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WEINLAND w w w. w e i n l a n d p o s t . c h

«POST» Politique Prävention oder Geldmacherei? Die Meinungen von Polizei und Teilnehmenden an der aktuellen «POST»-Onlineumfrage gehen teils diametral auseinander. Mehr zum heiklen Thema auf S. 5

Weinland POST – Ihre Monatszeitung

Porträt

Gemeinde mit dem Rundumblick

Kolumnist Florian Rexer im «POST» persönlich. S. 4

In der Rubrik «Unsere Gemeinden der Region» stellt Gemeindepräsident Dominik Krebs «sein» Buch am Irchel vor. S. 6

Der Rheinfall kann singen, lesen, lachen, tanzen und schauen vom 26. Juni bis 1. Juli 2012 findet das RheinfallFestival zum fünften Mal statt und wartet mit einem aussergewöhnlichen Kulturprogramm für Jung und alt auf.als einziges Festival der Schweiz verbindet es Musik, literatur,Theater, Ballett und Kunst miteinander.

Weinländer Musiktag

Leiter des RheinfallFestival, zusammen. Abwegig? Mitnichten, denn immerhin sind schon Eduard Mörike, Victor Hugo oder Arthur Schopenhauer der überwältigenden Kraft des Rheinfalls verfallen. Und wenn sich vom 26. Juni bis 1. Juli 2012 unter anderem nicht weniger als sieben aktuelle Kulturpreisträger an dieser eindrücklichen Kulisse treffen, steht einem einzigartigen Miteinander nichts mehr im Wege.

OlIveR SchMID

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Blasmusik hat im Zürcher Weinland einen hohen Stellenwert. Dies lässt sich am 74. Weinländer Musiktag von Mitte Juni in Stammheim selbst erleben. S. 15

Stellenmarkt

S. 16

Juni 2012

enn es die Schneeschmelze mit Hochwasser nicht schafft, dann bringt das 5. RheinfallFestival ab dem 26. Juni den Rheinfall kulturell zum Überlaufen. Neu ist indes der Name, geblieben ist die Idee des organisierenden Vereins Wort- und BildFestival, an einem der inspirierendsten Kraftorte Europas etwas Verbindendes Wirklichkeit werden zu lassen. Kunst und Generationen verbinden «Einerseits ist das RheinfallFestival das einzige Festival der Schweiz, das Musik, Literatur, Theater, Ballett und Kunst verbindet. Andererseits wird damit ein generationenübergreifendes Publikum angesprochen, am Rheinfall unterschiedliche Kultursparten zu erleben und auf sich wirken zu lassen», fasst es Beat Toniolo, künstlerischer Co-

Der Schweizer ausnahmekünstler und Musiker Dieter Meier lässt zum grossen Finale des RheinfallFestivals im Rahmen eines grossartig inBild zVg szenierten Rezitals den Rheinfall erklingen und leuchten.

Aussergewöhnlicher Auftakt Begonnen wird das Rheinfall Festival 2012 mit einem Demenz-Kulturabend unter dem Titel «Kann Kultur Demenz lindern?» Nach einer thematischen Einführung, einer szenischen Lesung mit den Schaffhauser Schauspielern Graziella Rossi und Helmut Vogel aus dem Buch «Alois und Auguste» wird das preisgekrönte Ballettstück «Revolver besorgen» der FORTSeTZUnG aUF SeITe 3


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Der Rheinfall kann singen, lesen ... FORTSETZUnG VOn SEITE 1

Berlinger Choreographin Helena Waldmann und der Tänzerin des Jahres 2011 Brit Rodemund auf die Bühne des Festivalzeltes beim Kurvenparkplatz ‒ es ist dasselbe wie am Arosa-HumorFestival ‒ am Rheinfall gebracht. Frauen für Männer und spezielle Aufeinandertreffen Der Mittwoch steht mit dem Titel «Frauenabend ‒ auch für Männer». im Zeichen zweier starker Frauen Den Abend beginnt Schauspielerin und Sängerin Jasmin Tabatabai (Echo «Jazz») mit dem «David Klein Quartett» und ihrem Programm «Eine Frau». Danach wird Moderatorin und Sängerin Barbara Schöneberger («Prix Médial» 2012), ihr Programm «Männer muss man mögen» zum Besten geben. Am Donnerstag kommt es zu einem nur am Rheinfall zu hörenden Konzerterlebnis: Das

Joo Kraus (r.) und das Trio «Tales in Tones» sorgen mit jazzig veredelten Bilder zVg Popklassikern für einen Horchgenuss am Samstagabend. international rennomierte Orchester «Ensemble Modern» unter der Leitung des gebürtigen Schaffhausers Beat Furrer (Kompositionspreis Marguerite Staehelin 2012) trifft auf die Schweizer Beat-Boxerin Steff la Cheffe. Der Freitag bringt erstmals drei Acts des Genres Comedy auf die Bühne. Gardi Hutter, die Gessler Zwillinge und das Oropax Chaos

Theater stehen alleine mit ihren Soloprogrammen und zum Finale alle gemeinsam auf der Rheinfallbühne und im Rhein. Fulminanter Abschluss Zum grossen Finale am Wochenende vom 30. Juni und 1. Juli macht der Ausnahmejazzer Joo Kraus (Echo «Jazz Blechblasinstrument») mit dem Trio «Tales in Tones» den Auftakt, bevor

Das Programm des RheinfallFestivals Dienstag, 26. Juni 2012 19 Uhr, Rheinfall-Festivalzelt; Ballett/szenische Lesung «Kann Kultur Demenz lindern?» Mittwoch, 27. Juni 2012 20 Uhr, Rheinfall-Festivalzelt; Frauenabend auch für Männer mit Barbara Schöneberger, Jasmin Tabatbai und dem «David Klein Quartett»

Dieter «Yello» Meier den Rheinfall im Rahmen eines Rezitals «Der Rheinfall singt» gemeinsam mit dem Schaffhauser Roger Staub (Licht) und Andres Bosshard (Klang) in einen grossen Licht- und Klangfall verwandelt. Ein epischer Kampf mit den Naturgewalten inklusive. Den Abschluss des RheinfallFestivals bildet ein Konzert mit dem Weltstar Simone Kermes (Echo «Klassik») und dem Berner Barockorchester «Les Passion de l'Ame» in der Kirche St. Johann in Schaffhausen. Herzstück für Alt und Jung Umrahmt wird das Festival von acht Literatur- und Musikbooten am Wochenende. Sie bilden das Herzstück und untermauern das 3-Generationen-Konzept. Eine Mischung aus Literatur für Erwachsene, Kinder und Jugendliche wird unter anderem mit den Autoren Martin Walker, Peter Bichsel, Hansjörg Schneider, Eva Mattes, Ursula Haas, Denis Scheck, Eva Gritzmann und Stefan Gemmel geboten. Weitere Infos dazu auch unter www.rheinfallfestival.com. Das RheinfallFestival ist des Entdeckens alleweil wert und wird verbindend begeistern. ■

Donnerstag, 28. Juni 2012 20 Uhr, Rheinfall-Festivalzelt; Musik mit dem «Ensemble Modern», Beat Furrer (mit zwei Schweizer Erstaufführungen) und Special Guest Steff la Cheffe Freitag, 29. Juni 2012 20 Uhr, Rheinfall-Festivalzelt; Theater/Comedy mit Gardi Hutter, den Gessler Zwillingen und Oropax Samstag, 30. Juni 2012 19.30 Uhr, Rheinfall-Festivalzelt; Musik mit Joo Kraus & «Tales in Tones Trio» 22 Uhr, Rheinfallquai und Mändli-Boote; Dieter Meiers «Der Rheinfall singt» – das Rezital Sonntag, 1. Juli 2012 17 Uhr, Kirche St. Johann Schaffhausen; Musik/Klassik mit Simone Kermes und «Les Passions de l'Ame»,Abschlusskonzert Tickets sind bei den bekannten Vorverkaufsstellen (Manor, Coop, Post, SBB, Schaffhauserland Tourismus oder im Internet unter www.starticket.ch) erhältlich. Komplettes Programm unter www.rheinfallfestival.com

Sopranistin Simone Kermes, Preisträgerin des Echo «Klassik» 2011, gibt das Abschlusskonzert.

Liebe LeserInnen und Leser Menschen wollen heute in ihrer Freizeit etwas erleben. Wer heute im Freizeitbereich einen Anlass organisiert, muss sich darum, um erfolgreich zu sein, etwas einfallen lassen. Tourismusprofessor Hansruedi Müller hat vor zwei Jahren den Satz geprägt: «Wer aufhört, besser, schöner, nachhaltiger zu werden, hört auf gut zu sein.» Auf die Tourismusbranche angewendet meinte er: «Man muss im Tourismus den Mut zu Überdurchschnittlichem haben!» In diesem Sinne forderte er Mut zu Events, die in der nordostschweiz Identität schaffen. In dieser Ausgabe zeigen wir Ihnen einige Beispiele, die diesen Ansprüchen mehr als nur gerecht werden. Da wäre zum Beispiel das 5. RheinfallFestival mit neuen namen und fulminantem Programm oder auch die Säntis Classics, die bereits zum13. Mal durchgeführt wird. Daneben wartet die «POST» wie gewohnt mit neuerungen auf. Eine davon besteht in der Zusammenarbeit mit der terzStiftung (siehe Seite 27). Viel Spass beim Lesen der neuen Ausgabe der «POST». Mit freundlichen Grüssen Ihr Oliver Schmid Verlagsleiter «POST»

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Juni 2012

«POST» PerSönlich: FlOriAn rexer

der erste Schweizer Kabarettist aus deutschland regisseur, Schauspieler, Kabarettist, moderator, Theaterleiter und Kolumnist. das alles ist Florian rexer, unser Gast im «POST» persönlich. der gebürtige Schwabe und bekennende SchweizFan kreiert seit 2004 seine Kunst in der Schweiz, lässt bisweilen tief blicken und versteht es, das Publikum in seinen Bann zu ziehen. Stilvoll, frech und einzigartig. Oliver Schmid

A

ufgewachsen ist Florian Rexer (Jg. 1976) im badischen Möhringen bei Tuttlingen, bekannt als Partnergemeinde von Bischofszell. Seinen Werdegang bezeichnet er rückblickend als klassisch: nach der Schulzeit lernte und arbeitete er

zunächst im Hotelfach als auch bei Rundfunk und Zeitung. Als sich aber die Möglichkeit ergab, eine vierjährige Ausbildung zum bühnenreifen Schauspieler an der Schauspielschule Freiburg i. Brsg. zu absolvieren, ergriff er sie. Stationen, die auf seiner künstlerischen Wande-

rung folgten, waren die Württembergische Landesbühne Esslingen, das Théatre Déjazet in Paris, das Theater im Zentrum Stuttgart und das berühmte Berliner Ensemble in der deutschen Hauptstadt. Dort wurde Rexer erster Assistent der Theater-Koryphäe Claus Peymann. Nachdem er mit Künstlern wie Ben Becker, Herbert Grönemeyer und Klaus-Maria Brandauer zusammenarbeitete, zog es ihn 2004 nicht in die weite Welt hinaus. Stattdessen in die Schweiz. Ernst Josef Köpplinger, damaliger Schauspieldirektor am Theater St. Gallen, holte Rexer als Assistenten an seine Seite. Desserts wie aus einer anderen Welt Bereut hat Rexer diesen Schritt nie. Schliesslich verband ihn seit jeher viel mit der Schweiz: «Als Kind fuhr ich jede Woche mit den Eltern in den Herblinger Markt bei Schaffhausen und war immer aufs Neue vom riesigen Desserbüffet überwältigt. So et-

mit den schaurig schönen Gruseldinnern im einzigartigen Ambiente auf Schloss hagenwil schafft Florian rexer genussreiche Abende mit raum für gesellige Gespräche und Zeit zum lachen.

denn auch der Arbeitstitel seines Kabarett-Soloprogramms «Der erste Schweizer Kabarettist aus Deutschland». Demnächst wird man Rexer damit schweizweit erleben können – bis es soweit ist, gewährt er als «POST»-Kolumnist tiefgründige Einblicke in sein Leben in der Schweiz. Erste Hürden hat er bereits überwunden, wie Sie in dieser Ausgabe in «Rexers Rexorzismus» nachlesen können.

rexers inszenierungen reichen von pfiffigen Komödien bis zu berührenden Bilder zVg Tragödien (hier mit seiner Produktionsleiterin Barbara Winteler). was gab es bei uns in Deutschland nicht. In Zürich sah ich die Niederdorfoper und fand als junger Mann meine erste feste Freundin in Weinfelden.» Mit solch prägenden Erlebnissen im Gepäck ist es auch nicht verwunderlich, hat es den Schwaben hierher verschlagen. 2007 feierte Rexer die erfolgreiche Premiere als Regisseur mit seiner Interpretation des Stückes «Shakespeare Sämtliche Werke – leicht gekürzt». Danach wechselte er ins Musiktheater und wurde Mitglied des Produktionsteams der St. Galler Klosterhoffestspiele. Alte Mauern, neue Ideen Während andere sich dann zu einem ausgedehnten beruflichen Zwischenstopp hinreissen lassen hätten, lief es bei Rexer genau umgekehrt. Neue Formen der Unterhaltung und Raum für Genuss zu schaffen waren Antrieb genug. So gründete er 2010 zusammen mit Schlossherr Andi Angehrn und Marketingprofi Roman Bottlang die Schlossfestspiele Hagenwil. Der Thurgauer Regierungsrat Bernhard Koch übernahm das Patronat und WAM (Walter Andreas

Müller) wurde künstlerischer «Götti» der Schlossfestspiele. Rexers professionelles Ensemble mit Theater- und Filmgrössen wie Julian Weigend (Lambock, Schimanski) und Livio Cecini (Heidimusical, Amadeus) begeisterte bereits fast 5000 Zuschauer mit dem lebendigen Schlosstheater, eingebunden ins Flair der 800 Jahre alten Schlossmauern. Ab August steht auf Schloss Hagenwil die Komödie «Der eingebildete Kranke» mit WAM in der Hauptrolle sowie das Kindertheater «Rumpelstilzchen» auf dem Programm. «Rexers Rexorzismus» Nach nunmehr acht Jahren empfindet Rexer die Ostschweiz als seine neue Heimat. So heisst

Grusliges Hobby Auch sonst hat Rexer noch einiges vor. So amtet der Gastdozent an zwei Schweizer Universitäten für «Lampenfiebertraining, Freie Rede und Auftrittskompetenz» 2012/13 als Gesamtprojektleiter des 100. Geburtstags des Grandhotel «Suvretta House» in St. Moritz. Zusammen mit dem Filmkomponisten Klaus Doldinger, dessen Sohn Nicolas (Kameramann und Filmregisseur) sowie dem Künstler Ted Scapa gestaltet Rexer ein internationales Geburtstagsprogramm. Privat verbringt er oft Zeit mit seiner Lebensgefährtin am Bodensee (ja, dazu hat er tatsächlich Zeit), reist wenn immer möglich und lacht gerne. Auch deshalb hat er aus einem seiner Hobbys, dem «Gruseldinner», ein gefragtes Abendevent geschaffen, das bald auch im Schloss Laufen am Rheinfall gezeigt wird. ■

dreharbeiten fürs «Suvretta house» in St. moritz (v.l.): nicolas doldinger, Florian rexer und daniel loher.

