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Juni 2003

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Ideas like to bounce around.

Put your ideas to work. Ideen sitzen nicht gerne still. Sie müssen herumtoben. Andere treffen. Gemeinsam besser werden. Kein Wunder, dass Ideen sich wohl fühlen bei HP. Die Besten sind hier. Werkstudenten und Praktikanten (m/w), vorzugsweise aus Wirtschafts- oder IT-Studiengängen, sind herzlich willkommen! Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung – via Internet mit Angabe der Kennziffer MTP-200651-005 www.jobs.hp.com

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VORWORT

1 Vorwort

Liebe Leserinnen und Leser, es ist wieder soweit, die 44. Ausgabe des „Wort zum WIWI“ hat das Licht der WIWI Fakultät erblickt. Unser Motto diesen Sommer: Ab in die Wirtschaft. Und das ist wörtlich zu nehmen! In unserem großen Biergarten-Test findet ihr einige Anregungen, wie man den Sommer in Tübingen möglichst angenehm verbringen kann. Aber Wirtschaft ist nicht gleich Wirtschaft. Und so haben wir, wie immer, auch allerlei lesenswertes und interessantes rund um das Studium der Wirtschaft zusammengetragen. Neben den üblichen Statistiken zu den Klausuren und anderen Berichten über den Studienalltag, könnt ihr im Interview erfahren, welche Hobbys Professor Grammig hat, und was Professor Starbatty während seines Forschungssemesters geplant hat. Außerdem haben wir einen Blick über den Tellerrand geworfen und geschaut, was andere Studentische Gruppen in Tübingen wie z.B. die UN-Hochschulgruppe so treiben. Wir möchten euch in dieser Ausgabe aber besonders auf die Artikel zu den Uni-Wahlen aufmerksam machen. Am 17. & 18. Juni wählt ihr im Kupferbau Eure Studierendenvertreter! Die anschließende Grillparty am Abend ist natürlich auch nicht zu vergessen. Dazu könnt ihr euch in den Artikeln „Was macht denn so ein Studierendenvertreter“ und „Neues aus Fakultätsrat & Studienkommission“ darüber informieren, welche Funktion wir in diesen Gremien überhaupt ausüben und was im letzten Semester erarbeitet wurde. Außerdem stellen wir euch ausführlich die diesjährigen Kandidaten der Fachschaft vor. Und vergesst nicht: um repräsentativ EURE Interessen vertreten zu können, sind wir auf eine mehrheitliche Unterstützung von Seiten der Studierenden angewiesen. Deshalb: GEHT WÄHLEN! Am Schluss möchten wir uns noch einmal bei den lokalen und überregionalen Vertretern der Wirtschaft bedanken, die uns bei der Finanzierung des 44. „Wort zum WIWI“ geholfen haben. Also, ab in die Wirtschaft, auf die eine oder andere Art!

Eure Fachschaft


Ein neues Team begrüßt Sie mit vielen Vorteilen: mehr und neue Kurse Kinderparadies große Sonnenterrasse erweiterte Öffnungszeiten aktives Betreuungskonzept Kennenle kostenloses Parken

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INHALTSVERZEICHNIS

3 Inhalt

Vorwort Die Fachschaft - Wir über uns Shortcuts Veranstaltungen Was macht denn so ein Studierendenvertreter Wahlprogramm Fachschaftsjahresbilanz 2002/03 Neues aus Fakultätsrat und Studienkommission Neues in Sachen Internationale VWL Reform des Fachsprachenzentrums Wireless LAN an der Uni ... (Feedback erwünscht!!) Durchfallquoten Auswertung der Top 10 deutscher Biere Biergärten im Test Fachschaft Weltweit Schweiz - Lausanne Studieren in Kanada PriME - Cup Richtigstellung / Leserbriefe Der neue Career-Service der Uni Alles rund um Gebühren Neues zu Naldo WiWi-Newsletter - eine Zwischenbilanz Probleme bei GMX Wem gehört ... Die UN - Hochschulgruppe Interview mit Professor Starbatty Interview mit Professor Grammig Ganz Kurz... Impressum

1 4-5 6 7 8-10 11-14 15-16 17-18 19-20 21-22 23 24 25 26-29 30-32 32-33 34-35 36 37 38-39 39 40 41 41-42 43-44 46-47 48-50 51 52


Fachschaft

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Die Fachschaft - Wir über uns ... Die 6 Fakultätsratsmitglieder 2002/2003 Mitglieder Stand Juni 2003

Fachschaft

Kristina Kirn, 10. Semester, BWL seit Oktober 2000 Berufungskommission

Stefan Büttner, 4. Semester, Int. VWL seit Oktober 2001 Prüfungsausschuss

Melanie Korst, 8. Semester,Int. VWL seit Oktober 2001 Studienkommission

Marie von Gaisberg, 4. Semester, BWL seit Oktober 2001 Studienkommission

Guido Weber, 10. Semester, BWL seit Oktober 1999 Studienkommission

Johanna von Borstel, 4. Semester,Int. VWL seit Oktober 2001 Studienkommission

Claudia Schweyher, 6. Semester BWL seit Oktober 2001

Helen Lückge, 6. Semester Int. VWL seit April 2000

Martin Miermeister, 6. Semester Int. VWL seit Oktober 2001


Die Fachschaft - Wir Ăźber uns ...

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Mitglieder Stand Juni 2003

Fachschaft

Heike Hundertmark, 4. Semester, Int. BWL seit Oktober 2001

Florian Schupp, 4. Semester, BWL seit April 2002

Gullvi Abel, 6. Semester BWL seit Oktober 2002

Mareike Dassow, 2.Semester VWL seit Oktober 2002

Dorothee Heider, 8. Semester, Int.VWL seit April 2003

Roman Hagelstein, 2. Semester Int. BWL seit Oktober 2002 Es fehlen: Leena Graeger 4. Semester IVWL seit Juni 2002 Wido Geis 2. Semester IVWL seit Mai 2003

Maurus UnsĂśld, 4. Semester Int. VWL seit Oktober 2002

Mi-Kyong Yoon, 7. Semester Int. VWL seit Oktober 1999


Fachschaft

6

Shortcuts Neues aus Uni und Fakultät

Fachschaft

!

Das Land Baden-Württemberg erhebt ab sofort einen Verwaltungskostenbeitrag in Höhe von 40€. Weiteres siehe Artikel über Gebühren...

§

Die Fakultät konnte zum Wintersemester zwei hochrangige Honorarprofessoren gewinnen. - Horst Köhler, Präsident des Internationalen Währungsfond (IWF) - Wilhelm Rall, Seniorpartner bei McKinsey & Co. Berichte darüber in der nächsten Ausgabe...

§

Die Berufungskommission ist bezüglich der Nachfolge Schiller (Unternehmensrechnung & Controlling) in die “heiße Phase” übergegangen.

§

Das Land Baden-Württemberg wird in Kürze den Ruf für die Lehrstühle Personal&Organisation (Bea) bzw. Geld&Währung (Walz) erteilen.

§

Professor Kohler (Uni Linz) hat den Ruf für den Lehrstuhl Int. Wirtschaftsbeziehungen (Molsberger) erhalten.

§

Am 2.-6. Juni fand die Veranstaltung “Realising Global Ethic” unter der Schirmherrschaft von UN-Generalsekretär Kofi Annan statt.

§

Am 24./25. Juni wird von der unabhängigen Evaluierungskommission “Evalac” das Fach BWL evaluiert.

§

Zum Wintersemester wird es in den Studiengängen Volkswirtschaftslehre, Internationale Volkswirtschaftslehre & Internationale Betriebswirtschaftslehre Auswahlgespräche geben (siehe Website Fakultät)

§

am Montag, 21.Juli um 12.15 findet im HS 9 Neue Aula die Abschiedsvorlesung von Professor Bea statt. Thema: Ist der Wettbewerb zwischen den privaten und öffentlichen Rundfunksendern fair? Oder warum hatte Kirch keine Chance?

§

Newsletter: 350 Einträge - seit Ende Mai auch Anmeldung auf der Website. Bitte weiter fleißig eintragen ... Wichtige Infos!!!

§

Der Email-Provider “GMX” hat einen Spam-Schutz eingerichtet, der den Newsletter bei manchen Usern herausfiltert. --> Artikel.


Veranstaltungen

7 Veranstaltungen

Wann: Wo:

ni 19 Uhr u J . 7 1 g ta s n Die r체fungsamt P r te in h e s ie W

t - Kartoffelsala -s k a te S -Grillw체rste - Cola Bier --- Wein -n Preis

nk zum halbe

P.S.:

men 1.Getr채 W채hler bekom

Ab sofort:

Http://www.uni-tuebingen.de/ffw/ -> Wort zum WiWi


Fachschaft

8 Fachschaft

Was macht denn so ein Studierendenvertreter? Die Maus erzählt es Euch !

Wie Ihr bestimmt schon gemerkt habt, sind gerade wieder die UniWahlen. Uni-Wahlen sind jedes Jahr. Warum das so ist? Ganz klar: Weil die Leute von der vorherigen Wahl mal ausgewechselt werden müssen. Ob immer alle ausgewechselt werden müssen? Nicht immer, aber meistens. Manche haben nämlich keine Zeit mehr, und die anderen müssen von den übrigen Studierenden wieder die Erlaubnis erhalten, dass sie noch mal Studierendenvertreter sein dürfen. Und darum gibt´s jedes Jahr Neuwahlen. Klingt einfach, isses eigentlich auch. Aber was macht denn so ein Studierendenvertreter? Dazu schau´n wir uns mal die Studierenden an, die gerade Studierendenvertreter sind: Da sind die Marie, die Melanie, die Johanna, die Kristina, der Stefan und der Guido. Die sind eigentlich alle ganz nett. Und die studieren alle an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät. Und die 6 vertreten die Studierenden, das heißt Sie setzen sich für die Interessen aller anderen Studierenden ein. Warum die anderen das nicht selbst machen? Ganz klar: Weil man zu jedem Thema nicht alle 2000 Studenten der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät befragen kann und weil´s im Sitzungssaal natürlich auch nicht so viele Stühle gibt. Im Sitzungssaal finden nämlich immer die Besprechungen statt. Da sitzen dann alle an ´nem großen runden Tisch. Warum man für 6 Studierendenvertreter ´nen so großen Tisch braucht? Na weil da auch noch andere Leute bei den Besprechungen teilnehmen. Die Besprechungen heißen übrigens Fakultätsratssitzungen. Außer den Studierendenvertretern gibt´s da auch noch die Professoren. Insgesamt sind das 12. - 6 Studierendenvertreter und 12 Professoren jetzt sitzen also schon insgesamt 18 Personen an dem großen Tisch. Weil aber immer noch ein paar Plätze frei sind, gibt´s da auch noch andere Leute. Da sind nämlich noch 3 Vertreter der wissenschaftlichen Mitarbeiter, eine Vertreterin des nichtwissenschaftlichen Dienstes und eine Frauenbeauftragte. Und wenn alle von denen da sind, dann sitzen insgesamt schon 23 Leute an dem großen runden Tisch. Und dann isses am großen Tisch ziemlich voll. Nun fragt man sich, warum 23 Leute an einem Tisch sitzen und was die dann die ganze Zeit so besprechen. Bei so vielen Leuten is das nämlich auch gar nich so einfach, wenn jeder einfach so was sagen darf. Darum gibt's da noch jemanden, um die Besprechungen zu leiten. Und das ist gerade die Frau Professorin Hecker. Die is seit diesem Semester nämlich Dekanin. Und der Fakultätsrat is das höchste Gremium der Fakultät und is


