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N° 76 Juli 2019

WORT ZUM

WIWI

Freie Fachschaft Wirtschaftswissenschaften


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Ihr Druckdienstleister in der Region Stuttgart 72074 Tübingen Wilhelmstraße 44 Tel. 07071/55 07 52 Fax 07071/55 14 12 tuebingen@wiesingermedia.de www.wiesingermedia.de

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Liebe Studierende, Pünktlich zum Beginn der Prüfungsphase präsentiert euch die Freie Fachschaft Wirtschaftswissenschaften eine neue Ausgabe des WzWs, damit ihr für eine kurze Zeit dem grauen Bib-Alltag entfliehen könnt. Wie gehabt, wollen wir euch auch diesmal einen kurzen Überblick über Themen geben, die den Fachbereich gerade beschäftigen. Von unseren Fachschaftsaktivitäten, über den neuen Masterstudiengang, vorgestellt von Professor Dr. Papies, bis hin zu anderen studentischen Organisationen. Falls ihr euch auch in einer Hochschulgruppe engagiert und veinen Bericht im WzW veröffentlichen wollt, kommt gerne auf uns zu! Zu guter Letzt berichten einige Studierende von ihren Erfahrungen in der Praxis und im Ausland, die für die Ein oder Anderen nicht ganz uninteressant sein dürften. Wie ihr seht also ein bunter Mix, bei dem garantiert für jeden etwas dabei ist. Nun bleibt uns nur noch, uns bei allen Autoren, Korrekturlesern und bei unseren Sponsoren zu bedanken und euch viel Spaß beim Lesen zu wünschen! Sarah & Josua

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6 Fachschaftsthemen Semesterbericht Gremienarbeit Fachschaftshütte

14 Studieren an der WiWi-Fakultät InOne Consult e.V. Enactus e.V. M. Sc. Data Science in Business and Economics

21 Das Prüfungsamt informiert Prüfungsergebnisse WS 2018/2019

22 Erfahrungen aus der Praxis Mein Praktikum bei Scalable Capital Mein Praktikum bei Daimler Mein Praktikum bei der voestalpine AG in China Meine Werkstudentenstelle bei Eisenmann SE

30 Auslandsberichte Mein Mein Mein Mein Mein Mein Mein

Aufenthalt Aufenthalt Aufenthalt Aufenthalt Aufenthalt Aufenthalt Aufenthalt

in in in in in in in

China Südafrika Mexiko Chile Finnland Australien den USA


Semesterbericht

Christian Metz & Ann-Kathrin Bumiller

Auch in diesem Jahr hatte unsere Fachschaft wieder ein sehr erfolgreiches Wintersemester. Jede Menge Events wurden organisiert, egal ob für die neuen Erstis unseres Fachbereichs oder für die Masterstudenten - für jeden war etwas dabei. Um diese Veranstaltungen überhaupt anbieten zu können, waren wir auf alle unsere freiwilligen Mitglieder angewiesen, denen unser Dank gebührt. Sie machen unsere Fachschaftsarbeit überhaupt erst möglich, sei es durch die Mitgliedschaft in einem der zahlreichen Unigremien oder durch die tatkräftige Organisation und Durchführung der einzelnen Veranstaltungen. Danke dafür! Wie jedes Wintersemester begann unsere Arbeit im Oktober mit der Einführung der neuen Erstsemester. In den Infocafés wurde ein erster formaler Einblick in den Studienalltag verschafft und bei den anschließenden Stammtischen ein Erfahrungsaustausch in gemütlicher Atmosphäre geboten. Wunderbares Wetter und jede Menge Getränke erwarteten alle bei der Stadtrallye, wobei sich die Erstis

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auch in diesem Jahr wieder mit besonderem Ehrgeiz an den einzelnen Stationen verausgabten. Weiter ging es am nächsten Tag mit der Kneipentour durch die Stadt und anschließender Party im Schwarzen Schaf. Erstmals erweiterten wir in diesem Semester das Einführungsprogramm um ein Grillfest in der Nauklerstraße, um dort noch einmal ohne jeglichen Bewegungsdrang zum Kennenlernen einzuladen. In der darauffolgenden Woche wurde dann der Semesterstart mit einer Party in der Butterbrezel gefeiert, die trotz Vorlesung am nächsten Morgen bis in die frühen Morgenstunden ging. Schließlich wurde die Einführung Anfang November mit der Ersti-Hütte in Haslachmühle erfolgreich abgeschlossen. Parallel dazu wollten wir natürlich auch unsere neuen Masterstudenten am Fachbereich willkommen heißen, sodass auch für diese eine Kneipentour und ein gemeinsamer Brunch veranstaltet wurde. Wir hoffen, wir konnten allen neuen Studierenden den Start in Tübingen erleichtern, wir hatten jede Menge


Spaß mit Euch! Traditionell bleibt das Wintersemester aber auch nach der Ersti-Einführung vollgepackt mit Veranstaltungen. Bereits Anfang November veranstaltete die Fachschaft wieder den allseits beliebten Bücherflohmarkt, sowie eine Woche später unser berühmtes Clubhausfest - definitiv ein Pflichttermin. Dabei darf mit ein wenig Stolz darauf hingewiesen werden, dass unsere Fachschaft eine der wenigen ist, die ein Clubhausfest überhaupt personell ohne eine Kooperation mit anderen Fachschaften stemmen kann und das jedes Semester aufs Neue! Auch hier zeigt sich wieder einmal die enorme Einsatzbereitschaft aller Wiwi-Fachschaftler. Um die Partystimmung nicht abflachen zu lassen und mit unseren Absolventen in edler Atmosphäre zu feiern, fand Ende November die Gradparty nun bereits zum zweiten Mal im Escape Club statt. Hier wurde bis früh in den Morgen das Tanzbein geschwungen. Auch in diesem Sommersemester, am 28. Juli werden wir dort wieder in unseren schicken Kleidern

den Gewölbekeller unsicher machen, um unsere Absolventen des Wintersemesters zu feiern. Im Dezember starteten unsere winterlichen Weihnachtsveranstaltungen, angefangen mit unserem alljährlichen Weihnachtssingen. Dabei ziehen unsere Fachschaftler singend durch die Lehrstühle und Vorlesungen, um für zwei soziale Projekte Spenden zu sammeln. Dieses Jahr ging eine Hälfte des gesammelten Betrags direkt nach Tübingen an die Aktion Sahnehäubchen der Caritas, die mit diesem Geld beispielsweise Mitgliedschaften in Sportvereinen für Kinder aus finanzschwachen Verhältnissen fördern. Die andere Hälfte des Geldes floss an einen Verein zur Unterstützung von Waisenhäusern in Liberia, insgesamt konnten für beide Projekte 1.600 € gesammelt werden. An dieser Stelle noch einmal vielen Dank für Eure großzügigen Spenden! Weiter ging es im Dezember mit einer besinnlichen Weihnachtsfeier für alle Angehörigen des Fachbereichs und der berüchtigten XXLmas Party im Club 27 mit

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Unterstützung des Weihnachtsmanns. Uns hat das Feiern mit Euch im Wintersemester sehr viel Spaß gemacht, danke für Euer zahlreiches Kommen! Um den Teamgeist auch intern zu stärken, gab es zum Abschluss des Jahres wieder einmal eine Winterwanderung zum Schwärzlocher Hof. Nicht vergessen werden sollte jedoch auch die Arbeit, welche im Hintergrund geleistet wird. Durch die Entsendung von Vertretern in verschiedene Kommissionen und Gremien des Fachbereichs und natürlich auch in die Fachschaftenvollversammlung (FSVV) sind wir stets darum bemüht, die Interessen all unserer Studierenden optimal zu vertreten. Gleichzeitig wollen wir Euch Hilfestellung bei wichtigen Entscheidungen im Verlauf des Studiums leisten, hier möchten wir vor allem auf die erfolgreich durchgeführten Infocafés zu den Themen Erasmus, Schwerpunktmodule und Masterstudiengängen hinweisen, welche jeweils in

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Kooperation mit den zuständigen Stellen des Fachbereichs bzw. den Lehrstühlen organisiert wurden. Wir hoffen, dass wir Euch dadurch die ein oder andere Entscheidung erleichtern konnten. Weniger erfreulich für uns war der im Wintersemester endgültig vollzogene Umzug aus dem Wiwi-Seminar in der Mohlstraße in unseren Kellerraum in der Nauklerstraße 47. Der nun bezogene Raum muss mit zwei studentischen Vereinen geteilt werden, was zu einer für uns unvorteilhaften Platzsituation führt. Trotz dieser Umständlichkeit bieten wir weiterhin unseren gewohnten Service in unseren Sprechstunden an. Kommt bei Fragen oder wenn ihr Altklausuren benötigt einfach bei uns vorbei oder schreibt eine E-Mail, wir sind für Euch da. Nun wünschen wir allen Lesern eine abwechslungsreiche Lektüre und ein erfolgreiches und spaßiges Sommersemester!


