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#43

Wort

Zum

Dezember 2002

WiWi

FFW - Freie Fachschaft WiWi


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VORWORT

1 Vorwort

Liebe Leserinnen und Leser, Herzlich Willkommen zum 43. WORT ZUM WIWI!! Wir blicken mit dieser Ausgabe auf eine Zeit zurück, die in vieler Hinsicht turbulent war. So ist ein großer Teil unser bisherigen Redakteure zur Zeit im Ausland. (An dieser Stelle grüßen wir ganz herzlich Mi und Erdal in Göteburg, Dodo in Lausanne, Mimi in Straßburg, Svenja in Aix-en-Provence, Claudi in Sydney und Martin in Santiago de Chile!). Auch unter den Professoren gab es einige Veränderungen. So ist Prof. Walz seinem Ruf nach Frankfurt gefolgt und Prof. Molsberger wurde emeritiert. Prof. Bea wird ihm nach dem SS03 folgen und Prof. Schiller hat seinen Ruf an die Universität Bern zum 01.03.2003 angenommen. Andererseits haben viele neue Gesichter ihren Weg in die Fachschaft gefunden. Wir freuen uns über die Mitarbeit von Mareike, Roman, Wolfgang, Maurus und Gullvi. Außerdem ist Helen aus dem Ausland zurückgekehrt. Wir werden bald Prof. Grammig aus St.Gallen , der den Lehrstuhl für Statistik und Ökonometrie übernehmen wird, in Tübingen begrüßen dürfen. Und zwei weitere neue Dozenten sind in diesem Semester zur Fakultät gestoßen: PD Meckl vertritt derzeit den Lehrstuhl von Prof. Walz, während PD Duijm schon etwas länger den Lehrstuhl von Prof. Molsberger leitet. Und etwas Weiteres hat sich verändert: Beim Durchblättern wird Euch bestimmt auffallen, dass Ihr in diesem Semester im WORT ZUM WIWI nicht nur Beiträge zum Leben in und um die Uni Tübingen, sondern auch Werbung findet. Für das neue WZW haben wir hauptsächlich lokale Unternehmen und Geschäfte gebeten, bei der Finanzierung unserer beliebten Fachschaftszeitung mitzuwirken. Nach einem Jahr voller Veranstaltungen und Projekte der Fachschaft (zwei WORT ZUM WIWI und eine ausgedehnte Erstsemestereinführung haben viel Zeit und Mittel verschlungen), entschieden wir uns, mit dieser Ausgabe neue Wege zu gehen. Natürlich ist auch einiges gleichgeblieben: Ihr findet wie immer verschiedene Berichte über und um den Studentenalltag, Artikel über unsere Aktivitäten und die immer beliebten Durchfallquoten. Besonders möchten wir Euch auf den Artikel „Fachschaft und Ehrenamt“ aufmerksam machen. Da es in letzter Zeit zu schriftlich geäußerten Angriffen gegen uns kam, sahen wir uns verpflichtet, unser Selbstverständnis als Fachschaft noch einmal klarzustellen. Ansonsten ist uns konstruktive Kritik sehr willkommen und wir wünschen Euch viel Spaß beim Lesen. Allen eine schöne Weihnachtszeit! Eure Fachschaft


INHALTSVERZEICHNIS

3 Inhalt

Vorwort Die Fachschaft - Wir über uns Shortcuts Veranstaltungen Fachschaft und Ehrenamt Erstieinführung Erstihütte Tage eines Erstis UniverCity - Das Stadtspiel Durchfallquoten Neues aus Fakultätsrat und Studienkommission Im Oktober 2003 Visionen der Zukunft Zukunftsvisionen Fachschaft Weltweit Schweden Göteborg Syndey Stadt de(ine)r Träume !?! Auslandsstudium Wirtschaftskrise ??? Uniwahlen 2002 Interview zum Forschungssemester mit Prof. Stadler Der lange Weg zu IP - oder warum wir die Fachschaft ... 10 Unterschiede Sprachen Lernen im Tandem Skripteaufruf Fakultätstasse Wirrwarr Impressionen Unterlagen Impressum

1 4-5 6 7 8-9 10 11-13 14-15 16-17 18 20-22 23-24 26-27 28-29 30 31-32 33 34-35 36-37 38-40 41 42-43 44 45 46 47 48 49


Fachschaft

4

Die Fachschaft - Wir 端ber uns ... Fakult辰tsratsmitglieder 2003/2003

Fachschaft

Kristina Kirn, 9. Semester, BWL seit Oktober 2000 Berufungskommission Kristina.Kirn@student.uni-tue...de

Stefan B端ttner, 3. Semester, Internationale VWL seit Oktober 2001 Pr端fungsausschuss Stefan.M.Buettner@web.de

Guido Weber, 7. Semester, BWL seit Oktober 1999 Studienkommission GuidoWeber@gmx.net

Melanie Korst, 7. Semester,Internationale VWL seit Oktober 2001 Studienkommission Melanie_Korst@gmx.de

Marie von Gaisberg, 3. Semester, BWL seit Oktober 2001 Studienkommission M.Gaisberg@gmx.de

Johanna von Borstel, 3. Semester,Internationale VWL seit Oktober 2001 Studienkommission Von-borstel@gmx.de


Die Fachschaft - Wir über uns ...

5

Mitglieder Stand November 2002

Fachschaft

Heike Hundertmark, 3. Semester, Int. BWL seit Oktober 2001

Gullvi Abel, 5. Semester BWL seit Oktober 2002

Florian Schupp 3. Semester, BWL seit April 2001

Mareieke Dassow 1.Semester VWL seit Oktober 2002

Helen Lückge 5. Semester, Int.VWL seit Oktober 2000

Roman Hagelstein 1. Semester Int. BWL seit Oktober 2002 Es fehlen: Leena Graeger 3. Semester IVWL seit Juni 2002 Wolfgang Happe 1. Semester IVWL seit Oktober 2002

Maurus Unsöld, 3. Semester Int. VWL seit Oktober 2002

Frank Reichenbach 3. Semester Int. BWL seit Oktober 2002


Fachschaft

6

Shortcuts Neues aus Uni und Fakultät

Fachschaft

!

die Gerüchte sind wahr: das Clubhaus wird endlich umgebaut! aber keine Angst, erst in den nächsten Semesterferien. Ihr müsst also auf kein Clubhaus-Fest verzichten. Es wird unter anderem eine Panikschließung (sprich Not-ausgang) eingebaut - endlich ein Gefühl von Sicherheit?!

§

In Tübingen studieren aktuell ungefähr 21000 Studenten

§

Die Wohnungsnot unter den Studenten war zu Beginn des Semesters wieder DAS Thema. Als auch nach einem offiziellen Aufruf zu wenig Zimmer für die Flut der Studenten zur Verfügung standen, wurden Notunterkünfte im Clubhaus eingerichtet: Für 5€ pro Woche könnt ihr in Mehrbettzimmern mit Spülküche hausen - für alle Clubhausfest-Jünger ein Muss!

§

Seit diesem Semester werden im Sportinstitut die Studentenausweise kontrolliert. Damit sollen universitätsfremde Sportfanatiker davon abgehalten werden, das umfangreiche Sportprogramm der Universität zu nutzen wird es in Zukunft im Tae-Bo mehr Luft zum Atmen geben?

§

Seit diesem Semester gibt es in Tübingen auch eine Hochschulgruppe der Vereinten Nationen. Auf dem Plan stehen Debatten über aktuelle politische Themen, z.B. „Deutschlands Rolle im UN-Sicherheitsrat“ im Januar.

§

Prof. Walz ist seinem Ruf nach Frankfurt gefolgt.

§

Prof. Schiller wird zum 1.März 2003 den Ruf nach Bern annehmen.

§

Prof. Molsberger wurde emeritiert, Prof. Bea wird ihm nach dem SS 03 folgen.

§

Prof.Grammig ( Statistik und Ökonometrie) wird im kommenden Sommersemester seinen Dienst in Tübingen antreten.

§

Newsletter: Damit ihr immer auf dem neuesten Stand über die Geschehnisse in und um die Fakultät bleibt, haben wir für euch einen Newsletter-Dienst eingerichtet. Registrieren unter: WiWi-Newsletter@web.de


Veranstaltungen

7 Veranstaltungen

DIE FFW LÄDT EIN

IM: Erdgeschoss des Seminars AM: Mi, den 11.12.2002 AB: 20.00 Uhr

Die WiWi’s treiben’s wieder bis zum Schluss


Fachschaft

8

Die Fachschaft und das Ehrenamt ...

Fachschaft

Aus aktuellem Anlaß möchte ich ein paar persönliche Gedanken zum Thema Fachschaftsarbeit und Ehrenamt hier niederschreiben, um die fehlgeleiteten Gedankengänge mancher Kommilitonen einmal aufzuklären. Aus persönlichen Gründen ist Ende Oktober eine unserer FachschaftsSprechstunden leider kurzfristig ausgefallen. Der Ärger der beiden Kommilitonen, welche „umsonst“ über 30 Minuten ausharrten und dann ohne die erwartete Auskunft oder das gesuchte Vorlesungs-Skript davonzogen, kann sicherlich von jedem nachvollzogen werden. Wer wartet schon gerne und dann auch noch ohne Erfolg?! Nun gut, unsere beiden Studenten, denen irgendein Prüfungsvorsitzender vor gewisser Zeit die allgemeine Hochschulreife bescheinigte, gaben also schließlich das Warten auf, ließen es sich aber nicht nehmen, ihren Frust noch schriftlich kundzutun. Dies erfolgte durch Schmierereien auf Aushängen und durch einen anonymen Zettel im Fachschafts-Briefkasten. Am Abend wurde die Meinung dieser Kommilitonen noch durch eine anonyme e-Mail bekräftigt. Die dabei verwendeten Vokabeln möchte ich den Lesern dieses Heftes ersparen... Solche Szenarien kamen in den letzten Jahren zwar nur selten vor, ich möchte diesen aktuellen Vorfall jedoch nutzen, um alle „Unwissenden“ über die Arbeit unserer Fachschaft einmal aufzuklären. Die „Freie Fachschaft Wirtschaftswissenschaften“ besteht aus Studenten, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, sich für alle weiteren Studenten unserer Fakultät einzusetzen, diese mit Rat und Tat zu unterstützen und das Fakultätsleben aufzulockern. Dabei sollte jedoch eines nicht außer Acht gelassen werden: Alle Arbeit, die wir leisten, ist rein ehrenamtlich! Leider halten viele Kommilitonen unser Engagement für selbstverständlich, ja, es gibt sogar einige, die der Meinung sind, dass wir dafür bezahlt würden. Jedes Semester leistet die Fachschaft unzählige ehrenamtliche Stunden. Gerade in den letzten Wochen waren etliche von uns bei der Erstsemester-Einführung ziemlich eingespannt. Dass das eigene Studium an manchen Tagen dabei etwas kürzer kommt, als es


