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Ausgabe 5 – Mai 2014

Der Optimist

Martin Günthardt erzählt von seinem Werdegang und wie dankbar er ist, in Ossingen zu leben. S. 4

Tour de Suisse

Die Tour de Suisse kommt ins Zürcher Weinland, genauer gesagt nach Ossingen. Es gibt viele Gründe, warum auch nicht Gümmeler diesen Anlass nicht verpassen sollten. S. 5

NationalratMarkusHutter:«DieFolgenwärendieVernichtungvonJobs.»

Die Wirtschaft torpedieren?

am 18. mai stimmen wir über die mindestlohn-initiative des schweizerischen gewerkschaftsbundes ab. eineVorlage, welche dieWirtschaft torpediert und viele arbeitsplätze gefährdet.

Gewerbefrühling2014 2014 Gewerbefrühling

Die KMU-Betriebe der vier Stammertaler Dörfer stellen ihre Tätigkeiten vor – so dass dass man man sie weit sie weit über über die Region die Region hinaus hinaus hört. S. hört. 6+7 S. 6+7

Bild: Marcel Tresch

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marcel tresch

as Begehren verlangt, dass der Bund einen gesetzlichen Mindestlohn von 22 Franken pro Stunde festlegt, der laufend an die Lohn- und Preisentwicklung angepasst wird. Zudem sollen Bund und Kantone Anzeige die Festlegung von Mindestlöhnen in Gesamtarbeitsverträgen fördern. WaIhr Getränkefachgeschäft rum ist der gesetzlich vorgeschriebene Mindestlohn für die Wirtschaft schädlich? «Ein gesetzlicher Mindestlohn kürzt die Spiesse unserer KMU im harten Konkurrenzkampf, verschlechtert die Wettbewerbsfähigkeit, beispielsweise auch meines eigenen Unternehmens, Ihr Getränkefachgeschäft in der Region das nur sieben Kilometer von der deutschen Grenze entfernt liegt und sich Dorfstrasse 19 dort gegen eine Konkurrenz mit 8.50 8458 Dorf Euro Stundenlohn behaupten müsste, Tel. 052 317 11 90 und sabotiert die bewährte Sozialpartwww.friho.ch nerschaft», erklärt der Winterthurer Mosterei ++ Abholmarkt ++ Hauslieferdienst ++ Festservice Nationalrat Markus Hutter. Es gibt

Befürworter die behaupten, mit einer Annahme der Initiative werde ein wichtiger Akzent zur Bekämpfung gegen die Armut in der Schweiz gesetzt. Auch hierauf hat der erfolgreiche Unternehmer eine klare und deutliche Antwort parat: «Das Gegenteil trifft zu: Die Mindestlohn-Initiative ist kontraproduktiv im Kampf gegen die Armut und wird sich verheerend auf die niederschwelligen Berufsangebote auswirken, weil Berufseinsteiger oder Wiedereinsteigerinnen nicht mehr angestellt werden könnten.»

Wer nicht mehr konkurrenzfähig ist, verliert Arbeitsplätze

Was wären die Folgen der MindestlohnInitiative, die mit einem weltrekordhohen, staatlich diktierten Mindestlohn die Stimmbürger mit einem Ja an die Urne lockt? Eine Frage, die angesichts des psychologisch raffinierten «Lock-

gutes von einem Mindestlohn» selten gestellt und von den Initianten kaum beantwortet wird. Der Winterthurer Nationalrat Markus Hutter dazu: «Die Folgen wären die Vernichtung von Jobs, die Abwanderung unserer Industrie, eine schädliche Sogwirkung auf ausländische Arbeitnehmer sowie die Förderung von Schwarzarbeit. Die Initiative sägt am Wohlstandsast, auf dem wir alle sitzen!» Eine weitere Problematik bei einer Annahme ist, dass sich Jugendliche oder weniger Arbeitsfreudige sogar überlegen könnten, auf eine Ausbildung respektive Weiterbildung zu verzichten, da sie ja einen Mindestlohn erhielten. Später besteht die Gefahr, dass sie in die Armutsfalle tappen, da eine Aus- und/oder Weiterbildung fehlt oder nur mühsam nachgeholt werden kann. Ausserdem muss auch darauf hingewiesen werden, dass das bisher bestens bewährte Schweizer duale Bildungssystem mit tiefer Jugendarbeitslosigkeit ebenfalls gefährdet wäre. Deshalb: «Die Mindestlohn-Initiative ist ein Angriff auf das Erfolgsmodell Schweiz!». n

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Der Druck auf die Gemeinden wächst gemeindefusionen sind nicht nur im stammertal, sondern landes- meindelandschaft, ist auf starke und weit einthema. in vielen kantonen beschäftigen sich regierun- leistungsfähige Kommunen angewiegen und kantonsräte mit der reform von gemeindestrukturen. sen. Andererseits sollen sie auch ihre

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marcel tresch

nfang Jahr verkündeten Waltalingen sowie Ober- und Unterstammheim, dass man sich Gedanken über einen allfälligen Zusammenschluss macht. Landesweit eine Sache der Normalität. Das Stammertal liess aber insbesondere dadurch aufhorchen, dass Arbeitsgruppen allfällige Möglichkeiten eruieren und mitunter auch einen Blick über die Kantonsgrenze wagen. Neue Zukunft im Thurgau? ist eine der Fragen, welche die Kommunen zu beantworten haben. «Man darf und soll über den Tellerrand schauen und damit völlig offen an den Prozess, der in vielen Gemeinden am Laufen ist, herangehen», betont der Gemeindepräsident von Oberstammheim, Martin Farner. Allerdings kann die sogenannte Zukunftswerkstatt nichts beschliessen. Dafür werden durch die

Derzeit in aller Munde

Momentan werden praktisch in allen Kommunen in unserem Bezirk über Gemeindezusammenarbeit, Fusionen, Auslegeordnungen, Finanzplanungen in den politischen Gemeinden und in den Schulgemeinden Gespräche geführt. Entsprechend ist es auch wichtig und richtig, dass der Kanton die Bestrebungen der Gemeinden, die einen Zusammenschluss anstreben wollen, unterstützt. Ebenso wichtig ist, dass die Gemeindevereinigungen auf dem Prinzip der Freiwilligkeit beruhen. Man soll und muss jederzeit selber entscheiden, ob und mit wem man fusionieren will.

Gruppen in den nächsten Monaten die Themen vertieft und konkrete Anträge entwickelt, die Mitte September an der Ergebniskonferenz präsentiert werden. Rein geografisch gesehen ist eine solche Frage durchaus berechtigt, denn das Stammertal hat einen «Landschaftszipfel», der in den Thurgau hineinragt.

Etwas vom Wichtigsten

«Deshalb ist es nicht bloss ein Furz, denn von vielen Möglichkeiten gilt es, auch diese Variante zu prüfen», erklärt der Zürcher Kantonsrat. Ob das Stammertal überhaupt einen Kantonswechsel anstreben möchte, steht allenfalls in fünf Monaten auf einem anderen Papier. Und ob die Thurgauer die Zürcher aufnehmen wollen, steht noch einmal auf einem anderen. Doch warum beschäftigt sich beispielsweise das Zürcher Parlament mit der Reform von Gemeindestrukturen? Einerseits will der Kanton eine Stärkung der Ge-

Kernaufgaben selbstständig erfüllen können. Entsprechend ist das neue Gemeindegesetz eines der wichtigsten Geschäfte, das von der Kommission für Staat und Gemeinden respektive vom Kantonsrat in dieser Legislaturperiode beraten wird. Die Vorlage zum neuen Gemeindegesetz wird deshalb ein eigenes Kapitel über die Änderungen im Bestand und im Gebiet der Gemeinden enthalten. «Es sollen also die rechtlichen Rahmenbedingungen für Gemeindefusionen geschaffen werden», erklärt Martin Farner. Im Weiteren will der Kanton eine einheitliche und klare Haltung gegenüber den Kommunen einnehmen können und für deren Aufgabenerfüllung einen sicheren Parameter schaffen. Für den Oberstammheimer Gemeindepräsidenten ist die Haltung des Kantons für das Gelingen von Gebietsreformen deshalb wichtig. «Solche können nur erfolgreich sein, wenn der Kanton solche Prozesse aktiv unterstützt, indem Hindernisse aus dem Weg geräumt und sichtbare Anreize geschaffen werden.» n

Liebe Leserin, lieber Leser Es ist Osterzeit. Die Kinder verbinden damit Ferien, Schokoladehasen und gefärbte Eier; Hasen wie Eier sind von alters her Symbole der Fruchtbarkeit und des Lebens. Ostern ist aber weit mehr als das. Ostern ist das höchste Fest der Christen. Es ist das jährliche Gedenken an das Leiden und Sterben von Jesus Christus und vor allem Ausdruck der Freude, dass er auferstanden ist und damit den Tod ein für allemal überwunden hat. Ostern hat also mit Aufbruch und Lebensfreude zu tun. Lebensfreude wollen auch verschiedene Veranstaltungen wie Konzerte, Musiktage und Gourmetfestivals verbreiten. Die Winzer und Wirtsleute vermitteln mit ihren erlesenen und mit Liebe zubereiteten Produkten Genuss und damit ebenfalls Lebensfreude. Eine genussreiche Osterzeit wünscht Ihnen Alois Schwager Chefredaktor «POST»

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Kantonsrat Martin Farner will, dass alle Möglichkeiten diskutiert werden.

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Ein dankbarer Optimist, der seine Region schätzt er liebt die natur, seine gemeinde und die geselligkeit. martin günthardt gehört zu den menschen, welche die kleinen dinge zu schätzen wissen und mit beiden Beinen fest im leben stehen.

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Als Gemeindepräsident freut sich Martin Günthardt über die Arbeit mit seinem Team.

Bild: zvg

damaris c. Bächi

eine politische Karriere begann 1978, als er bis 1982 in der Rechnungsprüfungskommission beisass. Vier Jahre später wurde Martin Günthardt in den Gemeinderat von Ossingen gewählt, wo er in zwei Amtsperioden mitwirken konnte. 1994 trat er aus beruflichen Gründen zurück. Obwohl ihm die Tätigkeit in der Ossinger Exekutive grossen Spass machte, wollte er seine Arbeit bei der Feuerwehr nicht aufgeben. Da Sport für ihn ein wichtiger Bestandteil ist, war Martin Günthardt zwölf Jahre lang Präsident beim Turnverein Ossingen. «Ein aktiver Verein leistet unglaublich viel für die Gesellschaft und stärkt das Zusammensein, was meines Erachtens in der heutigen Zeit je länger je wichtiger geworden ist», meint er. Als er 2009 in Pension ging und für das Amt des Gemeindepräsidenten angefragt wurde, zögerte Mar-

tin Günthardt nicht lange und sagte zu. Ein Jahr später wurde er nach einer 16-jährigen Pause Gemeindepräsident.

Etwas anderes kommt nicht infrage

«Wenn ich so zurückschaue, würde ich alles gleich machen wie bis jetzt. Ich bin dankbar für das, was ich erreicht habe – auch weil es viele Leute gegeben hat, die an mich glaubten», ist Martin Günthardt überzeugt. Einen anderen Beruf wäre für ihn nie infrage gekommen. Dank seiner positiven Lebenseinstellung, hat er es weit gebracht und hat auch einen Grund, stolz darauf zu sein. «Wenn man sich das ganze Umfeld anschaut, wo andere um ihr Leben kämpfen, ist es für mich wichtig, dem Leben Wertschätzung entgegenzubringen und einfach mal danke sagen zu können», betont er. Seine Freizeit ver-

Bei der Feuerwehr ist Martin Günthardt ein gern gesehener Gast.

Bild: zvg

bringt er am liebsten in der Natur, meistens reitet er mit seinem Pferd aus. Mit seinem Freund spielt er Handörgeli und zusammen treten sie zur Unterhaltung an diversen Anlässen auf. Ansonsten geniesst Günthardt das Zusammensein mit seiner Familie. Seine Enkelkinder sind ihm sehr wichtig. Aber auch die Zusammenarbeit in seinem Team in der Gemeinde macht ihm grosse Freude.

In allem ein Optimist

Auf die Frage, was ihm am Zürcher Weinland am meisten gefällt, antwortet Martin Günthardt darauf: «Das Landleben hat dieses Natürliche und das gefällt mir am Weinland am meisten – diese Vielfalt und diese Weite. Man kann in jede Himmelsrichtung gehen und es ist einfach traumhaft. Es ist wie in einem Goldhaufen zu sitzen. Wir haben auch einen schönen Garten, darum heisst der Ort wo ich wohne Rosenhof und hat rundherum Rosen, was mir ebenfalls Freude bereitet. Zuhause fühle ich mich am wohlsten. Ich freue mich immer, wenn ich nach Reisen nach Hause komme.» Was die Zukunft be-

trifft, gibt sich der Gemeindepräsident optimistisch: «Ich bin zuversichtlich, was die Zusammenarbeit in der jetzigen Konstellation im Gemeinderat sowie mit anderen Behörden bringen wird und bin ich überzeugt, dass wir eine gute Zeit vor uns haben werden.» n

Über Martin Günthardt Als Sohn einer Bauernfamilie wuchs Martin Günthardt im Zürcher Unterland in Dällikon auf. 1970 kam er mit 19 Jahren nach Ossingen. Die Natur faszinierte ihn schon immer, weshalb er eine Ausbildung zum Landwirt durchlief. 1982 schloss er die Ausbildung zur Meisterprüfungen ab. Schon früh hatte er eine Leidenschaft für die Feuerwehr entdeckt und trat dieser bei, wurde Instruktor und später dann auch Kursleiter. 1990 wurde das Hobby zum Beruf und der Beruf zum Hobby. Martin Günthardt ist verheiratet und freut sich über den Besuch seiner Kinder und Enkel.

