per Ende Dezember vorliegenden Quellensteuersätze der Kantone (ohne GE und SZ) gültig ab Januar 2002. • Neue Bankenclearing- und Postleitzahlenverzeichnisse • Diverse überarbeitete Programme, die für das einwandfreie Funktionieren von PERSONAL/400 notwendig sind.

Mit eigenem AS/400 auf das SoreCOnnect der Soreco einwählen, PTFs auswählen, downloaden und auf eigenem System in Programmbibliothek einspielen.

• www.soreco.ch eingeben • Pulldown Menu Products wählen, Xpert.Line anklicken • Pulldown Menu SoreCOnnect wählen, eXchange anklicken

Kontakt: Pascal Leutenegger, Support Center HRM pleutenegger@soreco.ch

Kontakt: Christian Moser, Leiter Development HRM chmoser@soreco.ch

Software Preview für yesterday An der Open Conference der AD Solutions stellte Computer Associates (CA) den jetzt verfügbaren Release 5.0 von COOL:Plex vor und präsentierte die Zukunft dieses Entwicklungstools, womit Soreco u.a. die Xpert.Line entwickelt. Cool:Plex ist DAS innovative und strategische Entwicklungswerkzeug von CA für Microsoft Windows NT/2000/XP und IBM eServer i/Series. Die neusten Entwicklungen betreffen vor allem Erweiterungen in Richtung Linux, Java clients, wirelessund XML-Anwendungen, d.h. Schlüsseltechnologien für eBusiness Lösungen.

Falls Sie sich von den Qualitäten der Xpert.Line überzeugen lassen wollen, steht Ihnen ab sofort ein neuer Service via HomePage der Soreco im Internet zur Verfügung. Gehen Sie wie folgt vor: • www.soreco.ch anwählen • Rubrik «Products» anklicken • Im Pull-Down-Menu «Xpert.Line Preview» wählen

Den Software Preview gibt es für alle Bereiche: Xpert. Human Resources, Xpert.Finance, Xpert.Controlling, Xpert.Fixed Assets, Xpert.GroupDoc und Xpert.Print. Er zeigt Ihnen das «Look+Feel» der Xpert.Line sowie einige funktionale Beschreibungen. Es ist eine Ergänzung zu den Prospekten, die Sie via E-mail anfordern können. Selbstverständlich bedienen wir Sie auch gerne via Telefon oder treten mit Ihnen direkt in Kontakt.

Der Dienst steht allen Xpert.Line Kunden und Partnern zur Verfügung und erlaubt den schnellen und einfachen Austausch von Berichten für Xpert.Print. Der Dienst ist kostenlos und ertragsfrei und wird auf eigenes Risiko benutzt. Die Soreco übernimmt keine Haftung für den Inhalt und die Richtigkeit von Formeln der Berichte.

Bitte gehen Sie im Internet wie folgt vor:

• Umstellung der Lohnausweise auf die einjährige Veranlagung • Anpassung allfälliger Änderungen der Kantone bei den Kinderzulage-Ansätzen • Für die Kinderzulagen-Finanzierung Kt. VS steht im SoreCOnnect eine entsprechende Anleitung zur Verfügung.

Die Quellensteuertabellen aller Kantone inkl. GE und SZ stehen jetzt zudem als einzelne PTF im SoreCOnnect der AS/400 zum Download bereit. Das Vorgehen ist wie folgt:

eXchange ist die neue Xpert.Line-Berichtsbörse. An dieser Börse gibt es keine Bullen und Bären, dafür gratis up- und download Möglichkeiten von bereits entwickelten Berichten. Die Idee ist einfach: Nicht alles neu erfinden, was schon erfunden ist.

Gegenwärtig stehen bereits 60 Berichte für Xpert.HRM-Kunden zum download bereit.

Folgende Anpassungen für das Jahr 2002 sind notwendig und können durch entsprechende Anpassung der Parametrierung durch die Kunden selbst vorgenommen werden:

Die anschliessende Podiumsdiskussion zum Thema «Offenheit – zwischen Anspruch und Wirklichkeit» moderierte der Chefredaktor Herr Michael Wirth vom Midrange Magazin. Die Diskussion zielte zuerst auf die Offenheit von Hardware. Soreco verdeutlichte dann die Wichtigkeit der Offenheit einer Anwendungen anhand ihrer neuen Xpert.Line. Allen voran erkannte IBM, dass Offenheit auf alle Seiten einen höheren Druck auf die Anschaffungspreise von Investitionen verursacht, da die Konkurrenzsituation sich verschärft. Gewinner der neuen Offenheit sind in jedem Fall die Kunden. Kontakt: Renato Stalder, GL, Products+Development rstalder@soreco.ch

Kontakt: Bruno Seiler, GL, Sales+Marketing bseiler@soreco.ch

Soreco_1/2002  

SORECO Business Management Solutions Ltd Ringstrasse 7 CH-8603 Schwerzenbach ZH Telefon +41 1 806 25 25 Fax +41 1 806 25 26 www.soreco.ch F...

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