9 Fachschaft

eigentlich sollte, ist leider eine Tatsache. Was bewegt denn nun aber die Mitarbeiter der Fachschaft, des MarketTeam, AIESEC oder jeder anderen ehrenamtlichen und sozialengagierten Gruppierung einen (teilweise recht großen) Teil ihrer Freizeit unentgeltlich für das Allgemeinwohl zu opfern? Mit Sicherheit ist es nicht der Dank und die Anerkennung von Außenstehenden. Es ist vielmehr das innere Bedürfnis aktiv mitzugestalten, die Freude mit Gleichgesinnten etwas zu bewegen und die unergründbare große Portion an Idealismus, die jeder Ehrenamtliche schon in die Wiege gelegt bekam. Und ist es nicht dieser Idealismus, der unsere Gesellschaft so stark prägt: ob im Sport, im öffentlichen Leben oder auch im universitären Engagement? Was wäre unser Land ohne das Ehrenamt und seine Idealisten, die es tragen?! Philipp Melanchton (1497-1560) schrieb einmal sehr passend dazu: „Um den Lohn und Dank der Welt willen soll nichts begonnen, wegen ihres Undanks und ihrer Untreue nichts unterlassen werden.“ So werden wir uns auch weiterhin mit Freude unserer Arbeit in der Fachschaft widmen, viele Stunden der eigenen Freizeit opfern und uns über jeden Gleichgesinnten freuen, der uns dabei unterstützen möchte! Guido


Fachschaft

10

ERSTSEMESTEREINFÜHRUNG

1. Semester

Auch dieses Jahr haben wir die Erstis wieder an die Hand genommen und mit ihnen das unbekannte Neuland Universität betreten. Mit Stadtspiel und Kneipentour durchstreiften wir den Uni-Dschungel und zeigten ihnen die Schönheiten und Gefahren des Universums. Ja, die Uni ist ein Dschungel und wie im echten Dschungel konnten unsere Neulinge die Schönheiten und angenehmen Seiten des Studentenlebens erst kennenlernen, wenn die ersten Gefahren erkannt und überwunden waren. Deshalb begannen unsere Veranstaltungen für die Erstsemester auch dieses Jahr wieder mit den Infocafés. Mit Chips und Keksen lockten wir sie in das WIWI-Seminar, und in kleinen Gruppen konnten sie Fragen stellen und sich über den Studienablauf und die Studienorganisation informieren. In diesem Jahr kamen auch die Fachberater der Internationalen Studiengänge, die insbesondere die IVWLer über die Fallen ihres Studiums aufklärten. Das Survival Handbuch und andere Informationsblätter dienten dabei als Orientierungshilfe durch die Wildnis. Vorbereitet auf den wilden Uni-Alltag konnten wir die Erstsemester also ziehen lassen. Bei unserem Stadtspiel In der ersten Studienwoche konnten sie dann auf sich allein gestellt Tübingen erkunden. Am Abend lockten wir sie mit unserer berühmt-berüchtigten Erstiparty in den Club Voltaire. In feucht schwüler Regenwaldatmosphäre wurde gefeiert bis in den frühen Morgen. Am nächsten Abend ging es dann gleich weiter mit unserer Kneipentour. Neben Neckarmüller zeigten wir unseren Erstis noch den Storchen und das Alt Tübingen. Trotz des großen Andrangs (oder gerade deswegen) kam auch dieser Abend bei allen gut an und so schlossen wir den Abend mit dem Clubhausfest ab. In der darauffolgenden Woche begann dann unser Erstsemestertutorium, das die Erstis sechs Wochen lang mit den Tücken der Universität vertraut machen soll. Neben Tipps zum Auslandsstudium und Praktikum behandelten wir Themen wie Aufbau der Uni, Lerntechniken, technische Einrichtungen, Grundstudium, Hauptstudium... Jedes Tutorium beschlossen wir in gemütlicher Runde im Bierkeller. Vom 25.-27.10. stand dann die Erstihütte in Alpirsbach auf dem Programm. Siehe dazu auch den entsprechenden Artikel. Wir hoffen, dass wir alle gut auf ihr Studium vorbereitet haben. Marie und Melanie


ERSTSEMESTERHÜTTE

Fachschaft

11 1. Semester Oder: Von Klosterbräu bis Bewusstseinserweiterung

Grade erst hat das Studium begonnen. Ein Hörsaal voll von 350 zumeist unbekannten Gesichtern. Oh mein Gott, wie soll ich denn hier jemals den Anschluss bekommen. Keiner da, der einen an die Hand nimmt und durchs Studium führt. Schon die erste Vorlesung um viertel nach acht stellt einen hohen Anspruch an die neu erlangte Freiheit. Schließlich wird man nicht mehr von Mama geweckt und es kümmert den Professor kein Stück weit, ob man im Kupferbau sitzt oder noch im Bett liegt. Um in dieser ersten Phase der Orientierungslosigkeit nicht auch noch den sozialen Anschluss zu verlieren, haben sich also knapp 50 Erstis für eine Fahrt mit der Fachschaft nach Alpirsbach angemeldet. Es soll also Ende Oktober in den Schwarzwald gehen um dort ein paar nette Leute kennen zu lernen. Darüber hinaus ist sogar für ein richtiges Programm gesorgt. Freitag, den 25. Oktober, geht es dann endlich mittags los. Nach knapp zweistündiger Fahrt mit dem Bus und einem älteren Busfahrer (der sein grade erst gegebenes Versprechen, dass er nicht zu jeder Gießkanne, an der wir vorbeifahren, eine tolle Geschichte erzählt, permanent bricht), kommen wir schließlich gegen zwei in der netten Jugendherberge hoch über Alpirsbach an. Doch schnell bekommen die meisten einen großen Schock. Ein recht gut sichtbares Schild weist auf Alkoholverbot hin. Bitte was?!?! Erfreulicher Weise kann uns Guido, unser Fachschafts-Reiseleiter, mitteilen, dass er zwar auch nicht weiß, was das genau heißen würde, es gäbe jedoch Bier für 1,40 € zu kaufen. Na dann. Schnell werden noch die Zimmer bezogen und dann geht es ab ins Dorf zur Brauereibesichtigung.Nach der interessanten Führung mit vielen Informationen (Mitarbeiter bekommen 100l Bier im Monat studieren wir nicht vielleicht das Falsche?), kommt endlich der lang ersehnte Punkt des Probetrinkens. Leider gibt es nur ein Freibier pro Kopf, allerdings schmeckt dieses der Mehrheit der Erstis gut. Nach beschwerlichem Aufstieg zurück zur Jugendherberge und einem guten Abendessen, bei dem man sich jedoch mit den 8-14 jährigen Kindern eines Jugendorchesters um die besten Plätze am Salatbuffet prügeln muss, beginnt dann der „gesellige“ Teil des Abends. Zuerst verlagert sich das Geschehen auf einzelne Zimmer, wo teilweise rekordverdächtige Gästezahlen erreicht werden und gemeinsame Getränkevorlieben ausgetauscht werden. Später zieht es dann aber alle in den Aufenthaltsraum, wo es sich neben dem Konsum von weiteren Getränken um intensive Gesprächen zum Kennen lernen, Musik aus der mitgebrachten Anlage und lustige Spiele dreht. Zu späterer Stunde (glücklicher Weise sorgt sich der Herbergsvater nicht um die Einhaltung der „Sperrstunde“) packt Guido seine Gitarre aus und ein Klassiker folgt dem anderen. Hoffentlich hat bei dem vielstimmigen


Fachschaft

12 1. Semester

Gesang keiner den Glauben an gute Musik verloren. Als es sich weit nach Mitternacht doch schon deutlich geleert hatte, packt die verbliebenen Studenten doch noch das Tanzfieber. Schnell werden die Tische zur Seite geräumt und der eine oder die andere zeigen, dass man auch alkoholisiert noch auf Bänken tanzen kann. Unvergessen wird den meisten die „Aufräumorgie“ gegen halb vier bleiben, als bei einem Lied auf einmal alle anfangen tanzenderweise die Spuren zu verwischen und außer ein paar leeren Flaschen erinnerte am nächsten Morgen nichts mehr an das Gelage am Abend. Der zweite Tag beginnt hart, denn in deutschen Jugendherbergen herrscht noch Zucht und Ordnung, was heißt, dass knallhart um halb neun gefrühstückt wird; später gibt's nicht. Die kurze Nacht hat doch bei einigen Spuren hinterlassen, was sich umso schlimmer bei der folgenden Klosterbesichtigung zeigt. Eigentlich ist es ja ganz schön, aber wie soll man denn den Kopf heben um sich die Decke anzugucken, wenn man den totalen Brummschädel hat? Nach der Führung und kurzer Kaffeepause in einer Bäckerei geht es dann mit dem ÖPNV nach Freudenstadt ins Panoramabad. Spätestens in der Dampfgrotte schwitzten die letzten Leute den Alkohol des Vortags aus. Daneben erfreuen sich die Rutsche, der Springturm und nicht zuletzt der etwas überfüllte Whirlpool größter Beliebtheit. Zurück in unserer Jugendherberge, wird erst mal eine leckere warme Mahlzeit verspeist, bevor es dann später ab in den Partykeller geht. Selbst erfahrene Jugendherbergsfahrer können sich nicht an einen so gut ausgestatteten Raum erinnern: neben Mischpult und Lichtanlage fehlt noch nicht mal eine Discokugel. Die meiste Zeit heizt „DJ Rösch“ die Menge ein, nur unterbrochen von kurzen Lüftungspausen und Gesprächen mit den Kids vom Jugendorchester, die teilweise krampfhaft versuchen einen Schluck Bier zu ergattern oder die hübschen Studentinnen aufzureißen. Das sollten sie doch lieber den „echten Männern“ überlassen auf jeden Fall kommt es auch zu einzelnen Verbindungen zwischen Kommilitonen und Kommilitoninnen, wenn auch in Mehrheit nur für den einen Abend. Aber das war ja der Zweck der Fahrt neue Leute kennen lernen. Da uns die Umstellung auf die Winterzeit in dieser Nacht eine Stunde schenkt, wird munter bis in den frühen Morgen gefeiert, die letzten tapferen Studenten machen sich erst gegen halb sechs ans aufräumen. Die vergangene Nacht sieht man am nächsten morgen doch einigen an, allerdings haben sie noch ein bisschen Zeit zum erhole, denn erst nach dem Mittagessen holt uns der Bus ab. Mit Umweg über die Burg


13 1. Semester

Hohenzollern und einer interessanten Führung, der Erfahrung von Orkanböen auf Bergkuppen und einer ruhigen Rückfahrt, die wahrscheinlich nur knapp die Hälfte im vollkommen wachen Zustand erlebt, kommen die erschöpften Wirtschaftswissenschaftler also am späteren Nachmittag wieder in Tübingen an. Auch wenn einige an dem Abend nur noch erschöpft ins Bett fallen und irgendwie versuchen, ihr Schlafdefizit auszugleichen, wird die Fahrt doch allen in guter Erinnerung bleiben. Und unser Reiseleiter hat ja auch versprochen, dass eine Zweitsemesterfahrt durchaus möglich ist wenn das Interesse besteht. Spätesten nach diesem Bericht sollten doch alle anderen, die nicht dabei waren, darauf brennen auch mal ein ähnliches Wochenende zu verbringen, während die Mitfahrer nicht mehr überzeugt werden müssen… Simon

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Fachschaft

Tage eines Erstis ...

