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ein magazin des kollektiefs umkrempeln

KOMMUNIZIEREN WAGEN mit lust * ohne worte * mit neuen formen * als wagnis gewagt * mich trauen * vertrauend mutig mit angst * trotz diskriminierung trotz und mit differenzen wegen missverständnissen mit mir * mit dir und allen in communities zwischen communities * immer wieder neu * .anwesend sein. trotz und wegen struktureller unterschiede nach dem streit vor verstehensgrenzen in diskriminierungsstrukturen wut * haltungen * bestärkung * sich wagen in kommunikation ganz viel beziehungen * miteinander * mit mir * stimmen in mir * in community kommunizierend räume öffnen sich selbst und konflikte benennen verbindung hergestellt * | 2015 ach|t0sam * mit mir und mit anderen.


intro kommunizieren ist alles andere als einfach. alles an­ dere als leicht. alles andere als selbstverständlich. kommunizieren wagen ist anwesenheit wagen, com­ munity wagen, fragezeichen wagen, abbrüche und neuanfänge ... wie wollen wir kommunizieren? was kenne ich an routinen? habe ich merksätze oder leitsätze für mein kommunizieren? können wir uns re­ geln geben, wie wir miteinander sprechen wollen? welche sind das? kann ich lernen, respektvoll und achtsam und zugewandt zu kommunizieren ohne mich zu verlieren? wie rede ich eigentlich mit mir selbst? wie wende ich mich an mich – bin ich dann zuge­ wandt? wie bereite ich mich auf eine schwierige kom­ munikationssituation vor? welche fragen helfen mir dabei? wie kann ich als weiße nicht­beHinderte person zu rassismus und beHinderung kommunizieren? und mit wem? und was? wie kann ich als gender­non­konforme person in einer sprache kommunizieren, die zweigen­ derung zur einzig möglichen sprechform macht? und welche leute verstehen mich, wenn ich versuche, sprachlich kreativ verändert anwesend zu werden? und wann verstehe ich mich? höre ich die nicht­an­ wesenheit von unterschiedlich diskriminierten per­ sonen in meinen teil­privilegierten und recht homogenen polit­gruppen­gesprächen? und wie kann es mehr vielstimmigkeit geben, weniger universalis­ ierungen, mehr differenz und mehr differenzieren? und wie machen wir das eigentlich ­ kommunizieren? ist es überhaupt kommunizieren, was wir so machen? reicht es zu reden manchmal und reicht es nicht zu re­ den manchmal, um das dann kommunizieren zu nennen? gutes, richtiges, inspirierendes, heraus­ forderndes kommunizieren? wann können wir eine schwierige situation kommunizierend retten, wann fällt uns nichts mehr ein? wann ist es gut, das kom­ munikationsversuchen sein zu lassen?

wann wollen wir uns zurückziehen, einfach gar nicht mehr reden, basta bums aus, lieber nur noch auf der fensterbank kräuter ziehen, keine sms mehr schreiben und nur noch auf den wellensittich einreden. wann wollen wir der anderen person so richtig die meinung sagen, klartext reden, überdeutlich? wann wollen wir, dass sie endlich mal zuhört, denn dann würde sie ja verstehen, dass ... wie ist es überhaupt möglich zu kommunizieren in ein­ er sprache, die gewaltförmig ist und nur für gewaltiges ausdruck findet, bei der es immer ein rumlavieren ist, zu versuchen, sich ein stückweit anders auszudrücken? und kann ich auch noch mal ganz anders kommuni­ zieren? anders als bisher, anders in gesprächen, an­ ders als mit worten? kann ich ein missverständnis­ zuschreibungs­gewalt­kommunikations­karussell hinter mir lassen und noch mal ... irgendwie so waren fragen von uns, zwei weißen nicht beHinderten genderqueeren personen auf unseren aktivistischen wegen in den letzten jahren. in diesem prozess habe wir dieses magazin gestaltet, als teil un­ seres suchens und immer wieder versuchens mit dem kommunizieren irgendwie neu und verändert zurande zu kommen: kommunizieren zu wagen. mit diesem magazin wollen wir unser denken, hadern, zweifeln, lachen, rumspielen mit euch teilen. uns mit­ teilen. mit neuen genres, neuen ausdrucksformen neues ausprobieren. neue kommunikationsformen. und wie immer in kommunikation ist alles im fluss, verändern sich unsere ausdrucksformen und gedanken und gefühle die ganze zeit. nichts ist fertig, komplett, richtig (oder falsch), alles ist ein ver_suchen mitein­ ander über wichtige themen in kontakt zu kommen und dafür auch neue ausdrucksformen zu finden. und wie immer haben wir vielleicht etwas bestimmtes ge­ meint und lest ihr etwas ganz anderes heraus. neue anlässe für kommunikation eben... herzlichst, euer kollektief umkrempeln ihr könnt uns erreichen unter: kollektiefumkrempeln@xartsplitta.net