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Die Tour de Suisse kommt nach Ossingen! das zürcherWeinland wird dieses Jahr zum Publikumsmagneten. mit ossingen als etappenziel und -start freuen sich rad- und sportbegeisterte. dabei wirkt bei diesem anlass das ganze dorf mit.

Für Martin Günthardt wird die Tour de Suisse zum Highlight in Ossingen.

Bild: Damaris Bächi

damaris c. Bächi

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ie Tour de Suisse kommt nach Ossingen. Das Dorf im Thurtal wird zu einem Magnet für Gross und Klein. Als Zielort der 4. Etappe und Start der 5. Etappe verwandelt sich Ossingen in eine Festmeile für «Gümmeler» und «nicht Gümmeler». Organisiert wird der Etappenanlass von der Tour de Suisse selbst – selbst den Auf- und Abbau der Start- und Zielrampe –, initiert wurde dies aber vom Ossinger Turnverein. Dennoch formierte sich ein Organisationskomitee, das die zirka 28 Kilometer lange Zusatzschlaufe auf die Beine stellt. Diese führt von Ossingen über Oberneunforn nach Schlatt, Benken, über Marthalen und Kleinandelfingen und wieder zurück nach Ossingen. «Davon kann das ganze Weinland profitieren», ist OK-Präsident

Alle machen mit! Es ist super, dass nebst dem Zivilschutz und dem Turnverein auch die Schulen in Ossingen mithelfen, aus einem Etappenort etwas ganz Besonderes zu machen. Wenn eine junge Generation so aktiv etwas auf die Beine stellt, ist das gewaltig. Das trägt Früchte für die ganze Gemeinde Ossingen, aber auch für die ganze Region, weil miteinader das erarbeitet und angepackt wird. Das steckt an. Echte Freundschaften entstehen und wachsen gerade mit solchen Anlässen. Seien Sie auch dabei! Martin Günthardt, OK-Präsident Tour de Suisse Ossingen

Martin Günthardt überzeugt, «die beteiligten Gemeinden leisten diesbezüglich einen Beitrag. Das zeigt schon das Interesse an diesem Anlass.»

Heiden – Ossingen – Büren an der Aare

Der Startschuss der Tour de Suisse fällt am 14. Juni in Bellinzona und führt über die Innerschweiz ins appenzellische Heiden. Die 4. Etappe erfolgt am 17. Juni und erstreckt sich quer durch die Ostschweiz. Nebst Arbon und Weinfelden werden auch Aadorf und Winterthur durchfahren. Im Ausserdorf, wo auch die Ziellinie sein wird, kann das Geschehen mittels Public Viewing live verfolgt werden. Prominente Gesichter wie Regierungsrat Mario Fehr werden an der Siegerehrung dabei sein. Mit zwei VIP-Bereichen – der eine Bereich der Tour de Suisse befindet sich beim Lattenbach-Beizli, der andere beim Turnverein. Festhütte, Biergarten und Weinstube sind für alle zugänglich. So wird die Tour de Suisse schon fast zu einer Feier, die von 11.00 Uhr bis Mitternacht andauert. Massgebend für die Organisation ist der Turnverein, der Mitte Juni sein Turnfest feiert. Doch auch das ganze Dorf wird involviert. So werden die Ossinger Schulen mit einer Projektwoche zum Thema Tour de Suisse sowie mit einem Schülerrennen am 17. Juni stark eingebunden. Weitere Attraktionen wie die Flugshow der Patrouille Suisse mit der PC-7-Flotte wird so manchen Besucher ins Staunen versetzen. Was fasziniert am Radsport so sehr? Martin Günthardt meint: «Die Stimmung und die Masse, die emoti-

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statt. Drei Mal gewann Kübler die Landesrundfahrt, nämlich 1942, 1948 und 1951. Ihm zu Ehren wurde in Marthalen eine Eiche gesetzt und eine Gedenktafel aufgestellt. Schon deshalb ist die Tour de Suisse ein «Muss». Mehrere tausend Zuschauer und Besucher werden erwartet und die Gemeinde In der Heimat von Ferdy Kübler Ossingen zu einem feierlichen Ort Zum 78. Mal wird die Tour de Suisse herausgeputzt. So etwas ist im Zürcher ausgetragen. Dabei findet sie in der Weinland einmalig und wird über die n Heimat der Radlegende Ferdy Kübler Kantonsgrenze hinausgetragen. onal wird. Sogar als nicht Gümmeler wird man emotional, wenn die Fahrer an einem vorbeifahren, begeistert jeden einzelnen. Es ist spektakulär, weil dieses Gefühl so kurz ist. Beim Start hat man einen direkten Kontakt zu den Radfahrern, was selten ist.»

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«POST» Region

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Wo eine Region Kreativität und Einfa

an den zweitagen 17. und 18. mai erhalten Besucher aus nah und fern die gelegenheit, am gewerbefrühling stammertal einen Blick in die verschiedenen Betriebe der region zu werfen.

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damaris c. Bächi

er Gewerbefrühling belebt das Stammertal! Am Wochenende des 17. und 18. Mai 2014

Gewerbefrühling 2014

Die Fritz Schneider AG, seit 90 Jahren im Stammertal fest verankert, wird auch dieses Mal am Gewerbefrühling teilnehmen. Bei uns können Sie sich über unsere Produkte und Dienstleistungen vor Ort informieren. Die kleinen Besucher dürfen sich auf die Hüpfburg im Innenhof freuen, womit wir unserem Image als familiäres Unternehmen gerecht werden. Lassen Sie sich von unseren Fachleuten beraten und besuchen Sie uns am Gewerbefrühling im Stammertal. Detaillierte Angaben zum Gewerbefrühling finden Sie unter www.gewerbefrühling.ch. Fritz Strähle, Fritz Schneider AG

präsentieren sich die Betriebe der Dörfer Ober- und Unterstammheim, Waltalingen und Guntalingen. Die Besucher dürfen sich auf einen spannenden Rundgang freuen und sich von vielen Attraktionen überraschen lassen. Jeder Betrieb, der beim Gewerbefrühling mitmacht, liess sich wieder einmal etwas ganz Spezielles einfallen, um Interessierte zu begeistern. Der Einfallsreichtum und die Kreativität der Stammertaler Firmen kennen keine Grenzen. Der «grosse Bruder» des Gewerberundgangs in Unterstammheim bietet viele Highlights für unvergessliche Erlebnisse. Das Besondere am Gewerbefrühling ist die dezentrale Lage, damit die Betriebe sich so besser zeigen und ihre Produkte anbieten können. Aber keine Angst! Wer nicht zu Fuss von einem Dorf zum nächsten laufen will, benützt für dieses Highlight einen halbstündigen Postauto-Rundkurs. Ansonsten kann

man das Stammertaler Unternehmertum auch mit dem Velo erkunden und sich gleichzeitig an der schönen Landschaft erfreuen.

«Global denken – lokal handeln»

Das Motto für den Gewerbefrühling im Stammertal 2014 lautet «Global denken – lokal handeln». Damit will das Organisationskomitee auf etwas aufmerksam machen, was selbstverständlich sein sollte. «Um Lokal etwas auf die Beine stellen zu können, brauchen wir das globale Denken», betont OK-Mitglied Markus Reutimann. Das nehmen sich die 67 Betriebe zu Herzen und werden sich auf einzigartige Weise dem Publikum zeigen. Ziel des Gewerbefrühlings ist es, dass die Besucher in jeden Betrieb hineinschauen können, dabei den Mitarbeitern über die Schultern zu schauen, um eine bessere Vorstellung davon zu bekommen, was die Unternehmen im Stammertal tagtäglich für unsere Gesellschaft leisten. Wegen der Vielfalt, man sieht die ganze Palette an Produkten und

Bandenwerbung im Tal macht auf den bevorstehende Dienstleistungen, die Landschaft mit den drei Dörfern, den Rebbergen, den Schlössern und vieles mehr. Organisiert wird dieses einzigartige Erlebnis

Talstr. 26, 8477 Oberstammheim, Tel. 079 706 01 56, info@gutknecht-maler.ch

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«POST» Region

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allsreichtum seiner Betriebe vorstellt das stärkt den Zusammenhalt in der Region. Unsere Motivation ist es, den Leuten zu zeigen, was hier lokal geschieht und was man hier alles bekommt», ergänzt Markus Reutimann.

Mehr als nur ein Familienausflug

en Anlass aufmerksam.

Bilder: zvg

durch den Gewerbeverein Stammheimertal und deren Mitglieder beteiligen sich flächendeckend. «Es ist gut, dass wir das zusammen anpacken, denn

Der Start des Gewerbefrühlings wird schon am Freitag, 16. Mai, in den Hallen der Firma Bötschi in Waltalingen stattfinden, wo die Gäste vom Musikverein Stammheim sowie von Kantonsratspräsident Bruno Walliser und dem Waltalinger Gemeindepräsident Martin Zuber begrüsst werden. Der eigentliche Eröffnungsauftakt beginnt am Samstag um 10 Uhr mit einer Rundfahrt der Lanz Bulldogs Oldtimer-Traktoren – damit man bis nach Zürich hört, was im Stammertal abgeht! Die Stammertaler Betriebe öffnen ihre Türen, wo jedermann willkommen ist, einen Einblick in die fantastische Welt der gewerblichen Vielfalt zu bekommen. Dabei kommen auch die Kleinen unter uns nicht zu

Verpflegungsstände sind überall in den vier Dörfern anzutreffen.

kurz. Mit vielen Workshops, Spielen, Basteln aus Werkmaterialien, Eselund Ponyreiten wird daraus mehr als nur ein Familienausflug. An dieser anderen Form von Gewerbeschau wird jeder Beruf vorgestellt. Ob vielleicht der Traumberuf dabei ist? Sehen Sie selbst! Auch die Medien bleiben nicht fern: Beim Volg in Unterstammheim wird das Geschehen am Gewerbefrühling durch Radio Munot live übertragen. Selbstverständlich warten zusätzlich viele kulinarische Genüsse. In allen Dörfern findet sich eine grosse Dichte an Restaurants und Beizli mit typischen Weinländer Spezialitäten sowie Festwirtschaften mit vielfältiger Palette an grossen und kleinen Häppchen zu günstigen Preisen. Bei schönem Wetter werden bis zu 10›000 Besucher erwartet. Dank der dezentralen Lage und der enormen Grösse des Festgeländes ist dies überhaupt möglich. Jedes der vier Dörfer hat ein Zentrum, wo die Festwirtschaften gut aufgeteilt sind.

das etwas los ist. Es geht zu und her wie in einem Ameisenhaufen, wo alle etwas tun und wo man sieht, dass das Stammertal lebt. Auch fasziniert mich die Zusammenarbeit mit den anderen Gewerblern, die sich alle Mühe geben und sich mit Herzblut dafür engagieren. Der Stammer Gewerbefrühling ist für alle ein Highlight und das ganze Tal wird aufleben.» n Anzeige

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Ein Energiestadt-Label für ein ganzes Tal

Orte und Städte, die ihre Energie nachhaltig nutzen, erhalten das sogenannte «Energiestadt»-Label. Dass aber ein ganzes Tal mit dieser Auszeichnung geehrt wird, ist dennoch eine Besonderheit. Am Sonntag, 18. Mai 2014 ist es soweit: Nach dem Apéro, den die drei Talgemeinden offerieren, erfolgt um 11 Uhr die Übergabe des Labels, die im Restaurant «Schwert» in Oberstammheim stattfinden wird. Passend zu diesem Anlass sind Sonderschauen zu den Themen Gesundheit und Energie zu bestaunen. Freuen Sie sich auf unvergessliche Momente im Stammertal. Das sieht auch Markus Reutimann: «Das schönste ist für mich, wenn durch das Dorf laufe und sehe,

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Ein Ort, an dem immer etwas los ist dass andelfingen eine schöne gegend ist, sagen alleWeinländer gemeinden und schauen voller Bewunderung zum Bezirkshauptort auf.Werfen wir einen Blick in die blühende gemeinde. damaris c. Bächi

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Dorf sind.» Die grösste Attraktion in Andelfingen dürfte wohl jedem Weinländer bekannt sein: Der Andelfinger Jahrmarkt. Im November besuchen von nah und fern alle, die sich schon für die Weihnachtszeit etwas Passendes suchen, oder einfach durch die Stände bummeln wollen. Kurz gesagt, ist Andelfingen der Ort für viele besondere und herzliche Erlebnisse. n Anzeige useum Naturm r hu Wintert trasse 52 ms Museu terthur in ch 8402 W terthur. atur.win www.n n: gszeite Öffnun Montag au s s e r Täglich Uhr 7 1 is 10 b

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Im Dorfzentrum findet man alles für den alltäglichen Bedarf. Bild: Damaris Bächi

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Was den Arbeitsmarkt betrifft, steht Andelfingen sehr gut da. Mit drei grossen Industriebetrieben wie Meister Abrasives AG, Isliker Magnete oder Andair AG gibt es in der Gemeinde genügend Arbeitsplätze. Zudem bieten viele kleine und mittlere Unternehmen Lehrstellen an. Das zieht viele von ausserhalb an und macht Andelfingen zu einem grossen und attraktiven Arbeitgeber. Die Gemeinde erlebt seit wenigen Jahren einen Bevölkerungsschub. Es entstanden neue Quartiere wie Steinacker oder Bollen, die stetig wachsen. Vor allem viele Familien zog es zum Mittelpunkt des Weinlandes, was die Gemeinde sehr positiv geprägt hat. Aber auch in der Freizeit sind die Andelfinger engagiert. «Wir haben ein

sehr aktives Vereinswesen, wo für jede Altersgruppe etwas angeboten wird. Speziell erwähnenswert ist der Konzertverein, der in der Kirchgemeinde verschiedene Konzerte organisiert», erklärt Gemeindepräsident Ueli Frauenfelder. «An der Jubiläumsveranstaltung 1250 Jahre Andelfingen erschienen zahlreiche Bürger, was zeigt, wie interessiert die Andelfinger an ihrem

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Grosser Arbeitgeber und aktive Vereine

Der Andelfinger Jahrmarkt ist ein beliebter Publikumsmagnet, wo man sich trifft.