14 1. Semester

Dienstag morgen, 7:00 Uhr. Der Wecker klingelt. Nach einer kurzen Diskussion mit mir selber darüber, ob ich es mit meinem Gewissen vereinbaren kann, schon in der zweiten Woche blau zu machen, gewinnt (zum ersten und letzten Mal?) mein vernünftiges Ich und ich versuche mich aus dem Bett zu quälen. Es bleibt erst mal bei dem Versuch, weil ich im nächsten Moment gegen die Wand knalle. Vielleicht sollte ich mir doch endlich mal merken, dass ich nicht mehr daheim wohne und nicht alle Zimmer in Deutschland gleich konstruiert sind. Und überhaupt, wie es hier schon wieder aussieht! Sollte wirklich mal putzen, muss nachher schnell mal Mama anrufen, fragen wie das geht Circa eine Stunde später sitze ich im Hörsaal 25, nachdem ich kurz vorher von einer Horde wütender Autofahrer vom Fahrrad gehupt wurde. Müssen die hier auch überall Einbahnstrassen hinbauen? Die Vorlesungen ziehen sich den ganzen Vormittag lang und ich bin mit Aufpassen, Mitschreiben, wenig Verstehen und Folie Entziffern vollkommen ausgelastet. Jetzt freue ich mich auf das Mensaessen, denn egal was Viele sagen, schmeckt das noch zehnmal besser als das Zeug was ich mir selbst koche... Nach einem Kaffee im Clubhaus begebe ich mich in meine letzte Vorlesung für Heute. Doch statt tollen komplizierten Formeln darf ich mir erst mal anhören, dass ich das Grundstudium in zwei Semestern machen soll. Wäre ich dazu nicht in der Lage und würde darüber hinaus vielleicht sogar neun oder gar zehn Semester für mein Studium brauchen, hätte ich auf dem Arbeitsmarkt sowieso keine Chance. Ich überlege mir ob ich hysterisch lachen, losrennen und mich umschreiben oder vielleicht gleich aus dem Fenster springen soll. Nachdem ich sehe, dass es hier keine Fenster gibt, höre ich erst mal weiter zu und stelle zu meiner Erleichterung fest, dass damit selbstverständlich nicht die Mittelmäßigen bis Schlechten, sprich wir 0815BWLer und VWLer, sondern nur die I-lite gemeint sind. Schade auch. Abends schaue ich mir dann mal ein bisschen das Unisportprogramm an, und bin beeindruckt, wie viele Menschen sich in eine Dreifachturnhalle zwängen können ohne sich dabei bei den Box-übungen gegenseitig k.o. zu schlagen. Trotzdem bin ich begeistert und außerdem ist der Spaß umsonst, was mir dann doch sehr gut in den Kram passt, da mir hier mein Geld sowieso nie reicht und sich von selbst auszugeben scheint. Mittwoch Nachmittag. Zusammen mit einem Haufen anderer unwissend-guckender Erstis versammel ich mich vor dem Kupferbau, um


15 1. Semester

beim Stadtspiel Tübingen und vor Allem neue Leute kennen zu lernen. Das klappt auch ganz gut, und zur Überraschung Aller gibt es einmal keinen Regen! Am Abend sieht man sich dann wieder, um auf der von der Fachschaft organisierten Ersti-party zu feiern und die Preisverleihung für die Gewinner des Stadtspiels zu hören. Vollkommen ungerechtfertigterweise ist das allerdings nicht unsre Gruppe, was uns dann aber doch nicht so aus der Fassung bringt dass wir nicht weiterfeiern könnten. Vom Rest des Abends bekomme ich nicht mehr viel mit, weil mit dem Wein etwas nicht zu stimmen scheint, und ich werde nach Hause verfrachtet. Die Vorlesungen am nächsten Tag muss ich leider ausfallen lassen, doch obwohl ich noch leicht angeschlagen bin, kann ich mich trotzdem abends aufraffen, zur Kneipentour zu gehen. Dabei teste ich die Wasser- und Cola- qualität der verschiedenen Tübinger Kneipen und höre mir an, was ich am Abend zuvor alles verpasst habe. Anschließend geht's ins Clubhaus, mein erstes Clubhausfest, wie aufregend! Diese Aufregung schlägt allerdings ziemlich schnell in Panik um, als ich am Eingang fast zerquetscht werde. Nach zwanzigminütigem Überlebenskampf stehe ich aber doch drinnen, werde von einer Menschenflut mit auf die Tanzfläche gezogen und verbringe dort den restlichen Abend. Und eins weiß ich jetzt schon: So schnell wird mich Tübingen nicht wieder los! Mareike


16

UniverCity Das Stadtspiel

1. Semester

Am 16. Oktober, in der "Einführungswoche" der Erstis war es mal wieder so weit: das traditionelle Stadtspiel stand an, diesmal natürlich in neuer Auflage. Von Fragen wie "wann ist Anmeldefrist zu den Klausuren im Februar" ,über "wo wohnte Hölderlin, von wann bis wann?", bis zu "wo kotzte Goethe" war alles dabei um eine gute Allgemeinübersicht zur Tübinger Geschichte und der Uni selbst zu erhalten. Da eine der Fragen darin bestand ein Gedicht mit den 4 Wörtern : Regen, Tübingen, Ersti und Uni zu verfassen (...ganz auf den Spuren Goethes) wollen wir hier nun noch 3 der 12 besten Gedichte abdrucken: 1.

von "den Spinnen" (Annegret, Anna, Juliane und Dominik) "Jedes Jahr zur Regen-Zeit ist es in Tü mal wieder soweit die Erstis strömen in die Stadt und machen fast die Uni platt"

2.

von den Weihnachtsmännern ( Michael, Daniel, Tine und Anne) "Auf d´r Uni gefällt´s uns Erstis super guat, bis jetzt hemm´r au no a Menge Muat. Tübingen isch a scheene Stadt, au wenn´s manchmal Regen hat.” (Anmerkung: die deutsche Fassung des Gedichtes wird noch bearbeitet)

3.

von den Wiwi, Winter wird´s (Jenny, Mathias, Caroline, Mareike) "Uns Erstis soll das Studium gelingen drum wählten wir die Uni in Tübingen und ob bei Regen oder Schnee dort ist es immer schee."

Dank der viel versprechenden Chance auf Weiterbildung (Ok, es schien auch an dem besagten Mittwoch die Sonne) kamen dieses Jahr knapp 50 Erstis, welche sich vor dem Kupferbau in 4er Gruppen aufteilten um das Rätsel zu bestreiten. So machten sich die insgesamt 12 Gruppen auf den harten, heissen Weg und durchströmten Tübingen... Ladenbesitzer und alle weiteren unschuldigen Beteiligten waren natürlich schon vor dem Ansturm gewarnt worden. Als dann 3 Stunden später alle Gruppen nach und nach wieder in der Mohlstrasse eingetrudelt waren, stand die Gewinnergruppe schnell fest. Bewertet wurde sowohl nach richtig beantworteter Frage, 30 Stück an der Zahl, und nach Zeit, wobei hier


17 1. Semester

Zeitboni vergeben wurden. Die Siegerehrung fand allerdings erst am selbigen Abend auf der Erstis-Party im Club Voltaire statt. Die Stimmung stieg mit Zunahme der Personen Dichte, die gegen Ende hin sogar das Kondenswasser von der Decke tropfen ließ. Der Regen, der nun doch noch begonnen hatte, hielt die zum Glück nur die wenigsten davon ab zur Party zu kommen und so fand um 21 Uhr die Preisverleihung und Siegerehrung statt. Auf den 1. Platz hatten sich die Weihnachtsmänner mit 62 Punkten gekämpft, dicht gefolgt von der Gruppe "Frauke-Power" ( Angelika, Frauke, Tobi und Joachim) mit 59 Punkten und den "Wiwi-Winter wird´s" mit 57 Punkten. Doch auch die anderen Gruppen hatten sich tapfer geschlagen : Platz 4.ging an die Gruppe "Fertig", es folgten die Gruppen "Spinnen", "Wasserpistolen", "die Letzten werden die Ersten sein", "die Skorpione" , " Die Teppichroller" und schließlich die "Hosenscheisser". An dieser Stelle wollen wir, die Fachschaft , uns noch mal ganz herzlich bei euch für die Beteiligung am UniverCity bedanken und hoffen , dass euch auch die Party zur Einführung in eure nun beginnende Studienzeit gefallen hat. Und nächstes Jahr um diese Zeit, wird wieder das traditionelle Stadtspiel seine gewohnte Bahn gehen,..aber bis dahin ist doch noch einiges zu tun! In diesem Sinne - "Wann hat die Prinz Carl geöffnet?” Heike


Fachschaft

Durchfallquoten

18 Quoten

Sommersemester 2002 Haupttermin Juli 2002 Klausur Mathe II Statistik II EDV Priv. Recht BWL II VWL I VWL III

Angetreten Angemeldet

mit Attest Echte 5,0 Echte Durchfallquote Nicht angetreten Unechte 5,0 Durchgefallen Durchfallquote

