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Ausgabe 7 – Juli 2014

Die Umweltlogistiker

aus Weinfelden setzen sich für den Menschen und die Umwelt ein. Die Firma Huber Umweltlogistik AG im Porträt. S. 6

DieUP-Gründer(v.l.n.r.):SimonScherrer,SilvanAmbergundBrendaMäder.

Die neue Stimme der Freiheit

Die freiheitsliebende Frau

Brenda Mäder aus Weinfelden hat zusammen mit ihren Gleichgesinnten eine neue Partei gegründet. Ihre ersten Ansichten zum Warum eine neue Partei notwendig ist. S. 4

seit einerwoche ist es definitiv. Die neue liberale Partei der schweiz, die unabhängigkeitspartei, wurde gegründet. sie will in den KantonenThurgau, st. gallen und Zürich aktiv werden.

Die Ostschweiz kennen lernen

Im «Ostschweizer Freizeitbuch» stecken zehn einzelne Bücher. So umfassend ist der Führer mit vielen Tipps durch die schöne Region im Osten der Eidgenossenschaft. S. 3

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marcel Tresch

ie Unabhängigkeit ist unser Programm, hat sich die am Mittwoch letzter Woche neu gegründete Unabhängigkeitspartei (UP) auf die Fahnegeschrieben.Gemeintistdamitvor allem die Selbstständigkeit und Eigenverantwortung für den Einzelnen, die Autonomie und Souveränität für kleine Gebietseinheiten sowie Ungebundenheit und Freiraum für die Partei selbst. Das Co-Präsidium haben gleich drei Persönlichkeiten übernommen: Silvan Amberg (Vorstandsleitung und Entwicklung der Partei), Simon Scherrer (Parteiprogramm und Kommunikation) und die aus Weinfelden stammende Brenda Mäder, die für den Themenbereich Vorsorge verantwortlich zeichnet. Zusammengefasst steht UP für eine Gruppe von freiheitsliebenden Bürgern, die erkannt haben, dass bestehende

Organisationen nicht in der Lage sind, die Ideen der Freiheit in ihrer gesamten Bandbreite zu vertreten. «Wir sind der Überzeugung, dass die konsequente Stimme der Freiheit einen Platz auf der politischen Bühne braucht», erklärt das Trio übereinstimmend. Und genau als diese hartnäckige, unkonventionelle und anregende Volksstimme will die Unabhängigkeitspartei auftreten.

Kein kleingeistiges Geschacher

Die UP will das Forum der Politik nutzen, um den Ideen Geltung zu verschaffen. Dennoch sind die Mitglieder gegenüber der Politik und ihrer Einmischung «in unser Leben» sehr skeptisch. Sie wollen, so teilte die neue Partei – die vorerst in den Kantonen Thurgau, St. Gallen und Thurgau aktiv werden will – mit, «darum nicht in das kleingeistige Geschacher

um Positionen und Pöstchen verfallen, sondern die Menschen vor allem zum Denken anregen.» Die UP versteht sich deshalb nicht nur als Partei, sondern auch als eine Bewegung für mehr Offenheit, mehr Selbstbestimmung und mehr Vielfalt. Damit sollen die Menschen auch angeregtwerden,ihrLebenindieeigenen Hände zu nehmen und «sich nicht vom Vollkaskostaat verführen zu lassen.» Dem Vorstand der neu gegründeten Unabhängigkeitspartei gehören weitere zwei Personen an. Generalsekretär Roger Martin ist für rechtliche und administrativ Parteibelange zuständig. Als Jurist achtet er auf formelle Notwendigkeiten undstehtderUPbeipolitischenEntscheidungenmitseinemWissenimRechtssystem zur Seite. Neben seinem politischen Engagement ist er Treuhänder und leitet sein eigenes Unternehmen. Webmaster Benjamin Maeles zeichnet für den Auftritt im Internet von UP Schweiz verantwortlich. Er ist mit seiner eigenen Firma inderWebentwicklungundimMarketing tätig und unterstützt Unternehmen bei der Kundengewinnung. n

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Juli 2014

Ausgabe 7 | 3

Einmalige Ostschweizer Erlebnisse im neu erschienenen «ostschweizer freizeitbuch» stecken zehn einzelne Bücher. so umfassend ist dieser führer durch die region zwischenTösstal und rhein,Toggenburg und Bodensee.

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marcel Tresch

n rund 20-jähriger Feldforschung hat Urs Brosy in seiner Freizeit über 4500 Ideen für die Freizeitgestaltung in der Ostschweiz gesammelt. Im Buch und auf den integrierten DVD findet man eine unglaubliche Fülle von Informationen, Beschreibungen und Bildern zu allen möglichen Freizeitaktivitäten. Sein Buch baut auf der 2007 erschienenen Erlebnis-Sammlung «Abenteuer Ostschweiz» auf. «Das neue Werk ist aber fast auf den doppelten Umfang gewachsen», so der Autor, der in seiner Freizeit fast immer irgendwo unterwegs anzutreffen ist. Der Freizeitführer bietet eine Grosszahl neuer Abenteuer und Ausflüge sowie zahlreiche zusätzliche Kapitel und Funktionen. Auch wurde die Darstellung und Gliederung verbessert. Beispielsweise durch eine regionale Einordnung der

Wandern ist des Brosys Lust

Urs Brosy, 1957 in Basel geboren, ist in Frauenfeld und im st. gallischen Gossau aufgewachsen. Nach den Primar-, Mittel-, Hoch- und militärischen Schulen absolvierte er das Studium zum Bauingenieur ETH und wurde später Fligth Attendant. Beide Berufe übt er heute noch aus und kann so seine beiden Interessen, die Ingenieurskunst und das Reisen in ferne Länder, optimal verbinden. Seit jeher übt er seine Hobbys Joggen, Biken und Wandern, die er jeweils genau dokumentierte und bebilderte, aus. So ist auch die Idee der Bücher entstanden, deren neuestes Werk jetzt vorliegt.

Erlebnisse und ein detailliertes Stichwortverzeichnis. Dem Buch liegt eine DVD bei, auf der unter anderem über 21‘000 Bilder zu finden sind.

Von der Höhle bis zum Turm

Statt zehn einzelne Bücher kaufen zu müssen, findet man im «Ostschweizer Freizeitbuch» alle wichtigen Freizeitthemen in einem einzigen Werk zusammengefasst. Ideal für die bevorstehenden Sommerferien für Erlebnisfreudige und Familien. In 480 ausführlichen Beschreibungen werden Ausflüge und Abenteuer vorgestellt. Aus 950 Spazierwegen kann man sich die passende Strecke aussuchen. 210 Themenwege warten auf Erkundung. Über 1500 Feuerstellen und Rastplätze laden zum Picknicken ein. Gut 125 Höhlen bieten Spannung und Entdeckerfreuden. Fast 200 alte Bauwerke und Aussichtstürme erfreuen die Besucher. In rund 200

Museen kann man sich weiterbilden. Etwa 300 Badeanstalten ermöglichen Abkühlungen. Und für die kalte Jahreszeit lassen mehr als 500 Wintererlebnisse keine Langweile aufkommen. Und jeden Monat öffnen einige der 220 beschriebenen Anlässe ihre Tore für Besucher. Dem Buch liegt eine DVD bei, auf der Interessierte zahlreiche zusätzliche Informationen finden. «So sind alle Spazierwege, Themenwege, Feuerstellen, Höhlen, Schlösser und Türme mit GPS-Daten belegt», erklärt der Bauingenieur ETH und Flight Attendant. Zu den meisten Beschreibungen sind Bilder hinterlegt. Weiter sind 16 Checklisten zu den wichtigsten Unternehmungen als druckbare Dokumente gespeichert und ermöglichen eine optimale Ausflugsvorbereitung. Dank Suchdokumenten für die Erlebnisse, Spazierwege und Anlässe findet jeder schnell das zu Jahreszeit, Wetter, Fitness und Vorliebe passende Ausflugsziel. Das «Ostschweizer Freizeitbuch» kann in jeder Buchhandlung, über die Homepage ostschweizerfreizeitbuch. ch oder direkt beim Autor (brosy@sunrise.ch) bezogen werden. n

Liebe Leserin, lieber Leser Es ist Sommerzeit. Die Freiluft- oder OpenairZeit geht langsam dem Höhepunkt entgegen. Die ganze Schweiz verwandelt sich an den Wochenenden in ein riesiges Festzelt. Auf einige dieser Events weisen wir in Berichten oder in unseren Agenden hin. Für alle reicht der Platz leider nicht. Sommersportarten wie Schwimmen, Biken und Leichtathletik, vor allem aber «König» Fussball haben zurzeit Hochkonjunktur und beherrschen die Sportszene. Sommerzeit ist aber auch Ferienzeit. Die Ostschweiz gilt bei vielen nicht gerade als Ferienregion. Die meisten zieht es ans Meer oder in die Berge. Aber gerade in der wärmeren Jahreszeit eignet sich unsere Region mit dem dichten Rad- und Wanderwegnetz und der einzigartigen Verbindung von Naturparadies und Wasser hervorragend für Erlebnis- und Familienferien. Erholsame Ferien wünscht Ihnen Alois Schwager Chefredaktor «POST»

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Juli 2014

Die Freiheit und Selbstverantwortung als Ziel Dieweinfelderin Brenda mäder hat die unabhängigkeitspartei gegründet und ist aus derThurgauer fDP ausgetreten. «mehr freiheit für die Bürger» ist vor allem ihre motivationen dazu.

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Die Politikerin Brenda Mäder ist in ihren Argumenten sehr überzeugend.

Bilder zVg

marcel Tresch

riginalton: «Meine klare Überzeugung ist, dass wir alle selbst fähig sind, zu denken und Verantwortung zu übernehmen. Das ist eine überaus positive Botschaft – trauen wir jedem etwas zu! Daher setze ich mich dafür ein, dass wir nicht an einem zu viel an Staat und Bevormundung und der leider aktuellen Tendenz zu immer mehr Verboten statt Freiräumen ersticken.» Mehr Motivation braucht es eigentlich nicht, um politisch klare Ziele zu verfolgen. Es mag zwar überraschen, dass Brenda Mäder mit der Unabhängigkeitspartei (UP) eine neue Partei ins Leben rief, doch die von der ehemaligen Präsidentin der Jungfreisinnigen Schweiz und Mitglied der Parteileitung der FDP Schweiz und der FDP Thurgau verfolgte politisch motivierte Linie scheint gerade und schnörkellos zu sein. Entsprechend klar sind auch ihre

Antworten auf die gestellten Fragen. Gerade doch zum Beispiel diejenige nach der viel zitierten Eigenschaften unseres Landes. Man sagt ja, kein anderes Land habe so viele Rechte und Freiheiten wie die Schweiz. «Selbstverständlich geht es uns in der Schweiz im Vergleich zum Ausland relativ gut. Aber die Tendenz ist besorgniserregend. Die Abgabenquote ist mittlerweile auf 59 Prozent angestiegen, das heisst über 59 Prozent unseres Einkommens können wir nicht mehr frei entscheiden», betont die Co-Präsidentin der UP.

Überaus deutliche Antworten

Eine der UP-Behauptungen ist, dass sich etablierte Parteien zu wenig um die Bürger und deren Freiheitsrechte sorgen. Was aber versteht sie darunter? « Allein in der vergangenen Session habe ich über zehn Vorlagen gezählt.

An der Parteigrundung der UP nahmen zahlreiche Interessierte teil.