9 Fachschaft

in allen Forschung und Lehre betreffenden Angelegenheiten der Fakultät zuständig. Und obwohl die Frau Professorin Hecker Dekanin is, darf die nicht einfach alles selbst bestimmen. Denn wenn´s was Wichtiges zu entscheiden gibt, dann müssen immer die meisten Leute im Fakultätsrat damit einverstanden sein. Das is natürlich auch nich immer so einfach. Manchmal müssen die ganzen Leute dann lange diskutieren und manchmal streiten sie sich auch ein bisschen. Und manchmal sollen auch Sachen entschieden werden, die für die Studierenden gar nicht so gut sind. Das finden dann die Marie, die Melanie, die Johanna, die Kristina, der Stefan und der Guido ziemlich doof. Und dann sagen sie den ganzen anderen Leuten im Fakultätsrat auch, dass sie das doof finden. Dann wird also noch mal über alles diskutiert, und die Marie, die Melanie, die Johanna, die Kristina, der Stefan und der Guido versuchen dann zu erklären, warum sie das doof finden und wie man das eventuell besser machen könnte. Manchmal haben die 6 auch eigene Ideen, was man an der Fakultät verbessern könnte. Ziemlich toll fänden sie zum Beispiel, wenn es in der Seminarbibliothek ein paar Computer gäbe, an denen man seine Hausarbeiten oder Diplomarbeiten schreiben kann. Sowas wird nun aber nicht direkt im Fakultätsrat besprochen, sondern in der Studienkommission. Da sitzen dann auch nur 4 von den 6 Studierendenvertretern, ein paar Professoren und noch ein paar andere Leute. Der große runde Tisch ist bei diesen Sitzungen also nicht ganz so voll besetzt. Natürlich gibt´s auch hier wieder jemanden, der das alles leitet. Das ist aber nicht die Frau Professorin Hecker, sondern der Herr Professor Cansier. Der ist nämlich Studiendekan. Und in der Studienkommission wird alles besprochen, was das Studium an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät betrifft. Das sind dann so Sachen wie Änderungen am Studienplan, Besprechung der Fragebögen zur Evaluierung der Lehrveranstaltungen, Anmeldeverfahren für die Prüfungen oder auch Besprechungen über Bachelor- und Masterstudiengänge. Die Leute in der Studienkommission arbeiten dann an diesen Themen und wenn´s wieder was Wichtiges zu entscheiden gibt, dann werden die Vorschläge im Fakultätsrat vorgetragen und die 23 Leute entscheiden dann wieder darüber, ob das alles in Ordnung ist, und ob man das so machen kann. Das war jetzt ein langer Satz. Klingt alles etwas kompliziert, isses aber eigentlich nicht. Die Marie, die Melanie, die Johanna, die Kristina, der Stefan und der Guido sitzen also alle 6 im Fakultätsrat und 4 in der Studienkommission. Dann gibt´s da aber auch noch den Prüfungsausschuss. Hier ist von den 6


Fachschaft

10 Fachschaft

Studierendenvertretern nur einer dabei. Und der Prüfungsausschuss wird auch nich von der Dekanin oder dem Studiendekan geleitet, sondern von dem Prüfungsausschussvorsitzenden. Und das ist der Herr Professor Wagner. Viele kennen den sicherlich. Das is der, der immer die BilanzenVorlesung hält. Aber über Bilanzen wird im Prüfungsausschuss nicht diskutiert. Hier geht es vorrangig um alle Prüfungsformalitäten und zum Beispiel auch darum, ob jemand seinen Prüfungsanspruch verliert. Manchmal geht auch mal einer von den Professoren aus Tübingen weg, um an einer anderen Uni zu lehren. Und weil nicht alle Studierenden, die gerne weiterhin in dem bestimmten Fachgebiet des Professors was lernen möchten, mit dem Professor mitgehen können, versucht man einen neuen Professor zu finden, der gerne nach Tübingen kommen möchte. Und weil oftmals etliche Professoren gerne so ´nen Lehrstuhl hätten, muss auch hier wieder der herausgesucht werden, der das am Besten kann. Und daher gibt´s dann die Berufungskommission. Hier ist auch wieder einer der Studierendenvertreter dabei, der sich die Kandidaten zusammen mit etlichen anderen Professoren zusammen anschaut. Zum Schluß gibt´s wieder ´nen Vorschlag, der dann bei den 23 Leuten im Fakultätsrat wieder abgestimmt werden muss. Und im Fakultätsrat sitzen dann wieder alle 6 Studierendenvertreter. Und dann ist von den 6 auch noch jemand im redaktionellen Beirat für die WiWi-News. Das ist die schöne Zeitschrift der Fakultät, die es jedes Semester gibt. Mit diesen ganzen Aufgaben sind die Marie, die Melanie, die Johanna, die Kristina, der Stefan und der Guido manchmal ziemlich beschäftigt. Aber es macht ihnen auch Spaß, und weil´s ihnen Spaß macht, darum machen sie das auch gerne. Die 6 sind übrigens auch noch alle in der Freien Fachschaft Wirtschaftswissenschaften. Da sind dann noch mehr Leute, denen es auch Spaß macht, den Studienalltag aktiv mitzugestalten. Oftmals heißt das für alle sehr viel Arbeit. Das finden die alle aber nicht so schlimm, weil´s ja freiwillig ist und man immer mit netten Leuten zusammen ist. Und besonders freuen würde es alle, wenn dieses Jahr ziemlich viele Leute zur Wahl gehen würden, um den neuen 6 Studierendenvertretern ihre Stimme zu geben. Denn dann macht die Arbeit noch viel mehr Spaß und es gibt in den Gremien auch wieder neue Leute, die Ideen haben und auch mal sagen, wenn sie etwas doof finden. Guido


WAHL zum FAKULTĂ„TSRAT 2003 Dienstag, 17.06. Mittwoch, 18.06.

Guido Martin

Helen Florian Mareike

Stefan Claudia

Das Team der Freien Fachschaft Wirtschaftswissenschaften


Stefan Büttner Internationale VWL, Englisch/Spanisch/Politik, 4. Semester Nach einem arbeitsreichen aber erfolgreichen Jahr sieht sich Stefan auf einem guten Weg seine Ziele der Reform der Int. VWL (CreditPoint/Grundstudium in Pol./Ge./Neuphilologie) zum Wintersemester zu erreichen. Zwischenzeitlich konnte er auch die Koordinationsprobleme des Fachsprachenzentrums, bei dem er nun im Beirat sitzt, beheben und sieht sich auf allen Ebenen vor allem in Sachen Information & Organisation in der Pflicht (Newsletter / Unterlagen / Infoveranstaltungen / Wort zum WiWi / Wahlen). Weitere Ziele sind der Senat und der Netzausbau des Wireless LAN für “kostenlosen” Internetzugang an der Uni. Bei alledem darf der sportliche Ausgleich natürlich nicht fehlen...

Helen Lückge Internationale VWL, Englisch/Französisch/Politik, 8.Hochschulsemester Sie ist seit dem Sommersemester 2000 in der Fachschaft aktiv und war bereits im Akademischen Jahr 2001 als Studierendenvertreterin im Fakultätsrat und der Studienkommission aktiv. Nach 1-jähriger “Fachschaftspause” in den USA möchte sie sich jetzt weiterhin für die Koordinierung des Regionalstudiengangs einsetzen. Hobbies: Radfahren, Laufen, Musik, Reisen

Martin Miermeister Internationale VWL, Spanisch/Italienisch 6. Semester Gerade zurück vom Auslandsjahr in Chile genießt es der selbsternannte Latino wieder Tübingen in allen seinen Facetten zu (er)leben. Seit Oktober 2001 in der Fachschaft wurde er nun, - weil er so „nett motiviert“ war, erst mal zum neuen Semesterkoordinator erkoren, als der er nun frischen Wind in die Organisation bringt. Nun will er auch noch in den Fakultätsrat, um sich dort für seine KomillitonInnen durch konstruktive Mitarbeit einzusetzen und sich besonders für die weitere Verbesserung des Credit-PointSystems stark zu machen. Freizeit: Salsa, Schwimmen und Kneipen unsicher machen


Florian Schupp BWL, 4. Semester Florian ist seit inzwischen 3 Semestern in der Fachschaft und kümmert sich momentan vorrangig um die Planung der Partys/Veranstaltungen und die Erstieinführung. In Zukunft möchte er sich auch für bessere Information der Studierenden über die Gremienarbeit einsetzen und als Ansprechpartner deren Vorschläge in den Fakultätsrat einbringen.

Mareike Dassow BWL, 2. Semester Mareike ist schon seit ihrer eigenen Erstsemestereinführung im letzten Herbst aktiv in der Fachschaft. Die Rolle des Nesthäkchens hat sie dabei nie angenommen, sondern ist von Anfang an mit viel Energie und Ideen dabei. Die WiWis vertritt sie bereits bei den Versammlungen der Fachschaftsräte und möchte sich ab nächstem Semester auch gerne im Fakultätsrat für die Interessen unserer Studierenden einsetzen.

Guido Weber BWL, 10. Hochschulsemester Guido ist an unserer Fakultät kein unbekanntes Gesicht mehr: Seit seinem 3. Semester ist er in der Fachschaft aktiv und war bereits in zwei Amtsperioden Studierendenvertreter. In seinem letzten Studienabschnitt möchte er sich gerne weiterhin für die Interessen der Studierenden einsetzen und seine Erfahrungen und Ideen an der Seite eines jungen Fachschaftteams einbringen. Freizeit: Musik, DLRG, Reisen, Clubhaus (…jede Woche hat einen Donnerstag!)

Claudia Schweyher BWL, 6. Fachsemester Claudia befindet sich seit Oktober 2001 in unserer Fachschaft. Gerade von den Koalas und Känguruhs zurück (Auslandssemester), engagiert sie sich schon wieder für die Studierenden. Mit kreativen Ideen und viel Elan möchte sie sich nun als Studierendenvertreterin für den Fakultätsrat aufstellen lassen, um sich für Euch stark zu machen. Freizeit: DLRG, Lesen, Lachen & Spaß haben


Info zum Fakultätsrat Die Fakultätsräte sind die Basisgremien der Universität. In den Fakultäten regelt der Fakultätsrat alle die Forschung und Lehre betreffenden Angelegenheiten (§25 UG). Die wesentlichen Entscheidungen werden vom erweiterten Fakultätsrat getroffen: z.B. Berufungsvorschläge, Studienpläne, Prüfungsordnungen und das Lehrangebot. Auch Kürzungsvorschläge und Strukturpläne werden von dem Fakultätsrat an die Uni-Leitung gegeben, d.h. Die Fakultät hat in der momentanen Situation die Möglichkeit, über die zukünftigen Stellenstreichungen selbst zu entscheiden.

Aktivitäten Eurer Fachschaft WiWi ! Mitarbeit im Fakultätsrat: Im stark professorenlastigen Fakultätsrat vertritt die FFW die Interessen der Studierenden. ! Mitarbeit in der Studienkomission: Hier werden z. B. neue Studiengänge wie zuletzt “Internationale BWL” erarbeitet bzw reformiert (Int. VWL). ! Die FFW stellt Klausuren, Skripte, Fragenkataloge etc. aus dem Grund- und Hauptstudium zur Verfügung, die Ihr Euch entweder in den Sprechstunden kopieren oder downloaden könnt. ! Seit einigen Jahren veranstaltet die FFW ein Erstsemestertutorium, das den “Neuen” zu Beginn ihres Studiums den Start etwas erleichtern soll. Daneben organisieren wir auch das alljährliche Erstsemesterwochenende, die Infocafés für Internationale, die Erstsemesterparty und eine Infoveranstaltung für Schüler/innen am Studientag der Schulen. ! Nicht zu vergessen natürlich unsere Partys: Weihnachtsfest, die einzig wahre WiWi-Fete im Clubhaus und .... am Dienstag, 17.06. ab 19Uhr im Garten der Nauklerstr. 47 unser Sommerfest, für welches die Wählenden eine Rabattmarke bekommen. Unsere vordringlichsten Ziele für die kommenden 12 Monate sind: ! Die Erfolge auf der ganzen Linie der letzte Amtsperiode wiederholen. ! Die Reformierung der Internationalen VWL weiter vorantreiben, sowie die Koordination und Informationspolitik der Studiengänge verbessern. ! Den Newsletter auch im Hauptstudium flächendeckend einzuführen und mehr Skripte zu Verfügung zu stellen --- mehr Service und Information (WiWi-Newsletter@web.de). ! Ausflüge für alle WiWis (Erlebnisbad “BadKap”)

Scheut Euch also nicht Kontakt mit uns aufzunehmen und uns Eure Anliegen und Kritik kund zu tun Sprechstunden Di, Do 12-14 Uhr http://www.uni-tuebingen.de/ffw email: wiwimail@web.de


Fachschaftsjahresbilanz 2002/03

15 Rückblick

Was war los?