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«POst» POlitique – heute: 82 PrOzent der leser sind gegen POlizeiliche geschwindigkeitsMessungen An Allen ecken und enden

die hälfte meint: «reine geldmacherei!» die Bussenerteilung wird von vielen – gemäss umfrage fast von jedem zweiten – als reine geldmacherei des staates betrachtet. die Polizei bezeichnet ihre tätigkeit als «vermehrt empfundene kontrolltätigkeit». Auch wenn die zusätzlichen Millionen eigentlich nur durch zusatzkontrollen eingenommen werden können. MArcel tresch

D

ie Sicherheit der Fahrzeuge hat sich in den letzten 10, 20 Jahren durch innovative Technologien und Massnahmen zu Gunsten des Personenschutzes drastisch verbessert. Aber dennoch haben die Kontrollen in dieser Zeit ebenso zugenommen. «Warum müssen die Motorfahrzeuglenker trotz dieses enormen Fortschrittes zunehmend häufiger kontrolliert werden?» So lautete eine Frage an die Polizei. «Welche Vorgaben in Bezug auf die Sicherheit wurden in den letzten zehn Jahren bei den mobilen Geschwindigkeitskontrollen gemacht und welche Ziele statistisch gesehen erreicht?», lautete eine andere. Nur eine Empfindungssache? «Je grösser die Kontrolldichte ist, desto geringer sind die Zahlen der Verkehrsunfälle sowie der Todesopfer und der Schwerverletzten im Strassenverkehr. Durch automatische Geschwindigkeitsanlagen konnte die Überwachung des Strassenverkehrs und damit die Unfallprävention – insbesondere an neuralgischen Stellen, wo eine hohe Übertretungsquote herrscht, oder massive Geschwindigkeitsüberschreitungen begangen werden – massgeblich intensiviert werden», hiess es aus der Feder der Kapo Thurgau. «Das Problem im Strassenverkehr ist nicht das Fahrzeug, es ist wie überall der Mensch, der es fährt. Wenn der Mensch versagt, nützt die beste Technologie nichts, die physikalischen Gesetze kann man nicht aushebeln. Wenn zum Beispiel die Kurvengeschwindigkeit zu hoch und somit die Fliehkraft stärker ist als die Schwerkraft, ist der Unfall Gesetz. Innovative neue Technologien wie beispielsweise Airbag, ABS, Knautschzonen, aber auch gesetzliche Vorschriften wie Gurtentragpflicht, Reduktion der Höchstgeschwindigkeit, haben dazu geführt, dass die Zahl der Todesfälle bei Verkehrsunfällen massiv gesenkt wer-

den konnte. Fahrzeuglenkende werden nicht immer häufiger kontrolliert. Unsere Verlagerung von der stationären Geschwindigkeitskontrolle (fest montierte Kabinen) auf die mobile, semistationäre, wird als vermehrte Kontrolltätigkeit empfunden», lässt der Kanton Zürich verlautbaren. Im Widerspruch zu Vorgaben Aus Schaffhausen heisst es: «Die Vorgaben punkto Sicherheit ergeben sich zum grössten Teil aus Anliegen, welche durch besorgte Bürger an die Polizei herangetragen werden. An solchen Brennpunkten werden spezifische Kontrollen durchgeführt, wodurch die Verkehrssicherheit erhöht werden kann. Hinzu kommt, dass die Regeln, die im Strassenverkehr gelten, eingehalten werden müssen. Diese (…) dienen der Verkehrssicherheit und der Unfallverhütung. Hier kann auch die Verkehrsunfallstatistik beigezogen werden. Seit 2005 sind die Strassenverkehrsunfallzahlen rückläufig.» Und: «Kontrolle ist

Mit geschwindigkeitskontrollen werden Millionen gescheffelt. und bleibt die beste Prävention. Werden durch polizeiliche Kontrollen keine Leitplanken mehr gesetzt, so würde eine Verwilderung im Strassenverkehr stattfinden. Aufgrund neuester Technologien haben Lenker manchmal das Gefühl, den physikalischen Gesetzen seien keine Grenzen mehr gesetzt. Und genau dort wo sich solche Gefühle auf das Gaspedal übertragen und teilweise in Geschwindigkeits- respektive Raserexzesse ausarten, woraus wiederum ein Gefährdungspotenzial für die anderen Verkehrsteilnehmer entsteht, muss polizeilich interveniert werden.» Soweit diese

Bild SHPol

Antworten sowohl logisch wie auch verständlich erscheinen, so stehen sie doch zum Teil – oder auch gerade – im Widerspruch zu politischen Vorgaben. So ist beispielsweise von «… als vermehrte Kontrolltätigkeit empfunden» die Rede, obwohl vorhandene Budgetvorgaben eigentlich keinen anderen Schluss zulassen, als dass die zusätzlichen Millionen in Form nur von Zusatzkontrollen eingenommen werden können. Eine reine Geldmacherei Wie dem auch sei! Auf der anderen Seite steht dafür mit Si-

cherheit fest, dass die Meinungen zwischen Bussenverteilern und Bussenbezahlern diametral auseinandergehen. Die OnlineAntworten auf die Umfrage «Sind für Sie die Geschwindigkeitsmessungen der Polizei an allen Ecken und Enden eine Notwendigkeit?» lassen punkto Deutlichkeit nichts missen. Achtzehn Prozent – oder jeder Fünfte – ist der Meinung, dass die Sicherheit dadurch überall erhöht wird. 35,5 Prozent und damit ein Drittel der Umfrageteilnehmer vertritt die Aussage: Nein. Sie sind nur an neuralgischen Stellen notwendig. Die verbleibenden 46,5 Prozent der Antwortenden – damit beinahe jeder Zweite – ist klar der Überzeugung: Nein. Das ist nur eine reine Geldmacherei des Staates! Unter dem Titel «POST» Politique greifen wir in loser Reihenfolge aktuelle Themen und Diskussionen auf, an denen Sie sich ebenfalls beteiligen sollen. Beachten Sie bitte auch unsere neue und aktuelle Online-Abstimmung unter der Homepage www.weinlandpost.ch zu einer weiterhin brisanten Frage rund um die Polizeitätigkeit. ■

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unsere gemeInDen Der regIon — heute: Der gemeInDepräsIDent DomInIk kreBs präsentIert seIn DorF Buch Am Irchel

Auf dem turm des höhenzuges Irchel genies Buch liegt, wie in der Dorfbezeichnung genannt, am Fusse des Irchels. Die typische landgemeinde mit rund 900 einwohnern liegt zwar fernab von urbanen lärmbelastungen, ist aber dank der guten Verkehrserschliessung nicht weit weg zur stadt Winterthur und zum Flughafen und damit zur «grossen weiten Welt». mArcel tresch

N

ichtmotorisierte Menschen, die in der grünen Oase nördlich von der Eulachstadt leben und wohnen, benützen das öffentliche Verkehrsmittel. Mit dem Postautokurs im Stundentakt ist Winterthur in lediglich 20 Zeigerumdrehungen zu erreichen. Die Distanz zu den Arbeitsplätzen und Grosseinkaufsmöglichkeiten beträgt lediglich zehn und diejenige zur Grossstadt Zürich 25 Kilometer. Innerhalb der letzten sechs Jahre ist die sehr beliebte Wohngemeinde Buch am Irchel um ungefähr110 Personen angewachsen. Die neuen Wohnquartiere sind zwischen dem alten Dorfkern und dem landwirtschaftlichen Kulturland behutsam einge-

bettet. Das kontinuierliche und dadurch überschaubare Wachstum von 30 Personen pro Jahr entspricht den Vorstellungen der Kommune und des Gemeinderates. Trotz der sehr vielen Eigenheime und Eigentumswohnungen stehen für diejenigen ausreichend Angebote zur Verfügung, um im äusserst beschaulichen Dorf in Miete leben und wohnen zu können. Buch am Irchel wurde geschichtlich erstmals im Jahre 1089 erwähnt. Allerdings war die herrliche Gegend schon zu römischen Zeiten bewohnt, was entsprechende Funde bei der Kirche bezeugen. Auch im Gebiet Zieglen oberhalb des Ortsteiles Wiler werden römische Bauten vermutet. Im 8. Jahrhundert stand die Irchelgegend im Be-

Wichtige Eckdaten

Buchs gemeindepräsident Dominik krebs schätzt das sehr aktive und doch gesellige leben in seiner heimatgemeinde.

1832: Bildung einer kommission für die Aufhebung und Abzahlung des Zehnten 1844– Bau des heutigen strassen1895: netzes in der gemeinde 1847: Bau des Armenhauses 1911: Bau der Wasserversorgung 1916: elektrifizierung des Dorfes 1930: Bau des Irchelturmes 1953: Bau des gemeindehauses 1983: Abbruch und neuerstellung des 8 m höheren Irchelturms 1985: Bau des Werkgebäudes mit neuem postlokal und schnitzelheizung, an die diverse Bauten angeschlossen sind

Das harmonisch in die grüne landschaft des Zürcher Weinlandes eingebettete Buch am Irchel vom sitztum eines alemannischen Herzoghauses. Die dazugehörigen Siedlungen und Pfungen und Neftenbach wurden 724 von diesem abgetrennt. Übrig blieb die Grafschaft Wülflingen-Buch. Seit dem Jahr 1855 die heutige Form Dem Besitzer Graf Kuno von AchalmWülflingen ist die erste urkundliche Erwähnung von Buch zu verdanken. Aus der Historie ist zu vernehmen, dass 1089 das Jahr war, in dem dieser die Kirche samt dem grössten Teil des Dorfes für über 20 Huben (1 Hub = 1 Bauerngut mit 30 bis 50 Jucharten Land = 10 bis 16 Hektaren), an das Kloster Zwiefalten in Württemberg vergabte. Diese Güter gelangten aber bereits nach seinem Ableben fünf Jahre später an die Söhne seiner

Schwester, die Grafen von Horberg. Im 13. Jahrhundert war Buch im Besitz der Grafen von Habsburg. Um die Mitte des 14. Jahrhunderts verpfändeten diese die Herrschaft an die Herren von Seen. Von diesen kam die Gerichtsherrschaft Wülflingen, zu der ausser Buch noch Gräsli-

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um den Irchelturm zu besteigen, überwindet man insgesamt 150 metallstufen.


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st man eine fantastische rundsicht Buch am Irchel in Kürze Bezirk Dorfteile

Höchster Punkt Tiefster Punkt Fläche Einwohnerzahl Geschichte

Andelfingen oberbuch, unterbuch, bebikon, Wiler und desibach irchelturm 694 meter über meer 407 meter über meer 1026 hektaren rund 900 1089 erstmals chronikalisch erwähnt grafschaft Wülflingen-buch / herrschaft stadt Zürich / niedere gerichtsbarkeit Übergang von gräslikon an berg (1855) die kirche in buch am irchel ist von überall her gut zu sehen.

barkeit und den Einzug der Abgaben der Vogtei Andelfingen. Mit dem Übergang von Gräslikon an Berg am Irchel 1855, fand die Politische Gemeinde Buch am Irchel ihre heutige Form.

Aussichtsturm aus gesehen. Bilder Marcel Tresch kon gehörte. Danach lag die Gerichtsherrschaft über Jahre hinweg in den Händen stadtzürcherischer Familien. Im Jahr 1760 übernahm die Stadt Zürich die Herrschaft und übergab die so genannte niedere Gerichts-

Von Europas ältester Buche Mit hoher Sicherheit verdankt Buch die Ortsbezeichnung aufgrund grosser Buchenbestände. Die Buche im Wappen erinnert direkt an die Rotlaubbuche im Gemeindeholz auf dem Stammberg, die seit dem Jahr 1680 bekannt ist und in Europa die älteste ihrer Art sein dürfte. Damit

macht Gemeindepräsident Dominik Krebs den Übergang zu Schönheiten und Herrlichkeiten in seinem Dorf und der gesamten Umgebung. Von jeder Himmelsrichtung, aus der man in die äusserst ländlich geprägte Gemeinde gelangt, ist sofort zu sehen, dass das Dorf sanft in sattes Grün in einem leicht abfallenden Südhang eingebettet ist. Ausgedehnte Wälder laden gleichsam zum Biken und Wandern in freierNatur ein. Der höchste Punkt befindet sich mit 694 Metern ü.M. auf dem Irchel. Vom Turm geniesst man nach dem Überwinden von 150 Stufen eine einmalige, faszinierende und herrliche Rundsicht, die bei klaren Wetterverhältnissen bis in die Österreicher und Schweizer Alpen sowie den benachbarten deutschen Schwarzwald und Hegau reicht. Anzeige

das gemeindehaus wurde vor rund einem halben Jahrhundert erbaut.

die stadt Winterthur und die schweizer Alpen sind ganz in der nähe.

Aktives und attraktives Leben Äusserst sehenswert sind neben Buch nicht nur die Gegend und umliegenden Dörfer. Im Besonderen ist die Stippvisite im Ortsmuseum, bei der Sammlung alter Traktoren und in der Kirche zu empfehlen. Beim Aufenthalt

im einzigen Restaurant des Dorfes lernt man schliesslich schnell die Einheimischen kennen, die sehr gesellig und – nicht zuletzt über die zahlreichen Vereine – äusserst engagiert sind, wenn es um das attraktive und vor allem aktive Dorfleben geht. ■

in buch am irchel geniesst man das ruhige und idyllische dorfleben.


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13. SÄntIS ClASSIC voM 16./17. JunI In WEInFElDEn unD uMGEBunG

Erlebnistour für die ganze Familie

Die 13. Säntis Classic zwischen Alpstein und Bodensee findet am Wochenende vom 16./17. Juni 2012 statt. Sie ist wie in früheren Jahren als grosses Rad-Erlebnisfest für die ganze Familie geplant.

An der Säntis Classic wird für jeden Geschmack und Fitnessstand etwas geboten. AloIS SCHWAGER

D

as Besondere an der Säntis Classic ist das vielfältige Angebot. Die Teilnehmer können wählen zwischen der Classic-Tour, die über 130 Kilometer geht und 1800 Höhenmeter überwindet, oder dem Radathlon über 200 Kilometer mit einer Differenz von 2000 Höhenmetern. Für Eltern mit ihren Kindern und Plauschfahrer steht die Öpfel-Tour mit einer Distanz von 40 Kilometern bereit. Einen Tag vor der Säntis Classic, am Samstag, 16. Juni, findet wieder die Slow-Tour statt. Neu mit internationalem Radrennen für Schüler Radprofi und Organisator Daniel Markwalder baut die Säntis Classic ständig aus. Neben den traditionellen Velofahrten finden am Samstag erstmals Meis-

terschaften für den sportlichen Nachwuchs statt. Ebenfalls am Samstag wird erstmals ein internationales Radrennen für bis zu 15jährige Schüler ausgetragen. «Das Schüler-Radrennen ist ein Signal für den Radsport im Kanton Thurgau», meint Markwalder. «Wir haben im letzten Jahr die Radsportschule gegründet und wollen den Schülern Gelegenheit geben, jetzt an einem Rennen zu starten.». Rahmenprogramm ausgebaut Die Teilnehmer werden dieses Jahr noch mehr Freude an die-

sem einzigartigen Radevent haben. Denn das Rahmenprogramm wurde weiter ausgebaut.