Über höhere KEV-Abgaben und höhere Billag-Abgaben für KMU bis hin zur obligatorischen Gebühr für Einkaufstaschen, die in Geschäften abgeben werden, die mal im kleinen, mal im grossen Stil Unternehmen oder Privatpersonen weitere Vorschriften machen. Das wird im Parlament als ‹Courant Normal› behandelt. Hier gibt es beispielsweise keine Partei, die konsequent all diese Vorlagen ablehnt, nicht nur auf diese Session oder Beispiele bezogen. Ab und zu wird ein Schaden verhindert, manchmal vermindert, aber der Trend bleibt bestehen», so Brenda Mäder. Auch die Frage nach den genommenen Rechten beantwortet die UP-Politikerin aus Weinfelden klar und deutlich: «Wir haben das Recht, selbst zu entscheiden, wofür man sein Geld ausgeben will. Dazu gehört auch, dass man seine Vorsorge frei wählen und sein Geld selbst anlegen kann. Es wird dem Einzelnen hier zu wenig zugetraut. Dann haben wir eine zunehmend regulierte Wirtschaft: Grosskonzerne können dank Beratern und riesigen Rechtsabteilungen überleben aber KMU werden

immer mehr aus dem Markt gedrängt. Ein weiterer Punkt ist die ständige Bevormundung durch Vater Staat. Man sagt uns, was wir essen sollen, wo wir rauchen dürfen, dass wir Sport machen sollen und dies alles finanziert man über unsere Steuergelder.» n

Brenda Mäder in Kürze

Neben ihren politischen Aktivitäten verbringt die 28-jährige Brenda Mäder aus Weinfelden ihre Freizeit mit Halbmarathon, Inline-Skaten, Bergsteigen, Skilanglauf und -fahren, Lesen und Reisen. Fremde Länder und Kulturen faszinieren sie. «Ich finde es wichtig, über den eigenen Tellerrand hinauszublicken und habe deshalb die Chance für verschiedene längere Auslandaufenthalte gepackt. Dabei durfte ich andere Mentalitäten kennen- und schätzen lernen. Darüber hinaus wurden mir durch den erlebten Kontrast zur sonst gewohnten Kultur deren Werte besser bewusst.»

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«POST» Region

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Ausgabe 7 | 5

NEWS

Ihre Frauenfelder Messe

13.–16. November 2014

Sein Motto: «Man darf nicht stehen bleiben!»

romann gull ist ein kreativer geist, ein genussmensch und leidenschaftlicherVater. er führt eine agentur für gestaltung und Kommunikation und engagiert sich neu imVorstand der martinimäss.

Roman Gull im kreativen Gespräch mit zwei Mitarbeiterinnen.

Bilder as

alois schwager

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oman Gull hat sich früh selbstständig gemacht und mit Leidenschaft und kreativen Ideen in die Arbeit gestürzt. Er entwickelte mit einem kleinen Team von maximal vier Personen über einen Lehrmittelverlag unter anderem Mulitimedia-CDs für Banken, Versicherungen und die Lebensmittelindustrie. Ein Burnout deckte dann aber seine Grenzen auf. Mit viel Geduld und eisernem Willen hat er diese Lebenskrise überwunden. Die Selbstständigkeit musste er aber vorübergehend aufgegeben. Er liess sich nach einer Erholungsphase bei einer Agentur in St. Gallen anstellen. Sein erstes eigenes Unternehmen hat er inklusive Kundenstamm in dieses integriert. Zudem hat er für die St. Galler Agentur innert kurzer Zeit namhafte Kunden akquiriert. Einige alte Kunden hat er privat weiter betreut.

Abstecher ins Autogewerbe

Als dann Bütikofer Automobile – ein Privatkunde von Gull – sich ein neues CI geben wollte, ergriff er die Gelegenheit, um nach Frauenfeld zurückzukehren. Hier schuf er mit dem Gecko das wohl bekannteste Autobrand in der Region. Aus den geplanten drei Jahren bei Bütikofer wurden schliesslich fünf Jahre. Getreu seinem Motto «man darf nicht stehen bleiben!» machte er sich anschliessend in Frauenfeld wieder selbstständig

und gründete eine neue Agentur für Gestaltung, Kommunikation, Internet und Events. Es gelang ihm innert kürzester Frist sehr viele Kontakte wieder zu reaktivieren und neue Kunden hinzuzugewinnen. In dieser Zeit begann auch die Zusammenarbeit mit der FernsehKochshow «al dente» samt begleitendem TV-Magazin und mit Betty Bossi. Der stark wachsende Auftragseingang bewog ihn schon bald, das Unternehmen, das er anfänglich allein betrieb, aufzustocken. Heute umfasst die thematisch breit gefächerte Agentur fünf Mitarbeitende und einige Freelancer. Gull und sein Team verstehen es ausgezeichnet, sich in eine Firma oder deren Zielgruppen hineinzudenken. Das hat er vor kurzem mit dem Vorschlag für einen neuen Auftritt der MartiniMäss eindrücklich unter Beweis gestellt. Als Vorstandsmitglied will er in den nächsten Jahren kreativ an der Weiterentwicklung dieses vorweihnächtlichen Events mitarbeiten.

Seinen Kindern ein guter Vater sein

Roman Gull ist Vater dreier Kinder, von achtjährigen Zwillingsmädchen, die im Rheintal leben, und einem siebenjährigen Sohn. Die Kinder bedeuten ihm sehr viel. Um für den Sohn trotz geschiedener Ehe als Vater da zu sein und Pflichten übernehmen zu können, betreut er ihn zu fünfzig Prozent. So lebt dieser jede zweite Woche bei ihm. Er will ihm ein guter Vater sein, ihn mitprägen und vor allem für ihn da sein. Daher verbringt er so viel Zeit mit ihm wie möglich. Bei den Mädchen ist die Distanz ein gewisses Problem. Aber auch mit ihnen hält er den Kontakt so gut wie möglich aufrecht.

Raritätensammlung. Das Wochenende benutzt er bewusst, um abzuschalten und auszuspannen. Gull ist ein grosser Fan des Europaparks. Er hat sich ferner vorgenommen, wieder vermehrt Sport zu treiben. «Das Fitness-Abo ist bereits

gelöst!» Musik begleitet ihn seit seiner Jugend. Er hat früher als Gitarrist in verschiedenen Bands gespielt. Heute geniesst er die Musik mehr als Zuhörer und zwar alle Stilrichtungen von Folklore bis Heavy Metal. n

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Ein Genussmensch

Entspannung findet er unter anderm beim Genuss einer Zigarre in seinem Garten.

Roman Gull ist ein Genussmensch. Das Kulinarische begleitet ihn nicht nur im Geschäft, sondern auch in der Freizeit. Er kocht sehr gerne und schätzt feines fleischloses Essen – je schärfer umso lieber – begleitet von einem Glas kräftigen Rotwein. Entspannung findet er unter anderem in seinem Garten beim Genuss einer feinen Zigarre und einem ausgesuchten Glas Whisky aus seiner

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Gewerbe «POST»

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Juli 2014

Den Menschen und der ganzen Region zuliebe Transportieren,Verschieben, heben, saugen, spülen,waschen, Blasen, entsorgen, sortieren, reinigen, räumen, aufnehmen, Trocknen: Das sind die arbeiten, die für Kunden erledigt werden.

B

Richard (l.) und Alexander Huber leiten die Geschicke des Unternehmens.

Bild Marcel Tresch

marcel Tresch

ereits 1965 gründete Ernst Huber in Weinfelden sein Transportunternehmen. Ab 1985 wurde das Geschäft in zweiter Generation unter dem Namen Huber & Co. weitergeführt. Als 1997 ein weiterer Umzug an die Mühlfangstrasse 17 in Weinfelden vorgenommen werden konnte, erlaubten es die neuen Platzverhältnisse, die zahlreichen Dienstleistungen weiter auszubauen. «Seit 2001 sind wir ein bewilligter Entsorgungsbetrieb im Kanton Thurgau», erklärt Mitinhaber Richard Huber. Mit innovativen Ideen, neuester Umwelttechnologie und Technik wird der Fahrzeugpark laufend modernisiert. 2010 wurde schliesslich die Huber & Co. in die Huber Umweltlogistik AG umgewandelt. «Unser stärkstes Kapital sind unsere Mitarbeiter», erklärt der Geschäftsführer, der zusammen mit seinem Bruder Alexander Huber die

Geschicke des Unternehmens leitet. Darum wird auch grosser Wert auf ein gutes Arbeitsklima gelegt, welches die besten Voraussetzungen für Höchstleistungen schafft. Diese basieren wiederum auf Motivation, Vertrauen und Zukunftsperspektiven. Und die Zahlen der Huber Umweltlogistik AG sprechen für sich: Rund zwei Drittel der 22 Angestellten stehen schon mehr als zehn Jahre für das Unternehmen im Einsatz. «Dank unserer vielfältigen Logistik und Dienstleistungen sind wir in der Lage, unsere Kunden nach dem Motto prompt, zuverlässig und günstig zu bedienen», so Richard Huber.

Auch im Untergrund alles wieder in Fluss bringen

Was aber macht die Huber Umweltlogistik AG? Das Weinfelder Unternehmen ist auf die Entsorgung (Mulden, Con-

Verstopfte Leitungen werden schnell wieder zum Abfliessen gebracht.

Bild zVg

tainer, Sortierung), auf Arbeiten mit Kranen und Kehrmaschinen sowie auf Kanal- und Rohrreinigungen spezialisiert. Dazu stehen 14 Fahrzeuge täglich im Einsatz. Ein Teil befasst sich damit, was jeder Einzelne in den Städten und Dörfern verursacht: Abfall. Dazu steht für den Raum Weinfelden ein umweltfreundliches mit Gas betriebenes Fahrzeug zur Verfügung, das täglich im Auftrag des Verbandes KVA Thurgau unterwegs ist. Ein weiterer Teil ist die Möglichkeit, verschiedenste Materialien auf dem Betriebsgelände zu entsorgen. Von Montag bis Freitag, jeweils von 7.30 bis 12 und von 13 bis 17 Uhr, kann vom Alteisen über die Dachpappe bis hin zum Papier und zu den zementgebundenen Platten alles fachgerecht entsorgt werden. Für detailliertere Informationen genügt ein Telefonanruf. Ein weiteres Spezialgebiet des Betriebs sind die Kanal- und Ablaufreinigungen. Die Spezialisten sorgen dafür, dass im Rohr wieder alles zum Fliessen kommt. Zu ihren Aufgabengebieten zählen verstopfte WC-, Lavabo-, Küchen- und Badewannenabläufe, Sickerleitungen,

Dachwasserabläufe usw. Verstopfungen können durch Ansammlungen von Schlamm, Öl, Fett, Sand usw. entstehen. Ob Entsorgungen, Reinigungen oder andere Bereiche: Gut zu wissen, dass es für alle Problemlösungen Spezialisten ganz in der Nähe gibt. n

Der Umwelt Sorge tragen

Unter der Abfallverwertung versteht man die Wiederverwendung, das Recycling oder die thermische Verwertung von Abfällen. «Abfall wird in Zukunft noch mehr getrennt werden», ist Richard Huber der festen Überzeugung. Viele Abfälle können nämlich wiederverwertet werden. Die Entsorgung von Abfällen gilt aufgrund der grossen Mengen als eines der grössten Umweltprobleme. Beim Recycling werden die Abfallprodukte wiederverwertet respektive deren Ausgangsmaterialien zu sogenannten Sekundärrohstoffen. Ein aktiver Beitrag, der Umwelt mehr und mehr Sorge zu tragen.