327 288 182 297 384 491 343

296 242 160 277 315 423 288

31 46 22 20 69 68 55

12 16 7 3 17 10 22

19 30 15 17 52 58 33

46 62 54 9 122 106 92

65 92 69 26 174 164 125

15,54% 25,62% 33,75% 3,25% 38,73% 25,06% 31,94%

21,96% 38,02% 43,13% 9,39% 55,24% 38,77% 43,40%

Summe

2312

2001

311

87

224

491

715

24,54%

35,73%

Nachholtermin September/Oktober 2002 Klausur Mathe II Statistik II EDV Priv. Recht BWL II BWL III VWL I VWL II VWL III

Angetreten Angemeldet

mit Attest Echte 5,0 Echte Durchfallquote Nicht angetreten Unechte 5,0 Durchgefallen Durchfallquote

84 169 192 57 222 52 131 56 160

53 130 155 50 177 37 86 50 128

31 39 37 7 45 15 45 6 32

9 15 12 4 15 4 8 2 11

22 24 25 3 30 11 37 4 21

14 20 40 0 99 7 28 15 27

36 44 65 3 129 18 65 19 48

26,42% 15,38% 25,81% 0,00% 55,93% 18,92% 32,56% 30,00% 21,09%

67,92% 33,85% 41,94% 6,00% 72,88% 48,65% 75,58% 38,00% 37,50%

Summe

1123

866

257

80

177

250

427

28,87%

49,31%

Im Sommersemester 2002 waren 1239 Studierende im Grundstudium, davon 884 im Hauptfach und 355 im Nebenfach. Exmatrikulationen: 61; davon 28 wegen der Orientierungspr端fung. Erstmalige Vergabe des Preises f端r die besten Semesterleistungen im Grundstudium an drei Studierende. Erster: IVWL 1,26; Zweiter: IBWL 1,37; Dritter: IBWL 1,41. Zwei Studierende absolvierten das Grundstudium in zwei Semestern.

Freie Fachschaft WiWi http://www.uni-tuebingen.de/ffw Sprechstunden: Di,Do von 12-14 Uhr


Kebab, Pizza und Getr채nke

Pizza, Kebab und Getr채nke Speisen und Getr채nke auch zum Mitnehmen


Fachschaft

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Neues aus Fak-Rat und Studienkommission

Fakultät Was gibt es Neues in Fak-Rat und Kommissionen / Ausschüssen? Auch in diesem Semester gibt es wieder viele aktuelle Neuigkeiten aus diesen Gremien, die wir Euch natürlich nicht vorenthalten wollen! Wichtig sind uns hierbei die Aspekte, die wir als Studierendenvertreter vorgeschlagen bzw. durchgesetzt haben. Die Studierendenvertreter, die dieses Semester für euch im Fakultätsrat sitzen, sind: Guido, Johanna, Krissi, Marie, Melanie und Stefan. Für Anregungen von eurer Seite sind wir jederzeit offen! TOP 1: Neuer Fakultätsvorstand Für die Amtszeit vom 1.10.2002 bis 30.9.2004 wurden in den neuen Fakultätsvorstand gewählt: Dekan Professor Dr. Ulf Schiller Prodekanin Professorin Dr. Renate Hecker Studiendekan Professor Dr. Dieter Cansier TOP 2: Ruf Professor Dr. Ulf Schiller Professor Dr. Schiller wird den Ruf an die Universität Bern zum 01.März 2003 annehmen. Da Herr Schiller derzeit das Amt des Dekan innehat, wird dann voraussichtlich Prodekanin Hecker zur neuen Dekanin der Fakultät. TOP 3: Ruf auf die Professur für Statistik und Ökonometrie Professor Dr. Joachim Grammig hat den Ruf auf die Professur für Statistik und Ökonometrie angenommen und wird zum 01.04.2003 in Tübingen beginnen. TOP 4: Attest Atteste bei Klausurabmeldung wegen Krankheit müssen innerhalb von drei Werktagen beim Prüfungsamt eingegangen sein. (Beschluss des Bundesverwaltungsgerichts: „unverzüglich“ = 3 Werktage)


21 Fakultät

TOP 5: Seminardirektion Zur Seminardirektorin wurde ab dem 1.10.2002 Frau Professorin Dr. Renate Hecker gewählt. TOP 6 : Ausschreibung der Professuren für BWL, insbesondere Personal & Organisation und VWL, insbesondere Geld & Währung Die beiden Professuren BWL, insbesondere Personal und Organisation (d.h. die Nachfolge von Professor Dr. F. X. Bea) und VWL, insbesondere Geld und Währung (d.h. die Nachfolge von Professor Dr. Uwe Walz) wurden zu Beginn des Wintersemesters ausgeschrieben. Die Berufungskommissionen werden noch in diesem Semester ihre Arbeit aufnehmen. In der Berufungskommission für Internationale Wirtschaftsbeziehungen (Nachfolge Professor Dr. Dr. h.c. Molsberger) haben die Vorträge der eingeladenen Bewerber stattgefunden: PD Dr. Carsten Hefeker (Hamburg), Prof.Dr. Bernhard Herz (Bayreuth), Professor Dr. Wilhelm Kohler (Linz), Dr. Oliver Lorz (Kiel) sowie Professor Dr. Helmut Wagner (Hagen). Diese Vorträge sind übrigens öffentlich, d.h., Ihr könnt sie nutzen, um Eure zukünftigen Professoren kennenzulernen. Diese Möglichkeit solltet Ihr bei den kommenden Berufungskommissionen nutzen. Mit einer neuen Besetzung ist bis zum Wintersemester 2002/03 zu ehren. TOP 7: Preise für Leistungen im Grundstudium Ab sofort gibt es jedes Semester für die besten drei des jeweiligen Semesters einen Preis. Das MLP-Förderprogramm sieht vor, dass die Studierenden die in den laut Studienplan zu studierenden Fächern im Grundstudium die besten Resultate erzielen, jeweils einen Geldpreis als Anerkennung erhalten. Die Preise werden wie folgt ausgesetzt: 1.Preis: 250 Euro, 2.Preis: 150 Euro, 3.Preis: 100 Euro.


Fachschaft

22 Fakultät Was gibt es Neues in Fak-Rat und Studienkommission?

TOP 8: Anmeldezeitraum für Hauptstudiumsklausuren Die Anmeldung für Klausuren im Hauptstudium findet zwischen dem 20.1. und 24.1.2003 in der jeweiligen Veranstaltung statt. In der Studienkommission wurde ein Vorschlag des Mittelbaus angenommen. Künftig sollen Studierende sich zu den Nachholterminen per e-mail bei den jeweiligen Lehrstühlen rückmelden, um besser abschätzen zu können, wie viele Studierende tatsächlich an den Nachholterminen teilnehmen wollen.

Wir informieren Euch bei Neuigkeiten!!!!! (Newsletter) Kristina und Melanie

Fachschafts - Newsletter Noch heute anmelden !!! Noch heute profitieren !!! Der Newsletter wird dieses Semester neu eingeführt und berichtet von aktuellen Neuerungen an der Fakultät und von der Fachschaft. Seien es studienrelevante Informationen (Stundenpläne, Infos über neue Skripte), News aus den Fakultäts- und Unigremien. Individuell für Hauptstudium bzw. Grundstudium! Information über Fachschaftsaktionen wie Weihnachtsparty, Clubhausfest, Sommerparty sowie die Fakultätstassen. Neu: WiWi-Stammtisch für alle Semester Mittwochs 20h im Bierkeller - Ausflüge im Naldogebiet (Badkap/Aquadrom)!

An-/Abmelden unter WiWi-Newsletter@web.de


Im Oktober 2003 Visionen der Zukunft

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Die Konjunkturprognose des IAW

Frankfurt mf - Mit Tränengas und Wasserwerfern hat die Polizei eine Ansammlung randalierender Börsenmakler in Frankfurts Bankenviertel aufgelöst. Zum Aufruhr der Wertpapierhändler war es gekommen, kurz nachdem der Dax die kritische Marke von 500 Punkten von oben durchstoßen hatte. Die Geldleute verlangten von Börsenchef Werner Seifert Auskunft über ihre Zukunft. Doch Seifert weigerte sich, der aufgebrachten Meute gegenüberzutreten. Die schleuderte daraufhin Notebook-Computer auf die Sicherheitsleute und drohte mit zur Waffe zusammengerollten Papieren, die aussahen wie Unterlagen für die Riester-Rente. Mit einer Arbeitslosenquote von fast 90 Prozent ist die Lage in der Finanzbranche dramatisch. Im Rahmen der HartzArbeitsbeschaffungsmaßnahmen wird versucht, die Wertpapiermakler in anderen Berufen unterzubringen. "Leider haben sie kaum verwertbare Fähigkeiten", klagt allerdings ein Sprecher der Bundesregierung. Ohnehin herrsche auch in anderen Branchen nicht gerade Arbeitskräftemangel.Der Ölpreis von 60 Dollar pro Barrel, der nun schon seit Monaten bezahlt werden muss, würgt die Wirtschaft ab. Auch acht Monate nach dem Kriegsbeginn gegen den irakischen Präsidenten Saddam Hussein ist noch kein Ende der Kampfhandlungen abzusehen. Die amerikanischen Truppen haben sich in den Weiten des Landes festgefahren und machen kaum Fortschritte im Kampf gegen die Partisanen. An den Börsen war allerdings am Morgen der Dax zu einem überraschenden Höhenflug gestartet. In der Spitze legte der Index der 30 deutschen Großunternehmen um fünf Punkte zu. Doch mit der ungewohnten Aufwärtsbewegung war bald Schluss, als sich die Meldung über eine Festnahme des irakischen Diktators als Ente herausstellte. Auf einer Pressekonferenz in Bagdad erläuterte Colonel Timothy Feaseable die Misere: "In den vergangenen Wochen haben wir 300 Männer und zwei Frauen festgenommen, die aussahen wie Saddam. Bisher handelte es sich immer um Doppelgänger. Doch wir lassen nicht nach in unserer Suche." In der UNO wird unterdes der Rückhalt für die Amerikaner immer geringer. Bundeskanzler Gerhard Schröder wird mit den Worten zitiert: "Wenn die so weitermachen, kommt Stoiber doch noch nach Berlin." Außenminister Joschka Fischer soll Insidern zufolge erwägen, sich in diesem Fall als Olivenbauer in der Toskana selbstständig zu machen. "Er hat sich schon in Brüssel erkundigt, ob es dafür Fördermittel gibt", will ein Mitglied der Opposition erfahren haben.