kommunizieren wagen | 2


inhalt aufmerksam kommunizieren ...................................................... 6 wie möchte ich kommunizieren? ­ eine fragenliste von less d. bakel ..................................................... 10 schreibend bilder zum kommunizieren finden ­ eine schreibübung .................................................... 11 kommunikation in communities ­ reflektionsideen ................................................... 12 kommunikation zum angucken ­ fragiles ................................................... 13 kommunikation zum angucken ­ nicht aus zucker! ................................................... 14 kommunikations spicker ­ ein handout ................................................... 15 changing my routines and worlds ­ eine übung ................................................... 15

kommunizieren wagen | 3

wut ­ eine annäherung in schleifen ................................................... 16 kommunikation zum angucken ­ verwickelte fingerübung ................................................... 20 eine collage zu kommunikation ................................................... 21 empowernde kommunikations­ karten ­ zum spielen, ansehen, weitergeben ................................................... 24 (mich selbst) feiern ­ ein paar übungen .................................................... 41 mich meiner wut zuwenden ­ ein selbstgespräch .................................................... 42 "du bist immer so..." oder: wenn ich vorwürfe höre .................................................... 43


mich selbst wahr_nennen ­ ein gedicht .................................................... 44

zweifel unsicherheiten ambivalenzen dürfen sein ­ gedichtet ................................................... 55

test: was für ein kommunikationstyp bist du? ................................................... 46

kommunikation in communities ­ wenn ich als kritik immer mails schreibe ................................................... 56

kommunikation in communities ­ wahrnehmen … kommunizieren .................................................... 48 kommunikation in communities ­ sich gegen sich wenden .................................................... 48 kommunikations wohlfühl spiel ..................................................... 49 warum eigentlich reden wir miteinander? ­ über bestätigung, anwesenheit, soziale differenzen und konfliktvermeidung in gesprächen .................................................... 50 wertschätzung und anerkennung finden in schwierigen kommunikationssituationen ................................................... 54

kommunikation in communities ­ mit namen ansprechen ................................................... 56 kommunikation zum angucken ­ wagen aus dem eigenen schatten zu springen ................................................... 57 kommunikation zum angucken ­ kommunizieren wagen! ................................................... 58 mit_teilen ­ kleinanzeigen ................................................... 59 bildnachweise ................................................... 62 impressum ................................................... 63


wie möchte ich kommunizieren? eine übung eine fragenliste von less d. bakel was brauche ich, um anwesend zu sein in einem gespräch und wann will ich in einem gespräch anwesend sein? wann ist das reden mit einer anderen person kein kommunizieren für mich? was muss sein, damit ich ein gespräch als kommunizieren erlebe? nehme ich mich wahr, nehme ich dich wahr, oder möchte ich mich in einem wir auflösen? wieviel widersprüchlichkeit darf sein für mich in mir? in gesprächen mit anderen? konkret vor einem gespräch: was will ich von dem gespräch? was sind meine bedürfnisse? wie möchte ich kommunizieren und wie möchte ich, dass die andere person mit mir kommuniziert? was will ich gerade von einem gespräch? bestätigung, anerkennung, ver­ ständnis, mitgefühl, herausforderung oder was sonst? wann will ich was? wie bin ich strukturell und sozial positioniert? und wie die andere per­ son, mit der ich rede? was kann verstehen und begegnen sein mit unseren strukturellen unterschieden in konkreten kommunikationssituationen? wie verstehen wir uns? spüre ich verbindung, kommen wir miteinander ins schwingen durch unser kommunizieren? und kann ich meine gren­ zen wahrnehmen? less d. bakel ist mediator_in und verstehenskünstl_erin mit praxis_atelier in kreuzberg. less baut mobile kommunikationsbrücken und bietet offene zuhörgruppen an. www.lessdeebakel.net