Rückblickend auf das vergangene Wintersemester sollten an dieser Stelle ein paar wichtige Veranstaltungen und Aktionen erwähnt und kommentiert werden. Ich schreibe diesen Artikel, um all denjenigen noch mal ein wenig weiter zu helfen, die auf Grund ihres harten Studiums oder der ein oder anderen "kulturellen" Veranstaltung nicht mehr ganz das gewünschte Erinnerungsvermögen besitzen. Außerdem richtet sich die Jahresbilanz natürlich auch an die abtrünnigen Austauschstudenten, die jetzt lesen können, was sie alles verpasst haben;-) Mit dem Info Cafe für die Erstis begann das Semester, gefolgt von der ErstiHütte und der Party im Club Voltaire...wo es echt ganz schön heiss wurde! Dann gabs noch das Stadtspiel, die Kneipentour und natürlich die Tutorien. Damit war die Einführung der Erstis ins Tübinger Studentenleben erst mal abgeschlossen. Die Hauptstudiumsberatung am 5./6./7. November wurde durch die Zusammenarbeit des Market Teams, des Dekanats und der Fachschaft ermöglicht, wobei es neben den Informationsveranstaltungen der Lehrstühle auch auf die Info-Stände der Studenten der jeweiligen Fächer ankam. Wer sonst kann einem schon groß von einem Fach ab-oder zuraten. Am 20.11 empfingen wir einen großen Strom von Abiturienten zum Schülertag, um ihnen die Vorteile eines Studiums an der Uni Tübingen nahe zu legen. Zum Glück wurde keine Frage 2 oder 3 oder 10 mal gestellt J. Der kleine Fachschaftsraum erlebte eine Blütezeit und man fragt sich, wie all die Leute darin Platz fanden. Es ist noch anzumerken, dass sich die Fachschaft besonders für eine Veränderung der Studienordnung der IVWL'er eingesetzt hat. Näheres dazu erfahrt ihr auf Seite19/20. Ende November wurde hart an den verbleibenden Artikeln und dem Layout zum letzten Wort zum Wiwi gefeilt und gebastelt, bis es dann auch schon in Richtung Planung der Weihnachtsfeier und des Clubhausfestes ging. An den trüben Wintertagen, in denen man nur mit viel Glück mal die Sonne durch die Wolken lachen sieht, schmiedeten wir geheimste Pläne darüber, wie viele Liter Glühwein und wie viele Kästen Bier, wie viel Spekulatius und ob überhaupt Kartoffelsalat herangeschafft werden sollten. (Die Bockwurst Diskussionen möchte ich an dieser Stelle außen vor lassen). "Sollen wir nun echt mit diesen Weihnachtsmannmützen herumlaufen?!" Die Weihnachtsfeier fand in den Räumen der Mohlstraße statt, welche wir


16 Rückblick

zuvor mit Sternen und Watteschneeflocken verziert hatten ...abgesehen davon, dass ich es hasse zu basteln- war es eine lustige Vorbereitung! Der Glühwein war schneller weg als gedacht doch mit Cocktails und Bier ging die Party dann weiter. Es folgte am 19.12 das Clubhausfest, diesmal unter dem Motto " Tanzen bis der Weihnachstmann kommt"...und dieses Ziel wurde auch bis morgens um 4 ehrgeizig verfolgt. Mit der neuen Bierpreis Formel an der Bierbörse wurden 600 l Becks und 400 l Zäpfle gehandelt, außerdem gabs Wodka Lemon, Cola und Glühwein! Eng ist es immer im Clubhaus, aber nie so gut wie am Donnerstag vor den Weihnachstferien! An dieser Stelle möchte ich meine Jahresbilanz schliessen. Wir hoffen, dass ein paar nette Erinnerungen an diese Events geblieben sind! Ansonsten sieht man sich wohl demnächstHeike Saludos!


Neues aus Fakultätsrat & Studienkommission

17 FakRat

Auch in diesem Semester gibt es wieder viele aktuelle Neuigkeiten aus diesen Gremien, die wir euch natürlich nicht vorenthalten wollen! Wichtig sind uns hierbei die Aspekte, die wir als Studierendenvertreter vorgeschlagen bzw. durchgesetzt haben. Für Anregungen von Eurer Seite sind wir jederzeit offen! Top 1: Studierendenzahlen im Vergleich zum Vorjahr Die Studierendenzahlen der amtlichen Statistik der Uni Tübingen lauten für unsere Fakultät (Vorjahreszahlen in Klammern):

Top 2: Lehrstuhlvertretung Dr. Duijm Apl. Professor Dr. Duijm wird für das SS 2003 beurlaubt. Er wird eine Lehrstuhlvertretung für eine Professur für VWL mit Schwerpunkt Internationale Wirtschaftsbeziehungen an der Uni Potsdam wahrnehmen. Das angekündigte Hauptseminar findet statt, die anderen Vorlesungen entfallen oder werden ersetzt: -Internationale Finanzmärkte Professor Dr. Kohler (Lehrauftrag) -Geldpolitik PD Dr. Feldmann -Reale Außenwirtschaftstheorie PD Dr. Meckl Top 3: Lehrstuhlauftrag Dr. Kohler Professor Dr. Wilhelm Kohler hat den Ruf auf die Professur für Vo l k s w i r t s c h a f t s l e h r e, i n s b e s o n d e r e I n t e r n a t i o n a l e Wirtschaftsbeziehungen erhalten. Herr Kohler wird im SS einen Lehrauftrag zu „Internationale Finanzmärkte“ übernehmen (s.o.).


Fachschaft

18 FakRat

Top 4: Honorarprofessoren Dr. Köhler & Dr. Rall Dr. Horst Köhler (Präsident des IWF) und Dr. Wilhelm Rall (Senior Partner, McKinsey & Co) wurden auf Vorschlag der Fakultät vom Senat der Universität am 10.4.2003 zu Honorarprofessoren bestellt. Die feierlichen Antrittsvorlesungen werden voraussichtlich am 16. Oktober („Dies Universitatis“) stattfinden. Top 5: Finanzsituation der Uni Die Finanzsituation der Universität bzw. Fakultät ist dramatisch und erfordert u.a. hohe Einsparungen bei der Literaturbeschaffung. Auch soll eine von vielen Maßnahmen sein, dass Skripten für das Grundstudium sowie für die Pflichtveranstaltungen im Hauptstudium im Verkauf zu Kopierkosten vertrieben werden, damit wichtige Deckungsbeiträge für den Offsetdrucker des Seminars erwirtschaftet werden. Die Dekanin bittet die Studierenden um Verständnis, auch wenn damit etwas an Service verloren gehen sollte. Top 6: Evaluierung der BWL Am 24. und 25.6. ist eine Evaluierungskommission zu Besuch, die das Fach der Betriebswirtschaftslehre evaluieren wird.

Berufungskommissionen: Ø

Auf die Professur für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Unternehmensrechnung und Controlling (Nachfolge Schiller) sind 29 Bewerbungen eingegangen, wovon 5 in die engere Wahl kommen. Die Berufungskommission wird noch im Sommersemester einen Listenvorschlag erarbeiten.

Ø

Die Berufungskommission für die Professur Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Personal und Organisation (Nachfolge Bea) hat beraten und folgende Liste beschlossen: 1. Privatdozentin Dr. Kerstin Pull, 2. Professor Dr. Oliver Fabel.

Ø

Auch für die Professur Volkswirtschaftslehre, insbesondere Geld und Währung (Nachfolge Walz) hat die Berufungskommission beraten und folgende Liste beschlossen: 1.Privatdozentin Dr. Claudia Buch, 2. Privatdozent Bernd Kempa Ph.D. Wir informieren Euch bei Neuigkeiten! Kristina


Neues in Sachen Internationale VWL

19 Int. VWL

Umstellung auf Leistungspunkte in den philologischen und regionalkundlichen Fächern im Diplomstudiengang Internationale VWL In den Fächern Anglistik und Politikwissenschaft steht die Umstellung auf Leistungspunkte unmittelbar bevor! Vorbehaltlich einer genauen Beratung bei den zuständigen Fachvertretern (Herr Schwarze*/Herr Nielebock) lauten die Regelungen wie folgt. (*Wg. Krankheit z.Zt. Prof. Harvie - Anm. d. Red.) Anglistik (Region Westeuropa B) Sprachpraktische Übung Hauptseminar zur englischen Landeskunde Hauptseminar zu Linguistik/ engl. Literaturwiss./ Medienanalyse Mündliche Prüfung

2 LP 4 LP 4 LP 10 LP

Anglistik (Region Anglo-Amerika) Sprachpraktische Übung Hauptseminar zur englischen/amerikanischen Landeskunde Hauptseminar zu Linguistik/engl./amerik.Literaturwiss./Medienanal. Mündliche Prüfung

2 LP 4 LP 4 LP 10 LP

Politikwissenschaft Politisches System der BRD Vorlesung mit Prüfung Hauptseminar 1 Hauptseminar 2

4 LP 4 LP 6 LP 6 LP

Offiziell werden die Regeln voraussichtlich ab dem Wintersemester in die Prüfungsordnung des Diplomstudiengangs Int. VWL integriert werden. Neben diesen Fächern "tut sich zur Zeit was" in den romanischen Sprachen, Koreanistik und Geschichte. Bei den Slavisten ist ein Gespräch angefragt, bei den Japanologen und Sinologen ist die Credit-Point-Regelung bereits in Kraft. Keine Initiative zeigen bisher die Geographen und Islamwissenschaften, so dass es hier vorläufig bei den bisherigen Blockprüfungen bleiben wird. Melanie

Neueste Entwicklungen für CreditPoint der Int. VWL Kurz nach Eingang des obigen Artikels bei der Redaktion kam noch einiges in Bewegung. Nach einigen Gesprächen eines Studierendenvertreters mit den Romanisten kam es zum Erstaunen des Dekanats letzte Woche doch zu einer Lösung hinsichtlich der Einführung des CreditPoint-Systems. Nach insgesamt 5 Stunden Verhandlung (das war vielleicht anstrengend...)


Fachschaft

20 Int. VWL

konnte man sich auf folgendes einigen: Westeuropa A/B (Schwerpunktspr. Franz, Span, Ital oder Port) Sprachpraktische Übung* Lehrveranstaltung zur Landeskunde Seminar zu Literatur/Sprachwiss./vgl.Litwiss./rom.Sprachwiss. Mündliche Prüfung

2 LP 4 LP 4 LP 10 LP

* es müssen 3 Sprachpraktische Übungen absolviert werden, die beste geht in die Wertung ein

Lateinamerika (Schwerpunktspr. Spanisch oder Port./Brasilianisch) Sprachpraktische Übung* 2 LP Lehrveranstaltung zur Landeskunde 4 LP Seminar zu Literatur/Sprachwiss./vgl.Litwiss./rom.Sprachwiss. 4 LP Mündliche Prüfung 10 LP * es müssen 3 Sprachpraktische Übungen absolviert werden, die beste geht in die Wertung ein

Da der Dekan der Neuphilologischen Fakultät (Romanistik / Slavistik / Anglistik) eine einheitliche Regelung anstrebt ist es sehr wahrscheinlich, dass das gesamte Paket, mit einheitlichem Schema, bis zum Wintersemester in Kraft tritt. Des weiteren liegt es im Rahmen des möglichen, dass künftig der Hauptstudiumsschein in der Begleitsprache entfällt - was allerdings zum jetzigen Zeitpunkt keineswegs als sicher beachtet werden kann. Auch im Fach Geschichte liegen inzwischen Vorschläge vor, die aber im Augenblick noch nicht “spruchreif” sind. Wir werden Euch aber Stefan Infomieren!

Spanisch im Grundstudium... Alle diejenigen unter Euch, die Spanisch gewählt haben stehen auf kurz oder lang vor dem Problem, wie es nach dem Mittelkurs in Spanisch weitergeht. Der Schwierigkeitsgrad steigt ganz erheblich im für das Vordiplom notwendigen Oberkurs (zur Zeit nur Übersetzung!!!). Bereits letztes Jahr versuchten wir durch eine Petition, die Seminardirektion davon zu überzeugen, dass es wichtig ist einen “Konversationskurs” à la “Oral Communication” in Englisch zwischen zu schalten. Bei der Anglistik wurde ja auch sinnvollerweise Translation II durch Oral Comm. ersetzt. Argument ist wie immer die dünne Personaldecke - da wir WiWis aber sowieso dort Kurse machen, müssen wir uns per Petition dafür einsetzen, dass jeweils im Winter ein solcher Konversationskurs eingerichtet wird. Stefan

Bei Fragen zur Internationalen VWL meldet Euch einfach!!!