Fachschaft

24 Konjunktur

Ende vergangener Woche war vorübergehend Leben in die Gemeinde der depressiven Frankfurter Finanzangestellten gekommen, als einer von ihnen im Internet eine Stellenausschreibung der DresdnerDeutschenCommerz-Allianz (DDCA) fand, in der ein Hausmeister für die Zentrale in München gesucht wurde. Unter den sofort abgeschickten 300.000 Online-Bewerbungen brach allerdings das Netz sofort zusammen. Später dementierte eine DDCASprecherin die Stellensuche mit den Worten: "Es ist unsere Politik, die Lohnkosten weiter zu senken. Wir stellen garantiert niemanden ein. Nirgends.“ Freundlich ist von den nach wie vor in Frankfurt aktiven Börsenmaklern die neue Handelszeit von 10.00 bis 10.30 Uhr aufgenommen worden. Erst in den jeweils letzten 30 Sekunden ist es gelegentlich zu ein wenig Hektik gekommen. Begrüßt wurde von den Märkten auch die Umstellung der Notierung der Aktien von Euro auf Cent. Es scheint sich für die nervliche Verfassung der Markteilnehmer und damit für das Vertrauen in den Finanzplatz Frankfurt positiv auszuwirken, dass wieder von Kursen etwa für die Deutsche Telekom von 20 geredet werden kann und für DaimlerChrysler von 40, auch wenn damit eben Cent gemeint sind und nicht Euro.

Tübingen und die Wirtschaftskrise... Die Wirtschaftskrise macht sich auch hier in Tübingen breit. Wir waren unterwegs in Tübingen, auf der Suche nach Werbekunden für das WZW. Tübingen ist bekannt für seine besonders schöne Altstadt, für die vielen kleinen Läden und Boutiquen in verwinkelten Häusern und seine charmanten Cafés. Doch der verträumte Schein trügt, auch Tübingen ist von der schwachen Konjunktur, die gerade überall in Deutschland ihre Spuren hinterlässt, nicht verschont geblieben. In vielen Läden blickten wir in enttäuschte Gesichter. Sie würden uns gerne unterstützen. Aber wer hilft ihnen? Die Redaktion


Fachschaft

Zukunftsvisionen

26 Visionen

Alles ist im Umbruch begriffen, an den deutschen Universitäten wird darüber nachgedacht, das Diplom durch den Bachelor/Masterabschluss zu ersetzen bzw. die Fachhochschulen den Universitäten anzunähern. Lediglich das Recht zur Promotion/Habilitation würde den Diplomanden der Universitäten vorbehalten bleiben. Auf der einen Seite heißt es, dass etwas für unser Bildungssystem getan werden muss und im Land der Dichter und Denker ja gerade die Bildung das höchste Gut sei. Dennoch aber wird der Etat für die Universitäten immer kleiner und die nächsten Lehrstuhlkürzen stehen auch schon wieder an. Wohin soll das alles nur führen? In Kürze stehen die Universitäten auch vor einem anderen Novum: Sie sollen bis zu 90% ihrer Studierenden selbst aussuchen dürfen. Ob dann wohl der Konkurrenzkampf um die Studierenden ausbricht in der Absicht mehr Drittmittel der Wirtschaft zur Finanzierung der Lehre zu erhalten ? In Zeiten, in den Schulabgänger ihre Unis nach Rankings auswählen, wie suchen sich die Universitäten die Studierenden aus? Auch unsere Fakultät hat neue Konzepte erarbeitet bzw. innovative Studiengänge eingerichtet, die gerne als „Aushängeschild“ der Fakultät bezeichnet werden. Der Studiengang Int. BWL, zum Beispiel, ist stark zulassungsbeschränkt und eines seiner Prädikate ist die persönliche Auswahl der Studierenden. Sie werden nicht nur an Hand ihrer schulischen Leistungen, sondern vor allem auch nach ihrer Persönlichkeit ausgewählt. Im nunmehr dritten Jahr des Bestehens dieses Studiengangs gingen über 600 Bewerbungen pro Semester für die 30 Studienplätze ein. Der nächste Schritt wird wohl die Ausweitung auf 50 Plätze sein, es soll jedoch kein Massenstudiengang geschaffen werden. Diese Entwicklung wird weitergehen, da ab nächstem Wintersemester auch für die Internationale VWL Auswahlgespräche geplant sind. Wie aber soll der Lehrkörper eine Auswahl von dann 85 zusätzlichen Studienplätzen bei Ohnehin schon knapper Zeit verkraften? Was werden bei diesem Studiengang die Auswahlkriterien sein? Es gibt gegenüber der Int. BWL erhebliche Unterschiede. Gerade der interkulturelle Aspekt ist ein wesentlicher Bestandteil im Gegensatz zur Int. BWL, wo lediglich die Wirtschaftssprache mit einem Schuß Kultur behandelt wird. Auf Grund des Berufsbildes der Internationalen VWL


27 Visionen

scheint eine Auswahl vor allem nach sozialer Kompetenz, was zum Beispiel auch Engagement außerhalb der Pflichtkurse bedeutet, notwendig. Die I-VWLer haben nach Einführung der Int. BWL auch innerhalb der Fakultät gehörig an Beachtung verloren und überhaupt einen Imageverlust erlitten. Das mag wohl auch daran liegen, dass die Koordination mit den Fakultäten, die in den Sprachen bzw. der Landeskunde ausbildenden auch nach über 20 Jahren der Existenz dieses Studiengangs noch nicht Reibungslos funktioniert. Selbst manche Inhalte sollten wohl überdacht werden. Ist es notwenig einen Einblick in die fremde Kultur zu erlangen oder soll man derart in die Tiefe gehen, dass das Wesentliche, nämlich mit Menschen fremder Kulturen interagieren zu können und deren Kultur zu verstehen in den Hintergrund gerät? Eine mögliche Lösung dafür wäre wohl eine „Entschlackungskur“ und die Einbeziehung der Wirtschaftssprachen. Vor allem das Verständnis der anderen Fakultäten für die Belange der IVWLer müsste gestärkt werden. Denn an vielen Stellen wird genauso viel von Ihnen erwartet wie von Lehramtstudenten oder Vollblutpolitologen. Wenn das funktionieren würde wäre das eine tolle Sache; man könnte sowohl in die Politik gehen, als auch Sprachunterricht geben während man in der Wirtschaft tätig ist. Der Tag müsste wohl 36 Stunden haben um dem allen gerecht zu werden. Aber auch die anderen Studiengänge erwarten Veränderungen. Ein weiteres Doppeldiplomprogramm dieses aber zu einer Angelsächsischen Universität nachdem Frankreich und Italien mit einem Programm abgedeckt sind? Oder vielleicht auch ein derartiges Programm für die Volkswirtschaftslehre? Veränderungen werden kommen, das ist soweit klar. Aber wann und vor allem auch in welchem Ausmaß, das steht in den Sternen. Stefan

Ihr wollt auf dem neuesten Stand sein? Über neue Skripte und unsere Partys und Aktionen Bescheid wissen? Eure Meinung zu Uni-Themen loswerden / zur Diskussion stellen? Dann meldet Euch noch heute an unter WiWi-Newsletter@web.de (Name, Vorname, Studiengang, Studienbeginn)


Fachschaft

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Fachschaft Worldwide Schweden - Göteborg

Worldwide

Mittwoch, den 20.11.2002: Außentemperatur nach Wettervorhersage 27°- 32°; Freitag 32° - 36°; Samstag 32° - 37° auch am Sonntag haben wir wundervolle 32° - 37°. Tja… Leider sind die Temperaturen in Fahrenheit angegeben. 32° Fahrenheit entsprechen 0° Celsius. Wegen dem frühen Sonnenuntergang (heute 15.40 Uhr) kühlt die Luft noch rascher ab. Mit anderen Worten: es ist kalt, sehr kalt und es fühlt sich noch viel kälter an. Auch das zweite ”Vorurteil”, dass hier fast alle Menschen blond und blauäugig sind, möchte ich gleich einmal bestätigen. Diejenigen, welche nicht blond sind, haben zumindest blaue Augen oder sind keine gebürtigen Schweden. Oft handelt es sich dann um Austauschstudenten, die mit staunendem Gesichtsausdruck durch die zweitgrößte Stadt Schwedens laufen und auch nach drei Monaten jedesmal strahlen, wenn sie ein echt schwedisches ”jåha” hören. Woran man sich - wenn überhaupt - auch nicht so schnell gewöhnt, ist, dass es gegen keine gesellschaftliche Konvention zu verstoßen scheint, voller Genuß auf den Boden zu spucken. Igitt! Die schweigsamen Schweden können im übrigen durchaus sprechen, besonders (oder nur?), wenn sie trinken. Das machen sie zwar selten, aber dafür um so intensiver. Habe ich selten gesagt? Um genauer zu sein jedes Wochenende und die Zeit dazwischen eigentlich auch. Das intensiv kann ich jedoch ohne Bedenken stehen lassen. In Jönköping und Lund soll es genauso sein, habe ich mir sagen lassen. Aber mal zum wichtigen Part meines Berichtes. Wen interessieren denn schon die internationalen Partys und das aufregende, nie endende Nachtleben? Für mich stand schnell fest, dass ich im Rahmen des Sokrates/ErasmusProgrammes ins Ausland gehen möchte. Einerseits lockte mich der verhältnismäßig geringe Aufwand für die Bewerbung, andererseits die Aussicht darauf, daß es kaum Probleme bei der Anrechnung der Kurse gibt. Im Laufe meiner Vorbereitungen zeigten sich viele weiter Vorteile des Programms. Man mußte sich nicht um eine Wohnmöglichkeit sorgen, da man von der Partneruni ein Zimmer zugewiesen bekam, man erhielt überraschend schnell Informationen über die Uni und die Stadt und mußte sich generell nicht um viele Dinge kümmern. Ein weiterer Vorteil, den man als Erasmusstudent genießt, zeigte sich, als ich in Schweden


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ankam. Das Einführungsprogramm begann damit, dass man am Flughafen abgeholt und zu seinem Wohnheimzimmer gebracht wurde. Weiter ging es mit Bootsfahrten, Partys, einem Empfang im Rathaus und und und... Der wohl entscheidende Grund, Schweden zu wählen, war, dass neben Schwedisch Englisch eine gängige Sprache ist und an der Uni Vorlesungen auf Englisch angeboten werden. Die Auswahl ist zwar vor allem für VWLer nicht unbedingt gigantisch, aber doch ausreichend. Die Kurse an sich sind anders als in Deutschland aufgebaut. Statt Semester gibt es Quarter, in denen man in der Regel jeweils zwei Vorlesungen hört. Manche Kurse dauern nur einen Monat, finden dafür aber jeden zweiten Tag oder sogar öfter statt. Außerdem wird viel Wert auf Gruppenarbeit gelegt. Auch in Vorlesungen, die mit einer Klausur abschließen, werden in der Regel Assignments (kleinere Hausarbeiten) verlangt, die man in einer kleinen Gruppe zusammenstellt. Durch die Assignments und die Kürze der Vorlesungen ist man meist dazu gezwungen, sich ständig mit dem Fach zu beschäftigen. Ein individuelles eine-Woche-vor-der-Klausur-Lernen ist kaum möglich. Übrigens meldet man sich hier zu den Klausuren online an, was gut zu dem modernen Erscheinungsbild der Uni paßt. Das bei einem solchen Artikel obligatorische „geht auf jeden Fall ins Ausland“ soll euch natürlich nicht vorenthalten werden. Unileben in Deutschland kann man immer haben, aber Unileben im Ausland mit Menschen aus aller Welt ist eben doch eine Erfahrung wert. Leider bin ich gerade etwas unter Zeitdruck, deswegen nur eine grobe Übersicht meiner Eindrücke. Bei Fragen könnt ihr euch aber gerne an die Fachschaft wenden (wiwimail@web.de), die Mail wird dann an mich weitergeleitet. Mi

In knapp zwei Wochen ist Weihnachten. Was soll man schenken??? Zeitprobleme? Kein Problem !!! Für Familie und Freunde, Die Fakultätstasse für 3€ Ab 09.12. oder. bei der Weihnachtsparty am 11.12.