So wird am Samstagabend erstmals ein Thurgauer Velo-Poetry Slam, powered Pro Velo Thurgau, durchgeführt. Zu dieser «Dichterschlacht» werden Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der ganzen Schweiz erwartet. Markwalder: «Bedingung ist, dass sich die Texte mit dem Wort Velo befassen.» Ebenfalls neu ist am Samstag und Sonntag die Laufradmeisterschaft, ebenfalls powered von Pro Velo Thurgau. Wie jedes Jahr bieten die Organisatoren diverse Dienstleistungen rund um die Velofahrten an, zum Beispiel das Starterpaket für die Teilnehmer, Übernachtungsmöglichkeiten beim Startgelände, eine Pastaparty nach dem Zieleinlauf und die Möglichkeit, sich von einem Team massieren zu lassen. Für die Kleinen ist ein Rad-Hindernisparcour vorbereitet. ■

Programm Samstag, 16. Juni 9 – 19 uhr Slow-tour Mittelthurgau, Strecke ausgeschildert und offen 11 – 19 uhr Slow-tour Mittelthurgau, verpflegungsstationen offen Ab 9 uhr Festwirtschaft und village bei Eishalle Weinfelden offen Ab 9 uhr Eröffnung Classic-Büro für nachmeldungen und Flyermiete 12 – 19 uhr Startausgabe für Radlathlon, Classic-tour und Öpfel-tour 15 – 21 uhr Musikalische unterhaltung auf Classicbühne im village 15 – 17 uhr laufrad Meisterschaft im village, Stand Pro velo thurgau 16 – 16.30 uhr Schülerradrennen 4-länder-Cup mit Kat. u9 / u11 17 – 17.30 uhr Schülerradrennen 4-länder-Cup mit Kategorie u13 18 – 18.30 uhr Schülerradrennen 4-länder-Cup mit Kategorie u15 19 – 21 uhr 1. thurgauer velo-PoetrySlam, Classicbühne im village.

In verschiedenen Kategorien pedalen die teilnehmerinnen und teilnehmer durch die einzigartige landschaft.

Rexers

«RExoRzISmuS» Schwaschweizer – Ein Schwabe in der Schweiz Einmal muss man das tun, was jeder Mensch in der Schweiz einmal machen muss: «Posten» (das dies nichts mit Briefen zu tun hat, lernt man auch als Schwabe schnell).Wow. also mit deutschen Supermärkten hatte das in meinen Augen nur wenig zu tun.Was für eine Auswahl erstklassiger Produkte, saubere Fussböden und klare Informationen zu Angeboten musikalisch unterlegt! An der Kasse legte ich brav die so aufregend anders betitelten Waren aufs Band.Wenigstens das fühlte sich an wie beim Shopping z'Dütschland.Als ich an der Reihe war und mit einem noch unsicheren «Grüezi» eröffnete, durchbrach die Kassiererin jäh die von mir bereits damals sehr geschätzte höfliche Zurückhaltung der Schweizer: «Grüezi, händ Sie Cumulus?» Ich verstand nicht, was es Frau Özdemir anging, was ich für Krankheiten habe oder nicht. «Das geht Sie ja wohl mal gar nichts an junge Frau», antwortete ich und verliess rasch bezahlend und einpackend diesen peinlichen Schauplatz.Am Ausgang rief ich ihr noch zu: «Ausserdem bin ich geimpft!». Ich erntete nur Kopfschütteln Heute weiss ich, was «Cumulus» ist und ich sammle fleissig diese super Punkte.Äh, also, ich meine ... Sie wissen schon.

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Juni 2012

www.weinlandpost.ch

Ausgabe 6 | 9

Damit Zürich in Form bleibt: der ZKB ZüriLaufCup 2012.

Der homegate.ch-Angebotsmietindex «Wohnungsalter» misst die monatliche Veränderung der Mietpreise von neuen Wohnungen bis und mit sieben Jahren und von alten WohnunGrafik homegate.ch gen ab sieben Jahren für die gesamte Schweiz.

Die Mieten in der Schweiz sinken leicht Im April 2012 reduzieren sich die Schweizer Angebotsmieten erstmals seit acht Monaten um 0,1 Prozent. Im Vergleich zum April 2011 wird jedoch ein Anstieg von 1,7 Prozent verzeichnet.

Z

u diesem Ergebnis kommt der homegate.ch-Angebotsmietindex, der vom Immobilienportal homegate.ch in Zusammenarbeit mit der Zürcher Kantonalbank (ZKB) erhoben wird. Er misst die monatliche, qualitätsbereinigte Veränderung der Mietpreise für neue und wieder zu vermietende Wohnungen.. Leichter Rückgang in Basel und Zürich Im April 2012 werden die Mieten in den Regionen Basel und Zürich um minus 0,2 bzw. minus 0,1 Prozent günstiger. Der Index für die Region Basel steht neu bei 110,5 Punkten. In Zürich beträgt der Indexstand 119,4 Punkte. In der Region Bern wird eine Mietpreisverteuerung von 0,3 Prozent (Indexstand 121,9 Punkte) gemessen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat steigen die Mieten in Bern um 0,6 Prozent und in Zürich um 2,2 Prozent, während in Basel ein Rückgang von 0,4 Prozent festgestellt wird. Neue Wohnungen weiterhin im Trend Im April 2012 sinken die Mieten der alten und kleinen Wohnungen um je 0,2 Pro-

zent (Indexstand 118,6 Punkte bzw. 119,2 Punkte), die grossen Wohnungen werden um 0,1 Prozent günstiger (Indexstand 121,2 Punkte). Die Mietpreise der neuen Wohnungen steigen indes weiter, der Anstieg beträgt im April 0,1 Prozent (Indexstand 123,3 Punkte). Im JahresVergleich zeigt sich in allen Segmenten eine Mietpreisverteuerung, am stärksten steigen mit 2,5 Prozent die Mieten der neuen Wohnungen, gefolgt von den kleinen und grossen Wohnungen mit 1,6 Prozent bzw. 1,4 Prozent. Die alten Wohnungen verteuern sich im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,1 Prozent. Qualitätsbereinigung Die Entwicklung der Angebotsmietpreise für die Schweiz wird um die unterschiedliche Qualität, Lage und Grösse der Wohnungen korrigiert. Der Vorteil dieser Methode liegt darin, dass die wirkliche Mietpreisentwicklung für neue und wieder zu vermietende Wohnungen auf homegate.ch abgebildet wird. Der homegate.ch-Angebotsmietindex ist der einzige qualitätsbereinigte Mietpreisindex der Schweiz. os/pd ■

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Fahrzeugmarkt

Juni 2012

testbericht | Der renAult grAnD scénic energy Dci 110 «DynAmique»

Frische französische Alternative F

ür praktische Familien-Vans hat man bei Renault seit jeher immer ein gutes Näschen bewiesen. Das unterstreicht auch die facegeliftete Version des Renault Grand Scénic. Der Altmeister ist erneut in Design und Technik aufgewertet worden, etwa mit dem neuen Modell Renault Grand Scénic Energy dCi 110 mit serienmässigem Stop & Start-System. Optisch kommt der frische Franzose sehr gefällig daher. Das Design wirkt nicht aufdringlich, kommt sehr zeitgemäss und bisweilen innovativ daher. Besonders im Innenraum, wo weiche Linien und

mittig platzierte Instrumente den Fahrer empfangen. Hinter Renault «Family Day» dem Lenkrad setzt Am Sonntag, 17. Juni 2012, Renault auf ein digikann man sich auf dem «Aspertales Zentralinstruhof» in Thalheim an der Thur ment, auf dem sich von den Vorzügen aller aktueller verschiedene InforRenault-Modelle überzeugen mationen einspielen und diese auch Probe fahren. lassen. Das luftige Die Kinder vergnügen sich wähRaumangebot des 21 renddessen unter anderem beim Melkwettbewerb, beim PonyZentimeter längeren Renault Grand Scénic Reiten oder mit Elektro-Quads. überzeugt auf ganzer Der renault grand scénic empfiehlt sich für den Alltag genauso wie für reisen. ■ Linie. Hinten warten drei oder auf Wunsch fünf indi- gängermodell. Der VierzylinTECHNISCHE DATEN viduell verstellbare Einzelsitze. der-Diesel mit 110 PS schiebt Motorisierung: Vierzylinder-Dieselmotor mit 1461 cm3, comAblagen sind reichlich an Bord, die 1,6 Tonnen bei Bedarf mit mon rail-Direkteinspritzung, turboaufladung, 81 kW (110 Ps) und der Kofferraum fasst bis zu Schwung voran. Er entpuppt bei 4000 u/min, max. Drehmoment: 260 nm ab 1750 u/min, 2083 Liter. So sich dank Stop & Start-System und 6-gang-schaltgetriebe mit stop & start-system. wird er zum und grafisch zu verhaltener Fahrleistungen: Von 0 auf 100 km/h in 12,8 sekunden, treuen Begleiter Fahrweise animierenden Einhöchstgeschwindigkeit: 180 km/h. für Familie und blendungen aber auch als echVerbrauch/Emission: 4,1 liter/100 km (Diesel), 105 g cO2/ Freizeit. ter Spritsparer. km (energieeffizienz-Kategorie A). Handling und Erhältlich sind die Renault Grundausstattung: Abs, esP, notbremsassistent, Front- und Komfort des Scénic-Modelle mit aktuell seitenairbags vo., Kopfairbags vo./hi., leD-tagfahrlicht, tempoRenault Grand 5000 Franken Eurobonus und mat, regensensor, teflonbehandelte sitze, sonnenstoren hi., Scénic Energy bis zu 1000 Franken LagerwaKlimaanlage, radio/cD m. mP3, bluetooth-Freisprecheinr. u.v.m. dCi 110 sind genprämie (je nach VerfügbarPreis: Der renault grand scénic energy 1.5 dci («Dynamique») Der renault «Family Day» auf dem «Asperhof» bie- insgesamt bes- keit) bei den Garagisten von ist mit eurobonus ab chF 30 200.– erhältlich. tet spielspass für Kleine und Fahrspass für grosse. ser als beim Vor- www.renaultnordost.ch.

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Ausgabe 6 | 11

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12 | Ausgabe 6

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I have a dream Wer singt, betet doppelt, soll der Kirchenvater Augustin gesagt haben. Der deutsche Reformator Martin Luther hat sich diesen Satz des nordafrikanischen Bischofs angeeignet und dem Gesang einen hohen Stellenwert eingeräumt. Ein Resultat dieses Interesses der Reformation am Gesang sind die eindrücklichen Bach-Oratorien, die wir in den letzten Wochen am Bachfest in Schaffhausen genossen haben. In der Schweiz soll ja Luthers Bibelübersetzung vorwiegend durch die Musik von Johann Sebastian Bach verbreitet worden sein.Auch heute vermag diese fulminante Musik viele Menschen zu begeistern. Doch auch durch moderne Musik wird heute neues Gedankengut an unsere Kirchen herangetragen. In einem Jugendgottesdienst wurde der ABBA-Song «I have a dream» aufgegriffen. Die Jugendlichen freuten sich merklich darüber und sangen kräftig mit.Aber nicht nur die Jugendlichen waren von dem Lied angetan, auch mein Schwiegervater gehört nun zu dessen Anhängern.Als er es an der Konfirmation vor einem Jahr hörte, sprach er ein Jahr lang davon, bis wir ihm die Musik besorgten. Nun hört er das Lied täglich und will auch den Text haben zum Mitsingen. Neue Musik mit neuen Träumen kommt aber auch aus anderen Kontinenten zu uns.Am Pfingstsamstag tritt ein Kirchenchor aus Tanzania im südlichen Afrika im Begegnungszentrum in Rüdlingen SH auf. Unter dem Titel «Hujambo Afrika» wird er danach durch die Schweiz touren und dabei auch Schweizer Kirchenchören begegnen. Längst gehören ja Lieder wie das südafrikanische «Siya Hamba» auch zu unserem Musikrepertoire. Die Rhythmen lockern unsere Chorauftritte auf und bringen neuen Schwung hinein. Diese Klänge aber original aus Tanzania zu hören, wird ein besonderes Erlebnis sein! Vor allem ist der Körper stärker miteinbezogen als bei uns. Tanzen gehört in Afrika zum Gesang. Der Körper ist nicht nur Klangraum für die Stimme, sondern bebt mit dem Rhythmus mit.

Wer schiesst das schönste Foto aus dem Zürcher Weinland? Teilnahmebedingungen in allen Volg-Läden der Region oder unter www.zuercher-weinland.ch und www.proweinland.ch.

Auf eine stillere Weise erfahre ich dies im meditativen Tanzen und möchte Augustins Zitat deshalb erweitern: Wenn Singen doppelt gebetet ist, ist Tanzen viermal gebetet. Der Körper nimmt die Musik auf, lässt sich von ihr transformieren. Er erinnert sich an die Bewegungen. Der Körper kommt in den Rhythmus hinein, in die Andacht, die Freude, das Lob Gottes.Wenn wir jetzt Pfingsten feiern, das Fest des heiligen Geistes, so kommt dieser Geist Gottes bestimmt auch durch die Musik zu uns, fordert uns heraus, bewegt und begeistert uns.

