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WEINFELDER w w w. w e i n f e l d e r p o s t . c o m

Weinfelder Post – die Monatszeitung

Mai 2012

gemeinde Märstetten

«KirchenWege»

gemeindeammann Jürg schuhmacher stellt die gemeinde im herzen des Kantons vor. S. 15

ein ökumenisches Projekt der landeskirchen Thurgau. S. 3

«Unikat» – Während 14 Tagen gelebte Kunst erleben Kommunikationsspezialist Roman Salzmann immer wieder zur ruhe kommen und aus der stille heraus tätig zu sein und wichtige entscheide zu treffen, ist eine seiner Devisen. S. 7 Swissavant – Wirtschaftsverband handwerk und haushalt. Der Branche bereiten gemäss Präsident Pius Butti grossverteiler, internet-Markt und ausländische Konkurrenz zunehmend sorgen. S. 18

Stellenmarkt

S. 16

Unter dem Titel «arr Unikat» öffnet mit ruth rüegg eine der komplettesten Thurgauer Künstlerinnen für 14 Tage ihr atelier in halden bei Bischofszell. im atelier-garten ergänzen sich farbenfrohe skulpturen, selbstentworfene gartenmöbel und die natur in einzigartiger Weise. Das atelier selber ist ein Kunstwerk in sich, von der Küche über den ofen, die schränke, gestelle, stühle, Tische, die Bilder bis zum ausgestellten schmuck hat die Künstlerin alles selber gestaltet. alois schWager

Ä

sthetik und Kunst sind für Ruth Rüegg ein Wort. Es ist für sie darum wichtig, dass Ästhetik alle ihre Arbeiten begleitet. Sie arbeitet aus einem inneren Drang heraus. Sie selber sagt zu ihrem Schaffen: «Ich will etwas machen, das einen im Leben begleitet und immer wieder Freude bereitet!» Darum ist für sie Kunst immer etwas Schönes, Ästhetisches. Kunst ist für sie Leben, etwas das dieses durchdringt. Seit bald 40 Jahren im Metier Ruth Rüegg ist eine erfahrene Künstlerin. Sie ist bald 40 Jahre in diesem Metier zuhause. Sie hat sich in all den Jahren ständig weiter entwickelt. Begonnen hat sie mit Arbeiten aus Lehm und Lehm in Verbindung mit metallischen Objekten. Mit der Zeit hat sie ihr ganzes Umfeld nach ihren Vorstellungen gestaltet.

Die Künstlerin ruth rüegg in ihrem atelier mit enem ihrer neueren Bilder. Gemäss einem ihrer besten Kenner, Peter Harsch aus Kreuzlingen, der auch die Vernissage-Ansprache halten wird, lebt sie «für und mit ihrer Kunst», deshalb sei ihr Zuhause auch ihr Atelier – und umgekehrt, möchten wir beifügen. Sie

hat darin alles selber gestaltet, von der Küche über die Leuchten bis zu den Möbeln, alles Unikate, selbstverständlich auch die vielfach mit Musik geschaffenen Bilder und der im Atelier präsentierte faszinierende Körperschmuck für sie und ihn.

Bild as

Dieses «Schmuckkästchen», das «Atelier Ruth Rüegg» (ARR) öffnet die Künstlerin während zwei Wochen zu festgesetzten Zeiten für alle Interessierten. Es handelt sich nach Harsch um «ein inspirierendes Umfeld, das ForTseTzUng aUF seiTe 19

Ein Fest für die Sinne am Freitag, 11. Mai 2012, 19.30 Uhr im Restaurant zum Schiff, Berlingen Versuchen Sie Kombinationen aus fünf ausgewählten Thurgauer Weinen und sieben «Grand Cru»-Schokoladen. Der Unkostenbeitrag beträgt CHF 15.– pro Person.

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Mai 2012

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Ausgabe 5 | 3

«KIRCHEnWEGE» – EIn GEMEInSCHAFTSPROjEKT DER BEIDEn THURGAUER LAnDESKIRCHEn

Auf sieben Wegen Schätze im Thurgau entdecken An Ostern startete das ökumenische Projekt «KirchenWege»: Auf sieben Wegen quer durch den Thurgau, zu Fuss, mit den InlineSkates, dem Fahrrad oder mit der Bahn. Einer davon ist speziell für Schatzsuchende eingerichtet. Die vielseitigen Wege sollen anregen, sowohl die Kirchen als auch die Landschaft Thurgau neu zu entdecken und gleichzeitig Gross und Klein in Bewegung bringen.

ALOIS SCHWAGER

«E

s war uns wichtig, dass wir nicht ‹nur› ein Wanderprojekt schaffen – wir wollten die Thurgauer Kirchen attraktiv darstellen und die Wege mit verschiedenen Wegmitteln interessant gestalten», betonen sowohl Wilfried Bührer, Kirchenratspräsident der evangelischen Landeskirche Thurgau, als auch Urs Brosi, Generalsekretär der katholischen Landeskirche Thurgau. Entstanden ist die Idee bei der Planung des 300-JahrJubiläums «Vierter Landfrieden von 1712». Es wurde beschlossen, auf dieses Jubiläum hin ge-

Sieben handliche und informative Flyer dienen als «Reiseführer».

meinsam ein ökumenisches Projekt zu lancieren. Nun ist es umgesetzt und bezeichnet sich als «KirchenWege». Vielseitige Wege Die Routen führen nicht nur von Kirche zu Kirche, sondern auch an Grillstellen, Badeplätzen, Aussichtspunkten und Picknickstellen vorbei. Jeder Weg zeigt eine andere Facette des Thurgaus: So kann das Tannzapfenland vom Kloster Fischingen aus auf Wanderwegen entdeckt werden. Man kann aber auch das Velo oder die Inline-Skates nehmen und beispielsweise dem Bodensee entlang fahren. Andere Wege führen den Flüssen nach: Von Diessenhofen aus führt ein «KirchenWeg» dem Rhein oder vom Kloster Ittingen aus der Thur entlang. Als Zwischenstationen dienen sehenswerte Kirchen, die zum Stillwerden einladen. Sieben handliche Flyer dienen als Reiseführer: Darauf befinden sich jeweils eine

Die sieben Wege

Die KirchenWege führen von: – Ittingen zu Fuss nach Uesslingen – Fischingen zu Fuss nach Dussnang und Oberwangen – Diessenhofen zu Fuss nach Paradies – Frauenfeld zu Fuss nach Gerlikon – Romanshorn mit den Inline-Skates nach Horn – Kreuzlingen mit dem Velo nach Güttingen – Weinfelden mit der Bahn nach Sulgen und Bischofszell. Anzeige

Die sieben «KirchenWege» sind über den ganzen Kanton verteilt. Karte, Anreisemöglichkeiten, prägnante Kirchenbeschriebe, eine spirituelle Seite sowie Tipps und Hinweise. Auf Schatzsuche Ein besonderer Weg ist der Geocache-Weg von Frauenfeld nach Gerlikon. An diesem Weg wurden Schätze, so genannte Geocaches, versteckt. Dies sind meist Tupperware-Dosen, die es mittels eines GPS-Geräts oder eines Smartphones zu finden gilt. Findet man eine Dose, darf man seinen Namen in das Logbuch schreiben. Mitnehmen sollte man den Schatz aber nicht, weil andere Schatzsucher den Geocache auch noch finden wollen. Jedoch beinhalten die Dosen Gegenstände, die man gegen etwas Mitgebrachtes einund austauschen kann. Perso-

nen ohne GPS-Gerät oder Smartphone können beim Tourismus-Büro «Tourist Service Regio Frauenfeld» im Bahnhof Geräte auf Anfrage ausleihen. Mit der Bahn Der Weg von Weinfelden über Sulgen nach Bischofszell ist als «Bahn-Weg» konzipiert; die vorgesehenden Stationen sind mit dem Thurbo und kurzen Fussmärschen bequem zu erreichen. Er kann aber gemäss Anmerkung im Flyer ebenso gut mit dem Fahrrad oder mit Inline-Skates bewältigt werden. Der «Reiseführer» enthält übrigens neben der Vorstellung der Kirchen, der Route, wertvollen Tipps und Hinweisen für jeden Weg einen «Weg-Gedanken» . as ■

Liebe Leserinnen und Leser Rund ums Haus haben Vögel zu nisten begonnen und das an allen möglichen und unmöglichen Orten – so Amseln im Eingangsbereich, Rotkelchen im Gebälk des Sitzplatzes, und die Meisen haben im Storenkasten ein sicheres Plätzchen gefunden – untrügliche Zeichen, dass es bald zu «maien» beginnt. Weil der Mai gemäss Volksmund alles neu macht, lassen wir ab dieser Ausgabe den Schauspieler, Regisseur, Kabarettisten und Theaterleiter Florian Rexer mit spitzer Feder in der Kolumne «Rexers Rexorzismus» beleuchten, weshalb man es als Deutscher in der Schweiz nicht immer leicht hat. In einer der nächsten Ausgaben stellen wir Ihnen den ersten Schweizer Kaberettisten aus Deutschland dann noch etwas genauer vor. Wie immer lohnt sich auch der Blick ins Internet: Unter www.weinfelderpost.com finden Sie attraktive Verlosungen und dürfen sich bei der aktuellen Abstimmung zu einem heiklen Thema äussern. Viel Spass beim Lesen der neuen Ausgabe der «POST». Mit freundlichen Grüssen Alois Schwager Chefredaktor «POST»


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Mai 2012

MeyerhANS MühleN iN WeiNFelDeN: Die WelTWeiT MoDerNSTe Mühle WirD eiNGeWeihT

Mahlen mit modernster Technik

Die Meierhans-Mühlen-Gruppe investierte in Weinfelden rund 21 Millionen Franken in die zurzeit modernste Mühle weltweit. Sie wurde nach der als «New Art of Milling» bekannten Technologie der Bühler Group erbaut. Am 26. April wird sie feierlich eingeweiht. in der Mehlqualität. Denn diese ist schon bei unseren bestehenden Mahlprodukten top. Aber die neue Mühle ist wesentlich leistungsfähiger, vereinfacht Arbeitsabläufe und minimiert den Wartungsaufwand.» Sie wurde konsequent nach der als «New Art of Milling» bekannten Technologie der international

renommierten Uzwiler Bühler Group erbaut. So bestehen beispielsweise alle Rohre und Behälter ausnahmslos aus Edelstahl, dessen glatte Oberfläche die Reinigungsdauer markant verkürzt. Die moderne Steuerung ermöglicht eine lückenlose Rückverfolgbarkeit vom Getreidesilo bis zum Verlad des kundenspezifischen Mehls. Daraus resultiert eine überdurchschnittliche Prozess- und Kostensicherheit. Mit dieser Investi-

tion stärkt die Meyerhans Mühlen AG ihre Stellung in einem hart umkämpften Markt. Rigorose Kontrollen Die Rückverfolgbarkeit vom Getreidesilo bis zum Verlad ist lückenlos gewährleistet. Jeder Produktionsschritt wird online überwacht und gesteuert, und die Lebensmittelsicherheit wird durch rigorose Kontrollen und Analysen sichergestellt. Das Unternehmen bietet eine breite Palette an Mehlen mit Labels wie «IP Suisse», «Bio Knospe», «Aus der Region» und «Culinarium» an. pd/as■

PuMPWerk SchAcheN iN WeiNFelDeN WirD AM 28. APril eiNGeWeihT

edelstahlrohre und eine zukunftsweisende Technik sorgen für eine effiziBild zVg ente, qualitativ hochstehende 24-Stunden-Produktion.

«M

ehr als Mehl. Seit 1784.» Die Meyerhans Mühlen AG mit Standorten in Weinfelden, Malters, Rheineck und Villmergen lässt ihrem Claim Taten folgen. Denn «mehr als Mehl» bedeutet für das Unternehmen «mehr Innovation, mehr Qualität und mehr Kundennutzen». Nach diesem Grundsatz investierte es rund 21 Millionen Franken in eine neue Mühle am Hauptsitz in Weinfelden, die in Bezug auf Flexibilität und Hygiene neue Dimensionen eröffnet. Die von der Uzwiler Bühler Group entwickelte und hergestellte Anlage mit einem Verarbeitungsvolumen von 100 Tonnen pro Tag ist technologisch Weltspitze.

«Brot vom Beck» Die Mühle wurde von Grund auf neu konzipiert und kompromisslos realisiert. Sie wurde auf der grünen Wiese neben den grossen, firmeneigenen Silos erbaut, von denen das Getreide direkt zugeführt wird. Sie ist vollumfänglich auf die Produktion von Weichweizenmehl ausgelegt, aus dem Backwaren – vom Buttergipfeli bis zum Vollkornbrot – hergestellt werden. Bereits bei der Anlieferung wird das Getreide nach Qualität sortiert und anschliessend von der neuen Mühle im 24-Stunden-Betrieb in verschiedene Grundmehle verarbeitet. Zu den Kunden zählen zahlreiche gewerbliche und industrielle Bäckereien.

Brot aus Mehlsorten von Meyerhans Mühlen Anzeige

Edelstahl und High Tech sparen Zeit Was ist besser an der neuen Mühle? Diego Della Cà, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Meyerhans Mühlen AG, bringt es auf den Punkt: «Der Fortschritt liegt nicht etwa

Trinkwasser für 100 Jahre Am 28. April 2012 laden die Technischen Betriebe Weinfelden (TBW) zur offiziellen eröffnung des hochmodernen Grundwasserpumpwerks Schachen ein. Damit wird die Grundwasserversorgung von Weinfelden und umgebung langfristig auf hohem Niveau sichergestellt,

V

or 20 Jahren hat die TBW mit der Planung eines neuen Pumpwerks für die Trinkwasserversorgung der Zukunft begonnen. Jetzt hat das innovative Projekt seinen Abschluss gefunden. Am 28. April wird dieses Jahrhundertbauwerk feierlich eröffnet. Alle Interessierten sind dazu herzlich eingeladen. Mit dieser Anlage ist die Grundwasserversorgung von Weinfelden und Umgebung für die nächsten 100 Jahre auf hohem Niveau sichergestellt. 18 000 Liter maximale Pumpleistung pro Minute schafft die neue Anlage. Damit ist Weinfelden bei Bedarf in der Lage, das kostbare Nass auch anderen Wasserversorgungen zur Verfügung zu stellen. Die nötigen Infrastrukturen sind vorhanden

Das herzstück des neuen Pumpwerks, der 30 Meter tiefe Brunnen. Bild zVg und die Zusammenarbeit zwischen den Werken der Region funktioniert gemäss TBW ausgezeichnet. Das aus 30 Metern Tiefe gepumpte Wasser ist von

so einwandfreier Qualität, dass es ohne chemische Behandlung den hohen Anforderungen an ein Lebensmittel genügt pd/as ■

Die Bevölkerung ist eingeladen

Am 28. April sind alle eingeladen, das Jahrhundertbauwerk im Schachen zwischen 10 und 16 Uhr zu besichtigen – ein Shuttle-Bus fährt regelmässig vom Werkhof der TBW aus zum Grundwasserpumpwerk. im Werkhof vermittelt eine Ausstellung Wissenswertes rund um das Thema Trinkwasser. eine Diashow mit impressionen zum Bau des Pumpwerks ist eine spannende ergänzung. eine Festwirtschaft wird das gesellige Miteinander unterstützen. Neu erworbenes Wissen kann in einem Wettbewerb getestet werden. es locken attraktive Preise.