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Juli 2014

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schuhe sind für unseren alltag unabdingbar. in jeder grösse und jeden geschmack, form und farbe ist die fussbekleidung erhältlich. Doch was macht den erfolg eines schuhgeschäfts aus? Damaris c. Bächi

S

chuhe sind nicht einfach ein Produkt für den Einmalgebrauch, sondern werden aus Materialien hergestellt, die bei guter Pflege langlebig sind und lange gut aussehen. Schuhe sind einerseits etwas Modisches, andererseits widerspiegeln sie unseren persönlichen Geschmack und unseren Stil. Manchmal ist uns zu wenig bewusst, wie sehr die «Fussbekleidung» unseren Alltag bestimmt und uns ein ganzes Leben lang begleitet. Für praktisch jede Tätigkeit gibt es verschiedene Schuhe – ob Business oder Sport, für Zuhause, für Handwerker, für den Sommer oder Winter, bei Schnee oder Regen, elegant oder ausgefallen – Schuhhäuser wie Wattinger bieten eine grosse Palette für jeden Geschmack, Alter und Einkom-

Schuhe zumWohlfühlen Ihre Füsse tragen Sie durch das ganze Leben, wir sorgen für den richtigen Auftritt zur Arbeit und in der Freizeit. Zwar sind wir keine Artisten, versuchen jedoch täglich unser Bestes zu geben, damit Sie sich Schritt für Schritt wohlfühlen – egal, um welche Art Schuh es sich handelt. Wir sind zukunftsorientiert, um Ihnen neue Produkte näherzubringen und Sie von unseren Angeboten profitieren können. Wir freuen uns, Sie demnächst wieder bei uns begrüssen zu dürfen. Bis bald! Annelies und Kurt Wattinger mit Team

men. Wer Qualitätsschuhe für sich und die ganze Familie sucht, wird diese bei Wattinger finden.

In der Nordostschweiz gut verankert

Das Unternehmen Schuhhaus Wattinger wurde vor über 100 Jahren gegründet und wird seit 1986 durch die Inhaber Annelies & Kurt Wattinger gemeinsam geführt. Während Annelies Wattinger das Geschäft an der Rathausstrasse in Weinfelden führt, kümmert sich Kurt Wattinger um das Hauptgeschäft in Oberstammheim. Das Familienunternehmen beschäftigt fünf Mitarbeiter im Schuhbereich. Beide Schuhhäuser bieten ein grosses Sortiment. So sind beide Schuhfachgeschäfte bestens in der Nordostschweiz verankert. «Mit zwei von Inhabern geführten Standorten stehen wir gut positioniert am Markt und agieren bewusst aus ländlichen Gewerbestrukturen Oberstammheim und Weinfelden», meint Kurt Wattinger. Spannend sei für die beiden, dass die Kundenbedürfnisse von Region zu Region verschieden sind. Wo an einem Ort ein Schuhmodell mit Erfolg verkauft wird, kann es am anderen Ort anders aussehen. Deshalb ist das Angebot auf die Bedürfnisse der heimischen Kundschaft angepasst, was sich erfolgreich durchgesetzt hat. «Persönliche fachkundige Beratung wird bei und gross geschrieben, zudem wird auf Pflegeprodukte hingewiesen, damit die Schuhe lange Freude bereiten», ergänzt Wattinger. Nebst Damen-, Herren- und Kinderschuhen führt er in Obstamm-

heim ein vielfältiges Angebot an Sportund Freizeitschuhen, Wanderschuhen mit den passenden Accessoires wie Rucksäcken und Wanderstöcken, um bei Touren gleich die richtige Ausrüstung dabei zu haben. Ebenso bietet er den Service, Schuhreparaturen ausführen zu lassen an und in Stammheim betreiben wir eine Ablage für chemische Reinigungen. Ähnlich auch in Weinfelden, wo jedoch das Angebot auf die Thurgauer Bedürfnisse ausgerichtet ist. Gemeinsam tätigt das Ehepaar Wattinger den Wareneinkauf, welcher in nächster Zeit für die Sommermode 2015 anbricht. Die Einkaufstour findet unter anderem auch mit Reisen an internationale Messen wie Düsseldorf, Gardasee oder Mailand statt, bei der verschiedene Marken ihre neusten Kollektionen vorstellen. Derzeit läuft bei Wattingers eine Sommeraktion: In Oberstammheim auf ausgewählten Kinderschuhen 50 Prozent Rabatt, an beiden Standorten können Jugendliche beim Einkauf vom Jugend Förder Preis profitieren und Merrell-Schuhe sind mit 30 Prozent Rabatt im Angebot. Eine Aktion wie diese kann man sich auf keinen Fall entgehen lassen.

Für Annelies und Kurt Wattinger ist die Freude am tägl

Erfolg dank zuverlässiger Partner

Der Erfolg eines Unternehmens hängt nicht nur von der wirtschaftlichen Leistung ab, die Zusammenarbeit mit Geschäftspartnern spielt genauso eine grosse Rolle. Laut Wattinger sind es

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Juli 2014

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lichen Kundenkontakt sehr wichtig.

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vor allem Marken, die für ihre Qualität bekannt sind. «Wir arbeiten seit Jahren mit starken Partnern zusammen wie ARA, Ecco, Fretz Men, Gabor, Lowa, Paul Green, Waldläufer usw., um nur einige zu nennen. Die Lieferanten bieten ein gut strukturiertes Grundsortiment

an, somit können wir eine gute Basis schaffen. Für den modischen Auftritt wird – je nach Angebot und Nachfrage – bei wechselnden Fabrikanten eingekauft.» Für einen weiteren der Mode gerechten Auftritt sorgen die kreativ dekorierten Schaufenster der beiden Filialen. «Unser Dekorateur stellt Monat für Monat unsere Produkte mit einem saisonalen Sujet in unseren Schaufenstern ins rechte Licht. Dadurch erhoffen wir die Nachfrage nach neuen Schuhen erwirken zu können.» Bei der Modebranche finden Umbrüche regelmässig statt. Trends kommen und gehen. Davon ist auch das Schuhgeschäft betroffen. Auch für Wattingers gilt es, Herausforderungen anzunehmen und erfolgreich zu meisten. Dabei stehen die Kunden immer im Mittelpunkt. «Sich gegen branchengleiche Mitbewerber am Markt zu behaupten und Nischen finden, um sich von der Masse abheben zu können, ist sehr wichtig. Mit Dienstleistungen und Serviceangeboten dem Kunden entgegenzutreten, damit unser Name immer in Verbindung mit Schuhen im Gedächnis bleibt, ist das Ziel», erklärt Kurt Wattinger. Das ist aber auch das spannende an dieser Branche

Die richtigen Schuhe sorgen für Ihren glanzvollen Auftritt.

und führt dazu, dass man immer am Ball bleibt.

Freude an seinen Kunden

Ein weiterer Punkt, der den Erfolg eines Unternehmens ausmacht, ist die Kundenbeziehung. Man muss Menschen mögen, lautet die Devise. Für die Wattingers ist dies eine Selbstverständlichkeit. Man sieht ihnen die Freude an, wenn sie Kunden bei der Suche nach den richtigen Schuhen mit Rat und Tat zur Seite stehen. Das geht nicht spurlos an den Stammertalern und den Weinfeldern vorbei. Die persönliche fachkundige Beratung und die Qualität der Produkte werden sehr geschätzt. Auch werden die Mitarbeiter bei Neuheiten und Veränderungen in der Branche weitergebildet. Denn das Know-How in einem Fachgeschäft ist massgebend für das Bestehen des Unternehmens. Die Freude an den Kunden gehört auch zu den Zielen, die sich Kurt und Annelies Wattinger für die Zukunft gesetzt haben: «Wir wollen auch weiterhin den täglichen Kundenkontakte geniessen und versuchen die Nachfolge zu regeln. Schuhe national und international zu ordern und Ihnen, geschätzte Kunden, unsere Auswahl anbieten zu dürfen, bereitet uns täglich Freude.» So profitieren auch Sie von der fachkundigen Beratung im Wattinger Schuhhaus. n

Zahlen und Fakten 1912 wurde das Wattinger Schuhhaus gegründet und 1986 von Kurt und Annelies Wattinger übernommen. Wenig später wurde das Schuhfachgeschäft umgebaut und glänzt heute durch sein modisches Erscheinungsbild. 2005 eröffnete das Unternehmen ihre Filiale an der Rathausstrasse in Weinfelden, vier Jahre später ein weiteres Geschäft in Frauenfeld, das allerdings im Juni 2014 aufgegeben wurde.

Ausgabe 7 | 9

Politsponsoring offenlegen Stimmberechtigt sind in unserer direkten Demokratie mündige Schweizerinnen und Schweizer. Doch partizipieren an hiesigen Abstimmungen und Wahlen nicht nur natürliche, sondern auch juristische Personen. Zwar steht Firmen und staatlichen Institutionen kein formelles Stimmrecht zu, gleichwohl engagieren sie sich oftmals – gerade bei Betroffenheit – ebenso stark wie Leserbriefschreiber und Podiumsteilnehmer. Durch finanzielle Zuwendungen an Parteien, Kandidaten und Komitees. Die Politik könnte kaum mehr leben, wenn diese Geldflüsse versiegen würden; eine lebendige Demokratie ist durchaus auf solche Gönner angewiesen. Umgekehrt darf man darüber diskutieren, ob es korrekt ist, wenn sich kotierte Publikumsgesellschaften des Geldes ihrer Aktionäre bedienen. Um es an politische Akteure weiterzuleiten, ohne dass die Eigentümer davon wissen – weder Umfang noch Adressat. Wie beispielsweise imVorfeld der Abzockerinitiative, als etliche Grossunternehmungen flugs die 10-Millionen-Gegenkampagne der Economiesuisse äufneten. Und dabei ihre eigenen Aktionäre und Pensionskassen schädigten – finanziell und ideell. Nicht viel besser sieht es bei den staatlichen Gesellschaften aus, wie der Post, der Ruag, der Armasuisse. Die SBB mischten sich kürzlich mit Steuergeldern in den Fabi-Abstimmungskampf ein; in Bahnhöfen und Zugwagen wurden Flyer verteilt. Dereinst werden wir – für Schaffhausen besonders relevant – über heikle AKW- und Endlagerfragen abstimmen. Wie werden sich Alpiq, Axpo und Nagra verhalten? Ich finde, dass staatliche Unternehmen eigentlich keinen einzigen Steuerfranken in Abstimmungspropaganda stecken sollten. Sie haben sich neutral zu verhalten. Thomas Minder, Ständerat (parteilos, Schaffhausen). tminder@postmedien.ch

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«POST» Amriswil

10 | Ausgabe 7

Juli 2014

Eine Strasse im neuen Look und Verkehrsführung nach über zwei Jahren Bautätigkeit eröffnet die Bahnhofstrasse am 5. Juli 2014 neu. Die stadt amriswil stellt zu diesem anlass mit diversen geschäften undVereinen ein fest für alle auf die Beine.

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Damaris c. Bächi

ie Komplettsanierung der Amriswiler Bahnhofstrasse findet nach über zwei Jahren ein glückliches Ende. Dabei wurde die Strasse auch neu gestaltet; alte Werkleitungen wurden ersetzt, den Trottoirs einen neuen Belag verpasst und eine Zone 30 für den Mischverkehr eingeführt, damit auch Velofahrer auf der Strasse fahren können. Ziel der Umgestaltung ist, dass alle Verkehrsteilnehmer gleichwertig nebeneinander fahren. Besonders der Rechtsvortritt bringt sehr viel. So kann sich die Amriswiler Bevölkerung auf eine moderne und freundlich gestaltete Einkaufsmeile freuen.

Ein vielfältiges Programm

Bei der Eröffnungsfeier ist auch das Gewerbe aktiv. Etwa 40 Fachgeschäfte an der Bahnhofstrasse sowie 40 verschiedene Vereine und die Stadt

Amriswil gestalten das Programm mit und jeder bietet auf individuelle Weise den Besuchern viele Attraktionen. Die Einweihung, die am 5. Juli ab 11.00 Uhr stattfinden wird, gliedert sich in vier verschiedene Programmteile. Im Radolfszeller Park kommen Fussballfans auf ihre Kosten. Beim MenschenKicker wird ein Töggelikastenspiel simuliert. Auch Public Viewing fehlt nicht, so kann man das Viertelfinale der Fussball Weltmeisterschaft in aller Ruhe geniessen. Zwischendurch tritt die Volkstanzgruppe Aachtal auf. Musikalisch geht es in der Schulstrasse und der Tellstrasse zu und her. Das Streichquartett begrüsst die Gäste, bevor mit der Eröffnungsansprache die Bahnhofstrasse eingeweiht wird. Musik und Tanz laden zum Vergnügen ein. Auch das Kulturforum hält einige Überraschungen bereit. Das grösste

Nach zweijähriger Bauphase ist die Bahnhofstrasse bald fertig gestellt. Highlight wird die Parade um 16.00 Uhr sein, angeführt von der Stadtharmonie Amriswil, wo die Eröffnungsfeier so richtig in Schwung kommt. Um 17.15 Uhr findet zudem ein grosser «Ballwettbewerb» statt, wo Bälle die Strasse hinuntergeworfen werden. Ein weiteres Highlight wird der Orientierungslauf sein, wo es später auch eine Rangverkündigung gibt.

