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SS 05 # 48

WORT ZUM WIWI

FFW - Freie Fachschaft WIWI

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Editorial

Editorial Das Wort zum Wiwi hat alle anderen Fakultätszeitungen, inklusive der Wiwi-News, überdauert! Auf alle wichtigen Informationen braucht Ihr dennoch nicht zu verzichten, denn wir starten jetzt schon zum 48. Mal und liefern Euch wie immer die neuesten Informationen aus der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät – und die verlässlichsten, schließlich sind wir ja die Fachschaft. Obwohl wir uns über eine neue Generation sehr aktiver und motivierter Kommilitonen freuen, vermissen wir das Feedback von der breiten Basis. Unsere Artikel dieser Ausgabe sind als Denksportaufgaben für alle Studis gedacht – was haltet Ihr von den Bachelor- und Masterprogrammen? Inwiefern betreffen Euch die neuen Zulassungsbeschränkungen? Wie hat’s Euch auf unserem Clubhausfest gefallen? Worüber wollt Ihr mehr wissen? Wir freuen uns auch über Fragen von Euch jenseits der typischen „Welcher-Prof-gibtgute-Noten-im-Hauptstudium?!"Gretchenfrage. Feedback erhalten wir gerne, und Leserbriefe drucken

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wir auch gerne ab. Mailt uns unter wiwimail@web.de. Unsere Auslandsreportage entführt Euch wie üblich in die große weite Welt, diesmal nach China. Außerdem gibt’s eine spannende Reportage über Rankings, die Euch sogar in fremde Hörsäle entführt. Wem dies alles zu abstrakt ist, der kann nach den Uniwahlen am 22. und 23.6. (Einen Zettel auszufüllen ist ja soooo stressig...) zu unserem Grillfest am 22. Juni kommen. Die Fachschaft sorgt sich dort um das leibliche Wohl der Dozenten und Studierenden. Dennoch, was wären wir ohne Gruppenbilder powered-byAiesec? Wahrscheinlich ein Haufen gesichtsloser Klonkrieger. Außerdem haben wir dank Photoshop dieses Jahr immerhin die Kandidaten für den Fakultätsrat auf einem Foto vereinigen können! Geistige Nahrung gibt’s auch am 27.6. – Rudi Scharping kommt nach Tübingen! Außerdem hat die Fakultät, damit die Lehre in der KöhlerFor-President-Ära nicht komplett zum Erliegen kommt, zwei neue Honorarprofessoren angeheuert, Klaus Töpfer und Jürgen Stark. Nun aber wünschen wir Euch viel Spaß beim Lesen von WzW #48 Sanna, Julia, Roman und Regina


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3. Editorial 4. Impressum 5. Fachschaft im Wintersemester 04/05 8. Bachelor- und Masterstudiengänge 12. Rankings 15. Uniwahlen 20. Neuigkeiten aus den Fakultätsgremien 24. Durchfallquoten 25. WiWi-News 28. Uniwahlen-ABC 30. Interview mit Prof. Starbatty 34. Auslandsbericht - Peking 38. Gastvortrag von Rudolf Scharping 40. Lehrstuhlsingen 2004 41. Fachschaftsimpressionen 42. Kreuzworträtsel 44. Lebensweisheiten 46. Wirr-Warr

Impressum Redaktion Roman Hagelstein - Regina Sappl Sanna Stephan - Julia Höninger Wido Geis - Martin Miermeister Sarah Kanzen - Katrin Peters Mareike Schmitz - Christian Dick Sebastian Benz Werbung Roman Hagelstein, Luis Fernandes, Regina Sappl Layout Julia, Regina und Roman Auflage - 1 000 Exemplare Erscheinungsdatum - Juni 2005

V.i.S.d.P. Roman Hagelstein Schickhardtstr. 9 72072 Tübingen Sprechstunde Mo 11.00 – 13.00 Uhr Mi 15.00 – 17.00 Uhr Sitzung Mo 20.00 Uhr Herausgeber Freie Fachschaft Wirtschaftswissenschaften Nauklerstr. 47, 72074 Tübingen Tel: 07071 / 29 – 74656 Fax: 07071 / 29 – 5231 www.uni-tuebingen.de/ffw wiwimail@web.de


Fachschaft Semesterbericht

Die Fachschaft im Wintersemester 04/05 Nun ist es wieder so weit, der Semesterkoordinator des letzten Wintersemesters packt aus und berichtet aus erster Hand aus den Katakomben des Prüfungsamts. Generationenwechsel in der Fachschaft: Viele erfahrene Fachschaftler haben ihr Studium beendet oder treten zum Ende des Studiums in der Fachschaft ein wenig kürzer. Zum Teil stehen sie noch auf Abruf bereit und unterstützen die nun „aktive“ Truppe. Und wer ist das jetzt? Es gibt neue Gesichter: Zu Beginn des Wintersemesters hatten schon eine Reihe Drittsemester und Auslandsheimkehrer die Fachschaft verstärkt. Hinzu kamen in den Folgemonaten Seiteneinsteiger aus höheren Semestern und –dank erfolgreicher Ersti-Einführungnatürlich Erstsemester hinzu. Wir sind personell wieder gut aufgestellt. (Über engagierte Zugänge freuen wir uns aber trotzdem.)

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Auch im Wintersemester 2004/2005 stand bei uns in der Fachschaft zunächst die Erstsemestereinführung im Mittelpunkt. Infocafés, Stadtspiel, Kneipentour, Erstiparty und Erstihütte bildeten den Auftakt, die ErstieTutorien folgten später. Bei der Erstihütte gab es bei der Katerwanderung sonntags einen wichtigen Lerneffekt für alle Erstis: Auch bei großer Orientierungslosigkeit kommt man irgendwie zum Ziel! Das gibt Mut für die eine oder andere Grundstudiumsveranstaltung. Das Hauptstudiumstutorium sollte Studierenden an der Schwelle zum Hauptstudium das Credit- PointSystem nahe bringen und die einzelnen Lehrstühle vorstellen. Die Reaktion auf dieses Informationsangebot war positiv, besonders mit Hinblick auf die Lehrstühle, die von den Professoren selbst vertreten waren. Erinnert unsere

Ihr Euch noch an Weihnachtsfeier? Eine


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Fachschaft Semesterbericht

stimmungsvolle Feier mit einer ganz besonderen Atmosphäre! Diesmal mit einem Bibelquiz für die Professoren (z.B. „Welcher steuerpolitischen Konzeption hing Jesus an?“). Dieser weihevolle Auftakt konnte allerdings nicht verhindern, dass die Feier wie immer zu einer profanen und stimmungsvollen Party wurde. Uns hat es gefreut… Ein Novum in unserer Fachschaftsgeschichte: JointVenture von WiWis und Medizinern: Zwei der größten Fakultäten veranstalteten zusammen im Dezember ein Clubhausfest! Obwohl zuerst nicht ganz freiwilligdas fragwürdige Vergabeverfahren der Räte hat auf die beiden großen Fakultäten WiWi und Medizin keine Rücksicht genommen und Clubhausfeste an kleinere Studentengruppierungen zugeteilt. Da waren zwei völlig unterschiedliche Clubhausfestkonzeptionen und Fachschaftskulturen unter einen Hut zu bringen und so haben wir sicherlich

voneinander gelernt. Trotz erschwerter Organisation - Spaß gemacht hat´s allemal. Inzwischen ist die Fachschaft längst wieder mit großem Elan in das Sommersemester gestartet. Für dieses haben Katrin P. und Sarah die Semesterkoordination übernommen. Christian Dick


7 careon.de

INTERNET SOLUTIONS FOR HEALTHCARE GMBH Zur Unterstützung unserer Projekte im Gesundheitswesen suchen wir ab sofort in Teilzeit einen engagierten

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BAMA

Bachelor- und Masterstudiengänge: Neues aus der BA/MA-Kommission Wie Donata euch schon in früheren WZW berichtet hat, wird im Moment die Einführung der Bachelor- und Masterstudiengänge vorbereitet. Dazu wurde eine Kommission eingerichtet, die entsprechende Prüfungsordnungen ausarbeitet, damit schon im

Wintersemester 2006/2007 die neuen wissenschaftlichen Bachelorstudiengänge (B.Sc.) starten können. Aktueller Stand der Diskussion ist, dass auch der Master of Science parallel starten soll. Um euch jetzt schon einen Vorgeschmack zu liefern, berichten wir euch hier vom aktuellen Stand der Diskussion. Es ist aber noch nichts endgültig beschlossen, deswegen solltet ihr eure Planungen auf keinen Fall direkt darauf ausrichten. Ziemlich sicher ist die Anzahl der neuen Bachelorstudiengänge. Analog

zum gemeinsamen Grundstudium in BWL/VWL und den I-Studiengängen wird es den „Bachelor in Economics and Business Administration“, den „Bachelor in International Business Administration“ und den „Bachelor in International Economics“ geben. Das Auswahlverfahren wird, wie in IBWL/ IVWL schon erfolgreich getestet, aus einem Gespräch mit zwei Professoren bestehen. Ein Abschluss in den alten Diplomstudiengängen wird mindestens bis zum Wintersemester 2012 möglich sein. Form und Zeitpunkt eines möglichen Wechsels aus den Diplomstudiengängen in die neuen Studiengänge sind noch in der Schwebe. Deren Aufbau wird sich wahrscheinlich sehr stark an den alten Fächern orientieren. Die Unterschiede im zweiten Jahr, also dem jetzigen Grundstudium, werden sein, daß BWLund VWL1, P-Recht 1 und P-Recht 2, sowie Mathe 1 und Mathe 2 zu jeweils einer Veranstaltung zusammengefasst werden. Kostenrechnung und Rechnungslegung (in etwa Bilanzen) kommen im jeweils zweiten und vierten Semester dazu. Zudem hat man nun im dritten Semester die Wahl zwischen Wirtschaftsinformatik und Quantitative Methoden/Ökonometrie. Das dritte Jahr des Bachelors erlaubt eine Vertiefung in drei der folgenden Schwerpunkte:


BAMA

Banking and Finance, Financial Accounting and Taxation, Managerial Accounting and Organization, Marketing and Information, Applied Economic Theory, International Trade and Finance, Public Finance, Empirical Economics, International Economic History und fakultätsfremden Wahlfächern, mit denen die Verhandlungen noch laufen, Genauso läuft‘s für die Studienpläne des Regionalteils im B.Sc. in International Economics. Die Bezeichnung im Diplom entspricht den Schwerpunkten – wer volkswirtschaftliche Fächer wählt, erhält den B.Sc. of Economics, analog gibt’s für den eher an BWL interessierten Studi den B.Sc. of Business Administration. Lasst euch von den englischen Bezeichnungen nicht verwirren! Die Veranstaltungen im Bachelor werden im Gegensatz zu denen im Master zumindest im Grundstudium noch auf Deutsch gehalten. Im sechsten Semester schreibt man statt der vierten Klausur parallel eine Bachelorarbeit, die eine Einführung ins wissenschaftliche Arbeiten darstellen soll und extra betreut wird. Der große Vorteil der Bachelorstudiengänge wird sein, dass sie

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europaweit anerkannt und kompatibel sind. Dies macht das neue System der ECTS-Punkte möglich, das die notwendige Arbeitszeit für einen Kurs widerspiegeln soll. So gibt eine Veranstaltung wahrscheinlich 7,5 ECTS-Punkte, was einem Viertel des Semesterpensums von 30 ECTSPunkten entspricht. Leistungen aus dem Ausland können so besonders gut angerechnet werden. Ein Auslandssemester ist für den B. Sc. in International Business Administration Pflicht, bei den anderen im 5. Semester möglich. Für die vier Klausuren pro Semester wird man in den ersten beiden Jahren automatisch zum Haupttermin angemeldet, bei Nichtbestehen einer Prüfung ist man zum Nachtermin eingeschrieben. Jede Klausur darf zweimal geschrieben werden, mit einem „Joker“ (möglicher dritter Versuch, der nur im zweiten Jahr eingesetzt werden kann). Im letzten


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BAMA

Jahr hat man „Maluspunkte“, d.h. eine bestimmte Anzahl an Wiederholungsversuchen, mit denen beliebige, nicht bestandene Klausuren wiederholt werden können. Weitere Details für die internationalen Bachelors sind noch nicht entschieden, ebenso verhält es sich mit den Masterstudiengängen. Die vier wissenschaftlichen Master der Wiwi-Fakultät, dessen Einführung auch nicht mehr lange auf sich warten lassen wird, haben jeweils 90 ECTS-Credits. Neun so genannte „Teilmodule" zu je 7,5 ECTS müssen absolviert werden, vier pro Semester, dazu kommt im letzten Semester die Anfertigung einer 4-monatigen Masterarbeit. Wer aus dem Bachelor nur 180 ECTS (drei Studienjahre Regelstudienzeit) vorweisen kann, wird allerdings für den Master nur unter der Vorraussetzung genommen, zusätzlich noch 30 ECTS zu absolvieren. Für Absolventen der Nachfolgestudiengänge von IVWL und IBWL wird dies entfallen, denn diese Studiengänge sind für eine Regelstudienzeit von 7 Semestern ausgelegt. Einer unserer Master (M.Sc., Master of Science) nennt sich „Accounting and Finance"; man muss mindestens drei Teilmodule (in etwa heutige 6-LPVeranstaltungen im Hauptstudium) im Kernbereich der Rechnungslegung und der Finanzen absolvieren, dazu jeweils mindestens zwei aus dem Vertiefungs- und Ergänzungsbereich, der weiterer Spezialisierung erlaubt. Maximal zwei Wahlmodule sind

erlaubt. Der „General Management"-M.Sc. setzt, wenn auch weniger fokussiert, vorrangig die Schwerpunkte im BWL-Bereich; alle unsere speziellen BWL-Fächer aus dem Hauptstudium, Industrieökonomik, Ökonometrie und OR können nach dem vorläufigen Stand absolviert und vertieft werden, es gibt ebenfalls einen Wahlbereich. Ein Master in „International Economics and Finance" wird für an internationale Wirtschaftstheorie, Finanzen und Ökonometrie interessierte Studenten wohl die beste Wahl sein. Diese drei Schwerpunkte bilden den Kern des entsprechenden Masterstudiengangs. Der M.Sc. in „International Economics and American/Asian/European/Middle Eastern Studies" ist als Nachfolger des IVWL-Studiengangs gedacht. VWL und Ökonometrie werden studiert und vertieft, dritter Schwerpunkt ist die jeweilige Region. In dessen Rahmen wird man sich wahrscheinlich aus Ge schichtswissenschaften, Geographie, Politikwissenschaften, Europarecht Kulturwissenschaften einen Cocktail mixen können. Demnächst stehen Entscheidungen über weitere Details der Prüfungsordnung an, die in einem großen Maß von den Vorgaben des Bildungsministeriums in Stuttgart beeinflusst werden. Unsere bisherige gute Zusammenarbeit mit den Professoren und dem Dekanat lässt uns hoffen, dass wir in den Verhandlungen das Beste für die jetzigen und zukünftigen Studierenden erreichen werden. Roman/Johanna


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Kommentar

Wer gerankt ist, hat gewonnen Die Wiwi-Fakultät wird in letzter Zeit offenbar sehr oft evaluiert, kontrolliert, gerankt. Das Wort zum Wiwi verrät, wie es in Wirklichkeit bei uns aussieht. EVALAG (Evaluationsagentur Baden Württemberg) Im Jahr 2003 wurden alle 16 BWLFakultäten - inklusive FH’s - im Ländle miteinander verglichen, der Report ist unter evalag.de erhältlich. Hier berichten wir nur über die Zeugnisse der vier Unis, die BWL anbieten. Die Agentur bemängelt, dass die Hohenheimer Fakultät wenig international ausgerichtet ist und die Organisation der Prüfungen intransparent ist, die Korrektur also zu lange dauert. Der dortige Studiengang „Wirtschaftswissenschaften" ist für die Gutachter nicht fokussiert genug. Die durchschnittliche Studienzeit ist mit 11,6 Semestern (Stand 2002) verbesserungsfähig, sie liegt vor allem am hohen zeitlichen Aufwand im Hauptstudium. Positiv aufgefallen ist den Gutachtern die niedrige Abbrecherquote und die gute Betreuung durch die Lehrkräfte. D i e „technische

BWL" in der Schwabenmetropole Stuttgart leidet unter schlechter Raumausstattung und Betreuung der Studis. Der Technikteil ist gut, der betriebswirtschaftliche nicht so. Die Abbrecherquote beträgt deshalb über 50%, teilweise als Migration in

die reinen Technikstudiengänge. Fürs Studium braucht man im Schnitt fast 13 Semester – ein Negativrekord. Mannheim hat alles, was der Rest nicht hat. Viel Breite und Tiefe und eine gute Betreuungsrelation dank der 18 Professoren allein in BWL; international führende Studiengänge wie der European MBA, das Graduiertenkolleg... Die Stadt hat aber nicht den Charme Tübingens! Ausserdem lässt sich im Report die folgende Aussage finden: „Die Gutachter sind darüber erstaunt, dass in der [Grundstudiumsklausur, Red.] Makroökonomik mehr als die Hälfte der Studierenden das Lernziel beim ersten Versuch nicht erreicht. Die Gutachter empfehlen, die Prüfungsvoraussetzungen zu überdenken und eine bessere Definition von Leistungsanforderungen und voraussetzungen vorzunehmen." So viele Unterschiede zu Tübingen


Kommentar

gibt’s also doch nicht. Außerdem wird die geringe Spezialisierung im Hauptstudium bemängelt. Die Eberhard-Karls-Uni verdient das Prädikat „wissenschaftlichste Uni im Ländle". Allerdings in BWL nur für ihren positiv aufgefallenen Schwerpunkt in Accounting & Finance. Auch in diesem Schwerpunkt werden aber Schönheitsfehler bemängelt, etwa die Ausstattung mit relevanter Standardsoftware. Schlecht ist die mangelnde Information der Bewerber von Seiten der Fakultät über unseren Schwerpunkt – viele kommen mit der Vorstellung, hier problemlos Marketing oder Organisation studieren zu können. Es wird angemerkt, dass sich Forschung und Lehre in den letzten Jahren, durch die Evaluation der Lehre und die Berufung enthusiastisch forschender Professoren, verbessert haben. Die durchschnittliche Studiendauer hat sich auch verringert. Nunmehr seid ihr schon unter den langsamsten 50%, wenn ihr das Diplom in 11,5 Semestern nicht schafft. Die Regelstudienzeit schaffen ganze 10% der Absolventen. Das ist immerhin eine Verfünffachung der Quote seit Abschaffung der Blockprüfungen, stellt aber immer noch die Frage, ob die acht Semester in der Prüfungsordnung eine realistische Größe oder Wunschdenken sind. Mit etwas Aufwand, und wenn man Nebenjob, Ausland oder Praktikum herausrechnet, geht’s ja eigentlich.