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Andelfingen prägt schon mein ganzes Leben. Bis auf ein paar kurzen Unterbrüchen lebte ich immer hier. Zwölf Jahre lang präsidierte ich die Schulbehörde und war nun acht Jahre Gemeindepräsident in Andelfingen. Das Dorf- und Vereinsleben gefällt mir sehr, aber auch die Landschaft und die vielen Möglichkeiten, die unser Dorf bietet. Bei den Quartierapéros, die wir als Behörde organisieren, lernt man die neuen Gesichter kennen und heisst sie in der Gemeinde willkommen. Ueli Frauenfelder, Gemeindepräsident Andelfingen

BI E OD Ti N er IV e T au E ER s ei N ne SI rp H ar A TÄ al le U le S T n W E IN el t N

Wo man sich noch kennt

vielen Läden, Sehenswürdigkeiten, idyllischen Gässchen und der Badi an der Thur ist Andelfingen zum beliebten Ausflugsziel geworden. Da sich viele Amtsstellen im Bezirk hier befinden, pflegt Andelfingen gute Beziehungen zu den anderen Gemeinden des Bezirks. Nach der Erstellung von 65 Parkplätze in der Tiefgarage Mühleberg, stehen auf dem Marktplatz genügend öffentliche Parkplätze zur Verfügung. Mit der S16 bekam Andelfingen einen direkten Anschluss Richtung Flughafen über Zürich HB bis nach Herrliberg. Man könnte sagen: viele Wege führen nach Andelfingen. Und diese neuen Verkehrsmöglichkeiten führten zu einem enormen Wachstum, weshalb Andelfingen vor allem für Neuzuzüger attraktiv geworden ist.

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ls Bezirkshauptort hat Andelfingen eine bedeutende Zentrumsfunktion. Mit seinen


«POST» Fahrzeugmarkt

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Toyota mit neuen Nutzfahrzeug-Modellreihen toyota, der grösste autohersteller derWelt, ist auch bei den nutzfahrzeugen ein erfolgreicher generalist mit einer breiten modellpalette. Proace und landcruiser heissen die neuen modellreihen.

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Paul corrodi

urzeit können bei der Garage Corrodi AG in Marthalen die beiden neuen Toyota-Nutzfahrzeuge Proace und Landcruiser getestet und probegefahren werden. Mit der auf europäische Bedürfnisse zugeschnittenen, neuen Baureihe Proace, löst Toyota den seit 1967 in fünf Generationen gebauten Hiace ab. Der neue Proace ist geräumiger und variabler und verbindet PW-artigen Fahrkomfort mit den unterschiedlichen Transportbedürfnissen verschiedenster Berufssparten. Der Kunde hat die Möglichkeit, ihn seinen ganz spezifischen Bedürfnissen anzupassen. Dazu stehen drei Aufbauvarianten, zwei Radstände, zwei Dachhöhen und eine Vielzahl von Kombinationen mit verglasten oder verblechten Türen zur Verfügung. Auch die Laderaumdimensionen und die Ladevolumen können

sich sehen lassen. Sie variieren je nach Modell von fünf bis sieben Kubikmetern.

Sparsame Turbodieselaggregate

Als Antriebe stehen zwei moderne und gegenüber den Vorgängermodellen wesentlich sparsamere Turbodieselaggregate zur Wahl. Der für alle Modelle mit Normaldach verfügbare 1,6-Liter leistet 90 PS und 180 Nm bei 1500 U/min. Sein Verbrauch wird mit 6,7 l/100 km beziffert. Der auch für die Hochdachversionen verfügbare 2,0-Liter leistet 128 PS und generiert ein Drehmoment von 320 Nm bei 2000 U/min. Sein Normmix-Verbrauch beträgt sparsame 6,4 l/100 km. Beide Motoren treiben die Vorderräder an. Der 1,6-Liter ist an ein manuelles 5-Gang-Getriebe gekoppelt, der 2,0-Liter verfügt über ein 6-GangGetriebe.

Der Toyota Proace verfügt über ein Ladevolumen bis sieben Kubikmeter.

Bilder zVg

Der Toyota Land Cruiser überzeugt durch überlegene Kraft und Komfort.

Bequemer Fahrgastraum

teter Ausstattung wird der weltweit erfolgreiche Toyota Land Cruiser 150 noch attraktiver. Die Preise beginnen bei konkurrenzlos günstigen 37’950 Franken für die neue Einstiegsversion Profi! Wahlweise ist der neue Land Cruiser 150 mit drei und fünf Türen erhältlich. Als Option ist eine dritte, versenkbare Sitzbank erhältlich, die den Land Cruiser vom 5- zum 7-Plätzer macht. Eine exklusive Neuheit ist die auf vielfachen Kundenwunsch lancierte neue Ausstattungslinie Profi mit zwei Sitzplätzen, einer unverwüstlichen Basisausstattung und einem riesigen Laderaum für verschiedenste gewerbliche Einsatzmöglichkeiten. Für sie startet der Preis bei konkurrenzlos Landcruiser: Kraft und Komfort günstigen 39’950 Fran ken. Ansonsten Wenn es um kompromisslose Gelände- ist der Land Cruiser in den bekannten gängigkeit, maximale Zuverlässigkeit Ausstattungslinien Terra, Luna, Sol und härteste Einsätze rund um die und Sol Premium erhältlich. n Welt geht, ist der Toyota Land Cruiser Garage Paul Corrodi AG immer vorne dabei. Seine Robustheit Toyota-Vertretung und sein Fahrverhalten sind auch bei härtesten Bedingungen legendär. Jetzt Ruedelfingerstrasse 13 wird der Geländeprofi der Extraklasse 8460 Marthalen attraktiver und noch professionelTelefon 052 511 12 22 ler. Mit neuem Frontdesign, vielen www.corrodiauto.ch Detailverbesserungen und aufgewer-

Auch im geräumigen Fahrgastraum bieten die neuen Toyota Proace viele Annehmlichkeiten. Zur ausgezeichneten Geräuschdämmung kommen ausgesuchte Materialien und ein Design, das in Bezug auf optische Attraktivität, Verarbeitung, Bedienerfreundlichkeit und Übersichtlichkeit auch den Vergleich zu einem PW nicht scheuen muss. Schon im Basismodell Terra sind grosszügig dimensionierte Ablagen auch im Dachhimmel, elektrische Fensterheber, Zentralverriegelung, eine zweifach verstellbare Lenksäule und eine hochwertige Audioanlage serienmässig. Erhältlich ist der Proace ab 19’990 Franken (exkl. MwSt).

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«POST» Events

10 | Ausgabe 5

Mai 2014

Das ultimative Highlight für alle Sch die Instrumentation auf Brass Band

Wiejedes JahrfindendieWeinländermusiktagestatt. umzustellen. Der Musikverein besteht Beim musikverein BrassBand Bergamirchel laufen dieVorbereitun- zur Zeit aus zirka 30 Mitgliedern und genaufhochtouren, dadiesezweitageetwasBesondereswerden. ist seit 2006 unter der musikalischen damaris c. Bächi

W

einländer Musiktage finden im Turnus jedes Jahr in einer anderen Gemeinde nach Alphabet statt. Dieses Jahr beglückt uns der Musikverein Brass Band Berg am Irchel mit vielen Highlights an zwei Tagen vom Samstag, 17. bis Sonntag, 18. Mai. Das Programm beginnt mit der Veteranentagung beim Landihaus, die zum 86. Mal ausgetragen wird. Dabei wird diese natürlich mit viel Musik eröffnet. Begrüsst werden die Gäste unter anderem von Leo Schmid, Gemeindepräsident Berg am Irchel sowie von OKPräsident der Musiktage Heiri Schmid. Während der Tagung werden die Eidgenössischen Ehrenveteranen ernannt, was durch den Musikcorps Alte Garde

Winterthur umrahmt wird. Ein leckeres Mittagessen wird die Musikfreunde erwarten. Danach folgt ein Konzert der Brass Band Eglisau, das nicht nur die Verdauung anregt, sondern auch gut fürs Gemüt ist. Die Brass Band Eglisau wird den Musikverein Brass Band Berg am Irchel mit der Übergabe der Veteranenfahne beehren. Nebst den eidgenössischen werden auch die kantonalen Ehrenveteranen durch Martin Graf, Verantwortlicher für das Veteranenwesen ZBV, ernannt. Die Tagung sollte aber nicht nur ein Anlass für Veteranen sein. Auch die Kleinen kommen zum Zug. Ein Unterhaltungsprogramm mit den Irchelspatzen und der Mädchenriege Buch am Irchel runden den Tag ab.

Ein Verein mit einer langen Geschichte

Musikalisches Highlight Der Einsatz und die Motivation von allen ist da. Die Zusammengehörigkeit des Verein wird dadurch wieder gestärkt. Obwohl wir dazu verpflichtet sind, dieWeinländer Musiktage durchzuführen. Unser Ziel ist es, dass wir dieWeinländer Musiktage für Jung und Alt zu einem unvergesslichen Anlass machen, wo man sich trifft und wo man sich wohlfühlt. Besonders die Schlagerparty wird zu einem Highlight. Besuchen Sie die Weinländer Musiktage und lassen Sie sich überraschen. Adrian von Aesch, OK-Mitglied Weinländer Musiktage

1927 gründete Franz Allenspach mit sechs Bergemer den Musikverein Berg am Irchel. Die motivierten Mitglieder warben um weitere Bläser, sodass sie am 1. Weinländer Musiktag in Stammheim bereits 14 Aktive zählten. Im Juli 1937 organisierten die Bergemer Musikanten den 3. Weinländer Musiktag. Bei prächtigem Sonnenschein fand ein grosser Festumzug statt und anschliessend gaben die Gründersektionen ihren musikalischen Beitrag zum Besten. Die erste Uniform wurde im Jahre 1938 zu einem stolzen Preis von 135 Franken pro Uniform mit Notentasche von der Stadtmusik Winterthur erworben. Der Musikverein durchlebte alle Formationen, von der Harmonie zur Fanfare, im Jahr 2001 wurde dann beschlossen,

Leitung von Bruno Forster. Die aktive Probengestaltung und die verschiedenen Formen der Konzertauftritte machen das Jahresprogramm spannend und abwechslungsreich. Das Ziel des Musikvereins ist es, den Konzertbesuchern die Vielseitigkeit der Blasmusik zu präsentieren. Darum organisiert der Verein regelmässige Anlässe wie die Abendunterhaltung im März und das Herbstkonzert. Vor einigen Jahren riefen die aktiven Musikanten den Fyrabighöck im Flaachtal ins Leben und ziehen mit ihrer Musik und einer kleinen Festwirtschaft von Dorf zu Dorf. Die Geselligkeit kommt beim Musikverein Brass Band Berg am Irchel nicht zu kurz, wodurch die Kameradschaft stets gepflegt wird.

Ein Sonntag des musikalischen Wettstreits

Der Sonntag des 18. Mai wird zum Tag voller Spannung. 400 Musikanten aus zwölf Musikvereinen aus dem Kanton Zürich treffen sich in Berg am Irchel

Der grösste Publikumsmagnet wird Francine Jordi an d zu einem musikalischen Wettstreit. Ausgetragen wird der Wettbewerb in der Turnhalle Berg am Irchel, während draussen im Festzelt weitere Konzerte für Unterhaltung sorgen. Nach einem reichhaltigen Mittagessen startet auf der Dorfstrasse eine aussergewöhnliche

Der Musikverein Brass Band Berg am Irchel ist dieses Jahr Gastgeber.