Reform des Fachsprachenzentrums

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Die katastrophalen Zustände bei der letzten Anmeldung und ihre Bewältigung ... Wie seit Bestehen des Fachsprachenzentrums meistens gab es auch bei der letzten Anmeldungsphase Warteschlangen - nur dieses mal war das Durcheinander und das Warten grenzenlos. Die neuen Örtlichkeiten (Rümelinstr. 27) sind nicht mehr so eng, dass zwangsläufig eine “gerechte” Schlange nach Eintreffenszeitpunkt entsteht, sondern so geräumig, dass doch einige zum großen Unmut der Allgemeinheit gedrängelt haben. Auch ist die Zahl derer, die noch einen ganzen Schwung anderer Leute mitangemeldet haben drastisch gestiegen. Das liegt vermutlich einfach auch daran, dass eine Wartezeit von zwischen 3-6 Stunden durchaus zu erwarten war. Spontane Protestaktionen gegen all dies bringen bekanntlich nicht viel, daher haben wir uns zu einem Gespräch mit dem Leiter des Fachsprachenzentrums (FSZ) Herrn Dr. Fischer zusammengesetzt, um über die Problematik zu diskutieren. Was viele zu diesem Zeitpunkt nicht wussten, ist, dass das FSZ das Problem bereits kannte und an einer Lösung arbeitete. Geschickterweise waren da die Vorschläge unsererseits so ziemlich das, was sich die FSZ-Leitung auch vorgestellt hat. Somit konnte gleich richtig eingestiegen werden und gemeinsam ein konstruktives Ziel erarbeitet werden. ! Die UNICert III - Prüfung findet künftig im Juni/November statt ! Die UNICert IV - Prüfung im März/September (noch im gl. Semester) ! Mehr UNICert IV - Kurse in Englisch ab WS 03/04 ! Wirtschaftsitalienisch/-russisch findet künftig in Blöcken statt, da es zu wenig Teilnehmer gab/gibt. ! Schwerpunkt der Intensivkurse werden die Frühjahrsferien sein (weniger Urlauber/Praktikanten als im Sommer) - es ist auch ein Business English IV-V Intensivkurs, sowie ein Wirtschaftsspanisch I-III Intensivkurs in Planung. ! Langfristig sind festangestellte Fachbetreuer für die Sprachen notwendig, die sich um Lehrkräfte und Material der Sprache kümmern ! Eine entsprechende technische Ausstattung des bereits vorhandenen Lehrerzimmers, in dem die Lehrkräfte ihren Unterricht, auch


Fachschaft

22 FSZ

! !

multimedial, vorbereiten können. Einrichtung einer Medienbibliothek mit 6 Arbeitsplätzen (incl. UniNetz) - zugleich Ort für den computergestützten Einstufungstest Die internen Abläufe werden künftig durch ein Studierendenverwaltungsprogramm abgewickelt: im FSZ gibt man seinen Ausweis ab, der dann über Chipkartenleser eingelesen wird. Den Einstufungstest macht man dann auf dem PC; er wird sofort ausgewertet und das Ergebnis bekommt man auch schriftlich. Die Anmeldung zu den Kursen erfolgt über Internet. Bei erfolgreicher Anmeldung erhält man eine Bestätigung mit der man innerhalb von drei Werktagen beim FSZ per E-Cash die Gebühren entrichten muss; andernfalls wird der Platz automatisch weitergegeben. Das System überprüft ob der Benutzer die entsprechende Qualifikation für den Kurs hat, andernfalls wird die Anmeldung verweigert (Abfrage der Datenbank). Die Kursdaten, wie Anwesenheit und Noten werden auch direkt eingegeben. Die Scheine werden dann automatisch gedruckt und die Noten werden im Stammdatenblatt gespeichert.

Wenn alles gut läuft sollen die Änderungen im Wintersemester 03/04 wie oben beschrieben in Kraft treten. Die Universität hat lediglich ca. 54% der für die Umsetzung erforderlichen Mittel in Aussicht gestellt. Das beschriebene Konzept funktioniert aber NUR dann, wenn es komplett umgesetzt wird. Anderenfalls wird das Chaos weitergehen und größer werden. Deshalb müssen wir Studierenden hier mit dem Fachsprachenzentrum zusammenhalten und uns für die gemeinsame Sache stark machen!!! Den ausführlichen Bericht über das Gespräch gibt es auf Anfrage bei WiWi-Newsletter@web.de Stefan


Wireless LAN an der Uni... Ein Bericht über das, wovon noch kaum ein Mensch zuvor gehört hat.

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Wir erbitten dringend ein Feedback zu diesem Thema !!!

Zuerst sollte ich wohl erklären was hinter diesem Begriff “Wireless LAN” (WLAN) steckt. Es handelt sich dabei um eine Art kabelloses Netzwerk, also Übertragung der Datenströme durch die Luft. Manche von Euch haben vielleicht mitbekommen, dass in München, Rostock oder Karlsruhe große Teile der Stadt bzw. des Campus mit dieser Technologie abgedeckt sind. Die Studierenden dort sind begeistert davon, da die Verbindung zum einen in der Regel schneller ist als ein 56k-Modem, ISDN oder DSL und zum anderen keine Grundgebühr oder Verbindungsgebühren fällig werden. Hier in Tübingen wurde mit einem Projekt, dass die oben genannten Standorte als Vorbild hat, Mitte 2001 begonnen. Durch gestrichene Finanzmittel und mangelnden Bekanntheitsgrad ist das Projekt allerdings ins Stocken geraten. Die Uni Tübingen ist derzeit in Sachen WLAN mit Abstand Schlusslicht in BadenWürttemberg. Sicherlich ist diese Technologie die Zukunft wissenschaftlichen/multimedialen Arbeitens. “Hot-Spots” (so nennt man die Sendeanlagen) gibt es lediglich im Hörsaalzentrum Morgenstelle, in der Brechtbau-Bibliothek, bei den Informatikern auf dem Sand und im ZDV. Zur Nutzung benötigt man ein Notebook und eine “Wireless LAN”-Karte (die entweder bei neuen Geräten dabei ist, oder als Steckkarte beschafft werden muss) sowie einen Account beim ZDV. Um loslegen zu können muss man sich vom ZDV noch einen VPN-Dialer (=Virtual Private Network), der die Daten verschlüsselt, herunterladen. Es liegt in unserem Interesse und in dem der künftigen Studenten an der Uni, dass wir die Infrastruktur für die Zukunft schaffen. Laut Angaben des ZDV steht es den Studierenden frei, die Mittel für den einen oder anderen “Hotspot” zu beschaffen und dann auch den Standort zu bestimmen. Die reinen Materialkosten liegen bei etwa 300€/Stck.Incl. Anschluß liegen die Kosten bei unter 1000€. 100 dieser Hotspots könnten den kompletten Campus abdecken; die Mittel zusammen zu bekommen ist leider illusorisch. Wir als Fachschaft können Euch an dieser Stelle nur fragen: WOLLT IHR Zugang zu dieser Technologie? WIE könnten wir diese finanzieren? Und vor allem WO bräuchten wir WiWis am ehesten eine solche Sendeanlage? In der Seminarbibliothek? Kupferbau? Bitte UNBEDINGT Feedback an: WiWi-Newsletter@web.de Stefan


Fachschaft

Durchfallquoten

24 Quoten

Mit freundlicher Unterst端tzung des Pr端fungsamtes


Auswertung der Top 10 deutscher Biere

25 Der Test

Habt Ihr schon gewusst ...

Freie Fachschaft WiWi http://www.uni-tuebingen.de/ffw Sprechstunden: Di,Do von 12-14 Uhr


Fachschaft

Biergärten im Test ...

26 Der Test Oder der Kater kommt immer danach

Das Sommersemester hat begonnen, die Tage sind nicht nur länger, sondern auch wärmer geworden und mit jedem Sonnentag, steigt auch in jedem von uns armen geplagten Studenten wieder das Verlangen nach einem Weizen oder einem Radler und einem bisschen Gemütlichkeit. Die Biergartenzeit ist angebrochen und so haben wir uns mal wieder - wie es so unsere Art ist - aufgemacht, für Euch einmal ein paar Ideen zusammenzustellen, wo man denn so die Abende in und um Tübingen zubringen kann (das nennen wir Aufopferungsbereitschaft ;-) ). Die Ergebnisse unseres „Biergartentest“ findet ihr auf den folgenden Seiten

Schützenhaus Tübingen Reutlinger Str. 175 Beim Französischen Viertel

Fast als Geheimtipp zu bezeichnen ist das “Schützenhaus Tübingen”, was bei unserem Testbesuch eher abgelegen und still erschien, obgleich es doch eigentlich um die Ecke liegt. Vom Französischen Viertel durch den Fußgängertunnel kommend liegt dieser Biergarten zur Rechten teils unter Bäumen versteckt, teils auf der grünen Wiese mitten in der Natur mit gutem Blick zum nahen Baseball-Platz der Tübinger Hawks. Doch nicht nur für ein Weizen nach einem sonntäglichen Spielbesuch bietet der große Biergarten ein geeignetes Umfeld. Hier kann auch gegessen werden und das zu gemäßigten Preisen. Dabei kann es einem sogar passieren, dass der Koch höchstpersönlich die Aufwartung macht und nach dem Befinden fragt. Als einziges offensichtliches Manko empfanden wir die nahe B27 mit ihrem leider unaufhörlich monotonen Autolärm als störend. Was gibt’s fürs Geld?

JJJJJ

Viel!! Weizen gibt's für schlappe 2,40€, ein Radler für 2,30€ und auch Antialkoholiker kommen bei 2,30€ für eine Apfelsaftschorle billig zu einer Erfrischung.


27 Der Test

Ist die Bedienung gut drauf? ... der Service-Vergleich Kann man sich da wohlfühlen? ... das Ambiente Für kleine Jungs und Mädels ... der Hygienetest

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Schwärzlocher Hof Vom Zentrum Zoo nur den Schildern Richtung Schwärzloch folgen

Am Wochenende schon was vor? Lust auf eine kleine Radtour ins Grüne? Dann ist der Schwärzlocher Hof ein passendes Ziel. Die „erfrischende“ Landluft kündigt dem bierdurstigen Studenten schon von weitem den nahenden Rastplatz an. Schön unter Bäumen gelegen mit einem fantastischen Blick auf ganz Tübingen kann man hier bei schönem Wetter mit vielen anderen Biergartenfans und bei Lichterkettenschein das Studentendasein noch genießen. Als besondere Spezialität des Hauses empfehlen wir den Schwärzlocher Most und für Antialkoholiker den Holunderblütensaft. Was gibt’s fürs Geld? JJJ 2,70€ für ein Weizen, 2,40€ die begehrte Mostbowle und 1,95€ für einen Holunderblütensaft ... das ist preislich eher Mittelmaß ... Ist die Bedienung gut drauf? ... der Service-Vergleich Kann man sich da wohlfühlen? ... das Ambiente Für kleine Jungs und Mädels ... der Hygienetest

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Fachschaft

28 Der Test

Zentrum Zoo Schleifmühlweg 86

Wer weniger der Landluft zugeneigt ist und Sport als Mord empfindet, dem empfehlen wir die Einkehr in den etwas nähergelegenen Biergarten Zoo. Wider Erwarten trifft man hier keine Tiere sondern nette menschliche Artgenossen aller Altersklassen. Bei gemütlichem Ambiente kann man ein nettes Schwätzchen halten ohne gezwungen zu sein, das Gespräch des Nachbartisches zu ertragen. Hervorstechend war die auch bei Missgeschicken sehr aufmerksame (und charmante männliche) Bedienung ;-) Besonders empfehlenswert für Knoblauchliebhaber sind die hausgemachten „wilden“ Kartoffeln mit Knoblauchmayonnaise.

JJJ

Was gibt’s fürs Geld?

ein Weizen für 2,70€, Cappuccino für 2,10€ und die angepriesenen Kartoffeln für 2,60€ ... auch dass ist nicht billig, aber Qualität hat seinen Preis ;-) ... Ist die Bedienung gut drauf? JJJJJ ... der Service-Vergleich für weibliche Gäste lohnt ein Blick ;-) JJJJ Kann man sich da wohlfühlen? ... das Ambiente Für kleine Jungs und Mädels ... der Hygiene test

JJJ

Piccolo Sole d'Oro Am Nonnenhaus

Für die, die schnell nach der Vorlesung noch ein Bierchen trinken wollen, empfehlen wir das Mauersitzen oder das Stühlerücken unterhalb des Lustnauer Tores. „Sehen und gesehen werden“ lautet hier das Motto. Man kann aber auch einfach nur mit einer Latte Macchiato die Sonne genießen. Wenn man in dieser Kneipe landen will, sollte man sich auf die weißen Hochdorfer Klappstühle setzen. Falls einen der kleine Hunger packt, ist Selbstbedienung angesagt - und zwar drinnen.


29 Der Test

JJJ

Was gibt’s fürs Geld?

Ein Radler für 2,80€, Latte Macchiato 2,30€ ... man ist eben im Zentrum Ist die Bedienung gut drauf? JJJ ... der Service-Vergleich ... aber immerhin von der schnellen Sorte Kann man sich da wohlfühlen? JJJJ ... das Ambiente Für kleine Jungs und Mädels ... der Hygiene test

JJ

Neckarmüller an der Neckarbrücke

Für völlig unwissende oder Neueinsteiger in die Biergartenszene sollte noch der Vollständigkeit halber der allseits beliebte Neckarmüller erwähnt werden. Mit Blick auf den fast gleichnamigen Fluß mit den malerischen Stocherkähnen im Vordergrund kann man hier bei einem kühlen Bier und Brezeln eine lange Kneipentour beginnen. Was gibt’s fürs Geld?