Fotowettbewerb von Volg und proWeinland

Doris Brodbeck, Pfarrerin Evang.-ref. Kirche des Kantons Schaffhausen

Gesucht: Das schönste Bild vom Zürcher Weinland

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PD Dr. med. Erich Kast Facharzt für Neurochirurgie FMH Praxis Breite, Rietstrasse 30, 8201 Schaffhausen Telefon: +41 (0)52 620 30 21, Fax: +41 (0)52 624 92 38 E-Mail: e-kast@gmx.ch, Sprechstunden nach Vereinbarung Belegarzttätigkeit an der Hirslanden Klinik Belair Seit dem 1. März 2012 habe ich meine ärztliche Tätigkeit in der Praxisgemeinschaft Breite und in der Praxisgemeinschaft ZeniT in Schaffhausen aufgenommen. Mein medizinisches Spezialgebiet ist die Behandlung von Erkrankungen der Wirbelsäule. Als niedergelassener Facharzt und Belegarzt der Hirslanden Klinik Belair freue ich mich auf meine ärztliche Tätigkeit im Dienste der Schaffhauser Bevölkerung. PD Dr. med. Erich Kast Ausbildung, Werdegang 1986–1992 Medizinstudium Universität Ulm 1993 Promotion (Universität Ulm) 1992–1999 Weiterbildung zum Facharzt für Neurochirurgie an der Neurochirurgischen Klinik der Universität Ulm/Günzburg 2000–2002 Oberarzt der Neurochirurgie, Universität Ulm 2000–2011 Oberarzt Klinik für Neurochirurgie 2009 Habilitation an der Universität Ulm im Fachgebiet Neurochirurgie 2011–2012 Leitender Arzt Klinik für Neurochirurgie, KSW Ab 1.3.2012 Selbstständige Praxistätigkeit und Belegarzt an der Klinik Belair Klinische Tätigkeiten Ambulante und stationäre Behandllung bei • degenerativen Wirbelsäulenerkrankungen • Wirbelsäulenverletzungen • Tumoren der Wirbelsäule • Verletzungen und Erkrankungen peripherer Nerven

Im Rahmen der frisch gestarteten Zusammenarbeit zwischen den VolgLäden des Zürcher Weinlandes und ProWeinland ist ein grosser Fotowettbewerb angelaufen. Gesucht wird das schönste Bild aus dem Zürcher Weinland. Die fünf von einer Jury ausgewählten Aufnahmen werden für ein gemeinsames Plakat der Volg-Läden und von ProWeinland verwendet. Für die Sieger liegen fünf Einkaufsgutscheine im Wert von 100 Franken bereit, die in den Volg-Läden der Region eingelöst werden können. Die Wettbewerbsbestimmungen liegen in den Volg-Läden auf oder können unter www.zuercher-weinland.ch oder www.proweinland.ch eingesehen werden. Einsendeschluss zur Teilnahme am Fotowettbewerb ist der 9. Juni 2012.

Freut sich auf die Teilnahme. Erna Keller (Kleinandelfingen) nimmt in ihrem Volg die Teilnahmebedingungen entgegen.


Juni 2012

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Ausgabe 6 | 13

Gruseln im Schloss Laufen

News aus Dachsen Badi Bachdelle mit neuem Spielplatz

In der Badi Bachdelle ist die alte Schaukel durch eine neue ersetzt worden. Letztes Jahr wurde bereits der Kletterturm saniert und erneuert. Beide Spielgeräte sind neu zudem mit Fallschutzmatten ausgelegt. Die Badi Bachdelle hat seit dem15. Mai geöffnet. Nüssli Mode wird 90

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chaurig und schön sind die «Gruseldinner»-Abende. Keine billige Geisterbahn oder Mitmachtheater. Ein Abend der Raum und Zeit lässt für gesellige, schöne Gespräche. Zeit zu Lachen und zu geniessen.

Gesunder Umgang mit Angst Die grusligen Geschichten haben immer einen wahren Kern und Basieren auf örtlichen Legenden und Erzählungen. Gruseln geschieht letztlich im Kopf. Beim «Gruseldinner» wird nebst einem raffinierten Menü und schaurig schönem Ambiente noch viel mehr geboten: Atmosphärische Abende, die Menschen ab frühestens 12 Jahren entführen sollen in die Welt der Geister und unserer Ahnen, die

Der bekannte Schauspieler Julian Weigend gehört nebst vielen anderen Bild zVg zum aktuellen «Gruseldinner»-Ensemble. deren Phantasie anregen und einen gewissen gesunden Umgang mit Angst vermitteln. Das «Gruseldinner» gastiert mit dem neuen Stück «Das

Haus der Ahnen ‒ der scheintote Graf» vom 17. bis 19. Januar 2013 im Schloss Laufen bei Dachsen. Weitere Termine sind im Internet unter www.gruseldinner.ch zu finden. os/pd ■

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«Eine gute medizinische Versorgung erfolgt im Team.»

Am 17. Juni stimmen wir über eine Teilrevision des Krankenversicherungsgesetztes (Managed Care) ab. Dazu drei Fragen an den ehemaligen Thurgauer Kantonsarzt Dr. med. Max Dössegger. Was meint Managed Care?

Managed Care ist ein Versicherungsmodell, welches die verbindliche Zusammenarbeit aller medizinischen Fachpersonen innerhalb eines Versorgungsnetzes vorsieht. Der Patient wendet sich immer an eine feste Anlaufstelle (meist der Hausarzt, bei chronisch Kranken der Spezialist), welche dann die weiteren Behandlungsschritte koordiniert. Ärztenetzwerke sind im Kanton Thurgau seit Jahren im Betrieb. Alle Hausärzte gehören diesem Modell an.

Dr. med. Michael Lang Ärzte am Rhein Hausarzt in Eschenz

Warum soll Managed Care gefördert werden?

Integrierte Versorgungsnetze (Managed Care) gibt es seit rund 20 Jahren. Im Vergleich mit anderen Versicherungsmodellen konnte man feststellen, dass Managed Care dank der Zusammenarbeit in drei Bereichen besser abschneidet. Erstens verbessert sich die Qualität, weil Patienten rascher Zugang zu medizinischem Fortschritt und den richtigen Spezialisten erhalten. Zweitens erhöht sich die Patientensicherheit, weil sich durch die Zusammenarbeit gefährliche Komplikationen vermeiden lassen. Drittens wird ein Beitrag zur Kostendämpfung erzielt, weil auf unnötige Behandlungen und Doppelspurigkeiten verzichtet werden kann. Aufgrund dieser Vorteile wollen Bundesrat und Parlament Managed Care fördern. Es gibt keinen Zwang, sondern finanzielle Anreize für den Wechsel des Versicherungsmodells.

Was ändert sich für die Versicherten?

Dr. med. Max Dössegger ehem. Kantonsarzt und langjähriger Hausarzt mit Praxis in Ermatingen

Die Versicherten können wie bisher unter verschiedenen Versicherungsmodellen, Krankenkassen, Ärztenetzen und Hausärzten auswählen. Wer zu einem integrierten Versorgungsnetz wechseln will, wird mit einem tieferen Selbstbehalt belohnt (200.– Franken tiefer als heute). Wer eine uneingeschränkte freie Arztwahl will, der bezahlt künftig einen leicht höheren, nach oben beschränkten Selbstbehalt (max. 300.– Franken mehr als heute).

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Ausgabe 6 | 15

Unsere Vereine UnD VerBänDe Der reGion – heUte: Der BlAsmUsikVerBAnD Zürcher WeinlAnD (BVZW)

Zwischen Blasmusik und topunterhaltung

Beim Publikum äusserst beliebt ist die marschmusikparade.

Bild zVg

Der BVZW betreut als einer von sechs Untersektionen des Zürcher Blasmusikverbandes zwölf Weinländer Blasmusikvereine mit mehr als 400 musikanten. Gemeinsam freut man sich auf den bevorstehenden Weinländer musiktag in stammheim. mArcel tresch

B

ereits 1923 hat Johan Peter, Dirigent des MV Stammheim, erstmals versucht, die Musikvereine der Region zu einer Vereinigung zusammenzufas-

BVZW-Präsident Werner stucki ist angetan davon, dass Alt und Jung Bild Marcel Tresch zusammenwirken.

sen. Der Vorstoss fand jedoch kein Gehör und so sollte bis 1934 alles beim Alten bleiben. Am 6. Mai 1934 jedoch rief er anlässlich der Fahnenweihe der MG Rheinau die Bezirksvereine in einer markanten Ansprache auf, sich zu einer Vereinigung im Zürcher Weinland zusammenzuschliessen. Im Oktober versammelten sich die Gründersektionen Andelfingen, Berg am Irchel, Henggart, Marthalen, Rheinau und Stammheim zur Gründerversammlung ein. Knapp ein Jahr später wurde in Stammheim der erste Musiktag der «Musikvereinigung Zürcher Weinland» durchgeführt. Junge werden eingebunden Damals wie heute ist es das Ziel des Verbandes, die Blasmusik zu

fördern, die interessierte Jugend zu rekrutieren sowie auch – entsprechend der aktuellen modernen Zeit – zu fördern sowie zu fordern. Jahre der Befehle und Disziplin, wie sie einst in den Korps vorherrschten, sind längst passé. «Die Jungen können heute bereits mit zwölf Jahren aktiv werden, in den Vereinen mitentscheiden und lernen schon früh, schrittweise Verantwortung zu übernehmen», weiss Werner Stucki. Auch die Ausbildung erfolgt nicht mehr rudimentär über ein Aktivmitglied, wie dies früher oft der Fall war. Die Jugend geniesst das Erlernen der Instrumente in Jungbläserkursen sowie vermehrt und mit steigender Tendenz auch an Musikschulen oder im Einzelunterricht bei Musiklehrern. Moderne und Traditionelles «Das Ausbildungsniveau ist in den letzten Jahren sowohl bei den Musikern als auch bei den Dirigenten deutlich gestiegen»,

bestätigt der BVZW-Präsident. Der eigene Nachwuchs kann – wie in anderen Vereinen auch – eben nur durch ständige Motivation und Abwechslung in den Vereinen gehalten werden. Entsprechend haben auch moderne Instrumente wie z.B. E-Bass, EGitarre, Perkussion und Synthesizer Einzug gehalten. Dadurch hat sich natürlich das Unterhaltungsrepertoire der Musikvereine ebenfalls stark verändert. Trotz Moderne wird beim Verband und den Mitgliedern aber auch an der beliebten Tradition festgehalten. Dies zeigt sich unter anderem bei den Weinländer Musiktagen wie in diesem Jahr Mitte Juni in Stammheim. Bewertete Wettspielkonzerte, Unterhaltungskonzerte, die Veteranenehrung, Rangverkündigung und das gesellige Beisammensein gehören genauso dazu, wie die beim Publikum sehr beliebten Gesamtchöre sowie Marschmusikparade auf der Strasse. ■

Weinländer Musiktag in Stammheim Donnerstag, 14. Juni 2012 20.15 Uhr: Uniformenweihe mV stammheim mit konzert Grenadiermusik Zürich Freitag, 15. Juni 2012 20.00 Uhr: schlagerparty mit schlagerband «comBox» Sonntag, 17. Juni 2012 9.00 Uhr: empfang und Apéro der musikvereine und sponsoren, Gesamtchor und Fahnenübergabe (lindenplatz oberstammheim) 10.00 Uhr Beginn Unterhaltungskonzerte im Festzelt 10.15 Uhr Beginn Wettspielkonzerte im «schwert»-saal 11.30 Uhr mittagessen 13.00 Uhr start der marschmusikparade (hauptstrasse)

Der einmarsch der Vereinsfahnen im Festzelt ist auch tradition.

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14.30 Uhr Unterhaltungskonzerte im Festzelt 14.50 Uhr Wettspielkonzerte im «schwert»-saal 16.45 Uhr resultate und Veteranenehrung im Festzelt 18.00 Uhr Programmschluss

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Der Beruf des Zimmermanns ist tatsächlich einer der vielseitigsten überhaupt. Hier wird man als ganzer mensch gebraucht und gefördert – mit Kopf, Herz und Hand. Zimmerleute erstellen und sanieren die verschiedensten Holzbauwerke im Innen- und Aussenbereich. sie sind zuständig für den ganzen Produktionsablauf, von der Herstellung der einzelteile bis hin zur montage vor Ort.

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immerleute arbeiten mit einem ausgereiften Produkt, das die Natur seit Jahrmillionen in unzähligen Arten erzeugt. Sie verarbeiten diesen faszinierenden Rohstoff Holz zu dauerhaften Werken, Konstruktionen und Bauten. Holz steht den Menschen nahe, sei es

Ausbildung

Dauer: 3 Jahre (ab 2014 voraussichtlich 4 Jahre). Bildung in beruflicher Praxis: In einer Zimmerei bzw. einem Holzbaubetrieb Schulische Bildung: 1 Tag pro Woche an der Berufsfachschule. Berufsbezogene Fächer: Berufskunde (Werkstoffkunde, Fachkunde, Konstruktionslehre), Fachzeichnen, Fachrechnen. Überbetriebliche Kurse: Zu verschiedenen Themen.

als Baustoff, als Möbel, als Wärmespender oder als Naturprodukt in all seinen Arten und Formen. Ihr Arbeitsfeld im Holzbau könnte vielseitiger nicht sein. In der Zimmerei wird mit modernen, elektronisch gesteuerten Hochleistungsmaschinen gearbeitet, zudem aber auch mit gutem Augenmass und geschickten Händen. Mit dem Computer sollten Zimmerleute ebenso vertraut sein, Auf dem Bau ist artistisches Talent von Vorteil. beispielsweise um die 3D-Pläne richtig umzusetzen. Der Beruf des Zimmermanns Bei der Montage auf dem Bau hat nicht nur Jahrtausende ist eine robuste, sportliche Kon- überdauert und ist auf der dition gefragt. Selbst etwas ar- ganzen Welt gefragt, er ist zutistisches Talent ist von Vorteil, dem ein krisenfester Beruf mit wenn es gilt, eine Dachkonst- uneingeschränkter Zukunft. ruktion schwindelfrei einzu- Kaum ein anderer Werkstoff hat eine so lückenlos erfolgbauen.

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Projektleiter, Techniker, oder Eidg.dipl. El.Installateur Sie sind eine Führungspersönlichkeit mit einer oben erwähnten Ausbildung. Als Kaderperson sind Sie bereits in einer ähnlichen Position tätig und können dies mit entsprechenden Referenzen bestätigen. Ganz wichtig sind uns Ihre Sozialkompetenz, Macherqualitäten und Ihre Motivationsfähigkeit. Ein Geschäftsauto zur freien Verfügung und ein attraktives Salär plus Bonus gehören zum Standard des oberen Kaders. Eine im Markt bestens eingeführte Firmengruppe ist ein Garant für eine weiterhin erfolgreiche Firmengeschichte. Sie erhalten von der GL einen grossen Spielraum und die nötigen Kompetenzen dazu. Für weitere Fragen gibt Ihnen der beauftragte Personalberater Hans-Jörg Höpli gerne weitere Auskünfte, oder schicken Sie ihm gleich Ihr vollständiges Bewerbungsdossier zu. Wir versichern Ihnen vollste Diskretion! Universal-Job AG, Bahnhofplatz 68, 8500 Frauenfeld Tel. 052 728 98 84, 079 407 08 35, hj.hoepli@universal-job.ch www.universal-job.ch

reiche Geschichte im Bausektor. Und das Ressourcen schonende, umweltgerechte Bauen verspricht dieser Branche weiterhin ein gesundes und stabiles Wachstum, um nicht zu sagen goldene Zeiten. Vielfältige Einsatzgebiete Je nach Ausrichtung des Betriebes arbeiten Zimmerleute im Hoch- und Tiefbau, Gerüstbau, Innenausbau von Gebäuden oder sie erstellen landwirtschaftliche Bauten, Ferienhäuser und Chalets. Zu den Spezialgebieten zählen Brückenbau, Ausstellungs- und Werkhallen sowie grosse Lagerund Sporthallen. HolzbauFachleute stellen im weiteren Fassaden und Treppen her, verlegen Böden, setzen Fenster ein und täfern Wände und Decken. In der Werkstatt bereiten sie anhand von Plänen die be-

Voraussetzungen

Vorbildung: Abgeschlossene Volksschule Anforderungen: - handwerkliches Geschick - räumliches Vorstellungsvermögen - technisches Verständnis - hohe Teamfähigkeit - robuste Gesundheit - Körperkraft und Beweglichkeit - schwindelfreiheit. nötigten Holzelemente vor. Nebst dem fachgerechten Einsatz der Werkzeuge sind sie auch mit der Anwendung der CAD-Pläne auf dem Computer vertraut. Auf dem Bauplatz führen sie Montagearbeiten im Team aus. Sie lernen die verschiedenen Holzarten kennen und wissen, wie sie gelagert und bearbeitet werden. Je nach Verwendungszweck haben Zimmerleute das richtige Holz auszuwählen und es bis zum Endprodukt zu verarbeiten. Weitere Informationen: www. holzbau-schweiz.ch; www.berufsberatung.ch. pd/as ■


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Stellenmarkt

Ausgabe 6 | 17

«Gegenseitiges Vertrauen ist Voraussetzung für eine runde Beziehung zwischen Treuhänder und Kunde sowie für eine erfolgversprechende Zusammenarbeit.» Auf diesem klaren Fundament hat unser Mandant seine Erfolgsgeschichte aufgebaut. Seit über 25 Jahren bietet das fortschrittliche Unternehmen individuell angepasste treuhänderische Dienstleistungen. Wir suchen zur Ergänzung des Teams in Sulgen, per 1. Juni 2012 oder nach Vereinbarung, eine

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In the Club

mit DJ Stan Lee

Gesehen

Impressionen vom «Chliandelfinger Früeligsmärt», der am Samstg vor Muttertag wieder für gewohnt charmanten Betrieb im verwinkelten Hinterdorf sorgte.