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Centrum für Hochschulentwicklung Am Arbeitsmarkt haben die BWLAbsolventen der Uni Tübingen gute Chancen, die Betreuung ist laut dem ZEIT/CHE-Ranking spitze. Die Studierenden situieren Tübingen aber eher im Mittelfeld der deutschen Unis, Bibliotheksausstattung, Veröffentlichungen und Reputation der Fakultät liegen laut Studie ebenfalls im Mittelfeld. In VWL sind die wissenschaftlichen Veröffentlichungen und die Reputation bei Professoren zwar nicht herausragend. Im Vergleich aller deutschen VWL-Studiengänge finden die Studierenden die Fakultät aber gut. CEO Of the Future Dieser McKinsey-Wettbewerb ist zwar kein Ranking an sich, es sei aber angemerkt, dass drei der fünf Gewinner aus Wiwi-Fakultäten in BaWü kommen: Mannheim, FH Reutlingen und, nicht zuletzt, Tübingen. Studentenspiegel Auch wieder McKinsey. Zusammen mit dem Spiegel kamen die (I-)VWL’ler aus Tübingen auf den ersten Platz ihres Fachbereichs (WzW berichtete). Die Betriebswirte kamen


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Kommentar

mit ihren Schlüsselqualifikationen ins deutsche Mittelfeld auf den 28. Platz, nach Mannheim (8.), Hohenheim (9.) und Stuttgart (13. Platz). Wir Studenten sind wohl zu fixiert auf Theorie. Evalag bemängelte ja die fehlenden „Sozialkompetenzen" der Tübinger. Die Betreuung hat sich auch verschlechtert, seit sich seit ein paar Jahren herumgesprochen hat, dass hier jeder einsteigen darf. Das einzige Semester, für das man sich nicht bewerben sollte, ist das erste. Die Beschränkungsregelung, die die Situation entschärfen soll – wenn wir Glück haben – wird vom Wissenschaftsministerium bis jetzt schickaniert. Forschung Die Wirtschaftswoche kooperierte 2005 mit dem CHE, um ein neuartiges Forschungsranking zu erstellen. Gerankt wurden Drittmittel, Publikationen und Promotionen. unsere Fakultät taucht in BWL unter den 13 forschungsstarken Unis und bei den Drittmitteln nicht auf. Bei den Publikationen befindet sie sich in der Schlussgruppe, bei der Anzahl Promotionen im deutschen Mittelfeld. Die für die Studie befragten 88 Professoren empfehlen zum studieren Mannheim, München, Köln, Münster und Frankfurt. Tübingen wird immerhin einmal genannt. Die VWL in Tübingen landet beim CHE-Ranking 2005 in Punkto Publikationen ebenfalls im Mittelfeld, bei Promotionen gerät sie aber eher ins Hintertreffen. Die befragten

Professoren empfehlen in VWL Mannheim, Bonn, München und die Humboldt-Uni Berlin. Unter den forschungsstarken Unis, und bei den für eine reibungslose Forschung notwendigen Drittmitteln, taucht Tübingen in VWL ebenfalls nicht auf. In einer Studie im European Economic Review, in der es um nach Güte gewichtete Publikationen geht, taucht Tübingen für den Zeitraum 1996-2002 auf Platz 94 immerhin unter den besten 100 wirtschaftswissenschaftlichen Fakultäten in Europa auf. Vor 1996 war die Fakultät bei dieser Methode, die Zitate in Fachzeitschriften misst und gewichtet, auf Platz 185 der WiwiFakultäten. Ein Vergleich nur der deutschen Fakultäten in dieser Studie katapultiert uns sogar auf den siebten Platz; er erscheint mir aber wegen der internationalen Orientierung an unserer Fakultät weniger angebracht. Auch in Wirtschaftswoche-Rankings erscheinen für uns Lichtblicke, etwa die erfreuliche Platzierung von Frau Prof. Buch unter den zehn besten deutschen Wiwi-Nachwuchsforschern unter 40. Roman


Fakultätsratswahl

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Die Wiwis greifen nach den Sternen ! Auch in diesem Juni stehen wieder Wahlen zum Fakultätsrat an. In diesem Gremium werden alle die Forschung und Lehre betreffenden Angelegenheiten entschieden. Eure Interessen werden dabei von sechs gewählten Studierenden vertreten. Die Wahl findet dieses Jahr am 22. und 23. Juni statt. Die Fachschaft geht dabei mit einer Liste von sechs motivierten Kandidaten ins Rennen. Diese Kandidaten benötigen Eure Unterstützung, um auch im nächsten Jahr Eure Interessen im Fakultätsrat angemessen vertreten zu können. Eure Aufgabe dabei ist nicht besonders schwer: Kommt einfach zur Wahl! Dabei müsst Ihr nicht alle sechs Stimmen, die Ihr habt, verteilen, sondern könnt auch nur einzelne Kandidaten wählen. Diese Gelegenheit könnt Ihr natürlich auch dazu nutzen, Eure Anliegen für das nächste Jahr vorzubringen und von den Kandidaten Antworten auf Fragen aller Art zu bekommen. Außerdem werden wir uns noch in Lehrveranstaltungen jeden Semesters vorstellen. Um eine möglichst große Legitimation zu erhalten, wünschen wir uns eine hohe Wahlbeteiligung. Die 21,25% des letzten Jahres sollten

uns als Ansporn dienen, den Aufwärtstrend fortzusetzen und diese Marke nochmals zu toppen. Letztes Jahr erreichten wir damit im Fakultätenvergleich den 5. Platz und wollen in diesem Jahr die Spitzenpositionen angreifen. Wir sehen diese Wahlbeteiligung als Erfolg und Bestätigung unserer Fachschaftsarbeit, die weit mehr umfasst, als 3 Parties im Jahr zu organisieren. Wir beraten und informieren, in und häufig auch außerhalb unserer Sprechstunden, besorgen und verwalten ein umfangreiches Angebot an Skripten, stellen verschiedenste Angebote auf unserer Homepage bereit und die Erstsemestereinführung, von der so mancher unter Euch profitiert hat, ist eine der umfassendsten der ganzen Universität. Mit Eurer Beteiligung an der Wahl zeigt Ihr uns, dass Ihr unser Wirken für richtig empfindet und uns unterstützt. Aus diesem Grund und um Euren Vertretern im Fakultätsrat ein starkes Mandat zu geben, nehmt Euch die fünf Minuten Zeit und geht wählen. Da die Wahlen im Kupferbau stattfinden, könnt Ihr dies bequem zwischen zwei Vorlesungen erledigen. Geht wählen und unterstützt uns als Fachschaft aller Wiwis mit Eurer Stimme am 22.6. und 23.6.05! Sebastian und Julia


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Fakultätsratswahl

WAHL ZUM FAKULTÄTSRAT 2005 Mittwoch, 22.06. Donnerstag, 23.06.

Das Team der Freien Fachschaft Wirtschaftswissenschaften


Fakultätsratswahl

Marie von Gaisberg

BWL (Doppeldiplom-Programm Semester

mit

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Straßburg),

8.

Marie war schon 2002 Mitglied des Fakultätsrats und der Studienkommission und hat dort die Konzeption der Master/Bachelor Studiengänge begleitet. Nach 3 Semestern in Straßburg ist sie wieder in Tübingen und engagiert sich weiterhin aktiv für die Fachschaft. Für die nächste Fakultätsrats-Periode möchte sie vor allem die Interessen der Studenten im Hauptstudium vertreten und sich für eine Verbesserung der Studienbedingungen einsetzen, und für eine Verlängerung der Öffnungszeiten der Uni-Bibliothek.

Kristina Schroelkamp

Internationale VWL, 4. Semester Nach zwei Jahren in der Stadt der Liebe verschlug es Kristina letztes Jahr in das schöne Tübingen. In der Fachschaft ist sie seit dem Ersti-Wochenende mit dabei, um ihr Motto „Etwas für die Allgemeinheit tun und dabei viel Spaß haben“ in die Tat umzusetzen. Im Fakultätsrat möchte sie eure Interessen vertreten und sich für einen reibungslosen Übergang vom Diplom- zum Bachelor/ Master-Studiengang einsetzen.

Wido Geis

Internationale VWL, 6. Semester Auch Wido bringt bereits Erfahrung in der Arbeit im Fakultätsrat mit. Im WS 04/05 setzte er sich für die Ausgestaltung der BA/MA-Studiengänge, insbesondere Sinologie, mit Eifer ein. Diese Arbeit möchte er nun nach seinem Auslandssemester in Peking fortsetzen und erfolgreich zu Ende bringen.