Gremienarbeit Dominik Bär & Josua Vogler Wie jedes Semester wollen wir euch ein kleines Update über die Gremienarbeit am Fachbereich geben. Als Studierendenvertretung beteiligen wir uns für euch an der Unipolitik und versuchen die Interessen der Studierenden dort bestmöglich zu vertreten. Wie auch schon in den Semestern zuvor, hat die Fachschaft in Absprache mit dem Fachbereich Qualitätssicherungsmittel beantragt, welche das Lehrangebot bereichern und erweitern sollen. Durch die Mittel wird unter

anderem die Ringvorlesung von Rethinking Economics unterstützt, sodass diese euch auch weiterhin zur Verfügung steht. Außerdem können so zusätzliche Tutorien und weitere über das reguläre Lehrangebot hinausgehende Veranstaltungen realisiert werden. Ein weiterer großer Punkt, der uns in letzter Zeit viel beschäftigt hat, steht in Zusammenhang mit dem Fachsprachenzentrum. Vor allem IBA-Studierende werden von der Neuregelung in Bezug auf die UNICERT-Prüfungen gehört

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haben, nach der bereits zum Zeitpunkt der Anmeldung für die erste Fremdsprache alle nötigen Scheine eingereicht werden müssen. Da dies unter Umständen das Studium verzögern kann, setzen wir uns dafür ein, wieder zur alten Regelung zurückzukehren. Eine deutliche Verbesserung des Sprachangebots ist dafür bei den IEcos in Sicht. Diese sollen in Zukunft auch Kurse des Fremdsprachenzentrums für ihre Sprachmodule anrechnen lassen können. Der genaue Ablauf wird derzeit verhandelt. Auch von dem Umbau des WiWi-Seminars in der Mohlstraße gibt es gute Nachrichten. Die Sanierungsmaßnahmen sind in vollem Gange und liegen sogar vor dem Zeitplan. Auch aus dem Prüfungsamt gibt es einiges zu berichten. Aus personellen Gründen kam es leider erneut zu Verzögerungen bei der Bekanntgabe der Prüfungstermine. Uns wurde aber zugesichert, dass sich dies in Zukunft verbessert. Master-Studierende, die im Wintersemester 2018/2019 ihr

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Studium begonnen haben, können nach aktuellem Stand ihr Transcript nicht online einsehen. Dies liegt an der Umstellung auf die neue Online-Plattform alma. Wir hoffen, dass spätestens zur Anmeldung zu den Klausuren des Haupttermins alle Funktionen verfügbar sein werden. In der Zwischenzeit muss eine Ausstellung des Transcripts direkt beim Prüfungsamt beantragt werden. Zum Wintersemester 2019/2020 wird es eine Änderung im Fakultätsvorstand geben. Herr Wamser wird das Amt des Studiendekans an Frau Brahm abgeben. Sie wird sich damit in Zukunft um sämtliche den Fachbereich Wirtschaftswissenschaft betreffende Themen kümmern und dessen Interessen vertreten. Wir wünschen ihr dabei viel Erfolg und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit. Solltet ihr Verbesserungsvorschläge und Anmerkungen rund um das Thema Studium haben, könnt ihr euch gerne bei uns melden!


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28.11.2018 16:55:21

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Fachschaftshütte Sarah Engelbart

Auf der Fachschaftshütte 2019 wollten wir Anfang Mai bei schönstem Frühlingswetter ein gemeinsames Wochenende in Königsheim auf der Schwäbischen Alb miteinander verbringen. Neben den produktiven Workshops freuten wir uns auch auf nicht ganz so produktive, aber umso schönere und lustigere Stunden zusammen. Doch nicht alles lief nach Plan… Nach einer abenteuerlichen Fahrt direkt in die Pampa, die manche von uns mit dem Auto, andere wegen fehlender fahrbarer Untersätze mit Bus und Bahn bestritten, trafen wir alle am späten Freitagnachmittag in Königsheim ein. Erschrocken über die winterlichen Temperaturen, verkrochen wir uns nach dem Ausladen der Autos in unsere Unterkunft. Nachdem die Zimmer bezogen, die Shisha und die Beerpong-Tische vorbereitet

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und das Bier in mehr oder minder ausreichenden Mengen besorgt worden war, konnten wir entspannt in unsere erste Hüttennacht starten. Auf dem Plan standen unter anderem ein Völkerballturnier und ein Pferderennen, aus denen glückliche Gewinner und letztlich nicht allzu traurige Verlierer hervorgingen. Die Stimmung war ausgelassen, bis tief in die Nacht wurde gefeiert, gespielt und getrunken. (Wobei wir hier natürlich keine Details ausplaudern wollen…) Die für den nächsten Vormittag angesetzte Katerwanderung, die schon so einige Alkoholleichen wiederbelebt hat, wurde auf den Nachmittag verschoben, weil das Wetter nicht so ganz mitspielen wollte. Stattdessen starteten wir direkt nach dem Frühstück mit unseren Workshops zu Gremienarbeit, Sponso-


ring, Gradparty und anderen Veranstaltungen. Manche mussten gelegentlich ihr Gähnen verstecken oder sich doch noch den zweiten oder auch dritten Kaffee einschenken. Dennoch konnten wir in einige Themenbereiche Klarheit bringen und die nächsten Events vorbereiten. Später fing es zu unser aller Schrecken auch noch an zu schneien, und bis zum Abend war die gesamte Schwäbische Alb von einer dünnen Schneeschicht bedeckt. Da die meisten weder Schneeschuhe noch Schal und Mütze im Gepäck hatten, blieben wir dann doch lieber in unserer warmen Hütte. Unser geplantes „sonniges“ Wochenende war dann letztlich doch gar nicht so sonnig, aber das konnte uns nicht aufhalten.

Zwar musste die Katerwanderung ausfallen, aber durch fleißige Besprechungen am Vormittag und einen gemütlichen Nachmittag mit Spielen und dem ein oder anderem Nickerchen, war der schlimmste Kater sowieso schon überstanden. Somit konnten wir uns in aller Ruhe dem letzten Abend auf der Hütte widmen, der in gewohnter Fachschaftsmanier in gemütlicher Runde mit Bier-Pong verbracht wurde. Und so kam, wie jedes Jahr, ein erfolgreiches und entspanntes Hüttenwochenende zum Ende, bei dem wir zwar etwas improvisieren mussten, uns deshalb aber nicht die gute Laune haben nehmen lassen.

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InOne Consult e.V. Jana Derr & Sabrina Küspert Studentische Unternehmensberatung heißt: spannende Projektarbeit, interessante Workshops für deine Weiterbildung, ein professionelles Netzwerk und vor allem ganz viel Spaß und Erfahrungen. Wir bei InOne Consult e.V. setzen dabei unsere ganz eigenen Schwerpunkte! Es ist unser Anspruch an den Verein, dass jedes unserer Mitglieder seine persönlichen Ziele erreichen kann. Im Fokus steht dabei für uns die Beratung von kleinen und mittelständischen Unternehmen, Start-Ups und Non-Profit-Organisationen in Tübingen, dem Großraum Stuttgart aber auch in Mexiko und Uganda. Aus den verschiedensten Fachrichtungen stellen wir dafür gezielt kleine Projektteams zusammen. Hierbei arbeiten Wirtschaftswissenschaftler an der Seite von Physikern, Informatikern, Soziologen und Studierenden aus vielen anderen Fachrichtungen, die sich auch für Beratung interessieren. Aus dem theoretischen Studienumfeld heraus wird man ins kalte Wasser der Praxis geworfen. Marktanalysen durchführen, Strategien entwickeln, Online Auftritte vorbereiten, Präsentationen halten, den Kunden von der eigenen Arbeit überzeugen - das alles funktioniert

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am besten in einem starken, interdisziplinären Team. Um unsere Mitglieder auf ihre externen Beratungsarbeit vorzubereiten und ihnen fundierte Fähigkeiten auch für den späteren Berufseinstieg zu vermitteln, veranstalten wir regelmäßige Workshops und Case Studies. Dabei werden spannende Techniken wie Design Thinking oder agiles Projektmanagement erlernt und ebenso zukunftsweisende Trends wie Künstliche Intelligenz, Impact Measurement oder Lean Entrepreneurship diskutiert. Als Ergänzung zu unseren internen Angeboten ist uns der Austausch mit anderen Junior Consultants sehr wichtig. Wir fahren deshalb jedes Semester gemeinsam zu den JC Network Days. Bei diesem Event unseres Dachverbands treffen sich studentische Unternehmensberatungen aus ganz Deutschland, um mit Unternehmen und großen Beratungen Kontakte zu knüpfen, voneinander zu lernen und beim Feiern so richtig Spaß zu haben! Um dir einen noch besseren Einblick in unsere Projekte zu bieten, wollen wir dir noch zwei unserer vielen erfolgreich abgeschlossenen Projekte vorstellen. Mit dem Ziel den Bekanntheitsgrad eines