Ein Geschenk an die Bevölkerung

Die Neugestaltung trägt viel zur Aufwertung der Stadt Amriswil bei.

«Die Einweihung der neu gestalteten Bahnhofstrasse ist ein Geschenk an die Amriswiler Bevölkerung – ein Dankeschön für die Geduld während der langen Bauphase», erklärt Stadträtin Daniela Di Nicola. Das Warten hat sich gelohnt und ist ein Zeichen der Urbanisierung Amriswils. Laut Di Nicola sind die Fachgeschäfte und Vereine bei der Feier besonders kreativ. «Die Geschäfte an der Bahnhofstrasse sind diesbezüglich recht innovativ und jeder bringt seine eigenen Ideen mit ein. Aussenstehende sollen sehen, was für interessante und lebendige Geschäfte

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Bilder: Damaris Bächi

es hier gibt.» Es besteht kein Zweifel, dass die Geschäfte somit für eine Aufwertung der Bahnhofstrasse und der Stadt Amriswil selbst viel beitragen. Die Bevölkerung Amriswils sowie auswärtige Besucher können sich auf eine Feier mit vielen Überraschungen freuen. n

Attraktivität nach aussen Die Bahnhofstrasse soll für die Zukunft Attraktivität und Innovation nach aussen ausstrahlen. Sie sollte neu belebt und eine Strasse für alle werden. Die Bahnhofstrasse wertet unsere Stadt auf und kommt dem Ziel, dass Amriswil städtischer wird, näher. Es ist uns wichtig, dass es ein friedliches und fröhliches Fest wird. Schön finde ich, dass die ansässigen Geschäfte wie Vereine viel zum Rahmenprogramm beitragen und mit eigenen Attraktionen dem Fest zum Erfolg verhelfen. Was es wird, lassen wir uns überraschen! Daniela Di Nicola, Stadträtin Amriswil


«POST» Events

11 | Ausgabe 7

Juli 2014

Schaffhausen wie einst zu Ritterszeiten im 15. Jahrhundert war schaffhausen mehrmals austragungsort für grosse ritterturniere. Dieses spektakel erlebt nun im 21. Jahrhundert ein revival, das jung und alt nicht verpassen darf. Damaris c. Bächi

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m Mittelalter war die Munotstadt ein Schauplatz mit bis zu 200 Kämpfen, wo Reiter mit ausgestreckten Lanzen aufeinander zudonnerten, Schwerter klirrten und eine fröhliche Menge gespannt dabei zuschaute. Es gab zwar in den meisten Orten Europas solche Turniere, doch nirgendwo im deutschen Sprachraum ist der Ablauf eines solchen Turniers schöner beschrieben als in Schaffhausen. Zwei Spanier am Konzil von Basel haben bei ihrem Besuch der Ritterspiele diese wertvollen Berichte verfasst. Anlässlich der Sonderausstellung im Museum zu Allerheiligen über das Ritterturnier finden vom 10. bis 20. Juli 2014 die Ritterspiele auf dem Herrenacker statt. Und dank dieser Berichte kann das kommende Turnier sehr authentisch rekonstruiert werden.

Turniere mit Geschichte verknüpft

Ritterspiele und Mittelalterspektakel sind derzeit auf dem Vormarsch. Laut Museumsdirektor Peter Jezler werden

die Ritterturniere in Schaffhausen zu einem Erlebnis und erklärt uns den Ablauf mit geschichtlichen Hintergründen. «Eine erste Wiederbelebung hat zur Einweihung des autofreien Herrenackers stattgefunden. Diesmal ist der Anlass noch grösser und wissenschaftlich unterlegt. Es wird ein farbenfroher Anlass mit einer anmutigen Rahmengeschichte. Der Spanier Pero Tafur hat Caspar und Margarete von Klingenberg auf ihrer Pilgerfahrt nach Santiago de Compostela kennen gelernt. In Basel hört er, dass der Klingenberger als Turnierrichter in Schaffhausen amtet. Hier trifft er das Paar beim grossen Einzug der Damen und schenkt ihm einen Falken und einen Windhund. Klingenberg zeigt Pero im Gegenzug, welche Reitkünste er mit seinem neuen Pferd vollbringen kann. Das Publikum lernt damit die drei wichtigsten Tiere des Adels kennen, noch bevor die Kämpfe losgehen. Dann folgen die Kämpfe, die mit offenem Ausgang als richtige Sportereignisse ausgetragen werden. Spektakulär ist das Lanzenstechen

Ein weiterer Höhepunkt ist das Söldnerlager der Company of Saynt George.

Bild: zvg

Die derzeit besten Reiter auf dem Schaffhauser Herrenacker. aber auch das sogenannte Nachturnier, wenn im Massenkampf jeder versucht, mit dem Schwert die Helmzier vom Kopf zu schlagen.»

Reiter, Pferde und Narren

An den Ritterspielen in Schaffhausen treten die besten Reiter der Welt auf und geben mit edelsten Pferden ihre Reitkunst zum Besten, Ritter kämpfen in unpräparierten Lanzen und authentischen Rüstungen, ein Narr und seine Narrenkinderschar unterhält das Publikum und daneben lebt die Company of Saynt George im Kreuzgang einen farbenfrohen Mittelalteralltag. Ein Hochgenuss, nicht nur für Ritterfans, denn es gibt viel Wissenswertes zu sehen und zu hören. Daneben kann man sich vom mittelalterlichen Treiben anstecken lassen und alte Handwerkskunst besichtigen. Auch die Kleinen kommen nicht zu kurz und können bei diversen Aktivitäten mitmachen. Für Speis und Trank im Stil der Ritterzeit ist ebenfalls gesorgt. Eine Falkenschau und originalgetreue Livemusik begleiten die festlichen Wettkämpfe. Die ganze Organisation jedoch ist ein nicht zu unterschätzender Aufwand, bei dem viel Helfereinsatz nötig ist. Mehrere Teams sind bei Organisation und Durchführung im Einsatz. Das reicht vom Eventmanagement über die Logistik, Sicherheit und Kommunikation

Bild: zvg

bis zur Regie, den Rüstungen und Requisiten und natürlich der historischen Reitkunst. Im Hintergrund hilft auch die Stadt Schaffhausen tatkräftig mit. Für Peter Jezler werden die Ritterspiele auch aus einem anderen Grund ein unvergessliches Erlebnis sein: «Für den Turnierreiter Toby Capwell (Kurator an der berühmten Wallace-Collection in London) wird Schaffhausen zum Höhepunkt seiner ganzen bisherigen Turnierkarriere. Noch nie wurde ein solcher Anlass mit vergleichbarem Anspruch an Authentizität geplant.» n

Geschichte wird lebendig Ein solcher Anlass stellt höchste Anforderungen ans Eventmanagement. Die Hauptarbeit des Eventmanagements leistet die erfahrene Suzanne Mennel vom Museum zu Allerheiligen. Hier laufen die Fäden zusammen, hier müssen tausend Mosaiksteine zu einem Bild vereint werden. Ziel ist es, Geschichte und Kultur lebendig zu vermitteln. Dass Schaffhausen im Turnierwesen aus Gründen der Überlieferung international einen solch hohen Stellenwert besitzt, ist eine einzigartige Chance. Peter Jezler, Direktor Museum zu Allerheiligen

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Gewerbe «POST»

12 | Ausgabe 7

Juli 2014

20 Jahre Verkäuferschmiede – eine E

Das renommierte unternehmen umberto saxerTraining ist seit 20 Jahren ungebrochen erfolgreich am markt. es hat sich unabhängig von derwirtschaftslage stets positiv entwickelt.

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alois schwager

er Wettbewerb ist heute anspruchsvoller denn je. Umso erfreulicher ist es, wenn Unternehmen auf eine 20-jährige Erfolgsgeschichte blicken können und die Weichen für die Zukunft stellen. Seit 1994 ist die Umberto Saxer Training die Expertin für eine systematische und nachhaltige Verkaufsleistung für Unternehmen und deren Mitarbeitende. Unternehmen, welche sich in diesen 20 Jahren für eine Zusammenarbeit mit der Umberto Saxer Training entschieden haben, konnten ihr Umsatzpotenzial vermehrt ausschöpfen bis hin zu Marktführerschaften in nationalen wie auch internationalen Märkten. Dieser Erfolg ist in erster Linie auf die konsequente Ausrichtung auf den Verkauf in allen Lebensbereichen und die unerschütterliche Überzeugung zurückzuführen, dass Verkaufen erlernbar ist und jeder sich im Verkauf verbessern kann.

Komplimente Stefan Reichmann, Geschäftsführer: Es ist völlig unbestritten, dass man Verkaufen lernen kann. Der ausschlaggebende Punkt ist, dass wir es in der kürzest möglichen Zeit so gut wie möglich lernen möchten, und da ist Umberto Saxer der einzige, der das hinbekommt. Stefan Russian, Key Account Manager: Innerhalb von 2 Jahren konnten wir den Umsatz vervierfachen. Michel Bronner, Geschäftsführer: Die Praxisnähe begeistert mich einfach. Mario Görlach, Unternehmer: Das Seminar mit Umberto Saxer hat in unserer ganzen Vertriebsmannschaft einen Ruck gegeben, wodurch wir unseren Umsatz mittlerweile verfünffacht haben.

Eine Vorreiterrolle

Seit ihres Bestehens hat die Umberto Saxer Training immer wieder eine Vorreiterrolle im Markt eingenommen, welche sie auch heute noch hält und ständig ausbaut. Viele Unternehmen der Weiterbildungsbranche haben erkannt, dass sowohl die Verkaufskybernetik® als auch der Marktauftritt der Umberto Saxer Training funktionieren und sehen diese als Vorbild an.

Einführung einer Lernplattform

Erst vor Kurzem wurde mit der Lernplattform eduno.com ein weiterer Meilenstein gesetzt, welcher nachhaltiges Lernen mit den modernsten Technologien verknüpft und die persönliche Weiterentwicklung eines Menschen unabhängig von Ort und Zeit macht. Man kann klar sagen, dass die Umberto Saxer Training die Weiterbildungsbranche in den letzten 20 Jahren spürbar geprägt hat.

erst etwas vorweisen wollte, bevor er sein Wissen an andere weiter gab. 1994 gründete er dann seine Firma, die Umberto Saxer Training und bot Verkaufsschulungen an. Es war allerdings nicht so, als hätte die Welt auf Umberto Saxer gewartet. Auf seine erste kleine Mailingaktion an über 100 ausgewählte Firmen und Personen erhielt er genau zwei Antworten. Einer beschwerte sich und bat, keine Werbung mehr zu senden und ein anderer sandte den Brief zurück und hatte die Schreibfehler rot markiert. Der frisch gebackene Unternehmer wusste jedoch, dass man mit harter Arbeit und einem Ziel vor Augen seinen Weg machen kann. Er blieb dran und entschied sich, kleine kostenlose Seminare anzubieten, in welchen die Teilnehmenden ihn und seine Technik kennen lernen konnten. Von da an ging es stetig und steil bergauf. Schon drei Jahre nach der Gründung erschien sein Hörbuch «Bei Anruf Erfolg», welches bis heute das meistverkaufte Hörbuch des Rusch Verlages ist. Kurz darauf erschien auch die gebundene Buchausgabe von «Bei Anruf Erfolg» im renommierten Ueberreuther Wirtschaftsverlag. Beide Werke wurden zu

Die Begeisterung ist beim Verkaufen oft das Zünglein Bestsellern und gelten als Standardwerke für jeden Verkäufer. Mit der Zeit kamen weitere festangestellte Trainer hinzu und auch das Team im Hintergrund wuchs. Die Umberto Saxer Training baute Kunden im gesamten deutschsprachigen Raum und über diesen hinaus auf.