eine schreibübung

schreibend bilder zum kommunizieren finden du könntest zum beispiel einen der folgenden satzanfänge nehmen und dann eine oder drei oder fünf minuten lang weiterschreiben – ohne den stift abzusetzen, egal was kommt. und wenn dir nix einfällt, schreibst du so etwas wie „bilder ... brücken ... verbindungen ... kommunizieren ... faden finden“, bis die zeit um ist. meist kommt dann nochmal eine schlaufe zum satzanfang. und wenn nicht – auch gut. mit mehr leuten macht das auch viel spaß – danach könnt ihr teilen, was ihr teilen wollt – vielleicht auch nur die wichtigsten drei wörter aus eurem text. oder: ihr habt – zu zweit, zu dritt – ein schwieriges gespräch vor euch, es fühlt sich nicht nach fließen an. warum nicht zusammen mit einer schreibübung anfangen? das sind mögliche satzanfänge für die übung:     

damit kommunizieren sich wie eine brücke anfühlt … damit kommunizieren wie leichtes ein­ und ausatmen wäre ... damit kommunizieren wie zusammen ein bild malen wäre … damit kommunizieren sich anfühlt wie gemeinsam ein stück nebeneinander laufen/fahren … damit kommunizieren ...

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kommunikations handout

*changing my routines and wor(l)ds* abwaschen") wie z.B.: alltag, routine, putzen, prüfungen, ausbildung, geld verdienen du kannst dann deine aktionen für dich selbst und andere so benennen, (ohne dabei sarkastisch zu werden) – z.b. ich hab heute entzückend geputzt oder ordner so benennen (sternchen und steuer) und schau, was das mit dir macht ...

übung, zum ausprobieren

such dir 6 wörter, die du toll, positiv und empowernd findest. für uns wäre das z.b.: berührend, wunderbar oder auch sowas wie transtastisch, marvellous, ent_zückend … und dann: misch sie mit anderen sachen, mit denen du zu tun hast und die dir eher nichtssagend erscheinen, routine sind, dir unscheinbar vorkommen oder anstrengend; oder so muss­dinge ("ich muss noch


wut

wut zorn türen schlagen ich spür gar nicht, dass ich wütend bin, wütend sein könnte. ich und wut? ist mir gar nicht klar. ach echt? ich könnte auch wütend darüber sein? dass ich meine wut nicht spüren kann, hängt auch mit struktureller diskriminierung zusammen, und dass es so wenig raum gibt für wut auch. und so wenig positive einlesungen von wut – wenn diskriminierte wütend sind, werden sie als aggressiv, unmöglich, zerstörerisch wahrgenommen. ach echt, du bist nicht wütend?


...


statt in mir eine wand...

was wünsche ich mir und brauche ich in kommunikation? auf der nächsten seite folgt ein versuch, sich dieser frage anzunähern ­ in form einer collage wir haben uns gefragt:


kommunizieren wagen

auf den nächsten seiten findest du zum

auf den nächsten seiten findest du zum herausnehmen und ausschneiden: herausnehmen und ausschneiden:

eine empowernde kommunikations­karten­sammlung zum kommunikations­karten­sammlung reflektieren, wahrnehmen, anregen, zum reflektieren, anregen, nachspüren, spaßwahrnehmen, haben, weitergeben nachspüren, spaß haben, weitergeben hier ein paar ideen, was du mit diesen karten machen kannst. zum ­ zumbeispiel: beispiel:

•• morgens morgens eine eine karte karte ziehen ziehen als als kommunikations­inspiration kommunikations­inspiration für für den den tag tag • mehrere karten ziehen nach einem gespräch, das nicht so gut geklappt hat, um • auf mehrere ziehen einem gespräch, das nicht so gut geklappt hat, um neue karten gedanken undnach perspektiven zu kommen neueeine gedanken und perspektiven zu kommen • auf abends karte ziehen und unter diesem aspekt über den vergangenen tag schreiben • abends eine karte ziehen und unter diesem aspekt über den vergangenen tag • vor einem aufregenden gespräch 1­3 karten als inspiration ziehen • schreiben eine karte im öffentlichen raum platzieren (auf dem kneipentisch liegenlassen, • im vorwartezimmer einem aufregenden gespräch 1­3 karteninals in eine zeitschrift stecken, derinspiration bibliothek ziehen zwischen 2 bücher klemmen ...) • eine karte im öffentlichen raum platzieren (auf dem kneipentisch liegenlassen, • eine karte verschicken (auch an dich selbst) wartezimmer in eine in der bibliothek zwischen 2 bücher • im eine karte nehmen und zeitschrift danach einstecken, lied schreiben, ein gedicht, eine collage klemmen ...) zeichnen … machen, etwas und wenn karte dich (auch nicht anspricht, dann leg sie doch einfach zur seite und • eine kartedie verschicken an dich selbst) zieh eine andere ... • eine karte nehmen und danach ein lied schreiben, ein gedicht, eine collage machen, etwas zeichnen … und wenn die karte dich nicht anspricht, dann leg sie doch einfach zur seite und zieh eine andere ...

kommunizieren | 11| 2015 | 11 kommunizierenwagen wagen


im ernstfall

wertschätzung und entspannung finden in anstrengenden und schwierigen kommunikationssituationen also unsere erfahrung ist: manchmal ist schon alles su­ per verfahren in beziehungen und kontakten und ich hab schon lange eigentlich nicht mehr gesagt, was ich denke und spüre zu manchen sachen. und vieles runtergeschluckt und weggepackt, und jetzt aber, wo die situation nicht besser wird, ist alles wieder da, un­ verdaut und leicht angegoren sammelt es sich in meinem mund und ich will es einfach nur ausspucken, echt. und eigentlich weiß ich auch – egal was du jetzt sagst, ich bin schon vorher in rage, es ist einfach zu viel, weißt du, ich bin übern punkt – und ich hab auch schon vorher im kopf unser gespräch schon 100mal durchgespielt,

weil ich ja schon längst weiß, wie es wieder sein wird und was du sagen wirst. ok – kennst du solche situationen? vielleicht ist da ei­ gentlich gar kein kontakt mehr möglich und abstand in raum und zeit könnten echt gute strategien sein. wenn ihr aber trotzdem miteinander reden wollt (oder schon mitten drin seid), dann könnten die folgenden gedanken ein bisschen klarheit schaffen und dir vielleicht ein paar hilfestellungen geben.

vor einem gespräch mit einer anderen person, von dem ich weiß, dass es anstrengend wird, kann ich zum beispiel: ... was ich an unserem kontakt gut finde ... wann ich anwesend bin in kommunikation ... bei mir zu bleiben, meine gefühle als meine gefühle wahrzunehmen und nicht die andere person dafür verantwortlich zu machen. das ist auch ganz schön selbstermächtigend: ich bestimme, was ich fühle. ..., dass, was immer die andere person sagt, sie über sich sagt, nicht über mich – auch wenn es manchmal als du­zuschreibungen formuliert ist. worüber kann ich nachdenken, was kann ich mir für fragen stellen? (wenn ich angestrengt bin und ich die situation kurz unterbreche, kurz aus dem raum gehe – bei stressigem diskutieren sind solche kleinen unterbrechungen & sich zwischendurch sammeln, immer gut) dann könnte ich mich z.b. fragen: wie geht’s mir grade? was fühle ich? kann ich mitgefühl mit mir haben? was brauche ich? kann ich mir das selbst geben?

mein erster impuls war: dich verantwortlich zu machen; dir zu zeigen, dass du wirklich doof gehandelt hast; dir irgendwie doch auch ein wenig schlechtes gewissen zu machen. stattdessen: ich atme ein. ich atme aus ich frage mich: was fühle ich eigentlich gerade? und dann: was brauche ich eigentlich gerade? und kann ich mir selbst das geben? und weniger dich dafür verantwortlich machen?