Hubs für junge Unternehmer zu steigern, beauftragte uns ein Kunde, eine Suchmaschinenoptimierung (SEO) für dessen Webseite durchzuführen. Ohne lange zu zögern, beschäftigte sich daraufhin ein kleines Team unseres Vereins intensiv mit der SEO Thematik. Das Team führte eine Zielgruppenanalyse durch, um die tatsächlichen Zielgruppen des Hubs zu verstehen. Basierend auf den definierten Zielgruppen wurde dann eine Customer Journey erstellt, welche aufzeigt, wie eine bestimmte Zielgruppe sich auf der Webseite bewegen muss, um an für sie relevante Informationen zu kommen. So konnte unser studentisches Team Fehler im Aufbau der Webseite entdecken und diese für den Kunden beheben, was das erste sichtbare Ergebnis für unseren Kunden darstellte. Nun war das Projektteam bereit sich der eigentlichen Aufgabe, der Erstellung und Implementierung des SEO Guides, zu widmen. So erstellte das Team in kürzester Zeit einen 10-Schritte Plan für die Suchmaschinenoptimierung der Webseite des Kunden. Ein weiterer Projektbestandteil war das Ausarbeiten eines Keywording Guides, welcher Keywords für jede, der in Schritt Eins analysierten Zielgruppen, enthält. All diese Maßnahmen dienten dazu, die Bekanntheit der Webseite zu steigern. Als Abschluss des Projektes wurden alle erstellten Dokumente dem Kunden übergeben, welcher uns für unsere Arbeit lobte und diese auch sehr wertschätzte. Was unser Projektteam dabei gelernt hat: Neben einem tiefgründigen Wissen über SEO konnten die Projektmitglieder ihre Scheu vor Kundengesprächen überwinden, ihre Projektergebnisse überzeugend

dem Kunden überreichen und professionell auf Rückfragen und Wünsche des Kunden eingehen. Du bist aber eher der kreative Typ, der sich in Marketing-Aktionen auslebt und kannst mit IT nicht wirklich etwas anfangen? Kein Problem, denn jedes Semester bieten wir unseren Mitgliedern eine Vielfalt an Beratungsprojekten, sodass für jeden ein passendes Projekt dabei ist! Ein weiteres unserer Beratungsprojekte war die Ausarbeitung einer Marketing-Strategie und eines Social Media Konzepts für den Tigers Career Day. Um dem Kunden ein maßgeschneidertes Konzept bieten zu können, führte dieses Projektteam unter anderem eine Competitor-Analyse durch und analysierte dabei den Social Media Auftritt anderer Karrieremessen, um den eigenen Online-Auftritt zu optimieren. Der Höhepunkt des Projektes war sowohl für den Kunden als auch für die Projektmitglieder die Tigers Career Day Party in Kooperation mit der Fachschaft WiWi, um auf den Tigers Career Day aufmerksam zu machen. Auf der Tigers Career Day Party konnten die Partygäste weitere Specials, wie ein Tigers-Shot und Werbeartikel finden, die von unseren kreativen Köpfen ausgedacht wurden. Du siehst also: InOne Consult bedeutet nicht nur, in den Berateralltag zu schnuppern, sondern vor allem mit einem motivierten Team kreative Lösungen zu finden, voneinander zu lernen und neue Perspektiven für jeden einzelnen zu schaffen! Haben wir dein Interesse geweckt? Dann schau doch mal auf unserer Webseite, Facebook oder Instagram Seite vorbei.

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Enactus e.V. Sarah Kuhn Welche Möglichkeiten gibt es, theoretisches Wissen aus dem Studium in der Praxis anzuwenden? Und wie kann mit unternehmerischen Lösungen nachhaltig wirtschaftlicher Nutzen für Menschen in Not geschaffen werden? Enactus hilft dabei! Enactus ermutigt Studierende zu sozial verantwortlichem Handeln und unterstützt gemeinsam mit Sponsoren und Hochschulen lokale Teams bei der Umsetzung ihrer Projekte. Enactus ist eine der größten internationalen Studierendeninitiativen und auch in Tübingen seit April 2018 vertreten. Aktuell sind wir ca. 60 Studierende aus allen Fakultäten und somit ein bunt gemischtes Team mit den verschiedensten Persönlichkeiten. Uns verbindet ein starker Teamgeist, bei dem die Motivation eines jeden und der Zusammenhalt aller im Vordergrund steht. Jede*r Studierende engagiert sich mit eigenen Ideen und viel Initiative in einem der Projekte und einem der vier Ressorts (HR, Marketing, IT und Finanzen). Vor allem die Arbeit an den Projekten, in denen wir unser soziales Engagement durch wissenschaftlichen Rat, tatkräftige Unterstützung und innovative Ideen zeigen,

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liegt jedem von uns am Herzen. Eines unserer lokalen Projekte ist „Der Grüne Faden – eine Nähwerkstatt mit Perspektive“. Viele Geflüchtete haben weder eine Beschäftigung, noch eine Möglichkeit zur Verarbeitung traumatischer Erlebnisse. Selbst mit Arbeitserlaubnis finden sie häufig keinen Arbeitsplatz. Vorurteile über Unpünktlichkeit und mangelnde Sprachkenntnisse erschweren den Einstieg, da den Geflüchteten anfangs zwar ein Sprachkurs finanziert wird, dieser aber in den meisten Fällen für den Arbeitsmarkt nicht ausreicht. Deshalb bieten wir in Zusammenarbeit mit dem Asylzentrum Tübingen Geflüchteten im Rahmen einer wöchentlichen Nähwerkstatt die Möglichkeit, Kissen aus recycelten Materialien herzustellen. Plastikverpackungen und Stoffreste werden hier von ihnen zu Produkten verarbeitet, die im Anschluss in lokalen Geschäften verkauft werden sollen. Das eingenommene Geld kommt zu hundert Prozent dem Asylzentrum zugute. Doch es steckt viel mehr dahinter: Die Geflüchteten erscheinen pünktlich zu festen wöchentlichen Terminen, eignen sich in vertrautem Umfeld neue Fertigkeiten an, arbeiten gemeinsam im Team an ei-


ner sinn- und zweckgebundenen Aktivität, zeigen Genauigkeit, Motivation und Eigenverantwortlichkeit. So fördert unser Projekt die Einstiegsqualifizierung der Geflüchteten, die ihnen später in einem Zertifikat bestätigt wird. Außerdem wollen wir den Geflüchteten mit dem von dem Verkauf der Kissen eingenommenen Geld, weitere Sprachkurse finanzieren, um ihre Einstiegsqualifizierung noch weiter zu erhöhen. Wir arbeiten mit verschiedenen Kooperationspartnern zusammen: Die genähten Kissen stießen in verschiedenen Läden auf Interesse, eine sichere Abnahme konnte schon vereinbart werden. Außerdem haben wir regelmäßige Stoff- und Plastiklieferanten. Wir hoffen, dass den Geflüchteten durch die regelmäßige Teilnahme an der Nähwerkstatt der Einstieg in den Arbeitsmarkt erleichtert wird. Eines unserer internationalen Projekte ist „Mbele“, das mit Startups in Uganda zusammenarbeitet. Anders als in Europa, finden in vielen Ländern Afrikas über 50% der Universitätsabsolventen keinen Job. Oft machen sie sich deswegen selbstständig und entwickeln innovative Unternehmen. Ihre Produkte haben das Potenzial, viele Arbeitsplätze zu schaffen, scheitern aber oft an bürokratischen Exportbarrieren nach Europa. Das führt dazu, dass 80% der afrikanischen Exporte Rohstoffe sind, wodurch die gewinnbringende Wertschöpfung außerhalb des Kontinents stattfindet. Wir verschaffen jungen inno-

vativen Unternehmen einen direkten Zugang zum europäischen Markt, indem wir partnerschaftlich mit lokalen Coworking-Spaces und Startup-Acceleratern den Export nach Europa organisieren, über Social Media Marketing betreiben sowie einen Online-Shop für den Vertrieb ihrer Produkte aufbauen. In diesem sollen afrikanische Startups Produkte wie z.B. Fashion, Accessoires, Kaffee, etc. einstellen und ihre persönliche Geschichte teilen. So können wertbewusste Konsument*innen online bestellen und die Arbeiter*innen durch Trinkgeld unterstützen. Innovative Exportlösungen, wie etwa der Transport durch sowieso Reisende, minimieren den CO2-Ausstroß und ermöglichen den preiswerten Transport auch von geringen Mengen. Aktuell arbeiten wir mit drei Startups zusammen: „Africa21“ stellt Designer-Shirts und Hosen her, „Keyta Fashion“ stylische Fliegen und Haarbänder und bei „Kyaffe Coffe“ wird hochwertiger Kaffee von Frauen unter fairen Arbeitsbedingungen produziert. Der Startup Accelerator „StartHub Africa“ mit Sitz in Kampala, Uganda ist enger Projektpartner, der vor Ort operiert und den Kontakt zu den Startups pflegt. Alle Einnahmen aus Exportgewinnen gehen an StartHub Africa für verbesserte Bildungsprogramme. Bisher konnten wir vier erfolgreiche Lieferungen nach Deutschland organisieren. Haben wir dein Interesse geweckt? enactus.tuebingen@gmail.com

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M. Sc. Data Science in Business and Economics Prof. Dr. Dominik Papies Zum Wintersemester 2019/2020 startet am Fachbereich Wirtschaftswissenschaft der neue Studiengang M.Sc. „Data Science in Business and Economics“. Was ist der Hintergrund zu diesem Studiengang? Wir sehen – und das ist inzwischen schon fast eine Binsenweisheit – dass in Unternehmen und anderen Institutionen permanent riesige Datenmengen anfallen, die potentiell wertvolle Informationen enthalten. Diese Daten sind oft sehr granular, oft ziemlich unstrukturiert, d.h., die wichtigen Elemente liegen nicht in einer traditionellen Tabellenform vor, sondern müssen erst rechenbar gemacht werden (z.B. Texte oder Bilder). Gleichzeitig sehen wir, dass viele Unternehmen noch keinen Weg gefunden haben, effektiv mit dieser neuen Herausforderung umzugehen. Dies liegt unter anderem daran, dass die traditionelle Ausbildung in der Wirtschaftswissenschaft sich mit Statistik und Ökonometrie primär auf den Bereich der Datenanalyse konzentriert hat. Die Datenakquise, das Handling, Aufbereiten und Visualisieren von Daten spielte bisher keine wesentliche Rolle, ebenso wenig das effiziente Arbeiten mit sehr, sehr