Wie hat alles angefangen?

Der Mensch, welcher den Stein ins Rollen gebracht hat und gleichzeitig auch Namensgeber des Unternehmen ist, ist Umberto Saxer. Als gelernter Schmied und Landmaschinenmechaniker hat er durch familiäre Veränderungen den Schritt in den Verkauf gewagt. Innert kurzer Zeit wurde er einer der besten Verkäufer der Rentenanstalt, der heutigen swisslife. Er merkte, dass ihm das Verkaufen liegt und entwickelte seine eigene Technik, die Verkaufskybernetik®, wie er sie später nennen sollte.

Schritt in die Selbstständigkeit

Den Schritt in die Selbstständigkeit machte er jedoch erst 1994, da er

Verkaufen ist lernbar, so lautet Umberto Saxers feste Überzeugung.

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Gewerbe «POST»

Juli 2014

Ausgabe 7 | 13

Erfolgsgeschichte aus dem Thurgau Ein nachvollziehbares und wiederholbares System

an der Waage.

Bilder: zVg

Firmentrainings werden auf Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch durchgeführt. Auch zu den öffentlich angebotenen Seminaren kommen Teilnehmende von weit her, um sich das entscheidende Wissen anzueignen, welches ihnen einen klaren Wettbewerbsvorteil schafft.

Ein massgebliches Kriterium, warum sich so viele für die Umberto Saxer Training entscheiden ist, dass sie mit der Verkaufskybernetik® von Umberto Saxer ein nachvollziehbares und vor allem wiederholbares System für ihren Verkauf erhalten. Zudem hilft dieses System dabei, das gesamte Unternehmen auf den Verkauf auszurichten. Wichtig dabei war immer, dass man sich weder auf bestimmte Branchen ausgerichtet hat, noch auf bestimmte Berufsgruppen. Die Überzeugung ist ganz klar, dass überall kommuniziert wird und eine Firma sich nur dann auf den Verkauf ausrichten und ihr Potenzial ausschöpfen kann, wenn alle Mitarbeitenden mit Kundenkontakt die gleiche «Sprache» sprechen, also hier die gleichen Kommunikationstechniken anwenden.

Lernen muss Spass machen

Die Begeisterung im Verkauf ist oftmals das Zünglein an der Waage, ob es zum Abschluss kommt oder nicht. Und genau diese Begeisterung erleben Teilnehmende an den Seminaren. Wer

Umberto Saxer merkte, dass ihm das Verkaufen liegt.

Ein massgebliche Kriterium: Saxers System ist nachvollziehbar und wiederholbar. einmal dabei war, merkt schnell, dass es hier nicht um trockene Vermittlung von theoretischen Inhalten geht. Für die Umberto Saxer Training stand bei ihrem Wirken eines immer im Vordergrund: Lernen muss Spass machen und Teilnehmende müssen schnell erste Erfolge am Seminar und in ihrem Alltag erreichen. Diese Kombination von Spass mit einer nachhaltigen Wissensvermittlung hat die Umberto Saxer Training über die Jahre immer weiter verfeinert und perfektioniert. Allerdings musste man feststellen, dass es immer wieder Gründe gab, warum Menschen es nicht schafften, an den Veranstaltungen teilzunehmen, um selbst auch zu profitieren. Manche hatten nicht die Möglichkeit, mehrere Tage am Stück der Firma fernzubleiben, andere hatten einen zu grossen Aufwand für die weite Anreise, dass dieser für sie in dem Moment nicht tragbar war. Als die Umberto Saxer Training dies erkannte, fiel die Entscheidung, etwas zu schaffen, was diese Hürden aus dem Weg räumt. Mit der Markteinführung der eigenen Lernplattform eduno.com schuf das Unternehmen eine ideale Möglichkeit, um mit Spass und Motivation jedem

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den Zugang zur Verkaufskybernetik® zu geben. Die Umberto Saxer Training ist seit Beginn bestrebt, Menschen in der persönlichen Entwicklung mit nützlichen Methodiken und effektiven Lerntechniken zu unterstützen. Diese Tugenden werden gelebt und Teilnehmende können sich künftig auf viele Neuerungen und Innovationen der Umberto Saxer Training freuen. n

Gründer und Namensgeber

Umberto Saxer ist Urheber der Verkaufskybernetik®. Er ist seit mehr als 20 Jahren Top-Verkäufer, Verkaufsleiter und Top-Verkaufstrainer mit Umsatzrekorden. In seinen Seminaren und auf seiner Online-Lernplattform eduno.com lernen Sie praxiserprobte und nachvollziehbare Techniken, welche vielen Verkäufern zu markanten Umsatzsprüngen verholfen haben. Der Bestsellerautor von Standardwerken wie «Bei Anruf Erfolg» und «Einwandfrei verkaufen» ist einer der gefragtesten Trainer in Europa. www.umberto.ch

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«POST» Stellenmarkt

14 | Ausgabe 7

Juli 2014

Sehr vielseitige Tätigkeit innen und aussen Zimmerleute erstellen und sanieren sowohl im innen- wie im aussenbereich verschiedenste holzkonstruktionen.Von den fachleuten wird ein äusserst hohes handwerkliches Können erwartet.

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marcel Tresch

immerleute zeichnen sich für den ganzen Produktionsablauf verantwortlich. Das heisst, sie sind von der Herstellung der Einzelteile bis hin zur Montage vor Ort zuständig. Sie richten Dachstühle auf, bauen Holzhäuser, Scheunen und Sporthallen, fertigen Brücken und Fassaden. Sie konstruieren auch Treppen, Türen und Tore, täfern Wände und Decken, verlegen Böden und setzen Fenster ein. Zudem dämmen sie Wände, Decken und Dächer. Je nach Verwendungszweck und Anforderung wählen sie ein geeignetes Holz und verarbeiten dieses bis zum Endprodukt. Die Zimmerleute zeichnen und konstruieren Bauteile von Hand oder am Computer mittels CAD. Die Masse aller Bauteile übertragen sie von den Konstruktionsplänen auf das Holz. Danach sägen, fräsen, hobeln und bohren sie die Holzteile in die gewünschte Form. In der Werkstatt be-

fassen sie sich auch mit der Vorfabrikation von Elementen wie ganzen Decken oder Wänden. Dazu arbeiten sie mit modernen Sägen, Fräsen, Balkenhobel, Hobel, Stemm- und Bohrmaschinen.

Sehr gefragte Berufsfachleute

Die vorbereiteten Bauteile montieren die Zimmermänner und Zimmerinnen auf der Baustelle. In Teamarbeit verbinden sie die Bauteile mit Schrauben und Nägeln. Das sehr exakte Arbeiten sowie ein gut eingespieltes Team sind unerlässlich. Neben ihrer Arbeit im Neu- und Innenausbau renovieren die Zimmerleute auch Altbauten. Ausserdem übernehmen sie Isolationen von Gebäuden und Gebäudeteilen (Wärmeund Schalldämmungen). Im Weiteren kennen sie sich auch mit den sogenannten Cleantech-Produkten aus. Sie sind deshalb in der Lage, Photovoltaik- und Solarsysteme zu montieren. Die sehr

Zimmermannsarbeiten gehören zu den spannendsten Phasen eines Hausbaus. gefragten Berufsfachleute sind sich der Gefahren in ihrem Beruf bewusst und schützen sich entsprechend. Sie beachten die Sicherheitsvorschriften, treffen Massnahmen zur Unfallverhütung und tragen die persönliche Schutzausrüstung. Um die Umwelt nicht zu gefährden, befolgen sie im Weiteren die Umweltschutzbestimmungen. Das auf den Baustellen anfallende Restmaterial entsorgen sie gemäss Vorschriften.

Weiterbildungsmöglichkeiten

Umbauten alter Holzhäuser gehören zu den Spezialitäten eines Zimmermanns.

Die Ausbildungszeit zum Zimmermann und zur Zimmerin in einer Zimmerei oder in einem Holzbaubetrieb dauert vier Jahre. Die schulische Bildung beinhaltet explizit die berufsspezifischen Fächer. Die Weiterbildungsmöglichkeiten bestehen in Angeboten von Fachund Berufsfachschulen, des Verbandes Holzbau Schweiz sowie des Verbandes Schweizerischer Schreinermeister und Möbelfabrikanten. Im Weiteren können die Berufe Holzbau-Vorarbeiter (Verbandsprüfung), Holzbau-Polier und Holzfachmann (beide mit eidgenössischem Fachausweis) angestrebt werden. Der Abschluss der Höheren

Bilder zVg

Fachprüfung ist für die Weiterbildung zum Holzbau-Meister möglich. Die Höhere Fachschule bildet schliesslich Dipl. Techniker HF Holztechnik, Vertiefung Holzbau, aus und an der Fachhochschule kann der Bachelor of Science (FH) in Holztechnik, Architektur oder Bauingenieurwesen absolviert werden. n

Das Bewerbungsgespräch I

Jedes Vorstellungsgespräch ist auch ein Verkaufsgespräch Ihrer Person, Ihrer beruflichen und persönlichen Qualitäten. Achten Sie auf angemessene, der Stelle angepasste Kleidung. Treten Sie höflich, aber selbstbewusst auf. Stellen Sie gezielte, vorbereitete und spontane Fragen. Lassen Sie sich das Unternehmen, das Umfeld, Ihre Tätigkeit beschreiben/zeigen. Wer sind Ihre Vorgesetzten, Ihre Kollegen und wie sieht Ihr Arbeitsplatz aus? Fragen Sie nach einer schriftlichen Stellenbeschreibung. Haben Sie noch Fragen zum Bewerbungsgespräch? Trio Personal hilft Ihnen gerne weiter.


Juli 2014

«POST» Stellenmarkt

Ausgabe 7 | 15


«POST» Ratgeber

16 | Ausgabe 7

Nicht mehr müssen, sondern dürfen Pensionierte menschen müssen nicht mehr, sie dürfen. sie widmen 79 Fit/Gym Turngruppen im ganzen sich vorwiegend dem, was sie interessiert und ihnen freude berei- Kanton Thurgau werden Beweglichkeit, Kraft, Ausdauer, Koordination tet. Pro senectuteThurgau hat das entsprechende angebot dazu. ruTh meTTler ernsT

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rwachsene und vor allem pensionierte Menschen widmen sich dem, was sie interessiert und ihnen Freude bereitet sowie denjenigen Themen, die sie für ihre Lebensumstände benötigen. Sie bestimmen, in welchem Tempo sie das Leben angehen, wann, wo, wie und mit wem zusammen sie sich bewegen oder sich Wissen aneignen. Pro Senectute Thurgau hält ein vielseitiges Bildungs- und Sportangebot für sie bereit. Engagierte und qualifizierte Kursleiterinnen und Kursleiter planen und organisieren für sie. Sie kennen ihre Bedürfnisse und gehen darauf ein. Die Angebote bieten auch immer viel Raum für den Austausch untereinander.

Machen Sie mit

Machen Sie mit und lernen Sie Pro Senectute Thurgau kennen. Eine gute Gelegenheit dazu ist der Mach-mitAnlass am 20. August in Pfyn. Für Velound Wanderfreunde startet um 10 Uhr je eine Tour. Ab 13.30 Uhr haben Sie die Möglichkeit, Nordic Walking oder einen Kneipp-Spaziergang zu absolvieren, Ihre Geschicklichkeit zu testen, vergnügt das Tanzbein zu schwingen oder einfach die Festwirtschaft zu geniessen. Weitere Informationen unter 071 626 10 83, www.tg.pro-senectute.ch.