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Ausgabe 5 | 5

N EW S

N EW S

Mai 2012

Nach der Messe ist immer vor der Messe

Rexers

«RExoRzISmuS»

Noch dauert es etwas mehr als ein halbes Jahr, bis es wieder soweit ist und der Frühling hat erst begonnen. Doch die MartiniMäss-Crew steckt schon wieder mitten in den Vorbereitungen. MArCEL TrESCH

E

ine gute Vorstellungs- oder zumindest ebensolche Erinnerungsfähigkeit braucht man ja schon, wenn man zu dieser Jahreszeit ausgerechnet an die MartiniMäss Frauenfeld denkt. Die ersten Schweisstropfen in der erwachenden Frühlingszeit haben kaum einmal begonnen, sich auf der Stirn zu perlen. Und doch befindet sich zumindest die Vorstands-Crew unter der Leitung ihres Präsidenten Beat Ettlin bereits wieder mitten in den Vorbereitungsarbeiten auf den vorwinterlichen Anlass im nächsten November. Zum einen steht die Generalversammlung kurz bevor und zum anderen ist es jetzt an der Zeit, die vertraglichen Regelungen mit den Ausstellern und für die Höhepunkte der MartiniMäss an die Hand zu nehmen. «Keine

Der Vorstand

Beat Ettlin Markus Christen Hanni Wismer Bettina Meile Emanuel Inäbnit Adolf Langhans

Präsident Vizepräsident Sekretariat Werbung/Marketing Tombola Standplanung

leichte Aufgabe, aber eine Arbeit, die uns allen sehr viel Spass macht», erklärt der Präsident, auch wenn sich Aussenstehende kaum darum kümmern, was erst in über einem halben Jahr passiert. Der Martini in Kürze erklärt «Erklären Sie doch einfach den Ursprung sowie die Bedeutung von Martini, das weiss kaum jemand und ist interessant», lacht Beat Ettlin, der zum aktuellen Zeitpunkt noch keine Details, ausser dass die Messe vom 8. bis 11. November 2012 dauert, verraten kann. Gesagt und getan: Der Martinstag am 11. November, in Altbayern und Österreich auch Martini genannt, ist der Festtag des Heiligen Martin von Tours. Er ist in Mitteleuropa von zahlreichen Bräuchen geprägt, darunter das Martinsgansessen, der Martinszug oder auch das Martinssingen. Die verschiedenen Bräuche wurzeln in zwei zusammenhängenden Umständen. In der von Byzanz beeinflussten Christenheit lag damals der Martinstag am Beginn der vierzigtägigen Fastenzeit ab dem 11. November, die vom Mittelalter bis in die Neuzeit hinein vor Weihnachten begangen

Schwaschweizer – Ein Schwabe in der Schweiz Beat Ettlin ist der umsichtige Präsident der Archivbilder as / zVg beliebten MartiniMäss.

wurde. Am letzten Tag vor deren Beginn konnten die Leute analog zur Fastnacht nochmals schlemmen. Daneben war der Martinstag der Zehntentag. Die Steuern wurden in Naturalien bezahlt, auch in Gänsen, da das Durchfüttern der Tiere in der Winterzeit nur eingeschränkt möglich war. An diesem Tage begannen und endeten ebenso Dienstverhältnisse, Pacht-, Zins- und Besoldungsfristen. Landpachtverträge beziehen sich auch heute noch häufig auf Martini als Anfangs- und Endtermin, da dieser Tag dem Anfang und Ende der natürlichen Bewirtschaftungsperiode entspricht, weshalb der Martinstag früher auch Zinstag genannt worden ist. Der Sprung in unsere Zeit bezeugt wiederum, dass die MartiniMäss seit 1983 durchgeführt wird. Das nächste Mal vom 8. bis 11. November 2012. Freuen Sie sich doch heute schon darauf. ■

Als mich mein Onkel Gustl das erste Mal mit in die Schweiz nahm sagte er zu mir, als wir die Grenze bei Gottmadingen passiert hatten: «So, mein lieber Fli Fla Florian, jetzt bist Du ein Schwaschweizer.» Mein Onkel war, wie viele Tuttlinger, ein fleissiger Schweizbesucher und er bezeichnete alle Schwaben in der Schweiz als Schwaschweizer. Nun, damals war ich noch sehr klein und erst viele Jahre später sollte ich am eigenen Leib erfahren was es heisst, als Schwabe in der Schweiz zu leben. Also wenn Sie SchweizerIn sind, also so richtig als Genosse oder Genossin mit dem Eid, dann können Sie sich das nur schwer vorstellen. Da ist es ein grosser Unterschied ob man «nur mal nur kurz» über die Grenze fährt zum Tanken. Da wird man dann am Zoll nur mit den Worten: «Hend Sie Ware debii?» konfrontiert. Die einzige Frage die sich der Schwabe stellt ist: «Mh, gab es da nicht ein Schengener Abkommen, was machen die denn noch hier?» Tatsächlich verwaisen ja die deutschen Zollhäuschen zusehends. Ganz Anderes darf man erleben wenn man sich etwas länger aufhält als B-, F- oder C-Deutscher, also richtig Aufenthaltsbewilligt. Dazu mehr in der nächsten Ausgabe. Ihr Schwabe Florian Rexer

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Letzte Züge ab Bahnhof Berlingen nach Frauenfeld via Steckborn: 00.12 Uhr (12.05.12)

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Mai 2012

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Ausgabe 5 | 7

«POST» PerSönlich: rOMAn SAlzMAnn, BiSchOfSzell

Jungen Menschen eine chance geben Unser heutiger gast ist immer beruflich sehr stark engagiert. Ausgleich findet er hauptsächlich in der familie, im geselligen Beisammensein mit freunden, sei es beim Sport oder bei einem gläschen feinem wein oder Bier. AlOiS SchwAger

R Roman Salzmann, Bischofszell ist ein Kommunikationsprofi. er ist gründer, inhaber und geschäftsführer der Salcom.biz Public relations in Bischofszell. nach einem wirtschaftsstudium stieg er bei der Thurgauer zeitung als Journalist ein und wurde später wirtschaftsredaktor der Appenzeller zeitung. Anschliessend wechselte er in die Pr Branche und wurde redaktor beim Technologiekonzern Bühler Uzwil, dann leiter Kommunikation (Mediensprecher). nach fünf Jahren stieg er ins Agenturbusiness ein: er wurde geschäftsstellenleiter regionalplanungsgruppe Oberthurgau (50%) und übernahm Mandate in einer Kommunikationsagentur. Vor einem guten Jahr machte er sich selbstständig, nachdem er als Mitglied der geschäftsleitung in der Agentur Koch Kommunikation, frauenfeld, weitere erfahrungen gesammelt hatte.

oman Salzmann wohnt und arbeitet in Bischofszell, wo er auch aufgewachsen ist. Er ist verheiratet und hat zusammen mit seiner Frau Susanna zwei Kinder im Alter von 12 und 15 Jahren. Die Familie hat bei ihm einen grossen Stellenwert. Er nimmt sich Zeit für sie, obwohl er beruflich stark engagiert ist und sich in der spärlichen Freizeit ehrenamtlich stark für die Gemeinschaft einsetzt.

Jungen eine Chance geben Während seiner Tätigkeit bei der Thurgauer Zeitung lebte er vorübergehend in Donzhausen. Dort arbeitete er in der Schulbehörde mit. Zurzeit ist er Präsident der Evangelischen Kirchgemeinde Bischofszell-Hauptwil.

Im kirchlichen Bereich leistete und leistet er relativ viel Freiwilligenarbeit (früher v.a. im Jugendbereich). Dank seiner Arbeit mit Jugendlichen habe er

«Die Arbeit mit jungen Menschen erhält jung» noch heute einen guten Zugang zu jungen Menschen. Das halte ihn jung und bringe ihn immer wieder auf neue Ideen. Er setze sich darum auch im Geschäftsleben dafür ein, dass man junge Menschen fördert, dass man ihnen eine Chance gibt und sie ihr Potenzial entwickeln und in die Gesellschaft einbringen lässt. Zur Ruhe kommen «Mein Berufsalltag ist teilweise sehr hektisch, darum ist ein guter Ausgleich sehr wichtig!», meint Salzmann. Dazu gehöre, sich von Zeit zu Zeit einen Tag oder ein Wochenende zurückzuziehen und zur Ruhe zu

«Zur Ruhe kommen und aus der Stille heraus Entscheidungen treffen»

Ausgleich findet roman Salzmann beim inlineskaten ...

kommen, die Stille zu geniessen, um nicht aus der Geschäftigkeit heraus gewisse Entscheidungen treffen und tätig sein zu müssen. Zum Ausgleich treibt Salzmann mässig Sport, vom

... oder beim Ski fahren mit seinen Kindern. Frühling bis Herbst, solange die Witterung es zulässt, erholt er sich beim Skaten und im Winter beim Ski fahren. Er sitze aber auch gerne einmal zu

«Ich bin ein beziehungsorientierter Mensch»

en. Seine zweite Heimat sei Südafrika, das er während des Studiums bei einem rund halbjährigen Arbeits-Praktikum kennenlernen durfte. Das war gerade zur Zeit, als die Apartheit aufgelöst wurde. Dieser Aufenthalt habe ihn für sein weiteres Leben stark geprägt.

Hause und trinke mit seiner Frau ein Glas guten Weines. Die Ferien geniesst Salzmann im Kreise seiner Familie – «die Kinder kommen immer noch gerne mit» – meist in der näheren Umgebung. Das Tessin ist im Sommer ein beliebtes Ziel. Im Winter bevorzugten sie Österreich, weil er dort die Gastfreundschaft und die Atmosphäre besonders schätze. Ferne Destinationen seien kein Thema, solange die Jungmannschaft noch regelmässig mitkäme. Das könne sich aber durchaus ändern, wenn die Kinder einmal ausgeflogen sei-

Freunschaften pflegen «Ich bin ein beziehungsorientierter Mensch». Er pflege viele Freundschaften, weil er überzeugt sei, dass gute Beziehungen sowohl privat wie geschäftlich eine ausgezeichnete Grundlage bilden. Das Zusammensein mit Freunden bedeute ihm sehr viel, sei es beim Sport, bei einem Gläschen Wein oder Bier oder einem feinen Essen. Er schätze gutes Essen und werde zu Hause auch entsprechend verwöhnt, denn seine Frau sei eine ausgezeichnete Köchin. Sie pflege eine gutbürgerliche Küche. Auswärts suchten sie das Besondere. ■

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Kultur-, Landschafts- und Preiswunder Reiseprogramm Zürich/St. Margreten – Prag – Moldau – Meinik – Elbe– Prag – St. Margreten/Zürich

Liebe Leserinnen, liebe Leser Die «Weinfelder POST» offeriert ihren Leserinnen und Lesern in Zusammenarbeit mit Thurgau Travel, dem Schweizer Pionier für Flusskreuzfahrten, eine unvergessliche Leserreise zum absoluten Vorzugspreis. Geniessen Sie auf dem komfortablen 3-SterneSchiff MS Florentina eine erlebnisreiche Fahrt entlang stolzer Burgen, bezaubernden Weinorten und der von Kultur- und Kunstschätzen geprägten Landschaft entlang von Moldau und Elbe. Die achttägige Reise können wir Ihnen abzüglich des Spezialrabatts von Fr. 400.– für «POST» Leserinnen und -leser bereits ab Fr. 990.– anbieten. Lassen Sie sich vom reichhaltigen Reiseprogramm überzeugen und profitieren Sie von diesem einmaligen Angebot. Ihr Felix Walder Herausgeber «POST»

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1. Tag Schweiz – Prag Individuelle Anreise per Bahn oder Privatwagen nach Zürich oder St. Margrethen (unbewachtes Parkhaus direkt beim Bahnhof). Busfahrt (ab Zürich Sihlquai um 8.15 Uhr und St. Margrethen Bahnhofplatz um 9.50 Uhr) im bequemen Postcar nach München, wo Sie genügend Zeit für ein Mittagessen (auf eigene Kosten) haben. Weiterfahrt bis Prag in sehr komfortablen Bussen des bewährten tschechischen Unternehmens Planet Line. Ankunft in Prag um ca. 19.00 Uhr. Einschiffung auf die MS Florentina. 2. Tag Prag – Melnik – Litomerice/Leitmeritz Frühmorgens heisst es in Prag «Leinen los» und die Fahrt auf der schönen Moldau beginnt. Nach dem frühen Mittagessen startet der Ausflug nach Melnik* mit Schlossbesichtigung und Weinkostprobe im Schloss. Im Laufe des Nachmittags Rückkehr auf die MS Florentina und Weiterfahrt auf der Grossen Elbe bis Litomerice. Bei einem abendlichen Rundgang besichtigen Sie den historischen Stadtkern von Litomerice.* 3. Tag Litomerice/Leitmeritz – Böhmische Pforte – Roudnice – Melnik Am Morgen Panoramafahrt mit MS Florentina durch die berühmte und landschaftlich einmalige «Böhmische Pforte» Richtung Usti n.L. Anschliessend ein Abstecher zum Baggersee von Pistany, der zum Wasser- und Badeparadies umgestaltet wurde. Hier wähnt man sich auf den finnischen Seen. Ab Roudnice startet der Ausflug zur Burg Kokorin,* die inmitten einer herrlichen Landschaft thront. Vom Turm aus geniessen Sie eine einmalige Aussicht. Rückkehr zum Schiff in Melnik. Abends musikalische Unterhaltung an Bord. 4. Tag Melnik – Nymburk/Neuenburg an der Elbe – Podebrady Fahrt auf der Kleinen Elbe von Melnik nach Nymburk. Hier beginnt der Ausflug nach Kutna Hora,* der berühmten UNESCO Weltkulturerbestadt mit grosser Silbertradition. Sie besuchen die gotische Barbara-Kirche und das Silbermuseum. Rückkehr zum Schiff nach Podebrady. Abends können Sie durch die bekannte Bäderstadt Podebrady spazieren. 5. Tag Podebrady – Brandys – Melnik Am frühen Morgen Fahrt nach Brandys. Nachmittags Ausflug nach Nelahozeves*. Hier besuchen Sie das Geburtshaus von Antonin Dvorak sowie das Schloss Nelahozeves, auch «kleiner Louvre von Tschechien» genannt, welches für seine berühmten Gemälde (u.a. Rubens) bekannt ist. Rückkehr zum Schiff in Melnik. Abendunterhaltung an Bord. 6. Tag Melnik – Prag Frühmorgens Fahrt nach Prag. Die «Goldene Stadt» lernen Sie am Nachmittag bei einer Rundfahrt mit der historischen Strassenbahn sowie bei einem Spazier-

* Ausflug im Ausflugspaket enthalten, vorab buchbar. Programmänderungen vorbehalten.