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großen Datensätzen und das Einbetten von Datenanalysen in einen Business Process. Nun könnte man einwenden, dass für diese Aufgabe doch z.B. Informatiker gut geeignet wären. Wir hören aber immer wieder aus Unternehmen, dass diese sehr spezialisiert auf technische Aspekte sind, und wenig Kenntnisse über die wirtschaftlichen theoretischen Hintergründe mitbringen. Das führt dazu, dass die Interpretation von Ergebnissen (z. B. mit Blick auf Kausalität) schwierig ist und dass eine gemeinsame Sprache mit anderen Abteilungen im Unternehmen fehlt, die die Ergebnisse nutzen oder umsetzen wollen. In short: unserer Einschätzung nach fehlen Studierende mit der Fähigkeit, komplexe unstrukturierte Daten in umsetzbare Erkenntnisse zu transformieren und diese an Entscheider zu kommunizieren. Vor diesem Hintergrund haben wir uns entschieden, einen neuen Studiengang zu gestalten, der eine Schnittstelle besetzen soll: Absolventinnen und Absolventen, die versiert sind in Sachen Datenanalyse und Programmierung, die aber gleichzeitig über gutes theoretisches Wissen zu wichtigen Themen der Wirtschaftswissenschaft verfügen. Entsprechend ruht


dieser Studiengang auf 3 Säulen. (1) Ohne Statistik und Ökonometrie geht es nicht, und hier zentrale Module zu belegen gehört zum Pflichtprogramm dieses Studiengangs. Damit profitieren die Studierenden auch von dem exzellenten Angebot, dass der Fachbereich hier hat. (2) Studierende wählen Module aus dem traditionellen Kanon der Wirtschaftswissenschaft, um ihr Wissen zur Theorie und Empirie wirtschaftlicher Zusammenhänge auszubauen. (3) In der dritten Säule wählen Studierende aus dem Bereich „Data Science Techniques“. Da ist zum einen das Pflichtmodul „Data Science Project Management“, das den gesamten Prozess der Datenanalyse inkl. Datenakquise, Aufbereitung, Visualisierung, Einbettung der Ergebnisse in eine interaktive Umgebung umfasst. Zum anderen können Module aus dem Fachbereich Informatik gewählt werden (z.B. zu Algorithmen, Datenbanken, oder zu Maschinellem Lernen) sowie weitere Module aus unserem Fachbereich (z.B. „Working with Python“, „Applications of Machine Learning in Business and Economics“). Wir werden versuchen, das Angebot in diesem Bereich in der nächsten Zeit weiter auszubauen. Vieles in der Lehre im Bereich „Data Science Techniques“ wird auf Basis der Software R stattfinden, da R eine ausgesprochen flexible Umgebung ist, mit der viele Probleme sehr gut angegangen werden können. Gleichzeitig wird diese Software immer populärer und sie wird in vielen Unternehmen eingesetzt, sodass es unserer Meinung nach eine wichtige Qualifikation für den Arbeitsmarkt ist.

Dazu kommt: R ist als Open-Source-Software kostenlos! In der Informatik und in Data Science Bereichen, die eher technisch orientiert sind, wird vor allem Python genutzt, vor allem auch dann, wenn es um Machine Learning geht. Daher werden wir Python als zweites Standbein aufbauen. Insgesamt planen wir aber nicht, eine Software-Monokultur einzuführen, sondern wir möchten bei aller Spezialisierung unsere Studierenden flexibel genug halten, mit unterschiedlichen Programmen zu arbeiten. Ein wichtiges Element des neuen Studiengangs ist das Modul „Data Science Project“. In diesem Modul werden Studierende die in den Grundlagenmodulen gewonnenen Fähigkeiten und Erkenntnisse nutzen, um ein Projekt von Anfang bis Ende in einem Fluss zu programmieren und durchzuführen. Das beginnt bei der Datengewinnung, dem Bereinigen und Strukturieren der Daten und umfasst außerdem die Analyse sowie das Visualisieren der Daten und der Ergebnisse. Insbesondere sollen aber die Ergebnisse nicht in eine „statische“ wissenschaftliche Arbeit oder eine Präsentation übergeben werden, sondern in ein interaktives Interface, das von den Studierenden programmiert und gestaltet wird. Wir nehmen das „Science“ in „Data Science“ sehr ernst. Durch die Kombination mit Ökonometrie und „domain knowledge“ aus BWL und VWL stellen wir sicher, dass Studierende fundiert über die Plausibilität von Zusammenhängen, über den „Data Generating Process“ und die Implikationen für die Ergebnisse, über die

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Generalisierbarkeit der Ergebnisse, über Korrelation vs. Kausalität und ähnliche Fragen reden können. Dem Fachbereich ist es sehr wichtig, attraktive Studienprogramme anzubieten, die sehr gute Studierende nach Tübingen holen und diese auf hohem Niveau aus-

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bilden und für den Arbeitsmarkt der Zukunft fit machen. Der neue Studiengang soll dazu beitragen, und die Auswahlgespräche, die wir bereits führen konnten, stimmen mich optimistisch, dass das funktionieren wird.


Das Prüfungsamt informiert Pflicht- und Profilbildungsmodule Wintersemester 2018/19 Haupttermin Februar 2019 Klausur Einf Wiwi EDA Mathe TbR I&F Marketing P-Recht QM Glob. Strat. WiFiPo Makro I

Teilnehmer Nicht bestanden Haupt Neben Haupt Neben 111 80 21 16 167 30 39 8 204 99 33 23 69 76 10 14 161 20 9 6 74 44 2 3 120 23 4 0 173 25 35 7 45 44 0 4 91 12 8 6 122 33 10 4

Durchfallquote Durchschnitt Haupt Neben Haupt Neben 18,92% 20% 3,18 3,53 23,25% 26,67% 3,06 3,66 16,18% 23,23% 2,92 3,54 14,49% 18,42% 2,78 2,94 5,59% 30% 2,37 3,44 2,70% 6,82% 1,92 2,48 3,33% 0,00% 1,9 2,03 20,23% 28,00% 3,23 3,38 0,00% 9,09% 2,05 3,05 8,79% 50,00% 2,74 4,06 8,20% 12,12% 2,64 2,91

Nachholtermin April 2019 Klausur Einf Wiwi EDA Mathe TbR I&F Marketing P-Recht QM Glob. Strat. WiFiPo Makro I

Teilnehmer Nicht bestanden Haupt Neben Haupt Neben 112 59 13 18 56 9 23 6 40 32 16 18 64 29 9 9 50 12 2 1 129 39 5 3 42 2 1 0 54 6 18 6 41 3 0 0 71 7 7 1 78 25 7 7

Durchfallquote Durchschnitt Haupt Neben Haupt Neben 11,61% 30,51% 2,67 3,55 41,07% 66,67% 3,9 4,3 40,00% 56,25% 3,97 4,26 14,06% 31,03% 2,49 3,38 4,00% 8,33% 2,39 3,56 3,88% 7,69% 2,28 2,78 2,38% 0,00% 2,39 1,5 33,33% 66,67% 3,5 4,45 0,00% 0,00% 2,07 2,67 9,86% 14,29% 2,85 3,56 8,97% 28,00% 2,72 3,43

Nebenfach: alle Studiengänge außer IBA, IEco und EcoBA

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Mein Praktikum bei Scalable Capital Freddy Franzen In meinem fünften Bachelorsemester stand auch für mich mein Auslandssemester in Finnland an. Da das Semester an meiner Austauschuniversität schon im Dezember zu Ende ging, bot es sich an, im Anschluss daran ein Praktikum zu absolvieren. Vor meinem Studium hatte ich bereits eine Ausbildung in einer Bank abgeschlossen und so lag es nahe, mich innerhalb meines Praktikums auf einen ähnlichen Bereich zu fokussieren. Mein Praktikum sollte allerdings nicht in einem klassischen Unternehmen stattfinden, sondern in einem Start-Up, genauer gesagt in einem FinTech. Wer sich nun in der deutschen FinTech Branche umschaut, stößt dabei schnell auf den Namen Scalable Capital. Scalable Capital ist mit knapp 1,5 Milliarden Euro Assets under Management Deutschlands führender Robo Advisor. Bei den meisten wird nun die Frage aufkommen, was denn nun genau ein Robo Advisor macht. Vereinfacht gesagt verwalten solche Unternehmen Gelder ihrer Kunden mittels eines eigens entwickelten Algorithmus. Dieser signalisiert dem Asset Manager wann er wie Anlagegelder für den jeweiligen Kunden, gemessen an

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dessen Risikoeinstufung handeln muss. Seine Risikoaffinität stuft der Kunde selbst mittels des Value at Risk ein. Wer in Statistik aufgepasst hat, dem sollte dieser Begriff noch bekannt vorkommen. Mein Praktikum habe ich im Bereich des Investment Managements absolviert. Meine Aufgabenfelder waren sehr vielfältig. So reichten diese von der Kundenbetreuung bis hin zur Analyse von (Faktor)-ETFs und Indizes, deren Daten dann in den Algorithmus eingespeist wurden. Auch die Verbesserung der App von Scalable Capital und seinen Kooperationspartnern gehörten zu meinen Aufgaben. Es ist also nicht unüblich, Aufgaben zu bekommen, die aus dem reinen Berufsprofil herausfallen. Gerade dies stellt einen vor ständig wechselnde Herausforderungen und jeder Arbeitstag verläuft individuell. Innerhalb meines dreimonatigen Praktikums hat sich daher nie eine Routine entwickelt, da ich nie wusste, was mich am nächsten Tag erwarten wird. Bemerkenswert ist zudem der kollegiale Zusammenhalt innerhalb der gesamten Firma. Es war nicht unüblich, dass zum Feierabend im Büro das ein oder andere Fifa-Match anstand oder auch ein paar


Runden Beerpong gespielt wurden. Wer mich kennt weiß, dass gerade Letzteres mir besonders viel Spaß macht. Allgemein war die Arbeitsatmosphäre mit Ihrer Mischung aus Ernsthaftigkeit und Lockerheit, bedingt durch das sehr junge Team, absolut top. Kann ich ein Praktikum bei Scalable Ca-

pital oder bei einem FinTech empfehlen? Die Frage ist von meiner Seite ganz klar zu bejahen. Wer es mag von Anfang an viel Verantwortung übertragen zu bekommen und ein Unternehmen in seinem Wachstumsprozess zu begleiten, dem kann ich ein solches Praktikum sehr empfehlen.