Nein, ein Wetterfrosch bin ich noch keiner, aber dieser eigenartige Frühling zwingt mich quasi dazu, auch in dieser Ausgabe etwas zum Wetter zu sagen. Nachdem die Eisheiligen Geschichte sind, darf sich das Wetter jetzt ruhig einmal stabilisieren. So wie es sich für einen richtigen Sommeranfang gehört! Wir wollen endlich warme Abende bei einem guten Glas Wein auf der Terrasse geniessen und den Feierabend an der frischen Luft verbringen. In den Clubs führt das zwar dazu, dass der DJ die ersten Stunden oft für sich selbst und das motivierte Personal auflegt, denn die Feierwütigen gehen erst spätabends in den Ausgang oder «höckeln» noch gemütlich irgendwo draussen. Dafür geht es dann zu vorgerückter Stunde umso gut gelaunter auf die Piste. Grundsätzlich liesse sich aber beides wunderbar kombinieren, weshalb ich in meinem Bistro im Schaffhauser Ebnatring künftig regelmässig

Afterwork-Partys veranstalten werde. Dann kann man seinen Feierabend ab 17 Uhr gleich mit heisser Musik und coolen Drinks doppelt geniessen. Ob das Konzept zum Kult werden kann, hängt also von Euch ab! Am Freitag, 1. und Samstag, 2. Juni 2012, steigt die erste Afterwork-Party inklusive offizieller Eröffnung des AutoWaschzentrums Ringpark. Geboten wird an beiden Tagen Partyfeeling mit grosser Aussen-Bar der Party-Crew «chill events» und vielen weiteren Attraktionen. Kommt also vorbei und unterstützt das freitägliche Konzept einer monatlichen Afterwork-Party. Und am Samstag steht dann nach ausführlicher Testphase die Eröffnung des AutoWaschzentrums und Roger's Bistro auf dem Programm. Meine Musik-Tipps Besonders angesagt sind im Bereich Clubhouse «Remady – Single Ladies» und bei den Partytunes «Jason Derulo – Breathing».

Regionale Party-Tipps im Juni Am Samstag, 23. Juni 2012, heisst es im Güterhof in Schaffhausen ab 21 Uhr wieder «36 Grad und es wird noch heisser». Coole Bars, die angesagten Djs Darelito Jam Janiro sorgen für gute Stimmung und viel Lebensfreude.Svenja & Jose geben zudem einen Salsa-Tanzkurs und an der Bar sind hübsche Sommergirls am Werk.

Am Samstag, 2. Juni 2012, ist im Schlosskeller in Frauenfeld ab 22 Uhr die grosse «Urbn Season End Party» angesagt. The Niceguys geben Disco, HipHop, Funk, Dance & Mashup zum Besten und verabschieden sich in den Sommerschlaf. Aber davor wird nochmal geshaked was die Knochen und Hüften hergeben.


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GESUNDHEITSTIPPS

Allergien erfolgreich behandeln Bei vielen chronischen Problematik), körperliche und allergischen BeErtüchtigung von Sportschwerden kann mit herlern, damit verbunden kömmlichen mediziniauch Sportverletzungen schen Methoden oft nur (chronische und akute) sehr schwer eine wirkliche und vielen mehr. Besserung erzielt werden. Die BICOM BioresonanzBei der BRT werden vom Therapie (BRT) ist ein Körper des Klienten über ganzheitliches Verfahren, Manfred Heggli, Kontaktelektroden die das neue Ansätze in der eidg. dipl. Drogist und kant. patienteneigenen elektroTherapie ermöglicht. Sie appr. Naturheilpraktiker. magnetischen Informatiist besonders wirkungsvoll, da sie bei onen abgenommen und mittels eines den wirklichen, individuellen, versteck- Kabels an das Bioresonanz-Therapieten Ursachen krankmachender Progerät geleitet. Es stellt daraus nach zesse ansetzt. Sie hat sich seit über 25 verschiedenen Kriterien die TherapieJahren bei zigtausenden Personen be- Information zusammen, die wiederum währt.Viele wissenschaftliche Untersu- per Kabel an den Klienten gehen. Bei chungen, Erfahrungsberichte von Theder Allergie-Behandlung beispielsrapeuten und Patienten über erfolgweise wird im Gerät das körpereigene reiche Behandlungen und umfangreiSchwingungsspektrum in sein Spieche Literatur bestätigen dies. gelbild verwandelt und so dem Organismus wieder zugeführt werden.TrefDie Bioresonanz-Therapie gehört zu den «Biophysikalischen Therapien» und arbeitet mit körpereigenen elektromagnetischen Schwingungen. Da sie weder belastend noch schmerzhaft ist, stellt sie auch für Kinder eine ideale Therapieform dar. Besonders erfolgreich ist die Bioresonanztherapie übri- fen nun die phasengedrehten gens bei folgenden Krankheitsbildern: Schwingungen auf das körpereigene Allergien jeglicher Art (z.B. Pollen,TierFrequenzspektrum, so heben sich die haare, Nahrungsmittel, Heuschnupfen, Störschwingungen gegenseitig auf. Sie etc.), Neurodermitis, Hautbeschwersind neutralisiert. den jeglicher Art,Asthma, Probleme mit dem vegetativen Nervensystem Die BRT bietet neue Ansätze für die (Stress, Nervosität, stressbedingter Behandlung von vielen chronischen Schlaflosigkeit etc.), chronisches MüErkrankungen,Allergien und Schmerdigkeitssyndrom, Hyperaktivität (bei zen, die mit der herkömmlichen MediKindern und Erwachsenen: «Ritalin»zin häufig nicht ursachenbezogen und zufriedenstellend behandelt werden können. Mehr Informationen und individuelle Beratungen zur BRT erhalten Sie bei der:

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Ausgabe 6 | 19

News & Trends

Nüssli Mode wird 90 – Grosser Ausverkauf

Im Hinblick auf das 90-Jahr-Jubiläum wird Nüssli Mode sich einem Facelifting unterziehen. «Da wir auch in Zukunft Ihren modischen Ansprüchen gerecht werden wollen, bauen wir an den Standorten Frauenfeld und Weinfelden für Sie um.» Ab 1. September 2012 eröffnet an der Zürcherstrasse 155 in Frauenfeld ein

neuer GERRY WEBER Store im Erdgeschoss auf 200 m2 Verkaufsfläche. Vom 9. bis 31. Mai findet daher ein Ausverkauf wegen Umbaus statt. Profitieren Sie von aussergwöhnlichen Konditionen mit Rabatten zwischen 30 und 50% auf das bestehende Damen- und Herrenmodesortiment. Das Nüssli-Modeteam freut sich, Sie beraten zu dürfen. Nüssli Mode Zürcherstrasse 155 8500 Frauenfeld Telefon +41 52 725 00 56 Web www.nuesslimode.ch info@nuesslimode.ch

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20 | Ausgabe 6

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JubiLäuMSLAuf: 25 JAhre WyLANdLAuf ANdeLfiNGeN AM 16. JuNi 2012

ein Lauf für alle, die freude am Laufen haben Sie laufen, laufen, laufen … nur so davon. Nicht nur die Läuferinnen und Läufer, nein, auch die Jahre. Genau vor 25 Jahren wurde der Wylandlauf dank dreier innovativer Männer vom Sport Club Alten ins Leben gerufen.

D

er Wylandlauf ist nicht nur Tradition, sondern hat sich inzwischen zum grössten wiederkehrenden Breitensportanlass im Zürcher Weinland gemausert. Der Lauf steht auch in diesem Jahr wieder unter dem bewährten Patronat der Zürcher Kantonalbank. Am Samstag, 16. Juni 2012 werden wiederum gegen 1000 Laufbegeisterte am 25. Wylandlauf in Andelfingen an den Start gehen, der auch in diesem Jahr zur Wertung des ZKB Züri-Lauf-Cup zählt.

Niederfeldstrasse. Der Hauptlauf (14,85 km) führt über die Ebene des Niederfeldes zur Altener Thurbrücke und dort, zwischen Kilometer drei und vier folgt der Anstieg hinauf ins Dorf Alten. Vorbei geht es an der kleinen Festwirtschaft ausgangs Alten und weiter Richtung Norden. Nach einer grossen Schlaufe im Elliker-Holz führt die Strecke wieder nach Alten (km 10) zurück. Mit dem Abstieg zum Büelhof geht es via Hundsau und der Thurbrücke zurück über die angenehmen Naturstrassen des Niederfeldes ins Ziel (Sporthalle). Der Wylandlauf ist ein Sportereignis für alle die Spass am Laufen haben – für Jung und Alt, Frau und Mann, für Ambitionierte und jene, die es etwas gemächlicher

mögen. Alle sind herzlich willkommen, sei es als Läuferin oder Läufer, als Gast auf dem Festplatz, an der Laufstrecke zur Unterstützung der Läuferinnen und Läufer.

Wie schon im letzten Jahr wird im Vorfeld des 25. Wylandlaufs Andelfingen ein Vorbereitungslauf für Kids angeboten.

Zusatzattraktionen zum Jubiläum Das OK des Wylandlaufs will natürlich die Jubiläumsveranstaltung mit entsprechenden Attraktionen bereichern. So gibt es für die jüngeren Besucher eine Hüpfburg, einen Ballonwettbewerb und das Duo «Seppino und Manolito» wird beim Startgelände als Zauberer und Ballonkünstler unterwegs sein. Mit Musik, Trommelwirbel und einer Show-Tanzgruppe möchte man an der Laufveranstaltung weitere Ak-

Von gemächlich bis ambitioniert Für die Organisation werden die Helferinnen und Helfer des Sport Club Alten besorgt sein. Das Startgelände ist bei der Andelfinger Sporthalle an der

der Wylandlauf begeistert mit verschiedenen Strecken rund um Andelfingen. zente setzen. Zudem wird mit einem VIP-Apéro das 25-JahrJubiläum offiziell gefeiert. Nach dem letztjährigen Versuch wird am Mittwoch, 6. Juni

Bilder zVg

2012, um 14 wieder ein Vorbereitungslauftraining für die Kids angeboten. Treffpunkt ist bei der Sporthalle Andelfingen. os/pd ■

25.Wylandlauf Andelfingen im Detail Samstag, 16. Juni 2012

Start-Zielgelände: bei der Sporthalle Andelfingen an der Niederfeldstrasse 1 Anmeldung online: bis am 15. Juni 2012, 10.00 uhr via e-Mail: meldewesen@datasport.com Nachmeldung: Am renntag ab 11 uhr bis eine Stunde vor dem Start möglich, Zuschlag 5 franken Strecken: die angebotenen Strecken führen über distanzen zwischen 0,6 und 14,85 Kilometern. Preise: Alle Teilnehmenden erhalten einen tollen finisherPreis. Gabentisch für fast alle Kategorien informationen unter: www.zkbzuerilaufcup.ch/wyland

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Ausgabe 6 | 21

DAS WeinJAhR: ARBeiten iM ReBBeRG unD iM KelleR AM BeiSpiel MARliS & hAnS GleSti WeinBAu, OBeRStAMMheiM

Das Weinjahr 2012 hat längst begonnen Mit dieser Serie wollen wir die Arbeiten im Rebberg während eines Jahres begleiten. Am Beispiel von Glesti Weinbau in Oberstammheim zeigen wir auf, welche Arbeiten in diesem Jahr in Weinberg und Keller bisher bereits angefallen sind und was in nächster Zeit noch ansteht. AlOiS SchWAGeR

M

arlies und Hans Glesti bearbeiten auf ihrem Weingut in Oberstammheim rund sechs Hektaren Rebland, wovon 60 Prozent mit roten Rebsorten bestückt sind und zwar mit Blauburgunder, Merlot, Cabernet Sauvignon, Malbec und Cabernet Gubin. Auf den restlichen 40 Prozent werden Chardonnay, Pinot gris,

Weindegustationstage, 22. bis 24. Juni, Freitag ab 16 uhr, Samstag und Sonntag 11 bis 18 uhr. - Degusgtation aller neuen und alten Weine - Degustation entlebucher Bergkäse aus dem Familienbetrieb AeschlimannGlesti - Kleine Festwirtschaft.

Gewürztraminer und Riesling kultiviert. Insgesamt produzieren sie 16 verschiedene Weine. Glestis sind Selbstkelterer. Sie sind also von der Pflege der Reben über die Vinifikation bis zur Abfüllung und den Verkauf selber für ihren Wein zuständig. So viel Natur wie möglich Kaum ist der Wein gekeltert, beginnt für den Winzer das neue Weinjahr. In den Monaten Dezember/Januar wird mit dem Schneiden der Reben begonnen. Wenn, wie dieses Jahr, eine extreme Kälte hereinbricht, muss diese Arbeit unterbrochen werden. Anschliessend ist die Rebanlage instand zu stellen. Ab Mitte März, noch bevor die Augen aufbrechen, werden die Schosse angebunden. Im April fällt die Bodenbearbeitung an: Vermulchen des Rebholzes, spaten, eggen, Kompost einarbeiten und einsähen von Ölrettich in

jeder zweiten Reihe, die in diesem Jahr nicht befahren werden. Unter den Rebstöcken wird der Boden mit Unterstockmulchgeräten sauber gehalten. Gleichzeitig beginnt man mit der Schädlingsbekämpfung Mit dem Aufhängen von Dispensern, die weibliche Duftstoffe abgeben, werden die Männchen verwirrt und finden so die Weibchen nicht. Ebenfalls im April müssen die Anbauflächen vorbereitet werden, damit man Anfang Mai mit dem Pflanzen beginnen kann. Ein Sprichwort sagt: «Wer ernten will, muss sähen!» Im Rebberg beginnt die Zukunft allerdings mit Stecklingen. Dieses Jahr wurden bei Glestis 2000 Jungreben gepflanzt. Drei Jahre wird es dauern, bis sie zum ersten Mal einige Trauben tragen. Ebenfalls im Mai folgt dann das Erlesen der Schosse. Überzählige Triebe werden ausgebrochen. Bis Ende August gilt es nun regelmässig aufzuheften und auszulauben. Die Arbeit im Keller Kaum ist die Weinlese und das Keltern abgeschlossen, beginnt

Zu den Arbeiten im Winter und Frühjahr gehören neben dem Schneiden und Schosse anbinden, das einleiten erster Schädlingsbekämpfungs-Massnahmen (Verwirrungstechnik), das Ausbrechen überzähliger triebe, Bilder as Gründüngung und das neuanpflanzen von Reben.