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Fakultätsratwahl

Sebastian Benz

Internationale VWL, 2. Semester Sebastian ist schon seit seinem ersten Semester in der Fachschaft aktiv. Zur Zeit kümmert er sich vor allem um die Organisation des diesjährigen Grillfests. Im nächsten Jahr möchte er auch eure Interessen im Fakultätsrat vertreten. Dabei geht es ihm hauptsächlich darum, eure Studienbedingungen so gut wie möglich zu verbessern, so dass ihr ohne Reibungsverluste effektiv studieren könnt. Im Besonderen möchte er sich noch dafür einsetzen, dass der Kupferbau (als eines der letzten UniGebäude) endlich auch rauchfrei gemacht wird.

Julia Höninger

Internationale VWL, 2. Semester Julia ist seit diesem Jahr in der Fachschaft. Dort engagiert sie sich in der Redaktion des Wort zum WIWI und ist unter anderem für das Layout zuständig. Sie möchte sich dafür einsetzten, dass die Studenten, die im Diplomstudiengang angefangen haben, auch nach der Einführung der Bachelor- und Masterstudiengänge ohne Zeitverlust fertig studieren können.

Stefan Büttner

Internationale VWL, 8. Semester. Nach einjährigem Auslandsaufenthalt kehrt Stefan mit vielen neuen Eindrücken und Ideen aus Boston zurück. Im kommenden Jahr möchte er sich in den Fakultäts- und Unigremien sowohl für eine Verbesserung der Betreuungsund Servicesituation als auch die dringend nötige Verbesserung der Infrastruktur einsetzen. Im Ausland hat sich Stefan vor allem mit dem Thema Hochschulökonomik auseinandergesetzt und dadurch für uns wertvolle Erkenntnisse über das US-Studiensystem, mit allen dazugehörigen Facetten von Rankings, Anreizsystemen, Infrastruktur, Tuition, etc. gewonnen.


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Fakultätsrat

Neuigkeiten aus den Fakultätsgremien Die Arbeit Eurer Studierendenvertreter der Fachschaft Wie immer informieren wir an dieser Stelle über wichtige und die Studierenden betreffende Angelegenheiten aus dem Fakultätsrat und den zuarbeitenden Gremien. In der aktuellen Amtsperiode Eurer Studierendenvertreter aus den Reihen der Fachschaft wurden und werden wichtige Projekte im Fakultätsrat diskutiert und verabschiedet. So wurde intensiv über jeden einzelnen Paragrafen der Prüfungsordnungen für die neu einzuführenden Studiengänge im Rahmen von Bachelor und Master diskutiert, sowie die Einführung von Zulassungsbeschränkungen im Hauptstudium beschlossen. Die von Euch gewählten Fachschaftler konnten bei ihrer Gremienarbeit immer wieder aufgrund des Rückenwindes aus den letzten Uniwahlen wichtige Akzente im Sinne einer studentenfreundlichen Umsetzung von Reformen setzen. Um auch im nächsten Fakultätsrat wieder ein starkes Mandat zu haben, fordern wir Euch alle dazu auf, uns bei den UNIWAHLEN am 22. und 23. Juni wieder mit Eurer Stimme zu unterstützen. Unsere Kandidaten für die Wahlen zum Fakultätsrat sind auf Euch angewiesen. Ob ihr einen oder alle Kandidaten wählt spielt keine Rolle. JEDE STIMME ZÄHLT!!! Kommt an unseren Wahlstand und informiert Euch!!! Geht wählen!!!

Nun zu den aktuellen Neuigkeiten: 1. Bachelor-/Masterstudiengänge 2. Zugangsbeschränkungen im Hauptstudium 3. Berufungskommission Nachfolge Cansier 4. Automatisierung von Klausurenanmeldungen Ad 1. Bachelor-/Masterstudiengänge Die in der BAMA-Kommission, der Studienkommission und dem Fakultätsrat diskutierten Entwürfe zur Prüfungsordnung sind weiter gediehen (wir berichteten im WzW #47). Die allgemeine „Prüfungsund Studienordnung [...] für die Studiengänge […] mit akademischer Abschlussprüfung“, sowie die erste Prüfungsordnung für den Studiengang „Bachelor of Science in Economics and Business Administration“ wurden bereits in zweiter Lesung behandelt und sollen nach einer dritten Lesung noch in diesem Semester verabschiedet werden. Uns als Studierendenvertretern ist es dabei gelungen, alle aus unserer Sicht wichtigen Akzente und Änderungen einzubringen und umzusetzen. Beispielsweise konnten wir eine Verlängerung der Frist zum Abschluss des Studiums für die noch abschließenden Diplomkandidaten erreichen. Die geplante Einführung der


Fakultätsrat

neuen Studiengänge wurde auf das Wintersemester 2006/07 verschoben. Vorabinformationen zu den neuen Studiengängen, deren Ausrichtung, sowie Wechselmöglichkeiten und Fristen für die Diplomstudenten finden sich auf unserer Fakultätshomepage. (www.uni-tuebingen.de/wirtschaft � Bewerberinformationen � „Wann starten in Tübingen Bachelor- und Masterstudiengänge“) Ad 2. Zugangsbeschränkung im Hauptstudium Wie in unserem Newsletter vom März berichtet, wurde für das WS 2005/2006 die Einführung von Zulassungsbeschränkungen im höheren Semester beim Ministerium beantragt. Mit der Einführung sollen zukünftige „Quereinsteiger“ anderer Universitäten bei einem Wechsel in einen Studiengang unserer Fakultät ebenebenfalls Beschränkungen unterliegen. Auf diese Weise sollen Kapazitätsengpässe bei Lehrveranstaltungen verringert werden. Wir Studierendenvertreter haben diese Absicht grundsätzlich für richtig gehalten und im Fakultätsrat dem Beschluss bei einer Enthaltung zugestimmt. Um jedoch unbillige Härten für die bei uns studierenden WiWis bei einem Wechsel zwischen den Studiengängen, etwa von IBWL zur BWL oder von IVWL zur VWL zu vermeiden, haben wir nach der Entscheidung nochmals das Gespräch mit unserem Dekan

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gesucht und unsere Bedenken in einem Brief dargelegt (zu finden unter: www.uni-tuebingen.de/ffw/ Downloads/Verschiedenes/StudWechselFFW-Stellungnahme.pdf). Die Leitung unserer Fakultät hat uns in unseren Vorstellungen bezüglich der umzusetzenden Regelungen weitgehend unterstützt, indem sie zumindest den Wchsel von IBWL zu BWL und IVWL zu VWL offen halten sollte, und dies auch in ihrem Antrag an das Ministerium vertritt, wie aus einem Schreiben unseres Studiendekans, Herrn Prof. Jahnke vom 16. März, hervorging. (zu finden unter: www.uni-tuebingen.de/ffw/Downloads/ Verschiedenes/StudWechsel-FakStellungnahme.pdf). Da im Ministerium auf die Vorstellungen unserer Fakultät und ihrer Studierenden aus unserer Sicht unzureichend eingegangen wurde, haben wir im Mai nochmals die Initiative ergriffen und einen Brief an das Ministerium verfasst, indem wir die Gründe für die Forderung nach einer Umsetzung der Zulassungsbeschränkungen in unserem Sinne erläutern. Diesen haben wir in Kopie auch unserem Rektor Prof. Schaich zugeleitet. Nachdem nun das Ministerium die Richtlinie für die Einführung von Zulassungsbeschränkungen erlassen hat, ohne auf unsere Forderungen näher einzugehen, hoffen wir auf die Unterstützung unseres Rektors bei der Umsetzung der Richtlinie auf universitärer Ebene. Zur Verdeutlichung des Falles und der


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Fakultätsrat

Arbeit, die wir Studierendenvertreter für Euch leisten, könnt Ihr nachfolgend wesentliche Teile unseres Schreibens an das Ministerium nachlesen:„[…] Ergänzend zu den Ausführungen des Dekanats unserer Fakultät möchten wir als Studierendenvertreter Ihnen […] auch die studentische Sicht […] darlegen.Grundsätzlich erscheinen uns Zulassungsbeschränkungen in den höheren Fachsemestern gerechtfertigt, um die inzwischen merklich verschlechterten Studienbedingungen aufgrund des ungeregelten externen Zustroms von Studierenden wieder zu verbessern. Gleichzeitig ist es uns ein wichtiges Anliegen, die Möglichkeit des Wechsels zwischen den Studiengängen innerhalb unserer Fakultät, […] zu erhalten. […]Wir fordern daher nachdrücklich, dass der fakultätsinterne Wechsel zwischen den Studiengängen möglich bleiben soll!Bislang ist der Wechsel […] [zwischen einzelnen Studiengängen] problemlos möglich […]. Aus unserer Sicht ist gerade die enge Verzahnung der verschiedenen Studiengänge ein Standortvorteil der Tübinger Wirtschaftsfakultät. Es ist sinnvoll, dass der wirtschaftswissenschaftlich e Teil des Grundstudiums in allen vier Studiengängen identisch ist und dass es den Studierenden grundsätzlich bis zum Diplom möglich ist, sich bei einem Präferenzwechsel für einen anderen Studiengang unserer Fakultät zu entscheiden. […]Für Studierende kann ein Wechsel […] verschiedene