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Mein Praktikum bei Daimler Michael Gröger

Als es meine Kommilitonen in die Welt gezogen hat, habe ich mich entschieden, ein sechsmonatiges Praktikum zu machen. In welche Richtung es beruflich später mal gehen soll, konnte ich mir schon gut vorstellen. Durch das Praktikum wollte ich eine Art Zwischenstand aufnehmen, ob ich mit den Interessen, die ich im Studium verfolge, beruflich auf dem richtigen Weg bin.

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Warum Innovationsmanagement? Für Unternehmen ist es neben der nach innen gerichteten Prozessperspektive auch wichtig, nach außen zu blicken. Dabei gibt es natürlich verschiedenste Perspektiven, auf die zu achten sind. Eine davon ist, wohin sich der Markt und die Kunden entwickeln und die damit verbundene Antwort auf die Frage, womit das


Unternehmen in Zukunft Geld verdienen möchte. Damit befasst sich zu großen Teilen das Innovationsmanagement und an dieser Schnittstelle möchte ich zukünftig gerne arbeiten. Ein weiterer großer Reiz am Innovationsmanagement ist, dass man sich mit vielen verschiedenen technischen und nicht-technischen Dingen beschäftigt. Hat man also vielseitige Interessen, ist man hier genau richtig. Die jeweiligen Schwerpunkte hängen natürlich immer von der Branche und dem Unternehmenstyp ab. Was habe ich gemacht? Mein Team ist Teil des Research & Development Departments bei Daimler. Das konkrete Tätigkeitsfeld lautet Kooperations- & Innovationsmanagement. Schwerpunkt der Arbeit ist es, externe Unternehmen, meist Start-Ups, zu scouten und dann anschließend gemeinsam innerhalb einer Kooperation Innovationen zu generieren. Ein Beispiel ist die Integration von What3Words in das Navigationssystem des Autos. What3Words wurde durch eine einfache und geniale Idee bekannt. Jeder kennt das Problem, man sucht einen genauen Treffpunkt in

der Stadt, aber die gängigen Navigationssysteme bringen einen nur an einen vagen Punkt in der Nähe. In Ländern mit einer geringer ausgeprägten Infrastruktur gibt es noch andere Probleme, wie doppelte oder keine Straßennamen, sowie Adressen, die in einer Sprache verfasst sind, die wir nicht schreiben oder aussprechen können. Als Lösung hat W3W den gesamten Globus in 3mx3m Parzellen eingeteilt und jede mit einzigartigen, zufallsgenerierten Bezeichnungen versehen. So findet ihr unseren Fachschaftsraum an der Adresse herrn.wünscht.grob. Probiert es ruhig mal aus! Das Team war noch relativ jung und wir hatten eine echt gute Atmosphäre mit flachen und agilen Strukturen. Neben zahlreichen Duellen am Kickertisch, epischen Nerf-Gun-Schlachten im Büro oder Late-Night Duellen an der Wii habe ich an zahlreichen Projekten und mit verschiedensten Kollegen aus aller Herren Länder zusammenarbeiten dürfen. Abschließend muss ich sagen, dass das Praktikum für mich genau das Richtige war und ich hoffe später einmal in einem solchen Team und an so spannenden Aufgaben zu arbeiten.

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Mein Praktikum bei der voestalpine AG in China Franziska Vogel 6 Monate in einem 14 Millionen Dorf irgendwo bei Peking Völlig naiv trat ich im Oktober vergangenen Jahres mein 6-monatiges Praktikum bei voestalpine AG am Standort in Tianjin an. Meine chinesische Kenntnisse beliefen sich bis dahin auf ein solides „Nihao“ und „xie xie“, was ich vergeblich auf dem Hinflug mit einer Sprach-App noch zu verbessern versuchte. „Aber kein Problem“ dachte ich mir, „Englisch kannst du, damit wirst du schon durchkommen.“ Falsch gedacht. Angekommen am Flughafen in Beijing, wo weder die dort Angestellten noch Zivilisten Englisch sprachen, fand ich nach kurzer Panik den Taxifahrer, welcher mich nach Tianjin brachte. Eine mir bis dahin völlig unbekannte Stadt mit knapp 14 Millionen Einwohnern und eine der wichtigsten Handelsstädte in China. (Zum Vergleich, in ganz BaWü leben ca. 11 Mio. Einwohner.) Direkt an meinem ersten Abend wurde ich von meinen zukünftigen Kollegen zu einer chinesischen Spezialität „Hotpot“ oder „Feuertopf“ ausgeführt. Von einem gehobenen Geschäftsessen kann hier allerdings nicht die Rede sein. Das Dasein

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glich einem Fight mit Stäbchen quer über den Tisch. Auf dem Programm stand neben dem traditionellen Hühnerfuß auch andere Delikatessen, wie Magen und diverse Innereien, ein „tausendjähriges Ei“ und mein absoluter „Favorit“: Rohe Qualle. Ein guter Freund, welcher schon diverse Erfahrung mit China und deren Kultur gemacht hatte, gab mir den Tipp „When in China, do as the Chinese.“ Ganz getreu diesem Motto aß ich also ohne Widerworte alles. Vom Hühnerfuß, über einen Hasenkopf bis hin zur leckeren Qualle. Was jetzt vielleicht abschreckend und ekelhaft klingt, war aber bis auf die Qualle durchweg überraschend lecker! Über kurz oder lang wurde das Essengehen meine absolute Lieblingsbeschäftigung, da ich aufgrund der grenzenlosen Vielfältigkeit der chinesischen Küche jeden Tag neue Dinge aufgetischt bekam. Abgesehen von meinen kulinarischen Erfahrungen, habe ich natürlich auch gearbeitet. Das war mindestens genauso aufregend wie die chinesische Küche. Obwohl im chinesischen Arbeitsleben Hierarchie eine viel wichtigere Rolle spielt, als in Deutschland ist man mit seinen Kol-


legen in einem sehr familiären Verhältnis. So ist es völlig normal, dass man mit dem Geschäftsführer bis spät abends in einem Restaurant sitzt und sich das ein oder andere Bier teilt. Im Gegensatz zu Deutschland sind solche außer geschäftlichen Beziehungen und Unternehmungen von fundamentaler Bedeutung. Die Arbeit ist das eine, aber wichtige geschäftliche Entscheidungen werden nach viel Bier und Baiju (chin. Reisschnaps) nach einem gemeinsamen Abendessen getroffen. Auch in der Arbeits- und Denkweise unterscheiden sich die Chinesen grundsätzlich von uns Deutschen. Hier wird in vielen Hinsichten sehr viel engagierter gearbeitet, als bei uns. So kann es schon mal sein, dass, wenn noch wichtige Dinge anstanden, wir bis nachts im Büro geblieben sind. Selbstverständlich war der Arbeitsbeginn am nächsten Tag dennoch der gleiche. Während in Deutschland oftmals der Egoismus zählt, ist China durchweg von einem kollektiven Denkmuster geprägt. Die Gemeinschaft steht eigentlich immer im Vordergrund. Es wird dir meist weder bei der Arbeit noch privat passieren, dass jemand dir etwas verweigert, oder dir nicht

helfen möchte. Was ich als unheimlich positiv aufgefasst habe. Durch die bereits genannte Sprachbarriere war ich in vielen Bereichen unendlich hilflos. Doch die chinesische Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft ist in dieser Hinsicht wohl kaum Grenzen gesetzt. Ich wurde mit so viel Selbstverständlichkeit von allen unterstützt, das hat diese ganze Erfahrung für mich umso schöner und besonderer gemacht. Für jeden, der sich in Zukunft in einem internationalen Umfeld sieht, oder einfach nur neugierig auf neue Kulturen ist, kann ich China nur herzlichst empfehlen. Man lernt nie mehr über eine andere Kultur, als wenn man sie tatsächlich erlebt. Und als Alternative zu einem Auslandssemester möchte ich ein Praktikum, sei es im In- oder im Ausland, wirklich empfehlen. Man nimmt Arbeitserfahrung mit und lernt ebenfalls wie man im beruflichen Kontext mit anderen Kulturen umgeht. Wer also nach einer neuen Erfahrung, spannenden Tätigkeiten und vielseitigen Herausforderungen sucht, dem kann ich ein Praktikum absolut nahelegen.