Sport- und Bewegungsangebote

Pro Senectute Thurgau bietet fortlaufende Sport- und Bewegungsangebote, Velotouren und Wanderungen an. In

und Reaktionsschnelligkeit mit und ohne Musik trainiert.

Line Dance, Country Line Dance, internationale Tänze, Zumba Gold oder unsere Tanznachmittage in Diessenhofen und Münchwilen sind beliebte Treffpunkte für Tanzbegeisterte.

Bewegungsund Gesundheitskurse

Bewegungs- und Gesundheitskurse ergänzen das Angebot: Ob Pilates, Feldenkrais, Zumba Gold, Tennis, Nordic-Walking-Technikkurs, Qi Gong, ganzheitliches Rückenturnen oder Tennis, bei uns treffen Sie auf Gleichgesinnte und werden von fachlich ausgewiesenen Kursleitenden unterrichtet. Fragen Sie nach Kursort, Daten, Zeiten und Kurskosten.

Sprachen verbinden

Sprachen verbinden und öffnen neue Horizonte. Die Englisch-, Französisch-, Italienisch- und Spanischkursgruppen von Pro Senectute Thurgau freuen sich über neue Teilnehmende. Der Eintritt ist jederzeit möglich. Melden Sie sich für eine Schnupperlektion an. Gemeinsam wird eine passende Kursgruppe für Sie gefunden. Anfängerkurse starten, sobald genügend Teilnehmende vorhanden sind.

Von der Beratung über den Support bis zum Kurs

Das vielseitige Computer- und Multimediaangebot bietet sowohl für Einsteigerinnen und Einsteiger als auch für Könnerinnen und Könner Grundund Spezialkurse sowie Vertiefungs-

Juli 2014

Mehr Gelassenheit Mit Wonne lauschte ich letzthin dem Referat des Philosophen Prof. Dr. Wilhelm Schmid aus Berlin, der das sogenannte dritte Viertel des Lebens aufgrund seiner eigenen Erfahrungen folgendermassen beschrieb: «Ich kann das, heisst jetzt mehr als je zuvor: Ich weiss, wie die Dinge laufen und kann die vertrauten Abläufe wie im Schlaf steuern. Nachlassende Kräfte kann ich auf diese Weise auffangen. Die geistigen Kräfte scheinen sogar zuzunehmen, denn ich kann sie besser kanalisieren. Ich muss nicht mehr alles machen, was machbar ist, sondern kann sortieren und gezielter auswählen. Was ich mache, kann ich verlässlich gut und sehr gut realisieren.» Nach 50 Jahren offeriert das Leben noch Jahre und Jahrzehnte, die lange voller Aktivität sein können. Die merklichen Anzeichen des Älterwerdens sind jedoch bereits spürbar und damit gilt es zurechtzukommen. Unabdingbar für diese Lebensphasen ist gemäss Prof. Dr. Schmid genügend Gelassenheit! Und das lässt sich leichter sagen als verwirklichen. Das Buch: «Gelassenheit. Was wir gewinnen, wenn wir älter werden» (Insel Verlag Berlin 2014) kann ich Ihnen nur empfehlen. Ruth Mettler Ernst, Bereichsleiterin Bildung und Sport, Pro Senectute Thurgau rmettler@postmedien.ch

workshops an. Sie werden gut beraten und haben die Möglichkeit, sich mit einem Supportpaket Unterstützung zu sichern. Bestellen Sie das Kursprogrammm «aktiv» unter 071 626 10 83, info@ tg.pro-senectute.ch. Die Homepage www.tg.pro-senectute.ch hält weitere Informationen für Sie bereit. n

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Bestellung und Auskunft: Pro Senectute Thurgau, Rathausstrasse 17, 8570 Weinfelden Telefon 071 626 10 80, info@tg.pro-senectute.ch, www.tg.pro-senectute.ch


«POST» Immobilienmarkt

Juli 2014

Ausgabe 7 | 17

Den Nachlass zu Lebzeiten regeln

Die meisten menschen werden imVerlauf ihres lebens mit erbschaftsangelegenheiten konfrontiert.worauf man achten muss, damit der nachlass wunschgemäss verteilt werden kann.

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n der Schweiz wird weit mehr Vermögen vererbt, als private Haushalte sparen – im Jahr 2000 waren es laut Schätzung in einer Nationalfondsstudie rund 30 Milliarden Franken. Erfahrungsgemäss besteht rund ein Drittel bis zur Hälfte der vererbten Vermögen aus Immobilien. Diese Tatsache ist laut Werner Fleischmann, Inhaber von Fleischmann Immobilien, mit verschiedenen Herausforderungen verbunden: «Damit man Häuser so vererben kann, wie man es sich vorstellt, braucht es zu Lebzeiten Vorkehrungen und gewisse Formalitäten.» Das sei Grund genug, um sich als Grundeigentümerin oder Grundeigentümer frühzeitig Gedanken darüber zu machen, wie die Nachwelt einst vom Vermögen profitieren kann.

rund um den Nachlass. Einen guten Überblick vermittelt das Online-Portal der Schweizer Behörden «ch.ch», wo auch auf die gesetzliche Erbfolge verwiesen wird, die im Schweizerischen Zivilgesetzbuch geregelt ist. Werner Fleischmann mahnt aber, dass Erbangelegenheiten in einer Familie nicht tabu sein dürften. Eine deutsche Studie zeigt auf, dass rund die Hälfte aller Erblasser nicht mit ihren Nachkommen über den Erbfall reden – laut Fleischmann dürfte dies aufgrund seiner Erfahrung auch im Thurgau nicht viel anders sein. Um die eigene Hinterlassenschaft zu regeln, kämen beispielsweise ein Testament, ein Erbvertrag oder auch Schenkungen zu Lebzeiten in Frage. Fleischmann Immobilien arbeitet beim Verkauf von Liegenschaften mit ausgewiesenen Fachleuten für Erbschaften zusammen.

Erbteilung kann Streit auslösen.

Bild istockphoto.com

dem eigenen Vermögen nach dem Tod weiter gehen soll. Es wird unterschieden zwischen dem eigenhändigen Testament, dem öffentlichen Testament (Unterzeichnung vor Urkundsperson und Zeugen) sowie – ausnahmsweise – dem mündlichen Testament vor Zeugen. Um über eine Erbschaft verfügen zu können, wird ein Erbschein benötigt, den man beim zuständigen Notariat beantragen muss.

Nicht jedes Erbe ist aber willkommen: Wer von einer bestimmten Person nichts bekommen möchte, kann die Erbschaft innerhalb dreier Monate ausschlagen. Das kann verschiedene Gründe haben, zum Beispiel wegen hoher Schulden. Zu beachten gilt ferner, dass auf Erbschaften und Schenkungen im Kanton Thurgau (mit Ausnahme des Ehegatten und der Nachkommen) eine Steuer zu entrichten ist. www.ch.ch/de/erbschaft. n

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Das Testament ist eines der bekanntesten Mittel, um festzulegen, wie es mit


«POST» Kalender

18 | Ausgabe 7

KlubWeinfelden nach dessenTeilnahme am Eidgenössischen Jodlerfest in Davos.

Theater/Aufführungen Freitag, 11. Juli, 21.15 Uhr

Sandbänkli Bischofszell Sommerkino Das Kulturverein «kulTisch» zeigt im Innenhof der Aula Sandbänkli den Film «DasWunder von Bern».

Donnerstag, 17. Juli, 20.30 Uhr 28. bis 30. Juli, BrauereiwieseWeinfelden, Zirkus Stey – Der Zirkus ist der einzige Ort, in dem man mit offenen Augen träumen kann. Seit 65 Jahren begrüsst der Zirkus Stey sein Publikum im Chapiteau. Der Traditionszirkus präsentiert jedes Jahr ein neues, internationales Programm. Als erster Zirkus in Europa ist es dem Zirkus Stey gelungen, komplette Ensembles aus China, Russland, der Mongolei und Kuba zu verpflichten.

Musik/Tanz/Unterhaltung Sonntag, 6. Juli, 18.00 Uhr

Bahnhof/RathausplatzWeinfelden Vereinsempfang DerTradition entsprechend empfängt die GemeindeWeinfelden den Jodler-

Marktplatz Amriswil Varietéprogramm «Variété PaVé» ist eineTruppe von Schauspielern aus der Schweiz und Deutschland. Sie zeigt ein einstündiges Varietéprogramm für die ganze Familie.

Freitag, 18. Juli, 21.15 Uhr

Sandbänkli Bischofszell Sommerkino Das Kulturverein «kulTisch» zeigt im Innenhof der Aula Sandbänkli den Film «As it is in Heaven».

Mittwoch, 23. Juli, 21.30 Uhr

Sportwiese SangenWeinfelden Open Air Kino Das Open Air KinoWeinfelden zeigt den Streifen «Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand».

Donnerstag, 24. Juli, 21.30 Uhr

Sportwiese SangenWeinfelden Open Air Kino Das Open Air KinoWeinfelden zeigt die Pemiere «HowToTrainYour Drago 2».

Freitag, 25. Juli, 21.15 Uhr

Sandbänkli Bischofszell Sommerkino Das Kulturverein «kulTisch» zeigt im Innenhof der Aula Sandbänkli den Film «Angel’s Share».

Freitag, 25. Juli, 21.30 Uhr

Sportwiese SangenWeinfelden Open Air Kino Das Open Air kinoWeinfelden zeigt den Streifen «Der Goalie bin ig».

Samstag, 26. Juli, 21.30 Uhr

Sportwiese SangenWeinfelden Open Air Kino Das Open Air KinoWeinfelden zeigt den Streifen «Super-Hypochonder».

Sonntag, 27. Juli, 21.30 Uhr

Sportwiese SangenWeinfelden Open Air Kino

Das Open Air KinoWeinfelden zeigt den Streifen «Philomena».

Montag, 28. Juli, 21.30 Uhr

Sportwiese SangenWeinfelden Open Air Kino Das Open Air KinoWeinfelden zeigt den Streifen «Eyjafjallajökull – DerVulkan».

Montag bis Mittwoch, 28. bis 30. Juli BrauereiwieseWeinfelden Klassische Zirkus-Show Aufführungszeiten unter www.zirkus-stey.ch.

Dienstag, 29. Juli, 21.30 Uhr

Sportwiese SangenWeinfelden Open Air Kino Das Open Air KinoWeinfelden zeigt den Streifen «The Lego Movie».

Mittwoch, 30. Juli, 21.30 Uhr

Sportwiese SangenWeinfelden Open Air Kino Das Open Air KinoWeinfelden zeigt den Streifen «Fack Ju Göhte».

Donnerstag, 31. Juli, 21.30 Uhr

Sportwiese SangenWeinfelden Open Air Kino Das Open Air KinoWeinfelden zeigt die Premiere «Jersey Boys».

Sport / Vorträge/Diverses Bis Sonntag, 29. Juni, ganzer Tag

Altstadt Bischofszell 13. Rosen- und Kulturwoche Der traditionelle Anlass steht unter dem vielversprechenden Motto «Das Rosenerl ebnis».

Donnerstag, 26. Juni, 9.30 Uhr

Schwimmbad Amriswil Aquafit Bewegungsfreudige haben die Gelegenheit, sich mit dem ElementWasser fit zu halten (nur bei schönemWetter).

Samstag, 28. Juni, 17.00 Uhr

Restaurant Rössli Hemmerswil Rössli Dart-Cup. Beim 4 von 13Turnieren kann man sich für den Final der 16 Besten im November qualifizieren.

Mittwoch, 2. Juli, 14.00 Uhr

SportanlageTellenfeld Amriswil Rössli Dart-Cup. Amriswil Athletics LGeO führt den diesjährigen Kantonalfinal im UBS Kids-Cup durch.