JJJ

Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt. Bei 2 € für ein Radler kann jeder Student auch zwei trinken. Ist die Bedienung gut drauf? J ... der Service-Vergleich … es herrscht Selbstbedienung Kann man sich da wohlfühlen? JJJJJ ... das Ambiente Für kleine Jungs und Mädels ... der Hygiene test

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... und danach? ... mit der Weinflasche unterm Arm auf den Marktplatz!!! Claudia & Martin & Gullvi & Doro


Fachschaft

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Fachschaft Worldwide Schweiz - Lausanne

Worldwide Salut und Grüezi aus Lausanne..... Was macht eine Lateinamerika-Regionalerin eigentlich im Auslandsjahr in Lausanne??? Berechtigte Frage, auf die ich Euch nur antworten kann, daß ich ja eigentlich nach Brasilien wollte, den Rest schenke ich Euch jetzt mal...und dann beschlossen habe, daß ich ja auch ein Jahr lang mein Französisch in der schönen Schweiz aufpolieren könnte. Mein Start hier war reichlich chaotisch, da ich den ganzen Aufenthalt selbst organisiert habe und nach meiner vorläufig letzten Klausur in Tübingen ohne Zimmer und ohne Plan von gar nichts dann hier stand. Soviel ich weiß, kann man auch übers Auslandsamt hierher kommen, nur waren für mich leider schon alle Fristen abgelaufen. Nach traumatischen Erlebnissen mit wahnsinnigen Zimmervermieterinnen und den üblichen Anlaufschwierigkeiten habe ich mich jetzt ganz gut eingelebt und werde Euch vom Studium in unserem exotischen Nachbarland Schweiz berichten. Lausanne liegt am Genfer See, ist Hauptstadt des Kantons Vaud, „capitale olympique“ (Olympische Hauptstadt) und Sitz des Internationalen Olympischen Komitees und hat etwa 125.000 Einwohner. In der Nähe liegen unter anderem Genf (60 km) mit UNO und viel internationalem Flair, Montreux (40 km) mit Jazzfestival, den Alpen zum Skifahren und der Jura zum Wandern. Am See selbst kann man natürlich schwimmen, segeln und surfen. Wenn ich aus dem Hörsaal gehe, bin ich in fünf Minuten am Strand, an dem man zwar „aus hygienischen Gründen“ nicht schwimmen gehen sollte, aber bekanntlich ist ja nichts im Leben perfekt, und dazu habe ich noch das Alpenpanorama vor mir- fast so schön wie die Sicht auf den Österberg?! Außerdem hält in Lausanne der TGV nach Paris, eine fnac gibt's auch schon, wie Ihr seht, muß man eigentlich gar nicht mehr nach Frankreich studieren gehen... Die Université de Lausanne wurde 1537 gegründet und hat heute etwa 10.000 Studenten. An der École des Hautes Études Commerciales (HEC) gibt es etwa 2 000 Studenten in den vier verschiedenen Studiengängen (BWL, VWL, Wirtschaftsinformatik und Versicherungswissenschaft). In der Schweiz kämpft die HEC mit St. Gallen um die Spitze, was die Rankings angeht, eine Studie des Spiegel sah die HEC sogar in ganz Europa auf Platz 1. Man ist hier sehr „market-oriented“, was sich auch in den Vorlesungen niederschlägt, die doch eher „praxisnah“ sind, vor allem in BWL. Auch ist das Studium ziemlich verschult. In vielen Vorlesungen gibt es Übungsaufgaben, die man dann selbst löst und vom jeweiligen


31 Worldwide

Assistenten korrigiert zurückbekommt, und das Studium geht doch mehr in die Breite und nicht so sehr in die Tiefe. Dafür sind die VWLer hier wesentlich fitter in Ökonometrie: Von den sechs Pflichtveranstaltungen im Hauptstudium sind drei Statistique et économétrie, Statistique et économétrie appliquées und Méthodes quantitatives. Andererseits ist das Studium bei uns schon „wissenschaftlicher“ ausgerichtet, in Lausanne muß man auch keine Diplomarbeit schreiben. Was mir sehr gut gefällt: Lausanne ist eine CampusUni, direkt am See und sehr im Grünen gelegen, als Rasenmäher dient eine unieigene Schafherde, man fühlt sich so richtig auf dem Lande hier! Die Vorlesungen sind meistens in Französisch, aber auch teilweise in Englisch. Neben den eigentlichen Professoren gibt es auch noch Lehrbeauftragte aus der Praxis, z.B. wird Macroéconomie internationale vom Leiter des „Study Center“ der Schweizer Nationalbank gelesen. Teilweise haben die Veranstaltungen auch eine andere Organisationsform. Zum Beispiel habe ich einen Kurs („Macroeconomic Modelling“), bei dem sich jeder Teilnehmer ein Thema aussucht, was ihn interessiert, und dann dazu ein Paper schreibt, in dem das Thema theoretisch und empirisch untersucht wird. Im ersten Semester hat man alle zwei Wochen ein Interview mit dem Prof und dem betreuenden Assistenten, um die Fortschritte und Probleme zu besprechen, im zweiten Semester werden die Themen dann wie in einem Seminar vorgestellt und mit den anderen Teilnehmern diskutiert, was ziemlich Spaß macht. Das Vorlesungsangebot ist zwar breiter als in Tübingen, viele Vorlesungen werden aber von „assistant professors“ gehalten, die teilweise nicht gerade den kompetentesten Eindruck hinterlassen. Was das Studentenleben angeht: Es gibt viele Deutschschweizer hier, die einen innerschweizerischen Austausch machen (das Grüezi in der Überschrift war also nicht ganz unbegründet, und mein Schwyzerdütsch verbessert sich echt extrem hier), aber nicht so richtig viele Austauschstudenten aus dem Rest der Welt, zumindest in VWL, bei den Masterstudenten sieht das dann wieder anders aus. Auf den internationalen pub nights treiben sich zahlreiche deutsche Juristen herum, da man in Lausanne auch „droit allemand“ studieren kann....wer also aufs Exotische steht, sollte sich vielleicht lieber eine andere Uni zum Auslandsstudium aussuchen. Was mir hier so ein bißchen fehlt, ist die „von-Studis-für-Studis“- Kultur, ich freue mich schon wieder aufs Brechtbau-Theater, Clubhausfest, Wohnheimparties...dafür gibt es hier nach fast jedem Vortrag oder den Recruiting-Veranstaltungen noch einen „apéro“ (und Pastis etc. in der Cafeteria...), das könnte man in Tübingen ruhig auch mal einführen!


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Ach ja, wenn wir gerade beim Thema Ausgehen sind: Die Schweiz liegt bei den Lebenshaltungskosten ziemlich weit vorne in Europa, ein einigermaßen bezahlbares Zimmer zu finden, ist nicht ganz einfach, für ein Bier zahlt man abends in der Kneipe schon mal acht Franken, das Mensaessen kostet zwischen 6,50 und 8,50. Man sollte also entweder einen Haufen Geld mitnehmen oder sich eine/n reiche/n Geliebte/n suchen, davon gibt es am Genfer See ja schließlich genug: Athina Onassis (Jungs- Eure Chance!!), Phil Collins, Michael Schuhmacher und Shania Twain haben sich auch von der „guten Schweizer Luft“ anlocken lassen und wohnen im Kanton Vaud, Zusammenhänge mit den Schweizer Steuersätzen sind wohl nicht ganz zufällig?...und Gerüchten zufolge gibt es mittlerweile auch schon Karten à la Beverly Hills, auf denen die Villen der Stars eingezeichnet sind.... Infos zu Stadt und Uni findet Ihr auch unter www.lausanne.ch, www.hec.unil.ch Und wenn Ihr noch Fragen habt, könnt Ihr mir gerne eine kleine Mail schreiben: dodoinlausanne@web.de Macht's gut, und wir sehen uns spätestens beim nächsten WiwiClubhausfest, oder?? Eure Dodo Donata

Studieren in Kanada Lohnt sich ein Auslandsstudium? Nach einjähriger Bewerbungsphase mit all den erforderlichen Schritten (Bewerbungsschreiben, Gutachten, TOEFL Test, Vorbereitungsseminare etc.) flog ich im September 2002 nach Kanada, um 2 Semester an der School of Business and Economics an der Wilfrid Laurier University (später als WLU abgekürzt) in Waterloo zu studieren. Als Teilnehmer des Ontario Baden-Württemberg Exchange Program war ich von den ansonsten beträchtlichen Studiengebühren (ca. 4000 $/Semester) befreit. Die WLU war auch für mich zuerst eine unbekannte Universität, allerdings bemerkte ich schon sehr früh, dass ich eine ausgezeichnete Wahl getroffen hatte, da sie als eine der besten Business Schools in ganz Kanada gilt.


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Von den dortigen Studienbedingungen kann man in Tübingen nur träumen: Ca. 30-40 Teilnehmer pro Kurs, motivierte Professoren, die immer für die Studenten ansprechbar sind (ist der Professor in seinem Büro anwesend, steht die Tür offen und jeder kann ohne vorige Anmeldung eintreten), technisch optimal ausgestattete Kursräume (in jedem Raum gibt es einen Video Projektor, der an einen Internet PC angeschlossen ist, mehrere für Studenten kostenlos zugängliche Computerlabors pro Gebäude). Für die Exchange Students gab es ein Mentorensystem, d.h. jedem Austauschstudent wurde ein erfahrener kanadischer Student (Mentor) zugeteilt, der einem bei Problemen half (Wie und wo muss ich mich registrieren, wo sind die Kursräume, wo ist der nächste Supermarkt usw.). Gewöhnungsbedürftig war für mich die Lernmethode in Kanada: Das Lesepensum ist wesentlich höher (30 - 60 Seiten Vorbereitung pro Kurs und Unterrichtseinheit sind normal), die Endnote setzt sich aus mehreren unterschiedlich gewichteten Teilelementen zusammen (typisch sind Mitarbeitsnoten, Midterm Test, Individual presentation, Group presentation, Final Exam). Weiterhin bemerkenswert ist die Praxisbezogenheit: In vielen Kursen arbeitet man mit Fallanalysen, d.h. die theoretischen Grundlagen muss man sich selber anlesen (Class preparation), im Kurs wird dieses Wissen mit Hilfe von Fällen praktiziert und diskutiert. Ich halte dieses System sinnvoller als die äußerst starke Theorielastigkeit des Tübinger BWL Grundstudiums. Was hat mir dieser Auslandsaufenthalt gebracht? Ich konnte meine Kurse für das Hauptstudium anrechnen lassen, ich habe mein Englisch entscheidend verbessert und kann den Auslandsaufenthalt in meinem Lebenslauf erwähnen. Das ist alles wahr, doch es geht für mich um wesentlich mehr: Ich habe unglaublich viele und unterschiedliche Menschen kennen gelernt, ich habe einen internationalen Freundeskreis aufgebaut, ich habe Kanada von „innen“ gesehen und ich habe versucht, ihre Denkweise zu verstehen, die sich von der Europäischen teils sehr unterscheidet. Mein Fazit ist gleichzeitig auch eine Empfehlung für alle Studenten, die ein Auslandsjahr in Betracht ziehen: Es war ein unheimlich erlebnisreiches Jahr, nutzt diese einmalige Chance, die sich Euch jetzt bietet. Lasst Euch nicht abschrecken von dem Bewerbungsprozess oder dem Spruch „Mein Englisch ist nicht gut genug!“, es ist faszinierend, wie schnell man sich an die neue Sprache und Umgebung gewöhnt. Informiert Euch frühzeitig im Akademischen Auslandsamt (mindestens 1 Jahr vor dem gewünschtem Auslandsaufenthalt), solltet ihr Euch für ein Studium im Ausland entscheiden, Alexander Rummel werdet ihr es nicht bereuen!