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Meine Werkstudentenstelle bei Eisenmann SE Benedikt Albrecht

Die Eisenmann SE (sehr gerne wird beim ersten Mal „Eisenbahn AG“ verstanden, Anm. d. Red.) mit Sitz in Böblingen und Holzgerlingen ist ein klassischer Mittelständler, der auf den Anlagenbau spezialisiert ist. Als Zulieferer bekannter deutscher und europäischer Automobilhersteller, macht die seit 2014 als Europäische Gesellschaft organisierte Firma einen Umsatz im unteren dreistelligen Millionenbereich. Ich selbst bin im Komponenteneinkauf als Werkstudent tätig. Der gesamte Einkauf, dazu zählen neben dem Komponenteneinkauf noch andere Abteilungen, sitzt in Holzgerlingen im Schönbuch. Für mich bedeutet das relativ problemloses Pendeln aus Tübingen. Von der Haustür zum Empfang in Holzgerlingen vergehen in etwa 60 Minuten samt

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Umstieg in Dettenhausen. In der Abteilung sind wir 20 Personen und im Team sind wir zu sechst. Mit mir sind wir aktuell fünf Werkstudenten und Aushilfen in der Abteilung. Demographisch ist die Abteilung bunt gemischt. Das macht das Arbeiten sehr angenehm und generell herrscht ein sehr kollegiales, kommunikatives und teils sogar freundschaftliches Klima. Ich selbst bearbeite Themen rund um das Tagesgeschäft. Dabei handelt es sich insbesondere um das


Überprüfen und ggf. das Reklamieren von Termintreue, die Vollständigkeit und der Eingang von Bestellungen, das Anlegen von Bestellungen und das Bearbeiten von Rechnungen. Diese Arbeiten spielen sich zu 90% in einer SAP-Umgebung ab. MS Excel ist natürlich auch immer mal wieder dabei. Wie sich das für einen schwäbischen Mittelständler gehört, frühstückt die Abteilung jeden Tag um 09:15 Uhr eine Viertelstunde lang gemeinsam. Praktischerweise wird das Unternehmen zweimal täglich von einem Bäckerwagen angesteuert. Zum Mittag wird regelmäßig für einen Obolus ganz gut in der Kantine gespeist (Da der Redakteur zufälligerweise Mitinhaber eines ehemals erfolgreichen Foodblogs über das Mensaessen in

der Universitätsstadt Tübingen ist, kann er das seiner Meinung nach ganz gut beurteilen). Abschließend lässt sich sagen, dass ich gerne dort arbeite. Nicht zuletzt wegen der sehr angenehmen Arbeitsatmosphäre. Dass man als Student interessante Einblicke für eine spätere Berufswahl und ein überdurchschnittliches Gehalt bekommt, sei an dieser Stelle auch nochmals erwähnt. Die Eisenmann SE und insbesondere auch der Einkauf sucht regelmäßig nach Werkstudenten und in meinen Augen lohnt es sich für Interessierte in diesem Bereich definitiv oder auch einfach „nur“ als Nebenjob, das Studium begleitend.

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Mein Aufenthalt in China Felix Wiggenhauser Anfang September 2018 startete ich mit reichlich Vorfreude – allerdings ohne jegliche Chinesisch-Kenntnisse – in das Abenteuer Shanghai. Für 5 Monate erhielt ich die Möglichkeit, in der bevölkerungsreichsten Stadt des bevölkerungsreichsten Landes der Welt zu leben und an der dortigen Tongji University zu studieren. Zurück kam ich Mitte Februar dieses Jahres, ausgestattet mit zahlreichen, bleibenden Eindrücken, tollen neuen Freundschaften und der Gewissheit, ein unvergessliches Semester verbracht zu haben. Doch zunächst der Reihe nach: Ein Auslandssemester in Shanghai, mit seinen rund 25 Millionen Einwohnern, war wohl einer der gewaltigsten Kulturschocks, den ich mir nach einigen Jahren im beschaulichen Tübingen vorstellen konnte. Beeindruckt haben mich von Anfang an die immer wieder sichtbaren Kontraste: Auf der einen Seite Street-Food für umgerechnet weniger als 50 Cent, auf der anderen Seite Cocktails für 20 Euro. Hier das zweithöchste Gebäude der Welt, dort Gartenanlagen aus lange vergessenen Kaiserdynastien. An einem Abend Partys in noblen Clubs inmitten von steinreichen Einheimischen, an anderen Aben-

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den Kneipentouren in Bars, die aussehen wie das hiesige Schwarze Schaf. Die Tongji Universität ist eine Campus-Uni am nördlichen Rand der Innenstadt. Sie bietet eine grüne Oase in einer sonst weniger grünen Stadt und wimmelt zu jeder Zeit von Studierenden – natürlich hauptsächlich chinesischen, aber auch zahlreichen internationalen Studierenden, viele davon aus Deutschland. Das Angebot für Master-Studierende war überschaubar und das Niveau nicht sonderlich hoch, nichtsdestotrotz ist es mir gelungen einige interessante Kurse zu belegen. Ein absolutes Muss für alle, die sich über einen längeren Zeitraum in China aufhalten, ist dabei in meinen Augen ein Chinesisch-Kurs. Da das durchschnittliche Englisch-Niveau in Shanghai relativ niedrig und außerhalb der Stadtgrenzen oftmals nicht vorhanden ist, sind einige Basiskenntnisse immer wieder hilfreich. Zu meinem Leidwesen unterscheidet die Wirtschaftsfakultät vor Ort verhältnismäßig strikt zwischen Kursen für Chinesen und für Austauschstudierende. Dazu kam, dass ich in meiner WG mit zwei anderen Europäern gelebt habe, weshalb ich nur wenig Kontakt zu Einheimischen knüpfen


konnte. Zu guter Letzt darf bei einem Auslandssemester natürlich auch das Reisen nicht fehlen. Die teils großen Distanzen in China kann man entweder mit den hochmodernen High-Speed Zügen oder mit dem Flugzeug bewältigen. „Ryanair-Preise“ wie in Europa sucht man hier jedoch vergeblich. Überraschend war für mich zunächst, dass einem die Visavorgaben nicht gestatten, das Land während seines Aufenthalts für Reisen zu verlassen. Dank der gigantischen Ausmaße Chinas und der faszinierenden Städte und Landschaften sollten so schnell jedoch auch niemandem die innerchinesischen Reiseziele ausgehen. Meine Reisen haben mich u.a. nach Peking und zur großen Mauer, zur Terrakotta-Armee nach Xi´an, zu den Karstbergen in Guilin und in die weitentfernte Tigersprungschlucht geführt – jedes einzelne dieser Ziele kann ich sehr empfehlen! Was bleibt also am Schluss? China habe ich als einerseits hochfortschrittliches Land erlebt, in dem fast niemand mehr mit Bargeld, sondern nur noch per „WeChat“, einer App fürs Smartphone, bezahlt und in dem überall Häuser aus dem Boden gestampft werden. Andererseits

sieht man, gerade auf dem Land auch große Armut, die einen so gar nicht an eine fortschrittliche Volkwirtschaft erinnert. Ich kann jedem meine Empfehlung aussprechen, sich für ein Auslandssemester in China zu bewerben! Auch wenn der akademische Mehrwert sich womöglich in Grenzen hält, bekommt man doch die Möglichkeit für einige Zeit in eine völlig neue Welt einzutauchen. Abschließend noch der Hinweis, dass Shanghai mit Abstand die westlichste Stadt des Landes ist und sie deshalb in meinen Augen die perfekte Wahl für diejenigen darstellt, die China light erleben wollen! Obwohl ich viel unterwegs war, habe ich das Gefühl, nur einen klitzekleinen Bruchteil der Stadt wirklich gesehen zu haben. In jedem Fall habe ich Shanghai mit all seinen Möglichkeiten lieben gelernt und selbst der im Vorhinein befürchtete Smog war (zumindest meistens) nicht so schlimm wie erwartet. Wer Fragen zum Auslandssemester generell oder China und Shanghai im Speziellen hat, darf sich gerne an mich wenden. Meine Kontaktdaten erhaltet ihr über die Fachschaft.

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Mein Aufenthalt in Südafrika Clarissa Heinemann Bereits Mitte Juli des vergangenen Jahres landete ich in Kapstadt – mitten im südafrikanischen Winter. Diesen unterschätzte ich beim Packen – wie die meisten Austauschstudierenden – gänzlich. Da Häuser in Südafrika in der Regel keine Heizung haben, deckte ich mich gleich zu Beginn mit neuen Pullovern und Schals ein und konnte so gut ausgestattet ins Semester starten. In der Einführungswoche wurde uns einiges geboten: Von gemeinsamen Tanz – und Trommeleinlagen über Campusführungen bis hin zu einer Halbinseltour zum Kap der guten Hoffnung. Hier konnten wir gleich zu Beginn Pinguine, wunderschöne Küstenstraßen und Landschaften bestaunen und außerdem den Angriff eines Pavians auf eine Familie miterleben, die allzu sorglos im Auto ihr Mittagessen verzehrt hatte. Auf dem Campus der UCT herrschte eine große Vielfalt von Menschen verschiedener kultureller und ethnischer Hintergründe, was das Universitäts-

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leben natürlich umso interessanter machte. Es gibt ein breites Spektrum an Sportclubs und studentischen Organisationen wie z.B. den Surfclub und die Wine Society. Auch das Studieren kam für mich definitiv nicht zu kurz: Meine Kurse waren größtenteils interessant und interaktiv gestaltet, jedoch oft mit großem Arbeitsaufwand verbunden. Der Campus der UCT liegt am Fuße des Devil‘s Peak, neben dem Tafelberg und dem Lion’s Head einem der drei Berge Kapstadts. So kann man direkt von der Uni zu einer Wandertour mit


wunderschönem Ausblick über die Stadt und das Meer aufbrechen. Sollte man kein Fan des Bergsports sein, ist Muizenberg, ein bekannter Surfspot der Umgebung, innerhalb einer Stunde mit einem etwas in die Jahre gekommenen Zug erreichbar. Ansonsten bieten auch die Strände Kapstadts ein hervorragendes Ambiente, um in der Sonne zu entspannen. Durch zahlreiche Open Air Events, Museen, Restaurants und Konzerte sowie ein gut ausgeprägtes Nachtleben auf der Long Street und in den Studentenvierteln gibt es ausreichend Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung.