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«POST» Events

Mai 2014

Ausgabe 5 | 11

hlager- und Folklorefans besten Musikvereine des Wettbewerbs. Welcher Verein siegen wird, erfährt man am besten, wenn man dabei ist. Gleichzeitig werden auch Veteranen für ihre Verdienste geehrt. Während des Musiktages sind der MG Frohsinn Utzensdorf BE sowie der MV Harmonie am Bachtel zu Gast. Alle Besucher, die diese Form der Musik lieben, können sich auf eine grosse Palette an verschiedenen Musikstilrichtungen freuen. Egal ob Marschmusik, Schlager oder Blasmusik – für jeden ist etwas dabei und es wird garantiert nicht langweilig.

Die Schlager-Party – das absolute Highlight

der Schlager-Party sein.

Bilder: zvg

Marschmusikparade, die Gross und Klein auf keinen Fall verpassen sollten. Anschliessend folgt die Fortsetzung der Konzerte. Und auch das Wettspiel der Musikvereine wird in der Turnhalle weitergehen. Zu guter Letzt folgt um 17.00 Uhr die Rangverkündigung der

Dieser Anlass lässt den Liebhabern der Volksmusik und Schlager das Herz höher schlagen. Viel Musik und viel Prominenz aus der Schlagerszene sorgen am Samstagabend des 17. Mai für ordentlich Stimmung. Namhafte Persönlichkeiten wie Francine Jordi oder der jungen Talentsängerin Nadine, die mit ihrer Stimme ein immer grösser werdendes Publikum in Bann zieht. Ebenso werden die Hitparadenstürmer aus dem Tirol «Gruberthaler» die Besucher mit geballter Volksmusikpower

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HochkomplexeDemokratie?

bewegen. Wenn man von Berg am Irchel Richtung Gräslikon fährt, findet sich auf der rechten Seite auf der Wiese das grosse Festzelt, wo die Schlagerparty steigen wird. Über 1000 Personen können hier schwelgen und die Musik der verschiedenen Interpreten geniessen. Doch so sicher war die Durchführung des Programms nicht, wie OK-Mitglied Adrian von Aesch erklärt: «Wir haben viel in dieses Abendprogramm investiert, darum war zuerst nicht sicher, ob ein Samstagabendprogramm überhaupt stattfindet. Doch nun werden wir etwas Grosses auf die Beine stellen und freuen uns auf viele Besucher an der Schlagerparty.» Von Jung bis Alt ist jeder dabei und natürlich steht die Musik im Vordergrund. Erwartet werden an dem Wochenende 2500 bis 3000 Besucher. Grandios ist für von Aesch vor allem, dass 400 Leute inklusive Kinder gemeinsam und ehrenamtlich helfen, die Weinländer Musiktage zu einem unvergesslichen Event zu machen. n

Mit viel Freude

Musiker sind bekanntlich immer besonders gern gesehene Gäste. Es läuft etwas, es herrscht gute Stimmung und es gibt immer auch etwas zu feiern. Es ist unglaublich und auch schön zu sehen, wie viele Menschen sich ehrenamtlich in solchen Musikvereinen engagieren. In diesem Sinne freuen wir uns auf den Weinländer Musiktag 2014 und auf Ihren Besuch. Wir wünschen Ihnen allen schönes Wetter, ein tolles Fest und möge Ihnen unser Bergemer Wein gut munden! Leo Schmid, Gemeindepräsident Berg am Irchel

Vor kurzem hat der Deutsche Bundespräsident Joachim Gauck der Schweiz einen Besuch abgestattet. Im Nachgang zur Annahme der Einwanderungsinitiative wollte er sich erkundigen, wie die hiesige direkte Demokratie funktioniert. Was ihre Vor- und Nachteile seien. So hat er mich freundlicherweise in eine kleine Delegation von Schweizer Parlamentariern und Diplomaten geladen, die mit ihm über diesesThema diskutierten sollte. Weniger freundlich empfand ich seine Äusserung im Vorfeld seines Staatsbesuchs: «Die direkte Demokratie kann Gefahren bergen, wenn die Bürger über hochkomplexe Themen abstimmen.» Zwar teile ich mit dem Bundespräsidenten das gleiche Parteibuch (wir sind beide parteilos). Dennoch habe ich ihm klar widersprochen, was seine elitäre Haltung angeht. Die Stimmbürger mögen gewisse Vorlagen effektiv nicht bis ins letzte Detail durchschauen. Doch dies ist kein Makel des Stimmvolks. Den Ständeräten und Nationalräten ergeht dies nämlich oftmals gleich. Der Souverän hat dafür ein sensibles Gespür für politische Belange, was uns betriebsblinden Parlamentariern manchmal abhanden kommt. Ob zweistellige Millionensaläre oder Nettozuwanderung von 80’000: Man benötigte kein Mathematikstudium, um zu spüren, dass in diesen Politikfeldern etwas schief läuft. Bundesbern wollte es nicht korrigieren. Das Volk hat glücklicherweise die Notbremse gezogen. Das ist direkte Demokratie. Wir dürfen nicht ständig auf dem Stimmvolk herumhacken. Denn die Bürgerinnen und Bürger wissen sehr wohl, in welche Richtung ihre Entscheidung zielt. Entscheiden sie anders als das Parlament, so bedeutet dies, dass wir in Bern unseren Job nicht richtig gemacht haben. Thomas Minder, Ständerat (parteilos, Schaffhausen). tminder@postmedien.ch

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Wein «POST»

12 | Ausgabe 5

Mai 2014

Ein Familienfest für die Sinne Wenn am donnerstag, 1. mai, 224 deutschschweizerWinzer um 11 uhr ihre kellertüren öffnen, entkorken auch 76 zürcher Betriebe ihre Flaschen, davon allein 30 im einzugsgebiet der «Post». Joachim Bauer

U

rsprünglich eine Idee der Zürcher Winzer hat sich die Aktion «Offene Weinkeller Deutschschweiz» über gut zehn Jahre hinweg aus kleinen Anfängen zu einer grossen Erfolgsgeschichte entwickelt. Und so freut sich die organisierende «Weininformation» im Vorwort zum diesjährigen Übersichts-Prospekt: «224 Winzer vom Thunersee bis zum Alpenrhein laden dieses Jahrs zum Besuch ihrer Rebberge und Weinkeller. Schon wieder zwölf mehr als letztes Jahr, und darunter befinden sich mit drei Liechtensteinern erstmals auch ausländische Produzenten. Das ist für eine so heterogene Weinbauregion ein Glanzresultat!»

Bewährtes Konzept

Bewährt hat sich das Drei-Säulen-Konzept: Degustation und Verkauf, Festwirtschaft mit regionalen Produkten wie Fleisch, Käse und Spargeln sowie Unterhaltung in Form von Musik und

Attraktionen für Kinder wie Spielplätze und Hüpfburgen. Ausserdem werden manchenorts Kellerbesichtigungen, Rebrundgänge, Kutschenfahrten und Streichelzoos angeboten. So wird der Besuch eines oder mehrerer Weinkeller nicht nur für Erwachsene zum Genuss, sondern bietet kulinarisch, musikalisch und mit Spielmöglichkeiten ein Frühlingserlebnis für die ganze Familie und sorgt für einen gelungenen Start in den Wonnemonat Mai. Wer mehrere Weinbaubetriebe besucht, kann interessante Quervergleiche ziehen. Präsentiert werden vorab die weissen Jungweine 2013, die sich gemäss dem Urteil der Fachleute «feinfruchtig und mit einer guten Säurestruktur» zeigen. «Bemerkenswert ist insbesondere die hohe Sorten-Typizität des neuen Jahrgangs, der die ganze Vielfalt des heimischen Schaffens herausstreicht», halten sie weiter fest. Bei den Rotweinen wird am

Offener Keller der Staatsdomäne Kalchrain, einer von 17 im Thurgau. 1. Mai der ausgezeichnete Jahrgang 2012 dominieren, weil der Jahrgang 2013 zu diesem Zeitpunkt meist noch gar nicht abgefüllt ist. Eher mittelprächtiges Wetter für den Anlass wünschen sich die teilnehmenden Weinbaubetriebe. Das bringt erfahrungsgemäss am meisten Gäste, die dann auch mit dem Velo oder zu Fuss kommen. Der 1. Mai ist ein idealer Zeitpunkt, an dem nach der Weinprobe in der Regel gut verkauft wird, weil sich die Besucher für den Sommer vor allem mit Weiss- und Roséweinen eindecken wollen. Und dies nicht zuletzt, weil nirgendwo Kaufzwang herrscht.

Die Weinländer Winzer

Das ebenso originelle wie witzige Plakatsujet 2014 von Peter Gut, Winterthur.

Bilder zVg

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Die folgenden Winzerinnen und Winzer zeigen sich am 1. Mai als aufmerksame Gastgeber: Im Winterthurer Weinland: Dättlikon: Weingut zum Berghof Ernst & Kathrin Müller, Weingut Steiner. Neftenbach: Weingut zum Frohhof, Gütti’s Buurehof, Weingut Nadine Saxer, Verein Steig 1707. Wiesendangen: Kinderhauser –

Berghof. Dinhard: Bachmann Mosterei & Weinbau, Familie Hohl, Weinfreund Chressenberg. Im Zürcher Weinland: Adlikon: Spitzer Rebbau. Henggart: Kaiser Wingert Weine & Edelbrände Familie M. & G. Bichsel, Edi & Maya Frauenfelder. Berg am Irchel: Weingut Irchelchäller Ursula & Moritz Baur, Winzergemeinschaft Hof-Eigental, Alfred & Verena Schneider-Keller. Alten: Meier Weinbau. Andelfingen: Annemarie & Andres Wegmann. Kleinandelfingen: Buurehöfli Familie Früh, Team-Grab Brigitte & Dani Grab. Ossingen: Husemerhof Familie Keller. Waltalingen: Keller Weinbau. Oberstammheim: Hans & Martin Glesti. Unterstammheim: Käthi & Ruedi Frei. Guntalingen: Reutimann-Weine. Truttikon: Willi & Helen Bai-Albertin, Weingut Familie Zahner. Wildensbuch: Winzergenossenschaft Wildensbuch. Benken: Weingut Strasser, Dachsen: Hübscher Weine. – Unter www.offeneweinkeller.ch (Winzer/Zürich) erfährt man, was in jedem Betrieb geboten wird und wo er sich genau befindet. n

«POST» News

Herzliche Einladung zur Frühjahrsdegustation

Tage des offenen Weinkellers

Ein interessanter Jahrgang 2013 steht zur Degustation bereit: Donnerstag, 1. Mai 2014: 11-18 Uhr anlässlich des Tages der offenen Weinkeller Samstag, 3. Mai 2014: 14-22 Uhr und Sonntag, 4. Mai 2013: 12-18 Uhr Samstag, 10. Mai 2014: 14-22 Uhr und Sonntag, 11. Mai 2013: 12-18 Uhr Unsere Festwirtschaft verwöhnt Sie wie gewohnt, es lohnt sich bestimmt bei uns vorbeizu schauen. Wir freuen uns auf Sie und Ihre Freunde. Magdalena und Kari Keller Magdalena & Kari Keller Keller Weinbau Hauptstrasse 2 8468 Waltalingen

Telefon 052 745 14 97 Mobil 079 606 69 36 info@keller-weinbau.ch www.keller-weinbau.ch

Liebe Kunden, liebe Weinfreunde Gerne möchten wir Sie zu unserer alljährlichen Maidegustation einladen am Mittwoch, 30. April, von 18 bis 23 Uhr Donnerstag, 1. Mai, von 11 bis 18 Uhr Samstag, 3. Mai, von 11 bis 22 Uhr

In unserer kleinen gedeckten Festwirtschaft können Sie sich mit Raclette und Grilladen verwöhnen lassen. Oder einfach nur gemütliches Beisammensein bei einem feinen Glas Wein geniessen. Zudem unterhalten Sie die Cholfirstfäger Uhwiesen mit ihrer lüpfigen Musik am Mittwoch, 30. April ab zirka 19 Uhr. Es darf auch das Tanzbein geschwungen werden.

Wir würden uns freuen, Sie auch dieses Jahr bei uns begrüssen zu dürfen. Herzliche Grüsse Familie Theodor Strasser mit treuem Helferteam


«POST» Cars

Mai 2014

Ausgabe 5 | 13

Renault Mégane: Mit noch mehr Chic und Charme renault erneuert die gesamte megane modellreihe, die im aktuellsten marken-design nochmals an dynamik und attraktivität mit neusten ausstattungen und modernstetechnologien zulegt.