Fachschaft

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PriME - Cup Abenteuer Unternehmensführung

PriME-Cup

Am 14./15.Mai fand in Tübingen der PriME Cup statt, der sich hauptsächlich an Studenten im Grundstudium richtete. Bei diesem Planspiel, das von der Hochschule der Medien in Stuttgart organisiert und vom Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik hier in Tübingen betreut wurde, ging es darum in einem fiktiven Unternehmen Entscheidungen so zu fällen, dass dieses Unternehmen am Ende möglichst gut dastand. Am 14. fanden wir uns also morgens um 9:00Uhr im Erasmus-Haus ein, gespannt darauf, was auf uns zu kommen würde. Professor Jahnke begrüßte uns und stellte uns unsere beiden Spielleiter Herrn Bauer und Herrn Werner vor, die fachmännisch und liebevoll durch das Planspiel leiteten. Daraufhin hörten wir erst einmal einen Vortrag über den Gründerverbund Neckar-Alb, einer der Sponsoren, der uns etwas verwunderte, da keiner von uns plante sich demnächst selbstständig zu machen. Dann ging es los. Unsere erste Aufgabe war es, uns in Expertengruppen einen Überblick über verschiedene Unternehmensbereiche, wie Personal, Marketing und Lagerhaltung zu machen und unsere Erkenntnisse über Wirkungszusammenhänge gruppenweise vorzustellen. Hierbei waren natürlich die besonderen Vorgaben des Planspiels zu berücksichtigen. Im Planspiel waren wir der Vorstand, der COPYFIX-AG, eines Unternehmens, das Kopierer herstellte. Unsere Aufgabe war es nun durch geschickte Entscheidungen über Produktionsmengen, Personal, Investitionen, aber auch Werbung und Vertrieb möglichst gut am Markt dazustehen. Wir spielten insgesamt über vier Perioden, wobei eine Periode einem Jahr entsprach und Sieger war derjenige, dessen Aktie am Ende den höchsten Kurs aufwies. Nun begann also die erste Periode, für deren Entscheidungen wir anderthalb Stunden Zeit erhielten, und in der Gruppe fingen die Diskussionen an. Sollte in eine neue Fertigungsstraße investiert oder noch gewartet werden, wie hoch sollte der Preis für unser Produkt sein oder wie viel Personal sollte eingestellt werden? Aber auch über Ausgaben für Corporate Identity und Umwelt wurde heftig gestritten. Gegen Ende der Zeit einigten sich unsere Gruppen jeweils auf ein Konzept und gaben dies ab. Nun hieß es warten bis unsere Entscheidungen ausgewertet waren und wir in den Kennzahlen Erfolge und Misserfolge unserer Planung sahen. Zwischen den Spielperioden erhielten wir nochmals kurze Einführungen zu Themen wie Finanzierung oder Kostenrechnung.


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Dann erhielten wir unsere Ergebnisse und unsere Spielleiter erläuterten uns in der Gruppe wie die Unternehmen dastanden und einige Fehler, die wir gemacht hatten. In jeder Runde wurde nun der Anspruch erhöht. Als wir in der dritten Periode erstmals einen Finanzplan und in der vierten Planwerte erstellen mussten, waren das neue Herausforderungen für uns. Zum Schluss wurden dann die Gewinner bekannt gegeben, die am Champions-Cup teilnehmen dürfen und wir erhielten alle eine Teilnehmerurkunde. Insgesamt waren wir uns alle einig, dass wir in diesem Planspiel wesentlich mehr als in zwei Tagen Uni gelernt haben. Wir haben nicht nur die einzelnen Unternehmensbereiche getrennt, sondern in Verbindung gesehen. Außerdem brachte es uns wahnsinnig viel Spaß, im Team über verschiedene Ideen zu diskutieren und sich in den Pausen mit den anderen Teams über deren Ideen zu unterhalten. Die Spannung beim Warten auf die Ergebnisse fehlte auch nicht. An dieser Stelle möchte ich nochmals Herrn Bauer und Herrn Werner im Namen aller Teilnehmer herzlich danken. Und an alle Studis der Tipp: Nehmt solche Angebote wahr, es lohnt sich! Wido


Fachschaft

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Richtigstellung / Leserbriefe

Feedback Das Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung, Tübingen (IAW) und die Konjunkturprognose In der letzten Ausgabe des Wort zum Wiwi erschien unter dem Titel „Im Oktober 2003 Visionen der Zukunft Die Konjunkturprognose des IAW“ ein Artikel, der bei einigen Leserinnen und Lesern für Verwirrung gesorgt hat. Fragen wie „Was oder wer verbirgt sich hinter dem Titel IAW und was macht d a s I A W a u ß e r Ko n j u n k t u r p r o g n o s e n ? “ w a r e n a n d e r wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät zu vernehmen. Das Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung in Tübingen besteht seit 1957 und konzentriert sich auf empirische Wirtschaftsforschung und Politikberatung. Außer der vermeintlichen Konjunkturprognose, die im WZW erschienen ist, sind also solche Prognosen für das IAW eher untypisch. Das IAW hat stattdessen die Aufgabe, Forschungsergebnisse aus dem Gebiet der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften auf Fragen der Wirtschaft anzuwenden und die dafür notwendigen Grundlagen zu erarbeiten. Einen Schwerpunkt bilden Untersuchungen für das Land Baden-Württemberg. Die Arbeit des IAW teilt sich in vier Forschungsbereiche. Wirtschaftsentwicklung, Strukturwandel und Regionalentwicklung sowie Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik stellen die Schwerpunkte der Arbeit des IAW dar. Außerdem befassen sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des IAW mit den Bereichen Verkehr, Wohnen und Umwelt sowie Finanzpolitik und öffentliche Verwaltung. Im IAW arbeiten auch viele Studentinnen und Studenten der wirtschaftswissenschaftlichen und anderer Fakultäten als wissenschaftliche Hilfskräfte und haben so die Möglichkeit den Arbeitsbereich „Wirtschaftsforschung“ kennenzulernen. Da aber anscheinend die Informationen über das IAW nur schwer nach außen vordringen, wussten viele Studenten bisher nichts über das IAW, und die Möglichkeiten, die dort geboten werden. Daher möchten wir Euch in der nächsten Ausgabe des Wort zum Wiwi das IAW genauer vorstellen. Dazu wird es ein „Exklusiv-Interview“ mit einem der Geschäftsführer des IAW und mit einigen wissenschaftlichen Hilfskräften geben. Also, auch in der nächsten Ausgabe lohnt sich wieder ein Blick ins WZW, vielleicht eröffnen sich ja auch für Euch neue Perspektiven... Helen

Betreffend Werbung von Seite 2/ #43: “... die Werbung von S.2 finde ich übrigens unangemessen und frauenfeindlich...” Die Kritik nehmen wir zur Kenntnis - heutzutage ist es leider manchmal so, dass Werbung provokant ist, um aufzufallen. Wir werden künftig versuchen Die Redaktion von derartigen Werbeanzeigen Abstand zu nehmen..


Der neue Career Service der Uni

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Die Uni ist eine Welt für sich. Welcher Student würde das schon bestreiten? Doch irgendwann holt auch den hartnäckigsten Langzeitstudenten der harte Berufsalltag ein. Und dann kommt man mit dem Wissen, wie man den Papierstau der Unikopierer beseitigt, wann das Mensaessen am besten schmeckt und wie man bei minimalem Aufwand die besten Klausuren schreibt, womöglich nicht sehr weit. Doch diesem Fall soll vorgebeugt werden. Unsere Uni bietet seit neustem in Zusammenarbeit mit dem Arbeitsamt und der Industrie- und Handelskammer einen so genannten „Career Service“ an, der helfen soll, die Kluft zwischen Studium und Beruf zu schließen. Dort bekommt man neben einer Beratung zur Berufsplanung auch handfeste Hilfe bei der Vermittlung eines Praktikumsplatzes. Durch die Initiative „Studium und Beruf“ verfügt das Career Center über eine lange Liste von Kontakten zu etablierten Unternehmen, wovon auch Wiwis profitieren dürften. (Nähere Infos findet ihr unter: Http://www.uni-tuebingen.de/ABZ/ mit Klick auf „Career Service“ und http://www.uni-tuebingen.de/studiumund-beruf/) Allgemein dürfte dieser neue Service allerdings auch nur ein neues Angebot unter vielen sein. Im Gegensatz zu anderen Studienrichtungen ist das Praktikumsangebot für Wirtschaftswissenschaftler (natürlich abhängig von den Studienschwerpunkten) relativ groß. Im Institut ausliegende Praktikumsbroschüren und Internetbörsen enthalten zum Beispiel eine Reihe von Adressen mit den nötigen Informationen. Letztendlich erfordert ein Praktikum nichts anderes als Eigeninitiative, die auch jetzt einem armen Studi nicht abgenommen werden kann. Johanna


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Alles rund um Gebühren

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Studiengebühr gezahlt? Geld zurückfordern Wer in den Jahren 1998 und 1999 die sogenannte Rückmeldegebühr bezahlt hat (100 DM), kann diese zurückfordern. Hierzu müssen spezielle Formulare ausgefüllt werden, die im Studentensekretariat ausliegen. Außerdem ist der Antrag zu finden unter www.uni-tuebingen.de. Es geht dabei jedoch nicht um die "normale" Rückmeldegebühr, sondern um damals zusätzlich gezahlte 100 DM. Deshalb erst die Kontoauszüge kontrollieren! Denn wenn man Geld zurückfordert, das man gar nicht gezahlt hat, macht man sich strafbar... Quelle: Schwäbisches Tagblatt, 11.04.2003 Melanie

Verwaltungsgebühr? Rückmeldegebühr? Semesterbeitrag? ... Wir klären Euch auf! Es schwirren momentan so viele Gerüchte um, dass es schwer ist, die richtigen Informationen herauszufiltern. Wir haben folgende Situation: ! Semesterbeitrag 57 € ! Verwaltungskostenbeitrag 40 € 97 € Der Semesterbeitrag ist das, was die Studis bislang pro Semester an das Studentenwerk abdrücken. 21€ davon werden für das Semesterticket verwandt. Mit den restlichen 36 € hält sich das Studentenwerk “über Wasser”. Die Mittel verteilen sich auf die Sozial-/ Rechtsund Psychotherapeutische Beratungsstelle, die Kindertagesstätte, den Darlehensfonds für kurzzeitig bedürftige Studenten und ... auf die Mensen. Die permanenten Preiserhöhungen resultieren daraus, dass die Landeszuschüsse für die Studentenwerke seit 1999 drastisch gekürzt wurden. Jetzt zahlt das Land ca. 2,88 Mio. € pro Jahr - damals war es fast das Doppelte. Aktuell haben die Mensen ein Defizit von ca. 4 mio €/Jahr. Steigende Energiepreise, Personalkosten und Rohstoffkosten haben dazu geführt, dass die reellen Produktionskosten für eine Mahlzeit in der Mensa bei knapp 5€ liegen, also mehr als doppelt so hoch sind wie eine Essensmarke kostet. Die Wohnheime werden nur durch die Mieten, nicht durch den Semesterbeitrag getragen! Die starken Mieterhöhungen haben folgenden Grund: Relativ hohe Zuschüsse für die Renovierung der Wohnheime in Höhe von mehreren Millionen € haben dazu geführt, dass das Land Interesse daran hat, den Finanzierungsanteil an den


Neues zu Naldo

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Liegenschaften der Studentenwerke zu begrenzen. Die Studentenwerke mussten einen Vertrag mit dem Ministerium abschließen, der besagt, dass die Liegenschaften eine Rendite in Höhe von 3% p.a. erwirtschaften müssen. Dieses Geld soll dann für Wohnheimrenovierungen und Neubauten aufgewandt werden. Was hat nun aber dann der neue Verwaltungskostenbeitrag (nicht für Studentenwerk) zu sagen??? Die vom Bundesverfassungsgericht verbotenen Rückmeldegebühren haben dem Land ein Defizit von knapp 17 mio € beschert. Falls dieser Beitrag nicht “durchkommen” sollte, so müssten, laut Wissenschaftsminister diese Mittel bei den Hochschulen gekürzt werden. Er soll ein Beitrag der Studierenden zu den Verwaltungskosten der Universität sein die z.B. durch Studierendenberatung, Akademisches Auslandsamt etc. Entstehen. Diese Gebühren werden ab der nächsten Rückmeldung (01.Juni-15.Juli) fällig! Die Universitätsverwaltung schickt Anfang Juni einen neuen Überweisungsträger und ein Informationsblatt zum Verwaltungskostenbeitrag an alle Studierenden. Weitere Informationen zu diesem Stefan Thema bekommt Ihr über den Newsletter / in der Sprechstunde.

Neues zum NALDO - Verkehrsverbund Semesterticket gilt seit 14. Mai bis Stuttgart Flughafen!!! Knapp eineinhalb Jahre nach seiner Einführung gibt es beim Semesterticket wieder konkrete Bewegungen. Seit dem 14. Mai ist es möglich mit dem Semesterticket bis StuttgartFlughafen zu kommen. Dies allerdings ausschließlich mit der Buslinie “eXpresso” die von Reutlingen aus verkehrt. Wenn alles günstig läuft wird das Naldo-Gebiet vielleicht dieses Jahr noch bis Rottweil ausgedehnt! Die Erweiterungsverhandlungen sind generell als schwierig zu erachten, weil das Land die Erweiterung subventionieren muss. “Tarifierungsverluste, die in Unternehmen ausgeglichen werden müssen...” --So werden die Bestrebungen für die Bahnstrecke nach Stuttgart Hbf zwar Stefan weitergehen, aber noch eine ganze Weile dauern.