2-Bettkabine

Front-Aussichts-Salon

MS Florentina in Nymburk (Neuenburg am der Elbe) gang zum Altstädter Ring kennen.* Anschliessend haben Sie etwas freie Zeit, Prag auf eigene Faust zu erkunden. Musikalische Unterhaltung während des Abendessens. Nach dem Abendessen Ausflug zur Krizik Fontäne (fakultativ, nicht im Ausflugspaket enthalten). Lassen Sie sich von dem wunderschönen Wasser- und Lichtspiel, das musikalisch begleitet wird, begeistern. 7. Tag Prag – Obere Moldau – Prag Die MS Florentina verlässt das wunderschöne Prag am frühen Morgen und fährt auf der landschaftlich unüberbietbaren Oberen Moldau bis Davle. Mit einem Ausflugsschiff unternehmen Sie einen Panoramaausflug* bis Trebnice. Anschliessend weiter mit dem Bus durch die schöne Naturlandschaft der Oberen Moldau. Am Mittag Rückkehr zum Schiff nach Prag. Während der Stadtrundfahrt* am Nachmittag besuchen Sie u.a. die Prager Burg. 8. Tag Prag – Schweiz Nach dem Frühstück Ausschiffung und Bustransfer via München (fakultatives Mittagessen) zurück in die Schweiz. Ankunft in St. Margrethen um ca. 17.30 Uhr / in Zürich um ca. 19.00 Uhr. Individuelle Rückreise per Bahn oder Privatwagen zu Ihrem Wohnort.

Leserreise 2012

Erlebnisreiche Fahrt mit dem

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Obere Moldau, Grosse und Kleine Elbe Abreisedaten 2012 19.05.–26.05. 14.07.–21.07. 26.05.–02.06. 21.07.–28.07. 02.06.–09.06.* 04.08.–11.08. 23.06.–30.06. 11.08.–18.08. 30.06.–07.07. 18.08.–25.08. 07.07.–14.07. 25.08.–01.09. * nur noch HB verfügbar Kabine

Das gemütliche Mittelklasseschiff MS Florentina wurde im Jahr 1980 erbaut und ab Frühjahr 2008 sanft renoviert. Es bietet 90 Gästen in 47 Kabinen bequem Platz. Alle Kabinen liegen aussen und verfügen über TV, Dusche/WC und Klimaanlage. Auf dem Oberdeck sind die Kabinen mit kleinen Klappfenstern und neu ab 2012 sechs Kabinen mit französischem Balkon ausgestattet. Im Restaurant mit Bar werden vom tschechischen Koch zubereitete internationale und nationale Speisen serviert. Bequeme Aufenthaltsräume bieten eine kleine Lounge bei der Rezeption und neu der Front-Aussichts-Salon mit Panoramafenstern auf dem Oberdeck. Das grosse Sonnendeck mit Stühlen und Liegen bietet Erholung und Entspannung während der eindrücklichen Fahrt entlang der Moldau und der Elbe. Nichtraucherschiff (Rauchen auf dem Sonnendeck erlaubt). Unsere Leistungen ■ Kreuzfahrt in gebuchter Kategorie ■ Vollpension an Bord ■ Bustransfer ab/bis Zürich oder St. Margrethen ■ Schleusen- und Hafengebühren

■ 3x Abendunterhaltung an Bord (Böhmische Folklore, Dixieland, Akkordeon-Virtuose) ■ Deutschsprechende Bord- und örtliche Reiseleitung Nicht inbegriffen: Versicherungen, Getränke, Trinkgelder, Ausflüge, Auftragspauschale Fr. 35.– pro Auftrag (entfällt bei Buchung über www.thurgautravel.ch). In St. Margrethen besteht die Möglichkeit, für Fr. 5.–/pro Tag Ihr Auto in einem unbewachten Parkhaus direkt am Bahnhof zu parken.

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Preise pro Person in Fr. 990.– 2-Bett HD hinten/vorn 1390.– 1190.– 2-Bett HD 1590.– 1490.– 2-Bett OD 1890.– 1490.– Einzelkabine OD 1890.– 2-Bett OD 1790.– mit franz. Balkon 2190.– Zuschlag 2-Bettkabine zur Alleinbenutzung: Hauptdeck 290.– Oberdeck 690.– Ausflugspaket mit 8 Ausflügen 245.– Annullations- und Extrarückreiseversicherung 45.– Zuschlag Flug* auf Anfrage * Taxitransfer in Prag: Flughafen – Schiff und v.v. nicht inbegriffen

MS Florentina***

Normal

01.09.–08.09. 08.09.–15.09. 15.09.–22.09. 22.09.–29.09.

«POST»-Leserreise mit dem 3-Sterne-Schiff MS Florentina Ja, ich buche die Leserreise zum «POST»-Vorzugspreis (Fr. 400.- Spezialrabatt bereits abgezogen). Als «POST»-Leser erhalte ich zusätzlich Fr. 50.– Ermässigung auf die aufgeführten Aktionspreise. Gewünschtes Reisedatum (siehe Angebot): Gewünschte Kabine (siehe Angebot):

Alternative Kabine:

Bitte eine Alternativkategorie angeben, falls die gewünschte Kabine für den ausgewählten Termin schon ausgebucht sein sollte.

❏ Ausflugspaket

❏ Annulations- und Extrarückreiseversicherung

Name:

Vorname:

Adresse: PLZ:

Ort:

Geburtsdatum: Prag

Rathausstr. 5 8570 Weinfelden Tel. 071 626 55 00, info@thurgautravel.ch

Telefon (tagsüber): Ort, Datum:

Unterschrift:

Die «POST»-Leserreise «Moldau-Elbe mit dem 3-Sterne-Schiff MS Florentina» wird von Thurgau Travel organisiert und durchgeführt. Der Veranstalter wird sich für die definitive Buchung mit Ihnen direkt in Verbindung setzen. Den vollständig ausgefüllten Talon bitte einsenden an: WYPAG AG, «POST» Medien, Iselisbergstrasse 4, CH-8524 Uesslingen


10 | Ausgabe 5

Fahrzeugmarkt

Mai 2012

vorschAu | Der neue subAru brz

Fahrmaschine für jedermann N

och im März feierte der neue Subaru BRZ seine Europapremiere am Genfer Automobilsalon – bereits Mitte April war die Garage Baldinger AG die erste Schweizer SubaruVertretung, welche die neue Fahrmaschine ihrer Kundschaft anlässlich der Frühlingsausstellung präsentieren durfte. Mit dem BRZ (steht für Boxermotor, Rear-wheel-drive, also Hinterradantrieb und Zenith) setzt Subaru wieder auf Emotionen. Und diese weckt das Sportcoupé schon dank seiner stylischen Silhouette mit kurzen Überhängen, stark abfallender Motorhaube, wuchtigen Kotflü-

geln und knackigem Heck mit Diffusor und xer mit 200 PS und 205 NewtonDoppelauspuffanlage. meter maximalem DrehmoDer markante Lufteinment mag auf dem Papier nicht lass besitzt die bei zu den stärksten zählen, macht Subaru übliche hexadies dank Leichtbauweise und gonale Form. Die langgezogenen vorderen tiefem Schwerpunkt aber mehr Leuchteinheiten beinals wett. Subaru verspricht ein halten nebst den Xesehr sportliches Fahrverhalten non-Scheinwerfern bei moderatem Verbrauch. auch C-förmige LEDErhältlich ab Sommer bei GaraTagfahrleuchten sowie ge Baldinger AG, Schaffhausen, die Blinker. Durch seiSchnellmann AG, Amriswil, Kreuzgarage Bürglen und Nordne Höhe von nur rund ■ 1,30 Meter ist der BRZ Alain Auer von der Garage baldinger AG beantwortet Ihre Fragen zum subaru brz. garage, Bischofszell. äusserst windschlüpfrig, was sich wiederum positiv ten Alu-Pedalerie kommt auch TECHNISCHE DATEN auf Fahrleistungen und Ver- im Cockpit Sportwagenfeeling Motorisierung: vierzylinder-boxermotor mit 1998 cm3 und brauch auswirkt. auf. Die ausgeprägten Schalen16 ventilen, Direkt- und saugrohreinspritzung, 147kW (200 Dank der tiefen sitze im 2+2-Sitzer bieten gerade Ps) bei 7000 u/min, max. Drehmoment: 205 nm ab 6400 Sitzposition (nur bei zügiger Kurvenfahrt optimau/min, heckantrieb und 6-Gang-schaltgetriebe (auch als knapp 40 Zenti- len Halt und auf dem kompak5-stufen-Automat erhältlich). meter über der ten Kombiinstrument mit mittig Fahrleistungen: von 0 auf 100 km/h in 7,6 sekunden, Strasse), dem platziertem Tourenzähler sind höchstgeschwindigkeit: 226 km/h. griffigen Sport- alle fahrrelevanten Daten optiVerbrauch/Emission: 7,8 Liter/100 km (bleifrei 95), lenkrad, einem mal ablesbar. Selbst auf einen 181 g co2/km (energieeffizienz-Kategorie F). hohen Mittel- gut zugänglichen Kofferraum Markteinführung: sommer 2012 tunnel mit kur- mit bis zu 330 Liter LadevoluPreis: Der einstiegspreis für den subaru brz wird vorauszem Schalthebel men muss man nicht verzichten. sichtlich unter 40 000 Franken liegen. sportlich ausgerichteter «Arbeitsplatz». und der geloch- Der drehfreudige Zweiliter-Bo-


Mai 2012

Fahrzeugmarkt

Ausgabe 5 | 11

cAR4you-RATgEbER zuM AuToKAuf: TEil 1 – AuTo-buDgET bEREchnEn

genaues budget für den Autokauf festlegen Das Angebot ist riesig, die AutoTräume unerschöpflich.Wunsch und Realität liegen oft weit auseinander.Viele Auto-Käufer richten sich nach aussergewöhnlichen Ereignissen und kaufen ein unpassendes oder viel zu teures Auto.

L

egen Sie darum Ihr Budget für den Autokauf fest, bevor Sie mit der Suche auf car4you.ch beginnen. Vergessen Sie dabei diese Posten nicht:

- Treibstoff - Parkplatz - Versicherung - Service und Reparaturen - Motorfahrzeugsteuer - Wertverlust Wie finanzieren Sie Ihr Fahrzeug? Leasing: Beim Leasing wird Ihnen das Fahrzeug gegen eine monatliche Zahlung zur Nutzung überlassen. Dabei bleibt die Leasinggesellschaft Eigen-

tümerin des Fahrzeugs und erhält es nach Ende der Laufzeit zurück. Der Vorteil ist, dass Sie die monatlichen wiederkehrenden Kosten kennen und beim Kauf weniger Geld ausgeben

müssen, weil die Kaufsumme entfällt. Andererseits bezahlen Sie wegen der Leasingzinsen insgesamt mehr für Ihr Fahrzeug, als wenn Sie es selbst kaufen würden.

Kredit: Mit einem Kredit finanzieren Sie den Autokauf und zahlen ihn danach in monatlichen Raten ab. Die Zinsen bleiben dabei unverändert (max. 15%). Ein genauer Vergleich verschiedener Anbieter lohnt sich auf jeden Fall. Wichtig: Wählen Sie eine kurze Laufzeit. Je länger die Laufzeit, desto höher sind die Kreditkosten. Barkauf: Die günstigste Variante, ein Fahrzeug zu finanzieren, ist der Barkauf. Beachten Sie dabei die Tipps im kommenden 4. Teil des Ratgebers zum Autokauf. Nachdem Sie Ihr Budget festgelegt haben und wissen, wie Sie Ihr Fahrzeug finanzieren, geht es los mit der Suche nach dem richtigen Modell. Lesen Sie Testberichte, reden Sie mit Freunden und lassen Sie sich von Fachhändlern oder Garagisten beraten. Die wichtigste Regel beim Kauf eines Occasions-Fahrzeugs ist zu wissen, was man will und was man sich leisten kann.

Beim Kauf schon an das nächste Auto denken? Das ist empfehlenswert, ja! Tatsache ist, dass jedes Auto nur eine gewisse Lebensdauer hat und es angenehmer ist, wenn man das Geld in kleinen Portionen auf die Seite legt. Also starten Sie früh genug mit Sparen! Umfangreiches Onlineportal Weitere nützliche Tipps rund um den Kauf und Verkauf von Fahrzeugen im Onlineportal www.car4you.ch finden Sie jederzeit auch in der jeweiligen Ratgeber-Rubrik. Dort erscheinen regelmässig auch Testberichte zu neuen Fahrzeugen und die Kolumne von Frank M. Rinderknecht. os/pd ■ Reklame

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«POST» Leserreise

Rhein – Main – Mosel mit dem Schweize Reiseprogramm Basel – Frankfurt – Mosel – Basel

Liebe Leserinnen, liebe Leser Die «Weinfelder POST» offeriert ihren Leserinnen und Lesern in Zusammenarbeit mit Thurgau Travel, dem Schweizer Pionier für Flusskreuzfahrten, eine unvergessliche Leserreise zum absoluten Vorzugspreis. Geniessen Sie auf dem komfortablen Schweizer Erstklass-Schiff MS Sound of Music eine erlebnisreiche Fahrt entlang stolzer Burgen, bezaubernden Weinorten und der von Kultur- und Kunstschätzen geprägten Landschaft entlang von Rhein, Main und Mosel. Die achttägige Reise können wir Ihnen abzüglich des Spezialrabatts von Fr. 1000.– für «POST» Leserinnen und -leser bereits ab Fr. 990.– anbieten. Lassen Sie sich vom reichhaltigen Reiseprogramm überzeugen und profitieren Sie von diesem einmaligen Angebot. Ihr Felix Walder Herausgeber «POST»

Bar

Schloss Stolzenfels bei Koblenz

1. Tag Basel Individuelle Anreise nach Basel und Einschiffung. Um 16.00 Uhr heisst es «Leinen los». 2. Tag Speyer Am Vormittag Ankunft in Speyer. Am Nachmittag startet der Ausflug nach Heidelberg.* Das harmonische Ensemble von Schloss, Altstadt und Fluss inmitten der Berge inspirierte bereits die Dichter und Maler der Romantik und fasziniert auch heute Besucher aus aller Welt. Am Abend empfehlen wir einen Spaziergang durch die Kaiserstadt Speyer mit ihrem Dom (UNESCO-Weltkulturerbe). 3. Tag Speyer – Frankfurt Am Morgen interessante Flussfahrt auf Rhein und Main. Ankunft am Nachmittag in «Mainhattan», der alten Reichsstadt Frankfurt, die diesen Spitznamen ihren hoch aufragenden Hochhäusern verdankt. Mit dem berühmten «Ebbelwei-Express», einer nostalgischen Strassenbahn, unternehmen Sie eine Stadtrundfahrt.* Am Abend bleibt Ihnen Zeit für eigene Erkundungen. 4. Tag Frankfurt – Koblenz – Alken Herrliche Schiffsreise am Morgen entlang des «Romantischen Rheins». Diese Region gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Am Nachmittag ab Koblenz Ausflug ins untere Moseltal mit Aufenthalt in Cochem.* Der Ausflug endet in Alken, wo das Schiff am späten Nachmittag eintrifft. Das Ortsbild von Alken ist geprägt von alten Häusern und Teilen der mittelalterlichen Stadtmauer. 5. Tag Alken – Rüdesheim Geniessen Sie heute die Fahrt auf der Mosel und nochmals entlang des wohl landschaftlich schönsten Abschnitts des Rheins, dem «Romantischen Rhein». Schon bald grüsst das Niederwalddenkmal oberhalb von Rüdesheim. Fahrt mit dem Winzerexpress und Besuch von Siegfrieds Mechanischem Musikkabinett.* Am Abend ist ein Besuch der berühmten Drosselgasse mit einer Weinprobe ein Muss. 6. Tag Rüdesheim – Mainz Ankunft in Mainz am Morgen und Zeit zur freien Verfügung. Schlendern Sie durch das alte Stadtzentrum mit dem Dom. Besuchen Sie das Weltmuseum der Druckkunst, das Johannes Gutenberg gewidmet ist oder die gotische Kirche St. Stephan mit den berühmten Fenstern von Marc Chagall. Am Mittag Weiterfahrt in Richtung Strasbourg. 7. Tag Strasbourg Bootsrundfahrt* durch die elsässische Metropole Strasbourg, einer alten Reichsstadt mit typisch französischem Charme. Ob Renaissancehäuser, das gotische Münster mit seiner faszinierenden Fensterrose und der astronomischen Uhr oder das Fachwerkviertel «Petite France», Strasbourg hat viel zu bieten. Am Abend lädt der Kapitän zum «Farewell Dinner».