I

damaris c. Bächi

m Design übernimmt die Megane Modellreihe die aktuelle MarkenIdentität, wie sie Renault mit den jüngsten Neuheiten einführte. Die Erneuerung von Stossfänger, Kühlergrill und Motorhaube mit dem dreidimensionalen, prägnanten Logo auf schwarz glänzendem Hintergrund verleihen den Modellen Berline, Coupé und Grandtour einen starken, selbstbewussten Auftritt. Die neuen Tagfahrlichter wiederum zeichnen eine elegante, schicke Linie, die sich bis in die Flanken hineinzieht und die Dynamik der Karosserie besonders wirkungsvoll betont. Das neue, einheitliche Design der Frontpartie unterstreicht die Gemeinsamkeiten von Berline, Coupé und Grandtour, lässt aber auch jedem der Modelle Raum für den eigenen Charakter. Der kompakte 5-türige Neue Megane Berline gibt sich elegant und modisch. Der Neue Grandtour verbindet die praktischen Seiten eines Kombis mit einer fliessenden Linienführung. Und das Megane Coupé zeigt seine dynamische Linie im typisch französischen Charme.

Modernste Technologien erleichtern das Fahren

Mit dem integrierten Multimediasystem Renault R-Link steht im Neuen Megane ein System zur Verfügung, das die Welt im Automobil mit derjenigen ausserhalb vernetzt. Renault R-Link steht in der neuen Megane Modellreihe serienmässig oder optional im Angebot. Renault R-Link fasst sämtliche Multimedia-Funktionen in einem System zusammen: vom Navigationssystem bis zum Radio, vom Audio-Streaming bis zum Telefonieren über Bluetooth und der Verbindung mit externen Geräten. Dabei stehen 26 Sprachen zur Auswahl. Hinzu kommen Funktionalitäten und Anwendungen für das Fahrzeug selbst. Durch den Zugang zum Renault R-Link Store stehen vom Fahrzeug aus über 50 Applikationen zum Download bereit (je nach Land). Bedienung und Steuerung erfolgen auf einfachste, intuitive Weise über einen grossen, berührungsempfindlichen 7 Zoll-Monitor. Dank der aktiven Sprach-steuerung kann der Benutzer ausgewählte Funktionen

Die Revolution auf den Strassen stellt alle anderen in den Schatten.

Bild: zvg

Das Innendesign des Renault Megane Grandtour überzeugt durch Grosszügigkeit. einfach und sicher bedienen. Je nach Ausführung akzeptiert die Sprachsteuerung bis zu neun verschiedene Sprachen. Die Funktion «Text to Speech» wiederum liest bestimmte Text- und RSS-Nachrichten während der Fahrt laut vor. Ein in der Mittelkonsole integrierter Joystick ergänzt die Möglichkeiten des Systems.

Noch mehr Fahrvergnügen

Mit der Erneuerung führt Renault für die Megane Modellreihe die Kombination des TCe 130 Benzinmotors mit dem automatisch schaltenden 6 GangDoppelkupplungsgetriebe EDC ein. Das System mit dem Doppelkupplungsgetriebe vereint den Komfort des Automatikgetriebes mit der Verbrauchseffizienz und dem Ansprechverhalten eines mechanischen Schaltgetriebes. Das EDCGetriebe funktioniert ohne Kupplungspedal. Das Schalten erfolgt automatisch über den Wählhebel mit den Positionen P-R-N-D oder manuell über einen Impulsgeber. Im Automatik-Modus berechnet ein elektronisches Steuergerät den idealen Gang und den richtigen Zeitpunkt des Schaltens. Renault wählte ein EDC-Getriebe mit einer «trockenen» Doppelkupplung, um sowohl den Wirkungsgrad als auch den Verbrauch zu optimieren. Die eine Kupplungsscheibe ermöglicht das Schalten des 1. / 3. und 5. Gangs, während die zweite

Bild: zvg

den 2. / 4. / 6. und den Rückwärts-Gang «bedient». Der Schaltvorgang selbst, also das Verschieben der Zahnräder im Getriebe, erfolgt genau wie bei einem manuellen Getriebe über Synchronringe. Diese und die beiden Kupplungen sind elektrisch gesteuert. Die ENERGY Motoren von Renault stehen für die neuste Generation des Downsizing. Sie verbinden die Reduktion von Verbrauch und CO2 – Emissionen mit einem hohen Mass an Fahrvergnügen und einem angenehmen, niedrigen Geräuschpegel. Der ENERGY TCe 115 bringt maximale Leistung und Sparsamkeit auf den Punkt. Der Aluminium-Block mit 1197 cm3 Hubraum leistet 115 PS und stellt ein maximales Drehmoment von 190 Nm zur Verfügung, was den Vergleich mit einem herkömmlichen 2,0 l-Motor zulässt. 90% des Drehmoments sind im ENERGY TCe 115 ab 1500/min. abrufbar, zwischen 2000/min. und 4000/ min. steht das volle Drehmoment an. Erhältlich ist der neue Renault Mégane bei Hutter Auto Weinland AG in Henggart. n Hutter Auto Weinland AG Renault Flaachtalstrasse 11 8444 Henggart Telefon 052 316 12 23 www.hutterauto.ch

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«POST» Ratgeber

14 | Ausgabe 5

Mai 2014

Warum hören Kunden nicht mehr zu? VieleVerkäufer machen die erfahrung, dass sie eine abfuhr erhalten bevor sie überhaupt die chance haben ihre lösungen zu präsentieren.Warum ist das so und wie können sie dies umgehen?

E

mark d. Widmer

in Gewerbetreibender stellt an einer Gewerbemesse aus und spricht einen Besucher an, der sich gerade interessiert dessen Ausstellung ansieht. Er geht auf ihn zu und fragt: «Kann ich Ihnen helfen?» Der Standbesucher schaut den Aussteller nur kurz an, schüttelt dann rasch den Kopf und verlässt fluchtartig den Stand. Solche und ähnliche Situationen finden tagtäglich tausendfach statt, ob an Messen, in Ladengeschäften oder bei Gesprächen am Telefon, wenn vielleicht ein Termin vereinbart werden soll. Woran liegt es jedoch, dass selbst interessierte Menschen fast schon reflexartig «Nein» sagen? Wir Menschen haben grundsätzlich drei Kommunikationszustände. Diese sind: ● Ablehnung ● Zuhören ● Zustimmung Was vielen nicht bewusst ist, ist die Tatsache, dass unsere Gesprächspart-

ner bei fast jeder Kontaktaufnahme diese drei Kommunikationszustände durchlaufen.

Die Ablehnung

Fremdes und Unbekanntes löst bei uns erst einmal Misstrauen aus. Kennen wir denjenigen, welcher mit uns Kontakt aufnimmt, nicht näher, prüfen wir ob Freund oder Feind. Mit einer geschickten Gesprächseröffnung und einer offenen Körpersprache können Sie den Gesprächspartner überzeugen, dass Sie ein «Freund» sind. Sie bauen Vertrauen auf indem Sie eine Ansprache wählen, welcher Ihr Gegenüber mit aller Wahrscheinlichkeit zustimmen wird. Zum Beispiel: Sie sind Herr/Frau…? Sie haben ein Haus (wenn Sie das wissen). Wir im Verein haben das Ziel…. usw.

Das Zuhören

Hat Ihr Ansprechpartner soweit Vertrauen gefasst, dass er Sie als Freund erkennt, dann beginnt der innere Homo-

Verkäufer und Trainer Mark D. Widmer im Gespräch mit Seminarteilnehmern. Oeconomicus zu arbeiten. Er stellt sich die Frage : «Was bringt es mir?» Wenn Sie jetzt in den Zustand des Zuhörens kommen möchten, müssen Sie dem Gesprächspartner einen persönlichen, auf ihn zutreffenden Nutzen liefern. Die ist faktisch die Begründung, wieso sich dieses Gespräch für ihn lohnt oder warum Ihre Absichten auch in seinem Sinne sind. Zum Beispiel: Viele Hauseigentümer suchen eine Lösung für «XY», damit sie einfacher zu «YZ» kommen.

Die Zustimmung

Mit einer offenen Körpersprache Misstrauen überwinden und Vertrauen schaffen. Anzeige

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wo und wann es Ihnen Spass macht!

Sobald Sie mit Ihrem Gesprächspartner eine gemeinsame Basis gefunden haben, haben Sie die Möglichkeit, einen Termin abzumachen, Ihre Lösung zu präsentieren oder entsprechende Fragen zu stellen, welche Sie Ihren Zielen näherbringen. Mit einer gezielten Kommunikation ist es möglich, diese Phasen bewusst zu durchlaufen und so in einen Dialog zu kommen. Eine der wirkungsvollsten Vorgehensweisen einer zielgerichteten Kommunikation ist es, sich zu überlegen, welchen Nutzen es dem Gegenüber bringt, wenn er

im u Ne

B E W

Ihrer Idee oder Ihrem Angebot nachkommt und ihm dies zu erzählen. Ein Gesprächspartner, der den Nutzen für sich nicht erkennt oder einsieht, wird nicht über den Zustand der Ablehnung hinwegkommen. n

Praxistipp

Überlegen Sie sich genau, welche Nutzen Ihre Produkte oder Dienstleistungen den Kunden bringen. Notieren Sie diese und achten Sie darauf, dass Sie nicht einfach Produkteigenschaften oder Vorteile aufzählen. Es geht um die wahren Nutzen für den Kunden. Es interessiert den Kunden nicht, ob eine Wandfarbe so zusammengesetzt ist, dass sie sehr schnell trocknet. Es ist jedoch ein grosser Nutzen für den Kunden, wenn er 30 Minuten nach dem Streichen schon die Möbel stellen und Bilder aufhängen kann. Er spart Zeit und gewinnt Komfort. Mark D. Widmer, Verkäufer, Trainer – mwidmer@postmedien.ch

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«POST» Immobilienmarkt

Mai 2014

Ausgabe 5 | 15

Wohnungsmarkt – wie weiter?

in vielen schweizer städten ist dasWohnungsangebot knapp und die mieten sind stetig gestiegen. die Politik sucht mit immer mehr regulierungen und finanziellen mitteln die richtige lösung. ralPh Bauert

D

ie Stadt Genf ist dabei das Paradebeispiel, dass diese Regulierungen keine Lösungen sind. Die Politik griff immer stärker

Veranstaltungs-Tipp Wohnungsmarkt Winterthur – wie weiter? Die Stadt Winterthur ist in den letzten Jahren stark gewachsen. Welche Auswirkungen hatte dieses Wachstum auf die Stadt Winterthur, und wie soll der Wohnungsmarkt in Zukunft gestaltet werden? Diese und weitere Fragen werden von Experten beantwortet. Bedürfnisse der Stadt Winterthur Michael Künzle, Stadtpräsident Winterthur Bedürfnisse der Baugenossenschaften Hans-Rudolf Koblet, Vizepräsident Wohnbaugenossenschaften Winterthur Bedürfnisse der Hauseigentümer Markus Hutter, Präsident HEV Region Winterthur Am Mittwoch, 30. April 2014, um 11.30 Uhr im Kongress- und Kirchgemeindehaus, Liebestrasse 3, Winterthur. Diese öffentliche Veranstaltung ist kostenlos. Nach der Veranstaltung sind Sie zum Lunch eingeladen. Um eine Anmeldung auf www.hev-winterthur.ch wird gebeten. Ralph Bauert, Geschäftsführer HEV Region Winterthur, rbauert@postmedien.ch

in den Wohnungsmarkt ein und diese Eingriffe zeigten entsprechend Wirkung. Aufgrund der Überregulierung zogen sich private Investoren aus dem Mietwohnungsmarkt zurück, wodurch sich die Wohnungsknappheit noch verschärfte. Genf ist allerdings kein Einzelfall: Betroffen davon sind so manche Schweizer Städte, da das urbane Leben wieder attraktiv geworden ist. Doch was kann man dagegen unternehmen? Welche Rolle sollten die städtischen Statt Mietwohnungen sollten Städte mittels Subjekthilfe Personen unterstützen. Bilder: zvg Behörden einnehmen, ohne dass es zu einem Konflikt mit den Investoren sowie in die Breite. Eine Verdichtung Unterstützung von der öffentlichen kommt? erfordert allerdings Investitionen und Hand erhalten. Dass dieser subventibauliche Massnahmen in den beste- onierte Wohnungsbau nicht funktioWarum Wohnungsknappheit henden Wohnraum. Ein Totalumbau niert, zeigen die aktuellen Beispiele von in den Städten? oder Abriss und Neubau wäre für eine Bern und Zürich. In den letzten Jahren hat das städti- konsequente Verdichtung erforderlich. Subjekt- statt Objekthilfe sche Wohnen an Attraktivität gewon- Wo die Bauvorschriften eine solche nen. Viele Menschen ziehen vom Land Verdichtung zuliessen, verhindern die Anstelle einer Objekthilfe, bei welcher wieder in die Stadt, Studenten mieten zu starken Regulierungen im Miet- Mietwohnungen subventioniert wersich eine Studentenwohnung und ein recht die Umsetzung. Aufgrund der den, sollten die betroffenen Personen grosser Anteil der Zuwanderer suchte möglichen Mieterstreckung von bis zu direkt unterstützt werden, mittels einer sich eine grosszügige Wohnung in der vier Jahren, hat der Vermieter keine Subjekthilfe. So kann sichergestellt Stadt. Zudem hat sich das Wohnver- Planungs- und Kostensicherheit. Eine werden, dass mit den Subventionen die halten in den letzten Jahrzehnten zeitliche Beschränkung der Mieterstre- richtigen Personen unterstützt werden. stark verändert. Trotz der hohen ckung würde eine zielführende Verdich- Oft ist eine Subvention auch nur für eine beschränkte Zeit erforderlich, zum Bautätigkeit konnte das Angebot tung unterstützen. Beispiel nach einer Scheidung. Mit der mit der stark gestiegenen Nachfrage nicht mithalten. Die Annahme der Subventionierter Wohnungsbau Subjekthilfe kann der Unterstützte in Zuwanderungsinitiative wird dieses In den vergangenen Jahren haben der Wohnung bleiben, während bei der Ungleichgewicht zwar reduzieren, aber viele Städte versucht, die Wohnungs- Objekthilfe die subventionierte Wohknappheit mittels subventioniertem nung wieder verlassen werden muss. nicht beseitigen. Wohnungsbau zu mildern. Dabei wurde Mit der Umstellung wird langfristig Massnahmen gegen Wohnungs- bei städtischen Liegenschaften der auch das Angebot an Mietwohnungen Mietzins durch Subventionen ver- steigen. Der Investor befürchtet nicht, knappheit und hohe Mieten In den Städten muss der Fokus auf die günstigt oder Baugenossenschaften dass mit subventionierten NiedrigmieVerdichtung gelegt werden. Darunter finanziell unterstützt. Eine Studie des ten der Mietwohnungsmarkt verzerrt versteht man verdichtetes Bauen in Bundesamts zeigt, dass heute bereits wird und kann wieder mehr investien die Höhe in Form von Hochhäusern 87 Prozent aller Baugenossenschaften ren.