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WiWi-Newsletter Zwischenbilanz

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Seit der ersten Erwähnung ist bereits ein halbes Jahr vergangen und manchen werden sich fragen warum das alles, bringt das überhaupt was oder ist alles nur ein “Marketing-Gag” gewesen? Dazu kann ich sagen, dass es keineswegs ein Gag ist. Die anfängliche Methode mit den handschriftlichen Listen war nicht praktikabel, da mich das Eintippen unglaublich viel Zeit gekostet hat und schließlich muss man ja nebenher auch noch studieren... Zudem waren einige Adressen schwer lesbar bzw. falsch. Dass unser Provider während der letzten Ferien auch noch das Adressbuch umgestellt hat, war auch nicht gerade von Vorteil. Aber jetzt kommt die Sache ins Rollen: Seit diesem Semester könnt Ihr Euch selbst online eintragen unter “WiWi-Newsletter@web.de” - Ihr sollt dabei Studiengang, Studienbeginn, Name, Vorname, Eure Emailadresse sowie bei den Internationalen die Fachkombination (bsp. Eng-Spa-Pol) angeben. Warum sollt Ihr das machen? Es kam in letzter Zeit häufig vor, dass wir versucht haben weitere Kurse bzw. Verbesserungen für die Internationalen herauszuschlagen. Aber zumeist konnten wir die Notwendigkeit dafür nicht belegen, da wir keine Fakten vorlegen konnten. Durch den Newsletter soll das möglich gemacht werden - erste Früchte sind zusätzliche Kurse am FSZ ab kommendem Wintersemester. Genauso wichtig sind die Angaben auch, weil ich/wir Euch so mit speziellen Informationen versorgen können. Die IVWLer beispielsweise werden momentan über die Änderungen im CreditPoint an der Neuphilologie unterrichtet; die Studenten im Grundstudium allgemein über den Beginn der Anmeldefrist für GS-Klausuren oder neue Skripte (auch fürs Hauptstudium gibt es Angebote) - die Gesamtheit aller WiWis wird über allgemeine Termine wie die Uni-Wahlen, unsere Partys oder Ausflüge informiert - zugleich stellt der Newsletter ein Forum dar. Neueinträge werden von mir innerhalb von höchstens 3 Tagen bearbeitet. Bis dahin sollte die Vervollständigungsmail “Eine Nachricht von Stefan Büttner” bei Euch eingetroffen sein, die einen Verbindungstest darstellt. Seit Ende Mai habt Ihr zusätzlich die Gelegenheit, Euch direkt über die Startseite unserer Website für den Newsletter anzumelden. Bislang haben sich über 350 Kommilitonen, bislang hauptsächlich aus dem Grundstudium, aber auch aus Hauptstudium und sogar Ehemalige eingetragen - nutzt das Angebot und lasst Euch mit brandheißen News und wichtigen Informationen versorgen. Die Spam-Funktion von GMX macht allerdings momentan Probleme Stefan (ICQ:305944627) beim Empfang des Newsletters (siehe Artikel)


Probleme bei GMX

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Warum kommt bloß die Mail nicht an?

Newsletter

Beim ersten Newsletter dieses Semester kam es zu einer bösen Überraschung: von sämtlichen GMX-Usern kam die Meldung “... user has denied...” - was so viel heißt, dass die Mail nicht angekommen ist. Es ist also nicht so, dass kein Newsletter losgeschickt wird, sondern er wird von GMX fälschlich als “Spam” identifiziert und somit im Ordner “Spamverdacht” abgelegt. Die Mails in diesem Ordners können nicht per Outlook abgerufen werden !!! Eine Protestmail an GMX hatte folgendes Ergebnis: “Wir bedauern natürlich sehr, dass Sie derzeit Schwierigkeiten haben, die Abonnenten Ihres Newsletters zu erreichen . Eine generelle Whitelist existiert nicht. Dies würde auch dem Sinn des Spam-Schutzes vollkommen widersprechen...” Deshalb müssen wir das selbst machen: Anleitung: 1. Auf den GMX - Account gehen 2. Oben rechts in dem GMX-Fenster auf “Optionen” klicken 3. In der linken Spalte (Messaging) auf “Spamschutz” klicken 4. Den Button “--> persönliche Einstellungen vornehmen” drücken 5. Bei “Absender-Sperrlisten”- “Persönliche Sperrlisten” auf “--> Whitelist bearbeiten” klicken 6. In das erste Feld “WiWi-Newsletter@web.de” eintragen und auf “--> hinzufügen” drücken - somit wäre das Problem gelöst!!! Eine ausführliche Anleitung findet Ihr auf der GMX-Startseite in der rechten oberen Ecke. Bei Fragen könnt Ihr mich einfach ansprechen oder per ICQ: 305 944 627 bei mir melden. Stefan

Wem gehört... ... diese Brille Die Brillen sind sich zwar vom Stil her sehr ähnlich, doch die Träger sind grundverschieden - wie immer haben wir an dieser Stelle eine bekannte Persönlichkeit mit einem unserer Professoren verglichen. Um wen es sich handelt erfahrt ihr auf der nächsten Seite.


Fachschaft

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Auflösung Wem gehört ... ... diese Brille?

Eine gewisse Ähnlichkeit dieser “Nasenfahrräder” ist nicht zu bestreiten. Professor Wagner, dessen Brille der von Erich Honecker überraschend ähnlich ist, nahm es mit Humor. “Wenn man eine so antiquierte Brille trägt muss man damit rechnen, dass man irgendwann für so einem Gag dran glauben muss.”

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Die UN-Hochschulgruppe: Eine vielversprechende Studenteninitiative

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"Building a world of respect for human dignity and social justice is a job - a responsibility - for everyone." - Kofi Annan -

Seit letztem November existiert an der Uni Tübingen eine in Deutschland soweit einzigartige studentische Initiative: die UN-Hochschulgruppe Tübingen. Die Idee zur Gründung dieser Initiative ist in New York geboren : anlässlich einer Simulationsveranstaltung der National Collegiate Conference Association (NCCA) reisten Tübinger Studenten in die USA, um einen Einblick in die Arbeit der Vereinten Nationen zu erlangen. Zwei Politologinnen brachten den Geist dieser Veranstaltung mit nach Tübingen, und auch die Idee, hier gleiches zu tun. Die UN-Hochschulgruppe Tübingen hat momentan 22 ständige Mitglieder. Ihre Organisation ist den Strukturen der Vereinten Nationen nachempfunden. Es gibt einen Vorstand und eine Satzung, aber trotzdem wurde bei der Architektur dieser Gruppe darauf geachtet, keine starren Strukturen einzuführen. Die Sitzungen sind für jedermann offen, und jeder hat die Möglichkeit seine Ideen einzubringen und auch zu verwirklichen. Eines der Ziele der UNHSG ist es, ein Informationsforum aufzubauen. Es gilt, die Vereinten Nationen als Organisation vorzustellen, aber auch die Studenten gegenüber der Arbeit und den Einsätzen der UN zu sensibilisieren und ihr Bewusstsein für weltpolitische Problemstellungen zu schärfen. Dazu findet einmal in der Woche ein Stammtisch im Institut für Politikwissenschaften statt. Diese Treffen werden von den Mitgliedern selbst gestaltet; jede Woche bereitet ein Mitglied ein Thema vor und stellt es dann in Form von Vorträgen dar. In der darauf folgenden Diskussion können dann Meinungen gebildet und Ansichten ausgetauscht werden. Der Stammtisch ist für Studenten aller Fachrichtungen offen, und eine Interdisziplinarität ist nicht nur erwünscht, sondern wird auch genutzt. Denn manche Mitglieder haben nicht nur Interesse an der Arbeit der Vereinten Nationen, sondern haben auch schon selbst an humanitären Aktionen teilgenommen. So referierte zum Beispiel ein Student der Medizinischen Fakultät über praktische Entwicklungshilfe auf Basis seiner eigenen Erfahrungen bei der Mitarbeit an einem solchen Projekt.


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Darüber hinaus versucht die UNHSG auch die breite Öffentlichkeit für weltpolitische Problematiken zu sensibilisieren. So zum Beispiel die Veranstaltung „Krieg und Medien“, die über 300 Interessierte anzog. Auf Basis des Filmes „No Man's Land“, der schon einmal in die Problemstellung einführte, fand eine Podiumsdiskussion zu dem Thema statt. Die Besetzung der Referenten trug mit zu dem Erfolg der Veranstaltung bei: es konnte unter anderem der Chefredakteur der Stuttgarter Zeitung und ein Brigadegeneral gewonnen werden. Ein weiteres Projekt der UNHSG findet gerade statt und richtet sich an die Studenten der Politikwissenschaft und alle, die sich für internationale Beziehungen interessieren. In Zusammenarbeit mit dem Institut für Politikwissenschaften wird ein Seminar mit dem Titel Euro-Atlantische Integration angeboten. Diese Vorlesung in englischer Sprache wird von Dozenten in Washington und Moskau durchgeführt und Studenten in Tübingen und Moskau nehmen über Videokonferenz daran teil. In dem „International Classroom“ liegt der Schwerpunkt auf der Geschichte und den Beziehungen der Staaten im transatlantischen Raum, es werden Konfliktpotentiale und Lösungsmöglichkeiten diskutiert. Durch die Videokonferenz ist eine besondere Interaktion möglich, denn Studenten aus Ost- und Westeuropa haben die einmalige Möglichkeit, direkt zu kommunizieren, verschiedene Sichtweisen auszutauschen und sich selbst ein Bild von der anderen Nation zu machen. Der Kurs hat zwar schon begonnen, ihr könnt aber noch an dieser besonderen Form der Völkerverständigung teilnehmen. Mehr Infos dazu findet ihr unter: http://www.paxoptimarerum.de/eai/inhalt.html, bei Interesse könnt ihr Heiko Nowak über heiko@paxoptimarerum kontaktieren. Die UN Hochschulgruppe ist eine Initiative, die allein auf das Engagement von Studenten zurückzuführen ist. Es ist bemerkenswert, was die UNHSG in der erst kurzen Zeit ihres Bestehens schon alles erreicht hat, und es bleibt zu hoffen, dass dieses Beispiel Schule machen wird. Weitere Informationen über die UN-Hochschulgruppe und ihre Veranstaltungen findet ihr unter : Http://homepages.uni-tuebingen.de/unhsg oder www.unhsg.de Kontakt: unhochschulgruppe@yahoo.de Marie


Piccolo Sole d’Oro Stehcafe - Straßencafe - Lebensmittel Metzgergasse 39 - 72070 Tübingen Familie Abbonizio - Tel. 07071/ 5 28 37

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Interview zum Forschungssemester

Interview Mit Professor Starbatty

WzW: Warum haben Sie gerade jetzt ein Forschungssemester in Anspruch genommen? Professor Starbatty: Es handelt sich hierbei um ein turnusmäßiges Forschungssemester. Professoren wird jedes neunte Semester ein Forschungssemester eingeräumt. Dieses wird beim Rektorat beantragt und dort auch beschieden. WzW: Was ist Gegenstand Ihrer Forschungsarbeit? Professor Starbatty: Im Allgemeinen beschäftige ich mich im Rahmen m e i n e r Fo r s c h u n g m i t Ko n j u n k t u r p o l i t i k, i n t e r n a t i o n a l e n Wirtschaftsbeziehungen, Europäischer Integration, Industriepolitik und Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Speziell in diesem Forschungssemester bin ich dabei, ein Lehrbuch zur Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen zu schreiben. Die Idee ist, die bestehenden Lehrbücher um die Dimension der Entstehungs- und Wirkungsgeschichte volkswirtschaftlicher Theorien zu ergänzen. Dieses Lehrbuch schreibe ich zusammen mit meinem Mitarbeiter Dr. Axel Stühmer. WzW: Gibt es bei Ihnen auch interdisziplinäre Zusammenarbeit? Professor Starbatty : Generell bevorzuge ich interdisziplinäre Zusammenarbeit, insbesondere mit Kollegen aus der Politik- und Rechtswissenschaft. Ich verstehe die Volkswirtschaftslehre als eine Wissenschaft, die stark in die Politik und das Rechtsgefüge einer Volkswirtschaft eingreift und zugleich durch Herausforderungen aus Politik und allgemeiner rechtlicher Entwicklungen (Europäische Union/ Acquis communautaire) geprägt wird. Im Lehrbuch werden darüber hinaus auch die Zusammenhänge zwischen Volkswirtschaftslehre und Philosophie angesprochen. WzW: Für welche Zielgruppe ist Ihre Forschungstätigkeit in erster Linie gedacht? Professor Starbatty: Die Arbeit an dem Lehrbuch ist in erster Linie für Studierende der Wirtschaftswissenschaft, also für VWLer und BWLer, gedacht; darüber hinaus für alle Leser, die sich für die Zusammenhänge in der Volkswirtschaftslehre interessieren. WzW: Wie profitieren die Studierenden konkret von Ihrer Forschungstätigkeit?