danke, dass du mir den raum gibst in unserem kommunizieren neues auszuprobieren! ich versuche mich mir anzunähern bevor ich wieder spreche... und dann vielleicht kurz überlegen: was fühlt die andere person vielleicht? kann ich mitgefühl mit ihr haben? was braucht die andere person wohl? (auch wenn ich ihr das vielleicht nicht geben kann?) ...


unsicherheiten dichten

zweifel unsicherheiten ambivalenzen dürfen sein im anwesend sein mit anderen dürfen raum haben brauchen sich nicht auflösen brauchen nicht geklärt werden differenzen können ausgesprochen werden können stehen bleiben, dürfen sein. wir müssen nicht alle die gleiche meinung haben wir müssen nicht alle alles gleich empfinden, gleich verstehen. wir müssen nicht die absolut gleichen ansätze haben um in situationen gemeinsam gegen diskriminierungen zu kämpfen. wir sind different. wir dürfen differenzieren. ich mag dich mit deiner uneinschätzbarkeit für mich ich mag dich. auch wenn ich nicht alles verstehe ich mag es zu verstehen versuchen, nachfragen, nachdenken ohne mich dabei zu verlieren und aufzugeben mich und dich verstehen vielleicht mag ich auch das du­mir­unverständliche­immer­wieder­mich­überraschende. wenn ich es aushalte manchmal brauche ich die illusion von gleichheit mit dir manchmal brauche ich die illusion von übereinstimmung, kurz und an punkten um mich und mein inneres schwanken zu halten um zu hören dass ich nicht so schräg denke um mich zu ver_orten manchmal stehe ich verwurzelt in mir und die stürme von begegnungen mit nicht­gleich­anderen können mich nicht umwehen sondern pusten mich durch manchmal nagen zweifel und unsicherheiten an mir im reden mit dir und ich schaue wo ich mich festhalten kann. manchmal ist es wie ich sehe oder schmecke, zuhörend was neues, ein ganz neuer blick, zimt und süße. zweifel und unsicherheiten haben raum geben mir weiche weite


impressum: kommunizieren wagen konzept, redaktion, inhalt, layout, herausgabe: kollektief umkrempeln das kollektief umkrempeln ist ein teil von xart splitta e.V. kollektiefumkrempeln@xartsplitta.net www.xartsplitta.net verlag: w_orten und meer GmbH verlag für antidiskriminierendes handeln hasenheide 73, 10967 berlin kontakt@wortenundmeer.net www.wortenundmeer.net V.i.S.d.P.: less d. bakel, c/o w_orten und meer, hasenheide 73, 10967 berlin auslieferung: sova ­ sozialistische verlagsauslieferung GmbH issn: 2366­0678 einzelheftpreis: 6,20 € printed in berlin © kollektief umkrempeln berlin 2016


kommunizieren wagen irgendwie klappt es nie. in communities zu kommunizieren. und zwischen unter­ schiedlichen gruppen schon mal gar nicht. und selbst in langjährigen nahen kontak­ ten gibt es ständig miss­verständnisse. dann doch lieber ganz aufhören zu kom­ munizieren...? und in dem versuchen, verbindungen herzustellen mit anderen ist vielleicht die leitung zu sich selbst abgebrochen.

verbindung hegestellt | 2015 | 16

dieses heft bietet unterschiedliche fragen, fragmente, bilder, ausdrucksformen und in­ spirationen, wie kommunizieren versucht werden kann. und das in und trotz und mit unterschiedlichen machtverhältnissen und sozialen positionierungen. mit allem hadern und mutig sein, allen abgebrochenen satz­ anfängen und dem wagnis, kommunizieren immer wieder neu zu gestalten.

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kommunizieren wagen - blick ins heft  

kommunizieren wagen herausgegeben vom kollektief umkrempeln - ein projekt von xart splitta e.V. www.xartsplitta.net erschienen im verlag w...

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kommunizieren wagen herausgegeben vom kollektief umkrempeln - ein projekt von xart splitta e.V. www.xartsplitta.net erschienen im verlag w...

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