Ursachen haben: - Im höheren Semester erkennen viele Studierende der Internationalen BWL ein spezifisches Interesse an einem anderen Vertiefungsfach als dem im Studium vorgesehenen Fach „Internationales Management“. Um dieser wissenschaftlichen Neigung nachzugehen zu können, muss ein Wechsel zur normalen BWL möglich sein. - Ähnliches gilt auch für die Studierenden der Internationalen VWL. Anders als in ihrem Grundstudium sehen sich die Studierenden dieses Studienganges der Situation gegenüber, dass Ihre Schwerpunktsetzung im sprachlichen und regionalkundlichen Bereich durch einen Verzicht auf wirtschafts wissenschaftliche Schwerpunktfächer erkauft werden muss. Dies führt häufig dazu, dass ein Wechsel etwa in die VWL sinnvoll wird, um eine noch profundere wirtschafts wissenschaftliche Ausbildung zu erhalten. Den angestrebten Erwerb von Sprachqualifikationen und landeskundlichem Verständnis sehen viele Studierende bei Beginn ihres Hauptstudiums als hinreichend umgesetzt. Ein Wechsel für IVWLer zur VWL muss in diesen Fällen möglich bleiben! - Nachwuchswissenschaftlern der internationalen Studiengänge soll nach unserem Dafürhalten nicht ein der Laufbahn förderlicherer Studienabschluss der reinen Wirtschaftswissenschaft vorenthalten


Fakultätsrat werden. - Im Einzelfall ermöglicht der Wechsel von Internationaler BWL in die BWL einen zügigeren und flexibleren Studienabschluss, da Anforderungen wie der obligatorische Auslandsaufenthalt oder Sprachkurse häufig das ansonsten schon abgeschlossene Studium unnötig verlängern. Im Allgemeinen entwickeln sich bei vielen Studierenden erst im Laufe des Studiums Neigungen sowie realistische Einschätzungen zu beruflichen Interessen und Möglichkeiten. Nach dem inhaltsgleichen Grundstudium, sind die Studierenden in der Lage über ihre Neigung zur BWL oder zur VWL zu befinden. So kommen häufig erst dann Wechsel zwischen den Studiengängen zu Stande. […] Es ist uns daran gelegen, auch weiterhin innerhalb der Fakultät beim Wechsel zwischen den Studiengängen größtmögliche Flexibilität zu erhalten. […] In Anbetracht der von uns angeführten Gründe […] fordern wir Sie nochmals dringend dazu auf, die Vorschläge unserer WiWi-Fakultät in der Zulassungszahlenverordnun g zu berücksichtigen.“ Aktuelle und kompetente Auskünfte zu diesem Thema stellt Euch die Studienberatung der Fakultät unter Herrn Bonenberger zur Verfügung. Ad 3. Berufungskommission Nachfolge Cansier Die Berufungskommission für die

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Nachbesetzung des Lehrstuhles für Volkswirtschaft, insbesondere Finanzwissenschaft hat zu Beginn des Semesters ihre Arbeit aufgenommen. Herr Professor Dr. Cansier wird zum 1. April 2006 emeritiert. Die Professur wird ihren offiziellen Schwerpunkt „Umweltpolitik“ verlieren und zukünftig nur noch der „Finanzwissenschaft“ gewidmet sein. Es wird angestrebt die Lehre zum Sommersemester 2006 durch eine direkte Neubesetzung nahtlos fortzusetzen. Bei Bewerbungsschluss am 30. April 2005 lagen 45 Bewerbungen vor. Die Berufungskommission tagt in diesem Semester drei Mal und wird zum Ende des Semesters eine Berufungsliste präsentieren. Die für Studenten offenen Vorträge der eingeladenen Bewerber finden am 13. und 14. Juni statt. Ad 4. Automatisierung von Klausurenanmeldungen Voraussichtlich zum Wintersemester 2005/06 wird über das Prüfungsamt unserer Fakultät den Prüfern und Studierenden ein neues computerbasiertes Modul zur Verfügung stehen. Über dieses könnte dann die Klausurenanmeldung am PC möglich werden. Mittelfristig (möglicherweise zum WS 2006/07) werden auch Vorlesungsankündigungen und Raumplanung auf elektronischem Wege erfolgen. Martin


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WIWI - NEWS

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[ W I W I - N E W S ] auch in Zukunft die Rechts- und Literaturkenntnisse der Tübinger WiWis erweitern. * Tübingen wird schwäbisches Monaco für Prominente aus Politik und Wirtschaft: Zu u.a. Horst Köhler gesellen sich Jürgen Stark (Vizepräsident der deutschen Bundesbank) und Klaus Töpfer (Exekutivdirektor des Umweltprogramms der Vereinten Nationen) als Honorarprofessoren an unserer Fakultät.

Da wir es sehr bedauern, dass die Fakultät das Original zur Zeit nicht herausgibt, hier ein kleiner Ersatz:

* Der Vater geht, die Tochter hält die Stellung: Wir gratulieren Frau Adrienne Cansier zur Habilitation. * Entgegen herrschender Gerüchte (wir hatten ihn schon gebeten, einen Abschiedsartikel zu schreiben) wird Prof. Klunzinger nicht emeritiert und

* Auswahlverfahren für alle! Ab dem

Wintersemester 05/06 müssen alle Bewerber für ein wirtschaftswissenschaftliches Studium an der Universität Tübingen ein Auswahlverfahren durchlaufen. * Studiengangwechsel stark eingeschränkt: Seit diesem Semester können Studierende anderer Universitäten sich nur an unserer Fakultät einschreiben, wenn im jeweiligen Studiengang ein Platz frei ist. Auch der fakultätsinterne Wechsel wurde stark eingeschränkt. (nähere Informationen im Prüfungsamt und im Dekanat)


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WIWI - NEWS

* Erfreulicherweise wurde eine Verlängerung des Graduiertenkollegs beschlossen. * Für das Wintersemester 05/06 wurden bisher keine Anträge auf Forschungssemester gestellt. * Tübingen ist nicht nur schön, sondern auch schlau

* Auf Initiative von Stefan Büttner und Einladung der Fakultät hält Rudolf Scharping, Verteidigungsminister a.D. (und Vorsitzender des Bundes der Radfahrer) am 27.Juni um 16 Uhr im HS 25 Kupferbau einen Vortrag zum Thema „Was kosten uns Auslandseinsätze?“. * Wiwilympics: Nach dem Motto „Mens sana in corpore sano“ messen sich am Nachmittag des 8. Juli die Lehrstühle und Abteilungen der Fakultät wieder im sportlichen Wettkampf. Wer Lust hat, zuzuschauen, ist herzlich zum Unisportplatz eingeladen. * Am 24. Juni findet im Kloster Bebenhausen das alljährliche List-Fest mit Überreichung der Diplomzeugnisse statt.

in Forschung: * Europäisches Forschungsraking: Tübinger Wirtschaftswissenschaftl er belegen für den Zeitraum 19972002 den 7. Platz. Frau Professor Buch wurde bei einem Ranking der WirtschaftsWoche unter den zehn besten Nachwuchsökonomen platziert. und Lehre: * Professor Baten lehnte einen Ruf an die Universität Reading/England ab. Wir freuen uns, unseren Dekan zu behalten. * Im letzten Monat veröffentlichten ZEIT-Ranking erhielt die Tübinger Wirtschaftswissenschaft gute Bewertungen und wurde für VWL unter den Spitzenunis genannt.


WIWI - NEWS

* Die Homepage der Fachschaft erfreut sich großer Beliebtheit, besonders die Seite für Praktika und Stellenangebote, die im letzten Jahr fast 10.000 Besucher hatte. Schaut doch auch mal vorbei! http://www.uni-tuebingen.de/uni/wff/ Praktika.htm * Nach jahrelangem Sparen und ausgefeilten Anlagestrategien kann die FFW nun endlichen einen eigenen Riesengrill präsentieren. Überzeugt euch beim Grillfest am 22. Juni doch selbst von seinen Qualitäten.

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* Neben theoretischer Forschung gehen die Tübinger Professoren das Problem der Rentenlücke – entgegen dem deutschen Trend – nun auch praktisch an. Besonders der Dekan geht mit gutem Beispiel voran: Jan und Willem Baten 18.02.2005 Antonia Marie Hofmann 29.04.2005 Herzlichen Glückwunsch! Katrin und Mareike


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Uniwahlen

Uniwahlen ABC ...

Am 22. und 23. Juni stehen wieder die Uniwahlen an, an denen alle immatrikulierten Studierenden teilnehmen dürfen. Aber worum geht es dabei eigentlich, wofür wählt ihr?

Fakultätsrat

Ihr bekommt sechs Stimmen, mit denen ihr für den Fakultätsrat abstimmen könnt. Eure sechs Stimmen könnt Ihr auch kumulieren, also pro Kandidat bis zu zwei Stimmen geben. In diesem Gremium und in der Studienkommission, dem Bachelor-Master-Ausschuss, dem Prüfungsausschuss, und der einzelnen Berufungskomissionen, vertreten wir, die Fachschaft, euch Studis. Im Fakultätsrat besprechen wir allgemeine, die Fakultät betreffende Anliegen mit den Professoren und dem Fakultätspersonal. Ein aktuelles Beispiel dafür sind die Zulassungsbeschränkungsregeln, die ab sofort dafür sorgen werden, dass die Vorlesungen weniger überfüllt sind und die Lehre darunter leidet. In der Studienkommission werden in kleinerem Kreis Anliegen, wie etwa Änderungen der Prüfungsordnungen, besprochen.