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Professor Starbatty: Es ist ein Lehrbuch, das speziell für die Interessen der Studierenden geschrieben wird. Sie sollen erfahren, aus welchen Wurzeln die oft abstrakten Theorien entstanden sind. Das Lehrbuch soll ihnen also zeigen, wie die einzelnen Theorien zusammenhängen, wie sie sich gegenseitig beeinflusst haben und wie der heutige Lehrkanon gewachsen ist. Zugleich soll ihnen das Lehrbuch ein Koordinatenkreuz vermitteln, in das sie einzelne Theoriebestandteile verorten können, um ihr Studienfach im Zusammenhang zu verstehen. So können sie auch einen Überblick gewinnen. Zugleich wollen wir in diesem Lehrbuch den Stoff so aufbereiten, dass es Spaß macht, in diesem Lehrbuch zu lesen. Es soll nicht die traditionellen Einführungsbücher ersetzen, sondern ergänzen. WzW: Wie sehen Ihre Pläne für die Zukunft aus? Professor Starbatty: Die Pläne für die Zukunft sind, den Feinschliff an diesem Lehrbuch in nächster Zeit zu erledigen. Weiter möchte ich mein Volkswirtschaftliches Planspiel MACRO zusammen mit meinen Mitarbeitern so ausgestalten, dass wir es in verschiedenen Versionen auch auf der gymnasialen Oberstufe spielen können. Es wird in Baden-Württemberg schon erfolgreich eingesetzt; wir wollen nun die Landesgrenzen überschreiten. Weiter werde ich die Entwicklungen in der Europäischen Union, insbesondere das Funktionieren der Wirtschafts- und Währungsunion sowie die Entwicklung nach dem Beitritt der zehn Mitgliedskandidaten verfolgen. WzW: Vielen Dank für dieses Interview.

Mareike


Interview

48 Interview Mit Professor Grammig

WzW: Welches Fach, bzw. welche Fächer, werden Sie an der Uni Tübingen lehren? Professor Grammig: Im Grundstudium werde ich Statistik lehren. Ich versuche dabei zusammen mit dem Dozenten für Mathematik, zur Zeit Herr Dr. Jung, die methodischen Grundlagen der Wirtschaftswissenschaften, die für Ihre Ausbildung zunehmend wichtiger werden, zu vermitteln. Wir werden versuchen, die beiden methodischen Veranstaltungen so gut wie möglich aufeinander abzustimmen. Im Hauptstudium unterrichte ich Statistik und Ökonometrie, Einführung und Spezialisierung, wobei ich mich in Ökonometrie zum Beispiel auf Finanzmärkte spezialisiere. WzW: Haben Sie vor, etwas anders zu machen als Ihr Vorgänger, und wenn ja, was? Professor Grammig: Ich bin nicht genau darüber informiert wie Herr Professor Ronning seine Grundstudiumslesungen aufbaut, aber ich gehe davon aus dass ich die gleichen Grundsätze vermitteln werde. Allgemein stimme ich meine Grundstudiumsvorlesungen auf den Hauptstudiumsbedarf ab. Es ist wichtig schon im Grundstudium das nötige Werkzeug zu vermitteln, das man später einmal im Hauptstudium braucht. Im Hauptstudium werde ich leicht andere Schwerpunkte als Professor Ronning wählen. Sein Forschungsschwerpunkt ist die Mikroökonometrie, wohingegen ich mich eher auf Finanzdaten und Zeitreihendaten beziehen werde. WzW: Wie kann man Ökonometrie/ Statistik attraktiver machen? Professor Grammig: Obwohl es im Grundstudium wegen der großen Anzahl an Studenten noch schwer möglich ist, versuche ich immer meine Studenten möglichst schnell an den PC zu setzen.. Es geht ja doch sehr viel um Daten, und es wird auch sehr viel einfacher verständlich, wenn man das Ganze einmal am PC angewandt hat. Ich verwende immer gerne den Vergleich mit dem Kochbuch: Es ist eine Sache, ein Kochbuch zu lesen, aber es ist noch viel besser, dann daraus etwas zu kochen. Erst dann macht es richtig Spaß, und genauso verhält es sich mit der Ökonometrie/Statistik. WzW: Warum sollte man als Student/In gerade das Fach Ökonometrie/Statistik im Hauptstudium wählen?


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Professor Grammig: Dafür kann ich zwei sehr gute Gründe nennen: Erstens hat es eine sehr hohe Arbeitsmarktrelevanz, gerade für VWLer aber auch für BWLer, die in den Bereichen Finanzen, Marketing oder Controlling arbeiten wollen. Wenn sie heute einmal die Stellenangebote für VWLer durchgehen, werden sie wohl keines finden, dass nicht Ökonometrie/Statistik voraussetzt. Und zweitens macht es Spaß! WzW: Was nervt Sie in Vorlesungen am meisten an den Studenten? Professor Grammig: Eigentlich konnte ich mich bis jetzt noch nie über meine Studenten in den Vorlesungen beschweren. Sie waren immer sehr aufmerksam. Die Studenten sind eher etwas zurückhaltend, aber das nervt mich natürlich nicht, ich möchte sie eher dazu ermuntern, mehr Fragen zu stellen, selbst wenn sie ihnen dumm vorkommen. Eine Sache allerdings nervt mich schon, die geschieht allerdings nicht während der Vorlesung, und ich spreche auch nur über einen ganz kleinen Prozentsatz der Studenten es geht um die „Noten-Verhandelei“. Ich sage immer, wenn ein Student gut und motiviert ist, kann man über alles auch vernünftig reden. Es gibt allerdings Studenten, noch einmal, ich spreche von sehr wenigen, die noch nicht einmal die Vorlesung besuchen und nachher um Punkte feilschen wollen um die Klausur zu bestehen, ohne jedoch den Inhalt verstanden zu haben. Es ist auch schon passiert, dass Studenten sehr massiv gegen Sekretärinnen oder auch beleidigend gegenüber meinen Assistenten deswegen geworden sind. Man sollte mich und meine Mitarbeiter mit Respekt behandeln, wie dies auch umgekehrt geschieht. WzW: Sie wollten doch bestimmt nicht immer Professor werden. Was war Ihr Traumberuf als Kind? Professor Grammig: Ganz früher, also so mit sechs/ sieben Jahren wollte ich Dino-Forscher werden. Ich hatte ein Dinobuch und bin in lauter Museen gefahren. Die Sache hat mich einfach unglaublich fasziniert. Später wollte ich dann Schauspieler werden... WzW: Was sind Ihre Hobbies? Professor Grammig: Ich fahre gerne Mountainbike und Wildwasserkanu, Letzteres allerdings viel zu selten in letzter Zeit. Außerdem interessiere ich mich für Musik und spiele keltische Harfe. WzW: Was gefällt Ihnen an Tübingen besonders und was gar nicht?


50 Interview

Professor Grammig: Mir gefällt eigentlich alles. Die Atmosphäre gefällt mir, denn Tübingen ist, im Gegensatz zu Frankfurt, das ja auch eine Universität besitzt, eine Stadt, die von der Uni geprägt wird. Das verleiht der Stadt eine gewisse Frische. Auch das Äußere der Stadt finde ich sehr charmant, mit den Parks und den Uni-Gebäuden die überall ein wenig dazwischen gestreut sind. Ich bin kein Großstadtmensch. WzW: Wo verbringen Sie am liebsten ihren Urlaub? Professor Grammig: Ich hatte schon lange keinen mehr. Aber Korsika hat mir am besten gefallen, weil es dort das beste Wildwasser gibt! WzW: Vielen Dank für das Interview.

Mareike

Wir suchen ständig neue und aktuelle

Hast Du im Rahmen einer Vorlesung/Übung oder zur Prüfungsvorbereitung ein digitales Skript erstellt? Dann kannst Du es der Fachschaft (und somit allen Studierenden) gegen eine Aufwandsentschädigung zur Verfügung stellen. Wir nehmen nur noch digitale Skripte entgegen! Kontakt: Fachschaftszimmer in der Nauklerstr. 47, oder Guido.Weber@student.uni-tuebingen.de


Ganz kurz... Tasse, Unterlagen, WirrWarr

51 Ganz kurz...

Die Fakultätstasse Der Kaffee-Becher der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät Tübingen. (natürlich auch wunderbar geeignet für Tee, Glühwein, ... )

Der Kaffee-Becher (0,25 l) ist aus hochwertigem Porzellan und spülmaschinenfest bedruckt. Auf der Vorderseite befindet sich das Fakultätssiegel, die Rückseite hat den Aufdruck „Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät Tübingen“. Die Tasse ist weiß und wird dunkelblau bedruckt. (siehe Bild). Der Stückpreis beträgt 3,- Euro. Ab sofort in der Fachschaft erhältlich !!!

Unterlagen Wie bislang gibt es Vorlesungsunterlagen entweder bei uns in der Sprechstunde, auf unserer Website, oder beim UI-Copyshop in der Nauklerstr. 20. Aktuell beim UI: Unterlagen für Makro I sowie den VWL I - Reader.

Wirrwarr “Florian, ich ernenne Dich hiermit zum Chefmorphologen” (Stefan zu Florian, nachdem er erfolgreich ein Bild manipuliert hat) Kennt Ihr übrigens schon die “UN Hochsulgruppe” ?? (Schwäbische Zeitung, 24.05.)


Fachschaft

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Impressum

Impressum

Redaktion

Stefan Büttner Martin Miermeister Heike Hundertmark Melanie Korst Claudia Schweyher Helen Lückge Gullvi Abel Wido Geis

Marie von Gaisberg Guido Weber Johanna von Borstel Mareike Dassow Mi-Kyong Yoon Kristina Kirn Dorothee Heider Christian Sachse (H)

(H) = kreativer Helfer

Werbung

Marie, Stefan

Titelbild

Florian, Gullvi, Kristina

Auslandskorrespondenten

Donata Bessey Alexander Rummel

Gastkommentar

Prof. Dr. Dr. H.c. Starbatty Prof. Dr. Grammig

Layout

Stefan Büttner

Druck

UI-Copyshop, Nauklerstr. 18-20, 72074 Tübingen

Auflage

900 Stück

WzW - Online

http://www.uni-tuebingen/ffw

V.i.S.d.P.

Stefan Büttner Fichtenweg 11/104 72076 Tübingen

Sprechstunde

Di Do

12.00-14.00 Uhr 12.00-14.00 Uhr

Sitzung

Mo

20.00 Uhr

Kontakt

WiWimail@web.de


UCI Kino-Center am Düsseldorfer Hafen

08.00 09:30 10:00 11:00 12:00 13:00 14:00 15:00 16:00 17:00 18:00

Grundstücksbe gehung Abstimmung mit Planungsbehö rden Besprechung Makler - Verm ietung EKZ

Als internationaler Baudienstleister planen, finanzieren, bauen, und betreiben wir komplexe Projekte aller Art. Durch unser globales Netzwerk sind wir auf allen wichtigen Märk-

Vorbereitung: Wirtschaftlichk eitsberechnu ng

ten der Welt präsent.

Projektpräsent ation 1 C 37

bündelt die Aktivitäten im Kernge-

Die HOCHTIEF Construction AG schäft: Dazu zählen vor allem der Hochbau in Deutschland, der Tief-

Badminton m it Max und Pe tra

und Ingenieurbau sowie der Flughafenbau. Mit Ihnen gemeinsam wollen wir die Zukunft gestalten. Gesuchte Fachrichtungen • Wirtschaftswissenschaften Einsatzbereiche • Projektkaufmann/-frau auf der Baustelle im In- und Ausland • Kaufmann/-frau im Dienstleistungsbereich (Controlling, Finanz- und Rechnungswesen, Beschaffung, Marketing, Personal) Anforderungen • zielgerichtetes Studium • praktische Erfahrungen • außeruniversitäre Aktivitäten • Auslandserfahrung und/oder gute Sprachkenntnisse • Team- und Kommunikationsfähigkeit Nehmen Sie Kontakt zu uns auf! HOCHTIEF Construction AG Alfredstraße 236 45133 Essen Sylke Sergel Tel.: 0201 824-4215

Von Anfang an mittendrin.

sylke.sergel@hochtief.de www.hochtief-construction.de

UKom-Agentur 11/02/1148-184


Wort zum WiWi Nr. 44 (SoSe 03)  

Werkstudenten und Praktikanten (m/w), vorzugsweise aus Wirtschafts- oder IT-Studiengängen, sind herzlich willkommen! es ist wieder soweit,...

Wort zum WiWi Nr. 44 (SoSe 03)  

Werkstudenten und Praktikanten (m/w), vorzugsweise aus Wirtschafts- oder IT-Studiengängen, sind herzlich willkommen! es ist wieder soweit,...

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