Ab herbst bis Februar erfolgt der Weinausbau im Keller. die Arbeit im Keller. Vom Herbst bis Februar erfolgt der Weinausbau. Sämtliche Rotweine werden in Holzfässern aus dem eigenen Wald ausgebaut. Benötigt werden jährlich rund 70 Barrique. Ab da werden die jungen Weine umgezogen

Aufregung im Weinberg

Für die Nacht vom 16. auf 17. Mai wurde für die ganze Schweiz eine Frostwarnung herausgegeben. Das löste bei verschiedenen Weinbauern hektik aus, denn bei späten nachtfrösten besteht die Gefahr, dass die frischen fruchtbringenden Austriebe erfrieren und so ein totaler ernteausfall für die begonnene Vegetationsperiode eintritt. eine Methode, die Frostgefahr herabzusetzen, ist das Abbrennen von Frostkerzen während der kritischen phase. Mit rund 200 Kerzen pro hektare kann die temperatur im Rebberg um zwei Grad erhöht werden: eine aufwändige und kostspielige aber lohnende Aktion, zu der sich die Weinfelder Weinbauern am 16. Mai entschieden hatten. noch am nachmittag galt es, Frostkerzen zu organisieren, die dann am Abend im Weinberg verteilt wurden. in der nacht hiess es die temperaturen zu beobachten. Morgens um 2.30 uhr war das Gras im Weinberg unterhalb des Schloss Weinfelden gefroren und die temperaturen fielen weiter. So entschloss man sich, die Kerzen anzuzünden. Fazit von Michael Burkhart vom Weingut Burkhart: «es hat sich gelohnt.»

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Immobilienmarkt

Juni 2012

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aum zeigt sich die sonne in unseren breitengraden wieder regelmässig, zieht es uns vermehrt auch in den schatten. Aber auch vor Wind, Wetter, lärm und neugierigen blicken möchten wir uns in haus und garten, auf dem sitzplatz oder der terrasse schützen. die girsberger sonnen- und Wetterschutz Ag ist in all diesen belangen genau der richtige Partner und kann dabei auf eine breite Produktpalette an rollläden, Markisen, sonnenschirmen, Aussen- und innenjalousien, rolltoren, rollgittern, Alu-Fensterläden, insektenschutz und rollos zurückgreifen.

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Juni 2012

Immobilienmarkt

Ausgabe 6 | 23

ÜBeRBAuuNG pFAFFeNhoLZ IN FRAueNFeLD

planung der zweiten Bauetappe gestartet Von den zehn Stadtwohnungen und acht Stadthäusern in der ersten Bauetappe sind bereits elf Einheiten verkauft worden. Nun wird die Planung und Realisierung der zweiten Bauetappe in Angriff genommen.

komfortable 4½- und 5½-Zimmerwohnungen und vier Stadthäuser mit Blick ins

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Im pfaffenholz entstehen nochmals zehn komfortable Wohnungen und vier Stadthäuser.

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ach Genehmigung der Baubewilligung entstehen nochmals zehn helle und

den umweltfreundlich mit Wärmepumpen beheizt. Der Wohnraum eignet sich sehr gut für Familien mit Kindern sowie für paare oder Singles, die sich ihr eigentum in Stadtnähe und doch mitten in einem Naherholungsgebiet leisten möchten. Die gute Strukturierung der Grundrisskonzepte bietet die Möglichkeit für generationenübergreifendes Wohnen.

Grüne. Die gesamte Überbauung überzeugt nicht nur durch ihre einzigartige Lage, sondern auch durch ihre trendige Architektur. Mit hellen, grossflächig verglasten Wohnräumen hat das Architektenteam unter der Leitung von Roland Wittmann moderne und lichtdurchflutete Räume geschaffen, die viel Freiheit in der Raumgestaltung, hohen Wohnkomfort und Individualität versprechen. Die Innenraumeinteilung kann nach eigenen Wünschen gewählt und mit Materialien nach eigenen Vorstellungen ausgestaltet werBild zVg den. Auch die Nachhaltigkeit geniesst einen hohen Stellenwert: Alle Gebäude sind im Minergie-Standard konzipiert und wer-

Für weitere Auskünfte und unterlagen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. ■

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24 | Ausgabe 6

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Juni 2012

Veranstaltungen Musik/Konzerte Samstag, 2.6.2012, 20 Uhr Chilebückli Oberstammheim Konzert mit «Anderscht»; Hackbrettmusik verwoben mit verschiedenen Musikstilen. Sonntag, 3.6.2012, 17 Uhr Ref. Kirche Buchberg-Rüdlingen «Alles Barock»; Musik für Fagott und Orgel, mit Natalie Holzer und Christian Gautschi. Do., 14.6.2012, 20.15 Uhr Festhütte Oberstammheim Uniformweihe Musikverein Stammheim mit anschl. Konzert der Grenadiermusik Zürich und Barbetrieb. Freitag, 15.6.2012, 19 Uhr Restaurant Guggere Benken Lachen, singen und feiern mit den «Comedian Tales». Nur bei schönem Wetter (Verschiebedatum Fr., 22.6.) Samstag, 16.6.2012, 10.30 Uhr Stumpenboden Feuerthalen Schülerkonzert der Musikschule Weinland Nord zum Thema «Vom Wasser». Sonntag, 17.6.2012, 9 Uhr Festhütte Oberstammheim 74. Weinländer Musiktag mit Wettspielkonzerten, Marschmusikparade und Unterhaltungskonzerten.

«Gumboot Rednex» live in Oberstammheim

Unter dem Titel «Authentic Americana and Folk» sorgen Wombat Jones (Sänger und Gitarrist),Tanja Stephani (Stehbass), Hannes Maeder (Mandoline, Gitarre, Irish Bouzouki) und Gastmusiker Dani Frey an der Fiddle für viel musikalische Abwechslung. Mit viel «Fätzigem» aber auch gefühlvollen Balladen sowie Bekanntem und Unbekanntem lassen diese Herzblutmusiker ihrer Spielfreude freien Lauf. Das Repertoire von «Gumboot Rednex» aus Bachenbülach reicht von Western Swing und Bluegrass via Old Time, Cajun, Skiffle und Irish Folk bis hin zu deren Eigenkompositionen und sogar Blues. Da ist für jeden Geschmack etwas dabei. «Gumboot Rednex» gastieren am Freitag, 1. Juni 2012, um 20.30 Uhr in der Besenbeiz «Alabama» in Oberstammheim. Samstag, 2.6.2012, 16 Uhr Kulturwiese Hallau GrüschFang OpenAir mit Konzerten von «Clockwork» (SH), «Toni Hoffmann Band» (D), «Trummer mit Band» (BE), «The Vad Vuc» (TI), «The Rambling Wheels» (NE) und «Palko!Muski» (SH/ZH). Montag, 4.6.2012, 20 Uhr Salzhaus Winterthur Konzert mit «Wolves in the Throne Room» (USA), Black Metal.

Sonntag, 17.6.2012, 17 Uhr Kloster St. Katharinental Diessenhofen «Schola Gegoriana Scaphusiensis»; Zeitreise mit gregorianischen Gesängen und Orgelmusik.

Freitag, 8.6.2012, 20.30 Uhr Sommerlust Schaffhausen Das «Thierry Lang Trio» auf der Openair-Sommerbühne am Flügel.

Samstag, 23.6.2012, 16 Uhr Primarschulhaus Dachsen Schülerkonzert mit den CelloschülerInnen der Musikschule Weinland Nord.

Samstag, 16.6.2012, 20.30 Uhr Gaswerk Winterthur Konzert mit den Bands «Sagebuzz» (CH), «The New Glasses» (CH) und «Useless» (CH).

Freitag, 29.6.2012, 19 Uhr Restaurant Guggere Benken Stubete mit Ländler vom Feinsten.

Sonntag, 17.6.2012, 11 Uhr Schlosspark Andelfingen Konzert mit der «Andelswing Jazzband»; traditioneller Jazz der 20er- bis 50er-Jahre.

Samstag, 30.6.2012, 16 Uhr Badi Bachdelle Dachsen Openair der Musikschule Weinland Nord.

Pop/Rock/Jazz Freitag, 1.6.2012, 20 Uhr Schlosshof Altikon Konzert mit «LSD-3»; ReleaseTour der CD «Labyrinth».

Samstag, 30.6.2012, 20.30 Uhr Gaswerk Winterthur Metal-Konzert mit «Malevolent Creation» (USA) und Support.

Theater/Tanz Freitag, 1.6.2012, 20 Uhr Casinotheater Winterthur «Casino Slam»; acht Dichter, Wortakrobaten und Geschichtenerzähler treten mit ihren Texten gegeneinander an. Dienstag, 5.6.2012, 20.30 Uhr Klosterplatz Rheinau «Kasimir und Karoline»; mit dem Theater Kanton Zürich. Bei schlechtem Wetter im Mehrzweckgebäude. Samstag, 9.6.2012, 20 Uhr Theater Alti Fabrik Flaach «Cabaret Grotesque»; das neue Programm der Compagnie Buffpapier überzeugt mit starken Bildern voller Humor, Magie und Poesie.

Mittwoch, 20.6.2012, 20.30 Uhr Gaswerk Winterthur Konzert mit «Jaakko & Jay» (FIN), Acoustic Folk Punk.

Montag, 11.6.2012, 20 Uhr Casinotheater Winterthur «Im weissen Rössl»; anlässlich des 10-jährigen Jubiläums des Casinotheaters Winterthur findet ein grosser Jubiläumsball mit Gästen statt, Singspiel in drei Akten. Weitere Daten im Internet unter www.casinotheater.ch

Mittwoch, 27.6.2012, 20.30 Uhr Gaswerk Winterthur Konzert mit «Kepi Ghoulie» (USA); Pop-Punk und «Dog Party (USA); ZweimädchenPunk.

Mittwoch, 13.6.2012, 20 Uhr Dancing Riverside Diessenhofen «Mittwoch Tanz-Treff»; Standard und Latin, mit LiveMusik von Charly und gratis Frühlingsblumen.

Freitag, 22.6.2012, 19 Uhr Alte Rheinmühle Büsingen (D) «Verliebt, verlobt, vergiftet»; DinnerKrimi-Schauspiel mit 4-Gang-Schlemmermenü. Infos und Reservationen unter www.dinnerkrimi.ch

Party Freitag, 1.6.2012, 22 Uhr Güterhof Schaffhausen «4 Jahre Güterhof»; mit Live-Band «Diva», Tanz und feinen Drinks. Samstag, 2.6.2012, 22 Uhr Salzhaus Winterthur «90s are now – Baywatch Special» mit den DJs Ficklestar, Captain Jonez & The Rockaway. Donnerstag, 7.6.2012, 21 Uhr Surstoffbar Schaffhausen Party mit Resident DJ. Freitag, 15.6.2012, 20 Uhr Festhütte Oberstammheim Schlagerparty mit Tanz, Unterhaltung und Show der Band «ComBox». Freitag, 22.6.2012, 22 Uhr Güterhof Schaffhausen «36 Grad – Playa San Miguel»; mit DJ Darelito und SalsaTanzkurs mit Svenja & José. Samstag, 30.6.2012, 22 Uhr Güterhof Schaffhausen «Schlager/NDW» mit DJ Pino.

Diverses Samstag, 9.6.2012, 10 Uhr Feuerwehrgebäude Marthalen «Weinländer Imkertag»; Erlebnis Imkerhandwerk anlässlich 125 Jahre Bienenzüchterverein Andelfingen & Umgebung. Sonntag, 10.6.2012, 9.15 Uhr Chileplatz Berg am Irchel «Ein Hotel für Wildbienen»; bauen Sie unter fachkundiger Anleitung ein Wildbienenhotel. Freitag, 15.6.2012, 18.30 Uhr Undertorparkplatz Stein a. Rh. Fischplausch des Fischereivereins im Festzelt. Auch am Sa, 16.6. ab 10.30 Uhr und am So, 17.6. ab 10 Uhr. Samstag, 23.6.2012, 16 Uhr Worbighalle Flaach «50 Jahre Primarschulhaus», Jubiläumsfest mit Schulhausführungen, Ansprachen, Darbietungen der Schülerschaft sowie Kaffee und Kuchen.

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Black Gold

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Ausgabe 6 | 25

«POST»-TIcKETVERLOSUNG

Spaziergang durch die Unterwasserwelt Ein Besuch im Sea Life Konstanz ist für die ganze Familie, für Touristen und Einheimische, Schulklassen und Gruppen – kurz: für Gross und Klein, Jung und Alt ein erlebnisreiches, informatives und wetterunabhängiges Ausflugsziel.

D

«Black Gold» ist ein Abenteuerepos über die Rivalität zwischen zwei Stammesfürsten auf der arabischen Halbinsel in den 30er Jahren. Die Entdeckung riesiger Ölvorkommen zwingt einen jungen Prinzen zum Krieger und Anführer zu werden, um sein Volk zu einen und zu beschützen. Mit atemberaubenden Bildern in einer spektakulären Wüstenkulisse inszenierte Regiemeister Jean-Jaques Annaud («Im Namen der Rose») ein hochkarätig besetztes, bildgewaltiges Epos. Genre: Abenteuer/Drama Produktion: USA 2012 Darsteller: Tahar Rahim, Antonio Banderas, Marc Strong, Freida Pinto, Riz Ahmed, Akin Gazi u.a. Regie: Jean-Jacques Annaud FSK: frei ab 12 Jahren Laufzeit: 125 Minuten Verkaufsstart: 14.6.2012

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as Sea Life Konstanz präsentiert in über 30 Süssund Salzwasserbecken mit insgesamt 660 000 Litern Wasser eine faszinierende Unterwasserwelt. Auf einem Rundgang folgen Sie dem Lauf des Rheins, vom Gletscher in den Alpen, über den Bodensee bis hin zum mittelalterlichen Hafen Rotterdams, wo der Rhein schliesslich in die Nordsee mündet. Durch einen acht Meter langen Acryltunnel gelangen die Besucher direkt in die bunte Welt des Roten Meeres. Atemberaubend nahe Begegnungen mit den prächtigen Meeresbewohnern bieten sich, wenn elegante Schwarzspitzenriffhaie oder farbenfrohe Fischschwärme vorbeiziehen. Die beiden Grünen

Im Sea Life Konstanz gibt es mehr als 3000 Tiere in über 30 faszinierenden Becken zu entdecken. Meeresschildkröten Amadeus und Clementine begeistern mit ihrer imposanten Erscheinung die Besucher.