Fachschaft

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Fachschaft Worldwide Sydney - Stadt de(ine)r Träume !?!

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Tja, nachdem dann schließlich doch noch fast alles geklappt hat und ich mit gültigem Touristen- (nein, nicht wie eigentlich vorgesehen Studenten-) Visum nach Australien eingereist bin, möchte ich mittlerweile fast noch länger bleiben! Das mit dem Visum hat sich dann nach einiger Rennerei auch geregelt und die Ansprüche bei der Zimmersuche haben sich den Verhältnissen sehr angepasst! Mittlerweile wohne ich mit noch sechs anderen Studenten, einigen vielen Kakerlaken und Motten in Surry Hills und kann so locker an die UTS laufen. Ja also: die University of Technology in Sydney liegt recht zentral und ist meiner Meinung nach echt nicht schlecht! Meine Kurse waren alle nur abends von 18.00 21.00 Uhr, und ich habe vorgezogen anstatt vier nur drei zu besuchen und das war, wie sich im nachhinein herausgestellt hat gar nicht schlecht! Obwohl die Kurse jeweils nur drei Stunden gehen, kann man locker mit der doppelten oder dreifachen Vor- und Nachbereitungszeit rechnen. In fast allen Kursen ist es üblich, ein mid-term exam und ein end exam zu schreiben, zusätzlich zu mindestens einem Assignment. Aber dafür fand ich das ganze hier echt viel lockerer als an der Uni in Deutschland, denn man ist nie mehr als zu dreissigst im Kurs und es ist alles sehr praxisbezogen! Mensch, die finden hier einige Theorien schon alt und nicht mehr wirklich anwendenswert, die vor 10 oder 20 Jahren entwickelt wurden. Außerdem hat man immer persönlichen Kontakt zu seinem lecturer, der einem bei jeder Frage weiterhilft, egal wie dämlich sie auch sein mag. Da man hier in Australien Studiengebühren bezahlt, ist das Angebot an Computerlabs and anderen Sachen, wie kostenloses Ausdrucken und Skripte echt traumhaft im Vergleich zu Deutschland! Sydney ist wahrhaft eine abwechslungsreiche und fantastische Stadt! Es gibt so viele verschiedene Stadtviertel mit dem jeweils eigenen Flair, dann natürlich die Harbour Bridge, das Opera House und die Strände... Ich könnte jetzt noch weiter schwärmen, aber das Feeling würde nicht wirklich rüberkommen. Also, packt eure Sachen und erlebt selbst! Claudia


Auslandsstudium Wer, wann, wie, wohin ...

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Von allen Seiten hört man immer wieder, wie sinnvoll es doch sei ein Jahr oder ein Semester im Ausland zu studieren. Auf Bewerbungsschreiben wird immer wieder die Frage nach der sog. Auslandserfahrung gestellt. Doch weshalb lohnt es sich nun so sehr, die Fremde und Ferne zu erfahren? Ein Auslandsstudium bietet sowohl akademische Vorteile als auch Vorteile der persönlichen Weiterentwicklung. Das Kennenlernen anderer oder auch ähnlicher Wirtschaftssysteme, das intensive Befassen mit einer Fremdsprache und einer fremden Kultur erweitern den Horizont und den Blickwinkel, aus welchem wir Dinge beurteilen. Erste Infos über ein Austauschprogramm mit einer der etlichen Austauschuniversitäten der Uni Tübingen sind im Akademischen Auslandsamt ( Wilhelmstr.9 ; Eingang: Nauklerstr.2, www.unituebingen.de/intrel) zu erhalten. Dieses organisiert Austauschprogramme innerhalb Europas, in Nord- und Südamerika und ist ebenfalls bei der Bewerbung an anderen Unis behilflich. Wie also bewirbt man sich- und vor allem wann? Sicherlich ist es sehr sinnvoll, nach Abschluss des Vordiploms und vor Beginn des Hauptstudiums ins Ausland zu gehen, da man zum einen schon genügend Grundkenntnisse erworben hat und andererseits nach Wiederkehr nach Deutschland ohne Unterbrechung sein Hauptstudium anschließen kann. Eine Bewerbung erfolgt beim Akademischen Auslandsamt, welches über die Länder- spezifischen Bewerbungsbögen verfügt. Die Bewerbungsunterlagen enthalten Lebenslauf, Motivationsschreiben, akademische Leistung und ein Gutachten 2er Professoren. Die Bewerbung erfolgt meist 1 1/2 Jahre vorher, da die Unterlagen erst noch zu der Partneruni geschickt werden müssen, um deren Zusage zu erhalten. Die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät bietet verschiedene spezielle Programme an: Den deutsch-französischen und deutsch-italienischen Doppeldiplomstudiengang BWL (jeweils mit Straßburg und Pavia), SokratesProgramme für Partnerunis innerhalb Europas (Edinburgh, Göteborg, Lund, Uppsala, Aix, Grenoble, Lyon, Poitiers, Leuven, Barcelona, Bilbao, Granada, Madrid, Oviedo, Lleida, Malaga, Pavia, Turin) als auch Stipendien verschiedener Art (des DAAD www.daad.de-, des Landes Baden Württemberg und spezielle für die USA wie z.B. www.fulbright.de ) Weitere Infos


Fachschaft

32 Ausland

hierüber erhaltet ihr im Internet als auch beim Akademischen Auslandsamt. Wichtig zu wissen ist auch, dass es Auslands Bafög gibt, bei welchem die Grenzen niedriger angesetzt werden als beim normalen Bafög, d.h. selbst wenn ein Student in Deutschland kein Bafög erhält, könnte es doch sein, dass ihm dieses bei einem Auslandsaufenthalt zusteht. Das BAföG Amt übernimmt Auslandskrankenversicherung und die finanzielle Unterstützung. Wichtige Info Veranstaltungen über die oben genannten Programme finden statt am: 30.01.03 für Europa (inkl. Sokrates) 23.01.03 für die USA /Kanada und Australien/Neuseeland 06.02.03 für Lateinamerika, Übersee (allgemein) im Hörsaal "Alte Archäologie", Eingang Nauklerstr. 2 jeweils donnerstags, 13.15 - 14.00 Uhr. Ebenso sinnvoll wie ein Studium im Ausland ist es, ein Praktikum dort zu machen. Wichtige Infos findet ihr hier rüber auf folgenden Internet Adressen: www.fh-hannover.de/usa/usa-info.html für Praktika in den USA www.auslandspraktika.de www.internship.de www.praktikum.service.de Bewerbungen sind in der entsprechenden Landessprache zu verfassen und sollten mindesten 1/2 Jahr vorher absendet werde. So, nun liegt es an euch, mehr darüber in Erfahrung zu bringen und zu sehen, was denn nun wirklich an der oben erwähnten "Auslandserfahrung" dran ist... Heike


Wirtschaftskrise ???

33 Krise

Unser Statement zur aktuellen Wirtschaftslage ...


Fachschaft

Uniwahlen 2002

34 Wahlen

Ergebnis der Uniwahlen vom 19./20. Juni 2002 Aufteilung der gültigen Stimmen: Zahl der Wahlberechtigten 1811 Zahl der gültigen Stimmzettel 250 Zahl der ungültigen Stimmzettel 8 Gesamtzahl der Stimmzettel 258 Wahlvorschlag 1: Fachschaft WiWi Büttner, Stefan

168

Korst, Melanie

150

von Gaisberg, Marie

148

Weber, Guido

164

Kirn, Kristina

170

von Borstel, Johanna

139

Wahlvorschlag 2: Liberale Hochschulgruppe Tübingen Georg, Laura

88

Flad, Michael

86

Koch, Felix Fabian

51

Wahlvorschlag 3: Sonstige Lück(g)e, Helen

3

Lodde, Christoph

3

Ottmüller, Thorsten

2

Bauer, Florian

1

Graeger, Leena

1

Raab, Stephan

1 Summe 1175 Stimmen --> Wahlbeteiligung damit 14,36% !!!

Die Fachschaft dankt allen, die gewählt haben!