2-Bettkabine

MS Sound of Music 8. Tag Basel Nach dem Frühstück Ausschiffung und individuelle Heimreise zu Ihrem Wohnort. * Ausflug im Ausflugspaket (5 Ausflüge) enthalten, vorab buchbar. Programmänderungen vorbehalten.

MS Sound of Music***** Ausser komfortablen Kabinen für max. 128 Passagiere verfügt das Schiff über ein grosses Wellnesscenter von 120m² mit Türkischem Dampfbad (Hamam), Beautysalon, Massage, Coiffeursalon, Romantik-Bad, Sano-Spa, SanothermBad. Alle Kabinen sind aussenliegend und mit Flachbildschirmen, Safe, Föhn und Klimaanlage ausgestattet. Die Kabinen auf dem Oberdeck haben französische Balkone, auf dem Mitteldeck zu öffnende Panoramafenster (sofern erwähnt). Die Kabinen auf dem Hauptdeck sind kleiner und haben ein Grand Lit. Gutbürgerliche, internationale Küche. Eine Besonderheit ist die wunderschöne Innengestaltung der Kabinen, des Salons und des Restaurants durch Stararchitekt Carlo Rampazzi. Dank seiner vielseitigen Begabungen als Innenarchitekt, Möbeldesigner und Künstler ver-

Salon

Leserreise 2012

Erlebnisreiche Fahrt mit dem

- Schiff MS Sound of Music

R T


er Erstklass-Schiff MS Sound of Music

Kabine

Normal

mit Rabtt

2-Bett HD hinten

1990.–

990.–

2-Bett HD

2090.–

1090.–

2-Bett MD vorn

2190.–

1190.–

2-Bett MD deluxe/vorn

2290.–

1290.–

2-Bett MD mit Fenster zum öffnen

2390.–

1390.–

2-Bett MD deluxe mit Fenster zum öffnen

2490.–

1490.–

2-Bett OD deluxe mit französischem Balkon

2590.–

1590.–

Preise pro Person in Fr.

Abreisedaten 2012 17.06.–24.06. 24.06.–01.07. 01.07.–08.07. 08.07.–15.07.

15.07.–22.07. 22.07.–29.07. 29.07.–05.08. 05.08.–12.08.

12.08 –19.08. 19.08.–26.08.

Zuschlag 2-Bettkabine zur Alleinbenutzung: deluxe

490.– 990.–

Ausflugspaket

158.–

Annullations- und Extrarückreiseversicherung

Unsere Leistungen ■ Kreuzfahrt in gebuchter Kategorie ■ Vollpension an Bord ■ Alle Schleusen- und Hafengebühren ■ Thurgau Travel Bordreiseleitung Nicht inbegriffen: Versicherungen, Getränke, Trinkgelder (Empfehlung € 5 p.P./Tag), Ausflüge, Anwendungen im Wellnesscenter, Treibstoffzuschläge bleiben vorbehalten. Auftragspauschale Fr. 35.– pro Auftrag (entfällt bei Buchung über www.thurgautravel.ch). An-/Rückreise von/nach Basel zum/vom Schiff. Es gelten die allgemeinen Reisebedingungen von Thurgau Travel.

39.–

einigt er in idealer Weise alle Eigenschaften, um mit seinem speziellen Flair für Farben und Materialien ein sprichwörtlich aussergewöhnliches Schiff zu gestalten. Die MS Sound of Music reiht sich stolz in seine bisherigen Erfolge in den Hotels Giardino Ascona, Eden Roc Ascona und Grand Hotel Tschuggen Arosa ein. Nichtraucherschiff (Rauchen auf dem Sonnendeck erlaubt).

«POST»-Leserreise mit dem Erstklass-Schiff MS Sound of Music Ja, ich buche die Leserreise zum «POST»-Vorzugspreis (Fr. 1000.- Spezialrabatt bereits abgezogen). Als «POST»-Leser erhalte ich zusätzlich Fr. 50.– Ermässigung auf die aufgeführten Aktionspreise. Gewünschtes Reisedatum (siehe Angebot): Gewünschte Kabine (siehe Angebot):

Alternative Kabine:

Bitte eine Alternativkategorie angeben, falls die gewünschte Kabine für den ausgewählten Termin schon ausgebucht sein sollte.

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Adresse: PLZ:

Ort:

Geburtsdatum: Telefon (tagsüber): Wellness

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Ort, Datum:

Unterschrift:

Die «POST»-Leserreise «Rhein – Main – Mosel mit dem Schweizer 5-Sterne-Schiff MS Sound of Music» wird von Thurgau Travel organisiert und durchgeführt. Der Veranstalter wird sich für die definitive Buchung mit Ihnen direkt in Verbindung setzen. Den vollständig ausgefüllten Talon bitte einsenden an: WYPAG AG, «POST» Medien, Iselisbergstrasse 4, CH-8524 Uesslingen


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Mai 2012

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Ausgabe 5 15

unsere geMeinden der region — heute: geMeindeAMMAnn jürg schuMAcher präsentiert seine geMeinde Märstetten

Mit enormer entwicklung schritt gehalten sen liess. Zum grössten Teil besteht die 10 km2 grosse Kommune aus den Ortsteilen Märstetten und Ottoberg, die sich rund um die Westflanke des Ottenberges anschmiegt. Die sanfte Einbettung in die Rebberge und in das fruchtbare Wies- und Ackerland im Thurtal, verleiht den Orten die gewünschte sowie sehr gepflegte Idylle und Attraktivität.

Brunnen und riegelhäuser vermitteln ein heimatgefühl.

Bilder Marcel Tresch

die gemeinde mit den ortsteilen Märstetten und ottoberg liegt mitten im herzen des thurgaus. Aufgrund der optimalen erschliessung erfreut sie sich des anhaltenden Baubooms. MArcel tresch

M

ärstetten liegt im Schnittpunkt der bedeutenden Verkehrswege von Romanshorn nach Zürich respektive von Wil nach Kreuzlingen. Auf diese Art

bestens erschlossen, erfreut sich die Gemeinde in der Vergangenheit einer äusserst regen Bautätigkeit, welche die Einwohnerzahlgrösse seit 1988 bis in die Gegenwart von einst etwa 1800 auf etwa 2600 Personen anwach-

die aus dem 15. jahrhundert stammende Kirche prägt das dorfbild. Anzeige

Spannende Dorfgeschichte Die Infrastruktur mit Bahnstation und mehreren Postautohaltestellen, dem Kindergarten und den Schulen, der neuen Mehrzweckhalle, Bäckereien, Metzgerei, Lebensmittel- und Haushaltwarengeschäft, zahlreichen Gewerbe- und diversen Gastrobetrieben weist einen genügend hohen Standard auf, um hier leben und sich mit den notwendigen Dingen für den täglichen Gebrauch bestens eindecken zu können. Den anhaltenden Aufschwung hat Märstetten der sehr guten verkehrstechnischen Erschliessung, der optimalen Lage mitten im Kanton und den vorzüglichen Lebens- und Wohnbedingungen zu verdanken. Die Finanzlage ist ebenfalls gesund,

jürg schumacher, gemeindeammann der Wachstumsgemeinde.

das «hohe haus», ehemals «Kelhof», ist vor 399 jahren erbaut worden. was sich wiederum in einem attraktiven Steuerfuss widerspiegelt. «Ein sehr intensives Dorfleben mit vielen Vereinen für Jung und Alt sowie eine sprichwörtlich für das Neue offene Be völkerung sind weitere Vorzüge, die wir bieten können», betont Jürg Schumacher. Der Gemeindeammann freut sich über die unzähligen Aktivitäten das ganze

Jahr hindurch, die für die Freizeitgestaltung sehr rege genutzt werden. Neben all diesen Eigenschaften ist Märstetten vor allem auch für geschichtlich Interessierte hoch spannend. So reicht die Dorfhistorie mehr als 900 Jahre zurück, wobei zahlreiche Häuser, die Kirche und der Pilgerweg sowie die Landschaft selbst stille Zeugen sind. ■

die gemeindeverwaltung befindet sich im ehemaligen schulgebäude.


16 | Ausgabe 5

Stellenmarkt

Mai 2012

DAS BERUFSBILD: GEBäUDETECHNIKPLANER/-IN HEIZUNG EFZ

Die «Einsteins» unter den Handwerkern Ausbildung

Dauer: 4 Jahre. Bildung in beruflicher Praxis: In einem Betrieb für Heizungsinstallationen oder in einem Ingenieurbüro für Gebäudetechnik; Praktika im Magazin, in der Werkstatt und auf der Baustelle (mind. 3 Monate). Schulische Bildung: 1 Tag pro Woche an der Berufsfachschule (ergänzt durch Blockkurse). Berufsbezogene Fächer: Betriebsorganisation, Nachhaltigkeit, Arbeitssicherheit und Brandschutz, Mathematik, Werkstoffe, Grundlagen Chemie und Physik, Wärmeund Strömungslehre, Elektrotechnik, Messen – Steuern – Regeln, Bau- und Gebäudetechnik, Planungsprozess, Heizungsanlagen. Überbetriebliche Kurse: Zu verschiedenen Themen.

Gebäudetechnikplanerinnen und -planer Heizung planen und berechnen Heizungsanlagen. Sie zeichnen die dazugehörenden Pläne, überwachen die Montage und nehmen die Anlagen in Betrieb. Sie befassen sich laufend mit neuen Technologien. von erneuerbaren Energien wie Solarsystemen, denn Heizungsanlagen sollten möglichst energiesparend und umweltschonend sein. Sie berechnen die Kosten der Anlagen, erarbeiten Offerten und nehmen anschliesend alle für die Ausführung nötigen Berechnungen vor und erstellen die Projekt-, Ausführungs- und Detailpläne in der Regel am Computer.

Ihre Hauptaufgaben: Planen, berechnen, zeichnen und überwachen.

M

it der Planung und Berechnung von Heizungsanlagen und wärmetechnischen Installationen sorgen Gebäudetechnikplaner der Fachrichtung Heizung dafür, dass in geschlossenen Räumen eine behagliche Wärme herrscht. Bei Neu- oder Umbauten klären sie zuerst die Anforderungen an die zu planende Anlage ab. In Zusammenarbeit mit den Architekten, Ingenieuren und der Bauherrschaft projektieren sie eine wärmetechnische Anlage, die den Kundenwünschen

entspricht sowie bauliche Gegebenheiten berücksichtigt.Sie achten auf die Einhaltung gesetzlicherVorschriften, beispielsweise zur Luftreinhaltung und zum Gewässerschutz. Viel Spezialwissen erforderlich Bei der Planung der Anlage greifen sie auf umfassende Kenntnisse zu verschiedenen Heizungssystemen zurück, wie etwa Raumheizungen, Wärmepumpen oder Fernheizungen. Sie ermitteln geeignete Energieträger und prüfen den Einsatz

Den Schritt wagen zum:

Bauleitenden Elektromonteur In dieser spannenden Position des bauleitenden Elektromonteurs sind Sie zuständig für den reibungslosen Ablauf bei der Montage von Mobilfunkantennen. Die Einsätze finden mehrheitlich in der gesamten Deutschschweiz statt. Sie führen ein Team von ca. 2-4 Monteuren. Zusätzlich sind sie verantwortlich für die Material- und Werkzeugwartung. In dieser spannenden Position sind Sie das Bindeglied zwischen den Monteuren und dem Projektleiter.

Elektromonteur haben Sie in der Schweiz gelernt und auf dem hiesigen Arbeitsmarkt Ihre ersten Erfahrungen gesammelt. Sie sind absolut schwindelfrei und fühlen sich in schwindelerregender Höhe zurecht. Interessante und abwechslungsreiche Tätigkeit in einem motivierten und dynamischen Umfeld sowie ausgezeichnete Sozialleistungen erwarten Sie. Durch gezielte Weiterbildungsmöglichkeiten werden Sie gefördert. Fühlen Sie sich angesprochen dann bewerben Sie sich bei mir.

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Abwechslungreicher Arbeitsplatz Ihr Arbeitsplatz ist nicht nur das Büro. Sie arbeiten oftmals auch in der Werkstatt oder direkt auf Baustellen, wo sie mit dem Montagepersonal, den ArchitektInnen oder der Bauherrschaft Details besprechen. Damit die Montagearbeiten reibungslos verlaufen, erstellen sie neben den Plänen auch Materiallisten, geben bei Lieferanten Bestellungen auf, überwachen Termine und das Einhalten von Brandschutzvorkehrungen. as ■

Voraussetzungen

Vorbildung: - Abgeschlossene Volksschule - Gute Leistungen in Geometrie, Mathematik, Physik. Anforderungen: - Freude am technischen Zeichnen, von Hand und mit dem Computer - Interesse an physikalischen Vorgängen - Sinn für technische Details - Abstrakt-logisches Denken, Verständnis für abstrakte Zusammenhänge - Fähigkeit, sich Sachen räumlich vorzustellen - Genaue und sorgfältige Arbeitsweise - Geduld und Ausdauer - Organisationsfähigkeit - Selbstständigkeit - Zuverlässigkeit und Verantwortungsbewusstsein, beispielsweise wegen Brandgefahren und Umweltbelastungen - Kontaktfreude und Kommunikationsfähigkeit.