Samstag, 5. Juli, 11.00 Uhr

Bahnhofstrasse Amriswil Einweihung Bahnhofstrasse

Juli 2014

Impressum «Weinfelder POST» Rathausstrasse 18, CH-8570 Weinfelden www.weinfelderpost.com Telefon +41 52 740 54 00. Telefax +41 52 740 54 01 WYPAG AG «POST» Medien Iselisbergstrasse 4, CH-8524 Uesslingen info@postmedien.ch, www.postmedien.ch Telefon +41 52 740 54 00. Telefax +41 52 740 54 01 Geschäftsleiter und Herausgeber: Felix Walder, fwalder@postmedien.ch Chefredaktor: Dr. Alois Schwager (as), aschwager@postmedien.ch Redaktion: Marcel Tresch (mt), mtresch@postmedien.ch; Damaris C. Bächi (db), dbaechi@postmedien.ch Autoren: Joachim Bauer, jbauer@postmedien.ch; Ralph Bauert, rbauert@postmedien.ch; Guy Besson, gbesson@postmedien.ch; Herbert Bollhalder, hbollhalder@postmedien.ch; Ursula Dünner, uduenner@postmedien.ch; René Künzli, rkuenzli@postmedien.ch; Jürgen Kupferschmid, jkupferschmid@postmedien.ch; Josef Mattle, jmattle@postmedien.ch; Dr. Tomas Meyer, tmeyer@postmedien.ch; Thomas Minder; tminder@postmedien.ch; Karl Svec, ksvec@postmedien.ch Online: Alex Birchler, abirchler@postmedien.ch Anzeigenverkauf: Manuela Doster, mdoster@postmedien.ch; Petra Kempers; pkempers@postmedien.ch Béatrice Keul, bkeul@postmedien.ch; Produktion: bachmann printservice gmbh Inhaber: S. Bachmann. Seestrasse 86, CH-8712 Stäfa Telefon +41 44 796 14 44. Telefax +41 44 796 14 43 www.bachmann-printservice.ch info@bachmann-printservice.ch Druck: DZZ Druckzentrum Zürich AG Postfach, Bubenbergstrasse 1, CH-8045 Zürich www.zeitungsdruck.ch Vertrieb: APZ Direct AG. Ernst Müller-Strasse 8 8207 Schaffhausen.Telefon +41 52 632 31 30 Telefax +41 52 632 31 90. www.apz.ch Druckauflage: 33 000 Exemplare Verteilung: Die «Weinfelder POST» wird einmal monatlich mit einer Auflage von 30 050 Exemplaren kostenlos in alle Haushaltungen (inkl. Postfächer) im gesamten Bezirk plus Amriswil verteilt. Zusätzlich erfolgt der Vertrieb von 2500 Exemplaren an ausgewählten POS. Abonnemente: Fr. 30.– pro Jahr (inkl. MwSt.). Telefon +41 52 740 54 00. Telefax +41 52 740 54 01


Kino «POST»

Juli 2014

Amriswilerstrasse 106b 8570 Weinfelden Hotline: 071 622 00 33 www.kino-tg.ch

Schlossmühlestrasse 1 8500 Frauenfeld Hotline: 052 720 35 35 www.kino-tg.ch

Kino-Charts Die zehn erfolgreichsten Filme im Thurgau vom 5.5. bis 4.6.2014 1. Bad Neighbors 2. A Million Ways to Die in the West 3. Die Schadenfreundinnen 4. Godzilla (3D) 5. X-Men: Zukunft ist Vergangenheit (3D) 6. Rio 2 (2D) 7. The Lego Movie (2D) 8. Maleficent (3D) 9. Das magische Haus 10. Edge of Tomorrow (3D)

Neu im Kino 26.6. Vielen Dank für nichts 3.7. Auge um Auge 10.7. Rico, Oskar & die Tieferschatten 16.7. Transformers 4 19.7. Drachenzähmen leichtgemacht 2

Ausgabe 7 | 19

Vielen Dank für nichts

Krimikomödie um ein lässiges rollstuhlfahrer-Trio, das einenTankstellenüberfall plant. in dieser «krassen»Verfilmung werden alle schranken zwischen Behinderten und normalen niedergerissen.

D

er junge Schweizer Valentin, der nach einem Snowboardunfall im Rollstuhl sitzt, soll auf Anraten seiner Mutter im fernen Südtirol an einem experimentellen Theaterseminar teilnehmen. Der Haken an der Sache: Alle Teilnehmer sind schwerstbehindert, und Valentin fühlt sich wie ein Kerngesunder inmitten sabbernden, lallenden und zuckenden «Monstern». Doch nach und nach nimmt der anfänglich völlig verbitterte Valentin seine Situation an und beginnt, die Menschen hinter der

Behinderung zu sehen. Die Autoren/ Regisseure Stefan Hillebrand und Oliver Paulus erzählen nicht nur von der wunderbaren Freundschaft eines Rolli-Trios, sondern begeistern mit einer schrägen Hamlet-Inszenierung, einem originellen Tankstellenüberfall und einer zarten Liebesgeschichte. Hervorragende Profi- wie Laiendarsteller, ein eingängiger Soundtrack und gute Gags mit zweckentfremdeten Behinderten-Gimmicks runden den Gute-Laune-Film ab. … Blickpunkt: Film ■

Rico, Oskar und die Tieferschatten gelungene adaption von andreas steinhöfels prämiertem Kinderbuch um die abenteuer eines Berliner Jungen, der einem berüchtigten entführer auf der spur ist.

R

ico, selbsterklärtes tiefbegabtes Kind, trifft beim Sammeln von Fundstücken vor seinem Haus in der Dieffenbach Strasse in Berlin den kleinen Oskar. Der hochbegabte Junge, der zur Sicherheit immer einen Helm trägt, wird bald zum neuen Freund von Rico. Dessen Mutter muss zu ihrem

schwerkranken Bruder fahren und Rico schweren Herzens alleine lassen. Er ist gar nicht so traurig darüber und freut sich auf das vereinbarte Treffen mit Oskar. Doch der taucht nicht auf. Er ist zum jüngsten Opfer des Schnäppchen-Entführers geworden. Rico will ihn retten. Sympathische und amüsante Adaption

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des gleichnamigen Kinderbuches, in der Neele Leana Vollmar wie in «Friedliche Zeiten» ihr Einfühlungsvermögen für kindliche Welten demonstriert. Alltag samt erfrischendem Umgang mit «tiefund hochbegabten Kindern» trifft auf grosses Abenteuer, gewitzte Dialoge auf Situationskomik ohne ernste Momente zu übergehen. Auch für Erwachsene ein Spass sind die Performances von Milan Peschel und Axel Prahl als schräge Hausbewohner. Karoline Herfurth als Ricos Mutter schliesst der Zuschauer ebenso insHerzwiedieJungs AntonPetzoldund Juri Winkler. Blickpunkt: Film ■


terz «POST»

20 | Ausgabe 7

Juli 2014

Fragwürdige Fahrausweisentzüge bei Senioren Der filmbericht in «10 vor 10» am 29. mai und die Berichterstattung inTageszeitungen veranlassen grundsätzliche Bemerkungen über erfahrene lenker und ihr Bild in der Öffentlichkeit.

D

Dr. Thomas meYer

ie Verdreifachung der Fahrausweisentzüge im Kanton Aargau innerhalb der vergangenen fünf Jahre, wovon in der Aargauer Zeitung mehrfach zu lesen war, ist mit Sicherheit nicht darauf zurückzuführen, dass über 70-Jährige heute einen schlechteren Gesundheitszustand aufweisen. Die terzStiftung setzt sich für ein angemessenes Altersbild ein. Das Bild sollte dort korrigiert werden, wo eindeutig falsche Ansichten von der dritten und vierten Generation vorliegen. Bei den älteren Verkehrsteilnehmenden ist das unbestreitbar der Fall. Sie werden in

DerWirtschaft voraus Es stimmt uns optimistisch, dass immer mehr Hochschulen und Forschungseinrichtungen auf das Erfahrungswissen reifer Menschen zurückgreifen. Auch der niederländische Partner, der das Projekt «ironHand» koordiniert, ist ein Institut für Forschung und Entwicklung. Auslöser dafür, dass die terzStiftung eingeladen wird, an AAL-Projekten teilzunehmen, sind unsere terzExperten. Mehr als 300 Frauen und Männer stellen uns ihr Erfahrungswissen zur Verfügung. Die Kenntnisse und Kompetenzen reifer Menschen wollen die universitären Einrichtungen nutzen. Dass sie der Wirtschaft damit den Weg weisen, freut uns sehr. René Künzli. rkuenzli@postmedien.ch Anzeige

der Öffentlichkeit oft pauschal als gefährlich und unfähig dargestellt. Als Interessenvertreterin will die terzStiftung hier korrigierend eingreifen. Die Verkehrsunfallstatistiken des Bundesamts für Strassen (ASTRA) beweisen, dass «Senioren» zwischen 65 und 75 Jahren eine ganz unauffällige Gruppe von Verkehrsteilnehmenden sind.

Gleichbehandlung

Wir begrüssen medizinische Mindestanforderungen, die für alle Lenkenden in jedem Alter gelten und Sehen, Hören, Beweglichkeit, geistige Gesundheit usw. betreffen. Die medizinische Kontrolluntersuchung sollte weiterhin durch den Hausarzt ausgeführt werden. Er kennt den Gesundheitszustand besser als ein Vertrauensarzt, der jemanden zum ersten Mal sieht. Teure und zeitaufwändige Zusatzschulung stellen wir in Frage. Es ist verunglimpfend, wenn jemand behauptet, Hausärzte stellten ihren Patienten lediglich Gefälligkeitsgutachten aus. Der Arzt würde durch einen derartigen Untersuchungsbericht wissentlich eine Falschaussage machen, die für ihn standesethische Konsequenzen haben kann.

Verhältnismässigkeit

Die Diskussion über Unfälle, die von kranken betagten Lenkenden ausgelöst werden, ist unverhältnismässig. Die Journalisten, die solche Fälle aufbauschen, diskriminieren ältere Verkehrsteilnehmer. Eine Untersuchung an der Universität Zürich von 2013 hat ergeben, dass Fahranfänger

Könner wie Marc Surer unterrichten auch ältere Lenker. und über 75-Jährige deutlich häufiger in Unfälle verwickelt sind als 70-Jährige. Dr. Gianclaudio Casutt, der die Studie vorgestellt hat, schlägt vor, die Alterslimite 70 um fünf Jahre anzuheben: Erst mit 75 Jahren sei eine Kontrolluntersuchung zu rechtfertigen. Die terzStiftung schliesst sich dieser Einschätzung an. Ziel einer Verkehrspolitik mit Blick auf die demographische Entwicklung

Bild: terz

muss es sein, durch Schulungsmassnahmen möglichst vielen gesunden erfahrenen Lenkenden die Mobilität zu erhalten. Als Interessenvertreterin der 3. und 4. Generation wendet sich die terzStiftung entschieden dagegen, deren Mobilität dadurch einzuschränken, dass jedes Jahr durch zum Teil unfaire Methoden mehr Fahrausweisentzüge vollstreckt werden. n

Die Beweglichkeit der Hand erhalten Das Projekt ironHand gehört zu den europäischen AAL-Projekten, an denen die terzStiftung als Endverbraucherorganisation beteiligt ist. Das heisst, sie sucht beispielsweise Probanden für Tests und Feldversuche. Ausser ihr sind fünf weitere Partnerunternehmen aus den Niederlanden, Schweden und der Schweiz im Konsortium vertreten. Mitarbeiter aller Einrichtungen haben sich im Mai in Enschede/NL getroffen, um den offiziellen Projektbeginn zu markieren. Das Konsortium von ironHand bezweckt, einen Spezialhandschuh zu entwickeln,derzurMessungundUnterstützungderGreifkraftundderBeweglichkeit der Hand dient. Mittels dieses elektronischen Geräts sollen die Nutzer auf einfache Weise ihre Muskelkraft in der Hand erhalten können. Zugleich soll der Handschuhdazudienen,sichnachVerletzungenoderanderenBeeinträchtigungen der Beweglichkeit der Hand schneller zu erholen.


terz «POST»

Juli 2014

Ausgabe 7 | 21

Schweizerische Post sorgt für Unverständnis in einer von der terzstiftung lancierten umfrage haben mehr als 100 erfahrene Kunden ihre meinung zur schweizerischen Post abgegeben. Die resultate fanden dort aber wenig Beachtung.