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«POST» Ratgeber

16 | Ausgabe 5

Mai 2014

Eine seriöse Planung der Sanierung hilft sparen um bei einer Fenstersanierung ärger und unnötige kosten zu vermeiden sowie zeit einzusparen, ist es wichtig, dasVorgehen richtig zu planen. hier einVorschlag, wie vorgegangen werden kann.

Ein Beratungsgespräch hilft die Bedürfnisse der Bauherrschaft abzuklären.

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W

er vor der nächsten Heizperiode seine Fenster ersetzen oder sanieren will, dem sei geraten, langsam mit der Planung zu beginnen. Er muss sich vorerst klar werden, was er genau will, welche Anforderungen er an neue Fenster stellt. Auf dem Markt wird eine grosse Fülle an Rahmen und Gläser in den verschiedensten Preisklassen und Qualitäten angeboten. Es ist nicht einfach, sich hier einen guten Überblick zu verschaffen. Es kann sich lohnen, bereits in dieser Phase eine Fachperson beizuziehen. Es gibt verschiedene Fensterspe-

Persönliche Beratung Wer sich mit einer Fensterrenovation befasst, hat verschiedene Entscheide zu treffen: Welches ist die beste Lösung für eine Fensterrenovation, wenn es darum geht, künftig Energie zu sparen, den Wohnkomfort, die Sicherheit und den Schallschutz zu erhöhen? Es ist für einen Laien nicht einfach, die richtige Wahl zu treffen, denn Fenster sind heutzutage Hightechprodukte mit hoher Komplexität und grosser Vielfalt bezüglich der Auswahl von Komponenten und Systemen. Um eine optimale Lösung zu finden, die alle Anliegen und Wünsche berücksichtigt, benötigen namentlich Privateigentümer eine umfassende Beratung und entsprechende Dienstleistungen. Die Spezialisten von Renovafenster bieten diese an. Ralf Meier. rmeier@postmedien.ch

zialisten wie etwa die Renovafenster AG, welche die Vor- und Nachteile der einzelnen Produkte kennen und Renovationswillige fachmännisch beraten.

Das erste Beratungsgespräch

Hat sich die Bauherrschaft entschieden, sich von einem Spezialisten beraten zu lassen, kommt es zu einem ersten Beratungstermin, an dem geklärt wird, was der Bauherr, die Bauherrin will, was von neuen Fenster alles erwartet wird (Isolation, Lärmschutz, Sonnenschutz, Sichtschutz usw.) und was alles an Umbauarbeiten (Heizungssanierung, Aussenrenovation usw.) geplant ist. Der Spezialist seinerseits zeigt auf, was die einzelnen Sanierungsarbeiten alles mitsichbringen. So ist es beispielsweise ein grosser Unterschied, ob ein Vollrahmenersatz vorgesehen ist oder ob ein Renovationsfenster zum Einsatz kommt, müssen doch bei einem Vollrahmen die Storen vorgängig meist demontiert werden. Beim Renovationsfenster können sie in der Regel belassen werden.

einem Koordinationsgespräch vor Ort einladen, wo die Schnittstellen geklärt sowie die Reihenfolge der Arbeiten abgesprochen werden. Sie sorgen auch dafür, dass alle Handwerker rechtzeitig vor Ort sind und damit keine Verzögerungen entstehen. Bei der Montage ist darauf zu achten, dass die Arbeiten von einem erfahrenen, kompetenten Montageteam und

nicht von einer Akkordgruppe vorgenommen werden. Da in bewohnten Räumen gearbeitet wird, ist es wichtig, dass Boden und Möbel sorgfältig abgedeckt werden, bevor die alten Fenster demontiert und die neuen montiert werden. Nach Abschluss der Arbeiten hat eine saubere Abnahme durch die Projektleiter und der Bauherrschaft zu erfolgen. n

Vom Koordinationsgespräch zur Montage

Wenn Arbeiten an Storen, Heizkörpern und am Mauerwerk anfallen, müssen Handwerker gesucht und Offerten eingeholt werden. Es gibt Renovationsspezialisten wie die Renovafenster, welche der Bauherrschaft diese Arbeiten abnehmen und zudem noch vor der Produktion der Fenster sämtliche beteiligten Handwerker zu

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«POST» Immobilienmarkt

Mai 2014

Ausgabe 5 | 17

Wirtschaft ist verunsichert

diethurgauerWirtschaft verspürt vermehrt rückenwind. die annahme der zuwanderungsinitiative macht aber wieder vorsichtiger – sie hat auch auswirkungen auf den immobilienmarkt.

P

eter Maag, Direktor der Thurgauer Industrie- und Handelskammer (IHK), und Heinz Wendel Geschäftsführer des Thurgauer Gewerbeverbands (TGV) sind für die Zukunft verhalten optimistisch. Zwar beklagen gemäss der neuesten Erhebung der Thurgauer Dienststelle für Statistik von Ende 2013 viele Unternehmen einen tiefen Auftragsbestand. Indes: Etliche rechnen mit einer anziehenden Produktion.

Ungewisse Projekte

Sowohl Peter Maag wie Heinz Wendel betonen, dass der Volksentscheid für die Zuwanderungsinitiative gerade grösseren Unternehmen wieder Wind aus den Segeln genommen habe. Maag: «Geplante Ausbauprojekte werden hinterfragt oder sogar gestoppt. Im Moment herrscht erhebliche Rechtsunsicherheit. Im dümmsten Fall kann das dazu führen, dass Ausbauprojekte in den EU-Raum verlegt werden.» Wendel

sagt aber auch, man dürfe jetzt nicht allzu schwarz an die Wand malen.

Thurgau idealer als Zug

Wendel sähe es gerne, wenn die Zahl der Unternehmen und Arbeitsplätze im Dienstleistungsbereich noch etwas zulegen würde: «Der Thurgau ist als Standort für international tätige Firmen zum Beispiel idealer gelegen als der Kanton Zug und erst noch viel kostengünstiger.» Ganz allgemein sieht Wendel viele Chancen für Gewerbebetriebe: «Ideenreichtum, Kreativität und Qualität sind nach wie vor gefragt. Individuelle Innenausbauarbeiten erleben derzeit Hochkonjunktur. Das Handwerk hat Riesenchancen in der Nische.» Damit spricht er den Wohnungsbau an, bei dem vermehrt Luxuseinrichtungen gefragt seien. Er stelle fest, dass immer mehr Thurgauer Arbeitskräfte auch im Thurgau wohnen wollen. Die neuesten Zahlen der Dienststelle für Statistik von Ende Februar 2014 bestätigen

Heinz Wendel, Werner Fleischmann und Peter Maag über Wirtschaft und Immobilien. Bild zVg dies: Der Thurgau hat einen positiven Binnenwanderungssaldo mit plus 5,4 Personen je 1000 Einwohner und lag 2012 schweizweit hinter dem Kanton Freiburg an zweiter Stelle.

derung zurückgehe, könne dies eine beträchtliche negative Kettenreaktion auslösen. Die Umsetzung der Zuwanderungsinitiative werde dazu beitragen, dass die Anzahl Transaktionen zurückgehen werden, so Fleischmann. Die Immobilienpreise drehen Preise dürften ebenfalls eher zurückWerner Fleischmann, Inhaber der gehen. Der Kanton werde dies in den Fleischmann Immobilien AG, sieht in kommenden Jahren zu spüren bekomden Zinsen und der Zuwanderung die men: Die Grundstückgewinnsteuern eigentlichen Wachstumstreiber auf werden aller Wahrscheinlichkeit nach dem Immobilienmarkt. Wenn die Zin- nicht mehr so üppig fliessen wie auch n sen wieder stiegen und die Zuwan- schon.

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18 | Ausgabe 5

Mit dem Duo Stephan Haldimann und JürgWenger.

Sa, 17.05.2014 bis So, 18.05.2014 Dorfzentrum Berg am Irchel Weinländer Musiktage EinProgramm,dasallenetwasbietet.

Das NaturmuseumWinterthur präsentiert die Ausstellung «Biodiversität in Entenhausen» für die ganze Familie. Am Sonntag, 4. Mai, 10.30 Uhr werden Lieder aus Donald Ducks Umfeld in kreativen Arrangements gespielt. Zwei Wochen später, am Sonntag, 18. Mai findet am Internationalen Museumstag zumThema Netzwerk in der Ausstellung Biodiversität Entenhausen statt. Lassen Sie sich von der Artenvielfalt aus einer parallelenWelt inspirieren und entdecken Sie die Gemeinsamkeiten und Unterschiede im NaturmuseumWinterthur.

Musik/Konzerte Samstag, 03.05.2014, 19.30 h

Kirche Andelfingen Frühlingsklingskonzert Frühlingskonzert in der Kirche Andelfingen zusammen mit einem Gastverein. Lassen Sie sich überraschen.

Samstag, 10.05.2014, 19.15 h

Galluskapelle Oberstammheim Lebendige Schweizer Volksmusik

Rock/Pop/Jazz Montag, 28.04.2014, 20.00 h

Alte MühleThalheim-Gütighausen Munot Dixie Stompers Das echte Jazz-Feeling.

Donnerstag, 01.05.2014, 19.30 h

Steakhouse Alabama Unterstammheim The Lennerockers Tanz in den Mai mit Rockabilly and Rock´n´Roll.

Freitag, 09.05.2014, 20.00 h

Schlosshof Altikon Luca Sisera «Roofer» Der Schweizer Kontrabassist Luca Sisera tritt erstmals als Leader in Erscheinung und hat hierfür ein illustres Quintett zusammengestellt.

Mittwoch, 14.05.2014, 19.30 h

Schürlibeiz zum AsperhofThalheim Old Iron Stompers «Old Iron Stompers» aus dem Zürcher Weinland stehen für einen fröhlichen und famos swingenden DixielandJazzstil.

«POST» News

Degustation bei KellerWein

Wir sind ein Familienbetrieb mit 5 ha Reben, verarbeiten die Trauben selber und verkaufen den Wein vor allem an Privatkundschaft. Nach einem schneereichen Winter und einem Frühling der keiner war, brachte der warme und

sonnige Sommer unsere Reben wieder auf Kurs. Ein später aber schöner Herbst bescherte uns dann eine perfekte Ernte. Ein interessanter Jahrgang 2013 steht zur Degustation bereit: Donnerstag, 1. Mai 2014: 11-18 Uhr anlässlich des Tages der offenen Weinkeller. Samstag, 3. Mai 2014: 14 -22 Uhr und Sonntag, 4. Mai 2013: 12-18 Uhr, Samstag, 10. Mai 2014: 14-22 Uhr und Sonntag, 11. Mai 2013: 12-18 Uhr. Unsere Festwirtschaft verwöhnt Sie wie gewohnt. Wir freuen uns auf Sie und Ihre Freunde. Magdalena und Kari Keller

Zahnarztpraxis in Rafz Endlich wieder ein unbeschwertes, schönes Lächeln! Unser Ziel ist, wenn möglich weg vom herausnehmbaren Zahnersatz, hin zu festsitzenden Zähnen! Unsere Preise sind erschwinglich und oft sogar günstiger als in Ungarn für Titan-Implantate, Kronen und Brücken aus Zirkon und Keramik. Wir bieten auch konventionelle Zahnbehandlungen, Prothesenversorgungen, Wurzelbehandlungen, Amalgamsanierungen, Zahnschmuck anbringen (Glitzersteinchen etc.) Professionelle Zahnreinigung, Powerbleaching etc. an.