Der Winter ist vorbei! Für diverse Kunden aus dem Raum Weinfelden und Kreuzlingen suchen wir versierte und tüchtige

Heizungsmonteure EFZ Es erwarten Sie innovative, moderne Firmen mit interessanten Kundenaufträgen aus dem privaten- und gewerblichen Umfeld. Gepflegte Werkzeuge und Gerätschaften erleichtern Ihren Einstieg in diese Top-Arbeitgeber. Selbstverständlich erwartet Sie ein eigenes Geschäftsauto und optimale Rahmenbedingungen. Ein überdurchschnittlicher Leistungslohn und gute Sozialleistungen gehören zum Standard unserer Kunden. Erwachen bei Ihnen nicht nur «Frühlingsgefühle» sondern auch der konkrete Wunsch eine

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Stellenmarkt

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Nach der Lehre voll durchstarten? Machen Sie 2012 zu Ihrem Erfolgsjahr! Sie wollen das Gelernte aus der Lehre gezielt einsetzen und sich in einem namhaften Unternehmen weiterentwickeln? Dann melden Sie sich noch heute mit Ihrem aussagekräftigen Bewerbungsdossier! Universal-Job AG, Claudia Bucher, Bahnhofplatz 68 8500 Frauenfeld, Tel: 052 728 98 81 c.bucher@universal-job.ch www.universal-job.ch

Ausgabe 5 | 17

Selbstständigkeit und Leidenschaft Ein starker Dreimannbetrieb mit einem guten Ruf in der Umgebung Frauenfeld will seine Marktposition verstärken und sucht daher in sein junges und motiviertes Team einen gelernten

Automechaniker / Mechatroniker Sie übernehmen sämtliche Reparatur-, Wartungsund Servicearbeiten und führen diese selbstständig durch. Die Bereitstellung von Fahrzeugen für die Motorfahrzeugkontrolle und für den Verkauf gehört genauso zu Ihren Aufgaben wie auch das Diagnostizieren von Störungen. Möchten Sie sich in einem motivierten Team entfalten und Verantwortung übernehmen können? Und wollen Sie mehr als nur der «Büezer» oder das «fünfte Rad am Wagen» sein? Ja, dann melden Sie sich umgehend! Als gelernter Automechaniker oder Automobilmechatroniker mit etwas Berufserfahrung erwartet Sie eine moderne Infrastruktur, eine hohe Wertschätzung Ihrer Arbeit, und was für Sie natürlich besonders wichtig ist – abwechslungsreiche, interessante Aufgaben.

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18 | Ausgabe 5

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Mai 2012

unsere gewerbevereine und gewerbeverbände der region — heute: swissAvAnt — wirtschAftsverbAnd hAndwerk und hAushAlt

kunden verlangen wieder mehr Qualität reich geführt werden. «Dies hat natürlich mit der Vielseitigkeit unseres Berufes und auch damit zu tun, dass man in unserer Branche nie ausgelernt hat, weil permanent Neues und Aktuelleres hinzukommt, das entsprechend geschult wird», weiss Pius Butti, der in Diessenhofen den gleichnamigen, 45-jährigen Betrieb in zweiter Generation führt.

in der regel lagern Zehntausende Artikel in den regalen.

Bilder Marcel Tresch

der eisenwaren- und haushaltartikelhandel zählt zu den klassischen vertretern des selbstständigen detailhandels. im thurgau sind sie durch die regionale sektion mit dem Präsidenten Pius butti aus diessenhofen bei swissavant vertreten. MArcel tresch

A

uch beim Eisenwaren- und Haushaltartikelhandel, der typischen Vertretung des Detailhandels, überwiegen die Mittelund Kleinbetriebe (KMU). Etwa ein Viertel der Betriebe beschäftigen zehn und mehr Angestellte

und bei immerhin sechs Prozent sind es gar 40 und mehr Personen. Besonders auffallend im Eisenwaren- und Haushaltartikelhandel ist die Konstellation, dass die Mehrheit Familienunternehmen sind, die oft seit zwei, drei oder auch mehr Generationen in dieser Form erfolg-

den haushaltsartikeln sind meist auch geschenkartikel angegliedert. Anzeige

Zunehmend unter Druck Der Geschäftsmann ist es auch, der seit eineinhalb Jahrzehnten die Interessen der Mitglieder der Sektion Thurgau bei Swissavant vertritt. Dem Dachverband gehören rund 550 Unternehmen aus der Eisenwaren-, Werkzeugund Haushaltbranche an, deren Jahresumsatz auf drei Milliarden Franken geschätzt wird. In diesen Betrieben sind ungefähr 12 000 Personen angestellt, wobei gegen 1000 angehende Berufsleute in Ausbildung stehen. Diese beeindruckenden Zahlen sind in den letzten Jahren zum Glück zwar in etwa stabil geblieben, aber es ist auch ein Faktum, dass dieser Branche zunehmend durch Grossverteiler, dem ausländischen und dem InternetMarkt Sorgen bereitet wird. Kundenservices als Stärken Ein weiteres Problem, gerade in den Familienunternehmen, bilden Nachfolgeregelungen, denn Geschäfstübernahmen sind äusserst kostenintensiv. Dem Laien wird dieser Umstand höchstens verständlich, indem er sich vorstellen kann, dass selbst in einem

ein teil des immensen und gepflegten werkzeugsortiments im laden. kleineren bis mittleren Betrieb zwischen zwischen 40000 und 50000 Artikel im Sortimentslager geführt werden. Der Einzelne wie auch der Verband sind aber aufgrund des steigenden Drucks nicht untätig geblieben. Internetauftritte, Werbungen sowie das gezielte Verteilen von Flyern und Prospekten sind nur ein kleiner Teil der notwendigen Massnahmen, um auf die eigene Branche aufmerksam zu machen. «Die persönliche fachmännische Beratung, das sofor-

der diessenhofer fachmann Pius butti vertritt seit 15 Jahren bei swissavant die sektion thurgau.

tige Bereitstellen der Artikel zur Abholung, Hauslieferdienst und zahlreiche Kundenservices sind unsere Stärken», so Pius Butti. Bemühungen tragen Früchte Die Zahl der Thurgauer Spezialgeschäfte im Dienst der Kunden ist im letzten Vierteljahrhundert von 30 auf die Hälfte zurückgegangen, doch von der «Front» des unermüdlichen Einsatzes ist auch Positives zu berichten. Der Lohn aller Bemühungen, indem die eigenen Stärken ausgespielt werden, scheint wieder Früchte zu tragen. Die Zahlen und Ergebnisse des ersten Quartals im 2012 sind im Vergleich zu den letzten fünf Jahren deutlich besser ausgefallen. Damit bewahrheitet sich der Spruch «Handel ist Wandel» erneut. Neben dem eigenen Engagement sieht Pius Butti einen weiteren Grund für den berühmten Silberstreifen am Horizont: «Die Kunden verlangen wieder klar mehr Qualität und sind bereit, dafür auch etwas mehr auszugeben.» ■


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Leserbrief

«unikAT» – kunsT iM ATeLier und gArTen 6. bis 20.MAi

gelebte kunst erleben

«TZ missachtet die Arbeit der Jungen» Über das Abschneiden der Jungparteien bei den Grossratswahlen wurde in der Zeitung nicht berichtet. Die Jungparteien sind es sich leider gewohnt übergangen zu werden, indem ihre Stimmen meistens den Mutterparteien zugeschrieben werden. Bei diesen Wahlen wurden aber weder die erreichten Stimmen der jungen Listen aufgelistet noch der Mutterpartei zugeschrieben. Dies ist eine Frechheit. Der Übertitel der Thurgauer Zeitung (TZ) «FDP wird zweitstärkste Partei» ist zudem falsch. Denn die CVP erreicht zusammen mit der JCVP 14,2% Stimmenanteil und liegt somit gleichauf mit der FDP – erzielte aber insgesamt drei Sitze mehr. Wie schon bei den Nationalratswahlen (jglp verhalf der Mutterpartei zum Sitzgewinn)

Ausgabe 5 | 19

forTseTZung von seiTe 1

wird auch hier das Resultat durch die Jungen beeinflusst. In den Bezirken Weinfelden und Münchwilen hat die CVP dank der JCVP, und im Bezirk Kreuzlingen die SP dank der JUSO einen Sitz gewonnen oder halten können. Als langjähriger Jungpolitiker und Präsident der JCVP Thurgau bedaure ich die Haltung der TZ gegenüber den Jungparteien und deren Arbeit sehr. Die Jungparteien haben das Recht auf faire, gleichberechtigte Berichterstattung. Ich fordere die TZ auf, bei Wahlen auf kommunaler, kantonaler und nationaler Stufe die Listen der Jungparteien ernst zu nehmen. Dies betrifft sowohl die Berichterstattung wie auch die Analyse der Wahlen. Samuel Curau, Präsident JCVP Thurgau, Weinfelden. ■

filigraner körperschmuck

Bilder as

sich die Künstlerin geschaffen hat, und wie ein Tagebuch ihr Leben erzählt».

Ausstellung

Vernissage sonntag, 6. Mai, 11 uhr mit Peter Harsch, kreuzlingen (Worte zur eröffnung) und dem descarga Quartett Öffnungszeiten Montag bis samstag: 14 - 18 freitag: 14 -22 sonntag: 11 - 18 uhr Weitere Informationen www.arr.ch

Die faszinierende Atelier-Ausstellung zeugt von Ruth Rüeggs immenser Schaffenskraft, sind doch, die Lehmobjekte aus der Frühphase ihrer Tätigkeit nicht eingerechnet, gut 200 Werke zu bewundern. Bereits im Ateliergarten erwarten den Betrachter neben einzigartigen Gartenmöbeln eine Vielfalt an Metallskulpturen von überraschender Farbigkeit. Die kräftigen Farben gepaart mit vollendeten plastischen Formen verleihen diesen eine überraschende Leichtigkeit. Sie erinnern teilweise an exotische Blumen. Im Atelier spürt der Gast eine an Vollendung grenzende Harmonie, das Zusammenspiel von Möbeln – einzigartig in Material, Form, und Farbgestaltung – zu Musik gemalten Bildern und Wohnskulpturen. Zu guter Letzt die Schmuckauslage: Auch da spürt man wie sich Harsch ausdrückt «diese Leichtigkeit, das Schwe-

bende und Präzise als Ergebnis von Kunst und Handwerk. ■

eine neue farbenfrohe Metallskulptur vor dem Atelier Arr.

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«pOsT» BewegT MIT OlIvIeR BeRnhARd

genug geredet: lassen sie Taten folgen!

In der letzten Ausgabe haben wir mit einigen Trainingsmythen aufgeräumt und so gleich die ersten hindernisse und Ausreden elegant umschifft. Mit den Trainingstipps vom profi können nun auch sie Ihren Alltag ein wenig sportlicher gestalten.

S

o, jetzt, wo einiges aufgeklärt ist, können Sie aufräumen mit den Ausreden. Jetzt ist der Weg frei fürs Umsetzen. Gerne gebe ich Ihnen einige Trainingstipps, welche Sie in Ihren stressigen Alltag integrieren können. 1. Machen Sie eine Leistungsdiagnostik, um die Trainingseffizienz zu steigern. Anhand einer professionellen Leistungsdiagnostik auf dem Rad oder dem Laufband können Sie Ihre Leistungsbereiche ermitteln und wissen so, in welchem Pulsbereich Sie trainieren sollten, um Ihre gesetzten Ziele zu erreichen. Unter www.olivierbernhard.com biete ich diese Dienstleistung in Kombination mit einer Laufresp. Radeffizienzanalyse an. 2. Trainieren Sie am Morgen, dann schlafen die Kinder und die Geschäftspartner noch.

Reif fürs Training auf der Insel: Olivier Bernhard führt derzeit auf FuerteBild zVg ventura die beliebten Triathloncamps durch. Da ab 7 Uhr morgens oft das Haus schon in Vollbetrieb läuft und die Telefonanrufe ab 8 Uhr den Weg in Ihr Büro oder auf Ihr Handy finden, ist es am Einfachsten, vor dieser Zeit lockere Einheiten zu trainieren. Je besser sie sich an die frühe Ta-

Bleiben noch Fragen, dann beantwortet Olivier Bernhard diese gerne über sein Coaching – olivier.bernhard@olivierbernhard.com

geszeit gewöhnt haben, desto intensiver dürfen die Morgentrainings sein. 3. Kraft, die Basis für jede Disziplin. Krafttraining gehört in den Alltag. Richtig gehört – nicht in den Trainingsalltag, sondern einfach in jeden Alltag. Wer seinen Rücken, die Bauchmuskulatur und generell die Stabilisationsmuskulatur nicht regelmässig trainiert, wird früher oder später Entzündungserscheinungen einfangen. Trainierte Sportler werden durch Krafttraining schneller werden und verletzungsfreier bleiben. 4. Ernährung – ein Buch mit sieben Siegeln. Ich möchte ausschliesslich auf einige Ernährungsgrundsätze eingehen. Sonst wird dieser Ab-

schnitt bei weitem zu lange. Morgens macht eiweiss- und fettreiche Ernährung Sinn, um uns mit lang anhaltender Energie zu versorgen. Über Nacht werden Proteine gebraucht, um wichtige regenerative Prozesse in die Wege zu leiten und gleichzeitig angeschlagene Körperzellen zu reparieren oder zu ersetzen. Am Mittag ist vieles erlaubt, dabei ist vor allem die Menge entscheidend. Pasta, Reis mit gedünstetem Gemüse und einem Stück Fleisch oder Fisch sind durchaus angebracht. Am Abend soll die Kost wiederum etwas leichter sein, um den Verdauungstrakt auf die Nacht hin nicht allzu stark zu belasten und gleichzeitig die Regeneration über den Schlaf anzuregen. Ein Teller Reis mit viel gedünstetem Gemüse und einem Glas Wasser machen dabei durchaus Sinn. Gemüse ist zudem reich an Magnesium, welches die Muskulatur auf die Nacht hin besser entspannen lässt und somit den Schlaf positiv beeinflusst. Den

süssen Dessert zum Schluss sollten Sie am späteren Abend öfters streichen, der geht direkt in die Hüfte! – Kohlenhydrate baut unser Körper über Bewegung ab, diese ist in der Nacht jedoch auf ein Minimum reduziert und somit wandeln sich diese in Fett um und wandern ins Depot. 5. Kaffee – gesund oder ungesund? Kaffee hat einen schlechteren Ruf als dass er wirklich ist. Geniessen Sie 1–2 Tassen Kaffee am Tag und Sie tun sich etwas Gutes. Die braune Bohne ist ein Naturprodukt, das viele tolle Eigenschaften mit sich bringt. Der Ruf ist definitiv schlechter als das Produkt in Wahrheit ist. Grundsätzlich lebe ich persönlich den Grundsatz, dass ich mich gerne auf die somatische Intelligenz meines trainierten Körpers verlasse. Mit anderen Worten – ich esse und trinke, was mir der Körper sagt. Dies ist nicht ganz zu vergleichen mit dem, wonach Sie gerade Lust haben. Das ist wiederum was ganz anderes! Viel Spass beim Umsetzen. Olivier Bernhard ■

neuer Kantonsbibliothekar Bernhard Bertelmann – der 48-jährige diplombibliothekar BBs aus Arbon, derzeit stellvertreter des Kantonsbibliothekars an der Kantonsbibliothek vadiana, übernimmt per Anfang August dieses Jahres die leitung der Kantonsbibliothek in Frauenfeld. Regierungsrätin Monika Knill, Chefin des departements für erziehung und Kultur, hat ihn zum nachfolger von Monika Mosberger ernannt.

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unser gewerbe in der region — heute: dAs weingut wolfer in weinfelden

liebe zur natur und beruf bringt erfolg das weingut wolfer ist in dritter generation übernommen worden. nach nationalen und internationalen weinprämierungen der alten Jahrgänge, wird auch der neue ein spitzenjahrgang.