35 Wahlen

Nachdem die Ergebnisse der Uniwahlen und der Wahlen zum Fakultätsrat vom 19. und 20. Juni 2002 endlich bekannt gegeben wurden, konnte sich eine wiedergewählte Fachschaft über eine Wahlbeteiligung von 14,36% aller Wahlberechtigten freuen. Damit konnte die Wahlbeteiligung im Vergleich zum Vorjahr um ungefähr 3,3%, im Vergleich zu 2000 um 31% gesteigert werden. Vielleicht nur ein kleiner Schritt, aber uns zeigt es doch, dass unserer Arbeit eine gewisse Unterstützung zukommt. Neben den Kandidaten der Fachschaft hatte auch die Liberale Hochschulgruppe erstmals 3 Kandidaten aus ihren Reihen aufgestellt. Doch 81,15% der abgegebenen Stimmen gingen an die Fachschaft WIWI. Insgesamt konnten wir bei dieser Wahl von Stimmorgien aber leider wieder nur träumen - es gab doch eine sehr hohe Quote an politikverdrossenen Erstwählern. Dabei machen wir Euch die Entscheidung leichter und schmackhafter als sämtliche Parteien im Bundestag! Denn mit jeder Stimme, die Ihr abgebt, stärkt IHR unsere Position im Fakultätsrat und den anderen Gremien, in denen wir repräsentativ EURE Interessen vertreten! Wir geben die Hoffnung nicht auf geht nächstes Jahr (wieder) wählen!! Und um Euch den Gang zu den Urnen zu vereinfachen: Die Uni-Wahlen step-by-step! Ihr bekommt bei den Uni-Wahlen im Juni 2 Stimmzettel, einen für den Senat und einen für den Fakultätsrat. Für den Senat kandidieren alle Hochschulgruppen, es stehen Euch 4 Stimmen zur Verfügung. für den Fakultätsrat sind es 6. Die Kandidaten für den Fakultätsrat werden traditionsgemäß von der Fachschaft gestellt. Die Wahlen finden in der Aula des Kupferbaus statt. Ihr könnt uns in folgende Gremien wählen: ! Fakultätsrat und Studienkommission: zuständig für die Regelung der inneren Angelegenheiten der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät, etwa die Einführung neuer Studiengänge, Berufungsvorschläge, Studienpläne, Lehrangebot ! Prüfungsausschuss ! Berufungskommissionen zur Neubesetzung von Lehrstühlen Ihr seht also, dass Eure Stimmen gut investiert sind die Studierendenvertreter in den Gremien haben durchaus ein Mitspracherecht. Damit wir uns vor den Professoren und den anderen Mitgliedern des Fakultätsrates auf eine mehrheitliche Unterstützung berufen können, geht wählen! Marie


Fachschaft

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Interview zum Forschungssemester

Interview Mit Professor Stadler

Was ist Gegenstand Ihrer Forschungsarbeit? Gemeinsam mit dem Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung in Mannheim erstelle ich derzeit eine empirische Studie zur Evaluation der direkten Forschungsförderung in Deutschland. Daneben beschäftige ich mich mit dem Zusammenhang von Bildung und Innovationen. Warum haben Sie gerade jetzt ein Forschungssemester in Anspruch genommen? Mir wurde für das Sommersemester 2002 ein Forschungssemester bewilligt. Da ich aber das Amt des Dekan innehatte, wäre es für alle Seiten ungünstig gewesen, das Forschungssemester wahrzunehmen. Ich habe es deshalb verschoben, um mich nun voll auf die Forschung konzentrieren zu können. Gibt es bei Ihnen auch interdisziplinäre Zusammenarbeit? Eine interdisziplinäre Zusammenarbeit besteht zunächst im Rahmen des von mir geleiteten Wirtschaftswissenschaftlichen Seminars in Ottobeuren, in dem jedes Jahr ein aktuelles ökonomisches Thema aus theoretischer, empirischer und wirtschaftspolitischer Sicht behandelt wird. Dazu werden regelmäßig auch Juristen und Politikwissenschaftlicher eingeladen. In meinen Hauptarbeitsgebiet, der Innovationsforschung, ist vor allem eine Zusammenarbeit mit Ingenieurwissenschaftlern von Bedeutung. Es besteht daher eine enge Forschungkooperation mit den Kollegen des Fraunhofer Instituts für System- und Innovationsforschung in Karlsruhe. Für welche Zielgruppe ist Ihre Forschungstätigkeit in erster Linie gedacht? In erster Linie dienen die Forschungsbemühungen meinen eigenen Forschungsinteressen. Politische Zielgruppen für die Evaluationsstudie über Forschungsförderung sind die diversen Träger der Forschungs- und der Technologiepolitik. Die im Rahmen des Projektes entstehenden Publikationen kommen aber als Leistungsindikatoren auch der Fakultät und der Universität zugute. Wie profitieren die Studierenden konkret von Ihrer Forschungstätigkeit? Es ist meine feste Überzeugung, dass sich gute Lehre und gute Forschung gegenseitig bedingen. Insofern werden die erzielten Forschungsergebnisse sicher auch in die Lehre einfließen. Sie werden es erleben!


37 Interview Wie sehen Ihre Pläne für die Zukunft aus? Meine zukünftigen Pläne betreffen insbesondere die Planung und Organisation der Wirtschaftswissenschaftlichen Seminare in Ottobeuren deren Finanzierung über Drittmittel einmal vorausgesetzt. Die nächsten Seminare werden voraussichtlich die Themen Bildung (2003), Finanzkrisen (2004) und Umwelt (2005) abhandeln. In der Fakultät liegt mir vor allem die Etablierung eines wirtschaftswissenschaftlichen Aufbaustudiengangs, wie derzeit in Form des Graduiertenkollegs, am Herzen. Und schließlich führt wohl kein Weg am mehrfach angekündigten Lehrbuch über angewandte Mikroökonomik vorbei.


Fachschaft

38 Berichte

Der lange Weg zur IP oder warum wir die „Freie Fachschaft Jura-WiWi“ wurden

Schon lange hatten wir den Plan, mit dem Zuge der Zeit zu gehen und einen Internetanschluss in das Fachschaftszimmer legen zu lassen. Die Gründe lagen auf der Hand: So würde es den Fachschaftlern einen zusätzlichen Anreiz geben, die Sprechstunde zu machen aber natürlich überwiegen anderer Motive. Vor allem sahen wir darin die Möglichkeit unseren Email-Account besser zu verwalten und Eure Mails zügig bearbeiten zu können. Ausserdem könnten wir die Qualität und Aktualität unserer Webpräsenz deutlich verbessern. Und überhaupt: wenn es um das Thema Internet geht wird wohl auch niemand wirklich lange abwägen müssen. Heutzutage ist dies ja schließlich an der Uni ein Muss. So haben wir uns nun voller Enthusiasmus im Oktober 2001 auf den Weg ins Digitale Zeitalter aufgemacht. Den Anfang haben wir mit dem Erstellen unserer „neuen“ Website gemacht, die leider, aufgrund vieler Unterbrechungen durchs eigene Studium zu einer Übergangslösung wurde. Wir waren erstaunt als wir bei dieser Gelegenheit auch unsere Uni-Emailadresse reaktiviert haben, auf der bis Mitte Dezember 2001 an die 3678 Mails schlummerten. Nun ja, tags darauf war es nur noch eine .... Erdal, zur Zeit im „Auslandseinsatz“, hat noch im Januar 2001 dafür gesorgt, dass wir die Netzwerkbuchsen gelegt bekommen und so dachten wir dass es nun nur noch wenige Tage dauern würde, bis wir die Welt der Bits und Bytes weiter erkunden dürften. Doch ein Rechner kann sich im Netz nur identifizieren, wenn die Buchse, an der er sich befindet dem Server bekannt ist und der Rechner selbst auch eine Identifikation (IP/Internetadresse) trägt. Um diese zu bekommen mussten wir einen „Antrag auf internen Zugang zum Tübinger Universitätsnetz“ stellen. Der Vordruck machte uns Hoffnung: er war nicht einmal eine Seite lang und wir mussten nur „Neuantrag“ ankreuzen, sowie unsere Adresse und den Standort des Rechners angeben. Viel einfacher noch war es, die Bezeichnung der Buchse auf dem Formular einzutragen. So hatten wir die Anträge für unsere beiden Buchsen innerhalb von gerade mal fünf Minuten fix und fertig ausgefüllt. Donata leitete diesen Antrag dann weiter an die für uns zuständige Stelle in der Zentralen Verwaltung. Doch der Antrag blieb verschollen, bis Anfang April 2002, als wir erfuhren, dass nicht der Dekan sondern der Kanzler den Antrag unterschreiben müsse. Also füllten wir das Papier


39 Berichte

noch einmal aus und leiteten ihn eben an den Kanzler weiter. Es war bereits Mai als von der Uni-Verwaltung Post kam: Überraschung! Zum Beantragen einer IP-Adresse muss man eine eingetragene „anerkannte studentische Gruppe“ sein, was wir angeblich nicht waren. Für uns war dies ziemlich verwunderlich, da die Freie Fachschaft WiWi bereits seit Jahrzehnten besteht und ebensolange von dem jährlichen Budget der Universität überlebt. Nun gut, wir machten uns also daran, diesen Missstand auszulöschen. Wir wählten auf die Schnelle eine Fachschafts-Vorsitzende (fürs Papier), Melanie, und reichten diesen weiteren Antrag ein. Am 27.05. bekamen wir die Nachricht wir waren jetzt die „Freie Fachschaft Jura WiWi“ - groll so langsam wurde es absurd. Immerhin schafften wir es bis zum 08.07. unseren Ursprünglichen Namen wieder herzustellen. Wir waren also jetzt „offiziell“ die Freie Fachschaft WiWi. Mit dieser Bestätigung ging der verweigerte IP-Antrag wieder auf Reisen. Aber das nächste Problem lies nicht lange auf sich warten...am 22.08. bekamen wir von der zentralen Verwaltung die Nachricht, dass unsere Anträge laut „§3, Abs.3 Informationsdienste Ordnung“ vom Dekan der Fakultät und nicht vom Kanzler zu unterzeichnen sein - na prima !!! Wo bleibt da eigentlich die kompetenz? Nun war es aber genug wir wollten diese Katastrophe endlich zu einem Ende bringen. Vor lauter Frust füllten wir diesmal die Anträge sogar mit Schreibmaschine aus, machten zwei Kopien und brachten diese persönlich zum Dekan. Er war leider abwesend. Zwei Wochen Stille. Als wir dann voller Tatendrang selbst den Hörer in die Hand nahmen und Prof. Schiller anriefen (er ging selbst ans Telefon) stellte sich heraus, dass er die Anträge noch nicht unterschrieben hatte. Und da schon die nächste Hiobs-Botschaft: Die ZDV verlangt seit 01.07.02 für jede einzelne IP 600 Euro (also insgesamt 1200 Euro für unsere beiden Anschlüsse), die die Fakultät allerdings nicht zahlen wollte. Die Geduld war nun soweit am Ende und der Trotz so groß, dass wir einfach entschieden, eventuelle Kosten selbst zu tragen. Einen Tag später hatten wir die Unterschrift! Nun ging es endlich voran. Mit dem Antrag gingen wir nach kurzer telefonischer Vorankündigung zur zuständigen Stelle der ZDV. Dort versuchten wir klarzumachen, dass wir den Antrag vor dem 01.07. gestellt hatten und deshalb nicht bereit waren, die Gebühren zu zahlen - und wir bekamen recht. Nun lief es! Nach einwöchiger Bearbeitungszeit erfuhren wir von der ZDV,