Schönes Lächeln Zahnarzt GmbH Dr. med. dent. Claus Nacke Landstrasse 13, 8197 Rafz Für Fragen und Termine Telefon 044 869 07 44 Yolanda Bleiker-Schläpfer

Mai 2014

Sa, 17.05.2014 bis 18.05.2014

Steakhouse Alabama Unterstammheim Country and Southern Rock Days Anlässlich des Gewerbefrühlings, präsentiert das Alabama die Country & Southern Rock Days. Samstags ab High Noon ist auf dem grossen Parkplatz vor dem Alabama American Life-Style angesagt.

Samstag, 24.05.2014, 19.15 h

Chilebückli Oberstammmheim Nina Dimitri und Maja Büchel Strahlen, schmunzeln, staunen Sie, wenn das Power-Duo Nina Dimitri und Maja Büchel loslegt.

Theater/Tanz Freitag, 25.04.2014, 20.00 h

Theater Alti Fabrik Flaach Wind in den Weiden – ein tierisch britischer Abend, oft lustig und wenn nicht, dann angemessen traurig.

10., 11., 16., 17.05.2014

Turnhalle Sekundarschule Ossingen Dramachicks Die SchülerInnen der dritten Sek. führen im Rahmen desWahlfaches Theater ein selbstgeschriebenes Stück voller Drama und Gefühle auf.

Diverses Sonntag, 27.04.2014, 13.30 h

Katholisches Kirchenzentrum Kleinandelfingen Töffgottesdienst Oekumenischer Motorradgottesdienst in der Katholischen Kirche Kleinandelfingen zumThema: «Voll im Saft! – Und Du?» Bei entsprechender Witterung kurze Ausfahrt. Anschliessend Festwirtschaft

Samstag, 10.05.2014, 09.00 h

Hinterdorf Kleinandelfingen Chliandelfinger Früeligsmärt Der mit viel Charme gepriesene Chliandelfinger Früeligsmärt findet wieder traditionsgemäss am Samstag vor dem Muttertag am 10. Mai 2014 im Hinterdorf von Kleinandelfingen statt.

Impressum

«Weinland POST» Schuelerwisstrasse 9, 8477 Oberstammheim Telefon +41 52 740 54 00. Telefax +41 52 740 54 01 WYPAG AG «POST» Medien Iselisbergstrasse 4, CH-8524 Uesslingen info@postmedien.ch, www.postmedien.ch Telefon +41 52 740 54 00. Telefax +41 52 740 54 01 Geschäftsleiter und Herausgeber: Felix Walder, fwalder@postmedien.ch Chefredaktor: Dr. Alois Schwager (as), aschwager@postmedien.ch Redaktion: Marcel Tresch (mt), mtresch@postmedien.ch; Damaris C. Bächi (db), dbaechi@postmedien.ch Autoren: Joachim Bauer, jbauer@postmedien.ch; Ralph Bauert, rbauert@postmedien.ch; Guy Besson, gbesson@postmedien.ch; Herbert Bollhalder, hbollhalder@postmedien.ch; Stephan Brander, sbrander@postmedien.ch; Ursula Dünner, uduenner@postmedien.ch; Beat Ettlin, bettlin@postmedien.ch; René Künzli, rkuenzli@postmedien.ch; Jürgen Kupferschmid, jkupferschmid@postmedien.ch; Josef Mattle, jmattle@postmedien.ch; Ralf Meier, rmeier@postmedien.ch; Dr. Tomas Meyer, tmeyer@postmedien.ch; Thomas Minder; tminder@postmedien.ch; Karl Svec, ksvec@postmedien.ch Online: Alex Birchler, abirchler@postmedien.ch Anzeigenverkauf: Manuela Doster, mdoster@postmedien.ch; Petra Kempers; pkempers@postmedien.ch Béatrice Keul, bkeul@postmedien.ch; Produktion: bachmann printservice gmbh Inhaber: S. Bachmann. Seestrasse 86, CH-8712 Stäfa Telefon +41 44 796 14 44. Telefax +41 44 796 14 43 www.bachmann-printservice.ch info@bachmann-printservice.ch Druck: DZZ Druckzentrum Zürich AG Postfach, Bubenbergstrasse 1, CH-8045 Zürich www.zeitungsdruck.ch Vertrieb: APZ Direct AG. Ernst Müller-Strasse 8 8207 Schaffhausen.Telefon +41 52 632 31 30 Telefax +41 52 632 31 90. www.apz.ch Druckauflage: 17 500 Exemplare Verteilung: Die «Weinland POST» wird einmal monatlich mit einer Auflage von 14 163 Exemplaren kostenlos in alle Haushaltungen (inkl. Postfächer) im gesamten Bezirk Andelfingen sowie in den umliegenden Gemeinden Altikon, Dägerlen, Dinhard und Rickenbach verteilt. Zusätzlich erfolgt der Vertrieb von 2500 Exemplaren an ausgewählten POS. Abonnemente: Fr. 30.– pro Jahr (inkl. MwSt.). Telefon +41 52 740 54 00. Telefax +41 52 740 54 01

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Gewerbe «POST»

19 | Ausgabe 5

Mai 2014

Seit 20 Jahren Qualität aus der Region roland gurtner betreibt seit 20 Jahren erfolgreich seinen haustechnikbetrieb.Was in dägerlen anfing, hat sich im stammertal etabliert und hat eine grosse zukunft vor sich. damaris c. Bächi

I

die Herstellung von Mineralwasser im Haushalt.

n Sachen Haustechnik ist Roland Gurtner als kompetente Ansprechsperson weit über das Stammertal hinaus bekannt. Stark ist der Kleinbetrieb, wenn es um die Nutzung von Röhrenkollektoren in der Solarenergie geht. Im Sanitärbereich sorgt Gurtner Haustechnik für individuelle Badeinrichtungen, Neuinstallationen, Reparaturen, Boilerrevisionen und Apparateauswechslungen. Auch liefert und installiert das Gurtner Team Kalkschutzgeräte. Reparaturen bei Bedachungen und Fassaden werden ebenfalls übernommen. Für Abdichtungen und Beschichtungen an Balkonen, Garagen und Waschküchenböden kommt bei Gurtner, das bewährte Triflex Flüssigkunststoffsystem seit über 11 Jahren zum Einsatz. Zudem verkauft Gurtner Haustechnikprodukte wie den beliebten Soda Fresh für

Klein und doch ganz gross

1993 entschlossen sich Roland und Claudia Gurtner, sich selbstständig zu machen und gründeten 1994 den Spenglerei- und Sanitärinstallationsbetrieb als Einzelfirma in RutschwilDägerlen. Vor elf Jahren zog der Betrieb nach Guntalingen im Stammertal und wurde zur GmbH umgewandelt. Gurtners Unternehmen entwickelte sich stetig zu einem Haustechnikbetrieb. Obwohl Gurtner Haustechnik GmbH drei bis fünf Angestellte beschäftigt, umfasst das Tätigkeitsgebiet einen Grossteil der Ostschweiz, den Bezirk Andelfingen, Schaffhausen sowie die Umgebung Winterthur. Bei der Entwicklung mit der Technik seitens erneuerbarer Energien mitzuhalten und diese

Planen Sie eine Solaranlage? Gurtner Haustechnik ist Anprechpartner in der Region. weiterzuentwickeln ist für Gurtner herausfordernd, dennoch faszinierend. Allerdings sei die Arbeitsaufteilung immer wieder ein Thema, weshalb Gurtner zwei weitere Arbeitskräfte sucht. «An Freizeit ist momentan nicht immer zu denken, da ich auch an Feierabenden und an Sonntagen arbeite», erklärt der Eidg. Dipl. Sanitärinstallateur. Roland Gurtner ist auch in Sachen Bildung aktiv. Er bildet nebenamtlich als Berufsschullehrer in Zürich Lernende aus und ist Chefexperte an den Lehrabschlussprüfungen im Kanton Zürich.

Nahe bei den Leuten

Roland und Claudia Gurtner sind seit 20 Jahren für Sie im Einsatz.

Bild: Damaris Bächi

Dadurch dass Gurtner persönlich bei den Kunden immer vor Ort ist, entstand ein kollegiales, fast schon familiäres Verhältnis. «Die mentale Einstellung ist zu einem grossen Teil massgebend was die Qualität betrifft, dies schlägt sich auch auf die Arbeit nieder. Deshalb setzen wir auf Teamgeist, Respekt, Verantwortungsbewusstsein, Integrität, Innovation und haben Spass an der Arbeit», meint Roland Gurtner. Aus diesem Grund schaut der Unter-

Bild: zvg

nehmer positiv in die Zukunft. Derzeit sind die Gurtners gut ausgelastet, da viele neue Aufträge kommen und es auch immer wieder Grossbaustellen gibt. Langfristiges Denken in Alternativenergien ist für die Zukunft unabdingbar. n

Gewerbefrühling 2014 Am Gewerbefrühling Stammertal sind auch wir aktiv. Lernen Sie bei einem Rundgang unseren Betrieb kennen. Die Besucher haben die Gelegenheit, aus Installationsmaterialien etwas herzustellen, um der Kreativität freien Lauf zu lassen und zu sehen, was man damit alles machen kann. Als Ortschef des Stammer Gewerbefrühlings freue ich mich auf Sie. Roland Gurtner, Gurtner Haustechnik GmbH

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terz «POST»

20 | Ausgabe 5

Mai 2014

Exit will die Regeln für Sterbehilfe lockern Für die terzstiftung sind das selbstbestimmungsrecht und die eigenverantwortung des einzelnen massgeblich auch für dessen leben und sterben. dr. thomas meyer

W

eil für die terzStiftung Selbstbestimmung und Eigenverantwortung so grosse Bedeutung haben, deshalb nimmt sie es hin, wenn jemand von eigener Hand solches Leiden selbstbestimmt abkürzt, das von einer absehbar zum Tod führenden Krankheit herstammt. Die Erkrankung und die Prognose sollten von mehreren unabhängigen Ärzten bestätigt sein. Dabei dürfen keine Zweifel an der Urteilsfähigkeit der suizidwilligen Person bestehen. Psychische Erkrankungen (Depressionen) dürfen dabei keine Rolle spielen. Der Wunsch, sich mit Hilfe einer dritten Person das Leben zu nehmen, muss ihre bewusste eigene Entscheidung

An Prüfpflichten gebunden Verschiedene Menschenbilder führen zu einer unterschiedlichen Beurteilung der Sterbehilfe. Bei der terzStiftung sehen wir es als Ausdruck von Toleranz in einer modernen Gesellschaft an, wenn unterschiedliche Beurteilungen nebeneinander bestehen können, ohne dass die eine die andere diskriminiert oder gar bevormunden will. Das Selbstbestimmungsrecht ist jedoch nicht grenzenlos, der assistierte Suizid muss an strenge Prüfpflichten gebunden sein und darf nichts mit aktiver Sterbehilfe zu tun haben. Exit darf den eigenen Spielraum nicht unbegrenzt ausweiten. Begleiteter Suizid wird sicherlich nur von einer Minderheit in Anspruch genommen, aber gerade dafür muss es eine menschenwürdige Lösung geben. René Künzli. rkuenzli@postmedien.ch

sein: selbst bestimmt, wohlerwogen und dauerhaft. Sie darf auch nicht durch Angehörige oder Bekannte entscheidend beeinflusst sein, die selbstsüchtige Interessen vertreten. Finanzielle Erwägungen oder das Gefühl sozialer Isolation sollten keine Rolle spielen.

Jetzige Praxis gesetzlich regeln

Eine mehr als zehn Jahre alte Studie hat allerdings bereits festgestellt, dass etwa ein Drittel der Klienten von Exit und ein Viertel derjenigen von Dignitas in Zürich zum Zeitpunkt des Suizids nicht an einer tödlichen Krankheit litten. «Exit» ist nun bestrebt, diese Praxis in den eigenen Statuten zu verankern: «Eine weitere Herausforderung stellt der «Altersfreitod» dar, der in der Gesellschaft zunehmend thematisiert wird. Angesichts steigender Lebenserwartung, verbunden mit Hochleistungsmedizin und individuell geprägter Lebensgestaltung muss sich Exit offen mit der Thematik des Bilanzsuizids im Alter auseinandersetzen und sich der Entscheidungsfreiheit betagter Sterbewilliger stellen.»

Die Basilika-Zisterne weist mit ihrem hohen Alter auf Vergänglichkeit hin.

Schiefe Ebene

Die terzStiftung beobachtet diese Entwicklung mit grosser Sorge. Eine kleine Minderheit von Mitgliedern (12 Prozent) hat dem Vorstand von «Exit» freie Hand gegeben, in den Statuten den Bilanzsuizid möglich zu machen. Hierbei geht es nicht mehr um die vorzeitige Beendigung eines andauernden unerträg-

Mit diesen Worten hat «Exit» die Mitglieder dazu aufgerufen, über die Statutenänderung abzustimmen, in der es um nichts anderes geht als um die Freigabe des Suizids für gesunde betagte Menschen. In absehbarer Frist zum Tod führende Krankheit(en) sind dann auch formal keine Bedingung mehr für «Exit»-Mitglieder, die Suizidbeihilfe in Anspruch nehmen zu dürfen.