Vom weingut aus geniesst man die freie sicht über das weite thurtal. MArcel tresch

G

rossvater Alfred Wolfer ist zusammen mit drei Brüdern im gemischten Bauern-betrieb im vorderen Bachtobel von Weinfelden aufgewachsen. 1963 machte er sich selbstständig und vollzog mit seiner Frau Hedi im «Waidli» die Umstellung auf den reinen Rebbau. Fünf Jahre später

ist durch Zukauf und Pacht das Land im Bründlerberg dazugekommen, wo 1975 mit dem Bau des Weinkellers und Wohnsitzes der Schritt zur Selbstkelterung realisiert werden konnte. Bereits 1992 erfolgte im sehr erfolgreichen Weinbaubetrieb die Erweiterung des Weinkellers. 1979 gründete die zweite Generation, Alfred und Margrit mit

Hansruedi und Susanne Wolfer, eine Betriebsgemeinschaft. Die Rebfläche wuchs schrittweise auf 9,4 Hektaren an. Zu Beginn dieses Jahres übernahm mit Martin Wolfer die dritte Generation das Weingut. Er hat 2004 die Winzerlehre abgeschlossen. Nach Tätigkeiten auf verschiedenen Betrieben in der Bündner Herrschaft und dem Aufenthalt auf einem Weingut in Tasmanien sowie sehr wertvollen Erfahrungen und neuen Erkenntnissen nahm er im Herbst 2005 die Tätigkeit im elterlichen Betrieb auf. Nur drei Jahre später

absolvierte er erfolgreich seine Meisterprüfung als Weintechnologe. Trotz der operativen Geschäftsübernahme durch die dritte Generation, wird auf dem Weingut, zu dem die Reblagen Waidli und Bründlerberg gehören, weiterhin als erfolgreicher Familienbetrieb gearbeitet. 2011 – Ein Spitzenjahrgang «Mit grosser Sorgfalt, der langjährigen Erfahrung sowie unseren angeeigneten Fachkenntnissen», führt der Weintechnolge aus, «begleiten wir unsere Reben und den Wein durch das Jahr.»

Degustationen: 19. und 26. Mai 2012

geniessen sie an diesen samstagen die neuen weine im frühsommerlichen rebberg von 9 bis 18 uhr. Passend dazu gibt es thurgauer Käse mit frischem brot. für den grösseren hunger sind die frisch gekochten «wolferweinnudeln» ein echter hit. Öffnungszeiten Jeden samstag von 8 bis 18 uhr. unter der woche nach telefonischer Vereinbarung. Aktuelles unter: www.wolferwein.ch

Martin wolfer hat am 1. Januar das weingut übernommen. Bild zVg Das hat dem Weingut grosse Anerkennung eingetragen. Neben zahlreichen Gold- und Silbermedaillen für über ein Dutzend Rot- und Weissweine, erhielt der Pinot Noir Grand Vin, der «König unter den Weinen» , nationale und internationale Prämierungen. Der jüngste Jahrgang dürfte dem in nichts nachstehen. «Ganz sicher gehört der 2011-er zu den Spitzenjahrgängen», frohlockt Martin Wolfer. Die Weinkenner dürfen sich auf die Degustation freuen. ■

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Immobilienmarkt

Mai 2012

Aktuelle wohntrends

einrichtungsprofis setzen auf wohnlichkeit Vorbei sind statuseinrichtungen, Minimalismus oder showroom-Chic: wir wollen wieder persönlich und individuell wohnen und unser Zuhause in unsere eigene wohlfühlwelt verwandeln. das ist auf den wichtigsten dekorationsmessen in diesem Jahr eindeutig festzustellen.

bedeutet aber nicht nur industrie-Chic. englische Clubatmosphäre, Countryromantik oder schulhausfeeling können ebenfalls angetroffen werden.

MAriAnne kohler

d

ie bedeutendste interiormesse «Maison et objet» stand in diesem Jahr unter dem Motto «Crazy». und ein bisschen verrückt sind sie dann auch, die neuen wohntrends: knallbuntes, starkes, Poppiges und Gemustertes soll laut den Austellern in unser Zuhause einziehen. es wird kein einheitslook mehr angestrebt, sondern die lust auf ein paar einzigartige deko-elemente geweckt. seien sie mutig, wagen sie etwas! in Paris sind spezielle kissen zu entdecken, bedruckt, bestickt oder in Gobelin gewoben. Bei der Motivwahl kommen vor allem hunde und Flaggen zum einsatz.

starke Farben, retromöbel und poppige Accessoires – gesehen auf der «Maison et Bild Sentou objet» 2012 in Paris.

spielerischer Frühstückstisch im Geometrie-trend. Stilbruch mal anders Aber auch mit Comicfiguren oder Filmstars können wir künftig auf dem sofa kuscheln. Muster werden gewagt gemixt, auch dort wo wir es nicht erwarten, wie bei Geschirr oder auf Polsterstoffen. Patchwork-teppiche sind zwar immer noch in.Aber auch der stilbruch ist zu sehen. ein «louis toujours» stuhl kommt in neonpink daher und ein tischtuch zeigt seine Farbenexplosion: «Colour Blocking» heisst das neue Zauberwort, das von der Mode übernommen wurde. starke Farben wie ultramarin, orange oder Grasgrün werden zusammen und in grossen Flächen eingesetzt. Home Sweet Home retro-Gemütlichkeit ist nun wieder voll im trend. die heile welt der Fifties und sixties, in der Familie, eigenheim und moderner Glamour angesagt waren, wird uns wieder neu begeistern. kleine sofas, starke Farben, holzmöbel, Bilder an der wand, stehleuchten mit mehreren lampenschirmen, Blumenvasen oder graphische retromuster sind die neuen-alten deko-Gegenstände. wände werden farbig gestrichen oder tapeziert. das sideboard ist aus holz und steht auf hohen

Bild Ferm Living

Beinen. kleine Beistelltische, Couchtische und regale sorgen für noch mehr Gemütlichkeit. die Grundstimmung in unserem Zuhause soll warm und freundlich wirken. Auch küche und haushalt erlangen wieder eine grössere Bedeutung. so wird mit den Pinup-Girls dieser Zeit, den fröhlichen hausfrauen in sexy schürzchen und doris-dayFrisuren gelockt. sie machen lust auf grosse, amerikanische kühlschränke in Pastellfarben, getupfte keksdosen,toaster im streamline design, geblümte küchentücher und allerlei Gadgets, die in den diners der Fifties zu finden waren. Vintage- und Ethno-Trends industrial-Chic und Vintage-look sind immer noch angesagt. der Vintage-stil bewegt sich weiter aufwärts und zeigt sich in eleganten Antiquitäten, raritäten oder edlen einzelstücken. Alte Fabrikmöbel sind mittlerweile so begehrt, dass sie immer häufiger zwar neu aber mit der geliebten Patina und dem gelebten Charme ihrer Ahnen hergestellt werden. das Gute am industrial-look ist, er passt eigentlich überall rein,verleiht neuer,reduzierter Architektur ein stück leben und vermittelt in alten wohnungen die Moderne. Vintage

Geometrie und Rosa Auch strengeres setzt sich wieder durch, wie edle Geometrie in Form oder Muster. die Farben dazu sind eher verhalten, vor allem Pastelltöne kommen zum einsatz. sie können spielerisch eingesetzt werden, wie zum Beispiel verschiedene, kleine tabletts, die in- und zueinander gestellt werden können. interessante lampen,teppiche mit streifenmuster oder fröhliche harlekinmuster auf küchenaccessoires nehmen diesen trend auf. Auf einmal ist wieder zartes rosa zu sehen, und das nicht nur im Boudoir der Frauen. Bürostühle und regale zeigen sich in dieser sanften, weiblichen Farbe. Aber auch weiche, kuschlige Materialien schmeicheln uns, wie kreidefarbene samtkissen oder leinenwäsche im knitterlook. powered by homegate.ch ■

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Immobilienmarkt

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IMMOBILIENBLASENINDEx AuF DEM HöcHSTEN STAND SEIT 20 JAHREN – NAcHFRAGE NAcH EIGENTuMSWOHNuNGEN WäcHST STARK

Risikozone in Sicht, Thurgau bleibt solide

Liegenschaften sind immer beliebter, sei es für die Eigennutzung oder als Anlageobjekte. Dementsprechend ist auch der Immobilienblasenindex der Grossbank UBS auf dem höchsten Stand seit knapp 20 Jahren angelangt und nähert sich gesamtschweizerisch der Risikozone. Für die Region Thurgau gibt Werner Fleischmann, Inhaber der Fleischmann Immobilien AG, aber Entwarnung, was auch die Erhebungen der UBS bestätigen.

N

ur wenige Regionen in der Schweiz sind derzeit wirklich akut von einer Immobilienblase und einem Preissturz bedroht, erklärt Werner Fleischmann: «Problematisch ist vor allem die Entwicklung im Grossraum Zürich oder auch am Genfersee. Auch in einigen touristischen Regionen der Schweiz sind die Preise massiv überhöht. Das ist auf die Knappheit beim Angebot und die extrem grosse Nachfrage zurückzuführen. Ein Haus im Grossraum Zürich kann heute durchaus doppelt so teuer sein wie im Thurgau. Da fragt es sich schon, ob das Preis-Leistungsverhältnis noch gerechtfertigt ist.»

über zwölf Prozent. Der Thurgau verzeichnete gemäss dem Index im letzten Quartal 2011 nur noch ein bescheidenes Preiswachstum von rund vier Prozent.

Index bestätigt Erfahrungen Der Immobilienblasenindex bestätigt Fleischmanns Einschätzungen: Als blühend werden die Regionen am See und das gesamte Thurtal mit den Räumen Frauenfeld und Weinfelden beschrieben. Insbesondere der Oberthurgau ist gemäss dem Index und auch in der Einschätzung von Werner

Fleischmann eher preisgünstig und verzeichnet eine stabile Preis- und Nachfrageentwicklung. Fleischmann erwartet im ganzen Kanton für das laufende Jahr eine Seitwärtsentwicklung auf hohem Niveau, wobei bei sehr bevorzugten Lagen und Objekten mit Ausschlägen nach oben zu rech■ nen sei.

Unterschiedliche Entwicklung Fleischmann bezeichnet die Entwicklung auf dem regionalen Immobilienmarkt nach wie vor als solid, was für eine beständige Lage in den nächsten Jahren spreche. Indes räumt er ein, dass Liegenschaften in einzelnen Regionen deutlich überzahlt werden: «Besonders gute Preise erzielen Häuser und Eigentumswohnungen im Raum Frauenfeld, weil die Strassen- und Zugsverbindungen nach Zürich optimal sind.Auch die Regionen am See gelten als bevorzugt und verzeichneten weit höhere Preise als ländliche Gebiete.» Besonders stark steigend sei die Nachfrage nach Eigentumswohnungen.

Der Immobilienblasenindex zeigt, dass sich der Liegenschaftsmarkt schweizweit aus der Boom- in die Risikozone bewegt. Eine Blase ist aber in den meisten Regionen nicht zu erQuelle: UBS warten.

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Region Thurgau wächst moderat Das bestätigt auch der Immobilienblasenindex, der rund um den Zürichsee grössere Risiken aufdeckt: In Boomregionen stiegen die Preise im vierten Quartal 2011 zum Teil


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DER MARTKTPLATZ ALS ORT DER BEGEGNUNG

«Noch hat Weinfelden ein Zentrum!» In den letzten Jahren wurden in Weinfelden mitten im Zentrum viele altersgerechte Wohnungen erstellt. Viele ältere Menschen sind aus der Umgebung nach Weinfelden gezogen, weil sie hier alle Artikel des täglichen Bedarfes bequem zu Fuss besorgen können. Mit dem breiten Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln ist auch eine hohe Mobilität ohne eigenes Auto sichergestellt.

M

it dem Laden-Boom am Stadtrand von Weinfelden wird das lebendige Zentrum (das alle wollen!) jedoch massiv gefährdet. Der Vorstand der CVP Weinfelden verfolgt diese Entwicklung mit grosser Sorge. Der umgestaltete Marktplatz ist ein Versuch, dieser Entwicklung nicht tatenlos zuzuschauen. Dieses Jahr hat sich die Situation noch verschärft. Coop und Spar

haben geschlossen. In einem der Geschäfte wird ein Weiterbildungsinstitut eingerichtet. Beim ehemaligen Sparladen hat Gisin Sport erfreulicherweise den Mut zur Investitionsbereitschaft gezeigt und seinen Laden vergrössert. Parallel baut die Migros im grossen Stil um. Die Vielfalt der Geschäfte, die Artikel aus dem täglichen Bedarf anbieten, nimmt immer mehr ab!

Peter Stamm: «Seerücken»

All diese Veränderungen schwächen insgesamt das Zentrum. Die CVP bittet alle Weinfelderinnen und Weinfelder, dem Zentrum Sorge zu tragen und wenn immer möglich die Einkäufe des täglichen Bedarfs im Zentrum zu tätigen. Als kleines Dankeschön wird die CVP am Samstag, 12. Mai, von 9 bis 12 Uhr auf dem Marktplatz gratis Popcorn verteilen. pd/as ■

Die Einsamkeit im gemeinsamen Urlaub. Ein verlassenes Hotel in den Bergen. Ein Mädchen im Wald. Ein Pfarrer, der die Vögel füttert. Die erste Liebe mit Gewicht: Peter Stamm, einer der wichtigsten Schweizer Autoren, berichtet in zehn Erzählungen von Leben, die nicht gelebt, die aufgeschoben, erinnert und schliesslich verpasst werden. Er beschreibt die feinen Eruptionen, die sich im Rückblick als Erdbeben erweisen. «Seerücken» ist für den Leipziger Buchpreis nominiert. www.fischerverlage.de. Peter Stamm.

Aktivitäten auf dem Marktplatz

Montag, 7. Mai, ca. 20.30 – Vorführung «Albula-Bahnfilm» beim Marktplatz Kino. Die Albula-Bahn ist eine der schönsten Strecken auf dem Netz der Rhätischen Bahn. Sie verbindet Chur mit dem Oberengadin. Seit 2008 gehört die Albula-Bahn zum Unesco-Welterbe. Spektakulär sind vor allem der Landwasserviadukt und die Streckenführung mit unzähligen Kehrtunnels zwischen Bergün und Preda. Die Film-Reise führt von Thusis nach Samedan. Gezeigt werden schöne Landschaftsaufnahmen. Zu hören sind Menschen, die mit dieser Bahnlinie eng verbunden sind. Anhand von Animationen wird erklärt, wie diese Eisenbahnlinie anfangs des 20. Jahrhunderts gebaut wurde, Samstag, 12. Mai, 9 bis 12 Uhr – Gratispopcorn für alle die im Zentrum sind und hier einkaufen. – Weindegustation/Weinprobe auf dem Marktplatz. Michael Burkhart und Benno Forster organisieren eine Weindegustation/Weinprobe auf dem Marktplatz. Ausgeschenkt werden Weine von vier Winzern: Weingut Burkhart Weinfelden, Weinbau Forster Weinfelden, Weingut Wolfer Weinfelden, Weinbau Markus Held Boltshausen. Dienstag, 15. Mai, 20 Uhr – Lesung mit Peter Stamm im Zelt auf dem Marktplatz, Gratiseintritt, Büchertisch von der Buchhandlung Akzente, Stamm wird aus seinem Buch «Seerücken» einige Erzählungen vortragen. Bei schlechtem Wetter findet die Lesung im Ladenlokal von Gisin Sport statt. Mittwoch, 16. Mai, 20 bis 20.30 Uhr – Der «XangKlang Chor» singt unter der Leitung von Judith Zürcher swingende Jazzstandards, berührende Balladen, groovende Popsongs und herrliche a-cappella-Arrangements. – www.musikalis.ch.