D

Die Schweizerische Post AG meint, ihre Kunden seien zufrieden.

Bild: zVg

Jürgen KuPferschmiD

ie gemeinnützige terzStiftung setzt sich für die Wertschätzung des Erfahrungswissens älterer Menschen ein. Dieses Erfahrungswissen stellen 330 terzExperten als Konsumenten, Verkehrsteilnehmer und Fachkräfte zur Verfügung. Damit bieten sie Nutzen für Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft. Mit diesem Zweck identifizieren sich mehrere tausend Gönner/-innen. Mit ihren Jahresbeiträgen ermöglichen sie u. a. die Umsetzung von Eigenprojekten:

Woche zu «Ihrer» Postfiliale. Nur eine kleine Minderheit der Teilnehmenden geht selten oder nie zu einer solchen Filiale. Dies legitimiert diese erfahrene Kundengruppe in besonderem Masse, ein qualifiziertes Urteil abzugeben. In einer Skala von zehn Punkten konnten sie jeweils den Grad ihrer Zustimmung eintragen. 1 bedeutet «gar keine Zustimmung», 10 «völlige Zustimmung». ●

Qualifiziertes Urteil

Im März haben sich z. B. mehr als 100 Personen an einer Umfrage beteiligt. Im Zentrum standen die persönlichen Erfahrungen im Umgang mit der Schweizerischen Post. Fast die Hälfte von ihnen geht mindestens einmal in der

Echo der terzExperten «Die Haltung dieser PR-Stelle ist mehr als bedauerlich, erwiesen sich doch mehrere Poststellen geeignet für Verbesserungen gegenüber älteren Kunden.» (Rainer Schaad) «Ich kann es einfach nicht glauben. Und aus eigener Erfahrung bin ich dezidiert der Meinung, dass es da gerade aus Sicht der älteren Bevölkerung noch ganz viel Optimierungspotenzial hat!» (Monika Balmer)

«Manchmal habe ich auch das Gefühl, mehr geduldet, als erwünscht zu sein. Sich im Gemischtwarenladen Post zurecht zu finden, ist gar nicht so einfach.» (Michael Tschanz) Weitere Rückmeldungen von terzExperten finden Sie im Internet unter: www.terzstiftung.ch

Nur zu 4,7 Punkten haben die Befragten den Eindruck, dass die wichtigsten Informationen über die Preise für den Versand von Briefen und Päckchen deutlich genug ausgeschrieben sind. Erst sieben Punkte sind ein guter Wert, die 4,7 sind klar unterdurchschnittlich. Nur mit 3,6 Punkten bewerten die Teilnehmenden die Frage, ob die (nicht-postalischen) Angebote im PostShop hilfreich seien. Nicht stark ist der Eindruck, dass die Postangestellten auf diese Angebote zunehmend verkäuferisch hinweisen. Allerdings werden solche Hinweise eher als aufdringlich empfunden. Die Öffnungszeiten entsprechen nicht zufriedenstellend den Bedürfnissen der Kunden: 6,6 Punkte sind noch nicht gut. Als gut wird die Zugänglichkeit der jeweiligen Filiale für Kinderwagen, Rollatoren oder Rollstühle eingeschätzt: 7,7 Punkte.

In der Mehrzahl der Filialen haben die Teilnehmenden an unserer Umfrage aber keine Sitzgelegenheiten für Wartende gefunden.

Kommunikation, Markenführung und Reputation. Die mangelnde Bereitschaft, sich auf konstruktive Kritik und Anregungen der erfahrenen Kunden einzulassen, Positive Wirkung erzielen stiess bei den terzExpert/-innen auf Anfang April wurden die Ergebnisse grosses Unverständnis (siehe Box). Die dieser Umfrage Frau Susanne Ruoff, Ergebnisse der Umfrage sind nachzuleKonzernleiterin der Schweizerischen sen unter www.terzstiftung.ch/post. n Post, zugestellt. In ihrem Begleitschreiben erläuterte die terzStiftung, inwieZukunft gestalten fern mit konkreten VerbesserungsvorMit Unterstützung schlägen von erfahrenen terzExperten von Gönner/-innen eine positive Wirkung zu erzielen ist. und dank des ErDarauf folgte Mitte Mai die schriftfahrungswissens liche Antwort: «Seit Jahren führt der terzExperten die Schweizerische Post eigene, breit wird die terzStifabgestützte Kundenzufriedenheitstung sich auch in und Reputationsstudien durch, die Zukunft aktiv dafür uns aufschlussreiche Resultate liefern. einsetzen, dass das Erfahrungswissen der älteWir wissen, dass die Gesamtzufrieren Generationen wertgeschätzt und genutzt denheit von Privatkunden mit den wird. Die terzExperten unterstützen WirtPoststellen bei 89 von 100 Punkten schaft, Wissenschaft und Gesellschaft, den deliegt. Auch die Öffnungszeiten werden mographischen Wandel generationenverträgmit 80 von 100 Punkten als gut beurlich zu gestalten. Wie die Reaktion der teilt. Die Post wird von der Schweizer Schweizerischen Post auf das Eigenprojekt der Bevölkerung als sehr zuverlässiges, terzStiftung zeigt, handelt es sich dabei noch freundliches und kompetentes Unterum eine stark unterschätzte und grosse Hernehmen wahrgenommen», schreibt ausforderung für die Zukunft. Anke Mosbacher, Leiterin Marketing●

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«POST» Küche

22 | Ausgabe 7

Juli 2014

«Seelige» Genüsse im Therme-Restaurant

Das restaurant seelig, Konstanz, ist ein gemischten Betrieb. Direkt am Bodensee gelegen dient es als ausflugs- und speiserestaurant. ferner betreibt es die gastronomie in der Bodensee-Therme. alois schwager

D

as Restaurant «Seelig» mit seiner grossen Sonnenterrasse gegen den Bodensee, direkt an der Therme Konstanz gelegen, ist ein beliebtes Ausflugsrestaurant. Der Schwerpunkt des Gastrobetriebs, der neben dem Restaurant Seelig auch die gesamte Gastronomie in der Bodensee Therme bedient, liegt jedoch beim Speiseangebot.

Ehepaar Stefan Wittrock und Christelle Schatz-Wittrock, einer gebürtigen Elsässerin. Sie haben sich im Schwarzwald kennen gelernt, wo sie fünf Jahre gemeinsam in einem Hotel tätig waren. Seit einem Jahr betreiben sie zusätzlich das Casino-Restaurant Marine, in dem sie «die Leichtigkeit der französische Küche» zelebrieren.

Aus dem Schwarzwald

Kochkunst und Esskultur werden im Restaurant Seelig gross geschrieben. Besonderen Wert legt das Wirteehepaar auf die Qualität und die Frische sämtlicher Zutaten. Als Mitglied der Vereinigung «Gutes vom See» werden in ihrer Küche so weit wie möglich regionale Produkte verwertet. So stammt alles Fleisch und während der Saison das gesamte Gemüse aus der Umgebung; die Süsswasserfische selbstverständlich aus dem Bodensee. Die Menükarte wird laufend dem saisonalen Angebot angepasst. Die Küche kann als anspruchsvoll regional bezeichnet werden. Im «Seelig» wird nicht mit Convenience-Produkten gearbeitet. Besonders gefragt sind bei den Badegästen und Touristen vor allem frische Bodenseefische: Felchen, Seesaiblinge, Lachsforellen und Hecht, im besten Fall Kretzer. Aber auch einfachere Gerichte wie Maultaschen, hergestellt von einem heimischen Metzger, finden sehr guten Absatz. Bei den Fleischgerichten kann das Rinderrückensteak als Hit bezeichnet werden. Vom günstigen Tagesgericht über das tägliche Drei-Gänge-Menü bis

Betrieben wird das «Seelig» seit der Neueröffnung vor sieben Jahren vom

Tipp von Rainer Bühner Rezept für vier Personen

Bouillabaisse mit Bodenseefischen und Knoblauch Crostinis Zutaten: 900 ml Fischfond; 300 g BodenseeFischfilets (Hecht, Felchen, Saibling); 200 ml Weisswein; 2 cl Pastis / Ricard oder Pernod; 1 cl Noilly Prat; 2 Knoblauchzehen, 1 kleine Zwiebel; 1 kleiner Fenchel; 1 mittlere Karotte; 1 mittlere Tomate; Salz und Pfeffer; etwas Olivenöl und Krebsbutter zum Braten. Crostinis: 1 Baguette, 2 Knoblauchzehen, Olivenöl Zubereitung: Tomate in kochendes Wasser tauchen oder überbrühen, kalt abschrecken, abziehen, entkernen und würfeln. Klein gewürfelte Zwiebel, Fenchel, Karotte, Knoblauch undTomate in Olivenöl langsam anschwitzen. Mit der Hälfte des Weissweins und dem Fischfond aufgiessen, langsam köcheln lassen. Rest Wein, Pastis und Noilly Prat zugeben, nochmals richtig aufkochen. Vom Herd nehmen, Fischfilets einlegen und in heisser Suppe drei Minuten ziehen lassen. Crostinis: Baguette in Scheiben schneiden, mit den Knoblauchzehen Schnittfläche abreiben, mit Olivenöl beträufeln und kross rösten.

Exquisite regionale Küche

Das Ausflugs- und Speiserestaurant mit Blick auf See und Schweizer Ufer.

Bild as

zu den exquisiten à-la-carte-Gerichten Ufer bietet rund 100 Personen Platz. Ihm vorgelagert ist eine grosszügige ist im «Seelig» alles zu haben. Terrasse, die nochmals 80 Gästen Platz bietet. Von der Küche bedient werden Veranstaltungen Im «Seelig» werden regelmässig Wine zusätzlich die Gastrobereiche in der & Dine-Veranstaltungen durchgeführt. Therme. Je 60 Plätze fasst dort das Darunter wird eine harmonische Liai- Bad-Restaurant und die Terrasse. In der son von Weinen und Gerichten verstan- Saunabar finden weitere 30 Personen den. Ein spezielles Menü wird für den 1. Platz. n August, dem Schweizer Nationalfeiertag, vorbereitet. Am 9. August, wenn in Weintipp Kreuzlingen und Konstanz das grösste Müller Thurgau Feuerwerk am Bodensee gezündet wird, trocken 2013 orientiert sich das Restaurant Seelig Konstanz Sonnkulinarisch am Motto des Seenachtsfeshalde tes. Das aussergewöhnliche Restaurant, Die «Konstanz das seinen besonderen Charme der ÖffSonnenhalde», nung Richtung Bodensee verdankt – die mitten in KonsPanoramaglasfront erlaubt freie Sicht tanz, im Sierenmoos und beim Bismarckauf den See – bietet einen besonderen turm gelegen, ist eine reine Südlage. Der Rahmen für verschiedene Feste und Wein wächst auf einem eher tiefgründigen, Feiern. mittelschweren Boden mit ausgewogenem Lehm- und Tonanteil. Die Sonnenhalde, ein Das Raumangebot Ausläufer des Bodanrück, liegt, topograDas Restaurant mit fantastischem Blick phisch geschützt, rund 500 Meter Luftline auf den Bodensee und das Schweizer vom See entfernt. Der Wein wird traditionell ausgebaut. Das ergibt einen frischen, anregenden, schlanken, eleganten Seewein mit feinem blumig-dezenten Muskataroma. Erhältlich ist er in der Spitalkellerei Konstanz, Brückengasse 16, Konstanz, www.spitalkellerei-konstanz.de. Preis: 75 cl 6.60 €

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