Der Bachelor-Master-Ausschuss beschäftigt sich mit der Ausarbeitung der Studienpläne der kommenden Bachelor- und Masterstudiengänge. Im Prüfungsausschuss werden prüfungsrelevante Themen angesprochen – zum Beispiel Härtefälle. Berufungskommission gibt es zur Zeit nur eine – die Nachfolge von Prof. Cansier. Dort werden die Kandidaten sondiert und der Beste ausgewählt.

Senat/AStA

Für die Wahlen zum Universitätssenat habt ihr vier Stimmen. Es gibt auch nur vier Studierende, die uns in diesem Gremium vertreten, in dem der Rektor, die Dekane aller Fakultäten, weitere Professoren und Uniangestellte anwesend sind. Zur Zeit haben vier Studigruppierungen je einen Vertreter im Senat – die Fachschaftenvollversammlung (Die haben 2004 3723 Stimmen erhalten), die grüne Hochschulgruppe (2004: 3281 Stimmen), der Ring Christlich Demokratischer Studenten (2004: 1974 Stimmen) und die liberale Hochschulgruppe (2004: 1991 Stimmen). Bei derselben Wahl wählt ihr auch für den allgemeinen Studierendenausschuss. Dort beraten 15 Studis, wie sie das an der Uni für Kultur verfügbare Geld am besten verwenden können. Zur Wahl stellen sich, neben den schon genannten vier Gruppierungen mit Sitz im Senat, die Jusos. Roman


WiWi - lympics

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Interview

Interview mit Prof. Dr. Dr. h.c. Joachim Starbatty Ein kleines Abschiedsinterview 1) Herr Professor Starbatty, dies ist Ihr letztes aktives Semester an unserer Uni. Was haben Sie sich für dieses Semester noch vorgenommen? Ich will bei meinen Studenten einen guten und nachhaltigen Eindruck hinterlassen. In meiner Vorlesung „Einführung in die Volkswirtschaftslehre“ will ich ihnen einen Überblick über unser Fach verschaffen und sie in ökonomisches Denken einführen. In meiner Vorlesung „Geschichte wirtschaftspolitischer Konzeptionen (Theoriegeschichte)“ erläutere ich die Entwicklung des analytischen Instrumentariums, leuchte dabei den jeweiligen geistes- und wirtschaftsgeschichtl ichen Hintergrund aus und klopfe zugleich die theoretischen Konzepte auf Weltgestaltung hin ab. Beide Vorlesungen machen mir großen Spaß. Neben den sonstigen teilweise höchst zeitintensiven Fakultäts- und Prüfungsverpflichtungen werde ich zum letzten Mal zusammen mit meinem Mitarbeiter Andreas Schumm - wirkungsvoll unterstützt vom Dekanat und vom Prüfungsamt - für das

List-Fest am 24. Juni verantwortlich sein. Das Zusammentreffen und der Plausch mit unseren ehemaligen und jetzigen Studierenden in entspannter Atmosphäre im Refektorium des Klosters Bebenhausen ist für mich immer ein akademischer Höhepunkt des Sommersemesters. Eine Woche später ist die Hayek-Gesellschaft zu Gast in Tübingen; hier wird sich auch der frisch gekürte Ministerpräsident unseres Landes, Günther H. Oettinger, präsentieren. Zum List-Fest und zur Hayek-Tagung lade ich alle Studenten herzlich ein. Am 12. Juli halte ich meine Abschiedsvorlesung. Über hohe studentische Teilnahme freue ich mich natürlich. Danach möchte ich mit einem Glas Wein auf Ihre Zukunft anstoßen. 2) 22 Jahre haben Sie an unserer Fakultät verbracht. An welches Ereignis in dieser Zeit denken Sie besonders gerne zurück, welches würden Sie lieber vergessen? Über 22 Jahre habe ich an unserer Fakultät gelehrt und geforscht. Es waren Jahre beruflicher und persönlicher Erfüllung. Dafür bin ich meinen Fakultätskolleginnen und -kollegen sehr dankbar. Höhepunkte


Interview

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waren neben den List-Festen die jährlichen Dialogseminare, die ich mit meinen Kollegen Kloten, Molsberger und Preuße - vortrefflich unterstützt von Indira Gurbaxani - abgehalten habe; und zu denen wir herausragende Unternehmer, Politiker, Botschafter, Staatssekretäre, Journalisten... eingeladen haben. Oft gingen die fachlichen Diskussionen und Gespräche bis spät in die Nacht, und doch waren alle am nächsten Morgen hellwach - wenigstens schien es so. Unsere Gäste waren vom Engagement und Wissen unserer Studenten immer angetan. Über ein Ereignis, das mich besonders geschmerzt hat, möchte ich jetzt nicht sprechen. Aber vielleicht ändert sich ja noch etwas.

Lehraufgaben reizen. Konkret plane ich, aus meiner Vorlesung „Geschichte wirtschaftspolitischer Konzeptionen (Theoriegeschichte)“ mit zwei Kollegen ein Lehrbuch zu machen, das neben den eingeführten Lehrbüchern für Volkswirtschaftslehre/ Wirtschaftspolitik herangezogen werden kann.

3) Ab dem Ende des Sommersemesters sind Sie im Ruhestand. Haben Sie keine Angst vor Langeweile? Was sind Ihre Pläne?

Die Studium Generale-Veranstaltung „Deutschland im Umbau“ hatte eine

Angst vor Langeweile habe ich nie gehabt. Ich betrachte nach 40 Jahren im Dienste der Universität die vor mir liegende Zeit als ein fortlaufendes Forschungssemester, das ich freiwillig unterbrechen kann, wenn mich akademische

4) Im letzten Semester haben Sie eine Studium Generale-Reihe organisiert. Machen Sie so etwas noch einmal? Behalten Sie den Kontakt zu unserer Fakultät?


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Interview

erstaunliche Resonanz. Das in dieser oder ähnlicher Form zu wiederholen, wird nicht einfach sein, weil man dazu auch den institutionellen Unterbau eines Lehrstuhls braucht. Doch werde ich dem Studium Generale, und in besonderem Maße unserer Fakultät immer verbunden bleiben. 5) In großen Tageszeitungen wie der FAZ und dem Handelsblatt melden Sie sich als „streitbarer Professor“ gerne zu Wort. Nun mit noch mehr freier Zeit- lesen wir künftig dort noch mehr von Ihnen? Ja, ich wundere mich auch immer, daß ich als „streitbar“ apostrophiert werde. Dabei weise ich - wie alle meine Kolleginnen und Kollegen - bloß darauf hin, daß es auf den Politikfeldern Wirtschaft und Gesellschaft eine immanente ökonomische Logik

gibt und daß politische Verstöße dagegen mit Wohlfahrtseinbußen für die Beschäftigten und vor allem für diejenigen, die nach Arbeit suchen, verbunden sind. Das freilich sage ich laut und deutlich. Ich werde mich zu Wort melden, wann immer ich dazu aufgefordert werde und wann immer ich Fundiertes zu sagen habe. 6) Angenommen, Sie sollten einen Artikel über ein aktuelles Thema Ihrer Wahl schreiben. Welches Thema wäre dies und wie lautete der Einleitung? Würde ich jetzt zu einem Artikel aufgefordert, so schriebe ich über „Wege zu mehr Beschäftigung, Beschäftigung und noch einmal Beschäftigung“. Dabei würde ich meine Vorschläge nicht hinter Chiffren und Hieroglyphen wie „Agenda 2010“ oder „Hartz 1 bis 4“ verstecken, sondern den Menschen klaren Wein einschenken. Wenn die Menschen wissen, was auf sie zukommt, können sie sich darauf einstellen und sie vertrauen dann auch eher auf die eigene Tatkraft. Fragen von Christian


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Ă–ffnungszeiten: M o - F r 1 0 - 1 h ; S a 1 9 - 1 h ( I m S o m m e r 11 - 1 h ) ; S o 1 9 - 0 h N a u k l e r s t r. 2 2 7 2 0 7 4 T Ăź b i n g e n 0 7 0 7 1 / 2 7 4 4 0

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Fachschaft im Ausland

Mein Leben am ECCS in Peking

Meinen Bericht aus Peking möchte ich mit einem Zitat beginnen, das für unser Leben in Peking hier charakteristisch ist: Ein bayrischer Kommilitone von mir kam nach einem lustigen Abend um fünf aus einem Club und bemerkte, dass die Sonne schon sehr hoch schien. Er sagte also laut „Schit, is’ des hell!" darauf kam ein Ami zu ihm und meinte: „No man, that’s not hell, that’s Beijing."

andrehen wollen, sind zum Teil auch nervig. Bei uns läuft eine „Porno"Straße entlang, das heißt alle zwei, drei Meter fragt einer: „DVD, VCD yao ma?"(Willste Film kaufen?). Am schlimmsten sind allerdings in der Stadt die Rikschafahrer, die wird man als Ausländer absolut nicht mehr los. Daneben gibt’s natürlich auch zig Bettler und Kinder die einen angrabschen, und zum Teil nicht loslassen bis man aus ihrem Bettelrevier raus ist.