Auf persönlicher Ebene hat mir mein Auslandssemester unglaublich viele neue Eindrücke vermittelt: Bei kleinen Dingen angefangen, wie dem Stromkaufen im Supermarkt über die Vielfalt an verschiedenen Sprachen im Alltag bis hin zu großen sozialen Unterschieden als Folgen der Apartheid. Dies bekommt man in einer multiethnischen Stadt wie Kapstadt besonders vor Augen geführt. Genau dieses Bewusstsein für die Verschiedenheit von Leben, Kultur und Menschen sollte meiner Meinung nach ein Auslandssemester wecken.

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Mein Aufenthalt in Mexiko Pablo Börsch „¿Qué onda?“ oder auch „Was geht?“ und herzlich willkommen zu meinem Semesterbericht. Ich habe die Ehre, euch ein wenig von meinem Auslandssemester in Mexiko zu erzählen. Wie bei fast jedem WiWi-Studierenden ging es nach einer kurzen Prüfungsphase im vierten Semester im Juli 2018 nach Monterrey im Nordosten Mexikos. Für mich als IBA- Student war die sprachliche Weiterbildung das ausschlaggebende Kriterium, als es um die Wahl des Studienstandorts für mein Auslandssemester ging. Mit meinen Schwerpunkten auf der englischen und spanischen Sprache war ein Auslandssemester im spanischsprachigen Raum für mich naheliegend. Meine Lateinamerika-Erfahrungen vor diesem Auslandssemester waren gleich null, somit flog ich mit ein paar klischeehaften Vorstellungen und sehr viel Neugierde in das größte Abenteuer meines Lebens. Doch wie sollte es werden? Mexiko, ein Land was sonst eher negativ in den Schlagzeilen auftaucht und beim Auswärtigen Amt einen vergleichsweise langen Eintrag hat. Lasst mich euch spoilern: Es war phänomenal und einzigartig! Kulturell ist Mexiko ein unglaublich beein-

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druckendes Land. Es ist nicht nur fünfmal so groß wie Deutschland, sondern auch um ein Vielfaches facettenreicher. Ob Wüste, schroffe Steinlandschaften, Karibikstrand oder Avatar ähnliche Canyons - es wird alles geboten. Egal, welcher Reisetyp man ist, für jeden ist etwas in Mexiko dabei. Selten habe ich so herzliche und offene Leute in der Welt getroffen. Einen lokalen Anschluss zu finden ist sehr einfach und die Leute helfen gerne mit Tipps. Zudem ist das Leben außerhalb der Universität während des Auslandsaufenthaltes unglaublich ereignisreich! Mexiko ist ein Land, welches sich sehr einfach bereisen lässt. Es gibt dort zwar keine Züge, die das Land durchqueren, jedoch ist das Busnetz so gut ausgebaut, dass man problemlos alle Regionen im Land erreichen kann (das kann allerdings je nach Strecke durchaus über zehn Stunden dauern). Über die Uni ist es ziemlich leicht Informationen zu veranstalteten Reisen zu bekommen. Das Angebot ist hierbei sehr vielfältig - ob 1-Tages-Trips, Wochenendausflüge oder landesweite Reisen über den „Día de los Muertes“ (Allerheiligen). Besagter Tag bzw. die Tage davor und danach sind ein absolutes Highlight. Ganz


Mexiko ist unterwegs, um die Toten zu ehren und nach mexikanischer Manier wird auf die Toten getrunken und anschließend das Leben gefeiert. Um es mit den Worten von Coldplay zu sagen: „Viva la vida“. Im Allgemeinen ist Mexiko ein weltoffenes Land, in dem die lokalen Traditionen nicht zu kurz kommen. Allerdings gibt es durchaus kulturelle Unterschiede, so ist das Land zum Beispiel stark katholisch geprägt und je ländlicher es wird, umso prädominanter wird die Religion. Die schlecht etablierte Mülltrennung und die großen Mengen Einwegplastik, die überall verwendet werden, sind schockierend. Jedoch kann man versuchen, mit einer stylishen Tübinger Stofftasche neue Trends zusetzen. Wie in Deutschland, ist die jüngere Generation tendenziell aufgeschlossener und wenn sie die Möglichkeit

haben, leben und feiern sie genauso ausgelassen wie wir, wenn nicht sogar noch ausgelassener. Am besten findet ihr es einfach selbst heraus. Als abschließendes Fazit möchte ich resümieren, dass diese einzigartige Erfahrung nicht mehr genommen werden kann. Die Zeit vor Ort hat mir unglaublich gut gefallen und ich wäre gerne noch länger geblieben. Meine ganz persönliche Empfehlung an alle ist, Mexiko möglichst komplett zu erkunden. Wenn es sich anbietet, lohnt es sich, lange Zeit durch das Land auf Reisen zu gehen. Es besteht kein Zweifel, dass ich erneut nach Mexiko fliegen werde und falls sich noch einmal die Chance ergeben sollte, würde ich jederzeit wieder ein Semester in diesem wunderschönen und abwechslungsreichen Land verbringen. „Nos vemos pronto y ¡Cuídate!“

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Mein Aufenthalt in Chile Hannah-Marie Beck Am Ende der Welt Chile - wo Wasser privatisiert und Abtreibung noch illegal ist. Das ist nicht nur das wohlhabendste, sondern laut Peace-Index auch sicherste Land Lateinamerikas. Zudem das Einzige, welches sich zum Kreis der OECD zählen kann: es ist ein Land der Gegensätze, der sozialen Ungleichheit. Ein Prozent der Bevölkerung verfügt hier über 33 Prozent des Einkommens. Die Hauptstadt Santiago de Chile selbst ist eine Brutstätte der Kontraste der Unterschied zwischen Arm und Reich ist extrem. Baufällige Häuser im Schatten von glitzernden Wolkenkratzern. Einige Viertel sind lateinamerikanisch wie aus dem Bilderbuch: ärmlich und heruntergekommen; voll streunender Hunde und lärmendem Verkehr. In anderen ‚barrios’ und an den touristischen Plätzen hingegen, spürt man den europäischen Flair, welcher Chile gerne nachgesagt wird. Hier hält sich der Kulturschock in Grenzen. Supermarktregale voll mit deutschen Produkten, deutsche Restaurants servieren Knödel mit Rotkohl und in Clubs feiert man brezelessend das Oktoberfest. „Wir Chilenen sind mehr ‚deutsch’ als

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ihr“, meinte einer meiner Kommilitonen einmal zu mir und trifft es damit auf den Punkt. Zumindest scheint dies für die upper-class ‚quica’-Chilenen zu gelten, welche sich ein Studium an einer der besten Universitäten Lateinamerikas leisten können. Die Pontificia Universidad Católica de Chile genießt weit über die Landesgrenzen hinaus einen hervorragenden Ruf. Wer hier studieren will, muss ordentlich blechen, denn Bildung ist und bleibt in Chile mit hohen Kosten verbunden. Dementsprechend ist das akademische Angebot von hoher Qualität, das Universitätssystem sehr verschult: drei Prüfungsphasen, regelmäßige Lektüren-Kontrollen, zahlreiche Gruppenarbeiten und wöchentliche Präsentationen. Und das, wo man doch zu Beginn erstmal noch mit dem chilenischen Dialekt zu kämpfen hat. Selbst Spanisch-Muttersprachler haben Schwierigkeiten, die Chilenen zu verstehen. In den angrenzenden Ländern macht man sich gerne über deren Genuschel und zahlreichen Modismen lustig. Zum Lernen der Sprache gar nicht so schlecht. Denn wer sich mit den Chilenen verständigen kann, der spricht Spanisch oder


‚Chilenisch’. Von den Universitätsräumen aus sieht man die schneebedeckten Gipfel der Anden in den Himmel ragen. Sie locken, das Land zu erkunden. Von der trockensten Wüste dieses Planeten bis hin zum ‚Ende der Welt’ (Patagonien) hat Chile so ziemlich alles zu bieten. Ich war hier Sandboarden, Klettern, Surfen, Skifahren – habe einen Vulkan bestiegen und bin durch zahlreiche Natur-Parks getrekkt. Über 4.300km schmiegt sich das Land als langer Streifen an das Meer. So kann man bereits nur eineinhalb Stunden von Santiago entfernt einiges erleben. Zudem ist es leicht, die angrenzenden Länder Peru, Bolivien oder Argentinien zu erforschen. Wer sich in Chile aufhält, sollte deshalb unbedingt den Rucksack packen und auf Reisen gehen, um diesen beeindruckenden Kontinent und seine Bevölkerung kennenzulernen. Zeit hatte ich dazu in den Semesterferien, denn ich durfte ein ganzes Jahr, zwei Auslandssemester, in diesem faszinierenden Land verbringen. Gerne wäre ich noch länger geblieben. Für mich wurde Chile während meines

Aufenthalts von einem Gastland zu einer zweiten Heimat. Ein Semester, vier Monate, das vergeht wie im Flug. Ist mehr Traum als Realität. Im zweiten Semester hingegen, wenn das Spanisch dann fließend von der Zunge geht, kehrt Alltag ein. Ich habe enge Freundschaften mit Chilenen geschlossen und fühlte mich in der Stadt nicht länger wie ein ‚gringo’ (Ausländer). Zudem fiel die Wahl der Kurse, mit den Erfahrungen des vorigen Semesters und durch Beratung meiner Freunde, deutlich besser aus. 365 Tage am anderen Ende der Welt. Kaum zu glauben, dass es schon vorbei ist. Ich bin sehr dankbar, für all das, was ich während meines Auslandsstudiums erleben durfte. Für die herzliche Offenheit der Chilenen, welche einen nach einer kurzen Plauderei direkt zum nächsten ‚asado’ (Grillparty) einladen. Für die Teilhabe am Leben und Studium auf einem chilenischen Campus. Für die atemberaubend schönen Landschaften, welche ich zu sehen bekommen habe. Chile hat mich immer wieder zum Staunen gebracht und für immer in seinen Bann gezogen.