Frühlingsgefühle trotz Kälte Klirrende Kälte und glitzernde Eisschollen erwarten die Besucher am Ende des Rundgangs: Begeben Sie sich auf eine abenteuerliche Expedition in die Antarktis und die Heimat der Eselspinguine. Das Sea Life Konstanz ist das erste Grossaquarium in Deutschland das Pinguine beheimatet. Frühlingsgefühle haben auch in der eisigen Antarktis Einzug gehalten und für eine Die zehn verspielten Eselspinguine können haut- Ü b er ras chung nah beobachtet werden. gesorgt. Das Pär-

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chen Giesela und Snoopy knüpften fleissig Familienbande und beglückten das Sea Life jetzt mit zwei Pinguineiern. Da es für das Paar jedoch das erste Mal ist, bleibt derzeit noch abzuwarten, inwiefern die Eier befruchtet sind, und es tatsächlich bald Nachwuchs gibt. Neue Sonderausstellung In der Sonderausstellung «Quallenzauber» erwartet die Besucher die umwerfende Schönheit und Vielfalt der Quallen. Bestaunen Sie das faszinierende Schauspiel aus unendlichen Farben, anmutigen Bewegungen und geisterhaften Formen. Das mystische Leben und die zauberhafte Welt der Quallen wird Ihnen in einem vollkommen neuen Licht erscheinen. Das Bodensee-Naturmuseum ist im Eintritt mit inbegriffen. Hier erfahren Sie mehr über die

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Landschaft des Bodenseegebiets, ihre vielfältige Pflanzenund Tierwelt und die ökologischen Zusammenhänge. Für Gruppen werden vergünstigte Tarife mit informativer Einführung bei vorheriger Anmeldung angeboten. Spannende Entdecker-Touren und Wassertests sind für Schulklassen buchbar und für Lehrer wird umfangreiches Lehrermaterial bereitgehalten. Infos auch unter www.sealife.de os/pd ■

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N EW S

N EW S

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Das motto 2012: «heiss auf Kontakte!» Ein halbes Jahr vor der nächsten Durchführung der martini-mäss in Frauenfeld tagten die mitglieder des Ausstellervereines der Frauenfelder Fachgeschäfte und des Gewerbes. Die Generalversammlung stand im Zeichen der Neu- und Bestätigungswahlen. mArcEl trESch

B

eat Ettlin konnte an der 29. GV zahlreiche Vertreter der Firmen, die dem Ausstellerverein Martini-Mäss Frauenfeld als Mitglied angehören, begrüssen. Insbesondere hiess er im Frauenfelder Restaurant «zum Goldenen Becher» Remo Reinhold als Ehrenmitglied willkommen. Nach der Wahl der Stimmenzähler konnten die traktandierten Geschäft sehr zügig behandelt werden. Das Protokoll von der Generalversammlung 2011 fand mit dem Dank an die Ver-

fasserin Hanni Wismer einstimmige Abnahme. Die Jahresrechnung, der Revisorenbericht und das Budget 2012 wurden nach Beantwortung von einigen Verständnisfragen genehmigt, womit sowohl Rechnungsführerin wie auch der Vorstand entlastet sind. Finanziell steht der Verein auf gesunden Füssen. Zusätzliche Vorstandsleute Emi Berceviczy zeigt seine Bereitschaft, das Amt als künftiger Beisitzer und die damit verbundenen Pflichten bei der Mithilfe für den Messebau, Verkehr usw.

Die GV im restaurant «zum Goldenen Becher» verlief reibungslos.

Die anwesenden Vorstandsmitglieder stellen sich nach der Generalversammlung zum Fotoshooting. zu übernehmen. Stefan Heesen erklärt sich ebenfalls bereit, als neuer Homepage-Verantwortlicher den Vorstand zu unterstützen. Er ist bereits seit fünf Jahren versierter OK-Präsident der Islikoner Herbstmesse. Beide Kandidaten und der bisherige Vorstand in den Personen von Beat Ettlin, Bettina Meile, Dölf Langhans, Emanuel Inäbnit, Markus Christen, und die Rechnungsrevisoren Reto Berther sowie Max Wellauer wurden einmütig

gewählt beziehungsweise in ihren Ämtern bestätigt. Esther Katter bleibt Rechnungssuppleantin. Sechs neue Aktivmitglieder Nach drei Aus- respektive sechs Neueintritten hat sich die aktuelle Mitgliederzahl im Vergleich zum Vorjahr auf 59 erhöht. Der Vorstand steht schon mitten in der Vorbereitung der kommenden Martini-Mäss 2012. Bestens Bewährtes wird wieder mit von der Partie sein. Eine Gastregion

steht derzeit noch nicht fest. Die vorgeschlagene Kandidatin hat vorübergehend eine Absage erteilt, die Teilnahme jedoch für später zugesagt. Die aktualisierte Homepage wird demnächst aufgeschaltet. Für die regelmässige Vorberichterstattung wird die «POST»-Medien-Familie in ihren Ausgaben von Frauenfeld, Weinfelden, Schaffhausen sowie Weinland sorgen. Das Motto der kommenden Martini-Mäss lautet: «Heiss auf Kontakte!» ■

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Ausgabe 6 | 27

terz post

Die terzstiftung stellt sich vor Die terzstiftung freut sich sehr, mit den «post»-Monatszeitungen künftig zusammenzuarbeiten. terz ist eine unabhängige, überparteiliche, gemeinnützige und nicht gewinnorientierte stiftung. sie will eine neue, generationenfaire Vision des Alterns in der schweiz mitgestalten. Die stiftung finanziert sich über Gönnerbeiträge, spenden und Legate. Die stiftungspartner leisten keine zahlungen an terz, sie bieten Gönnern spezial- und exklusivangebote. terz versteht sich als Interessenvertreter und Konsumentenschützer für erfahrene Menschen. Wir benötigen keine senioren-, sondern generationenfreundliche produkte und Dienstleistungen. terz arbeitet mit über 300 terzscouts. sie unterstützen die Wirtschaft, den Generationenwandel erfolgreich zu meistern. terz fordert keine sonderrechte für die reifere Generation, jedoch Gleichbehandlung. Willkürliche einschränkungen sind nicht hinnehmbar. herzlich willkommen auf www.terzstiftung.ch. Anzeige

Mobilität ist in jedem Alter wichtig für Lebensqualität

In zukunft wird die terzstiftung an dieser stelle regelmässig die Leser der «post» über ihre events, Umfragen, Kampagnen und das projekt terzscouts informieren. Die terzscouts sind erfahrene Konsumentinnen und Konsumenten, die produkte und Dienstleistungen für die terzstiftung auf Benutzerfreundlichkeit und Generationenverträglichkeit testen. thoMAs Meyer

M

omentan hat terz eine Umfrage lanciert, die alle Teilnehmenden am Strassenverkehr betrifft.Wir beziehen dadurch alle Leser und alle, die an der terzStiftung interessiert sind, mit ein in die Suche nach Antworten. Unsere Ausgangsfrage lautet, wie Mobilität und Lebensqualität zusammenhängen. Machen Sie mit: antworten Sie Wir möchten gerne herausfinden, in welchen Bereichen von Mobilität erfahrene Menschen anders «ticken» als jüngere, und in welchen Feldern es keine Unterschiede zwischen den Generationen gibt. Dafür brauchen wir eine möglichst breite Beteiligung aller Altersgruppen. Wir bitten Sie deshalb, diesen Link im Internet einzugeben und sich an unserer Umfrage zu beteiligen: http:// terzstiftung.resonanza.net/index. php.

ter für die dritte Generation vertritt die terzStiftung den Standpunkt, dass persönliche Gesundheit, Fitness, Mobilität und Fahrkompetenz ausschlaggebend sind für die Beurteilung der Fahrtauglichkeit. Dies gilt für Lenkerinnen und Lenker aller Generationen – nicht nur für über 70-Jährige. Von dieser Überzeugung ausgehend hat terz die Kampagne «Sicher mobil im Alter» konzipiert. Sie verfolgt damit das Hauptziel, die Verkehrssicherheit durch verantwortungsbewusstes Handeln aller Verkehrsteilnehmer zu erhöhen. Die Umfrage zur Mobilität ist ein zentraler Aspekt der Kampagne. Der Fonds für Verkehrssicherheit findet das Konzept der terzStiftung so überzeugend, dass er es mit einem gros-

Kampagne «Sicher mobil im Alter» In ihrer Eigenschaft als Interessenvertre- Fahrkompetenz ist nicht am Alter festzumachen.

sen finanziellen Zuschuss fördert. Kampagnenpartner TCS/ Verkehrssicherheit Der TCS/Verkehrssicherheit ist Co-Partner bei dieser Kampagne. In ihrem Zentrum wird eine Internet-Plattform bei terz stehen, auf der Übungen zur Verkehrssicherheit sowie wichtige Sicherheitshinweise und weiterführende Informationen stehen werden. Fahrberatung Zusätzlich sponsert terz 120 Fahrberatungen: Wer ganz unabhängig von der obligatorischen ärztlichen Kontrolluntersuchung seine Fahrfähigkeiten objektiv einschätzen möchte, kann sich für eine kostenlose Fahrberatung (im Wert von CHF 80.-) bei der terzStiftung (Seestrasse 112, 8267 Berlingen) bewerben. Fahrberater vom Schweizerischen Fahrlehrer-Verband SFV in vielen Kantonen haben sich bereit erklärt, an dieser Aktion teilzunehmen. Der Verband arbeitet mit terz im Rahmen der Kampagne zusammen. Bild zVg thomas.meyer@terzstiftung.ch ■

terz: partner von pro senectute thurgau seit kurzem ist pro senectute thurgau Kooperationspartner der terzstiftung. pro senectute thurgau, das Kompetenz- und Dienstleistungszentrum für ältere Menschen, hat in der terzstiftung einen zuverlässigen partner gefunden, der sich für dieselbe Gruppe von Menschen stark macht. Diese Ansicht vertritt Geschäftsführerin Ursula Dünner-sommer. In verschiedenen tätigkeitsbereichen ergänzen sich beide organisationen und können durch eine vertiefte zusammenarbeit gegenseitig synergien nutzen. In mehreren projekten, etwa an den «Blib fit-Aktionstagen», haben in den vergangenen Jahren pro senectute thurgau und terz bereits erfolgreich zusammengearbeitet. Gönner der terzstiftung profitieren nicht nur von Vergünstigungen bei pro senectute: Am 4. Juli können sie exklusiv das ihomeLab der Universität Luzern in horw besichtigen. Bitte melden sie sich an bei der: terzStiftung, Seestrasse 112, 8267 Berlingen Tel. 0800 123 333, terzstiftung@terzstiftung.ch


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5. WelTlAchTAg SchAffhAuSeM AM 17. JunI 2012 füR eInMAl In DIeSSenhofen

lachtag-Benefizbrunch für krebskranke Kinder Der Weltlachtag ist von Dr. Madan Kataria in 1998 in Mumbai, Indien kreiert worden. Dieser Tag wird heute überall auf der Welt in allen Kontinenten am ersten Sonntag im Mai gefeiert. Auch in unserer Region wurde der Weltlachtag 2008 lanciert.

I

n Kopenhagen, Dänemark haben im Jahr 2000 bereits 10 000 Leute den Weltlachtag gefeiert, und wurden ins Guinness Buch der Rekorde eingetragen. Ziel des Weltlachtags ist auf die positive Energie und Kraft des Lachens aufmerksam zu machen, und mit Lachen, Fröhlichkeit und Freude die Menschen auf unkomplizierte Art zu verbinden. In verschiedenen Städten der Schweiz wird der Weltlachtag gefeiert. Diese Events haben Stuart Goodman aus Schaffhausern inspiriert, 2008 den ersten Weltlachtag Schaffhausen. Neuer Ort, ähnliches Konzept Der Weltlachtag Schaffhausen fand bereits im Hotel Kronenhof und in den letzten Jahren am Rheinfall statt. Da der Event in

der Vergangenheit aber stetig wuchs und so auch immer mehr Zeit für die Organisation und Ressourcen zur Finanzierung erforderte, hat sich Initator Goodman dazu entschlossen, den Weltlachtag dieses Jahr nicht wie sonst üblich am ersten Sonntag im Mai und in anderem Rahmen durchzuführen. Stattdessen findet der 5. Weltlachtag Schaffhausen, auch dank grosszügiger Unterstützung der Zahnarztpraxis Obertor in Diessenhofen und zahlreicher weiterer Sponsoren, nun am Sonntag, 17. Juni 2012, von 10 bis 15 Uhr als Benefizbrunch im Rittersaal des Unterhofs in Diessenhofen statt. Der Erlös geht, wie schon in der Vergangenheit, an die Vereinigung zur Unterstützung krebskranker Kinder (www.kinderkrebs.ch).

Beim Weltlachtag steht das gemeinsame, verbindende lachen im Mittelpunkt (hier 2011 am Rheinfall). Vielfältiges Programm Der Lach-Yoga-Club Schaffhausen hat wiederum ein abwechslungsreiches Programm organisiert. Neben einem gediegenen, reichhaltigen Brunchbuffet wird Musik mit der Steelband «Munot Pans» und Melanie Burton,

Tanz mit «Dancegroove», Kinderschminken mit Bellissima Kosmetik, Comedy mit Yvonne Villiger und Lachyoga mit Stuart Goodman geboten. Im Zentrum steht wie gewohnt das Lachen, denn Lachen ist die beste Aerobic-Übung und der

Bild zVg

Nutzen, den das Lachen fast jedem bringt, ist ein Gefühl des Wohlbefindens. Es gibt keine Medizin, die zu einem solch unmittelbaren Ergebnis führt wie das Lachen. Infos und Tickets zum Event gibt es unter www.lachyoga.ch. os/pd ■

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proJekt «DAs blAue wunDer – rhein 2012» Abgebrochen

Der rhein ist wertvoll und tückisch zugleich

FINGERZEIGER

Die Frage bleibt, was bleibt? erinnern sie sich noch, was sie vor 10 Jahren gemacht haben? wenn nicht, geht es ihnen vermutlich gleich wie den meisten schweizerinnen und schweizern. obwohl man uns 2002 immer wieder das Modewort «nachhaltigkeit» um die ohren gehauen hat, und sie von grossen teilen der bevölkerung auch besucht wurde, ist von der «expo.02» im kollektiven bewusstsein nicht allzuviel geblieben. physisch noch weniger: der rostige Monolith im Murtensee, die verspielte wolke in Yverdon oder die türme von biel sind allesamt nicht mehr.Vielmehr blieb die letzte landesausstellung vielerorts als zu teuer, zu abgehoben, zu individualistisch in erinnerung. Darum war sie wohl auch nicht so verbindend, wie sich das Macher und befürworter gewünscht haben. schön zwar, aufregend und innovativ – aber in unserer von jährlichen grossanlässen geprägten welt eben auch nicht viel mehr. profitiert hat vor allem das Dreiseenland zwischen Yverdon und biel, dass er seit der «expo.02» schweizweit als attraktive touristische region wahrgenommen wird. Da mag es nicht verwundern, machen dieselben köpfe wie damals medial darauf aufmerksam, dass die schweiz alle 25 Jahre eine landesausstellung brauche. 2027 hiesse also der anzuvisierende termin. Die ostschweiz würde dann gerne erstmals eine expo rund um säntis und bodensee ausrichten – und wartet für die konkrete planung noch auf grünes licht durch den bundesrat. bis dahin fliesst wohl noch viel wasser den rhein hinab und auch die Frage bleibt, was bleibt? ein rostiger Monolith im bodensee wäre schon mal etwas mehr als das von 2002 ... Oliver Schmid «POST»-Fingerzeiger

Der schweizer wasserbotschafter ernst bromeis wollte den rhein von der Quelle bis zur Mündung durchschwimmen. nach rund 400 kilometern und der Durchquerung der schweizer rheinabschnitte musste er das projekt im südbadischen breisach aus gesundheitlichen gründen abbrechen.