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dass die Angelegenheit an die Technikabteilung weitergeleitet worden sei. Bei einem nächsten Telefonat stellte sich heraus, dass die Freischaltung am folgenden Tag erfolgen könne, wenn man den Serverraum im Dekanat öffnete. Dumm nur, dass der Hausmeister an diesem Tag krank war ... war das nicht klar? Dennoch schafften wir es, den Raum öffnen zu lassen und den Techniker seinen Part erledigen zu lassen. Noch in derselben Mittagspause am 30.10. düste ich persönlich zur Uniklink, um mir Blut abzapfen zu lassen: wir brauchten das Geld um eine Netzwerkkarte samt Patchkabel zu kaufen (die Fachschaft war mal wieder nicht flüssig). Am Donnerstag den 31.10. schraubten wir dann voller Erwartung an unserem PC herum und brachte pünktlich um 14 Uhr die Fachschaft WiWi online !!! Es war das geschehen, was fast niemand mehr zu glauben gewagt hatte nach gut einem Jahr. „Wir sind drin das is aber einfach“ Stefan

Piccolo Sole d’Oro Stehcafe - Straßencafe - Lebensmittel Metzgergasse 39 - 72070 Tübingen Familie Abbonizio - Tel. 07071/ 5 28 37


Finde 10 Unterschiede

41 10 Dinge

Nachdem Ihr schon Wiegald Boning und Rüdiger Hoffmann im WZW entdecken konntet, dürfen wir nun auch den Komiker schlechthin an unserer Fakultät begrüssen. Der Leser möge uns britischen Humor unterstellen...

Email von Herrn PD Dr. Meckl an die Redaktion

„Liebe Redaktion, Wie kommen Sie/Ihr Team eigentlich darauf, mich ausgerechnet mit T. Atkinson zu vergleichen? Nicht, dass ich dies nicht als Ehre empfinde, ich wäre nur nie auf gerade diesen Ökonomen gekommen. Beste Grüße, JM“ Herr Meckl, bitte verzeihen sie uns das kleine Missverständnis! Wir hoffen es ist für sie ebenso eine Ehre, mit R. Atkinson verglichen zu werden wie mit dem Ökonomen T.Atkinson.


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Sprache lernen im Tandem

Tandem

Das Tandemprogramm an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Tübingen existiert nun schon seit 2 Jahren und findet von Semester zu Semester immer höhere Bewerberzahlen. Es dient dem kulturellen Austausch zwischen deutschen und ausländischen Studenten und unterstützt das Erlernen der Fremdsprache in gewohnter Umgebung. Was ist jetzt genau Lernen im Tandem? Sprachenlernen im Tandem dient dazu, deutsche und ausländische Studierende zusammenzubringen, um so mehr über die Kultur und Sprache des Anderen zu erfahren. Dabei müssen jedoch bestimmte Regeln beachtet werden, damit beide Partner von dem Tandemlernen profitieren können. Zum einen beruht erfolgreiches Lernen auf der gegenseitigen Unterstützung der beiden Partner, die möglichst gleich viel zur gemeinsamen Arbeit beitragen sollen. Zum anderen ist jeder der Partner selbst für sein Lernen verantwortlich, d.h. er legt fest, was er wie und wann lernen will. Erfolgreicher Start in das Wintersemester 2002/ 2003 Mich hat es sehr gefreut, dass der Andrang und das Interesse an dem Tandemprogramm in diesem Semester sehr hoch ist. Insgesamt haben sich 23 Tandems gebildet, die aus spanischen, italienischen, schwedischen, englischen, dänischen, russischen, chinesischen und französischen Paaren bestehen. In einem ersten gemeinsamen Treffen zu Semesteranfang haben sich die Partner in gemütlicher, internationaler Atmosphäre mit Tortilla, Tiramisu, Lebkuchen und englischen Köstlichkeiten kennengelernt. Es war ein gelungener Abend und ich hoffe, dass sich daraus viele weitere Treffen zwischen den einzelnen Partnern ergeben werden. Was ist für dieses Semester noch geplant? Nach dem Kennlerntreffen sind für dieses Semester noch gemeinsame Kneipenabende mit allen Partnern geplant. Vielleicht wird sich daraus auch ein internationaler Stammtisch entwickeln? Darüber hinaus steht eine gemeinsame internationale Weihnachtsfeier auf dem Programm, bevor die Studenten in alle Himmelrichtungen in die Weihnachtsferien gehen.


43 Tandem

Neugierig geworden? Mitmachen ist ganz einfach! Wenn Ihr neugierig geworden seid und auch gerne an dem Tandemprogramm teilnehmen möchtet, könnt Ihr gerne im Dekanat der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät vorbeikommen, ein Anmeldeformular ausfüllen und schon seid Ihr dabei. Ich werde mich dann bemühen, sobald wie möglich einen Tandempartner für Euch zu finden. Dabei könnt Ihr selbst entscheiden, wieviel Zeit Ihr in das Tandemprogramm investiert. Wichtig ist jedoch, dass Ihr bereits Vorkenntnisse in der Fremdsprache des gewünschten Tandem-Partners besitzt.Im Internet findet Ihr auf der Homepage der Fakultät unter dem Link „International“ weitere Informationen zum Tandemprogramm und auch eine Liste, aus der hervorgeht, für welche Sprachen noch Tandempartner gesucht werden. Kontakt Diana Weber Dekanat der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät Nauklerstrasse 47, 1. OG, Zimmer 131 Sprechzeiten Montag von 11 - 12 Uhr Mittwoch von 16 - 18 Uhr Telefon (0 70 71) 2 97 81 99 E-mail W04.dekanat@uni-tuebingen.de

PC Börse neu und gebraucht Haaggasse 7 72070 Tübingen Tel.: 07071 256912 Fax.: 07071 253969 E- Mail: pc-boerse-tue@web.de Öffnungszeiten: Mo-Fr 10-12.00 und 13-19.00 Uhr, Sa 10.00 bis 16.00 Uhr


Fachschaft

Skripteaufruf

44 Aufruf

Wir suchen ständig neue und aktuelle

Hast Du im Rahmen einer Vorlesung/Übung oder zur Prüfungsvorbereitung ein Skript geschrieben und möchtest es der Fachschaft (und somit allen Studierenden) zur Verfügung stellen?

Das Skript sollte möglichst als Textdatei zur Verfügung stehen.

Eure Mühe belohnen wir mit bis zu

75 €

Kontakt: Fachschaftszimmer in der Nauklerstr. 47, oder Guido.Weber@student.uni-tuebingen.de


Fakultätstasse

45 Tasse Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Fakultät, liebe Studierende, zur bevorstehenden Weihnachtszeit hat sich die Fachschaft dieses Jahr etwas Besonderes einfallen lassen: Der Kaffee-Becher der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät Tübingen. (natürlich auch wunderbar geeignet für Tee, Glühwein, ... )

Der Kaffee-Becher (0,25 l) ist aus hochwertigem Porzellan und spülmaschinenfest bedruckt. Auf der Vorderseite befindet sich das Fakultätssiegel, die Rückseite hat den Aufdruck „Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät Tübingen“. Die Tasse ist weiß und wird dunkelblau bedruckt. (siehe Bild) Da die Stückzahl limitiert ist, möchten wir Ihnen im Vorfeld die Möglichkeit geben die gewünschte Stückzahl zu reservieren. Der Stückpreis beträgt 3,- Euro. Ab 9. Dezember 2002 sind die Kaffee-Becher erhältlich. Bestellungen bitte an:

Guido Weber (guido.weber@student.uni-tuebingen.de)


Fachschaft

Wirrwarr

46 Wirrwarr

Ich war besoffen, weiß nicht mehr ... (Mareike zur Alcatraz-Party) Prof. Kuhnle hat manchmal so shakespeareske Allüren (Roman) Ach Stefan, warum hast Du nicht gespeichert !(Melanie als eine Stunde Layoutarbeit futsch war) Viva las ketchup - Whirlpools haben was für sich Guido - zu spääät!! Letzter TOP: Tasse ... Guido? Wir wollen unseren Bierkeller wieder... Kleber und Schere forever!! Fernseher, ich kürze das jetzt mal ab mit „FS“ (Ronning in Statistik) Nach viereinhalb vollen Tagen endlich fertig mit dem Layout ... fix und fertig


Impressionen

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Stammtisch - Party - H端tte - Studientag 2002

Fotos

h mmtisc WiWi-Sta Bierkeller Uhr, Mi, 20

Erstsemesterh

端tte in Allpirsb

ach

arty

Erstsemesterp

Studientag


Fachschaft

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Unterlagen Kurzer Überblick über Skripte/Mitschriebe

Unterlagen

GANZ AKTUELL BWL 3

Reader zur Lehrveranstaltung. Auszüge aus relevanten Lehrbüchern, ca. 190 Seiten

Statistik I+II

Mitschrift zur Veranstaltung aus dem WS 2000/2001 bzw. SS 2001. Diese Mitschrift soll Euch dabei helfen, der Vorlesung besser folgen zu können; nicht etwa um ihr fern zu bleiben !!!

Diese Unterlagen können während der Sprechstunden in der Fachschaft kopiert oder beim UI-Copyshop beim Tengelmann gekauft werden

Weitere Skripte/Unterlagen findet Ihr zum Hauptstudium vor allem im Fachschaftszimmer und fürs Grundstudium auf der Website unter Downloads bzw. teilweise auch im UICopyshop. Keine Gewähr auf die Inhalte der bereitgestellten Unterlagen !!!


Impressum

49 Impressum

Redaktion

Auslandskorrespondentin

Marie von Gaisberg Johanna von Borstel Heike Hundertmark Melanie Korst Stefan B端ttner Mareike Dassow Guido Weber Roman Hagelstein Claudia Schweyher Mi-Kyong Yoon

Gastkommentar

Prof. Dr. Manfred Stadler Simon Oertel

Layout

Stefan, Johanna, Roman & Marie

Druck

UI-Copyshop, Nauklerstr. 18-20

Auflage

900 St端ck

V.i.S.d.P.

Stefan B端ttner Fichtenweg 11/104 72076 T端bingen

Sprechstunde

Di Do

12.00-14.00 Uhr 12.00-14.00 Uhr

Sitzung

Mo

20.00 Uhr

Kontakt

WiWimail@web.de


Wort zum WiWi Nr. 43 (WiSe 02/03)