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Mein Aufenthalt in Finnland Mara Steinbrenner

Kalt soll es da sein? Mehr als 3 Stunden Tageslicht gibt es auch nicht? Das schau ich mir doch mal genauer an! Das dachte ich mir, als ich eine Zusage für die University of Vaasa in Finnland erhalten hatte. Das Semester geht dort schon etwas früher los, also stieg ich Ende August in den Flieger, um mich auf den Weg nach Vaasa zu machen. Die Organisation des Wohnheims war sehr einfach und die Austauschkoordinatorin in Vaasa hatte immer ein offenes Ohr und stand mit Rat und Tat zur Seite. Um in den ersten Wochen gut in das Studentenleben zu starten, unterstützten uns internationale Tutoren und organisierten viele Einführungsveranstaltungen. Die Uni ging auch

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recht schnell los, dadurch, dass in Vaasa aber in zwei Perioden unterrichtet wird, hatte man nie zu viele Kurse auf einmal. Es gibt dort viele interessante Angebote, der Fokus liegt vermehrt auf International Business, aber auch ich als IEco’ler konnte einiges Passende finden. Die Universität ist sehr international ausgerichtet und es kommen jedes Jahr viele Studierende aus aller Welt, sei es für einen normalen Austausch, ein Double Degree oder den Master, dorthin. So lernte man neben der finnischen Kultur auch viele weitere internationale Lebensgewohnheiten kennen. Nun zu den Vorurteilen… Ist es wirklich so kalt? Wird es wirklich so dunkel? Sind die Finnen Kaffeetrinker Nummer eins


der Welt?Und reden kaum mit Fremden? Nun ja, kalt ist es. Aber man muss das Ganze positiv sehen, wie oft kann man über ein zugefrorenes Meer laufen, Rentiere im Schnee streicheln oder nach der Sauna (welche es im Übrigen in jedem Wohnheim und an der Uni gibt) Schneeengel machen? Zum Thema Dunkelheit… Das kann ich nun wirklich nicht schön reden… Nehmt Vitamin D und versucht einfach das Ganze zu überleben. Kaffee wird unglaublich viel getrunken, aber ich warne euch, der Filterkaffee in der Uni ist wirklich sehr gewöhnungsbedürftig! Und nun zu den Finnen. Was soll ich sagen, ich habe keine schlechten Erfahrungen mit ihnen gemacht. Mit den Professoren war

man sofort per Du und es war eine sehr entspannte und persönliche Atmosphäre an der Uni. Die Menschen in Vaasa waren immer hilfsbereit, sei es im Supermarkt, wenn man mal wieder Probleme mit der finnischen Sprache hatte oder, wenn man sich verlaufen hatte. Sie sind vielleicht etwas ruhiger und schätzen es, wenn man ihnen ihren persönlichen Raum lässt und nicht zu nah auf die Pelle rückt, aber ansonsten sind sie ein sehr geselliges Volk und es lässt sich dort gut für ein paar Monate aushalten. Ich war sehr zufrieden mit meinem Austausch und würde es jedem empfehlen nach Finnland zu gehen!

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Mein Aufenthalt in Australien Michaele Diehl Mein Auslandssemester verbrachte ich an der University of Technology in Sydney. Obwohl meine Entscheidung, nach Australien zu gehen, relativ kurz vor Bewerbungsfrist fiel und dadurch der Bewerbungsprozess ziemlich stressig verlief, freute ich mich riesig über die Zusage für die UTS. Im Juli ging es dann los nach Sydney. Die Stadt ist natürlich vor allem im Gegensatz zu Tübingen ziemlich groß und bietet extrem viele Möglichkeiten, sodass mir nie langweilig wurde. Ich entschied mich dafür, im Housing zu wohnen. Die Wohnheime sind für Sydney recht preisgünstig und direkt in der Nähe der Stadt und der Uni gelegen. Ich habe dort die meisten meiner Freunde kennengelernt. Besonders in der Einführungswoche aber auch noch während des Semesters gab es viele organisierte Veranstaltungen und Möglichkeiten, zusammen die Umgebung zu erkunden. Nach wenigen Wochen machten wir uns aber am Wochenende auch selbst auf und fuhren hauptsächlich zu umliegenden Nationalparks und Stränden. Unter der Woche stand die Uni meistens im Vordergrund. Die Kurse bestanden, wie auch in Tübingen, aus einer Vorlesung und einem dazugehörigen Tu-

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torium. Beides war jedoch wesentlich interaktiver angelegt, sodass vor allem in den Tutorien auch mündliche Mitarbeit und Vorbereitung gefragt war. Da das Angebot an Kursen im Schwerpunkt VWL ziemlich beschränkt war, belegte ich, bis auf einen Kurs, Vorlesungen im Bereich Betriebswirtschaftslehre. Diese orientierten sich wesentlich mehr an aktuellen Themen und Firmen, an deren Beispielen viele Theorien direkt erklärt wurden. Anfang November war das Semester dann auch schon vorbei. Im Anschluss an die Vorlesungen wurden die Klausuren der jeweiligen Kurse geschrieben. Da während des Semesters aber schon Hausarbeiten und Präsentationen anfielen, hielt sich der Aufwand hierfür in Grenzen. Danach verabschiedete ich mich von Sydney und reiste mit Freunden im Camper die East Coast entlang und verbrachte außerdem drei Wochen in Neuseeland. Ich würde jedem empfehlen, so viel wie möglich in der Zeit zu sehen und zu reisen. Die fünf Monate, die ich in Australien verbrachte, waren sicherlich die Spektakulärsten meines Studiums, die ich so schnell nicht vergessen werde und ich bin sehr froh, diese Erfahrung gemacht zu haben.


Mein Aufenthalt in den USA Carolin Jäger Während des fünften Semesters ging es für mich nach Fullerton in Kalifornien, etwa 40 Minuten südlich von Los Angeles. Die California State University Fullerton hat einen riesigen Campus mit 40.000 Studenten. Da die Uni Teil des Landesprogramms Baden-Württemberg ist, gestaltete sich der Bewerbungsprozess langwierig. Nachdem man für das Landesprogramm eine Zusage erhalten hat, folgte die nächste Bewerbung mit weiteren Formularen, Motivationsschreiben etc. für eine spezifische Uni. An dieser Stelle muss aber direkt hinterhergeschoben werden, dass sich der Aufwand auf jeden Fall lohnt. Mitte August ging es für mich dann endlich los. Zunächst standen einige Einführungsveranstaltungen für die Internationals an. Man konnte erste Kontakte knüpfen und Studenten aus Fullerton kennenlernen, die einem immer mit bester Laune, sehr hilfsbereit und offen begegneten. Nachdem die Uni regulär begonnen hatte, dauerte es nicht lange, bis die ersten Quizzes, Präsentationen sowie Homework- und Assignmentabgaben anstanden. Es fällt deutlich mehr Arbeitsaufwand während des Semesters an, allerdings sind die Anforderungen nicht mit

dem Tübinger Niveau zu vergleichen. Daher bleibt während des Semesters genug Zeit, um Kalifornien zu bereisen und das Leben im Ausland zu genießen. Fullerton ist der perfekte Ausgangsort, um alle Facetten Kaliforniens zu entdecken. Entlang der Pazifikküste gelangt man innerhalb eines Tages über den Highway 1 nach San Francisco. Die zahlreichen Nationalparks in Kalifornien und Umgebung kann man während eines Roadtrip-Wochenendes bereisen. San Diego ist nicht weit und durch die Nähe zu Los Angeles, sind die dortigen Events wie Football-, Basketball- und Baseball-Spiele und Konzerte schnell zu erreichen. Nach dem Semester kann man mit dem Visum für Exchange Students noch einen Monat in den USA bleiben, deshalb hatte ich mich dazu entschieden, mit Freunden aus Fullerton, die Ostküste der USA zu bereisen, um dann von dort den Heimweg anzutreten. Insgesamt kann ich ein Auslandssemester an der California State University Fullerton jedem weiterempfehlen. Ich hatte ein spannendes und intensives Semester mit vielen neuen Erfahrungen, habe wunderschöne Landschaften gesehen und neue Freundschaften geschlossen.

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Impressum Herausgeber Freie Fachschaft Wirtschaftswissenschaft Nauklerstraße 47 72074 Tübingen

Erscheinungsdatum 4. Juli 2019

V.i.S.d.P. Sarah Czapko & Josua Vogler

Sprechstunde Montag 10-12 Uhr, Dienstag & Donnerstag 10-14 Uhr

Redaktion Sarah Czapko & Josua Vogler

Sitzung Montag, 20 Uhr c.t.

Layout Sarah Czapko & Josua Vogler

Bilder: ©pixabay

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Ausgabe 76  

Die Fachschaftszeitung der Freien Fachschaft Wirtschaftwissenschaften im Sommersemester 2019.

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