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«POst» POlitique – heute: Die BusseneintreiBerei in Allen kAntOnen ist ein lukrAtives unD wieDer erhöhtes «geschäft» in MilliOnenhöhe

Bussengelder füllen leere staatskassen Die einnahmen aus Bussen sind hoch, sehr hoch sogar. gerade angesichts der wirtschaftskrise sind die gähnend leeren staatskassen über den «Zustupf» der Autolenker froh, denn Bussengelder sind keinesfalls – wie man durchaus der Meinung sein könnte – zweckgebunden. «POst» Politique ging der sache nach. MArcel tresch

S

ind für Sie die Geschwindigkeitsmessungen der Polizeien an «allen Ecken und Enden» eine Notwendigkeit? Dies war die Frage in der letzten Ausgabe. Die Ergebnisse aus den Kantonen Schaffhausen, Zürich und Thurgau werden wir in der kommenden Juni-Ausgabe publizieren. Bis zum 20. Mai können Sie uns weiterhin online Ihre Meinung mitteilen. Genauso interessant wie die Antworten auf die Frage nach dem Sinn oder Unsinn der Geschwindigkeitskontrollen an allen möglichen Ecken und Enden, sind für die steuerzahlenden Lenker jene nach dem Verwendungszweck der einbezahlten Bussen. Die gesamten Busseneinnahmen der Kantone sind nämlich nicht nur ein paar läppische Franken von Parksündern und potenziell gefährlichen Tempobolzern, sondern sind Millionenbeträge, die nicht etwa, wie man meinen könnte, ausschliesslich für die allgemeine Verkehrssicherheit, für bessere Verkehrswege oder etwa für die Verkehrserziehung von Strassensündern eingesetzt werden. Die Millionengelder – im Thurgau sind es jährlich rund zehn, im Kanton Schaffhausen um die sechs und satte 23 Millionen Franken im Kanton Zürich – fliessen, so der Tenor aller befragten

Kantone, in die allgemeine Staatskasse, womit Otto Normalbürger keinen blassen Schimmer über deren Verwendungszweck hat. Wo liegen die Interessen der Politik? Wie sich die für die Staatshaushalte doch erklecklichen Beträge zusammensetzen, interessiert unsere Politik offensichtlich lediglich in dem Masse, jährlich den Gepflogenheiten entsprechend den Voranschlag sowie den Staatsetat abzusegnen, ohne dass auch nur eine Frage nach dem «Wohin?» ernsthaft gestellt wird. Damit bleibt die Tasache untermauert, dass der «Melkkuh» Autofahrer zwar das Geld aus der Tasche gezogen wird und ihr immer mehr Vorschriften sowie Einschränkungen gemacht werden. Für den Autolenker, Steuerzahler und Wähler nachvollziehbare Aufklärungen bleiben indes fast gänzlich aus. Entsprechend dürftig, wenn auch in Anbetracht des «logischerweise Hand in Hand funktionierenden Staatsbetriebes» verständlich, fiel denn auch die Antwort auf eine konkrete Frage aus Lenker mit kriminellem Status? Hier die entscheidende, gestellte Frage und die Antworten dazu. Die Einnahmen aus Geschwindigkeitskontrollen in Millionenhöhe sind nicht, zum Beispiel für den

«POst» Politique – sie sind gefragt gesetze,vorschriften und parallel dazu der technische fortschritt prägen unser Dasein und die gesellschaft. nicht immer ist es gut, was «von oben herab» kommt, diktiert und auferlegt wird. unter dem titel «POST» Politique greifen wir in loser reihenfolge aktuelle themen und Diskussionen auf, an denen sie sich ebenfalls beteiligen sollen. Beachten sie dazu auch unser aktuelle leserumfrage auf www.weinfelderpost.com Anzeige

geschwindigkeitskontrollen dienen primär zur erhöhung der verkehrssicherheit. Strassenausbau oder zusätzliche Verkehrssicherheit, zweckgebunden. Wohin fliessen diese Gelder respektive wozu werden diese Einnahmen verwendet? «Einnahmen aus Ordnungsbussen im Strassenverkehr fallen in die allgemeine Staatskasse, soweit sie durch die Kantonspolizei ausgesprochen werden. Bestimmungen über die Verwendung der Gelder bestehen keine. Zweck der Ordnungsbusse ist nicht die Finanzierung von bestimmten Staatsaufgaben», sondern die Bestrafung von Gesetzesübertretungen, lautet die Antwort aus dem Thurgau. «Bei der Kantonspolizei Zürich werden die Einnahmen nicht nach den Tatbeständen gemäss Bussenliste aufgeführt, es gibt nur den Posten Ordnungsbussen, was nebst Geschwindigkeitsüberschreitungen im Ordnungsbussenbereich auch alle übrigen ausgestellten Ordnungsbussen beinhaltet. (…) Diese fliessen in die allgemeine Staatskasse», so die Zürcher Auskunft. «Die Höhe der Bussgeldeinnahmen der Schaffhauser Polizei können dem Verwaltungsbericht entnommen werden. Es wird keine spezielle Statistik über die Bussgeldein-

Bild shpol

nahmen von Geschwindigkeitskontrollen geführt. Die Budgetierung erfolgt aufgrund von Erfahrungswerten der vorangegangenen Jahre. Diese Gelder fliessen in die Kantonskasse», lautet der Bescheid aus dem nördlichsten Schweizer Kanton. In wieweit die Antworten in ihrer inhaltlichen Wertung und politischen Aussage genügen, bleibt dem geneigten und interessierten Leser überlassen. Der potenziell zunehmende Eindruck der Lenker aber, je länger je mehr vom Staat und der Politik – und ohne Rücksicht auf persönliche Verhältnisse der Gebüssten – finanziell über den Tisch gezogen zu werden, ist aus deren Sichtweise durchaus verständlich. Und die letzten Neuigkeiten aus der Innerschweiz tragen auch nicht dazu bei, dieses flaue Gefühl in der Magengegend loszukriegen. Aufgrund der von einer Kantonsregierung verordneten Bussenbudgeterhöhung ist zu befürchten, dass durch die Polizei, so eine Tageszeitung, «in anderen Kriminalitätsfeldern weniger Arbeit geleistet werden kann». Damit scheint auch klar, dass Lenker Kriminelle sind! ■


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Mai 2012

FILMTIPPS

«Dark Shadows» – Ab 10. Mai im Liberty Cinema Märchenhaft-skurriler Tim Burton-Film über den in einen Vampir verwandelten Barnabas, der nach 200 Jahren Tiefschlaf in den Siebzigerjahren erwacht.

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Kino-Charts

Die 10 erfolgreichsten Filme im Thurgau vom 16.3.12–15.4.12 1. Die Tribute von Panem 2. Intouchables – Ziemlich beste Freunde 3. Spieglein, Spieglein 4. Türkisch für Anfänger 5. Die Piraten…. (3D) 6. Titanic (3D) 7. Reise zur geheimnisvollen Insel (3D) 8. Zorn der Titanen (3D) 9. Battleship 10. Das gibt Ärger.

Neu im Kino

26.4. «Marvels: THE AVENGERS» (3D) «American Pie 3.5. «Wir kaufen einen Zoo» «Projekt X» (3D) 10.5. «Dark Shadows» 16.5. «Hanni und Nanni 2» 17.5. «Der Diktator» «Lachsfischen im Jemen» 24.5. «MIB 3» (3D) 31.5. «Snow White and the Huntsman».

N

achdem eine Hexe Barnabas mit einem Fluch belegt hat, verbringt er 200 Jahre in einem Sarg, bis er mitten in den Siebziger Jahren endlich aus seiner Gefangenschaft befreit wird und als Vampir erwacht. Er staunt nicht schlecht, wie seine Umgebung sich verändert hat, vor allem aber über seine neuen Mitbewohner: Barnabas ist in einer Chaos-Familie samt pubertierendem Teenager gelandet. Gerade als er dabei ist, sich in der neuen Welt zu akklimatisieren, taucht auch schon die böse Hexe von einst auf, um den Vampir in ihren Besitz zu nehmen.

Dass Tim Burton («Alice im Wunderland») bei seinen Filmprojekten stets getrost auf seinen Lieblingsdarsteller Johnny Depp setzen kann, beweist auch sein neuestes Werk, in dem ein gewitzter Vampir auf die bunte Glitzerwelt der Siebzigerjahre losgelassen wird. Kunstvolle, schaurig-schöne Bildhaftigkeit verbindet sich dabei wieder mit dem typischen Tim Burton-Humor, der seine Figuren immer so liebenswert macht. Ein abwechslungsreiches Kinoerlebnis für die ganze Familie.. Blickpunkt: Film ■

«Der Diktator» – Ab 17. Mai A In seinem neuesten Streich mimt Comedien Sacha Baron Cohen einen naiven Diktator.

dmiral General Aladeen herrscht als Dikator despotisch über sein Land und konnte bisher alle Anflüge von Demokratie erfolgreich abwehren. Selbstbewusst schlägt er auch nicht eine Einladung in die USA aus, wo er sein Atomprogramm rechtfertigen soll. Doch statt seine 14-stündige Rede vor der UN-Vollversmmlung abhalten zu können wird er entführt und durch einen Doppelgänger ersetzt. Dies kann

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der Admiral natürlich nicht auf sich sitzen lassen. Nachdem er mit «Borat» und «Brüno» bereits zwei filmische Nervensägen der extremsten Art auf die Menscheit losliess, schlüpft der britische Starcomedien Sacha Baron Cohen («Hugo Cabret») diesmal in die Rolle eines arabischen Diktators. Dabei verlässt er häufiger als in den beiden Vorgängern das Konzept der reinen Mockumentary und setzt stärker auf klassische Satire. Regie führte erneut Larry Charles («Religulous»). Blickpunkt: Film ■


ZentiGames

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Freitag, 4. Mai, ab 11.00 Uhr und Samstag, 5. Mai, ab 8.30 Uhr 2012 ist der lange Sommer der faszinierenden Spiele. Während London die olympischen Sommerspiele austrägt, finden in Ihrem Zentrum die allerersten ZentiGames statt. Mitmachen können alle, also nicht verpassen!


28 | Ausgabe 5

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Veranstaltungen

Freitag, 27.4.2012, 20.30 Uhr Löwenarena Sommeri Manuel Stahlberger: Innerorts.

Musik/Konzerte Freitag, 27.4.2012, 19.30 Uhr Rathaus Weinfelden Frühlingskonzert. Jugendmusikschule Weinfelden. Freitag, 27.4.2012, 20.15 Uhr Kulturforum Amriswil (C'est si)B.O.N.Volksmusik mit alles und scharf. Mit Familie Janett. Samstag, 28.4.2012, 19.30 Uhr Casino Frauenfeld Russische Leidenschaft. Konzert mit dem Schweizer Jugend-Sinfonie-Orchester – Werke von Tschaikowsky, Jolivet und Schostakowitsch. Samstag, 28.4.2012, 20 Uhr Forum B. Büren Klaviermusik für zwei und vier Hände. Konzert mit KarlAndreas Kolly und Jacqueline Stoop (Schubert und Chopin). Samstag, 28.4.2012, 21 Uhr Kulturclub Freaky P Hauptwil Tidemore. Akustik Indie/Pop Sonntag, 29.4.2012, 11 Uhr Bei der kath. Kirche Müllheim Musikgesellschaft Müllheim. Apéro-Konzert zur Erstkommunion.

mann u.a. Fortsetzung: Sonntag, 6.5., 11 Uhr. Samstag, 5.5.2012, 20 Uhr Thurgauerhof Weinfelden Frühlingskonzert. Musikverein Weinfelden und Gastformation Jodelchörli Alpsteinblick Abtwil. Samstag, 5.5.2012, 20.15 Uhr Oberstufenschulhaus Sandbänkli Bischofszell Super8. Samstag, 5.5.2012, 20 Uhr Kulturforum Amriswil Deutscher A-Capella-Pop. Konzert Stimmrecht. Sonntag, 6.5.2012, 18 Uhr Rathaus Weinfelden Klassisches Klavier-Konzert Dmitri Demiashkin. Montag, 14.5.2012, 18.30 Uhr Jugendmusikschule Amriswil Musizierstunde der Klavierklasse von L. Gorecki. Mittwoch, 16.5.2012, 20 Uhr Pentorama Amriswil HCA Fäscht. Mit der Band EXIT 207 aus Österreich .

Theater/Tanz

Freitag, 4.5.2012, 18.30 Uhr Primarschulhaus Wigoltingen Schülerkonzert. Mit Klassen der Musikschule Thurtal-Seerücken.

Donnerstag, 26.4.2012, 20 Uhr Eisenwerk Frauenfeld Hereinspaziert. Premiere – Eine theatralische Collage zum Thema Migration. Autor: Peter Höner. Regie: Jean Grädel.

Samstag, 5.5.2012, 20 Uhr Festzelt Bürglen 8. Alpenland-Musikfestival. Mit Alpenland Sepp & Co., Die Paldauer, Geschwister Hof-

Freitag, 27.4.2012, 20.15 Uhr Theaterhaus TG Weinfelden Fernando Krapp hat mir diesen Brief geschrieben. Theater Ariane.

Chorkonzert im Rathaus Weinfelden

Montag, 30.4. 2012, 20 Uhr Casino Frauenfeld Chorprobe. Komödie von Dietmar Bittrich. Dienstag, 1.5. 2012, 20 Uhr Casino Frauenfeld Divertimento: Gate 10. Donnerstag, 3.5.12, 20.15 Uhr Theaterhaus TG Weinfelden Ergötzliches am Donnerstag. Mit Thomas Götz. Freitag, 4.5.2012, 20.30 Uhr Kulturforum Amriswil Hüllen. Tanztheater DisTanz. Sonntag, 6.5.2012, 17.15 Uhr Theaterhaus TG Weinfelden Der Rekord. Theater salto & mortale. Sonntag, 10.5.2012, 20.30 Uhr Restaurant Frohsinn Weinfelden Manuel Stahlberger: Innerorts.

Literatur/Vorträge Donnerstag, 26.4.12, 19.30 Uhr Kantonsbibliothek Frauenfeld Léon und Luise. Alex Campus liest aus seinem Roman. Freitag, 27.4.2012, 19 Uhr Bibliothek der Kulturen F'feld Lesezirkel Portugiesisch. Montag, 30.4.2012, 19.45 Uhr Kantonsspital Frauenfeld Vortrag: «Körper, Psyche und Hypnose», von Dr. phil. Peter Ganz. Donnerstag, 3.5.2012, 20 Uhr Kantonsspital Frauenfeld Öffentlicher Chefarztvortrag. «Vergesslichkeit nach Narkose – ist da was dran?», Vortrag von PD Dr. med. Alexander Dullenkopf. Freitag, 4.5.2012, 19 Uhr Bistro zu Tisch Bischofszell It's our honour, Mr. Dickens. Zum 200. Geburtstag von Charles Dickens.