In China fällt Naja, ganz so man als Laowai schlimm ist (Ausländer) Peking nun sowieso immer auf. auch wieder Und es gibt genug nicht, aber es Chinesen die ist schon etwas unbedingt ein Foto gewöhnungsUnser Unterrichtsgebäude mit einem echten bedürftig. Zum Laowai besitzen Beispiel der Verkehr ist nicht für wollen, ich weis auch nicht warum die Menschen mit schwachen Nerven uns so fotogen finden. Andererseits geeignet, die Chinesen haben zwar sind die Händler immer enttäuscht, Verkehrsregeln wenden diese aber wenn sie einem als Laowai nicht viel nicht immer an, so ist mein Weg zur mehr Geld abknöpfen können als Uni – ich muss eine sechsspurige einem Chinesen; man hat ständig das Strasse überqueren – jeden Tag von Gefühl, die wollen einen betrügen. neuem ein Abenteuer. Auch die vielen Naja beim Klamotten kaufen erst mal Menschen, die wenn man auf der zu handeln und dann passt’s doch Strasse geht auf einen zukommen nicht das fällt auch eher unter die und einem irgendwelchen Mist Kategorie nervig.


Fachschaft im Ausland

Unsere WG ist wirklich super cool. Die Wohnung haben wir vom ECCS vermittelt bekommen, Insgesamt ist das Studium am ECCS sehr entspannend da man sich gerade am Anfang um sehr wenig selber kümmern musste, was China durchaus nervenaufreibend sein kann. In unserer WG haben wir drei richtig viel Platz und wir können im Gegensatz zu anderen sogar die Temperatur der Dusche in der Küche einstellen. Auch haben wir ein richtiges Klo, ansonsten trifft man hier meistens das Modell französischer Campingplatz. Und das für 300 Euro im Monat.

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China ist insgesamt billig: die Kurzstrecke Taxi kostet 1€, der Frisör mit Massage 2,50€, All-youcan-drink in einem Club bei uns in der Nähe für Mädels 2€ für Jungs 5€. in der Mensa ein Essen um die 70ct. Die Beida hat mindestens 10 Mensen, wahrscheinlich noch mehr, mit unterschiedlichen Gerichten. Daneben gibt’s hier Läden, die 7 Tage die Woche bis 10 aufhaben und alles verkaufen was man so braucht. Es gibt hier auch eine Konzerthalle mit wechselnden Veranstaltungen. Unter anderem waren wir bei einem „Massive Töne"-Konzert für das die billigste Karte 1€ gekostet hat. Naja mit europäischem Budget lässt sich hier schon recht gut Leben.

Aber nun über das Leben an der Uni die Beida hat einen der schönsten, wenn nicht den schönsten Campus in China. Die meisten Gebäude sind im traditionell chinesischen Stil gebaut und es gibt einen relativ großen See hier. Man kann hier wunderbar relaxen. Der Campus ist, wie unser Wohngebiet und fast alles andere in China auch, ummauert und es steht ein Wachmann davor, der aber jeden durchlässt; typisch chinesisch. Ich bin jedoch froh, dass ich nicht auf dem Campus wohnen muss; das Ausländerwohnheim ist sehr teuer und im ChinesenWohnheim wird um 10 Uhr die Tür geschlossen und um 11 Uhr der Strom abgedreht.


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Fachschaft im Ausland

Unser Unterricht ist richtig Klasse. Im Moment lerne ich nur Chinesisch, das ist aber auch völlig auslastend. Ich hab schon von einigen Seiten gehört, dass unser Unterricht besser als viele andere Programme ist. Wir müssen auch wie in der Schule immer Hausaufgaben machen und abgeben. Aber dadurch ist man gezwungen auch schreiben zu üben, für’s sprechen gibt’s ja eh genug Gelegenheiten. Inzwischen kann ich mich hier auch wirklich recht gut verständigen, die Zeitung versteh ich zwar ohne Wörterbuch immer noch überhaupt nicht und vieles im Fernsehen auch nicht, aber das wird schon. Allerdings bin ich eigentlich zu viel mit deutschen unterwegs im Unterricht sowieso aber auch privat. In den internationalen Sprachprogrammen sitzen auch nur Leute, die Englisch sprechen und chinesischsprachige Vorlesungen sind immer noch weit über meinem Niveau, so dass ich diesen Nachteil nicht als allzu groß erachte. Und eine wirklich gute Gemeinschaft ist ja auch was wert, nicht. So unternehmen wir abends meistens alle zusammen was. Und in den Bars und Clubs trifft man dann halt vor allem Amerikaner – nicht wirklich viele Chinesen gehen abends weg. Wido Geis


Einladung zum Grillfest

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Grillfest der Freien Fachschaft WiWi wann? Am 22.06.05 ab 17.00 Uhr wo? Auf der Wiese hinter dem Pr端fungsamt wer? Alle WiWis + Freunde und Bekannte


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Veranstaltung

FFW proudly presents:

Rudolf Scharping im Kupferbau Die Fachschaft lädt in Zusammenarbeit mit dem Dekanat zu einem Vortrag von Rudolf Scharping ein. Der ehemalige Verteidigungsminister wird am Montag, den 27. Juni 2005, zum Thema „Was kosten uns Auslandseinsätze und was würde es uns kosten, wenn wir sie nicht machen würden?“ referieren. Im Anschluss daran können Fragen aus dem Plenum gestellt werden. Veranstaltungsort ist Hörsaal 25 im Kupferbau. Längst beschränken sich die Aufgaben der Bundeswehr nicht mehr auf die Landesverteidigung. Deutsche Soldaten (und Soldatinnen, wir wollen ja korrekt sein) beteiligen sich vermehrt an internationalen Einsätzen zur Stabilisierung von Krisengebieten wie dem Balkan oder Afghanistan. Zur Zeit befinden sich laut Angaben der Bundeswehr 6.030 Soldaten in Auslandseinsätzen. Die meisten davon sind im Kosovo (2.550), in Afghanistan (2.050) und in BosnienHerzegowina (1.080) stationiert.

(genauer nachzulesen unter www.bundeswehr.de) Der ehemalige Verteidigungsminister wird im Rahmen seines Vortrags auf die Kosten solcher Einsätze eingehen, aber auch auf mögliche Folgen einer Nichtbeteiligung. Rudolf Scharping wurde am 2. Dezember 1947 im Westerwald geboren und wuchs in Lahnstein auf. Im Anschluss an den Wehrdienst studierte er Politikwissenschaft, Soziologie und Rechtswissenschaften an der Universität Bonn. Nach Beendigung des Studiums wurde er für die SPD erstmals in den Landtag von Rheinland-Pfalz gewählt. Im Jahr 1991 übernahm er nach einem Regierungswechsel das Amt des Ministerpräsidenten. Bereits zwei Jahre später wurde er zum neuen Parteivorsitzenden auf Bundesebene gewählt und forderte 1994 den amtierenden Kanzler Helmut Kohl als Spitzenkandidat der SPD bei den Bundestagswahlen


Veranstaltung

heraus. Zwar konnte die SPD keinen Wahlsieg davontragen, doch wurde Herr Scharping Vorsitzender der Bundestagsfraktion seiner Partei. Im selbem Jahr wurde er zum Präsidenten der Sozialdemokratische Partei Europas (SPE) gewählt, deren stellvertretender Vorsitzender er heute ist. Nach dem Regierungswechsel 1998 wurde Rudolf Scharping zum Bundesverteidigungsminister ernannt, und bekleidet dieses Amt bis 2002. Derzeit ist Herr Scharping für den

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Wahlkreis Montabaur Abgeordneter des Bundestages und gehört dessen Auswärtigem Ausschuss an. Gleichzeitig hat er eine Gastprofessur an der Fletcher School for Law and Diplomacy, die zur Tufts University in Medford, Massachusetts gehört. Mehr Informationen zur Person und zur politischen Arbeit von Rudolf Scharping findet ihr z.B. unter www.rudolf-scharping.de. Mareike Schmitz