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lichen Leidens, sondern um einen Suizid als «Schlussstrich» unter eine subjektiv als negativ empfundene Lebensbilanz. Die terzStiftung vertritt die Überzeugung, dass das Recht auf Selbstbestimmung an die Pflicht zur Eigenverantwortung gekoppelt sein muss. Für uns ist der Suizid, ob begleitet oder nicht, immer eine ultima ratio. n

Auf dieser Basis arbeiten Freitodbegleiter In der Schweiz sind die Fragen nach Tötung auf Verlangen und Beihilfe zum Suizid in den Artikeln 114 und 115 des Strafgesetzbuchs geregelt. Der Artikel 115 des Schweizer Strafgesetzbuches lautet seit 1. Januar 2007: «Verleitung und Beihilfe zum Selbstmord. Wer aus selbstsüchtigen Beweggründen jemanden zum Selbstmord verleitet oder ihm dazu Hilfe leistet, wird, wenn der Selbstmord ausgeführt oder versucht wurde, mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe bestraft.» Mit Hilfe eines Umkehrschlusses haben die Schweizer Juristen seit langem festgelegt, dass das Verleiten zum und das Helfen beim Suizid dann straffrei bleiben müsse, wenn es nicht aus selbstsüchtigen Beweggründen herrührt. Auf dieser gesetzlichen Grundlage arbeiten die Sterbehilfeorganisationen wie z. B. «Exit», wenn ihre Freitodbegleiter den suizidwilligen Todkranken eine tödliche Substanz vorbereiten und griffbereit hinstellen.

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terz «POST»

Mai 2014

Ausgabe 5 | 21

Die Grundpositionen der terzStiftung das ausmass und die Folgen des demographischenWandels in unseren mitteleuropäischen gesellschaften sind heute erst denWenigsten bewusst. rené künzli und dr. thomas meyer

D

avon betroffen sind nicht nur die Gesamtbevölkerungszahl und in erster Linie die Zahl der erwerbsfähigen Personen in der Gesellschaft, die tief sinken werden. Die Altersstruktur innerhalb der Betriebe wird sich verändern und damit das Arbeitsumfeld, der Quotient der Frauenbeschäftigung wird wohl auch in der Schweiz zunächst noch weiter steigen, die Arbeitslosigkeit wird mittelfristig sinken, ein massiver Mangel an qualifizierten Arbeitskräften wird auftreten. Die Auswirkungen auf die sozialen Sicherungssysteme werden voraussichtlich nicht so dramatisch sein, wie einige Politiker sie darstellen. Die freiwillige Weiterbeschäftigung bewährter und immer noch motivierter Mitarbeitender über den 65. oder auch 67. Geburtstag hinaus kann nicht nur etliche

Selbst Kommentare verfassen Zu jeder dieser zehn Thesen gibt es eine Erläuterung mit Lösungsanregungen, die unter www.terzmagazin.ch im Archiv aufgeschaltet ist. Mitglieder der Gönnergemeinschaft der terzStiftung und terzExperten haben dort zum Beispiel die Möglichkeit, zu den einzelnen redaktionellen Beiträgen selbst Kommentare zu verfassen. terzmagazin.ch spricht primär die Altersgruppe über 50 an und bietet den Leserinnen und Lesern in den Hauptrubriken Prävention und Gesundheit, Leben und Wohnen, Finanzen und Recht sowie Mobilität und Aktivität eine Vielzahl von Informationen.

Fehlstellen wettmachen, sie entlastet auch teilweise die Rentenkassen.

Weniger Gesundheitskosten

Die Ausgaben im Gesundheitswesen werden nicht automatisch mit der steigenden Lebenserwartung wachsen. Der Gesundheitszustand der meisten Älteren ist nämlich viel besser, als es derjenige von Angehörigen früherer Generationen im selben Alter war. Damit kann nicht gemeint sein, dass die sozialstaatlichen Herausforderungen gering sind. Falls die Politik zehn Jahre lang untätig bliebe, wäre bis dahin ausser dem Gesundheitswesen auch das Rentensystem zusammengebrochen. Doch es gibt Handlungsmöglichkeiten.

Zehn Thesen der terzStiftung

Die folgenden Thesen zeigen die Position der terzStiftung zu den gesellschafts-, sozial- und wirtschaftspolitischen Aufgaben, die sich aus dem demographischen Wandel ergeben: These 1: Unser ganzes Handeln muss künftig daran gemessen werden, ob es generationenverträglich ist. These 2: Es braucht mutige, neue Lösungen für die gesellschafts- und sozialpolitischen Aufgaben, die sich aus dem demographischen Wandel ergeben. These 3: Der heutige Generationenvertrag muss den veränderten gesellschaftlichen Verhältnissen so angepasst werden, dass ein gerechter Lastenausgleich zwischen den Altersgruppen stattfindet.

Auch in der Lebensgemeinschaft Wald haben Stämme unterschiedlicher Generationen ihre Funktion. Bild: zVg These 4: Mit Blick auf Gesellschaften, ren viele Vereine und Organisationen in denen die Lebenserwartung weiter nicht handlungsfähig. steigt, sind neue Modelle für die LeThese 9: Es braucht dringend ein neues bensarbeitszeit wichtig. Bild- und Sprachkonzept für die zeitThese 5: Wer im reifen Alter eine Auf- gemässe Darstellung und Ansprache gabe hat und gebraucht wird, ist nach- älterer Personen. weislich gesünder als ein Untätiger. Durch Aktivität können also die Kosten These 10: Der demographische Wandel im Gesundheitswesen gesenkt werden. wird Wirtschaft und Gesellschaft zwingen, auf die Ressourcen und KompetenThese 6: Das Verbot der Altersdiskrimi- zen der Älteren zurückzugreifen. n nierung, das in der Schweizer Bundesverfassung unter Artikel 8 festgehalten ist, muss konsequent durchgesetzt DieWerte der terzStiftung werden. Dafür setzt sich auch die terzDie terzStiftung steht auf einem Fundament Stiftung aktiv ein. von Einstellungen und Verhaltensweisen, die werthaltig sind: Respekt und Achtung These 7: Lebenslanges Lernen ist eine vor allen Mitmenschen gehören dazu. Die absolute Notwendigkeit. Das Recht auf Bewahrung der Natur im bestmöglichen Weiterbildung im Alter muss garantiert Zustand für alle nachkommenden Generatisein, und es ist geknüpft an das Gebot onen, Aufrichtigkeit und Wahrheitsliebe, Soder Eigenverantwortung für lebenslanlidarität, Generationengerechtigkeit, Verbot ges Lernen. jeder Diskriminierung, Wertschätzung des Erfahrungswissens der Älteren, ein positives AlThese 8: Leistungen Älterer verdienen tersbild, Selbstständigkeit als Selbstbestimmehr Wertschätzung. Ohne das freiwilmung im Alltag und Eigenverantwortung lige, kompetente und meist unentgeltstehen bei der terzStiftung im Vordergrund. liche Engagement älterer Personen wä-

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«POST» Küche

22 | Ausgabe 5

Mai 2014

Ausflugsrestaurant mit exquisiter Küche die «Wirtschaft zum hirschen» in Buch bietet mit ihren attraktiven räumen und den frischen hausspezialitäten aus regionalen Produkten den idealen rahmen für Familienfeste und Firmenanlässe.

Die Wirtschaft zum Hirschenin Buch, Ausflugs- und Speiserestaurant mit Dorfcharakter.

zVg

alois schWager

S

eit zehn Jahren führen Benno und Yvonne Harder die «Wirtschaft zum Hirschen» in Buch als Ausflugs- und Speiserestaurant. Sie haben das gemütliche Dorfrestaurant 2004 von den Eltern Bennos übernommen, die dieses 48 Jahre neben ihrem Landwirtschaftsbetrieb geführt haben. Der «Hirschen», der ursprünglich

Tipp von Yvonne und Benno Harder Rezept für vier Personen

Hackbraten «Hausart» Zutaten: 600g Gehacktes gemischt, 200g Brät 1 Zwiebel gehackt, 2 Knoblauchzehen gehackt, 2 Esslöffel gehackte frische Kräuter (Basilikum, Thymian, Peterli), 2 Eier, 15 g Salz, 1 Weggli eingeweicht in Rahm/Milch Pfeffer aus der Mühle und etwas Paniermehl Zubereitung: Zwiebeln und Knoblauch in Butter andämpfen. Weggli/Rahm-Gemisch beigeben und unter Rühren köcheln lassen, bis eine dicke Masse entsteht. Auskühlen lassen. Alle Zutaten gut von Hand kneten und miteinander vermischen. Daraus zwei Hackbraten von Hand formen, im Paniermehl wenden. Auf allen Seiten in Bratenfett gut anbraten. Anschliessend im Backofen bei 180 Grad rund zwanzig Minuten fertig garen. Den Hackraten servieren wir mit hausgemachter kräftiger Rotweinsauce, hausgemachten Spätzli und Gemüsegarnitur.

«Wirtschaft zur Weinschenke» hiess, war – so weit man zurückblicken kann – immer im Besitz der Familie Harder.

Ausbau zum Speiserestaurant

Benno und Yvonne Harder haben den Hirschen nach der Übernahme erneuert und zu einem Speiserestaurant ausgebaut. Yvonne Harder ist gelernte Köchin und hat diverse Zusatzausbildungen im Bereich Gastronomie absolviert. Zusammen hat sich das Ehepaar Harder in den zehn Jahren eine treue «A la carteKundschaft» aufgebaut. 2009 haben sie in der Scheune einen Festsaal eingerichtet, in dem gut 120 Personen Platz finden. Rund 30 Hochzeiten, andere Familienfeste und Geschäftsanlässe finden heute pro Jahr in der Festscheune statt. Im Restaurant sind auch Vereine und Wandergruppen herzlich willkommen.

Qualität im Vordergrund

Im Hirschen wird durchgehend warme Küche angeboten. Sie kann als gutbürgerlich und währschaft bezeichnet werden. Bei der Zubereitung der Produkte, die nach Möglichkeit aus der Region bezogen werden, steht eine hohe Qualität im Vordergrund. In der Hirschenküche wird prinzipiell nur Schweizer Fleisch verwendet. Das Gemüse stammt, wenn möglich, aus der Region, Hauptlieferant ist Konrad Wirth aus Stammheim, die Spargeln beziehen sie von Heidi Ritter und den Käse von Susanne Tritten, beide aus Buch. Ein wichtiger Lieferant ist auch der Dorfladen Buch. Die Speisen werden frisch zubereitet und sind wenn immer möglich hausgemacht, so etwa die Schweins- und Kalbs-Cordonbleus,

der Hackbraten – diese beiden Gerichte ergänzt mit einer Auswahl frisch zubereitetem Gemüse gelten zusammen mit Schmorbraten als Spezialität –, ferner Butterknöpfli, Gratin und Kartoffelstock, aber auch sämtliche Saucen, Suppen und Desserts wie Pannacotta, Mousse au Chocolat, Tiramisu, Wähen und verschiedene Crèmen, ferner Brote, Zopf und Konfitüren. Auf Fertigprodukte wird im Hirschen verzichtet.

Attraktives Raumangebot

Die heimelige Wirtsstube bietet rund 30 Personen Platz. Das 2004 neu eingerichtete Säli, das mittels Trennwand mit dem Restaurant verbunden ist, fasst noch einmal über 30 Personen. So können hier Gesellschaften mit gut 60 Personen bewirtet werden. Während der wärmeren Jahreszeit finden weitere 40 Personen in der Gartenwirtschaft Platz. Für Gesellschaften bis zu 120 Personen bietet sich die Festscheune an. Dabei handelt es sich um einen prächtigen Festraum im Dachgeschoss der Hirschenscheune mit imposanten Dimensionen (15 Meter breit, 14 Meter tief und über 9 Meter hoch). Sie eignet sich für

Veranstaltungen aller Art, von Familienfesten über Versammlungen bis hin zu Konzerten. Weitere Infos sind unter www.hirschenbuch.ch und www.hirschenscheune.ch zu finden. n

Weintipp

Hüttwiler Lebenstrunk Barrique 2011 Die sorgfältig erlesenen Blauburgunder Trauben, gewachsen an über 40-jährigen, sorgfältig gepflegten Reben an vorzüglicher, hitziger Lage des Stadtschreibers erreichten bei der Ernte 107° Oechsle. Nach zweijähriger Lagerung im Eichenfass reifte diese kräftige, ausdrucksstarke Exklusivität zu einem edlen Burgunderwein aus dem Thurgau heran. Dieser ausgewogene Wein zeichnet sich durch ein ausgeprägtes Aroma nachWaldbeeren aus. Zarte Düfte nachVanille und Nelken umrahmen ihn. Zu degustieren am 3. Mai am Winzerapéro in der Frauenfelder Altstadt. Erhältlich direkt ab Keller: Weingut zum Rappen, 8524 Buch; www.lebenstrunk.ch; Tel. 052 746 11 90. Preis: 75 cl., Fr. 20.00

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Weinland POST - Mai 2014  

Maiausgabe 2014 der Weinland POST

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