Am Freitag, 11. Mai, 20 Uhr, gastiert der Gesangverein Frauenfeld unter Leitung von Claudia Hugentobler, am Klavier begleitet von Emanuel Helg, im Rathaus Weinfelden. Freuen Sie sich auf mitreissende Lieder aus der Theater- und Filmwelt, präsentiert durch den Gesangverein Frauenfeld unter der Leitung der Weinfelderin Claudia Hugentobler. Emanuel Helg, Organist in der Stadtkirche St. Nikolaus Frauenfeld, begleitet den gemischten Chor am Klavier.

Freitag, 4.5.2012, 19.30 Uhr Kantonsspital Frauenfeld Vortrag: «Sexualerziehung bei Kleinkindern», von Jtigna Brönnimann. Dienstag, 8.5.2012, 19 Uhr Historisches Museum Thurgau Frauenfeld Die Stärke entscheidet, nicht die Grösse! Geschichten rund um die Kartoffel mit Barbara Kosler, Leiterin Das Kartoffelmuseum, München.

Mai 2012

Montag, 14.5.2012, 19.45 Uhr Kantonsspital Frauenfeld Vortrag. «Erziehungsgrundsätze bei Kindern», von Dr. phil. Peter Ganz. Donnerstag, 24.5.2012, 19 Uhr Rathaus Bischofszell wOrt 2012: Wissen vor Ort. Zum Thema «Soziale Netzwerke im Alter.

Kunst/Museum

«Weinfelder POST» Rathausstrasse 18 CH-8570 Weinfelden www.weinfelderpost.com WYPAG AG «POST» Medien Iselisbergstrasse 4 CH-8524 Uesslingen info@wypag.ch www.wypag.ch Telefon +41 52 740 54 40 Telefax +41 52 740 54 41

Bis 2.12.2012 Naturmuseum TG Frauenfeld Seltene Holzbibliothek.

Geschäftsleiter Felix Walder fwalder@wypag.ch

Bis 28.10.2012 Altes Zeughaus Frauenfeld Härdöpfel, Kartoffel, Patata Eine Erfolgsgeschichte.

Chefredaktor Dr. Alois Schwager (as) aschwager@frauenfelderpost.ch

Bis 27.9.2012 Lungenliga TG Weinfelden ZwischenTräume. Eine Ausstellung der besonderen Art. Bis 1.7.2012 Kunstmuseum TG Kartause Elmar Trenkwalder. Skulpturen. Bis 26.5.2012 Restaurant Frohsinn Weinfelden Dorote Kamm. Bis 5.5.2012 Kunstgalerie Freudenhaus Bischofszell Zwischen Himmel und Erde. Gemalt in Öl von Thomas Kölla, gemeisselt in Stein von Sandra Kölla. Bis 29.4.2012 Stadtgalerie Baliere Frauenfeld Cornelia Schedler. Inspiration durch die Kraft der Bäume. Bis 13.5.2012 Kunstverein Bernerhaus F›feld Katharina Bürgin. «Gartenarbeit». Bis 21.10.2012 Naturmuseum TG Frauenfeld Pilzgeschichten. Bis 30.9.2012 Kunstmuseum TG Kartause 10 000 Stunden. Über Handwerk, Meisterschaft und Scheitern in der Kunst.

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Verlagsleiter Oliver Schmid (os) oschmid@schaffhauserpost.ch Redaktioneller Mitarbeiter Marcel Tresch (mt), mtresch@wypag.ch Anzeigenverkauf Manuela Doster, mdoster@wypag.ch Anita Sulser, asulser@wypag.ch Produktion Bachmann Printservice Inhaber: Samuel Bachmann Seestrasse 86, CH-8712 Stäfa Telefon +41 44 796 14 44 Telefax +41 44 796 14 44 info@bachmann-printservice.ch Druck Tamedia AG Druckzentrum Bubenbergstrasse 1, CH-8045 Zürich Telefon +41 44 248 61 60 tamedia-druckzentrum.ch

Vertrieb APZ Direct AG Ernst Müller-Strasse 8 CH-8207 Schaffhausen Telefon +41 52 632 31 30 Telefax +41 52 632 31 90 www.apz.ch Druckauflage 33 000 Exemplare Verteilung Die «Weinfelder POST» wird einmal monatlich mit einer Auflage von 30 375 Exemplaren kostenlos in alle Haushaltungen (inklusive Postfächer) im gesamten Bezirk plus Amriswil verteilt. Zusätzlich erfolgt der Vertrieb von 2500 Exemplaren an ausgewählten POS.

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Diverses Samstag, 5.5.2012, 19 Uhr Waldpark Bischofszell Nistkastenexkursion im Bischofszeller Wald. Naturund Vogelschutzverein. Samstag, 12.5.2012, 10 Uhr Botanischer Garten Frauenfeld Das Tanzfest: Geführter Tanzrundgang durch die Altstadt.

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weLLness und Gesundheit: MiLch

unter schweizer Leitung hat das röschti-restaurant «tannenzäpfle» im wellnesshotel Auerhahn am schluchsee im April eröffnet. da bekommen sie ab sofort viele knusprige röstivariationen. röstis sind, wenn sie nicht mit zu viel fett gebraten werden, durchaus lecker und gesund. Auch für vegetarische Gerichte eignet sich dieses ursprüngliche schweizer Gericht ausgezeichnet. in der Gastronomie werden rösti praktisch immer von 2 /3 vorgekochten Kartoffeln hergestellt, die schmackhaft gewürzt werden. rösti, hergestellt aus rohen Kartoffeln, schmeckt zwar ausgezeichnet, sie muss aber langsam mit wenig hitze gebraten werden. ein Gast erwartet seine rösti innert 15 Minuten am tisch, und das geht nur mit vorgekochten Kartoffeln. die Vielfalt der Gerichtevariationen mit rösti ist kaum zu übertreffen. da überzeugt man den Gourmet in der Kombination mit rinderfilet oder Lachs und auch den wanderer mit der rösti mit spiegeleiern, speck oder Bratwurst. tischreservierungen unter 0049 7656 9745-0 www.auerhahn.net oder info@auerhahn.net.

Milch – ein Genussmittel oder ein Lebensmittel?

frühling im schwarzwald

Milch wird fälschlicherweise als wertvolles Lebensmittel dargestellt. wir behaupten: Milch ist ein Genussmittel und kein Lebensmittel. Genussmittel sind nicht für den alltäglichen Verzehr gedacht.

ferdinAnd thoMA

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ie Inhaltsstoffe der Milch sind eigentlich jedem oberflächlich bekannt. Wissenschaftlich werden immer nur die Nährstoffe als solches erwähnt wie Fett, Eiweiss, Vitamine, Mineralstoffe und Milchzucker und nicht die eher bedenklichen, natürlichen Stoffe, die unsere Gesundheit stören. Für das Kalb gedacht Bedenklich sind die Immunglobuline, die mit der Milch weiter gegeben werden aber für das Kalb gedacht sind, um dessen Immunsystem aufzubauen und zu stärken. Natürlich gehört der Mensch auch zu der Gattung der Säuger, aber unsere Immunglobuline sind nicht vergleichbar mit denen der Kuh, der Ziege oder dem Schaf. Wenigstens habe ich noch nie einen Menschen mit sichtbaren Hörnern gesehen. Die tierischen Immunglobuline sind auch für den rasanten Anstieg von ver-

schiedenen Allergien verantwortlich. Kinderärzte empfehlen jungen Müttern nach dem abstillen ja keine Tiermilch zu verabreichen, damit der Säugling eine Chance hat, sein eigenes Immunsystem aufzubauen und zu stärken. Ernährungswissenschaftler empfehlen, Milch nur unregelmässig zu geniessen. Zu viele Milchprodukte fördern den Calcium-Abbau Calcium-Abbau in den Knochen wird durch zu viele Milchprodukte eher gefördert als gelindert. Milchprodukte können uns übersäuern. Der Körper benötigt Mineralstoffe, um diese Säure zu neutralisieren. Wenn die Übersäuerung steigt, dann kann Calcium aus den Knochen ausgelöst werden um die Neutralisation zu gewährleisten. Fazit: je mehr Milch, je mehr Säure, je mehr Calcium-Abbau. Natürlich kann auch Magnesium zur Säureneutralisation verwendet werden. Dann haben wir nachts Krämpfe in den Füs-

Milch ist nicht Lebens-, sondern Genussmittel.

Bilder zVg

sen oder Beinen, weil dann dieser Mineralstoff dem Muskel fehlt. Wenn wir dann Magnesiumpräparate zu uns nehmen, dann ist der Schmerz weg aber das Problem nicht gelöst. Das Risiko von Übergewicht steigt Bei der heutigen Ernährung, die uns im Überfluss zur Verfügung steht und die Energiedichte viel zu komplex ist, da ist Milch nicht mehr unbedingt lebensnotwendig. Durch das Milchfett und den Milchzucker steigt auch das Risiko von Übergewicht. Übergewicht ist dann wiederum der Nährboden für viele Zivilisationskrankheiten. Wenn Sie Milchprodukte geniessen, dann ist ein schöner Käse mit Gschwellti oder Vollkornbrot wirklich purer Genuss. Oder auch mal ein Fondue oder Raclette. Denken Sie an den letzten Fondue- oder Racletteabend zurück und überlegen Sie, wie Sie sich nach dem opulenten Mahl fühlten. Alternativen für die Küche Für die Verwendung in der Küche gibt es Alternativen wie Kokosmilch, Hirsemilch, Mandelmilch oder auch Hafermilch. Verwöhnen Sie Ihre Familie am Sonntag mit einer frisch gekochten Schoggicreme und verwenden Sie als Grundlage Kokosmilch. Mit ein paar Bananenwürfeln und gerösteten Mandelsplittern wird das ein Hochgenuss. ■

der frühling im schwarzwald ist sehr mild. das junge, frische Grün wirkt entspannend und lädt zum wandern ein. das Gelände mit bis maximal 500 Metern höhenunterschied ist nicht zu anstrengend.trotzdem hat man tolle Ausblicke bis zu den schweizer Alpen. hunderte Kilometer wanderwege sind gut gepflegt und ausgeschildert. wandern mit dem duft der tannenwälder und den rauschenden Bächen ist Balsam für die seele. Mit guten wanderschuhen, funktionskleidung und einem regenschutz fühlt man sich bei jeder witterung wohl.wichtigste wanderutensilien sind: ein rucksack gefüllt mit einer flasche wasser, einem Apfel, einer Banane, einem Müsliriegel, Papiernastüchern, sonnencreme, trockenem t-shirt, Kartenmaterial und zur sicherheit einem Blasenpflaster. so ausgerüstet kann man die herrliche natur im südlichen hochschwarzwald geniessen, allein oder auf unseren vom hotel aus geführten wanderungen: Wellnesshotel Auerhahn Schluchsee. Bio- & Wellnesshotel Alpenblick Höchenschwand. www.auerhahn.net

FRÜHLINGSERWACHEN IM SCHWARZWALD buchbar bis 21.6. Der Frühling ist die beste Zeit mit Wellness für Körper und Geist frische Energie zu tanken. Nutzen Sie die ersten warmen Sonnenstrahlen für Ausflüge in die Natur, Wanderungen, Radtouren und Nordic Walking im Schwarzwald. 3, 5 oder 7 Übernachtungen im Doppelzimmer oder Einzelzimmer mit Balkon inklusive Hotelleistungen „AHA-INKLUSIV“ oder „ALPENBLICK-INKLUSIV“ Frühlingserwachen-MINI Frühlingserwachen-MIDI Frühlingserwachen-MAXI

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Mai 2012

RATgebeR: VeRsicheRungen unD VoRsoRge

Traumhaus finanzieren

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Träumen sie vom eigenen haus oder der eigenen Wohnung? Dann stehen ihre chancen jetzt gut, dass ihr Traum wahr wird. Denn die Zinssätze für hypotheken sind so tief wie noch nie.

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ine Eigentumswohnung im Wert von 500 000 Franken für unter 700 Franken Hypothekarzins im Monat? Eine Millionenvilla für unter 1 400 Franken? Solche Preise waren vor fünf oder zehn Jahren noch Wunschträume. Heute sind sie Realität. Dank historisch tiefen Zinssätzen ist die Finanzierung von Wohneigentum so günstig wie noch nie.

Doch aufgepasst Nebst dem Hypothekarzins müssen auch Unterhalt, Nebenkosten und allenfalls die Amortisation der Hypothek berücksichtigt werden. Beim Erwerb von Wohneigentum sind zudem viele weitere Faktoren wichtig. Stimmen Standort und Lage? Ist das Grundstück genug gross? Gibt es in der Nähe Schulen und Läden? Wie ist die Anbindung an den öffentlichen Verkehr? Gibt es störende Lärmquellen in der Nähe? Erfüllt das Traumobjekt alle Wünsche, stellt sich die zentrale Frage: Wie finanziere ich mein Haus auf solide und möglichst günstige Art? Finanzierungen genau prüfen Wenn Sie sich auf lange Sicht tiefe Zinsen sichern wollen, vergleichen Sie am besten die Zinssätze von verschiedenen Banken und auch Versicherungen. Ein Preisvergleich lohnt sich. Denn schon geringe Zinsdifferenzen fallen ins Gewicht:

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An dieser stelle präsentieren wir in Zukunft jeweils einen unserer netzwerk-Partner, mit denen wir im sinne einer umfassenden Kundenbetreuung eng zusammenarbeiten.

Das Traumhaus muss kein Traum bleiben, eine umsichtige umfassende Abklärung vorausgesetzt. Bei einer Hypothek von 500 000 Franken macht ein tieferer Zins von einem Viertelprozent jährlich 1 250 Franken aus. Genug für einen wertvollen Beitrag an den Unterhalt von Haus oder Garten. Wenn Sie das so Ersparte zehn Jahre auf die Seite legen, haben Sie sogar bereits den Grundstein für die Erneuerung von Badezimmer oder Küche gelegt. Wie lassen sich Vorsorge­ gelder nutzen? Für eine solide Finanzierung benötigen Sie mindestens 20 Prozent Eigenmittel. Das können Ihre Ersparnisse auf dem Konto, ein Bezug der 2. Säule

Bilder zVg

oder die Ersparnisse in der 3. Säule sein. Welche Finanzierungsvariante die für Sie am optimalsten ist, besprechen Sie am besten mit einem Fachmann. Dann müssen Sie sich auch bei steigenden Zinsen keine Sorgen machen.

erwerbsunfähig wird? Oder wenn der Hauptverdiener der Familie stirbt? Mit der richtigen Beratung zum richtigen Zeitpunkt können Sie sicherstellen, dass Ihr Heim für Ihre Angehörigen auch im Fall der Fälle finanzierbar bleibt.

Absicherung der ungewissen Zukunft Menschen, die Wohneigentum erwerben, sind Optimisten und glauben an die Zukunft. Aber trotzdem schadet es nichts, wenn der Optimismus mit einer Prise Pragmatismus ergänzt wird. Denn niemand kann alle Risiken ausschliessen. Was ist, wenn jemand plötzlich

Und das Fazit? Wer ein Eigenheim kauft, muss viele Faktoren berücksichtigen: Die Vermögenssituation, die Finanzierung, die Absicherung von Risiken, die Altersvorsorge usw. Eine umsichtige und umfassende Abklärung aller Fragen zahlt sich aus. Wir stehen Ihnen dazu gerne zur Verfügung. ■

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Weinfelder POST - Mai 2012