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Charity

Karitative Kapitalisten oder

Der große Erfolg des Lehrstuhlsingens 2004 Pünktlich zu Weihnachten letzten Jahres beschloss die Freie Fachschaft Wiwi, dass es nach all dem Studieren mal wieder an der Zeit war, etwas Sinnvolles zu tun. Kapitalistisch veranlagt wie wir halt eben sind, sollte dabei ein bisschen Kohle rausspringen. Diese wollten wir dann an ein humanitäres Projekt in Indien schicken um unser Karma aufzuwerten und im nächsten Leben nicht als Regenwurm da zu stehen. Nachdem wir uns diese hehren Vorsätze schnell gemacht hatten und für unser karitatives Engagement auch schon die notwendige Motivation besaßen, viel uns die Wahl einer geeigneten Aktion nicht leicht. Eigentlich wollten wir zuerst „Elefantenreiten vorm Kupferbau“ anbieten, was aber daran scheiterte, dass es schneite und der Elefant sich sicher die Füße verstaucht hätte. Dann wollten wir Herrn Jung zum bungie jumping überreden, aber er hatte einfach keine Lust. Folglich mussten wir auf unsere eigenen Fähigkeiten zurückgreifen. „Was also können wir?“

die Frage stand lange im Raum. Ableiten, integrieren... hhm, Nein! SINGEN! Dreieinhalb Proben später zog unser kleiner Wiwi Chor bewaffnet mit einem Repertoire aus mehr oder weniger gängigen Weihnachtsliedern zum Lehrstuhlsingen aus. Die Lehrstühle waren unterschiedlich angetan von unserer herzzerreißenden Darbietung, ließen sich aber alle nicht läppern und so war das Singen dann doch wirklich witzig und nutzensteigernd für alle Beteiligten. Wir konnten stolze 442,83 Euro auf das Konto der Organisation „Sangam, Deutsch-Indische Zusammenarbeit“, einer Nichtregierungsorganisatio n mit Sitz in Frankfurt, die unter anderem ein Dorfkrankenhaus, eine Ausbildungsstätte und einen Kindergarten in Nagpur (Zentralindien) betreibt, überweisen. Wir möchten uns noch mal, auch im Namen des Sangams, der uns einen langen Dankesbrief schrieb, bei allen Lehrstühlen bedanken und hoffen, dass sich diese tolle Aktion wiederholen und als Tradition fortführen lässt. (Mehr Informationen zum Sangam gibt es unter www.sangam.de) Sanna


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Mareike Schmitz - Martin Miermeister - Stephan Jank Roman Hagelstein - Katrin Budy - Sarah Kanzen - Astrid Lange Christian Dick - Julia Höninger - Regina Sappl - Sanna Stephan Sebastian Benz - Kristina Schroelkamp - Kathrin Peters Es fehlen: Donata Bessey, Annika Einhorn, Luis Fernandes, Leena Graeger, Katharina Grupp, Kathrin Müller-Uthoff, Maurus Unsöld, Johanna von Borstel, Marie von Gaisberg, Kathleen Welvers, Mi-Kyong Yoon, Stefan Büttner, Mareike Dassow, Wido Geis, Florian Schupp.


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Buchstabensalat

Ein bunter Buchstabensalat Was soll denn das? Dreht doch einfach das WzW oder euren Kopf und auf wundersame Weise findet ihr horizontal, vertikal und diagonal, vorwärts und rückwärts 23 Wörter entgegen, die alle etwas mit „Studieren“ zu tun haben und mindestens 4 Buchstaben/Zahlen lang sind. Paul und Julia


Bahnbrechende Erkenntnisse (im Papierkorb eines Profs gefunden)

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Zitate

Spruchreife Zitate des Prof. K. Nachdem in diesem Semester das Gerücht umging, Herr Prof. Klunzinger werde nur noch in diesem Semester die Grundstudiumsveran staltung Privatrecht für Wirtschaftswissenschaftler halten und danach in den Ruhestand treten, können wir euch beruhigen: Er selbst hat dieses Gerücht uns gegenüber dementiert (Zitat: „Nein, nein, ich höre nicht auf, ich habe vor, noch lange zu leben“). Damit alle, die seine Vorlesung in Zukunft besuchen werden, schon einen kleinen Vorgeschmack bekommen und diejenigen, die den Schein bereits haben, in nostalgischer Erinnerung schweben können, hier eine kleine Auswahl von Herrn Klunzingers berühmt-berüchtigten Sprüchen: Sein Credo: Wer hinten sitzt, möchte aufgerufen werden.

Sie sind da und Sie sind doch nicht da.

Seien S ie dankba mir doch r, ohne m wären Sie doc ich h gar nicht d a!

Wenn dann Ihr Partner eines Tages sagt: Schatz, komm, heute gehen wir zum Notar und machen Gütertrennung. Da sagen Sie: Halt! Da muss ich erst ins BGB schauen. Das ist ja auch nicht gerade ein schwungvoller „Beginn einer wunderbaren Freundschaft“.

laut, als Sie reden so chbar Möchten Sie ein hätte Ihr Na en. ä Ohrensch d Gedicht aufsagen? Kennen Sie den Struwwelpeter? Oder die Hasenschule? Kinder, sprach die Mutter Hase… Sachmangel: Sie kaufen sich z.B. etwas zum Anziehen, das beim Waschen einläuft, aus XL wird S, dann passt nicht mehr alles rein.

Ja, die Dame da mme e Sti n ß ü s e hinten, Sie haben Schweiß als solcher ist ja nicht h ne re ei wo zwisc Ganz etwas Schönes an. unangenehm, aber alter Schweiß! ö h . d Ich dlich irgen hier, und Unen ern wie itsch Wo muss die Le ana ing. istung Nirw e, ein Zw im Frühl s e n u er e br leis In jedem Prozess a l oc h he c b n, l äh … öge sst sein rch die V er n i br spielt der Lokus acht werden? u e ä ling l ern d Früh eder flatt eine Rolle! … wi e t d f n ü Einen Wagen mit L Ba Anhänger darf man n ist man Bei mir wirkt nicht so fahren wie Am billigste man gar dran, wenn Alkohol ganz ein Motorrad. , da spart nichts kauft beruhigend. isten. man am me


Zitate

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Hier sieht man noch die Trümmer ht mehr rauchen, der Rest ist nicht mehr zu wir jetzt nic te as müssen D ben wir heu gebrauchen. ennst ren, das ha e K ti ren : e e n ti p e e re p b a chw d wir re S n u r e rt e d ti t, d e h p ie c re Das L der la Morgen nd, wo je es jetzt. du das La Weizen Spätzle s u wo man a cht….? ma Und dann sagen Sie: Erfüllung, was Jawoll, wo ist die Welt, wo ist das? Ja, man che sind ganz erfüllt ist das Problem? Jawoll, Kunstbetrachtun von der Also der Schwabe alles klar! g, andere sind auf dem Volksf baut ja, oder er est erfüllt vom Bier, na ja, woh kauft und baut um. l eher abgefüllt . Er war ein guter Jurist und auch sonst von mäßigem Verstand. (Anm. der Herr Rechtsanwalt, das Geld Red.: Das hat er gesagt, nicht wir!) ist fort! – Nein, es ist nicht fort, es hat nur ein anderer. Was ne P ist jetz art t (Prof. K. fragt eine Studentin:) Was macht man Salz y gefe , wenn d i denn in Russland, wenn man erkältet ist? ie er säur e ge t und m Studentin: Man trinkt heißen Tee mit Zitrone. s c h habe miss it en n? Prof. K.: Ja, gibt’s denn in Russland Zitronen? (zeigt Ich dachte, die trinken nur Wodka! auf ein von ihm selbst entworfenes Schema) In stillen Räumen – also nach schwäbischer Also, besser kann man so was gar nicht Auffassung das Schlafzimmer – müssen Sie machen! Ich d nur alle fünf Jahre streichen. en WM ke mit Gr Wo der weite 2006. W auen an e Mensch in rko die nn nicht mmen, w wir nicht Haben Sie heute Morgen schon Mengen bei d werden… as wir w oh etwas gekauft? Ääääh, ein Brezel! auftritt, da ist ieser Best , obwohl l e Geben Sie’s zu, eine Brezel! die Luft meist Schi edsr chung v ichte on etwas dünn. rn? Hier auf der t: Packung steh in Original made in einer Garage China.

gesammelt von Sarah

Ich sag nur „Neuer Markt“. Ha, da könnt’ ich Ihnen was erzählen! Bemerkungen, die sind nicht zitierreif! (Anm. der Redaktion: Wir würden sie aber doch zitieren )

Sie sind do Lehrer w ch aus einer Ze it, Ihre aren doc h alle fr Erwarte u s trie nS nicht, da ie von denen d rt! o ss c beibring die Ihnen Disz h iplin en, die s ind doch selber undiszip liniert!


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Wirr-Warr

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Brechtbau verpiss Dich, keiner vermisst Dich...

Johanna: Ich hab‘ die vierte Freiheit gefunden!

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D: Regenwürmer sind weiblich männlich und vorne hinten! THEO UND DIE NULL CREDITS IN THEORIE (THEO- RIE?)

ZDV: Support: „Ja, dürfen Sie denn auch den Rechner eines Professors benutzen??“

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Guido zu Wido: „Bringst Du Dir dann auch ‘ne Chinesin aus China mit?“ „Wido zu Guido: Soll ich Dir auch eine mitbringen?“ Jung in Ökonometrie zum Thema Dummy-Variable:„Die Männer sind die Basis, und die Frauen kommen dann oben drauf“

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Roman zum Auslandstutorium: „Die Show schmeiß‘ ich notfalls auch alleine!“

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Wido schreibt aus Peking: (...) im alten Sommerpalast war ich auch. Wenn in den Seen Wasser wäre, wäre der auch ganz hübsch. (...)

Julia (beim layouten): „Der kriegt die Kurve nicht!“


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Wort zum WiWi Nr. 48 (SoSe 05)  

3. Editorial 4. Impressum 5. Fachschaft im Wintersemester 04/05 8. Bachelor- und Masterstudiengänge 12. Rankings 15. Uniwahlen 20. Neuigkeit...

Wort zum WiWi Nr. 48 (SoSe 05)  

3. Editorial 4. Impressum 5. Fachschaft im Wintersemester 04/05 8. Bachelor- und Masterstudiengänge 12. Rankings 15. Uniwahlen 20. Neuigkeit...

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