A

m zweiten Mai startete der Schweizer Schwimmer und Wasserbotschafter Ernst Bromeis mit einer grossen Vision und begab sich auf eine 1230 Kilometer lange Reise: als erster Mensch den Rhein von der Quelle im Bündner Tomasee bis zur Mündung in Hoek von Holland schwimmend zurückzulegen lautete das extrem anmutende Vorhaben. Schweiz Tourismus (ST) nutzte das Projekt, um gemeinsam mit ihren Partnern eine einmalige Rivershow mit zahlreichen Medienund Publikums-Events in drei Ländern entlang des Rheins als einen der Höhepunkte ihrer

Sommerkampagne im «Jahr des Wassers 2012» zu präsentieren. Daraus wurde nun nur entland den Schweizer Rheinabschnitten etwas. Zu harte Bedingungen Nach zwei Wochen und rund 400 schwimmend und paddelnd zurückgelegten Kilometern musste Bromeis sein Vorhaben, nachdem er noch für die 70 Kilometer von Basel ins südbadische Breisach zehn Stunden im Kajak sass, aus gesundheitlichen Gründen abbrechen. Rund 40 Kilometer täglich hatte er sich im Wasser flussabwärts gekämpft und,

hier war die welt bei sonnenschein noch in ordnung: schwimmer ernst bromeis (l.) mit beat hedinger, Direktor von schaffhauserland tourismus, Bilder os bei seiner Ankunft am rheinfall. häufiger als ursprünglich geplant, auch im Kajak. Dabei hatte er mit zahlreichen Herausforderungen und äusserst harten Bedingungen zu kämpfen. So lag der Rhein an der Quelle noch unter einer meterdicken Eisschicht und einmal geriet Bromeis gar in einen Hagelsturm. «Extrem kräfteraubend ist vor allem das ungewöhnlich kalte Wasser gewesen», konstatiert Bromeis. Zudem sei auch seine Etappenplanung zu optimistisch gewesen.

Natur und Authentizität Nicht die sportliche Leistung oder gar ein Rekord stand für Ernst Bromeis bei dieser Wasernst bromeis bei der Ankunft in stein am rhein am 10. Mai. serreise im Vordergrund, sondern die Botschaft, Anzeige dass Wasser eine endliche Ressource ist, der es Sorge zu tragen gilt. Darüber hinaus repräsentierte Bromeis Endlich wieder ein unbeschwertes, schönes Lächeln! im «Jahr des WasUnser Ziel ist, wenn möglich weg vom herausnehmbaren Zahnersatz, sers» die Schweiz hin zu festsitzenden Zähnen! Unsere Preise sind erschwinglich und oft als attraktives Wassogar günstiger als in Ungarn für sofort belastbare Titan-Implantate, sererlebnisland im Kronen und Brücken aus Zirkon und Keramik. Rahmen von MeWir bieten auch konventionelle Zahnbehandlungen, Prothesenversorgungen, dienanlässen, die Wurzelbehandlungen, Amalgamsanierungen, Zahnschmuck anbringen ST entlang der (Glitzersteinchen etc.) Professionelle Zahnreinigung, Powerbleaching etc. an. Strecke veranstalSchönes Lächeln Zahnarzt GmbH ten wollte. So sollDr. med. dent. Wolfgang Zimmermann ten den 50 MillioLandstrasse 13, 8197 Rafz nen Menschen, die Für Fragen und Termine entlang des Rheins Telefon 044 869 07 44 leben, die touristiYolanda Bleiker-Schläpfer schen Schönheiten des Wasserlandes Schweiz sowie die Bedeutung des Elements Wasser für

Neu: Zahnarztpraxis in Rafz

die Menschheit mit den zentralen Botschaften «Natur und Authentizität» näher gebracht werden. Jetzt ist es anders gekommen: das Wasser hat den Menschen in die Schranken gewiesen. Expeditionen können auch scheitern Zwar bedauert man bei ST den Abbruch des Projektes, stimmte ihm aber vorbehaltlos zu. «Es kann niemand böse auf Ernst Bromeis sein, denn die Gesundheit geht in jedem Fall vor. Momentan ist noch offen, ob die geplanten Events in Deutschland und Holland, an denen sich auch die Tourismusregion Nordostschweiz hätte präsentieren können, in irgendeiner Form nachgeholt werden», erklärt Sarah Edelmann, Marketing-Verantwortliche bei Schaffhauserland Tourismus. Schweiz Tourismus liess indes verlauten, dass der Abbruch keinen merklichen Einfluss auf die Zielerreichung der weltweit ausgelegten Sommerkampagne habe. Das Projekt «Das blaue Wunder ‒ Rhein 2012» hatte von Anfang an Expeditionscharakter und bei Expeditionen kann auch ein Scheitern nie ausgeschlossen werden. Eine Expedition mit ähnlichem Charakter startet übrigens am 13. Juni 2012, wenn Reto Hunziker insgesamt 1330 Kilometer von der Quelle bis zur Mündung rennt. Dabei sammelt er Geld, das krebskranken Kindern zugute kommt. Infos unter www.1330km.ch os/pd ■


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WEllnEss und GEsundhEit: ÜBErsäuErunG

die Ganzheitlichkeit einer Basenkur

Körper kann Übersäuerung natürlich abbauen

messungen des säuregehalts

Alle im stoffwechsel anfallenden säuren kann unser Körper auf natürliche Art abführen. folgende organe helfen mit, säuren wieder aus dem Körper auszuleiten oder zu neutralisieren: niere, leber, lunge, haut und darm. Bei den heutigen Ess- und lebensgewohnheiten sind 90% übersäuert. fErdinAnd thomA

die Basenkur stellen wir auf vier säulen: «Ernährung, Bewegung, Entspannung und die gezielten Behandlungen.» Ernährung: Während einer Basenkur servieren wir ausschliesslich vegetarische menus ohne milchprodukte. Wer während einer Kur auf Kaffee, Alkohol und tierisches Eiweiss verzichtet, erlebt einen tollen Erfolg, der auch mit unserem Prefit Bodyscan gemessen werden kann. Bewegung: das tägliche Bewegungsprogramm kann frei gewählt werden. Von der morgendlichen Wassergymnastik, über nordic Walking bis zur ausgedehnten, geführten Wanderung in der frischen schwarzwaldluft finden tägliche Aktivitäten statt. Behandlungen: die spezielle Acidosana® massage, Basenbäder, basische Packungen und die Acidosana® selbstmassage lassen die Acidosana® Basenkur zum entschlackenden Wohlfühlerlebnis werden. Wellnesshotel Auerhahn 79859 Schluchsee/ Südschwarzwald 0049 7656 97450 www.auerhahn.net

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ie Niere scheidet Säure bis zum pH-Wert 4,3 aus. Wichtig dabei ist genügend Leitungswasser zu trinken. Die Lunge scheidet Säure in Form von Kohlensäure aus. Bei mehr Bewegung ist die Atmung intensiver und die Ausscheidung höher. Deshalb ist Bewegung immer besser. Lieber wenig Bewegung als keine Bewegung. Die Haut wird als das grösste Organ bezeichnet. Wenn wir allerdings den Darm mit seinen Zotten ausbreiten würden, wäre die Oberfläche um ein Vielfaches grösser als bei der Haut. Die Ausscheidung über die Haut erfolgt beim Schwitzen. Entweder bei entsprechender Bewegung oder in der Sauna. Wenn Sie in der Nacht durchgeschwitzt aufwachen, hat Ihr Stoffwechsel die Körper-Kerntemperatur erhöht, um so durch Schwitzen Säure über die Haut abzuleiten. Sie können, um das zu vermeiden, abends ein Basenbad nehmen. Sie werden erstaunt sein, wie Sie plötzlich viel besser, länger und tiefer schlafen können. Wenn Sie 90 Gramm

Basenbad von Kokoderma Cosmetics (zu bestellen über das Wellnesshotel Golfpanorama 052 208 08 08) auf eine Wannenfüllung anwenden, erreicht Ihr Bad einen pH-Wert von 8,5. Das ist der gleiche pH-Wert wie das gesunde Fruchtwasser einer Schwangeren. Da freut sich Ihre Haut und nimmt diese Hilfe zur Ausscheidung gerne an. Die Ausscheidung diesbezüglich können Sie ebenfalls mit pHWert-Messungen vor und nach einem 40-minütigen Bad selbst feststellen. Auch basische Fussbäder sind sehr wirkungsvoll und helfen zusätzlich bei Schweissfüssen oder Fuss-/ Nagelpilzen. Die Fusssohle ist die Hilfsniere des Körpers. Die Säureneutralisation über die Leber erfolgt durch die Produktion von Natriumbikarbonat, das als Puffer in das Blut abgegeben wird.

Alternativen für die Küche Für die Küche gibt es Alternativen wie Kokosmilch, Hirsemilch, Mandelmilch oder auch Hafermilch. Verwöhnen Sie Ihre Familie am Sonntag mit einer frisch gekochten Schoggicreme und verwenden Sie als Grundlage Kokosmilch. Mit ein paar Bananenwürfeln und gerösteten Mandelsplittern wird das ein HochEin Basenbad am Abend wirkt Wunder. Bilder zVg genuss.

Der Säure-Basen-Haushalt Säuren und Basen im Körper sind der gesunde Normalfall. Wir haben alle sechs Stunden im Wechsel Säure- und Basenschübe. Man kann das mit Indikationspapier testen, indem über einen Streifen uriniert und die Verfärbung anhand der Farbskala entsprechend der pHWert bestimmt wird. Der pH-Wert beschreibt die Konzentration von Wasserstoffionen in einer Flüssigkeit. Die Bezeichnung pH kommt von den lateinischen Worten potentia = Kraft oder Macht und hydrogenii = Wasserstoff. Die beiden Buchstaben bedeuten die Macht des Wasserstoffs. Von diesem hängt ab, ob eine Flüssigkeit im chemischen Sinne sauer, neutral oder basisch ist. Der pH-Wert wird auf einer Skala von 0 bis 14 gemessen. Der Wert 7 ist neutral, unter 7 ist sauer, über 7 ist basisch. Salzsäure hat einen Wert von 1. Der ideale menschliche pHWert zeigt im Tagesverlauf Schwankungen auf. Nur eine Messung hat keine Aussagekraft über unsere eventuelle Übersäuerung. Morgens nach den nächtlichen Reparaturarbeiten des Körpers ist der Urin meistens im sauren Bereich, wobei nach einem vegetarischen Mittagessen ohne Alkohol der pH-Wert generell im basischen Bereich bis über pH 8 liegen kann. Testen Sie 7 Tage bei jedem Urinieren, dann sehen Sie, ob Sie im Schnitt zu sauer oder neutral sind. fthoma@golfpanorama.ch ■

der säuregehalt im Bindegewebe kann elektronisch gemessen werden. mit dem Prefit Bodyscan wird über drei Elektroden an händen, füssen und am Kopf mit 13 hertz Gleichstrom gemessen. Auf der darstellung einer messung sehen sie die seite mit der Angabe von Bmi (Verhältnis Körpergrösse und Gewicht), den akuten säuregehalt im Bindegewebe, den chronischen säuregehalt im Bindegewebe, die dynamik und die Energiereserven. Wir haben anhand vieler messungen festgestellt, dass ein unmittelbarer Zusammenhang mit der Übersäuerung und den Energiereserven besteht.Wenn ein Übersäuerungsgrad von insgesamt über 50% gemessen wird, entsteht eine Blockade zwischen dynamik und Energiereserven. in der folge bauen sich die Energiereserven und auch die dynamik, das heisst die unmittelbar zur Verfügung stehende Energie, ab. müdigkeit und lustlosigkeit sind dann die ständigen Begleiter. die weitere folge dieser Acidose kann ein Burnout syndrom sein, welches sich mit den bekannten symptomen zeigt. die messung zeigt auch die übersäuerten muskelpartien in roter farbe und gibt individuelle Empfehlungen über Ernährung und Bewegung.

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Ferien wie ein Jungbrunnen Wellness-Entschlackungswoche für mehr Gesundheit und Wohlbefinden! Bringen Sie Ihren Säure-Basen-Haushalt wieder in Harmonie und starten Sie mit neuer Energie! Die Acidosana®-Basenkur basiert auf den 4 Säulen der Wellness und bezieht die Bereiche Ernährung, Bewegung, Entspannung und positive Gedanken mit ein. Erleben Sie das wohltuende Reinigen, Entschlacken und Entsäuren des eigenen Körpers über die Haut (Bäder mit basischen Badezusätzen, Salzpeeling, Packungen, basische Solekosmetik für Ihre Gesichtsbehandlung). Unterstützen Sie mit aktiver und passiver Bewegung Ihren Körper (Aqua Fit, Nordic Walking und Acidosana®-Entsäuerungsmassage). Zusätzlich unterstützen wir Ihre Entschlackungswoche mit gezielt für Sie ausgewählter basenüberschüssiger Ernährung. Und dazwischen gönnen Sie sich viel Ruhe, Entspannen und relaxen Sie bewusst. Buchen Sie Ihre Acidosana®-Basenkur mit 5 oder 7 Übernachtungen in einem unserer drei Wellnesshotels noch heute! «Ferien wie ein Jungbrunnen!»

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Wellnesshotel Auerhahn Vorderaha 4 D-79859 Schluchsee T +49 (0)76 56/97450 F +49 (0)76 56/9270 info@auerhahn.net

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Bio- und Wellnesshotel Alpenblick St.-Georg-Strasse 9 D-79862 Höchenschwand T +49 (0)7672 418-0 F +49 (0)7672 418-444 reservierung@alpenblick-hotel.de

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